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Dossier

Arbeitsbedingungen und Gesundheit von Beschäftigten

Der Zusammenhang von Arbeitsbedingungen bzw. Arbeitsbelastungen und der Gesundheit von Beschäftigten erhält durch die demografische Entwicklung, Digitalisierung und Klimawandel neues Gewicht. Wie muss Arbeit gestaltet sein, damit die Beschäftigten langfristig und gesund erwerbstätig sein können?
Dieses Themendossier dokumentiert die Ergebnisse empirischer Forschung der letzten Jahre.
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im Aspekt "Entwicklung von Fehlzeiten/Entgeltfortzahlung"
  • Literaturhinweis

    The impact of working conditions on sickness absence among older workers: a systematic review (2026)

    Gero, Krisztina ; Benken, Christoph ; Dragano, Nico ;

    Zitatform

    Gero, Krisztina, Christoph Benken & Nico Dragano (2026): The impact of working conditions on sickness absence among older workers: a systematic review. In: European Journal of Ageing, Jg. 23, H. 1. DOI:10.1007/s10433-026-00921-0

    Abstract

    "Population aging poses major challenges to the health and social systems of all countries. It also affects the labor force participation of older adults, shifting toward delayed retirement. However, older workers are more likely to face health issues, leading to productivity loss through sickness absence. To explore factors associated with illness-related absence while considering the significant amount of time spent at work, we conducted a systematic review assessing the effects of physical and psychosocial working conditions on sickness absence among older workers aged ≥ 50 years. A systematic search was conducted in the MEDLINE, CINAHL Ultimate, PsycInfo, Scopus, and Web of Science databases on December 3, 2025. Additionally, a forward and backward reference search was performed. Research that focused on older working adults was scarce. In total, 24 articles were included. Results showed that high physical job demands, physical job hazards, high psychosocial job demands, low job control, low rewards, effort–reward imbalance, low collegial and highmanagerial social support, low procedural justice, medium role clarity, high role conflicts, skill variety, certain work-time-related characteristics (e.g., shift work, long working hours, and non-flexible work hours), and—among women—sexual violence were all associated with a higher risk of sickness absence among older workers. However, some of the presented findings were based on single studies. We identified significant work-related factors for designing interventions and a supportive environment to reduce sick leave in elder workers. Nevertheless, further age-stratified research is necessary to strengthen the evidence and accommodate the needs of the aging, economically active population." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Anstieg der Fehlzeiten im Jahr 2022 liegt nur bedingt an elektronischer Krankschreibung (2026)

    Grabka, Markus M. ; Breer, Oskar;

    Zitatform

    Grabka, Markus M. & Oskar Breer (2026): Anstieg der Fehlzeiten im Jahr 2022 liegt nur bedingt an elektronischer Krankschreibung. In: DIW-Wochenbericht, Jg. 93, H. 20, S. 299-307. DOI:10.18723/diw_wb:2026-20-1

    Abstract

    "In Deutschland sind insbesondere im Jahr 2022 die krankheitsbedingten Fehlzeiten Beschäftigter stark gestiegen. Von verschiedener Seite wurde argumentiert, dass hierfür die Einführung der elektronischen Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung (eAU) ursächlich wäre. In den amtlichen Daten fehlten bisher die Fehlzeiten, die nicht an die Krankenkassen übermittelt wurden, was seit Einführung der eAU nicht mehr auftritt. Diese Lücke besteht in den Daten des Sozio-oekonomischen Panels (SOEP) nicht. Da aber auch nach den SOEP-Daten die Fehlzeiten in ähnlichem Umfang zunahmen, dürfte der Anstieg andere Ursachen haben. Vielmehr dürften sowohl stark vermehrte Atemwegserkrankungen als auch Verhaltensänderungen im Nachgang der Corona-Pandemie die Fehlzeiten verändert haben. Um die ohnehin seit 2008 gestiegenen Fehlzeiten zu reduzieren, sollte über die Einführung einer Teilkrankschreibung nachgedacht werden. Damit könnte die bisherige strikte ärztliche Beurteilung in gesund oder krank geändert und damit ein Arbeiten mit reduzierter Stundenzahl ermöglicht werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Körperlich belastende Jobs: Profile, Determinanten und Folgen (2026)

    Grunau, Philipp ; Stadler, Justus;

    Zitatform

    Grunau, Philipp & Justus Stadler (2026): Körperlich belastende Jobs. Profile, Determinanten und Folgen. (Forschungsbericht / Bundesministerium für Arbeit und Soziales 682), Berlin, 62 S.

