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Dossier

Arbeitszeit: Verlängern? Verkürzen? Flexibilisieren?

Verkürzung, Verlängerung oder Flexibilisierung der Arbeitszeit stehen immer wieder im Zentrum der Debatten. Was wünschen sich Unternehmen und Beschäftigte? Wie kann Arbeitszeitpolitik die Schaffung neuer Arbeitsplätze und die Sicherung vorhandener Arbeitsplätze unterstützen?
Dieses Themendossier bietet Publikationen zur Entwicklung der Arbeitszeiten in Deutschland auch im internationalen Vergleich, zur betrieblichen Gestaltung der Arbeitszeit und zu den Arbeitszeitwünschen der Beschäftigten.
Publikationen zur kontroversen Debatte um die Einführung der Vier-Tage-Woche finden Sie in unserem Themendossier Vier-Tage-Woche – Arbeitszeitmodell der Zukunft?
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im Aspekt "Vereinbarkeit von Beruf und Pflege"
  • Literaturhinweis

    Wir müssen in Deutschland unterm Strich mehr arbeiten – die gesetzliche Einschränkung des Teilzeitanspruchs ist dafür der falsche Weg (2026)

    Fitzenberger, Bernd ;

    Zitatform

    Fitzenberger, Bernd (2026): Wir müssen in Deutschland unterm Strich mehr arbeiten – die gesetzliche Einschränkung des Teilzeitanspruchs ist dafür der falsche Weg. In: IAB-Forum H. 20.02.2026. DOI:10.48720/IAB.FOO.20260220.01

    Abstract

    "In Deutschland sind sowohl die Beschäftigungsquote als auch die insgesamt geleisteten Arbeitsstunden so hoch wie nie. Trotzdem häufen sich Forderungen nach längeren Arbeitszeiten und einer Einschränkung des Rechts auf Teilzeit. Angesichts der demografischen Entwicklung würde es helfen, insgesamt mehr zu arbeiten, um den künftigen Personalbedarf zu decken und so unseren Wohlstand zu sichern. Wenn Teilzeitarbeit jedoch gesetzlich eingeschränkt wird, besteht die Gefahr, dass viele Menschen gar nicht mehr oder weniger arbeiten. Damit blieben wichtige Beschäftigungspotenziale ungenutzt." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Fitzenberger, Bernd ;
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  • Literaturhinweis

    Mehr Zeit oder mehr Geld?: Nutzungsmuster tariflicher Wahloptionen und betriebliche Rahmenbedingungen (2026)

    Mellies, Alexandra; Lott, Yvonne ; Abendroth, Anja; Ruf, Kevin; Zimmermann, Florian ;

    Zitatform

    Mellies, Alexandra, Anja Abendroth, Florian Zimmermann, Kevin Ruf & Yvonne Lott (2026): Mehr Zeit oder mehr Geld? Nutzungsmuster tariflicher Wahloptionen und betriebliche Rahmenbedingungen. (WSI Policy Brief / Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliches Institut 94), Düsseldorf, 24 S.

    Abstract

    "Beschäftigte brauchen Arbeitszeitsouveränität, um Arbeit mit familiären bzw. privaten Verpflichtungen und Aktivitäten vereinbaren zu können. Tarifliche Wahloptionen geben Beschäftigten mehr Zeit für diese Aktivitäten, allen voran Zeit für Hobbies, soziale Kontakte und Selbstfürsorge. Die Studie macht deutlich, dass tarifliche Regelungen die Nutzung von Arbeitszeitarrangements zu legitimieren scheinen und bestehende Hürden, die typischerweise bei der Nutzung der klassischen Teilzeit im Betrieb bestehen (Klenner/Lott, 2016), reduzieren. Selbst Männer, die von einer Arbeitszeitverkürzung aufgrund dieser Hürden meist absehen (Lott/Klenner 2018), entscheiden sich im Rahmen der tariflichen Wahloptionen häufig für mehr Zeit statt Geld. Dies unterstreicht die Bedeutung tarifvertraglicher Regelungen. Tarifliche Wahloptionen können insbesondere dort einen wichtigen Beitrag leisten, wo aufgrund der Arbeitsorganisation und -bedingungen nur wenige oder keine anderen Flexibilisierungsmaßnahmen (z. B. Gleitzeit und Homeoffice) zur Verfügung stehen. Die Wahloptionen können in solchen Fällen ein Weg sein, bestehende Unterschiede in den Möglichkeiten für mehr Zeitsouveränität innerhalb der Belegschaften zumindest teilweise auszugleichen. Dadurch stärken sie die Arbeitssouveränität dieser Beschäftigtengruppe. Die tariflichen Wahloptionen sind damit ein wichtiges Instrument, um mehr Zeitgerechtigkeit im Arbeitsleben zu erreichen. Umso wichtiger ist es daher, dass die Bundesregierung die Tarifbindung stärkt und damit zu einer Verbreitung der tariflichen Wahloptionen beiträgt. Die Ergebnisse zeigen zudem, dass bereits unter den heutigen Arbeitsbedingungen ein erheblicher Bedarf an zusätzlicher Zeit besteht – und zwar nicht nur für familiäre Verpflichtungen, sondern vor allem für Hobbys, soziale Kontakte und Selbstfürsorge. Diese Bereiche sind eng mit der physischen und psychischen Gesundheit verknüpft. Angesichts steigender Fehlzeiten vor allem aufgrund psychischer Erkrankungen (DAK 2025) und wachsender Krankenkassenbeiträge, die auch darauf zurückgehen, dass Prävention bislang kaum gefördert wird, können tarifliche Wahloptionen einen wichtigen präventiven Beitrag leisten. Es ermöglicht Beschäftigten, Belastungen frühzeitig zu reduzieren und damit Risiken wie Erschöpfung oder Burnout vorzubeugen. Für die Politik ergibt sich daraus eine klare Botschaft: Zeitpolitik ist Vereinbarkeits- und Gesundheitspolitik und keine Lifestyle-Entscheidung der Beschäftigten. Modelle, die Beschäftigten Zeitsouveränität eröffnen, sollten daher gezielt ausgebaut und weiterentwickelt werden. Die Tarifvertragsparteien sind hier bereits vorangegangen; nun ist der Gesetzgeber gefordert, diese Ansätze rechtlich abzusichern und für alle Beschäftigten zugänglich zu machen. Entsprechende Vorschläge wie das Wahlarbeitszeitgesetz des Deutschen Juristinnenbundes oder das Optionszeitenmodell liegen vor. Anstatt also auf eine Verlängerung der Erwerbsarbeitszeiten und eine Ausweitung des Direktionsrecht des Arbeitgebers durch die Abschaffung der täglichen Arbeitszeitgrenze zu setzen oder gar das Recht auf Teilzeit einzuschränken, wie es aktuell der Wirtschaftsflügel der CDU fordert und damit die Risiken für Vereinbarkeit, Gesundheit und sozialen Zusammenhalt zu verschärfen, ist es an der Zeit, für echte Zeitsouveränität zu sorgen." (Textauszug, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Ruf, Kevin; Zimmermann, Florian ;
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  • Literaturhinweis

