Regionale Arbeitsmärkte in Deutschland
Unter den einheitlichen Rahmenbedingungen der Bundesrepublik Deutschland finden sich Regionen, die von einer tiefen Arbeitsmarktkrise betroffen sind, und andere, in denen nahezu Vollbeschäftigung herrscht. Welches sind die Ursachen dieser regionalen Disparitäten? Wie werden sich der Arbeitskräftebedarf und das Erwerbspersonenpotenzial in den Regionen zukünftig entwickeln? Welche regionalen Beschäftigungsaussichten bestehen, für Jüngere und Ältere, in Wirtschaftszweigen, in Ballungsräumen und ländlichen Gebieten? Dieser IABInfoPool erschließt Informationen zum Forschungsstand.
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Literaturhinweis
Auswirkungen des Strukturwandels auf die Arbeitsmarktregionen und Bundesländer in der langen Frist – Qualifikations- und Berufsprojektion bis 2040 (2025)
Schneemann, Christian ; Kalinowski, Michael; Bernardt, Florian; Wolter, Marc Ingo; Maier, Tobias ; Zika, Gerd ;Zitatform
Schneemann, Christian, Florian Bernardt, Michael Kalinowski, Tobias Maier, Gerd Zika & Marc Ingo Wolter (2025): Auswirkungen des Strukturwandels auf die Arbeitsmarktregionen und Bundesländer in der langen Frist – Qualifikations- und Berufsprojektion bis 2040. (IAB-Forschungsbericht 03/2025), Nürnberg, 46 S. DOI:10.48720/IAB.FB.2503
Abstract
"Die Bundesländer und die Arbeitsmarktregionen in Deutschland unterscheiden sich in ihrer Bevölkerungs- und Wirtschaftsstruktur, weshalb sie auch unterschiedliche Arbeitskräfteengpässe und -überhänge aufweisen. Aufgrund ihrer verschiedenartigen Entwicklungen werden auch künftig Unterschiede im Arbeitsmarktgeschehen bestehen. Mit Hilfe des sogenannten QuBe-Modellverbundes (8. Welle der QuBe-Basisprojektion) werden langfristige immanente Megatrends wie die demografische Entwicklung, der wirtschaftliche Strukturwandel und die Digitalisierung im Modell selbst erfasst und die Auswirkungen auf Wirtschaft und Arbeitsmarkt sichtbar gemacht. Die Analyse zeigt, dass sich die wirtschaftliche Lage in Deutschland nicht wie in der Vergangenheit durch positive Entwicklungen im Außenhandel erholen wird. Das zukünftige Handeln der USA, China und Russlands ist schwer abzuschätzen und erhöht die Unsicherheit auf dem Weltmarkt. Zudem wird das künftige Arbeitsmarktgeschehen zu einem großen Teil von der demografischen Entwicklung, dem stetigen strukturellen Wandel (z.B. Digitalisierung im Handel) und der schwächeren Nachfrage im Baugewerbe geprägt. So wird das Arbeitskräfteangebot infolge des Bevölkerungsrückgangs in vielen Bundesländern und Arbeitsmarktregionen bis zum Jahr 2040 sinken. Zwar können einige Arbeitsmarktregionen noch Bevölkerung aufbauen, aber die Bevölkerung im erwerbsfähigen Alter wird in allen abnehmen. Infolgedessen wird auch der Arbeitskräftebedarf fast überall sinken. Insgesamt wird in vielen Bundesländern und Arbeitsmarktregionen die Erwerbslosenquote sinken oder nahezu stabil bleiben, so dass dort trotz der schlechteren konjunkturellen Entwicklung weiterhin mit Engpässen in verschiedenen Wirtschaftsbereichen und Berufen zu rechnen ist. Die Rekrutierung von Arbeitskräften dürfte somit in vielen Wirtschaftsbereichen und Regionen langfristig zunehmend schwieriger werden. Der Bedarf an qualifiziertem Personal im Wirtschaftszweig „Heime und Sozialwesen“ oder im Bereich der IT-Dienstleistungen wächst kontinuierlich. Dies alles geschieht vor dem Hintergrund eines wohl eher noch beschleunigten Strukturwandels, der gerade die Bundesländer und Arbeitsmarktregionen schon jetzt vor große Herausforderungen stellt, in denen das Verarbeitende Gewerbe zum Beispiel die Automobilindustrie nach wie vor überdurchschnittlich. Die fortschreitende Digitalisierung und Dekarbonisierung erfordern eine permanente Modernisierung und Innovationsfähigkeit der deutschen Wirtschaft. Gerade die ökologische Transformation ist stark auf Erwerbstätige im Baugewerbe angewiesen. Eine Qualifizierung in diesem Bereich bleibt deshalb wichtig, weil die Rekrutierungssituation für Unternehmen trotz der langfristig vermutlich zurückgehenden Erwerbstätigkeit im Vergleich zu anderen Berufen auch in Zukunft schwierig sein wird. Die Umsetzung zusätzlich notwendiger Investitionen im Zuge dieser Transformation sollte nicht an fehlenden Fachkräften scheitern." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Betriebliche Anreize zur Mitarbeitendenbindung: IAB-Betriebspanel Report Hessen 2024 (2025)
Sielschott, Stephan; Larsen, Christa; Lauxen, Oliver;Zitatform
Sielschott, Stephan, Oliver Lauxen & Christa Larsen (2025): Betriebliche Anreize zur Mitarbeitendenbindung. IAB-Betriebspanel Report Hessen 2024. (IAB-Betriebspanel Hessen 3/2024), Frankfurt am Main, 24 S.
Abstract
"Wie die Daten des IAB-Betriebspanels zeigen, stellen „Schwierigkeiten, benötigte Fachkräfte zu bekommen“ (Verian 2024a), seit vielen Jahren das von den Betrieben am häufigsten erwartete Personalproblem dar (Hohendanner et al. 2025). Der Anteil betroffener Betriebe stieg deutschlandweit stark an, von 25 Prozent im Jahr 2010 auf 64 Prozent im Jahr 2024. Dabei wird Fachkräftemangel von Betrieben aller Branchen und Größenklassen am häufigsten als Problem benannt. Betriebe verfolgen unterschiedliche Maßnahmen, um das Problem des Fachkräftemangels in den Griff zu bekommen. Neben der Gewinnung neuer Arbeitskräfte steht dabei vor allem die Bindung und Qualifizierung der bereits im Betrieb arbeitenden Beschäftigten im Vordergrund. Strategien, die sich auf die Förderung der Mitarbeitendenbindung beziehen, stehen bei den Betrieben hoch im Kurs: Für fast zwei Drittel der Betriebe in Deutschland hat das Schaffen von attraktiven Arbeitsbedingungen als Strategie der Fachkräftesicherung eine hohe Bedeutung (Hohendanner et al. 2025). Etwa die Hälfte der Betriebe setzt auf die Weiterbildung von Beschäftigten und auf die Verbesserung der Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Welche Strategien der Fachkräftesicherung aber haben die Betriebe in Hessen im Jahr 2024 verfolgt? Und was bedeutete es konkret, attraktive Arbeitsbedingungen zu schaffen und die Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu verbessern? Welche Maßnahmen wurden von Betrieben in Hessen angeboten, welche Weiterbildungen gefördert, wie viele Beschäftigte profitierten davon und wie hat sich das Angebot in den letzten Jahren verändert? Welche Unterschiede bestanden diesbezüglich zwischen Betrieben unterschiedlicher Wirtschaftszweige und Betriebsgrößen und wie kamen die verschiedenen Betriebe mit dem Koordinationsaufwand zurecht, der entsteht, wenn unterschiedliche Arbeitszeiten und Arbeitszeitmodelle koexistieren? Der vorliegende Bericht beantwortet diese Fragen durch eine Untersuchung betrieblicher Anreize zur Mitarbeitendenbindung und fokussiert sich dabei auf Aspekte der Flexibilisierung von Arbeitszeit und Arbeitsort sowie auf die Förderung von Weiterbildungen. Der hier vorliegende dritte Report konzentriert sich auf betriebliche Anreize zur Mitarbeitendenbindung. Kapitel 1 widmet sich verschiedenen Aspekten flexibler Arbeitszeitgestaltung, Kapitel 2 thematisiert ortsbezogene Flexibilität und mobiles Arbeiten, Kapitel 3 fokussiert auf die betriebliche Förderung von Weiterbildungen. In Kapitel 4 wird zusammenfassend die Frage beantwortet, wie viele Instrumente zur Förderung der Mitarbeitendenbindung die Betriebe in Hessen im Jahr 2024 genutzt haben. Kapitel 5 untersucht mit besonderem Fokus auf den Faktor Betriebsgröße, inwieweit der mit der Umsetzung verbundene Koordinationsaufwand von den Betrieben als herausfordernd wahrgenommen wird. Der Report wird mit einem Resümee abgeschlossen." (Textauszug, IAB-Doku)
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Infografiken -
Literaturhinweis
Branchenprofil Automobilindustrie in Hessen 2024 (2024)
Bauer, Claus; Heck, Marion; Petkova, Gergana; Franz, Benedikt;Zitatform
Bauer, Claus, Benedikt Franz, Marion Heck & Gergana Petkova (2024): Branchenprofil Automobilindustrie in Hessen 2024. (HA Hessen-Agentur. Report 1105), Wiesbaden: Hessisches Statistisches Landesamt, 29 S.
Abstract
"Das Branchenprofil Automobilindustrie in Hessen informiert über aktuelle Beschäftigtenzahlen, Umsatz, Produktionssschwerpunkte, Forschung und Entwicklung und vieles mehr." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Wirtschaftliche Ausgangssituation in den Betrieben in Hessen: IAB-Betriebspanel Report Hessen 2023 (2024)
Behr, Dominik; Larsen, Christa; Lauxen, Oliver;Zitatform
Behr, Dominik, Oliver Lauxen & Christa Larsen (2024): Wirtschaftliche Ausgangssituation in den Betrieben in Hessen. IAB-Betriebspanel Report Hessen 2023. (IAB-Betriebspanel Hessen), Frankfurt am Main, 24 S.
Abstract
"Die Betriebe in Hessen standen im Jahr 2023 vor komplexen Herausforderungen, die zunächst kurzfristige, jedoch mit hoher Wahrscheinlichkeit auch langfristige Auswirkungen auf die Wirtschaft des Bundeslandes haben. Rückblickend auf das Jahr 2022 sah sich die hessische Wirtschaft bereits nach Beginn des Angriffskrieges Russlands auf die Ukraine mit Schwierigkeiten konfrontiert, die sich auch im Folgejahr 2023 fortsetzten. Besonders deutlich sind die Auswirkungen steigender Energiepreise, Knappheiten bei Rohstoffen und Inflation auf die verschiedenen Wirtschaftszweige, während gleichzeitig der noch zunehmende Fach- und Arbeitskräftemangel zu gestalten ist. Im Jahr 2022 rückten für die Betriebe in Hessen nach abklingenden Pandemieeffekten neue wirtschaftliche Herausforderungen in den Fokus. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) verzeichnete im Vergleich zu den Vorjahren zwar ein moderates Wachstum, das jedoch weiterhin unter dem Niveau von 2019 blieb (Hessisches Statistisches Landesamt 2023a). Insbesondere die erhöhten Energie- und Rohstoffpreise stellten eine erhebliche Belastung für die Betriebe dar. Dies führte zu gestiegenen Produktionskosten und beeinträchtigte die Wettbewerbsfähigkeit vieler Betriebe, besonders in energieintensiven Branchen wie der Industrie und dem Produzierenden Gewerbe. Im Jahr 2023 haben sich diese Herausforderungen weiter verschärft. Das hessische BIP stieg im ersten Halbjahr 2023 lediglich um 0,4 Prozent an, lag dabei aber noch über dem Bundesdurchschnitt von -0,3 Prozent (Hessisches Statistisches Landesamt 2023b). Auch Ausgaben für Energie und Rohstoffe sind weiter gestiegen, was zu einer zusätzlichen Belastung für die Betriebe geführt hat (Statistisches Bundesamt 2024). Dies hatte nicht nur Auswirkungen auf die Kostenstrukturen der Betriebe, sondern auch auf die Nachfrageseite, also die durch die Inflation maßgeblich verringerte Kaufkraft der Bevölkerung. Neben diesen kurzfristig stark wirksamen Herausforderungen bleibt der Fachkräftemangel ein langfristiges strukturelles Problem. Insbesondere in Schlüsselbranchen wie dem Gesundheitswesen oder dem Baugewerbe ist der Bedarf nach qualifizierten Arbeitskräften nach wie vor hoch und das Angebot reicht bei weitem nicht aus, um diese Nachfrage zu decken (IWAK 2024). Dies führt zu Engpässen in der Personalbeschaffung und beeinträchtigt darüber auch indirekt die Wettbewerbsfähigkeit und Innovationskraft der Betriebe. Aus diesem Grund stehen die diesjährigen Auswertungen des IAB-Betriebspanels unter dem Rahmenthema „Neue und bewährte betriebliche Strategien der Fachkräftesicherung“. Um sich dem Thema anzunähern, beschäftigt sich der vorliegende erste Report zunächst mit der wirtschaftlichen Situation der Betriebe, als Ausgangslage jeglicher betrieblichen Aktivität. Dafür werden nicht nur die Ertragslage der Betriebe im Jahr 2022 sowie die Geschäftserwartungen für das Jahr 2023 betrachtet, sondern auch konkrete Fragestellungen zu den Auswirkungen veränderter Preise oder Knappheiten bei Energie, Rohstoffen und Vorleistungen analysiert. Darüber hinaus richten sich Schlaglichter auf die Themen Konkurrenzsituation, Industrie- und Wirtschaftsspionage sowie die Innovationen in den Betrieben, die die maßgeblichen Faktoren für die Wettbewerbsfähigkeit der Betriebe darstellen. Im zweiten Bericht wird die wirtschaftliche Ausgangslage durch die personalpolitische Perspektive ergänzt; dazu werden Personaldynamiken und -bedarfe in den Betrieben betrachtet. In den darauffolgenden Reports erfolgt die Ausrichtung auf die betrieblichen Aktivitäten zur Fachkräftesicherung. Der dritte bzw. vierte Report beschäftigen sich mit der dualen Ausbildung bzw. der betrieblichen Weiterbildung als zwei wichtigen Säulen der Fachkräftesicherung." (Textauszug, IAB-Doku)
Weiterführende Informationen
Infografiken -
Literaturhinweis
MINT-Berufe in Hessen (2024)
Zitatform
Burkert, Carola, Christian Teichert & Annette Röhrig (2024): MINT-Berufe in Hessen. (IAB-Regional. Berichte und Analysen aus dem Regionalen Forschungsnetz. IAB Hessen 01/2024), Nürnberg, 36 S. DOI:10.48720/IAB.REH.2401
Abstract
"Der Bedarf an (hochqualifizierten) Fachkräften in Deutschland in den Bereichen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT) ist hoch und wird nicht zuletzt auf Grund des demografischen Wandels und der technologischen und ökologischen Transformationen des Arbeitsmarktes in Zukunft weiter stark ansteigen. Eine nachhaltige Sicherung des Fachkräftenachwuchses kann u. a. dadurch realisiert werden, mehr Frauen – auch schon frühzeitig – für MINT-Themen und respektive MINT-Berufe zu begeistern, die berufliche bzw. akademische Ausbildungen in MINT-Fächern weiter attraktiv zu gestalten und in diesen Bereichen die Zuwanderung von Fachkräften zu vereinfachen. Das vorliegende IAB-Regional widmet sich dezidiert den angebotsseitigen Entwicklungen der MINT-Nachwuchssicherung in Hessen und forciert dabei die Betrachtung der drei Säulen berufliche Ausbildung, Studium von MINT-Fächern und die Zuwanderung von Personen mit MINT-Qualifikationen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Geringqualifizierte in Hessen – Kompetenzen, Anforderungen und Qualifizierung in Zeiten von Fachkräfteengpässen (2024)
Zitatform
Burkert, Carola & Britta Matthes (2024): Geringqualifizierte in Hessen – Kompetenzen, Anforderungen und Qualifizierung in Zeiten von Fachkräfteengpässen. In: Europäische Akademie der Arbeit (Hrsg.) (2024): Jahrbuch 87. Lehrgang 2022/2023, S. 22-23, 2024-03-04.
Abstract
"Angesichts der steigenden Zahl offener Stellen für Helfertätigkeiten von rund 9.700 in 2018 auf 11.000 in 2022 (Statistik der Bundesagentur für Arbeit 2023) kann man auf dem deutschen Arbeitsmarkt nicht nur von einem Fachkräftemangel, sondern einem Arbeitskräftemangel sprechen. Wenn man davon ausgeht, dass Helfertätigkeiten überwiegend von Geringqualifizierten ausgeübt werden, stellen also Personen ohne formalen Berufsabschluss ein Arbeitskräftepotenzial dar, welches dazu beitragen kann, den Arbeitskräftebedarf zu decken. Wir zeigen, dass ein Teil der Geringqualifizierten Tätigkeiten erledigt, für die typischerweise eine berufliche oder sogar eine akademische Ausbildung erforderlich ist. Insofern könnten Geringqualifizierte auch dazu beitragen, Fachkräfteengpässe zu reduzieren. Klar ist, dass dazu die Anstrengungen verstärkt werden müssen, um diese Fachkräftepotenziale durch Qualifizierung zu heben. Bislang wird diese Personengruppe allerdings nur unzureichend von Fort- und Weiterbildungsangeboten erreicht." (Textauszug, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Digitalisierung der Arbeitswelt: Mögliche Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt in Hessen – Aktualisierung 2022 (2024)
Zitatform
Burkert, Carola, Annette Röhrig & Daniel Jahn (2024): Digitalisierung der Arbeitswelt: Mögliche Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt in Hessen – Aktualisierung 2022. (IAB-Regional. Berichte und Analysen aus dem Regionalen Forschungsnetz. IAB Hessen 02/2024), Nürnberg, 26 S. DOI:10.48720/IAB.REH.2402
Abstract
"Der Einsatz von neuen digitalen Technologien wird die Arbeitswelt verändern, und auch – oder gerade – Hochqualifizierte werden betroffen sein. Das Substituierbarkeitspotenzial gibt an, in welchem Ausmaß Berufe gegenwärtig potenziell durch den Einsatz von Computern oder computergesteuerten Maschinen ersetzbar sind. Es entspricht dem Anteil an Tätigkeiten in einem Beruf, die schon heute durch den Einsatz moderner Technologien ersetzt werden könnten. Die vorliegende Studie zeigt, wie sehr sich die Arbeitswelt bereits verändert hat. Allerdings ist zu betonen, dass die Studie das technisch Mögliche der Ersetzbarkeit des Menschen durch die Maschine untersucht. Ob dies am Ende wirklich so eintrifft, steht nicht fest. Sicher ist aber: Für Unternehmen und Beschäftigte wird vor allem die permanente Weiterqualifizierung bzw. lebenslanges Lernen noch mehr an Gewicht gewinnen. In diesem IAB-Regional präsentieren wir die neuen Werte des Substituierbarkeitspotenzials 2022 für Hessen anhand der Anforderungsniveaus und der Berufssegmente und stellen teilweise auch die Entwicklung von 2013 bis 2022 dar. Weiterhin betrachten wir die Betroffenheit von Auswirkungen des Einsatzes neuer Technologien in Hessen, indem wir die Anteile sozialversicherungspflichtig Beschäftigter in Berufen mit niedrigem, mittlerem und hohem Substituierbarkeitspotenzial analysieren und untersuchen den Zusammenhang zwischen Substituierbarkeitspotenzialen und Beschäftigungsentwicklung." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Weiterführende Informationen
Datentool 2024 zum Substituierbarkeitspotenzial 2013 bis 2022 für Berufe in Hessen und in den hessischen Kreisen -
Literaturhinweis
Auswirkungen von Corona-Pandemie und Krieg in der Ukraine auf die regionalen Arbeitsmärkte in Hessen: Auswertung der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung, des Ausländerzentralregisters und der kleinräumigen Wanderungsverflechtungen in Hessen (2024)
Busch, Uwe van den;Zitatform
Busch, Uwe van den (2024): Auswirkungen von Corona-Pandemie und Krieg in der Ukraine auf die regionalen Arbeitsmärkte in Hessen. Auswertung der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung, des Ausländerzentralregisters und der kleinräumigen Wanderungsverflechtungen in Hessen. (HA Hessen-Agentur. Report 1100), Wiesbaden, 157 S.
