Springe zum Inhalt

Dossier

Menschen mit Behinderungen in Ausbildung und Beruf

Mit dem Bundesteilhabegesetz und dem Nationalen Aktionsplan 2.0 wurden 2016 zwei wichtige behindertenpolitische Vorhaben angestoßen und in den Folgejahren umgesetzt und weiterentwickelt. Damit soll im Einklang mit der UN-Behindertenrechtskonvention die Inklusion in Deutschland weiter vorangetrieben werden, indem die Selbstbestimmung und Teilhabe von Menschen mit Behinderungen gestärkt werden. Mit dem schrittweisen Inkrafttreten des Bundesteilhabegesetzes erfuhren das Recht der Rehabilitation und Teilhabe von Menschen mit Behinderungen und die Eingliederungshilfe (SGB IX) weitreichende Änderungen. Wie stellt sich die Situation von behinderten Menschen auf dem Arbeitsmarkt dar? Wie lassen sich behindertengerechte Berufsleben und inklusive Arbeitswelten gestalten?
Die Infoplattform stellt zentrale Dokumente und relevante Quellenhinweise zusammen, inhaltlich strukturiert nach den Aspekten der Politik für behinderte Menschen und den diskutierten bzw. realisierten Reformanstrengungen.

Zurück zur Übersicht
Ergebnisse pro Seite: 20 | 50 | 100
im Aspekt "Ausbildung, Rehabilitationsmaßnahmen"
  • Literaturhinweis

    Übergänge von jungen Menschen mit Behinderungen von der Schule in die Berufsausbildung in Deutschland. Ein Forschungsüberblick (2026)

    Blanck, Jonna ;

    Zitatform

    Blanck, Jonna (2026): Übergänge von jungen Menschen mit Behinderungen von der Schule in die Berufsausbildung in Deutschland. Ein Forschungsüberblick. In: Die Deutsche Schule, Jg. 2025, H. 4, S. 261-273. DOI:10.31244/dds.2025.04.02

    Abstract

    "Mit Ratifizierung der UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderungen (UN-BRK) hat sich Deutschland vor mehr als 15 Jahren dazu verpflichtet, Menschen mit Behinderungen den Zugang zum Arbeitsmarkt zu ermöglichen und so dazu beizutragen, dass diese selbstständig ihren Lebensunterhalt verdienen können (Art. 27 UN-BRK). Erst seit einigen Jahren rückt die Analyse der Übergänge von Jugendlichen mit Behinderungen von der Schule in den Ausbildungsmarkt verstärkt in den Fokus. Der Beitrag stellt den aktuellen Kenntnisstand zu den nachschulischen Übergängen von Jugendlichen mit Behinderungen in Deutschland sowie ihren Einflussfaktoren dar und endet mit Schlussfolgerungen für Forschung, Bildungsadministration und -praxis." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Auf dem Weg zum Wunschberuf? Kompromisse beim Übertritt in die Berufsausbildung von Lernenden mit Lernzielreduktion (2026)

    Brandenberg, Kathrin ; Sahli Lozano, Caroline; Benz, Robin ; Lustenberger, Sara ;

    Zitatform

    Brandenberg, Kathrin, Caroline Sahli Lozano, Sara Lustenberger & Robin Benz (2026): Auf dem Weg zum Wunschberuf? Kompromisse beim Übertritt in die Berufsausbildung von Lernenden mit Lernzielreduktion. In: Die Deutsche Schule, Jg. 2025, H. 4, S. 274-285. DOI:10.31244/dds.2025.04.03

    Abstract

    "Mit Längsschnittdaten aus der Schweiz wird in der vorliegenden Studie untersucht, inwiefern Lernende mit reduzierten individuellen Lernzielen (RILZ) in Berufsausbildungen eintreten können, die den Anforderungen ihres Wunschberufs entsprechen. Die Resultate zeigen, dass Lernende mit RILZ systematisch häufiger schulisch weniger anforderungsreiche Ausbildungen aufnehmen als vergleichbare Lernende ohne RILZ." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Das Budget für Ausbildung. (Ungenutztes) Potenzial zur Förderung der betrieblichen Ausbildung von Menschen mit Behinderungen (2026)

    Wansing, Gudrun; Mattern, Lea; Rambausek-Haß, Tonia;

    Zitatform

    Wansing, Gudrun, Lea Mattern & Tonia Rambausek-Haß (2026): Das Budget für Ausbildung. (Ungenutztes) Potenzial zur Förderung der betrieblichen Ausbildung von Menschen mit Behinderungen. In: Die Deutsche Schule, Jg. 2025, H. 4, S. 320-324. DOI:10.31244/dds.2025.04.08

    Abstract

    "Das Budget für Ausbildung fördert die berufliche Ausbildung von Menschen mit Behinderungen als Alternative zur Werkstatt für behinderte Menschen. Zentrale Elemente sind die Erstattung der Ausbildungsvergütung an den Arbeitgeber sowie die Anleitung und Begleitung am Arbeitsplatz. Bislang ist die Nutzung gering. Eine explorative Studie weist auf Einflussfaktoren der Inanspruchnahme hin." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    The employment effects of the disability education gap in Europe (2025)

    Albinowski, Maciej ; Magda, Iga ; Rozszczypała, Agata ;

    Zitatform

    Albinowski, Maciej, Iga Magda & Agata Rozszczypała (2025): The employment effects of the disability education gap in Europe. In: Education Economics, Jg. 33, H. 5, S. 686-699. DOI:10.1080/09645292.2024.2395564

    Abstract

    "We investigate the contribution of the disability education gap to thedisability employment gap in the European Union. We find that educational attainment is a major factor determining the probability of employment among persons with disabilities and that the employment effects of tertiary education are much larger among persons with disabilities than among non-disabled people. We also uncover substantial heterogeneity in the role of education across countries. Overall, weestimate that 19% of the disability employment gap in the 25–34 agegroup can be attributed to the gap in education between individuals with and without disabilities." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Inklusion im Berufseinstieg: Gatekeeping am Übergang Schule-Berufsausbildung aus Sicht von Auszubildenden mit Lernbeeinträchtigungen (2025)

    Beer, Mareike;

    Zitatform

    Beer, Mareike (2025): Inklusion im Berufseinstieg. Gatekeeping am Übergang Schule-Berufsausbildung aus Sicht von Auszubildenden mit Lernbeeinträchtigungen. (Teilhabe an Beruf und Arbeit 7), Bielefeld: wbv, 514 S. DOI:10.3278/9783763977505

    Abstract

    "Die Berufsorientierung und der damit verbundene Berufswahlprozess spielen eine zentrale Rolle für die berufliche Zukunft. Denn ein erfolgreicher Übergang in die Arbeitswelt ist nicht nur für die individuelle Entwicklung wichtig, sondern auch ein entscheidender Faktor für gesellschaftliche Teilhabe. Die Phase des Übergangs von der Schule in den Beruf stellt vor allem Jugendliche mit Förderbedarf, Beeinträchtigungen oder Behinderungen vor besondere Herausforderungen. Die Forschung hat bisher der größten Gruppe von Heranwachsenden mit Förderbedarf - Jugendlichen mit Lernbeeinträchtigungen - wenig Aufmerksamkeit geschenkt. In der vorliegenden Arbeit der Autorin Mareike Beer wird sich mit dieser Gruppe befasst, um einen Beitrag zur Schließung dieser Forschungslücke zu leisten. Ferner sollen neue Erkenntnisse über die spezifischen Herausforderungen und Bedürfnisse dieser Zielgruppe gewonnen werden." (Autorenreferat, IAB-Doku, © wbv)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Medizinisch-beruflich orientierte Rehabilitation (2025)

    Bethge, Matthias ; Bühne, David ; Sternberg, Annika; Budde, Andrea; Banaschak, Hannes ; Fauser, David ; Schnalke, Gerhard;

    Zitatform

    Bethge, Matthias, David Bühne, Hannes Banaschak, Annika Sternberg, Andrea Budde, Gerhard Schnalke & David Fauser (2025): Medizinisch-beruflich orientierte Rehabilitation. In: Die Rehabilitation, Jg. 64, H. 1, S. 40-53. DOI:10.1055/a-2290-7717

    Abstract

    "Die medizinisch-beruflich orientierte Rehabilitation (MBOR) ist ein multimodales interprofessionell durchgeführtes Programm, das gesundheitsbedingte Diskrepanzen von arbeitsplatzbezogenen Fähigkeiten und Anforderungen reduziert, um berufliche Teilhabe von Menschen zu unterstützen, die, z. B. aufgrund langer Arbeitsunfähigkeit, ein erhöhtes Risiko haben, dass die berufliche Wiedereingliederung scheitert. Leistungsrechtlich ist die MBOR eine medizinische Rehabilitation, die durch zusätzliche diagnostische und therapeutische Leistungen ergänzt wurde." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Pathways to Inclusion? Labor Market Entry Trajectories of Persons With Disabilities in Europe (2025)

    Blanck, Jonna M. ; Powell, Justin J.W. ; Brzinsky-Fay, Christian ;

    Zitatform

    Blanck, Jonna M., Christian Brzinsky-Fay & Justin J.W. Powell (2025): Pathways to Inclusion? Labor Market Entry Trajectories of Persons With Disabilities in Europe. In: Social Inclusion, Jg. 13. DOI:10.17645/si.9603

    Abstract

    "Almost a fifth of the population in OECD countries report having a disability and the proportion of students classified as having special educational needs (SEN) has steadily increased over recent decades. While this group faces marginalization in schooling and employment everywhere, there are profound differences in disability-based disadvantages across countries. However, comparative research on the labor market opportunities of persons with disabilities (PwDs) remains limited, especially regarding school-to-work transitions (STWT) that are crucial for subsequent labor market opportunities. Thus, lacking comparative knowledge on how institutional contexts shape these transitions also limits opportunities for policy learning and improvement of supports provided. This study addresses these gaps by analysing longitudinal data from the European Statistics on Income and Living Conditions (EU-SILC). First, using sequence and cluster analysis, we classify these trajectories and provide an in-depth analysis of labor market entry patterns for PwDs compared to those without disabilities across 31 European countries. Second, we explore whether the timing of first employment, instability during the STWT, as well as inclusionary or exclusionary transitions vary between these groups and how the disparities between persons with and without disabilities regarding these indicators are related to institutionalized segregation and support structures. Our findings highlight that PwDs usually do not transition more slowly to (some form of) employment, yet they experience more instability and less inclusion during their STWT. Segregation exacerbates disadvantages, whereas institutional support structures reduce the disadvantages youth with disabilities face when these programs actively facilitate pathways to inclusion." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Nutzung von Routinedaten in der Rehabilitationsforschung - Teil 1: Ein Überblick über Art, Zugang, Qualität und Datenschutz (2025)

    Brünger, Martin ; Reims, Nancy ; Brzoska, Patrick ; Hetzel, Christian ; Du Prel, Jean-Baptist ; Wahidie, Diana; Rohrbacher, Max ; Leinberger, Sarah ; Mika, Tatjana ; March, Stefanie ; Schuler, Michael ; Exner, Anne-Kathrin ; Ellert, Sebastian; Knoop, Tobias;

