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Dossier

Female breadwinner – Erwerbsentscheidungen von Frauen im Haushaltskontext

Nach wie vor ist die ungleiche Verteilung von Erwerbs- und Familienarbeit zwischen den Partnern der Regelfall. Traditionelle familiäre Arrangements werden dabei durch institutionelle Rahmenbedingungen bevorzugt. Die Folge ist, dass Frauen immer noch beruflich zurückstecken - auch wenn sie den Hauptteil des Haushaltseinkommens erarbeiten und damit die Rolle der Familienernährerin übernehmen.
Dieses Themendossier widmet sich den Bedingungen und Auswirkungen der Erwerbsentscheidung von Frauen sowie empirischen Studien, die sich mit der Arbeitsteilung der Partner im Haushaltskontext befassen.
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im Aspekt "Deutschland"
  • Literaturhinweis

    The Economic Costs of Men's Long Work Hours for Women: Evidence on the Gender Wage Earnings Gap from Australia and Germany (2025)

    Doan, Tinh ; Leach, Liana ; Strazdins, Lyndall ;

    Zitatform

    Doan, Tinh, Liana Leach & Lyndall Strazdins (2025): The Economic Costs of Men's Long Work Hours for Women: Evidence on the Gender Wage Earnings Gap from Australia and Germany. In: Social indicators research, Jg. 179, H. 2, S. 1073-1100. DOI:10.1007/s11205-025-03647-1

    Abstract

    "Women’s earnings inequality persists, despite policy efforts to reduce discrimination and gender bias. Gender gaps in earnings, however, are a function of hours worked as well as wage rates, and reflect gendered short and long work hour patterns. Within households, how partners exchange time is a crucial driver of hours worked yet this is rarely incorporated into analysis of gender earning gaps. Using a two-stage instrumental variable Oaxaca- Blinder decomposition we model earnings gaps as a function of own and partner hours on and off the job. This enables us to estimate what the gender gap in hours and earnings would look like without a gendered time ‘subsidy’ or ‘borrowing’ in the home. We studied dual-earner households in two countries, Australia and Germany, finding a weekly earnings gap of AUD$536 and €400. This was accompanied by a weekly work hour gap of 12 h in Australia and 13 in Germany. When we accounted for the influence of partner’s hours (paid or unpaid), work hour gaps reduce to 5.1 h in Australian households (58% reduction), and to 6.9 h in German (47% reduction). In effect, women would work 3 to 4 h more each week, and men’s long hours would reduce, narrowing the gender earnings gaps by 43% in Australia and 25% in Germany, if time ‘subsidies’ in the home were eliminated. Our analysis reveals the economic cost to women long work hour cultures impose." (Author's abstract, IAB-Doku, © Springer-Verlag) ((en))

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  • Literaturhinweis

    What about the men, though? Relative wage opportunities and the persistence of employment gaps in couples (2025)

    Hammer, Luisa;

    Zitatform

    Hammer, Luisa (2025): What about the men, though? Relative wage opportunities and the persistence of employment gaps in couples. (IAB-Discussion Paper 01/2025), Nürnberg, 63 S. DOI:10.48720/IAB.DP.2501

    Abstract

    "Die geschlechtsspezifischen Unterschiede bei der Beschäftigung haben sich verringert, sind aber nach wie vor beträchtlich, insbesondere innerhalb von Paaren. Um abzuschätzen, wie sich verbesserte Lohnmöglichkeiten für Frauen auf die Beschäftigungsentscheidungen der Partner auswirken, nutze ich nachfragegesteuerte Lohnveränderungen bei Arbeitsaufgaben und deutsche Verwaltungsdaten. Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass Frauen positiv, wenn auch mit abnehmender Tendenz, auf relative Lohnverbesserungen reagieren, während männliche Partner als Reaktion darauf ebenfalls ihr Arbeitsangebot erhöhen. Infolgedessen verringert sich die Arbeitszeitlücke innerhalb von Paaren, schließt sich aber nicht und vergrößert sich in bestimmten Gruppen sogar. Mögliche Erklärungen für diese Muster, die auf Beckers Haushaltsmodell aufbauen, sind komparative Vorteile für Frauen sowie relative Einkommenspräferenzen und Geschlechtsidentitätsnormen für Männer." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Hammer, Luisa;
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  • Literaturhinweis

    Labor supply response of women across the divorce process and the moderating role of children (2025)

    Klingler, Matthias ;

    Zitatform

    Klingler, Matthias (2025): Labor supply response of women across the divorce process and the moderating role of children. In: Advances in life course research, Jg. 65. DOI:10.1016/j.alcr.2025.100694

    Abstract

    "Employment is widely considered a key coping strategy for women against the economic burden of divorce. However, few studies have explored how women adjust their labor supply across the divorce process, particularly considering the moderating role of children’s presence and age. This study uses longitudinal data from the German Socio-Economic Panel (SOEP) from 1984 to 2021 in an event-study approach with fixed effects regressions and an extended control group design. This design allows group-specific age trends to be controlled for in moderation analyses. The findings show that women increase their labor supply in anticipation of divorce, intensify it during the transition period, and subsequently stabilize at a higher level. Whereas childless women show minimal changes in their labor supply, all groups of mothers experience an increase, which is sustained after divorce. Mothers of children aged six years and above tend to increase their labor supply primarily by working more hours, whereas there is some indication that mothers of children aged five years and below mainly enter or re-enter employment. Overall, the results suggest that increased economic activity is an important coping strategy for women during the divorce process, with mothers showing the most pronounced increase in labor supply." (Author's abstract, IAB-Doku, © 2025 The Author(s). Published by Elsevier Ltd.) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Flexible working time arrangements and work-life conflict: The role of gender and housework (2025)

    Leshchenko, Olga ; Strauss, Susanne ;

    Zitatform

    Leshchenko, Olga & Susanne Strauss (2025): Flexible working time arrangements and work-life conflict: The role of gender and housework. In: Journal of Family Research, Jg. 37, S. 205-226. DOI:10.20377/jfr-1186

    Abstract

    "Fragestellung:In diesem Artikel untersuchen wir, wie die Beziehung zwischen flexiblen Arbeitszeitarrangements und dem Konflikt zwischen Erwerbsarbeit und Privatleben (work–to–life conflict) sowie zwischen Privatleben und Erwerbsarbeit (life–to–work conflict) durch eine (un)gleiche Aufteilung der Hausarbeit bei heterosexuellen Paaren moderiert wird.Hintergrund:Flexible Arbeitszeitarrangements können Arbeitnehmer/innen mehr Autonomie bei der Balance zwischen Erwerbsarbeit und Privatleben ermöglichen. Bisherige Studien haben jedoch gezeigt, dass diese Flexibilität auf geschlechtsspezifische Weise genutzt wird: Während Frauen mit flexiblen Arbeitszeitarrangements mehr Zeit für die Hausarbeit aufwenden, erhöhen Männer ihre Erwerbsarbeitszeit. Unser Artikel baut auf diesen Befunden auf und untersucht, wie die Heterogenität in der Aufteilung der Hausarbeit in Paarhaushalten die Beziehung zwischen flexiblen Arbeitszeitregelungen und Konflikten zwischen Erwerbsarbeit und Privatleben moderiert.Methode:Die Analysen basieren auf dem Deutschen Familienpanel (pairfam), Welle 12 (2019-2020) und umfassen 2.032 erwerbstätige Personen in einer Partnerschaft (1.162 Frauen und 870 Männer). Die multivariaten Analysen basieren auf linearen Regressionsmodellen.Ergebnisse:Vom Unternehmen festgelegte und autonome Arbeitszeitmodelle sind mit größeren Konflikten zwischen Erwerbsarbeit und Privatleben (work–to–life conflict) verbunden, insbesondere bei Männern, während Frauen mit vollständiger Kontrolle über ihre Arbeitszeiten seltener über Konflikte berichten. Das Ausmaß des Konflikts zwischen Privatleben und Erwerbsarbeit (life–to–work conflict) ist bei den verschiedenen Arbeitszeitmodellen ähnlich, mit Ausnahme von Frauen mit Gleitzeit, die öfter über einen Konflikt berichteten. Die Einbindung in die Hausarbeit spielt insofern eine Rolle als Frauen, die den Großteil der Hausarbeit übernehmen, bei flexiblen Arbeitszeitarrangements mit größeren Konflikten zwischen Privatleben und Erwerbsarbeit (life–to–work conflict) konfrontiert sind. Männer mit unternehmensdefinierten Arbeitszeitarrangements berichten hingegen häufiger über Konflikte in beide Richtungen (also work–to–life conflict sowie life–to–work conflict), wenn sie sich die Hausarbeit gleichberechtigt mit ihrer Partnerin teilen.Schlussfolgerung:Der Zugang zu flexiblen Arbeitszeitarrangements allein verringert die Konflikte zwischen Erwerbsarbeit und Privatleben nicht unbedingt, da die Auswirkungen sowohl vom Geschlecht als auch von der Hausarbeitsverteilung im Paarhaushalt abhängen" (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Does a Civil Service Job Matter? The Influence of Civil Service Employment on the Transition to the First and the Second Child for Women and Men in Germany (2025)

    Löwe, Paul Severin ;

    Zitatform

    Löwe, Paul Severin (2025): Does a Civil Service Job Matter? The Influence of Civil Service Employment on the Transition to the First and the Second Child for Women and Men in Germany. In: Kölner Zeitschrift für Soziologie und Sozialpsychologie, Jg. 77, H. 3, S. 321-354. DOI:10.1007/s11577-025-01017-w