Abstract
"Bei der Publikation handelt es sich um eine Auswertung der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung, des Ausländerzentralregisters und der kleinräumigen Wanderungsverflechtungen in Hessen. Die strukturelle und regionale Einordnung der SV-Beschäftigten und deren Betriebe wird im Laufe der zeitlichen Entwicklung bis auf die Landkreisebene herunter betrachtet. - Entwicklung von Beschäftigten und Betrieben: Insgesamt - Ende Juni 2023 waren in Hessen 2,74 Mio. Menschen sozialversicherungspflichtig beschäftigt, so viele wie noch nie zuvor. Dies waren 28.000 Beschäftigte bzw. 1,0 Prozent mehr als im Juni 2022 und knapp 110.000 Beschäftigte bzw. 4,1 Prozent mehr als im Juni 2019 – also vor der Corona-Pandemie. Im ersten Corona-Jahr nahm die SV-Beschäftigtenzahl jedoch leicht um 7.300 bzw. 0,3 Prozent ab. - Die sektoralen Entwicklungen fielen sehr unterschiedlich aus: Über den Gesamtzeitraum 2019 bis 2023 rückläufige Beschäftigtenzahlen hatten nur die Wirtschaftsabschnitte Verarbeitendes Gewerbe, Gastgewerbe und sonstige wirtschaftliche Dienstleistungen, zu denen u. a. Arbeitnehmerüberlassung, Messewesen und Reisebüros zählen. - Dabei fiel der Stellenabbau in diesen Wirtschaftsbereichen vor allem zu Beginn der Corona-Pandemie stark aus, zudem war damals auch noch der Wirtschaftsabschnitt Kunst, Unterhaltung und Erholung von Arbeitsplatzverlusten betroffen. In allen anderen Wirtschaftsabschnitten stieg trotz beginnender Corona-Pandemie die Beschäftigung weiter an. Zu erwarten waren infolge der Corona-Pandemie Beschäftigtenzunahmen in den Bereichen Gesundheitswesen, Erziehung und Unterricht sowie auch Information und Kommunikation. Bemerkenswert ist jedoch, dass trotz massiver Einschränkungen des Reise- und Geschäftsverkehrs im Verkehr und der Lagerei bis Juni 2020 ebenfalls noch Arbeitsplätze entstanden sind. Dies ist vor allem darauf zurückzuführen, dass im Luftverkehr, auf den rund ein Drittel aller in Hessen im Verkehr und Lagerei Beschäftigten entfallen, ein Stellenabbau durch das Arbeitsmarktinstrument der Kurzarbeit zunächst noch vermieden werden konnte. Rückläufige Beschäftigtenzahlen in der Luftfahrt sind erst ab 2021 zu beobachten, wobei der Stellenabbau dann bis zuletzt (Juni 2023) anhielt. - Nach Beginn des Krieges in der Ukraine expandierte die Beschäftigung in den Bereichen Information und Kommunikation sowie freiberufliche, wissenschaftliche und technische Dienstleistung überdurchschnittlich, wozu auch Reaktionen infolge des Kriegsausbruchs zur Beschäftigtenzunahme z. B. in der Softwareentwicklung oder in der Unternehmensberatung beigetragen haben dürften. Einen hohen Beschäftigtenzuwachs hatte zudem das Gastgewerbe, wobei dies vor allem durch einen Aufholprozess nach dem starken Einbruch während der Corona-Pandemie zu erklären sein dürfte. In den übrigen Wirtschaftsabschnitten zeigt sich ein uneinheitliches Bild mit leichten Beschäftigungszu- bzw. -abnahmen." (Textauszug, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Berufsausbildung in Hessen 2024 (2024)
Kuse, Stefan; Schiefer, Simon; Müller, Heiko;Zitatform
Kuse, Stefan (2024): Berufsausbildung in Hessen 2024. (HA Hessen-Agentur. Report 1115), Wiesbaden, 122 S.
Abstract
"Die vorliegende Studie gibt einen Überblick über die aktuelle Entwicklung auf dem beruflichen Ausbildungsmarkt in Hessen und vergleicht diese Entwicklung mit der in anderen Bundesländern. Im Fokus steht dabei die „duale“ Berufsausbildung in Berufsschulen und Betrieben für Berufe nach dem Berufsbildungsgesetz (BBiG) und der Handwerksordnung (HwO), die einen zentralen Baustein der „Fachkräftesicherung“ darstellt. Die Studie bildet eine empirische Grundlage für politische und planerische Aktivitäten auf dem hessischen Ausbildungsmarkt. Im folgenden Kapitel 2 wird die Entwicklung von „Angebot und „Nachfrage“ auf dem dualen Ausbildungsmarkt gemäß Definition in BBiG und HwO dargestellt. Zentral für die Ableitung von Angebot und Nachfrage auf dem dualen Ausbildungsmarkt sind gemäß gesetzlicher Definition neben der Anzahl neu abgeschlossener Ausbildungsverträge die Vermittlungsaktivitäten der Arbeitsagenturen und Jobcenter, die in einem Jahr erfolglos blieben. Eine solche Einschätzung der „Kräfteverhältnisse“ bzw. der Marktlage für die jungen Menschen auf der einen Seite und für die Betriebe auf der anderen Seite ist nur für die duale Ausbildung möglich, nicht etwa für das schulische Berufsbildungssystem, in dem beispielsweise Fachkräfte in Gesundheits-, Erziehungs- und Sozialberufen ausgebildet werden. Für Bereiche außerhalb des dualen Systems liegen vielmehr „nur“ Angaben zur Anzahl an Auszubildenden bzw. an Schülerinnen und Schülern vor. In Kapitel 3 wird ein Überblick über die strukturellen Merkmale der bei den Arbeitsagenturen und Jobcentern gemeldeten Ausbildungsplätze sowie Bewerberinnen und Bewerber und ihre jeweiligen Vermittlungserfolge gegeben. Details zu den erfolgreich von Betrieben und jungen Menschen abgeschlossenen Ausbildungsverträgen gibt Kapitel 4. Die Ausbildungsbeteiligung der hessischen Betriebe und ein Vergleich der Entwicklung von Berufsausbildung und Erwerbstätigkeit im Allgemeinen sind Gegenstand von Kapitel 5 und 6. Im Fokus von Kapitel 7 stehen soziodemografische Merkmale der Auszubildenden, z. B. das Geschlecht, die Staatsangehörigkeit und die schulische Qualifikation. Im Anschluss wird in Kapitel 8 eine Prognose der zukünftigen Entwicklung der Nachfrage nach dualen Ausbildungsstellen seitens der jungen Menschen vorgenommen, dies basierend auf der aktuellen Bevölkerungsvorausschätzung der Hessen Agentur und der Entwicklung der Schülerzahlen an allgemeinbildenden und beruflichen Schulen. Prognosehorizont ist das Jahr 2035 in Anlehnung an die der Landesentwicklungsplanung zugrundeliegenden Bevölkerungsprognose. Die ausbildungs- und berufsvorbereitenden Maßnahmen sowie berufliche und akademische Bildungsalternativen außerhalb des dualen Systems sind Gegenstand des abschließenden Kapitels 9. Abbildungen finden sich nachfolgend im Fließtext, die zugrundeliegenden Tabellen und Quellenverweise im Anhang der Studie. Ein Glossar am Ende des Berichts enthält Erläuterungen der wesentlichen in der Studie verwendeten Begriffe und zudem einige statistische Hinweise. Zu den Datengrundlagen der vorliegenden Studie zählen die Erhebung des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB) zu neu abgeschlossenen dualen Ausbildungsverträgen, die Schul- und die Berufsbildungsstatistik sowie die integrierte Ausbildungsberichterstattung (iABE) des Hessischen Statistischen Landesamts (HSL), zudem die Statistiken der Bundesagentur für Arbeit (BA) sowie das IAB-Betriebspanel des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung der Bundesagentur für Arbeit (IAB)." (Textauszug, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Betriebliche Aus- und Weiterbildung in hessischen Betrieben in Krisenzeiten: IAB-Betriebspanel Report Hessen 2022 (2023)
Behr, Dominik; Larsen, Christa; Lauxen, Oliver;Zitatform
Behr, Dominik, Oliver Lauxen & Christa Larsen (2023): Betriebliche Aus- und Weiterbildung in hessischen Betrieben in Krisenzeiten. IAB-Betriebspanel Report Hessen 2022. (IAB-Betriebspanel Hessen), Frankfurt am Main, 23 S.
Abstract
"Neben den ausklingenden wirtschaftlichen Effekten der Corona-Pandemie und den Auswirkungen durch den Ukrainekrieg bleibt der vor allem demografisch bedingte Fachkräftemangel zentraler Trend, der das betriebliche Verhalten stark beeinflusst. 56 Prozent der in der WSI-Betriebs- und Personalrätebefragung 2021/22 befragten Betriebe gaben Schwierigkeiten bei der Besetzung offener Stellen an. Die Gründe für Nicht-Besetzungen scheinen vielfältig zu sein und unterscheiden sich branchenabhängig. Die Mehrheit der Betriebe sah jedoch das primäre Problem im Mangel an geeigneten Bewerberinnen und Bewerbern (Ahlers & Quispe Villalobos 2022). Angesichts steigender altersbedingter Ersatzbedarfe bei gleichzeitig knappem Arbeitskräfteangebot stellt das stärkere Engagement in der dualen Ausbildung eine etablierte Strategie zur Fachkräftesicherung dar, um vor allem junge Menschen für Betriebe zu gewinnen (Neu 2018). Viele Betriebe haben jedoch Schwierigkeiten, geeignete Bewerberinnen und Bewerber für ihre Ausbildungsplätze zu finden (Ahlers & Quispe Villalobos 2022). Diese Problematik ist zwar nicht neu, hat sich in der Corona-Krise jedoch weiter zugespitzt. Zugleich ist die Übernahmequote der Absolvierenden seit 2010 stark gestiegen und lag im Jahr 2022 deutschlandweit bei einem Höchstwert von 77 Prozent (Leber et al. 2023). Zur Bindung der Beschäftigten kann berufliche Weiterbildung beitragen. Ähnlich wie während der Finanz- und Wirtschaftskrise 2008/2009 hat auch die Corona-Pandemie zu einem Einbruch der betrieblich geförderten Weiterbildungsaktivitäten geführt (Bellmann et al. 2022). Durch die zunehmende Verlagerung von beruflicher Weiterbildung in den digitalen Raum konnte dieser Einbruch nur teilweise kompensiert werden, auch weil die digitalen Formate technische und organisatorische Infrastruktur benötigen und nicht für jede Weiterbildung in gleichem Ausmaß geeignet sind (Jost & Leber 2021). Stattdessen führte der Wegfall vieler klassischer Weiterbildungsangebote zu einem stärkeren Rückgriff auf informelle Lernprozesse (Schmehl et al. 2021), und die Verbesserung der konjunkturellen Lage sollte das betriebliche Engagement in Weiterbildung eigentlich wieder befördern (Bellmann et al. 2022). Die Betriebe passen ihr Verhalten also neuen Anforderungen an, müssen aber gleichzeitig auch dem noch längerfristig wirksamen Trend des Fachkräftemangels entgegenwirken. In der diesjährigen Auswertung des IAB-Betriebspanels soll genauer eruiert werden, in welchen Dimensionen betrieblichen Handelns sich Veränderungen ergeben haben und an welchen Stellen an bewährtem Verhalten festgehalten wird. Damit wird deutlich, wo und wie Betriebe ihre Handlungsspielräume nutzen, um insbesondere dem Fachkräftemangel entgegen zu wirken. Klar zeigt sich zudem, wo die Grenzen betrieblicher Handlungsmöglichkeiten sind und Herausforderungen durch veränderte Rahmenbedingungen beeinflusst werden können. Entsprechend lassen sich aus dieser Art von Analysen Schlussfolgerungen ziehen, die deutlich machen, wo Handlungsansätze für die Gestaltung aktueller und zukünftiger Herausforderungen liegen. Es handelt sich letztendlich um Anhaltspunkte, wie Krisen gemeistert werden können. Entsprechend lautet das diesjährige Rahmenthema „Beschäftigung und betriebliches Verhalten hessischer Betriebe in Krisenzeiten“. Es werden vier Einzelreporte erstellt, die Schlaglichter auf die wirtschaftliche und beschäftigungspolitische Lage der hessischen Betriebe nach dem zweiten Pandemiejahr und während des ersten Jahres des Ukrainekrieges richten. Der erste Report schaffte eine Übersicht darüber, wie sich die wirtschaftliche Lage der Betriebe dargestellt und in welchem Ausmaß bzw. welcher Form der Ukrainekrieg diese beeinflusst hat. Der vorliegende zweite Bericht beschäftigt sich damit, welchen Einfluss die genannten Entwicklungen auf das Ausbildungs- und Weiterbildungsverhalten hessischer Betriebe gehabt haben und in welcher Weise diese ihre Gestaltungsspielräume genutzt haben." (Textauszug, IAB-Doku)
Weiterführende Informationen
Infografiken 2022 -
Literaturhinweis
Stellungnahme zum Entwurf eines Gesetzes zur Verbesserung der Integration und Teilhabe und zur Gestaltung des Zusammenlebens in Vielfalt (2023)
Zitatform
Burkert, Carola (2023): Stellungnahme zum Entwurf eines Gesetzes zur Verbesserung der Integration und Teilhabe und zur Gestaltung des Zusammenlebens in Vielfalt. In: Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (Hrsg.) (2023): Ausschussvorlage SIA 20/84 – öffentlich – Teil 2: Gesetzentwurf Landesregierung Gesetz zur Verbesserung der Integration und Teilhabe und zur Gestaltung des Zusammenlebens in Vielfalt – Drucks. 20/9504 – und Dringlicher Gesetzentwurf Fraktion der Freien Demokraten Gesetz zur Förderung der gesellschaftlichen Teilhabe und Integration in Hessen (Teilhabe- und Integrationsgesetz – TIntG) – Drucks. 20/9555 –, S. 62-63, 2023-01-25.
Abstract
"Ein Integrationsgesetz für Hessen ist grundsätzlich zu begrüßen. Solch ein Gesetz kann den politischen Stellenwert des Themas Integration erhöhen, (potentielle) Akteure und Akteurinnen mobilisieren und motivieren sowie Debatten versachlichen. Außerdem kann ein Gesetz bei Menschen mit Migrationsgeschichte für Teilhabe und Integration werben. - Das Integrationsgesetz kann die Integrationspolitik fördern. Allerdings hängt diese potentielle Förderung sehr stark von der praktischen Ausgestaltung ab. - Die Zielvorgaben und Absichtsbekundungen müssen durch konkrete Instrumente flankiert werden - Die Finanzierung dieser Instrumente muss gesichert sein. - „Ein auf Teilhabe zielendes Integrationsgesetz kann daher ein sinnvoller Ausgangspunkt für die Integrationspolitik eines Landes sein, es kann für diese zu einem Meilenstein werden und sie auf eine neue Grundlage heben. Ebenso kann es aber mittelfristig in politischer Bedeutungslosigkeit versinken – das hängt davon ab, ob und wie die darin festgelegten Ziele und Grundsätze in praktische Politik umgesetzt werden“ (Forschungsbereich beim Sachverständigenrat 2017)." (Textauszug, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Soziale Nachhaltigkeit in der Region: Wirtschafts- und sozialpolitische Perspektiven (2023)
Zitatform
Goldschmidt, Nils & Marco Rehm (Hrsg.) (2023): Soziale Nachhaltigkeit in der Region. Wirtschafts- und sozialpolitische Perspektiven. (Marktwirtschaftliche Reformpolitik 18), Berlin: De Gruyter Oldenbourg, 113 S.
Abstract
"Wie kann man Regionen nachhaltig gestalten? Mit dieser Frage beschäftigt sich der vorliegende Band. Nachhaltigkeit ist ein übergreifendes Ziel der Politik und sollte auch der Gradmesser für eine moderne Soziale Marktwirtschaft sein. Eine nachhaltige Entwicklung muss ökologisch nachhaltig sein, sie muss ökonomisch nachhaltig sein und sie muss sozial nachhaltig sein. Bereits in der Agenda 21 der UN aus dem Jahr 1992 wurde bei der Verwirklichung von Nachhaltigkeitszielen der Region eine besondere Bedeutung beigemessen: "Da so viele der in der Agenda 21 angesprochenen Probleme und Lösungen ihre Wurzeln in Aktivitäten auf örtlicher Ebene haben, ist die Beteiligung und Mitwirkung der Kommunen ein entscheidender Faktor bei der Verwirklichung der Agendaziele." In den Beiträgen dieses Bandes wird Nachhaltigkeit aus einer regionalen Perspektive beleuchtet. Dies reicht von der Beschreibung regional unterschiedlicher Lebensverhältnisse über die Analyse der Entwicklung regionaler Ausbildungs- und Arbeitsmärkte bin hin zu Möglichkeiten stärkerer digitaler, regionaler Partizipation. Der Band ist aus einer Konferenz zur Sozialen Nachhaltigkeit in der Region im November 2019 hervorgegangen. Die Tagung wurde in Kooperation mit der Aktionsgemeinschaft Soziale Marktwirtschaft e.V., der Gesellschaft für Sozialen Fortschritt e.V. und der Evangelischen Hochschule Darmstadt durchgeführt. - Interdisziplinäre Zugänge zu Nachhaltigkeitsfragen - Gestaltung von regionalen Wirtschaftsräumen" (Autorenreferat, IAB-Doku, © De Gruyter)
Weiterführende Informationen
Inhaltsverzeichnis vom Verlag -
Literaturhinweis
Arbeitsmarkt- und Berufsprognosen für Hessen, seine Kreise und kreisfreien Städte im Zeitraum von 2021 bis 2028: erstellt im Rahmen der Hessischen Fachkräfteinitiative "Zukunftsgerecht und regional: Fachkräftesicherung in Hessen" (2023)
Abstract
"- Von 2021 bis 2028 werden in Hessen 178.470 fehlende Arbeits- und Fachkräfte prognostiziert. - Dies umfasst eine Größenordnung von sechs Prozent der sozialversicherungspflichtig oder geringfügig Beschäftigten im Jahr 2021. - Dies hängt damit zusammen, dass sich die Zahl der jährlichen Renteneintritte zwischen 2022 und 2032 von ca. 40.000 Personen im Jahr auf knapp 80.000 Personen annähernd verdoppeln wird. Dabei droht die Gefahr, dass sich der Fachkräftemangel verstetigt, da sich die Lücken aufsummieren. - Es wird erwartet, dass bei Personen ohne Berufsausbildung ein Überhang von 22.890 Personen entsteht, während sich die Defizite bei Personen mit einer Berufsausbildung (134.820 fehlende Beschäftigte) und einem akademischen Abschluss (66.540 fehlende Beschäftigte) bilden. - Weniger stark von den Folgen des demografischen Wandels betroffen bleiben weiterhin die hessischen Großstädte und die sie umgebenden Kreise des Rhein-Main-Gebiets. Stärker wirkt sich der demografische Wandel in den ländlichen Kreisen Hessens aus. - Ein starker Fachkräftemangel wird vor allem für die sozialen Berufe in Erziehung und Pflege sowie das Handwerk erwartet. Hohe Defizite finden sich zudem in der Logistik und dem IT-Bereich. - Mögliche Handlungsansätze, um den Fachkräftemangel zu lindern, sollten insbesondere die Zielgruppen der Fachkräftesicherung fokussieren und deren Potenziale noch besser erschließen. - Um dieser Entwicklung entgegenzuwirken und die lokalen Arbeitsmarktakteurinnen und -akteure bei ihren Aktivitäten zu unterstützen werden im Jahr 2023 Zukunftswerkstätten in den hessischen Kreisen und kreisfreien Städten angeboten." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Indikatoren zur Einschätzung der Auswirkungen der CORONA-Pandemie auf die Arbeitsmärkte in Hessen: Stand: Ende Februar 2022 (2022)
Zitatform
Demireva, Lora, Dennis Schmehl & Lisa Schäfer (2022): Indikatoren zur Einschätzung der Auswirkungen der CORONA-Pandemie auf die Arbeitsmärkte in Hessen. Stand: Ende Februar 2022. (Hessischer Regionaldatenreport 20), Frankfurt am Main, 20 S.
Abstract
"Der Hessische Regionaldatenreport erscheint mittlerweile zum 20. Mal und stellt eine Momentaufnahme der Auswirkungen der Corona-Pandemie auf Arbeitsmarkt und Wirtschaft in den Kreisen und kreisfreien Städten Hessens zum Ende Februar 2022 anhand ausgewählter Indikatoren dar. Das Hessische Ministerium für Soziales und Integration unterstützt die Erstellung im Rahmen der ESF-Förderung. Für die Darstellungen wird auf öffentliche Statistiken der Bundesagentur für Arbeit zurückgegriffen. Der Report enthält Basisindikatoren zu drei Themen im regionalen Vergleich: Entwicklung der Kurzarbeit, Entwicklung der Arbeitslosigkeit, Entwicklung der gemeldeten offenen Arbeitsstellen" (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Indikatoren zur Einschätzung der Auswirkungen der CORONA-Pandemie auf die Arbeitsmärkte in Hessen: Stand: Ende April 2022 (2022)
Zitatform
Demireva, Lora, Dennis Schmehl & Lisa Schäfer (2022): Indikatoren zur Einschätzung der Auswirkungen der CORONA-Pandemie auf die Arbeitsmärkte in Hessen. Stand: Ende April 2022. (Hessischer Regionaldatenreport 22), Frankfurt am Main, 25 S.
