Arbeitsbedingungen und Gesundheit von Beschäftigten
Der Zusammenhang von Arbeitsbedingungen bzw. Arbeitsbelastungen und der Gesundheit von Beschäftigten erhält durch die demografische Entwicklung, Digitalisierung und Klimawandel neues Gewicht. Wie muss Arbeit gestaltet sein, damit die Beschäftigten langfristig und gesund erwerbstätig sein können?
Dieses Themendossier dokumentiert die Ergebnisse empirischer Forschung der letzten Jahre.
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Literaturhinweis
Fehlzeiten-Report 2025: KI und Gesundheit - Möglichkeiten nutzen, Risiken bewältigen, Orientierung geben (2025)
Zitatform
Badura, Bernhard, Antje Ducki, Markus Meyer, Johanna Baumgardt & Helmut Schröder (Hrsg.) (2025): Fehlzeiten-Report 2025. KI und Gesundheit - Möglichkeiten nutzen, Risiken bewältigen, Orientierung geben. (Fehlzeiten-Report 27), Berlin: Springer, 735 S. DOI:10.1007/978-3-662-71885-8
Abstract
"Der jährlich erscheinende Fehlzeiten-Report informiert umfassend über die Entwicklung des Krankenstandes von Beschäftigten in Deutschland. Neben detaillierten Sekundäranalysen von Versichertendaten werden empirische Studienergebnisse, zeitgemäße methodische Herangehensweisen und Leuchtturmprojekte der Betrieblichen Gesundheitsförderung vorgestellt. Vor dem Hintergrund aktueller technischer Entwicklungen beleuchtet der Fehlzeiten-Report 2025 schwerpunktmäßig Chancen und Herausforderungen des Einsatzes von Künstlicher Intelligenz (KI) in der Arbeitswelt. Er bietet einen orientierenden Überblick zu den Auswirkungen des Einsatzes von KI auf die betriebliche Gesundheitsförderung, Arbeitsumgebungen, Führung und Beschäftigte in Organisationen und erörtert aus unterschiedlichen Perspektiven u.a die folgenden Fragen: - Wie kann KI so zum Einsatz gebracht werden, dass die menschlichen Fähigkeiten erweitert und gleichzeitig die Gesundheit der Beschäftigten und die individuelle Privatsphäre geschützt werden? - Wie gelingt die Entwicklung von KI-Systemen, in denen Mensch und Maschine produktiv zusammenarbeiten? - Welche wissenschaftlich fundierten Lösungsansätze zum menschen- und gesundheitszentrierten Umgang mit KI gibt es im Arbeitsschutz und der betrieblichen Gesundheitsförderung? Darüber hinaus liefert der Fehlzeiten-Report 2025 in gewohnter Qualität Daten und Analysen zu Fehlzeiten von Beschäftigten in Deutschland: - Aktuelle Statistiken zum Krankenstand in allen Branchen - Vergleichende Analysen nach Berufsgruppen, Bundesländern und Städten - Die wichtigsten für Arbeitsunfähigkeit verantwortlichen Krankheitsarten - Detaillierte Auswertungen u.a. zu Arbeitsunfällen, Langzeitarbeitsunfähigkeit, Burnout und Kinderkrankengeld. Zudem gibt es vor dem Hintergrund der aktuellen Diskussion um hohe Fehlzeiten einen Beitrag zur Einführung von Karenztagen und möglichen Effekten einer Absenkung der Lohnersatzrate." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Sichtbare und mögliche Effekte des Klimawandels auf den deutschen Arbeitsmarkt (2025)
Zitatform
Fitzenberger, Bernd & Florian Hack (2025): Sichtbare und mögliche Effekte des Klimawandels auf den deutschen Arbeitsmarkt. (IAB-Forschungsbericht 08/2025), Nürnberg, 31 S. DOI:10.48720/IAB.FB.2508
Abstract
"Der Klimawandel hat bereits spürbare Auswirkungen auf den deutschen Arbeitsmarkt. Besonders der Temperaturanstieg und die Zunahme von Hitzewellen betreffen Branchen wie das Baugewerbe und die Landwirtschaft. Auch andere Branchen wie Dienstleistungen, Logistik, Tourismus und das Verarbeitende Gewerbe sind betroffen. Die empirische Evidenz legt nahe, dass es in der Folge zu gesundheitlichen Risiken, höheren Unfallzahlen, steigenden Krankheitstagen bis hin zu vermehrten Todesfällen kommt. Dies kann die Produktivität negativ beeinflussen und wirtschaftliche Kosten, Arbeitsplatzverluste sowie indirekte negative Auswirkungen auf die Wertschöpfungsketten haben. Neben der Hitze nehmen auch Dürren in Häufigkeit und Intensität zu, mit gravierenden Folgen für Lebensmittelproduktion und Energieversorgung. Die extremen Dürren und Hitzewellen der letzten Jahre haben die Notwendigkeit von Anpassungsmaßnahmen verdeutlicht. Sowohl technische Lösungen als auch wirtschaftliche Anreize sollten in den Blick genommen werden, um sowohl ökologische als auch wirtschaftliche Stabilität zu sichern. Eine weitere Folge des Klimawandels ist die Zunahme von Extremwetterereignissen wie Stürmen, Starkregen und Überschwemmungen, die allein in Deutschland zwischen 2000 und 2021 Schäden in Höhe von rund 145 Milliarden Euro verursachten. Die Schäden und daraus resultierenden Wiederaufbauarbeiten haben direkte und indirekte Folgen für den Arbeitsmarkt. So treten diese insbesondere im Bausektor (z.B. durch Hochwasserschutzmaßnahmen, sowie im Hoch- und Tiefbau) und im Gesundheitswesen auf. In den kommenden Jahrzehnten dürften sich die Auswirkungen des Klimawandels weiter verstärken. Eine Analyse des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung prognostiziert für Deutschland bis 2050 einen Rückgang des Bruttoinlandsprodukts um bis zu elf Prozent. Laut der Studie werden die wirtschaftlichen Folgen regional unterschiedlich ausfallen, wobei veränderte Niederschlagsmuster lokal positive Effekte haben können. Insgesamt führt die Zunahme extremer Wetterereignisse jedoch zu erheblichen wirtschaftlichen Schäden. Davon besonders betroffen sind diejenigen Berufsgruppen, die den Witterungsbedingungen direkt ausgesetzt sind, darunter Beschäftigte in der Land- und Forstwirtschaft, im Baugewerbe sowie in schlecht hitzegeschützten Innenräumen. Befragungsdaten aus den Jahren 2006, 2012 und 2018 zeigen bislang allerdings nicht, dass die Beschäftigten in Deutschland Hitze als einen ausgeprägten Belastungsfaktor wahrnehmen. Interessanterweise nimmt die Zahl der Hitzetage zu, während sich der Anteil der Beschäftigten, die sich durch Witterungsbedingungen beeinträchtigt fühlen, verringert. Zu beachten ist, dass die Befragung lediglich allgemeine Witterungsbelastungen wie Kälte, Hitze, Nässe und Zugluft erfasst, die nicht ausschließlich durch den Klimawandel bedingt sind. Zudem ist unklar, ob etwa ein Anstieg der Belastung durch extreme Hitze durch einen Rückgang der Belastung durch Kälte ausgeglichen wird. Die Auswirkungen variieren auch nach Unternehmensgröße, da finanzielle Mittel entscheidend für die Resilienz gegenüber klimatischen Veränderungen sind. So sind kleinere Unternehmen im Schnitt stärker betroffen als größere. Internationale Forschung zu Naturkatastrophen liefert Erkenntnisse zu Arbeitsmarkteffekten, die auch für Deutschland relevant sind. So können klimabedingte Katastrophen langfristige Wanderungsbewegungen auslösen und kurzfristige Einkommensverluste verursachen, die nur langfristig kompensiert werden können. Dies zeigt zum Beispiel eine Studie zu den Folgen des Hurricanes Katrina in den USA. Gleichzeitig profitieren Unternehmen, die am Wiederaufbau beteiligt sind, wirtschaftlich von diesen Entwicklungen. Auch die Nutzung von Saison-Kurzarbeitergeld in Deutschland lässt Rückschlüsse auf wirtschaftliche Anpassungen an den Klimawandel zu: So ist der relative Anteil der Beschäftigten im Baugewerbe, die diese Leistung in Anspruch nehmen, zwischen 2012 und 2023 gesunken. Dieser Rückgang ist konsistent mit zunehmend milderen Wintern, die längere Arbeitszeiten ermöglichen können. Langfristig wird die Anpassungsfähigkeit von Unternehmen und Beschäftigten entscheidend für die direkten Folgen des Klimawandels auf dem deutschen Arbeitsmarkt sein. Maßnahmen, um durch den Klimawandel ausgelöste Schäden zu beseitigen, oder wirtschaftliche Transformationsprozesse, die die Resilienz gegenüber dem Klimawandel erhöhen und dem Klimaschutz dienen, können auch zu positiven Effekten wie der Entstehung neuer Geschäftsfelder und der Schaffung neuer Arbeitsplätze führen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Weiterführende Informationen
Interview zum IAB-Forschungsbericht im Online-Magazin IAB-Forum -
Literaturhinweis
Sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz: Zwei von zehn Beschäftigten berichten von Vorfällen im eigenen Arbeitsumfeld (2025)
Zitatform
Goetz, Valentina, Ingo Isphording, Jonas Jessen & Stefanie Wolter (2025): Sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz: Zwei von zehn Beschäftigten berichten von Vorfällen im eigenen Arbeitsumfeld. (IAB-Kurzbericht 09/2025), Nürnberg, 7 S. DOI:10.48720/IAB.KB.2509
Abstract
"Sexuelle Belästigung ist eine substanzielle Belastung für die direkt Betroffenen und ihr (Arbeits-)Umfeld – und damit potenziell auch eine wirtschaftliche Belastung für Betriebe. Wie verbreitet sexuelle Belästigung und präventive Maßnahmen in Betrieben sind, wurde dennoch bisher nicht umfassend untersucht. Zwei Befragungen des IAB zeigen nun, wie häufig sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz vorkommt und welche Auswirkungen Betriebe und Beschäftigte infolgedessen erwarten. Darüber hinaus wird dokumentiert, welche Maßnahmen Betriebe ergreifen, um solche Vorfälle zu verhindern oder darauf zu reagieren." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Weiterführende Informationen
- Anteil der Frauen und Männer, die in ihrem Berufsleben einen Fall sexueller Belästigung im näheren Arbeitsumfeld erlebt haben
- Auswirkung von sexueller Belästigung am Arbeitsplatz aus Sicht der Betriebe
- Auswirkung von sexueller Belästigung aus Sicht der Beschäftigten
- Anteil der Betriebe, in denen es in den vergangenen zwei Jahren Fälle sexueller Belästigung gab
- Anteil der Frauen und Männer, die die jeweilige Situation als sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz wahrnehmen
- Jede/jeder fünfte Beschäftigte ist betroffen oder Zeuge von sexueller Belästigung
- Vermutete betriebliche Reaktion bei einem Fall sexueller Belästigung
- Betriebliche Verfahren zum Umgang mit sexueller Belästigung am Arbeitsplatz und präventive Maßnahmen der Betriebe
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Literaturhinweis
Navigating the Labor Market among People Who Use Drugs: Qualitative Evidence from a Justice-Involved Sample (2025)
Zitatform
Vuolo, Mike, Anneliese Ward & Lesley E. Schneider (2025): Navigating the Labor Market among People Who Use Drugs: Qualitative Evidence from a Justice-Involved Sample. In: Socius, Jg. 11. DOI:10.1177/23780231251362896
Abstract
"Given substantially higher substance use rates among justice-involved people and that employers are largely protected from disqualifying people who use drugs, the U.S. Department of Labor called for incorporation of substance use recovery into the “second chance” hiring framework for individuals with criminal records. Despite this call and a sizable literature on applicants navigating the market with a criminal record, the labor market experiences among the subset who use substances has not been directly studied. The authors address this research gap using 43 in-depth interviews with people with criminal records in central Ohio who use substances. With substance use taking primacy over possessing a record, two thematic approaches emerged. First, participants remained in the formal labor market by restricting applications to employers not conducting drug screens, along with avoiding triggering jobs and using evasion techniques. Second, participants described disconnecting from the labor market while using, either generating illegal income or describing addiction as too all encompassing to work. These results demonstrate that the restrictive labor market for people with criminal records is further limited among those who use substances and how substance use can prohibit labor market attachment. The authors describe implications for employment policy and the punitive nature of substance use control." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Fehlzeiten-Report 2024: Bindung und Gesundheit - Fachkräfte gewinnen und halten (2024)
Zitatform
Badura, Bernhard, Antje Ducki, Johanna Baumgardt, Markus Meyer & Helmut Schröder (Hrsg.) (2024): Fehlzeiten-Report 2024. Bindung und Gesundheit - Fachkräfte gewinnen und halten. (Fehlzeiten-Report 26), Berlin: Springer, 721 S.
