Migration und Integration
Bei dem Thema Einwanderung nach Deutschland gilt es auch die Bedingungen einer gelingenden Integration von Zugewanderten in Gesellschaft, Bildung und Arbeit zu untersuchen. Die Arbeitsmarktforschung beschäftigt sich mit der Frage, wie die Integration in das Bildungs- und Ausbildungssystem, der Zugang zum Arbeitsmarkt sowie die Bedingungen der sozialen Teilhabe und kulturellen Integration verbessert werden können.
Aktuelle Studien zeigen zudem, dass Deutschland angesichts seiner demographischen Herausforderungen dringend auf Zuwanderung angewiesen ist. Inwiefern kann Zuwanderung der Schrumpfung und Alterung des Erwerbspersonenpotenzials entgegenwirken? Welche Entwicklungen in der nationalen und europäischen Einwanderungspolitik begünstigen die Einwanderung von Erwerbspersonen und Fachkräften? Die hier zusammengestellte Literatur bietet einen aktuellen und umfassenden Überblick über den Themenkomplex Migration und Integration.
Literatur zum Thema Flucht und Asyl finden Sie in unserer IAB-Infoplattform Fluchtmigrantinnen und -migranten - Bildung und Arbeitsmarkt.
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- Einwanderungspolitik
- Auswirkungen von Migration
- Wanderungsmotivation und Rückwanderung
- Arbeitslosigkeit und Arbeitsmarktpolitik
- Qualifikation, Bildung und Beschäftigung
- Integration und soziale Teilhabe
- internationale Aspekte
- Personengruppen
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Literaturhinweis
Migrationsbericht der Bundesregierung 2024 (2026)
Zitatform
(2026): Migrationsbericht der Bundesregierung 2024. (Migrationsbericht der Bundesregierung 2024), Berlin, 380 S. DOI:10.48570/bamf.fz.mb.2024.d.2026.migrationsbericht.1.0
Abstract
"Der vom BAMF-Forschungszentrum erstellte Migrationsbericht 2024 wurde am 4. Februar 2026 durch das Bundeskabinett beschlossen. Neben umfassenden Wanderungsdaten zu Deutschland enthält der Bericht einen europäischen Vergleich zum Migrationsgeschehen und zur Asylzuwanderung. Er behandelt das Phänomen der irregulären Migration und informiert über die Struktur und Entwicklung der Bevölkerung mit Einwanderungsgeschichte in Deutschland." (Textauszug, IAB-Doku)
Weiterführende Informationen
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Literaturhinweis
Inwieweit tragen ausländische Beschäftigte dazu bei, dem Alterungsprozess der Beschäftigung entgegenzuwirken? Eine Betrachtung für die Kreise Deutschlands (2025)
Zitatform
Fuchs, Michaela, Uwe Sujata & Antje Weyh (2025): Inwieweit tragen ausländische Beschäftigte dazu bei, dem Alterungsprozess der Beschäftigung entgegenzuwirken? Eine Betrachtung für die Kreise Deutschlands. In: Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (Hrsg.) (2025): Demografische Alterungsprozesse. Chancen und Herausforderungen für die Regionalentwicklung, S. 92-104.
Abstract
"In den vergangenen 20 Jahren nahm die Alterung der Beschäftigung in allen Kreisen Deutschlands teils deutlich zu. Zugleich standen im Jahr 2023 nirgendwo genügend jüngere Beschäftigte zur Verfügung, um die aus dem Erwerbsleben ausgeschiedenen älteren Beschäftigten rein zahlenmäßig zu ersetzen. Bevölkerungsvorausberechnungen legen nahe, dass sich die Alterung auch in Zukunft fortsetzen wird. Damit würden sich nicht nur die heute schon in vielen Bereichen des Arbeitsmarktes zu beobachtenden Fachkräfteengpässe weiter verschärfen. Es würde auch dazu führen, dass das Verhältnis von Rentnerinnen und Rentnern zu den Personen im erwerbfähigen Alter weiter steigt und als Konsequenz daraus weniger Einzahlungen in die sozialen Sicherungssysteme erfolgen. Angesichts dieser demografischen Entwicklungen hat sich der vorliegende Beitrag auf das Potenzial konzentriert, das mit der Zuwanderung ausländischer Arbeitskräfte einhergeht. Es sollte die Frage beantwortet werden, inwieweit ausländische Beschäftigte dazu beitragen können, den Alterungsprozess der Beschäftigung in den einzelnen Kreisen abzufedern. Die Berechnungen für den Zeitraum von 2003 bis 2023 haben gezeigt, dass ausländische Beschäftigte in allen Kreisen Deutschlands die Altersstruktur der Beschäftigung entlastet haben. Es wurde allerdings auch deutlich, dass genau in denjenigen Regionen mit im Durchschnitt eher älteren Beschäftigten der Anteil ausländischer Beschäftigter gering ist. Die Entlastungswirkung der Altersstruktur durch ausländische Beschäftigte ist zwar in Regionen mit älteren Beschäftigten tendenziell auch etwas höher, der Zusammenhang ist aber statistisch nur schwach signifikant. Die Ergebnisse untermauern die vorteilhafte Bedeutung, die ausländische Beschäftigte in allen Kreisen Deutschlands für die Altersstruktur des Arbeitsangebots haben. Diese Stütze ist allerdings in denjenigen Regionen hoch, in denen es auch anteilig schon recht viele ausländische Beschäftigte gibt. Um weitere Potenziale durch ausländische Beschäftigte zu generieren, sind grundsätzlich alle Regionen weiterhin gefordert, Integration und Vielfalt zu fördern und eine attraktive Willkommenskultur zu etablieren. Insbesondere die ostdeutschen Flächenländer stehen hier vor einer besonderen Herausforderung, denn dort ist einerseits die demografische Alterung besonders ausgeprägt. Andererseits bleibt abzuwarten, inwiefern fremdenfeindliche Einstellungen, wie sie sich in Wahlergebnissen und in Übergriffen gegenüber Ausländern geäußert haben, den Zuzug von Personen aus dem Ausland einschränken (vgl. Buch et al. 2025)." (Textauszug, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Germany's Demographic Challenge and the Central Role of Migration: Evidence from Labour Market and Mobility Data. Commentary (2025)
Zitatform
Kosyakova, Yuliya (2025): Germany's Demographic Challenge and the Central Role of Migration. Evidence from Labour Market and Mobility Data. Commentary. Milano, o. Sz.
Abstract
"Germany’s demographic and labour market developments over the past decade reveal a structural transformation with long-term implications. Declining fertility, population ageing, and a shrinking domestic workforce have increased the importance of migration as one key component of labour supply, economic performance, and system sustainability. Using recent administrative statistics and new panel survey data, this commentary summarises the empirical evidence on Germany’s demographic pressures, the contribution of migrants to labour market dynamics, and emerging patterns in onward and return mobility. Projections indicate a substantial contraction of Germany’s labour force potential in the coming decades. Under a zero-migration scenario, the working-age population will decrease by approximately 16 million individuals by 2060, even when assuming rising employment rates among women and older workers." (Text excerpt, IAB-Doku, © 2026 Elsevier) ((en))
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Literaturhinweis
Bleiben oder gehen? Das Demografieproblem lässt sich nicht allein durch die Zuwanderung von Fachkräften lösen. Wir müssen auch deren Abwanderung verringern: Denkfabrik (2025)
Zitatform
Kosyakova, Yuliya & Enzo Weber (2025): Bleiben oder gehen? Das Demografieproblem lässt sich nicht allein durch die Zuwanderung von Fachkräften lösen. Wir müssen auch deren Abwanderung verringern. Denkfabrik. In: Wirtschaftswoche H. 3, S. 38.
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Literaturhinweis
Rising International Migration of the Highly Skilled Transforms Demographic and Geographic Patterns of Flows in High‐Income Countries: The Case of Switzerland 1966–2019 (2025)
Zitatform
Lerch, Mathias & Philippe Wanner (2025): Rising International Migration of the Highly Skilled Transforms Demographic and Geographic Patterns of Flows in High‐Income Countries: The Case of Switzerland 1966–2019. In: International Migration, Jg. 63, H. 4. DOI:10.1111/imig.70057
Abstract
"Demographic and economic consequences of international migration in high-income countries depend on the patterns of flows, which have changed profoundly since WWII. We investigate how the increase in highly skilled migrants shaped the geography of flows, the age, sex and family composition and the international mobility of immigrants in Switzerland between 1966 and 2019. The large-scale circulation of predominantly male migrants from neighboring countries in the 1960s transformed into a more permanent inflow alongside a dominance of women and families originating from all over the world in the 1980s and early 1990s. However, the turn of the new Century was marked by a renewed regionalization, ageing and masculinization of immigration, which is focusing on urban agglomeration centres and again characterized by high levels of international mobility. These changes were associated with the rise in highly skilled migration and call for a re-interpretation of the societal consequences of recent flows." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Migrationsbericht der Bundesregierung 2023 (2025)
Zitatform
(2025): Migrationsbericht der Bundesregierung 2023. (Migrationsbericht der Bundesregierung 2023), Berlin, 377 S.
