Fluchtmigrantinnen und -migranten – Bildung und Arbeitsmarkt
Auf der Flucht vor Krieg und politischer Verfolgung verlassen viele Menschen ihr Heimatland und suchen Schutz und neue Perspektiven in Deutschland und beantragen Asyl. Die Beteiligung am Arbeitsmarkt wird häufig als Schlüssel für die gesellschaftliche Integration der Fluchtmigrantinnen und -migranten gesehen.
Welche Qualifikationen bringen die Menschen mit, welche arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen sind hilfreich? Wie gehen die einzelnen Bundesländer damit um, welche Auswirkungen auf die deutsche Wirtschaft und die Sozialsysteme sind zu erwarten, wie sieht die Situation in anderen Ländern aus?
Dieses Themendossier stellt wissenschaftliche Erkenntnisse zum Thema zusammen und ermöglicht den Zugang zu weiterführenden Informationen sowie zu Positionen der politischen Akteure.
Literatur zur besonderen Situation der Geflüchteten aus der Ukraine finden Sie im
Themendossier Auswirkungen des Krieges gegen die Ukraine auf Wirtschaft, Arbeitsmarkt und Fluchtmigration in Deutschland
- Literatur und Forschung aus dem IAB
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Zur Situation in Deutschland
- Positionen und Stellungnahmen
- zur Rechtslage
- Bildungstand und -förderung / Anerkennung von Qualifikation
- betriebliche Berufsausbildung/Berufsorientierung
- Studium
- Arbeitsmarktintegration, Maßnahmen und Programme
- Betriebe und Wirtschaftsbereiche
- Beschäftigungsformen
- Erwerbstätigkeit und Arbeitslosigkeit
- Geflüchtete im SGB II
- Löhne
- Arbeitsmarkteffekte der Flüchtlingszuwanderung
- Regionale Aspekte, Wohnsitzauflage
- Rückwanderung
- Daten und Statistik
- Quellen mit Unterscheidung nach Herkunftsregion
- Quellen mit Geschlechtsbezug
- Quellen mit Altersbezug
- Quellen mit regionalem Bezug
- Zur Situation in anderen Ländern
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Literaturhinweis
Can I Take It with Me? Skills Transferability and Human Capital Investments Among Refugees (2026)
Zitatform
Ehab, Maye, Kseniia Gatskova & Yuliya Kosyakova (2026): Can I Take It with Me? Skills Transferability and Human Capital Investments Among Refugees. In: O. Winkler & M. Olczyk (Eds.) (2026): Educational Integration of Refugees and Newly Arrived Immigrants, S. 121-141, 2026-02-02. DOI:10.1007/978-3-032-25346-0_6
Abstract
"This chapter explores the factors IAB that shape the intentions of Ukrainian refugees to invest in post-migration human capital in Germany. Guided by theory of post-migration human capital investments (IHCI) and using a vignette experiment among Ukrainian refugees within the online high frequency survey of the IAB-BAMF-SOEP Refugee Survey we examine how human capital transferability, opportunity costs, and settlement intentions affect people’s willingness to invest in vocational training. Our findings suggest that refugees’ post-migration educational intentions generally align with the IHCI model: refugees weigh costs and expected benefits, taking into account the usability of qualifications over time. Alongside transferability of skills from abroad to Germany, the potential transferability of acquired skills in Germany to abroad play a significant role in people’s decisions, especially if refugees intend to stay in the host country only temporarily." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Schutzsuchende auf dem Arbeitsmarkt in Sachsen-Anhalt (2026)
Zitatform
Fuchs, Michaela, Georg Sieglen & Birgit Fritzsche (2026): Schutzsuchende auf dem Arbeitsmarkt in Sachsen-Anhalt. (IAB-Regional. Berichte und Analysen aus dem Regionalen Forschungsnetz. IAB Sachsen-Anhalt-Thüringen 04/2026), Nürnberg, 46 S. DOI:10.48720/IAB.RESAT.2604
Abstract
"Die Zuwanderung von Schutzsuchenden – also Menschen, die in Deutschland einen Antrag auf Schutz aus völkerrechtlichen, humanitären oder politischen Gründen gestellt haben – ist seit 2015 stark gestiegen. Ihre Integration in den Arbeitsmarkt ist von zentralem Interesse, denn die Ausübung einer bezahlten Tätigkeit ermöglicht ihnen wirtschaftliche Unabhängigkeit und soziale Teilhabe. Die Studie gibt daher einen Überblick über die Situation von Schutzsuchenden auf dem Arbeitsmarkt in Sachsen-Anhalt. Der Schwerpunkt liegt dabei auf dem Erreichen einer Beschäftigung als zentralem Indikator für wirtschaftliche Integration und soziale Teilhabe. Weiterhin wird die Situation der Frauen gesondert betrachtet. Schutzsuchende stellen in Sachsen-Anhalt Ende 2024 mit 79.270 Personen rund 4 Prozent der Gesamtbevölkerung. Dabei sind Männer und Personen im erwerbsfähigen Alter in der Mehrheit. Obwohl die Beschäftigung von Schutzsuchenden in den letzten Jahren stark gestiegen ist, machen sie mit 13.330 Personen nur 2 Prozent aller sozialversicherungspflichtig Beschäftigten aus. Viele von ihnen haben keinen Berufsabschluss, was mit einem