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Dossier

Übergänge in Ausbildung und Beschäftigung

Wer einen Ausbildungsplatz sucht, braucht einen möglichst guten Schulabschluss. Eine abgeschlossene Berufsausbildung ist wiederum ein entscheidender Faktor für die dauerhafte Integration in den Arbeitsmarkt und in die Gesellschaft. Viele Jugendliche scheitern jedoch an den beiden Hürden Schulabschluss und Ausbildungsplatzsuche. Neben leistungsschwächeren Jugendlichen sind vor allem sozial Benachteiligte betroffen. Dieses Themendossier präsentiert mit Hinweisen auf Forschungsprojekte sowie weiteren relevanten Internetquellen wissenschaftliche Befunde und Diskussionen zur Übergangsproblematik an der 1. und 2. Schwelle sowie politischen Förderstrategien zur Verbesserung der Einmündung in Ausbildung und Beschäftigung.

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Themendossier Schul- und Ausbildungsabbruch.

Themendossier Ausbildungsstellenmarkt.

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  • Literaturhinweis

    From school to work: enhancing cross-cutting competences in vocational education outcomes (2026)

    Baláž, Vladimír ; Dokupilová, Dušana ;

    Zitatform

    Baláž, Vladimír & Dušana Dokupilová (2026): From school to work: enhancing cross-cutting competences in vocational education outcomes. In: Journal of vocational education and training, S. 1-20. DOI:10.1080/13636820.2026.2701864

    Abstract

    "Vocational education and training (VET) is expected to facilitate a smoother school-to-work transition compared to general secondary education. However, the transition often proves difficult, influenced by plethora of regional and institutional factors. Vocational schools in underdeveloped regions, for example, tend to demonstrate comparatively weaker outcomes than those in more developed areas, highlighting the critical role of regional contexts in the effectiveness of VET policies. This paper examines the effectiveness of the Slovak Government’s Linking Secondary Education andPractice scheme, designed to enhance success rates in secondary vocational education. The scheme involved 25,219 students across 74 school, emphasising cross-cutting literacy competences. The study employs factor analysis alongside the synthetic control method (SCM) to evaluate the scheme’s impact. Unlike most previous studies, which focus on national-level trends, this research considers both regional and school-level variations, distinguishing between lower and upper secondary VET and different study fields. The research results suggested that the intervention yielded the most significant impact in service-oriented fields within lower secondary programmes and in the economically disadvantaged regions of Slovakia. The findings provide insights into the role of professional versus cross-cutting competences in employability, the influence of school reputation, and the varying quality of vocational education across regions. The study contributes novel methodological insights by applying SCM to assess individual school performance." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Wie junge Menschen von Wehr- oder Zivildienst profitieren: Ein Pflichtdienst kann den Übergang in den Arbeitsmarkt begünstigen (2026)

    Bareis, Alexander; Wilzek, Lukas Andreas; Hees, Felix;

    Zitatform

    Bareis, Alexander, Felix Hees & Lukas Andreas Wilzek (2026): Wie junge Menschen von Wehr- oder Zivildienst profitieren: Ein Pflichtdienst kann den Übergang in den Arbeitsmarkt begünstigen. In: IAB-Forum H. 12.02.2026. DOI:10.48720/IAB.FOO.20260212.01

    Abstract

    "Der Übergang von der Schule in den Arbeitsmarkt legt den Grundstein für den erfolgreichen Erwerbsverlauf junger Menschen. Angesichts der aktuellen Debatte über eine mögliche Wiedereinführung der Wehrpflicht gewinnt die Frage an Bedeutung, wie ein verpflichtender Dienst den Berufseinstieg junger Männer beeinflusst. Anhaltspunkte hierzu liefern Analysen für die Zeit der Wehrpflicht in Deutschland bis zu ihrer Aussetzung im Jahr 2011." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Wilzek, Lukas Andreas;
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  • Literaturhinweis

    Can vocational role models change the gendered perception of STEM VET occupations? Results from an intervention study in Germany (2026)

    Beckmann, Janina ; Athanasiadi, Ermioni; Granato, Mona ;

    Zitatform

    Beckmann, Janina, Ermioni Athanasiadi & Mona Granato (2026): Can vocational role models change the gendered perception of STEM VET occupations? Results from an intervention study in Germany. In: Research in Social Stratification and Mobility, Jg. 104. DOI:10.1016/j.rssm.2026.101166

