Fluchtmigrantinnen und -migranten – Bildung und Arbeitsmarkt
Auf der Flucht vor Krieg und politischer Verfolgung verlassen viele Menschen ihr Heimatland und suchen Schutz und neue Perspektiven in Deutschland und beantragen Asyl. Die Beteiligung am Arbeitsmarkt wird häufig als Schlüssel für die gesellschaftliche Integration der Fluchtmigrantinnen und -migranten gesehen.
Welche Qualifikationen bringen die Menschen mit, welche arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen sind hilfreich? Wie gehen die einzelnen Bundesländer damit um, welche Auswirkungen auf die deutsche Wirtschaft und die Sozialsysteme sind zu erwarten, wie sieht die Situation in anderen Ländern aus?
Dieses Themendossier stellt wissenschaftliche Erkenntnisse zum Thema zusammen und ermöglicht den Zugang zu weiterführenden Informationen sowie zu Positionen der politischen Akteure.
Literatur zur besonderen Situation der Geflüchteten aus der Ukraine finden Sie im
Themendossier Auswirkungen des Krieges gegen die Ukraine auf Wirtschaft, Arbeitsmarkt und Fluchtmigration in Deutschland
- Literatur und Forschung aus dem IAB
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Zur Situation in Deutschland
- Positionen und Stellungnahmen
- zur Rechtslage
- Bildungstand und -förderung / Anerkennung von Qualifikation
- betriebliche Berufsausbildung/Berufsorientierung
- Studium
- Arbeitsmarktintegration, Maßnahmen und Programme
- Betriebe und Wirtschaftsbereiche
- Beschäftigungsformen
- Erwerbstätigkeit und Arbeitslosigkeit
- Geflüchtete im SGB II
- Löhne
- Arbeitsmarkteffekte der Flüchtlingszuwanderung
- Regionale Aspekte, Wohnsitzauflage
- Rückwanderung
- Daten und Statistik
- Quellen mit Unterscheidung nach Herkunftsregion
- Quellen mit Geschlechtsbezug
- Quellen mit Altersbezug
- Quellen mit regionalem Bezug
- Zur Situation in anderen Ländern
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IAB-Projekt
Bildungsinvestition und Arbeitsmarktintegration von Flüchtlingen in Deutschland (14.09.2025 - 30.12.2027)
Adunts, Davit;Projektbeschreibung
Diese Studie untersucht den kausalen Einfluss der Schulpflicht in Deutschland auf die Integration junger Flüchtlinge in den Arbeitsmarkt. Unter Nutzung der quasi-experimentellen Variation des Schulabschlussalters in den Bundesländern – wo die Schulpflicht in einigen Bundesländern mit 15 Jahren und in anderen mit 16 Jahren endet – wenden wir Fuzzy-Regressionsdiskontinuitäts- und Regressionsknick-Designs an, um sowohl diskrete als auch marginale Effekte einer zusätzlichen Schulbildung zu schätzen. Die Zuweisung der Flüchtlinge zu den Bundesländern, die durch die Königstein-Steiner-Schlüssel festgelegt wird, sorgt für exogene Unterschiede in den Bildungsanforderungen bei der Ankunft. Wir untersuchen die Ergebnisse in Bezug auf Bildungsabschluss, Beschäftigung, Einkommen, sektorale Verteilung, Abhängigkeit von Sozialleistungen und Familiengründung. Zu den Mechanismen gehören der Erwerb von Qualifikationen, Sprachkenntnisse und die Sozialisierung durch Gleichaltrige. Die Ergebnisse werden Aufschluss darüber geben, ob eine Verlängerung der Schulpflicht die langfristigen Arbeitsmarktchancen und die soziale Integration von Flüchtlingen verbessert. Die Ergebnisse sollen in die Bildungs- und Integrationspolitik in Deutschland und anderen Aufnahmeländern einfließen und frühere Forschungsarbeiten ergänzen, indem sie verschiedene Flüchtlingskohorten und ein breiteres Spektrum an Ergebnissen berücksichtigen.
Beteiligte aus dem IAB
Adunts, Davit; -
IAB-Projekt
Analysen mit dem Schwerpunkt auf die Teilhabe von Geflüchteten am Arbeitsmarkt (GeFam Teil 2) (30.06.2019 - 30.12.2022)
Brücker, Herbert; Jaschke, Philipp;Projektbeschreibung
Das gemeinsame Projekt GeFam (Gefüchtete Familien) von IAB und DIW beinhaltet vier Teilprojekte, wobei das IAB am Teilprojekt D: "Analysen mit dem Schwerpunkt auf die Teilhabe von Geflüchteten am Arbeitsmarkt" teilnimmt. Es wird ein Datenreport erstellt, der deskriptive Befunde zur Lebenslage Geflüchteter enthält. Dabei sollen die verschiedenen Lebensbereiche von Bildung und Qualifikation, Wohnformen, Sprache, Bleibeabsichten, Arbeitsmarktbeteiligung oder Gesundheit untersucht werden. Des Weiteren werden Veröffentlichungen mit Analysen zur Auswirkung der Wohnsitzauflage von Geflüchteten und der Sprachkenntnisse auf die Arbeitsmarktintegration erstellt.
