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Dossier

Berufsausbildung

Der Ausbildungsmarkt befindet sich in der Krise. Neben dem demografisch bedingten Bewerbermangel passen das Profil der angebotenen Stellen und die Bewerberinteressen oft nicht zueinander. Als Folge gibt es viele unbesetzten Ausbildungsstellen und gleichzeitig viele Bewerberinnen und Bewerber, die keinen Ausbildungsvertrag erhalten. Dieses Themendossier bietet Hintergrundinformationen zur Strukturdaten, Trends und Perspektiven des Ausbildungsmarktes. Im Filter „Autorenschaft“ können Sie auf IAB-(Mit-)Autorenschaft eingrenzen.

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Themendossier Übergänge in Ausbildung und Beschäftigung.

Themendossier IAB-Betriebspanel.

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  • Literaturhinweis

    Mit Benefits gegen den Bewerbermangel?: Angebot und Nachfrage von betrieblichen Zusatzleistungen im Ausbildungsmarketing (2026)

    Arndt, Franziska; Werner, Dirk;

    Zitatform

    Arndt, Franziska & Dirk Werner (2026): Mit Benefits gegen den Bewerbermangel? Angebot und Nachfrage von betrieblichen Zusatzleistungen im Ausbildungsmarketing. Gütersloh, 28 S. DOI:10.11586/2026020

    Abstract

    "Der Ausbildungsmarkt ist weiterhin von massiven Passungsproblemen geprägt: zuletzt konnten 84.000 ausbildungsinteressierte Jugendliche nicht vermittelt werden, während gleichzeitig über 54.000 Ausbildungsplätze unbesetzt blieben. Viele Unternehmen haben Schwierigkeiten, Auszubildende zu finden und werben deshalb intensiver um Nachwuchs – zunehmend auch mit freiwilligen Zusatzleistungen, sogenannten Benefits. Benefit-Boom: Von 2019 bis 2025 hat sich die Nennung verschiedener Zusatzleistungen - vom Urlaubsgeld bis zu betrieblichen Gesundheitsangeboten - verdrei- oder vervierfacht. Dieser Trend zeigt sich nicht nur in Ausbildungsstellen – auch in anderen Arbeitsmarktsegmenten wird deutlich häufiger mit Benefits geworben. Das heißt, allein über die Menge an Benefits können sich Ausbildungsangebote gegenüber beispielsweise Helferjobs nur begrenzt abheben. Wichtiger ist, welche Leistungen angeboten werden und dass sie Teil einer umfassenden, zielgruppengerechten Marketingstrategie sind. Was junge Menschen wollen: Geldwerte Leistungen, Weiterbildung, Altersvorsorge: Aus einer repräsentativen Befragung junger Menschen (14 bis 25 Jahre) wird deutlich: Benefits können eine Ausbildungsstelle attraktiver machen. Besonders wichtig sind aus Sicht der jungen Menschen geldwerte Leistungen (z. B. Weihnachts-/Urlaubsgeld, Mobilitätszuschüsse), Weiterbildungsmöglichkeiten und Angebote zur betrieblichen Altersvorsorge. Gleichzeitig zeigt sich eine Lücke zwischen Wunsch und Wirklichkeit: Während etwa die Hälfte der jungen Menschen entgeltähnliche Zusatzleistungen als sehr wichtig bewertet, führt nur knapp jede vierte Ausbildungsanzeige eine jährliche Sonderzahlung in Form von Urlaubs- oder Weihnachtsgeld auf. Jobticket und vermögenswirksame Leistungen werden nur in gut jeder zehnten Anzeige beworben. Bei der betrieblichen Altersvorsorge ist die Lücke ebenfalls groß. Vier von zehn jungen Menschen finden sie sehr wichtig, in Ausbildungsanzeigen wird sie jedoch nur in knapp jeder fünften Anzeige erwähnt. Benefits helfen – entscheidend sind andere Faktoren: Benefits können die Attraktivität einer Ausbildungsstelle erhöhen. Im Vergleich zu anderen Kriterien spielen sie im Prozess der Ausbildungssuche aber eine untergeordnete Rolle. Entscheidend für die Attraktivität einer Ausbildungsstelle sind aus Sicht junger Menschen vor allem das Betriebsklima, die Verdienstaussichten nach der Ausbildung und das inhaltliche Interesse an den Tätigkeiten. Mehr Wirkung, wenn Benefits gezielt eingesetzt werden: Wer im Ausbildungsmarketing überzeugen will, sollte Benefits daher nicht als „Quick Fix“ verstehen, sondern als ergänzendes Element. Benefits können zur Attraktivität der Ausbildung beitragen, wenn sie zu den Bedürfnissen der Zielgruppe passen, offensiv beworben und als Baustein einer umfassenden Ausbildungsmarketingstrategie eingesetzt werden." (Textauszug, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Der steinige Weg zueinander – Aus(zu-)bildende in der Wirtschaftskrise (2026)

    Bellmann, Lutz ; Leber, Ute; Fitzenberger, Bernd ;

    Zitatform

    Bellmann, Lutz, Bernd Fitzenberger & Ute Leber (2026): Der steinige Weg zueinander – Aus(zu-)bildende in der Wirtschaftskrise. In: IAB-Forum H. 24.06.2026. DOI:10.48720/IAB.FOO.20260624.02

    Abstract

    "In der Wirtschaftsflaute steht auch der Ausbildungsmarkt zunehmend unter Druck: Jugendliche und Betriebe finden weiterhin nur schwer zueinander, und die Zahl der jungen Menschen ohne Ausbildungsplatz hat 2025 den höchsten Stand seit 2007 erreicht. Dass gleichzeitig etwas weniger Stellen unbesetzt bleiben, ist kaum ein Trost. Dieser Rückgang dürfte vor allem der schwachen Konjunktur geschuldet sein, denn auch die Zahl der neu abgeschlossenen Ausbildungsverträge sinkt weiter und hat fast den Tiefstwert während der Corona-Krise erreicht." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Berufliche Werte und Arbeitsmoral im Strafvollzug: Der Einfluss schulischer und beruflicher Sozialisation auf Qualifizierungsmaßnahmen in Haft (2026)

    Brewster, Elke M.;

    Zitatform

    Brewster, Elke M. (2026): Berufliche Werte und Arbeitsmoral im Strafvollzug: Der Einfluss schulischer und beruflicher Sozialisation auf Qualifizierungsmaßnahmen in Haft. In: Österreichische Zeitschrift für Soziologie, Jg. 51, H. 1. DOI:10.1007/s11614-025-00639-w

    Abstract

    "Berufliche Qualifizierung im Strafvollzug zeigt hohe Abbruchquoten, deren Ursachen unzureichend verstanden sind, da bisherige Forschung haftinterne Faktoren fokussiert und prägende Sozialisationserfahrungen vor der Inhaftierung vernachlässigt. Die vorliegende Studie analysiert den Einfluss schulischer und beruflicher Sozialisation auf berufliche Werte und Arbeitsmoral von Inhaftierten in Ausbildung. Es wurde eine deskriptive explorative Mehrfachfallstudie nach Yin mit 18 männlichen Inhaftierten aus sechs österreichischen Justizanstalten durchgeführt. Die Datenerhebung erfolgte durch problemzentrierte Interviews nach Witzel, die Auswertung mittels qualitativer Inhaltsanalyse nach Mayring entlang der Wertedimensionen nach Kristof-Brown und Kolleg:innen (intrinsisch, extrinsisch, sozial). Die Biografien zeigen kumulative Benachteiligungen durch Lernschwierigkeiten, Schulabbrüche und prekäre Erwerbsverläufe. Während der Haft dominieren extrinsische Werte wie Existenzsicherung, soziale Werte wie Fairness und intrinsische Werte wie Erfolgserlebnisse, die systematisch als Kontrast zu Ausbeutungs- und Versagenserfahrungen formuliert werden. Die Studie identifiziert biografische Muster, die Bildungsmotivation im Vollzug beeinflussen, wobei die zentrale Limitation in der Ununterscheidbarkeit authentischer Werthaltungen von strategischen Selbstdarstellungen besteht. Implikationen für biografiesensible Pädagogik werden diskutiert, während die Nachhaltigkeit der geäußerten Werthaltungen Längsschnittforschung erfordert." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    The wicked problem of making VET attractive – dilemmas in Danish VET policy (2026)

    Cort, Pia Seidler ;

    Zitatform

    Cort, Pia Seidler (2026): The wicked problem of making VET attractive – dilemmas in Danish VET policy. In: Journal of vocational education and training, Jg. 78, H. 1, S. 201-218. DOI:10.1080/13636820.2025.2507584

    Abstract

    "Vocational education and training (VET) has become political centre of attention, seen as a solution to many contemporary societal problems. The EU, for example, regards VET as playing a vital role in digitalization and the transition to a green economy, pointing to the need to attract more students to VET rather than general upper secondary education. Both transnational organizations and national governments highlight as a central problem that VET is generally not held in high esteem. Parity of esteem is an issue that has been discussed by both policymakers and researchers for many years, but the problem remains. This article focuses on Denmark as a single-case study with the aim of understanding the complexity of efforts to enhance the esteem of VET. I trace how the problem has been represented in VET reforms over the past 25 years and discuss the findings, drawing on the concept of ‘wicked problems’. The key argument is that parity of esteem is a wicked problem, and it cannot be ‘definitively described’ as it is embedded in conflicting interests and divergent representations of problems in VET – and beyond as VET is closely tied to other societal institutions such as the labor market, with varying wage structures and working conditions for different occupations and trades. As such, the problem of esteem comprises many interdependent factors for which there is no simple policy solution." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Variation in employment inequality between workers with vocational and general education over the career (2026)

    Decker, Viktor ;

    Zitatform

    Decker, Viktor (2026): Variation in employment inequality between workers with vocational and general education over the career. In: Advances in life course research, Jg. 67. DOI:10.1016/j.alcr.2026.100724

    Abstract

    "Vocational education is often credited with easing school-to-work transitions but may come with late-career disadvantages due to faster skill obsolescence. Previous findings on this “career trade-off ” remain inconsistent restricting policy guidance. This study argues that inconsistencies are primarily rooted in (1) variation in the categorization of educational tracks and (2) differences in institutional context across countries. Two theoretical claims are tested: first, that career disparities between vocational and general education are larger at the secondary than at the tertiary level; second, that the career trade-off is more pronounced in countries with higher vocational specificity. Analyzing over one million person-year observations from harmonized cross-national panel data covering Australia, Germany, South Korea, Switzerland, and the UK indicates that the career trade-off is context-dependent. Late-career disadvantages for vocational graduates appear predominantly at the tertiary level; at the secondary level, vocational graduates often have equal or better employment prospects than general graduates over the career. This suggests that benefits associated with general education are likely confined to those with higher-level qualifications. Comparing employment trajectories across countries reveals a mixed picture challenging the explanatory power of vocational specificity as a macro-level moderator of career differences between types of graduates. Taken together, these findings call for a reassessment of the role of skill specificity in shaping employment disparities over the life course." (Author's abstract, IAB-Doku, © 2026 The Author. Published by Elsevier Ltd.) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Flexibler, inklusiver und exzellenter: Erfolgsfaktoren einer resilienten Berufsbildung aus ordnungspolitischer Sicht (2026)

    Esser, Friedrich Hubert;

    Zitatform

    Esser, Friedrich Hubert (2026): Flexibler, inklusiver und exzellenter: Erfolgsfaktoren einer resilienten Berufsbildung aus ordnungspolitischer Sicht. In: Ifo-Schnelldienst, Jg. 79, H. 03, S. 14-17.

    Abstract

    "Deutschland leidet unter einer anhaltenden Wachstums- und Produktivitätsschwäche, verschärft durch demografischen Wandel und einen sich zuspitzenden Fachkräftemangel. Das weltweit anerkannte deutsche Berufsbildungssystem kommt bei der Bewältigung der aktuellen ökonomischen und gesellschaftlichen Herausforderungen spürbar an Grenzen. Der Fachkräftemangel droht, zu einem dauerhaften Wachstumshemmnis zu werden. Berufsbildungspolitik muss angesichts der Herausforderungen integraler Bestandteil von Wirtschafts- und Ordnungspolitik sein. Gefordert ist ein Paradigmenwechsel hin zu einem flexibleren, inklusiveren und exzellenteren Berufsbildungssystem mit modularen Qualifikationsstrukturen, beschleunigter Ordnungsarbeit, engerer Verzahnung von Aus- und Weiterbildung und einer stärkeren Förderung überfachlicher Zukunftskompetenzen. Ein resilientes Berufsbildungssystem wird damit zur zentralen Voraussetzung für Produktivität, Innovationsfähigkeit und die Wettbewerbsfähigkeit des Wirtschaftsstandorts Deutschland." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Pathways to prosperity: the role of cognitive and non-cognitive skills in employer quality and early career earnings (2026)

    Gholami, Mahdi; Muehlemann, Samuel ;

    Zitatform

    Gholami, Mahdi & Samuel Muehlemann (2026): Pathways to prosperity: the role of cognitive and non-cognitive skills in employer quality and early career earnings. In: Education Economics, S. 1-17. DOI:10.1080/09645292.2026.2664425

    Abstract

    "We analyze the role of cognitive and non-cognitive skills in sorting workers into high-quality training firms and in determining early-career earnings. Using linked student-employer-employee data from Germany (NEPS-ADIAB), we find that adolescents with stronger skills are sorted into more productive, higher-paying firms. To address endogeneity, we exploit local variation in teachers’ science competency as an instrument for students’ mathematics skills. We find sizable causal wage returns to mathematics early in workers’ careers. We also provide evidence of complementarity between social and cognitive skills: returns to mathematics are higher for individuals with stronger interpersonal skills." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Flexible Ausbildungsformate sind ein wichtiges, aber kaum genutztes Instrument (2026)

    Heß, Pascal ; Holleitner, Julia ;

    Zitatform

    Heß, Pascal & Julia Holleitner (2026): Flexible Ausbildungsformate sind ein wichtiges, aber kaum genutztes Instrument. In: IAB-Forum H. 26.01.2026. DOI:10.48720/IAB.FOO.20260126.01

    Abstract

    "Die bereits bestehenden flexiblen Ausbildungsformate und individuellen Unterstützungsangebote könnten dazu beitragen, mehr jungen Menschen als bisher zu einem erfolgreichen Ausbildungsabschluss zu verhelfen. Allerdings müssen sie auch genutzt werden. Betriebe und junge Menschen stehen hier gemeinsam in der Verantwortung." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Heß, Pascal ; Holleitner, Julia ;
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  • Literaturhinweis

    Regional differences in digitalisation and their impact on young people’s status attainment in vocational education and training (2026)

    Hickmann, Helen ; Detemple, Jonas ; Wicht, Alexandra ;

    Zitatform

    Hickmann, Helen, Jonas Detemple & Alexandra Wicht (2026): Regional differences in digitalisation and their impact on young people’s status attainment in vocational education and training. In: Journal of vocational education and training, Jg. 78, H. 1, S. 107-131. DOI:10.1080/13636820.2025.2479682

    Abstract

    "While many of the recent changes in the labour market are related to digitalisation, there is little knowledge about digitalisation's impact on young people's transitions from school to vocational education and training (VET). The current study addresses this research gap by examining the relationship between the level of regional digitalisation and young people's status attainment when entering VET. The study uses data from the German National Educational Panel Study (NEPS), merged with a unique regional digitalisation indicator at the district level (NUTS-3). OLS regression models show that, on average, young people entering VET in highly digitalised regions secure occupations with a higher status than their counterparts in less digitalised regions. Notably, regional digitalisation has a particularly strong positive impact on males, while no differences in association are observed by school leaving qualifications. The results underscore the existence of a discernible regional digital divide among VET entrants in Germany." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    The professional-training-gap for adolescents in welfare dependent households (2026)

    Holleitner, Julia ; Fitzenberger, Bernd ; Heusler, Anna ;

    Zitatform

    Holleitner, Julia, Bernd Fitzenberger & Anna Heusler (2026): The professional-training-gap for adolescents in welfare dependent households. In: Journal for labour market research, Jg. 60, 2025-12-29. DOI:10.1186/s12651-026-00423-7

    Abstract

    "We examine how welfare benefit receipt influences the transition from school into all forms of professional training, including vocational training and higher education. We use a unique data set that combines panel survey data with detailed administrative records of adolescents in Germany and develop a dynamic multiple imputation method to account for missing data. We find that adolescents in welfare dependent households show more fragmented transition patterns than others after leaving school. They are significantly less likely to enter professional training even after controlling for a rich set of individual and household related factors, including school type and grades. A key driver of this training gap is the school type, while school grades play no role. Our results imply a long-lasting impact of early socioeconomic conditions on later labor market transitions." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Skill profiles of training occupations and occupational segmentation of vocational education and training in Germany (2026)

    Koneberg, Filiz ; Friedrich, Anett ; Rohrbach-Schmidt, Daniela ;

    Zitatform

    Koneberg, Filiz, Daniela Rohrbach-Schmidt & Anett Friedrich (2026): Skill profiles of training occupations and occupational segmentation of vocational education and training in Germany. In: Journal of vocational education and training, Jg. 78, H. 2, S. 331-349. DOI:10.1080/13636820.2025.2549887

    Abstract

    "Vocational education and training (VET) is crucial for labour market integration and ensuring a skilled workforce. However, VET systems, particularly in countries like Germany and Switzerland, offer heterogeneous training occupations with different labor market returns. This study examines occupational segmentation within VET, applying labour market segmentation theories to identify structural differences in skill profiles, training commitment, gratification and social access based on school-leaving certificates. Utilizing the German VET system as a case study, we analyze data from 338 dual and school-based training occupations. We employ latent profile analysis to classify training occupations into skill profiles according to their firm-specific and occupation-specific skills, as well as their cognitive requirement level. The analyses reveal four distinct skill profiles that are systematically associated with training commitment, gratifications and social access based on school-leaving certificates. The results suggest that VET is stratified into occupational training segments, offering training at varying skill levels. These segments exhibit unequal training conditions, with some providing significantly higher commitment or higher gratifications. This research provides a more nuanced understanding of VET segmentation than the distinction into dual and school-based trainings, offering valuable insights for political actors and institutions involved in VET, as well as training firms and vocational schools." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Hohe Vertragslösungen, fehlende Fachkräfte? Wo die Bindung von Azubis besonders gut funktioniert (2026)

    Kunath, Gero; Herzer, Philip;

    Zitatform

    Kunath, Gero & Philip Herzer (2026): Hohe Vertragslösungen, fehlende Fachkräfte? Wo die Bindung von Azubis besonders gut funktioniert. (KOFA kompakt / Kompetenzzentrum Fachkräftesicherung 2026,02), Köln, 6 S.

    Abstract

    "Im Jahr 2024 war die Bindung von Auszubildenden für Unternehmen besonders herausfordernd: Fast jedes dritte Ausbildungsverhältnis wurde vorzeitig beendet. Bei den zehn Berufen mit den höchsten und niedrigsten Lösungsquoten fällt auf: Besonders oft wurden Ausbildungsverträge in Dienstleistungsberufen wie bei Friseur:innen oder Berufskraftfahrer:innen vorzeitig aufgelöst, besonders selten in gewerblich-technischen Berufen wie beispielsweise bei Industriekaufleuten oder Elektroniker:innen für Automatisierungstechnik. In den zehn Berufen mit den niedrigsten Vertragslösungsquoten sind die meisten stark von Fachkräfteengpässen betroffen. Die Bindung von Auszubildenden könnte hier besonders gut gelingen, weil Jugendliche in diesen Berufen frühzeitig eine Perspektive für sich sehen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    KI in Betrieben: Mehr Ausbildung – aber Weiterbildung zunehmend für anspruchsvollere Tätigkeiten (2026)

    Muehlemann, Samuel ;

    Zitatform

    Muehlemann, Samuel (2026): KI in Betrieben. Mehr Ausbildung – aber Weiterbildung zunehmend für anspruchsvollere Tätigkeiten. In: Ifo-Schnelldienst, Jg. 79, H. 03, S. 09-13.

    Abstract

    "Auf Basis des BIBB-Betriebspanels werden die Folgen der Einführung von Künstlicher Intelligenz für die betriebliche Aus- und Weiterbildung in Deutschland analysiert. Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass KI-einführende Ausbildungsbetriebe im Durchschnitt rund 14% mehr neue Auszubildende einstellen. Das spricht für verstärkte Investitionen in den internen Kompetenzaufbau im Zuge des technologischen Wandels. Zugleich verschiebt sich die betriebliche Weiterbildung zugunsten hochqualifizierter Tätigkeiten, während Beschäftigte in Fachkraft- und einfachen Tätigkeiten seltener teilnehmen. Daraus ergibt sich das Risiko einer kumulativen Benachteiligung Geringqualifizierter. Es werden drei wirtschaftspolitische Handlungsfelder abgeleitet: die bessere Integration Jugendlicher mit geringen schulischen Qualifikationen in die duale Ausbildung, eine zielgerichtete Weiterbildungsförderung für Geringqualifizierte sowie schnellere Aktualisierungszyklen für Ausbildungsordnungen und Rahmenlehrpläne." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    (K)eine Berufsausbildung in Aussicht – Wie mehr junge Menschen in Ausbildung kommen (2026)

    Nixdorf, Christian Philipp;

    Zitatform

    Nixdorf, Christian Philipp (2026): (K)eine Berufsausbildung in Aussicht – Wie mehr junge Menschen in Ausbildung kommen. In: Soziale Sicherheit, Jg. 75, H. 4, S. 27-30.