    Abstract

    "In the German vocational education and training (VET) system, female apprentices are strongly underrepresented in STEM professions, where there is also a general shortage of skilled workers. In this study, we look at whether a vocational role model intervention of apprentices visiting schools could reduce gender differences in students’ aspirations toward VET STEM professions and change their gendered perception of these occupations in terms of their occupational knowledge, self-efficacy, and perception of tasks as interesting. Based on a regional sample of male and female secondary school students in Germany surveyed in 2022 and 2023, our results indicate that students still hold gendered career aspirations, self-efficacy, and knowledge with respect to STEM VET occupations. Based on a non-equivalent control group design, we find that the role model intervention with mainly male role models can reduce these gendered perceptions to some extent, with female students developing greater occupational knowledge and higher career aspirations. These findings suggest that real-life vocational role models can serve as a promising career orientation approach in the context of VET to reduce gendered perceptions and aspirations in the career choice process." (Author's abstract, IAB-Doku, © 2026 The Authors. Published by Elsevier Ltd.) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Der steinige Weg zueinander – Aus(zu-)bildende in der Wirtschaftskrise (2026)

    Bellmann, Lutz ; Fitzenberger, Bernd ; Leber, Ute ;

    Zitatform

    Bellmann, Lutz, Bernd Fitzenberger & Ute Leber (2026): Der steinige Weg zueinander – Aus(zu-)bildende in der Wirtschaftskrise. In: IAB-Forum H. 24.06.2026. DOI:10.48720/IAB.FOO.20260624.02

    Abstract

    "In der Wirtschaftsflaute steht auch der Ausbildungsmarkt zunehmend unter Druck: Jugendliche und Betriebe finden weiterhin nur schwer zueinander, und die Zahl der jungen Menschen ohne Ausbildungsplatz hat 2025 den höchsten Stand seit 2007 erreicht. Dass gleichzeitig etwas weniger Stellen unbesetzt bleiben, ist kaum ein Trost. Dieser Rückgang dürfte vor allem der schwachen Konjunktur geschuldet sein, denn auch die Zahl der neu abgeschlossenen Ausbildungsverträge sinkt weiter und hat fast den Tiefstwert während der Corona-Krise erreicht." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Übergänge von jungen Menschen mit Behinderungen von der Schule in die Berufsausbildung in Deutschland. Ein Forschungsüberblick (2026)

    Blanck, Jonna ;

    Zitatform

    Blanck, Jonna (2026): Übergänge von jungen Menschen mit Behinderungen von der Schule in die Berufsausbildung in Deutschland. Ein Forschungsüberblick. In: Die Deutsche Schule, Jg. 2025, H. 4, S. 261-273. DOI:10.31244/dds.2025.04.02

    Abstract

    "Mit Ratifizierung der UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderungen (UN-BRK) hat sich Deutschland vor mehr als 15 Jahren dazu verpflichtet, Menschen mit Behinderungen den Zugang zum Arbeitsmarkt zu ermöglichen und so dazu beizutragen, dass diese selbstständig ihren Lebensunterhalt verdienen können (Art. 27 UN-BRK). Erst seit einigen Jahren rückt die Analyse der Übergänge von Jugendlichen mit Behinderungen von der Schule in den Ausbildungsmarkt verstärkt in den Fokus. Der Beitrag stellt den aktuellen Kenntnisstand zu den nachschulischen Übergängen von Jugendlichen mit Behinderungen in Deutschland sowie ihren Einflussfaktoren dar und endet mit Schlussfolgerungen für Forschung, Bildungsadministration und -praxis." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Berufliche Werte und Arbeitsmoral im Strafvollzug: Der Einfluss schulischer und beruflicher Sozialisation auf Qualifizierungsmaßnahmen in Haft (2026)

    Brewster, Elke M.;

    Zitatform

    Brewster, Elke M. (2026): Berufliche Werte und Arbeitsmoral im Strafvollzug: Der Einfluss schulischer und beruflicher Sozialisation auf Qualifizierungsmaßnahmen in Haft. In: Österreichische Zeitschrift für Soziologie, Jg. 51, H. 1. DOI:10.1007/s11614-025-00639-w

