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Dossier

Fluchtmigrantinnen und -migranten – Bildung und Arbeitsmarkt

Auf der Flucht vor Krieg und politischer Verfolgung verlassen viele Menschen ihr Heimatland und suchen Schutz und neue Perspektiven in Deutschland und beantragen Asyl. Die Beteiligung am Arbeitsmarkt wird häufig als Schlüssel für die gesellschaftliche Integration der Fluchtmigrantinnen und -migranten gesehen. Welche Qualifikationen bringen die Menschen mit, welche arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen sind hilfreich? Wie gehen die einzelnen Bundesländer damit um, welche Auswirkungen auf die deutsche Wirtschaft und die Sozialsysteme sind zu erwarten, wie sieht die Situation in anderen Ländern aus?
Dieses Themendossier stellt wissenschaftliche Erkenntnisse zum Thema zusammen und ermöglicht den Zugang zu weiterführenden Informationen sowie zu Positionen der politischen Akteure.
Literatur zur besonderen Situation der Geflüchteten aus der Ukraine finden Sie im Themendossier Auswirkungen des Krieges gegen die Ukraine auf Wirtschaft, Arbeitsmarkt und Fluchtmigration in Deutschland

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im Aspekt "Arbeitsmarktintegration, Maßnahmen und Programme"
  • Literaturhinweis

    The Social Integration of International Migrants: Evidence from the Networks of Syrians in Germany (2026)

    Bailey, Michael; Johnston, Drew ; Russel, Dominic; Koenen, Martin ; Stroebel, Johannes ; Kuchler, Theresa ;

    Zitatform

    Bailey, Michael, Drew Johnston, Theresa Kuchler, Martin Koenen, Dominic Russel & Johannes Stroebel (2026): The Social Integration of International Migrants: Evidence from the Networks of Syrians in Germany. In: Journal of Political Economy, Jg. 134, H. 4, S. 1159-1209. DOI:10.1086/739335

    Abstract

    "We use de-identified data from Facebook to study the social integration of Syrian migrants in Germany, a country that received a large influx of refugees during the Syrian Civil War. We construct measures of migrants' social integration based on Syrians' friendship links to Germans, their use of the German language, and their participation in local social groups. We find large variation in Syrians' social integration across German counties, and use a movers' research design to document that these differences are largely due to causal effects of place. Regional differences in the social integration of Syrians are shaped both by the rate at which German natives befriend other locals in general (general friendliness) and the relative rate at which they befriend local Syrian migrants versus German natives (relative friending). We follow the friending behavior of Germans that move across locations to show that both general friendliness and relative friending are more strongly affected by place-based effects such as local institutions than by persistent individual characteristics of natives (e.g., attitudes toward neighbors or migrants). Relative friending is higher in areas with lower unemployment and more completed government-sponsored integration courses. Using variation in teacher availability as an instrument, we find that integration courses had a substantial causal effect on the social integration of Syrian migrants. We also use fluctuations in the presence of Syrian migrants across high school cohorts to show that natives with quasi-random expo-sure to Syrians in school are more likely to befriend other Syrian migrants in other settings, suggesting that contact between groups can shape subsequent attitudes towards migrants." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Can I Take It with Me? Skills Transferability and Human Capital Investments Among Refugees (2026)

    Ehab, Maye ; Gatskova, Kseniia ; Kosyakova, Yuliya ;

    Zitatform

    Ehab, Maye, Kseniia Gatskova & Yuliya Kosyakova (2026): Can I Take It with Me? Skills Transferability and Human Capital Investments Among Refugees. In: O. Winkler & M. Olczyk (Eds.) (2026): Educational Integration of Refugees and Newly Arrived Immigrants, S. 121-141, 2026-02-02. DOI:10.1007/978-3-032-25346-0_6

    Abstract

    "This chapter explores the factors IAB that shape the intentions of Ukrainian refugees to invest in post-migration human capital in Germany. Guided by theory of post-migration human capital investments (IHCI) and using a vignette experiment among Ukrainian refugees within the online high frequency survey of the IAB-BAMF-SOEP Refugee Survey we examine how human capital transferability, opportunity costs, and settlement intentions affect people’s willingness to invest in vocational training. Our findings suggest that refugees’ post-migration educational intentions generally align with the IHCI model: refugees weigh costs and expected benefits, taking into account the usability of qualifications over time. Alongside transferability of skills from abroad to Germany, the potential transferability of acquired skills in Germany to abroad play a significant role in people’s decisions, especially if refugees intend to stay in the host country only temporarily." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Der Job-Turbo für Geflüchtete aus Sicht von Vermittlungsfachkräften: eine kritische Bilanz (2026)

    Falkenhain, Mariella ; Bernhard, Sarah ;

    Zitatform

    Falkenhain, Mariella & Sarah Bernhard (2026): Der Job-Turbo für Geflüchtete aus Sicht von Vermittlungsfachkräften: eine kritische Bilanz. In: Wirtschaftsdienst, Jg. 106, H. 4, S. 271-277., 2026-02-20. DOI:10.2478/wd-2026-0068

    Abstract

    "Mit dem Job-Turbo sollen Geflüchtete schnell und nachhaltig in Arbeit gebracht werden. Dieses Ziel erscheint ambitioniert angesichts zahlreicher struktureller Hürden. Dieser Beitrag untersucht, wie Vermittlungsfachkräfte in deutschen Jobcentern den Job-Turbo und seine operativen Vorgaben sowie die Rahmenbedingungen für die Vermittlung von Geflüchteten einschätzen. Es zeigt sich ein deutliches Bild: Fachkräfte lehnen den Job-Turbo mehrheitlich ab, bewerten die Ziele für die gesamte Zielgruppe als schwer erreichbar und enge Vorgaben zur Häufigkeit von Beratungsgesprächen als wenig förderlich. Vermittlungsfachkräfte in spezialisierten Sonderteams sehen die Reform leicht positiver. Die Ergebnisse können für Probleme auf der Arbeitsebene der Arbeitsverwaltung sensibilisieren und sind relevant für die Nachhaltigkeit der Reform." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Falkenhain, Mariella ; Bernhard, Sarah ;
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  • Literaturhinweis

    Schutzsuchende auf dem Arbeitsmarkt in Sachsen-Anhalt (2026)

    Fuchs, Michaela ; Fritzsche, Birgit; Sieglen, Georg ;

    Zitatform

    Fuchs, Michaela, Georg Sieglen & Birgit Fritzsche (2026): Schutzsuchende auf dem Arbeitsmarkt in Sachsen-Anhalt. (IAB-Regional. Berichte und Analysen aus dem Regionalen Forschungsnetz. IAB Sachsen-Anhalt-Thüringen 04/2026), Nürnberg, 46 S. DOI:10.48720/IAB.RESAT.2604

    Abstract

    "Die Zuwanderung von Schutzsuchenden – also Menschen, die in Deutschland einen Antrag auf Schutz aus völkerrechtlichen, humanitären oder politischen Gründen gestellt haben – ist seit 2015 stark gestiegen. Ihre Integration in den Arbeitsmarkt ist von zentralem Interesse, denn die Ausübung einer bezahlten Tätigkeit ermöglicht ihnen wirtschaftliche Unabhängigkeit und soziale Teilhabe. Die Studie gibt daher einen Überblick über die Situation von Schutzsuchenden auf dem Arbeitsmarkt in Sachsen-Anhalt. Der Schwerpunkt liegt dabei auf dem Erreichen einer Beschäftigung als zentralem Indikator für wirtschaftliche Integration und soziale Teilhabe. Weiterhin wird die Situation der Frauen gesondert betrachtet. Schutzsuchende stellen in Sachsen-Anhalt Ende 2024 mit 79.270 Personen rund 4 Prozent der Gesamtbevölkerung. Dabei sind Männer und Personen im erwerbsfähigen Alter in der Mehrheit. Obwohl die Beschäftigung von Schutzsuchenden in den letzten Jahren stark gestiegen ist, machen sie mit 13.330 Personen nur 2 Prozent aller sozialversicherungspflichtig Beschäftigten aus. Viele von ihnen haben keinen Berufsabschluss, was mit einem hohen Anteil an Tätigkeiten auf Helferniveau einhergeht. Sie sind zudem in einem sehr engen Berufs- und Branchenspektrum tätig mit Schwerpunkten auf Verkehr und Logistik sowie Lebensmittel und Gastgewerbe, die teils zu den Engpassberufen und systemrelevanten Berufen zählen. In geringfügiger Beschäftigung und in Berufsausbildung sind wesentlich weniger Schutzsuchende gemeldet. Analysen zum individuellen Übergang in den Arbeitsmarkt betonen, dass es Zeit braucht, bis die Schutzsuchenden in Beschäftigung gelangen. Drei Jahre nach dem erfassten Datum der Einreise haben 28 Prozent der hier betrachteten Kohorte das erste Mal eine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung aufgenommen, nach sechs Jahren waren es 54 Prozent. Dabei existieren große geschlechtsspezifische Unterschiede, denn nach sechs Jahren zeigte sich für 68 Prozent der Männer und für 22 Prozent der Frauen ein erstmaliger Übergang in Beschäftigung. Betrachtet man die Nachhaltigkeit der ersten Beschäftigung und damit eine Beschäftigung, die über mindestens sechs Monate lang besteht, verringern sich die Übergänge. Es bedarf damit weiterer Anstrengungen, um die Schutzsuchenden auf dem Weg in den Arbeitsmarkt zu begleiten." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Settlement, Return, or Onward Migration? An Intersectional Perspective on Migration Decisions (2026)

    Gallegos Torres, Katia ; Kanas, Agnieszka ; Kosyakova, Yuliya ;

    Zitatform

    Gallegos Torres, Katia, Agnieszka Kanas & Yuliya Kosyakova (2026): Settlement, Return, or Onward Migration? An Intersectional Perspective on Migration Decisions. (SocArXiv papers), 36 S. DOI:10.31235/osf.io/a38zj_v1

    Abstract

    "Out-migration is a central yet understudied dimension of migration processes, with important implications for labor supply, integration trajectories, and population composition. This paper examines how out-migration intentions vary across migrant groups and how economic ties, socio-cultural embeddedness, and transnational ties are associated with return and onward migration. Using recent data on immigrants in Germany, the analysis shows that out-migration intentions are shaped by multiple mechanisms rather than a single dominant factor. Socio-cultural embeddedness is the strongest correlate of lower mobility, whereas economic resources and transnational ties have more heterogeneous associations. Return and onward migration are linked to distinct configurations of attachments, and these patterns vary systematically by gender and migration motive. Men are more likely to report onward migration, and economic migrants exhibit higher overall mobility than family migrants and refugees. Overall, the findings highlight the importance of distinguishing between forms of mobility and moving beyond purely economic explanations to better understand migrant retention and mobility dynamics." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    Beteiligte aus dem IAB

    Gallegos Torres, Katia ; Kosyakova, Yuliya ;
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  • Literaturhinweis

    The effect of health on refugees' labor market integration: Evidence from a natural experiment in Germany (2026)

    Goßner, Laura ; Kosyakova, Yuliya ; Jaschke, Philipp ;

    Zitatform

    Goßner, Laura, Philipp Jaschke & Yuliya Kosyakova (2026): The effect of health on refugees' labor market integration: Evidence from a natural experiment in Germany. In: PLoS ONE, Jg. 21, H. 4, 2026-04-06. DOI:10.1371/journal.pone.0346936

