Springe zum Inhalt

Dossier

Arbeitszeit: Verlängern? Verkürzen? Flexibilisieren?

Verkürzung, Verlängerung oder Flexibilisierung der Arbeitszeit stehen immer wieder im Zentrum der Debatten. Was wünschen sich Unternehmen und Beschäftigte? Wie kann Arbeitszeitpolitik die Schaffung neuer Arbeitsplätze und die Sicherung vorhandener Arbeitsplätze unterstützen?
Dieses Themendossier bietet Publikationen zur Entwicklung der Arbeitszeiten in Deutschland auch im internationalen Vergleich, zur betrieblichen Gestaltung der Arbeitszeit und zu den Arbeitszeitwünschen der Beschäftigten.
Publikationen zur kontroversen Debatte um die Einführung der Vier-Tage-Woche finden Sie in unserem Themendossier Vier-Tage-Woche – Arbeitszeitmodell der Zukunft?
Im Filter „Autorenschaft“ können Sie auf IAB-(Mit-)Autorenschaft eingrenzen.

Zurück zur Übersicht
Ergebnisse pro Seite: 20 | 50 | 100
  • Literaturhinweis

    Firm Concentration and Job Design: The Case of Schedule Flexible Work Arrangements (2026)

    Adams, Abi; Balgová, Mária ; Waters, Tom ; Qian, Matthias;

    Zitatform

    Adams, Abi, Mária Balgová, Matthias Qian & Tom Waters (2026): Firm Concentration and Job Design: The Case of Schedule Flexible Work Arrangements. In: The Review of Economics and Statistics, S. 1-45. DOI:10.1162/rest.a.1831

    Abstract

    "We study how employer concentration affects job design, focusing on schedule flexibility as a non-wage job attribute. Using the full text of 46 million UK job vacancies from 2014–2019, we construct new measures of flexible work arrangements using supervised machine learning and large-language-model—assisted annotations. Adopting an instrumental variable strategy using a Bartik-style prediction of the change in employer concentration based on nationwide hiring trends, we show that higher concentration reduces the value of worker compensation partly through shifts toward “risky” flexibility that exposes workers to earnings volatility." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    The long-term effects of underemployment shocks on voluntary part-time employment (2026)

    Albinowski, Maciej ; Rozszczypała, Agata ;

    Zitatform

    Albinowski, Maciej & Agata Rozszczypała (2026): The long-term effects of underemployment shocks on voluntary part-time employment. (IBS working paper / Instytut Badan Strukturalnych 2026,03), Warszawa, 24 S.

    Abstract

    "This paper examines the long-term effects of underemployment shocks on part-time employment, with a particular focus on voluntary part-time work. We use regional datasets for the European Union and the United States covering the period 2006-2019. Our empirical strategy combines a difference-in-differences framework with a shift-share instrument for underemployment shocks. In the EU, underemployment shocks are driven not only by an increase in part-time employment, but also by a decrease in the share of part-time employees who are satisfied with their working hours. Underemployment shocks have persistent effects, including a lasting negative impact on voluntary part-time employment. A one percentage point increase in the underemployment rate leads to a voluntary part-time employment rate that is 0.28 percentage points lower five years later. These effects are particularly pronounced among non-tertiary-educated women and in Western Europe. In Central and Eastern Europe, as well as in the US, we do not find statistically significant negative long-term effects of underemployment shocks on voluntary part-time employment." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Working time reduction from a health, safety and well-being perspective (2026)

    Andersson, Hampus;

    Zitatform

    Andersson, Hampus (2026): Working time reduction from a health, safety and well-being perspective. In: Transfer, S. 1-15. DOI:10.1177/10242589261432997

    Abstract

    "This article explores the impact of reduced working hours on employee health, examining both physical and mental well-being. It highlights evidence that working time reductions can improve sleep quality, reduce stress and decrease sickness absence, particularly in high-stress or physically demanding jobs. Additionally, shorter working hours may contribute to better work-life balance and greater life satisfaction. While some studies suggest that effects may vary depending on gender or job type, overall, findings indicate that working time reduction is a promising strategy for enhancing health outcomes and improving employee well-being. Such benefits may be sustained over time and suggest that reducing working hours should be considered an effective policy for fostering healthier, more balanced work environments." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Lange tägliche Arbeitszeiten: Ein systematisches Review (2026)

    Arlinghaus, Anna; Büchelhofer, Jana; Sobisch, Marc;

    Zitatform

    Arlinghaus, Anna, Jana Büchelhofer & Marc Sobisch (2026): Lange tägliche Arbeitszeiten: Ein systematisches Review. (baua: Bericht), Dortmund, 114 S. DOI:10.21934/baua:bericht20260523

