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Dossier

Berufswahl

Was will ich werden? Welche Ausbildung, welches Studium passt zu mir und bietet langfristig sichere Perspektiven auf dem Arbeitsmarkt? Die Wahl eines Berufes gehört zu den wichtigen biographischen Weichenstellungen, auch wenn sie heute keine Festlegung für ein ganzes (Berufs-)leben mehr darstellt. Sie hat Auswirkungen auf die spätere ökonomische Sicherheit, den sozialen Status und auf Chancen zur Entfaltung der Persönlichkeit.
Dieses Themendossier bietet eine Auswahl von Literatur- und Forschungsprojektnachweisen zur Berufswahlforschung in Deutschland und anderen Ländern. Sie gibt einen Überblick über theoretische Ansätze und empirische Befunde zur Erklärung des Berufswahlverhaltens, zu Motiven der Berufswahl bei besonderen Personengruppen sowie zu Bestimmungsgründen und Einflussfaktoren bei der Entscheidungsfindung.
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im Aspekt "Berufswahlverhalten bei"
  • Literaturhinweis

    Berufsziele junger Menschen: Die Mehrheit hat einen oder mehrere Berufe im Blick (2026)

    Anger, Silke ; Schels, Brigitte ; Heusler, Anna ; Fitzenberger, Bernd ; Roth, Duncan ; Wicht, Leonie ; Dietrich, Hans ;

    Zitatform

    Anger, Silke, Hans Dietrich, Bernd Fitzenberger, Anna Heusler, Duncan Roth, Brigitte Schels & Leonie Wicht (2026): Berufsziele junger Menschen: Die Mehrheit hat einen oder mehrere Berufe im Blick. In: IAB-Forum H. 20.04.2026, 2026-04-16. DOI:10.48720/IAB.FOO.20260420.01

    Abstract

    "Bildungsentscheidungen stellen zentrale Weichen für den weiteren Erwerbsverlauf junger Menschen. Eine neue Befragung des IAB zeigt: Viele Jugendliche haben bereits eine Vorstellung davon, wie es nach der Schule weitergehen soll. Häufig sind diese Pläne mit konkreten Berufszielen verbunden." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Can vocational role models change the gendered perception of STEM VET occupations? Results from an intervention study in Germany (2026)

    Beckmann, Janina ; Athanasiadi, Ermioni; Granato, Mona ;

    Zitatform

    Beckmann, Janina, Ermioni Athanasiadi & Mona Granato (2026): Can vocational role models change the gendered perception of STEM VET occupations? Results from an intervention study in Germany. In: Research in Social Stratification and Mobility, Jg. 104. DOI:10.1016/j.rssm.2026.101166

    Abstract

    "In the German vocational education and training (VET) system, female apprentices are strongly underrepresented in STEM professions, where there is also a general shortage of skilled workers. In this study, we look at whether a vocational role model intervention of apprentices visiting schools could reduce gender differences in students’ aspirations toward VET STEM professions and change their gendered perception of these occupations in terms of their occupational knowledge, self-efficacy, and perception of tasks as interesting. Based on a regional sample of male and female secondary school students in Germany surveyed in 2022 and 2023, our results indicate that students still hold gendered career aspirations, self-efficacy, and knowledge with respect to STEM VET occupations. Based on a non-equivalent control group design, we find that the role model intervention with mainly male role models can reduce these gendered perceptions to some extent, with female students developing greater occupational knowledge and higher career aspirations. These findings suggest that real-life vocational role models can serve as a promising career orientation approach in the context of VET to reduce gendered perceptions and aspirations in the career choice process." (Author's abstract, IAB-Doku, © 2026 The Authors. Published by Elsevier Ltd.) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Freund*in und Helfer*in? Frauen sind bei Polizei, Rettungsdienst und insbesondere der Feuerwehr unterrepräsentiert (2026)

    Bindler, Anna ; Böttger, Felix; Wrohlich, Katharina ;

    Zitatform

    Bindler, Anna, Felix Böttger & Katharina Wrohlich (2026): Freund*in und Helfer*in? Frauen sind bei Polizei, Rettungsdienst und insbesondere der Feuerwehr unterrepräsentiert. In: DIW-Wochenbericht, Jg. 93, H. 18, S. 259-267. DOI:10.18723/diw_wb:2026-18-1

    Abstract

    "Frauen sind in Erstretterberufen – dazu zählen Polizei, Rettungsdienst und Feuerwehr – unterrepräsentiert. Zwar ist der Frauenanteil im Rettungsdienst undbei der Polizei in den vergangenen Jahren gestiegen, lag zuletzt aber weiter nur bei 34 Prozent (Rettungsdienst) beziehungsweise 28 Prozent (Bundespolizei) und 35 Prozent (Durchschnitt Landespolizei). In den Berufsfeuerwehren ist der Anteil mit unter drei Prozent noch einmal deutlich geringer. Dies ist bemerkenswert, da der Mädchen- beziehungsweise Frauenanteil in der Jugendfeuerwehr und in der Freiwilligen Feuerwehr mit 31 und elf Prozent deutlich höher liegt. Zudem sind die berufsspezifischen Belastungen für Beschäftigte im Rettungsdienst und in der Feuerwehr ähnlich hoch. Mögliche Gründe für den besonders geringen Frauenanteil in der Berufsfeuerwehr sind unter anderem institutionelle Zugangsvoraussetzungen (etwa berufliche Voraussetzungen) sowie geschlechterstereotype Zuschreibungen, die mit diesem Beruf verbunden sind. Da der Arbeitskräftemangel in den systemrelevanten Erstretterberufen groß ist, sollte die Politik mit einer Überprüfung der Zugangsvoraussetzungen und Informationskampagnen versuchen, mehr Frauen für dieses Berufsfeld zu gewinnen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Too Competitive to Care? The Overall Explanatory Power of Personality for Occupational Gender Segregation (2026)

    Buser, Thomas ;

    Zitatform

    Buser, Thomas (2026): Too Competitive to Care? The Overall Explanatory Power of Personality for Occupational Gender Segregation. (IZA discussion paper / IZA Network @ LISER 18721), Bonn: IZA Network @ LISER, 35 S.

    Abstract

    "A large literature in behavioral and labor economics documents gender differences in personality traits and preferences, as well as their explanatory power for gender gaps in occupational choice and career success. These studies usually focus on a single trait or personality classification, such as competitiveness, risk preferences, or the Big Five personality inventory. In this paper, I instead ask how much of gender differences in occupational sorting can be statistically explained by a comprehensive range of trait and preference measures jointly. I combine detailed personality and preference indicators elicited in a representative Dutch survey panel and link them to career outcomes for which large gender gaps are observed: the underrepresentation of women in management and math-intensive occupations, and the underrepresentation of men in teaching and caring occupations and the public sector. Correcting for measurement error, differences in preferences and personality can statistically explain a large part - typically half or more - of gender differences in occupational sorting. Traits with a "dark" side - such as willingness to playdirty, externalizing behavior or psychopathy - capture a surprisingly large share of these gaps." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Berufliche Geschlechtersegregation in Deutschland: Entwicklungen, Erklärungen, regionale und qualifikatorische Unterschiede (2026)

    Bächmann, Ann-Christin ; Kotte, Volker; Fuchs, Michaela ; Schels, Brigitte ;

    Zitatform

    Bächmann, Ann-Christin, Michaela Fuchs, Volker Kotte & Brigitte Schels (2026): Berufliche Geschlechtersegregation in Deutschland: Entwicklungen, Erklärungen, regionale und qualifikatorische Unterschiede. In: S. Bothfeld, C. Hohendanner, P. Schütt & A. Yollu-Tok (Hrsg.) (2026): Geschlechtergerecht gestalten. Möglichkeiten und Grenzen der Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik, S. 175-190, 2025-02-10.

    Abstract

    "Die berufliche Geschlechtersegregation erweist sich als zentrales und persistentes Charakteristikum des deutschen Arbeitsmarktes. Geschlecht fungiert als soziale Ordnungsstruktur im Prozess der Berufswahl und des Matching von Personen zu Stellen (Buchmann/Kriesi 2012). Wirtschaftliche und gesamtgesellschaftliche Entwicklungen der letzten Jahrzehnte konnten zwar zu einer leichten Reduzierung der Segregation beitragen, die berufliche Trennung von Männern und Frauen aber bei weitem nicht auflösen. Sie variiert zudem stark zwischen Regionen und Qualifikationsniveaus. Der Überwindung der beruflichen Geschlechtersegregation wird eine Schlüsselrolle für die Bewältigung der Herausforderungen im Wandel der Arbeitswelt zugeschrieben (Nationale Akademie der Wissenschaften/Union der deutschen Akademien der Wissenschaften 2024). Gerade vor dem Hintergrund steigender Fachkräftebedarfe müssen politische Handlungsmöglichkeiten zur Reduzierung beruflicher Geschlechtersegregation stärker ausgeschöpft werden. Gesellschaftlich wäre dieses Ziel zudem erstrebenswert, um jungen Menschen eine »freie Berufswahl« nach Talenten und Interessen zu ermöglichen, die nicht von Geschlechterstereotypen beschränkt wird. Politische Stellschrauben zu identifizieren, gestaltet sich vor dem komplexen Zusammenspiel unterschiedlicher Faktoren, wie Geschlechterstereotypen, Rollenvorstellungen, Interessen und Präferenzen, die in Angebot und Nachfrage hineinwirken, als herausfordernd. Bisherige Initiativen wie etwa der girls’ day oder boys’ day zeigen wenig Wirkung, was mitunter auch daran liegen mag, dass sie relativ spät in der Jugend ansetzen, wenn Vorstellungen zur Geschlechtstypik von Berufen schon geprägt wurden (siehe auch Jeanrenaud in diesem Band). Empirisch zeigt sich, dass bspw. Rollenvorbilder einen Beitrag leisten können, um Segregationsmuster zu durchbrechen (Beckmann u.a. 2023). Zudem könnte mehr Durchlässigkeit im Bildungssystem, etwa zwischen beruflicher und hochschulischer Bildung, Möglichkeiten eröffnen, frühe geschlechtstypische Entscheidungen zu revidieren (Imdorf u.a. 2016). Auch die Adaption der Arbeitsbedingungen und -organisation in segregierten Berufsfeldern kann ein Ansatzpunkt sein, bspw. könnte eine bessere Bezahlung in Pflegeberufen diesen Bereich auch für junge Männer attraktiver machen. Mit Blick in die Zukunft ist abzuwarten, wie sich die zentralen Arbeitsmarktentwicklungen der kommenden Jahre auf die berufliche Trennung von Männern und Frauen auswirken. Neben dem Fachkräftemangel könnten gerade die zunehmende Digitalisierung von Arbeitsprozessen und Tätigkeiten sowie die Entwicklung neuer Berufe in der sogenannten »neuen Arbeitswelt« zusätzliche Dynamik in die berufliche Trennung der Geschlechter bringen. Erste Erkenntnisse verweisen jedoch darauf, dass diese Entwicklungen bekannte Geschlechterunterschiede eher reproduzieren als verringern (z.B. Genz/Schnabel 2023; Petroff/Fierro 2023). Zentral wird es sein, auch in Zukunft die Entwicklung der beruflichen Geschlechtersegregation und ihre Ursachen und Auswirkungen empirisch zu untersuchen und die Ergebnisse im gesamtgesellschaftlichen Diskurs zu berücksichtigen." (Textauszug, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Experiments on Gender and Competition in the Field: A Review (2026)

