Menschen mit Behinderungen in Ausbildung und Beruf
Mit dem Bundesteilhabegesetz und dem Nationalen Aktionsplan 2.0 wurden 2016 zwei wichtige behindertenpolitische Vorhaben angestoßen und in den Folgejahren umgesetzt und weiterentwickelt. Damit soll im Einklang mit der UN-Behindertenrechtskonvention die Inklusion in Deutschland weiter vorangetrieben werden, indem die Selbstbestimmung und Teilhabe von Menschen mit Behinderungen gestärkt werden. Mit dem schrittweisen Inkrafttreten des Bundesteilhabegesetzes erfuhren das Recht der Rehabilitation und Teilhabe von Menschen mit Behinderungen und die Eingliederungshilfe (SGB IX) weitreichende Änderungen. Wie stellt sich die Situation von behinderten Menschen auf dem Arbeitsmarkt dar? Wie lassen sich behindertengerechte Berufsleben und inklusive Arbeitswelten gestalten?
Die Infoplattform stellt zentrale Dokumente und relevante Quellenhinweise zusammen, inhaltlich strukturiert nach den Aspekten der Politik für behinderte Menschen und den diskutierten bzw. realisierten Reformanstrengungen.
- Ergebnisse und Projekte aus dem IAB
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Ausbildung, Rehabilitationsmaßnahmen
- Politik und Rechtsprechung für behinderte Menschen
- Rehabilitationseinrichtungen
- Berufsvorbereitung, Berufsberatung, Berufswahl
- Studium
- Berufsausbildung, Berufseinmündung
- Fortbildung und Umschulung
- betriebliche Rehabilitation
- Maßnahmen zur Erhaltung der Arbeitsfähigkeit
- Erfolgskontrolle, Kosten-Nutzen-Aspekte
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Arbeitsmarktsituation behinderter Menschen
- Arbeitsmarktpolitik, Inklusion, Persönliches Budget
- Beschäftigungsentwicklung
- Arbeitslosigkeit
- Beschäftigung in Werkstätten für behinderte Menschen
- Beschäftigung in alternativen Einrichtungen, Selbsthilfefirmen
- Berufliche Selbständigkeit
- Hochqualifizierte behinderte Menschen auf dem Arbeitsmarkt
- Beschäftigung im ersten Arbeitsmarkt
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Berufsleben und Arbeitswelt behinderter Menschen
- Personalpolitik, Arbeitgebereinstellungen, finanzielle Einstellungsanreize
- Eingliederungshilfe, BEM, Arbeitsassistenz, Unterstützte Beschäftigung, Arbeitsplatzsicherung
- Arbeitsbedingungen, Arbeitsplatzgestaltung, technische Arbeitshilfen, Arbeitszeit
- Berufsverlauf, Berufserfolg
- Berufsstruktur, Einzelberufe
- Arbeitszufriedenheit
- Lohn, Einkommen
- Behinderungsart
- Alter
- Geografischer Bezug
- Geschlecht
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Literaturhinweis
Übergänge von jungen Menschen mit Behinderungen von der Schule in die Berufsausbildung in Deutschland. Ein Forschungsüberblick (2026)
Zitatform
Blanck, Jonna (2026): Übergänge von jungen Menschen mit Behinderungen von der Schule in die Berufsausbildung in Deutschland. Ein Forschungsüberblick. In: Die Deutsche Schule, Jg. 2025, H. 4, S. 261-273. DOI:10.31244/dds.2025.04.02
Abstract
"Mit Ratifizierung der UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderungen (UN-BRK) hat sich Deutschland vor mehr als 15 Jahren dazu verpflichtet, Menschen mit Behinderungen den Zugang zum Arbeitsmarkt zu ermöglichen und so dazu beizutragen, dass diese selbstständig ihren Lebensunterhalt verdienen können (Art. 27 UN-BRK). Erst seit einigen Jahren rückt die Analyse der Übergänge von Jugendlichen mit Behinderungen von der Schule in den Ausbildungsmarkt verstärkt in den Fokus. Der Beitrag stellt den aktuellen Kenntnisstand zu den nachschulischen Übergängen von Jugendlichen mit Behinderungen in Deutschland sowie ihren Einflussfaktoren dar und endet mit Schlussfolgerungen für Forschung, Bildungsadministration und -praxis." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Auf dem Weg zum Wunschberuf? Kompromisse beim Übertritt in die Berufsausbildung von Lernenden mit Lernzielreduktion (2026)
Zitatform
Brandenberg, Kathrin, Caroline Sahli Lozano, Sara Lustenberger & Robin Benz (2026): Auf dem Weg zum Wunschberuf? Kompromisse beim Übertritt in die Berufsausbildung von Lernenden mit Lernzielreduktion. In: Die Deutsche Schule, Jg. 2025, H. 4, S. 274-285. DOI:10.31244/dds.2025.04.03
Abstract
"Mit Längsschnittdaten aus der Schweiz wird in der vorliegenden Studie untersucht, inwiefern Lernende mit reduzierten individuellen Lernzielen (RILZ) in Berufsausbildungen eintreten können, die den Anforderungen ihres Wunschberufs entsprechen. Die Resultate zeigen, dass Lernende mit RILZ systematisch häufiger schulisch weniger anforderungsreiche Ausbildungen aufnehmen als vergleichbare Lernende ohne RILZ." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Das Budget für Ausbildung. (Ungenutztes) Potenzial zur Förderung der betrieblichen Ausbildung von Menschen mit Behinderungen (2026)
Wansing, Gudrun; Mattern, Lea; Rambausek-Haß, Tonia;Zitatform
Wansing, Gudrun, Lea Mattern & Tonia Rambausek-Haß (2026): Das Budget für Ausbildung. (Ungenutztes) Potenzial zur Förderung der betrieblichen Ausbildung von Menschen mit Behinderungen. In: Die Deutsche Schule, Jg. 2025, H. 4, S. 320-324. DOI:10.31244/dds.2025.04.08
Abstract
"Das Budget für Ausbildung fördert die berufliche Ausbildung von Menschen mit Behinderungen als Alternative zur Werkstatt für behinderte Menschen. Zentrale Elemente sind die Erstattung der Ausbildungsvergütung an den Arbeitgeber sowie die Anleitung und Begleitung am Arbeitsplatz. Bislang ist die Nutzung gering. Eine explorative Studie weist auf Einflussfaktoren der Inanspruchnahme hin." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
The employment effects of the disability education gap in Europe (2025)
Zitatform
Albinowski, Maciej, Iga Magda & Agata Rozszczypała (2025): The employment effects of the disability education gap in Europe. In: Education Economics, Jg. 33, H. 5, S. 686-699. DOI:10.1080/09645292.2024.2395564
Abstract
"We investigate the contribution of the disability education gap to thedisability employment gap in the European Union. We find that educational attainment is a major factor determining the probability of employment among persons with disabilities and that the employment effects of tertiary education are much larger among persons with disabilities than among non-disabled people. We also uncover substantial heterogeneity in the role of education across countries. Overall, weestimate that 19% of the disability employment gap in the 25–34 agegroup can be attributed to the gap in education between individuals with and without disabilities." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Inklusion im Berufseinstieg: Gatekeeping am Übergang Schule-Berufsausbildung aus Sicht von Auszubildenden mit Lernbeeinträchtigungen (2025)
Beer, Mareike;Zitatform
Beer, Mareike (2025): Inklusion im Berufseinstieg. Gatekeeping am Übergang Schule-Berufsausbildung aus Sicht von Auszubildenden mit Lernbeeinträchtigungen. (Teilhabe an Beruf und Arbeit 7), Bielefeld: wbv, 514 S. DOI:10.3278/9783763977505
Abstract
"Die Berufsorientierung und der damit verbundene Berufswahlprozess spielen eine zentrale Rolle für die berufliche Zukunft. Denn ein erfolgreicher Übergang in die Arbeitswelt ist nicht nur für die individuelle Entwicklung wichtig, sondern auch ein entscheidender Faktor für gesellschaftliche Teilhabe. Die Phase des Übergangs von der Schule in den Beruf stellt vor allem Jugendliche mit Förderbedarf, Beeinträchtigungen oder Behinderungen vor besondere Herausforderungen. Die Forschung hat bisher der größten Gruppe von Heranwachsenden mit Förderbedarf - Jugendlichen mit Lernbeeinträchtigungen - wenig Aufmerksamkeit geschenkt. In der vorliegenden Arbeit der Autorin Mareike Beer wird sich mit dieser Gruppe befasst, um einen Beitrag zur Schließung dieser Forschungslücke zu leisten. Ferner sollen neue Erkenntnisse über die spezifischen Herausforderungen und Bedürfnisse dieser Zielgruppe gewonnen werden." (Autorenreferat, IAB-Doku, © wbv)
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Literaturhinweis
Medizinisch-beruflich orientierte Rehabilitation (2025)
Bethge, Matthias ; Bühne, David ; Sternberg, Annika; Budde, Andrea; Banaschak, Hannes ; Fauser, David ; Schnalke, Gerhard;Zitatform
Bethge, Matthias, David Bühne, Hannes Banaschak, Annika Sternberg, Andrea Budde, Gerhard Schnalke & David Fauser (2025): Medizinisch-beruflich orientierte Rehabilitation. In: Die Rehabilitation, Jg. 64, H. 1, S. 40-53. DOI:10.1055/a-2290-7717
Abstract
"Die medizinisch-beruflich orientierte Rehabilitation (MBOR) ist ein multimodales interprofessionell durchgeführtes Programm, das gesundheitsbedingte Diskrepanzen von arbeitsplatzbezogenen Fähigkeiten und Anforderungen reduziert, um berufliche Teilhabe von Menschen zu unterstützen, die, z. B. aufgrund langer Arbeitsunfähigkeit, ein erhöhtes Risiko haben, dass die berufliche Wiedereingliederung scheitert. Leistungsrechtlich ist die MBOR eine medizinische Rehabilitation, die durch zusätzliche diagnostische und therapeutische Leistungen ergänzt wurde." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Pathways to Inclusion? Labor Market Entry Trajectories of Persons With Disabilities in Europe (2025)
Zitatform
Blanck, Jonna M., Christian Brzinsky-Fay & Justin J.W. Powell (2025): Pathways to Inclusion? Labor Market Entry Trajectories of Persons With Disabilities in Europe. In: Social Inclusion, Jg. 13. DOI:10.17645/si.9603
Abstract
"Almost a fifth of the population in OECD countries report having a disability and the proportion of students classified as having special educational needs (SEN) has steadily increased over recent decades. While this group faces marginalization in schooling and employment everywhere, there are profound differences in disability-based disadvantages across countries. However, comparative research on the labor market opportunities of persons with disabilities (PwDs) remains limited, especially regarding school-to-work transitions (STWT) that are crucial for subsequent labor market opportunities. Thus, lacking comparative knowledge on how institutional contexts shape these transitions also limits opportunities for policy learning and improvement of supports provided. This study addresses these gaps by analysing longitudinal data from the European Statistics on Income and Living Conditions (EU-SILC). First, using sequence and cluster analysis, we classify these trajectories and provide an in-depth analysis of labor market entry patterns for PwDs compared to those without disabilities across 31 European countries. Second, we explore whether the timing of first employment, instability during the STWT, as well as inclusionary or exclusionary transitions vary between these groups and how the disparities between persons with and without disabilities regarding these indicators are related to institutionalized segregation and support structures. Our findings highlight that PwDs usually do not transition more slowly to (some form of) employment, yet they experience more instability and less inclusion during their STWT. Segregation exacerbates disadvantages, whereas institutional support structures reduce the disadvantages youth with disabilities face when these programs actively facilitate pathways to inclusion." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Nutzung von Routinedaten in der Rehabilitationsforschung - Teil 1: Ein Überblick über Art, Zugang, Qualität und Datenschutz (2025)
Brünger, Martin ; Reims, Nancy ; Brzoska, Patrick ; Hetzel, Christian ; Du Prel, Jean-Baptist ; Wahidie, Diana; Rohrbacher, Max ; Leinberger, Sarah ; Mika, Tatjana ; March, Stefanie ; Schuler, Michael ; Exner, Anne-Kathrin ; Ellert, Sebastian; Knoop, Tobias;Zitatform
Brünger, Martin, Patrick Brzoska, Jean-Baptist Du Prel, Sebastian Ellert, Anne-Kathrin Exner, Tobias Knoop, Sarah Leinberger, Stefanie March, Tatjana Mika, Nancy Reims, Max Rohrbacher, Michael Schuler, Diana Wahidie & Christian Hetzel (2025): Nutzung von Routinedaten in der Rehabilitationsforschung - Teil 1: Ein Überblick über Art, Zugang, Qualität und Datenschutz. In: Die Rehabilitation, Jg. 64, H. 3, S. 167-175., 2025-02-24. DOI:10.1055/a-2575-9422
Abstract
"Aufgrund des hohen Aufwands von Primärstudien bietet sich die Nutzung von bestehenden Daten, sogenannten Routinedaten, für die Beantwortung insbesondere von versorgungsnahen Forschungsfragen in der Rehabilitation an. Bisherige Übersichtsarbeiten zur Routinedatennutzung fokussieren auf die Akutversorgung im Zuständigkeitsbereich der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV), lassen jedoch die Rehabilitation und andere Reha-relevante Leistungsträger wie die Deutsche Rentenversicherung (DRV), die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV) und die Bundesagentur für Arbeit (BA) weitgehend außen vor. Ziel dieses Beitrags ist daher, einen Überblick über Art, Zugang, Qualität und datenschutzrechtliche Aspekte zu Routinedaten im Kontext der Rehabilitationsforschung zu geben. Bestehende Empfehlungen, Ergebnisse einer selektiven Literaturrecherche und eigene Erfahrungen wurden herangezogen. Routinedaten zeichnen sich durch die sehr hohe Fallzahl, den oft großen Merkmalsumfang und die längsschnittliche Dokumentation über lange Zeiträume aus. Der Zugang zu Routinedaten der Deutschen Rentenversicherung und der Bundesagentur für Arbeit ist für Forschende vergleichsweise niedrigschwellig, während dies für Routinedaten anderer Leistungsträger und von Leistungserbringern bislang nicht gleichermaßen der Fall ist. Weiterhin können unter bestimmten Voraussetzungen Routinedatensätze untereinander und mit Primärdaten verknüpft werden, was die Anwendungsmöglichkeiten deutlich erweitern kann. Neben den Vorteilen von Routinedaten sind deren Limitationen zu beachten. Routinedaten wurden für andere Zwecke erhoben und enthalten meist nur Merkmale, die für die Administration erforderlich sind. Ein prospektiver Studienansatz mit Routinedaten ist aufgrund der kontinuierlichen Datenerhebung und -dokumentation grundsätzlich möglich, jedoch ist keine randomisierte Zuweisung zu Interventionen umsetzbar. Zudem sind Generalisierbarkeit und Qualität einschließlich psychometrischer Eigenschaften von Datensätzen und einzelner Variablen zu prüfen, ebenso die Verfügbarkeit von Routinedatensätzen. Das im Aufbau befindliche Forschungsdatenzentrum Gesundheit sieht bislang weder eine Integration von GKV-Rehabilitationsdaten noch die Verknüpfung von GKV-Daten mit Daten anderer Reha-relevanter Leistungsträger vor. Datenschutzrechtliche Aspekte sind ebenfalls bedeutsam. Bei Nutzung von pseudonymisierten Daten von Sozialversicherungsträgern ist durch die Datenhalter ein Antrag nach § 75 SGB X bei den zuständigen Aufsichtsbehörden zu stellen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
From welfare to work: The health and material well-being effects of long-term employment subsidies in Germany (2025)
Bömmel, Nadja ; Coban, Mustafa ; Kasrin, Zein ; Zabel, Cordula ; Schiele, Maximilian ; Wenzig, Claudia; Wolff, Joachim;Zitatform
Bömmel, Nadja, Mustafa Coban, Zein Kasrin, Maximilian Schiele, Claudia Wenzig, Joachim Wolff & Cordula Zabel (2025): From welfare to work: The health and material well-being effects of long-term employment subsidies in Germany. In: International Journal of Social Welfare, Jg. 34, H. 1, S. e12653., 2024-01-31. DOI:10.1111/ijsw.12653
Abstract
"This paper analyses effects of subsidized, predominantly non-standard, employment within the German labor market program ‘participation in the labor market’ for long-term welfare recipients on their health satisfaction, health-based quality of life, satisfaction with standard of living and households' actual ownership of important goods (e.g., car or new clothes) or the lack thereof due to financial reasons. We differentiated subgroups by health, age and working hours. Data for participants and non-participants (but entitled to welfare benefits) stem from the first two waves (2020/2021) of the panel survey ‘Quality of Life and Social Participation’. To identify causal effects, we employed matching methods based on administrative and survey data. Our findings show that 1 and 2 years after programme start, participation had significant positive effects on all indicators of health and standard of living. Thus, for the program's focus group, subsidized employment, even if non-standard, can contribute to improving health and material well-being." (Author's abstract, IAB-Doku, © Wiley) ((en))
Beteiligte aus dem IAB
Bömmel, Nadja ; Coban, Mustafa ; Kasrin, Zein ; Zabel, Cordula ; Schiele, Maximilian ; Wenzig, Claudia; Wolff, Joachim; -
Literaturhinweis
Förderung der beruflichen Teilhabe in der ambulanten vs. stationären orthopädischen Medizinisch-beruflich orientierten Rehabilitation (MBOR): Analysen auf Basis von Routinedaten (2025)
Zitatform
Bühne, David, Christian Hetzel, Mathis Elling & Torsten Alles (2025): Förderung der beruflichen Teilhabe in der ambulanten vs. stationären orthopädischen Medizinisch-beruflich orientierten Rehabilitation (MBOR): Analysen auf Basis von Routinedaten. In: Die Rehabilitation. DOI:10.1055/a-2679-7982
Abstract
"Intendiert wurde eine Untersuchung des Einflusses der Reha-Form auf das Angebot berufsbezogener Leistungen sowie die Förderung der beruflichen Teilhabe in orthopädischen Stufe-B-Heilverfahren. Die Analysen erfolgten auf Grundlage der Reha-Statistik-Datenbasis (RSD). Eingeschlossen wurden pflichtversicherte Personen im Alter von bis zu 63 Jahren mit MBOR-Stufe B-Heilverfahren in den Jahren 2018–2019 und Muskel-Skelett-Erkrankung (erste Entlassungsdiagnose aus dem ICD-10-Kapitel XIII). Die Umsetzung der MBOR wurde anhand der im Entlassbericht dokumentierten Leistungen abgebildet. 46.276 Rehabilitandinnen und Rehabilitanden wurden eingeschlossen. Kernangebote wurden im Umfang von durchschnittlich 8,2 (ambulantes Setting) bzw. 9,3 Stunden (stationäres Setting) dokumentiert. Bei 25,7% der ambulanten und 37,1% der stationären Rehabilitandinnen und Rehabilitanden entsprach der Gesamtumfang dabei mit elf oder mehr Stunden dem in der Regel vorgesehenen Mindestumfang. Hinsichtlich der Förderung der beruflichen Teilhabe wurde nach Adjustierung für gesundheits- und erwerbsbezogene Merkmale kein signifikanter Einfluss der Reha-Form vorgefunden (OR=0,96; 95% KI: 0,90 – 1,03; p=0,3; Referenzkategorie=stationäres Setting). Der Bedarf an berufsbezogenen Angeboten wurde settingübergreifend weder in der Zuweisung zu Stufe B-Leistungen noch in den realisierten Stufe B-Leistungen flächendeckend gedeckt. Bezüglich der Förderung der beruflichen Teilhabe deuten die Ergebnisse auf eine Gleichwertigkeit des ambulanten und stationären Settings hin." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Implementing employability interventions for workers with health conditions: A systematic review (2025)
Zitatform
Daniels, Kevin, Helen Fitzhugh & Rayhaan Nooraya (2025): Implementing employability interventions for workers with health conditions: A systematic review. In: Social Science & Medicine, Jg. 385. DOI:10.1016/j.socscimed.2025.118597
Abstract
"Health conditions are a major source of economic inactivity in working age adults. We conducted a systematic review of eight databases to identify factors that influence the implementation of effective interventions for workers with health conditions. We reviewed 55 separate studies of interventions to improve employment and/or health outcomes for workers or those seeking work. Findings were synthesized into evidence-statements (e.g., “Facilitating governance structures are associated with a)efforts at continuation and adaption of interventions and b) learning structures and activities”). The evidence-statements were synthesized into a theory of change to explain the level of implementation of interventions, employment, health, and work performance outcomes. The theory of change considers factors related to: the employing organization's external and internal environment (e.g., labor market legislation), intervention management, intervention features, and a range of stakeholders (e.g., intervention recipients, line managers, health professionals). We identified gaps in the literature, including knowledge of how implementation factors relate to cost-effectiveness and knowledge on how interventions and organizations are adapted to fit with each other. This systematic review is registered on PROSPERO (CRD42024591723)." (Author's abstract, IAB-Doku, © 2025 The Author(s). Published by Elsevier Ltd.) ((en))
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Literaturhinweis
Labor market entry prospects of people with visual impairments: evidence from administrative register data in the Netherlands (2025)
Zitatform
Diehl, Katharina, Eline Heppe, Melvin Vooren, Ilja Cornelisz & Chris van Klaveren (2025): Labor market entry prospects of people with visual impairments: evidence from administrative register data in the Netherlands. In: The European Journal of Health Economics. DOI:10.1007/s10198-025-01830-2
Abstract
"The UN’s Convention on the Rights of Persons with Disabilitiesincludes a right to equal work opportunities. People with visual impairments (VI) are targeted by this convention and experience low employment rates. The initial transition from education to labor is a predictor for later labor market participation. Exploiting administrative register data, we identified a graduated subpopulation with VI and matched them to a control group. This paper evaluates (1) group differences in various socio-economic outcomes following graduation, and (2) following initial employment. Following graduation there are fewer transitions into (self-)employment for people with VI and more transitions to disability insurance or social benefits, but similar patterns for unemployment insurance and further education. Scrutinizing subsequent dynamics for those that secured initial employment revealed a greater share of those with VI maintained employment as dominant source of income given there was a change in employment status. However, there are more dynamics recorded for individuals with VI, which may reflect difficulties retaining a job. This group remained overrepresented in disability insurance as well as social benefits. Differences with regards to self-employment, unemployment insurance, further education and the other no income status did not reach significance. In conclusion, this study did not find equal labor market prospects for declarants with VI. The finding that VI declarants face less favorable labor market prospects than their matched counterparts, despite having similar cognitive ability, underscores the need for policies that not only improve their labor market outcomes but also promote greater equality in opportunities to reach the UN convention’s ideals." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Partizipative Rehabilitationsforschung hoch im Kurs – nachdenkliche Einblicke in ein Projekt zu Sozialer Arbeit in der beruflichen Rehabilitation (2025)
Zitatform
Enggruber, Ruth, Julia Seefeld & Silke Tophoven (2025): Partizipative Rehabilitationsforschung hoch im Kurs – nachdenkliche Einblicke in ein Projekt zu Sozialer Arbeit in der beruflichen Rehabilitation. In: Die Rehabilitation, Jg. 64, H. 04, S. 215-221. DOI:10.1055/a-2618-6200