    Abstract

    "Die aktuelle arbeitszeitpolitische Diskussion um eine mögliche Ablösung der täglichen durch eine wöchentliche Höchstarbeitszeit erfordert eine Aufarbeitung der Evidenz zu den Effekten verlängerter Arbeitstage. Ziel der vorliegenden Expertise ist daher die systematische Zusammenführung der wissenschaftlichen und grauen Literatur zu Ursachen, Definitionen und Folgen langer täglicher Arbeitszeiten und die Einordnung des vorhandenen Gestaltungswissens. Die Literaturrecherche folgte der Struktur eines systematischen Reviews mit der Einschränkung des Screenings durch eine einzelne Person, angelehnt an das Vorgehen bei einem Rapid Review. Das Review nutzte den PRISMA-Standard mit Suche in PubMed (1.045 Treffer) und Web of Science (2.132 Treffer, davon 420 Duplikate) sowie ergänzender Sichtung 202 Treffer in Google Scholar. Gesucht wurde nach Veröffentlichungen in den Jahren 2013–2025. Nach Screening und Volltextprüfung wurden insgesamt 134 Studien eingeschlossen. Eine Pilotphase mit Doppelscreening diente der Qualitätssicherung. Die Qualität der eingeschlossenen Studien war gemischt: Das Risiko für Verzerrungen war bei 25,4 % der Studien niedrig, bei 23,1 % moderat und bei 26,1 % hoch; 25,4 % blieben ohne Bewertung. Zusätzlich wurde zum Abgleich mit den Befunden zu langen wöchentlichen Arbeitszeiten ein unsystematisches Umbrella Review (Überblick zu Reviewstudien und Metaanalysen) der Effekte langer wöchentlicher Arbeitszeiten angefertigt und die ermittelten Zusammenhänge mit denjenigen für lange tägliche Arbeitszeiten verglichen. Inhaltlich beschreibt der Bericht erstens die Definition und Operationalisierung langer täglicher Arbeitszeiten, die in der Literatur überwiegend als mehr als acht, zehn oder zwölf und mehr Stunden pro Tag erfasst werden. Zweitens werden die Einflussfaktoren langer täglicher Arbeitszeiten untersucht, darunter betriebliche Faktoren, technologische Einflüsse sowie individuelle Merkmale bzw. Motivation. Drittens werden zentrale kurz- und langfristige Folgen langer täglicher Arbeitszeiten (Gesundheit, Erholung, Leistung, Sicherheit, Work-Life-Balance und betriebliche Effekte) systematisch zusammengeführt und mögliche Moderatoren wie Arbeitszeitmerkmale, Arbeitskontext und individuelle Faktoren berücksichtigt. Viertens werden die Zusammenhänge langer wöchentlicher Arbeitszeiten aus dem unsystematischen Umbrella Review von Reviewstudien beschrieben und mit den Ergebnissen zu täglichen Arbeitszeiten abgeglichen. Eine Einordnung des Erkenntnisstandes in gesichertes und plausibles Gestaltungswissen, die Ableitung evidenzbasierter Empfehlungen sowie die Diskussion offener Fragestellungen runden den Bericht ab. Mit 41 Studien stammen die meisten Originalstudien aus Europa (inkl. Schweiz und Norwegen) gefolgt von den Vereinigten Staaten (25) und China (17). Insgesamt 32 Untersuchungen sind nicht einem Ort zuzuordnen, da es sich um Reviews oder multizentrische Studien handelt. Die Branchenzuordnung in den eingeschlossenen Studien zeigt einen deutlichen Schwerpunkt im Bereich "Gesundheit, Soziales, Lehre und Erziehung" (72 Studien). Weitere relevante Bereiche sind "Erwerbstätige Gesamt" (15), "Rohstoffgewinnung, Produktion und Fertigung" (13) sowie "Verkehr, Logistik, Schutz und Sicherheit" (11). Fünf Studien beziehen sich auf Personen mit reiner Tagarbeit bzw. Büroarbeit oder vergleichbaren Settings, die in einer eigenen Auswertung betrachtet werden. Die Befunde zeigen, dass lange tägliche Arbeitszeiten primär strukturell und organisatorisch bedingt sind, etwa durch Personalmangel, und in bestimmten Branchen wie der Pflege weit verbreitet sind. Auch individuelle Präferenzen für komprimierte Arbeitswochen und ökonomische Anreize können zu langen Tagesarbeitszeiten führen. Der Fokus der Evidenz zu Branchen liegt dabei stark im Gesundheitswesen. Die Studienlage zeigt konsistente Zusammenhänge zwischen langen täglichen Arbeitszeiten und erhöhten Risiken für Fehler und Sicherheitsvorfälle bei mehr als neun Arbeitsstunden pro Tag. Eindeutige Zusammenhänge bestehen zudem zwischen Arbeitszeiten von zehn und mehr Stunden insbesondere für Herz-Kreislauf-Erkrankungen und verschlechtertes Detachment (Abschalten von der Arbeit) sowie ab zwölf oder mehr Stunden mit dem Auftreten von Diabetes Typ 2, chronischer Erschöpfung bzw. Burnout, Ermüdung und Produktivitätseinbußen. Gleichzeitig zeigt die Befundlage bei einzelnen Outcomes wie Schlaf, Work-Life-Balance und anderen Gesundheitsaspekten zwar Zusammenhänge, diese sind jedoch weniger gut abgesichert oder treten im Fall der Work-Life-Balance erst konsistent bei mehr als zwölf Stunden auf. Die Präferenz für komprimierte Arbeitswochen (compressed work weeks), bei denen die Wochenarbeitszeit auf weniger, dafür längere Arbeitstage verteilt wird, steht dabei im Kontrast zu den häufig berichteten negativen gesundheitlichen Auswirkungen dieser Modelle, etwa erhöhten Krankenständen. Effekte moderierender Faktoren zeigen nur für die Lage der Arbeitszeit gesicherte Erkenntnisse: Arbeit in der Nacht erhöht die Belastung durch lange Dienste zusätzlich. Für die Arbeitszeitautonomie werden plausible Erkenntnisse ermittelt: Autonomie kann zwar Gesundheitsrisiken senken und die Arbeitszeitzufriedenheit erhöhen, jedoch hängt sie teils mit längeren und damit beeinträchtigenden Arbeitszeiten zusammen. Spezifische Konstellationen, unter denen lange tägliche Arbeitszeiten keine Beeinträchtigungen hervorrufen, werden hingegen nicht gefunden. Zusammenfassend zeigt die Befundlage negative Folgen für Sicherheit, Gesundheit und Wohlbefinden insbesondere für Arbeitszeiten von mehr als zehn Stunden pro Tag. Obwohl viele der Befunde aus spezifischen Branchen und Konstellationen mit Schichtarbeit stammen, sind die Zusammenhänge branchenübergreifend sichtbar und zeigen sich auch in den wenigen Untersuchungen mit Tag- und Büroarbeitenden. Die Evidenz legt daher nahe, dass eine generelle Begrenzung der täglichen Arbeitszeit aus Sicht der Arbeitssicherheit und des Gesundheitsschutzes beibehalten werden sollte. Trotz der substanziellen Evidenzlage sind jedoch weitere differenzierte, methodisch hochwertige Studien erforderlich, um Wirkmechanismen, Moderatoren und spezifische Risikoschwellen präziser zu bestimmen. Eine zentrale offene Frage betrifft das Zusammenwirken langer täglicher Arbeitszeiten mit anderen Arbeitszeit- und Arbeitsmerkmalen. Zwar liegen Erkenntnisse zur Bedeutung der Lage der Arbeitszeit und zur Autonomie vor, doch moderierende Effekte weiterer Faktoren – etwa Belastungsintensität, Arbeitsgestaltung, Pausenregelungen oder organisatorische Rahmenbedingungen – sind inden eingeschlossenen Studien kaum systematisch untersucht worden." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Der Wunsch von Vollzeitbeschäftigten nach Lifestyle-Teilzeit ist ein Randphänomen (2026)