    Abstract

    "In dieser Studie wird der Einfluss einer Beschäftigung im öffentlichen Dienst im Vergleich zur Privatwirtschaft auf die Übergangsrate zum ersten und zweiten Kind untersucht. Der öffentliche Dienst wird häufig mit einem familienfreundlichen Arbeitsumfeld in Verbindung gebracht, das die Möglichkeit bietet, einen Beitrag zur Lösung des gesellschaftlichen Problems der niedrigen Geburtenrate zu leisten. In anderen europäischen Ländern wurde ein solcher Einfluss nachgewiesen, aber in Deutschland fehlte bisher eine Analyse auf individueller Ebene. Unter Verwendung von Daten aus dem Deutschen Familienpanel (Pairfam) nutzen wir diskrete Ereignisverlaufsmodelle in einer Piecewise-constant-Spezifikation, um den Übergang zum ersten Kind in Abhängigkeit von der Beschäftigung im öffentlichen Dienst oder in der Privatwirtschaft zu berechnen. Wir finden einen inhaltlich bedeutenden und statistisch signifikanten positiven Einfluss der Beschäftigung im öffentlichen Dienst auf den Übergang zum zweiten Kind für Frauen. Für Männer wird ein inhaltlich bedeutender, aber statistisch nicht signifikanter negativer Einfluss auf den Übergang zum zweiten Kind festgestellt. Weder für Frauen noch für Männer lässt sich ein inhaltlich bedeutender oder statistisch signifikanter Einfluss auf den Übergang zum ersten Kind feststellen. Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass die Beschäftigung im öffentlichen Dienst einen Ansatzpunkt zur Beeinflussung der Fertilität, insbesondere nach der Geburt, bietet." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    The end of polarization? Evolutions of the distribution of employment across couples in Europe over the past 40 years (2025)

    Paugam, Guillaume ;

    Zitatform

    Paugam, Guillaume (2025): The end of polarization? Evolutions of the distribution of employment across couples in Europe over the past 40 years. In: Socio-economic review, Jg. 23, H. 2, S. 813-843. DOI:10.1093/ser/mwae031

    Abstract

    "This article revisits the claim that heterosexual couple employment participation has increasingly been polarizing in Europe between dual-jobless and dual-earning. Studying twenty-seven European countries over 4 decades, it finds that polarization has increased, but at a clearly decreasing rate. Polarization rose in the 1980s/1990s, as women joining employment then were disproportionately likely to have a male partner also employed. It has slowed-down since, as rising female employment eventually started materializing into substantial rates of female-single-earning. The article explores different potential factors behind this shift. At the macro-level, the sectoral transformation of economies and the 2008 crisis have had lasting impacts on couple employment. At the couple level, partnered women have become more educated than partnered men, fuelling the rise in female-single-earning. Amongst disadvantaged couples, dual-worklessness has decreased, but is being replaced by the clustering of non-standard employment in couples." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Beliefs About Maternal Labor Supply (2024)

    Boneva, Teodora ; Kaufmann, Katja; Rauh, Christopher ; Golin, Marta ;

    Zitatform

    Boneva, Teodora, Marta Golin, Katja Kaufmann & Christopher Rauh (2024): Beliefs About Maternal Labor Supply. (CRC TR 224 discussion paper series / EPoS Collaborative Research Center Transregio 224 517), Bonn, 86 S.

    Abstract

    "We provide representative evidence on the perceived returns to maternal labor supply. A mother's decision to work is perceived to have sizable impacts on child skills, family outcomes, and the mother's future labor market outcomes. Beliefs about the impact of additional household income can account for some, but not all, of the perceived positive effects. Perceived returns are predictive of labor supply intentions under different policy scenarios related to childcare availability and quality, two factors that are also perceived as important. An information experiment reveals that providing information about benefits of mothers working causally affects labor supply intentions." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Norms about parental employment in Eastern and Western Germany: Results of a factorial survey experiment (2024)

    Bozoyan, Christiane ; Schmiedeberg, Claudia ;

    Zitatform

    Bozoyan, Christiane & Claudia Schmiedeberg (2024): Norms about parental employment in Eastern and Western Germany: Results of a factorial survey experiment. In: Journal of Family Research, Jg. 36, S. 373-393. DOI:10.20377/jfr-1064

    Abstract

    "Objective: This study analyzes norms in Germany toward mothers’ and fathers’ work hours, with a focus on differences between Eastern and Western Germany. Background: Maternal labor force participation has increased in many Western countries, and norms toward parents’ division of paid work and care have changed over the past decades. Most literature, however, focuses on maternal labor force participation without considering paternal work hours, based on the dichotomy of a traditional male-breadwinner model versus a model with two adults working full time and comprehensive institutionalized childcare, leaving out other potential arrangements. This focus limits the understanding of differences between Eastern and Western Germany. Method: This study investigates normative judgments regarding both mothers’ and fathers’ employment in a factorial survey experiment implemented in the German Family Panel pairfam in 2019/2020 (N=6,285). Results: The analysis reveals that in Western compared to Eastern Germany shorter working hours are indicated for both fathers and mothers, and judgments regarding working hours vary more and are more affected by job-related variables (relative incomes, career prospects, and family-friendliness of employer). Conclusion: These results imply that in Western Germany, normative judgments of both parents’ work hours are mainly based on the individual level, taking the family’s specific situation into account, whereas in Eastern Germany, judgements are more strongly influenced by a general norm that both parents should work (near to) full-time." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Wie viel sollten Mütter und Väter arbeiten?: Idealvorstellungen variieren in und nach der Rushhour des Lebens (2024)

    Bujard, Martin ; Kleinschrot, Leonie ;

    Zitatform

    Bujard, Martin & Leonie Kleinschrot (2024): Wie viel sollten Mütter und Väter arbeiten? Idealvorstellungen variieren in und nach der Rushhour des Lebens. In: Bevölkerungsforschung aktuell H. 1, S. 3-9.

    Abstract

    "Der Artikel betrachtet die Rushhour des Lebens, die durch die Doppelbelastung aus Familien- und Erwerbsarbeit für Mütter und Väter insbesondere in der Lebensphase mit kleinen Kindern entsteht. Basierend auf Daten des familiendemografischen Panels FReDA wird gezeigt, dass die von den Befragten als ideal angesehene Erwerbsarbeitszeit für Mütter mit Kindern im Alter von 4 bis 18 Jahren deutlich höher ist als deren tatsächliche Arbeitszeit. Für Väter dagegen werden geringere Erwerbsarbeitszeiten als die tatsächlich von ihnen geleisteten als ideal angesehen, vor allem mit jungen Kindern. Die Studienergebnisse haben familienpolitische und arbeitsmarktbezogene Relevanz, auch vor dem Hintergrund des Arbeitskräftemangels. Mütter könnten durch Politik und Arbeitgebende eine stärkere Unterstützung bei der schrittweisen Erhöhung ihrer Arbeitszeit mit zunehmendem Alter der Kinder erfahren. Während für Väter in der Rushhour des Lebens die Realisierung einer vollzeitnahen Teilzeit hilfreich wäre." (Textauszug, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Marriage Market and Labor Market Sorting (2024)

    Calvo, Paula; Reynoso, Ana; Lindenlaub, Ilse;

    Zitatform

    Calvo, Paula, Ilse Lindenlaub & Ana Reynoso (2024): Marriage Market and Labor Market Sorting. In: The Review of Economic Studies, Jg. 91, H. 6, S. 3316-3361. DOI:10.1093/restud/rdae010

    Abstract

    "We develop a new equilibrium model in which households’ labor supply choices form the link between sorting on the marriage market and sorting on the labor market. We first show that in theory, the nature of home production—whether partners’ hours are complements or substitutes—shapes equilibrium labor supply as well as marriage and labour market sorting. We then estimate our model using German data to empirically assess the nature of home production, and find that spouses’ home hours are complements. We investigate to what extent complementarity in home hours drives sorting and inequality. We find that home production complementarity strengthens positive marriage sorting and reduces the gender gap in hours and in labor sorting. This puts significant downward pressure on the gender wage gap and on within-household income inequality, but fuels between-household inequality. Our estimated model sheds new light on the sources of inequality in today’s Germany, and—by identifying important shifts in home production technology toward more complementarity—on the evolution of inequality over time." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Subsidized Small Jobs and Maternal Labor Market Outcomes in the Long Run (2024)

    Collischon, Matthias ; Riphahn, Regina T. ; Cygan-Rehm, Kamila;

    Zitatform

    Collischon, Matthias, Kamila Cygan-Rehm & Regina T. Riphahn (2024): Subsidized Small Jobs and Maternal Labor Market Outcomes in the Long Run. (IZA discussion paper / Forschungsinstitut zur Zukunft der Arbeit 17473), Bonn, 60 S.

    Abstract

    "This paper investigates whether incentives generated by public policies contribute to motherhood penalties. Specifically, we study the consequences of subsidized small jobs, the German Minijobs, which are frequently taken up by first-time mothers upon labor market return. Using a combination of propensity score matching and an event study applied to administrative data, we compare the long-run child penalties of mothers who started out in a Minijob employment versus unsubsidized employment or non-employment after birth. We find persistent differences between the Minijobbers and otherwise employed mothers up to 10 years after the first birth, which suggests adverse unintended consequences of the small jobs subsidy program for maternal earnings and pensions." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    Beteiligte aus dem IAB

    Collischon, Matthias ;
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  • Literaturhinweis

    Changing Fertility and Heterogeneous Motherhood Effects: Revisiting the Effects of a Parental Benefits Reform (2024)

    Fitzenberger, Bernd ; Seidlitz, Arnim ;

    Zitatform

    Fitzenberger, Bernd & Arnim Seidlitz (2024): Changing Fertility and Heterogeneous Motherhood Effects: Revisiting the Effects of a Parental Benefits Reform. (IZA discussion paper / Forschungsinstitut zur Zukunft der Arbeit 16966), Bonn, 54 S.

