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Dossier

Arbeitsbedingungen und Gesundheit von Beschäftigten

Der Zusammenhang von Arbeitsbedingungen bzw. Arbeitsbelastungen und der Gesundheit von Beschäftigten erhält durch die demografische Entwicklung, Digitalisierung und Klimawandel neues Gewicht. Wie muss Arbeit gestaltet sein, damit die Beschäftigten langfristig und gesund erwerbstätig sein können?
Dieses Themendossier dokumentiert die Ergebnisse empirischer Forschung der letzten Jahre.
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  • Literaturhinweis

    Health, wage rate and the optimal treatment strategy (2025)

    Alfano, Maria Rosaria; Ciucci, Salvatore ; Spagnolo, Nicola ;

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    Alfano, Maria Rosaria, Salvatore Ciucci & Nicola Spagnolo (2025): Health, wage rate and the optimal treatment strategy. In: Journal of Economic Studies, S. 1-12. DOI:10.1108/jes-12-2024-0845

    Abstract

    "Purpose: The purpose of this study is to examine the relationship between wages and health, with the objective of identifying the conditions under which an optimal treatment strategy can minimize financial resource waste. Design/methodology/approach: The study employs a foundational labor economics model that integrates wages, leisure, and health. This theoretical approach is supported by a panel threshold econometric analysis using data from 20 OECD countries over the period 2003 to 2022. Findings: The analysis reveals that the effect of wages on health status is heterogeneous, with both positive and negative impacts depending on the wage level. A specific range of wage rates is identified in which disease prevention is more efficient than treatment. The econometric results indicate a threshold wage rate of $28.517, which corroborates the theoretical model. Research limitations/implications: The analysis is constrained by data availability, limiting the sample to 20 OECD countries. Practical implications: The findings offer policy-relevant insights for public health authorities, emphasizing the importance of choosing appropriate treatment strategies to reduce negative externalities. The results also underscore the necessity of designing income-sensitive interventions to enhance public health outcomes. Originality/value: This study is the first to provide a unified theoretical and empirical explanation of the dual effects, both beneficial and adverse, that higher wage rates can have on health." (Author's abstract, IAB-Doku, © Emerald Group) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Gute Arbeit in Berlin: Ergebnisse einer Beschäftigtenbefragung im Rahmen des ‚DGB-Index Gute Arbeit‘ (2025)

    Brunsen, Hendrik; Busse, Britta; Wolnik, Kevin; Wenzel, Lisbeth;

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    Brunsen, Hendrik, Britta Busse, Kevin Wolnik & Lisbeth Wenzel (2025): Gute Arbeit in Berlin. Ergebnisse einer Beschäftigtenbefragung im Rahmen des ‚DGB-Index Gute Arbeit‘. Berlin, 119 S.

