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Dossier

Menschen mit Behinderungen in Ausbildung und Beruf

Mit dem Bundesteilhabegesetz und dem Nationalen Aktionsplan 2.0 wurden 2016 zwei wichtige behindertenpolitische Vorhaben angestoßen und in den Folgejahren umgesetzt und weiterentwickelt. Damit soll im Einklang mit der UN-Behindertenrechtskonvention die Inklusion in Deutschland weiter vorangetrieben werden, indem die Selbstbestimmung und Teilhabe von Menschen mit Behinderungen gestärkt werden. Mit dem schrittweisen Inkrafttreten des Bundesteilhabegesetzes erfuhren das Recht der Rehabilitation und Teilhabe von Menschen mit Behinderungen und die Eingliederungshilfe (SGB IX) weitreichende Änderungen. Wie stellt sich die Situation von behinderten Menschen auf dem Arbeitsmarkt dar? Wie lassen sich behindertengerechte Berufsleben und inklusive Arbeitswelten gestalten?
Die Infoplattform stellt zentrale Dokumente und relevante Quellenhinweise zusammen, inhaltlich strukturiert nach den Aspekten der Politik für behinderte Menschen und den diskutierten bzw. realisierten Reformanstrengungen.

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im Aspekt "Arbeitsmarktsituation behinderter Menschen"
  • Literaturhinweis

    Inklusive Universität (InUni) – Eine Querschnittstudie zum arbeitsbezogenen Inklusionserleben von universitären Mitarbeitenden mit Beeinträchtigung (2026)

    Carow, Franziska ; Rašo, Luka Marko ; Bethge, Matthias ;

    Zitatform

    Carow, Franziska, Luka Marko Rašo & Matthias Bethge (2026): Inklusive Universität (InUni) – Eine Querschnittstudie zum arbeitsbezogenen Inklusionserleben von universitären Mitarbeitenden mit Beeinträchtigung. In: Die Rehabilitation, Jg. 65, H. 02, S. 93-103. DOI:10.1055/a-2705-1734

    Abstract

    "Diese Studie untersuchte das arbeitsbezogene Inklusionserleben von Mitarbeitenden an einer Universität und mögliche Einflussgrößen auf das Inklusionserleben von Mitarbeitenden mit Beeinträchtigung. In einer querschnittlichen Online-Befragung wurden 199 Mitarbeitende anhand einer Skala zu ihrem arbeitsbezogenen Inklusionserleben befragt. In zwei linearen Regressionsmodellen wurden erstens Unterschiede zwischen dem Inklusionserleben von Mitarbeitenden mit und ohne Beeinträchtigung und zweitens bei Menschen mit Beeinträchtigung der Zusammenhang von möglichen Einflussgrößen und dem Inklusionserleben untersucht. Zusätzlich wurde eine qualitative Inhaltsanalyse zu Herausforderungen und Verbesserungsvorschlägen durchgeführt. Das arbeitsbezogene Inklusionserleben (1 bis 5 Punkte) war niedriger bei Mitarbeitenden mit Beeinträchtigung (n=74) als bei Mitarbeitenden ohne Beeinträchtigung (n=125; b=− 0,35; 95-%-KI: − 0,58 bis − 0,11; p=0,004). Eine Beeinträchtigung des Sehens war signifikant mit einem niedrigeren Inklusionserleben assoziiert (b=− 0,57, 95-%-KI:-1,05; − 0,10). Mitarbeitende, denen soziale Unterstützung wichtig ist, wiesen ein geringeres Inklusionserleben auf (b=− 0,98, 95-%-KI: -1,61; − 0,34). Mitarbeitende mit einem Grad der Behinderung unter 50 hatten ein höheres Inklusionserleben (b=0,75, 95-%-KI: 0,19; 1,31) als Mitarbeitende ohne einen anerkannten Grad der Behinderung. Mitarbeitende, die offener mit ihrer Beeinträchtigung umgehen, hatten ein höheres Inklusionserleben (b=0,13, 95-%-KI: 0,05; 0,21). Die Mitarbeitenden mit Beeinträchtigung kannten die zur Verfügung stehenden Angebote nur teilweise. Herausforderungen und Verbesserungsvorschläge betreffen Infra- und Organisationsstruktur und das soziale Miteinander. Mitarbeitende mit Beeinträchtigung zeigten ein signifikant niedrigeres Inklusionserleben in unserer Stichprobe. Wir konnten einige Merkmale identifizieren, die möglicherweise mit dem Inklusionserleben assoziiert sind, allerdings lassen unsere Ergebnisse keine Schlüsse auf kausale Zusammenhänge zu und können nicht verallgemeinert werden. Unsere Studie liefert jedoch mögliche Ansatzpunkte für ein besseres Inklusionserleben von Menschen mit Beeinträchtigung im Arbeitskontext." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Wurde die Wirkung von Grenzwerten im deutschen Arbeitsrecht bisher unterschätzt? (2026)

    Hiesinger, Karolin ; Koch, Leonard;

    Zitatform

    Hiesinger, Karolin & Leonard Koch (2026): Wurde die Wirkung von Grenzwerten im deutschen Arbeitsrecht bisher unterschätzt? In: Sozialer Fortschritt, Jg. 75, H. 1, S. 29-46., 2025-12-22. DOI:10.3790/sfo.2026.1475602

    Abstract

    "Viele Regelungen im deutschen Arbeitsrecht greifen erst ab einer bestimmten Arbeitgebergröße. Es existieren weit über 100 solcher Grenzwertregelungen, wobei die dafür relevante Arbeitgebergröße oftmals sehr unterschiedlich berechnet wird. Der vorliegende Artikel zeigt auf, welche Unterschiede es bei der Erfassung von Grenzwerten gibt, diskutiert die bisherige Forschung zu Grenzwerteffekten und stellt Thesen zur Erklärung der uneindeutigen Evidenz auf. Durch eine einheitliche Erfassung könnten Bürokratie abgebaut und Grenzwerteffekte empirisch besser identifiziert werden." (Autorenreferat, IAB-Doku, © Duncker & Humblot)

    Beteiligte aus dem IAB

    Hiesinger, Karolin ; Koch, Leonard;
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  • Literaturhinweis

    Großbefragungen zur Arbeitssituation von Menschen mit gesundheitlicher Beeinträchtigung und Behinderung in Deutschland - Erweiterung des Analysepotenzials (2026)

    Hünefeld, Lena ; Eker, Alper; Teborg, Sophie;

    Zitatform

    Hünefeld, Lena, Alper Eker & Sophie Teborg (2026): Großbefragungen zur Arbeitssituation von Menschen mit gesundheitlicher Beeinträchtigung und Behinderung in Deutschland - Erweiterung des Analysepotenzials. In: Bundesgesundheitsblatt, Gesundheitsforschung, Gesundheitsschutz, S. 1-11. DOI:10.1007/s00103-026-04202-0

    Abstract

    "Einleitung: Eine fundierte und inklusive Gestaltung von Arbeitsplätzen erfordert eingehendes Wissen über die Arbeitssituation – erfasst durch geeignete, aktuelle Indikatoren. Befragungsdaten ermöglichen eine differenzierte Beschreibung dieser Situation und das Nachvollziehen von Entwicklungen im Zeitverlauf. Ziel dieses Beitrags ist eine systematische Übersicht über Großbefragungen zur Arbeitssituation von Menschen mit Beeinträchtigung und Behinderung in Deutschland sowie eine Untersuchung des Analysepotenzials. Methoden: Insgesamt 15 Großbefragungen, die eine Identifizierung von Personen mit Beeinträchtigung ermöglichen und Informationen zur Arbeitssituation liefern, wurden systematisch analysiert. Dabei wurden die Befragungen anhand eines induktiv und deduktiv entwickelten Kategoriensystems betrachtet, das die Themen „Beeinträchtigung/Behinderung“, „Arbeitssituation“ und „individuelle Merkmale“ abdeckt. Ferner wurde unterschieden, ob die Befragungen die Zielgruppen „Menschen mit Beeinträchtigung“, „Menschen mit selbsteingeschätzter Behinderung“ und/oder „Menschen mit fremdeingeschätzter Behinderung“ einbeziehen. Ergebnisse: Für den Zeitraum 2018 bis 2024 lassen sich 7 relevante Befragungen identifizieren, die in unterschiedlichem Ausmaß differenzierte Informationen zu allen 3 Zielgruppen und ihrer Arbeitssituation auf dem ersten Arbeitsmarkt enthalten. Diskussion: Deutlich werden Lücken in den Befragungsdaten, insbesondere im Hinblick auf inklusive betriebliche Rahmenbedingungen oder Arbeitsplatzanpassungen. Bestehende Großerhebungen müssten daher systematisch erweitert werden – inhaltlich durch differenzierte Items, aberauch methodisch durch inklusive Stichproben und Erhebungsdesigns." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Verbesserung der Teilhabe am Arbeitsleben durch Abschaffung der Werkstätten für Menschen mit Behinderungen? Was sagen die Beteiligten?: Eine qualitative Analyse von mehreren Fokusgruppeninterviews (2026)

    Queri, Silvia;

    Zitatform

    Queri, Silvia (2026): Verbesserung der Teilhabe am Arbeitsleben durch Abschaffung der Werkstätten für Menschen mit Behinderungen? Was sagen die Beteiligten? Eine qualitative Analyse von mehreren Fokusgruppeninterviews. In: Sozialer Fortschritt, Jg. 75, H. 1, S. 5-28. DOI:10.3790/sfo.2025.1473801

    Abstract

    "Das Forschungsprojekt WorkWatch entwickelte ein quantitatives Messinstrument zur Bedarfsfeststellung nach § 118 SGB IX im Rahmen der Eingliederungshilfe für die Teilhabe am Arbeitsleben und validierte es qualitativ durch Fokusgruppeninterviews. Dabei wurden sowohl die Bedeutung von Arbeit für eine erfolgreiche Teilhabe als auch wahrgenommene Veränderungen durch die geänderte Gesetzeslage erfragt. Die Befragten, Menschen mit Behinderung und Fachpersonal, wünschen den Erhalt der Werkstätten als integrierten bzw. inklusiven Teil des allgemeinen Arbeitsmarktes. Ihre Einschätzung zu den Arbeitsmöglichkeiten auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt ist pessimistisch, da weder die Finanzierung der benötigten Assistenz noch der gesellschaftliche Wille vorhanden sei." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Evaluation des Persönlichen Budgets (2026)

    Tolmein, Oliver; Sommer, Jörn; Reyes, Anna; Bröker, Lisa-Marie;

    Zitatform

    Tolmein, Oliver, Jörn Sommer, Anna Reyes & Lisa-Marie Bröker (2026): Evaluation des Persönlichen Budgets. (Forschungsbericht / Bundesministerium für Arbeit und Soziales 680), Berlin, 118 S.

