Springe zum Inhalt

Dossier

Migration und Integration

Bei dem Thema Einwanderung nach Deutschland gilt es auch die Bedingungen einer gelingenden Integration von Zugewanderten in Gesellschaft, Bildung und Arbeit zu untersuchen. Die Arbeitsmarktforschung beschäftigt sich mit der Frage, wie die Integration in das Bildungs- und Ausbildungssystem, der Zugang zum Arbeitsmarkt sowie die Bedingungen der sozialen Teilhabe und kulturellen Integration verbessert werden können.

Aktuelle Studien zeigen zudem, dass Deutschland angesichts seiner demographischen Herausforderungen dringend auf Zuwanderung angewiesen ist. Inwiefern kann Zuwanderung der Schrumpfung und Alterung des Erwerbspersonenpotenzials entgegenwirken? Welche Entwicklungen in der nationalen und europäischen Einwanderungspolitik begünstigen die Einwanderung von Erwerbspersonen und Fachkräften? Die hier zusammengestellte Literatur bietet einen aktuellen und umfassenden Überblick über den Themenkomplex Migration und Integration.

Literatur zum Thema Flucht und Asyl finden Sie in unserer IAB-Infoplattform Fluchtmigrantinnen und -migranten - Bildung und Arbeitsmarkt.

Zurück zur Übersicht
Ergebnisse pro Seite: 20 | 50 | 100
im Aspekt "Sprachkompetenzen und -förderung"
  • Literaturhinweis

    Der Orientierungskurs zwischen Wissens- und Wertevermittlung (2026)

    Becker, Eugenie; Kay, Ramona;

    Zitatform

    Becker, Eugenie & Ramona Kay (2026): Der Orientierungskurs zwischen Wissens- und Wertevermittlung. (Forschungsbericht / Bundesamt für Migration und Flüchtlinge 53), Nürnberg, 158 S. DOI:10.48570/bamf.fz.fb.53.d.2026.evik.zb4.1.0

    Abstract

    "Der Forschungsbericht ist Teil der vierten Zwischenberichterstattung des Projekts "Evaluation der Integrationskurse" (EvIk). Die Studie befasst sich mit dem Orientierungskurs, der nach dem Sprachkurs stattfindet und mit dem Test "Leben in Deutschland" (LiD) abgeschlossen wird." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    “Maybe I Say Something, I Understand a Bit”: On the (In)Accessibility of Translation (2026)

    Bella, Natalie ;

    Zitatform

    Bella, Natalie (2026): “Maybe I Say Something, I Understand a Bit”: On the (In)Accessibility of Translation. In: Social Inclusion, Jg. 14, S. 1-19., 2025-11-10. DOI:10.17645/si.10962

    Abstract

    "Working with interpreters is common in qualitative social research. It can even be necessary when researchers address the perspective of people with whom they do not share a lingua franca. Interpreters are then brought into the research endeavor to enable a communication setting that would otherwise be impossible. Following the theme of enabling communication, the dominant perspective on interpreted interviews suggests that there is only one person involved in the interaction - the Interpreter - who can understand and speak both languages. This perspective falls short as it relies on a monolithic understanding of refugees as perpetually removed from (the linguistic requirements of) their new surroundings. However, when people have visited language courses or have otherwise been exposed to the language of their new contexts, they are gaining ground as agents of translation. Thus, the interactional dynamic of the interpreted interview changes drastically as the interviewee can participate more in how they and their stories are interpreted. Faced with the varying language proficiencies of the interviewees, the interpreter adapts their strategies of interpreting. Drawing from narrative interviews with refugees from Syria, collected at the Institute for Employment Research (IAB), this article explores the question of how the interviewees’ language proficiency influences the interpreted interview, as it is rooted in situated performativity. Focusing on the interactions between all three participants, three empirical constellations highlight the relevance of acknowledging the performative density of translating and interpreting collaboratively." (Author's abstract, IAB-Doku, © Cogitatio Press) ((en))

    Beteiligte aus dem IAB

    Bella, Natalie ;
    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Deutschkenntnisse und Arbeitsmarktintegration: Die Hälfte der Betriebe fordert bei Einstellungen mindestens ein B2-Sprachniveau (2026)

    Keita, Sekou ; Kubis, Alexander;

    Zitatform

    Keita, Sekou & Alexander Kubis (2026): Deutschkenntnisse und Arbeitsmarktintegration: Die Hälfte der Betriebe fordert bei Einstellungen mindestens ein B2-Sprachniveau. (IAB-Kurzbericht 07/2026), Nürnberg, 8 S. DOI:10.48720/IAB.KB.2607

    Abstract

    "Deutschland ist in den kommenden Jahren stärker auf Zuwanderung angewiesen, um den Bedarf an Arbeits- und Fachkräften zu decken. Viele Zugewanderte bringen allerdings zu Beginn nur begrenzte Deutschkenntnisse mit. Die aktuellen Daten der IAB-Stellenerhebung zeigen, dass ein großer Teil der Betriebe bei Neueinstellungen mindestens ein B2-Sprachniveau voraussetzt. Unter bestimmten Bedingungen berücksichtigen Betriebe jedoch auch Personen mit geringeren Deutschkenntnissen – etwa, wenn sie an Sprachkursen teilnehmen oder das Anforderungsprofil der Stelle dies zulässt." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Keita, Sekou ; Kubis, Alexander;
    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    The role of network isolation on language proficiency of children of migrants (2026)

    Klingeren, Fijnanda van; Laan, Jan van der; Das, Marjolijn ;

    Zitatform

    Klingeren, Fijnanda van, Jan van der Laan & Marjolijn Das (2026): The role of network isolation on language proficiency of children of migrants. In: Research in Social Stratification and Mobility, Jg. 103. DOI:10.1016/j.rssm.2026.101138

    Abstract

    "Although the school performance of children of migrants in the Netherlands continues to improve, it still lags behind compared to that of children of Dutch origin, which contributes to inequality in socio-economic outcomes. To reduce this performance gap it is of great societal importance to gain insight into the factors influencing language proficiency of children of migrants. This paper investigates to what extent the share of people from children’s own origin group in the network – network isolation – influences their Dutch language proficiency and subsequent sorting in educational secondary school tracks. To measure network isolation of children we used a whole-population network from Statistics Netherlands containing family members, household members, neighbours, classmates and colleagues. The score on the language component of the final-year primary school exam is used as an indicator of Dutch language proficiency. Results show that higher levels of network isolation, i.e., a higher share of the own origin group in the network, are associated with lower Dutch language proficiency. Furthermore, higher levels of network isolation are related to lower teacher track recommendations for secondary school, and this relationship is fully mediated by language proficiency. These findings highlight the importance of considering the broader social context —beyond language exposure in the household — when promoting social mobility of children of migrants." (Author's abstract, IAB-Doku, © 2026 The Author(s). Published by Elsevier Ltd.) ((en))

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Empowering adult migrants through digital technology: language learning, identity, and career pathways (2026)

    Langer, Sandra ; Durgunoğlu, Aydin Yücesan ;

    Zitatform

    Langer, Sandra & Aydin Yücesan Durgunoğlu (2026): Empowering adult migrants through digital technology: language learning, identity, and career pathways. In: Zeitschrift für Weiterbildungsforschung, Jg. 49, H. 1, S. 75-94. DOI:10.1007/s40955-026-00339-2

    Abstract

    "Der Beitrag untersucht, wie Praktiken des Einsatzes digitaler Technologien in der Erwachsenenbildung zu Prozessen der Stärkung und Ausgrenzung von Migrantinnen, Migranten und Geflüchteten beitragen, wenn sie aus einer intersektionalen Perspektive betrachtet werden. Auf Grundlage von zwei Fallstudien aus Deutschland und den Vereinigten Staaten wird analysiert, wie Faktoren wie Aufenthaltsstatus, Geschlecht, Alter und Bildungshintergrund die Teilhabe an digital vermitteltem Lernen prägen. In Deutschland eröffnete die Integration von Virtual-Reality-Anwendungen in Alphabetisierungs- und Sprachkursen neue Möglichkeiten zur berufsbezogenen Sprachpraxis, machte jedoch zugleich Probleme in Bezug auf Zugänglichkeit, technische Barrieren und institutionelle Diskurse sichtbar. In den Vereinigten Staaten bot ein technologiegestütztes Curriculum, das Englischunterricht mit politischer Bildung verband, wertvolle Lerngelegenheiten, während unregelmäßige Teilnahme und unterschiedliche digitale Kompetenzen die Beteiligung einzelner Gruppen einschränkten. Die Ergebnisse verdeutlichen sowohl das Potenzial digitaler Werkzeuge zur Stärkung von Teilhabe als auch das Risiko, bestehende Ungleichheiten zu verstärken, wenn die vielfältigen Bedürfnisse der Lernenden und institutionelle Rahmenbedingungen nicht hinreichend berücksichtigt werden. Durch die Verbindung von Perspektiven auf Intersektionalität, digitale Spaltungen und institutionelle Praktiken trägt der Beitrag zum Verständnis bei, wie Erwachsenenbildung sowohl Anerkennung ermöglichen als auch Ausschluss reproduzieren kann. Abschließend werden Implikationen für die Praxis sowie Ansätze für zukünftige Forschung diskutiert." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Migrationsbericht der Bundesregierung 2024 (2026)

    Zitatform

    (2026): Migrationsbericht der Bundesregierung 2024. (Migrationsbericht der Bundesregierung 2024), Berlin, 380 S. DOI:10.48570/bamf.fz.mb.2024.d.2026.migrationsbericht.1.0

    Abstract

    "Der vom BAMF-Forschungszentrum erstellte Migrationsbericht 2024 wurde am 4. Februar 2026 durch das Bundeskabinett beschlossen. Neben umfassenden Wanderungsdaten zu Deutschland enthält der Bericht einen europäischen Vergleich zum Migrationsgeschehen und zur Asylzuwanderung. Er behandelt das Phänomen der irregulären Migration und informiert über die Struktur und Entwicklung der Bevölkerung mit Einwanderungsgeschichte in Deutschland." (Textauszug, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Evaluation der berufsbezogenen Deutschsprachförderung nach § 45a AufenthG: Abschlussbericht Option (2025)

    Baderschneider, Ariane; Theimert, Hannes; Caliendo, Marco ; Hecker, Kristin; Boockmann, Bernhard; Krause-Pilatus, Annabelle; Pfeiffer, Iris; Kugler, Philipp ; Mahlstedt, Robert ;

    Zitatform

    Baderschneider, Ariane, Bernhard Boockmann, Marco Caliendo, Kristin Hecker, Annabelle Krause-Pilatus, Philipp Kugler, Robert Mahlstedt & Iris Pfeiffer (2025): Evaluation der berufsbezogenen Deutschsprachförderung nach § 45a AufenthG. Abschlussbericht Option. (Forschungsbericht / Bundesministerium für Arbeit und Soziales 660), Berlin, 59 S.

    Abstract

    "Berufssprachkurse sind seit 2016 als Förderinstrument bundesweit verfügbar. Sie bauen auf den Integrationskursen auf und setzen den Spracherwerb auf fortgeschrittenem Niveau fort. Mit den Berufssprachkursen sollen die Chancen von Menschen mit Migrationshintergrund auf dem Ausbildungs- und Arbeitsmarkt verbessert werden. Der nun vorliegende Optionsbericht ist Ergebnis einer Folgeuntersuchung zur Evaluation der Berufssprachkurse vom Oktober 2023. Die Evaluation sollte insbesondere ermitteln, ob die Ziele der berufsbezogenen Deutschsprachförderung erreicht werden, und wie sich die Teilnahme an Berufssprachkursen auf die Arbeitsmarktintegration der Teilnehmenden auswirkt. Darüber hinaus ging es um die Fragen, welche Zielgruppen besonders von einem Kursbesuch profitieren, welche Faktoren die Wirkungen der berufsbezogenen Deutschsprachförderung fördern (oder hemmen) und welche Empfehlungen sich aus den Ergebnissen der Untersuchung ableiten lassen. Der Optionsbericht ergänzt die Resultate des Hauptberichts und enthält zusätzliche Einschätzungen zum Verlauf der Sprachförderung, weitergehende Ergebnisse zu deren Wirkung sowie darauf aufbauend eine Analyse der Wirtschaftlichkeit in längerfristiger Betrachtung. Der Bericht hebt unter anderen hervor, dass Absolventinnen und Absolventen eines Berufssprachkurses nach vier Jahren signifikant häufiger in sozialversicherungspflichtiger Beschäftigung sind als Nichtteilnehmende. Dabei profitieren Frauen früher und stärker von der Teilnahme. Für sie verzeichnet die Untersuchung bereits zwölf Monate nach Kursbeginn eine höhere und kontinuierlich ansteigende Wahrscheinlichkeit, eine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung aufzunehmen. Darüber hinaus gelingt es allen Teilnehmenden bereits ein Jahr nach Kursbeginn deutlich häufiger als Nichtteilnehmenden, in eine Ausbildung oder berufliche Weiterbildung einzutreten. Im weiteren Verlauf verstärkt sich dieser positive Effekt der Sprachförderung." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Arbeiten statt Ankommen: Eine qualitative Fallstudie zur Arbeitsmarktintegration rumänischer Neuzugewanderter (2025)

    Bendele, Léa;

    Zitatform

    Bendele, Léa (2025): Arbeiten statt Ankommen. Eine qualitative Fallstudie zur Arbeitsmarktintegration rumänischer Neuzugewanderter. (MiGS: Migration - Gesellschaft - Schule), Wiesbaden: Springer VS, VIII, 214 S.

    Abstract

    "Die Studie untersucht die Migrations- und Integrationswege von neuzugewanderten Rumän*innen und berücksichtigt dabei ihre individuellen Erfahrungen sowie strukturelle und institutionelle Gegebenheiten. Ziel ist es, diese Erfahrungen in den Kontext von relevanten gesellschaftlichen und arbeitsmarktbezogenen Strukturen zu setzen. Ein besonderer Fokus liegt auf der Analyse von Faktoren, die für die langfristige Integration der Migrant*innen entscheidend sind. Dazu gehören der Zugang zu Sprachkursen, die Teilnahme an gesellschaftlicher Teilhabe sowie die Arbeitsmarktintegration. Diese Bereiche werden detailliert untersucht, um die Herausforderungen und Chancen für die Neuzugewanderten besser zu verstehen. Mit einer qualitativen Methodik werden die Einflussfaktoren auf die Arbeitsmarktintegration herausgearbeitet. Dabei wird auch der Einfluss bestehender Strukturen auf die Arbeitsaufnahme und den Zugang zur gesellschaftlichen Teilhabe der Migrant*innen untersucht." (Verlagsangaben, IAB-Doku)

    Weiterführende Informationen

    Inhaltsverzeichnis beim Verlag
    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Does cultural identity influence the probability of employment during economic crises? (2025)

    Buonomo, Alessio ; Capecchi, Stefania ; Di Iorio, Francesca ; Strozza, Salvatore ;

    Zitatform

    Buonomo, Alessio, Stefania Capecchi, Francesca Di Iorio & Salvatore Strozza (2025): Does cultural identity influence the probability of employment during economic crises? In: Journal of Population Economics, Jg. 38, H. 3. DOI:10.1007/s00148-025-01116-0

    Abstract

    "This paper examines the relationships between cultural identity and immigrants’ likelihood of finding employment during economic crises. Drawing on Italian data from the Social Condition and Integration of Foreign Citizens (SCIF) survey, we develop a multidimensional measure of cultural identity that incorporates both self-identification and observable factors. The analysis reveals that cultural identity significantly affects employment outcomes, with dual identity (where immigrants maintain both their identity of origin and adopt aspects of the host country’s identity) proving to be the most beneficial for securing employment, even in a labour market constrained by an economic recession. This effect is evident for both men and women, although it is more pronounced among women. Based on these findings, policies that discourage the preservation of one’s original identity are not justified if the goal is to enhance immigrants’ success in the labour market. This studyhighlights the necessity of policies that promote cultural integration while also supporting cultural diversity." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Employers' Language Proficiency Requirements and Hiring of Immigrants (2025)

    Carlsson, Magnus ; Eriksson, Stefan ; Rooth, Dan-Olof;

    Zitatform

    Carlsson, Magnus, Stefan Eriksson & Dan-Olof Rooth (2025): Employers' Language Proficiency Requirements and Hiring of Immigrants. (Working paper / Swedish Institute for Social Research (SOFI) 2025,07), Stockholm, 85 S.

    Abstract

    "Labor markets in advanced economies have undergone substantial change due to globalization, technological improvements, and organizational changes, making language proficiency increasingly important even in less skilled jobs. Has this development led employers to shy away from hiring immigrants with limited host-country language skills? We shed light on this question by conducting a large-scale field experiment, where we introduce common second-language features in immigrants' resumes. We also conduct employer surveys to interpret our experimental results. Our main finding is that language proficiency has a strong positive effect on being invited to a job interview, even in typical immigrant entry jobs." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Geflüchtete im Integrationskurs: Einblicke auf Grundlage einer Verknüpfung der IAB-BAMF-SOEP-Befragung von Geflüchteten mit der Integrationsgeschäftsdatei des BAMF (2025)

    Eckhard, Jan ;

    Zitatform

    Eckhard, Jan (2025): Geflüchtete im Integrationskurs. Einblicke auf Grundlage einer Verknüpfung der IAB-BAMF-SOEP-Befragung von Geflüchteten mit der Integrationsgeschäftsdatei des BAMF. (BAMF-Kurzanalyse / Bundesamt für Migration und Flüchtlinge 2025,05), Nürnberg, 17 S. DOI:10.48570/bamf.fz.ka.05/2025.d.2025.intkurs.1.0

    Abstract

    "Die vorliegenden Analysen verdeutlichen das Analysepotenzial, das sich aus der Verknüpfung der Daten der IAB-BAMF-SOEP-Befragung von Geflüchteten mit den Verwaltungsdaten der InGe ergibt. Durch die Kombination beider Datenquellen können Auswertungen sowohl Kontextmerkmale der Geflüchteten als auch administrative Informationen zu den Integrationskursen einbeziehen. Auf diese Weise lassen sich Zusammenhänge zwischen personenbezogenen Rahmenbedingungen, Kursmerkmalen und Integrationsergebnissen systematisch untersuchen. So ermöglichen die verknüpften Daten zum einen detaillierte Untersuchungen der Merkmale des Kursbesuchs. Beispiele aus der vorliegenden Kurzanalyse sind die Auswertungen zur Verteilung der Kursarten auf verschiedene Merkmalsgruppen der Geflüchteten, zu den Warte- und Fehlzeiten sowie zu den Determinanten der Sprachtestergebnisse. Zum anderen bieten die verknüpften Daten Möglichkeiten, die Teilnahme an verschiedenen Kursarten mit Blick auf nachfolgende Entwicklungen des Integrationsprozesses der Geflüchteten zu untersuchen. In der vorliegenden Kurzanalyse wurde dies am Beispiel einer Untersuchung der Effekte der Kursteilnahme auf die Deutschkenntnisse der Geflüchteten illustriert. Hervorzuheben ist, dass zentrale Ergebnisse, die in dieser Kurzanalyse als Beispiele für die Auswertungsmöglichkeiten aufgezeigt wurden, nur auf der Grundlage der verknüpften Daten erzielt werden können. Dies betrifft unter anderem die Untersuchung der Häufigkeit verschiedener Kursarten im Vergleich der verschiedenen Zuzugskohorten von Geflüchteten, welche gezeigt hat, dass die Teilnahme an Alphabetisierungskursen in der Abfolge der Einwanderungskohorten bis 2021 deutlich zugenommen hat. Dies betrifft ebenso die Untersuchungen der Wartezeiten zwischen Anmeldung und Kursbeginn sowie der Fehlzeiten. Die betreffenden Auswertungen zeigen hinsichtlich der Fehlzeiten, dass diese vor allem durch Kontextmerkmale wie das Einreisejahr und die Kursart beeinflusst werden. Mit Blick auf die Fehlzeiten wurde hingegen festgestellt, dass insbesondere die COVID-19-Pandemie für erhöhte Abwesenheitszeiten gesorgt hat. Sowohl bei den Warte- als auch bei den Fehlzeiten zeigen sich hingegen nur in geringem Umfang Zusammenhänge mit personenbezogenen Merkmalen der Geflüchteten. Eine Ausnahme ist hierbei, dass geflüchtete Frauen mit Kindern überdurchschnittlich häufig von längeren Wartezeiten betroffen sind. Ein weiteres Beispiel für das Analysepotenzial der verknüpften Daten sind multivariate Untersuchungen zu den Einflussfaktoren der Sprachtestergebnisse. Die Untersuchungen zeigen, dass auch unter Berücksichtigung des Bildungsniveaus und der Sprachkenntnisse zum Einreisezeitpunkt insbesondere ältere Geflüchtete geringere Testpunktzahlen erreichen. Schließlich ermöglichen die verknüpften Daten die Analyse von Folgeentwicklungen im Prozess der sprachlichen Integration. Der Vergleich von Personen mit und ohne Integrationskursteilnahme zeigt deutliche Unterschiede in den Deutschkenntnissen im Folgezeitraum. Im Gegensatz zu anderen Datenquellen ist hierbei sowohl eine Differenzierung zwischen verschiedenen Kursarten als auch der Vergleich zwischen Geflüchteten mit und ohne Integrationskursteilnahme möglich. Zusammen mit den anderen exemplarischen Auswertungen unterstreichen sie die Relevanz der Datenverknüpfung für weiterführende empirische Analysen zur Wirksamkeit integrationspolitischer Maßnahmen." (Textauszug, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Legal status and refugees' perceptions of institutional justice: The role of communication quality (2025)

