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Dossier

Digitale Arbeitswelt – Chancen und Herausforderungen für Beschäftigte und Arbeitsmarkt

Der digitale Wandel der Arbeitswelt gilt als eine der großen Herausforderungen für Wirtschaft und Gesellschaft. Wie arbeiten wir in Zukunft? Welche Auswirkungen hat die Digitalisierung und die Nutzung Künstlicher Intelligenz auf Beschäftigung und Arbeitsmarkt? Welche Qualifikationen werden künftig benötigt? Wie verändern sich Tätigkeiten und Berufe? Welche arbeits- und sozialrechtlichen Konsequenzen ergeben sich daraus?
Dieses Themendossier dokumentiert Forschungsergebnisse zum Thema in den verschiedenen Wirtschaftsbereichen und Regionen.
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im Aspekt "Qualifikationsanforderungen und Berufe"
  • Literaturhinweis

    Technologischer Wandel und Löhne: Die Anpassung der Berufe spielt eine entscheidende Rolle (2026)

    Bachmann, Ronald ; Demir, Gökay; Uhlendorff, Arne ; Green, Colin ;

    Zitatform

    Bachmann, Ronald, Gökay Demir, Colin Green & Arne Uhlendorff (2026): Technologischer Wandel und Löhne: Die Anpassung der Berufe spielt eine entscheidende Rolle. (IAB-Kurzbericht 01/2026), Nürnberg, 8 S. DOI:10.48720/IAB.KB.2601

    Abstract

    "Technischer Fortschritt verändert die Arbeitswelt - besonders in Berufen, in denen viele Tätigkeiten leicht automatisiert werden können. In den letzten Jahrzehnten ist der Anteil an Routinetätigkeiten in vielen Berufen deutlich zurückgegangen - häufig zugunsten nicht routine­mäßiger kognitiver Tätigkeiten wie Analysieren, Planen oder Beraten. Dabei verzeichnen Berufe, deren Tätigkeiten sich im Laufe der Zeit stärker an den technologischen Wandel angepasst haben, steigende Löhne. Sie zeichnen sich zudem durch intensivere Weiterbildungsaktivitäten aus. In Berufen, deren Tätigkeitsprofil sich kaum verändert hat, stagnieren die Löhne dagegen häufiger." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Demir, Gökay; Uhlendorff, Arne ;
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  • Literaturhinweis

    Computers as Stepping Stones? Technological Change and Equality of Labor Market Opportunities (2025)

    Arntz, Melanie ; Lipowski, Cäcilia ; Neidhöfer, Guido ; Zierahn-Weilage, Ulrich ;

    Zitatform

    Arntz, Melanie, Cäcilia Lipowski, Guido Neidhöfer & Ulrich Zierahn-Weilage (2025): Computers as Stepping Stones? Technological Change and Equality of Labor Market Opportunities. In: Journal of labor economics, Jg. 43, H. 2, S. 503-543., 2023-08-18. DOI:10.1086/727490

    Abstract

    "This paper analyzes whether technological change improves equality of labor market opportunities by increasing the returns to skills relative to the returns to parental background. We find that in Germany during the 1990s, the introduction of computer technologies improved the access to technology-adopting occupations for workers with low-educated parents, and reduced their wage penalty within these occupations. We also show that this significantly contributed to a decline in the overall wage penalty experienced by workers from disadvantaged parental back-grounds over this time period. Competing mechanisms, such as skill-specific labor supply shocks and skill-upgrading, do not explain these findings." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    Beteiligte aus dem IAB

    Arntz, Melanie ;
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  • Literaturhinweis

    Fehlzeiten-Report 2025: KI und Gesundheit - Möglichkeiten nutzen, Risiken bewältigen, Orientierung geben (2025)

    Badura, Bernhard; Schröder, Helmut ; Baumgardt, Johanna; Meyer, Markus ; Ducki, Antje;

    Zitatform

    Badura, Bernhard, Antje Ducki, Markus Meyer, Johanna Baumgardt & Helmut Schröder (Hrsg.) (2025): Fehlzeiten-Report 2025. KI und Gesundheit - Möglichkeiten nutzen, Risiken bewältigen, Orientierung geben. (Fehlzeiten-Report 27), Berlin: Springer, 735 S.

