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Dossier

Berufswahl

Was will ich werden? Welche Ausbildung, welches Studium passt zu mir und bietet langfristig sichere Perspektiven auf dem Arbeitsmarkt? Die Wahl eines Berufes gehört zu den wichtigen biographischen Weichenstellungen, auch wenn sie heute keine Festlegung für ein ganzes (Berufs-)leben mehr darstellt. Sie hat Auswirkungen auf die spätere ökonomische Sicherheit, den sozialen Status und auf Chancen zur Entfaltung der Persönlichkeit.
Dieses Themendossier bietet eine Auswahl von Literatur- und Forschungsprojektnachweisen zur Berufswahlforschung in Deutschland und anderen Ländern. Sie gibt einen Überblick über theoretische Ansätze und empirische Befunde zur Erklärung des Berufswahlverhaltens, zu Motiven der Berufswahl bei besonderen Personengruppen sowie zu Bestimmungsgründen und Einflussfaktoren bei der Entscheidungsfindung.
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im Aspekt "Berufswahlverhalten bei"
  • Literaturhinweis

    Berufsziele junger Menschen: Die Mehrheit hat einen oder mehrere Berufe im Blick (2026)

    Anger, Silke ; Schels, Brigitte ; Heusler, Anna ; Fitzenberger, Bernd ; Roth, Duncan ; Wicht, Leonie ; Dietrich, Hans ;

    Zitatform

    Anger, Silke, Hans Dietrich, Bernd Fitzenberger, Anna Heusler, Duncan Roth, Brigitte Schels & Leonie Wicht (2026): Berufsziele junger Menschen: Die Mehrheit hat einen oder mehrere Berufe im Blick. In: IAB-Forum H. 20.04.2026, 2026-04-16. DOI:10.48720/IAB.FOO.20260420.01

    Abstract

    "Bildungsentscheidungen stellen zentrale Weichen für den weiteren Erwerbsverlauf junger Menschen. Eine neue Befragung des IAB zeigt: Viele Jugendliche haben bereits eine Vorstellung davon, wie es nach der Schule weitergehen soll. Häufig sind diese Pläne mit konkreten Berufszielen verbunden." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Can vocational role models change the gendered perception of STEM VET occupations? Results from an intervention study in Germany (2026)

    Beckmann, Janina ; Athanasiadi, Ermioni; Granato, Mona ;

    Zitatform

    Beckmann, Janina, Ermioni Athanasiadi & Mona Granato (2026): Can vocational role models change the gendered perception of STEM VET occupations? Results from an intervention study in Germany. In: Research in Social Stratification and Mobility, Jg. 104. DOI:10.1016/j.rssm.2026.101166

    Abstract

    "In the German vocational education and training (VET) system, female apprentices are strongly underrepresented in STEM professions, where there is also a general shortage of skilled workers. In this study, we look at whether a vocational role model intervention of apprentices visiting schools could reduce gender differences in students’ aspirations toward VET STEM professions and change their gendered perception of these occupations in terms of their occupational knowledge, self-efficacy, and perception of tasks as interesting. Based on a regional sample of male and female secondary school students in Germany surveyed in 2022 and 2023, our results indicate that students still hold gendered career aspirations, self-efficacy, and knowledge with respect to STEM VET occupations. Based on a non-equivalent control group design, we find that the role model intervention with mainly male role models can reduce these gendered perceptions to some extent, with female students developing greater occupational knowledge and higher career aspirations. These findings suggest that real-life vocational role models can serve as a promising career orientation approach in the context of VET to reduce gendered perceptions and aspirations in the career choice process." (Author's abstract, IAB-Doku, © 2026 The Authors. Published by Elsevier Ltd.) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Freund*in und Helfer*in? Frauen sind bei Polizei, Rettungsdienst und insbesondere der Feuerwehr unterrepräsentiert (2026)

    Bindler, Anna ; Böttger, Felix; Wrohlich, Katharina ;

    Zitatform

    Bindler, Anna, Felix Böttger & Katharina Wrohlich (2026): Freund*in und Helfer*in? Frauen sind bei Polizei, Rettungsdienst und insbesondere der Feuerwehr unterrepräsentiert. In: DIW-Wochenbericht, Jg. 93, H. 18, S. 259-267. DOI:10.18723/diw_wb:2026-18-1