    Does the 'right to request' flexible work policy influence men’s and women’s uptake of flexible working and well-being: findings from the UK Household Longitudinal Study (2026)

    Xue, Baowen ; Chung, Heejung ; Gu, Ran ; McMunn, Anne ;

    Zitatform

    Xue, Baowen, Heejung Chung, Ran Gu & Anne McMunn (2026): Does the 'right to request' flexible work policy influence men’s and women’s uptake of flexible working and well-being: findings from the UK Household Longitudinal Study. In: Journal of Epidemiology and Community Health, Jg. 80, H. 1, S. 17-24. DOI:10.1136/jech-2025-224166

    Abstract

    "Background: The ‘right to request’ flexible working policy has been gradually extended and, by 2014, extended to cover all workers with at least 26 weeks of continuous employment. The impact of these policy changes is unclear. This research aims to assess the effects of the 2014 policy reform on the uptake of flexible working and its impact on health and well-being, focusing on gender differences. Methods: Data were drawn from waves 2, 4, 6, 8 and 10 of the UK Household Longitudinal Study (2010–2020). We employed a doubly robust difference-in-differences method to estimate the average treatment effects on the treated of the 2014 policy reform. This analysis examined the effects on the uptake of flexible working, mental and physical health, and satisfaction with life, job and leisure. Findings: The 2014 policy reform increased women’s uptake of reduced hours work arrangements, with the effect growing stronger over time. However, no increase in uptake was observed among men. No strong effects were found for flexitime or teleworking arrangements for either men or women. Additionally, the policy reform resulted in a reduction in psychological distress and improved life satisfaction among women. Conclusions: The reduction in women’s psychological distress and improved life satisfaction might be partly explained by the increased women’s uptake of reduced hours arrangements, which may have enabled women to better meet their family care demands. However, even the gender-neutral policies on flexible working may inadvertently exacerbate gender inequalities in labour force participation by pushing women more into part-time work." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Redefining retirement: a sequence analysis of how older adults extend working life in Sweden (2025)

    Brydsten, Anna ; Stattin, Mikael ;

    Zitatform

    Brydsten, Anna & Mikael Stattin (2025): Redefining retirement: a sequence analysis of how older adults extend working life in Sweden. In: Ageing & Society, Jg. 45, H. 12, S. 2702-2724. DOI:10.1017/s0144686x2510024x

    Abstract

    "Increasingly, older adults are redefining retirement by combining part-time employment with pension benefits, that is, becoming ‘working retirees’. This trend highlights socio-economic inequalities: some working retirees use part-time employment as a bridge to full retirement, while others must remain employed to prevent old-age poverty. However, little is known about how these work-retirement transitions unfold over time or the socio-economic factors that shape them. This knowledge gap is problematic because understanding the socio-demographic influences on these trajectories is essential for addressing inequalities in later-life employment and retirement security. This study examines transitions from work to retirement by following individuals from their 50s into their 70s and analysing the socio-demographic factors that differentiate these trajectories. It identifies the various pathways that older workers take when exiting the labor force and analyzes how prior life course factors – including education, occupational status, career field, civil status, number of children and disposable income – predict the likelihood of following each work–retirement trajectory. The results reveal two distinct work–retirement trajectories: one reflects status maintenance, with higher income and education, white-collar and often men; the other reflects financial necessity, with lower income, children at home, no partner and often women. More advantaged working retirees experience greater employment changes in late life, highlighting the diversity of late-life careers. These findings suggest a broader range of extended work–life pathways than previously recognized and emphasize the need for policies that account for gendered and economic disparities in work and family responsibilities to ensure equitable and sustainable retirement transitions." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Wie steht es um die Gesundheit pflegender erwerbstätiger Personen?: Analyse einer Erwerbstätigenbefragung mittels Propensity Score Matching (2025)

    Elling, Jan Mathis ; Hetzel, Christian ; Hampel, Sarah; Ollertz, Greta; von Spee, Adelheid;

