Migration und Integration
Bei dem Thema Einwanderung nach Deutschland gilt es auch die Bedingungen einer gelingenden Integration von Zugewanderten in Gesellschaft, Bildung und Arbeit zu untersuchen. Die Arbeitsmarktforschung beschäftigt sich mit der Frage, wie die Integration in das Bildungs- und Ausbildungssystem, der Zugang zum Arbeitsmarkt sowie die Bedingungen der sozialen Teilhabe und kulturellen Integration verbessert werden können.
Aktuelle Studien zeigen zudem, dass Deutschland angesichts seiner demographischen Herausforderungen dringend auf Zuwanderung angewiesen ist. Inwiefern kann Zuwanderung der Schrumpfung und Alterung des Erwerbspersonenpotenzials entgegenwirken? Welche Entwicklungen in der nationalen und europäischen Einwanderungspolitik begünstigen die Einwanderung von Erwerbspersonen und Fachkräften? Die hier zusammengestellte Literatur bietet einen aktuellen und umfassenden Überblick über den Themenkomplex Migration und Integration.
Literatur zum Thema Flucht und Asyl finden Sie in unserer IAB-Infoplattform Fluchtmigrantinnen und -migranten - Bildung und Arbeitsmarkt.
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- Einwanderungspolitik
- Auswirkungen von Migration
- Wanderungsmotivation und Rückwanderung
- Arbeitslosigkeit und Arbeitsmarktpolitik
- Qualifikation, Bildung und Beschäftigung
- Integration und soziale Teilhabe
- internationale Aspekte
- Personengruppen
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Literaturhinweis
Individualism and the Formation of Human Capital (2026)
Zitatform
Hartinger, Katharina, Sven Resnjanskij, Jens Ruhose & Simon Wiederhold (2026): Individualism and the Formation of Human Capital. In: Journal of the European Economic Association, Jg. 24, H. 3, S. 997-1053. DOI:10.1093/jeea/jvaf066
Abstract
"More individualistic countries experience higher economic growth. We provide evidence for a human-capital-based explanation of the growth effects of individualism. Using data from the largest international adult skill assessment, we establish that individualism shapes human capital formation. We identify the effects of individualism by exploiting variation between migrants at the origin- country, origin-language, and person level. Migrants from more individualistic cultures have higher cognitive skills and larger skill gains over time. They also invest more in their skills over the life cycle, as they acquire more years of schooling and are more likely to participate in adult education activities. Individualism is more important in explaining adult skill formation than any other cultural trait that previous literature has emphasized. In the labor market, more individualistic migrants earn higher wages and are less often unemployed. We show that our results cannot be explained by selective migration or omitted origin-country variables." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Aktionsräume älterer Frauen mit „Gastarbeiterinnen“geschichte. Vernachlässigte Forschungsperspektiven und ungesehene Orte (2026)
Zitatform
Kulmus, Claudia, Karola Cafantaris, Katharina Gensch, Jamila Schultz-Edwards & Jara Schulze (2026): Aktionsräume älterer Frauen mit „Gastarbeiterinnen“geschichte. Vernachlässigte Forschungsperspektiven und ungesehene Orte. In: Zeitschrift für Weiterbildungsforschung, Jg. 49, H. 1, S. 95-115. DOI:10.1007/s40955-026-00344-5
Abstract
"Die Lebens- und Bildungserfahrungen von Frauen mit „Gastarbeiterinnen“geschichte sind bislang selten Gegenstand von Forschung gewesen, zumal aus einer erwachsenenpädagogischen Perspektive. Dies nimmt der Beitrag zum Ausgangspunkt und analysiert anhand intersektionaler Ansätze und sozialräumlicher Perspektiven, welche Aktionsräume Frauen mit „Gastarbeiterinnen“geschichte nutzen, wie sie diese mit Blick auf ihre Bildungsbiografien und gesellschaftlichen Selbstpositionierungen interpretieren. Methodisch basieren die Ergebnisse auf elf problemzentrierten Interviews, ausgewertet im Hinblick auf Alter, Migration und Geschlecht und deren Verwobenheit mit Aktionsräumen. Zwei Fallbeispiele zeigen, wie sich Relationen von Vulnerabilität und Handlungsfähigkeit, von Diskriminierung und Emanzipation in den Selbstpositionierungen verbinden. Migration, Alter und Geschlecht werden dabei als komplexe Konstellation verstanden, die sowohl Diskriminierungserfahrungen als auch empowernde Prozesse umfassen können. Die Ergebnisse betonen die Bedeutung sozialräumlicher Zugänge und intersektionaler Perspektiven für das Verständnis der gesellschaftlichen und bildungsbezogenen Teilhabe älterer Frauen mit Migrationsgeschichte. Abschließend erfolgt eine Diskussion der Möglichkeiten, diese Perspektiven für zukünftige Forschungen und Handlungsansätze zu nutzen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Studieren, um zu bleiben? Erwerbsabsichten internationaler Studierender in Deutschland (2026)
Zitatform
Völk, Daniel, Julia Steinkühler & Jessica Ordemann (2026): Studieren, um zu bleiben? Erwerbsabsichten internationaler Studierender in Deutschland. (DZHW-Brief 2026,01), Hannover, 8 S. DOI:10.34878/2026.01.dzhw_brief
Abstract
"Im Wintersemester 2024/25 studierten etwa 400.000 internationale Studierende in Deutschland. Etwa 90 % dieser Studierenden streben einen Studienabschluss in Deutschland an." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Educational Integration of Refugees and Newly Arrived Immigrants: Institutional Contexts and Their Relevance (2026)
Zitatform
Winkler, Oliver & Melanie Olczyk (Hrsg.) (2026): Educational Integration of Refugees and Newly Arrived Immigrants. Institutional Contexts and Their Relevance. Cham: Springer Nature, 294 S. DOI:10.1007/978-3-032-25346-0
Abstract
"This open access edited volume brings together original perspectives on the important topic of educational integration of refugees and newly arrived immigrants and discusses implications for policymakers and practitioners. It highlights that, despite significant migration movements in recent years, the body of research addressing school integration processes and the role of regulations and laws remains limited. These factors are considered important for early adaptation, long-term acculturation, and the overall integration of newly arrived immigrants. The volume brings together qualitative and quantitative studies on educational participation in primary and secondary education as well as in vocational education and training. It also examines the challenges involved in acquiring second-language proficiency and achieving success across a range of school subjects. It explores the institutional conditions for the educational integration of refugees and newly arrived immigrants (particularly access to education, academic achievement, and attainment) across different host countries, including Australia, Canada, France, Germany, Greece, Italy, and Sweden. It offers valuable insights and discusses potential implications for researchers studying educational opportunities of immigrant youth, as well as for policymakers and policy advisors." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Herausforderungen für junge Menschen am Ausbildungs- und Arbeitsmarkt (2026)
Zitatform
(2026): Herausforderungen für junge Menschen am Ausbildungs- und Arbeitsmarkt. (Berichte: Arbeitsmarkt kompakt / Bundesagentur für Arbeit), Nürnberg, 23 S.
Abstract
"Im Zuge des demografischen Wandels sind die Schülerzahlen zurückgegangen; gleichzeitig nimmt die Vielfalt zu – zum Beispiel durch mehr junge Menschen mit Einwanderungsgeschichte. Für die schulische Bildung, die die Grundlage für die berufliche Ausbildung ist, ergeben sich dadurch neue Herausforderungen. Bereits seit vielen Jahren gibt es einen Trend zu höheren Schulabschlüssen. Dies hat Auswirkungen auf die Berufswahl und führt zu einer anhaltend hohen Studierneigung. Gleichzeitig verlassen jährlich etwa 6-8 Prozent der Schülerinnen und Schüler die Schule ohne Schulabschluss. Relativ wenige davon absolvieren eine Berufsausbildung. Im sogenannten Übergangsbereich kann ein Schulabschluss nachgeholt werden und eine Ausbildungsvorbereitung erfolgen. Hier hat der Anteil von Personen ohne Schulabschluss und mit ausländischer Staatsangehörigkeit stark zugenommen. Fast 100.000 jungen Menschen gelingt trotz Hauptschulabschluss kein direkter Übergang von der Schule in die Berufsausbildung. Die bei Arbeitsagenturen und Jobcentern gemeldeten Ausbildungsuchenden und die gemeldeten Berufsausbildungsstellen bilden den Markt nicht vollständig ab, weil alle Meldungen freiwillig sind. Werden rechnerisch auch diejenigen Ausbildungsuchenden in die Betrachtung einbezogen, die auf eigene Faust – also ohne Meldung bei einer Arbeitsagentur oder einem Jobcenter – eine Ausbildung gefunden haben, wird deutlich: Es sind mehr junge Menschen auf Ausbildungssuche als Ausbildungsstellen angeboten werden (jeweils gemeldete und nicht gemeldete). Dies zeigt zum einen, dass es ungeachtet der bestehenden Passungsprobleme nicht für jeden Ausbildungsuchenden einen Ausbildungsplatz gibt. Zum anderen ist festzuhalten, dass am Ausbildungsmarkt ein größeres Potenzial an Ausbildungsuchenden vorhanden ist, als es der isolierte Blick auf die gemeldeten Bewerberinnen und Bewerber vermuten lässt. Angebot und Nachfrage finden häufig nicht zusammen. Nur etwa die Hälfte der gemeldeten Bewerberinnen und Bewerber beginnt eine Berufsausbildung. Die Anteile der unversorgten an allen gemeldeten Bewerberinnen und Bewerbern sowie der unbesetzten an allen gemeldeten betrieblichen Ausbildungsstellen haben sich über die Jahre immer weiter erhöht. Dieses Potenzial gilt es zu heben. Dieser Mismatch lässt sich zum Teil auf gestiegene regionale, berufsfachliche und qualifikatorische Passungsprobleme zurückführen. Zwei Personengruppen, die auch Überschneidungen aufweisen, sind bei der Suche nach einer Ausbildungsstelle vergleichsweise selten erfolgreich: Junge Menschen mit (höchstens) einem Hauptschulabschluss sowie Personen mit ausländischer Staatsangehörigkeit. Über eine Million junge Menschen unter 30 Jahren sind weder in einer Berufsausbildung oder einer anderen Qualifizierung, noch gehen sie einer Erwerbstätigkeit nach (sogenannte NEET2). Darunter sind auch solche, die sich enttäuscht und demotiviert von der Ausbildungs- und Arbeitssuche zurückgezogen haben. Bei 30 Prozent der jungen Menschen wurde der Ausbildungsvertrag vorzeitig aufgelöst. 28 Prozent der Studierenden haben ihr Studium abgebrochen. Diese Quoten sind in den letzten Jahren gestiegen. Der Großteil, aber nicht jeder, setzt nach einer Neuorientierung seinen Bildungsweg fort. Die Jugendarbeitslosigkeit ist wie die Arbeitslosigkeit insgesamt gestiegen und erreichte 2025 den höchsten Stand der letzten zehn Jahre. Drei Viertel der Arbeitslosen unter 25 Jahren haben keinen Berufsabschluss. Für diese Personengruppe stehen die Chancen auf eine (dauerhafte) Beschäftigungsaufnahme schlecht. Die Arbeitslosenquote von formal nicht Qualifizierten ist mehr als sechsmal so hoch wie die von Personen mit Berufsabschluss. 2,9 Millionen Menschen im Alter von 20 bis unter 35 Jahren haben keinen formalen beruflichen Abschluss. Das ist jeder fünfte junge Erwachsene in Deutschland. Diese Personengruppe hat im Zuge der Fluchtmigration stark zugenommen. Personen ohne Berufsabschluss sind häufiger von Arbeitslosigkeit betroffen und arbeiten zumeist in Helfertätigkeiten." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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How do second-generation ethnic minority professionals navigate towards higher-earner segments? (2025)