    Abstract

    "Dieser Sonderbericht untersucht die Verbreitung, Determinanten und Folgen körperlich belastender Arbeit in Deutschland. Auf Basis von Befragungsdaten des Linked Personnel Panel (LPP) sowie administrativen Daten der Beschäftigtenhistorik (BeH) und des BERUFNETS der Bundesagentur für Arbeit wird das „Physical Activity Paradox“ im deutschen Arbeitsmarkt analysiert. Die Ergebnisse zeigen, dass physische Belastungen trotz eines leichten Rückgangs durch Berufswechsel – insbesondere während der COVID-19-Pandemie – weiterhin weit verbreitet sind, wobei (junge) Männer und Personen mit geringerem Qualifikationsniveau überproportional betroffen sind. Panelanalysen mit personenfixen Effekten belegen zudem, dass eine Zunahme der körperlichen Belastung signifikant mit einer Verschlechterung der allgemeinen und mentalen Gesundheit sowie einem Anstieg von – potenziell kostspieligem – Präsentismus einhergeht. Zudem sinken die Arbeitszufriedenheit und das Engagement, während die Wechselabsicht steigt. Der Bericht unterstreicht die Notwendigkeit präventiver Maßnahmen zur Erhaltung der Arbeitsfähigkeit in belastenden Berufsfeldern, die sich häufig durch bedeutsame Arbeitskräfteengpässe auszeichnen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Grunau, Philipp ; Stadler, Justus;
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  • Literaturhinweis

    Teilzeit und Krankenstand - Potenzial für mehr Arbeitsstunden? (2026)

    Wanger, Susanne ; Weber, Enzo ;

    Zitatform

    Wanger, Susanne & Enzo Weber (2026): Teilzeit und Krankenstand - Potenzial für mehr Arbeitsstunden? In: Wirtschaftsdienst, Jg. 106, H. 4, S. 237-243., 2026-03-31. DOI:10.2478/wd-2026-0062

    Abstract

    "Der demografische Wandel verringert das Erwerbspersonenpotenzial in den kommenden Jahren deutlich, während die durchschnittliche Jahresarbeitszeit pro Erwerbstätigen bereits seit Jahrzehnten einem Abwärtstrend folgt. So liegt die Teilzeitquote mittlerweile bei rund 40 %, und die krankheitsbedingten Fehlzeiten bewegen sich mit knapp 15 Arbeitstagen pro Jahr zuletzt auf einem hohen Niveau. Beide Entwicklungen – mehr Teilzeit und höhere Fehlzeiten – werden zum Teil als Ausdruck sinkender Arbeitsbereitschaft gedeutet. In der öffentlichen Debatte wird daraus teilweise gefolgert, das gesamtwirtschaftliche Arbeitsangebot lasse sich durch restriktivere Regelungen oder erhöhten Druck kurzfristig substanziell ausweiten. Eine differenzierte Analyse zeigt jedoch: Zusätzliche Arbeitsstunden sind durchaus mobilisierbar – allerdings weniger durch pauschale Restriktionen als durch verbesserte Anreizstrukturen und geeignete institutionelle Rahmenbedingungen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Wanger, Susanne ; Weber, Enzo ;
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  • Literaturhinweis

    Psychische Belastung bei Polizeibeschäftigten (2026)

    Zitatform

    (2026): Psychische Belastung bei Polizeibeschäftigten. (Kompakt : DGB-Index Gute Arbeit 2026,01), Berlin, 10 S.

    Abstract

    "Die Arbeit von Polizistinnen und Polizisten ist durch besondere Anforderungen gekennzeichnet. Ihre Tätigkeit ist durch Kommunikation und Interaktion mit anderen Menschen geprägt. Dabei kann es zu Konflikten und auch zu körperlichen Auseinandersetzungen kommen. Die damit verbundenen Anforderungen und Belastungen sind Gegenstand der Auswertung des DGB-Index Gute Arbeit "Psychische Belastung bei Polizeibeschäftigten". In den Befragungsdaten wird die Konflikthaftigkeit der Polizeiarbeit deutlich sichtbar. Die Hälfte der befragten Polizist*innen gibt an, bei der Arbeit sehr häufig oder oft Konflikten ausgesetzt zu sein. Bei Beschäftigten aus anderen Berufsgruppen liegt der Anteil im Durchschnitt bei 14 Prozent. Auch von respektloser Behandlung sind Polizist*innen häufiger betroffen als die Angehörigen anderer Berufe. Hohe Werte weisen Polizist*innen auch bei arbeitsbedingten psychischen Belastungen auf. Zeitdruck und widersprüchliche Anforderungen werden jeweils von mehr als der Hälfte der Befragten berichtet. Arbeitsverdichtung betrifft mehr als 40 Prozent in (sehr) hohem Maß. Die Auswertung belegt die starken psychischen und emotionalen Belastungen, mit denen Polizeibeschäftigte bei ihrer Tätigkeit konfrontiert sind, und die Notwendigkeit an einer präventiven und gesundheitsförderlichen Arbeitsgestaltung." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    The Hidden Costs of Dismissal: Behavioral Consequences of Impending Termination (2025)