hohen Anteil an Tätigkeiten auf Helferniveau einhergeht. Sie sind zudem in einem sehr engen Berufs- und Branchenspektrum tätig mit Schwerpunkten auf Verkehr und Logistik sowie Lebensmittel und Gastgewerbe, die teils zu den Engpassberufen und systemrelevanten Berufen zählen. In geringfügiger Beschäftigung und in Berufsausbildung sind wesentlich weniger Schutzsuchende gemeldet. Analysen zum individuellen Übergang in den Arbeitsmarkt betonen, dass es Zeit braucht, bis die Schutzsuchenden in Beschäftigung gelangen. Drei Jahre nach dem erfassten Datum der Einreise haben 28 Prozent der hier betrachteten Kohorte das erste Mal eine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung aufgenommen, nach sechs Jahren waren es 54 Prozent. Dabei existieren große geschlechtsspezifische Unterschiede, denn nach sechs Jahren zeigte sich für 68 Prozent der Männer und für 22 Prozent der Frauen ein erstmaliger Übergang in Beschäftigung. Betrachtet man die Nachhaltigkeit der ersten Beschäftigung und damit eine Beschäftigung, die über mindestens sechs Monate lang besteht, verringern sich die Übergänge. Es bedarf damit weiterer Anstrengungen, um die Schutzsuchenden auf dem Weg in den Arbeitsmarkt zu begleiten." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Settlement, Return, or Onward Migration? An Intersectional Perspective on Migration Decisions (2026)
Zitatform
Gallegos Torres, Katia, Agnieszka Kanas & Yuliya Kosyakova (2026): Settlement, Return, or Onward Migration? An Intersectional Perspective on Migration Decisions. (SocArXiv papers), 36 S. DOI:10.31235/osf.io/a38zj_v1
Abstract
"Out-migration is a central yet understudied dimension of migration processes, with important implications for labor supply, integration trajectories, and population composition. This paper examines how out-migration intentions vary across migrant groups and how economic ties, socio-cultural embeddedness, and transnational ties are associated with return and onward migration. Using recent data on immigrants in Germany, the analysis shows that out-migration intentions are shaped by multiple mechanisms rather than a single dominant factor. Socio-cultural embeddedness is the strongest correlate of lower mobility, whereas economic resources and transnational ties have more heterogeneous associations. Return and onward migration are linked to distinct configurations of attachments, and these patterns vary systematically by gender and migration motive. Men are more likely to report onward migration, and economic migrants exhibit higher overall mobility than family migrants and refugees. Overall, the findings highlight the importance of distinguishing between forms of mobility and moving beyond purely economic explanations to better understand migrant retention and mobility dynamics." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Refugee journeys and the erosion of pre-migration human capital: a sequence-analysis approach to post-migration trajectories (2026)
Zitatform
Gundacker, Lidwina (2026): Refugee journeys and the erosion of pre-migration human capital: a sequence-analysis approach to post-migration trajectories. In: Advances in life course research, Jg. 68, 2026-04-10. DOI:10.1016/j.alcr.2026.100741
Abstract
"More than a decade ago, refugee immigration prominently returned to Europe’s political agendas, sparking interest in the factors shaping refugees’ economic and societal participation. Adopting a life course perspective, this study addresses the conflicting views in sociology of migration on the importance of pre-migration capital for refugees’ post-migration trajectories. While some argue that human capital is accumulated over the life course and retains its value after migration, others describe forced migration as a disruptive event that may severely diminish these resources. Drawing on rich survey and administrative employment data, this article employs sequence analysis combined with cluster analysis to identify typical integration trajectories of refugee women and men in Germany. In multivariate analyses, I demonstrate that pre-migration human capital is associated with a higher likelihood to enter education and employment, underscoring the enduring relevance of resources acquired prior to migration. Straining journeys can, however, reduce available resources after arrival: for individuals reporting long and traumatizing journeys, human capital effects partly disappear. The results highlight the important role of refugee migration experiences that are often neglected in both scholarly and political discourses on integration outcomes as well as migration and integration policies." (Author's abstract, IAB-Doku, © 2026 Published by Elsevier Ltd.) ((en))
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Literaturhinweis
Beschäftigung Geflüchteter in deutschen Betrieben: Einfache Tätigkeiten überwiegen (2026)