    Abstract

    "This paper analyzes the role of health for refugees’ integration into host countries’ labor markets. We exploit the quasi-random dispersal policies of refugees across regions in Germany to analyze the causal effect of health on employment. Based on regional and temporal heterogeneity in a policy adoption that provided earlier access to healthcare services through electronic health cards (eHCs), combined with the regional availability of healthcare services and pre-migration health status, we construct instrumental variables (IVs) providing plausibly exogenous variation in refugees’ post-arrival health status. Our results reveal that favorable physical health (PCS) improves refugees’ employment probability. Favorable mental health (MCS) increases only females’ employment rates, although this effect must be scrutinized due to weak instruments. Regarding potential mechanisms, we provide evidence that better health increases language course participation and German language proficiency for female refugees." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    When bureaucracy becomes a barrier: What migrants think about Germany’s administrative processes (2026)

    Goßner, Laura ; Reinold, Julia ; Hallyburton, Jasmin;

    Zitatform

    Goßner, Laura, Jasmin Hallyburton & Julia Reinold (2026): When bureaucracy becomes a barrier: What migrants think about Germany’s administrative processes. In: IAB-Forum H. 02.07.2026. DOI:10.48720/IAB.FOO.20260702.02

    Abstract

    "Die Beantragung einer Aufenthaltserlaubnis, die Anerkennung von Ausbildungs- und Hochschulabschlüssen, der Erwerb der deutschen Staatsbürgerschaft: Eingewanderte sind hierzulande mit teils sehr langwierigen bürokratischen Prozessen konfrontiert. Aktuellen Befragungsergebnissen des IAB zufolge machen viele dabei negative Erfahrungen unterschiedlichster Art. Fast ein Drittel derjenigen, die Deutschland wieder verlassen, begründet dies auch mit diesen Erfahrungen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Refugee journeys and the erosion of pre-migration human capital: a sequence-analysis approach to post-migration trajectories (2026)

    Gundacker, Lidwina ;

    Zitatform

    Gundacker, Lidwina (2026): Refugee journeys and the erosion of pre-migration human capital: a sequence-analysis approach to post-migration trajectories. In: Advances in life course research, Jg. 68, 2026-04-10. DOI:10.1016/j.alcr.2026.100741

    Abstract

    "More than a decade ago, refugee immigration prominently returned to Europe’s political agendas, sparking interest in the factors shaping refugees’ economic and societal participation. Adopting a life course perspective, this study addresses the conflicting views in sociology of migration on the importance of pre-migration capital for refugees’ post-migration trajectories. While some argue that human capital is accumulated over the life course and retains its value after migration, others describe forced migration as a disruptive event that may severely diminish these resources. Drawing on rich survey and administrative employment data, this article employs sequence analysis combined with cluster analysis to identify typical integration trajectories of refugee women and men in Germany. In multivariate analyses, I demonstrate that pre-migration human capital is associated with a higher likelihood to enter education and employment, underscoring the enduring relevance of resources acquired prior to migration. Straining journeys can, however, reduce available resources after arrival: for individuals reporting long and traumatizing journeys, human capital effects partly disappear. The results highlight the important role of refugee migration experiences that are often neglected in both scholarly and political discourses on integration outcomes as well as migration and integration policies." (Author's abstract, IAB-Doku, © 2026 Published by Elsevier Ltd.) ((en))

    Beteiligte aus dem IAB

    Gundacker, Lidwina ;
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  • Literaturhinweis

    Unequal returns: gendered and origin-based disparities in initial refugee employment trajectories in Germany (2026)

    Hartmann, Jörg ; Kosyakova, Yuliya ;

    Zitatform

    Hartmann, Jörg & Yuliya Kosyakova (2026): Unequal returns: gendered and origin-based disparities in initial refugee employment trajectories in Germany. In: Journal of Ethnic and Migration Studies, S. 1-26. DOI:10.1080/1369183X.2026.2669616

    Abstract

    "This article examines origin- and gender-based disparities in labour-market integration of refugees in Germany, comparing Ukrainian refugees with refugees from the Middle East and North Africa (MENA). Using longitudinal data from the IAB-BAMF-SOEP Refugee Survey and the IAB-BiB/FReDA-BAMF-SOEP Ukrainian Refugee Survey, we trace labour-force participation (LFP) and employment rates during the first three years after arrival. Our findings confirm the expected origin and gender gaps. Ukrainians outperform MENA refugees, and men outperform women in both LFP and employment rates. However, decomposition analyses reveal that these gaps are driven less by differences in pre-migration human capital, post-migration investments, caregiving responsibilities, or legal conditions as endowments. Instead, disparities in LFP are largely explained by differential returns to similar characteristics, particularly duration of stay and, for women, returns to language skills and not having children. Once selection into the labour force is accounted for, most employment gaps are reversed or disappear, indicating that early inequalities primarily arise from differential entry into LFP rather than unequal employment chances among participants. Overall, the findings highlight labour-force selection and unequal returns – rather than resource deficits – as central mechanisms shaping early refugee labour-market integration." (Author's abstract, IAB-Doku, © Taylor&Francis) ((en))

    Beteiligte aus dem IAB

    Kosyakova, Yuliya ;
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  • Literaturhinweis

    Beschäftigung Geflüchteter in deutschen Betrieben: Einfache Tätigkeiten überwiegen (2026)

    Hohendanner, Christian ; Zimmermann, Florian ;

    Zitatform

    Hohendanner, Christian & Florian Zimmermann (2026): Beschäftigung Geflüchteter in deutschen Betrieben: Einfache Tätigkeiten überwiegen. (IAB-Forschungsbericht 07/2026), Nürnberg, 17 S. DOI:10.48720/IAB.FB.2607

    Abstract

    "Die Erwerbsintegration von Geflüchteten wurde bislang selten mit Blick auf die Arbeitgeberseite untersucht. Um diese Lücke zu schließen, wird im vorliegenden Forschungsbericht anhand von Daten des IAB-Betriebspanels untersucht, in welchen Betrieben Geflüchtete Beschäftigung finden. Im Mittelpunkt steht ein Vergleich zweier Phasen der Fluchtmigration nach Deutschland: die Jahre 2017 und 2018, also nach Beginn des Bürgerkriegs in Syrien 2015, sowie die Jahre 2022 bis 2025, also nach Beginn des russischen Angriffskrieges gegen die Ukraine. Neben der zeitlichen Entwicklung wird die strukturelle Verteilung der Geflüchteten auf Branchen, Sektoren, Betriebe unterschiedlicher Größe sowie Regionen betrachtet. Das IAB-Betriebspanel ermöglicht dabei eine repräsentative Betrachtung der Arbeitgeberseite, die in der bisherigen Forschung zur Arbeitsmarktintegration von Geflüchteten vergleichsweise selten vorgenommen wurde. Ein zentrales Ergebnis des Berichts ist, dass sich die Zusammensetzung der Betriebe, in denen die Geflüchteten aus den beiden Phasen der Fluchtmigration nach Deutschland jeweils beschäftigt sind, trotz erheblicher Unterschiede in der demografischen Zusammensetzung der beiden Geflüchtetengruppen, kaum voneinander unterscheidet. Während es sich bei den Geflüchteten der großen Flüchtlingsbewegung ab 2015 überwiegend um junge Männer mit geringem formalem Bildungsniveau handelte, sind unter den ukrainischen Geflüchteten Frauen überrepräsentiert. Auch das formelle Qualifikationsniveau ist deutlich höher. Gleichwohl fällt die Branchenverteilung beider Gruppen nahezu identisch aus. Ein erheblicher Teil der Erklärung dürften die bei beiden Gruppen vorhandenen Sprachbarrieren sein sowie die häufig fehlende Anerkennung ausländischer Berufsabschlüsse, die den Zugang zu qualifikationsadäquaten Tätigkeiten erschweren. In beiden Zeiträumen konzentriert sich die Beschäftigung Geflüchteter auf wenige Branchen mit geringen formalen Zugangsvoraussetzungen. Besonders stark überrepräsentiert sind die Arbeitnehmerüberlassung sowie Wach- und Sicherheitsdienste und der Garten- und Landschaftsbau (je nach betrachtetem Jahr 16 bis 26 Prozent) und das Gastgewerbe (je nach betrachtetem Jahr 14 bis 18 Prozent), während diese Branchen zusammen je nach betrachtetem Jahr nur rund 10 bis 12 Prozent der Gesamtbeschäftigung in Deutschland ausmachen. Demgegenüber sind Geflüchtete in Branchen mit hohen Sprach- und Qualifikationsanforderungen, darunter das Gesundheits- und Sozialwesen, die öffentliche Verwaltung sowie unternehmensnahe Dienstleistungen, gemessen an ihrem Anteil an der Gesamtbeschäftigung deutlich unterrepräsentiert. Dies gilt bei den ukrainischen Geflüchteten auch für den frauendominierten sozialen Sektor, obwohl dieser Sektor einen erheblichen Fachkräftebedarf aufweist und der Frauenanteil unter den ukrainischen Geflüchteten hoch ist. Zugleich arbeiten Geflüchtete beider Kohorten häufiger in kleinen und mittleren Betrieben als in Großbetrieben, obwohl letztere gemessen an der Gesamtbeschäftigung erheblich bedeutsamer sind." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    From the integration paradox to migration aspirations: Return migration, onward migration, or immobility? (2026)

    Kosyakova, Yuliya ; Witte, Nils ;

    Zitatform

    Kosyakova, Yuliya & Nils Witte (2026): From the integration paradox to migration aspirations: Return migration, onward migration, or immobility? (SocArXiv papers), 48 S. DOI:10.17605/OSF.IO/MYZU3

    Abstract

    "Despite extensive research on the integration paradox, its behavioral consequences remain largely unexamined. Although integration is expected to foster long-term settlement, structurally integrated migrants often report heightened discrimination. We argue that these experiences increase aspirations to leave, but their translation into migration plans depends on migrants’ capabilities. Building on an aspirations–capabilities framework, we conceptualize education as a key determinant of migration capabilities distinguishing between absolute and relative education. Absolute education captures skill transferability across destinations, whereas relative education reflects migrants’ position within the origin-country distribution and associated status expectations. We further argue that return and onward migration follow distinct evaluative logics: return is shaped by relative status considerations vis-à-vis the origin country, while onward migration reflects perceived skill transferability in alternative destinations. Using data from the International Mobility Panel of Migrants (IMPa), a large-scale survey of immigrants in Germany (N=41,600), we show migrants with higher absolute education are more likely to respond to alienation by planning onward migration. Contrary to our expectations, higher relative education is also associated with increased onward migration, while those with lower relative education are more likely to consider return." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    Beteiligte aus dem IAB

    Kosyakova, Yuliya ;
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  • Literaturhinweis

    War beyond borders: how military conflict in Ukraine shapes refugees’ settlement intentions abroad (2026)

    Kosyakova, Yuliya ; Schwanhäuser, Silvia ; Ette, Andreas ;

    Zitatform

    Kosyakova, Yuliya, Andreas Ette & Silvia Schwanhäuser (2026): War beyond borders: how military conflict in Ukraine shapes refugees’ settlement intentions abroad. In: European Sociological Review, S. 1-18. DOI:10.1093/esr/jcag008

    Abstract

    "This study investigates whether military conflict intensities in refugees’ home regions continue to shape their lives after arrival in a safe haven. While war and local conflict are well-established drivers of initial displacement, it remains unclear whether ongoing conflict influences settlement decision once refugees have escaped the immediate threat. We address this question using longitudinal data from the IAB-BiB/FReDA-BAMF-SOEP Survey of Ukrainian refugees in Germany, linked to high-frequency conflict data from Ukraine following the 2022 Russian invasion. Our findings show that both short- and long-term conflict intensities significantly affect refugees’ intentions to settle permanently abroad, with short-term shocks exerting a markedly stronger influence. Emotional responses to acute violence appear to disrupt more deliberative planning, consistent with ecological models of refugee distress. In contrast, long-term conflict intensity effects are weaker and diminish with time spent in the host country, suggesting processes of adaptation or habituation. We also find important heterogeneity: male refugees and those migrating for economic or family reasons are particularly sensitive to conflict dynamics, whereas those with family left behind are generally less inclined to settle permanently. Contrary to expectations, prior war exposure does not moderate current settlement intentions, pointing to possible acclimatization or avoidance strategies among highly exposed individuals. Overall, our results highlight the importance of integrating both emotional and evaluative processes into sociological models of refugee decision-making. They also highlight how even after arrival in safety, evolving home-country violence continues to shape refugees’ settlement trajectories." (Author's abstract, IAB-Doku, © Oxford University Press) ((en))

