Menschen mit Behinderungen in Ausbildung und Beruf
Mit dem Bundesteilhabegesetz und dem Nationalen Aktionsplan 2.0 wurden 2016 zwei wichtige behindertenpolitische Vorhaben angestoßen und in den Folgejahren umgesetzt und weiterentwickelt. Damit soll im Einklang mit der UN-Behindertenrechtskonvention die Inklusion in Deutschland weiter vorangetrieben werden, indem die Selbstbestimmung und Teilhabe von Menschen mit Behinderungen gestärkt werden. Mit dem schrittweisen Inkrafttreten des Bundesteilhabegesetzes erfuhren das Recht der Rehabilitation und Teilhabe von Menschen mit Behinderungen und die Eingliederungshilfe (SGB IX) weitreichende Änderungen. Wie stellt sich die Situation von behinderten Menschen auf dem Arbeitsmarkt dar? Wie lassen sich behindertengerechte Berufsleben und inklusive Arbeitswelten gestalten?
Die Infoplattform stellt zentrale Dokumente und relevante Quellenhinweise zusammen, inhaltlich strukturiert nach den Aspekten der Politik für behinderte Menschen und den diskutierten bzw. realisierten Reformanstrengungen.
- Ergebnisse und Projekte aus dem IAB
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Ausbildung, Rehabilitationsmaßnahmen
- Politik und Rechtsprechung für behinderte Menschen
- Rehabilitationseinrichtungen
- Berufsvorbereitung, Berufsberatung, Berufswahl
- Studium
- Berufsausbildung, Berufseinmündung
- Fortbildung und Umschulung
- betriebliche Rehabilitation
- Maßnahmen zur Erhaltung der Arbeitsfähigkeit
- Erfolgskontrolle, Kosten-Nutzen-Aspekte
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Arbeitsmarktsituation behinderter Menschen
- Arbeitsmarktpolitik, Inklusion, Persönliches Budget
- Beschäftigungsentwicklung
- Arbeitslosigkeit
- Beschäftigung in Werkstätten für behinderte Menschen
- Beschäftigung in alternativen Einrichtungen, Selbsthilfefirmen
- Berufliche Selbständigkeit
- Hochqualifizierte behinderte Menschen auf dem Arbeitsmarkt
- Beschäftigung im ersten Arbeitsmarkt
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Berufsleben und Arbeitswelt behinderter Menschen
- Personalpolitik, Arbeitgebereinstellungen, finanzielle Einstellungsanreize
- Eingliederungshilfe, BEM, Arbeitsassistenz, Unterstützte Beschäftigung, Arbeitsplatzsicherung
- Arbeitsbedingungen, Arbeitsplatzgestaltung, technische Arbeitshilfen, Arbeitszeit
- Berufsverlauf, Berufserfolg
- Berufsstruktur, Einzelberufe
- Arbeitszufriedenheit
- Lohn, Einkommen
- Behinderungsart
- Alter
- Geografischer Bezug
- Geschlecht
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Literaturhinweis
Enabling Inclusion: An Analysis of Positive and Negative Outcomes of Discretionary Work Arrangements for Employees With Disabilities (2025)
Zitatform
Booth, Jonathan E. & Daniela Lup (2025): Enabling Inclusion: An Analysis of Positive and Negative Outcomes of Discretionary Work Arrangements for Employees With Disabilities. In: BJIR, Jg. 63, H. 3, S. 394-412. DOI:10.1111/bjir.12862
Abstract
"While it is well-known that employees with disabilities have significantly more negative work experiences compared to other employees, research geared towards understanding how employers could improve some of these experiences is still underdeveloped. To advance this research agenda, this study investigates links between five distinct types of discretionary arrangements (work discretion, scheduling discretion, part-timing, homeworking and pay for individual performance), and outcomes related to work experiences and the wellbeing of employees with disabilities (job satisfaction, perception of fairness, recognition, motivation, engagement, work stress and work-life interference). To explore these links, we use data from the European Working Conditions Survey (2015). We find that not all work arrangements that increase discretion at the workplace have a positive impact on employees with disabilities and that some can be especially detrimental. By unpacking the multiple ways in which various types of discretion at the workplace affect employees with disabilities, this study not only makes a theoretical contribution but also provides employers who aim to improve the working experiences of employees with disabilities with some empirical evidence to help them take more inclusive actions." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Aus Sicht der Betriebe: Was es braucht, damit Inklusion besser gelingt (2025)
Zitatform
Fischer, Anna-Maria, Karolin Hiesinger & Laura Pohlan (2025): Aus Sicht der Betriebe: Was es braucht, damit Inklusion besser gelingt. In: Wirtschaftsdienst, Jg. 105, H. 8, S. 591-597., 2025-05-26. DOI:10.2478/wd-2025-0150
Abstract
"Inklusion von Menschen mit Schwerbehinderung in den Arbeitsmarkt gewinnt angesichts des demografischen Wandels und eines sich verschärfenden Fachkräftemangels an Bedeutung. Auf Basis der IAB-Stellenerhebung werden Einschätzungen von Betrieben zur Beschäftigung von Menschen mit Schwerbehinderung sowie zu Inklusionshürden und möglichen Maßnahmen analysiert. Aus betrieblicher Perspektive liegt ein Hauptgrund für die geringe Beschäftigung von Menschen mit Schwerbehinderung in einem Mangel an geeigneten Tätigkeiten. Zudem erachten Betriebe finanzielle Unterstützungsmaßnahmen, die Bereitstellung der Erstausstattung und Eingliederungszuschüsse als hilfreiche Maßnahmen, um die Teilhabe von Menschen mit Schwerbehinderung am Arbeitsmarkt zu erhöhen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Digitale Teilhabe und personenzentrierte Technologien im Kontext von Menschen mit Behinderungen (2025)
Kahle, Ute; Schädler, Johannes;Zitatform
Kahle, Ute & Johannes Schädler (Hrsg.) (2025): Digitale Teilhabe und personenzentrierte Technologien im Kontext von Menschen mit Behinderungen. Marburg, 234 S.
Abstract
"Die Nutzung digitaler Technologien hat in der Mainstream-Gesellschaft nahezu alle Lebensbereiche durchdrungen und ist zu einem vertrauten Bestandteil des Alltags geworden. Digitale Technologien unterstützen Kommunikation, Informationsbeschaffung und die Lösung alltäglicher Probleme. Die digitale Transformation, die sich durch die Covid-19-Pandemie beschleunigt hat, brachte für viele, jedoch nicht für alle Menschen gleichwertige Fortschritte. Vor allem Menschen mit Sinnesbeeinträchtigungen konnten durch die Möglichkeiten des Internets ihre Lebensqualität erheblich steigern. Auf der anderen Seite haben Menschen mit kognitiven Beeinträchtigungen oft nach wie vor eingeschränkten oder keinen Zugang zu digitalen Medien oder anderen Formen digitaler Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT). Personen mit kognitiven Beeinträchtigungen, psychischen Problemen oder langfristigem Pflegebedarf leben häufig in sozialer Abhängigkeit, was den Zugang zu digitalen IKT noch wichtiger machen kann. In diesen Fällen bietet die Digitalisierung das Potenzial, den Betroffenen eine größere gesellschaftliche Teilhabe zu ermöglichen. Die schnelle Entwicklung unterstützender Technologien und der breiten Palette computergestützter Systeme, die bei täglichen Aktivitäten helfen können, ist beeindruckend. Diese Technologien, obwohl sie nicht in der Lage sind, alle Probleme von Menschen mit Behinderungen zu lösen, können oft auf erstaunliche Weise alltägliche Abhängigkeiten verringern und die Lebensqualität erheblich verbessern. Der Sammelband betont die Notwendigkeit, die digitale Kluft zu schließen und Konzepte für eine gleichberechtigte digitale Teilhabe für alle zu entwickeln und umzusetzen. Menschen mit Behinderungen oder Pflegebedarf werden oft vorschnell insgesamt als "technikfern" wahrgenommen. Solche pauschalen Annahmen können dazu führen, dass geeignete Vermittlungskonzepte für digitale Anfänger*innen sowie inklusive Designs für Geräte und Software erst gar nicht entwickelt und angeboten werden. Um auch diesen Menschen den Zugang zu digitalen Technologien zu erleichtern, braucht es neues Wissen, neue Handlungskonzepte und die intensive Zusammenarbeit zwischen sozialen, pädagogischen und technischen Bereichen. Im beruflichen Umfeld von Fachkräften, die mit Menschen mit Behinderungen arbeiten, werden digitale Kompetenzen und Assistenztechnologien zunehmend fester Bestandteil der Qualifikationsanforderungen. Der Sammelband bietet wissenschaftliche Untersuchungen und Praxisberichte über den Einsatz digitaler Unterstützungstechnologien in verschiedenen Lebensphasen von Menschen mit Behinderungen. Diese können sowohl in der Aus- und Weiterbildung von Fachkräften als auch bei Qualifizierungsangeboten für Menschen mit Behinderungen und deren Angehörige genutzt werden. Um Menschen mit Behinderungen die Inklusion in die digitale Welt zu erleichtern, braucht es eine geeignete Förderung der digitalen Kompetenzen und die Entwicklung benutzerfreundlicher Technologien, die auf die besonderen Bedürfnisse einzelner Menschen zugeschnitten sind. Inklusion bedeutet hier, nicht nur den Zugang zu digitalen Technologien zu ermöglichen, sondern auch sicherzustellen, dass diese Technologien für alle nutzbar und verständlich sind. Insgesamt zeigt der Sammelband auf, dass digitale Technologien ein großes Potenzial für die Inklusion von Menschen mit Behinderungen bieten. Sie können Barrieren abbauen und die gesellschaftliche Teilhabe verbessern, wenn sie richtig eingesetzt werden. Dazu bedarf es jedoch einer intensiven Auseinandersetzung mit den spezifischen Bedürfnissen und dem technischen Kenntnisstand einzelner Personen sowie der Entwicklung entsprechender Konzepte und Technologien für einen solchen personenzentrierten Ansatz. Der Sammelband liefert dazu wertvolle wissenschaftliche Erkenntnisse und Praxisbeispiele." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Weiterführende Informationen
Inhaltsverzeichnis vom Verlag -
Literaturhinweis
Inklusion - KI und die Arbeitswelt der Zukunft (2025)
Zitatform
Matthes, Britta (2025): Inklusion - KI und die Arbeitswelt der Zukunft. In: Die Berufliche Rehabilitation, Jg. 39, H. 1, S. 6-15., 2025-04-04.
