Arbeitszeit: Verlängern? Verkürzen? Flexibilisieren?
Verkürzung, Verlängerung oder Flexibilisierung der Arbeitszeit stehen immer wieder im Zentrum der Debatten. Was wünschen sich Unternehmen und Beschäftigte? Wie kann Arbeitszeitpolitik die Schaffung neuer Arbeitsplätze und die Sicherung vorhandener Arbeitsplätze unterstützen?
Dieses Themendossier bietet Publikationen zur Entwicklung der Arbeitszeiten in Deutschland auch im internationalen Vergleich, zur betrieblichen Gestaltung der Arbeitszeit und zu den Arbeitszeitwünschen der Beschäftigten.
Publikationen zur kontroversen Debatte um die Einführung der Vier-Tage-Woche finden Sie in unserem Themendossier Vier-Tage-Woche – Arbeitszeitmodell der Zukunft?
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Literaturhinweis
Zunehmende Flexibilisierung der Arbeitszeit: Höchststand von 473 Millionen Stunden auf Kurzzeitkonten (2025)
Zitatform
Hartl, Tobias, Susanne Wanger, Anja Warning & Enzo Weber (2025): Zunehmende Flexibilisierung der Arbeitszeit: Höchststand von 473 Millionen Stunden auf Kurzzeitkonten. (IAB-Kurzbericht 12/2025), Nürnberg, 8 S. DOI:10.48720/IAB.KB.2512
Abstract
"Erstmals werden hier gesamtwirtschaftliche repräsentative Daten über die Stundenzahl auf den sogenannten Gleitzeit- oder Kurzzeitkonten der Beschäftigten in Deutschland vorgelegt. Über alle Wirtschaftszweige hinweg gab es im vierten Quartal 2023 einen positiven Saldo von insgesamt 473 Millionen Stunden auf diesen Konten. Das waren 150 Millionen Stunden mehr als im Jahr 2013. Die Bedeutung von Arbeitszeitkonten ist im Zeitverlauf gestiegen. Das zeigt auch der zunehmende Anteil der Betriebe und Verwaltungen, die diese nutzen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Steuerliche Freistellung von Überstundenzuschlägen: Geringe Entlastung und problematische Verteilungswirkungen (2025)
Lübker, Malte;Zitatform
Lübker, Malte (2025): Steuerliche Freistellung von Überstundenzuschlägen. Geringe Entlastung und problematische Verteilungswirkungen. (WSI Policy Brief / Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliches Institut 93), Düsseldorf, 22 S.
Abstract
"Ziel des vorliegenden Policy Briefs ist es, eine Reihe bisher offener Fragen zu beantworten: Wie viele Beschäftigten leisten bezahlte Überstunden, wie viele Menschen würden von dem neuen Steuerprivileg profitieren? Und wie hoch sind die ausbezahlten Überstundenzuschläge, die unter die Steuerbefreiung fallen würden? Daraus lassen sich - wenn auch nur näherungsweise - die steuerliche Entlastung der Beschäftigten und der Einnahmeausfall für die öffentliche Hand ableiten. Um die Verteilungswirkungen einzuordnen, differenziert die Analyse nach Beschäftigtenmerkmalen wie dem Geschlecht und der Verdiensthöhe. Der Policy Brief ist wie folgt gegliedert: Abschnitt 2 fasst kurz zusammen, was die verfügbaren Datenquellen zur Verbreitung von Überstunden und zur Höhe der Überstundenzuschläge aussagen. Abschnitt 3 stellt die verwendete Datenquelle, die Verdiensterhebung (VE), vor und erläutert das methodische Vorgehen sowie die Annahmen, die zur Modellierung der steuerlichen Freistellung von Überstundenzuschlägen getroffen werden. Abschnitt 4 stellt die Ergebnisse vor und Abschnitt 5 zieht ein kurzes Fazit." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Mehr Anreize, mehr Flexibilität, mehr Arbeit? Wie Beschäftigte auf die Pläne der neuen Bundesregierung reagieren würden (2025)
Zitatform
Stegmaier, Jens, Jonas Aljoscha Weik, Bernd Fitzenberger & Enzo Weber (2025): Mehr Anreize, mehr Flexibilität, mehr Arbeit? Wie Beschäftigte auf die Pläne der neuen Bundesregierung reagieren würden. In: IAB-Forum H. 17.06.2025 Nürnberg, 2025-06-17. DOI:10.48720/IAB.FOO.20250617.01
Abstract
"Die Bundesregierung möchte im Sinne der Fachkräftesicherung mehr Flexibilität bei der Höchstarbeitszeit, steuerliche Entlastungen bei Mehrarbeit und Anreize zur Ausweitung von Teilzeit schaffen. Aktuelle Befragungsergebnisse des IAB geben Aufschluss darüber, wie Beschäftigte diese Vorhaben bewerten und ob diese die arbeitsmarktpolitisch beabsichtigte Wirkung entfalten können. Etwa ein Drittel der Beschäftigten ist bereit, mehr als zehn Stunden an einzelnen Tagen zu arbeiten. Finanzielle Anreize für Mehrarbeit und für eine Ausweitung von Teilzeit sprechen besonders jüngere Beschäftigte an." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Eltern im Homeoffice arbeiten im Durchschnitt länger (2025)
Zitatform
Steinberg, Hannah Sinja & Sandra Dummert (2025): Eltern im Homeoffice arbeiten im Durchschnitt länger. In: IAB-Forum H. 17.11.2025. DOI:10.48720/IAB.FOO.20251117.01
Abstract
"Mit der zunehmenden Verbreitung mobiler Arbeitsformen rückt Homeoffice verstärkt in den Fokus familien- und arbeitsmarktpolitischer Debatten. Es gilt als ein Instrument, das die Vereinbarkeit von Erwerbs- und Sorgearbeit verbessern kann. So sind insbesondere Mütter mit Kindern im betreuungsbedürftigen Alter häufiger in größerem Umfang erwerbstätig, wenn ihnen die Möglichkeit zum mobilen Arbeiten offensteht. Gleichzeitig arbeiten diese Mütter öfter über ihre vertragliche Arbeitszeit hinaus." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Überstunden: Weniger ist mehr (2025)
Zitatform
(2025): Überstunden: Weniger ist mehr. (Kompakt : DGB-Index Gute Arbeit 2025,02), Berlin, 12 S.
Abstract
"Die Ausgabe 02/2025 des DGB-Index Gute Arbeit "Kompakt" widmet sich dem Thema Überstunden. Dafür wurden die Daten der Erhebungsjahre 2020 bis 2024 zusammengefasst. Die Analyse zeigt die weite Verbreitung von Überstunden in diesem Zeitraum: 44 Prozent der Befragten gaben an, durchschnittlich länger zu arbeiten als vertraglich vereinbart. Noch höher ist der Anteil, wenn auch im "Homeoffice" gearbeitet wird. Arbeit außerhalb der normalen Arbeitszeit wird oft auch unbezahlt geleistet. 15 Prozent aller Befragten erbringen (sehr) häufig Überstunden, ohne dafür vergütet zu werden. Überstunden fallen vor allem dann häufig an, wenn Beschäftigte von einer hohen Arbeitsverdichtung berichten. Länger zu arbeiten ist oft Resultat einer hohen Belastung. Auch Defizite in der Arbeitsorganisation (Störungen und Unterbrechungen, Widersprüchliche Anforderungen) gehen mit mehr Überstunden einher. Gleichzeitig wird an der Qualität der Arbeitsausführung gespart, um die Arbeitsmenge bewältigen zu können. Eine weitere negative Folge: Überstunden verlängern die geleistete Arbeitszeit für viele Beschäftigte in einen gesundheitsgefährdenden Bereich. Jede*r zehnte Vollzeitbeschäftigte kommt aufgrund von Überstunden auf überlange Arbeitszeiten von mehr als 48 Stunden pro Woche. Die Arbeitsmedizin warnt vor solch langen Arbeitszeiten, weil sie mit einer Vielzahl von gesundheitlichen Beeinträchtigungen verbunden sind." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Finanzielle Anreize für Ausweitung der Erwerbsarbeit: Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten … und der Fraktion BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN (2025)
Zitatform
(2025): Finanzielle Anreize für Ausweitung der Erwerbsarbeit. Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten … und der Fraktion BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN. (Verhandlungen des Deutschen Bundestages. Drucksachen 21/755 (04.07.2025)), Berlin, 20 S.