Abstract
"Der jährlich erscheinende Fehlzeiten-Report informiert umfassend über Entwicklungen des Krankenstandes in Deutschland. Neben detaillierten Analysen aktueller Daten werden empirische Studienergebnisse, zeitgemäße methodische Herangehensweisen und Leuchtturmprojekte des Betrieblichen Gesundheitsmanagements vorgestellt. Schwerpunkt „Bindung und Gesundheit – Fachkräfte gewinnen und halten“ Vor dem Hintergrund des Fachkräftemangels haben Arbeitgebende heute mehr denn je ein hohes Interesse, Beschäftigte zu gewinnen und dann langfristig gesund und leistungsfähig in der eigenen Organisation zu halten. Deshalb fokussiert der diesjährige Schwerpunkt des Fehlzeiten-Reports das Thema organisationale Bindung, denn diese reduziert nachweislich das Risiko, dass Mitarbeitende eine Organisation verlassen. Die folgenden Themen werden dabei wissenschaftlich fundiert erörtert: - Arbeitsmarktentwicklung und empirische Daten zur Mitarbeitendenbindung in Deutschland - Aktuelle Forschungsergebnisse zu organisationaler Bindung - Strategien zur Steigerung von Mitarbeitendenbindung - Zusammenhänge von gelungener Führung, Bindung und Gesundheit - Nutzen und Potenzial von Betrieblichem Gesundheitsmanagement für die Steigerung der Mitarbeitendenbindung Darüber hinaus liefert der Fehlzeiten-Report 2024 in gewohnter Qualität Daten und Analysen zu Fehlzeiten von Beschäftigten in Deutschland: - Aktuelle Statistiken zum Krankenstand in allen Branchen - Vergleichende Analysen nach Berufsgruppen, Bundesländern und Städten - Die wichtigsten für Arbeitsunfähigkeit verantwortlichen Krankheitsarten - Detaillierte Auswertungen zu Arbeitsunfällen, Langzeitarbeitsunfähigkeit, Kinderkrankengeld sowie zu Covid-19-Infektionen und deren Spätfolgen Die Herausgeberinnen und Herausgeber Der Fehlzeiten-Report wird vom Wissenschaftlichen Institut der AOK (WIdO) in Kooperation mit der Universität Bielefeld und der Berliner Hochschule für Technik herausgegeben." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Inhaltsverzeichnis vom Verlag -
Literaturhinweis
Age Management in der Gesundheits- und Krankenpflege: eine qualitativ-empirisch Untersuchung alter(n)sgerechter Arbeitsgestaltung in der stationären Pflege (2024)
Heisel, Max-Erik; Heisel, Max-Erik;Zitatform
Heisel, Max-Erik (2024): Age Management in der Gesundheits- und Krankenpflege: eine qualitativ-empirisch Untersuchung alter(n)sgerechter Arbeitsgestaltung in der stationären Pflege. In: R. Conrads, B.-J. Ertelt & A. Frey (Hrsg.) (2024): Berufswahl, Arbeitsgestaltung und Berufsverbleib in Gesundheits- und Pflegeberufen, S. 155-229.
Abstract
"Die Gesundheits- und Krankenpflege steht in Deutschland vor der Herausforderung, die pflegerische Versorgung der Bevölkerung angesichts einer steigenden Anzahl pflegebedürftiger Personen, anhaltender Fachkräfteengpässe und hoher Arbeitsanforderungen auch in Zukunft sicherzustellen. Der zunehmende Anteil älterer Beschäftigter macht es notwendig, die Arbeitsbedingungen in der Pflege auf eine gesunde, motivierte und möglichst lange Erwerbsbiografie auszurichten. Die lebensphasenorientierte und alter(n)sgerechte Ausgestaltung der pflegerischen Arbeit muss deutlicher adressiert werden, um das Erwerbspersonenpotenzial älterer Pflegekräfte sowie Teilzeitbeschäftigter zu erschließen und die Berufsattraktivität zu erhöhen. Der Beitrag thematisiert zum einen die Auswirkungen des demografischen Wandels auf die Alterung der Belegschaften in der stationären Akutpflege. Zum anderen setzt die vorliegende Untersuchung bei den Differenzen zwischen den vorherrschenden gesundheitlichen Belastungsfaktoren und den Anforderungen an eine präventive, altern(n)sgerechte Arbeitsgestaltung an. Am Beispiel einiger Akutkrankenhäuser werden Gestaltungsmöglichkeiten der Arbeit in systematischen Handlungsfeldern vorgestellt und Kriterien guter Arbeit für stationäre Pflegeinrichtungen identifiziert. Die Ergebnisse einer qualitativen Befragung von Personalverantwortlichen, Pflegekräften und Arbeitnehmervertretungen sowie literaturbasierte Analysen zu den Arbeitsbedingungen und Berufsverweildauer begründen das Plädoyer des Autors für eine systematisches Age Management in der stationären Akutpflege." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
The effects of minimum wages on employment and Prices - Evidence from the hairdressing sector (2024)
Kunaschk, Max;Zitatform
Kunaschk, Max (2024): The effects of minimum wages on employment and Prices - Evidence from the hairdressing sector. In: Labour Economics, Jg. 88, 2024-04-04. DOI:10.1016/j.labeco.2024.102540
Abstract
"This paper provides comprehensive evidence on the labor and product market effects of a high-impact minimum wage introduction in the highly competitive hairdressing sector. Using detailed administrative data, I find negligible overall employment effects, even though the minimum wage substantially increased hourly wages. However, sub-group analyses reveal considerable heterogeneity in the estimated employment effects and suggest shifts away from marginal towards regular employment. Analyses of the price effects suggest that the reform increased output prices considerably, implying that consumers largely paid for the minimum wage." (Author's abstract, IAB-Doku, © Elsevier) ((en))
Beteiligte aus dem IAB
Kunaschk, Max; -
Literaturhinweis
Betriebliche Arbeitswelt und Potenziale des Gesundheitsschutzes: Ergebnisse der WSI-Betriebs- und Personalrätebefragung 2021 (2023)
Ahlers, Elke; Villalobos, Valeria Quispe;Zitatform
Ahlers, Elke & Valeria Quispe Villalobos (2023): Betriebliche Arbeitswelt und Potenziale des Gesundheitsschutzes. Ergebnisse der WSI-Betriebs- und Personalrätebefragung 2021. (WSI-Report 89), Düsseldorf, 17 S.
Abstract
"Der betriebliche Alltag wandelt sich auf vielen verschiedenen Ebenen. Als Folge der Corona-Pandemie und im Zuge der fortschreitenden Digitalisierung haben sich orts- und zeitflexible Formen der Arbeitsorganisation stark verbreitet. Darüber hinaus stellen Arbeitskräfteengpässe und der demografische Wandel neue Anforderungen an die Gestaltung der Arbeit in den Betrieben - und damit auch an das Betriebliche Gesundheitsmanagement. Der vorliegende Report zeigt anhand von Befunden der WSI-Betriebs- und Personalrätebefragung 2021, wie Instrumente der Betrieblichen Gesundheitsförderung helfen können, die Herausforderungen zu bewältigen, die der Wandel der Arbeitswelt mit sich bringt, und inwieweit Betriebe ihre Möglichkeiten des Betrieblichen Gesundheitsmanagements ausschöpfen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Fehlzeiten-Report 2023: Zeitenwende - Arbeit gesund gestalten (2023)
Zitatform
Badura, Bernhard, Antje Ducki, Helmut Schröder, Johanna Baumgardt & Markus Meyer (Hrsg.) (2023): Fehlzeiten-Report 2023. Zeitenwende - Arbeit gesund gestalten. (Fehlzeiten-Report 2023), Berlin: Springer, 815 S.
