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Dossier

Migration und Integration

Bei dem Thema Einwanderung nach Deutschland gilt es auch die Bedingungen einer gelingenden Integration von Zugewanderten in Gesellschaft, Bildung und Arbeit zu untersuchen. Die Arbeitsmarktforschung beschäftigt sich mit der Frage, wie die Integration in das Bildungs- und Ausbildungssystem, der Zugang zum Arbeitsmarkt sowie die Bedingungen der sozialen Teilhabe und kulturellen Integration verbessert werden können.

Aktuelle Studien zeigen zudem, dass Deutschland angesichts seiner demographischen Herausforderungen dringend auf Zuwanderung angewiesen ist. Inwiefern kann Zuwanderung der Schrumpfung und Alterung des Erwerbspersonenpotenzials entgegenwirken? Welche Entwicklungen in der nationalen und europäischen Einwanderungspolitik begünstigen die Einwanderung von Erwerbspersonen und Fachkräften? Die hier zusammengestellte Literatur bietet einen aktuellen und umfassenden Überblick über den Themenkomplex Migration und Integration.

Literatur zum Thema Flucht und Asyl finden Sie in unserer IAB-Infoplattform Fluchtmigrantinnen und -migranten - Bildung und Arbeitsmarkt.

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im Aspekt "Qualifikation, Bildung und Beschäftigung"
  • IAB-Projekt

    The neighbor's job: Childhood exposure to ethnic outgroups predicts the ethnic composition of jobs in adulthood (01.01.2026 - 31.12.2032)

    Ostermann, Kerstin;

    Projektbeschreibung

    Bekannt als „Vorteil der zweiten Generation“ oder „Einwandererparadoxon“, weisen Kinder aus Einwandererfamilien oft ein höheres Bildungsniveau und höhere Löhne auf als ihre Altersgenossen mit einheimischen Eltern. Durch die Kombination von Theorien zur beruflichen Mobilität und Literatur zum Thema Nachbarschaft untersucht dieses Projekt den Kontakt mit einheimischen Nachbarn in der frühen Kindheit

    Beteiligte aus dem IAB

    Ostermann, Kerstin;
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  • IAB-Projekt

    Polnische Arbeitnehmer in Deutschland (22.09.2025 - 31.12.2025)

    Kosyakova, Yuliya;

    Projektbeschreibung

    Wir analysieren die Arbeitsmarktintegration polnischer Arbeitnehmer in Deutschland sowie deren Rückwanderungsbereitschaft bzw. Auswanderungsbereitschaft.

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  • IAB-Projekt

    Ethnische Unterschiede in der wahrgenommenen Lohngerechtigkeit (01.08.2025 - 31.12.2028)

    Lang, Julia;

    Projektbeschreibung

    Lohnunterschiede zwischen verschiedenen ethnischen Gruppen haben viele Ursachen und führen dazu, dass die betroffenen Personengruppen ihr Einkommen eher als ungerecht zu niedrig empfinden. Es gibt aber theoretische Argumente und empirische Belege dafür, dass nicht nur die absolute Höhe des Lohns das Gefühl der Ungerechtigkeit hervorruft, sondern auch der relative Lohn. Um besser zu verstehen, ob und warum Migrant*innen sich in ihrer Wahrnehmung der Fairness ihres eigenen Lohns von Personen ohne Migrationshintergrund unterscheiden, reicht es daher nicht aus, lediglich die Lohnzufriedenheit zwischen Angehörigen beider Gruppen mit ähnlichem Lohnniveau zu vergleichen. Bei der Untersuchung der Wahrnehmung der Fairness des eigenen Lohns und der ethnischen Unterschiede ist es auch entscheidend, zwischen denjenigen zu unterscheiden, deren Löhne „objektiv” unfair niedrig sind, und denjenigen, die fair entlohnt werden, da es zahlreiche Belege dafür gibt, dass die wahrgenommene und die tatsächliche unfaire Behandlung oft nicht übereinstimmen. Aus der Theorie lassen sich mögliche Unterschiede zwischen den beiden Gruppen ableiten. In diesem Projekt unterscheiden wir deshalb zwischen Beschäftigten, die das verdienen, was vergleichbare Beschäftigte mit denselben individuellen, beruflichen und berufsbezogenen Merkmalen verdienen, und solchen, die weniger verdienen und untersuchen ob Beschäftigte mit Migrationshintergrund im Vergleich zu Beschäftigten ohne Migrationshintergrund eher dazu neigen, ihr Gehalt als unfair zu empfinden, wenn sie im Vergleich zu vergleichbaren Kollegen nicht fair bezahlt werden – oder als fair, wenn sie fair bezahlt werden.