Zitatform
Hohendanner, Christian & Florian Zimmermann (2026): Beschäftigung Geflüchteter in deutschen Betrieben: Einfache Tätigkeiten überwiegen. (IAB-Forschungsbericht 07/2026), Nürnberg, 17 S. DOI:10.48720/IAB.FB.2607
Abstract
"Die Erwerbsintegration von Geflüchteten wurde bislang selten mit Blick auf die Arbeitgeberseite untersucht. Um diese Lücke zu schließen, wird im vorliegenden Forschungsbericht anhand von Daten des IAB-Betriebspanels untersucht, in welchen Betrieben Geflüchtete Beschäftigung finden. Im Mittelpunkt steht ein Vergleich zweier Phasen der Fluchtmigration nach Deutschland: die Jahre 2017 und 2018, also nach Beginn des Bürgerkriegs in Syrien 2015, sowie die Jahre 2022 bis 2025, also nach Beginn des russischen Angriffskrieges gegen die Ukraine. Neben der zeitlichen Entwicklung wird die strukturelle Verteilung der Geflüchteten auf Branchen, Sektoren, Betriebe unterschiedlicher Größe sowie Regionen betrachtet. Das IAB-Betriebspanel ermöglicht dabei eine repräsentative Betrachtung der Arbeitgeberseite, die in der bisherigen Forschung zur Arbeitsmarktintegration von Geflüchteten vergleichsweise selten vorgenommen wurde. Ein zentrales Ergebnis des Berichts ist, dass sich die Zusammensetzung der Betriebe, in denen die Geflüchteten aus den beiden Phasen der Fluchtmigration nach Deutschland jeweils beschäftigt sind, trotz erheblicher Unterschiede in der demografischen Zusammensetzung der beiden Geflüchtetengruppen, kaum voneinander unterscheidet. Während es sich bei den Geflüchteten der großen Flüchtlingsbewegung ab 2015 überwiegend um junge Männer mit geringem formalem Bildungsniveau handelte, sind unter den ukrainischen Geflüchteten Frauen überrepräsentiert. Auch das formelle Qualifikationsniveau ist deutlich höher. Gleichwohl fällt die Branchenverteilung beider Gruppen nahezu identisch aus. Ein erheblicher Teil der Erklärung dürften die bei beiden Gruppen vorhandenen Sprachbarrieren sein sowie die häufig fehlende Anerkennung ausländischer Berufsabschlüsse, die den Zugang zu qualifikationsadäquaten Tätigkeiten erschweren. In beiden Zeiträumen konzentriert sich die Beschäftigung Geflüchteter auf wenige Branchen mit geringen formalen Zugangsvoraussetzungen. Besonders stark überrepräsentiert sind die Arbeitnehmerüberlassung sowie Wach- und Sicherheitsdienste und der Garten- und Landschaftsbau (je nach betrachtetem Jahr 16 bis 26 Prozent) und das Gastgewerbe (je nach betrachtetem Jahr 14 bis 18 Prozent), während diese Branchen zusammen je nach betrachtetem Jahr nur rund 10 bis 12 Prozent der Gesamtbeschäftigung in Deutschland ausmachen. Demgegenüber sind Geflüchtete in Branchen mit hohen Sprach- und Qualifikationsanforderungen, darunter das Gesundheits- und Sozialwesen, die öffentliche Verwaltung sowie unternehmensnahe Dienstleistungen, gemessen an ihrem Anteil an der Gesamtbeschäftigung deutlich unterrepräsentiert. Dies gilt bei den ukrainischen Geflüchteten auch für den frauendominierten sozialen Sektor, obwohl dieser Sektor einen erheblichen Fachkräftebedarf aufweist und der Frauenanteil unter den ukrainischen Geflüchteten hoch ist. Zugleich arbeiten Geflüchtete beider Kohorten häufiger in kleinen und mittleren Betrieben als in Großbetrieben, obwohl letztere gemessen an der Gesamtbeschäftigung erheblich bedeutsamer sind." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
From the integration paradox to migration aspirations: Return migration, onward migration, or immobility? (2026)
Zitatform
Kosyakova, Yuliya & Nils Witte (2026): From the integration paradox to migration aspirations: Return migration, onward migration, or immobility? (SocArXiv papers), 48 S. DOI:10.17605/OSF.IO/MYZU3
Abstract
"Despite extensive research on the integration paradox, its behavioral consequences remain largely unexamined. Although integration is expected to foster long-term settlement, structurally integrated migrants often report heightened discrimination. We argue that these experiences increase aspirations to leave, but their translation into migration plans depends on migrants’ capabilities. Building on an aspirations–capabilities framework, we conceptualize education as a key determinant of migration capabilities distinguishing between absolute and relative education. Absolute education captures skill transferability across destinations, whereas relative education reflects migrants’ position within the origin-country distribution and associated status expectations. We further argue that return and onward migration follow distinct evaluative logics: return is shaped by relative status considerations vis-à-vis the origin country, while onward migration reflects perceived skill transferability in alternative destinations. Using data from the International Mobility Panel of Migrants (IMPa), a large-scale survey of immigrants in Germany (N=41,600), we show migrants with higher absolute education are more likely to respond to alienation by planning onward migration. Contrary to our expectations, higher relative education is also associated with increased onward migration, while those with lower relative education are more likely to consider return." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Wenn Bürokratie zur Hürde wird: Wie Eingewanderte die administrativen Verfahren in Deutschland bewerten (2026)