    Abstract

    "Der jährlich erscheinende Fehlzeiten-Report informiert umfassend über die Entwicklung des Krankenstandes von Beschäftigten in Deutschland. Neben detaillierten Sekundäranalysen von Versichertendaten werden empirische Studienergebnisse, zeitgemäße methodische Herangehensweisen und Leuchtturmprojekte der Betrieblichen Gesundheitsförderung vorgestellt. Vor dem Hintergrund aktueller technischer Entwicklungen beleuchtet der Fehlzeiten-Report 2025 schwerpunktmäßig Chancen und Herausforderungen des Einsatzes von Künstlicher Intelligenz (KI) in der Arbeitswelt. Er bietet einen orientierenden Überblick zu den Auswirkungen des Einsatzes von KI auf die betriebliche Gesundheitsförderung, Arbeitsumgebungen, Führung und Beschäftigte in Organisationen und erörtert aus unterschiedlichen Perspektiven u.a die folgenden Fragen: - Wie kann KI so zum Einsatz gebracht werden, dass die menschlichen Fähigkeiten erweitert und gleichzeitig die Gesundheit der Beschäftigten und die individuelle Privatsphäre geschützt werden? - Wie gelingt die Entwicklung von KI-Systemen, in denen Mensch und Maschine produktiv zusammenarbeiten? - Welche wissenschaftlich fundierten Lösungsansätze zum menschen- und gesundheitszentrierten Umgang mit KI gibt es im Arbeitsschutz und der betrieblichen Gesundheitsförderung? Darüber hinaus liefert der Fehlzeiten-Report 2025 in gewohnter Qualität Daten und Analysen zu Fehlzeiten von Beschäftigten in Deutschland: - Aktuelle Statistiken zum Krankenstand in allen Branchen - Vergleichende Analysen nach Berufsgruppen, Bundesländern und Städten - Die wichtigsten für Arbeitsunfähigkeit verantwortlichen Krankheitsarten - Detaillierte Auswertungen u.a. zu Arbeitsunfällen, Langzeitarbeitsunfähigkeit, Burnout und Kinderkrankengeld. Zudem gibt es vor dem Hintergrund der aktuellen Diskussion um hohe Fehlzeiten einen Beitrag zur Einführung von Karenztagen und möglichen Effekten einer Absenkung der Lohnersatzrate." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Re‐Skilling in the Age of Skill Shortage: Adult Education Rather Than Active Labor Market Policy (2025)

    Bonoli, Giuliano ; Felder-Stindt, Alina; Emmenegger, Patrick ;

    Zitatform

    Bonoli, Giuliano, Patrick Emmenegger & Alina Felder-Stindt (2025): Re‐Skilling in the Age of Skill Shortage: Adult Education Rather Than Active Labor Market Policy. In: Regulation and governance, S. 1-13. DOI:10.1111/rego.70065

    Abstract

    "European economies face the task of providing the necessary skills for the “twin transition ” in a period of skill shortage. As a result, we may expect countries to reorient their labor market policy towards re-skilling. We look for evidence of a reorientation in two relevant policy fields: active labor market policy (ALMP) and adult education (AE). We explore general trends in both fields based on quantitative indicators and compare recent policy developments in four countries with strong ALMP and AE sectors: Denmark, France, Germany, and Sweden. We do not observe clear evidence of a general movement away from activation and towards re-skilling in ALMP. However, in AE, we identify several re-skilling initiatives that address skill shortages. Relying on insights from queuing theories of hiring and training, we argue that due to changes in the population targeted by ALMP, the locus of re-skilling policy is increasingly moving towards AE." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Beliefs about Bots: How Employers Plan for AI in White-Collar Work (2025)

    Brull, Eduard; Maurer, Samuel; Rostam-Afschar, Davud ;

    Zitatform

    Brull, Eduard, Samuel Maurer & Davud Rostam-Afschar (2025): Beliefs about Bots: How Employers Plan for AI in White-Collar Work. (arXiv papers), 11 S.

    Abstract

    "We provide experimental evidence on how employers adjust expectations to automation risk in high-skill, white-collar work. Using a randomized information intervention among tax advisors in Germany, we show that firms systematically underestimate automatability. Information provision raises risk perceptions, especially for routine-intensive roles. Yet, it leaves short-run hiring plans unchanged. Instead, updated beliefs increase productivity and financial expectations with minor wage adjustments, implying within-firm inequality like limited rent-sharing. Employers also anticipate new tasks in legal tech, compliance, and AI interaction, and report higher training and adoption intentions." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Cybersicherheit: Kompetenzen gefragter denn je (2025)

    Büchel, Jan; Engler, Jan; Engels, Barbara;

    Zitatform

    Büchel, Jan, Barbara Engels & Jan Engler (2025): Cybersicherheit: Kompetenzen gefragter denn je. (IW-Kurzberichte / Institut der Deutschen Wirtschaft Köln 2025,39), Köln, 3 S.