    Abstract

    "Persönliche Budgets (PB) nach § 29 SGB IX verfolgen das Ziel, Selbstbestimmung zu ermöglichen, indem Leistungsberechtigte in der Rolle als Käuferinnen und Käufer von (Dienst-) Leistungen oder als Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber von Assistenzkräften eigenverantwortlich durch die Auswahl und Organisation erforderlicher Unterstützungsleistungen ihren Bedarf decken können. Da die Fallzahl der PB trotz des 2008 eingeführten Rechtsanspruchs und der Reform der Rechtsgrundlage des PB im Rahmen der Verabschiedung des Bundesteilhabegesetzes hinter den Erwartungen zurückblieb, hat das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) die InterVal GmbH in Kooperation mit RA Prof. Dr. Oliver Tolmein mit der Evaluation des Persönlichen Budgets beauftragt. Basis der Evaluation sind neben einer umfassenden rechtlichen Analyse insbesondere Interviews mit Menschen mit Behinderungen und ihren Verbänden, Fachkräften der Reha- und Leistungsträger sowie weitere Expertinnen und Experten. Im Ergebnis erscheint eine Überarbeitung des § 29 SGB IX, die an kritischen Punkten (insbesondere Zielvereinbarung, Budgetassistenz, Kalkulationsgrundlagen, Qualitätssicherung) dazu beitragen kann, den Bewilligungsprozess zu beschleunigen und zu entbürokratisieren, wünschenswert. Auch intensivierte Beratung der Leistungsberechtigten, die ein PB anstreben, kann zur Unterstützung der Entscheidungsfindung über das Ob und ggf. die Ausgestaltung des PB und der damit verbundenen organisatorischen und konzeptionellen Entscheidungen wichtig und hilfreich sein. Für die Behörden, die über die Bewilligung der PB zu entscheiden haben, erweisen sich Handreichungen und regelmäßige Informationen über Entwicklungen im Bereich des PB als wichtige und ausbaufähige Hilfen. Das PB hat aus Sicht der Evaluation gerade im Bereich der Entbürokratisierung von Leistungen und damit einhergehend einer größeren Zufriedenheit der Leistungsberechtigten nach wie vor gerade in den Bereichen der Assistenz ein erhebliches Potenzial, das besser genutzt und mobilisiert werden könnte" (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Das Budget für Ausbildung. (Ungenutztes) Potenzial zur Förderung der betrieblichen Ausbildung von Menschen mit Behinderungen (2026)

    Wansing, Gudrun; Mattern, Lea; Rambausek-Haß, Tonia;

    Zitatform

    Wansing, Gudrun, Lea Mattern & Tonia Rambausek-Haß (2026): Das Budget für Ausbildung. (Ungenutztes) Potenzial zur Förderung der betrieblichen Ausbildung von Menschen mit Behinderungen. In: Die Deutsche Schule, Jg. 2025, H. 4, S. 320-324. DOI:10.31244/dds.2025.04.08

    Abstract

    "Das Budget für Ausbildung fördert die berufliche Ausbildung von Menschen mit Behinderungen als Alternative zur Werkstatt für behinderte Menschen. Zentrale Elemente sind die Erstattung der Ausbildungsvergütung an den Arbeitgeber sowie die Anleitung und Begleitung am Arbeitsplatz. Bislang ist die Nutzung gering. Eine explorative Studie weist auf Einflussfaktoren der Inanspruchnahme hin." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    The employment effects of the disability education gap in Europe (2025)

    Albinowski, Maciej ; Magda, Iga ; Rozszczypała, Agata ;

    Zitatform

    Albinowski, Maciej, Iga Magda & Agata Rozszczypała (2025): The employment effects of the disability education gap in Europe. In: Education Economics, Jg. 33, H. 5, S. 686-699. DOI:10.1080/09645292.2024.2395564

    Abstract

    "We investigate the contribution of the disability education gap to thedisability employment gap in the European Union. We find that educational attainment is a major factor determining the probability of employment among persons with disabilities and that the employment effects of tertiary education are much larger among persons with disabilities than among non-disabled people. We also uncover substantial heterogeneity in the role of education across countries. Overall, weestimate that 19% of the disability employment gap in the 25–34 agegroup can be attributed to the gap in education between individuals with and without disabilities." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Is Work Still a Right if it has Become a Norm? Disability Inclusion in Labor Market Policy Discourse (2025)

    Baeken, Andries ; Forrier, Anneleen ; De Cuyper, Nele ;

    Zitatform

    Baeken, Andries, Anneleen Forrier & Nele De Cuyper (2025): Is Work Still a Right if it has Become a Norm? Disability Inclusion in Labor Market Policy Discourse. In: Journal of Business Ethics, Jg. 201, H. 4, S. 839-857. DOI:10.1007/s10551-025-05962-6

    Abstract

    "Policy motives for work for people with a disability (PWD) are divergent along two discourses: work as a right vs norm. Work as a right, based on the UN Convention on the Rights of Persons with Disabilities (UNCRPD), portrays work as a potential gateway for inclusion. Work as a norm fits a neoliberal agenda. It considers labor market participation of all, including PWD, as a civil responsibility crucial for economic welfare. Critics argue that the work as a norm discourse presents a risk for inclusion of PWD. Work is seen as a necessary condition for and not one of many ways to inclusion in society. To make the right to work for PWD work, critical scholars call to unravel whether and how the discourses of work as a right and norm for PWD become intertwined in policy. In response and through the lens of recontextualization, we study how discourses of work as a right and norm for PWD are received, reproduced and reworked in political debate in Flanders (Belgium) over time. We examine policy texts and parliamentary questions of four government terms (2004–2024). The findings illustrate how the work as a right discourse is gradually recontextualized into the work as a norm discourse to legitimize neoliberal policies of strict activation. In accordance, we see a gradual move towards neoliberal-ableism. Although the UNCRPD aims to eradicate ableism, its recontextualization and appropriation reinforces neoliberal-ableism." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Nutzung von Routinedaten in der Rehabilitationsforschung - Teil 1: Ein Überblick über Art, Zugang, Qualität und Datenschutz (2025)

    Brünger, Martin ; Reims, Nancy ; Brzoska, Patrick ; Hetzel, Christian ; Du Prel, Jean-Baptist ; Wahidie, Diana; Rohrbacher, Max ; Leinberger, Sarah ; Mika, Tatjana ; March, Stefanie ; Schuler, Michael ; Exner, Anne-Kathrin ; Ellert, Sebastian; Knoop, Tobias;

    Zitatform

    Brünger, Martin, Patrick Brzoska, Jean-Baptist Du Prel, Sebastian Ellert, Anne-Kathrin Exner, Tobias Knoop, Sarah Leinberger, Stefanie March, Tatjana Mika, Nancy Reims, Max Rohrbacher, Michael Schuler, Diana Wahidie & Christian Hetzel (2025): Nutzung von Routinedaten in der Rehabilitationsforschung - Teil 1: Ein Überblick über Art, Zugang, Qualität und Datenschutz. In: Die Rehabilitation, Jg. 64, H. 3, S. 167-175., 2025-02-24. DOI:10.1055/a-2575-9422

    Abstract

    "Aufgrund des hohen Aufwands von Primärstudien bietet sich die Nutzung von bestehenden Daten, sogenannten Routinedaten, für die Beantwortung insbesondere von versorgungsnahen Forschungsfragen in der Rehabilitation an. Bisherige Übersichtsarbeiten zur Routinedatennutzung fokussieren auf die Akutversorgung im Zuständigkeitsbereich der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV), lassen jedoch die Rehabilitation und andere Reha-relevante Leistungsträger wie die Deutsche Rentenversicherung (DRV), die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV) und die Bundesagentur für Arbeit (BA) weitgehend außen vor. Ziel dieses Beitrags ist daher, einen Überblick über Art, Zugang, Qualität und datenschutzrechtliche Aspekte zu Routinedaten im Kontext der Rehabilitationsforschung zu geben. Bestehende Empfehlungen, Ergebnisse einer selektiven Literaturrecherche und eigene Erfahrungen wurden herangezogen. Routinedaten zeichnen sich durch die sehr hohe Fallzahl, den oft großen Merkmalsumfang und die längsschnittliche Dokumentation über lange Zeiträume aus. Der Zugang zu Routinedaten der Deutschen Rentenversicherung und der Bundesagentur für Arbeit ist für Forschende vergleichsweise niedrigschwellig, während dies für Routinedaten anderer Leistungsträger und von Leistungserbringern bislang nicht gleichermaßen der Fall ist. Weiterhin können unter bestimmten Voraussetzungen Routinedatensätze untereinander und mit Primärdaten verknüpft werden, was die Anwendungsmöglichkeiten deutlich erweitern kann. Neben den Vorteilen von Routinedaten sind deren Limitationen zu beachten. Routinedaten wurden für andere Zwecke erhoben und enthalten meist nur Merkmale, die für die Administration erforderlich sind. Ein prospektiver Studienansatz mit Routinedaten ist aufgrund der kontinuierlichen Datenerhebung und -dokumentation grundsätzlich möglich, jedoch ist keine randomisierte Zuweisung zu Interventionen umsetzbar. Zudem sind Generalisierbarkeit und Qualität einschließlich psychometrischer Eigenschaften von Datensätzen und einzelner Variablen zu prüfen, ebenso die Verfügbarkeit von Routinedatensätzen. Das im Aufbau befindliche Forschungsdatenzentrum Gesundheit sieht bislang weder eine Integration von GKV-Rehabilitationsdaten noch die Verknüpfung von GKV-Daten mit Daten anderer Reha-relevanter Leistungsträger vor. Datenschutzrechtliche Aspekte sind ebenfalls bedeutsam. Bei Nutzung von pseudonymisierten Daten von Sozialversicherungsträgern ist durch die Datenhalter ein Antrag nach § 75 SGB X bei den zuständigen Aufsichtsbehörden zu stellen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Reims, Nancy ;
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  • Literaturhinweis