Abstract
"Es ist absehbar, dass die rasanten technologischen Entwicklungen der letzten Jahre, insbesondere die enorme Steigerung der Rechenleistung und die Entwicklung selbstlernender algorithmischer Systeme, die heute allgemein als Künstliche Intelligenz (KI) bezeichnet werden, ihre Spuren auf dem Arbeitsmarkt hinterlassen werden. Welche das genau sein werden, können wir leider aber auch nicht sagen. Denn gerade in solch disruptiven Zeiten, wie wir sie derzeit erleben, wissen wir nicht, wie schnell und in welche Richtung sich bestehende Berufe verändern, welche Berufe verschwinden und welche neu entstehen werden. Zwar können Prognosen etwas darüber sagen, wie sich die Zahl der Berufseinsteiger*innen auf die verschiedenen Berufe und Qualifikationsniveaus verteilen würde, wenn sich die Entwicklung wie in der Vergangenheit fortsetzt. Allerdings scheinen die Potenziale, die sich aus dem Einsatz von KI ergeben, bekannte Zusammenhänge in Frage zu stellen. Hinzu kommt, dass diese Prognosemodelle sehr komplex sind, um daraus sinnvolle Schlussfolgerungen für den Einzelnen zu ziehen. So lässt sich die Frage, inwiefern KI und andere digtale Technolgien auch die Beschäftigungsmöglichkeiten für Menschen mit Behinderungen erweitern könnten, damit kaum beantworten." (Textauszug, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
The Role of Artificial Intelligence and Digital Solutions in Transforming Educational and Employment Access for Individuals With Disabilities (2025)
Zitatform
Omri, Anis, Sana Slimani & Hatem Afi (2025): The Role of Artificial Intelligence and Digital Solutions in Transforming Educational and Employment Access for Individuals With Disabilities. In: The British journal of sociology, Jg. 76, H. 4, S. 873-897. DOI:10.1111/1468-4446.13225
Abstract
"While education is essential for employability, people with disabilities often face barriers such as inadequate accommodations and limited access to adaptive technologies, hindering their equitable labor market participation. This research addresses these challenges by analyzing the roles of artificial intelligence (AI) and digitalization in the relationship between educational attainment and employability among people with disabilities in 33 high-income countries from 2010 to 2022. Using a moderated moderation model, the study evaluates how AI and digitalization jointly influence the relationship between education levels and employment outcomes. The analysis employs the Hayes PROCESS macro with bootstrapped confidence intervals to ensure robustness and accuracy in estimating interaction effects. The findings demonstrate that education significantly enhances employment prospects for individuals with disabilities, with stronger effects observed at intermediate and advanced education levels. AI serves as a critical moderator, amplifying the positive impact of education by creating adaptive learning environments and fostering essential technical and transversal skills. Digitalization complements this role by providing the infrastructure necessary to integrate AI into education systems, broadening access to resources, and enabling flexible learning opportunities. The study further identifies a moderated moderation effect, where the combined influence of AI and digitalization significantly strengthens the effect of education on employability for disabled people. These results highlight the transformative potential of AI and digitalization in improving education quality and fostering labor market inclusion for persons with disabilities in an increasingly digitalized world." (Author's abstract, IAB-Doku, Published by arrangement with John Wiley & Sons) ((en))
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Literaturhinweis
Unexplored strains and job satisfaction for individuals with visual and auditory impairments: an Italian study (2025)
Orfei, Maria Donata; Bottari, Davide; Daneluzzi, Gabriella; Maggi, Francesca; Ricciardi, Emiliano; Porcari, Desirée Estela;Zitatform
Orfei, Maria Donata, Desirée Estela Porcari, Gabriella Daneluzzi, Francesca Maggi, Emiliano Ricciardi & Davide Bottari (2025): Unexplored strains and job satisfaction for individuals with visual and auditory impairments: an Italian study. In: BMC public health, Jg. 25, H. 1. DOI:10.1186/s12889-025-23696-y
Abstract
"The evidence on job conditions for disabled individuals in the workplace hampers understanding of their needs and the implementation of effective interventions to support their adjustment and integration. The current study contributed to this aim by examining previously unexplored aspects of the adjustment of people with sensory disabilities (PwSD) in bank work settings in Italy. In particular, it investigated for the first time three specific job strains: technostress (TS), cognitive overload (COL), and aging (AG) in PwSD as compared with typical development (PwTD), along with job satisfaction and accessibility. A multidimensional web survey was administered across the Italian national territory to a sample of PwSD (n = 202) and a sample of PwTD (n = 2283). Descriptive statistics were used to highlight perceived satisfaction with accessibility and accommodations in the workplace. A series of linear regression models aimed to measure the association between participants’ age and final scores of the TS, COL, and AG questionnaires. A series of non-parametric tests (Mann-Whitney U-tests) were performed to compare the final COL, TS, and AG scores of PwSD and PwTD. At a descriptive level, results highlighted that PwSD’s job satisfaction was fairly positive. However, various concerns were brought to light, revealing notable differences between the hearing-impaired and visually impaired cohorts. Moreover, while PwSD displayed reduced scores in the TS questionnaire compared to PwTD, the opposite occurred for the AG questionnaire. Increasing age was related to TS and AG in the PwTD, but only to AG in PwSD. Our study investigated for the first time specific job strains in PwSD, thus contributing to a deeper understanding of adjustment to work in a bank worker population. Older adults tend to show higher levels of technostress and a reduced sense of self-efficacy, and these subjective experiences bring together PwTD and PwSD. Moreover, inclusivity and job satisfaction for PwSD, although moderately satisfying, still show several criticisms. Our data can stimulate future research aimed at deepening the work adjustment in PwSD." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Digitale Werkstätten: Technografische Perspektiven auf die Verwicklung von Cyberinfrastruktur und Werkstätten für behinderte Menschen (2025)
Rink, Konstantin;Zitatform
Rink, Konstantin (2025): Digitale Werkstätten. Technografische Perspektiven auf die Verwicklung von Cyberinfrastruktur und Werkstätten für behinderte Menschen. (Perspektiven Sozialwirtschaft und Sozialmanagement), Wiesbaden: Springer VS, 466 S. DOI:10.1007/978-3-658-47994-7
Abstract
"Digitale Bildungsangebote können für Menschen mit Behinderungen eine entscheidende Rolle spielen, um grundlegende berufliche Kompetenzen zu erwerben. Das Modellprojekt "diBa" hat sich intensiv mit dieser Thematik befasst. Es konzentrierte sich auf die Entwicklung und Implementierung digitaler Bildungsangebote, die speziell auf die Bedürfnisse von Menschen mit Behinderungen zugeschnitten sind." (Verlagsangaben, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Ableism and Employment: A Scoping Review of the Literature (2025)
Zitatform
Sharma, Ramona H., Renée Asselin, Timothy Stainton & Rachelle Hole (2025): Ableism and Employment: A Scoping Review of the Literature. In: Social Sciences, Jg. 14, H. 2. DOI:10.3390/socsci14020067
Abstract
"Background: Ableism obstructs employment equity for disabled individuals. However, research lacks a comprehensive understanding of how ableism multidimensionally manifests across job types, disability types, stages of employment, and intersecting identities. Objectives: This scoping review examines how ableism affects disabled workers and jobseekers, as well as its impacts on employment outcomes, variations across disabilities and identities, and the best practices for addressing these. Eligibility Criteria: The included articles were 109 peer-reviewed empirical studies conducted in the US, Canada, Australia, New Zealand, the UK, Ireland, Denmark, Sweden, Iceland, Norway, and Finland between 2018 and 2023. Sources of Evidence: Using terms related to disability, ableism, and employment, the databases searched included Sociology Collection, CINAHL, PsycInfo, Web of Science, SCOPUS, Education Source, Academic Search Complete, and ERIC. Charting Methods: Data were extracted in tabular form and analyzed through thematic narrative synthesis to identify study characteristics, ableist barriers within employment, intersectional factors, and best practices. Results: Ableism negatively impacts employment outcomes through barriers within the work environment, challenges in disclosing disabilities, insufficient accommodations, and workplace discrimination. Intersectional factors intensify inequities, particularly for BIPOC, women, and those with invisible disabilities. Conclusions: Systemic, intersectional strategies are needed to address ableism, improve policies, and foster inclusive workplace practices." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Künstliche Intelligenz und Inklusion in der Arbeitswelt: Leitlinien und Kompetenzen für die KI-gestützte Förderung beruflicher Teilhabe. Expertise für das Projekt „Digitales Deutschland“ (2024)
Zitatform
Beudt, Susan (2024): Künstliche Intelligenz und Inklusion in der Arbeitswelt. Leitlinien und Kompetenzen für die KI-gestützte Förderung beruflicher Teilhabe. Expertise für das Projekt „Digitales Deutschland“. München, 25 S.
Abstract
"Welche Rolle spielt Künstliche Intelligenz in der Unterstützung von Menschen mit Behinderung, vor allem mit Blick auf Inklusion in der Arbeitswelt? Künstliche Intelligenz kann berufliche Teilhabe fördern, aber auch neue Barrieren schaffen. Kompetenzanforderungen ändern sich durch sie sowohl für Menschen mit Behinderung als auch für Ausbildende oder Betreuungspersonen. Gefordert werden besonders die Erklärbarkeit und Zugänglichkeit von Technologien mit Künstlicher Intelligenz. Zusätzlich benötigt es ethische Leitlinien, die Transparenz, Sicherheit, Diversität und Nichtdiskriminierung in der Entwicklung und Anwendung von Künstlicher Intelligenz betonen, sodass die Bedürfnisse von Menschen mit Behinderung berücksichtigt werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Challenges for Inclusive Organizational Behavior (IOB) in Terms of Supporting the Employment of People with Disabilities by Enhancing Remote Working (2024)
Zitatform
Bożena, Frączek (2024): Challenges for Inclusive Organizational Behavior (IOB) in Terms of Supporting the Employment of People with Disabilities by Enhancing Remote Working. In: Social indicators research, Jg. 171, H. 3, S. 1019-1041. DOI:10.1007/s11205-023-03290-8
Abstract
"People with disabilities are at a higher risk of loss of work, salary, independence, and thus economic self-sufficiency. The research focuses on the possibilities of implementing the inclusive organizational behavior (IOB) concept in terms of increasing employment of people with disabilities by increasing the scope of remote working for people from this group. The research concerns two aspects related to the challenges for IOB in this area: examining the factors on the side of the employee with special emphasis on features that are important from the perspective of performing remote work, and showing the significance and importance of IOB as an element for narrowing the disability employment gap (DEG) and increasing the inclusion of people with disabilities through their employment (including remote employment). The study uses a macroeconomic approach and was carried out on a macro scale using aggregated data for European Union countries. The regression analysis method (multiple linear regression) was used in the research. The results of the research confirmed the different predictors (in the group of examined factors) of the employment rate in groups of persons with and without a disability. In the first stage of the research, significant predictor was found for the employment rate among the group of factors on the side of the employee that influence the remote work of people with a disability—this was the basic or above basic overall digital skills. However, in the group of people without a disability the predictor was found to be the level of education. Expanding the set of previous factors to the disability employment gap in the second stage of the research changed the significant predictor of the employment rate in the group of people with a disability, but did not change the predictor in the group of people without a disability. In the second stage, the significant predictor of the employment rate proved to be the disability employment gap (among others influenced by inclusive organizational behavior) in the case of people with a disability, and—similarly to the first stage – level of education in the case of people without a disability." (Author's abstract, IAB-Doku, © Springer-Verlag) ((en))
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Literaturhinweis
Einsatz von KI in Werkstätten für behinderteMenschen (2024)
Garoscio, Lidia; Wiehe, Katharina;Zitatform
Garoscio, Lidia & Katharina Wiehe (2024): Einsatz von KI in Werkstätten für behinderteMenschen. In: Soziale Sicherheit, Jg. 73, H. 8-9, S. 23-27.