    Abstract

    "Using a semiparametric event study approach with a control group, we estimate the effect of motherhood on labor market outcomes in Germany, the child penalty. We further investigate how the 2007 parental benefits reform changed the child penalty while accounting for fertility effects. A large novel data set linking data from two administrative sources provides information on all births. Our estimation approach accounts for motherhood being a staggered treatment. The reform has small positive medium-run effects employment outcomes. It changes the selection into fertility and shows heterogeneous effects. However, the reform did little to reduce the average child penalty." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    Beteiligte aus dem IAB

    Fitzenberger, Bernd ; Seidlitz, Arnim ;
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  • Literaturhinweis

    A Cohort Replacement of Household Labour Supply in Germany and the UK (2024)

    Geffen, Rona ;

    Zitatform

    Geffen, Rona (2024): A Cohort Replacement of Household Labour Supply in Germany and the UK. In: Comparative Population Studies, Jg. 49, S. 467-492. DOI:10.12765/cpos-2024-18

    Abstract

    "In recent decades, fluctuating unemployment rates and welfare state retrenchment have led to increased levels of economic insecurity in some countries. At the same time, cultural norms and family policies have become more gender-egalitarian. While earlier research related these trends to the decline in the male breadwinner model, little is known about whether recent cohorts who entered adult life against the backdrop of a new socio-economic opportunity structure have established new configurations of household labour supply. Using sequence analysis and cluster analyses across harmonised longitudinal data (GSOEP, BHPS and Understanding Society) for a sample of adults born between 1961 and 1973 in Germany and the United Kingdom (UK), this study introduces an innovative indicator of household labour supply types and new descriptive findings on the cohort replacement of household labour supply in these two countries. Descriptive findings show that recent cohorts in both Germany and the UK are forming more gender-egalitarian households, as reflected by the decline in the male breadwinner model as well as by the rise of 1.5-male breadwinner households in Germany and dual-earner households in the UK. However, the proportion of single and low labour intensity households in recent cohorts has declined in the UK, while there has been no meaningful change in East Germany and a strong increase in West Germany. The evolution of household labour supply types can be attributed to the replacement of cohorts who entered adulthood and established their households under shifting socio-economic contexts and gender ideologies." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Relative income within the household, gender norms, and well-being (2024)

    Gihleb, Rania; Giuntella, Osea ; Stella, Luca ;

    Zitatform

    Gihleb, Rania, Osea Giuntella & Luca Stella (2024): Relative income within the household, gender norms, and well-being. In: PLoS ONE, Jg. 19. DOI:10.1371/journal.pone.0306180

    Abstract

    "This study examines the effects of relative household income on individual well-being, mental health, and physical health in Germany. Consistent with previous studies, we document a dip in the distribution of households in which the wife out-earns the husband. Using a regression discontinuity design, we show that husbands in couples in which the wife earns just more exhibit lower satisfaction with life, work, and health, and report worse physical health. Women in these couples report lower satisfaction with life and health, and worse mental health. Results on life, work, and health satisfaction among women are more pronounced in West Germany, consistent with previous evidence of gender norm differences between East and West Germany." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Forward-Looking Labor Supply Responses to Changes in Pension Wealth: Evidence from Germany (2023)

    Artmann, Elisabeth; Fuchs-Schündeln, Nicola ; Giupponi, Giulia ;

    Zitatform

    Artmann, Elisabeth, Nicola Fuchs-Schündeln & Giulia Giupponi (2023): Forward-Looking Labor Supply Responses to Changes in Pension Wealth. Evidence from Germany. (CESifo working paper 10427), München, 48 S.

    Abstract

    "We provide new evidence of forward-looking labor supply responses to changes in pension wealth. We exploit a 2014 German reform that increased pension wealth for mothers by an average of 4.4% per child born before January 1, 1992. Using administrative data on the universe of working histories, we implement a difference-in-differences design comparing women who had their first child before versus after January 1, 1992. We document significant reductions in labor earnings, driven by intensive margin responses. Our estimates imply that, on average, an extra euro of pension wealth in a given period reduces unconditional labor earnings by 54 cents." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    Beteiligte aus dem IAB

    Artmann, Elisabeth;
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  • Literaturhinweis

    The Association between Family Care and Paid Work among Women in Germany: Does the Household Economic Context Matter? (2023)

    Ehrlich, Ulrike ;

    Zitatform

    Ehrlich, Ulrike (2023): The Association between Family Care and Paid Work among Women in Germany: Does the Household Economic Context Matter? In: Work, Employment and Society, Jg. 37, H. 1, S. 117-136. DOI:10.1177/09500170211069841

    Abstract

    "Previous studies found contradictory results on whether women benefit in terms of earnings from having a female manager. This mixed-method study draws on survey data from the Netherlands to determine whether female employees have higher wages if they work under a female manager and combines these with data from interviews with Dutch female managers to interpret and contextualize its findings. The survey data show that having a female manager does not affect the wages of female (or male) employees in the Netherlands. The interviews revealed different ways in which managers can improve outcomes for female employees and suggest several reasons as to why some female managers experience a lack of motivation to enhance female employees’ earnings. This detailed focus on mechanisms that underlie female managers position to act as ‘cogs in the machine’ emphasizes the importance of incorporating context and looking at outcomes other than earnings in future research." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))" (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Should Mama or Papa Work? Variations in Attitudes towards Parental Employment by Country of Origin and Child Age (2023)

    Gambaro, Ludovica ; Wrohlich, Katharina ; Spieß, C. Katharina ; Ziege, Elena ;

    Zitatform

    Gambaro, Ludovica, C. Katharina Spieß, Katharina Wrohlich & Elena Ziege (2023): Should Mama or Papa Work? Variations in Attitudes towards Parental Employment by Country of Origin and Child Age. In: Comparative Population Studies, Jg. 48. DOI:10.12765/cpos-2023-14

    Abstract

    "Employment among mothers has been rising in recent decades, although mothers of young children often work fewer hours than other women do. Parallel to this trend, approval of maternal employment has increased, albeit not evenly across groups. However, differences in attitudes remain unexplored despite their importance for better understanding mothers’ labour market behaviour. Meanwhile, the employment of fathers has remained stable and attitudes towards paternal employment do not differ as much as attitudes towards maternal employment do between socio-economic groups. This paper examines attitudes towards maternal and paternal employment. It focuses on Germany, drawing on data from the German Family Demography Panel Study (FReDA). The survey explicitly asks whether mothers and fathers should be in paid work, work part-time or full-time, presenting respondents with fictional family profiles that vary the youngest child’s age. Unlike previous studies, the analysis compares the views of respondents with different origins: West Germany, East Germany, immigrants from different world regions, and second-generation migrants in West Germany. The results highlight remarkable differences between respondents from West and East Germany, with the former group displaying strong approval for part-time employment among mothers and fathers of very young children and the latter group reporting higher approval for full-time employment. Immigrant groups are far from homogenous, holding different attitudes depending on their region of origin. Taken together, the results offer a nuanced picture of attitudes towards maternal and paternal employment. We discuss these findings in relation to labour markets participation in Germany." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Unternehmensmonitor Familienfreundlichkeit 2023 (2023)

    Hammermann, Andrea; Stettes, Oliver;

    Zitatform

    Hammermann, Andrea & Oliver Stettes (2023): Unternehmensmonitor Familienfreundlichkeit 2023. (Unternehmensmonitor Familienfreundlichkeit 2023), Berlin, 33 S.

    Abstract

    "Der Unternehmensmonitor Familienfreundlichkeit berichtet aus der Perspektive von Personalverantwortlichen und Beschäftigten, wie sich die Familienfreundlichkeit im Betrieb gestalten lässt, wie sie im Alltag gelebt werden kann und worauf es Beschäftigten mit unterschiedlichen Erwerbsbiografien und Lebenshintergründen ankommt. Das Institut der deutschen Wirtschaft setzt mit dem Unternehmensmonitor Familienfreundlichkeit 2023 die vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend geförderte Befragungsreihe fort. Die aktuelle Untersuchung unterstreicht den Stellenwert einer guten Vereinbarkeit für eine nachhaltige Strategie zur Fachkräftesicherung. Aufgrund der demografischen Entwicklung zeichnet sich in Deutschland seit Längerem eine Verknappung des Arbeitskräfteangebots ab. Sie ist schon heute in den Unternehmen spürbar. Dies belegt auch der Unternehmensmonitor Familienfreundlichkeit 2023: Drei von vier Unternehmen weisen hierzulande erhebliche Probleme auf, Fachkräfte zu rekrutieren. Fachkräfte- beziehungsweise Arbeitskräfteengpässe werden in vielen Bereichen zunehmend zum Hemmnis wirtschaftlicher Entwicklung (BA, 2023, Seite 14 ff.; Tiedemann/Malin, 2023). Neben einer zeitgemäßen Ausbildung, einer gezielten Weiterbildung und einem verstärkten Werben um ausländische Fachkräfte braucht es auch Lösungsansätze, mit denen das Potenzial an heimischen Arbeitskräften noch besser erschlossen werden kann (Bundesregierung, 2022). Wie (zeitliche) Konflikte zwischen familiären und beruflichen Verpflichtungen wahrgenommen werden, ist ein zentraler Einflussfaktor bei Entscheidungen von Menschen im Laufe ihrer gesamten Erwerbsbiografie, vom Berufs- bis zum Renteneintritt." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Frühkindliche Betreuung erhöht den Arbeitsmarkterfolg von Müttern ohne Abitur (2023)

    Hermes, Henning ; Wiederhold, Simon ; Krauß, Marina; Peter, Frauke ; Lergetporer, Philipp ;

    Zitatform

    Hermes, Henning, Marina Krauß, Philipp Lergetporer, Frauke Peter & Simon Wiederhold (2023): Frühkindliche Betreuung erhöht den Arbeitsmarkterfolg von Müttern ohne Abitur. In: Wirtschaft im Wandel, Jg. 29, H. 3, S. 52-55.

    Abstract

    "In den meisten Ländern wirkt sich die Geburt eines Kindes negativ auf den Arbeitsmarkterfolg von Müttern aus, insbesondere bei Müttern mit niedrigerem Schulabschluss. In diesem Beitrag werden die Ergebnisse eines Feldexperiments in Deutschland vorgestellt, in dem Familien bei der Bewerbung für einen Platz in einer Kindertagesstätte (Kita) unterstützt wurden. Die Ergebnisse zeigen, dass der verbesserte Zugang zu frühkindlicher Betreuung die Wahrscheinlichkeit erhöht, dass Mütter ohne Abitur in Vollzeit arbeiten, und deren Haushaltseinkommen steigert. Um den Arbeitsmarkterfolg von Müttern zu verbessern, sollte die Politik den Zugang zu frühkindlicher Betreuung erleichtern und die Zahl der Kita-Plätze noch weiter erhöhen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Das Elterngeld: Ziele, Wirkungen und Perspektiven (2023)

    Juncke, David; Plünnecke, Axel;

    Zitatform

    Juncke, David & Axel Plünnecke (2023): Das Elterngeld: Ziele, Wirkungen und Perspektiven. (Policy paper / Prognos AG), Berlin, 8 S.

    Abstract

    "Wie wirkt sich das Elterngeld auf die Vereinbarkeit von Familie und Beruf aus? Wie auf das Arbeitskräfteangebot und wo kann es weiterentwickelt werden? Diesen Fragen widmeten sich Prognos und das Institut der deutschen Wirtschaft (IW) in ihrem gemeinsamen Papier „Das Elterngeld: Ziele, Wirkungen und Perspektiven“. Es zeigt: Mit dem Elterngeld gehen eine steigende Müttererwerbstätigkeit und eine vermehrte Beteiligung der Väter an der Kinderbetreuung einher. Reformen des Elterngeldes sollten auf dessen Weiterentwicklung ausgerichtet werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Closing the gap? Erwerbstätigkeit und Arbeitszeit von Müttern und Vätern nach 15 Jahren Elterngeld (2023)

    Keller, Matthias; Körner, Thomas;

    Zitatform

    Keller, Matthias & Thomas Körner (2023): Closing the gap? Erwerbstätigkeit und Arbeitszeit von Müttern und Vätern nach 15 Jahren Elterngeld. In: Wirtschaft und Statistik, Jg. 75, H. 4, S. 88-101.

