Migration und Integration
Bei dem Thema Einwanderung nach Deutschland gilt es auch die Bedingungen einer gelingenden Integration von Zugewanderten in Gesellschaft, Bildung und Arbeit zu untersuchen. Die Arbeitsmarktforschung beschäftigt sich mit der Frage, wie die Integration in das Bildungs- und Ausbildungssystem, der Zugang zum Arbeitsmarkt sowie die Bedingungen der sozialen Teilhabe und kulturellen Integration verbessert werden können.
Aktuelle Studien zeigen zudem, dass Deutschland angesichts seiner demographischen Herausforderungen dringend auf Zuwanderung angewiesen ist. Inwiefern kann Zuwanderung der Schrumpfung und Alterung des Erwerbspersonenpotenzials entgegenwirken? Welche Entwicklungen in der nationalen und europäischen Einwanderungspolitik begünstigen die Einwanderung von Erwerbspersonen und Fachkräften? Die hier zusammengestellte Literatur bietet einen aktuellen und umfassenden Überblick über den Themenkomplex Migration und Integration.
Literatur zum Thema Flucht und Asyl finden Sie in unserer IAB-Infoplattform Fluchtmigrantinnen und -migranten - Bildung und Arbeitsmarkt.
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- Einwanderungspolitik
- Auswirkungen von Migration
- Wanderungsmotivation und Rückwanderung
- Arbeitslosigkeit und Arbeitsmarktpolitik
- Qualifikation, Bildung und Beschäftigung
- Integration und soziale Teilhabe
- internationale Aspekte
- Personengruppen
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Literaturhinweis
Der Orientierungskurs zwischen Wissens- und Wertevermittlung (2026)
Becker, Eugenie; Kay, Ramona;Zitatform
Becker, Eugenie & Ramona Kay (2026): Der Orientierungskurs zwischen Wissens- und Wertevermittlung. (Forschungsbericht / Bundesamt für Migration und Flüchtlinge 53), Nürnberg, 158 S. DOI:10.48570/bamf.fz.fb.53.d.2026.evik.zb4.1.0
Abstract
"Der Forschungsbericht ist Teil der vierten Zwischenberichterstattung des Projekts "Evaluation der Integrationskurse" (EvIk). Die Studie befasst sich mit dem Orientierungskurs, der nach dem Sprachkurs stattfindet und mit dem Test "Leben in Deutschland" (LiD) abgeschlossen wird." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
“Maybe I Say Something, I Understand a Bit”: On the (In)Accessibility of Translation (2026)
Zitatform
Bella, Natalie (2026): “Maybe I Say Something, I Understand a Bit”: On the (In)Accessibility of Translation. In: Social Inclusion, Jg. 14, S. 1-19., 2025-11-10. DOI:10.17645/si.10962
Abstract
"Working with interpreters is common in qualitative social research. It can even be necessary when researchers address the perspective of people with whom they do not share a lingua franca. Interpreters are then brought into the research endeavor to enable a communication setting that would otherwise be impossible. Following the theme of enabling communication, the dominant perspective on interpreted interviews suggests that there is only one person involved in the interaction - the Interpreter - who can understand and speak both languages. This perspective falls short as it relies on a monolithic understanding of refugees as perpetually removed from (the linguistic requirements of) their new surroundings. However, when people have visited language courses or have otherwise been exposed to the language of their new contexts, they are gaining ground as agents of translation. Thus, the interactional dynamic of the interpreted interview changes drastically as the interviewee can participate more in how they and their stories are interpreted. Faced with the varying language proficiencies of the interviewees, the interpreter adapts their strategies of interpreting. Drawing from narrative interviews with refugees from Syria, collected at the Institute for Employment Research (IAB), this article explores the question of how the interviewees’ language proficiency influences the interpreted interview, as it is rooted in situated performativity. Focusing on the interactions between all three participants, three empirical constellations highlight the relevance of acknowledging the performative density of translating and interpreting collaboratively." (Author's abstract, IAB-Doku, © Cogitatio Press) ((en))
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Literaturhinweis
Deutschkenntnisse und Arbeitsmarktintegration: Die Hälfte der Betriebe fordert bei Einstellungen mindestens ein B2-Sprachniveau (2026)
Zitatform
Keita, Sekou & Alexander Kubis (2026): Deutschkenntnisse und Arbeitsmarktintegration: Die Hälfte der Betriebe fordert bei Einstellungen mindestens ein B2-Sprachniveau. (IAB-Kurzbericht 07/2026), Nürnberg, 8 S. DOI:10.48720/IAB.KB.2607
Abstract
"Deutschland ist in den kommenden Jahren stärker auf Zuwanderung angewiesen, um den Bedarf an Arbeits- und Fachkräften zu decken. Viele Zugewanderte bringen allerdings zu Beginn nur begrenzte Deutschkenntnisse mit. Die aktuellen Daten der IAB-Stellenerhebung zeigen, dass ein großer Teil der Betriebe bei Neueinstellungen mindestens ein B2-Sprachniveau voraussetzt. Unter bestimmten Bedingungen berücksichtigen Betriebe jedoch auch Personen mit geringeren Deutschkenntnissen – etwa, wenn sie an Sprachkursen teilnehmen oder das Anforderungsprofil der Stelle dies zulässt." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Weiterführende Informationen
- Sprachniveaustufe B2 Selbstständige Sprachverwendung
- Zusammenhang zwischen der Bereitschaft zur Berücksichtigung von Bewerbungen von Personen mit Deutschkenntnissen unter B2-Niveau und Aktivitätshemmnissen
- Berücksichtigen Betriebe Bewerbungen von Personen mit Deutschkenntnissen unter B2-Niveau?
- Betriebliche Mindestanforderungen an erforderliche Deutschkenntnisse bei der letzten offenen Stelle
- Betriebliche Anforderungen an Deutschkenntnisse bei der letzten offenen Stelle
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Literaturhinweis
The role of network isolation on language proficiency of children of migrants (2026)
Zitatform
Klingeren, Fijnanda van, Jan van der Laan & Marjolijn Das (2026): The role of network isolation on language proficiency of children of migrants. In: Research in Social Stratification and Mobility, Jg. 103. DOI:10.1016/j.rssm.2026.101138
Abstract
"Although the school performance of children of migrants in the Netherlands continues to improve, it still lags behind compared to that of children of Dutch origin, which contributes to inequality in socio-economic outcomes. To reduce this performance gap it is of great societal importance to gain insight into the factors influencing language proficiency of children of migrants. This paper investigates to what extent the share of people from children’s own origin group in the network – network isolation – influences their Dutch language proficiency and subsequent sorting in educational secondary school tracks. To measure network isolation of children we used a whole-population network from Statistics Netherlands containing family members, household members, neighbours, classmates and colleagues. The score on the language component of the final-year primary school exam is used as an indicator of Dutch language proficiency. Results show that higher levels of network isolation, i.e., a higher share of the own origin group in the network, are associated with lower Dutch language proficiency. Furthermore, higher levels of network isolation are related to lower teacher track recommendations for secondary school, and this relationship is fully mediated by language proficiency. These findings highlight the importance of considering the broader social context —beyond language exposure in the household — when promoting social mobility of children of migrants." (Author's abstract, IAB-Doku, © 2026 The Author(s). Published by Elsevier Ltd.) ((en))
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Literaturhinweis
Empowering adult migrants through digital technology: language learning, identity, and career pathways (2026)
Zitatform
Langer, Sandra & Aydin Yücesan Durgunoğlu (2026): Empowering adult migrants through digital technology: language learning, identity, and career pathways. In: Zeitschrift für Weiterbildungsforschung, Jg. 49, H. 1, S. 75-94. DOI:10.1007/s40955-026-00339-2
Abstract
"Der Beitrag untersucht, wie Praktiken des Einsatzes digitaler Technologien in der Erwachsenenbildung zu Prozessen der Stärkung und Ausgrenzung von Migrantinnen, Migranten und Geflüchteten beitragen, wenn sie aus einer intersektionalen Perspektive betrachtet werden. Auf Grundlage von zwei Fallstudien aus Deutschland und den Vereinigten Staaten wird analysiert, wie Faktoren wie Aufenthaltsstatus, Geschlecht, Alter und Bildungshintergrund die Teilhabe an digital vermitteltem Lernen prägen. In Deutschland eröffnete die Integration von Virtual-Reality-Anwendungen in Alphabetisierungs- und Sprachkursen neue Möglichkeiten zur berufsbezogenen Sprachpraxis, machte jedoch zugleich Probleme in Bezug auf Zugänglichkeit, technische Barrieren und institutionelle Diskurse sichtbar. In den Vereinigten Staaten bot ein technologiegestütztes Curriculum, das Englischunterricht mit politischer Bildung verband, wertvolle Lerngelegenheiten, während unregelmäßige Teilnahme und unterschiedliche digitale Kompetenzen die Beteiligung einzelner Gruppen einschränkten. Die Ergebnisse verdeutlichen sowohl das Potenzial digitaler Werkzeuge zur Stärkung von Teilhabe als auch das Risiko, bestehende Ungleichheiten zu verstärken, wenn die vielfältigen Bedürfnisse der Lernenden und institutionelle Rahmenbedingungen nicht hinreichend berücksichtigt werden. Durch die Verbindung von Perspektiven auf Intersektionalität, digitale Spaltungen und institutionelle Praktiken trägt der Beitrag zum Verständnis bei, wie Erwachsenenbildung sowohl Anerkennung ermöglichen als auch Ausschluss reproduzieren kann. Abschließend werden Implikationen für die Praxis sowie Ansätze für zukünftige Forschung diskutiert." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Migrationsbericht der Bundesregierung 2024 (2026)
Zitatform
(2026): Migrationsbericht der Bundesregierung 2024. (Migrationsbericht der Bundesregierung 2024), Berlin, 380 S. DOI:10.48570/bamf.fz.mb.2024.d.2026.migrationsbericht.1.0
Abstract
"Der vom BAMF-Forschungszentrum erstellte Migrationsbericht 2024 wurde am 4. Februar 2026 durch das Bundeskabinett beschlossen. Neben umfassenden Wanderungsdaten zu Deutschland enthält der Bericht einen europäischen Vergleich zum Migrationsgeschehen und zur Asylzuwanderung. Er behandelt das Phänomen der irregulären Migration und informiert über die Struktur und Entwicklung der Bevölkerung mit Einwanderungsgeschichte in Deutschland." (Textauszug, IAB-Doku)
Weiterführende Informationen
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Evaluation der berufsbezogenen Deutschsprachförderung nach § 45a AufenthG: Abschlussbericht Option (2025)
Baderschneider, Ariane; Theimert, Hannes; Caliendo, Marco ; Hecker, Kristin; Boockmann, Bernhard; Krause-Pilatus, Annabelle; Pfeiffer, Iris; Kugler, Philipp ; Mahlstedt, Robert ;Zitatform
Baderschneider, Ariane, Bernhard Boockmann, Marco Caliendo, Kristin Hecker, Annabelle Krause-Pilatus, Philipp Kugler, Robert Mahlstedt & Iris Pfeiffer (2025): Evaluation der berufsbezogenen Deutschsprachförderung nach § 45a AufenthG. Abschlussbericht Option. (Forschungsbericht / Bundesministerium für Arbeit und Soziales 660), Berlin, 59 S.