    Investigating Demographic and Service Predictors of Hourly Wages and Weekly Working Hours of Youth With Disabilities (2025)

    Castruita-Rios, Yazmin ; Park, Sara ; Taylor, Joshua P. ; Tansey, Timothy; Poppen, Marcus; Avellone, Lauren ; Whittenburg, Holly N. ;

    Zitatform

    Castruita-Rios, Yazmin, Sara Park, Joshua P. Taylor, Holly N. Whittenburg, Marcus Poppen, Lauren Avellone & Timothy Tansey (2025): Investigating Demographic and Service Predictors of Hourly Wages and Weekly Working Hours of Youth With Disabilities. In: Rehabilitation Counseling Bulletin, S. 1-16. DOI:10.1177/00343552251378063

    Abstract

    "The Workforce Innovation and Opportunity Act (WIOA) of 2014 increased the support toward transition-age youth with disabilities via the provision of pre-employment transition services (Pre-ETS). Research has suggested that Pre-ETS contributes to the employment outcomes of transition-age youth, yet limited information remains surrounding the impact of these services on the quality of employment (i.e., wages and hours). The purpose of this study was to examine the impact of demographic characteristics, disability-related characteristics, barriers, Pre-ETS, and individualized vocational rehabilitation (VR) services on hourly wages and weekly hours worked among transition-age youth with disabilities who exited with competitive integrated employment. Data from the Rehabilitation Service Administration’s Case Service Report (RSA-911) between the program years of 2017–2020 were utilized for this study. Two hierarchical regression analyses were conducted to investigate the relationship between the five categories of independent variables and the two dependent variables. Our findings revealed several predictors of hourly wages and weekly hours worked among the 5,313 transition-age youth with disabilities in our sample. Significant predictors of hourly wages and weekly hours worked included identifying as male, having autism or an intellectual disability, and receiving postsecondary education training services, among others. Implications for research, policy, and practice are discussed." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Assessing Evidence-Based Disability Inclusion Policy and Practices to Promote Employment of People With Disabilities in the Workplace: Scale Development and Validation (2025)

    Chan, Fong ; Chen, Xiangli; Tansey, Timothy N. ; Wehman, Paul ; Wu, Jia Rung; Ditchman, Nicole ; Iwanaga, Kanako ;

    Zitatform

    Chan, Fong, Kanako Iwanaga, Timothy N. Tansey, Nicole Ditchman, Paul Wehman, Jia Rung Wu & Xiangli Chen (2025): Assessing Evidence-Based Disability Inclusion Policy and Practices to Promote Employment of People With Disabilities in the Workplace: Scale Development and Validation. In: Rehabilitation Counseling Bulletin, Jg. 68, H. 4, S. 236-248. DOI:10.1177/00343552241268757

    Abstract

    "There is a strong commitment in the United States and the European Union to better support people with disabilities in the competitive labor market, where disability inclusion is widely viewed as a social imperative and underscored in policies, such as the European Union’s Disability Inclusion Policy and Strategy 2020–2030, the Americans with Disabilities Act, and the Workforce Innovation and Opportunity Act. However, there is a lack of readily available strategies and tools for rehabilitation counselors to collaborate effectively with businesses and organizations in assessing their progress toward these inclusion goals. To address this need, the Disability Inclusion Profiler (DIP23) was developed to assess disability inclusion policies and practices. This study aimed to examine the factor structure, reliability, and validity of the DIP23 in a sample of 466 human resources managers. Exploratory factor analysis indicated a two-factor measurement structure: (1) Executive Level and (2) Middle Management and Staff Level Disability Inclusion Policies. Both factors demonstrated strong internal consistency and correlated with employment rates of people with disabilities. The DIP23 is a psychometrically sound measure for rehabilitation counselors to help organizations assess their disability-inclusive climate and identify areas of strengths and areas needing improvement to increase disability representation in the workplace." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Disability onset and labor market outcomes (2025)

    Collischon, Matthias ; Pohlan, Laura ; Hiesinger, Karolin ;

    Zitatform

    Collischon, Matthias, Karolin Hiesinger & Laura Pohlan (2025): Disability onset and labor market outcomes. In: Socio-economic review, Jg. 23, H. 4, S. 2033-2064., 2025-03-08. DOI:10.1093/ser/mwaf021

    Abstract

    "This article analyzes the individual-level effects of disability onset on labor market outcomes using novel administrative data from Germany. Combining propensity score matching techniques with an event-study design, we find lasting negative impacts on employment and wages. One important mechanism is transitions to nonemployment after disability onset: the number of nonemployment days of the newly disabled increases by 36 days per year after one year and by 55 days after five years compared to the control group. For those who stay in employment, working part-time and switching to less physically or psychosocially demanding jobs are important adjustment paths. The negative labor market effects of disability onset are more pronounced for severely disabled, older, and low-skilled individuals." (Author's abstract, IAB-Doku, © Oxford University Press) ((en))

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  • Literaturhinweis

    A Register-Based Study of Early-Life Disabilities and Income Attainment in Adulthood (2025)

    Gugushvili, Alexi ; Finnvold, Jon Erik ; Dokken, Therese ; Grue, Jan ;

    Zitatform

    Gugushvili, Alexi, Jon Erik Finnvold, Therese Dokken & Jan Grue (2025): A Register-Based Study of Early-Life Disabilities and Income Attainment in Adulthood. In: Socius, Jg. 11. DOI:10.1177/23780231251335191

    Abstract

    "Individuals with disabilities are likely to be doubly disadvantaged, as they tend to earn less but require more financial resources than individuals without disabilities to maintain an average standard of life. Exploring the links between early-life disabilities and income attainment in adulthood requires high-quality data that allow accounting for selection into disability as well as a comprehensive list of predictors of income attainment. The authors harness the power of Norwegian register-based data and inverse-probability weighting regression adjustment estimators to examine whether individuals born with or who acquire disabilities in early life have lower income attainment at age 32 than individuals in the general population of the country. The results are robust to alternative estimation specifications and suggest that early-life chronic health conditions, such as asthma and diabetes, and impairments, such as sensory loss and physical impairment, are associated with significantly lower income attainment even when individuals’ actual working hours are accounted for among those employed." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Etwa 40 Prozent der Unternehmen erfüllen die Schwerbehindertenquote (2025)

    Hiesinger, Karolin ; Vetter, Franka ; Pohlan, Laura ;

    Zitatform

    Hiesinger, Karolin, Laura Pohlan & Franka Vetter (2025): Etwa 40 Prozent der Unternehmen erfüllen die Schwerbehindertenquote. In: IAB-Forum H. 25.11.2025. DOI:10.48720/IAB.FOO.20251125.01

    Abstract

    "In Deutschland sind Unternehmen ab 20 Beschäftigten verpflichtet, mindestens 5 Prozent ihrer Arbeitsplätze mit Menschen mit Schwerbehinderung zu besetzen. Aktuell erfüllen über 60 Prozent dieser Unternehmen diese Pflicht nicht vollständig. Unternehmen in der öffentlichen Verwaltung weisen die höchsten Erfüllungsquoten auf. Der Anteil schwerbehinderter Beschäftigter steigt zudem mit der Unternehmensgröße: In Firmen mit 20 bis 39 Beschäftigten liegt er durchschnittlich bei 2,8 Prozent, in denen mit 1.000 oder mehr Beschäftigten sind es 5 Prozent." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    The employment statistics of severely disabled people: description and research potential (2025)

    Hiesinger, Karolin ; Pohlan, Laura ; Vetter, Franka ;

    Zitatform

    Hiesinger, Karolin, Laura Pohlan & Franka Vetter (2025): The employment statistics of severely disabled people: description and research potential. In: Journal for labour market research, Jg. 59, 2025-02-20. DOI:10.1186/s12651-025-00395-0

    Abstract

    "This article presents a description of the employment statistics of severely disabled people (BsbM) a unique administrative firm database of the German Federal Employment Agency. The data is collected as part of the process of administrating firm compliance with the disabled worker quota. This article examines the development of firms’ compliance with the disability quota over time and identifies factors associated with a higher likelihood of compliance. It also highlights the research opportunities offered by the dataset and its potential for further refinement." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Health-related quality of life of unemployed individuals diagnosed with a mental illness: a cross-sectional study (2025)

    Liegert, A. P. ; Hussenoeder, F. S.; Bieler, L.; Koschig, M.; Rohde, C.; Conrad, I.; Stengler, K.; Alberti, M.; Riedel-Heller, S. G.;

    Zitatform

    Liegert, A. P., F. S. Hussenoeder, M. Koschig, M. Alberti, L. Bieler, C. Rohde, K. Stengler, S. G. Riedel-Heller & I. Conrad (2025): Health-related quality of life of unemployed individuals diagnosed with a mental illness: a cross-sectional study. In: Quality of life research, Jg. 34, H. 12, S. 3377-3385. DOI:10.1007/s11136-025-04051-5

    Abstract

    "1. Why is this study needed? Job loss is often a harmful experience, even more so for people who already have a mental illness. We wanted to learn more about the factors that hurt or help health-related quality of life so that future support programs could be better implemented. 2. What is the key problem/issue/question this manuscript addresses? How are age, education, mental-health symptoms, and perceived work ability linked to physical and mental well-being in unemployed people with mental illnesses? 3. What is the main point of your study? We want to investigate what factors most affect the well-being of our study participants so that we can help to improve the care and support of unemployed people struggling with mental illness. 4. What are your main results and what do they mean? Overall, people in our study felt much less healthy than the general population. Specifically, depression, anxiety, somatic complaints, and low work ability were strongly tied to poorer quality of life. Older people and those with more bodily complaints felt worse physically, but not necessarily mentally. Women, people who felt more able to work, and some with anxiety felt better physically. People with more education, depression, or anxiety felt worse mentally. Feeling able to work helped both physical and mental well-being. This suggests that helping people feel ready to work and supporting their health can improve how they feel and help them get back to work." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Wie KI Berufe verändert und Chancen für Menschen mit Behinderungen schafft (2025)

    Matthes, Britta ;

    Zitatform

    Matthes, Britta (2025): Wie KI Berufe verändert und Chancen für Menschen mit Behinderungen schafft. In: Die Berufliche Rehabilitation, Jg. 39, H. 1, S. 6-15., 2025-04-04.