    Baisch, Benjamin; Weik, Jonas Aljoscha ; Schwarz, Stefan ; Steinberg, Hannah Sinja ;

    Zitatform

    Baisch, Benjamin, Stefan Schwarz, Hannah Sinja Steinberg & Jonas Aljoscha Weik (2026): Der Wunsch von Vollzeitbeschäftigten nach Lifestyle-Teilzeit ist ein Randphänomen. In: IAB-Forum – Grafik aktuell H. 10.02.2026. DOI:10.48720/IAB.FOO.GA.20260210.01

    Abstract

    "Die Mittelstands- und Wirtschaftsunion fordert in einem Antrag zum CDU-Parteitag den Rechtsanspruch auf Teilzeit einzuschränken. Dieser solle künftig „nur bei Vorliegen einer besonderen Begründung gelten“. Als mögliche Gründe wurden Kindererziehung, Pflege von Angehörigen oder Weiterbildungen genannt. Richtig ist: Einer aktuellen Befragung zufolge sind 21,5 Prozent der Vollzeitbeschäftigten in Deutschland unzufrieden mit ihrer Arbeitszeit und möchten diese um mindestens vier Stunden pro Woche reduzieren. Allerdings wünschen sich nur 3,2 Prozent einen Wechsel in Teilzeit allein deswegen, weil sie mehr Zeit für sich und ihre Hobbys haben wollen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Workplace Flexibility and the Motherhood Penalty: Evidence from the Diffusion of Remote Work (2026)

    Basso, Gaetano ; Paola, Maria de ; Lattanzio, Salvatore ; Paradisi, Matteo ;

    Zitatform

    Basso, Gaetano, Maria de Paola, Salvatore Lattanzio & Matteo Paradisi (2026): Workplace Flexibility and the Motherhood Penalty: Evidence from the Diffusion of Remote Work. (RF Berlin - CReAM Discussion Paper Series 2026,140), Berlin, 40 S., App.