    Beteiligte aus dem IAB

    Lang, Julia;
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  • IAB-Projekt

    Qualifikationsstruktur von Neueingewanderten (27.01.2025 - 31.12.9999)

    Seibert, Holger; Wapler, Rüdiger;

    Projektbeschreibung

    Analyse der Herkunftsländer und Arbeitsmarktsituation von Neueingewanderten auf Basis der SUF des Mikrozensus

    Beteiligte aus dem IAB

    Seibert, Holger; Wapler, Rüdiger;
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  • IAB-Projekt

    Diskriminierung und Namensunterschiede bei Bewerbungen (01.01.2025 - 31.12.2025)

    Ehab, May; Keita, Sekou;

    Projektbeschreibung

    Wir untersuchen die Dauer der Arbeitssuche der Profile untersuchen, die Gegenstand der Korrespondenzstudie aus Projekt 4025 waren. Unter anderem möchten wir damit die externe Validität der Korrespondenzstudie untersuchen. Dafür möchten wir die Merkmale der Bewerbungsunterlagen (Geschlecht, Alter, Beruf, Erfahrung, Ausbildung, etc.) in den IEB nachbilden. Für die Unterschiede zwischen den Personen werden wir ein Verfahren zur Verwendung von Namensinformation anwenden.

    Beteiligte aus dem IAB

    Koch, Maria Theresa; Ehab, May; Keita, Sekou;
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  • IAB-Projekt

    Fortführung: War da was? Die Wahrnehmung von Diskriminierung in Deutschland (01.09.2024 - 31.12.2024)

    Keita, Sekou;

    Projektbeschreibung

    Zahlreiche Studien weltweit und auch in Deutschland haben gezeigt, dass Menschen aufgrund von Merkmalen wie Geschlecht, Religionszugehörigkeit, Herkunft oder Hautfarbe am Arbeitsmarkt benachteiligt werden. Die Wahrnehmung von Diskriminierung und deren Folgen beziehungsweise das Wissen über diese variiert in der Bevölkerung erheblich und kann von objektiven Messungen der Diskriminierung abweichen. Eine Voraussetzung für ein wirksames Gegensteuern ist daher zu verstehen, wodurch die Wahrnehmung von Diskriminierung beeinflusst wird. Folgende Forschungsfragen adressiert das Projekt: Welche Mechanismen führen zu einer veränderten Wahrnehmung von Diskriminierung? Führt ein gesteigertes Bewusstsein von Ungleichbehandlung auf dem Arbeitsmarkt und in der Gesellschaft auch zu einer stärkeren Unterstützung von Politikmaßnahmen zum Abbau von Ungleichbehandlungen? Das Projekt ist Teil des Forschungsverbund Diskriminierung und Rassismus (FoDiRa) der DeZIM-Forschungsgemeinschaft.

    Beteiligte aus dem IAB

    Koch, Maria Theresa; Keita, Sekou; Ehab, May;
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  • IAB-Projekt

    Der Bedarf an Deutschsprachkenntnissen in Betrieben (01.01.2024 - 31.12.2026)

    Kubis, Alexander; Keita, Sekou;

    Projektbeschreibung

    In diesem Projekt wird der betriebliche Bedarf an Deutschsprachkenntnissen bei der besetzung von offenen Stellen ermittelt. Zudem werden die betrieblichen Determinanten der Sprachanforderungen untersucht. Die Datenlage zu den Sprachanforderungen der offenen Stellen in Deutschland ist unzulänglich. Insbesondere ist wenig darüber bekannt, inwiefern sprachliche Anforderungen ein Hindernis bei der Stellenbesetzung durch ausländische Arbeits- und Fachkräfte darstellen. Im Rahmen des Jobturbo werden Unternehmen aufgerufen, Geflüchtete verstärkt auch ohne gute Deutschkenntnisse (unterhalb des Sprachniveaus B2) zu beschäftigen und berufsbegleitend weiter zu qualifizieren. Aktuelle Befragungsdaten, inwieweit fehlende Deutschkenntnisse aus betrieblicher Sicht tatsächlich eine Hürde bei der Beschäftigung von ausländischen Arbeits- und Fachkräften darstellen, liegen nicht vor. Von daher wird in diesem Projekt die Fragestellung auf der Betriebsseite beleuchtet, ergänzend zu den bereits vorliegen Erkenntnissen aus Personenbefragungen.