    Beteiligte aus dem IAB

    Kosyakova, Yuliya ; Schwanhäuser, Silvia ;
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  • Literaturhinweis

    Sports as a gateway – and a glass ceiling? Physical leisure and refugee employment trajectories (2026)

    Kuhlemann, Jana ; Kosyakova, Yuliya ;

    Zitatform

    Kuhlemann, Jana & Yuliya Kosyakova (2026): Sports as a gateway – and a glass ceiling? Physical leisure and refugee employment trajectories. In: European journal for sport and society, S. 1-22. DOI:10.1080/16138171.2026.2682071

    Abstract

    "Diese Studie untersucht die Rolle von Sport als Freizeitaktivität für die strukturelle Integration von Geflüchteten durch die Erhöhung ihres Sozialkapitals, und der Verbesserung ihrer Sprachkenntnisse der Aufnahmegesellschaft und ihrer Gesundheit. Die durch solche Aktivitäten erworbene körperliche Fitness kann auch für das Arbeiten in körperlich anstrengenden Jobs entscheidend sein. Da Arbeitsmarktbeteiligung die soziale Integration von Geflüchteten erheblich beeinflusst, untersucht diese Forschung speziell die Auswirkungen der Intensität und Regelmäßigkeit sportlicher Betätigung auf den Arbeitsmarkterfolg von Geflüchteten aus der Flüchtingswelle von 2015/16 nach Deutschland. Anhand von Längsschnittdaten der IAB-BAMF-SOEP-Befragung von Geflüchteten zeigen die Ergebnisse, dass eine regelmäßige und intensivere sportliche Betätigung die Chancen von Geflüchteten erhöht, im Folgejahr einer Erwerbstätigkeit nachzugehen und in körperlich anstrengenden Jobs zu arbeiten. Sportliche Betätigung korreliert jedoch nicht mit höherem Berufsprestige, was Geflüchtete möglicherweise an Jobs mit niedrigerem Status bindet. Darüber hinaus zeigt sich für Zeitnutzung in anderen (nicht sportlichen) Freizeitaktivitäten eine leicht negative Assoziation mit Arbeitsmarkterfolg. Dies unterstreicht die einzigartigen Vorteile von Sport für Geflüchtete. Insgesamt weisen die Ergebnisse einerseits darauf hin, dass Sport für Geflüchtete zwar hilfreich beim Einstieg in den deutschen Arbeitsmarkt sein kann, andererseits aber ihren beruflichen Aufstieg einschränken kann." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Kosyakova, Yuliya ;
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  • Literaturhinweis

    Education and the Recalibration of Pull Factors: Ukrainian Exceptionalism in Forced Migration? (2026)

    Liudmyla, Yuzva; Długosz, Piotr;

    Zitatform

    Liudmyla, Yuzva & Piotr Długosz (2026): Education and the Recalibration of Pull Factors: Ukrainian Exceptionalism in Forced Migration? In: Journal of International Migration and Integration, S. 1-25. DOI:10.1007/s12134-026-01361-6

    Abstract

    "This article explores the migration and settlement decisions of Ukrainian refugees in Germany following the 2022 Russian invasion. Applying Everett Lee’s push–pull theory, it focuses on parents (reflecting the predominance of women travelling with children)—the largest displaced group—and investigates whether access to children’s education emerges not only as a domain of integration but asa significant pull factor within a broader constellation of drivers shaping settlement intentions. The analysis draws on original survey data collected in late 2024 (n = 1075), using an SMS-recruited online questionnaire administered across several host countries. Findings indicate that while war-related threats (e.g. bombardments, destruction of housing) were the primary push factors prompting departure from Ukraine, the decision to settle in Germany was strongly influenced by pull factors such as safety, social support, and access to schooling. Respondents in Germany were more likely to cite long-term motives—such as improved living standards and educational prospects—than those in neighbouring countries. Education emerges not only as a sphere of integration but also as a as part of an institutional bundle, especially for parents of minors. Dual-schooling models (local and Ukrainian), parental assessments of system quality, and children’s adaptation shaped settlement choices. These dynamics show the role of education in refugee agency and family strategy. The article argues that Ukrainian migration to Germany illustrates the interplay between structural pressures and personal decision-making. Push factors triggered large-scale displacement; pull factors and individual evaluations shaped longer-term trajectories. These findings contribute to migration theory by demonstrating the centrality of education in forced migration contexts and by highlighting the heterogeneity of refugee profiles within a single national cohort." (Author's abstract, IAB-Doku, © Springer-Verlag) ((en))

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    Sparkurs bei Geflüchteten - Was darf Integration kosten?: Bundesinnenminister Alexander Dobrindt will Integrationskurse nur noch für Menschen mit "gesicherter Bleibeperspektive" anbieten. Welche Folgen hat das? (Podcast) (2026)

    Maull, Doris; Harder, Niklas ; Breyton, Ricarda; Kosyakova, Yuliya ;

    Zitatform

    Maull, Doris, Ricarda Breyton, Niklas Harder & Yuliya Kosyakova (2026): Sparkurs bei Geflüchteten - Was darf Integration kosten? Bundesinnenminister Alexander Dobrindt will Integrationskurse nur noch für Menschen mit "gesicherter Bleibeperspektive" anbieten. Welche Folgen hat das? (Podcast). (SWR Kultur), Brüssel, 45 Min.

    Beteiligte aus dem IAB

    Kosyakova, Yuliya ;
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  • Literaturhinweis

    Wenn Bürokratie zur Hürde wird: Wie Eingewanderte die administrativen Verfahren in Deutschland bewerten (2026)

    Reinold, Julia ; Hallyburton, Jasmin; Goßner, Laura ;

    Zitatform

    Reinold, Julia, Laura Goßner & Jasmin Hallyburton (2026): Wenn Bürokratie zur Hürde wird: Wie Eingewanderte die administrativen Verfahren in Deutschland bewerten. In: IAB-Forum H. 02.07.2026. DOI:10.48720/IAB.FOO.20260702.01

    Abstract

    "Die Beantragung einer Aufenthaltserlaubnis, die Anerkennung von Ausbildungs- und Hochschulabschlüssen, der Erwerb der deutschen Staatsbürgerschaft: Eingewanderte sind hierzulande mit teils sehr langwierigen bürokratischen Prozessen konfrontiert. Aktuellen Befragungsergebnissen des IAB zufolge machen viele dabei negative Erfahrungen unterschiedlichster Art. Fast ein Drittel derjenigen, die Deutschland wieder verlassen, begründet dies auch mit diesen Erfahrungen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    also released in English
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    ‘You Need a Network’: How Highly Skilled Refugees Build Social Networks to Convert Cultural Capital and Reclaim Professional Identities (2026)

    Ryan, Louise ; Adell, Farzana; Dalceggio, Alessia ; López, María ;

    Zitatform

    Ryan, Louise, María López, Alessia Dalceggio & Farzana Adell (2026): ‘You Need a Network’: How Highly Skilled Refugees Build Social Networks to Convert Cultural Capital and Reclaim Professional Identities. In: Sociology, Jg. 60, H. 2, S. 388-406. DOI:10.1177/00380385251363897

    Abstract

    "Drawing upon social network analysis and longitudinal research with recently resettled Afghans in London, this article advances understanding of social capital in navigating upward mobility and rebuilding professional identities. Forced migration may result in the sudden rupturing of social ties (‘torn nets’) and loss of status which may undermine one’s sense of self. Even the most experienced and highly qualified professionals may face deskilling – ‘starting from zero’. While acknowledging structural barriers, and racialised discrimination, it is important to understand refugees’ strategies to rebuild careers. Building upon the ‘presentation of the networked self’, we explore the role of relationality in how professional identity is reclaimed. Social networks can be useful routes to jobs. However, we argue that the extent to which social connections may help with reclaiming one’s former career depends, partly, on forging ‘vertical ties’ with those who are willing and able to recognize and legitimate that professional status." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Kohortenbasierte Verbleibsanalyse syrischer Staatsangehöriger (2026)

    Zitatform

    (2026): Kohortenbasierte Verbleibsanalyse syrischer Staatsangehöriger. (Grundlagen: Methodenbericht / Bundesagentur für Arbeit), Nürnberg, 48 S.

    Abstract

    "Der Bericht beschreibt methodische Grundlagen, Konzeption und Umsetzung der kohortenbasierten Verbleibsanalyse syrischer Staatsangehörigen auf Basis der Statistik der Bundesagentur für Arbeit (BA). Ziel ist die konsistente Beobachtung der Integrationsverläufe von Personen mit syrischer Staatsangehörigkeit ab deren erstem Zugang in die Grundsicherungsstatistik der BA über mehrere Jahre. Im Zentrum stehen Längsschnittanalysen von Personen, die in einem festgelegten Zeitraum erstmals als erwerbsfähige Leistungsberechtigte (ELB) in der Grundsicherung für Arbeitsuchende nach dem Sozialgesetzbuch - Zweites Buch (SGB II) leistungsberechtigt waren. Die Kohorten werden über längere Zeit räume hinweg hinsichtlich ihrer arbeitsmarktbezogenen Statusveränderungen (Beschäftigung, Arbeitslosigkeit, Leistungsbezug, sonstige statusrelevante Lebenslagen) beobachtet. Damit werden nicht punktuelle Querschnittsbilder, sondern dynamische Integrationsverläufe sichtbar. Die methodische Grundlage bildet die neu eingeführte verfahrensübergreifende Datenauswertung (vüDa). Diese ermöglicht es erstmals standardisiert Informationen aus unterschiedlichen Fachstatistiken (Leistungs-, Beschäftigungs- und Arbeitslosenstatistik) zusammengeführt auszuwerten. Dadurch lassen sich für eine definierte Ausgangskohorte Statusveränderungen über die Zeit und die verschiedenen Statistikverfahren hinweg konsistent abbilden. Für die Kohortenanalyse wurden zunächst zwei methodische Ansätze geprüft: Der Ansatz auf Basis gemeldeter erwerbsfähiger Personen (geP) und der auf Basis erwerbsfähiger Leistungsberechtigter. Der ELB-Ansatz erwies sich als methodisch konsistenter, da er eine langfristige Beobachtung erlaubt und Beschäftigungs- und Leistungsinformationen bereits integriert. Der Kohortenansatz berücksichtigt weder das Einreisedatum noch die Aufenthaltsjahre, sondern setzt am Zugang in die Grundsicherungsstatistik an und stellt anschließend Statusveränderungen fest. Daher können nur Aussagen in Bezug auf die Ausgangskohorte der ELB getroffen werden, nicht auf die gesamte Bevölkerungsgruppe der Syrer. Die Kohortenanalyse erfolgt zweistufig: Nach der Identifikation der Ausgangskohorte im originären Statistikverfahren der ausgewählten Gruppe (ELB = Statistik der Grundsicherung für Arbeitsuchende nach dem SGB II, geP = Arbeitslosenstatistik) werden für die in der Ausgangskohorte zusammengefassten Datensätze in anderen Statistikverfahren Statusveränderungen über die Zeit ausgewertet. Zwei Berech nungsvarianten von Anteilen – mit fixer und angepasster Ausgangskohorte – zeigen eine Spannbreite von Anteilswerten an der Ausgangskohorte, abhängig von der Behandlung von Ausfällen aus der Statistik. Die Ergebnisse zeigen eine kontinuierliche Zunahme der Beschäftigungsintegration und einen Rückgang des Leistungsbezugs im Zeitverlauf, wobei ein Teil der jeweiligen Kohorte außerhalb der amtlich erfassbaren BA-Statistik verbleibt – etwa durch Selbstständigkeit, Haushaltskonstellationen mit bedarfsdecken dem Einkommen oder Fortzug. Darüber hinaus werden Unterschiede nach Geschlecht und Kohortenjahren analysiert. Dabei zeigt sich u. a., dass Frauen häufiger in nicht-arbeitslosen Lebenslagen (z. B. Betreuung, Pflege) verbleiben und der Integrationsverlauf aufgrund der Zusammensetzung der einzelnen Jahreskohorten variiert." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Arrival infrastructures and refugee enrolment in higher education (2025)