    Frank, Emily ; Nivorozhkin, Anton ;

    Zitatform

    Frank, Emily & Anton Nivorozhkin (2025): Legal status and refugees' perceptions of institutional justice: The role of communication quality. In: Public Administration Review, Jg. 85, H. 4, S. 1004-1018., 2024-06-03. DOI:10.1111/puar.13898

    Abstract

    "What factors influence refugees' perceptions of justice in bureaucratic institutions? As global migration movements draw increasing attention, migrants' experiences as constituents in destination countries merit further research. Drawing evidence from the 2018 survey of refugees participating in the German Socio-Economic Panel, this article examines the role of legal status in shaping perceptions of justice at government offices. Our findings highlight a stark contrast: refugees with unstable legal statuses often perceive bureaucratic proceedings as less just compared to those with firmer legal standings. However, refugees' perceptions of a more positive encounter their encounters with street-level bureaucrats can act as a buffer against the negative effects of legal status on perceptions of justice at government offices. These insights underscore a pressing policy implication: asylum procedures, currently marked by ambiguity and delays, could benefit significantly from enhanced communication quality on the part of street-level bureaucrats." (Author's abstract, IAB-Doku, © Wiley & Sons) ((en))

    Beteiligte aus dem IAB

    Nivorozhkin, Anton ;
    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    The role of physical leisure activities in refugees’ structural integration (2025)

    Kuhlemann, Jana ; Kosyakova, Yuliya ;

    Zitatform

    Kuhlemann, Jana & Yuliya Kosyakova (2025): The role of physical leisure activities in refugees’ structural integration. (IAB-Discussion Paper 15/2025), Nürnberg, 63 S. DOI:10.48720/IAB.DP.2515

    Abstract

    "Diese Studie untersucht die Rolle von Sport als Freizeitaktivität für die strukturelle Integration von Geflüchteten durch die Erhöhung ihres Sozialkapitals, und der Verbesserung ihrer Sprachkenntnisse der Aufnahmegesellschaft und ihrer Gesundheit. Die durch solche Aktivitäten erworbene körperliche Fitness kann auch für das Arbeiten in körperlich anstrengenden Jobs entscheidend sein. Da Arbeitsmarktbeteiligung die soziale Integration von Geflüchteten erheblich beeinflusst, untersucht diese Forschung speziell die Auswirkungen der Intensität und Regelmäßigkeit sportlicher Betätigung auf den Arbeitsmarkterfolg von Geflüchteten aus der Flüchtingswelle von 2015/16 nach Deutschland. Anhand von Längsschnittdaten der IAB-BAMF-SOEP-Befragung von Geflüchteten zeigen die Ergebnisse, dass eine regelmäßige und intensivere sportliche Betätigung die Chancen von Geflüchteten erhöht, im Folgejahr einer Erwerbstätigkeit nachzugehen und in körperlich anstrengenden Jobs zu arbeiten. Sportliche Betätigung korreliert jedoch nicht mit höherem Berufsprestige, was Geflüchtete möglicherweise an Jobs mit niedrigerem Status bindet. Darüber hinaus zeigt sich für Zeitnutzung in anderen (nicht sportlichen) Freizeitaktivitäten eine leicht negative Assoziation mit Arbeitsmarkterfolg. Dies unterstreicht die einzigartigen Vorteile von Sport für Geflüchtete. Insgesamt weisen die Ergebnisse einerseits darauf hin, dass Sport für Geflüchtete zwar hilfreich beim Einstieg in den deutschen Arbeitsmarkt sein kann, andererseits aber ihren beruflichen Aufstieg einschränken kann." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Kosyakova, Yuliya ;
    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Does ad hoc language training improve the economic integration of refugees? Evidence from Germany’s response to the Syrian refugee crisis (2025)

    Marbach, Moritz ; Hangartner, Dominik ; Hainmueller, Jens ; Harder, Niklas ; Vallizadeh, Ehsan ;

    Zitatform

    Marbach, Moritz, Ehsan Vallizadeh, Niklas Harder, Dominik Hangartner & Jens Hainmueller (2025): Does ad hoc language training improve the economic integration of refugees? Evidence from Germany’s response to the Syrian refugee crisis. In: Journal of the Royal Statistical Society. Series A, Statistics in Society, Jg. 188, H. 4, S. 1168-1183., 2024-09-18. DOI:10.1093/jrsssa/qnae106

    Abstract

    "Given the global displacement crisis, the integration of refugees has emerged as a critical policy issue for many host countries. A key challenge involves supporting refugees in learning the language of their host country. While several European nations have instituted publicly funded language training for asylum seekers and refugees soon after their arrival, evidence on the efficacy of these early language programs in promoting economic integration remains limited. This study examines the impact of a pioneering, large-scale ad hoc programme introduced by German policymakers, which provided basic language training to over 230,000 refugees arriving in 2015–2016. Utilizing register data on the population of asylum seekers and exploiting a cut-off date in programm eligibility, we assess the program’s effectiveness using a regression discontinuity design. Our findings reveal no discernible effect on refugee employment over the subsequent 2 years. To explore whether language programs are generally ineffective during refugee crises, we contrast these results with the impacts of a more comprehensive, preexisting, yet smaller-scale programme. Using a variety of difference-in-differences estimators, we find that this program considerably increased refugee employment. These contrasting findings offer important insights for policymakers on designing effective language training programs for refugees." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Bilingual caseworkers and on-the-job training: A pathway to integration? (2025)

    Ottosson, Lillit; Vikman, Ulrika ;

    Zitatform

    Ottosson, Lillit & Ulrika Vikman (2025): Bilingual caseworkers and on-the-job training: A pathway to integration? (Working papers / Institute for Evaluation of Labour Market and Education Policy 2025,09), Uppsala, 59 S.

    Abstract

    "We study an active labor market program aimed at immigrants with very limited language skills. The program consists of a three-month on-the-job training program in a regular workplace, facilitated by bilingual caseworkers speaking the participant’s native language. The aim of the program is to improve participants’ language skills and to provide labor market experience. We apply dynamic inverse probability weighting to account for dynamic selection into the program. After an initial lock-in effect, we find that the program leads to sizable increases in employment throughout the three-year follow-up period. These effects are explained by both subsidized and regular employment, and are mainly driven by women." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Begleitevaluation der arbeitsmarktpolitischen Integrationsmaßnahmen für Geflüchtete: Langfristige Effekte (2025)

    Rinne, Ulf ; Demir, Gökay ; Krause-Pilatus, Annabelle; Rammert, Timo; Kugler, Philipp ; Bredtmann, Julia ; Wolf, Katja ; Boockmann, Bernhard; Wapler, Rüdiger; Müller, Max; Rossen, Anja ;

    Zitatform

    Rinne, Ulf, Bernhard Boockmann, Julia Bredtmann, Gökay Demir, Annabelle Krause-Pilatus, Philipp Kugler, Max Müller, Timo Rammert, Anja Rossen, Rüdiger Wapler & Katja Wolf (2025): Begleitevaluation der arbeitsmarktpolitischen Integrationsmaßnahmen für Geflüchtete: Langfristige Effekte. (IZA research report 150), Bonn, 156 S.

    Abstract

    "In diesem Bericht werden wissenschaftliche Erkenntnisse über die langfristigen Effekte von fünf zentralen Maßnahmen der Arbeitsförderung in den Rechtskreisen SGB II und SGB III für Geflüchtete präsentiert. Diese Analysen wiederholen die in einem früheren Bericht (Bonin et al. 2021) durchgeführten quantitativen Analysen auf Basis eines um zwei Jahre verlängerten Beobachtungszeitraums. Mit den nun bis zum Jahresende 2022 zur Verfügung stehenden administrativen Daten können die kausalanalytisch angelegten Wirkungsanalysen und die darauf basierenden Wirtschaftlichkeitsanalysen auf einen Zeitraum von etwa fünf Jahren nach Eintritt in fünf hier betrachteten Maßnahmentypen ausgedehnt werden. Aus diesen neuen empirischen Erkenntnissen werden erneut Handlungsempfehlungen abgeleitet, um die Organisation, Prozesse und Rahmenbedingungen der arbeitsmarktpolitischen Integrationsmaßnahmen für Geflüchtete weiter zu verbessern." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Complementarities of occupations and language skills of immigrants in Europe (2025)

    Tóth, Peter ; Vitáloš, Matej ;

    Zitatform

    Tóth, Peter & Matej Vitáloš (2025): Complementarities of occupations and language skills of immigrants in Europe. In: Empirica, Jg. 52, H. 2, S. 211-241. DOI:10.1007/s10663-024-09636-w

    Abstract

    "We study the returns to language skills of immigrants using the European Adult Education Survey (2016). We estimate a standard income equation augmented by self-reported proficiency levels in the host country’s language and in English. Contrary to earlier literature, we find that the inclusion of English skills of immigrants increases the estimated returns to proficiency in the local language. Next, considering heterogeneous effects across occupations, we find significantly positive returns to language proficiency only for medium-skilled occupations. Among those, blue-collar jobs reward fluency in both the local language and English. Whereas in white-collar jobs, only the knowledge of English yields significantly higher income. These estimates are consistent with occupational sorting of immigrants and suggest that there are complementarities between proficiency in languages and job skills for some occupations. Following earlier literature, we also corrected the potential endogeneity bias in host-country language skills using instrumental variable methods. Our findings could be relevant for immigration policies in Europe." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Syrische und irakische Geflüchtete: Erfolge bei der Arbeitsmarktintegration wurden durch die Pandemie nur kurz unterbrochen (2024)

    Bähr, Sebastian ; Wenzig, Claudia; Beste, Jonas ;

    Zitatform

    Bähr, Sebastian, Jonas Beste & Claudia Wenzig (2024): Syrische und irakische Geflüchtete: Erfolge bei der Arbeitsmarktintegration wurden durch die Pandemie nur kurz unterbrochen. In: IAB-Forum H. 23.07.2024. DOI:10.48720/IAB.FOO.20240723.01

    Abstract

    "Vor allem in den Jahren 2015 bis 2017 kamen ungewöhnlich viele Geflüchtete aus Syrien und dem Irak nach Deutschland. Die Geflüchteten, die gegen Ende dieses Zeitraums zugezogen sind und sich im SGB-II-Leistungsbezug befanden, hatten im Vergleich zu denjenigen, die zu Beginn dieses Zeitraums zugezogen sind, seltener einen Berufsabschluss. Die Sprachkenntnisse waren aber vergleichbar. Der Abbau beider Hemmnisse verlief dabei sehr ähnlich. Die Erwerbsbeteiligung stieg in beiden Gruppen bis 2022 deutlich – und damit sank auch deren Hilfebedürftigkeit." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Labor market integration of refugees: RCT evidence from an early intervention program in Sweden (2024)

    Dahlberg, Matz ; Egebark, Johan; Özcan, Gülay ; Vikman, Ulrika ;

    Zitatform

    Dahlberg, Matz, Johan Egebark, Ulrika Vikman & Gülay Özcan (2024): Labor market integration of refugees: RCT evidence from an early intervention program in Sweden. In: Journal of Economic Behavior & Organization, Jg. 217, S. 614-630. DOI:10.1016/j.jebo.2023.11.026

    Abstract

    "This study uses a randomized controlled trial to evaluate a new program for increased labor market integration of refugees. The new program starts shortly after the residence permit is granted and uses three main components: early and intensive language training, work practice with supervisors, and job search assistance performed by professional caseworkers. The immediate and intensive assistance contrasts previous integration policies which typically constitute low-intensive help over long periods of time. We find large positive effects on employment of the program, with magnitudes corresponding to around 15 percentage points. A mediation analysis shows that 7–8 percent of the impact of the program seems to be explained by increases in documented language skills. Cost estimates suggest that the new policy is less expensive than earlier labor market programs." (Author's abstract, IAB-Doku, © 2024 Elsevier) ((en))

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Deutschkenntnisse von geflüchteten Frauen und Männern: Entwicklung, Unterschiede und Hintergründe (2024)

    Eckhard, Jan ;

    Zitatform

    Eckhard, Jan (2024): Deutschkenntnisse von geflüchteten Frauen und Männern: Entwicklung, Unterschiede und Hintergründe. (BAMF-Kurzanalyse / Bundesamt für Migration und Flüchtlinge 2024,01), Nürnberg, 16 S. DOI:10.48570/bamf.fz.ka.01/2024.d.2024.geschlechterunterschiedsprache.1.0

    Abstract

    "Auf Basis von Selbsteinschätzungen der Deutschkenntnisse aus der IAB-BAMF-SOEP-Befragung von Geflüchteten aus dem Jahr 2021 zeigt sich, dass die in den Jahren von 2013 bis 2019 eingereisten Geflüchteten ihre Deutschkenntnisse zunehmend verbessert haben. Gleichwohl bestehen noch immer deutliche Unterschiede zwischen den Geschlechtern. Auch nach einer längeren Aufenthaltsdauer in Deutschland verfügen geflüchtete Frauen im Durchschnitt über weniger Deutschkenntnisse als geflüchtete Männer." (Textauszug, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Fachkräfteeinwanderungsgesetz: Gute Arbeitsmarktintegration trotz bürokratischer Hürden und Diskriminierung (2024)

    Fendel, Tanja ; Ivanov, Boris ;

    Zitatform

    Fendel, Tanja & Boris Ivanov (2024): Fachkräfteeinwanderungsgesetz: Gute Arbeitsmarktintegration trotz bürokratischer Hürden und Diskriminierung. (IAB-Kurzbericht 21/2024), Nürnberg, 8 S. DOI:10.48720/IAB.KB.2421

    Abstract

    "Aufgrund des demografischen Wandels wird Erwerbsmigration aus Nicht-EU-Staaten immer wichtiger. Um sie zu unterstützen, wurden im Jahr 2020 im Rahmen des Fachkräfteeinwanderungsgesetz verschiedene gesetzliche Reformen umgesetzt. Im Kurzbericht werden die Arbeitsmarktintegration, der Einwanderungsprozess und die Diskriminierungserfahrungen der Migrant*innen untersucht, die diese neuen Regelungen genutzt haben." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Fendel, Tanja ; Ivanov, Boris ;
    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    What drives the substitutability between native and foreign workers? Evidence about the role of language (2024)

    Gentili, Elena; Mazzonna, Fabrizio ;

    Zitatform

    Gentili, Elena & Fabrizio Mazzonna (2024): What drives the substitutability between native and foreign workers? Evidence about the role of language. In: Economica, Jg. 91, H. 361, S. 210-237. DOI:10.1111/ecca.12501

    Abstract

    "This paper investigates the role of language in deter-mining the substitutability between foreign and nativeworkers. Our identification strategy exploits the linguis-tic diversity of Switzerland, a country with three mainofficial languages (German, French and Italian) shared by bordering countries. This makes the Swiss Labor market very peculiar, since both immigrants and nativesmay (or may not) share the language spoken in the area of residence. We modify the standard nested-cell labor demand model to account for the linguistic Background of native and immigrant workers. We provide evidence about the central role of language in determining theextent of the imperfect substitutability between native and foreign workers, and their differential specialization incommunication-intensive jobs." (Author's abstract, IAB-Doku, Published by arrangement with John Wiley & Sons) ((en))

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Kommunikation mit Geflüchteten: Wie Jobcenter mit sprachlicher Diversität umgehen (2024)

    Hartosch, Katja; Kupka, Peter ; Osiander, Christopher ; Schreyer, Franziska; Rauch, Angela ;

    Zitatform

    Hartosch, Katja, Peter Kupka, Christopher Osiander, Angela Rauch & Franziska Schreyer (2024): Kommunikation mit Geflüchteten: Wie Jobcenter mit sprachlicher Diversität umgehen. In: IAB-Forum H. 13.03.2024. DOI:10.48720/IAB.FOO.20240313.01

    Abstract

    "Da Geflüchtete oft noch wenig Deutsch sprechen, gestaltet sich die Verständigung mit den Jobcentern häufig schwierig. Um dieser Herausforderung zu begegnen, setzen Jobcenter beispielsweise Dolmetschende ein, rekrutieren Fachkräfte, die selbst Sprachen von Geflüchteten sprechen, oder versuchen, sich nach Möglichkeit auf Englisch oder Französisch zu verständigen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Linguistic Enclaves, Sorting, and Language Skills of Immigrants (2024)

    Kanas, Agnieszka ; Vallizadeh, Ehsan ; Kosyakova, Yuliya ;

    Zitatform

    Kanas, Agnieszka, Yuliya Kosyakova & Ehsan Vallizadeh (2024): Linguistic Enclaves, Sorting, and Language Skills of Immigrants. In: Journal of Immigrant and Refugee Studies, Jg. 22, H. 4, S. 847-861., 2022-10-01. DOI:10.1080/15562948.2022.2132572

    Abstract

    "The literature argues that linguistic enclaves negatively affect immigrants’ language proficiency by reducing their exposure and incentives to learn destination language. This negative association may, however, be spurious, arising due to the self-selection of immigrants into regions with larger enclaves. Exploiting the natural experiment of the German residential policy, this paper analyses the influence of linguistic enclaves on refugees’ language proficiency. We find no evidence that enclaves hamper German language learning among refugees. Our results are robust to various measurements and model specifications. We conclude that the negative relationship reported in previous research is mainly driven by immigrant’s residential sorting." (Author's abstract, IAB-Doku, © Taylor & Francis) ((en))

    Beteiligte aus dem IAB

    Kosyakova, Yuliya ;
    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Zur Arbeitsmarktintegration von Geflüchteten aus der Ukraine: Eine Simulationsstudie (2024)

    Kosyakova, Yuliya ; Brücker, Herbert ;

    Zitatform

    Kosyakova, Yuliya & Herbert Brücker (2024): Zur Arbeitsmarktintegration von Geflüchteten aus der Ukraine: Eine Simulationsstudie. (IAB-Forschungsbericht 09/2024 (de)), Nürnberg, 45 S. DOI:10.48720/IAB.FB.2409

    Abstract

    "Seit Beginn des russischen Angriffskriegs auf die Ukraine ist die Anzahl ukrainischer Staatsangehörigen in Deutschland von 156.000 auf 1.240.000 angestiegen. Obwohl ein erheblicher Teil dieser Menschen nach dem Kriegsende plant, in die Ukraine zurückzukehren, zeigt sich, dass mit zunehmender Kriegsdauer immer mehr einen längeren oder dauerhaften Aufenthalt in Deutschland in Betracht ziehen. Vor diesem Hintergrund simuliert dieser Forschungsbericht verschiedene Szenarien der Arbeitsmarktintegration ukrainischer Geflüchteter. Grundlage bilden die Erwerbsverläufe früherer Geflüchteter in Deutschland sowie von Migrantinnen und Migranten aus der ehemaligen Sowjetunion. Die Szenarien zielen darauf ab, realistische Erwartungen über die Entwicklung der Arbeitsmarktintegration von Geflüchteten aus der Ukraine zu bilden, und die Einflüsse spezifischer Faktoren quantitativ zu analysieren. Diese konditionalen Szenarien sind allerdings nicht als Prognosen misszuverstehen, da sie davon abhängig sind, ob die zugrunde gelegten Annahmen zutreffen und viele relevante Faktoren nicht vollständig berücksichtigt werden können. In dem Basisszenario, dem nach unserer Einschätzung die realistischsten Annahmen über demografische Faktoren, Familienkonstellationen, Bildung, Sprache, institutionelle und wirtschaftliche Faktoren zu Grunde liegen, ergibt sich nach einer Aufenthaltsdauer von fünf Jahren eine durchschnittliche Erwerbstätigenquote von 45 Prozent, nach zehn Jahren von 55 Prozent. Insbesondere der hohe Anteil von Alleinerziehenden sowie der vergleichsweise schlechte Gesundheitszustand der ukrainischen Geflüchteten wirken sich dämpfend auf die Entwicklung der Erwerbstätigenquoten aus, während das relativ hohe Bildungs- und Ausbildungsniveau sowie die zu erwartende Entwicklung der Sprachkenntnisse einen positiven Einfluss haben. Dies gilt auch für die institutionellen Rahmenbedingungen, insbesondere den Verzicht auf ein Asylverfahren. Die wachsende Arbeitsmarktanspannung hat ebenfalls einen starken positiven Einfluss. Die gegenwärtige Eintrübung der Konjunktur wirkt sich deshalb nachteilig aus, allerdings kann sich das Bild bei einer konjunkturellen Erholung aufgrund der demografiebedingt steigenden Arbeitsmarktanspannung schnell verbessern. Dann dürften die Erwerbstätigenquoten im Vergleich zum Basisszenario steigen. Ein zentraler Befund für die Integrationspolitik ist, dass Sprachkurse nicht nur die Sprachentwicklung, sondern auch die Erwerbstätigenquoten signifikant steigern können." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Kosyakova, Yuliya ; Brücker, Herbert ;