    Abstract

    "Die Ergebnisse zeigen, an welchen Stellen Beschäftigte ausgebremst oder benachteiligt werden und wo gewonnene Energie eingebüßt wird, aber auch was Beschäftigte an ihrer Arbeit schätzen und woraus sie Motivation und Antrieb ziehen. Dazu wurden beispielsweise Fragen zu den Themen Personalmangel, Einkommen und flexible Arbeitszeiten gestellt und diese unter anderem nach Gleichstellungskriterien ausgewertet. Als Senatorin für Arbeit, Soziales, Gleichstellung, Integration, Vielfalt und Antidiskriminierung ist es mir besonders wichtig, arbeitsmarktrelevante Verbesserungen anzustoßen. Für weitergehende Überlegungen und Diskussionen bieten die vorliegenden Daten eine hervorragende Grundlage. Wobei auch klar ist: Es geht um mehr als Zahlen - es geht um Menschen. Aus den Ergebnissen geht hervor, dass 47 Prozent der Beschäftigten in Berlin in (sehr) hohem Maß von den Folgen des Personalmangels betroffen sind. Besonders deutlich wird dieser Mangel in den Gesundheitsberufen, den Informatikberufen, den naturwissenschaftlichen Berufen sowie in den Verkehrs-, Logistik-, Sicherheits- und Reinigungsberufen bemerkbar. Für Beschäftigte heißt dies häufig zusätzliche Aufgaben und Überlastung, was zur Verschlechterung der Arbeitsbedingungen und der Arbeitsqualität sowie zu sinkender Arbeitszufriedenheit führen kann. Die Umbrüche durch Digitalisierung, demographischen Wandel und die klimagerechte Transformation von Wirtschaft und Arbeitswelt werden branchenbezogene Personal- und Fachkräftebedarfe weiter erhöhen. Der Senat arbeitet auch vor diesem Hintergrund an einer umfassenden Fachkräftestrategie, die Unternehmen und Beschäftigte bei der Transformation unterstützt, bisher ungenutzte Fachkräftepotentiale erschließt und die Aus- und Weiterbildung künftiger Fachkräfte befördern soll. Schlechte Arbeitsbedingungen und Unzufriedenheit der Beschäftigten haben unterschiedliche Ursachen. Eine der am häufigsten angegebenen Belastungsgründe ist eine nicht auskömmliche Bezahlung. Insgesamt 78 Prozent der Befragten, die ihr Einkommen als nicht ausreichend einschätzen, fühlen sich davon (eher) stark belastet. Männer fühlen sich von geringerer Bezahlung stärker belastet. Frauen sind aber in der Regel diejenigen, die durchschnittlich weniger Einkommen erzielen. So lag der Gender-Pay-Gap 2024 immer noch bei 16 Prozent. Um die Vereinbarkeit von Familie und Beruf besser meistern zu können, sind neben der Bezahlung auch alternative Unterstützungsangebote von Arbeitgebenden wie die Nutzung von Homeoffice oder flexible Arbeitszeiten insbesondere für Beschäftigte, die Care Arbeit leisten, sehr wichtig. Vornehmlich in Bezug auf Homeoffice ist hier in über der Hälfte der Betriebe noch Luft nach oben. Ein umso erfreulicheres Ergebnis der Befragung ist, dass sich insgesamt nur sehr wenige Befragte Sorgen um ihre berufliche Zukunft machen. Es ist besonders wichtig, in Mitarbeitende zu investieren und sie weiterzubilden, um ihnen Fähigkeiten im Umgang mit neuen Entwicklungen wie künstlicher Intelligenz mitzugeben." (Textauszug, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Arbeits- und Gesundheitssituation von Erwerbstätigen in der Einfacharbeit (2025)

    Kaboth, Arthur ; Vegner, Vanessa; Lück, Marcel; Hünefeld, Lena ;

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    Kaboth, Arthur, Marcel Lück, Lena Hünefeld & Vanessa Vegner (2025): Arbeits- und Gesundheitssituation von Erwerbstätigen in der Einfacharbeit. (baua: Bericht), Dortmund, 41 S. DOI:10.21934/baua:bericht20250331