    Baalbergen, Ids ; Hooimeijer, Pieter ; Lin, Yanliu ; Bolt, Gideon ;

    Zitatform

    Baalbergen, Ids, Gideon Bolt, Yanliu Lin & Pieter Hooimeijer (2025): Arrival infrastructures and refugee enrolment in higher education. In: International Migration, Jg. 63, H. 1. DOI:10.1111/imig.13374

    Abstract

    "Refugees enrolling in host country higher education can improve their position in the labour market. However, little is known about the patterns underlying enrolment, and existing studies have only examined explanations at the individual level. This is problematic because opportunities to enrol in education are also dependent upon structural factors, and by ignoring this, studies run the risk of depicting non-enrolment as a consequence of individual shortcomings. We address this issue through the notion of arrival infrastructures and argue that existing infrastructures at multiple spatial scales may support or discourage enrolment. By focusing on the Netherlands, we were able to follow the enrolment of all registered refugees that arrived between 2014 and 2017 over time using registry data. We find that the accessibility of education, the municipal political climate and regional economic conditions influence educational enrolment. These findings show that dispersal policies can have detrimental effects on the social mobility of refugees." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    The integration of migrants in the German labour market: evidence over 50 years (2025)

    Berbée, Paul; Stuhler, Jan ;

    Zitatform

    Berbée, Paul & Jan Stuhler (2025): The integration of migrants in the German labour market: evidence over 50 years. In: Economic Policy, Jg. 40, H. 122, S. 481-549. DOI:10.1093/epolic/eiae040

    Abstract

    "SUMMARY: Germany has become the second-most important destination for migrants worldwide. Using all waves from the microcensus, we study their labur market integration over the last 50 years and highlight differences to the US case. Although the employment gaps between immigrant and native men decline after arrival, they remain large for most cohorts; the average gap after one decade is 10 percentage points. Conversely, income gaps tend to widen post-arrival. Compositional differences explain how those gaps vary across groups, and why they worsened over time; after accounting for composition, integration outcomes show no systematic trend. Still, economic conditions do matter, and employment collapsed in some cohorts after structural shocks hit the German labor market in the early 1990s. Lastly, we examine the integration of recent arrivals during the European refugee ‘crisis’ and the Russo-Ukrainian war." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    Arbeitsmarktsituation von Geflüchteten in Niedersachsen (2025)

    Brück-Klingberg, Andrea; Berisha, Amelie;

    Zitatform

    Brück-Klingberg, Andrea & Amelie Berisha (2025): Arbeitsmarktsituation von Geflüchteten in Niedersachsen. (IAB-Regional. Berichte und Analysen aus dem Regionalen Forschungsnetz. IAB Niedersachsen-Bremen 01/2025), Nürnberg, 52 S. DOI:10.48720/IAB.RENSB.2501

    Abstract

    "Die Integration von Geflüchteten in den Arbeitsmarkt ist durch die starken Migrationsbewegungen ab 2015 und die Zuwanderung ukrainischer Geflüchteter infolge des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine seit 2022 zu einer zentralen gesellschaftlichen und politischen Aufgabe geworden. Da sie ein zentraler Aspekt für die Akzeptanz in der Aufnahmegesellschaft ist, betrachten wir die Arbeitsmarktintegration von Geflüchteten aus den Haupt-Asyl-Herkunftsländern und aus der Ukraine hinsichtlich verschiedener Aspekte. Dabei liegt der Fokus neben der Bevölkerungsentwicklung als Basis für eine potenzielle Arbeitsmarktintegration auf der Entwicklung der abhängigen Beschäftigung nach Anforderungsniveau und Berufssegmenten. Sowohl für die Geflüchteten aus den Top-Asylherkunftsländern als auch aus der Ukraine gilt, dass die Arbeitsmarktintegration Zeit erfordert: Mit der Aufenthaltsdauer steigen die Erwerbstätigenquoten. Dabei haben neben Unterschieden bei Bildung und Ausbildung auch Unterschiede in den rechtlichen und institutionellen Rahmenbedingungen Einfluss auf die Arbeitsmarktintegration. Es zeigt sich, dass neben Sprachkenntnissen als wichtige Voraussetzung auch die Teilnahme an Integrationsmaßnahmen sowie die Anerkennung mitgebrachter Qualifikationen entscheidende Faktoren für die Arbeitsmarktintegration sind. Gerade bei der gegenwärtigen wirtschaftlichen Lage sollten die Potenziale der Geflüchteten sowohl aus der Ukraine als auch aus den Haupt-Asyl-Herkunftsländern genutzt werden, um durch eine erfolgreiche Integration in den Arbeitsmarkt den Fachkräftemangel in verschiedenen Branchen zu lindern. Vor dem Hintergrund des Bedarfs an Fachkräften stellen wir dar, welche Bedeutung die Beschäftigung von Ausländer*innen im Gesundheitssektor hat und in welchen Engpassberufen sie Beschäftigung gefunden haben. In diesem Zusammenhang rückten folgende Handlungsbedarfe ins Blickfeld: Insbesondere ein verbesserter Zugang zu Kinderbetreuung und Bildung, als auch die Vereinfachung von Anerkennungsverfahren sowie zielgruppenspezifische Sprach- und Integrationsangebote könnten eine qualifikationsadäquate Arbeitsmarktintegration bundes- wie niedersachsenweit beschleunigen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Berisha, Amelie;
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    10 Jahre Fluchtmigration 2015: Was Integration fördert und was sie bremst (2025)

    Brücker, Herbert ; Kosyakova, Yuliya ; Jaschke, Philipp ;

    Zitatform

    Brücker, Herbert, Philipp Jaschke & Yuliya Kosyakova (2025): 10 Jahre Fluchtmigration 2015: Was Integration fördert und was sie bremst. In: IAB-Forum H. 25.08.2025, 2025-08-25. DOI:10.48720/IAB.FOO.20250825.01

    Abstract

    "Die Arbeitsmarktintegration ist ein zentraler Gradmesser für die wirtschaftliche und soziale Teilhabe von Geflüchteten. Daten der IAB-BAMF-SOEP-Befragung von Geflüchteten, die mit den Sozialversicherungsdaten der Bundesagentur für Arbeit verknüpft wurden, zeigen: Zehn Jahre nach dem Zuzug haben sich die Beschäftigungsquoten der Schutzsuchenden bereits stark an den Bevölkerungsdurchschnitt angenähert. Dennoch bestehen weiterhin zahlreiche Herausforderungen. Erfolgsfaktoren sind vor allem beschleunigte Asylverfahren, Sprach- und Integrationskurse sowie arbeitsmarktnahe Förderung." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    10 Jahre Fluchtmigration 2015: Haben wir es geschafft? Eine Analyse aus Sicht des Arbeitsmarktes (2025)

    Brücker, Herbert ; Jaschke, Philipp ; Kosyakova, Yuliya ;

    Zitatform

    Brücker, Herbert, Philipp Jaschke & Yuliya Kosyakova (2025): 10 Jahre Fluchtmigration 2015: Haben wir es geschafft? Eine Analyse aus Sicht des Arbeitsmarktes. (IAB-Kurzbericht 17/2025), Nürnberg, 8 S. DOI:10.48720/IAB.KB.2517

    Abstract

    "Die Frage, ob „wir es geschafft haben“, lässt sich angesichts der vielschichtigen Dimensionen von Integration und unklarer Erfolgskriterien nicht eindeutig beantworten. Dieser IAB-Kurzbericht beleuchtet die Arbeitsmarktintegration der 2015 zugezogenen Geflüchteten – einen zentralen Indikator wirtschaftlicher und sozialer Teilhabe. Daten der IAB-BAMF-SOEP-Befragung von Geflüchteten verknüpft mit der Beschäftigungsstatistik der Bundesagentur für Arbeit zeigen: Die Beschäftigungsquoten der 2015 zugezogenen Geflüchteten haben sich weitgehend dem Niveau des Bevölkerungsdurchschnitts in Deutschland angenähert. Bei den Verdiensten besteht jedoch weiterhin ein deutlicher Rückstand." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Arbeitsmarktintegration von Geflüchteten: häufig gestellte Fragen zur Datenbasis des IAB (2025)

    Brücker, Herbert ; Jaschke, Philipp ; Kosyakova, Yuliya ;

    Zitatform

    Brücker, Herbert, Philipp Jaschke & Yuliya Kosyakova (2025): Arbeitsmarktintegration von Geflüchteten: häufig gestellte Fragen zur Datenbasis des IAB. In: IAB-Forum H. 21.11.2025. DOI:10.48720/IAB.FOO.20251121.01

    Abstract

    "Im kürzlich erschienenen IAB-Kurzbericht 17/2025 haben Herbert Brücker, Philipp Jaschke und Yuliya Kosyakova detailliert analysiert, wie es heute um die Arbeitsmarktintegration der Menschen bestellt ist, die im Jahr 2015 als Geflüchtete nach Deutschland gekommen sind. Der Bericht hat eine große öffentliche Aufmerksamkeit erfahren und zu zahlreichen Fragen und Kommentaren geführt, insbesondere mit Blick auf die verwendete Datenbasis. Im Folgenden geben die Autor*innen Antworten auf die wichtigsten uns gestellten Fragen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Arbeitsmarktintegration nicht-ukrainischer Geflüchteter: Starker Anstieg der Erwerbstätigenquoten mit zunehmender Aufenthaltsdauer (2025)

    Brücker, Herbert ; Koch, Maria Theresa; Kosyakova, Yuliya ;

    Zitatform

    Brücker, Herbert, Yuliya Kosyakova & Maria Theresa Koch (2025): Arbeitsmarktintegration nicht-ukrainischer Geflüchteter. Starker Anstieg der Erwerbstätigenquoten mit zunehmender Aufenthaltsdauer. Berlin.