    Zitatform

    Brünger, Martin, Patrick Brzoska, Jean-Baptist Du Prel, Sebastian Ellert, Anne-Kathrin Exner, Tobias Knoop, Sarah Leinberger, Stefanie March, Tatjana Mika, Nancy Reims, Max Rohrbacher, Michael Schuler, Diana Wahidie & Christian Hetzel (2025): Nutzung von Routinedaten in der Rehabilitationsforschung - Teil 1: Ein Überblick über Art, Zugang, Qualität und Datenschutz. In: Die Rehabilitation, Jg. 64, H. 3, S. 167-175., 2025-02-24. DOI:10.1055/a-2575-9422

    Abstract

    "Aufgrund des hohen Aufwands von Primärstudien bietet sich die Nutzung von bestehenden Daten, sogenannten Routinedaten, für die Beantwortung insbesondere von versorgungsnahen Forschungsfragen in der Rehabilitation an. Bisherige Übersichtsarbeiten zur Routinedatennutzung fokussieren auf die Akutversorgung im Zuständigkeitsbereich der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV), lassen jedoch die Rehabilitation und andere Reha-relevante Leistungsträger wie die Deutsche Rentenversicherung (DRV), die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV) und die Bundesagentur für Arbeit (BA) weitgehend außen vor. Ziel dieses Beitrags ist daher, einen Überblick über Art, Zugang, Qualität und datenschutzrechtliche Aspekte zu Routinedaten im Kontext der Rehabilitationsforschung zu geben. Bestehende Empfehlungen, Ergebnisse einer selektiven Literaturrecherche und eigene Erfahrungen wurden herangezogen. Routinedaten zeichnen sich durch die sehr hohe Fallzahl, den oft großen Merkmalsumfang und die längsschnittliche Dokumentation über lange Zeiträume aus. Der Zugang zu Routinedaten der Deutschen Rentenversicherung und der Bundesagentur für Arbeit ist für Forschende vergleichsweise niedrigschwellig, während dies für Routinedaten anderer Leistungsträger und von Leistungserbringern bislang nicht gleichermaßen der Fall ist. Weiterhin können unter bestimmten Voraussetzungen Routinedatensätze untereinander und mit Primärdaten verknüpft werden, was die Anwendungsmöglichkeiten deutlich erweitern kann. Neben den Vorteilen von Routinedaten sind deren Limitationen zu beachten. Routinedaten wurden für andere Zwecke erhoben und enthalten meist nur Merkmale, die für die Administration erforderlich sind. Ein prospektiver Studienansatz mit Routinedaten ist aufgrund der kontinuierlichen Datenerhebung und -dokumentation grundsätzlich möglich, jedoch ist keine randomisierte Zuweisung zu Interventionen umsetzbar. Zudem sind Generalisierbarkeit und Qualität einschließlich psychometrischer Eigenschaften von Datensätzen und einzelner Variablen zu prüfen, ebenso die Verfügbarkeit von Routinedatensätzen. Das im Aufbau befindliche Forschungsdatenzentrum Gesundheit sieht bislang weder eine Integration von GKV-Rehabilitationsdaten noch die Verknüpfung von GKV-Daten mit Daten anderer Reha-relevanter Leistungsträger vor. Datenschutzrechtliche Aspekte sind ebenfalls bedeutsam. Bei Nutzung von pseudonymisierten Daten von Sozialversicherungsträgern ist durch die Datenhalter ein Antrag nach § 75 SGB X bei den zuständigen Aufsichtsbehörden zu stellen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Reims, Nancy ;
    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    From welfare to work: The health and material well-being effects of long-term employment subsidies in Germany (2025)

    Bömmel, Nadja ; Coban, Mustafa ; Kasrin, Zein ; Zabel, Cordula ; Schiele, Maximilian ; Wenzig, Claudia; Wolff, Joachim;

    Zitatform

    Bömmel, Nadja, Mustafa Coban, Zein Kasrin, Maximilian Schiele, Claudia Wenzig, Joachim Wolff & Cordula Zabel (2025): From welfare to work: The health and material well-being effects of long-term employment subsidies in Germany. In: International Journal of Social Welfare, Jg. 34, H. 1, S. e12653., 2024-01-31. DOI:10.1111/ijsw.12653

    Abstract

    "This paper analyses effects of subsidized, predominantly non-standard, employment within the German labor market program ‘participation in the labor market’ for long-term welfare recipients on their health satisfaction, health-based quality of life, satisfaction with standard of living and households' actual ownership of important goods (e.g., car or new clothes) or the lack thereof due to financial reasons. We differentiated subgroups by health, age and working hours. Data for participants and non-participants (but entitled to welfare benefits) stem from the first two waves (2020/2021) of the panel survey ‘Quality of Life and Social Participation’. To identify causal effects, we employed matching methods based on administrative and survey data. Our findings show that 1 and 2 years after programme start, participation had significant positive effects on all indicators of health and standard of living. Thus, for the program's focus group, subsidized employment, even if non-standard, can contribute to improving health and material well-being." (Author's abstract, IAB-Doku, © Wiley) ((en))

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Förderung der beruflichen Teilhabe in der ambulanten vs. stationären orthopädischen Medizinisch-beruflich orientierten Rehabilitation (MBOR): Analysen auf Basis von Routinedaten (2025)

    Bühne, David ; Elling, Mathis ; Hetzel, Christian ; Alles, Torsten;

    Zitatform

    Bühne, David, Christian Hetzel, Mathis Elling & Torsten Alles (2025): Förderung der beruflichen Teilhabe in der ambulanten vs. stationären orthopädischen Medizinisch-beruflich orientierten Rehabilitation (MBOR): Analysen auf Basis von Routinedaten. In: Die Rehabilitation. DOI:10.1055/a-2679-7982

    Abstract

    "Intendiert wurde eine Untersuchung des Einflusses der Reha-Form auf das Angebot berufsbezogener Leistungen sowie die Förderung der beruflichen Teilhabe in orthopädischen Stufe-B-Heilverfahren. Die Analysen erfolgten auf Grundlage der Reha-Statistik-Datenbasis (RSD). Eingeschlossen wurden pflichtversicherte Personen im Alter von bis zu 63 Jahren mit MBOR-Stufe B-Heilverfahren in den Jahren 2018–2019 und Muskel-Skelett-Erkrankung (erste Entlassungsdiagnose aus dem ICD-10-Kapitel XIII). Die Umsetzung der MBOR wurde anhand der im Entlassbericht dokumentierten Leistungen abgebildet. 46.276 Rehabilitandinnen und Rehabilitanden wurden eingeschlossen. Kernangebote wurden im Umfang von durchschnittlich 8,2 (ambulantes Setting) bzw. 9,3 Stunden (stationäres Setting) dokumentiert. Bei 25,7% der ambulanten und 37,1% der stationären Rehabilitandinnen und Rehabilitanden entsprach der Gesamtumfang dabei mit elf oder mehr Stunden dem in der Regel vorgesehenen Mindestumfang. Hinsichtlich der Förderung der beruflichen Teilhabe wurde nach Adjustierung für gesundheits- und erwerbsbezogene Merkmale kein signifikanter Einfluss der Reha-Form vorgefunden (OR=0,96; 95% KI: 0,90 – 1,03; p=0,3; Referenzkategorie=stationäres Setting). Der Bedarf an berufsbezogenen Angeboten wurde settingübergreifend weder in der Zuweisung zu Stufe B-Leistungen noch in den realisierten Stufe B-Leistungen flächendeckend gedeckt. Bezüglich der Förderung der beruflichen Teilhabe deuten die Ergebnisse auf eine Gleichwertigkeit des ambulanten und stationären Settings hin." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Implementing employability interventions for workers with health conditions: A systematic review (2025)

    Daniels, Kevin ; Nooraya, Rayhaan; Fitzhugh, Helen;

    Zitatform

    Daniels, Kevin, Helen Fitzhugh & Rayhaan Nooraya (2025): Implementing employability interventions for workers with health conditions: A systematic review. In: Social Science & Medicine, Jg. 385. DOI:10.1016/j.socscimed.2025.118597

    Abstract

    "Health conditions are a major source of economic inactivity in working age adults. We conducted a systematic review of eight databases to identify factors that influence the implementation of effective interventions for workers with health conditions. We reviewed 55 separate studies of interventions to improve employment and/or health outcomes for workers or those seeking work. Findings were synthesized into evidence-statements (e.g., “Facilitating governance structures are associated with a)efforts at continuation and adaption of interventions and b) learning structures and activities”). The evidence-statements were synthesized into a theory of change to explain the level of implementation of interventions, employment, health, and work performance outcomes. The theory of change considers factors related to: the employing organization's external and internal environment (e.g., labor market legislation), intervention management, intervention features, and a range of stakeholders (e.g., intervention recipients, line managers, health professionals). We identified gaps in the literature, including knowledge of how implementation factors relate to cost-effectiveness and knowledge on how interventions and organizations are adapted to fit with each other. This systematic review is registered on PROSPERO (CRD42024591723)." (Author's abstract, IAB-Doku, © 2025 The Author(s). Published by Elsevier Ltd.) ((en))

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Women with disabilities: Impact of double categorization on stereotypes (2025)

    De Bosscher, Sabine; Delelis, Gérald;

    Zitatform

    De Bosscher, Sabine & Gérald Delelis (2025): Women with disabilities. Impact of double categorization on stereotypes. In: Alter - European Journal of Disability Research, Jg. 19, H. 3, S. 75-94. DOI:10.4000/14qxk

    Abstract

    "Stereotypes of women and people with disabilities can be a source of discrimination. Recent models of social judgments distinguish between two main dimensions of stereotypes – warmth (i.e., sociability, morality) and competence (i.e., motivation, ability to achieve objectives). In the present study, we used Louvet and Rohmer’s (2010) paradigm to test the effect of the intersection of gender and disability on social judgments of a person’s warmth, competence, and a third dimension of stereotypes – courage. Participants judged men, women, or people (target of unspecified gender) who had or who did not have a physical disability. The results showed that both men with disabilities and women (with and without disabilities) were considered less competent but warmer than men without disabilities. Additionally, courage was a core dimension of judgments of the targets with disabilities: All the targets with disabilities were judged as more courageous than the targets without disabilities. We discuss these results in the light of previous studies of stereotypes and of the social status of discriminated groups. Perceiving women and people with disabilities as courageous but not competent is a way of justifying social discrimination, including workplace discrimination." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Labor market entry prospects of people with visual impairments: evidence from administrative register data in the Netherlands (2025)

    Diehl, Katharina ; Heppe, Eline ; Vooren, Melvin ; Klaveren, Chris van ; Cornelisz, Ilja ;

    Zitatform

    Diehl, Katharina, Eline Heppe, Melvin Vooren, Ilja Cornelisz & Chris van Klaveren (2025): Labor market entry prospects of people with visual impairments: evidence from administrative register data in the Netherlands. In: The European Journal of Health Economics. DOI:10.1007/s10198-025-01830-2