    Abstract

    "In Deutschland wächst seit Jahren die Zahl an Ausbildungsplätzen, die unbesetzt bleiben, während gleichzeitig hunderttausende junge Menschen keinen Einstieg ins Berufsleben finden. Dieses paradoxe Nebeneinander von Fachkräftemangel und unversorgten Schulabgänger:innen ist zu einer strukturellen Herausforderungen geworden. Die Gründe sind vielschichtig und verwoben mit gesellschaftlichen, wirtschaftlichen, schulischen und kulturellen Entwicklungen. Ebenso vielfältig müssen daher die Lösungswege sein." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Wann der Ausbildungsabbruch zur Einkommensfalle wird - und wann nicht (2026)

    Ostermann, Kerstin ; Morris, Katy ; Patzina, Alexander ;

    Zitatform

    Ostermann, Kerstin, Alexander Patzina & Katy Morris (2026): Wann der Ausbildungsabbruch zur Einkommensfalle wird - und wann nicht. In: IAB-Forum H. 14.04.2026. DOI:10.48720/IAB.FOO.20260414.01

    Abstract

    "Viele junge Menschen beenden ihre Berufsausbildung vorzeitig, obwohl formale Abschlüsse in Deutschland oftmals als Voraussetzung für stabile und gut entlohnte Beschäftigungsverhältnisse gelten. Tatsächlich sind die langfristigen Folgen eines Ausbildungsabbruchs je nach sozialer Herkunft höchst unterschiedlich: Während das Einkommen von Jugendlichen aus sozial besser gestellten Familien im Schnitt stabil bleibt, bricht es für solche aus sozial benachteiligten Familien um 45 Prozent ein." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Ostermann, Kerstin ; Patzina, Alexander ;
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  • Literaturhinweis

    Jugendhilfe bei der Caritas: Zwischen Fachkräftesicherung, Bildungsarbeit und Krisenbegleitung?: Review personalpolitischer Herausforderungen und Ausbildungsmerkmale mit Daten aus Caritaspanel und IAB-Betriebspanel 2024 (2026)

    Pietsch, Marcel; Leber, Ute; Krimmer, Pascal;

    Zitatform

    Pietsch, Marcel, Pascal Krimmer & Ute Leber (2026): Jugendhilfe bei der Caritas: Zwischen Fachkräftesicherung, Bildungsarbeit und Krisenbegleitung? Review personalpolitischer Herausforderungen und Ausbildungsmerkmale mit Daten aus Caritaspanel und IAB-Betriebspanel 2024. In: Blätter der Wohlfahrtspflege, Jg. 173, H. 3, S. 91-94., 2026-06-01. DOI:10.5771/0340-8574-2026-3-91

    Abstract

    "Vor dem Hintergrund vielschichtiger Anforderungen bleibt die Praxisgestaltung der Jugendhilfe auch in der Caritas ein zentraler Aufgabenbereich. Der vorliegende Beitrag analysiert die gegenwärtige Betriebslandschaft mit Fokus auf Personalprobleme und daran anknüpfende Merkmale zur Berufsausbildung. Empirische Grundlage sind dabei das Caritaspanel 2024 und das IAB-Betriebspanel. Hierdurch lässt sich die Situation der Jugendhilfe gezielt mit anderen Feldern vergleichen und einordnen." (Autorenreferat, IAB-Doku, © Nomos)

    Beteiligte aus dem IAB

    Leber, Ute;
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  • Literaturhinweis

    Skills or credentials? How skill specific and standardized vocational training moderates the wages of occupational mismatches (2026)

    Ruf, Kevin ;

    Zitatform

    Ruf, Kevin (2026): Skills or credentials? How skill specific and standardized vocational training moderates the wages of occupational mismatches. In: Research in Social Stratification and Mobility, Jg. 102, 2026-02-02. DOI:10.1016/j.rssm.2026.101136

    Abstract

    "This article examines the relationship between institutional features of vocational education and wage outcomes following occupational mismatches using a multidimensional mismatch framework. Drawing on German administrative data for early‑career male VET graduates, the analysis assesses how two institutional dimensions, training standardization and skill specificity, relate to wage returns for horizontal, vertical, and full mismatches. The results show that higher standardization negatively moderates wage outcomes for horizontal and full mismatches, while greater skill specificity is linked to reduced transferability and increases wage penalties for vertical mismatches. Individuals in full mismatches experience large baseline penalties that appear less conditioned by institutional features. Horizontal mismatches do not show wage penalties when multiple mismatch dimensions are considered simultaneously. These findings suggest that distinct institutional features of the training system, credential verification and skill transferability, relate to mismatch outcomes and contribute to stratification in early‑career wages." (Author's abstract, IAB-Doku, © 2026 Elsevier) ((en))

    Beteiligte aus dem IAB

    Ruf, Kevin ;
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  • Literaturhinweis

    Moderne Ausbildungsinhalte machen Fachkräfte fit für den technologischen Wandel (2026)

    Salomons, Anna; Baur, Cäcilia vom; Zierahn-Weilage, Ulrich ;

    Zitatform

    Salomons, Anna, Cäcilia vom Baur & Ulrich Zierahn-Weilage (2026): Moderne Ausbildungsinhalte machen Fachkräfte fit für den technologischen Wandel. In: Ifo-Schnelldienst, Jg. 79, H. 03, S. 4-8.

    Abstract

    "Digitale Technologien verändern die berufliche Ausbildung. Dies hat Folgen für die Erwerbsbiografien von Beschäftigten. Aktualisierte Ausbildungsinhalte helfen Beschäftigten, sich an neue Anforderungen anzupassen. Beschäftigte, die auf der modernisierten Ausbildungsverordnung ausgebildet wurden, verdienen mehr – in besonders vom technologischen Wandel betroffenen Berufen um bis zu 5,5%. Dagegen verlieren ältere Beschäftigte im selben Beruf oft an Einkommen, wenn die neu ausgebildeten Kohorten den Arbeitsmarkt erreichen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Zur Diskussion einer Ausbildungsumlage für die duale Berufsausbildung (2026)

    Schuss, Eric ;

    Zitatform

    Schuss, Eric (2026): Zur Diskussion einer Ausbildungsumlage für die duale Berufsausbildung. In: Wirtschaftsdienst, Jg. 106, H. 3, S. 191-197. DOI:10.2478/wd-2026-0050

    Abstract

    "Viele junge Menschen bleiben ohne Ausbildungsplatz – insbesondere in Großstädten. Um dieses Problem anzugehen, sind Betriebe in Bremen seit 2025 verpflichtet, eine Ausbildungsplatzabgabe zu leisten, auf deren Basis ein Umlagefonds aufgebaut wird. Ausbildende Betriebe erhalten dann für ihre Ausbildungsaktivitäten einen finanziellen Ausgleich aus diesem Fonds. Auch in Berlin hat sich die Landesregierung auf die Einführung einer solchen Ausbildungsumlage geeinigt. Doch die Reformen sind umstritten. Im vorliegenden Beitrag wird basierend auf nationaler und internationaler Forschung gezeigt, dass eine solche Umlage erfolgreich sein kann, wenn eine tatsächliche Unterversorgung mit Ausbildungsstellen vorliegt und die Umlage breit akzeptiert und spezifisch zugeschnitten wird. Anschließend wird mit einem Blick auf den Ausbildungsmarkt in Berlin und Bremen diskutiert, inwiefern diese Bedingungen dort gegeben sind." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Tarifliche Ausbildungsvergütungen 2025: Starker Anstieg von deutlich über 6 Prozent im zweiten Jahr in Folge (2026)

    Schönfeld, Gudrun; Wenzelmann, Felix ;

    Zitatform

    Schönfeld, Gudrun & Felix Wenzelmann (2026): Tarifliche Ausbildungsvergütungen 2025: Starker Anstieg von deutlich über 6 Prozent im zweiten Jahr in Folge. (BIBB Fachbeiträge zur beruflichen Bildung / Bundesinstitut für Berufsbildung), Bonn, 35 S.

    Abstract

    "Das Bundesinstitut für Berufsbildung wertet jährlich die tariflichen Ausbildungsvergütungen zum Stand 1. Oktober aus. 2025 erhielten Auszubildende in tarifgebundenen Betrieben im Durchschnitt 1.209 Euro pro Monat. Die tariflichen Ausbildungsvergütungen erhöhten sich um 6,7 Prozent. Dies war der höchste Anstieg, seitdem bundesdeutsche Gesamtdurchschnitte ermittelt werden. Bereits 2024 wurde mit 6,3 Prozent eine Zunahme in ähnlicher Dimension gemessen. Durch die hohen Zuwächse konnten die Verluste bei den realen Vergütungen, insbesondere zwischen 2021 und 2023, weitgehend ausgeglichen werden. Der Fachbeitrag präsentiert weitere Ergebnisse nach ausgewählten Berufen, Ausbildungsbereichen und Ausbildungsjahren." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Betriebliche Aus- und Weiterbildung in Zeiten von Transformation durch Strukturwandel, Wirtschaftslage, Digitalisierung und KI: IAB-Betriebspanel Report Hessen 2025 (2026)

    Sielschott, Stephan; Larsen, Christa; Lauxen, Oliver;

    Zitatform

    Sielschott, Stephan, Oliver Lauxen & Christa Larsen (2026): Betriebliche Aus- und Weiterbildung in Zeiten von Transformation durch Strukturwandel, Wirtschaftslage, Digitalisierung und KI. IAB-Betriebspanel Report Hessen 2025. (IAB-Betriebspanel Hessen 2/2025), Frankfurt am Main, 26 S.

    Abstract

    "Die betriebliche Ausbildung und die betriebliche Weiterbildung werden in Report 2 zum IAB-Betriebspanel 2025 als Strategien zur Arbeits- und Fachkräftesicherung analysiert. Während in der Berufsausbildung junge Menschen praxisnah und bedarfsgerecht qualifiziert und frühzeitig an ihren Ausbildungsbetrieb gebunden werden, stärkt betriebliche Weiterbildung die Mitarbeitendenbindung und befähigt zugleich Betriebe wie auch Beschäftigte, den Herausforderungen des gesellschaftlichen und technologischen Wandels erfolgreich zu begegnen. Allerdings ist die aktuelle Lage bei Aus- und Weiterbildungen vor dem Hintergrund verschiedener Transformationsprozesse zu betrachten. Beispielsweise führt der Strukturwandel im Verarbeitenden Gewerbe dazu, dass viele Betriebe in schwierigen wirtschaftlichen Lagen weniger oder gar nicht mehr ausbilden und Weiterbildungsaktivitäten quantitativ zurückgefahren und wenige qualitativ neu justiert werden. Dies bedeutet, dass sich Transformationsprozesse durchaus auf die Ausbildungs- und Weiterbildungsbeteiligung der Betriebe auswirken können. Entsprechend zeigen aktuelle Zahlen, dass die angespannte wirtschaftliche Lage die Ausbildungs- wie auch die Weiterbildungsbeteiligung der Betriebe deutschlandweit abschwächen kann. Die Zahl der Ausbildungsplätze ist im Vergleich zum Vorjahr in Deutschland bis Ende September 2025 um 4,6 Prozent zurückgegangen, während die Zahl unversorgter Bewerberinnen und Bewerber um rund 20 Prozent gestiegen ist" (Textauszug, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Junge Menschen ohne Berufsabschluss im Arbeitsmarkt in Hessen - Entwicklungen seit 2014 (2026)

    Ulrich, Angela ; Wydra-Somaggio, Gabriele ; Röhrig, Annette; Schmitt, Laila ; Schorr, Niklas;

    Zitatform

    Ulrich, Angela, Annette Röhrig, Laila Schmitt, Niklas Schorr & Gabriele Wydra-Somaggio (2026): Junge Menschen ohne Berufsabschluss im Arbeitsmarkt in Hessen - Entwicklungen seit 2014. (IAB-Regional. Berichte und Analysen aus dem Regionalen Forschungsnetz. IAB Hessen 01/2026), Nürnberg, 32 S. DOI:10.48720/IAB.REH.2601

    Abstract

    "Der Bericht untersucht die Entwicklung junger Menschen unter 35 Jahren ohne Berufsabschluss in Hessen seit 2014. Besonders betroffen von Ausbildungslosigkeit sind junge Menschen mit niedrigen Schulabschlüssen sowie solche mit ausländischer Staatsangehörigkeit – vor allem aus Asylherkunftsländern. Viele junge Ungelernte arbeiten in wenigen Berufsgruppen (v. a. Verkehr/Logistik, Verkauf) sowie in der Zeitarbeit. Diese Tätigkeiten sind häufig prekär: Rund 62 Prozent der ersten Beschäftigungen dauern höchstens sechs Monate. Die Analyse der Erwerbsbiografien zeigt: 32 Prozent derjenigen, die ohne Ausbildung oder Studium ins Berufsleben starten, verbleiben bis 35 Jahre ohne Abschluss. Wer später doch noch einen Abschluss erwirbt, hat deutlich stabilere Beschäftigungen und höhere Einkommen. Eine Clusteranalyse identifiziert fünf typische Erwerbsverlaufsmuster in dieser Gruppe. Besonders hohes Risiko langfristiger Ausbildungslosigkeit haben jene, die direkt nach der Schule in ungelernte Beschäftigung einsteigen und lange dort verbleiben, Personen mit instabilen Erwerbsverläufen, Männer, Nicht-Deutsche sowie junge Menschen mit Hauptschulabschluss. Gerade angesichts des demografischen Wandels und steigender Fachkräftebedarfe ist es entscheidend, junge Ungelernte frühzeitig zu unterstützen. Erfolgsversprechend sind intensive Begleitung durch die Bundesagentur für Arbeit, gezielte Ansprache von Beschäftigten ohne Abschluss und klare Karriereperspektiven durch Qualifizierung. Ausbildungslosigkeit schadet langfristig sowohl den Erwerbschancen der Betroffenen als auch der wirtschaftlichen Entwicklung der Betriebe." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Spatial mobility and occupational status attainment in the transition from school to work in Germany (2026)

    Wicht, Alexandra ; Protsch, Paula ; Menze, Laura ; Weßling, Katarina ;

    Zitatform

    Wicht, Alexandra, Paula Protsch, Laura Menze & Katarina Weßling (2026): Spatial mobility and occupational status attainment in the transition from school to work in Germany. In: Advances in life course research, Jg. 67. DOI:10.1016/j.alcr.2026.100728

    Abstract

    "This study investigates opportunities for occupational status attainment through spatial mobility in early stratification processes. We focus in particular on how this relationship is conditioned by young people’s occupational status aspirations as well as by institutional and local structural opportunities, thereby scrutinizing how spatial mobility may contribute to unequal career opportunities. Empirically, we analyze occupational status attainment in the transition from school to Vocational Education and Journal Pre-proof 2 Training (VET) in Germany. Using longitudinal data from the German National Educational Panel Study (NEPS) combined with fine-grained regional information, we show that young people who commute or relocate for a VET position are more likely to secure higher-status VET positions. Yet spatial mobility is only associated with higher occupational status attainment among young people with higher levels of occupational status aspirations, among those originating from structurally weak regions and those with at least an intermediate secondary school-leaving certificate. We conclude that spatial mobility can enable young people to overcome regional disadvantages, functioning as an agentic strategy for pursuing occupational goals more effectively. At the same time, it tends to widen status differentials between socially stratified educational groups and remains shaped by local structural opportunities." (Author's abstract, IAB-Doku, © 2026 Elsevier) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Herausforderungen für junge Menschen am Ausbildungs- und Arbeitsmarkt (2026)

    Zitatform

    (2026): Herausforderungen für junge Menschen am Ausbildungs- und Arbeitsmarkt. (Berichte: Arbeitsmarkt kompakt / Bundesagentur für Arbeit), Nürnberg, 23 S.

    Abstract

    "Im Zuge des demografischen Wandels sind die Schülerzahlen zurückgegangen; gleichzeitig nimmt die Vielfalt zu – zum Beispiel durch mehr junge Menschen mit Einwanderungsgeschichte. Für die schulische Bildung, die die Grundlage für die berufliche Ausbildung ist, ergeben sich dadurch neue Herausforderungen. Bereits seit vielen Jahren gibt es einen Trend zu höheren Schulabschlüssen. Dies hat Auswirkungen auf die Berufswahl und führt zu einer anhaltend hohen Studierneigung. Gleichzeitig verlassen jährlich etwa 6-8 Prozent der Schülerinnen und Schüler die Schule ohne Schulabschluss. Relativ wenige davon absolvieren eine Berufsausbildung. Im sogenannten Übergangsbereich kann ein Schulabschluss nachgeholt werden und eine Ausbildungsvorbereitung erfolgen. Hier hat der Anteil von Personen ohne Schulabschluss und mit ausländischer Staatsangehörigkeit stark zugenommen. Fast 100.000 jungen Menschen gelingt trotz Hauptschulabschluss kein direkter Übergang von der Schule in die Berufsausbildung. Die bei Arbeitsagenturen und Jobcentern gemeldeten Ausbildungsuchenden und die gemeldeten Berufsausbildungsstellen bilden den Markt nicht vollständig ab, weil alle Meldungen freiwillig sind. Werden rechnerisch auch diejenigen Ausbildungsuchenden in die Betrachtung einbezogen, die auf eigene Faust – also ohne Meldung bei einer Arbeitsagentur oder einem Jobcenter – eine Ausbildung gefunden haben, wird deutlich: Es sind mehr junge Menschen auf Ausbildungssuche als Ausbildungsstellen angeboten werden (jeweils gemeldete und nicht gemeldete). Dies zeigt zum einen, dass es ungeachtet der bestehenden Passungsprobleme nicht für jeden Ausbildungsuchenden einen Ausbildungsplatz gibt. Zum anderen ist festzuhalten, dass am Ausbildungsmarkt ein größeres Potenzial an Ausbildungsuchenden vorhanden ist, als es der isolierte Blick auf die gemeldeten Bewerberinnen und Bewerber vermuten lässt. Angebot und Nachfrage finden häufig nicht zusammen. Nur etwa die Hälfte der gemeldeten Bewerberinnen und Bewerber beginnt eine Berufsausbildung. Die Anteile der unversorgten an allen gemeldeten Bewerberinnen und Bewerbern sowie der unbesetzten an allen gemeldeten betrieblichen Ausbildungsstellen haben sich über die Jahre immer weiter erhöht. Dieses Potenzial gilt es zu heben. Dieser Mismatch lässt sich zum Teil auf gestiegene regionale, berufsfachliche und qualifikatorische Passungsprobleme zurückführen. Zwei Personengruppen, die auch Überschneidungen aufweisen, sind bei der Suche nach einer Ausbildungsstelle vergleichsweise selten erfolgreich: Junge Menschen mit (höchstens) einem Hauptschulabschluss sowie Personen mit ausländischer Staatsangehörigkeit. Über eine Million junge Menschen unter 30 Jahren sind weder in einer Berufsausbildung oder einer anderen Qualifizierung, noch gehen sie einer Erwerbstätigkeit nach (sogenannte NEET2). Darunter sind auch solche, die sich enttäuscht und demotiviert von der Ausbildungs- und Arbeitssuche zurückgezogen haben. Bei 30 Prozent der jungen Menschen wurde der Ausbildungsvertrag vorzeitig aufgelöst. 28 Prozent der Studierenden haben ihr Studium abgebrochen. Diese Quoten sind in den letzten Jahren gestiegen. Der Großteil, aber nicht jeder, setzt nach einer Neuorientierung seinen Bildungsweg fort. Die Jugendarbeitslosigkeit ist wie die Arbeitslosigkeit insgesamt gestiegen und erreichte 2025 den höchsten Stand der letzten zehn Jahre. Drei Viertel der Arbeitslosen unter 25 Jahren haben keinen Berufsabschluss. Für diese Personengruppe stehen die Chancen auf eine (dauerhafte) Beschäftigungsaufnahme schlecht. Die Arbeitslosenquote von formal nicht Qualifizierten ist mehr als sechsmal so hoch wie die von Personen mit Berufsabschluss. 2,9 Millionen Menschen im Alter von 20 bis unter 35 Jahren haben keinen formalen beruflichen Abschluss. Das ist jeder fünfte junge Erwachsene in Deutschland. Diese Personengruppe hat im Zuge der Fluchtmigration stark zugenommen. Personen ohne Berufsabschluss sind häufiger von Arbeitslosigkeit betroffen und arbeiten zumeist in Helfertätigkeiten." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Zentrale Befunde zu aktuellen Arbeitsmarktthemen 2025 (2025)

    Anger, Silke ; Wolter, Stefanie ; Lietzmann, Torsten ; Lehmer, Florian ; Jahn, Elke; Leber, Ute; Wolff, Joachim ; Artmann, Elisabeth ; Wenzig, Claudia; Lang, Julia ; Wanger, Susanne ; Kuhn, Sarah ; Vom Berge, Philipp ; Kubis, Alexander; Walwei, Ulrich ; Trenkle, Simon ; Braun, Wolfgang; Brücker, Herbert ; Stops, Michael ; Kosyakova, Yuliya ; Stepanok, Ignat ; Janssen, Simon; Roth, Duncan ; Janser, Markus ; Rauch, Angela ; Jahn, Elke J. ; Popp, Martin ; Hohmeyer, Katrin ; Müller, Dana ; Hohendanner, Christian ; Mense, Andreas ; Hiesinger, Karolin ; Zika, Gerd ; Heß, Pascal ; Weber, Enzo ; Hellwagner, Timon ; Bruckmeier, Kerstin ; Haas, Anette; Seibert, Holger ; Gürtzgen, Nicole ; Ramos Lobato, Philipp; Gläser, Nina; Müller, Christoph ; Gherbaoui, Samia; Arntz, Melanie ; Gellermann, Jan; Stephan, Gesine ; Fitzenberger, Bernd ; Oberfichtner, Michael ; Dietz, Martin; Bächmann, Ann-Christin ; Dauth, Wolfgang ; Matthes, Britta ; Collischon, Matthias ; Reims, Nancy ; Christoph, Bernhard ;

    Zitatform

    Anger, Silke, Melanie Arntz, Elisabeth Artmann, Ann-Christin Bächmann, Wolfgang Braun, Kerstin Bruckmeier, Herbert Brücker, Bernhard Christoph, Matthias Collischon, Wolfgang Dauth, Martin Dietz, Bernd Fitzenberger, Jan Gellermann, Samia Gherbaoui, Nina Gläser, Nicole Gürtzgen, Anette Haas, Timon Hellwagner, Pascal Heß, Karolin Hiesinger, Christian Hohendanner, Katrin Hohmeyer, Elke J. Jahn, Markus Janser, Simon Janssen, Stefanie Wolter, Torsten Lietzmann, Florian Lehmer, Ute Leber, Joachim Wolff, Claudia Wenzig, Julia Lang, Susanne Wanger, Sarah Kuhn, Philipp Vom Berge, Alexander Kubis, Ulrich Walwei, Simon Trenkle, Michael Stops, Yuliya Kosyakova, Ignat Stepanok, Duncan Roth, Angela Rauch, Martin Popp, Dana Müller, Andreas Mense, Gerd Zika, Enzo Weber, Holger Seibert, Philipp Ramos Lobato, Christoph Müller, Gesine Stephan, Michael Oberfichtner, Britta Matthes & Nancy Reims (2025): Zentrale Befunde zu aktuellen Arbeitsmarktthemen 2025. Nürnberg, 21 S. DOI:10.48720/IAB.GP.2505.1

    Abstract

    "Digitalisierung und Künstliche Intelligenz, Dekarbonisierung und demografischer Wandel werden den Arbeitsmarkt in den kommenden Jahren erheblich verändern. Gleichzeitig wird eine Deindustrialisierung Deutschlands befürchtet. Handlungsbedarf besteht beispielsweise bei der Sicherung des Arbeitskräftebedarfs – und damit verbunden bei den Themen Aus- und Weiterbildung –, bei der Reduzierung der Arbeitslosigkeit und insbesondere der Langzeitarbeitslosigkeit sowie bei der sozialen Absicherung von Solo-Selbständigen Zu all diesen und zahlreichen weiteren wichtigen Themen fasst die IAB-Broschüre „Zentrale Befunde zu aktuellen Arbeitsmarkt-Themen 2025“ die zentralen wissenschaftlichen Befunde kompakt zusammen. Sie bietet zudem Handlungsempfehlungen für die Arbeitsmarktpolitik, die aus den wissenschaftlichen Befunden abgeleitet wurden." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Wenn der Bildungsweg eine neue Richtung nimmt: Warum Abiturient*innen ihr Studium oder ihre Ausbildung abbrechen (2025)