Abstract
"Werkstätten für behinderte Menschen haben bereits Erfahrungen mit dem Einsatz von KI-gestützten Assistenzsystemen gemacht. Diese können Menschen mit Behinderungen in unterschiedlichen Arbeitsbereichen unterstützen. Der Artikel zeigt die Potenziale des Einsatzes anhand einiger Praxisbeispiele auf, diskutiert aber auch dessen Hürden und geht auf die Rolle desProjekts „KI-Kompass Inklusiv“ ein." (Textauszug, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Essays on the Economics of Sickness Absence, Working Conditions and Health in the Labor Market (2024)
Zitatform
Hiesinger, Karolin (2024): Essays on the Economics of Sickness Absence, Working Conditions and Health in the Labor Market. Regensburg, 200 S. DOI:10.5283/epub.55427
Abstract
"Für Deutschland wird eine der wichtigsten Herausforderungen der nächsten Jahre darin bestehen, den Fachkräftemangel in einer alternden Gesellschaft zu überwinden. Eine mögliche Maßnahme ist die Beschäftigungsförderung von gesundheitlich eingeschränkten Personen. Daher ist ein Verständnis der relevanten Institutionen zentral, um ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Sozialschutz und Beschäftigungsförderung für gesundheitlich beeinträchtigte oder behinderte Menschen zu finden. Ziel dieser Dissertation ist es, die Folgen gesundheitlicher Schocks und die Rolle der Arbeitsbedingungen in Form gesundheitsbezogener Institutionen für die Beschäftigung gesundheitlich beeinträchtigter Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen auf dem deutschen Arbeitsmarkt zu beleuchten. Dazu wird zunächst analysiert, wie sich der Kündigungsschutz auf die langfristigen krankheitsbedingten Fehlzeiten von Arbeitnehmern und die Wahrscheinlichkeit einer unfreiwilligen Arbeitslosigkeit nach Krankheit auswirkt (Kapitel 1). Danach wird in Kapitel 2 untersucht, ob die Schwerbehindertenquote in Deutschland und ihre Nichteinhaltung die Nachfrage der Unternehmen nach behinderten Beschäftigten beeinflusst. Schließlich werden in Kapitel 3 die individuellen Auswirkungen des Eintritts einer Behinderung auf Beschäftigung und Einkommen beleuchtet." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Arbeitsplatzverluste bei Menschen mit Schwerbehinderung während der Covid-19-Pandemie (2024)
Zitatform
Paul, Karsten Ingmar & Alfons Hollederer (2024): Arbeitsplatzverluste bei Menschen mit Schwerbehinderung während der Covid-19-Pandemie. In: WSI-Mitteilungen, Jg. 77, H. 3, S. 201-209. DOI:10.5771/0342-300X-2024-3-201
Abstract
"Von sozialer Ungleichheit sind Menschen mit Behinderungen in vielerlei Hinsicht besonders stark betroffen. Mit sozial- und arbeitsmarktpolitischen Mitteln wird seit langem versucht, den Nachteilen entgegenzuwirken, mit denen sie konfrontiert sind. Trotzdem ist unumstritten, dass dieser Personenkreis nach wie vor eine besonders vulnerable Gruppe ist. Während der Covid-19-Pandemie verschärften sich die Gefährdungslagen für Menschen mit Behinderungen nicht nur in Bezug auf ihre Gesundheit, möglicherweise trugen sie auch ein höheres Risiko, ihren Arbeitsplatz zu verlieren. Die Studie, über die in diesem Beitrag berichtet wird, hat genauer untersucht, ob das der Fall war und welche Faktoren dabei wirksam waren." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Weiterführende Informationen
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Literaturhinweis
Arbeit auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt. Eine qualitative Befragung zu Wünschen und Erfahrungen von Menschen mit geistiger Behinderung (2024)
Zitatform
Weißmann, Regina & Joachim Thomas (2024): Arbeit auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt. Eine qualitative Befragung zu Wünschen und Erfahrungen von Menschen mit geistiger Behinderung. In: P. Schlögl, A. Barabasch & J. Bock-Schappelwein (Hrsg.) (2024): Krise und Nachhaltigkeit - Herausforderungen für berufliche Bildung. Beiträge zur 8. Berufsbildungsforschungskonferenz (BBFK), S. 175-186. DOI:10.3278/I76713W015
Abstract
"Teilhabe am Arbeitsleben gilt als einer der wichtigsten Grundbausteine für gesellschaftliche Partizipation und soziale Inklusion. In Deutschland existieren verschiedene Instrumente und Konzepte (z. B. das bundesweit etablierte Budget für Arbeit), um Menschen mit Behinderung den Übergang von Werkstätten für Menschen mit Behinderung (WfbM) auf den allgemeinen Arbeitsmarkt zu ermöglichen. Ausgehend von der bisher geringen Inanspruchnahme dieser Möglichkeiten beschreibt der vorliegende Beitrag die Ergebnisse einer qualitativen Interviewstudie zu Wünschen und Erfahrungen von Menschen mit geistiger Behinderung bezüglich einer Tätigkeit auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt. Hierfür wurden 31 Menschen mit geistiger Behinderung - sowohl mit als auch ohne Übergangserfahrung - einbezogen. Aus dem Interviewmaterial wurden sechs Schwerpunktthemen identifiziert, aus denen sich Implikationen und Handlungsempfehlungen für die Gestaltung von Übergängen in den allgemeinen Arbeitsmarkt ableiten lassen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Technologien für die Zukunft der Teilhabe an Arbeit (2024)
York, Jana; Bächler, Liane; Jochmaring, Jan;Zitatform
York, Jana, Liane Bächler & Jan Jochmaring (2024): Technologien für die Zukunft der Teilhabe an Arbeit. In: Zeitschrift für Inklusion, Jg. 19, H. 4, S. 94-122.
Abstract
"Der Artikel untersucht Forschungsprojekte, die Assistive Technologien zur Teilhabe an Arbeit von Menschen mit Behinderungen fokussieren. Expliziert werden die Bedeutungsebenen von Arbeit und Erwerbsarbeit für Menschen mit Behinderungen, politische Zielvorgaben und gesetzliche Rahmenbedingungen zur Förderung der Teilhabe am Arbeitsleben sowie Elemente des Konstruktes Arbeit 4.0. Diskutiert werden Herausforderungen und Chancen, die aus den neuen Arbeitsrealitäten erwachsen. Weiter werden Assistive Technologien im Kontext von Arbeit definiert und auf einem Kontinuum von No-Tech bis High-End-Tech systematisiert. Kartiert werden anschließend aktuelle Forschungsprojekte, die Menschen mit Behinderungen den Zugang zur Arbeitswelt erleichtern sollen. Abschließend werden die Ergebnisse dieser Kartierung kritisch vor dem Hintergrund kapitalistischer Wirtschaftslogiken diskutiert." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Forschen mit Sehbehinderung: Die Herausforderungen bleiben groß (Serie "Inklusion - eine Herausforderung für Wissenschaft und Praxis") (2023)
Zitatform
Abend, Sonja (2023): Forschen mit Sehbehinderung: Die Herausforderungen bleiben groß (Serie "Inklusion - eine Herausforderung für Wissenschaft und Praxis"). In: IAB-Forum H. 13.06.2023 Nürnberg. DOI:10.48720/IAB.FOO.20230613.01
Abstract
"Forschungseinrichtungen können ähnlich wie Unternehmen von divers zusammengesetzten Teams profitieren. Dies gilt auch und gerade für Menschen mit Behinderung. Technische Arbeitshilfen erleichtern heute die Inklusion in Bildungssystem und Arbeitsmarkt zwar erheblich. Dennoch bedarf es etwa in der Wissenschaft zusätzlicher Anstrengungen, nicht zuletzt finanzieller Art, um tatsächlich gleiche Zugangs- und Teilhabechancen zu gewährleisten." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Participation in Work of People with Disabilities by Means of Technical Assistance (2023)
Zitatform
Bächler, Liane & Hauke Behrendt (2023): Participation in Work of People with Disabilities by Means of Technical Assistance. In: A. Shajek & E. A. Hartmann (Hrsg.) (2023): New Digital Work, S. 118-134. DOI:10.1007/978-3-031-26490-0_7
Abstract
"The comprehensive realization of social participation for all individuals is a particular challenge in which the working world proves to be an important sphere. Despite normative reference points through socio-political innovations, people with intellectual disabilities and a high need for support are particularly excluded. Even in sheltered workshops, this group of people is excluded from participating in work as the challenges of life and labor in the 21st century are becoming ever more complex and the demands of production and business stricter. As a result, people with intellectual disabilities and a high need for support often fall off the radar in current inclusion efforts and – despite legal obligations – do not receive adequate support to participate in work. To counteract the negligence and tacit acceptance of the deprivation of a large part of the sheltered workshop employees - in the sense of social affiliation by work participation - design options for promoting work participation require careful consideration. This paper analyses the use and impact of technical assistance to promote work participation for people with intellectual disabilities and high support needs and reports the results of a field study on the use of technical assistance in a sheltered workshop." (Author's abstract, IAB-Doku, © Springer) ((en))
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Literaturhinweis
Disability and Labor Market Performance (2023)
Zitatform
Collischon, Matthias, Karolin Hiesinger & Laura Pohlan (2023): Disability and Labor Market Performance. (IZA discussion paper / Forschungsinstitut zur Zukunft der Arbeit 16100), Bonn, 54 S.