    Ähnliche Treffer

    also released in English
    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Importance of Personality Traits for Destination-Language Acquisition: Evidence for Refugees in Germany (2024)

    Kosyakova, Yuliya ; Laible, Marie-Christine ;

    Zitatform

    Kosyakova, Yuliya & Marie-Christine Laible (2024): Importance of Personality Traits for Destination-Language Acquisition: Evidence for Refugees in Germany. In: International migration review, Jg. 58, H. 1, S. 347-385., 2022-09-26. DOI:10.1177/01979183221132538

    Abstract

    "We analyze the role of personality traits in destination-language proficiency among recent refugees in Germany. While personality traits have been shown to predict educational outcomes, they have been largely overlooked for immigrants' language acquisition. We extend a well-established model of destination-language proficiency and assume that personality traits' effects manifest through the channels of exposure, efficiency, and incentives. Using longitudinal data and growth curve models, we find that personality traits significantly shaped destination-language learning. Openness to new experiences, conscientiousness, risk appetite, locus of control and resilience were positively related to destination-language proficiency, while agreeableness and neuroticism were insignificant. The positive impact of extraversion and the negative impact of self-esteem on destination-language proficiency were only marginally significant. For all personality traits, we observe that both the efficiency of learning and exposure to learning opportunities represented possible channels through which personality traits affected refugees' destination-language proficiency. In sum, personality traits affect refugees' destination-language proficiency and, thereby, contribute to sustainable economic and societal integration processes. We conclude by discussing implications for international migration research and policy." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    Beteiligte aus dem IAB

    Kosyakova, Yuliya ;
    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    The labour market entry of immigrant women in Germany: disentangling the determinants of labour force participation (2024)

    Schieckoff, Bentley ;

    Zitatform

    Schieckoff, Bentley (2024): The labour market entry of immigrant women in Germany: disentangling the determinants of labour force participation. In: Journal of Ethnic and Migration Studies, Jg. 50, H. 20, S. 5167-5192. DOI:10.1080/1369183X.2023.2222915

    Abstract

    "The labour market entry of immigrants is key to their integration, but also one of the stages where disadvantage arises. In seeking to understand this disadvantage, much of the existing research does not acknowledge the gender-specific dynamics at play and for immigrant women, this often means that their labour force participation (LFP) is overlooked. Thus, this study seeks to investigate the LFP decision in its own right, exposing the gender-specific nature of this stage of labour market integration and its determinants, including labour market resources, like education and language skills, and motivations, like childcare pressures, gender role attitudes and personality traits. Relying on data from the Recent Immigration Processes and Early Integration Trajectories in Germany (ENTRA) survey of recently-arrived immigrants, I investigate the LFP of women from four different origin groups – Poland, Italy, Syria and Turkey. The results highlight that, unlike immigrant men, for immigrant women, the LFP decision is much more salient, and both labour market resources as well as motivations are decisive determinants. Nonetheless, even after accounting for these factors, Turkish and Syrian women still show persistently lower LFP compared to immigrant women from European origins. Moreover, childcare responsibilities are identified as a crucial female-specific barrier." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Accommodation, empowerment and disinvestment - Typical second-language learning trajectories of Syrian refugees in Germany (2023)

    Bernhard, Stefan;

    Zitatform

    Bernhard, Stefan (2023): Accommodation, empowerment and disinvestment - Typical second-language learning trajectories of Syrian refugees in Germany. In: International Migration, Jg. 61, H. 3, S. 254-269. DOI:10.1111/imig.13044

    Abstract

    "This paper asks how refugees' second-language learning processes are embedded in their lives in host countries. To address this question, the paper proposes the concept of second-language learning trajectories. These trajectories explain refugees' second-language learning as closely intertwined with learners' self-understanding, experiences and positioning in host countries. Using longitudinal narrative interview data from Syrian refugees in Germany, the paper identifies three different types of second-language learning trajectories, that is empowerment, accommodation and disinvestment. These trajectories have vastly diverse outcomes, not only in terms of second-language proficiency but also in terms of learning motivation, self-views and future prospects. Moreover, second-language learning trajectories evolve based on self-reinforcing dynamics that make switching between trajectories increasingly difficult over time. This is particularly detrimental to refugees on the disinvestment trajectory, which entails social decline and exclusion. The paper also identifies institutional regulations in Germany that compound refugees' struggles to gain a foothold in their host country." (Author's abstract, IAB-Doku, © Wiley) ((en))

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Language Used at Home and Educational–Occupational Mismatch of Migrants by Gender (2023)

    Birgier, Debora Pricila ; Bar-Haim, Eyal ;

    Zitatform

    Birgier, Debora Pricila & Eyal Bar-Haim (2023): Language Used at Home and Educational–Occupational Mismatch of Migrants by Gender. In: Social indicators research, Jg. 170, H. 1, S. 265-290. DOI:10.1007/s11205-022-03054-w

    Abstract

    "The ability of migrants to use the host country's language is crucial to their integration. Nonetheless, the association between migrant literacy and their labor market outcome is less explored compared to the association between their educational attainment and their economic integration. Moreover, this ability has another vital role in immigrant assimilation, serving as an indicator of cultural capital. The current study, therefore, examines the extent to which language as cultural capital shapes gender differences in migrant economic integration, as measured by educational–occupational mismatch (EOM). Using the PIAAC 2018 dataset, we employ a series of nested fixed-effect linear models in which our dependent variable is years of over-education and study the effect of language use at home, controlling for linguistic competence in the host country language. We find that once controlling for educational level, migrant men who use a different language than the host country's language at home are not more prone to EOM. However, migrant women, who are at higher risk of EOM, suffer even more when using a foreign language at home. We suggest that using a foreign language at home for women might indicate low host-country-specific cultural capital, which could directly affect migrant women’s integration into the labor market." (Author's abstract, IAB-Doku, © Springer-Verlag) ((en))

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Geflüchtete aus der Ukraine in Deutschland: Ergebnisse der ersten Welle der IAB-BiB/FReDA-BAMF-SOEP Befragung (2023)

    Brücker, Herbert ; Grabka, Markus M. ; Zinn, Sabine ; Bujard, Martin ; Ette, Andreas ; Milewski, Nadja ; Schwanhäuser, Silvia ; Maddox, Amrei ; Rother, Nina ; Kosyakova, Yuliya ; Naderi, Robert; Siegert, Manuel ; Schmitz, Sophia ; Tanis, Kerstin ; Spieß, C. Katharina ; Steinhauer, Hans Walter ; Niehues, Wenke ; Cardozo, Adriana ; Sauer, Lenore ; Décieux, Jean Philippe ;

    Zitatform

    Brücker, Herbert, Andreas Ette, Markus M. Grabka, Yuliya Kosyakova, Wenke Niehues, Nina Rother, C. Katharina Spieß, Sabine Zinn, Martin Bujard, Adriana Cardozo, Jean Philippe Décieux, Amrei Maddox, Nadja Milewski, Robert Naderi, Lenore Sauer, Sophia Schmitz, Silvia Schwanhäuser, Manuel Siegert, Kerstin Tanis & Hans Walter Steinhauer (2023): Geflüchtete aus der Ukraine in Deutschland: Ergebnisse der ersten Welle der IAB-BiB/FReDA-BAMF-SOEP Befragung. (IAB-Forschungsbericht 02/2023), Nürnberg, 136 S. DOI:10.48720/IAB.FB.2302

    Abstract

    "Der russische Angriffskrieg auf die Ukraine hat die größte Fluchtbewegung in Europa seit Ende des Zweiten Weltkriegs ausgelöst. Seit Kriegsbeginn sind mehr als eine Million Menschen aus der Ukraine nach Deutschland geflohen. Erste repräsentative Erkenntnisse über deren Lebenssituation und Zukunftspläne ermöglicht die Studie „Geflüchtete aus der Ukraine in Deutschland (IAB-BiB/FReDA-BAMF-SOEP Befragung)“, eine gemeinsame Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB), des Bundesinstituts für Bevölkerungsforschung (BiB), des Forschungszentrums des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge (BAMF-FZ) und des Sozio-oekonomischen Panels (SOEP) am DIW Berlin. Für diese Studie wurden 11.763 Geflüchtete aus der Ukraine in der Zeit zwischen August und Oktober 2022 befragt." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Erwerbschancen geflüchteter Frauen in Deutschland verbessern sich trotz ungünstiger Ausgangslage (2023)

    Cardozo Silva, Adriana;

    Zitatform

    Cardozo Silva, Adriana (2023): Erwerbschancen geflüchteter Frauen in Deutschland verbessern sich trotz ungünstiger Ausgangslage. In: DIW-Wochenbericht, Jg. 90, H. 19, S. 217-225. DOI:10.18723/diw_wb:2023-19-1

    Abstract

    "Die Mehrheit der geflüchteten Frauen, die zwischen 2013 und 2019 und damit auch zum Höhepunkt der Fluchtmigration 2015 nach Deutschland kamen, ist nicht erwerbstätig. Auf Grundlage von Daten aus der IAB-BAMF-SOEP-Geflüchteten-Befragung sucht diese Studie nach Erklärungen für die begrenzte Erwerbsbeteiligung von Frauen mit Fluchthintergrund. Die Ergebnisse zeigen, dass eine Kombination aus niedrigem Bildungsniveau im Vergleich zur deutschen Bevölkerung, langsamen Fortschritten beim Spracherwerb und traditionellen Rollen bei der Aufteilung von bezahlter und unbezahlter Arbeit innerhalb der Familie Hemmnisse für die Arbeitsmarktintegration der Frauen darstellen. Dennoch hat sich der Anteil der geflüchteten Frauen, die einer bezahlten Beschäftigung nachgehen, verdoppelt. Darüber hinaus halbierte sich der Anteil der Frauen mit geringen Deutschkenntnissen. Gleichzeitig nahm der Anteil der Frauen mit mittleren oder guten Sprachkenntnissen zu. Der Anteil junger geflüchteter Frauen, die an Bildungsprogrammen teilnahmen, verdreifachte sich. Dies zeigt, dass die Integration von geflüchteten Frauen in den Arbeitsmarkt voranschreitet. Daher wird dringend der Ausbau bestehender Integrationsmaßnahmen, die speziell auf Frauen zugeschnitten sind, empfohlen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Gender-Gap bei der unbefristeten Niederlassung Geflüchteter: Frauen erfüllen seltener die Voraussetzungen als Männer (2023)

    Fendel, Tanja ; Schreyer, Franziska;

    Zitatform

    Fendel, Tanja & Franziska Schreyer (2023): Gender-Gap bei der unbefristeten Niederlassung Geflüchteter: Frauen erfüllen seltener die Voraussetzungen als Männer. In: IAB-Forum H. 12.01.2023 Nürnberg. DOI:10.48720/IAB.FOO.20230112.01

    Abstract

    "Mit dem 2016 in Kraft getretenen Integrationsgesetz wurden die Voraussetzungen für eine unbefristete Niederlassungserlaubnis erweitert. Asylberechtigte und anerkannte Flüchtlinge müssen seither unter anderem Sprachkompetenz in Deutsch nachweisen und ihren Lebensunterhalt weitgehend eigenständig sichern. Empirische Befunde deuten darauf hin, dass dies insbesondere für Mütter und unverheiratete Frauen nachteilig ist." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Fendel, Tanja ; Schreyer, Franziska;
    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Migration - Herausforderung und Chance für die Zukunft der Pflege (2023)

    Goldgruber, Judith; Dohr, Sandra; Hartinger, Gerd;

    Zitatform

    Goldgruber, Judith, Sandra Dohr & Gerd Hartinger (2023): Migration - Herausforderung und Chance für die Zukunft der Pflege. In: ProCare, Jg. 28, H. 3, S. 52-55. DOI:10.1007/s00735-023-1679-6

    Abstract

    "Das Thema Migration gewinnt in der Pflege zunehmend an Bedeutung. Einerseits bewegen gesellschaftspolitische Entwicklungen, Krisen und die Globalisierung Pflegekräfte dazu, ihren Beruf in wirtschaftsstarken Ländern auszuüben. Andererseits setzen viele Länder auf die Strategie, Personalengpässe durch Rekrutierung von ausländischen Arbeitskräften zu kompensieren. Bei der Migration und Integration von Personal aus dem Ausland ist eine Auseinandersetzung mit der Aufenthalts- und Arbeitserlaubnis sowie der Berufsanerkennung erforderlich. Auch die Frage der sozialen Gerechtigkeit steht im Raum. Eine nationale Agentur hätte das Potential, Auslandsanwerbungen österreichweit zu koordinieren und den aktuell vorherrschenden, konkurrierenden Anwerbeprozess einzelner Einrichtungen abzulösen. Sprachliche Barrieren werden als zentrale Herausforderung im Arbeitsalltag im multikulturellen Team betrachtet. Die Zusammenarbeit mit Personen unterschiedlicher Herkunft scheint sich aber positiv auf die Arbeitsqualität auszuwirken, wenn neue Sichtweisen und Wissen ausgetauscht werden. Für ein gelingendes Miteinander ist Akzeptanz erforderlich. Neben Auslandsanwerbung stellen die Attraktivierung der Pflegeausbildung und des Pflegeberufs und die Digitalisierung wichtige Säulen für die Zukunft der Pflege dar." (Autorenreferat, IAB-Doku, © Springer)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Gender gap dynamics among refugees and recent immigrants: different start, similar patterns? (2023)

    Kosyakova, Yuliya ; Salikutluk, Zerrin ;

    Zitatform

    Kosyakova, Yuliya & Zerrin Salikutluk (2023): Gender gap dynamics among refugees and recent immigrants: different start, similar patterns? (BIM working paper / Berliner Institut für empirische Integrations- und Migrationsforschung 01), 60 S. DOI:10.18452/27241

    Abstract

    "In the last years, the labor market integration of immigrant women has received much attention in the migration literature. We examine gender differences in labor market integration among refugees and other new immigrants who came to Germany during a similar period from a dynamic perspective. Using two panel data sources, which include recently arrived refugees (the IAB-BAMF-SOEP Sample of Refugees) and other immigrants (the IAB-SOEP Migration Sample) in Germany, we compare the dynamics and sources of employment gender gap among refugees and other immigrants. The results uncover narrow initial gender differences among refugees that grow over time and a reversed pattern among other immigrants. However, female refugees’ initial disadvantaged starting position maintains five years after arrival. Furthermore, our findings indicate that the explanations offered in the literature cannot fully explain the hurdles female refugees and other immigrants face when entering the labor market." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    Beteiligte aus dem IAB

    Kosyakova, Yuliya ;
    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Gender gap dynamics among refugees and recent immigrants: Different start, similar patterns? (2023)

    Kosyakova, Yuliya ; Salikutluk, Zerrin ;

    Zitatform

    Kosyakova, Yuliya & Zerrin Salikutluk (2023): Gender gap dynamics among refugees and recent immigrants: Different start, similar patterns? (IAB-Discussion Paper 11/2023), Nürnberg, 63 S. DOI:10.48720/IAB.DP.2311

    Abstract

    "In den letzten Jahren hat die Arbeitsmarktintegration von Migrantinnen in der Migrationsliteratur viel Aufmerksamkeit erfahren. Wir betrachten geschlechtsspezifische Unterschiede bei der Arbeitsmarktintegration von Geflüchteten und anderen neuzugewanderten Personen, die innerhalb eines ähnlichen Zeitraums nach Deutschland gekommen sind, aus einer dynamischen Perspektive. Wir vergleichen ihre Verläufe in der frühen Phase nach ihrer Ankunft und untersuchen eine Reihe von Bedingungen, von denen angenommen wird, dass sie für geschlechtsspezifische Arbeitsmarktergebnisse relevant sind. Unter Verwendung von zwei Panel-Datenquellen, die kürzlich angekommene Geflüchtete (die IAB-BAMF-SOEP-Flüchtlingsstichprobe) und andere Zuwandernde (die IAB-SOEP-Migrationsstichprobe) in Deutschland umfassen, stellen wir die Dynamik und Ursachen der geschlechtsspezifischen Unterschiede in der Beschäftigung von Geflüchteten und anderen Zugewanderten gegenüber. Die Ergebnisse zeigen, dass anfängliche geschlechtsspezifische Unterschiede bei Geflüchteten gering sind und sich im Laufe der Zeit vergrößern, während sich das Muster bei anderen Zugewanderten umkehrt. Die anfänglich benachteiligte Position von weiblichen Geflüchteten bleibt jedoch auch fünf Jahre nach ihrer Ankunft bestehen. Darüber hinaus deuten unsere Ergebnisse darauf hin, dass die in der Literatur vorgeschlagenen Erklärungen die Herausforderungen, denen weibliche Geflüchtete und andere Zuwandernde beim Einstieg in den Arbeitsmarkt gegenüberstehen, nicht vollständig erklären können." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Kosyakova, Yuliya ;
    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Cultural differences and immigrants' wages (2023)

    Raux, Morgan ;

    Zitatform

    Raux, Morgan (2023): Cultural differences and immigrants' wages. In: Labour Economics, Jg. 82. DOI:10.1016/j.labeco.2023.102361

    Abstract

    "Integration of immigrants into their host society is at the core of the public debate in most OECD countries. Immigrant integration includes two distinct dimensions: cultural and economic integration. This paper investigates the interplay between these two processes and presents three main results. First, it documents that immigrants from more culturally distant countries earn lower wages when they enter the German labor market. Second, it highlights that these wage differences progressively diminish over years spent in Germany and even disappear in some cases. For instance, the wage gap associated with a one standard deviation difference in religious and genetic distance disappears after 15 to 20 years. Finally, the paper provides evidence that immigrants who experience a greater increase in cultural assimilation experience more wage growth as well. Taken together, these results suggest that the cultural assimilation process can benefit the economic integration of immigrants." (Author's abstract, IAB-Doku, © 2023 Elsevier) ((en))

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Sprachförderung in der beruflichen Weiterbildung - Möglichkeiten der Qualitätsverbesserung (2023)

    Roche, Jörg; Lindner-Matthiesen, Hilke;

    Zitatform

    Roche, Jörg & Hilke Lindner-Matthiesen (2023): Sprachförderung in der beruflichen Weiterbildung - Möglichkeiten der Qualitätsverbesserung. In: Sozialer Fortschritt, Jg. 72, H. 1, S. 43-54. DOI:10.3790/sfo.72.1.23

    Abstract

    "Dieser Beitrag hat die berufsvorbereitende Sprachförderung von Migrantinnen und Migranten zum Gegenstand. Als weniger beachteter, wenngleich umfangreicher und erfolgskritischer Teilbereich der Sprachförderung findet sie sich in Form integrierter Sprachkomponenten in arbeitsmarktfördernden Maßnahmen. Systembedingte Stärken und Schwächen dieser Sprachförderung resultieren aus arbeitsmarktpolitischen Vorgaben wie geringer Finanzierung und fehlenden Qualitätsvorgaben sowie aus teilweise fehlender DaZ-Expertise der Bildungsträger und der DaZ-Lehrpersonen. In Hessen haben Politik und Wissenschaft gemeinsam ein Modell erarbeitet, das die berufsqualifizierende Sprachförderung entscheidend verbessern soll. Um Bildungsträgern die Einhaltung von Qualitätsstandards zu ermöglichen, entstanden Schulungskonzepte, Materialien und eine Beratungsstruktur, die 2022 durch die Hessische Agentur für berufsqualifizierende Sprache e.V. (HABS) betreut wird." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Aktivierende Integrationspolitik und Geschlechterungleichheit bei der Aufenthaltsverfestigung (2023)

    Schreyer, Franziska; Fendel, Tanja ;

    Zitatform

    Schreyer, Franziska & Tanja Fendel (2023): Aktivierende Integrationspolitik und Geschlechterungleichheit bei der Aufenthaltsverfestigung. In: FluchtforschungsBlog.