    Anger, Silke ; Lerche, Adrian; Bernhard, Sarah ; Patzina, Alexander ; Hübner, Christine; Wilzek, Lukas; Sandner, Malte ; Dietrich, Hans ; Toussaint, Carina ;

    Zitatform

    Anger, Silke, Sarah Bernhard, Hans Dietrich, Christine Hübner, Adrian Lerche, Alexander Patzina, Malte Sandner, Carina Toussaint & Lukas Wilzek (2025): Wenn der Bildungsweg eine neue Richtung nimmt: Warum Abiturient*innen ihr Studium oder ihre Ausbildung abbrechen. In: IAB-Forum H. 25.07.2025. DOI:10.48720/IAB.FOO.20250725.01

    Abstract

    "Abbrüche eines Studiums oder einer Ausbildung prägen nicht nur individuelle Bildungs- und Karrierepfade, sondern haben auch gesamtwirtschaftliche Folgen. Angesichts zunehmender Fachkräfteengpässe und steigender Ausbildungskosten gewinnt die Vermeidung solcher Abbrüche an Bedeutung. Dass Abiturient*innen ihr Studium oder ihre Ausbildung vorzeitig beenden, hat vielfältige Ursachen. Häufigster Grund ist die fehlende Übereinstimmung der persönlichen Interessen mit den Inhalten des gewählten Bildungswegs." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Jugendliche im Übergangssektor: Eine Befragung von Fachkräften (2025)

    Aram, Elisabeth; Renk, Helen; Wieland, Clemens; Verlage, Thomas; Knoke-Wentorf, Andreas;

    Zitatform

    Aram, Elisabeth, Andreas Knoke-Wentorf, Helen Renk, Thomas Verlage & Clemens Wieland (2025): Jugendliche im Übergangssektor. Eine Befragung von Fachkräften. Gütersloh, 30 S. DOI:10.11586/2024195

    Abstract

    "Was sind die größten Hürden von jungen Menschen, denen der direkte Übergang von der Schule in eine Ausbildung nicht gelingt? Brauchen die Jugendlichen wirklich diese Maßnahmen oder fehlt es vor allem an geeigneten Ausbildungsmöglichkeiten? Und wie schauen Fachkräfte im Übergangssektor auf ihre Arbeit, die Jugendlichen und notwendige Veränderungen?" (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Was macht die duale Ausbildung attraktiv? Wünsche von jungen Menschen und Angebote von Unternehmen im Vergleich: Eine kombinierte Jugend- und Unternehmensbefragung (2025)

    Arndt, Franziska; Wieland, Clemens; Herzer, Philip; Schaffer, Fabian; Werner, Dirk; Flake, Regina; Renk, Helen;

    Zitatform

    Arndt, Franziska, Regina Flake, Philip Herzer, Dirk Werner, Helen Renk, Fabian Schaffer & Clemens Wieland (2025): Was macht die duale Ausbildung attraktiv? Wünsche von jungen Menschen und Angebote von Unternehmen im Vergleich. Eine kombinierte Jugend- und Unternehmensbefragung. Gütersloh, 68 S. DOI:10.11586/2025043

    Abstract

    "Jahr für Jahr bleiben viele Tausend Ausbildungsplätze unbesetzt, gleichzeitig gehen viel zu viele Ausbildungsberweber:innen auf dem Ausbildungsmarkt leer aus. Wenn es um die Suche nach einem Ausbildungsplatz geht, ist aus Sicht junger Menschen entscheidend, dass eine Ausbildungsstelle aus ihrer Sicht attraktiv ist – und vor allem nicht unattraktiv. Denn nur solche Ausbildungsplätze, die aus Sicht der Jugendlichen keine abschreckenden Merkmale – sogenannte Aversionsfaktoren – aufweisen, werden überhaupt in Erwägung gezogen. Erst dann kommen Attraktionsfaktoren, also positiv wahrgenommene Eigenschaften eines Ausbildungsplatzes, zur Wirkung. Vor diesem Hintergrund wird in dieser Studie unter anderem den spannenden Fragen nachgegangen, welche Aspekte einer Ausbildungsstelle für junge Menschen besonders relevant sind, ob Unternehmen diese bieten können und ob sie das schließlich auch ausreichend kommunizieren. Zudem wird erhoben, wie kompetent sich Unternehmen im Bereich Ausbildungsmarketing bewegen sowie welche Unterstützungsangebote zur Ausbildung und Fachkräftesicherung ihnen bekannt sind und welche davon sie nutzen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Erfolgsrezept im Gastgewerbe: Nachwuchssicherung durch internationale Auszubildende (2025)

    Arndt, Franziska; Orange, Fritz;

    Zitatform

    Arndt, Franziska & Fritz Orange (2025): Erfolgsrezept im Gastgewerbe: Nachwuchssicherung durch internationale Auszubildende. (KOFA kompakt / Kompetenzzentrum Fachkräftesicherung 2025,08), Köln, 7 S.

    Abstract

    "Während der Arbeitsmarkt im Hotel und Gastgewerbe wie viele andere Branchen im Spannungsfeld von wirtschaftlichem Druck bei gleichzeitigen Fachkräfteengpässen steht, verzeichnet der Ausbildungsmarkt Zuwächse. Die positive Entwicklung geht maßgeblich auf die Rekrutierung internationaler Auszubildender zurück: 44,3 Prozent aller neu abgeschlossenen Ausbildungsverträge wurden im Jahr 2023 mit Menschen ausländischer Nationalität geschlossen. Nur durch die Rekrutierung ausländischer Auszubildender gelingt es, den Ausbildungsmarkt im Gastgewerbe zu stabilisieren, denn ohne sie wären die Neuabschlüsse seit 2019 um 19,3 Prozent gesunken. Der Arbeitsmarkt im Gastgewerbe vollzog zuletzt eine Trendwende, da es erstmals wieder mehr Arbeitslose als offene Stellen für Qualifizierte gab. Das liegt insbesondere an der Entwicklung der offenen Stellen, die nach der Pandemie zunächst stark anstiegen, zuletzt jedoch aufgrund sinkender Umsatzzahlen und steigendem Kostendruck stark zurückgingen. Aufgrund qualifikatorischer Passungsprobleme besteht weiterhin eine Fachkräftelücke von 2.703 fehlenden Fachkräften. Es fehlen vor allem Fachkräfte mit abgeschlossener Berufsausbildung, insbesondere in der Systemgastronomie. Die Nachwuchssicherung ist daher eine zentrale Aufgabe der Fachkräftesicherung." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Ausbildungsperspektiven 2025: eine repräsentative Befragung von jungen Menschen (2025)

    Barlovic, Ingo; Wieland, Clemens; Renk, Helen; Ullrich, Denise; Schaffer, Fabian;

    Zitatform

    Barlovic, Ingo, Helen Renk, Fabian Schaffer, Denise Ullrich & Clemens Wieland (2025): Ausbildungsperspektiven 2025. Eine repräsentative Befragung von jungen Menschen. Gütersloh, 29 S. DOI:10.11586/2025042

    Abstract

    "Die Berufsausbildung hat ein gutes Image und ist für junge Menschen weiterhin der beliebteste Bildungsweg nach der Schule. Trotzdem glaubt ein erheblicher Teil der Jugendlichen mit niedriger Schulbildung nicht daran, einen Ausbildungsplatz zu bekommen. Dies kann eine Ursache dafür sein, dass jede:r Vierte von ihnen nach der Schule zunächst ohne berufsqualifizierenden Abschluss arbeiten möchte. Angesichts der Tatsache, dass bereits jetzt 2,86 Millionen ungelernte junge Menschen von häufig prekären Arbeitsbedingungen und schlechteren Verdienstchancen betroffen sind, ist dies eine besorgniserregende Entwicklung. Die jungen Menschen brauchen daher konkrete Ausbildungsperspektiven und mehr passgenaue Unterstützung am Übergang, etwa durch individuelle Beratung und Hilfe im Bewerbungsprozess. Dies sind zentrale Ergebnisse der neuen Jugendbefragung „Ausbildungsperspektiven 2025 – Eine repräsentative Befragung von jungen Menschen“. Für die Befragung wurden über 1.755 junge Menschen zwischen 14 und 25 Jahren im Zeitraum vom 07. März bis zum 14. April 2025 nach ihren Zukunftsplänen, ihren Einschätzungen zum Ausbildungsmarkt und zu beruflicher Orientierung sowie ihren Erfahrungen bei der Ausbildungsplatzsuche befragt." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Why do they leave? Examining dropout behaviour in gender-atypical vocational education and training in Germany (2025)

    Beckmann, Janina ;

    Zitatform

    Beckmann, Janina (2025): Why do they leave? Examining dropout behaviour in gender-atypical vocational education and training in Germany. In: Journal of vocational education and training, Jg. 77, H. 2, S. 297-321. DOI:10.1080/13636820.2023.2211546

    Abstract

    "Germany’s VET system is highly gender-segregated and marked by high dropout rates. This article investigates the dropout behaviour of apprentices in gender-atypical training occupations. First, we investigate whether gender-atypical apprentices drop out at a higher rate than their majority peers. Second, we examine differences in the self-reported reasons for dropping out among gender-typical and gender-atypical apprentices. Results show that gender-atypical apprentices, and particularly males in female-dominated occupations, are more likely to prematurely leave their apprenticeship. The self-reported reasons for dropping out differed by gender minority status: female minorities were more likely to drop out due to a lack of social integration, while male minorities were more likely to drop out due to unfulfilled aspirations in comparison to the gender majority. These results show that gender-specific perceptions and experiences are related to the higher dropout rates of gender-atypical apprentices." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Ausbildungsplatz oder Leerstelle: Wie finden Berufsstarter und Betriebe wieder zusammen? (2025)

    Bellmann, Lutz ; Leber, Ute; Fitzenberger, Bernd ;

    Zitatform

    Bellmann, Lutz, Bernd Fitzenberger & Ute Leber (2025): Ausbildungsplatz oder Leerstelle: Wie finden Berufsstarter und Betriebe wieder zusammen? In: IAB-Forum H. 17.04.2025, 2025-04-15. DOI:10.48720/IAB.FOO.20250417.01

    Abstract

    "Auch wenn sich der deutsche Ausbildungsmarkt in den ersten Jahren nach der Corona-Krise etwas erholt hat, ist die Zahl der neu abgeschlossenen Ausbildungsverträge 2024 wieder leicht zurückgegangen. Die Herausforderung, Ausbildungsangebot und -nachfrage zusammenzuführen, ist nach wie vor groß. Denn einer hohen Zahl von unbesetzten Ausbildungsplätzen steht eine wachsende Zahl an Jugendlichen gegenüber, die keinen Ausbildungsplatz finden." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Explaining higher VET dropout rates among adolescents with a migration background in Germany: the role of career compromises (2025)

    Busse, Robin ; Glauser, David ; Scharenberg, Katja ;

    Zitatform

    Busse, Robin, David Glauser & Katja Scharenberg (2025): Explaining higher VET dropout rates among adolescents with a migration background in Germany: the role of career compromises. In: Empirical Research in Vocational Education and Training, Jg. 17. DOI:10.1186/s40461-024-00176-y

    Abstract

    "Research has consistently revealed that adolescents with a migration background are more likely to drop out from vocational education and training (VET) at the upper-secondary level than their native peers. While recent research has provided rich empirical evidence of mechanisms leading to dropouts from VET, little is known about such mechanisms for adolescents with a migration background. In our contribution, we assume that the difficulties that adolescents with a migration background face when entering the VET system are associated with a restricted range of occupational opportunities and, thereby, higher levels of career compromises in terms of the desired and attained VET occupation. Following previous findings on key dimensions of career compromise, we examine the relevance of compromises in the field of work and social status in explaining the higher propensity of adolescents with a migration background to drop out from their first VET position. Using logistic regressions and KHB decomposition analyses, our results underline that gaps in VET dropout rates between adolescents with and without a migration background can partially be ascribed to migration-specific compromises in the field of work between the aspired and attained VET occupation, while compromises in social status seem to be unimportant." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Ausbildungsberufe mit hohem Ansehen bleiben seltener unbesetzt (2025)

    Christ, Alexander ; Neuber-Pohl, Caroline ; Weller, Sabrina Inez ;

    Zitatform

    Christ, Alexander, Caroline Neuber-Pohl & Sabrina Inez Weller (2025): Ausbildungsberufe mit hohem Ansehen bleiben seltener unbesetzt. In: Berufsbildung in Wissenschaft und Praxis, Jg. 54, H. 4, S. 51-53.

    Abstract

    "Berufe mit Prestige punkten auf dem Ausbildungsmarkt: Ausbildungsplätze in gesellschaftlich hoch angesehenen Berufen bleiben deutlich seltener unbesetzt. Analysen auf Basis der BIBB-Vollerhebung zum 30.09.2024 der neu abgeschlossenen Ausbildungsverträge sowie der »Berufsbezogenen Ansehensskala« (BAS) zeigen, dass ein signifikanter Zusammenhang besteht – es gibt aber auch Ausnahmen, von denen wir vielleicht lernen können." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Der Ausbildungsmarkt im Jahr 2025: Analysen auf Basis der BIBB-Erhebung über neu abgeschlossene Ausbildungsverträge und der Ausbildungsmarktstatistik der Bundesagentur für Arbeit zum Stichtag 30. September (2025)

    Christ, Alexander ; Weller, Sabrina Inez ; Granath, Ralf-Olaf; Milde, Bettina; Neuber-Pohl, Caroline ;

    Zitatform

    Christ, Alexander, Caroline Neuber-Pohl, Sabrina Inez Weller, Bettina Milde & Ralf-Olaf Granath (2025): Der Ausbildungsmarkt im Jahr 2025. Analysen auf Basis der BIBB-Erhebung über neu abgeschlossene Ausbildungsverträge und der Ausbildungsmarktstatistik der Bundesagentur für Arbeit zum Stichtag 30. September. (BIBB discussion paper / Bundesinstitut für Berufsbildung), Bonn, 64 S.

    Abstract

    "Im Jahr 2025 hat sich die Lage auf dem Ausbildungsmarkt verschärft: Trotz steigender Nachfrage sank das Angebot an Ausbildungsstellen und die Zahl der neuen Ausbildungsverträge erneut. Die angespannte wirtschaftliche Lage in Deutschland spiegelt sich somit auch auf dem Ausbildungsmarkt wider. Rund 84.400 Jugendliche blieben bei ihrer Ausbildungssuche erfolglos. Dies sind zentrale Ergebnisse der BIBB-Analyse zur Entwicklung des Ausbildungsmarkts 2025. Die Analyse stützt sich auf die BIBB-Erhebung zu neu abgeschlossenen Ausbildungsverträgen zum Stichtag 30. September sowie auf die Ausbildungsstatistik der Bundesagentur für Arbeit. Die Publikation liefert einen umfassenden Überblick über den Ausbildungsmarkt im Jahr 2025 sowie über die aktuellen Entwicklungen von Angebot und Nachfrage." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Im Schatten: Die schulische Berufsausbildung in der nationalen (Berufs-)Bildungsberichterstattung: Was wird wo berichtet und warum so wenig?. What is Reported where, and why so Little? (2025)

    Dionisius, Regina; Illiger, Amelie; Ebbinghaus, Margit;

    Zitatform

    Dionisius, Regina, Margit Ebbinghaus & Amelie Illiger (2025): Im Schatten: Die schulische Berufsausbildung in der nationalen (Berufs-)Bildungsberichterstattung. Was wird wo berichtet und warum so wenig?. What is Reported where, and why so Little? In: Zeitschrift für Berufs- und Wirtschaftspädagogik, Jg. 121, H. 1, S. 156-176. DOI:10.25162/zbw-2025-0006

    Abstract

    "Etwa ein Drittel aller Ausbildungsanfänger: innen beginnen eine schulische Berufsausbildung. Trotz ihrer Bedeutung erhalten diese Ausbildungen in der öffentlichen Wahrnehmung deutlich weniger Aufmerksamkeit als die duale Berufsausbildung nach BBiG/HwO. Dieses Ungleichgewicht spiegelt sich auch in der Bildungsberichterstattung wider. Der vorliegende Beitrag vergleicht die nationale Berichterstattung zu schulischen Berufsausbildungen, identifiziert bestehende Lücken und beleuchtet die zugrundeliegenden Ursachen. Abschließend werden Maßnahmen vorgeschlagen, um die Sichtbarkeit und Relevanz schulischer Berufsausbildungen zu steigern." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Fünf Prozent der Jugendlichen, die einen Ausbildungsvertrag unterschrieben haben, setzen die Ausbildungssuche früher oder später dennoch fort (2025)

    Dionisius, Regina; Ebbinghaus, Margit; Hüls, Silke; Leber, Ute;

    Zitatform

    Dionisius, Regina, Margit Ebbinghaus, Ute Leber & Silke Hüls (2025): Fünf Prozent der Jugendlichen, die einen Ausbildungsvertrag unterschrieben haben, setzen die Ausbildungssuche früher oder später dennoch fort. In: IAB-Forum H. 08.12.2025. DOI:10.48720/IAB.FOO.20251208.01

    Abstract

    "Die hohe Zahl unbesetzter Ausbildungsstellen zählt zu den größten Herausforderungen am Ausbildungsmarkt. Eine mögliche Ursache besteht darin, dass sich Auszubildende nach Vertragsabschluss umentscheiden. Daten der BA-BIBB-IAB-Bewerberstudie zeigen, dass Jugendliche vor allem dann weitersuchen, wenn das eingegangene Ausbildungsverhältnis nicht ihren eigentlichen Wünschen entspricht. Aber auch weitere Gründe können eine Rolle spielen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Leber, Ute;
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  • Literaturhinweis

    The Effects of the COVID-19 Pandemic on Vocational Education and Training in Germany (2025)

    Dummert, Sandra ; Umkehrer, Matthias ;

    Zitatform

    Dummert, Sandra & Matthias Umkehrer (2025): The Effects of the COVID-19 Pandemic on Vocational Education and Training in Germany. In: Journal of vocational education and training, Jg. 77, H. 3, S. 631-654., 2023-10-30. DOI:10.1080/13636820.2023.2280953

    Abstract

    "In this paper, we investigate the effects of the COVID-19 pandemic on vocational education and training in Germany. We exploit rich establishment-level survey data to estimate the causal effects of the pandemic by applying difference-in-differences estimation, contrasting trends in outcomes between establishments that suffered to varying degrees from adverse economic impacts after the first lockdown. We find that, due to the pandemic, establishments have not become more likely to leave the training market but hired less new trainees and retained less of their recent graduates in the first two years of the crisis, on average. We also compare these effects with the effects of the Great Recession on training and find that both are remarkably similar. Our findings foster concerns that the pandemic increases future skills shortage in the labour market and dampens young peoples’ career prospects." (Author's abstract, IAB-Doku, © Taylor & Francis) ((en))

    Beteiligte aus dem IAB

    Dummert, Sandra ; Umkehrer, Matthias ;
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  • Literaturhinweis

    Employment Effects of a Statutory Minimum Wage: Evidence from a National Reform of the German Apprenticeship Market (2025)

    Dörsam, Michael; Langen, Henrika;

    Zitatform

    Dörsam, Michael & Henrika Langen (2025): Employment Effects of a Statutory Minimum Wage: Evidence from a National Reform of the German Apprenticeship Market. (Working paper / Swiss Leading House 250), Zürich, 36 S.

    Abstract

    "To enhance the attractiveness of vocational education and training and to secure an adequate supply of skilled labour, the German government introduced a statutory minimum apprenticeship wage. Since January 1, 2020, apprentices who start their training have been entitled to a minimum wage that increases annually. Using administrative register data on apprenticeship contracts, we estimate the causal effect of this legislation on apprentice employment. Exploiting regional and occupational variation in the share of apprenticeships paid at the minimum wage, we apply standard difference-in-differences, triple-difference, and synthetic difference-in-differences models. Our results indicate that the minimum apprenticeship wage increased the number of apprenticeship contracts while reducing the contract termination rate in low-wage occupations. We also find considerable heterogeneity across occupations, which may be best explained by differences in exposure to skilled labour shortages and changes in apprentices' educational attainment." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Gesucht, gefunden… und wieder verloren – Befunde zu unbesetzten Ausbildungsstellen aufgrund vorzeitiger Vertragslösungen (2025)

    Ebbinghaus, Margit; Mohr, Sabine ;

    Zitatform

    Ebbinghaus, Margit & Sabine Mohr (2025): Gesucht, gefunden… und wieder verloren – Befunde zu unbesetzten Ausbildungsstellen aufgrund vorzeitiger Vertragslösungen. In: Berufsbildung in Wissenschaft und Praxis, Jg. 54, H. 1, S. 44-46.

    Abstract

    "Zahlreiche betriebliche Ausbildungsstellen bleiben unbesetzt. Vorzeitige Vertragslösungen sind als mögliche Ursache dafür bislang kaum beachtet worden. An dieser Lücke setzt der Beitrag unter Rückgriff auf Daten aus dem BIBB-Betriebspanel zu Qualifizierung und Kompetenzentwicklung an." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Geht da noch was anderes? Warum junge Menschen nach Abschluss eines Ausbildungsvertrages weiter nach Ausbildungsstellen suchen (2025)

    Ebbinghaus, Margit; Hüls, Silke; Leber, Ute; Dionisius, Regina;

    Zitatform

    Ebbinghaus, Margit, Silke Hüls, Ute Leber & Regina Dionisius (2025): Geht da noch was anderes? Warum junge Menschen nach Abschluss eines Ausbildungsvertrages weiter nach Ausbildungsstellen suchen. (BIBB-Report 2025,04), Leverkusen: Verlag Barbara Budrich, 15 S.