    Abstract

    "Einfacharbeit umfasst Tätigkeiten, die keine formale Qualifikation voraussetzen. Diese Tätigkeiten bewegen sich im Spannungsfeld zwischen belastenden Arbeitsanforderungen und hoher gesellschaftlicher Relevanz. Bislang ist der Forschungsstand lückenhaft, und es fehlt an spezifischen Maßnahmen zur Verbesserung der Arbeits- und Gesundheitssituation dieser Erwerbstätigengruppe. Im vorliegenden Bericht wird anhand verschiedener Datensätze beleuchtet, wer in Einfacharbeit tätig ist, welche Arbeitsanforderungen und -ressourcen vorzufinden sind, wie die Erwerbsverläufe bis hin zur Regelaltersgrenze der Beschäftigten aussehen und welche gesundheitlichen Konsequenzen mit Einfacharbeit einhergehen können. Der Bericht dient dazu, einen Status Quo über die hier aufgezählten Inhalte zu liefern, Forschungslücken zu identifizieren und zu schließen sowie Handlungsempfehlungen für die Arbeits- und Gesundheitssituation dieser Erwerbsgruppe darzulegen. Die Ergebnisse zeigen, dass Beschäftigte in der Einfacharbeit sowohl von körperlichen als auch psychischen Arbeitsanforderungen betroffen sind und zugleich wenige Arbeitsplatzressourcen zur Verfügung stehen. Außerdem sind im Vergleich zu anderen Erwerbgruppen die Erwerbsverläufe der Beschäftigten in der Einfacharbeit häufiger von Erwerbsunterbrechungen sowie von vorzeitigen Eintritten in die Altersrente geprägt. In verschiedenen Bereichen der Einfacharbeit kann eine Vielzahl arbeitsbezogener Anforderungen identifiziert werden, die gesundheitliche Risiken mit sich bringen. Die Ergebnisse verdeutlichen eine durchschnittlich schlechtere sowie über den Erwerbsverlauf abnehmende subjektive Gesundheit. Aus Perspektive des Arbeitsschutzes müssen zunächst die Problemlagen der Beschäftigten in der Einfacharbeit identifiziert und dementsprechend passgenaue Maßnahmen ergriffen werden. Zum einen geht es dabei um die Identifizierung und Reduzierung von Belastungen am Arbeitsplatz sowie der Bereitstellung von spezifischen Ressourcen, um die Gesundheit der Beschäftigten bis ins hohe Alter zu fördern und zu erhalten. Zum anderen können (Teil-)Qualifizierungen dazu beitragen, die Motivation aber auch die Beschäftigungsstabilität sowie Arbeitsmarktchancen zu erhöhen, sodass das Risiko von Erwerbsunterbrechungen minimiert wird. Diese sollten vor dem Hintergrund des drohenden Arbeits- bzw. Fachkräftemangels lebenslauforientiert und alter(n)sgerecht gestaltet werden. Der vorliegende Bericht zeigt allerdings auch, dass noch weitere Forschung nötig ist, um die Arbeits- und Gesundheitssituation der Beschäftigten in der Einfacharbeit zu verbessern." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Arbeiten in Thüringen: Ergebnisse einer Repräsentativbefragung von Beschäftigten in Thüringen 2024. Befragung im Rahmen des DGB-Index Gute Arbeit (2025)

    Ketzmerick, Thomas; Hosang, Christian;

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    Ketzmerick, Thomas & Christian Hosang (2025): Arbeiten in Thüringen. Ergebnisse einer Repräsentativbefragung von Beschäftigten in Thüringen 2024. Befragung im Rahmen des DGB-Index Gute Arbeit. Erfurt, 50 S.

    Abstract

    "Mit dieser Fassung liegt der fünfte Bericht des DGB-Index Gute Arbeit für den Freistaat Thüringen vor. Der Bericht gibt Auskunft darüber, wie die Beschäftigten in Thüringen ihre aktuellen Arbeitsbedingungen einschätzen. Damit gibt er uns auch Hinweise auf die Bereiche, die es künftig zu verbessern gilt. Im Kern geht es um Ressourcen, um Belastungen sowie um Einkommen und Rentenerwartungen als die zentralen Dimensionen von Arbeit. Zu diesen Aspekten wurden Thüringer Beschäftigte befragt. 2024 liegen viele der Index-Werte für Thüringen nach wie vor hinter denen für Gesamtdeutschland und auch für Ostdeutschland. Der Abstand konnte jedoch im Vergleich zu früheren Studien verringert werden. Einhergehend mit der allgemeinen wirtschaftlichen und sozialen Entwicklung, aber auch vor dem Hintergrund der Bemühungen von Bundes- und Landesregierung auf dem Gebiet der Arbeitsmarktpolitik stellt der vorliegende Bericht die Perspektive der Thüringer Beschäftigten dar und zeigt Licht und Schatten der derzeitigen Arbeitswelt in Thüringen. Insgesamt positiv stellen sich die verfügbaren Ressourcen der Thüringer Beschäftigten dar, die Auskunft über die Gestaltbarkeit der eigenen Arbeitssituation geben. Teilweise liegen diese über dem Bundesdurchschnitt. Konkret betrifft dies die Bewertung des Sinngehalts der Arbeit oder die ausgeprägte Identifikation mit dem eigenen Beruf. Negativer werden jedoch die beruflichen Entwicklungsmöglichkeiten und die Belastungen durch Schichtarbeit eingeschätzt. Die Bewertung des Einkommens und der Rente spiegelt unterschiedliche Arbeitsmarkt-Generationen wider. Besonders ältere Beschäftigte äußern eine größere Unzufriedenheit mit der erwarteten Rente. Für jüngere Menschen stellt sich die derzeitige Einkommenssituation angesichts von Fachkräftemangel und zunehmendem „Arbeitnehmermarkt“ günstiger dar. Diese Entwicklung ist jedoch ebenfalls mit Risiken und Belastungen verbunden. Ganz bewusst wurde in diesem Bericht der Fachkräftemangel als Themenschwerpunkt gewählt. Nach Einschätzung der Befragten sehen sich in Ostdeutschland 48 Prozent in ihrem eigenen Arbeitsbereich vom Fachkräftemangel betroffen. Die konkreten negativen Auswirkungen, beispielsweise in Form von Mehrarbeit, werden im vorliegenden Bericht deutlich." (Textauszug, IAB-Doku)