    Chowdhury, Subhasish M.; Peter, Noemi ;

    Zitatform

    Chowdhury, Subhasish M. & Noemi Peter (2026): Experiments on Gender and Competition in the Field: A Review. (Sheffield economic research paper series / The University of Sheffield, Department of Economics 2026005), Sheffield, 33 S.

    Abstract

    "This review synthesizes evidence from field and lab-in-the-field experiments on gender and competition (including artefactual, framed, and natural field experiments). We first document how the gender gap in willingness to compete varies with cultural, demographic, and task-related factors, highlighting substantial heterogeneity across societies, age groups, and forms of competition. We then review evidence linking competitiveness to educational and labor market outcomes and find that experimental measures of competitiveness are significant predictors of study and career choices and that competitive incentives have causal effects on job entry behavior. Next, we examine a set of interventions, such as information provision, role models, training and mentoring, institutional design, and affirmative action policies that aim to mitigate gender gaps in field settings. Overall, the literature suggests that social and institutional environments can both generate and mitigate gender differences in willingness to compete. We conclude by highlighting avenues for future research." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Lebenswege junger Menschen in Wien: Analysen zu Berufswahl, Engagement und Wohlbefinden (2026)

    Danner, Katharina; Flecker, Jörg ; Malschinger, Paul ; Wöhrer, Veronika ; Duncan, Michael;

    Zitatform

    Danner, Katharina, Michael Duncan, Jörg Flecker, Paul Malschinger & Veronika Wöhrer (Hrsg.) (2026): Lebenswege junger Menschen in Wien. Analysen zu Berufswahl, Engagement und Wohlbefinden. Göttingen: V&R unipress, 278 S.

    Abstract

    "Das Forschungsprojekt »Wege in die Zukunft« untersuchte über einen Zeitraum von fünf Jahren die Bildungs- und Lebensverläufe von Wiener Mittelschul-Absolvent:innen. Nach nur vier Jahren gemeinsamer Primarstufe unterscheidet das österreichische Schulsystem zwischen Mittelschule und gymnasialer Unterstufe. Besonders in urbanen Räumen sieht sich die Mittelschule häufig mit geringerer gesellschaftlicher Anerkennung konfrontiert. Neben Analysen zu den Lebenswegen und -entscheidungen der Jugendlichen selbst stellte das Projekt daher auch die Frage nach der Relevanz sozialer Ungleichheit in ihren Lebensrealitäten. Die Beiträger:innen dieses dritten Projektbandes greifen diese Fragestellungen aus den Perspektiven der Bildungswissenschaft und der Soziologie auf und bedienen sich dabei sowohl qualitativer als auch quantitativer Forschungsmethoden." (Autorenreferat, IAB-Doku, © V&R unipress)

    Beteiligte aus dem IAB

    Malschinger, Paul ;

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  • Literaturhinweis

    Neufassung der Ausbildungsmarkt-Typisierung (2026)

    Haas, Anette; Dauth, Wolfgang ; Wilkens, Alice; Moritz, Michael ; Lerche, Adrian ; Phan thi Hong, Van;

    Zitatform

    Haas, Anette, Adrian Lerche, Michael Moritz, Van Phan thi Hong, Alice Wilkens & Wolfgang Dauth (2026): Neufassung der Ausbildungsmarkt-Typisierung. (IAB-Forschungsbericht 08/2026), Nürnberg, 26 S. DOI:10.48720/IAB.FB.2608

    Abstract

    "Die Bundesagentur für Arbeit (BA) nutzt im Rahmen ihres Controllings Regionaltypisierungen, die vom IAB auf Basis eines speziellen zweistufigen Klassifikationsansatzes erstellt werden. Im Controlling der BA stellen diese Vergleichstypen des IAB eine wichtige Grundlage zur Strukturierung von regionalen Zielniveaukontrollen dar. Unterschiedliche regionale Rahmenbedingungen werden so vergleichbar gemacht. Agenturen, die durch ihre Rahmenbedingungen einem ähnlichen Set an Herausforderungen gegenüberstehen, werden so zu jeweils einem Vergleichstyp zusammengefasst. Das IAB hat für die BA eine neue Version der Ausbildungsmarkt-Typisierung erstellt. Diese Neufassung war notwendig, da sich seit der letzten Typisierung – erstellt im Jahr 2017 mit Daten aus 2016 – sowohl die regionalen Arbeitsmarktbedingungen als auch die Zielvariablen verändert haben. Als neue Zielgröße des Ausbildungsmarktes wurde die Einmündungsquote aller Ausbildungsinteressierten eingeführt. Zur Bildung der Zielgröße wird die Anzahl der erfolgten Einmündungen der Ausbildungsinteressierten (über Monate kumulierte Einmündungen zum Stand 30.09.2025) ins Verhältnis zur Wohnbevölkerung zwischen 15 und 20 Jahren gesetzt. Die Einmündung der Ausbildungsinteressierten bezieht sich auf eine neu definierte Personengruppe, als Teilgröße aller beratenen Personen (Kunden in den Rechtskreisen SGB III und SGB II). Diese Personengruppe ist die Hauptzielgruppe der Berufsberatung der BA. Die Ausbildungsmarkt-Typisierung basiert auf einem zweistufigen Klassifikationsansatz. Auf der ersten Stufe werden zielgrößenrelevante Rahmenbedingungen identifiziert und deren relative Bedeutung bestimmt. Auf der zweiten Stufe erfolgt die Einteilung von Agenturbezirken mit ähnlichen Rahmenbedingungen in sogenannte Vergleichstypen. Insgesamt werden 116 Kontextvariablen verwendet, um die Rahmenbedingungen in den regionalen Arbeitsmärkten quantitativ differenziert abzubilden. Diese umfassen verschiedene Aspekte der Arbeitsmarktbedingungen, der Wirtschafts- und Siedlungsstruktur sowie der spezifischen Lage am Ausbildungsmarkt. Eine Auswahl der relevanten Rahmenbedingungen wird mithilfe des LASSO-Verfahrens, einem Algorithmus des maschinellen Lernens, getroffen. Das Verfahren optimiert die Vorhersagequalität der Zielgrößen und wählt eine möglichst geringe Anzahl an Variablen aus (sparsame Modellierung). Die auf der ersten Stufe ausgewählten Rahmenbedingungen fließen dann auf der zweiten Stufe in eine Clusteranalyse ein, auf deren Grundlage verschiedene Vergleichstypen identifiziert werden. Zuvor werden die Variablen standardisiert und gewichtet. Dies stellt sicher, dass Rahmenbedingungen mit einer höheren Erklärungskraft stärker berücksichtigt werden. Ergebnis der Clusteranalyse sind elf Vergleichstypen. Die einzelnen Typen heben sich weitestgehend hinsichtlich der Quote der Ausbildungsinteressierten, dem Jugendquotient, der Saisonspanne, dem Anteil unversorgter Bewerbender und der räumlichen Umgebung voneinander ab. Die Typen lassen sich in vier Obergruppen zusammenfassen, die sich anhand der Wohnkosten, der Urbanität und der Quote an jungen Ausbildungsinteressierten unterscheiden. Gruppe I ist durch Bezirke in überwiegend ländlich geprägten Agenturbezirken, oftmals in Ostdeutschland oder Nord- bzw. Südostbayern, gekennzeichnet. Die Wohnkosten dort sind unterdurchschnittlich, die Quoten an Ausbildungsinteressierten meist durchschnittlich bis überdurchschnittlich. Gruppe II konzentriert sich dagegen auf Bezirke mit durchschnittlichen Wohnkosten und einer überdurchschnittlichen Einwohnerdichte. Diese Gruppe enthält drei Typen, die sich weiter nach ihrer Quote an Ausbildungsinteressierten (hoch, durchschnittlich, niedrig) untergliedern. Hiervon grenzt sich – wiederum aufgrund überdurchschnittlicher Wohnkosten – Gruppe III ab, bei der es sich um überwiegend städtisch geprägte Bezirke handelt. Gruppe IV besteht aus zwei Sub-Typen, a) Großstädten bzw. b) Bezirken, die im direkten Einzugsbereich einer Metropole liegen, tendenziell eher in Westdeutschland. Die Quote der Ausbildungsinteressierten liegt in dieser Gruppe deutlich unter dem Durchschnitt." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Weiterführende Informationen