Abstract
"Ziel der Studie: Auch in den Rehabilitationswissenschaften wird zunehmend für partizipative Forschung plädiert. So wird inzwischen empfohlen diesen Forschungsstil auch konsequent in Förderanträgen zur Rehabilitationsforschung zu berücksichtigen. Dabei werden die strukturell in partizipative Forschung eingelassenen Paradoxien und weitere Herausforderungen aber noch vernachlässigt. Ebenso fehlen systematische Evaluationen dazu, ob und in wie weit partizipative Forschung die erkenntnis- und demokratietheoretisch begründeten Erwartungen, die an diesen Forschungsstil geknüpft werden, einlöst. Vor diesem Hintergrund soll die Umsetzung eines partizipativen Forschungsstils in einem Forschungsprojekt vorgestellt sowie kritisch reflektiert und eingeordnet werden, welchen Beitrag partizipative Forschung zu aussagekräftigeren Erkenntnissen und zur Befähigung leisten kann. Methodik: Im Forschungsprojekt ANSAB wurde ein partizipativer Forschungsstils im Sinne einer beratenden Beteiligung umgesetzt und berufliche Rehabilitand*innen im Projektbeirat beteiligt. Einbezogen wurden diese auch bei der Gestaltung eines Interviewleitfadens und der Ergebnisinterpretation. Zusätzlich wurden mit sieben der mitwirkenden Rehabilitand*innen narrative Interviews geführt und inhaltsanalytisch ausgewertet. Durch die so gewonnen Einblicke und das empirische Material konnten Ergebnisse zur Umsetzung partizipativer Rehabilitationsforschung erzielt werden. Ergebnisse: Im Ergebnis zeigt sich, dass sich die mitwirkenden beruflichen Rehabilitand*innen durch ihre Beiratstätigkeit befähigt fühlen und auch andere Menschen in einer ähnlichen Situation befähigen möchten. Weiterhin haben sie sich aktiv in den Forschungsprozess eingebracht und so zur anwendungsorientierten Erkenntnisgewinnung beigetragen. Schlussfolgerung: Einerseits ermutigen die Ergebnisse mit Blick auf die mit partizipativer Forschung verbundenen Erwartungen, andererseits verweisen diese jedoch auch auf die Herausforderungen und Limitationen dieses Forschungsstils. Auf Grundlage unserer Erkenntnisse und von Ergebnissen weiterer Forschungsprojekte, die einen partizipativen Forschungsstil verfolgen, sollten Empfehlungen zur Umsetzung nochmal überarbeitet werden und dabei auch die unterschiedlichen Anwendungsbereiche in den Rehabilitationswissenschaften Berücksichtigung finden." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
From assessment to action: A randomised controlled trial of the effectiveness of a holistic diagnostic to enhance work ability (2025)
Fauser, David ; Dötsch, Saskia; Kleineke, Vera; Feddersen, Dagmar; Roder, Jessica ; Bethge, Matthias ; Usdrowski, Gregor;Zitatform
Fauser, David, Saskia Dötsch, Jessica Roder, Vera Kleineke, Dagmar Feddersen, Gregor Usdrowski & Matthias Bethge (2025): From assessment to action: A randomised controlled trial of the effectiveness of a holistic diagnostic to enhance work ability. In: Die Rehabilitation. DOI:10.1055/a-2663-0460
Abstract
"Employees can benefit from multimodal work-related intervention strategies. This randomised controlled trial tested the effectiveness of an integrative diagnostic service used to clarify intervention needs of employees with endangered work participation (German Clinical Trials Register: DRKS00027577). Employees with health restrictions and limited work ability were included and received an initial consultation with their occupational health physician. With computer-generated allocation lists, they were randomised to the treatment arms. The intervention group (IG) immediately attended a two-day assessment in a rehabilitation centre and then received follow-up consultations at the workplace. The control group (CG) started the two-day assessment six months after randomisation. Questionnaire data were collected from participants at their initial consultation and after six months. The primary outcome was the subjective work ability of the participants (Work Ability Score; 0–10 points). Secondary outcome measures included working conditions and sick leave duration. Data from 61 participants (IG: n=32) were analysed. A clinically important but statistically nonsignificant difference was found between IG and CG, including a moderate effect size for work ability (difference=1.15: 95% CI: −0.05 to 2.35; p=0.061). Clinically relevant differences were observed for sick leave duration in weeks (difference=−4.00: 95% CI: −7.49 to −0.51; p=0.025) and job insecurity (difference: −16.40; 95% CI: −29.82 to −2.99; p=0.017). Our results suggest that the intervention led to a reduction in sick leave and improvements in job security and work ability. The effectiveness of the intervention depends largely upon whether the needs of individuals and the requirements of workplaces are taken into consideration. Participants could be selected by occupational physicians on the basis of the occupational skill level. Further research should consider the long-term effects and health economic analyses and structural requirements for a nationwide implementation, as well as employers’ perspectives." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Aus Sicht der Betriebe: Was es braucht, damit Inklusion besser gelingt (2025)
Zitatform
Fischer, Anna-Maria, Karolin Hiesinger & Laura Pohlan (2025): Aus Sicht der Betriebe: Was es braucht, damit Inklusion besser gelingt. In: Wirtschaftsdienst, Jg. 105, H. 8, S. 591-597., 2025-05-26. DOI:10.2478/wd-2025-0150
Abstract
"Inklusion von Menschen mit Schwerbehinderung in den Arbeitsmarkt gewinnt angesichts des demografischen Wandels und eines sich verschärfenden Fachkräftemangels an Bedeutung. Auf Basis der IAB-Stellenerhebung werden Einschätzungen von Betrieben zur Beschäftigung von Menschen mit Schwerbehinderung sowie zu Inklusionshürden und möglichen Maßnahmen analysiert. Aus betrieblicher Perspektive liegt ein Hauptgrund für die geringe Beschäftigung von Menschen mit Schwerbehinderung in einem Mangel an geeigneten Tätigkeiten. Zudem erachten Betriebe finanzielle Unterstützungsmaßnahmen, die Bereitstellung der Erstausstattung und Eingliederungszuschüsse als hilfreiche Maßnahmen, um die Teilhabe von Menschen mit Schwerbehinderung am Arbeitsmarkt zu erhöhen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Education and Pre-Employment Transition Service Predictors of Wages for Transition Age Youth with Disabilities (2025)
Hartman, Ellie C.; Anderson, Catherine A.; Hergenrather, Kenneth C.; Brinck, Emily A.;Zitatform
Hartman, Ellie C., Emily A. Brinck, Catherine A. Anderson & Kenneth C. Hergenrather (2025): Education and Pre-Employment Transition Service Predictors of Wages for Transition Age Youth with Disabilities. In: Journal of Vocational Rehabilitation, Jg. 63, H. 2, S. 147-159. DOI:10.1177/10522263251356241
Abstract
"Background: The Workforce Innovation and Opportunities Act (WIOA) aims to enhance employment outcomes and career advancement for teenagers and young adults with disabilities through pre-employment transition services. Objective: This study assessed the relationship between pre-employment transition services and employment outcomes, focusing on wages, credential attainment, and co-enrollment in partner employment programs. Method: Researchers analyzed federally required data submitted by states to the Rehabilitation Service Administration (RSA) to examine the impact of pre-employment transition services on wages, considering variations by demographics, lived experiences, and location. Results: Pre-employment transition services, credential attainment, and co-enrollment in partner employment programs were associated with increased wages. Wage outcomes varied based on demographics, lived experiences, and state-level differences in service delivery. Conclusion: Findings highlight the importance of pre-employment transition services, connecting youth to postsecondary credential attainment opportunities, and improving collaboration with partner employment programs. Researchers emphasize the use of data to inform service delivery for diverse youth with varying lived experiences." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Reha-Empfehlungen nach § 31 SGB XI: Empirie, Diskussion und gesundheitspolitische Implikationen (2025)
Zitatform
Herberg, Stephan, Jürgen Zerth, Jonas Hammer & Frank Teuteberg (2025): Reha-Empfehlungen nach § 31 SGB XI: Empirie, Diskussion und gesundheitspolitische Implikationen. In: Das Gesundheitswesen, Jg. 87, H. 11, S. 693-700. DOI:10.1055/a-2369-1175
Abstract
"Hintergrund: Das Prinzip „Rehabilitation vor Pflege“ ist ein sozialrechtlicher Grundsatz. Einen wichtigen Stellenwert bei den Rehabilitationsempfehlungen nimmt die Empfehlung des Medizinischen Dienstes (MD) im Rahmen der Begutachtung (§ 31 SGB XI) ein. Bei rund drei Prozent seiner Begutachtungen empfiehlt der MD die Durchführung einer Rehabilitation. Nur bei jeder vierten bis fünften Empfehlung folgt der Empfehlung eine tatsächliche Durchführung der Rehabilitationsmaßnahme. Ziel der Arbeit: Diskutiert werden soll anhand einer Versichertenbefragung der Aspekt, ob die rehabilitativen Potentiale genutzt und ausgeschöpft werden, die aus der Rehabilitationsempfehlung entstehen. Material und Methoden: Diese Arbeit untersucht insbesondere die Perspektive der Versicherten, die einer Rehabilitationsmaßnahme zugestimmt haben und deren Rehabilitation auch durchgeführt wurde. Nach Auswertung von 586 228 Routindatensätzen mit Pflegebegutachtungen des MD wurden im März 2023 1972 Befragungsbögen versandt, 1116 auswertbare Fragebögen konnten in die Datenauswertung einbezogen werden. In sieben Fragen wurden die Befragten gebeten, retrospektiv den Erfolg und die Zufriedenheit mit der Rehabilitation insgesamt und der Wirksamkeit der durchgeführten Therapien einzuschätzen. Ergebnisse: Die Auswertung der Ergebnisse zeigt dabei, dass 87 Prozent der Studienteilnehmer eine Rehabilitation wiederholen würden. Auch die Einschätzung zum Reha-Erfolg in Bezug auf den längeren Verbleib in der eigenen Häuslichkeit hat Gewicht. Auf der anderen Seite werden nach wie vor nur rund 10 Prozent der durchgeführten Rehabilitationen ambulant durchgeführt. Schlussfolgerungen: Als eine Begründung für die geringe Teilnahme an Rehabilitationsmaßnahmen wurde bisher angenommen, dass Pflegebedürftige im Jahr vor der Reha-Empfehlung schon Maßnahmen der Rehabilitation erhalten hätten. Die Ergebnisse der Auswertung der Routinedaten einer Krankenkasse können diese Annahme jedoch widerlegen. So richtet sich der Blick auf die angebotenen und dann wahrgenommen Möglichkeiten, Reha-Leistungen in Anspruch zu nehmen. Es gilt zu diskutieren, ob die in Deutschland noch starke Ausrichtung auf stationäre Rehabilitation sowohl medizinisch als auch mit Blick auf die Präferenzen der Rehaberechtigten zeitgemäß sind. Aspekte für individuelle, ambulante und ggf. mobile Rehabilitationsangebote können daher geeignetere Mittel der Wahl sein, die auch den Ansprüchen an individuelle Mobilität und Autonomie und dem Wunsch, Reha in ein häusliches Umfeld einzupassen, gerecht werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Case Management für Langzeitarbeitslose mit komplexen Problemlagen: Einblicke in ein Modellprojekt für Bürgergeldbeziehende mit Suchtverhalten (2025)
Zitatform
Lauber, Dominique M. (2025): Case Management für Langzeitarbeitslose mit komplexen Problemlagen. Einblicke in ein Modellprojekt für Bürgergeldbeziehende mit Suchtverhalten. In: Sozialmagazin H. 7/8, S. 84-90. DOI:10.3262/SM2508084
Abstract
"Bürgergeldbeziehende mit Suchtverhalten sind zum Teil mit komplexen Problemlagen konfrontiert, die auf ein spezialisiertes, aber zergliedertes Hilfesystem treffen. Hier sind rechtskreisübergreifende Hilfen notwendig, die zum Beispiel durch Case Management realisiert werden können. Der Beitrag zeigt den Blick von Fachkräften verschiedener Träger Sozialer Arbeit auf die Fallarbeit mit Case Management in einem Modellprojekt im Rahmen des Bundesprogramms »Innovative Wege zur Teilhabe am Arbeitsleben – rehapro«." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Internal and external factors in the success of graduates with disabilities in higher education and employment: an international comparative study in Germany and Spain (2025)
Zitatform
Lopez-Gavira, Rosario, Inmaculada Orozco & Aurora Virginia Perez-Lopez (2025): Internal and external factors in the success of graduates with disabilities in higher education and employment: an international comparative study in Germany and Spain. In: Higher education, S. 1-24. DOI:10.1007/s10734-025-01446-8
Abstract
"Initiatives in legislation and improved resources dedicated to inclusive education have contributed to an increase in the number of people with disabilities with higher education and access to a profession in the primary market. However, people with disabilities often face a lot of difficulties and injustices before they can finish their university career and obtain a job according to their education, abilities, and wishes. This article presents an empirical, international, comparative study that analysed, from the perspective of 56 German and Spanish graduates with disabilities belonging to 34 universities, which key factors promoted the successful completion of their studies and which factors facilitated their inclusion in the labor market. The research was qualitative through individual interviews with graduates with disabilities. The results revealed many common aspects in the internal (self-knowledge, self-determination, autonomy, self-efficacy, and resilience) and external factors (family, classmates, friends, disability services, and faculty members) that explain the academic success and labor market transition (work experience, accommodations, and awareness) of graduates with disabilities of both countries. However, these factors also revealed some differences between the two countries that serve as an impulse to mobilize cultural, political, and practical change in higher education institutions, employers, and society in general." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Vocational training for youth with intellectual and developmental disabilities: a program evaluation of the Impact Project (2025)
Zitatform
Mudde, Laura, R. Colin Reid & Rachelle Hole (2025): Vocational training for youth with intellectual and developmental disabilities: a program evaluation of the Impact Project. In: Disability and Rehabilitation, S. 1-15. DOI:10.1080/09638288.2025.2534099
Abstract
"Previous research in social inclusion investigating low employment rates among individuals with intellectual and developmental disabilities (IDD) points to shortcomings in vocational training for transitioning youth, exiting school environments. This study presents a program evaluation of the Impact Project, a community-based and person-centered vocational training program for youth with IDD, aged 15-19 years, in British Columbia (BC), Canada to assess whether early vocational training improved employment experiences for youth with IDD. The study sample included 279 youth with IDD, who were part of summer programs in 2020, 2021, and 2022 at eight established community-based organizations in BC. Employment specialists at these organizations provided vocational activities and training, collecting the youth's employment experiences in pre- and post-program surveys and activity diaries. This evaluation of the Impact Project employed a formative evaluation design to answer whether the youth-centered vocational training improved employment experiences. Participating in the Impact Project led to an increase in soft skills and unpaid and paid employment experiences for youth with IDD, aged 15-19 years. Community-based policies could benefit from person-centered approaches when providing employment-related planning for youth with IDD in preparation for transitions from school into employment environments." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben: Rechtsgrundlagen, Zuständigkeiten und Anspruchsvoraussetzungen (2025)
Nebe, Katja;Zitatform
Nebe, Katja (2025): Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben: Rechtsgrundlagen, Zuständigkeiten und Anspruchsvoraussetzungen. In: Archiv für Wissenschaft und Praxis der sozialen Arbeit, Jg. 56, H. 2, S. 4-23.
Abstract
"Die Teilhabe von Menschen mit Behinderungen am Arbeitsleben ist in einer Vielzahl von Rechtsgrundlagen geregelt. Dieser Beitrag gibt einen Überblick über die grundlegenden Begriffe, die verschiedenen Leistungen und Anspruchsvoraussetzungen sowie über die jeweils zuständigen Leistungsträger." (Autorenreferat, IAB-Doku, © Deutscher Verein für öffentliche und private Fürsorge e.V.)
Weiterführende Informationen
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Forschung zur beruflichen Rehabilitation: Positionierung und Zukunftsstrategien (2025)
Zitatform
Niehaus, Mathilde, Marie Heide & Anita Tisch (2025): Forschung zur beruflichen Rehabilitation: Positionierung und Zukunftsstrategien. In: Zeitschrift für Sozialreform, Jg. 71, H. 3-4, S. 363-384. DOI:10.1515/zsr-2025-0009
Abstract
"Die Weiterentwicklung der Forschung zur beruflichen Rehabilitation erfordert einen disziplinübergreifenden Austausch über die inhaltliche Ausrichtung, methodische Weiterentwicklung und strukturellen Rahmenbedingungen des Forschungsfeldes. Ziel ist es, Entwicklungsbedarfe sichtbar zu machen und Perspektiven für eine zukunftsorientierte und anschlussfähige Forschung zu formulieren. Grundlage ist ein dreitägiger Scoping Workshop mit 14 Wissenschaftler*innen aus unterschiedlichen Disziplinen. Der Inhalt der Diskussionen wird auf strukturierende Weise analysiert mit dem Ziel, zentrale Positionen zur Weiterentwicklung des Forschungsfeldes abzuleiten. Die Forschung zur beruflichen Rehabilitation entwickelt sich als multi- und interdisziplinäres Feld, das individuelle, betriebliche, institutionelle und gesellschaftliche Bedingungen zur Teilhabe am Arbeitsleben über den Lebensverlauf hinweg adressiert. Eine stärkere Profilschärfung und internationale Anbindung sind zentrale Entwicklungsschritte. Methodisch wird ein vielfältiges, kontextsensibles Vorgehen als notwendig erachtet, das auch partizipative und transdisziplinäre Herangehensweisen berücksichtigt. Als zentrale Voraussetzungen für eine systematisch anschlussfähige Forschung werden der Aufbau feldspezifischer Evidenzstandards sowie trägerübergreifender, längsschnittlicher Datengrundlagen benannt. Strukturell liegt Entwicklungspotenzial im Ausbau institutioneller Verankerung, langfristiger Förderung und gezielter Nachwuchsentwicklung. Für eine zukunftsfähige Forschung zur beruflichen Rehabilitation braucht es eine klare Profilschärfung, eine stärkere institutionelle Verankerung sowie langfristige, sektorenübergreifende Förderstrukturen. Methodische Vielfalt, interdisziplinäre Zusammenarbeit und Sichtbarkeit sind zentrale Voraussetzungen, um das Potenzial der Forschung zur beruflichen Rehabilitation auszuschöpfen und gesellschaftlich sichtbar werden zu lassen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Auf dem Weg zu inklusiven Arbeitsmärkten: Integrierte Hilfen für teilhabeorientierte Übergangs- und Beschäftigungsstrukturen (2025)
Oehme, Andreas;Zitatform
Oehme, Andreas (2025): Auf dem Weg zu inklusiven Arbeitsmärkten. Integrierte Hilfen für teilhabeorientierte Übergangs- und Beschäftigungsstrukturen. (Übergangs- und Bewältigungsforschung), Weinheim: Juventa Verlag, 270 S. DOI:10.3262/978-3-7799-8746-8
Abstract
"Bis heute bleibt die Unterstützung von Übergängen in Arbeit zweigeteilt: Beschäftigungshilfen für sozial benachteiligte junge Menschen stehen neben einem System für Menschen mit Behinderungen. Beide gelten gegenüber einem als normal angesehenen Ausbildungssystem und einem »ersten« Arbeitsmarkt als Sondersysteme. Mit einem detaillierten Blick auf das Feld entwickelt der Band ein Modell für Übergangs- und Beschäftigungsstrukturen, die der Forderung nach Inklusion gerecht werden. Er geht der Frage nach, wie Hilfen in die Regelsysteme integriert und wie inklusive Arbeitsmärkte – unter anderem mit Ansätzen einer gemeinwesenorientierten Ökonomie – im lokalen Raum entwickelt werden können." (Verlagsangaben, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Welche Unterstützung benötigen Menschen mit psychischen Erkrankungen für ihre berufliche Rehabilitation? (2025)
Zitatform
Rauch, Angela & Nancy Reims (2025): Welche Unterstützung benötigen Menschen mit psychischen Erkrankungen für ihre berufliche Rehabilitation? In: IAB-Forum H. 20.02.2025. DOI:10.48720/IAB.FOO.20250220.01
Abstract
"Psychische Erkrankungen erhöhen das Risiko, arbeitslos und frühverrentet zu werden. Daher ist es wichtig, Betroffene bei der beruflichen (Wieder-)Eingliederung zu unterstützen. Eine qualitative Studie zeigt: Für einen erfolgreichen Verlauf der Rehabilitation und einen nachhaltigen Übergang in den Arbeitsmarkt ist ein gutes Zusammenspiel der zuständigen Akteure, eine kontinuierliche Betreuung beim Beschäftigungsübergang und ausreichend Zeit und Flexibilität während der Rehabilitation erforderlich." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Berufliche Rehabilitation für Menschen mit Behinderungen: Integration gelingt, die Zahl der Geförderten sinkt (2025)
Zitatform
Rauch, Angela & Nancy Reims (2025): Berufliche Rehabilitation für Menschen mit Behinderungen: Integration gelingt, die Zahl der Geförderten sinkt. (IAB-Kurzbericht 21/2025), Nürnberg, 8 S. DOI:10.48720/IAB.KB.2521
Abstract
"Die Autorinnen zeigen anhand administrativer Daten der Bundesagentur für Arbeit, wie sich die berufliche Rehabilitation im Rahmen der Wiedereingliederung bei der Bundesagentur für Arbeit als eine der großen Trägerinnen beruflicher Rehabilitation in den letzten Jahren entwickelt hat, wer die Menschen sind, die daran teilnehmen, welche Maßnahmen sie nutzen und wie ihre Erwerbswege verlaufen. Die Arbeitsmarktintegration von Erwachsenen mit Behinderungen nach einer beruflichen Rehabilitation hat sich in den letzten Jahren verbessert. Gleichzeitig nehmen immer weniger Menschen eine berufliche Rehabilitation auf. Auch die Zusammensetzung der Personengruppe, die gefördert wird, hat sich verändert." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Weiterführende Informationen
- Gründe für die Beendigung der beruflichen Rehabilitation insgesamt sowie nach ausgewählten Hauptmaßnahmen
- Teilnahme an Hauptmaßnahmen im Rahmen der Wiedereingliederung beruflicher Rehabilitation
- Der Anteil der Frauen unter den Geförderten nimmt weiter ab
- Art der Behinderung von Geförderten in der Wiedereingliederung
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Literaturhinweis
Übergänge von jungen Menschen mit Behinderungen an der ersten Schwelle. Potentiale und Herausforderungen der BA-BIBB-IAB Bewerberbefragung 2024 (2025)
Zitatform
Reims, Nancy & Sabrina Inez Weller (2025): Übergänge von jungen Menschen mit Behinderungen an der ersten Schwelle. Potentiale und Herausforderungen der BA-BIBB-IAB Bewerberbefragung 2024. In: Gemeinsam leben H. 4, S. 198-205., 2025-06-26.