    Beteiligte aus dem IAB

    Kubis, Alexander; Keita, Sekou;
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  • IAB-Projekt

    Unsafe Home Countries, Return Intentions and Job Search Behaviors (10.11.2022 - 12.12.2024)

    Bassetto, Jacopo; Lousada de Freitas Monteiro, Maria Teresa;

    Projektbeschreibung

    Die Zuwanderung ist häufig vorübergehend, und die beabsichtigte Aufenthaltsdauer im Aufnahmeland ist eine wichtige Determinante für das Arbeitsmarktverhalten der Zuwanderer, ihre Humankapitalinvestitionen und ihre sozioökonomische Integration in die Gesellschaft. In diesem Beitrag untersuchen wir, ob sich Veränderungen der soziopolitischen Bedingungen im Heimatland auf die Rückkehrabsichten und die Arbeitsmarktergebnisse von Zuwanderern auswirken. Wir kombinieren Verwaltungs- und Umfragedaten mit genauen Informationen über Terroranschläge weltweit. Unsere Identifikationsstrategie nutzt das quasi-zufällige Auftreten von Terroranschlägen im Heimatland im Verhältnis zum Zeitpunkt der Befragung und der Arbeitslosigkeitszeiten in Deutschland. Wir zeigen, dass Zuwanderer, die nach einem Terroranschlag in ihrem Heimatland befragt werden, mit einer um 12 Prozentpunkte höheren Wahrscheinlichkeit dauerhaft in Deutschland bleiben wollen. Zuwanderer reagieren stärker, wenn sie in Deutschland weniger integriert sind und stärkere Bindungen zu ihrem Heimatland haben. Die Wirtschaftstheorie besagt, dass sich Änderungen der beabsichtigten Aufenthaltsdauer auf das Arbeitsmarktverhalten der Zuwanderer auswirken werden. Unser zweites zentrales Ergebnis bestätigt diese Hypothese: Es zeigt, dass Zuwanderer, die sich arbeitslos melden, wenn ein terroristisches Ereignis ihr Heimatland trifft, eine um 1,7 Prozentpunkte höhere Wahrscheinlichkeit haben, sich innerhalb von drei Monaten arbeitslos zu melden, und eine um 1,8 Prozentpunkte höhere Wahrscheinlichkeit, innerhalb von drei Monaten eine Beschäftigung zu finden, als Zuwanderer, die sich in ruhigen Zeiten arbeitslos melden.

    Beteiligte aus dem IAB

    Bassetto, Jacopo;
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  • IAB-Projekt

    Mit dem Pass zum Abschluss? Staatsbürgerschaftsreform und Bildungserfolg (01.10.2022 - 31.12.2026)

    Riepl, Franziska Marie;

    Projektbeschreibung

    Der Erwerb der Staatsbürgerschaft wird oft als entscheidender Schritt im Leben von Einwanderern der zweiten Generation angesehen. Die Antragsverfahren stellen jedoch eine große administrative und persönliche Hürde dar. Dieses Projekt untersucht, wie sich die Einführung der ius-soli-Staatsbürgerschaft (qua Geburt) in Deutschland auf den Bildungsweg der betroffenen Personen ausgewirkt hat. Unsere Identifizierungsstrategie nutzt das Design der Reform, die das Geburtsrecht auf Kinder von Einwanderern beschränkt, die nach 2000 geboren wurden und deren Eltern bestimmte Zulassungskriterien erfüllen. Wir nutzen eine Kombination aus Umfrage- und Zensusdaten um zu untersuchen wie sich die Staatsbürgerschaft ab Geburt auf die von den betroffenen Personen erworbenen Schulabschlüsse auswirkt. Wir erweitern die vorhandene Literatur durch die Nutzung national repräsentativer Daten, den Fokus auf Schulabschlüsse, und Auswertungen hinsichtlich der möglichen Mechanismen hinter den beobachteten Effekten. Das Projekt zielt darauf ab, die wissenschaftliche Gemeinschaft sowie politische Entscheidungsträger über die Rolle der Staatsbürgerschaftspolitik für die Förderung der Integration von Einwanderern und den gleichberechtigten Zugang zu Bildungschancen zu informieren.