    Abstract

    "The UN’s Convention on the Rights of Persons with Disabilitiesincludes a right to equal work opportunities. People with visual impairments (VI) are targeted by this convention and experience low employment rates. The initial transition from education to labor is a predictor for later labor market participation. Exploiting administrative register data, we identified a graduated subpopulation with VI and matched them to a control group. This paper evaluates (1) group differences in various socio-economic outcomes following graduation, and (2) following initial employment. Following graduation there are fewer transitions into (self-)employment for people with VI and more transitions to disability insurance or social benefits, but similar patterns for unemployment insurance and further education. Scrutinizing subsequent dynamics for those that secured initial employment revealed a greater share of those with VI maintained employment as dominant source of income given there was a change in employment status. However, there are more dynamics recorded for individuals with VI, which may reflect difficulties retaining a job. This group remained overrepresented in disability insurance as well as social benefits. Differences with regards to self-employment, unemployment insurance, further education and the other no income status did not reach significance. In conclusion, this study did not find equal labor market prospects for declarants with VI. The finding that VI declarants face less favorable labor market prospects than their matched counterparts, despite having similar cognitive ability, underscores the need for policies that not only improve their labor market outcomes but also promote greater equality in opportunities to reach the UN convention’s ideals." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Rückkehr in Arbeit nach einer beruflichen Rehabilitation in Zeiten der COVID-19-Pandemie: Eine retrospektive Kohortenstudie (2025)

    Elling, Mathis ; Schwarz, Betje ; Hetzel, Christian ; Sänger, Nadine ;

    Zitatform

    Elling, Mathis, Nadine Sänger, Betje Schwarz & Christian Hetzel (2025): Rückkehr in Arbeit nach einer beruflichen Rehabilitation in Zeiten der COVID-19-Pandemie: Eine retrospektive Kohortenstudie. In: Die Rehabilitation, S. 1-12. DOI:10.1055/a-2755-0938

    Abstract

    "Ziel der Studie war es zu untersuchen, wie sich die COVID-19-Pandemie auf die Rückkehr in Arbeit (engl. return to work, RTW) nach einer beruflichen Rehabilitation ausgewirkt hat. Besonderes Augenmerk lag dabei auf der Frage, ob sich pandemiebedingte Veränderungen der RTW-Wahrscheinlichkeit insgesamt sowie in Abhängigkeit von individuellen Vulnerabilitätsmerkmalen zeigen. Datenbasis bildeten Routinedaten der Deutschen Rentenversicherung (N=28 779; 2018–2021). In die Analyse wurden drei Kohorten einbezogen: Referenzkohorte (Maßnahme und RTW vor der Pandemie), Pandemiekohorte 1 (RTW während der Pandemie) und Pandemiekohorte 2 (Maßnahme und RTW während der Pandemie). Die RTW-Wahrscheinlichkeit wurde zunächst deskriptiv und anschließend mittels logistischer Regressionsmodelle unter Adjustierung relevanter Kovariaten analysiert. Zudem wurden Interaktionen zwischen Kohortenzugehörigkeit und Vulnerabilitätsmerkmalen (d. h. vorheriger Bezug von Arbeitslosengeld I bzw. II) geprüft. Deskriptiv lag die RTW-Quote in beiden Pandemiekohorten niedriger als in der Referenzkohorte. Nach Adjustierung fiel der Rückgang geringer aus, was auf die Bedeutung struktureller Merkmale und des Kontexts – insbesondere der Arbeitsmarktlage – hinweist. Im adjustierten Modell zeigte sich für die Pandemiekohorte 1 im Vergleich zur Referenzkohorte kein statistisch nachweisbarer Unterschied mehr, während der Abstand für die Pandemiekohorte 2 gegenüber der Referenz verkleinert, aber nicht vollständig aufgehoben wurde. Interaktionsanalysen zeigten zudem, dass sich Effekte von RTW-Barrieren unter Pandemiebedingungen verschärften: Rehabilitand*innen mit vorangegangener Arbeitslosigkeit wiesen in der Pandemiekohorte 2 nochmals geringere RTW-Chancen auf als vor der Pandemie. Insgesamt erschwerten die pandemiebedingten Rahmenbedingungen die Rückkehr in das Erwerbsleben nach einer beruflichen Rehabilitation. Besonders betroffen waren dabei Rehabilitand*innen mit vorbestehender Arbeitsmarktbenachteiligung, was auf eine Verstärkung sozialer Ungleichheiten unter Krisenbedingungen hindeutet. Um solchen Effekten künftig entgegenzuwirken, sollten Schnittstellen zwischen beruflicher Rehabilitation und Arbeitsmarktintegration stärker verzahnt werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Partizipative Rehabilitationsforschung hoch im Kurs – nachdenkliche Einblicke in ein Projekt zu Sozialer Arbeit in der beruflichen Rehabilitation (2025)

    Enggruber, Ruth; Seefeld, Julia; Tophoven, Silke ;

    Zitatform

    Enggruber, Ruth, Julia Seefeld & Silke Tophoven (2025): Partizipative Rehabilitationsforschung hoch im Kurs – nachdenkliche Einblicke in ein Projekt zu Sozialer Arbeit in der beruflichen Rehabilitation. In: Die Rehabilitation, Jg. 64, H. 04, S. 215-221. DOI:10.1055/a-2618-6200

    Abstract

    "Ziel der Studie: Auch in den Rehabilitationswissenschaften wird zunehmend für partizipative Forschung plädiert. So wird inzwischen empfohlen diesen Forschungsstil auch konsequent in Förderanträgen zur Rehabilitationsforschung zu berücksichtigen. Dabei werden die strukturell in partizipative Forschung eingelassenen Paradoxien und weitere Herausforderungen aber noch vernachlässigt. Ebenso fehlen systematische Evaluationen dazu, ob und in wie weit partizipative Forschung die erkenntnis- und demokratietheoretisch begründeten Erwartungen, die an diesen Forschungsstil geknüpft werden, einlöst. Vor diesem Hintergrund soll die Umsetzung eines partizipativen Forschungsstils in einem Forschungsprojekt vorgestellt sowie kritisch reflektiert und eingeordnet werden, welchen Beitrag partizipative Forschung zu aussagekräftigeren Erkenntnissen und zur Befähigung leisten kann. Methodik: Im Forschungsprojekt ANSAB wurde ein partizipativer Forschungsstils im Sinne einer beratenden Beteiligung umgesetzt und berufliche Rehabilitand*innen im Projektbeirat beteiligt. Einbezogen wurden diese auch bei der Gestaltung eines Interviewleitfadens und der Ergebnisinterpretation. Zusätzlich wurden mit sieben der mitwirkenden Rehabilitand*innen narrative Interviews geführt und inhaltsanalytisch ausgewertet. Durch die so gewonnen Einblicke und das empirische Material konnten Ergebnisse zur Umsetzung partizipativer Rehabilitationsforschung erzielt werden. Ergebnisse: Im Ergebnis zeigt sich, dass sich die mitwirkenden beruflichen Rehabilitand*innen durch ihre Beiratstätigkeit befähigt fühlen und auch andere Menschen in einer ähnlichen Situation befähigen möchten. Weiterhin haben sie sich aktiv in den Forschungsprozess eingebracht und so zur anwendungsorientierten Erkenntnisgewinnung beigetragen. Schlussfolgerung: Einerseits ermutigen die Ergebnisse mit Blick auf die mit partizipativer Forschung verbundenen Erwartungen, andererseits verweisen diese jedoch auch auf die Herausforderungen und Limitationen dieses Forschungsstils. Auf Grundlage unserer Erkenntnisse und von Ergebnissen weiterer Forschungsprojekte, die einen partizipativen Forschungsstil verfolgen, sollten Empfehlungen zur Umsetzung nochmal überarbeitet werden und dabei auch die unterschiedlichen Anwendungsbereiche in den Rehabilitationswissenschaften Berücksichtigung finden." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    From assessment to action: A randomised controlled trial of the effectiveness of a holistic diagnostic to enhance work ability (2025)

    Fauser, David ; Dötsch, Saskia; Kleineke, Vera; Feddersen, Dagmar; Roder, Jessica ; Bethge, Matthias ; Usdrowski, Gregor;

    Zitatform

    Fauser, David, Saskia Dötsch, Jessica Roder, Vera Kleineke, Dagmar Feddersen, Gregor Usdrowski & Matthias Bethge (2025): From assessment to action: A randomised controlled trial of the effectiveness of a holistic diagnostic to enhance work ability. In: Die Rehabilitation. DOI:10.1055/a-2663-0460

    Abstract

    "Employees can benefit from multimodal work-related intervention strategies. This randomised controlled trial tested the effectiveness of an integrative diagnostic service used to clarify intervention needs of employees with endangered work participation (German Clinical Trials Register: DRKS00027577). Employees with health restrictions and limited work ability were included and received an initial consultation with their occupational health physician. With computer-generated allocation lists, they were randomised to the treatment arms. The intervention group (IG) immediately attended a two-day assessment in a rehabilitation centre and then received follow-up consultations at the workplace. The control group (CG) started the two-day assessment six months after randomisation. Questionnaire data were collected from participants at their initial consultation and after six months. The primary outcome was the subjective work ability of the participants (Work Ability Score; 0–10 points). Secondary outcome measures included working conditions and sick leave duration. Data from 61 participants (IG: n=32) were analysed. A clinically important but statistically nonsignificant difference was found between IG and CG, including a moderate effect size for work ability (difference=1.15: 95% CI: −0.05 to 2.35; p=0.061). Clinically relevant differences were observed for sick leave duration in weeks (difference=−4.00: 95% CI: −7.49 to −0.51; p=0.025) and job insecurity (difference: −16.40; 95% CI: −29.82 to −2.99; p=0.017). Our results suggest that the intervention led to a reduction in sick leave and improvements in job security and work ability. The effectiveness of the intervention depends largely upon whether the needs of individuals and the requirements of workplaces are taken into consideration. Participants could be selected by occupational physicians on the basis of the occupational skill level. Further research should consider the long-term effects and health economic analyses and structural requirements for a nationwide implementation, as well as employers’ perspectives." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Aus Sicht der Betriebe: Was es braucht, damit Inklusion besser gelingt (2025)

    Fischer, Anna-Maria; Pohlan, Laura ; Hiesinger, Karolin ;

    Zitatform

    Fischer, Anna-Maria, Karolin Hiesinger & Laura Pohlan (2025): Aus Sicht der Betriebe: Was es braucht, damit Inklusion besser gelingt. In: Wirtschaftsdienst, Jg. 105, H. 8, S. 591-597., 2025-05-26. DOI:10.2478/wd-2025-0150