    Online-Anhang: Ausbildungsmarkttypen 2026
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  • Literaturhinweis

    Mehr als nur RIASEC? Eine qualitative Analyse freier Äußerungen beruflicher Interessen Jugendlicher (2026)

    Hell, Benedikt ; Nägele, Christof ; Hänni, Nicole; Päßler, Katja;

    Zitatform

    Hell, Benedikt, Christof Nägele, Katja Päßler & Nicole Hänni (2026): Mehr als nur RIASEC? Eine qualitative Analyse freier Äußerungen beruflicher Interessen Jugendlicher. In: Zeitschrift für Berufs- und Wirtschaftspädagogik, Jg. 122, H. 1, S. 37-62. DOI:10.25162/zbw-2026-0002

    Abstract

    "Berufliche Interessen sind zentrale Prädiktoren der Berufswahl. In der Beratungspraxis dominieren geschlossene Testverfahren auf Basis des RIASEC-Modells, die jedoch die individuelle Interessenvielfalt und den rezenten Strukturwandel der Arbeitswelt potenziell nur begrenzt abbilden. Der vorliegende Beitrag untersucht anhand zweier Stichproben (N1 = 2.786, MAlter = 15,6 Jahre; N2 = 799, MAlter = 13,6) offene Interessenäußerungen Jugendlicher. Die qualitative Analyse zeigt, dass das RIASEC-Modell die geäußerten Interessen nicht vollständig abdeckt. Es wurden sechs komplementäre Inhaltsbereiche identifiziert: Kommunikation, Natur/ Umwelt, Gastgewerbe, Finanzen, Sport sowie computerbezogene Interessen. Die Ergebnisse unterstreichen die Notwendigkeit, bestehende Interessenmodelle weiterzuentwickeln und zu differenzieren, um der Komplexität moderner Erwerbsbiografien gerecht zu werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    The professional-training-gap for adolescents in welfare dependent households (2026)

    Holleitner, Julia ; Fitzenberger, Bernd ; Heusler, Anna ;

    Zitatform

    Holleitner, Julia, Bernd Fitzenberger & Anna Heusler (2026): The professional-training-gap for adolescents in welfare dependent households. In: Journal for labour market research, Jg. 60, 2025-12-29. DOI:10.1186/s12651-026-00423-7

    Abstract

    "We examine how welfare benefit receipt influences the transition from school into all forms of professional training, including vocational training and higher education. We use a unique data set that combines panel survey data with detailed administrative records of adolescents in Germany and develop a dynamic multiple imputation method to account for missing data. We find that adolescents in welfare dependent households show more fragmented transition patterns than others after leaving school. They are significantly less likely to enter professional training even after controlling for a rich set of individual and household related factors, including school type and grades. A key driver of this training gap is the school type, while school grades play no role. Our results imply a long-lasting impact of early socioeconomic conditions on later labor market transitions." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Der Einfluss von Arbeitsmarktbedingungen auf Studienentscheidungen (2026)

    Leibing, Andreas ;

    Zitatform

    Leibing, Andreas (2026): Der Einfluss von Arbeitsmarktbedingungen auf Studienentscheidungen. In: Wirtschaft und Statistik, Jg. 78, H. 2, S. 91-99.

    Abstract

    "Nach dem Abitur stehen junge Erwachsene vor der Entscheidung, ob sie eine Ausbildung beginnen oder sich an einer Hochschule einschreiben. Im Gegensatz zu Universitäten haben Hochschulen für Angewandte Wissenschaften in den letzten Jahren an Bedeutung gewonnen. Diese Studie untersucht, wie sich Arbeitsmarktbedingungen auf die Studienentscheidung sowie die damit verbundene Wahl des Hochschultyps auswirken. Als Datengrundlage hierfür dient die Statistik der Studierenden. Trendbereinigte Daten zeigen, dass sich in Zeiten hoher Arbeitslosigkeit weniger Abiturientinnen und Abiturienten für ein Hochschulstudium entscheiden. Die Statistik der Prüfungen zeigt zudem langfristige negative Effekte auf die Abschlussraten an Universitäten, jedoch positive Effekte auf die Abschlussraten an anderen Hochschulformen." (Autorenreferat, IAB-Doku, © Statistisches Bundesamt, Wiesbaden)

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  • Literaturhinweis

    Daughters like mothers? New evidence of inter-generational transmission of labor market stereotypical behavior (2026)

    Nieuwenhuis, Aukje ; Postepska, Agnieszka ;

    Zitatform

    Nieuwenhuis, Aukje & Agnieszka Postepska (2026): Daughters like mothers? New evidence of inter-generational transmission of labor market stereotypical behavior. In: Journal of Population Economics, Jg. 39, H. 3. DOI:10.1007/s00148-026-01185-9

    Abstract

    "Recent literature provides evidence of inter-generational correlation regarding gender-stereotypical behavior in the labor market. There are two potential explanations for this pattern: selection and causality. Relying on identification through second moments, we reveal a striking result among female adolescents in Germany and Australia. The apparent positive correlation between mothers and daughters is entirely driven by selection, suggesting that sticky gender norms are responsible for persistent gender segregation in the labor market. Most surprisingly, we find that causality operates in the opposite direction, suggesting that the mother holding a non-stereotypical job may have an ambiguous effect on the daughter’s occupational choice. Our findings have important implications for policymakers and identify new directions for future research. We highlight the need to investigate the mechanisms of transmission further to design policies that are successful at closing the remaining gaps. Our findings also suggest that policies designed to foster balanced gender compositions may fall short of achieving the desired inter-generational spillovers unless fundamental shifts in underlying gender norms occur." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Do occupational aspirations of children help to explain ethnic differences in labour market outcomes? (2026)

    Parsons, Sam ; Platt, Lucinda ;

    Zitatform

    Parsons, Sam & Lucinda Platt (2026): Do occupational aspirations of children help to explain ethnic differences in labour market outcomes? In: Journal of Ethnic and Migration Studies, S. 1-21. DOI:10.1080/1369183x.2026.2616224

    Abstract

    "Across the UK’s ethnic groups there is substantial variation in labour market outcomes, driven in part by differences in occupational concentration. Yet we lack insight into whether these outcomes may be shaped, in part, by differences in preferences deriving from grouplevel cultural socialization. We shed light on this question using the nationally representative Millennium Cohort Study. We study the occupational aspirations of girls and boys prior to school completion, matching these aspirations to job characteristics drawn from the Labour Force Survey across the two dimensions of value and gender-typicality. We estimate growth curve models tracking the value and gender-typicality of the aspired job from early childhood into adolescence, and test how far trajectories are consistent with theoretical expectations about the influence of group-level characteristics. We find that differences between ethnic groups are small; but those that exist do not support the contention that preferences are shaped by cultural socialization in the ways theorised. Minority girls aspire to higher-paid occupations than their majority counterparts, and this the case for those both from more and from less traditional and disadvantaged communities. We conclude there is a need to revisit cultural accounts of labour market outcomes among the children of immigrants." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Racialised discourses on migrants and language skills in Finnish vocational education (2026)

    Tanhua, Inkeri ;

    Zitatform

    Tanhua, Inkeri (2026): Racialised discourses on migrants and language skills in Finnish vocational education. In: Journal of vocational education and training, Jg. 78, H. 3, S. 431-448. DOI:10.1080/13636820.2025.2543591

    Abstract

    "This article examines how discourses on migrants, language skills, and the suitability of educational and vocational paths can racialize the students perceived as migrants in Finnish vocational education and training (VET). The study draws on observations and interviews with students and teachers on two differently gender-typed programs, women-dominated dental technology and men-dominated mechanical engineering. In both programmes, most students have moved to Finland and started learning Finnish a few years before entering vocational education. Drawing on critical race theory and critical discourse analysis, the article identifies four discourses that racialize the students perceived as migrants. The discourse on VET as ‘a realistic choice for migrants lacking language skills’ in dental technology and the idealization of ‘hard-working migrants’ in mechanical engineering encourage migrants’ entry to these programs, but simultaneously racialise them. The discourse on ‘sufficient Finnish skills’ in mechanical engineering encourages, while the discourse on ‘high level of language proficiency’ in dental technology discourages migrants’ entry to the profession, and demonstrates that racism can be hidden behind the talk on language skills. Together, these discourses show that the processes of racialisation are mundane in VET and can direct people’s educational and occupational paths." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Online Tutoring, School Performance, and School-to-Work Transitions: Evidence from a Randomized Controlled Trial (2025)

    Anger, Silke ; Galkiewicz, Agata; Margaryan, Shushanik ; Christoph, Bernhard ; Sandner, Malte ; Siedler, Thomas ;

    Zitatform

    Anger, Silke, Bernhard Christoph, Agata Galkiewicz, Shushanik Margaryan, Malte Sandner & Thomas Siedler (2025): Online Tutoring, School Performance, and School-to-Work Transitions: Evidence from a Randomized Controlled Trial. (IZA discussion paper / Forschungsinstitut zur Zukunft der Arbeit 18307), Bonn, 80 S.