    Abstract

    "Erwerbsbeteiligung und Arbeitszeiten von Müttern und Vätern unterscheiden sich stark; das ist einer der Hauptgründe für die geringeren Verdienste von Frauen im Vergleich zu Männern. Wie sich die Erwerbstätigkeit und die Aufteilung der Arbeitszeit von Müttern und Vätern seit dem Jahr 2005 entwickelt haben, insbesondere seit der Einführung des Elterngelds im Jahr 2007, hat das Statistische Bundesamt auf Grundlage von Ergebnissen des Mikrozensus untersucht. Im Mittelpunkt stehen hierbei die Erwerbskonstellationen von Paaren mit und ohne Kinder. Ergebnisse zur Erwerbssituation alleinerziehender Mütter und Väter ergänzen die Analyse." (Autorenreferat, IAB-Doku, © Statistisches Bundesamt, Wiesbaden)

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  • Literaturhinweis

    Geschlechterrollen, Hausarbeit, Paarkonflikte: Ein erster Blick in „FReDA – Das familiendemografische Panel“ (2023)

    Lück, Detlev; Weih, Ulrich; Bujard, Martin ; Frembs, Lena C.;

    Zitatform

    Lück, Detlev, Lena C. Frembs, Martin Bujard & Ulrich Weih (2023): Geschlechterrollen, Hausarbeit, Paarkonflikte. Ein erster Blick in „FReDA – Das familiendemografische Panel“. In: Bevölkerungsforschung aktuell, Jg. 44, H. 1, S. 3-8.

    Abstract

    "Die neue familiendemografische Panelstudie FReDA bietet mit etwa 30.000 Befragten und einer repräsentativen Datengrundlage vielfältige Möglichkeiten für empirische Studien, unter anderem zum Beziehungsleben und zu den Geschlechterrollen in Deutschland. Erste Analysen zeigen, dass vor allem Hausarbeit und Freizeitgestaltung häufige Konfliktthemen in Partnerschaften sind und dass eine einseitige Aufteilung der Hausarbeit zu großer Unzufriedenheit führt. Die Geschlechterrollen unterscheiden sich bezüglich der als ideal angesehenen Erwerbsarbeitszeit von Eltern erheblich. Auch die Sorgen durch die Corona-Pandemie weisen deutliche geschlechtsspezifische Unterschiede auf." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Familie, Erwerbsarbeit, Einkommen (2023)

    Pollmann-Schult, Matthias ;

    Zitatform

    Pollmann-Schult, Matthias (2023): Familie, Erwerbsarbeit, Einkommen. In: O. A. Becker, K. Hank & A. Steinbach (Hrsg.) (2023): Handbuch Familiensoziologie, Wiesbaden, Springer VS S. 675-692. DOI:10.1007/978-3-658-35219-6_27

    Abstract

    "Die familiale Situation hat erhebliche Auswirkungen auf das Erwerbsverhalten von Frauen und kann ebenfalls die Berufstätigkeit von Männern beeinflussen. Der Übergang zur Mutterschaft wirkt sich negativ auf die Erwerbsbeteiligung, den Erwerbsumfang und die Einkommenshöhe von Frauen aus. Bei Männern sind hingegen sowohl positive als auch negative Effekte auf die Arbeitszeit zu beobachten. Dieser Beitrag beschreibt verschiedene Theorieansätze zum Einfluss familialer Übergänge auf das Erwerbsverhalten und skizziert den empirischen Forschungsstand. Dabei wird auch diskutiert, inwiefern Effekte der Elternschaft durch individuelle Merkmale, familienpolitische Rahmenbedingungen und den kulturellen Kontext geprägt werden." (Autorenreferat, IAB-Doku, © Springer)

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    A 'potential motherhood' penalty? A longitudinal analysis of the wage gap based on potential fertility in Germany and the United Kingdom (2023)

    Zamberlan, Anna ; Barbieri, Paolo ;

    Zitatform

    Zamberlan, Anna & Paolo Barbieri (2023): A 'potential motherhood' penalty? A longitudinal analysis of the wage gap based on potential fertility in Germany and the United Kingdom. In: European Sociological Review, Jg. 39, H. 6, S. 920-934. DOI:10.1093/esr/jcad003

    Abstract

    "While labour market penalties related to motherhood are a widely studied topic, less is known about the implications of signalled potential fertility. We thus posed the question of whether potential fertility—operationalized as the likelihood that a childless woman will transition to motherhood depending on observed sociodemographic characteristics—is associated with a wage penalty and—if so—what the drivers of this wage gap are. We further tested theory-driven hypotheses about heterogeneity across institutional contexts (i.e. in Germany and the United Kingdom) and socio-economic classes. In so doing, we relied on SOEP, BHPS, and UKHLS panel data to construct a synthetic measure of potential fertility over the period from 1991 to 2017. We first explored the overall association between potential fertility and wages and found a wage gap to the disadvantage of potential mothers in both contexts, albeit with non-negligible heterogeneity across time and socio-economic classes. Subsequently, we selected the top and bottom quartiles of the distribution of potential fertility and performed a 2-fold decomposition of the wage differential between potential mothers and women who are less likely to transition to motherhood. The observed wage gap can mostly be explained by compositional differences in observed characteristics between the two groups of women, thereby leaving little room for explanations based on employer discrimination." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    Die langfristigen Folgen von ehelicher Spezialisierung bei Scheidung (2022)

    Albrecht, Clara; Herold, Elena; Steigmeier, Jennifer;

    Zitatform

    Albrecht, Clara, Elena Herold & Jennifer Steigmeier (2022): Die langfristigen Folgen von ehelicher Spezialisierung bei Scheidung. In: Ifo-Schnelldienst, Jg. 75, H. 10, S. 41-46.

    Abstract

    "Bei einem Großteil der deutschen Ehepaare herrscht eine traditionelle Arbeitsteilung vor, in der der Mann Hauptverdiener ist, während die Ehefrau ihre Arbeitszeit reduziert und sich auf den Haushalt konzentriert. In der Familienökonomik wird diese Spezialisierung mit durch komparative Vorteile entstehenden Effizienzgewinnen begründet. Es bleibt jedoch unberücksichtigt, dass damit für den*die Zweitverdiener*in, im Falle einer Ehescheidung, als Folge der Haushaltsspezialisierung, Humankapitalverluste einhergehen, die zu einer verschlechterten Arbeitsmarktposition führen und somit langfristige negative finanzielle Konsequenzen haben. Dieses finanzielle Risiko wurde durch die Unterhaltsreform von 2008 insbesondere für alleinerziehende geschiedene Mütter verstärkt." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Was macht Frauen in Deutschland zu Familienernährerinnen (2022)

    Brehmer, Wolfram; Klenner, Christina; Schmidt, Tanja ;

    Zitatform

    Brehmer, Wolfram, Christina Klenner & Tanja Schmidt (2022): Was macht Frauen in Deutschland zu Familienernährerinnen. (WSI-Report 70), Düsseldorf, 28 S.

    Abstract

    "Das Spektrum der Arrangements, in denen sich Paare Erwerbs- und Fürsorgearbeit teilen, wandelt sich. Jeder zehnte (Erwerbs-)Paarhaushalt in Deutschland hat eine weibliche Haupteinkommensbezieherin. Dabei liegt der Anteil in Westdeutschland deutlich niedriger als in Ostdeutschland. Dieser Report geht mit Daten des Sozio-oekonomischen Panels der Frage nach, was dazu führt, dass Frauen den größten Teil des Haushaltseinkommens erwirtschaften und somit Familienernährerinnen werden. Werden Frauen zu Familienernährerinnen, weil Paare auf der Basis ihrer Einstellungen und nicht-traditionellen Geschlechterrollenorientierungen ein solches Arrangement wählen? Oder führen andere Umstände zu Familienernährerinnen-Konstellationen? Unsere Analysen zeigen: Viel spricht dafür, dass die Finanz- und Wirtschaftskrise 2008/09 die Tendenz zu Familienernährerinnen-Haushalten verstärkt hat. Dort, wo Frauen die Familienernährerinnen sind, steht das häufig mit Arbeitslosigkeit oder atypischer Beschäftigung des Mannes im Zusammenhang und von 2007 an wurde die Wahrscheinlichkeit für Familienernährerinnen-Haushalte von Jahr zu Jahr signifikant größer. Für den Einfluss der Wirtschaftskrise - wie sich die Coronakrise auswirkt, ist bisher nicht klar - spricht auch, dass Familienernährerinnen-Haushalte überdurchschnittlich häufig arm sind oder armutsnah leben. In vielen Fällen müssen Familienernährerinnen auch mit unterer beruflicher Stellung, in Teilzeit und mit entsprechend niedrigen Einkünften die Familie ernähren. Dass Familienernährerinnen-Konstellationen auf bewusst gewählten Strategien der Paare beruhen, lässt sich anhand der verfügbaren Daten nicht bestätigen. Allerdings haben Frauen, die Familienernährerinnen sind, häufiger egalitäre Einstellungen. Sie haben auch häufiger eine hohe Bildung, eine hohe berufliche Stellung und sind überdurchschnittlich in Vollzeit, in Großbetrieben und im öffentlichen Dienst tätig. Das heißt, dass berufliche Positionen von Frauen mit guten Einkommenschancen also ebenfalls das Überwiegen des weiblichen Einkommensanteils begünstigen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Gender and precarity in platform work: Old inequalities in the new world of work (2022)

    Gerber, Christine ;

    Zitatform

    Gerber, Christine (2022): Gender and precarity in platform work: Old inequalities in the new world of work. In: New Technology, Work and Employment, Jg. 37, H. 2, S. 206-230. DOI:10.1111/ntwe.12233