    Abstract

    "Berufliche Qualifizierung im Strafvollzug zeigt hohe Abbruchquoten, deren Ursachen unzureichend verstanden sind, da bisherige Forschung haftinterne Faktoren fokussiert und prägende Sozialisationserfahrungen vor der Inhaftierung vernachlässigt. Die vorliegende Studie analysiert den Einfluss schulischer und beruflicher Sozialisation auf berufliche Werte und Arbeitsmoral von Inhaftierten in Ausbildung. Es wurde eine deskriptive explorative Mehrfachfallstudie nach Yin mit 18 männlichen Inhaftierten aus sechs österreichischen Justizanstalten durchgeführt. Die Datenerhebung erfolgte durch problemzentrierte Interviews nach Witzel, die Auswertung mittels qualitativer Inhaltsanalyse nach Mayring entlang der Wertedimensionen nach Kristof-Brown und Kolleg:innen (intrinsisch, extrinsisch, sozial). Die Biografien zeigen kumulative Benachteiligungen durch Lernschwierigkeiten, Schulabbrüche und prekäre Erwerbsverläufe. Während der Haft dominieren extrinsische Werte wie Existenzsicherung, soziale Werte wie Fairness und intrinsische Werte wie Erfolgserlebnisse, die systematisch als Kontrast zu Ausbeutungs- und Versagenserfahrungen formuliert werden. Die Studie identifiziert biografische Muster, die Bildungsmotivation im Vollzug beeinflussen, wobei die zentrale Limitation in der Ununterscheidbarkeit authentischer Werthaltungen von strategischen Selbstdarstellungen besteht. Implikationen für biografiesensible Pädagogik werden diskutiert, während die Nachhaltigkeit der geäußerten Werthaltungen Längsschnittforschung erfordert." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Family Social Capital and NEET Experiences in the Transition from School to Work: A Longitudinal Study from Germany (2026)

    Broschinski, Sven ; Feldhaus, Michael ;

    Zitatform

    Broschinski, Sven & Michael Feldhaus (2026): Family Social Capital and NEET Experiences in the Transition from School to Work: A Longitudinal Study from Germany. In: Young, Jg. 34, H. 3, S. 249-274. DOI:10.1177/11033088251363373

    Abstract

    "This article examines the role of social capital within families and its interaction with parental socio-economic status in shaping the likelihood of young adults in Germany experiencing episodes of not being in employment, education or training (NEET). Using longitudinal data from the German Family Panel (pairfam), we reconstruct trajectories for the initial 5 years after leaving school that include the occurrence and persistence of NEET episodes. The findings indicate that family social capital, in particular parent–child communication built on trust and feelings of emotional security towards parents, can lower the risk of long-lasting and recurring NEET episodes. Moreover, high levels of family social capital can even out differences in the likelihood of experiencing NEET episodes according to socio-economic background." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Der institutionelle und wissenschaftliche Kontext der Studie Wege in die Zukunft (2026)

    Danner, Katharina; Duncan, Michael; Wöhrer, Veronika ; Malschinger, Paul ; Flecker, Jörg ;

    Zitatform

    Danner, Katharina, Michael Duncan, Jörg Flecker, Paul Malschinger & Veronika Wöhrer (2026): Der institutionelle und wissenschaftliche Kontext der Studie Wege in die Zukunft. In: K. Danner, M. Duncan, J. Flecker, P. Malschinger & V. Wöhrer (Hrsg.) (2026): Lebenswege junger Menschen in Wien, Göttingen, S. 11-30, 2025-08-18. DOI:10.14220/9783737019071.11