    Abstract

    "Cyberangriffe treffen deutsche Unternehmen immer stärker – und die reagieren. Zwischen 2019 und 2024 hat sich die Zahl der Online-Stellenanzeigen, in denen Cybersicherheitskompetenzen gefordert werden, von 117.000 auf 203.000 deutlich erhöht. Kompetenzen rund um digitale Sicherheit sind für eine funktionierende Wirtschaft und Verwaltung zentral geworden." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    KI-Jobs in Deutschland: Stagnation statt Boom: Eine Analyse von Online-Stellenanzeigen (2025)

    Büchel, Jan; Engler, Jan Felix; Mertens, Armin;

    Zitatform

    Büchel, Jan, Jan Felix Engler & Armin Mertens (2025): KI-Jobs in Deutschland: Stagnation statt Boom. Eine Analyse von Online-Stellenanzeigen. 22 S. DOI:10.11586/2025025

    Abstract

    "Künstliche Intelligenz (KI) ist eine zentrale Zukunftstechnologie, die mehr Effizienz und Produktivität in Unternehmen ermöglichen kann. Vor dem Hintergrund der angespannten wirtschaftlichen Lage Deutschlands und dem vorliegenden demografiebedingten Fachkräftemangel sollten Unternehmen das Potenzial von KI nutzen, um ihre Wettbewerbsfähigkeit zu stärken. Positiv ist, dass im Jahr 2024 etwa jedes fünfte Unternehmen in Deutschland angibt, KI bereits zu nutzen. Der KI-Einsatz benötigt dabei neue Kompetenzen, beispielsweise wenn Unternehmen KI-Lösungen selbst entwickeln möchten. Auch wenn zugekaufte KI-Lösungen im Unternehmen angewendet werden, entstehen Kompetenzbedarfe. Um die Bedarfe der Unternehmen zu erfassen, hat das Institut der deutschen Wirtschaft im Auftrag der Bertelsmann Stiftung Online-Stellenanzeigen mit Bezug zu KI aus den Jahren 2019 bis 2024 analysiert." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Weiterführende Informationen

    Zusammenfassung der Studie
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  • Literaturhinweis

    Using Google search data to examine factory automation and its effect on employment (2025)

    Diebold, Céline ;

    Zitatform

    Diebold, Céline (2025): Using Google search data to examine factory automation and its effect on employment. In: Economic analysis and policy, Jg. 86, S. 1301-1328. DOI:10.1016/j.eap.2025.03.042

    Abstract

    "This paper revisits the link between robot adoption and employment across more than 100 European regions over a period of five years. A simple model is provided arguing that interest in robots precedes the actual deployment of robots. Thus, a novel instrument is introduced: interest in automation revealed by Google searches. This allows for a tentatively causal interpretation of the results. A small, yet significant positive aggregate effect is identified, along with heterogeneous effects across sex and educational attainment. The local effect on aggregate employment tends to be roughly twice as large as the spillover effect on neighbouring regions." (Author's abstract, IAB-Doku, © 2025 The Author(s). Published by Elsevier B.V. on behalf of The Economic Society of Australia (Queensland) Inc.) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Narrowing the digital divide: Economic and social convergence in Europe’s digital transformation (2025)

    Duff, Cían; Soldi, Rossella; Hyland, Marie; Cavallini, Simona; Peruffo, Eleonora; Krieg, Marielena;

    Zitatform

    Duff, Cían, Marie Hyland, Marielena Krieg, Eleonora Peruffo, Simona Cavallini & Rossella Soldi (2025): Narrowing the digital divide. Economic and social convergence in Europe’s digital transformation. (Eurofound research report / European Foundation for the Improvement of Living and Working Conditions), Dublin, 822 S. DOI:10.2806/1764165

    Abstract

    "Digitalization has been on the EU policy agenda since 2000. While great strides have been made in this area over the past two decades, the digital transformation is not yet complete. This report seeks to deepen our understanding of the evolution towards a digital Europe. By applying the lens of convergence, the report assesses the progress of Member States towards the EU ’s policy targets, where Member States are growing together and wheredigital gaps are expanding. It also considers the gaps in the progress of digitalization between socioeconomic groups and regions. According to almost all indicators analysed, historically lower-performing Member States have been catching up with the digital leaders. However, at a more granular level, digitalization of businesses has been uneven and significant inequalities persist between regions and socioeconomic groups. The report shines a light on the role of digitalization in the EU’s economic convergence and considers the progress in and benefits of digitalisation for the private sector. The findings show that access is still an issue for vulnerable groups, in particular low-income households, older individuals and those with lower levels of education. Importantly, these are the groups that are more reliant on public services, and they may struggle to access e-government. While progress is being made, some groups remain at risk of being left behind in the digital transition. Considering this, the report highlights a range of policy approaches being deployed across Europe that aim to narrow the digital divide." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Cross-country skills-technology policy debates through large language models (2025)