Abstract
"This paper analyzes the individual-level effects of disability onset on labor market outcomes using novel administrative data from Germany. Combining propensity score matching techniques with an event-study design, we find lasting negative impacts on employment and wages. One important mechanism is transitions to nonemployment after disability onset: newly disabled individuals' probability of becoming nonemployed increases by 10 percentage points after one year and by 15 percentage points after five years relative to that of the control group. For those who stay in employment, working part-time and switching to less physically or psychosocially demanding jobs are important adjustment paths. The negative labor market effects of disability onset are more pronounced for severely disabled, older and low-skilled individuals." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Job demands and job control and their associations with disability pension - a register-based cohort study of middle-aged and older Swedish workers (2023)
Falkstedt, Daniel ; Selander, Jenny ; Bodin, Theo ; Albin, Maria; Almroth, Melody ; Kjellberg, Katarina ; Hemmingsson, Tomas ; Gustavsson, Per ; D'Errico, Angelo;Zitatform
Falkstedt, Daniel, Melody Almroth, Tomas Hemmingsson, Angelo D'Errico, Maria Albin, Theo Bodin, Jenny Selander, Per Gustavsson & Katarina Kjellberg (2023): Job demands and job control and their associations with disability pension - a register-based cohort study of middle-aged and older Swedish workers. In: International Archives of Occupational and Environmental Health, Jg. 96, H. 8, S. 1137-1147. DOI:10.1007/s00420-023-01995-4
Abstract
"Objectives: Job demands and control at work and their combination, job strain, have been studied in relation to risk of disability pension (DP) previously. In the present study, based on registry data, we aimed to deepen the knowledge by analyzing major disease groups among the DPs, dose–response shape of the associations, and potential confounding efects of physical workload. Methods: Approximately 1.8 million workers aged 44 or older and living in Sweden in 2005 were followed up for 16 years, up to a maximum of 65 years of age. We linked mean values of job demands and job control, estimated in a job-exposure matrice (JEM) by gender, to individuals through their occupational titles in 2005. These values were categorized by rank order, and, for the construction of job-strain quadrants, we used a median cut-of. Associations with DP were estimated in Cox proportional-hazards models. Results: In models accounting for covariates including physical workload, low levels of job control were associated with higher risk of DP among both men and women. This association was most clear for DP with a psychiatric diagnosis, although a dose–response shape was found only among the men. High levels of job demands were associated with decreased risk of DP across diagnoses among men, but the same association varied from weak to non-existing among women. The high- and passive job-strain quadrants both showed increased risk of DP with a psychiatric diagnosis. Conclusion: The results suggest that, at the occupational level, low job control, but not high job demands, contributes to an increased incidence of DP, particularly regarding DP with a psychiatric diagnosis." (Author's abstract, IAB-Doku, © Springer-Verlag) ((en))
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Literaturhinweis
European Semester 2022-2023 country fiche on disability equality: Germany: with comparative data Annex provided by EDE (2023)
Zitatform
Hirschberg, Marianne & Felix Welti (2023): European Semester 2022-2023 country fiche on disability equality: Germany. With comparative data Annex provided by EDE. Luxembourg: Publications Office of the European Union, 46 S. DOI:10.2767/50356
Abstract
"The participation of persons with disabilities in the labor market in Germany is still low and unemployment is high in comparison to other groups. More than 300 000 persons with disabilities are employed in sheltered workshops. They do not have full labor rights, in particular there is no minimum wage, but a reform of sheltered workshop payments has been announced. Their transition rate to the general labor market is very low. There are efforts to increase transition options to the general labor market through the budget for work and the budget for vocational training and through supported employment and single contact units for employers. Still, the effectiveness of these efforts has to be improved. A quota system with a levy for non-compliance is in force. However, many enterprises fail to employ 5 % of persons with severe disabilities as required. The coalition parties in the new Government have announced a rise in the levy for enterprises which do not employ any persons with severe disabilities. A general right to reasonable workplace accommodation and effective workplace accessibility regulations are still lacking. (...) Recent reforms of healthcare and rehabilitation will improve accessibility and specialised services. However, these efforts have not yet been successful enough. A national action plan for an inclusive, accessible and diverse healthcare system has been announced. The division between the public and private health insurance systems is still a problem for persons with disabilities. Equal access and non-discrimination in private health insurance are not properly regulated. Pensions for people with a reduced earning capacity are often insufficient to guarantee a minimum living standard. Recent reforms from 2014 to 2019 have only supported new pensioners. An additional reform will now also increase pensions for those who were pensioners with reduced earning capacity before 2014. The Federal Participation Law of 2018 and 2020 aimed to support deinstitutionalisation. However, there are still disadvantages, especially for people who need long-term care. (...) A completely inclusive school system has still not been achieved. Reforms in the Länder include responsibility to close special schools and to invest in inclusive schools but they are proceeding very slowly. Reasonable accommodation and accessibility in the educational system are still inadequate. (...) The National Reform Program (NRP) 2022 focuses on work transition programs, including single contact points for employers and innovative rehabilitation programs. The NRP 2022 includes a national accessibility programme, which is oriented towards accessible mobility, housing, healthcare and private life." (Text excerpt, IAB-Doku) ((en))
Weiterführende Informationen
Gesamtbericht: European Semester 2022 - mainstreaming disability equality -
Literaturhinweis
Wird die betriebliche Berufsausbildung und Beschäftigung in einer digitalisierten Welt inklusiver?: Aus- und Nebenwirkungen der Digitalisierung für Menschen mit Behinderung auf dem ersten Arbeitsmarkt (2023)
Hähn, Katharina;Zitatform
Hähn, Katharina (2023): Wird die betriebliche Berufsausbildung und Beschäftigung in einer digitalisierten Welt inklusiver? Aus- und Nebenwirkungen der Digitalisierung für Menschen mit Behinderung auf dem ersten Arbeitsmarkt. In: A. Wilmers, M. Achenbach & C. Keller (Hrsg.) (2023): Bildung im digitalen Wandel, S. 135-170. DOI:10.31244/9783830998464.05
Abstract
"In einer immer stärker digitalisierten Welt stellt sich die Frage, inwiefern sich dieser Wandel auf die Inklusion von Menschen mit Behinderung in Ausbildung und Beschäftigung auswirkt. Dieses Critical Review zielt darauf ab, den aktuellen Forschungsstand abzubilden und mögliche Chancen und Hemmnisse zu eruieren. Unter Bezugnahme auf 19 Studien, die zwischen 2017 und 2022 veröffentlicht wurden, werden hierfür Erkenntnisse zu strukturellen Veränderungen von Berufsfeldern und Berufsbildungsangeboten, zu Auswirkungen der digitalen Transformation auf die betriebliche Fachkräftesicherung sowie zur Nutzung assistiver Technologien beleuchtet. Befunde zur Ausbildung und Beschäftigung sehbeeinträchtigter oder blinder Menschen konkretisieren übergreifende Forschungsergebnisse." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Digitale Teilhabe von Menschen mit Behinderung: Erste Erkenntnisse zu Möglichkeiten und Herausforderungen der Digitalisierung im Arbeitsleben (2023)
Zitatform
Lorenz, Sabrina, Marianne Kreuder-Schock, Irina Kreider, Sylvia Lietz & Thomas Schley (2023): Digitale Teilhabe von Menschen mit Behinderung. Erste Erkenntnisse zu Möglichkeiten und Herausforderungen der Digitalisierung im Arbeitsleben. In: QfI - Qualifizierung für Inklusion, Jg. 5, H. 2, S. 20 S. DOI:10.21248/qfi.117
Abstract
"Spätestens mit der weltweiten Ausbreitung der SARS-CoV-II-Pandemie im Frühjahr 2020 wurde deutlich, dass der Einsatz digitaler Medien unabdingbar ist, um berufliche und gesellschaftliche Teilhabe für Menschen mit Behinderung zu gewährleisten. Bisher liegen jedoch kaum zukunftsfähige Strategien und Beispiele guter Praxis mit Blick auf die Nutzung digitaler Medien zur beruflichen Teilhabe von Menschen mit Behinderungen vor. Insbesondere gibt es derzeit noch sehr wenige Erkenntnisse dazu, welche Spezifika in der Nutzung digitaler Medien für Menschen mit unterschiedlichen Behinderungsarten (körperliche, seelische, kognitive oder Sinnesbeeinträchtigung) zu berücksichtigen sind, um dem Anspruch der Inklusion aller Menschen gerecht zu werden. Im vorliegenden Beitrag wird der Forschungsstand zu digitaler Teilhabe entlang der drei Dimensionen „Teilhabe an, Teilhabe durch und Teilhabe in digitalen Technologien“ zusammengeführt. Dabei wird auch auf die Antinomie von Homogenität und Heterogenität der Gruppe der Menschen mit Behinderung in der Teilhabeforschung eingegangen, denn eine definierte Zielgruppe mit gleicher Diagnose kann sehr unterschiedliche Auswirkungen der individuellen Beeinträchtigung bedeuten. Zugleich sind Menschen mit Behinderung tendenziell eine vulnerable Gruppe, die aufgrund drohender Teilhabeeinschränkungen besonders in den Blick zu nehmen sind. Der Fokus des Beitrags liegt auf der Darstellung erster Ergebnisse einer explorativen Online-Befragung von Menschen mit Behinderung. Abschließend werden die Ergebnisse sowie die Limitationen der Untersuchung diskutiert." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Using AI to support people with disability in the labor market: Opportunities and challenges (2023)
Touzet, Chloé;Zitatform
Touzet, Chloé (2023): Using AI to support people with disability in the labor market. Opportunities and challenges. (OECD artificial intelligence papers 7), Paris, 103 S. DOI:10.1787/008b32b7-en
Abstract
"People with disability face persisting difficulties in the labor market. There are concerns that AI, if managed poorly, could further exacerbate these challenges. Yet, AI also has the potential to create more inclusive and accommodating environments and might help remove some of the barriers faced by people with disability in the labor market. Building on interviews with more than 70 stakeholders, this report explores the potential of AI to foster employment for people with disability, accounting for both the transformative possibilities of AI-powered solutions and the risks attached to the increased use of AI for people with disability. It also identifies obstacles hindering the use of AI and discusses what governments could do to avoid the risks and seize the opportunities of using AI to support people with disability in the labor market." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Businesses leading the way on disability inclusion: A compilation of good corporate practices (2023)
Abstract
"This comprehensive compilation includes good corporate practices from 30 multinational enterprises, all members of the ILO Global Business and Disability Network, who share the goal of creating a work culture that is welcoming and inclusive of persons with disabilities. Each company presented here has shared their single best practice regarding disability inclusion, with the aim to inspire and encourage other companies to learn from these practices and to improve the inclusion of persons with disabilities in their specific corporate setting. This is even more important as more and more companies are starting their disability inclusion journey, while others are working to continue improving what already exists in their enterprises." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Autistic adults' views and experiences of requesting and receiving workplace adjustments in the UK (2022)
Davies, Jade ; Remington, Anna ; Livesey, Adam; Heasman, Brett ; Pellicano, Elizabeth ; Walker, Amy ;Zitatform
Davies, Jade, Brett Heasman, Adam Livesey, Amy Walker, Elizabeth Pellicano & Anna Remington (2022): Autistic adults' views and experiences of requesting and receiving workplace adjustments in the UK. In: PLoS ONE, Jg. 17, H. 8. DOI:10.1371/journal.pone.0272420
Abstract
"This article examines 181 autistic adults’ views toward, and experiences of, requesting and receiving workplace adjustments in the UK. Using an online survey, we collected both qualitative and quantitative data relating to individuals’ experiences. While the majority of participants perceived workplace adjustments to be important, many were not receiving them. Analysis of open-ended text responses highlighted specific challenges that autistic people face in requesting and receiving adjustments. Specifically, participants felt the onus fell on them to (1) identify their need for adjustments; (2) establish the specific adjustments that would be beneficial and (3) request adjustments from their employer. Yet, they reported struggling with this process. Participants also highlighted a range of social and organisational barriers to the successful implementation of workplace adjustments. Unsurprisingly, the lack of successfully implemented adjustments had far-reaching impacts on participants’ wellbeing as well as the choices they made about their future employment. These findings highlight the need for employers to take a more active role in the identification and implementation of workplace adjustments, as well as a need for more understanding and inclusive working environments that truly allow autistic employees to thrive in the workplace." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Hohe betriebliche Unterstützung der Menschen mit Behinderungen (2022)
Decker, Mareike; Flüter-Hoffmann, Christiane; Modler, Wiebke;Zitatform
Decker, Mareike, Christiane Flüter-Hoffmann & Wiebke Modler (2022): Hohe betriebliche Unterstützung der Menschen mit Behinderungen. (IW-Kurzberichte / Institut der Deutschen Wirtschaft Köln 2022,66), Köln, 3 S.