    Zitatform

    Elling, Jan Mathis, Christian Hetzel, Sarah Hampel, Adelheid von Spee & Greta Ollertz (2025): Wie steht es um die Gesundheit pflegender erwerbstätiger Personen? Analyse einer Erwerbstätigenbefragung mittels Propensity Score Matching. In: Zeitschrift für Gerontologie und Geriatrie, Jg. 58, H. 4, S. 296-302. DOI:10.1007/s00391-024-02387-0

    Abstract

    "Hintergrund: Der Großteil der pflegebedürften Menschen in Deutschland wird zu Hause von Angehörigen oder anderen Bezugspersonen gepflegt. Viele informell Pflegende sind zudem erwerbstätig und stehen somit vor der Herausforderung, die Anforderungen beider Lebensbereiche zu vereinbaren. Dabei besteht die Gefahr, dass die eigene Gesundheit der Pflegenden leidet. Fragestellungen: (1) Inwiefern steht eine Pflegeverantwortung im privaten Umfeld bei Erwerbstätigen mit gesundheitlichen Beschwerden im Zusammenhang? (2) Innerhalb der Gruppe der pflegenden erwerbstätigen Personen, inwiefern stehen der Umfang von informeller Pflege und Erwerbsarbeit mit gesundheitlichen Beschwerden im Zusammenhang? Material und Methoden: Die Datenbasis dieser Sekundärdatenanalyse ist die BIBB/BAuA-Erwerbstätigenbefragung 2018. Um systematische Strukturunterschiede zwischen Pflegenden und Nichtpflegenden in den Analysen zu berücksichtigen, wurde das Propensity Score Matching angewendet. Ergebnisse und Diskussion: Pflegende Erwerbstätige haben häufiger psychosomatische und körperliche Beschwerden als Erwerbstätige ohne Pflegeverantwortung. Erwerbsarbeitszeit und Pflegeumfang stehen in Beziehung zueinander, und ein hoher Umfang in beiden Lebensbereichen ist mit schlechterer Gesundheit assoziiert. Schlussfolgerung: Personen, die neben ihrer Berufstätigkeit Pflegeaufgaben übernehmen, sind häufig gesundheitlich belastet. Daher sind gezielte Interventionen zur Gesundheitsförderung notwendig, um diese Gruppe zu unterstützen und ihre Gesundheit zu verbessern." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    The Impact of Sandwich Care on Employment and Well-Being in Germany (2025)

    King, Markus Klaus ; Deindl, Christian ;

    Zitatform

    King, Markus Klaus & Christian Deindl (2025): The Impact of Sandwich Care on Employment and Well-Being in Germany. In: Kölner Zeitschrift für Soziologie und Sozialpsychologie, Jg. 77, H. 4, S. 825-848. DOI:10.1007/s11577-025-01035-8

    Abstract

    "Informelle Pflege hat in den letzten Jahrzehnten viel Aufmerksamkeit erhalten. In einigen Fällen finden sich Eltern von kleinen Kindern in der Situation wieder, dass die eigenen Eltern (oder andere nahestehende Personen) pflegebedürftig werden und sie die Pflege ihrer Eltern und die Betreuung ihrer Kinder gleichzeitig bewältigen müssen. Dies wird typischerweise als „Sandwichpflege“ bezeichnet. Die Kombination von Kinderbetreuung und informeller Pflege bringt ganz eigene Herausforderungen mit sich. Es ist naheliegend, dass diese Doppelbelastung deutliche Auswirkungen auf die Möglichkeiten hat, am Arbeitsmarkt zu partizipieren, und auch negative gesundheitliche Auswirkungen sind zu erwarten. Anhand von Daten aus den Wellen 2001–2019 des Sozioökonomischen Panels (SOEP) untersuchen wir die Auswirkungen von Kinderbetreuung, informeller Pflege und Sandwichpflege auf das Arbeitseinkommen, die Arbeitszeit, die selbsteingeschätzte Gesundheit und die Lebenszufriedenheit. Unsere Ergebnisse zeigen, dass Sandwichpflege, insbesondere wenn diese zeitintensiv ist, mit einer Verringerung des Arbeitseinkommens, der Arbeitszeit und der Lebenszufriedenheit verbunden ist. Darüber hinaus konnten wir feststellen, dass die Auswirkungen auf das Einkommen und die Arbeitszeit auch langfristig von Bedeutung sind. Es zeigt sich aber auch, dass ein signifikanter Rückgang des Einkommens und der Lebenszufriedenheit vor allem bei Frauen zu beobachten ist. Pflege ist bei Männern nur bedingt negativ. Insgesamt zeigt sich, dass Sandwichpflege, also die Kombination von Betreuung von Kindern und die Übernahme von Pflegeaufgaben, deutlich belastender ist als Pflege alleine und auch mit stärkeren negativen Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt einhergeht." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Mehr Anreize, mehr Flexibilität, mehr Arbeit? Wie Beschäftigte auf die Pläne der neuen Bundesregierung reagieren würden (2025)

    Stegmaier, Jens ; Weik, Jonas Aljoscha ; Weber, Enzo ; Fitzenberger, Bernd ;

    Zitatform

    Stegmaier, Jens, Jonas Aljoscha Weik, Bernd Fitzenberger & Enzo Weber (2025): Mehr Anreize, mehr Flexibilität, mehr Arbeit? Wie Beschäftigte auf die Pläne der neuen Bundesregierung reagieren würden. In: IAB-Forum H. 17.06.2025 Nürnberg, 2025-06-17. DOI:10.48720/IAB.FOO.20250617.01