    Einhoff, Jan; López Trejos, Isabella; Paunov, Caroline;

    Zitatform

    Einhoff, Jan, Isabella López Trejos & Caroline Paunov (2025): Cross-country skills-technology policy debates through large language models. (OECD science, technology and industry working papers 2025,20), Paris, 43 S. DOI:10.1787/d5f669be-en

    Abstract

    "Language models, this paper conducts a cross-country comparative innovation policy analysis of skills-technology policy debates across seven OECD member countries (Austria, Canada, Finland, Germany, Korea, Sweden, and the United Kingdom). Results highlight the dominance of STEM (science, technology, engineering and mathematics) and digital skills in these policy debates, the relative neglect of green skills, and the emphasis on soft skills across all technology fields. The analysis also identifies common policy instruments, which include collaborative platforms and direct financial support. Overall, the paper shows how large language models can help policy analysts identify patterns and gaps in extensive policy texts that nonetheless critically demands expert oversight and careful interpretation." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Arbeitsmarkt im Wandel: Deutschland muss die Transformation annehmen, um seine Produktivität und Wettbewerbsfähigkeit zu stärken (2025)

    Fitzenberger, Bernd ; Kagerl, Christian ;

    Zitatform

    Fitzenberger, Bernd & Christian Kagerl (2025): Arbeitsmarkt im Wandel: Deutschland muss die Transformation annehmen, um seine Produktivität und Wettbewerbsfähigkeit zu stärken. (IAB-Forschungsbericht 12/2025), Nürnberg, 21 S. DOI:10.48720/IAB.FB.2512