    Abstract

    "Aktivierende Integrationspolitik knüpft Aufenthaltsverfestigung rechtlich zunehmend an den Nachweis von Integrationsleistungen. Dies gilt etwa für den Übergang von Geflüchteten aus der befristeten Aufenthalts- in die unbefristete Niederlassungserlaubnis. Hierfür müssen Asylberechtigte und anerkannte Flüchtlinge unter anderem Sprachkompetenz in Deutsch und weitgehend eigenständige Lebensunterhaltssicherung nachweisen. Daten der IAB-BAMF-SOEP-Befragung von Geflüchteten deuten darauf hin, dass dies insbesondere für Mütter und unverheiratete Frauen nachteilig ist." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Schreyer, Franziska; Fendel, Tanja ;
    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Indicators of Immigrant Integration 2023: Settling in (2023)

    Zitatform

    (2023): Indicators of Immigrant Integration 2023. Settling in. (Indicators of immigrant integration ... : settling in / OECD 4), Paris, 319 S. DOI:10.1787/1d5020a6-en

    Abstract

    "This joint OECD-European Commission publication presents a comprehensive comparison of the integration outcomes of immigrants and their children in OECD, EU and selected other countries. It includes 83 indicators covering three main areas: labour market and skills; living conditions; and civic engagement and social integration. The publication also provides detailed data on the characteristics of immigrant populations and households. Three special chapters are dedicated to focusing on the integration outcomes of specific groups: elderly migrants, youth with foreign-born parents, and third-country nationals in the European Union and European OECD countries." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Introduction Measures for Newly-Arrived Migrants (2023)

    Zitatform

    (2023): Introduction Measures for Newly-Arrived Migrants. (Making Integration Work / OECD 6), Paris, 122 S. DOI:10.1787/5aeddbfe-en

    Abstract

    "The OECD series Making Integration Work summarises, in a non-technical way, the main issues surrounding the integration of immigrants and their children into their host countries. Each book presents concrete policy lessons for its theme, along with supporting examples of good practices and comparisons of the migrant integration policy frameworks in different OECD countries. This sixth volume presents a set of considerations for policy makers in designing introduction measures for newly-arrived immigrants and includes a mapping of national practices." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Chancen und Hürden der Erwerbsmigration nach Deutschland: Stellungnahme des IAB zur Anhörung beim Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung am 13.10.2022 (2022)

    Brücker, Herbert ; Fendel, Tanja ; Konle-Seidl, Regina ;

    Zitatform

    Brücker, Herbert, Tanja Fendel & Regina Konle-Seidl (2022): Chancen und Hürden der Erwerbsmigration nach Deutschland. Stellungnahme des IAB zur Anhörung beim Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung am 13.10.2022. (IAB-Stellungnahme 10/2022), Nürnberg, 12 S. DOI:10.48720/IAB.SN.2210

    Abstract

    "Zur Vorbereitung des Jahresgutachtens 2022/2023 des Sachverständigenrats zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung wurde das IAB um seine Expertise zur gezielten und gesteuerten Erwerbsmigration nach Deutschland gebeten, mit einem Schwerpunkt auf den Auswirkungen von geänderten Rahmenbedingungen wie der Westbalkanregelung, dem Fachkräfteeinwanderungsgesetz und möglichen rechtlichen Änderungen basierend auf den Reformvorschlägen der Bundesregelung unter anderem zur Einführung einer Chancenkarte zur Arbeits- und Ausbildungsplatzsuche. Die Erkenntnisse, die das IAB im Herbst 2022 hierzu vorgelegt hat, werden in der vorliegenden Stellungnahme zusammengefasst." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Geflüchtete aus der Ukraine: Integrationsperspektiven in Deutschland: Stellungnahme des IAB zur Anhörung beim Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung am 13.10.2022 (2022)

    Hauptmann, Andreas ; Konle-Seidl, Regina ; Keita, Sekou ;

    Zitatform

    Hauptmann, Andreas, Sekou Keita & Regina Konle-Seidl (2022): Geflüchtete aus der Ukraine: Integrationsperspektiven in Deutschland. Stellungnahme des IAB zur Anhörung beim Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung am 13.10.2022. (IAB-Stellungnahme 11/2022), Nürnberg, 9 S. DOI:10.48720/IAB.SN.2211

    Abstract

    "Zur Vorbereitung des Jahresgutachtens 2022/2023 des Sachverständigenrats zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung wurde das IAB um seine Expertise zur Einschätzung der Integrationsperspektiven von Geflüchteten gebeten, die im Zuge des russischen Angriffskriegs auf die Ukraine nach Deutschland gekommen sind. Die Integration der Geflüchteten stellt die Politik und die Gesellschaft vor neue Herausforderungen, es könnten sich mit der Arbeitsmarktintegration aber auch Chancen für die Geflüchteten und die deutsche Volkswirtschaft ergeben. Die Erkenntnisse, die das IAB im Herbst 2022 hierzu vorgelegt hat, werden in der vorliegenden Stellungnahme zusammengefasst." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Erwerbstätige Geflüchtete mit Berufsabschluss nehmen häufiger an berufsbegleitenden Sprachkursen teil (2022)

    Jaschke, Philipp ; Vallizadeh, Ehsan ;

    Zitatform

    Jaschke, Philipp & Ehsan Vallizadeh (2022): Erwerbstätige Geflüchtete mit Berufsabschluss nehmen häufiger an berufsbegleitenden Sprachkursen teil. In: IAB-Forum H. 05.09.2022 Nürnberg, 2022-08-15. DOI:10.48720/IAB.FOO.20220905.01

    Abstract

    "Die Teilnahme Geflüchteter an Integrations- und Sprachkursen hat in den vergangenen Jahren stark zugenommen. Rund 12 Prozent von ihnen gehen im Schnitt parallel dazu einer Erwerbstätigkeit nach. Das zeigt eine erste Auswertung auf Grundlage der repräsentativen IAB-BAMF-SOEP-Befragung von Geflüchteten für die Jahre 2016 bis 2019. Vor allem Geflüchtete, die in personenbezogenen Dienstleistungsberufen tätig sind, besuchen häufiger neben der Arbeit einen Sprachkurs." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Jaschke, Philipp ;
    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Deutschkenntnisse entwickeln sich bei Geflüchteten und anderen Neuzugewanderten ähnlich - Sprachkurse spielen wichtige Rolle (2022)

    Kristen, Cornelia ; Spörlein, Christoph ; Kosyakova, Yuliya ;

    Zitatform

    Kristen, Cornelia, Yuliya Kosyakova & Christoph Spörlein (2022): Deutschkenntnisse entwickeln sich bei Geflüchteten und anderen Neuzugewanderten ähnlich - Sprachkurse spielen wichtige Rolle. In: DIW-Wochenbericht, Jg. 89, H. 5, S. 63-69. DOI:10.18723/diw_wb:2022-5-1

    Abstract

    "Das Erlernen der deutschen Sprache spielt eine Schlüsselrolle für die Integration von neu zugewanderten Menschen. In diesem Beitrag wird der Zweitspracherwerb von Personen, die im vergangenen Jahrzehnt in die Bundesrepublik gekommen sind, in den ersten Jahren nach dem Zuzug untersucht. Hierzu werden Geflüchtete mit anderen Neuzugewanderten verglichen. Die Auswertungen verweisen auf ähnliche Prozesse des Zweitspracherwerbs in beiden Gruppen. Wichtig für die Verbesserung der Deutschkenntnisse sind vor allem die Lerngelegenheiten, die sich einerseits im Alltagsleben über Kontakte zu anderen ergeben, andererseits in strukturierten Lernsituationen stattfinden, wie beim Besuch von Sprachkursen. Die Ergebnisse belegen, dass solche Kurse in recht kurzer Zeit zu deutlichen Zuwächsen bei den Deutschkenntnissen führen. Gerade bei Geflüchteten spielen Sprachkurse eine wichtige Rolle, während andere Zugewanderte auch stark von Alltagskontakten profitieren. Insbesondere Sprachkurse sind also ein effektives Instrument, mit der die Politik über entsprechende Angebote neu zugewanderte Personen beim Erwerb von Sprachkenntnissen gezielt unterstützen kann." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Kosyakova, Yuliya ;
    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Employment effects of language training for unemployed immigrants (2022)

    Lang, Julia ;

    Zitatform

    Lang, Julia (2022): Employment effects of language training for unemployed immigrants. In: Journal of Population Economics, Jg. 35, H. 2, S. 719-754., 2021-02-10. DOI:10.1007/s00148-021-00832-7

    Abstract

    "Proficiency in the host country’s language is an important factor for the successful labor market integration of immigrants. In this study, I analyze the effects of a language training program for professional purposes on the employment opportunities of participants in Germany. I apply an instrumental variable approach and exploit differences in lagged local training intensities. Bivariate probit estimates show that 2 years after the program started, the employment probability of immigrants who were unemployed in 2014 and participated in the program had increased by more than nine percentage points as a result of language training." (Author's abstract, © 2021 Springer) ((en))

    Beteiligte aus dem IAB

    Lang, Julia ;
    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    “No German, No Service”: EU Migrants’ Unequal Access to Welfare Entitlements in Germany (2022)

    Ratzmann, Nora ;

    Zitatform

    Ratzmann, Nora (2022): “No German, No Service”: EU Migrants’ Unequal Access to Welfare Entitlements in Germany. In: Social Inclusion, Jg. 10, H. 1, S. 227-238. DOI:10.17645/si.v10i1.4647

    Abstract

    "While existing research has analyzed the intersecting migration and social security law, which stratifies migrants’ formal social entitlements, less work has been done on the informal stratifications beyond the law that determine substantive social rights. This article illustrates the informal barriers to de facto benefit receipt that intra-EU migrant citizens may experience when claiming social assistance in local German job centres, regardless of their manifest legal entitlements. Focussing on informal, yet commonly institutionalized practices of language discrimination, analysis of 103 qualitative, in-depth interviews reveal recurring patterns of administrative exclusion beyond individual instances of discriminatory behavior. The unwritten rules and everyday practices shaping administrators’ claims-processing routines often go against what the law or administrative procedures proscribe, and could be considered as forms of discrimination. The former may be explained by institutional constraints, such as a performance-oriented management culture, legalistic claims-processing, or superficial diversity policies. By shedding light on how inequalities in access are constructed in daily administrative practice, this article adds to existing empirical knowledge on how informal inequalities in access emerge at different stages of the benefit claiming process, in contrast to formal social rights on paper, as well as social administrations’ handling of diversity in a context of transnational social protection." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Zentrale Befunde zu aktuellen Arbeitsmarktthemen 2021/2022 (2021)

    Achatz, Juliane; Bossler, Mario ; Oberfichtner, Michael ; Matthes, Britta ; Bauer, Frank; Lietzmann, Torsten ; Bruckmeier, Kerstin ; Lehmer, Florian ; Wolff, Joachim ; Leber, Ute ; Wenzig, Claudia; Lang, Julia ; Wanger, Susanne ; Kubis, Alexander; Vicari, Basha ; Kruppe, Thomas ; Trappmann, Mark ; Janssen, Simon ; Seibert, Holger ; Janser, Markus ; Rauch, Angela ; Jahn, Elke ; Brücker, Herbert ; Hutter, Christian ; Zika, Gerd ; Hohendanner, Christian ; Weber, Enzo ; Gürtzgen, Nicole ; Trenkle, Simon ; Gartner, Hermann ; Reims, Nancy ; Fuchs, Johann ; Braun, Wolfgang; Fitzenberger, Bernd ; Walwei, Ulrich ; Dietz, Martin ; Ramos Lobato, Philipp ; Dietrich, Hans ; Stephan, Gesine ; Dengler, Katharina ; Wiemers, Jürgen ; Dauth, Christine ;

    Zitatform

    Achatz, Juliane, Frank Bauer, Mario Bossler, Wolfgang Braun, Kerstin Bruckmeier, Herbert Brücker, Christine Dauth, Katharina Dengler, Hans Dietrich, Martin Dietz, Bernd Fitzenberger, Johann Fuchs, Hermann Gartner, Nicole Gürtzgen, Christian Hohendanner, Christian Hutter, Elke Jahn, Markus Janser, Simon Janssen, Thomas Kruppe, Alexander Kubis, Julia Lang, Ute Leber, Florian Lehmer, Torsten Lietzmann, Michael Oberfichtner, Britta Matthes, Joachim Wolff, Claudia Wenzig, Susanne Wanger, Basha Vicari, Mark Trappmann, Holger Seibert, Angela Rauch, Gerd Zika, Enzo Weber, Simon Trenkle, Nancy Reims, Ulrich Walwei, Philipp Ramos Lobato, Gesine Stephan & Jürgen Wiemers (2021): Zentrale Befunde zu aktuellen Arbeitsmarktthemen 2021/2022. Nürnberg, 20 S.

    Abstract

    "Digitalisierung, Dekarbonisierung und demografischer Wandel werden den Arbeitsmarkt in den kommenden Jahren erheblich verändern. Handlungsbedarf besteht beispielsweise bei der Sicherung des Arbeitskräftebedarfs – und damit verbunden bei der Förderung der Aus- und Weiterbildung –, bei der Reform der Grundsicherung für Arbeitsuchende und bei der sozialen Absicherung von Solo-Selbständigen. Die Covid-19-Pandemie hat die Situation in mancherlei Hinsicht zusätzlich verschärft. Zu all diesen und zahlreichen weiteren wichtigen Themen fasst die IAB-Broschüre „Zentrale Befunde zu aktuellen Arbeitsmarktthemen“ die zentralen wissenschaftlichen Befunde kompakt zusammen. Sie bietet zudem Handlungsempfehlungen für die Arbeitsmarktpolitik, die aus den wissenschaftlichen Befunden abgeleitet wurden." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Erfahrungen von Geflüchteten beim Deutschlernen: Langer Weg mit Stolpersteinen (2021)

    Bernhard, Sarah ; Bernhard, Stefan; Helbig, Laura;

    Zitatform

    Bernhard, Sarah, Stefan Bernhard & Laura Helbig (2021): Erfahrungen von Geflüchteten beim Deutschlernen: Langer Weg mit Stolpersteinen. (IAB-Kurzbericht 26/2021), Nürnberg, 8 S.

    Abstract

    "Deutschkenntnisse gelten als entscheidend für die gesellschaftlichen Teilhabechancen von Geflüchteten und ihre Integration in den Arbeitsmarkt. Die vorliegende multi-methodische Studie identifiziert basierend auf biografischen Interviews und einer standardisierten Befragung Faktoren, die mit dem Zweitspracherwerb einhergehen. Zudem benennt sie alltägliche Herausforderungen, die sich den Zugewanderten beim Deutschlernen stellen. Geflüchtete Menschen kommen überwiegend mit geringen Deutschkenntnissen nach Deutschland, die sie danach verbessern. Treibende Kräfte dieser Lernprozesse sind die Motivation zum Deutschlernen, die Lerneffizienz und das Ausmaß, in dem sich Geflüchtete der deutschen Sprache aussetzen. Fluchtspezifische Erfahrungen und Aufnahmebedingungen rahmen diese Lernprozesse. Dabei bringt das Zusammenwirken von begünstigenden und hinderlichen Faktoren typische Spracherwerbsverläufe hervor." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Bernhard, Sarah ; Helbig, Laura;
    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Nach der Machtübernahme der Taliban in Afghanistan: Erfahrungen aus der Vergangenheit und erste Einschätzungen der Folgen für Migration und Integration (2021)

    Brücker, Herbert ; Freitas Monteiro, Teresa ; Deuster, Christoph ; Fendel, Tanja ; Keita, Sekou ; Jaschke, Philipp ;

    Zitatform

    Brücker, Herbert, Christoph Deuster, Tanja Fendel, Philipp Jaschke, Sekou Keita & Teresa Freitas Monteiro (2021): Nach der Machtübernahme der Taliban in Afghanistan: Erfahrungen aus der Vergangenheit und erste Einschätzungen der Folgen für Migration und Integration. (IAB-Forschungsbericht 09/2021), Nürnberg, 72 S.

    Abstract

    "In Afghanistan ist nach dem Abzug der Truppen der Vereinigten Staaten und der Nordatlantischen Vertragsorganisation (US- und NATO-Truppen) sowie der Machtübernahme der Taliban eine starke Zunahme von Verfolgung, politischer Gewalt und Menschenrechtsverletzungen zu erwarten. Von den Beschränkungen politischer und persönlicher Freiheiten sind Frauen und Mädchen sowie ethnische und religiöse Minderheiten besonders betroffen. Zugleich kann die weitere Verschlechterung der wirtschaftlichen Lage zu einer umfassenden Versorgungskrise der Bevölkerung führen. In der Vergangenheit haben Pakistan und der Iran rund 80 Prozent der in das Ausland geflüchteten Afghaninnen und Afghanen aufgenommen. Aufgrund veränderter geopolitischer Interessen, zunehmender wirtschaftlicher Probleme und wachsenden Widerständen in der Bevölkerung lehnen Pakistan und der Iran die weitere Aufnahme von Geflüchteten aus Afghanistan jedoch ab. Ähnliches gilt für die meisten zentralasiatischen Staaten der früheren Sowjetunion und China. Insofern ist nicht zu erwarten, dass die politische und humanitäre Krise in Afghanistan durch die Aufnahme von Geflüchteten in der Region sowie die finanzielle und technische Unterstützung der Nachbarländer durch die Vereinigten Staaten Amerikas (USA), die Europäische Union (EU) und andere Hocheinkommensländer entschärft werden kann. Zugleich sind die Fluchtrouten in die EU fast vollständig geschlossen, so dass nicht mit einem erheblichen Anstieg der Fluchtmigration nach Europa ähnlich wie im Jahr 2015 zu rechnen ist. Die EU, die USA und andere Hocheinkommensländer können deshalb nur durch die freiwillige Aufnahme von Personen, die besonderen Gefährdungen ausgesetzt sind, einen Beitrag zum Schutz vor Verfolgung und anderen Menschenrechtsverletzungen leisten. Zu solchen Maßnahmen gehören die Aufnahme von Ortskräften, die Aufnahme anderer besonders gefährdeter Personengruppen, die Erweiterung von Resettlement-Programmen sowie von Kontingenten für die Aufnahme von Afghaninnen und Afghanen. Theoretisch wie auch praktisch ist zu erwarten, dass durch Politikkoordination und eine faire Verteilung der Kosten der Aufnahme von Geflüchteten die Bereitschaft zur Aufnahme von Geflüchteten auch in den Nachbarregionen steigt. Bei der Aufnahme von Geflüchteten handelt es sich um eine humanitäre Aufgabe, die Kosten aufwirft. Diese Kosten hängen vom Erfolg und der Geschwindigkeit der Integration ab. In Deutschland haben sich die Geflüchteten aus Afghanistan ähnlich wie andere Geflüchtete in den Arbeitsmarkt integriert, obwohl ihre Voraussetzungen im Hinblick auf das Bildungsniveau beim Zuzug, den Ausgang und die Länge der Asylverfahren und den Zugang zu Integrationskursen und anderen Integrationsprogrammen schlechter waren. Zum Jahresende 2020 belief sich die Beschäftigungsquote der afghanischen Staatsangehörigen in Deutschland auf 40 Prozent, die der 2015 zugezogenen Kohorte dürfte etwas darüber gelegen haben. Die neu aufgenommenen Afghaninnen und Afghanen werden in Hinblick auf das Bildungsniveau, Deutsch- und Fremdsprachenkenntnisse bessere Voraussetzungen als die früher zugezogenen Schutzsuchenden mitbringen. Gleiches gilt für den Aufenthaltsstatus und den Zugang zu Integrationsprogrammen. Zudem ist die Integrationsinfrastruktur besser als beispielsweise 2015 ausgebaut und weniger Schutzsuchende konkurrieren um knappe Ressourcen. Vor diesem Hintergrund sind eine schnellere Integration in den Arbeitsmarkt und andere gesellschaftliche Bereiche sowie geringere Kosten der Integration zu erwarten." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    „Deutschkenntnisse erleichtern die gesellschaftliche Teilhabe im Alltag“ - Sarah und Stefan Bernhard über den Spracherwerb von Geflüchteten (2021)

    Keitel, Christiane; Bernhard, Sarah ; Bernhard, Stefan;

    Zitatform

    Keitel, Christiane, Sarah Bernhard & Stefan Bernhard (2021): „Deutschkenntnisse erleichtern die gesellschaftliche Teilhabe im Alltag“ - Sarah und Stefan Bernhard über den Spracherwerb von Geflüchteten. In: IAB-Forum H. 08.12.2021 Nürnberg, o. Sz., 2021-12-07.