    Abstract

    "In der Jugendphase sind Übergänge im Bildungssystem sowie der Wechsel von der Schule in die Arbeitswelt individuell zu bewältigen. Diese Schritte sind jedoch institutionell strukturiert und bei ihnen können sich, quasi wie unter einer Lupe, vielfältige gesellschaftliche Bedingungen und Problemlagen zeigen. Strukturell gesehen werden Klassenlage, Position im Geschlechterverhältnis und Ethnisierung wegen der Weichenstellungen für die weiteren Lebenswege als Platzanweiser für gesellschaftliche Positionen wirksam. Zugleich sind aber auch individuelle Entscheidungen möglich und biographisches Handeln ist gefordert, sei es zielgerichtet, um Aspirationen zu realisieren, sei es als Bewältigungshandeln, um schwierige Situationen zu überwinden. Sowohl privilegierte Lagen als auch soziale Verletzlichkeit werden sichtbar und akut, wenn man sich für einen der vielen grundsätzlich möglichen Wege entscheiden oder sich in einer neuen Schule, in der Lehre oder im Freundeskreis beweisen soll, während zugleich vielfältige Aspekte der Identität ausgebildet werden. Diese Lebensphase ist daher gesellschaftlich höchst relevant, insbesondere wenn es um die weniger privilegierten Teile der Gesellschaft geht, und lässt sie zum Schnittpunkt von Jugend-, Bildungs- und Übergangsforschung werden. Der vorliegende Beitrag widmet sich diesem Schnittpunkt als institutionellem und wissenschaftlichem Kontext sowie Ausgangspunkt der Studie "Wege in die Zukunft - Eine Längsschnittstudie über die Vergesellschaftung junger Menschen in Wien", die das Institut für Soziologie der Universität Wien im Jahr 2016 als Eigenprojekt gestartet und ab 2020 gemeinsam mit dem Institut für Bildungswissenschaft durchgeführt hat. Sie widmet sich den Schüler:innen der Mittelschule in Wien und weist eine Reihe von Besonderheiten auf." (Textauszug, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Malschinger, Paul ;
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  • Literaturhinweis

    Warum die meisten Bundesländer aus der Berufseinstiegsbegleitung ausgestiegen sind (2026)

    Dreier, Michaela; Heß, Pascal ;

    Zitatform

    Dreier, Michaela & Pascal Heß (2026): Warum die meisten Bundesländer aus der Berufseinstiegsbegleitung ausgestiegen sind. In: IAB-Forum H. 13.08.2026 Nürnberg. DOI:10.48720/IAB.FOO.20260813.01

    Abstract

    "Die Berufseinstiegsbegleitung soll die Arbeitsmarktperspektiven förderungsbedürftiger Jugendlicher verbessern. Das Programm setzt jedoch eine Kofinanzierung durch die Bundesländer voraus, zu der mittlerweile nur noch fünf Länder bereit sind. Neben Kritik an der Wirksamkeit des Programms dürfte auch die Haushaltssituation der Länder eine Rolle spielen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Heß, Pascal ;
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  • Literaturhinweis

    Job mismatches and their implications for the career development of vocational graduates (2026)

    Eberlein, Laura ; Pavlopoulos, Dimitris ; Smits, Wendy ;

    Zitatform

    Eberlein, Laura, Dimitris Pavlopoulos & Wendy Smits (2026): Job mismatches and their implications for the career development of vocational graduates. In: Empirical Research in Vocational Education and Training, Jg. 18, H. 1. DOI:10.1186/s40461-026-00207-w

    Abstract

    "The transition from vocational education into the labour market is a key indicator of how effectively VET systems prepare graduates for employment. A central concern for school-based and work-based programmes alike is whether education-job mismatches undermine vocational adjustment and early career development. This study examines how mismatch at labour-market entry is associated with graduates’ subsequent five-year employment trajectories in the Netherlands. We combine the 2016 Dutch School Leaver Survey with monthly register data from 2015–2020 for 10,364 school leavers. Using a Mixture Hidden Markov Model (MHMM), we identify five early-career trajectories that capture variation in employment stability, contract quality and progression. The results show that education-job mismatches at the beginning of the career are associated with a higher probability of following the Volatility & Entrapment trajectory, which is characterised by temporary contracts, limited progression and high turnover. Dual mismatches (vertical and horizontal combined) are linked to a notably lower likelihood of upward mobility, suggesting persistent vocational disadvantages that extend beyond the point of entry. Importantly, the findings reveal differences in vocational resilience across programme types: The negative associations of mismatch are more pronounced for school-based graduates. While work-based graduates show greater resilience to single mismatches, any type of mismatch is associated with a lower probability of following a successful early career for school-based graduates." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    When Skills Are Specific: Labor Market Entry and Occupational Mismatch for Apprenticeship Graduates (2026)

    Eckardt, Dita;

    Zitatform

    Eckardt, Dita (2026): When Skills Are Specific: Labor Market Entry and Occupational Mismatch for Apprenticeship Graduates. (CEPR discussion paper / Centre for Economic Policy Research 21784), London, 30 S., App.