    Abstract

    "Frauen sind in Erstretterberufen – dazu zählen Polizei, Rettungsdienst und Feuerwehr – unterrepräsentiert. Zwar ist der Frauenanteil im Rettungsdienst undbei der Polizei in den vergangenen Jahren gestiegen, lag zuletzt aber weiter nur bei 34 Prozent (Rettungsdienst) beziehungsweise 28 Prozent (Bundespolizei) und 35 Prozent (Durchschnitt Landespolizei). In den Berufsfeuerwehren ist der Anteil mit unter drei Prozent noch einmal deutlich geringer. Dies ist bemerkenswert, da der Mädchen- beziehungsweise Frauenanteil in der Jugendfeuerwehr und in der Freiwilligen Feuerwehr mit 31 und elf Prozent deutlich höher liegt. Zudem sind die berufsspezifischen Belastungen für Beschäftigte im Rettungsdienst und in der Feuerwehr ähnlich hoch. Mögliche Gründe für den besonders geringen Frauenanteil in der Berufsfeuerwehr sind unter anderem institutionelle Zugangsvoraussetzungen (etwa berufliche Voraussetzungen) sowie geschlechterstereotype Zuschreibungen, die mit diesem Beruf verbunden sind. Da der Arbeitskräftemangel in den systemrelevanten Erstretterberufen groß ist, sollte die Politik mit einer Überprüfung der Zugangsvoraussetzungen und Informationskampagnen versuchen, mehr Frauen für dieses Berufsfeld zu gewinnen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Berufliche Geschlechtersegregation in Deutschland: Entwicklungen, Erklärungen, regionale und qualifikatorische Unterschiede (2026)

    Bächmann, Ann-Christin ; Kotte, Volker; Fuchs, Michaela ; Schels, Brigitte ;

    Zitatform

    Bächmann, Ann-Christin, Michaela Fuchs, Volker Kotte & Brigitte Schels (2026): Berufliche Geschlechtersegregation in Deutschland: Entwicklungen, Erklärungen, regionale und qualifikatorische Unterschiede. In: S. Bothfeld, C. Hohendanner, P. Schütt & A. Yollu-Tok (Hrsg.) (2026): Geschlechtergerecht gestalten. Möglichkeiten und Grenzen der Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik, S. 175-190, 2025-02-10.

    Abstract

    "Die berufliche Geschlechtersegregation erweist sich als zentrales und persistentes Charakteristikum des deutschen Arbeitsmarktes. Geschlecht fungiert als soziale Ordnungsstruktur im Prozess der Berufswahl und des Matching von Personen zu Stellen (Buchmann/Kriesi 2012). Wirtschaftliche und gesamtgesellschaftliche Entwicklungen der letzten Jahrzehnte konnten zwar zu einer leichten Reduzierung der Segregation beitragen, die berufliche Trennung von Männern und Frauen aber bei weitem nicht auflösen. Sie variiert zudem stark zwischen Regionen und Qualifikationsniveaus. Der Überwindung der beruflichen Geschlechtersegregation wird eine Schlüsselrolle für die Bewältigung der Herausforderungen im Wandel der Arbeitswelt zugeschrieben (Nationale Akademie der Wissenschaften/Union der deutschen Akademien der Wissenschaften 2024). Gerade vor dem Hintergrund steigender Fachkräftebedarfe müssen politische Handlungsmöglichkeiten zur Reduzierung beruflicher Geschlechtersegregation stärker ausgeschöpft werden. Gesellschaftlich wäre dieses Ziel zudem erstrebenswert, um jungen Menschen eine »freie Berufswahl« nach Talenten und Interessen zu ermöglichen, die nicht von Geschlechterstereotypen beschränkt wird. Politische Stellschrauben zu identifizieren, gestaltet sich vor dem komplexen Zusammenspiel unterschiedlicher Faktoren, wie Geschlechterstereotypen, Rollenvorstellungen, Interessen und Präferenzen, die in Angebot und Nachfrage hineinwirken, als herausfordernd. Bisherige Initiativen wie etwa der girls’ day oder boys’ day zeigen wenig Wirkung, was mitunter auch daran liegen mag, dass sie relativ spät in der Jugend ansetzen, wenn Vorstellungen zur Geschlechtstypik von Berufen schon geprägt wurden (siehe auch Jeanrenaud in diesem Band). Empirisch zeigt sich, dass bspw. Rollenvorbilder einen Beitrag leisten können, um Segregationsmuster zu durchbrechen (Beckmann u.a. 2023). Zudem könnte mehr Durchlässigkeit im Bildungssystem, etwa zwischen beruflicher und hochschulischer Bildung, Möglichkeiten eröffnen, frühe geschlechtstypische Entscheidungen zu revidieren (Imdorf u.a. 2016). Auch die Adaption der Arbeitsbedingungen und -organisation in segregierten Berufsfeldern kann ein Ansatzpunkt sein, bspw. könnte eine bessere Bezahlung in Pflegeberufen diesen Bereich auch für junge Männer attraktiver machen. Mit Blick in die Zukunft ist abzuwarten, wie sich die zentralen Arbeitsmarktentwicklungen der kommenden Jahre auf die berufliche Trennung von Männern und Frauen auswirken. Neben dem Fachkräftemangel könnten gerade die zunehmende Digitalisierung von Arbeitsprozessen und Tätigkeiten sowie die Entwicklung neuer Berufe in der sogenannten »neuen Arbeitswelt« zusätzliche Dynamik in die berufliche Trennung der Geschlechter bringen. Erste Erkenntnisse verweisen jedoch darauf, dass diese Entwicklungen bekannte Geschlechterunterschiede eher reproduzieren als verringern (z.B. Genz/Schnabel 2023; Petroff/Fierro 2023). Zentral wird es sein, auch in Zukunft die Entwicklung der beruflichen Geschlechtersegregation und ihre Ursachen und Auswirkungen empirisch zu untersuchen und die Ergebnisse im gesamtgesellschaftlichen Diskurs zu berücksichtigen." (Textauszug, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Experiments on Gender and Competition in the Field: A Review (2026)