    Abstract

    "Das Erlernen der deutschen Sprache gilt für Geflüchtete als essenziell, um in Deutschland Fuß zu fassen – doch der Weg dorthin ist oft steinig. Eine multi-methodische Studie des IAB untersucht nun, welche Faktoren den Spracherwerb begünstigen und welche ihn erschweren. Sarah Bernhard und Stefan Bernhard gehören zum Autorenteam des IAB-Kurzberichts (26/2021), der die Ergebnisse der Öffentlichkeit vorstellt. Sie erläutern im Interview, welchen alltäglichen Herausforderungen sich die Geflüchteten beim Lernen der Sprache stellen müssen, und wie die Politik sie besser unterstützen könnte." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Keitel, Christiane; Bernhard, Sarah ;

    Weiterführende Informationen

    siehe auch IAB-Kurzbericht 26/2021
    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Socioemotional Skills and Refugees' Language Acquisition (2021)

    Kosyakova, Yuliya ; Laible, Marie-Christine ;

    Zitatform

    Kosyakova, Yuliya & Marie-Christine Laible (2021): Socioemotional Skills and Refugees' Language Acquisition. (IAB-Discussion Paper 19/2021), Nürnberg, 54 S.

    Abstract

    "Wir analysieren die Rolle sozio-emotionaler Fähigkeiten für den Erwerb der deutschen Sprache von Geflüchteten, die zwischen 2013 und 2016 nach Deutschland zugezogen sind. Bisher wurden sozio-emotionale Fähigkeiten im Kontext der Bildungsforschung betrachtet, jedoch wurde ihre Bedeutung für den Spracherwerb von Migranten noch nicht untersucht. Wir erweitern ein bekanntes theoretisches Modell des Spracherwerbs des Aufnahmelandes von Migranten und Migrantinnen und nehmen dabei an, dass sozio-emotionale Fähigkeiten über die Kanäle der Gelegenheiten für, beziehungsweise des Zugangs, zum Lernen, der Effizienz und der Motivation wirken. Anhand von Längsschnittsdaten und Wachstumskurvenmodellen zeigen wir, dass sozioemotionale Fähigkeiten signifikant den Erwerb der Sprache des Ziellandes prägen. Offenheit für neue Erfahrungen, Gewissenhaftigkeit, Risikofreude und Kontrollüberzeugungen stehen in positivem Zusammenhang mit Sprachkenntnissen. Dahingegen finden wir keine signifikanten Zusammenhänge für Extraversion, Verträglichkeit und Neurotizismus. Mediationseffekte deuten an, dass sozio-emotionale Fähigkeiten die Kanäle der Effizienz und des Kontaktes formen. Darüber hinaus zeigen Multiplikationseffekte, dass sozio-emotionale Fähigkeiten andere vorteilhafte Eigenschaften verstärken. Zusammenfassend beeinflussen sozio-emotionale Fähigkeiten somit den Erwerb der Sprache des Aufnahmelandes und tragen zu einem nachhaltigen ökonomischen und sozialen Integrationsprozess bei. Wir schließen mit einer Diskussion der politischen Implikationen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Kosyakova, Yuliya ;
    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Cultural differences and immigrants' wages (2021)

    Raux, Morgan ;

    Zitatform

    Raux, Morgan (2021): Cultural differences and immigrants' wages. (Discussion paper / Université du Luxembourg. Department of Economics and Management 2021-02), Luxembourg, 52 S.

    Abstract

    "In this paper, I investigate how cultural differences affect the labor-market performance of immigrant workers in Germany. I document a negative relationship between hourly wages and the cultural distance between immigrants' countries of origin and Germany. This result is robust across the three main indicators used in the gravity literature: linguistic, religious, and genetic distances. This cultural wage penalty disappears after five to ten years spent in Germany. Controlling for language proficiency as well as for selective in- and out-migration, these results highlight the cultural integration of immigrant workers. I finally provide evidence suggesting that lower wage progression may be explained by fewer job-to-job transitions." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Fünf Jahre "Wir schaffen das" - Eine Bilanz aus der Perspektive des Arbeitsmarktes (2020)

    Brücker, Herbert ; Vallizadeh, Ehsan ; Gundacker, Lidwina ; Keita, Sekou ; Guichard, Lucas; Kosyakova, Yuliya ; Fendel, Tanja ; Jaschke, Philipp ;

    Zitatform

    Brücker, Herbert, Tanja Fendel, Lucas Guichard, Lidwina Gundacker, Philipp Jaschke, Sekou Keita, Yuliya Kosyakova & Ehsan Vallizadeh (2020): Fünf Jahre "Wir schaffen das" - Eine Bilanz aus der Perspektive des Arbeitsmarktes. (IAB-Forschungsbericht 11/2020), Nürnberg, 65 S.

    Abstract

    "Dieser Bericht untersucht die Arbeitsmarktintegration der 2013 bis einschließlich 2016 zugezogenen Schutzsuchenden auf Grundlage der dritten Welle der IAB-BAMF-SOEP-Befragung von Geflüchteten, die mit Daten aus den Integrierten Erwerbsbiografien (IEB) verknüpft wurden sowie aktuellen Daten der Beschäftigungsstatistik der Bundesagentur für Arbeit. Unter den Geflüchteten, die sich bis zum Jahresende 2019 fünf Jahre in Deutschland aufgehalten haben, waren 55 Prozent beschäftigt, unter denjenigen, die sich wie die 2015 zugezogenen Geflüchteten, vier bis fünf Jahre in Deutschland aufgehalten haben, waren es 46 Prozent. Im zweiten Halbjahr 2018 waren unter den erwerbstätigen Geflüchteten 57 Prozent als Fachkräfte, Spezialisten und Experten tätig. Die Geflüchteten sind sehr viel stärker als andere Beschäftigtengruppen von den wirtschaftlichen Folgen der COVID-19-Pandemie betroffen: Während die Beschäftigung vom Jahresende 2019 bis Juni 2020 insgesamt um ein Prozent gesunken ist, belief sich der Beschäftigungsrückgang bei den Staatsangehörigen aus den Asylherkunftsländern auf drei Prozent und war damit rund drei Mal so hoch wie im Durchschnitt. Im gleichen Zeitraum des Vorjahres war die Beschäftigung von Staatsangehörigen aus den Asylherkunftsländern noch um sieben Prozent gewachsen. Vor diesem Hintergrund werden die 2015 zugezogenen Geflüchteten im Jahr 2020 voraussichtlich deutlich unter einer Beschäftigungsquote von 50 Prozent bleiben. Die Beschäftigungsquoten geflüchteter Frauen liegen erheblich unter denjenigen geflüchteter Männer. Dies steht in einem engen Zusammenhang mit der Familienkonstellation geflüchteter Frauen, vor allem mit den hohen Anteilen von Frauen mit Kindern im betreuungsbedürftigen Alter." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Dritte Welle der IAB-BAMF-SOEP-Befragung von Geflüchteten: Geflüchtete verbessern ihre Deutschkenntnisse und fühlen sich in Deutschland weiterhin willkommen (2020)

    De Paiva Lareiro, Cristina; Rother, Nina ; Siegert, Manuel ;

    Zitatform

    De Paiva Lareiro, Cristina, Nina Rother & Manuel Siegert (2020): Dritte Welle der IAB-BAMF-SOEP-Befragung von Geflüchteten. Geflüchtete verbessern ihre Deutschkenntnisse und fühlen sich in Deutschland weiterhin willkommen. (BAMF-Kurzanalyse 2020,01), Nürnberg, 19 S.

    Abstract

    "Die selbsteingeschätzten Deutschkenntnisse der in den Jahren 2013 bis einschließlich 2016 eingereisten Geflüchteten verbessern sich 2018 weiter: 44 Prozent gaben an, (sehr) gute Kenntnisse zu haben. Über den Zeitverlauf zeigt sich, dass insbesondere Personen mit einem mittleren Bildungsniveau im letzten Jahr deutliche Fortschritte gemacht haben. Auf der anderen Seite entwickeln sich die Deutschkenntnisse bei Frauen mit Kindern nur langsam weiter. Die Teilnahme an verschiedenen Sprachkursangeboten schreitet weiter fort. Nur 15 Prozent haben bisher an noch keiner Maßnahme teilgenommen. Erste Aufholprozesse hinsichtlich der Teilnahme an Sprachkursen zeigen sich bei Personen mit niedrigem Bildungsniveau und Frauen mit älteren Kindern, nicht aber bei Frauen mit Kleinkindern. Geflüchtete sind mit ihrem Leben im Durchschnitt weitgehend zufrieden – nur geringfügig weniger als Personen der Aufnahmegesellschaft. Drei Viertel fühlten sich in Deutschland willkommen. Diese Werte sind seit 2016 stabil. Die wirtschaftliche Situation macht drei Vierteln der Geflüchteten Sorgen. Die Zufriedenheit mit der Erwerbs- und Einkommenssituation variiert, erwartungsgemäß, je nach individueller Erwerbstätigkeit. Geflüchtete machen sich anteilig seltener Sorgen bezüglich Ausländerfeindlichkeit in Deutschland als Personen der Aufnahmegesellschaft. Dafür haben Geflüchtete häufiger das Gefühl, schon mal aufgrund der Herkunft benachteiligt worden zu sein." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Arbeitsmarktintegration von Migrantinnen. Teil 1: Vergleichende Analyse regionaler und kommunaler Förderkonzepte (2020)

    Fritsche, Christiane; Pfeffer-Hoffmann, Christian; Ziegler, Janine; Pallmann, Ildikó;

    Zitatform

    Fritsche, Christiane, Ildikó Pallmann, Janine Ziegler & Christian Pfeffer-Hoffmann (Hrsg.) (2020): Arbeitsmarktintegration von Migrantinnen. Teil 1: Vergleichende Analyse regionaler und kommunaler Förderkonzepte. Berlin: Mensch und Buch Verlag, 73 S.

    Abstract

    "Die vorliegende Fallstudie zur Integration von Migrantinnen in den deutschen Arbeitsmarkt basiert auf den Antworten von 88 Jobcentern, Agenturen für Arbeit und Jobcentern zugelassener kommunaler Träger (zkT) in der ganzen Bundesrepublik, die sich an einer Online-Befragung der IQ Fachstelle Einwanderung beteiligt haben. Der Band analysiert das Vorgehen der Dienststellen statistisch und stellt vielversprechende Ansätze heraus, insbesondere strukturelle Modelle, bei denen Agenturen für Arbeit und Jobcenter die Arbeitsmarktförderung von Migrantinnen nicht nur über Einzelmaßnahmen, sondern mit einer langfristigen Strategie angehen." (Textauszug, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Sprachkenntnisse und Arbeitsmarktpartizipation Geflüchteter in Deutschland (2020)

    Knoll, Stefanie;

    Zitatform

    Knoll, Stefanie (2020): Sprachkenntnisse und Arbeitsmarktpartizipation Geflüchteter in Deutschland. In: Ifo Dresden berichtet, Jg. 27, H. 2, S. 10-13.

    Abstract

    "Seit der sogenannten Flüchtlingskrise ist die Integration der Geflüchteten Teil der politischen und öffentlichen Debatte. Eine wichtige Frage lautet, wie ein schneller und nachhaltiger Eintritt in den Arbeitsmarkt gefördert werden kann. Ein wichtiger Integrationsfaktor sind Sprachkenntnisse. In diesem Beitrag zeige ich für Geflüchtete in Deutschland, dass die Wahrscheinlichkeit auf dem Arbeitsmarkt aktiv zu sein steigt, je besser ihre Deutschkenntnisse sind." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Refugees in Canada and Germany: From Research to Policies and Practice (2020)

    Korntheuer, Annette ; Pritchard, Paul; Wilkinson, Lori; Maehler, Débora B. ;

    Zitatform

    Korntheuer, Annette, Paul Pritchard, Débora B. Maehler & Lori Wilkinson (Hrsg.) (2020): Refugees in Canada and Germany. From Research to Policies and Practice. (GESIS-Schriftenreihe 25), Köln, 244 S. DOI:10.21241/ssoar.66728

    Abstract

    "Dieses Sammelwerk beschreibt die Reaktionen Deutschlands und Kanadas auf das 'age of displacement' des 21. Jahrhunderts. Es zeigt Lösungsansätze und gemeinsame Anstrengungen auf, die unternommen wurden, um die seit 2015 Neuzugewanderten zu unterstützen. Zudem werden kritische, gesellschaftliche und politische Antworten auf Fluchtzuwanderung analysiert. Die Zuwanderung einer hohen Anzahl von Asylsuchenden und Geflüchteten zwischen 2015 und 2018 stellte Deutschland und Kanada zwar vor große Herausforderungen, eröffnete jedoch auch die Chance, effektiv mit den Erwartungen unterschiedlicher Interessengruppen umzugehen. Beide Länder zeigen sich als wichtige Akteure, die sich bemühen, diese auf lokaler, nationaler und globaler Ebene zu vernetzen, um geeignete und innovative Antworten auf drängende gesellschaftliche Fragen zu finden. Dieser Band ist das Ergebnis einer internationalen Zusammenarbeit, um diese Antworten und Reaktionen - from research to policies and practice - zu analysieren und zu evaluieren. Ziel ist es, neue Forschungsergebnisse zu Schlüsselthemen im Zusammenhang mit Fluchtmigration und Integration in Deutschland und Kanada zugänglich und nutzbar zu machen. Die hier vorgestellten Beiträge diskutieren nicht nur evidenzbasierte Ergebnisse zur Integration von Asylsuchenden und Geflüchteten in Kanada und Deutschland, sondern sie liefern auch wertvolle Ansätze, um öffentliche Akteure, soziale Institutionen und Mitglieder der Zivilgesellschaft dabei zu unterstützen, das Wohlbefinden und die Integration von Neuzugewanderten zu sichern." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Der hessische Integrationsmonitor: Daten und Fakten zu Migration und Integration in Hessen. Fortschreibung 2020 (2020)

    Ruhland, Ingrid; Engel, Alice; Bergmann, Martin; Avdic, Amela; Fuhr-Becker, Gabriela;

    Zitatform

    Ruhland, Ingrid, Gabriela Fuhr-Becker & Amela Avdic (2020): Der hessische Integrationsmonitor. Daten und Fakten zu Migration und Integration in Hessen. Fortschreibung 2020. Wiesbaden, 359 S.

    Abstract

    "Die zehnjährige Jubiläumsausgabe des Hessischen Integrationsmonitors offenbart durch den langen Betrachtungszeitraum wertvolle Erkenntnisse zur Integrationsdynamik. Während sich die strukturelle Integration im Bereich der Arbeitsmarktbeteiligung sowie die sozialen Indikatoren größtenteils positiv entwickeln, muss eine Stagnation in den Themenfeldern Bildung und Sprache festgestellt werden. Generell besteht oftmals eine „Lücke“ zwischen den Ergebnissen für die Bevölkerung mit und ohne Migrationshintergrund, die sich zwar verkleinert aber (noch) nicht schließt. Dies ist in einer Gesellschaft, die viel Zuwanderung erfährt, auch nicht überraschend, schließlich stehen die neu Zugewanderten wieder am Anfang des Integrationsprozesses." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Ethnic Differences in Labour Market Outcomes: The Role of Language-Based Discrimination (2020)

    Schmaus, Miriam ;

    Zitatform

    Schmaus, Miriam (2020): Ethnic Differences in Labour Market Outcomes. The Role of Language-Based Discrimination. In: European Sociological Review, Jg. 36, H. 1, S. 82-103. DOI:10.1093/esr/jcz044

    Abstract

    "Host country language proficiency has been shown to account for ethnic differences in labour market outcomes. Prior studies generally assume that language skills represent a form of human capital, affecting employees’ productivity. However, language proficiency may also be associated with discrimination. Lower language proficiency may elicit distaste for certain ethnic groups, as it is a prominent reminder of the respective origin. When this reminder vanishes as language skills rise, group-specific distaste should also reduce. Employers may thus not only value language skills in terms of productivity but also factor in less group-specific distaste when evaluating immigrant jobseekers with high-language skills. Moreover, if employers lack information on competences that are hard to observe, high-language proficiency may prevent the application of adverse ethnic beliefs. Using data from the National Educational Panel Study (NEPS), I examine whether language skills affect crucial indicators of labour market success differently for groups that vary with respect to the level of distaste associated with them. I also investigate whether this effect is conditional on the amount of information available to employers. Findings indicate group-specific returns to higher-language proficiency, irrespective of the available information. This might suggest that, in addition to affecting employees’ productivity, language proficiency may also be associated with taste discrimination for certain ethnic groups." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Die Landesinitiative „Gemeinsam klappt’s“: Integrationschancen für junge volljährige Geflüchtete in Nordrhein-Westfalen: Wissenschaftliche Begleitung (2020)

    Stöbe-Blossey, Sybille; Köhling, Karola; Hackstein, Philipp; Ruth, Marina;

    Zitatform

    Stöbe-Blossey, Sybille, Karola Köhling, Marina Ruth & Philipp Hackstein (2020): Die Landesinitiative „Gemeinsam klappt’s“: Integrationschancen für junge volljährige Geflüchtete in Nordrhein-Westfalen. Wissenschaftliche Begleitung. (IAQ-Forschung 2020-02), Duisburg, 106 S. DOI:10.17185/duepublico/71448

    Abstract

    "Im September 2018 gab das Land Nordrhein-Westfalen den Anstoß für eine landesweite Initiative zur Verbesserung der Integrationschancen von jungen volljährigen Geflüchteten. Unter dem programmatischen Titel „Gemeinsam klappt’s“ wurden die nordrhein-westfälischen Kommunen – kreisfreie Städte, kreisangehörige Städte und Gemeinden und Kreise – aufgerufen, der Landesinitiative beizutreten und gemeinsam mit Akteuren aus den Feldern Migration und Integration, Bildung, Soziales, Arbeitsmarkt und Wirtschaft lokale Bündnisse aufzubauen. Diese Bündnisse sollen dazu dienen, lokale Ressourcen für die Verbesserung der Integrationschancen der Zielgruppe zu identifizieren, zu bündeln und auszuschöpfen und verschiedene Förderbausteine in einer Gesamtstrategie zu verknüpfen. Möglichkeiten einer finanziellen Förderung durch das Land wurden im April 2019 durch das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales (MAGS) und das Ministerium für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration im Rahmen der Initiative „Durchstarten in Ausbildung und Arbeit“ bekannt gegeben. Diese Initiative enthält sechs Förderbausteine, die auf einen verbesserten Zugang zu Ausbildung und Arbeit abzielt, und umfasst ein Mittelvolumen von 50 Millionen Euro. Das Institut Arbeit und Qualifikation (IAQ, Universität Duisburg-Essen) hat im Oktober 2018 die wissenschaftliche Begleitung der Landesinitiative „Gemeinsam klappt’s“ übernommen. In dem vorliegenden Bericht wird nach einem Jahr eine erste Zwischenbilanz zum Start der Initiative gezogen. Dabei steht der Aufbau der lokalen Strukturen im Mittelpunkt. Im Folgenden werden zunächst die Grundlagen der Landesinitiative „Gemeinsam klappt‘s“ und der Verlauf im ersten Jahr dargestellt. Anschließend werden das Konzept und die bisherigen Arbeitsschritte der wissenschaftlichen Begleitung skizziert. Zur Darstellung erster Ergebnisse folgt ein kurzer Überblick über den Start der lokalen Prozesse der Bündnis-Arbeit. Danach werden die Resultate der Auswertungen der Arbeitshilfen zu den lokalen Strukturen zusammengefasst und auf der Grundlage der Analyse von Reflexionsgesprächen in 10 Kommunen ein exemplarischer Einblick in die Entwicklungen auf lokaler Ebene bis zum Sommer 2019 gegeben. Abschließend folgt eine Skizze für eine auf der Grundlage der bisherigen Ergebnisse sowie der dabei deutlich gewordenen Bedarfe basierende Weiterführung der wissenschaftlichen Begleitung." (Textauszug, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Wage performance of immigrants in Germany (2019)

    Beyer, Robert C. M.;

    Zitatform

    Beyer, Robert C. M. (2019): Wage performance of immigrants in Germany. In: German economic review, Jg. 20, H. 4, S. e141-e169. DOI:10.1111/geer.12159

    Abstract

    "This paper updates and deepens our understanding of the wage performance of immigrants in Germany. Using the German Socio-Economic Panel, it documents that immigrant workers initially earn on average 20% less than native workers with otherwise identical characteristics. The gap is smaller for immigrants from advanced countries, with good German language skills, and with a German degree, and larger for others. The gap declines gradually over time but at a decreasing rate and much faster for more recent cohorts. Less success in obtaining jobs with higher occupational autonomy explains half of the wage gap." (Author's abstract, Published by arrangement with John Wiley & Sons) ((en))

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Language skills in an ethnically segmented labour market: Estonia 1989-2012 (2019)

    Bormann, Sven-Kristjan ; Ridala, Svetlana ; Toomet, Ott-Siim;

    Zitatform

    Bormann, Sven-Kristjan, Svetlana Ridala & Ott-Siim Toomet (2019): Language skills in an ethnically segmented labour market. Estonia 1989-2012. In: International journal of manpower, Jg. 40, H. 2, S. 304-327. DOI:10.1108/IJM-06-2017-0115

    Abstract

    "Purpose
    The purpose of this paper is to analyse the relationship between skills in the Estonian, Russian and English language, and labour market outcomes in Estonia, a linguistically divided country.
    Design/methodology/approach
    The authors use the Estonian Labour Force Surveys 1992 - 2012. The authors rely on multivariate linear regression models to document the relationship between language skills and labour market outcomes.
    Findings
    Estonian language knowledge (for ethnic Russians) are important determinants of unemployment. Wage, in contrary, is closely related to English skills. Ethnic Russian men do not earn any premium from speaking Estonian, while women, fluent in Estonian earn approximately 10 per cent more. For ethnic Estonians, Russian fluency is associated with a similar income gain.
    Research limitations/implications
    Due to the observational nature of the data, the effects reported in this study are not causal effects. As a second limitation, the self-reported language skills data may be imprecise and hence the effects the authors report may be too small.
    Practical implications
    The results stress the role of workplace segregation, both along gender and ethnic lines, in determining the individual labour market experience.
    Originality/value
    The authors provide a comprehensive overview of the effects of language skills in a rapidly developing labour market in a linguistically divided economy. The authors analyse several languages with different legal status and document long-term trends in the effects." (Author's abstract, © Emerald Group) ((en))

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Zum Gesetzesentwurf der Bundesregierung zur Förderung der Ausbildung und Beschäftigung von Ausländerinnen und Ausländern - Ausländerbeschäftigungsförderungsgesetz: Stellungnahme des IAB zur Anhörung im Ausschuss für Arbeit und Soziales des Deutschen Bundestags am 3. Juni 2019 (2019)

    Brücker, Herbert ; Jaschke, Philipp ; Schuss, Eric ;

    Zitatform

    Brücker, Herbert, Philipp Jaschke & Eric Schuss (2019): Zum Gesetzesentwurf der Bundesregierung zur Förderung der Ausbildung und Beschäftigung von Ausländerinnen und Ausländern - Ausländerbeschäftigungsförderungsgesetz. Stellungnahme des IAB zur Anhörung im Ausschuss für Arbeit und Soziales des Deutschen Bundestags am 3. Juni 2019. (IAB-Stellungnahme 10/2019), Nürnberg, 18 S.