    Abstract

    "Der deutsche Arbeitsmarkt zeigt sich trotz wirtschaftlicher Schwäche und der wiederkehrenden Bezeichnung von Deutschland als „krankem Mann Europas“ überraschend robust. Die Beschäftigungsquote liegt mit 77,4 Prozent weiterhin auf einem hohen Niveau, doch die Zahl der offenen Stellen ist seit ihrem Höchststand 2022 deutlich gesunken, während die Arbeitslosenquote steigt. Besonders betroffen sind Langzeitarbeitslose und Personen ohne schulischen oder beruflichen Abschluss. Gleichzeitig bleibt der Fachkräftemangel eine zentrale Herausforderung, da viele Stellen nicht besetzt werden können. Die Koexistenz von steigender Arbeitslosigkeit und unbesetzten Stellen bleibt ein entscheidendes Problem für die Bewältigung des wirtschaftlichen Wandels. Eine der größten strukturellen Schwächen ist das stagnierende Produktivitätswachstum. Während die Produktivität in den 2000er-Jahren noch stieg, stagniert sie seit den 2010er-Jahren weitgehend. Besonders problematisch ist die wachsende Diskrepanz zwischen der Produktivität pro Arbeitsstunde und der Produktivität pro Arbeitnehmer, wovon sich letztere deutlich schlechter entwickelt. Die Gründe hierfür sind vielfältig: Neben einer zunehmenden Teilzeitarbeit und einem Beschäftigungszuwachs in Sektoren mit niedriger Produktivität – etwa im Gesundheits- und Bildungsbereich – verhindern geringe Investitionen in Digitalisierung und technologische Innovationen, aber auch in Aus- und Weiterbildung, eine stärkere Produktivitätssteigerung. Besonders das produzierende Gewerbe, das lange das Rückgrat der deutschen Wirtschaft bildete, gerät zunehmend unter Druck. Die Industrieproduktion liegt noch immer unter dem Vorkrisenniveau, während die Beschäftigung in der jüngeren Vergangenheit stagnierte und aktuell rückläufig ist. Besonders die Automobilbranche steht vor großen Herausforderungen: Neben der sinkenden Nachfrage nach Elektroautos machen chinesische Wettbewerber den deutschen Herstellern zunehmend Konkurrenz. Auch Maschinenbau und Metallindustrie kämpfen mit strukturellen Problemen. Zudem belasten hohe Energiepreise und eine schwächelnde Exportnachfrage – insbesondere aus China – die deutsche Industrie. Trotz der wirtschaftlichen Schwäche und den Unsicherheiten über die zukünftige Entwicklung mangelt es weiterhin an Fachkräften. Vor allem kleinere Betriebe und das Bau- sowie das Gastgewerbe haben Schwierigkeiten, qualifizierte Arbeitskräfte zu finden. Eine Ursache hierfür ist die geringe Mobilität auf dem Arbeitsmarkt. Während Transformationen üblicherweise mit einer Umschichtung von Arbeitsplätzen verbunden sind, zeigt sich dieser Effekt in Deutschland bislang kaum. Die hohe Nutzung von Kurzarbeitergeld während der Pandemie hat die Beschäftigung stabilisiert, könnte jedoch den Anpassungsprozess verzögert haben, wenngleich hierfür belastbare empirische Belege fehlen. Deutschland muss die Digitalisierung und die Dekarbonisierung annehmen und nutzen, um seine Wettbewerbsfähigkeit zu erhalten. Besonders Berufe mit geringen Qualifikationsanforderungen sind durch Automatisierung bedroht. Gleichzeitig entstehen neue Beschäftigungsmöglichkeiten im Bereich der grünen Technologien. Der Wandel erfordert jedoch gezielte Investitionen in Weiterbildung und Umschulungen, um Beschäftigte auf die neuen Anforderungen vorzubereiten. Doch genau hier zeigen sich große Defizite. Die betriebliche Weiterbildung ist nach einem pandemiebedingten Einbruch noch nicht auf das Vorkrisenniveau zurückgekehrt, und die Zahl neu abgeschlossener Ausbildungsverträge liegt seit 2020 jedes Jahr unter einer halben Million. Zudem verschlechtern sich die schulischen Leistungen, was langfristig die Qualifikationsbasis der Erwerbsbevölkerung schwächen könnte. Deutschland steht damit vor einer großen Herausforderung: Die alternde Erwerbsbevölkerung verschärft den Fachkräftemangel, während Produktivitätsschwäche und Wettbewerbsverlust die wirtschaftliche Dynamik hemmen. Die Verbesserung der digitalen Kompetenzen und die Förderung der beruflichen Mobilität werden für die Steigerung der Arbeitsproduktivität und die Sicherung des Wirtschaftswachstums von entscheidender Bedeutung sein. Um den Wandel erfolgreich zu gestalten, sind massive Investitionen in Digitalisierung, Dekarbonisierung und Bildung dringend erforderlich. Nur wenn das Land der Aus- und Weiterbildung Priorität einräumt und sich dem Wandel stellt, kann es gut bezahlte Arbeitsplätze sichern und seine Position als Europas größte Volkswirtschaft behaupten." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Fitzenberger, Bernd ; Kagerl, Christian ;
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  • Literaturhinweis

    Berufsorientierung und Weiterbildung in der digitalen Transformation: Neue Qualifizierungsansätze für die Metall- und Elektroindustrie (2025)

    Freiling, Thomas ; Steinmüller, Bastian; Krause, Christoph; Kohl, Matthias;

    Zitatform

    Freiling, Thomas, Matthias Kohl, Christoph Krause & Bastian Steinmüller (2025): Berufsorientierung und Weiterbildung in der digitalen Transformation. Neue Qualifizierungsansätze für die Metall- und Elektroindustrie. Bielefeld: wbv Media, 221 S. DOI:10.3278/9783763978311

    Abstract

    "Die Publikation untersucht die Auswirkungen gesellschaftlicher und technologischer Transformationsprozesse auf die berufliche Orientierung und Qualifizierung. Im Fokus stehen die Herausforderungen, die durch Digitalisierung, Automatisierung und den Einsatz von Künstlicher Intelligenz entstehen, insbesondere in der Metall- und Elektroindustrie. Es werden innovative Bildungsangebote vorgestellt, die darauf abzielen, Fachkräfte, Auszubildende und Jugendliche optimal auf die dynamischen Anforderungen der modernen Arbeitswelt vorzubereiten. Der Band gliedert sich in mehrere Kapitel, die zunächst die aktuellen Veränderungen in der Arbeitswelt analysieren. Anschließend werden pädagogische Konzepte für eine zeitgemäße Berufsorientierung präsentiert. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Entwicklung von Qualifizierungsmodulen, die in enger Zusammenarbeit mit regionalen Unternehmen konzipiert wurden, um den spezifischen Bedürfnissen der Praxis gerecht zu werden. Die Publikation richtet sich an Bildungsforscher:innen, Pädagog:innen, Ausbilder:innen sowie Entscheidungsträger:innen in Unternehmen und Bildungseinrichtungen, die sich mit der Gestaltung zukunftsorientierter Bildungsangebote befassen." (Verlagsangaben, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    The digital skill premium: Evidence from job vacancy data (2025)