    Chowdhury, Subhasish M.; Peter, Noemi ;

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    Chowdhury, Subhasish M. & Noemi Peter (2026): Experiments on Gender and Competition in the Field: A Review. (Sheffield economic research paper series / The University of Sheffield, Department of Economics 2026005), Sheffield, 33 S.

    Abstract

    "This review synthesizes evidence from field and lab-in-the-field experiments on gender and competition (including artefactual, framed, and natural field experiments). We first document how the gender gap in willingness to compete varies with cultural, demographic, and task-related factors, highlighting substantial heterogeneity across societies, age groups, and forms of competition. We then review evidence linking competitiveness to educational and labor market outcomes and find that experimental measures of competitiveness are significant predictors of study and career choices and that competitive incentives have causal effects on job entry behavior. Next, we examine a set of interventions, such as information provision, role models, training and mentoring, institutional design, and affirmative action policies that aim to mitigate gender gaps in field settings. Overall, the literature suggests that social and institutional environments can both generate and mitigate gender differences in willingness to compete. We conclude by highlighting avenues for future research." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Lebenswege junger Menschen in Wien: Analysen zu Berufswahl, Engagement und Wohlbefinden (2026)

    Danner, Katharina; Flecker, Jörg ; Malschinger, Paul ; Wöhrer, Veronika ; Duncan, Michael;

    Zitatform

    Danner, Katharina, Michael Duncan, Jörg Flecker, Paul Malschinger & Veronika Wöhrer (Hrsg.) (2026): Lebenswege junger Menschen in Wien. Analysen zu Berufswahl, Engagement und Wohlbefinden. Göttingen: V&R unipress, 278 S.

    Abstract

    "Das Forschungsprojekt »Wege in die Zukunft« untersuchte über einen Zeitraum von fünf Jahren die Bildungs- und Lebensverläufe von Wiener Mittelschul-Absolvent:innen. Nach nur vier Jahren gemeinsamer Primarstufe unterscheidet das österreichische Schulsystem zwischen Mittelschule und gymnasialer Unterstufe. Besonders in urbanen Räumen sieht sich die Mittelschule häufig mit geringerer gesellschaftlicher Anerkennung konfrontiert. Neben Analysen zu den Lebenswegen und -entscheidungen der Jugendlichen selbst stellte das Projekt daher auch die Frage nach der Relevanz sozialer Ungleichheit in ihren Lebensrealitäten. Die Beiträger:innen dieses dritten Projektbandes greifen diese Fragestellungen aus den Perspektiven der Bildungswissenschaft und der Soziologie auf und bedienen sich dabei sowohl qualitativer als auch quantitativer Forschungsmethoden." (Autorenreferat, IAB-Doku, © V&R unipress)

    Beteiligte aus dem IAB

    Malschinger, Paul ;

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  • Literaturhinweis

    Neufassung der Ausbildungsmarkt-Typisierung (2026)

    Haas, Anette; Dauth, Wolfgang ; Wilkens, Alice; Moritz, Michael ; Lerche, Adrian ; Phan thi Hong, Van;

    Zitatform

    Haas, Anette, Adrian Lerche, Michael Moritz, Van Phan thi Hong, Alice Wilkens & Wolfgang Dauth (2026): Neufassung der Ausbildungsmarkt-Typisierung. (IAB-Forschungsbericht 08/2026), Nürnberg, 26 S. DOI:10.48720/IAB.FB.2608