    Abstract

    "Platform work creates a work model that is both a curse and a blessing for vulnerable labour market segments. Based on research on female precarity, the article expects that remote platform work—so-called crowdwork—could especially attract women who need to combine income and care responsibilities. This article investigates whether women experience more precarity on crowdwork platforms than men, and why their risks differ. It analyses data from a quantitative survey with crowdworkers in Germany and the United States. The results indicate higher precarity risks for women due to care work, which are also indirectly mediated via the employment status. The higher commodification of labour and weaker social infrastructure lead to generally greater precarity risks for platform workers in the United States. The high differences between women and men in Germany underline the gendered nature of labour market dualization and precarization as well as the traditional division of housework. Policy measures should address both platform work and these structural inequalities." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    Do Mothers and Fathers in Germany Really Prefer a Traditional Division of Labor? The Impact of Working Hours on Life Satisfaction Reconsidered (2022)

    Heyne, Stefanie ; Wolbring, Tobias ;

    Zitatform

    Heyne, Stefanie & Tobias Wolbring (2022): Do Mothers and Fathers in Germany Really Prefer a Traditional Division of Labor? The Impact of Working Hours on Life Satisfaction Reconsidered. In: Zeitschrift für Soziologie, Jg. 51, H. 3, S. 298-306. DOI:10.1515/zfsoz-2022-0013

    Abstract

    "In dieser Studie unterziehen wir die Ergebnisse einer Studie zum Einfluss der Arbeitszeit auf die Lebenszufriedenheit einer kritischen Überprüfung. Zunächst replizieren wir die Befunde der Ausgangsstudie, welche nahelegen, dass eine traditionelle Arbeitsteilung zwischen Müttern und Vätern deren Lebenszufriedenheit maximiert. Bei Lockerung parametrischer Annahmen, Kontrolle auf Konfundierung durch Elternschaft sowie der Berücksichtigung von Ost-West-Unterschieden zeigt sich, dass (1) Väter, die zwischen 35 und 60 Stunden pro Woche arbeiten, am zufriedensten mit Ihrem Leben sind, (2) Mütter, die mindestens ~25 Stunden pro Woche arbeiten, zufriedener mit ihrem Leben sind als nicht-erwerbstätige Mütter und (3) verschiedene Formen der Arbeitsteilung innerhalb von Haushalten zu vergleichbaren Niveaus in der Lebenszufriedenheit führen. Im Gegensatz zur Ausgangsstudie legt unsere Replikation daher nahe, dass das männliche Alleinverdienermodell keineswegs der einzige Weg zur Maximierung der elterlichen Lebenszufriedenheit ist." (Autorenreferat, IAB-Doku, © De Gruyter)

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    Women's labor market responses to their partners' unemployment and low-pay employment (2022)

    Keldenich, Carina; Knabe, Andreas ;

    Zitatform

    Keldenich, Carina & Andreas Knabe (2022): Women's labor market responses to their partners' unemployment and low-pay employment. In: Journal of labor research, Jg. 43, H. 1, S. 134-162. DOI:10.1007/s12122-022-09327-0

    Abstract

    "Using bivariate random-effects probit estimation on data from the German Socio-Economic Panel we show that women respond to their partners' unemployment with an increase in labor market participation, which also leads to an increase in their employment probability. Our analysis considers within and between effects separately, revealing differences in the relationships between women's labor market statuses and their partners' unemployment in the previous period (within effect) and their partners' overall probability of being unemployed (between effect). Furthermore, we contribute to the literature by demonstrating that a partner's employment in a low-paid job has an effect on women's labor market choices and outcomes similar to that of his unemployment." (Author's abstract, IAB-Doku, © Springer-Verlag) ((en))

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    Are men or women more unsettled by fixed-term contracts? Gender differences in affective job insecurity and the role of household context and labour market position (2022)

    Morgenroth, Nicolas; Schels, Brigitte ; Teichler, Nils ;

    Zitatform

    Morgenroth, Nicolas, Brigitte Schels & Nils Teichler (2022): Are men or women more unsettled by fixed-term contracts? Gender differences in affective job insecurity and the role of household context and labour market position. In: European Sociological Review, Jg. 38, H. 4, S. 560-574., 2021-11-15. DOI:10.1093/esr/jcab060

    Abstract

    "This study investigates differences in the causal effect of fixed-term contracts on affective job insecurity by gender and household context in Germany. Research shows that workers in fixed-term employment are more unsettled about their job security than are permanent employees. We contribute to the literature on subjective job insecurity by explicitly modelling the causal effect of fixed-term employment and by examining how women and men differ in this effect. We argue that gender differences in the labour market positions and a gendered division of labour in the household account for gender differences in the subjective vulnerability to fixed-term employment. We apply linear fixed effect probability models based on the German Socio-Economic Panel (SOEP) with a sample of employees aged between 20 and 45 years. Results show that a fixed-term contract doubles the probability of big job worries compared to a permanent contract. Women are substantially more unsettled by fixed-term contracts than men across all household types. These gender differences cannot be explained by unfavourable labour market positions of women. Fixed-term employment thus seems to add to existing gender inequalities on the labour market." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    Where does public childcare boost female labor force participation? Exploring geographical heterogeneity across Germany 2007–2017 (2022)

    Neuberger, Franz; Bujard, Martin ; Rüttenauer, Tobias ;

    Zitatform

    Neuberger, Franz, Tobias Rüttenauer & Martin Bujard (2022): Where does public childcare boost female labor force participation? Exploring geographical heterogeneity across Germany 2007–2017. In: Demographic Research, Jg. 46, S. 693-722. DOI:10.4054/DemRes.2022.46.24

    Abstract

    "Background: Public childcare provision and female labor force participation (FLP) have strongly increased over the past decades in European societies. However, studies offer heterogeneous findings on the link between public childcare and FLP. Objective: We investigate the link between public childcare and FLP, using different indicators of childcare and accounting for heterogeneous time trends and regional heterogeneity. Methods: Based on a balanced panel of all German counties from 2007 to 2017, we estimate the effect of an increasing enrollment rate for children aged 0–2 and 3–5 on FLP. We compare fixed effect (FE) and fixed effect individual slope estimators (FEIS) to control for county-specific time trends. Subsequently, we compare the results across regions with different levels of urbanization. Results: We find that most FE results are biased due to selection on trends. Still, when accounting for selection on trends, childcare enrollment for the age group 0–2 increases FLP in West Germany and in urban areas. Furthermore, childcare enrollment for children aged 3–5 years is associated with higher FLP in West Germany, in rural and, most strongly, in metropolitan areas. Conclusions: Our study highlights important heterogeneity in the general time trends of FLP and the effectiveness of childcare arrangements across different regions in Germany. Contribution: We provide a potential explanation for mixed results in previous studies. Moreover, our findings demonstrate that the effectiveness of childcare arrangements varies with the level of urbanization. Taking this heterogeneity into account can help to develop target-oriented policy interventions." (Author's abstract, IAB-Doku, © Max-Planck-Institut für demographische Forschung) ((en))

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    The intergenerational transmission of gender norms - why and how adolescent males with working mothers matter for female labour market outcomes (2022)

    Schmitz, Sophia ; Spieß, C. Katharina ;

    Zitatform

    Schmitz, Sophia & C. Katharina Spieß (2022): The intergenerational transmission of gender norms - why and how adolescent males with working mothers matter for female labour market outcomes. In: Socio-economic review, Jg. 20, H. 1, S. 281-322. DOI:10.1093/ser/mwab023

    Abstract

    "Social norms are put forward as a prominent explanation for the changing labour supply decisions of women. This paper studies the intergenerational transmission of these norms, examining how they affect subsequent female labour supply decisions, taking into account not only the early socialization of women but also that of their partner. Using large representative panel data sets from West Germany, results suggest that women with partners who grew up with a working mother are more likely to participate in the labour force, work longer hours and earn higher labour income. The main contribution of our study is that we assess a variety of potential mechanisms for this intergenerational link. We find no evidence that this finding reflects assortative mating; rather, analysis suggests that the partner's preferences are based on their experiences with the employment of their mothers and play a decisive role for the labour supply decision of partnered women. Moreover, we identify various effect heterogeneities, finding stronger associations for women with potentially less bargaining power. Our results suggest that policy measures supporting the labour force participation of today's mothers will increase the female labour force participation of the next generation." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    Parental Leave Benefits and Child Penalties (2022)

    Waights, Sevrin ;

    Zitatform

    Waights, Sevrin (2022): Parental Leave Benefits and Child Penalties. (DIW-Diskussionspapiere 2016), Berlin, 45 S.

    Abstract

    "I use the universe of tax returns in Germany and a regression kink design to estimate the impact of the benefit amount available to high-earning women after their first childbirth on subsequent within-couple earnings inequality. Lower benefit amounts result in a reduced earnings gap that persists beyond the benefit period for at least nine years after the birth. The longer-term impacts are driven by couples where the mother earned more than the father pre-birth. Simulations suggest it would take a 50% reduction in the benefit amount to completely eliminate long-run child penalties for sample couples. Lower benefits also reduce take-up of paid leave by mothers, lower the chances of having further children, and have no impact on marital stability." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    Couples' Time-Use and Aggregate Labor Market Outcomes (2021)

    Balleer, Almut; Merz, Monika; Papp, Tamás K.;

    Zitatform

    Balleer, Almut, Monika Merz & Tamás K. Papp (2021): Couples' Time-Use and Aggregate Labor Market Outcomes. (IZA discussion paper 14468), Bonn, 61 S.

    Abstract

    "We present a model of the time-allocation decision of spouses in order to study the role of heterogeneity in preferences and wages for couples' labor supply. Spouses differ in their tastes for market consumption and non-market goods and activities, and also in their offered or earned wages. They interact in their choices of market hours, homework, and leisure. We estimate the model for married or cohabiting couples in the 2001/02 wave of the German Time-Use Survey using Bayesian techniques. We generate gender-specific own- and cross-wage elasticities of market hours in the cross-section. Elasticities are significantly larger if the wage shock is asymmetric across partners, not symmetric. Aggregating preferences and wages by gender and comparing outcomes for a representative couple with those from heterogenous couples yields a discrepancy between alternative aggregate wage-elasticities. Its size varies with the type of wage shock and the distribution of spouses across the preference-wage space." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    Drivers of Participation Elasticities across Europe: Gender or Earner Role within the Household? (2021)

    Bartels, Charlotte ; Shupe, Cortnie ;

    Zitatform

    Bartels, Charlotte & Cortnie Shupe (2021): Drivers of Participation Elasticities across Europe: Gender or Earner Role within the Household? (DIW-Diskussionspapiere 1969), Berlin, 61 S.