Zitatform
Drange, Ida, Karl Ingar Kittelsen Røberg & Håvard Helland (2025): How do second-generation ethnic minority professionals navigate towards higher-earner segments? In: Journal of Ethnic and Migration Studies, Jg. 51, H. 19, S. 4970-4992. DOI:10.1080/1369183x.2025.2535447
Abstract
"Second-generation immigrants are overrepresented in higher education (HE) and in professional- and career-oriented study programs associated with profitable labor market returns. Yet, the question remains whether the relative educational success of second-generation immigrant youth carries over to the labor market. So far, research suggests that the second generation spends a longer time in unemployment after graduation, but evidence is lacking on labor market careers in a longer perspective. In this research, we investigate whether second-generation immigrants surpass thresholds associated with low-, median- and high-pay levels in their chosen educational field at the same rate as Norwegian majority graduates. We use Norwegian longitudinal administrative register data that cover from 2007 to 2020 and event-history modelling to address this research question. The findings reveal that second-generation HE graduates have lower transition rates than Norwegian majority graduates, but the gap closes with job changes. Moreover, organizational characteristics explain some of the differences in transitions, but not for the highest pay level. Thus, once employed, second-generation immigrants are not entrapped in the lower pay segments of their educational field, but as a group, they face difficulties in establishing themselves in the highest-paying segment associated with senior or managerial positions." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
"Demographic Tailwind" from East Germany? How Apprenticeship Opportunities of Foreign Youth in West Germany Depend on East German Apprentices (2025)
Zitatform
Jost, Oskar, Holger Seibert & Mirko Wesling (2025): "Demographic Tailwind" from East Germany? How Apprenticeship Opportunities of Foreign Youth in West Germany Depend on East German Apprentices. In: M. Andersson, C. Karlsson & S. Wixe (Eds.) (2025): The Oxford Handbook of Spatial Diversity and Business Economics, S. 179-197, 2021-10-04. DOI:10.1093/oxfordhb/9780198866190.013.0003
Abstract
"Die Arbeitsmärkte Ost- und Westdeutschlands sind nach wie vor durch große Unterschiede im Migrantenanteil und damit in der Diversität der Erwerbsbevölkerung gekennzeichnet. Während Zuwanderung in Westdeutschland insbesondere in den 1960er und frühen 1970er Jahren ein etablierter Mechanismus zur Rekrutierung zusätzlicher Arbeitskräfte war, ist der Anteil von Migranten in Ostdeutschland nach wie vor gering. Viele Jahre lang hatten junge Migranten in Westdeutschland Schwierigkeiten, eine Berufsausbildung zu bekommen, und mussten daher häufiger auf Tätigkeiten mit niedrigerem Aufgabenniveau ausweichen. Aufgrund des starken demografischen Wandels im Osten sank die Zahl der Ostdeutschen, die eine Berufsausbildung im Westen antraten, ab 2007 deutlich. Wir analysieren, inwieweit dieser Rückgang der ostdeutschen Auszubildenden im Westen zu verbesserten Chancen für junge Migranten in Westdeutschland führte. Dazu nutzen wir Beschäftigungsdaten der Bundesagentur für Arbeit sowie Bevölkerungsdaten des Statistischen Bundesamtes. Wir berücksichtigen kleinräumige Daten auf NUTS-3-Ebene und kontrollieren berufliche Unterschiede sowie den Ausbildungsberuf. Dazu vergleichen wir regionale Berufscluster, in denen ein Wettbewerb zwischen ostdeutschen und ausländischen Jugendlichen stattfand." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Zwischen Verwertungslogik und Vernutzung: Hürdenreiche Wege geduldeter Menschen durch Ausbildung in Arbeit (2025)
Mayer, Marina; Spindler, Susanne; Madjlessi-Roudi, Sara;Zitatform
Mayer, Marina, Sara Madjlessi-Roudi & Susanne Spindler (2025): Zwischen Verwertungslogik und Vernutzung. Hürdenreiche Wege geduldeter Menschen durch Ausbildung in Arbeit. In: Sozialmagazin H. 7/8, S. 68-75. DOI:10.3262/SM2508068
Abstract
"Geduldete Menschen sind mit verwehrten oder erschwerten Arbeitsmarktzugängen konfrontiert, obwohl viele über lange Zeiträume, teils Generationen, in der Bundesrepublik leben und gern arbeiten würden. Auf Basis einer empirischen Studie zeigt der Beitrag, wie sie dieser Widerspruch oft in Berufsausbildungen führt, welche Hürden dabei vorhanden sind und welche Unterstützungen die Soziale Arbeit geben kann." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Warum internationale Studierende eine Riesenchance sind: Standpunkt Fachkräfteeinwanderung (2025)
Zitatform
Plünnecke, Axel & Enzo Weber (2025): Warum internationale Studierende eine Riesenchance sind. Standpunkt Fachkräfteeinwanderung. In: Table.Briefings. Research H. 07.05.2025.
Abstract
"Deutschland ist auf qualifizierte Fachkräfte aus dem Ausland angewiesen. Ideal wäre es daher, internationale Studierende zu halten. Dafür muss die neue Bundesregierung die Zahl der Studienplätze erhöhen, Begleitprogramme intensivieren, echte Willkommenskultur schaffen und das Aufenthaltsrecht verbessern." (Autorenreferat, IAB-Doku, © Table.Media)
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Literaturhinweis
International Migration Outlook 2025 (2025)
Zitatform
(2025): International Migration Outlook 2025. (International migration outlook 49), Paris, 439 S. DOI:10.1787/ae26c893-en
Abstract
"This publication constitutes the 49th report of the OECD’s Continuous Reporting System on Migration. The report is divided into six chapters plus a statistical annex. Chapter 1 provides a broad overview of recent trends in international migration flows. It also analyses recent changes on the labour market inclusion of immigrants in OECD countries. Chapter 2 monitors recent changes in migration policies, while Chapter 3 looks at the recent changes in policies that support the integration of immigrants and their children. Chapter 4 looks at the role of firms in immigrant integration. It sheds new light on the role of firms in shaping the immigrant earnings gap using linked employer-employee data for 15 OECD countries. The chapter starts by documenting the immigrant earnings gap at entry in the labour market and the extent to which it is driven by immigrants working disproportionately in lower-paying firms, industries and occupations. It then analyses how the earnings gap evolves as immigrants integrate into the labour market by moving to better-paying firms, industries and occupations. The implications for immigrant integration policy are discussed in the conclusion. Chapter 5 is the result of a co‑operation between the OECD and the WHO in the context of the “Working for Health” programme. It examines the evolution of international migration of health professionals, specifically doctors and nurses, to OECD countries since 2000/01, in the context of growing workforce shortages and increasing global competition for talent. The chapter considers the implications for countries of origin, including the risk of brain drain, and highlights the importance of ethical recruitment practices. Finally, it explores recent changes in migration policies affecting health professionals, as well as developments in the recognition of foreign qualifications and licensing across the OECD. Chapter 6 presents succinct country-specific notes and statistics on developments in international migration movements and policies in OECD and selected non-OECD countries in recent years. Lastly, the statistical annex includes a broad selection of recent and historical statistics on immigrant flows, asylum requests, foreign and foreign-born populations, and naturalisation." (Text excerpt, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Bericht der Bundesregierung über die Situation unbegleiteter ausländischer Minderjähriger in Deutschland (2025)
Zitatform
(2025): Bericht der Bundesregierung über die Situation unbegleiteter ausländischer Minderjähriger in Deutschland. (Verhandlungen des Deutschen Bundestages. Drucksachen 21/981 (24.07.2025)), Berlin, 116 S.
Abstract
"Eckdaten, Herausforderungen der Unterbringung, Gesundheitsversorgung, schulische und berufliche Integration, Übergänge aus der Jugendhilfe, gesellschaftliche Teilhabe, verfahrensrechtliche Fragen, Perspektiven der Länder und Verbände" (Textauszug, Dokumentations- und Informationssystem Bundestag und Bundesrat - DIP)
Weiterführende Informationen
Dokumentation des zugehörigen parlamentarischen Vorgangs -
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Indische Arbeitskräfte in Deutschland (2024)
Zitatform
Adunts, David, Tanja Fendel, Andreas Hauptmann, Boris Ivanov & Yuliya Kosyakova (2024): Indische Arbeitskräfte in Deutschland. (Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung. Aktuelle Daten und Indikatoren), Nürnberg, 12 S.