    Garcia-Lazaro, Aida ; Mendez-Astudillo, Jorge ; Newnes, Linda ; Larkin, Charles ; Lattanzio, Susan ;

    Zitatform

    Garcia-Lazaro, Aida, Jorge Mendez-Astudillo, Susan Lattanzio, Charles Larkin & Linda Newnes (2025): The digital skill premium: Evidence from job vacancy data. In: Economics Letters, Jg. 250. DOI:10.1016/j.econlet.2025.112294

    Abstract

    "This paper examines the relationship between digital skills demand and posted wages in the UK using novel vacancy data. Digital skills — classified into basic, intermediate, and advanced using an XGBoost model — are linked to significant wage premiums. Within occupations, they are associated with 5.8% higher wages, with advanced and intermediate skills increasing wages by up to 8.9% when listed in job postings. Each additional digital skill increases wages by 1%, rising to 1.6% for advanced and intermediate skills. Artificial intelligence (AI) and cybersecurity skills yield particularly high returns, increasing wages by 8.6%–9.7% when listed and by 4.8%–5.4% per additional skill." (Author's abstract, IAB-Doku, © 2025 The Authors. Published by Elsevier B.V.) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Generative AI and jobs: a refined global index of occupational exposure (2025)

    Gmyrek, Pawel ; Troszyński, Marek; Berg, Janine ; Kamiński, Karol; Nafradi, Balint ; Konopczyński, Filip; Rosłaniec, Konrad; Ładna, Agnieszka;

    Zitatform

    Gmyrek, Pawel, Janine Berg, Karol Kamiński, Filip Konopczyński, Agnieszka Ładna, Balint Nafradi, Konrad Rosłaniec & Marek Troszyński (2025): Generative AI and jobs. A refined global index of occupational exposure. (ILO working paper / International Labour Organization 140), Geneva, 72 S. DOI:10.54394/hetp0387

    Abstract

    "This study updates the ILO’s 2023 Global Index of Occupational Exposure to Generative AI (GenAI), incorporating recent advances in the technology and increasing user familiarity with GenAI tools. Using a representative sample from the 29,753 tasks in the Polish occupational classification system and a survey of 1,640 people employed in each 1-digit ISCO-08 groups, we collect 52,558 data points regarding perceive potential of automation for 2,861 tasks. We then compare this input with a survey and several rounds of Delphi-style discussions among a smaller group of international experts. Based on this process, we create a repository of knowledge about task automation that goes beyond national specificities and use it to develop an AI assistant able to predict scores for tasks in the technical documentation of ISCO-08. Our 2025 scores are presented in a revised framework of four progressively increasing exposure gradients, with a new set of global estimates of employment shares exposed to GenAI. Clerical occupations continue to have the highest exposure levels. Additionally, some strongly digitized occupations have increased exposure, highlighting the expanding abilities of GenAI regarding specialized tasks in professional and technical roles. Globally, one in four workers are in an occupation with some GenAI exposure. 3.3% of global employment falls into the highest exposure category, albeit with significant differences between female (4.7%) and male employment (2.4%). These differences increase with countries’ income (9.6% female vs 3.5% male in Gradient 4in HICs), and so does the overall exposure (11% of total employment in LICs vs 34% in HICs). As most occupations consist of tasks that require human input, transformation of jobs is the most likely impact of GenAI. Linking our refined index with national micro data enables precise projections of such transformations, offering a foundation for social dialogue and targeted policy responses to manage the transition." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Generative KI: Schritt halten durch gezielte Kompetenzentwicklung (2025)

    Hammermann, Andrea; Kürten, Louisa;

    Zitatform

    Hammermann, Andrea & Louisa Kürten (2025): Generative KI: Schritt halten durch gezielte Kompetenzentwicklung. (IW-Kurzberichte / Institut der Deutschen Wirtschaft Köln 2025,24), Köln, 3 S.