    Abstract

    "We compute participation tax rates across the EU and find that work disincentives inherent in tax-benefit systems largely depend on household composition and the individual’s earner role within the household. We then estimate participation elasticities using an IV group estimator that enables us to investigate the responsiveness of individuals to work incentives. We contribute to the literature on heterogeneous elasticities by providing estimates for breadwinners and secondary earners separately, according to their potential earnings rather than gender. Our results show an average participation elasticity of 0.0-0.1 among breadwinners and 0.1-0.4 among secondary earners in the EU as well as a high degree of heterogeneity across countries." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    Employment Responses to Income Effect: Evidence from Pension Reform (2021)

    Becker, Sebastian; Haan, Peter; Geyer, Johannes ; Buslei, Hermann;

    Zitatform

    Becker, Sebastian, Hermann Buslei, Johannes Geyer & Peter Haan (2021): Employment Responses to Income Effect: Evidence from Pension Reform. (DIW-Diskussionspapiere 1941), Berlin, 20 S.

    Abstract

    "For the design of the pension system, it is crucial to disentangle the employment responses related to the substitution effect and the income effect. In this paper, we provide causal evidence regarding the importance of the income effect, which is generally assumed to be small or non-existent. We exploit a pension reform in Germany that raised pension benefits related to children. For the identification, we exploit the discontinuity induced by the reform: only mothers with children born before 1.1.1992 were affected by the pension reform. Children born after this cut-off date did not change pension income. We use a difference-in-differences estimator based on administrative data from the German pension insurance that includes complete individual employment histories. We find that income effects are significant and economically important. We show that the policy led to a reduction in the employment of affected females. Further, we are able to show effect heterogeneity on different dimensions: by treatment intensity, age of the mother, and pre-reform pension wealth." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    Für mehr Beschäftigung und mehr steuerliche Entlastung für Familien: Ein Reformvorschlag zur Einkommensbesteuerung (2021)

    Blömer, Maximilian ; Brandt, Przemyslaw; Dorn, Florian; Peichl, Andreas ; Fuest, Clemens;

    Zitatform

    Blömer, Maximilian, Przemyslaw Brandt, Florian Dorn, Clemens Fuest & Andreas Peichl (2021): Für mehr Beschäftigung und mehr steuerliche Entlastung für Familien. Ein Reformvorschlag zur Einkommensbesteuerung. In: Ifo-Schnelldienst, Jg. 74, H. 10, S. 37-49.

    Abstract

    "Der Beitrag stellt einen für den Staatshaushalt nahezu aufkommensneutralen Reformvorschlag für das Einkommensteuer- und Transfersystem vor. Er baut steuerliche Fehlanreize zur Partizipation am Arbeitsmarkt ab und verteilt die Lasten fair, indem insbesondere Kinder stärker in den Fokus bei der steuerlichen Begünstigung von Ehe und Familie rücken und es in allen Dezilen mehr Gewinner als Verlierer geben würde. Die Mittelschicht würde bei diesem Reformvorschlag die stärksten Einkommenszugewinne erzielen. Zu den größten Gewinnern gehören Mehrverdienerhaushalte mit Kindern. Paare ohne Kinder und mit hoher Einkommensdifferenz müssen im Durchschnitt mehr Steuern als bisher zahlen. Die Effizienzgewinne der Reform würden zu knapp 400 000 mehr Beschäftigten (VZÄ) bzw. einem Anstieg der Partizipation am Arbeitsmarkt von bis zu 275 000 Erwerbstätigen führen. Zentrale Reformkomponenten sind (1) eine Reform der Familienbesteuerung mit hohen Kinderfreibeträgen und der Umwandlung des Ehegattensplittings in ein Ehegattenrealsplitting; (2) eine Anpassung der Transferentzugsraten zur Beseitigung der Niedrigeinkommensfalle, damit sich mehr Arbeit auch bei Niedrigeinkommen lohnt; und (3) die komplette Abschaffung des Solidaritätszuschlags, bei gleichzeitiger geringer Anhebung der Spitzen- und Reichensteuersätze sowie der Grundfrei- und Pauschbeträge." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Raus aus der Zweitverdienerinnenfalle: Reformvorschläge zum Abbau von Fehlanreizen im deutschen Steuer- und Sozialversicherungssystem (2021)

    Blömer, Maximilian ; Brandt, Przemyslaw; Peichl, Andreas ;

    Zitatform

    Blömer, Maximilian, Przemyslaw Brandt & Andreas Peichl (2021): Raus aus der Zweitverdienerinnenfalle. Reformvorschläge zum Abbau von Fehlanreizen im deutschen Steuer- und Sozialversicherungssystem. Gütersloh, 45 S. DOI:10.11586/2021077

    Abstract

    "In der diesem Bericht zugrunde liegenden Studie haben wir häufig diskutierte Vorschläge für Reformen untersucht, die dem Ziel dienen sollen, die Beschäftigungsanreize für Zweitverdienende zu verbessern. Bei den Zweitverdienenden handelt es sich häufig um Ehefrauen und Mütter. Wir haben uns in unserer Analyse auf die Regelungen zum Mini- und Midijob, das Ehegattensplitting und verschiedene Kombinationen der diskutierten Reformelemente konzentriert. Zur Quantifizierung der Wirkungen der vorgeschlagenen Reformen auf das Arbeitsangebot haben wir das ifo-Mikrosimulationsmodell verwendet, ein empirisch geschätztes strukturelles Arbeitsangebotsmodell im Haushaltskontext." (Textauszug, IAB-Doku)

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    Maternal Labor Supply: Perceived Returns, Constraints, and Social Norms (2021)

    Boneva, Teodora ; Rauh, Christopher ; Kaufmann, Katja Maria;

    Zitatform

    Boneva, Teodora, Katja Maria Kaufmann & Christopher Rauh (2021): Maternal Labor Supply: Perceived Returns, Constraints, and Social Norms. (IZA discussion paper 14348), Bonn, 93 S.

    Abstract

    "We design a new survey to elicit quantifiable, interpersonally comparable beliefs about pecuniary and non-pecuniary benefits and costs to maternal labor supply decisions, to study how beliefs vary across and within different groups in the population and to analyze how those beliefs relate to choices. In terms of pecuniary returns, mothers' (and fathers') later-life earnings are perceived to increase the more hours the mother works while her child is young. Similarly, respondents perceive higher non-pecuniary returns to children's cognitive and non-cognitive skills the more hours a mother works and the more time her child spends in childcare. Family outcomes on the other hand, such as the quality of the mother-child relationship and child satisfaction, are perceived to be the highest when the mother works part-time, which is also the option most respondents believe their friends and family would like them to choose. There is a large heterogeneity in the perceived availability of full-time childcare and relaxing constraints could substantially increase maternal labor supply. Importantly, it is perceptions about the non-pecuniary returns to maternal labor supply as well as beliefs about the opinions of friends and family that are found to be strong predictors of maternal labor supply decisions, while beliefs about labor market returns are not." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    Marriage Market and Labor Market Sorting (2021)

    Calvo, Paula A.; Reynoso, Ana; Lindenlaub, Ilse;

    Zitatform

    Calvo, Paula A., Ilse Lindenlaub & Ana Reynoso (2021): Marriage Market and Labor Market Sorting. (NBER working paper 28883), Cambridge, MA, 67 S. DOI:10.3386/w28883

    Abstract

    "We build a novel equilibrium model in which households' labor supply choices form the link between sorting on the marriage market and sorting on the labor market. We first show that in theory, the nature of home production – whether partners' hours are complements or substitutes – shapes marriage market sorting, labor market sorting and labor supply choices in equilibrium. We then estimate our model on German data to assess the nature of home production in the data, and find that spouses' home hours are complements. We investigate to what extent complementarity in home hours drives sorting and inequality. We find that the home production complementarity – by strengthening positive marriage sorting and reducing the gender gap in hours and labor sorting – puts significant downward pressure on the gender wage gap and within-household income inequality, but it fuels between-household inequality. Our estimated model sheds new light on the sources of inequality in today's Germany and – by identifying important shifts in home production technology towards more complementarity – on the evolution of inequality over time." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    Mütter haben unterschiedliche Erwerbswünsche und erwerbsbezogene Normen: Ergebnisse einer empirischen Analyse auf Basis des Sozio-ökonomischen Panels (SOEP) (2021)

    Geis-Thöne, Wido;

    Zitatform

    Geis-Thöne, Wido (2021): Mütter haben unterschiedliche Erwerbswünsche und erwerbsbezogene Normen. Ergebnisse einer empirischen Analyse auf Basis des Sozio-ökonomischen Panels (SOEP). (IW-Report / Institut der Deutschen Wirtschaft Köln 2021,28), Köln, 48 S.