Abstract
"Barrierefreie Arbeitsplätze sowie organisatorische und personelle Unterstützung von Menschen mit Behinderungen am Arbeitsplatz sind eine wichtige Voraussetzung für die erfolgreiche betriebliche Inklusion. Dass dies häufig in den Unternehmen gelingt, zeigt der kürzlich veröffentlichte Abschlussbericht der Bundesregierung zur Teilhabe von Menschen mit Behinderungen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Beschäftigung von Menschen mit Schwerbehinderungen: Betrieben liegen oftmals zu wenige passende Bewerbungen vor (2022)
Zitatform
Hiesinger, Karolin & Alexander Kubis (2022): Beschäftigung von Menschen mit Schwerbehinderungen: Betrieben liegen oftmals zu wenige passende Bewerbungen vor. (IAB-Kurzbericht 11/2022), Nürnberg, 8 S. DOI:10.48720/IAB.KB.2211
Abstract
"Arbeitgeber mit mindestens 20 Arbeitsplätzen sind verpflichtet, auf wenigstens 5 Prozent ihrer Arbeitsplätze Menschen mit Schwerbehinderungen zu beschäftigen. Bei Unterschreiten dieser Quote ist eine Ausgleichsabgabe fällig, die 2019 laut Statistik der Bundesagentur für Arbeit rund 61 Prozent der betroffenen Arbeitgeber entrichten mussten. Auf Basis der IAB-Stellenerhebung werden die Erfahrungen von Betrieben mit Menschen mit Schwerbehinderungen untersucht und das Autorenteam geht der Frage nach, warum viele Betriebe die Schwerbehindertenquote nicht erfüllen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Weiterführende Informationen
- Beschäftigten die Betriebe in den letzten drei Jahren Menschen mit Schwerbehinderungen?
- Betriebliche Einschätzung von Menschen mit Schwerbehinderungen im Vergleich zu Menschen ohne Schwerbehinderungen
- Erwerbsquote* und Erwerbslosenquote** bei Menschen mit und ohne Behinderungen in Prozent, 2013, 2017 und 2019
- Betriebliche Einschätzung der Wirkung von Menschen mit Schwerbehinderungen auf das unmittelbare Arbeitsumfeld
- Ein Interview mit der Autorin, dem Autor finden Sie im IAB-Forum.
- Betriebliche Gründe für die Ausgleichsabgabe
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Literaturhinweis
Working from home and disabled people's employment outcomes (2022)
Zitatform
Hoque, Kim & Nick Bacon (2022): Working from home and disabled people's employment outcomes. In: BJIR, Jg. 60, H. 1, S. 32-56. DOI:10.1111/bjir.12645
Abstract
"This paper assesses disabled employees’ likelihood of working from home relative to non-disabled employees, and the implications of doing so for their experiences of work. Analysing British nationally representative data, the findings suggest that disabled employees are less likely to work from home than non-disabled employees, given they are disproportionately excluded from the higher-paying and/or managerial roles in which working from home is more widely available. In addition, organizations in which working from home is more commonplace do not employ a higher proportion of disabled people. The results also confirm disabled employees report poorer experiences of work than non-disabled employees regarding job control, job-related mental health, job satisfaction and work–life balance. Although working from home is positively associated with these outcomes (except for work–life balance) for both disabled and non-disabled employees, there is very little evidence it is associated with smaller disability gaps in these outcomes. Therefore, our analysis questions the potential for working from home to reduce disability disadvantage within organizations, and highlights the need for more substantial action to address the barriers to employment that disabled people encounter." (Author's abstract, IAB-Doku, Published by arrangement with John Wiley & Sons) ((en))
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Literaturhinweis
Wir müssen Betriebe und Menschen mit Schwerbehinderungen besser zusammenbringen: (Interview mit Karolin Hiesinger und Alexander Kubis) (2022)
Zitatform
Keitel, Christiane; Alexander Kubis & Karolin Hiesinger (interviewte Person) (2022): Wir müssen Betriebe und Menschen mit Schwerbehinderungen besser zusammenbringen. (Interview mit Karolin Hiesinger und Alexander Kubis). In: IAB-Forum H. 24.05.2022 Nürnberg. DOI:10.48720/IAB.FOO.20220524.01
Abstract
"Arbeitgeber mit mindestens 20 Arbeitsplätzen sind verpflichtet, auf wenigstens fünf Prozent ihrer Arbeitsplätze Menschen mit Schwerbehinderungen zu beschäftigen. Andernfalls müssen sie eine Ausgleichsabgabe bezahlen. Ein aktueller IAB-Kurzbericht untersucht die Erfahrungen der Betriebe mit Menschen mit Schwerbehinderungen und geht der Frage nach, warum viele Betriebe die Schwerbehindertenquote nicht erfüllen. Die Redaktion des IAB-Forum hat dazu bei Karolin Hiesinger und Alexander Kubis nachgefragt." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Berufliche Teilhabe von Menschen mit Behinderung durch digitale Technologien (2022)
Weller, Sabrina Inez; Rausch-Berhie, Friederike;Zitatform
Weller, Sabrina Inez & Friederike Rausch-Berhie (2022): Berufliche Teilhabe von Menschen mit Behinderung durch digitale Technologien. In: S. Schumann, S. Seeber & S. Abele (Hrsg.) (2022): Digitale Transformation in der Berufsbildung, Bielefeld, wbv S. 103-121.
Abstract
"In diesem Beitrag wurde auf Basis quantitativer Betriebsdaten untersucht, inwiefern die zunehmende Digitalisierung für die betriebliche Ausbildung von Menschen mit Behinderung inklusionshemmend oder -fördernd ist (digital divide). Die deskriptiven Ergebnisse weisen auf einen positiven Zusammenhang zwischen dem Digitalisierungsgrad eines Betriebes und der Ausbildung von Menschen mit Schwerbehinderung hin: Je besser die digitale Ausstattung des Betriebs, desto wahrscheinlicher ist es, dass Menschen mit Schwerbehinderung ausgebildet werden. In hoch digitalisierten Ausbildungsbetrieben kommen auch häufiger inklusionsfördernde Technologien wie behinderungskompensierende Technologien sowie barrierefreie Software und Lernmedien zum Einsatz. Die Mittelwertvergleiche bestätigen diese Zusammenhänge: Die Inklusionsorientierung von Ausbildungsbetrieben (insbesondere Ausbildungsbetriebe mit Azubis mit Schwerbehinderung) steigt mit zunehmendem Digitalisierungsgrad. Somit kann eine Verbesserung der digitalen Ausstattung der Betriebe die Ausbildungschancen und -möglichkeiten von Menschen mit Behinderung positiv beeinflussen. Die Ergebnisse des Beitrags sind mit einigen Grenzen und Limitationen verbunden. Das BIBB-Qualifizierungspanel 2020 stellt eine Momentaufnahme der Inklusionsbereitschaft deutscher Betriebe dar. Die Befragung wurde größtenteils bei Personalverantwortlichen und Geschäftsführenden durchgeführt. Es ist davon auszugehen, dass einige Antworten zum sensiblen Thema „Behinderung“ auf soziale Erwünschtheit zurückzuführen sind. Angaben zu digitalen Technologien können auf Schätzungen beruhen. Zudem erlaubt die relativ geringe Fallzahl von Betrieben, die Menschen mit Schwerbehinderung beschäftigen, leider keine detaillierten (multivariaten) Analysen, die Aufschluss über interessante Zusammenhänge geben könnten. Die Auswertungen beziehen sich auf Betriebe, die Menschen mit Behinderung im Rahmen des dualen Ausbildungssystems ausbilden. Die Situation in anderen Ausbildungsformen, die von Menschen mit Behinderung gewählt werden können (z. B. „Behindertenberufe“ nach § 66 BBiG/§ 42 m HwO 7.233), sind nicht Bestandteil der Untersuchung. Vor allem die Situation im Berufsbildungsbereich kann nicht abgebildet werden. Zudem ist keine Differenzierung nach Art der Behinderung anhand der Daten möglich. Gerade für realistische Handlungsempfehlungen wäre es dabei sehr wichtig, für verschiedene Beeinträchtigungsformen adäquate Anknüpfungspunkte anhand geeigneter Daten zu erarbeiten." (Textauszug, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Occupational Participation of Persons with Disabilities: Perceptions and Empirical Evidence (2022)
Weller, Sabrina Inez; Beblo, Miriam; Rausch-Berhie, Friederike; Samray, David; Bublitz, Elisabeth ; Jäger, Julian ;Zitatform
Weller, Sabrina Inez, Elisabeth Bublitz, David Samray, Julian Jäger, Friederike Rausch-Berhie & Miriam Beblo (2022): Occupational Participation of Persons with Disabilities: Perceptions and Empirical Evidence. (BIBB-Report 2022,02), Leverkusen, 18 S.
