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Dossier

Arbeitszeit: Verlängern? Verkürzen? Flexibilisieren?

Verkürzung, Verlängerung oder Flexibilisierung der Arbeitszeit stehen immer wieder im Zentrum der Debatten. Was wünschen sich Unternehmen und Beschäftigte? Wie kann Arbeitszeitpolitik die Schaffung neuer Arbeitsplätze und die Sicherung vorhandener Arbeitsplätze unterstützen?
Dieses Themendossier bietet Publikationen zur Entwicklung der Arbeitszeiten in Deutschland auch im internationalen Vergleich, zur betrieblichen Gestaltung der Arbeitszeit und zu den Arbeitszeitwünschen der Beschäftigten.
Publikationen zur kontroversen Debatte um die Einführung der Vier-Tage-Woche finden Sie in unserem Themendossier Vier-Tage-Woche – Arbeitszeitmodell der Zukunft?
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im Aspekt "Arbeitszeitpolitik"
  • Literaturhinweis

    The Labor Market Impacts of Fair Work Legislation (2026)

    Gruber, Anja ;

    Zitatform

    Gruber, Anja (2026): The Labor Market Impacts of Fair Work Legislation. In: ILR review, Jg. 79, H. 1, S. 59-90. DOI:10.1177/00197939251355234

    Abstract

    "Fair Workweek (FWW) ordinances, which typically require employers to provide workers with advance notice of their schedules and extra pay for last-minute changes, have become an increasingly debated policy tool to address the unpredictability of low-wage work in the United States. In this article, the author studies the labor market impacts of the Oregon FWW law using data on treated workers from the Quarterly Workforce Indicators and American Community Survey, and a variety of empirical approaches that address the factors complicating such a labor market analysis. Taken together, the evidence points to limited effects on the average labor market outcomes of workers covered by the legislation. However, findings indicate increased employment and hours worked for men, and decreased employment and hours worked for women. Also, results show consistent evidence of decreased average monthly earnings for newly hired women at treated employers. Despite the ability of employers to bypass compensation requirements through voluntary standby lists, this study identifies compositional effects on the workforce resulting from FWW legislation." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Mehr Zeit oder mehr Geld?: Nutzungsmuster tariflicher Wahloptionen und betriebliche Rahmenbedingungen (2026)

    Mellies, Alexandra; Lott, Yvonne ; Abendroth, Anja; Ruf, Kevin; Zimmermann, Florian ;

    Zitatform

    Mellies, Alexandra, Anja Abendroth, Florian Zimmermann, Kevin Ruf & Yvonne Lott (2026): Mehr Zeit oder mehr Geld? Nutzungsmuster tariflicher Wahloptionen und betriebliche Rahmenbedingungen. (WSI Policy Brief / Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliches Institut 94), Düsseldorf, 24 S.

    Abstract

    "Beschäftigte brauchen Arbeitszeitsouveränität, um Arbeit mit familiären bzw. privaten Verpflichtungen und Aktivitäten vereinbaren zu können. Tarifliche Wahloptionen geben Beschäftigten mehr Zeit für diese Aktivitäten, allen voran Zeit für Hobbies, soziale Kontakte und Selbstfürsorge. Die Studie macht deutlich, dass tarifliche Regelungen die Nutzung von Arbeitszeitarrangements zu legitimieren scheinen und bestehende Hürden, die typischerweise bei der Nutzung der klassischen Teilzeit im Betrieb bestehen (Klenner/Lott, 2016), reduzieren. Selbst Männer, die von einer Arbeitszeitverkürzung aufgrund dieser Hürden meist absehen (Lott/Klenner 2018), entscheiden sich im Rahmen der tariflichen Wahloptionen häufig für mehr Zeit statt Geld. Dies unterstreicht die Bedeutung tarifvertraglicher Regelungen. Tarifliche Wahloptionen können insbesondere dort einen wichtigen Beitrag leisten, wo aufgrund der Arbeitsorganisation und -bedingungen nur wenige oder keine anderen Flexibilisierungsmaßnahmen (z. B. Gleitzeit und Homeoffice) zur Verfügung stehen. Die Wahloptionen können in solchen Fällen ein Weg sein, bestehende Unterschiede in den Möglichkeiten für mehr Zeitsouveränität innerhalb der Belegschaften zumindest teilweise auszugleichen. Dadurch stärken sie die Arbeitssouveränität dieser Beschäftigtengruppe. Die tariflichen Wahloptionen sind damit ein wichtiges Instrument, um mehr Zeitgerechtigkeit im Arbeitsleben zu erreichen. Umso wichtiger ist es daher, dass die Bundesregierung die Tarifbindung stärkt und damit zu einer Verbreitung der tariflichen Wahloptionen beiträgt. Die Ergebnisse zeigen zudem, dass bereits unter den heutigen Arbeitsbedingungen ein erheblicher Bedarf an zusätzlicher Zeit besteht – und zwar nicht nur für familiäre Verpflichtungen, sondern vor allem für Hobbys, soziale Kontakte und Selbstfürsorge. Diese Bereiche sind eng mit der physischen und psychischen Gesundheit verknüpft. Angesichts steigender Fehlzeiten vor allem aufgrund psychischer Erkrankungen (DAK 2025) und wachsender Krankenkassenbeiträge, die auch darauf zurückgehen, dass Prävention bislang kaum gefördert wird, können tarifliche Wahloptionen einen wichtigen präventiven Beitrag leisten. Es ermöglicht Beschäftigten, Belastungen frühzeitig zu reduzieren und damit Risiken wie Erschöpfung oder Burnout vorzubeugen. Für die Politik ergibt sich daraus eine klare Botschaft: Zeitpolitik ist Vereinbarkeits- und Gesundheitspolitik und keine Lifestyle-Entscheidung der Beschäftigten. Modelle, die Beschäftigten Zeitsouveränität eröffnen, sollten daher gezielt ausgebaut und weiterentwickelt werden. Die Tarifvertragsparteien sind hier bereits vorangegangen; nun ist der Gesetzgeber gefordert, diese Ansätze rechtlich abzusichern und für alle Beschäftigten zugänglich zu machen. Entsprechende Vorschläge wie das Wahlarbeitszeitgesetz des Deutschen Juristinnenbundes oder das Optionszeitenmodell liegen vor. Anstatt also auf eine Verlängerung der Erwerbsarbeitszeiten und eine Ausweitung des Direktionsrecht des Arbeitgebers durch die Abschaffung der täglichen Arbeitszeitgrenze zu setzen oder gar das Recht auf Teilzeit einzuschränken, wie es aktuell der Wirtschaftsflügel der CDU fordert und damit die Risiken für Vereinbarkeit, Gesundheit und sozialen Zusammenhalt zu verschärfen, ist es an der Zeit, für echte Zeitsouveränität zu sorgen." (Textauszug, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Ruf, Kevin; Zimmermann, Florian ;
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  • Literaturhinweis

    Der Streik für die 35-Stunden-Woche: Aushandlungsprozesse und gewerkschaftliche Strategiefindung (2025)

    Andresen, Knud; Gruber, Svea; Horstmann, Anna;

    Zitatform

    Andresen, Knud, Svea Gruber & Anna Horstmann (2025): Der Streik für die 35-Stunden-Woche. Aushandlungsprozesse und gewerkschaftliche Strategiefindung. In: WSI-Mitteilungen, Jg. 78, H. 1, S. 6-13. DOI:10.5771/0342-300x-2025-1-6

    Abstract

    "Der Streik für die 35-Stunden-Woche im Jahr 1984 ist ein Meilenstein in der Geschichte der gewerkschaftlichen Arbeitszeitkämpfe. Das liegt zum einen daran, dass es sich um eine mit besonderer Härte geführte Auseinandersetzung handelte, die zudem langfristige tarifpolitische und arbeitsrechtliche Folgen hatte. Zum anderen war die Tarifrunde 1984 aber auch maßgeblich für gewerkschaftliche Strategiefindungsprozesse in der Tarifpolitik. Dass Arbeitszeit verkürzt werden müsse, stand dabei weniger zur Debatte als die Frage, welche Form dafür am geeignetsten sei. In der Strategiefindung spielten neben ökonomischen Gegebenheiten und tarifpolitischen Kräfteverhältnissen vor allem auch veränderte gesellschaftliche Vorstellungen von Zeitregimen eine entscheidende Rolle. Die stufenweise Arbeitszeitverkürzung hin zur 35-Stunden-Woche in der Druck- und Metallindustrie war schließlich an Zugeständnisse zu Flexibilisierungsbestrebungen der Arbeitgeber*innen geknüpft und trug langfristig zu einer Verbetrieblichung der Arbeitszeitpolitik bei. Ebenfalls wurden ab 1984 Vorruhestandsregelungen eingeführt, die später aber wieder abgeschafft wurden." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Arbeiten um zu leben!: Zur Geschichte und Aktualität des Kampfes um Arbeitszeiten (2025)

    Andresen, Knud; Birke, Peter; Gruber, Svea; Horstmann, Anna; Mayer-Ahuja, Nicole;

    Zitatform

    Andresen, Knud, Peter Birke, Svea Gruber, Anna Horstmann & Nicole Mayer-Ahuja (Hrsg.) (2025): Arbeiten um zu leben! Zur Geschichte und Aktualität des Kampfes um Arbeitszeiten. (International labour studies 42), Weinheim: Campus Verlag, 200 S. DOI:10.12907/978-3-593-46269-1

    Abstract

    "Zeit ist seit jeher ein umkämpftes Terrain und ihre Verteilung wird häufig als »Maß der Freiheit« verstanden. Wie viel Zeit wird für Erwerbs- und Reproduktionsarbeit aufgewendet, wie viel steht zur freien Verfügung? Der Sammelband nimmt aus soziologischer und zeitgeschichtlicher Perspektive die gewerkschaftliche Forderung nach Arbeitszeitverkürzungen seit den 1970er Jahren auf breiter Quellenlage in den Blick und skizziert Debatten um betriebliche Arbeitszeiten ebenso wie um Reproduktions- und Care-Arbeit. Konflikte um Arbeitszeiten haben viele Dimensionen. Denn die alltägliche Lebensführung der Beschäftigten wird nicht nur durch die Regulierung der Dauer, Lage und Verteilung von Arbeitszeit beeinflusst, sondern auch durch Verdichtung und Flexibilisierung und Anforderungen von Care-Arbeit. Für Gewerkschaften war und ist es eine ständige Herausforderung, diese Dimensionen in Zeitpolitiken umzusetzen. Debatten früherer Jahrzehnte bieten Ansatzpunkte für aktuelle Konflikte um Arbeitszeit." (Verlagsangaben, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Wishing to Work More? Preferences, Constraints, and Hours Worked (2025)

    Cohen, Naomi; Gilbert, Mattis; Ghio, Nicolas;

    Zitatform

    Cohen, Naomi, Nicolas Ghio & Mattis Gilbert (2025): Wishing to Work More? Preferences, Constraints, and Hours Worked. (Sciences Po Economics Discussion Paper 2025-14), Paris, 33 S.