Abstract
"Die Datenlage zu jungen Menschen mit Behinderungen am Übergang von der Schule in den Beruf weist nach wie vor gravierende Lücken auf. In diesem Beitrag werden einschlägige Datensätze im Hinblick auf Eignung zur Erforschung von Übergangsprozessen von jungen Menschen mit Behinderungen an der ersten Schwelle vorgestellt. Die BA (Bundesagentur für Arbeit) -BIBB (Bundesinstitut für berufliche Bildung) -IAB (Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung) -Bewerberbefragung 2024 stellt hierfür eine potenziell geeignete Datenquelle dar, weist jedoch Defizite bei der Erhebung und Identifikation der Zielgruppe auf. Der Beitrag greift diese Schwachstellen auf und unterbreitet Vorschläge zur besseren Erfassung von jungen Menschen mit Behinderungen in kommenden Erhebungen der Bewerberbefragung." ((Autorenreferat, IAB-Doku)
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Soziale Arbeit in der beruflichen Rehabilitation: Herausforderungen und Aufgaben bei der Gestaltung von Übergängen (2025)
Seefeld, Julia;Zitatform
Seefeld, Julia (2025): Soziale Arbeit in der beruflichen Rehabilitation. Herausforderungen und Aufgaben bei der Gestaltung von Übergängen. In: Sozialmagazin H. 7/8, S. 76-82. DOI:10.3262/SM2508076
Abstract
"Berufliche Rehabilitand:innen sind in ihren Rehabilitationsprozessen auf dem Weg zurück in eine Erwerbstätigkeit mit verschiedenen Herausforderungen konfrontiert. Diese werden insbesondere in den im Prozess entstehenden Übergängen deutlich. Die Soziale Arbeit bei den Leistungserbringern beruflicher Rehabilitation übernimmt hier verschiedene Aufgaben, die zur Bewältigung dieser Herausforderungen und zu nahtloseren Übergängen für die Rehabilitand:innen beitragen können." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Social (in)justice on the margins of paid work: Misrecognition, maldistribution and the employment of people with learning difficulties (2025)
Zitatform
Tarlo, Ruth, Rachel Fyson & Simon Roberts (2025): Social (in)justice on the margins of paid work: Misrecognition, maldistribution and the employment of people with learning difficulties. In: Critical Social Policy, Jg. 45, H. 4, S. 580-600. DOI:10.1177/02610183251352418
Abstract
"People with learning difficulties are being denied social justice in their everyday encounters with the labor market. Using concepts developed by Fraser, we argue that this denial of social justice arises from a combination of maldistribution of resources and misrecognition of people's equal humanity and their right to dignity and respect. Drawing on qualitative interviews with 16 people with mild learning difficulties on the margins of paid work, we show how maldistribution and misrecognition interact in complex ways to undermine the effectiveness of available support and to cause significant harm. We demonstrate how these effects are linked a wider failure of social justice, affecting disabled and non-disabled people. This wider failure is a consequence of government policy, the structure and regulation of the labor market and the design and delivery of social security." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Unterstützung von Ausbildungsbetrieben und benachteiligten Jugendlichen durch die Assistierte Ausbildung (2025)
Zitatform
Walter, Valeska C., Ian Grondey & Ralph Conrads (2025): Unterstützung von Ausbildungsbetrieben und benachteiligten Jugendlichen durch die Assistierte Ausbildung. In: Berufsbildung in Wissenschaft und Praxis, Jg. 54, H. 1, S. 13-17.
Abstract
"Eine steigende Zahl unbesetzter Ausbildungsplätze prägt den ohnehin angespannten Arbeitsmarkt. Um diesen Entwicklungen entgegenzuwirken, ergreifen Betriebe neue Wege, um Auszubildende zu gewinnen und zu halten. Zu den arbeitsmarktpolitischen Förderinstrumenten, die hier ansetzen, gehört insbesondere die Assistierte Ausbildung als Förderinstrument für benachteiligte Jugendliche. Die Unterstützungsleistungen richten sich nicht nur an Jugendliche, sondern auch an Betriebe. Im Beitrag wird untersucht, wie Betriebe von der zeitlichen und personellen Entlastung profitieren und inwiefern die Unterstützung zur Stabilisierung und Verbesserung des Ausbildungsverhältnisses beiträgt." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Challenges in the transition between medical and vocational rehabilitation: a qualitative focus group study with service providers in Germany (2025)
Zitatform
Wengemuth, Eileen, Lara Kleist, Lukas Kühn & Kyung-Eun Anna Choi (2025): Challenges in the transition between medical and vocational rehabilitation: a qualitative focus group study with service providers in Germany. In: BMC health services research, Jg. 25. DOI:10.1186/s12913-024-12055-z
Abstract
"Rehabilitation aims to empower people to cope with their chronic conditions, to ensure societal and vocational participation and to prevent health-related early retirement. In Germany, medical and vocational rehabilitation are unconnected services. Expenditures on health-related early retirement in Germany rise while expenditures on vocational rehabilitation do not. Since the use of rehabilitation services often depends on the transition between services, the present study aims to shed light on barriers and facilitators for the transition between medical and vocational rehabilitation from the perspective of service providers working in different institutions. In this sub-study we made use of a qualitative approach and conducted semi-structured focus groups with service providers, namely employees of rehabilitation institutions which we analyzed using Qualitative Content analysis and an inductive-deductive Coding System. Twenty-four employees of rehabilitation institutions participated in five different focus groups. Especially the pension funds as institutions and medical rehabilitation clinics’ employees of different professions are considered to be relevant professional actors to ensure the continuity of care between medical and vocational rehabilitation. Facilitating and hindering factors include the labour market situation, the Covid-19-pandemic, feedback for employees, an interdisciplinary assessment, different time-related aspects as well as individual factors such as the rehabilitants’ diagnoses. The findings are largely in line with previous research and point to the difficulty and importance of continuity of care between different rehabilitation services as well as the varying agency and responsibility attributed to different actors. The rehabilitation employees’ view will later be integrated with the perspective of the rehabilitants." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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"How is my body going to cope with it? How should I go on with my life?" Reflections on occupational future: interview study with cardiac rehabilitation patients with vocational reintegration risk (2025)
Wolff, Lara Luisa; Luizink-Dogan, Machteld; Holmberg, Christine; Salzwedel, Annett ; Völler, Heinz ;Zitatform
Wolff, Lara Luisa, Machteld Luizink-Dogan, Christine Holmberg, Heinz Völler & Annett Salzwedel (2025): "How is my body going to cope with it? How should I go on with my life?" Reflections on occupational future: interview study with cardiac rehabilitation patients with vocational reintegration risk. In: Die Rehabilitation. DOI:10.1055/a-2645-2652
Abstract
"Ziel: Eine negative subjektive Erwerbsprognose von Patientinnen und Patienten in der kardiologischen Anschlussrehabilitation (AR) ist mit einem beruflichen Teilhaberisiko im mittleren Verlauf assoziiert. Ziel der Studie war die Exploration, Beschreibung und Zusammenfassung der für die Selbsteinschätzung relevanten Aspekte. Methodik: 2021/22 wurde in der kardiologischen AR eine qualitative Studie mit 25 Teilnehmenden (medianes Alter 52 Jahre, 9 Frauen, 16 Männer, in Berufen mit unterschiedlicher Arbeitsschwere, 20 mit und 5 ohne Teilhaberisiko nach Würzburger Screening) durchgeführt. Die Teilnehmenden wurden in Einzelinterviews darum gebeten, über ihre Berufszukunft zu sprechen. 6–8 Monate nach AR wurdemit 8 Patientinnen und Patienten erneut ein Interview durchgeführt. Damit sollte die Relevanz der während der AR ermittelten Aspekte im Alltag der Teilnehmenden nach Entlassung überprüft werden. Alle Interviews wurden aufgezeichnet, transkribiert und thematisch analysiert. Ergebnisse: Persönliche Aspekte, Gesundheitswahrnehmung, herzbezogene Ängste (interne Faktoren), soziales Umfeld und Anpassung der Arbeitsbedingungen (externe Faktoren) sind relevante Themen für die Einschätzung der Berufszukunft. Zwei weitere Themen sind zeitbezogen: frühere gesundheits-/krankheitsbezogene Erfahrungen und beabsichtigte Änderungen des Arbeits- und Lebensstils. Vor allem Patientinnen und Patienten mit Teilhaberisiko erlebten herzbezogene Ängste, reflektierten frühere Gesundheits-/Krankheitserfahrungen und äußerten den Wunsch, in Zukunft wieder zu arbeiten, formulierten jedoch keinen klaren Handlungsplan für die berufliche Wiedereingliederung. Sie wollten zunächst ihre Gesundheit priorisieren und sich Zeit für den Wiedereinstieg nehmen, wobei sie sich von ihrem sozialen Umfeld oft unterstützt fühlten. Die Themen überschnitten sich zwischen den Patientinnen und Patienten mit und ohne Teilhaberisiko, differierten jedoch in Relevanz und Details. Schlussfolgerungen: Insgesamt zeigen Patientinnen und Patienten mit und ohne Teilhaberisiko in ihren Beschreibungen der eigenen Berufszukunft Ähnlichkeiten hinsichtlich relevanter Aspekte. Die Reflektionen der Teilnehmenden mit Teilhaberisiko waren jedoch insbesondere durch die wahrgenommene herzbezogene Angst oder das Fehlen konkreter Wiedereingliederungspläne für ihre berufliche Zukunft gekennzeichnet. Diese Aspekte sollten in individuellen, ganzheitlichen und zielgerichteten Ansätzen zur Unterstützung von Patientinnen und Patienten auf ihrem Weg zurück in die Berufstätigkeit berücksichtigt werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Leveraging O*NET and Census datasets: Identifying macro-level disability-job fit to predict people with disabilities' occupational representation (2025)
Zitatform
Wu, Felix Y., Victoria T. Udomsirirat, David J.G. Dwertmann & Frederick L. Oswald (2025): Leveraging O*NET and Census datasets: Identifying macro-level disability-job fit to predict people with disabilities' occupational representation. In: Journal of vocational behavior, Jg. 163. DOI:10.1016/j.jvb.2025.104192
Abstract
"It is an economic and ethical imperative to facilitate the inclusion of people with disabilities (PWDs) in the workplace. This point, along with the more specific need to improve personnel decisions in organizations (e.g., hiring, accommodation), recommends greater research and practice addressing how functional limitations of PWDs align with the job's essential functions (i.e., disability-job fit). Complementing prior micro-level research, we operationalize disability-job fit at the macro level, extending the Disability Contingency Framework (Dwertmann & McAlpine, 2023) and integrating job analysis. We merge two large national occupational datasets (i.e., the Occupation Information Network [O*NET] and the American Community Survey [ACS]; k = 184 occupations) to understand how disability-job fit, the overlap between functional limitations of PWD and job requirements, relates to representation of PWDs in occupations. Our macro-level results are theoretically and practically important by identifying data-driven sources of disability-job fit, and showing where they contrast existing disability-job fit stereotype literature. Our results therefore practically inform career guidance and personnel selection involving PWDs, while encouraging further disability job-fit research involving macro-level characteristics." (Author's abstract, IAB-Doku, © 2025 Elsevier Inc. All rights are reserved, including those for text and data mining, AI training, and similar technologies.) ((en))
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Möglichkeiten eröffnen: Teilhabe an Arbeit für Menschen mit komplexen Behinderungen: Erkenntnisse aus dem Forschungsprojekt LINKED (2025)
Ziemsky, Annalena; Keeley, Caren; Murken, Michelle; Sansour, Teresa;Zitatform
Ziemsky, Annalena, Caren Keeley, Teresa Sansour & Michelle Murken (2025): Möglichkeiten eröffnen: Teilhabe an Arbeit für Menschen mit komplexen Behinderungen. Erkenntnisse aus dem Forschungsprojekt LINKED. In: Teilhabe, Jg. 64, H. 3, S. 92-97. DOI:10.70266/th3-25_02
Abstract
"Das Forschungsprojekt LINKED untersucht, wie Teilhabe an Arbeit auch für Menschen mit komplexen Behinderungen ermöglicht werden kann. Neben der inhaltlichen Erweiterung des Arbeitsbegriffs werden auf Basis empirischer Daten zentrale Gelingensbedingungen herausgearbeitet: So sind gesellschaftliche und institutionelle Rahmenbedingungen sowie sozialraumorientierte Angebote entscheidend. Unterstützer*innen übernehmen im Teilhabeprozess zudem eine vermittelnde Rolle, indem sie individuelle Voraussetzungen mit Anforderungen an gemeinsame Arbeitsprozesse in Einklang bringen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Das Teilhabechancengesetz wirkt auch bei Menschen mit schwerer Behinderung (2025)
Özerdogan, Anil;Zitatform
Özerdogan, Anil (2025): Das Teilhabechancengesetz wirkt auch bei Menschen mit schwerer Behinderung. In: IAB-Forum H. 28.04.2025, 2025-04-24. DOI:10.48720/IAB.FOO.20250428.01
Abstract
"Menschen mit schwerer Behinderung haben ein höheres Armutsrisiko und beschränktere Möglichkeiten der gesellschaftlichen Teilhabe. Das Teilhabechancengesetz kann dabei helfen, sie in den Arbeitsmarkt zu integrieren und ihre soziale Teilhabe zu stärken. Die positiven Effekte einer Förderung nehmen im Zeitverlauf allerdings stärker ab als bei Menschen ohne Schwerbehinderung." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Beteiligte aus dem IAB
Özerdogan, Anil; -
Literaturhinweis
Arbeitsmarktsituation schwerbehinderter Menschen 2024 (2025)
Zitatform
(2025): Arbeitsmarktsituation schwerbehinderter Menschen 2024. (Berichte: Blickpunkt Arbeitsmarkt / Bundesagentur für Arbeit), Nürnberg, 25 S.
Abstract
"Häufigste Ursache einer Schwerbehinderung ist eine im Lebensverlauf erworbene Krankheit. Schwerbehinderte Menschen sind daher meist älter; in Folge des demografischen Wandels wird ihre Zahl steigen. Die Erwerbsbeteiligung schwerbehinderter Menschen im Alter von 15 bis unter 65 Jahren lag mit einer Erwerbsquote von 51,4 Prozent im Jahr 2022 deutlich niedriger als bei der nicht-schwerbehinderten Bevölkerung. Die Arbeitsmarktentwicklung für schwerbehinderte Menschen wird weniger durch die Konjunktur und stärker durch rechtliche Rahmenbedingungen und die demografische Entwicklung beeinflusst. Im vergangenen Jahrzehnt stieg die Zahl der beschäftigten schwerbehinderten Menschen nach dem Anzeigeverfahren SGB IX kontinuierlich auf 1,12 Millionen im Jahr 2023, lediglich unterbrochen von der Corona-Pandemie. Schwerbehinderte Menschen arbeiten in allen Branchen. Häufig sind sie im Verarbeitenden Gewerbe oder in der Öffentlichen Verwaltung tätig. 2024 waren durchschnittlich 175.000 schwerbehinderte Menschen arbeitslos (+10.000 im Vergleich zu 2023). Ihre Arbeitslosenquote (mit eingeschränkter Bezugsgröße) lag bei 11,6Prozent. Arbeitslose Menschen mit Schwerbehinderung sind gut qualifiziert: Anteilig finden sich bei schwerbehinderten Arbeitslosen etwas mehr Personen mit abgeschlossener Berufsausbildung als bei nicht-schwerbehinderten Arbeitslosen. Schwerbehinderten Arbeitslosen gelingt es trotzdem seltener als nicht-schwerbehinderten, eine Beschäftigung am ersten Arbeitsmarkt aufzunehmen. Während schwerbehinderte Menschen im Vergleich zu nicht-schwerbehinderten Menschen 2024 anteilig seltener nach einer Beschäftigung am 1. Arbeitsmarkt (inkl. Selbständigkeit und betrieblicher Ausbildung) arbeitslos wurden, profitierten sie seltener bei Abgängen aus Arbeitslosigkeit in den 1. Arbeitsmarkt. Fast die Hälfte der arbeitslosen schwerbehinderten Menschen sind neben ihrer Behinderung von mindestens zwei weiteren vermittlungshemmenden Merkmalen, wie z. B. geringe Qualifikation oder Langzeitarbeitslosigkeit betroffen. 2024 nahmen durchschnittlich 55.600 schwerbehinderte und ihnen gleichgestellte Menschen an Maßnahmen der aktiven Arbeitsmarktpolitik teil, 2.000 weniger als noch 2023." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Weiterführende Informationen
Link zur aktuellen Version, ältere Fassungen online nicht mehr verfügbar. -
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Motivating supervisors during disability accommodation: a comprehensive examination on job demand and resources theories (2024)
Zitatform
Alam, Mohammad Shahin, Kelly Williams-Whitt, DuckJung Shin & Mahfooz Ansari (2024): Motivating supervisors during disability accommodation: a comprehensive examination on job demand and resources theories. In: International Journal of Manpower, Jg. 45, H. 7, S. 1385-1408. DOI:10.1108/IJM-10-2023-0620
Abstract
"Purpose: This study develops and tests a comprehensive model that examines whether dimensions of supervisors’ job demands and resources influence their work motivation through their job strain levels while managing disability accommodation (DA). Design/methodology/approach The proposed model leverages the assumptions of established job demand and resources theories, including demand-ability fit, job demand-control, job demand-control-support, and effort-reward balance models. Then, we tested with the quantitative data from 335 British, Canadian, American, Australian, Dutch, and German supervisors with recent DA experience. Findings This study found support for the proposed model. Job control and social support directly affected work motivation, while job strain did not mediate the relationship between job control and social support and work motivation. The results suggest that employers looking to improve the likelihood of DA success should focus on providing adequate job control, social support, and rewards to supervisors responsible for accommodating employees with disabilities. Practical implications This research enhances our understanding of how additional DA responsibilities impact supervisors and aids in the development of effective DA management policies and interventions, providing robust support for practitioners. Originality/value This study contributes to extending the DA literature by testing the applicability of different theoretical models to explain the effect of the additional DA responsibility on supervisors’ job demand, strain, and motivation levels and identify the resources to mitigate them." (Author's abstract, IAB-Doku, © Emerald Group) ((en))
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Behinderte Übergänge? Bildung und Behinderung beim Übergang in den Arbeitsmarkt in europäischen Ländern (2024)
Zitatform
Blanck, Jonna M., Christian Brzinsky-Fay & Justin J.W. Powell (2024): Behinderte Übergänge? Bildung und Behinderung beim Übergang in den Arbeitsmarkt in europäischen Ländern. In: Zeitschrift für Inklusion, Jg. 19, H. 4, S. 1-25.
