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Dossier

Arbeitszeit: Verlängern? Verkürzen? Flexibilisieren?

Verkürzung, Verlängerung oder Flexibilisierung der Arbeitszeit stehen immer wieder im Zentrum der Debatten. Was wünschen sich Unternehmen und Beschäftigte? Wie kann Arbeitszeitpolitik die Schaffung neuer Arbeitsplätze und die Sicherung vorhandener Arbeitsplätze unterstützen?
Dieses Themendossier bietet Publikationen zur Entwicklung der Arbeitszeiten in Deutschland auch im internationalen Vergleich, zur betrieblichen Gestaltung der Arbeitszeit und zu den Arbeitszeitwünschen der Beschäftigten.
Publikationen zur kontroversen Debatte um die Einführung der Vier-Tage-Woche finden Sie in unserem Themendossier Vier-Tage-Woche – Arbeitszeitmodell der Zukunft?
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im Aspekt "Vereinbarkeit von Beruf und Kinderbetreuung, Elternzeit"
  • Literaturhinweis

    Wir müssen in Deutschland unterm Strich mehr arbeiten – die gesetzliche Einschränkung des Teilzeitanspruchs ist dafür der falsche Weg (2026)

    Fitzenberger, Bernd ;

    Zitatform

    Fitzenberger, Bernd (2026): Wir müssen in Deutschland unterm Strich mehr arbeiten – die gesetzliche Einschränkung des Teilzeitanspruchs ist dafür der falsche Weg. In: IAB-Forum H. 20.02.2026. DOI:10.48720/IAB.FOO.20260220.01

    Abstract

    "In Deutschland sind sowohl die Beschäftigungsquote als auch die insgesamt geleisteten Arbeitsstunden so hoch wie nie. Trotzdem häufen sich Forderungen nach längeren Arbeitszeiten und einer Einschränkung des Rechts auf Teilzeit. Angesichts der demografischen Entwicklung würde es helfen, insgesamt mehr zu arbeiten, um den künftigen Personalbedarf zu decken und so unseren Wohlstand zu sichern. Wenn Teilzeitarbeit jedoch gesetzlich eingeschränkt wird, besteht die Gefahr, dass viele Menschen gar nicht mehr oder weniger arbeiten. Damit blieben wichtige Beschäftigungspotenziale ungenutzt." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Fitzenberger, Bernd ;
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  • Literaturhinweis

    Schedule control and work hours: the role of gender and flexibility stigma across European countries (2026)

    Leshchenko, Olga ;

    Zitatform

    Leshchenko, Olga (2026): Schedule control and work hours: the role of gender and flexibility stigma across European countries. In: Community, work & family, S. 1-25. DOI:10.1080/13668803.2026.2624781

    Abstract

    "Flexible working arrangements, including control over one's schedule, aim to enhance workers’ well-being and work-life balance. However, flexible working can be perceived negatively or stigmatized in some contexts, undermining the potential benefits of flexible work use. This study investigates how flexible working time relates to weekly work hours across European countries, considering variations in flexibility stigma, gender, and parental status. Drawing on data from the European Social Survey 2021 and Eurobarometer Flash Survey on Work-Life Balance 2018, multilevel modeling with cross-level interactions reveals several key patterns. At the individual level, there is a gendered compensation mechanism: men work more hours when having schedule control, while women's hours are similar across working time arrangements. Mothers consistently work fewer hours, with a more substantial gap between mothers and non-mothers among those with schedule control. No such gap exists for men. At the contextual level, higher flexibility stigma is linked to longer work hours only for men with schedule control, suggesting that men may overcompensate for negative perceptions by working more time. These findings support the flexibility paradox: rather than optimizing work hours, flexible arrangements may intensify work demands, particularly for men. This tendency can exacerbate gender disparities in the workplace." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Mehr Zeit oder mehr Geld?: Nutzungsmuster tariflicher Wahloptionen und betriebliche Rahmenbedingungen (2026)

    Mellies, Alexandra; Lott, Yvonne ; Abendroth, Anja; Ruf, Kevin; Zimmermann, Florian ;

    Zitatform

    Mellies, Alexandra, Anja Abendroth, Florian Zimmermann, Kevin Ruf & Yvonne Lott (2026): Mehr Zeit oder mehr Geld? Nutzungsmuster tariflicher Wahloptionen und betriebliche Rahmenbedingungen. (WSI Policy Brief / Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliches Institut 94), Düsseldorf, 24 S.