    Abstract

    "Die Bundesregierung möchte im Sinne der Fachkräftesicherung mehr Flexibilität bei der Höchstarbeitszeit, steuerliche Entlastungen bei Mehrarbeit und Anreize zur Ausweitung von Teilzeit schaffen. Aktuelle Befragungsergebnisse des IAB geben Aufschluss darüber, wie Beschäftigte diese Vorhaben bewerten und ob diese die arbeitsmarktpolitisch beabsichtigte Wirkung entfalten können. Etwa ein Drittel der Beschäftigten ist bereit, mehr als zehn Stunden an einzelnen Tagen zu arbeiten. Finanzielle Anreize für Mehrarbeit und für eine Ausweitung von Teilzeit sprechen besonders jüngere Beschäftigte an." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Die Arbeitszeitunterschiede zwischen Frauen und Männern verringern sich nur langsam (Serie "Equal Pay Day 2025") (2025)

    Wanger, Susanne ;

    Zitatform

    Wanger, Susanne (2025): Die Arbeitszeitunterschiede zwischen Frauen und Männern verringern sich nur langsam (Serie "Equal Pay Day 2025"). In: IAB-Forum H. 18.03.2025. DOI:10.48720/IAB.FOO.20250318.01

    Abstract

    "Die Zahl der von berufstätigen Frauen jährlich geleisteten Arbeitsstunden liegt im Schnitt 24 Prozent unter der der Männer. Sie ist damit nur 4 Prozentpunkte niedriger als vor 25 Jahren. Hauptgrund sind die über den gesamten Erwerbsverlauf hinweg deutlich höheren Teilzeitquoten von Frauen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Wanger, Susanne ;
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  • Literaturhinweis

    The Impact of Demographic Change on Spousal Caregiving and Future Gaps in Long-term Care: Microsimulation Projections for Austria and Italy (2025)

    Warum, Philipp ; Famira-Mühlberger, Ulrike; Horvath, Thomas ; Culotta, Fabrizio; Leoni, Thomas ; Spielauer, Martin ; Pohl, Pauline;

    Zitatform

    Warum, Philipp, Fabrizio Culotta, Ulrike Famira-Mühlberger, Thomas Horvath, Thomas Leoni, Pauline Pohl & Martin Spielauer (2025): The Impact of Demographic Change on Spousal Caregiving and Future Gaps in Long-term Care: Microsimulation Projections for Austria and Italy. (WIFO working papers 709), Wien, 60 S.

    Abstract

    "As populations age, the sustainability of long-term care systems increasingly depends on the availability of informal care, particularly from partners. This paper addresses the question of how much care we may expect partners to provide in the future by projecting demand for long-term care (LTC), the care supply mix based on current patterns, and the resulting care gaps up to 2070. Using a comparative dynamic microsimulation model, we contrast the results for Austria and Italy, two countries at very different stages in the ageing process and with pronounced institutional differences. Our results suggest that delayed widowhood due to improvements in mortality is a mitigating factor for the increased need for formal care in ageing societies, although it can only offset this increase to a limited extent. Even under optimistic assumptions, potential care gaps substantially increase in both countries, primarily due to demographic change. The size of these gaps is influenced by institutional settings, partnership patterns and gains in longevity, but no scenario reverses the overall upward trend. These findings emphasize the need for comprehensive LTC reforms that extend beyond merely promoting informal care and highlight the necessity for substantial investment in formal care infrastructure." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Evaluation des Gesetzes zur Weiterentwicklung des Teilzeitrechts – Einführung einer Brückenteilzeit (2024)

    Boockmann, Bernhard; Mittelstät, Kathrin; Kirchmann, Andrea; Eichhorst, Werner;

    Zitatform

    Boockmann, Bernhard, Andrea Kirchmann, Kathrin Mittelstät & Werner Eichhorst (2024): Evaluation des Gesetzes zur Weiterentwicklung des Teilzeitrechts – Einführung einer Brückenteilzeit. (IZA research report 144), Bonn, 88 S.

    Abstract

    "Im Rahmen dieser Studie werden die Neuregelungen im Teilzeit- und Befristungsgesetzes (TzBfG) mittels eines qualitativen Untersuchungsdesign evaluiert. Diese Neuregelungen umfassen zum einen die Einführung der Brückenteilzeit nach § 9 a TzBfG, zum anderen Änderungen bei der Arbeit auf Abruf nach § 12 TzBfG und der Darlegungs- und Erörterungspflicht nach § 9 TzBfG bzw. § 7 Abs. 2 TzBfG. Insbesondere wird überprüft, ob und inwieweit beabsichtigte Wirkungen der Neuregelungen erreicht werden – vor allem im Hinblick auf die praktische Realisierung von Arbeitszeitpräferenzen sowie auf die Planungs- und Einkommenssicherheit von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern. Darüber hinaus wird auch die Akzeptanz und Praktikabilität der Neuregelungen evaluiert und es wird der Frage nachgegangen, in welchem Ausmaß die Brückenteilzeit als Sachgrund für befristete Einstellungen genutzt wird." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Knowing your place: the role of occupational status in fathers' flexible working (2024)

    Ewald, Alina ; Gilbert, Emilee ; Huppatz, Kate ;

    Zitatform

    Ewald, Alina, Emilee Gilbert & Kate Huppatz (2024): Knowing your place: the role of occupational status in fathers' flexible working. In: Community, work & family, Jg. 27, H. 4, S. 454-471. DOI:10.1080/13668803.2023.2207717