    Abstract

    "Die Bundesagentur für Arbeit (BA) nutzt im Rahmen ihres Controllings Regionaltypisierungen, die vom IAB auf Basis eines speziellen zweistufigen Klassifikationsansatzes erstellt werden. Im Controlling der BA stellen diese Vergleichstypen des IAB eine wichtige Grundlage zur Strukturierung von regionalen Zielniveaukontrollen dar. Unterschiedliche regionale Rahmenbedingungen werden so vergleichbar gemacht. Agenturen, die durch ihre Rahmenbedingungen einem ähnlichen Set an Herausforderungen gegenüberstehen, werden so zu jeweils einem Vergleichstyp zusammengefasst. Das IAB hat für die BA eine neue Version der Ausbildungsmarkt-Typisierung erstellt. Diese Neufassung war notwendig, da sich seit der letzten Typisierung – erstellt im Jahr 2017 mit Daten aus 2016 – sowohl die regionalen Arbeitsmarktbedingungen als auch die Zielvariablen verändert haben. Als neue Zielgröße des Ausbildungsmarktes wurde die Einmündungsquote aller Ausbildungsinteressierten eingeführt. Zur Bildung der Zielgröße wird die Anzahl der erfolgten Einmündungen der Ausbildungsinteressierten (über Monate kumulierte Einmündungen zum Stand 30.09.2025) ins Verhältnis zur Wohnbevölkerung zwischen 15 und 20 Jahren gesetzt. Die Einmündung der Ausbildungsinteressierten bezieht sich auf eine neu definierte Personengruppe, als Teilgröße aller beratenen Personen (Kunden in den Rechtskreisen SGB III und SGB II). Diese Personengruppe ist die Hauptzielgruppe der Berufsberatung der BA. Die Ausbildungsmarkt-Typisierung basiert auf einem zweistufigen Klassifikationsansatz. Auf der ersten Stufe werden zielgrößenrelevante Rahmenbedingungen identifiziert und deren relative Bedeutung bestimmt. Auf der zweiten Stufe erfolgt die Einteilung von Agenturbezirken mit ähnlichen Rahmenbedingungen in sogenannte Vergleichstypen. Insgesamt werden 116 Kontextvariablen verwendet, um die Rahmenbedingungen in den regionalen Arbeitsmärkten quantitativ differenziert abzubilden. Diese umfassen verschiedene Aspekte der Arbeitsmarktbedingungen, der Wirtschafts- und Siedlungsstruktur sowie der spezifischen Lage am Ausbildungsmarkt. Eine Auswahl der relevanten Rahmenbedingungen wird mithilfe des LASSO-Verfahrens, einem Algorithmus des maschinellen Lernens, getroffen. Das Verfahren optimiert die Vorhersagequalität der Zielgrößen und wählt eine möglichst geringe Anzahl an Variablen aus (sparsame Modellierung). Die auf der ersten Stufe ausgewählten Rahmenbedingungen fließen dann auf der zweiten Stufe in eine Clusteranalyse ein, auf deren Grundlage verschiedene Vergleichstypen identifiziert werden. Zuvor werden die Variablen standardisiert und gewichtet. Dies stellt sicher, dass Rahmenbedingungen mit einer höheren Erklärungskraft stärker berücksichtigt werden. Ergebnis der Clusteranalyse sind elf Vergleichstypen. Die einzelnen Typen heben sich weitestgehend hinsichtlich der Quote der Ausbildungsinteressierten, dem Jugendquotient, der Saisonspanne, dem Anteil unversorgter Bewerbender und der räumlichen Umgebung voneinander ab. Die Typen lassen sich in vier Obergruppen zusammenfassen, die sich anhand der Wohnkosten, der Urbanität und der Quote an jungen Ausbildungsinteressierten unterscheiden. Gruppe I ist durch Bezirke in überwiegend ländlich geprägten Agenturbezirken, oftmals in Ostdeutschland oder Nord- bzw. Südostbayern, gekennzeichnet. Die Wohnkosten dort sind unterdurchschnittlich, die Quoten an Ausbildungsinteressierten meist durchschnittlich bis überdurchschnittlich. Gruppe II konzentriert sich dagegen auf Bezirke mit durchschnittlichen Wohnkosten und einer überdurchschnittlichen Einwohnerdichte. Diese Gruppe enthält drei Typen, die sich weiter nach ihrer Quote an Ausbildungsinteressierten (hoch, durchschnittlich, niedrig) untergliedern. Hiervon grenzt sich – wiederum aufgrund überdurchschnittlicher Wohnkosten – Gruppe III ab, bei der es sich um überwiegend städtisch geprägte Bezirke handelt. Gruppe IV besteht aus zwei Sub-Typen, a) Großstädten bzw. b) Bezirken, die im direkten Einzugsbereich einer Metropole liegen, tendenziell eher in Westdeutschland. Die Quote der Ausbildungsinteressierten liegt in dieser Gruppe deutlich unter dem Durchschnitt." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Weiterführende Informationen