    Abstract

    "Die hohe Anzahl unbesetzter Ausbildungsstellen zählt seit Jahren zu den größten Herausforderungen des Ausbildungsmarktes. Eine mögliche, bislang wenig erforschte Ursache im Kontext von Besetzungsproblemen besteht darin, dass sich bereits eingeplante Auszubildende umentscheiden. Vor diesem Hintergrund untersucht der BIBB Report mithilfe von Daten der BA-BIBB-IAB-Bewerberstudie 2024, wie viele junge Menschen trotz eines Vertragsabschlusses weiter nach Ausbildungsstellen suchen und aus welchen Gründen sie dies tun. Es zeigt sich, dass nur ein kleinerer Teil der jungen Menschen mit Ausbildungsvertrag die Suche nach Ausbildungsstellen fortgesetzt hat. Anhand der offen erfragten Gründe ließen sich drei übergreifende Motive identifizieren, die u. a. auf eine noch nicht abgeschlossene Berufsorientierung hinweisen. Die Befunde erweitern damit nicht nur das Verständnis für die Ursachen unbesetzter Ausbildungsstellen, sondern eröffnen auch Ansatzpunkte, einer über den Vertragsabschluss hinausgehenden Suche nach Ausbildungsstellen entgegenzuwirken." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Leber, Ute;
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  • Literaturhinweis

    Doch lieber woanders hin: Wenn geeignete Bewerberinnen und Bewerber abspringen, verschärft dies Probleme bei der Besetzung von Ausbildungsplätzen (2025)

    Ebbinghaus, Margit; Schwengler, Barbara; Leber, Ute;

    Zitatform

    Ebbinghaus, Margit, Ute Leber & Barbara Schwengler (2025): Doch lieber woanders hin: Wenn geeignete Bewerberinnen und Bewerber abspringen, verschärft dies Probleme bei der Besetzung von Ausbildungsplätzen. In: IAB-Forum H. 24.03.2025. DOI:10.48720/IAB.FOO.20250324.02

    Abstract

    "Seit Jahren bleibt ein hoher Anteil der betrieblichen Ausbildungsplätze unbesetzt. Als eine mögliche Ursache hat jüngst das (kurzfristige) Abspringen von Bewerberinnen und Bewerbern verstärkt an Aufmerksamkeit gewonnen. Wie Ergebnisse des IAB-Betriebspanels zeigen, ist davon rund jeder vierte Betrieb mit unbesetzten Ausbildungsplätzen betroffen. Im Vergleich zum generellen Mangel an Bewerbungen und fehlenden geeigneten Bewerbungen spielt dieser Grund damit eine eher untergeordnete Rolle. Dennoch können sich dadurch Engpässe am Ausbildungsmarkt weiter verschärfen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Schwengler, Barbara; Leber, Ute;
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  • Literaturhinweis

    BA-BIBB-IAB-Bewerberstudie zum Ausbildungsmarkt: Ausbildungssuchende ohne Kontakt zur Arbeitsagentur und Geflüchtete sind oft im Nachteil (2025)

    Ertl, Hubert; Keßler, Catie; Leber, Ute; Fitzenberger, Bernd ; Christ, Alexander ; Seegers, Marco ; Holleitner, Julia ; Anger, Silke ; Gei, Julia; Schels, Brigitte ; Christoph, Bernhard ;

    Zitatform

    Ertl, Hubert, Bernd Fitzenberger, Silke Anger, Alexander Christ, Bernhard Christoph, Julia Gei, Julia Holleitner, Catie Keßler, Ute Leber, Brigitte Schels & Marco Seegers (2025): BA-BIBB-IAB-Bewerberstudie zum Ausbildungsmarkt: Ausbildungssuchende ohne Kontakt zur Arbeitsagentur und Geflüchtete sind oft im Nachteil. (IAB-Kurzbericht 18/2025), Nürnberg, 8 S. DOI:10.48720/IAB.KB.2518

    Abstract

    "Eine Ausbildung aufzunehmen, ist ein entscheidender Schritt auf dem Bildungsweg vieler junger Menschen. Sie müssen sich mit unterschiedlichen Ausbildungswegen auseinandersetzen und um Ausbildungsplätze bewerben. Hierbei kommt Angeboten der beruflichen Orientierung und Berufsberatung eine zentrale Rolle zu. Welche Erfahrungen machen ausbildungsinteressierte junge Menschen während der Berufsberatung, wie unterscheiden sich diese Erfahrungen und inwiefern gehen sie mit einem erfolgreichen Übergang in eine Berufsausbildung oder ein Studium einher? Daten der aktuellen BA-BIBB-IAB-Bewerberstudie zeigen, dass Ausbildungssuchende, die im Verlauf ihrer Suche nach einem Ausbildungsplatz den Kontakt zur Bundesagentur für Arbeit abgebrochen haben, und junge Geflüchtete seltener einen berufsqualifizierenden Bildungsweg einschlagen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Ausbildungssuchende ohne Kontakt zur Arbeitsagentur und Geflüchtete sind oft im Nachteil: BA-BIBB-IAB-Bewerberstudie zum Ausbildungsmarkt (2025)

    Ertl, Hubert; Seegers, Marco ; Christ, Alexander ; Christoph, Bernhard ; Leber, Ute; Gei, Julia; Anger, Silke ; Holleitner, Julia ; Fitzenberger, Bernd ; Keßler, Catie; Schels, Brigitte ;

    Zitatform

    Ertl, Hubert, Bernd Fitzenberger, Silke Anger, Alexander Christ, Bernhard Christoph, Julia Gei, Julia Holleitner, Catie Keßler, Ute Leber, Brigitte Schels & Marco Seegers (2025): Ausbildungssuchende ohne Kontakt zur Arbeitsagentur und Geflüchtete sind oft im Nachteil. BA-BIBB-IAB-Bewerberstudie zum Ausbildungsmarkt. (BIBB-Report 2025,03), Leverkusen: Verlag Barbara Budrich, 8 S.

    Abstract

    "Eine Ausbildung aufzunehmen, ist ein entscheidender Schritt auf dem Bildungsweg vieler junger Menschen. Sie müssen sich mit unterschiedlichen Ausbildungswegen auseinandersetzen und um Ausbildungsplätze bewerben. Hierbei kommt Angeboten der beruflichen Orientierung und Berufsberatung eine zentrale Rolle zu. Welche Erfahrungen machen ausbildungsinteressierte junge Menschen während der Berufsberatung, wie unterscheiden sich diese Erfahrungen und inwiefern gehen sie mit einem erfolgreichen Übergang in eine Berufsausbildung oder ein Studium einher?" (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Ausbildungsmarkt weiter tief in der Krise: Politik und Betriebe sind gefordert (2025)

    Fitzenberger, Bernd ;

    Zitatform

    Fitzenberger, Bernd (2025): Ausbildungsmarkt weiter tief in der Krise: Politik und Betriebe sind gefordert. In: IAB-Forum H. 06.11.2025. DOI:10.48720/IAB.FOO.20251106.01

    Abstract

    "Trotz vieler unbesetzter Ausbildungsstellen sank die Zahl der neu abgeschlossenen Ausbildungsverträge 2024 erneut und liegt weiterhin deutlich unter dem Vor-Corona-Niveau. Gleichzeitig wächst die Zahl junger Erwachsener ohne Berufsabschluss. Die betriebliche Ausbildung muss attraktiver und zugänglicher werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Fitzenberger, Bernd ;
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  • Literaturhinweis

    The composition of applicants, mismatch, and matching efficiency in the German VET market (2025)

    Fitzenberger, Bernd ; Wicht, Leonie ; Heusler, Anna ; Houštecká, Anna ;

    Zitatform

    Fitzenberger, Bernd, Anna Heusler, Anna Houštecká & Leonie Wicht (2025): The composition of applicants, mismatch, and matching efficiency in the German VET market. In: Labour Economics, Jg. 95, S. 1-28., 2025-06-25. DOI:10.1016/j.labeco.2025.102755

    Abstract

    "Entries into firm-based vocational education and training (VET) stagnated in Germany during the 2010s and decreased by 11% between 2019 and 2020, which is likely to exacerbate future shortages of skilled workers. Against this backdrop, we study the VET market through the lens of a matching function estimated at the occupation by district level between 2013 and 2021. We employ a novel strategy to instrument for applicants and vacancies which draws on differences in local labor market conditions for different occupations. Our estimated matching elasticities for applicants and vacancies are 0.46 and 0.57, respectively. Matching efficiency shows a slight downward trend before Covid and a large drop during Covid. Using our estimates to decompose aggregate trends in matches, we find that while matching efficiency and applicants drove matches down before Covid, the increase in vacancies until 2019 stabilized the VET market. During Covid, the drop in applicants, vacancies, and matching efficiency contributed similarly to the sudden drop of matches. Furthermore, without the increase in migrants applying to VET positions, demographic change alone would have led to an even greater decline in matches already before Covid. Changes in occupational and regional mismatch did little in explaining the overall trend in matches." (Author's abstract, IAB-Doku, © 2025 Elsevier) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Arbeitsmarkt im Wandel: Deutschland muss die Transformation annehmen, um seine Produktivität und Wettbewerbsfähigkeit zu stärken (2025)

    Fitzenberger, Bernd ; Kagerl, Christian ;

    Zitatform

    Fitzenberger, Bernd & Christian Kagerl (2025): Arbeitsmarkt im Wandel: Deutschland muss die Transformation annehmen, um seine Produktivität und Wettbewerbsfähigkeit zu stärken. (IAB-Forschungsbericht 12/2025), Nürnberg, 21 S. DOI:10.48720/IAB.FB.2512

    Abstract

    "Der deutsche Arbeitsmarkt zeigt sich trotz wirtschaftlicher Schwäche und der wiederkehrenden Bezeichnung von Deutschland als „krankem Mann Europas“ überraschend robust. Die Beschäftigungsquote liegt mit 77,4 Prozent weiterhin auf einem hohen Niveau, doch die Zahl der offenen Stellen ist seit ihrem Höchststand 2022 deutlich gesunken, während die Arbeitslosenquote steigt. Besonders betroffen sind Langzeitarbeitslose und Personen ohne schulischen oder beruflichen Abschluss. Gleichzeitig bleibt der Fachkräftemangel eine zentrale Herausforderung, da viele Stellen nicht besetzt werden können. Die Koexistenz von steigender Arbeitslosigkeit und unbesetzten Stellen bleibt ein entscheidendes Problem für die Bewältigung des wirtschaftlichen Wandels. Eine der größten strukturellen Schwächen ist das stagnierende Produktivitätswachstum. Während die Produktivität in den 2000er-Jahren noch stieg, stagniert sie seit den 2010er-Jahren weitgehend. Besonders problematisch ist die wachsende Diskrepanz zwischen der Produktivität pro Arbeitsstunde und der Produktivität pro Arbeitnehmer, wovon sich letztere deutlich schlechter entwickelt. Die Gründe hierfür sind vielfältig: Neben einer zunehmenden Teilzeitarbeit und einem Beschäftigungszuwachs in Sektoren mit niedriger Produktivität – etwa im Gesundheits- und Bildungsbereich – verhindern geringe Investitionen in Digitalisierung und technologische Innovationen, aber auch in Aus- und Weiterbildung, eine stärkere Produktivitätssteigerung. Besonders das produzierende Gewerbe, das lange das Rückgrat der deutschen Wirtschaft bildete, gerät zunehmend unter Druck. Die Industrieproduktion liegt noch immer unter dem Vorkrisenniveau, während die Beschäftigung in der jüngeren Vergangenheit stagnierte und aktuell rückläufig ist. Besonders die Automobilbranche steht vor großen Herausforderungen: Neben der sinkenden Nachfrage nach Elektroautos machen chinesische Wettbewerber den deutschen Herstellern zunehmend Konkurrenz. Auch Maschinenbau und Metallindustrie kämpfen mit strukturellen Problemen. Zudem belasten hohe Energiepreise und eine schwächelnde Exportnachfrage – insbesondere aus China – die deutsche Industrie. Trotz der wirtschaftlichen Schwäche und den Unsicherheiten über die zukünftige Entwicklung mangelt es weiterhin an Fachkräften. Vor allem kleinere Betriebe und das Bau- sowie das Gastgewerbe haben Schwierigkeiten, qualifizierte Arbeitskräfte zu finden. Eine Ursache hierfür ist die geringe Mobilität auf dem Arbeitsmarkt. Während Transformationen üblicherweise mit einer Umschichtung von Arbeitsplätzen verbunden sind, zeigt sich dieser Effekt in Deutschland bislang kaum. Die hohe Nutzung von Kurzarbeitergeld während der Pandemie hat die Beschäftigung stabilisiert, könnte jedoch den Anpassungsprozess verzögert haben, wenngleich hierfür belastbare empirische Belege fehlen. Deutschland muss die Digitalisierung und die Dekarbonisierung annehmen und nutzen, um seine Wettbewerbsfähigkeit zu erhalten. Besonders Berufe mit geringen Qualifikationsanforderungen sind durch Automatisierung bedroht. Gleichzeitig entstehen neue Beschäftigungsmöglichkeiten im Bereich der grünen Technologien. Der Wandel erfordert jedoch gezielte Investitionen in Weiterbildung und Umschulungen, um Beschäftigte auf die neuen Anforderungen vorzubereiten. Doch genau hier zeigen sich große Defizite. Die betriebliche Weiterbildung ist nach einem pandemiebedingten Einbruch noch nicht auf das Vorkrisenniveau zurückgekehrt, und die Zahl neu abgeschlossener Ausbildungsverträge liegt seit 2020 jedes Jahr unter einer halben Million. Zudem verschlechtern sich die schulischen Leistungen, was langfristig die Qualifikationsbasis der Erwerbsbevölkerung schwächen könnte. Deutschland steht damit vor einer großen Herausforderung: Die alternde Erwerbsbevölkerung verschärft den Fachkräftemangel, während Produktivitätsschwäche und Wettbewerbsverlust die wirtschaftliche Dynamik hemmen. Die Verbesserung der digitalen Kompetenzen und die Förderung der beruflichen Mobilität werden für die Steigerung der Arbeitsproduktivität und die Sicherung des Wirtschaftswachstums von entscheidender Bedeutung sein. Um den Wandel erfolgreich zu gestalten, sind massive Investitionen in Digitalisierung, Dekarbonisierung und Bildung dringend erforderlich. Nur wenn das Land der Aus- und Weiterbildung Priorität einräumt und sich dem Wandel stellt, kann es gut bezahlte Arbeitsplätze sichern und seine Position als Europas größte Volkswirtschaft behaupten." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Fitzenberger, Bernd ; Kagerl, Christian ;
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  • Literaturhinweis

    Aktuelle Ergebnisse aus dem IAB-Betriebspanel: Steigende Übernahmequote bei rückläufiger Zahl erfolgreich beendeter Ausbildungsverträge (2025)

    Fitzenberger, Bernd ; Leber, Ute; Schwengler, Barbara;

    Zitatform

    Fitzenberger, Bernd, Ute Leber & Barbara Schwengler (2025): Aktuelle Ergebnisse aus dem IAB-Betriebspanel: Steigende Übernahmequote bei rückläufiger Zahl erfolgreich beendeter Ausbildungsverträge. (IAB-Kurzbericht 14/2025), Nürnberg, 8 S. DOI:10.48720/IAB.KB.2514

    Abstract

    "Im Jahr 2024 ist die Zahl der neu abgeschlossenen Ausbildungsverträge wieder leicht zurückgegangen und liegt weiterhin deutlich unterhalb des Niveaus vor der Corona-Krise. Im Zuge der anhaltenden Wirtschaftsschwäche bleiben viele Ausbildungsplätze unbesetzt. Eine Analyse mit den Daten des IAB-Betriebspanels 2024 zeigt, wie sich verschiedene Indikatoren der betrieblichen Ausbildung entwickelt haben und ermöglicht einen Blick aus der Sicht der Betriebe auf die aktuelle Situation und die Herausforderungen auf dem Ausbildungsmarkt. Ein besonderes Augenmerk gilt Jugendlichen ohne Schulabschluss und der Entwicklung der Übernahmequote." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Zwischen Schulabschluss und Berufsausbildung: Die Barrieren für Jugendliche aus Haushalten mit Grundsicherungsbezug sind besonders hoch (2025)

    Fitzenberger, Bernd ; Holleitner, Julia ; Heusler, Anna ;

    Zitatform

    Fitzenberger, Bernd, Anna Heusler & Julia Holleitner (2025): Zwischen Schulabschluss und Berufsausbildung: Die Barrieren für Jugendliche aus Haushalten mit Grundsicherungsbezug sind besonders hoch. In: IAB-Forum H. 18.06.2025 Nürnberg, 2025-06-17. DOI:10.48720/IAB.FOO.20250618.01

    Abstract

    "Der Abschluss einer Ausbildung oder eines Studiums trägt wesentlich zu einem reibungslosen Übergang von der Schule in den Arbeitsmarkt bei. Doch die Zahl junger Menschen ohne Berufsabschluss nimmt seit Jahren zu. Vor allem bei jungen Erwachsenen aus Haushalten, die Grundsicherung für Arbeitsuchende beziehen, ist das Risiko instabiler Übergänge deutlich erhöht." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Qualität der Ausbildung: Bewerbersituation wird zur zentralen Herausforderung (2025)

    Flake, Regina; Risius, Paula; Werner, Dirk; Metzler, Christoph;

    Zitatform

    Flake, Regina, Paula Risius, Dirk Werner & Christoph Metzler (2025): Qualität der Ausbildung: Bewerbersituation wird zur zentralen Herausforderung. (KOFA kompakt / Kompetenzzentrum Fachkräftesicherung 2025,06), Köln, 8 S.

    Abstract

    "Fast neun von zehn Unternehmen sehen in besser qualifizierten Bewerber:innen (86,9 Prozent) sowie in einer besseren Berufsorientierung und -vorbereitung (85,8 Prozent) zentrale Aspekte für eine hohe Ausbildungsqualität. Zugleich ergreifen Unternehmen vielfältige eigene Maßnahmen, um die Qualität der Ausbildung zu sichern, wenn Auszubildende Nachhol- oder Unterstützungsbedarf haben. In 70,8 Prozent der Unternehmen fördern die Ausbilder:innen beispielsweise gezielt leistungsschwächere Auszubildende. In knapp drei von vier Unternehmen werden die Ausbilder:innen dabei von der Geschäftsführung bei der Modernisierung und Digitalisierung der Ausbildung unterstützt (74,3 Prozent). Dies bestätigt den hohen Stellenwert der Ausbildung in Unternehmen – insbesondere mit Blick auf die Fachkräftesicherung. Mehr als die Hälfte der Unternehmen wünscht sich externe Unterstützung bei der Förderung leistungsschwächerer Jugendlicher (55,0 Prozent). Ähnlich hoch ist der Unterstützungsbedarf für die Weiterbildung der Ausbilder:innen. Es gilt somit, passende Rahmenbedingungen und Unterstützungsangebote zu schaffen, damit die Bewerbersituation nicht zur Gefahr für die Ausbildungsqualität wird und Unternehmen mit zunehmend heterogenen Auszubildenden nicht überfordert werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    School-leaving certificates and vocational education and training – the role of firms as gatekeepers in Germany (2025)

    Friedrich, Anett ;

    Zitatform

    Friedrich, Anett (2025): School-leaving certificates and vocational education and training – the role of firms as gatekeepers in Germany. In: International Journal of Manpower, Jg. 46, H. 10, S. 125-147. DOI:10.1108/ijm-07-2024-0454

    Abstract

    "Purpose: The aim of this study is to examine the characteristics of firms that influence their hiring decisions regarding the share of newly hired apprentices with Abitur and maximum lower secondary certificates. Design/methodology/approach The study uses 2,004 training firms of the BIBB Qualification Panel data from 2013 to 2018 to estimate fixed-effects regressions analyzing the effect of firms’ qualification structures and recruitment problems on the share of newly hired apprentices with Abitur (highest German secondary school-leaving certificate) and maximum lower secondary certificates (in German maximal Hauptschulabschluss). Findings The results indicate that firms with a higher qualification structure hire a higher share of apprentices with Abitur. However, the effect gets insignificant once controlling for the share of applicants with Abitur. Further, the study suggests that firms reduce their requirements on the school-leaving certificate of VET applicants when they suffer from unfilled training positions. Moreover, the share of applicants with Abitur and maximum lower secondary certificate has high explanatory power for the share of newly hired apprentices with these certificates. Originality/value The study highlights the role of firms in facilitating the transition of young people entering dual VET in Germany, whereas most studies so far have focused on the individual level. Further, the study contributes to the understanding of firms’ hiring processes of apprentices beyond the question of whether a firm provides VET at all and could be used for designing labor market policy programs for youth." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Datenreport zum Berufsbildungsbericht 2025: Informationen und Analysen zur Entwicklung der berufliche Bildung (2025)

    Friedrich, Michael ;

    Zitatform

    Friedrich, Michael (Red.) (2025): Datenreport zum Berufsbildungsbericht 2025. Informationen und Analysen zur Entwicklung der berufliche Bildung. (Datenreport zum Berufsbildungsbericht ... 17), Leverkusen: Budrich, 599 S.

    Abstract

    "Der Datenreport zum Berufsbildungsbericht 2025 wird zum siebzehnten Mal vom Bundesinstitut für Berufsbildung herausgegeben. Er enthält umfassende Informationen und Analysen zur beruflichen Aus- und Weiterbildung, gibt einen Überblick über Programme des Bundes und der Länder zur Förderung der Berufsausbildung und informiert über internationale Indikatoren und Benchmarks. Das Schwerpunktthema des BIBB-Datenreports 2025 lautet: "Einwanderungsgesellschaft"." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Analyse von Maßnahmen zur Verhinderung von Ausbildungsabbrüchen in der Pflege: Erfahrungen aus Pilotprojekten zur Abbruchprävention (2025)

    Fuchs, Philipp ; Herten, Benjamin; Mielenz, Maik Oliver; Beuthner, Denise; Brantzko, Michael; Seidel, Katja; Pöschel, Anna Sophie;

    Zitatform

    Fuchs, Philipp, Maik Oliver Mielenz, Katja Seidel, Michael Brantzko, Anna Sophie Pöschel, Denise Beuthner & Benjamin Herten (2025): Analyse von Maßnahmen zur Verhinderung von Ausbildungsabbrüchen in der Pflege. Erfahrungen aus Pilotprojekten zur Abbruchprävention. (BIBB discussion paper / Bundesinstitut für Berufsbildung), Bonn, 67 S.

    Abstract

    "Die Autor/-innen analysieren Ausbildungsabbrüche in der Pflege, basierend auf einem vom BIBB durchgeführten Projekt (2021–2024). Dabei wurden veränderte Bedingungen der 2020 eingeführten generalistischen Pflegeausbildung und der Fachkräftemangel berücksichtigt. Durch eine Kombination aus Panelbefragungen, biografischen Interviews und Kollaborationsworkshops wurden quantitative sowie qualitative Daten erhoben. Ein zentrales Ergebnis war der Einfluss des sogenannten „Praxisschocks" auf die Abbruchgedanken der Auszubildenden. Im Projekt wurde das Modell „Haus der guten Ausbildung" entwickelt, das Ausbildungserfolg auf persönliche, institutionelle und soziale Faktoren zurückführt. Dieses Modell diente als Grundlage für Pilotprojekte, deren Maßnahmen praxisnah erprobt und evaluiert wurden, z. B. Lernstandsgespräche, individuelle Lernzeiten und Erfolgskonferenzen. Das Projekt unterstreicht die Relevanz vernetzter Unterstützungsmaßnahmen, um Ausbildungsabbrüche nachhaltig zu vermeiden." (BIBB Autorenreferat)

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  • Literaturhinweis

    Die Pflegeausbildungsstatistik – Einführung und Weiterentwicklung in Zeiten des Fachkräftemangels (2025)

    Giar, Katharina; Neumann, Maximilian;

    Zitatform

    Giar, Katharina & Maximilian Neumann (2025): Die Pflegeausbildungsstatistik – Einführung und Weiterentwicklung in Zeiten des Fachkräftemangels. In: Wirtschaft und Statistik, Jg. 77, H. 6, S. 64-75.