    Abstract

    "Beschäftigte brauchen Arbeitszeitsouveränität, um Arbeit mit familiären bzw. privaten Verpflichtungen und Aktivitäten vereinbaren zu können. Tarifliche Wahloptionen geben Beschäftigten mehr Zeit für diese Aktivitäten, allen voran Zeit für Hobbies, soziale Kontakte und Selbstfürsorge. Die Studie macht deutlich, dass tarifliche Regelungen die Nutzung von Arbeitszeitarrangements zu legitimieren scheinen und bestehende Hürden, die typischerweise bei der Nutzung der klassischen Teilzeit im Betrieb bestehen (Klenner/Lott, 2016), reduzieren. Selbst Männer, die von einer Arbeitszeitverkürzung aufgrund dieser Hürden meist absehen (Lott/Klenner 2018), entscheiden sich im Rahmen der tariflichen Wahloptionen häufig für mehr Zeit statt Geld. Dies unterstreicht die Bedeutung tarifvertraglicher Regelungen. Tarifliche Wahloptionen können insbesondere dort einen wichtigen Beitrag leisten, wo aufgrund der Arbeitsorganisation und -bedingungen nur wenige oder keine anderen Flexibilisierungsmaßnahmen (z. B. Gleitzeit und Homeoffice) zur Verfügung stehen. Die Wahloptionen können in solchen Fällen ein Weg sein, bestehende Unterschiede in den Möglichkeiten für mehr Zeitsouveränität innerhalb der Belegschaften zumindest teilweise auszugleichen. Dadurch stärken sie die Arbeitssouveränität dieser Beschäftigtengruppe. Die tariflichen Wahloptionen sind damit ein wichtiges Instrument, um mehr Zeitgerechtigkeit im Arbeitsleben zu erreichen. Umso wichtiger ist es daher, dass die Bundesregierung die Tarifbindung stärkt und damit zu einer Verbreitung der tariflichen Wahloptionen beiträgt. Die Ergebnisse zeigen zudem, dass bereits unter den heutigen Arbeitsbedingungen ein erheblicher Bedarf an zusätzlicher Zeit besteht – und zwar nicht nur für familiäre Verpflichtungen, sondern vor allem für Hobbys, soziale Kontakte und Selbstfürsorge. Diese Bereiche sind eng mit der physischen und psychischen Gesundheit verknüpft. Angesichts steigender Fehlzeiten vor allem aufgrund psychischer Erkrankungen (DAK 2025) und wachsender Krankenkassenbeiträge, die auch darauf zurückgehen, dass Prävention bislang kaum gefördert wird, können tarifliche Wahloptionen einen wichtigen präventiven Beitrag leisten. Es ermöglicht Beschäftigten, Belastungen frühzeitig zu reduzieren und damit Risiken wie Erschöpfung oder Burnout vorzubeugen. Für die Politik ergibt sich daraus eine klare Botschaft: Zeitpolitik ist Vereinbarkeits- und Gesundheitspolitik und keine Lifestyle-Entscheidung der Beschäftigten. Modelle, die Beschäftigten Zeitsouveränität eröffnen, sollten daher gezielt ausgebaut und weiterentwickelt werden. Die Tarifvertragsparteien sind hier bereits vorangegangen; nun ist der Gesetzgeber gefordert, diese Ansätze rechtlich abzusichern und für alle Beschäftigten zugänglich zu machen. Entsprechende Vorschläge wie das Wahlarbeitszeitgesetz des Deutschen Juristinnenbundes oder das Optionszeitenmodell liegen vor. Anstatt also auf eine Verlängerung der Erwerbsarbeitszeiten und eine Ausweitung des Direktionsrecht des Arbeitgebers durch die Abschaffung der täglichen Arbeitszeitgrenze zu setzen oder gar das Recht auf Teilzeit einzuschränken, wie es aktuell der Wirtschaftsflügel der CDU fordert und damit die Risiken für Vereinbarkeit, Gesundheit und sozialen Zusammenhalt zu verschärfen, ist es an der Zeit, für echte Zeitsouveränität zu sorgen." (Textauszug, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Ruf, Kevin; Zimmermann, Florian ;
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  • Literaturhinweis