    Abstract

    "Tutoring programs for low-performing students, delivered in-person or online, effectively enhance school performance, yet their medium- and longer-term impacts on labor market outcomes remain less understood. To address this gap, we conduct a randomized controlled trial with 839 secondary school students in Germany to examine the effects of an online tutoring program for low-performing students on academic performance and school-to-work transitions. The online tutoring program had a non-significant intention-to-treat effect of 0.06 standard deviations on math grades six months after program start. However, among students who had not received other tutoring services prior to the intervention, the program significantly improved math grades by 0.14 standard deviations. Moreover, students in non-academic school tracks experienced smoother school-to-work transitions, with vocational training take-up 18 months later being 5 percentage points higher—an effect that was even larger (12 percentage points) among those without prior tutoring. Overall, the results indicate that tutoring can generate lasting benefits for low-performing students that extend beyond school performance." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Was kommt nach der Schule? Ein Drittel der Jugendlichen erwägt mehrere Bildungswege (2025)

    Anger, Silke ; Heusler, Anna ; Roth, Duncan ; Dietrich, Hans ; Scheels, Brigitte; Wicht, Leonie ; Fitzenberger, Bernd ;

    Zitatform

    Anger, Silke, Hans Dietrich, Bernd Fitzenberger, Anna Heusler, Duncan Roth, Brigitte Scheels & Leonie Wicht (2025): Was kommt nach der Schule? Ein Drittel der Jugendlichen erwägt mehrere Bildungswege. In: IAB-Forum H. 12.11.2025. DOI:10.48720/IAB.FOO.20251112.01

    Abstract

    "Die Entscheidung über den weiteren Bildungsweg nach Abschluss einer allgemeinbildenden Schule ist richtungsweisend für das künftige Bildungs- und Erwerbsleben junger Menschen. Neben dem Einstieg in eine betriebliche oder schulische Ausbildung kann auch ein weiterführender Schulbesuch, ein Studium oder andere Bildungswege folgen. Eine neue IAB-Befragung gibt Einblick in die Wünsche und Vorstellungen von Jugendlichen in der Schule zum Übergang ins Arbeitsleben." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Hohe Zufriedenheit von Schülerinnen und Schülern mit der Berufsberatung der BA (2025)

    Anger, Silke ; Roth, Duncan ; Dietrich, Hans ; Fitzenberger, Bernd ; Wicht, Leonie ; Heusler, Anna ; Scheels, Brigitte;

    Zitatform

    Anger, Silke, Hans Dietrich, Bernd Fitzenberger, Anna Heusler, Duncan Roth, Brigitte Scheels & Leonie Wicht (2025): Hohe Zufriedenheit von Schülerinnen und Schülern mit der Berufsberatung der BA. In: IAB-Forum – Grafik aktuell H. 19.11.2025. DOI:10.48720/IAB.FOO.GA.20251119.01

    Abstract

    "Mit der neuen Online-Studie „BeYou – Berufswahl und Du“ untersucht das IAB die beruflichen Pläne von Schülerinnen und Schülern der Abschlussklassen, die die Berufsberatung der Bundesagentur für Arbeit (BA) genutzt haben. Die Befragten bewerten die Berufsberatung überwiegend positiv" (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Ausbildungsplatz oder Leerstelle: Wie finden Berufsstarter und Betriebe wieder zusammen? (2025)

    Bellmann, Lutz ; Leber, Ute ; Fitzenberger, Bernd ;

    Zitatform

    Bellmann, Lutz, Bernd Fitzenberger & Ute Leber (2025): Ausbildungsplatz oder Leerstelle: Wie finden Berufsstarter und Betriebe wieder zusammen? In: IAB-Forum H. 17.04.2025, 2025-04-15. DOI:10.48720/IAB.FOO.20250417.01

    Abstract

    "Auch wenn sich der deutsche Ausbildungsmarkt in den ersten Jahren nach der Corona-Krise etwas erholt hat, ist die Zahl der neu abgeschlossenen Ausbildungsverträge 2024 wieder leicht zurückgegangen. Die Herausforderung, Ausbildungsangebot und -nachfrage zusammenzuführen, ist nach wie vor groß. Denn einer hohen Zahl von unbesetzten Ausbildungsplätzen steht eine wachsende Zahl an Jugendlichen gegenüber, die keinen Ausbildungsplatz finden." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Sprungbrett Freiwilligendienst: Wie junge Menschen ihren Weg in soziale und Pflegeberufe finden (2025)

    Carrasco Heiermann, Adrián; Breitinger, Florian; Sixtus, Frederick; Hinz, Catherina;

    Zitatform

    Carrasco Heiermann, Adrián, Florian Breitinger, Frederick Sixtus & Catherina Hinz (2025): Sprungbrett Freiwilligendienst. Wie junge Menschen ihren Weg in soziale und Pflegeberufe finden. Berlin, 41 S.

    Abstract

    "Wie gelingt es, junge Menschen langfristig für Pflege- und Sozialberufe zu gewinnen? Die neue Studie des Berlin-Instituts „Sprungbrett Freiwilligendienst – Wie junge Menschen ihren Weg in soziale und Pflegeberufe finden“ zeigt: Freiwilligendienste können einen entscheidenden Beitrag zur Nachwuchssicherung leisten – wenn bestimmte Bedingungen erfüllt sind. Jedes Jahr engagieren sich zehntausende Menschen im In- und Ausland im Freiwilligen Sozialen Jahr oder im Bundesfreiwilligendienst – viele davon in der Alten- und Behindertenhilfe. Ein Teil von ihnen entscheidet sich nach dieser Zeit für eine Ausbildung oder ein Studium in der Pflege. Die Studie zeigt, dass dieser Übergang vor allem dann gelingt, wenn Freiwillige gute Erfahrungen machen, sich begleitet fühlen und ernst genommen werden. Einrichtungen profitieren davon: Ehemalige Freiwillige gelten als besonders motiviert, gut vorbereitet und bleiben später oft länger im Beruf. Doch Freiwilligendienste sind kein Allheilmittel gegen den Personallücken. Damit aus Engagement auch Berufung wird, müssen die strukturellen Rahmenbedingungen stimmen – etwa faire Arbeitsbedingungen, Zeit für Beziehungsarbeit und die Chance, sich persönlich und beruflich zu entwickeln." (Verlagsangaben, IAB-Doku)

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    Local Labor Markets and Selection into the Teaching Profession (2025)

    Deneault, Christa;

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    Deneault, Christa (2025): Local Labor Markets and Selection into the Teaching Profession. In: The Journal of Human Resources, S. 1-45. DOI:10.3368/jhr.0424-13535r2

    Abstract

    "Using administrative data from Texas, I track individuals from high school through college to the workforce to determine the effects of local labor markets on occupational choice. I find local labor market conditions are countercyclical with selection into teaching. Individuals sorting into teaching because of poor local labor market conditions are of higher ability (standardized tests) and have higher productivity (value-added). The findings suggest local labor market fluctuations shape career decisions well before individuals participate in the labor market, and increasing the relative economic standing of teaching as a career has the potential to improve the future supply of teachers." (Author's abstract, IAB-Doku, © the Board of Regents of the University of Wisconsin System) ((en))

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    Same but Different: Gender, Social Origin, and University Access. Results From a Field Experiment on Guidance Counseling (2025)

    Erdmann, Melinda ; Jacob, Marita ; Schneider, Juliana ; Helbig, Marcel ; Pietrzyk, Irena ;

    Zitatform

    Erdmann, Melinda, Irena Pietrzyk, Juliana Schneider, Marcel Helbig & Marita Jacob (2025): Same but Different: Gender, Social Origin, and University Access. Results From a Field Experiment on Guidance Counseling. In: Research in Social Stratification and Mobility, Jg. 98. DOI:10.1016/j.rssm.2025.101062

    Abstract

    "Inequalities based on social origins heavily influence university access, shaping individuals’ careers and earning potential. While educational interventions in upper secondary schools have shown promise in supporting students from low social origins, their effects on gender disparities in university access remain less clear. This study investigates how social origins and gender intersect to affect university enrollment and whether counseling programs influence these patterns. Using data from a randomized controlled trial (RCT) in Germany evaluating a counseling program, our analysis reveals two key results. First, students’ evaluations of higher education appear to be shaped by their social background and gender before high school graduation. Second, the counseling program altered these evaluations and enrollment rates in distinct ways depending on students’ social background and gender. Our findings contribute to research on social stratification by highlighting intersectional patterns in rational choice evaluations and university enrollment. We also demonstrate that counseling in Germany effectively reduces intersectional inequalities in enrollment, which particularly benefits women from low social origins." (Author's abstract, IAB-Doku, © 2025 The Author(s). Published by Elsevier Ltd.) ((en))

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    BA-BIBB-IAB-Bewerberstudie zum Ausbildungsmarkt: Ausbildungssuchende ohne Kontakt zur Arbeitsagentur und Geflüchtete sind oft im Nachteil (2025)

    Ertl, Hubert; Keßler, Catie; Leber, Ute ; Fitzenberger, Bernd ; Christ, Alexander ; Seegers, Marco ; Holleitner, Julia ; Anger, Silke ; Gei, Julia; Schels, Brigitte ; Christoph, Bernhard ;

    Zitatform

    Ertl, Hubert, Bernd Fitzenberger, Silke Anger, Alexander Christ, Bernhard Christoph, Julia Gei, Julia Holleitner, Catie Keßler, Ute Leber, Brigitte Schels & Marco Seegers (2025): BA-BIBB-IAB-Bewerberstudie zum Ausbildungsmarkt: Ausbildungssuchende ohne Kontakt zur Arbeitsagentur und Geflüchtete sind oft im Nachteil. (IAB-Kurzbericht 18/2025), Nürnberg, 8 S. DOI:10.48720/IAB.KB.2518

    Abstract

    "Eine Ausbildung aufzunehmen, ist ein entscheidender Schritt auf dem Bildungsweg vieler junger Menschen. Sie müssen sich mit unterschiedlichen Ausbildungswegen auseinandersetzen und um Ausbildungsplätze bewerben. Hierbei kommt Angeboten der beruflichen Orientierung und Berufsberatung eine zentrale Rolle zu. Welche Erfahrungen machen ausbildungsinteressierte junge Menschen während der Berufsberatung, wie unterscheiden sich diese Erfahrungen und inwiefern gehen sie mit einem erfolgreichen Übergang in eine Berufsausbildung oder ein Studium einher? Daten der aktuellen BA-BIBB-IAB-Bewerberstudie zeigen, dass Ausbildungssuchende, die im Verlauf ihrer Suche nach einem Ausbildungsplatz den Kontakt zur Bundesagentur für Arbeit abgebrochen haben, und junge Geflüchtete seltener einen berufsqualifizierenden Bildungsweg einschlagen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Self-Selection into Health Professions (2025)

    Fedele, Alessandro ; Wiesen, Daniel; Tonin, Mirco ;

    Zitatform

    Fedele, Alessandro, Mirco Tonin & Daniel Wiesen (2025): Self-Selection into Health Professions. (IZA discussion paper / Forschungsinstitut zur Zukunft der Arbeit 17941), Bonn, 27 S.

