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Dossier

Migration und Integration

Bei dem Thema Einwanderung nach Deutschland gilt es auch die Bedingungen einer gelingenden Integration von Zugewanderten in Gesellschaft, Bildung und Arbeit zu untersuchen. Die Arbeitsmarktforschung beschäftigt sich mit der Frage, wie die Integration in das Bildungs- und Ausbildungssystem, der Zugang zum Arbeitsmarkt sowie die Bedingungen der sozialen Teilhabe und kulturellen Integration verbessert werden können.

Aktuelle Studien zeigen zudem, dass Deutschland angesichts seiner demographischen Herausforderungen dringend auf Zuwanderung angewiesen ist. Inwiefern kann Zuwanderung der Schrumpfung und Alterung des Erwerbspersonenpotenzials entgegenwirken? Welche Entwicklungen in der nationalen und europäischen Einwanderungspolitik begünstigen die Einwanderung von Erwerbspersonen und Fachkräften? Die hier zusammengestellte Literatur bietet einen aktuellen und umfassenden Überblick über den Themenkomplex Migration und Integration.

Literatur zum Thema Flucht und Asyl finden Sie in unserer IAB-Infoplattform Fluchtmigrantinnen und -migranten - Bildung und Arbeitsmarkt.

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im Aspekt "Qualifikationsstruktur und Humankapitalaspekte"
  • IAB-Projekt

    Qualifikationsstruktur von Neueingewanderten (27.01.2025 - 31.12.9999)

    Seibert, Holger; Wapler, Rüdiger;

    Projektbeschreibung

    Analyse der Herkunftsländer und Arbeitsmarktsituation von Neueingewanderten auf Basis der SUF des Mikrozensus

    Beteiligte aus dem IAB

    Seibert, Holger; Wapler, Rüdiger;
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  • IAB-Projekt

    Der Bedarf an Deutschsprachkenntnissen in Betrieben (01.01.2024 - 31.12.2026)

    Kubis, Alexander; Keita, Sekou;

    Projektbeschreibung

    In diesem Projekt wird der betriebliche Bedarf an Deutschsprachkenntnissen bei der besetzung von offenen Stellen ermittelt. Zudem werden die betrieblichen Determinanten der Sprachanforderungen untersucht. Die Datenlage zu den Sprachanforderungen der offenen Stellen in Deutschland ist unzulänglich. Insbesondere ist wenig darüber bekannt, inwiefern sprachliche Anforderungen ein Hindernis bei der Stellenbesetzung durch ausländische Arbeits- und Fachkräfte darstellen. Im Rahmen des Jobturbo werden Unternehmen aufgerufen, Geflüchtete verstärkt auch ohne gute Deutschkenntnisse (unterhalb des Sprachniveaus B2) zu beschäftigen und berufsbegleitend weiter zu qualifizieren. Aktuelle Befragungsdaten, inwieweit fehlende Deutschkenntnisse aus betrieblicher Sicht tatsächlich eine Hürde bei der Beschäftigung von ausländischen Arbeits- und Fachkräften darstellen, liegen nicht vor. Von daher wird in diesem Projekt die Fragestellung auf der Betriebsseite beleuchtet, ergänzend zu den bereits vorliegen Erkenntnissen aus Personenbefragungen.

    Beteiligte aus dem IAB

    Kubis, Alexander; Keita, Sekou;
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  • IAB-Projekt

    Anerkennung von Auslandsqualifikationen und die Effekte auf den Arbeitsmarkterfolg von Einwanderern (01.03.2019 - 31.12.2020)

    Lerche, Adrian; Brücker, Herbert;

    Projektbeschreibung

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    Beteiligte aus dem IAB

    Lerche, Adrian; Brücker, Herbert;
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  • IAB-Projekt

    Die Anerkennung ausländischer Abschlüsse (01.02.2018 - 31.12.2024)

    Anger, Silke; Sandner, Malte;