Abstract
"The quality of employment of workers with disabilities differs from that of workers without disabilities only for a few selected indicators. This is shown by analyses based on a follow-up survey of the BIBB/BAuA Employment Survey (ETB) 2018. The follow-up survey also includes a survey experiment on the perception of the situation of people with disabilities on the labour market. A significant proportion of respondents misperceive the gap in labour force participation between people with and without disabilities. Employed persons with disabilities assess the labour market integration of persons with disabilities to be worse when they are informed about the actual gap in labour market participation." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
Ähnliche Treffer
deutsche Fassung erschienen als: BIBB-Report -
Literaturhinweis
KI-Assistenzsysteme in der beruflichen Rehabilitation (2021)
Bartel, Susanne; Milluks, Beate;Zitatform
Bartel, Susanne & Beate Milluks (2021): KI-Assistenzsysteme in der beruflichen Rehabilitation. In: Die Berufliche Rehabilitation, Jg. 35, H. 4, S. 16-25.
Abstract
"Der Einsatz Künstlicher Intelligenz (KI) in der Arbeitswelt stellt Beschäftigte und Arbeitgeber, die Forschungslandschaft und unsere Gesellschaft insgesamt vor viele Fragen. Welche Chancen bieten KI-gestützte Assistenzsysteme für einzelne Beschäftigte? Welchen Risiken bringt ihr Einsatz mit sich? Diese Fragen sind bis heute nur ansatzweise beantwortet. Vor allem mit Blick auf die Zielgruppe der Menschen mit Behinderungen. Können sie von KI-gestützten Assistenzsystemen profitieren oder werden sie durch die Veränderung der Arbeitswelt abgehängt? Mit diesen elementaren und darüberhinausgehenden Fragestellungen haben sich Berufsbildungswerke (BBW), Berufsförderungswerke (BFW) und Werkstätten für behinderte Menschen (WfbM) auseinandergesetzt. Gemeinsam mit dem Deutschen Forschungsinstitut für Künstliche Intelligenz (DFKI) ist das Verbundprojekt entstanden, das seit Frühjahr 2019 vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) gefördert wird." (Autorenreferat, IAB-Doku, © Lambertus-Verlag)
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Literaturhinweis
Employer Engagement in Promoting the Labour-Market Participation of Jobseekers with Disabilities. An Employer Perspective (2021)
Zitatform
Berkel, Rik van (2021): Employer Engagement in Promoting the Labour-Market Participation of Jobseekers with Disabilities. An Employer Perspective. In: Social Policy and Society, Jg. 20, H. 4, S. 533-547. DOI:10.1017/S147474642000038X
Abstract
"This article contributes to the literature on engaging employers in activation policies. It focuses on a specific policy aimed at promoting the labour-market participation of people with disabilities. Unlike many activation policies, this policy recognises that the engagement of employers and the human resource management practices in their organisations are crucial factors for the policy’s success. The article reports on a study among employers participating in this policy. It focuses on the challenges employers experience in placing people with disabilities in their organisations, and on the public support they expect in dealing with these challenges. The article concludes that as promoting the labour-market participation of groups remote from the labour market requires social policy interventions as well as interventions in organisational human resource management, it poses challenges for policy makers, agencies providing employment services, and employers and their organisations." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Sehbehinderung und Arbeit: Rekonfigurationen im digitalen Kapitalismus (2021)
Fischer-Tahir, Andrea;Zitatform
Fischer-Tahir, Andrea (2021): Sehbehinderung und Arbeit. Rekonfigurationen im digitalen Kapitalismus. (Gesellschaft der Unterschiede 68), Bielefeld: Transcript Verlag, 310 S.
Abstract
"Eine Inklusion, die auf bedarfsgerechte Teilhabe am Niedriglohnsektor abzielt, steht im Kontrast zu den sozialen Interessen von Menschen mit Behinderung auf der Suche nach guter Arbeit. Andrea Fischer-Tahir setzt die Themen Behinderung, Digitalisierung und Arbeit in Bezug zueinander, ermittelt den Gebrauchswert assistiver Technologie und spürt den Rekonfigurationen von Lebensentwürfen nach. Anhand von Interviews und Fokusgruppen untersucht sie aus der Perspektive kritischer Sozialtheorie Möglichkeiten und Grenzen des digitalen Kapitalismus für Sehbehinderte und rekonstruiert Erfahrungen von Exklusion im beruflichen Feld sowie Machtverhältnisse in Inklusionsmaßnahmen." (Verlagsangaben, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Menschen mit Beeinträchtigungen auf dem Arbeitsmarkt: Erwerbsbeteiligung, Beschäftigungsstrukturen und persönliche Einschätzungen (2021)
Flüter-Hoffmann, Christiane; Kurtenacker, Andrea; Schmidt, Jörg;Zitatform
Flüter-Hoffmann, Christiane, Andrea Kurtenacker & Jörg Schmidt (2021): Menschen mit Beeinträchtigungen auf dem Arbeitsmarkt. Erwerbsbeteiligung, Beschäftigungsstrukturen und persönliche Einschätzungen. (IW-Analysen 147), Köln, 78 S.
Abstract
"Die vorliegende IW-Analyse erstellt einen empirisch fundierten Überblick über die Arbeitsmarktsituation von Menschen mit Behinderungen auf Basis amtlicher Statistiken sowie von Menschen mit Beeinträchtigungen auf Basis des Sozio-oekonomischen Panels (SOEP). Die Auswertung der SOEP-Daten fokussiert auf den ersten Arbeitsmarkt und zeigt, dass sich erwerbsbezogene Merkmale von Menschen mit Beeinträchtigungen zum Teil deutlich von Durchschnittswerten aller Erwerbstätigen beziehungsweise Beschäftigten unterscheiden. So ist ihre Erwerbsbeteiligung geringer, sie arbeiten häufiger in Teilzeit und sind seltener im erlernten Beruf tätig. Die Zukunftserwartungen von Beschäftigten mit Beeinträchtigungen, die von Neuerungen am Arbeitsplatz betroffen sind, sind zum Teil von einer größeren Skepsis hinsichtlich der Auswirkungen dieser Neuerungen geprägt. Beschäftigte mit Beeinträchtigungen sind – wie alle Beschäftigten – im Durchschnitt mit ihrer Arbeit eher zufrieden, allerdings weisen sie im Vergleich zu allen Beschäftigten einen geringeren Anteil von Personen auf, die mit ihrer Arbeit hochzufrieden sind. Zudem machen sie sich größere Sorgen um die eigene wirtschaftliche Situation. Ein weiteres Ergebnis lautet: Je nach Grad der Behinderung oder Minderung der Erwerbsfähigkeit können sich etwa die Hälfte oder rund ein Viertel der nicht erwerbstätigen Menschen mit Beeinträchtigungen vorstellen, in Zukunft eine Erwerbstätigkeit aufzunehmen. Um diese Fachkräftepotenziale zu erschließen, zeigt die Studie verschiedene Handlungsoptionen auf, die die Teilhabe am Arbeitsmarkt fördern können." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Betriebliche Einflussfaktoren auf die Inklusion von Menschen mit Behinderungen: Eine empirische Analyse auf Basis der BIBB/BAuA-Erwerbstätigenbefragung 2018 (2021)
Flüter-Hoffmann, Christiane; Hammermann, Andrea; Monsef, Roschan;Zitatform
Flüter-Hoffmann, Christiane, Andrea Hammermann & Roschan Monsef (2021): Betriebliche Einflussfaktoren auf die Inklusion von Menschen mit Behinderungen. Eine empirische Analyse auf Basis der BIBB/BAuA-Erwerbstätigenbefragung 2018. In: IW-Trends, Jg. 48, H. 4, S. 3-21. DOI:10.2373/1864-810X.21-04-01
Abstract
"Dass der soziale Zusammenhalt und das berufliche Miteinander im Betrieb für das Wohlbefinden und die Arbeitszufriedenheit der Beschäftigten sehr wichtig sind, hat die Corona-Pandemie wie mit einem Brennglas verdeutlicht. Gerade für Menschen mit Behinderungen ist die berufliche Teilhabe eine tragende Säule gesellschaftlicher Inklusion. Kurzarbeit, erzwungenes Homeoffice und soziale Distanz stellen mit der damit verbundenen Isolation für sie eine besondere Herausforderung dar: Vielfach gingen Gemeinschaftsgefühl und die Verbundenheit mit dem Team verloren. Die vorliegende Studie geht auf Basis der BIBB/BAuA-Erwerbstätigenbefragung 2018 der Frage nach, welche Bedeutung ein unterstützendes und inklusives Betriebsklima auf die Arbeitszufriedenheit von Beschäftigten hat und welchen Stellenwert verschiedene Einflussfaktoren insbesondere für Menschen mit Behinderungen einnehmen. Dabei zeigt sich: Eine häufig wahrgenommene Unterstützung durch den Vorgesetzten sowie ein häufig erlebtes Gemeinschaftsgefühl erhöhen die Zufriedenheit mit den Möglichkeiten des Einsatzes eigener Fähigkeiten signifikant. Für Beschäftigte mit Behinderungen gilt dies in stärkerem Maß als für Beschäftigte ohne Behinderungen. Personalmaßnahmen wie das Angebot betrieblicher Gesundheitsförderung verbessern darüber hinaus die Wahrscheinlichkeit, mit der Arbeitssituation generell zufrieden zu sein – und zwar signifikant stärker für Menschen mit Behinderungen als für Menschen ohne Behinderungen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Einsatz digitaler Menschmodelle zur fähigkeitsgerechten Arbeitsgestaltung für leistungsgewandelte Mitarbeiter (2021)
Ullmann, Sascha;Zitatform
Ullmann, Sascha (2021): Einsatz digitaler Menschmodelle zur fähigkeitsgerechten Arbeitsgestaltung für leistungsgewandelte Mitarbeiter. 162 S.