    Alfitian, Jakob; Vogelsang, Timo ;

    Zitatform

    Alfitian, Jakob & Timo Vogelsang (2025): The Hidden Costs of Dismissal: Behavioral Consequences of Impending Termination. In: Journal of labor economics. DOI:10.1086/737997

    Abstract

    "This study investigates the impact of impending termination on employee behavior, using comprehensive data from 3,340 employees of a retail chain. Employees who were dismissed exhibit a sharp increase in absenteeism around the time they were given notice. In contrast, employees who resigned show only a moderate increase in absenteeism toward the end of their employment relationship, which is, however, not particularly pronounced around the time they gave notice. The conclusion of a mutual termination agreement between the employer and the employee even tends to be followed by a decrease in absenteeism." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Fehlzeiten-Report 2025: KI und Gesundheit - Möglichkeiten nutzen, Risiken bewältigen, Orientierung geben (2025)

    Badura, Bernhard; Schröder, Helmut ; Ducki, Antje; Baumgardt, Johanna; Meyer, Markus ;

    Zitatform

    Badura, Bernhard, Antje Ducki, Markus Meyer, Johanna Baumgardt & Helmut Schröder (Hrsg.) (2025): Fehlzeiten-Report 2025. KI und Gesundheit - Möglichkeiten nutzen, Risiken bewältigen, Orientierung geben. (Fehlzeiten-Report 27), Berlin: Springer, 735 S. DOI:10.1007/978-3-662-71885-8

    Abstract

    "Der jährlich erscheinende Fehlzeiten-Report informiert umfassend über die Entwicklung des Krankenstandes von Beschäftigten in Deutschland. Neben detaillierten Sekundäranalysen von Versichertendaten werden empirische Studienergebnisse, zeitgemäße methodische Herangehensweisen und Leuchtturmprojekte der Betrieblichen Gesundheitsförderung vorgestellt. Vor dem Hintergrund aktueller technischer Entwicklungen beleuchtet der Fehlzeiten-Report 2025 schwerpunktmäßig Chancen und Herausforderungen des Einsatzes von Künstlicher Intelligenz (KI) in der Arbeitswelt. Er bietet einen orientierenden Überblick zu den Auswirkungen des Einsatzes von KI auf die betriebliche Gesundheitsförderung, Arbeitsumgebungen, Führung und Beschäftigte in Organisationen und erörtert aus unterschiedlichen Perspektiven u.a die folgenden Fragen: - Wie kann KI so zum Einsatz gebracht werden, dass die menschlichen Fähigkeiten erweitert und gleichzeitig die Gesundheit der Beschäftigten und die individuelle Privatsphäre geschützt werden? - Wie gelingt die Entwicklung von KI-Systemen, in denen Mensch und Maschine produktiv zusammenarbeiten? - Welche wissenschaftlich fundierten Lösungsansätze zum menschen- und gesundheitszentrierten Umgang mit KI gibt es im Arbeitsschutz und der betrieblichen Gesundheitsförderung? Darüber hinaus liefert der Fehlzeiten-Report 2025 in gewohnter Qualität Daten und Analysen zu Fehlzeiten von Beschäftigten in Deutschland: - Aktuelle Statistiken zum Krankenstand in allen Branchen - Vergleichende Analysen nach Berufsgruppen, Bundesländern und Städten - Die wichtigsten für Arbeitsunfähigkeit verantwortlichen Krankheitsarten - Detaillierte Auswertungen u.a. zu Arbeitsunfällen, Langzeitarbeitsunfähigkeit, Burnout und Kinderkrankengeld. Zudem gibt es vor dem Hintergrund der aktuellen Diskussion um hohe Fehlzeiten einen Beitrag zur Einführung von Karenztagen und möglichen Effekten einer Absenkung der Lohnersatzrate." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Occupational-class trends in diagnosis-specific sickness absence in Finland: a register-based observational study in 2011–2021 (2025)