    Abstract

    "Um dem Mangel an Pflegefachkräften in Deutschland zu begegnen, wurde die bisher getrennte Alten- und Krankenpflegeausbildung zusammengeführt. Seit Januar 2020 erfolgt eine generalisierte Ausbildung zur Pflegefachfrau und zum Pflegefachmann auf Grundlage des Pflegeberufegesetzes, zugleich wurde eine neue Statistik zu dieser neuen Ausbildungsform eingeführt. Der Aufsatz informiert über die rechtlichen Grundlagen, den Einführungsprozess der Pflegeausbildungsstatistik, die aktuelle Erweiterung um die hochschulische Pflegeausbildung sowie die geplante Erweiterung um die Pflegefachassistenzausbildung. Er gibt einen Überblick über die Entwicklung der Datenlage und zeigt, wie Lösungsquoten, das heißt die Anteile an vorzeitigen Vertragslösungen in der Pflegeausbildung, dargestellt werden können." (Autorenreferat, IAB-Doku, © Statistisches Bundesamt, Wiesbaden)

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  • Literaturhinweis

    Obwohl Fachkräfte fehlen, haben immer mehr junge Menschen keine Ausbildung (2025)

    Hellwagner, Timon ; Söhnlein, Doris ; Yilmaz, Yasemin ; Weber, Enzo ;

    Zitatform

    Hellwagner, Timon, Doris Söhnlein, Enzo Weber & Yasemin Yilmaz (2025): Obwohl Fachkräfte fehlen, haben immer mehr junge Menschen keine Ausbildung. In: IAB-Forum H. 24.04.2025, 2025-04-22. DOI:10.48720/IAB.FOO.20250424.01

    Abstract

    "Arbeitskräfte sind in Deutschland seit Jahren immer knapper geworden, in vielen Branchen sind insbesondere Engpässe bei den Fachkräften spürbar. Gleichzeitig zeigen aktuelle Daten des IAB, dass immer mehr junge Erwerbspersonen über keine Berufsausbildung verfügen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Ausbildung im Fokus: Herausforderungen und Lösungsansätze (2025)

    Hennrich, Jonas; Schaller, Daria;

    Zitatform

    Hennrich, Jonas & Daria Schaller (2025): Ausbildung im Fokus: Herausforderungen und Lösungsansätze. In: Ifo-Schnelldienst, Jg. 78, H. 1, S. 54-57.

    Abstract

    "Das ifo Institut befragt im Auftrag von Randstad Deutschland deutsche HR-Abteilungen quartalsweise zu personalpolitisch relevanten Themen. Mit wechselnden Sonderfragen werden aktuelle arbeitsmarktrelevante Fragestellungen untersucht – im vierten Quartal betraf dies das Thema Ausbildung. Bei einer Mehrheit der Betriebe haben 2024 gleich viele Auszubildende angefangen wie im Vorjahr. Gleichzeitig meldeten 61 % der Betriebe Schwierigkeiten beim Besetzen der Ausbildungsplätze. Hauptgrund hierfür ist nach Aussage der Unternehmen eine nicht ausreichende Anzahl an Bewerbungen. Die ungenügende Qualifikation der Bewerbenden spielt ebenfalls eine große Rolle. Unternehmen, die nächstes Jahr keine Ausbildungsgplätze mehr planen, erklären dies vor allem mit fehlenden Betreuungskapazitäten." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Evaluation of an apprenticeship support programme for young people in Germany: JOBLINGE's basecamp programme (2025)

    Hofer, Andrea;

    Zitatform

    Hofer, Andrea (2025): Evaluation of an apprenticeship support programme for young people in Germany. JOBLINGE's basecamp programme. (OECD social, employment and migration working papers 320), Paris, 84 S. DOI:10.1787/287a8cdb-en

    Abstract

    "Work-based learning programs, commonly known as apprenticeships or dual vocational education and training, are a proven way to help young people transition successfully from school to work. In Germany, apprenticeships remain the most popular education path for young people. However, recently the rate of apprenticeships that are terminated prematurely has increased, reaching a record high of one-third in 2022. A potential remedy to combat high apprenticeship drop-out rates are apprenticeship support programs designed to provide support to young people throughout their apprenticeship until successful graduation. However, while many such programs exist, evidence on their effectiveness is sparse. This paper evaluates the JOBLINGE basecamp initiative, an apprenticeship support program operating in four locations across Germany. Findings suggest that the JOBLINGE basecamp initiative is promising, enhancing apprentices' security in their apprenticeship and equipping them with essential skills to graduate successfully." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    Adaptations in Youths’ Willingness to Be Spatially Mobile: Influence of Status Aspirations and Regional Disparities (2025)

    Hoffmann, Linda ;

    Zitatform

    Hoffmann, Linda (2025): Adaptations in Youths’ Willingness to Be Spatially Mobile: Influence of Status Aspirations and Regional Disparities. In: Social Inclusion, Jg. 13. DOI:10.17645/si.9880

    Abstract

    "Spatial mobility is key to facilitating successful transitions into vocational education and training (VET), especially for youths from disadvantaged regions. In line with the agency-structure framework, the decision to become mobile is conceptualized as an adaptive strategy that young people employ to achieve their goals when faced with persistent challenges or regional barriers. This study investigates how youths applying for VET adapt their willingness to be spatially mobile over time. It examines the influence of occupational status aspirations and the regional opportunity structure on this decision-making process. Using data from the National Educational Panel Study (NEPS), multilevel growth curve models are estimated to analyze adaptations in the mobility radius of VET applicants over up to three years (1,017). To assess the regional opportunity structure, small-scale administrative geospatial data on the availability of youths’ aspired occupations are used as an individualized indicator of regional mismatch. The results show that VET applicants’ willingness to be mobile increases over time. High-status aspirations are consistently associated with a greater willingness to be mobile, largely independent of search duration or regional mismatch. Conversely, VET applicants with lower status aspirations exhibit notable adaptations, adjusting their mobility radius, particularly in response to increasing search duration or regional mismatch. These findings highlight the complex interplay between individual aspirations and the regional opportunity structure in shaping adaptations in the willingness to become mobile of unsuccessful VET applicants." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    Interaktionsarbeit lernen. Konzeptionelle Überlegungen zur beruflichen Aus- und Weiterbildung für die Arbeit mit Menschen. (2025)

    Iller, Carola ;

    Zitatform

    Iller, Carola (2025): Interaktionsarbeit lernen. Konzeptionelle Überlegungen zur beruflichen Aus- und Weiterbildung für die Arbeit mit Menschen. In: Zeitschrift für Weiterbildungsforschung, Jg. 48, H. 3, S. 345-361. DOI:10.1007/s40955-025-00325-0

    Abstract

    "Das Konzept der Interaktionsarbeit macht Kompetenzen für die Arbeit mit und an Menschen sichtbar, die bislang informell erlernt oder als Alltagskompetenzen vorausgesetzt werden. Der Forschungsstand zur Aus- und Weiterbildung macht deutlich, dass insgesamt systematische Konzepte fehlen, vor allem für hochschulische Bildungsgänge und in der Weiterbildung. Weiterführende konzeptionelle Überlegungen zur Aus- und Weiterbildung in der Interaktionsarbeit sollten vor allem das Lernen in der Echtarbeit und daran anknüpfende Forschungsbedarfe zu konkreten Kompetenzanforderungen im Arbeitsvollzug berücksichtigen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    "Demographic Tailwind" from East Germany? How Apprenticeship Opportunities of Foreign Youth in West Germany Depend on East German Apprentices (2025)

    Jost, Oskar ; Seibert, Holger ; Wesling, Mirko;

    Zitatform

    Jost, Oskar, Holger Seibert & Mirko Wesling (2025): "Demographic Tailwind" from East Germany? How Apprenticeship Opportunities of Foreign Youth in West Germany Depend on East German Apprentices. In: M. Andersson, C. Karlsson & S. Wixe (Eds.) (2025): The Oxford Handbook of Spatial Diversity and Business Economics, S. 179-197, 2021-10-04. DOI:10.1093/oxfordhb/9780198866190.013.0003

    Abstract

    "Die Arbeitsmärkte Ost- und Westdeutschlands sind nach wie vor durch große Unterschiede im Migrantenanteil und damit in der Diversität der Erwerbsbevölkerung gekennzeichnet. Während Zuwanderung in Westdeutschland insbesondere in den 1960er und frühen 1970er Jahren ein etablierter Mechanismus zur Rekrutierung zusätzlicher Arbeitskräfte war, ist der Anteil von Migranten in Ostdeutschland nach wie vor gering. Viele Jahre lang hatten junge Migranten in Westdeutschland Schwierigkeiten, eine Berufsausbildung zu bekommen, und mussten daher häufiger auf Tätigkeiten mit niedrigerem Aufgabenniveau ausweichen. Aufgrund des starken demografischen Wandels im Osten sank die Zahl der Ostdeutschen, die eine Berufsausbildung im Westen antraten, ab 2007 deutlich. Wir analysieren, inwieweit dieser Rückgang der ostdeutschen Auszubildenden im Westen zu verbesserten Chancen für junge Migranten in Westdeutschland führte. Dazu nutzen wir Beschäftigungsdaten der Bundesagentur für Arbeit sowie Bevölkerungsdaten des Statistischen Bundesamtes. Wir berücksichtigen kleinräumige Daten auf NUTS-3-Ebene und kontrollieren berufliche Unterschiede sowie den Ausbildungsberuf. Dazu vergleichen wir regionale Berufscluster, in denen ein Wettbewerb zwischen ostdeutschen und ausländischen Jugendlichen stattfand." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Seibert, Holger ;
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    Vocational education and training (VET) and the green transition: Insights from labour market data (2025)

    Kuczera, Malgorzata;

    Zitatform

    Kuczera, Malgorzata (2025): Vocational education and training (VET) and the green transition. Insights from labour market data. (OECD social, employment and migration working papers 327), Paris, 71 S. DOI:10.1787/02b7fcb1-en

    Abstract

    "The transition to a green economy has significant implications for labor markets, driving increased demand for skills that support sustainable development. This study analyses Labour Force Survey data from a set of OECD countries to assess the role of vocational education and training (VET) in preparing the workforce for the green transition. The findings indicate that nearly one in four upper-secondary VET graduates work in jobs directly impacted by the transition, primarily in existing occupations where job content evolves or labor demand increases. VET graduates are also overrepresented in greenhouse gas-intensive jobs. These findings highlight the need for targeted upskilling and reskilling initiatives. To address these challenges, the study emphasizes the need to align VET curricula with emerging green skills, expand access to continuous training, and ensure VET learners and graduates have opportunities to develop the advanced competencies essential for high-quality green employment, including through VET programs at post-secondary levels." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    The Role of Vocational Training in Addressing Skilled Labor Shortages (2025)

    Langen, Henrika;

    Zitatform

    Langen, Henrika (2025): The Role of Vocational Training in Addressing Skilled Labor Shortages. (Working paper / Swiss Leading House 238), Zürich, 35 S.

    Abstract

    "This study examines how regional and occupation-specific skilled labor shortages influence companies' involvement in apprenticeship training. It explores the relationship between skilled labor shortages and demand for apprentices, qualification requirements, new apprenticeship contracts, and premature contract terminations in Germany. Skilled labor shortages are measured using the ratio of unemployed skilled jobseekers to job vacancies and a skilled labor shortage indicator from the Federal Employment Agency. Involvement in apprenticeship training is measured using annual apprenticeship contract data. To estimate the relationship between skilled labor shortages and apprenticeship activities, the study uses a two-way fixed effects model and a robust difference-in-differences approach. The findings show that skilled labor shortages bring about higher demand for apprentices and more hires, with companies recruiting a larger share of apprentices with lower qualifications. However, the impact on premature contract terminations remains unclear. Additionally, the study reveals significant variation across occupations in how companies adjust apprenticeship practices." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    Sinkende Ungleichheit in vertraglich vereinbarten Ausbildungsvergütungen und der Zusammenhang mit Engpässen auf dem Ausbildungsmarkt (2025)

    Langen, Henrika; Dörsam, Michael;

    Zitatform

    Langen, Henrika & Michael Dörsam (2025): Sinkende Ungleichheit in vertraglich vereinbarten Ausbildungsvergütungen und der Zusammenhang mit Engpässen auf dem Ausbildungsmarkt. (BIBB-Report 2025,01), Leverkusen: Verlag Barbara Budrich, 16 S.

    Abstract

    "Dieser Report untersucht die Entwicklung der Ausbildungsvergütungen zwischen 2020 und 2023. Es zeigt sich, dass sich die Vergütungsungleichheit deutlich verringert hat – sowohl zwischen Ausbildungsbereichen und -regionen als auch innerhalb einzelner Berufe und Regionen. Die Annäherung der Vergütungen in niedrig vergüteten Ausbildungsverhältnissen an die mittleren Vergütungen lässt sich teilweise durch den stärkeren Anstieg der Mindestausbildungsvergütung im Vergleich zur durchschnittlichen Vergütung erklären. Auch unter Ausbildungsstellen mit mittlerer und hoher Vergütung ist eine Vergütungsangleichung zu erkennen. Als mögliche Erklärung dafür untersucht der Report den Zusammenhang zwischen Bewerberengpässen im Jahr 2019 und der Vergütungsentwicklung in den Folgejahren. Die Vergütungen in Engpassberufen, die 2020 noch deutlich unter dem Niveau von Berufen mit geringerem Bewerbermangel lagen, sind bis 2023 erheblich stärker gestiegen als die Vergütungen in Nicht-Engpassberufen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Between Selection and Inclusion in Vocational Education and Training: Contrasting Switzerland and Spain (2025)

    Marhuenda-Fluixá, Fernando; Bonoli, Lorenzo;

    Zitatform

    Marhuenda-Fluixá, Fernando & Lorenzo Bonoli (2025): Between Selection and Inclusion in Vocational Education and Training. Contrasting Switzerland and Spain. In: IJVES : international journal of vocational education studies, Jg. 2, H. 1, S. 43-66. DOI:10.14361/ijves-2025-020103

    Abstract

    "This article discusses inclusivness of Vocational Education and Training (VET) at Upper Secondary Education (USE). While inclusion has become a policy aim in compulsory education, it is not so clear that it is the case beyond post-16 education. In the case of VET, the demand of high quality standardized vocational qualifications challenges inclusion. The article addresses three different dimensions of inclusion: access to VET at USE, successfully achieving a qualification, and entering the labor market in a position according to the qualification achieved. We approach inclusion from a policy rather than a pedagogical perspective in section 2, and in section 3 our hypothesis about the inclusiveness of a school-based VET and a dual VET system are presented. In section 4 we choose Spain and Switzerland as examples of these systems, we show indicators, and we describe how both systems deal with the three dimensions of accessing, achieving a qualification and entering the labor market. The analysis concludes by stating that inclusion is particularly difficult because of the first dimension: it is in transition to VET in USE where both countries have more difficulties and could improve their inclusiveness. The problem is the same, but the reasons are different and these are explained in the text, addressing tensions between reputation and inclusiveness and the externalization of measures. Some considerations on comparative education also result from our analysis." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    Refugee men and women in the segmented VET market in Germany: on their career prospects and the role of resource inequality (2025)

    Meyer, Franziska ; Winkler, Oliver ;

    Zitatform

    Meyer, Franziska & Oliver Winkler (2025): Refugee men and women in the segmented VET market in Germany: on their career prospects and the role of resource inequality. In: Empirical Research in Vocational Education and Training, Jg. 17. DOI:10.1186/s40461-025-00197-1

    Abstract

    "Vocational education and training (VET) systems are characterized by both gender-specific occupational segregation and vertical occupational segmentation, leading to considerable differences in income and employment stability prospects across individual training occupations. For refugee men and women in particular, whose labor market positioning is crucial for their socio-economic integration in the host country, it is therefore not only important that they enter VET, but also which specific occupation they enter. This article investigates, first, whether the dual training occupations pursued in Germany by men and women with a refugee background differ from those pursued by those from the majority population in terms of prospective income and employment stability; and second, whether these differences are mediated by variations in search and application strategies as well as network resources, on the one hand, and differences in school-leaving qualifications, on the other. Drawing on data from the BA/BIBB Applicants Survey and the Refugee Migration Study (N = 6,055), the results show that men and women with a refugee background are more likely to enter training occupations with significantly lower occupation-specific salaries than their counterparts in the majority population. Refugee men also tend to pursue occupations with higher occupation-specific unemployment rates, whereas no such difference is found for women. These disparities are only marginally mediated by variations in search and application strategies and network resources, but are largely explained by differences in school-leaving qualifications. When controlling for these resources, women with a refugee background are more likely to enter training occupations with even lower unemployment rates than women from the majority population." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    The Moderating Effect of Firm‐Specificity on the Impact of Unemployment on the Demand for Apprentices: Evidence From Switzerland During <scp>COVID19</scp> (2025)

    Morlet, Guillaume M. A. ; Bolli, Thomas ;

    Zitatform

    Morlet, Guillaume M. A. & Thomas Bolli (2025): The Moderating Effect of Firm‐Specificity on the Impact of Unemployment on the Demand for Apprentices: Evidence From Switzerland During COVID19. In: Labour, Jg. 39, H. 4, S. 325-346. DOI:10.1111/labr.70000

    Abstract

    "This paper evaluates how firm-specificity of apprenticeship training, equivalently firm-specificity, moderates the response of the demand for apprentices to the unemployment rate. We first present a simplified conceptual framework to illustrate mechanisms through which this moderating effect could occur. We then empirically analyse the impact of unemployment on the demand for apprentices, and the abovementioned moderating effect. Using Poisson pseudo maximum likelihood methodology, we exploit monthly variation in the unemployment rate within sectors and cantons. We find that the unemployment rate is insignificantly associated with the demand for apprentices overall during the COVID19 period in Switzerland. We subsequently use a firm-level survey conducted before COVID19 to construct three measures of firm-specificity. Using each measure, firm-specificity significantly moderates the effect of the unemployment rate on the demand for apprentices. A rise in the unemployment rate statistically and economically significantly reduces the demand for apprentices for firms imparting less firm-specific training. On the other hand, a rise in the unemployment rate statistically and economically insignificantly affects the demand for apprentices within firms imparting more firm-specific training. Our results are robust to the use of multiple measures of firm-specificity and to the inclusion of controls capturing exposure to the pandemic and its economic support measures." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    Forschung zur Internationalisierung der Berufsbildung: Empirische Ergebnisse einer wissenschaftlichen Evaluationsstudie. Empirical Results of a Scientific Evaluation Study (2025)

    Nguyen, Hoang Long; Bohlinger, Sandra ; Bieß, Anne; Scheuch, Ianina;

    Zitatform

    Nguyen, Hoang Long, Sandra Bohlinger, Ianina Scheuch & Anne Bieß (2025): Forschung zur Internationalisierung der Berufsbildung. Empirische Ergebnisse einer wissenschaftlichen Evaluationsstudie. Empirical Results of a Scientific Evaluation Study. In: Zeitschrift für Berufs- und Wirtschaftspädagogik, Jg. 121, H. 1, S. 114-136. DOI:10.25162/zbw-2025-0004

    Abstract

    "Internationale Berufsbildungsprojekte sind fester Bestandteil im Repertoire der Berufsbildungsforschung als auch der Förderinstrumente der Entwicklungszusammenarbeit. Die Evaluation solcher Projekte hat dabei in jüngerer Vergangenheit zunehmend an Bedeutung gewonnen. Im vorliegenden Beitrag werden Ergebnisse einer wissenschaftlichen Evaluation der BMBF-Förderinitiative „Forschung zur Internationalisierung der Berufsbildung“ (IBBF) vorgestellt, die an der Schnittstelle zwischen Forschungs- und Entwicklungszusammenarbeit fungiert. Die Forschungsergebnisse geben Einblick in die komplexe und heterogene Förderinitiative und zeigen, welchen Beitrag solch eine Initiative für die Berufsbildungsforschung aus deutscher Perspektive leisten kann." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Ausbildungsabbrüche im regionalen Vergleich: Die Schere geht immer weiter auseinander (Serie "Arbeitskräftesicherung") (2025)

    Ostermann, Kerstin ;

    Zitatform

    Ostermann, Kerstin (2025): Ausbildungsabbrüche im regionalen Vergleich: Die Schere geht immer weiter auseinander (Serie "Arbeitskräftesicherung"). In: IAB-Forum H. 07.01.2025 Nürnberg. DOI:10.48720/IAB.FOO.20250107.01

    Abstract

    "Die regionale Diskrepanz ist enorm: Der Anteil der Auszubildenden, die im Jahr 2020 ihre Ausbildung abgebrochen haben, war beispielsweise in Pirmasens mit 42,5 Prozent fast viermal so hoch wie in Eichstätt mit 11,3 Prozent. Dies hängt nicht nur mit der unterschiedlichen Wirtschaftskraft, sondern auch mit Unterschieden in der Branchenstruktur zusammen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Ostermann, Kerstin ;
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    Zukunft der Lehrlingsausbildung: Qualitative Befunde aus Perspektive von Industrieunternehmen (2025)

    Petanovitsch, Alexander; Schmid, Kurt;

    Zitatform

    Petanovitsch, Alexander & Kurt Schmid (2025): Zukunft der Lehrlingsausbildung. Qualitative Befunde aus Perspektive von Industrieunternehmen. (ibw-Forschungsbericht 222), Wien, 38 S.

    Abstract

    "Die Lehrlingsausbildung sieht sich in den letzten Jahren vor zunehmende Herausforderungen gestellt - Stichworte demografische Entwicklung, Ausbildungsreife (insb. mangelnde Grundkompetenzen), nachhaltige Attraktivität maturaführender Schulen (AHS-Gymnasien und BHS). Diese Entwicklungen stehen jedoch auch in Widerspruch zu empirischen Befunden eines anhaltenden Fachkräftemangels, insbesondere für (Lehr)Berufe auf der „mittleren Qualifikationsebene“. Wie wird diese Situation von der österreichische Industrie eingeschätzt? Gibt es eigentlich Alternativen zur dualen Berufsbildung aus Sicht der Industriebetriebe und welche Konsequenzen wären damit verbunden? Ist absehbar, dass der Fachkräftebedarf zukünftig stärker über andere Qualifizierungsschienen (BMHS-Absolvent*innen, Hochschul-Absolvent*innen, Weiterbildung, Anlernen, Fachkräftezuwanderung etc.) gedeckt werden wird? Und/oder wird verstärkt auf Automatisierung gesetzt werden? Kurz gesagt, welche Zukunftsszenarien zeichnen sich für die Lehre im Produktions-/Industriesektor ab?" (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Attraktivität beruflicher Aus-, Fort- und Weiterbildung aus der Perspektive von jungen Menschen mit und ohne Hochschulzugangsberechtigung: Befunde im Kontext der Programminitiative InnoVET (2025)

    Petzold-Rudolph, Kathrin; Pohl, Marion; Steib, Christian; Kuhlee, Dina;

    Zitatform

    Petzold-Rudolph, Kathrin, Marion Pohl, Christian Steib & Dina Kuhlee (2025): Attraktivität beruflicher Aus-, Fort- und Weiterbildung aus der Perspektive von jungen Menschen mit und ohne Hochschulzugangsberechtigung. Befunde im Kontext der Programminitiative InnoVET. In: Berufs- und Wirtschaftspädagogik - online H. 48, S. 1-26.