    Online-Anhang: Ausbildungsmarkttypen 2026
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  • Literaturhinweis

    Mehr als nur RIASEC? Eine qualitative Analyse freier Äußerungen beruflicher Interessen Jugendlicher (2026)

    Hell, Benedikt ; Nägele, Christof ; Hänni, Nicole; Päßler, Katja;

    Zitatform

    Hell, Benedikt, Christof Nägele, Katja Päßler & Nicole Hänni (2026): Mehr als nur RIASEC? Eine qualitative Analyse freier Äußerungen beruflicher Interessen Jugendlicher. In: Zeitschrift für Berufs- und Wirtschaftspädagogik, Jg. 122, H. 1, S. 37-62. DOI:10.25162/zbw-2026-0002

    Abstract

    "Berufliche Interessen sind zentrale Prädiktoren der Berufswahl. In der Beratungspraxis dominieren geschlossene Testverfahren auf Basis des RIASEC-Modells, die jedoch die individuelle Interessenvielfalt und den rezenten Strukturwandel der Arbeitswelt potenziell nur begrenzt abbilden. Der vorliegende Beitrag untersucht anhand zweier Stichproben (N1 = 2.786, MAlter = 15,6 Jahre; N2 = 799, MAlter = 13,6) offene Interessenäußerungen Jugendlicher. Die qualitative Analyse zeigt, dass das RIASEC-Modell die geäußerten Interessen nicht vollständig abdeckt. Es wurden sechs komplementäre Inhaltsbereiche identifiziert: Kommunikation, Natur/ Umwelt, Gastgewerbe, Finanzen, Sport sowie computerbezogene Interessen. Die Ergebnisse unterstreichen die Notwendigkeit, bestehende Interessenmodelle weiterzuentwickeln und zu differenzieren, um der Komplexität moderner Erwerbsbiografien gerecht zu werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    The professional-training-gap for adolescents in welfare dependent households (2026)

    Holleitner, Julia ; Fitzenberger, Bernd ; Heusler, Anna ;

    Zitatform

    Holleitner, Julia, Bernd Fitzenberger & Anna Heusler (2026): The professional-training-gap for adolescents in welfare dependent households. In: Journal for labour market research, Jg. 60, 2025-12-29. DOI:10.1186/s12651-026-00423-7

    Abstract

    "We examine how welfare benefit receipt influences the transition from school into all forms of professional training, including vocational training and higher education. We use a unique data set that combines panel survey data with detailed administrative records of adolescents in Germany and develop a dynamic multiple imputation method to account for missing data. We find that adolescents in welfare dependent households show more fragmented transition patterns than others after leaving school. They are significantly less likely to enter professional training even after controlling for a rich set of individual and household related factors, including school type and grades. A key driver of this training gap is the school type, while school grades play no role. Our results imply a long-lasting impact of early socioeconomic conditions on later labor market transitions." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Der Einfluss von Arbeitsmarktbedingungen auf Studienentscheidungen (2026)

    Leibing, Andreas ;

    Zitatform

    Leibing, Andreas (2026): Der Einfluss von Arbeitsmarktbedingungen auf Studienentscheidungen. In: Wirtschaft und Statistik, Jg. 78, H. 2, S. 91-99.

    Abstract

    "Nach dem Abitur stehen junge Erwachsene vor der Entscheidung, ob sie eine Ausbildung beginnen oder sich an einer Hochschule einschreiben. Im Gegensatz zu Universitäten haben Hochschulen für Angewandte Wissenschaften in den letzten Jahren an Bedeutung gewonnen. Diese Studie untersucht, wie sich Arbeitsmarktbedingungen auf die Studienentscheidung sowie die damit verbundene Wahl des Hochschultyps auswirken. Als Datengrundlage hierfür dient die Statistik der Studierenden. Trendbereinigte Daten zeigen, dass sich in Zeiten hoher Arbeitslosigkeit weniger Abiturientinnen und Abiturienten für ein Hochschulstudium entscheiden. Die Statistik der Prüfungen zeigt zudem langfristige negative Effekte auf die Abschlussraten an Universitäten, jedoch positive Effekte auf die Abschlussraten an anderen Hochschulformen." (Autorenreferat, IAB-Doku, © Statistisches Bundesamt, Wiesbaden)

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  • Literaturhinweis

    Do occupational aspirations of children help to explain ethnic differences in labour market outcomes? (2026)

    Parsons, Sam ; Platt, Lucinda ;

    Zitatform

    Parsons, Sam & Lucinda Platt (2026): Do occupational aspirations of children help to explain ethnic differences in labour market outcomes? In: Journal of Ethnic and Migration Studies, S. 1-21. DOI:10.1080/1369183x.2026.2616224