    Beteiligte aus dem IAB

    Riepl, Franziska Marie;
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  • IAB-Projekt

    Liminal groups and political participation (12.04.2022 - 31.07.2022)

    Promberger, Markus;

    Projektbeschreibung

    Die sozialen und politischen Strukturen in Europa haben sich verändert. Größere Flucht- und Wanderungsbewegungen, wachsende Binnendifferenzierungen der erwerbstätigen Bevölkerung und das Entstehen eines 'Prekariats', sowie wachsende populistische und antidemokratische Tendenzen in Teilen der Bevölkerung fordern die europäischen Demokratien heraus. Kernfrage dabei ist die politische Teilhabe alter und neuer unterprivilegierter Gruppen und ihre symbolisch-politischen Wechselbeziehungen mit anderen Gruppen und der Mehrheitsgesellschaft. Das Projekt (Antrag) untersucht mittels einer qualitativen ländervergleichenden Erhebung den Zusammenhang zwischen dem Leben in Grenzzuständen (Prekarität, Marginalisierung, Kulturgrenzen) und der politischen Partizipation der Betroffenen. Der Begriff der Liminalität erlaubt hierbei ein holistisches, sozioökonomische, kulturelle, räumliche und politische Faktoren einschließendes Verständnis eines spezifischen Formenkreises von sozialer Ungleichheit zwischen Inklusion und Exklusion. Das Projekt analysiert nicht nur Identitäten, Selbst-Organisation und politische Beteiligung liminaler Gruppen wie Immigrant:innen, Geflüchtete, ethnische Minderheiten, oder prekär Beschäftigte und Armutsgefährdete, sondern auch den Einfluss auf und die Wechselwirkung mit der jeweiligen Mehrheitsgesellschaft, ihren Institutionen und den etablierten Ungleichheitsdimensionen wie Klasse und Geschlecht.

    Beteiligte aus dem IAB

    Promberger, Markus;
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  • IAB-Projekt

    Seeing your religion - Regionale Variation von Diskriminierung und Rassismus gegenüber Musliminnen und Muslimen auf dem deutschen Arbeitsmarkt (01.04.2022 - 31.12.2024)

    Kosyakova, Yuliya; Jaschke, Philipp;

    Projektbeschreibung

    Das Projekt beschäftigt sich mit den Erfahrungen muslimischer Migrantinnen und Migranten sowie Geflüchteter auf dem deutschen Arbeitsmarkt. In der bisherigen Literatur wurden Nachteile für muslimische Zugewanderte auf dem deutschen Arbeitsmarkt festgestellt. Das Vorgängerprojekt „Showing your Religion“, welches das im ersten Jahr des Nationalen Rassismusmonitorings gefördert wurde, beschäftigte sich mit Diskriminierungserfahrungen und Umgangsstrategien von Musliminnen und Muslimen auf dem deutschen Arbeitsmarkt. Der Fokus in diesem Anschlussprojekt wird vor allem auf Einstellungsentscheidungen von Arbeitgeberinnen und Arbeitgebern, Einstellungen gegenüber als muslimisch wahrgenommenen Dienstleistungen (z.B. Restaurants, Imbisse, Supermärkte) sowie auf Auswirkungen der jüngsten Fluchtzuwanderung auf die Karriereverläufe anderer muslimischer Menschen liegen. Untersucht werden hierbei insbesondere die Herausforderungen muslimischer Frauen. Genauer analysiert wird außerdem die Rolle von regionalen Faktoren, wie beispielsweise der Arbeitslosenquote, für Unterschiede in den Einstellungsentscheidungen der Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber. Das Projekt ist Teil des Forschungsverbund Diskriminierung und Rassismus (FoDiRa) der DeZIM-Forschungsgemeinschaft.

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  • IAB-Projekt

    Birthright Citizenship and Labor Market Outcomes of Second Generation Immigrants (01.02.2022 - 31.12.2029)

    Bassetto, Jacopo; Sandner, Malte;