    Abstract

    "The health sector requires skilled, altruistic, and motivated individuals to perform complex tasks for which ex-post incentives may prove ineffective. Understanding the determinants of self-selection into health professions is therefore critical. We investigate this issue relying on data from surveys and incentivized dictator games. We compare applicants to medical and healthcare schools in Italy and Austria with non-applicants from the same regions and age cohorts. Drawing on a wide range of individual characteristics, we employ machine learning techniques for variable selection. Our findings show that higher cognitive ability, greater altruism, and the personality trait of conscientiousness are positively associated with the likelihood of applying to medical or nursing school, while neuroticism is negatively associated. Additionally, individuals with a strong identification with societal goals and those with parents working as doctors are more likely to pursue medical education. These results provide evidence of capable, altruistic, and motivated individuals self-selecting into the health sector, a necessary condition for building a high-quality healthcare workforce." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    This time it’s different – Generative artificial intelligence and occupational choice (2025)

    Goller, Daniel ; Gschwendt, Christian ; Wolter, Stefan C. ;

    Zitatform

    Goller, Daniel, Christian Gschwendt & Stefan C. Wolter (2025): This time it’s different – Generative artificial intelligence and occupational choice. In: Labour Economics, Jg. 95. DOI:10.1016/j.labeco.2025.102746

    Abstract

    "We show the causal influence of the launch of generative artificial intelligence (AI) in the form of ChatGPT on the search behavior of young people for apprenticeship vacancies. To estimate the short- and medium-term effects, we use a variety of methods, including a difference-in-discontinuity approach exploiting the exogenous nature of the unanticipated launch of ChatGPT in 2022. There is a strong short- and medium-term decline in the intensity of searches for vacancies, indicating a notable reduction in the supply of young people actively seeking apprenticeships and suggesting great uncertainty among the affected cohort. Occupations with a high proportion of cognitive tasks and with high demands on language skills were particularly affected by the decline. Interestingly, the revealed preferences in the search behavior of young job seekers contrasted with previous expert assessments on the automation risks of occupations and aligned with the most recent assessments of the AI and language model exposure of occupations – before these new assessments existed. Notably, while the supply decline did not reduce the number of signed apprenticeship contracts, we find evidence of declining applicant quality, particularly for commercial employees, the most widely offered apprenticeship in Switzerland." (Author's abstract, IAB-Doku, © 2025 The Authors. Published by Elsevier B.V.) ((en))

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    Bridging the gap: gender-specific preferences in STEM occupations in vocational education and training (2025)

    Gutfleisch, Tamara ; Nennstiel, Richard ;

    Zitatform

    Gutfleisch, Tamara & Richard Nennstiel (2025): Bridging the gap: gender-specific preferences in STEM occupations in vocational education and training. In: Empirical Research in Vocational Education and Training, Jg. 17. DOI:10.1186/s40461-025-00187-3

    Abstract

    "Women’s underrepresentation in science, technology, engineering, and mathematics (STEM) has been widely studied, particularly in the context of general and tertiary education. However, less is known about gendered STEM sorting within vocational education and training (VET), despite VET systems playing a key role in occupational gender segregation. This study investigates gender differences in the likelihood of choosing a STEM occupation in VET using nationally representative data from Switzerland. We examine to what extent commonly studied individual-level mechanisms—such as math achievement, math self-concept, and career values—can explain the gender gap in STEM participation. To assess whether these mechanisms operate similarly across educational pathways and outcome types, we compare students pursuing or intending to pursue VET to those aspiring to an academic degree, and examine three STEM-related outcomes: intended VET occupation, aspirations for a STEM job at age 30, and intentions to pursue a math-intensive job. We find that the gender gap in STEM participation is largest in VET occupations and considerably smaller for the other two outcomes. Moreover, a larger share of the gender gap can be explained regarding occupational aspirations as opposed to VET occupations, and among students aspiring to academic education. These findings suggest that theoretical models of STEM sorting should be adapted to better reflect the specific features of VET and the types of occupations it comprises." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    Geschlechtsspezifische und geschlechtsübergreifende Gründe für die Berufswahl „Chirurg*in“ – ein Scoping Review (2025)

    Hirsch, Johanna; Schüttpelz-Brauns, Katrin; Bäcker, Vanessa;

    Zitatform

    Hirsch, Johanna, Vanessa Bäcker & Katrin Schüttpelz-Brauns (2025): Geschlechtsspezifische und geschlechtsübergreifende Gründe für die Berufswahl „Chirurg*in“ – ein Scoping Review. In: Das Gesundheitswesen, Jg. 87, H. 10, S. 619-627. DOI:10.1055/a-2390-2343

    Abstract

    "Einleitung: Die Verfügbarkeit von hochqualifiziertem chirurgischen Personal in Deutschland ist seit Jahren eine Herausforderung. Trotz verschiedener Initiativen, um die Attraktivität der chirurgischen Weiterbildungen zu erhöhen, bestehen weiterhin Probleme, motivierte und qualifizierte Ärzt*innen für die Chirurgie zu gewinnen. Um passgenaue Angebote zur Nachwuchsgewinnung zu entwickeln, müssen die Entscheidungsfaktoren bekannt sein. Ziel: Darstellung der geschlechtsspezifischen und geschlechtsübergreifenden Gründe für die Wahl einer chirurgischen Facharztweiterbildung. Methode: Im Rahmen eines Scoping Reviews wurden über PubMed sowie einer anschließenden Rückwärtssuche Studien zur Beantwortung der Forschungsfrage identifiziert. Die aus den Studien extrahierten Daten wurden narrativ zusammenfasst und Kategorien herausgearbeitet. Ergebnisse: Die Auswertung von 12 Studien ergab, dass Männer und Frauen aufgrund der Merkmale des chirurgischen Fachs, personenbezogener Faktoren und Faktoren der Weiterbildungsstelle Chirurg*in werden möchten. Geschlechtsspezifische Unterschiede konnten ebenfalls identifiziert werden. Es werden konkrete Maßnahmen vorgeschlagen, um Nachwuchs in der Chirurgie zu fördern." (Textauszug, IAB-Doku)

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    Mehr als eine Farbe: Wie MINT die Zukunft greifbar macht und was dafür in unserem Bildungssystem passieren muss | iit (2025)

    Lesperance, Kaley; Schaffrath, Scarlet;

    Zitatform

    Lesperance, Kaley & Scarlet Schaffrath (2025): Mehr als eine Farbe: Wie MINT die Zukunft greifbar macht und was dafür in unserem Bildungssystem passieren muss | iit. (iit Perspektive / Institut für Innovation und Technik 76), Berlin, 16 S. DOI:10.23776/2025_02

    Abstract

    "Die wachsende Bedeutung der MINT-Fächer (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik) für Wirtschaft und Gesellschaft ist unbestreitbar. Diese Disziplinen bilden die Grundlage für Innovation und Fortschritt in zentralen Bereichen wie Digitalisierung, Klimaschutz, Ingenieurwissenschaften und Gesundheitswesen – und ermöglichen Lösungen für einige der drängendsten Herausforderungen unserer Zeit. Darüber hinaus sind die MINT-Fächer treibende Kräfte für wirtschaftliches Wachstum und internationale Wettbewerbsfähigkeit, da sie Industrien prägen und Arbeitsplätze schaffen. Trotz dieser Relevanz steht Deutschland weiterhin vor erheblichen Herausforderungen, eine ausreichend qualifizierte MINT-Arbeitskräftebasis zu entwickeln und zu sichern. Zwar hat sich der Fachkräftemangel in den MINT-Berufen in den vergangenen drei Jahren leicht verbessert, doch bestand zumindest im Jahr 2024 noch eine Lücke von 209.000 Fachkräften in diesem Bereich. Empirische Erkenntnisse und vorliegende Analysen bilden die Grundlage für die Entwicklung effektiver bildungspolitischer Maßnahmen im Bereich MINT. Zahlreiche Studien und Berichte haben Forschungsergebnisse geliefert, statistische Daten analysiert und in konkrete Handlungsempfehlungen überführt. Diese Studien liefern wertvolle Einblicke in Strategien, die das Engagement von Schüler:innen steigern, Chancengleichheit fördern und langfristiges Interesse an MINT-Fächern wecken. Dennoch bestehen weiterhin Lücken bei der Skalierung dieser Ansätze und bei der Überwindung von Ungleichheiten in verschiedenen Bildungskontexten. Aufbauend auf diesem Wissensstand zielt diese iit-perspektive darauf ab, die zentralen Handlungsempfehlungen relevanter MINT-Berichte in Deutschland zusammenzufassen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    The Causal Effect of Parent Occupation on Child Occupation: A Multivalued Treatment with Positivity Constraints (2025)

    Lundberg, Ian ; Molitor, Daniel ; Brand, Jennie E. ;

    Zitatform

    Lundberg, Ian, Daniel Molitor & Jennie E. Brand (2025): The Causal Effect of Parent Occupation on Child Occupation: A Multivalued Treatment with Positivity Constraints. In: Sociological methods & research, Jg. 54, H. 4, S. 1435-1462. DOI:10.1177/00491241251338412

    Abstract

    "To what degree does parent occupation cause a child’s occupational attainment? We articulate this causal question in the potential outcomes framework. Empirically, we show that adjustment for only two confounding variables substantially reduces the estimated association between parent and child occupation in a U.S. cohort. Methodologically, we highlight complications that arise when the treatment variable (parent occupation) can take many categorical values. A central methodological hurdle is positivity: some occupations (e.g., lawyer) are simply never held by some parents (e.g., those who did not complete college). We show how to overcome this hurdle by reporting summaries within subgroups that focus attention on the causal quantities that can be credibly estimated. Future research should build on the longstanding tradition of descriptive mobility research to answer causal questions." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    Career readiness in Madrid, Spain: Insights from a survey of young adults (19-26) (2025)