Abstract
"Der Deutsche Bundestag hat die Bundesregierung am 8. Juni 2000 aufgefordert, jährlich einen Migrationsbericht vorzulegen, der unter Einbeziehung aller Zuwanderungsgruppen einen umfassenden Überblick über die jährliche Entwicklung der Zu- und Abwanderung gibt (Plenarprotokoll 14/108 vom 8. Juni 2000/ Drucksache 14/1550 vom 7. September 1999). Bislang wurden 20 Migrationsberichte (im Auftrag) der Bundesregierung veröffentlicht, zuletzt im Januar 2024 für das Berichtsjahr 2022. Der Migrationsbericht der Bundesregierung verfolgt das Ziel, durch die zusammenfassende Bereitstellung möglichst aktueller, umfassender und ausreichend detaillierter statistischer Daten über Migration von und nach Deutschland aus verschiedenen Quellen Grundlagen für die Entscheidungsfindung von Politik und Verwaltung im Bereich der Migrationspolitik zu liefern. Zudem soll die Öffentlichkeit über die Entwicklung des Migrationsgeschehens mit Blick auf Deutschland informiert werden. Außenpolitische Aspekte stehen nicht im Fokus des Berichts. Im Einzelnen beinhaltet der Bericht einen Überblick über das gesamte Wanderungsgeschehen in Deutschland (Kapitel 1) inklusive der EU-Binnenmigration (Kapitel 2) und eine detaillierte Darstellung der verschiedenen Migrationsarten (Kapitel 3). Weiterhin geht der Bericht auf die Abwanderung von deutschen und ausländischen Staatsangehörigen (Kapitel 4) und das Migrationsgeschehen im europäischen Vergleich ein (Kapitel 5). Er behandelt den Bereich der irregulären Migration (Kapitel 6) und informiert über die Struktur und Demografie der Bevölkerung mit Migrationshintergrund bzw. der ausländischen Bevölkerung in Deutschland (Kapitel 7 und 8). Dabei wird in den jeweiligen Kapiteln auch auf die zugrundeliegenden Statistiken und die Grenzen ihrer Aussagefähigkeit eingegangen. Zudem werden die Rechtsgrundlagen der einzelnen Migrationsformen und (geplante) Rechtsänderungen dargestellt. Der Migrationsbericht 2023 wurde im Referat FIII (Migration und Integration: Dauerbeobachtung und Berichtsreihen) des Forschungszentrums Migration, Integration und Asyl des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge von Özlem Konar, Irene Schöfberger, Johannes Weber und Susanne Worbs erstellt. Über die Website https://www. bamf.de/DE/Themen/Forschung/forschung-node.html sind die Daten des Migrationsberichtes auch in digitaler Aufbereitung verfügbar. Alle Daten des Migrationsberichtes unterliegen einer regelmäßigen Kontrolle. Durch Berichtigungen, neue statistische Kategorisierungen oder die Einbeziehung anderer Datenquellen können sich in der Fortschreibung von Daten Abweichungen zu früheren Migrationsberichten ergeben." (Textauszug, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Rückkehrmigration am Beispiel Italiens: Steueranreize zeigen Wirkung (2024)
Zitatform
Bassetto, Jacopo & Giuseppe Ippedico (2024): Rückkehrmigration am Beispiel Italiens: Steueranreize zeigen Wirkung. In: IAB-Forum H. 10.04.2024. DOI:10.48720/IAB.FOO.20240410.02
Abstract
"Seit vielen Jahren versucht Deutschland aufgrund des zunehmenden Fachkräftemangels hochqualifizierte Zuwandernde anzuziehen. Deutschland konkurriert hierbei nicht nur mit anderen Zielländern mit vergleichbarem Fachkräftemangel, sondern auch mit den Auswanderungsländern selbst. Einige Staaten, die vom Wegzug einheimischer Fachkräfte betroffen sind, versuchen diese zur Rückkehr ins Heimatland zu bewegen. Sie locken unter anderem mit hohen Steuerermäßigungen für Rückkehrende, wie sie beispielsweise Italien im Jahr 2010 eingeführt hat – mit nicht unerheblichem Erfolg." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Beteiligte aus dem IAB
Bassetto, Jacopo; -
Literaturhinweis
Internationalisierung der Pflege – Pflegekräfte mit ausländischer Staatsangehörigkeit und ihr Beitrag zur Fachkräftesicherung (2024)
Zitatform
Carstensen, Jeanette, Holger Seibert & Doris Wiethölter (2024): Internationalisierung der Pflege – Pflegekräfte mit ausländischer Staatsangehörigkeit und ihr Beitrag zur Fachkräftesicherung. (IAB-Forschungsbericht 22/2024), Nürnberg, 38 S. DOI:10.48720/IAB.FB.2422
Abstract
"Der Gesundheits- und Pflegesektor ist einer der Beschäftigungsbereiche, der in den vergangenen Jahren besonders stark gewachsen ist. Insbesondere angesichts des akuten Arbeitskräftebedarfs in den Pflegeberufen ist es von besonderer Bedeutung, dass ausländische Beschäftigte bereits seit mehreren Jahren erheblich zur Deckung des Personalbedarfs in den Pflegeberufen beitragen. Unsere Studie gibt einen Überblick über die Entwicklung der ausländischen Beschäftigten in den Pflegeberufen – differenziert nach Staatsangehörigkeit (EU- und Drittstaaten) und Anforderungsniveau der Tätigkeit. Mit der Weiterentwicklung des Fachkräfteeinwanderungsgesetzes (2023) traten in Deutschland ab November 2023 rechtliche Änderungen bei der Erwerbsmigration von Personen aus Drittländern in Kraft. In Deutschland ist für Pflegekräfte wie für andere reglementierte Berufe aber weiterhin ein förmliches Anerkennungserfahren zur Prüfung der Gleichwertigkeit der ausländischen Berufsqualifikation notwendig (Bushanska et al. 2023: 19). In der Pflege arbeiten mittlerweile vermehrt Personen aus Ländern außerhalb der EU, viele Pflegebeschäftigte besitzen dabei Staatsangehörigkeiten aus den Pflegeanwerbeländern (u. a. Bosnien-Herzegowina, Philippinen, Vietnam) und europäischen Staaten außerhalb der EU (Türkei, Serbien, Albanien). In der Krankenpflege ist der Anteil der Fachkräfte vor allem bei Beschäftigten aus den westeuropäischen EU-Ländern (EU-14-Länder 1) hoch. Unter den Altenpflegekräften sind vor allem Personen aus den Pflegeanwerbeländern und der Türkei relativ häufig als Fachkräfte beschäftigt. Der Arbeitsmarkt in der Pflegebranche ist nach wie vor eine Frauen- und Teilzeitdomäne. 82 Prozent der Beschäftigten sind weiblich und gut die Hälfte der Pflegekräfte arbeitet in Teilzeit (Teilzeitquote der Beschäftigten insgesamt: 30 %). Die Löhne der Beschäftigten in der Altenpflege liegen immer noch deutlich unter denen der Krankenpflegekräfte. Dabei erzielen Pflegekräfte aus den EU-14-Ländern im Vergleich die höchsten Entgelte. Diese sind vergleichsweise häufig als Fachkräfte in Krankenhäusern tätig – hier ist die Vergütung im Allgemeinen höher als im Bereich der stationären und ambulanten Altenpflege. Die Auswirkungen des demografischen Wandels zeigen sich auch in der Zunahme der älteren Beschäftigten in der Pflege. Wie sich mit Blick auf die Altersstruktur und Staatsangehörigkeit der Pflegenden zeigen lässt, wirken ausländische Pflegekräfte der ungünstigen demografischen Entwicklung bei den deutschen Pflegekräften maßgeblich entgegen. Die Zahl der älteren Beschäftigten auf Helfer*innen- und Fachkräfteniveau mit deutscher Staatsangehörigkeit hat in den letzten zehn Jahren stark zugenommen. Gleichzeitig erhöhte sich der Anteil der jungen Beschäftigten an allen beschäftigen Ausländer*innen deutlich. Ausländische Spezialist*innen sind in der Pflege eher selten vertreten. Aber aufgrund der hohen prozentualen Zunahme älterer deutscher Beschäftigter dürfte sich in den kommenden Jahren die Fachkräfteknappheit in dieser Gruppe nochmals verschärfen. Zugleich variiert die regionale Bedeutung von ausländischen Beschäftigten in den Kranken- und Altenpflegeberufen. In Ostdeutschland sind ausländische Pflegekräfte, abgesehen von Berlin und den berlinnahen Kreisen, fast überall unterrepräsentiert. In den westlichen Kreisen ist die Verteilung insgesamt gleichmäßiger. Vor allem in Metropol- und städtischen Regionen (z. B. München, Frankfurt/Main, Stuttgart, Nürnberg) sind anteilig die meisten ausländischen Kranken- und Altenpflegekräfte tätig." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Weiterführende Informationen
Interview im IAB-Forum -
Literaturhinweis
Entwicklung der Zuwanderung: Welche Bedeutung Personen aus dem Ausland für die Fachkräftesicherung haben (2024)
Geis-Thöne, Wido;Zitatform
Geis-Thöne, Wido (2024): Entwicklung der Zuwanderung. Welche Bedeutung Personen aus dem Ausland für die Fachkräftesicherung haben. In: Informationen zur Raumentwicklung, Jg. 51, H. 2, S. 12-21.
Abstract
"In den letzten Jahrzehnten ist Deutschland immer mehr zum Einwanderungsland geworden. Damit wurde auch die Fachkräftebasis im Land nachhaltig gestärkt. Allerdings haben sich nicht alle zugewanderten Personen gleich gut in den deutschen Arbeitsmarkt integriert. So ist vor dem Hintergrund des demografischen Wandels eine selektive Migrationspolitik notwendig." (Textauszug, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Annual Report on Intra-EU Labour Mobility 2023 (2024)
Hassan, Emmanuel; Cinova, Daniela; Geraci, Matthew; Siöland, Linus; Akbaba, Berkay; Gasperini, Michela;Zitatform
Hassan, Emmanuel, Linus Siöland, Berkay Akbaba, Daniela Cinova, Michela Gasperini & Matthew Geraci (2024): Annual Report on Intra-EU Labour Mobility 2023. (... annual report on intra-EU labor mobility / European Commission), Luxembourg, 158 S. DOI:10.2767/388182
Abstract
"This annual report presents the latest findings on intra-EU labour mobility, offering updated insights into the trends observed in EU and EFTA countries using data from 2021 and 2022. The analysis encompasses the mobility of all working-age EU citizens (aged 20-64). In Chapter 2, the report delves into the movement and characteristics of the mobile population in the EU and EFTA. Chapter 3 expands on the labor market participation and integration of EU movers. Lastly, in Chapter 4 the intra-EU mobility of seniors and retired movers is analysed, also exploring the relationship between intra-EU mobility and exports of pensions." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Zuwanderung und Arbeitsmarkt: Eine Analyse für Deutschland und die Bundesländer (2024)
Zitatform
Kubis, Alexander & Lutz Schneider (2024): Zuwanderung und Arbeitsmarkt. Eine Analyse für Deutschland und die Bundesländer. Gütersloh, 86 S. DOI:10.11586/2024166
Abstract
"Die vorliegende Studie widmet sich einer langfristigen Projektion des Angebots an Arbeitskräften in Deutschland und seinen Bundesländern bis in das Jahr 2060. Sie untersucht dabei insbesondere, wie unterschiedliche Zuwanderungsszenarien dieses Angebot an Arbeitskräften, verstanden als Erwerbspersonenpotenzial, beeinflussen und inwiefern und in welchem Umfang Zuwanderung erforderlich ist, um das Erwerbspersonenpotenzial zu stabilisieren bzw. die erwartete Nachfrage nach Arbeitskräften zu decken. (...) Die Studie baut auf die Arbeit "Zuwanderung und Digitalisierung: Wie viel Migration aus Drittstaaten benötigt der deutsche Arbeitsmarkt künftig?" aus dem Jahr 2019 auf (Fuchs, Kubis und Schneider 2019). Im vorliegenden Beitrag werden diese Studie und ihre Methodik aktualisiert und zusätzlich auf Ebene der Bundesländer regionalisiert. Auf die damals noch im Fokus stehende Differenzierung von EU- und Drittstaaten-Zuwanderung wird verzichtet (...). Um das künftige Erwerbspersonenpotenzial, also die Summe aus Erwerbstätigen, Erwerbslosen und der Stillen Reserve, zu schätzen und den Migrationseinfluss zu bestimmen, wird in dieser Studie in zwei Schritten vorgegangen: Zunächst wird die demografische Entwicklung anhand eines Bevölkerungsmodells projiziert, das für verschiedene Zuwanderungsszenarien durchgerechnet wird. Im zweiten Schritt wird das Erwerbsverhalten der Bevölkerung modelliert, um das zukünftige Erwerbspersonenpotenzial zu bestimmen." (Textauszug, IAB-Doku)