    Abstract

    "Es ist absehbar, dass die rasanten technologischen Entwicklungen der letzten Jahre, insbesondere die enorme Steigerung der Rechenleistung und die Entwicklung selbstlernender algorithmischer Systeme, die heute allgemein als Künstliche Intelligenz (KI) bezeichnet werden, ihre Spuren auf dem Arbeitsmarkt hinterlassen werden. Welche das genau sein werden, können wir leider aber auch nicht sagen. Denn gerade in solch disruptiven Zeiten, wie wir sie derzeit erleben, wissen wir nicht, wie schnell und in welche Richtung sich bestehende Berufe verändern, welche Berufe verschwinden und welche neu entstehen werden. Zwar können Prognosen etwas darüber sagen, wie sich die Zahl der Berufseinsteiger*innen auf die verschiedenen Berufe und Qualifikationsniveaus verteilen würde, wenn sich die Entwicklung wie in der Vergangenheit fortsetzt. Allerdings scheinen die Potenziale, die sich aus dem Einsatz von KI ergeben, bekannte Zusammenhänge in Frage zu stellen. Hinzu kommt, dass diese Prognosemodelle sehr komplex sind, um daraus sinnvolle Schlussfolgerungen für den Einzelnen zu ziehen. So lässt sich die Frage, inwiefern KI und andere digtale Technolgien auch die Beschäftigungsmöglichkeiten für Menschen mit Behinderungen erweitern könnten, damit kaum beantworten." (Textauszug, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Matthes, Britta ;
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  • Literaturhinweis

    Unlocking inclusive hiring: understanding employers’ decisions about hiring people with disabilities (2025)

    Nagtegaal, Rosanna; de Boer, Noortje ; Berkel, Rik van ; Tummers, Lars ;

    Zitatform

    Nagtegaal, Rosanna, Noortje de Boer, Rik van Berkel & Lars Tummers (2025): Unlocking inclusive hiring: understanding employers’ decisions about hiring people with disabilities. In: The International Journal of Human Resource Management, Jg. 36, H. 20, S. 3717-3756. DOI:10.1080/09585192.2025.2607539

    Abstract

    "People with disabilities get hired less than people without disabilities. One cause is that employers decide not to offer jobs to people with disabilities. This mixed-methods study aims to shed light on this through 18 interviews with employers, policy workers, and people with disabilities (Study 1) and a survey of 507 employers (Study 2). We study capabilities, opportunities, and motivations. These are dimensions of the COM-B model, a framework that integrates different theories to understand behavior. Capabilities (C) refer to an employer’s knowledge and skills relevant to hiring people with disabilities. Opportunities (O) refer to the environment in which an employer operates, while motivations (M) involve plans and evaluations as well as emotions. Together, these dimensions influence behavior (B). We find that capabilities and opportunities impact hiring people with disabilities, but motivations remarkably do not. Regarding capabilities, employers have limited knowledge about regulations. Employers also lack knowledge about people with disabilities. Regarding opportunities, employers indicate that suitable positions are unavailable, and that their organizations lack inclusion policies. Improving the capabilities and opportunities of employers could help to unlock inclusive hiring." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Arbeitslosigkeit und Stellensuchverhalten bei Menschen mit Behinderung während der COVID-19-Pandemie in Deutschland (2025)

    Paul, Karsten ; Hollederer, Alfons ;

    Zitatform

    Paul, Karsten & Alfons Hollederer (2025): Arbeitslosigkeit und Stellensuchverhalten bei Menschen mit Behinderung während der COVID-19-Pandemie in Deutschland. Kassel: Kassel University Press, 73 S. DOI:10.17170/kobra-2025081111367

    Abstract

    "Es ist wenig darüber bekannt, wie sich die COVID-19-Pandemie auf die Arbeitsmarkterfahrungen von Menschen mit Behinderung ausgewirkt hat. Vor dem Hintergrund der Tatsache, dass Personen mit Behinderung auf dem Arbeitsmarkt grundsätzlich eine benachteiligte Gruppe darstellen, gilt es zu untersuchen, ob sich ihre Situation in den herausfordernden Zeiten der COVID-19-Pandemie weiter verschlechtert hat und wie ihr Arbeitssuchverhalten durch die Pandemie beeinflusst wurde." (Verlagsangaben, IAB-Doku)

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    Digitale Werkstätten: Technografische Perspektiven auf die Verwicklung von Cyberinfrastruktur und Werkstätten für behinderte Menschen (2025)

    Rink, Konstantin;

    Zitatform

    Rink, Konstantin (2025): Digitale Werkstätten. Technografische Perspektiven auf die Verwicklung von Cyberinfrastruktur und Werkstätten für behinderte Menschen. (Perspektiven Sozialwirtschaft und Sozialmanagement), Wiesbaden: Springer VS, 466 S. DOI:10.1007/978-3-658-47994-7

    Abstract

    "Digitale Bildungsangebote können für Menschen mit Behinderungen eine entscheidende Rolle spielen, um grundlegende berufliche Kompetenzen zu erwerben. Das Modellprojekt "diBa" hat sich intensiv mit dieser Thematik befasst. Es konzentrierte sich auf die Entwicklung und Implementierung digitaler Bildungsangebote, die speziell auf die Bedürfnisse von Menschen mit Behinderungen zugeschnitten sind." (Verlagsangaben, IAB-Doku)

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    Combatting Discrimination in the European Union (2025)

    Schraepen, Tom; Ruiz Ojeda, Andrés; Hardy, Suzana;

    Abstract

    "Discrimination remains a persistent challenge in the European Union, despite efforts to enhance anti‑discrimination laws and inclusion policies. In the absence of comparable official data sources, this report draws on survey data and the OECD Anti‑Discrimination Questionnaire to analyze discrimination against people from racialized communities, LGBTI people, persons with disability and religious minorities in OECD EU countries. Self‑reported discrimination rates are rising in many OECD EU countries and discrimination, particularly when it occurs frequently, is associated with severe effects on people’s lives – constraining income‑earning opportunities, exacerbating housing and financial stress, increasing concerns about exposure to violence, and contributing to loneliness and mental ill-health. These consequences come at a considerable personal cost to the individuals directly affected and to society as a whole. While OECD EU countries have made progress in prohibiting discrimination and promoting inclusion, legal and policy gaps persist for some at‑risk groups, such as LGBTI people and religious minorities. Strengthening anti‑discrimination protections, harmonizing EU legislation across all protected grounds, and improving data collection could help foster greater inclusion and equality." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Exploring Social Entrepreneurship Co-Production Processes in the Disability Sector: Individual and Collection Action Views (2025)

    Shang, Liang ; Chandra, Yanto ;

    Zitatform

    Shang, Liang & Yanto Chandra (2025): Exploring Social Entrepreneurship Co-Production Processes in the Disability Sector: Individual and Collection Action Views. In: Journal of Social Policy, Jg. 54, H. 1, S. 301-323. DOI:10.1017/S0047279423000077

    Abstract

    "From a humble experiment to tackle social problems, social enterprises (SEs) have transformed into key co-producers for a wide range of social services. However, despite an increasing interest in co-production, most SE studies in the field adopted a single-sided view of co-production, thereby limiting what co-production entails and how it works in SE. Drawing upon the New Public Governance (NPG) framework and an integrative view of co-production that embraces individual and collective action, we explored how the co-production process is enacted and designed from a service provider’s perspective and presented qualitative insights from eight SEs in providing work-integration services for people with disabilities. Our findings revealed strategic, operational and identity dimensions of co-production in SE. We also showed the different roles that SEs and their stakeholders play in co-production and how these affect the processes. We offer a new contribution to SE co-production literature by highlighting a multi-dimensional co-production process model of SEs in their quest to deliver social services." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    Ableism and Employment: A Scoping Review of the Literature (2025)

    Sharma, Ramona H. ; Asselin, Renée; Stainton, Timothy; Hole, Rachelle ;

    Zitatform

    Sharma, Ramona H., Renée Asselin, Timothy Stainton & Rachelle Hole (2025): Ableism and Employment: A Scoping Review of the Literature. In: Social Sciences, Jg. 14, H. 2. DOI:10.3390/socsci14020067

    Abstract

    "Background: Ableism obstructs employment equity for disabled individuals. However, research lacks a comprehensive understanding of how ableism multidimensionally manifests across job types, disability types, stages of employment, and intersecting identities. Objectives: This scoping review examines how ableism affects disabled workers and jobseekers, as well as its impacts on employment outcomes, variations across disabilities and identities, and the best practices for addressing these. Eligibility Criteria: The included articles were 109 peer-reviewed empirical studies conducted in the US, Canada, Australia, New Zealand, the UK, Ireland, Denmark, Sweden, Iceland, Norway, and Finland between 2018 and 2023. Sources of Evidence: Using terms related to disability, ableism, and employment, the databases searched included Sociology Collection, CINAHL, PsycInfo, Web of Science, SCOPUS, Education Source, Academic Search Complete, and ERIC. Charting Methods: Data were extracted in tabular form and analyzed through thematic narrative synthesis to identify study characteristics, ableist barriers within employment, intersectional factors, and best practices. Results: Ableism negatively impacts employment outcomes through barriers within the work environment, challenges in disclosing disabilities, insufficient accommodations, and workplace discrimination. Intersectional factors intensify inequities, particularly for BIPOC, women, and those with invisible disabilities. Conclusions: Systemic, intersectional strategies are needed to address ableism, improve policies, and foster inclusive workplace practices." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    Selbständigkeit mit Schwerbehinderung?: Teilhabepotenziale einer kaum wahrgenommenen Erwerbsform (2025)

    Zielinski, Bartholomäus Matthäus;

    Zitatform

    Zielinski, Bartholomäus Matthäus (2025): Selbständigkeit mit Schwerbehinderung? Teilhabepotenziale einer kaum wahrgenommenen Erwerbsform. (Gesellschaft der Unterschiede 93), Bielefeld: transcript, 259 S.