    Projektbeschreibung

    Formale Abschlüsse sind in Deutschland von hoher Bedeutung für den Berufserfolg. Trotzdem lässt nur etwa ein Fünftel der Migranten mit beruflicher Qualifikation diese innerhalb von zwei Jahren nach der Zuwanderung in Deutschland anerkennen. Dieses Projekt evaluiert das im Jahr 2012 in Kraft getretene Anerkennungsgesetz, das zur Vereinfachung der Anerkennung ausländischer Berufsqualifikationen für Nicht-EU-Zuwanderer in Deutschland eingeführt wurde. Die Evaluation basiert auf detaillierten administrativen Sozialversicherungs- und Erhebungsdaten in einem Differenz-in-Differenzen-Design. Untersucht werden zum einen die Effekte der Reform auf den Anteil der Nicht-EU-Einwanderer mit beruflicher Anerkennung, zum anderen deren Beschäftigung in reglementierten Berufen (z.B. Krankenschwestern) nach der Reform. Ein weiterer Gegenstand der Analyse ist, ob ein Zustrom an Einwanderern aus Nicht-EU-Ländern in reglementierten Berufen dazu führt, dass diese Einwanderer über geringere Qualifikationen verfügen oder niedrigere Löhne erhalten.

    Beteiligte aus dem IAB

    Anger, Silke; Sandner, Malte;
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  • IAB-Projekt

    Auswirkungen sozialer Netzwerke auf Humankapitalinvestitionen und Lohnkonvergenz von Zuwanderern (01.01.2014 - 31.12.2015)

    Vallizadeh, Ehsan; Romiti, Agnese;

    Projektbeschreibung

    Die Integration von Migranten ist einer der großen arbeitsmarktpolitischen Herausforderungen in Deutschland. Während 72% der 25 bis 64 Jährigen ohne Migrationshintergrund erwerbstätig sind, sind in Deutschland lebende Ausländer nur zu 53% erwerbstätig. Bei den Personen mit Migrationshintergrund oder mit eigener Migrationserfahrung liegt der Anteil bei 59%. Auf der Grundlage der neuen IAB-SOEP Migrationsstichprobe soll die Arbeitsmarktentwicklung der Migranten anhand arbeitsmarktrelevanter Indikatoren wie  Erwerbsstatus sowie  Beschäftigungs- und Lohnentwicklung analysiert und die möglichen Determinanten hinsichtlich einer Angleichung bzw. einer Divergenz zu Personen ohne Migrationshintergrund untersucht werden. Eine erfolgreiche Integration von Migranten in den Arbeitsmarkt hängt von vielen Faktoren ab. Es ist bekannt, dass Faktoren wie das Bildungsniveau, die Sprachkenntnisse, oder die Anerkennung von Abschlüssen die Arbeitsmarkt- und Lohnentwicklung von Migranten positiv beeinflussen. Weniger bekannt sind hingegen die Determinanten, die wiederum diese Faktoren beeinflussen. Warum investieren beispielsweise bestimmte Migrantengruppen mehr in Bildung und Spracheals andere?  
    Das Ziel des ersten Teilprojekts "Lohnkonvergenz von Zuwanderern" ist, die Auswirkung von sozialen Netzwerken und Risikopräferenzen auf die Humankapitalinvestition von Migranten zu untersuchen. Es gibt Hinweise, dass ein gutes soziales Umfeld, insbesondere das ethnische Netzwerk, eine positive Auswirkung auf die Investitionsentscheidung hinsichtlich Aus- und Weiterbildung und Sprache haben. Auf der anderen Seite können auch rationale nutzenmaximierende Konsumentscheidungen maßgeblich das Investitionsverhalten der Individuen beeinflussen. Für die empirische Analyse wird die neue IAB-SOEP Migrationsstichprobe zusammen mit administrativen Daten der Integrierten Erwerbsbiografien (IEB) herangezogen.

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