    Abstract

    "This study explored how fathers’ occupational status shapes their constructions, experiences, and negotiations of Flexible Working. In particular, we examined whether occupational status impacted men’s access to, and the acceptability of using FWAs for the purposes of care. Data from semi-structured interviews with 43 working fathers from diverse occupational roles within the Australian financial sector were analysed using Foucauldian discourse analysis. Findings suggest that fathers’ access to flexibility is contingent upon and shaped by their position in the organisational hierarchy. Fathers in ‘higher-status’ roles reported significant power and agency in their access to and adoption of FWAs. However, a major barrier to their use of flexibility was the discursively constructed expectation that men in these positions should be dedicated to their paid work role and career progression rather than caring for their child(ren). In contrast, men in ‘lower-status’ roles lacked autonomy, agency, and power in relation to accessing flexibility for caring purposes. These fathers reported being closely monitored in their paid working roles, having little flexibility available to them in these roles, and felt trepidatious about even requesting FWAs for caring for their child(ren)." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Vereinbarkeit von Beruf und Pflege: Koordination und Kooperation von Arbeit in Betrieben und Sorgenetzwerken (2024)

    Lange, Joachim; Wirth, Lena Marie; Finking, Gerhard; Evans-Borchers, Michaela; Hülsken-Giesler, Manfred ; Völz, Silke;

    Zitatform

    Lange, Joachim, Michaela Evans-Borchers, Lena Marie Wirth, Silke Völz, Manfred Hülsken-Giesler & Gerhard Finking (Hrsg.) (2024): Vereinbarkeit von Beruf und Pflege. Koordination und Kooperation von Arbeit in Betrieben und Sorgenetzwerken. (Loccumer Protokolle 40/2024), Rehburg-Loccum: Evangelische Akademie Loccum Protokollstelle, 155 S.

    Abstract

    "Angesichts des demographischen Wandels und des Fach- und Arbeitskräftemangels steht die häusliche Versorgung pflegebedürftiger Personen vor großen Herausforderungen. Sie werden sich nur bewältigen lassen, wenn es gelingt, Sorgenetzwerke zu stärken sowie die Erwerbsarbeit pflegender An- und Zugehöriger, private Care-Arbeit, professionelle ambulante Dienste und ehrenamtliches Engagement systematisch miteinander zu verbinden. Für erwerbstätige pflegende An- und Zugehörige ist die Vereinbarkeit von Beruf und Pflege jedoch nach wie vor schwierig. Oft wird diese als individuell zu lösende Aufgabe empfunden, was leicht zu Überforderungen führt. Um die Vereinbarkeit zu verbessern, sind integrierte Lösungsansätze in Betrieben und regionalen Versorgungsstrukturen notwendig. Dabei stellen sich folgende Fragen: - Wie kann die Erwerbsarbeit in den Betrieben so gestaltet werden, dass die Bedarfe von pflegenden Mitarbeitenden stärker berücksichtigt werden? Welche guten Beispiele für institutionelle Regelungen hierfür gibt es? - Wie können pflegende Erwerbstätige besser von professionellen und ehrenamtlichen Diensten sowie Beratungs- und Koordinierungsstellen unterstützt werden? - Wie können die Bemühungen der vorgenannten Bereiche besser koordiniert und verzahnt werden, um zu tragfähigeren häuslichen Sorgenetzwerken zu kommen? Wie können Politik und Verwaltung solche Bemühungen unterstützen?" (Textauszug, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    4-Tage-Woche: Eine Lösung für alle? (2024)

    Laschinski, Miriam ; Buchner, Martin; Hahs, Jenny;

    Zitatform

    Laschinski, Miriam, Jenny Hahs & Martin Buchner (2024): 4-Tage-Woche: Eine Lösung für alle? (DIFIS-Impuls 2024,7), Duisburg ; Bremen, 4 S.

    Abstract

    "Die Workshop-Beiträge legen nahe, dass die aktuell diskutierten Formen der 4-Tage-Woche keine ‚Lösung für alle‘ darstellen. Um Geschlechter-, sozialen, gesundheitlichen und betrieblichen Ungleichheiten im Lebens- und Erwerbsverlauf entgegenzuwirken, müssen flexible Arbeitszeitmodelle entworfen werden, die eine an den Lebenslauf anpassungsfähige Arbeitszeitgestaltung im Erwerbsverlauf ermöglichen, wie es das diskutierte Optionszeitenmodell in einem ersten Ansatz beabsichtigt. Dies allein reicht jedoch nicht aus – Familien-, Gleichstellung-, Arbeitsmarkt- und Steuerpolitik müssen zusammenwirken, um Vereinbarkeitsproblemen bei Care- und Erwerbsarbeit, geschlechtsspezifischer Arbeitsteilung, Steuernachteilen bei bestimmten Familienformen sowie Fachkräftemangel und Personalknappheit auf betrieblicher Ebene entgegenzuwirken. Nur wenn Care-Arbeit auch als Arbeit anerkannt und somit in die Arbeitszeitgestaltung gleichberechtigt verteilt integriert wird, kann auch eine gleichberechtigte, existenzsichernde Teilhabe am Erwerbsleben und in der Familie stattfinden. Modelle, die eine Verschiebung der Lage der Arbeitszeit vorsehen (bspw. ‚Condensed Week‘) gefährden diese Anerkennung und somit auch eine Geschlechtergleichstellung in der Arbeitszeitdebatte." (Textauszug, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Dreams versus reality: wishes, expectations and perceived reality for the use of extra non-work time in a 30-hour work week experiment (2024)

    Mullens, Francisca ; Glorieux, Ignace ;

    Zitatform

    Mullens, Francisca & Ignace Glorieux (2024): Dreams versus reality: wishes, expectations and perceived reality for the use of extra non-work time in a 30-hour work week experiment. In: Community, work & family, Jg. 27, H. 2, S. 225-251. DOI:10.1080/13668803.2022.2092452