Abstract
"Berufssprachkurse sind seit 2016 als Förderinstrument bundesweit verfügbar. Sie bauen auf den Integrationskursen auf und setzen den Spracherwerb auf fortgeschrittenem Niveau fort. Mit den Berufssprachkursen sollen die Chancen von Menschen mit Migrationshintergrund auf dem Ausbildungs- und Arbeitsmarkt verbessert werden. Der nun vorliegende Optionsbericht ist Ergebnis einer Folgeuntersuchung zur Evaluation der Berufssprachkurse vom Oktober 2023. Die Evaluation sollte insbesondere ermitteln, ob die Ziele der berufsbezogenen Deutschsprachförderung erreicht werden, und wie sich die Teilnahme an Berufssprachkursen auf die Arbeitsmarktintegration der Teilnehmenden auswirkt. Darüber hinaus ging es um die Fragen, welche Zielgruppen besonders von einem Kursbesuch profitieren, welche Faktoren die Wirkungen der berufsbezogenen Deutschsprachförderung fördern (oder hemmen) und welche Empfehlungen sich aus den Ergebnissen der Untersuchung ableiten lassen. Der Optionsbericht ergänzt die Resultate des Hauptberichts und enthält zusätzliche Einschätzungen zum Verlauf der Sprachförderung, weitergehende Ergebnisse zu deren Wirkung sowie darauf aufbauend eine Analyse der Wirtschaftlichkeit in längerfristiger Betrachtung. Der Bericht hebt unter anderen hervor, dass Absolventinnen und Absolventen eines Berufssprachkurses nach vier Jahren signifikant häufiger in sozialversicherungspflichtiger Beschäftigung sind als Nichtteilnehmende. Dabei profitieren Frauen früher und stärker von der Teilnahme. Für sie verzeichnet die Untersuchung bereits zwölf Monate nach Kursbeginn eine höhere und kontinuierlich ansteigende Wahrscheinlichkeit, eine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung aufzunehmen. Darüber hinaus gelingt es allen Teilnehmenden bereits ein Jahr nach Kursbeginn deutlich häufiger als Nichtteilnehmenden, in eine Ausbildung oder berufliche Weiterbildung einzutreten. Im weiteren Verlauf verstärkt sich dieser positive Effekt der Sprachförderung." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Arbeiten statt Ankommen: Eine qualitative Fallstudie zur Arbeitsmarktintegration rumänischer Neuzugewanderter (2025)
Bendele, Léa;Zitatform
Bendele, Léa (2025): Arbeiten statt Ankommen. Eine qualitative Fallstudie zur Arbeitsmarktintegration rumänischer Neuzugewanderter. (MiGS: Migration - Gesellschaft - Schule), Wiesbaden: Springer VS, VIII, 214 S.
Abstract
"Die Studie untersucht die Migrations- und Integrationswege von neuzugewanderten Rumän*innen und berücksichtigt dabei ihre individuellen Erfahrungen sowie strukturelle und institutionelle Gegebenheiten. Ziel ist es, diese Erfahrungen in den Kontext von relevanten gesellschaftlichen und arbeitsmarktbezogenen Strukturen zu setzen. Ein besonderer Fokus liegt auf der Analyse von Faktoren, die für die langfristige Integration der Migrant*innen entscheidend sind. Dazu gehören der Zugang zu Sprachkursen, die Teilnahme an gesellschaftlicher Teilhabe sowie die Arbeitsmarktintegration. Diese Bereiche werden detailliert untersucht, um die Herausforderungen und Chancen für die Neuzugewanderten besser zu verstehen. Mit einer qualitativen Methodik werden die Einflussfaktoren auf die Arbeitsmarktintegration herausgearbeitet. Dabei wird auch der Einfluss bestehender Strukturen auf die Arbeitsaufnahme und den Zugang zur gesellschaftlichen Teilhabe der Migrant*innen untersucht." (Verlagsangaben, IAB-Doku)
Weiterführende Informationen
Inhaltsverzeichnis beim Verlag -
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Does cultural identity influence the probability of employment during economic crises? (2025)
Zitatform
Buonomo, Alessio, Stefania Capecchi, Francesca Di Iorio & Salvatore Strozza (2025): Does cultural identity influence the probability of employment during economic crises? In: Journal of Population Economics, Jg. 38, H. 3. DOI:10.1007/s00148-025-01116-0
Abstract
"This paper examines the relationships between cultural identity and immigrants’ likelihood of finding employment during economic crises. Drawing on Italian data from the Social Condition and Integration of Foreign Citizens (SCIF) survey, we develop a multidimensional measure of cultural identity that incorporates both self-identification and observable factors. The analysis reveals that cultural identity significantly affects employment outcomes, with dual identity (where immigrants maintain both their identity of origin and adopt aspects of the host country’s identity) proving to be the most beneficial for securing employment, even in a labour market constrained by an economic recession. This effect is evident for both men and women, although it is more pronounced among women. Based on these findings, policies that discourage the preservation of one’s original identity are not justified if the goal is to enhance immigrants’ success in the labour market. This studyhighlights the necessity of policies that promote cultural integration while also supporting cultural diversity." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Employers' Language Proficiency Requirements and Hiring of Immigrants (2025)
Zitatform
Carlsson, Magnus, Stefan Eriksson & Dan-Olof Rooth (2025): Employers' Language Proficiency Requirements and Hiring of Immigrants. (Working paper / Swedish Institute for Social Research (SOFI) 2025,07), Stockholm, 85 S.
Abstract
"Labor markets in advanced economies have undergone substantial change due to globalization, technological improvements, and organizational changes, making language proficiency increasingly important even in less skilled jobs. Has this development led employers to shy away from hiring immigrants with limited host-country language skills? We shed light on this question by conducting a large-scale field experiment, where we introduce common second-language features in immigrants' resumes. We also conduct employer surveys to interpret our experimental results. Our main finding is that language proficiency has a strong positive effect on being invited to a job interview, even in typical immigrant entry jobs." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Geflüchtete im Integrationskurs: Einblicke auf Grundlage einer Verknüpfung der IAB-BAMF-SOEP-Befragung von Geflüchteten mit der Integrationsgeschäftsdatei des BAMF (2025)
Zitatform
Eckhard, Jan (2025): Geflüchtete im Integrationskurs. Einblicke auf Grundlage einer Verknüpfung der IAB-BAMF-SOEP-Befragung von Geflüchteten mit der Integrationsgeschäftsdatei des BAMF. (BAMF-Kurzanalyse / Bundesamt für Migration und Flüchtlinge 2025,05), Nürnberg, 17 S. DOI:10.48570/bamf.fz.ka.05/2025.d.2025.intkurs.1.0
Abstract
"Die vorliegenden Analysen verdeutlichen das Analysepotenzial, das sich aus der Verknüpfung der Daten der IAB-BAMF-SOEP-Befragung von Geflüchteten mit den Verwaltungsdaten der InGe ergibt. Durch die Kombination beider Datenquellen können Auswertungen sowohl Kontextmerkmale der Geflüchteten als auch administrative Informationen zu den Integrationskursen einbeziehen. Auf diese Weise lassen sich Zusammenhänge zwischen personenbezogenen Rahmenbedingungen, Kursmerkmalen und Integrationsergebnissen systematisch untersuchen. So ermöglichen die verknüpften Daten zum einen detaillierte Untersuchungen der Merkmale des Kursbesuchs. Beispiele aus der vorliegenden Kurzanalyse sind die Auswertungen zur Verteilung der Kursarten auf verschiedene Merkmalsgruppen der Geflüchteten, zu den Warte- und Fehlzeiten sowie zu den Determinanten der Sprachtestergebnisse. Zum anderen bieten die verknüpften Daten Möglichkeiten, die Teilnahme an verschiedenen Kursarten mit Blick auf nachfolgende Entwicklungen des Integrationsprozesses der Geflüchteten zu untersuchen. In der vorliegenden Kurzanalyse wurde dies am Beispiel einer Untersuchung der Effekte der Kursteilnahme auf die Deutschkenntnisse der Geflüchteten illustriert. Hervorzuheben ist, dass zentrale Ergebnisse, die in dieser Kurzanalyse als Beispiele für die Auswertungsmöglichkeiten aufgezeigt wurden, nur auf der Grundlage der verknüpften Daten erzielt werden können. Dies betrifft unter anderem die Untersuchung der Häufigkeit verschiedener Kursarten im Vergleich der verschiedenen Zuzugskohorten von Geflüchteten, welche gezeigt hat, dass die Teilnahme an Alphabetisierungskursen in der Abfolge der Einwanderungskohorten bis 2021 deutlich zugenommen hat. Dies betrifft ebenso die Untersuchungen der Wartezeiten zwischen Anmeldung und Kursbeginn sowie der Fehlzeiten. Die betreffenden Auswertungen zeigen hinsichtlich der Fehlzeiten, dass diese vor allem durch Kontextmerkmale wie das Einreisejahr und die Kursart beeinflusst werden. Mit Blick auf die Fehlzeiten wurde hingegen