Zitatform
Reinold, Julia, Laura Goßner & Jasmin Hallyburton (2026): Wenn Bürokratie zur Hürde wird: Wie Eingewanderte die administrativen Verfahren in Deutschland bewerten. In: IAB-Forum H. 02.07.2026. DOI:10.48720/IAB.FOO.20260702.01
Abstract
"Die Beantragung einer Aufenthaltserlaubnis, die Anerkennung von Ausbildungs- und Hochschulabschlüssen, der Erwerb der deutschen Staatsbürgerschaft: Eingewanderte sind hierzulande mit teils sehr langwierigen bürokratischen Prozessen konfrontiert. Aktuellen Befragungsergebnissen des IAB zufolge machen viele dabei negative Erfahrungen unterschiedlichster Art. Fast ein Drittel derjenigen, die Deutschland wieder verlassen, begründet dies auch mit diesen Erfahrungen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Ähnliche Treffer
also released in English -
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When bureaucracy becomes a barrier: What migrants think about Germany’s administrative processes (2026)
Zitatform
Reinold, Julia, Laura Goßner & Jasmin Hallyburton (2026): When bureaucracy becomes a barrier: What migrants think about Germany’s administrative processes. In: IAB-Forum H. 02.07.2026. DOI:10.48720/IAB.FOO.20260702.02
Abstract
"Die Beantragung einer Aufenthaltserlaubnis, die Anerkennung von Ausbildungs- und Hochschulabschlüssen, der Erwerb der deutschen Staatsbürgerschaft: Eingewanderte sind hierzulande mit teils sehr langwierigen bürokratischen Prozessen konfrontiert. Aktuellen Befragungsergebnissen des IAB zufolge machen viele dabei negative Erfahrungen unterschiedlichster Art. Fast ein Drittel derjenigen, die Deutschland wieder verlassen, begründet dies auch mit diesen Erfahrungen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Ähnliche Treffer
auch deutschsprachig erschienen -
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Institutional conditions and acquisition of language skills among young refugees: Investigating the German context (2026)
Zitatform
Winkler, Oliver & Anne-Kathrin Carwehl (2026): Institutional conditions and acquisition of language skills among young refugees: Investigating the German context. In: Acta sociologica, Jg. 69, H. 3, S. 390-408. DOI:10.1177/00016993251351531
Abstract
"For young refugees of school age, the acquisition of language skills in the main language of the host country is linked to their educational integration. Opportunities to learn the destination language are structured by legislative and regulatory frameworks established in the host country, especially in the domains of education and asylum policy. In our study we investigate the German case and test if (1) shorter waiting times of school enrolment, (2) integration into regular classes instead of separate refugee classes, and (3) a secure residence status are positively correlated with second language skills of young refugees. Empirically, we use data of the first survey wave of the ReGES study (Refugees in the German Educational System) which surveys adolescent refugees aged 14–16. We apply cross-sectional analyses for four federal states (Bavaria, North Rhine-Westphalia, Rhineland-Palatinate, Saxony). We restrict the sample to youths who currently attend regular classes. The analysis comprises N = 1097 students. Our findings reveal that prolonged waiting times for school enrollment and insecure residence status are significantly associated with fewer destination language skills. Furthermore, young refugees who attended preparatory classes earlier remain to have lower German language proficiency in regular classes compared to those who did never. Remaining significant differences between federal states indicate that more educational legislation than the ones regarded could contribute to additional differences in destination language skills." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Refugee Integration in Germany: The Interplay of Othering, Digital Exclusion, and Identity Negotiation (2025)
Zitatform
Berg, Miriam (2025): Refugee Integration in Germany: The Interplay of Othering, Digital Exclusion, and Identity Negotiation. In: Journal of International Migration and Integration, Jg. 26, H. 1, S. 235-254. DOI:10.1007/s12134-025-01238-0
Abstract