    Abstract

    "In 2019, a Belgian women’s organisation experimented with a 30-hour work week for all of their full-time employees. This work time reduction was an excellent opportunity to study these female employees’ wishes, expectations and experienced reality concerning their extra non-work time. Their wishes and expectations – as well as how these relate to their perceived reality – was studied through longitudinal questionnaires, in-depth interviews and focus groups. The women wished for more time for themselves and their intimate relationships. However, their wishes reflected an ideal situation. Their expectations reflected their wishes but were slightly more realistic. The perceived reality did not fulfil all of their wishes. The ‘me-time’ that they wished for prior to the experiment did not always emerge to be the ‘me-time’ that they had. Some women appropriated a less conventional form of ‘me-time’, such as housework, which helped them to ease their mind and relax. Others felt unable to fulfil their wishes through (social) context factors such as the embeddedness of time structures, time schedules and the rhythms of family and friends. This paper reflects on the gendered norms and values and inequalities in time use that can help to explain the discrepancies between preferences and experienced reality." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Tarifliches Wahlrecht: Warum die Mehrheit der Beschäftigten lieber mehr Zeit hätte als mehr Geld (2024)

    Ruf, Kevin; Abendroth-Sohl, Anja; Mellies, Alexandra; Bächmann, Ann-Christin ;

    Zitatform

    Ruf, Kevin, Ann-Christin Bächmann, Anja Abendroth-Sohl & Alexandra Mellies (2024): Tarifliches Wahlrecht: Warum die Mehrheit der Beschäftigten lieber mehr Zeit hätte als mehr Geld. In: IAB-Forum H. 22.07.2024. DOI:10.48720/IAB.FOO.20240722.01

    Abstract

    "Einige Tarifverträge sehen mittlerweile für bestimmte Beschäftigtengruppen eine Wahlmöglichkeit zwischen „mehr Zeit“ oder „mehr Geld“ vor. Eine Befragung von über 3.000 Beschäftigten aus über 150 betroffenen Betrieben zeigt, dass die meisten Beschäftigten unter diesen Umständen bereit sind, zugunsten von mehr Freizeit auf Lohnerhöhungen oder Sonderzahlungen zu verzichten." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Ruf, Kevin; Bächmann, Ann-Christin ;
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  • Literaturhinweis

    The roles of employment status and income in the mental health of informal caregivers in Germany (2024)

    Scheuermann, Julia-Sophia ; Pendergrass, Anna ; Diehl, Katharina ; Herr, Raphael M. ;

    Zitatform

    Scheuermann, Julia-Sophia, Anna Pendergrass, Katharina Diehl & Raphael M. Herr (2024): The roles of employment status and income in the mental health of informal caregivers in Germany. In: BMC public health, Jg. 24. DOI:10.1186/s12889-024-20252-y

    Abstract

    "Background: Informal caregivers often experience multiple negative consequences as a result of the informal care they provide. Among other factors, employment status, financial resources, and mental health are related to informal caregiving. This analysis examined the association between informal caregivers’ employment status and their mental health, as well as the moderating effect of net household income on this relationship. Methods: The research question was addressed with data from the German Socio-Economic Panel (SOEP) survey, comprising 3,053 informal caregivers (1,007 male; 2,046 female). Data were obtained through self-reports, and mental health was measured with the Summary Scale Mental Score. Stepwise adjusted multiple linear regression models were used to examine the association between employment status and mental health. The moderating effects were tested with interaction terms. All analyses were also stratified for gender. Results: Informal caregivers with full-time jobs reported better mental health than unemployed or marginally employed caregivers (β = 0.077, p < 0.001). The significant interaction term for full-time (β=-0.066, p = 0.001) and part-time workers (β=-0.066, p = 0.003) indicated a moderating effect of net household income on the association between employment status and mental health. This finding was especially evident in women. Conclusions: Employment appears to be a relevant protective factor for informal caregivers’ mental health. However, if informal caregivers are not employed, a low net household income might additionally restrict their mental health. Therefore, welfare policy structures must be created to reduce the negative financial consequences for informal caregivers and enable them to achieve work-life-care balance." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Social risks of family carers in the context of welfare state policies (2023)

    Eggers, Thurid ; Grages, Christopher ;

    Zitatform

    Eggers, Thurid & Christopher Grages (2023): Social risks of family carers in the context of welfare state policies. In: Journal of Family Research, Jg. 35, S. 304-325. DOI:10.20377/jfr-890