    Abstract

    "Using data from the French Labor Force Survey, we show that 21.2% of workers experience an hours gap, meaning they work fewer hours than they would prefer at their current wage. This stands in sharp contrast to recent evidence from Germany, where most workers report being overworked. In France, hours gaps are concentrated among low-income part-time workers and remain stable over time. We argue that cross-country differences in labor market institutions — including minimum wage policies, working-time regulations, and unemployment insurance — are central to shaping both realized hours and the distribution of hours gaps. While hours gaps appear inefficient in standard labor supply models, they may reflect constrained-efficient outcomes in the presence of frictions. Understanding the mechanisms that generate hours gaps is crucial for evaluating the welfare effects of hoursbased policy interventions." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Work schedules (2025)

    Devaro, Jed ;

    Zitatform

    Devaro, Jed (2025): Work schedules. In: Journal of Economic Behavior & Organization, Jg. 238. DOI:10.1016/j.jebo.2025.107209

    Abstract

    "In a new model of work schedules, employers choose the number of working hours and either assign the specific hours worked or let workers choose their preferred hours via flextime. Workers’ preferences over schedules, and their tendencies to fatigue from long shifts, influence their productivities. An inverted-U-shaped hours-output profile arises. Flextime policies shift its peak rightward. Long hours go hand-in-hand with flextime. The employer finds flextime less appealing when wages exogenously increase. Analysis of a worker-employer matched panel of British workplaces in 2004 and 2011 reveals that flextime and other flexible work practices mitigate the productivity erosion from long hours." (Author's abstract, IAB-Doku, © 2025 Elsevier B.V. All rights are reserved, including those for text and data mining, AI training, and similar technologies.) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Labor-Market Effects of Introducing the 8-Hour Workday (2025)

    Gunnesmo, Marius Fredagsvik; Hansen, Casper Worm ;

    Zitatform

    Gunnesmo, Marius Fredagsvik & Casper Worm Hansen (2025): Labor-Market Effects of Introducing the 8-Hour Workday. (CEPR discussion paper / Centre for Economic Policy Research 20785), London, 56 S.

    Abstract

    "In 1919, the Danish craft and industrial sector permanently adopted the 8-hour workday, representing the largest reduction in working hours in the country’s history. We collected quarterly data on hourly wages and employment from 1914 to 1931 across occupation groups, covering Copenhagen and the aggregate of the provinces in Denmark. By exploiting variation in percent work-time reductions across occupation groups and regions, we examine the income and employment effects of the reform. Our findings reveal only a compensating rise in hourly wages in Copenhagen, though this increase was insufficient to offset the decline in weekly earnings due to fewer working hours. Furthermore, we observe that the reduction in working hours was mitigated by new hires, particularly of unskilled workers. Overall, our results suggest that reductions in work hours were not (in any region) fully compensated by gains in hourly wages but tend to support the "work-sharing" hypothesis." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Optimal Redistribution with Labor Supply Dependent Productivity (2025)

    Gürer, Eren ; Weichenrieder, Alfons;

    Zitatform

    Gürer, Eren & Alfons Weichenrieder (2025): Optimal Redistribution with Labor Supply Dependent Productivity. (CESifo working paper 11866), München, 29 S.

    Abstract

    "This study examines optimal government redistribution in a Mirrleesian framework, accounting for a negative effect of longer working hours on productivity. A government ignoring this effect perceives labor supply as insufficient and sets lower marginal income taxes to encourage work. In contrast, a government recognizing the endogenous relationship between productivity and labor supply redistributes more. However, the resulting marginal taxes are still lower than those predicted by standard models where productivity is independent of working hours." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Zunehmende Flexibilisierung der Arbeitszeit: Höchststand von 473 Millionen Stunden auf Kurzzeitkonten (2025)

    Hartl, Tobias ; Wanger, Susanne ; Warning, Anja; Weber, Enzo ;

    Zitatform

    Hartl, Tobias, Susanne Wanger, Anja Warning & Enzo Weber (2025): Zunehmende Flexibilisierung der Arbeitszeit: Höchststand von 473 Millionen Stunden auf Kurzzeitkonten. (IAB-Kurzbericht 12/2025), Nürnberg, 8 S. DOI:10.48720/IAB.KB.2512

    Abstract

    "Erstmals werden hier gesamtwirtschaftliche repräsentative Daten über die Stundenzahl auf den sogenannten Gleitzeit- oder Kurzzeitkonten der Beschäftigten in Deutschland vorgelegt. Über alle Wirtschaftszweige hinweg gab es im vierten Quartal 2023 einen positiven Saldo von insgesamt 473 Millionen Stunden auf diesen Konten. Das waren 150 Millionen Stunden mehr als im Jahr 2013. Die Bedeutung von Arbeitszeitkonten ist im Zeitverlauf gestiegen. Das zeigt auch der zunehmende Anteil der Betriebe und Verwaltungen, die diese nutzen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Wanger, Susanne ; Warning, Anja; Weber, Enzo ;
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  • Literaturhinweis

    Arbeitszeit und Arbeitsumfeld – Indikatoren, Entwicklungen und Bewertung (2025)

    Hübler, Olaf ;

    Zitatform

    Hübler, Olaf (2025): Arbeitszeit und Arbeitsumfeld – Indikatoren, Entwicklungen und Bewertung. In: Wirtschaftsdienst, Jg. 105, H. 2, S. 125-131. DOI:10.2478/wd-2025-0033

    Abstract

    "Die Forderung nach einer Work-Life-Balance und der spürbare Arbeitskräftemangel haben die öffentliche Diskussion um Arbeitszeitveränderungen verstärkt. Kann sich die Gesellschaft eine allgemeine Absenkung der Arbeitszeit leisten oder sind vielmehr längere Arbeitszeiten vonnöten? Die Beurteilung darf nicht allein auf die vereinbarte Verkürzung oder Verlängerung der Wochenarbeitszeit abstellen. Die effektiven Arbeitszeiteffekte von verschiedenen Maßnahmen müssen analysiert werden. Stellschrauben für Veränderungen ergeben sich aus einer Analyse der Auswirkungen auf die Arbeitsintensität und die Zahl der Beschäftigten. Veränderungen des Krankenstandes und der Zahl der Urlaubstage sowie Anpassungen bei der Vollzeit- und Teilzeitbeschäftigung sind bedeutsam, ebenso wie beim effektiven Renteneintrittsalter." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Zeitrechte von Beschäftigten und ihre betriebliche Umsetzung: Ergebnisse einer quantitativen Betriebsbefragung (2025)

    Kümmerling, Angelika; Rinke, Timothy;

    Zitatform

    Kümmerling, Angelika & Timothy Rinke (2025): Zeitrechte von Beschäftigten und ihre betriebliche Umsetzung. Ergebnisse einer quantitativen Betriebsbefragung. (IAQ-Report 2025-05), Duisburg, 20 S. DOI:10.17185/duepublico/83593

    Abstract

    "Arbeitnehmerbezogene Zeitrechte und tarifliche Wahloptionen zur temporären Arbeitszeitverkürzung sind in deutschen Betrieben weit verbreitet. Nur in weniger als 2 % der Betriebe ab 50 Beschäftigten wurde in den letzten fünf Jahren kein Gebrauch von diesen Möglichkeiten gemacht. Die Elternzeit ist das von den Beschäftigten am häufigsten genutzte Zeitrecht. Auch tarifliche Wahloptionen sind weit verbreitet, während Pflegezeiten kaum in Anspruch genommen werden. Mehr als 40 % der Betriebe berichten, dass sie Anfragen nach temporärer Arbeitszeitreduzierung auch mittels informeller Absprachen regeln. Die Vielfalt arbeitnehmerbezogener Zeitrechte, ihre unterschiedlichen Ankündigungsfristen und Bestimmungen, fordert die Betriebe heraus, die Ausfallzeiten zu kompensieren. Interne Vertretungen, Mehrarbeit und flexible Arbeitszeitmodelle sind die von Betrieben am häufigsten gewählte und als besonders effektiv bewertete Kompensationsmaßnahme." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Zur Nutzung von Zeitrechten und Zeitoptionen in deutschen Betrieben: Ergebnisse einer quantitativen Betriebsbefragung (2025)

    Kümmerling, Angelika; Rinke, Timothy;

    Zitatform

    Kümmerling, Angelika & Timothy Rinke (2025): Zur Nutzung von Zeitrechten und Zeitoptionen in deutschen Betrieben. Ergebnisse einer quantitativen Betriebsbefragung. In: WSI-Mitteilungen, Jg. 78, H. 2, S. 132-138. DOI:10.5771/0342-300x-2025-2-132