"This study explores the multifaceted experiences of refugees in Hamburg, Germany, with a focus on how various forms of othering - social, cultural, linguistic, and digital - affect their integration. Through qualitative interviews with 62 refugees, the findings reveal that language acquisition, while often regarded as essential for integration, does not shield refugees from exclusion. Othering extends beyond linguistic differences, intersecting with gender, race, and religious identity, further complicating integration efforts, particularly for women. Additionally, the study identifies digital exclusion as another form of othering, termed “digital othering,” which restricts refugees’ access to social and economic participation while adversely affecting their psychological well-being and identity formation. Despite these challenges, refugees exhibit significant self-agency in navigating social and digital barriers. The findings underscore the need for a comprehensive approach to integration that transcends language proficiency and economic participation, addressing both social and digital forms of othering. This study calls for policies promoting equitable digital access, transforming digital spaces into platforms for empowerment, and fostering a more inclusive society. Drawing on social identity theory and the concept of othering, the research shows how societal narratives and digital exclusion intersect to shape refugee integration, advocating for inclusive strategies to tackle systemic inequalities." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
10 Jahre Fluchtmigration 2015: Was Integration fördert und was sie bremst (2025)
Zitatform
Brücker, Herbert, Philipp Jaschke & Yuliya Kosyakova (2025): 10 Jahre Fluchtmigration 2015: Was Integration fördert und was sie bremst. In: IAB-Forum H. 25.08.2025, 2025-08-25. DOI:10.48720/IAB.FOO.20250825.01
Abstract
"Die Arbeitsmarktintegration ist ein zentraler Gradmesser für die wirtschaftliche und soziale Teilhabe von Geflüchteten. Daten der IAB-BAMF-SOEP-Befragung von Geflüchteten, die mit den Sozialversicherungsdaten der Bundesagentur für Arbeit verknüpft wurden, zeigen: Zehn Jahre nach dem Zuzug haben sich die Beschäftigungsquoten der Schutzsuchenden bereits stark an den Bevölkerungsdurchschnitt angenähert. Dennoch bestehen weiterhin zahlreiche Herausforderungen. Erfolgsfaktoren sind vor allem beschleunigte Asylverfahren, Sprach- und Integrationskurse sowie arbeitsmarktnahe Förderung." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
10 Jahre Fluchtmigration 2015: Haben wir es geschafft? Eine Analyse aus Sicht des Arbeitsmarktes (2025)
Zitatform
Brücker, Herbert, Philipp Jaschke & Yuliya Kosyakova (2025): 10 Jahre Fluchtmigration 2015: Haben wir es geschafft? Eine Analyse aus Sicht des Arbeitsmarktes. (IAB-Kurzbericht 17/2025), Nürnberg, 8 S. DOI:10.48720/IAB.KB.2517
Abstract
"Die Frage, ob „wir es geschafft haben“, lässt sich angesichts der vielschichtigen Dimensionen von Integration und unklarer Erfolgskriterien nicht eindeutig beantworten. Dieser IAB-Kurzbericht beleuchtet die Arbeitsmarktintegration der 2015 zugezogenen Geflüchteten – einen zentralen Indikator wirtschaftlicher und sozialer Teilhabe. Daten der IAB-BAMF-SOEP-Befragung von Geflüchteten verknüpft mit der Beschäftigungsstatistik der Bundesagentur für Arbeit zeigen: Die Beschäftigungsquoten der 2015 zugezogenen Geflüchteten haben sich weitgehend dem Niveau des Bevölkerungsdurchschnitts in Deutschland angenähert. Bei den Verdiensten besteht jedoch weiterhin ein deutlicher Rückstand." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Weiterführende Informationen
- Beschäftigungsmerkmale der Geflüchteten, die 2015 in Deutschland Schutz gesucht haben
- Beschäftigungsquoten der 2015 zugezogenen Schutzsuchenden
- Leistungsbezugsquoten der 2015 zugezogenen Schutzsuchenden
- Beschäftigungsquoten der Schutzsuchenden nach Bundesland
- Lesen Sie dazu auch den Beitrag im Online-Magazin IAB-Forum
- Verdienste der beschäftigten Schutzsuchenden nach Bundesland
- Arbeitsmarktintegration von Geflüchteten: häufig gestellte Fragen zur Datenbasis des IAB
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Literaturhinweis
Arbeitsmarktintegration von geflüchteten Frauen – großes Potenzial und viele Herausforderungen (2025)
Zitatform
Fendel, Tanja, Kseniia Gatskova & Laura Goßner (2025): Arbeitsmarktintegration von geflüchteten Frauen – großes Potenzial und viele Herausforderungen. In: IAB-Forum H. 25.06.2025, 2025-06-24. DOI:10.48720/IAB.FOO.20250625.01
Abstract
"Die Erwerbstätigenquoten geflüchteter Frauen sind im Durchschnitt deutlich geringer als die geflüchteter Männer. Studien zu Geflüchteten, die in den letzten Jahren nach Deutschland gekommen sind, belegen, dass Sorgepflichten, fehlende Deutschkenntnisse und die Anerkennung ausländischer Abschüsse die zentralen geschlechtsbedingten Hürden darstellen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Lebenssituation und Teilhabe ukrainischer Geflüchteter in Deutschland: Ergebnisse der IAB-BAMF-SOEP-Befragung (2025)