Abstract
"Die Anzahl indischer Staatsangehöriger in Deutschland ist in den Jahren von 2010 bis 2022 deutlich gestiegen. Im Verhältnis zur ausländischen Bevölkerung insgesamt bzw. Drittstaatsangehörigen machen indische Staatsangehörige dennoch einen relativ kleinen Teil aus. - Die Zuwanderung von indischen Staatsangehörigen ist überdurchschnittlich geprägt durch Erwerbs- und Bildungsmigration. Insbesondere die Einwanderung zur Aufnahme eines Studiums ist seit dem Jahr 2010 vergleichsweise stark gestiegen. - Die Arbeitsmarktintegration von indischen Staatsangehörigen ist gemessen an gängigen Indikatoren insgesamt positiv. Die Beschäftigungsquote ist vergleichsweise hoch und die Arbeitslosen- und SGB-II-Hilfequoten sind relativ niedrig. - Unter den sozialversicherungspflichtig Beschäftigten ist das Anforderungsniveau der Tätigkeit der indischen Staatsangehörigen überdurchschnittlich hoch, was sich auch in vergleichsweise hohen Arbeitsentgelten widerspiegelt. - Vor dem Hintergrund des demographischen Wandels und einem zunehmenden Fach- und Arbeitskräftebedarf in Deutschland könnten Zuwandernde aus Indien dazu beitragen, diesen Bedarf zu decken. - Nach eigenen Auswertungen der World-Gallup-Datenbank könnten sich rund 8 Prozent der 18- bis unter 35-jährigen in Indien vorstellen, auszuwandern. Allerdings steht Deutschland hier in Konkurrenz mit anderen, vor allem angelsächsischen Zielländern, wie den Vereinigten Staaten, dem Vereinigten Königreich, Kanada oder Australien, die aufgrund der englischen Sprache oder von bereits bestehenden Netzwerken für Fachkräfte aus Indien attraktiver sein könnten. - Auswertungen auf Basis der IAB-SOEP Migrationsstichprobe, der IAB-BAMF-SOEP Befragung Geflüchteter und SOEP-Core für 2021 sind konsistent mit den amtlichen Statistiken hinsichtlich eines hohen Qualifikationsniveaus, einer hohen Erwerbsbeteiligung und eines geringen Frauenanteils unter in Indien geborenen Zugezogenen. Der Anteil selbstbewerteter guter Deutschkenntnisse fällt niedriger aus als unter allen in Deutschland lebenden Zugezogenen. - Der Großteil der Inderinnen und Inder möchten für immer in Deutschland bleiben und knapp zwei von fünf Inderinnen und Indern besitzt bereits die deutsche Staatsangehörigkeit." (Textauszug, IAB-Doku)
Beteiligte aus dem IAB
Adunts, David ; Kosyakova, Yuliya ; Fendel, Tanja ; Hauptmann, Andreas ; Ivanov, Boris ; -
Literaturhinweis
Integration hat hohe Bedeutung für Arbeitsmarkt und Gesellschaft (2024)
Zitatform
Bellmann, Lutz & Yuliya Kosyakova (2024): Integration hat hohe Bedeutung für Arbeitsmarkt und Gesellschaft. In: IAB-Forum H. 27.12.2024. DOI:10.48720/IAB.FOO.20241227.01
Abstract
"Welche individuellen und institutionellen Faktoren können die Arbeitsmarktintegration von Geflüchteten hemmen und welche fördern sie? Antworten auf diese Fragen gab eine gemeinsame Online-Veranstaltung des OECD Berlin Centre und des IAB zum Thema „Wie gut gelingt die Integration von Geflüchteten in den deutschen Arbeitsmarkt?“. Sie fand am 4. Dezember dieses Jahres im Rahmen der Reihe „OECD-Gesellschaftssalon“ statt." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Die Arbeitsmarktsituation von ausländischen Staatsangehörigen nach Geschlecht (2024)
Zitatform
Brücker, Herbert, Andreas Hauptmann, Sekou Keita & Yuliya Kosyakova (2024): Die Arbeitsmarktsituation von ausländischen Staatsangehörigen nach Geschlecht. (IAB-Forschungsbericht 06/2024), Nürnberg, 51 S. DOI:10.48720/IAB.FB.2406
Abstract
"Die Themen Migration und Integration haben in den vergangenen Jahren eine anhaltend hohe Relevanz in den Medien, der Politik und im öffentlichen Diskurs. Vor diesem Hintergrund berichtet das IAB seit mehreren Jahren monatlich im IAB-Zuwanderungsmonitor über die Entwicklung der Arbeitsmarktintegration von ausländischen Staatsangehörigen in Deutschland. Hierzu werden verschiedene zentrale Arbeitsmarkt- und Sozialindikatoren auf Basis von Daten der amtlichen Statistik analysiert. Zukünftig soll der Zuwanderungsmonitor erweitert und die wichtigsten Indikatoren für Männer und Frauen separat ausgewiesen werden. Eine vertiefte Analyse der geschlechtsspezifischen Unterschiede in der Arbeitsmarktintegration übersteigt allerdings den Umfang und die Zielsetzung des IAB-Zuwanderungsmonitors. Vor diesem Hintergrund untersucht dieser Forschungsbericht die Arbeitsmarktintegration von ausländischen Staatsangehörigen nach Geschlecht. Der Zeitraum 2010 bis 2022 ist überwiegend geprägt von steigenden Beschäftigungsquoten und sinkenden Arbeitslosenquoten bzw. SGB-II-Leistungsbezugsquoten. Wichtige Ausnahmen bilden hier beispielsweise die Covid-19 Pandemie und die Folgen des Angriffskriegs von Russland auf die Ukraine.. Dabei sind die Geschlechterunterschiede bei ausländischen Staatsangehörigen teilweise stärker ausgeprägt als bei deutschen Staatsangehörigen. Auf Basis der amtlichen Statistik können Integrationsverläufe im Arbeitsmarkt und damit verbundene Geschlechterunterschiede nur in einem bestimmten Umfang nachvollzogen werden. Grund dafür ist, dass Unterschiede in anderen arbeitsmarktrelevanten Merkmalen, wie etwa der Aufenthaltsdauer, der Familienzusammensetzung oder dem Bildungsniveau, nur teilweise oder gar nicht berücksichtigt werden können. Wenn diese Merkmale sich zwischen Staatsangehörigkeitsgruppen unterscheiden, können die in der amtlichen Statistik beobachteten Unterschiede auch auf Unterschiede in anderen Merkmalen zurückzuführen sein und spiegeln damit teilweise strukturelle Unterschiede wider. Um dies zu adressieren werden in diesem Bericht zusätzlich Befragungsdaten herangezogen. Die Auswertungen zeigen, die Beschäftigung steigt mit zunehmender Aufenthaltsdauer für alle ausländischen Staatsangehörigkeitsgruppen. Insbesondere in den ersten Jahren ist der Anstieg für Frauen allerdings etwas langsamer als für Männer. Deshalb ist es wichtig, die Jahre seit Zuzug bei der Bewertung der Arbeitsmarkintegration zu berücksichtigen, insbesondere wenn viele Neuzuwandernde unter den ausländischen Staatsangehörigen sind. Darüber hinaus können manche Unterschiede auch auf unterschiedliche Familienzusammensetzungen zurückzuführen sein. Mit (kleinen) Kindern steigen auch die damit verbundenen Erfordernisse bei der Betreuung. Die Beschäftigungsquote ist dann insbesondere für Frauen geringer, unabhängig von der Staatsangehörigkeit. Berücksichtigt man diese und weitere arbeitsmarktrelevanten Merkmale, wie der Familienzusammensetzung, der Aufenthaltsdauer, dem Bildungsniveau, und Deutschsprachkenntnissen, sind die Geschlechterunterschiede bei ausländischen Beschäftigten deutlich näher an denen der deutschen Beschäftigten." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Bildung im Kontext von Flucht und Migration: Subjektbezogene und machtkritische Perspektiven (2024)
Fritzsche, Bettina ; Riegel, Christine; Warkentin, Stephanie; Scheffold, Miriam; Khakpour, Natascha ;Zitatform
Fritzsche, Bettina, Natascha Khakpour, Christine Riegel, Miriam Scheffold & Stephanie Warkentin (Hrsg.) (2024): Bildung im Kontext von Flucht und Migration. Subjektbezogene und machtkritische Perspektiven. (Transcript E-Books. Pädagogik), Bielefeld: Transcript Verlag, 248 S. DOI:10.14361/9783839463116
Abstract
"Die Teilhabemöglichkeiten in Bildung und Ausbildung gestalten sich für Jugendliche und junge Erwachsene, die migriert bzw. geflüchtet sind, immer noch als strukturell unzureichend. Spezifische Formate, den formalen Einbezug zu gestalten, wie etwa die sogenannten Vorbereitungsklassen, gehen dabei zuweilen mit Benachteiligungen oder symbolischer Ausgrenzung einher. Institutionelle und gesellschaftliche Verhältnisse zwischen Ein- und Ausgrenzung spiegeln sich nicht zuletzt in den (Bildungs-)Biographien jener wider, die sich in diesen beweisen müssen. Der Sammelband trägt Perspektiven und Erkenntnisse zusammen, die sich kritisch mit Bildungsverhältnissen und deren Erforschung im Kontext von Flucht und Migration beschäftigen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Fachkräftesicherung durch Zuwanderung an die Hochschulen: Potenziale für ein Studium von mehr Personen aus dem Ausland (2024)
Geis-Thöne, Wido;Zitatform
Geis-Thöne, Wido (2024): Fachkräftesicherung durch Zuwanderung an die Hochschulen. Potenziale für ein Studium von mehr Personen aus dem Ausland. (IW-Report / Institut der Deutschen Wirtschaft Köln), Köln, 24 S.
Abstract
"Vor dem Hintergrund des demografischen Wandels ist Deutschland in zunehmendem Maß auf die Zuwanderung von Fachkräften angewiesen, um Wachstum und Wohlstand zu sichern. Gleichzeitig ist das Potenzial an Personen, die über Qualifikationen verfügen, die einem beruflichen oder hochschulischen Abschluss in Deutschland entsprechen, und potenziell für einen Zuzug nach Deutschland gewonnen werden können, begrenzt. Daher muss auch die Ausbildung von Personen aus dem Ausland gestärkt werden, was zumindest kurzfristig vor allem an den Hochschulen möglich ist. Erwerben die zum Studium ins Land gekommenen Personen einen akademischen Abschluss und bleiben langfristig im Land, sind sie am deutschen Arbeitsmarkt ähnlich erfolgreich wie Hochschulabsolventen aus dem Inland. Allerdings kommt es bei ihnen deutlich häufiger zu Studienabbrüchen. Auch kehren viele nach Abschluss ihres Studiums wieder in die Heimatländer zurück. Dennoch lebten 46 Prozent der in den Jahren 2006 bis 2012 zum Studium nach Deutschland gekommenen Drittstaatsangehörigen zehn Jahre später noch in Deutschland und die Tendenz ist steigend. Gleichzeitig kommen seit Anfang der 2010er-Jahre immer mehr Personen aus dem Ausland zu Studium nach Deutschland. Lag die Gesamtzahl der internationalen Studierenden mit ausländischer Staatsangehörigkeit und ausländischer Hochschulzugangsberechtigung im Wintersemester 2012/2013 noch bei rund 204.600, waren es im Wintersemester 2022/2023 mit 367.600 bereits weit mehr als anderthalbmal so viele. Besonders dynamisch war die Entwicklung bei den indischen Staatsangehörigen, die mit 42.600 inzwischen die größte Gruppe unter den internationalen Studierenden bilden. Diese planten im Wintersemester 2020/2021 mit einem Anteil von 72,9 Prozent auch besonders häufig einen langfristigen Verbleib in Deutschland. Dabei bestehen gerade in Indien noch sehr große Potenziale für eine Steigerung, da das Land rund ein Sechstel der Weltbevölkerung auf sich vereint und weiterhin demografiestark ist. Differenziert man nach den Fachrichtungen, lag im Wintersemester 2022/2023 der Anteil des Bereichs der Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT) bei den Studierenden mit ausländischer Staatsangehörigkeit mit einem Anteil von 51,4 Prozent wesentlich höher als bei den inländischen Studierenden mit 34,2 Prozent. Besonders stark gestiegen ist zwischen den Wintersemestern 2012/2013 und 2022/2023 die Zahl der ausländischen Studierenden in der Informatik mit einem Plus von 162,3 Prozent. Nach aktuellem Stand bietet der MINT-Bereich auch besonders große Potenziale für die Ausbildung zusätzlicher Personen aus dem Ausland, da hier die Zahlen der inländischen Studierenden seit Mitte der 2010erJahre rückläufig sind. Insbesondere gilt das für die Bereiche Maschinenbau und Verfahrenstechnik sowie Elektro- und Informationstechnik. In den nächsten Jahren wird die Zahl der unbesetzten Studienplätze allerdings voraussichtlich auch insgesamt deutlich zunehmen, da weniger junge Menschen in Deutschland die Hochschulreife erwerben. Ursächlich hierfür sind eine demografisch bedingt vergleichsweise kleine inländische Bevölkerung im entsprechenden Alter und der Ausfall ganzer Abiturjahrgänge in den größten Bundesländern Bayern und Nordrhein-Westfalen aufgrund einer Rückkehr vom acht-zum neunjährigen Gymnasium. Bereits ab Mitte der 2030er-Jahre wird sich dies mit größeren Geburtskohorten wieder ändern. Für diesen vergleichsweise kurzen Zeithorizont würde sich ein aufwändiger Rückbau von Studienplatzkapazitäten kaum lohnen. Daher bietet es sich an, gerade in der Zwischenzeit noch mehr Personen aus dem Ausland zum Studium ins Land zu holen." (Textauszug, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Six years after the EU-Turkey Agreement: A quantitative assessment of the living conditions of Syrians in Turkey (2024)