    Abstract

    "Die Arbeitsmarktintegration der um 2015 nach Deutschland eingereisten nicht-ukrainischen Geflüchteten schreitet voran. Ein Überblick." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Kulturell fremd und ökonomisch verwertbar? Massenmediale Attributionen auf syrische und ukrainische Geflüchtete im Hinblick auf ihre Arbeitsmarktintegration (2025)

    Börner, Stefanie ; Kahnert, Philipp; Langer, Nadine; Pietzko, Julian;

    Zitatform

    Börner, Stefanie, Philipp Kahnert, Nadine Langer & Julian Pietzko (2025): Kulturell fremd und ökonomisch verwertbar? Massenmediale Attributionen auf syrische und ukrainische Geflüchtete im Hinblick auf ihre Arbeitsmarktintegration. In: Soziale Welt, Jg. 76, H. 1-2, S. 7-31. DOI:10.5771/0038-6073-2025-1-2-7

    Abstract

    "In diesem Artikel analysieren wir vergleichend massenmediale Attributionsaussagen über Geflüchtete aus Syrien und dem Nahen Osten im Jahr 2015 und geflohene Ukrainer:innen im Jahr 2022 im Hinblick darauf, inwiefern ihnen medial eine (Nicht)Passfähigkeit in die Gesellschaft und in den Arbeitsmarkt in Deutschland unterstellt wird. Während die mediale Berichterstattung 2015 stark von kulturellen Fremdheitsannahmen, antimuslimischen Ressentiments und vermeintlich unzureichender Bildung und Qualifikation der Ankommenden geprägt war, dominieren 2022 bezogen auf die Ukrainer:innen Ähnlichkeitserzählungen und die Auffassung, diese seien bereits gut für den Einsatz auf dem deutschen Arbeitsmarkt qualifiziert. Gleichzeitig werden beide Gruppen als potenzielle Fachkräfte und Produktivitätsressourcen adressiert, auf die der deutsche Arbeitsmarkt substanziell angewiesen sei. So durchziehen beide Zeitpunkte Diskussionen des „Zupackens“ und des „Passendmachens“, um die ankommenden Geflüchteten produktiv in das deutsche Wirtschaftsmodell zu integrieren. Der Inhaltsanalyse der Attributionsaussagen voran geht eine deskriptive Darstellung der unterschiedlichen Asylpolitiken 2015 und 2022, um neben den diskursiven Differenzen ebenfalls die institutionelle Ungleichbehandlung beider Gruppen von Geflüchteten in Deutschland darzustellen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Willkommensgefühl bröckelt: Geflüchtete nehmen Diskriminierung am Arbeits- und Wohnungsmarkt wahr (2025)

    Cumming, Philippa; Heidinger, Ellen;

    Zitatform

    Cumming, Philippa & Ellen Heidinger (2025): Willkommensgefühl bröckelt: Geflüchtete nehmen Diskriminierung am Arbeits- und Wohnungsmarkt wahr. In: DIW-Wochenbericht, Jg. 92, H. 35, S. 525-533. DOI:10.18723/diw_wb:2025-35-2

    Abstract

    "Das Stimmungsbild unter Geflüchteten in Deutschland hat sich deutlich verändert: Während das Willkommensgefühl seit 2018 stetig zurückgeht, sind die Sorgen vor Fremdenfeindlichkeit seit 2019 gewachsen. Dies zeigt der vorliegende Bericht auf Basis des Sozio-oekonomischen Panels (SOEP) im Zeitraum von 2016 bis 2023. Zusätzlich wurden Querschnittsdaten aus dem Jahr 2022 zu subjektiven Diskriminierungserfahrungen von Geflüchteten in den Lebensbereichen Arbeit und Wohnen untersucht. Geflüchtete nennen ihre ethnische Herkunft als Hauptgrund der von ihnen wahrgenommen Diskriminierung, gefolgt von Religion und Aussehen. Bei der Wohnungssuche fühlt sich knapp ein Drittel der Geflüchteten diskriminiert. Unterschiede in der Wahrnehmung hängen unter anderem von soziodemografischen Merkmalen ab. So nehmen geflüchtete Männer mit mittleren Bildungsabschlüssen eine geringere Diskriminierung am Arbeitsplatz wahr als diejenigen ohne Abschluss. Geflüchtete Frauen mit einem mittleren Bildungsabschluss berichten häufiger von Diskriminierung bei der Wohnungssuche als diejenigen ohne Abschluss. Zudem fühlen sich geflüchtete Männer in Ostdeutschland in allen untersuchten Lebensbereichen stärker diskriminiert als in Westdeutschland. Um der Diskriminierung entgegenzuwirken, sollten transparente Bewerbungs- und Vergabeprozesse am Arbeits- und Wohnungsmarkt vorangetrieben werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Arbeitsmarktintegration von geflüchteten Frauen – großes Potenzial und viele Herausforderungen (2025)

    Fendel, Tanja ; Goßner, Laura ; Gatskova, Kseniia ;

    Zitatform

    Fendel, Tanja, Kseniia Gatskova & Laura Goßner (2025): Arbeitsmarktintegration von geflüchteten Frauen – großes Potenzial und viele Herausforderungen. In: IAB-Forum H. 25.06.2025, 2025-06-24. DOI:10.48720/IAB.FOO.20250625.01

    Abstract

    "Die Erwerbstätigenquoten geflüchteter Frauen sind im Durchschnitt deutlich geringer als die geflüchteter Männer. Studien zu Geflüchteten, die in den letzten Jahren nach Deutschland gekommen sind, belegen, dass Sorgepflichten, fehlende Deutschkenntnisse und die Anerkennung ausländischer Abschüsse die zentralen geschlechtsbedingten Hürden darstellen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Barriers to humanitarian migration, victimization and integration outcomes: Evidence from Germany (2025)

    Freitas Monteiro, Teresa ; Ludolph, Lars ;

    Zitatform

    Freitas Monteiro, Teresa & Lars Ludolph (2025): Barriers to humanitarian migration, victimization and integration outcomes: Evidence from Germany. In: World Development, Jg. 186, 2024-11-01. DOI:10.1016/j.worlddev.2024.106833

    Abstract

    "Asylum seekers who migrate from developing countries to Europe frequently experience victimization events during their journey. The consequences of these events for their economic integration into destination countries are not yet well explored. In this paper, we analyze how victimization during asylum seekers’ journeys affects their labor market integration in Germany by using survey data collected in the aftermath of the 2015 refugee crisis. Our data allow us to account for the exact timing and geography of migration, such that samples of physically victimized and nonvictimized refugees are balanced along a wide range of characteristics. We find that, compared to nonvictimized refugees, refugees who were physically victimized during their journey to Germany favor joining the labor force and taking up low-income employment rather than investing in host country human capital. To explain these findings, we explore a range of potential mechanisms and find suggestive evidence that experiencing physical victimization in vulnerable situations is not only associated with a decline in mental health but also with a “loss of future orientation” among physically victimized refugees, leading them to discount future payoffs more heavily." (Author's abstract, IAB-Doku, © Elsevier) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Entwicklung und Arbeitsmarktlage der syrischen Bevölkerung in Deutschland: Eine Betrachtung im Kontext des Machtwechsels in Syrien (2025)

    Geis-Thöne, Wido;

    Zitatform

    Geis-Thöne, Wido (2025): Entwicklung und Arbeitsmarktlage der syrischen Bevölkerung in Deutschland. Eine Betrachtung im Kontext des Machtwechsels in Syrien. (IW-Report / Institut der Deutschen Wirtschaft Köln 2025,07), Köln, 29 S.

    Abstract

    "Syrien ist eines der bedeutendsten Herkunftsländer der zugewanderten Bevölkerung in Deutschland. So hatten Ende des Jahres 2023 rund 933.000 Personen die syrische (und nicht die deutsche) Staatsangehörigkeit, was einem Anteil von 1,1 Prozent der Bevölkerung entspricht. Dabei war in den Jahren 2021 bis 2023 eine zunehmende Zahl an Zuzügen zu verzeichnen. Eine Besonderheit der aus Syrien stammenden Bevölkerung ist, dass sie sich meist einbürgern lässt, sobald sie die hierfür notwendigen Voraussetzungen erfüllt. So erhielten in den Jahren 2017 bis 2023 bereits insgesamt 159.000 Personen auf diesem Weg die deutsche Staatsangehörigkeit. Inzwischen dürften durch die Absenkung der regulären Mindestaufenthaltsdauer von acht auf fünf Jahre mit der Reform des Staatsangehörigkeitsrechts noch deutlich mehr Personen die Möglichkeit erhalten haben, ein Einbürgerungsverfahren anzustoßen. Rund 81.000 syrische Staatsangehörige hatten zum Ende des Jahres 2023 eine dauerhafte Niederlassungserlaubnis und damit ebenso eine weitestgehend gesicherte Möglichkeit zum langfristigen Verbleib in Deutschland. Hingegen könnte die große Mehrheit der aus Syrien zugewanderten Personen von Anpassungen beim Flüchtlingsschutz betroffen sein, die bei einer nachhaltigen Stabilisierung der dortigen Lage gegebenenfalls vorgenommen werden könnten. Dies betrifft auch im Kontext des Familiennachzugs ins Land gekommene Angehörige von Geflüchteten. Andere aufenthaltsrechtliche Kontexte waren bei den syrischen Staatsangehörigen bislang sehr selten. Allerdings besteht für gut integrierende Fachkräfte grundsätzlich die Möglichkeit, zu einem Aufenthaltstitel zur Erwerbstätigkeit zu wechseln. Eine entsprechende sozialversicherungspflichtige Beschäftigung, für die in der Regel eine berufliche oder hochschulische Ausbildung notwendig ist, übten im Juni 2024 rund 115.000 syrische Staatsangehörige in Deutschland aus. Im Verhältnis zur Gesamtbevölkerung ist dieser Wert relativ gering, was sich zu bedeutenden Teilen mit" (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    The effect of health on refugees’ labor market integration: evidence from a natural experiment in Germany (2025)

    Goßner, Laura ; Jaschke, Philipp ; Kosyakova, Yuliya ;

    Zitatform

    Goßner, Laura, Philipp Jaschke & Yuliya Kosyakova (2025): The effect of health on refugees’ labor market integration: evidence from a natural experiment in Germany. (IAB-Discussion Paper 05/2025), Nürnberg, 32 S. DOI:10.48720/IAB.DP.2505

    Abstract

    "Dieses Papier analysiert die Rolle der Gesundheit für die Arbeitsmarktintegration von Geflüchteten in ihrem Zielland. Wir nutzen die quasi-zufällige anfängliche regionale Verteilung von Geflüchteten über Stadt- und Landkreise in Deutschland, um den kausalen Effekt der Gesundheit auf die Beschäftigung zu analysieren. Basierend auf regionaler und zeitlicher Heterogenität bei der Einführung einer Reform, die einen früheren Zugang zu Gesundheitsleistungen durch elektronische Gesundheitskarten (eGKs) ermöglichte, in Kombination mit der regionalen Verfügbarkeit von Gesundheitsdienstleistungen und dem Gesundheitszustand vor der Migration, konstruieren wir Instrumentalvariablen (IVs), die plausibel exogene Variationen im Gesundheitszustand der Geflüchteten nach ihrer Ankunft liefern. Unsere Ergebnisse zeigen, dass ein guter körperlicher Gesundheitszustand (PCS) die Erwerbstätigkeitswahrscheinlichkeit von Männern verbessert. Gleichzeitig erhöht ein guter psychischer Gesundheitszustand (MCS) die Erwerbstätigenquote von Frauen, wobei dieser Effekt aufgrund schwacher Instrumente mit Vorsicht zu betrachten ist. Hinsichtlich möglicher Mechanismen zeigen wir, dass eine bessere Gesundheit die Teilnahme an Sprachkursen und die deutschen Sprachkenntnisse von weiblichen Geflüchteten erhöht." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Lidwina Gundacker über Komplexität in Integrationsverläufen Geflüchteter und die Lücken von Migrationstheorien (Podcast) (2025)

    Gundacker, Lidwina ;

    Zitatform

    (2025): Lidwina Gundacker über Komplexität in Integrationsverläufen Geflüchteter und die Lücken von Migrationstheorien (Podcast). (MeltingPod - Migration im Dialog), Duisburg, Essen, o. Sz.