Abstract
"Vorbemerkung der Fragesteller: Die Bundesregierung beabsichtigt im Rahmen ihres Koalitionsvertrages zwischen CDU/CSU und SPD 2025, Überstundenzuschläge für Vollzeitbeschäftigte steuerfrei zu stellen. Ziel dieser Maßnahme ist es, die finanzielle Attraktivität von Mehrarbeit zu erhöhen und damit dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken(...) Die geplante Steuerbefreiung betrifft ausschließlich Überstunden von Vollzeitbeschäftigten. Das bedeutet, dass vor allem Männer in Vollzeit davon profitieren würden, weil die Mehrheit der Teilzeitbeschäftigten – vor allem Frauen – von dieser Maßnahme ausgeschlossen bleibt. (...) Die Steuerbefreiung für Überstundenzuschläge könnte die strukturellen Ungleichheiten zwischen Teilzeit- und Vollzeitbeschäftigten sowie zwischen den Geschlechtern weiter verstärken. Frauen, die überwiegend in Teilzeit arbeiten und aufgrund familiärer Sorgearbeit eine geringere Erwerbsarbeitszeit leisten, sind im Vergleich zu ihren männlichen Vollzeitkollegen benachteiligt. Es ist zu befürchten, dass eine Maßnahme, die primär Vollzeitbeschäftigte entlastet, bestehende geschlechterspezifische Ungleichheiten und die ungleiche Verteilung von unbezahlter Arbeit weiter zementiert: (...) Des Weiteren könnte die Steuerbefreiung in besonders überlasteten Branchen wie der Pflege zu einer noch stärkeren Arbeitsbelastung der Beschäftigten führen. Diese Berufsgruppen sind ohnehin schon durch eine hohe Anzahl an Überstunden und durch einen Mangel an Fachkräften geprägt." (Textauszug, Dokumentations- und Informationssystem Bundestag und Bundesrat - DIP)
Weiterführende Informationen
Dokumentation des zugehörigen parlamentarischen Vorgangs -
Literaturhinweis
Performance pay, work hours and employee health in the UK (2023)
Zitatform
Green, Colin P. & John S. Heywood (2023): Performance pay, work hours and employee health in the UK. In: Labour Economics, Jg. 84. DOI:10.1016/j.labeco.2023.102387
Abstract
"A large body of research links performance pay to poorer worker health. The mechanism generating this link remains in doubt. We examine a common suspect, that performance pay causes employees to work longer hours in pursuit of higher pay. Using UK data, we demonstrate that performance pay is associated with more work hours and a higher probability of working long hours. Yet approximately two thirds of these differences reflect worker sorting rather than behavioral change. The remaining effects are small except those for labourers. Indeed, controlling for hours of work does not diminish the link between worse self-reported health and performance pay." (Author's abstract, IAB-Doku, © 2024 Elsevier) ((en))
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Literaturhinweis
Managerial Technique and Worker Subjectivity in Dialogue: Understanding Overwork in China's Internet Industry (2023)
Li, Xiaotian;Zitatform
Li, Xiaotian (2023): Managerial Technique and Worker Subjectivity in Dialogue: Understanding Overwork in China's Internet Industry. In: Work, Employment and Society, Jg. 37, H. 6, S. 1699-1716. DOI:10.1177/09500170221092585
Abstract
"The article theorises three different organisational processes that uniquely organise and normalise overwork in China’s Internet industry: coercive formalised overtime schedule, normative informal overtime culture, and disguised work-related time expenditure, work-for-labour. It reveals the ‘double flexibility’ in management strategy, namely, flexible, combined use of coercive and normative control techniques inside the company in addition to its pursuit of flexibility in employment relationships. It then theorises the pendulum movement of worker subjectivity between the ‘self-as-property’ metaphor, which justifies market competition as meritocracy and encourages individuals to polish ‘employability’ in overwork efficiently, and ‘self-as-business’ metaphor, which reflects a conventional, Marxist understanding of employment relationships. The pendulum movement is manifested in the spectrum of workplace behaviours, ranging from the individualised psychological distancing to the collective noncompliance and online activism. The article provides a dynamic understanding of labour relations through the management-labour dialogue in the Chinese Internet industry." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Arbeitszeit und Überstunden in Deutschland: Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten … und der Fraktion DIE LINKE (2023)
Zitatform
(2023): Arbeitszeit und Überstunden in Deutschland. Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten … und der Fraktion DIE LINKE. (Verhandlungen des Deutschen Bundestages. Drucksachen 20/6928 (22.05.2023)), Berlin, 172 S.
Abstract
"Vorbemerkung der Fragesteller: Das Arbeitszeitgesetz ist aus Sicht der Fragesteller eines der zentralen Schutzgesetze für lohnabhängig Beschäftigte. Es begrenzt den Arbeitstag grundsätzlich auf acht Stunden täglich und garantiert somit die notwendige Erholung. Die bestehenden gesetzlichen Regelungen stellen daher einen für alle abhängig Beschäftigten verbindlichen Schutzrahmen her. So betont die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA 2019), dass aus arbeitsmedizinischer Sicht eine Begrenzung der Arbeitszeiten auf werktäglich acht Stunden weiterhin zwingend geboten sei. Gleichzeitig werden schon heute in Deutschland Jahr für Jahr in hohem Umfang Überstunden – sowohl bezahlte als auch unbezahlte – von den Beschäftigten geleistet. Im Hinblick auf die im ersten Halbjahr 2023 geplante Änderung des Arbeitszeitgesetzes wollen sich die Fragesteller ein aktuelles Bild von der Arbeitszeit und den Überstunden abhängig Beschäftigter in Deutschland machen." (Textauszug, Dokumentations- und Informationssystem Bundestag und Bundesrat - DIP)
Weiterführende Informationen
Dokumentation des zugehörigen parlamentarischen Vorgangs -
Literaturhinweis
Overtime in Europe: Regulation and practice (2022)
Cabrita, Jorge; Foden, David; Cerf, Catherine;Zitatform
Cabrita, Jorge, Catherine Cerf & David Foden (2022): Overtime in Europe: Regulation and practice. (Eurofound research report / European Foundation for the Improvement of Living and Working Conditions), Dublin, 48 S. DOI:10.2806/095550
Abstract
"Despite the well-known adverse effects of regular long working hours on workers’ health, well-being and performance, many workers in the EU continue to work beyond their normal hours. Part of this additional working time is classified as overtime. This report takes a comparative overview of how overtime is regulated in the EU Member States, Norway and the United Kingdom, including its definition, the limits on its use and the compensation received by workers for working extra hours. The report assesses the extent of the phenomenon using national-level data, delves into the factors that explain it, and examines the potential consequences for workers and firms. Finally, the report summarises the current debate on the topic, as uncompensated working hours, structural overtime and monitoring of working hours are currently some of the most discussed work-related issues across the EU." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Does Performance Pay Influence Hours of Work? (2022)
Zitatform
Green, Colin P. & John S. Heywood (2022): Does Performance Pay Influence Hours of Work? (IZA discussion paper 15474), Bonn, 37 S.
Abstract
"A large body of research links performance pay to poorer worker health. The exact mechanism generating this link remains in doubt. We examine a common suspect, that performance pay causes employees to work longer hours in pursuit of higher pay. Using representative data for the UK, we demonstrate that performance pay is associated with more work hours and a higher probability of working long hours. Yet approximately two thirds of these differences reflect worker sorting rather than behavioral change. The remaining influence appears too small to generate the differences in health except for blue-collar occupations that we isolate." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Arbeitszeit und Überstunden in Deutschland: Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion DIE LINKE (Drucksache 20/2930) (2022)
Zitatform
(2022): Arbeitszeit und Überstunden in Deutschland. Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion DIE LINKE (Drucksache 20/2930). (Verhandlungen des Deutschen Bundestages. Drucksachen 20/3202 (26.08.2022)), 101 S.
Abstract
Im Hinblick auf die im zweiten Halbjahr 2022 geplante Änderung des Arbeitszeitgesetzes wollen sich die Fragesteller der Fraktion DIE LINKE ein aktuelles Bild von der Arbeitszeit und den Überstunden abhängig Beschäftigter in Deutschland machen. In ihrer Antwort bezieht sich die Bundesregierung auf Daten aus dem Mikrozensus und der IAB-Arbeitszeitrechnung. Im Jahr 2021 leisteten Beschäftigte rund 59 Milliarden Arbeitsstunden, davon waren 0,8 Prozent unbezahlte und 0,5 Prozent bezahlte Überstunden. Im Tabellenanhang erfolgt eine Darstellung der Arbeitsstunden für die Jahre 2013 und 2021 im Vergleich für Ost- und Westdeutschland, für die einzelnen Bundesländer, für Männer und Frauen und nach der Beschäftigungsform. Außerdem erfolgt ein Überblick über die sektorale Verteilung der Arbeitsstunden und für einzelne Berufsgruppen. (IAB)
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Literaturhinweis
Prevalence of Long Work Hours by Spouse’s Degree Field and the Labor Market Outcomes of Skilled Women (2021)
Zitatform
McKinnish, Terra (2021): Prevalence of Long Work Hours by Spouse’s Degree Field and the Labor Market Outcomes of Skilled Women. In: ILR review, Jg. 74, H. 4, S. 898-919. DOI:10.1177/0019793920901703
Abstract
"Using 2009 to 2015 American Community Survey (ACS) data, this article estimates the effect of the prevalence of long hours and short hours of work in a husband’s field of work, as defined by his undergraduate degree field, on the labor market outcomes of skilled married women. When individuals work in fields that require longer hours of work, their spouses experience spillover effects. The labor market outcomes of female spouses are more negatively affected than are those of male spouses. Specifically, female spouses face lower total earnings, hourly wages, employment options, and hours of work for married women with children relative to married men with children or married women without children. Little evidence supports the idea that the rate of short hours of work in a spouse’s degree field differentially affects married women with children." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Überstunden in Deutschland: Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion DIE LINKE (Drucksache 19/28425) (2021)
Zitatform
(2021): Überstunden in Deutschland. Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion DIE LINKE (Drucksache 19/28425). (Verhandlungen des Deutschen Bundestages. Drucksachen 19/29581 (11.5.2021)), 169 S.