Beteiligte aus dem IAB
Kubis, Alexander; -
Literaturhinweis
Zum Entwurf eines Gesetzes zur Weiterentwicklung der Fachkräfteeinwanderung: Stellungnahme des IAB im Rahmen der Verbändebeteiligung des BMI und BMAS vom 8.3.2023 (2023)
Adunts, Davit ; Kosyakova, Yuliya ; Hauptmann, Andreas ; Konle-Seidl, Regina ; Jaschke, Philipp ; Fendel, Tanja ; Vallizadeh, Ehsan ; Keita, Sekou ; Brücker, Herbert ;Zitatform
Adunts, Davit, Herbert Brücker, Tanja Fendel, Andreas Hauptmann, Philipp Jaschke, Sekou Keita, Regina Konle-Seidl, Yuliya Kosyakova & Ehsan Vallizadeh (2023): Zum Entwurf eines Gesetzes zur Weiterentwicklung der Fachkräfteeinwanderung. Stellungnahme des IAB im Rahmen der Verbändebeteiligung des BMI und BMAS vom 8.3.2023. (IAB-Stellungnahme 02/2023), Nürnberg, 36 S. DOI:10.48720/IAB.SN.2302
Abstract
"Das Bundesministerium des Inneren und für Heimat und das Bundesministerium für Arbeit und Soziales haben einen Referentenentwurf für ein Gesetz zur Weiterentwicklung der Fachkräfteeinwanderung vorgelegt, zu dem das IAB hier Stellung nimmt. Nach Einschätzung des IAB sind vor dem Hintergrund des demografischen Wandels, des Rückgangs der Wanderungen aus der EU und zunehmenden Engpässen auf den Arbeitsmärkten rund 300.000 bis 350.000 Zuzüge zu Erwerbszwecken aus Drittstaaten volkswirtschaftlich sinnvoll. Das bisherige Einwanderungsrecht wird diesen Anforderungen nicht gerecht. Der Gesetzentwurf enthält eine Reihe von sinnvollen aber kleineren Maßnahmen, darunter die Senkung der Gehaltsschwellen für die Blaue Karte EU und die Erweiterung der Qualifikationsdefinition des Zielberufs. Allerdings werden diese Maßnahmen die Einwanderung von qualifizierten Arbeitskräften nur sehr begrenzt erweitern, weil an der wesentlichen Hürde, der Gleichwertigkeitsprüfung beruflicher Abschlüsse zu einem deutschen Referenzberuf, festgehalten wird. Auch die Erweiterung der Möglichkeiten der Einreise zur Arbeitsuche durch ein Punktesystem wird voraussichtlich nur begrenzte quantitative Wirkungen entfalten. Größere Effekte sind von dem parallel vorgelegten Entwurf einer Verordnung zur Weiterentwicklung der Fachkräfteeinwanderung zu erwarten, die unter anderem den Ersatz der Gleichwertigkeitsprüfung durch Gehaltsschwellen und die Entfristung und Ausdehnung der Westbalkanregelung vorsieht. Auf diesen Entwurf geht das IAB in einer gesonderten Stellungnahme ein." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Beteiligte aus dem IAB
Adunts, Davit ; Kosyakova, Yuliya ; Hauptmann, Andreas ; Konle-Seidl, Regina ; Jaschke, Philipp ; Fendel, Tanja ; Keita, Sekou ; Brücker, Herbert ; -
Literaturhinweis
Zum Entwurf einer Verordnung zur Weiterentwicklung der Fachkräfteeinwanderung: Stellungnahme des IAB im Rahmen der Verbändebeteiligung des BMAS und BMI vom 8.3.2023 (2023)
Adunts, Davit ; Konle-Seidl, Regina ; Keita, Sekou ; Vallizadeh, Ehsan ; Brücker, Herbert ; Jaschke, Philipp ; Kosyakova, Yuliya ; Fendel, Tanja ; Hauptmann, Andreas ;Zitatform
Adunts, Davit, Herbert Brücker, Tanja Fendel, Andreas Hauptmann, Philipp Jaschke, Sekou Keita, Regina Konle-Seidl, Yuliya Kosyakova & Ehsan Vallizadeh (2023): Zum Entwurf einer Verordnung zur Weiterentwicklung der Fachkräfteeinwanderung. Stellungnahme des IAB im Rahmen der Verbändebeteiligung des BMAS und BMI vom 8.3.2023. (IAB-Stellungnahme 03/2023), Nürnberg, 21 S. DOI:10.48720/IAB.SN.2303
Abstract
"Der vorliegende Verordnungsentwurf des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales und des Bundesministeriums des Inneren und für Heimat begleitet den Gesetzentwurf zur Weiterentwicklung der Fachkräfteeinwanderung, zu dem das IAB hier Stellung nimmt. Der Verordnungsentwurf enthält viele Einzelmaßnahmen, die unter anderem die Einwanderung von Pflegehilfskräften erleichtern und die Möglichkeiten kurzfristiger kontingentierter Beschäftigung erweitern. Diese Maßnahmen sind sinnvoll, werden aber keine größeren quantitativen Wirkungen entfalten. Relevanter ist die neu geschaffene Möglichkeit der Einwanderung von Personen, die über Berufserfahrung sowie Berufs-und Hochschulabschlüsse verfügen, die im Land des Erwerbs staatlich anerkannt sind, die auch ohne Gleichwertigkeitsprüfung der Abschlüsse einreisen können, sofern das Gehalt 45 Prozent der Betragsbemessungsgrenze der allgemeinen Rentenversicherung erreicht. Die Höhe der Gehaltsschwelle schließt allerdings Fachkräfte zu Beginn ihrer Erwerbsbiografie weitgehend aus. Allerdings kann bei tarifgebundenen Unternehmen davon abgewichen werden. Sinnvoller wäre gewesen, alle Unternehmen einzubeziehen, sofern der Arbeitsvertrag in Hinblick auf Entlohnung und Arbeitsbedingungen den jeweils geltenden Flächentarifverträgen entspricht. Ferner sieht der Verordnungsentwurf die Entfristung der sogenannten Westbalkanregelung und die Ausweitung des Kontingents auf 50.000 Personen vor. Dies ist vor dem Hintergrund der vorliegenden empirischen Erkenntnisse zu den Wirkungen der Westbalkanregelung volkswirtschaftlich sinnvoll." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Beteiligte aus dem IAB
Adunts, Davit ; Konle-Seidl, Regina ; Keita, Sekou ; Brücker, Herbert ; Jaschke, Philipp ; Kosyakova, Yuliya ; Fendel, Tanja ; Hauptmann, Andreas ; -
Literaturhinweis
How Much Does Migration Affect Labor Supply in Europe? Methodological Insights and Contemporary Evidence from the European Union and Selected European Countries (2023)
Zitatform
Bagavos, Christos (2023): How Much Does Migration Affect Labor Supply in Europe? Methodological Insights and Contemporary Evidence from the European Union and Selected European Countries. In: International migration review, Jg. 57, H. 3, S. 1132-1152. DOI:10.1177/01979183221115148
Abstract
"In Europe, the slowdown in working-age population growth and population aging pose challenges, particularly vis-à-vis the current and future volume of labor supply. Throughout the 2010s, these demographic transformations took place against a backdrop of increasing migration flows and stocks. This IMR Research Note aims to enrich the discussion of the aforementioned issues and to provide methodological and empirical evidence on the role of migration stocks in shaping changes over time in two main aspects of the European labor supply: the size of the labor force and aggregate labor force participation rates from 2006 to 2018. Based on annual LFS data, we use a mixed standardization and decomposition method to determine to what extent trends in the European labor supply are driven over time by changes in population or in labor force participation rates within specific groups selected on the basis of age, gender, birth country (native- versus foreign-born), and origin country (European Union versus non-European Union). Our Research Note points out that, despite the upward trend in the labor force participation rates of native-born women and of native-born persons aged 55 years and over, the increase in labor supply in the European Union and in the 10 European countries under study in this article between 2006 and 2018 was driven by foreign-born persons. These developments suggest that, in a context of political desire for less migration, international migration has become a structural feature of European labor markets." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Zuwanderungsmonitor Juni (2023)
Zitatform
Brücker, Herbert, Andreas Hauptmann, Sekou Keita & Ehsan Vallizadeh (2023): Zuwanderungsmonitor Juni. (Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung. Aktuelle Daten und Indikatoren), Nürnberg, 5 S. DOI:10.48720/IAB.ZM.2306
Abstract
"In aller Kürze: - Die ausländische Bevölkerung in Deutschland ist nach Angaben des Ausländerzentralregisters im Mai 2023 gegenüber dem Vormonat um rund 34.000 Personen gestiegen. - Die Beschäftigungsquote der ausländischen Bevölkerung betrug im April 2023 53,4 Prozent und ist damit im Vergleich zum Vorjahresmonat um 0,4 Prozentpunkte gestiegen. - Die absolute Zahl der Arbeitslosen mit einer ausländischen Staatsangehörigkeit ist im Juni 2023 gegenüber dem Vorjahresmonat um 143.000 Personen gestiegen. Dies entspricht einem Anstieg von 17,7 Prozent. - Die Arbeitslosenquote der ausländischen Bevölkerung lag im April 2023 bei 14,8 Prozent und ist im Vergleich zum Vorjahresmonat um 2,6 Prozentpunkte gestiegen. - Die SGB-II-Hilfequote der ausländischen Bevölkerung lag im März 2023 bei 21,3 Prozent und ist gegenüber dem Vorjahresmonat um 3,8 Prozentpunkte gestiegen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Weiterführende Informationen
Sämtliche Ausgaben des Zuwanderungsmonitors im Grafik- und Datenportal des IAB -
Literaturhinweis
Zuwanderungsmonitor Mai (2023)
Zitatform
Brücker, Herbert, Andreas Hauptmann, Sekou Keita & Ehsan Vallizadeh (2023): Zuwanderungsmonitor Mai. (Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung. Aktuelle Daten und Indikatoren), Nürnberg, 5 S. DOI:10.48720/IAB.ZM.2305
Abstract
"In aller Kürze: Die ausländische Bevölkerung in Deutschland ist nach Angaben des Ausländerzentralregisters im April 2023 gegenüber dem Vormonat um rund 39.000 Personen gestiegen. - Die Beschäftigungsquote der ausländischen Bevölkerung betrug im März 2023 53,1 Prozent und ist damit im Vergleich zum Vorjahresmonat um 0,4 Prozentpunkte gesunken. - Die absolute Zahl der Arbeitslosen mit einer ausländischen Staatsangehörigkeit ist im Mai 2023 gegenüber dem Vorjahresmonat um 248.000 Personen gestiegen. Dies entspricht einem Anstieg von 35,6 Prozent. - Die Arbeitslosenquote der ausländischen Bevölkerung lag im März 2023 bei 14,8 Prozent und ist im Vergleich zum Vorjahresmonat um 2,3 Prozentpunkte gestiegen. - Die SGB-II-Hilfequote der ausländischen Bevölkerung lag im Februar 2023 bei 21,2 Prozent und ist gegenüber dem Vorjahresmonat um 3,3 Prozentpunkte gestiegen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Weiterführende Informationen
Sämtliche Ausgaben des Zuwanderungsmonitors im Grafik- und Datenportal des IAB -
Literaturhinweis
Die fiskalischen Chancen und Risiken der Migration im Kontext des demografischen Wandels: Forschungsbericht (2023)
Raffelhüschen, Bernd; Seuffert, Stefan; Wimmesberger, Florian;Zitatform
Raffelhüschen, Bernd, Stefan Seuffert & Florian Wimmesberger (2023): Die fiskalischen Chancen und Risiken der Migration im Kontext des demografischen Wandels. Forschungsbericht. Berlin, 51 S.