Abstract
"Der Hessische Regionaldatenreport erscheint mittlerweile zum 22. Mal und stellt eine Momentaufnahme der Auswirkungen der Corona-Pandemie und seit März 2022 auch der Ukrainekrise auf Arbeitsmarkt und Wirtschaft in den Kreisen und kreisfreien Städten Hessens zum Ende April 2022 anhand ausgewählter Indikatoren dar. Das Hessische Ministerium für Soziales und Integration unterstützt die Erstellung im Rahmen der ESF-Förderung. Für die Darstellungen wird auf öffentliche Statistiken der Bundesagentur für Arbeit zurückgegriffen. Der Report enthält Basisindikatoren zu drei Themen im regionalen Vergleich: Entwicklung der Kurzarbeit, Entwicklung der Arbeitslosigkeit, Entwicklung der gemeldeten offenen Arbeitsstellen, Entwicklung der Berufsausbildung" (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Indikatoren zur Einschätzung der Auswirkungen der CORONA-Pandemie auf die Arbeitsmärkte in Hessen: Stand: Ende März 2022 (2022)
Zitatform
Demireva, Lora, Dennis Schmehl & Lisa Schäfer (2022): Indikatoren zur Einschätzung der Auswirkungen der CORONA-Pandemie auf die Arbeitsmärkte in Hessen. Stand: Ende März 2022. (Hessischer Regionaldatenreport 21), Frankfurt am Main, 21 S.
Abstract
"Der Hessische Regionaldatenreport erscheint mittlerweile zum 21. Mal und stellt eine Momentaufnahme der Auswirkungen der Corona-Pandemie auf Arbeitsmarkt und Wirtschaft in den Kreisen und kreisfreien Städten Hessens zum Ende März 2022 anhand ausgewählter Indikatoren dar. Das Hessische Ministerium für Soziales und Integration unterstützt die Erstellung im Rahmen der ESF-Förderung. Für die Darstellungen wird auf öffentliche Statistiken der Bundesagentur für Arbeit zurückgegriffen. Der Report enthält Basisindikatoren zu drei Themen im regionalen Vergleich: Entwicklung der Kurzarbeit, Entwicklung der Arbeitslosigkeit, Entwicklung der gemeldeten offenen Arbeitsstellen" (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Berufsausbildung in Hessen 2022 (2022)
Kuse, Stefan; Müller, Heiko; Schiefer, Simon;Zitatform
Kuse, Stefan (2022): Berufsausbildung in Hessen 2022. (HA Hessen-Agentur. Report 1053), Wiesbaden, 117 S.
Abstract
"Bundes- wie hessenweit ist eine Erholung auf dem Ausbildungsmarkt im Jahr 2021 weitgehend ausgeblieben. Im Zeitraum von Oktober 2020 bis Ende September 2021 wurden in Hessen 33.177 Ausbildungsverträge von Jugendlichen und Betrieben im dualen System geschlossen. Damit hat sich die Anzahl an Neuverträgen im Vorjahresvergleich kaum verändert (-0,3 %), nachdem sie im Vorjahr um -13 % eingebrochen war. Von den direkten und indirekten Auswirkungen der Corona-Pandemie am stärksten betroffen blieb das Ausbildungsgeschehen im quantitativ bedeutendsten Zuständigkeitsbereich „Industrie und Handel“. Hier gab es in Hessen im Vorjahresvergleich einen Rückgang um -3,7 %. Zur geringen Anzahl an Vertragsabschlüssen trugen die wirtschaftlichen Unsicherheiten infolge der Corona-Pandemie bei. Bedeutenden Einfluss auf die Entwicklung des Ausbildungsgeschehens hat gerade in Hessen aber auch die derzeit niedrige Anzahl an Jugendlichen, die sich mit Unterstützung der Arbeitsagenturen und Jobcenter um einen Ausbildungsplatz bewerben. Gegenwärtig fällt die Anzahl an Schulentlassenen von allgemeinbildenden Schulen deutlich geringer aus als in früheren Jahren. Dies ist u. a. demografisch bedingt und zudem auf die Rückkehr zum neunjährigen Gymnasium, in deren Folge ein Abiturjahrgang ausfällt, zurückzuführen. Die Jugendlichen konnten an den Schulen darüber hinaus aufgrund der Kontaktbeschränkungen nicht wie gewohnt für eine Berufsberatung gewonnen werden. Einige potenzielle Schulentlassene setzten – schlechte Chancen auf einen Ausbildungsplatz antizipierend – den Schulbesuch fort. Schließlich laufen aktuell für den Ausbildungsmarkt positive Effekte der Zuwanderung aus dem Ausland aus. Das den hessischen Arbeitsagenturen und Jobcentern im Berichtsjahr 2021 zur Vermittlung gemeldete Ausbildungsplatzangebot der Betriebe sank im Vorjahresvergleich um -5 %, die Anzahl der Stellenbewerberinnen und -bewerber um -10 %. Bei einem insofern deutlich verkleinerten Vermittlungsgeschäft konnten die gemeldeten Stellen und Jugendlichen besser als im Vorjahr zusammengeführt werden: Die Anzahl der Ende September 2021 noch unbesetzten Stellen verringerte sich im Vorjahresvergleich um -9 % auf ca. 3.000 Stellen. Auf der anderen Seite gab es in Hessen 5.867 unvermittelte Bewerberinnen und Bewerber, -14 % weniger als im Vorjahr. Statistisch verbesserte sich die Marktlage somit etwas für die ausbildungsinteressierten Jugendlichen. Übergeordnet blieb es jedoch bei einem rechnerischen Mangel an Ausbildungsplätzen, was angesichts des historischen Einschnitts durch die Corona-Pandemie nicht anders zu erwarten war. Die Ausbildungsmarktlage in Hessen ähnelte auch im Jahr 2021 wieder der in Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen. In Bayern, Baden-Württemberg und den meisten ostdeutschen Bundesländern hingegen haben die Betriebe statistisch betrachtet größere Probleme, Ausbildungsplätze besetzen zu können. Dort gibt es trotz der aktuellen Einschnitte einen rechnerischen Mangel an ausbildungsinteressierten Jugendlichen." (Textausschnitt, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Der hessische Integrationsmonitor: Daten und Fakten zu Migration, Integration und Teilhabe in Hessen - Fortschreibung 2022 (2022)
Ruhland, Ingrid; Kleinheins, Simon; Bergmann, Martin; Barghi, Leyla; Fuhr-Becker, Gabriela; Reiber, Jonas; Kleinheins, Simon; Avdic, Amela;Zitatform
Ruhland, Ingrid, Gabriela Fuhr-Becker & Amela Avdic (2022): Der hessische Integrationsmonitor. Daten und Fakten zu Migration, Integration und Teilhabe in Hessen - Fortschreibung 2022. Wiesbaden, 361 S.
Abstract
"Auch diese Ausgabe des Hessischen Integrationsmonitors bietet auf Grundlage des immer längeren Beobachtungszeitraums wertvolle Erkenntnisse zur Integrationsdynamik. Während sich beispielsweise etliche soziale Indikatoren größtenteils positiv entwickeln, muss nach wie vor eine Stagnation im Themenfeld Bildung festgestellt werden. Bei vielen Indikatoren besteht eine „Lücke“ zwischen den Ergebnissen für die Bevölkerung mit und ohne Migrationshintergrund, die sich zwar verkleinert, aber nicht schließt. Dies ist in einer Gesellschaft, die permanent starke Zuwanderung erfährt, auch nicht überraschend – schließlich stehen die neu Zugewanderten wieder am Anfang des Integrationsprozesses. Die vergangenen zwei Jahre standen im Zeichen der Corona-Pandemie. Deshalb thematisiert ein neu konzipierter Exkurs die gesellschaftlichen und emotionalen Auswirkungen der Pandemie auf die Bevölkerung mit und ohne Migrationshintergrund. Eigens für das Ministerium erhobene Befragungsdaten zeigen, dass Menschen mit Migrationshintergrund in besonderem Maße unter den wirtschaftlichen und sozialen Folgen von Corona leiden. Besondere Berücksichtigung beim Monitoring verdienen außerdem Geflüchtete, so kann ihren speziellen Bedarfen beim Integrationsprozess frühzeitig begegnet werden. Ihnen ist ein eigenes Kapitel gewidmet mit dem Fokus auf Bildung und Erwerbstätigkeit. Seit Ende Februar 2022 suchen viele Menschen aus der Ukraine in Deutschland und Hessen Schutz vor dem Krieg in ihrer Heimat. Welche quantitativen Ausmaße die Zuwanderung ukrainischer Geflüchteter hat und wie sich ihre Integration gestalten wird, war bei Redaktionsschluss noch nicht abzusehen." (Textauszug, IAB-Doku)
Weiterführende Informationen
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Literaturhinweis
Kompetenz-Kompass Hessen (2022)
Zitatform
Teichert, Christian, Carola Burkert, Michael Stops, Anna-Maria Kindt & Antje Weyh (2022): Kompetenz-Kompass Hessen. (IAB-Regional. Berichte und Analysen aus dem Regionalen Forschungsnetz. IAB Hessen 01/2022), Nürnberg, 50 S. DOI:10.48720/IAB.REH.2201
Abstract
"Der strukturelle Wandel am Arbeitsmarkt führt zu veränderten Anforderungen, auf die sich alle Akteure einstellen müssen. Ein entscheidender Faktor dabei ist das Wissen um die Nachfrage nach Arbeitskräften. Wie sich diese Nachfrage generell und in einzelnen Berufshauptgruppen in Hessen gestaltet, analysiert der vorliegende Bericht. Er basiert methodisch auf der „Machbarkeitsstudie Kompetenz-Kompass“, die Stellenanzeigen erstmalig systematisch auswertet. Zunächst wird anhand verschiedener Kriterien ermittelt, welche Berufshauptgruppen für die kurz- und langfristige vergangene und künftige Entwicklung der Beschäftigung von besonderer Bedeutung sind. Potenzielle Engpässe sowie eine besonders positive Beschäftigungsentwicklung, die auch eine künftige Nachfrage annehmen lässt, sollen dadurch abgebildet werden. Diese Berufshauptgruppen sind für Hessen „Mechatronik, Energie- & Elektroberufe“, „Informatik-, Informations- & Kommunikationstechnologieberufe“, „Medizinische Gesundheitsberufe“, „Nichtmedizinische Gesundheits-, Körperpflege- & Wellnessberufe, Medizintechnik“ sowie „Erziehung, soziale & hauswirtschaftliche Berufe, Theologie“. Für diese Berufshauptgruppen werden die in Stellenanzeigen am häufigsten genannten fachlichen und überfachlichen Kompetenzen ausgewertet. Insgesamt zeichnet sich eine stärkere Nachfrage nach fachlichen als nach überfachlichen Kompetenzen ab, was die Bedeutung von formaler Qualifikation und berufsspezifischen Anforderungen betont. Es werden außerdem starke Unterschiede zwischen den Berufshauptgruppen deutlich. Unterschiede zeigen sich beispielsweise bei der Anzahl an genannten Kompetenzen je ausgeschriebener Stelle. Weiterhin zeigt sich, dass mit steigendem Anforderungsniveau vermehrt überfachliche Kompetenzen nachgefragt werden. Der Beitrag diskutiert zudem die Entstehung von Stellenanzeigen. Dieser Prozess ist stark vom Kontext der ausschreibenden Organisation abhängig und sollte bei der Betrachtung von Kompetenzanforderungen und den vorliegenden Ergebnissen immer mitbedacht werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Regionale Arbeitsmarktprognosen (Stand: März 2021) (Serie "Corona-Krise: Folgen für den Arbeitsmarkt") (2021)
Zitatform
Fuchs, Stefan, Jörg Heining, Anja Rossen, Duncan Roth, Rüdiger Wapler & Antje Weyh (2021): Regionale Arbeitsmarktprognosen (Stand: März 2021) (Serie "Corona-Krise: Folgen für den Arbeitsmarkt"). In: IAB-Forum H. 07.04.2021 Nürnberg, o. Sz., 2021-04-06.
Abstract
"Der Arbeitsmarkt wird sich 2021 langsam von den Folgen der Covid-19-Pandemie erholen. Das IAB erwartet für das laufende Jahr eine leichte Zunahme der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung in allen Bundesländern. Die Arbeitslosigkeit wird vor allem in den ostdeutschen Flächenländern wieder zurückgehen. Sie wird aber nicht das Vorkrisenniveau erreichen. Die Auswirkungen der Corona-Krise auf den Arbeitsmarkt fallen dabei von Bundesland zu Bundesland unterschiedlich aus." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Beteiligte aus dem IAB
Fuchs, Stefan ; Wapler, Rüdiger; Weyh, Antje; Heining, Jörg; Roth, Duncan ; Rossen, Anja ; -
Literaturhinweis
Regionale Arbeitsmarktprognosen: März 2021 (2021)
Zitatform
Heining, Jörg, Anja Rossen, Duncan Roth, Rüdiger Wapler & Antje Weyh (2021): Regionale Arbeitsmarktprognosen. März 2021. (Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung. Aktuelle Daten und Indikatoren 01/2021 (de)), Nürnberg, 29 S.
Abstract
"Tabellenband mit Ergebnissen der regionalen Arbeitsmarktprognosen für 2020 und 2021" (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Regional Labour Market Forecasts: Current Data and Indicators (2021)
Zitatform
Heining, Jörg, Anja Rossen, Duncan Roth, Rüdiger Wapler & Antje Weyh (2021): Regional Labour Market Forecasts. Current Data and Indicators. (Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung. Aktuelle Daten und Indikatoren 01/2021 (en)), Nürnberg, 28 S.
Abstract
"Tabellenband mit Ergebnissen der regionalen Arbeitsmarktprognosen für 2020 und 2021" (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Urbane Produktion für eine Produktive Stadt Bremen: Eine Chance für mehr Beschäftigung? (2021)
Nischwitz, Guido; Bestenbostel, Martin von; Chojnowsk, Patrick;Zitatform
Nischwitz, Guido, Patrick Chojnowsk & Martin von Bestenbostel (2021): Urbane Produktion für eine Produktive Stadt Bremen. Eine Chance für mehr Beschäftigung? (Reihe Arbeit und Wirtschaft in Bremen 34), Bremen, 198 S.
Abstract
"Eine Urbane Produktion gehört zu den konstitutiven Merkmalen einer Großstadt. Dies betrifft auch die Stadt Bremen, die eine wechselhafte Industriegeschichte aufweist. In einem Forschungsvorhaben des iaw wurden neue Formen der Urbanen Produktion mit Blick auf die Ausgangslage und Entwicklungsperspektive von Bremen betrachtet. Von besonderer Bedeutung war die konsistente Verknüpfung mit dem Leitbild einer Produktiven Stadt. Dazu wurden im Rahmen von Fallstudien sieben Referenzstädte hinsichtlich übertragbarer Ansätze untersucht. Im Mittelpunkt standen Erkenntnisse zur Entwicklung von Quartieren als auch die Frage, welche regionalökonomischen und beschäftigungsbezogenen Effekte sich aus einer Produktiven Stadt Bremen ableiten lassen. In den nächsten Jahren werden - auch infolge der Coronakrise - innovative, digitale und lokal-regionale Ansätze weiter an Bedeutung gewinnen. Die Ausrichtung auf eine Urbane Produktion und Produktive Stadt kann den Anpassungsprozess in Richtung einer resilienteren Wirtschaftsstruktur und multifunktional orientierten Stadt unterstützen. Mit dem frühzeitigen Aufgreifen des neuen Leitbildes und der Entwicklung neuer Quartiere hat die Stadt Bremen wichtige Schritte eingeleitet. Die vorliegende Arbeit formuliert zur weiteren Unterstützung konkrete Empfehlungen an die Wirtschafts- und Stadtentwicklungspolitik." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Adäquat beschäftigt? Formale Überqualifizierung von Beschäftigten in Hessen (2020)
Zitatform
Burkert, Carola & Peter Schaade (2020): Adäquat beschäftigt? Formale Überqualifizierung von Beschäftigten in Hessen. (IAB-Regional. Berichte und Analysen aus dem Regionalen Forschungsnetz. IAB Hessen 01/2020), Nürnberg, 36 S.
Abstract
"Formal überqualifiziert beschäftigt bedeutet, dass die formale Qualifikation (z. B. mit anerkannt abgeschlossener Berufsausbildung oder mit Hochschulabschluss) höher ist, als es das Anforderungsniveau der aktuell ausgeübten Tätigkeit erfordert. In Hessen ist jeder fünfte Arbeitnehmer formal überqualifiziert beschäftigt. Beschäftigte mit höheren Abschlüssen sind häufiger formal überqualifiziert und somit unterhalb ihres Qualifikationsniveaus beschäftigt als jene mit mittleren Abschlüssen. Allerdings sind innerhalb von Hessen deutliche regionale Disparitäten der Überqualifiziertenanteile zu verzeichnen. Aber auch zwischen Frauen und Männern gibt es Unterschiede: Während 19,5 Prozent der männlichen Beschäftigten formal überqualifiziert sind, liegt dieser Anteil bei Frauen mit 21,2 Prozent um knapp 2 Prozentpunkte höher. Diese Unterschiede treten noch deutlicher auf, wenn man die formale Überqualifizierung nach Wirtschaftsabschnitten und Berufen betrachtet. Ausländer sind häufiger formal überqualifiziert beschäftigt als Deutsche und auch die Beschäftigten der Altersgruppe der 30- bis unter 50-Jährigen ist häufiger formal überqualifiziert als jene der Altersgruppen unter 30 Jahre und über 50 Jahre." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Hessischer Lohnatlas: Aktualisierung 2020 - Bezugsjahr 2018 (2020)
Larsen, Christa; Funke, Philipp; Börner-Krekel, Julia;Zitatform
Larsen, Christa, Julia Börner-Krekel & Philipp Funke (2020): Hessischer Lohnatlas. Aktualisierung 2020 - Bezugsjahr 2018. Wiesbaden, 499 S.
Abstract
"Um die Entgeltgleichheit zwischen Frauen und Männern gezielt und nachhaltig zu fördern, bedarf es einer hohen Transparenz, so dass passgenau Aktivitäten initiiert werden können. Die Neuauflage des Hessischen Lohnatlas knüpft an die Analysen von Entgeltdaten der Wohnbevölkerung zum Stand 2015 an (erstmals im Jahr 2017 vorgestellt) und zeigt transparent auf, wie sich die Lohnlücken bis zum Jahr 2018 verändert haben. Bei diesen Analysen finden ausschließlich sozialversicherungspflichtige Vollzeitbeschäftigte Berücksichtigung. Die Teilzeitbeschäftigten können in den Analysen nicht einbezogen werden, da keine Informationen zum Stundenumfang ihrer Teilzeitbeschäftigung vorliegen und damit nicht erfasst werden kann, in welchem Maße Entgeltunterschiede auch durch unterschiedliche Stundenzahlen zustande kommen. Zum Erfassen der Bruttomonatsentgelte wird auf öffentliche Daten (vor allem Stichtagsdaten 31.12.) zurückgegriffen, die vom Statistikservice Südwest der Regionaldirektion Hessen der Bundesagentur für Arbeit und dem Hessischen Statistischen Landesamt stammen. Bei diesen Daten handelt es sich um sogenannte Populationsdaten. Dies bedeutet, dass alle Einwohner*innen der Kreise und kreisfreien Städte in Hessen, zu denen entsprechende Entgeltdaten vorliegen, in den Analysen einbezogen werden. Die Analysen werden für Hessen sowie für jeden Kreis und jede kreisfreie Stadt durchgeführt. Damit können auf allen Ebenen noch bestehende Entgeltunterschiede zwischen Frauen und Männern in der jeweiligen Wohnbevölkerung erfasst werden. Die damit geschaffene Transparenz schafft eine wichtige Grundlage zum Diskurs über Ansätze, die die Förderung der Entgeltgleichheit im Land, aber auch vor Ort in den Regionen begünstigen können. Mit der Neuauflage des Hessischen Lohnatlas wird darüber hinaus erstmals die Entgeltlage von Frauen und Männern in den Betrieben vor Ort, also in den Kreisen und kreisfreien Städten, erfasst. Damit werden Aussagen zur Lage der Entgeltgleichheit in der lokalen Wirtschaft möglich. Mit dem Fokus auf die Betriebe vor Ort, sind auch jene Beschäftigte einbezogen, die täglich in den Kreis oder die kreisfreie Stadt zur Erwerbsarbeit einpendeln. Berücksichtigung findet hier, wie bereits oben ausgeführt, ausschließlich die Entgeltlage der in den Betrieben in sozialversicherungspflichtiger Vollzeit Beschäftigten. Basis der Analysen bilden Daten zu den durchschnittlichen Tagesbruttoentgelten im Jahr 2017 aus verschiedenen Stichproben, die durch das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) zur Verfügung gestellt wurden. Anders als bei den obigen Populationsdaten können die Befunde aus der Analyse der Stichproben nicht einfach verallgemeinert werden. Die Ergebnisse sind als Trends zu interpretieren. Von besonderem Interesse ist bei diesen Analysen, in welchem Maße sich Merkmale wie beispielsweise die Betriebsgröße, die Geschlechterzusammensetzung der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in den Betrieben oder die Branchenzugehörigkeit der Betriebe auf die Entgeltlücken zwischen Frauen und Männern auswirken können. Die mit diesen Analysen erzeugte Transparenz kann insbesondere den Akteuren der Wirtschaft deutlich machen, wo noch Handlungsbedarfe liegen, um die Entgeltgleichheit von Frauen und Männern in den Betrieben des Landes zu verbessern. Im Folgenden erfolgt zunächst die Darstellung aller Befunde auf der Ebene des Landes Hessen. Im Anschluss wird für jeden Kreis und jede kreisfreie Stadt ein Dossier vorgelegt. Damit lassen sich Unterschiede und Gemeinsamkeiten zwischen den Kreisen und den kreisfreien Städten sowohl hinsichtlich der Entgeltlage der Wohnbevölkerung als auch in Bezug auf die Entgeltlage in den Betrieben vor Ort erfassen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Strukturwandel und Beschäftigungsentwicklung in der Finanzbranche in Hessen (2019)
Zitatform
Burkert, Carola (2019): Strukturwandel und Beschäftigungsentwicklung in der Finanzbranche in Hessen. (IAB-Regional. Berichte und Analysen aus dem Regionalen Forschungsnetz. IAB Hessen 01/2019), Nürnberg, 31 S.