    Blomgren, Jenni ; Perhoniemi, Riku ;

    Zitatform

    Blomgren, Jenni & Riku Perhoniemi (2025): Occupational-class trends in diagnosis-specific sickness absence in Finland: a register-based observational study in 2011–2021. In: BMJ open, Jg. 15, H. 2. DOI:10.1136/bmjopen-2024-098001

    Abstract

    "Objectives: To examine the prevalence and days of long-term sickness absence (LTSA) by occupational class and by most important diagnostic groups in Finland during 2011–2021. Design: Population-based cross-sectional study. Setting and participants: National comprehensive register data were linked for all employed persons and entrepreneurs in Finland aged 25–64 for years 2011–2021 (yearly number of individuals in the study population around 2 million persons). Main outcome measures: LTSA was measured by sickness allowance that covers over 10-day long absences. Yearly age-standardised LTSA prevalences and average number of LTSA days were calculated for women and men in four occupational classes, separately for all-cause LTSA and LTSA due to mental disorders, musculoskeletal diseases and injuries. Modified Poisson regression and negative binomial regression models were run to assess relative differences between occupational classes, adjusted for age, marital status, education and region of residence. Results: All-cause LTSA slightly decreased between years 2011 and 2021, but the trends varied by occupational class and diagnostic group. LTSA due to mental disorders increased in all occupational classes after 2016 among both sexes, while LTSA due to musculoskeletal diseases and injuries continued to decrease in all occupational classes. The increase in LTSA due to mental disorders was largest among lower non-manual employees, especially among women, whereby all-cause LTSA prevalence among female lower non-manual employees reached the level of female manual workers. Men showed broadly similar trends, but manual workers still had the highest all-cause LTSA prevalence at the end of the study period. The main results were similar adjusted for covariates. Conclusions: The magnitude and order of the occupational-class differences in LTSA changed between 2011 and 2021, along with increasing LTSA due to mental disorders, especially among employees, and decreasing LTSA due to somatic diagnoses, especially among manual workers. Occupational-class differences should be taken into account when aiming to prevent LTSA and especially further increases in LTSA due to mental disorders." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Why downsizing may increase sickness absence: longitudinal fixed effects analyses of the importance of the work environment (2025)

    Grønstad, Anniken; Bernstrøm, Vilde Hoff ;

    Zitatform

    Grønstad, Anniken & Vilde Hoff Bernstrøm (2025): Why downsizing may increase sickness absence: longitudinal fixed effects analyses of the importance of the work environment. In: BMC health services research, Jg. 25. DOI:10.1186/s12913-025-12454-w

    Abstract

    "Background: Downsizing can often have a detrimental effect on employee health and increase sickness absence. Earlier research has theoretically argued that such negative consequences are due to taxing alterations in the work environment, but research efforts to empirically test this argument remain limited. Methods: In this study, we investigate whether the environment for control, role clarity, and commitment in different work units can explain the relationship between unit-level downsizing and sickness absence. We combined register- and self-reported data from 19,173 employees in a large Norwegian health trust in the period 2011–2015 and conducted a longitudinal fixed effects analysis. Results: Unit-level downsizing was found to be significantly related to increased short-term sickness absence, reduced organizational commitment, and reduced control. Reduced commitment explained a small part of the increase in short-term sickness absence after unit-level downsizing. There was no mediating effect of either control or role clarity. Conclusion: The study contributes to a better understanding of the underlying mechanisms that help explain why downsizing leads to adverse health consequences and sickness absence by highlighting the complexity of this relationship and introducing organizational commitment as a relevant mediator." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Dismissal protection and long-term sickness absence: Evidence from a policy change (2025)

    Gürtzgen, Nicole ; Hiesinger, Karolin ;

    Zitatform

    Gürtzgen, Nicole & Karolin Hiesinger (2025): Dismissal protection and long-term sickness absence: Evidence from a policy change. In: Industrial Relations, Jg. 64, H. 3, S. 318-342., 2024-07-29. DOI:10.1111/irel.12375

    Abstract

    "This paper studies whether a decline in employment protection reduces workers' long-term sickness absences (of >6 weeks). We exploit exogenous variation from a German policy change that shifted the threshold exempting small establishments from dismissal protection from 5 to 10 workers. Using German register data, we find that the reform significantly reduced employees' transitions into long-term sickness during their second year after being hired. This response is due to a behavioral rather than a compositional effect and is particularly pronounced among the medium-skilled and younger males. Further results indicate that the reform did not alter the probability of involuntary unemployment after sickness." (Author's abstract, IAB-Doku, Published by arrangement with John Wiley & Sons) ((en))