Abstract
"Die steigende Anzahl leistungsgewandelter Arbeitnehmer ist eine zunehmende Herausforderung für produzierende Unternehmen. Zur Sicherstellung eines wertschöpfenden und fähigkeitsgerechten Einsatzes erlangt daher eine prospektive und korrektive Arbeitsgestaltung an Bedeutung. Insbesondere in der frühen Phase der Prozessplanung sind digitale Menschmodelle zur Absicherung ergonomisch günstiger Arbeitsplätze und -prozesse geeignet. Die Abbildung leistungsgewandelter Mitarbeiter in digitale Menschmodelle und Planungstools der digitalen Fabrik ist jedoch aktuell nicht hinreichend berücksichtigt. Zur Unterstützung einer fähigkeitsgerechten Arbeitsgestaltung mit digitalen Menschmodellen sind diese um Leistungseinschränkungen zu erweitern. Gleichzeitig bedingen neue Funktionen der Menschmodelle und Planungstools ebenfalls eine Methodik zur digitalen Planung fähigkeitsgerechter Arbeitsplätze." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Weiterführende Informationen
Anlagen -
Literaturhinweis
Berufliche Teilhabe von Menschen mit Behinderung: Wahrnehmung und Empirie (2021)
Weller, Sabrina Inez; Beblo, Miriam; Samray, David; Rausch-Berhie, Friederike; Bublitz, Elisabeth ; Jäger, Julian ;Zitatform
Weller, Sabrina Inez, Elisabeth Bublitz, Friederike Rausch-Berhie, Julian Jäger, David Samray & Miriam Beblo (2021): Berufliche Teilhabe von Menschen mit Behinderung: Wahrnehmung und Empirie. (BIBB-Report 2021,02), Leverkusen, 18 S.
Abstract
"In diesem BIBB Report wird die Arbeitsmarktsituation von Menschen mit Behinderung mit einem Fokus auf Qualifikationen und Wahrnehmungen auf Basis einer Nachbefragung der BIBB/BAuA-Erwerbstätigenbefragung (ETB) 2018 dargestellt. Die Auswertung ergibt, dass die Qualität der Beschäftigung von Erwerbstätigen mit Behinderung nur für ausgewählte Indikatoren von denen Erwerbstätiger ohne Behinderung abweicht. So zeigen die Analysen, dass Erwerbstätige mit Behinderung bei der Arbeit ähnlich häufig mit Wandel, Komplexität und Unwägbarkeiten umgehen wie Erwerbstätige ohne Behinderung. Die Analysen zur Wahrnehmung der Lage von Menschen mit Behinderung auf dem Arbeitsmarkt zeigen, dass ein beträchtlicher Teil der Befragten die Lücke in der Erwerbsbeteiligung zwischen Menschen mit und ohne Behinderung falsch einschätzt. Die Nachbefragung umfasst auch ein Befragungsexperiment, das über den Beschäftigungsunterschied zwischen Menschen mit und ohne Behinderung informiert. Die Analysen hierzu konzentrieren sich auf den Effekt der Informationsweitergabe bei Befragten mit Behinderung und zeigen, dass Befragte mit Behinderung, die Informationen zu Beschäftigungsunterschieden erhielten, ihre Situation schlechter bewerten als Befragte mit Behinderung, die keine Information zu Beschäftigungsunterschieden erhielten." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Ähnliche Treffer
englische Fassung erschienen als: BIBB-Report -
Literaturhinweis
Behinderte Teilhabe am Arbeitsleben in der digitalen Welt (2020)
Zitatform
Capovilla, Dino & Roland Zimmermann (2020): Behinderte Teilhabe am Arbeitsleben in der digitalen Welt. In: Gemeinsam leben, Jg. 28, H. 1, S. 21-29. DOI:10.3262/GL2001021
Abstract
Viele Menschen zeigen sich begeistert ob des technologischen Fortschritts, der das Leben behinderter Menschen einfacher gemacht habe und der beinahe automatisch Wege zur Teilhabe und Inklusion ebnen würde. Wie gezeigt wird, kann der technische Fortschritt die Teilhabe und Inklusion begünstigen, wenn die entsprechenden Rahmenbedingungen erfüllt und Aspekte der Barrierefreiheit integraler Bestandteil der Technologieentwicklung sind. Mit besonderem Blick auf die berufliche Teilhabe, werden konkrete Risiken durch Technologien und Digitalisierung aus unterschiedlichen Perspektiven beleuchtet. Schließlich werden mit einem Praxisbericht Hürden in der digitalen Welt skizziert, die trotz weitreichender legislativer Regulierungen zur Teilhabe am Arbeitsleben und der Beschäftigung schwerbehinderter Menschen entgegenstehen. (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Inklusion durch digitale Medien in der beruflichen Bildung: Eine explorative Organisationsanalyse in Werkstätten für behinderte Menschen (2020)
Hartung-Ziehlke, Julia;Zitatform
Hartung-Ziehlke, Julia (2020): Inklusion durch digitale Medien in der beruflichen Bildung. Eine explorative Organisationsanalyse in Werkstätten für behinderte Menschen. (Perspektiven Sozialwirtschaft und Sozialmanagement), Wiesbaden: Imprint: Springer VS, XVII, 332 S. DOI:10.1007/978-3-658-31750-8
Abstract
"Bei der Implementierung digitaler Bildungsangebote spielt die Lebenswelt der Werkstatt für behinderte Menschen (WfbM) mit ihrem Selbstentwurf als „Familie“ sowie als Schutz- und Lebensraum eine entscheidende Rolle. Julia Hartung-Ziehlke betrachtet in diesem Buch die Organisationsform der WfbM vor dem Hintergrund der Implementierung digitaler Bildungsangebote. Sie prüft, wie sich die Situation, die formale Struktur sowie die Kultur der Organisation auf das Verhalten der Organisationsmitglieder und deren Einstellung gegenüber digitalen Bildungsprozessen auswirken und welche organisationalen Konzepte dabei eine wesentliche Rolle spielen. Für die Implementierungspraxis digitaler Bildungsangebote in der WfbM empfiehlt die Autorin die Implementierung eines neuen Beziehungsmodells. Die Autorin Dr. Julia Hartung-Ziehlke ist wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Ostfalia Hochschule für angewandte Wissenschaften der Fakultät Soziale Arbeit. Sie koordiniert das von Prof. Dr. Ludger Kolhoff geleitete Forschungsprojekt „Modellprojekt zur Entwicklung und Implementierung digitaler Bildungsangebote für die Qualifizierung schwerbehinderter Menschen für den allgemeinen Arbeitsmarkt“." (Verlagsangaben)
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Literaturhinweis
Betriebliche Inklusion von Menschen mit Behinderung in Zeiten der Digitalisierung (2020)
Zitatform
Metzler, Christoph, Anika Jansen & Andrea Kurtenacker (2020): Betriebliche Inklusion von Menschen mit Behinderung in Zeiten der Digitalisierung. (IW-Report / Institut der Deutschen Wirtschaft Köln 2020,07), Köln, 32 S.
Abstract
"Digitalisierung hat einen positiven Einfluss auf die Inklusion von Menschen mit Behinderung in der betrieblichen Personalpolitik. Unternehmen, die bereits heute stark auf Digitalisierung setzen, beschäftigen häufiger Menschen mit Behinderung als Unternehmen ohne Bezug zu Digitalisierung.
Fast 30 Prozent aller Unternehmen sehen durch die Digitalisierung zudem neue Chancen für die Beschäftigung von Menschen mit Behinderung. Auffällig ist: Unternehmen, die bereits heute stark auf Digitalisierung setzen, sind hier optimistischer als Unternehmen ohne Bezug zu Digitalisierung.
Digitalisierung erleichtert bereits heute den Arbeitsalltag von Menschen mit Behinderung. Insbesondere mobile Endgeräte zum ortsunabhängigen Arbeiten, wie Notebooks, und Online-Kommunikationsdienste zum Informationsaustausch im Team, wie WhatsApp, werden von Unternehmensvertretern als große Erleichterung gesehen. 20 Prozent aller Unternehmen setzen digitale Technologien gezielt ein, um Menschen mit Behinderung im Arbeitsalltag zu unterstützen.
Menschen mit Behinderung finden sich in allen Branchen und Unternehmensgrößen. In knapp 35 Prozent aller befragten Unternehmen hatte mindestens eine Beschäftigte / ein Beschäftigter eine körperliche Behinderung. Menschen mit einer Lernbehinderung waren in 27 Prozent der befragten Unternehmen vertreten. 7 Prozent der Unternehmen beschäftigten Menschen mit einer psychischen Behinderung. Über alle Behinderungsformen hinweg beschäftigen große Unternehmen häufiger Menschen mit Behinderung als kleine und mittlere Unternehmen.
Informationen erleichtern Unternehmen die Beschäftigung von Menschen mit Behinderung. Doch nur knapp 60 Prozent aller Unternehmen mit Erfahrung in der Beschäftigung von Menschen mit Behinderung sind ausreichend über behindertengerechte Arbeitsgestaltung, wie zum Beispiel Hilfsmittel, informiert. Sogar nur 45 Prozent geben an, über ausreichende Informationen zur Rekrutierung von neuen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern mit Behinderung zu verfügen. Digitale Portale wie www.kofa.de und www.rehadat.de können Unternehmen hier helfen." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Exklusive Teilhabe am Arbeitsmarkt?: Unterstützung durch Leichte Sprache? (2019)
Bergelt, Daniel; Goldbach, Anne;Zitatform
Bergelt, Daniel & Anne Goldbach (Hrsg.) (2019): Exklusive Teilhabe am Arbeitsmarkt? Unterstützung durch Leichte Sprache? Marburg an der Lahn: Bundesvereinigung Lebenshilfe e.V., 210 S.