festgestellt, dass insbesondere die COVID-19-Pandemie für erhöhte Abwesenheitszeiten gesorgt hat. Sowohl bei den Warte- als auch bei den Fehlzeiten zeigen sich hingegen nur in geringem Umfang Zusammenhänge mit personenbezogenen Merkmalen der Geflüchteten. Eine Ausnahme ist hierbei, dass geflüchtete Frauen mit Kindern überdurchschnittlich häufig von längeren Wartezeiten betroffen sind. Ein weiteres Beispiel für das Analysepotenzial der verknüpften Daten sind multivariate Untersuchungen zu den Einflussfaktoren der Sprachtestergebnisse. Die Untersuchungen zeigen, dass auch unter Berücksichtigung des Bildungsniveaus und der Sprachkenntnisse zum Einreisezeitpunkt insbesondere ältere Geflüchtete geringere Testpunktzahlen erreichen. Schließlich ermöglichen die verknüpften Daten die Analyse von Folgeentwicklungen im Prozess der sprachlichen Integration. Der Vergleich von Personen mit und ohne Integrationskursteilnahme zeigt deutliche Unterschiede in den Deutschkenntnissen im Folgezeitraum. Im Gegensatz zu anderen Datenquellen ist hierbei sowohl eine Differenzierung zwischen verschiedenen Kursarten als auch der Vergleich zwischen Geflüchteten mit und ohne Integrationskursteilnahme möglich. Zusammen mit den anderen exemplarischen Auswertungen unterstreichen sie die Relevanz der Datenverknüpfung für weiterführende empirische Analysen zur Wirksamkeit integrationspolitischer Maßnahmen." (Textauszug, IAB-Doku)
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Legal status and refugees' perceptions of institutional justice: The role of communication quality (2025)
Zitatform
Frank, Emily & Anton Nivorozhkin (2025): Legal status and refugees' perceptions of institutional justice: The role of communication quality. In: Public Administration Review, Jg. 85, H. 4, S. 1004-1018., 2024-06-03. DOI:10.1111/puar.13898
Abstract
"What factors influence refugees' perceptions of justice in bureaucratic institutions? As global migration movements draw increasing attention, migrants' experiences as constituents in destination countries merit further research. Drawing evidence from the 2018 survey of refugees participating in the German Socio-Economic Panel, this article examines the role of legal status in shaping perceptions of justice at government offices. Our findings highlight a stark contrast: refugees with unstable legal statuses often perceive bureaucratic proceedings as less just compared to those with firmer legal standings. However, refugees' perceptions of a more positive encounter their encounters with street-level bureaucrats can act as a buffer against the negative effects of legal status on perceptions of justice at government offices. These insights underscore a pressing policy implication: asylum procedures, currently marked by ambiguity and delays, could benefit significantly from enhanced communication quality on the part of street-level bureaucrats." (Author's abstract, IAB-Doku, © Wiley & Sons) ((en))
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The role of physical leisure activities in refugees’ structural integration (2025)
Zitatform
Kuhlemann, Jana & Yuliya Kosyakova (2025): The role of physical leisure activities in refugees’ structural integration. (IAB-Discussion Paper 15/2025), Nürnberg, 63 S. DOI:10.48720/IAB.DP.2515
Abstract
"Diese Studie untersucht die Rolle von Sport als Freizeitaktivität für die strukturelle Integration von Geflüchteten durch die Erhöhung ihres Sozialkapitals, und der Verbesserung ihrer Sprachkenntnisse der Aufnahmegesellschaft und ihrer Gesundheit. Die durch solche Aktivitäten erworbene körperliche Fitness kann auch für das Arbeiten in körperlich anstrengenden Jobs entscheidend sein. Da Arbeitsmarktbeteiligung die soziale Integration von Geflüchteten erheblich beeinflusst, untersucht diese Forschung speziell die Auswirkungen der Intensität und Regelmäßigkeit sportlicher Betätigung auf den Arbeitsmarkterfolg von Geflüchteten aus der Flüchtingswelle von 2015/16 nach Deutschland. Anhand von Längsschnittdaten der IAB-BAMF-SOEP-Befragung von Geflüchteten zeigen die Ergebnisse, dass eine regelmäßige und intensivere sportliche Betätigung die Chancen von Geflüchteten erhöht, im Folgejahr einer Erwerbstätigkeit nachzugehen und in körperlich anstrengenden Jobs zu arbeiten. Sportliche Betätigung korreliert jedoch nicht mit höherem Berufsprestige, was Geflüchtete möglicherweise an Jobs mit niedrigerem Status bindet. Darüber hinaus zeigt sich für Zeitnutzung in anderen (nicht sportlichen) Freizeitaktivitäten eine leicht negative Assoziation mit Arbeitsmarkterfolg. Dies unterstreicht die einzigartigen Vorteile von Sport für Geflüchtete. Insgesamt weisen die Ergebnisse einerseits darauf hin, dass Sport für Geflüchtete zwar hilfreich beim Einstieg in den deutschen Arbeitsmarkt sein kann, andererseits aber ihren beruflichen Aufstieg einschränken kann." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Does ad hoc language training improve the economic integration of refugees? Evidence from Germany’s response to the Syrian refugee crisis (2025)
Zitatform
Marbach, Moritz, Ehsan Vallizadeh, Niklas Harder, Dominik Hangartner & Jens Hainmueller (2025): Does ad hoc language training improve the economic integration of refugees? Evidence from Germany’s response to the Syrian refugee crisis. In: Journal of the Royal Statistical Society. Series A, Statistics in Society, Jg. 188, H. 4, S. 1168-1183., 2024-09-18. DOI:10.1093/jrsssa/qnae106
Abstract
"Given the global displacement crisis, the integration of refugees has emerged as a critical policy issue for many host countries. A key challenge involves supporting refugees in learning the language of their host country. While several European nations have instituted publicly funded language training for asylum seekers and refugees soon after their arrival, evidence on the efficacy of these early language programs in promoting economic integration remains limited. This study examines the impact of a pioneering, large-scale ad hoc programme introduced by German policymakers, which provided basic language training to over 230,000 refugees arriving in 2015–2016. Utilizing register data on the population of asylum seekers and exploiting a cut-off date in programm eligibility, we assess the program’s effectiveness using a regression discontinuity design. Our findings reveal no discernible effect on refugee employment over the subsequent 2 years. To explore whether language programs are generally ineffective during refugee crises, we contrast these results with the impacts of a more comprehensive, preexisting, yet smaller-scale programme. Using a variety of difference-in-differences estimators, we find that this program considerably increased refugee employment. These contrasting findings offer important insights for policymakers on designing effective language training programs for refugees." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Bilingual caseworkers and on-the-job training: A pathway to integration? (2025)
Zitatform
Ottosson, Lillit & Ulrika Vikman (2025): Bilingual caseworkers and on-the-job training: A pathway to integration? (Working papers / Institute for Evaluation of Labour Market and Education Policy 2025,09), Uppsala, 59 S.
Abstract
"We study an active labor market program aimed at immigrants with very limited language skills. The program consists of a three-month on-the-job training program in a regular workplace, facilitated by bilingual caseworkers speaking the participant’s native language. The aim of the program is to improve participants’ language skills and to provide labor market experience. We apply dynamic inverse probability weighting to account for dynamic selection into the program. After an initial lock-in effect, we find that the program leads to sizable increases in employment throughout the three-year follow-up period. These effects are explained by both subsidized and regular employment, and are mainly driven by women." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Begleitevaluation der arbeitsmarktpolitischen Integrationsmaßnahmen für Geflüchtete: Langfristige Effekte (2025)
Rinne, Ulf ; Demir, Gökay ; Krause-Pilatus, Annabelle; Rammert, Timo; Kugler, Philipp ; Bredtmann, Julia ; Wolf, Katja ; Boockmann, Bernhard; Wapler, Rüdiger; Müller, Max; Rossen, Anja ;Zitatform
Rinne, Ulf, Bernhard Boockmann, Julia Bredtmann, Gökay Demir, Annabelle Krause-Pilatus, Philipp Kugler, Max Müller, Timo Rammert, Anja Rossen, Rüdiger Wapler & Katja Wolf (2025): Begleitevaluation der arbeitsmarktpolitischen Integrationsmaßnahmen für Geflüchtete: Langfristige Effekte. (IZA research report 150), Bonn, 156 S.