Zitatform
Gundacker, Lidwina, Laura Hertner & Simon Ruhnke (2024): Six years after the EU-Turkey Agreement: A quantitative assessment of the living conditions of Syrians in Turkey. (IAB-Forschungsbericht 18/2024), Nürnberg, 57 S. DOI:10.48720/IAB.FB.2418
Abstract
"2,9 Millionen Personen in Deutschland hatten im Jahr 2022 laut dem Statistischen Bundesamt einen türkischen Migrationshintergrund. Somit stellt die Türkei seit Jahrzehnten eins der wichtigsten Herkunftsländer von Migrant*innen in Deutschland dar. Im letzten Jahrzehnt hat sich die Türkei allerdings selbst zu einem wichtigen Transit- und Zielland für Zugewanderte entwickelt. Seit 2011, dem Beginn des Krieges in Syrien, haben mehr als 3,5 Millionen Syrerinnen und Syrer Zuflucht in der Türkei gesucht. Die zunächst offen gestaltete türkische Einwanderungspolitik wich ab 2014 zunehmend Maßnahmen, die Zuwanderung aus Syrien zu begrenzen. Vorangetrieben von Deutschland beschlossen die Europäische Union (EU) und die türkische Regierung im Jahr 2016 ein Rückübernahmeabkommen. Das EU-Türkei-Abkommen verfolgte das Ziel, irreguläre Migration in die EU zu begrenzen und im Gegenzug die humanitären Bedingungen für Geflüchtete in der Türkei durch Hilfsgelder in Milliardenhöhe zu verbessern. In diesem Forschungsbericht untersuchen wir die Lebensumstände, das Wohlergehen und die Teilhabe syrischer Geflüchteter in der Türkei im Vergleich zur türkischen Aufnahmegesellschaft im Jahr 2022, sechs Jahre nach dem EU-Türkei-Deal. Wir greifen dabei auf die umfassende längsschnittlich angelegte Dateninfrastruktur zurück, die im Rahmen des TRANSMIT-Projekts in Kooperation von IAB und dem Berliner Institut für empirische Integrations- und Migrationsforschung (BIM, Humboldt Universität zu Berlin) geschaffen wurde. Die strukturierte Befragung von syrischen und türkischen Personen zu gleichen Teilen (je 1250 Befragte) ermöglicht es, die Lebensumstände von Syrerinnen und Syrern in der Türkei mit denen der türkischen Mehrheitsgesellschaft ins Verhältnis zu setzen. Die Auswertungen weisen darauf hin, dass die Lebensbedingungen, das Wohlergehen und die Teilhabe von syrischen Geflüchteten in der Türkei sich trotz des EU-Türkei-Deals prekär gestalten. So berichtet im Jahr 2022 ein Drittel der syrischen Befragten, dass ihr Einkommen nicht für Essen ausreicht. Ein weiteres Drittel kann sich mit ihrem Einkommen nicht alle nötigen Produkte der Grundversorgung leisten. Unter den syrischen Beschäftigten sind trotz einer durchschnittlichen Aufenthaltsdauer von 8 Jahren über zwei Drittel als Tagelöhner beschäftigt. Die Mehrzahl der Beschäftigungsverhältnisse sind irregulär und stellen manuelle, häufig körperlich anspruchsvolle Tätigkeiten wie im Baugewerbe oder der Landwirtschaft dar. Ähnlich wie bei Geflüchteten in Deutschland zeigt sich ein starker Gender Gap auf dem Arbeitsmarkt, allerdings befindet sich die syrische Beschäftigung in der Türkei insgesamt auf einem höheren Niveau. 39 Prozent der syrischen Frauen und 79 Prozent der syrischen Männer gehen einer bezahlten Erwerbstätigkeit nach. Frauen leisten gleichzeitig den Großteil der Haushalts- und Sorgearbeit. Die Bildungsbeteiligung bleibt mit insgesamt 7 Prozent aller erwachsenen Befragten, die zum Zeitpunkt der Befragung eine Schule besucht oder abgeschlossen haben, gering. Auch hier haben Männer eine höhere Teilhabewahrscheinlichkeit als Frauen. Wir führen die vergleichsweise hohe Arbeitsmarktbeteiligung und die geringe Bildungsbeteiligung darauf zurück, dass für Syrer*innen in der Türkei neben den EU-finanzierten Notfallprogrammen kein systematischer Zugang zu sozialer Sicherung und Kinderbetreuungsangeboten besteht. Dieser wirtschaftliche Druck spiegelt sich auch in den nur moderat steigenden Anteilen von Syrer*innen mit guten Türkischkenntnissen wider: liegt er bei 5 oder weniger Jahren Aufenthaltsdauer bei 47 Prozent, steigt er nach 10 oder mehr Jahren Aufenthaltsdauer auf 63 Prozent. Anders verhält es sich mit dem Bildungszugang für syrische Kinder und Jugendliche: 85 Prozent der syrischen 6 bis 15-Jährigen besuchen eine Schule. Dieser Erfolg kann unter anderem auch auf gezielte EU- Fördermaßnahmen zurückgeführt werden. Wir untersuchen auch die Absichten und die konkreten Möglichkeiten von syrischen Geflüchteten, die Türkei zu verlassen. Ein Viertel der in 2022 befragten Syrer*innen wünscht sich, die Türkei zu verlassen. Deutschland stellt das am häufigsten genannte Wunschzielland dar. Nur ein kleiner Anteil (7 Prozent) der Personen mit Migrationsabsichten hat aber tatsächlich konkrete Pläne, die Weiterwanderung in den nächsten 12 Monaten umzusetzen. Begründet wird dies meist mit Kindern in Bildung, mit fehlenden finanziellen Ressourcen und damit, bei der Familie bleiben zu wollen. Bei Personen mit sozialen Kontakten im Ausland ist der Anteil mit konkreten Weiterwanderungsplänen noch geringer. Dies unterstreicht den hypothetischen Charakter der Migrationsabsichten, die wir in den TRANSMIT-Befragungen messen konnten." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Vielfalt in Ausbildung – Zugewanderte im Berliner Berufsbildungssystem (2024)
Pfeffer-Hoffmann, Christian; Lushankina, Olga; Fabianczyk, Emilia; Oswald, Anne von; Ünsal, Gizem;Zitatform
Pfeffer-Hoffmann, Christian (Hrsg.) (2024): Vielfalt in Ausbildung – Zugewanderte im Berliner Berufsbildungssystem. Berlin: Mensch und Buch Verlag, 107 S.
Abstract
"In Deutschland ist die berufliche Bildung entscheidende Grundlage für einen erfolgreichen Start ins Berufsleben. Die Stärken des deutschen Berufsbildungssystems werden besonders im internationalen Vergleich deutlich (OECD 2023), dennoch verliert die Berufsausbildung bei jungen Menschen in Deutschland seit vielen Jahren an Attraktivität. Oder andersherum betrachtet: Die Betriebe bieten für immer weniger junge Menschen attraktive Ausbildungsplätze an. Das ist umso besorgniserregender, wenn wir den aktuellen Fachkräftemangel auf dem deutschen Arbeitsmarkt bei gleichzeitig schwindenden Zukunftsperspektiven für viele junge Menschen betrachten. In Berlin ist diese Problematik auf dem Ausbildungsmarkt weitaus dramatischer und weicht deutlich von der in anderen Bundesländern ab. Hier übersteigt die Anzahl der Bewerber*innen die verfügbaren Ausbildungsplätze. Diese Entwicklung ist u. a. damit zu erklären, dass in Berlin lediglich 37,0 % der Betriebe eine Ausbildungsberechtigung besitzen, im Vergleich zum Bundesdurchschnitt von 52,0 % (Betriebspanel Berlin 2021). Darüber hinaus bildet nur die Hälfte dieser zugelassenen Betriebe tatsächlich aus (ebd.). Die Herausforderung in Berlin besteht jedoch nicht nur im Mangel an Ausbildungsplätzen, sondern auch in der unzureichenden Passung zwischen Jugendlichen und Lehrstellen, wie die hohe Zahl unbesetzter Stellen zeigt. Im Ausbildungsjahr 2020/2021 konnten 45,0 % der Betriebe, die Ausbildungsplätze anboten, mindestens eine dieser Stellen nicht besetzen, weil sie keine geeigneten Bewerber*innen fanden (ebd.). Das Problem erstreckt sich auch auf die unzureichende Vorbereitung der Jugendlichen in den Schulen auf die Anforderungen des Ausbildungsmarktes. Dies erschwert einen reibungslosen Übergang von der Schule in die Ausbildung. Das im Juli 2023 beschlossene Bündnis für Ausbildung unterstreicht die hohe Priorität in Berlin, Ausbildungsangebote für junge Menschen attraktiver zu gestalten, um den Fachkräftebedarf der Berliner Wirtschaft zu decken. Dabei liegt der Fokus nicht nur auf der Schaffung von 2.000 zusätzlichen Ausbildungsplätzen bis April 2025, sondern auch auf der Bereitstellung von Möglichkeiten für junge Menschen, eine klare berufliche Perspektive zu entwickeln (Der Regierende Bürgermeister 2023). Das Ziel des Bündnisses besteht darin, mehr junge Menschen in Ausbildung zu bringen und somit einen Beitrag zur Bewältigung der Herausforderungen des Berliner Ausbildungsmarktes zu leisten. Im Mittelpunkt der vorliegenden Untersuchung stehen die Fragen, ob sowohl die Zugewanderten selbst als auch ihre Nachkommen erfolgreich in den Ausbildungsmarkt integriert werden und ob Zugangsmöglichkeiten zu Ausbildungsprogrammen sowie ein erfolgreicher Übergang von der Schule in eine berufliche Ausbildung gewährleistet sind. Dafür schauen wir uns die damit zusammenhängenden vielfältigen Maßnahmen an und analysieren die Auswirkungen auf (EU-)Zugewanderte. Unter Berücksichtigung der gesamtdeutschen Entwicklung analysieren wir vorrangig die Berliner Situation, die sich teilweise stark hinsichtlich der Wirtschaftsentwicklung, der Branchenstruktur, der Verfügbarkeit von (Ausbildungs-)Unternehmen aber auch hinsichtlich des Vorhandenseins von (EU-)Zugewanderten auf dem Ausbildungsmarkt unterscheidet." (Textauszug, IAB-Doku)
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Fachkräftesicherung durch ausländische Auszubildende (2024)
Pierenkemper, Sarah; Semsarha, Fabian;Zitatform
Pierenkemper, Sarah & Fabian Semsarha (2024): Fachkräftesicherung durch ausländische Auszubildende. (IW-Kurzberichte / Institut der Deutschen Wirtschaft Köln 2024,54), Köln, 3 S.