    Abstract

    "Die InnoVET-Programminitiative des BMBF förderte von 2021-2024 insgesamt 17 Verbundprojekte mit dem Ziel, die Attraktivität beruflicher Bildung insbesondere für leistungsstarke junge Menschen durch die Entwicklung innovativer beruflicher Bildungsformate v. a. im Bereich der Fort- und Weiterbildung zu stärken. Basierend auf empirischen Befunden einer Fragebogenerhebung der InnoVET-Begleitforschung diskutiert der Beitrag Attraktivitätsparameter, welche die Entscheidung für einen beruflichen Ausbildungs- und Karriereweg von Auszubildenden mit und ohne Hochschulzugangsberechtigung beeinflusst haben und wie die Auszubildenden die neukonzipierten Fortbildungsformate der InnoVET-Projekte hinsichtlich ihrer Attraktivität bewerten. Es zeigt sich, dass bei den Befragten ein hoher Bedarf an Informationen über berufliche Bildungswege existiert und für die Bildungswegentscheidung teils unterschiedliche Attraktivitätsparameter ausschlaggebend sind. Auch schreiben die Auszubildenden beruflichen Fort- und Weiterbildungen generell eine hohe Bedeutung zu, differenzieren allerdings deutlich hinsichtlich deren konzeptioneller Ausgestaltung. Die Befunde werden kritisch in den Forschungsstand eingeordnet und mit Blick auf die Zielstellungen der InnoVET-Programminitiative reflektiert." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Arbeitsgemeinschaft Berufsbildungsforschungsnetz (AG BFN) als Plattform für den interdisziplinären Austausch von Berufsbildungsforschung, -politik und -praxis (2025)

    Pfeiffer, Iris; Ertl, Hubert; Herkner, Volkmar; Fitzenberger, Bernd ; Widera, Christina; Hochleitner, Thomas; Schels, Brigitte ;

    Zitatform

    Pfeiffer, Iris, Hubert Ertl, Bernd Fitzenberger, Volkmar Herkner, Thomas Hochleitner, Brigitte Schels & Christina Widera (2025): Arbeitsgemeinschaft Berufsbildungsforschungsnetz (AG BFN) als Plattform für den interdisziplinären Austausch von Berufsbildungsforschung, -politik und -praxis. In: B. Rödel, H. Ertl & S. Liebscher (Hrsg.) (2025): Berufsbildungsforschung: Rezeption – Translation – Transfer.

    Abstract

    "Die AG BFN wurde 1991 auf Anregung des Bundesministeriums für Bildung und Wissenschaft mit dem Ziel gegründet, „die informelle Infrastruktur für freiwillige wissenschaftliche Zusammenarbeit zu verbessern und die Berufsbildungsforschung auf dieser Grundlage durch Austausch von Daten, Dokumentationen und Forschungsergebnissen zu fördern“ (Kooperationsvertrag zur Errichtung eines Berufsbildungsforschungsnetzes in Deutschland, Absatz 2, zitiert nach Weiss/Widera 2017). Der Kreis der Gründungsorganisationen – bestehend aus dem Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB), dem Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung der Bundesanstalt für Arbeit (IAB) und der Sektion Berufs- und Wirtschaftspädagogik der Deutschen Gesellschaft für Erziehungswissenschaft – wurde später durch die AG BFN auf die pädagogischen Institute der Bundesländer sowie die Forschungsinstitute in privater und öffentlicher Trägerschaft ausgedehnt. Diese Zusammensetzung im Vorstand der AG BFN wurde bis heute beibehalten; zahlreiche Netzwerkpartner – bestehend aus öffentlichen und privaten Forschungsinstituten – sind in der Zwischenzeit hinzugekommen. Mit der Ausweitung der Partner wurde im Laufe der Zeit auch die Zielsetzung der AG BFN erweitert, indem nicht nur der Austausch von Forschungsergebnissen innerhalb der Berufsbildungsforschung benannt wurde, sondern der „Austausch von Erkenntnissen, Erfahrungen und Meinungen zwischen Wissenschaft, Politik und Bildungspraxis“ (AG BFN 2014, S. 1). Heute werden die Ziele der AG BFN im Bereich der Berufsbildungsforschung differenziert durch die Beschreibung von Unterzielen wie „Impulse für die Weiterentwicklung von Forschung zu geben“, „die wissenschaftliche Zusammenarbeit und den Austausch zwischen Vertreterinnen und Vertretern unterschiedlicher Disziplinen zu unterstützen“, „Beiträge zur Qualitätsentwicklung in der Berufsbildungsforschung zu leisten“ und „Ergebnisse aus Forschung und Entwicklung auf Grundlage eines Begutachtungsverfahrens zu veröffentlichen“ (ebd.). Die Adressatinnen bzw. Adressaten der Zielsetzungen bleiben hierbei diffus. „Empfehlungen zur Forschungsförderung und Forschungsorganisation zu erarbeiten“, könnte auf die Politik und Wissenschaft abzielen (ebd.). An die Praxis und die Politik könnte der Anspruch gerichtet sein, „zum Transfer wissenschaftlicher Erkenntnisse beizutragen“ (ebd.). Die Zielsetzung, „die wissenschaftliche Zusammenarbeit und den Austausch zwischen Vertreterinnen und Vertretern unterschiedlicher Disziplinen zu unterstützen“, adressiert sowohl die Wissenschaft als auch die Politik und Praxis (ebd.). (Textauszug, IAB-Doku, © Budrich Verlag)

    Beteiligte aus dem IAB

    Fitzenberger, Bernd ;
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  • Literaturhinweis

    Übergänge von jungen Menschen mit Behinderungen an der ersten Schwelle. Potentiale und Herausforderungen der BA-BIBB-IAB Bewerberbefragung 2024 (2025)

    Reims, Nancy ; Weller, Sabrina Inez ;

    Zitatform

    Reims, Nancy & Sabrina Inez Weller (2025): Übergänge von jungen Menschen mit Behinderungen an der ersten Schwelle. Potentiale und Herausforderungen der BA-BIBB-IAB Bewerberbefragung 2024. In: Gemeinsam leben H. 4, S. 198-205., 2025-06-26.

    Abstract

    "Die Datenlage zu jungen Menschen mit Behinderungen am Übergang von der Schule in den Beruf weist nach wie vor gravierende Lücken auf. In diesem Beitrag werden einschlägige Datensätze im Hinblick auf Eignung zur Erforschung von Übergangsprozessen von jungen Menschen mit Behinderungen an der ersten Schwelle vorgestellt. Die BA (Bundesagentur für Arbeit) -BIBB (Bundesinstitut für berufliche Bildung) -IAB (Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung) -Bewerberbefragung 2024 stellt hierfür eine potenziell geeignete Datenquelle dar, weist jedoch Defizite bei der Erhebung und Identifikation der Zielgruppe auf. Der Beitrag greift diese Schwachstellen auf und unterbreitet Vorschläge zur besseren Erfassung von jungen Menschen mit Behinderungen in kommenden Erhebungen der Bewerberbefragung." ((Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Reims, Nancy ;
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    Betriebliche Ausbildung in Baden-Württemberg 2024: Eine empirische Analyse auf Basis des IAB-Betriebspanels (2025)

    Scheu, Tobias; Walser, Lena;

    Zitatform

    Scheu, Tobias & Lena Walser (2025): Betriebliche Ausbildung in Baden-Württemberg 2024. Eine empirische Analyse auf Basis des IAB-Betriebspanels. (IAW-Kurzberichte 2025,04), Tübingen, 51 S.

    Abstract

    "Die duale Berufsausbildung in Deutschland steht derzeit vor verschiedenen Herausforderungen und Entwicklungen. Auf der Angebotsseite wirkt sich insbesondere der demografische Wandel aus: Die Zahl der Auszubildenden in Baden-Württemberg ist seit 2019 (190.376 Auszubildende) rückläufig, weist seit 2022 jedoch einen leichten Aufwärtstrend auf (2022: 171.234 Auszubildende; 2024: 172.661 Auszubildende). Ein ähnlicher Trend zeigt sich bei den jährlich neu abgeschlossenen Ausbildungsverträgen: Während 2019 noch 72.915 Ausbildungsverträge unterzeichnet wurde, sank deren Zahl bis 2021 auf 65.252. In den darauffolgenden Jahren nahm die Zahl jedoch wieder leicht zu und liegt 2024 bei 67.827 neu abgeschlossenen Ausbildungsverträgen. Zugleich ist zu beobachten, dass der Anteil der Auszubildenden mit Hochschulzugangsberechtigung in Deutschland seit 2010 (20,9 %) ansteigt (2024: 26,8 %). Dies ist auch darauf zurückzuführen, dass der Anteil der Auszubildenden mit einem Hauptschulabschluss im selben Zeitraum zurückgeht (2010: 32,6 %, 2024: 23,1 %). In Baden-Württemberg betrug zum Vergleich im Jahr 2024 der Anteil der Auszubildenden mit Hochschulzugangsberechtigung 25,2 % und mit Hauptschulabschluss 22,1 %. Darüber hinaus zeigt der Mikrozensus, dass der Anteil junger Erwachsener ohne beruflichen Abschluss in Baden-Württemberg von 13,5 % im Jahr 2009 auf 17,7 % im Jahr 2022 angestiegen ist. Insgesamt zeigt sich, dass die duale Berufsausbildung in Baden-Württemberg von einem demografisch bedingten Rückgang der Auszubildendenzahlen geprägt ist – auch wenn sich am aktuellen Rand leichte Verbesserungen andeuten – und zugleich von einem Anstieg des Anteils junger Erwachsener ohne Berufsabschluss. Ein Blick auf die betriebliche Perspektive verdeutlicht zudem, dass die Bereitstellung von Ausbildungsplätzen durch verschiedene Rahmenbedingungen beeinflusst wird. Hier sind beispielsweise die seit der Corona-Pandemie bestehende und durch den Ukraine-Krieg verschärfte wirtschaftliche Unsicherheit sowie die US-amerikanische Handelspolitik zu nennen. Diese wirken sich auch auf das Angebot an Ausbildungsplätzen aus. Betriebe mit einer wirtschaftlichen schlechten Lage bieten insgesamt weniger Ausbildungsplätze an als Betriebe, die wirtschaftlich gut aufgestellt sind. Zu den beschriebenen Entwicklungen kommt eine Passungsproblematik zwischen Ausbildungsangebot und -nachfrage hinzu: Viele Betriebe finden keine passenden Bewerberinnen und Bewerber während gleichzeitig Ausbildungsinteressierte keinen geeigneten Ausbildungsplatz erhalten. Vor allem Klein- und Kleinstbetriebe sind von diesen Entwicklungen stärker betroffen als größere Betriebe. Vor dem Hintergrund dieser Entwicklung untersucht der vorliegende Bericht den Verlauf und den Erfolg der Ausbildungsaktivitäten baden-württembergischer Betriebe im Jahr 2024. Datengrundlage ist das IAB-Betriebspanel Baden-Württemberg – eine jährlich durchgeführte Arbeitgeberbefragung, in der unter anderem Daten zum baden-württembergischen Ausbildungsengagement erhoben werden. Die Besonderheit dieses Datensatzes besteht darin, dass das Ausbildungsgeschehen aus betrieblicher Sicht dargestellt werden kann und mit anderen betriebspolitischen relevanten Aspekten verknüpft werden kann. Der Panelcharakter des Datensatzes erlaubt es zudem Entwicklungen der beruflichen Ausbildungsaktivitäten auf Betriebsebene im Quer- als auch im Längsschnitt seit dem Jahr 2000 darzustellen. Aus der Vielzahl der Angaben rund um die betrieblichen Ausbildungsaktivitäten lassen sich auf Basis des Betriebspanels verschiedene Indikatoren bilden (z.B. Ausbildungsbeteiligung und Auszubildendenquote), die in diesem Bericht dargestellt werden. Dabei beschränkt sich der aktuelle Bericht auf eine deskriptive Betrachtung der betrieblichen Ausbildungsaktivität. Im Einzelnen gliedert sich die Auswertung nach den folgenden Indikatoren, die nach Betriebsgrößenklassen und Branchenzugehörigkeit differenziert dargestellt werden. Eingangs wird in Abschnitt 2 die betriebliche Ausbildungsaktivität in Baden-Württemberg im Zeitverlauf untersucht. Neben dem Anteil der Betriebe, die ausbilden (Ausbildungsbetriebsquote) und die über eine Ausbildungsberechtigung (allein oder im Ausbildungsverbund) verfügen, wird auch die Entwicklung des Anteils jener Betriebe betrachtet, die trotz vorhandener Ausbildungsberechtigung nicht ausbilden (nicht ausgeschöpftes betriebliches Ausbildungspotenzial). In Abschnitt 3 wird auf die Entwicklung der Auszubildendenquoten13 als Indikator der betrieblichen Ausbildungsleistung näher eingegangen, während in Abschnitt 4 die Ursachen der Nicht-Besetzung von Ausbildungsstellen, den Voraussetzungen zur Besetzung von Ausbildungsstellen, der Kompromissbereitschaft von Betrieben bei Stellenbesetzungen und der Besetzung von Ausbildungsplätzen nachgegangen wird. In Abschnitt 5 werden daraufhin die nach erfolgreichem Ausbildungsabschluss erfolgten Übernahmen von Auszubildenden (Übernahmequoten) im Detail analysiert. Daran schließt in Abschnitt 6 eine nach Geschlechtern differenzierte Betrachtung an. Abschließend werden in Abschnitt 7 die wichtigsten Ergebnisse der Untersuchung zusammengefasst." (Textauszug, IAB-Doku)

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    Young People as Actors in Their Occupational Careers: Effective Strategies to Increase the Chances of Entering an Attractive VET Program After Leaving a General Education School in Germany (2025)

    Schuchart, Claudia ; Schimke, Benjamin ;

    Zitatform

    Schuchart, Claudia & Benjamin Schimke (2025): Young People as Actors in Their Occupational Careers: Effective Strategies to Increase the Chances of Entering an Attractive VET Program After Leaving a General Education School in Germany. In: International Journal of Training and Development, Jg. 29, H. 2, S. 176-195. DOI:10.1111/ijtd.12353

    Abstract

    "This article focuses on the question of what strategies general education graduates can use to improve their chances of entering an attractive vocational education and training (VET) program in Germany. We look, in particular, at grades in the school-leaving certificate and the additional acquisition of a higher qualification at a vocational school. By using a vignette study, we focus on the selection by companies that offer training. Our results show that excellent grades in the school-leaving certificate of graduates with only an intermediate school-leaving qualification or an entrance qualification for a university of applied sciences improve their chances of entering a VET Program in comparison to more highly qualified competitors with very poor grades. One far more effective way is to upgrade their qualification at a vocational school in combination with professional knowledge relevant to the field of the desired VET program. In particular, this protects graduates with an intermediate school-leaving qualification from a devaluation of their qualification when applying for a VET program with a high proportion of applicants who have a university entrance qualification. However, there is a negative effect on their chances if they upgrade their qualification in a vocational field that is not relevant to the desired VET program. This indicates the importance of career counselling at schools." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Tarifliche Ausbildungsvergütungen 2024: Höchster jemals gemessener Anstieg des gesamtdeutschen Durchschnitts (2025)

    Schönfeld, Gudrun; Wenzelmann, Felix ;

    Zitatform

    Schönfeld, Gudrun & Felix Wenzelmann (2025): Tarifliche Ausbildungsvergütungen 2024: Höchster jemals gemessener Anstieg des gesamtdeutschen Durchschnitts. (BIBB Fachbeiträge zur beruflichen Bildung / Bundesinstitut für Berufsbildung), Leverkusen, 32 S.

    Abstract

    "Trotz schwieriger ökonomischer Rahmenbedingungen und einer wirtschaftlichen Stagnation erhöhten sich die tariflichen Ausbildungsvergütungen in diesem Jahr mit 6,3 Prozent so stark wie noch nie, seit 1992 erstmals Daten für das gesamte Bundesgebiet Daten vorlagen. Ausschlaggebend für die hohen Tarifabschlüsse für Auszubildende dürften die hohen Inflationsraten in den Jahren 2022 und 2023 gewesen sein, die sich in Reallohnverlusten niederschlugen. Da die Tarifpartner auf wirtschaftliche Entwicklungen meist erst mit einer gewissen Zeitverzögerung reagieren können, gab es trotz geringerer Inflationsraten auch in 2024 Tarifvereinbarungen mit hohen Vergütungssteigerungen. Der starke Anstieg der tariflichen Ausbildungsvergütungen hat aber im Durchschnitt noch nicht ausgereicht, um die Reallohnverluste der vergangenen Jahre vollständig auszugleichen. In einigen Branchen wurden für Auszubildende im Vergleich zu den Löhnen überdurchschnittliche Erhöhungen vereinbart, um so den Jugendlichen ein attraktives Ausbildungsangebot zu bieten. Auch der im November 2024 vereinbarte neue Tarifabschluss für die Metall- und Elektroindustrie folgt dieser Linie und sieht für Auszubildende einen hohen Festbetrag für alle Ausbildungsjahre von 140 Euro vor. Ob bei weiterhin eher trüben Konjunkturaussichten auch andere Branchen diesen Weg beschreiten, um dem Fachkräftemangel durch Ausbildung zu begegnen, werden die nächsten Monate zeigen. Die durchschnittliche tarifliche Ausbildungsvergütung lag 2024 bei 1.133 Euro pro Monat. 60 Prozent der Auszubildenden erhielten eine Ausbildungsvergütung von mehr als 1.100 Euro, 26 Prozent mehr als 1.250 Euro und lediglich 14 Prozent verfügten im Durchschnitt über höchstens 950 Euro. 2024 waren die tariflichen Ausbildungsvergütungen in Ostund Westdeutschland zum ersten Mal, seitdem Daten für beide Landesteile vorlagen, in etwa auf dem gleichen Niveau. Mit 14 zu elf Prozent waren westdeutsche Auszubildende dabei in der Gruppe mit niedrigen Vergütungen von höchstens 950 Euro etwas häufiger vertreten als ostdeutsche Auszubildende. Dies hängt damit zusammen, dass es in einigen Tarifbereichen mit eher geringen tariflichen Ausbildungsvergütungen wie dem Friseurhandwerk in Ostdeutschland derzeit keine Tarifvereinbarungen gibt. Die Anteile der Auszubildenden mit Vergütungen oberhalb von 1.100 Euro waren mit 59 Prozent im Westen und 58 Prozent im Osten fast gleich hoch. Zu berücksichtigen ist, dass nur ein Teil der Auszubildenden in einem tarifgebundenen Betrieb lernt und somit in die entsprechenden Tarifvereinbarungen in dessen Branche und Region eingebunden ist. Für einige Branchen gibt es keine Tarifvereinbarungen, in anderen Branchen nur in einem Teil der Regionen. Insgesamt galt 202332 für 24 Prozent der Betriebe ein Branchen- oder Firmentarifvertrag; etwa die Hälfte der Beschäftigten arbeitete in diesen Betrieben. In Ostdeutschland ist die Tarifbindung niedriger als in Westdeutschland. In Ostdeutschland fielen daher nur rund 44 Prozent der Beschäftigten unter einen Branchen- oder Firmentarifvertrag, in Westdeutschland 51 Prozent (vgl. Hohendanner/Kohaut 2024). Auch Auszubildende in nicht tarifgebundenen Betrieben profitieren indirekt von Tarifvereinbarungen zu Ausbildungsvergütungen, da nach dem Berufsbildungsgesetz die Tarifvergütungen als Orientierung für eine angemessene Vergütung dienen (vgl. § 17 BBiG bzw. Kapitel 3)." (Textauszug, IAB-Doku, © BIBB)

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    Regionale Ausbildungsmärkte: Höheres Lehrstellenangebot ist verknüpft mit niedrigerer Jugendarbeitslosigkeit (2025)

    Seibert, Holger ;

    Zitatform

    Seibert, Holger (2025): Regionale Ausbildungsmärkte: Höheres Lehrstellenangebot ist verknüpft mit niedrigerer Jugendarbeitslosigkeit. (IAB-Kurzbericht 05/2025), Nürnberg, 8 S. DOI:10.48720/IAB.KB.2505

    Abstract

    "Die Jugendarbeitslosigkeit ist in Deutschland über einen langen Zeitraum hinweg gesunken. Seit 2022 steigt sie jedoch wieder kräftig. Besonders Jugendliche ohne beruflichen Abschluss haben es schwer, Arbeit zu finden. In diesem Kurzbericht wird beleuchtet, mit welchen Faktoren die Höhe der regionalen Arbeitslosigkeit von Jugendlichen ohne Abschluss zusammenhängt." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Seibert, Holger ;
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  • Literaturhinweis

    Ein Vorschlag zur Identifikation einer regionalen Unterversorgung an Ausbildungsplätzen - Aktualisierung (2025)

    Seibert, Holger ; Beckmann, Ralf; Wiethölter, Doris;

    Zitatform

    Seibert, Holger, Doris Wiethölter & Ralf Beckmann (2025): Ein Vorschlag zur Identifikation einer regionalen Unterversorgung an Ausbildungsplätzen - Aktualisierung. (Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung. Aktuelle Daten und Indikatoren), Nürnberg, 22 S.