    Abstract

    "In dieser 58. Folge sprechen wir mit Lidwina Gundacker (Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung) über biographische Daten von Geflüchteten und über die Schwierigkeiten, typical integration cases zu erstellen. Das führt zu unserer übergeordnete Fragestellung zur Komplexität des Themas Fluchtmigration und welche blind spots in bisherigen Migrationstheorien eine adäquate quanitative Untersuchung von Integrationsverläufen erschweren. Entlang unterschiedlicher Publikationen von Lidwina kommen wir der Thematik näher und überlegen zum Schluss, wie eine Herangehensweise aussehen könnte." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Gundacker, Lidwina ;
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  • Literaturhinweis

    Syrerinnen und Syrer auf dem deutschen Arbeitsmarkt (2025)

    Jansen, Anika ; Semsarha, Fabian; Pierenkemper, Sarah;

    Zitatform

    Jansen, Anika, Sarah Pierenkemper & Fabian Semsarha (2025): Syrerinnen und Syrer auf dem deutschen Arbeitsmarkt. In: Aus Politik und Zeitgeschichte, Jg. 75, H. 24/26, S. 46-53.

    Abstract

    "Mit dem Sturz des Assad-Regimes entbrannte in der deutschen Öffentlichkeit eine lebhafte Debatte über die Rückkehr von Flüchtlingen nach Syrien. Die Frage, wie gut sich Syrerinnen und Syrer in den deutschen Arbeitsmarkt integrieren, prägte die Diskussion maßgeblich." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Maßnahmen der aktiven Arbeitsmarktpolitik verbessern die Arbeitsmarktchancen Geflüchteter auch langfristig (2025)

    Kasrin, Zein ; Tübbicke, Stefan ;

    Zitatform

    Kasrin, Zein & Stefan Tübbicke (2025): Maßnahmen der aktiven Arbeitsmarktpolitik verbessern die Arbeitsmarktchancen Geflüchteter auch langfristig. In: IAB-Forum H. 05.02.2025 Nürnberg. DOI:10.48720/IAB.FOO.20250205.01

    Abstract

    "Auch für Geflüchtete steht eine breite Palette an arbeitsmarktpolitischen Instrumenten zur Verfügung. Mit Ausnahme der Arbeitsgelegenheiten entfalten sie noch knapp sechs Jahre nach Förderbeginn eine positive, wenngleich unterschiedlich starke Wirkung auf den Übergang in reguläre Beschäftigung und das Erwerbseinkommen. So steigern Förderungen zur beruflichen Weiterbildung in der langen Frist das monatliche Einkommen im Schnitt um bis zu 800 Euro und die Beschäftigungsquote um etwa 13 Prozentpunkte." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Kasrin, Zein ; Tübbicke, Stefan ;
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  • Literaturhinweis

    Lebenssituation und Teilhabe ukrainischer Geflüchteter in Deutschland: Ergebnisse der IAB-BAMF-SOEP-Befragung (2025)

    Kosyakova, Yuliya ; Biddle, Louise ; Gatskova, Kseniia ; Siegert, Manuel ; Sommer, Elena; Rother, Nina ; Bartig, Susanne; Koch, Theresa; Büsche, Matteo Jacques; Kosyakova, Yuliya ; Cumming, Philippa; Marchitto, Andrea; Zinn, Sabine ; Zinn, Sabine ; Cardozo Silva, Adriana; Rother, Nina ; Schwanhäuser, Silvia ; Tanis, Kerstin ; Eckhard, Jan ; Süttmann, Felix;

    Zitatform

    Kosyakova, Yuliya, Nina Rother & Sabine Zinn (Hrsg.); Bartig, Susanne, Louise Biddle, Matteo Jacques Büsche, Adriana Cardozo Silva, Philippa Cumming, Jan Eckhard, Kseniia Gatskova, Theresa Koch, Yuliya Kosyakova, Andrea Marchitto, Silvia Schwanhäuser, Manuel Siegert, Elena Sommer, Felix Süttmann, Kerstin Tanis, Nina Rother & Sabine Zinn (2025): Lebenssituation und Teilhabe ukrainischer Geflüchteter in Deutschland: Ergebnisse der IAB-BAMF-SOEP-Befragung. (IAB-Forschungsbericht 05/2025 (de)), Nürnberg, 127 S. DOI:10.48720/IAB.FB.2505

    Abstract

    "Hintergrund der Studie und Datengrundlage: - Die russische Invasion der Ukraine hat seit dem 24. Februar 2022 eine massive Fluchtbewegung ausgelöst, bei der überwiegend Frauen und Kinder in europäische Länder, einschließlich Deutschland, geflüchtet sind. Rund eine Million Menschen aus der Ukraine leben inzwischen in Deutschland. - Um die Lebenssituation dieser Menschen differenziert und fundiert erfassen zu können, ist eine robuste Datenbasis unerlässlich. Hochwertige, belastbare Daten, die auf einem sorgfältig entwickelten Erhebungsdesign beruhen, sind entscheidend, um die Herausforderungen und Bedarfe der geflüchteten Menschen adäquat zu analysieren und evidenzbasierte Maßnahmen ableiten zu können. - Die IAB-BAMF-SOEP-Befragung erfüllt diese hohen Anforderungen. Als jährliche Panel-Haushaltsbefragung umfasst sie seit 2023 auch ukrainische Geflüchtete und schafft damit die Grundlage für eine empirisch fundierte Analyse ihrer Lebensrealitäten. Die Betrachtung zweier Zuzugskohorten (Zuzug von Februar bis Ende Mai 2022 und Zuzug ab Juni 2022) erlaubt zudem die Analyse von Veränderungen in der Zusammensetzung der Gruppe ukrainischer Geflüchteter. - Die Befragung, die zwischen Juli 2023 und Anfang Januar 2024 stattfand, erfolgte primär durch persönlich-mündliche Interviews (77,2 Prozent der Interviews), ergänzt durch rechnergestützte Selbstinterviews (computer assisted self interview, 15,4 Prozent) und Online-Befragungen (computer assisted web interview, 7,4 Prozent). Insgesamt wurden 3.403 Personen aus 2.219 Haushalten befragt. - Die Daten umfassen sowohl die Haushalts- als auch Personenebene mit Inhalten zu Lebenssituation, Sprache, Erwerbssituation, Integration und Bleibeabsichten. Erstbefragte beantworteten zusätzlich einen Lebenslauffragebogen. - Stichproben- und Gewichtungsverfahren auf der Grundlage des Ausländerzentralregisters (AZR) stellen die Repräsentativität der Daten für ukrainische Geflüchtete im Erhebungszeitraum sicher. - Die IAB-BAMF-SOEP-Befragung von Geflüchteten ist ein gemeinsames Projekt des Instituts für Arbeitsmarkt und Berufsforschung (IAB), des Forschungszentrums des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge (BAMF-FZ) und des Sozio-oekonomischen Panels (SOEP) am DIW Berlin." (Textauszug, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Arbeitsmarktintegration ukrainischer Geflüchteter in Deutschland und Europa: Expertise im Auftrag des Sachverständigenrats für Integration und Migration für das SVR-Jahresgutachten 2025 (2025)

    Kosyakova, Yuliya ;

    Zitatform

    Kosyakova, Yuliya (2025): Arbeitsmarktintegration ukrainischer Geflüchteter in Deutschland und Europa. Expertise im Auftrag des Sachverständigenrats für Integration und Migration für das SVR-Jahresgutachten 2025. In: Sachverständigenrat für Integration und Migration (SVR) gGmbH (Hrsg.) (2025): Reformen, die wirken? Die Umsetzung von aktuellen Migrations- und Integrationsgesetzen: SVR-Jahresgutachten 2024, Berlin, S. 1-72, 2024-10-15.

    Abstract

    "Die Fluchtmigration nach Deutschland steht seit Jahren im Zentrum gesellschaftlicher und politischer Diskussionen. Der Angriff Russlands auf die Ukraine im Jahr 2022 hat zur größten Fluchtbewegung in Europa seit dem Zweiten Weltkrieg geführt. Deutschland, das seit der Flüchtlingskrise 2015 verstärkt Herausforderungen in der Aufnahme, Integration und Asylpolitik bewältigt, sieht sich trotz signifikanter Fortschritte in der Arbeitsmarktintegration weiterhin mit verschiedenen Hürden konfrontiert. Gerade in Zeiten des Fachkräftemangels ist die erfolgreiche Arbeitsmarktintegration Geflüchteter jedoch ein wichtiges gesellschaftliches Ziel. Anhand eines umfassenden Literaturüberblicks beleuchtet dieser Bericht zunächst aktuelle Entwicklungen, Integrationserfolge sowie fortbestehende Herausforderungen für geflüchtete Frauen und Männer in Deutschland und Europa sowie deren Determinanten. Überdies wird untersucht, wie sich die besondere soziodemografische Struktur der ukrainischen Geflüchteten auf deren Teilhabe- und Integrationschancen sowie deren Erwerbsituation und Erwerbsabsichten auswirken. Auch werden Ergebnisse einer Simulationsstudie vorgestellt, die potentielle Szenarien aufzeigt, wie sich die Arbeitsmarktintegration weiter entwickeln könnte. Die Beschäftigungsquoten ukrainischer Geflüchteter werden anschließend in den internationalen Kontext gesetzt und die möglichen Gründe für bestehende Unterschiede erörtert. Abschließend werden Handlungsempfehlungen für Politik und Wirtschaft formuliert, die die Arbeitsmarktintegration von ukrainischen Geflüchteten weiterhin fördern und verbessern sollen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Kosyakova, Yuliya ;
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  • Literaturhinweis

    Living Conditions and Participation of Ukrainian Refugees in Germany: Findings from the IAB-BAMF-SOEP Survey of Refugees (2025)

    Kosyakova, Yuliya ; Rother, Nina ; Gatskova, Kseniia ; Koch, Theresa; Zinn, Sabine ; Kosyakova, Yuliya ; Biddle, Louise ; Marchitto, Andrea; Cardozo Silva, Adriana; Schwanhäuser, Silvia ; Eckhard, Jan ; Siegert, Manuel ; Bartig, Susanne; Sommer, Elena; Cumming, Philippa; Süttmann, Felix; Büsche, Matteo Jacques; Tanis, Kerstin ; Rother, Nina ; Zinn, Sabine ;

    Zitatform

    Kosyakova, Yuliya, Nina Rother & Sabine Zinn (Hrsg.); Bartig, Susanne, Louise Biddle, Matteo Jacques Büsche, Adriana Cardozo Silva, Philippa Cumming, Jan Eckhard, Kseniia Gatskova, Theresa Koch, Yuliya Kosyakova, Andrea Marchitto, Silvia Schwanhäuser, Manuel Siegert, Elena Sommer, Felix Süttmann, Kerstin Tanis, Nina Rother & Sabine Zinn (2025): Living Conditions and Participation of Ukrainian Refugees in Germany: Findings from the IAB-BAMF-SOEP Survey of Refugees. (IAB-Forschungsbericht 05/2025 (en)), Nürnberg, 119 S. DOI:10.48720/IAB.FB.2505en