    Abstract

    "Using administrative data on the largest group of German labor market entrants - graduates from an apprenticeship in a specific occupation - this paper studies the effect of entry conditions on occupational mismatch. Higher entry unemployment entails persistent earnings losses driven by full-time wage effects. Concurrently, occupational matching falls, accounting for 20% of the wage effect. A framework shows that mismatch can arise from cyclical training firm retention or occupation-specific shocks, which I confirm empirically using novel data on occupation-specific unemployment. The findings highlight that specific skills protect graduates from unemployment but may expose them to costly occupational mismatch." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Pathways to prosperity: the role of cognitive and non-cognitive skills in employer quality and early career earnings (2026)

    Gholami, Mahdi; Muehlemann, Samuel ;

    Zitatform

    Gholami, Mahdi & Samuel Muehlemann (2026): Pathways to prosperity: the role of cognitive and non-cognitive skills in employer quality and early career earnings. In: Education Economics, S. 1-17. DOI:10.1080/09645292.2026.2664425

    Abstract

    "We analyze the role of cognitive and non-cognitive skills in sorting workers into high-quality training firms and in determining early-career earnings. Using linked student-employer-employee data from Germany (NEPS-ADIAB), we find that adolescents with stronger skills are sorted into more productive, higher-paying firms. To address endogeneity, we exploit local variation in teachers’ science competency as an instrument for students’ mathematics skills. We find sizable causal wage returns to mathematics early in workers’ careers. We also provide evidence of complementarity between social and cognitive skills: returns to mathematics are higher for individuals with stronger interpersonal skills." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Neufassung der Ausbildungsmarkt-Typisierung (2026)

    Haas, Anette; Dauth, Wolfgang ; Wilkens, Alice; Moritz, Michael ; Lerche, Adrian ; Phan thi Hong, Van;

    Zitatform

    Haas, Anette, Adrian Lerche, Michael Moritz, Van Phan thi Hong, Alice Wilkens & Wolfgang Dauth (2026): Neufassung der Ausbildungsmarkt-Typisierung. (IAB-Forschungsbericht 08/2026), Nürnberg, 26 S. DOI:10.48720/IAB.FB.2608