Abstract
"Der jährlich als Buch erscheinende Fehlzeiten-Report informiert umfassend über Strukturen und Entwicklungen des Krankenstandes von Beschäftigten der deutschen Wirtschaft und beleuchtet dabei einzelne Branchen detailliert. Derzeit sind Unternehmen vermehrt mit multiplen Krisen und den damit verbundenen Umbrüchen konfrontiert. Doch gerade in Zeiten des Wandels braucht es leistungsstarke und gesunde Beschäftigte, da letztlich diese die notwendigen Veränderungsprozesse mittragen, gestalten und umsetzen." (Autorenreferat, IAB-Doku, © Springer)
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Arbeiten mit Long COVID – Auswirkungen und Möglichkeiten der Arbeitsgestaltung (2023)
Decker, Mareike; Lange, Maisun; Fulda, Carolin;Zitatform
Decker, Mareike, Carolin Fulda & Maisun Lange (2023): Arbeiten mit Long COVID – Auswirkungen und Möglichkeiten der Arbeitsgestaltung. In: IW-Trends, Jg. 50, H. 4, S. 97-116. DOI:10.2373/1864-810X.23-04-06
Abstract
"Nach einer SARS-CoV-2-Infektion kann es zu gesundheitlichen Langzeitfolgen, auch als Long COVID bezeichnet, kommen. Dies betrifft häufig Personen im erwerbsfähigen Alter. Neben Symptomen wie Atembeschwerden oder Schmerzen kann Long COVID auch mit kognitiven Beeinträchtigungen, starker Erschöpfung und einer Zustandsverschlechterung nach körperlicher oder mentaler Belastung einhergehen. Daher erleben viele Betroffene Auswirkungen im Arbeitsleben. Eine verminderte berufliche Leistungsfähigkeit hat teils lange Abwesenheitszeiten zur Folge und erfordert Anpassungen im Arbeitskontext. Diese sollten aufgrund der vielfältigen Ausprägungen von Long COVID bedarfsgerecht gestaltet werden. Eine Befragung des Projekts REHADAT am Institut der deutschen Wirtschaft aus dem Jahr 2022 zeigt, wie sich Long COVID im Arbeitsleben auswirken kann und welche Unterstützungs- und Anpassungsformen es für Betroffene gibt. Die Ergebnisse der Befragung mit 1.457 Teilnehmenden unterstreichen die Bedeutung individueller Ansätze für eine erfolgreiche berufliche Wiedereingliederung und nachhaltige Teilhabe am Arbeitsleben. Förderlich sind beispielsweise die Reduzierung der Arbeitszeit und die Flexibilisierung des Arbeitsorts und/oder der Arbeitszeiten. Bewährte Instrumente wie das Betriebliche Eingliederungsmanagement und die Stufenweise Wiedereingliederung können ebenfalls unterstützen. Hierbei bedarf es jedoch aufgrund der Heterogenität und des episodischen Charakters von Long COVID einer Überprüfung von etablierten Prozessen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Health inequalities among young workers: the mediating role of working conditions and company characteristics (2023)
Reuter, Marvin ; Dragano, Nico ; Diehl, Katharina ; Hövener, Claudia; Spallek, Jacob ; Rigó, Mariann ; Richter, Matthias; Pischke, Claudia R. ;Zitatform
Reuter, Marvin, Claudia R. Pischke, Mariann Rigó, Katharina Diehl, Jacob Spallek, Matthias Richter, Claudia Hövener & Nico Dragano (2023): Health inequalities among young workers: the mediating role of working conditions and company characteristics. In: International Archives of Occupational and Environmental Health, Jg. 96, H. 10, S. 1313-1324. DOI:10.1007/s00420-023-02010-6
Abstract
"Objective Few studies have investigated health inequalities among young workers. The objectives of this study are to assess the extent of health inequalities in a sample of job starters and to explore the contribution of job demands and organisational factors. Methods We analyze data from the BIBB/BAuA Youth Employment Survey 2012. The cross-sectional survey includes a representative sample of 3214 German employees, apprentices, and trainees aged 15–24 years. Individuals were grouped by their years of schooling into low (< 12 years) and high levels of education (≥ 12 years). Regression analysis estimated the link between education and four health outcomes: self-rated health, number of health events, musculoskeletal symptoms, and mental health problems over the last 12 months. Counterfactual mediation analysis tested for indirect effects of education via working conditions (i.e., physical and psychosocial job demands) and company characteristics (i.e., company size, health prevention measures, financial situation, downsizing). All analyses were adjusted for age, sex, nationality, region, working hours, job tenure, employment relationship, and economic sector. Results Highly educated workers reported better self-rated health (b = 0.24, 95% CI 0.18–0.31) and lower numbers of health events (Rate Ratio (RR) = 0.74, 95% CI 0.67–0.82), musculoskeletal symptoms (RR = 0.73, 95% CI 0.66–0.80) and mental health problems (RR = 0.84, 95% CI 0.76–0.93). Total job demands explained between 21.6% and 87.2% of the educational differences (depending on health outcome). Unfavourable company characteristics were associated with worse health, but showed no or only small mediation effects. Conclusions Health inequalities are already present at the early working career due to socio-economically stratified working hazards. To enhance prevention measures that aim at reducing inequalities in workplace health, we propose shifting attention towards earlier stages of life." (Author's abstract, IAB-Doku, © Springer-Verlag) ((en))
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Literaturhinweis
Fehlzeiten-Report 2022: Verantwortung und Gesundheit (2022)
Zitatform
Badura, Bernhard, Antje Ducki, Markus Meyer & Helmut Schröder (Hrsg.) (2022): Fehlzeiten-Report 2022. Verantwortung und Gesundheit. (Fehlzeiten-Report 2022), Berlin: Springer, 655 S.
Abstract
"Zahlen, Daten, Analysen aus allen Branchen der Wirtschaft. Der jährlich als Buch erscheinende Fehlzeiten-Report informiert umfassend über Strukturen und Entwicklungen des Krankenstandes von Beschäftigten der deutschen Wirtschaft und beleuchtet dabei einzelne Branchen detailliert. Der diesjährige Schwerpunkt liegt auf der Unternehmensverantwortung bezüglich ihrer ökonomischen, ökologischen und sozialen Rolle für die Gesellschaft in einer von tiefgreifenden Krisen und Transformationsprozessen geprägten Zeit. Der Fehlzeiten-Report 2022 erörtert wissenschaftlich fundiert u. a.: die Notwendigkeit einer multiplen, ebenenübergreifenden Verantwortungsübernahme; die Bedeutung von Nachhaltigkeitsmanagement für Unternehmen wie gesellschaftlich verantwortungsvolles Handeln mit der Arbeitszufriedenheit und der Gesundheit der Beschäftigten in Zeiten mobiler und hybrider Arbeit zusammenhängt; was es bedeutet, wenn „Gesundheit“ in den unternehmerischen Wertekanon aufgenommen und in unternehmerische Prozesse und Abläufe integriert wird; welchen Nutzen und welches Potenzial das Thema Verantwortung für das Betriebliche Gesundheitsmanagement birgt; In gewohnter Qualität liefert die Rubrik Daten und Analysen darüber hinaus Informationen für alle, die Verantwortung für den Arbeits- und Gesundheitsschutz in Unternehmen tragen. Aus dem Inhalt: Aktuelle Statistiken zum Krankenstand der Arbeitnehmenden in allen Branchen; Die wichtigsten für Arbeitsunfähigkeit verantwortlichen Krankheitsarten; Anzahl und Ausmaß der Arbeitsunfälle, Langzeitarbeitsunfähigkeiten oder Inanspruchnahme von Kinderkrankengeld; Vergleichende Analysen nach Bundesländern, Städten, Branchen und Berufsgruppen; Anschauliche Darstellung durch zahlreiche Abbildungen und Tabellen" (Autorenreferat, IAB-Doku, © Springer)
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Works councils and workplace health promotion in Germany (2022)
Zitatform
Jirjahn, Uwe, Jens Mohrenweiser & Stephen C. Smith (2022): Works councils and workplace health promotion in Germany. In: Economic and Industrial Democracy, Jg. 43, H. 3, S. 1059-1094. DOI:10.1177/0143831X20971051
Abstract
"From a theoretical viewpoint, there can be market failures and organizational failures resulting in an underprovision of occupational health and safety. Works councils may help mitigate these failures. Using establishment data from Germany, the empirical analysis in this article confirms that the incidence of a works council is significantly associated with an increased likelihood that the establishment provides more workplace health promotion than required by law. This result also holds in regressions accounting for the possible endogeneity of works council incidence. Furthermore, analysing potentially moderating factors such as collective bargaining coverage, industry, type of ownership, multi-establishment status and product market competition, the article finds a positive association between works councils and workplace health promotion for the various types of establishments examined. Finally, this study goes beyond the mere incidence of workplace health promotion and shows that works councils are positively associated with a series of different measures of workplace health promotion." (Author's abstract, © 2021 SAGE) ((en))
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Literaturhinweis
Fehlzeiten-Report 2021: Betriebliche Prävention stärken – Lehren aus der Pandemie (2021)
Zitatform
Badura, Bernhard, Antje Ducki, Helmut Schröder & Markus Meyer (Hrsg.) (2021): Fehlzeiten-Report 2021. Betriebliche Prävention stärken – Lehren aus der Pandemie. (Fehlzeiten-Report 2021), Berlin: Springer-Verlag GmbH, 866 S. DOI:10.1007/978-3-662-63722-7
Abstract
"Der Fehlzeiten-Report, der jährlich als Buch erscheint, informiert umfassend über die Struktur und Entwicklung des Krankenstandes der Beschäftigten in der deutschen Wirtschaft und beleuchtet dabei detailliert einzelne Branchen. Der aktuelle Report möchte wissenschaftlich fundiert „Betriebliche Prävention stärken“ und diskutiert, welche „Lehren aus der Pandemie“ Unternehmen und Beschäftigte ziehen können. Der vorliegende Fehlzeiten-Report umfasst 26 Fachbeiträge und
- richtet den Blick auf die Historie und fragt auch nach zukünftigen gesundheitlichen Bedrohungen für Gesellschaft und Wirtschaft und damit einhergehenden Herausforderungen für gesundes Arbeiten
- thematisiert Folgen der pandemiebedingten Maßnahmen für die Gesellschaft und insbesondere für die Arbeitswelt
- gibt Antworten auf die Frage, wie Gesellschaft und Wirtschaft mit der Krise umgegangen sind und was Beschäftigte und Unternehmen aus der Krise lernen können
- zeigt auf, welchen Beitrag das Betriebliche Gesundheitsmanagement leisten kann, damit Unternehmen und Beschäftigte idealerweise gestärkt aus dieser Krise hervorgehen. In gewohnter Qualität liefern fünf weitere Beiträge im Kapitel Daten und Analysen darüber hinaus fundierte Antworten für alle, die Verantwortung für den Arbeits- und Gesundheitsschutz in Unternehmen tragen." (Verlagsangaben, IAB-Doku)Weiterführende Informationen
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Literaturhinweis
Entgeltfortzahlung bei Krankheit kostet gut 74 Milliarden Euro (2021)
Pimpertz, Jochen;Zitatform
Pimpertz, Jochen (2021): Entgeltfortzahlung bei Krankheit kostet gut 74 Milliarden Euro. (IW-Kurzberichte / Institut der Deutschen Wirtschaft Köln 2021,56), Köln, 3 S.