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    High-Pressure, High-Paying Jobs? (2025)

    Nagler, Markus ; Rincke, Johannes ; Winkler, Erwin;

    Zitatform

    Nagler, Markus, Johannes Rincke & Erwin Winkler (2025): High-Pressure, High-Paying Jobs? In: The Review of Economics and Statistics, Jg. 107, H. 6, S. 1471-1484. DOI:10.1162/rest_a_01362

    Abstract

    "Work-related stress has reportedly increased over time. Using worker-level survey and experimental data, we investigate the labor market consequences of work pressure. We build a measure of pressure strongly associated with adverse health outcomes and show that pressure comes with a sizable earnings premium, reflecting workers' willingness-to-pay to avoid pressure. As expected, we do not find a premium among civil servants who face strong labor market frictions. Our experimental evidence is consistent with workers sorting into high-pressure jobs and with a sizable market-level compensating differential. Differences in the prevalence and valuation of work pressure explain substantial shares of wage inequality." (Author's abstract, IAB-Doku, © MIT Press Journals) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Performance-related pay, mental and physiological health (2024)

    Andelic, Nicole ; Allan, Julia ; Bender, Keith A. ; Theodossiou, Ioannis; Powell, Daniel ;

    Zitatform

    Andelic, Nicole, Julia Allan, Keith A. Bender, Daniel Powell & Ioannis Theodossiou (2024): Performance-related pay, mental and physiological health. In: Industrial Relations, Jg. 63, H. 1, S. 3-25. DOI:10.1111/irel.12334

    Abstract

    "Much of the literature on performance-related pay (PRP) and poor health relies on self-reported data, and the relationship is difficult to examine due to confounding variables. We examine the relationship between PRP and three groups of health measures using data from the UKHLS: blood pressure, inflammation markers in blood, and self-reported health. Regressions correcting for self-selection bias and socio-demographic covariates find that PRP contracts are associated with poorer mental health, higher systolic blood pressure, and higher levels of fibrinogen. These findings suggest that firms that use PRP may need to implement policies to mitigate against PRP-related stress." (Author's abstract, IAB-Doku, Published by arrangement with John Wiley & Sons) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Does Performance Pay Increase the Risk of Worker Loneliness? (2024)

    Baktash, Mehrzad B. ;

    Zitatform

    Baktash, Mehrzad B. (2024): Does Performance Pay Increase the Risk of Worker Loneliness? (Universität Trier. Research papers in economics 2024,12), Trier, 57 S.

    Abstract

    "Increased wages and productivity associated with performance pay can be beneficial to both employers and employees. However, performance pay can also entail unintended consequences for workers’ well-being. This study is the first to systematically examine the association between performance pay and loneliness, a significant social well-being concern. Using representative survey data from Germany, I find that performance pay is positively associated with incidence, dimensions, and intensity of loneliness. Correspondingly, performance pay is negatively associated with social life satisfaction of the workers. The findings also hold in sensible instrumental variable estimations addressing the potential endogeneity of performance pay and in various robustness checks. Investigating the potential role of moderating factors reveals that the association between performance pay and loneliness is particularly large for private sector employees. Finally, implications are discussed." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Measuring Job Risks When Hedonic Wage Models Do Not Do the Job (2024)

    Ferreira, Susana ; Erro-Garcés, Amaya ; Martinez-de-Morentin, Sara;

    Zitatform

    Ferreira, Susana, Sara Martinez-de-Morentin & Amaya Erro-Garcés (2024): Measuring Job Risks When Hedonic Wage Models Do Not Do the Job. (IZA discussion paper / Forschungsinstitut zur Zukunft der Arbeit 16716), Bonn, S.45.