Abstract
"Immer mehr Menschen mit Behinderungen können oder wollen auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt arbeiten. Damit sie ihre Arbeit dort gut erledigen können, brauchen sie verschiedene Hilfsmittel. Eines dieser Hilfsmittel kann Leichte Sprache sein. Auf einer Tagung in Leipzig haben sich Menschen mit Lernschwierigkeiten, gemeinsam mit Wissenschaftler*innen und Vertreter*innen aus der Praxis zu diesem Thema getroffen. Sie haben über die Teilhabe am Arbeitsmarkt und die Unterstützung durch Leichte Sprache diskutiert. Die Ergebnisse liegen in diesem Buch vor. Das Buch ist ein Querschnitt der Veranstaltung: Wissenschaftliche Beiträge, die bestimmte Themen der Tagung aufgreifen; Vorstellungen von Projekten, in denen Menschen mit Behinderung auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt arbeiten; Interessante Diskussionen aus den Arbeitsgruppen. Das Besondere ist: Hier kommen viele Menschen mit Lernschwierigkeiten, die auf der Tagung aktiv waren, selbst zu Wort. In seinen unterschiedlichen Sprachniveaus, typografisch klar unterscheidbar, spiegelt das Buch alle Facetten des Kongresses und bietet vielfältige Anregungen, wie inklusives Arbeiten vorangebracht werden kann." (Verlagsangaben, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Employment outcomes and job quality of vocational rehabilitation consumers with deaf-blindness (2019)
Zitatform
McDonnall, Michele C. & Jennifer Cmar (2019): Employment outcomes and job quality of vocational rehabilitation consumers with deaf-blindness. In: Rehabilitation Counseling Bulletin, Jg. 63, H. 1, S. 13-24. DOI:10.1177/0034355218769461
Abstract
"The purpose of this study was to investigate employment outcomes for vocational rehabilitation (VR) consumers with deaf-blindness, a population that has received no attention in the literature. The sample was obtained from Rehabilitation Services Administration Case Service Report (RSA-911) data and included 1,382 consumers with deaf-blindness identified as their primary or secondary disability whose cases were closed during fiscal years 2013, 2014, and 2015. Independent variables consisted of consumer personal characteristics and VR service-related variables. Two measures of employment outcomes were used: obtainment of competitive employment and a composite measure of job quality. Overall, the results indicate that several VR service-related factors are associated with whether deaf-blind consumers obtain competitive employment, but consumers' personal characteristics are much more important in determining job quality. Implications for improving employment outcomes for consumers who are deaf-blind include providing job-related services, supporting educational advancement, and providing counseling and guidance. Results also support the importance of accounting for employment status at application in RSA-911 analyses and the efficacy of service provision by separate agencies for the blind." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Switching focus: Whose responsibility to improve disabled people's employment and pay (2019)
Sayce, Liz;Zitatform
Sayce, Liz (2019): Switching focus. Whose responsibility to improve disabled people's employment and pay. London, 146 S.
Abstract
"This report addresses the question of whether there is a set of policy levers that could, together, encourage employers to improve disabled people's employment and pay. It also considers how proposals could be framed and pursued, to enable people to unite to achieve them." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Executive Summary -
Literaturhinweis
Job carving and job crafting: A review of practices (2019)
Zitatform
Scoppetta, Annete, Eamonn Davern & Leonard Geyer (2019): Job carving and job crafting. A review of practices. (Social Europe), Brüssel, 21 S. DOI:10.2767/95966
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Literaturhinweis
Digitale Technologien zur Förderung in Berufsbildung und Arbeit: Forschungsbericht (2018)
Bech, Linda; Wallbruch, Rainer; Bühler, Christian; Padberg, Miriam; Materna, Denise;Zitatform
Bech, Linda, Christian Bühler, Denise Materna, Miriam Padberg & Rainer Wallbruch (2018): Digitale Technologien zur Förderung in Berufsbildung und Arbeit. Forschungsbericht. In: Berufliche Rehabilitation, Jg. 32, H. 2, S. S: 119-136.
Abstract
"In der heutigen gesellschaftlichen Entwicklung gewinnt das Thema 'Digitalisierung' zunehmend an Bedeutung. Im Bereich der beruflichen Rehabilitation ergeben sich Chancen, mit neuen Medien inklusive Lehr- und Lernformen zu entwickeln. Usability und Barrierefreiheit sind Voraussetzung, um den Nutzen für alle am Arbeitsprozess Teilnehmenden zu erschließen. Hier muss die Sensibilisierung, Aufklärung und Umsetzung digitaler Barrierefreiheit vorangetrieben werden. Gleichzeitig können digitale Medien motivierend genutzt werden. Entscheidend dabei ist die gute Einbettung der neuen digitalen Ansätze in die Lern- und Arbeitssettings. Sie unterstützen selbstgesteuerte Prozesse und erlauben individuelle Anpassungen. In einer Welt zunehmender Diversität ergibt sich hier eine große Chance. Die Projekte inArbeit4.0, VIA4all und EJO befassen sich mit unterschiedlichen Möglichkeiten digitaler Technologien für Berufsbildung und Arbeit." (Autorenreferat, © Lambertus-Verlag)
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Literaturhinweis
Berufliche Inklusion von Menschen mit kognitiven Beeinträchtigungen durch technische Assistenz am Arbeitsplatz (2018)
Zitatform
Behrendt, Hauke (2018): Berufliche Inklusion von Menschen mit kognitiven Beeinträchtigungen durch technische Assistenz am Arbeitsplatz. In: Zeitschrift für Inklusion, Jg. 12, H. 2, o. Sz.
Abstract
"Der vorliegende Beitrag zielt auf eine Untersuchung der ethischen Implikationen von Assistenzsystemen am Arbeitsplatz - einer technischen Lösung für die Förderung der beruflichen Qualifikation von Menschen mit geistigen Behinderungen. Mein Ausgangspunkt ist die Feststellung, dass es durch den technologischen Fortschritt im Bereich der Mensch-Maschine-Interaktion heute möglich ist, solche technischen Assistenzsysteme am Arbeitsplatz einzusetzen. In diesem Beitrag entwickle ich eine These hinsichtlich des moralischen Werts solcher Systeme. Das Ergebnis meiner Untersuchung ist, dass Assistenzsysteme am Arbeitsplatz einzusetzen nicht nur moralisch erlaubt ist, sondern dass sich ihr Einsatz darüber hinaus sogar ethisch befürworten lässt. Meine Kernthese lautet, dass ihr ethisch ausschlaggebender Wert in dem Beitrag liegt, den sie zur beruflichen Inklusion von Menschen mit geistigen Behinderungen leisten können. Ich argumentiere dafür, dass Assistenzsysteme am Arbeitsplatz dabei helfen können, dass Menschen mit kognitiven Beeinträchtigungen ihren Platz im Arbeitsleben finden. Das heißt, sie eröffnen ihnen einen Zugang zur Arbeitswelt, die ihnen ohne sie verschlossen bliebe oder von der sie zumindest eklatant von Ausschluss bedroht wären. Folgt man meiner Argumentation, so sind Assistenzsysteme am Arbeitsplatz also deshalb ethisch gut, weil sie dazu beitragen, das Ideal einer inklusiven Arbeitswelt zu verwirklichen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Open Access -
Literaturhinweis
Inklusiver Arbeitsmarkt: Zwischen menschenrechtlichem Anspruch und vielfältigen Barrieren (2018)
Bruhn, Lars; Homann, Jürgen; Judith, Christian; Teufel, Anja;Zitatform
Bruhn, Lars, Jürgen Homann, Christian Judith & Anja Teufel (Hrsg.) (2018): Inklusiver Arbeitsmarkt. Zwischen menschenrechtlichem Anspruch und vielfältigen Barrieren. Baden-Baden: Tectum, 233 S.
Abstract
"In Artikel 27 des Übereinkommens über die Rechte von Menschen mit Behinderungen der Vereinten Nationen bekennen sich die Vertragsstaaten dazu, einen 'inklusiven Arbeitsmarkt' herzustellen. Wie ist es darum bestellt? Was kann dazu beitragen, diesen menschenrechtlichen Anspruch zu fördern? In Kooperation mit 'umdenken Heinrich-Böll-Stiftung Hamburg e.V.' hat das Zentrum für Disability Studies (ZeDiS) hierzu am 16. September 2016 eine Tagung in Hamburg ausgerichtet. Dabei war der Anspruch der Inklusion für die Tagung selbst maßgeblich. Beides, sowohl Beiträge zum Thema als auch die inklusive Gestaltung der Tagung, dokumentiert das vorliegende Buch." (Verlagsangaben, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Measuring the impact of an organizational intervention on absence of employees with disabilities: a quasi-experimental design (2018)
Folguera-i-Bellmunt, Conxita; Fernández-i-Marín, Xavier; Batista-Foguet, Joan Manel;Zitatform
Folguera-i-Bellmunt, Conxita, Xavier Fernández-i-Marín & Joan Manel Batista-Foguet (2018): Measuring the impact of an organizational intervention on absence of employees with disabilities. A quasi-experimental design. In: International Labour Review, Jg. 157, H. 4, S. 651-669. DOI:10.1111/ilr.12071
Abstract
"This paper presents research on an organizational intervention aimed at employees with disabilities. Qualitative fieldwork was followed by a quasi-experimental design with two non-equivalent no-treatment control groups using short Time Series (2005 to 2015). We used hierarchical non-nested negative binomial regression with a lagged outcome variable to assess the impact on absence from work caused by illness and injuries. We compared the data of employees with disabilities who participated in the intervention with those who did not, and with employees without disabilities. We found strong evidence of a reduction in absence due to illness of employees with disabilities, and evidence, although weaker, of reduced absence due to injuries." (Author's abstract, Published by arrangement with John Wiley & Sons) ((en))
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Literaturhinweis
Macroeconomic impact of flexicurity on the integration of people with disabilities into the labour market.: A two-regime spatial autoregressive analysis (2017)
Zitatform
Agovino, Massimiliano & Agnese Rapposelli (2017): Macroeconomic impact of flexicurity on the integration of people with disabilities into the labour market. A two-regime spatial autoregressive analysis. In: Quality and Quantity. International Journal of Methodology, Jg. 51, H. 1, S. 307-334. DOI:10.1007/s11135-015-0306-x
Abstract
"The aim of this paper is to examine the impact of flexicurity upon regional labour market performance in the employment of disabled people. To this purpose, we estimate a matching function by means of a two-regime spatial autoregressive model on Italian regions for the period 2006 - 2011. Our results highlight the importance of spatial interactions in the matching process of disabled people, which enable Northern - Central Italy regions to find a job for a number of disabled persons five times higher than the one employed by Southern Italy regions." (Author's abstract, © Springer-Verlag) ((en))
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