Kosyakova, Yuliya ; Biddle, Louise ; Gatskova, Kseniia ; Siegert, Manuel ; Sommer, Elena; Rother, Nina ; Bartig, Susanne; Koch, Theresa; Büsche, Matteo Jacques; Kosyakova, Yuliya ; Cumming, Philippa; Marchitto, Andrea; Zinn, Sabine ; Zinn, Sabine ; Cardozo Silva, Adriana; Rother, Nina ; Schwanhäuser, Silvia ; Tanis, Kerstin ; Eckhard, Jan ; Süttmann, Felix;Zitatform
Kosyakova, Yuliya, Nina Rother & Sabine Zinn (Hrsg.); Bartig, Susanne, Louise Biddle, Matteo Jacques Büsche, Adriana Cardozo Silva, Philippa Cumming, Jan Eckhard, Kseniia Gatskova, Theresa Koch, Yuliya Kosyakova, Andrea Marchitto, Silvia Schwanhäuser, Manuel Siegert, Elena Sommer, Felix Süttmann, Kerstin Tanis, Nina Rother & Sabine Zinn (2025): Lebenssituation und Teilhabe ukrainischer Geflüchteter in Deutschland: Ergebnisse der IAB-BAMF-SOEP-Befragung. (IAB-Forschungsbericht 05/2025 (de)), Nürnberg, 127 S. DOI:10.48720/IAB.FB.2505
Abstract
"Hintergrund der Studie und Datengrundlage: - Die russische Invasion der Ukraine hat seit dem 24. Februar 2022 eine massive Fluchtbewegung ausgelöst, bei der überwiegend Frauen und Kinder in europäische Länder, einschließlich Deutschland, geflüchtet sind. Rund eine Million Menschen aus der Ukraine leben inzwischen in Deutschland. - Um die Lebenssituation dieser Menschen differenziert und fundiert erfassen zu können, ist eine robuste Datenbasis unerlässlich. Hochwertige, belastbare Daten, die auf einem sorgfältig entwickelten Erhebungsdesign beruhen, sind entscheidend, um die Herausforderungen und Bedarfe der geflüchteten Menschen adäquat zu analysieren und evidenzbasierte Maßnahmen ableiten zu können. - Die IAB-BAMF-SOEP-Befragung erfüllt diese hohen Anforderungen. Als jährliche Panel-Haushaltsbefragung umfasst sie seit 2023 auch ukrainische Geflüchtete und schafft damit die Grundlage für eine empirisch fundierte Analyse ihrer Lebensrealitäten. Die Betrachtung zweier Zuzugskohorten (Zuzug von Februar bis Ende Mai 2022 und Zuzug ab Juni 2022) erlaubt zudem die Analyse von Veränderungen in der Zusammensetzung der Gruppe ukrainischer Geflüchteter. - Die Befragung, die zwischen Juli 2023 und Anfang Januar 2024 stattfand, erfolgte primär durch persönlich-mündliche Interviews (77,2 Prozent der Interviews), ergänzt durch rechnergestützte Selbstinterviews (computer assisted self interview, 15,4 Prozent) und Online-Befragungen (computer assisted web interview, 7,4 Prozent). Insgesamt wurden 3.403 Personen aus 2.219 Haushalten befragt. - Die Daten umfassen sowohl die Haushalts- als auch Personenebene mit Inhalten zu Lebenssituation, Sprache, Erwerbssituation, Integration und Bleibeabsichten. Erstbefragte beantworteten zusätzlich einen Lebenslauffragebogen. - Stichproben- und Gewichtungsverfahren auf der Grundlage des Ausländerzentralregisters (AZR) stellen die Repräsentativität der Daten für ukrainische Geflüchtete im Erhebungszeitraum sicher. - Die IAB-BAMF-SOEP-Befragung von Geflüchteten ist ein gemeinsames Projekt des Instituts für Arbeitsmarkt und Berufsforschung (IAB), des Forschungszentrums des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge (BAMF-FZ) und des Sozio-oekonomischen Panels (SOEP) am DIW Berlin." (Textauszug, IAB-Doku)
Beteiligte aus dem IAB
Kosyakova, Yuliya ; Gatskova, Kseniia ; Koch, Theresa; Kosyakova, Yuliya ; Schwanhäuser, Silvia ;Ähnliche Treffer
Weiterführende Informationen
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Literaturhinweis
Living Conditions and Participation of Ukrainian Refugees in Germany: Findings from the IAB-BAMF-SOEP Survey of Refugees (2025)
Kosyakova, Yuliya ; Rother, Nina ; Gatskova, Kseniia ; Koch, Theresa; Zinn, Sabine ; Kosyakova, Yuliya ; Biddle, Louise ; Marchitto, Andrea; Cardozo Silva, Adriana; Schwanhäuser, Silvia ; Eckhard, Jan ; Siegert, Manuel ; Bartig, Susanne; Sommer, Elena; Cumming, Philippa; Süttmann, Felix; Büsche, Matteo Jacques; Tanis, Kerstin ; Rother, Nina ; Zinn, Sabine ;Zitatform
Kosyakova, Yuliya, Nina Rother & Sabine Zinn (Hrsg.); Bartig, Susanne, Louise Biddle, Matteo Jacques Büsche, Adriana Cardozo Silva, Philippa Cumming, Jan Eckhard, Kseniia Gatskova, Theresa Koch, Yuliya Kosyakova, Andrea Marchitto, Silvia Schwanhäuser, Manuel Siegert, Elena Sommer, Felix Süttmann, Kerstin Tanis, Nina Rother & Sabine Zinn (2025): Living Conditions and Participation of Ukrainian Refugees in Germany: Findings from the IAB-BAMF-SOEP Survey of Refugees. (IAB-Forschungsbericht 05/2025 (en)), Nürnberg, 119 S. DOI:10.48720/IAB.FB.2505en
Abstract