    Abstract

    "Der Einsatz von generativer Künstlicher Intelligenz (KI) transformiert die Arbeitswelt in einem rasanten Tempo. Eine wichtige Säule zur Ausschöpfung der möglichen KI-Potenziale sind das Wissen und die Anwendungskompetenz von Beschäftigten. Weiterbildung und das Lernen am Arbeitsplatz gewinnen vor diesem Hintergrund an Bedeutung." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Generative AI's Impact on Student Achievement and Implications for Worker Productivity (2025)

    Hausman, Naomi ; Weisburd, Sarit; Rigbi, Oren;

    Zitatform

    Hausman, Naomi, Oren Rigbi & Sarit Weisburd (2025): Generative AI's Impact on Student Achievement and Implications for Worker Productivity. (CESifo working paper 11843), München, 39 S.

    Abstract

    "Student use of Artificial Intelligence (AI) in higher education is reshaping learning and redefining the skills of future workers. Using student-course data from a top Israeli university, we examine the impact of generative AI tools on academic performance. Comparisons across more and less AI-compatible courses before and after ChatGPT's introduction show that AI availability raises grades, especially for lower-performing students, and compresses the grade distribution, eroding the signal value of grades for employers. Evidence suggests gains in AI-specific human capital but possible losses in traditional human capital, highlighting benefits and costs AI may impose on future workforce productivity." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Das Produktionsmodell der deutschen Automobilindustrie auf dem Prüfstand: Arbeitsstrukturen und Arbeitsanforderungen in Montagewerken im Wandel? (2025)

    Kuhlmann, Martin; Theuer, Stefan; Matthes, Britta ;

    Zitatform

    Kuhlmann, Martin, Britta Matthes & Stefan Theuer (2025): Das Produktionsmodell der deutschen Automobilindustrie auf dem Prüfstand. Arbeitsstrukturen und Arbeitsanforderungen in Montagewerken im Wandel? (SOFI-Impulspapier), Göttingen, 6 S.

    Abstract

    "Das in den 1980er-Jahren etablierte Produktionsmodell der deutschen Automobilhersteller lässt sich beschreiben als innovations- und exportorientierte Produktion qualitativ hochwertiger Produkte auf Basis qualifizierter Arbeit, guter Bezahlung und hoher Beschäftigungssicherheit sowie starken gewerkschaftlichen Interessenvertretungen. Politische Vorgaben, wie die Umstellung auf die Produktion von Elektroautos, veränderte Wettbewerbsbedingungen sowie die weiter voranschreitende Digitalisierung haben dazu geführt, dass dieses Produktionsmodell derzeit auf dem Prüfstand steht. Getrieben durch aufkommende Zweifel an der technologischen Überlegenheit deutscher Automobilhersteller und Nachfrageschwächen beim Übergang auf Elektromobilität ist die Unsicherheit in der Branche gegenwärtig groß. In einem laufenden Forschungsprojekt untersuchen wir, inwiefern sich durch die Produktion von Elektroautos und die fortschreitende Digitalisierung Arbeitsstrukturen und Arbeitsanforderungen in den Endmontagewerken der deutschen Automobilhersteller verändert haben und ob sich arbeitsbezogen ein Wandel des deutschen Produktionsmodells abzeichnet." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Theuer, Stefan; Matthes, Britta ;
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  • Literaturhinweis

    Good Jobs or Bad Jobs? Immigrant Workers in the Gig Economy (2025)

    Liu, Cathy Yang ; Renzy, Rory;

    Zitatform

    Liu, Cathy Yang & Rory Renzy (2025): Good Jobs or Bad Jobs? Immigrant Workers in the Gig Economy. In: International migration review, S. 1-25. DOI:10.1177/01979183241309585

    Abstract

    "New work arrangements enabled by online platforms, or gig work, saw substantive growth during the COVID-19 pandemic. Various estimates have suggested the wide participation of workers in the gig economy, with minority and immigrant workers well represented. The quality of work is a multi-dimensional concept that goes beyond earnings. One framework of good jobs and bad jobs centers on control over work schedule, content and duration, stability, safety, benefits and insurance, as well as career advancement opportunities. Using a newly released national survey focused on entrepreneurs and workers in the United States, we find that about 18.5 percent immigrant workers and 21.1 percent native-born workers participated in the gig economy as their primary or secondary job. In terms of job quality, immigrant gig workers work shorter hours and have significantly less fringe benefits than non-gig workers as well as U.S.-born gig workers, reflecting a double disadvantage. However, they tend to have higher entrepreneurial aspirations, suggesting the transient nature of gig arrangements and potential for career advancements. This paper provides a comprehensive analysis of the characteristics and implication of immigrants’ engagement with the gig economy and offers policy and theoretical discussions." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Bots im Büro: Künstliche Intelligenz und der Wandel von Angestelltenarbeit in der digitalen Transformation (2025)

    Lühr, Thomas ; Kämpf, Tobias;

    Zitatform

    Lühr, Thomas & Tobias Kämpf (2025): Bots im Büro. Künstliche Intelligenz und der Wandel von Angestelltenarbeit in der digitalen Transformation. (Hans-Böckler-Stiftung. Study 494), Düsseldorf: Hans-Böckler-Stiftung, Düsseldorf, 98 S.