    Abstract

    "Die vorliegende Stellungnahme bezieht sich auf die öffentliche Anhörung im Ausschuss für Arbeit und Soziales des Deutschen Bundestags am 3.6.2019 zum Gesetzentwurf der Bundesregierung zur Förderung der Ausbildung und Beschäftigung von Ausländerinnen und Ausländern. Mit dem Ziel der Verbesserung der Integration von Migrantinnen und Migranten in den deutschen Arbeitsmarkt wird der berechtigte Personenkreis zur allgemeinen Förderung der Berufsausbildung und -vorbereitung als auch für frühzeitige Sprachförderung erweitert. Diese Ansätze sind aus Sicht der Arbeitsmarkt- und Integrationsforschung sinnvoll, weil sie die Integration in Ausbildung und Arbeitsmarkt unterstützen. Zunächst wird mit dem neuen Gesetz grundsätzlich der Zugang zu verschiedenen Fördermaßnahmen zur Vermittlung, Förderung von Berufsausbildung und -vorbereitung sowie Ausbildungsvorbereitung des SGB III für EU- und Drittstaatsangehörige mit Arbeitserlaubnis geöffnet. Hierdurch entfallen komplizierte, an verschiedenen Stellen des Gesetzestextes formulierte Zugangsbeschränkungen. Hürden für Personen mit humanitären Aufenthaltserlaubnissen werden zwar beibehalten, zur besseren Nachvollziehbarkeit und Vereinfachung der Regelungen jedoch unmittelbar bei den entsprechenden Förderinstrumenten geregelt. Aus Sicht des IAB verfolgt die Bundesregierung mit der Öffnung von Fördermaßnahmen grundsätzlich einen sinnvollen Ansatz, der die Integrationschancen erhöht. Auf die Beibehaltung von Wartezeiten und den Ausschluss von Personen aus sogenannten sicheren Herkunftsländern hätte jedoch verzichtet werden können. Des Weiteren ermöglicht der Gesetzesentwurf die Teilnahme an Integrations- und berufsbezogenen Sprachkursen für weitere Personengruppen. So war die Teilnahme bisher Gestatteten (im Asylverfahren) nur aus Ländern mit guter Bleibeperspektive möglich. Zwar wird nach wie vor kein Rechtsanspruch auf Teilnahme gewährt, jedoch können nun auch Personen aus Ländern 'ohne gute Bleibeperspektive' im Rahmen freier Kursplätze zugelassen werden, sofern sie sich bereits für mindestens neun Monate in Deutschland aufhalten und nicht aus einem sicheren Herkunftsstaat stammen. Dieser Schritt ist sinnvoll, da Integration entscheidend vom (frühzeitigen) Spracherwerb abhängt. Insbesondere Schutzsuchende, die aufgrund von Krieg und Verfolgung meist unvorbereitet migrieren, bringen vergleichsweise geringe Sprachkenntnisse mit nach Deutschland. Aus diesem Grund wäre ein Verzicht auf die neunmonatige Wartezeit sowie die Einbeziehung von Personen aus sicheren Herkunftsländern zu bevorzugen. Hierdurch würde sowohl Personen, die in vielen Fällen mehrjährige Aufenthaltsdauer aufweisen, eine frühe Integrationsperspektive eröffnet als auch die Gesamtwirtschaft und die öffentlichen Haushalte in Deutschland voraussichtlich entlastet." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Brücker, Herbert ; Jaschke, Philipp ;

    Weiterführende Informationen

    Zugang zur Video-Aufnahme der Anhörung
    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Zum Gesetzentwurf der Bundesregierung eines Fachkräfteeinwanderungsgesetzes sowie zu den Anträgen der Fraktionen der FDP, Bündnis 90/DIE GRÜNEN und DIE LINKE: Stellungnahme des IAB zur Anhörung im Ausschuss für Inneres und Heimat des Deutschen Bundestags am 3. Juni 2019 (2019)

    Brücker, Herbert ; Keita, Sekou ; Jaschke, Philipp ; Konle-Seidl, Regina ;

    Zitatform

    Brücker, Herbert, Philipp Jaschke, Sekou Keita & Regina Konle-Seidl (2019): Zum Gesetzentwurf der Bundesregierung eines Fachkräfteeinwanderungsgesetzes sowie zu den Anträgen der Fraktionen der FDP, Bündnis 90/DIE GRÜNEN und DIE LINKE. Stellungnahme des IAB zur Anhörung im Ausschuss für Inneres und Heimat des Deutschen Bundestags am 3. Juni 2019. (IAB-Stellungnahme 06/2019), Nürnberg, 27 S.

    Abstract

    "Die vorliegende Stellungnahme bezieht sich auf die öffentliche Anhörung im Ausschuss für Inneres und Heimat des Deutschen Bundestages am 3.6.2019 zum Gesetzentwurf der Bundesregierung für ein Fachkräfteeinwanderungsgesetz. Der Gesetzentwurf der Bundesregierung enthält zahlreiche Änderungen, hält aber an der Systematik und den Grundsätzen des bestehenden Rechts fest. Die wichtigste Veränderung ist die Gleichstellung von Fachkräften mit beruflichen Abschlüssen und Fachkräften mit akademischen Abschlüssen. Diese beiden Gruppen sind die wichtigsten Zielgruppen des neuen Einwanderungsrechts. Darüber hinaus wird die Vorrangprüfung weitgehend abgeschafft. An dem Grundsatz der Anerkennung der Gleichwertigkeit von im Ausland erworbenen Abschlüssen wird mit wenigen Ausnahmen festgehalten. Damit bleibt die wesentliche Hürde für die Einwanderung qualifizierter Fachkräfte aufrechterhalten. Allerdings wurden die Möglichkeiten zur Anerkennung nach Einreise erweitert. Der Referentenentwurf schlägt eine Reihe von Verfahrensänderungen vor, die zu einer Beschleunigung der Anerkennung und der Visumsverfahren führen können. Dies muss sich in der Praxis beweisen. Die erweiterten und neu geschaffenen Optionen für die Arbeitsplatzsuche, die Ausbildungsplatzsuche und den Aufenthalt zur Anerkennung von beruflichen Abschlüssen sind recht restriktiv gestaltet. So werden beispielsweise deutsche Sprachkenntnisse auf B1-Niveau vor der Einreise zur Arbeitsuche gefordert. Es ist deshalb unwahrscheinlich, dass diese grundsätzlich sinnvollen Instrumente in größerem Umfang genutzt werden. Im Unterschied zum Gesetzentwurf der Bundesregierung schlägt die FDP-Fraktion ein Zwei-Säulen-System vor. Erstens, eine überarbeitete Blue Card als Kerninstrument der Fachkräfteeinwanderung mit Arbeitsplatzangebot und zweitens, eine Chancenkarte mit einem Punktesystem zur Steuerung der Vergabe von Visa zur Arbeitsuche. Die Vorschläge zur Einführung eines Punktesystems ('Chancenkarte') für Arbeitsuchende sind zwar grundsätzlich bedenkenswert. Vor dem Hintergrund der geringen Nutzung dieses Zugangswegs stellt sich allerdings die Frage, ob dieser Weg nach einer Reform häufiger genutzt werden wird. Ähnlich wie bei dem Vorschlag der FDP-Fraktion sieht der Entwurf eines Gesetzes zur Einführung eines Einwanderungsgesetzes der Fraktion Bündnis 90/DIE GRÜNEN ein duales System des Zugangs vor. Es spricht viel dafür, dass dieses Modell größere Wirkungen als der FDP-Entwurf entfalten könnte, da die wesentliche Hürde des bestehenden Systems, die Anerkennung beruflicher Abschlüsse, durch das Kriterium der Ausübung einer qualifizierten Tätigkeit ersetzt wird. Die Fraktion DIE LINKE fordert die Bundesregierung auf, den Entwurf für ein Fachkräfteeinwanderungsgesetz zurückzuziehen und grundlegend zu überarbeiten. Gefordert wird stattdessen ein Gesetz, in dem Einwanderungserleichterungen vor allem nach menschenrechtlichen, entwicklungspolitischen und humanitären Gesichtspunkten und nicht nach ökonomischen Nützlichkeitskriterien oder nationalstaatlichen Eigeninteressen ausgestaltet werden. DIE LINKE befürchtet zudem, dass die Ausweitung des Arbeitsangebots durch Migration zu fallenden Löhnen und steigenden Kapitaleinkommen führen wird. Dies ist jedoch eine unzutreffende Annahme, da dies nur in einer statischen Volkswirtschaft, in der sich weder der Kapitalstock noch die Gütermärkte und der internationale Handel an Veränderungen des Arbeitsangebots anpassen würden, der Fall wäre." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Weiterführende Informationen

    Zugang zur Video-Aufnahme der Anhörung
    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Zweite Welle der IAB-BAMF-SOEP-Befragung: Geflüchtete machen Fortschritte bei Sprache und Beschäftigung (2019)

    Brücker, Herbert ; Kosyakova, Yuliya ; Pietrantuono, Giuseppe; Kröger, Hannes ; Croisier, Johannes; Rother, Nina ; Schupp, Jürgen ;

    Zitatform

    Brücker, Herbert, Johannes Croisier, Yuliya Kosyakova, Hannes Kröger, Giuseppe Pietrantuono, Nina Rother & Jürgen Schupp (2019): Zweite Welle der IAB-BAMF-SOEP-Befragung: Geflüchtete machen Fortschritte bei Sprache und Beschäftigung. (IAB-Kurzbericht 03/2019 (de)), 16 S.

    Abstract

    "Die Migration von Schutzsuchenden nach Deutschland steht nach wie vor im Mittelpunkt der gesellschaftlichen Debatten. Die zweite Welle einer Längsschnittbefragung von Geflüchteten zeigt, dass es deutliche Integrationsfortschritte gibt, obwohl die Geflüchteten beim Zuzug zum Teil ungünstige Voraussetzungen hinsichtlich Gesundheit und Bildungsniveau mitbringen. So haben sich ihre Deutschkenntnisse 2017 im Vergleich zum Vorjahr verbessert und ihre Beteiligung am Erwerbsleben sowie an Bildung und Ausbildung ist gestiegen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Brücker, Herbert ; Kosyakova, Yuliya ;
    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Arbeitsmarktintegration von geflüchteten Syrern und Irakern im SGB II: Gute Sprachkenntnisse sind der wichtigste Erfolgsfaktor (2019)

    Bähr, Sebastian ; Wenzig, Claudia; Beste, Jonas ;

    Zitatform

    Bähr, Sebastian, Jonas Beste & Claudia Wenzig (2019): Arbeitsmarktintegration von geflüchteten Syrern und Irakern im SGB II: Gute Sprachkenntnisse sind der wichtigste Erfolgsfaktor. (IAB-Kurzbericht 05/2019), Nürnberg, 8 S.

    Abstract

    "Die Geflüchteten, die in den vergangenen Jahren insbesondere aus Syrien oder dem Irak zugezogen sind, erhalten nach Anerkennung ihres Schutzstatus in Deutschland größtenteils Grundsicherungsleistungen. Eine erfolgreiche (Arbeitsmarkt-)Integration ist aus unterschiedlichen Gründen meist erst verzögert möglich. Das Autorenteam untersucht, wie sich die arbeitsmarktrelevanten Fähigkeiten der Geflüchteten entwickeln, wem die Aufnahme einer Erwerbstätigkeit gelingt und welche Faktoren für die Erwerbsaufnahme relevant sind." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    How the different policies and school systems affect the inclusion of Syrian refugee children in Sweden, Germany, Greece, Lebanon and Turkey (2019)

    Crul, Maurice ; Lelie, Frans ; Keskiner, Elif ; Schneider, Jens ; Shuayb, Maha ; Biner, Özge ; Bunar, Nihad ; Kokkali, Ifigenia;

    Zitatform

    Crul, Maurice, Frans Lelie, Özge Biner, Nihad Bunar, Elif Keskiner, Ifigenia Kokkali, Jens Schneider & Maha Shuayb (2019): How the different policies and school systems affect the inclusion of Syrian refugee children in Sweden, Germany, Greece, Lebanon and Turkey. In: Comparative Migration Studies, Jg. 7, S. 1-20. DOI:10.1186/s40878-018-0110-6

    Abstract

    "Since the war in Syria started in 2011, many children left their war-torn country, alone or together with their families, and fled to neighboring countries in the Middle East, to Turkey or to Europe. This article will compare how Syrian refugee children are included - or not - in school systems both in Europe (Sweden, Germany and Greece) and outside Europe (Turkey and Lebanon). These five countries represent very different ways of receiving children in their educational system. We will compare national institutional arrangements like access to compulsory school, access after compulsory school age, welcome or immersion classes, second language education and tracking mechanisms. Including children as soon as possible in regular classes seems to provide the best chances for school success, whereas educating refugee children in a segregated parallel school system for extended periods often results in early school leaving or not attending school at all." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Heterogeneity in marginal returns to language training of immigrants (2019)

    Giesecke, Matthias; Schuss, Eric ;

    Zitatform

    Giesecke, Matthias & Eric Schuss (2019): Heterogeneity in marginal returns to language training of immigrants. (IAB-Discussion Paper 19/2019), Nürnberg, 48 S.

    Abstract

    "Die Studie untersucht den Effekt von Sprachkursen auf Beschäftigung und Löhne von Immigranten. Die Identifikation basiert auf einer Instrument-Variable, die exogene Variation in der regionalen Verfügbarkeit von Sprachkursen nutzt. Anhand dieses Instruments werden marginale Treatment-Effekte (MTE) entlang der Verteilung beobachtbarer und unbeobachtbarer Variablen geschätzt. Die Ergebnisse zeigen, dass Immigranten mit höheren Erträgen aus der Teilnahme sich wahrscheinlicher in Sprachkurse selektieren als Immigranten mit geringeren Erträgen. Personen mit hoher Teilnahmepräferenz weisen eine um 15 Prozent höhere Beschäftigungsquote und bis zu 13 Prozent höhere Löhne auf. Die positiven Effekte werden mit abnehmender Teilnahmewahrscheinlichkeit schwächer und verschwinden schließlich vollständig. Diese Selektion nach Erträgen korreliert mit unbeobachtbaren Eigenschaften wie Motivation und Talent, die mit höheren Investitionen in Bildung und berufsspezifischen Qualifikationen einhergehen und zu höheren Erträgen führen, wenn sie durch Sprachkenntnisse des Gastlandes komplementiert werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Berufliche Integration durch Sprache (2019)

    Hochleitner, Thomas; Roche, Jörg;

    Zitatform

    Hochleitner, Thomas & Jörg Roche (Hrsg.) (2019): Berufliche Integration durch Sprache. (Berichte zur beruflichen Bildung 24), Leverkusen: Budrich, 262 S.

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Spracherwerb vor der Zuwanderung: Förderung von Deutschkursen im Ausland lohnt sich (2019)

    Jaschke, Philipp ; Keita, Sekou ;

    Zitatform

    Jaschke, Philipp & Sekou Keita (2019): Spracherwerb vor der Zuwanderung: Förderung von Deutschkursen im Ausland lohnt sich. (IAB-Kurzbericht 21/2019), Nürnberg, 8 S.

    Abstract

    "Das neue Gesetz zur Fachkräfteeinwanderung soll den Zuzug von qualifizierten Arbeitskräften nach Deutschland mit verschiedenen Instrumenten fördern. Über die Wirkung konkreter Maßnahmen, die etwa die Zusammensetzung von Migrationsströmen im Hinblick auf berufliche Qualifikationen oder Sprachkenntnisse steuern sollen, ist bisher wenig bekannt. In diesem Kontext untersuchen die Autoren, wie das Angebot von Sprachkursen im Ausland die Deutschkenntnisse und andere arbeitsmarktrelevante Merkmale der Migrantinnen und Migranten beeinflusst. Hierfür verwenden sie Daten des Goethe-Instituts zur weltweiten Verbreitung von Einrichtungen zum Spracherwerb, die mit individuellen Daten der IAB-SOEP-Migrationsstichprobe verknüpft werden. Die Ergebnisse bestätigen, dass ein erhöhtes Angebot an solchen Einrichtungen mit verbesserten Sprachkenntnissen zum Zeitpunkt des Zuzugs einhergeht und dass dieser Effekt tatsächlich auch auf eine erhöhte Teilnahme an Sprachkursen im Herkunftsland zurückzuführen ist." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Jaschke, Philipp ; Keita, Sekou ;
    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Say it like Goethe: Language learning facilities abroad and the self-selection of immigrants (2019)

    Jaschke, Philipp ; Keita, Sekou ;

    Zitatform

    Jaschke, Philipp & Sekou Keita (2019): Say it like Goethe: Language learning facilities abroad and the self-selection of immigrants. (IAB-Discussion Paper 14/2019), Nürnberg, 41 S.

    Abstract

    "Die Einwanderungspolitik in den meisten einkommensstarken Ländern zielt darauf ab, qualifizierte Migration bei gleichzeitiger Beibehaltung hoher Anforderungen an Bildung und Sprachkenntnisse zu fördern. Wir verwenden ein etabliertes theoretisches Modell zur Selbstselektion von Migrantinnen und Migranten mit heterogenen Migrationskosten, um die Auswirkungen des Zugangs zu Sprachlernangeboten im Herkunftsland auf verschiedene Qualifikationen von Migrantinnen und Migranten in Deutschland zu untersuchen. Ausgehend von individuellen Befragungsdaten von Zugewanderten aus Kohorten zwischen 2000 und 2014, kombiniert mit neu vorliegenden Daten über die Präsenz von Goethe Instituten in den Herkunftsländern, zeigen unsere Ergebnisse, dass der Erwerb der deutschen Sprache durch die Verfügbarkeit von Sprachkursen im Ausland gefördert wird. Darüber hinaus stellen wir fest, dass Sprachlernangebote im Ausland eine positive (Selbst-)Selektion von Migrantinnen und Migranten entlang mehrerer Dimensionen bewirken, wie z.B. Bildung, Erwerbserfahrung und die Wahrscheinlichkeit eines Stellenangebots bei Einreise. Diese Eigenschaften sind wiederum für die langfristige Integration in Deutschland von großer Bedeutung. Zur Identifikation von Wirkungskanälen, führen wir eine kausale Mediationsanalyse durch. Es zeigt sich, dass 25 % des gesamten Effekts durch angebotene Sprachkurse im Ausland auf die Sprachkenntnisse zum Zeitpunkt der Einwanderung direkt auf die Teilnahme von Migrantinnen und Migranten an Sprachkursen zurückzuführen sind. Dies deutet auf substantielle Spillover-Effekte hin." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Jaschke, Philipp ; Keita, Sekou ;
    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Berufsbezogene Sprachförderung erhöht die Beschäftigungschancen deutlich (2019)

    Lang, Julia ;

    Zitatform

    Lang, Julia (2019): Berufsbezogene Sprachförderung erhöht die Beschäftigungschancen deutlich. In: IAB-Forum H. 13.03.2019, o. Sz., 2019-03-05.