    Abstract

    "We study whether workplace flexibility is a key driver of the motherhood penalty. Exploiting the sharp and heterogeneous diffusion of work-from-home (WFH) contracts after COVID-19 in a difference-in-differences framework, we combine administrative data on the universe of Italian WFH contracts with matched employer--employee records, mother-father links, fertility records, and firm balance sheets. Greater exposure to flexible work substantially reduces mothers' post-childbirth earnings losses, primarily through higher weeks worked, lower part-time incidence, lower parental leave take-up, and improved career progression. IV estimates indicate that holding a WFH contract offsets about 77% of mothers' earnings losses around childbirth. Gains are larger among younger, lower-earning, and commuting mothers, in households where the father is the dominant earner, and in occupations with steeper hours-earnings profiles, consistent with flexibility relaxing constraints where most binding. Fathers' own earnings do not respond to flexibility around childbirth, yet fathers' exposure to flexible work reduces mothers' earnings losses by a comparable magnitude, pointing to household-level time constraints as a central mechanism. Consistent with this interpretation, fertility, a joint household decision, rises for women more exposed to flexibility, as flexibility lowers the labor-market cost of the marginal child. A counterfactual exercise shows that the life-cycle widening of the gender earnings gap would have been 10.7% smaller under current WFH diffusion and up to 29.4% smaller if all remotable jobs had adopted flexible arrangements." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    A model-based analysis of the macroeconomic effects of a change in weekly working hours in Germany (2026)

    Bautz, David; Gödl, Maximilian; Wollmershäuser, Timo;

    Zitatform

    Bautz, David, Maximilian Gödl & Timo Wollmershäuser (2026): A model-based analysis of the macroeconomic effects of a change in weekly working hours in Germany. (Ifo Forschungsberichte 161), München, 90 S.

    Abstract

    "This study uses model analysis to examine the macroeconomic effects of introducing a four-day work week with full pay in Germany. The simulations were carried out in calibrated dynamic equilibrium models that include important elements of the labor market model of Marimon and Zilibotti (2000) with search frictions in the labor market, collective bargaining by firms (employers) and households (employees) on wages and hours, declining marginal productivity of labor, and fixed costs of hiring. The study concludes that reductions in working time are associated with macroeconomic costs. In the baseline scenario, the long-run equilibrium following the nationwide introduction of the four-day workweek and the associated 8 percent reduction in average working time across all sectors of the economy is characterized by a loss in total output in the order of 4 to 5 percent of gross domestic product. On the one hand, the negative direct effects of the reduction in working hours for full-time employees are likely to be greater than the positive indirect effects that can be expected in connection with an increase in employment or weekly working hours. On the other hand, the costs arise because an increase in productivity that could fully offset the reduction in hours worked seems implausible." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Unterbeschäftigung in Zeiten von Arbeitskräfteengpässen (2026)

    Beckmannshagen, Mattis ; Sperling, Annika;

    Zitatform

    Beckmannshagen, Mattis & Annika Sperling (2026): Unterbeschäftigung in Zeiten von Arbeitskräfteengpässen. In: WSI-Mitteilungen, Jg. 79, H. 3, S. 248-255. DOI:10.5771/0342-300x-2026-3-248

    Abstract

    "Die durch die demografische Entwicklung zunehmend auf‌tretenden Arbeitskräfteengpässe beherrschen derzeit viele arbeitsmarktpolitische Debatten. Daten des Sozio-oekonomischen Panels zufolge ist analog zu wachsenden Arbeitskräfteengpässen die Unterbeschäftigung in Deutschland – also der Anteil der Beschäftigten, die sich eine Ausweitung ihrer Arbeitszeit wünschen – seit 2010 zurückgegangen. Unabhängig vom Zeittrend sind Mütter besonders häufig von Unterbeschäftigung betroffen, was darauf hindeutet, dass ein Zusammenhang zwischen der Ausübung von Care-Arbeit im Haushalt und der Nicht-Realisation der Arbeitszeitwünsche besteht. Flexible Arbeitszeiten oder die Option, aus dem Homeoffice zu arbeiten, können potenziell dazu beitragen, Betreuungsverpflichtungen und Erwerbsarbeit miteinander in Einklang zu bringen. Der vorliegende Beitrag zeigt, dass die Option des flexiblen Arbeitens Müttern zwar häufiger zur Verfügung steht als kinderlosen Frauen, aber seltener als Vätern." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Does Part-time Work Affect Firms’ Employment Structure and Outcomes? (2026)