    Abstract

    "Mit der Ratifizierung der UN-Behindertenrechtskonvention durch den Deutschen Bundestag hat sich zwar die Teilhabe am Arbeitsleben für Menschen mit Schwerbehinderung verbessert, dennoch gestaltet sich der Einstieg in das Beschäftigungssystem nach wie vor schwierig. Insbesondere das Potenzial der Selbständigkeit bleibt häufig ungenutzt. Bartholomäus Matthäus Zielinski lotet die Vor- und Nachteile dieser Erwerbsform als Option für Menschen mit Schwerbehinderung aus. Dabei zeigt er, dass sie für diesen Personenkreis durchaus eine gangbare Alternative darstellt und Chancen bietet, gesellschaftliche Teilhabe zu realisieren." (Verlagsangaben, IAB-Doku)

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    Inhaltsverzeichnis
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    Möglichkeiten eröffnen: Teilhabe an Arbeit für Menschen mit komplexen Behinderungen: Erkenntnisse aus dem Forschungsprojekt LINKED (2025)

    Ziemsky, Annalena; Keeley, Caren; Murken, Michelle; Sansour, Teresa;

    Zitatform

    Ziemsky, Annalena, Caren Keeley, Teresa Sansour & Michelle Murken (2025): Möglichkeiten eröffnen: Teilhabe an Arbeit für Menschen mit komplexen Behinderungen. Erkenntnisse aus dem Forschungsprojekt LINKED. In: Teilhabe, Jg. 64, H. 3, S. 92-97. DOI:10.70266/th3-25_02

    Abstract

    "Das Forschungsprojekt LINKED untersucht, wie Teilhabe an Arbeit auch für Menschen mit komplexen Behinderungen ermöglicht werden kann. Neben der inhaltlichen Erweiterung des Arbeitsbegriffs werden auf Basis empirischer Daten zentrale Gelingensbedingungen herausgearbeitet: So sind gesellschaftliche und institutionelle Rahmenbedingungen sowie sozialraumorientierte Angebote entscheidend. Unterstützer*innen übernehmen im Teilhabeprozess zudem eine vermittelnde Rolle, indem sie individuelle Voraussetzungen mit Anforderungen an gemeinsame Arbeitsprozesse in Einklang bringen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Arbeitsmarktsituation schwerbehinderter Menschen 2024 (2025)

    Zitatform

    (2025): Arbeitsmarktsituation schwerbehinderter Menschen 2024. (Berichte: Blickpunkt Arbeitsmarkt / Bundesagentur für Arbeit), Nürnberg, 25 S.

    Abstract

    "Häufigste Ursache einer Schwerbehinderung ist eine im Lebensverlauf erworbene Krankheit. Schwerbehinderte Menschen sind daher meist älter; in Folge des demografischen Wandels wird ihre Zahl steigen. Die Erwerbsbeteiligung schwerbehinderter Menschen im Alter von 15 bis unter 65 Jahren lag mit einer Erwerbsquote von 51,4 Prozent im Jahr 2022 deutlich niedriger als bei der nicht-schwerbehinderten Bevölkerung. Die Arbeitsmarktentwicklung für schwerbehinderte Menschen wird weniger durch die Konjunktur und stärker durch rechtliche Rahmenbedingungen und die demografische Entwicklung beeinflusst. Im vergangenen Jahrzehnt stieg die Zahl der beschäftigten schwerbehinderten Menschen nach dem Anzeigeverfahren SGB IX kontinuierlich auf 1,12 Millionen im Jahr 2023, lediglich unterbrochen von der Corona-Pandemie. Schwerbehinderte Menschen arbeiten in allen Branchen. Häufig sind sie im Verarbeitenden Gewerbe oder in der Öffentlichen Verwaltung tätig. 2024 waren durchschnittlich 175.000 schwerbehinderte Menschen arbeitslos (+10.000 im Vergleich zu 2023). Ihre Arbeitslosenquote (mit eingeschränkter Bezugsgröße) lag bei 11,6Prozent. Arbeitslose Menschen mit Schwerbehinderung sind gut qualifiziert: Anteilig finden sich bei schwerbehinderten Arbeitslosen etwas mehr Personen mit abgeschlossener Berufsausbildung als bei nicht-schwerbehinderten Arbeitslosen. Schwerbehinderten Arbeitslosen gelingt es trotzdem seltener als nicht-schwerbehinderten, eine Beschäftigung am ersten Arbeitsmarkt aufzunehmen. Während schwerbehinderte Menschen im Vergleich zu nicht-schwerbehinderten Menschen 2024 anteilig seltener nach einer Beschäftigung am 1. Arbeitsmarkt (inkl. Selbständigkeit und betrieblicher Ausbildung) arbeitslos wurden, profitierten sie seltener bei Abgängen aus Arbeitslosigkeit in den 1. Arbeitsmarkt. Fast die Hälfte der arbeitslosen schwerbehinderten Menschen sind neben ihrer Behinderung von mindestens zwei weiteren vermittlungshemmenden Merkmalen, wie z. B. geringe Qualifikation oder Langzeitarbeitslosigkeit betroffen. 2024 nahmen durchschnittlich 55.600 schwerbehinderte und ihnen gleichgestellte Menschen an Maßnahmen der aktiven Arbeitsmarktpolitik teil, 2.000 weniger als noch 2023." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Impact evaluation of a new counselling and support programme for unemployed with multiple placement obstacles (2024)

    Böheim, René ; Eppel, Rainer ; Mahringer, Helmut;

    Zitatform

    Böheim, René, Rainer Eppel & Helmut Mahringer (2024): Impact evaluation of a new counselling and support programme for unemployed with multiple placement obstacles. In: International Journal of Social Welfare, Jg. 33, H. 4, S. 995-1011. DOI:10.1111/ijsw.12657

    Abstract

    "We analyzed a new counselling and support program for people with lowemployment prospects in Austria. The Austrian Public Employment Service introduced regional pilots to investigate whether a new counselling strategycould improve labor market outcomes for this group. Eligible unemployed individuals could opt for third-party counselling and support, access a widerange of low-threshold services, and focus on personal stability rather than jobplacement. The goal was to achieve similar or even better labor market out-comes at lower cost. By comparing pilot and control regions, we found that introducing the offer resulted in higher costs without improving labour market outcomes." (Author's abstract, IAB-Doku, Published by arrangement with John Wiley & Sons) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Policies for young adults with reduced work capacity. Labour market impact in Sweden and Norway (2024)

    Hall, Caroline ; von Simson, Kristine ; Hardoy, Inés;

    Zitatform

    Hall, Caroline, Inés Hardoy & Kristine von Simson (2024): Policies for young adults with reduced work capacity. Labour market impact in Sweden and Norway. In: Journal of Population Economics, Jg. 37. DOI:10.1007/s00148-024-00999-9

    Abstract

    "The rising numbers of young people with disability pension concerns many advanced economies. We present results from a comparative analysis of the neighbouring countries Sweden and Norway on the impacts of differing policy mixes aimed at enhancing the employability of the work disabled. Using rich longitudinal data, we follow unemployed young adults (ages 25-29) with work-impairment up to four years after they became unemployed to investigate the effect of different types of labor market policies. Our results indicate that, despite differences in program composition and strategies, there are surprisingly small country differences in treatment effect patterns and signs of estimated impacts. In line with previous studies, we find strong lock-in effects of both workplace-related programs and training/educational programs. After participation, workplace-related programmes about double the likelihood of entering regular employment or education. Participating in training courses also increases this likelihood, but effect sizes are smaller." (Author's abstract, IAB-Doku, © Springer-Verlag) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Essays on the Economics of Sickness Absence, Working Conditions and Health in the Labor Market (2024)

    Hiesinger, Karolin ;

    Zitatform

    Hiesinger, Karolin (2024): Essays on the Economics of Sickness Absence, Working Conditions and Health in the Labor Market. Regensburg, 200 S. DOI:10.5283/epub.55427

    Abstract

    "Für Deutschland wird eine der wichtigsten Herausforderungen der nächsten Jahre darin bestehen, den Fachkräftemangel in einer alternden Gesellschaft zu überwinden. Eine mögliche Maßnahme ist die Beschäftigungsförderung von gesundheitlich eingeschränkten Personen. Daher ist ein Verständnis der relevanten Institutionen zentral, um ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Sozialschutz und Beschäftigungsförderung für gesundheitlich beeinträchtigte oder behinderte Menschen zu finden. Ziel dieser Dissertation ist es, die Folgen gesundheitlicher Schocks und die Rolle der Arbeitsbedingungen in Form gesundheitsbezogener Institutionen für die Beschäftigung gesundheitlich beeinträchtigter Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen auf dem deutschen Arbeitsmarkt zu beleuchten. Dazu wird zunächst analysiert, wie sich der Kündigungsschutz auf die langfristigen krankheitsbedingten Fehlzeiten von Arbeitnehmern und die Wahrscheinlichkeit einer unfreiwilligen Arbeitslosigkeit nach Krankheit auswirkt (Kapitel 1). Danach wird in Kapitel 2 untersucht, ob die Schwerbehindertenquote in Deutschland und ihre Nichteinhaltung die Nachfrage der Unternehmen nach behinderten Beschäftigten beeinflusst. Schließlich werden in Kapitel 3 die individuellen Auswirkungen des Eintritts einer Behinderung auf Beschäftigung und Einkommen beleuchtet." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Hiesinger, Karolin ;
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  • Literaturhinweis

    The effects of an interdisciplinary employment program on paid employment and mental health among persons with severe mental disorders (2024)

    Hijdra, R. W.; Robroek, S. J. W.; Sadigh, Y.; Schuring, M. ; Burdorf, A.;

    Zitatform

    Hijdra, R. W., S. J. W. Robroek, Y. Sadigh, A. Burdorf & M. Schuring (2024): The effects of an interdisciplinary employment program on paid employment and mental health among persons with severe mental disorders. In: International Archives of Occupational and Environmental Health, Jg. 97, H. 3, S. 253-262. DOI:10.1007/s00420-023-02039-7