    Abstract

    "Fragestellung: Ziel des Beitrages ist es zu untersuchen, inwiefern sich europäische Pflegepolitiken hinsichtlich ihrer potentiellen sozialen Risiken für pflegende Familienangehörige unterscheiden und inwieweit sich diese Differenzen mit Unterschieden zwischen Wohlfahrts- und Care-Regimen erklären lassen. Hintergrund: Es ist eine häufige Annahme, dass die wohlfahrtsstaatliche Unterstützung familialer Pflege mit umfassenden sozialen Risiken, wie Einkommensverlust oder einem Verlust an Sozialversicherungsrechten der pflegenden Angehörigen verbunden ist. Dieser Beitrag hinterfragt diese Annahme und argumentiert stattdessen, dass Pflegepolitiken, die pflegende Familienangehörige generös unterstützen, auch zur Abschwächung der mit der familialen Pflege verbunden sozialen Risiken beitragen könnten. Methode: Der Beitrag führt einen innovativen Ansatz zur systematischen Generositätsmessung von Politiken zur Unterstützung pflegender Familienangehöriger ein und untersucht, wie diese Politiken theoretisch mit den sozialen Risiken pflegender Familienangehöriger verbunden sein können. Anschließend wird dieser Ansatz auf den Vergleich von fünf europäischen Wohlfahrtsstaaten angewendet. Hierfür wird eine Analyse der pflegepolitischen Dokumente der Untersuchungsländer durchgeführt. Weiter werden standardisierte Politikberichte nationaler Expert:innen und Informationen vergleichender sozialpolitischer Datenbanken herangezogen. Ergebnisse: Die Ergebnisse zeigen starke internationale Unterschiede in der Ausgestaltung der Pflegepolitiken, die nur in einigen Fällen signifikant zur Abmilderung sozialer Risiken pflegender Familienangehöriger beitragen können. Darüber hinaus stimmen diese internationalen Unterschiede nur zum Teil mit den Annahmen zu diesen Unterschieden überein, die auf Basis klassischer Wohlfahrts- und Care-Regimetypologien getroffen wurden. Schlussfolgerung: Der Artikel gibt Aufschluss über die Art und Weise, wie Wohlfahrtsstaaten ihre Politiken gegenüber pflegenden Angehörigen gestalten, und über das Ausmaß, in dem diese Politiken mit sozialen Risiken verbunden sein können." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Pflegende Angehörige in Deutschland: Vereinbarkeit von Pflege und Erwerbstätigkeit (2023)

    Kuhlmey, Adelheid ; Budnick, Andrea ;

    Zitatform

    Kuhlmey, Adelheid & Andrea Budnick (2023): Pflegende Angehörige in Deutschland: Vereinbarkeit von Pflege und Erwerbstätigkeit. In: Bundesgesundheitsblatt, Gesundheitsforschung, Gesundheitsschutz, Jg. 66, H. 5, S. 550-556. DOI:10.1007/s00103-023-03687-3

    Abstract

    "Angehörige sind die tragende Säule der pflegerischen Versorgung in Deutschland. Knapp ein Viertel der Erwachsenen kennt eine hilfe- oder pflegebedürftige Person. Für immer mehr Menschen, unter ihnen mehrheitlich Frauen, wird die pflegerische Versorgung einer hilfebedürftigen Person zur alltäglichen Aufgabe. Diese Anforderung muss oft mit beruflichen Verpflichtungen und/oder der Erziehung minderjähriger Kinder vereinbart werden. Nicht nur in dieser „Sandwichposition“ vernachlässigen häuslich Pflegende eigene Lebensbereiche und gefährden ihre Gesundheit. Der narrative Übersichtsbeitrag fokussiert die Herausforderungen bei der Vereinbarkeit von häuslicher Pflege und Berufstätigkeit. Zudem wird die Bedeutung der Pflege durch Angehörige als relevantes Public-Health-Thema herausgearbeitet. Ein Spotlight wird auf die Versorgung pflegebedürftiger Kinder und die besonderen Ansprüche ihrer pflegenden Eltern gerichtet. Aktuelle Empfehlungen zur besseren Vereinbarkeit von Pflege und Beruf und zur Anerkennung der Sorgearbeit pflegender Angehöriger geben einen Ausblick auf Lösungsstrategien, die aus der Wissenschaft kommen und von der Politik aufgegriffen werden sollten." (Autorenreferat, IAB-Doku, © Springer-Verlag)

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  • Literaturhinweis

    Making it work: a qualitative study of the work-care reconciliation strategies adopted by family carers in Ireland to sustain their caring role (2023)

    Lafferty, A. ; Dowling-Hetherington, L.; Kroll, T. ; Phillips, D.; Duffy, C.; Fahy, M.; Paul, G.; Moloney, B.; Fealy, G.;

    Zitatform

    Lafferty, A., D. Phillips, G. Fealy, G. Paul, C. Duffy, L. Dowling-Hetherington, M. Fahy, B. Moloney & T. Kroll (2023): Making it work: a qualitative study of the work-care reconciliation strategies adopted by family carers in Ireland to sustain their caring role. In: Community, work & family, Jg. 26, H. 3, S. 292-311. DOI:10.1080/13668803.2022.2043826

    Abstract

    "While work-care reconciliation strategies can benefit family carers, employers, wider society and the economy, juggling family caregiving responsibilities with paid employment can lead to role strain. Family carers frequently find themselves engaged in role decisions and role negotiations and being faced with decisions to alter their work commitments in order to fulfil their caregiving responsibilities. The purpose of this study was to explore family carers’ experiences of modifying work arrangements to accommodate caregiving responsibilities for an ill or dependant family member. Ten face-to-face, semi-structured interviews were conducted with family carers in Ireland, which were audio-recorded, transcribed verbatim and analysed using thematic content analysis. The findings highlighted the value placed on work by family carers, but despite this, the caring role always took precedence over the employee role. Family carers adopted a combination of strategies, and where possible, carved out a carer-friendly career for themselves. The findings also revealed the key triggers for work alterations and the sacrifices made by family carers. It is important that family carers are supported by employers to successfully balance work with caregiving responsibilities and that an array of work options are available to them, so that they can make better-informed choices regarding work-care reconciliation." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Erwerbstätigkeit, Arbeitszeit und Arbeitsvolumen von Frauen und Männern: Entwicklungen seit der Covid-19-Pandemie (2023)

    Wanger, Susanne ;

    Zitatform

    Wanger, Susanne (2023): Erwerbstätigkeit, Arbeitszeit und Arbeitsvolumen von Frauen und Männern: Entwicklungen seit der Covid-19-Pandemie. (IAB-Forschungsbericht 18/2023), Nürnberg, 63 S. DOI:10.48720/IAB.FB.2318