Abstract
"In der Vergangenheit war der Arbeitsmarkt in der Finanzbranche im Bund durch einen Rückgang der Beschäftigungszahlen gekennzeichnet. Für Hessen - speziell den Regierungsbezirk Darmstadt und die Stadt Frankfurt - verlief diese Entwicklung in der Finanzbranche insgesamt jedoch positiv. Frankfurt konnte prozentual im Beobachtungszeitraum 2008 bis 2018 am stärksten zulegen. Allerdings gab es für einzelne Bereiche innerhalb der Finanzbranche auch in Hessen einen Beschäftigungsrückgang. Daneben gibt es eine Tendenz zur Höherqualifizierung der Tätigkeiten und Berufe in der Branche. Die Anzahl von Bankkaufleuten in Ausbildung sank in allen betrachteten Regionen deutlich, während die Anzahl an Auszubildenden in der Gesamtwirtschaft stieg.
Der laufende Strukturwandel ist einerseits durch schwierige wirtschaftliche Rahmenbedingungen (z. B. Rückgang der Zinsspanne) sowie aktuelle Herausforderungen (z. B. Digitalisierung) und andererseits durch eine Reduzierung von Filialstandorten gekennzeichnet. Viele Geschäftsfelder und Geschäftsprozesse der Finanzbranche wurden beziehungsweise werden digitalisiert und führen somit zu veränderten Anforderungen und Tätigkeiten bei den Beschäftigten. Die potenziellen Beschäftigungseffekte dieser Digitalisierung schlagen sich in einem hohen Anteil der Beschäftigten in der Finanzbranche nieder, welcher von einem hohen Substituierbarkeitspotenzial gekennzeichnet ist. Die anstehende Novellierung der Ausbildungsordnung für Bankkaufleute ist eine Reaktion auf die Umbrüche in dieser Branche." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Die Bedeutung des Handwerks in Hessen (2019)
Schaade, Peter; Harten, Uwe; Böhme, Stefan;Zitatform
Schaade, Peter, Stefan Böhme & Uwe Harten (2019): Die Bedeutung des Handwerks in Hessen. (IAB-Regional. Berichte und Analysen aus dem Regionalen Forschungsnetz. IAB Hessen 02/2019), Nürnberg, 29 S.
Abstract
"Die Beschäftigung im Handwerk ist in den letzten Jahren in Hessen annähernd gleich gewachsen wie im Nichthandwerk. Bundesweit hat sich dagegen das Handwerk schlechter entwickelt als die Gesamtwirtschaft. In Hessen war allerdings 2016 nur jeder zehnte Beschäftigte in einem Handwerksunternehmen tätig, während es bundesweit auf jeden achten zutraf. Einen überdurchschnittlichen Beitrag zum Gesamtbeschäftigungswachstum im Handwerk leisteten insbesondere Unternehmen aus dem Gewerbezweig Gebäudereiniger, gefolgt von Maurern und Betonbauern, Elektrotechnikern, Malern und Lackierern sowie Installateuren und Heizungsbauern. Das Beschäftigungswachstum im Handwerk basiert nicht auf einer Zunahme der Zahl der Unternehmen, sondern vielmehr auf einem Wachstum in den bestehenden Unternehmen. Die Ausbildungsleistung der Handwerksbetriebe ist überdurchschnittlich. Allerdings ging die Zahl der Auszubildenden im Handwerk in den letzten Jahren stärker zurück als im Nichthandwerk." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
MINT-Berufe: Strukturen und Trends der Beschäftigung in Hessen (2018)
Zitatform
Burkert, Carola, Julia Kislat & Peter Schaade (2018): MINT-Berufe: Strukturen und Trends der Beschäftigung in Hessen. (IAB-Regional. Berichte und Analysen aus dem Regionalen Forschungsnetz. IAB Hessen 01/2018), Nürnberg, 48 S.
Abstract
"Die vorliegende Studie beleuchtet Strukturen und Trends der Beschäftigung, der Arbeitslosigkeit und der Ausbildung in MINT-Berufen in Hessen. Neben dem Blick auf die Entwicklung und den aktuellen Stand der Beschäftigung wird hierbei auch die Arbeitslosigkeit in MINT-Berufen analysiert. Ferner wird die aktuelle Nachwuchssituation anhand der MINT-Ausbildungsberufe und -Studienfächer betrachtet, um ein ganzheitliches Bild sowohl von dem zu erwartenden Arbeitskräfteangebot als auch von den sich anhand der gesetzten Studien- und Ausbildungsschwerpunkte im MINT-Bereich abzeichnenden Zukunftstrends (Nachfrageseite) zu liefern.
MINT-Berufe bieten in der Regel ein gutes und relativ sicheres Arbeitsfeld. Die Beschäftigungschancen in MINT-Berufen in Hessen sind günstig dank fortwährend guter Entwicklung in diesem berufsspezifischen Arbeitsmarkt. Auch die Entwicklung der Arbeitslosigkeit in MINT-Berufen ist positiv zu werten.
Jedoch sind MINT-Berufe nach wie vor eine Männerdomäne. Die geschlechtsspezifische Segregation auf dem Arbeitsmarkt wird bereits in der beruflichen und akademischen Ausbildung zementiert." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Arbeitskräftebedarf in der Region Rhein-Main: Offene Stellen, Arbeitskräfterückgang und betriebliche Reaktionen. Ergebnisse der IWAK-Betriebsbefragung im Herbst 2017 (2018)
Fischer, Anna; Schmid, Alfons;Zitatform
Fischer, Anna & Alfons Schmid (2018): Arbeitskräftebedarf in der Region Rhein-Main. Offene Stellen, Arbeitskräfterückgang und betriebliche Reaktionen. Ergebnisse der IWAK-Betriebsbefragung im Herbst 2017. (IWAK-Report), Frankfurt am Main, 14 S.
Abstract
"Die Ergebnisse der IWAK-Betriebsbefragung zeigen, dass jeder vierte Betrieb in der Region Rhein-Main offene Stellen nicht besetzen kann.
Im Vergleich zu den Vorjahren hat sich das Stellenbesetzungsproblem verstärkt: 2014 gab nur rund jeder fünfte Betrieb an, offene Stellen nicht besetzen zu können. Gesucht werden von den Betrieben vor allem qualifizierte Arbeitskräfte. Als Hauptschwierigkeiten gelten bei der Besetzung von Fachkraftstellen sowohl ein Mangel an Bewerbungen als auch unzureichende Qualifikationen. Jeder dritte Betrieb in der Region Rhein-Main stellt einen Arbeitskräfterückgang fest. Die Betriebe reagieren auf diesen Rückgang vor allem mit einem verstärkten Ausbildungsengagement, an zweiter Stelle steht die innerbetriebliche Reorganisation." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Abgänge aus Langzeitarbeitslosigkeit in Hessen - Niedriges Niveau, aber große Unterschiede: Strukturanalyse der Abgangsraten von Langzeitarbeitslosen in Hessen (2018)
Kerl, Oliver; Weißler, Marco; Kislat, Julia;Zitatform
Kerl, Oliver, Julia Kislat & Marco Weißler (2018): Abgänge aus Langzeitarbeitslosigkeit in Hessen - Niedriges Niveau, aber große Unterschiede. Strukturanalyse der Abgangsraten von Langzeitarbeitslosen in Hessen. (IAB-Regional. Berichte und Analysen aus dem Regionalen Forschungsnetz. IAB Hessen 04/2018), Nürnberg, 37 S.
Abstract
"Langzeitarbeitslose haben in den letzten Jahren nicht gleichermaßen von der positiven Arbeitsmarktentwicklung profitieren können wie Nichtlangzeitarbeitslose. Auch wenn der Anteil von Langzeitarbeitslosen an allen Arbeitslosen etwa gleich geblieben ist, gehen sie seltener als Nichtlangzeitarbeitslose in Beschäftigung am Ersten Arbeitsmarkt und in Selbstständigkeit ab und sind häufiger von mehreren Vermittlungshemmnissen betroffen. Wir zeigen in diesem IAB-Regional, dass Arbeitslose mit höherer Arbeitslosigkeitsdauer und mehr Vermittlungshemmnissen in Hessen geringere Abgangsraten in Beschäftigung am Ersten Arbeitsmarkt und in Selbstständigkeit haben. Dabei hat die Dauer der Arbeitslosigkeit den größten Einfluss auf die Chancen einer Beschäftigungsaufnahme am Ersten Arbeitsmarkt. Bereits nach einem halben Jahr in Arbeitslosigkeit reduziert sich die Abgangsrate um etwa die Hälfte. Eine lange Arbeitslosigkeitsdauer selbst ist dabei allerdings nicht ausschließlich eine Ursache für geringere Abgangsraten. Sie ist auch ein Symptom von Personen mit schlechteren Chancen am Arbeitsmarkt, die daher auch eher länger in Arbeitslosigkeit verbleiben. Insbesondere das Fehlen eines Schul- bzw. Berufsabschlusses hat einen starken Einfluss auf die Abgangsrate von Langzeitarbeitslosen. Prävention von Bildungsabbrüchen und gezielte, umfassende Förderung und Qualifizierung bleiben daher auch in Zukunft zentral für eine erfolgreiche Integration von Langzeitarbeitslosen in den Arbeitsmarkt." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Regionale Arbeitsmarktprognosen (Stand: Herbst 2017) (2017)
Zitatform
Rossen, Anja, Duncan Roth, Rüdiger Wapler & Antje Weyh (2017): Regionale Arbeitsmarktprognosen (Stand: Herbst 2017). In: IAB-Forum H. 04.10.2017, o. Sz., 2017-09-29.
Abstract
"Das Beschäftigungswachstum setzt sich auch im Jahr 2018 fort. Die erwarteten Wachstumsraten variieren zwischen 3,0 Prozent in Berlin und 0,9 Prozent im Saarland. Darüber hinaus wird ein weiterer Abbau der Arbeitslosigkeit prognostiziert, der von 5,0 Prozent in Brandenburg bis 0,5 Prozent in Nordrhein-Westfalen reicht. Dieser lässt sich in Westdeutschland mehrheitlich auf den Bereich der Arbeitslosenversicherung zurückführen, während in Ostdeutschland ein stärkerer Rückgang im Bereich der sozialen Grundsicherung erwartet wird. In Bezug auf Beschäftigung und Arbeitslosigkeit werden günstige Entwicklungen in Baden-Württemberg, Bayern, Brandenburg, Hessen und Niedersachsen erwartet, unterdurchschnittliche jedoch in Nordrhein-Westfalen, Mecklenburg-Vorpommern, Rheinland-Pfalz und dem Saarland. Im Vergleich mit der Prognose für das Jahr 2017 (Stand: Frühjahr 2017) fallen das Beschäftigungswachstum sowie der Abbau der Arbeitslosigkeit im Jahr 2018 voraussichtlich etwas schwächer aus." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Berufe in der Fahrzeugführung und Logistik: Entwicklung der Ausbildungs- und Arbeitsmarktsituation in Hessen (2016)
Bennewitz, Emanuel;Zitatform
Bennewitz, Emanuel (2016): Berufe in der Fahrzeugführung und Logistik. Entwicklung der Ausbildungs- und Arbeitsmarktsituation in Hessen. (IAB-Regional. Berichte und Analysen aus dem Regionalen Forschungsnetz. IAB Hessen 01/2016), Nürnberg, 52 S.
Abstract
"Aufgrund des steigenden Bedarfs an Warenversand und Personenbeförderung - bedingt durch Onlinehandel und Mobilität - gewinnt die Beschäftigung in den Berufen der 'Fahrzeugführung und Logistik' immer mehr an Bedeutung. Dies wird zum einen durch die überdurchschnittliche Beschäftigungsentwicklung und zum anderen durch die deutliche Reduktion der Arbeitslosenzahl in der 'Fahrzeugführung und Logistik' belegt. So hat sich die Beschäftigung von Juni 2013 bis Juni 2015 in Hessen um 7,7 Prozent erhöht, die jahresdurchschnittliche Zahl der Arbeitslosen ist von 2013 bis 2015 um 4,9 Prozent gesunken. Der große Zuwachs in der Zahl der gemeldeten Stellen deutet zudem daraufhin, dass auch in naher Zukunft die Nachfrage ungebrochen sein wird." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Regionale Arbeitsmarktprognosen (2016)
Zitatform
Rossen, Anja, Duncan Roth, Rüdiger Wapler & Antje Weyh (2016): Regionale Arbeitsmarktprognosen. (Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung. Aktuelle Daten und Indikatoren 01/2016 (de)), Nürnberg, 19 S.
Abstract
Es werden Prognosen des IAB für die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten, der Arbeitslosen, der Arbeitslosen differenziert nach Rechtskreisen sowie der erwerbsfähigen Leistungsberechtigten für verschiedene regionale Ebenen dargestellt. Die Berechnungen werden vom Regionalen Forschungsnetz am IAB durchgeführt. (IAB)
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Literaturhinweis
Vorzeitig gelöste Ausbildungsverträge in der dualen Ausbildung in Hessen im Jahr 2014 (2016)
Schaade, Peter;Zitatform
Schaade, Peter (2016): Vorzeitig gelöste Ausbildungsverträge in der dualen Ausbildung in Hessen im Jahr 2014. (IAB-Regional. Berichte und Analysen aus dem Regionalen Forschungsnetz. IAB Hessen 02/2016), Nürnberg, 48 S.
Abstract
"Mehr als jeder fünfte Ausbildungsvertrag in Hessen wird vor Ablauf der regulären Ausbildungszeit beendet. Die meisten Vertragslösungen erfolgen zu Beginn der Ausbildung. Die Lösungsquoten unterscheiden sich erheblich zwischen den verschiedenen Ausbildungsberufen. Auch regional sind die Unterschiede beträchtlich.
Gleichwohl bedeutet nicht jede vorzeitige Vertragslösung einen Abbruch der beruflichen Bildungsanstrengungen. So kann die Fortsetzung der Ausbildung in einem anderen Beruf oder Betrieb bzw. die Aufnahme eines Bildungsganges außerhalb des dualen Systems erfolgen. Angesichts der demografischen Veränderungen und dem daraus resultierenden Bedarf an Fachkräften einerseits, sowie den Schwierigkeiten junger Menschen beim Berufseinstieg und den nicht unerheblichen betrieblichen Kosten vorzeitig beendeter Ausbildungsverhältnisse andererseits, gilt es, dennoch die Anzahl vorzeitiger Vertragslösungen weiter zu senken." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Die Gesundheitswirtschaft als regionaler Beschäftigungsmotor (2015)
Bogai, Dieter; Weyh, Antje; Bogai, Dieter; Böhme, Stefan; Thiele, Günter; Wiethölter, Doris; Sieglen, Georg; Sujata, Uwe; Schaade, Peter; Thiele, Günter; Pilger, Carmen; Wiethölter, Doris; Kotte, Volker; Carstensen, Jeanette; Baumann, Doris; Jahn, Daniel;Zitatform
Bogai, Dieter, Günter Thiele & Doris Wiethölter (Hrsg.) (2015): Die Gesundheitswirtschaft als regionaler Beschäftigungsmotor. (IAB-Bibliothek 355), Bielefeld: Bertelsmann, 461 S. DOI:10.3278/300887w
Abstract
"In diesem Band wird die Gesundheitswirtschaft in ihrer regionalen beschäftigungspolitischen Bedeutung untersucht. Der einleitende Beitrag skizziert die Besonderheiten des Marktes für Gesundheitsleistungen, institutionelle Grundstrukturen des deutschen Gesundheitssystems und Bewertungsprobleme von Gesundheitsleistungen. Die Aufwertung der Gesundheitswirtschaft vom Kostenfaktor zur wachstumsstarken Querschnittsbranche wird verdeutlicht, die durch die verschiedenen Elemente der gesundheitsökonomischen Gesamtrechnung konkretisiert wird. Schließlich werden Hypothesen zur räumlichen Verteilung gesundheitswirtschaftlicher Aktivitäten diskutiert.
Den Hauptteil dieses Sammelbands bilden empirische Analysen zur Beschäftigung in der Gesundheitswirtschaft nach dem Schichtenmodell, das die Gesundheitswirtschaft in einen Kernbereich (dem klassischen Gesundheitswesen), den Handel und die medizinische Industrie differenziert. Ein Eingangsbeitrag ermittelt die Bedeutung der Gesundheitswirtschaft in den Kreisen und Bundesländern Deutschlands sowie einzelne sektorale und berufliche Beschäftigungsentwicklungen. Die Beschäftigungsentwicklung in den verschiedenen Teilbereichen der Gesundheitswirtschaft bezieht sich auf den Zeitraum von 2008 bis 2013, da differenziertere Informationen nach den Wirtschaftszweigen erst ab 2008 vorliegen. Neben Strukturmerkmalen der Beschäftigten wie Alter und Geschlecht werden die unterschiedlichen Beschäftigungsformen der sozialversicherungspflichtigen Teilzeit- und Vollzeitbeschäftigung, geringfügige Beschäftigung und Leiharbeit in ausgewählten Gesundheitsberufen untersucht. Einen weiteren Schwerpunkt bilden die Qualifikation und betrieblichen Anforderungsniveaus der Beschäftigten in der Gesundheitswirtschaft. Ein wesentlicher Aspekt einer Arbeitsmarktanalyse der Gesundheitswirtschaft sind die Entgelte der Beschäftigten nach betrieblichem Anforderungsniveau. Aufgrund des hohen Frauenanteils in den Gesundheitsberufen sind die Entgeltdifferenzen zwischen Frauen und Männern von besonderem Interesse. Nach einer flächendeckenden Analyse für alle Bundesländer schließen sich Berichte für ausgewählte Bundesländer an. Dies sind von den alten Bundesländern Baden-Württemberg, Bayern, Hessen, Nordrhein-Westfalen und Schleswig- Holstein sowie von den neuen Bundesländern Berlin, Brandenburg, Mecklenburg- Vorpommern und Sachsen. Diese Berichte ergänzen die Beschäftigungsanalyse teilweise durch weitere Aspekte des Arbeitsmarktes.
Gegenstand des abschließenden Beitrags ist die Qualität der Arbeitsbedingungen in den Pflegeberufen. Ausgehend von einer Diskussion der Qualitätskriterien und der besonderen Merkmale der Pflegetätigkeit werden Studienergebnisse zu den Arbeitsbedingungen in der Kranken- und Altenpflege diskutiert und Vorschläge zur Verbesserung der Arbeitsbedingungen für die Beschäftigten gemacht." (Autorenreferat, IAB-Doku)Beteiligte aus dem IAB
Weyh, Antje; Böhme, Stefan; Wiethölter, Doris; Sieglen, Georg; Sujata, Uwe; Wiethölter, Doris; Kotte, Volker; Carstensen, Jeanette; Baumann, Doris; Jahn, Daniel;Weiterführende Informationen
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Literaturhinweis
Löhne in der Kranken- und Altenpflege: Regionale Unterschiede sind beträchtlich (2015)
Bogai, Dieter; Seibert, Holger; Wiethölter, Doris;Zitatform
Bogai, Dieter, Holger Seibert & Doris Wiethölter (2015): Löhne in der Kranken- und Altenpflege: Regionale Unterschiede sind beträchtlich. In: IAB-Forum H. 2, S. 108-115., 2015-12-01. DOI:10.3278/IFO1502W108
Abstract
"In der professionellen Altenpflege fehlen Fachkräfte. Dies liegt zum einen an den Arbeitsbedingungen, zum anderen an der Entlohnung. Allerdings sind die Lohnunterschiede je nach Art des Pflegeberufs und je nach Region erheblich. Dies zeigt eine aktuelle Studie des IAB im Auftrag des Pflegebevollmächtigten der Bundesregierung." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Was treibt die saisonalen Bewegungen der Arbeitslosigkeit und Beschäftigung?: Determinanten der Saisonstruktur am hessischen Arbeitsmarkt (2015)
Zitatform
Garloff, Alfred & Timo Lepper (2015): Was treibt die saisonalen Bewegungen der Arbeitslosigkeit und Beschäftigung? Determinanten der Saisonstruktur am hessischen Arbeitsmarkt. (IAB-Regional. Berichte und Analysen aus dem Regionalen Forschungsnetz. IAB Hessen 01/2015), Nürnberg, 56 S.