    Abstract

    "Eine wesentliche Voraussetzung für die Integration von Migranten in Arbeitsmarkt und Gesellschaft sind ausreichende Sprachkenntnisse. Diese werden in Deutschland in einer Vielzahl an verschiedenen Sprachkursen vermittelt, unter anderem durch ein vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge angebotenes und den Europäischen Sozialfonds gefördertes Programm zur berufsbezogenen Sprachförderung. Eine Studie des IAB zeigt: Das Programm erleichtert den Teilnehmenden den Zugang zum deutschen Arbeitsmarkt erheblich." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Lang, Julia ;
    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Immigrants' Chances of Being Hired at Times of Skill Shortages: Results from a Factorial Survey Experiment Among German Employers (2019)

    Mergener, Alexandra ; Maier, Tobias ;

    Zitatform

    Mergener, Alexandra & Tobias Maier (2019): Immigrants' Chances of Being Hired at Times of Skill Shortages: Results from a Factorial Survey Experiment Among German Employers. In: Journal of International Migration and Integration, Jg. 20, H. 1, S. 155-177. DOI:10.1007/s12134-018-0598-5

    Abstract

    "Within the context of increasing international labour migration, this article analyses immigrants’ chances of being hired in a foreign country by identifying key criteria in employers’ recruitment decisions. We focus on the German labour market because the prospering economy and demographic change led to an increase in the number of vacant positions, particularly in medium-skilled occupations. The German government, therefore, facilitated labour market access for foreign skilled workers with the intention of minimising shortages on the labour market by means of evaluating the foreign education investments of individuals. However, employers’ perception of the labour market integration of foreign skilled workers has barely been examined. In order to directly consider human resources professionals, we use a factorial survey experiment to simulate different hiring scenarios for applicants from Germany and both European and non-European countries. Our design can distinguish between the effects of external circumstances, such as applicant shortages, and applicant-specific characteristics, including nationality, foreign certificates or language skills. The findings reveal that immigrants experience greater chances of being hired in the German labour market in understaffed occupations and in businesses which expect future skill shortages. Language skills and country-specific work experience also substantially improve immigrants’ chances of being hired. However, foreign qualifications are viewed more critically during recruitment processes." (Author's abstract, IAB-Doku, © Springer-Verlag) ((en))

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    The effect of initial placement restrictions on refugees' language acquisition in Germany (2019)

    Schikora, Felicitas;

    Zitatform

    Schikora, Felicitas (2019): The effect of initial placement restrictions on refugees' language acquisition in Germany. (SOEPpapers on multidisciplinary panel data research at DIW Berlin 1035), Berlin, 46 S.

    Abstract

    "This paper analyzes the effect of a recently introduced policy reform on participation in integration courses and on certified language proficiency levels among refugees in Germany. The residence rule restricts initial residence for refugees with a permanent residence permit. Given that treatment intensity varies distinctly across states, I utilize this quasi-experiment and apply a difference-in-differences approach. Using an innovative data-set, the IAB-BAMF-SOEP Survey of Refugees, I find that stricter statutory provisions have a positive effect on the probability to complete a language course and on the level of certified language proficiency. The results indicate that this effect is driven partly by spatial mismatch." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Differences in language proficiency and learning strategies among immigrant women to Canada (2018)

    Adamuti-Trache, Maria; Sweet, Robert ; Anisef, Paul;

    Zitatform

    Adamuti-Trache, Maria, Paul Anisef & Robert Sweet (2018): Differences in language proficiency and learning strategies among immigrant women to Canada. In: Journal of language, identity and education, Jg. 17, H. 1, S. 16-33. DOI:10.1080/15348458.2017.1390433

    Abstract

    "Immigrant women to Canada face unique challenges in gaining mastery of English or French, the country's two official languages. The study focuses on differences among women with respect to pre-migration and post-migration characteristics that position them differently with respect to language learning in the social contexts where they assert their immigrant identity. This study examines issues in language acquisition among adult immigrant women and their strategies to improve language skills within four years of arrival, using nationally representative data from the Longitudinal Survey of Immigrants to Canada (LSIC). The study shows that older women, less educated women, and some immigration class groups (i.e., spouse/dependents, family class, refugees) have lower language proficiency at arrival and less chances to improve. Since immigrant women represent a heterogeneous group in terms of pre-migration language skills and access to language learning, adequate language learning support is required to facilitate their effective integration in the Canadian society." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Zentrale Befunde zu aktuellen Arbeitsmarktthemen (2018)

    Althoff, Jörg; Moczall, Andreas; Möller, Joachim; Anger, Silke ; Osiander, Christopher ; Bossler, Mario ; Rauch, Angela ; Brücker, Herbert ; Reichelt, Malte ; Dummert, Sandra ; Reims, Nancy ; Gürtzgen, Nicole ; Rhein, Thomas; Hohendanner, Christian ; Rothe, Thomas ; Kaufmann, Klara; Schwengler, Barbara ; Kruppe, Thomas ; Seibert, Holger ; Kupka, Peter ; Sirries, Steffen; Ramos Lobato, Philipp ; Sperber, Carina; Matthes, Britta ; Stüber, Heiko ; Bauer, Frank; Sujata, Uwe; Dietrich, Hans ; Vallizadeh, Ehsan ; Haller, Peter; Vicari, Basha ; Konle-Seidl, Regina ; Walwei, Ulrich ; Lietzmann, Torsten ; Weber, Enzo ; Kubis, Alexander; Ludewig, Oliver ; Fuchs, Johann ; Bruckmeier, Kerstin ; Jahn, Elke ; Zika, Gerd ; Wolff, Joachim ;

    Zitatform

    Althoff, Jörg, Silke Anger, Frank Bauer, Mario Bossler, Kerstin Bruckmeier, Herbert Brücker, Hans Dietrich, Sandra Dummert, Johann Fuchs, Nicole Gürtzgen, Peter Haller, Christian Hohendanner, Elke Jahn, Klara Kaufmann, Regina Konle-Seidl, Thomas Kruppe, Alexander Kubis, Peter Kupka, Torsten Lietzmann, Philipp Ramos Lobato, Oliver Ludewig, Britta Matthes, Andreas Moczall, Joachim Möller, Christopher Osiander, Angela Rauch, Malte Reichelt, Nancy Reims, Thomas Rhein, Thomas Rothe, Barbara Schwengler, Holger Seibert, Steffen Sirries, Carina Sperber, Heiko Stüber, Uwe Sujata, Ehsan Vallizadeh, Basha Vicari, Ulrich Walwei, Enzo Weber, Gerd Zika & Joachim Wolff (2018): Zentrale Befunde zu aktuellen Arbeitsmarktthemen. Nürnberg, 43 S.

    Abstract

    "Die hiesige Arbeitsmarktentwicklung ist nicht nur im Zeitvergleich bemerkenswert. Aus einer international vergleichenden Perspektive zeigt sich ebenfalls eine beachtliche Erfolgsgeschichte. Gleichwohl bestehen auch Schwachstellen und Risiken. So ist die Vererbung von schlechten Bildungs- und Arbeitsmarktchancen hierzulande stark ausgeprägt. Und als exportorientierte Volkswirtschaft kann sich Deutschland nicht von internationalen politischen und wirtschaftlichen Entwicklungen abkoppeln.
    Die deutsche Arbeitsmarktpolitik steht zudem aus anderen Gründen vor großen Herausforderungen. Insbesondere gilt es, die Arbeit in der digitalisierten Welt zu gestalten, die Langzeitarbeitslosigkeit weiter abzubauen, die Aufstiegsmobilität zu verbessern, den Fachkräftebedarf zu sichern und Arbeitsmarktintegration von Geflüchteten zu fördern.
    In der neu aufgelegten und erweiterten IAB-Broschüre 'Zentrale Befunde zu aktuellen Arbeitsmarktthemen' werden Ergebnisse aus der Forschungsarbeit des IAB zusammengefasst. Neben einer Standortbestimmung für den deutschen Arbeitsmarkt auch im internationalen Kontext gibt sie einen Überblick zu den Themen Struktur der Beschäftigung, Fachkräftesicherung, Arbeitslosigkeit und Leistungsbezug, Bildung und Beruf sowie zu arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Language roulette - the effect of random placement on refugees' labour market integration (2018)

    Auer, Daniel ;

    Zitatform

    Auer, Daniel (2018): Language roulette - the effect of random placement on refugees' labour market integration. In: Journal of Ethnic and Migration Studies, Jg. 44, H. 3, S. 341-362. DOI:10.1080/1369183X.2017.1304208

    Abstract

    "Placement of refugees and subsequent labour market integration within a host country represents a key challenge for policymakers and has emerged as one of the most divisive topics in the public debate. Immigration policy in Switzerland adopts random placement of asylum seekers across its different language regions. Hence, this policy allows to estimate the causal effect of language skills on employment chances, as refugees are exogenously placed across regions where the spoken language could either match or deviate from individual language skills. The results of this 'natural experiment' indicate substantially higher probabilities of finding employment when asylum seekers are placed in regions with a lingua franca that matches their individual language skills. Additionally, the findings suggest that language course participation can offset the reduced likelihood of employment in cases of a language mismatch. While random placement of refugees may be desirable for political reasons, it is detrimental to the economic integration process. Thereby, the study draws relevant conclusions for a larger European immigration policy." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Evaluation of language training programs in Luxembourg using principal stratification (2018)

    Bia, Michela ; Mercatanti, Andrea ; Flores-Lagunes, Alfonso ;

    Zitatform

    Bia, Michela, Alfonso Flores-Lagunes & Andrea Mercatanti (2018): Evaluation of language training programs in Luxembourg using principal stratification. (GLO discussion paper 289), Maastricht, 46 S.

    Abstract

    "In a world increasingly globalized, multiple language skills can create more employment opportunities. Several countries include language training programs in active labor market programs for the unemployed. We analyze the effects of a language training program on the re-employment probability and hourly wages of the unemployed simultaneously, using highquality administrative data from Luxembourg. We address selection into training by exploiting the rich administrative information available, and account for the complication that wages are 'truncated' by unemployment by adopting a principal stratification framework. Estimation is undertaken with a mixture model likelihood-based approach. To improve inference, we use the individual's hours worked as a secondary outcome and a stochastic dominance assumption. These two features considerably ameliorate the multimodality problem commonly encountered in mixture models. We also conduct sensitivity analysis to assess the unconfoundedness assumption employed. Our results strongly suggest a positive effect (of up to 12.7 percent) of the language training programs on the re-employment probability, but no effects on wages for those who are observed employed regardless of training participation. It appears that, in the context of an open and multilingual economy, language training improve employability but the language skills acquired are not sufficiently rewarded to be reflected in higher wages." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Fachkräfteeinwanderung aus Drittstaaten: Zum Eckpunktepapier der Bundesregierung (2018)

    Brücker, Herbert ; Vallizadeh, Ehsan ; Hauptmann, Andreas ;

    Zitatform

    Brücker, Herbert, Andreas Hauptmann & Ehsan Vallizadeh (2018): Fachkräfteeinwanderung aus Drittstaaten: Zum Eckpunktepapier der Bundesregierung. (IAB-Stellungnahme 09/2018), Nürnberg, 11 S.

    Abstract

    "Die vorliegende IAB-Stellungnahme befasst sich mit dem Eckpunktepapier der Bundesregierung zur Fachkräfteeinwanderung aus Drittstaaten, das am 2. Oktober 2018 im Bundeskabinett verabschiedet wurde.
    Das Eckpunktepapier hält im Grundsatz an den bestehenden Regelungen des deutschen Einwanderungsrechts fest. Erkennbar sind drei wesentliche Änderungen: die Abschaffung der Vorrangprüfung, die Öffnung der Möglichkeit zur Einwanderung von Personen mit beruflichen Abschlüssen auch außerhalb der Engpassberufe, und die Ausweitung der Möglichkeit zur Arbeitsuche von Personen mit beruflichen Abschlüssen. Alle drei Maßnahmen sind sinnvoll, werden aber voraussichtlich nur zu geringfügigen Veränderungen in Umfang und Struktur der Fachkräfteeinwanderung führen. Die Gleichwertigkeit beziehungsweise Anerkennung beruflicher Abschlüsse soll unverändert rechtliche Voraussetzung für die Einwanderung bleiben. Damit soll die wesentliche Hürde für die Einwanderung von Fachkräften nicht reformiert werden.
    Vorgesehen sind außerdem verschiedene Maßnahmen zur Verwaltungsvereinfachung, zur Anwerbung und zur Sprachförderung. Diese Maßnahmen sind sinnvoll, es ist aber zweifelhaft, dass dadurch zum Beispiel die Hürde zur Anerkennung beruflicher Abschlüsse in der Praxis tatsächlich gesenkt wird.
    Eine weitgehende Beibehaltung des Status quo wirft für die wirtschaftliche und soziale Entwicklung Deutschlands Risiken auf. Mit dem Rückgang der Einwanderung aus der Europäischen Union werden sich Qualifikationsstruktur und Arbeitsmarktchancen der ausländischen Bevölkerung schrittweise verschlechtern, wenn auch künftig nur ein Bruchteil der Einwanderer aus Drittstaaten ein Visum zu Erwerbszwecken erhält." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Brücker, Herbert ; Hauptmann, Andreas ;
    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Geflüchtete in Qualifizierungsmaßnahmen : Gesucht: Sinnvolle Lösungen für Kommunikationsprobleme (2018)

    Clndark, Ibrahim;

    Zitatform

    Clndark, Ibrahim (2018): Geflüchtete in Qualifizierungsmaßnahmen : Gesucht: Sinnvolle Lösungen für Kommunikationsprobleme. In: Clavis : Schlüssel für die Integration der Migranten in den Arbeitsmarkt H. 2, S. 6-7.

    Abstract

    "Die auf nationaler Ebene formulierte 'Willkommenskultur' muss sich derzeit auf lokaler Ebene in zahlreichen Maßnahmen zur beruflichen Eingliederung bewähren. Die hohe Anzahl neuer Geflüchteter, aber auch Berufsfelder mit Nachwuchsproblemen machen das Gelingen dieser Maßnahmen zu einer umso dringlicheren Aufgabe. Dabei sind einige Hürden zu überwinden, doch es gibt auch hoffnungsvolle Ansätze." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Labour market and social integration of Eastern European migrants in Scotland and Portugal (2018)

    Dickey, Heather ; Drinkwater, Stephen ; Shubin, Sergei ;

    Zitatform

    Dickey, Heather, Stephen Drinkwater & Sergei Shubin (2018): Labour market and social integration of Eastern European migrants in Scotland and Portugal. In: Environment and planning. A, Economy and space, Jg. 50, H. 6, S. 1250-1268. DOI:10.1177/0308518X18781086

    Abstract

    "This article investigates the factors influencing the labour market performance and social integration of Eastern European migrants in two regions within Scotland and Portugal. Given the potential links between these outcomes, measures of labour market success and integration into the host community are examined from a multi-dimensional perspective, including by modelling these jointly within a statistical framework. The main findings indicate the importance of a range of factors for labour market and social integration, which change with time and cannot be limited to any definable set of goals. In particular, proficiency in the host country's language plays a key role in obtaining a highly paid job and social integration, but not for the probability of employment. Further, maintaining family links and cultural identity often outweigh the importance of being integrated into host communities. Other human capital factors, especially whether the job matches skills and qualifications, strongly influence some labour market outcomes, whilst migrant network variables are important for integration more widely. Focus on the immediate earnings and having a job tends to be prioritised over career progression, which can lead to better integration. Drawing on the insights from economics and human geography, this paper stresses that these findings hold both in the separate and joint modelling approaches. The effect of the influences is also found to be generally similar in Scotland and Portugal. However, some significant differences are detected between the host communities with regards to the impact of previous migration and friendship on social integration and age on employment." (Author's abstract, © 2018 a Pion publication) ((en))

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    And labor came to us: making use of an opportune workforce: enhancing migrant integration into British economy (2018)

    Hack-Polay, Dieu; Mendy, John ;

    Zitatform

    Hack-Polay, Dieu & John Mendy (2018): And labor came to us: making use of an opportune workforce. Enhancing migrant integration into British economy. In: Labor Studies Journal, Jg. 43, H. 1, S. 29-45. DOI:10.1177/0160449X17744350

    Abstract

    "This article considers the opportunities presented by the availability of migrant labor in the U.K. employment market and its utilization. The research found that despite their qualifications, migrant labor is underutilized, thereby resulting in a readily available workforce being shunned and excluded from participative integration. This raises economic and ethical questions whose exploration revealed structural barriers (individually, communally, and institutionally) that impeded migrants' fulfillment of citizenship obligations to host communities and U.K. businesses. The article's key contribution is to highlight a skills mismatch and the persistent absence of institutional, communal, and strategic frameworks to support migrants' integration." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    From engineer to taxi driver?: language proficiency and the occupational skills of immigrants (2018)

    Imai, Susumu; Warman, Casey; Stacey, Derek;

    Zitatform

    Imai, Susumu, Derek Stacey & Casey Warman (2018): From engineer to taxi driver? Language proficiency and the occupational skills of immigrants. (GLO discussion paper / Global Labor Organization 239), Maastricht, 63 S.

    Abstract

    "We examine the ability of immigrants to transfer the occupational human capital they acquired prior to immigration. We first augment a model of occupational choice to study the implications of language proficiency on the cross-border transferability of occupational human capital. We then explore the empirical predictions using information about the skill requirements from the O*NET and a unique dataset that includes both the last source country occupation and the first four years of occupations in Canada. We supplement the analysis using Census estimates for the same cohort with source country occupational skill requirements predicted using detailed human capital related information such as field of study. We find that male immigrants to Canada were employed in source country occupations that typically require high levels of cognitive skills, but rely less intently on manual skills. Following immigration, they find initial employment in occupations that require the opposite. Consistent with the hypothesized asymmetric role of language in the transferability of previously acquired cognitive and manual skills, these discrepancies are larger among immigrants with limited language fluency." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Ehrenamtliches Engagement für Geflüchtete in Deutschland (2018)

    Karakayali, Serhat; Heller, Mareike;

    Zitatform

    Karakayali, Serhat (2018): Ehrenamtliches Engagement für Geflüchtete in Deutschland. (Flucht: Forschung und Transfer. State-of-Research Papier 09), Osnabrück, 29 S.

    Abstract

    "Die Beteiligung großer Teile der deutschen Bevölkerung an ehrenamtlichen Aktivitäten für Geflüchtete hat zu einem Boom in der Forschung zu diesem Themenfeld geführt. Der vorliegende Bericht behandelt daher ein weitgehend neues Forschungsthema. Besprochen werden vor allem seit 2015 durchgeführte Forschungsprojekte in Disziplinen wie Soziologie, Politikwissenschaften, Psychologie, Anthropologie oder Wirtschaftswissenschaften. Unter Berücksichtigung der Heterogenität der Zugänge und Methoden werden die Befunde der verschiedenen Studien zueinander in Beziehung gesetzt, um Tendenzen und Forschungsdesiderate aufzuzeigen." (Textauszug, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Employment effects of language training for unemployed immigrants (2018)

    Lang, Julia ;

    Zitatform

    Lang, Julia (2018): Employment effects of language training for unemployed immigrants. (IAB-Discussion Paper 21/2018), Nürnberg, 46 S.

    Abstract

    "Das Beherrschen der Sprache des Ziellandes ist eine wichtige Voraussetzung für die (Arbeitsmarkt-)Integration von Migranten. In dieser Studie wird untersucht, inwieweit die Teilnahme an einem Sprachkurs die Arbeitsmarktchancen von Personen mit Migrationshintergrund verbessern kann. Das hier untersuchte vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) angebotene und durch den Europäischen Sozialfonds (ESF) geförderte ESF-BAMF Sprachprogramm zur berufsbezogenen Sprachförderung richtet sich an Personen, deren Deutschkenntnisse nicht ausreichend sind, um auf dem Arbeitsmarkt Fuß zu fassen. Die Wirkung des Programms wird für Teilnehmende im Jahr 2014 mit Prozessdaten untersucht. Da in den Daten keine Angaben zu den Sprachkenntnissen der Personen enthalten sind, die sowohl die Teilnahmewahrscheinlichkeit als auch die Beschäftigungswahrscheinlichkeit beeinflussen, wird ein Instrumentvariablenansatz genutzt. Die Ergebnisse zeigen, dass die Teilnahme am ESF-BAMF Sprachprogramm die Beschäftigungswahrscheinlichkeit der Teilnehmenden mittelfristig (zwei Jahre nach Beginn des Kurses) um bis zu sieben Prozentpunkte erhöht." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Lang, Julia ;
    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    ifo Migrationsmonitor: Integration von Geflüchteten - Schlüsselfaktor Spracherwerb (2018)

    Rhode, Carla; Stitteneder, Tanja;

    Zitatform

    Rhode, Carla & Tanja Stitteneder (2018): ifo Migrationsmonitor: Integration von Geflüchteten - Schlüsselfaktor Spracherwerb. In: Ifo-Schnelldienst, Jg. 71, H. 12, S. 88-92.