    Abstract

    "Across the UK’s ethnic groups there is substantial variation in labour market outcomes, driven in part by differences in occupational concentration. Yet we lack insight into whether these outcomes may be shaped, in part, by differences in preferences deriving from grouplevel cultural socialization. We shed light on this question using the nationally representative Millennium Cohort Study. We study the occupational aspirations of girls and boys prior to school completion, matching these aspirations to job characteristics drawn from the Labour Force Survey across the two dimensions of value and gender-typicality. We estimate growth curve models tracking the value and gender-typicality of the aspired job from early childhood into adolescence, and test how far trajectories are consistent with theoretical expectations about the influence of group-level characteristics. We find that differences between ethnic groups are small; but those that exist do not support the contention that preferences are shaped by cultural socialization in the ways theorised. Minority girls aspire to higher-paid occupations than their majority counterparts, and this the case for those both from more and from less traditional and disadvantaged communities. We conclude there is a need to revisit cultural accounts of labour market outcomes among the children of immigrants." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Racialised discourses on migrants and language skills in Finnish vocational education (2026)

    Tanhua, Inkeri ;

    Zitatform

    Tanhua, Inkeri (2026): Racialised discourses on migrants and language skills in Finnish vocational education. In: Journal of vocational education and training, Jg. 78, H. 3, S. 431-448. DOI:10.1080/13636820.2025.2543591

    Abstract

    "This article examines how discourses on migrants, language skills, and the suitability of educational and vocational paths can racialize the students perceived as migrants in Finnish vocational education and training (VET). The study draws on observations and interviews with students and teachers on two differently gender-typed programs, women-dominated dental technology and men-dominated mechanical engineering. In both programmes, most students have moved to Finland and started learning Finnish a few years before entering vocational education. Drawing on critical race theory and critical discourse analysis, the article identifies four discourses that racialize the students perceived as migrants. The discourse on VET as ‘a realistic choice for migrants lacking language skills’ in dental technology and the idealization of ‘hard-working migrants’ in mechanical engineering encourage migrants’ entry to these programs, but simultaneously racialise them. The discourse on ‘sufficient Finnish skills’ in mechanical engineering encourages, while the discourse on ‘high level of language proficiency’ in dental technology discourages migrants’ entry to the profession, and demonstrates that racism can be hidden behind the talk on language skills. Together, these discourses show that the processes of racialisation are mundane in VET and can direct people’s educational and occupational paths." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Online Tutoring, School Performance, and School-to-Work Transitions: Evidence from a Randomized Controlled Trial (2025)

    Anger, Silke ; Galkiewicz, Agata; Margaryan, Shushanik ; Christoph, Bernhard ; Sandner, Malte ; Siedler, Thomas ;

    Zitatform

    Anger, Silke, Bernhard Christoph, Agata Galkiewicz, Shushanik Margaryan, Malte Sandner & Thomas Siedler (2025): Online Tutoring, School Performance, and School-to-Work Transitions: Evidence from a Randomized Controlled Trial. (IZA discussion paper / Forschungsinstitut zur Zukunft der Arbeit 18307), Bonn, 80 S.

    Abstract

    "Tutoring programs for low-performing students, delivered in-person or online, effectively enhance school performance, yet their medium- and longer-term impacts on labor market outcomes remain less understood. To address this gap, we conduct a randomized controlled trial with 839 secondary school students in Germany to examine the effects of an online tutoring program for low-performing students on academic performance and school-to-work transitions. The online tutoring program had a non-significant intention-to-treat effect of 0.06 standard deviations on math grades six months after program start. However, among students who had not received other tutoring services prior to the intervention, the program significantly improved math grades by 0.14 standard deviations. Moreover, students in non-academic school tracks experienced smoother school-to-work transitions, with vocational training take-up 18 months later being 5 percentage points higher—an effect that was even larger (12 percentage points) among those without prior tutoring. Overall, the results indicate that tutoring can generate lasting benefits for low-performing students that extend beyond school performance." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Hohe Zufriedenheit von Schülerinnen und Schülern mit der Berufsberatung der BA (2025)

    Anger, Silke ; Roth, Duncan ; Dietrich, Hans ; Fitzenberger, Bernd ; Wicht, Leonie ; Heusler, Anna ; Scheels, Brigitte;

    Zitatform

    Anger, Silke, Hans Dietrich, Bernd Fitzenberger, Anna Heusler, Duncan Roth, Brigitte Scheels & Leonie Wicht (2025): Hohe Zufriedenheit von Schülerinnen und Schülern mit der Berufsberatung der BA. In: IAB-Forum – Grafik aktuell H. 19.11.2025. DOI:10.48720/IAB.FOO.GA.20251119.01