Abstract
"In diesem IAB-Regional wird die Saisonstruktur der Arbeitslosigkeit und der Beschäftigung am Wohnort Hessen auf Basis einer 50-prozentigen Stichprobe der Integrierten Erwerbsbiographien des IAB für die Jahre 2001 bis 2012 analysiert. Ziel ist, die Gründe der typischen monatlichen Veränderungen der Arbeitslosigkeit zu beschreiben und inhaltlich zu untersuchen, bzw. Abweichungen von derselben durch Zuhilfenahme eines Benchmarkings aufzudecken. Dazu werden die typischen saisonalen Bewegungen der Arbeitslosigkeit und der Beschäftigung in Hessen in ihre Komponenten zerlegt. Zentrale Ergebnisse sind, dass Zu- und Abgänge aus bzw. in Beschäftigung, obwohl diese nur etwas über ein Drittel der gesamten Zu- und Abgänge zur Arbeitslosigkeit darstellen, zumindest in der ersten Jahreshälfte Haupttriebkräfte der Saisonstruktur sind." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Urban spatial structure: an interaction between employment and built-up volumes (2015)
Zitatform
Krehl, Angelika (2015): Urban spatial structure: an interaction between employment and built-up volumes. In: Regional studies, regional science, Jg. 2, H. 1, S. 289-307. DOI:10.1080/21681376.2015.1034293
Abstract
"This paper employs socioeconomic and remote sensing data to develop a novel approach to analysing the morphological urban spatial structure in select German city-regions. Furthermore, the suggested multidimensional procedure facilitates the analysis of the implications of different urban spatial structures in terms of physical urban form. All analyses are conducted on the spatial scale of 1 km grid cells to allow for spatially detailed results and to account for intra-municipality differences in the urban spatial structures in the study regions. The results indicate fundamental differences among the study regions' distribution of employees and built-up volumes and, as a result, among their urban spatial structures. Both employees and built-up volumes are found to be highly spatially clustered primarily within the core cities but with notable exceptions, which thus qualifies the regions as polycentric. This finding is consistent with prior research but also reveals that built-up volumes can be understood as physical manifestations of proximity advantages to which firms and employees are subject." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Leiharbeit in Hessen: ein Sprungbrett in reguläre Beschäftigung? (2015)
Lepper, Timo;Zitatform
Lepper, Timo (2015): Leiharbeit in Hessen. Ein Sprungbrett in reguläre Beschäftigung? In: Wirtschaft und Statistik H. 2, S. 88-97.
Abstract
"Diese Untersuchung geht der Frage nach, inwieweit die Aufnahme von Leiharbeit den anschließenden Wechsel in ein Beschäftigungsverhältnis außerhalb dieser Branche ermöglicht. Dazu erfolgt mithilfe statistischer Verfahren ein Vergleich der Wahrscheinlichkeit von Personen, die ein Leiharbeitsverhältnis begonnen haben, künftig in einem regulären Beschäftigungsverhältnis angestellt zu sein, mit vergleichbaren Personen, die zunächst arbeitslos geblieben sind. Der Beitrag erörtert Erklärungsansätze für die Sprungbrettfunktion von Leiharbeit. Er beschreibt den genutzten Datensatz und die Stichprobenauswahl sowie die Methode und stellt die Ergebnisse der Untersuchung vor." (Textauszug, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Berufsfeld- und Qualifikationsentwicklungen in Hessen, Rheinland-Pfalz und im Saarland (HeRPSl) (2015)
Zitatform
Mönnig, Anke, Philip Ulrich, Marc Ingo Wolter & Gerd Zika (2015): Berufsfeld- und Qualifikationsentwicklungen in Hessen, Rheinland-Pfalz und im Saarland (HeRPSl). In: Bundesinstitut für Berufsbildung, Deutsches Jugendinstitut, Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, Nürnberg & Universität Basel (Hrsg.) (2015): Chancen und Risiken aus der demografischen Entwicklung für die Berufsbildung in den Regionen, S. 221-242, 2014-09-08.
Abstract
"Das QuBe-Projekt, das unter der gemeinsamen Leitung des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB) und des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) in Zusammenarbeit mit der Gesellschaft für Wirtschaftliche Strukturforschung (GWS) und dem Fraunhofer-Institut für Angewandte Informationstechnik (FIT) durchgeführt wird, gibt einen Überblick über die voraussichtliche Entwicklung des gesamtdeutschen Arbeitsmarktes bis zum Jahre 2030. Um der Bedeutung regionaler Disparitäten gerecht zu werden, wurde in einem ersten Schritt eine Pilotstudie für die Modellregion Hessen, Rheinland-Pfalz und Saarland (HeRPSl) angefertigt. Ziel dieser Pilotstudie war es, die Machbarkeit wissenschaftlich seriöser regionalisierter Bedarfsprojektionen und deren Konsistenz mit dem Gesamtergebnis zu prüfen. Darüber hinaus sollte die realisierbare berufliche und qualifikatorische Disaggregationstiefe auf regionaler Ebene ermittelt werden. Der vorliegende Beitrag fasst die Ergebnisse der Pilotstudie zusammen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Arbeitnehmerüberlassung in Hessen: Sprungbrett in reguläre Beschäftigung, Vermeidung von Arbeitslosigkeit oder gefangen in der Leiharbeitsfalle? (2014)
Zitatform
Burkert, Carola, Alfred Garloff & Timo Lepper (2014): Arbeitnehmerüberlassung in Hessen: Sprungbrett in reguläre Beschäftigung, Vermeidung von Arbeitslosigkeit oder gefangen in der Leiharbeitsfalle? (IAB-Regional. Berichte und Analysen aus dem Regionalen Forschungsnetz. IAB Hessen 01/2014), Nürnberg, 51 S.
Abstract
"In diesem IAB-Regional untersuchen wir, ob und inwieweit die Aufnahme eines Leiharbeitsverhältnisses in Hessen den anschließenden Wechsel in ein Beschäftigungsverhältnis außerhalb dieser Branche (reguläre Beschäftigung) ermöglicht. Zu diesem Zweck werden die Erwerbsverläufe von Personen, die sich im Zeitraum von 2000 bis 2004 in Hessen arbeitslos gemeldet haben, für einen maximalen Zeitraum von fünf Jahren untersucht. Mit Hilfe statistischer Verfahren vergleichen wir die Wahrscheinlichkeit von Personen, die ein Leiharbeitsverhältnis begonnen haben, zu einem späteren Zeitpunkt in einem regulären Beschäftigungsverhältnis beschäftigt zu sein, mit anderweitig vergleichbaren Personen, die zunächst arbeitslos geblieben sind.
Zentrale Ergebnisse sind, dass die Wahrscheinlichkeit, eine reguläre Beschäftigung zu haben, für Leiharbeitnehmer im Anschluss nicht signifikant höher ist; ein Sprungbrett in reguläre Beschäftigung ist Leiharbeit demzufolge nicht. Die Wahrscheinlichkeit, eine reguläre Beschäftigung zu finden, ist aber genauso wenig signifikant geringer. Also finden sich auch keine Hinweise, dass Leiharbeiter in ihrer Branche gefangen sind. Dennoch sind Personen, die aus Arbeitslosigkeit ein Leiharbeitsverhältnis begonnen haben, in ihrem weiteren Erwerbsverlauf häufiger in einem Leiharbeitsverhältnis beschäftigt, so dass sie auch insgesamt häufiger beschäftigt sind. Damit geht das Ergebnis einher, dass Leiharbeit die Wahrscheinlichkeit zukünftiger Arbeitslosigkeit deutlich reduziert." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Alleinerziehend am Arbeitsmarkt: Situation von Alleinerziehenden in Hessen (2014)
Zitatform
Burkert, Carola, Sylvia Kosubek & Peter Schaade (2014): Alleinerziehend am Arbeitsmarkt. Situation von Alleinerziehenden in Hessen. (IAB-Regional. Berichte und Analysen aus dem Regionalen Forschungsnetz. IAB Hessen 02/2014), Nürnberg, 55 S.
Abstract
"In diesem IAB-Regional wird die Situation von Alleinerziehenden am Arbeitsmarkt in Hessen analysiert. Alleinerziehend zu sein ist ein Frauenphänomen: Nahezu 90 Prozent der Alleinerziehenden sind weiblich. Aufgrund der in den letzten Jahren gestiegenen Erwerbstätigkeit bei gleichzeitigem Rückgang der Arbeitslosigkeit dieser Gruppe ist eine Verbesserung der Arbeitsmarktsituation von Alleinerziehenden in Hessen festzustellen.
Die soziale Lage der Alleinerziehenden ist von Alter und Anzahl der Kinder, der beruflichen Qualifikation der alleinerziehenden Person, der lokalen Kinderbetreuungsinfrastruktur und den regionalen Arbeitsmarktbedingungen beeinflusst. Je nach Situation der Alleinerziehenden sind entsprechende Strategien zur Unterstützung der Arbeitsmarktintegration erforderlich." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Personal in der Kindererziehung in Hessen: Arbeitsmarktsituation und Berufsverbleib (2014)
Zitatform
Burkert, Carola, Peter Schaade & Oliver Thoma (2014): Personal in der Kindererziehung in Hessen. Arbeitsmarktsituation und Berufsverbleib. (IAB-Regional. Berichte und Analysen aus dem Regionalen Forschungsnetz. IAB Hessen 03/2014), Nürnberg, 44 S.
Abstract
"Durch den seit August 2013 geltenden Rechtsanspruch auf einen Platz in einer Krippe oder bei einer Tagesmutter für Ein- bis unter Dreijährige Kinder, wurde die Gesellschaft für das Thema Kinderbetreuung sensibilisiert. Mit diesem Rechtsanspruch geht die gleichzeitige Bereitstellung von einer ausreichenden Betreuungsmöglichkeit einher. Als Zielwert ist eine Betreuungsquote von 32 Prozent von der Bundesregierung festgelegt worden. Aktuell liegen alle westdeutschen Bundesländer (mit Ausnahme des Stadtstaates Hamburg) unter der geforderten Quote. In Ostdeutschland ist die Betreuung traditionell höher, somit stellt die geforderte Quote hier keine Herausforderung für weitere Betreuungsplätze dar. Als Folge dieses Gesetzesanspruches hat der Arbeitsmarkt reagiert. Die Zahl an sozialversicherungspflichtig Beschäftigten im Bereich der Kindererziehung ist deutlich gewachsen. Gleichzeitig ist die Zahl der Arbeitslosen mit einem Zielberuf in der Kindererziehung überdurchschnittlich zurückgegangen. Wobei sich hier zeigt, dass Fachkräfte stärker von dieser Entwicklung profitieren konnten als das Hilfspersonal. Sowohl die Entwicklung der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten, als auch die der Arbeitslosen wurde durch die Finanz- und Wirtschaftskrise der letzten Jahre nicht negativ tangiert. Erfreulich ist auch, dass das Qualifikationsniveau in diesem Bereich hoch ist. Knapp 90 Prozent der Beschäftigten in der Kindererziehung verfügen über eine Berufsausbildung oder einen akademischen Abschluss." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Regionale Beschäftigungsstruktur wissensintensiver Industrien am Beispiel der Pharmabranche (2014)
Kirchhoff, Jasmina;Zitatform
Kirchhoff, Jasmina (2014): Regionale Beschäftigungsstruktur wissensintensiver Industrien am Beispiel der Pharmabranche. In: IW-Trends, Jg. 41, H. 3, S. 105-122. DOI:10.2373/1864-810X.14-03-05
Abstract
"Forschungsintensive Branchen wie die Pharmaindustrie stehen aufgrund ihrer guten Wachstumsperspektiven im Fokus der Regionalpolitik. Die Bedeutung der Pharmabranche für die regionalen Industriestandorte ist in Deutschland unterschiedlich stark ausgeprägt. Zudem weichen in den Regionen die Qualifikationsstrukturen in der Pharmaindustrie voneinander ab. Die Pharmaindustrie eignet sich damit besonders für die Analyse des Einflusses von Standortfaktoren wie Industriestruktur und Humankapital auf die regionale Bedeutung und Qualifikationsstruktur wissensintensiver Branchen. Die Studie gibt erste Hinweise darauf, dass Pharmaunternehmen bei ihrer Standortwahl sowohl die Industriestruktur als auch den Bildungsstand der an-sässigen Bevölkerung berücksichtigen. Bei der Ausgestaltung der regionalen Beschäftigungsstruktur scheinen dagegen andere Faktoren bedeutender zu sein." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Berufsausbildung in Hessen 2014 (2014)
Kuse, Stefan; Müller, Heiko; Schiefer, Simon;Zitatform
Kuse, Stefan (2014): Berufsausbildung in Hessen 2014. (HA Hessen-Agentur. Report 869), Wiesbaden, 91 S.
Abstract
"Der Bericht gibt einen Überblick über aktuelle Entwicklungen auf dem beruflichen Ausbildungsmarkt in Hessen und in seinen Teilräumen. Die Entwicklungen werden anhand verschiedener Indikatoren analysiert und mit denen anderer Bundesländer verglichen. Vor dem Hintergrund der identifizierten und prognostizierten Engpässe liegt dabei ein Fokus auf den Bereichen MINT (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft, Technik), Logistik, Gesundheitsdienst sowie Lebensmittelherstellung bzw. -verarbeitung. Die Studie bildet zusammen mit der Integrierten Ausbildungsberichterstattung des Hessischen Statistischen Landesamtes die empirische Grundlage für politische und planerische Aktivitäten zum hessischen Ausbildungsmarkt." (Textauszug, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Beschäftigungsperspektiven im hessischen Finanzsektor: Finanzplatz Frankfurt (2013)
Zitatform
Burkert, Carola & Alfred Garloff (2013): Beschäftigungsperspektiven im hessischen Finanzsektor. Finanzplatz Frankfurt. (IAB-Regional. Berichte und Analysen aus dem Regionalen Forschungsnetz. IAB Hessen 03/2013), Nürnberg, 49 S.
Abstract
"In diesem IAB-Regional diskutieren wir die Bedeutung und Entwicklung des Finanzsektors in Hessen und insbesondere am Standort Frankfurt und geben auf der Basis einer Analyse der heutigen Situation eine Einschätzung ab, wie dieser Bereich sich in den nächsten Jahren gerade im Hinblick auf Beschäftigungsperspektiven entwickeln wird. Frankfurt ist das wichtigste deutsche Finanzzentrum und eines der wichtigsten in Kontinentaleuropa. Es gibt wenig Anzeichen dafür, dass sich das auf absehbare Zeit ändern wird. Im Gegenteil: Mit der Ansiedlung weiterer europäischer Regulierungskompetenzen, wie der europäischen Bankenaufsicht und der europäischen Versicherungsaufsicht in Frankfurt, wird der Standort aufgewertet." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Attraktivität der Standorte Hessen und Rheinland-Pfalz für (junge) Fachkräfte (2013)
Zitatform
Burkert, Carola, Alfred Garloff, Stefan Hell, Anne Otto & Peter Schaade (2013): Attraktivität der Standorte Hessen und Rheinland-Pfalz für (junge) Fachkräfte. (IAB-Regional. Berichte und Analysen aus dem Regionalen Forschungsnetz. IAB Hessen 02/2013), Nürnberg, 53 S.
Abstract
"Der Vergleich der wirtschaftlichen und arbeitsmarktbezogenen Rahmenbedingungen zwischen den beiden Ländern Hessen und Rheinland-Pfalz zeigt, dass beide Bundesländer gute Voraussetzungen im interregionalen Wettbewerb um die Attrahierung von jungen Fachkräften haben.
Hessens Wirtschaft ist geprägt durch das Rhein-Main-Gebiet, das einen starken Dienstleistungsschwerpunkt und einen hohen Anteil an Akademikern aufweist. Finanz- und Versicherungsdienstleister sowie Unternehmensdienstleister sind ebenso wie der Bereich Verkehr und Lagerei im Hinblick auf die Wirtschaftsleistung von überdurchschnittlicher Bedeutung. Trotz dieser Dienstleistungsorientierung ist Hessen schlechter durch die Krise 2009 gekommen, die ansonsten stärker das Produzierende Gewerbe betroffen hatte, und hat sich bis heute davon nicht ganz erholt. Ein Kennzeichen für die besondere Attraktivität von Hessen für Fachkräfte ist der stark positive Pendlersaldo dieses Landes. Hierzu tragen auch viele Rheinland-Pfälzer, die in dieses Land zum Arbeiten fahren, bei. Unter den jungen Fachkräften, die in Hessen eine Berufsausbildung absolvieren, verbleibt ein hoher Anteil in den ersten Jahren nach dem Berufseinstieg im Land selbst. Dieser Anteil ist etwas höher als in Rheinland- Pfalz.
Rheinland-Pfalz hat eine stärkere Orientierung auf das Verarbeitende Gewerbe und die wirtschaftlichen Aktivitäten sind stärker dezentral über das Bundesland verteilt. In Rheinland- Pfalz wird über ein Drittel der Bruttowertschöpfung im Produzierenden Gewerbe erwirtschaftet. Die Chemische Industrie spielt dabei, wie auch in Hessen, eine wichtige Rolle. Trotz seinem Schwerpunkt im Produzierenden Gewerbe kam Rheinland-Pfalz besser als Hessen durch die Wirtschaftskrise von 2009. Auffällig ist bei den Dienstleistungen eine Orientierung auf den öffentlichen Bereich. Insgesamt ist Rheinland-Pfalz etwas stärker ländlich geprägt und entsprechend spielt die Landwirtschaft und darin der Weinbau eine wichtigere Rolle als in Hessen. Rheinland-Pfalz hat wegen seiner traditionell hohen Auspendlerquote einen stark negativen Pendlersaldo. Zu Hessen hat Rheinland-Pfalz die engste Pendlerverflechtung unter allen Ländern. In Rheinland-Pfalz verbleibt ebenso ein hoher Anteil der dort ausgebildeten jungen Fachkräfte in den ersten Jahren nach dem Berufseinstieg im Land selbst." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Attraktivität der Standorte Hessen und Rheinland-Pfalz für (junge) Fachkräfte (2013)
Zitatform
Burkert, Carola, Alfred Garloff, Stefan Hell, Anne Otto & Peter Schaade (2013): Attraktivität der Standorte Hessen und Rheinland-Pfalz für (junge) Fachkräfte. (IAB-Regional. Berichte und Analysen aus dem Regionalen Forschungsnetz. IAB Rheinland-Pfalz-Saarland 03/2013), Nürnberg, 53 S.
Abstract
"Der Vergleich der wirtschaftlichen und arbeitsmarktbezogenen Rahmenbedingungen zwischen den beiden Ländern Hessen und Rheinland-Pfalz zeigt, dass beide Bundesländer gute Voraussetzungen im interregionalen Wettbewerb um die Attrahierung von jungen Fachkräften haben.
Hessens Wirtschaft ist geprägt durch das Rhein-Main-Gebiet, das einen starken Dienstleistungsschwerpunkt und einen hohen Anteil an Akademikern aufweist. Finanz- und Versicherungsdienstleister sowie Unternehmensdienstleister sind ebenso wie der Bereich Verkehr und Lagerei im Hinblick auf die Wirtschaftsleistung von überdurchschnittlicher Bedeutung. Trotz dieser Dienstleistungsorientierung ist Hessen schlechter durch die Krise 2009 gekommen, die ansonsten stärker das Produzierende Gewerbe betroffen hatte, und hat sich bis heute davon nicht ganz erholt. Ein Kennzeichen für die besondere Attraktivität von Hessen für Fachkräfte ist der stark positive Pendlersaldo dieses Landes. Hierzu tragen auch viele Rheinland-Pfälzer, die in dieses Land zum Arbeiten fahren, bei. Unter den jungen Fachkräften, die in Hessen eine Berufsausbildung absolvieren, verbleibt ein hoher Anteil in den ersten Jahren nach dem Berufseinstieg im Land selbst. Dieser Anteil ist etwas höher als in Rheinland- Pfalz.