Abstract
"Anzahl bezahlter bzw. unbezahlter Überstunden in atypischen sowie in Normalarbeitsverhältnissen, Differenzierung nach Wirtschaftszweigen, Berufsgruppen, Stellung im Beruf, Tarifbindung, Geschlecht und Bundesländern; Anteil am gesamtwirtschaftlichen Arbeitszeitvolumen, Vollzeitäquivalente; durch unbezahlte Überstunden entgangener Lohn, Steuern und Sozialversicherungsbeiträge (insgesamt 17 Einzelfragen)" (Dokumentations- und Informationssystem Bundestag und Bundesrat - DIP)
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Literaturhinweis
Gesundheitsgefahr durch überlange Arbeitszeiten: Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion der FDP (Drucksache 19/31447) (2021)
Zitatform
(2021): Gesundheitsgefahr durch überlange Arbeitszeiten. Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion der FDP (Drucksache 19/31447). (Verhandlungen des Deutschen Bundestages. Drucksachen 19/31931 (09.08.2021)), 12 S.
Abstract
In ihrer Kleinen Anfrage bezieht sich die FDP-Fraktion auf Studien, die die Auswirkungen überlanger Arbeitszeiten auf die Gesundheit belegen. Sie stellt fest, dass jeder zehnte Beschäftigte in Deutschland mehr als 48 Stunden pro Woche arbeitet, was mit gesundheitlichen Einschränkungen einhergeht. Die Bundesregierung sieht in ihrer Antwort in der Gestaltung von Arbeitszeiten einen zentralen Faktor des sicheren und gesunden Arbeitens, der bei der Durchführung der Gefährdungsbeurteilung insbesondere unter Einbezug psychischer Belastung zu berücksichtigen ist. Als häufigste arbeitsbedingte Gesundheitsprobleme werden Muskel- und Gelenkbeschwerden und psychische Erkrankungen genannt. Auf der Basis der IAB-Arbeitszeitrechnung wird die Anzahl der Überstunden in den vergangen fünf Jahren dargestellt. Dies waren im Jahr 2020 im Durchschnitt pro Arbeitnehmer und Jahr ca. 40 Stunden. Abschließend geht es um die Handhabung von Überstunden in den Bundesministerien und nachgeordneten Behörden. (IAB)
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Literaturhinweis
Überstunden, Ausgleichsmöglichkeiten, Gesundheit und Work-Life Balance: Repräsentative Ergebnisse der BAuA-Arbeitszeitbefragung 2017 (2020)
Zitatform
Brauner, Corinna, Anne Marit Wöhrmann, Nils Backhaus, Frank Brenscheidt & Anita Tisch (2020): Überstunden, Ausgleichsmöglichkeiten, Gesundheit und Work-Life Balance. Repräsentative Ergebnisse der BAuA-Arbeitszeitbefragung 2017. In: sozialpolitik.ch, Jg. 3. DOI:10.18753/2297-8224-168
Abstract
"Überstunden sind in Deutschland weit verbreitet. Repräsentative Daten von 7.765 Befragten der BAuA-Arbeitszeitbefragung 2017 zeigen, dass Beschäftigte im Durchschnitt 3,9 Stunden pro Woche länger arbeiten als vertraglich vereinbart, wobei sich Unterschiede nach Geschlecht, Vollzeittätigkeit, Qualifizierung und Berufen zeigen. Über die Hälfte sind transitorische Überstunden, die durch Freizeit ausgeglichen werden. Ein Viertel wird ausbezahlt und jede fünfte Überstunde wird nicht abgegolten. Regressionsanalysen deuten auf einen negativen Zusammenhang von Überstunden mit Gesundheit und Work-Life-Balance hin. Dies gilt sowohl für transitorische Überstunden als auch bei Überstunden ohne Freizeitausgleich, für Teilzeit- und Vollzeitbeschäftigte und unter Kontrolle von Alter, Geschlecht, Bildungs- und Anforderungs-niveau, dem ausgeübten Beruf sowie der vertraglich vereinbarten Arbeitszeit." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Extreme work hours in Western Europe and North America: diverging trends since the 1970s (2020)
Burger, Anna S.;Zitatform
Burger, Anna S. (2020): Extreme work hours in Western Europe and North America: diverging trends since the 1970s. In: Socio-economic review, Jg. 18, H. 4, S. 1065-1087. DOI:10.1093/ser/mwy020
Abstract
"This article presents a political economy analysis of extreme work hours in 18 advanced Western economies since the 1970s. Empirically, it shows that the culture of long work hours has gained significance not only in the Anglo-Saxon but also in most Continental European welfare states. Theoretically, it provides an institutionalist argument against the neoclassical, or supply-side, point of view on the drivers of long work hours in post-industrial labour markets. It demonstrates that the choice to work long hours is not entirely, or even mainly, left to the preference of the individual. Instead, individual choices are constrained by labour market policies, collective bargaining institutions and new labour market structures, the pattern and trends of which do not necessarily follow the contours of the regime typology. Data on extreme work hours was compiled from the Luxembourg Income Study and the Multinational Time Use Study micro-data collections." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Entwicklung von Erwerbstätigkeit, Arbeitszeit und Arbeitsvolumen nach Geschlecht: Ergebnisse der IAB-Arbeitszeitrechnung nach Alter und Geschlecht (AZR AG) für die Jahre 1991 - 2019 (2020)
Zitatform
Wanger, Susanne (2020): Entwicklung von Erwerbstätigkeit, Arbeitszeit und Arbeitsvolumen nach Geschlecht. Ergebnisse der IAB-Arbeitszeitrechnung nach Alter und Geschlecht (AZR AG) für die Jahre 1991 - 2019. (IAB-Forschungsbericht 16/2020), Nürnberg, 112 S.
Abstract
"Dieser Forschungsbericht stellt Grundlagen, methodische Weiterentwicklungen sowie ausgewählte Ergebnisse der IAB-Arbeitszeitrechnung nach Alter und Geschlecht (AZR AG) für den Zeitraum 1991 bis 2019 vor. Seit nunmehr fast 20 Jahren berichtet das IAB regelmäßig über die Entwicklung der Erwerbstätigkeit sowie der geleisteten Stunden von Frauen und Männern in Deutschland auf Basis der AZR AG. Diese Datenbasis gibt anhand der Indikatoren “Frauenanteile an der Beschäftigung und am Arbeitsvolumen“ sowie der daraus resultierenden „Arbeitszeitlücke“ Aufschluss über die Verteilung der Ressource Arbeit zwischen den Geschlechtern. Darüber hinaus trägt die AZR AG dazu bei, Fragen zur unterschiedlichen Entwicklung der Erwerbsbeteiligung sowie der Arbeitszeitstrukturen von Frauen und Männern - auch altersspezifisch - zu beantworten. Die Erwerbstätigkeit von Frauen hat kontinuierlich zugenommen und sich auf den ersten Blick jener der Männer angenähert. So lagen die Anteile der Frauen an der Erwerbstätigkeit im Jahr 2019 bei 47,5 Prozent. Allerdings zeigen Personenzahlen alleine nur ein unvollkommenes Bild der Teilhabe von Frauen und Männern an der Erwerbsarbeit, da sie keine Informationen über die unterschiedlichen Arbeitszeiten von Frauen und Männern geben. Denn betrachtet man die Arbeitsstunden als Bezugsgröße, werden deutliche Unterschiede sichtbar. Der hohe Anteil von Frauen, die Teilzeit arbeiten - im Jahr 2019 waren 58,2 Prozent der beschäftigten Frauen in Teilzeit tätig -, führt zu einer ausgeprägten Arbeitszeitlücke zwischen Frauen und Männern. Erst der Blick auf das geleistete Arbeitsvolumen - also dem Produkt aus Erwerbstätigenzahl und Arbeitszeit - ergibt ein differenzierteres Bild. So trugen Frauen aufgrund ihrer geringen Arbeitszeit nur unterproportional zum gesamtwirtschaftlichen Arbeitsvolumen bei: Der Frauenanteil am Arbeitsvolumen erreichte 2019 einen Wert von 40,3 Prozent. Die Arbeitszeitlücke - also die Differenz zwischen dem Anteil der Frauen an der Gesamtbeschäftigung und am Arbeitsvolumen - lag 2019 damit bei 7,3 Prozentpunkten. Diese bestehende Arbeitszeitlücke zwischen Frauen und Männern ist eine der entscheidenden Ursachen für weitere Geschlechterunterschiede am Arbeitsmarkt, so ist der Erwerbsumfang mitentscheidend für das Einkommen, die Absicherung im Alter und auch häufig Voraussetzung für den beruflichen Aufstieg." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Arbeitsverdichtung in den Betrieben?: Empirische Befunde aus der WSI-Betriebsrätebefragung (2019)
Ahlers, Elke; Erol, Serife;Zitatform
Ahlers, Elke & Serife Erol (2019): Arbeitsverdichtung in den Betrieben? Empirische Befunde aus der WSI-Betriebsrätebefragung. (WSI Policy Brief / Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliches Institut 33), Düsseldorf, 12 S.
Abstract
"In diesem Policy Brief soll es ausdrücklich um beides gehen, sowohl um die (hohe) Arbeitsintensität am Arbeitsplatz (die zu bewältigende Menge) als auch um die Arbeitsintensivierung in Form einer höheren Komplexität in der Arbeit. Arbeitsintensivierung wird nicht als (eindimensionale) Belastung verstanden, wie z. B. Zeitdruck, sondern eine Kombination unterschiedlicher Belastungsmomente. Dazu können u. a. gehören: erhöhtes Arbeitsvolumen (Quantität der Arbeit, Zeitdruck), häufigere Überlastungssituationen durch ausgedünnte Personaldecken, erhöhte qualitative Arbeitsanforderungen (höhere Komplexität, höhere Kooperationsanforderungen etc.) sowie erhöhte Anforderungen an Problemlösungskompetenzen und individuelle Verantwortung (ergebnisorientiertes Arbeiten etc.)." (Textauszug, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Arbeitszeitmodelle in den Betrieben Hessens: IAB-Betriebspanel Report Hessen 2018 (2019)
Fischer, Anna C.; Larsen, Christa;Zitatform
Fischer, Anna C. & Christa Larsen (2019): Arbeitszeitmodelle in den Betrieben Hessens. IAB-Betriebspanel Report Hessen 2018. (IAB-Betriebspanel Hessen 2019,02), Frankfurt am Main, 15 S.
Abstract
"Auf Grundlage des IAB-Betriebspanels 2018 werden für Hessen vier Einzelreporte erstellt. Die thematischen Schwerpunkte der aktuellen Auswertungen liegen auf (1) dem Engagement der Betriebe in der dualen Berufsausbildung und Weiterbildung, (2) der Verbreitung verschiedener Arbeitszeitmodelle in den Betrieben Hessens, (3) der Beschäftigungssituation von Frauen und Frauen in Führungspositionen sowie (4) den Personalbewegungen und offenen Stellen. Ziel der Berichte ist es, aktuelle und repräsentative Daten zu den Aktivitäten und dem Engagement der Betriebe bei der Erschließung von Beschäftigungspotentialen in Hessen bereitzustellen.
Der vorliegende zweite Report befasst sich mit verschiedenen Varianten der Flexibilisierung von Arbeit. Im ersten Kapitel wird die Motivation für und Verbreitung von mobilem Arbeiten betrachtet. Neben der Frage, in welchen Betrieben die Möglichkeit besteht, von unterwegs oder von Zuhause zu arbeiten, wird zudem berichtet, ob gleichfalls Regelungen zum Schutz der Beschäftigten in diesen Betrieben existieren. Im zweiten Kapitel werden Entwicklungen bei der vereinbarten Wochenarbeitszeit mit Vollzeitbeschäftigten sowie der Umgang mit Überstunden thematisiert. Daran anschließend wird die Verbreitung von Arbeitszeitkonten sowie weiteren Instrumenten der Arbeitszeitsteuerung dargestellt (Kapitel 3). Der Report schließt mit einem zusammenfassenden Resümee." (Textauszug, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Flexibles und mobiles Arbeiten in Baden-Württemberg: Eine empirische Analyse auf der Basis des IAB-Betriebspanels (2019)
Klee, Günther; Kleimann, Rolf;Zitatform
Klee, Günther & Rolf Kleimann (2019): Flexibles und mobiles Arbeiten in Baden-Württemberg. Eine empirische Analyse auf der Basis des IAB-Betriebspanels. (IAW-Kurzberichte 2019,01), Tübingen, 47 S.
Abstract
"Im Zuge des sich vielfach abzeichnenden Fachkräftemangels und der damit steigenden Notwendigkeit qualifizierte Arbeitskraftreserven zu mobilisieren, rücken Konzepte einer 'neuen Arbeitswelt', in der die Arbeitnehmer selbstständiger über Arbeitsorganisation, Arbeitsumgebung und Arbeitszeit entscheiden können, zunehmend in den Vordergrund. Zudem stehen flexible Arbeits(zeit)modelle auch aufgrund der zunehmenden Digitalisierung und der damit verbundenen neuen arbeitsorganisatorischen Möglichkeiten im Fokus betrieblicher Personalpolitik. In diesem Kontext gelten Gleitzeit und Vertrauensarbeitszeit in Verbindung mit der Einrichtung betrieblicher Arbeitszeitkonten sowie die Ermöglichung mobilen Arbeitens als zentrale personal politische Instrumente, um sowohl für die Beschäftigten mehr Zeitsouveränität als auch für die Betriebe die erforderlichen Flexibilitätsspielräume, aber auch einen Zugewinn an Attraktivität als Arbeitgeber im verschärften Wettbewerb um Arbeits- und insbesondere Fachkräfte zu schaffen. Die Frage, ob und inwieweit sich die im aktuellen politischen Diskurs abzeichnende Tendenz, die betrieblichen Bedürfnisse nach Arbeitszeitflexibilität stärker mit den individuellen Bedürfnissen der Beschäftigten in Einklang zu bringen, in der betrieblichen Praxis bereits als Abkehr von der bislang überwiegend arbeitgeberorientierten Arbeitszeitflexibilität niederschlägt, soll im Rahmen dieses Berichts mit Fokus auf Baden-Württemberg empirisch näher beleuchtet werden." (Textauszug, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Zentrale Befunde zu aktuellen Arbeitsmarktthemen (2018)
Althoff, Jörg; Moczall, Andreas; Möller, Joachim; Anger, Silke ; Osiander, Christopher ; Bossler, Mario ; Rauch, Angela ; Brücker, Herbert ; Reichelt, Malte ; Dummert, Sandra ; Reims, Nancy ; Gürtzgen, Nicole ; Rhein, Thomas; Hohendanner, Christian ; Rothe, Thomas ; Kaufmann, Klara; Schwengler, Barbara; Kruppe, Thomas ; Seibert, Holger; Kupka, Peter ; Sirries, Steffen; Ramos Lobato, Philipp; Sperber, Carina; Matthes, Britta ; Stüber, Heiko ; Bauer, Frank; Sujata, Uwe; Dietrich, Hans ; Vallizadeh, Ehsan ; Haller, Peter; Vicari, Basha ; Konle-Seidl, Regina ; Walwei, Ulrich ; Lietzmann, Torsten ; Weber, Enzo ; Kubis, Alexander; Ludewig, Oliver ; Fuchs, Johann ; Bruckmeier, Kerstin ; Jahn, Elke ; Zika, Gerd ; Wolff, Joachim;Zitatform
Althoff, Jörg, Silke Anger, Frank Bauer, Mario Bossler, Kerstin Bruckmeier, Herbert Brücker, Hans Dietrich, Sandra Dummert, Johann Fuchs, Nicole Gürtzgen, Peter Haller, Christian Hohendanner, Elke Jahn, Klara Kaufmann, Regina Konle-Seidl, Thomas Kruppe, Alexander Kubis, Peter Kupka, Torsten Lietzmann, Philipp Ramos Lobato, Oliver Ludewig, Britta Matthes, Andreas Moczall, Joachim Möller, Christopher Osiander, Angela Rauch, Malte Reichelt, Nancy Reims, Thomas Rhein, Thomas Rothe, Barbara Schwengler, Holger Seibert, Steffen Sirries, Carina Sperber, Heiko Stüber, Uwe Sujata, Ehsan Vallizadeh, Basha Vicari, Ulrich Walwei, Enzo Weber, Gerd Zika & Joachim Wolff (2018): Zentrale Befunde zu aktuellen Arbeitsmarktthemen. Nürnberg, 43 S.
Abstract
"Die hiesige Arbeitsmarktentwicklung ist nicht nur im Zeitvergleich bemerkenswert. Aus einer international vergleichenden Perspektive zeigt sich ebenfalls eine beachtliche Erfolgsgeschichte. Gleichwohl bestehen auch Schwachstellen und Risiken. So ist die Vererbung von schlechten Bildungs- und Arbeitsmarktchancen hierzulande stark ausgeprägt. Und als exportorientierte Volkswirtschaft kann sich Deutschland nicht von internationalen politischen und wirtschaftlichen Entwicklungen abkoppeln.
Die deutsche Arbeitsmarktpolitik steht zudem aus anderen Gründen vor großen Herausforderungen. Insbesondere gilt es, die Arbeit in der digitalisierten Welt zu gestalten, die Langzeitarbeitslosigkeit weiter abzubauen, die Aufstiegsmobilität zu verbessern, den Fachkräftebedarf zu sichern und Arbeitsmarktintegration von Geflüchteten zu fördern.
In der neu aufgelegten und erweiterten IAB-Broschüre 'Zentrale Befunde zu aktuellen Arbeitsmarktthemen' werden Ergebnisse aus der Forschungsarbeit des IAB zusammengefasst. Neben einer Standortbestimmung für den deutschen Arbeitsmarkt auch im internationalen Kontext gibt sie einen Überblick zu den Themen Struktur der Beschäftigung, Fachkräftesicherung, Arbeitslosigkeit und Leistungsbezug, Bildung und Beruf sowie zu arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen." (Autorenreferat, IAB-Doku)Beteiligte aus dem IAB
Moczall, Andreas; Möller, Joachim; Anger, Silke ; Osiander, Christopher ; Bossler, Mario ; Rauch, Angela ; Brücker, Herbert ; Reichelt, Malte ; Dummert, Sandra ; Reims, Nancy ; Gürtzgen, Nicole ; Hohendanner, Christian ; Schwengler, Barbara; Seibert, Holger; Ramos Lobato, Philipp; Sperber, Carina; Matthes, Britta ; Bauer, Frank; Sujata, Uwe; Dietrich, Hans ; Vicari, Basha ; Konle-Seidl, Regina ; Walwei, Ulrich ; Lietzmann, Torsten ; Weber, Enzo ; Kubis, Alexander; Ludewig, Oliver ; Bruckmeier, Kerstin ; Jahn, Elke ; Zika, Gerd ; Wolff, Joachim; -
Literaturhinweis
Organizational working time regimes: drivers, consequences and attempts to change patterns of excessive working hours (2018)
Zitatform
Blagoev, Blagoy, Sara Louise Muhr, Renate Ortlieb & Georg Schreyögg (2018): Organizational working time regimes. Drivers, consequences and attempts to change patterns of excessive working hours. In: German journal of human resource management, Jg. 32, H. 3/4, S. 155-167. DOI:10.1177/2397002218791408
Abstract
"A 40-hour working week is the norm in Europe, yet some organizations require 60 or more working hours and in investment banks an alarming 120-hour weeks are known to be worked. What is more, these organizations often require workers to be permanently on call and demonstrate high production rates. Consequences of such practices include frazzled employees, with their families' and their own health under pressure. This article introduces our special issue of the German Journal of Human Resource Management. It tackles the many reasons behind excessive work hours and failed attempts to change working time arrangements in organizations. It first identifies three core ideas in previous research, namely the dispersed nature of regimes of excessive working hours, their high levels of persistence and their constitution at multiple levels of analysis. It then summarizes the contributions in this special issue. Finally, it proposes avenues for future research, such as focusing on the genesis and the historicity of organizational working time regimes, studying the interrelation of factors across multiple levels of analysis, and probing new theories to explain the extreme persistence of excessive working hours. The overarching aim of our special issue in this core area of human resource management is to contribute to an understanding of organizational working time regimes and the tenacity of excessive working hours in an effort to deepen our knowledge of how to change them." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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How do differing degrees of working-time autonomy and overtime affect worker well-being?: a multilevel approach using data from the German Socio-Economic Panel (SOEP) (2018)
Zitatform
Seitz, Julia & Thomas Rigotti (2018): How do differing degrees of working-time autonomy and overtime affect worker well-being? A multilevel approach using data from the German Socio-Economic Panel (SOEP). In: German journal of human resource management, Jg. 32, H. 3/4, S. 177-194. DOI:10.1177/2397002218780630
Abstract
"Flextime, or Flexitime, leads to greater worker satisfaction and well-being, but evidence shows increased working-time autonomy also leads to a greater risk of burnout and overload. The aim of this study is to estimate the effects of working-time arrangements with differing levels of autonomy on job and leisure satisfaction as well as subjective health. It uses working excessive hours as the threshold moderator. Based on German data, hypotheses were tested using a balanced sample of 4019 individuals spanning 16,076 person-years. Changing to or remaining in autonomous working-time arrangements had a positive effect on job satisfaction. Advancing to self-managed working time (trust-based working time) had a negative effect on satisfaction with leisure time, although remaining in self-managed working time related positively to general health. This study shows that measures are needed to govern working-time autonomy in order to prevent employees excessively extending their working hours." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Atypische Arbeitszeiten in Deutschland: Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion DIE LINKE (Drucksache 18/945) (2018)
Zitatform
(2018): Atypische Arbeitszeiten in Deutschland. Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion DIE LINKE (Drucksache 18/945). (Verhandlungen des Deutschen Bundestages. Drucksachen 18/1402 (13.05.2014)), 42 S.
Abstract
Die Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage nach der Entwicklung atypischer Arbeitszeiten in der jüngsten Vergangenheit liefert Daten über die Anzahl der bezahlten Überstunden, Überstundenvolumen und gesamtwirtschaftliches Arbeitsvolumen sowie das Arbeitsvolumen der beschäftigten Arbeitnehmer und Erwerbstätigen. Weiterhin enthält sie Informationen über den Anteil der Betriebe mit vorhandenen, geplanten und keinen Regelungen zu Arbeitszeitkonten nach Bundesländern und den Anteil der Betriebe mit Vertrauensarbeitszeit, mit Arbeitszeitkorridoren oder Bandbreitenmodellen. Außerdem stellt sie tabellarische Übersichten über abhängig Beschäftigte mit überlangen Arbeitszeiten, mit Wochenend-, Sonn- und Feiertagsarbeit, Abend- und Nachtarbeit sowie Schichtarbeit, außerdem über den Zeitaufwand abhängig Beschäftigter für den Hinweg zu ihrer Arbeitsstätte nach Geschlecht und Bundesländern zur Verfügung. Ein eigener Abschnitt gilt der Aufsicht der Arbeitsschutzbehörden und enthält Daten zum Personalbestand der Aufsichtsbehörden, der Anzahl der Kontrollen der Arbeitsschutzbehörden zur Durchführung des Arbeitszeitgesetzes sowie über die Beanstandungen, Zwangsmaßnahmen und Ahndungen im Vergleich verschiedener Jahre. (IAB)
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Überstunden und Mehrarbeit in Deutschland: Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion DIE LINKE. - Drucksache 19/5174 (2018)
Zitatform
(2018): Überstunden und Mehrarbeit in Deutschland. Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion DIE LINKE. - Drucksache 19/5174. (Verhandlungen des Deutschen Bundestages. Drucksachen 19/6187 (28.11.2018)), 132 S.
Abstract
Die Kleine Anfrage zum Thema 'Überstunden und Mehrarbeit in Deutschland' betrifft im ersten Teil den Umfang der im Jahr 2017, bzw. im 1. Halbjahr 2018 geleisteten Überstunden (gesamt, davon unbezahlt bzw. bezahlt) und nach der Entwicklung in den vergangenen zehn Jahren, differenziert nach Geschlecht der Beschäftigten, tarifgebundenen bzw. nicht tarifgebundenen Unternehmen sowie von Beschäftigten, die nicht unter einen Tarifvertrag fallen, Ost/West, Bundesländern, nach atypischen und in Normalarbeitsverhältnissen, nach Leiharbeit bzw. Befristungen, Vollzeit und Teilzeit sowie Minijobs, nach Niedriglohnbeziehenden und aufgegliedert nach Stellung im Beruf (Beamte, Angestellte, Arbeiter). Die Antworten basieren auf unterschiedlichen Datensätzen, deren Ergebnisse aufgrund methodischer Unterschiede zum Teil voneinander abweichen. Die Auswertung wurde auf Basis der tatsächlich geleisteten Arbeitsstunden vorgenommen Arbeitszeitrechnung des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung berechnet, Arbeitszeiten und Überstunden aus der Zusammenführung unterschiedlicher Quellen, darunter sowohl Daten aus dem Sozioökonomischen Panel (SOEP) als auch aus dem Mikrozensus. Gefragt wird weiter nach den Gründen für das Anfallen von Überstunden. In der Antwort wird auf die Arbeitszeitberichterstattung der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) verwiesen. Eine große Gruppe von Fragen nach dem Einfluss der Digitalisierung bzw. dem Fortschreiten der Automatisierung (Stichworte 'Industrie 4.0', 'Arbeit 4.0') auf die Entwicklung der Überstunden kann mit Hinweis auf das Fehlen von Informationen nicht beantwortet werden, da weder im Mikrozensus noch in der IAB-Arbeitszeitrechnung Informationen zu den täglich geleisteten Arbeitsstunden vorliegen, die zur Berechnung des in der Vorbemerkung der Fragesteller genannten Konzepts der Mehrarbeit benötigt werden. (IAB)
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Arbeitszeitflexibilität und Arbeitszeitkonten: Kurzbericht 17/3 an das Bayerische Staatsministerium für Arbeit und Soziales, Familie und Integration und die Regionaldirektion Bayern der Bundesagentur für Arbeit zum IAB-Betriebspanel Bayern 2016 (2017)
Kistler, Ernst; Eigenhüller, Lutz; Böhme, Stefan; Wiegel, Constantin;Zitatform
Kistler, Ernst, Constantin Wiegel, Stefan Böhme & Lutz Eigenhüller (2017): Arbeitszeitflexibilität und Arbeitszeitkonten. Kurzbericht 17/3 an das Bayerische Staatsministerium für Arbeit und Soziales, Familie und Integration und die Regionaldirektion Bayern der Bundesagentur für Arbeit zum IAB-Betriebspanel Bayern 2016. Stadtbergen, 18 S.
Abstract
"Der vorliegende Bericht beruht auf den Ergebnissen des IAB1-Betriebspanels Bayern 2016. Diese bundesweite Befragung von jährlich knapp 16.000 Personalverantwortlichen wird in Bayern seit 2001 durch eine vom Bayerischen Staatsministerium für Arbeit und Soziales, Familie und Integration finanzierte Aufstockungsstichprobe erweitert. Dadurch stehen für den Freistaat jährlich rund 1.200 Interviews zur Verfügung, die über die Jahre hinweg bei möglichst den gleichen Betrieben durchgeführt werden. Für Bayern sind die Ergebnisse repräsentativ für alle Betriebe und Dienststellen mit mindestens einem sozialversicherungspflichtigen Beschäftigungsverhältnis. Die Fragen des insgesamt 24-seitigen Fragebogens bestehen zu einem größeren Teil aus sich jährlich wiederholenden Fragen. Hinzu kommen eine Reihe weiterer Fragen, die nach einem Modulkonzept zu Schwerpunktthemen in mehrjährigen Abständen gestellt werden bzw. jeweils aktuelle Themen. Seit 2001 wertet INIFES diese Befragungen aus und erstellt für das Bayerische Arbeitsministerium und für die Regionaldirektion Bayern der Bundesagentur für Arbeit einen Bericht.2 Seit einigen Jahren wird dieser Bericht in zwei Teilen veröffentlicht. Seit 2017, also bezogen auf die Erhebung vom Spätsommer 2016, werden erstmals zusätzliche Kurzberichte im Vorfeld des Hauptberichts erstellt3, um für spezielle Themen zeitnäher zu den Erhebungen Ergebnisse vorzulegen. Von den Ergebnissen aus dem Befragungsjahr 2016 sind folgende Themen für Kurzberichte erstellt worden:
- Betriebliche Weiterbildungsförderung (März 2017)
- Erwartete Personalprobleme, Personalbewegungen und offene Stellen (April 2017)
- Arbeitszeitflexibilität und Arbeitszeitkonten in bayerischen Betrieben und Dienststellen (vorliegend)" (Autorenreferat, IAB-Doku) -
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Zufriedenheit mit der Arbeitszeit - wie kann sie gelingen?: eine Analyse der Arbeitszeiten nach Geschlecht und Statusgruppen (2017)
Kümmerling, Angelika; Slomka, Christine; Postels, Dominik;Zitatform
Kümmerling, Angelika, Dominik Postels & Christine Slomka (2017): Zufriedenheit mit der Arbeitszeit - wie kann sie gelingen? Eine Analyse der Arbeitszeiten nach Geschlecht und Statusgruppen. (Hans-Böckler-Stiftung. Working paper Forschungsförderung 054), Düsseldorf, 98 S.
Abstract
"Das Working Paper gibt einen Überblick über gruppenspezifische Unterschiede in den Arbeitszeiten von Männern und Frauen. Im Mittelpunkt steht die detaillierte Beschreibung der aktuellen Arbeitszeiten abhängig Beschäftigter sowie ihrer Präferenzen. Welche Arbeits- und Privatzusammenhänge sind für eine gleichberechtigte Teilhabe von Frauen am Arbeitsmarkt besonders förderlich bzw. hemmend? Handlungsbedarf und -empfehlungen für eine gleichberechtigtere Teilhabe von Frauen und Männern im Erwerbs- und Familienleben lassen sich aus den Analysen ableiten." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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The role of employer, job and employee characteristics for flexible working time: An empirical analysis of overtime work and flexible working hours' arrangements (2017)
Zitatform
Zapf, Ines & Enzo Weber (2017): The role of employer, job and employee characteristics for flexible working time. An empirical analysis of overtime work and flexible working hours' arrangements. (IAB-Discussion Paper 04/2017), Nürnberg, 44 S.
Abstract
"Moderne Arbeitsgesellschaften stehen vor der Herausforderung die betrieblichen Bedürfnisse nach Arbeitszeitflexibilität mit den individuellen Bedürfnissen der Beschäftigten in Einklang zu bringen. Wir untersuchen die Determinanten von Überstunden und verschiedenen Arbeitszeitarrangements. Dabei nutzen wir die Daten der Linked Employer-Employee Studie des Sozio-ökonomischen Panels (SOEP-LEE) für Deutschland und schätzen logistische Regressionsmodelle. Die Ergebnisse zeigen, dass Arbeitgebermerkmale und Jobmerkmale die wichtigsten Bestimmungsfaktoren von Überstunden und den verschiedenen Arbeitszeitarrangements sind. Dies weist auf die Macht von Arbeitgebern bei der Flexibilität von Arbeitszeiten hin. Arbeitnehmermerkmale sind die am wenigsten wichtigen Bestimmungsfaktoren, obwohl Beschäftigte ihre Arbeitszeiten durch bestimmte Arrangements, wie selbstbestimmte Arbeitszeiten und Gleitzeit mit Arbeitszeitkonto, flexibilisieren und dadurch profitieren können. Die vorliegende Studie zeigt, dass Arbeitszeitflexibilität in Deutschland überwiegend arbeitgeberorientiert ist. Jedoch ist anzunehmen, dass arbeitnehmerfreundliche Arbeitszeitarrangements aufgrund von demographischen Veränderungen und einem möglichen Fachkräftemangel zukünftig an Bedeutung gewinnen werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Überstunden in Deutschland: Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion DIE LINKE (Drucksache 19/70) (2017)
Zitatform
(2017): Überstunden in Deutschland. Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion DIE LINKE (Drucksache 19/70). (Verhandlungen des Deutschen Bundestages. Drucksachen 19/289 (15.12.2017)), 140 S.
Abstract
"Anzahl bezahlter bzw. unbezahlter Überstunden in atypischen sowie in Normalarbeitsverhältnissen, Differenzierung nach Wirtschaftszweigen, Berufsgruppen, Stellung im Beruf, Tarifbindung, Geschlecht und Bundesländern; Anteil am gesamtwirtschaftlichen Arbeitszeitvolumen, Vollzeitäquivalente; durch unbezahlte Überstunden entgangener Lohn, Steuern und Sozialversicherungsbeiträge (insgesamt 17 Einzelfragen)" (Dokumentations- und Informationssystem Bundestag und Bundesrat - DIP)
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Arbeitszeit: Trends, Kontrollen und Positionen: Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN (Drucksache 18/11541) (2017)
Zitatform
(2017): Arbeitszeit: Trends, Kontrollen und Positionen. Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN (Drucksache 18/11541). (Verhandlungen des Deutschen Bundestages. Drucksachen 18/11910 (10.04.2017)), 14 S.
Abstract
Die Bundesregierung antwortet auf die Anfrage der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN zu Trends, Kontrollen und Positionen zum Thema Arbeitszeit u.a. mit Statistiken aus der IAB-Arbeitszeitrechnung und dem IAB-Betriebspanel. (IAB)
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Gender discrepancies in the outcomes of schedule control on overtime hours and income in Germany (2016)
Zitatform
Lott, Yvonne & Heejung Chung (2016): Gender discrepancies in the outcomes of schedule control on overtime hours and income in Germany. In: European Sociological Review, Jg. 32, H. 6, S. 752-765. DOI:10.1093/esr/jcw032
Abstract
"Schedule control can have both positive - e.g., increased income - and negative outcomes - e.g., increased overtime. Here our core interest is whether there are gender discrepancies in these outcomes. Given the different ways in which schedule control can be used, and perceived to be used by men and women, their outcomes are also expected to be different. This is examined using the German Socio-Economic Panel Study (SOEP) (2003 - 2011), and panel regression models. The results show that schedule control is associated with increases in overtime and income - but only for men. Women in full-time positions also increase their overtime hours when using schedule control; yet, they do not receive similar financial rewards. The results of this study provide evidence to show that increases in schedule control has the potential to traditionalize gender roles by increasing mainly men's working hours, while also adding to the gender pay gap." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Can overtime premium flexibility promote employment?: firm- and worker-level evidence from a labour law reform (2016)
Zitatform
Martins, Pedro S. (2016): Can overtime premium flexibility promote employment? Firm- and worker-level evidence from a labour law reform. (IZA discussion paper 10205), Bonn, 31 S.
Abstract
"In 2012, in the midst of a recession, a labour law reform in Portugal allowed firms to reduce the overtime premium paid to their workers by 50% or more. Until then, overtime premiums were set by law at a relatively high level and could not be cut unilaterally. We analyse matched employer-employee panel data, including worker-level base and overtime hours and pay, to shed light on the effects of the resulting greater flexibility in overtime pay setting. We find that half of the firms using overtime in 2011 did reduce their overtime premiums in a manner consistent with the reform, in particular those firms making greater use of overtime and paying higher premiums. Moreover, using difference-in-differences matching and a long list of covariates, we find that those firms that cut overtime premiums exhibit significant relative increases in overtime usage, employment and sales following the reform. Overall, our results highlight the important but not exclusive role of legal restrictions behind downward nominal pay rigidity. Our findings also suggest a significant potential of overtime pay flexibility to promote employment, even during a downturn." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Women's wage theft: explaining gender differences in violations of wage and hour laws (2016)
Zitatform
Petrescu-Prahova, Miruna & Michael W. Spiller (2016): Women's wage theft. Explaining gender differences in violations of wage and hour laws. In: Work and occupations, Jg. 43, H. 4, S. 371-400. DOI:10.1177/0730888416661019
Abstract
"In this study, the authors identify and analyze a distinct and understudied source of gender inequality: gender differences in violations of wage-related workplace laws. The authors find that women have significantly higher rates of minimum wage and overtime violations than men and also lose more of their earnings to wage theft than men. In the case of minimum wage violations, the authors also find that nativity and immigration status strongly mediate this gender difference. Multivariate analysis suggests that demand-side characteristics - occupation and measures of nonstandard work and informality - account for more of the gender difference in minimum wage violations than do worker characteristics." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Überstunden und Mehrarbeitsstunden in Österreich: Entstehung und Verbreitung in Österreich. Umgang im internationalen Vergleich. Ergebnisbericht (2016)
Schönauer, Annika; Astleithner, Franz ; Mittelberger, Thomas; Mairhuber, Ingrid; Hollan, Katarina ; Nocker, Matthias; Flecker, Jörg ;Zitatform
Schönauer, Annika, Franz Astleithner, Matthias Nocker, Ingrid Mairhuber & Thomas Mittelberger (2016): Überstunden und Mehrarbeitsstunden in Österreich. Entstehung und Verbreitung in Österreich. Umgang im internationalen Vergleich. Ergebnisbericht. (FORBA-Forschungsbericht 2016,05), Wien, 52 S.
Abstract
"In Österreich fallen fast fünf Prozent des gesamten geleisteten Arbeitsvolumens der unselbständig Beschäftigten in Form von Überstunden oder Mehrarbeitsstunden an. Angesichts der hohen Arbeitslosigkeit und der bekannten negativen Folgen langer Arbeitszeiten ist dies eine unbefriedigende Situation. Die vorliegende Kurzfassung präsentiert zentrale Ergebnisse einer Studie für das BMASK, die auf nationaler, betrieblicher und internationaler Ebene mittels einer vertiefenden empirischen Analyse der Entstehung, Verteilung und Regulierung von Überstunden der Frage nachging, wo mögliche Potenziale und Ansatzpunkte für einen Abbau von Überstunden in Österreich auszumachen sind. Detailliertere Ergebnisse und Informationen zu Methoden finden sie im Langbericht." (Textauszug, IAB-Doku)
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Verbreitung und Umfang von Überstunden bei Frauen und Männern: Die Uhren gehen noch immer etwas anders (2016)
Zitatform
Zapf, Ines (2016): Verbreitung und Umfang von Überstunden bei Frauen und Männern: Die Uhren gehen noch immer etwas anders. In: IAB-Forum H. 1, S. 108-113., 2016-07-26. DOI:10.3278/IFO1601W108
Abstract
Überstunden waren zu Beginn der 1990er Jahre noch überwiegend Männersache. Seither hat sich der Abstand zwischen den Geschlechtern merklich verringert. Dennoch leisten männliche Beschäftigte nach wie vor deutlich mehr Überstunden als weibliche. Dies ist insbesondere auf den wesentlich höheren Anteil an unbezahlten Überstunden zurückzuführen. (IAB)
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Traditionelle und moderne Formen der Arbeitszeitflexibilität: Arbeitsangebots- und -nachfrageseitige Faktoren von Überstunden und Arbeitszeitkonten (2016)
Zitatform
Zapf, Ines (2016): Traditionelle und moderne Formen der Arbeitszeitflexibilität. Arbeitsangebots- und -nachfrageseitige Faktoren von Überstunden und Arbeitszeitkonten. (IAB-Bibliothek 361), Bielefeld: Bertelsmann, 320 S. DOI:10.3278/300917w
Abstract
"Überstunden und Arbeitszeitkonten sind wichtige betriebliche Instrumente der Arbeitszeitflexibilität, um die Arbeitszeiten der Beschäftigten vorübergehend zu verkürzen oder auszuweiten. In der jüngeren Vergangenheit wurden sie insbesondere im Kontext der Bewältigung der Wirtschafts- und Finanzkrise 2008/2009 diskutiert und untersucht. Trotz vorhandener empirischer Befunde gibt es Aspekte, die bislang nicht ausreichend beleuchtet sind. Diese greift Ines Zapf auf und untersucht auf Basis von Personen- und Betriebsdaten sowohl die Arbeitsangebots- als auch die Arbeitsnachfrageseite: So konzentrieren sich Studien zu Überstunden meist auf Männer und/oder Vollzeitbeschäftigte. Wie sieht es bei den Frauen, bei Teilzeit- und geringfügig Beschäftigten aus? Bisherige Studien untersuchen Arbeitszeitkonten vor allem auf der Betriebsebene. Aber welche Faktoren bestimmen den Zugang der Beschäftigten zu einem Arbeitszeitkonto?" (Autorenreferat, IAB-Doku)
Weiterführende Informationen
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Working over time: dynamic inconsistency in real effort tasks (2015)
Zitatform
Augenblick, Ned, Muriel Niederle & Charles Sprenger (2015): Working over time. Dynamic inconsistency in real effort tasks. In: The Quarterly Journal of Economics, Jg. 130, H. 3, S. 1067-1115. DOI:10.1093/qje/qjv020
Abstract
"Experimental tests of dynamically inconsistent time preferences have largely relied on choices over time-dated monetary rewards. Several recent studies have failed to find the standard patterns of present bias. However, such monetary studies contain often-discussed confounds. In this article, we sidestep these confounds and investigate choices over consumption (real effort) in a longitudinal experiment. We pair this effort study with a companion monetary discounting study. We confirm very limited time inconsistency in monetary choices. However, subjects show considerably more present bias in effort. Furthermore, present bias in the allocation of work has predictive power for demand of a meaningfully binding commitment device. Therefore our findings validate a key implication of models of dynamic inconsistency, with corresponding policy implications." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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FLSA working hours reform: worker well-being effects in an economic framework (2015)
Golden, Lonnie;Zitatform
Golden, Lonnie (2015): FLSA working hours reform. Worker well-being effects in an economic framework. In: Industrial relations, Jg. 54, H. 4, S. 717-749. DOI:10.1111/irel.12111
Abstract
"This article discusses a model developed to predict the effects of recently proposed amendments to the FLSA workweek and overtime provisions. The model contrasts allowing compensatory time for overtime pay for private nonexempt employees to 'rights to request' reduced hours. Hours demanded are likely to rise for workers who request comp time, undermining the intention of family-friendliness and alleviating overemployment, unless accompanied by offsetting policies that would prevent the denied use or forced use of comp time and that resurrect some monetary deterrent effect. A unique survey shows that the preference for time over money and comp time is relatively more prevalent among exempt, long hours and women workers; thus, worker welfare is likely better served if comp time were incorporated into an individualized, employee-initiated right to request." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Wem gehört die Zeit? Flexible Arbeitszeiten: grenzenlose Freiheit oder grenzenlose Erreichbarkeit? (2015)
Lindecke, Christiane;Zitatform
Lindecke, Christiane (2015): Wem gehört die Zeit? Flexible Arbeitszeiten. Grenzenlose Freiheit oder grenzenlose Erreichbarkeit? In: Zeitschrift für Arbeitswissenschaft, Jg. 69, H. 1, S. 31-38.
Abstract
"Der Beitrag skizziert die aktuellen Arbeitszeitentwicklungen und die sich daraus ergebenden Herausforderungen für Regelungen auf der betrieblichen Ebene. Nach einer Bestandsaufnahme der aktuellen Situation bei Überstunden und ständiger Erreichbarkeit werden kurz die Auswirkungen dieses Vordringens von Arbeitszeit in Freizeit diskutiert. Anschließend werden erste Ansätze betrieblicher Regelungen vorgestellt, um abschließend Arbeitszeitkonten als ein wichtiges Instrument zur Erfassung und Begrenzung von Arbeitszeiten näher zu betrachten." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Costs and benefits of flexibility and autonomy in working time: the same for women and men? (2015)
Zitatform
Lott, Yvonne (2015): Costs and benefits of flexibility and autonomy in working time. The same for women and men? (WSI-Diskussionspapier 196), Düsseldorf, 35 S.
Abstract
"Using data from the German Socio-Economic Panel Study (SOEP, 2003, 2005, 2007, 2009, and 2011), the author scrutinizes the relations between women's and men's flexibility and autonomy in working time and two central work outcomes: overtime and in-come. Previously, research on flexibility and autonomy in working time mostly applied cross-sectional data ignoring individuals' self-selection into jobs. Furthermore, the association between flexibility and autonomy in working time and income has generally been neglected. Extending this literature, fixed-effects models show that flexible working time and working time autonomy are associated with an increase of overtime and income - but only for men. Whereas women in full-time positions also increase their time investment with working time autonomy and employee-oriented flexibility to a similar extent, they do not receive similar financial rewards. These results point to gendered costs and benefits of working time flexibility and autonomy. Working time autonomy in particular is a crucial factor that reinforces gender inequality at the workplace and adds to the relatively high gender pay gap in Germany." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Führen selbstgesteuerte Arbeitszeiten zu einer Ausweitung der Arbeitsstunden?: eine Längsschnittanalyse auf der Basis des Sozio-oekonomischen Panels (2015)
Matta, Vanita Irene;Zitatform
Matta, Vanita Irene (2015): Führen selbstgesteuerte Arbeitszeiten zu einer Ausweitung der Arbeitsstunden? Eine Längsschnittanalyse auf der Basis des Sozio-oekonomischen Panels. In: Zeitschrift für Soziologie, Jg. 44, H. 4, S. 253-271.
Abstract
"Selbstgesteuerte Arbeitszeiten sind inzwischen weit verbreitet. Es gibt bereits empirische Evidenz für die Vermutung, dass selbstgesteuerte Arbeitszeiten, so wie sie derzeit häufig praktiziert werden, zu einer Ausweitung der Arbeitsstunden führen. Eine alternative Erklärung dieser Ausweitung wäre eine systematische Selektion in selbstgesteuerte Arbeitszeiten entlang einer persönlichen Tendenz zu Mehrarbeit. In dieser Studie werden zum ersten Mal deutsche Längsschnittdaten aus dem Sozio-oekonomischen Panel (SOEP) herangezogen, die es gestatten, diese alternative Erklärung in eine empirische Untersuchung einzubeziehen. Untersucht werden drei Indikatoren der Arbeitsextensivierung: die über die vertraglich vereinbarte Arbeitszeit hinausgehenden Stunden, unentgoltene Überstunden und individuelle Überbeschäftigung. Auch bei statistischer Kontrolle der Führungsverantwortung sprechen die Ergebnisse für eine Arbeitsextensivierung bei unregulierter Selbststeuerung und (unter einigen methodischen Vorbehalten) gegen eine Arbeitsextensivierung bei regulierter Selbststeuerung." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Unpaid overtime in the Netherlands: forward- or backward-looking incentives? (2015)
Meer, Peter H. van der; Wielers, Rudi;Zitatform
Meer, Peter H. van der & Rudi Wielers (2015): Unpaid overtime in the Netherlands. Forward- or backward-looking incentives? In: International Journal of Manpower, Jg. 36, H. 3, S. 254-270. DOI:10.1108/IJM-12-2012-0185
Abstract
"Purpose: The purpose of this paper is to test forward-looking incentives against backward-looking incentives.
Design/methodology/approach: Wage growth model to estimate forward-looking effects of unpaid overtime and a probit model of participation in unpaid overtime controlling for excessive pay to estimate backward-looking effects. The authors use data form the OSA labour supply panel (years 1994, 1996 and 1998).
Findings: The importance of backward-looking incentives is demonstrated in an empirical analysis of participation in unpaid overtime. The authors show that employees who have relatively good wages now or who have had relatively good wages in the recent past participate more often in unpaid overtime. The authors also show that participation in unpaid overtime does not lead to extra wage growth.
Research limitations/implications: These results imply that involvement in unpaid overtime is to be explained from backward-looking incentives, not from forward-looking incentives. The paper concludes that backward-looking incentives deserve more attention in the economic literature, especially as they are well-accepted as work motivation devices by employees. Limitations are the length of the panel study (four years) and the fact that the data are restricted to one country (the Netherlands).
Social implications: Personnel policies should focus more on the intrinsic motivation of personnel rather than on extrinsic motivation.
Originality/value: This is the first paper to test both forward- and backward-looking incentives simultaneously." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en)) -
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Flexiblework and immigration in Europe (2015)
Zitatform
Raess, Damian & Brian Burgoon (2015): Flexiblework and immigration in Europe. In: BJIR, Jg. 53, H. 1, S. 94-111. DOI:10.1111/bjir.12022
Abstract
"Immigration has risen substantially in many European economies, with farreaching if still uncertain implications for labour markets and industrial relations. This article investigates such implications, focusing on employment flexibility, involving both 'external flexibility' (fixed-term or temporary agency and/or involuntary part-time work) and 'internal flexibility' (overtime and/or balancing-time accounts). The article identifies reasons why immigration should generally increase the incidence of such flexibility, and why external flexibility should rise more than internal flexibility. The article supports these claims using a dataset of establishments in 16 European countries." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Individual and workplace-specific determinants of paid and unpaid overtime work in Germany (2015)
Zitatform
Zapf, Ines (2015): Individual and workplace-specific determinants of paid and unpaid overtime work in Germany. (IAB-Discussion Paper 15/2015), Nürnberg, 31 S.
Abstract
"Überstunden sind ein klassisches Instrument zur Steuerung und Veränderung der Arbeitszeit und haben als interne Flexibilitätsmaßnahme von Betrieben eine hohe Bedeutung in Deutschland. Von einer Variation des Arbeitseinsatzes durch Überstunden sind jedoch nicht alle Beschäftigten in gleichem Maße betroffen. Neben sozio-demographischen Faktoren spielen arbeitsplatzspezifische Merkmale eine wichtige Rolle, die Aufschluss über die Stellung des Beschäftigten im Betrieb geben. In welchem Zusammenhang diese arbeitsplatzspezifischen Merkmale mit den geleisteten Überstunden stehen, ist aber bislang nicht vertiefend untersucht worden und steht im Mittelpunkt dieser Studie. In der vorliegenden Studie werden Frauen und Teilzeitbeschäftigte in den Analysen berücksichtigt, während bisherige Untersuchungen meist nur vollzeitbeschäftigte Arbeitnehmer und/oder männliche Beschäftigte berücksichtigen. Auf der Grundlage von Daten des Sozio-ökonomischen Panels (SOEP) zeigt sich für Frauen ein signifikant negativer Zusammenhang mit der Inzidenz von bezahlten Überstunden und für Teilzeitbeschäftigte bei der Inzidenz von unbezahlten Überstunden. Sofern Leistungsbeurteilungen durch den Vorgesetzten möglich sind, fällt die Wahrscheinlichkeit von bezahlten Überstunden geringer aus, während sie für unbezahlte Überstunden höher ausfällt. Bei einer Führungsposition zeigt sich sowohl für die Inzidenz von bezahlten als auch unbezahlten Überstunden ein signifikant positiver Zusammenhang. Mit zunehmender Autonomie des beruflichen Handelns fällt die Wahrscheinlichkeit für unbezahlte Überstunden ebenfalls höher aus, während sie für bezahlte Überstunden geringer ausfällt. Dagegen scheint die Länge der Einarbeitung zur Ausübung der beruflichen Tätigkeit in einem Betrieb sowie Belastungen durch einen gefährdeten Arbeitsplatz oder ein befristetes Beschäftigungsverhältnis nicht in Zusammenhang mit bezahlten oder unbezahlten Überstunden zu stehen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Wer oder was ist flexibel?: Arbeitszeiten zwischen Wunsch und Wirklichkeit (2015)
Zitatform
(2015): Wer oder was ist flexibel? Arbeitszeiten zwischen Wunsch und Wirklichkeit. In: Gute Arbeit, Jg. 27, H. 1, S. 13-17.
Abstract
"Nur eine Minderheit der Beschäftigten in Deutschland arbeitet so lange, wie es der Arbeitsvertrag vorsieht. Viele Überstunden bleiben unbezahlt. Eine deutliche Mehrheit kann zwar kurzfristig - nach persönlichen Bedürfnissen - einen Tag freinehmen, doch nur 14% können, wenn sie wollen, kurzfristig auch mal von zu Hause aus arbeiten. Das Institut DGB-Index Gute Arbeit ermittelt mit seinen Repräsentativumfragen Jahr für Jahr, wie die Beschäftigten hierzulande ihre Arbeitsbedingungen beurteilen. Die Auswertung 2014 hat zudem den Schwerpunkt Arbeitszeitgestaltung untersucht." (Textauszug, IAB-Doku)
Weiterführende Informationen
Jahresbericht 2014 zum DGB-Index Gute Arbeit mit dem Themenschwerpunkt Arbeitszeitgestaltung -
Literaturhinweis
The detaxation of overtime hours: lessons from the French experiment (2014)
Zitatform
Cahuc, Pierre & Stéphane Carcillo (2014): The detaxation of overtime hours. Lessons from the French experiment. In: Journal of labor economics, Jg. 32, H. 2, S. 361-400. DOI:10.1086/674987
Abstract
"In October 2007, France introduced an exemption on the income tax and social security contributions that applied to wages received for hours worked overtime. The goal of the policy was to increase the number of hours worked. This article shows that this reform has had no significant impact on hours worked. Conversely, it has had a positive impact on the overtime hours declared by highly qualified wage earners, who have opportunities to manipulate the overtime hours they declare in order to optimize their tax situation since the hours they work are difficult to verify." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Giving up: how gendered organizational cultures push mothers out (2014)
Zitatform
Cahusac, Emma & Shireen Kanji (2014): Giving up: how gendered organizational cultures push mothers out. In: Gender, Work and Organization, Jg. 21, H. 1, S. 57-70. DOI:10.1111/gwao.12011
Abstract
"Explanations for professional and managerial mothers' departure from paid work concentrate on childcare and women's preferences or choices. In contrast, our study, based on in-depth interviews with professional and managerial mothers in London, shows that women's experiences within hegemonic masculine cultures play a key role. For example, working time norms require these mothers to work exceptionally long hours, to have permeable time boundaries even if they have negotiated reduced working hours and to 'socialize' in the evenings. Mothers are limited in their ability to protest or implement creative working time solutions because they feel they must hide their motherhood, which in itself creates tension. Mothers who are seemingly supported to work fewer hours are sidelined to lower-status roles for which they are underpaid and undervalued in relation to their experience and previous seniority. Unless mothers mimic successful men, they do not look the part for success in organizations." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Arbeitsqualität aus der Sicht von jungen Beschäftigten: 5. Sonderauswertung zum DGB-Index Gute Arbeit (2014)
Zitatform
Gerdes, Johann & Alexandra Wagner (2014): Arbeitsqualität aus der Sicht von jungen Beschäftigten. 5. Sonderauswertung zum DGB-Index Gute Arbeit. Berlin, 35 S.
Abstract
"Die Studie 'Arbeitsqualität aus der Sicht von jungen Beschäftigten' wertet die Daten des aktuellen DGB-Index Gute Arbeit aus und zeigt, wie Beschäftigte unter 35 Jahren ihre Arbeits- und Einkommensbedingungen beurteilen. So zeigt die Auswertung etwa, dass zwei von drei Beschäftigten unter 35 Jahren regelmäßig Überstunden machen - mehr als ein Drittel sogar über fünf Stunden jede Woche.
Fast ein Drittel (29 Prozent) der Beschäftigten dieser Altersgruppe arbeiten in atypischen Beschäftigungsverhältnissen. Zum Vergleich: Bei den über 35-Jährigen sind es nur 18 Prozent.
Weiteres Ergebnis: 57 Prozent der jungen Beschäftigten unter 35 Jahren geben an, oft oder sehr oft unter Zeitdruck arbeiten zu müssen." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
DGB-Index Gute Arbeit: Der Report 2013: wie die Beschäftigten die Arbeitsbedingungen in Deutschland beurteilen. Mit dem Themenschwerpunkt: Unbezahlte Arbeit (2014)
Holler, Markus; Kulemann, Peter;Zitatform
Holler, Markus (2014): DGB-Index Gute Arbeit: Der Report 2013. Wie die Beschäftigten die Arbeitsbedingungen in Deutschland beurteilen. Mit dem Themenschwerpunkt: Unbezahlte Arbeit. (DGB-Index Gute Arbeit 08), Berlin, 23 S.
Abstract
"Der Arbeitsmarkt scheint sich zu entspannen - nicht jedoch die Arbeitsbedingungen. Bei den Belastungen am Arbeitsplatz zeigen sich seit Jahren Spitzenwerte. Mehr als 60 Prozent der Beschäftigten müssen immer mehr Arbeit in der gleichen Zeit schaffen. 56 Prozent arbeiten gehetzt und nur knapp die Hälfte glaubt daran, bis zum Rentenalter durchhalten zu können. Das sind die zentralen Ergebnisse des DGB-Index Gute Arbeit 2013." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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