    Abstract

    "Hedonic wage regressions show little evidence that European workers facing larger job risks and other workplace disamenities receive higher wages. On the other hand, workers in more risky or unpleasant jobs are less satisfied with their jobs, ceteris paribus. If labor markets were perfectly competitive and workers fully informed of their working conditions ex ante, according to the theory of compensating differentials, there should be no relationship between on-the-job risk and job satisfaction because wages would fully adjust to compensate for differences in job characteristics. We show that when wages do not fully compensate for on-the-job risks, the willingness to pay to reduce mortality risks estimated from hedonic regressions needs to be complemented with a residual effect of job risks on utility which is not capitalized on wages. We explore the potential of job satisfaction regressions as an additional valuation approach to estimate the tradeoffs between wages and risks that keep job satisfaction constant." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Vor dem Kollaps!? Beschäftigung im sozialen Sektor: Empirische Vermessung und Handlungsansätze (2024)

    Hohendanner, Christian ; Steinke, Joß; Rocha, Jasmin;

    Zitatform

    Hohendanner, Christian, Jasmin Rocha & Joß Steinke (2024): Vor dem Kollaps!? Beschäftigung im sozialen Sektor. Empirische Vermessung und Handlungsansätze. Berlin: De Gruyter Oldenbourg, 111 S. DOI:10.1515/9783110748024

    Abstract

    "Diese Studie bietet eine empirisch fundierte Gesamtschau auf die Beschäftigung in einem der personalintensivsten und am stärksten vom Fachkräftemangel betroffenen Arbeitsfelder in Deutschland: dem sozialen Sektor. Wer das Buch liest, gewinnt ein tieferes Verständnis über Zusammenhänge und die Notwendigkeit, offen über Beschäftigung im sozialen Sektor zu debattieren. Anhand aktueller Daten zeigen die Autor:innen, dass der soziale Sektor im Wettbewerb um Arbeitskräfte schlecht dasteht. Zunehmend fehlen Arbeitskräfte und grundlegende, bislang als selbstverständlich betrachtete Leistungen der sozialen Daseinsvorsorge können immer häufiger nicht mehr erbracht werden. Die Autor:innen zeigen Wege auf, wie soziale Berufe wieder attraktiver und der Kollaps des sozialen Sektors (vielleicht) verhindert werden kann." (Autorenreferat, IAB-Doku, © De Gruyter Oldenbourg)

    Beteiligte aus dem IAB

    Hohendanner, Christian ;
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  • Literaturhinweis

    Heterogeneous effects of monetary and non-monetary job characteristics on job attractiveness in nursing (2024)

    Kroczek, Martin ; Kugler, Philipp ;

    Zitatform

    Kroczek, Martin & Philipp Kugler (2024): Heterogeneous effects of monetary and non-monetary job characteristics on job attractiveness in nursing. In: Labour Economics, Jg. 91. DOI:10.1016/j.labeco.2024.102632

    Abstract

    "We apply a novel methodological approach described by Chernozhukov et al. (2018), to analyze preference heterogeneity regarding non-monetary job characteristics and trade-offs between wage and non-monetary job characteristics. Using this approach, we can describe preference heterogeneity more concise than with subgroup analysis. Analyzing data from a self-conducted factorial survey experiment on nurses, we find significant effect heterogeneity regarding non-monetary job characteristics and their trade-off with wages. We also find positive interaction effects between wage and other job characteristics. We further analyze which factors are associated with effect heterogeneity. Working hours and gender appear to be the main drivers of these effects. We also find differences regarding the sources of a nurse’s motivation to initially choose the nursing occupation. Differentiation of job characteristics (job offers) to fit different preferences can therefore be a more effective and efficient way to attract workers than a “one size fits all” solution." (Author's abstract, IAB-Doku, © 2024 Elsevier) ((en))