    Abstract

    "Die Anzahl an gesetzlichen, tarif‌‌lichen und betrieblichen Zeitrechten wie Elternzeit, Pflegezeit und Wahloptionen hat in den letzten Jahren in Deutschland zugenommen. Wenig ist jedoch darüber bekannt, wie häufig diese Zeitrechte von Arbeitnehmer*innen in Anspruch genommen werden und wie Personalverantwortliche die Zeitrechte einschätzen. Dieser Beitrag zielt darauf ab, die existierende Lücke anhand der Ergebnisse einer eigenen Befragung von Betrieben ab 50 Beschäftigten (n = 1015) zu schließen. Unsere Studie zeigt, dass die Nutzung von Zeitrechten weit verbreitet ist. Zwei Drittel der befragten Betriebe berichten, dass in den letzten fünf Jahren drei oder mehr Zeitrechte von den Beschäftigten in Anspruch genommen wurden. Dabei variiert die Nutzung von Zeitrechten sowohl nach Art des Zeitrechts als auch nach betrieblichen Merkmalen wie Betriebsgröße, Branche, betriebliche Mitbestimmung und Betriebsdemografie. Die befragten Personalverantwortlichen sehen in der Nutzung von Zeitrechten und -optionen einen positiven Beitrag zur Steigerung der Arbeitgeberattraktivität, zur Bindung von Mitarbeitenden an den Betrieb und zur Förderung der Beschäftigtenzufriedenheit." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Parental Exposure to Work Schedule Instability and Child Sleep Quality (2025)

    Logan, Allison ; Schneider, Daniel ;

    Zitatform

    Logan, Allison & Daniel Schneider (2025): Parental Exposure to Work Schedule Instability and Child Sleep Quality. In: Work, Employment and Society, Jg. 39, H. 1, S. 64-90. DOI:10.1177/09500170241235863

    Abstract

    "Recent scholarship has documented the effects of unstable scheduling practices on worker health and well-being, but there has been less research examining the intergenerational consequences of work schedule instability. This study investigates the relationship between parental exposure to unstable and unpredictable work schedules and child sleep quality. We find evidence of significant and large associations between parental exposure to each of five different types of unstable and unpredictable work scheduling practices and child sleep quality, including sleep duration, variability and daytime sleepiness. We are also able to mediate 35 –50% of this relationship with measures of work–life conflict, parental stress and well-being, material hardship, and child behaviour. These findings suggest that the effects of the temporal dimensions of job quality extend beyond workers to their children, with implications for the mechanisms by which social inequality is reproduced and for social policies intended to regulate precarious and unequal employment conditions." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Lange und fragmentierte Arbeitstage: Verbreitung, Gründe und Auswirkungen (2025)

    Lott, Yvonne ; Peters, Eileen ;

    Zitatform

    Lott, Yvonne & Eileen Peters (2025): Lange und fragmentierte Arbeitstage. Verbreitung, Gründe und Auswirkungen. (WSI Policy Brief / Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliches Institut 92), Düsseldorf, 18 S.

    Abstract

    "Im aktuellen Koalitionsvertrag von CDU/CSU und SPD plant die neue Bundesregierung, die tägliche Höchstarbeitszeit durch eine wöchentliche zu ersetzen. Dies würde Arbeitstage von über zehn Stunden gesetzlich ermöglichen und soll laut Bundesregierung zu einer besseren Vereinbarkeit von Privat- und Berufsleben führen. Welche Auswirkungen hätte eine solche Änderung auf die Work-Life-Balance der Beschäftigten? Diese Frage beantwortet der vorliegende Policy Brief – auch unter Bezugnahme auf bestehende Studien, die zeigen, dass Beschäftigte mit langen Erwerbsarbeitszeiten eine schlechtere Work-Life-Balance haben." (Textauszug, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    The flexibility paradox and spatial-temporal dimensions of COVID-19 remote work adaptation among dual-earner mothers and fathers (2025)

    Parry, Ashley ;

    Zitatform

    Parry, Ashley (2025): The flexibility paradox and spatial-temporal dimensions of COVID-19 remote work adaptation among dual-earner mothers and fathers. In: Gender, work & organization, Jg. 32, H. 1, S. 15-36. DOI:10.1111/gwao.13130

    Abstract

    "There is an increased blurring of work and home life in contemporary society due to access to technology and the mass expansion of remote work during the COVID-19 pandemic. Flexible working arrangements like remote work can lead to men self-exploiting themselves in the workplace and women self-exploiting themselves in the domestic sphere in the context of a work-centric society that is reliant upon passion at work and traditional gender norms. This study extends Chung's ideas on gendered patterns in the flexibility paradox by examining spatial-temporal dimensions of COVID-19 remote work adaptation among an extreme sample: dual-earner parents with young children. Semi-structured interviews were conducted on Zoom with 20 mothers and 17 fathers working from home in the U.S. with children ages 5 and under between the summer of 2020 and the spring of 2021. Findings indicate that fathers' work is prioritized in spatio-temporal terms whereas mothers' work is fragmented and dispersed. Gendered patterns in the flexibility paradox and labor shouldered by mothers as primary caregivers are considered as potential theoretical explanations for the privileging of fathers' workspace and work time." (Author's abstract, IAB-Doku, Published by arrangement with John Wiley & Sons) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Arbeitszeitverkürzung aus psychologischer Sicht: Stress ist eine unterschätzte Wachstumsbremse in der modernen Arbeitswelt (2025)

    Schade, Hannah Maria;

    Zitatform

    Schade, Hannah Maria (2025): Arbeitszeitverkürzung aus psychologischer Sicht: Stress ist eine unterschätzte Wachstumsbremse in der modernen Arbeitswelt. In: Soziale Sicherheit, Jg. 74, H. 4, S. 14-17.

    Abstract

    "Der Wandel der Arbeitswelt erhöht nicht nur die Produktivität je Erwerbstätigenstunde, sondern auch Belastungen wie Zeitdruck, Arbeitskomplexität und Multitasking. Arbeitnehmende klagen über Stress und stressbedingte Erkrankungen, Arbeitgebende wiederum über längere Fehlzeiten, sinkende Motivation und stagnierende Produktivität. Häufig wird unterschätzt, welche Bedeutung akutem und chronischem Stress dabei zukommt. Dessen Folgewirkungen reichen von Einschränkungen des Arbeitsgedächtnisses und der kognitiven Flexibilität bis zu Krankheit, Berufsunfähigkeit und vorzeitigem Tod. Besonders angesichts des Fachkräftemangels sollten die vorhandenen Arbeitspotentiale so gut und lange wie möglich ausgeschöpft werden. Pilotstudien und Fallberichte legen nahe, dass sich Investitionen in die Erholungsfähigkeit von Arbeitnehmenden auszahlen." (Autorenreferat, IAB-Doku, © Bund Verlag)

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  • Literaturhinweis

    Die Bereitschaft zu längeren Arbeitszeiten ist hoch - wenn die Bedingungen stimmen (2025)

    Schäfer, Holger; Stettes, Oliver;

    Zitatform

    Schäfer, Holger & Oliver Stettes (2025): Die Bereitschaft zu längeren Arbeitszeiten ist hoch - wenn die Bedingungen stimmen. (IW-Kurzberichte / Institut der Deutschen Wirtschaft Köln 2025,79), Köln, 3 S.

    Abstract

    "Entgegen der allgemeinen Wahrnehmung, dass Beschäftigte in Deutschland eher eine Verkürzung ihrer Arbeitszeit anstreben, ergeben Befunde aus der IWBeschäftigtenbefragung, dass sich eine Mehrheit von 77 Prozent eine Verlängerung ihrer Arbeitszeit vorstellen kann - wenn die Voraussetzungen gegeben sind." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Wahlarbeitszeiten – eine Alternative zu kollektiven Arbeitszeitverkürzungen?: Teil des Zeitgesprächs: "Beschäftigung im Wandel: Wie KI, Demografie und Institutionen den Arbeitsmarkt verändern" (2025)

    Seifert, Hartmut;

    Zitatform

    Seifert, Hartmut (2025): Wahlarbeitszeiten – eine Alternative zu kollektiven Arbeitszeitverkürzungen? Teil des Zeitgesprächs: "Beschäftigung im Wandel: Wie KI, Demografie und Institutionen den Arbeitsmarkt verändern". In: Wirtschaftsdienst, Jg. 105, H. 10, S. 732-737. DOI:10.2478/wd-2025-0187

    Abstract

    "Wahlarbeitszeiten erlauben Beschäftigten, ihre Arbeitszeit innerhalb der tariflich oder gesetzlich festgelegten Bandbreiten individuell zu wählen. Dieses Prinzip ergänzt die bislang traditionelle Unterscheidung zwischen Voll- und Teilzeit und stärkt die Zeitsouveränität der Beschäftigten. Zwar bieten neue Gesetze wie die Brückenteilzeit mehr Flexibilität, ihre Nutzung bleibt begrenzt. Tarifverträge ermöglichen zusätzliche Optionen – etwa zwischen Lohnerhöhung oder Freizeit zu wählen. Wahlarbeitszeiten stellen kollektive Arbeitszeitverkürzungen infrage, da sie individuelle Anpassungen erlauben, erzeugen jedoch auch neue Herausforderungen für Betriebe und Gewerkschaften." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Mehr Anreize, mehr Flexibilität, mehr Arbeit? Wie Beschäftigte auf die Pläne der neuen Bundesregierung reagieren würden (2025)

    Stegmaier, Jens ; Weik, Jonas Aljoscha ; Weber, Enzo ; Fitzenberger, Bernd ;

    Zitatform

    Stegmaier, Jens, Jonas Aljoscha Weik, Bernd Fitzenberger & Enzo Weber (2025): Mehr Anreize, mehr Flexibilität, mehr Arbeit? Wie Beschäftigte auf die Pläne der neuen Bundesregierung reagieren würden. In: IAB-Forum H. 17.06.2025 Nürnberg, 2025-06-17. DOI:10.48720/IAB.FOO.20250617.01