Abstract
"Der deutsche Sozialstaat steht durch den demographischen Wandel vor enormen Herausforderungen. In den vergangenen Jahrzehnten war von der fiskalischen Belastung des demografischen Wandels viel zu hören, aber noch vergleichsweise wenig zu sehen. Mittlerweile zeigt sich zusätzlich zu einer stärkeren Belastung der sozialen Sicherungssysteme auch eine Verknappung des Arbeits- und Fachkräfteangebots. Neben der Diskussion darüber, wie inländische Potenziale für den Arbeitsmarkt gehoben werden können, wird auch diskutiert, inwiefern Migration dazu beitragen kann, die negativen Wirkungen des demographischen Wandels für den Sozialstaat abzumildern oder sogar zu überwinden. Insbesondere gesteuerte Arbeitsmigration könnte sich hierfür eignen. Die vorliegende Arbeit untersucht dies anhand der Methode der Generationenbilanzierung. Die Studie errechnet in verschiedenen Zukunftsszenarien den fiskalischen Effekt auf den Sozialstaat von künftiger gesteuerter, qualifizierter Erwerbsmigration. Jedes der errechneten Szenarien enthält dabei immer auch einen relevanten Anteil ungesteuerter Migration. Die Ergebnisse zeigen klar, dass gesteuerte, qualifizierte Zuwanderung nach Deutschland für sich genommen einen positiven fiskalischen Effekt auf den Sozialstaat hat. Allerdings wird auch deutlich, dass dieser positive Effekt – bei Berücksichtigung einer realisierbaren Größenordnung von Zuwanderung – nicht groß genug ist, um die fehlende Nachhaltigkeit des deutschen Sozialstaats zu überwinden. Es ist auch ebendiese fehlende fiskalische Nachhaltigkeit, die die rechnerischen Ergebnisse der Zukunftsszenarien maßgeblich beeinflusst. So schreiben die Autoren: „Sollte die zukünftige Sozialpolitik wieder in tragfähige Dimensionen gelenkt worden sein, stellt sich die Frage nach der fiskalischen Dividende der Migration allerdings von Neuem und könnte dann auch zu anderen Schlussfolgerungen führen.“" (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Gesteuerte Erwerbsmigration nach Deutschland (2022)
Adunts, David ; Fendel, Tanja ; Konle-Seidl, Regina ; Keita, Sekou ; Brücker, Herbert ; Hauptmann, Andreas ;Zitatform
Adunts, David, Herbert Brücker, Tanja Fendel, Andreas Hauptmann, Sekou Keita & Regina Konle-Seidl (2022): Gesteuerte Erwerbsmigration nach Deutschland. (IAB-Forschungsbericht 23/2022), Nürnberg, 88 S. DOI:10.48720/IAB.FB.2223
Abstract
"Prognosen zufolge würde das Erwerbspersonenpotenzial ohne Wanderungen bis 2060 um rund ein Drittel sinken. Zu seiner Stabilisierung ist der deutsche Arbeitsmarkt in den kommenden Jahren vor allem auf die Einwanderung aus Drittstaaten angewiesen. Mit 10 Prozent aller Zuzüge spielt die Einwanderung aus Drittstaaten in Deutschland im Gegensatz zu Einwanderungsländern wie Kanada, Australien und Neuseeland jedoch nur eine untergeordnete Rolle im Wanderungsgeschehen. Für eine Erhöhung des Zuzugs von Fachkräften ist eine Bewertung der Mindestkriterien, an denen sich das im deutschen Recht verankerte System der Steuerung der Erwerbsmigration orientiert, erforderlich. Da diese Kriterien alle gleichzeitig erfüllt werden müssen, können sie restriktiv wirken. Eine Einreise ist bei Existenz einer Jobzusage oder eines Berufs-/Hochschulabschlusses, der zu einer deutschen Qualifikation als gleichwertig anerkannt wurde, möglich. Zudem wurden zuletzt neue Möglichkeiten für die Einreise zur Arbeits- oder Ausbildungsplatzsuche bei Nachweis von Sprachkenntnissen geschaffen. Die größte Hürde für den Zuzug ausländischer Fachkräfte ist vor dem Hintergrund des spezifischen deutschen Bildungs- und Ausbildungssystems mit hoher Wahrscheinlichkeit die Anerkennung der Gleichwertigkeit beruflicher Abschlüsse. Aufgrund durchaus hoher Erträge im Arbeitsmarkt sollte sie zwar gefördert werden, eine Steigerung der Erwerbsmigration kann jedoch sehr wahrscheinlich nur durch maßgebliche Vereinfachungen dieses Prozesses erzielt werden. Möglich wäre beispielsweise, die Anerkennung von Abschlüssen nur im Fall von reglementierten Berufen zu verlangen, um den mit der Berufsausübung verbundenen Risiken Rechnung zu tragen. Die Arbeitsplatzzusage ist als Zuzugsvoraussetzung grundsätzlich sinnvoll, weil die Beschäftigungsrisiken dann mittel- bis langfristig deutlich geringer ausfallen, und sich die Nachfrage nach ausländischen Arbeitskräften am konjunkturellen Bedarf orientieren kann. Deutsche Sprachkenntnisse begünstigen zwar die Arbeitsmarktintegration. Durch den Ausbau der Möglichkeiten des Spracherwerbs im Ausland wie auch nach der Migration - hier vor allem durch berufsbegleitende Angebote - kann das Migrationspotenzial erhöht und die Arbeitsmarktintegration erleichtert werden. Da Deutsch jedoch keine Weltsprache ist, ist es nicht realistisch, deutsche Sprachkenntnisse zum verpflichtenden Zuzugskriterium zu machen und zugleich die Erwerbsmigration zu steigern. Die Bundesregierung hat zuletzt in 2020 verschiedene gesetzliche Änderungen zur Vereinfachung des Fachkräftezuzugs eingeführt und inzwischen weitere Reformvorschläge diskutiert. Die Maßnahmen erscheinen sinnvoll, es ist aber offen, wie groß die quantitativen Wirkungen sein werden. Dafür sind einerseits grundlegende Reformen des Anerkennungsprozesses erforderlich. Andererseits sollte geprüft werden, ob Zuzugswege, die keine Qualifikationsanforderungen stellen, unter restriktiven aufenthaltsrechtlichen Bedingungen geöffnet werden können. Ein Vergleich zeigt, dass Personen, die wie bei der Westbalkanregelung einen Aufenthaltstitel zu Erwerbszwecken erhalten haben, der keine Qualifikationsauflagen vorschreibt, aber eine verbindliche Arbeitsplatzzusage verlangt und den Aufenthaltstitel an die Beschäftigung koppelt, eine hohe Beschäftigungsstabilität sowie geringe Arbeitslosigkeits- und Leistungsbezugsrisiken aufweisen. Bei Zuzugswegen, die Qualifikationsauflagen vorsehen, steigen wie erwartet die Qualifikation, das Anforderungsniveau der ausgeübten Tätigkeiten und die Verdienste. Der Schwerpunkt sollte daher auf dem Zuzug von qualifizierten Arbeitskräften liegen. Der zudem hohe Bedarf an ungelernten Arbeitskräften sollte jedoch nicht allein über die ungesteuerte Migration bedient werden. Schließlich sollte neben dem Zuzug von Fachkräften auch deren Integration in Arbeitsmarkt und andere gesellschaftliche Bereiche eine hohe Aufmerksamkeit zukommen. Da sich die Bedingungen für Migration und Arbeitsmarktintegration kontinuierlich verändern, sollten umgesetzte und vorgeschlagene Regelungen fortlaufend auf ihre Wirksamkeit überprüft werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Beteiligte aus dem IAB
Adunts, David ; Fendel, Tanja ; Konle-Seidl, Regina ; Keita, Sekou ; Brücker, Herbert ; Hauptmann, Andreas ; -
Literaturhinweis
Zuwanderungsmonitor Januar (2022)
Zitatform
Brücker, Herbert, Andreas Hauptmann, Sekou Keita & Ehsan Vallizadeh (2022): Zuwanderungsmonitor Januar. (Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung. Aktuelle Daten und Indikatoren), Nürnberg, 5 S. DOI:10.48720/IAB.ZM.2201
Abstract
"In aller Kürze: Die ausländische Bevölkerung in Deutschland ist nach Angaben des Ausländerzentralregisters im Dezember 2021 gegenüber dem Vormonat um rund 26.000 Personen gewachsen. Die absolute Zahl der Arbeitslosen mit einer ausländischen Staatsangehörigkeit ist im Januar 2022 gegenüber dem Vorjahresmonat um rund 115.000 Personen gesunken. Dies entspricht einem Rückgang von 13,4 Prozent. Die Arbeitslosenquote der ausländischen Bevölkerung lag im November 2021 bei 12,4 Prozent und ist im Vergleich zum Vorjahresmonat um 2,3 Prozentpunkte gesunken. Die Beschäftigungsquote der ausländischen Bevölkerung betrug im November 2021 54,6 Prozent und ist im Vergleich zum Vorjahresmonat um 1,8 Prozentpunkte gestiegen. Die SGB-II-Hilfequote der ausländischen Bevölkerung lag im Oktober 2021 bei 18,3 Prozent und ist gegenüber dem Vorjahresmonat um 1,3 Prozentpunkte gesunken." (IAB)
Weiterführende Informationen
Sämtliche Ausgaben des Zuwanderungsmonitors im Grafik- und Datenportal des IAB -
Literaturhinweis
Zuwanderungsmonitor April (2022)
Zitatform
Brücker, Herbert, Andreas Hauptmann, Sekou Keita & Ehsan Vallizadeh (2022): Zuwanderungsmonitor April. (Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung. Aktuelle Daten und Indikatoren), Nürnberg, 6 S. DOI:10.48720/IAB.ZM.2204
Abstract
"In aller Kürze: - Die ausländische Bevölkerung in Deutschland ist nach Angaben des Ausländerzentralregisters im März 2022 gegenüber dem Vormonat um rund 430.000 Personen gewachsen. Dies geht vor allem auf den starken Zuwachs von Personen mit ukrainischer Staatsangehörigkeit zurück. - Die Beschäftigungsquote der ausländischen Bevölkerung betrug im Februar 2022 54,2 Prozent und ist im Vergleich zum Vorjahresmonat um 2,7 Prozentpunkte gestiegen. - Die absolute Zahl der Arbeitslosen mit einer ausländischen Staatsangehörigkeit ist im April 2022 gegenüber dem Vorjahresmonat um rund 139.000 Personen gesunken. Dies entspricht einem Rückgang von 16,4 Prozent. - Die Arbeitslosenquote der ausländischen Bevölkerung lag im Februar 2022 bei 12,9 Prozent und ist im Vergleich zum Vorjahresmonat um 3,0 Prozentpunkte gesunken. - Die SGB-II-Hilfequote der ausländischen Bevölkerung lag im Januar 2022 bei 17,8 Prozent und ist gegenüber dem Vorjahresmonat um 1,7 Prozentpunkte gesunken." (Textauszug, IAB-Doku)
Weiterführende Informationen
Sämtliche Ausgaben des Zuwanderungsmonitors im Grafik- und Datenportal des IAB -
Literaturhinweis
Geduldete Menschen in Ausbildung: Betroffene und Betriebe haben bislang wenig Rechtssicherheit (2022)
Schreyer, Franziska; Getu Lakew, Solomon; Bauer, Angela;Zitatform
Schreyer, Franziska, Angela Bauer & Solomon Getu Lakew (2022): Geduldete Menschen in Ausbildung: Betroffene und Betriebe haben bislang wenig Rechtssicherheit. In: IAB-Forum H. 09.03.2022 Nürnberg, 2022-03-02. DOI:10.48720/IAB.FOO.20220309.01
Abstract