    Abstract

    "Zum 1. April 2024 traten neue Neuregelungen des Gesetzes zur Stärkung der Aus- und Weiterbildungsförderung (AWBG) in Kraft, die auch die „Ausbildungsgarantie“ betreffen. Förderberechtigt sich junge Menschen in Regionen mit einer „erheblichen Unterversorgung“ an Ausbildungsplätzen. Die Feststellung einer „Unterversorgung an Ausbildungsplätzen“ soll durch die Agenturen für Arbeit unter Einbeziehung der Sozialpartner erfolgen, der Gesetzgeber legt dafür aber keine maßstabbildenden Indikatoren fest. Bei der Umsetzung der Ausbildungsgarantie ist die Bewerber-Stellen-Relation Leitindikator. Es können aber auch weitere Indikatoren hinzugezogen werden. Bereits im Gesetzgebungsverfahren 2023 hat das IAB zusammen mit der Statistik der BA einen Vorschlag zur Identifikation unterversorgter Regionen geliefert. Dieser wird jetzt aktualisiert." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Seibert, Holger ; Wiethölter, Doris;

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    Vorheriger Bericht
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  • Literaturhinweis

    Racialised discourses on migrants and language skills in Finnish vocational education (2025)

    Tanhua, Inkeri ;

    Zitatform

    Tanhua, Inkeri (2025): Racialised discourses on migrants and language skills in Finnish vocational education. In: Journal of vocational education and training, S. 1-18. DOI:10.1080/13636820.2025.2543591

    Abstract

    "This article examines how discourses on migrants, language skills, and the suitability of educational and vocational paths can racialize the students perceived as migrants in Finnish vocational education and training (VET). The study draws on observations and interviews with students and teachers on two differently gender-typed programs, women-dominated dental technology and men-dominated mechanical engineering. In both programmes, most students have moved to Finland and started learning Finnish a few years before entering vocational education. Drawing on critical race theory and critical discourse analysis, the article identifies four discourses that racialize the students perceived as migrants. The discourse on VET as ‘a realistic choice for migrants lacking language skills’ in dental technology and the idealization of ‘hard-working migrants’ in mechanical engineering encourage migrants’ entry to these programs, but simultaneously racialise them. The discourse on ‘sufficient Finnish skills’ in mechanical engineering encourages, while the discourse on ‘high level of language proficiency’ in dental technology discourages migrants’ entry to the profession, and demonstrates that racism can be hidden behind the talk on language skills. Together, these discourses show that the processes of racialisation are mundane in VET and can direct people’s educational and occupational paths." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Ländlicher Raum: Unbesetzte Lehrstellen verschärfen Fachkräfteengpässe (2025)

    Tiedemann, Jurek; Herzer, Philip;

    Zitatform

    Tiedemann, Jurek & Philip Herzer (2025): Ländlicher Raum: Unbesetzte Lehrstellen verschärfen Fachkräfteengpässe. (KOFA kompakt / Kompetenzzentrum Fachkräftesicherung 2025,11), Köln, 7 S.

    Abstract

    "Der Ausbildungsmarkt im ländlichen Raum steht unter Druck: Mit 73 gemeldeten Bewerber:innen auf 100 gemeldete Ausbildungsplätze gibt es mehr gemeldete Ausbildungsplätze als Bewerber:innen. In städtischen Regionen kommen immerhin 91 Bewerber: innen auf 100 gemeldete Stellen. Damit spiegelt der Ausbildungsmarkt auch die angespannte Fachkräftesituation wider, die im ländlichen Raum deutlich angespannter ist. Wenn Unternehmen nicht in ausreichender Zahl Fachkräftenachwuchs ausbilden können, wird sich die Fachkräftesituation weiter zuspitzen. Je ländlicher eine Region, desto höher der Anteil unbesetzter Ausbildungsstellen. In dünn besiedelten ländlichen Regionen blieb 2024 jede siebte (15,1 Prozent) der knapp 62.000 gemeldeten Ausbildungsstellen unbesetzt. Gleichzeitig blieben dort 12,5 Prozent der Bewerber:innen unversorgt – weniger als in städtischen und städtisch geprägten Regionen mit 19,5 bzw. 14,9 Prozent. Unversorgte Bewerber:innen aus Städten haben also teils bessere Chancen, eine Stelle in ländlichen Regionen zu finden. Damit das gelingt, sollten sie über die Vorteile einer Ausbildung in ländlichen Regionen informiert werden. Unternehmen aus ländlichen Regionen sollten auch in Städten für sich werben. Mobilitäts- und Wohnangebote für Azubis können zudem dazu beitragen, räumliche Hürden zu überwinden." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Ausbildungsreport 2025: Schwerpunkt: Zugangsvoraussetzungen und Hürden (2025)

    Uehlecke, Julian; Mathy, Liz; Dick, Oliver; Herzog-Buchholz, Esther;

    Zitatform

    Dick, Oliver & Esther Herzog-Buchholz (2025): Ausbildungsreport 2025. Schwerpunkt: Zugangsvoraussetzungen und Hürden. 82 S.

    Abstract

    "Fast jeder fünfte junge Mensch ist ohne abgeschlossene Berufsausbildung – insgesamt sind es 2,9 Millionen in der Altersgruppe der 20- bis 34-Jährigen. Die Ausbildungslosigkeit verharrt damit auf einem traurigen Höchststand. Diesen jungen Menschen droht deutlich häufiger ein Arbeitsleben, das durch Niedriglöhne und prekäre Beschäftigungsbedingungen geprägt ist. Es bleibt unverständlich: Die Arbeitgeber klagen einerseits über einen zunehmenden Fachkräftemangel. Andererseits warten viele junge Menschen vergeblich darauf, die Chance auf einen Ausbildungsplatz zu erhalten. Doch selbst wer den Einstieg in eine Ausbildung schafft, erreicht nicht immer einen Abschluss. Die Ausbildungsabbrüche haben einen erneuten Rekordstand erreicht, drei von zehn Auszubildenden lösen ihren Ausbildungsvertrag vorzeitig auf. Die Gründe sind vielfältig: Eine unzureichende Berufsorientierung, andere Vorstellungen vom Ausbildungsberuf oder schlechte Ausbildungsbedingungen, wie z.B. regelmäßige Überstunden. Auch diese Entwicklung muss dringend gestoppt werden! Ausbildungsmarkt: Keine Besserung in Sicht Die Zahl der neuen Ausbildungsverträge ist leicht zurückgegangen. Dabei hatte sich der Ausbildungsmarkt zuvor nicht einmal von der Corona-Delle erholt. Im Jahr 2024 wurden insgesamt 486.700 Ausbildungsverträge neu abgeschlossen. Um den Stand vor der Pandemie zu erreichen, fehlen mittlerweile über 38.000 Ausbildungsverträge. Dies ist auch eine Folge der immer weiter sinkenden Ausbildungsbeteiligung der Arbeitgeber: Nur noch 18,8 Prozent der Betriebe bilden aus – ein neuer trauriger Tiefststand. Wer keinen betrieblichen Ausbildungsplatz erhält und in einer Region mit angespanntem Ausbildungsmarkt lebt, kann über die von den Gewerkschaften erkämpfte Ausbildungsgarantie Unterstützung erhalten. Erste Auswertungen deuten darauf hin, dass z.B. die außerbetrieblichen Ausbildungsplätze tatsächlich genutzt werden. Junge Menschen fallen so nicht durchs Raster, sondern haben die Chance auf einen vollqualifizierenden Berufsabschluss. Leider müssen DGB und DGB-Jugend aber festhalten: Die Potenziale der Ausbildungsgarantie werden noch nicht komplett ausgeschöpft. Sie greift in viel zu wenigen Regionen und für viel zu wenige Ausbildungslose. Zuversichtlich stimmt uns, dass Bremen mit dem Ausbildungsfonds ein Instrument geschaffen hat, das die Ausbildungskosten unter ausbildenden wie nicht-ausbildenden Betrieben fairer verteilt. So werden Anreize geschaffen, mehr betriebliche Ausbildungsangebote zu schaffen. Mit Freude sehen wir, dass dieses Leuchtturm-Projekt schon heute über die Bremer Landesgrenzen hinausstrahlt." (Textauszug, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Wohnraumversorgung und Wohnraumbedarfe von Studierenden und Auszubildenden (2025)

    Voigtländer, Michael; Sagner, Pekka; Deschermeier, Philipp; Henger, Ralph; Oberst, Christian;

    Zitatform

    Voigtländer, Michael, Philipp Deschermeier, Ralph Henger, Christian Oberst & Pekka Sagner (2025): Wohnraumversorgung und Wohnraumbedarfe von Studierenden und Auszubildenden. (BBSR-Online-Publikation / Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung 2025,46), Bonn, 153 S. DOI:10.58007/te07-d142

    Abstract

    "Die vorliegende Studie gibt einen ganzheitlichen Überblick über die Wohnraumversorgung sowie die damit verbundenen Wohnraumbedarfe von Studierenden und Auszubildenden. Auf Basis von z. B. Datenanalysen, fünf Expertenworkshops und zwei Befragungen unter 2.386 Auszubildenden und Studierenden und 286 Anbietern und Trägern von Wohnheimen wurden aktuelle und belastbare Informationen sowohl auf der Anbieter-, als auch auf der Nachfrageseite gewonnen. Derzeit stehen rund 20.000 Wohnheimplätze für Auszubildende und etwa 241.000 öffentlich geförderte Wohnheimplätze für Studierende zur Verfügung. Hinzukommen noch alternative Angebote im Bereich des Micro Livings und des Wohnens für Mitarbeitende sowie auf dem freien Wohnungsmarkt. Die Analysen in der vorliegenden Studie verdeutlichen, dass die Versorgungssituation bei Auszubildenden und Studierenden nicht ausreichend ist und sowohl aktuell als auch zukünftig Versorgungslücken bestehen. Abschließend zeigt die Studie Ansätze für eine angemessene und bedarfsgerechte Wohnraumversorgung von Auszubildenden und Studierenden auf. Hierzu zählen neben dem Neubau und der Modernisierung von Wohnheimplätzen auch z. B. die Gründung von Auszubildendenwerken oder Kooperationen von Arbeitgebern zur Bereitstellung von Wohnraum für junge Mitarbeitende." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Works Councils and Apprenticeship Training: Heterogeneous Works Councils, Heterogeneous Effects? (2025)

    Weis, Kathrin ; Muehlemann, Samuel ; Pfeifer, Harald ;

    Zitatform

    Weis, Kathrin, Samuel Muehlemann & Harald Pfeifer (2025): Works Councils and Apprenticeship Training: Heterogeneous Works Councils, Heterogeneous Effects? In: BJIR, S. 1-13. DOI:10.1111/bjir.70030

    Abstract

    "In Germany, works councils possess co-determination rights concerning apprenticeship training, which may influence training outcomes in firms. While the literature commonly assumes homogeneous effects of works councils, this study reveals considerable heterogeneity in their involvement in training-related decisions. Using representative German firm-level data, we explore two dimensions of works councils’ heterogeneity: their participation in various apprenticeship-related decisions and their overall perceived success in enforcing their agendas. We document how these dimensions of works council heterogeneity are associated with firms’ decisions on whether to train apprentices, the intensity of training (the number of apprentices relative to total employment) and apprentice retention and dropout rates. Our findings indicate that works council participation is associated with higher training propensity and higher apprentice retention rates, but it has no significant link to training intensity. Interestingly, works councils rated as successful are associated with lower apprentice dropout rates but also lower retention rates for graduates, highlighting a trade-off between ensuring training quality and navigating the potentially conflicting interests of apprentices and incumbent workers." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Conflict and support during apprenticeship training in Germany: consequences for apprenticeship success and further employment in the company (2025)

    Weißmann, Markus; Roth, Tobias ;

    Zitatform

    Weißmann, Markus & Tobias Roth (2025): Conflict and support during apprenticeship training in Germany: consequences for apprenticeship success and further employment in the company. In: Empirical Research in Vocational Education and Training, Jg. 17, H. 1. DOI:10.1186/s40461-025-00201-8

    Abstract

    "Dual vocational training, i.e., the combination of on-the-job training in a company and school-based teaching, is of major importance to a smooth transition into the labor market and for the recruitment of skilled labor in Germany. However, around 30 percent of all training contracts are not successfully completed and not all successful apprentices remain in their training company afterwards. Previous studies have shown that apprentices who terminated their training prematurely often report conflicts and insufficient support within the company as reasons. However, these studies do not include the group of successful apprentices for whom these two aspects might also have been an issue. Moreover, to our knowledge, no study has yet appropriately investigated how conflicts and a lack of support are related to the likelihood of staying in the training company as an employee after training graduation. Using panel data from the Starting Cohort 4 of the National Educational Panel Study (NEPS SC4), we address these research gaps. Our results indicate that apprentices are less likely to finish their training successfully when they report conflicts in the company and more likely when they report support. Support does not buffer the negative effects of conflicts. Successful trainees are only less likely to subsequently remain in the training company when they report high levels of conflicts combined with low levels of support. Our detailed analyses suggest that this is rather due to missing employment offers from companies than due to graduates refusing these offers." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Der Ausbildungsmarkt im Jahr 2024: Analysen auf Basis der BIBB-Erhebung über neu abgeschlossene Ausbildungsverträge und der Ausbildungsmarktstatistik der Bundesagentur für Arbeit zum Stichtag 30. September (2025)

    Weller, Sabrina Inez ; Christ, Alexander ; Milde, Bettina; Granath, Ralf-Olaf;

    Zitatform

    Weller, Sabrina Inez, Alexander Christ, Bettina Milde & Ralf-Olaf Granath (2025): Der Ausbildungsmarkt im Jahr 2024. Analysen auf Basis der BIBB-Erhebung über neu abgeschlossene Ausbildungsverträge und der Ausbildungsmarktstatistik der Bundesagentur für Arbeit zum Stichtag 30. September. (BIBB discussion paper / Bundesinstitut für Berufsbildung), Bonn, 59 S.

    Abstract

    "Die Zahl neu abgeschlossener Ausbildungsverträge stagnierte im Berichtsjahr 2024. Bundesweit wurden 486.700 Ausbildungsverträge neu abgeschlossen, das entspricht einem Minus von 0,5 % (-2.500) im Vergleich zur Vorjahreserhebung. Nach Rückgängen in den Vorjahren verzeichnete die Nachfrage der Jugendlichen wie auch schon 2023 einen Zuwachs. Im Berichtsjahr 2024 stieg sie um 4.200 auf 557.100 (+0,8 %). Das Angebot an dualen Berufsausbildungsstellen nahm jedoch leicht ab (-6.500 bzw. -1,2 %) und lag nun bei 556.100. Damit war das Angebot etwas geringer als die Nachfrage der Jugendlichen. Im Berichtsjahr 2024 mündeten 67,6 % der institutionell erfassten ausbildungsinteressierten Personen in eine Berufsausbildung ein. Das entspricht einem Rückgang um 1,3 Prozentpunkte im Vergleich zum Vorjahr. Die angespannte Ausbildungsmarktlage aus Sicht der Jugendlichen zeigt sich auch an der Anzahl erfolglos suchender Ausbildungsplatznachfragenden. Diese ist im Vergleich zum Jahr 2023 um 6.700 angestiegen. Insgesamt blieb die Ausbildungsplatzsuche im Jahr 2024 bei 70.400 jungen Menschen erfolglos. Das entspricht 12,6 % der Ausbildungsplatznachfrage. 2024 war die Anzahl unbesetzter Ausbildungsstellen im Vergleich zum Vorjahr insgesamt rückläufig (-4.000). Dennoch haben zahlreiche Betriebe weiterhin das Problem, ihre Ausbildungsstellen zu besetzen. Bundesweit blieben 2024 69.400 Ausbildungsstellen unbesetzt, das sind 12,8 % des betrieblichen Angebots." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Eigene Ausbildung oder externe Fachkräftegewinnung – mit welchen Kosten müssen Betriebe rechnen?: Ergebnisse der BIBB-Kosten-Nutzen-Erhebung 2022/2023 (2025)

    Wenzelmann, Felix ; Schönfeld, Gudrun; Linckh, Carolin; Pfeifer, Harald ;

    Zitatform

    Wenzelmann, Felix, Gudrun Schönfeld, Carolin Linckh & Harald Pfeifer (2025): Eigene Ausbildung oder externe Fachkräftegewinnung – mit welchen Kosten müssen Betriebe rechnen? Ergebnisse der BIBB-Kosten-Nutzen-Erhebung 2022/2023. (BIBB-Report 2025,02), Leverkusen: Verlag Barbara Budrich, 24 S.

    Abstract

    "Der Fachkräftemangel ist unverändert eines der dominierenden Arbeitsmarktthemen. Eine Möglichkeit, diesem Mangel auf betrieblicher Ebene zu begegnen, ist eine Investition in die eigene Ausbildung in einem der über 320 dualen Ausbildungsberufe. Wie hoch diese Investitionen sind, welcher Nutzen damit für die Betriebe einhergeht und was die alternative Gewinnung von externen Fachkräften kostet, wird in diesem Report mit der BIBB-Kosten-Nutzen-Erhebung 2022/2023 gezeigt. Basierend auf den Angaben von über 3.000 ausbildenden und über 1.000 nicht ausbildenden Betrieben werden Bruttokosten, Erträge und Nettokosten der betrieblichen Ausbildung, Personalgewinnungskosten und weitere Kennzahlen für Deutschland insgesamt, nach Betriebsgrößenklassen, Ausbildungsbereichen und Regionen präsentiert. Zusätzlich werden die Entwicklungen der letzten 15 Jahre betrachtet." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Angebot und Besetzung betrieblicher Ausbildungsplätze in Baden-Württemberg: Eine Auswertung des IAB-Betriebspanels Baden-Württemberg (2025)

    Wiemann, Jan Simon; Ziegler, Philipp;

    Zitatform

    Wiemann, Jan Simon & Philipp Ziegler (2025): Angebot und Besetzung betrieblicher Ausbildungsplätze in Baden-Württemberg. Eine Auswertung des IAB-Betriebspanels Baden-Württemberg. (IAW-Kurzberichte 2025,01), Tübingen, 44 S.

    Abstract

    "Der Anteil ausbildungsberechtigter Betriebe beträgt in Baden-Württemberg in den letzten zehn Jahren recht konstant etwa 55 Prozent. Gleichzeitig ist der Anteil der Betriebe, die ausbilden, unter den berechtigten Betrieben, seit 2015 von etwa 25 Prozent auf circa 35 Prozent angestiegen. Allerdings zeigen sich in den Betrieben in Baden-Württemberg zunehmend Schwierigkeiten, die angebotenen Ausbildungsplätze zu besetzen. Die Ergebnisse dieses Kurzberichts zeigen, dass viele Betriebe in Baden-Württemberg Ausbildungsplätze anbieten, um einem erwarteten Mangel an Fachkräften zu begegnen. So bieten Betriebe mit erwarteten Personalproblemen bei der Anwerbung neuer Fachkräfte häufiger neue Ausbildungsplätze an als Betriebe ohne diese Probleme. Dieser Zusammenhang (Tabelle 2-1) erweist sich auch bei der Kontrolle für andere Betriebsmerkmale als robust. Betriebe bieten ferner häufiger Ausbildungsplätze an, wenn sie eine hohe Vakanzquote haben. Grundsätzlich ist der ungedeckte Personalbedarf also ein relevanter Faktor, der mit dem Ausbildungsangebot positiv assoziiert ist. Dagegen hemmen fehlende personelle Kapazitäten im Ausbildungsbereich und fehlende geeignete Bewerberinnen und Bewerber das Ausbildungsangebot der Betriebe in Baden-Württemberg. Schwierigkeiten, die angebotenen Ausbildungsplätze zu besetzen, zeigen sich insbesondere bei Betrieben die bereits eine hohe Vakanzquote aufweisen sowie in Betrieben, die Schwierigkeiten erwarten, Fachkräfte bzw. Arbeitskräfte anzuwerben. Betriebe mit Problemen bei der Deckung der (zukünftigen) Personalbedarfe haben also zugleich Schwierigkeiten dabei, durch vermehrte Ausbildung Abhilfe für diese Probleme zu schaffen. Fehlende personelle Kapazitäten auf Seiten der Betriebe erschweren darüber hinaus die Besetzung der angebotenen Plätze. Im Verarbeitenden Gewerbe könnte die verminderte Bedeutung der Ausbildung als Säule zur Fachkräftegewinnung besonders stark ins Gewicht fallen. Die Ausbildungsintensität im Verarbeitenden Gewerbe ist in den letzten Jahren um mehr als die Hälfte zurückgegangen. Mittelfristig könnten sich dadurch Produktivitätsrückgänge durch weniger qualifizierte Fachkräfte einstellen. Für Handwerksbetriebe hat die betriebliche Ausbildung einen hohen Stellenwert. Zum einen sind Handwerksbetriebe häufiger ausbildungsberechtigt und bieten häufiger neue Ausbildungsplätze an als andere Betriebe. Auch die Zahl der neuen Ausbildungsplätze relativ zur Betriebsgröße sowie die Ausbildungsintensität sind in Handwerksbetrieben etwas höher als im Mittel aller Betriebe in Baden-Württemberg. Zum anderen lassen Handwerksbetriebe häufiger Bewerberinnen und Bewerber ohne Schulabschluss in den Auswahlprozessen zur Besetzung der Ausbildungsplätze zu, was auch mit dem etwas überdurchschnittlichen Anteil unbesetzter Ausbildungsplätze zusammenhängen könnte. Das Baugewerbe sticht in den letzten Jahren durch eine zunehmende Ausbildungsdynamik hervor: So ist im Baugewerbe der Anteil der ausbildungsberechtigten Betriebe und gleichzeitig der Anteil ausbildungsanbietender Betriebe gestiegen. Zudem berücksichtigen Betriebe im Baugewerbe auch häufig Bewerberinnen und Bewerber ohne Schulabschluss. Auch in den Betrieben im Baugewerbe zeigen sich jedoch große Schwierigkeiten, angebotene Ausbildungsplätze zu besetzen. Gleichzeitig gibt es Hinweise, dass der Höhepunkt der Ausbildungsangebotsquote erreicht ist, möglicherweise, weil die Auslastung durch die Ausbildung bereits ihren Höchststand erreicht hat." (Textauszug, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Junge Menschen ohne Berufsabschluss - Verborgenes Fachkräftepotenzial für Rheinland-Pfalz (2025)

    Wydra-Somaggio, Gabriele ; Schorr, Niklas;

    Zitatform

    Wydra-Somaggio, Gabriele & Niklas Schorr (2025): Junge Menschen ohne Berufsabschluss - Verborgenes Fachkräftepotenzial für Rheinland-Pfalz. (IAB-Regional. Berichte und Analysen aus dem Regionalen Forschungsnetz. IAB Rheinland-Pfalz-Saarland 01/2025), Nürnberg, 36 S. DOI:10.48720/IAB.RERPS.2501

    Abstract

    "Zwischen 2013 und 2022 haben in Rheinland-Pfalz ungefähr 76.000 junge Menschen bis zum Alter von 25 Jahren eine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung (sv-Beschäftigung) aufgenommen, ohne zuvor einen formalen Berufsabschluss erworben zu haben. Einige dieser Personen beginnen zwar eine Ausbildung, beenden diese aber vorzeitig, also ohne Abschluss. Andere wiederum besuchen Maßnahmen, die gezielt die Berufswahl und Berufsorientierung bzw. die Aktivierung und berufliche Eingliederung unterstützen, ohne jedoch unmittelbar Ausbildungsabschlüsse zu erzielen, so dass das Fachkräftepotenzial dieser ungelernten jungen Menschen nicht genutzt werden kann. Dies bleibt nicht ohne Folgen für die Betriebe, die insbesondere in Rheinland-Pfalz von einem ausgeprägten Fachkräftebedarf betroffen sind. Zudem wirkt sich Ausbildungslosigkeit negativ auf die Erwerbskarrieren der jungen Menschen aus. Vor allem junge Menschen mit einem niedrigen Schulabschluss und mit ausländischer Staatsbürgerschaft weisen ein hohes Risiko auf, dauerhaft ohne Ausbildung zu bleiben. Insgesamt schaffen 33 Prozent von den knapp 39.000 Personen, die zwischen 2013 und 2017 zunächst eine Beschäftigung aufnehmen, es auch bis zum Alter von 34 Jahren nicht, einen Berufsabschluss zu erwerben. Ihre weiteren Erwerbskarrieren sind von geringeren Löhnen, geringen Aufstiegschancen und unsteteren Beschäftigungsverläufen geprägt. Insbesondere Erwerbsverläufe mit einer langen Phase in sv-Beschäftigung oder unsteten Verläufen mit langen Phasen der Unterstützung durch die Berufsagentur für Arbeit (BA) sowie Zeiten außerhalb des Arbeitsmarktes bergen ein hohes Risiko, langfristig ohne Berufsabschluss zu bleiben." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Wydra-Somaggio, Gabriele ; Schorr, Niklas;
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  • Literaturhinweis