Abstract
"Für ihre erkrankten Mitarbeiter haben Arbeitgeber im Jahr 2020 insgesamt 74,3 Milliarden Euro an Bruttogehältern und darauf fällige Sozialversicherungsbeiträge gezahlt. Bis 2025 wird die Summe voraussichtlich auf über 84 Milliarden Euro steigen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Fehlzeiten-Report 2019: Digitalisierung - gesundes Arbeiten ermöglichen (2019)
Zitatform
Badura, Bernhard, Antje Ducki, Helmut Schröder, Joachim Klose & Markus Meyer (Hrsg.) (2019): Fehlzeiten-Report 2019. Digitalisierung - gesundes Arbeiten ermöglichen. (Fehlzeiten-Report 2019), Berlin: Springer London, 803 S. DOI:10.1007/978-3-662-59044-7
Abstract
"Der Fehlzeiten-Report, der jährlich als Buch erscheint, informiert umfassend über die Struktur und Entwicklung des Krankenstandes der Beschäftigten in der deutschen Wirtschaft und beleuchtet dabei detailliert einzelne Branchen. Der vorliegende Fehlzeiten-Report zeigt Facetten des Themas 'Digitalisierung - gesundes Arbeiten ermöglichen' aus gesellschaftlicher, unternehmerischer und individueller Perspektive auf. Neben Praxisbeispielen werden auch digitale Anwendungen, die im Rahmen des Betrieblichen Gesundheitsmanagements zum Einsatz kommen können, vorgestellt. 26 Fachbeiträge diskutieren u. a. folgende Fragen: Welche Chancen und Risiken ergeben sich durch die Digitalisierung für die Arbeitswelt und für die Gesundheit der Beschäftigten? Wie kann entgrenztes Arbeiten gesundheitsgerecht gestaltet werden? Welche Herausforderungen und Chancen ergeben sich zukünftig für das Betriebliche Gesundheitsmanagement? Darüber hinaus ist der Report durch umfassende Daten und Analysen ein wertvoller Ratgeber für alle, die Verantwortung für den Arbeits- und Gesundheitsschutz in Unternehmen tragen." (Textauszug, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Bedingungen der Beschäftigungssicherung in kleinen und mittleren Betrieben der IT-Branche: Druck und Stress - und dann? (2019)
Blasczyk, Sascha Alexander;Zitatform
Blasczyk, Sascha Alexander (2019): Bedingungen der Beschäftigungssicherung in kleinen und mittleren Betrieben der IT-Branche. Druck und Stress - und dann? (Hans-Böckler-Stiftung. Working paper Forschungsförderung 122), Düsseldorf, 42 S.
Abstract
"Gesundheit und Krankheit werden in KMU der IT-Branche nicht offen thematisiert. In dieser besonderen Arbeitskultur werden psychische Erkrankungen als vornehmlich private Herausforderung verstanden und damit individualisiert. Mehr Information über Beratungsangebote von Sozial- und Unfallversicherungsträgern oder andere - auch niedrigschwellige - Beratungsangebote könnten Abhilfe schaffen. Weil eine nachhaltigere Sicherung der Beschäftigung auch für den Betriebserfolg eine entscheidende Größe ist, könnten auch von einer Vergegenwärtigung der betriebswirtschaftlich positiven Folgen eines aktiven betrieblichen Gesundheitsmanagements Impulse für eine Veränderung der gegenwärtigen Arbeitskultur ausgehen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Netzwerkarbeit - ein Erfolgsfaktor für Gesunde Arbeit (2019)
Kraußlach, Heike;Zitatform
Kraußlach, Heike (2019): Netzwerkarbeit - ein Erfolgsfaktor für Gesunde Arbeit. In: Arbeitsmedizin, Sozialmedizin, Umweltmedizin, Jg. 54, H. 1, S. 21-24.
Abstract
"Netzwerk 'Gesunde Arbeit in Thüringen' unterstützt Unternehmen in Thüringen bei der Einführung und Umsetzung von Maßnahmen zu Gesunder Arbeit sowie bei der Suche nach bedarfsgerechten Leistungsangeboten." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Arbeitsunfähigkeit reduzieren, gesunde Arbeit gestalten - ein Überblick (2019)
Rennert, Dirk; Kliner, Karin; Richter, Matthias;Zitatform
Rennert, Dirk, Karin Kliner & Matthias Richter (2019): Arbeitsunfähigkeit reduzieren, gesunde Arbeit gestalten - ein Überblick. In: K. Kliner, D. Rennert & M. Richter (Hrsg.) (2019): Netzwerke(n) für Gesundheit : BKK Gesundheitsatlas 2019, Berlin, Medizinisch Wissenschaftliche Verlagsges. S. 67-72.
Weiterführende Informationen
Hier finden Sie den Volltext des Sammelwerks. -
Literaturhinweis
Customizing jobs - die Arbeit anpassen, nicht die Menschen: Neue Wege des betrieblichen Gesundheits- und Eingliederungsmanagements in der Landeshauptstadt München (2019)
Schütt, Petra; Franken, Irmgard;Zitatform
Schütt, Petra & Irmgard Franken (2019): Customizing jobs - die Arbeit anpassen, nicht die Menschen. Neue Wege des betrieblichen Gesundheits- und Eingliederungsmanagements in der Landeshauptstadt München. In: WSI-Mitteilungen, Jg. 72, H. 5, S. 387-390. DOI:10.5771/0342-300X-2019-5-387
Abstract
"Die Landeshauptstadt München ist mit 38 400 Beschäftigten eine der größten kommunalen Arbeitgeberinnen in Deutschland. Der Altersdurchschnitt bewegt sich im Bereich von 45 Lebensjahren, und die Schwerbehindertenquote liegt bei 7,43 %. An dem prosperierenden Wirtschaftsstandort, mit seit Jahren steigenden Beschäftigtenzahlen, hat selbstverständlich auch die Landeshauptstadt München damit zu kämpfen, in ausreichendem Umfang geeignete Fachkräfte zu finden. Diese Situation verschärft sich bei den unteren Einkommensgruppen des öffentlichen Dienstes aufgrund der enorm hohen Lebenshaltungskosten in der Region. Im Folgenden stellen wir zwei Lösungsansätze vor: Die Anpassung von Arbeitsplatz und Aufgabenbereichen sowie einen 'Sozialfonds' zur Entlastung für die Betroffenen und der Abteilungen." (Textauszug, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Wer sich für Gesundheitsprävention im Betrieb einsetzt: Forschungsmonitor für den Verbund "Neue Allianzen zum Erhalt der Beschäftigungsfähigkeit bei gesundheitlichen Einschränkungen" (2018)
Zitatform
Brussig, Martin & Susanne Eva Schulz (2018): Wer sich für Gesundheitsprävention im Betrieb einsetzt. Forschungsmonitor für den Verbund "Neue Allianzen zum Erhalt der Beschäftigungsfähigkeit bei gesundheitlichen Einschränkungen". (Hans-Böckler-Stiftung. Working paper Forschungsförderung 056), Düsseldorf, 50 S.
Abstract
"Es ist bekannt, dass sich unter anderem betriebliche Interessenvertretungen, Betriebsärzte, Krankenkassen, Personalabteilungen, Führungskräfte und auch die Beschäftigten selbst für gesundheitliche Prävention im Betrieb einsetzen. Aber wie sollten diese Akteure mit ihrer jeweiligen Fachkompetenz zusammenarbeiten, damit Beschäftigtengesundheit erhöht und gesichert wird? Der Forschungsmonitor gibt einen breiten Überblick über die inner- und außerbetrieblichen Akteure der gesundheitlichen Prävention, berichtet von Kooperationsbeispielen und weist auf Wissenslücken zu gelingenden Allianzen und Netzwerken hin." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Produktionsarbeit in Zeiten von Industrie 4.0: was wissen Unternehmen und Beschäftigte über eine gesundheitsgerechte Gestaltung von Arbeit? (2018)
Gerlmaier, Anja; Geiger, Laura;Zitatform
Gerlmaier, Anja & Laura Geiger (2018): Produktionsarbeit in Zeiten von Industrie 4.0. Was wissen Unternehmen und Beschäftigte über eine gesundheitsgerechte Gestaltung von Arbeit? (IAQ-Report 2018-02), Duisburg, 15 S. DOI:10.17185/duepublico/45974
Abstract
"- Seit Jahren nehmen psychische Belastungen in der Arbeit zu - nicht nur in der Pflege oder bei hochqualifizierter Wissensarbeit, sondern auch in der Produktion. Eine zunehmende Arbeitsverdichtung und Zeitdruck werden u.a. als zentrale Verursachungsfaktoren für steigende Fehlzeiten und Frühverrentungen gesehen. Es ist davon auszugehen, dass die zunehmende Digitalisierung und Globalisierung von Wertschöpfungsketten diese Entwicklungen weiter forcieren könnte, weswegen neue betriebliche Präventionskonzepte zur Förderung und Erhaltung der psychischen Gesundheit erforderlich sind.
- Im Rahmen des BMBF-geförderten Vorhabens InGeMo* wurde im Bereich der Produktion und produktionsnaher Wissensarbeit untersucht, über welches arbeitswissenschaftliche Gestaltungswissen Führungskräfte, betriebliche Arbeitsschutzexperten und Mitarbeitende verfügen, um Stress in der Arbeit abzubauen.
- Die Ergebnisse zeigen, dass das Gestaltungswissen bei allen Akteursgruppen als ausbaufähig zu bewerten ist. Insbesondere Führungskräfte weisen tendenziell nur ein geringes Maß an Arbeitsgestaltungswissen auf. Jedoch zeigten die Analysen auch, dass Personen mit einem hoch ausgeprägten Gefahrenwissen schlechtere Gesundheitswerte aufweisen. Möglicherweise setzen sich Personen mit diagnostizierten stressassoziierten Erkrankungen eher mit den Ursachen und Folgen auseinander als gesunde Personen, und verfügen somit über ein besseres Gefahrenwissen." (Textauszug, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Unternehmenskultur, Mitarbeiterbindung und Gesundheit (2017)
Badura, Bernhard; Ehresmann, Cona;Zitatform
Badura, Bernhard & Cona Ehresmann (2017): Unternehmenskultur, Mitarbeiterbindung und Gesundheit. In: B. Badura (Hrsg.) (2017): Arbeit und Gesundheit im 21. Jahrhundert : Mitarbeiterbindung durch Kulturentwicklung, S. 189-209. DOI:10.1007/978-3-662-53200-3_10
Abstract
"Aufrufe zum Kulturwandel häufen sich gegenwärtig in Wirtschaft und Politik. Was genau damit gemeint ist, bleibt dabei oft unklar. Vernachlässigung der Unternehmenskultur gilt aber auch als einer der häufigsten Gründe, warum der Wandel von Organisationen misslingt. Im folgenden Beitrag wird ein Vorschlag unterbreitet, wie Unternehmenskultur gemessen und gestaltet werden kann. Unter Kultur werden gemeinsame Überzeugungen, Werte und Regeln verstanden, die in mehr oder weniger tief empfundenen Gefühlen der Billigung oder Missbilligung verankert sind. Behandelt werden Beiträge zur Konzeptualisierung von Kultur, wie sie in den Sozialwissenschaften und der Neuroforschung diskutiert werden. Ihre 'soziale Natur' motiviert Menschen, nach Bindung und Anerkennung durch Mitglieder ihrer Spezies zu streben. Kultur prägt dieses Bedürfnis, allerdings auf sehr vielfältige Weise. Je besser die Kultur einer Organisation mit den erworbenen Überzeugungen, Werten und Regeln ihrer Mitglieder übereinstimmt oder zumindest mit ihnen vereinbar ist, umso wahrscheinlicher ist es, dass sie die emotionale Bindung fördert, die Gesundheit und das Betriebsergebnis. Diese These wird auf Basis einer Stichprobe aus 17 Organisationen (6750 Fälle) überprüft." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Examining the link between health measures, management practices and establishment performance (2017)
Zitatform
Broszeit, Sandra & Marie-Christine Laible (2017): Examining the link between health measures, management practices and establishment performance. (IAB-Discussion Paper 26/2017), Nürnberg, 39 S.