    Abstract

    "Inklusion von Menschen mit Schwerbehinderung in den Arbeitsmarkt gewinnt angesichts des demografischen Wandels und eines sich verschärfenden Fachkräftemangels an Bedeutung. Auf Basis der IAB-Stellenerhebung werden Einschätzungen von Betrieben zur Beschäftigung von Menschen mit Schwerbehinderung sowie zu Inklusionshürden und möglichen Maßnahmen analysiert. Aus betrieblicher Perspektive liegt ein Hauptgrund für die geringe Beschäftigung von Menschen mit Schwerbehinderung in einem Mangel an geeigneten Tätigkeiten. Zudem erachten Betriebe finanzielle Unterstützungsmaßnahmen, die Bereitstellung der Erstausstattung und Eingliederungszuschüsse als hilfreiche Maßnahmen, um die Teilhabe von Menschen mit Schwerbehinderung am Arbeitsmarkt zu erhöhen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Education and Pre-Employment Transition Service Predictors of Wages for Transition Age Youth with Disabilities (2025)

    Hartman, Ellie C.; Anderson, Catherine A.; Hergenrather, Kenneth C.; Brinck, Emily A.;

    Zitatform

    Hartman, Ellie C., Emily A. Brinck, Catherine A. Anderson & Kenneth C. Hergenrather (2025): Education and Pre-Employment Transition Service Predictors of Wages for Transition Age Youth with Disabilities. In: Journal of Vocational Rehabilitation, Jg. 63, H. 2, S. 147-159. DOI:10.1177/10522263251356241

    Abstract

    "Background: The Workforce Innovation and Opportunities Act (WIOA) aims to enhance employment outcomes and career advancement for teenagers and young adults with disabilities through pre-employment transition services. Objective: This study assessed the relationship between pre-employment transition services and employment outcomes, focusing on wages, credential attainment, and co-enrollment in partner employment programs. Method: Researchers analyzed federally required data submitted by states to the Rehabilitation Service Administration (RSA) to examine the impact of pre-employment transition services on wages, considering variations by demographics, lived experiences, and location. Results: Pre-employment transition services, credential attainment, and co-enrollment in partner employment programs were associated with increased wages. Wage outcomes varied based on demographics, lived experiences, and state-level differences in service delivery. Conclusion: Findings highlight the importance of pre-employment transition services, connecting youth to postsecondary credential attainment opportunities, and improving collaboration with partner employment programs. Researchers emphasize the use of data to inform service delivery for diverse youth with varying lived experiences." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Reha-Empfehlungen nach § 31 SGB XI: Empirie, Diskussion und gesundheitspolitische Implikationen (2025)

    Herberg, Stephan ; Zerth, Jürgen ; Hammer, Jonas; Teuteberg, Frank ;

    Zitatform

    Herberg, Stephan, Jürgen Zerth, Jonas Hammer & Frank Teuteberg (2025): Reha-Empfehlungen nach § 31 SGB XI: Empirie, Diskussion und gesundheitspolitische Implikationen. In: Das Gesundheitswesen, Jg. 87, H. 11, S. 693-700. DOI:10.1055/a-2369-1175

    Abstract

    "Hintergrund: Das Prinzip „Rehabilitation vor Pflege“ ist ein sozialrechtlicher Grundsatz. Einen wichtigen Stellenwert bei den Rehabilitationsempfehlungen nimmt die Empfehlung des Medizinischen Dienstes (MD) im Rahmen der Begutachtung (§ 31 SGB XI) ein. Bei rund drei Prozent seiner Begutachtungen empfiehlt der MD die Durchführung einer Rehabilitation. Nur bei jeder vierten bis fünften Empfehlung folgt der Empfehlung eine tatsächliche Durchführung der Rehabilitationsmaßnahme. Ziel der Arbeit: Diskutiert werden soll anhand einer Versichertenbefragung der Aspekt, ob die rehabilitativen Potentiale genutzt und ausgeschöpft werden, die aus der Rehabilitationsempfehlung entstehen. Material und Methoden: Diese Arbeit untersucht insbesondere die Perspektive der Versicherten, die einer Rehabilitationsmaßnahme zugestimmt haben und deren Rehabilitation auch durchgeführt wurde. Nach Auswertung von 586 228 Routindatensätzen mit Pflegebegutachtungen des MD wurden im März 2023 1972 Befragungsbögen versandt, 1116 auswertbare Fragebögen konnten in die Datenauswertung einbezogen werden. In sieben Fragen wurden die Befragten gebeten, retrospektiv den Erfolg und die Zufriedenheit mit der Rehabilitation insgesamt und der Wirksamkeit der durchgeführten Therapien einzuschätzen. Ergebnisse: Die Auswertung der Ergebnisse zeigt dabei, dass 87 Prozent der Studienteilnehmer eine Rehabilitation wiederholen würden. Auch die Einschätzung zum Reha-Erfolg in Bezug auf den längeren Verbleib in der eigenen Häuslichkeit hat Gewicht. Auf der anderen Seite werden nach wie vor nur rund 10 Prozent der durchgeführten Rehabilitationen ambulant durchgeführt. Schlussfolgerungen: Als eine Begründung für die geringe Teilnahme an Rehabilitationsmaßnahmen wurde bisher angenommen, dass Pflegebedürftige im Jahr vor der Reha-Empfehlung schon Maßnahmen der Rehabilitation erhalten hätten. Die Ergebnisse der Auswertung der Routinedaten einer Krankenkasse können diese Annahme jedoch widerlegen. So richtet sich der Blick auf die angebotenen und dann wahrgenommen Möglichkeiten, Reha-Leistungen in Anspruch zu nehmen. Es gilt zu diskutieren, ob die in Deutschland noch starke Ausrichtung auf stationäre Rehabilitation sowohl medizinisch als auch mit Blick auf die Präferenzen der Rehaberechtigten zeitgemäß sind. Aspekte für individuelle, ambulante und ggf. mobile Rehabilitationsangebote können daher geeignetere Mittel der Wahl sein, die auch den Ansprüchen an individuelle Mobilität und Autonomie und dem Wunsch, Reha in ein häusliches Umfeld einzupassen, gerecht werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Übergänge gestalten: Zugänge und Verläufe in der beruflichen Rehabilitation (2025)

    Kakuschke, Verena; Glamann, Nathalie; Kardorff, Ernst von; Choi, Kyung-Eun; Tibbe, Niklas; Weißmann, Regina; Dreßke, Stefan; Wengemuth, Eileen ; Thomas, Joachim ; Ohlbrecht, Heike;

    Zitatform

    Kakuschke, Verena, Nathalie Glamann, Eileen Wengemuth, Niklas Tibbe, Regina Weißmann, Stefan Dreßke, Kyung-Eun Choi, Ernst von Kardorff, Joachim Thomas & Heike Ohlbrecht (2025): Übergänge gestalten: Zugänge und Verläufe in der beruflichen Rehabilitation. In: Die Rehabilitation, S. 1-10. DOI:10.1055/a-2742-5589

    Abstract

    "Übergänge von der medizinischen in die berufliche Rehabilitation markieren nicht nur den Wechsel von einer Institution oder Maßnahme zur nächsten, sondern sind auch biografisch bedeutsame und vulnerable Phasen für die Rehabilitand:innen. Der Gestaltung dieses Übergangs kommt somit eine große Bedeutung zu. Die Studie untersucht Übergänge aus der medizinischen in die berufliche Rehabilitation aus der Perspektive von vier Forschungsprojekten. Dabei werden zentrale Hürden, Steuerungsmechanismen und subjektive Erfahrungen im Übergangsprozess thematisiert. die Datenbasis umfasst qualitative Interviews, Fokusgruppen, Dokumentenanalysen sowie standardisierte und offene Fragebogenerhebungen in Berufsförderungswerken (BFW), Beruflichen Trainingszentren (BTZ) und medizinischen Reha-Einrichtungen. Die Auswertung erfolgt mittels qualitativer Inhaltsanalyse (Kuckartz, Mayring), Grounded Theory (Glaser & Strauss) sowie deskriptiver statistischer Verfahren. die Ergebnisse lassen sich vier thematischen Schwerpunkten zuordnen, die den Übergangsprozess chronologisch beschreiben: 1) Der Weg in die berufliche Rehabilitation, 2) Information und Begleitung zur beruflichen Rehabilitation, 3) Zugang und Zuweisung zu Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben (LTA), 4) Der Maßnahmeeinstieg und das Ankommen in der beruflichen Rehabilitation. Insgesamt zeigt sich, dass die Übergänge von institutionellen Fragmentierungen, Informationsdefiziten und unklaren Zuständigkeiten gekennzeichnet sind. Rehabilitand:innen erfahren häufig zufällig oder durch Eigeninitiative von beruflichen Reha-Angeboten. Beratungsangebote sind unzureichend koordiniert und formale Zuweisungsprozesse erscheinen intransparent und zum Teil willkürlich. Besonders vulnerable Gruppen – etwa Personen mit Sucht- oder anderen psychischen Erkrankungen – sind überdurchschnittlich stark von diesen Barrieren betroffen. Gleichzeitig zeigen sich auch Beispiele gelingender Übergänge, insbesondere wenn eine frühzeitige, kontinuierliche Beratung erfolgt und individuelle Lebenslagen berücksichtigt werden. ein gelingendes Übergangsmanagement erfordert klare Zuständigkeitsregelungen, verbindliche Standards für die Beratung und Zuweisung sowie eine bessere Verzahnung von medizinischer und beruflicher Rehabilitation. Dabei ist die Integration institutioneller Routinen mit den biografischen Realitäten der Rehabilitand:innen zentral." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Case Management für Langzeitarbeitslose mit komplexen Problemlagen: Einblicke in ein Modellprojekt für Bürgergeldbeziehende mit Suchtverhalten (2025)

    Lauber, Dominique M. ;

    Zitatform

    Lauber, Dominique M. (2025): Case Management für Langzeitarbeitslose mit komplexen Problemlagen. Einblicke in ein Modellprojekt für Bürgergeldbeziehende mit Suchtverhalten. In: Sozialmagazin H. 7/8, S. 84-90. DOI:10.3262/SM2508084

    Abstract

    "Bürgergeldbeziehende mit Suchtverhalten sind zum Teil mit komplexen Problemlagen konfrontiert, die auf ein spezialisiertes, aber zergliedertes Hilfesystem treffen. Hier sind rechtskreisübergreifende Hilfen notwendig, die zum Beispiel durch Case Management realisiert werden können. Der Beitrag zeigt den Blick von Fachkräften verschiedener Träger Sozialer Arbeit auf die Fallarbeit mit Case Management in einem Modellprojekt im Rahmen des Bundesprogramms »Innovative Wege zur Teilhabe am Arbeitsleben – rehapro«." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Internal and external factors in the success of graduates with disabilities in higher education and employment: an international comparative study in Germany and Spain (2025)

    Lopez-Gavira, Rosario ; Perez-Lopez, Aurora Virginia ; Orozco, Inmaculada ;

    Zitatform

    Lopez-Gavira, Rosario, Inmaculada Orozco & Aurora Virginia Perez-Lopez (2025): Internal and external factors in the success of graduates with disabilities in higher education and employment: an international comparative study in Germany and Spain. In: Higher education, S. 1-24. DOI:10.1007/s10734-025-01446-8