"Auszubildende, die in Deutschland nur geduldet sind, müssen zunächst ihre Ausbildung erfolgreich durchlaufen, wenn sie das Risiko einer Abschiebung reduzieren und sich langfristig ein Leben in Deutschland aufbauen möchten. Die neue Bundesregierung plant, ihnen bereits während der Ausbildung statt einer Duldung eine Aufenthaltserlaubnis zu gewähren. Zusammen mit weiteren Maßnahmen würde dies für Auszubildende wie Betriebe mehr Rechtssicherheit und bessere Perspektiven schaffen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Beteiligte aus dem IAB
Schreyer, Franziska; -
Literaturhinweis
Menschen mit Duldung als Potenziale für Ausbildung und Arbeitsmarkt: Was die Ampelregierung ändern will (2022)
Schreyer, Franziska;Zitatform
Schreyer, Franziska (2022): Menschen mit Duldung als Potenziale für Ausbildung und Arbeitsmarkt: Was die Ampelregierung ändern will. In: IAB-Forum H. 23.05.2022 Nürnberg. DOI:10.48720/IAB.FOO.20220523.01
Abstract
"In Deutschland lebten Mitte 2021 knapp 243.000 Menschen, die aufenthaltsrechtlich lediglich geduldet waren. Die neue Bundesregierung will ihnen den Übergang in sichere Aufenthaltstitel erleichtern – sofern es den Betroffenen gelingt, am Ausbildungs- und Arbeitsmarkt Fuß zu fassen. Die Arbeitsverwaltung ist daher mehr denn je gefordert, deren Erwerbsintegration in geeigneter Weise zu unterstützen. Dies kann auch dazu beitragen, den hohen Personalbedarf der Betriebe zu decken." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Beteiligte aus dem IAB
Schreyer, Franziska; -
Literaturhinweis
Auswirkung des Strukturwandels für die Bundesländer in der langen Frist - Qualifikations- und Berufsprojektion bis 2040 (2022)
Zika, Gerd ; Kalinowski, Michael; Bernardt, Florian; Wolter, Marc Ingo; Maier, Tobias ; Hummel, Markus; Schneemann, Christian ; Mönnig, Anke;Zitatform
Zika, Gerd, Florian Bernardt, Markus Hummel, Michael Kalinowski, Tobias Maier, Anke Mönnig, Christian Schneemann & Marc Ingo Wolter (2022): Auswirkung des Strukturwandels für die Bundesländer in der langen Frist - Qualifikations- und Berufsprojektion bis 2040. (IAB-Forschungsbericht 22/2022), Nürnberg, 28 S. DOI:10.48720/IAB.FB.2222
Abstract
"Die Bundesländer in Deutschland unterscheiden sich in ihrer Bevölkerungs- und Wirtschaftsstruktur und sie weisen deshalb auch unterschiedliche Arbeitskräfteengpässe und -überhänge auf. Aufgrund ihrer verschiedenartigen Entwicklungen werden auch künftig Unterschiede im Arbeitsmarktgeschehen der Bundesländer bestehen. Mit Hilfe des sogenannten QuBe-Modellverbundes (7. Welle der QuBe-Basisprojektion) werden langfristige immanente Megatrends wie die demografische Entwicklung, der wirtschaftliche Strukturwandel und die Digitalisierung im Modell selbst erfasst und die Auswirkungen auf Wirtschaft und Arbeitsmarkt sichtbar gemacht. Die Analyse zeigt, dass trotz der veränderten Arbeits- und Verhaltensweisen im Zuge der Covid 19-Pandemie und der aktuellen Energiekrise das künftige Arbeitsmarktgeschehen in der langen Frist zu einem großen Teil von der demografischen Entwicklung und damit von einem zunehmenden Bevölkerungsrückgang geprägt ist. Dementsprechend ist das Arbeitskräfteangebot in zehn von sechzehn Bundesländern bis zum Jahr 2040 rückläufig, besonders stark in den östlichen Bundesländern. Ausnahmen sind Baden-Württemberg, Bayern und Hessen sowie die Stadtstaaten Berlin, Bremen und Hamburg. Dies führt dazu, dass der Arbeitskräftebedarf ebenfalls fast überall abnimmt. Abgesehen von Bayern, Schleswig-Holstein und Hamburg ist in allen Bundesländern mit einer rückläufigen Erwerbslosenquote zu rechnen, so dass von Engpässen in verschiedenen Wirtschaftsbereichen und Berufen auszugehen ist. Somit dürfte die Rekrutierung von Arbeitskräften in vielen Wirtschaftsbereichen und Regionen in der längeren Frist zunehmend schwieriger werden. Dies betrifft in besonderer Weise das Gesundheitswesen oder den Bereich der IT-Dienstleistungen, zwei Branchen deren Bedarf an qualifiziertem Personal kontinuierlich wächst. Ebenfalls schwieriger wird die Rekrutierung in produzierenden/technischen Berufen, in welchen eine hohe Zahl an Personen mit einer beruflichen Qualifizierung in den Ruhestand gehen. Umso wichtiger ist es, dass die deutsche Wirtschaft nach dem Einbruch, der durch die steigenden Energiekosten als Folge des Angriffs auf die Ukraine verursacht wurde, wieder auf ihren ursprünglichen Wachstumspfad zurückkehrt. Nur dann kann einer Verfestigung von Arbeitslosigkeit und einem verstärkten Rückzug aus dem Arbeitsmarkt effektiv entgegengewirkt werden (Hutter/Weber 2020; Fuchs/Weber/Weber 2020). Verschärfen doch Personen, die sich dauerhaft vom Arbeitsmarkt zurückziehen, die Rekrutierungssituation aus Sicht der Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber. Der durch die Pandemie und die Energiekrise wohl eher noch beschleunigte Strukturwandel, stellt schon jetzt gerade die Bundesländer, in denen das Verarbeitende Gewerbe stark ist, vor große Herausforderungen. Digitalisierung und Dekarbonisierung erfordern eine permanente Modernisierung und Innovationsfähigkeit der deutschen Wirtschaft. Will man deren Wettbewerbsfähigkeit nicht aufs Spiel setzen, sind gut qualifizierte Arbeitskräfte unverzichtbar. Dies setzt nicht zuletzt die Bereitschaft zu lebenslangem Lernen voraus. Zugleich muss der Standort Deutschlands für qualifizierte Migrantinnen und Migranten, die am Arbeitsmarkt dringend benötigt werden, attraktiv bleiben. Detaillierte Ergebnisse können den Arbeitsmarktdossiers zu einzelnen Bundesländern entnommen werden (www.QuBe-Dossiers.de)." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
The Contribution of Migration to Regional Development (2022)
Zitatform
(2022): The Contribution of Migration to Regional Development. (OECD Regional Development studies), Paris, 135 S. DOI:10.1787/57046df4-en
Abstract
"With many regions in OECD countries facing declining working age populations, the geographical dimension of migration has become crucial for regional development. Where migrants settle within countries and how much they contribute to the local economies are important questions for policy makers. This report aims to address these questions using two novel datasets that offer internationally comparable information on migration and migrants' labour market integration across cities, towns and rural areas in OECD countries. The report also analyses different dimensions of regional development and provides new evidence on how migrants contribute to regional income, innovation, international trade and labour markets." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Can Africa Help Europe Avoid Its Looming Aging Crisis? (2021)
Kenny, Charles; Yang, George;Zitatform
Kenny, Charles & George Yang (2021): Can Africa Help Europe Avoid Its Looming Aging Crisis? (Working paper / Center for Global Development 584), Washington, DC, 26 S.
Abstract
"There will be 95 million fewer working-age people in Europe in 2050 than in 2015, under business as usual. This will cause significant fiscal stress as well as slower economic growth. Potential responses include: (a) raising labor force participation by women and older workers; (b) automation; and (c) outsourcing. But none will be sufficient. This leaves immigration: while migrants create demand for jobs as well as fill them, they can help rebalance the ratio of working to non-working populations. The paper compares business as usual estimates of inflows to 2050 with the size of the labor gap in Europe. Under plausible estimates, business as usual will fill one-third of the labor gap. This suggests a need for an urgent shift if Europe is to avoid an aging crisis. Africa is the obvious source of immigrants, to mutual benefit" (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Population Aging and Migration (2021)
Zitatform
Poutvaara, Panu (2021): Population Aging and Migration. (IZA discussion paper 14389), Bonn, 24 S.
Abstract
"International migration flows largely reflect demographic patterns and economic opportunities. Migration flows increase in expected income and other pull factors in potential destinations, and in push factors in the origin, like high unemployment, low wages, and high population growth. Migration flows decrease in the geographic and cultural distance between the potential origin and destination, and in other migration costs. To the extent that migrants are employed, immigration can alleviate challenges arising from population aging. For origin countries, the effects of migration may go either way, depending on whether increased incentives to invest in education are sufficient to compensate the loss of skilled workers. Throughout the 20th century, Northern America and Australia and New Zealand attracted highest immigration flows. Latin America was consistently a continent of emigration. Europe went through a major reversal from a continent of emigration until 1950s to a continent of immigration. In the 21st century, crucial questions for demographic and migration research are how fertility rate and emigration rate are going to develop in Africa. Even modest increases in emigration from Africa would generate major increases in immigration pressure in the rest of the world, mostly in Europe. Other major questions on the future research agenda are the effects of the climate change and rapid improvements in information technology." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Bedeutung und Modellierung von Migrationsprozessen im Rahmen von Bevölkerungs- und Arbeitsmarktprognosen (2020)
Zitatform
Fuchs, Johann, Doris Söhnlein & Patrizio Vanella (2020): Bedeutung und Modellierung von Migrationsprozessen im Rahmen von Bevölkerungs- und Arbeitsmarktprognosen. In: P. Deschermeier, J. Fuchs, I. Iwanow & C. B. Wilke (Hrsg.) (2020): Zur Relevanz von Bevölkerungsvorausberechnungen für Arbeitsmarkt-, Bildungs- und Regionalpolitik, Bielefeld, wbv S. 94-117, 2020-03-31.