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IAB-Projekt
IAB-BAMF-SOEP Befragung von Geflüchteten (31.12.2018 - 30.12.2021)
Kosyakova, Yuliya; Brücker, Herbert;Projektbeschreibung
Die IAB-BAMF-SOEP Befragung von Geflüchteten ist ein Kooperationsprojekt zwischen dem IAB, dem SOEP am DIW Berlin und dem Forschungszentrum des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge (BAMF-FZ). Sie enthält Informationen von Asylbewerberinnen und Asylbewerbern über ihre sozio-ökonomischen Eigenschaften, ihre Bildung, ihre Migrationsmotive und -wege, ihre Lebensumstände früher und heute und ihre Werte und Einstellungen. Die erste Welle wurde 2016 erhoben und enthält 4.816 erwachsene Geflüchtete, die seit 2013 in Deutschland angekommen sind.
Die Stichprobe wurde aus dem Ausländerzentralregister (AZR) gezogen und ist repräsentativ für die Asylbewerber, die zwischen 1.1.2013 und 31.1.2016 eingereist sind und bis spätestens Ende Juni 2016 ihren Asylantrag gestellt haben. Asylbewerber mit höherer Bleibewahrscheinlichkeit zum Zeitpunkt der Stichprobenziehung wurden aufgrund des längsschnittlichen Designs überdurchschnittlich berücksichtigt (z.B. Afghanen, Iraker und Syrer). Zusätzlich wurden Frauen und Personen über 30 Jahren überrepräsentiert. Mit entsprechender Gewichtung können dennoch repräsentative Ergebnisse erzielt werden.
Projekt 3530 is Nachfolgeprojekt von 1783 für weitere drei Jahre. Im Rahmen des Projekts wird eine repräsentative Panelbefragung von Asylbewerbern und Flüchtlingen in Deutschland durchgeführt. Dadurch werden erstmals umfassende Befragungsdaten über die soziale Situation dieser Bevölkerungsgruppen gewonnen und für die Arbeitsmarktpolitik und Forschung nutzbar gemacht.
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IAB-Projekt
Bildungs- und Erwerbserfahrungen geflüchteter Frauen (30.06.2016 - 30.03.2023)
Fendel, Tanja; Schreyer, Franziska;Projektbeschreibung
In den Jahren 2015 und 2016 stellten in Deutschland rund 384.000 Mädchen und Frauen einen Asylerstantrag; damit ging jeder dritte Antrag auf sie zurück. Gleichwohl sind weibliche Geflüchtete vergleichsweise selten im Fokus von Wissenschaft und Politik.
Das Projekt stellt die Teilhabe geflüchteter Frauen an Bildung und Erwerbsarbeit in den Mittelpunkt – im Herkunftsland, auf der Flucht und in Deutschland. Untersucht werden Bildungs- und Erwerbserfahrungen weiblicher und männlicher Geflüchteter im Vergleich. Dadurch sollen der Politik Hinweise zur Verfügung gestellt werden, wie die Teilhabe geflüchteter Frauen an Bildung und Erwerbsarbeit in Deutschland gestärkt werden kann.
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IAB-Projekt
Flüchtlingsmonitoring (30.09.2015 - 14.11.2018)
Brücker, Herbert;Projektbeschreibung
Gegenstand des Forschungsvorhabens ist ein regelmäßiges Monitoring des Migrations- und Flüchtlingsgeschehens in Deutschland und vertiefte Analysen zu einzelnen Problemkomplexen für das BMAS auf Basis der IAB-Befragung von Asylbewerberinnen und Asylbewerbern sowie Flüchtlingen. Im Rahmen des Forschungsvorhabens werden dem BMAS deskriptive Analysen und vertiefende Forschungsberichte vorgelegt. Die Themen werden in Absprache mit dem BMAS aktuell festgelegt. Themenkomplexe können z.B. Bildung und Ausbildung sowie andere Fähigkeiten von Flüchtlingen, verschiedene Aspekte der Arbeitsmarktintegration und die Wirksamkeit arbeitsmarkt- und integrationspolitischer Programme sein.
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IAB-Projekt
Asylbewerber- und Flüchtlingsbefragung (21.06.2015 - 30.12.2018)
Brücker, Herbert; Kosyakova, Yuliya;Projektbeschreibung
Durch die Asyl- und Flüchtlingsbefragung werden erstmals umfassende Erkenntnisse über die Asylbewerber und Flüchtlinge in Deutschland gewonnen. Diese Erkenntnisse sollen die Arbeitsmarktpolitik auf dem Gebiet der Integration von Asylbewerbern und Flüchtlingen unterstützen. Die Schaffung dieser Datenbasis ermöglicht es der BA, andere Entscheidungsträger in Deutschland und Europa auf dem Gebiet der Flüchtlings- und Migrationspolitik durch evidenzbasierte Politikberatung zu unterstützen. Weiterhin wird eine Datenbasis für die Forschung über die Arbeitsmarktintegration von Zuwanderern und im besonderen von Asylsuchenden und Flüchtlingen geschaffen.
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