    Abstract

    "Initiatives in legislation and improved resources dedicated to inclusive education have contributed to an increase in the number of people with disabilities with higher education and access to a profession in the primary market. However, people with disabilities often face a lot of difficulties and injustices before they can finish their university career and obtain a job according to their education, abilities, and wishes. This article presents an empirical, international, comparative study that analysed, from the perspective of 56 German and Spanish graduates with disabilities belonging to 34 universities, which key factors promoted the successful completion of their studies and which factors facilitated their inclusion in the labor market. The research was qualitative through individual interviews with graduates with disabilities. The results revealed many common aspects in the internal (self-knowledge, self-determination, autonomy, self-efficacy, and resilience) and external factors (family, classmates, friends, disability services, and faculty members) that explain the academic success and labor market transition (work experience, accommodations, and awareness) of graduates with disabilities of both countries. However, these factors also revealed some differences between the two countries that serve as an impulse to mobilize cultural, political, and practical change in higher education institutions, employers, and society in general." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Vocational training for youth with intellectual and developmental disabilities: a program evaluation of the Impact Project (2025)

    Mudde, Laura; Hole, Rachelle ; Reid, R. Colin;

    Zitatform

    Mudde, Laura, R. Colin Reid & Rachelle Hole (2025): Vocational training for youth with intellectual and developmental disabilities: a program evaluation of the Impact Project. In: Disability and Rehabilitation, S. 1-15. DOI:10.1080/09638288.2025.2534099

    Abstract

    "Previous research in social inclusion investigating low employment rates among individuals with intellectual and developmental disabilities (IDD) points to shortcomings in vocational training for transitioning youth, exiting school environments. This study presents a program evaluation of the Impact Project, a community-based and person-centered vocational training program for youth with IDD, aged 15-19 years, in British Columbia (BC), Canada to assess whether early vocational training improved employment experiences for youth with IDD. The study sample included 279 youth with IDD, who were part of summer programs in 2020, 2021, and 2022 at eight established community-based organizations in BC. Employment specialists at these organizations provided vocational activities and training, collecting the youth's employment experiences in pre- and post-program surveys and activity diaries. This evaluation of the Impact Project employed a formative evaluation design to answer whether the youth-centered vocational training improved employment experiences. Participating in the Impact Project led to an increase in soft skills and unpaid and paid employment experiences for youth with IDD, aged 15-19 years. Community-based policies could benefit from person-centered approaches when providing employment-related planning for youth with IDD in preparation for transitions from school into employment environments." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben: Rechtsgrundlagen, Zuständigkeiten und Anspruchsvoraussetzungen (2025)

    Nebe, Katja;

    Zitatform

    Nebe, Katja (2025): Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben: Rechtsgrundlagen, Zuständigkeiten und Anspruchsvoraussetzungen. In: Archiv für Wissenschaft und Praxis der sozialen Arbeit, Jg. 56, H. 2, S. 4-23.

    Abstract

    "Die Teilhabe von Menschen mit Behinderungen am Arbeitsleben ist in einer Vielzahl von Rechtsgrundlagen geregelt. Dieser Beitrag gibt einen Überblick über die grundlegenden Begriffe, die verschiedenen Leistungen und Anspruchsvoraussetzungen sowie über die jeweils zuständigen Leistungsträger." (Autorenreferat, IAB-Doku, © Deutscher Verein für öffentliche und private Fürsorge e.V.)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Forschung zur beruflichen Rehabilitation: Positionierung und Zukunftsstrategien (2025)

    Niehaus, Mathilde ; Tisch, Anita ; Heide, Marie ;

    Zitatform

    Niehaus, Mathilde, Marie Heide & Anita Tisch (2025): Forschung zur beruflichen Rehabilitation: Positionierung und Zukunftsstrategien. In: Zeitschrift für Sozialreform, Jg. 71, H. 3-4, S. 363-384. DOI:10.1515/zsr-2025-0009

    Abstract

    "Die Weiterentwicklung der Forschung zur beruflichen Rehabilitation erfordert einen disziplinübergreifenden Austausch über die inhaltliche Ausrichtung, methodische Weiterentwicklung und strukturellen Rahmenbedingungen des Forschungsfeldes. Ziel ist es, Entwicklungsbedarfe sichtbar zu machen und Perspektiven für eine zukunftsorientierte und anschlussfähige Forschung zu formulieren. Grundlage ist ein dreitägiger Scoping Workshop mit 14 Wissenschaftler*innen aus unterschiedlichen Disziplinen. Der Inhalt der Diskussionen wird auf strukturierende Weise analysiert mit dem Ziel, zentrale Positionen zur Weiterentwicklung des Forschungsfeldes abzuleiten. Die Forschung zur beruflichen Rehabilitation entwickelt sich als multi- und interdisziplinäres Feld, das individuelle, betriebliche, institutionelle und gesellschaftliche Bedingungen zur Teilhabe am Arbeitsleben über den Lebensverlauf hinweg adressiert. Eine stärkere Profilschärfung und internationale Anbindung sind zentrale Entwicklungsschritte. Methodisch wird ein vielfältiges, kontextsensibles Vorgehen als notwendig erachtet, das auch partizipative und transdisziplinäre Herangehensweisen berücksichtigt. Als zentrale Voraussetzungen für eine systematisch anschlussfähige Forschung werden der Aufbau feldspezifischer Evidenzstandards sowie trägerübergreifender, längsschnittlicher Datengrundlagen benannt. Strukturell liegt Entwicklungspotenzial im Ausbau institutioneller Verankerung, langfristiger Förderung und gezielter Nachwuchsentwicklung. Für eine zukunftsfähige Forschung zur beruflichen Rehabilitation braucht es eine klare Profilschärfung, eine stärkere institutionelle Verankerung sowie langfristige, sektorenübergreifende Förderstrukturen. Methodische Vielfalt, interdisziplinäre Zusammenarbeit und Sichtbarkeit sind zentrale Voraussetzungen, um das Potenzial der Forschung zur beruflichen Rehabilitation auszuschöpfen und gesellschaftlich sichtbar werden zu lassen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Auf dem Weg zu inklusiven Arbeitsmärkten: Integrierte Hilfen für teilhabeorientierte Übergangs- und Beschäftigungsstrukturen (2025)

    Oehme, Andreas;

    Zitatform

    Oehme, Andreas (2025): Auf dem Weg zu inklusiven Arbeitsmärkten. Integrierte Hilfen für teilhabeorientierte Übergangs- und Beschäftigungsstrukturen. (Übergangs- und Bewältigungsforschung), Weinheim: Juventa Verlag, 270 S. DOI:10.3262/978-3-7799-8746-8

    Abstract

    "Bis heute bleibt die Unterstützung von Übergängen in Arbeit zweigeteilt: Beschäftigungshilfen für sozial benachteiligte junge Menschen stehen neben einem System für Menschen mit Behinderungen. Beide gelten gegenüber einem als normal angesehenen Ausbildungssystem und einem »ersten« Arbeitsmarkt als Sondersysteme. Mit einem detaillierten Blick auf das Feld entwickelt der Band ein Modell für Übergangs- und Beschäftigungsstrukturen, die der Forderung nach Inklusion gerecht werden. Er geht der Frage nach, wie Hilfen in die Regelsysteme integriert und wie inklusive Arbeitsmärkte – unter anderem mit Ansätzen einer gemeinwesenorientierten Ökonomie – im lokalen Raum entwickelt werden können." (Verlagsangaben, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Welche Unterstützung benötigen Menschen mit psychischen Erkrankungen für ihre berufliche Rehabilitation? (2025)

    Rauch, Angela ; Reims, Nancy ;

    Zitatform

    Rauch, Angela & Nancy Reims (2025): Welche Unterstützung benötigen Menschen mit psychischen Erkrankungen für ihre berufliche Rehabilitation? In: IAB-Forum H. 20.02.2025. DOI:10.48720/IAB.FOO.20250220.01

    Abstract

    "Psychische Erkrankungen erhöhen das Risiko, arbeitslos und frühverrentet zu werden. Daher ist es wichtig, Betroffene bei der beruflichen (Wieder-)Eingliederung zu unterstützen. Eine qualitative Studie zeigt: Für einen erfolgreichen Verlauf der Rehabilitation und einen nachhaltigen Übergang in den Arbeitsmarkt ist ein gutes Zusammenspiel der zuständigen Akteure, eine kontinuierliche Betreuung beim Beschäftigungsübergang und ausreichend Zeit und Flexibilität während der Rehabilitation erforderlich." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Rauch, Angela ; Reims, Nancy ;
    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Berufliche Rehabilitation für Menschen mit Behinderungen: Integration gelingt, die Zahl der Geförderten sinkt (2025)

    Rauch, Angela ; Reims, Nancy ;

    Zitatform

    Rauch, Angela & Nancy Reims (2025): Berufliche Rehabilitation für Menschen mit Behinderungen: Integration gelingt, die Zahl der Geförderten sinkt. (IAB-Kurzbericht 21/2025), Nürnberg, 8 S. DOI:10.48720/IAB.KB.2521

    Abstract

    "Die Autorinnen zeigen anhand administrativer Daten der Bundesagentur für Arbeit, wie sich die berufliche Rehabilitation im Rahmen der Wiedereingliederung bei der Bundesagentur für Arbeit als eine der großen Trägerinnen beruflicher Rehabilitation in den letzten Jahren entwickelt hat, wer die Menschen sind, die daran teilnehmen, welche Maßnahmen sie nutzen und wie ihre Erwerbswege verlaufen. Die Arbeitsmarktintegration von Erwachsenen mit Behinderungen nach einer beruflichen Rehabilitation hat sich in den letzten Jahren verbessert. Gleichzeitig nehmen immer weniger Menschen eine berufliche Rehabilitation auf. Auch die Zusammensetzung der Personengruppe, die gefördert wird, hat sich verändert." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Rauch, Angela ; Reims, Nancy ;
    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Übergänge von jungen Menschen mit Behinderungen an der ersten Schwelle. Potentiale und Herausforderungen der BA-BIBB-IAB Bewerberbefragung 2024 (2025)

    Reims, Nancy ; Weller, Sabrina Inez ;

    Zitatform

    Reims, Nancy & Sabrina Inez Weller (2025): Übergänge von jungen Menschen mit Behinderungen an der ersten Schwelle. Potentiale und Herausforderungen der BA-BIBB-IAB Bewerberbefragung 2024. In: Gemeinsam leben H. 4, S. 198-205., 2025-06-26.