Abstract
"Ausländische Auszubildende spielen eine zunehmend wichtige Rolle bei der Fachkräftesicherung in Deutschland. Trotz eines Rückgangs von Ausbildungsanfängern hat sich die Zahl ausländischer Azubis seit 2009 fast verdoppelt. Dadurch konnte knapp ein Viertel des Rückgangs der deutschen Ausbildungsanfänger durch nicht deutsche Azubis kompensiert werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Einwanderung in die Ausbildung: Möglichkeiten und Herausforderungen der gezielten Gewinnung, Vorbereitung und Integration von Auszubildenden aus Drittstaaten (2024)
Studthoff, Alexander; Thomann, Birgit; Niediek, Silvia; Shahin, Sepehr;Zitatform
Studthoff, Alexander, Birgit Thomann, Silvia Niediek & Sepehr Shahin (2024): Einwanderung in die Ausbildung. Möglichkeiten und Herausforderungen der gezielten Gewinnung, Vorbereitung und Integration von Auszubildenden aus Drittstaaten. (BIBB discussion paper / Bundesinstitut für Berufsbildung), Bonn, 86 S.
Abstract
"Das neue Gesetz zur Weiterentwicklung der Fachkräfteeinwanderung und entsprechende untergesetzliche Maßnahmen sollen seit November 2023 und v. a. ab März und Juni 2024 die Einwanderung von Fach- und Arbeitskräften sowie von Studierenden und Auszubildenden (als künftige Fachkräfte) nach Deutschland optimieren und beschleunigen. Trotz angehender Vereinfachung und neuer Möglichkeiten, die die rechtlichen Regelungen des Fachkräfteeinwanderungsgesetzes von 2020 weiter liberalisieren, besteht im Bereich der Umsetzung ein großer Informations-, Abstimmungs- und Handlungsbedarf, um einer größeren Zahl junger Menschen die Einwanderung in die Berufsausbildung nach Deutschland zu ermöglichen. Während die Einwanderung bereits qualifizierter Fachkräfte sukzessive mit konkreten Maßnahmen unterstützt wurde, fehlt es im Bereich der Ausbildungsmigration an flächendeckenden Angeboten im In- und Ausland. Das vorliegende Discussion Paper will Möglichkeiten, Herausforderungen und Handlungsbedarfe identifizieren und somit die Umsetzung in die Praxis unterstützen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Migration, Education and Employment: Pathways to Successful Integration (2024)
Zitatform
Teräs, Marianne, Ali Osman & Eva Eliasson (Hrsg.) (2024): Migration, Education and Employment. Pathways to Successful Integration. (Education, Equity, Economy 10), Cham: Imprint: Springer, VIII, 203 S. DOI:10.1007/978-3-031-41919-5
Abstract
"This is an open access book which focuses on different aspects of education, employment, and successful integration of migrants in three countries: Norway, Sweden, and Switzerland. The chapters in this book reflect on these issues from micro, meso and macro perspectives; some are based on interviews with migrants and people who work with them, others on documents and literature about migration. There are different pathways for skilled migrants to vocations. Some start working in their previous vocations after arriving in the new environment. Some re-enter their professions but on a lower level. Some can re-train themselves in a new vocation, and some will go to further education, as studies in different chapters of this book suggest. Common for successful integration seems to be several intertwined factors: the target language competence, strong motivation and agency, supporting networks and supporting persons, as well as structural opportunities of the new environment. The book's editorial board takes an eclectic view, hoping to start an academic debate about what 'successful integration' means. While discussions about the integration of migrants tend to focus on integration failures, there are millions of migrants, in different countries, who have successfully integrated into their new societies." (Provided by publisher)
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Expected Occupational Contexts and Postgraduate Pursuit among Skilled Immigrants and Natives in the United States (2024)
Zitatform
Yu, Xiao (2024): Expected Occupational Contexts and Postgraduate Pursuit among Skilled Immigrants and Natives in the United States. In: International migration review, Jg. 58, H. 3, S. 1351-1383. DOI:10.1177/01979183231162623
Abstract
"For college-educated immigrants, investing in a US postgraduate degree plays a critical role in skill transfer and career enhancement. However, little is known about the role of the US occupational structure, a key aspect in immigrants' context of reception, in shaping immigrants' postgraduate decisions. Using 2015 National Survey of College Graduates and linking three occupational characteristics to the field of study of bachelor's degree from the Survey of Income and Program Participation and Current Population Survey, this article examines the associations of rising educational expectation, occupational sex segregation, and occupational immigrant concentration with the pursuit of a US master's degree among college-educated immigrants and natives. The analysis shows that while occupational female share was positively associated with postgraduate pursuit among natives, such relationship was weaker among immigrants with a foreign bachelor's degree. In contrast, occupational immigrant concentration was positively associated with postgraduate pursuit among foreign-educated immigrants but negatively among natives. The occupational share of workers with advanced degrees operated similarly between natives and immigrants. Moreover, these occupational effects varied more by immigration status than by gender. These findings underscore the host country's occupational contexts that generate different incentives and constraints for immigrants and natives to pursue a postgraduate degree. This adds nuance to the immigrant human capital investment model that posits immigrants will invest more in human capital than natives. The differential postgraduate investment between immigrants and natives in response to the occupational contexts yield implications for subsequent education–occupation match, career mobility, and economic stratification within the highly educated workforce." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Studienerfolg von Studierenden mit Migrationshintergrund – eine Analyse der Abbruchsintentionen der zweiten Zuwanderungsgeneration (2024)
Zaussinger, Sarah;Zitatform
Zaussinger, Sarah (2024): Studienerfolg von Studierenden mit Migrationshintergrund – eine Analyse der Abbruchsintentionen der zweiten Zuwanderungsgeneration. In: Österreichische Zeitschrift für Soziologie, Jg. 49, H. 4, S. 581-611. DOI:10.1007/s11614-024-00584-0
Abstract
"Empirische Befunde aus der schulbezogenen Bildungsforschung in Österreich zeigen, dass Schüler:innen mit Migrationshintergrund geringere Bildungschancen aufweisen als autochthone Schüler:innen. Die Situation von Migrant:innen an österreichischen Universitäten ist bislang aber wenig erforscht. Mit Daten der Studierenden-Sozialerhebung 2019, einer breit angelegten Befragung aller Studierenden in Österreich, wird anhand von binär-logistischen Regressionsmodellen aufgezeigt, dass Studierende mit Migrationshintergrund der zweiten Zuwanderungsgeneration häufiger einen Studienabbruch erwägen als Studierende ohne Migrationshintergrund. Dabei zeigt sich einerseits, dass die Bildung der Eltern für den Studienerfolg von Studierenden mit familiärer Migrationsgeschichte eine größere Rolle spielt und sich andererseits die migrationsspezifischen Unterschiede nicht durch die Bildung der Eltern erklären lassen. Dies gilt auch, wenn zusätzlich Lebenslagenfaktoren, wie Erwerbstätigkeit und finanzielle Situation berücksichtigt werden. Unter Einbezug der sozialen und akademischen Integration sowie der Einschätzung zu den eigenen Studienleistungen, hat der Migrationshintergrund nur dann einen signifikanten Effekt, wenn er intersektional in Kombination mit dem Bildungshintergrund der Eltern betrachtet wird: Bildungsferne Studierende mit Migrationshintergrund haben im Vergleich zu allen anderen Studierenden ein signifikant höheres Risiko, ihr Studium abzubrechen. Die Abbruchsintentionen variieren überdies nach der Herkunftsregion der Eltern der Studierenden, wobei insbesondere jene mit Wurzeln aus EU-Drittstaaten ein erhöhtes Risiko aufweisen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Berufsbildungsbericht 2024 (2024)
Zitatform
(2024): Berufsbildungsbericht 2024. (Berufsbildungsbericht ... / Bundesministerium für Bildung und Forschung), Bonn, 145 S.
Abstract
"Die berufliche Aus- und Weiterbildung bildet eine wesentliche Grundlage für Wirtschaftswachstum, Wohlstand und sozialen Zusammenhalt in Deutschland. Das deutsche Berufsbildungssystem mit seinen vielfältigen Ausbildungs- und Aufstiegsmöglichkeiten und Qualifikationsniveaus bietet breite Karriereperspektiven und garantiert eine hohe Beschäftigungsfähigkeit. Die tragende Rolle der Unternehmen, die enge Zusammenarbeit zwischen Bund, Ländern und Sozialpartnern und die geringe Jugendarbeitslosigkeit in Deutschland sind Kennzeichen dieses Erfolgsmodells, das zu Recht eine immer stärkere internationale Anerkennung genießt. Der Berufsbildungsbericht bildet einmal im Jahr die aktuelle Situation auf dem Ausbildungsmarkt ab und dient der Öffentlichkeit als Diskussionsgrundlage zur beruflichen Bildung." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Weiterführende Informationen
Datenreport zum Berufsbildungsbericht 2024 -
Literaturhinweis
Fachkräftemigration fair gestalten durch transnationale Skills Partnerships (2024)
Abstract
"Wie gestalten wir Fachkräftemigration partnerschaftlich und zukunftsfähig? Welche Chancen ergeben sich, wenn Aus- und Weiterbildung Hand in Hand mit Migrationspolitik gehen? Wie können wir durch transnationale Partnerschaften die Fachkräftebasis global stärken und fair teilen, zum Nutzen aller Beteiligten? Transnationale Skills Partnerships bieten hierfür wegweisende Modelle, indem sie – bei der grenzüberschreitenden Entwicklung von Kompetenzen – an der Wurzel ansetzen. Diese Partnerschaften balancieren die Interessen von Herkunfts- und Zielländern sowie Migrierenden aus, und sie mindern die negativen Effekte der Arbeitsmigration, wie etwa den Brain Drain. Die Herkunftsländer profitieren dabei nicht nur von Geldtransfers und rückkehrenden Fachkräften, sondern erhalten wertvolle Impulse für ihre Berufsbildung und ihre Arbeitsmärkte. Deutschland gewinnt Fachkräfte durch qualifizierte Zuwanderung und lenkt diese in geordnete Bahnen. Dieser Sammelband ist ein Ergebnis der „Denkfabrik für transnationale Skills Partnerships“ der Bertelsmann Stiftung – einem sektorenübergreifenden Netzwerk von Pionieren guter Praxis aus Wirtschaft, Verwaltung, Zivilgesellschaft und Wissenschaft. Perspektivenreich und praxisorientiert, sichert das Kompendium nicht nur Erfahrungswerte erster Initiativen, sondern öffnet auch mit konkreten Handlungsempfehlungen und Reformideen Türen für innovative Lösungsansätze. Es gilt, die Entwicklung und Mobilität von Fachkräften neu zu denken!" (Autorenreferat, IAB-Doku, © Bertelsmann Stiftung)
Weiterführende Informationen
Leseprobe und Inhaltsverzeichnis vom Verlag -
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Herausforderungen und Potenziale arbeitsmarktbezogener Unterstützungsketten für junge, neu Zugewanderte in der Post-Pandemiephase: Das Projekt LokU 2.0 der Hochschule München (2023)
Grüner, Theresa; Scholze, Bernhard;Zitatform
Grüner, Theresa & Bernhard Scholze (2023): Herausforderungen und Potenziale arbeitsmarktbezogener Unterstützungsketten für junge, neu Zugewanderte in der Post-Pandemiephase. Das Projekt LokU 2.0 der Hochschule München. In: Nachrichtendienst des Deutschen Vereins für öffentliche und private Fürsorge, Jg. 102, H. 10, S. 458-464.