    Projektbeschreibung

    Das Projekt zielt darauf ab, zu verstehen, wie sich der Erwerb der Staatsbürgerschaft bei der Geburt auf die Arbeitsmarktintegration von Zuwanderern der zweiten Generation auswirkt. In dem Projekt nutzen wir eine Staatsbürgerschaftsreform, die ab dem 1. Januar 2000 das Geburtsrecht für alle auf deutschem Boden geborenen Zuwanderer eingeführt hat, unter der Bedingung, dass mindestens ein Elternteil mindestens 8 Jahre in Deutschland gelebt hat. Unsere empirische Strategie nutzt diesen Geburtstags-Cutoff aus und zielt darauf ab, den kausalen Effekt der Politik auf die Berufswahl und die Löhne junger Erwachsener mit Migrationshintergrund zu identifizieren. Angesichts des Zeitpunkts der Reform widmen wir den frühen Phasen der Karriere von Migranten besondere Aufmerksamkeit und konzentrieren uns dabei auf die Teilnahme an Ausbildungskursen und auf ihre ersten Jobs auf dem Arbeitsmarkt. Das Projekt wird hauptsächlich deutsche Sozialversicherungsdaten verwenden.

    Beteiligte aus dem IAB

    Bassetto, Jacopo; Sandner, Malte;
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  • IAB-Projekt

    Tax Incentives and Return Migrtation: Evidence from Italy and Germany (01.01.2022 - 12.12.2024)

    Bassetto, Jacopo;

    Projektbeschreibung

    Die Abwanderung hochqualifizierter Arbeitskräfte ist ein wachsendes Problem für viele Länder, die eine hohe Abwanderungsrate ihrer hochqualifizierten Bürger verzeichnen. Während mehrere europäische Länder Steuerregelungen entwickelt haben, um hochqualifizierte Expatriates und Ausländer anzuziehen, gibt es nur wenige empirische Belege für die Wirksamkeit steuerlicher Anreize im Kontext des Brain Drain und für die Reaktionen der Migration auf Einkommenssteuerunterschiede jenseits der Spitzenverdiener. In diesem Beitrag untersuchen wir die Auswirkungen der italienischen Steuerregelung von 2010 ("Controesodo"), die hochqualifizierten Expatriates, die nach Italien umziehen, eine großzügige Einkommenssteuerermäßigung gewährt. Voraussetzung für die Inanspruchnahme war ein Hochschulabschluss sowie ein Geburtsjahrgang von 1969 oder später, was geeignete quasi-experimentelle Bedingungen schafft, um die Auswirkungen der Steueranreize zu ermitteln. Unter Verwendung einer Diff-in-Diff-Strategie und administrativer Daten zur Rückkehrmigration stellen wir fest, dass förderfähige Personen mit 27-34% höherer Wahrscheinlichkeit nach der Reform nach Italien zurückkehren. Darüber hinaus decken wir anhand von Sozialversicherungsdaten aus dem Hauptherkunftsland der Rückkehrer (Deutschland) einen großen Effekt in der unteren Hälfte der Einkommensverteilung auf, was darauf hindeutet, dass Mobilität als Reaktion auf steuerliche Anreize ein breites Phänomen ist, das nicht auf Spitzenverdiener beschränkt ist. Eine einfache Kosten-Nutzen-Analyse zeigt, dass die fiskalischen Nettoauswirkungen der Reform von 2010 geringfügig positiv sind, da die Steuerregelung auf junge Menschen abzielt.

    Beteiligte aus dem IAB

    Bassetto, Jacopo;
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  • IAB-Projekt

    Occupational specific wage curves: Evidence from Germany (01.01.2021 - 30.06.2022)

    Jost, Oskar;

    Projektbeschreibung

    Germany will suffer a sharp workforce decline resulting from demographic change in the near future. To avoid negative consequences related to this decline, an annual influx of 400,000 migrants is required. Yet, it is not clear how an adverse economic shock would differentially affect labour-market conditions for natives and these new migrants. This paper analyses how migrant and native wages respond to changes in occupational unemployment rates by developing an augmented occupational wage curve. We use an extensive dataset covering 10 percent of all German employees, which we expand with administrative firm data and regional characteristics, providing the most comprehensive examination of regional wage curves that we are aware of. Our results indicate that changes in a region’s unemployed/employed ratio within an occupation produces similar wage responses for native Germans and new immigrants. However, the composition of the unemployed differs across the two groups in terms of long-term unemployment and educational attainment.