    Abstract

    "Bei der Integration von Zuwanderern nimmt der Spracherwerb einen hohen Stellenwert ein. Die Sprachförderung ermöglicht erfolgreichen Arbeitsmarktzugang, Bildungsteilnahme und Interaktion mit der Gesellschaft und ist somit für die Zuwanderer, den Staat und die Gesellschaft unabdingbar. Durch die besondere Rolle des Spracherwerbs sind Integrationskurse von zentraler Bedeutung. Zusätzlich gewinnt die Alphabetisierung an Wichtigkeit, da die erhöhte Fluchtmigration zu einem steigenden Anteil an Personen führt, die das lateinische Alphabet nicht beherrschen. Der Artikel gibt einen Überblick über die Integrationskurse in Deutschland und über die Teilnahme an den Kursen. Abschließend wird die aktuelle Debatte bezüglich Teilnahmeberechtigung, Kursinhalte und Integrationsförderung im Allgemeinen dargestellt." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Differences in labour market outcomes between natives, refugees and other migrants in the UK (2018)

    Ruiz, Isabel ; Vargas-Silva, Carlos;

    Zitatform

    Ruiz, Isabel & Carlos Vargas-Silva (2018): Differences in labour market outcomes between natives, refugees and other migrants in the UK. In: Journal of economic geography, Jg. 18, H. 4, S. 855-885. DOI:10.1093/jeg/lby027

    Abstract

    "Using 2010-2017 data we compare the labour market outcomes of refugees (those who migrated to seek asylum), natives (UK-born) and other migrants in the UK (work, study and family migrants). The results indicate that refugees are less likely to be employed and earn less than natives and other migrants. The evidence suggests that differences in health status (particularly mental health) may be one of the factors that partly explain these gaps. Employment growth of refugees between 2010 and 2016 was significantly higher than that of other migrants, but this was not the case for earnings." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Ausbildung kann Bleibeperspektiven für Geflüchtete verbessern (2018)

    Schreyer, Franziska; Kohn, Karl-Heinz; Bauer, Angela;

    Zitatform

    Schreyer, Franziska, Angela Bauer & Karl-Heinz Kohn (2018): Ausbildung kann Bleibeperspektiven für Geflüchtete verbessern. In: IAB-Forum H. 01.03.2018, o. Sz., 2018-02-19.

    Abstract

    "Eine berufliche Ausbildung erhöht nicht nur die Arbeitsmarktchancen junger Flüchtlinge und Geduldeter. Sie kann außerdem dazu beitragen, ihren Aufenthalt in Deutschland rechtlich zu festigen - selbst auf lange Sicht. Mit einer Reihe an aufenthaltsrechtlichen Bestimmungen kommt der Gesetzgeber so auch Betrieben entgegen, die Auszubildende und Fachkräfte benötigen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Schreyer, Franziska;
    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    The impact of language skills on immigrants' labor market integration: a brief revision with a new approach (2018)

    Schuss, Eric ;

    Zitatform

    Schuss, Eric (2018): The impact of language skills on immigrants' labor market integration. A brief revision with a new approach. In: The B.E. Journal of Economic Analysis and Policy, Jg. 18, H. 4, S. 1-19., 2018-07-20. DOI:10.1515/bejeap-2017-0280

    Abstract

    "I examine the impact of language skills on immigrants' labor market performance by applying a new approach, which allows to estimate wage benefits attributed to initial language skills at arrival. By exploiting unique data, I isolate the endogenous part of current German skills and instrument current command by German proficiency measured retrospectively at the point in time of migration. This approach tackles the problem that labor market effects from current language skills are at risk to reflect merely the sum of a successful residence in Germany and only display growth effects. I find that a good command of German increases labor market income by 47.0% for males, while no significant language effects are detected for females. Further analyses illustrate that differences in language effects by gender can be attributed to selection into different occupations and part-time employments and that language operates complementary and enables cross-border transferability of human capital." (Author's abstract, © De Gruyter) ((en))

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Türkeistämmige Personen in Deutschland: Erkenntnisse aus der Repräsentativuntersuchung "Ausgewählte Migrantengruppen in Deutschland 2015" (RAM) (2018)

    Schührer, Susanne;

    Zitatform

    Schührer, Susanne (2018): Türkeistämmige Personen in Deutschland. Erkenntnisse aus der Repräsentativuntersuchung "Ausgewählte Migrantengruppen in Deutschland 2015" (RAM). (Bundesamt für Migration und Flüchtlinge. Working paper 81), Nürnberg, 80 S.

    Abstract

    "In diesem Working Paper werden Unterschiede beim Stand der Integration innerhalb der heterogenen Bevölkerung mit türkischem Migrationshintergrund untersucht. Dabei werden erstens Personen mit deutscher Staatsangehörigkeit mit den Personen mit türkischer Staatsangehörigkeit verglichen. Zweitens wird bezüglich der Zugehörigkeit zur ersten und der zweiten Generation der Zuwanderer unterschieden. Als 'erste Generation' werden diejenigen Personen zusammengefasst, die im Ausland geboren und nach Deutschland zugewandert sind. Mit 'zweite Generation' sind jene Personen gemeint, die in Deutschland geboren wurden, bei denen aber mindestens ein Elternteil im Ausland geboren wurde.
    Die Studie analysiert den Stand der Integration unter anderem in Bezug auf Arbeitsmarkt und Bildung sowie soziale Teilhabe und Identifikation. Darüber hinaus liefert die Studie Erkenntnisse zur Diskriminierungswahrnehmung und zur Auswirkung von Mediennutzung." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Wage assimilation of immigrants and internal migrants: the role of linguistic distance (2018)

    Strøm, Steinar; Villosio, Claudia ; Piazzalunga, Daniela ; Venturini, Alessandra ;

    Zitatform

    Strøm, Steinar, Daniela Piazzalunga, Alessandra Venturini & Claudia Villosio (2018): Wage assimilation of immigrants and internal migrants. The role of linguistic distance. In: Regional Studies. Journal of the Regional Studies Association, Jg. 52, H. 10, S. 1423-1434. DOI:10.1080/00343404.2017.1395003

    Abstract

    "This paper investigates the wage assimilation of foreign immigrants and internal migrants in Italy, comparing them with stayers. Control for the selection in out-migration is performed using a new duration version of the Heckman correction and by taking into account both return migration and moves to other destinations. Internal migrants experience only minor wage differences when compared with stayers. By contrast, foreign immigrants earn about 8% less than stayers and internal migrants at the beginning of their careers, and the wage gap increases over time. Both language distance and job segmentation contribute to immigrants' lack of wage assimilation." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Integration von Flüchtlingen in Deutschland: Erste Ergebnisse aus der ReGES-Studie (2018)

    Will, Gisela ; Welker, Jörg ; Homuth, Christoph ; Balaban, Ebru; Dröscher, Anike;

    Zitatform

    Will, Gisela, Ebru Balaban, Anike Dröscher, Christoph Homuth & Jörg Welker (2018): Integration von Flüchtlingen in Deutschland. Erste Ergebnisse aus der ReGES-Studie. (LIfBi working paper 76), Bamberg, 37 S.

    Abstract

    "Anhand der Daten der ersten Welle der ReGES-Studie wird mit Hilfe verschiedener Integrationsindikatoren die aktuelle Lebenssituation von Flüchtlingsfamilien in Deutschland dargestellt. Nach einer kurzen Beschreibung des Studiendesigns sowie der Ausschöpfung der ersten Welle werden erste deskriptive Ergebnisse vorgestellt. Die Darstellung orientiert sich an den vier Dimensionen der Sozialintegration: strukturelle, kulturelle, soziale und emotionale Integration.
    Die strukturelle Integration der Kinder und Jugendlichen ist schon weit fortgeschritten: Ein Großteil der Kinder mit Fluchthintergrund unter sechs Jahren besucht eine Kindertagesstätte und über die Hälfte der Jugendlichen besucht bereits eine Regelklasse. Somit hat die Mehrheit der Kinder und Jugendlichen Kontakt zur Sprache des Aufnahmelandes und zur Mehrheitsbevölkerung. Dies zeigt sich auch in den Ergebnissen zur sozialen und kulturellen Integration. Ein Großteil der Jugendlichen hat täglich oder mehrmals wöchentlich Kontakt zu Deutschen und die eigene Einschätzung der Deutschkenntnisse ist sowohl bei Kindern als auch bei Jugendlichen bereits sehr positiv. In anderen Bereichen der Gesellschaft (wie etwa dem Arbeitsmarkt) besteht aber noch Nachholbedarf.
    Insgesamt sind die befragten Familien mit ihrer Situation in Deutschland eher zufrieden und die Daten zeigen, dass die befragten Flüchtlinge hohe Bildungsambitionen haben und mit großer Mehrheit in Deutschland bleiben wollen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Integration als Bildungsaufgabe!?: Herausforderungen - Möglichkeiten - Chancen (2017)

    Durczok, Frederik; Lichter, Sarah;

    Zitatform

    Durczok, Frederik & Sarah Lichter (Hrsg.) (2017): Integration als Bildungsaufgabe!? Herausforderungen - Möglichkeiten - Chancen. Baltmannsweiler: Schneider, 291 S.

    Abstract

    "Integration kann als eine - wenn nicht als die - Bildungsaufgabe einer jeden Gesellschaft verstanden werden. Diese betrifft stets die ganze Gesellschaft. Das Bildungssystem scheint der vielleicht prominenteste Ort zu sein, an dem Integrationsvisionen entwickelt, verfeinert, verwirklicht und verworfen werden können, da dieses als Mittler zwischen der Entwicklung der ganzen Gesellschaft (Kultur) und den Individuationsprozessen jedes einzelnen in der Gesellschaft (Bildung) fungieren kann." (Verlagsangaben, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Ursachen des Studienabbruchs bei Studierenden mit Migrationshintergrund: eine vergleichende Untersuchung der Ursachen und Motive des Studienabbruchs bei Studierenden mit und ohne Migrationshintergrund auf Basis der Befragung der Exmatrikulierten des Sommersemesters 2014 (2017)

    Ebert, Julia; Heublein, Ulrich;

    Zitatform

    Ebert, Julia & Ulrich Heublein (2017): Ursachen des Studienabbruchs bei Studierenden mit Migrationshintergrund. Eine vergleichende Untersuchung der Ursachen und Motive des Studienabbruchs bei Studierenden mit und ohne Migrationshintergrund auf Basis der Befragung der Exmatrikulierten des Sommersemesters 2014. Essen, 193 S.

    Abstract

    "Der vorliegende Bericht, der im Auftrag der Stiftung Mercator verfasst wurde, stellt sich das Ziel, die Ursachen des Studienabbruchs und den beruflichen Verbleib von Studienabbrechern mit Migrationshintergrund zu analysieren. Er verfolgt dabei die Frage, in welchem Maße der Migrationshintergrund eine relevante Rolle bei der Verursachung des Studienabbruchs spielt. Die empirische Basis für diese Studie stellt eine bundesweit repräsentative Befragung von Exmatrikulierten des Sommersemesters 2014 zu den Ursachen und Motiven des Studienabbruchs dar. An der Untersuchung beteiligten sich 6029 Exmatrikulierte von 32 Universitäten und 28 Fachhochschulen. Von den über 6000 Befragungsteilnehmern weisen 1113 einen Migrationshintergrund auf.
    Zum Umfang des Studienabbruchs bei Studierenden mit Migrationshintergrund liegt bisher nur der deskriptive Befund einer überdurchschnittlich hohen Studienabbruchquote im Bachelorstudium für Bildungsinländer als eine Teilgruppe der Studierenden mit Migrationshintergrund im Vergleich zu deutschen Studierenden vor (43% vs. 29%). Dieser Befund stellt ein Indiz dafür dar, dass die Gruppe der Studierenden aus Zuwandererfamilien gegenwärtig noch einen überdurchschnittlichen Studienabbruch verzeichnet und sich auf dem Weg zum Studium sowie an den Hochschulen selbst mit besonderen Problemlagen auseinandersetzen muss. Dies bestätigt sich durch die Ergebnisse des vorliegenden Berichts. So zeigen multivariate Analysen für die Gesamtgruppe der Exmatrikulierten mit Migrationshintergrund, dass bestimmte Defizite und Studienschwierigkeiten häufiger als bei anderen Studierenden den Studienerfolg gefährden." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Migration, unemployment, and lifeworld: challenges for a new critical qualitative inquiry in migration (2017)

    Flick, Uwe ; Röhnsch, Gundula ; Rasche, Sarah; Hans, Benjamin; Hirseland, Andreas;

    Zitatform

    Flick, Uwe, Benjamin Hans, Andreas Hirseland, Sarah Rasche & Gundula Röhnsch (2017): Migration, unemployment, and lifeworld. Challenges for a new critical qualitative inquiry in migration. In: Qualitative Inquiry, Jg. 23, H. 1, S. 77-88., 2016-03-01. DOI:10.1177/1077800416655828

    Abstract

    "Migration is an issue for many countries. It affects several areas of social problems, for example, work and unemployment. A relevant issue to study in the context of unemployment and social welfare is, 'Which are experiences of migrants with different language backgrounds in finding work and support?' For a running study with episodic interviews and mobile methods with migrants from the former Soviet Union to Germany, several issues are discussed in a 'new critical inquiry': Critical issues in the studied area (help, control, normative claims); applying (familiar) qualitative methods (interviewing in various languages and cultural backgrounds or mobile methods); triangulation in a new critical migration research." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Migration, Bildung und Spracherwerb: Bildungssozialisation und Integration von Jugendlichen aus Einwandererfamilien (2017)

    Heimken, Norbert;

    Zitatform

    Heimken, Norbert (2017): Migration, Bildung und Spracherwerb. Bildungssozialisation und Integration von Jugendlichen aus Einwandererfamilien. Wiesbaden: Springer VS, 173 S. DOI:10.1007/978-3-658-17133-9

    Abstract

    "Die sprachliche Integration von Jugendlichen aus Einwandererfamilien mit ihren spezifischen familialen, schulischen und gesellschaftlichen Voraussetzungen steht im Mittelpunkt der Analyse von Norbert Heimken. Für die Beurteilung der realen Sprachkompetenzen und ihrer spezifischen Bedingungen werden in der Studie eigene Kompetenzmessungen verwendet. Die aktualisierte und erweiterte Untersuchung stützt sich auf Auswertungen von etwa 1000 Sprachkompetenztests, die bei Jugendlichen mit und ohne Migrationshintergrund in verschiedenen Schulformen durchgeführt wurden. Korrelationen zu Bildungshintergrund, Freizeitaktivitäten und familialem Sprachverhalten werden dabei im Blick auf Integrationskonzepte und pädagogische wie gesellschaftliche Handlungsperspektiven untersucht." (Verlagsangaben)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Arbeitsmarktchancen von Migranten in Europa: Analysen zur Bedeutung von Bildungsherkunft und Bildungssystemen (2017)

    Herwig, Andreas ;

    Zitatform

    Herwig, Andreas (2017): Arbeitsmarktchancen von Migranten in Europa. Analysen zur Bedeutung von Bildungsherkunft und Bildungssystemen. Wiesbaden: Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH - Springer VS, 342 S. DOI:10.1007/978-3-658-17117-9

    Abstract

    "Andreas Herwig analysiert auf Basis der Europäischen Arbeitskräfteerhebung (EU-LFS) die Arbeitsmarktchancen von Einwanderern in 18 westeuropäischen Ländern. Er untersucht, ob eher die Herkunft der Personen oder die Herkunft ihrer Bildung relevant für eine erfolgreiche Arbeitsmarktintegration ist und geht der Frage nach, inwieweit landes- und gruppenspezifische Bildungsverwertungschancen durch die Stratifizierung und Berufsfachlichkeit der Bildungssysteme der Aufnahmeländer geprägt werden. Die Ergebnisse liefern Erklärungen für ethnische Ungleichheit auf dem Arbeitsmarkt und bieten einen Beitrag zur Diskussion um den Einfluss institutioneller Rahmenbedingungen auf Arbeitsmarktchancen." (Verlagsangaben)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    "Als Migrantin muss man sich mehr Mühe geben und die Sprache wirklich beherrschen": Mikropolitik und Diversität bei der beruflichen Integration hochqualifizierter Migrantinnen (2017)

    Jüngling, Christiane;

    Zitatform

    Jüngling, Christiane (2017): "Als Migrantin muss man sich mehr Mühe geben und die Sprache wirklich beherrschen". Mikropolitik und Diversität bei der beruflichen Integration hochqualifizierter Migrantinnen. In: Zeitschrift für Diversitätsforschung und -management, Jg. 2, H. 1, S. 64-70. DOI:10.3224/zdfm.v2i1.08

    Abstract

    Handlungsstrategien von MentorInnen und Mentees werden im Kontext eines seit 12 Jahren bestehenden Mentoring-Programms zur beruflichen Integration für hochqualifizierte Migrantinnen untersucht. Das Mentoring erfolgt, wenn möglich, in beruflich homogenen Tandems. Begleitend durchlaufen die Mentees ein Weiterbildungsprogramm. Für die explorative Untersuchung wurden acht leitfadengestützte Interviews durchgeführt. Die interviewten Mentees sind berufserfahrene Akademikerinnen und Mütter aus Algerien, Nigeria und Schweden. In den Interviews wird differenziert über persönliche Erfahrungen in den mikropolitischen Feldern Selbstrepräsentation, Landes- und Unternehmenskultur und Körperlichkeit berichtet. Die Ergebnisse bestätigen die Bedeutung individueller Diversitäts-Dimensionen. Als mikropolitische Strategien beschreiben die Frauen defensive Handlungsmuster der Adaption und Kooperation. Abschließend wird angeregt, den Umgang mit Sprachkompetenz bei Frauen mit Migrationshintergrund als eigenes mikropolitisches Feld zu konzeptualisieren. (IAB)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Bildungsbeteiligung von Schülerinnen und Schülern mit Migrationshintergrund: in Abhängigkeit von der schulstatistischen Operationalisierung (2017)

    Kemper, Thomas;

    Zitatform

    Kemper, Thomas (2017): Bildungsbeteiligung von Schülerinnen und Schülern mit Migrationshintergrund. In Abhängigkeit von der schulstatistischen Operationalisierung. In: Die Deutsche Schule, Jg. 109, H. 1, S. 91-115.

    Abstract

    "Nordrhein-Westfalen (NRW) erfasst im Rahmen einer auf Aggregatdaten basierenden Schulstatistik einen Migrationshintergrund, der von den KMK-Vorgaben abweicht. Das Erhebungskonzept der NRW-Statistik bietet seit wenigen Jahren aufgrund von zusätzlichen Schülermerkmalen und ergänzenden Elterninformationen neue analytische Möglichkeiten. Für die Grundgesamtheit der Schülerinnen und Schüler in NRW kann exemplarisch überprüft werden, inwiefern Ergebnisse zur Bildungsbeteiligung von der gewählten Operationalisierung des Migrationshintergrundes abhängen. Es zeigt sich, dass ein unter Einbezug von Elternmerkmalen weiter gefasster Migrationshintergrund mit geringeren Förderschulbesuchs- und höheren Gymnasialbesuchsanteilen einhergeht und dass die schulformbezogenen Bildungsdisparitäten im Vergleich zu Schülerinnen und Schülern ohne Migrationshintergrund geringer ausfallen. Zudem werden die schulstatistischen Potenziale des Datensatzes gegenüber anderen Erhebungsansätzen - etwa gemäß KMK-Empfehlung - diskutiert." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Das ESF-BAMF-Programm zur berufsbezogenen Sprachförderung: Struktur der Teilnehmenden in den Jahren 2014 und 2015 (2017)

    Lang, Julia ;

    Zitatform

    Lang, Julia (2017): Das ESF-BAMF-Programm zur berufsbezogenen Sprachförderung: Struktur der Teilnehmenden in den Jahren 2014 und 2015. (Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung. Aktuelle Berichte 06/2017), Nürnberg, 8 S.

    Abstract

    "Das ESF-BAMF-Programm zur berufsbezogenen Sprachförderung soll Personen mit Migrationshintergrund und mangelnden Deutschkenntnissen den Zugang zum deutschen Arbeitsmarkt erleichtern. Dieser Bericht gibt Aufschluss über die Struktur der Teilnehmenden, die in den Jahren 2014 und 2015 einen solchen Kurs begonnen haben, und über den Verbleib der Teilnehmenden mit Kursbeginn in 2014." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Lang, Julia ;
    mehr Informationen
    weniger Informationen

Aspekt auswählen:

Aspekt zurücksetzen