    Abstract

    "Die Datenlage zu jungen Menschen mit Behinderungen am Übergang von der Schule in den Beruf weist nach wie vor gravierende Lücken auf. In diesem Beitrag werden einschlägige Datensätze im Hinblick auf Eignung zur Erforschung von Übergangsprozessen von jungen Menschen mit Behinderungen an der ersten Schwelle vorgestellt. Die BA (Bundesagentur für Arbeit) -BIBB (Bundesinstitut für berufliche Bildung) -IAB (Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung) -Bewerberbefragung 2024 stellt hierfür eine potenziell geeignete Datenquelle dar, weist jedoch Defizite bei der Erhebung und Identifikation der Zielgruppe auf. Der Beitrag greift diese Schwachstellen auf und unterbreitet Vorschläge zur besseren Erfassung von jungen Menschen mit Behinderungen in kommenden Erhebungen der Bewerberbefragung." ((Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Reims, Nancy ;
    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Soziale Arbeit in der beruflichen Rehabilitation: Herausforderungen und Aufgaben bei der Gestaltung von Übergängen (2025)

    Seefeld, Julia;

    Zitatform

    Seefeld, Julia (2025): Soziale Arbeit in der beruflichen Rehabilitation. Herausforderungen und Aufgaben bei der Gestaltung von Übergängen. In: Sozialmagazin H. 7/8, S. 76-82. DOI:10.3262/SM2508076

    Abstract

    "Berufliche Rehabilitand:innen sind in ihren Rehabilitationsprozessen auf dem Weg zurück in eine Erwerbstätigkeit mit verschiedenen Herausforderungen konfrontiert. Diese werden insbesondere in den im Prozess entstehenden Übergängen deutlich. Die Soziale Arbeit bei den Leistungserbringern beruflicher Rehabilitation übernimmt hier verschiedene Aufgaben, die zur Bewältigung dieser Herausforderungen und zu nahtloseren Übergängen für die Rehabilitand:innen beitragen können." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Social (in)justice on the margins of paid work: Misrecognition, maldistribution and the employment of people with learning difficulties (2025)

    Tarlo, Ruth ; Fyson, Rachel; Roberts, Simon ;

    Zitatform

    Tarlo, Ruth, Rachel Fyson & Simon Roberts (2025): Social (in)justice on the margins of paid work: Misrecognition, maldistribution and the employment of people with learning difficulties. In: Critical Social Policy, Jg. 45, H. 4, S. 580-600. DOI:10.1177/02610183251352418

    Abstract

    "People with learning difficulties are being denied social justice in their everyday encounters with the labor market. Using concepts developed by Fraser, we argue that this denial of social justice arises from a combination of maldistribution of resources and misrecognition of people's equal humanity and their right to dignity and respect. Drawing on qualitative interviews with 16 people with mild learning difficulties on the margins of paid work, we show how maldistribution and misrecognition interact in complex ways to undermine the effectiveness of available support and to cause significant harm. We demonstrate how these effects are linked a wider failure of social justice, affecting disabled and non-disabled people. This wider failure is a consequence of government policy, the structure and regulation of the labor market and the design and delivery of social security." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Unterstützung von Ausbildungsbetrieben und benachteiligten Jugendlichen durch die Assistierte Ausbildung (2025)

    Walter, Valeska C.; Conrads, Ralph ; Grondey, Ian;

    Zitatform

    Walter, Valeska C., Ian Grondey & Ralph Conrads (2025): Unterstützung von Ausbildungsbetrieben und benachteiligten Jugendlichen durch die Assistierte Ausbildung. In: Berufsbildung in Wissenschaft und Praxis, Jg. 54, H. 1, S. 13-17.

    Abstract

    "Eine steigende Zahl unbesetzter Ausbildungsplätze prägt den ohnehin angespannten Arbeitsmarkt. Um diesen Entwicklungen entgegenzuwirken, ergreifen Betriebe neue Wege, um Auszubildende zu gewinnen und zu halten. Zu den arbeitsmarktpolitischen Förderinstrumenten, die hier ansetzen, gehört insbesondere die Assistierte Ausbildung als Förderinstrument für benachteiligte Jugendliche. Die Unterstützungsleistungen richten sich nicht nur an Jugendliche, sondern auch an Betriebe. Im Beitrag wird untersucht, wie Betriebe von der zeitlichen und personellen Entlastung profitieren und inwiefern die Unterstützung zur Stabilisierung und Verbesserung des Ausbildungsverhältnisses beiträgt." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Challenges in the transition between medical and vocational rehabilitation: a qualitative focus group study with service providers in Germany (2025)

    Wengemuth, Eileen ; Kleist, Lara ; Kühn, Lukas ; Choi, Kyung-Eun Anna ;

    Zitatform

    Wengemuth, Eileen, Lara Kleist, Lukas Kühn & Kyung-Eun Anna Choi (2025): Challenges in the transition between medical and vocational rehabilitation: a qualitative focus group study with service providers in Germany. In: BMC health services research, Jg. 25. DOI:10.1186/s12913-024-12055-z

    Abstract

    "Rehabilitation aims to empower people to cope with their chronic conditions, to ensure societal and vocational participation and to prevent health-related early retirement. In Germany, medical and vocational rehabilitation are unconnected services. Expenditures on health-related early retirement in Germany rise while expenditures on vocational rehabilitation do not. Since the use of rehabilitation services often depends on the transition between services, the present study aims to shed light on barriers and facilitators for the transition between medical and vocational rehabilitation from the perspective of service providers working in different institutions. In this sub-study we made use of a qualitative approach and conducted semi-structured focus groups with service providers, namely employees of rehabilitation institutions which we analyzed using Qualitative Content analysis and an inductive-deductive Coding System. Twenty-four employees of rehabilitation institutions participated in five different focus groups. Especially the pension funds as institutions and medical rehabilitation clinics’ employees of different professions are considered to be relevant professional actors to ensure the continuity of care between medical and vocational rehabilitation. Facilitating and hindering factors include the labour market situation, the Covid-19-pandemic, feedback for employees, an interdisciplinary assessment, different time-related aspects as well as individual factors such as the rehabilitants’ diagnoses. The findings are largely in line with previous research and point to the difficulty and importance of continuity of care between different rehabilitation services as well as the varying agency and responsibility attributed to different actors. The rehabilitation employees’ view will later be integrated with the perspective of the rehabilitants." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    "How is my body going to cope with it? How should I go on with my life?" Reflections on occupational future: interview study with cardiac rehabilitation patients with vocational reintegration risk (2025)

    Wolff, Lara Luisa; Luizink-Dogan, Machteld; Holmberg, Christine; Salzwedel, Annett ; Völler, Heinz ;

    Zitatform

    Wolff, Lara Luisa, Machteld Luizink-Dogan, Christine Holmberg, Heinz Völler & Annett Salzwedel (2025): "How is my body going to cope with it? How should I go on with my life?" Reflections on occupational future: interview study with cardiac rehabilitation patients with vocational reintegration risk. In: Die Rehabilitation. DOI:10.1055/a-2645-2652

    Abstract

    "Ziel: Eine negative subjektive Erwerbsprognose von Patientinnen und Patienten in der kardiologischen Anschlussrehabilitation (AR) ist mit einem beruflichen Teilhaberisiko im mittleren Verlauf assoziiert. Ziel der Studie war die Exploration, Beschreibung und Zusammenfassung der für die Selbsteinschätzung relevanten Aspekte. Methodik: 2021/22 wurde in der kardiologischen AR eine qualitative Studie mit 25 Teilnehmenden (medianes Alter 52 Jahre, 9 Frauen, 16 Männer, in Berufen mit unterschiedlicher Arbeitsschwere, 20 mit und 5 ohne Teilhaberisiko nach Würzburger Screening) durchgeführt. Die Teilnehmenden wurden in Einzelinterviews darum gebeten, über ihre Berufszukunft zu sprechen. 6–8 Monate nach AR wurdemit 8 Patientinnen und Patienten erneut ein Interview durchgeführt. Damit sollte die Relevanz der während der AR ermittelten Aspekte im Alltag der Teilnehmenden nach Entlassung überprüft werden. Alle Interviews wurden aufgezeichnet, transkribiert und thematisch analysiert. Ergebnisse: Persönliche Aspekte, Gesundheitswahrnehmung, herzbezogene Ängste (interne Faktoren), soziales Umfeld und Anpassung der Arbeitsbedingungen (externe Faktoren) sind relevante Themen für die Einschätzung der Berufszukunft. Zwei weitere Themen sind zeitbezogen: frühere gesundheits-/krankheitsbezogene Erfahrungen und beabsichtigte Änderungen des Arbeits- und Lebensstils. Vor allem Patientinnen und Patienten mit Teilhaberisiko erlebten herzbezogene Ängste, reflektierten frühere Gesundheits-/Krankheitserfahrungen und äußerten den Wunsch, in Zukunft wieder zu arbeiten, formulierten jedoch keinen klaren Handlungsplan für die berufliche Wiedereingliederung. Sie wollten zunächst ihre Gesundheit priorisieren und sich Zeit für den Wiedereinstieg nehmen, wobei sie sich von ihrem sozialen Umfeld oft unterstützt fühlten. Die Themen überschnitten sich zwischen den Patientinnen und Patienten mit und ohne Teilhaberisiko, differierten jedoch in Relevanz und Details. Schlussfolgerungen: Insgesamt zeigen Patientinnen und Patienten mit und ohne Teilhaberisiko in ihren Beschreibungen der eigenen Berufszukunft Ähnlichkeiten hinsichtlich relevanter Aspekte. Die Reflektionen der Teilnehmenden mit Teilhaberisiko waren jedoch insbesondere durch die wahrgenommene herzbezogene Angst oder das Fehlen konkreter Wiedereingliederungspläne für ihre berufliche Zukunft gekennzeichnet. Diese Aspekte sollten in individuellen, ganzheitlichen und zielgerichteten Ansätzen zur Unterstützung von Patientinnen und Patienten auf ihrem Weg zurück in die Berufstätigkeit berücksichtigt werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Leveraging O*NET and Census datasets: Identifying macro-level disability-job fit to predict people with disabilities' occupational representation (2025)

    Wu, Felix Y. ; Udomsirirat, Victoria T. ; Dwertmann, David J.G. ; Oswald, Frederick L. ;

    Zitatform

    Wu, Felix Y., Victoria T. Udomsirirat, David J.G. Dwertmann & Frederick L. Oswald (2025): Leveraging O*NET and Census datasets: Identifying macro-level disability-job fit to predict people with disabilities' occupational representation. In: Journal of vocational behavior, Jg. 163. DOI:10.1016/j.jvb.2025.104192

    Abstract

    "It is an economic and ethical imperative to facilitate the inclusion of people with disabilities (PWDs) in the workplace. This point, along with the more specific need to improve personnel decisions in organizations (e.g., hiring, accommodation), recommends greater research and practice addressing how functional limitations of PWDs align with the job's essential functions (i.e., disability-job fit). Complementing prior micro-level research, we operationalize disability-job fit at the macro level, extending the Disability Contingency Framework (Dwertmann & McAlpine, 2023) and integrating job analysis. We merge two large national occupational datasets (i.e., the Occupation Information Network [O*NET] and the American Community Survey [ACS]; k = 184 occupations) to understand how disability-job fit, the overlap between functional limitations of PWD and job requirements, relates to representation of PWDs in occupations. Our macro-level results are theoretically and practically important by identifying data-driven sources of disability-job fit, and showing where they contrast existing disability-job fit stereotype literature. Our results therefore practically inform career guidance and personnel selection involving PWDs, while encouraging further disability job-fit research involving macro-level characteristics." (Author's abstract, IAB-Doku, © 2025 Elsevier Inc. All rights are reserved, including those for text and data mining, AI training, and similar technologies.) ((en))

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Möglichkeiten eröffnen: Teilhabe an Arbeit für Menschen mit komplexen Behinderungen: Erkenntnisse aus dem Forschungsprojekt LINKED (2025)