    Abstract

    "Die Bundesagentur für Arbeit (BA) nutzt im Rahmen ihres Controllings Regionaltypisierungen, die vom IAB auf Basis eines speziellen zweistufigen Klassifikationsansatzes erstellt werden. Im Controlling der BA stellen diese Vergleichstypen des IAB eine wichtige Grundlage zur Strukturierung von regionalen Zielniveaukontrollen dar. Unterschiedliche regionale Rahmenbedingungen werden so vergleichbar gemacht. Agenturen, die durch ihre Rahmenbedingungen einem ähnlichen Set an Herausforderungen gegenüberstehen, werden so zu jeweils einem Vergleichstyp zusammengefasst. Das IAB hat für die BA eine neue Version der Ausbildungsmarkt-Typisierung erstellt. Diese Neufassung war notwendig, da sich seit der letzten Typisierung – erstellt im Jahr 2017 mit Daten aus 2016 – sowohl die regionalen Arbeitsmarktbedingungen als auch die Zielvariablen verändert haben. Als neue Zielgröße des Ausbildungsmarktes wurde die Einmündungsquote aller Ausbildungsinteressierten eingeführt. Zur Bildung der Zielgröße wird die Anzahl der erfolgten Einmündungen der Ausbildungsinteressierten (über Monate kumulierte Einmündungen zum Stand 30.09.2025) ins Verhältnis zur Wohnbevölkerung zwischen 15 und 20 Jahren gesetzt. Die Einmündung der Ausbildungsinteressierten bezieht sich auf eine neu definierte Personengruppe, als Teilgröße aller beratenen Personen (Kunden in den Rechtskreisen SGB III und SGB II). Diese Personengruppe ist die Hauptzielgruppe der Berufsberatung der BA. Die Ausbildungsmarkt-Typisierung basiert auf einem zweistufigen Klassifikationsansatz. Auf der ersten Stufe werden zielgrößenrelevante Rahmenbedingungen identifiziert und deren relative Bedeutung bestimmt. Auf der zweiten Stufe erfolgt die Einteilung von Agenturbezirken mit ähnlichen Rahmenbedingungen in sogenannte Vergleichstypen. Insgesamt werden 116 Kontextvariablen verwendet, um die Rahmenbedingungen in den regionalen Arbeitsmärkten quantitativ differenziert abzubilden. Diese umfassen verschiedene Aspekte der Arbeitsmarktbedingungen, der Wirtschafts- und Siedlungsstruktur sowie der spezifischen Lage am Ausbildungsmarkt. Eine Auswahl der relevanten Rahmenbedingungen wird mithilfe des LASSO-Verfahrens, einem Algorithmus des maschinellen Lernens, getroffen. Das Verfahren optimiert die Vorhersagequalität der Zielgrößen und wählt eine möglichst geringe Anzahl an Variablen aus (sparsame Modellierung). Die auf der ersten Stufe ausgewählten Rahmenbedingungen fließen dann auf der zweiten Stufe in eine Clusteranalyse ein, auf deren Grundlage verschiedene Vergleichstypen identifiziert werden. Zuvor werden die Variablen standardisiert und gewichtet. Dies stellt sicher, dass Rahmenbedingungen mit einer höheren Erklärungskraft stärker berücksichtigt werden. Ergebnis der Clusteranalyse sind elf Vergleichstypen. Die einzelnen Typen heben sich weitestgehend hinsichtlich der Quote der Ausbildungsinteressierten, dem Jugendquotient, der Saisonspanne, dem Anteil unversorgter Bewerbender und der räumlichen Umgebung voneinander ab. Die Typen lassen sich in vier Obergruppen zusammenfassen, die sich anhand der Wohnkosten, der Urbanität und der Quote an jungen Ausbildungsinteressierten unterscheiden. Gruppe I ist durch Bezirke in überwiegend ländlich geprägten Agenturbezirken, oftmals in Ostdeutschland oder Nord- bzw. Südostbayern, gekennzeichnet. Die Wohnkosten dort sind unterdurchschnittlich, die Quoten an Ausbildungsinteressierten meist durchschnittlich bis überdurchschnittlich. Gruppe II konzentriert sich dagegen auf Bezirke mit durchschnittlichen Wohnkosten und einer überdurchschnittlichen Einwohnerdichte. Diese Gruppe enthält drei Typen, die sich weiter nach ihrer Quote an Ausbildungsinteressierten (hoch, durchschnittlich, niedrig) untergliedern. Hiervon grenzt sich – wiederum aufgrund überdurchschnittlicher Wohnkosten – Gruppe III ab, bei der es sich um überwiegend städtisch geprägte Bezirke handelt. Gruppe IV besteht aus zwei Sub-Typen, a) Großstädten bzw. b) Bezirken, die im direkten Einzugsbereich einer Metropole liegen, tendenziell eher in Westdeutschland. Die Quote der Ausbildungsinteressierten liegt in dieser Gruppe deutlich unter dem Durchschnitt." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Weiterführende Informationen

    Online-Anhang: Ausbildungsmarkttypen 2026
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  • Literaturhinweis

    Flexible Ausbildungsformate sind ein wichtiges, aber kaum genutztes Instrument (2026)

    Heß, Pascal ; Holleitner, Julia ;

    Zitatform

    Heß, Pascal & Julia Holleitner (2026): Flexible Ausbildungsformate sind ein wichtiges, aber kaum genutztes Instrument. In: IAB-Forum H. 26.01.2026. DOI:10.48720/IAB.FOO.20260126.01

    Abstract

    "Die bereits bestehenden flexiblen Ausbildungsformate und individuellen Unterstützungsangebote könnten dazu beitragen, mehr jungen Menschen als bisher zu einem erfolgreichen Ausbildungsabschluss zu verhelfen. Allerdings müssen sie auch genutzt werden. Betriebe und junge Menschen stehen hier gemeinsam in der Verantwortung." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Heß, Pascal ; Holleitner, Julia ;
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  • Literaturhinweis

    The professional-training-gap for adolescents in welfare dependent households (2026)

    Holleitner, Julia ; Fitzenberger, Bernd ; Heusler, Anna ;