Abstract
"Die Corona-Pandemie ging mit tiefen Einschnitten für lokale Unterstützungsketten, die jungen neu Zugewanderten bei der Integration in Ausbildung und Arbeit helfen, einher. Das Forschungsprojekt LokU 2.0 möchte eine systematische Analyse dieser Veränderungen vornehmen, einen Fokus auf die Erfassung innovativer, kooperativer Ansätze legen und Empfehlungen erarbeiten, wie lokale Unterstützungsketten wieder aufgebaut und unterstützt werden können." (Textauszug, IAB-Doku)
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Does multiculturalism help immigrant youth engage in school? Multicultural paradox in the welfare state (2023)
Ham, Seung-Hwan; Yang, Kyung-Eun;Zitatform
Ham, Seung-Hwan & Kyung-Eun Yang (2023): Does multiculturalism help immigrant youth engage in school? Multicultural paradox in the welfare state. In: Social Policy and Administration, Jg. 57, H. 1, S. 34-50. DOI:10.1111/spol.12867
Abstract
"Research thus far has presented inconsistent findings regarding the effect of multiculturalism on the integration of immigrant youth; however, few studies have focused on making sense of these inconsistencies and further developing research in this field. In the current study, we focus on the possibility that policy arrangements for social welfare may condition the effect of multiculturalism in different directions. Specifically, we hypothesize that the policy mix of generous welfare spending and strong multiculturalism may not aid in the acculturation of immigrant youth in the host country. Cross-national multilevel data from 28,879 immigrant youth in 29 countries were analysed. The results indicate that immigrant youth show higher school engagement in countries with stronger institutionalised multiculturalism. However, this pattern varies depending on the social welfare policies of individual countries. When strong multiculturalism is combined with generous welfarism in a country, it does not positively affect the school engagement of immigrant youth. These findings align with our speculation that multiculturalism is likely to work better in liberal economies than in generous welfare states." (Author's abstract, IAB-Doku, Published by arrangement with John Wiley & Sons) ((en))
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Wie gelingt die Integration junger Zugewanderter in den Arbeitsmarkt? Das Integration@Work-Projekt (2023)
Kunze, Florian ; Koos, Sebastian ; Korman, Benjamin; Apostolidou, Anna; Maué, Elisabeth; Schumann, Stephan; Moser, Sophie; Diehl, Claudia ; Reinwald, Max ;Zitatform
Kunze, Florian, Benjamin Korman, Anna Apostolidou, Claudia Diehl, Sebastian Koos, Elisabeth Maué, Sophie Moser, Max Reinwald & Stephan Schumann (2023): Wie gelingt die Integration junger Zugewanderter in den Arbeitsmarkt? Das Integration@Work-Projekt. (Policy paper / Universität Konstanz, Cluster of Excellence "The Politics of Inequality" 13), Konstanz, S. 13.
Abstract
"Aktuell gibt es eine steigende Zuwanderung in den deutschen Arbeitsmarkt - nicht nur von Geflüchteten, sondern auch durch die aktive Anwerbung ausländischer Fachkräfte. Im Hinblick auf eine erfolgreiche ökonomische und soziale Integration spielt das duale Ausbildungssystem eine wichtige Rolle. Allerdings zeigen sich bei zugewanderten Auszubildenden deutlich höhere Abbruchquoten als bei Auszubildenden mit deutschem Pass. Besonders ausgeprägt ist das in Branchen, die stark vom Fachkräftemangel betroffen sind, wie im Handwerk oder den Pflegeberufen. In diesem Policy Paper werden Faktoren identifiziert, die die Integration junger Zugewanderter in den Ausbildungsmarkt verbessern und entsprechende Handlungsempfehlungen an Ausbildungsbetriebe und politische Akteure formuliert." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Integration von Migrantinnen in Deutschland: Politiken und Maßnahmen: Studie der deutschen nationalen Kontaktstelle für das Europäische Migrationsnetzwerk (EMN) (2023)
Lechner, Claudia; Atanisev, Kaan; Gockeln, Cristina;Zitatform
Lechner, Claudia & Kaan Atanisev (2023): Integration von Migrantinnen in Deutschland: Politiken und Maßnahmen. Studie der deutschen nationalen Kontaktstelle für das Europäische Migrationsnetzwerk (EMN). (EMN Deutschland Papier 2023,1), Nürnberg, 63 S. DOI:10.48570/bamf.fz.emndp.01/2023.d.2023.migrantinnen.1.0
Abstract
"Das EMN Deutschland Paper thematisiert die Integration von Migrantinnen in Deutschland. Die Studie gibt einen Überblick über den Integrationsstand von Migrantinnen, den damit verbundenen Herausforderungen sowie über die politischen Integrationsansätze in Deutschland. Die im Rahmen dieser Studie betrachteten Integrationsbereiche konzentrieren sich im Wesentlichen auf die im EU-Aktionsplan für Integration und Inklusion 2021-2027 abgedeckten Felder, darunter Bildung und Sprache, Erwerbstätigkeit, Gesundheit, Wohnen sowie zusätzlich politische und zivilgesellschaftliche Partizipation. Im Einklang mit den EMN-Vorgaben werden in der Studie unter Migrantinnen primär drittstaatsangehörige Frauen verstanden. Da allerdings die Datengrundlage in Deutschland nicht durchgängig eine Unterscheidung nach Drittstaatsangehörigkeit und Geschlecht zulässt und zudem nicht alle Integrationsmaßnahmen nur explizit für Drittstaatsangehörige ausgelegt sind, werden in dieser Studie auch solche Forschungserkenntnisse und Integrationsmaßnahmen dargestellt, die sich allgemein auf Frauen mit Migrationshintergrund beziehen und damit Drittstaatsangehörige implizit miteinschließen." (Textauszug, IAB-Doku)
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National identity and the integration of second-generation immigrants (2023)
Zitatform
Monscheuer, Ole (2023): National identity and the integration of second-generation immigrants. In: Labour Economics, Jg. 82. DOI:10.1016/j.labeco.2023.102327
Abstract
"How does immigrants' national identity affect integration in an inter-generational context? The theoretical framework of this paper predicts that a pronounced origin country identity of immigrants may reduce investments in country-specific human capital—with negative consequences for the school and labor market success of the second generation. The empirical analysis exploits rich survey data from the U.S. and relies on a novel IV strategy inspired by the epidemiological approach, where an aggregate measure of national pride in the country of origin serves as an instrument for immigrants' origin attachment. Results show that children whose parents are strongly attached to their origin country have less contact to natives and develop a stronger origin country identity, while their host country identity is not found to be affected. Consistent with the theoretical argument, they speak English less frequently and more poorly, and perform worse in school compared to peers whose parents are less attached to their origin country. Additional results from the CPS suggest negative long-term effects on labor market outcomes." (Author's abstract, IAB-Doku, © 2023 Elsevier) ((en))
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Chancen und Hürden der Erwerbsmigration nach Deutschland: Stellungnahme des IAB zur Anhörung beim Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung am 13.10.2022 (2022)
Zitatform
Brücker, Herbert, Tanja Fendel & Regina Konle-Seidl (2022): Chancen und Hürden der Erwerbsmigration nach Deutschland. Stellungnahme des IAB zur Anhörung beim Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung am 13.10.2022. (IAB-Stellungnahme 10/2022), Nürnberg, 12 S. DOI:10.48720/IAB.SN.2210
Abstract
"Zur Vorbereitung des Jahresgutachtens 2022/2023 des Sachverständigenrats zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung wurde das IAB um seine Expertise zur gezielten und gesteuerten Erwerbsmigration nach Deutschland gebeten, mit einem Schwerpunkt auf den Auswirkungen von geänderten Rahmenbedingungen wie der Westbalkanregelung, dem Fachkräfteeinwanderungsgesetz und möglichen rechtlichen Änderungen basierend auf den Reformvorschlägen der Bundesregelung unter anderem zur Einführung einer Chancenkarte zur Arbeits- und Ausbildungsplatzsuche. Die Erkenntnisse, die das IAB im Herbst 2022 hierzu vorgelegt hat, werden in der vorliegenden Stellungnahme zusammengefasst." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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War in the Ukraine: Consequences for the Governance of Refugee Migration and Integration (2022)
Zitatform
Brücker, Herbert (2022): War in the Ukraine: Consequences for the Governance of Refugee Migration and Integration. In: CESifo forum, Jg. 23, H. 4, S. 41-48.