    Abstract

    "In den letzten 20 Jahren hat sich das Rollenbild der Mütter in Deutschland sehr stark gewandelt, wie eine Auswertung des Sozio-oekonomischen Panels (SOEP) zeigt. Wollten im Jahr 1998 noch 26,3 Prozent der Frauen im Alter zwischen 25 und 54 Jahren mit minderjährigen oder volljährigen Kindern keiner Erwerbstätigkeit nachgehen, lag dieser Anteil im Jahr 2018 nur noch bei 12,4 Prozent. Gleichzeitig ist im letzten Jahrzehnt auch eine starke Tendenz weg von der kleinen Teilzeit mit weniger als 20 Stunden in der Woche und hin zur Vollzeit oder vollzeitnahen Teilzeit zu beobachten. Allerdings unterscheiden sich die Erwerbswünsche je nach sozioökonomischem Hintergrund stark. So wollten Mütter ohne berufsqualifizierenden Abschluss im Jahr 2018 mit 25,4 Prozent mehr als dreimal so häufig keiner Erwerbstätigkeit nachgehen wie Mütter mit Hochschulabschluss mit 8,0 Prozent. Ebenso findet sich ein derartiges traditionelles Rollenbild auch bei zugewanderten Müttern und Müttern mit drei und mehr Kinder besonders oft. Auch wollen Mütter mit gutverdienenden Partnern unter sonst gleichen Bedingungen häufiger in Teilzeit und seltener in Vollzeit arbeiten. Überdies zeigt sich auch über ein Vierteljahrhundert nach der Wiedervereinigung noch ein so starkes Ost-Westgefälle, dass die Anforderungen an die Vereinbarkeit von Familie und Beruf als strukturell unterschiedlich einzustufen sind. Betrachtet man die im SOEP ebenfalls erhobenen Einschätzungen der Mütter dazu, ob Männer und Frauen möglichst gleich viel erwerbstätig sein und sich um Haushalt und Familie kümmern sollten sowie ob Kinder im Alter unter drei und unter sechs Jahren unter einer Erwerbstätigkeit der Mütter leiden, wird deutlich, dass sich nicht nur die Erwerbswünsche, sondern auch die erwerbsbezogenen Normen der Mütter stark unterscheiden. So lehnen Mütter mit gutverdienenden Partnern eine gleiche Aufgabenteilung unter sonst gleichen Bedingungen besonders häufig ab und Mütter ohne berufsqualifizierenden Abschluss, zugewanderte Mütter und Mütter mit drei und mehr Kindern sehen sie besonders häufig im Hinblick auf das Wohlergehen kleinerer Kinder als kritisch an. Auch wenn die Lage dieser Mütter im öffentlichen Diskurs wenig präsent ist, muss die Familienpolitik auch hier unterstützende Maßnahmen anbieten. Wichtig ist zunächst, dass sie für die Risiken der von ihnen gewählten Erwerbsbiografien im Falle der Trennung und des Todes oder der unerwarteten Arbeitslosigkeit des Partners sensibilisiert werden. Zudem sollte die Familienpolitik bei der Gestaltung finanzieller Anreize für eine stärkere Erwerbsbeteiligung der Mütter die Vielfalt der Lebenswirklichkeiten der Familien im Blick behalten und diese nicht, wie beim Konzept der Familienarbeitszeit, nur auf sehr spezifische Erwerbskonstellationen ausrichten, sondern möglich breit anlegen. Dabei ist auch zu beachten, dass zunächst die bestehenden Hemmnisse abgebaut und insbesondere die Betreuungsangebote tatsächlich bedarfsgerecht ausgebaut werden müssen. Dies hilft den Müttern mit älteren und erwachsenen Kindern allerdings wenig, die meist ebenfalls nur in beschränktem Umfang einer Erwerbstätigkeit nachgehen wollen. Hier wären weitergehende wissenschaftliche Untersuchungen notwendig, um festzustellen, wie sich ihr mit Blick auf die Fachkräftesicherung bedeutendes Potenzial für den Arbeitsmarkt heben lässt." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Familienpolitik - Erwerbstätigkeit beider Elternteile stärken (2021)

    Geis-Thöne, Wido; Plünnecke, Axel;

    Zitatform

    Geis-Thöne, Wido & Axel Plünnecke (2021): Familienpolitik - Erwerbstätigkeit beider Elternteile stärken. (IW-Kurzberichte / Institut der Deutschen Wirtschaft Köln 2021,45), Köln, 3 S.

    Abstract

    "Um Familien wirtschaftlich besser zu stellen und gegen Risiken abzusichern, ist die Erwerbstätigkeit beider Elternteile hilfreich. Daher sollte die Familienpolitik die U3-Betreuung und Ganztagsgrundschulen ausbauen, die Qualität der Betreuungsangebote erhöhen und Elterngeld und Ehegattenbesteuerung weiterentwickeln." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Women's employment transitions: The influence of her, his, and joint gender ideologies (2021)

    Grunow, Daniela ; Lietzmann, Torsten ;

    Zitatform

    Grunow, Daniela & Torsten Lietzmann (2021): Women's employment transitions: The influence of her, his, and joint gender ideologies. In: Demographic Research, Jg. 45, S. 55-86., 2021-05-19. DOI:10.4054/DemRes.2021.45.3

    Abstract

    "Research suggests that women’s employment decisions are influenced by not only their own gender ideologies but also their partners’. This paper is the first study examining the role of a couple’s joint gender ideology on the female partner’s employment transitions, specifically her work hours and employment breaks. The authors seek to advance research on the effects of gender ideologies on paid work transitions conceptually, arguing that a couple’s (dis)agreement on gender ideologies may be important. The authors use data from the German panel study Labour Market and Social Security (PASS) and logistic regression models estimating the probability of reducing work hours or taking an employment break between two successive panel waves. Women’s gender ideologies impact their likelihood of reducing work hours and taking an employment break. The more egalitarian women are, the less likely they are to reduce their labor market participation. The male partner’s gender ideology initially appears irrelevant. However, when considering the couple as a unit, the authors find a couple effect of joint ideology: Women are more likely to reduce their work hours when both partners believe in gender essentialism as opposed to other couple-ideology constellations. For women’s employment breaks, findings also point to a couple-ideology effect, though with less statistical certainty. The couple perspective shows that his gender ideology matters only in relation to hers. Introducing the couple perspective reveals that individual ideology measures provide a skewed picture of how gender ideologies actually work in couples to influence the gender division of paid work." (Author's abstract, © 1999–2021 Max Planck Society) ((en))

    Beteiligte aus dem IAB

    Lietzmann, Torsten ;
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  • Literaturhinweis

    Long-term Trends in the Gender Income Gap within Couples: West Germany, 1978–2011 (2021)

    Haupt, Andreas ; Strauss, Susanne ; Saile, Anna-Theresa;

    Zitatform

    Haupt, Andreas, Susanne Strauss & Anna-Theresa Saile (2021): Long-term Trends in the Gender Income Gap within Couples. West Germany, 1978–2011. (SocArXiv papers), 38 S. DOI:10.31235/osf.io/jm4ug

    Abstract

    "Over the past 50 years, women in Western societies have increased their level of education and their participation in the labour market. Nevertheless, they continue to contribute significantly less to a couple’s income than their male partners. Here, we ask how the gender income gap within couples has changed over the past decades and in which groups it has decreased or increased. We synthesize streams of argumentation regarding the sources of changes in the gap into one broad perspective on the changing opportunities available to coupled women to convert their income potential into actual income contributions, and how this relates to the income trends of their male counterparts. Using German Microcensus data, we show that West German women contributed 16.5% to couples’ income in 1978 and had increased their contribution to 30.1% by 2011. Our decompositions reveal that women contributed to this mostly by changes in composition, namely due to being more highly educated and working longer hours. Women contributed very little due to increased income returns. Income trends of non-working women are a notable exception. In contrast, men contributed to the trend with changes in income returns. Their higher education and full-time premiums have been a strong counter to the overall trend." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Sorgearbeit während der Corona-Pandemie: Mütter übernehmen größeren Anteil – vor allem bei schon zuvor ungleicher Aufteilung (2021)

    Jessen, Jonas ; Spieß, C. Katharina ; Wrohlich, Katharina ;

    Zitatform

    Jessen, Jonas, C. Katharina Spieß & Katharina Wrohlich (2021): Sorgearbeit während der Corona-Pandemie: Mütter übernehmen größeren Anteil – vor allem bei schon zuvor ungleicher Aufteilung. In: DIW-Wochenbericht, Jg. 88, H. 9, S. 131-139. DOI:10.18723/diw_wb:2021-9-1

    Abstract

    "Eltern haben im Zuge der ersten coronabedingten Kita- und Schulschließungen einen Großteil der Bildungs- und Betreuungsarbeit übernommen. Vielfach wurde in der Öffentlichkeit diskutiert, inwiefern die Corona-Pandemie die Aufteilung von Sorge- und Erwerbsarbeit zwischen Müttern und Vätern verändert hat. Eine Auswertung neuer pairfam-Daten zeigt ein differenziertes Bild: Einerseits hat sich der Anteil der Paare, die sich Kinderbetreuung und Hausarbeit egalitär aufteilen, nicht signifikant verändert. Andererseits ist bei Paaren, bei denen die Frauen bereits vor der Pandemie den überwiegenden Teil der Sorgearbeit übernommen haben, das Ungleichgewicht in der Pandemie noch größer geworden. Im Frühjahr und Sommer 2020 haben Frauen in rund 16 Prozent und damit im Vorjahresvergleich in etwa doppelt so vielen Familien (fast) vollständig die Kinderbetreuung übernommen. Wenn Mütter im Homeoffice arbeiten, erledigen sie auch mehr Sorgearbeit, während dies bei Vätern nicht der Fall ist. Die Aufteilung der Sorgearbeit wird dabei von Müttern und Vätern sehr unterschiedlich wahrgenommen. Die Politik sollte aus einer gleichstellungspolitischen Perspektive bei neuen familienbezogenen Leistungen die ungleiche Verteilung der Sorgearbeit stärker in den Blick nehmen. Helfen könnten beispielsweise finanzielle Anreize für eine gleichmäßigere Aufteilung der Elternzeit." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Jessen, Jonas ;
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  • Literaturhinweis

    The Effects of Skill Regimes and Family Policies on the Gender Employment Gap (2021)

    Kang, Ji Young ;

    Zitatform

    Kang, Ji Young (2021): The Effects of Skill Regimes and Family Policies on the Gender Employment Gap. In: Social Politics, Jg. 28, H. 2, S. 359-384. DOI:10.1093/sp/jxz054

    Abstract

    "Drawing on the literature of gendering varieties of capitalism, this study empirically tests whether skill regimes moderate the association between family policy and the gender employment gap. Using the Luxembourg Income Study for fifteen countries with multilevel analysis and various gender employment indicators, this study finds that general skill regimes are associated with a smaller gender employment gap in full-time jobs, high-skilled jobs, and in the private sector. The effects of parental leave vary significantly by skill regimes, suggesting that patterns of gender employment gap associated with parental leave differ by types of skill regimes." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Breadwinning or on the breadline? Female breadwinners' economic characteristics across 20 welfare states (2021)

    Kowalewska, Helen ; Vitali, Agnese ;

    Zitatform

    Kowalewska, Helen & Agnese Vitali (2021): Breadwinning or on the breadline? Female breadwinners' economic characteristics across 20 welfare states. In: Journal of European Social Policy, Jg. 31, H. 2, S. 125-142. DOI:10.1177/0958928720971094

    Abstract

    "In analysing heterosexual couples’ work–family arrangements over time and space, the comparative social policy literature has settled on the framework of the ‘male-breadwinner’ versus the ‘dual-earner’ family. Yet, in assuming men in couple-families are (full-time) employed, this framework overlooks another work–family arrangement, which is the ‘female-breadwinner’ couple. Including female-breadwinner couples matters because of their growing prevalence and, as our analysis shows, greater economic vulnerability. We perform descriptive and regression analyses of Luxembourg Income Study microdata to compare household incomes for female-breadwinner couples and other couple-types across 20 industrialized countries. We then consider how labour earnings and benefit incomes vary for ‘pure’ breadwinner couples – comprising one wage-earner and one inactive/unemployed partner – according to the gender of the breadwinner. We find that pure female breadwinners have lower average individual earnings than male breadwinners, even after controlling for sociodemographic characteristics and occupational and working-time differences. Furthermore, welfare systems across most countries are not working hard enough to compensate for the female breadwinner earnings penalty, including in social-democratic countries. Once controls are included in our regression models, it never happens that pure female breadwinners have higher disposable household incomes than pure male breadwinners. Thus, our study adds to a growing body of evidence showing that female-breadwinner families sit at the intersection of multiple disadvantages. In turn, these couples offer comparative scholars of the welfare state an ‘acid test’ case study for how effectively families are protected from social risk. Our results additionally highlight how cross-national differences in the female breadwinner income disadvantage do not fit neatly with established welfare typologies, suggesting that other factors – in particular, labour market characteristics and the economic cycle – are also at play." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Essays in Applied Labor Economics (2021)

    Kunaschk, Max;

    Zitatform

    Kunaschk, Max (2021): Essays in Applied Labor Economics. Erlangen, 175 S.