    Abstract

    "Die Bundesregierung möchte im Sinne der Fachkräftesicherung mehr Flexibilität bei der Höchstarbeitszeit, steuerliche Entlastungen bei Mehrarbeit und Anreize zur Ausweitung von Teilzeit schaffen. Aktuelle Befragungsergebnisse des IAB geben Aufschluss darüber, wie Beschäftigte diese Vorhaben bewerten und ob diese die arbeitsmarktpolitisch beabsichtigte Wirkung entfalten können. Etwa ein Drittel der Beschäftigten ist bereit, mehr als zehn Stunden an einzelnen Tagen zu arbeiten. Finanzielle Anreize für Mehrarbeit und für eine Ausweitung von Teilzeit sprechen besonders jüngere Beschäftigte an." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Mehr Arbeit, weniger Gleichheit? Bei den geplanten Steuervergünstigungen stellen sich gleichstellungspolitische Fragen (2025)

    Weik, Jonas Aljoscha ; Weber, Enzo ; Lott, Yvonne ; Wanger, Susanne ;

    Zitatform

    Weik, Jonas Aljoscha, Enzo Weber, Susanne Wanger & Yvonne Lott (2025): Mehr Arbeit, weniger Gleichheit? Bei den geplanten Steuervergünstigungen stellen sich gleichstellungspolitische Fragen. In: IAB-Forum H. 24.10.2025. DOI:10.48720/IAB.FOO.20251024.01

    Abstract

    "Die Bundesregierung beabsichtigt, Maßnahmen zur Verlängerung der Erwerbsarbeitszeit umzusetzen. Geplant sind die Abschaffung der täglichen zugunsten einer wöchentlichen Höchstarbeitszeit, steuerliche Entlastungen für Überstundenzuschläge und Anreize zur Erweiterung der Arbeitszeit von Teilzeitbeschäftigten. Zu der Frage, wie Erwerbstätige diese geplanten Maßnahmen bewerten, hat das IAB im Juli 2025 erste Ergebnisse veröffentlicht. Weitere Auswertungen nach Geschlecht und Elternschaft weisen darauf hin, dass die Reformvorhaben zwar in Teilen das Arbeitsangebot erhöhen, jedoch auch geschlechtsspezifische Unterschiede verstärken könnten." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Grenzen des Arbeitstages: Was wollen die Beschäftigten? (2025)

    Zitatform

    (2025): Grenzen des Arbeitstages. Was wollen die Beschäftigten? (Kompakt : DGB-Index Gute Arbeit 2025,04), Berlin, 10 S.

    Abstract

    "Die Bundesregierung hat in ihrem Koalitionsvertrag die Absicht formuliert, „die Möglichkeit einer wöchentlichen anstatt einer täglichen Höchstarbeitszeit [zu] schaffen – auch und gerade im Sinne einer besseren Vereinbarkeit von Familie und Beruf“. Im Kern zielt die Forderung nach einer Öffnung des Arbeitszeitgesetzes auf eine Abschwächung der bisherigen Schutzregelungen: Der Achtstundentag soll als Norm abgeschafft und tägliche Arbeitszeiten von über zwölf Stunden ermöglicht werden. Dabei wird auf die angeblichen Wünsche der Beschäftigten nach flexiblen Arbeitszeiten verwiesen. Die Betroffenen selbst kommen jedoch selten zu Wort. Welche Arbeitszeiten brauchen die Arbeitnehmer*innen? Wann soll der Arbeitstag beginnen und wann soll er enden? Welche Grenzen würden Beschäftigte ziehen, wenn sie über ihre Arbeitszeiten selbst entscheiden könnten? Um diese Fragen beantworten zu können, wurden in der repräsentativen Beschäftigtenbefragung mit dem DGB-Index Gute Arbeit 2025 mehr als 4.000 Arbeitnehmer*innen danach gefragt, zu welchen Zeiten sie arbeiten würden, wenn sie die Wahl hätten. Die Ergebnisse zeigen deutlich: eine Ausweitung der täglichen Höchstarbeitszeit entspricht nicht den Bedürfnissen der Beschäftigten. Im Gegenteil, eine deutliche Mehrheit wünscht sich Arbeitszeiten innerhalb der Grenzen des Achtstundentags. Besonders deutlich ausgeprägt ist der Wunsch nach klaren Grenzen bei Arbeitnehmer*innen mit Kindern." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    4-Tage-Woche - Modell für die Arbeitswelt der Zukunft?: „4-Tage-Woche“ ist nicht gleich „4-Tage-Woche“ (2024)

    Altun, Ufuk;

    Zitatform

    Altun, Ufuk (2024): 4-Tage-Woche - Modell für die Arbeitswelt der Zukunft? „4-Tage-Woche“ ist nicht gleich „4-Tage-Woche“. In: Zeitschrift für Wirtschaftspolitik, Jg. 73, H. 2, S. 114-124. DOI:10.1515/zfwp-2024-2012

    Abstract

    "The debate about the “4-day week ” has increased and now occupies a large part of company, economic and labour policy discussions. It is noticeable that various working time models are being discussed under the term “4-day week”, in which the weekly working time is spread over four days instead of five, or the weekly working time is reduced, and employees therefore work one day less per week. The aim of this article is to inform readers about the challenges and fields of action relating to the “4-day week” and to provide arguments and approaches for objectifying the discussions within and outside the company." (Author's abstract, IAB-Doku, © De Gruyter) ((en))

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    Dissecting the Decline in Average Hours Worked in Europe (2024)

    Astinova, Diva; Toscani, Mr. Frederik G.; Duval, Mr. Romain A.; Park, Ben; Hansen, Mr. Niels-Jakob H.; Shibata, Mr. Ippei;

    Zitatform

    Astinova, Diva, Mr. Romain A. Duval, Mr. Niels-Jakob H. Hansen, Ben Park, Mr. Ippei Shibata & Mr. Frederik G. Toscani (2024): Dissecting the Decline in Average Hours Worked in Europe. (IMF working papers / International Monetary Fund 2024,02), Washington, DC, 44 S.

    Abstract

    "Three years after the COVID-19 crisis, employment and total hours worked in Europe fully recovered, but average hours per worker did not. We analyze the decline in average hours worked across European countries and find that (i) it is not cyclical but predominantly structural, extending a long-term trend that predates COVID-19, (ii) it mainly reflects reduced hours within worker groups, not a compositional shift towards lower-hours jobs and workers, (iii) men—particularly those with young children—and youth drive this drop, (iv) declines in actual hours match declines in desired hours. Policy reforms could help involuntary parttimers and women with young children raise their actual hours towards desired levels, but the aggregate impact on average hours would be limited to 0.5 to 1.5 percent. Overall, there is scant evidence of slack at the intensive margin in European labor markets, and the trend fall in average hours worked seems unlikely to reverse." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    Verkürzung von Arbeitszeit und „4-Tage-Woche“: Chancen und Herausforderungen für die Arbeits(zeit)gestaltung aus Sicht der Arbeitswissenschaft (2024)

    Backhaus, Nils;

    Zitatform

    Backhaus, Nils (2024): Verkürzung von Arbeitszeit und „4-Tage-Woche“: Chancen und Herausforderungen für die Arbeits(zeit)gestaltung aus Sicht der Arbeitswissenschaft. In: Zeitschrift für Wirtschaftspolitik, Jg. 73, H. 2, S. 136-146. DOI:10.1515/zfwp-2024-2010

    Abstract

    "The debate on working time reduction in Germany is becoming increasingly important in light of international “4-day week” trials and the experiences of the Corona pandemic. Studies show a declining trend in average working hours and a preference for shorter working times. Different models for working time reduction must be taken into account. Shorter working hours have potential health benefits, but also the risk of work intensification and productivity losses. A collective reduction in working hours seems unrealistic against the background of economic challenges, but working time models that are differentiated and employee-oriented might meet the demands of employees and allow companies to benefit from healthy and motivated employees in the long term." (Author's abstract, IAB-Doku, © DeGruyter) ((en))

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    Next Work im Business-Ökosystem der 360° Gastwelt: Eine Untersuchung neuer Arbeitszeitmodelle im Dienstleistungssektor am Beispiel der Tourismus-, Hospitality- und Foodservice-Industrie (2024)

    Borkmann, Vanessa; Gaulinger, Ronja; Dienes, Katharina; Tombeil, Anne-Sophie;

    Zitatform

    Borkmann, Vanessa, Anne-Sophie Tombeil, Katharina Dienes & Ronja Gaulinger (2024): Next Work im Business-Ökosystem der 360° Gastwelt. Eine Untersuchung neuer Arbeitszeitmodelle im Dienstleistungssektor am Beispiel der Tourismus-, Hospitality- und Foodservice-Industrie. Stuttgart, 85 S. DOI:10.24406/publica-2462

    Abstract

    "Die Tourismus-, Hospitality- und Foodservice-Industrie stellt mit 5,8 Millionen Erwerbstätigen (12,7 Prozent) eine wichtige Säule des Arbeitsmarkts in Deutschland dar. Allerdings ist die Industrie insbesondere seit der Pandemie von einem verschärften Fachkräfte- und Arbeitskräftemangel betroffen. Das Fraunhofer IAO präsentiert in ihrer neuen Studie alternative Gestaltungsmöglichkeiten der Arbeitswelt für die 360° Gastwelt, um potenzielle Arbeitskräfte langfristig für die Gastwelt zu begeistern." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    How Work Hour Variability Matters for Work-to-Family Conflict (2024)

    Cho, Hyojin ; Lambert, Susan J. ; Ellis, Emily ; Henly, Julia R. ;

    Zitatform

    Cho, Hyojin, Susan J. Lambert, Emily Ellis & Julia R. Henly (2024): How Work Hour Variability Matters for Work-to-Family Conflict. In: Work, Employment and Society, Jg. 38, H. 6, S. 1611-1635. DOI:10.1177/09500170231218191