    Beteiligte aus dem IAB

    Gürtzgen, Nicole ; Hiesinger, Karolin ;
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  • Literaturhinweis

    The Immediate and Lasting Effects of Heat Waves On Workers (2025)

    Klauber, Hannah; Pestel, Nico ; Koch, Nicolas ;

    Zitatform

    Klauber, Hannah, Nicolas Koch & Nico Pestel (2025): The Immediate and Lasting Effects of Heat Waves On Workers. (IZA discussion paper / Forschungsinstitut zur Zukunft der Arbeit 18176), Bonn, 89 S.

    Abstract

    "This paper examines how prolonged exposure to heat affects the labor force's ability to work in the short and long run. Linking administrative public health insurance records for one-third of the German working-age population to the quasi-experimental occurrence of heat waves, we provide the first comprehensive characterization of the occupation-specific heterogeneity in how heat-induced health damages materialize in decreased labor supply, and its distributional implications. An average hot day increases the number of new sick leave cases, and the effects build with prolonged heat. After seven consecutive days of heat exposure, the impact is roughly three times greater than on the first day. Workers who are already disadvantaged in terms of their income and working conditions are more vulnerable to heat stress. Those who are more flexible in scheduling and adjusting their working hours are less at risk. Our results also reveal a longer-term decrease in labor supply in the years following heat wave exposure, and suggest sustained increases in expenditures for healthcare." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Die Relevanz der beruflichen Resilienz für die mentale Gesundheit und Arbeitszufriedenheit von Beschäftigten (2025)

    Knispel, Jens; Arling, Viktoria; Slavchova, Veneta; Brenner, Julia;

    Zitatform

    Knispel, Jens, Veneta Slavchova, Julia Brenner & Viktoria Arling (2025): Die Relevanz der beruflichen Resilienz für die mentale Gesundheit und Arbeitszufriedenheit von Beschäftigten. In: Arbeitsmedizin, Sozialmedizin, Umweltmedizin, Jg. 2025, H. 2, S. 98-107. DOI:10.17147/asu-1-417844

    Abstract

    "Zielstellung: Schätzungsweise 15% aller Fehltage von Beschäftigten aller Altersgruppen sind auf psychische Erkrankungen zurückzuführen. Ziel der vorliegenden Studie ist es, die Relevanz verschiedener Facetten der beruflichen Resilienz als mögliche Schutzfaktoren für die langfristige Aufrechterhaltung der mentalen Gesundheit von Beschäftigten und dem Erleben ihrer beruflichen Situation zu untersuchen. Zu den Facetten der beruflichen Resilienz zählen Optimismus, Akzeptanz, Lösungsorientierung, Selbstfürsorge, Netzwerkorientierung, Verantwortungsübernahme und Zukunftsplanung. Methode: Zur Untersuchung der Forschungsfrage wurden im Rahmen einer Online-Studie 235 Beschäftigte mit einem Stellenumfang von mindestens 20 Stunden pro Woche mittels Fragebögen bezüglich ihrer beruflichen Resilienz (RB-7-30) und ihrer emotionalen Irritation, Depressivität und Arbeitszufriedenheit befragt. Ergebnisse: Die Ergebnisse weisen darauf hin, dass berufliche Resilienz mit emotionaler Irritation, Depressivität und Arbeitszufriedenheit assoziiert ist. Multiple Regressionsanalysen geben Hinweis darauf, dass die jeweiligen Resilienzfacetten einen differenzierten Zusammenhang mit der mentalen Gesundheit von Beschäftigten und dem Erleben ihrer beruflichen Situation aufweisen. Schlussfolgerungen: Berufliche Resilienz stellt einen potenziellen Schutzfaktor zum Erhalt der mentalen Gesundheit dar. Es erscheint lohnenswert, weitere Untersuchungen zur Wirksamkeit beruflicher Resilienz durchzuführen, um anschließend gezielte Trainingsmaßnahmen für Beschäftigte (Führungskräfte und Mitarbeitende) abzuleiten und so einen nachhaltigen Beitrag zur langfristigen Stabilisierung des psychischen Wohlbefindens und der Arbeitszufriedenheit zu leisten" (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Krankenstand in Deutschland: Entwicklung und Einflussfaktoren (2025)

    Pimpertz, Jochen; Holtmeyer, Lena;

    Zitatform

    Pimpertz, Jochen & Lena Holtmeyer (2025): Krankenstand in Deutschland. Entwicklung und Einflussfaktoren. (IW-Report / Institut der Deutschen Wirtschaft Köln 2025,26), Köln, 52 S.