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  • Literaturhinweis

    The effects of minimum wages on employment and Prices - Evidence from the hairdressing sector (2024)

    Kunaschk, Max;

    Zitatform

    Kunaschk, Max (2024): The effects of minimum wages on employment and Prices - Evidence from the hairdressing sector. In: Labour Economics, Jg. 88, 2024-04-04. DOI:10.1016/j.labeco.2024.102540

    Abstract

    "This paper provides comprehensive evidence on the labor and product market effects of a high-impact minimum wage introduction in the highly competitive hairdressing sector. Using detailed administrative data, I find negligible overall employment effects, even though the minimum wage substantially increased hourly wages. However, sub-group analyses reveal considerable heterogeneity in the estimated employment effects and suggest shifts away from marginal towards regular employment. Analyses of the price effects suggest that the reform increased output prices considerably, implying that consumers largely paid for the minimum wage." (Author's abstract, IAB-Doku, © Elsevier) ((en))

    Beteiligte aus dem IAB

    Kunaschk, Max;
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  • Literaturhinweis

    Job Satisfaction and the 'Great Resignation': An Exploratory Machine Learning Analysis (2023)

    Celbiş, Mehmet Güney ; Wong, Pui-hang ; Nijkamp, Peter ; Kourtit, Karima ;

    Zitatform

    Celbiş, Mehmet Güney, Pui-hang Wong, Karima Kourtit & Peter Nijkamp (2023): Job Satisfaction and the 'Great Resignation': An Exploratory Machine Learning Analysis. In: Social indicators research, Jg. 170, H. 3, S. 1097-1118. DOI:10.1007/s11205-023-03233-3

    Abstract

    "Labor market dynamics is shaped by various social, psychological and economic drivers. Studies have suggested that job quit and labor market turnover are associated with job satisfaction. This study examines the determinants of job satisfaction using a large survey dataset, namely the LISS Work and Schooling module on an extensive sample of persons from the Netherlands. To handle these big data, machine learning models based on binary recursive partitioning algorithms are employed. Particularly, sequential and randomized tree-based techniques are used for prediction and clustering purposes. In order to interpret the results, the study calculates the sizes and directions of the effects of model features using computations based on the concept of Shapley value in cooperative game theory. The findings suggest that satisfaction with the social atmosphere among colleagues, wage satisfaction, and feeling of being appreciated are major determinants of job satisfaction." (Author's abstract, IAB-Doku, © Springer-Verlag) ((en))

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  • Literaturhinweis

    The Value of Working Conditions in the United States and the Implications for the Structure of Wages (2023)

    Maestas, Nicole ; Powell, David ; Wachter, Till von ; Wenger, Jeffrey B. ; Mullen, Kathleen J. ;

    Zitatform

    Maestas, Nicole, Kathleen J. Mullen, David Powell, Till von Wachter & Jeffrey B. Wenger (2023): The Value of Working Conditions in the United States and the Implications for the Structure of Wages. In: The American economic review, Jg. 113, H. 7, S. 2007-2047. DOI:10.1257/aer.20190846

    Abstract

    "We document variation in working conditions in the United States, present estimates of how workers value these conditions, and assess the impact of working conditions on estimates of wage inequality. We conduct a series of stated-preference experiments to estimate workers' willingness to pay for a broad set of working conditions, which we validate with actual job choices. We find that working conditions vary substantially, play a significant role in job choice, and are central components of the compensation received by workers. We find that accounting for differences in preferences for working conditions often exacerbates wage differentials and intensifies measures of wage inequality." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Ist der Staat der bessere Arbeitgeber? (2023)

    Prümer, Stephanie; Schnabel, Claus ;

    Zitatform

    Prümer, Stephanie & Claus Schnabel (2023): Ist der Staat der bessere Arbeitgeber? In: Wirtschaftsdienst, Jg. 103, H. 9, S. 613-618. DOI:10.2478/wd-2023-0172