    Ziemsky, Annalena; Keeley, Caren; Murken, Michelle; Sansour, Teresa;

    Zitatform

    Ziemsky, Annalena, Caren Keeley, Teresa Sansour & Michelle Murken (2025): Möglichkeiten eröffnen: Teilhabe an Arbeit für Menschen mit komplexen Behinderungen. Erkenntnisse aus dem Forschungsprojekt LINKED. In: Teilhabe, Jg. 64, H. 3, S. 92-97. DOI:10.70266/th3-25_02

    Abstract

    "Das Forschungsprojekt LINKED untersucht, wie Teilhabe an Arbeit auch für Menschen mit komplexen Behinderungen ermöglicht werden kann. Neben der inhaltlichen Erweiterung des Arbeitsbegriffs werden auf Basis empirischer Daten zentrale Gelingensbedingungen herausgearbeitet: So sind gesellschaftliche und institutionelle Rahmenbedingungen sowie sozialraumorientierte Angebote entscheidend. Unterstützer*innen übernehmen im Teilhabeprozess zudem eine vermittelnde Rolle, indem sie individuelle Voraussetzungen mit Anforderungen an gemeinsame Arbeitsprozesse in Einklang bringen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Das Teilhabechancengesetz wirkt auch bei Menschen mit schwerer Behinderung (2025)

    Özerdogan, Anil;

    Zitatform

    Özerdogan, Anil (2025): Das Teilhabechancengesetz wirkt auch bei Menschen mit schwerer Behinderung. In: IAB-Forum H. 28.04.2025, 2025-04-24. DOI:10.48720/IAB.FOO.20250428.01

    Abstract

    "Menschen mit schwerer Behinderung haben ein höheres Armutsrisiko und beschränktere Möglichkeiten der gesellschaftlichen Teilhabe. Das Teilhabechancengesetz kann dabei helfen, sie in den Arbeitsmarkt zu integrieren und ihre soziale Teilhabe zu stärken. Die positiven Effekte einer Förderung nehmen im Zeitverlauf allerdings stärker ab als bei Menschen ohne Schwerbehinderung." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Özerdogan, Anil;
    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Arbeitsmarktsituation schwerbehinderter Menschen 2024 (2025)

    Zitatform

    (2025): Arbeitsmarktsituation schwerbehinderter Menschen 2024. (Berichte: Blickpunkt Arbeitsmarkt / Bundesagentur für Arbeit), Nürnberg, 25 S.

    Abstract

    "Häufigste Ursache einer Schwerbehinderung ist eine im Lebensverlauf erworbene Krankheit. Schwerbehinderte Menschen sind daher meist älter; in Folge des demografischen Wandels wird ihre Zahl steigen. Die Erwerbsbeteiligung schwerbehinderter Menschen im Alter von 15 bis unter 65 Jahren lag mit einer Erwerbsquote von 51,4 Prozent im Jahr 2022 deutlich niedriger als bei der nicht-schwerbehinderten Bevölkerung. Die Arbeitsmarktentwicklung für schwerbehinderte Menschen wird weniger durch die Konjunktur und stärker durch rechtliche Rahmenbedingungen und die demografische Entwicklung beeinflusst. Im vergangenen Jahrzehnt stieg die Zahl der beschäftigten schwerbehinderten Menschen nach dem Anzeigeverfahren SGB IX kontinuierlich auf 1,12 Millionen im Jahr 2023, lediglich unterbrochen von der Corona-Pandemie. Schwerbehinderte Menschen arbeiten in allen Branchen. Häufig sind sie im Verarbeitenden Gewerbe oder in der Öffentlichen Verwaltung tätig. 2024 waren durchschnittlich 175.000 schwerbehinderte Menschen arbeitslos (+10.000 im Vergleich zu 2023). Ihre Arbeitslosenquote (mit eingeschränkter Bezugsgröße) lag bei 11,6Prozent. Arbeitslose Menschen mit Schwerbehinderung sind gut qualifiziert: Anteilig finden sich bei schwerbehinderten Arbeitslosen etwas mehr Personen mit abgeschlossener Berufsausbildung als bei nicht-schwerbehinderten Arbeitslosen. Schwerbehinderten Arbeitslosen gelingt es trotzdem seltener als nicht-schwerbehinderten, eine Beschäftigung am ersten Arbeitsmarkt aufzunehmen. Während schwerbehinderte Menschen im Vergleich zu nicht-schwerbehinderten Menschen 2024 anteilig seltener nach einer Beschäftigung am 1. Arbeitsmarkt (inkl. Selbständigkeit und betrieblicher Ausbildung) arbeitslos wurden, profitierten sie seltener bei Abgängen aus Arbeitslosigkeit in den 1. Arbeitsmarkt. Fast die Hälfte der arbeitslosen schwerbehinderten Menschen sind neben ihrer Behinderung von mindestens zwei weiteren vermittlungshemmenden Merkmalen, wie z. B. geringe Qualifikation oder Langzeitarbeitslosigkeit betroffen. 2024 nahmen durchschnittlich 55.600 schwerbehinderte und ihnen gleichgestellte Menschen an Maßnahmen der aktiven Arbeitsmarktpolitik teil, 2.000 weniger als noch 2023." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Motivating supervisors during disability accommodation: a comprehensive examination on job demand and resources theories (2024)

    Alam, Mohammad Shahin ; Williams-Whitt, Kelly; Ansari, Mahfooz ; Shin, DuckJung ;

    Zitatform

    Alam, Mohammad Shahin, Kelly Williams-Whitt, DuckJung Shin & Mahfooz Ansari (2024): Motivating supervisors during disability accommodation: a comprehensive examination on job demand and resources theories. In: International Journal of Manpower, Jg. 45, H. 7, S. 1385-1408. DOI:10.1108/IJM-10-2023-0620

    Abstract

    "Purpose: This study develops and tests a comprehensive model that examines whether dimensions of supervisors’ job demands and resources influence their work motivation through their job strain levels while managing disability accommodation (DA). Design/methodology/approach The proposed model leverages the assumptions of established job demand and resources theories, including demand-ability fit, job demand-control, job demand-control-support, and effort-reward balance models. Then, we tested with the quantitative data from 335 British, Canadian, American, Australian, Dutch, and German supervisors with recent DA experience. Findings This study found support for the proposed model. Job control and social support directly affected work motivation, while job strain did not mediate the relationship between job control and social support and work motivation. The results suggest that employers looking to improve the likelihood of DA success should focus on providing adequate job control, social support, and rewards to supervisors responsible for accommodating employees with disabilities. Practical implications This research enhances our understanding of how additional DA responsibilities impact supervisors and aids in the development of effective DA management policies and interventions, providing robust support for practitioners. Originality/value This study contributes to extending the DA literature by testing the applicability of different theoretical models to explain the effect of the additional DA responsibility on supervisors’ job demand, strain, and motivation levels and identify the resources to mitigate them." (Author's abstract, IAB-Doku, © Emerald Group) ((en))

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Behinderte Übergänge? Bildung und Behinderung beim Übergang in den Arbeitsmarkt in europäischen Ländern (2024)

    Blanck, Jonna M. ; Brzinsky-Fay, Christian ; Powell, Justin J.W. ;

    Zitatform

    Blanck, Jonna M., Christian Brzinsky-Fay & Justin J.W. Powell (2024): Behinderte Übergänge? Bildung und Behinderung beim Übergang in den Arbeitsmarkt in europäischen Ländern. In: Zeitschrift für Inklusion, Jg. 19, H. 4, S. 1-25.

    Abstract

    "Der Zugang zum Arbeitsmarkt ist wesentlich für gesellschaftliche Teilhabe. Am Übergang nach der Schule werden hierfür entscheidende Weichen gestellt. In der UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderung (UN-BRK) verpflichten sich die Vertragsstaaten, Menschen mit Behinderung den Zugang zu Berufsausbildung und Arbeitsmarkt zu ermöglichen. Dennoch gibt es erhebliche Unterschiede im Zugang zum Arbeitsmarkt und auch den Übergängen nach der Schule zwischen Menschen mit und ohne Behinderung. Hierfür spielen Bildungszertifikate eine zentrale Rolle, wobei junge Erwachsene mit Behinderung ein erhöhtes Risiko haben, nur eine geringe formale Bildung zu erwerben. Allerdings unterscheiden sich Länder in den institutionellen Arrangements, insbesondere im Bildungssystem und im Arbeitsmarkt sowie im Zugang, den Jugendliche mit Behinderung zu formaler Bildung haben. Diese Faktoren können Übergangsprozesse stark beeinflussen oder gar behindern. Ländervergleichende Analysen der Übergänge von Menschen mit Behinderung von der Schule in den Arbeitsmarkt sind jedoch selten, so dass zentrale Fragen danach, welche Rahmenbedingungen für erfolgreiche Übergänge förderlich sind, offenbleiben. In dieser Studie werden vor diesem Hintergrund 31 europäische Länder anhand der Mikrodaten der rotierenden Panels der European Statistics on Income and Living Conditions (EU-SILC) sowie Daten der European Agency for Special Needs and Inclusive Education (EASNIE) daraufhin analysiert, wie die Übergänge von der Schule in den Arbeitsmarkt von jungen Menschen mit Behinderung aussehen und wie Bildung und Behinderung zusammenwirken und so die Übergänge von der Schule in den Arbeitsmarkt beeinflussen. Ein Fokus auf vier deutschsprachige Länder (Deutschland, Luxemburg, Österreich und Schweiz) verdeutlicht, wie divers Übergänge auch innerhalb von Ländern mit ähnlichen Bildungssystemen verlaufen können und verweist auf weiteren Forschungsbedarf zu den Mechanismen, welche den Übergangsprozessen von Menschen mit Behinderung zugrunde liegen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Discrimination toward the visually impaired and quota policies in the labor market (2024)

    Chareyron, Sylvain ; Petit, Pascale; Mbaye, Louise; L'Horty, Yannick ;

    Zitatform

    Chareyron, Sylvain, Yannick L'Horty, Louise Mbaye & Pascale Petit (2024): Discrimination toward the visually impaired and quota policies in the labor market. In: Labour, Jg. 38, H. 4, S. 558-583. DOI:10.1111/labr.12282

    Abstract

    "We measure discrimination in access to employment toward people with visual impairment in France and explore its relationship with two public policies designed to facilitate the integration of disabled people into the workforce: the obligation on the employer to adapt the workstation, and a quota policy intended to incentivize the hiring of people with disabilities. We use the correspondence test method in combination with a difference-in-differences strategy, to explore the effects of these different policies. We show that applicants with visual impairments face significant discrimination, and we suggest that the level of discrimination is influenced by both policies." (Author's abstract, IAB-Doku, Published by arrangement with John Wiley & Sons) ((en))

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Biografische Passungsarbeit und institutionelle Handlungslogiken bei Verläufen der beruflichen Rehabilitation in Berufsförderungswerken (2024)

    Dreßke, Stefan; Quehl, Christoph; Ohlbrecht, Heike;