    Abstract

    "In diesem Forschungsbericht werden aktualisierte Ergebnisse der Arbeitszeitrechnung nach Altersgruppen und Geschlecht (AZR AG) vorgestellt. Diese untergliedert die gesamtwirtschaftlichen Ergebnisse zu Erwerbsformen, Arbeitszeit und Arbeitsvolumen auf Frauen und Männer verschiedener Altersgruppen anhand geeigneter Referenzstatistiken. Auf dieser Basis können insbesondere die krisenhaften Veränderungen aufgrund der Covid-19Pandemie in Bezug auf die Entwicklung der Erwerbstätigkeit sowie der geleisteten Arbeitsstunden von Frauen und Männern bis zum Jahr 2022 nachgezeichnet werden. Die Corona-Pandemie und die in diesem Zusammenhang ergriffenen Maßnahmen hatten erhebliche negative Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt und die Wirtschaft in Deutschland. Die Anpassung an den Wirtschaftseinbruch erfolgte überwiegend durch Kurzarbeit und andere Arbeitszeitreduktionen. So sind das Arbeitsvolumen – gemessen in Erwerbstätigenstunden – im Jahresdurchschnitt 2020 gegenüber dem Vorjahr um knapp 4,9 Prozent und die Arbeitsstunden je Erwerbstätigen um knapp 4,2 Prozent gesunken. Die Zahl der Erwerbstätigen hat dagegen nur um 0,8 Prozent abgenommen. Damit sind 5/6 des Rückgangs des Arbeitsvolumens durch die Reduzierung der Arbeitszeit je Erwerbstätigen und 1/6 durch den Rückgang der Erwerbstätigkeit erfolgt. Insgesamt deutet der Großteil der bisher veröffentlichten Befunde zu den Auswirkungen der Covid-19-Pandemie auf die Arbeitssituation von Frauen und Männern in eine ähnliche Richtung: Frauen waren von der Pandemie und ihrer Bewältigung in besonderem Maße betroffen. Mit Blick auf die Kontroverse, ob es zu einer vorübergehenden oder möglicherweise sogar anhaltenden Retraditionalisierung der Geschlechterrollen kam oder nicht, zeigen die Ergebnisse der AZR AG für die geleisteten Arbeitsstunden im Zeitraum 2019 bis 2022 ein gemischtes Bild. Im Jahr 2020 ist die Erwerbstätigkeit der Männer etwas stärker gesunken als die der Frauen (Männer -0,9 %; Frauen -0,7 %). In den Folgejahren nahm die Erwerbstätigkeit bei Frauen wie Männern wieder zu. Im Jahr 2022 übertraf sie sogar den Stand von vor der Pandemie. Die Zuwächse fielen allerdings bei den Männern im Jahresvergleich 2022/2019 deutlich höher aus (Männer +1,2 %, Frauen +0,2 %). Die relativen Rückgänge bei der geleisteten Jahresarbeitszeit gingen im ersten Pandemiejahr prozentual etwas stärker zu Lasten der Frauen (Männer -4,0 %, Frauen -4,4 %). Auch wenn die Arbeitszeit im Folgejahr 2021 etwas angestiegen war, bei Frauen in höherem Maße als bei den Männern, konnten die massiven Arbeitszeiteinbrüche bis 2022 noch nicht wieder aufgeholt werden. Im Vergleich zur Vor-Corona-Zeit fiel der prozentuale Rückstand der Jahresarbeitszeit bei den Männern höher aus als bei den Frauen (Männer -2,4 %; Frauen -1,4 %). Ausschlaggebend hierfür war das Verhältnis von Vollzeit- und Teilzeitbeschäftigung. Während bei den Männern die Teilzeitquote stieg, nahm sie bei den Frauen ab. Diese gegenläufige Entwicklung führte dazu, dass bei den Frauen der Arbeitszeitrückstand – trotz prozentual höherer Arbeitszeiteinbußen bei Vollzeit, regulärer Teilzeit und Nebentätigkeiten – niedriger ausfiel, da der positive Teilzeiteffekt einen Großteil davon kompensierte. Im Gegensatz dazu verstärkte der negative Teilzeiteffekt die Arbeitszeitrückgänge bei den Männern. Diese Entwicklungen bei Erwerbstätigkeit und Arbeitszeit summieren sich im geleisteten Arbeitsvolumen. Im ersten Jahr der Corona-Pandemie sank das Arbeitsvolumen der Frauen um 5,0 Prozent, dass der Männer um 4,9 Prozent. Trotz der unterschiedlichen Entwicklungen bei Erwerbstätigkeit und Jahresarbeitszeit fielen die Zuwächse beim Arbeitsvolumen im Jahr 2021 für Männer und Frauen gleich aus (+2,6 %); im Jahr 2022 waren sie bei den Frauen etwas höher. Im Ergebnis lag das Arbeitsvolumen im Jahr 2022 bei Frauen gleichermaßen wie bei Männern noch um 1,2 Prozent unter dem Niveau vor der Corona-Krise. Insgesamt zeigt sich, dass sich die geschlechtsspezifischen Unterschiede bei den Erwerbstätigen und den Arbeitszeiten zum Teil erhöht haben. So sank der Anteil der Frauen an den Erwerbstätigen und in den einzelnen Beschäftigungsformen hatten Frauen stärkere Rückgänge bei der Arbeitszeit als Männer zu verzeichnen. Nach wie vor führt die hohe Teilzeitquote der Frauen zu einer ausgeprägten Diskrepanz bei den geleisteten Arbeitsstunden von Männern und Frauen, auch wenn bei Männern ein Trend zu mehr Teilzeit feststellbar war." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Wanger, Susanne ;
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