    Abstract

    "Seit Mitte der 2000er Jahre ist der Krankenstand in Deutschland stetig gestiegen, im Jahr 2022 zeigt sich ein außergewöhnlicher Niveausprung. Während das Statistische Bundesamt einen weiteren Anstieg im Jahr 2023 ausweist, deutet der mitgliedergewichtete Krankenstand der beschäftigten AOK- und BKK-Mitglieder auf eine marginale Entlastung hin. Schreibt man die Entwicklung mit dem Trend fort, der sich auf Basis einer monatlichen BKK-Stichprobe für das Jahr 2024 ergibt, verharrt der Krankenstand auch im abgelaufenen Jahr auf unverändert hohem Niveau. Diese Einordnung bleibt auch bestehen, wenn man den Einfluss der ab 2022 eingeführten, elektronischen Erfassung von Arbeitsunfähigkeitsbescheinigungen mithilfe einer Heuristik schätzt. Für die Erklärung der Krankenstandentwicklung lassen sich vielfältige Hypothesen aus den deskriptiven Statistiken der Dachverbände verschiedener Krankenkassenarten ableiten - angefangen von soziodemografischen Merkmalen wie dem Alter oder Geschlecht über den Versichertenstatus oder den Bildungshintergrund bis hin zu arbeitsmarktbezogenen Merkmalen wie der beruflichen Tätigkeit, der Branchenzugehörigkeit oder der Betriebsgröße. Die Erklärungsbeiträge unterschiedlicher Faktoren ließen sich über einen regressionsanalytischen Ansatz bestimmen. Voraussetzung dafür ist aber der Zugang zu originären, anonymisierten Versichertendaten. Die volkswirtschaftlichen Effekte eines erhöhten Krankenstands lassen sich nur in engen methodischen Grenzen schätzen, die Studienlage deutet aber auf eine merkliche Dämpfung der Wirtschaftsleistung hin. Unmittelbar werden die Arbeitgeber durch stetig steigende Aufwendungen für die Entgeltfortzahlung belastet. Dieser Anstieg kann nur zu einem Teil durch Beschäftigungsaufbau und nominale Bruttoentgelterhöhungen erklärt werden, auch der erhöhte Krankenstand treibt die Belastungen. Dabei gilt es zu beachten, dass es den Unternehmen aufgrund des demografisch bedingt schrumpfenden Arbeitskräftepotenzials zunehmend schwerer" (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Entgeltfortzahlung bei Krankheit kostet 82 Milliarden Euro (2025)

    Pimpertz, Jochen;

    Zitatform

    Pimpertz, Jochen (2025): Entgeltfortzahlung bei Krankheit kostet 82 Milliarden Euro. (IW-Kurzberichte / Institut der Deutschen Wirtschaft Köln 2025,75), Köln, 3 S.

    Abstract

    "Für ihre erkrankten Mitarbeiter mussten die Arbeitgeber im Jahr 2024 geschätzt 82 Milliarden Euro aufbringen. Diese Summe übertrifft die Aufwendungen für das Krankengeld um das Vierfache und entspricht gut einem Viertel aller Aufwendungen der Gesetzlichen Krankenversicherung. Zu dem Anstieg hat auch der hohe Krankenstand beigetragen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Is Delayed Mental Health Treatment Detrimental to Employment? (2025)

    Prudon, Roger ;

    Zitatform

    Prudon, Roger (2025): Is Delayed Mental Health Treatment Detrimental to Employment? In: The Review of Economics and Statistics, S. 1-46. DOI:10.1162/rest.a.257

    Abstract

    "Waiting times for mental health treatment have been increasing in many countries. Using administrative data on all inhabitants of the Netherlands and exploiting exogenous variation at the municipality level, I find that these waiting times have substantial repercussions on labor market outcomes for at least eight years after the start of treatment. A one-month (0.5 SD) increase in waiting time decreases the probability of employment by two percentage points. Vulnerable groups with lower educational attainment or a migration background are especially affected given that the impact of waiting time is larger for them and their average waiting time is longer." (Author's abstract, IAB-Doku, © MIT Press Journals) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Too Sick for Working, or Sick of Working? Impact of Acute Health Shocks on Early Labour Market Exits (2025)

    Vieira, Luis;

    Zitatform

    Vieira, Luis (2025): Too Sick for Working, or Sick of Working? Impact of Acute Health Shocks on Early Labour Market Exits. (arXiv papers), 15 S.