    Zitatform

    Dreßke, Stefan, Heike Ohlbrecht & Christoph Quehl (2024): Biografische Passungsarbeit und institutionelle Handlungslogiken bei Verläufen der beruflichen Rehabilitation in Berufsförderungswerken. In: Sozialer Fortschritt, Jg. 73, H. 8-9, S. 653-669. DOI:10.3790/sfo.2024.1445007

    Abstract

    "This empirical study addresses the vocational rehabilitation of employees who are unable to continue their employment due to health impairments. It examines their identity work as matching work aligning their socio-moral orientations to their new life situations. Matching work occurs in negotiations between rehabilitants and their administrative agents of vocational rehabilitation. In the course of negotiations rehabilitants try to solve their problem situations, in order to avert the threat to their projected life plans or to restructure them. Based on qualitative-biographical interviews with rehabilitants in Vocational Training Centers (BFW), a typology of matching work is presented." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Schnittstellen zu betrieblichen Akteur:innen im Rahmen beruflicher Rehabilitationsprozesse (2024)

    Ebener-Holscher, Kathrin; Tophoven, Silke ;

    Zitatform

    Ebener-Holscher, Kathrin & Silke Tophoven (2024): Schnittstellen zu betrieblichen Akteur:innen im Rahmen beruflicher Rehabilitationsprozesse. In: Sozialer Fortschritt, Jg. 73, H. 8-9, S. 671-688. DOI:10.3790/sfo.2024.1445008

    Abstract

    "Vocational rehabilitation in Germany is particularly characterized by interfaces. On the one hand, due to the large number of actors involved, on the other hand, due to the different stages of the rehabilitation process. Thereby, the interfaces with company actors must be considered as relevant for sustainable labor market integration. However, these interfaces have rarely been analyzed for Germany. How these interfaces are dealt with will be determined on the basis of the results of a mixed-methods research design. The focus is on social workers in vocational rehabilitation service providers who are particularly involved in such interfaces." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    The UK Disability Discrimination Act 2005: Consequences for the education and employment of older children (2024)

    Ercolani, Marco G. ; Lazarova, Emiliya ;

    Zitatform

    Ercolani, Marco G. & Emiliya Lazarova (2024): The UK Disability Discrimination Act 2005: Consequences for the education and employment of older children. In: Economics of Education Review, Jg. 100. DOI:10.1016/j.econedurev.2024.102544

    Abstract

    "We investigate the impact of the 2005 UK Disability Discrimination Act on the educational and employment outcomes for older children with disabilities, using data from the UK Labor Force Surveys. The Act established new legal requirements on employers and qualification awarding bodies to accommodate individuals with disabilities. Furthermore, prior to 2013 children in England and Wales could leave education at age 16, providing a unique opportunity to analyze the 2005 Act's influence on their educational and employment outcomes. Compared to children without disabilities, we found the 2005 Act reduced the likelihood of continuing in education and increased the likelihood of entering the labor market (employed or unemployed) for children meeting both the 1995 Disability Discrimination Act definition of disability and who were reported as work-limited. We also ‘decompose’ average outcomes between children's groups, identifying effects attributable to observable characteristics, discrimination, and unobservable health-related productivity gaps." (Author's abstract, IAB-Doku, © 2024 Elsevier) ((en))

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Digitale Qualifizierung: Chancen für Menschen mit Behinderungen: Ergebnisse eines Modellprojekts (2024)

    Frankenstein, Karen; Rink, Benjamin; Langer, Andreas ; Hartung-Ziehlke, Julia; Kolhoff, Ludger; Engelkes, Dörte Ulka;

    Zitatform

    Frankenstein, Karen, Julia Hartung-Ziehlke, Benjamin Rink, Dörte Ulka Engelkes, Ludger Kolhoff & Andreas Langer (2024): Digitale Qualifizierung: Chancen für Menschen mit Behinderungen. Ergebnisse eines Modellprojekts. (Perspektiven Sozialwirtschaft und Sozialmanagement), Wiesbaden: Springer Fachmedien Wiesbaden, 311 S.

    Abstract

    "Digitale Bildungsangebote können für Menschen mit Behinderungen eine entscheidende Rolle spielen, um grundlegende berufliche Kompetenzen zu erwerben. Das Modellprojekt "diBa" hat sich intensiv mit dieser Thematik befasst. Es konzentrierte sich auf die Entwicklung und Implementierung digitaler Bildungsangebote, die speziell auf die Bedürfnisse von Menschen mit Behinderungen zugeschnitten sind." (Verlagsangaben, IAB-Doku)

    Weiterführende Informationen

    Inhaltsverzeichnis vom Verlag
    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Innovative Wege zu mehr beruflicher Teilhabe: Aktuelle Entwicklungen der Deutschen Rentenversicherung (2024)

    Gross, Brigitte; Streibelt, Marco ; Funke, Ariane; Klaus, Sebastian; Görke, Janett; Parthier, Katrin;

    Zitatform

    Gross, Brigitte, Ariane Funke, Janett Görke, Sebastian Klaus, Katrin Parthier & Marco Streibelt (2024): Innovative Wege zu mehr beruflicher Teilhabe. Aktuelle Entwicklungen der Deutschen Rentenversicherung. In: Die Berufliche Rehabilitation, Jg. 38, H. 3, S. 6-19.

    Abstract

    "Damit Menschen mit Behinderung und gesundheitlichen Einschränkungen selbstbestimmt leben können, gibt es in Deutschland ein gut ausgebautes Rehabilitationssystem. Einen wichtigen Beitrag zur Inklusion und Chancengerechtigkeit leistet die Deutsche Rentenversicherung. Mit Leistungen zur medizinischen Rehabilitation, zur Teilhabe am Arbeitsleben (LTA, berufliche Rehabilitaion) sowie Prävention trägt sie dazu bei, die Erwerbsfähigkeit von Menschen mit vorübergehenden und dauerhaften körperlichen oder psychischen Beeinträchtigungen zu verbessern oder wiederherzustellen. Im Jahr 2023 hat die Rentenversicherung über 1,1 Millionen Rehabilitationsleistungen erbracht, darunter über 117.000 Leistungen zur beruflichen Rehabilitation bzw. LTA." (Textauszug, IAB-Doku, © Lambertus-Verlag)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Policies for young adults with reduced work capacity. Labour market impact in Sweden and Norway (2024)

    Hall, Caroline ; von Simson, Kristine ; Hardoy, Inés;

    Zitatform

    Hall, Caroline, Inés Hardoy & Kristine von Simson (2024): Policies for young adults with reduced work capacity. Labour market impact in Sweden and Norway. In: Journal of Population Economics, Jg. 37. DOI:10.1007/s00148-024-00999-9

    Abstract

    "The rising numbers of young people with disability pension concerns many advanced economies. We present results from a comparative analysis of the neighbouring countries Sweden and Norway on the impacts of differing policy mixes aimed at enhancing the employability of the work disabled. Using rich longitudinal data, we follow unemployed young adults (ages 25-29) with work-impairment up to four years after they became unemployed to investigate the effect of different types of labor market policies. Our results indicate that, despite differences in program composition and strategies, there are surprisingly small country differences in treatment effect patterns and signs of estimated impacts. In line with previous studies, we find strong lock-in effects of both workplace-related programs and training/educational programs. After participation, workplace-related programmes about double the likelihood of entering regular employment or education. Participating in training courses also increases this likelihood, but effect sizes are smaller." (Author's abstract, IAB-Doku, © Springer-Verlag) ((en))

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Chancen für Alle durch (berufliche) Bildung: Inklusion und Teilhabe für Menschen mit gesundheitlicher Beeinträchtigung (2024)

    Ixmeier, Sebastian; Buck, Pia; Münk, Dieter;

    Zitatform

    Ixmeier, Sebastian, Pia Buck & Dieter Münk (Hrsg.) (2024): Chancen für Alle durch (berufliche) Bildung. Inklusion und Teilhabe für Menschen mit gesundheitlicher Beeinträchtigung. (Berufsbildung, Arbeit und Innovation 81), Bielefeld: wbv Publikation, 293 S. DOI:10.3278/9783763976386

    Abstract

    "Die Förderung gesellschaftlicher Teilhabe von Menschen mit gesundheitlichen Einschränkungen gewinnt in Deutschland zunehmend an Bedeutung. Dieses Ziel wird durch verschiedene sozial- und bildungspolitische Maßnahmen verfolgt, die darauf abzielen, Chancengleichheit und gleichberechtigte Teilhabe in allen Lebensbereichen zu ermöglichen. Der Sammelband bietet einen umfassenden Überblick über die Zusammenhänge zwischen beruflicher Bildung und Teilhabeförderung für Menschen mit gesundheitlichen Einschränkungen. Er richtet sich an Entscheidungsträger, Praktiker und die interessierte Fachöffentlichkeit und kombiniert Beiträge einer Fachveranstaltung mit aktuellen Forschungsergebnissen." (Autorenreferat, IAB-Doku, © wbv)

    Weiterführende Informationen

    Alternativer Link
    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Guidelines for effective vocational rehabilitation schemes (2024)

    Jones, Laura; Maucher, Mathias;

    Zitatform

    Jones, Laura & Mathias Maucher (2024): Guidelines for effective vocational rehabilitation schemes. 70 S. DOI:10.2767/886060

    Abstract

    "This document aims to build the reader’s understanding of VR and what makes VR schemes effective, to promote its uptake and improve its implementation. It addresses the following topics: - What vocational rehabilitation is - Recommendations for different actors to put in place effective VR schemes, covering the different steps in the process of VR - The legaland policy background at international, EU and national levels, relevant resources, as well as information about financing frameworks - Success factors for effective policy for national VR schemes It features examples of different approaches and practices for various stages of the VR process to illustrate the recommendations, as well as links for further information. It also features country case studies illustrating coordinated, effective policy frameworks for VR." (Text excerpt, IAB-Doku) ((en))

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Kooperation zwischen Betrieben und Gesundheitsversorgung bei Wiedereingliederung und Beschäftigungssicherung (2024)

    Kardorff, Ernst von;

    Zitatform

    Kardorff, Ernst von (2024): Kooperation zwischen Betrieben und Gesundheitsversorgung bei Wiedereingliederung und Beschäftigungssicherung. In: Sozialer Fortschritt, Jg. 73, H. 8-9, S. 581-598. DOI:10.3790/sfo.2024.1445003

    Abstract

    "Cooperation at the Intersection Between Companies and Health-Care- and Rehabilitation-Services in Employment Protection and Return-to-Work for Employees With Health Problems. Status quo, Chances, and Barriers Successful employment protection and return to work serves as proof for the effectiveness of healthcare and rehabilitation services. Therefore, the management of the interface between the health care and rehabilitation system and the companies turns out as a major socio-political and far more as an everyday challenge in supporting inclusion at the workplace in the light of ageing workforce and skilled labour shortage. Subsequent to a survey on actual developments some structural barriers are discussed, partly based on first results of an ongoing study on health and illness in skilled crafts and trades. The article closes with some recommendations." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    mehr Informationen
    weniger Informationen

Aspekt auswählen:

Aspekt zurücksetzen