Rheinland-Pfalz hat eine stärkere Orientierung auf das Verarbeitende Gewerbe und die wirtschaftlichen Aktivitäten sind stärker dezentral über das Bundesland verteilt. In Rheinland- Pfalz wird über ein Drittel der Bruttowertschöpfung im Produzierenden Gewerbe erwirtschaftet. Die Chemische Industrie spielt dabei, wie auch in Hessen, eine wichtige Rolle. Trotz seinem Schwerpunkt im Produzierenden Gewerbe kam Rheinland-Pfalz besser als Hessen durch die Wirtschaftskrise von 2009. Auffällig ist bei den Dienstleistungen eine Orientierung auf den öffentlichen Bereich. Insgesamt ist Rheinland-Pfalz etwas stärker ländlich geprägt und entsprechend spielt die Landwirtschaft und darin der Weinbau eine wichtigere Rolle als in Hessen. Rheinland-Pfalz hat wegen seiner traditionell hohen Auspendlerquote einen stark negativen Pendlersaldo. Zu Hessen hat Rheinland-Pfalz die engste Pendlerverflechtung unter allen Ländern. In Rheinland-Pfalz verbleibt ebenso ein hoher Anteil der dort ausgebildeten jungen Fachkräfte in den ersten Jahren nach dem Berufseinstieg im Land selbst." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Der Arbeitsmarkt in Hessen 2013 und 2014 (2013)
Zitatform
Garloff, Alfred & Annette Röhrig (2013): Der Arbeitsmarkt in Hessen 2013 und 2014. In: Hessisches Statistisches Landesamt (Hrsg.) (2013): Konjunkturprognose Hessen 2014 : Gemeinschaftsanalyse und -prognose der Konjunktur in Hessen, S. 43-49, 2013-11-29.
Abstract
"Der hessische Arbeitsmarkt ist 2013 durch einen leichten Anstieg der Arbeitslosigkeit bei weiter ansteigender sozialversicherungspflichtiger Beschäftigung gekennzeichnet. 2014 wird sich nach unserer Einschätzung der positive Beschäftigungstrend fortsetzen und die Arbeitslosigkeit wird wieder etwas sinken." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Beteiligte aus dem IAB
Röhrig, Annette; -
Literaturhinweis
Frauenbeschäftigung und Chancengleichheit in Hessen: IAB-Betriebspanel-Report Hessen 2012 (2013)
Nüchter, Oliver; Larsen, Christa;Zitatform
Nüchter, Oliver & Christa Larsen (2013): Frauenbeschäftigung und Chancengleichheit in Hessen. IAB-Betriebspanel-Report Hessen 2012. (IAB-Betriebspanel Hessen 2013,02), Frankfurt am Main, 21 S.
Abstract
"Die Ausweitung der Beschäftigung von Frauen, die Erhöhung des Frauenanteils in den Führungsetagen sowie eine größere Gleichverteilung von Beschäftigungschancen und -risiken zwischen den Geschlechtern zählen zu den dauerhaften Aufgaben betrieblicher Beschäftigungs- und Personalpolitik, für deren Umsetzung eine Vielzahl von Möglichkeiten existieren. Wie die aktuellen Ergebnisse des IAB-Betriebspanels zeigen, werden diese jedoch noch immer nicht hinreichend genutzt, auch wenn es einige positive Entwicklungen zu verzeichnen gibt. Im Einzelnen zeigen sich folgende Befunde für die Beschäftigung von Frauen, Frauen in Führungspositionen und Maßnahmen zur Verbesserung der Chancengleichheit in hessischen Betrieben.
Zahl der beschäftigten Frauen erreicht Höchststand - Anteil bleibt konstant. Dienstleistungsbranche und Öffentliche Verwaltung: Frauen in der Mehrheit. Mittel- und Großbetriebe holen bei Frauenbeschäftigung auf. Höhere Frauenanteile bei einfachen Tätigkeiten. Vor allem bei akademischen Tätigkeiten legen Frauen zu. Die Teilzeitquote bei den Frauen nochmals angestiegen. Immer mehr befristet Beschäftigte - nicht nur bei den Frauen. In jedem siebten Betrieb ist keine Frau beschäftigt. Auf erster Führungsebene sind nur 26 Prozent Frauen. Klarer Zuwachs an weiblichen Führungskräften in Mittel- und Großbetrieben. In zwei Drittel aller Betriebe ist keine Führungskraft weiblich. Wenig weibliche Führungskräfte im Produzierenden Gewerbe. In Branchen mit hohem Frauenanteil: mehr weibliche Führungskräfte. Auf zweiter Führungsebene steigt der Frauenanteil. Nur drei von zehn Betrieben machen Angebote zur Förderung der Chancengleichheit. Betriebe mit weiblichen Führungskräften machen häufiger Angebote. Betriebe mit vielen beschäftigten Frauen bieten häufiger Maßnahmen an." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Gesundheitswesen in Hessen: die Beschäftigung boomt (2013)
Schaade, Peter;Zitatform
Schaade, Peter (2013): Gesundheitswesen in Hessen. Die Beschäftigung boomt. (IAB-Regional. Berichte und Analysen aus dem Regionalen Forschungsnetz. IAB Hessen 01/2013), Nürnberg, 52 S.
Abstract
"Während die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung in Hessen insgesamt im Zeitraum von 2000 bis 2010 stagnierte, erhöhte sich die Beschäftigtenzahl im hessischen Gesundheitswesen um rund 15 Prozent oder 26.000. Die Beschäftigung im Gesundheitswesen ist hessenweit regional nicht gleichmäßig verteilt. Innerhalb Hessens ist ein Nord-Süd-Gefälle zu beobachten. Das bedeutet, dass vor allem in Nordhessen, aber auch in Mittelhessen, eine verstärkte Konzentration des Gesundheitswesens vorliegt. Trotzdem hat sich die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung im Gesundheitswesen in fast allen hessischen Kreisen und kreisfreien Städten im Beobachtungszeitraum deutlich gesteigert. Über 40 Prozent der Beschäftigten arbeiten in Krankenhäusern, Hochschul- sowie Vorsorge- und Rehabilitationskliniken. Die zweitgrößte Gruppe an Arbeitgebern stellen dann die Arzt- und Zahnarztpraxen mit knapp 20 Prozent der Beschäftigten.
Von den sozialversicherungspflichtig Beschäftigten im hessischen Gesundheitswesen üben knapp 75 Prozent einen klassischen Gesundheitsberuf aus. Von 2000 bis 2010 konnten in diesen deutliche Zuwächse verzeichnet werden. Die Gesundheitsberufe sind eine Frauendomäne. Im Verlauf der letzten zehn Jahre hat sich an dieser Situation in Hessen nicht viel verändert. Außerdem sind die Gesundheitsberufe stark teilzeitgeprägt. Die vergangenen Beschäftigungszuwächse betrafen vor allem den Teilzeitsektor.
Krankenschwestern/-pfleger haben im Gegensatz zu Sprechstundenhilfen eine recht ausgeprägte Berufsbindung. Eine berufsfremde Beschäftigung kommt für sie deutlich seltener in Betracht. Dies könnte möglicherweise durch das Einkommensniveau und die Einkommensentwicklung bei den Sprechstundenhilfen bedingt sein." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Vom deutschen zum hessischen Arbeitsmarktwunder?: Der hessische Arbeitsmarkt vor, in und nach der Finanz- und Wirtschaftskrise (2012)
Zitatform
Burkert, Carola, Alfred Garloff & Jan Machnig (2012): Vom deutschen zum hessischen Arbeitsmarktwunder? Der hessische Arbeitsmarkt vor, in und nach der Finanz- und Wirtschaftskrise. (IAB-Regional. Berichte und Analysen aus dem Regionalen Forschungsnetz. IAB Hessen 02/2012), Nürnberg, 54 S.
Abstract
"In diesem IAB Regional diskutieren wir die beeindruckende Arbeitsmarktentwicklung in Deutschland und Hessen während und nach der Finanz- und Wirtschaftskrise von 2008/2009, die in der Literatur mit dem Begriff deutsches Arbeitsmarktwunder belegt worden ist. Wir kommen zu dem Ergebnis, dass die Arbeitsmarktentwicklung in Deutschland und Hessen insofern zu Recht als Arbeitsmarktwunder bezeichnet wird, als dass die Arbeitsmarktentwicklung sich zumindest im Hinblick auf zahlenmäßige Entwicklung der Arbeitslosigkeit und Beschäftigung sehr positiv darstellt. Indessen ist das Wunder erklärbar: Die Natur der Krise selbst, eine zurückhaltende Einstellungspolitik vor der Krise, die seit Mitte der 1990er Jahre zu beobachtende Lohnmoderation, eine gestiegene Flexibilität des Einsatzes von Arbeitszeiten und nicht zuletzt die Arbeitsmarktreformen von 2003 bis 2005 scheinen mitverantwortlich dafür zu sein. Allerdings waren diese Entwicklungen so nicht antizipiert worden. Schließlich bleibt festzuhalten, dass wir es nicht mit neuen Arbeitsmarktgesetzen in dem Sinne zu tun haben, dass bei der nächsten Rezession dieses Wunder wiederholt würde, sondern dass hier viele Faktoren zusammen kamen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Erhöhung der Frauenerwerbstätigkeit - Eine Option zur Deckung des Fachkräftebedarfs: Frauen und Männer am Ausbildungs- und Arbeitsmarkt in Hessen 2011 (2012)
Lepper, Timo; Machnig, Jan; Schaade, Peter;Zitatform
Lepper, Timo, Jan Machnig & Peter Schaade (2012): Erhöhung der Frauenerwerbstätigkeit - Eine Option zur Deckung des Fachkräftebedarfs. Frauen und Männer am Ausbildungs- und Arbeitsmarkt in Hessen 2011. (IAB-Regional. Berichte und Analysen aus dem Regionalen Forschungsnetz. IAB Hessen 01/2012), Nürnberg, 41 S.
Abstract
"Wir setzen uns im Bericht damit auseinander, was der (mutmaßlich steigende) Fachkräftebedarf für die Situation von Frauen auf dem Arbeitsmarkt bedeuten könnte, denn ihre verstärkte Einbindung gehört zu den wichtigsten Strategien, dem zukünftigen Bedarf an Fachkräften zu begegnen. Wir untersuchen, wo ungenutzte Fachkräftepotentiale bei Frauen zu finden sind und was unter Umständen nötig ist, dieses schlummernde Fachkräftepotential effektiver zu nutzen.
Junge Frauen konzentrieren sich im Vergleich zu jungen Männern bei der Ausbildungsplatzsuche weiterhin auf weniger Wunschberufe, die meist auch nur relativ geringe Verdienst- und Aufstiegsmöglichkeiten bieten. Im Zeitverlauf hat sich diese starke Fokussierung allerdings etwas abgeschwächt. Eine im Hinblick auf den Fachkräftebedarf geeignetere berufliche Orientierung von Frauen könnte dabei mithelfen, Frauen Karrierepfade zu eröffnen und die Wirtschaft mit qualifizierten Fachkräften zu versorgen. Offene (Ausbildungs-) Stellen und Berufswünsche stehen nicht unbedingt im Einklang. Zu starke Beschränkungen auf bestimmte Berufe sind für eine (Ausbildungs-) Arbeitsmarktintegration wenig hilfreich.
Die Teilhabe am Arbeitsleben ist steigerungsfähig, da immer noch eine deutliche Diskrepanz zwischen den Erwerbstätigenquoten von Frauen und Männern zu Ungunsten der Frauen besteht, auch wenn sie sich in den letzten Jahren angenähert haben. Das Beschäftigungsvolumen der Frauen ist ausbaufähig, da weit mehr als ein Drittel aller sozialversicherungspflichtig beschäftigten Frauen in Teilzeit arbeiten. Frauen stellen den weitaus größten Anteil aller Teilzeitbeschäftigten. Die Teilzeitquote von Frauen steigt außerdem sogar noch weiter an. Die regionale Mobilität kann bei Frauen noch verstärkt werden. Das Pendeln als Möglichkeit, die eigene Arbeitsmarktsituation zu verbessern, wird häufiger von Männern genutzt. Frauen arbeiten eher in unmittelbarer Nähe ihres Wohnortes.
Die Arbeitslosenquote der Frauen lag im Jahresdurchschnitt leicht über dem Niveau der Männer. Beim Vergleich mit dem Vorjahr ging die Arbeitslosenquote der Frauen geringfügig schwächer zurück, als die der Männer. Teilzeitarbeitsuchende Arbeitslose sind weiterhin fast ausschließlich Frauen. Die Arbeitslosendauer von Frauen ist gegenüber den Männern vergleichsweise lang. Eine Verkürzung der Dauer könnte ebenfalls eine höhere Beteiligung von Frauen in Beschäftigung ermöglichen.
Die ungenutzten Potentiale von Frauen sollten für den Arbeitsmarkt verfügbar gemacht werden, um beispielsweise der demographischen Entwicklung zu begegnen. Die Vereinbarkeit von Beruf und Familie spielt hierbei eine große Rolle. Durch bessere Kinderbetreuungsangebote sind notwendige Rahmenbedingungen zu schaffen." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Abschlussbericht der Fachkräftekommission Hessen (2012)
Zitatform
(2012): Abschlussbericht der Fachkräftekommission Hessen. Wiesbaden, 49 S.
Abstract
"Die Kommission wurde damit beauftragt, drei zentrale, sehr komplexe Fragestellungen unter Berücksichtigung der Haushaltskonsolidierungsbemühungen des Landes zu bearbeiten:
- Wo stehen wir heute bei der Fachkräfteversorgung?
- Wie wird sich die hessische Situation an den Arbeitsmärkten in Zukunft ändern?
- Wie können wir gegebenenfalls einem sich abzeichnenden Mangel an Fachkräften entgegenwirken?
Das Hauptaugenmerk der Kommission lag dabei auf einer stärkeren Aktivierung und Nutzung inländischer Potentiale. Regionale Besonderheiten wurden ebenso wie die Potentiale einzelner Personengruppen beispielsweise arbeitsuchender Menschen, Menschen in Arbeitslosigkeit, Frauen, ältere und jüngere Menschen, Menschen mit Behinderungen und Menschen mit Migrationshintergrund sowie die Internationalität als bedeutender Standortfaktor und Markenzeichen Hessens in die Überlegungen einbezogen. Darüber hinaus fokussierte sich die Kommissionsarbeit auf eine intensivere Nutzung des europäischen Arbeitsmarktes und die Möglichkeiten einer gezielten Zuwanderung qualifizierter und hochqualifizierter Menschen. Erklärtes Ziel der Kommission war es, einen übergreifenden und konsensfähigen Blick auf die hessische Situation herzustellen, aus Sicht der Kommission zentrale Handlungsfelder zu identifizieren und auf deren Basis realisierbare Vorschläge für die künftigen Aktivitäten Hessens im Bereich der Fachkräftesicherung zu entwickeln." (Textauszug, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Nutzung der Beschäftigungspotenziale von Frauen: Zwischenbilanz zu 10 Jahren IAB-Betriebspanel Hessen (2012)
Zitatform
Nüchter, Oliver, Christa Larsen & Carina Cornesse (2012): Nutzung der Beschäftigungspotenziale von Frauen. Zwischenbilanz zu 10 Jahren IAB-Betriebspanel Hessen. (IAB-Betriebspanel Hessen 2012,03), Frankfurt am Main, 16 S.
Abstract
"Eine hohe Erwerbsbeteiligung von Frauen hat nicht nur eine zentrale Funktion für deren gesellschaftliche Teilhabe, sondern leistet auch einen wesentlichen Beitrag zur mittel- und langfristigen Fachkräftesicherung in den hessischen Betrieben. Die Daten des IAB-Betriebspanels liefern Anhaltspunkte für eine positive Entwicklung der Frauenbeschäftigung; allerdings gibt es auch andere Befunde.
- Die Zahl der in Hessen beschäftigten Frauen lag 2011 mit hochgerechnet 1,325 Mio. auf dem höchsten Stand der Panelbeobachtung.
- Besonders hoch ist der Frauenanteil in der Öffentlichen Verwaltung und insbesondere bei den Sonstigen Dienstleistungen; noch immer relativ wenige Frauen sind im Produzierenden Gewerbe beschäftigt.
- Der Anteil der qualifiziert beschäftigten Frauen an allen beschäftigten Frauen ist angestiegen, liegt jedoch noch immer unter dem Durchschnitt aller Beschäftigten.
- Der Anstieg der Beschäftigung liegt vor allem an der Ausweitung atypischer Beschäftigungsverhältnisse. Vor allem die Teilzeitbeschäftigung hat eine deutlich höhere Bedeutung als noch vor zehn Jahren.
- Auch die befristete Beschäftigung hat an Bedeutung gewonnen. Zwar sind auch hier Frauen etwas häufiger betroffen. Vor allem Wirtschaftszweige, in denen ein hoher Frauenanteil zu verzeichnen ist, weisen überdurchschnittlich häufig befristete Arbeitsverhältnisse auf.
- Die Beteiligung der Frauen an betrieblicher Aus- und Weiterbildung war 2011 sowohl im Zeitvergleich als auch in Relation zu den Gesamtbeschäftigten überdurchschnittlich hoch. Zudem konnten Frauen bei der Ausbildung in jedem der beobachteten Jahre überdurchschnittlich häufig ihre Ausbildung erfolgreich abschließen." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Beschäftigung und Fachkräfte in Hessen: Abschlussbericht des IAB Betriebspanels Hessen 2011 (2012)
Nüchter, Oliver; Larsen, Christa;Zitatform
Nüchter, Oliver & Christa Larsen (2012): Beschäftigung und Fachkräfte in Hessen. Abschlussbericht des IAB Betriebspanels Hessen 2011. (IAB-Betriebspanel Hessen 2012,05), Frankfurt am Main, 127 S.
Abstract
"Die Sicherung des aktuellen und zukünftigen Fachkräftebedarfs ist eine der großen beschäftigungspolitischen Herausforderungen unserer Zeit. Wer sie bewältigen will, braucht möglichst genaue Informationen. Eine unerlässliche Quelle dafür ist das IAB-Betriebspanel, das den zentralen Akteur 'Betrieb' im Blick hat. Seit zehn Jahren veröffentlichen und finanzieren die Landesregierung und die Regionaldirektion Hessen der Bundesagentur für Arbeit die spezifischen Auswertungen dieser jährlichen Unternehmensbefragung für das Bundesland Hessen. Die bundesweit durchgeführte Erhebung in über 16.000 Betrieben liefert beispielsweise Erkenntnisse über
- Beschäftigungsstrukturen und -entwicklungen,
- aktuelle und künftige Fachkräftebedarfe,
- Betriebsstrategien und betriebliche Steuerungsinstrumente zur Fachkräftesicherung.
Die Ergebnisse spiegeln die Situation und das Verhalten der hessischen Betriebe wider. Sie liegen differenziert nach Branchen und Betriebsgrößenklassen vor. Hindernisse und Probleme können so besser identifiziert werden. Das Panel stellt die politische Diskussion auf eine solide Datengrundlage, die bei allen Beteiligten hohe Akzeptanz genießt. Die Daten ermöglichen in bestimmten Bereichen eine passgenauere Maßnahmenplanung und eine bessere Wirkungsanalyse. Die kontinuierliche Erhebung erlaubt Längsschnittuntersuchungen, die das Panel immer wertvoller machen.
Der Abschlussbericht fasst die Erkenntnisse der Befragung 2011 in Hessen detailliert zusammen." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Fachkräftebedarf in hessischen Betrieben: Ergebnisse aus dem IAB-Betriebspanel Hessen 2011 (2012)
Nüchter, Oliver; Larsen, Christa;Zitatform
Nüchter, Oliver & Christa Larsen (2012): Fachkräftebedarf in hessischen Betrieben. Ergebnisse aus dem IAB-Betriebspanel Hessen 2011. (IAB-Betriebspanel Hessen 2012,01), Frankfurt am Main, 18 S.
Abstract
"Ausgangspunkt der Beschreibung des betrieblichen Verhaltens ist der aktuell berichtete betriebliche Fachkräftebedarf, der sich am Umfang der zu besetzenden Stellen bzw. den dafür gesuchten Fachkräften festmachen lässt. Der Umfang des aktuellen Fachkräftebedarfs wird zudem im Kontext früherer und zukünftiger Entwicklungen betrachtet, um die aktuelle Situation besser bewerten zu können. Darüber hinaus steht in engem Zusammenhang damit die betriebliche Wahrnehmung der zukünftigen Fachkräftesituation, insbesondere hinsichtlich von erwarteten Fachkräfteengpässen. Die betriebliche Sicht auf die zukünftige Situation wird weiter differenziert, indem die wesentlichen Gründe für Fachkräfteengpässe und die wichtigsten betrieblichen Strategien zur Fachkräftesicherung benannt werden. Ein besonderer Fokus ist zudem auf die Frage der betrieblichen Wahrnehmung des altersbedingten Ersatzbedarfs und entsprechender betrieblicher Strategien gerichtet. Die in diesem Report vorgestellten Daten zum Verhalten und zur Wahrnehmung hessischer Betriebe in Bezug auf ihre Fachkräftesicherung verdeutlichen, wo aus Sicht der Betriebe Schwierigkeiten mit der Versorgung von Fachkräften bestehen und wo sich weiter Handlungsbedarfe, auch in der Zukunft abzeichnen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Beschäftigungsprognose 2013/2014 für die Region Rhein-Main: IWAK-Betriebsbefragung im Herbst 2012 (2012)
Nüchter, Oliver; Schmid, Alfons;Zitatform
Nüchter, Oliver & Alfons Schmid (2012): Beschäftigungsprognose 2013/2014 für die Region Rhein-Main. IWAK-Betriebsbefragung im Herbst 2012. Frankfurt, Main, 8 S.