Abstract
"Der Zugang zum Arbeitsmarkt ist wesentlich für gesellschaftliche Teilhabe. Am Übergang nach der Schule werden hierfür entscheidende Weichen gestellt. In der UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderung (UN-BRK) verpflichten sich die Vertragsstaaten, Menschen mit Behinderung den Zugang zu Berufsausbildung und Arbeitsmarkt zu ermöglichen. Dennoch gibt es erhebliche Unterschiede im Zugang zum Arbeitsmarkt und auch den Übergängen nach der Schule zwischen Menschen mit und ohne Behinderung. Hierfür spielen Bildungszertifikate eine zentrale Rolle, wobei junge Erwachsene mit Behinderung ein erhöhtes Risiko haben, nur eine geringe formale Bildung zu erwerben. Allerdings unterscheiden sich Länder in den institutionellen Arrangements, insbesondere im Bildungssystem und im Arbeitsmarkt sowie im Zugang, den Jugendliche mit Behinderung zu formaler Bildung haben. Diese Faktoren können Übergangsprozesse stark beeinflussen oder gar behindern. Ländervergleichende Analysen der Übergänge von Menschen mit Behinderung von der Schule in den Arbeitsmarkt sind jedoch selten, so dass zentrale Fragen danach, welche Rahmenbedingungen für erfolgreiche Übergänge förderlich sind, offenbleiben. In dieser Studie werden vor diesem Hintergrund 31 europäische Länder anhand der Mikrodaten der rotierenden Panels der European Statistics on Income and Living Conditions (EU-SILC) sowie Daten der European Agency for Special Needs and Inclusive Education (EASNIE) daraufhin analysiert, wie die Übergänge von der Schule in den Arbeitsmarkt von jungen Menschen mit Behinderung aussehen und wie Bildung und Behinderung zusammenwirken und so die Übergänge von der Schule in den Arbeitsmarkt beeinflussen. Ein Fokus auf vier deutschsprachige Länder (Deutschland, Luxemburg, Österreich und Schweiz) verdeutlicht, wie divers Übergänge auch innerhalb von Ländern mit ähnlichen Bildungssystemen verlaufen können und verweist auf weiteren Forschungsbedarf zu den Mechanismen, welche den Übergangsprozessen von Menschen mit Behinderung zugrunde liegen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Discrimination toward the visually impaired and quota policies in the labor market (2024)
Zitatform
Chareyron, Sylvain, Yannick L'Horty, Louise Mbaye & Pascale Petit (2024): Discrimination toward the visually impaired and quota policies in the labor market. In: Labour, Jg. 38, H. 4, S. 558-583. DOI:10.1111/labr.12282
Abstract
"We measure discrimination in access to employment toward people with visual impairment in France and explore its relationship with two public policies designed to facilitate the integration of disabled people into the workforce: the obligation on the employer to adapt the workstation, and a quota policy intended to incentivize the hiring of people with disabilities. We use the correspondence test method in combination with a difference-in-differences strategy, to explore the effects of these different policies. We show that applicants with visual impairments face significant discrimination, and we suggest that the level of discrimination is influenced by both policies." (Author's abstract, IAB-Doku, Published by arrangement with John Wiley & Sons) ((en))
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Literaturhinweis
Biografische Passungsarbeit und institutionelle Handlungslogiken bei Verläufen der beruflichen Rehabilitation in Berufsförderungswerken (2024)
Dreßke, Stefan; Quehl, Christoph; Ohlbrecht, Heike;Zitatform
Dreßke, Stefan, Heike Ohlbrecht & Christoph Quehl (2024): Biografische Passungsarbeit und institutionelle Handlungslogiken bei Verläufen der beruflichen Rehabilitation in Berufsförderungswerken. In: Sozialer Fortschritt, Jg. 73, H. 8-9, S. 653-669. DOI:10.3790/sfo.2024.1445007
Abstract
"This empirical study addresses the vocational rehabilitation of employees who are unable to continue their employment due to health impairments. It examines their identity work as matching work aligning their socio-moral orientations to their new life situations. Matching work occurs in negotiations between rehabilitants and their administrative agents of vocational rehabilitation. In the course of negotiations rehabilitants try to solve their problem situations, in order to avert the threat to their projected life plans or to restructure them. Based on qualitative-biographical interviews with rehabilitants in Vocational Training Centers (BFW), a typology of matching work is presented." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Schnittstellen zu betrieblichen Akteur:innen im Rahmen beruflicher Rehabilitationsprozesse (2024)
Zitatform
Ebener-Holscher, Kathrin & Silke Tophoven (2024): Schnittstellen zu betrieblichen Akteur:innen im Rahmen beruflicher Rehabilitationsprozesse. In: Sozialer Fortschritt, Jg. 73, H. 8-9, S. 671-688. DOI:10.3790/sfo.2024.1445008
Abstract
"Vocational rehabilitation in Germany is particularly characterized by interfaces. On the one hand, due to the large number of actors involved, on the other hand, due to the different stages of the rehabilitation process. Thereby, the interfaces with company actors must be considered as relevant for sustainable labor market integration. However, these interfaces have rarely been analyzed for Germany. How these interfaces are dealt with will be determined on the basis of the results of a mixed-methods research design. The focus is on social workers in vocational rehabilitation service providers who are particularly involved in such interfaces." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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The UK Disability Discrimination Act 2005: Consequences for the education and employment of older children (2024)
Zitatform
Ercolani, Marco G. & Emiliya Lazarova (2024): The UK Disability Discrimination Act 2005: Consequences for the education and employment of older children. In: Economics of Education Review, Jg. 100. DOI:10.1016/j.econedurev.2024.102544
Abstract
"We investigate the impact of the 2005 UK Disability Discrimination Act on the educational and employment outcomes for older children with disabilities, using data from the UK Labor Force Surveys. The Act established new legal requirements on employers and qualification awarding bodies to accommodate individuals with disabilities. Furthermore, prior to 2013 children in England and Wales could leave education at age 16, providing a unique opportunity to analyze the 2005 Act's influence on their educational and employment outcomes. Compared to children without disabilities, we found the 2005 Act reduced the likelihood of continuing in education and increased the likelihood of entering the labor market (employed or unemployed) for children meeting both the 1995 Disability Discrimination Act definition of disability and who were reported as work-limited. We also ‘decompose’ average outcomes between children's groups, identifying effects attributable to observable characteristics, discrimination, and unobservable health-related productivity gaps." (Author's abstract, IAB-Doku, © 2024 Elsevier) ((en))
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Digitale Qualifizierung: Chancen für Menschen mit Behinderungen: Ergebnisse eines Modellprojekts (2024)
Frankenstein, Karen; Rink, Benjamin; Langer, Andreas ; Hartung-Ziehlke, Julia; Kolhoff, Ludger; Engelkes, Dörte Ulka;Zitatform
Frankenstein, Karen, Julia Hartung-Ziehlke, Benjamin Rink, Dörte Ulka Engelkes, Ludger Kolhoff & Andreas Langer (2024): Digitale Qualifizierung: Chancen für Menschen mit Behinderungen. Ergebnisse eines Modellprojekts. (Perspektiven Sozialwirtschaft und Sozialmanagement), Wiesbaden: Springer Fachmedien Wiesbaden, 311 S.
Abstract
"Digitale Bildungsangebote können für Menschen mit Behinderungen eine entscheidende Rolle spielen, um grundlegende berufliche Kompetenzen zu erwerben. Das Modellprojekt "diBa" hat sich intensiv mit dieser Thematik befasst. Es konzentrierte sich auf die Entwicklung und Implementierung digitaler Bildungsangebote, die speziell auf die Bedürfnisse von Menschen mit Behinderungen zugeschnitten sind." (Verlagsangaben, IAB-Doku)
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Innovative Wege zu mehr beruflicher Teilhabe: Aktuelle Entwicklungen der Deutschen Rentenversicherung (2024)
Gross, Brigitte; Streibelt, Marco ; Funke, Ariane; Klaus, Sebastian; Görke, Janett; Parthier, Katrin;Zitatform
Gross, Brigitte, Ariane Funke, Janett Görke, Sebastian Klaus, Katrin Parthier & Marco Streibelt (2024): Innovative Wege zu mehr beruflicher Teilhabe. Aktuelle Entwicklungen der Deutschen Rentenversicherung. In: Die Berufliche Rehabilitation, Jg. 38, H. 3, S. 6-19.
Abstract
"Damit Menschen mit Behinderung und gesundheitlichen Einschränkungen selbstbestimmt leben können, gibt es in Deutschland ein gut ausgebautes Rehabilitationssystem. Einen wichtigen Beitrag zur Inklusion und Chancengerechtigkeit leistet die Deutsche Rentenversicherung. Mit Leistungen zur medizinischen Rehabilitation, zur Teilhabe am Arbeitsleben (LTA, berufliche Rehabilitaion) sowie Prävention trägt sie dazu bei, die Erwerbsfähigkeit von Menschen mit vorübergehenden und dauerhaften körperlichen oder psychischen Beeinträchtigungen zu verbessern oder wiederherzustellen. Im Jahr 2023 hat die Rentenversicherung über 1,1 Millionen Rehabilitationsleistungen erbracht, darunter über 117.000 Leistungen zur beruflichen Rehabilitation bzw. LTA." (Textauszug, IAB-Doku, © Lambertus-Verlag)
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Policies for young adults with reduced work capacity. Labour market impact in Sweden and Norway (2024)
Zitatform
Hall, Caroline, Inés Hardoy & Kristine von Simson (2024): Policies for young adults with reduced work capacity. Labour market impact in Sweden and Norway. In: Journal of Population Economics, Jg. 37. DOI:10.1007/s00148-024-00999-9
Abstract
"The rising numbers of young people with disability pension concerns many advanced economies. We present results from a comparative analysis of the neighbouring countries Sweden and Norway on the impacts of differing policy mixes aimed at enhancing the employability of the work disabled. Using rich longitudinal data, we follow unemployed young adults (ages 25-29) with work-impairment up to four years after they became unemployed to investigate the effect of different types of labor market policies. Our results indicate that, despite differences in program composition and strategies, there are surprisingly small country differences in treatment effect patterns and signs of estimated impacts. In line with previous studies, we find strong lock-in effects of both workplace-related programs and training/educational programs. After participation, workplace-related programmes about double the likelihood of entering regular employment or education. Participating in training courses also increases this likelihood, but effect sizes are smaller." (Author's abstract, IAB-Doku, © Springer-Verlag) ((en))
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Chancen für Alle durch (berufliche) Bildung: Inklusion und Teilhabe für Menschen mit gesundheitlicher Beeinträchtigung (2024)
Ixmeier, Sebastian; Buck, Pia; Münk, Dieter;Zitatform
Ixmeier, Sebastian, Pia Buck & Dieter Münk (Hrsg.) (2024): Chancen für Alle durch (berufliche) Bildung. Inklusion und Teilhabe für Menschen mit gesundheitlicher Beeinträchtigung. (Berufsbildung, Arbeit und Innovation 81), Bielefeld: wbv Publikation, 293 S. DOI:10.3278/9783763976386
Abstract
"Die Förderung gesellschaftlicher Teilhabe von Menschen mit gesundheitlichen Einschränkungen gewinnt in Deutschland zunehmend an Bedeutung. Dieses Ziel wird durch verschiedene sozial- und bildungspolitische Maßnahmen verfolgt, die darauf abzielen, Chancengleichheit und gleichberechtigte Teilhabe in allen Lebensbereichen zu ermöglichen. Der Sammelband bietet einen umfassenden Überblick über die Zusammenhänge zwischen beruflicher Bildung und Teilhabeförderung für Menschen mit gesundheitlichen Einschränkungen. Er richtet sich an Entscheidungsträger, Praktiker und die interessierte Fachöffentlichkeit und kombiniert Beiträge einer Fachveranstaltung mit aktuellen Forschungsergebnissen." (Autorenreferat, IAB-Doku, © wbv)
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Guidelines for effective vocational rehabilitation schemes (2024)
Jones, Laura; Maucher, Mathias;Zitatform
Jones, Laura & Mathias Maucher (2024): Guidelines for effective vocational rehabilitation schemes. 70 S. DOI:10.2767/886060
Abstract
"This document aims to build the reader’s understanding of VR and what makes VR schemes effective, to promote its uptake and improve its implementation. It addresses the following topics: - What vocational rehabilitation is - Recommendations for different actors to put in place effective VR schemes, covering the different steps in the process of VR - The legaland policy background at international, EU and national levels, relevant resources, as well as information about financing frameworks - Success factors for effective policy for national VR schemes It features examples of different approaches and practices for various stages of the VR process to illustrate the recommendations, as well as links for further information. It also features country case studies illustrating coordinated, effective policy frameworks for VR." (Text excerpt, IAB-Doku) ((en))
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Kooperation zwischen Betrieben und Gesundheitsversorgung bei Wiedereingliederung und Beschäftigungssicherung (2024)
Kardorff, Ernst von;Zitatform
Kardorff, Ernst von (2024): Kooperation zwischen Betrieben und Gesundheitsversorgung bei Wiedereingliederung und Beschäftigungssicherung. In: Sozialer Fortschritt, Jg. 73, H. 8-9, S. 581-598. DOI:10.3790/sfo.2024.1445003
Abstract
"Cooperation at the Intersection Between Companies and Health-Care- and Rehabilitation-Services in Employment Protection and Return-to-Work for Employees With Health Problems. Status quo, Chances, and Barriers Successful employment protection and return to work serves as proof for the effectiveness of healthcare and rehabilitation services. Therefore, the management of the interface between the health care and rehabilitation system and the companies turns out as a major socio-political and far more as an everyday challenge in supporting inclusion at the workplace in the light of ageing workforce and skilled labour shortage. Subsequent to a survey on actual developments some structural barriers are discussed, partly based on first results of an ongoing study on health and illness in skilled crafts and trades. The article closes with some recommendations." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Teilhabe gemeinsam planen (2024)
Kirchmann, Andrea; Schafstädt, Christin;Zitatform
Kirchmann, Andrea & Christin Schafstädt (2024): Teilhabe gemeinsam planen. (Forschungsbericht / Bundesministerium für Arbeit und Soziales 645), Berlin, 47 S.
Abstract
"Das Forschungsinstitut zur Zukunft der Arbeit GmbH (IZA) und das Institut für Angewandte Wirtschaftsforschung (IAW) e.V. wurden vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) mit der Expertise "Teilhabe gemeinsam planen" beauftragt. Im Rahmen dieser Expertise soll der Einsatz des trägerübergreifenden Teilhabeplanverfahrens in der Praxis evaluiert werden. Ziel der Studie ist es, Gründe für die zurückhaltende Nutzung dieses Instruments sowie einschlägige Hemmnisse zu ermitteln. Der Expertise liegt ein qualitatives Untersuchungsdesign zugrunde. Die Expertise hat einen explorativen Charakter und erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit und abschließende Befunde. Sie soll aber auf möglichen Handlungs- und weiteren Forschungsbedarf hinweisen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Die prekäre Situation junger Menschen mit geistiger Behinderung in der beruflichen Orientierung (2024)
Lucas, Lars;Zitatform
Lucas, Lars (2024): Die prekäre Situation junger Menschen mit geistiger Behinderung in der beruflichen Orientierung. In: T. Middendorf & A. Parchow (Hrsg.) (2024): Junge Menschen in prekären Lebenslagen, S. 274-285.
Abstract
"Die berufliche Orientierung, welche mit der Beendigung der schulischen Ausbildung einhergeht, stellt einen Abschnitt der Lebensphase Jugend dar, welcher junge Menschen vor vielseitige, zumeist neue Herausforderungen stellt (vgl. Leven /Hurrelmann/Quenzel 2020, S. 187). Es gilt für sie den Überblick zu gewinnen und sich auf einem Arbeitsmarkt zu positionieren, welcher stetig steigende Anforderungen an Bildung und Qualifizierung stellt und zugleich immer mehr neue Berufsmöglichkeiten und -modelle bietet (vgl. Hurrelmann/Quenzel 2016, S. 135 f.). Mit dieser ohnehin schwierigen Herausforderung sehen sich auch junge Menschen mit geistiger Behinderung konfrontiert. Allerdings gestaltet sich deren Situation aufgrund diverser mit der geistigen Behinderung korrelierender Faktoren deutlich prekärer. So gibt es Aspekte im System der Hilfen für Menschen mit Behinderung – und somit inmitten der Sozialen Arbeit – die Teilhabemöglichkeiten auf berufliche Orientierung einschränken und somit zu einer prekären Situation beitragen. Des Weiteren trägt die aktuell vorherrschende Arbeitsmarktsituation im selben Maße dazu bei, dass junge Menschen mit geistiger Behinderung im Prozess der beruflichen Orientierung auf diverse schwer zu lösende Probleme treffen. Der folgende Beitrag soll daher berufliche Orientierung definieren, die aktuelle schulische Situation junger Menschen mit geistiger Behinderung diesbezüglich beleuchten, die Probleme seitens der Sozialen Arbeit und des allgemeinen Arbeitsmarktes sowohl theoretisch als auch praktisch darstellen und schlussendlich Lösungsideen bieten, um die prekäre Situation zu verbessern." (Autorenreferat, IAB-Doku, © Beltz Juventa)
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Die Annahmequote bei unterschiedlichen Gestaltungsmodellen des betrieblichen Eingliederungsmanagements (BEM) (2024)
Neumann, J.; Scherenberg, V.;Zitatform
Neumann, J. & V. Scherenberg (2024): Die Annahmequote bei unterschiedlichen Gestaltungsmodellen des betrieblichen Eingliederungsmanagements (BEM). In: Arbeitsmedizin, Sozialmedizin, Umweltmedizin, Jg. 59, H. 6, S. 395-399. DOI:10.17147/asu-1-364956
Abstract
"Seit Einführung des betrieblichen Eingliederungsmanagements (BEM) im Jahre 2004 sind verschiedene Gestaltungswege zur Umsetzung des BEM entwickelt worden. Mittels einer systematischen Literaturanalyse wurden BEM-Annahmequoten bei unterschiedlichen Gestaltungsmodellen gesucht und verglichen. Allerdings konnten nur wenige Publikationen dazu ermittelt werden und nur ein Teil davon benannte konkrete Zahlen. Der Großteil der Ergebnisse bezog sich auf den Öffentlichen Dienst und wies Quoten zwischen 12% und 58% auf. Insofern besteht ein deutlicher Forschungsbedarf, um die Unternehmen in die Lage zu versetzen, das optimale Modell für sich auszuwählen und BEM-Berechtigte schnell wieder in den Betrieb integrieren zu können." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Untersuchung der Auswirkungen der Neufassung der den Leistungszugang in der Eingliederungshilfe konkretisierenden Verordnung (Vorabevaluation Leistungsberechtigter Personenkreis) (2024)
Ornig, Nikola; Shafaei, Reza; Seidel, Michael; Vasilakis, Katharina; Bartling, Mara; Fuchs, Harry;Zitatform
Ornig, Nikola, Mara Bartling, Katharina Vasilakis, Harry Fuchs, Michael Seidel & Reza Shafaei (2024): Untersuchung der Auswirkungen der Neufassung der den Leistungszugang in der Eingliederungshilfe konkretisierenden Verordnung (Vorabevaluation Leistungsberechtigter Personenkreis). (Forschungsbericht / Bundesministerium für Arbeit und Soziales 630), Berlin, 135 S.