"Hintergrund der Studie und Datengrundlage: - Die russische Invasion der Ukraine hat seit dem 24. Februar 2022 eine massive Fluchtbewegung ausgelöst, bei der überwiegend Frauen und Kinder in europäische Länder, einschließlich Deutschland, geflüchtet sind. Rund eine Million Menschen aus der Ukraine leben inzwischen in Deutschland. - Um die Lebenssituation dieser Menschen differenziert und fundiert erfassen zu können, ist eine robuste Datenbasis unerlässlich. Hochwertige, belastbare Daten, die auf einem sorgfältig entwickelten Erhebungsdesign beruhen, sind entscheidend, um die Herausforderungen und Bedarfe der geflüchteten Menschen adäquat zu analysieren und evidenzbasierte Maßnahmen ableiten zu können. - Die IAB-BAMF-SOEP-Befragung erfüllt diese hohen Anforderungen. Als jährliche Panel-Haushaltsbefragung umfasst sie seit 2023 auch ukrainische Geflüchtete und schafft damit die Grundlage für eine empirisch fundierte Analyse ihrer Lebensrealitäten. Die Betrachtung zweier Zuzugskohorten (Zuzug von Februar bis Ende Mai 2022 und Zuzug ab Juni 2022) erlaubt zudem die Analyse von Veränderungen in der Zusammensetzung der Gruppe ukrainischer Geflüchteter. - Die Befragung, die zwischen Juli 2023 und Anfang Januar 2024 stattfand, erfolgte primär durch persönlich-mündliche Interviews (77,2 Prozent der Interviews), ergänzt durch rechnergestützte Selbstinterviews (computer assisted self interview, 15,4 Prozent) und Online-Befragungen (computer assisted web interview, 7,4 Prozent). Insgesamt wurden 3.403 Personen aus 2.219 Haushalten befragt. - Die Daten umfassen sowohl die Haushalts- als auch Personenebene mit Inhalten zu Lebenssituation, Sprache, Erwerbssituation, Integration und Bleibeabsichten. Erstbefragte beantworteten zusätzlich einen Lebenslauffragebogen. - Stichproben- und Gewichtungsverfahren auf der Grundlage des Ausländerzentralregisters (AZR) stellen die Repräsentativität der Daten für ukrainische Geflüchtete im Erhebungszeitraum sicher. - Die IAB-BAMF-SOEP-Befragung von Geflüchteten ist ein gemeinsames Projekt des Instituts für Arbeitsmarkt und Berufsforschung (IAB), des Forschungszentrums des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge (BAMF-FZ) und des Sozio-oekonomischen Panels (SOEP) am DIW Berlin." (Textauszug, IAB-Doku)
Beteiligte aus dem IAB
Kosyakova, Yuliya ; Gatskova, Kseniia ; Koch, Theresa; Kosyakova, Yuliya ; Schwanhäuser, Silvia ;Ähnliche Treffer
Auch in Deutsch erschienen -
Literaturhinweis
Does ad hoc language training improve the economic integration of refugees? Evidence from Germany’s response to the Syrian refugee crisis (2025)
Zitatform
Marbach, Moritz, Ehsan Vallizadeh, Niklas Harder, Dominik Hangartner & Jens Hainmueller (2025): Does ad hoc language training improve the economic integration of refugees? Evidence from Germany’s response to the Syrian refugee crisis. In: Journal of the Royal Statistical Society. Series A, Statistics in Society, Jg. 188, H. 4, S. 1168-1183., 2024-09-18. DOI:10.1093/jrsssa/qnae106
Abstract
"Given the global displacement crisis, the integration of refugees has emerged as a critical policy issue for many host countries. A key challenge involves supporting refugees in learning the language of their host country. While several European nations have instituted publicly funded language training for asylum seekers and refugees soon after their arrival, evidence on the efficacy of these early language programs in promoting economic integration remains limited. This study examines the impact of a pioneering, large-scale ad hoc programme introduced by German policymakers, which provided basic language training to over 230,000 refugees arriving in 2015–2016. Utilizing register data on the population of asylum seekers and exploiting a cut-off date in programm eligibility, we assess the program’s effectiveness using a regression discontinuity design. Our findings reveal no discernible effect on refugee employment over the subsequent 2 years. To explore whether language programs are generally ineffective during refugee crises, we contrast these results with the impacts of a more comprehensive, preexisting, yet smaller-scale programme. Using a variety of difference-in-differences estimators, we find that this program considerably increased refugee employment. These contrasting findings offer important insights for policymakers on designing effective language training programs for refugees." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Begleitevaluation der arbeitsmarktpolitischen Integrationsmaßnahmen für Geflüchtete: Langfristige Effekte (2025)
Rinne, Ulf ; Krause-Pilatus, Annabelle; Rossen, Anja ; Kugler, Philipp ; Bredtmann, Julia ; Müller, Max; Demir, Gökay ; Rammert, Timo; Boockmann, Bernhard; Wapler, Rüdiger; Wolf, Katja ;Zitatform
Rinne, Ulf, Bernhard Boockmann, Julia Bredtmann, Gökay Demir, Annabelle Krause-Pilatus, Philipp Kugler, Max Müller, Timo Rammert, Anja Rossen, Rüdiger Wapler & Katja Wolf (2025): Begleitevaluation der arbeitsmarktpolitischen Integrationsmaßnahmen für Geflüchtete: Langfristige Effekte. (Forschungsbericht / Bundesministerium für Arbeit und Soziales 659), 156 S.