Abstract
"Wir untersuchen den Zusammenhang zwischen betrieblichen Gesundheitsmaßnahmen, Managementpraktiken und Arbeitsproduktivität, sowie Medianlöhnen. Aus der bisherigen Forschung ist bekannt, dass Managementpraktiken in einer positiven Beziehung zu betrieblichen Erfolgsfaktoren stehen. Daher beleuchten wir, ob betriebliche Gesundheitsmaßnahmen, unabhängig von traditionelleren Managementpraktiken, einen Einfluss auf Arbeitsproduktivität und Medianlöhne haben. Repräsentative Befragungsdaten des 'Management and Organizational Practices Survey' zeigen einen Anstieg in der Nutzung von betrieblichen Gesundheitsmaßnahmen zwischen den Jahren 2008 und 2013, insbesondere in großen Betrieben. Während Managementpraktiken in einer positiven Beziehung zur Arbeitsproduktivität stehen, haben sie keinen Einfluss auf Medianlöhne. Bei Gesundheitsmaßnahmen lässt sich ein anderes Muster erkennen, sodass diese in keinem Zusammenhang mit der Arbeitsproduktivität stehen, jedoch einen positiven Zusammenhang mit Medianlöhnen aufweisen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Creating a healthy working environment with leadership: the concept of health-promoting leadership (2017)
Zitatform
Jiménez, Paul, Bianca Winkler & Anita Dunkl (2017): Creating a healthy working environment with leadership. The concept of health-promoting leadership. In: The international journal of human resource management, Jg. 28, H. 17, S. 2430-2448. DOI:10.1080/09585192.2015.1137609
Abstract
"In this paper, a concept of health-promoting leadership is presented that focuses on the interaction between working environment and leadership behavior. Seven key aspects define health-promoting leadership: health awareness, low workload, control, reward, community, fairness, and values. The self-assessment version of the questionnaire was used in this study for the first time. Analyzing the data of 299 leaders, the results showed satisfactory reliability and validity coefficients for all dimensions. Structural equation modeling indicates that all dimensions can be assigned on a main factor of health-promoting leadership. The questionnaire offers two main advantages: first, it is possible to measure health-promoting behavior strategies of leaders and thus show their leadership potential. Second, the instrument allows analyzing critical aspects in the working environment and further helps establish basic conditions in the workplace, where a health-promoting workplace can be created." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Sozialkapital und Work-Life-Balance (2017)
Köhler, Katharina;Zitatform
Köhler, Katharina (2017): Sozialkapital und Work-Life-Balance. In: B. Badura (Hrsg.) (2017): Arbeit und Gesundheit im 21. Jahrhundert : Mitarbeiterbindung durch Kulturentwicklung, S. 175-187. DOI:10.1007/978-3-662-53200-3_9
Abstract
"In den vergangenen Jahrzehnten hat die Vereinbarkeit von beruflichen und außerberuflichen Lebensbereichen, die sogenannte Work-Life-Balance (WLB) immer stärker an Bedeutung gewonnen. Die folgende Untersuchung zeigt, dass nicht nur die Arbeitszeit, sondern auch die Unternehmenskultur eine wichtige Rolle für die WLB von Beschäftigten spielt." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
The impact of recent mental health changes on employment: new evidence from longitudinal data (2017)
Zitatform
Mitra, Sophie & Kristine Jones (2017): The impact of recent mental health changes on employment. New evidence from longitudinal data. In: Applied Economics, Jg. 49, H. 1, S. 96-109. DOI:10.1080/00036846.2016.1192274
Abstract
"This study uses longitudinal data and four different measures of mental health to tease out the impact of psychiatric disorder onsets and recoveries on employment outcomes. Results suggest that developing a mental health problem leads to a significant increase in the probability of transitioning to non-employment, while a recovery increases the probability of return to work among the not employed with a mental health problem. No consistent effect was found on hours worked and earnings. Research and policy attention is needed with respect to early interventions such as job retention programmes to help workers with mental health problems remain employed as well as interventions that may lead to recovery and return to work. More research is needed especially with data and models that can differentiate between the effects of mental health onsets and recoveries on employment exit and return to work transitions." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Working conditions and the health of workers: an elaboration of a responsible prevention ratio (2017)
Zitatform
Sirven, Nicolas, Jean-Marie Cardebat & Marine Coupaud (2017): Working conditions and the health of workers. An elaboration of a responsible prevention ratio. In: Economic and Industrial Democracy, Jg. 38, H. 4, S. 562-587. DOI:10.1177/0143831X15584084
Abstract
"The coincidence between trends in the decline of workers' health and the increasing practice of Corporate Social Responsibility (CSR) seems a paradox. Using data from the French Employment Survey 2005, in this article the authors develop an index of responsible prevention by combining a score of severity of working conditions with a score of risk prevention at the workplace. The authors then explore the influence of this variable on the propensity to stop working for medical reasons. The results show that prevention increases workers' health status and suggest the existence of an optimal level of social CSR expenditure." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Fehlzeiten-Report 2016: Unternehmenskultur und Gesundheit - Herausforderungen und Chancen. Zahlen, Daten, Analysen aus allen Branchen der Wirtschaft (2016)
Zitatform
Badura, Bernhard, Antje Ducki, Helmut Schröder, Joachim Klose & Markus Meyer (Hrsg.) (2016): Fehlzeiten-Report 2016. Unternehmenskultur und Gesundheit - Herausforderungen und Chancen. Zahlen, Daten, Analysen aus allen Branchen der Wirtschaft. (Fehlzeiten-Report 2016), Berlin: Springer London, 512 S. DOI:10.1007/978-3-662-49413-4
Abstract
"Der Fehlzeiten-Report, der jährlich als Buch erscheint, informiert umfassend über die Krankenstandsentwicklung in der deutschen Wirtschaft und beleuchtet dabei detailliert einzelne Branchen. Schwerpunkt des Fehlzeiten-Reports 2016 ist der Zusammenhang zwischen Unternehmenskultur und Gesundheit. Es werden Herausforderungen und Chancen von Unternehmenskultur für die Gesundheit und Leistungsfähigkeit der Mitarbeiter diskutiert und die verschiedenen Facetten von Unternehmenskultur aufgezeigt.
- Was ist Unternehmenskultur?
- Was macht eine gute Unternehmenskultur aus?
- Welchen Einfluss hat die Unternehmenskultur auf die Gesundheit der Beschäftigten?
- Welche Herausforderungen und Chancen ergeben sich in der Praxis?" (Verlagsangaben)Weiterführende Informationen
Zusammenfassung -
Literaturhinweis
German management and organizational practices survey: Managementpraktiken und Maßnahmen zur Förderung der Work-Life-Balance und der Gesundheit in deutschen Unternehmen: Erste Ergebnisse der Studie. (2016)
Zitatform
(2016): German management and organizational practices survey: Managementpraktiken und Maßnahmen zur Förderung der Work-Life-Balance und der Gesundheit in deutschen Unternehmen. Erste Ergebnisse der Studie. Kiel, 8 S.
Abstract
"Die Studie untersucht den Einsatz von Personalinstrumenten und zeigt, dass sich Unternehmen heute im Vergleich zu 2008 vermehrt an den Bedürfnissen ihrer Arbeitnehmer orientieren. Sie ermöglichen zum einen eine bessere Vereinbarkeit von Beruf und Familie und ergreifen zum anderen Maßnahmen, um die Gesundheit ihrer Mitarbeiter zu erhalten. Gleichzeitig werden in immer mehr Betrieben Leistungsboni ausbezahlt." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Hiring, employment, and health in Scandinavia: the Danish 'flexicurity' model in comparative perspective (2016)
Zitatform
Heggebø, Kristian (2016): Hiring, employment, and health in Scandinavia. The Danish 'flexicurity' model in comparative perspective. In: European Societies, Jg. 18, H. 5, S. 460-486. DOI:10.1080/14616696.2016.1207794
Abstract
"Previous research has shown that people with health problems often experience disadvantages on the labour market. Can weak employment protection increase employment prospects for people with ill health? In order to investigate this question, the longitudinal part of the European Union Statistics on Income and Living Conditions (EU-SILC) data material is utilised (2008 - 2011) and generalised least squares regressions are estimated. The research context is set to Scandinavia. Denmark, Norway, and Sweden are similar in many respects, but deviate on one important point: the employment protection legislation is considerably weaker in the Danish 'flexicurity' model. The lenient firing regulations could make employers more prone to take the 'risk' associated with hiring someone with a health problem, since the costs related to firing him/her are low. The results reveal that people with ill health have somewhat better hiring likelihood in Denmark than in Norway and Sweden. This pattern is, however, only evident among higher educated individuals. Furthermore, descriptive evidence indicates that the 'flexicurity' model seems to come at a cost for people with health problems: The employment rates are not high overall, and temporary work contracts are much more widespread in Denmark. Consequently, labour market attachment for people with ill health remains rather 'loose' in the Danish 'flexicurity' model." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Gesundheit und Arbeit: Zahlen, Daten, Fakten. BKK Gesundheitsreport 2016 (2016)
Knieps, Franz; Pfaff, Holger;Zitatform
Knieps, Franz & Holger Pfaff (Hrsg.) (2016): Gesundheit und Arbeit. Zahlen, Daten, Fakten. BKK Gesundheitsreport 2016. (BKK-Gesundheitsreport), Berlin: Medizinische Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft, 502 S.