    Abstract

    "Mit der digitalen Transformation kommt es zu einem Schub in der Automatisierung von Arbeit. Die Einführung von Künstlicher Intelligenz führt zur grundlegenden Restrukturierung der Arbeitsinhalte und -prozesse im Büro. Damit gehen nicht nur Risiken von Funktionsverlusten bis hin zum Verlust des Arbeitsplatzes einher, sondern auch neue Machtpotenziale. Diese prägen das Bewusstsein der Angestellten wesentlich. Künstliche Intelligenz funktioniert nicht ohne Mitbestimmung - mit Mitbestimmung ergeben sich neue Ansatzpunkte für eine arbeitspolitische Vorwärtsstrategie. Die vorliegende Studie nimmt eine empirisch gestützte Analyse der Potenziale vor, die der Automatisierungsschub für die Beschäftigten und ihre Interessenvertretungen tatsächlich bietet." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    KI und Beratung (2025)

    Matthes, Britta ;

    Zitatform

    Matthes, Britta (2025): KI und Beratung. In: Dvb-Forum, Jg. 64, H. 1, 2025-02-14.

    Abstract

    "Wie KI und andere digitale Technologien den Arbeitsmarkt verändern: Am IAB werden wir immer wieder danach gefragt, welche Berufe angesichts der rasanten technologischen Entwicklungen der letzten Jahre überhaupt noch Zukunft haben. Bislang hat man zur Beantwortung dieser Frage Prognosen zu Rate gezogen. Hier wurde anfangs – unter Berücksichtigung verschiedener relativ stabiler Faktoren wie dem Erwerbspersonenpotenzial, der wirtschaftlichen Entwicklung oder der zu erwartenden Migration – hochgerechnet, wie sich die Zahl der Berufsanfänger auf die verschiedenen Berufe und Qualifikationsniveaus verteilt, wenn die Entwicklung sich wie in der Vergangenheit fortsetzen würde. Schon früh wurde jedoch deutlich, dass diese Faktoren weniger stabil sind als ursprünglich angenommen. Um diese Dynamik zu berücksichtigen, wurde dieser Ansatz erweitert, indem nunmehr Projektionen erstellt werden. Dazu werden Annahmen über die Folgen bestimmter, äußerst wahrscheinlicher Ereignisse oder Verhaltensweisen getroffen, für die sich (noch) keine langfristige Zahlenbasis finden lässt. So gibt die QuBe-Projektion einen langfristigen Überblick über die voraussichtliche Entwicklung des Arbeitskräftebedarfs und -angebotes nach Qualifikationen und Berufen unter einer Reihe von Annahmen über zum Beispiel die Folgen des Klimawandels oder den Ausbau der ökologischen Landwirtschaft. Außerdem werden anhand von Abweichungen zwischen diesem Basismodell und Szenarien die absehbaren Folgen bestimmter Vorhaben oder Ereignisse, wie zum Beispiel der Maßnahmen zur Energie- und -Mobilitätswende abgeschätzt (https://www.bibb.de/de/202333.php). Allerdings sind diese Modelle sehr komplex und es stellt sich die Frage, inwieweit solche Projektionen für die Bildungs- und Berufsberatung einzelner Personen sinnvoll genutzt werden können. Hinzu kommt derzeit, dass die technologische Entwicklung derart schnell voranschreitet, dass verstärkt mit Umwälzungen auf dem Arbeitsmarkt gerechnet werden muss, die auch altbekannte Zusammenhänge in Frage stellen könnten. Für die einzelne Person steht die Frage im Raum, mit welchen Konsequenzen sie selbst rechnen muss, wenn neue Technologien zum Einsatz kommen: Reicht es aus, sich auf den aktuellen Wissensstand im eigenen Beruf zu bringen? Womit sollte man sich konkret beschäftigen, um den Anforderungen des Berufes weiterhin gewachsen zu sein? Ist es zielführender, sich beruflich neu zu orientieren?" (Textauszug, IAB-Doku, © wbv)

    Beteiligte aus dem IAB

    Matthes, Britta ;
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