Abstract
"In diesem Bericht werden wissenschaftliche Erkenntnisse über die langfristigen Effekte von fünf zentralen Maßnahmen der Arbeitsförderung in den Rechtskreisen SGB II und SGB III für Geflüchtete präsentiert. Diese Analysen wiederholen die in einem früheren Bericht (Bonin et al. 2021) durchgeführten quantitativen Analysen auf Basis eines um zwei Jahre verlängerten Beobachtungszeitraums. Mit den nun bis zum Jahresende 2022 zur Verfügung stehenden administrativen Daten können die kausalanalytisch angelegten Wirkungsanalysen und die darauf basierenden Wirtschaftlichkeitsanalysen auf einen Zeitraum von etwa fünf Jahren nach Eintritt in fünf hier betrachteten Maßnahmentypen ausgedehnt werden. Aus diesen neuen empirischen Erkenntnissen werden erneut Handlungsempfehlungen abgeleitet, um die Organisation, Prozesse und Rahmenbedingungen der arbeitsmarktpolitischen Integrationsmaßnahmen für Geflüchtete weiter zu verbessern." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Complementarities of occupations and language skills of immigrants in Europe (2025)
Zitatform
Tóth, Peter & Matej Vitáloš (2025): Complementarities of occupations and language skills of immigrants in Europe. In: Empirica, Jg. 52, H. 2, S. 211-241. DOI:10.1007/s10663-024-09636-w
Abstract
"We study the returns to language skills of immigrants using the European Adult Education Survey (2016). We estimate a standard income equation augmented by self-reported proficiency levels in the host country’s language and in English. Contrary to earlier literature, we find that the inclusion of English skills of immigrants increases the estimated returns to proficiency in the local language. Next, considering heterogeneous effects across occupations, we find significantly positive returns to language proficiency only for medium-skilled occupations. Among those, blue-collar jobs reward fluency in both the local language and English. Whereas in white-collar jobs, only the knowledge of English yields significantly higher income. These estimates are consistent with occupational sorting of immigrants and suggest that there are complementarities between proficiency in languages and job skills for some occupations. Following earlier literature, we also corrected the potential endogeneity bias in host-country language skills using instrumental variable methods. Our findings could be relevant for immigration policies in Europe." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Syrische und irakische Geflüchtete: Erfolge bei der Arbeitsmarktintegration wurden durch die Pandemie nur kurz unterbrochen (2024)
Zitatform
Bähr, Sebastian, Jonas Beste & Claudia Wenzig (2024): Syrische und irakische Geflüchtete: Erfolge bei der Arbeitsmarktintegration wurden durch die Pandemie nur kurz unterbrochen. In: IAB-Forum H. 23.07.2024. DOI:10.48720/IAB.FOO.20240723.01
Abstract
"Vor allem in den Jahren 2015 bis 2017 kamen ungewöhnlich viele Geflüchtete aus Syrien und dem Irak nach Deutschland. Die Geflüchteten, die gegen Ende dieses Zeitraums zugezogen sind und sich im SGB-II-Leistungsbezug befanden, hatten im Vergleich zu denjenigen, die zu Beginn dieses Zeitraums zugezogen sind, seltener einen Berufsabschluss. Die Sprachkenntnisse waren aber vergleichbar. Der Abbau beider Hemmnisse verlief dabei sehr ähnlich. Die Erwerbsbeteiligung stieg in beiden Gruppen bis 2022 deutlich – und damit sank auch deren Hilfebedürftigkeit." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Labor market integration of refugees: RCT evidence from an early intervention program in Sweden (2024)
Zitatform
Dahlberg, Matz, Johan Egebark, Ulrika Vikman & Gülay Özcan (2024): Labor market integration of refugees: RCT evidence from an early intervention program in Sweden. In: Journal of Economic Behavior & Organization, Jg. 217, S. 614-630. DOI:10.1016/j.jebo.2023.11.026
Abstract
"This study uses a randomized controlled trial to evaluate a new program for increased labor market integration of refugees. The new program starts shortly after the residence permit is granted and uses three main components: early and intensive language training, work practice with supervisors, and job search assistance performed by professional caseworkers. The immediate and intensive assistance contrasts previous integration policies which typically constitute low-intensive help over long periods of time. We find large positive effects on employment of the program, with magnitudes corresponding to around 15 percentage points. A mediation analysis shows that 7–8 percent of the impact of the program seems to be explained by increases in documented language skills. Cost estimates suggest that the new policy is less expensive than earlier labor market programs." (Author's abstract, IAB-Doku, © 2024 Elsevier) ((en))
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Deutschkenntnisse von geflüchteten Frauen und Männern: Entwicklung, Unterschiede und Hintergründe (2024)
Zitatform
Eckhard, Jan (2024): Deutschkenntnisse von geflüchteten Frauen und Männern: Entwicklung, Unterschiede und Hintergründe. (BAMF-Kurzanalyse / Bundesamt für Migration und Flüchtlinge 2024,01), Nürnberg, 16 S. DOI:10.48570/bamf.fz.ka.01/2024.d.2024.geschlechterunterschiedsprache.1.0
Abstract
"Auf Basis von Selbsteinschätzungen der Deutschkenntnisse aus der IAB-BAMF-SOEP-Befragung von Geflüchteten aus dem Jahr 2021 zeigt sich, dass die in den Jahren von 2013 bis 2019 eingereisten Geflüchteten ihre Deutschkenntnisse zunehmend verbessert haben. Gleichwohl bestehen noch immer deutliche Unterschiede zwischen den Geschlechtern. Auch nach einer längeren Aufenthaltsdauer in Deutschland verfügen geflüchtete Frauen im Durchschnitt über weniger Deutschkenntnisse als geflüchtete Männer." (Textauszug, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Fachkräfteeinwanderungsgesetz: Gute Arbeitsmarktintegration trotz bürokratischer Hürden und Diskriminierung (2024)
Zitatform
Fendel, Tanja & Boris Ivanov (2024): Fachkräfteeinwanderungsgesetz: Gute Arbeitsmarktintegration trotz bürokratischer Hürden und Diskriminierung. (IAB-Kurzbericht 21/2024), Nürnberg, 8 S. DOI:10.48720/IAB.KB.2421
Abstract
"Aufgrund des demografischen Wandels wird Erwerbsmigration aus Nicht-EU-Staaten immer wichtiger. Um sie zu unterstützen, wurden im Jahr 2020 im Rahmen des Fachkräfteeinwanderungsgesetz verschiedene gesetzliche Reformen umgesetzt. Im Kurzbericht werden die Arbeitsmarktintegration, der Einwanderungsprozess und die Diskriminierungserfahrungen der Migrant*innen untersucht, die diese neuen Regelungen genutzt haben." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Weiterführende Informationen
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What drives the substitutability between native and foreign workers? Evidence about the role of language (2024)
Zitatform
Gentili, Elena & Fabrizio Mazzonna (2024): What drives the substitutability between native and foreign workers? Evidence about the role of language. In: Economica, Jg. 91, H. 361, S. 210-237. DOI:10.1111/ecca.12501
Abstract
"This paper investigates the role of language in deter-mining the substitutability between foreign and nativeworkers. Our identification strategy exploits the linguis-tic diversity of Switzerland, a country with three mainofficial languages (German, French and Italian) shared by bordering countries. This makes the Swiss Labor market very peculiar, since both immigrants and nativesmay (or may not) share the language spoken in the area of residence. We modify the standard nested-cell labor demand model to account for the linguistic Background of native and immigrant workers. We provide evidence about the central role of language in determining theextent of the imperfect substitutability between native and foreign workers, and their differential specialization incommunication-intensive jobs." (Author's abstract, IAB-Doku, Published by arrangement with John Wiley & Sons) ((en))
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Kommunikation mit Geflüchteten: Wie Jobcenter mit sprachlicher Diversität umgehen (2024)
Zitatform
Hartosch, Katja, Peter Kupka, Christopher Osiander, Angela Rauch & Franziska Schreyer (2024): Kommunikation mit Geflüchteten: Wie Jobcenter mit sprachlicher Diversität umgehen. In: IAB-Forum H. 13.03.2024. DOI:10.48720/IAB.FOO.20240313.01
Abstract
"Da Geflüchtete oft noch wenig Deutsch sprechen, gestaltet sich die Verständigung mit den Jobcentern häufig schwierig. Um dieser Herausforderung zu begegnen, setzen Jobcenter beispielsweise Dolmetschende ein, rekrutieren Fachkräfte, die selbst Sprachen von Geflüchteten sprechen, oder versuchen, sich nach Möglichkeit auf Englisch oder Französisch zu verständigen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Beteiligte aus dem IAB
Hartosch, Katja; Osiander, Christopher ; Schreyer, Franziska; Rauch, Angela ; -
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Linguistic Enclaves, Sorting, and Language Skills of Immigrants (2024)
Zitatform
Kanas, Agnieszka, Yuliya Kosyakova & Ehsan Vallizadeh (2024): Linguistic Enclaves, Sorting, and Language Skills of Immigrants. In: Journal of Immigrant and Refugee Studies, Jg. 22, H. 4, S. 847-861., 2022-10-01. DOI:10.1080/15562948.2022.2132572
Abstract
"The literature argues that linguistic enclaves negatively affect immigrants’ language proficiency by reducing their exposure and incentives to learn destination language. This negative association may, however, be spurious, arising due to the self-selection of immigrants into regions with larger enclaves. Exploiting the natural experiment of the German residential policy, this paper analyses the influence of linguistic enclaves on refugees’ language proficiency. We find no evidence that enclaves hamper German language learning among refugees. Our results are robust to various measurements and model specifications. We conclude that the negative relationship reported in previous research is mainly driven by immigrant’s residential sorting." (Author's abstract, IAB-Doku, © Taylor & Francis) ((en))
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Zur Arbeitsmarktintegration von Geflüchteten aus der Ukraine: Eine Simulationsstudie (2024)
Zitatform
Kosyakova, Yuliya & Herbert Brücker (2024): Zur Arbeitsmarktintegration von Geflüchteten aus der Ukraine: Eine Simulationsstudie. (IAB-Forschungsbericht 09/2024 (de)), Nürnberg, 45 S. DOI:10.48720/IAB.FB.2409
Abstract