    Abstract

    "Variable work hours are an understudied source of work-to-family conflict (WFC). We examine the relationships between the magnitude and direction of work hour variability and WFC and whether work hour control and schedule predictability moderate these relationships. We estimate a series of linear regressions using the 2016 US General Social Survey, examining women and men workers separately and together. Findings indicate that as the magnitude of work hour variability increases, so does WFC, controlling for the usual number of hours worked. Work hour control helps to protect workers, especially women, from WFC when work hour variability is high and hours surge. Although schedule predictability tempers the relationship between work hour variability and WFC, its potency diminishes as variability increases. Our study emphasizes the potential benefit to workers and families of government policies and employer practices that promote work hour stability, schedule predictability, and equity in employee work hour control." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    Time use, college attainment, and the working-from-home revolution (2024)

    Cowan, Benjamin;

    Zitatform

    Cowan, Benjamin (2024): Time use, college attainment, and the working-from-home revolution. In: Journal of Population Economics, Jg. 37. DOI:10.1007/s00148-024-01036-5

    Abstract

    "I demonstrate that the profound change in working from home (WFH) in the wake of the COVID-19 pandemic is concentrated among individuals with college degrees. Relative to 2015–2019, the number of minutes worked from home on “post-pandemic” (August 2021–December 2022) weekdays increased by 78 min for college graduates; for non-graduates, the increase was 22 min. The share of work done at home (for those who worked at all) increased by 22% for graduates and 7% for non-graduates. I examine how time-use patterns change for college graduates relative to non-graduates over the same period. Average minutes worked changed little for either group. Daily time spent traveling (e.g., commuting) fell by 21 min for college graduates and 6 min for non-graduates. College graduates experience a relative shift from eating out to eating at home, an increase in free time, and an increase in time spent with children, with the latter effect concentrated among fathers. Thus, while the gender gap in childcare among college graduates may be diminished by the WFH revolution, gaps in children's outcomes by parents' college attainment may be exacerbated by it." (Author's abstract, IAB-Doku, © Springer-Verlag) ((en))

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    The Big Shift in Working Arrangements: Eight Ways Unusual (2024)

    Davis, Steven J. ;

    Zitatform

    Davis, Steven J. (2024): The Big Shift in Working Arrangements: Eight Ways Unusual. (IZA discussion paper / Forschungsinstitut zur Zukunft der Arbeit 16932), Bonn, 25 S.

    Abstract

    "The COVID-19 pandemic instigated a big shift in working arrangements. I first describe the scale of this shift in the United States, drawing on the Survey of Working Arrangements and Attitudes and other sources. I then review differences, circa 2023, in work-from-home rates across industries, demographic groups, and countries. The big shift had surprisingly benign (or even positive) effects on productivity, which is one reason it has endured. Compared to other shocks that strike modern economies, the big shift is also unusual in other respects: It relaxes time budget constraints, improves flexibility in time use, enhances individual autonomy, relaxes locational constraints, drives a major re-sorting of workers to jobs and employers, and alters the structure of wages. The big shift also reduces wage-growth pressures during the transition to new working arrangements and life styles. The shift benefits workers, on average, even as it lowers non-labor costs and real product wages for firms." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    Diversity of flexible working time arrangements and workers' health: An analysis of a workers’ panel and linked employer-employee data for France (2024)

    Erhel, Christine ; Guergoat-Larivière, Mathilde ; Mofakhami, Malo ;

    Zitatform

    Erhel, Christine, Mathilde Guergoat-Larivière & Malo Mofakhami (2024): Diversity of flexible working time arrangements and workers' health: An analysis of a workers’ panel and linked employer-employee data for France. In: Social Science & Medicine, Jg. 356. DOI:10.1016/j.socscimed.2024.117129

    Abstract

    "Flexible working time arrangements (FWTA) have increased over the last decades, favored by labor market deregulation, the decentralization of collective bargaining and the development of new technologies. The negative impact of some non-standard working hours on health (like night work, shift work) is quite well-known but other forms of FWTA have been studied less so far. This article aims to investigate the relationship between FWTA and workers’ health. It focuses on employer-oriented FWTA and uses a job demands-control framework to identify different types of working time demands and control. The study uses individual data from the French working conditions survey, including panel data from 2013 to 2019 (64,981 observations) and cross-sectional employer-employee linked data from 2019 (5687 employees from 4672 workplaces). We identify empirically two main dimensions of employer-oriented FWTA, based on 14 working time variables. The first type involves “atypical working hours”, such as working weekends, nights, early mornings, evenings, or doing shift work. The second type - “work overflow” - is characterized by long working hours, overtime, taking work home, and having variable working hours. Using a fixed-effects model based on panel data, we show that both types of FWTA have a negative impact on workers' self-rated general health and mental health, as measured by the WHO-5 index. The study also finds that workers who have more control - both individual and collective – to face these demands demonstrate better health. Workers with control over their working hours report better health and are less negatively affected by FWTA. Moreover, workplace-level practices have ambiguous relationships with workers' health. However, those involving social dialogue and workers ’ participation have more favorable effects: the positive effect of health and safety committees is especially clear. To improve workers’ health in the context of increased flexible working time arrangements, public policies should promote the development of control over working time and participation of workers to social dialogue on working time related issues." (Author's abstract, IAB-Doku, © 2024 Elsevier) ((en))

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    Labor Market Effects of Workweek Restrictions: Evidence from the Great Depression (2024)

    Fishback, Price; Ziebarth, Nicolas L. ; Vickers, Chris ;

    Zitatform

    Fishback, Price, Chris Vickers & Nicolas L. Ziebarth (2024): Labor Market Effects of Workweek Restrictions: Evidence from the Great Depression. In: American Economic Journal. Macroeconomics, Jg. 16, H. 4, S. 77-113. DOI:10.1257/mac.20220188

    Abstract

    "We study the effects of restrictions on the length of the workweek under the President’s Reemployment Agreement (PRA)of July 1933 and the National Industrial Recovery Act. We construct a model in which the equilibrium without such a workweek restriction has an inefficiently low level of employment. We find that employment rose by about 24 percent in the month following the imposition of the workweek restriction. Industries with longer workweeks pre-PRA experienced 9.4 percent faster growth in hourly earnings post-PRA, but this increase was not sufficient to prevent a relative fall in weekly earnings in these industries." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    Die 4-Tage-Woche - Ein Zukunftsmodell für die Arbeitswelt?: Eine Einschätzung aus arbeitsrechtlicher Perspektive (2024)

    Höpfner, Clemens;

    Zitatform

    Höpfner, Clemens (2024): Die 4-Tage-Woche - Ein Zukunftsmodell für die Arbeitswelt? Eine Einschätzung aus arbeitsrechtlicher Perspektive. In: Zeitschrift für Wirtschaftspolitik, Jg. 73, H. 2, S. 125-135. DOI:10.1515/zfwp-2024-2009

    Abstract

    "The four-day workweek is currently one of the most discussed topics in labor policy and economics. Historically advocated by employers to reduce personnel costs without comprehensive wage compensation, the concept has evolved. Today, it is primarily supported by unions and employee-oriented political parties, with many employees seeing it as a way to improve work-life balance. This shift reflects a labor market that has become more employee-driven due to demographic changes and a general labor shortage. This article explores the legal framework for implementing a four-day workweek under three models: with unchanged weekly working hours, with reduced hours and full wage compensation, and with reduced hours without wage compensation. It discusses the potential benefits and challenges of each model, including legal constraints, the impact on labor costs, and the implications for productivity and labor relations. The conclusion considers a change from the previous daily to a weekly maximum working time to be indispensable. It calls for flexible, tailored solutions through collective agreements and further research on the long-term effects of the four-day workweek on productivity, employee satisfaction, and the economy." (Author's abstract, IAB-Doku, © De Gruyter) ((en))

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    Working from home leads to more family-oriented men (2024)

    Inoue, Chihiro ; Ishihata, Yusuke; Yamaguchi, Shintaro ;

    Zitatform

    Inoue, Chihiro, Yusuke Ishihata & Shintaro Yamaguchi (2024): Working from home leads to more family-oriented men. In: Review of Economics of the Household, Jg. 22, H. 2, S. 783-829. DOI:10.1007/s11150-023-09682-6

    Abstract

    "We examine how working from home (WFH) affects men’s participation in childcare and housework and their attitudes toward family. Because WFH is an endogenous decision, we apply a first-difference instrumental variable estimator, taking the degree to which one can work from home, measured at the individual level, as the instrument. We find that WFH increases the time that men spend on household chores and with family, and the fraction of men who consider life more important than work. Although WFH decreases their commuting time, we find no evidence that it reduces working hours or self-perceived productivity." (Author's abstract, IAB-Doku, © Springer-Verlag) ((en))

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    Spannungsfeld Vereinbarkeit: Arbeitszeit- und Jobpräferenzen von Menschen mit Sorgeverantwortung (2024)

    Jansen, Andreas; Zink, Lena; Kümmerling, Angelika;

    Zitatform

    Jansen, Andreas, Angelika Kümmerling & Lena Zink (2024): Spannungsfeld Vereinbarkeit. Arbeitszeit- und Jobpräferenzen von Menschen mit Sorgeverantwortung. Gütersloh, 72 S. DOI:10.11586/2024147