    Abstract

    "This study evaluates the effects of the interdisciplinary employment program ‘Work As Best Care (WABC)’ on employment participation and mental health of persons with severe mental disorders. Methods WABC is a ‘work first’ employment program for unemployed persons with severe mental disorders in which employment professionals work closely together with mental health professionals. In a longitudinal non-randomized controlled study, participants of WABC (n = 35) are compared with participants of the control group (n = 37), who received regular employment support. Participants were followed for 1 year and filled out questionnaires on individual characteristics and health at baseline, after 6 and 12 months. This information was enriched with monthly register data on employment status from 2015 until 2020. Difference-in-differences analyses were performed to investigate changes in employment participation among participants of WABC and the control group. A generalized linear mixed-effects model was used to compare changes in mental health (measured on 0–100 scale) between the two groups. Before WABC, employment participation was 22.0%points lower among participants of WABC compared to the control group. After starting WABC, employment participation increased with 15.3%points per year among participants of WABC, compared to 5.6%points in the control group. Among all participants of WABC, no change in mental health was found (β 1.0, 95% CI − 3.4; 5.5). Only female participants of WABC showed a significant change in mental health (β 8.0, 95% CI 2.6; 13.4). To enhance employment participation of persons with severe mental disorders, an interdisciplinary ‘work-first’ approach in which professionals of employment services and mentalhealth services work in close collaboration, is of paramount importance." (Author's abstract, IAB-Doku, © Springer-Verlag) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Die prekäre Situation junger Menschen mit geistiger Behinderung in der beruflichen Orientierung (2024)

    Lucas, Lars;

    Zitatform

    Lucas, Lars (2024): Die prekäre Situation junger Menschen mit geistiger Behinderung in der beruflichen Orientierung. In: T. Middendorf & A. Parchow (Hrsg.) (2024): Junge Menschen in prekären Lebenslagen, S. 274-285.

    Abstract

    "Die berufliche Orientierung, welche mit der Beendigung der schulischen Ausbildung einhergeht, stellt einen Abschnitt der Lebensphase Jugend dar, welcher junge Menschen vor vielseitige, zumeist neue Herausforderungen stellt (vgl. Leven /Hurrelmann/Quenzel 2020, S. 187). Es gilt für sie den Überblick zu gewinnen und sich auf einem Arbeitsmarkt zu positionieren, welcher stetig steigende Anforderungen an Bildung und Qualifizierung stellt und zugleich immer mehr neue Berufsmöglichkeiten und -modelle bietet (vgl. Hurrelmann/Quenzel 2016, S. 135 f.). Mit dieser ohnehin schwierigen Herausforderung sehen sich auch junge Menschen mit geistiger Behinderung konfrontiert. Allerdings gestaltet sich deren Situation aufgrund diverser mit der geistigen Behinderung korrelierender Faktoren deutlich prekärer. So gibt es Aspekte im System der Hilfen für Menschen mit Behinderung – und somit inmitten der Sozialen Arbeit – die Teilhabemöglichkeiten auf berufliche Orientierung einschränken und somit zu einer prekären Situation beitragen. Des Weiteren trägt die aktuell vorherrschende Arbeitsmarktsituation im selben Maße dazu bei, dass junge Menschen mit geistiger Behinderung im Prozess der beruflichen Orientierung auf diverse schwer zu lösende Probleme treffen. Der folgende Beitrag soll daher berufliche Orientierung definieren, die aktuelle schulische Situation junger Menschen mit geistiger Behinderung diesbezüglich beleuchten, die Probleme seitens der Sozialen Arbeit und des allgemeinen Arbeitsmarktes sowohl theoretisch als auch praktisch darstellen und schlussendlich Lösungsideen bieten, um die prekäre Situation zu verbessern." (Autorenreferat, IAB-Doku, © Beltz Juventa)

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  • Literaturhinweis

    (Echte) Alternativen zur Werkstatt?!: Studienergebnisse zur Umsetzung der Budgets für Arbeit und Ausbildung (2024)

    Mattern, Lea; Rambausek-Haß, Tonia;

    Zitatform

    Mattern, Lea & Tonia Rambausek-Haß (2024): (Echte) Alternativen zur Werkstatt?! Studienergebnisse zur Umsetzung der Budgets für Arbeit und Ausbildung. In: Impulse H. 99, S. 10-18.

    Abstract

    "Im Rahmen der Jahrestagung der BAG UB 2023 führten Dr. Tonia Rambausek-Haß und Lea Mattern, beide Wissenschaftliche Mitarbeiterinnen der Humboldt-Universität zu Berlin, gemeinsam mit Tobias Mathlouthi, einem Auszubildenden im Budget für Ausbildung, und dessen Jobcoachin, Gabi Kaufmann, einen Workshop zu den beiden Budgets für Arbeit und Ausbildung durch. In diesem Beitrag geht es zunächst um die im Workshop vorgestellten Studienergebnisse zur Umsetzung beider Budgets, um im Anschluss kurz auf die Workshopdiskussion einzugehen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Arbeitsplatzverluste bei Menschen mit Schwerbehinderung während der Covid-19-Pandemie (2024)

    Paul, Karsten Ingmar ; Hollederer, Alfons ;

    Zitatform

    Paul, Karsten Ingmar & Alfons Hollederer (2024): Arbeitsplatzverluste bei Menschen mit Schwerbehinderung während der Covid-19-Pandemie. In: WSI-Mitteilungen, Jg. 77, H. 3, S. 201-209. DOI:10.5771/0342-300X-2024-3-201

    Abstract

    "Von sozialer Ungleichheit sind Menschen mit Behinderungen in vielerlei Hinsicht besonders stark betroffen. Mit sozial- und arbeitsmarktpolitischen Mitteln wird seit langem versucht, den Nachteilen entgegenzuwirken, mit denen sie konfrontiert sind. Trotzdem ist unumstritten, dass dieser Personenkreis nach wie vor eine besonders vulnerable Gruppe ist. Während der Covid-19-Pandemie verschärften sich die Gefährdungslagen für Menschen mit Behinderungen nicht nur in Bezug auf ihre Gesundheit, möglicherweise trugen sie auch ein höheres Risiko, ihren Arbeitsplatz zu verlieren. Die Studie, über die in diesem Beitrag berichtet wird, hat genauer untersucht, ob das der Fall war und welche Faktoren dabei wirksam waren." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Exclusionary Logics: Constructing Disability and Disadvantaging Disabled Academics in the Neoliberal University (2024)

    Remnant, Jennifer ; Sang, Katherine ; Calvard, Tom; Babajide, Olugbenga (Abraham); Richards, James ;

    Zitatform

    Remnant, Jennifer, Katherine Sang, Tom Calvard, James Richards & Olugbenga (Abraham) Babajide (2024): Exclusionary Logics: Constructing Disability and Disadvantaging Disabled Academics in the Neoliberal University. In: Sociology, Jg. 58, H. 1, S. 23-44. DOI:10.1177/00380385231162570

    Abstract

    "Contemporary academia features managerialism and neoliberal thinking, consequent of an increasingly dominant market logic. This article draws on interviews with disabled academics, line managers, human resources professionals, estates staff, health and safety staff, and trade union representatives, alongside university policy documents, to discuss the impact of this logic on the experiences of disabled academics. Understandings of disability across professional groups were divorced from institutional rhetoric of Equality, Diversity and Inclusion, aligning more clearly with market logic, manifest in performance management and idealised notions of academic work. Unlike students, disabled academics are required to navigate hostile policies and procedures. Their diagnoses are used in points of dispute relating to performance, or as an obstruction to dismissal tolerated out of legal obligation. This article illustrates the need for a change in university institutional logics to undo the damaging limitations of following market models of education." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Reformbedarf: Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen - Teil 1 (2024)

    Seeland, Antonia;

    Zitatform

    Seeland, Antonia (2024): Reformbedarf: Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen - Teil 1. In: Gute Arbeit, Jg. 36, H. 4, S. 35-39.

    Abstract

    "Für Menschen mit Behinderung ist es besonders schwer, auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt Fuß zu fassen. Eindringlich bestätigen das die überdurchschnittliche und steigende Dauer der Arbeitslosigkeit und die Tatsache, dass fast die Hälfte der arbeitslosen Menschen mit Behinderungen langzeitarbeitslos sind. Bisherige Maßnahmen greifen offenbar nicht ausreichend und die Abgangsrate aus der Arbeitslosigkeit stagniert bei 3,2 %. Damit haben Menschen ohne Behinderung eine doppelt so hohe Chance einen neuen Arbeitsplatz zu finden." (Textauszug, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Reformbedarf: Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen - Teil 2 (2024)

    Seeland, Antonia;

    Zitatform

    Seeland, Antonia (2024): Reformbedarf: Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen - Teil 2. In: Gute Arbeit, Jg. 36, H. 5, S. 36-39.