    Abstract

    "This study investigates the impact of acute health shocks on early labour market exits among individuals aged 50 and over in Europe. Utilising data from Waves 1-8 of the Survey of Health, Ageing, and Retirement in Europe (SHARE), encompassing over 140,000 individuals, I employ survival analysis techniques, including Kaplan-Meier estimators and Cox proportional hazards models. The analysis explores how sudden, severe health events, alongside self-perceived health, chronic conditions, and socio-demographic factors, influence the probability of exiting the workforce before official retirement age. Results indicate that acute health shocks significantly increase the hazard of early labour market exit, with more pronounced effects observed for males. Poorer self-perceived health and lower educational attainment are also strong predictors of early exit. Gender differences are notable: while poorer health consistently raises exit risk for both genders, income acts as a protective factor for females, and living with a partner reduces exit risk for males but increases it for females. These findings highlight the critical role of health in labour market participation and suggest the need for targeted policies to support older workers, particularly those experiencing adverse health events." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Estimating the impact of state paid sick leave laws on worker outcomes in the U.S. service sector, 2017–2023 (2025)

    Woods, Tyler ; Schneider, Daniel ; Harknett, Kristen ;

    Zitatform

    Woods, Tyler, Daniel Schneider & Kristen Harknett (2025): Estimating the impact of state paid sick leave laws on worker outcomes in the U.S. service sector, 2017–2023. In: SSM - population health, Jg. 31. DOI:10.1016/j.ssmph.2025.101830

    Abstract

    "In the absence of a federal paid sick leave (PSL) standard, numerous U.S. states have passed laws to provide workers access to such benefits. These laws may be especially beneficial for low-wage workers whose employers often do not voluntarily provide PSL. We draw on novel data from The Shift Project (N = 68,930), which surveyed U.S. service sector workers between 2017 and 2023, to examine the effects of state PSL laws on proximate worker outcomes (i.e., PSL coverage and presenteeism), downstream worker outcomes (e.g., health, well-being, and labor market outcomes), and firms' channels of adjustment (e.g., hourly wages, work schedules, other fringe benefits). We use stacked difference-in-differences models to estimate the effects of 11 state PSL laws on service sector workers, leveraging the time horizon and scope of our data to make comparisons between treatment and control states before and after the implementation of such laws. We find that state PSL laws increased hourly service sector workers’ access to PSL by 14 percentage points (p < 0.001)and reduced the share of workers who worked while sick by 3 percentage points (p < 0.01). In addition, we find little evidence that firms offset the costs of providing PSL by reducing other benefits for workers. This increase in PSL coverage among service sector workers and their reduced likelihood of working while sick could have significant positive implications for public health. But, we also show that PSL laws have little demonstrable effect on other downstream health, well-being, and labor market outcomes for covered workers." (Author's abstract, IAB-Doku, © 2025 The Authors. Published by Elsevier Ltd.) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Karenztage und Absenkung der Lohnersatzrate: Eine ökonomische Einordnung (2025)

    Ziebarth, Nicolas;

    Zitatform

    Ziebarth, Nicolas (2025): Karenztage und Absenkung der Lohnersatzrate. Eine ökonomische Einordnung. (ZEW policy Brief / ZEW - Leibniz-Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung 2025-14), Mannheim, 8 S.

    Abstract

    "Dieser Policy Brief ordnet zunächst die aktuelle Diskussion um die Einführung eines Karenztages sowie eine Kürzung der Lohnfortzahlung (= Absenkung der Lohnersatzrate) aus ökonomischer Sicht ein. In beiden Fällen geht es um staatliche Mindestabsicherungen im Krankheitsfall für abhängig Beschäftigte der Privatwirtschaft. Bei einem Karenztag gibt es keinerlei Pflicht zur Lohnfortzahlung während des ersten Tages einer jeden Krankheitsepisode während die Kürzung der Lohnfortzahlung auf 80 Prozent einen Lohnverlust von 20 Prozent während der Dauer der Krankheit bedeuten würde. Eine allgemeine Absenkung der Lohnersatzrate dominiert aus wohlfahrtsökonomischer Sicht die Einführung von Karenztagen. Allerdings würde eine solche Maßnahme – insbesondere nach den Erfahrungen der letzten Absenkung 1996 – nicht zielführend sein und zu unerwünschten Nebenwirkungen führen. Stattdessen sollten Unternehmen mit passgenauen Maßnahmen experimentieren. Gleichzeitig sollte der Gesetzesgeber durch die Einführung von „Teilzeitkrankschreibungen“ – graduellen Krankschreibungen, die auf die Restarbeitsfähigkeit abzielen – die deutsche Lohnfortzahlung nach skandinavischem Vorbild modernisieren." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Arbeiten trotz Krankheit: Starker Anstieg nach der Corona-Pandemie (2025)