Abstract
"This paper addresses some important aspects of the challenges of the war in the Ukraine for the governance of refugee migration and the integration of refugees from Ukraine with a special focus on Germany. Refugee migration from the Ukraine differs largely from past refugee migration episodes since the EU has activated the so-called “Mass Influx Directive.” This has important humanitarian, social, and economic consequences, which are discussed in the following section. This also affects the socio-demographic structure of the refugee population and hence their integration chances (see the second section). The third section addresses an underrated aspect relevant to the integration of refugees: regional dispersal policies, while the fourth section discusses the central role of education and child care policies for the integration of the Ukrainian population, particularly females. The fifth section briefly addresses some other important aspects of integration policies – language and integration programs, labor market policies, the acknowledgment of foreign degrees, and job placement policies. Finally, the sixth section concludes the paper." (Text excerpt, IAB-Doku) ((en))
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Educational Assimilation of First-Generation and Second-Generation Immigrants in Germany (2022)
Zitatform
Gries, Thomas, Margarete Redlin & Moonum Zehra (2022): Educational Assimilation of First-Generation and Second-Generation Immigrants in Germany. In: Journal of International Migration and Integration, Jg. 23, H. 2, S. 815-845. DOI:10.1007/s12134-021-00863-9
Abstract
"Using data from the German Socio-Economic Panel for 1984–2018, we analyze the intergenerational education mobility of immigrants in Germany by identifying the determinants of differences in educational stocks for first- and second-generation immigrants in comparison to individuals without a migration background. Our results show that on average, first-generation immigrants have fewer years of schooling than native-born Germans and have a disproportionate share of lower educational qualifications. This gap is strongly driven by age at immigration, with immigration age and education revealing a nonlinear relationship. While the gap is relatively small among individuals who migrate at a young age, integrating in the school system at secondary school age leads to large disadvantages. Examining the educational mobility of immigrants in Germany, we identify an inter-generational catch-up in education. The gap in education between immigrants and natives is reduced for the second generation. Finally, we find that country of origin differences can account for much of the education gap. While immigrants with an ethnic background closer to the German language and culture show the best education outcomes, immigrants from Turkey, Italy, and other southern European countries and especially the group of war refugees from Syria, Afghanistan, Iraq and other MENA countries, have the lowest educational attainment." (Author's abstract, IAB-Doku, © Springer-Verlag) ((en))
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Geflüchtete aus der Ukraine: Integrationsperspektiven in Deutschland: Stellungnahme des IAB zur Anhörung beim Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung am 13.10.2022 (2022)
Zitatform
Hauptmann, Andreas, Sekou Keita & Regina Konle-Seidl (2022): Geflüchtete aus der Ukraine: Integrationsperspektiven in Deutschland. Stellungnahme des IAB zur Anhörung beim Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung am 13.10.2022. (IAB-Stellungnahme 11/2022), Nürnberg, 9 S. DOI:10.48720/IAB.SN.2211
Abstract
"Zur Vorbereitung des Jahresgutachtens 2022/2023 des Sachverständigenrats zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung wurde das IAB um seine Expertise zur Einschätzung der Integrationsperspektiven von Geflüchteten gebeten, die im Zuge des russischen Angriffskriegs auf die Ukraine nach Deutschland gekommen sind. Die Integration der Geflüchteten stellt die Politik und die Gesellschaft vor neue Herausforderungen, es könnten sich mit der Arbeitsmarktintegration aber auch Chancen für die Geflüchteten und die deutsche Volkswirtschaft ergeben. Die Erkenntnisse, die das IAB im Herbst 2022 hierzu vorgelegt hat, werden in der vorliegenden Stellungnahme zusammengefasst." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Grenzjustierungen - Bildungsbiografien Zugewanderter zwischen Qualifikation und Re-Qualifizierung (2022)
Prekodravac, Milena;Zitatform
Prekodravac, Milena (2022): Grenzjustierungen - Bildungsbiografien Zugewanderter zwischen Qualifikation und Re-Qualifizierung. (Kultur und soziale Praxis), Bielefeld: Transcript GbR, 376 S. DOI:10.14361/9783839462539
Abstract
"Eine migrationsbedingte erneute Bildungsteilnahme ist in hohem Maße widersprüchlich: Das Unvermögen auf institutioneller Seite, im Ausland erworbene Kompetenznachweise in inländische zu übersetzen, zwingt Migrant*innen, trotz Fachkräftemangel und abgeschlossener beruflicher Qualifikation, erneut an Bildungsmaßnahmen teilzunehmen. Milena Prekodravac spürt diese institutionellen Schranken in Deutschland auf und nimmt dafür Bildungsbiografien über Grenzen hinweg in den Blick. Das "Re-" der Qualifizierung ist ein Zurück, ein Wieder und – im Sinne einer Bildungsteilnahme erwachsener Zugewanderter in Deutschland – auch ein Wider, eine Navigation, die quer zu vorgegebenen Bahnen liegt." (Verlagsangaben, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Work Permit Regulations and Migrants' Labor Market Outcomes (2022)
Qendrai, Pamela;Zitatform
Qendrai, Pamela (2022): Work Permit Regulations and Migrants' Labor Market Outcomes. (IZA discussion paper 15191), Bonn, 55 S.
Abstract
"This paper studies how the introduction of a novel residence permit for working purposes – the so-called Blue Card introduced in August 2012 – has affected entry-level wages of non-EU migrants in Germany. The Blue Card was targeted at non-EU university graduates with degrees received or recognized in Germany. It provided immediate residence to students with a working contract that pays above clearly-announced and regularly-updated wage thresholds. We leverage a difference-in-difference approach and unique data on national and international graduates in Germany between 2011-2014. We find that the introduction of the Blue Card increases entry-level wages of non-EU graduates relative to the control group by approximately 2 percent of the pre-treatment entry-level wages. We provide suggestive evidence that these results are not driven by more or better-quality non-EU graduates staying in Germany, but rather because the Blue Card wage threshold acts as a reference point." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Do Birth Order Effects on Secondary School Track Placement Differ Between Natives and Migrants?: A Within-Family Analysis in the German Educational System (2022)
Zitatform
Roth, Tobias, Klaus Pforr, Sandra Mingham & Meike Selbach (2022): Do Birth Order Effects on Secondary School Track Placement Differ Between Natives and Migrants? A Within-Family Analysis in the German Educational System. In: European Sociological Review, Jg. 38, H. 3, S. 440-454. DOI:10.1093/esr/jcab047
Abstract
"While existing research has found negative birth order effects on competences and educational attainment in various Western countries with different educational systems, it is unclear whether these findings also hold in families with migration background. We argue that in migrant families where children were born in the host country, birth order effects on secondary school track placement should be weak or even reversed. In these families, parents’ host country-specific resources and knowledge of the education system are likely to be comparatively low. Consequently, older siblings who were born and educated in the host country can be an important source of information and support on educational matters for their younger siblings. Moreover, parental knowledge of the education system should increase with the educational career of each of their children. Family fixed-effects models based on representative data from the German Microcensus show negative birth order effects on secondary school track placement for native, first-generation migrant, and interethnic siblings, but not for second-generation migrant siblings. The empirical results indicate that negative birth order effects are not necessarily universal, but that children may even benefit from having older siblings under certain conditions." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Geduldete Menschen in Ausbildung: Betroffene und Betriebe haben bislang wenig Rechtssicherheit (2022)
Schreyer, Franziska; Getu Lakew, Solomon; Bauer, Angela;Zitatform
Schreyer, Franziska, Angela Bauer & Solomon Getu Lakew (2022): Geduldete Menschen in Ausbildung: Betroffene und Betriebe haben bislang wenig Rechtssicherheit. In: IAB-Forum H. 09.03.2022 Nürnberg, 2022-03-02. DOI:10.48720/IAB.FOO.20220309.01
Abstract
"Auszubildende, die in Deutschland nur geduldet sind, müssen zunächst ihre Ausbildung erfolgreich durchlaufen, wenn sie das Risiko einer Abschiebung reduzieren und sich langfristig ein Leben in Deutschland aufbauen möchten. Die neue Bundesregierung plant, ihnen bereits während der Ausbildung statt einer Duldung eine Aufenthaltserlaubnis zu gewähren. Zusammen mit weiteren Maßnahmen würde dies für Auszubildende wie Betriebe mehr Rechtssicherheit und bessere Perspektiven schaffen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Beteiligte aus dem IAB
Schreyer, Franziska; -
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Menschen mit Duldung als Potenziale für Ausbildung und Arbeitsmarkt: Was die Ampelregierung ändern will (2022)
Schreyer, Franziska;Zitatform
Schreyer, Franziska (2022): Menschen mit Duldung als Potenziale für Ausbildung und Arbeitsmarkt: Was die Ampelregierung ändern will. In: IAB-Forum H. 23.05.2022 Nürnberg. DOI:10.48720/IAB.FOO.20220523.01
Abstract
"In Deutschland lebten Mitte 2021 knapp 243.000 Menschen, die aufenthaltsrechtlich lediglich geduldet waren. Die neue Bundesregierung will ihnen den Übergang in sichere Aufenthaltstitel erleichtern – sofern es den Betroffenen gelingt, am Ausbildungs- und Arbeitsmarkt Fuß zu fassen. Die Arbeitsverwaltung ist daher mehr denn je gefordert, deren Erwerbsintegration in geeigneter Weise zu unterstützen. Dies kann auch dazu beitragen, den hohen Personalbedarf der Betriebe zu decken." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Beteiligte aus dem IAB
Schreyer, Franziska; -
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The labour market integration of migrants and refugees: career guidance and the newly arrived (2022)
Zitatform
Sultana, Ronald G. (2022): The labour market integration of migrants and refugees: career guidance and the newly arrived. In: International Journal for Educational and Vocational Guidance, Jg. 22, H. 2, S. 491-510. DOI:10.1007/s10775-022-09529-z
Abstract
"This scoping paper sets out to consider various aspects of the phenomenon of people on the move, and to examine some of the ways in which career guidance has responded to the challenge of integrating the newly arrived. The paper is informed by a recognition of the dignity of individuals above any classificatory system that places persons in a hierarchy, with some having access to rights that others are denied. This stance requires career practitioners to confront the prevalent vocabulary, discourses and attitudes circulating in the mainstream in order to become aware of—and to overcome—personal prejudice, thus opening up possibilities for more socially just forms of service. A synthesis of relevant literature concerning the integration of migrants and refugees in the labour market is provided in order to signpost emancipatory forms of career guidance, ones that move beyond an emphasis on individual resilience to take seriously the impact of exclusionary social practices and structures. The paper concludes by highlighting a number of initiatives that suggest that career guidance is rising to the challenge of catering for a diverse group of newly arrived by mobilising theoretical frameworks that are fit for purpose, by developing bespoke training programmes for practitioners, and by sharing the lessons learnt from the field." (Author's abstract, IAB-Doku, © Springer-Verlag) ((en))
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Explaining Gaps in Educational Transitions Between Migrant and Native School Leavers (2022)
Zitatform
Zimmermann, Markus (2022): Explaining Gaps in Educational Transitions Between Migrant and Native School Leavers. In: Applied Economics, Jg. 54, H. 15, S. 1759-1786. DOI:10.1080/00036846.2021.1982130
Abstract
"This paper analyzes the reasons for the gaps in post-schooling transitions between migrant and native pupils in Germany. While differences in parental background or skills partly explain the gaps, they are not sufficient. Conditional on these factors, there is a ‘polarization’ of educational choices: migrants are more likely to attend tertiary education, less likely to attend vocational education, and more likely to end without qualified training than their background and skills would predict. This is driven by the migrants’ more academic career aspirations and expectations before leaving school. On the one hand, these higher ambitions allow high-skilled migrants to achieve tertiary education despite their less favourable background. On the other hand, low-skilled migrants who in Germany’s tracked school system do not have the option to enter tertiary education, may be diverted from vocational training as a more viable alternative. Finally, possible explanations for the different career plans are discussed." (Author's abstract, IAB-Doku, © Taylor & Francis) ((en))
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The role of cultural capital in life transitions among young intra-EU movers in Germany (2021)
Zitatform
Aksakal, Mustafa & Kerstin Schmidt (2021): The role of cultural capital in life transitions among young intra-EU movers in Germany. In: Journal of Ethnic and Migration Studies, Jg. 47, H. 8, S. 1848-1865. DOI:10.1080/1369183X.2019.1679416
Abstract
"The concepts of human and cultural capital represent two approaches for analysing the processes related to the accumulation and use of educational resources that are valuable for young movers. Many studies on youth mobility employing these approaches often do not sufficiently consider the existing barriers to cultural capital in different moments of life. This paper aims to scrutinise theses dynamics related to social inequalities in the accumulation of cultural capital (i.e. school to university transitions), and in the use of cultural stocks (i.e. university to work shift) among young intra-EU movers in Germany. Drawing on qualitative data, our empirical discussion shows that informal cultural capital gains are crucial for both types of life transitions but can be particularly challenging for some newcomers. For those who are transitioning from school to university, informal learning is relevant in the acquisition of cultural capital, and among those who are changing to the work life, informal learning is relevant for the adequate use of existing capital stocks during the labour market integration. We conclude that life transitions among young EU movers can involve particular types of risks and (symbolic) barriers, portraying a differentiated picture of social inequalities in the European Union." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Die Entwicklung beruflicher Zielvorstellungen bei Jugendlichen mit Migrationshintergrund (2021)
Al-Dawaf, Nadja;Zitatform
Al-Dawaf, Nadja (2021): Die Entwicklung beruflicher Zielvorstellungen bei Jugendlichen mit Migrationshintergrund. Weinheim: Juventa Verlag, 270 S.