    Abstract

    "Menschen mit Behinderungen fassen nur schwer im ersten Arbeitsmarkt Fuß. Ansätze und Handlungsbedarfe zur Förderung der Barrierefreiheit und Inklusion, nicht nur im Arbeitsleben, zeigte eine Fachtagung auf. Im 2. Teil des Beitrags geht es um die Schwerbehindertenvertretung und die betrieblichen Interessenvertretungen: Sie haben Optionen zur Teilhabegestaltung." (Textauszug, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Und „das Arbeitsamt hat halt gesagt …“: Komplexe Akteure als Dispositivelemente in Erwerbsbiographien von Menschen mit Behinderungen (2024)

    Waldschmidt, Anne ; Rombach, Fabian; Karim, Sarah ; Prior, Lisa;

    Zitatform

    Waldschmidt, Anne, Fabian Rombach, Sarah Karim & Lisa Prior (2024): Und „das Arbeitsamt hat halt gesagt …“: Komplexe Akteure als Dispositivelemente in Erwerbsbiographien von Menschen mit Behinderungen. In: Soziale Probleme, Jg. 35, H. 2, S. 202-220. DOI:10.3262/sp2402202

    Abstract

    "Bei der Bearbeitung des sozialen Problems Behinderung hat die Teilhabe an Arbeit und Beschäftigung einen hohen Stellenwert. Entsprechend sind Dispositive der Erwerbsarbeit und Behinderung eng miteinander verkoppelt. Vor allem die staatliche Arbeitsverwaltung stellt ein strukturell machtvolles Dispositivelement dar. Auf dieser Folie untersucht der Beitrag, welche Erfahrungen behinderte Menschen mit der Bundesagentur für Arbeit machen. Im Ergebnis zeigt die Analyse qualitativ-empirischer Interviews, dass die Bundesagentur als komplexer Akteur individuelle Zugänge zum Arbeitsmarkt ermöglicht oder blockiert. Auf die disponierende Praxis der Behörde reagieren die interviewten Personen ihrerseits sowohl mitwirkend als auch widerständig. Mehrheitlich präsentieren sie sich als selbsttätige Subjekte, die an (Erwerbs-)Arbeit teilnehmen wollen." (Autorenreferat, IAB-Doku, © Centaurus Verlag & Media)

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  • Literaturhinweis

    Arbeit auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt. Eine qualitative Befragung zu Wünschen und Erfahrungen von Menschen mit geistiger Behinderung (2024)

    Weißmann, Regina; Thomas, Joachim ;

    Zitatform

    Weißmann, Regina & Joachim Thomas (2024): Arbeit auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt. Eine qualitative Befragung zu Wünschen und Erfahrungen von Menschen mit geistiger Behinderung. In: P. Schlögl, A. Barabasch & J. Bock-Schappelwein (Hrsg.) (2024): Krise und Nachhaltigkeit - Herausforderungen für berufliche Bildung. Beiträge zur 8. Berufsbildungsforschungskonferenz (BBFK), S. 175-186. DOI:10.3278/I76713W015

    Abstract

    "Teilhabe am Arbeitsleben gilt als einer der wichtigsten Grundbausteine für gesellschaftliche Partizipation und soziale Inklusion. In Deutschland existieren verschiedene Instrumente und Konzepte (z. B. das bundesweit etablierte Budget für Arbeit), um Menschen mit Behinderung den Übergang von Werkstätten für Menschen mit Behinderung (WfbM) auf den allgemeinen Arbeitsmarkt zu ermöglichen. Ausgehend von der bisher geringen Inanspruchnahme dieser Möglichkeiten beschreibt der vorliegende Beitrag die Ergebnisse einer qualitativen Interviewstudie zu Wünschen und Erfahrungen von Menschen mit geistiger Behinderung bezüglich einer Tätigkeit auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt. Hierfür wurden 31 Menschen mit geistiger Behinderung - sowohl mit als auch ohne Übergangserfahrung - einbezogen. Aus dem Interviewmaterial wurden sechs Schwerpunktthemen identifiziert, aus denen sich Implikationen und Handlungsempfehlungen für die Gestaltung von Übergängen in den allgemeinen Arbeitsmarkt ableiten lassen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Aktuelle Entwicklungen bei der Reform der WfbM (2024)

    Zitatform

    (2024): Aktuelle Entwicklungen bei der Reform der WfbM. In: Die Rehabilitation, Jg. 63, H. 03, S. 144-145. DOI:10.1055/a-2319-6873

    Abstract

    "Das deutsche System der Werkstätten für behinderte Menschen (WfbM) steht seit langer Zeit in der Kritik. Anstoß wird insbesondere an fehlenden Arbeitnehmerrechten, der geringfügigen Entlohnung sowie an der Abschottung der Beschäftigten und niedrigen Vermittlungsquote in den ersten Arbeitsmarkt genommen. Die Forderung nach Reformierung der Strukturen nahm mit der Ratifikation der UN-Behindertenrechtskonvention durch Deutschland im Jahr 2009 zusätzliche Fahrt auf. Gemäß Artikel 27 der Konvention haben Menschen mit Behinderungen „das Recht auf die Möglichkeit, den Lebensunterhalt durch Arbeit zu verdienen, die in einem offenen, integrativen und für Menschen mit Behinderungen zugänglichen Arbeitsmarkt und Arbeitsumfeld frei gewählt oder angenommen wird.“" (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Aktueller Stand der Teilhabe von Menschen mit Behinderungen in Wissenschaft und Forschung: Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Fraktion der CDU/CSU (2024)

    Zitatform

    (2024): Aktueller Stand der Teilhabe von Menschen mit Behinderungen in Wissenschaft und Forschung. Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Fraktion der CDU/CSU. (Verhandlungen des Deutschen Bundestages. Drucksachen 20/12232 (08.07.2024)), Berlin, 13 S.

    Abstract

    [insgesamt 38 Einzelfragen] "Vorbemerkung der Fragesteller: „Wir wollen mehr als nur dabei sein! Menschen mit Behinderung und ihr Recht auf Teilhabe“, unter diesem Motto veranstalteten die Lebenshilfe Deutschland und die Universität Darmstadt im Jahr 2003 erstmals in Deutschland einen Kongress für die Forschung zu Inklusion und der Teilhabe von Menschen mit Behinderungen an der Wissenschaft (...). Sechs Jahre später ratifizierte der Deutsche Bundestag die UN-Behindertenrechtskonvention (...). Damit verpflichtete sich der Bund unter anderem dazu, Informationen und Daten zur Teilhabe zu sammeln sowie die empirische Teilhabeforschung oder inklusive Forschung in dem Gebiet zu fördern. Seitdem etablierte sich die Teilhabeforschung als Forschungsgebiet im deutschsprachigen Raum und entwickelte sich kontinuierlich weiter. Die unionsgeführte Bundesregierung veröffentlichte vor diesem Hintergrund mehrere Teilhabeberichte über die Lebenslagen von Menschen mit Behinderungen und initiierte eine Repräsentativbefragung zur Teilhabe von Betroffenen (...). In ihrem im November 2021 geschlossenen Koalitionsvertrag zwischen SPD, BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN und FDP setzt sich die aktuelle Bundesregierung das Ziel, die Bedingungen für Menschen mit Behinderungen auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt inklusiver zu gestalten. Vor diesem Hintergrund kündigt sie innerhalb der Wissenschaft und Forschung Maßnahmen zur Förderung von Vielfalt und den Ausbau von Teilhabeangeboten an (...). Auch die Bundesregierung selbst muss aus Sicht der Fragesteller im Hinblick auf ihre Aufsichtsgremien und wesentlichen Gremien Rechenschaft gegenüber Menschen mit Behinderungen ablegen und eine Vorbildfunktion einnehmen. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) ist in 114 Aufsichtsgremien vertreten. In diesem Rahmen hat die Bundesregierung die Möglichkeit, richtungweisend und inklusiv ihre personelle Vertretung zu entsenden und auf einen inklusiven Arbeitsmarkt und die Teilhabe im Wissenschaftssystem hinzuwirken. " (Textauszug, Dokumentations- und Informationssystem Bundestag und Bundesrat - DIP)

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    Werkstätten für behinderte Menschen (WfbM): Entgeltsystematik und Übergang in den allgemeinen Arbeitsmarkt (2024)

    Zitatform

    (2024): Werkstätten für behinderte Menschen (WfbM). Entgeltsystematik und Übergang in den allgemeinen Arbeitsmarkt. (Sachstand / Deutscher Bundestag, Wissenschaftliche Dienste), Berlin, 15 S.

    Abstract

    "In der folgenden Arbeit soll auf ausgewählte Aspekte zu Werkstätten für behinderte Menschen eingegangen werden. Dabei sollen hier insbesondere Fragen zu den Aufgaben der Werkstatt für behinderte Menschen, zur Entgeltsystematik, zum Verhältnis von Einkommen aus der Arbeit in der Werkstatt für behinderte Menschen und Sozialleistungen zur Sicherung des Lebensunterhalts sowie zum Wechsel von einer Tätigkeit in einer entsprechenden Werkstatt in den allgemeinen Arbeitsmarkt näher betrachtet werden. Schließlich werden ausgewählte statistische Angaben, etwa zur Anzahl von in Deutschland bestehenden Werkstätten für behinderte Menschen und den hier Beschäftigten, dargestellt." (Textauszug, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Forschen mit Sehbehinderung: Die Herausforderungen bleiben groß (Serie "Inklusion - eine Herausforderung für Wissenschaft und Praxis") (2023)

    Abend, Sonja ;

    Zitatform

    Abend, Sonja (2023): Forschen mit Sehbehinderung: Die Herausforderungen bleiben groß (Serie "Inklusion - eine Herausforderung für Wissenschaft und Praxis"). In: IAB-Forum H. 13.06.2023 Nürnberg. DOI:10.48720/IAB.FOO.20230613.01

    Abstract

    "Forschungseinrichtungen können ähnlich wie Unternehmen von divers zusammengesetzten Teams profitieren. Dies gilt auch und gerade für Menschen mit Behinderung. Technische Arbeitshilfen erleichtern heute die Inklusion in Bildungssystem und Arbeitsmarkt zwar erheblich. Dennoch bedarf es etwa in der Wissenschaft zusätzlicher Anstrengungen, nicht zuletzt finanzieller Art, um tatsächlich gleiche Zugangs- und Teilhabechancen zu gewährleisten." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Dekolonialisierung des Wissens: Eine partizipative Studie zu Diskriminierung und Teilhabe an Erwerbsarbeit von BIPoC mit Behinderungserfahrungen (2023)

    Afeworki Abay, Robel ;

    Zitatform

    Afeworki Abay, Robel (2023): Dekolonialisierung des Wissens: Eine partizipative Studie zu Diskriminierung und Teilhabe an Erwerbsarbeit von BIPoC mit Behinderungserfahrungen. Bielefeld: Transcript Verlag, 342 S. DOI:10.18452/27507

    Abstract

    "Die voranschreitende Geopolitik geht mit komplexen Formen epistemischer Gewalt eurozentristischer Wissensordnungen einher. Diese zeigt sich auch in der Weitertradierung komplexitätsreduzierender Wissensproduktion sowohl über Behinderung als auch über Migration/Flucht: Es wird wiederholt über die Betroffenen, statt mit ihnen gesprochen. Robel Afeworki Abay widmet sich der Diskriminierung und Teilhabe an Erwerbsarbeit von BIPoC mit Behinderungserfahrungen und beleuchtet aus postkolonialen und intersektionalen Perspektiven die Zugangsbarrieren und Bewältigungsressourcen der Betroffenen. In seiner partizipativen Studie legt er dar, dass epistemische Gewalt hierbei als konstitutiver Bestandteil der Kolonialität des Wissens fungiert." (Verlagsangaben, IAB-Doku)

    Weiterführende Informationen

    Langzeitarchivierung Nationalbibliothek
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  • Literaturhinweis

    Zur Arbeitsmarktsituation von Personen mit gesundheitlichen Vermittlungseinschränkungen (2023)

    Auer, Eva;

    Zitatform

    Auer, Eva (2023): Zur Arbeitsmarktsituation von Personen mit gesundheitlichen Vermittlungseinschränkungen. (AMS-Spezialthema zum Arbeitsmarkt / Arbeitsmarktservice Österreich), Wien, 6 S.