Abstract
"Die Vorabevaluation des Entwurfs der „Verordnung über den Leistungszugang in der Eingliederungshilfe“ (VOLE) hat das Ziel, vor Einführung einer neuen Verordnung zu erwartende Veränderungen hinsichtlich des leistungsberechtigten Personenkreises zu untersuchen. Insbesondere soll die VOLE gegenüber der bislang maßgeblichen Eingliederungshilfe-Verordnung (EinglHV) vor dem Hintergrund des Ziels bewertet werden, den Personenkreis dem Grunde nach unverändert zu lassen. Die interdisziplinär angelegte Untersuchung im Auftrag des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS) führte hierfür juristische, medizinische und sozialwissenschaftliche Analysen zusammen. Im Ergebnis wird konstatiert, dass bei Einführung der vorliegenden Fassung der §§ 2 und 4 VOLE weder eine Ausweitung noch eine Einschränkung des beschriebenen Personenkreises zu erwarten ist. Jedoch ist festzuhalten, dass die drei Formulierungsalternativen zu § 3 VOLE in unterschiedlichem Umfang zu einer Ausgrenzung eines Teils des bisher von § 2 EinglHV erfassten Personenkreises führen. Damit die mit der Einführung der neuen medizinischen Oberbegriffe angestrebte Rechtsklarheit und einheitliche Rechtsanwendung erreicht werden kann, bedarf es laut Untersuchung einer Überarbeitung hinsichtlich der Verwendung medizinischer Begriffe." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Supported employment interventions with people who have severe mental illness: Systematic mixed-methods umbrella review (2024)
Patmisari, Emi ; McLaren, Helen ; Orr, Mark; Govindasamy, Sumathi; Huang, Yunong ; Hielscher, Emily ;Zitatform
Patmisari, Emi, Yunong Huang, Mark Orr, Sumathi Govindasamy, Emily Hielscher & Helen McLaren (2024): Supported employment interventions with people who have severe mental illness: Systematic mixed-methods umbrella review. In: PLoS ONE, Jg. 19. DOI:10.1371/journal.pone.0304527
Abstract
"Background/Aims: Primary and review studies show that supported employment interventions showed promise in assisting people with severe mental illness (SMI) in achieving successful employment and health-related outcomes. This umbrella review synthesizes evidence from across review studies on supported employment interventions for individuals with SMI, to identify key findings and implementation challenges in relation to five key outcomes: (1) employment, (2) quality of life, (3) social functioning, (4) clinical/service utilization, and (5) economic outcomes. Methods: A systematic search of eleven databases and registers (CINAHL, Cochrane, EmCare, JBI EBP, ProQuest, PsycINFO, PubMed, Scopus, and Web of Science, and Prospero and Campbell) was conducted to identify meta-analyses and systematic reviews on supported employment interventions for individuals with SMI, peer reviewed and published in English. Quality assessment and data extraction were performed using standardised Joanna Briggs Institute (JBI) tools. A mixed-methods synthesis approach was employed to integrate both quantitative and qualitative evidence. Results: The synthesis of 26 review studies primarily focused on the Individual Placement and Support (IPS) model among various supported employment interventions. Overall, combining supported employment with targeted interventions such as neurocognitive therapy and job-related social skill training showed a positive effect on employment (including job retention) and non-employment outcomes (e.g., health, quality of life, social functioning) relative to standard forms of supported employment for people with SMI. Contextual factors (intervention fidelity, settings, systemic barriers) were important considerations for intervention implementation and effectiveness. Discussion: Significant overlap of primary studies across 26 review studies exposed considerable variations in interpretation and conclusions drawn by authors, raising questions about their reliability. High volume of overlap reporting from the USA on IPS interventions in review studies is likely to have biased perceptions of effectiveness. There is no one-size-fits-all solution for supporting individuals with SMI in obtaining and maintaining employment. Tailoring strategies based on individual needs and circumstances appears crucial to address the complexity of mental health recovery. We propose creating centralized registries or databases to monitor primary studies included in reviews, thus avoiding redundancy." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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WorkWatch: Ein quantitatives, standardisiertes Bedarfsbemessungsinstrument zur Verbesserung der Rechtssicherheit im Rahmen der Eingliederungshilfe zur Teilhabe am Arbeitsleben (2024)
Queri, Silvia;Zitatform
Queri, Silvia (2024): WorkWatch: Ein quantitatives, standardisiertes Bedarfsbemessungsinstrument zur Verbesserung der Rechtssicherheit im Rahmen der Eingliederungshilfe zur Teilhabe am Arbeitsleben. In: Sozialer Fortschritt, Jg. 73, H. 10, S. 725-744. DOI:10.3790/sfo.2024.1439101
Abstract
"Die aktuelle Praxis der gemäß Gesetz an der ICF orientierten Bedarfsbemessung für personale Hilfen im Rahmen der Eingliederungshilfe macht verschiedene Konflikte deutlich, v. a. die fehlende Operationalisierung von Teilhabe in der ICF. Die Entwicklung eines standardisierten, quantitativen Bedarfsbemessungsinstrumentes kann zumindest in einigen Aspekten eine höhere Rechtssicherheit herstellen: a) gleiches Leistungsspektrum für alle b) Transparenz die möglichen Leistungen betreffend c) relationale Leistungszuteilung nach Bedarf bei begrenzten Mitteln d) Ermittlung des Hilfebedarfs anhand eines einfachen Algorithmus. Die notwendige psychometrische Güte (Reliabilität und Validität) konnte für WorkWatch in einer Pilotstudie bereits nachgewiesen werden, weshalb eine Ergänzung des Gesamtplanverfahrens empfohlen wird. Offen bleibt allerdings, ob Teilhabe damit exhaustiv operationalisiert ist und gesellschaftlich-politisch konsentiert werden wird." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Berufliche Rehabilitation in Zeiten der Covid-19-Pandemie (2024)
Zitatform
Rauch, Angela & Nancy Reims (2024): Berufliche Rehabilitation in Zeiten der Covid-19-Pandemie. In: Die Rehabilitation, Jg. 63, H. 5, S. 282-288., 2024-07-10. DOI:10.1055/a-2374-2467
Abstract
"Die Covid-19-Pandemie hat die Akteure der beruflichen Rehabilitation vor neue Herausforderungen gestellt. In der vorliegenden Studie interessieren wir uns für die folgenden Fragen: Wie haben Akteure wie Leistungserbringer beruflicher Rehabilitation (LE) und die Bundesagentur für Arbeit (BA) als Reha-Kostenträger die Covid-19-Pandemie erlebt, welche Prozessänderungen und Verzögerungen sind eingetreten, und welche Auswirkungen hat dies möglicherweise auf die berufliche Rehabilitation der Zukunft? Im Rahmen von leitfadengestützten Expert*inneninterviews haben wir zwischen Juli 2020 und Juli 2021 24 Interviews mit 29 Personen geführt (LE: n=16; BA-Kontext: n=8) und sie zu ihren Erfahrungen während der Covid-19-Pandemie befragt. Die Interviews wurden aufgezeichnet, transkribiert und in MAXQDA kodiert; die Analysen des transkribierten Materials basieren auf einem aus induktiven und deduktiven Kategorien entwickeltem System. Qualifizierungsmaßnahmen mussten aus der Ferne durchgeführt werden. Diese digitalen Möglichkeiten mussten erst geschaffen werden. Die Folge daraus ist, dass auch die berufliche Rehabilitation gezwungen wurde, sich technologisch weiterzuentwickeln, wodurch Chancen (der Maßnahmeerbringung) und Grenzen (z. B. Erwerb sozialer Kompetenzen oder Einschätzung des psychischen Zustands) deutlich wurden. Während der alternativen Maßnahmeerbringung war eine kontinuierliche zusätzliche Betreuung durch die LE unabdingbar, um psychische Krisen einzudämmen, das Verständnis für die Qualifizierungsinhalte zu gewährleisten und Abbrüche zu vermeiden. Ebenso wie Schulen waren auch die Arbeitsagenturen und Jobcenter lange Zeit geschlossen und es fanden weder Reha- noch allgemeine Berufsberatung noch die Beurteilungsverfahren zur Ermittlung des Reha-Bedarfs beim Ärztlichen Dienst/Berufspsychologischen Service statt. Ein Rückgang in den Zugängen zu beruflicher Rehabilitation zeichnet sich schon länger ab, er ist aber insbesondere für 2021/22 vermehrt zu beobachten. Personen aus SGB-II-Haushalten sind möglicherweise stärker betroffen, da es schwieriger für die Agenturen und Jobcenter ist, mit ihnen in Kontakt zu bleiben. Auch wenn die berufliche Rehabilitation einen großen digitalen Schub erfahren hat, haben die Erfahrungen aus der Pandemie gezeigt, dass vor allem für junge Menschen und Personen mit psychischen Behinderungen Maßnahmen in Präsenzformaten mit sozialen Kontakten wichtig sind. Dennoch muss die berufliche Rehabilitation sich mit der Arbeitswelt verändern, um zu verhindern, dass Menschen mit Behinderungen (weiter) abgehängt werden." (Autorenreferat, IAB-Doku, © Thieme Verlag)
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Bedingungen für gelingende berufliche Reha-Verläufe von Menschen mit psychischen Erkrankungen aus der Perspektive verschiedener Akteure (2024)
Zitatform
Reims, Nancy, Silke Tophoven & Angela Rauch (2024): Bedingungen für gelingende berufliche Reha-Verläufe von Menschen mit psychischen Erkrankungen aus der Perspektive verschiedener Akteure. In: Zeitschrift für Sozialreform, Jg. 70, H. 3, S. 1-25., 2024-07-07. DOI:10.1515/zsr-2024-0006
Abstract
"Menschen mit psychischen Erkrankungen sind mit besonderen Herausforderungen bei der Integration und Reintegration in den Arbeitsmarkt konfrontiert. Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben (LTA) sollen dabei unterstützen. Der vorliegende Beitrag blickt auf die Situation von Menschen mit psychischen Erkrankungen in LTA der Bundesagentur für Arbeit aus verschiedenen Perspektiven. Auf Grundlage von qualitativen Interviews mit Tätigen bei Leistungserbringern, in Agenturen für Arbeit und Jobcentern sowie von beruflichen Rehabilitand*innen mit psychischen Erkrankungen selbst werden Gelingensbedingungen für ihre berufliche Rehabilitation und Arbeitsmarktintegration auf verschiedenen Ebenen herausgearbeitet. Mehr Individualität und Flexibilität in der Maßnahmeerbringung, eine kontinuierliche Betreuung und der Faktor Zeit, z. B. durch einerseits zu lange Wartezeiten und andererseits zu wenig Zeit in der Klärungsphase (Diagnostik, Assessment), im Rehabilitationsprozess und für die Nachsorge, stellen sich dabei als zentral heraus." (Autorenreferat, IAB-Doku, © De Gruyter)
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Gelingensbedingungen für berufliche Reha-Verläufe von Menschen mit psychischen Erkrankungen (2024)
Zitatform
Reims, Nancy, Angela Rauch & Silke Tophoven (2024): Gelingensbedingungen für berufliche Reha-Verläufe von Menschen mit psychischen Erkrankungen. In: (2024): 33. Rehabilitationswissenschaftliches Kolloquium: Deutscher Kongress für Rehabilitationsforschung "Nachhaltigkeit und Teilhabe: ökologisch - ökonomisch - sozial" vom 18. bis 20. März 2024 in Bremen.
Abstract
"Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben (LTA) werden weiterhin stark von Menschen mit psychischen Erkrankungen oder Behinderungen (MmpB) in Anspruch genommen. Im Jahresdurchschnitt 2022 erhielten 52.969 Personen eine Anerkennung als berufliche*r Rehabilitand*in bei der Bundesagentur für Arbeit (BA) mit dem Ziel einer beruflichen Erst- oder Wiedereingliederung. Bei 30% dieser Personen wird eine psychische Behinderung als (Haupt-)Grund für die Inanspruchnahme dokumentiert (Statistik der Bundesagentur für Arbeit 2023). Hinzu kommen Menschen mit anderen Krankheitsbildern, die zusätzlich eine psychische Erkrankung aufweisen oder entwickeln. Um die MmpB gezielt beim Zugang zum ersten Arbeitsmarkt zu unterstützen, gibt es besondere Einrichtungen wie die Beruflichen Trainingszentren (BTZ) und die Einrichtungen für die Rehabilitation psychisch kranker Menschen (RPK). Aber auch bei anderen Leistungserbringern beruflicher Rehabilitationsleistungen (LE) finden sich MmpB - mit steigender Tendenz. In einer Befragung von LE sehen 57% in dem gestiegenen Anteil von MmpB eine bedeutende Herausforderung für ihre Arbeit (Reims et al., 2020). Zudem zeigt sich, dass trotz eines umfangreichen Maßnahmeportfolios und behinderungsspezifischer Herangehensweisen seltener eine (nachhaltige) Wiedereingliederung in den allgemeinen Arbeitsmarkt erreicht wird (Reims, Tophoven 2018). So stellt sich die Frage: Was sind aus der Perspektive von Expert*innen bei LE und MmpB selbst sowie Kostenträgern Gelingensbedingungen für erfolgreiche Reha-Verläufe und nachhaltige Übergänge in den Arbeitsmarkt bei MmpB?" (Textauszug, IAB-Doku)
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Wirkungskontrolle in der Eingliederungshilfe - auf dem Weg zur Wirkungsmessung (2024)
Riecken, Andrea; Lohmann, Anne;Zitatform
Riecken, Andrea & Anne Lohmann (2024): Wirkungskontrolle in der Eingliederungshilfe - auf dem Weg zur Wirkungsmessung. In: Nachrichtendienst des Deutschen Vereins für öffentliche und private Fürsorge, Jg. 103, H. 8, S. 347-353.
Abstract
"Wirkungskontrolle erfordert die Quantifizierung von Informationen und eine in die Bedarfsermittlung integrierte Wirkungsmessung. Mit dem WIM-EGH wird ein Instrument zur integrierten Wirkungsmessung in seinen Grundzügen vorgestellt, das eine dialogbasierte Datenerfassung und verringerte Dokumentationsaufwände forciert." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Effectiveness of a three-component intervention supporting unemployed individuals with mental health issues in their job search and mental health recovery (3for1): study protocol of a non-randomized controlled study (2024)
Schlachter, Svenja ; Rüsch, Nicolas ; Junne, Florian ; Gündel, Harald ; Martus, Peter ; Nischk, Daniel ; Gralla, Maria ; von Wietersheim, Jörn ; Baxendale, Maximilian ; Pumptow, Marina; Erschens, Rebecca ; Adam, Sophia Helen ; Gantner, Melanie; Mehler, Miriam ;Zitatform
Schlachter, Svenja, Sophia Helen Adam, Maximilian Baxendale, Melanie Gantner, Maria Gralla, Florian Junne, Peter Martus, Miriam Mehler, Daniel Nischk, Marina Pumptow, Rebecca Erschens, Harald Gündel, Nicolas Rüsch & Jörn von Wietersheim (2024): Effectiveness of a three-component intervention supporting unemployed individuals with mental health issues in their job search and mental health recovery (3for1): study protocol of a non-randomized controlled study. In: BMC public health, Jg. 24, H. 1. DOI:10.1186/s12889-024-20323-0
Abstract
"Background: There is a vicious cycle between unemployment and mental health issues. Unemployed individuals with mental health issues require individualized support at multiple levels in order to promote their mental health, and obtain and retain employment. The 3for1-intervention program aims to provide such support with three components (short-term psychotherapy, job coaching based on the Individual Placement and Support approach, and peer support). This study protocol outlines how the effectiveness of this three-component intervention program in terms of re-employment, mental health, and psychosocial outcomes will be evaluated. Methods: The 3for1-intervention program will be evaluated with a non-randomized controlled trial design in a multi-center study. 500 eligible participants aged between 18 and 60 years from six job centers in Southern Germany will be allocated to a control group or an intervention group. Allocation is time-based, with the control group being recruited first, followed by recruitment of the intervention group. The control group will receive treatment as usual, whereas the intervention group will receive treatment as usual as well as access to the three intervention components over a period of 12 months. Assessment will be conducted at baseline (t0), and 12 (t1) and 18 (t3) months later. The primary outcome will be the proportion of participants who are in employment subject to social insurance contributions at t1. Differences between control and intervention group will be tested with logistic regression analysis, controlling for relevant covariates. Analyses of secondary outcomes will relate to group differences regarding re-employment, health and well-being, social integration, help-seeking, and self-stigma at t1 and t2, applying logistic regression analysis or analysis of covariance. Additionally, usage of health services will be measured to evaluate the intervention program’s cost effectiveness. Discussion: The 3for1-intervention aims to improve employability and mental health outcomes of a vulnerable population with high need for assistance. Improvements for this population would benefit the German welfare state as well. This study could provide valuable insights into the feasibility, implementation, and sustainability of this individualized, multi-level support program within German job centers. Trial registration: This trial is registered with the German Clinical Trials Register: DRKS00029002 (registered on 11 May 2022)." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Berufsförderungswerke in Deutschland: Nachhaltige Wiederherstellung der Beschäftigungsfähigkeit auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt (2024)
Scholl, Diana;Zitatform
Scholl, Diana (2024): Berufsförderungswerke in Deutschland. Nachhaltige Wiederherstellung der Beschäftigungsfähigkeit auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt. In: Die Berufliche Rehabilitation, Jg. 38, H. 3, S. 30-38.
Abstract
"Die Berufsförderungswerke (BFW) in Deutschland sind eine zentrale Säule des deutschen Rehabilitationssystems. Die im Bundesverband Deutscher Berufsförderungswerke e.V. vernetzten 28 Berufsförderungswerke begleiten entsprechend ihres im Sozialgesetzbuch IX verankerten Auftrags derzeit bundesweit über 15.000 Menschen auf ihrem Weg zurück in das Arbeitsleben - und dies ganzheitlich und individuell. Das Leistungsspektrum ist breit gefächert und orientiert sich an den Anforderungen des Arbeitsmarktes. Die Berufsförderungswerke bieten Menschen, die durch Unfall, Krankheit oder Behinderung ihre Erwerbsfähigkeit verloren haben oder absehbar verlieren werden, die Chance auf eine nachhaltige Wiedereingliederung in den allgemeinen Arbeitsmarkt. Sie stehen im Zeichen des Prinzips "Rehabilitation vor Rente" und unterstützen die Betroffenen darin, ihre berufliche Zukunft aktiv zu gestalten. Doch wie genau funktionieret die Arbeit der Berufsförderungswerke, und wie gelingt die Wiedereingliederung chronisch kranker Menschen oder von Menschen mit Behinderung? Welchen Beitrag leisten die Berufsförderungswerke damit für die Fachkräftesicherung in Deutschland?" (Textauszug, IAB-Doku, © Lambertus-Verlag)
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A Mega-Ethnography of Qualitative Meta-Syntheses on Return to Work in People with Chronic Health Conditions (2024)
Schwarz, Betje ; Reims, Nancy ; Heyme, Rebekka; Streibelt, Marco ; Kardoff, Ernst von; Banaschak, Hannes ; Kardoff, Ernst von; Bethge, Matthias ;Zitatform
Schwarz, Betje, Hannes Banaschak, Rebekka Heyme, Ernst von Kardoff, Ernst von Kardoff, Nancy Reims, Marco Streibelt & Matthias Bethge (2024): A Mega-Ethnography of Qualitative Meta-Syntheses on Return to Work in People with Chronic Health Conditions. In: Die Rehabilitation, Jg. 63, H. 01, S. 39-50., 2023-06-19. DOI:10.1055/a-2129-2731
Abstract
"Um zusätzlich zu quantitativen Meta-Analysen und über einzelne Erkrankungsgruppen hinaus übergreifende Erkenntnisse zur beruflichen Wiedereingliederung (Return to Work, RTW) zu gewinnen, wurde eine Zusammenstellung der Ergebnisse qualitativer Meta-Synthesen (QMS) vorgenommen. Ziel war die Erarbeitung eines generischen RTW-Modells sowie daraus resultierender Empfehlungen für die Rehabilitationspraxis. Grundlage bildete eine systematische Literaturrecherche in PubMED, Epistemonikos, CENTRAL und PsycARTICLES zur Identifizierung thematisch einschlägiger QMS, die zwischen 2000 und 2021 veröffentlicht wurden. Die Synthese erfolgte auf der Basis des Ansatzes von Noblit und Hare. 19 QMS (muskuloskelettale Erkrankungen/chronischer Schmerz: 5, erworbene Hirnschädigung: 4, psychische Erkrankungen: 2, Querschnittlähmung: 1 und gemischte Gruppen: 3) wurden final in die Analyse einbezogen. Im systematischen Vergleich und der wechselseitigen Übersetzung der einzelnen Ergebnisse konnten wir eine Reihe übergreifender Themen/Konzepte identifizieren, die die Grundlage für 4 RTW-Prinzipien und ein generisches RTW-Modell bildeten. Der RTW ist als multifaktorieller und hochgradig interaktiver Prozess mit vielen Beteiligten anzusehen, der in eine individuelle Lebens- und Arbeitsgeschichte sowie in einen sozialen und gesellschaftlichen Kontext eingebettet ist. Er verläuft parallel zu und in Wechselwirkung mit dem Prozess der Krankheitsbewältigung und der Neuausrichtung der eigenen Identität. Neben den Symptomen und Folgen der Krankheit, den individuellen Bewältigungsstrategien und der Motivation zur Wiedereingliederung werden der Verlauf und der Erfolg der Wiedereingliederung stark von der Anpassungsfähigkeit des Arbeitsumfelds und der sozialen Unterstützung im privaten und im Arbeitsleben beeinflusst. Der RTW ist kein Problem des Einzelnen, sondern immer auch eine Angelegenheit des sozialen Gefüges und erfordert einen ganzheitlichen, personenzentrierten und systemischen Ansatz sowie eine alle Beteiligten und deren Interessen koordinierende Instanz." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Dem Übergangsmanagement von Schule – Beruf zum Trotz – Herausforderungen der Integration von benachteiligten Jugendlichen in den Ausbildungs- und Arbeitsmarkt (2024)
Seib, Jessica Denise; Laubenstein, Désirée; Laubenstein, Désirée;Zitatform
Seib, Jessica Denise & Désirée Laubenstein (2024): Dem Übergangsmanagement von Schule – Beruf zum Trotz – Herausforderungen der Integration von benachteiligten Jugendlichen in den Ausbildungs- und Arbeitsmarkt. In: T. Middendorf & A. Parchow (Hrsg.) (2024): Junge Menschen in prekären Lebenslagen, S. 252-262.
Abstract
"In der dargestellten Analyse zur Situation benachteiligter Jugendlicher im Übergangsmanagement Schule–Beruf erscheint unbestritten, dass diese Gruppe(n) von Jugendlichen von individuellen und kontinuierlichen Gesprächen innerhalb der Berufsorientierung langfristiger profitieren, weil diese verschiedene Selbstreflexionsprozesse anstoßen und zur Bildung eines beruflichen Narrativs führen. Diese Gespräche können integraler Bestandteil sowohl der Berufsorientierung als auch der Ausbildungsvorbereitung sein. Hierdurch kann ein längerer, konstanter Zeitraum zur beruflichen Perspektiveröffnung ermöglicht werden als es beispielsweise einmalige Angebote wie Potenzialanalyse oder Kompetenzfeststellungsverfahren vermögen. Die Inhalte können zudem die übergeordneten Themen von Persönlichkeitsentwicklung, berufliche Visionen und Berufswahl, aber auch praktische Herausforderungen im Rahmen von Ausbildungsplatzsuche und Bewerbungsverfahren sowie individuelle Herausforderungen und persönliche Schwierigkeiten beim Übergang Schule–Ausbildung/Beruf der Jugendlichen behandeln und damit die Themen der Übergangsbegleitung des KaoA-Konzepts abdecken (vgl. MAGS NRW 2020, S. 87). Im Rahmen dieses begleiteten Berufsfindungsprozesses wäre jedoch neben sprachlichen Angebotsstrukturen über weitere Darstellungsformen für benachteiligte Jugendliche zur Performanz ihrer berufsbezogenen Kompetenzen, beruflichen Interessen und Wünsche nachzudenken, da sich gerade rein verbale Reflexionsprozesse aufgrund eingeschränkter Ausdrucksmöglichkeiten als Barriere für diese Jugendlichen erweisen können. In diesem Zusammenhang wäre eine Kombination aus einem Kollaborationsboard in leichter Sprache mit vielfältigen Visualisierungen vorstellbar, auf dem Schüler*innen selbstständig ihre Dokumente sammeln und über diese mit den jeweiligen Akteur*innen, z. B. Lehrkräften, Schulsozialarbeiter*innen, Berufsbegleiter*innen oder Berufsberater*innen, die die Schüler*innen selbst einladen, ins Gespräch kommen. Ein multimodales Portfolioinstrument würde es den Jugendlichen nicht nur ermöglichen individuelle berufliche Interessen zu dokumentieren, sondern selbstinitiierte Performanzen in Form von Videoclips, Pitches oder digitalen Dokumentationen zu erstellen, die eine alternative, aussagekräftige Präsentationsform, auch für potenzielle Arbeitgeber*innen, darstellt und damit eine berufliche Anschlussperspektive für benachteiligte Jugendliche bieten könnte." (Textauszug, IAB-Doku, © Beltz Juventa)
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Inklusion in Arbeit (2024)
Zitatform
Stache, Stefan & Felix Welti (2024): Inklusion in Arbeit. In: Sozialer Fortschritt, Jg. 73, H. 8-9, S. 599-615. DOI:10.3790/sfo.2024.1445004
Abstract
"In order to understand why and how exclusionary logics of action are effective or shift at legal-institutional interfaces, the article discusses that everyday logics and, consequently, biographical and legal disadvantages of disabled people do not only arise due to external structures or attitudes, but also due to specific field logics and patterns of perception, evaluation and action. The latter in turn also structure everyday actions. After an exemplary look at disadvantageous patterns of action and structures in vocational training transitions in Germany, we ask how Bourdieu’s Habitus and field theory can contribute to a deeper understanding of everyday company practices towards people with disabilities." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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33. Rehabilitationswissenschaftliches Kolloquium: Deutscher Kongress für Rehabilitationsforschung "Nachhaltigkeit und Teilhabe: ökologisch - ökonomisch - sozial" vom 18. bis 20. März 2024 in Bremen (2024)
Zitatform
(2024): 33. Rehabilitationswissenschaftliches Kolloquium. Deutscher Kongress für Rehabilitationsforschung "Nachhaltigkeit und Teilhabe: ökologisch - ökonomisch - sozial" vom 18. bis 20. März 2024 in Bremen. (DRV-Schriften 130), Berlin, 588 S.