Abstract
"Ziel der Untersuchung ist es, Einschätzungen der Betriebe über künftige Entwicklungen auf dem Arbeitsmarkt der Region zu erhalten und mögliche Probleme frühzeitig zu erkennen. Eine solche, auf die Zukunft gerichtete Untersuchung bietet allen Arbeitsmarktakteuren eine wertvolle Informationsbasis für problemadäquates Handeln. Die Abgrenzung der Region Rhein-Main umfasst die IHK-Bezirke Rheinhessen, Wiesbaden, Frankfurt, Limburg, Gießen-Friedberg, Hanau-Gelnhausen-Schlüchtern, Offenbach, Darmstadt sowie Aschaffenburg. Bei der Befragung wurden im Herbst 2012 knapp 6.800 Fragebögen verschickt. Der Rücklauf umfasste 1.068 Fragebögen (Rücklaufquote 15,7 Prozent), von denen 1.054 auswertbar waren. Da es sich um eine nach Betriebsgröße und Wirtschaftszweigen geschichtete Stichprobe handelt, wurden die Daten für die Auswertungen anhand der Schichtungsmerkmale gewichtet. Nach der Gewichtung stehen die befragten Betriebe für fast 185.800 Beschäftigte aus rund 8.400 Betrieben. Der vorliegende Report prognostiziert auf Basis der betrieblichen Einschätzungen die Beschäftigung bis Ende 2013 bzw. Ende 2014." (Textauszug, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Stellenbesetzungsprobleme und erwartete Beschäftigungsentwicklung für ausgewählte Berufsgruppen in der Region Rhein-Main: IWAK-Betriebsbefragung im Herbst 2011 (2012)
Schmid, Alfons; Baden, Christian;Zitatform
Schmid, Alfons & Christian Baden (2012): Stellenbesetzungsprobleme und erwartete Beschäftigungsentwicklung für ausgewählte Berufsgruppen in der Region Rhein-Main. IWAK-Betriebsbefragung im Herbst 2011. (IWAK-Report 2012,01), Frankfurt am Main, 17 S.
Abstract
"Der Report zeigt auf, welche Berufsgruppen in den Betrieben derzeit beschäftigt sind und prognostiziert auf Basis der betrieblichen Einschätzungen die erwartete Entwicklung der Beschäftigung innerhalb des nächsten halben Jahres. Unterschieden wird hierbei zwischen bestehenden Problemen, offene Stellen mit geeigneten Bewerbern zu besetzten, sowie der generellen Einschätzung, dass in der jeweiligen Beschäftigtengruppe künftig eher mit Einstellungen oder aber einem Stellenabbau gerechnet wird." (Textauszug, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Beschäftigung und Fachkräfte in Hessen: Abschlussbericht des IAB Betriebspanels Hessen 2011. Kurzfassung (2012)
Zitatform
(2012): Beschäftigung und Fachkräfte in Hessen. Abschlussbericht des IAB Betriebspanels Hessen 2011. Kurzfassung. (IAB-Betriebspanel Hessen 2012,05), Frankfurt am Main, 8 S.
Abstract
"Die vorliegende Kurzfassung des Abschlussberichtes dokumentiert die zentralen Ergebnisse der Befragungswelle des Jahres 2011 zur Beschäftigungs- und Fachkräftesituation für das Land Hessen.
Im Einzelnen umfasst der Kurzbericht Angaben
- zur allgemeinen Beschäftigungssituation und -entwicklung,
- zu aktuellen und zukünftigen Fachkräftebedarfen,
- zum betrieblichen Aus- und Weiterbildungsverhalten,
- zur Beschäftigung von Frauen sowie
- zu betrieblichen Arbeitszeiten und Einkommen.
Wie in jedem Jahr sind die gesamten Ergebnisse des IAB-Betriebspanels Hessen 2011 in einem ausführlichen Abschlussbericht dokumentiert. Dieser kann auf den Internet-Seiten der beteiligten Institutionen herunter geladen werden." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Beschäftigungsprognose 2012/2013 für die Region Rhein-Main: IWAK-Betriebsbefragung im Herbst 2011 (2011)
Baden, Christian; Schmid, Alfons;Zitatform
Baden, Christian & Alfons Schmid (2011): Beschäftigungsprognose 2012/2013 für die Region Rhein-Main. IWAK-Betriebsbefragung im Herbst 2011. (IWAK-Report 2011,02), Frankfurt am Main, 11 S.
Abstract
"Ziel der Untersuchung ist es, Einschätzungen der Betriebe über künftige Entwicklungen auf dem Arbeitsmarkt der Region zu erhalten und mögliche Probleme frühzeitig zu erkennen. Die Abgrenzung der Region Rhein- Main umfasst die IHK-Bezirke Rheinhessen, Wiesbaden, Frankfurt, Limburg, Gießen-Friedberg, Hanau- Gelnhausen-Schlüchtern, Offenbach, Darmstadt sowie Aschaffenburg. Bei der Befragung wurden im Herbst 2011 6.800 Fragebögen verschickt. Der Rücklauf umfasste 1.300 Fragebögen, von denen fast alle verwertbar waren. Da es sich um eine geschichtete Stichprobe handelt, wurden die Daten nach Betriebsgröße und Wirtschaftszweigen gewichtet. Nach der Gewichtung stehen diese für 305.000 Beschäftigte aus 14.000 Betrieben. Der Report prognostiziert auf Basis der betrieblichen Einschätzungen die Beschäftigung bis Ende 2012 bzw. Ende 2013." (Textauszug, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Demographischer Wandel und Arbeitsmarkt in Hessen (2011)
Zitatform
Burkert, Carola, Alfred Garloff, Timo Lepper & Peter Schaade (2011): Demographischer Wandel und Arbeitsmarkt in Hessen. (IAB-Regional. Berichte und Analysen aus dem Regionalen Forschungsnetz. IAB Hessen 01/2011), Nürnberg, 50 S.
Abstract
"Der demographische Wandel wird bereits in naher Zukunft nachdrückliche Auswirkungen auf den hessischen Arbeitsmarkt haben. In den nächsten zehn Jahren werden demographische Veränderungen deutliche Spuren hinterlassen. Mit der beginnenden Verrentung der geburtenstarken Jahrgänge wird das Arbeitskräfteangebot spürbar sinken und außerdem eine deutliche Alterung der Belegschaften feststellbar sein.
Wir schlagen vor, diese Entwicklung unter dem Stichwort Fachkräfteverknappung anstatt unter dem Stichwort Fachkräftemangel zu diskutieren. Dieser Begriff weist richtiger Weise auf die Veränderung des Arbeitsangebotes hin und zielt nicht auf eine Veränderung des Marktgleichgewichtes ab. Bei der Betrachtung des Marktgleichgewichtes muss zusätzlich die Entwicklung der Fachkräftenachfrage berücksichtigt werden, die sowohl von der Schrumpfung als auch der Alterung des Fachkräfteangebotes betroffen ist.
Um die vielfältigen Auswirkungen des demographischen Wandels abzufedern, ist es aus wirtschaftlicher Perspektive vorteilhaft, eine Steigerung der Erwerbsquoten anzustreben: Im Bereich der Erwerbsbeteiligung von Älteren und Frauen bestehen erhebliche Potentiale. Unternehmen können an einer Erhöhung der Erwerbsquoten mitwirken, bspw. indem sie innerbetriebliche Weiterbildungsmaßnahmen für ältere Beschäftigte und Frauen, die bisher unterdurchschnittlich berücksichtigt wurden, vermehrt fördern. Damit Frauen stärker in den Arbeitsmarkt eingebunden werden können, ist darüber hinaus ein weiterer Ausbau des Kinderbetreuungsangebotes zielführend." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Große Lohnunterschiede zwischen Frauen und Männern: Frauen und Männer am Ausbildungs- und Arbeitsmarkt in Hessen 2010 (2011)
Zitatform
Garloff, Alfred, Jan Machnig & Peter Schaade (2011): Große Lohnunterschiede zwischen Frauen und Männern. Frauen und Männer am Ausbildungs- und Arbeitsmarkt in Hessen 2010. (IAB-Regional. Berichte und Analysen aus dem Regionalen Forschungsnetz. IAB Hessen 02/2011), Nürnberg, 46 S.
Abstract
"Das Jahr 2010 war durch einen dynamischen Wirtschaftsaufschwung geprägt. Im Verlauf dieser positiven ökonomischen Entwicklung konnten Frauen ihre Position auf dem hessischen Arbeitsmarkt behaupten und teilweise verbessern. Trotzdem stellt sich die Situation der Frauen auf dem hessischen Arbeitsmarkt nicht in allen Aspekten zufriedenstellend dar.
Die Teilzeitquote von Frauen ist weiter angestiegen. Über ein Drittel aller beschäftigten Frauen arbeiten in Teilzeit. Auch ausschließlich geringfügig entlohnte Beschäftigung wird vorwiegend von Frauen ausgeübt.
Frauen verdienen schlechter als Männer. Der durchschnittliche Entgeltunterschied zwischen Frauen und Männern beträgt derzeit 20,4 Prozent. Frauen sind in den niedrigeren Gehaltsklassen systematisch über- und in den hohen Gehaltsklassen unterrepräsentiert.
Frauen sind besonders häufig von Niedriglöhnen betroffen. Fast jede dritte vollzeitbeschäftigte Frau in Hessen arbeitet im Niedriglohnsektor." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Wenig Lohn trotz Vollzeitbeschäftigung: Niedriglohnbeschäftigung in Deutschland und Hessen. Eine Bestandsaufnahme (2011)
Zitatform
Garloff, Alfred & Jan Machnig (2011): Wenig Lohn trotz Vollzeitbeschäftigung. Niedriglohnbeschäftigung in Deutschland und Hessen. Eine Bestandsaufnahme. (IAB-Regional. Berichte und Analysen aus dem Regionalen Forschungsnetz. IAB Hessen 03/2011), Nürnberg, 47 S.
Abstract
"In dieser Studie beschäftigen wir uns mit dem Niedriglohnsektor in Deutschland und Hessen. Untersucht wird die Struktur und Entwicklung von niedrigentlohnten sozialversicherungspflichtig Vollzeitbeschäftigten zwischen 1999 und 2010. Wie auch in Deutschland hat der Anteil des Niedriglohnsektors an allen Beschäftigten in Hessen deutlich zugenommen: In nur elf Jahren verzeichnet man hierzulande einen Anstieg um über vier Prozentpunkte oder um rund ein Viertel auf knapp 19 Prozent. Der Anstieg findet sich in fast allen Berufsbereichen und in vielen Wirtschaftszweigen. Individuelle Merkmale, die besonders häufig im Niedriglohnsektor zu finden sind, sind weiblich, jung und geringqualifiziert. Auffällig ist jedoch, dass auch viele Personen mit berufsqualifizierendem Abschluss in diesem Bereich zu finden sind. Hohe Niedriglohnanteile finden sich darüber hinaus eher in Dienstleistungsbereichen als in Fertigungsbereichen. So gesehen geht der Strukturwandel zur Dienstleistungsgesellschaft mit einer zunehmenden Niedriglohnproblematik einher." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Der Arbeitsmarkt in Hessen 2011 und 2012 (2011)
Zitatform
Garloff, Alfred & Jan Machnig (2011): Der Arbeitsmarkt in Hessen 2011 und 2012. In: Hessisches Statistisches Landesamt (Hrsg.) (2011): Konjunkturprognose Hessen 2012 : Gemeinschaftsanalyse und -prognose der Konjunktur in Hessen, S. 38-43, 2011-11-30.
Abstract
"Für den hessischen Arbeitsmarkt war das Jahr 2011 ein gutes Jahr. Wie erwartet sank die Arbeitslosigkeit, und es erfolgte in nahezu allen Branchen ein Anstieg der Beschäftigung. Die Abnahme der Unterbeschäftigung fiel noch deutlicher aus als der Rückgang der Arbeitslosigkeit, da die Arbeitsagenturen das Kurzarbeitergeld und den Maßnahmeneinsatz gegenüber dem noch hohen Vorjahresniveau weiter deutlich reduzieren konnten. Das Beschäftigungsniveau im Verarbeitenden Gewerbe stieg deutlich über das Vorjahresniveau. Haupttreiber des Beschäftigungszuwachses waren jedoch mit rund 19 000 zusätzlichen Beschäftigten die wirtschaftlichen Dienstleistungen, davon ungefähr 3000 Beschäftigte in der Arbeitnehmerüberlassung, während sich der Finanzdienstleistungsbereich nach wie vor schwach zeigte. 2012 wird sich der Arbeitsmarkt in Hessen nochmals von einer freundlichen Seite zeigen: Während die Arbeitslosigkeit noch etwas sinkt, steigt das Beschäftigungsniveau weiter leicht an. Selbst wenn sich die pessimistischeren Erwartungen erfüllen sollten, wird für Hessen ein weitgehend stabiler Arbeitsmarkt erwartet. Im bundesdeutschen Vergleich wird Hessen wie zuletzt auch durch eine leicht unterdurchschnittliche Entwicklung bei der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung und eine leicht überdurchschnittliche beim Abbau der Arbeitslosigkeit auffallen." (Textauszug, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
IAB Betriebspanel Hessen 2010: Abschlussbericht (2011)
Nüchter, Oliver; Schmid, Alfons;Zitatform
Nüchter, Oliver & Alfons Schmid (2011): IAB Betriebspanel Hessen 2010. Abschlussbericht. (IAB-Betriebspanel Hessen 2011,05), Frankfurt, Main, 155 S.
Abstract
Der Bericht versammelt die wichtigsten Befunde des IAB-Betriebspanels Hessen für das Jahr 2010 (Datengrundlage: 979 auswertbare Interviews). Hierzu zählen Angaben zur Beschäftigungssituation und zur Personalpolitik der Betriebe, zu ihrem Aus- und Weiterbildungsverhalten, ihrer Geschäftspolitik, den Arbeitszeiten und tariflichen Regelungen sowie allgemeine Angaben. Ein Schwerpunkt ist die Frage, inwieweit die Auswirkungen der Wirtschafts- und Finanzkrise bereits überwunden wurden. Fazit: Die Wirtschaftskrise hatte auch im Jahr 2010 noch Auswirkungen auf die hessischen Betriebe. Bei fast allen untersuchten Indikatoren, die konjunkturellen Einflüssen unterliegen, waren 2010 noch Kriseneffekte zu spüren, wenn diese auch häufig moderat ausfallen. Auf dem hessischen Arbeitsmarkt konnte nach der Wirtschafts- und Finanzkrise zwischen Juni 2009 und Juni 2010 noch kein deutlicher Aufwärtstrend beobachtet werden. Die Beschäftigung stieg um 0,7 Prozent, wobei alle Qualifikationsgruppen gleichermaßen betroffen waren. (IAB)
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Literaturhinweis
Entwicklung der Niedriglohnbeschäftigung in Hessen - Auswertung der Beschäftigungsstatistik: ergänzende Expertise zur Studie "Niedriglohnbeschäftigung in Hessen" (2011)
Trabert, Lioba;Zitatform
Trabert, Lioba (2011): Entwicklung der Niedriglohnbeschäftigung in Hessen - Auswertung der Beschäftigungsstatistik. Ergänzende Expertise zur Studie "Niedriglohnbeschäftigung in Hessen". (HA Hessen-Agentur. Report 808), Wiesbaden, 20 S.
Abstract
"Die seit 2010 vorliegende Studie zur Niedriglohnbeschäftigung in Hessen thematisiert verschiedene Abgrenzungsmöglichkeiten von Niedriglohnbeschäftigung und wertet für einige Definitionen empirische Zahlen zum Umfang der Niedriglohnbeschäftigung in Hessen und Westdeutschland aus. Sie zeigt auf, dass die Hohe der Niedriglohnbeschäftigung von einer Reihe methodischer Entscheidungen abhangt. Die Ergebnisse zum Umfang von Niedriglohnbeschäftigung können sehr unterschiedlich ausfallen, je nachdem
- welche Definition von Niedriglohnbeschäftigung,
- welche Datenquelle,
- welche Niedriglohnschwelle,
- welche Beschäftigtengruppen und
- welche Bezugspopulation betrachtet wird.
Diese methodische Herangehensweise an das Thema Niedriglohnbeschäftigung macht deutlich, wie sensibel die Ergebnisse auf die genannten Faktoren reagieren. Die Studie leistet damit einen wertvollen Beitrag zur besseren Einordnung der vielfach publizierten und politisch sensiblen Zahlen zur Hohe der Niedriglohnbeschäftigung. Neben einer ausführlichen Auseinandersetzung mit der Definition von Niedriglohnbeschäftigung sind in der Studie acht potenzielle Datenquellen zur empirischen Auswertung von Niedriglohnbeschäftigung geprüft worden. Zur Auswertung des Umfangs von Niedriglohnbeschäftigung sowie struktureller Informationen wurde in einem ersten Schritt die Verdienststrukturerhebung herangezogen, da diese Datenquelle ausreichende Fallzahlen zur Auswertung auf der Bundeslandebene bereithält, den Vergleich von Hessen und Westdeutschland ermöglicht und Einzeldaten sowie sehr detaillierte Strukturinformationen zur Verfügung stellt, wie bspw. die präzise Erfassung von Arbeitszeiten und Verdienstarten. Zum Zeitpunkt der Studie war der aktuelle Datenstand für 2006 verfügbar. Die Verdienststrukturerhebung ist alle vier Jahre verfügbar und stellt somit für zeitpunktbezogene Auswertungen eine gute Grundlage dar. Für die Analyse der Entwicklung von Niedriglohnbeschäftigung über einen bestimmten Zeitraum ist jedoch eine Datenbasis mit jährlicher Datenerfassung ideal. Geplant war deswegen eine ergänzende Auswertung der Beschäftigtenstatistik, die als Totalerhebung ebenfalls eine breite Grundlage darstellt und somit einen Vergleich zwischen Hessen und der Referenzregion Westdeutschland ermöglicht. Auf die Beschäftigtenstatistik konnte während der Projektlaufzeit jedoch nicht zugegriffen werden, da durch die Bundesagentur für Arbeit umfangreiche Modifizierungen an dem Datensatz vorgenommen wurden und die Daten nicht freigegeben waren. Erst Ende 2010 ist die Auswertung der Beschäftigungsstatistik wieder freigegeben worden. Eine Analyse über die langfristige Entwicklung der Niedriglohnbeschäftigung in Hessen wird hiermit nachgereicht." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Betriebe lernen Ältere schätzen (2011)
Zitatform
Wagner, Birgit (2011): Betriebe lernen Ältere schätzen. In: Wirtschaftsdienst, Jg. 91, H. 12, S. 855-857. DOI:10.1007/s10273-011-1312-9
Abstract
"Durch die demographische Entwicklung nimmt der Anteil der älteren Arbeitskräfte stetig zu, während das Erwerbspersonenpotenzial insgesamt langfristig sinkt. Die Unternehmer müssen daher immer mehr ältere Arbeitnehmer neu einstellen. Hier könnte es aufgrund verschiedener Anforderungen zu Problemen kommen. Die Autorin untersucht die Beschäftigungschancen Älterer beispielhaft in sechs hessischen Regionen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
IAB Betriebspanel Hessen 2010: Abschlussbericht. Kurzfassung (2011)
Zitatform
(2011): IAB Betriebspanel Hessen 2010. Abschlussbericht. Kurzfassung. (IAB-Betriebspanel Hessen 2011,05), Frankfurt am Main, 8 S.