    Bergmann, Lea;

    Zitatform

    Bergmann, Lea (2026): Does Part-time Work Affect Firms’ Employment Structure and Outcomes? (Ruhr economic papers 1217), Essen, 43 S. DOI:10.4419/96973402

    Abstract

    "Teilzeitarbeit ist ein Spannungsfeld auf modernen Arbeitsmärkten: Sie kann die Erwerbsbeteiligung von Frauen erhöhen und die Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben verbessern, jedoch potenziell organisatorische Kosten für Unternehmen verursachen, aufgrund von Koordinationsproblemen und weniger Flexibilität bei der Arbeitsplanung. Diese Studie untersucht eine deutsche Reform aus dem Jahr 2001, die Beschäftigten in Unternehmen mit 16 oder mehr Mitarbeitern das Recht einräumte, ihre Arbeitszeit dauerhaft zu verkürzen. Anhand von administrativen Daten auf Unternehmensebene und eines Difference-in-Discontinuities-Designs rund um die Schwelle von 16 Beschäftigten finden sich keine Hinweise darauf, dass die Vorschrift die Beschäftigungsstruktur der Unternehmen verändert. Darüber hinaus hat sie keinen Einfluss auf das Geschäftsvolumen oder die Neueinstellungen von Unternehmen. Diese Nulleffekte lassen sich dadurch erklären, dass die Unternehmen bereits vor der Reform Teilzeitwünsche gestattet haben. Insgesamt deuten die Ergebnisse darauf hin, dass ein Recht auf Teilzeitarbeit keine nachweisbaren Veränderungen bei der Beschäftigung oder dem Geschäftserfolg verursacht hat." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Why Do Americans No Longer Work So Much More Than Non-Americans? (2026)

    Birinci, Serdar ; Karabarbounis, Loukas; See, Kurt;

    Zitatform

    Birinci, Serdar, Loukas Karabarbounis & Kurt See (2026): Why Do Americans No Longer Work So Much More Than Non-Americans? (CEPR discussion paper / Centre for Economic Policy Research 21343), London, 54 S.

    Abstract

    "In the 1990s, Americans used to work much more than non-Americans. Nowadays, about half of the gap in hours worked has reversed. To evaluate the convergence of working hours, we develop a tractable model of labor supply enriched with multiple sources of heterogeneity across individuals, an extensive margin of participation, multi-member households, and an elaborate system of taxes and benefits upon non-employment. Using detailed measurements from microlevel and aggregate datasets, we identify model parameters and sources of heterogeneity across individuals for various countries. We run a horse race between competing explanations and find that U.S. hours per person declined after 2000 owing mainly to the rise of government health benefits provided to the non-employed. Non-U.S. countries have generous benefits for the nonemployed, but this generosity has not changed as much over time as in the United States, and public health coverage does not depend on employment status or income levels. For these countries, the rise of labor supply is generally accounted for by a mix of factors, such as the rise of wages and the falling disutility of work." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Does feasibility explain the unequal development of working from home? (2026)

    Breda, Thomas ; Pecheu, Vladimir; Dutronc-Postel, Paul;

    Zitatform

    Breda, Thomas, Paul Dutronc-Postel & Vladimir Pecheu (2026): Does feasibility explain the unequal development of working from home? In: Journal of Economic Behavior & Organization, Jg. 241. DOI:10.1016/j.jebo.2025.107328

    Abstract

    "Using rich historical survey data on job tasks and machine learning techniques, we study which jobs can be moved from the office to home over three decades in France. The share of jobs with task content compatible with working from home has increased steadily from 14 % in 1991 to 45 % in 2021. At the same time, actual Working From Home (WFH) remained limited to less than one-fifth of its full potential before the COVID-19 crisis and is still below that level in 2021. The growth of WFH is largely unrelated to the evolution of job tasks, implying that the main obstacles to WFH have not been technical constraints. Low-skilled employees in particular have been performing tasks compatible with teleworking for a long time, but they were barely teleworking before the COVID-19 crisis and remained still below 50 % of their full potential during it. This pattern is likely mostly explained by the cost to managers of supervising low-skilled remote workers and managerial trust in employees. It implies that the well-known large inequality in access to WFH along the earnings distribution cannot be attributed only to feasibility constraints and is potentially inefficient." (Author's abstract, IAB-Doku, © 2025 Elsevier B.V. All rights are reserved, including those for text and data mining, AI training, and similar technologies.) ((en))

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Flexible Work Schedules and Labor Market Exits: A Longitudinal Analysis of Gender and Parenthood Differences in Germany (2026)

    Cao, Xinyan ; Wang, Senhu ;