Abstract
"Die Rehabilitation beschäftigt sich per se damit, wie Menschen ihre Ressourcen einsetzen können, um trotz chronischer Erkrankungen und damit einhergehender Beeinträchtigungen wieder am gesellschaftlichen Leben teilhaben zu können. Hierfür stellen wir qualitativ hochwertige, mithin effektive Leistungen und Prozesse bereit und entwickeln uns und unser Leistungsangebot kontinuierlich weiter. Immer orientiert an möglichst guten und nachhaltigen Ergebnissen aus der Wissenschaft. Damit leistet die Rehabilitation in all ihren Facetten – medizinisch, beruflich und sozial – einen wichtigen Beitrag zur sozialen Absicherung und zum sozialen Frieden in unserer Gesellschaft. Für eine lebenswerte Zukunft müssen jedoch soziale, ökonomische und ökologische Nachhaltigkeitsziele miteinander in Einklang gebracht werden. Daher soll es in diesem Jahr darum gehen, einer der größten Herausforderungen unserer Zeit zu begegnen: dem Klimawandel und der Erkenntnis, dass unsere Ressourcen begrenzt sind. Wir möchten uns mit der sozial-ökologischen Transformation beschäftigen und mit der Frage, wie wir mit den verfügbaren Ressourcen nachhaltig umgehen und was wir, was unser Rehabilitationssystem hierfür tun kann. Aber welche Rolle besitzt das Reha-System hier? Was können die einzelnen Akteurinnen und Akteure tun? Geht es um die Einhaltung gesetzlicher Vorgaben zum Umweltschutz, um die Verbesserung der Öko-Bilanz unserer Organisationen und Einrichtungen? Tun wir nicht bereits genug, wenn wir unseren Beitrag zur sozialen Gerechtigkeit in Deutschland leisten? Oder geht es angesichts der wohl größten globalen Bedrohung um mehr als „nur“ die Konzentration auf die eigenen, gesetzlich vorgeschriebenen Aufgaben?" (Textauszug, IAB-Doku)
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Nachteilsausgleich in der Berufsbildung: Schlüssel und Stellschraube für Inklusion und Fachkräftequalifizierung: Aktuelle Erkenntnisse und Handlungsempfehlungen (2024)
Vollmer, Kirsten;Zitatform
Vollmer, Kirsten (2024): Nachteilsausgleich in der Berufsbildung: Schlüssel und Stellschraube für Inklusion und Fachkräftequalifizierung. Aktuelle Erkenntnisse und Handlungsempfehlungen. (BIBB Fachbeiträge zur beruflichen Bildung / Bundesinstitut für Berufsbildung), Bonn, 42 S.
Abstract
"Der Fachbeitrag stellt den Nachteilsausgleich in der Berufsbildung als Schlüssel und Stellschraube zur Inklusion behinderter Menschen und zur Fachkräftequalifizierung vor. Grundlegende Ausführungen zur rechtlichen Verankerung des Anspruchs auf Nachteilsausgleich in Grundgesetz, VN-Konvention für die Rechte von Menschen mit Behinderung, Berufsbildungsgesetz und Handwerksordnung rücken die zuständigen Stellen in der Berufsbildung als wesentliche Akteure ins Blickfeld. Dazu werden ausgewählte Ergebnisse eines aktuellen BIBB-Projekts zur Umsetzung der berufsbildungsgesetzlichen Vorgaben zum Nachteilsausgleich in der Berufsbildungspraxis und daraus abgeleitete Schlussfolgerungen und Handlungsempfehlungen für die Berufsbildungspolitik und Berufsbildungspraxis präsentiert." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Durch den Reha-Dschungel: Junge Menschen mit psychischer Erkrankung auf dem Weg in Ausbildung und Beruf – Herausforderungen für die Soziale Arbeit (2024)
Zick-Varul, Matthias; Keller, Silvia;Zitatform
Zick-Varul, Matthias & Silvia Keller (2024): Durch den Reha-Dschungel: Junge Menschen mit psychischer Erkrankung auf dem Weg in Ausbildung und Beruf – Herausforderungen für die Soziale Arbeit. In: T. Middendorf & A. Parchow (Hrsg.) (2024): Junge Menschen in prekären Lebenslagen, S. 205-215.
Abstract
"Auch in Zeiten des Fachkräftemangels und unbesetzter Ausbildungsplätze bleibt der Zugang zu und Verbleib in Ausbildung und Beruf für junge Menschen mit psychischer Erkrankung besonders schwer. Im Folgenden werden wir – basierend unter anderem auf Erträgen aus dem Projekt Work4Psy1 – bestehende Hürden und Hindernisse darstellen sowie die Rolle der Sozialen Arbeit im Vorfeld von und in Begleitung während der beruflichen Unterstützung durch die Arbeitsagentur skizzieren." (Autorenreferat, IAB-Doku, © Beltz Juventa)
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Ausbildung junger Menschen mit Behinderungen: Alles inklusiv? (2024)
Zitatform
(2024): Ausbildung junger Menschen mit Behinderungen: Alles inklusiv? (Arbeitsmarkt aktuell 2024,04), Berlin, 20 S.
Abstract
"Nach Berechnungen des DGB lag der Anteil an inklusiven Maßnahmen für junge behinderte Menschen bei der BA im Jahr 2023 bei 17 Prozent. Er ist seit der Unterzeichnung der UN-Behindertenrechtskonvention in 2009 nur leicht gestiegen. Im Jahr 2009 lag der Anteil der inklusiven Ausbildung bei 15 Prozent. Die Zahl schwerbehinderter Azubis in betrieblicher Ausbildung ist ebenfalls gestiegen, von 6.356 in 2009 auf zuletzt 7.975 in 2022. Der Trend ist umso deutlicher, da die Zahl der Auszubildenden insgesamt in den letzten Jahren gesunken ist. Der Anteil von schwerbehinderten Azubis an allen Azubis hat sich damit von 0,4 Prozent auf 0,7 Prozent erhöht. Junge Menschen mit Behinderungen haben deutlich bessere Chancen auf eine Beschäftigung, wenn sie im Unternehmen ausgebildet werden. Mit 74 Prozent lag die Eingliederungsquote im Jahr 2023 nach einer begleiteten betrieblichen Ausbildung deutlich über der Eingliederungsquote nach einer außerbetrieblichen Ausbildung (65 %) oder einer Ausbildung im Berufsbildungswerk (60 %). Generell haben sich die Eingliederungsquoten aller Instrumente im Zeitverlauf verbessert, was erfreulich ist. Dies kann durch eine zielgenauere Ausgestaltung der Instrumente, eine bessere Vermittlung im Anschluss an die Ausbildung und auch durch einen aufnahmefähigeren Arbeitsmarkt bedingt sein. Aus Sicht des DGB kann und muss der Anteil inklusiver Ausbildung jedoch weiter steigen. Hierfür sind insbesondere individuellere Förder- und Unterstützungsmöglichkeiten notwendig sowie barrierefreie Berufsschulen. Auch der UN-Fachausschuss kritisiert die schleppende Umsetzung der UNBRK in den Bereichen Schule, Ausbildung und Arbeitsmarkt in Deutschland deutlich. Es ist deshalb unbedingt notwendig, dass die Bundesregierung unter Einbeziehung von Behindertenverbänden und Gewerkschaften verbindliche Zielmarken setzt, um die Teilhabe von Menschen mit Behinderungen in diesen Bereichen zügiger voranzubringen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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The Labor Market Effects of Disability Benefit Loss (2023)
Zitatform
Bíró, Anikó, Cecília Hornok, Judit Krekó, Daniel Prinz & Ágota Scharle (2023): The Labor Market Effects of Disability Benefit Loss. (CERS-IE working papers 2023,19), Budapest, 38 S.
Abstract
"Disability benefits are costly and tend to reduce labor supply. While costs can be reduced by careful targeting, correcting past eligibility rules or assessment procedures may entail welfare costs. We study a major reform in Hungary that reassessed the health and working capacity of a large share of beneficiaries. Leveraging age and health cutoffs in the reassessment, we estimate employment responses to loss or reduction of benefits. We find that among those who left disability insurance due to the reform, 57% were employed in the primary labor market and 38% had neither employment nor benefit income. The consequences of leaving disability insurance sharply differed by pre-reform employment status. 62% of those without pre-reform employment did not work after exiting disability insurance, whereas this ratio was only 14% for those who had some employment in the pre-reform year. The gains of the reform in activating beneficiaries were small and strongly driven by pre-reform employment status. This points to the importance of combining financial incentives with broader labor market programs that increase employability." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Disability and Labor Market Performance (2023)
Zitatform
Collischon, Matthias, Karolin Hiesinger & Laura Pohlan (2023): Disability and Labor Market Performance. (IZA discussion paper / Forschungsinstitut zur Zukunft der Arbeit 16100), Bonn, 54 S.
Abstract
"This paper analyzes the individual-level effects of disability onset on labor market outcomes using novel administrative data from Germany. Combining propensity score matching techniques with an event-study design, we find lasting negative impacts on employment and wages. One important mechanism is transitions to nonemployment after disability onset: newly disabled individuals' probability of becoming nonemployed increases by 10 percentage points after one year and by 15 percentage points after five years relative to that of the control group. For those who stay in employment, working part-time and switching to less physically or psychosocially demanding jobs are important adjustment paths. The negative labor market effects of disability onset are more pronounced for severely disabled, older and low-skilled individuals." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Disability and Employment Policy in Canada: National Policy Variation for Working Age Individuals (2023)
Zitatform
Dinan, Shannon & Normand Boucher (2023): Disability and Employment Policy in Canada: National Policy Variation for Working Age Individuals. In: Journal of Social Policy, Jg. 52, S. 719-739. DOI:10.1017/S0047279421000878
Abstract
"This article analyses and compares disability policies for working-age individuals in Canada with a focus on the mode of policy provision and type of measure to determine the degree to which direct funding is used in this country. To consider policy diversity in this federal system, policies are compared using a mixed-methods approach. Using quantitative methods, federal, provincial and territorial policies are first compared using hierarchical cluster analysis. This provides evidence of three distinct clusters in Canada according to policy provision and measure type. In a second, qualitative analysis, the disability strategies of four provinces’ (British Columbia, Ontario, Newfoundland and Labrador and Quebec) are compared, to determine over arching policy orientations. Findings indicate that policy provision in Canada largely favours money over services. Furthermore, most provinces emphasize either health or integration measures over substantive measures. Despite these commonalities, significant variation persists across Canada. This extends to poverty and disability reduction strategies with two of the four provinces having a broader orientation while the other two provinces focus specifically on employment as a means of social inclusion. The article concludes with a discussion on the state of employment policies for individuals with a disability in Canada." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Is Supported Employment Effective for Young Adults with Disability Pension?: Evidence from a Swedish Randomized Evaluation (2023)
Zitatform
Fogelgren, Mattias, Petra Ornstein, Magnus Rödin & Peter Skogman Thoursie (2023): Is Supported Employment Effective for Young Adults with Disability Pension?: Evidence from a Swedish Randomized Evaluation. In: The Journal of Human Resources, Jg. 58, H. 2, S. 452-487. DOI:10.3368/jhr.58.4.0319-10105R2
Abstract
"This paper reports results from a large-scale randomized experiment evaluating whether a supported employment rehabilitation intervention strategy can improve labor market opportunities for young adults on disability pension better than regular vocational rehabilitation. The supported employment intervention utilizes a caseworker as back-up for the individual during training to reduce employers' risks when hiring an individual with unclear productivity. In total, 1,062 individuals were randomly assigned between interventions. The main results show that 18 months after the start of the project, participants with supported employment have work rates that are approximately 10 percentage points higher than participants who received regular rehabilitation." (Author's abstract, IAB-Doku, © the Board of Regents of the University of Wisconsin System) ((en))
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European comparative data on persons with disabilities: Equal opportunities, fair working conditions, social protection and inclusion, health analysis and trends - Data 2021 (2023)
Grammenos, Stefanos;Zitatform
Grammenos, Stefanos (2023): European comparative data on persons with disabilities. Equal opportunities, fair working conditions, social protection and inclusion, health analysis and trends - Data 2021. Brussels, 218 S. DOI:10.2767/747690
Abstract
"As noted, in the framework for the Strategic Plan 2020-2024, the DG Employment, Social Affairs and Inclusion defined a set of impact indicators which are relevant to the socio-economic field. Furthermore, the recovery and resilience plans12 ought to identify relevant indicators to monitor the contribution of the Facility to the reduction of disparities. The indicators can be selected from among those regularly used to report on cohesion policy overall, such as: the unemployment and employment rate, including youth unemployment and employment, the EU social scoreboard and indicators on the performance of education and training systems. In the Macroeconomic Imbalance Procedure scoreboard, auxiliary indicators include: employment; long-term unemployment rate; activity rate; youth unemployment rate; young people neither in employment nor in education and training; people at risk of poverty or social exclusion; people at risk of poverty after social transfers; severely materially deprived people; and people living in households with very low work intensity. The next harmonised benchmark revisions are planned for 2024. It is important to assess the situation of persons with disabilities in relation to these quantitative indicators. The indicators ought to identify any gap between persons with and without disabilities and reveal any convergence or divergence in relation to the targets. An increasing gap or divergence ought to signal the need for new initiatives. In its capacity, EDE presents and analyses data in order to understand and illustrate the situation of persons with disabilities in Europe. This statistical analysis could be used as an instrument to monitor the effectiveness of national and European policies; assess the situation of persons with and without disabilities; and identify areas where the gap between persons with and without disabilities is decreasing (or increasing)." (Text excerpt, IAB-Doku) ((en))
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Evaluation der Ergänzenden unabhängigen Teilhabeberatung (2023)
Heimer, Andreas; Kievelitz, Niclas; Ludwig, Lätizia; Jordan, Micah; Deutschmann, Christian; Resnischek, Christina; Wansing, Gudrun; Schütz, Holger ; Czichon, Jan-Felix; Fiedler, Maurice; Braukmann, Jan; Maetzel, Jakob; Harand, Julia; Frankenbach, Patrick;Zitatform
Wansing, Gudrun, Jan Braukmann, Jan-Felix Czichon, Christian Deutschmann, Maurice Fiedler, Patrick Frankenbach, Jakob Maetzel, Julia Harand, Lätizia Ludwig & Christina Resnischek (2023): Evaluation der Ergänzenden unabhängigen Teilhabeberatung. (Forschungsbericht / Bundesministerium für Arbeit und Soziales 620), Berlin ; Bonn ; Düsseldorf, 198 S.
Abstract
"Im Jahr 2018 startete die modellhafte Einführung der Ergänzenden unabhängigen Teilhabeberatung (EUTB®) nach § 32 Neuntes Buch Sozialgesetzbuch (SGB IX). Mit ihr wurden rund 500 Angebote in ganz Deutschland gefördert, in denen Menschen mit Behinderungen und ihre Angehörigen über Fragen der Rehabilitation und Teilhabe informiert und beraten werden. Die wissenschaftliche Begleitung der EUTB® adressiert grundsätzliche Fragen zu den Umsetzungs- und Wirkungsbedingungen der EUTB®. Ihre Ergebnisse zeigen, dass es der EUTB® auftragsgemäß gelungen ist, ein breit akzeptiertes Informations- und Beratungsangebot zu entwickeln, das die vorhandene Beratungsinfrastruktur im Bereich Rehabilitation und Teilhabe ergänzt. Im Zuge ihrer Etablierung konnte für die EUTB® - in der Regie der Fachstelle Teilhabeberatung – ein umfassendes System der Qualifizierung und Qualitätssicherung entwickelt werden, so dass zum Ende der Förderphase einheitliche Qualitätsstandards für die Beratung vorliegen und weiterentwickelt werden können. Die Zufriedenheit der Ratsuchenden mit der Beratung durch die EUTB® ist hoch. Die Klärung ihrer Anliegen und die Erreichung der wichtigsten Ziele gelingen nach ihrer Selbsteinschätzung häufig. Damit kann die EUTB® nachweislich zur Stärkung der Selbstbestimmung und gesellschaftlichen Teilhabe der Ratsuchenden beitragen. Die Beratung von Betroffenen für Betroffen als "Peer-Beratung" trägt zu einer wesentlichen Unterstützung des Angebots bei." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Return to work after medical rehabilitation in Germany: influence of individual factors and regional labour market based on administrative data (2023)
Hetzel, Christian ; Kaluscha, Rainer; Kranzmann, Angela; Mitschele, Anke; Leinberger, Sarah ; Schmidt, Nadine ;Zitatform
Hetzel, Christian, Sarah Leinberger, Rainer Kaluscha, Angela Kranzmann, Nadine Schmidt & Anke Mitschele (2023): Return to work after medical rehabilitation in Germany: influence of individual factors and regional labour market based on administrative data. In: Journal for labour market research, Jg. 57. DOI:10.1186/s12651-023-00330-1
Abstract
"The influence of both individual factors and, in particular, the regional labour market on the return to work after medical rehabilitation is to be analyzed based on comprehensive administrative data from the German Pension Insurance and Employment Agencies." (Author's abstract, IAB-Doku, © Springer-Verlag) ((en))
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Literaturhinweis
European Semester 2022-2023 country fiche on disability equality: Germany: with comparative data Annex provided by EDE (2023)
Zitatform
Hirschberg, Marianne & Felix Welti (2023): European Semester 2022-2023 country fiche on disability equality: Germany. With comparative data Annex provided by EDE. Luxembourg: Publications Office of the European Union, 46 S. DOI:10.2767/50356
Abstract
"The participation of persons with disabilities in the labor market in Germany is still low and unemployment is high in comparison to other groups. More than 300 000 persons with disabilities are employed in sheltered workshops. They do not have full labor rights, in particular there is no minimum wage, but a reform of sheltered workshop payments has been announced. Their transition rate to the general labor market is very low. There are efforts to increase transition options to the general labor market through the budget for work and the budget for vocational training and through supported employment and single contact units for employers. Still, the effectiveness of these efforts has to be improved. A quota system with a levy for non-compliance is in force. However, many enterprises fail to employ 5 % of persons with severe disabilities as required. The coalition parties in the new Government have announced a rise in the levy for enterprises which do not employ any persons with severe disabilities. A general right to reasonable workplace accommodation and effective workplace accessibility regulations are still lacking. (...) Recent reforms of healthcare and rehabilitation will improve accessibility and specialised services. However, these efforts have not yet been successful enough. A national action plan for an inclusive, accessible and diverse healthcare system has been announced. The division between the public and private health insurance systems is still a problem for persons with disabilities. Equal access and non-discrimination in private health insurance are not properly regulated. Pensions for people with a reduced earning capacity are often insufficient to guarantee a minimum living standard. Recent reforms from 2014 to 2019 have only supported new pensioners. An additional reform will now also increase pensions for those who were pensioners with reduced earning capacity before 2014. The Federal Participation Law of 2018 and 2020 aimed to support deinstitutionalisation. However, there are still disadvantages, especially for people who need long-term care. (...) A completely inclusive school system has still not been achieved. Reforms in the Länder include responsibility to close special schools and to invest in inclusive schools but they are proceeding very slowly. Reasonable accommodation and accessibility in the educational system are still inadequate. (...) The National Reform Program (NRP) 2022 focuses on work transition programs, including single contact points for employers and innovative rehabilitation programs. The NRP 2022 includes a national accessibility programme, which is oriented towards accessible mobility, housing, healthcare and private life." (Text excerpt, IAB-Doku) ((en))
Weiterführende Informationen
Gesamtbericht: European Semester 2022 - mainstreaming disability equality -
Literaturhinweis
Wird die betriebliche Berufsausbildung und Beschäftigung in einer digitalisierten Welt inklusiver?: Aus- und Nebenwirkungen der Digitalisierung für Menschen mit Behinderung auf dem ersten Arbeitsmarkt (2023)
Hähn, Katharina;Zitatform
Hähn, Katharina (2023): Wird die betriebliche Berufsausbildung und Beschäftigung in einer digitalisierten Welt inklusiver? Aus- und Nebenwirkungen der Digitalisierung für Menschen mit Behinderung auf dem ersten Arbeitsmarkt. In: A. Wilmers, M. Achenbach & C. Keller (Hrsg.) (2023): Bildung im digitalen Wandel, S. 135-170. DOI:10.31244/9783830998464.05
Abstract
"In einer immer stärker digitalisierten Welt stellt sich die Frage, inwiefern sich dieser Wandel auf die Inklusion von Menschen mit Behinderung in Ausbildung und Beschäftigung auswirkt. Dieses Critical Review zielt darauf ab, den aktuellen Forschungsstand abzubilden und mögliche Chancen und Hemmnisse zu eruieren. Unter Bezugnahme auf 19 Studien, die zwischen 2017 und 2022 veröffentlicht wurden, werden hierfür Erkenntnisse zu strukturellen Veränderungen von Berufsfeldern und Berufsbildungsangeboten, zu Auswirkungen der digitalen Transformation auf die betriebliche Fachkräftesicherung sowie zur Nutzung assistiver Technologien beleuchtet. Befunde zur Ausbildung und Beschäftigung sehbeeinträchtigter oder blinder Menschen konkretisieren übergreifende Forschungsergebnisse." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Das rehapro-Projekt „Pro Gesundheit“ (proGes) des Jobcenters Frankfurt – Was kann Coaching für langzeitarbeitslose Personen mit gesundheitlichen Einschränkungen bewirken? (2023)
Kubek, Vanessa;Zitatform
Kubek, Vanessa (2023): Das rehapro-Projekt „Pro Gesundheit“ (proGes) des Jobcenters Frankfurt – Was kann Coaching für langzeitarbeitslose Personen mit gesundheitlichen Einschränkungen bewirken? In: T. Manderbach, C. Joas & H. Vogel (Hrsg.) (2023): Arbeitsförderung, Gesundheitswesen und Rehabilitationssystem: Wie kann die Zusammenarbeit im traditionell gegliederten System der sozialen und gesundheitlichen Sicherung besser gelingen? Modellprojekte aus dem Förderprogramm rehapro des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales, Teil 1 (=Psychosoziale und medizinische Rehabilitation 36 (2023), 2), S. 143-153.