    Educational attainment, gender, and the change in access to schedule flexibility in Europe and the United States (2026)

    Paek, Eunjeong ;

    Zitatform

    Paek, Eunjeong (2026): Educational attainment, gender, and the change in access to schedule flexibility in Europe and the United States. In: Social science research, Jg. 135. DOI:10.1016/j.ssresearch.2026.103309

    Abstract

    "In this study, I examine whether workers’ access to employee-driven schedule flexibility increased from 1997 to 2015 and how trends in access vary across 11 European countries and the United States. Building on studies of stratification and gender, I decompose trends in schedule flexibility into compositional and coefficient changes associated with educational attainment and gender. Findings show that the cross-national disparity in access to schedule flexibility increased from 1997 to 2015 because access to schedule flexibility grew most in countries already reporting higher access in 1997. The increase in the share of highly educated male workers is a key source of the growth of access to schedule flexibility in Denmark, Norway, Germany, and Sweden. This study helps us understand various trends in schedule flexibility and the implications of changing labor force composition for the uneven diffusion of family-friendly workplace practices." (Author's abstract, IAB-Doku, © 2026 Elsevier Inc. All rights are reserved, including those for text and data mining, AI training, and similar technologies.) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Nonstandard work schedules and work-life balance in dual-earner households: The role of parenthood (2026)

    Resendez, Sarahi; Li, Jianghong ; Pollmann-Schult, Matthias ;

    Zitatform

    Resendez, Sarahi, Jianghong Li & Matthias Pollmann-Schult (2026): Nonstandard work schedules and work-life balance in dual-earner households: The role of parenthood. In: Journal of Family Research, Jg. 38, S. 1-22. DOI:10.20377/jfr-1259

    Abstract

    "Objective: This study examines whether nonstandard work schedules (NSWS) improve or hinder work-life balance (WLB) for parents and non-parents in dual-earner households. Background: Previous research shows that NSWS can negatively affect workers' well-being. However, less is known about whether and to what extent these effects differ between parents and childless individuals. Method: Using data from the first wave of the German Family Demography Panel Study (FReDA), linear regression models are applied to assess whether the effect of NSWS on WLB is influenced by family circumstances. Results: Parenthood is generally associated with lower WLB. However, the negative association between NSWS and WLB is more pronounced among childless workers. Notably, mothers of young children (ages 0-5), as well as fathers of school-aged children (ages 6-12) working NSWS report higher WLB than their childless counterparts. Conclusion: Parents with NSWS in dual-earner households do not necessarily experience lower WLB than childless workers. In some cases, NSWS may even help parents better reconcile work and family responsibilities." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Does the 'right to request' flexible work policy influence men’s and women’s uptake of flexible working and well-being: findings from the UK Household Longitudinal Study (2026)

    Xue, Baowen ; Chung, Heejung ; Gu, Ran ; McMunn, Anne ;

    Zitatform

    Xue, Baowen, Heejung Chung, Ran Gu & Anne McMunn (2026): Does the 'right to request' flexible work policy influence men’s and women’s uptake of flexible working and well-being: findings from the UK Household Longitudinal Study. In: Journal of Epidemiology and Community Health, Jg. 80, H. 1, S. 17-24. DOI:10.1136/jech-2025-224166

    Abstract

    "Background: The ‘right to request’ flexible working policy has been gradually extended and, by 2014, extended to cover all workers with at least 26 weeks of continuous employment. The impact of these policy changes is unclear. This research aims to assess the effects of the 2014 policy reform on the uptake of flexible working and its impact on health and well-being, focusing on gender differences. Methods: Data were drawn from waves 2, 4, 6, 8 and 10 of the UK Household Longitudinal Study (2010–2020). We employed a doubly robust difference-in-differences method to estimate the average treatment effects on the treated of the 2014 policy reform. This analysis examined the effects on the uptake of flexible working, mental and physical health, and satisfaction with life, job and leisure. Findings: The 2014 policy reform increased women’s uptake of reduced hours work arrangements, with the effect growing stronger over time. However, no increase in uptake was observed among men. No strong effects were found for flexitime or teleworking arrangements for either men or women. Additionally, the policy reform resulted in a reduction in psychological distress and improved life satisfaction among women. Conclusions: The reduction in women’s psychological distress and improved life satisfaction might be partly explained by the increased women’s uptake of reduced hours arrangements, which may have enabled women to better meet their family care demands. However, even the gender-neutral policies on flexible working may inadvertently exacerbate gender inequalities in labour force participation by pushing women more into part-time work." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Eltern in der Rushhour des Lebens entlasten: die dynamische Familienarbeitszeit (2025)

    Bujard, Martin ; Kleinschrot, Leonie ;

    Zitatform

    Bujard, Martin & Leonie Kleinschrot (2025): Eltern in der Rushhour des Lebens entlasten. Die dynamische Familienarbeitszeit. Bonn, 36 S.