    Abstract

    "Mit der neuen Online-Studie „BeYou – Berufswahl und Du“ untersucht das IAB die beruflichen Pläne von Schülerinnen und Schülern der Abschlussklassen, die die Berufsberatung der Bundesagentur für Arbeit (BA) genutzt haben. Die Befragten bewerten die Berufsberatung überwiegend positiv" (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Was kommt nach der Schule? Ein Drittel der Jugendlichen erwägt mehrere Bildungswege (2025)

    Anger, Silke ; Heusler, Anna ; Roth, Duncan ; Dietrich, Hans ; Scheels, Brigitte; Wicht, Leonie ; Fitzenberger, Bernd ;

    Zitatform

    Anger, Silke, Hans Dietrich, Bernd Fitzenberger, Anna Heusler, Duncan Roth, Brigitte Scheels & Leonie Wicht (2025): Was kommt nach der Schule? Ein Drittel der Jugendlichen erwägt mehrere Bildungswege. In: IAB-Forum H. 12.11.2025. DOI:10.48720/IAB.FOO.20251112.01

    Abstract

    "Die Entscheidung über den weiteren Bildungsweg nach Abschluss einer allgemeinbildenden Schule ist richtungsweisend für das künftige Bildungs- und Erwerbsleben junger Menschen. Neben dem Einstieg in eine betriebliche oder schulische Ausbildung kann auch ein weiterführender Schulbesuch, ein Studium oder andere Bildungswege folgen. Eine neue IAB-Befragung gibt Einblick in die Wünsche und Vorstellungen von Jugendlichen in der Schule zum Übergang ins Arbeitsleben." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Ausbildungsplatz oder Leerstelle: Wie finden Berufsstarter und Betriebe wieder zusammen? (2025)

    Bellmann, Lutz ; Leber, Ute ; Fitzenberger, Bernd ;

    Zitatform

    Bellmann, Lutz, Bernd Fitzenberger & Ute Leber (2025): Ausbildungsplatz oder Leerstelle: Wie finden Berufsstarter und Betriebe wieder zusammen? In: IAB-Forum H. 17.04.2025, 2025-04-15. DOI:10.48720/IAB.FOO.20250417.01

    Abstract

    "Auch wenn sich der deutsche Ausbildungsmarkt in den ersten Jahren nach der Corona-Krise etwas erholt hat, ist die Zahl der neu abgeschlossenen Ausbildungsverträge 2024 wieder leicht zurückgegangen. Die Herausforderung, Ausbildungsangebot und -nachfrage zusammenzuführen, ist nach wie vor groß. Denn einer hohen Zahl von unbesetzten Ausbildungsplätzen steht eine wachsende Zahl an Jugendlichen gegenüber, die keinen Ausbildungsplatz finden." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Sprungbrett Freiwilligendienst: Wie junge Menschen ihren Weg in soziale und Pflegeberufe finden (2025)

    Carrasco Heiermann, Adrián; Breitinger, Florian; Sixtus, Frederick; Hinz, Catherina;

    Zitatform

    Carrasco Heiermann, Adrián, Florian Breitinger, Frederick Sixtus & Catherina Hinz (2025): Sprungbrett Freiwilligendienst. Wie junge Menschen ihren Weg in soziale und Pflegeberufe finden. Berlin, 41 S.

    Abstract

    "Wie gelingt es, junge Menschen langfristig für Pflege- und Sozialberufe zu gewinnen? Die neue Studie des Berlin-Instituts „Sprungbrett Freiwilligendienst – Wie junge Menschen ihren Weg in soziale und Pflegeberufe finden“ zeigt: Freiwilligendienste können einen entscheidenden Beitrag zur Nachwuchssicherung leisten – wenn bestimmte Bedingungen erfüllt sind. Jedes Jahr engagieren sich zehntausende Menschen im In- und Ausland im Freiwilligen Sozialen Jahr oder im Bundesfreiwilligendienst – viele davon in der Alten- und Behindertenhilfe. Ein Teil von ihnen entscheidet sich nach dieser Zeit für eine Ausbildung oder ein Studium in der Pflege. Die Studie zeigt, dass dieser Übergang vor allem dann gelingt, wenn Freiwillige gute Erfahrungen machen, sich begleitet fühlen und ernst genommen werden. Einrichtungen profitieren davon: Ehemalige Freiwillige gelten als besonders motiviert, gut vorbereitet und bleiben später oft länger im Beruf. Doch Freiwilligendienste sind kein Allheilmittel gegen den Personallücken. Damit aus Engagement auch Berufung wird, müssen die strukturellen Rahmenbedingungen stimmen – etwa faire Arbeitsbedingungen, Zeit für Beziehungsarbeit und die Chance, sich persönlich und beruflich zu entwickeln." (Verlagsangaben, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Local Labor Markets and Selection into the Teaching Profession (2025)