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  • IAB-Projekt

    Jobcenter und psychische Gesundheit von Menschen mit Fluchterfahrung (01.01.2021 - 31.12.2024)

    Kupka, Peter; Hartosch, Katja;

    Projektbeschreibung

    Das psychische Wohlbefinden von Geflüchteten ist geringer als beim Bevölkerungsdurchschnitt und Depressionen oder posttraumatische Belastungsstörungen sind wahrscheinlicher. Geflüchtete Frauen berichten seltener von psychischem Wohlbefinden und erkranken häufiger als Männer. Trotz häufig widrigster Lebenserfahrungen ist der Großteil der geflüchteten Frauen und Männer jedoch nicht psychisch erkrankt. Vor diesem Hintergrund befasst sich das Forschungsprojekt mit der unterschiedlichen psychischen Situation von Geflüchteten. Konkret geht es um anerkannte Flüchtlinge, die von Jobcentern auf ihrem Weg ins Bildungs- und Erwerbssystem in Deutschland betreut werden. Das Projekt verfolgt dabei einen institutionellen Ansatz: Im Mittelpunkt stehen Perspektiven, Erfahrungen und Praktiken von Fachkräften in Jobcentern. Darüber hinaus wird langjährige Expertise von Gesundheitseinrichtungen und Beratungsstellen erhoben, die Geflüchtete mit psychischen Einschränkungen und Resilienzen bei ihrer Integration in Arbeitsmarkt und Gesellschaft begleiten. Untersucht wird, welche psychischen Belastungen und Potenziale sich bei verschiedenen Gruppen von Geflüchteten in der Fallbearbeitung in den Jobcentern zeigen und wie Fachkräfte damit umgehen. Ein besonderes Augenmerk liegt auf weiblichen Geflüchteten, die im Vergleich zu männlichen Geflüchteten eine geringere Erwerbsintegration und seltenere Kontakte zum Jobcenter aufweisen. Gegenstand der Analyse ist ferner, inwieweit Jobcenter im Kontext psychischer Gesundheit und Flucht interne wie externe Netzwerkstrukturen nutzen.

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  • IAB-Projekt

    TRANSMIT (Transnational Perspectives on Migration and Integration) (01.07.2020 - 31.12.2024)

    Gundacker, Lidwina; Brücker, Herbert;

    Projektbeschreibung

    Das Projekt 3356 wird mit neuen Schwerpunkten fortgeführt. Das Teilprojekt TRANSMIT hat zum Ziel, den Einfluss der komplexen, internationalen Verflechtungen und Wirkungsbeziehungen von Migrationsentscheidungen, Migrationsprozessen und Integrationsdynamiken - zusammengefasst als transnationale Netzwerke zu erforschen, indem es eine langfristig orientierte und integrierte Dateninfrastruktur aufbaut, die Daten in Ursprungs-, Transit- und Zielländern sammelt und systematisch verknüpft. Ergänzend werden bestehende Daten wie die IAB-BAMF-SOEP-Befragung von Geflüchteten in Deutschland für die Hy-pothesenbildung und -überprüfung herangezogen und eine Vergleichbarkeit relevanter Indikatoren sichergestellt. Die im TRANSMIT Projekt erhobenen Daten umfassen sowohl (potenzielle) Migrant*innen als auch die nicht-migrantische Bevölkerung in Herkunfts- und Transitländern sowie in Deutschland und ermöglichen so umfassende Querschnitts- sowie Längsschnittanalysen hinsichtlich der Wechselwirkung von Migration und Integration. Die Datenerhebungen in Deutschland und entlang unterschiedlicher Migrationsrouten umfassen sowohl repräsentative Befragungen, psychologische Instrumente als auch erprobte qualitative Methoden. Auf dieser Grundlage können individuelle und familiäre Hintergründe, Erfahrungen, und insbesondere (transnationale) Netzwerke im Zeitverlauf verfolgt und systematisch mit Migrationsentscheidungen, -prozessen und Integrationsdynamiken in Bezug gesetzt werden.

    Beteiligte aus dem IAB

    Gundacker, Lidwina; Brücker, Herbert;
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  • IAB-Projekt

    Vergleichende Analysen der Auswirkungen der Covid-19-Pandemie auf MigrantInnen und Geflüchtete (22.06.2020 - 31.12.2021)

    Brücker, Herbert;