"Seit Beginn des russischen Angriffskriegs auf die Ukraine ist die Anzahl ukrainischer Staatsangehörigen in Deutschland von 156.000 auf 1.240.000 angestiegen. Obwohl ein erheblicher Teil dieser Menschen nach dem Kriegsende plant, in die Ukraine zurückzukehren, zeigt sich, dass mit zunehmender Kriegsdauer immer mehr einen längeren oder dauerhaften Aufenthalt in Deutschland in Betracht ziehen. Vor diesem Hintergrund simuliert dieser Forschungsbericht verschiedene Szenarien der Arbeitsmarktintegration ukrainischer Geflüchteter. Grundlage bilden die Erwerbsverläufe früherer Geflüchteter in Deutschland sowie von Migrantinnen und Migranten aus der ehemaligen Sowjetunion. Die Szenarien zielen darauf ab, realistische Erwartungen über die Entwicklung der Arbeitsmarktintegration von Geflüchteten aus der Ukraine zu bilden, und die Einflüsse spezifischer Faktoren quantitativ zu analysieren. Diese konditionalen Szenarien sind allerdings nicht als Prognosen misszuverstehen, da sie davon abhängig sind, ob die zugrunde gelegten Annahmen zutreffen und viele relevante Faktoren nicht vollständig berücksichtigt werden können. In dem Basisszenario, dem nach unserer Einschätzung die realistischsten Annahmen über demografische Faktoren, Familienkonstellationen, Bildung, Sprache, institutionelle und wirtschaftliche Faktoren zu Grunde liegen, ergibt sich nach einer Aufenthaltsdauer von fünf Jahren eine durchschnittliche Erwerbstätigenquote von 45 Prozent, nach zehn Jahren von 55 Prozent. Insbesondere der hohe Anteil von Alleinerziehenden sowie der vergleichsweise schlechte Gesundheitszustand der ukrainischen Geflüchteten wirken sich dämpfend auf die Entwicklung der Erwerbstätigenquoten aus, während das relativ hohe Bildungs- und Ausbildungsniveau sowie die zu erwartende Entwicklung der Sprachkenntnisse einen positiven Einfluss haben. Dies gilt auch für die institutionellen Rahmenbedingungen, insbesondere den Verzicht auf ein Asylverfahren. Die wachsende Arbeitsmarktanspannung hat ebenfalls einen starken positiven Einfluss. Die gegenwärtige Eintrübung der Konjunktur wirkt sich deshalb nachteilig aus, allerdings kann sich das Bild bei einer konjunkturellen Erholung aufgrund der demografiebedingt steigenden Arbeitsmarktanspannung schnell verbessern. Dann dürften die Erwerbstätigenquoten im Vergleich zum Basisszenario steigen. Ein zentraler Befund für die Integrationspolitik ist, dass Sprachkurse nicht nur die Sprachentwicklung, sondern auch die Erwerbstätigenquoten signifikant steigern können." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Ähnliche Treffer
also released in English -
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Importance of Personality Traits for Destination-Language Acquisition: Evidence for Refugees in Germany (2024)
Zitatform
Kosyakova, Yuliya & Marie-Christine Laible (2024): Importance of Personality Traits for Destination-Language Acquisition: Evidence for Refugees in Germany. In: International migration review, Jg. 58, H. 1, S. 347-385., 2022-09-26. DOI:10.1177/01979183221132538
Abstract
"We analyze the role of personality traits in destination-language proficiency among recent refugees in Germany. While personality traits have been shown to predict educational outcomes, they have been largely overlooked for immigrants' language acquisition. We extend a well-established model of destination-language proficiency and assume that personality traits' effects manifest through the channels of exposure, efficiency, and incentives. Using longitudinal data and growth curve models, we find that personality traits significantly shaped destination-language learning. Openness to new experiences, conscientiousness, risk appetite, locus of control and resilience were positively related to destination-language proficiency, while agreeableness and neuroticism were insignificant. The positive impact of extraversion and the negative impact of self-esteem on destination-language proficiency were only marginally significant. For all personality traits, we observe that both the efficiency of learning and exposure to learning opportunities represented possible channels through which personality traits affected refugees' destination-language proficiency. In sum, personality traits affect refugees' destination-language proficiency and, thereby, contribute to sustainable economic and societal integration processes. We conclude by discussing implications for international migration research and policy." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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The labour market entry of immigrant women in Germany: disentangling the determinants of labour force participation (2024)
Zitatform
Schieckoff, Bentley (2024): The labour market entry of immigrant women in Germany: disentangling the determinants of labour force participation. In: Journal of Ethnic and Migration Studies, Jg. 50, H. 20, S. 5167-5192. DOI:10.1080/1369183X.2023.2222915
Abstract
"The labour market entry of immigrants is key to their integration, but also one of the stages where disadvantage arises. In seeking to understand this disadvantage, much of the existing research does not acknowledge the gender-specific dynamics at play and for immigrant women, this often means that their labour force participation (LFP) is overlooked. Thus, this study seeks to investigate the LFP decision in its own right, exposing the gender-specific nature of this stage of labour market integration and its determinants, including labour market resources, like education and language skills, and motivations, like childcare pressures, gender role attitudes and personality traits. Relying on data from the Recent Immigration Processes and Early Integration Trajectories in Germany (ENTRA) survey of recently-arrived immigrants, I investigate the LFP of women from four different origin groups – Poland, Italy, Syria and Turkey. The results highlight that, unlike immigrant men, for immigrant women, the LFP decision is much more salient, and both labour market resources as well as motivations are decisive determinants. Nonetheless, even after accounting for these factors, Turkish and Syrian women still show persistently lower LFP compared to immigrant women from European origins. Moreover, childcare responsibilities are identified as a crucial female-specific barrier." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Accommodation, empowerment and disinvestment - Typical second-language learning trajectories of Syrian refugees in Germany (2023)
Bernhard, Stefan;Zitatform
Bernhard, Stefan (2023): Accommodation, empowerment and disinvestment - Typical second-language learning trajectories of Syrian refugees in Germany. In: International Migration, Jg. 61, H. 3, S. 254-269. DOI:10.1111/imig.13044
Abstract
"This paper asks how refugees' second-language learning processes are embedded in their lives in host countries. To address this question, the paper proposes the concept of second-language learning trajectories. These trajectories explain refugees' second-language learning as closely intertwined with learners' self-understanding, experiences and positioning in host countries. Using longitudinal narrative interview data from Syrian refugees in Germany, the paper identifies three different types of second-language learning trajectories, that is empowerment, accommodation and disinvestment. These trajectories have vastly diverse outcomes, not only in terms of second-language proficiency but also in terms of learning motivation, self-views and future prospects. Moreover, second-language learning trajectories evolve based on self-reinforcing dynamics that make switching between trajectories increasingly difficult over time. This is particularly detrimental to refugees on the disinvestment trajectory, which entails social decline and exclusion. The paper also identifies institutional regulations in Germany that compound refugees' struggles to gain a foothold in their host country." (Author's abstract, IAB-Doku, © Wiley) ((en))
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Language Used at Home and Educational–Occupational Mismatch of Migrants by Gender (2023)
Zitatform
Birgier, Debora Pricila & Eyal Bar-Haim (2023): Language Used at Home and Educational–Occupational Mismatch of Migrants by Gender. In: Social indicators research, Jg. 170, H. 1, S. 265-290. DOI:10.1007/s11205-022-03054-w
Abstract
"The ability of migrants to use the host country's language is crucial to their integration. Nonetheless, the association between migrant literacy and their labor market outcome is less explored compared to the association between their educational attainment and their economic integration. Moreover, this ability has another vital role in immigrant assimilation, serving as an indicator of cultural capital. The current study, therefore, examines the extent to which language as cultural capital shapes gender differences in migrant economic integration, as measured by educational–occupational mismatch (EOM). Using the PIAAC 2018 dataset, we employ a series of nested fixed-effect linear models in which our dependent variable is years of over-education and study the effect of language use at home, controlling for linguistic competence in the host country language. We find that once controlling for educational level, migrant men who use a different language than the host country's language at home are not more prone to EOM. However, migrant women, who are at higher risk of EOM, suffer even more when using a foreign language at home. We suggest that using a foreign language at home for women might indicate low host-country-specific cultural capital, which could directly affect migrant women’s integration into the labor market." (Author's abstract, IAB-Doku, © Springer-Verlag) ((en))
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Geflüchtete aus der Ukraine in Deutschland: Ergebnisse der ersten Welle der IAB-BiB/FReDA-BAMF-SOEP Befragung (2023)
Brücker, Herbert ; Grabka, Markus M. ; Zinn, Sabine ; Bujard, Martin ; Ette, Andreas ; Milewski, Nadja ; Schwanhäuser, Silvia ; Maddox, Amrei ; Rother, Nina ; Kosyakova, Yuliya ; Naderi, Robert; Siegert, Manuel ; Schmitz, Sophia ; Tanis, Kerstin ; Spieß, C. Katharina ; Steinhauer, Hans Walter ; Niehues, Wenke ; Cardozo, Adriana ; Sauer, Lenore ; Décieux, Jean Philippe ;Zitatform
Brücker, Herbert, Andreas Ette, Markus M. Grabka, Yuliya Kosyakova, Wenke Niehues, Nina Rother, C. Katharina Spieß, Sabine Zinn, Martin Bujard, Adriana Cardozo, Jean Philippe Décieux, Amrei Maddox, Nadja Milewski, Robert Naderi, Lenore Sauer, Sophia Schmitz, Silvia Schwanhäuser, Manuel Siegert, Kerstin Tanis & Hans Walter Steinhauer (2023): Geflüchtete aus der Ukraine in Deutschland: Ergebnisse der ersten Welle der IAB-BiB/FReDA-BAMF-SOEP Befragung. (IAB-Forschungsbericht 02/2023), Nürnberg, 136 S. DOI:10.48720/IAB.FB.2302
Abstract
"Der russische Angriffskrieg auf die Ukraine hat die größte Fluchtbewegung in Europa seit Ende des Zweiten Weltkriegs ausgelöst. Seit Kriegsbeginn sind mehr als eine Million Menschen aus der Ukraine nach Deutschland geflohen. Erste repräsentative Erkenntnisse über deren Lebenssituation und Zukunftspläne ermöglicht die Studie „Geflüchtete aus der Ukraine in Deutschland (IAB-BiB/FReDA-BAMF-SOEP Befragung)“, eine gemeinsame Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB), des Bundesinstituts für Bevölkerungsforschung (BiB), des Forschungszentrums des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge (BAMF-FZ) und des Sozio-oekonomischen Panels (SOEP) am DIW Berlin. Für diese Studie wurden 11.763 Geflüchtete aus der Ukraine in der Zeit zwischen August und Oktober 2022 befragt." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Erwerbschancen geflüchteter Frauen in Deutschland verbessern sich trotz ungünstiger Ausgangslage (2023)