    Abstract

    "Die vorliegende Studie „Spannungsfeld Vereinbarkeit: Arbeitszeit- und Jobpräferenzen von Menschen mit Sorgeverantwortung“ ist der erste Teil einer dreiteiligen Veröffentlichungsreihe im Rahmen des Projekts „Spannungsfeld Vereinbarkeit: Onlinebefragung zur Aufteilung von Erwerbs- und Sorgearbeit im Paarkontext“, das das Institut Arbeit und Qualifikation der Universität Duisburg-Essen im Zeitraum von Juli 2023 bis Juni 2024 im Auftrag der Bertelsmann Stiftung durchgeführt hat. Ziel der Untersuchung war es, die bestehenden Erwerbsmuster und deren Gründe sowie die etwaigen Aushandlungsprozesse von Männern und Frauen, insbesondere von Frauen mit Sorgeverpflichtungen, besser zu verstehen, um dadurch Handlungsempfehlungen abzuleiten, die die Erwerbsbeteiligung von Frauen und ggf. eine Umverteilung von Sorge- und Erwerbsarbeit fördern. Zwar bezog die Befragung Personen in allen Lebensformen mit ein, aufgrund der vorhandenen Fallzahlen konzentrieren sich die Analysen jedoch auf Männer und Frauen in heterosexuellen Paarbeziehungen. Die Datenerhebung erfolgte als Onlinebefragung über ein Online-Access-Panel, mit deren Durchführung ein renommierter kommerzieller Datendienstleister beauftragt wurde. Die Befragung fand zwischen dem 19.12.2023 und dem 19.01.2024 statt. Insgesamt wurden 2.098 Personen als sogenannte Ankerpersonen befragt, für 425 Paarhaushalte liegen zudem Informationen aus Sicht beider Partner:innen vor. Befragt wurden Personen im Alter von 18 bis 65 Jahren, unabhängig von ihrem Geschlecht, Familienstand und Erwerbsstatus. Der Fragebogen enthielt eine Kombination aus Fragen zu Einstellungen, Überzeugungen und Verhalten, aber auch zur subjektiven Einschätzung z.B. der (paarinternen) Aufgabenverteilung, zur Zufriedenheit und zum Gerechtigkeitsempfinden. Abgerundet wurde der Fragebogen neben demographischen Angaben durch Fragen zur Erwerbstätigkeit und zur Arbeitsplatzsituation sowie Fragen zur subjektiven Einschätzung von Instrumenten, die Vereinbarkeit ermöglichen oder ermöglicht hätten. Ein innovatives Feature des Fragebogens stellen Vignetten zur Einschätzung der Attraktivität von Stellenanzeigen und zur Verteilung von Elternzeiten auf Paare dar" (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Vier-Tage-Woche oder lebensphasenbezogene Zeitoptionen? Arbeitszeitpolitik zwischen kollektivem „new normal“ und individueller Arbeitszeitflexibilität (2024)

    Klammer, Ute;

    Zitatform

    Klammer, Ute (2024): Vier-Tage-Woche oder lebensphasenbezogene Zeitoptionen? Arbeitszeitpolitik zwischen kollektivem „new normal“ und individueller Arbeitszeitflexibilität. In: Sozialer Fortschritt, Jg. 73, H. 1, S. 37-46. DOI:10.3790/sfo.73.1.37

    Abstract

    "Wenige arbeitsmarktpolitische Themen erfahren in der gegenwärtigen Debatte eine ähnlich hohe Aufmerksamkeit wie der Fachkräftemangel. Prognosen gehen von zwei Millionen fehlenden Fachkräften bis 2030 aus (Statista 2020). In vielen Bereichen hat sich der Fachkräftemangel bereits zu einem allgemeinen Arbeitskräftemangel entwickelt. Die diskutierten Lösungsstrategien decken sich nur teilweise: Fordern Arbeitgeberverbände neben einer weiteren Erhöhung der Altersgrenzen für den Rentenübergang vor allem eine Erhöhung der Arbeitszeiten, setzt die Bundesregierung u. a. auf gezielte Zuwanderung in den Arbeitsmarkt und einer Erhöhung der Arbeitsmarktbeteiligung und des Arbeitsangebots von Frauen. Übereinstimmend wird dagegen Hoffnung auf eine Erhöhung der Arbeitszeitflexibilität gesetzt. Die Gewerkschaften – konkret die IG Metall – hat sich in der Debatte um den Beitrag der Arbeitszeitpolitik zuletzt mit der Forderung nach einer Vier-Tage-Woche zu Wort gemeldet, die eine breite Resonanz ausgelöst hat. Diese Forderung, die sie für die anstehenden Tarifverhandlungen der Stahlindustrie ins Spiel brachte, wird mit dem Wunsch vieler Beschäftigter nach Arbeitszeitreduzierung und mehr Work-Life-Balance begründet, gleichzeitig aber auch – über Effekte wie die bessere Work-Life-Balance der Beschäftigten, weniger Ausfälle Work-Life-Balance zu verbessern und ihre Arbeitskraft optimal in den Arbeitsmarkt einzubringen? Der vorliegende Beitrag beleuchtet zunächst die aktuelle Diskussion um die Vier-Tage-Woche, bevor der Fokus auf individuellen Zeitoptionen für Beschäftigte liegt. Bezugnehmend auf ein laufendes Forschungsprojekt (ZOBAO) werden Chancen, aber auch betriebliche Herausforderungen lebensphasenbezogener Arbeitszeitoptionen diskutiert. durch Überbelastung, höhere Motivation und daher höhere Produktivität – als möglicher Beitrag zur Verringerung des Fachkräfte-/Arbeitskräftemangels propagiert. Brauchen wir also eine allgemeine Arbeitszeitverkürzung und eine Vier-Tage-Woche als „new normal“? Oder haben vor allem individuelle Arbeitszeitoptionen, wie sie in den vergangenen Jahren bereits ausgebaut wurden, das Potenzial, Beschäftigten eine bessere Anpassung an ihre jeweiligen lebensweltlichen Bedarfe zu gewährleisten, ihre" (Textauszug, IAB-Doku)

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    4-Tage-Woche: Eine Lösung für alle? (2024)

    Laschinski, Miriam ; Buchner, Martin; Hahs, Jenny;

    Zitatform

    Laschinski, Miriam, Jenny Hahs & Martin Buchner (2024): 4-Tage-Woche: Eine Lösung für alle? (DIFIS-Impuls 2024,7), Duisburg ; Bremen, 4 S.

    Abstract

    "Die Workshop-Beiträge legen nahe, dass die aktuell diskutierten Formen der 4-Tage-Woche keine ‚Lösung für alle‘ darstellen. Um Geschlechter-, sozialen, gesundheitlichen und betrieblichen Ungleichheiten im Lebens- und Erwerbsverlauf entgegenzuwirken, müssen flexible Arbeitszeitmodelle entworfen werden, die eine an den Lebenslauf anpassungsfähige Arbeitszeitgestaltung im Erwerbsverlauf ermöglichen, wie es das diskutierte Optionszeitenmodell in einem ersten Ansatz beabsichtigt. Dies allein reicht jedoch nicht aus – Familien-, Gleichstellung-, Arbeitsmarkt- und Steuerpolitik müssen zusammenwirken, um Vereinbarkeitsproblemen bei Care- und Erwerbsarbeit, geschlechtsspezifischer Arbeitsteilung, Steuernachteilen bei bestimmten Familienformen sowie Fachkräftemangel und Personalknappheit auf betrieblicher Ebene entgegenzuwirken. Nur wenn Care-Arbeit auch als Arbeit anerkannt und somit in die Arbeitszeitgestaltung gleichberechtigt verteilt integriert wird, kann auch eine gleichberechtigte, existenzsichernde Teilhabe am Erwerbsleben und in der Familie stattfinden. Modelle, die eine Verschiebung der Lage der Arbeitszeit vorsehen (bspw. ‚Condensed Week‘) gefährden diese Anerkennung und somit auch eine Geschlechtergleichstellung in der Arbeitszeitdebatte." (Textauszug, IAB-Doku)

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    Dreams versus reality: wishes, expectations and perceived reality for the use of extra non-work time in a 30-hour work week experiment (2024)

    Mullens, Francisca ; Glorieux, Ignace ;

    Zitatform

    Mullens, Francisca & Ignace Glorieux (2024): Dreams versus reality: wishes, expectations and perceived reality for the use of extra non-work time in a 30-hour work week experiment. In: Community, work & family, Jg. 27, H. 2, S. 225-251. DOI:10.1080/13668803.2022.2092452

    Abstract

    "In 2019, a Belgian women’s organisation experimented with a 30-hour work week for all of their full-time employees. This work time reduction was an excellent opportunity to study these female employees’ wishes, expectations and experienced reality concerning their extra non-work time. Their wishes and expectations – as well as how these relate to their perceived reality – was studied through longitudinal questionnaires, in-depth interviews and focus groups. The women wished for more time for themselves and their intimate relationships. However, their wishes reflected an ideal situation. Their expectations reflected their wishes but were slightly more realistic. The perceived reality did not fulfil all of their wishes. The ‘me-time’ that they wished for prior to the experiment did not always emerge to be the ‘me-time’ that they had. Some women appropriated a less conventional form of ‘me-time’, such as housework, which helped them to ease their mind and relax. Others felt unable to fulfil their wishes through (social) context factors such as the embeddedness of time structures, time schedules and the rhythms of family and friends. This paper reflects on the gendered norms and values and inequalities in time use that can help to explain the discrepancies between preferences and experienced reality." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    Vereinbarkeit von Erwerbstätigkeit und häuslicher Pflege: Einflussfaktoren auf eine pflegebedingte Erwerbstätigkeitsreduktion und arbeitsbezogene Wünsche pflegender Angehöriger (2024)

    Scheuermann, Julia-Sophia ; Pendergrass, Anna ; Gräßel, Elmar;

    Zitatform

    Scheuermann, Julia-Sophia, Elmar Gräßel & Anna Pendergrass (2024): Vereinbarkeit von Erwerbstätigkeit und häuslicher Pflege: Einflussfaktoren auf eine pflegebedingte Erwerbstätigkeitsreduktion und arbeitsbezogene Wünsche pflegender Angehöriger. In: Das Gesundheitswesen, Jg. 86, H. S 01, S. S45-S53. DOI:10.1055/a-2191-2074