Abstract
"Das Schwerpunktthema 'Gesundheit und Arbeit' ist aus vielen Gründen heraus prädestiniert für die diesjährige 40. Jubiläumsausgabe des BKK Gesundheitsreports. So wird es nicht erst seit der Einführung der Rente mit 67 Jahren auch für Unternehmen immer wichtiger, dass Beschäftigte möglichst lange arbeitsfähig sind und gesund ihren Beruf ausüben können. Die Belegschaften werden aufgrund des demographischen Wandels insgesamt älter, gleichzeitig verändert sich die Arbeitswelt auch immer weiter: Der Dienstleistungssektor wächst, die Zahl von atypischen Beschäftigungsverhältnissen steigt. Spürbar sind auch die Veränderungen, welche die fortschreitende Digitalisierung und Vernetzung mit sich bringt. Informationstechnologie durchdringt auch das Arbeitsleben so sehr, dass mittlerweile fast jeder mittelbar oder unmittelbar damit zu tun hat - oder anders formuliert - davon abhängig ist. Die Digitalisierung bietet enorme Möglichkeiten, die Arbeit einfacher und effektiver zu gestalten, so auch dadurch, dass man nicht mehr auf einen festen Platz, z.B. im Büro, beschränkt ist, sondern auch von zuhause oder unterwegs arbeiten kann. Andererseits verändern sich damit auch Rahmenbedingungen und Erwartungen an die Arbeit, sowohl von Arbeitgeber- als auch Arbeitnehmerseite. Es wird zunehmend die Frage gestellt werden müssen, wie dieser Wandel der Arbeitswelt so gestaltet werden kann, dass auch andere Arten zu arbeiten nicht die Arbeitenden krank machen, sondern im Gegenteil 'gesund' sein lassen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Prävention psychischer und psychosomatischer Erkrankungen in der Arbeitswelt: Überblick mit Schwerpunktsetzung auf demografiesensible Interventionen (2016)
Zitatform
Maatouk, I., A. Müller & H. Gündel (2016): Prävention psychischer und psychosomatischer Erkrankungen in der Arbeitswelt. Überblick mit Schwerpunktsetzung auf demografiesensible Interventionen. In: Das Gesundheitswesen, Jg. 78, H. 11, S. 781-794. DOI:10.1055/s-0042-105438
Abstract
"Lernziele: Kenntnisse über
-Prognosen zur demografischen Entwicklung in Deutschland,
-Auswirkungen der demografischen Entwicklung auf den Arbeitsmarkt,
-Prävalenz und Relevanz psychischer Erkrankungen,
-die Evidenzlage von Interventionen zur Stressbewältigung am Arbeitsplatz,
-die Evidenzlage von Interventionen zur Prävention psychischer Erkrankungen am Arbeitsplatz,
-präventive Ansätze bei älteren Arbeitnehmern,
-präventive Ansätze bei besonders belasteten Berufsgruppen am Beispiel des Pflegeberufs." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Arbeitswelt im Wandel: Zahlen - Daten - Fakten, Ausgabe 2016 (2016)
Nöllenheidt, Christoph; Brenscheidt, Simone;Zitatform
Nöllenheidt, Christoph & Simone Brenscheidt (2016): Arbeitswelt im Wandel. Zahlen - Daten - Fakten, Ausgabe 2016. Dortmund, 80 S.
Abstract
"Mit 'Arbeitswelt im Wandel' werden in kompakter Weise wichtige Aspekte unserer heutigen Arbeitswelt fokussiert. Zwar gilt es nach wie vor, Unfälle und Berufskrankheiten zu vermeiden, doch ist der Ansatz des Arbeitsschutzes in den letzten Jahren deutlich breiter geworden. Die Zusammenhänge zwischen den Arbeitsbedingungen und moderner Technik werden ebenso betrachtet wie das soziale Zusammenleben der Menschen im Betrieb oder die ökonomische Seite sicherer Arbeit. Wir wissen: Themen wie der demografische Wandel der Gesellschaft haben unmittelbare Auswirkungen auf unsere Arbeit und fordern uns zum Handeln heraus. 'Arbeitswelt im Wandel' versucht, schlaglichtartig einige dieser Phänomene zu beleuchten und will insofern Anregungen liefern, sich mit Trends zu Sicherheit und Gesundheit in unserer Arbeitswelt intensiver zu beschäftigen. Einen Schwerpunkt bildet in diesem Jahr das Thema 'Gewünschte und erlebte Arbeitsqualität'." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Healthy at Work: Interdisciplinary Perspectives (2016)
Zitatform
Wiencke, Markus, Mirella Cacace & Sebastian Fischer (Hrsg.) (2016): Healthy at Work. Interdisciplinary Perspectives. Cham: Springer London, 391 S. DOI:10.1007/978-3-319-32331-2
Abstract
"This book aims at exploring the link between corporate and organizational culture, public and private policies, leadership and managerial skills or attitudes, and the successful implementation of work-related healthcare in Europe. Therefore it brings together a wide range of empirical and theoretical contributions from occupational health, management, psychology, medicine, economics, and (organizational) sociology to address the question of how to sustainably promote occupational health. Such important questions are explored as: What aspects of a corporate culture can be associated with health issues? How does leadership style affect the health of employees? How are health-related decisions in the workplace affected by the political environment? To what extent are interventions influenced by corporate culture, leadership and public policy? How can we make such interventions sustainable?" (Publisher information, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Befragung von Betrieben und Beschäftigten: Mehr Zufriedenheit und Engagement in Betrieben mit guter Personalpolitik (2016)
Zitatform
Wolter, Stefanie, Sandra Broszeit, Corinna Frodermann, Philipp Grunau & Lutz Bellmann (2016): Befragung von Betrieben und Beschäftigten: Mehr Zufriedenheit und Engagement in Betrieben mit guter Personalpolitik. (IAB-Kurzbericht 16/2016), Nürnberg, 6 S.
Abstract
"Betriebe in Deutschland sind angesichts der Konkurrenz um Fachkräfte zunehmend herausgefordert, ihren Beschäftigten ein hohes Maß an guten Arbeitsbedingungen zu bieten. Die wahrgenommene Arbeitsqualität ist ein Zeichen von Arbeitgeberattraktivität und hängt stark mit guter Personalführung zusammen. In dem Kurzbericht wird unter anderem die Verbreitung von Arbeitsbelastungen wie starker Termindruck, Informationsflut, unangenehme Umgebungsbedingungen und körperliche Anstrengungen am Arbeitsplatz untersucht. Die Ergebnisse zeigen, dass Betriebe, die Personalpolitik klug einsetzen, engagiertere und zufriedenere Beschäftigte haben." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Industrial relations and working conditions developments in Europe 2013 (2015)
Aumayr-Pintar, Christine; Welz, Christian; Fric, Karel ; Galli da Bino, Camilla; Curtarelli, Maurizio; Cabrita, Jorge; Fromm, Andrea;Zitatform
Aumayr-Pintar, Christine, Jorge Cabrita, Maurizio Curtarelli, Karel Fric, Andrea Fromm, Camilla Galli da Bino & Christian Welz (2015): Industrial relations and working conditions developments in Europe 2013. Dublin, 103 S. DOI:10.2806/91282
Abstract
"This report describes the main developments in industrial relations and working conditions in 2013 in the 28 EU Member States and in Norway, from both a national and EU-level perspective. Beginning with an overview of the current economic and political context in these countries, the report goes on to outline trends in industrial relations, including changes in the role and organisation of the social partners and the impact of government measures and legislation. The report highlights policies and initiatives, legislative developments and social dialogue in the following areas: industrial action, pay and wage-setting, working time, health and safety at work, conditions of employment - including job security, contractual arrangements, job mobility and transition - gender equality and discrimination, entry into and exit from employment, and skills development." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Fehlzeiten-Report 2015: neue Wege für mehr Gesundheit - Qualitätsstandards für ein zielgruppenspezifisches Gesundheitsmanagement. Zahlen, Daten, Analysen aus allen Branchen der Wirtschaft (2015)
Zitatform
Badura, Bernhard, Antje Ducki, Helmut Schröder, Joachim Klose & Markus Meyer (Hrsg.) (2015): Fehlzeiten-Report 2015. Neue Wege für mehr Gesundheit - Qualitätsstandards für ein zielgruppenspezifisches Gesundheitsmanagement. Zahlen, Daten, Analysen aus allen Branchen der Wirtschaft. (Fehlzeiten-Report 2015), Berlin: Springer London, 590 S. DOI:10.1007/978-3-662-47264-4
Abstract
"Der Fehlzeitenreport informiert umfassend über die Krankenstandsentwicklung in der deutschen Wirtschaft und beleuchtet dabei detailliert einzelne Branchen. Schwerpunktthema des Fehlzeiten-Reports 2015 sind die Besonderheiten von Zielgruppen, die für das Betriebliche Gesundheitsmanagement mental, räumlich, zeitlich oder sprachlich schwer erreichbar sind, und die Konsequenzen, die sich aus deren spezifischen Eigenheiten für gesundheitsförderliche Projekte ergeben:
- Welche innovativen Strategien sind für welche Zielgruppe geeignet?
- Welche Qualitätsstandards sollten für das zielgruppenspezifische Betriebliche Gesundheitsmanagement eingehalten werden?
Neben Fachbeiträgen zum Schwerpunktthema machen umfassende Daten den Fehlzeiten-Report zu einem wertvollen Ratgeber für alle, die Verantwortung für den Arbeits- und Gesundheitsschutz in Unternehmen tragen.
Aktuelle Statistiken zum Krankenstand der Arbeitnehmer in allen Branchen; Die wichtigsten für Arbeitsunfähigkeit verantwortlichen Krankheitsarten; Anzahl und Ausmaß der Arbeitsunfälle Vergleichende Analysen nach Bundesländern, Betriebsgrößen und Berufsgruppen; Verteilung der Fehlzeiten nach Monaten und Wochentagen; Anschauliche Darstellung der Daten durch zahlreiche Abbildungen und Tabellen." (Autorenreferat, IAB-Doku)Weiterführende Informationen
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Literaturhinweis
Patterns and predictors of workplace health promotion: cross-sectional findings from a company survey in Germany (2015)
Zitatform
Beck, David, Uwe Lenhardt, Britta Schmitt & Sabine Sommer (2015): Patterns and predictors of workplace health promotion. Cross-sectional findings from a company survey in Germany. In: BMC public health, Jg. 15, S. 1-9. DOI:10.1186/s12889-015-1647-z
Abstract
"Die Veröffentlichung beleuchtet, welche Arten und Kombinationen von Maßnahmen zur Gesundheitsförderung Betriebe in Deutschland umsetzen. Die Studie basiert auf Sekundäranalysen von Daten aus einer repräsentativen Arbeitgeberbefragung (N= 6.500), die im Jahr 2011 für die Dachevaluation der Gemeinsamen Deutschen Arbeitsschutzstrategie (GDA) durchgeführt wurde. Hier wurden Arbeitgeber bzw. deren Vertreter u.a. gefragt, welche Maßnahmen betrieblicher Gesundheitsförderung im Betrieb umgesetzt werden. Erfragt wurde dabei im Einzelnen die Umsetzung von Krankenstandsanalysen, Mitarbeiterbefragungen, Aktivitäten wie Pausengymnastik oder Betriebssport, Gesundheitszirkeln, Angeboten zur Suchtprävention, Angebot eines Gesundheitschecks. Auf Basis dieser Angaben wurden für die Studie verschiedene qualitative Niveaus betrieblicher Gesundheitsförderung differenziert und deren Verteilung u.a. über die Betriebsgrößen und Wirtschaftsbereiche hinweg untersucht.