    Zitatform

    Holleitner, Julia, Bernd Fitzenberger & Anna Heusler (2026): The professional-training-gap for adolescents in welfare dependent households. In: Journal for labour market research, Jg. 60, 2025-12-29. DOI:10.1186/s12651-026-00423-7

    Abstract

    "We examine how welfare benefit receipt influences the transition from school into all forms of professional training, including vocational training and higher education. We use a unique data set that combines panel survey data with detailed administrative records of adolescents in Germany and develop a dynamic multiple imputation method to account for missing data. We find that adolescents in welfare dependent households show more fragmented transition patterns than others after leaving school. They are significantly less likely to enter professional training even after controlling for a rich set of individual and household related factors, including school type and grades. A key driver of this training gap is the school type, while school grades play no role. Our results imply a long-lasting impact of early socioeconomic conditions on later labor market transitions." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Ausbildungsperspektiven 2026: eine repräsentative Befragung von jungen Menschen - Schwerpunkt Auszubildende (2026)

    Johanning, Naemi; Schaffer, Fabian; Renk, Helen;

    Zitatform

    Johanning, Naemi, Helen Renk & Fabian Schaffer (2026): Ausbildungsperspektiven 2026. Eine repräsentative Befragung von jungen Menschen - Schwerpunkt Auszubildende. Gütersloh, 49 S. DOI:10.11586/2026062

    Abstract

    "Die Ausbildung bekommt ein gutes Zeugnis, aber der Weg dorthin bleibt für viele steinig. Neun von zehn Auszubildende würden sich wieder für ihre Ausbildung entscheiden. Die befragten Azubis sind zum überwiegenden Teil sehr zufrieden mit nahezu allen Aspekten ihrer Ausbildung. Auch unter den Schüler:innen genießt die Ausbildung ein hohes Ansehen und ist nach wie vor die beliebteste nachschulische Bildungsoption. Gleichzeitig haben trotz anhaltendem Nachwuchsbedarf und Fachkräftemangel rund ein Drittel der Schüler:innen Zweifel, einen Ausbildungsplatz zu bekommen – das betrifft insbesondre diejenigen mit niedrigem Schulbildungsniveau. Im Hinblick auf die berufliche Orientierung fehlt über der Hälfte aller Befragten der Durchblick in der Fülle an Informationen. Dies sind einige der zentralen Ergebnisse der neuen Jugendbefragung „Ausbildungsperspektiven 2026. Eine repräsentative Befragung von jungen Menschen – Schwerpunkt Auszubildende“. Für die Befragung wurden über 1.700 junge Menschen zwischen 14 und 25 Jahren im Zeitraum vom 11. März bis zum 20. April 2026 nach ihren nachschulischen Plänen, ihren Erfahrungen bei der beruflichen Orientierung und Ausbildungsplatzsuche und ihrer Einschätzungen zum Ausbildungsmarkt befragt. Zusätzlich wurden in diesem Jahr mehr als 1.000 Auszubildende im Alter von 15 bis 25 Jahren zur Zufriedenheit mit ihrer Ausbildung, der inhaltlichen Qualität sowie den sozialen und materiellen Rahmenbedingungen befragt." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Hohe Vertragslösungen, fehlende Fachkräfte? Wo die Bindung von Azubis besonders gut funktioniert (2026)

    Kunath, Gero; Herzer, Philip;

    Zitatform

    Kunath, Gero & Philip Herzer (2026): Hohe Vertragslösungen, fehlende Fachkräfte? Wo die Bindung von Azubis besonders gut funktioniert. (KOFA kompakt / Kompetenzzentrum Fachkräftesicherung 2026,02), Köln, 6 S.

    Abstract

    "Im Jahr 2024 war die Bindung von Auszubildenden für Unternehmen besonders herausfordernd: Fast jedes dritte Ausbildungsverhältnis wurde vorzeitig beendet. Bei den zehn Berufen mit den höchsten und niedrigsten Lösungsquoten fällt auf: Besonders oft wurden Ausbildungsverträge in Dienstleistungsberufen wie bei Friseur:innen oder Berufskraftfahrer:innen vorzeitig aufgelöst, besonders selten in gewerblich-technischen Berufen wie beispielsweise bei Industriekaufleuten oder Elektroniker:innen für Automatisierungstechnik. In den zehn Berufen mit den niedrigsten Vertragslösungsquoten sind die meisten stark von Fachkräfteengpässen betroffen. Die Bindung von Auszubildenden könnte hier besonders gut gelingen, weil Jugendliche in diesen Berufen frühzeitig eine Perspektive für sich sehen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Fachkräfte von morgen: Entwicklungsperspektiven der Lehrlingsausbildung in Vorarlberg (2026)

    Lengauer, Birgit; Riepl, Marlis;

    Zitatform

    Lengauer, Birgit & Marlis Riepl (2026): Fachkräfte von morgen: Entwicklungsperspektiven der Lehrlingsausbildung in Vorarlberg. (ibw-Forschungsbericht 227), Wien, 113 S.