    Abstract

    "Was wünschen sich Familien? Aktuelle Befunde zeigen deutlich: In der „Rushhour des Lebens“ fehlt ihnen vor allem eines – Zeit. Besonders in den Jahren, in denen Kinder klein sind, verdichten sich Erwerbs- und Sorgearbeit. In dieser Phase entwickelt sich in vielen heterosexuellen Partnerschaften eine klare Arbeitsteilung: Mütter reduzieren ihre Erwerbsarbeit deutlich und dauerhaft, Väter arbeiten in dieser Phase deutlich mehr Stunden als gesellschaftlich ideal. Die Analyse zeigt: Zwischen Ideal und Realität klafft ein deutlicher Zeit-Gap, der sich mit dem Alter der Kinder verändert und langfristige Ungleichheiten prägt. Dieser Beitrag zeichnet nach, wie sich die zeitliche Belastung von Eltern im Lebensverlauf entwickelt. Er beleuchtet normative Vorstellungen und zeigt anhand aktueller Daten, was sich Familien wünschen und wie die Rushhour des Lebens entzerrt werden könnte. Im Zentrum steht der Vorschlag der Dynamischen Familienarbeitszeit – ein Instrument, das Eltern in der Rushhour des Lebens systematisch entlasten und eine partnerschaftliche Arbeitsteilung fördern kann." (Verlagsangaben, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Arbeitszeiten – Chancen und Herausforderungen für die Vereinbarkeit: eine geschlechts- und elternspezifische Betrachtung (2025)

    Entgelmeier, Ines; Nold, Johanna;

    Zitatform

    Entgelmeier, Ines & Johanna Nold (2025): Arbeitszeiten – Chancen und Herausforderungen für die Vereinbarkeit. Eine geschlechts- und elternspezifische Betrachtung. In: WSI-Mitteilungen, Jg. 78, H. 1, S. 47-55. DOI:10.5771/0342-300X-2025-1-47

    Abstract

    "Anhand von Auswertungen der Arbeitszeitbefragung 2023 der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin zeigt dieser Beitrag, dass sich Arbeitszeiten von Männern und Frauen mit und ohne Kind deutlich hinsichtlich ihrer Länge, Lage sowie zeitlicher und räumlicher Flexibilität unterscheiden. Männer und Väter haben längere Arbeitszeiten, leisten mehr Überstunden und arbeiten häufiger zu atypischen Zeiten als Frauen und Mütter. Männer und Väter verfügen zudem häufiger über Flexibilitätsmöglichkeiten. Sie haben häufiger Einfluss auf den Beginn und das Ende ihrer Arbeitszeit und darauf, an welchen Tagen sie von zu Hause arbeiten können. Frauen und Mütter arbeiten nach wie vor deutlich häufiger in Teilzeit als Männer und Väter und geben als Hauptgrund dafür familiäre Verpflichtungen an. Trotz höherer arbeitszeitlicher Anforderungen bewerten Männer mit und ohne Kind ihre Work-Life-Balance besser als Frauen mit und ohne Kind." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Unpredictable Work Schedules and Gender Divisions of Domestic Labor (2025)

    Fuller, Sylvia ; Cai, Manlin ; Doucet, Andrea ; Petts, Richard ; Reimer, Thordis ; Kurowska, Anna ; Lero, Donna ;

    Zitatform

    Fuller, Sylvia, Manlin Cai, Richard Petts, Andrea Doucet, Anna Kurowska, Donna Lero & Thordis Reimer (2025): Unpredictable Work Schedules and Gender Divisions of Domestic Labor. In: Work and occupations, S. 1-44. DOI:10.1177/07308884251390866