    Abstract

    "Diese Dissertation besteht aus vier unabhängigen Studien und behandelt die Themen Mindestlöhne, Geschlechterungleichheit auf dem Arbeitsmarkt, die Effekte einer großen Elterngeldreform, und Langzeitarbeitslosigkeit. Die breite der analysierten Themen zeigt die vielfältigen Möglichkeiten auf, die administrative Daten für die Forschung in der angewandten Wirtschaftswissenschaft bieten und diese Dissertation trägt damit neue Erkenntnisse zu zentralen Themen der Arbeitsmarktökonomik bei. Die erste Studie befasst sich mit den kausalen Effekten der Einführung eines Mindestlohns im deutschen Friseurgewerbe. Besonders an dem Sektor ist, dass er viele Charakteristika aufweist, die man von einem Arbeitsmarkt mit vollständiger Konkurrenz erwarten würde. Mithilfe der Vollerhebung aller abhängig beschäftigten Friseure in Deutschland und eines Difference-in-Differences-Ansatzes zeigt die Studie, dass selbst Mindestlöhne die, im Vergleich zum herrschenden Lohnniveau, relativ hoch sind, nicht zwangsläufig zu negativen Beschäftigungseffekten führen müssen, wie man es in einem Arbeitsmarkt mit vollständiger Konkurrenz eigentlich erwarten würde. Stattdessen zeigt die Studie, dass die Mindestlohneinführung zu einer Erhöhung der Verbraucherpreise geführt hat. Dies zeigt, dass zwar auch relativ hohe Mindestlöhne nicht zwangsläufig zu Arbeitsplatzverlusten führen, dies aber unter Umständen durch höhere Preise für Konsumenten kompensiert wird. Die zweite Studie befasst sich mit den kausalen Effekten der Einführung des nationalen Mindestlohns im Jahr 2015 auf geplante Humankapitalinvestitionen von Jugendlichen. Für diese Studie kombinieren wir Befragungsdaten mit einem Fokus auf Bildung mit administrativen Arbeitsmarktdaten. Mithilfe eines Difference-in-Differences-Ansatzes zeigt die Studie, dass die Reform die Wahrscheinlichkeit erhöht hat, dass Jugendliche einen höheren Schulabschluss erreichen wollen. Weiterhin zeigt die Studie mithilfe eines Triple Differencein-Differences-Ansatzes, dass dieser positive Effekt durch leistungsschwächere Jugendliche getrieben wird. Insgesamt implizieren die Ergebnisse, dass Jugendliche vorausschauend handeln und hinsichtlich ihrer Humankapitalentscheidungen sowohl auf Veränderungen von Löhnen, als auch auf Veränderungen der Wahrscheinlichkeit einen Arbeitsplatz zu finden reagieren. Die dritte Studie befasst sich mit Unterschieden in den Effekten des Kinderkriegens auf Geschlechterungleichheit auf dem Arbeitsmarkt in West- und Ostdeutschland, sowie mit den kausalen Effekten einer großen Elterngeldreform auf die Beschäftigungswahrscheinlichkeit von Müttern und Vätern. Diese Studie kombiniert verschiedene neue Ansätze, welche die Analysemöglichkeiten der administrativen Daten stark erweitern. Mithilfe eines Event-Study-Ansatzes zeigt die Studie, dass die Geburt des ersten Kindes die Beschäftigungswahrscheinlichkeit von Frauen in West- und in Ostdeutschland noch deutlich unterschiedlich beeinflusst, während es bei Männern kaum Unterschiede gibt. Hinsichtlich der Elterngeldreform zeigt die Studie, dass diese den Anteil der Väter, die Elternzeit nehmen, stark erhöht hat. Mithilfe eines neuen empirischen Ansatzes, der einen Event-Study-Ansatz mit einem Difference-in-Differences-Ansatz kombiniert, zeigt die Studie weiterhin, dass die Elterngeldreform das Arbeitsangebot von Männern und Frauen im ersten Jahr nach der Geburt des Kindes verringert hat, die Reform aber nach Ablauf der Periode während der Elterngeld gezahlt wird keine Auswirkungen auf die Beschäftigung beider Partner hatte. Letztlich zeigt die Studie noch, dass es keine langfristigen Effekte auf die Beschäftigungswahrscheinlichkeit beider Partner hat, wenn der Vater Elternzeit nimmt. Die vierte Studie vergleicht verschiedene statistische Methoden zur Vorhersage von Langzeitarbeitslosigkeit. Die Studie vergleicht Vorhersagen basierend auf logistischen Regressionsmodellen mit Vorhersagen basierend auf Random Forest Modellen und zeigt, dass, abhängig davon welche Ziele verfolgt werden und welche Budgetrestriktionen die Möglichkeiten staatlicher Jobvermittlung einschränken, eine der beiden Methoden zu bevorzugen ist. Vorhersagen basierend auf logistischen Regressionsmodellen identifizieren einen größeren Anteil der Personen, die Langzeitarbeitslos werden, während Vorhersagen basierend auf Random Forest Modellen einen geringeren Anteil an nicht-Langzeitarbeitslosen falsch als solche klassifizieren. Weiterhin zeigt die Studie, wie staatliche Arbeitsvermittlung potenzielle statistischer Diskriminierung adressieren kann und diskutiert Fragen hinsichtlich der praktischen Implementierung statistischer Vorhersagemethoden. Durch die Nutzung qualitativ hochwertiger administrativer Daten in Kombination mit einer Vielfalt empirischer Methoden trägt diese Dissertation somit zum Feld der angewandten Arbeitsmarktökonomik bei, indem sie neue Erkenntnisse zu wichtigen Themen des Feldes liefert. Während die ersten drei Studien hauptsächlich auf die Identifikation kausaler Effekte von Arbeitsmarktreformen abzielen, beschäftigt sich die vierte Studie vornehmlich mit den praktischen Implikationen der Nutzung statistischer Vorhersagemethoden in staatlicher Arbeitsvermittlung." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Kunaschk, Max;
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  • Literaturhinweis

    Revisiting Gender Identity and Relative Income within Households - A cautionary tale on the potential pitfalls of density estimators (2021)

    Kühnle, Daniel ; Oberfichtner, Michael ; Ostermann, Kerstin ;

    Zitatform

    Kühnle, Daniel, Michael Oberfichtner & Kerstin Ostermann (2021): Revisiting Gender Identity and Relative Income within Households - A cautionary tale on the potential pitfalls of density estimators. In: Journal of Applied Econometrics, Jg. 36, H. 7, S. 1065-1073., 2021-04-13. DOI:10.1002/jae.2853

    Abstract

    "We show that Bertrand et al.’s (QJE 2015) finding of a sharp drop in the relative income distribution within married couples at the point where wives start to earn more than their husbands is unstable across different estimation procedures and varies across contexts. We apply the estimators by McCrary (JoE, 2008, McC) and Cattaneo et al. (JASA, 2020, CJM) to administrative data from the US and Germany and compare their performance in a simulation. Large bins cause McC to substantially over-reject the null hypothesis, and mass points close to the potential discontinuity affect McC more than CJM." (Author's abstract, IAB-Doku, Published by arrangement with John Wiley & Sons) ((en))

    Beteiligte aus dem IAB

    Oberfichtner, Michael ;
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  • Literaturhinweis

    Anreizwirkungen des deutschen Steuer- und Transfersystems auf das Erwerbsangebot von Zweitverdienenden (2021)

    Lembcke, Franziska; Nöh, Lukas; Schwarz, Milena;

    Zitatform

    Lembcke, Franziska, Lukas Nöh & Milena Schwarz (2021): Anreizwirkungen des deutschen Steuer- und Transfersystems auf das Erwerbsangebot von Zweitverdienenden. (Arbeitspapier / Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung 2021,06), Wiesbaden, 49 S.

    Abstract

    "Ökonomische Anreize in der Familienpolitik spielen eine wichtige Rolle für das Potenzialwachstum, vor allem vor dem Hintergrund des demografischen Wandels und familienpolitischer Maßnahmen, die sich auf die Produktivität und das Erwerbsangebot auswirken können. Hierbei steht die Frage im Mittelpunkt, wie sich familienpolitische Leistungen auf die ökonomische Zielsetzung auswirken, das Erwerbsangebot von Zweitverdienenden - die oftmals Frauen sind – zu erhöhen. In diesem Beitrag werden vor dem Hintergrund dieser Zielsetzung etwaige Fehlanreize im deutschen Steuer-, Abgaben- und Transfersystem sowie verschiedene Reformansätze diskutiert. Darunter fallen steuerliche Leistungen, wie das Ehegattensplitting, Leistungen der Sozialversicherungen, wie die beitragsfreie Mitversicherung von Ehepartnern, monetäre Transfers, wie das Kindergeld und Realtransfers, etwa durch subventionierte Kinderbetreuungsangebote. Dabei identifizieren wir zentrale Bausteine beim Übergang zu einem integrierten und ganzheitlichen System aus Steuern, Transfers und Sozialabgaben, bei dem sich einzelne Maßnahmen nicht konterkarieren, sondern gemeinsam in Richtung einer Ausweitung des Erwerbsangebots von Zweitverdienenden wirken." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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