    Abstract

    "Die Lehrlingsausbildung ist in Vorarlberg traditionell stark verankert und ein zentraler Baustein der Fachkräftesicherung. Gleichzeitig steht sie zunehmend unter Druck: Die Zahl der Lehrlinge und Lehrbetriebe ist rückläufig, Bildungsentscheidungen junger Menschen verändern sich, und Betriebe berichten von wachsenden Herausforderungen bei der Gewinnung und Ausbildung geeigneter Lehrlinge. Die im Auftrag der WKV erstellte Studie untersucht Entwicklungsperspektiven der Lehrlingsausbildung in Vorarlberg. Auf Basis sekundärstatistischer Analysen, qualitativer Interviews mit zentralen Akteur des dualen Systems sowie einer Online-Befragung von Vorarlberger Ausbildungs- und Nicht-Ausbildungsbetrieben werden zentrale Herausforderungen, Unterstützungsbedarfe und Handlungsfelder aufgezeigt." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Nachhaltige Übergänge in den Beruf gestalten: Kann Deutschland von Dänemark lernen? (2026)

    Leschke, Janine ; Schmid, Günther;

    Zitatform

    Leschke, Janine & Günther Schmid (2026): Nachhaltige Übergänge in den Beruf gestalten: Kann Deutschland von Dänemark lernen? In: Ifo-Schnelldienst, Jg. 79, H. 05, S. 28-32.

    Abstract

    "Dänemark wird der zunehmenden Komplexität des Arbeitsmarkts gerechter als das deutsche System. Das Paradox des Fachkräftemangels bei gleichzeitig hoher Arbeitslosigkeit lässt sich auflösen, indem die Berufsorientierung wie in Dänemark in der schulischen Ausbildung einen früheren und größeren Stellenwert erhält; die Berufsausbildung durch verknüpfbare und zertifizierte Module an die zunehmende Vielfalt des Arbeitskräftepotentials angepasst wird; die solidarische Finanzierung auf eine breitere Basis gestellt wird, an der sich alle (insbesondere auch die nicht ausbildenden Betriebe) beteiligen; alle Jugendlichen – unabhängig vom sozialen und ökonomischen Status der Eltern – großzügige sachliche wie monetäre Unterstützung in der hochriskanten Übergangsphase von der Schule in den Beruf erhalten; die Kommunen größere Gestaltungsmacht gewinnen; und schließlich, indem die duale Berufsausbildung sowohl durch höhere Qualitätsstandards als auch durch höhere Durchlässigkeit zwischen den Qualifikationsstufen und Bildungsbereichen attraktiver gestaltet wird." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Unequal paths towards the future? : young people's future life goals after compulsory secondary school in Vienna and goal development over time (2026)

    Malschinger, Paul ;

    Zitatform

    Malschinger, Paul (2026): Unequal paths towards the future? : young people's future life goals after compulsory secondary school in Vienna and goal development over time. Wien, 167 S.

    Abstract

    "In dieser Dissertation wird untersucht, wie junge Menschen in Wien beim Übergang von der Schule in das Erwerbsleben ihre Zukunft planen. Die Ergebnisse präsentieren, dass die Bedeutsamkeit von Zielen zu Familie, Beruf und Freundschaft am höchsten und in dieser Lebensphase erstaunlich stabil sind. Darüber hinaus wurden Unterschiede nach Geschlecht und eingeschlagenem (Aus-)Bildungsweg nachvollzogen. Die Arbeit zeigt, wie wichtig es ist, junge Menschen bei ihren Zielen zu unterstützen und liefert wertvolle Impulse für Forschung, Bildungspolitik und Berufsberatung." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Malschinger, Paul ;
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