Abstract
"Bevölkerungsprojektionen werden am stärksten durch die zugrunde liegenden Annahmen zur zukünftigen Migrationsentwicklung beeinflusst. Da sich diese am schwersten vorausberechnen lässt, stellt die Modellierung zukünftiger Migrationsbewegungen ein ebenso wichtiges wie anspruchsvolles Unterfangen dar. Unser Beitrag vergleicht in Form von Modellrechnungen unterschiedliche Modellansätze zur Projektion der Migration ausländischer Staatsbürger in Deutschland. Der Fokus auf die ausländische Bevölkerung wurde gewählt, weil diese deutlich größere Wanderungstendenzen als deutsche Staatsbürger aufweist. Mit einem deterministischen Simulationsmodell wird der Zusammenhang von Immigration, Emigration, Nettomigration und Emigrationsrate analysiert. Insbesondere wird die Rückkoppelung zwischen Emigration und Immigration untersucht, die eine wichtige Rolle für die Nettomigration spielt. Je höher die Immigration, desto höher ist bei gleichbleibender Emigrationsrate die absolute Emigrationszahl. Unsere Ergebnisse zeigen, wie sensitiv Bevökerungs- und Arbeitsmarktprojektionen auf Annahmen zur Migrationsentwicklung reagieren. Wenig adäquate Modellansätze können zu unrealistischen Projektionen von Bevölkerung und damit auch des Erwerbspersonenpotzenzials führen. Wir leiten daraus zwei Empfehlungen ab. Erstens sollten Bevölkerungsvorausschätzungen den Zusammenhang von Emigration und Immigration stärker berücksichtigen. Zweitens sollte die Migrationspolitik neben der Zuwanderung auch die Auswanderung stärker berücksichtigen als bisher." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Schätzung der Wanderungsströme von EU-Bürgern und EU-Bürgerinnen nach und aus Deutschland bis 2040 (2020)
Zitatform
Kubis, Alexander & Lutz Schneider (2020): Schätzung der Wanderungsströme von EU-Bürgern und EU-Bürgerinnen nach und aus Deutschland bis 2040. In: P. Deschermeier, J. Fuchs, I. Iwanow & C. B. Wilke (Hrsg.) (2020): Zur Relevanz von Bevölkerungsvorausberechnungen für Arbeitsmarkt-, Bildungs- und Regionalpolitik, Bielefeld, wbv S. 69-92, 2020-03-31.
Abstract
"Die Migration hat einen großen Einfluss auf die demografische Entwicklung in Deutschland. Dabei müssen jedoch nicht nur die Zuwanderungsströme, sondern auch die Auswanderungsprozesse berücksichtigt werden. Dieser Beitrag prognostiziert die Einwanderung und Auswanderung von nichtdeutschen EU-Bürgern nach und von Deutschland für die Jahre 2018 bis 2040. Die Prognosen zeigen, dass die Zahl der Zuwanderung aus der EU im Laufe der Zeit abnehmen wird. Dies ist hauptsächlich auf die Alterungsprozesse der Bevölkerung zurückzuführen, die nicht nur Deutschland, sondern auch die wichtigsten EU-Herkunftsländer der Migranten wie Polen und Rumänien kennzeichnen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Beteiligte aus dem IAB
Kubis, Alexander; -
Literaturhinweis
Fachkräfteeinwanderung aus Drittstaaten: Zum Referentenentwurf des Bundesministeriums des Innern, für Bau und Heimat (2019)
Zitatform
Brücker, Herbert, Philipp Jaschke, Sekou Keita & Regina Konle-Seidl (2019): Fachkräfteeinwanderung aus Drittstaaten: Zum Referentenentwurf des Bundesministeriums des Innern, für Bau und Heimat. (IAB-Stellungnahme 04/2019), Nürnberg, 22 S.
Abstract
"Der Referentenentwurf des Bundesministeriums des Innern, für Bau und Heimat für ein Fachkräfteeinwanderungsgesetz enthält zahlreiche Änderungen des bestehenden Rechts, hält aber an der Systematik und den Grundsätzen des bestehenden Rechts fest. Die wichtigste Veränderung ist die Gleichstellung von Fachkräften mit beruflichen Abschlüssen und Fachkräften mit akademischen Abschlüssen. Diese beiden Gruppen sind die wichtigsten Zielgruppen des neuen Einwanderungsrechts. Darüber hinaus wird die Vorrangprüfung weitestgehend abgeschafft. An dem Grundsatz der Anerkennung der Gleichwertigkeit von im Ausland erworbenen Abschlüssen wird mit wenigen Ausnahmen festgehalten. Damit bleibt die wesentliche Hürde für die Einwanderung qualifizierter Fachkräfte aufrechterhalten. Allerdings wurden die Möglichkeiten zur Anerkennung nach Einreise erweitert. Der Referentenentwurf schlägt eine Reihe von Verfahrensänderungen vor, die zu einer Beschleunigung der Anerkennung und der Visumsverfahren führen können. Dies muss sich in der Praxis beweisen. Die erweiterten und neu geschaffenen Optionen für die Arbeitsplatzsuche, die Ausbildungsplatzsuche und den Aufenthalt zur Anerkennung von beruflichen Abschlüssen sind recht restriktiv gestaltet. Es ist deshalb unwahrscheinlich, dass diese grundsätzlich sinnvollen Instrumente in größerem Umfang genutzt werden. Der Referentenentwurf verzichtet auf die Möglichkeit eines Spurwechsels für Geduldete. Im Bereich der Ausbildung ergeben sich geringfügige Änderungen, durch die Beschäftigungsduldung über 30 Monate eine etwas höhere Rechtssicherheit. Sinnvoller wäre ein Spurwechsel in Verbindung mit einer Stichtagsregelung gewesen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Kurzexpertise Zuwanderung (2019)
Brücker, Herbert ; Trübswetter, Parvati ; Fuchs, Johann ; Schuss, Eric ; Weber, Enzo ; Söhnlein, Doris ;Zitatform
Brücker, Herbert, Johann Fuchs, Eric Schuss, Doris Söhnlein, Parvati Trübswetter & Enzo Weber (2019): Kurzexpertise Zuwanderung. Nürnberg, 58 S.
Abstract
"Die vorliegende Kurzexpertise untersucht, ob und inwieweit die jüngste Einwanderung seit 2005 einen Beitrag dazu leisten kann, das deutsche Rentensystem zu entlasten und den Beitragssatz in der GRV zu stabilisieren. Zur Analyse wird auf die IAB-SOEP-Migrationsstichprobe und den Mikrozensus zurückgegriffen - die nach der Beschreibung des Forschungsvorhabens in Kapitel 1 - in Kapitel 2 zunächst beschrieben werden. In einem ersten Schritt werden in Kapitel 3 die individuellen Merkmale und der Bildungshintergrund der im Ausland geborenen Einwanderinnen und Einwanderer betrachtet. Anschließend wird in Kapital 4 die aktuelle Arbeitsmarktintegration der Zuzüge und ihre Beschäftigungssituation in Abhängigkeit von der Aufenthaltsdauer analysiert. Dabei wird auch erläutert, inwiefern das Rück- und Auswanderungsverhalten der Einwanderinnen und Einwanderer Einfluss auf die Beurteilung des Beitrages von Einwanderung für die Deutsche Rentenversicherung hat. Deshalb schließt sich mit Kapitel 5 eine Prognose an, die auf der Basis eines stochastischen Modells die künftige Bedeutung der in Deutschland lebenden Bevölkerung mit ausländischer Nationalität, insbesondere für den Arbeitsmarkt, darstellt. Abschließend werde die Ergebnisse der einzelnen Kapitel zusammengefasst und diskutiert." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Labor market effects of demographic shifts and migration in OECD countries (2019)
Zitatform
Docquier, Frédéric, Zovanga L. Kone, Aaditya Mattoo & Caglar Ozden (2019): Labor market effects of demographic shifts and migration in OECD countries. In: European Economic Review, Jg. 113, H. April, S. 297-324. DOI:10.1016/j.euroecorev.2018.11.007
Abstract
"The labor force of each industrial country is being shaped by three forces: ageing, education and migration. Drawing on a new database for the OECD countries and a standard analytical framework, this paper focuses on the relative and aggregate effects of these three forces on wages across different skill and age groups over 2000-2010. The variation in the age and educational structure of the labor force emerges as the dominant influence on wage changes. The impact is uniform and egalitarian: in almost all countries, the changes in the age and skill structure favor the low-skilled and hurt the highly skilled across age groups. Immigration plays a relatively minor role, except in a handful of open countries, like Australia and Canada, where it accentuates the wage-equalizing impact of ageing and education. Emigration is the only inegalitarian influence, especially in Ireland and a few Eastern European countries which have seen significant outflows of high-skilled labor to Western European Union countries." (Author's abstract, © 2018 Elsevier) ((en))
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Literaturhinweis
A division of labour? Labour market segmentation by region of origin: the case of intra-EU migrants in the UK, Germany and Denmark (2019)
Zitatform
Felbo-Kolding, Jonas, Janine Leschke & Thees F. Spreckelsen (2019): A division of labour? Labour market segmentation by region of origin. The case of intra-EU migrants in the UK, Germany and Denmark. In: Journal of Ethnic and Migration Studies, Jg. 45, H. 15, S. 2820-2843. DOI:10.1080/1369183X.2018.1518709
Abstract
"The 2004/2007 EU enlargements rendered CEE citizens legally equal to EU labour market participants. However, CEE migrants still face 'racialisation' and segmentation in North-Western European labour markets. Similar processes might extend to EU-South migrants, giving rise to a division of labour, whereby CEE and EU-South migrants end up in poor-quality, low-pay jobs. We compare the labour market integration of recent intra-EU migrants (EU8, EU2, EU-South, EU-West/EEA) in the UK, Germany and Denmark. Using labour force, microcensus and register data, we model quantitative and qualitative integration through labour force participation and wages. We find no significant differences in labour force participation between nationals and migrants in the UK. Whilst in both Denmark and Germany, the labour force participation of EU-migrants is significantly lower. Notwithstanding differences in migration trends, labour markets and welfare regimes, we find evidence of a division of labour along occupational and industry lines - that translates into wage differences. EU-West/EEA migrants occupy better jobs (even outperforming nationals), followed by EU-South and CEE migrants. In Denmark and Germany, EU8 and EU2 migrants' wages are lower than those of nationals even after controlling for differences in occupations. These findings suggest that inequalities across the EU are reproduced rather than converging." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
"Man hat [qualifizierte] Arbeitskräfte gerufen, und es kommen [Familien]"?!: "Neue (Bildungs-)Migration" aus Griechenland nach Deutschland in Zeiten der europäischen Wirtschaftskrise (2019)
Zitatform
Gkolfinopoulous, Andreas & Julie A. Panagiotopoulou (2019): "Man hat [qualifizierte] Arbeitskräfte gerufen, und es kommen [Familien]"?! "Neue (Bildungs-)Migration" aus Griechenland nach Deutschland in Zeiten der europäischen Wirtschaftskrise. In: Migration und Soziale Arbeit, Jg. 41, H. 4, S. 309-317. DOI:10.3262/MIG1904309
Abstract
Im vorliegenden Beitrag werden wir auf Grundlage aktueller Forschungsergebnisse auf diese "neue" durch die europäische Wirtschaftskrise bedingte und über zehn Jahre hinweg anhaltende EU-Binnenmigration als "Bildungsmigration" einerseits von Hochqualifizierten und andererseits von Familien mit (Schul-)Kindern deuten, wobei insbesondere die bildungsmotivierte Familienmigration anhand von Ausschnitten aus Interviews mit Eltern illustriert wird. Auf daraus resultierende Forschungsfragen werden wir im Zusammenhang mit der Vorstellung eines geplanten Projektes über Bildungsbiografien von Kindern aus sozial- und bildungspriviligierten neu-zugewanderten Familien, welches im translokalen Raum Deutschland-Griechenland durchgeführt werden soll, eingehen, bevor wir schließlich ein kurzes Fazit formulieren. (Textauszug, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Freizügigkeitsmonitoring: Migration von EU-Staatsangehörigen nach Deutschland: Jahresbericht 2018 (2019)
Graf, Johannes;Zitatform
Graf, Johannes (2019): Freizügigkeitsmonitoring: Migration von EU-Staatsangehörigen nach Deutschland. Jahresbericht 2018. (Berichtsreihen zu Migration und Integration. Reihe 2: Freizügigkeitsmonitoring), Nürnberg, 19 S.