    Zitatform

    Cao, Xinyan & Senhu Wang (2026): Flexible Work Schedules and Labor Market Exits: A Longitudinal Analysis of Gender and Parenthood Differences in Germany. In: The sociological quarterly, Jg. 67, H. 3, S. 582-605. DOI:10.1080/00380253.2026.2655156

    Abstract

    "Flexible working is advocated to reduce gender inequalities in labor market exit risks by supporting work-life balance. However, research is limited on how employer-set and employee-set flexible working arrangements are associated with labor market exits and how the associations vary by gender and parenthood, since women, especially mothers, have less access to employee-set flexibility and are at heightened risk of leaving the labor market. To help address this gap, this study uses German Socio-Economic Panel data (2003–2021) and discrete-time event history models. Findings show that employer-set flexibility does not reduce labor market exit risks, and for fathers, it correlates with higher exit risks compared to fixed schedules. Conversely, employee-set flexibility correlates with a lower risk of labor market exit for all, but its protective effect is stronger for fathers (vs. childless men) and less effective for mothers. Mothers, particularly with young children under 10, still face higher exit risks even with employee-set flexibility. Overall, while autonomy over work schedules supports labor market participation, it alone cannot fully address the \u201cmotherhood penalty,\u201d likely due to blurred work-family boundaries, work cultures, and gender norms. Policy interventions should support father’s childcare involvement, challenge discrimination in worker evaluations, and address long-work-hour cultures in flexible work." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Atypische Arbeitszeiten und Konflikte mit dem Privatleben: Eine Mixed-Methods-Untersuchung mit Einsatzkräften der Bereitschaftspolizei zur Beschreibung des Phänomens und seiner Bedeutung für das Wohlbefinden (2026)

    Dohnke, Birte; Kahlert, Daniela; Schleicher, Katja; Gusy, Burkhard;

    Zitatform

    Dohnke, Birte, Daniela Kahlert, Burkhard Gusy & Katja Schleicher (2026): Atypische Arbeitszeiten und Konflikte mit dem Privatleben. Eine Mixed-Methods-Untersuchung mit Einsatzkräften der Bereitschaftspolizei zur Beschreibung des Phänomens und seiner Bedeutung für das Wohlbefinden. In: Arbeit. Zeitschrift für Arbeitsforschung, Arbeitsgestaltung und Arbeitspolitik, Jg. 35, H. 2, S. 113-140. DOI:10.1515/arbeit-2026-0007

    Abstract

    "Atypische Arbeitszeiten kommen zunehmend in verschiedenen beruflichen Kontexten vor und wirken sich auf das Privatleben und Wohlbefinden aus. Definitorische Beschreibungen und Untersuchungen der verschiedenen Formen unterscheiden sich, was Auswirkungen auf Analysen zu deren gesundheitlichen Folgen und deren praktischen Implikationen hat. Ziel war es daher, das Phänomen atypischer Arbeitszeiten exemplarisch an einer stark betroffenen Berufsgruppe vertieft zu beschreiben und die Bedeutung für Konflikte mit dem Privatleben und für das Wohlbefinden zu quantifizieren. Die Daten stammen von 329 Einsatzkräften der Bereitschaftspolizei. Mit einem Mixed-Methods-Design wurden zunächst 108 Freitextangaben inhaltsanalytisch ausgewertet, die identifizierten Themen wurden dann mit quantitativen Daten (COPSOQ-Skalen) operationalisiert und mit Work-Privacy-Konflikten, Erschöpfung und Arbeitsengagement korreliert. Es wurden sechs Formen atypischer Arbeitszeiten mit teils sehr ausdifferenzierten Unterformen identifiziert, davon am häufigsten die Form „Unvorhersehbarkeit“ mit den Unterformen „kurzfristige Einsatzzeiten“ und „geänderte Einsatzzeiten“ sowie die Form „erweiterte Erreichbarkeit“. Mehr als die Hälfte der Freitextinhalte betraf andere Arbeitsbedingungen wie Planung, Bedeutung der Einsätze, Anerkennung und arbeitsfreie Zeiten. Alle Formen hingen substanziell mit Work-Privacy-Konflikten und Erschöpfung zusammen, „Unvorhersehbarkeit“ auch mit Arbeitsengagement. Mit den differenzierten Ergebnissen liefert die Untersuchung mögliche Ansatzpunkte, wie die Vereinbarkeit mit dem Privatleben und das Wohlbefinden bei der Bereitschaftspolizei verbessert werden können." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Vereinbarung von Erwerbstätigkeit und Care für ältere Angehörige - die betriebliche Ebene: Fünf Fallstudien aus Österreich (2026)

    Dötig, Charlotte ; Geisen, Thomas ; Krajic, Karl ;