    Abstract

    "Hintergrund: Die Vereinbarkeit von häuslicher Pflege und Erwerbstätigkeit stellt für viele pflegende Angehörige eine Herausforderung dar. Ziele dieses Beitrags sind die Identifikation von Einflussfaktoren einer pflegebedingten Erwerbstätigkeitsreduktion und die Erfassung arbeitsbezogener Wünsche zur Verbesserung der Vereinbarkeit von Pflege und Erwerbstätigkeit pflegender Angehöriger. Methodik: Die Analysen basieren auf der Querschnittsstudie Benefits of Being a Caregiver mit 426 erwerbstätigen pflegenden Angehörigen eines pflegebedürftigen älteren Menschen. Die erhobenen Daten beziehen sich auf Charakteristika der Pflegebedürftigen, der pflegenden Angehörigen und der Pflege- sowie der Erwerbstätigkeitssituation. Die potentiellen Einflussfaktoren einer pflegebedingten Reduktion der Erwerbstätigkeit wurden mittels binär logistischer Regression analysiert. Die Wünsche zur Vereinbarkeit von häuslicher Pflege und Erwerbstätigkeit wurden mittels strukturierter Inhaltsanalyse nach Mayring deskriptiv betrachtet. Ergebnisse: Ein Viertel der erwerbstätigen pflegenden Angehörigen (n=108) hat die Erwerbstätigkeit pflegebedingt reduziert. Das Profil der Einflussfaktoren für eine pflegebedingte Reduktion der Erwerbstätigkeit setzt sich aus höherem Arbeitsstundenumfang, höherem Pflegeaufwand für die Aktivitäten des täglichen Lebens und Zusammenleben mit dem Pflegebedürftigen zusammen. Erwerbstätige pflegende Angehörige äußern vor allem den Wunsch nach Flexibilisierung der Arbeitszeit, Reduktion der Arbeitszeit und Entgegenkommen bei Fehltagen. Schlussfolgerungen: Durch eine externe Entlastung der pflegenden Angehörigen bei den Pflegeaktivitäten des täglichen Lebens in Form von formellen und informellen Unterstützungsangeboten kann die Wahrscheinlichkeit einer pflegebedingten Reduktion der Erwerbstätigkeit unter Umständen vermindert werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Das Arbeitszeitgesetz in der aktuellen Reformdebatte (2024)

    Seifert, Hartmut;

    Zitatform

    Seifert, Hartmut (2024): Das Arbeitszeitgesetz in der aktuellen Reformdebatte. (FES impuls / Friedrich-Ebert-Stiftung), Bonn, 9 S.

    Abstract

    "Im Koalitionsvertrag der Ampelregierung werden Experimentierräume gefordert. Sie sollen den Tarifvertragsparteien ermöglichen, die Schutzstandards des Arbeitszeitgesetzes aufzuweichen. Weiter noch gehen die Forderungen von CDU/CSU und Arbeitgeberverbänden, die die tägliche Höchstarbeitszeit aufheben und die Erholzeiten verringern wollen. Derartige Reformen missachten reichhaltige empirische Forschungsergebnisse und werden die Belastungen gerade von Beschäftigten mit bereits ungünstigen Arbeitszeiten (Pflegebereich, Gastronomie u. a.) erhöhen, zu vermehrten Gesundheits- und Arbeitskosten führen und eine wachsende Fluktuation in Bereiche mit weniger belastenden Arbeitszeiten auslösen." (Textauszug, IAB-Doku)

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    Marx, Keynes and the future of working time (2024)

    Spencer, David A. ;

    Zitatform

    Spencer, David A. (2024): Marx, Keynes and the future of working time. In: Cambridge Journal of Economics, Jg. 48, H. 1, S. 25-40. DOI:10.1093/cje/bead046

    Abstract

    "This paper re-examines the different visions of the future of working time offered by Marx and Keynes. While Marx and Keynes differed radically on some fundamental matters, they agreed that society would benefit from reducing work time. The idea of society using technology to curtail work hours was a central aspect of their respective visions of a better future. The paper compares Marx’s and Keynes’s visions. It also considers the fate of their visions as well as their relevance for modern debates on the future of work. The conclusion is that a critical political economy can learn from the different ideas of Marx and Keynes in supporting the case for reducing work hours in the present." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    Die vermeintliche Lösung (2024)

    Steinke, Joß; Hohendanner, Christian ; Rocha, Jasmin;

    Zitatform

    Steinke, Joß, Jasmin Rocha & Christian Hohendanner (2024): Die vermeintliche Lösung. In: Neue Caritas, Jg. 125, H. 17, 2024-09-19.

    Abstract

    "Der soziale Sektor kämpft mit Personalnot und Überlastung. Kann eine Viertagewoche helfen, die Arbeit attraktiver zu machen? Große Hoffnungen treffen auf knappe Ressourcen und komplexe Probleme. Die Suche nach Lösungen wird derweil dringender." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Hohendanner, Christian ;
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    Weniger Arbeiten, mehr Leben!: Die neue Aktualität von Arbeitszeitverkürzung (2024)

    Steinrücke, Margareta; Zimpelmann, Beate;

    Zitatform

    Steinrücke, Margareta & Beate Zimpelmann (Hrsg.) (2024): Weniger Arbeiten, mehr Leben! Die neue Aktualität von Arbeitszeitverkürzung. Hamburg: VSA-Verlag, 156 S.

    Abstract

    "Nach einem Vierteljahrhundert Schweigen ist Arbeitszeitverkürzung wieder in aller Munde: Viele Unternehmen führen die Viertagewoche ein, um den Fachkräftemangel zu bekämpfen, die IG Metall fordert für die Stahlindustrie die Viertage-/32-Stundenwoche mit vollem Lohnausgleich. Und immer mehr junge Leute wollen einfach nicht mehr so viel arbeiten, dafür aber sinnvoll, und mit einer geschlechtergerechten Verteilung auch von Haus- und Sorgearbeit. Ein Neustart in Sachen Arbeitszeitverkürzung ist notwendig, um die Arbeits- und Lebensbedingungen zu verbessern, sie fair und sicher zu gestalten - im Interesse einer lebenswerten Zukunft. Den verschiedenen Facetten, Triebkräften und Bewegungen zu Arbeitszeitverkürzung gehen die Autor*innen aus Gewerkschaft, Wissenschaft und sozialen Bewegungen nach. Wir benötigen heute für die Herstellung notwendiger Güter nur noch etwa die Hälfte der Zeit wie im Jahr 1960, als noch 48 Stunden gearbeitet wurde; insofern könnte die Arbeitszeit heute sogar Richtung 20-Stunden-Woche tendieren. Klar wird: Ohne Arbeitszeitverkürzung werden sich die drängenden Probleme der Menschen heute nicht lösen lassen, sei es die sozial gerechte Bewältigung der Klimakrise, die geschlechtergerechte Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben oder die Angst vor Arbeitsplatzverlust und Abstieg, der die Menschen in die Arme der Rechten oder einfach in die Politikverdrossenheit führt." (Verlagsangaben, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Unequal effects on working time: immigrants’ vulnerability in the German labor market in the early COVID-19 pandemic (2024)

    Tobler, Lina ; Knize, Veronika ; Jacob, Marita ; Fervers, Lukas ;

    Zitatform

    Tobler, Lina, Lukas Fervers, Marita Jacob & Veronika Knize (2024): Unequal effects on working time: immigrants’ vulnerability in the German labor market in the early COVID-19 pandemic. In: European Societies, Jg. 26, H. 5, S. 1307-1332., 2024-01-16. DOI:10.1080/14616696.2024.2308011

    Abstract

    "Do economic shocks increase labor market inequalities between immigrants and natives? The COVID-19 crisis reduced economic activity for almost all social groups, providing a recent case for answering this question. Research tends to focus on employment levels, overlooking potential inequalities in other job characteristics. Workers in Germany have largely kept their jobs, although their working hours were reduced. Using German high-frequency survey data, we analyze whether there was a difference in the reduction of hours for immigrants and immigrants’ descendants (IAD) compared to natives. Since IAD are overrepresented in both heavily affected and essential jobs, we argue that the effects may be heterogeneous across the distribution of the change in hours. As merely comparing averages would ignore this heterogeneity, we employ OLS and quantile treatment effect estimations to analyze working hours changes in the early COVID-19 crisis. Results show that IAD reduced hours more than natives. This effect is particularly pronounced at the lower end of the distribution of the change in working hours. Our findings suggest that IAD experienced economic hardship more often than natives and corroborate earlier findings of increased immigrant-native inequalities in times of crisis. This calls for further investigation of policies aimed at protecting vulnerable groups." (Author's abstract, IAB-Doku, © Taylor & Francis) ((en))

    Beteiligte aus dem IAB

    Knize, Veronika ;
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  • Literaturhinweis

    Einführung der Vier-Tage-Woche in Zeiten des Arbeits- und Fachkräftemangels: Chance oder Risiko? (2024)

    Walwei, Ulrich ;

    Zitatform

    Walwei, Ulrich (2024): Einführung der Vier-Tage-Woche in Zeiten des Arbeits- und Fachkräftemangels: Chance oder Risiko? In: IAB-Forum H. 02.05.2024. DOI:10.48720/IAB.FOO.20240502.01

    Abstract

    "Seit geraumer Zeit wird über Vorteile und Machbarkeit einer generellen Vier-Tage-Woche diskutiert. In nicht wenigen Unternehmen gibt es sie bereits, wenn auch in unterschiedlichsten Ausprägungen. Für Firmen kann dies ein wirksames Instrument sein, um ihre Attraktivität als Arbeitgeber zu stärken und so Personal zu gewinnen oder besser an sich zu binden. Wenn die Vier-Tage-Woche allerdings mit einer allgemeinen Verkürzung der Arbeitszeit einherginge, wäre sie angesichts des wachsenden Arbeitskräftemangels gesamtwirtschaftlich eher kontraproduktiv." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Walwei, Ulrich ;
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  • Literaturhinweis

    Arbeitswissenschaftliche Erkenntnisse zu Arbeitszeit und gesundheitlichen Auswirkungen (2023)

    Backhaus, Nils; Nold, Johanna; Entgelmeier, Ines; Brenscheidt, Frank; Tisch, Anita ;

    Zitatform

    Backhaus, Nils, Johanna Nold, Ines Entgelmeier, Frank Brenscheidt & Anita Tisch (2023): Arbeitswissenschaftliche Erkenntnisse zu Arbeitszeit und gesundheitlichen Auswirkungen. (baua: Fokus), Dortmund, 44 S. DOI:10.21934/baua:fokus20230807

    Abstract

    "Aus arbeitswissenschaftlicher Sicht ist das Ziel gesetzlicher Regelungen zur Arbeitszeit, dass Erwerbstätige über lange Zeit leistungsfähig, belastbar und zufrieden mit ihrer Arbeit sind. Die gesetzlichen Rahmenbedingungen stellen aus Sicht des Arbeitsschutzes einen (Mindest-)Standard für eine gesunde und sichere Gestaltung der Arbeit dar. Flexible Arbeitszeiten bieten eine Chance für Betriebe und Beschäftigte, wenn sie die Grenzen der Leistungsfähigkeit der Beschäftigten unter der Bedingung einer Arbeits- und Lebenswelt mit hoher Intensität berücksichtigen und hinreichend Erholungszeiten ermöglichen. Der baua: Fokus basiert auf einer Stellungnahme der BAuA im Rahmen einer Anhörung im Ausschuss für Arbeit und Soziales des Schleswig-Holsteinischen Landtags." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Adapting or compounding? The effects of recurring labour shocks on stated and revealed preferences for redistribution (2023)

    Cotofan, Maria ; Matakos, Konstantinos ;

    Zitatform

    Cotofan, Maria & Konstantinos Matakos (2023): Adapting or compounding? The effects of recurring labour shocks on stated and revealed preferences for redistribution. (CEP discussion paper / Centre for Economic Performance 1957), London, 34 S.