Abstract
"In diesem Bericht werden wissenschaftliche Erkenntnisse über die langfristigen Effekte von fünf zentralen Maßnahmen der Arbeitsförderung in den Rechtskreisen SGB II und SGB III für Geflüchtete präsentiert. Diese Analysen wiederholen die in einem früheren Bericht (Bonin et al. 2021) durchgeführten quantitativen Analysen auf Basis eines um zwei Jahre verlängerten Beobachtungszeitraums. Mit den nun bis zum Jahresende 2022 zur Verfügung stehenden administrativen Daten können die kausalanalytisch angelegten Wirkungsanalysen und die darauf basierenden Wirtschaftlichkeitsanalysen auf einen Zeitraum von etwa fünf Jahren nach Eintritt in fünf hier betrachteten Maßnahmentypen ausgedehnt werden. Aus diesen neuen empirischen Erkenntnissen werden erneut Handlungsempfehlungen abgeleitet, um die Organisation, Prozesse und Rahmenbedingungen der arbeitsmarktpolitischen Integrationsmaßnahmen für Geflüchtete weiter zu verbessern." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Bildungsverläufe und Bildungsübergange geflüchteter Jugendlicher in Deutschland (2024)
Zitatform
Becker, Regina (2024): Bildungsverläufe und Bildungsübergange geflüchteter Jugendlicher in Deutschland. In: Berufsbildung in Wissenschaft und Praxis, Jg. 53, H. 2, S. 14-18.
Abstract
"Der Beitrag beschäftigt sich mit Bildungsverläufen geflüchteter Jugendlicher, die zwischen 2014 und 2018 in Deutschland angekommen sind. Einerseits werden die Bildungsverläufe geflüchteter Jugendlicher in Deutschland beschrieben, andererseits wird untersucht, wovon es abhängt, dass manche Jugendliche vorerst im allgemeinbildenden Schulsystem verbleiben und sich auf dem direkten Weg zu einem (Fach-)Abitur befinden, während andere eine Berufsvorbereitung oder eine berufliche Ausbildung beginnen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Arbeitsmarktintegration von Geflüchteten: Verbesserte institutionelle Rahmenbedingungen fördern die Erwerbstätigkeit (2024)
Zitatform
Brücker, Herbert, Maye Ehab, Philipp Jaschke & Yuliya Kosyakova (2024): Arbeitsmarktintegration von Geflüchteten: Verbesserte institutionelle Rahmenbedingungen fördern die Erwerbstätigkeit. (IAB-Kurzbericht 10/2024 (de)), Nürnberg, 8 S. DOI:10.48720/IAB.KB.2410
Abstract
"Die Arbeitsmarktintegration von Geflüchteten wird insbesondere zu Beginn ihres Aufenthalts durch verschiedene institutionelle Hürden wie Asylverfahren, Beschäftigungsverbote und Wohnsitzauflagen beeinträchtigt, die im Zeitverlauf abgebaut werden. Das zeigen Analysen auf Basis der IAB-BAMF-SOEP-Befragung von Geflüchteten. Sprach- und andere Integrationsprogramme erleichtern zudem schrittweise die Integration in den Arbeitsmarkt. Dies spiegelt sich in dem Anstieg der Erwerbstätigenquote der 2015 zugezogenen Geflüchteten auf knapp zwei Drittel im Jahr 2022 wider." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Ähnliche Treffer
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Literaturhinweis
Labor market integration of refugees: Improved institutional settings promote employment (2024)
Zitatform
Brücker, Herbert, Maye Ehab, Philipp Jaschke & Yuliya Kosyakova (2024): Labor market integration of refugees: Improved institutional settings promote employment. (IAB-Kurzbericht 10/2024 (en)), Nürnberg, 8 S. DOI:10.48720/IAB.KB.2410.en
Abstract
"Die Arbeitsmarktintegration von Geflüchteten wird insbesondere zu Beginn ihres Aufenthalts durch verschiedene institutionelle Hürden wie Asylverfahren, Beschäftigungsverbote und Wohnsitzauflagen beeinträchtigt, die im Zeitverlauf abgebaut werden. Das zeigen Analysen auf Basis der IAB-BAMF-SOEP-Befragung von Geflüchteten. Sprach- und andere Integrationsprogramme erleichtern zudem schrittweise die Integration in den Arbeitsmarkt. Dies spiegelt sich in dem Anstieg der Erwerbstätigenquote der 2015 zugezogenen Geflüchteten auf knapp zwei Drittel im Jahr 2022 wider." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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