    Junge Menschen ohne Berufsabschluss - Verborgenes Fachkräftepotenzial für das Saarland (2025)

    Wydra-Somaggio, Gabriele ; Schorr, Niklas;

    Zitatform

    Wydra-Somaggio, Gabriele & Niklas Schorr (2025): Junge Menschen ohne Berufsabschluss - Verborgenes Fachkräftepotenzial für das Saarland. (IAB-Regional. Berichte und Analysen aus dem Regionalen Forschungsnetz. IAB Rheinland-Pfalz-Saarland 03/2025), Nürnberg, 37 S. DOI:10.48720/IAB.RERPS.2503

    Abstract

    "Zwischen 2013 und 2022 haben im Saarland ungefähr 20.900 junge Menschen bis zum Alter von 25 Jahren eine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung (sv-Beschäftigung) aufgenommen, ohne zuvor einen formalen Berufsabschluss erworben zu haben. Einige dieser Personen beginnen zwar eine Ausbildung, beenden diese aber vorzeitig, also ohne Abschluss. Andere wiederum besuchen Maßnahmen, die gezielt die Berufswahl und Berufsorientierung bzw. die Aktivierung und berufliche Eingliederung unterstützen, aber auch Beschäftigung schaffende Maßnahmen. Meist erzielen die jungen Menschen jedoch nicht unmittelbar Ausbildungsabschlüsse, so dass das Fachkräftepotenzial dieser ungelernten jungen Menschen nicht genutzt werden kann. Dies bleibt nicht ohne Folgen für die Betriebe, die insbesondere im Saarland von einem ausgeprägten Fachkräftebedarf betroffen sind. Zudem wirkt sich Ausbildungslosigkeit negativ auf die Erwerbskarrieren der jungen Menschen aus. Vor allem junge Menschen mit einem niedrigen Schulabschluss und mit ausländischer Staatsbürgerschaft weisen ein hohes Risiko auf, dauerhaft ohne Ausbildung zu bleiben. Insgesamt schaffen 39 Prozent der knapp 11.000 Personen, die zwischen 2013 und 2017 bis zum Alter von 25 Jahren zunächst eine sv-Beschäftigung aufnehmen, es auch bis zum Alter von 35 Jahren nicht, einen Berufsabschluss zu erwerben. Ihre weiteren Erwerbskarrieren sind von geringeren Löhnen, geringen Aufstiegschancen und unsteteren Beschäftigungsverläufen geprägt. Insbesondere Erwerbsverläufe, die zu Beginn von einer langen Phase in sv-Beschäftigung, die ohne Berufsabschluss ausgeübt wird, gekennzeichnet sind, aber auch unstete Verläufe mit langen Phasen der Unterstützung durch die Bundesagentur für Arbeit (BA) sowie Zeiten außerhalb des Arbeitsmarktes bergen ein hohes Risiko, langfristig ohne Berufsabschluss zu bleiben." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Wydra-Somaggio, Gabriele ; Schorr, Niklas;
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  • Literaturhinweis

    Kompendium zur Berufsausbildung nach Bundes- und Landesrecht: Eine vergleichende Betrachtung der Strukturen, Ordnungsprozesse und Abschlussprüfungen (2025)

    Zöller, Maria; Jörgens, Julia;

    Zitatform

    Zöller, Maria & Julia Jörgens (2025): Kompendium zur Berufsausbildung nach Bundes- und Landesrecht. Eine vergleichende Betrachtung der Strukturen, Ordnungsprozesse und Abschlussprüfungen. (BIBB Fachbeiträge zur beruflichen Bildung / Bundesinstitut für Berufsbildung), Bonn, 396 S.

    Abstract

    "Das Kompendium ermöglicht erstmals einen umfassenden Überblick über die geregelte Berufsausbildung nach Bundes- und Landesrecht in Deutschland. Dabei wird das Ziel verfolgt, kriteriengeleitet einen Einblick in den Gesamtkontext der beruflichen Erstausbildung zu erleichtern und die heterogenen Rahmenbedingungen abzubilden. Mithilfe einer vergleichenden Herangehensweise werden dafür Gemeinsamkeiten und Unterschiede – mit Fokus auf Strukturen, Ordnungsprozesse und Abschlussprüfungen – herausgestellt. Betrachtet werden die Ausbildungen auf der Grundlage des Berufsbildungsgesetzes (BBiG) bzw. der Handwerksordnung (HwO) sowie die Ausbildungen, für die das Berufsbildungsgesetz nicht angewendet wird. Zu Letzteren zählen die Ausbildungen nach Landesrecht sowie die bundesrechtlich geregelten Ausbildungen in Gesundheitsfachberufen. Abgerundet wird das Kompendium mit dem Versuch einer quantitativen Abbildung der unterschiedlichen Ausbildungsbereiche." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Fehlende Ausbildungsangebote gefährden Fachkräftesicherung und soziale Integration. Ergebnisse zum Ausbildungsmarkt in Niedersachsen. | SOFI (2025)

    Zitatform

    (2025): Fehlende Ausbildungsangebote gefährden Fachkräftesicherung und soziale Integration. Ergebnisse zum Ausbildungsmarkt in Niedersachsen. | SOFI. (SOFI-Impulspapier), Göttingen, 4 S.

    Abstract

    "In der öffentlichen Diskussion erfährt das berufliche Ausbildungssystem eine hohe Aufmerksamkeit. Dies macht sich einerseits an der schwierigen Versorgung mit Fachkräften in bestimmten Branchen und Berufen, andererseits an der anhaltend hohen Zahl junger Erwachsener, die ohne beruflichen Abschluss in den Arbeitsmarkt eintreten, fest. Der beruflichen Ausbildung kommt in diesem Zusammenhang eine wichtige Scharnierfunktion zu. Inwiefern diese genutzt wird, welche Herausforderungen sich vor dem Hintergrund gesamtgesellschaftlicher, wirtschaftlicher und sozialer Entwicklungen stellen, hat das SOFI im Rahmen des Kapitels zur „Beruflichen Ausbildung“ für den Nationalen Bildungsbericht analysiert, der alle zwei Jahre von einer unabhängigen Gruppe von Wissenschaftler: innen verfasst wird. Anlässlich seiner Veröffentlichung wollen wir in unserem Beitrag einen tiefergehenden Blick auf die Ausbildungssituation in Niedersachsen werfen und die spezifischen Herausforderungen, denen sich Niedersachsen bei der Integration und Fachkräftesicherung gegenübersieht, vor dem Hintergrund der bundesweiten Entwicklung diskutieren." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Bildung auf einen Blick 2025: OECD-Indikatoren (2025)

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    (2025): Bildung auf einen Blick 2025: OECD-Indikatoren. (Bildung auf einen Blick. OECD-Indikatoren 2025), Bielefeld: wbv Media, 623 S. DOI:10.3278/9783763979257

    Abstract

    "Die jährlich erscheinende OECD-Studie „Bildung auf einen Blick" informiert über den Zustand der Bildungssysteme in den 38 OECD-Mitgliedsländern sowie in einigen Beitritts- und Partnerländern. Die internationalen Daten, die in über 100 Diagrammen und Tabellen aufbereitet sind, umfassen den gesamten Bildungsverlauf, vom Kindergarten über Schule bis zu Hochschule und Aus- und Weiterbildung. Sie vergleichen Entwicklungen der Strukturen, Leistungsfähigkeit und Finanzen der beteiligten Länder. Die Ausgabe 2025 legt den Schwerpunkt auf den Tertiärbereich und untersucht Abschlussquoten, die Unterschiede zwischen den Ergebnissen auf dem Arbeitsmarkt nach Fächergruppe, die Erfolgsquoten sowie die Kompetenzen Erwachsener mit einem Abschluss im Tertiärbereich. Ein zusätzliches Kapitel liefert Ergebnisse der Erhebung zu den grundlegenden Kompetenzen Erwachsener (PIAAC) 2023 und verknüpft sie mit anderen Indikatoren in der Publikation." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Nachvermittlung am Ausbildungsmarkt (2025)

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    (2025): Nachvermittlung am Ausbildungsmarkt. (Berichte: Arbeitsmarkt kompakt / Bundesagentur für Arbeit), Nürnberg, 20 S.

    Abstract

    "Im Nachvermittlungszeitraum („5. Quartal“) von Oktober 2024 bis Januar 2025 waren etwas mehr junge Menschen auf Ausbildungssuche als im Vorjahreszeitraum (+8.000). Die Zahl der betrieblichen Ausbildungsstellen für einen sofortigen Ausbildungsbeginn ist im Vergleich zum Vorjahr hingegen gesunken (-7.000). Insgesamt standen sich im „5. Quartal“ 72.000 gemeldete Bewerberinnen und Bewerber sowie 78.000 betriebliche Ausbildungsstellen gegenüber. Im Januar 2025 befanden sich 12.000 oder 17 Prozent der im „5. Quartal“ gemeldeten Ausbildungssuchenden in einer Berufsausbildung. Mit 33.000 waren 46 Prozent der gemeldeten Bewerberinnen und Bewerber im Januar 2025 noch unversorgt (+6.000 gegenüber Vorjahr). Weitere 20.000 (28 Prozent) suchten trotz Alternative weiterhin eine Ausbildungsstelle (+2.000). Insgesamt waren im Januar 2025 also noch rund 54.000 Bewerberinnen und Bewerber auf Ausbildungssuche (+9.000). Gleichzeitig waren im Januar 2025 noch 15.000 Ausbildungsstellen zu besetzen (-3.000). Angepasst an die Marktentwicklung der letzten Jahre sind die Zahlen der geförderten Personen in den meisten arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen rückläufig. In den unterversorgten Regionen gab es im Zeitraum August bis Oktober 2024 mehr Eintritte in eine außerbetriebliche Berufsausbildung als im Vorjahreszeitraum." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Herausforderungen für junge Menschen am Ausbildungs- und Arbeitsmarkt (2025)

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    (2025): Herausforderungen für junge Menschen am Ausbildungs- und Arbeitsmarkt. (Berichte: Arbeitsmarkt kompakt / Bundesagentur für Arbeit), Nürnberg, 23 S.

    Abstract

    "Die Lage am Ausbildungsmarkt hat sich aus Sicht der Ausbildungsuchenden in den letzten Jahren verbessert. Auch am Arbeitsmarkt gibt es eine positive Entwicklung, denn die Jugendarbeitslosigkeit hat sich im Verlauf der letzten 10 Jahre verringert. Trotzdem scheint es, dass die Herausforderungen nicht ab-, sondern zugenommen haben. Die demografische Entwicklung hat dazu geführt, dass die Zahl der jungen Menschen, die eine berufliche Ausbildung absolvieren und als Fachkräftenachwuchs zur Verfügung stehen, kleiner geworden ist. Gleichzeitig ist der Anteil derjenigen, die keinen beruflichen Abschluss haben, so hoch wie nie, während die Wirtschaft in vielen Bereichen über Fachkräftemangel klagt. Die derzeitige wirtschaftliche Schwäche und die komplexen Transformationsprozesse in der deutschen Wirtschaft scheinen sich auf dem Ausbildungsmarkt niederzuschlagen, denn die Zahl der gemeldeten Berufsausbildungsstellen ist rückläufig und die Zahl der Ausbildungsverträge hat 2024 stagniert. Die Arbeitslosigkeit von jungen Menschen stieg zuletzt wieder an. Ziel dieses Berichts ist es, anhand von Zahlen der Statistik der Bundesagentur für Arbeit (BA) sowie der einschlägigen Bildungsstatistiken einige Schlaglichter auf die aktuellen Herausforderungen für junge Menschen am Ausbildungs- und Arbeitsmarkt zu werfen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Berufsbildungsbericht 2025 (2025)

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    (2025): Berufsbildungsbericht 2025. (Berufsbildungsbericht ... / Bundesministerium für Bildung und Forschung), Bonn, 161 S.

    Abstract

    "Der vorliegende Bericht gibt den inhaltlichen Stand vom April 2025 wieder. Angepasst wurden lediglich die enthaltenen Ressortbezeichnungen und Zuständigkeiten an den Stand der 21. Wahlperiode des Deutschen Bundestages. Gesetzlich ist durch den Berichtszeitraum, die Jährlichkeit des Berichts und den gesetzlichen Vorlagezeitpunkt (15. Mai) keine inhaltliche Aktualisierung möglich. Entwicklungen seit dem April 2025 werden in den Berufsbildungsbericht 2026 eingehen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    “Ich suche, aber finde nichts.” Junge Menschen über ihre Erfahrungen bei der Ausbildungssuche in Berlin: Eine Umfrage im Auftrag des DGB Bezirk Berlin-Brandenburg (2025)

    Abstract

    "Wie erleben Jugendliche die Suche nach einem Ausbildungsplatz in Berlin? Der DGB Berlin-Brandenburg hat im Sommer 2025 junge Menschen direkt gefragt mit einer Online-Umfrage, die sowohl quantitative Daten als auch persönliche Erfahrungsberichte erfasst. Mehr als 450 Jugendliche haben teilgenommen, darunter viele, die aktuell oder kürzlich auf Ausbildungssuche waren. Die Ergebnisse zeichnen ein deutliches Bild: Ausbildungsplätze fehlen oder sind für viele nur schwer erreichbar. Rückmeldungen bleiben aus, das Bewerbungsverfahren wirkt willkürlich, und der finanzielle Druck ist groß. Statt Orientierung und Ermutigung erleben viele Jugendliche Frust, Entmutigung und systemische Hürden. Gleichzeitig artikulieren sie klare Erwartungen: faire Bezahlung, bessere Begleitung, mehr Verbindlichkeit auf Seiten der Betriebe und eine ernsthafte politische Antwort auf strukturelle Probleme. Dieser Bericht bündelt die wichtigsten Erkenntnisse der Umfrage, gibt Jugendlichen eine Stimme und formuliert Impulse für eine Ausbildungspolitik und -kultur, die junge Menschen wirklich erreicht." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Situation am Ausbildungsmarkt 2024/25: Weniger gemeldete Bewerberinnen und Bewerber in Ausbildung (2025)

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    (2025): Situation am Ausbildungsmarkt 2024/25. Weniger gemeldete Bewerberinnen und Bewerber in Ausbildung. (Berichte: Arbeitsmarkt kompakt / Bundesagentur für Arbeit), Nürnberg, 30 S.

    Abstract

    "Der Ausgleich am Ausbildungsmarkt wird seit Jahren durch erhebliche regionale, berufsfachliche und qualifikatorische Disparitäten erschwert. Die Tatsache, dass auf beiden Marktseiten zum Ende des Berichtsjahres um die 84.000 Suchofferten bzw. 54.000 Besetzungsangebote offen geblieben sind und die Zahl der noch Suchenden gegenüber dem Vorjahr gestiegen ist, zeigt, dass der Ausgleich am Ausbildungsmarkt schwieriger geworden ist. Insgesamt standen 444.000 gemeldete Bewerberinnen und Bewerber 477.000 gemeldeten betrieblichen Ausbildungsstellen gegenüber." (Textauszug, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Die Entwicklung der Assistierten Ausbildung in 2024 (2025)

    Zitatform

    (2025): Die Entwicklung der Assistierten Ausbildung in 2024. (Grundlagen: Hintergrundinfo / Bundesagentur für Arbeit), Nürnberg, 12 S.

    Abstract

    "Die Anzahl der Eintritte, Bestände und Austritte sowie die Verbleibsmessung der Förderungen der Assistierten Ausbildung (AsA) waren im Jahr 2024 nur eingeschränkt aussagekräftig. Gründe waren operative Vorgänge in Bezug auf Einkauf und Laufzeiten von AsA-Maßnahmen. Im Jahr 2024 endeten fast 1.000 Maßnahmen der Assistierten Ausbildung (AsA) und es wurden nahezu flächendeckend neue AsA-Maßnahmen durch Agenturen für Arbeit und gemeinsame Einrichtungen eingekauft. Das hatte zur Folge, dass viele Teilnehmende mit Ablauf der Maßnahme ihre Ausbildung noch nicht beendet hatten und bei ihnen weiterhin Unterstützungsbedarf bestand. Deshalb wechselten sie von der alten beendeten Maßnahme in eine neu eingekaufte Maßnahme. Jeder einzelne Übergang einer Person von alter zu neuer Maßnahme erfolgt mit einem Austritt aus der alten Maßnahme und einem Eintritt in die neue Maßnahme. Dies wird im Rahmen der Förderstatistik auch so abgebildet und hat damit Auswirkungen auf verschiedene statistische Kennzahlen. Im Zeitraum von August 2024 bis November 2024 wurden 29.077 Eintritte in AsA-Maßnahmen gezählt, dies entspricht einer Steigerung im Vergleich zum Vorjahr um 153 % bei den Eintritten und führt damit zu einer starken Überzeichnung. Die Eintritte setzen sich zusammen aus Übergängen (11.238) und Neueintritten (17.839). Bei den Austritten kann aufgrund der Folgeförderung (Teilnahme an einer weiteren AsA-Maßnahme) nicht sinnvoll über den Anteil der vorzeitigen Beendigungen und der Teilnahmedauern berichtet werden. Auch die Verbleibsmessungen der Förderstatistik und die daraus resultierenden Quoten wie die Eingliederungsquote, die Eingliederungsquote in sozialversicherungspflichtige Ausbildung oder Folgeförderungsquote sind nur eingeschränkt aussagefähig. Bei den Bestandsmessungen ist das Jahr 2024 ebenso auffällig. Der Bestand liegt deutlich unter dem Niveau des Vorjahres (September -25%; Dezember -12 %). Zudem verschiebt sich das Saisonmuster leicht. In den letzten Jahren war der August der Monat mit den wenigsten Teilnehmenden im Bestand und ab September gab es einen Aufwuchs. Im Jahr 2024 sinkt der Bestand bis zum September und steigt erst ab Oktober an. Eine Erklärung für das neue Niveau kann sein, dass die ehemaligen Teilnehmenden zwar in der Ausbildung verbleiben, aber nun nicht mehr gefördert werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Education and Training Monitor 2025: Comparative report (2025)

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    (2025): Education and Training Monitor 2025. Comparative report. (Education and Training Monitor 2025), Luxembourg, 92 S. DOI:10.2766/2221794

    Abstract

    "The Education and Training Monitor is the European Commission’s annual report on EU education and training systems, tracking their progress towards reaching the seven EU-level targets adopted as part of the 2021 Council Resolution on a strategic framework for European cooperation in education and training towards the European Education Area (EEA). An evolving political context This year’s edition is framed by the Union of Skills, the Commission’s overarching strategy to ensure EU education and training systems drive competitiveness, prosperity, and preparedness. The 2025 Education and Training Monitor focuses on STEM (Science, Technology, Engineering, and Mathematics). This focus responds directly to the STEM education strategic plan, part of the Union of Skills, which reflects the call to address the insufficient supply of STEM talent, as highlighted in the Draghi report. A sufficient pool of skilled STEM professionals is critical to safeguarding and further strengthening the EU’s competitiveness, strategic autonomy, and technological leadership. As the Monitor notes, education and training systems across the EU, beginning in early childhood, play a pivotal role in ensuring a steady supply of qualified specialists." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Berufliche Pläne von Haupt- und Realschüler*innen: Der Anteil der Unentschlossenen steigt (2024)

    Anger, Silke ; Galkiewicz, Agata Danuta; Siedler, Thomas ; Hörl, Tobias; Christoph, Bernhard ; Margaryan, Shushanik ; Sandner, Malte ; Peter, Frauke ; Maushart, Milan;

    Zitatform

    Anger, Silke, Bernhard Christoph, Agata Danuta Galkiewicz, Tobias Hörl, Shushanik Margaryan, Milan Maushart, Frauke Peter, Malte Sandner & Thomas Siedler (2024): Berufliche Pläne von Haupt- und Realschüler*innen: Der Anteil der Unentschlossenen steigt. In: IAB-Forum H. 24.09.2024 Nürnberg, 2024-09-12. DOI:10.48720/IAB.FOO.20240924.01

    Abstract

    "Der Anteil der Jugendlichen, die sich sicher sind, eine Ausbildung absolvieren zu wollen, sinkt zusehends. Zuletzt traf dies nur noch auf 42 Prozent der befragten Hauptschüler*innen und auf 37 Prozent der Realschüler*innen in den jeweiligen Abschlussklassen zu.." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Chancengleichheit und berufliche Bildung: Stellungnahme des IAB zur Anhörung der Enquetekommission I „Chancengleichheit in der Bildung“ des Landtags Nordrhein-Westfalen am 28.6.2024 (2024)

    Anger, Silke ; Schreyer, Franziska; Heß, Pascal ; Goßner, Laura ; Toussaint, Carina ; Jaschke, Philipp ; Schels, Brigitte ; Leber, Ute;

    Zitatform

    Anger, Silke, Laura Goßner, Pascal Heß, Philipp Jaschke, Ute Leber, Brigitte Schels, Franziska Schreyer & Carina Toussaint (2024): Chancengleichheit und berufliche Bildung. Stellungnahme des IAB zur Anhörung der Enquetekommission I „Chancengleichheit in der Bildung“ des Landtags Nordrhein-Westfalen am 28.6.2024. (IAB-Stellungnahme 02/2024), Nürnberg, 27 S. DOI:10.48720/IAB.SN.2402

    Abstract

    "Zur schriftlichen Anhörung der Enquetekommission I „Chancengleichheit in der Bildung“ des Landtags Nordrhein-Westfalen hat das Institut für Arbeitsmarkt-und Berufsforschung (IAB) seine Stellungnahme abgegeben. Darin werden Herausforderungen und Lösungen (praxistaugliche Ansätze zur Unterstützung erfolgreicher Maßnahmen) folgender Themenfelder behandelt: Verbesserung der Berufsorientierung und -vorbereitung in Schulen, der Übergänge aus der Schule in berufliche (Aus-)Bildung sowie den Übergangssektor, Verringerung von Ausbildungsabbrüchen, Erschließung der Potenziale der Berufsbildung für die Integration von Zugewanderten und Geflüchteten, Bedeutung von Rollenvorbildern, bildungspolitische Hebel für mehr Chancengleichheit, Bildungsforschung am IAB sowie Verringerung der Unterrepräsentation von Frauen in Handwerksberufen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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