    Deneault, Christa;

    Zitatform

    Deneault, Christa (2025): Local Labor Markets and Selection into the Teaching Profession. In: The Journal of Human Resources, S. 1-45. DOI:10.3368/jhr.0424-13535r2

    Abstract

    "Using administrative data from Texas, I track individuals from high school through college to the workforce to determine the effects of local labor markets on occupational choice. I find local labor market conditions are countercyclical with selection into teaching. Individuals sorting into teaching because of poor local labor market conditions are of higher ability (standardized tests) and have higher productivity (value-added). The findings suggest local labor market fluctuations shape career decisions well before individuals participate in the labor market, and increasing the relative economic standing of teaching as a career has the potential to improve the future supply of teachers." (Author's abstract, IAB-Doku, © the Board of Regents of the University of Wisconsin System) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Same but Different: Gender, Social Origin, and University Access. Results From a Field Experiment on Guidance Counseling (2025)

    Erdmann, Melinda ; Jacob, Marita ; Schneider, Juliana ; Helbig, Marcel ; Pietrzyk, Irena ;

    Zitatform

    Erdmann, Melinda, Irena Pietrzyk, Juliana Schneider, Marcel Helbig & Marita Jacob (2025): Same but Different: Gender, Social Origin, and University Access. Results From a Field Experiment on Guidance Counseling. In: Research in Social Stratification and Mobility, Jg. 98. DOI:10.1016/j.rssm.2025.101062

    Abstract

    "Inequalities based on social origins heavily influence university access, shaping individuals’ careers and earning potential. While educational interventions in upper secondary schools have shown promise in supporting students from low social origins, their effects on gender disparities in university access remain less clear. This study investigates how social origins and gender intersect to affect university enrollment and whether counseling programs influence these patterns. Using data from a randomized controlled trial (RCT) in Germany evaluating a counseling program, our analysis reveals two key results. First, students’ evaluations of higher education appear to be shaped by their social background and gender before high school graduation. Second, the counseling program altered these evaluations and enrollment rates in distinct ways depending on students’ social background and gender. Our findings contribute to research on social stratification by highlighting intersectional patterns in rational choice evaluations and university enrollment. We also demonstrate that counseling in Germany effectively reduces intersectional inequalities in enrollment, which particularly benefits women from low social origins." (Author's abstract, IAB-Doku, © 2025 The Author(s). Published by Elsevier Ltd.) ((en))

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  • Literaturhinweis

    BA-BIBB-IAB-Bewerberstudie zum Ausbildungsmarkt: Ausbildungssuchende ohne Kontakt zur Arbeitsagentur und Geflüchtete sind oft im Nachteil (2025)

    Ertl, Hubert; Keßler, Catie; Leber, Ute ; Fitzenberger, Bernd ; Christ, Alexander ; Seegers, Marco ; Holleitner, Julia ; Anger, Silke ; Gei, Julia; Schels, Brigitte ; Christoph, Bernhard ;

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    Ertl, Hubert, Bernd Fitzenberger, Silke Anger, Alexander Christ, Bernhard Christoph, Julia Gei, Julia Holleitner, Catie Keßler, Ute Leber, Brigitte Schels & Marco Seegers (2025): BA-BIBB-IAB-Bewerberstudie zum Ausbildungsmarkt: Ausbildungssuchende ohne Kontakt zur Arbeitsagentur und Geflüchtete sind oft im Nachteil. (IAB-Kurzbericht 18/2025), Nürnberg, 8 S. DOI:10.48720/IAB.KB.2518

    Abstract

    "Eine Ausbildung aufzunehmen, ist ein entscheidender Schritt auf dem Bildungsweg vieler junger Menschen. Sie müssen sich mit unterschiedlichen Ausbildungswegen auseinandersetzen und um Ausbildungsplätze bewerben. Hierbei kommt Angeboten der beruflichen Orientierung und Berufsberatung eine zentrale Rolle zu. Welche Erfahrungen machen ausbildungsinteressierte junge Menschen während der Berufsberatung, wie unterscheiden sich diese Erfahrungen und inwiefern gehen sie mit einem erfolgreichen Übergang in eine Berufsausbildung oder ein Studium einher? Daten der aktuellen BA-BIBB-IAB-Bewerberstudie zeigen, dass Ausbildungssuchende, die im Verlauf ihrer Suche nach einem Ausbildungsplatz den Kontakt zur Bundesagentur für Arbeit abgebrochen haben, und junge Geflüchtete seltener einen berufsqualifizierenden Bildungsweg einschlagen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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