    Abstract

    "Unpredictable work schedules dictated by employers can be difficult to reconcile with parental obligations. As such, they may motivate different strategies for managing and dividing domestic labor among partnered parents. Drawing on pooled cross-national survey data of dual-earner heterosexual parents of young children in Canada, Germany, Poland, Italy, Sweden, and the United States, we investigate the relationship between the predictability of parental work schedules and divisions of housework and childcare. Analyses reveal stronger adaptations in childcare than housework, with results suggesting that when parental availability is uncertain, families tend to rely more often on the partner with a regular schedule to manage and meet children's needs. When both parents have unpredictable schedules, fathers also take on a greater share of childcare. The implications of fathers’ unpredictable schedules thus differ depending on whether the mother also works an unpredictable schedule, highlighting the importance of analyzing parents’ schedules together. Household economic security and gender egalitarian attitudes around fathers’ caregiving also condition the relationship between unpredictable schedules and divisions of domestic labor. Overall, findings highlight the need to expand understanding of time availability in research on domestic labor beyond total work hours to wider and more relational temporal dimensions." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Das ökonomische Potenzial der Familienpolitik. Policy Paper: Vereinbarkeit als Wachstumschance. Erstellt im Rahmen des Unternehmensprogramms „Erfolgsfaktor Familie“ vom Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend (2025)

    Juncke, David; Weßler-Poßberg, Dagmar;

    Zitatform

    Juncke, David & Dagmar Weßler-Poßberg (2025): Das ökonomische Potenzial der Familienpolitik. Policy Paper. Vereinbarkeit als Wachstumschance. Erstellt im Rahmen des Unternehmensprogramms „Erfolgsfaktor Familie“ vom Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend. Berlin, 27 S.

    Abstract

    "Die Vereinbarkeit von Beruf und Familie zu verbessern, lohnt sich. Sie ist ein zentraler Hebel, um die Erwerbstätigkeit zu erhöhen und dem Arbeitskräftemangel entgegenzuwirken. Damit hat die Familienpolitik der vergangenen Jahre wesentlich zum Wirtschaftswachstum beigetragen. Durch Investitionen in Betreuung und familienfreundliche Arbeitsmodelle stieg die Erwerbstätigkeit von Müttern um 800.000 Vollzeitäquivalente, was sich deutlich auf das Bruttoinlandsprodukt auswirkte. Gelingt es Staat und Wirtschaft gemeinsam, die Erwerbstätigkeit von Müttern weiter zu erhöhen, führt dies auch in Zukunft zu mehr Wachstum. Das zeigt das Policy Paper der Prognos AG zum ökonomischen Potenzial der Familienpolitik." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    The Impact of Sandwich Care on Employment and Well-Being in Germany (2025)

    King, Markus Klaus ; Deindl, Christian ;

    Zitatform

    King, Markus Klaus & Christian Deindl (2025): The Impact of Sandwich Care on Employment and Well-Being in Germany. In: Kölner Zeitschrift für Soziologie und Sozialpsychologie, Jg. 77, H. 4, S. 825-848. DOI:10.1007/s11577-025-01035-8

    Abstract

    "Informelle Pflege hat in den letzten Jahrzehnten viel Aufmerksamkeit erhalten. In einigen Fällen finden sich Eltern von kleinen Kindern in der Situation wieder, dass die eigenen Eltern (oder andere nahestehende Personen) pflegebedürftig werden und sie die Pflege ihrer Eltern und die Betreuung ihrer Kinder gleichzeitig bewältigen müssen. Dies wird typischerweise als „Sandwichpflege“ bezeichnet. Die Kombination von Kinderbetreuung und informeller Pflege bringt ganz eigene Herausforderungen mit sich. Es ist naheliegend, dass diese Doppelbelastung deutliche Auswirkungen auf die Möglichkeiten hat, am Arbeitsmarkt zu partizipieren, und auch negative gesundheitliche Auswirkungen sind zu erwarten. Anhand von Daten aus den Wellen 2001–2019 des Sozioökonomischen Panels (SOEP) untersuchen wir die Auswirkungen von Kinderbetreuung, informeller Pflege und Sandwichpflege auf das Arbeitseinkommen, die Arbeitszeit, die selbsteingeschätzte Gesundheit und die Lebenszufriedenheit. Unsere Ergebnisse zeigen, dass Sandwichpflege, insbesondere wenn diese zeitintensiv ist, mit einer Verringerung des Arbeitseinkommens, der Arbeitszeit und der Lebenszufriedenheit verbunden ist. Darüber hinaus konnten wir feststellen, dass die Auswirkungen auf das Einkommen und die Arbeitszeit auch langfristig von Bedeutung sind. Es zeigt sich aber auch, dass ein signifikanter Rückgang des Einkommens und der Lebenszufriedenheit vor allem bei Frauen zu beobachten ist. Pflege ist bei Männern nur bedingt negativ. Insgesamt zeigt sich, dass Sandwichpflege, also die Kombination von Betreuung von Kindern und die Übernahme von Pflegeaufgaben, deutlich belastender ist als Pflege alleine und auch mit stärkeren negativen Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt einhergeht." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Is It Daddy Time Yet? Trends and Variation in Men's Employment Hours Around Childbirth: 1989–2020 (2025)