Abstract
"Berufswahl und berufliche Identität sind von zentraler Bedeutung für die gelungene berufliche Integration in die Gesellschaft. Besonders Jugendliche mit Migrationshintergrund sind in diesem Zusammenhang herausgefordert. In diesem Buch wird ein Modell zur Entwicklung von beruflichen Zielvorstellungen von Jugendlichen mit türkischem Hintergrund entwickelt. Dabei stehen die individuellen Verläufe bei der Entwicklung von Berufszielen im Zentrum der empirischen Analyse, die den Einfluss von kulturellen Wertvorstellungen auf den Prozess der beruflichen Identitätsentwicklung zu ermitteln versucht." (Verlagsangaben, IAB-Doku)
Weiterführende Informationen
Inhaltsverzeichnis vom Verlag -
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To work or to study? Postmigration educational investments of adult refugees in Germany - Evidence from a choice experiment (2021)
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Damelang, Andreas & Yuliya Kosyakova (2021): To work or to study? Postmigration educational investments of adult refugees in Germany - Evidence from a choice experiment. In: Research in Social Stratification and Mobility, Jg. 73 Nürnberg, 2021-04-07. DOI:10.1016/j.rssm.2021.100610
Abstract
"In this article, we analyze individual factors and situational conditions under which immigrants are more or less likely to invest in host country-specific human capital. Theoretically, we root our expectations in a strand of the immigrant human capital investment model combined with a basic model of educational decisions. Using a choice experiment, we simulate a decision process among refugees in Germany and examine the determinants of investment preferences into host country-specific credentials, such as vocational education, as an alternative to an immediately available job offer. The choice experiment was introduced in the IAB-BAMF-SOEP Survey of Refugees, a representative longitudinal survey of recently arrived refugees in Germany. We find that refugees’ intentions of investing in vocational education are guided by the transferability of foreign human capital, the time horizon to reap investments, and rational cost–benefit calculations. The probability of success is influential on its own but also bolsters the relevance of costs and benefits in educational choices." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Who are the fittest? The question of skills in national employment systems in an age of global labour mobility (2021)
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Liu-Farrer, Gracia & Karen Shire (2021): Who are the fittest? The question of skills in national employment systems in an age of global labour mobility. In: Journal of Ethnic and Migration Studies, Jg. 47, H. 10, S. 2305-2322. DOI:10.1080/1369183X.2020.1731987
Abstract
"Faced with demographic as well as economic changes, Germany and Japan have liberalised immigration controls for skilled migrants, set targets for foreign student enrolments in university, and introduced visa categories to enable foreign graduates to enter their labour markets. Yet a relatively modest share of foreign graduates actually receives jobs appropriate to their skill-level and remain in these labour markets. In this article, we focus on organisational recruitment and employment practices, especially those related to skill formation and the structuring of careers, as factors affecting the remain rates of foreign graduates. Our analysis shows that while obtaining the same educational credentials as native students, foreign graduates are disadvantaged because the employment systems of the host countries operate according to the logic of national labour markets, entailing institutionally and culturally specific skill expectations as well as formation processes. Consequently, foreign graduates either fail to enter the market, or are placed in lower or niche categories in a differentiated labour market." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Enablers and disablers of cross-border long-term apprentice mobility: Evidence from country- and project-level investigations (2021)
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(2021): Enablers and disablers of cross-border long-term apprentice mobility. Evidence from country- and project-level investigations. (CEDEFOP reference series 120), Thessaloniki, 137 S. DOI:10.2801/486215
Abstract
"Cross-border long-term mobility of apprentices (CBLTMA) is understood as the period an apprentice spends abroad in in-company training (potentially combined with training at a VET provider) for a duration of minimum six months, and typically of up to 12 months, as part of his/her apprenticeship training. It is more difficult to organise than mobility in school-based VET and higher education, largely due to the nature of the relationship between the apprentice and the training companies; the latter must be willing to let the apprentice undergo a part of his/her training abroad. By considering the specificities of apprenticeships, this publication presents considerations on the enablers and disablers of CBLTMA and shows what would need to be considered to make CBLTMA work in the medium to long term." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Foreign Credential Recognition and Immigrants' Chances of Being Hired for Skilled Jobs—Evidence from a Survey Experiment Among Employers (2020)
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Damelang, Andreas, Sabine Ebensperger & Felix Stumpf (2020): Foreign Credential Recognition and Immigrants' Chances of Being Hired for Skilled Jobs—Evidence from a Survey Experiment Among Employers. In: Social forces, Jg. 99, H. 2, S. 648-671. DOI:10.1093/sf/soz154
Abstract
"A large body of empirical research has demonstrated that foreign education is a major cause of ethnic disadvantages in the labor market. However, there are few insights into how these disadvantages of foreign training can be effectively countered. To improve skilled immigrants' access to positions commensurate with their foreign qualifications, several countries have introduced policies to officially recognize foreign educational credentials. In this study, we examine the extent to which having recognized foreign credentials improves immigrants' chances of being hired. To identify the causal effect of foreign credential recognition on immigrants' chances of accessing adequate jobs, we focus on employers' hiring decisions. Using vignettes, we simulate a hiring process and show randomized profiles of applicants to employers who then rate how likely they are to invite the applicants to a job interview. Our central finding is that having recognized foreign credentials considerably narrows but does not completely close the gap in the hiring chances between foreign- and native-trained applicants. Moreover, we find that the extent to which applicants benefit from foreign credential recognition varies with their occupational experience but not with the quality of the educational system in which they were trained. We conclude that whereas foreign credential recognition is a promising tool to highlight immigrants' skill potential and reduce the disadvantages of the foreign-trained in the labor market, it hardly harmonizes the hiring chances of native- and foreign-trained applicants." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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To work or to study? Postmigration educational investments of adult refugees in Germany - evidence from a choice experiment (2020)
Zitatform
Damelang, Andreas & Yuliya Kosyakova (2020): To work or to study? Postmigration educational investments of adult refugees in Germany - evidence from a choice experiment. (IAB-Discussion Paper 31/2020), Nürnberg, 32 S.
Abstract
"In diesem Artikel analysieren wir individuelle Faktoren und situative Bedingungen, unter denen Einwanderer mehr oder weniger wahrscheinlich in aufnahmeland-spezifisches Humankapital investieren. Theoretisch stützen wir unsere Analysen auf einen Ansatz des Humankapital-Investitionsmodells von Zuwanderern und verbinden diesen mit einem Basismodell für rationale Bildungsentscheidungen. Mit Hilfe eines Choice-Experiments simulieren wir einen Entscheidungsprozess unter Flüchtlingen in Deutschland und untersuchen die Determinanten von Investitionsentscheidungen in aufnahmeland-spezifische Qualifikationen wie z.B. Berufsausbildung. Das Choice-Experiment wurde im Rahmen des IAB-BAMF-SOEP-Flüchtlingssurvey (2020) durchgeführt, einer repräsentativen Längsschnittbefragung von neu nach Deutschland gekommenen Flüchtlingen. Die Ergebnisse zeigen, dass sich die Wahrscheinlichkeit von Flüchtlingen, in berufliche Bildung zu investieren, an der Übertragbarkeit von ausländischem Humankapital, dem Zeithorizont für Investitionen und rationalen Kosten-Nutzen-Überlegungen orientiert. Die Erfolgswahrscheinlichkeit der Investition ist für sich selbst maßgebend, verstärkt aber auch die Bedeutung von Kosten und Nutzen bei Bildungsentscheidungen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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A Longitudinal Investigation of the Ethnic and National Identities of Children With Migration Background in Germany (2020)
Zitatform
Froehlich, Laura, Sarah E. Martiny & Kay Deaux (2020): A Longitudinal Investigation of the Ethnic and National Identities of Children With Migration Background in Germany. In: Social Psychology, Jg. 51, H. 2, S. 91-105. DOI:10.1027/1864-9335/a000403
Abstract
"How immigrants define their ethnicity and nationality is relevant for integration: They can identify with their ethnic group, the receiving society, and a combination of both. A longitudinal study with elementary-school children with migration background (N = 200; age 9–10) in Germany investigated the predictors and stability of ethnic and national identities. Ethnic identity was more highly endorsed than national identity. National and dual identities were compatible (i.e., positively related), whereas ethnic identity was compartmentalized (i.e., unrelated to national and dual identities). Contact with Germans predicted national identity over time, but not vice versa. Thus, the study contributes to a better understanding of multiple social identities of young ethnic minority children in light of social psychological theories of social identity development." (Author's abstract, IAB-Doku, © 2020 Hogrefe Publishing) ((en))
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Ausländische nicht-akademische Fachkräfte auf dem deutschen Arbeitsmarkt: Eine Bestandsaufnahme vor dem Inkrafttreten des Fachkräfteeinwanderungsgesetzes (2020)
Graf, Johannes; Heß, Barbara; Bundesamt für Migration und Flüchtlinge, ;Zitatform
Graf, Johannes & Barbara Heß (2020): Ausländische nicht-akademische Fachkräfte auf dem deutschen Arbeitsmarkt. Eine Bestandsaufnahme vor dem Inkrafttreten des Fachkräfteeinwanderungsgesetzes. (Bundesamt für Migration und Flüchtlinge. Forschungsbericht 35), Nürnberg, 104 S.
Abstract
„Die rechtlichen Grundlagen zur Erwerbsmigration entwickelten sich in den letzten Jahren sehr zugunsten von akademischen Fachkräften. Mit der Reform der Beschäftigungsverordnung und der Einführung der Positivliste 2013 wurde ein erster Schritt zur Öffnung des deutschen Arbeitsmarktes auch für nicht-akademische Fachkräfte unternommen. Mit dem Fachkräfteeinwanderungsgesetz, das zum 1. März 2020 in Kraft tritt, folgt nun eine allgemeine Neuausrichtung der deutschen Erwerbsmigrationspolitik und damit einhergehend eine weitere Verbesserung der rechtlichen Rahmenbedingungen für nicht-akademische Fachkräfte. Vor diesem Hintergrund legt das Forschungszentrum des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge mit der Studie eine Analyse der Ausgangslage vor Inkrafttreten des Fachkräfteeinwanderungsgesetzes vor. Sie bietet eine Grundlage für eine spätere Betrachtung von Umsetzung und Wirkungsweise des Gesetzes. Die Studie zeigt, wie sich die rechtlichen Rahmenbedingungen der Erwerbsmigration in den letzten Jahren geändert haben und welche Auswirkungen durch die neue Gesetzgebung bevorstehen. Auf Basis von Literaturanalysen sowie Sonderauswertungen der Daten der Bundesagentur für Arbeit (BA) und des Ausländerzentralregisters (AZR) betrachtet sie außerdem im Einzelnen, welcher Bedarf an nicht-akademischen Fachkräften derzeit bereits besteht und welche Entwicklung für die nächsten Jahre prognostiziert wird, wie sich die Beschäftigung von ausländischen nicht-akademischen Fachkräften entwickelt hat und welche Auswirkungen die Reform der Beschäftigungsverordnung im Jahr 2013 darauf hatte sowie inwiefern der Fachkräftemangel durch Ausbildung ausländischer Personen in Deutschland gemindert werden könnte.“ (Autorenreferat, IAB-Doku)
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