Abstract
"Im Rahmen des Förderprogramms „rehapro“ führt das Jobcenter Frankfurt/Main das Projekt „Pro Gesundheit“ (proGes) durch, das auf eine Kombination von Einzelcoaching und (sozialraumorientierter) gesundheitsförderlichen Angeboten zur Förderung gesellschaftlicher Teilhabe und zur Wiederherstellung der Teilhabe am Arbeitsleben für langzeitarbeitslose Menschen mit gesundheitlichen Einschränkungen setzt. Der Artikel geht auf Ziele und Konzeption des Projektes ein, skizziert das Konzept zur Evaluation des Projektes und beleuchtet dann bisherige Erkenntnisse aus der wissenschaftlichen Begleitung und Evaluation. Dabei zeigt sich, dass es mit dem gewählten Projektansatz gelingt, psychisch und physisch beeinträchtigte Menschen niedrigschwellig und individuell so zu unterstützen, dass sowohl erforderliche medizinische bzw. therapeutische Prozesse angestoßen als auch Schritte „zurück in die Gesellschaft“ unterstützt werden. Es scheint somit von Vorteil, zunächst die (gesundheitliche) Beschäftigungsfähigkeit der betroffenen Personen zu stärken, bevor Schritte der beruflichen Wiedereingliederung in Angriff genommen werden (können)." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Arbeitslosigkeit unter inklusionstheoretischer Betrachtung nach Phelps: Eine Fallstudie (2023)
Köster, Thomas;Zitatform
Köster, Thomas (2023): Arbeitslosigkeit unter inklusionstheoretischer Betrachtung nach Phelps. Eine Fallstudie. (Marktwirtschaftliche Reformpolitik 19), Berlin: De Gruyter Oldenbourg, 171 S.
Abstract
"Thomas Köster formuliert einen Inklusionsbegriff nach den Ideen des Wirtschaftsnobelpreisträgers Edmund S. Phelps und wendet diesen auf die Situation der Langzeitarbeitslosen in Deutschland konkret an. Er nähert sich diesem sensiblen Thema mit wissenschaftlicher Sorgfalt und erarbeitet gleichwohl Reformpolitiken von hoher politischer Relevanz. Das Buch leistet einen Beitrag, ökonomische und soziologische Denkschulen klug zu verbinden. Grundsätzliche Erwägungen wie auch statistische Analysen zum Thema (Langzeit-)Arbeitslosigkeit werden über die Darstellung und Einordnung von Einzelschicksalen erlebbar. Dafür wurden in unterschiedlichen Strukturregionen Deutschlands, Interviews aufgenommen, interpretiert und eingeordnet. Es geht nicht nur, sondern auch um die Frage: sind Sie glücklich?" Ziel ist es, das individuelle Inklusionsempfinden in seiner gesamtgesellschaftlichen – und damit untrennbar verbunden: ökonomischen – Bedeutung ganzheitlich zu erfassen. Diese ganzheitliche Sicht bildet damit auch den Brückenschlag zu einem ordnungsökonomischen Mindset. Denn wie verhalten sich in einer modernen Marktgesellschaft wirtschaftliche Dynamik und Inklusion zueinander? Kurzum: Es ist ein Ansatz, der zwangsläufig Herausforderungen für marktwirtschaftliche Reformpolitiken birgt. - Skizziert Reformpolitiken, die wirtschaftliche Dynamik und Inklusion versöhnen - Leistet einen Beitrag, ökonomische und soziologische Denkschulen zu verbinden - Entwirft einen Paradigmenwechsel hin zur Lebenslaufstabilisierung durch Arbeit" (Autorenreferat, IAB-Doku, © De Gruyter)
Weiterführende Informationen
Inhaltsverzeichnis vom Verlag -
Literaturhinweis
Long-term scarring from institutional labelling: The risk of NEET of students from schools for learning disability in Germany (2023)
Zitatform
Menze, Laura, Heike Solga & Reinhard Pollak (2023): Long-term scarring from institutional labelling. The risk of NEET of students from schools for learning disability in Germany. In: Acta sociologica, Jg. 66, H. 3, S. 289-306. DOI:10.1177/00016993221114257
Abstract
"This article demonstrates the disadvantages that students leaving special needs schools (Förderschule) face in their school-to-work transition in Germany. We analyse whether the institutional label of ‘having attended a special needs school’ – beyond and above low school attainment – results in scarring effects for students’ chances of integration into training and employment after leaving school. We focus on students classified as having learning disability (Lernbehinderung), the largest group among students with special educational needs (SEN) and examine their NEET risk compared to equally low-attaining students from general schools at age 20/21. The analyses are based on rare longitudinal data for SEN students, the German National Educational Panel Study. Employing matching and regression techniques, we find that the label of ‘having attended a special needs school’ does generate long-term scars above and beyond low school attainment. However, this is only the case for school leavers with a lower secondary school certificate but not for those without school certificate." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Implementing individual placement and support in Norway. From vocational rehabilitation to an employment scheme (2023)
Moe, Cathrine ; Brinchmann, Beate ; McDaid, David ; Rinaldi, Miles ; Borg, Marit ; Mykletun, Arnstein ; Killackey, Eóin ;Zitatform
Moe, Cathrine, Beate Brinchmann, Marit Borg, David McDaid, Miles Rinaldi, Eóin Killackey & Arnstein Mykletun (2023): Implementing individual placement and support in Norway. From vocational rehabilitation to an employment scheme. In: Social Policy and Administration, Jg. 57, H. 5, S. 610-625. DOI:10.1111/spol.12881
Abstract
"We explore the implementation and development of individual placement and support (IPS) in Norway. IPS is an evidence-based practice for supporting people experiencing mental illness to obtain and maintain competitive employment. Implementation of IPS into routine practice has been challenged by different paradigms in vocational rehabilitation, health and welfare policies. Data were mainly collected through individual and joint interviews of IPS experts and key stakeholders involved in the implementation of IPS. Data were analysed using thematic analysis. Three themes were derived from the analysis, representing different phases in the implementation process: (1) seeking a way to meet unmet need in work and mental health practice, (2) gathering knowledge and national evidence, and (3) embedding IPS into routine practice. The study demonstrates how health and welfare policy gradually developed IPS from vocational rehabilitation to a mainstreamed welfare employment scheme. This development may secure the future of IPS in Norway. However, the implications for practice in the longer term are unknown. Our study provides insight into how implementation of an evidence-based practice both influences and is influenced by national policymaking." (Author's abstract, IAB-Doku, Published by arrangement with John Wiley & Sons) ((en))
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Literaturhinweis
Versicherte mit Erwerbsminderungsrisiko: Identifikation, Analyse der Inanspruchnahme eines Beratungsangebots und Darstellung der gesundheitlichen und beruflichen Situation – Eine Querschnittstudie (2023)
Zitatform
Passier, Ines, Christoph Kröger & Axel Kobelt-Pönicke (2023): Versicherte mit Erwerbsminderungsrisiko: Identifikation, Analyse der Inanspruchnahme eines Beratungsangebots und Darstellung der gesundheitlichen und beruflichen Situation – Eine Querschnittstudie. In: Die Rehabilitation, Jg. 63, H. 03, S. 151-160. DOI:10.1055/a-2157-2368
Abstract
"Die vorliegende Studie untersucht vergleichend Versicherte mit moderatem und hohem Erwerbsminderungsrisiko der Deutschen Rentenversicherung Braunschweig - Hannover (DRV BS-H), die mittels des Risikoindex Erwerbsminderungsrente (RI-EMR) identifiziert wurden. Die Versichertengruppen werden hinsichtlich ihrer Inanspruchnahme eines telefonischen Beratungsangebots beschrieben. Die Auswertung der an der gleichen Stichprobe erfolgten Fragebogenerhebung beschreibt die gesundheitliche und berufliche Lebenssituation der Versichertengruppen, zeigt Bedarfe hinsichtlich Rehabilitationsmaßnahmen auf und gibt Implikationen für die Praxis." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Das Teilhabechancengesetz - Geschichte, Zielsetzung und Ausgestaltung der Förderinstrumente (2023)
Ramos Lobato, Philipp; Lange, Joachim; Globisch, Claudia;Zitatform
Ramos Lobato, Philipp, Claudia Globisch & Joachim Lange (2023): Das Teilhabechancengesetz - Geschichte, Zielsetzung und Ausgestaltung der Förderinstrumente. In: Sozialer Fortschritt, Jg. 72, H. 9-10, S. 673-689., 2023-06-20. DOI:10.3790/sfo.72.9-10.673
Abstract
"Mit dem „Teilhabechancengesetz“ wurde das Förderangebot der Grundsicherung für Arbeitsuchende um die Instrumente „Eingliederung von Langzeitarbeitslosen“ (§16e SGB II) und „Teilhabe am Arbeitsmarkt“ (§16i SGB II) erweitert. Beide Instrumente richten sich an besonders arbeitsmarkferne Leistungsberechtigte, doch soll insb. „Teilhabe am Arbeitsmarkt“ zuvorderst die sozialen Teilhabemöglichkeiten von Menschen verbessern, die besonders lange arbeitslos waren. Hierzu wird eine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung mit sehr hohen, wenn auch degressiven Sätzen über eine Laufzeit von bis zu fünf Jahren gefördert. Der vorliegende Beitrag skizziert die Entstehungsgeschichte des Teilhabechancengesetzes und erläutert Zielsetzung und Ausgestaltung der mit diesem Gesetz geschaffenen Förderinstrumente. Er führt somit in das Schwerpunktheft ein, das Ergebnisse der wissenschaftlichen Evaluation des Instituts für Arbeitsmarkt und Berufsforschung (IAB) sowie Perspektiven zur Bewertung und Weiterentwicklung der Instrumente zusammenbringt." (Autorenreferat, IAB-Doku, © Duncker & Humblot)
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Literaturhinweis
Herausforderungen und Anpassungsstrategien von Leistungserbringern in der beruflichen Rehabilitation – Eine gemischt-methodische Analyse (2023)
Zitatform
Rauch, Angela, Nancy Reims & Anton Nivorozhkin (2023): Herausforderungen und Anpassungsstrategien von Leistungserbringern in der beruflichen Rehabilitation – Eine gemischt-methodische Analyse. In: Die Rehabilitation, Jg. 62, H. 04, S. 207-215., 2023-02-02. DOI:10.1055/a-2053-6763
Abstract
"Ziel der Studie: Die diesem Artikel zugrundeliegende Forschungsfrage ist, (zukünftige) maßgebliche Herausforderungen von Leistungserbringern (LE) und die damit einhergehenden Bewältigungsstrategien zu identifizieren. Unter Herausforderungen verstehen wir Anforderungen, die von außen an den LE herangetragen werden und die die Einrichtung als zentral für ihre Arbeit ansieht. Betrachtet werden LE, die im Dezember 2016 rehabilitationsspezifische Maßnahmen in Kostenträgerschaft der Bundesagentur für Arbeit angeboten haben. Methode: Der Studie liegt ein Mixed-Methods-Design zugrunde. Im Sommer 2017 wurde eine quantitative Onlinebefragung der LE (n=266) durchgeführt, sowie vertiefende qualitative leitfadengestützte Interviews (44 Vertreter:innen bei 32 LE) bis Mitte 2019. Die Ergebnisse sind Resultat einer Faktorenanalyse (STATA) sowie Analysen im Sinne der Grounded Theory (MaxQDA). Ergebnisse: Die Expert:innen bei den LE thematisieren vor allem drei Herausforderungszusammenhänge oder -typen: 1. Wettbewerbliche Rahmenbedingungen (wie sinkende Teilnehmendenzahlen, zunehmender Preiswettbewerb oder steigender Kostendruck), 2. Veränderungen in der Teilnehmendenstruktur (wie sinkende Bildungskompetenzen, mehr Teilnehmende mit Verhaltensauffälligkeiten, psychischen Erkrankungen oder Mehrfachbehinderungen) und 3. Veränderte Anforderungen des Arbeitsmarktes (wie wachsende Bedeutung computergestützter Tätigkeiten, höhere Anforderungen an die Qualifikationen oder Rückgang an einfachen Tätigkeiten). Bei den ersten beiden Typen finden sich klare und meist übergreifende Strategien. So verändern LE im Rahmen des ersten Typus das Einrichtungsportfolio oder öffnen sich für Zielgruppen. Auf den zweiten Typus reagieren sie je nach Handlungskontext mit der Weiterbildung des Personals, Entfristungen oder Neueinstellungen von vor allem psychologischem Personal sowie Nachverhandlungen mit den Kostenträgern. Beim dritten Typus allerdings findet sich ein sehr breites Bild mit wenigen klaren und übergreifenden Handlungsstrategien. Generell sehen die LE auch die Kostenträger in der Pflicht, den Reha-Prozess zu optimieren; dies bezieht sich insbesondere auf die Maßnahmezuweisung und die Bereitstellung von flexibleren und individuelleren Maßnahmekonzepten. Schlussfolgerungen: Es gibt kein Patentrezept, um auf aktuelle und zukünftige Herausforderungen zu reagieren. Allerdings hat die Covid-19-Pandemie gezeigt, dass Strategien für erwartbare Entwicklungen – wie die Notwendigkeit mit der Digitalisierung voranzukommen – nicht auf die lange Bank geschoben werden dürfen." (Autorenreferat, IAB-Doku, © Thieme)
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Literaturhinweis
Positive Veränderungen bei jungen Menschen in der beruflichen Ersteingliederung: mehr betriebliche Ausbildung und höhere Integrationsquoten (2023)
Zitatform
Rauch, Angela, Nancy Reims & Anton Nivorozhkin (2023): Positive Veränderungen bei jungen Menschen in der beruflichen Ersteingliederung: mehr betriebliche Ausbildung und höhere Integrationsquoten. In: Deutsche Rentenversicherung Bund (Hrsg.) (2023): 32. Rehabilitationswissenschaftliches Kolloquium: Veränderungskultur fördern – Teilhabe stärken – Zukunft gestalten.
Abstract
"Der Anteil der betrieblichen Ausbildungen im Rahmen beruflicher Rehabilitation wie auch eine sozialversicherungspflichte Beschäftigung im Anschluss steigt über die Jahre hinweg an. Davon profitieren fast alle, vor allem aber Menschen mit einer Behinderung des Stütz- und Bewegungsapparates. Ob durch die Corona-Pandemie diese positiven Entwicklungen beeinträchtigt werden, kann aktuell noch nicht beurteilt werden. Allerdings dürften sich vor allem pandemiebedingte Veränderungen in der Verwaltung ausgewirkt haben. Eine Rückkehr zum geregelten Präsenzbetrieb erfolgte in Agenturen und Jobcentern erst im Jahresverlauf 2022. In Konsequenz dessen waren u.a. berufspsychologische Tests nur eingeschränkt möglich. Qualitative Interviews bei Agenturen und Leistungserbringern weisen darauf hin, dass aufgrund dessen Personen, die eigentlich in eine berufliche Rehabilitation hätten einmünden können, z. B. im Schulsystem verblieben oder inaktiv waren. Zumindest ein Teil davon dürfte den Weg in die Rehabilitation noch finden. Die größten Arbeitsmarktchancen weisen Menschen mit einer Behinderung des Stütz- und Bewegungsapparates auf. Personen mit Lernbehinderungen oder psychischen Behinderungen profitieren ebenfalls von verbesserten Chancen beim Übergang, allerdings nicht im gleichen Maße. Für Menschen mit geistigen Behinderungen scheint allerdings oft ein Weg in das Eingangsverfahren bzw. den Berufsbildungsbereich einer WfbM vorgezeichnet." (Textauszug, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Preventing a Scarring Start into the Labor Market: Integration Strategies for Young Persons with Disabilities (2023)
Zitatform
Reims, Nancy, Angela Rauch & Johannes Ulrich Thomsen (2023): Preventing a Scarring Start into the Labor Market: Integration Strategies for Young Persons with Disabilities. In: Journal of Occupational Rehabilitation, Jg. 33, H. 4, S. 723-738., 2023-02-27. DOI:10.1007/s10926-023-10111-9
Abstract
"Purpose: Sociodemographic and structural conditions have consequences for the labor market participation of young persons with disabilities (YPWD) in vocational rehabilitation (VR). As the type of program determines the labor market chances, we analyze the processes of selecting active labor market programs (ALMP) in VR. Which factors determine the allocation to (1) programs in general and (2) moreover, the allocation to specific programs? Materials and Methods: We conduct logistic (1) and multinomial regression (2) using register data of the German Federal Employment Agency. Besides variables on the micro level, we control for a wide range of structural and organizational influences. The sample comprises VR and employment biographies of 255,009 YPWD accepted to VR between 2010 and 2015. Program participation is restricted to start 180 days after VR acceptance. Results: Sociodemographic factors, like age and the status before entering VR as well as the local apprenticeship market as a structural condition, highly influence the general allocation to ALMP. For the allocation to specific ALMP, sociodemographics (age, education, type of disability, status before entering VR) are highly relevant. Furthermore, structural conditions (regional structure of subsidized vocational training and of the apprenticeship market as well as local work possibilities on a special labor market for PWD) and – to a lesser extent - re-organization processes at the FEA (NEO, VR cohort) are important determinants. Conclusion: (Automatic) paths into VR programs for especially persons with mental disabilities in sheltered workshop are clearly shown. Furthermore, it is somewhat questionable that YPWD participate more often in sheltered workshops in regions where sheltered work possibilities are more common, as well as where NEO was implemented locally; and participate more often in company-external vocational training where VR service providers are commissioned to a greater extent." (Author's abstract, IAB-Doku, © Springer) ((en))
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Literaturhinweis
Ersteingliederung in der beruflichen Rehabilitation: Nach einer Reha findet ein höherer Anteil junger Menschen mit Behinderungen Arbeit (2023)
Zitatform
Reims, Nancy, Angela Rauch & Anton Nivorozhkin (2023): Ersteingliederung in der beruflichen Rehabilitation: Nach einer Reha findet ein höherer Anteil junger Menschen mit Behinderungen Arbeit. (IAB-Kurzbericht 11/2023), Nürnberg, 8 S. DOI:10.48720/IAB.KB.2311
Abstract
"Berufsunerfahrene junge Menschen mit Behinderungen werden im Rahmen der beruflichen Rehabilitation beim Einstieg in den Arbeitsmarkt unterstützt. Die größte Gruppe in der sogenannten Ersteingliederung sind Personen mit Lernbehinderungen. Ihr Anteil ist jedoch rückläufig, während der von Personen mit psychischen Behinderungen stetig steigt. Jugendliche und junge Erwachsene mit Behinderungen, die eine Ausbildung im Rahmen der beruflichen Rehabilitation durchlaufen haben, fassen immer häufiger im Erwerbsleben Fuß. Dabei gilt: Je betriebsnäher die Ausbildung, desto höher sind die Chancen, Arbeit zu finden. Das zeigen Auswertungen administrativer Daten der Bundesagentur für Arbeit für den Zeitraum 2014 bis 2020. Die positive Beschäftigungsentwicklung nach einer beruflichen Rehabilitation hängt nicht zuletzt mit den guten Arbeitsmarktbedingungen und der demografischen Entwicklung zusammen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Weiterführende Informationen
- Ein begleitendes Interview befindet sich im Online-Magazin IAB-Forum Open Access
- Auszubildende in der Ersteingliederung nach Art der Ausbildung und Art der Behinderung
- Art der Behinderung von Geförderten in der Ersteingliederung
- Gründe für die Beendigung der beruflichen Rehabilitation nach Art der Behinderung
- Erwerbsstatus in den Jahren 2015 und 2020 jeweils ein Jahr nach Reha-Ende, nach Art der Ausbildung
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Literaturhinweis
Berufliche Rehabilitation in Zeiten der Covid-19-Pandemie (2023)
Zitatform
Reims, Nancy & Angela Rauch (2023): Berufliche Rehabilitation in Zeiten der Covid-19-Pandemie. In: Deutsche Rentenversicherung Bund (Hrsg.) (2023): 32. Rehabilitationswissenschaftliches Kolloquium: Veränderungskultur fördern – Teilhabe stärken – Zukunft gestalten.