    Abstract

    "Im Jahr 2022 waren insgesamt 76.653 Personen mit gesundheitlichen Vermittlungseinschränkungen arbeitslos vorgemerkt oder in Schulungsmaßnahmen, 15.611 bzw. 16,9% weniger als im Jahresdurchschnitt 2021. Auch im Vergleich zum Jahr 2019 ging die Zahl der Personen mit Beeinträchtigungen mit minus 10,6% deutlich zurück. Rund 18% der vorgemerkten Personen hatten eine Behinderung gemäß Behinderteneinstellungsgesetz oder Landesbehindertengesetz bzw. einen Behindertenpass. Die restlichen 82% der arbeitslos Vorgemerkten bzw. Schulungsteilnehmer_innen mit gesundheitlichen Problemen erbrachten den Nachweis der eingeschränkten Vermittelbarkeit durch ein (fach)ärztliches Gutachten. „Erfreulicherweise konnte auch die Gruppe der arbeitssuchenden Menschen mit gesundheitlichen Einschränkungen von der guten Konjunktur des Jahres 2022 profitieren. Trotzdem bleibt die Jobsuche für Betroffene alles andere als einfach. Das zeigt sich daran, dass sie im Schnitt fast doppelt so lange einen Job suchen. Unternehmen mit Personalbedarf kann ich – insbesondere in dieser Arbeitsmarktlage – dringend empfehlen, bewusst auch in dieser Personengruppe ihre nächsten Mitarbeiter_innen zu suchen.“ so Johannes Kopf, Vorstandsmitglied." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Predicting stable employment trajectories among young people with disabilities (2023)

    Ballo, Jannike Gottschalk ; Alecu, Andreea Ioana ;

    Zitatform

    Ballo, Jannike Gottschalk & Andreea Ioana Alecu (2023): Predicting stable employment trajectories among young people with disabilities. In: Journal of education and work, Jg. 36, H. 6, S. 408-425. DOI:10.1080/13639080.2023.2254271

    Abstract

    "Research aiming to explain disabled people's inequalities in the labour market has primarily focused on transitional factors between school and work, wage gaps, or socioeconomic background characteristics as explanations for (no-)entry in the labour market. There is a lack of longitudinal studies that map how disabled people fare in the labour market over time. Therefore, the objective of this paper is to identify, describe and predict stable employment paths of long-term disabled people. Our study employs detailed longitudinal data with total coverage of the Norwegian population - we focus on 11 birth cohorts (1973-83) of disabled individuals and we follow their employment trajectories between the ages 20 and 34. To describe employment trajectories and create a typology of longitudinal labour market attachments, we employ sequence analysis and subsequently linear probability models to analyse the association between the disability's severity, gender, educational enrolment, early-work experience and employment trajectories. We identify four main types of trajectories: permanently work-disabled, stable employment, early marginalisation, and unstable employment. Our findings indicate that men are more likely than women to have stable employment trajectories. Starting higher education, as well as parental higher education, is linked with the likelihood of stable employment." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Disability, Gender and Hiring Discrimination: A Field Experiment (2023)

    Bjørnshagen, Vegar ; Ugreninov, Elisabeth ; Rooth, Dan-Olof;

    Zitatform

    Bjørnshagen, Vegar, Dan-Olof Rooth & Elisabeth Ugreninov (2023): Disability, Gender and Hiring Discrimination: A Field Experiment. (IZA discussion paper / Forschungsinstitut zur Zukunft der Arbeit 16217), Bonn, 38 S.

    Abstract

    "This article examines disability discrimination in the hiring process and explores variation in how the intersection of disability and gender shapes employers' hiring behavior by occupational context and gender segregation. We use data from a field experiment in which approximately 2,000 job applications with randomly assigned information about disability were sent to Swedish employers with vacancies. We find that nondisabled applicants receive 33 percent more callbacks than similarly qualified wheelchair users despite applying for jobs where the impairment should not interfere with performance. The results indicate no heterogeneity in levels of disability discrimination against men and women on average across occupations or by occupational gender segregation. However, levels of discrimination differ considerably among occupations, varying from no evidence of disability discrimination to discrimination against both disabled men and disabled women as well as cases where disability discrimination is found only against women or only against men. The results thus indicate that disability and gender interact and shape discrimination in distinct ways within particular contexts, which we relate to intersectional stereotyping and norms of gender equality influencing hiring practices but not to declared ambitions for diversity or gender equality legislation." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Participation in Work of People with Disabilities by Means of Technical Assistance (2023)

    Bächler, Liane; Behrendt, Hauke ;

    Zitatform

    Bächler, Liane & Hauke Behrendt (2023): Participation in Work of People with Disabilities by Means of Technical Assistance. In: A. Shajek & E. A. Hartmann (Hrsg.) (2023): New Digital Work, S. 118-134. DOI:10.1007/978-3-031-26490-0_7

    Abstract

    "The comprehensive realization of social participation for all individuals is a particular challenge in which the working world proves to be an important sphere. Despite normative reference points through socio-political innovations, people with intellectual disabilities and a high need for support are particularly excluded. Even in sheltered workshops, this group of people is excluded from participating in work as the challenges of life and labor in the 21st century are becoming ever more complex and the demands of production and business stricter. As a result, people with intellectual disabilities and a high need for support often fall off the radar in current inclusion efforts and – despite legal obligations – do not receive adequate support to participate in work. To counteract the negligence and tacit acceptance of the deprivation of a large part of the sheltered workshop employees - in the sense of social affiliation by work participation - design options for promoting work participation require careful consideration. This paper analyses the use and impact of technical assistance to promote work participation for people with intellectual disabilities and high support needs and reports the results of a field study on the use of technical assistance in a sheltered workshop." (Author's abstract, IAB-Doku, © Springer) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Disability and Labor Market Performance (2023)

    Collischon, Matthias ; Pohlan, Laura ; Hiesinger, Karolin ;

    Zitatform

    Collischon, Matthias, Karolin Hiesinger & Laura Pohlan (2023): Disability and Labor Market Performance. (IZA discussion paper / Forschungsinstitut zur Zukunft der Arbeit 16100), Bonn, 54 S.

    Abstract

    "This paper analyzes the individual-level effects of disability onset on labor market outcomes using novel administrative data from Germany. Combining propensity score matching techniques with an event-study design, we find lasting negative impacts on employment and wages. One important mechanism is transitions to nonemployment after disability onset: newly disabled individuals' probability of becoming nonemployed increases by 10 percentage points after one year and by 15 percentage points after five years relative to that of the control group. For those who stay in employment, working part-time and switching to less physically or psychosocially demanding jobs are important adjustment paths. The negative labor market effects of disability onset are more pronounced for severely disabled, older and low-skilled individuals." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Disability and Employment Policy in Canada: National Policy Variation for Working Age Individuals (2023)

    Dinan, Shannon ; Boucher, Normand ;

    Zitatform

    Dinan, Shannon & Normand Boucher (2023): Disability and Employment Policy in Canada: National Policy Variation for Working Age Individuals. In: Journal of Social Policy, Jg. 52, S. 719-739. DOI:10.1017/S0047279421000878

    Abstract

    "This article analyses and compares disability policies for working-age individuals in Canada with a focus on the mode of policy provision and type of measure to determine the degree to which direct funding is used in this country. To consider policy diversity in this federal system, policies are compared using a mixed-methods approach. Using quantitative methods, federal, provincial and territorial policies are first compared using hierarchical cluster analysis. This provides evidence of three distinct clusters in Canada according to policy provision and measure type. In a second, qualitative analysis, the disability strategies of four provinces’ (British Columbia, Ontario, Newfoundland and Labrador and Quebec) are compared, to determine over arching policy orientations. Findings indicate that policy provision in Canada largely favours money over services. Furthermore, most provinces emphasize either health or integration measures over substantive measures. Despite these commonalities, significant variation persists across Canada. This extends to poverty and disability reduction strategies with two of the four provinces having a broader orientation while the other two provinces focus specifically on employment as a means of social inclusion. The article concludes with a discussion on the state of employment policies for individuals with a disability in Canada." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Mindestlohn für Werkstattbeschäftigte?: Analyse der WfbM: Entgelte, soziale Sicherung und Übergänge zum Arbeitsmarkt (2023)

    Engels, Dietrich; Deremetz, Anne; Eibelshäuser, Svenja; Pracht, Arnold; Drygalski, Clarissa von; Welti, Felix ; Schütz, Holger ;

    Zitatform

    Engels, Dietrich, Anne Deremetz, Clarissa von Drygalski, Svenja Eibelshäuser, Arnold Pracht, Holger Schütz & Felix Welti (2023): Mindestlohn für Werkstattbeschäftigte? Analyse der WfbM: Entgelte, soziale Sicherung und Übergänge zum Arbeitsmarkt. In: Soziale Sicherheit, Jg. 72, H. 10, S. 356-362.

    Abstract

    "Das System der Werkstätten für behinderte Menschen (WfbM) bedarf einer Reform. Eine vorbereitende Analyse der aktuellen Situation und der möglichen Auswirkungen einer Umgestaltung kommt unter anderem zu dem Ergebnis, dass die Anwendung des Mindestlohngesetzes auf mindestens einen Teil der in Werkstätten Beschäftigten bereits jetzt geboten sein könnte." (Textauszug, IAB-Doku)

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