    Li, Anita ;

    Zitatform

    Li, Anita (2025): Is It Daddy Time Yet? Trends and Variation in Men's Employment Hours Around Childbirth: 1989–2020. In: Demography, Jg. 62, H. 4, S. 1319-1339. DOI:10.1215/00703370-12157124

    Abstract

    "Scholars continue to debate the progress of the gender revolution. Some argue that the gender revolution is stalled, whereas others see an emerging second half marked by men's increased involvement in the home. Using longitudinally linked monthly data from the 1989–2020 Current Population Survey, I show that U.S. fathers from more recent cohorts worked fewer hours around the time of a childbirth than earlier cohorts—evidence consistent with the second half of the gender revolution. The magnitude of change is modest but is larger among college-educated men, men with a college-educated partner, and men in dual-earner households. Changes across cohorts are entirely accounted for by men's increasing reports of parental leave usage. Findings shed light on the changing relationship between parenthood and work for men and suggest continued steps toward gender equality." (Author's abstract, IAB-Doku, © Springer-Verlag) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Parental Exposure to Work Schedule Instability and Child Sleep Quality (2025)

    Logan, Allison ; Schneider, Daniel ;

    Zitatform

    Logan, Allison & Daniel Schneider (2025): Parental Exposure to Work Schedule Instability and Child Sleep Quality. In: Work, Employment and Society, Jg. 39, H. 1, S. 64-90. DOI:10.1177/09500170241235863

    Abstract

    "Recent scholarship has documented the effects of unstable scheduling practices on worker health and well-being, but there has been less research examining the intergenerational consequences of work schedule instability. This study investigates the relationship between parental exposure to unstable and unpredictable work schedules and child sleep quality. We find evidence of significant and large associations between parental exposure to each of five different types of unstable and unpredictable work scheduling practices and child sleep quality, including sleep duration, variability and daytime sleepiness. We are also able to mediate 35 –50% of this relationship with measures of work–life conflict, parental stress and well-being, material hardship, and child behaviour. These findings suggest that the effects of the temporal dimensions of job quality extend beyond workers to their children, with implications for the mechanisms by which social inequality is reproduced and for social policies intended to regulate precarious and unequal employment conditions." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Mismatch between actual and preferred number of days working from home: parental status, work-family conflict, and stress (2025)

    Love, Jasmine ; Lambert, Katrina A. ; Leach, Liana ; Giallo, Rebecca ; Hokke, Stacey ; Oakman, Jodi ; Doan, Tinh ; Cooklin, Amanda ; Findley, Helen ;

    Zitatform

    Love, Jasmine, Katrina A. Lambert, Amanda Cooklin, Stacey Hokke, Liana Leach, Rebecca Giallo, Tinh Doan, Helen Findley & Jodi Oakman (2025): Mismatch between actual and preferred number of days working from home. Parental status, work-family conflict, and stress. In: Community, work & family, S. 1-22. DOI:10.1080/13668803.2025.2584084