Abstract
"Die Covid-19-Pandemie hat die Akteure der beruflichen Rehabilitation (Rehabilitand:innen, Leistungserbringer sowie verschiedene Ebenen bei den Kostenträgern) vor neue Herausforderungen gestellt und die Prozesse zeitweise verlangsamt sowie insgesamt verändert. In der vorliegenden Studie interessieren wir uns explizit für diese Veränderungsprozesse. Wie haben die Akteure die Covid-19-Pandemie erlebt, wie sind sie mit den neuen Herausforderungen umgegangen, welche Veränderungen und Verzögerungen im Prozess haben sich ergeben und welche Auswirkungen wird dies womöglich auf die Inklusion von Menschen mit Behinderungen im Rahmen der beruflichen Rehabilitation haben?" (Textauszug, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Evaluation of an Innovative Case Management Strategy to Improve Rehabilitation Coverage for People at High Risk of Permanent Work Disability: a Feasibility Study (2023)
Zitatform
Remus, Lea, Marei Grope, Stella Lemke & Matthias Bethge (2023): Evaluation of an Innovative Case Management Strategy to Improve Rehabilitation Coverage for People at High Risk of Permanent Work Disability: a Feasibility Study. In: Die Rehabilitation, Jg. 63, H. 01, S. 13-22. DOI:10.1055/a-2158-3212
Abstract
"Purpose Our process evaluation (trial registration: DRKS00022468) monitored the implementation of a multi-component strategy including case management aiming to improve rehabilitation coverage and work participation of people with a high risk of permanent work disability. Methods A risk score using administrative data, particularly on employment and welfare benefits, was employed to identify individuals with higher probability of receiving disability pension and therefore potentially needing support. These individuals were contacted by post and encouraged to phone their regional case manager if they needed assistance. Content for the intervention components was developed collaboratively with the case managers. We examined the sample reached, dose delivered, fidelity, dose received and satisfaction with the intervention. Results Out of 1074 individuals with high-risk scores were contacted, there were 57 case managements. The participants reached were in poor health, and 42.1% reported at least four diagnosed conditions, mostly musculoskeletal and mental disorders. About two-thirds (63.0%) reported poor work ability at baseline. On average, 72.5% of the content of the initial telephone contacts, 88.7% of the content of the face-to-face interviews and 45.2% of the content of the case management were delivered. The participants were highly satisfied with the various components and content of the intervention. Knowledge about rehabilitation improved significantly, with 43 of the 57 participants (75.4 %) applying for rehabilitation, mainly medical rehabilitation. At the end of the case management intervention, most participants (91.7%) were still employed. Conclusion The risk score offers an opportunity to screen for people with a high risk of permanent work disability. Case management participants found participation worthwhile and were significantly better informed about participation services after completing case management. More than every second participant received medical or vocational rehabilitation" (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Return to Work nach psychischen Krisen: Das Vier-Phasen-Modell der Wiedereingliederung: Eine vertiefende Erörterung von Erkenntnissen aus zwei Studien (2023)
Schröder, U. B.; Wegewitz, U.; Stegmann, R.;Zitatform
Schröder, U. B., R. Stegmann & U. Wegewitz (2023): Return to Work nach psychischen Krisen: Das Vier-Phasen-Modell der Wiedereingliederung. Eine vertiefende Erörterung von Erkenntnissen aus zwei Studien. In: Arbeitsmedizin, Sozialmedizin, Umweltmedizin, Jg. 58, H. 9, S. 589-596. DOI:10.17147/asu-1-301898
Abstract
"Hintergrund: Psychische Erkrankungen sind die zweithäufigste Diagnosegruppe bei Krankschreibungen in Deutschland. Sie erhöhen das Risiko, arbeitslos und frühberentet zu werden. Gleichzeitig wird die Wiedereingliederung nach einer psychischen Erkrankung betrieblich als herausfordernd erlebt und geht mit Handlungsunsicherheit einher. Methodik: Das hier vorgestellte Vier-Phasen-Modell wurde anhand einer qualitativen Studie entwickelt, bei der zwanzig Interviews mit Return-toWork-Expertinnen und -Experten geführt und mit der dokumentarischen Methode ausgewertet wurden. Ergänzend dazu wurden in einer qualitativen Längsschnittstudie 32 zurückgekehrte Beschäftigte befragt und die Perspektive der Beschäftigten auf den RTW-Prozess rekonstruiert, was der weiteren Differenzierung diente." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Berufliche Teilhabe nach einer medizinischen Rehabilitation aufgrund von kardiovaskulären Erkrankungen – Repräsentative Analysen auf Basis der Routinedaten der Deutschen Rentenversicherung (2023)
Zitatform
Streibelt, Marco, Pia Zollmann, Heinz Völler, Johannes Falk & Annett Salzwedel (2023): Berufliche Teilhabe nach einer medizinischen Rehabilitation aufgrund von kardiovaskulären Erkrankungen – Repräsentative Analysen auf Basis der Routinedaten der Deutschen Rentenversicherung. In: Die Rehabilitation, Jg. 63, H. 03, S. 169-179. DOI:10.1055/a-2133-2552
Abstract
"Ziel der Studie: Kardiovaskuläre Erkrankungen stellen einen großen Anteil der Krankheitslast der erwachsenen Bevölkerung in Deutschland dar. Ihre Bedeutung in der Rehabilitation ist in den letzten Jahren kontinuierlich gestiegen. Das aus der Sicht der Rentenversicherung relevante Ziel der beruflichen Teilhabe im Anschluss an die Rehabilitation aufgrund kardiovaskulärer Krankheiten wurde in einzelnen Studien untersucht. Allerdings fehlen für den deutschen Raum repräsentative Erkenntnisse zu den Erwerbsverläufen und ihren Einflussfaktoren. Methodik: Die Reha-Statistik-Datenbasis der Deutschen Rentenversicherung (DRV) wurde verwendet. Eingeschlossen wurden Rehabilitand*innen mit medizinischer Rehabilitation aufgrund einer kardiovaskulären Erkrankung in 2017. Die Analysen wurden für die Gesamtgruppe sowie differenziert nach relevanten Diagnosegruppen durchgeführt. Die berufliche Teilhabe wurde über eine monatliche Zustandsvariable bis 24 Monate nach der Rehabilitation und als Quote aller Personen, die nach 12 respektive 24 Monaten im Erhebungsmonat und den 3 vorhergehenden Monaten sozialversicherungspflichtig beschäftigt waren, operationalisiert. Für die Analyse der Einflussfaktoren wurden multiple logistische Regressionsmodelle kalkuliert. Ergebnisse: Die Gesamtstichprobe umfasst 59.667 Rehabilitand*innen. Das Durchschnittsalter liegt in allen Gruppen zwischen 53 und 56 Jahren. Männer sind überproportional vertreten. 70% der Leistungen wurden als Anschlussrehabilitationen und 88% im stationären Setting erbracht. Die Quoten stabiler Beschäftigung liegen in der Gesamtgruppe bei 66% nach einem bzw. 63% nach zwei Jahren (Erkrankungsgruppen: 49% bis 71%). Die stärksten Einflussfaktoren waren die Höhe des Entgeltes sowie die Anzahl der Fehltage vor der Rehabilitation, eine Rehabilitation aus einer aktiven Beschäftigung heraus sowie das Alter. Schlussfolgerung: Für die betrachteten Erkrankungsgruppen liegen erstmals repräsentative Daten zur beruflichen Teilhabe im Anschluss an eine Rehabilitation in Trägerschaft der DRV vor. Die Analysen unterstreichen die Notwendigkeit einer alltagsnahen Schwerpunktsetzung der beruflichen Perspektive bereits in der medizinischen Rehabilitation bzw. direkt im Anschluss." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Aktuelle Gesetzgebung zur Förderung eines inklusiv(er)en Arbeitsmarktes (2023)
Tabbara, Annette;Zitatform
Tabbara, Annette (2023): Aktuelle Gesetzgebung zur Förderung eines inklusiv(er)en Arbeitsmarktes. In: Die Berufliche Rehabilitation, Jg. 37, H. 1, S. 4-15.
Abstract
"Die positive Entwicklung für Menschen mit Behinderungen auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt konnte während der Coronapandemie nicht wie geplant fortgesetzt werden. Nach dem Teilhabestärkungsgesetz wird mit dem nun vorgelegten Gesetzentwurf zur Förderung eines inklusiven Arbeitsmarktes der nächste wichtige Schritt in Richtung eines inklusiven Arbeitsmarktes gemacht. Es ist absehbar, dass auch die Weiterentwicklung der Werkstätten in Bezug auf das Entgelt, den Zugang und den Übergang der Werkstattbeschäftigten auf den allgemeinen Arbeitsmarkt gesetzgeberischen Handlungsbedarf erfordern wird." (Autorenreferat, IAB-Doku, © Lambertus-Verlag)
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Literaturhinweis
Ergebnisse der Interviews mit den Interventionist*innen des arbeitsbezogenen Fallmanagements im Modellprojekt BEAS – eine qualitative Prozessevaluation (2023)
Warth, Rieka von der; Farin-Glattacker, Erik; Jung, Marie;Zitatform
Warth, Rieka von der, Marie Jung & Erik Farin-Glattacker (2023): Ergebnisse der Interviews mit den Interventionist*innen des arbeitsbezogenen Fallmanagements im Modellprojekt BEAS – eine qualitative Prozessevaluation. In: T. Manderbach, C. Joas & H. Vogel (Hrsg.) (2023): Arbeitsförderung, Gesundheitswesen und Rehabilitationssystem: Wie kann die Zusammenarbeit im traditionell gegliederten System der sozialen und gesundheitlichen Sicherung besser gelingen? Modellprojekte aus dem Förderprogramm rehapro des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales, Teil 1 (=Psychosoziale und medizinische Rehabilitation 36 (2023), 2), S. 135-142.
Abstract
"Menschen, die aufgrund von suchtbezogenen, psychischen und/oder sozialen Belastungen aus dem Arbeitsleben gefallen sind, erleben bei der Reintegration ins Erwerbsleben oft Schwierigkeiten. Im Rahmen des Projekts „Begleiteter Einstieg ins Arbeitsleben durch Starthilfe“ (BEAS) wurde ein sektorenübergreifendes, erwerbsbezogenes Fallmanagement entwickelt, welches eine Schnittstelle zwischen Rehabilitation und Arbeitsmarkt darstellt. Dieser Artikel stellt die Ergebnisse der Interviews mit Interventionist*innen der Fallbegleitung im Rahmen der Prozessevaluation dar. Vorgestellt werden Erfahrungen, wahrgenommene Hürden und mögliche Lösungsansätze für diese." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
„Return to Learn“ (ELAN) – Eine innovative Maßnahme zur nachhaltigen Integration von langzeitarbeitslosen Personen mit multiplen Vermittlungshemmnissen (2023)
Zitatform
Zocher, Feline, Stefan Zapfel, Thomas Roßnagel, Bernhard Schrauth & Bartholomäus Zielinski (2023): „Return to Learn“ (ELAN) – Eine innovative Maßnahme zur nachhaltigen Integration von langzeitarbeitslosen Personen mit multiplen Vermittlungshemmnissen. In: T. Manderbach, C. Joas & H. Vogel (Hrsg.) (2023): Arbeitsförderung, Gesundheitswesen und Rehabilitationssystem: Wie kann die Zusammenarbeit im traditionell gegliederten System der sozialen und gesundheitlichen Sicherung besser gelingen? Modellprojekte aus dem Förderprogramm rehapro des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales, Teil 1 (=Psychosoziale und medizinische Rehabilitation 36 (2023), 2), S. 110-118.
Abstract
"Das Modellprojekt ELAN hat das Ziel, Jobcenterkund:innen mit Hilfe einer besseren Vernetzung der Rechtskreise SGB II und SGB VI sowie einer neuen und individualisierten beruflichen Rehamaßnahme verbesserte (Wieder-)Eingliederungschancen am ersten Arbeitsmarkt zu eröffnen. Der betreffende Personenkreis weist häufig multiple Vermittlungshemmnisse und oft auch besondere Bedarfe im Bereich der beruflichen Rehabilitation auf. Eine engere Zusammenarbeit der Jobcenter mit Trägern der Deutschen Rentenversicherung soll den Abbau bürokratischer Hürden fördern und dadurch der Zielgruppe den Zugang zur Maßnahme erleichtern. Der modulare Aufbau der innovativen Maßnahme ermöglicht es darüber hinaus, individuelle Problemlagen und Bedarfe der Teilnehmenden ganzheitlich zu berücksichtigen. Gleichzeitig wird die Kooperation zwischen Rentenversicherung und Jobcentern intensiviert und interorganisational positiv erlebt." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Disability Discrimination: Employer Considerations of Disabled Jobseekers in Light of the Ideal Worker (2023)
Zitatform
Østerud, Kaja Larsen (2023): Disability Discrimination: Employer Considerations of Disabled Jobseekers in Light of the Ideal Worker. In: Work, Employment and Society, Jg. 37, H. 3, S. 740-756. DOI:10.1177/09500170211041303
Abstract
"Labour market stratification and discrimination of disabled people remains a less researched topic compared to other minorities despite being a notably disadvantaged group. This article explores the employer side of discrimination against disabled jobseekers by using a field experiment conducted in Norway as its point of departure. Through qualitative follow-up interviews, this article investigates employers’ assessments of equally qualified mobility-impaired candidates in a field experiment. The article employs the theoretical perspective of the ideal worker to shed light on how employers evaluate disabled jobseekers against an able-bodied ideal. Although previous literature on disability and the ideal worker has shown the imperative of asserting productivity, the findings in the current article reveal a stronger emphasis on social considerations as grounds for exclusion. The findings show how tacit constructions of the ideal worker not only relate to productivity but also to the creation of the socially integrated workplace." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Entwurf eines Gesetzes zur Förderung eines inklusiven Arbeitsmarkts: Gesetzentwurf der Bundesregierung (2023)
Zitatform
(2023): Entwurf eines Gesetzes zur Förderung eines inklusiven Arbeitsmarkts. Gesetzentwurf der Bundesregierung. (Verhandlungen des Deutschen Bundestages. Drucksachen 20/5664 (15.02.2023)), 41 S.
Abstract
Das Gesetz zielt darauf ab, mehr Menschen mit Behinderungen in reguläre Arbeit zu bringen bzw. in Arbeit zu halten und eine zielgenauere Unterstützung für Menschen mit Schwerbehinderung zu ermöglichen. Erreicht werden soll das Ziel durch eine Erhöhung der Ausgleichsabgabe für Arbeitgeber (,vierte Staffel'), die Konzentration der Mittel aus der Ausgleichsabgabe auf die Förderung der Beschäftigung von schwerbehinderten Menschen auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt, die Einführung einer Genehmigungsfiktion für Anspruchsleistungen des Integrationsamtes, die Aufhebung der Deckelung für den Lohnkostenzuschuss beim Budget für Arbeit sowie eine Neuausrichtung des Sachverständigenbeirates Versorgungsmedizinische Begutachtung. Dem Entwurfstext (nebst Begründung) beigefügt sind die Stellungnahmen des Nationalen Normenkontrollrates und des Bundesrats mit den jeweiligen Gegenäußerungen der Bundesregierung. (IAB)
Weiterführende Informationen
Dokumentation des zugehörigen parlamentarischen Vorgangs -
Literaturhinweis
Zusammenstellung der schriftlichen Stellungnahmen zur öffentlichen Anhörung von Sachverständigen in Berlin am 27. März 2023 zum a) Gesetzentwurf der Bundesregierung: Entwurf eines Gesetzes zur Förderung eines inklusiven Arbeitsmarkts (20/5664) b) Antrag der Abgeordneten Jürgen und der Fraktion der AfD: Ausgleichsabgabe neu – Mehr Menschen mit Behinderung in Arbeit bringen (20/5999) c) Antrag der Abgeordneten und der Fraktion DIE LINKE: Mehr Schritte hin zu einem inklusiven Arbeitsmarkt (20/5820): Materialzusammenstellung (2023)
Zitatform
(2023): Zusammenstellung der schriftlichen Stellungnahmen zur öffentlichen Anhörung von Sachverständigen in Berlin am 27. März 2023 zum a) Gesetzentwurf der Bundesregierung: Entwurf eines Gesetzes zur Förderung eines inklusiven Arbeitsmarkts (20/5664) b) Antrag der Abgeordneten Jürgen und der Fraktion der AfD: Ausgleichsabgabe neu – Mehr Menschen mit Behinderung in Arbeit bringen (20/5999) c) Antrag der Abgeordneten und der Fraktion DIE LINKE: Mehr Schritte hin zu einem inklusiven Arbeitsmarkt (20/5820). Materialzusammenstellung. (Deutscher Bundestag, Ausschuss für Arbeit und Soziales. Ausschussdrucksache 20(11)321 v. 24.03.2023), 98 S.
Abstract
"Sachverständigenliste: Verbände: Deutscher Gewerkschaftsbund; Sozialverband VdK Deutschland e.V.; Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände e.V.; Bundesarbeitsgemeinschaft Werkstätten für behinderte Menschen e.V.; Bundesverband für körper- und mehrfachbehinderte Menschen e.V.; mittendrin e.V.; Allgemeiner Behindertenverband in Deutschland e.V.. Einzelsachverständige: Prof. Dr. Felix Welti, Kassel; Prof. Franz Josef Düwell, Weimar; Monika Labruier, Köln; Claudia Rustige, Bielefeld." (Dokumentations- und Informationssystem Bundestag und Bundesrat - DIP)
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Literaturhinweis
Catalogue of positive actions to encourage the hiring of persons with disabilities and combating stereotypes (2023)
Abstract
"The right of persons with disabilities to work and be employed on an equal basis with others is enshrined in the United Nations Convention on the Rights of Persons with Disabilities, which has been ratified by all EU Member States. Principle 17 of the European Pillar of Social Rights reaffirms the right of persons with disabilities to services that enable them to participate in the labor market and a work environment adapted to their needs. Closing the employment gap between persons with and without disabilities is one of the objectives of the Strategy for the Rights of Persons with Disabilities 2021-2030, which invited Member States to set national targets for employment and adult learning for persons with disabilities. One of the Strategy’s seven flagship initiatives is the Disability Employment Package. The Package aims to improve the labour market outcomes of persons with disabilities by providing guidance and good practices for employers, employers’ associations, and public authorities, as well as by raising awareness about persons with disabilities and by combating stereotypes. (...) This catalogue, which the Commission produced with the help of the European Disability Expertise (EDE) project and the members of the Disability Platform subgroup on employment, is one of the Package’s deliverables. It publicises positive actions carried out by employers and public authorities in Europe to hire persons with disabilities. Those actions can be considered good practices and serve as an inspiration for employers, employers’ organizations, public authorities, trade unions and other stakeholders that support employment of persons with disabilities." (Text excerpt, IAB-Doku) ((en))
Weiterführende Informationen
alternativer Link -
Literaturhinweis
Disadvantaged young people find the transition from school to work particularly difficult (2022)
Zitatform
Achatz, Juliane, Nancy Reims, Malte Sandner & Brigitte Schels (2022): Disadvantaged young people find the transition from school to work particularly difficult. In: IAB-Forum H. 08.02.2022 Nürnberg, 2022-02-04. DOI:10.48720/IAB.FOO.20220208.01
Abstract
"How the transition from school to working life takes place sets the course for individual labour market opportunities. This transition is particularly difficult for disadvantaged young people. Different factors come into play: studies of young people in Germany show that in addition to low or no educational qualifications, attending a special needs school, having a disability, or growing up in low-income families are further barriers to a successful transition. Participation in support programmes can only partially offset these disadvantages." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Angebote der beruflichen Bildung im dualen Ausbildungssystem für Menschen mit Beeinträchtigungen und Behinderungen: Maßnahmen der Beruflichen Rehabilitation der Bundesagentur für Arbeit (2022)
Beer, Mareike;Zitatform
Beer, Mareike (2022): Angebote der beruflichen Bildung im dualen Ausbildungssystem für Menschen mit Beeinträchtigungen und Behinderungen. Maßnahmen der Beruflichen Rehabilitation der Bundesagentur für Arbeit. In: M. Friese & D. Münk (Hrsg.) (2022): Berufliche Rehabilitation, S. 3-7.
Abstract
"Ein gelingender Übergang in eine Ausbildung wird als bedeutsam für den Lebensverlauf und als Schlüssel zur Teilhabe angesehen. Die Bundesagentur für Arbeit hält eine breite Angebotspalette an Fördermaßnahmen für Menschen mit Reha-Status vor. Die wesentlichen Förderinstrumente, mit denen Heranwachsende mit Reha-Status vorrangig erreicht werden, werden in diesem Beitrag skizziert." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Frauen mit Autismus im Beruf (2022)
Dalferth, Matthias;Zitatform
Dalferth, Matthias (2022): Frauen mit Autismus im Beruf. In: Die Berufliche Rehabilitation, Jg. 36, H. 1, S. 48-60.
Abstract
"Zur Beschäftigungssituation hochfunktionaler autistischer Frauen in Deutschland liegen bislang kaum Erkenntnisse vor, da in den vorliegenden Studien zwischen männlichen und weiblichen Berufstätigen selten differenziert wird. Der vorliegende Beitrag nimmt Bezug auf die internationalen Forschungsergebnisse zur beruflichen Situation autistischer Frauen. Es wird dargelegt, dass die Anzahl der erwerbsfähigen Frauen wesentlich größer ist, als bislang angenommen, und dass sie mit erheblichen Lebenserschwernissen im Erwachsenenalter zu kämpfen haben. Den spezifischen Problemstellungen in der weiblichen Erwerbsbiographie wird nachgegangen, um die Hintergründe dieser Belastungen zu erschließen. Vorschläge zu Unterstützung autistischer Frauen und zum Forschungsbedarf werden formuliert." (Autorenreferat, IAB-Doku, © Lambertus-Verlag)
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Literaturhinweis
Inklusive Übergänge von der Schule in Ausbildung und Beruf (2022)
Zitatform
Fasching, Helga & Lena Tanzer (2022): Inklusive Übergänge von der Schule in Ausbildung und Beruf. (Inklusive Schule), Stuttgart: W. Kohlhammer, 197 S.
Abstract
"Der Band befasst sich mit der Gestaltung von inklusiven Übergängen von der Schule in Ausbildung und Beruf. Inklusion umfasst eine fundierte Berufsorientierung, chancengerechten Zugang zum Ausbildungssystem sowie nachhaltige Partizipation am Allgemeinen Arbeitsmarkt. Die Begleitung und Unterstützung von Jugendlichen mit Behinderung stehen dabei im Fokus. Der Band führt in ausgewählte Handlungsfelder und Konzepte ein und diskutiert Theorien und Begriffe unter Inklusions- und Diversitätsgesichtspunkten." (Verlagsangaben, IAB-Doku)
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- Ergebnisse und Projekte aus dem IAB
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Ausbildung, Rehabilitationsmaßnahmen
- Politik und Rechtsprechung für behinderte Menschen
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- Berufsvorbereitung, Berufsberatung, Berufswahl
- Studium
- Berufsausbildung, Berufseinmündung
- Fortbildung und Umschulung
- betriebliche Rehabilitation
- Maßnahmen zur Erhaltung der Arbeitsfähigkeit
- Erfolgskontrolle, Kosten-Nutzen-Aspekte
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Arbeitsmarktsituation behinderter Menschen
- Arbeitsmarktpolitik, Inklusion, Persönliches Budget
- Beschäftigungsentwicklung
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- Beschäftigung in alternativen Einrichtungen, Selbsthilfefirmen
- Berufliche Selbständigkeit
- Hochqualifizierte behinderte Menschen auf dem Arbeitsmarkt
- Beschäftigung im ersten Arbeitsmarkt
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Berufsleben und Arbeitswelt behinderter Menschen
- Personalpolitik, Arbeitgebereinstellungen, finanzielle Einstellungsanreize
- Eingliederungshilfe, BEM, Arbeitsassistenz, Unterstützte Beschäftigung, Arbeitsplatzsicherung
- Arbeitsbedingungen, Arbeitsplatzgestaltung, technische Arbeitshilfen, Arbeitszeit
- Berufsverlauf, Berufserfolg
- Berufsstruktur, Einzelberufe
- Arbeitszufriedenheit
- Lohn, Einkommen
- Behinderungsart
- Alter
- Geografischer Bezug
- Geschlecht