    Mann, Anthony; Diaz, Jonathan; Posada, Sara Zapata;

    Zitatform

    Mann, Anthony, Jonathan Diaz & Sara Zapata Posada (2025): Career readiness in Madrid, Spain. Insights from a survey of young adults (19-26). (OECD education working papers 331), Paris, 230 S. DOI:10.1787/73cdc17d-en

    Abstract

    "This paper reports the results of a survey of young adults aged 19-26 who were educated in the Community of Madrid, Spain. The study asks users of career guidance systems within secondary education to share perspectives on their usefulness from the vantage point of the labour market participation. The study finds that overwhelmingly respondents who participated in career development activities as teenagers found them to be useful to their post-secondary transitions with many stating that they were very useful. They wished however that they had received more support from their schools, especially with regard to practical activities related to integration into the working world. Analysis finds many strong relationships between participation in career development and the quality of transitions. It is less likely for young adults who engaged more deeply in career development as teenagers to report that they were Not in Education, Employment or Training (NEET) at the time of the survey and they expressed more positive attitudes about their transitions and the value of the support received from their schools." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    Refugee men and women in the segmented VET market in Germany: on their career prospects and the role of resource inequality (2025)

    Meyer, Franziska ; Winkler, Oliver ;

    Zitatform

    Meyer, Franziska & Oliver Winkler (2025): Refugee men and women in the segmented VET market in Germany: on their career prospects and the role of resource inequality. In: Empirical Research in Vocational Education and Training, Jg. 17. DOI:10.1186/s40461-025-00197-1

    Abstract

    "Vocational education and training (VET) systems are characterized by both gender-specific occupational segregation and vertical occupational segmentation, leading to considerable differences in income and employment stability prospects across individual training occupations. For refugee men and women in particular, whose labor market positioning is crucial for their socio-economic integration in the host country, it is therefore not only important that they enter VET, but also which specific occupation they enter. This article investigates, first, whether the dual training occupations pursued in Germany by men and women with a refugee background differ from those pursued by those from the majority population in terms of prospective income and employment stability; and second, whether these differences are mediated by variations in search and application strategies as well as network resources, on the one hand, and differences in school-leaving qualifications, on the other. Drawing on data from the BA/BIBB Applicants Survey and the Refugee Migration Study (N = 6,055), the results show that men and women with a refugee background are more likely to enter training occupations with significantly lower occupation-specific salaries than their counterparts in the majority population. Refugee men also tend to pursue occupations with higher occupation-specific unemployment rates, whereas no such difference is found for women. These disparities are only marginally mediated by variations in search and application strategies and network resources, but are largely explained by differences in school-leaving qualifications. When controlling for these resources, women with a refugee background are more likely to enter training occupations with even lower unemployment rates than women from the majority population." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    Berufliche Orientierung von Studienberechtigten ̵; zunehmende Unsicherheiten? (2025)

    Ohlendorf, David; Hein, Daniel; Spangenberg, Heike ; Franke, Barbara ;

    Zitatform

    Ohlendorf, David, Daniel Hein, Heike Spangenberg & Barbara Franke (2025): Berufliche Orientierung von Studienberechtigten ̵; zunehmende Unsicherheiten? (DZHW-Brief 2025,01), Hannover, 9 S. DOI:10.34878/2025.01.dzhw_brief

    Abstract

    "Die überwiegende Mehrheit der Studienberechtigten des Jahres 2022 hat sich ein halbes Jahr vor Schulabschluss „sicher“ oder „wahrscheinlich“ für ein Studium bzw. eine Berufsausbildung entschieden. Der Anteil der Befragten mit einer „sicheren“ Studien oder Ausbildungsintention ist jedoch im Verlauf der letzten zehn Jahre gesunken." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Attraktivität beruflicher Aus-, Fort- und Weiterbildung aus der Perspektive von jungen Menschen mit und ohne Hochschulzugangsberechtigung: Befunde im Kontext der Programminitiative InnoVET (2025)

    Petzold-Rudolph, Kathrin; Pohl, Marion; Steib, Christian; Kuhlee, Dina;

    Zitatform

    Petzold-Rudolph, Kathrin, Marion Pohl, Christian Steib & Dina Kuhlee (2025): Attraktivität beruflicher Aus-, Fort- und Weiterbildung aus der Perspektive von jungen Menschen mit und ohne Hochschulzugangsberechtigung. Befunde im Kontext der Programminitiative InnoVET. In: Berufs- und Wirtschaftspädagogik - online H. 48, S. 1-26.

    Abstract

    "Die InnoVET-Programminitiative des BMBF förderte von 2021-2024 insgesamt 17 Verbundprojekte mit dem Ziel, die Attraktivität beruflicher Bildung insbesondere für leistungsstarke junge Menschen durch die Entwicklung innovativer beruflicher Bildungsformate v. a. im Bereich der Fort- und Weiterbildung zu stärken. Basierend auf empirischen Befunden einer Fragebogenerhebung der InnoVET-Begleitforschung diskutiert der Beitrag Attraktivitätsparameter, welche die Entscheidung für einen beruflichen Ausbildungs- und Karriereweg von Auszubildenden mit und ohne Hochschulzugangsberechtigung beeinflusst haben und wie die Auszubildenden die neukonzipierten Fortbildungsformate der InnoVET-Projekte hinsichtlich ihrer Attraktivität bewerten. Es zeigt sich, dass bei den Befragten ein hoher Bedarf an Informationen über berufliche Bildungswege existiert und für die Bildungswegentscheidung teils unterschiedliche Attraktivitätsparameter ausschlaggebend sind. Auch schreiben die Auszubildenden beruflichen Fort- und Weiterbildungen generell eine hohe Bedeutung zu, differenzieren allerdings deutlich hinsichtlich deren konzeptioneller Ausgestaltung. Die Befunde werden kritisch in den Forschungsstand eingeordnet und mit Blick auf die Zielstellungen der InnoVET-Programminitiative reflektiert." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Causal decomposition analysis in disparities research: investigating the effect of self-efficacy on the gender gap in STEM (2025)

    Quintana, Rafael ; Park, Soojin; Kang, Suyeon;

    Zitatform

    Quintana, Rafael, Soojin Park & Suyeon Kang (2025): Causal decomposition analysis in disparities research: investigating the effect of self-efficacy on the gender gap in STEM. In: Quality & quantity, Jg. 59, H. 4, S. 3327-3351. DOI:10.1007/s11135-025-02110-0

    Abstract

    "The underrepresentation of women in science, technology, engineering and mathematics (STEM) fields has been a subject of extensive research and policy debate. However, there is limited clarity regarding the specific mechanisms that generate these disparities, and which interventions are most effective in reducing the gap. In this study, we use causal decomposition analysis to estimate how the gender gap in STEM participation would change if we were to intervene on women’s self-efficacy beliefs in mathematics. Women tend to underestimate their abilities in math-related fields, which can affect their educational and career choices. The question we ask is to what extent the gender gap in individuals’ enrollment in STEM majors and identification with mathematics would be reduced if self-efficacy in mathematics were set to be equal across gender categories. The results suggest that equalizing this target factor will reduce the observed disparities in math identity by 53%, and in the enrollment of STEM majors by 2.5%. The modest influence of self-efficacy on enrollment disparities suggests that it is not the predominant factor. We discuss the implications of our empirical findings, as well as how causal decomposition analysis can benefit social and behavioral disparities research." (Author's abstract, IAB-Doku, © Springer-Verlag) ((en))

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    Neue Online-Panelbefragung des IAB zur beruflichen Zukunft von Jugendlichen: BeYou setzt kurz vor dem Schulabschluss an (Interview) (2025)

    Schludi, Martin; Anger, Silke ; Fitzenberger, Bernd ; Heusler, Anna ;

    Zitatform

    Schludi, Martin; Silke Anger, Bernd Fitzenberger & Anna Heusler (interviewte Person) (2025): Neue Online-Panelbefragung des IAB zur beruflichen Zukunft von Jugendlichen: BeYou setzt kurz vor dem Schulabschluss an (Interview). In: IAB-Forum H. 12.11.2025. DOI:10.48720/IAB.FOO.20251112.02

    Abstract

    "Mit „BeYou - Berufswahl und Du“ hat das IAB eine neue Längsschnittbefragung von Jugendlichen aufgesetzt. Damit soll eine Datenbasis aufgebaut werden, mit der sich die Wirkung der Berufsorientierung langfristig untersuchen lässt. Die Redaktion des IAB-Forum hat bei Silke Anger, Bernd Fitzenberger und Anna Heusler nachgefragt." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    The Origins of Entrepreneurship: How Parental Role Models and Socialization Shape Later Entrepreneurial Intentions (2025)

    Schneck, Stefan ;

    Zitatform

    Schneck, Stefan (2025): The Origins of Entrepreneurship: How Parental Role Models and Socialization Shape Later Entrepreneurial Intentions. (SOEPpapers on multidisciplinary panel data research at DIW Berlin 1233), Berlin, 34 S.