    Abstract

    "Hintergrund der Studie und Datengrundlage: - Die russische Invasion der Ukraine hat seit dem 24. Februar 2022 eine massive Fluchtbewegung ausgelöst, bei der überwiegend Frauen und Kinder in europäische Länder, einschließlich Deutschland, geflüchtet sind. Rund eine Million Menschen aus der Ukraine leben inzwischen in Deutschland. - Um die Lebenssituation dieser Menschen differenziert und fundiert erfassen zu können, ist eine robuste Datenbasis unerlässlich. Hochwertige, belastbare Daten, die auf einem sorgfältig entwickelten Erhebungsdesign beruhen, sind entscheidend, um die Herausforderungen und Bedarfe der geflüchteten Menschen adäquat zu analysieren und evidenzbasierte Maßnahmen ableiten zu können. - Die IAB-BAMF-SOEP-Befragung erfüllt diese hohen Anforderungen. Als jährliche Panel-Haushaltsbefragung umfasst sie seit 2023 auch ukrainische Geflüchtete und schafft damit die Grundlage für eine empirisch fundierte Analyse ihrer Lebensrealitäten. Die Betrachtung zweier Zuzugskohorten (Zuzug von Februar bis Ende Mai 2022 und Zuzug ab Juni 2022) erlaubt zudem die Analyse von Veränderungen in der Zusammensetzung der Gruppe ukrainischer Geflüchteter. - Die Befragung, die zwischen Juli 2023 und Anfang Januar 2024 stattfand, erfolgte primär durch persönlich-mündliche Interviews (77,2 Prozent der Interviews), ergänzt durch rechnergestützte Selbstinterviews (computer assisted self interview, 15,4 Prozent) und Online-Befragungen (computer assisted web interview, 7,4 Prozent). Insgesamt wurden 3.403 Personen aus 2.219 Haushalten befragt. - Die Daten umfassen sowohl die Haushalts- als auch Personenebene mit Inhalten zu Lebenssituation, Sprache, Erwerbssituation, Integration und Bleibeabsichten. Erstbefragte beantworteten zusätzlich einen Lebenslauffragebogen. - Stichproben- und Gewichtungsverfahren auf der Grundlage des Ausländerzentralregisters (AZR) stellen die Repräsentativität der Daten für ukrainische Geflüchtete im Erhebungszeitraum sicher. - Die IAB-BAMF-SOEP-Befragung von Geflüchteten ist ein gemeinsames Projekt des Instituts für Arbeitsmarkt und Berufsforschung (IAB), des Forschungszentrums des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge (BAMF-FZ) und des Sozio-oekonomischen Panels (SOEP) am DIW Berlin." (Textauszug, IAB-Doku)

    Weiterführende Informationen

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  • Literaturhinweis

    The role of physical leisure activities in refugees’ structural integration (2025)

    Kuhlemann, Jana ; Kosyakova, Yuliya ;

    Zitatform

    Kuhlemann, Jana & Yuliya Kosyakova (2025): The role of physical leisure activities in refugees’ structural integration. (IAB-Discussion Paper 15/2025), Nürnberg, 63 S. DOI:10.48720/IAB.DP.2515

    Abstract

    "Diese Studie untersucht die Rolle von Sport als Freizeitaktivität für die strukturelle Integration von Geflüchteten durch die Erhöhung ihres Sozialkapitals, und der Verbesserung ihrer Sprachkenntnisse der Aufnahmegesellschaft und ihrer Gesundheit. Die durch solche Aktivitäten erworbene körperliche Fitness kann auch für das Arbeiten in körperlich anstrengenden Jobs entscheidend sein. Da Arbeitsmarktbeteiligung die soziale Integration von Geflüchteten erheblich beeinflusst, untersucht diese Forschung speziell die Auswirkungen der Intensität und Regelmäßigkeit sportlicher Betätigung auf den Arbeitsmarkterfolg von Geflüchteten aus der Flüchtingswelle von 2015/16 nach Deutschland. Anhand von Längsschnittdaten der IAB-BAMF-SOEP-Befragung von Geflüchteten zeigen die Ergebnisse, dass eine regelmäßige und intensivere sportliche Betätigung die Chancen von Geflüchteten erhöht, im Folgejahr einer Erwerbstätigkeit nachzugehen und in körperlich anstrengenden Jobs zu arbeiten. Sportliche Betätigung korreliert jedoch nicht mit höherem Berufsprestige, was Geflüchtete möglicherweise an Jobs mit niedrigerem Status bindet. Darüber hinaus zeigt sich für Zeitnutzung in anderen (nicht sportlichen) Freizeitaktivitäten eine leicht negative Assoziation mit Arbeitsmarkterfolg. Dies unterstreicht die einzigartigen Vorteile von Sport für Geflüchtete. Insgesamt weisen die Ergebnisse einerseits darauf hin, dass Sport für Geflüchtete zwar hilfreich beim Einstieg in den deutschen Arbeitsmarkt sein kann, andererseits aber ihren beruflichen Aufstieg einschränken kann." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Kosyakova, Yuliya ;
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  • Literaturhinweis

    The Process of Labor Market Integration of Male Syrian Nationals: Evidence From German Administrative Data (2025)

    Köhler, Eva;

    Zitatform

    Köhler, Eva (2025): The Process of Labor Market Integration of Male Syrian Nationals. Evidence From German Administrative Data. In: Zeitschrift für Soziologie, Jg. 54, H. 4, S. 436-453. DOI:10.1515/zfsoz-2025-2028

    Abstract

    "This paper addresses the question of how the typical labor market careers of male refugees holding a Syrian nationality status look and how these are associated with individual and contextual characteristics. Referring to information from the administrative dataset Sample of Integrated Welfare Benefit Biographies , refugees’ monthly labor market activities are tracked for around three years after having joined Germany’s basic provision scheme Grundsicherung für Arbeitssuchende . Using clustering techniques, the resulting individual career sequences are grouped into a typology of four: ‘Alternating (in)activities in welfare’, ‘job seeking to full labor market entry’, ‘job seeking to partial labor market entry’, and ‘residual’. The results of multinomial regressions indicate associations between the likelihood of taking a more or less advantageous career and certain characteristics, such as the county’s unemployment rate or whether a person holds a degree." (Author'sabstract, IAB-Doku, © De Gruyter Brill) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Immigrant labor market dynamics in Germany by family status (2025)

    Liu, Chia ; Kulu, Hill ;

    Zitatform

    Liu, Chia & Hill Kulu (2025): Immigrant labor market dynamics in Germany by family status. In: Demographic Research, Jg. 53, S. 1063-1100. DOI:10.4054/demres.2025.53.33

    Abstract

    "Background: The labor market activities of immigrants are diverse and highly gendered. Few studies have examined these disparities by legal entry pathway in a multi-state framework that accounts for multiple entries to and exits from the market. Objective: We analyze immigrants’ timing and level of participation in training and labor market activities by gender, parity, and legal entry pathway. Methods: Using data from the German Socio-Economic Panel (GSOEP), we employ competing-risks event history models, treating labor market attachment as a multi-state process. Results: Immigrants from Europe, ex-Yugoslavia, and the former Soviet Union exhibit higher levels of labor market attachment than immigrants from Turkey, Africa, and West Asia. However, we find that the presence of children is more negatively linked to women’s labor force participation for Europeans than non-Europeans. Turkish, West Asian, and African immigrant women are less likely to return to the labor market once they exit. Conclusions: The greater impact of motherhood on the labor market participation of European immigrant women than that of non-European immigrant women is due to their higher participation when childless. However, overall, non-European immigrant women show markedly lower attachment to the labor market regardless of motherhood status. Contribution: This research sheds light on how gender, origin, and entry pathway intersect with family processes, particularly among women, contributing to a deeper understanding of immigrant labor dynamics." (Author's abstract, IAB-Doku, © Max-Planck-Institut für demographische Forschung) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Does ad hoc language training improve the economic integration of refugees? Evidence from Germany’s response to the Syrian refugee crisis (2025)

    Marbach, Moritz ; Hangartner, Dominik ; Hainmueller, Jens ; Harder, Niklas ; Vallizadeh, Ehsan ;

    Zitatform

    Marbach, Moritz, Ehsan Vallizadeh, Niklas Harder, Dominik Hangartner & Jens Hainmueller (2025): Does ad hoc language training improve the economic integration of refugees? Evidence from Germany’s response to the Syrian refugee crisis. In: Journal of the Royal Statistical Society. Series A, Statistics in Society, Jg. 188, H. 4, S. 1168-1183., 2024-09-18. DOI:10.1093/jrsssa/qnae106

    Abstract

    "Given the global displacement crisis, the integration of refugees has emerged as a critical policy issue for many host countries. A key challenge involves supporting refugees in learning the language of their host country. While several European nations have instituted publicly funded language training for asylum seekers and refugees soon after their arrival, evidence on the efficacy of these early language programs in promoting economic integration remains limited. This study examines the impact of a pioneering, large-scale ad hoc programme introduced by German policymakers, which provided basic language training to over 230,000 refugees arriving in 2015–2016. Utilizing register data on the population of asylum seekers and exploiting a cut-off date in programm eligibility, we assess the program’s effectiveness using a regression discontinuity design. Our findings reveal no discernible effect on refugee employment over the subsequent 2 years. To explore whether language programs are generally ineffective during refugee crises, we contrast these results with the impacts of a more comprehensive, preexisting, yet smaller-scale programme. Using a variety of difference-in-differences estimators, we find that this program considerably increased refugee employment. These contrasting findings offer important insights for policymakers on designing effective language training programs for refugees." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Beschäftigungs(un)fähig? Mythen zu geflüchteten Musliminnen am Arbeitsmarkt (2025)

    Menke, Katrin ;

    Zitatform

    Menke, Katrin (2025): Beschäftigungs(un)fähig? Mythen zu geflüchteten Musliminnen am Arbeitsmarkt. In: Vierteljahreshefte zur Arbeits- und Wirtschaftsforschung, Jg. 2, H. 4, S. 477-491. DOI:10.3790/vaw.2025.1473404

    Abstract

    "Frauen, die bis 2022 aus überwiegend arabischen Herkunftsländern nach Deutschland flüchteten, werden von diversen lokalen Arbeitsmarktakteuren mit dem Mythos einer fehlenden oder nur eingeschränkten Beschäftigungsfähigkeit belegt. Dieser speist sich aus hiesigen antimuslimischen sexistisch-rassistischen Narrativen, die die Vermittlung dieser Frauen in prekäre Arbeitsmarktsegmente begünstigen. Der Beitrag greift den Mythos samt seiner Narrative auf Grundlage qualitativ erhobener Daten in Form von Interviews mit lokalen Arbeitsmarktakteuren sowie geflüchteten Musliminnen auf und stellt dessen historischen Kontext, seine innere Logik und die daraus folgenden Wirkungsweisen dar. Weil aus einem soziologischen Verständnis heraus Mythen gesellschaftliche Funktionen erfüllen – sie bieten Ordnung, (Selbst-)Vergewisserung von Identitäten und Zugehörigkeiten sowie Legitimationen gesellschaftlicher Machtverhältnisse (Hero 2022: o. S.) –, befragt der Beitrag die dargestellten Mythen darüber hinaus auf ihre (möglichen) Funktionen für die christlich, weiße, sesshafte Mehrheitsgesellschaft in Deutschland." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Integrating young refugees into VET: do German active labor market programs make a difference? (2025)

    Meyer, Franziska ;

    Zitatform

    Meyer, Franziska (2025): Integrating young refugees into VET: do German active labor market programs make a difference? In: Zeitschrift für Erziehungswissenschaft, Jg. 28, H. 3, S. 639-662. DOI:10.1007/s11618-025-01293-4

    Abstract

    "Für die jungen Geflüchteten in Deutschland kann der Seiteneinstieg in das Berufsbildungssystem als höchst vielversprechende Perspektive hinsichtlich ihrer sozioökonomischen Integration erachtet werden. In diesem Kontext wurden in den letzten Jahren mehrere sogenannte aktive Arbeitsmarktprogramme (ALMPs) für Geflüchtete initiiert und ausgebaut, allen voran das ESF-BAMF-Programm sowie verschiedene Maßnahmen der Bundesagentur für Arbeit. Auf Basis der Daten der IAB-BAMF-SOEP-Befragung von Geflüchteten (2016–2021) (Brücker et al. 2016) wird in diesem Beitrag mithilfe einer diskreten Ereignisdatenanalyse (N = 6.004) untersucht, ob die Teilnahme an einer dieser ALMPs mit einer erhöhten Übergangschance von Geflüchteten zwischen 18 und 30 Jahren in eine Berufsausbildung assoziiert ist. Aus den multivariaten Analysen geht hervor, dass die Teilnahme an beiden ALMPs mit einer signifikanten Erhöhung der Übergangschancen der 25–30-jährigen Geflüchteten assoziiert ist, nicht jedoch mit jenen der 18–24-Jährigen. Angesichts der vergleichsweise nachteiligen Chancen älterer Geflüchteter auf dem deutschen Ausbildungsmarkt, kann dieses Ergebnis als klarer Erfolg beider ALMPs gewertet werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Begleitevaluation der arbeitsmarktpolitischen Integrationsmaßnahmen für Geflüchtete: Langfristige Effekte (2025)

    Rinne, Ulf ; Krause-Pilatus, Annabelle; Rossen, Anja ; Kugler, Philipp ; Bredtmann, Julia ; Müller, Max; Demir, Gökay ; Rammert, Timo; Boockmann, Bernhard; Wapler, Rüdiger; Wolf, Katja;

    Zitatform

    Rinne, Ulf, Bernhard Boockmann, Julia Bredtmann, Gökay Demir, Annabelle Krause-Pilatus, Philipp Kugler, Max Müller, Timo Rammert, Anja Rossen, Rüdiger Wapler & Katja Wolf (2025): Begleitevaluation der arbeitsmarktpolitischen Integrationsmaßnahmen für Geflüchtete: Langfristige Effekte. (Forschungsbericht / Bundesministerium für Arbeit und Soziales 659), 156 S.