    Zitatform

    (2025): Arbeiten trotz Krankheit. Starker Anstieg nach der Corona-Pandemie. (DGB-Index Gute Arbeit. Kompakt 2025,01), Berlin, 10 S.

    Abstract

    "In der Hochphase der Corona-Pandemie haben Arbeitnehmer*innen seltener krank gearbeitet. Seitdem ist der Anteil wieder stark angestiegen und befindet sich 2024 wieder auf dem hohen Niveau der Vorpandemiezeit. Das zeigen die Auswertungen im DGB-Index Gute Arbeit "Kompakt" 01/2025. 63 Prozent der Befragten gaben an, auch gearbeitet zu haben, obwohl sie sich "richtig krank gefühlt" haben. Besonders weit verbreitet ist Präsentismus - wie das Arbeiten trotz Krankheit in der Fachdiskussion genannt wird - in den Berufsgruppen Reinigungsberufe, Lehr- und Erziehungsberufe sowie Gesundheitsberufe. Krank zu arbeiten ist für die Betroffenen mit Risiken verbunden. Der Gesundheitszustand kann sich ohne ausreichende Erholung verschlechtern und damit zu längeren Erkrankungsdauern führen. Risiken entstehen damit auch für Betriebe und Belegschaften, gerade im Fall von übertragbaren Erkrankungen. Die Auswertung liefert Hinweise auf die Gründe, die zum "Präsentismus" von Beschäftigten führen. Besonders häufig wird trotz Krankheit gearbeitet, wenn die Beschäftigten hohen Arbeitsbelastungen ausgesetzt sind, wenn sie von einer schlechten Betriebskultur berichten und/oder sich Sorgen um die Sicherheit ihres Arbeitsplatzes machen. Gute Arbeitsbedingungen sind nicht nur ein entscheidender Hebel zum Schutz der Gesundheit. Sie sind auch förderlich für eine erfolgreiche Genesung." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Krankenstand in Berufen der Kindertagesbetreuung und -erziehung: Eine Auswertung von Krankenkassendaten (2024)

    Akko, Davin P.;

    Zitatform

    Akko, Davin P. (2024): Krankenstand in Berufen der Kindertagesbetreuung und -erziehung. Eine Auswertung von Krankenkassendaten. Gütersloh, 13 S. DOI:10.11586/2024108

    Abstract

    "Die Arbeitsunfähigkeitstage für alle Berufsgruppen sind bundesweit in den letzten Jahren angestiegen. Bei Personen, die in der Kinderbetreuung und -erziehung arbeiten, sind die Fehlzeiten ebenfalls angestiegen und dabei höher als im Durchschnitt aller Berufsgruppen. Dies kann unterschiedliche Ursachen haben. Im Feld der Kindertagesbetreuung ist vor allem aufgrund des anhaltenden Personalmangels eine erhöhte Arbeitsbelastung zu beobachten, die zu einer Überlastung der Fachkräfte führt. Dies kann sowohl für die physische als auch psychische Gesundheit negative Folgen haben. Beim Kita-Personal äußert sich dies auch in besonders hohen Fehlzeiten aufgrund von psychischen Erkrankungen. Aufgrund dieser Entwicklungen hat die Bertelsmann Stiftung Berechnungen zu den Ausfallzeiten von pädagogischem Personal sowie dem Personalbedarf und den Personalkosten für Vertretung durchgeführt. Das Hintergrundpapier von Davin P. Akko analysiert anhand von bereitgestellten Daten der DAK-Gesundheit, inwieweit das KiTa-Personal in den Jahren 2020 bis 2023 von Arbeitsunfähigkeit betroffen war. Dafür wurde eine Sonderauswertung für die Berufe in der Kinderbetreuung und -erziehung der DAK-Gesundheit durchgeführt. Diese dient als Grundlage für die Berechnungen der Bertelsmann Stiftung." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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