Abstract
"Das Freizügigkeitsmonitoring des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge berichtet über aktuelle Entwicklungen der Zu- und Fortzüge von Unionsbürgern nach bzw. von Deutschland. Hierzu werden entsprechende Auswertungen aus dem bundesweiten Ausländerzentralregister (AZR) vorgenommen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Country report: Germany (2019)
Zitatform
Klinger, Sabine & Johann Fuchs (2019): Country report: Germany. In: H. Räisänen & T. Maunu (Hrsg.) (2019): Effects of population changes in the labour market: an analysis of six European countries, Helsinki, S. 54-66, 2019-10-29.
Abstract
"Bisher konnten hohe Zuwanderung und Erwerbsbeteiligung den demografisch bedingten Rückgang des Erwerbspersonenpotenzials in Deutschland ausgleichen. Eine Reihe von Szenarien für die zukünftige Entwicklung lässt jedoch nur einen Schluss zu: Die wirtschaftlichen und sozialen Folgen des demografischen Wandels werden in naher Zukunft dringlicher - und müssen aus verschiedenen Richtungen angegangen werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Weiterführende Informationen
Hier finden Sie den Volltext des Sammelwerkes. -
Literaturhinweis
Migration von Arbeitskräften und Integrationspolitik: Was kann und sollte Europa tun? (2019)
Zitatform
Poutvaara, Panu (2019): Migration von Arbeitskräften und Integrationspolitik: Was kann und sollte Europa tun? In: Ifo-Schnelldienst, Jg. 72, H. 10, S. 20-24.
Abstract
"Die Alterung der Bevölkerung ist eine große Herausforderung für die Europäische Union. Kurz- und mittelfristig stellt die internationale Migration eine Lösung dar. Durch ein zweigleisiges Zuwanderungssystem, das aus einem marktbasierten Einwanderungskanal und einem Punktesystem besteht, kann Deutschland und Europa für qualifizierte Migranten attraktiver werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
The contribution of foreign migration to local labor market adjustment (2018)
Amior, Michael;Zitatform
Amior, Michael (2018): The contribution of foreign migration to local labor market adjustment. (CEP discussion paper 1582), London, 86 S.
Abstract
"The US suffers from large regional disparities in employment rates which have persisted for many decades. It has been argued that foreign migration offers a remedy: it 'greases the wheels' of the labor market by accelerating the adjustment of local population. Remarkably, I find that new migrants account for 30 to 60 percent of the average population response to local demand shocks since 1960. However, population growth is not significantly more responsive in locations better supplied by new migrants: the larger foreign contribution is almost entirely offset by a reduced contribution from internal mobility. This is fundamentally a story of 'crowding out': I estimate that new foreign migrants to a commuting zone crowd out existing US residents one-for-one. The magnitude of this effect is puzzling, and it may be somewhat overstated by undercoverage of migrants in the census. Nevertheless, it appears to conflict with much of the existing literature, and I attempt to explain why. Methodologically, I offer tools to identify the local impact of immigration in the context of local dynamics." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Immigration history, entry jobs, and the labor market integration of immigrants (2018)
Zitatform
Ansala, Laura, Olof Åslund & Matti Sarvimäki (2018): Immigration history, entry jobs, and the labor market integration of immigrants. (Working papers / Institute for Evaluation of Labour Market and Education Policy 2018,20), Uppsala, 50 S.
Abstract
"We examine how immigrants enter the labor market and whether their integration process varies by host country's immigration history. We focus on two countries - Finland and Sweden - that have similar formal institutions, but differ vastly in their past immigration experience. Nevertheless, in both countries, immigrants tend to find their first jobs in low-paying establishments where the manager and colleagues often share their ethnic background. Time to entry and entry job characteristics vary widely by region of origin. Furthermore, entry job characteristics predict earnings dynamics and job stability. The patterns and associations are remarkably similar in Finland and Sweden. These findings suggest strong regularities in labor market integration and ethnic segregation that are independent of immigration history and ethnic diversity." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
People on the move: migration and mobility in the European Union (2018)
Zitatform
Batsaikhan, Uuriintuya, Zsolt Darvas & Inês Gonçalves Raposo (2018): People on the move. Migration and mobility in the European Union. (Bruegel blueprint series 28), Brüssel, 188 S.
Abstract
"Immigration tops the list of challenges of greatest concern to European Union citizens. While in the past immigration was primarily driven by economic motives and family reunification, in the last few years Europe has experienced a surge of asylum seekers, in particular from war-torn countries. In addition, some EU countries have seen significant inflows of EU citizens taking advantage of their freedom of movement rights.
Such movements of people pose major challenges for policymakers. EU countries must integrate immigrants while managing often distorted public perceptions of immigration. To meet the challenges, a better evidence base is needed that accurately describes the scale of the challenge, the impacts of immigration on European labour markets and public finances, the successes and failures of EU countries in integrating immigrants, and the hurdles refugees face, such as financial inclusion. This Blueprint offers an in-depth study that contributes to the evidence base and sets out twelve policy recommendations related to public dialogue, refugees, integration of immigrants and labour shortages." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en)) -
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Gesellschaft 5.0: Implikationen der Digitalisierung für ausgewählte Lebensfelder (2018)
Bogner, Sabine; Münch, Claudia; Astor, Michael; Henningsen, Julia; Pivac, Ante; Wolf, Petra; Proll, Eva-Charlotte; Krämer, Lisa; Ehrentraut, Oliver; Rudolph, Ann-Sophie; Specht, Antje; Reuss, Sabine; Ganguly, Shibashis; Janzen, Felizitas; Altenburg, Sven;Zitatform
Bogner, Sabine, Julia Henningsen, Eva-Charlotte Proll, Sabine Reuss, Ann-Sophie Rudolph, Petra Wolf, Antje Specht, Shibashis Ganguly, Sven Altenburg, Oliver Ehrentraut, Lisa Krämer, Claudia Münch, Ante Pivac, Michael Astor & Felizitas Janzen (2018): Gesellschaft 5.0. Implikationen der Digitalisierung für ausgewählte Lebensfelder. Berlin, 43 S.
Abstract
"Die vorliegende Kurzstudie befasst sich mit der Situation in Deutschland und fokussiert auf ausgewählte, miteinander verknüpfte Lebensfelder, die jeweils von spezifischen Herausforderungen geprägt sind. Ausgehend von den allgegenwärtig diskutierten Veränderungen der Arbeitswelt (Abschnitt 2) beleuchtet die Studie die Entwicklung von Migration und Integration (Abschnitt 3), die Bereiche Mobilität und Urbanisierung (Abschnitt 4) sowie den Umgang mit einer alternden Bevölkerung (Abschnitt 5). Die Frage des gesellschaftlichen Zusammenhalts bildet die Klammer und verknüpft die einzelnen Lebensfelder zu einer Vision der Gesellschaft 5.0 (Abschnitt 6). Dabei stellt sich die Frage, ob und wie die großen Herausforderungen unserer Zeit - der demografische Wandel, der Umgang mit natürlichen Ressourcen und die Auswirkungen einer globalisierten Wirtschaftswelt - gemeistert werden können. Die Analyse zeigt Entwicklungsmöglichkeiten für die kommenden Jahrzehnte auf." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Fachkräfteeinwanderung aus Drittstaaten: Zum Eckpunktepapier der Bundesregierung (2018)
Zitatform
Brücker, Herbert, Andreas Hauptmann & Ehsan Vallizadeh (2018): Fachkräfteeinwanderung aus Drittstaaten: Zum Eckpunktepapier der Bundesregierung. (IAB-Stellungnahme 09/2018), Nürnberg, 11 S.
Abstract
"Die vorliegende IAB-Stellungnahme befasst sich mit dem Eckpunktepapier der Bundesregierung zur Fachkräfteeinwanderung aus Drittstaaten, das am 2. Oktober 2018 im Bundeskabinett verabschiedet wurde.
Das Eckpunktepapier hält im Grundsatz an den bestehenden Regelungen des deutschen Einwanderungsrechts fest. Erkennbar sind drei wesentliche Änderungen: die Abschaffung der Vorrangprüfung, die Öffnung der Möglichkeit zur Einwanderung von Personen mit beruflichen Abschlüssen auch außerhalb der Engpassberufe, und die Ausweitung der Möglichkeit zur Arbeitsuche von Personen mit beruflichen Abschlüssen. Alle drei Maßnahmen sind sinnvoll, werden aber voraussichtlich nur zu geringfügigen Veränderungen in Umfang und Struktur der Fachkräfteeinwanderung führen. Die Gleichwertigkeit beziehungsweise Anerkennung beruflicher Abschlüsse soll unverändert rechtliche Voraussetzung für die Einwanderung bleiben. Damit soll die wesentliche Hürde für die Einwanderung von Fachkräften nicht reformiert werden.
Vorgesehen sind außerdem verschiedene Maßnahmen zur Verwaltungsvereinfachung, zur Anwerbung und zur Sprachförderung. Diese Maßnahmen sind sinnvoll, es ist aber zweifelhaft, dass dadurch zum Beispiel die Hürde zur Anerkennung beruflicher Abschlüsse in der Praxis tatsächlich gesenkt wird.
Eine weitgehende Beibehaltung des Status quo wirft für die wirtschaftliche und soziale Entwicklung Deutschlands Risiken auf. Mit dem Rückgang der Einwanderung aus der Europäischen Union werden sich Qualifikationsstruktur und Arbeitsmarktchancen der ausländischen Bevölkerung schrittweise verschlechtern, wenn auch künftig nur ein Bruchteil der Einwanderer aus Drittstaaten ein Visum zu Erwerbszwecken erhält." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
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The changing structure of immigration to the OECD: what welfare effects on member countries? (2018)
Zitatform
Burzyński, Michał, Frédéric Docquier & Hillel Rapoport (2018): The changing structure of immigration to the OECD. What welfare effects on member countries? (CESifo working paper 6992), München, 38 S.