    Abstract

    "This study assessed whether the mismatch between Australian employees actual and preferred number of days working from home is associated with work-to-family conflict, family-to-work conflict and four indicators of stress (burnout, general stress, somatic stress, cognitive stress). Whether these relationships were moderated by parental status was examined. Employees working from home completed online surveys in May 2021 (n = 451), November 2021 (n = 358) and May 2022 (n = 320). The three waves of data were pooled (337 non-parents, 179 parents) and generalised mixed effects models were used. For parents, a mismatch between actual and preferred amount of working from home, particularly working from home less than preferred, was associated with increased work-to-family conflict (but not family-to-work conflict). Working from home more than preferred was associated with increases in all four aspects of stress for parents and non-parents. Working from home less than preferred was associated with increased burnout among non-parents and decreased general stress and cognitive stress among parents. Findings suggest there is no one-size-fits-all approach in how much working from home is optimal, but a mismatch in work from home preferences can have adverse associations with employee wellbeing, particularly work-to-family conflict for parents. Work from home arrangements should be tailored to individual needs." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    The flexibility paradox and spatial-temporal dimensions of COVID-19 remote work adaptation among dual-earner mothers and fathers (2025)

    Parry, Ashley ;

    Zitatform

    Parry, Ashley (2025): The flexibility paradox and spatial-temporal dimensions of COVID-19 remote work adaptation among dual-earner mothers and fathers. In: Gender, work & organization, Jg. 32, H. 1, S. 15-36. DOI:10.1111/gwao.13130

    Abstract

    "There is an increased blurring of work and home life in contemporary society due to access to technology and the mass expansion of remote work during the COVID-19 pandemic. Flexible working arrangements like remote work can lead to men self-exploiting themselves in the workplace and women self-exploiting themselves in the domestic sphere in the context of a work-centric society that is reliant upon passion at work and traditional gender norms. This study extends Chung's ideas on gendered patterns in the flexibility paradox by examining spatial-temporal dimensions of COVID-19 remote work adaptation among an extreme sample: dual-earner parents with young children. Semi-structured interviews were conducted on Zoom with 20 mothers and 17 fathers working from home in the U.S. with children ages 5 and under between the summer of 2020 and the spring of 2021. Findings indicate that fathers' work is prioritized in spatio-temporal terms whereas mothers' work is fragmented and dispersed. Gendered patterns in the flexibility paradox and labor shouldered by mothers as primary caregivers are considered as potential theoretical explanations for the privileging of fathers' workspace and work time." (Author's abstract, IAB-Doku, Published by arrangement with John Wiley & Sons) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Mehr Anreize, mehr Flexibilität, mehr Arbeit? Wie Beschäftigte auf die Pläne der neuen Bundesregierung reagieren würden (2025)

    Stegmaier, Jens ; Weik, Jonas Aljoscha ; Weber, Enzo ; Fitzenberger, Bernd ;

    Zitatform

    Stegmaier, Jens, Jonas Aljoscha Weik, Bernd Fitzenberger & Enzo Weber (2025): Mehr Anreize, mehr Flexibilität, mehr Arbeit? Wie Beschäftigte auf die Pläne der neuen Bundesregierung reagieren würden. In: IAB-Forum H. 17.06.2025 Nürnberg, 2025-06-17. DOI:10.48720/IAB.FOO.20250617.01

    Abstract

    "Die Bundesregierung möchte im Sinne der Fachkräftesicherung mehr Flexibilität bei der Höchstarbeitszeit, steuerliche Entlastungen bei Mehrarbeit und Anreize zur Ausweitung von Teilzeit schaffen. Aktuelle Befragungsergebnisse des IAB geben Aufschluss darüber, wie Beschäftigte diese Vorhaben bewerten und ob diese die arbeitsmarktpolitisch beabsichtigte Wirkung entfalten können. Etwa ein Drittel der Beschäftigten ist bereit, mehr als zehn Stunden an einzelnen Tagen zu arbeiten. Finanzielle Anreize für Mehrarbeit und für eine Ausweitung von Teilzeit sprechen besonders jüngere Beschäftigte an." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Eltern im Homeoffice arbeiten im Durchschnitt länger (2025)

    Steinberg, Hannah Sinja ; Dummert, Sandra ;

    Zitatform

    Steinberg, Hannah Sinja & Sandra Dummert (2025): Eltern im Homeoffice arbeiten im Durchschnitt länger. In: IAB-Forum H. 17.11.2025. DOI:10.48720/IAB.FOO.20251117.01