    Abstract

    "Ein Vergleich der Arbeitsbedingungen im öffentlichen und privaten Sektor zeigt, dass beim Staat vor allem die Arbeitszeitregelungen beschäftigtenfreundlicher sind und der Schutz der Arbeitskräfte durch Tarifverträge und betriebliche Mitbestimmung umfassender ausfällt. Doch bei der Entlohnung bietet der Staat nur für Frauen Vorteile, während Männer sich in der Privatwirtschaft besserstellen als bei öffentlichen Arbeitgebern. Um im zunehmenden Wettbewerb um Arbeitskräfte bestehen zu können, sollte der öffentliche Dienst seine Bedeutung als Arbeitgeber stärker herausstellen, seine Attraktivität weiter steigern und vermehrt versuchen, Beschäftigte zu halten." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Prümer, Stephanie;
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    Worker Stress and Performance Pay: German Survey Evidence (2022)

    Baktash, Mehrzad B. ; Jirjahn, Uwe ; Heywood, John S. ;

    Zitatform

    Baktash, Mehrzad B., John S. Heywood & Uwe Jirjahn (2022): Worker Stress and Performance Pay: German Survey Evidence. In: Journal of Economic Behavior & Organization, Jg. 201, S. 276-291. DOI:10.1016/j.jebo.2022.07.003

    Abstract

    "While performance pay can benefit firms and workers by increasing productivity and wages, it has also been associated with a deterioration of worker health. The transmission mechanisms for this deterioration remain in doubt. We examine the hypothesis that increased stress is one transmission mechanism. Using unique survey data from the German Socio-Economic Panel, we find performance pay consistently and importantly associates with greater stress even controlling for a long list of economic, social and personality characteristics. The finding also holds in instrumental variable estimations accounting for the potential endogeneity of performance pay. Moreover, we show that risk tolerance and locus of control moderate the relationship between performance pay and stress. Among workers receiving performance pay, the risk tolerant and those believing they can control their environment suffer to a lesser degree from stress. JEL Codes : J33, I31, J32" (Author's abstract, IAB-Doku, © 2022 Elsevier) ((en))

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    Performance pay, working hours, and health-related absenteeism (2022)

    Devaro, Jed ;

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    Devaro, Jed (2022): Performance pay, working hours, and health-related absenteeism. In: Industrial Relations, Jg. 61, H. 4, S. 327-352. DOI:10.1111/irel.12308

    Abstract

    "Analysis of broad, U.K. worker-establishment matched panel data from 2004 to 2011 reveals that working hours increase with the fraction of an establishment's workers receiving performance-based pay, if the cutoff for “long weekly hours” is from 35 to 39, but not beyond a sharp discontinuity at 40. Long hours are found to be unrelated to various workplace health problems but positively related to health-related absenteeism. Combined with complementary research on hours and productivity, the results suggest that the well-known productivity enhancements from performance pay are dampened by exhaustion-induced absenteeism stemming from additional working hours and higher per-hour work intensity." (Author's abstract, IAB-Doku, Published by arrangement with John Wiley & Sons) ((en))

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    Corona - Chance für einen Paradigmenwechsel in der Arbeitswelt?: Wie sich die Arbeitsbedingungen von Frauen (und Männern) in der Pandemie verändert haben : Eine Beschäftigtenumfrage (2022)

    Holler, Markus; Richter, Mareike; Weusthoff, Anja;

    Zitatform

    (2022): Corona - Chance für einen Paradigmenwechsel in der Arbeitswelt? Wie sich die Arbeitsbedingungen von Frauen (und Männern) in der Pandemie verändert haben : Eine Beschäftigtenumfrage. Berlin, 38 S.

    Abstract

    "Auf den Schultern von Frauen lasten hohe Gesundheitsrisiken, sie stemmen große Belastungen, schlagen sich mit schlechten Arbeitsbedingungen herum und kämpfen mit finanziellen Einbußen. Zu diesen Ergebnissen kommt die vorliegende Sonderauswertung des DGB Index „Gute Arbeit“. Das unterstreicht noch einmal: Frauen dürfen nicht zu kurz kommen, wenn es darum geht, gute politische und betriebliche Rahmenbedingungen zu schaffen – beim Einkommen, beim Infektionsschutz, im Home-Office oder im Rahmen der Digitalisierung." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    A Pay Change and Its Long-Term Consequences (2022)