    Abstract

    "The evidence on the impact of employment shocks on preferences for redistribution is mixed on stated outcomes and sparse on revealed ones. We conduct a survey of US workers to measure the impact of repeated labour market shocks on both stated and revealed redistributive preferences. We measure the former by support on seven different policies and the latter through donations. We look at experiences of both mild shocks (having to reduce working hours) and hard shocks (unemployment), as well as past unemployment during formative years. We find evidence of adaptation to unemployment on policy preferences and compounding for milder shocks on donations, suggesting that the effects of repeated shocks on preferences for redistribution are not independent. Our results show that unemployment impacts preferences in a self-interested way, while milder shocks lead to broader support for redistribution." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Policy Responses to Labour-Saving Technologies: Basic Income, Job Guarantee, and Working Time Reduction (2023)

    D'Alessandro, Simone; Morlin, Guilherme Spinato ; Distefano, Tiziano ; Villani, Davide ;

    Zitatform

    D'Alessandro, Simone, Tiziano Distefano, Guilherme Spinato Morlin & Davide Villani (2023): Policy Responses to Labour-Saving Technologies: Basic Income, Job Guarantee, and Working Time Reduction. (JRC working papers on social classes in the digital age / Joint Research Centre (Seville site) 2023-09), Sevilla, 24 S.

    Abstract

    "Several studies argue that the latest advancements in technology could result in a continuous decrease in the employment level, the labour share of income and higher inequalities. This paper investigates policy responses to the rise of labour-saving technologies and their potential negative effects on employment and inequality. Using EUROGREEN (an Input-Output-Stock-Flow model), we assess how three different policy measures – basic income (BI), job guarantee (JG), and working time reduction without loss of payment (WTR) – could affect the economy in the wake of a technological shock. We build different scenarios in which the effects of these policies are implemented against a reference setting of high labour productivity growth. We evaluate the impact of these policies on per capita GDP, the Gini coefficient, the labour share, the unemployment rate, and the deficit-to-GDP ratio. We find that these policies could be effective in counterbalancing some of the negative effects of labour-saving technologies. JG reduces the level of unemployment significantly and permanently, whereas BI and WTR only temporarily affect the unemployment rate. WTR effectively increases the wage share and generates the lowest deficit-to-GDP ratio in the long run. The introduction of a wealth tax further reduces inequality and helps to offset the increase in public spending associated with JG and BI. A mix of these policies delivers the highest per capita GDP, lowest unemployment rate, and best distributive outcomes." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Working Time Reduction and Employment in a Finite World (2023)

    Fagnart, Jean-François; Germain, Marc ; Linden, Bruno Van der ;

    Zitatform

    Fagnart, Jean-François, Marc Germain & Bruno Van der Linden (2023): Working Time Reduction and Employment in a Finite World. In: The Scandinavian Journal of Economics, Jg. 125, H. 1, S. 170-207. DOI:10.1111/sjoe.12513

    Abstract

    "We study the consequences of a working time reduction (WTR) in a growth model with efficiency and an essential natural resource (natural capital) and in which technical progress cannot reduce the resource content of final production to zero. We show that if natural capital is scarce enough, a WTR increases the long-term levels of the hourly wage and employment. A numerical analysis of the transitory impacts of a WTR confirms that when natural capital is scarcer, a WTR increases employment more and the hourly wage less, with a less negative initial impact on output." (Author's abstract, IAB-Doku, Published by arrangement with John Wiley & Sons) ((en))

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  • Literaturhinweis

    The Impact of Right-to-Work Laws on Long Hours and Work Schedules (2023)

    Gihleb, Rania; Tan, Jian Qi ; Giuntella, Osea ;

    Zitatform

    Gihleb, Rania, Osea Giuntella & Jian Qi Tan (2023): The Impact of Right-to-Work Laws on Long Hours and Work Schedules. (IZA discussion paper / Forschungsinstitut zur Zukunft der Arbeit 16588), Bonn, 59 S.

    Abstract

    "Unions play a crucial role in determining wages and employment outcomes. However, union bargaining power may also have important effects on non-pecuniary working conditions. We study the effects of right-to-work laws, which removed agency shop protection and weakened union powers on long hours and non-standard work schedules that may adversely affect workers' health and safety. We exploit variation in the timing of enactment across US states and compare workers in bordering counties across adopting states and states that did not adopt the laws yet. Using the stacked approach to difference-in-differences estimates proposed by Cengiz et al. (2019), we find evidence that right-to-work laws increased the share of workers working long hours by 6%, while there is little evidence of an impact on hourly wages. The effects on long hours are larger in more unionized sectors (i.e. construction, manufacturing, and transportation). While the likelihood of working non-standard hours increases for particular sectors (education and public administration), there is no evidence of a significant increase in the overall sample." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Atypische Beschäftigung nimmt am österreichischen Arbeitsmarkt zu (2023)

    Grieger, Nadine; Wach, Iris;

    Zitatform

    Grieger, Nadine & Iris Wach (2023): Atypische Beschäftigung nimmt am österreichischen Arbeitsmarkt zu. (AMS-Spezialthema zum Arbeitsmarkt / Arbeitsmarktservice Österreich), Wien, 6 S.

    Abstract

    "Atypische Beschäftigungsverhältnisse nehmen seit Jahren deutlich zu. 2022 waren bereits mehr als ein Drittel aller abhängigen Beschäftigungsverhältnisse atypisch. Frauen arbeiten häufiger als Männer in Teilzeit, befristet oder geringfügig. Geringfügig Beschäftigte gehen zu einem großen Teil anderen (un-)selbstständigen Tätigkeiten nach, befinden sich in einer AMS Vormerkung oder nutzen die Möglichkeit als Zuverdienst zur Pension. Personen, die ausschließlich geringfügig beschäftigt und ansonsten nicht am Arbeitsmarkt aktiv sind (und sich nicht in einer AMS Vormerkung oder in einer erwerbsfernen gesicherten Position befinden), machen nur etwas mehr als ein Drittel aller geringfügig Beschäftigten aus. „Die so starke Zunahme an Teilzeitarbeit führt dazu, dass obwohl heute mehr als 100.000 Menschen mehr arbeiten als vor Corona (2019), der Arbeitskräftemangel deutlich spürbar ist. Die gesamt geleistete Menge an Arbeitsstunden hat sich nämlich reduziert und hier vor allem bei den Männern.“, so Dr. Johannes Kopf, L.L.M. (...)" (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Unternehmensmonitor Familienfreundlichkeit 2023 (2023)

    Hammermann, Andrea; Stettes, Oliver;

    Zitatform

    Hammermann, Andrea & Oliver Stettes (2023): Unternehmensmonitor Familienfreundlichkeit 2023. (Unternehmensmonitor Familienfreundlichkeit 2023), Berlin, 33 S.

    Abstract

    "Der Unternehmensmonitor Familienfreundlichkeit berichtet aus der Perspektive von Personalverantwortlichen und Beschäftigten, wie sich die Familienfreundlichkeit im Betrieb gestalten lässt, wie sie im Alltag gelebt werden kann und worauf es Beschäftigten mit unterschiedlichen Erwerbsbiografien und Lebenshintergründen ankommt. Das Institut der deutschen Wirtschaft setzt mit dem Unternehmensmonitor Familienfreundlichkeit 2023 die vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend geförderte Befragungsreihe fort. Die aktuelle Untersuchung unterstreicht den Stellenwert einer guten Vereinbarkeit für eine nachhaltige Strategie zur Fachkräftesicherung. Aufgrund der demografischen Entwicklung zeichnet sich in Deutschland seit Längerem eine Verknappung des Arbeitskräfteangebots ab. Sie ist schon heute in den Unternehmen spürbar. Dies belegt auch der Unternehmensmonitor Familienfreundlichkeit 2023: Drei von vier Unternehmen weisen hierzulande erhebliche Probleme auf, Fachkräfte zu rekrutieren. Fachkräfte- beziehungsweise Arbeitskräfteengpässe werden in vielen Bereichen zunehmend zum Hemmnis wirtschaftlicher Entwicklung (BA, 2023, Seite 14 ff.; Tiedemann/Malin, 2023). Neben einer zeitgemäßen Ausbildung, einer gezielten Weiterbildung und einem verstärkten Werben um ausländische Fachkräfte braucht es auch Lösungsansätze, mit denen das Potenzial an heimischen Arbeitskräften noch besser erschlossen werden kann (Bundesregierung, 2022). Wie (zeitliche) Konflikte zwischen familiären und beruflichen Verpflichtungen wahrgenommen werden, ist ein zentraler Einflussfaktor bei Entscheidungen von Menschen im Laufe ihrer gesamten Erwerbsbiografie, vom Berufs- bis zum Renteneintritt." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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