    Abstract

    "This exploratory study examines the effects of parental socialization and parental role models at ages 7 to 10 on the entrepreneurial intentions of their children in adolescence. Analysis of German household data and more than 1,400 observations shows a moderation effect between parental role models and socialization. An adolescent's willingness to become self-employed in the future is influenced by parental role models and moderated by parental child-rearing practices related to risk-taking during childhood. While child-rearing practices not focused on risk-avoidance reinforce the parental role model effect and increase an adolescent's intentions to become self-employed, parental child-rearing practices geared toward risk aversion nullify any positive effects of having self-employed parents as role models. Parental socialization during childhood thus casts a long-term shadow and may explain why some children with self-employed parents have as little intention of becoming self-employed as children of employees. Early parental socialization practices may, thus, contribute to explaining the lack of willing entrepreneurs and family business successors." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Zukunft der Arbeit: Geschlechtervergleich in der Berufsorientierung im Zeitalter der Künstlichen Intelligenz. Gender Comparison in Career Orientation in the Age of Artificial Intelligence (2025)

    Seufert, Sabine ; York, Mandana; Bajka, Scherwin Michael; Emmenegger, Patrick ;

    Zitatform

    Seufert, Sabine, Mandana York, Patrick Emmenegger & Scherwin Michael Bajka (2025): Zukunft der Arbeit. Geschlechtervergleich in der Berufsorientierung im Zeitalter der Künstlichen Intelligenz. Gender Comparison in Career Orientation in the Age of Artificial Intelligence. In: Zeitschrift für Berufs- und Wirtschaftspädagogik, Jg. 121, H. 1, S. 57-79. DOI:10.25162/zbw-2025-0002

    Abstract

    "Dieser Beitrag untersucht, wie Jugendliche ihre berufliche Zukunft in einer zunehmend von KI geprägten Welt einschätzen und welche geschlechtsspezifischen Unterschiede bestehen. In einer Online-Umfrage (N = 2144) in der Schweiz bewerteten Jugendliche auf der Sekundarstufe I ihr AI Empowerment. Anhand eines Vignettenexperiments wurde der Einfluss von Augmentationsstrategien auf die Wahrnehmung von IKT-Berufen untersucht. Die Ergebnisse zeigen, dass Mädchen sich im Umgang mit KI weniger befähigt fühlen als Jungen. Dialogorientierte Augmentationsstrategien könnten dazu beitragen, KI-Berufe für junge Frauen attraktiver zu machen. Bildungseinrichtungen und Unternehmen könnten hier ansetzen und eine zukunftsorientierte Grundhaltung fördern, um Jugendliche für die Zusammenarbeit mit KI zu stärken." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Can Gender Stereotypes Explain the Gender‐Equality Paradox? A Reassessment (2025)

    Uunk, Wilfred ;

    Zitatform

    Uunk, Wilfred (2025): Can Gender Stereotypes Explain the Gender‐Equality Paradox? A Reassessment. In: Sociology Compass, Jg. 19, H. 10. DOI:10.1111/soc4.70117

    Abstract

    "The social science literature surprisingly found that gender differences in the choice of and preference for science, technology, engineering, and mathematics (STEM) study majors are larger in more gender-equal and affluent countries. This phenomenon is known as the Gender-Equality Paradox (GEP). Some scholars attributed GEP regarding students' mathematics intentions entirely to gender stereotypes, particularly the stereotype that “math is not for girls”. In this study, I reassess the finding that gender stereotypes can explain GEP because (a) the stereotype measure was not independently assessed from the prime respondents, overestimating the stereotype effect, (b) gender-STEM stereotypes may not associate with gender equality and societal affluence, and (c) the effect of gender-STEM stereotypes on gendered mathematics intentions may decrease with societal affluence. Multilevel analyses of data from the Programme for International Student Assessment (PISA) 2012 support my suggestions. A measure of gender-science stereotypes independently assessed from PISA—the Implicit Association Test—cannot satisfactorily account for GEP regarding students' mathematics intentions. The reasons are a weak association between gender-science stereotypes and societal affluence/gender equality, an only partially significant effect of these stereotypes on the gender gap in mathematics intentions, and a normative effect that decreases with societal affluence. Therefore, GEP remains a puzzling issue that warrants further investigation." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    Are parents an obstacle to gender-atypical occupational choices? (2025)

    Wolter, Stefan C. ; Zöllner, Thea S.;

    Zitatform

    Wolter, Stefan C. & Thea S. Zöllner (2025): Are parents an obstacle to gender-atypical occupational choices? In: Journal of Population Economics, Jg. 38, H. 4. DOI:10.1007/s00148-025-01121-3

    Abstract

    "Despite numerous measures intended to enhance gender equality, gender-specific study and career choices remain a persistent concern for policymakers and academics globally. We contribute to the literature on gendered career choices by focusing on explicitly stated parental preferences for their children’s occupations, using a large-scale randomized survey experiment with 5940 adults in Switzerland. Adolescents consistently name their parents as the most influential factor in career decisions, motivating the focus on parents (and hypothetical parents). In the experiment, respondents are presented with a realistic choice scenario in which they must advise on two proposed apprenticeships for their hypothetical daughter or son. The experiment randomly selects the occupations from 105 pairs, without disclosing their gender distribution. Results show that adults are gender neutral when advising a daughter but have a pronounced preference for male-dominated occupations when advising sons. The latter are found across all ages of adults and for parents and non-parents." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    Correcting Beliefs About Job Opportunities and Wages: A Field Experiment on Education Choices (2025)

    de Koning, Bart K.; Dur, Robert ; Fouarge, Didier ;

    Zitatform

    de Koning, Bart K., Didier Fouarge & Robert Dur (2025): Correcting Beliefs About Job Opportunities and Wages: A Field Experiment on Education Choices. (IZA discussion paper / Forschungsinstitut zur Zukunft der Arbeit 17951), Bonn, 72 S.

    Abstract

    "We run a field experiment in which we provide information to students about job opportunities and hourly wages of occupations they are interested in. The experiment takes place within a widely-used career orientation program in the Netherlands, and involves 28,186 pre-vocational secondary education students in 243 schools over two years. The information improves the accuracy of students' beliefs and leads them to change their preferred occupation to one with better labor market prospects. Administrative data that covers up to four years after the experiment shows that students choose (and remain in) post-secondary education programs with better job opportunities and higher hourly wages as a result of the information treatment." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Berufliche Pläne von Haupt- und Realschüler*innen: Der Anteil der Unentschlossenen steigt (2024)

    Anger, Silke ; Galkiewicz, Agata Danuta; Siedler, Thomas ; Hörl, Tobias; Christoph, Bernhard ; Margaryan, Shushanik ; Sandner, Malte ; Peter, Frauke ; Maushart, Milan;

    Zitatform

    Anger, Silke, Bernhard Christoph, Agata Danuta Galkiewicz, Tobias Hörl, Shushanik Margaryan, Milan Maushart, Frauke Peter, Malte Sandner & Thomas Siedler (2024): Berufliche Pläne von Haupt- und Realschüler*innen: Der Anteil der Unentschlossenen steigt. In: IAB-Forum H. 24.09.2024 Nürnberg, 2024-09-12. DOI:10.48720/IAB.FOO.20240924.01

    Abstract

    "Der Anteil der Jugendlichen, die sich sicher sind, eine Ausbildung absolvieren zu wollen, sinkt zusehends. Zuletzt traf dies nur noch auf 42 Prozent der befragten Hauptschüler*innen und auf 37 Prozent der Realschüler*innen in den jeweiligen Abschlussklassen zu.." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Chancengleichheit und berufliche Bildung: Stellungnahme des IAB zur Anhörung der Enquetekommission I „Chancengleichheit in der Bildung“ des Landtags Nordrhein-Westfalen am 28.6.2024 (2024)

    Anger, Silke ; Schreyer, Franziska; Heß, Pascal ; Goßner, Laura ; Toussaint, Carina ; Jaschke, Philipp ; Schels, Brigitte ; Leber, Ute ;

    Zitatform

    Anger, Silke, Laura Goßner, Pascal Heß, Philipp Jaschke, Ute Leber, Brigitte Schels, Franziska Schreyer & Carina Toussaint (2024): Chancengleichheit und berufliche Bildung. Stellungnahme des IAB zur Anhörung der Enquetekommission I „Chancengleichheit in der Bildung“ des Landtags Nordrhein-Westfalen am 28.6.2024. (IAB-Stellungnahme 02/2024), Nürnberg, 27 S. DOI:10.48720/IAB.SN.2402

    Abstract

    "Zur schriftlichen Anhörung der Enquetekommission I „Chancengleichheit in der Bildung“ des Landtags Nordrhein-Westfalen hat das Institut für Arbeitsmarkt-und Berufsforschung (IAB) seine Stellungnahme abgegeben. Darin werden Herausforderungen und Lösungen (praxistaugliche Ansätze zur Unterstützung erfolgreicher Maßnahmen) folgender Themenfelder behandelt: Verbesserung der Berufsorientierung und -vorbereitung in Schulen, der Übergänge aus der Schule in berufliche (Aus-)Bildung sowie den Übergangssektor, Verringerung von Ausbildungsabbrüchen, Erschließung der Potenziale der Berufsbildung für die Integration von Zugewanderten und Geflüchteten, Bedeutung von Rollenvorbildern, bildungspolitische Hebel für mehr Chancengleichheit, Bildungsforschung am IAB sowie Verringerung der Unterrepräsentation von Frauen in Handwerksberufen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Welche Erwartungen Abiturient*innen mit einem Studium oder einer Berufsausbildung verbinden (Serie "Berufsorientierung Jugendlicher") (2024)

    Anger, Silke ; Patzina, Alexander ; Toussaint, Carina ; Lerche, Adrian ; Sandner, Malte ; Dietrich, Hans ; Knau, Felix; Bernhard, Sarah ;

    Zitatform

    Anger, Silke, Sarah Bernhard, Hans Dietrich, Felix Knau, Adrian Lerche, Alexander Patzina, Malte Sandner & Carina Toussaint (2024): Welche Erwartungen Abiturient*innen mit einem Studium oder einer Berufsausbildung verbinden (Serie "Berufsorientierung Jugendlicher"). In: IAB-Forum H. 03.09.2024, 2024-09-02. DOI:10.48720/IAB.FOO.20240903.01