    Krüger, Miriam; Friebel, Guido ;

    Zitatform

    Krüger, Miriam & Guido Friebel (2022): A Pay Change and Its Long-Term Consequences. In: Journal of labor economics, Jg. 40, H. 3, S. 543-572. DOI:10.1086/717728

    Abstract

    "In a professional services firm, top management unexpectedly adjusted the pay of consultants in some divisions to the pay in other divisions. In this quasi experiment, fixed wages increased and bonuses decreased, reducing pay for the high performers and increasing it for the low performers. Individual outputs and efforts decreased by 30%, and attrition and absenteeism increased. The effects were driven by those who were rationally expecting to lose from the pay change. Observing a period of more than 3 years, we show long-term negative reciprocity of those affected but no negative selection effects of new hires." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    Viel Schatten, aber auch etwas Licht: Die Situation der Baubeschäftigten – Ergebnisse einer Online-Beschäftigtenbefragung (2022)

    Kümmerling, Angelika; Weinkopf, Claudia ; Bosch, Gerhard; Hüttenhoff, Frederic;

    Zitatform

    Kümmerling, Angelika, Gerhard Bosch, Frederic Hüttenhoff & Claudia Weinkopf (2022): Viel Schatten, aber auch etwas Licht. Die Situation der Baubeschäftigten – Ergebnisse einer Online-Beschäftigtenbefragung. (IAQ-Report 2022-06), Duisburg ; Essen, 24 S. DOI:10.17185/duepublico/76127

    Abstract

    "Eine Online-Befragung unter 3052 Baubeschäftigten zeigt, dass rund jeder vierte Beschäftigte in “näherer Zukunft“ beabsichtigt, seinen Arbeitgeber oder sogar die Branche zu wechseln. Baubeschäftigte beschreiben ihren Beruf als abwechslungsreich, vielfältig und lernförderlich und schätzen die Entscheidungsspielräume. Negativ werden die hohe körperliche Belastung und die Verdichtung der Arbeit durch neue Technologien gesehen. Ein hoher Anteil berichtet auch, dass der Fachkräftemangel in ihrem Betrieb bereits spürbar sei. Die Unzufriedenheit mit den Arbeitsbedingungen insgesamt, den Arbeitszeiten und der Bezahlung ist hoch und stellt einen Hauptgrund für Wechselabsichten dar. Nur gut jeder fünfte Arbeiter ist der Meinung, seinen Beruf bis zum gesetzlichen Renten-Einstiegsalter durchhalten zu können. Arbeiter wünschen sich einen Renteneintritt mit 60,7 Jahren, Angestellte mit 61,7 Jahren. Die Wechselneigung ist nicht betriebsunabhängig: Beschäftigte, die ihren Betrieb für zukunftsfähig halten und die das Betriebsklima als gut einschätzen, zeigen eine geringere Wechselneigung." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Working Conditions in Global Value Chains: Evidence for European Employees (2022)

    Nikulin, Dagmara ; Parteka, Aleksandra ; Wolszczak-Derlacz, Joanna;

    Zitatform

    Nikulin, Dagmara, Joanna Wolszczak-Derlacz & Aleksandra Parteka (2022): Working Conditions in Global Value Chains: Evidence for European Employees. In: Work, Employment and Society, Jg. 36, H. 4, S. 701-721. DOI:10.1177/0950017020986107

    Abstract

    "This article investigates a sample of almost nine million workers from 24 European countries in 2014 to conclude how involvement in global value chains (GVCs) affects working conditions. We use employer–employee data from the Structure of Earnings Survey merged with industry-level statistics on GVCs based on the World Input-Output Database. Given the multidimensional nature of the dependent variable, we compare estimates of the Mincerian wage model with zero-inflated beta regressions focused on other aspects of working conditions (overtime work and bonus payments). Wages prove to be negatively related to involvement in GVCs: workers in the more deeply involved sectors have lower and less stable earnings, implying worse working conditions. However, they are also less likely to have to work overtime. We prove that the analysis of social implications of increasing involvement of countries in global production must compare wage effects of GVCs with other aspects of complex changes in workers’ well-being." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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