Die Studie zeigt, dass die Umsetzung betrieblicher Gesundheitsförderung insbesondere in Abhängigkeit von der Betriebsgröße schwankt. Unabhängig davon variiert sie aber auch in Abhängigkeit von der wirtschaftlichen Lage der Betriebe. Die Untersuchung zeigte zudem, dass die Wahrscheinlichkeit für die Umsetzung betrieblicher Gesundheitsförderung signifikant erhöht ist, wenn Betriebe eine sicherheitstechnische und betriebsärztliche Betreuung vorweisen können und wenn ein Betriebs- bzw. Personalrat im Unternehmen existiert. Diese Zusammenhänge waren in der Regel umso stärker, je höher das betrachtete Niveau betrieblicher Gesundheitsförderung war." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
'You're not going anywhere': employee retention, symbolic violence and the structuring of subordination in a UK-based call centre (2015)
Zitatform
Brannan, Matthew J. (2015): 'You're not going anywhere': employee retention, symbolic violence and the structuring of subordination in a UK-based call centre. In: The sociological review, Jg. 63, H. 4, S. 801-819. DOI:10.1111/1467-954X.12312
Abstract
"This article explores practices that produce and reproduce domination in and through organizational hierarchies and shows how high levels of employee turnover were managed within a UK-based call centre through the use of culturally bound employment practices. Using ethnographic methods the paper explores the experience of managerial retention strategies from the perspective of employees and draws upon some of the theoretical resources employed by Pierre Bourdieu, specifically in relation to his concern with structures of subordination, and with the ways that processes of symbolic violence appear legitimate. The paper therefore makes three contributions to our understanding of the sociology of work generally and the management of labour turnover in service industries specifically; first, it extends understanding of the cultural basis of retention strategies. Second, it explores the 'lived experience' of these strategies. Finally, it considers the relevance of Bourdieu's analysis for making sense of these practices in action." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Wirksamkeit und Nutzen betrieblicher Prävention (2015)
Zitatform
Bräunig, Dietmar, Jessy Haupt, Thomas Kohstall, Ina Kramer, Claudia Pieper & Sarah Schröer (2015): Wirksamkeit und Nutzen betrieblicher Prävention. (IGA-Report 28), Berlin, 127 S.
Abstract
"Teil I des iga.Reports stellt in einer aktualisierten Literaturschau die wissenschaftliche Evidenz für die Wirksamkeit und den Nutzen von Maßnahmen der betrieblichen Gesundheitsförderung (BGF) und Prävention zusammen. Hierfür wurde deutsch- und englischsprachige wissenschaftliche Literatur aus den Jahren 2006 bis 2012 herangezogen und systematisch ausgewertet. Bei den Maßnahmen, mit denen die Entstehung von Krankheiten am Arbeitsplatz vermieden oder ein gesundheitsförderliches Umfeld geschaffen werden soll, unterscheidet der Report zwischen Programmen zur Förderung physischer Aktivität, gesunder Ernährung, zur Nikotinentwöhnung und Tabakkontrolle, zur Alkoholprävention und Programmen zur Gewichtskontrolle. Zudem werden sogenannte Mehrkomponenten-Programme, die verschiedene präventive Maßnahmen zusammenführen und partizipative ergonomische Maßnahmen, bei denen die Teilnehmenden weitgehend in die Vorbereitung und Durchführung der Maßnahmen einbezogen werden, beleuchtet. Teil II des Reportes betrachtet in Erweiterung der beiden Vorgänger-Reporte (iga.Report 13 und iga.Report3) erstmals auch die Wirtschaftlichkeit und die Wirksamkeit des betrieblichen Arbeitsschutzes. Ein Vergleich ausgewählter Veröffentlichungen der Jahre 2006 bis 2012 gibt einen ersten Überblick über die Studienlage." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Neue Anforderungen und Belastungen durch digitale und mobile Technologien (2015)
Carstensen, Tanja;Zitatform
Carstensen, Tanja (2015): Neue Anforderungen und Belastungen durch digitale und mobile Technologien. In: WSI-Mitteilungen, Jg. 68, H. 3, S. 187-193. DOI:10.5771/0342-300X-2015-3-187
Abstract
"Erwerbsarbeit hat sich in den vergangenen Jahren nicht zuletzt durch die Verbreitung von digitalen und mobilen Informations- und Kommunikationstechnologien grundlegend verändert. Zentrale Entwicklungen waren dabei die Durchsetzung von Computern, Internet und Social Media, Mobiltelefonen, Smartphones, Laptops und Tablets im Arbeitsprozess. Der Beitrag sondiert exemplarisch verschiedene Problemfelder, Anforderungen und Belastungen, die durch den Einsatz und die Nutzung digitaler und mobiler Technologien entstanden sind (u.a. Entgrenzung, Prekarisierung und Crowdwork, ergonomische Defizite, Arbeitsverdichtung, diffuse und widersprüchliche Erwartungen, Selbstdarstellungsanforderungen) und diskutiert diese hinsichtlich ihrer Herausforderungen für den Arbeits- und Gesundheitsschutz." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Demografischer Wandel in der Erwerbsarbeit: Risiken und Potentiale alternder Belegschaften (2015)
Frerichs, Frerich;Zitatform
Frerichs, Frerich (2015): Demografischer Wandel in der Erwerbsarbeit. Risiken und Potentiale alternder Belegschaften. In: Journal for labour market research, Jg. 48, H. 3, S. 203-216. DOI:10.1007/s12651-014-0171-4
Abstract
"Der Beitrag analysiert vor dem Hintergrund des demografischen Wandels in der Erwerbsarbeit, welche Herausforderungen sich für eine produktive Nutzung alternder Belegschaften und die Förderung der Arbeitsfähigkeit älterer Arbeitnehmer im Betrieb stellen. Hierzu wird vor allem der Einfluss der Arbeitsbedingungen auf die Entwicklung der altersspezifischen Leistungsfähigkeit in den drei zentralen Feldern der Gesundheit, der Qualifikation und der Motivation herausgearbeitet. Die gegebenen Risiken und Chancen in der Entwicklung der Leistungsfähigkeit werden erklärend eingebunden in betriebliche Strategien der Humanressourcennutzung im Sinne von Produktionsregimen. Als handlungsleitend für eine Verbesserung der Leistungsfähigkeit wird ein System des Alternsmanagements dargestellt, das zum einen erwerbsbiografisch ausgerichtet ist und zum anderen eine integrative Betrachtungsweise der zentralen Handlungsfelder in der Arbeits- und Laufbahngestaltung, der Gesundheitsförderung und der betrieblichen Weiterbildung anstrebt. Im Ausblick wird deutlich gemacht, dass zur Umsetzung dieses Handlungsansatzes nicht nur die betrieblichen Rahmenbedingungen stärker berücksichtigt werden müssen, sondern auch die akteursbezogene Perspektive - z. B. in Form tarifvertraglicher Aushandlungsprozesse - gestärkt werden muss." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Krankenstand und Präsentismus als betriebliche Gesundheitsindikatoren (2015)
Zitatform
Gerich, Joachim (2015): Krankenstand und Präsentismus als betriebliche Gesundheitsindikatoren. In: Zeitschrift für Personalforschung, Jg. 29, H. 1, S. 31-48. DOI:10.1688/ZfP-2015-01-Gerich
Abstract
"Krankheitsbedingte Fehlzeiten in Unternehmen werden im Rahmen des betrieblichen Gesundheitsmanagements häufig als Gesundheitsindikatoren der Belegschaft herangezogen. In einer Querschnittserhebung bei einer Zufallsstichprobe von pflichtversicherten Arbeitnehmer/innen in Oberösterreich (n = 930) zeigt sich jedoch, dass der subjektive Gesundheitszustand von Arbeitnehmer/innen deutlich besser durch Präsentismushäufigkeiten (arbeiten trotz Krankheit) als durch Fehlzeiten prognostiziert werden kann. Präsentismus ist im Vergleich zu Krankenstand stärker mit Magen- Darm-Beschwerden, Muskel-Skelett-Beschwerden, Migräne sowie psychischen Beschwerden assoziiert, welche zugleich wichtige Determinanten der Gesundheitseinschätzung darstellen. Personen entscheiden sich im Krankheitsfall generell und bei Migräne und psychischen Beschwerden im Besonderen häufiger für Präsentismus als für Krankenstand. Speziell bei geringen Krankenstandshäufigkeiten sollten Krankenstandsstatistiken durch Schätzungen der Präsentismushäufigkeiten ergänzt werden. Es ist davon auszugehen, dass insbesondere der psychische Gesundheitszustand besser durch Präsentismus als durch Fehlzeiten abgeschätzt werden kann." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Gefährdungsbeurteilung bei psychischen Überlastungen am Arbeitsplatz: ein innereuropäischer Vergleich (2015)
Hofmann, M.; Berger, M.; Frank, F.; Hölzel, L. P.;Zitatform
Hofmann, M., L. P. Hölzel, F. Frank & M. Berger (2015): Gefährdungsbeurteilung bei psychischen Überlastungen am Arbeitsplatz. Ein innereuropäischer Vergleich. In: Arbeitsmedizin, Sozialmedizin, Umweltmedizin, Jg. 50, H. 7, S. 515-521.
Abstract
"Ziel: Es handelt sich um eine vergleichende Untersuchung der Umsetzung der 'Rahmenrichtlinie der Europäischen Union (EU) über die Durchführung von Maßnahmen zur Verbesserung der Sicherheit und des Gesundheitsschutzes der Arbeitnehmer' (RL 89/391/EWG) in verschiedenen EU-Mitgliedsstaaten im Rahmen der jeweiligen nationalen Gesetzgebungen hinsichtlich Gefährdungsbeurteilungen bezüglich psychischer Belastungen am Arbeitsplatz.
Methode: Sichtung relevanter nationaler Normen sowie offizieller Internetauftritte und weiterer Publikationen von nationalen Behörden, Gewerkschaften, Berufsverbänden und Unfallkassen verschiedener EU-Mitgliedstaaten.
Ergebnisse: Per Gesetz oder Verordnung sind psychische Belastungen in den meisten untersuchten Ländern im Rahmen von Gefährdungsbeurteilungen zu berücksichtigen und deren Nicht-Durchführung ist zumeist bußgeldbewehrt. Im Weiteren variieren die Vorgaben und Regelungen teilweise erheblich und reichen von empfindlichen zivilrechtlichen Konsequenzen bei Nicht-Durchführung (z. B. Frankreich) über eine hohe Transparenz bzgl. der Inspektionsergebnisse von Gefährdungsbeurteilungen (z. B. Dänemark) oder der expliziten Verpflichtung zur Bestellung eines Beauftragten für Sicherheit und Vorbeugung am Arbeitsplatz (z. B. Belgien) bis hin zur lediglich formalen gesetzlichen Verankerung ohne Sanktionierung bei Nicht-Durchführung (z. B. Ungarn). In Deutschland werden psychische Belastungen am Arbeitsplatz explizit in der Arbeitsschutzgesetzgebung berücksichtigt, die wiederholte Nicht-Durchführung der Gefährdungsbeurteilung stellt jedoch nur eine bußgeldbewehrte Ordnungswidrigkeit dar.
Schlussfolgerungen: Formal ist die Umsetzung einer Gefährdungsbeurteilung - teilweise auch bei psychischen Belastungen - in allen untersuchten Ländern normiert. Hinsichtlich der Folgen bei Nicht-Durchführung bestehen jedoch große Unterschiede und die Umsetzung der Regelungen in der betrieblichen Praxis und diesbezügliche förderliche und hinderliche Faktoren bleiben offen und stellen einen lohnenden Gegenstand weiterer Untersuchungen dar." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Betriebliche Gesundheitsförderung bei älteren Beschäftigten in Deutschland: Ergebnisse im IAB-Betriebspanel 2011 (2015)
Zitatform
Hollederer, Alfons (2015): Betriebliche Gesundheitsförderung bei älteren Beschäftigten in Deutschland. Ergebnisse im IAB-Betriebspanel 2011. In: Zeitschrift für Gerontologie und Geriatrie, Jg. 49, H. 2, S. 132-137. DOI:10.1007/s00391-015-0945-5
Abstract
"Ziel der Arbeit
Die Sekundäranalyse zielt darauf, die Prävalenz und die Determinanten der betrieblichen Gesundheitsförderung speziell für die älteren Beschäftigten zu untersuchen.