    Abstract

    "In diesem Bericht werden wissenschaftliche Erkenntnisse über die langfristigen Effekte von fünf zentralen Maßnahmen der Arbeitsförderung in den Rechtskreisen SGB II und SGB III für Geflüchtete präsentiert. Diese Analysen wiederholen die in einem früheren Bericht (Bonin et al. 2021) durchgeführten quantitativen Analysen auf Basis eines um zwei Jahre verlängerten Beobachtungszeitraums. Mit den nun bis zum Jahresende 2022 zur Verfügung stehenden administrativen Daten können die kausalanalytisch angelegten Wirkungsanalysen und die darauf basierenden Wirtschaftlichkeitsanalysen auf einen Zeitraum von etwa fünf Jahren nach Eintritt in fünf hier betrachteten Maßnahmentypen ausgedehnt werden. Aus diesen neuen empirischen Erkenntnissen werden erneut Handlungsempfehlungen abgeleitet, um die Organisation, Prozesse und Rahmenbedingungen der arbeitsmarktpolitischen Integrationsmaßnahmen für Geflüchtete weiter zu verbessern." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Begleitevaluation der arbeitsmarktpolitischen Integrationsmaßnahmen für Geflüchtete: Langfristige Effekte (2025)

    Rinne, Ulf ; Demir, Gökay ; Krause-Pilatus, Annabelle; Rammert, Timo; Kugler, Philipp ; Bredtmann, Julia ; Wolf, Katja; Boockmann, Bernhard; Wapler, Rüdiger; Müller, Max; Rossen, Anja ;

    Zitatform

    Rinne, Ulf, Bernhard Boockmann, Julia Bredtmann, Gökay Demir, Annabelle Krause-Pilatus, Philipp Kugler, Max Müller, Timo Rammert, Anja Rossen, Rüdiger Wapler & Katja Wolf (2025): Begleitevaluation der arbeitsmarktpolitischen Integrationsmaßnahmen für Geflüchtete: Langfristige Effekte. (IZA research report 150), Bonn, 156 S.

    Abstract

    "In diesem Bericht werden wissenschaftliche Erkenntnisse über die langfristigen Effekte von fünf zentralen Maßnahmen der Arbeitsförderung in den Rechtskreisen SGB II und SGB III für Geflüchtete präsentiert. Diese Analysen wiederholen die in einem früheren Bericht (Bonin et al. 2021) durchgeführten quantitativen Analysen auf Basis eines um zwei Jahre verlängerten Beobachtungszeitraums. Mit den nun bis zum Jahresende 2022 zur Verfügung stehenden administrativen Daten können die kausalanalytisch angelegten Wirkungsanalysen und die darauf basierenden Wirtschaftlichkeitsanalysen auf einen Zeitraum von etwa fünf Jahren nach Eintritt in fünf hier betrachteten Maßnahmentypen ausgedehnt werden. Aus diesen neuen empirischen Erkenntnissen werden erneut Handlungsempfehlungen abgeleitet, um die Organisation, Prozesse und Rahmenbedingungen der arbeitsmarktpolitischen Integrationsmaßnahmen für Geflüchtete weiter zu verbessern." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    The Gender Equality and Social Inclusion (GESI) Strategy for Sustainable Job Creation in a Changing World of Work (2025)

    Santayana, Maria Teresa Gutierrez;

    Zitatform

    Santayana, Maria Teresa Gutierrez (2025): The Gender Equality and Social Inclusion (GESI) Strategy for Sustainable Job Creation in a Changing World of Work. (DIFIS-Impuls 2025,7), Duisburg ; Bremen, 4 S.

    Abstract

    "Germany has supported Syrian refugees through international and national initiatives. Starting in 2012, the Federal Ministry for Economic Cooperation and Development (BMZ) and the German Development Bank (KfW) helped Germany become the second-largest bilateral donor to Syria, contributing more than half a billion euros annually. During the 2015 crisis, Germany took in a large influx of Syrians; according to the German Office of Statistics, around 973,000 were living in Germany by the end of 2023. A total of 712,000 were granted refugee status, 41 % of them being women. The current impulse focuses on the mechanisms developed by the International Labour Organization (ILO) for job creation through public investment (JCPI) and implemented in partnership with the Federal Government of Germany as donor. The aim is to facilitate equal access to labour markets and promote the social and economic integration of Syrian refugees in both Jordan and Germany as host countries. The document seeks to contribute to DIFIS social policy research Field 2, which calls for inclusive strategies for a sustainable transition through social policies that mitigate the effects of the changing world of work." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Reformen, die wirken? Die Umsetzung von aktuellen Migrations- und Integrationsgesetzen : Jahresgutachten 2025 (2025)

    Schu, Cornelia; Schu, Cornelia;

    Zitatform

    Schu, Cornelia (2025): Reformen, die wirken? Die Umsetzung von aktuellen Migrations- und Integrationsgesetzen : Jahresgutachten 2025. (Jahresgutachten … / Sachverständigenrat Deutscher Stiftungen für Integration und Migration), Berlin, 219 S.

    Abstract

    "Hohe Erwartungen aus Wirtschaft und Gesellschaft an die Migrations- und Integrationspolitik setzen die Politik unter Handlungsdruck. So wurden in den vergangenen Jahren viele Veränderungen auf den Weg gebracht: Insbesondere bei der Fachkräfteeinwanderung und Arbeitsmarktintegration sollen neue Gesetze und Verordnungen für einen erleichterten Zugang sorgen. Doch wie gelingt die Umsetzung in die Praxis? Ist die beabsichtigte Wirkung eingetreten? In seinem 16. Jahresgutachten untersucht der SVR die strukturellen Rahmenbedingungen für die Rechtsumsetzung und analysiert anhand der Reformen zu Erwerbsmigration und Einbürgerung und von Maßnahmen zur Arbeitsmarktintegration von Geflüchteten, wie die entsprechenden Regelungen in die Praxis umgesetzt wurden und wie sie wirken. Dabei wird auch deutlich, wo die Umsetzung noch Lücken aufweist oder sich Effekte erst ansatzweise beurteilen lassen. Die daraus abgeleiteten Handlungsempfehlungen können auch für künftige Gesetze hilfreich sein." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Asylpolitik: Perspektiven in Deutschland für syrische Geflüchtete schaffen (2025)

    Weber, Enzo ;

    Zitatform

    Weber, Enzo (2025): Asylpolitik: Perspektiven in Deutschland für syrische Geflüchtete schaffen. In: Wirtschaftsdienst, Jg. 105, H. 1. DOI:10.2478/wd-2025-0003

    Abstract

    Dem Umsturz in Syrien folgte auf dem Fuße eine polarisierte Debatte in Deutschland: Muss die neue Lage sofort genutzt werden, um möglichst viele Geflüchtete loszuwerden? Oder bricht ohne sie der deutsche Arbeitsmarkt zusammen? Ein Blick auf die Fakten: Die Beschäftigung von Syrer:innen in Deutschland ist über die Zeit deutlich gestiegen. In sozialversicherungspflichtigen Jobs waren es nach Statistik der Bundesagentur für Arbeit – ohne Eingebürgerte – zuletzt knapp 240.000, in Minijobs 50.000. Die häufigsten Berufe liegen in der Logistik, Produktion, Gesundheit sowie im Handel und Gastgewerbe.

    Beteiligte aus dem IAB

    Weber, Enzo ;
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  • Literaturhinweis

    Arbeitsmarktintegration von Geflüchteten: Wie wirksam ist der Job-Turbo – und welche politischen Konsequenzen folgen daraus? (2025)

    Zitatform

    (2025): Arbeitsmarktintegration von Geflüchteten. Wie wirksam ist der Job-Turbo – und welche politischen Konsequenzen folgen daraus? (Arbeitsmarkt aktuell 2025,01), Berlin, 19 S.

    Abstract

    "Die Arbeitsmarktintegration Geflüchteter bleibt ein komplexes Unterfangen. Zwar zeigt sich der deutsche Arbeitsmarkt trotz konjunktureller Belastungen weiterhin stabil, doch wird zugleich deutlich, dass vor dem Hintergrund von Demografie, Dekarbonisierung und Digitalisierung sämtliche verfügbaren Erwerbspotenziale mobilisiert werden müssen – insbesondere auch die von Geflüchteten und Schutzsuchenden. Vor diesem Hintergrund ist der seit Oktober 2023 laufende Job-Turbo einzuordnen, der gezielt ukrainische Geflüchtete sowie Personen aus den TOP-8-Asylherkunftsländern in den Blick nimmt und ihre schnelle Arbeitsaufnahme fördert. Die Analyse zeigt, dass der Job-Turbo seit Beginn die Vermittlungsdynamik spürbar erhöht hat – vor allem bei ukrainischen Schutzsuchenden –, gleichzeitig aber zentrale strukturelle Hürden fortbestehen. Überlastete Jobcenter, begrenzte Sprach- und Weiterbildungsangebote sowie fehlende Kinderbetreuung verhindern, dass frühe Beschäftigung in nachhaltige und qualifikationsgerechte Erwerbsverläufe übergeht. Verschärft wird diese Problematik durch den geplanten Rechtskreiswechsel neu einreisender Ukrainer*innen in das Asylbewerberleistungsgesetz, der die Grundlogik des Job-Turbos weitgehend entwertet. In dieser arbeitsmarktaktuell haben wir zentrale Erkenntnisse und praxisrelevante Befunde zur aktiven Arbeitsmarktintegration und zum Job-Turbo zusammengetragen sowie gewerkschaftliche Anforderungen an seine künftige Ausgestaltung formuliert" (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Umsetzung und Nutzung des neuen Kursformats Job-BSK nach § 45a AufenthG: Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten … und der Fraktion Die Linke (2025)

    Zitatform

    (2025): Umsetzung und Nutzung des neuen Kursformats Job-BSK nach § 45a AufenthG. Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten … und der Fraktion Die Linke. (Verhandlungen des Deutschen Bundestages. Drucksachen 21/1094 (30.07.2025)), Berlin, 4 S.

    Abstract

    "Seit Anfang 2024 bietet das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) im Rahmen der Berufssprachkurse (BSK) das neue Kursformat „JobBSK“ an, mit dem Ziel, Betriebe und Beschäftigte beim sogenannten Job-Turbo der Bundesregierung zu unterstützen. Zu den Job-BSK liegen bisher kaum öffentlich zugängliche Zahlen oder Evaluationen vor. Gleichzeitig berichten verschiedene Träger und Unternehmen von erheblichen bürokratischen Hürden, die eine praktische Umsetzung erschweren." (Textauszug, Dokumentations- und Informationssystem Bundestag und Bundesrat - DIP)

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