    Zitatform

    Dötig, Charlotte, Karl Krajic & Thomas Geisen (2026): Vereinbarung von Erwerbstätigkeit und Care für ältere Angehörige - die betriebliche Ebene. Fünf Fallstudien aus Österreich. In: Arbeit. Zeitschrift für Arbeitsforschung, Arbeitsgestaltung und Arbeitspolitik, Jg. 35, H. 1, S. 57-86. DOI:10.1515/arbeit-2026-0004

    Abstract

    "Viele Menschen im erwerbsfähigen Alter sind in Care-Aufgaben für ältere Personen involviert. Die Vereinbarung von Erwerbstätigkeit und informeller Care-Tätigkeit ist oft mit erheblichen Belastungen verbunden, sodass viele betroffene Personen ihre Erwerbstätigkeit reduzieren oder aufgeben. Bisher wurde nur in wenigen Studien untersucht, wie die Vereinbarkeit von Erwerbstätigkeit und Care effektiv und nachhaltig gestaltet werden kann und welche Rolle die betriebliche Ebene dabei spielt. Das Projekt COMBECA setzt an dieser Forschungslücke an und untersucht Praktiken der Vereinbarung auf betrieblicher Ebene in Österreich. Die hier dargestellten Ergebnisse einer systematisch vergleichenden Analyse der Vereinbarungspraktiken in fünf Betriebsfallstudien in Österreich wurden in Orientierung an der Grounded-Theory-Methode erarbeitet. Sie zeigen, dass der Entlastungs- bzw. Unterstützungsbedarf in den untersuchten Betrieben in der Regel individuell beurteilt und mit situationsangepassten Lösungen bearbeitet wird, die auch gut an die formalen Strukturen der Betriebe angeschlossen sind. Zentral ist dabei die Anpassung der zeitlichen Erwartungen der Berufsrollen, die je nach betrieblichem Kontext durch örtliche, personelle und sachliche Anpassungen ergänzt bzw. ermöglicht werden können." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Cohorts’ Working Life Expectancies and Working Years Lost in 21 European Countries (2026)

    Einhoff, Jan ;

    Zitatform

    Einhoff, Jan (2026): Cohorts’ Working Life Expectancies and Working Years Lost in 21 European Countries. In: Demography, Jg. 63, H. 1, S. 241-262. DOI:10.1215/00703370-12472371

    Abstract

    "Across Europe, the extension of working lives has been a central policy goal for more than three decades. Working life expectancy (WLE) and working years lost (WYL) are well-suited demographic indicators for assessing a country's progress toward achieving this goal. This article reviews all previous estimates of WLE and WYL for European countries and then uses the largest available micro-level dataset to estimate and project WLE and WYL for cohorts of men and women aged 55–64 and 65–74 in 21 European countries. The findings indicate that WLE has generally increased, most rapidly in Central and Eastern Europe and in Western Europe. Northern European countries reach the highest levels of WLE. However, country and gender differences remain large, especially when WLE is adjusted for working hours. Correlational analyses suggest that higher WLE has been gained primarily from successive birth cohorts losing fewer working years to retirement. Over the coming years, the remaining WYL to retirement and to inactivity among women will constitute the main barriers to the extension of working lives in Europe." (Author's abstract, IAB-Doku, © Springer-Verlag) ((en))

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Wir müssen in Deutschland unterm Strich mehr arbeiten – die gesetzliche Einschränkung des Teilzeitanspruchs ist dafür der falsche Weg (2026)

    Fitzenberger, Bernd ;

    Zitatform

    Fitzenberger, Bernd (2026): Wir müssen in Deutschland unterm Strich mehr arbeiten – die gesetzliche Einschränkung des Teilzeitanspruchs ist dafür der falsche Weg. In: IAB-Forum H. 20.02.2026. DOI:10.48720/IAB.FOO.20260220.01

    Abstract

    "In Deutschland sind sowohl die Beschäftigungsquote als auch die insgesamt geleisteten Arbeitsstunden so hoch wie nie. Trotzdem häufen sich Forderungen nach längeren Arbeitszeiten und einer Einschränkung des Rechts auf Teilzeit. Angesichts der demografischen Entwicklung würde es helfen, insgesamt mehr zu arbeiten, um den künftigen Personalbedarf zu decken und so unseren Wohlstand zu sichern. Wenn Teilzeitarbeit jedoch gesetzlich eingeschränkt wird, besteht die Gefahr, dass viele Menschen gar nicht mehr oder weniger arbeiten. Damit blieben wichtige Beschäftigungspotenziale ungenutzt." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Fitzenberger, Bernd ;
    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Das Teilzeit-Paradox - und warum eine Abschaffung allen schadet: Kommentar (2026)

    Fitzenberger, Bernd ;

    Zitatform

    Fitzenberger, Bernd (2026): Das Teilzeit-Paradox - und warum eine Abschaffung allen schadet. Kommentar. In: Focus Online H. 14.02.2026.