Material und Methode
Das IAB-Betriebspanel ist eine jährliche repräsentative Arbeitgeberbefragung. Im Jahr 2011 wurden 13.378 Betriebe mit mindestens einem Beschäftigten ab 50 Jahren interviewt.
Ergebnisse
In 2011 gaben 4?% der Betriebe sowohl in West- als auch in Ostdeutschland an, die Beschäftigten im Alter von 50 Jahren und älter in Maßnahmen zur Gesundheitsförderung einzubeziehen. Sie werden häufig mit Personalmaßnahmen für Ältere verbunden. Die Verbreitung betrieblicher Gesundheitsförderung variiert beträchtlich zwischen den Bundesländern und den Wirtschaftsbranchen. Sie nimmt erheblich mit steigender Betriebsgröße zu. Betriebe mit Betriebs-/Personalrat engagieren sich überproportional stark in der Gesundheitsförderung von älteren Beschäftigten.
Schlussfolgerung
Großes Entwicklungspotenzial besteht in der besseren Integration von altersspezifischer Gesundheitsförderung in die Personal- und Unternehmensstrategien." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Hard work in new jobs: the quality of work and life in European growth sectors (2015)
Holtgrewe, Ursula ; Kirov, Vassil; McClelland, Charlotte; Ramioul, Monique; Markova, Ekaterina L.; Vandekerckhove, Sem; Markova, Ekaterina ; Sørensen, Ole H.; Lehndorff, Steffen; Recio, Albert; Kuznecoviene, Jolanta; Ramioul, Monique; Kümmerling, Angelika; Peycheva, Darina ; Kirov, Vassil; Moreno Colom, Sara; Jaehrling, Karen ; Torvatn, Hans; Holtgrewe, Ursula ; Ravn, Johan E.; Holman, David ; Naujaniene, Rasa; Hohnen, Pernille; Sardadvar, Karin ; Godino, Alejandro ; Villosio, Claudia ; Finnestrand, Hanne O.; Poggi, Ambra; Bizzotto, Giulia;Zitatform
Holtgrewe, Ursula, Vassil Kirov & Monique Ramioul (Hrsg.) (2015): Hard work in new jobs. The quality of work and life in European growth sectors. Basingstoke: Palgrave Macmillan, 304 S.
Abstract
"The book investigates hard work and new and expanding jobs in Europe. The interrelationship between the labour market and welfare regimes, quality of work and quality of life is played out at many levels: the institutional; the organizational level of the company and its customers or clients; the level of everyday life at the workplace and beyond it; and the level of workers' careers and biographies. So far, there have been limited attempts to connect these levels in analysing the interrelationship between job growth, quality of work and quality of life. The present book aims to do just that and connects analyses of the structure and meaning of 'hard work'. The book explores the configurations and factors that shape 'hard work' on the European level, the levels of European and national sectors, the levels of companies and the career trajectories and experiences of workers in catering, cleaning, construction, elderly care, and waste management. (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
Content:
1. New And Growing But Not Necessarily Better: Expanding Jobs In Europe. Introduction; Ursula Holtgrewe, Vassil Kirov, Monique Ramioul
2. A Hard Job Is Good To Find: Comparability, Contextuality And Stakeholder Involvement In European Job Quality Research; Ursula Holtgrewe, Ekaterina Markova, Johan E. Ravn
PART I. EMPLOYMENT GROWTH, JOB QUALITY AND WELL-BEING
3. Using Business Functions To Identify New And Growing Jobs; Sem Vandekerckhove, Monique Ramioul
4. Examining The Quality Of Jobs Amongst Vulnerable Groups Of Workers In Europe; Charlotte Mcclelland, David Holman
5. Subjective Well-Being At The Workplace; Ambra Poggi, Claudia Villosio
6. Material Well-Being And Job Quality: Some Descriptive Statistics; Ambra Poggi, Claudia Villosio, Giulia Bizzotto
PART II. REGULATING QUALITY OF WORK
7. Institutional Anchors For Job Quality - The Case Of Industrial Relations; Steffen Lehndorff
8. Can Social Partners Improve The Quality Of Work In Low-Wage Work In Europe?; Vassil Kirov
9. The (In)Visible Third Party: De- And Re-Regulation Of Working Conditions Through Public Procurement; Karen Jaehrling, Hanne O. Finnestrand, Vassil Kirov, Hans Torvatn
PART III. SEGMENTATION AND VULNERABILITY
10. Low-Paid But Satisfied? How Immigrant And Ethnic Minority Workers In Low-Wage Jobs Make Sense Of Their Wages; Ekaterina L. Markova, Karin Sardadvar, Ambra Poggi, Claudia Villosio
11. Working For Life: Workers' Career Aspirations And Their Experiences Of Past Career Trajectories And Present Working Conditions; Pernille Hohnen, Jolanta Kuznecoviene, Charlotte Mcclelland, David Holman
12. Out Of Sight: Dimensions Of Working Time In Gendered Occupations; Albert Recio, Sara Moreno Colom, Alejandro Godino
13. Gender-Typing Of Low-Wage Work. A Comparative Analysis Of Commercial Cleaning In Austria, Domiciliary Elderly Care In Germany And The Waste Sector In Bulgaria; Karin Sardadvar, Angelika Kümmerling, Darina Peycheva
PART IV. AUTONOMY AND SOCIAL TIES
14. Autonomy In Unlikely Places: Preconditions In Low Skilled Jobs; Ole H. Sørensen, Monique Ramioul, Rasa Naujaniene
15. Reciprocity, Allegiance And The Market: Social Integration Still At Work; Ursula Holtgrewe, Pernille Hohnen" -
Literaturhinweis
Gesundheit in Regionen - Blickpunkt Psyche: BKK Gesundheitsatlas 2015 (2015)
Kliner, Karin; Richter, Matthias; Rennert, Dirk;Zitatform
Kliner, Karin, Dirk Rennert & Matthias Richter (Hrsg.) (2015): Gesundheit in Regionen - Blickpunkt Psyche. BKK Gesundheitsatlas 2015. Essen, 87 S.
Abstract
"'Gesundheit in Regionen' - so lautete der Schwerpunkt des BKK Gesundheitsreports 2014. Dabei konnte gezeigt werden, dass es starke regionale Variationen bei den Arbeitsunfähigkeitszeiten, den Diagnosehäufigkeiten und den Arzneimittelverordnungen gibt. Hintergründe und mögliche Ursachen hierfür konnten aber nicht abschließend geklärt werden.
Der BKK Gesundheitsatlas 2015 hat sich zum Ziel gesetzt, mögliche Ursachen dieser Unterschiede beispielhaft bei den Depressionen und beim Burn-out näher zu beleuchten und zu diskutieren. Einbezogen werden u.a. demographische und arbeitsweltliche Faktoren sowie Kennzahlen der Versorgungsstruktur, wie etwa die Krankenhaus- und Ärztedichte. Hierbei wird auch die gesundheitspolitische Dimension sichtbar: Werden regionale Faktoren und Unterschiede im entsprechenden Maße bei Prävention, Versorgung genauso wie bei der Finanzierung der Kassenleistungen berücksichtigt? Aktuelle Entwicklungen werden aufgegriffen und Lösungsansätze diskutiert." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Langzeiterkrankungen: Zahlen, Daten, Fakten. BKK Gesundheitsreport-2015 (2015)
Knieps, Franz; Pfaff, Holger;Zitatform
Knieps, Franz & Holger Pfaff (Hrsg.) (2015): Langzeiterkrankungen. Zahlen, Daten, Fakten. BKK Gesundheitsreport-2015. (BKK-Gesundheitsreport 2015), Berlin: Medizinisch Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft, 440 S.
Abstract
"Das diesjährige Schwerpunktthema 'Langzeiterkrankungen' legt den Fokus auf lang andauernde bzw. chronische Krankheiten, wie zum Beispiel psychische Erkrankungen, Krebs/Neubildungen, Muskel-Skelett-Erkrankungen, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Diabetes.
Experten aus den Bereichen Wirtschaft, Politik und Praxis gehen u.a. den Fragen nach, was Gründe für die Entstehung von Langzeiterkrankungen bzw. deren Chronifizierung sein können und welche Möglichkeiten es gibt dem, z.B. mit geeigneten Präventionsmaßnahmen, entgegen zu wirken. Zudem äußern sich prominente Gesundheitsexperten aus der Politik zum Thema und skizzieren aus ihrer Sicht die Herausforderungen, denen sich Arbeitswelt und Gesellschaft stellen werden müssen, sowie deren mögliche Lösungen und dazu nötige politische Weichenstellungen.
Neben den Beiträgen unserer Gastautoren gibt der BKK Gesundheitsreport 2015 das Krankheitsgeschehen von insgesamt 9,1 Millionen BKK Versicherten wieder. Mit umfangreichen Analysen zum Arbeitsunfähigkeitsgeschehen, zur ambulanten und stationären Versorgung sowie zur Arzneimittelversorgung bietet der Report wertvolle Informationen aus allen Blickwinkeln moderner Gesundheitsversorgung. Neben Langzeitentwicklungen im Arbeitsunfähigkeitsgeschehen werden u.a. Krankheitsarten, Einzeldiagnosen, Arzneimittelverordnungen sowie bundesweite und landesspezifische Vergleichswerte näher beleuchtet. Zusätzlich werden detaillierte Analysen für verschiedene Indikatoren wie Alter, Geschlecht, sozialer Lage und Wirtschaftsgruppen berichtet." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Wem gehört die Zeit? Flexible Arbeitszeiten: grenzenlose Freiheit oder grenzenlose Erreichbarkeit? (2015)
Lindecke, Christiane;Zitatform
Lindecke, Christiane (2015): Wem gehört die Zeit? Flexible Arbeitszeiten. Grenzenlose Freiheit oder grenzenlose Erreichbarkeit? In: Zeitschrift für Arbeitswissenschaft, Jg. 69, H. 1, S. 31-38.
Abstract
"Der Beitrag skizziert die aktuellen Arbeitszeitentwicklungen und die sich daraus ergebenden Herausforderungen für Regelungen auf der betrieblichen Ebene. Nach einer Bestandsaufnahme der aktuellen Situation bei Überstunden und ständiger Erreichbarkeit werden kurz die Auswirkungen dieses Vordringens von Arbeitszeit in Freizeit diskutiert. Anschließend werden erste Ansätze betrieblicher Regelungen vorgestellt, um abschließend Arbeitszeitkonten als ein wichtiges Instrument zur Erfassung und Begrenzung von Arbeitszeiten näher zu betrachten." (Autorenreferat, IAB-Doku)