Cardozo Silva, Adriana;Zitatform
Cardozo Silva, Adriana (2023): Erwerbschancen geflüchteter Frauen in Deutschland verbessern sich trotz ungünstiger Ausgangslage. In: DIW-Wochenbericht, Jg. 90, H. 19, S. 217-225. DOI:10.18723/diw_wb:2023-19-1
Abstract
"Die Mehrheit der geflüchteten Frauen, die zwischen 2013 und 2019 und damit auch zum Höhepunkt der Fluchtmigration 2015 nach Deutschland kamen, ist nicht erwerbstätig. Auf Grundlage von Daten aus der IAB-BAMF-SOEP-Geflüchteten-Befragung sucht diese Studie nach Erklärungen für die begrenzte Erwerbsbeteiligung von Frauen mit Fluchthintergrund. Die Ergebnisse zeigen, dass eine Kombination aus niedrigem Bildungsniveau im Vergleich zur deutschen Bevölkerung, langsamen Fortschritten beim Spracherwerb und traditionellen Rollen bei der Aufteilung von bezahlter und unbezahlter Arbeit innerhalb der Familie Hemmnisse für die Arbeitsmarktintegration der Frauen darstellen. Dennoch hat sich der Anteil der geflüchteten Frauen, die einer bezahlten Beschäftigung nachgehen, verdoppelt. Darüber hinaus halbierte sich der Anteil der Frauen mit geringen Deutschkenntnissen. Gleichzeitig nahm der Anteil der Frauen mit mittleren oder guten Sprachkenntnissen zu. Der Anteil junger geflüchteter Frauen, die an Bildungsprogrammen teilnahmen, verdreifachte sich. Dies zeigt, dass die Integration von geflüchteten Frauen in den Arbeitsmarkt voranschreitet. Daher wird dringend der Ausbau bestehender Integrationsmaßnahmen, die speziell auf Frauen zugeschnitten sind, empfohlen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Gender-Gap bei der unbefristeten Niederlassung Geflüchteter: Frauen erfüllen seltener die Voraussetzungen als Männer (2023)
Zitatform
Fendel, Tanja & Franziska Schreyer (2023): Gender-Gap bei der unbefristeten Niederlassung Geflüchteter: Frauen erfüllen seltener die Voraussetzungen als Männer. In: IAB-Forum H. 12.01.2023 Nürnberg. DOI:10.48720/IAB.FOO.20230112.01
Abstract
"Mit dem 2016 in Kraft getretenen Integrationsgesetz wurden die Voraussetzungen für eine unbefristete Niederlassungserlaubnis erweitert. Asylberechtigte und anerkannte Flüchtlinge müssen seither unter anderem Sprachkompetenz in Deutsch nachweisen und ihren Lebensunterhalt weitgehend eigenständig sichern. Empirische Befunde deuten darauf hin, dass dies insbesondere für Mütter und unverheiratete Frauen nachteilig ist." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Migration - Herausforderung und Chance für die Zukunft der Pflege (2023)
Goldgruber, Judith; Dohr, Sandra; Hartinger, Gerd;Zitatform
Goldgruber, Judith, Sandra Dohr & Gerd Hartinger (2023): Migration - Herausforderung und Chance für die Zukunft der Pflege. In: ProCare, Jg. 28, H. 3, S. 52-55. DOI:10.1007/s00735-023-1679-6
Abstract
"Das Thema Migration gewinnt in der Pflege zunehmend an Bedeutung. Einerseits bewegen gesellschaftspolitische Entwicklungen, Krisen und die Globalisierung Pflegekräfte dazu, ihren Beruf in wirtschaftsstarken Ländern auszuüben. Andererseits setzen viele Länder auf die Strategie, Personalengpässe durch Rekrutierung von ausländischen Arbeitskräften zu kompensieren. Bei der Migration und Integration von Personal aus dem Ausland ist eine Auseinandersetzung mit der Aufenthalts- und Arbeitserlaubnis sowie der Berufsanerkennung erforderlich. Auch die Frage der sozialen Gerechtigkeit steht im Raum. Eine nationale Agentur hätte das Potential, Auslandsanwerbungen österreichweit zu koordinieren und den aktuell vorherrschenden, konkurrierenden Anwerbeprozess einzelner Einrichtungen abzulösen. Sprachliche Barrieren werden als zentrale Herausforderung im Arbeitsalltag im multikulturellen Team betrachtet. Die Zusammenarbeit mit Personen unterschiedlicher Herkunft scheint sich aber positiv auf die Arbeitsqualität auszuwirken, wenn neue Sichtweisen und Wissen ausgetauscht werden. Für ein gelingendes Miteinander ist Akzeptanz erforderlich. Neben Auslandsanwerbung stellen die Attraktivierung der Pflegeausbildung und des Pflegeberufs und die Digitalisierung wichtige Säulen für die Zukunft der Pflege dar." (Autorenreferat, IAB-Doku, © Springer)
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Gender gap dynamics among refugees and recent immigrants: different start, similar patterns? (2023)
Zitatform
Kosyakova, Yuliya & Zerrin Salikutluk (2023): Gender gap dynamics among refugees and recent immigrants: different start, similar patterns? (BIM working paper / Berliner Institut für empirische Integrations- und Migrationsforschung 01), 60 S. DOI:10.18452/27241
Abstract
"In the last years, the labor market integration of immigrant women has received much attention in the migration literature. We examine gender differences in labor market integration among refugees and other new immigrants who came to Germany during a similar period from a dynamic perspective. Using two panel data sources, which include recently arrived refugees (the IAB-BAMF-SOEP Sample of Refugees) and other immigrants (the IAB-SOEP Migration Sample) in Germany, we compare the dynamics and sources of employment gender gap among refugees and other immigrants. The results uncover narrow initial gender differences among refugees that grow over time and a reversed pattern among other immigrants. However, female refugees’ initial disadvantaged starting position maintains five years after arrival. Furthermore, our findings indicate that the explanations offered in the literature cannot fully explain the hurdles female refugees and other immigrants face when entering the labor market." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
Ähnliche Treffer
auch erschienen als: IAB-Discussion Paper, 11/2023 -
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Gender gap dynamics among refugees and recent immigrants: Different start, similar patterns? (2023)
Zitatform
Kosyakova, Yuliya & Zerrin Salikutluk (2023): Gender gap dynamics among refugees and recent immigrants: Different start, similar patterns? (IAB-Discussion Paper 11/2023), Nürnberg, 63 S. DOI:10.48720/IAB.DP.2311
Abstract
"In den letzten Jahren hat die Arbeitsmarktintegration von Migrantinnen in der Migrationsliteratur viel Aufmerksamkeit erfahren. Wir betrachten geschlechtsspezifische Unterschiede bei der Arbeitsmarktintegration von Geflüchteten und anderen neuzugewanderten Personen, die innerhalb eines ähnlichen Zeitraums nach Deutschland gekommen sind, aus einer dynamischen Perspektive. Wir vergleichen ihre Verläufe in der frühen Phase nach ihrer Ankunft und untersuchen eine Reihe von Bedingungen, von denen angenommen wird, dass sie für geschlechtsspezifische Arbeitsmarktergebnisse relevant sind. Unter Verwendung von zwei Panel-Datenquellen, die kürzlich angekommene Geflüchtete (die IAB-BAMF-SOEP-Flüchtlingsstichprobe) und andere Zuwandernde (die IAB-SOEP-Migrationsstichprobe) in Deutschland umfassen, stellen wir die Dynamik und Ursachen der geschlechtsspezifischen Unterschiede in der Beschäftigung von Geflüchteten und anderen Zugewanderten gegenüber. Die Ergebnisse zeigen, dass anfängliche geschlechtsspezifische Unterschiede bei Geflüchteten gering sind und sich im Laufe der Zeit vergrößern, während sich das Muster bei anderen Zugewanderten umkehrt. Die anfänglich benachteiligte Position von weiblichen Geflüchteten bleibt jedoch auch fünf Jahre nach ihrer Ankunft bestehen. Darüber hinaus deuten unsere Ergebnisse darauf hin, dass die in der Literatur vorgeschlagenen Erklärungen die Herausforderungen, denen weibliche Geflüchtete und andere Zuwandernde beim Einstieg in den Arbeitsmarkt gegenüberstehen, nicht vollständig erklären können." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Cultural differences and immigrants' wages (2023)
Zitatform
Raux, Morgan (2023): Cultural differences and immigrants' wages. In: Labour Economics, Jg. 82. DOI:10.1016/j.labeco.2023.102361
Abstract
"Integration of immigrants into their host society is at the core of the public debate in most OECD countries. Immigrant integration includes two distinct dimensions: cultural and economic integration. This paper investigates the interplay between these two processes and presents three main results. First, it documents that immigrants from more culturally distant countries earn lower wages when they enter the German labor market. Second, it highlights that these wage differences progressively diminish over years spent in Germany and even disappear in some cases. For instance, the wage gap associated with a one standard deviation difference in religious and genetic distance disappears after 15 to 20 years. Finally, the paper provides evidence that immigrants who experience a greater increase in cultural assimilation experience more wage growth as well. Taken together, these results suggest that the cultural assimilation process can benefit the economic integration of immigrants." (Author's abstract, IAB-Doku, © 2023 Elsevier) ((en))
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Sprachförderung in der beruflichen Weiterbildung - Möglichkeiten der Qualitätsverbesserung (2023)
Roche, Jörg; Lindner-Matthiesen, Hilke;Zitatform
Roche, Jörg & Hilke Lindner-Matthiesen (2023): Sprachförderung in der beruflichen Weiterbildung - Möglichkeiten der Qualitätsverbesserung. In: Sozialer Fortschritt, Jg. 72, H. 1, S. 43-54. DOI:10.3790/sfo.72.1.23
Abstract
"Dieser Beitrag hat die berufsvorbereitende Sprachförderung von Migrantinnen und Migranten zum Gegenstand. Als weniger beachteter, wenngleich umfangreicher und erfolgskritischer Teilbereich der Sprachförderung findet sie sich in Form integrierter Sprachkomponenten in arbeitsmarktfördernden Maßnahmen. Systembedingte Stärken und Schwächen dieser Sprachförderung resultieren aus arbeitsmarktpolitischen Vorgaben wie geringer Finanzierung und fehlenden Qualitätsvorgaben sowie aus teilweise fehlender DaZ-Expertise der Bildungsträger und der DaZ-Lehrpersonen. In Hessen haben Politik und Wissenschaft gemeinsam ein Modell erarbeitet, das die berufsqualifizierende Sprachförderung entscheidend verbessern soll. Um Bildungsträgern die Einhaltung von Qualitätsstandards zu ermöglichen, entstanden Schulungskonzepte, Materialien und eine Beratungsstruktur, die 2022 durch die Hessische Agentur für berufsqualifizierende Sprache e.V. (HABS) betreut wird." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Aktivierende Integrationspolitik und Geschlechterungleichheit bei der Aufenthaltsverfestigung (2023)
Zitatform
Schreyer, Franziska & Tanja Fendel (2023): Aktivierende Integrationspolitik und Geschlechterungleichheit bei der Aufenthaltsverfestigung. In: FluchtforschungsBlog.
Abstract
"Aktivierende Integrationspolitik knüpft Aufenthaltsverfestigung rechtlich zunehmend an den Nachweis von Integrationsleistungen. Dies gilt etwa für den Übergang von Geflüchteten aus der befristeten Aufenthalts- in die unbefristete Niederlassungserlaubnis. Hierfür müssen Asylberechtigte und anerkannte Flüchtlinge unter anderem Sprachkompetenz in Deutsch und weitgehend eigenständige Lebensunterhaltssicherung nachweisen. Daten der IAB-BAMF-SOEP-Befragung von Geflüchteten deuten darauf hin, dass dies insbesondere für Mütter und unverheiratete Frauen nachteilig ist." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Indicators of Immigrant Integration 2023: Settling in (2023)
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(2023): Indicators of Immigrant Integration 2023. Settling in. (Indicators of immigrant integration ... : settling in / OECD 4), Paris, 319 S. DOI:10.1787/1d5020a6-en
Abstract
"This joint OECD-European Commission publication presents a comprehensive comparison of the integration outcomes of immigrants and their children in OECD, EU and selected other countries. It includes 83 indicators covering three main areas: labour market and skills; living conditions; and civic engagement and social integration. The publication also provides detailed data on the characteristics of immigrant populations and households. Three special chapters are dedicated to focusing on the integration outcomes of specific groups: elderly migrants, youth with foreign-born parents, and third-country nationals in the European Union and European OECD countries." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Introduction Measures for Newly-Arrived Migrants (2023)
Zitatform
(2023): Introduction Measures for Newly-Arrived Migrants. (Making Integration Work / OECD 6), Paris, 122 S. DOI:10.1787/5aeddbfe-en
Abstract
"The OECD series Making Integration Work summarises, in a non-technical way, the main issues surrounding the integration of immigrants and their children into their host countries. Each book presents concrete policy lessons for its theme, along with supporting examples of good practices and comparisons of the migrant integration policy frameworks in different OECD countries. This sixth volume presents a set of considerations for policy makers in designing introduction measures for newly-arrived immigrants and includes a mapping of national practices." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Chancen und Hürden der Erwerbsmigration nach Deutschland: Stellungnahme des IAB zur Anhörung beim Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung am 13.10.2022 (2022)
Zitatform
Brücker, Herbert, Tanja Fendel & Regina Konle-Seidl (2022): Chancen und Hürden der Erwerbsmigration nach Deutschland. Stellungnahme des IAB zur Anhörung beim Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung am 13.10.2022. (IAB-Stellungnahme 10/2022), Nürnberg, 12 S. DOI:10.48720/IAB.SN.2210
Abstract
"Zur Vorbereitung des Jahresgutachtens 2022/2023 des Sachverständigenrats zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung wurde das IAB um seine Expertise zur gezielten und gesteuerten Erwerbsmigration nach Deutschland gebeten, mit einem Schwerpunkt auf den Auswirkungen von geänderten Rahmenbedingungen wie der Westbalkanregelung, dem Fachkräfteeinwanderungsgesetz und möglichen rechtlichen Änderungen basierend auf den Reformvorschlägen der Bundesregelung unter anderem zur Einführung einer Chancenkarte zur Arbeits- und Ausbildungsplatzsuche. Die Erkenntnisse, die das IAB im Herbst 2022 hierzu vorgelegt hat, werden in der vorliegenden Stellungnahme zusammengefasst." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Geflüchtete aus der Ukraine: Integrationsperspektiven in Deutschland: Stellungnahme des IAB zur Anhörung beim Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung am 13.10.2022 (2022)
Zitatform
Hauptmann, Andreas, Sekou Keita & Regina Konle-Seidl (2022): Geflüchtete aus der Ukraine: Integrationsperspektiven in Deutschland. Stellungnahme des IAB zur Anhörung beim Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung am 13.10.2022. (IAB-Stellungnahme 11/2022), Nürnberg, 9 S. DOI:10.48720/IAB.SN.2211
Abstract
"Zur Vorbereitung des Jahresgutachtens 2022/2023 des Sachverständigenrats zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung wurde das IAB um seine Expertise zur Einschätzung der Integrationsperspektiven von Geflüchteten gebeten, die im Zuge des russischen Angriffskriegs auf die Ukraine nach Deutschland gekommen sind. Die Integration der Geflüchteten stellt die Politik und die Gesellschaft vor neue Herausforderungen, es könnten sich mit der Arbeitsmarktintegration aber auch Chancen für die Geflüchteten und die deutsche Volkswirtschaft ergeben. Die Erkenntnisse, die das IAB im Herbst 2022 hierzu vorgelegt hat, werden in der vorliegenden Stellungnahme zusammengefasst." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Erwerbstätige Geflüchtete mit Berufsabschluss nehmen häufiger an berufsbegleitenden Sprachkursen teil (2022)
Zitatform
Jaschke, Philipp & Ehsan Vallizadeh (2022): Erwerbstätige Geflüchtete mit Berufsabschluss nehmen häufiger an berufsbegleitenden Sprachkursen teil. In: IAB-Forum H. 05.09.2022 Nürnberg, 2022-08-15. DOI:10.48720/IAB.FOO.20220905.01
Abstract
"Die Teilnahme Geflüchteter an Integrations- und Sprachkursen hat in den vergangenen Jahren stark zugenommen. Rund 12 Prozent von ihnen gehen im Schnitt parallel dazu einer Erwerbstätigkeit nach. Das zeigt eine erste Auswertung auf Grundlage der repräsentativen IAB-BAMF-SOEP-Befragung von Geflüchteten für die Jahre 2016 bis 2019. Vor allem Geflüchtete, die in personenbezogenen Dienstleistungsberufen tätig sind, besuchen häufiger neben der Arbeit einen Sprachkurs." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Deutschkenntnisse entwickeln sich bei Geflüchteten und anderen Neuzugewanderten ähnlich - Sprachkurse spielen wichtige Rolle (2022)
Zitatform
Kristen, Cornelia, Yuliya Kosyakova & Christoph Spörlein (2022): Deutschkenntnisse entwickeln sich bei Geflüchteten und anderen Neuzugewanderten ähnlich - Sprachkurse spielen wichtige Rolle. In: DIW-Wochenbericht, Jg. 89, H. 5, S. 63-69. DOI:10.18723/diw_wb:2022-5-1
Abstract
"Das Erlernen der deutschen Sprache spielt eine Schlüsselrolle für die Integration von neu zugewanderten Menschen. In diesem Beitrag wird der Zweitspracherwerb von Personen, die im vergangenen Jahrzehnt in die Bundesrepublik gekommen sind, in den ersten Jahren nach dem Zuzug untersucht. Hierzu werden Geflüchtete mit anderen Neuzugewanderten verglichen. Die Auswertungen verweisen auf ähnliche Prozesse des Zweitspracherwerbs in beiden Gruppen. Wichtig für die Verbesserung der Deutschkenntnisse sind vor allem die Lerngelegenheiten, die sich einerseits im Alltagsleben über Kontakte zu anderen ergeben, andererseits in strukturierten Lernsituationen stattfinden, wie beim Besuch von Sprachkursen. Die Ergebnisse belegen, dass solche Kurse in recht kurzer Zeit zu deutlichen Zuwächsen bei den Deutschkenntnissen führen. Gerade bei Geflüchteten spielen Sprachkurse eine wichtige Rolle, während andere Zugewanderte auch stark von Alltagskontakten profitieren. Insbesondere Sprachkurse sind also ein effektives Instrument, mit der die Politik über entsprechende Angebote neu zugewanderte Personen beim Erwerb von Sprachkenntnissen gezielt unterstützen kann." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Employment effects of language training for unemployed immigrants (2022)
Zitatform
Lang, Julia (2022): Employment effects of language training for unemployed immigrants. In: Journal of Population Economics, Jg. 35, H. 2, S. 719-754., 2021-02-10. DOI:10.1007/s00148-021-00832-7
Abstract
"Proficiency in the host country’s language is an important factor for the successful labor market integration of immigrants. In this study, I analyze the effects of a language training program for professional purposes on the employment opportunities of participants in Germany. I apply an instrumental variable approach and exploit differences in lagged local training intensities. Bivariate probit estimates show that 2 years after the program started, the employment probability of immigrants who were unemployed in 2014 and participated in the program had increased by more than nine percentage points as a result of language training." (Author's abstract, © 2021 Springer) ((en))
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Literaturhinweis
“No German, No Service”: EU Migrants’ Unequal Access to Welfare Entitlements in Germany (2022)
Zitatform
Ratzmann, Nora (2022): “No German, No Service”: EU Migrants’ Unequal Access to Welfare Entitlements in Germany. In: Social Inclusion, Jg. 10, H. 1, S. 227-238. DOI:10.17645/si.v10i1.4647
Abstract
"While existing research has analyzed the intersecting migration and social security law, which stratifies migrants’ formal social entitlements, less work has been done on the informal stratifications beyond the law that determine substantive social rights. This article illustrates the informal barriers to de facto benefit receipt that intra-EU migrant citizens may experience when claiming social assistance in local German job centres, regardless of their manifest legal entitlements. Focussing on informal, yet commonly institutionalized practices of language discrimination, analysis of 103 qualitative, in-depth interviews reveal recurring patterns of administrative exclusion beyond individual instances of discriminatory behavior. The unwritten rules and everyday practices shaping administrators’ claims-processing routines often go against what the law or administrative procedures proscribe, and could be considered as forms of discrimination. The former may be explained by institutional constraints, such as a performance-oriented management culture, legalistic claims-processing, or superficial diversity policies. By shedding light on how inequalities in access are constructed in daily administrative practice, this article adds to existing empirical knowledge on how informal inequalities in access emerge at different stages of the benefit claiming process, in contrast to formal social rights on paper, as well as social administrations’ handling of diversity in a context of transnational social protection." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Zentrale Befunde zu aktuellen Arbeitsmarktthemen 2021/2022 (2021)
Achatz, Juliane; Bossler, Mario ; Oberfichtner, Michael ; Matthes, Britta ; Bauer, Frank; Lietzmann, Torsten ; Bruckmeier, Kerstin ; Lehmer, Florian ; Wolff, Joachim ; Leber, Ute ; Wenzig, Claudia; Lang, Julia ; Wanger, Susanne ; Kubis, Alexander; Vicari, Basha ; Kruppe, Thomas ; Trappmann, Mark ; Janssen, Simon ; Seibert, Holger ; Janser, Markus ; Rauch, Angela ; Jahn, Elke ; Brücker, Herbert ; Hutter, Christian ; Zika, Gerd ; Hohendanner, Christian ; Weber, Enzo ; Gürtzgen, Nicole ; Trenkle, Simon ; Gartner, Hermann ; Reims, Nancy ; Fuchs, Johann ; Braun, Wolfgang; Fitzenberger, Bernd ; Walwei, Ulrich ; Dietz, Martin ; Ramos Lobato, Philipp ; Dietrich, Hans ; Stephan, Gesine ; Dengler, Katharina ; Wiemers, Jürgen ; Dauth, Christine ;Zitatform
Achatz, Juliane, Frank Bauer, Mario Bossler, Wolfgang Braun, Kerstin Bruckmeier, Herbert Brücker, Christine Dauth, Katharina Dengler, Hans Dietrich, Martin Dietz, Bernd Fitzenberger, Johann Fuchs, Hermann Gartner, Nicole Gürtzgen, Christian Hohendanner, Christian Hutter, Elke Jahn, Markus Janser, Simon Janssen, Thomas Kruppe, Alexander Kubis, Julia Lang, Ute Leber, Florian Lehmer, Torsten Lietzmann, Michael Oberfichtner, Britta Matthes, Joachim Wolff, Claudia Wenzig, Susanne Wanger, Basha Vicari, Mark Trappmann, Holger Seibert, Angela Rauch, Gerd Zika, Enzo Weber, Simon Trenkle, Nancy Reims, Ulrich Walwei, Philipp Ramos Lobato, Gesine Stephan & Jürgen Wiemers (2021): Zentrale Befunde zu aktuellen Arbeitsmarktthemen 2021/2022. Nürnberg, 20 S.