Abstract
"We investigate the welfare implications of two pre-crisis immigration waves (1991-2000 and 2001-2010) and of the post-crisis wave (2011-2015) for OECD native citizens. To do so, we develop a general equilibrium model that accounts for the main channels of transmission of immigration shocks - the employment and wage effects, the fiscal effect, and the market size effect - and for the interactions between them. We parameterize our model for 20 selected OECD member states. We find that the three waves induce positive effects on the real income of natives, however the size of these gains varies considerably across countries and across skill groups. In relative terms, the post-crisis wave induces smaller welfare gains compared to the previous ones. This is due to the changing origin mix of immigrants, which translates into lower levels of human capital and smaller fiscal gains. However, differences across cohorts explain a tiny fraction of the highly persistent, cross-country heterogeneity in the economic benefits from immigration." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
Ähnliche Treffer
auch erschienen als: IZA discussion paper , 11610 -
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Making the most of immigration in Canada (2018)
Zitatform
Carey, David (2018): Making the most of immigration in Canada. (OECD Economics Department working papers 1520), Paris, 54 S. DOI:10.1787/6813672e-en
Abstract
"Canada's immigration policy aims to promote economic development by selecting immigrants with high levels of human capital, to reunite families and to respond to foreign crises and offer protection to endangered people. Economic-class immigrants, who are selected for their skills, are by far the largest group. The immigration system has been highly successful and is well run. Outcomes are monitored and policies adjusted to ensure that the system's objectives are met. A problematic development, both from the point of view of immigrants' well-being and increasing productivity, is that their initial earnings in Canada relative to the native-born fell sharply in recent decades to levels that are too low to catch up with those of the comparable native-born within immigrants' working lives. Important causes of the fall include weaker official language skills and a decline in returns to pre-immigration labour market experience. Canada has responded by modifying its immigration policy over the years to select immigrants with better earnings prospects, most recently with the introduction in 2015 of the Express Entry system. It has also developed a range of settlement programmes and initiatives to facilitate integration. This chapter looks at options for further adjusting the system to enhance the benefits it generates." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Of employers, uncles and interpreters: the diverse trajectories of guest workers to the Belgian city of Ghent, 1960-1975 (2018)
De Bock, Jozefien;Zitatform
De Bock, Jozefien (2018): Of employers, uncles and interpreters: the diverse trajectories of guest workers to the Belgian city of Ghent, 1960-1975. In: Journal of Ethnic and Migration Studies, Jg. 44, H. 7, S. 1233-1249. DOI:10.1080/1369183X.2017.1311205
Abstract
"This article addresses a lesser-known part of post-war migration to Europe: the actual trajectories through which guest workers arrived in the countries of destination. Currently, these trajectories are explained through two models: that of large-scale employer recruitment and that of chain migration through personal networks. This article argues, however, that these two explanatory models oversimplify a complex historical reality. First, both models tend to be interpreted rather narrowly. Through an extensive discussion of the many different trajectories of guest workers to the Belgian city of Ghent, this article provides a more diffuse interpretation, focusing on the high degree of complexity within and overlap between them. Second, the existing models do not leave much space for a third category of agents: the so-called migration middlemen. This article places these middlemen in the spotlight, looking at their role as well as at their perception by contemporary actors. By providing a more encompassing picture of the actual migration trajectories of guest workers, of the many actors involved in them, and of the different migration regimes framing them, the article hopes to contribute to a better understanding of the ways in which people move not only in the past but also in the present." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Economic integration of skilled migrants in Japan: the role of employment practices (2018)
Zitatform
Holbrow, Hilary J. & Kikuko Nagayoshi (2018): Economic integration of skilled migrants in Japan. The role of employment practices. In: International migration review, Jg. 52, H. 2, S. 458-486. DOI:10.1177/0197918318781587
Abstract
"Scholars argue that institutional arrangements shape migrants' economic integration trajectories, and yet few studies empirically substantiate this. This study identifies employment institutions in Japan that affect skilled foreign workers. We demonstrate that practices ostensibly introduced to benefit these workers are associated with lower pay, after adjusting for human capital and firm characteristics. High levels of gender inequality also severely disadvantage female skilled migrants. These findings demonstrate that in the Japanese case, detrimental employment institutions often cancel out skilled foreign workers' returns to human capital. The results may explain why Japan has failed to attract and retain more skilled migrants." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Der Einfluss der Migration auf den demografischen Alterungsprozess: Deutschland im internationalen Vergleich (2018)
Zitatform
Kraus, Elisabeth, Andreas Ette, Nikola Sander, Magdalena Schenk & Laura Wenzel (2018): Der Einfluss der Migration auf den demografischen Alterungsprozess: Deutschland im internationalen Vergleich. In: Bevölkerungsforschung aktuell, Jg. 39, H. 3, S. 2-7.
Abstract
"Die bevorstehende Pensionierungswelle der geburtenstarken 'Babyboomer'- Jahrgänge von 1959 bis 1969 wird die demografische Alterung in Deutschland in den nächsten 20 Jahren deutlich beschleunigen. So wird nach der amtlichen Vorausberechnung die Zahl der Rentnerinnen und Rentner zwischen 2017 und 2035 um ca. 5,5 Millionen zunehmen. Dazu sinkt gleichzeitig der Anteil der Bevölkerung im erwerbsfähigen Alter im gleichen Zeitraum um etwa 8 Millionen. Zugleich hat sich Deutschland in den vergangenen Jahren zu einem wichtigen Zielland internationaler Migration entwickelt. Damit stellt sich die Frage, inwieweit Migration den Alterungsprozess in Deutschland bis zum Jahr 2035 verlangsamen kann. Vor diesem Hintergrund ordnet der Beitrag die demografische Situation Deutschlands in den internationalen Kontext ein. Dazu wird der Einfluss der Zuwanderung auf die Altersstruktur im Vergleich zu anderen OECD-Ländern untersucht. Es zeigt sich unter anderem, dass Migration den Alterungsprozess in Deutschland bis zum Jahr 2035 in geringerem Maße verlangsamen wird als in anderen OECD-Staaten." (Autorenreferat)
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Neue Heimat in Europa: regionaler Flüchtlingszug in Deutschland und Österreich (2018)
Zitatform
Köppen, Bernhard, Judith Kohlenberger & Michael Horn (2018): Neue Heimat in Europa. Regionaler Flüchtlingszug in Deutschland und Österreich. In: Informationen zur Raumentwicklung H. 1, S. 96-109.
Abstract
Bis 2017 sind etwa 2,6 Millionen Asylsuchende in der Bundesrepublik angekommen, in Österreich waren es bis Ende 2015 fast 90.000. Vor diesem Hintergrund fragen die Autoren, wie sich die Ankunft der Geflüchteten auf die Bevölkerungsentwicklung auswirkt. Auf Basis von Szenarien und ersten empirischen Erkenntnissen für Deutschland und Österreich beschäftigt sich der Beitrag mit der räumlichen Verteilung und ausgewählten Fragen zur lokalen Integration der Geflüchteten. Fazit ist, dass 'noch immer kaum verlässliche Aussagen zu den langfristigen lokalen Herausforderungen und dem Verlauf erfolgreicher Integration möglich' sind. Als unwahrscheinlich erachten die Autoren, dass die Zuwanderung zur 'demografischen Sanierung' schrumpfender Regionen und zur Abmilderung des Fachkräftemangels beitragen kann. Ebenso erwarten sie keine Rückwanderungswelle nach Wegfall der Fluchtursachen und keinen massiven Familiennachzug. Auch weisen sie akute 'Überfremdungsszenarien' aus statistisch-demografischer Sicht zurück. Um gesicherte Aussagen für die Regionalplanung treffen zu können, bedarf es weiterer interdisziplinärer Forschung und einer engen Zusammenarbeit von Politik, Verwaltung und Wissenschaft. (IAB)
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The effects of immigration on household services, labour supply and fertility (2018)
Zitatform
Romiti, Agnese (2018): The effects of immigration on household services, labour supply and fertility. In: Oxford Bulletin of Economics and Statistics, Jg. 80, H. 4, S. 843-869., 2017-11-08. DOI:10.1111/obes.12225
Abstract
"Fertility and female labour force participation are no longer negatively correlated in developed countries. At the same time, increased immigration affects supply and prices of household services, which are relevant to fertility and employment decisions. This paper analyses the effect of immigration on labour supply and fertility of native women in the UK. Adopting an instrumental variable approach, I find that immigration increases female labour supply without affecting fertility. My results show that immigration increases the size of the childcare sector, and reduces its prices, suggesting that immigrants may ease the trade-off between working and child rearing among native women." (Author's abstract, Published by arrangement with John Wiley & Sons) ((en))
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Konsequenzen des Fachkräfteeinwanderungsgesetzes (2018)
Seils, Eric; Gartiser, Moritz;Zitatform
Seils, Eric & Moritz Gartiser (2018): Konsequenzen des Fachkräfteeinwanderungsgesetzes. (WSI Policy Brief / Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliches Institut 28), Düsseldorf, 11 S.
Abstract
"Angesichts des in Zukunft schrumpfenden Arbeitsangebotes planen die Bundesregierung und die Bundesagentur für die kommenden Jahrzehnte eine dauerhafte Einwanderung von jährlich mindestens 300.000 Fachkräften. Im Laufe der Zeit soll ein wachsender Anteil der Arbeitseinwanderer aus Drittstaaten kommen. Auch die Unternehmensverbände und Firmen beklagen trotz des gegenwärtig großen Arbeitsangebotes in der Bundesrepublik einen sogenannten Fachkräftemangel und fordern vehement eine weitere Lockerung der liberalen deutschen Gesetzgebung zur Arbeitsimmigration. Nach zwei Eckpunktepapieren (Bundesregierung 2018; Seehofer 2018) hat die Bundesregierung nun einen Referentenentwurf für ein Fachkräfteeinwanderungsgesetz (Bundesministerium des Innern 2018) vorgelegt, welcher laut Medienberichten am 19.12.2018 vom Kabinett verabschiedet werden soll. Der Gesetzentwurf orientiert sich in hohem Maße an den Positionen der Unternehmerverbände. Dies wirft unmittelbar die zentralen Fragen dieses Beitrags auf: Welche Wirkungen auf den Arbeitsmarkt sind von dem geplanten Gesetz zu erwarten? Welche Veränderungen am Gesetzentwurf sind erforderlich, um Probleme zu vermeiden? Der folgende Abschnitt geht auf ausgewählte Regelungen des Gesetzentwurfes und ihre arbeitsmarktpolitischen Folgen ein. Im Anschluss wird ein gestaffeltes Mindestgehalt als Lösung für die aufgeworfenen Probleme diskutiert. Abschließend wird ein Fazit gezogen." (Textauszug, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Replacement migration: ein Konzept mit begrenzter Reichweite (2018)
Siedhoff, Mathias;Zitatform
Siedhoff, Mathias (2018): Replacement migration. Ein Konzept mit begrenzter Reichweite. In: Informationen zur Raumentwicklung H. 1, S. 84-96.
Abstract
"Vor dem Hintergrund des demografischen Wandels verweisen zahlreiche Akteure häufig auf die steigende Bedeutung von Zuwanderungen aus dem Ausland. Eine Diskussion über 'Replacement Migration' ist aber wenig hilfreich, wenn wir sie nicht deutlich differenzierter führen und uns offener gegenüber Zuwanderungen zeigen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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