    Projektbeschreibung

    Neben der erheblichen Bedrohung für die öffentliche Gesundheit, bestehen durch die Covid-19-Pandemie noch nicht abschätzbare Risiken für die Wirtschafts- und Beschäftigungssituation in Deutschland. MigrantInnen und Geflüchteten können hiervon besonders betroffen sein. Das liegt, erstens, an institutionellen Zugangshürden und unterschiedlicher Inanspruchnahme von Gesundheitsleistungen und, zweitens, an der Beschäftigungsstruktur. So sind etwa Geflüchtete überdurchschnittlich häufig im Dienstleistungssektor – insbesondere im Gastgewerbe – beschäftigt, der in der derzeitigen Krise durch die Kontaktbeschränkungen stärker in Mitleidenschaft gezogen wird als in der Weltwirtschaftskrise von 2008/2009.
    Vor diesem Hintergrund untersucht dieses Projekt die Auswirkungen der Covid-19-Pandemie auf MigrantInnen im Allgemeinen und speziell Geflüchtete im Vergleich zur allgemeinen Bevölkerung in Deutschland entlang der Dimensionen Gesundheit und Erwerbstätigkeit, insbesondere Kurzarbeit. Darüber hinaus wird sich ein Teil des Projekts mit dem im Zuge der Corona-Krise verringerten Bildungs- und Sprachkursangebot und den Implikationen für die Integration der Geflüchteten beschäftigen.

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  • IAB-Projekt

    Ausbau der IAB-SOEP Migrationsstichprobe und Monitoring der Arbeitsmarktwirkungen eines Fachkräfteeinwanderungsgesetzes (01.01.2020 - 31.12.2023)

    Fendel, Tanja; Brücker, Herbert;

    Projektbeschreibung

    Für das Kooperationsprojekt zwischen BMAS, BA, IAB und DIW Berlin wird die IAB-SOEP Migrationsstichprobe aufgestockt, um eine ausreichende Fallzahl an Personen zu generieren, die über das Fachkräfteeinwanderungsgesetz nach Deutschland gekommen sind. Damit wird ein Monitoring der Arbeitsmarktwirkungen des neuen Einwanderungsgesetzes ermöglicht. Es werden für die Bearbeitung der Themen Erweiterungen der Fragebögen der Migrationsstichprobe entwickelt, die Stichprobe definiert und aus den AZR gezogen, die Daten durch das SOEP am DIW Berlin aufbereitet und durch das IAB ausgewertet und für die Geldgeber in Berichten beschrieben..

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  • IAB-Projekt

    Anerkennung von Auslandsqualifikationen und die Effekte auf den Arbeitsmarkterfolg von Einwanderern (01.03.2019 - 31.12.2020)

    Lerche, Adrian; Brücker, Herbert;

    Projektbeschreibung

    ...

    Beteiligte aus dem IAB

    Lerche, Adrian; Brücker, Herbert;
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  • IAB-Projekt

    IAB-SOEP Migrationsstichprobe (01.01.2019 - 31.12.2021)

    Brücker, Herbert; Vallizadeh, Ehsan;

    Projektbeschreibung

    Die IAB-SOEP-Migrationsstichprobe ist ein Kooperationsprojekt zwischen dem IAB und dem SOEP am DIW Berlin. Sie enthält Informationen zu Arbeitsbiographien und zugrundeliegenden Faktoren (z.B. Abschlüsse im Ausland, Reservationslöhne) sowie sozio-ökonomische Merkmale der befragten Migranten.
    Die ersten vier Wellen aus den Jahren 2013 bis 2016 sind veröffentlicht. Insgesamt wurden 7217 Personen befragt, wobei die Befragten soweit möglich jährlich wiederbefragt werden. Die Befragung wurde im Rahmen eines Projekts teilweise durch das BMAS finanziert.
    Die Stichprobe für die erste Welle (2013) wurde aus den Integrierten Erwerbsbiografien (IEB) des IAB gezogen und enthält Personen, die nach 1995 eingereist sind oder erstmalig erwerbstätig waren. Sie repräsentiert bestimmte Länder- und Personengruppen überdurchschnittlich (z.B. Italien, Spanien und Griechenland).
    Ab 2015 wurde eine Zusatzstichprobe befragt, um der Panel-Attrition und veränderter Zuwanderung in jüngeren Jahren Rechnung zu tragen. Die neu hinzugekommenen Befragten sind ausschließlich solche, die zwischen 2009 und 2015 zugewandert sind. Die Aufwuchs-Stichprobe (2015) entstammt ebenfalls den IEB und ist disproportional bezüglich des Herkunftslandes, da bestimmte Länder überrepräsentiert (z.B. Bulgarien) und andere Länder unterrepräsentiert (z.B. Türkei) sind. Durch entsprechende Gewichtung können dennoch repräsentative Ergebnisse erzielt werden.

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