Abstract
"Digitalisierung, Dekarbonisierung und demografischer Wandel werden den Arbeitsmarkt in den kommenden Jahren erheblich verändern. Handlungsbedarf besteht beispielsweise bei der Sicherung des Arbeitskräftebedarfs – und damit verbunden bei der Förderung der Aus- und Weiterbildung –, bei der Reform der Grundsicherung für Arbeitsuchende und bei der sozialen Absicherung von Solo-Selbständigen. Die Covid-19-Pandemie hat die Situation in mancherlei Hinsicht zusätzlich verschärft. Zu all diesen und zahlreichen weiteren wichtigen Themen fasst die IAB-Broschüre „Zentrale Befunde zu aktuellen Arbeitsmarktthemen“ die zentralen wissenschaftlichen Befunde kompakt zusammen. Sie bietet zudem Handlungsempfehlungen für die Arbeitsmarktpolitik, die aus den wissenschaftlichen Befunden abgeleitet wurden." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Beteiligte aus dem IAB
Bossler, Mario ; Oberfichtner, Michael ; Matthes, Britta ; Bauer, Frank; Lietzmann, Torsten ; Bruckmeier, Kerstin ; Lehmer, Florian ; Wolff, Joachim ; Leber, Ute ; Wenzig, Claudia; Lang, Julia ; Wanger, Susanne ; Kubis, Alexander; Vicari, Basha ; Trappmann, Mark ; Janssen, Simon ; Seibert, Holger ; Janser, Markus ; Rauch, Angela ; Jahn, Elke ; Brücker, Herbert ; Hutter, Christian ; Zika, Gerd ; Hohendanner, Christian ; Weber, Enzo ; Gürtzgen, Nicole ; Trenkle, Simon ; Gartner, Hermann ; Reims, Nancy ; Braun, Wolfgang; Fitzenberger, Bernd ; Walwei, Ulrich ; Dietz, Martin ; Ramos Lobato, Philipp ; Dietrich, Hans ; Stephan, Gesine ; Dengler, Katharina ; Wiemers, Jürgen ; Dauth, Christine ; -
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Erfahrungen von Geflüchteten beim Deutschlernen: Langer Weg mit Stolpersteinen (2021)
Zitatform
Bernhard, Sarah, Stefan Bernhard & Laura Helbig (2021): Erfahrungen von Geflüchteten beim Deutschlernen: Langer Weg mit Stolpersteinen. (IAB-Kurzbericht 26/2021), Nürnberg, 8 S.
Abstract
"Deutschkenntnisse gelten als entscheidend für die gesellschaftlichen Teilhabechancen von Geflüchteten und ihre Integration in den Arbeitsmarkt. Die vorliegende multi-methodische Studie identifiziert basierend auf biografischen Interviews und einer standardisierten Befragung Faktoren, die mit dem Zweitspracherwerb einhergehen. Zudem benennt sie alltägliche Herausforderungen, die sich den Zugewanderten beim Deutschlernen stellen. Geflüchtete Menschen kommen überwiegend mit geringen Deutschkenntnissen nach Deutschland, die sie danach verbessern. Treibende Kräfte dieser Lernprozesse sind die Motivation zum Deutschlernen, die Lerneffizienz und das Ausmaß, in dem sich Geflüchtete der deutschen Sprache aussetzen. Fluchtspezifische Erfahrungen und Aufnahmebedingungen rahmen diese Lernprozesse. Dabei bringt das Zusammenwirken von begünstigenden und hinderlichen Faktoren typische Spracherwerbsverläufe hervor." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Weiterführende Informationen
Ein Interview der Autorinnen und Autoren finden Sie im IAB-Forum -
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Nach der Machtübernahme der Taliban in Afghanistan: Erfahrungen aus der Vergangenheit und erste Einschätzungen der Folgen für Migration und Integration (2021)
Brücker, Herbert ; Freitas Monteiro, Teresa ; Deuster, Christoph ; Fendel, Tanja ; Keita, Sekou ; Jaschke, Philipp ;Zitatform
Brücker, Herbert, Christoph Deuster, Tanja Fendel, Philipp Jaschke, Sekou Keita & Teresa Freitas Monteiro (2021): Nach der Machtübernahme der Taliban in Afghanistan: Erfahrungen aus der Vergangenheit und erste Einschätzungen der Folgen für Migration und Integration. (IAB-Forschungsbericht 09/2021), Nürnberg, 72 S.
Abstract
"In Afghanistan ist nach dem Abzug der Truppen der Vereinigten Staaten und der Nordatlantischen Vertragsorganisation (US- und NATO-Truppen) sowie der Machtübernahme der Taliban eine starke Zunahme von Verfolgung, politischer Gewalt und Menschenrechtsverletzungen zu erwarten. Von den Beschränkungen politischer und persönlicher Freiheiten sind Frauen und Mädchen sowie ethnische und religiöse Minderheiten besonders betroffen. Zugleich kann die weitere Verschlechterung der wirtschaftlichen Lage zu einer umfassenden Versorgungskrise der Bevölkerung führen. In der Vergangenheit haben Pakistan und der Iran rund 80 Prozent der in das Ausland geflüchteten Afghaninnen und Afghanen aufgenommen. Aufgrund veränderter geopolitischer Interessen, zunehmender wirtschaftlicher Probleme und wachsenden Widerständen in der Bevölkerung lehnen Pakistan und der Iran die weitere Aufnahme von Geflüchteten aus Afghanistan jedoch ab. Ähnliches gilt für die meisten zentralasiatischen Staaten der früheren Sowjetunion und China. Insofern ist nicht zu erwarten, dass die politische und humanitäre Krise in Afghanistan durch die Aufnahme von Geflüchteten in der Region sowie die finanzielle und technische Unterstützung der Nachbarländer durch die Vereinigten Staaten Amerikas (USA), die Europäische Union (EU) und andere Hocheinkommensländer entschärft werden kann. Zugleich sind die Fluchtrouten in die EU fast vollständig geschlossen, so dass nicht mit einem erheblichen Anstieg der Fluchtmigration nach Europa ähnlich wie im Jahr 2015 zu rechnen ist. Die EU, die USA und andere Hocheinkommensländer können deshalb nur durch die freiwillige Aufnahme von Personen, die besonderen Gefährdungen ausgesetzt sind, einen Beitrag zum Schutz vor Verfolgung und anderen Menschenrechtsverletzungen leisten. Zu solchen Maßnahmen gehören die Aufnahme von Ortskräften, die Aufnahme anderer besonders gefährdeter Personengruppen, die Erweiterung von Resettlement-Programmen sowie von Kontingenten für die Aufnahme von Afghaninnen und Afghanen. Theoretisch wie auch praktisch ist zu erwarten, dass durch Politikkoordination und eine faire Verteilung der Kosten der Aufnahme von Geflüchteten die Bereitschaft zur Aufnahme von Geflüchteten auch in den Nachbarregionen steigt. Bei der Aufnahme von Geflüchteten handelt es sich um eine humanitäre Aufgabe, die Kosten aufwirft. Diese Kosten hängen vom Erfolg und der Geschwindigkeit der Integration ab. In Deutschland haben sich die Geflüchteten aus Afghanistan ähnlich wie andere Geflüchtete in den Arbeitsmarkt integriert, obwohl ihre Voraussetzungen im Hinblick auf das Bildungsniveau beim Zuzug, den Ausgang und die Länge der Asylverfahren und den Zugang zu Integrationskursen und anderen Integrationsprogrammen schlechter waren. Zum Jahresende 2020 belief sich die Beschäftigungsquote der afghanischen Staatsangehörigen in Deutschland auf 40 Prozent, die der 2015 zugezogenen Kohorte dürfte etwas darüber gelegen haben. Die neu aufgenommenen Afghaninnen und Afghanen werden in Hinblick auf das Bildungsniveau, Deutsch- und Fremdsprachenkenntnisse bessere Voraussetzungen als die früher zugezogenen Schutzsuchenden mitbringen. Gleiches gilt für den Aufenthaltsstatus und den Zugang zu Integrationsprogrammen. Zudem ist die Integrationsinfrastruktur besser als beispielsweise 2015 ausgebaut und weniger Schutzsuchende konkurrieren um knappe Ressourcen. Vor diesem Hintergrund sind eine schnellere Integration in den Arbeitsmarkt und andere gesellschaftliche Bereiche sowie geringere Kosten der Integration zu erwarten." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
„Deutschkenntnisse erleichtern die gesellschaftliche Teilhabe im Alltag“ - Sarah und Stefan Bernhard über den Spracherwerb von Geflüchteten (2021)
Zitatform
Keitel, Christiane, Sarah Bernhard & Stefan Bernhard (2021): „Deutschkenntnisse erleichtern die gesellschaftliche Teilhabe im Alltag“ - Sarah und Stefan Bernhard über den Spracherwerb von Geflüchteten. In: IAB-Forum H. 08.12.2021 Nürnberg, o. Sz., 2021-12-07.
Abstract
"Das Erlernen der deutschen Sprache gilt für Geflüchtete als essenziell, um in Deutschland Fuß zu fassen – doch der Weg dorthin ist oft steinig. Eine multi-methodische Studie des IAB untersucht nun, welche Faktoren den Spracherwerb begünstigen und welche ihn erschweren. Sarah Bernhard und Stefan Bernhard gehören zum Autorenteam des IAB-Kurzberichts (26/2021), der die Ergebnisse der Öffentlichkeit vorstellt. Sie erläutern im Interview, welchen alltäglichen Herausforderungen sich die Geflüchteten beim Lernen der Sprache stellen müssen, und wie die Politik sie besser unterstützen könnte." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Weiterführende Informationen
siehe auch IAB-Kurzbericht 26/2021
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