    Abstract

    "In Deutschland sind die Beschäftigungsquote und die geleisteten Arbeitsstunden so hoch wie nie. Trotzdem wird gefordert, mehr zu arbeiten und das Recht auf Teilzeit einzuschränken. Das ist allerdings zu kurz gedacht, meint der IAB-Chef. Ein Kommentar von Prof. Bernd Fitzenberger" (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Fitzenberger, Bernd ;

    Weiterführende Informationen

    Volltextzugang kostenpflichtig vom Verlag
    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    The Labor Market Impacts of Fair Work Legislation (2026)

    Gruber, Anja ;

    Zitatform

    Gruber, Anja (2026): The Labor Market Impacts of Fair Work Legislation. In: ILR review, Jg. 79, H. 1, S. 59-90. DOI:10.1177/00197939251355234

    Abstract

    "Fair Workweek (FWW) ordinances, which typically require employers to provide workers with advance notice of their schedules and extra pay for last-minute changes, have become an increasingly debated policy tool to address the unpredictability of low-wage work in the United States. In this article, the author studies the labor market impacts of the Oregon FWW law using data on treated workers from the Quarterly Workforce Indicators and American Community Survey, and a variety of empirical approaches that address the factors complicating such a labor market analysis. Taken together, the evidence points to limited effects on the average labor market outcomes of workers covered by the legislation. However, findings indicate increased employment and hours worked for men, and decreased employment and hours worked for women. Also, results show consistent evidence of decreased average monthly earnings for newly hired women at treated employers. Despite the ability of employers to bypass compensation requirements through voluntary standby lists, this study identifies compositional effects on the workforce resulting from FWW legislation." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Why and How Workers Choose Less Work for Less Money: A Mixed‐Methods Study on a Working Time Reduction Scheme in Germany (2026)

    Guimarães, Thiago ; Antal, Miklós ; Lehmann, Benedikt ;

    Zitatform

    Guimarães, Thiago, Miklós Antal & Benedikt Lehmann (2026): Why and How Workers Choose Less Work for Less Money: A Mixed‐Methods Study on a Working Time Reduction Scheme in Germany. In: Industrial relations journal, Jg. 57, H. 2, S. 127-139. DOI:10.1111/irj.70018

    Abstract

    "This study examines workers' motives for joining or rejecting a voluntary 28-h work-time reduction scheme in Germany. Using a mixed-methods design that combines semi-structured interviews and a survey of eligible employees, we analyse how personal, financial, and professional considerations shape decisions about shorter hours. Two main motivational categories emerge: a desire for greater work-life balance, and concerns about income loss and career impact. Findings highlight how uncertainty affects perceived opportunities and risks differently: even without clear time-use plans shorter hours can be chosen to increase autonomy, but they are rejected confidently to avoid professional or financial risks. This underlines the value of qualitative research with open-ended questions and the potential strategic relevance of latent desires to reduce hours among workers who are currently reluctant to consider such options." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Arbeitszeit, Produktivität, KI - wie Deutschland sein Arbeitskräfteangebot stabilisieren kann: Teil des Zeitgesprächs "Arbeitszeit im Wandel - Wie sich Wohlstand trotz sinkenden Arbeitskräfteangebots sichern lässt" (2026)

    Hammermann, Andrea; Stettes, Oliver;

    Zitatform

    Hammermann, Andrea & Oliver Stettes (2026): Arbeitszeit, Produktivität, KI - wie Deutschland sein Arbeitskräfteangebot stabilisieren kann. Teil des Zeitgesprächs "Arbeitszeit im Wandel - Wie sich Wohlstand trotz sinkenden Arbeitskräfteangebots sichern lässt". In: Wirtschaftsdienst, Jg. 106, H. 4, S. 248-252. DOI:10.2478/wd-2026-0064

    Abstract

    "Längere Arbeitszeiten können einen wichtigen Beitrag zur Stabilisierung des Arbeitskräfteangebots leisten, während Investitionen in technologischen und organisatorischen Fortschritt notwendig sind, um die Arbeitsproduktivität zu steigern. Vor diesem Hintergrund geht der Beitrag der Frage nach, wie sich das Arbeitskräfteangebot in Deutschland trotz des demografischen Wandels stabilisieren und der Wohlstand langfristig sichern lässt. Empirische Befunde legen nahe, dass KI und Humankapital in der Regel komplementär wirken und KIAnwendungen menschliche Arbeit eher ergänzen als ersetzen. Entscheidend für den Erhalt des Wohlstands ist somit, beide Hebel – Arbeitszeitund Produktivität – gemeinsam zu nutzen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen