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Dossier

Arbeitszeit: Verlängern? Verkürzen? Flexibilisieren?

Verkürzung, Verlängerung oder Flexibilisierung der Arbeitszeit stehen immer wieder im Zentrum der Debatten. Was wünschen sich Unternehmen und Beschäftigte? Wie kann Arbeitszeitpolitik die Schaffung neuer Arbeitsplätze und die Sicherung vorhandener Arbeitsplätze unterstützen?
Dieses Themendossier bietet Publikationen zur Entwicklung der Arbeitszeiten in Deutschland auch im internationalen Vergleich, zur betrieblichen Gestaltung der Arbeitszeit und zu den Arbeitszeitwünschen der Beschäftigten.
Publikationen zur kontroversen Debatte um die Einführung der Vier-Tage-Woche finden Sie in unserem Themendossier Vier-Tage-Woche – Arbeitszeitmodell der Zukunft?
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im Aspekt "Arbeitszeitentwicklung"
  • Literaturhinweis

    Der Streik für die 35-Stunden-Woche: Aushandlungsprozesse und gewerkschaftliche Strategiefindung (2025)

    Andresen, Knud; Gruber, Svea; Horstmann, Anna;

    Zitatform

    Andresen, Knud, Svea Gruber & Anna Horstmann (2025): Der Streik für die 35-Stunden-Woche. Aushandlungsprozesse und gewerkschaftliche Strategiefindung. In: WSI-Mitteilungen, Jg. 78, H. 1, S. 6-13. DOI:10.5771/0342-300x-2025-1-6

    Abstract

    "Der Streik für die 35-Stunden-Woche im Jahr 1984 ist ein Meilenstein in der Geschichte der gewerkschaftlichen Arbeitszeitkämpfe. Das liegt zum einen daran, dass es sich um eine mit besonderer Härte geführte Auseinandersetzung handelte, die zudem langfristige tarifpolitische und arbeitsrechtliche Folgen hatte. Zum anderen war die Tarifrunde 1984 aber auch maßgeblich für gewerkschaftliche Strategiefindungsprozesse in der Tarifpolitik. Dass Arbeitszeit verkürzt werden müsse, stand dabei weniger zur Debatte als die Frage, welche Form dafür am geeignetsten sei. In der Strategiefindung spielten neben ökonomischen Gegebenheiten und tarifpolitischen Kräfteverhältnissen vor allem auch veränderte gesellschaftliche Vorstellungen von Zeitregimen eine entscheidende Rolle. Die stufenweise Arbeitszeitverkürzung hin zur 35-Stunden-Woche in der Druck- und Metallindustrie war schließlich an Zugeständnisse zu Flexibilisierungsbestrebungen der Arbeitgeber*innen geknüpft und trug langfristig zu einer Verbetrieblichung der Arbeitszeitpolitik bei. Ebenfalls wurden ab 1984 Vorruhestandsregelungen eingeführt, die später aber wieder abgeschafft wurden." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Arbeiten um zu leben!: Zur Geschichte und Aktualität des Kampfes um Arbeitszeiten (2025)

    Andresen, Knud; Birke, Peter; Gruber, Svea; Horstmann, Anna; Mayer-Ahuja, Nicole;

    Zitatform

    Andresen, Knud, Peter Birke, Svea Gruber, Anna Horstmann & Nicole Mayer-Ahuja (Hrsg.) (2025): Arbeiten um zu leben! Zur Geschichte und Aktualität des Kampfes um Arbeitszeiten. (International labour studies 42), Weinheim: Campus Verlag, 200 S. DOI:10.12907/978-3-593-46269-1

    Abstract

    "Zeit ist seit jeher ein umkämpftes Terrain und ihre Verteilung wird häufig als »Maß der Freiheit« verstanden. Wie viel Zeit wird für Erwerbs- und Reproduktionsarbeit aufgewendet, wie viel steht zur freien Verfügung? Der Sammelband nimmt aus soziologischer und zeitgeschichtlicher Perspektive die gewerkschaftliche Forderung nach Arbeitszeitverkürzungen seit den 1970er Jahren auf breiter Quellenlage in den Blick und skizziert Debatten um betriebliche Arbeitszeiten ebenso wie um Reproduktions- und Care-Arbeit. Konflikte um Arbeitszeiten haben viele Dimensionen. Denn die alltägliche Lebensführung der Beschäftigten wird nicht nur durch die Regulierung der Dauer, Lage und Verteilung von Arbeitszeit beeinflusst, sondern auch durch Verdichtung und Flexibilisierung und Anforderungen von Care-Arbeit. Für Gewerkschaften war und ist es eine ständige Herausforderung, diese Dimensionen in Zeitpolitiken umzusetzen. Debatten früherer Jahrzehnte bieten Ansatzpunkte für aktuelle Konflikte um Arbeitszeit." (Verlagsangaben, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Verteilung der Arbeitszeit und Umfang der Tagesreinigung in der Gebäudereinigungsbranche (2025)

    Bookmann, Bernhard; Schröder, Charlotte; Eichhorst, Werner; Scheu, Tobias;

    Zitatform

    Bookmann, Bernhard, Werner Eichhorst, Charlotte Schröder & Tobias Scheu (2025): Verteilung der Arbeitszeit und Umfang der Tagesreinigung in der Gebäudereinigungsbranche. (IZA research report 652 148), Bonn, 77 S.

    Abstract

    "Ziel der Expertise ist es, angesichts des Mangels an aktuellen Informationen zu den Arbeitszeiten und zum Umfang der Tagesreinigung in der Gebäudereinigungsbranche belastbare Informationen für das Jahr 2023 zu gewinnen. Auf der Grundlage einer telefonischen Unternehmensbefragung in einer Stichprobe von Gebäudereinigungsunternehmen wird die Personalsituation der Unternehmen beschrieben sowie der Umfang und die Lage der Arbeitszeiten dargestellt. Der Fokus liegt auf der Verbreitung von Tagesreinigung sowie Reinigung in Randzeiten und in der Nacht. Ergänzend werden Einschätzungen der Unternehmen zu einer vermehrten Nutzung von Tagesreinigung analysiert." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Fostering Employment and Total Hours Worked: Perspectives for France and Germany: Joint statement (2025)

    Bozio, Antoine ; Schnitzer, Monika ; Simon, Lenard; Runschke, Benedikt; Lapeyre, Alice; Werding, Martin ; Weber, Enzo ;

    Zitatform

    Bozio, Antoine, Alice Lapeyre, Enzo Weber, Benedikt Runschke, Monika Schnitzer, Lenard Simon & Martin Werding (2025): Fostering Employment and Total Hours Worked: Perspectives for France and Germany. Joint statement. 12 S.

    Abstract

    "France and Germany are both confronted with labour market bottlenecks that limit the total volume of work in the economy. While they face similar challenges - such as boosting labour force participation and improving job quality - their labour markets differ in key structural dimensions, leading to divergent policy priorities. To achieve higher employment of better quality, each country will need to implement a tailored mix of policies, targeting its specific weaknesses. In some cases, the policy levers required are similar; in others, they differ significantly due to institutional and demographic differences. This policy brief rests on a systematic comparison of labour market participation between France and Germany to identify the most relevant margins for reform and the levers that could support convergence towards stronger employment outcomes in both countries. This policy brief presents the key stylized facts and policy recommendations that can be drawn for France and Germany. Our analyses build on extensive work by Bozio et al. (2025),* who updated previous work by Blundell et al. (2011, 2013). Using harmonized survey data, the authors examine employment and hours worked over the past 55 years in France, Germany, the United Kingdom, and the United States. They provide detailed analyses of employment patterns and working hours across sub-groups of workers - by gender, age, and education level - over time. Their work identifies room to increase hours worked in both countries, along with relevant policies to achieve this, and contributes to the reflection on the gradual harmonisation of labour markets in both countries" (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    Beteiligte aus dem IAB

    Weber, Enzo ;
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  • Literaturhinweis

    Arbeitszeiten – Chancen und Herausforderungen für die Vereinbarkeit: eine geschlechts- und elternspezifische Betrachtung (2025)

    Entgelmeier, Ines; Nold, Johanna;

    Zitatform

    Entgelmeier, Ines & Johanna Nold (2025): Arbeitszeiten – Chancen und Herausforderungen für die Vereinbarkeit. Eine geschlechts- und elternspezifische Betrachtung. In: WSI-Mitteilungen, Jg. 78, H. 1, S. 47-55. DOI:10.5771/0342-300X-2025-1-47

    Abstract

    "Anhand von Auswertungen der Arbeitszeitbefragung 2023 der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin zeigt dieser Beitrag, dass sich Arbeitszeiten von Männern und Frauen mit und ohne Kind deutlich hinsichtlich ihrer Länge, Lage sowie zeitlicher und räumlicher Flexibilität unterscheiden. Männer und Väter haben längere Arbeitszeiten, leisten mehr Überstunden und arbeiten häufiger zu atypischen Zeiten als Frauen und Mütter. Männer und Väter verfügen zudem häufiger über Flexibilitätsmöglichkeiten. Sie haben häufiger Einfluss auf den Beginn und das Ende ihrer Arbeitszeit und darauf, an welchen Tagen sie von zu Hause arbeiten können. Frauen und Mütter arbeiten nach wie vor deutlich häufiger in Teilzeit als Männer und Väter und geben als Hauptgrund dafür familiäre Verpflichtungen an. Trotz höherer arbeitszeitlicher Anforderungen bewerten Männer mit und ohne Kind ihre Work-Life-Balance besser als Frauen mit und ohne Kind." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Global Working Hours (2025)

    Gethin, Amory; Saez, Emmanuel;

    Zitatform

    Gethin, Amory & Emmanuel Saez (2025): Global Working Hours. (NBER working paper / National Bureau of Economic Research 34217), Cambridge, Mass, 89 S.

    Abstract

    "This paper uses labor force surveys from 160 countries to build a new microdatabase on hours worked covering 97% of the world population in cross section. We also construct time series spanning over 20 years in 86 countries. Hours worked per adult are slightly bell-shaped with GDP per capita but weakly correlated with development overall. Hours worked by the young (aged 15-19) and elderly (aged 60+) decline with development, driven by growing school attendance and public pension coverage. Hours worked among prime-age adults (aged 20-59) are mildly bell-shaped with development for men while they are increasing for women. The fall in male hours in middle-to-higher income countries is driven by reduced hours per worker and is offset by increases in female labor force participation. These two forces have exactly compensated each other in many countries, leading to a remarkable long-run stability of prime-age hours worked. Labor taxes are strongly negatively correlated with prime-age hours worked both in international comparisons and overtime within countries. Controlling for government transfers only partly reduces the link between labor taxes and prime-age hours, ruling out substitution and income effects on labor supply as the only driver. Controlling for working hours regulations and the size of the formal sector eliminates this link, suggesting that regulations also play a large role in reducing intensive hours in higher-income countries." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    The Labor Market Impacts of Fair Work Legislation (2025)

    Gruber, Anja ;

    Zitatform

    Gruber, Anja (2025): The Labor Market Impacts of Fair Work Legislation. In: ILR review, S. 1-32. DOI:10.1177/00197939251355234

    Abstract

    "Fair Workweek (FWW) ordinances, which typically require employers to provide workers with advance notice of their schedules and extra pay for last-minute changes, have become an increasingly debated policy tool to address the unpredictability of low-wage work in the United States. In this article, the author studies the labor market impacts of the Oregon FWW law using data on treated workers from the Quarterly Workforce Indicators and American Community Survey, and a variety of empirical approaches that address the factors complicating such a labor market analysis. Taken together, the evidence points to limited effects on the average labor market outcomes of workers covered by the legislation. However, findings indicate increased employment and hours worked for men, and decreased employment and hours worked for women. Also, results show consistent evidence of decreased average monthly earnings for newly hired women at treated employers. Despite the ability of employers to bypass compensation requirements through voluntary standby lists, this study identifies compositional effects on the workforce resulting from FWW legislation." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Labor-Market Effects of Introducing the 8-Hour Workday (2025)

    Gunnesmo, Marius Fredagsvik; Hansen, Casper Worm ;

    Zitatform

    Gunnesmo, Marius Fredagsvik & Casper Worm Hansen (2025): Labor-Market Effects of Introducing the 8-Hour Workday. (CEPR discussion paper / Centre for Economic Policy Research 20785), London, 56 S.

    Abstract

    "In 1919, the Danish craft and industrial sector permanently adopted the 8-hour workday, representing the largest reduction in working hours in the country’s history. We collected quarterly data on hourly wages and employment from 1914 to 1931 across occupation groups, covering Copenhagen and the aggregate of the provinces in Denmark. By exploiting variation in percent work-time reductions across occupation groups and regions, we examine the income and employment effects of the reform. Our findings reveal only a compensating rise in hourly wages in Copenhagen, though this increase was insufficient to offset the decline in weekly earnings due to fewer working hours. Furthermore, we observe that the reduction in working hours was mitigated by new hires, particularly of unskilled workers. Overall, our results suggest that reductions in work hours were not (in any region) fully compensated by gains in hourly wages but tend to support the "work-sharing" hypothesis." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Zunehmende Flexibilisierung der Arbeitszeit: Höchststand von 473 Millionen Stunden auf Kurzzeitkonten (2025)

    Hartl, Tobias ; Wanger, Susanne ; Warning, Anja; Weber, Enzo ;

    Zitatform

    Hartl, Tobias, Susanne Wanger, Anja Warning & Enzo Weber (2025): Zunehmende Flexibilisierung der Arbeitszeit: Höchststand von 473 Millionen Stunden auf Kurzzeitkonten. (IAB-Kurzbericht 12/2025), Nürnberg, 8 S. DOI:10.48720/IAB.KB.2512

    Abstract

    "Erstmals werden hier gesamtwirtschaftliche repräsentative Daten über die Stundenzahl auf den sogenannten Gleitzeit- oder Kurzzeitkonten der Beschäftigten in Deutschland vorgelegt. Über alle Wirtschaftszweige hinweg gab es im vierten Quartal 2023 einen positiven Saldo von insgesamt 473 Millionen Stunden auf diesen Konten. Das waren 150 Millionen Stunden mehr als im Jahr 2013. Die Bedeutung von Arbeitszeitkonten ist im Zeitverlauf gestiegen. Das zeigt auch der zunehmende Anteil der Betriebe und Verwaltungen, die diese nutzen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Wanger, Susanne ; Warning, Anja; Weber, Enzo ;
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  • Literaturhinweis

    Tailored to Women, Provided to Men? Gendered Occupational Inequality in Access to Flexible Working-Time Arrangements (2025)

    Jacobi, Aljoscha ; Naujoks, Tabea ; Hamjediers, Maik ;

    Zitatform

    Jacobi, Aljoscha, Maik Hamjediers & Tabea Naujoks (2025): Tailored to Women, Provided to Men? Gendered Occupational Inequality in Access to Flexible Working-Time Arrangements. In: Social indicators research, Jg. 176, H. 3, S. 1179-1205. DOI:10.1007/s11205-024-03483-9

    Abstract

    "Numerous policy-makers and social scientists promote flexible working as a means to reconcile work and family life, often explicitly targeting women. Accordingly, one might expect that flexible working-time arrangements are more prevalent in occupations with a high share of female employees. Yet, previous evidence indicates the opposite. To address this puzzle, we investigate the occupational opportunity structures for flexible working. A devaluation argument proposes that employers perceive female-typed work as being of lower value, thus inhibiting the provision of flexible working-time arrangements in tfemale-dominated occupations. We evaluate this argument against alternative explanations, namely differences in the ability to bargain for flexible working and in structural or practical barriers to flexible working. Descriptive results based on German panel data (GSOEP, 2003 –2017) enriched with occupational-level information confirm that female-dominated occupations provide the least access to flexible work. Linear probability models with yearly fixed-effects indicate that power resources and structural barriers account for differences in flexible working between male-dominated and integrated occupations; yet an unexplained disadvantage for female-dominated occupations remains. Moreover, this disadvantage has grown between 2003 and 2017. We interpret this result as support of a cultural devaluation of female-dominated occupations in access to flexible working-time arrangements. Our findings highlight that the empirical reality of gendered occupational opportunity structures contradicts the gendered policy discourse on flexible work." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Individuell weniger, aber in der Summe mehr: Die Entwicklung der Erwerbsarbeitszeiten in Deutschland: Der IAQ-Arbeitszeitmonitor 2025 (2025)

    Kümmerling, Angelika;

    Zitatform

    Kümmerling, Angelika (2025): Individuell weniger, aber in der Summe mehr: Die Entwicklung der Erwerbsarbeitszeiten in Deutschland. Der IAQ-Arbeitszeitmonitor 2025. (IAQ-Report 2025-10), Duisburg, 22 S. DOI:10.17185/duepublico/84484

    Abstract

    "Im Vergleich zum Jahr 2012 sind die mittleren Arbeitszeiten abhängig Beschäftigter gesunken und lagen 2023 bei 34,6 Stunden. Treiber dieses Rückgangs sind vor allem die Arbeitszeiten von Männern. Aber auch die von Frauen geleistete Arbeitszeit verringerte sich erstmals seit 2017, wenn auch nur leicht. Rückläufig sind insgesamt die Arbeitszeiten der Vollzeitbeschäftigten, während sie bei Teilzeitbeschäftigten deutlich angewachsen sind. Innerhalb der Gruppe der Teilzeitbeschäftigten sind sichtbare Verschiebungen festzustellen: Ein Anstieg der Teilzeitbeschäftigung zeigt sich insbesondere bei Vätern, Hochqualifizierten sowie Personen ohne Kinderbetreuungsverpflichtungen Trotz sinkender individueller Arbeitszeiten hat das gesamtwirtschaftliche Arbeitszeitvolumen infolge hoher Beschäftigungsquoten zugenommen. 2023 waren mehr Menschen in Deutschland erwerbstätig, und es wurde mehr Arbeitszeit erbracht als jemals zuvor seit der Wiedervereinigung. Diese positive Entwicklung des Arbeitsmarktes kann sich jedoch auf gesellschaftlicher Ebene eher negativ auswirken: Die Verfügbarkeit von Zeit für gesellschaftliches Engagement, politische Beteiligung oder Pflege verringert sich." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Steuerliche Freistellung von Überstundenzuschlägen: Geringe Entlastung und problematische Verteilungswirkungen (2025)

    Lübker, Malte;

    Zitatform

    Lübker, Malte (2025): Steuerliche Freistellung von Überstundenzuschlägen. Geringe Entlastung und problematische Verteilungswirkungen. (WSI Policy Brief / Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliches Institut 93), Düsseldorf, 22 S.

    Abstract

    "Ziel des vorliegenden Policy Briefs ist es, eine Reihe bisher offener Fragen zu beantworten: Wie viele Beschäftigten leisten bezahlte Überstunden, wie viele Menschen würden von dem neuen Steuerprivileg profitieren? Und wie hoch sind die ausbezahlten Überstundenzuschläge, die unter die Steuerbefreiung fallen würden? Daraus lassen sich - wenn auch nur näherungsweise - die steuerliche Entlastung der Beschäftigten und der Einnahmeausfall für die öffentliche Hand ableiten. Um die Verteilungswirkungen einzuordnen, differenziert die Analyse nach Beschäftigtenmerkmalen wie dem Geschlecht und der Verdiensthöhe. Der Policy Brief ist wie folgt gegliedert: Abschnitt 2 fasst kurz zusammen, was die verfügbaren Datenquellen zur Verbreitung von Überstunden und zur Höhe der Überstundenzuschläge aussagen. Abschnitt 3 stellt die verwendete Datenquelle, die Verdiensterhebung (VE), vor und erläutert das methodische Vorgehen sowie die Annahmen, die zur Modellierung der steuerlichen Freistellung von Überstundenzuschlägen getroffen werden. Abschnitt 4 stellt die Ergebnisse vor und Abschnitt 5 zieht ein kurzes Fazit." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Arbeitszeiterfassung: Aktuelle Befunde zu ihrer Verbreitung und betrieblichen Organisation (2025)

    Maas, Martina ; Seifert, Hartmut;

    Zitatform

    Maas, Martina & Hartmut Seifert (2025): Arbeitszeiterfassung. Aktuelle Befunde zu ihrer Verbreitung und betrieblichen Organisation. In: WSI-Mitteilungen, Jg. 78, H. 2, S. 139-145. DOI:10.5771/0342-300x-2025-2-139

    Abstract

    "Der Beitrag präsentiert auf Basis einer Betriebsbefragung Befunde zur Verbreitung und Organisation der Arbeitszeiterfassung. Er zeigt, dass die überwiegende Mehrheit der Betriebe, selbst Kleinstbetriebe, die Arbeitszeiten der Beschäftigten dokumentiert. Händische und systemische Erfassungsmethoden halten sich in etwa die Waage. Die Zeiterfassung ist in Betrieben mit und ohne Homeoffice in etwa gleich verbreitet. Die Organisation der Arbeit in Form von Homeoffice scheint demnach kein Hemmnis für die Einführung einer Arbeitszeiterfassung zu sein, und umgekehrt scheint diese auch nicht dem mobilen Arbeiten im Wege zu stehen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Mehr Anreize, mehr Flexibilität, mehr Arbeit? Wie Beschäftigte auf die Pläne der neuen Bundesregierung reagieren würden (2025)

    Stegmaier, Jens ; Weik, Jonas Aljoscha ; Weber, Enzo ; Fitzenberger, Bernd ;

    Zitatform

    Stegmaier, Jens, Jonas Aljoscha Weik, Bernd Fitzenberger & Enzo Weber (2025): Mehr Anreize, mehr Flexibilität, mehr Arbeit? Wie Beschäftigte auf die Pläne der neuen Bundesregierung reagieren würden. In: IAB-Forum H. 17.06.2025 Nürnberg, 2025-06-17. DOI:10.48720/IAB.FOO.20250617.01

    Abstract

    "Die Bundesregierung möchte im Sinne der Fachkräftesicherung mehr Flexibilität bei der Höchstarbeitszeit, steuerliche Entlastungen bei Mehrarbeit und Anreize zur Ausweitung von Teilzeit schaffen. Aktuelle Befragungsergebnisse des IAB geben Aufschluss darüber, wie Beschäftigte diese Vorhaben bewerten und ob diese die arbeitsmarktpolitisch beabsichtigte Wirkung entfalten können. Etwa ein Drittel der Beschäftigten ist bereit, mehr als zehn Stunden an einzelnen Tagen zu arbeiten. Finanzielle Anreize für Mehrarbeit und für eine Ausweitung von Teilzeit sprechen besonders jüngere Beschäftigte an." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Eltern im Homeoffice arbeiten im Durchschnitt länger (2025)

    Steinberg, Hannah Sinja ; Dummert, Sandra ;

    Zitatform

    Steinberg, Hannah Sinja & Sandra Dummert (2025): Eltern im Homeoffice arbeiten im Durchschnitt länger. In: IAB-Forum H. 17.11.2025. DOI:10.48720/IAB.FOO.20251117.01

    Abstract

    "Mit der zunehmenden Verbreitung mobiler Arbeitsformen rückt Homeoffice verstärkt in den Fokus familien- und arbeitsmarktpolitischer Debatten. Es gilt als ein Instrument, das die Vereinbarkeit von Erwerbs- und Sorgearbeit verbessern kann. So sind insbesondere Mütter mit Kindern im betreuungsbedürftigen Alter häufiger in größerem Umfang erwerbstätig, wenn ihnen die Möglichkeit zum mobilen Arbeiten offensteht. Gleichzeitig arbeiten diese Mütter öfter über ihre vertragliche Arbeitszeit hinaus." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Steinberg, Hannah Sinja ; Dummert, Sandra ;
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  • Literaturhinweis

    Die Arbeitszeitunterschiede zwischen Frauen und Männern verringern sich nur langsam (Serie "Equal Pay Day 2025") (2025)

    Wanger, Susanne ;

    Zitatform

    Wanger, Susanne (2025): Die Arbeitszeitunterschiede zwischen Frauen und Männern verringern sich nur langsam (Serie "Equal Pay Day 2025"). In: IAB-Forum H. 18.03.2025. DOI:10.48720/IAB.FOO.20250318.01

    Abstract

    "Die Zahl der von berufstätigen Frauen jährlich geleisteten Arbeitsstunden liegt im Schnitt 24 Prozent unter der der Männer. Sie ist damit nur 4 Prozentpunkte niedriger als vor 25 Jahren. Hauptgrund sind die über den gesamten Erwerbsverlauf hinweg deutlich höheren Teilzeitquoten von Frauen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Wanger, Susanne ;
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  • Literaturhinweis

    Mehr Arbeit, weniger Gleichheit? Bei den geplanten Steuervergünstigungen stellen sich gleichstellungspolitische Fragen (2025)

    Weik, Jonas Aljoscha ; Weber, Enzo ; Lott, Yvonne ; Wanger, Susanne ;

    Zitatform

    Weik, Jonas Aljoscha, Enzo Weber, Susanne Wanger & Yvonne Lott (2025): Mehr Arbeit, weniger Gleichheit? Bei den geplanten Steuervergünstigungen stellen sich gleichstellungspolitische Fragen. In: IAB-Forum H. 24.10.2025. DOI:10.48720/IAB.FOO.20251024.01

    Abstract

    "Die Bundesregierung beabsichtigt, Maßnahmen zur Verlängerung der Erwerbsarbeitszeit umzusetzen. Geplant sind die Abschaffung der täglichen zugunsten einer wöchentlichen Höchstarbeitszeit, steuerliche Entlastungen für Überstundenzuschläge und Anreize zur Erweiterung der Arbeitszeit von Teilzeitbeschäftigten. Zu der Frage, wie Erwerbstätige diese geplanten Maßnahmen bewerten, hat das IAB im Juli 2025 erste Ergebnisse veröffentlicht. Weitere Auswertungen nach Geschlecht und Elternschaft weisen darauf hin, dass die Reformvorhaben zwar in Teilen das Arbeitsangebot erhöhen, jedoch auch geschlechtsspezifische Unterschiede verstärken könnten." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Women and the Standard Workweek: Developing a Typology of Work Schedules in the UK (2025)

    Whillans, Jennifer ;

    Zitatform

    Whillans, Jennifer (2025): Women and the Standard Workweek: Developing a Typology of Work Schedules in the UK. In: Work, Employment and Society, Jg. 39, H. 5, S. 1127-1153. DOI:10.1177/09500170251336933

    Abstract

    "When do women work? Which women work when? Much of our understanding of the temporal organization of women’s paid work relies on oversimplified stylised estimates of duration and categorical indicators of work timing. Using United Kingdom Time Use Survey 2014–2015 workweek grid data and innovative sequence analysis, this research provides new empirical evidence by identifying a typology of women’s work schedules , including variants of and departures from the standard workweek. Furthermore, sociodemographic and job characteristics are found to be associated with different work schedules. A feminist evaluation of findings highlights the insufficiency of the standard/nonstandard dichotomy and presents new ways of describing worktime that better capture the complex and diverse experiences of women. It concludes that, while the standard workweek is not strictly identifiable as a type of schedule, it acts as an organizing principle of worktime among contemporary working women." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Does the 'right to request' flexible work policy influence men’s and women’s uptake of flexible working and well-being: findings from the UK Household Longitudinal Study (2025)

    Xue, Baowen ; Chung, Heejung ; McMunn, Anne ; Gu, Ran ;

    Zitatform

    Xue, Baowen, Heejung Chung, Ran Gu & Anne McMunn (2025): Does the 'right to request' flexible work policy influence men’s and women’s uptake of flexible working and well-being: findings from the UK Household Longitudinal Study. In: Journal of Epidemiology and Community Health, S. 1-8. DOI:10.1136/jech-2025-224166

    Abstract

    "Background: The ‘right to request’ flexible working policy has been gradually extended and, by 2014, extended to cover all workers with at least 26 weeks of continuous employment. The impact of these policy changes is unclear. This research aims to assess the effects of the 2014 policy reform on the uptake of flexible working and its impact on health and well-being, focusing on gender differences. Methods: Data were drawn from waves 2, 4, 6, 8 and 10 of the UK Household Longitudinal Study (2010–2020). We employed a doubly robust difference-in-differences method to estimate the average treatment effects on the treated of the 2014 policy reform. This analysis examined the effects on the uptake of flexible working, mental and physical health, and satisfaction with life, job and leisure. Findings: The 2014 policy reform increased women’s uptake of reduced hours work arrangements, with the effect growing stronger over time. However, no increase in uptake was observed among men. No strong effects were found for flexitime or teleworking arrangements for either men or women. Additionally, the policy reform resulted in a reduction in psychological distress and improved life satisfaction among women. Conclusions: The reduction in women’s psychological distress and improved life satisfaction might be partly explained by the increased women’s uptake of reduced hours arrangements, which may have enabled women to better meet their family care demands. However, even the gender-neutral policies on flexible working may inadvertently exacerbate gender inequalities in labour force participation by pushing women more into part-time work." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Grenzen des Arbeitstages: Was wollen die Beschäftigten? (2025)

    Zitatform

    (2025): Grenzen des Arbeitstages. Was wollen die Beschäftigten? (Kompakt : DGB-Index Gute Arbeit 2025,04), Berlin, 10 S.

    Abstract

    "Die Bundesregierung hat in ihrem Koalitionsvertrag die Absicht formuliert, „die Möglichkeit einer wöchentlichen anstatt einer täglichen Höchstarbeitszeit [zu] schaffen – auch und gerade im Sinne einer besseren Vereinbarkeit von Familie und Beruf“. Im Kern zielt die Forderung nach einer Öffnung des Arbeitszeitgesetzes auf eine Abschwächung der bisherigen Schutzregelungen: Der Achtstundentag soll als Norm abgeschafft und tägliche Arbeitszeiten von über zwölf Stunden ermöglicht werden. Dabei wird auf die angeblichen Wünsche der Beschäftigten nach flexiblen Arbeitszeiten verwiesen. Die Betroffenen selbst kommen jedoch selten zu Wort. Welche Arbeitszeiten brauchen die Arbeitnehmer*innen? Wann soll der Arbeitstag beginnen und wann soll er enden? Welche Grenzen würden Beschäftigte ziehen, wenn sie über ihre Arbeitszeiten selbst entscheiden könnten? Um diese Fragen beantworten zu können, wurden in der repräsentativen Beschäftigtenbefragung mit dem DGB-Index Gute Arbeit 2025 mehr als 4.000 Arbeitnehmer*innen danach gefragt, zu welchen Zeiten sie arbeiten würden, wenn sie die Wahl hätten. Die Ergebnisse zeigen deutlich: eine Ausweitung der täglichen Höchstarbeitszeit entspricht nicht den Bedürfnissen der Beschäftigten. Im Gegenteil, eine deutliche Mehrheit wünscht sich Arbeitszeiten innerhalb der Grenzen des Achtstundentags. Besonders deutlich ausgeprägt ist der Wunsch nach klaren Grenzen bei Arbeitnehmer*innen mit Kindern." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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