    Abstract

    "Mit der zunehmenden Verbreitung mobiler Arbeitsformen rückt Homeoffice verstärkt in den Fokus familien- und arbeitsmarktpolitischer Debatten. Es gilt als ein Instrument, das die Vereinbarkeit von Erwerbs- und Sorgearbeit verbessern kann. So sind insbesondere Mütter mit Kindern im betreuungsbedürftigen Alter häufiger in größerem Umfang erwerbstätig, wenn ihnen die Möglichkeit zum mobilen Arbeiten offensteht. Gleichzeitig arbeiten diese Mütter öfter über ihre vertragliche Arbeitszeit hinaus." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Steinberg, Hannah Sinja ; Dummert, Sandra ;
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  • Literaturhinweis

    Die Arbeitszeitunterschiede zwischen Frauen und Männern verringern sich nur langsam (Serie "Equal Pay Day 2025") (2025)

    Wanger, Susanne ;

    Zitatform

    Wanger, Susanne (2025): Die Arbeitszeitunterschiede zwischen Frauen und Männern verringern sich nur langsam (Serie "Equal Pay Day 2025"). In: IAB-Forum H. 18.03.2025. DOI:10.48720/IAB.FOO.20250318.01

    Abstract

    "Die Zahl der von berufstätigen Frauen jährlich geleisteten Arbeitsstunden liegt im Schnitt 24 Prozent unter der der Männer. Sie ist damit nur 4 Prozentpunkte niedriger als vor 25 Jahren. Hauptgrund sind die über den gesamten Erwerbsverlauf hinweg deutlich höheren Teilzeitquoten von Frauen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Wanger, Susanne ;
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  • Literaturhinweis

    Mehr Arbeit, weniger Gleichheit? Bei den geplanten Steuervergünstigungen stellen sich gleichstellungspolitische Fragen (2025)

    Weik, Jonas Aljoscha ; Weber, Enzo ; Lott, Yvonne ; Wanger, Susanne ;

    Zitatform

    Weik, Jonas Aljoscha, Enzo Weber, Susanne Wanger & Yvonne Lott (2025): Mehr Arbeit, weniger Gleichheit? Bei den geplanten Steuervergünstigungen stellen sich gleichstellungspolitische Fragen. In: IAB-Forum H. 24.10.2025. DOI:10.48720/IAB.FOO.20251024.01

    Abstract

    "Die Bundesregierung beabsichtigt, Maßnahmen zur Verlängerung der Erwerbsarbeitszeit umzusetzen. Geplant sind die Abschaffung der täglichen zugunsten einer wöchentlichen Höchstarbeitszeit, steuerliche Entlastungen für Überstundenzuschläge und Anreize zur Erweiterung der Arbeitszeit von Teilzeitbeschäftigten. Zu der Frage, wie Erwerbstätige diese geplanten Maßnahmen bewerten, hat das IAB im Juli 2025 erste Ergebnisse veröffentlicht. Weitere Auswertungen nach Geschlecht und Elternschaft weisen darauf hin, dass die Reformvorhaben zwar in Teilen das Arbeitsangebot erhöhen, jedoch auch geschlechtsspezifische Unterschiede verstärken könnten." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Living to Work (from Home): Overwork, Remote Work, and Gendered Dual Devotion to Work and Family (2025)

    de Laat, Kim ;

    Zitatform

    de Laat, Kim (2025): Living to Work (from Home): Overwork, Remote Work, and Gendered Dual Devotion to Work and Family. In: Work and occupations, Jg. 52, H. 1, S. 130-165. DOI:10.1177/07308884231207772

    Abstract

    "Contemporary North American work culture is characterized by experts as one of overwork. Throughout much of the previous century, many parents devoted themselves either to their careers, or to their families. These “competing devotions” served as a cultural model for making sense of the world and alleviated the tension between overwork and family life. Data from interviews with 84 IT workers are used to examine whether devotion to work and family is still experienced as oppositional for working parents. I find that interviewees report feeling devoted both to their families and their careers, which I refer to as dual devotion. Such espousals of dual devotion are facilitated by the use of flexible work policies—remote work and flextime—which enable those with dual devotions to accomplish work–life integration. However, whereas men perceive remote work as allowing them to dedicate more time to childcare, women perceive it as allowing them to dedicate more time to work. These findings advance our understanding of the relationship between gender inequality and the experiential dimensions of work and family time: the practices that enable dual devotions, in particular remote work, help parents maintain an orientation to time that makes overwork more palatable. In either case, workplaces win since women are working long hours and men are not sacrificing paid work hours to take on more childcare or housework." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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