    Abstract

    "Nach dem Abitur eröffnen sich jungen Menschen alle weiterführenden Bildungswege. Neben der Wahl der Fachrichtung steht die Entscheidung zwischen Studium oder Berufsausbildung im Vordergrund. Hier geht es neben persönlichen Interessen und Fähigkeiten um die Erwartungen der Abiturient*innen hinsichtlich der Aussichten auf dem Arbeitsmarkt und in Bezug auf die Arbeitsbedingungen nach einem Studium oder einer Ausbildung. Diese Erwartungen unterscheiden sich je nachdem, ob sie eher zu einem Studium oder einer Ausbildung tendieren." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Tertiary Education, Changing One's Educational Decision and the Role of Parental Preferences (2024)

    Christoph, Bernhard ; Quast, Heiko ; Spangenberg, Heike ;

    Zitatform

    Christoph, Bernhard, Heike Spangenberg & Heiko Quast (2024): Tertiary Education, Changing One's Educational Decision and the Role of Parental Preferences. In: Research in Higher Education, Jg. 65, H. 2, S. 283-302., 2023-08-08. DOI:10.1007/s11162-023-09752-9

    Abstract

    "Unequal access to university and the decision processes that give rise to it are important factors in the accumulation of educational inequalities. In this paper, we investigate a specific aspect of such decision processes by focusing on those students who change their original plans to start a (nontertiary) vocational education and decide to pursue a tertiary degree instead. In doing so, we find that more than one-fifth of the students in our sample who originally planned to pursue a vocational education change their original decision in this way. Moreover, while students from a more advantaged background are more likely to go to university in the first place, those among them that initially opted for a vocational education are also more likely to change their decision and go to university instead. We also find that parental preferences for tertiary education play an important role in the process of changing one’s mind, even for adult children. Moreover, we find that differential parental preferences contribute to both the emergence of social background effects and - as a result - the perpetuation of educational inequalities." (Author's abstract, IAB-Doku, © Springer) ((en))

    Beteiligte aus dem IAB

    Christoph, Bernhard ;
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  • Literaturhinweis

    Compromises in occupational choice and premature termination of vocational education and training: gender type, prestige, and occupational interests in focus (2024)

    Fischer-Browne, Melanie ; Kleinert, Corinna ; Ahrens, Lea; Schels, Brigitte ;

    Zitatform

    Fischer-Browne, Melanie, Lea Ahrens, Corinna Kleinert & Brigitte Schels (2024): Compromises in occupational choice and premature termination of vocational education and training: gender type, prestige, and occupational interests in focus. In: Empirical Research in Vocational Education and Training, Jg. 16, 2024-06-14. DOI:10.1186/s40461-024-00168-y

    Abstract

    "This study examines whether premature termination of vocational education and training (VET) is more likely when trainees have to make compromises between their realistic occupational aspirations and the occupation for which they are trained in terms of the occupational dimensions of gender type, prestige, and occupational interests. Specifically, it examines the relative importance of the three compromise dimensions on premature VET termination. The study is based on a sample of 3,241 VET entrants from a cohort of ninth graders in 2010 in the German National Educational Panel Study (NEPS-SC4) in combination with aggregated data on occupational characteristics. Results from discrete hazard rate models indicate a higher risk of premature VET termination for trainees whose VET occupation differs from their realistic occupational aspiration from their school days. While compromises in prestige have no overall effect, both compromises in interests and gender type threaten the stability of VET. The results also indicate that compromises in interests have the strongest effect on the risk of premature VET termination and that the effects of compromises in gender type are partly mediated by the effects of compromises in interests. Furthermore, sensitivity analysis revealed that the main effects of compromises in gender type and prestige are gender specific." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    Mapping the distinct patterns of educational and social stratification in European countries (2024)

    Gogescu, Fiona ;

    Zitatform

    Gogescu, Fiona (2024): Mapping the distinct patterns of educational and social stratification in European countries. In: Journal of European Social Policy, Jg. 34, H. 3, S. 271-288. DOI:10.1177/09589287241240966

    Abstract

    "This article analyzes how educational and initial vocational training systems in Europe vary regarding the way in which they structure educational routes for pupils of different academic ability. The study uses cluster analysis to explore the degree of similarity between 25 European countries, including variables related to: stratification within compulsory education; vocational orientation; links between initial vocational education and the labor market; transitions from secondary education; stratification within tertiary education; and links between educational qualifications and labor market outcomes. I identify three clusters of countries that have distinct patterns of stratification. This article contributes to the literature on educational regimes and school-to-work transitions by adding countries from Central and Eastern Europe (CEE) and integrating multiple dimensions pertaining to the link between educational and social stratification. Thus, it develops a more encompassing representation of the architecture of educational pathways in different European countries." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    Innovation in career pathways across five countries (2024)

    Herdman, Paul; Mann, Anthony; Signoret, Patrick; Burke, Alison;

    Zitatform

    Herdman, Paul, Anthony Mann, Alison Burke & Patrick Signoret (2024): Innovation in career pathways across five countries. (OECD education working papers 320), Paris, 87 S. DOI:10.1787/742bcd05-en

    Abstract

    "Since the Great Financial Crisis (2007–08) many countries have explored how education systems can better prepare students for their working lives in order to reduce youth unemployment and enhance educational engagement and achievement. This paper focuses on Career Pathways, learning programmes delivered in general secondary education that allow students to undertake a deep exploration of a vocational field of interest while keeping their options for the future open. In a first-of-its-kind analysis and building on understanding of historic provision, the study considers innovation in programme development in five predominantly Anglophone countries (Australia, Canada, New Zealand, Scotland and the United States) since 2010. While historically participation in Career Pathways has been strongly associated with better employment outcomes for learners, evaluations have highlighted important challenges to their delivery at scale for the full range of learners. This paper reviews a range of responses to historic challenges based on study visits to five countries and closes with policy recommendations for future enhancement of provision." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    Parental job loss and children’s career choices (2024)

    Huttunen, Kristiina; Riukula, Krista ;

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    Huttunen, Kristiina & Krista Riukula (2024): Parental job loss and children’s career choices. In: Labour Economics, Jg. 90. DOI:10.1016/j.labeco.2024.102578

    Abstract

    "We examine how shocks to parents’ careers affect the children’s educational choices and career outcomes. Using Finnish administrative data, we find that a father’s job loss decreases the likelihood of a child choosing the father’s study field. Children of displaced fathers have lower earnings and are more likely to choose study fields with lower predicted earnings; however, we find no effects on the outcomes measured before study choices are made, such as school grades, inactivity and juvenile delinquency. The results suggest that labor market shocks can carry over to the next generation through children’s career choices." (Author's abstract, IAB-Doku, © 2024 Elsevier) ((en))

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    Same degrees, different outcomes? Fields of study choices and gender wage inequality in Finland and Germany (2024)

    Hägglund, Anna Erika;

    Zitatform

    Hägglund, Anna Erika (2024): Same degrees, different outcomes? Fields of study choices and gender wage inequality in Finland and Germany. In: Social science research, Jg. 122. DOI:10.1016/j.ssresearch.2024.103029

    Abstract

    "Men and women's diverging fields of study choices contribute to the gender wage gap among highly educated workers in several countries, yet systematic cross-national comparisons are rare. Using data from the German Socio-Economic Panel Study, the German Microcensus, and Statistics Finland this study explores whether fields of study shape the gender wage gap differently in Germany than in Finland; two countries that display strong linkages between education and employment, but differ in the generosity of family policies. The results show that fields of study are an important source of gender wage disparities in both countries. In Germany, associations between characteristics of fields and wages do not seem to differ between the genders. In Finland, the findings suggest that women profit more than men from fields with strong linkages to occupations. Our findings highlight that research analyzing the association between fields of study and gender inequality needs to consider institutional features and gender-specific patterns." (Author's abstract, IAB-Doku, © 2024 Elsevier) ((en))

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    Korrigendum
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    Heterogeneous effects of monetary and non-monetary job characteristics on job attractiveness in nursing (2024)

    Kroczek, Martin ; Kugler, Philipp ;

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    Kroczek, Martin & Philipp Kugler (2024): Heterogeneous effects of monetary and non-monetary job characteristics on job attractiveness in nursing. In: Labour Economics, Jg. 91. DOI:10.1016/j.labeco.2024.102632

    Abstract

    "We apply a novel methodological approach described by Chernozhukov et al. (2018), to analyze preference heterogeneity regarding non-monetary job characteristics and trade-offs between wage and non-monetary job characteristics. Using this approach, we can describe preference heterogeneity more concise than with subgroup analysis. Analyzing data from a self-conducted factorial survey experiment on nurses, we find significant effect heterogeneity regarding non-monetary job characteristics and their trade-off with wages. We also find positive interaction effects between wage and other job characteristics. We further analyze which factors are associated with effect heterogeneity. Working hours and gender appear to be the main drivers of these effects. We also find differences regarding the sources of a nurse’s motivation to initially choose the nursing occupation. Differentiation of job characteristics (job offers) to fit different preferences can therefore be a more effective and efficient way to attract workers than a “one size fits all” solution." (Author's abstract, IAB-Doku, © 2024 Elsevier) ((en))

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    Institution, Major, and Firm-Specific Premia: Evidence from Administrative Data (2024)

    Ost, Ben ; Pan, Weixiang ; Webber, Douglas A.;

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    Ost, Ben, Weixiang Pan & Douglas A. Webber (2024): Institution, Major, and Firm-Specific Premia: Evidence from Administrative Data. (Finance and economics discussion series / Board of Governors of the Federal Reserve System 2024-018), Washington, DC, o. Sz. DOI:10.17016/FEDS.2024.018

    Abstract

    "We examine how a student’s field of Degree and institution attended contribute to the labor market outcomes of young graduates. Administrative panel data that combines student transcripts with matched employer-employee records allow us to provide the first decomposition of premia into individual and firm-specific components. We find that both major and institutional premia are more strongly related to the firm-specific component of wages than the individual-specific component of wages. On average, a student’s major is a more important predictor of future wages than the selectivity of the institution attended, but major premia (and their relative ranking) can differ substantially across institutions, suggesting the importance of program-level data for prospective students and their parents." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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