Abstract
"Das IAB-Betriebspanel ist eine repräsentative Arbeitgeberbefragung zu betrieblichen Bestimmungsgrößen der Beschäftigung, ihrer Struktur und Entwicklung. Diese Betriebsbefragung umfasst ein breites Fragenspektrum zu einer Vielzahl beschäftigungspolitischer Themen, das jährliche Standard-Fragenprogramm wird hierbei jeweils um aktuelle Themenschwerpunkte ergänzt. Das IAB-Betriebspanel existiert in Westdeutschland seit 1993 und in Ostdeutschland seit 1996 und stellt als umfassender Längsschnittdatensatz die Grundlage für die Erforschung der Nachfrageseite des Arbeitsmarktes dar. Für Hessen können durch die Unterstützung der Regionaldirektion Hessen der Bundesagentur für Arbeit sowie des Hessischen Wirtschaftsministeriums seit 2001 länderspezifische Auswertungen vorgenommen werden. Die Kurzfassung des Abschlussberichtes dokumentiert die zentralen Ergebnisse der Befragungswelle des Jahres 2010 für das Land Hessen. Im Einzelnen umfasst der Bericht Angaben
- zur Geschäftspolitik und den Auswirkungen der Wirtschaftskrise,
- zur allgemeinen Beschäftigungssituation,
- zur Personalpolitik,
- zum betrieblichen Aus- und Weiterbildungsverhalten,
- zu den betrieblichen Arbeitszeiten sowie
- zu tariflichen Regelungen und Löhnen." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Frauen als Gewinnerinnen der Wirtschaftskrise? Frauen und Männer am Ausbildungs- und Arbeitsmarkt in Hessen 2009 (2010)
Zitatform
Burkert, Carola, Alfred Garloff, Jan Machnig & Peter Schaade (2010): Frauen als Gewinnerinnen der Wirtschaftskrise? Frauen und Männer am Ausbildungs- und Arbeitsmarkt in Hessen 2009. (IAB-Regional. Berichte und Analysen aus dem Regionalen Forschungsnetz. IAB Hessen 01/2010), Nürnberg, 50 S.
Abstract
Die Wirtschaftskrise hat den hessischen Arbeitsmarkt nicht so stark getroffen wie ursprünglich befürchtet. Der Beschäftigungsabbau verlief deutlich moderater, der Anstieg der Arbeitslosigkeit war schwächer als es zu erwarten war. Vor allem sind es die Frauen, die die Krise besonders gut überstanden haben. Trotzdem stellt sich die Gesamtsituation der Frauen nicht in allen Aspekten zufriedenstellend dar: Die Frauenerwerbstätigkeit ist zwar erneut angestiegen. Der Anstieg ist aber vor allem auf Zuwächse im Teilzeitbereich zurückzuführen. Ausschließlich geringfügig entlohnte Beschäftigung wird mit rund zwei Dritteln überwiegend von Frauen wahrgenommen, wobei diese Beschäftigungsform auch bei Männern in den letzten Jahren zugenommen hat. Führungspositionen befinden sich in Männerhand. Lediglich jede vierte Spitzenposition wird durch eine Frau besetzt. Knapp 38.000 Frauen arbeiten in MINT-Berufen. Das sind allerdings lediglich vier Prozent aller beschäftigten Frauen gegenüber 15 Prozent bei den Männern. Der Anstieg der Arbeitslosigkeit im Jahr 2009 betraf die Frauen nicht. Die Arbeitslosenquote der Frauen konnte gegenüber dem Vorjahr reduziert werden und fiel geringer aus als bei den Männern. Frauen werden mit Maßnahmen zur beruflichen Weiterbildung entsprechend ihres Anteils an den Arbeitslosen gefördert. Daher liegt ihr Anteil deutlich niedriger als noch vor zwei Jahren. (IAB2)
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Literaturhinweis
Langzeitarbeitslosigkeit in der Metropolregion Rhein-Neckar (2010)
Zitatform
Hagen, Tobias (2010): Langzeitarbeitslosigkeit in der Metropolregion Rhein-Neckar. (Arbeit und Bildung des Heinrich-Vetter-Forschungsinstituts e.V. 01), Frankfurt am Main: Lang, 151 S.
Abstract
"Das Ergebnis der Studie zeigt, dass die gut ausgebauten Verkehrsverbindungen kaum ausgleichende Wirkung bei der Höhe der Langzeitarbeitslosigkeit erzielen können, obwohl die Entfernungen zwischen ländlich und städtisch geprägten Kreisen in der Metropolregion Rhein-Neckar gering sind. Ausschlaggebend für die teilweise recht deutlichen Unterschiede sind insbesondere die sozio-ökonomischen Merkmale der Arbeitssuchenden, wie Herkunft, Bildungsstand und Qualifikation. In Städten leben mehr Menschen mit Migrationshintergrund und niedrigem Bildungsstand. Gleichzeitig werden dort immer stärker qualifizierte Arbeitskräfte nachgefragt, die allerdings häufig von außerhalb einpendeln. Dennoch konnte in den städtisch geprägten Kreisen, allen voran Mannheim, das Nichtzusammenpassen von offenen Stellen und Arbeitssuchenden (sog. Mismatch) von Mitte 2005 bis Ende 2008 deutlich verringert werden. Der überdurchschnittliche Abbau des Mismatch in den Städten kann dabei möglicherweise auf einen 'Hartz IV'-Effekt ('Fördern und Fordern') zurückgeführt werden. Da die Nachfrage nach höherqualifizierten Arbeitskräften weiter steigen wird, muss nach Überzeugung der Autoren zukünftig noch mehr im Bereich Bildung und Ausbildung getan werden - insbesondere in städtisch geprägten Kreisen. Zudem müssen Städte wieder attraktiver für höherqualifizierte Arbeitskräfte werden.
Räumliche Nähe und Infrastruktur - Langzeitarbeitslosigkeit in den Gebietskörperschaften der Metropolregion Rhein-Neckar - Arbeitsmarktstruktur - Sozial- und Wirtschaftsstruktur - Arbeitsmarktpolitik - Ökonometrische Analyse basierend auf Kreisdaten." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Berufsausbildung in Hessen 2010 (2010)
Kisseler, Wolfgang; Kuse, Stefan;Zitatform
Kisseler, Wolfgang & Stefan Kuse (2010): Berufsausbildung in Hessen 2010. (HA Hessen-Agentur. Report 790), Wiesbaden, 100 S.
Abstract
"Der vorliegende Bericht 'Berufsausbildung in Hessen 2010' gibt einen Überblick über die aktuelle Entwicklung der beruflichen Ausbildung und des Arbeitsmarktes Jüngerer unter 25 Jahre in Hessen und in seinen Teilräumen. Damit bildet er eine empirische Grundlage für etwaige bildungs- bzw. arbeitsmarktpolitische Aktivitäten. Die Kapitel 2 bis 4 des Berichts fokussieren auf die duale Berufsausbildung. Dabei werden das Angebot an und die Nachfrage nach dualen Ausbildungsstellen, die neu abgeschlossenen Ausbildungsverträge und die Ausbildungsbeteiligung der hessischen Betriebe betrachtet. Kapitel 5 vergleicht die sektorale Entwicklung des Berufsbildungssystems mit der des Beschäftigungssystems. Ausbildungsalternativen außerhalb des dualen Systems sind Gegenstand von Kapitel 6. Die Ergebnisse des Hessischen Ausbildungspaktes fasst Kapitel 7 zusammen. In Kapitel 8 werden die schulische Vorbildung und die Ausbildungschancen der Jugendlichen gegenübergestellt. Dies ist allerdings auch im aktuellen Berichtsjahr nur eingeschränkt möglich, da die Schülerdaten aus der Amtlichen Statistik aufgrund von Erfassungsproblemen in der Lehrer- und Schülerdatenbank erneut nur unvollständig zur Verfügung stehen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
IAB-Betriebspanel Hessen 2009: Abschlussbericht (2010)
Nüchter, Oliver; Schmid, Alfons;Zitatform
Nüchter, Oliver & Alfons Schmid (2010): IAB-Betriebspanel Hessen 2009. Abschlussbericht. Frankfurt am Main, 168 S.
Abstract
"Wie die bundesdeutsche Wirtschaft insgesamt erlebte auch Hessen im Jahre 2009 den stärksten wirtschaftlichen Einbruch in der Nachkriegszeit: So lag das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt in Deutschland um fünf Prozent niedriger als im Vorjahr. Dieser Rückgang beinhaltet nicht nur Auswirkungen auf die wirtschaftliche Situation der Betriebe, sondern lässt auch negative Auswirkungen auf die Beschäftigungssituation erwarten.
Im Fokus dieses Berichts steht daher eine Analyse der Auswirkungen des Wirtschafts- und Finanzmarktkrise auf die wirtschaftliche Situation der Betriebe sowie auf die Beschäftigung in Hessen. Diese Analyse erfolgt auf der Basis des IAB-Betriebspanels 2009. Das IAB-Betriebspanel ist eine repräsentative Arbeitgeberbefragung zu betrieblichen Bestimmungsgrößen der Beschäftigung, ihrer Struktur und Entwicklung. Diese Betriebsbefragung umfasst ein breites Fragenspektrum zu einer Vielzahl beschäftigungspolitischer Themen, das jährliche Standard-Fragenprogramm wird hierbei jeweils um aktuelle Themenschwerpunkte ergänzt. Im Einzelnen umfasst der Abschlussbericht Abschnitte zur allgemeinen Beschäftigungssituation mit einem Fokus auf atypische Beschäftigungsverhältnisse, zu Personalbewegungen, zur wirtschaftlichen Lage der Betriebe, zur Beurteilung von Standortfaktoren, sowie zum betrieblichen Aus- und Weiterbildungsverhalten. Hieran schließen sich Angaben zu Arbeitszeiten, tariflichen Regelungen, Tarifbindung und Löhnen an." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
IAB Betriebspanel Hessen 2009: Abschlussbericht (2010)
Nüchter, Oliver; Schmid, Alfons;Zitatform
Nüchter, Oliver & Alfons Schmid (2010): IAB Betriebspanel Hessen 2009. Abschlussbericht. (IAB-Betriebspanel Hessen 2010,05), Frankfurt, Main, 167 S.
Abstract
"Der Abschlussbericht dokumentiert die Ergebnisse der Befragungswelle des IAB-Betriebspanels des Jahres 2009 für das Land Hessen. Im Einzelnen umfasst sie Abschnitte zur allgemeinen Beschäftigungssituation mit einem Fokus auf atypische Beschäftigungsverhältnisse, zu Personalbewegungen, zur wirtschaftlichen Lage der Betriebe, zur Beurteilung von Standortfaktoren, sowie zum betrieblichen Aus- und Weiterbildungsverhalten. Hieran schließen sich Angaben zu Arbeitszeiten, tariflichen Regelungen und Löhnen an." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Arbeitsmarkt und Beschäftigung in der Metropolregion Rhein-Neckar (2010)
Oechsler, Walter A.; Müller, Eva M.;Zitatform
Oechsler, Walter A. & Eva M. Müller (2010): Arbeitsmarkt und Beschäftigung in der Metropolregion Rhein-Neckar. (Schriftenreihe Arbeit und Bildung des Heinrich-Vetter-Forschungsinstituts e.V. 02), Frankfurt am Main: Lang, 184 S.
Abstract
"In dieser Studie, die von der Heinrich-Vetter-Stiftung gefördert wurde, stehen die bisherige und zukünftige Entwicklung des Arbeitsmarktes sowie der Beschäftigung in der Europäischen Metropolregion Rhein-Neckar im Zentrum des Interesses. Neben einer eigenen Datenerhebung werden die Daten des Betriebs-Historik-Panels des IAB in einem Zeitraum von 6 Jahren ausgewertet. Die Ergebnisse zeigen, dass der Trend von der Industrie- zur Dienstleistungsgesellschaft in der Metropolregion deutlich zu erkennen ist, wenngleich erhebliche Unterschiede zwischen den einzelnen Kreisen der Region festzustellen sind. Insgesamt kann im Dienstleistungsbereich ein stark positives Wachstum der Anzahl der Betriebe festgestellt werden, wohingegen diese im produzierenden Sektor eher rückläufig ist. Auch die Entwicklung der Beschäftigungsstruktur unterstreicht den Wandel zur Dienstleistungsgesellschaft, wobei gerade in diesem Bereich die Teilzeitbeschäftigung einen starken Zuwachs zu verzeichnen hat. Um weiterhin die Zukunftsfähigkeit der Region zu analysieren, wurde eine zweistufige Expertenbefragung zu den Themengebieten 'Megatrends', 'Standortfaktoren' sowie 'Zukunftsbranchen und Zukunftscluster' durchgeführt. Die Ergebnisse zeigen, dass vor allem dem demografischen Wandel, dem Gesundheitswesen sowie dem Wandel der Arbeitswelt eine große Bedeutung für die Region zugeschrieben werden. In Bezug auf die Zukunftsfähigkeit der Region ist zu empfehlen, eine engere Verknüpfung der einzelnen Branchen mit der IT-Branche zu fördern und Standortfaktoren auszubauen (Ausbildung, Attraktivität für Mitarbeiter) und zu verbessern (Steuerbelastung, Genehmigungsverfahren)." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Betriebliche Ausbildung in Hessen 2008: Ergebnisse aus dem IAB-Betriebspanel - Hessen 2008 (2009)
Demireva, Lora; Nüchter, Oliver; Schmid, Alfons;Zitatform
Demireva, Lora, Oliver Nüchter & Alfons Schmid (2009): Betriebliche Ausbildung in Hessen 2008. Ergebnisse aus dem IAB-Betriebspanel - Hessen 2008. (IAB-Betriebspanel Hessen 2009,01), Frankfurt am Main u.a., 22 S.
Abstract
Der Report informiert über das Ausbildungsverhalten der hessischen Betriebe im Jahr 2008. Die Datengrundlage bildet das Betriebspanel des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB), das seit 1993 in Zusammenarbeit mit der TNS Infratest Sozialforschung GmbH eine repräsentative Betriebsbefragung durchführt. Die Ausführungen basieren auf der mündlichen Befragung von 946 Betrieben in Hessen. Die Ergebnisse wurden auf alle hessischen Betriebe hochgerechnet. Die Ergebnisse zeigen, dass sich trotz der heranziehenden Wirtschaftskrise die Ausbildungssituation in Hessen im Befragungszeitraum 2008 im Vergleich zum Vorjahr nochmals verbessert hat. Die Zahl der Auszubildenden stieg in Hessen um 2,1 Prozent an. Dieser Zuwachs verteilt sich auf alle Betriebsgrößen; die Abnahme der Ausbildungszahlen in Großbetrieben ist zunächst gestoppt worden. Die Ausbildungsquote stieg in Hessen leicht an, liegt aber mit 4,9 Prozent noch immer unter dem westdeutschen Durchschnitt. Die Zahl der ausbildenden Betriebe in Hessen ist konstant bei 35 Prozent; weitere 28 Prozent haben eine Ausbildungsberechtigung, bilden derzeit aber nicht aus. Das Ausbildungspotenzial der hessischen Betriebe ist noch nicht ausgeschöpft, umgekehrt haben Betriebe mitunter Probleme, offene Ausbildungsplätze auch zu besetzen. Dies gilt besonders für Kleinbetriebe. In Hessen wurde im letzten Jahr erstmals seit Beginn der Langzeitbeobachtung die Mehrzahl der erfolgreichen Ausbildungsabschlüsse von Frauen geschafft. Besonders hoch ist der Frauenanteil hierbei in den Dienstleistungsbranchen und der Öffentlichen Verwaltung. Es ist anzunehmen, dass der Ausbildungsmarkt analog zum Arbeitsmarkt in der Folge der Finanzmarktkrise auch in Hessen unter Druck gerät. (IAB)
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Literaturhinweis
Frauen auf dem Vormarsch? Frauen und Männer am Ausbildungs- und Arbeitsmarkt in Hessen 2008 (2009)
Zitatform
Garloff, Alfred, Carola Burkert & Peter Schaade (2009): Frauen auf dem Vormarsch? Frauen und Männer am Ausbildungs- und Arbeitsmarkt in Hessen 2008. (IAB-Regional. Berichte und Analysen aus dem Regionalen Forschungsnetz. IAB Hessen 01/2009), Nürnberg, 58 S.
Abstract
"Der Beitrag beleuchtet die Situation hessischer Frauen im Bildungssystem und am Arbeitsmarkt für das Jahr 2008 vor dem Hintergrund der einsetzenden Finanz- und Wirtschaftskrise und knüpft damit an den Genderbericht Hessen 2007 an. Darüber hinaus zeigen wir Entwicklungslinien auf, die über die bloße Querschnittsbetrachtung hinausgehen. Wir diskutieren die Problematik atypischer Beschäftigungsverhältnisse, besprechen erste Forschungsergebnisse zum Thema Elterngeld und richten ein besonderes Augenmerk auf das Thema der (Arbeitsmarkt-)Integration von Migrantinnen.
Folgende Ergebnisse sind festzuhalten:
Hessische Mädchen sind beim Verlassen des Schulsystems deutlich besser qualifiziert als Jungen, landen dann aber tendenziell in einem schmalen Spektrum von geringer entlohnten 'typischen' Frauenberufen. Dieser Selektionseffekt - weg von Führungspositionen - verstärkt sich noch in dem Alter, in dem Frauen typischerweise Kinder zur Welt bringen.
Die Erwerbstätigkeit und sozialversicherungspflichtige Beschäftigung von Frauen steigen im Jahresvergleich deutlich an und finden zu etwa gleichen Teilen in Voll- und in Teilzeit statt. Wir konstatieren einen deutlichen Anstieg atypischer Beschäftigungsverhältnisse, wie Mini-jobs und Zeitarbeitsjobs über die letzten fünf Jahre bei Frauen und Männern, wobei Frauen vornehmlich in Minijobs, Männer vornehmlich in Zeitarbeitsjobs zu finden sind.
Die Arbeitslosenquote ist in Hessen bei Frauen mittlerweile gleich hoch wie bei Männern. Insofern haben Frauen stärker von der guten konjunkturellen Situation profitieren können als Männer und sind von der einsetzenden Krise weniger stark betroffen. In Maßnahmen der aktiven Arbeitsmarktpolitik sind Frauen unterrepräsentiert.
Die Situation von Migranten im Bildungssystem ist schwach, bei Migrantinnen etwas besser. Dementsprechend ist ihre Erwerbsposition unterdurchschnittlich, bei Migrantinnen noch schwächer.
Das Elterngeld und gute Kinderbetreuungsmöglichkeiten sind aus Sicht einer Förderung einer hohen Erwerbsbeteiligung von Frauen zu begrüßen." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Arbeitskräftemobilität in Deutschland: qualifikationsspezifische Befunde regionaler Wanderungs- und Pendlerströme (2009)
Zitatform
Granato, Nadia, Anette Haas, Silke Hamann & Annekatrin Niebuhr (2009): Arbeitskräftemobilität in Deutschland. Qualifikationsspezifische Befunde regionaler Wanderungs- und Pendlerströme. In: Raumforschung und Raumordnung, Jg. 67, H. 1, S. 21-33.
Abstract
"Die Untersuchung beschreibt die interregionale Mobilität von Arbeitskräften in Deutschland, wobei sowohl Wandern und Pendeln als auch das Qualifikationsniveau der Beschäftigten berücksichtigt werden. Die Ergebnisse zeigen, dass die Arbeitskräftemobilität in Deutschland wesentlich durch die unterschiedlichen Arbeitsmarktbedingungen in Ost- und Westdeutschland beeinflusst wird. Ostdeutschland ist durch die Abwanderung von Arbeitskräften und einen Auspendlerüberschuss gegenüber dem Westen gekennzeichnet. Bemerkenswert ist, dass diese Verluste bei den geringqualifizierten Arbeitskräften vergleichsweise stark ausfallen. Hingegen sind die Humankapitalverluste der ostdeutschen Regionen im Bereich der Hochqualifizierten gemessen an der Bedeutung dieses Qualifikationssegments eher niedrig." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Multivariate Analyse der Streuung der Langzeitarbeitslosigkeit in der Metropolregion Rhein-Neckar. Schlussbericht (2009)
Zitatform
Hagen, Tobias (2009): Multivariate Analyse der Streuung der Langzeitarbeitslosigkeit in der Metropolregion Rhein-Neckar. Schlussbericht. Mannheim, 98 S.
Abstract
Mittels ökonometrischen multivariaten Analysen wird in der Studie folgenden beiden Grundfragen nachgegangen: 1. Inwieweit lässt sich die Streuung der Langzeitarbeitslosigkeit zwischen den Kreisen (Gebietskörperschaften) der Metropolregion Rhein-Neckar auf Unterschiede in (a) den Arbeitsmarkt- und Sozialstrukturen, (b) den Wirtschaftsstrukturen und (c) dem Einsatz aktiver Arbeitsmarktpolitik (SGB II und SGB III) zurückführen. Es wird gezeigt, dass sich die Streuung zum überwiegenden Anteil aus (a) und (b) erklären lässt. 2. Was sind die kausalen Effekte der oben genannten Faktoren? Um wie viel verändert sich bspw. Langzeitarbeitslosigkeit, wenn sich Strukturmerkmale ändern. Es zeigt sich, dass es fundamentale Unterschiede zwischen ländlich und städtisch geprägten Kreisen gibt. Die Ergebnisse der multivariaten Analysen bestätigen, dass sich Strukturmerkmale identifizieren lassen, die die Varianz der Langzeitarbeitslosigkeit (bzw. der Wiederbeschäftigungschancen) erklären können und dass sich diese Strukturmerkmale deutlich zwischen den Kreisen sowie 'Stadt' und 'Land' unterscheiden. Aus den Ergebnissen werden Empfehlungen für verstärkte Anstrengungen im Bereich Bildung und Ausbildung in städtisch geprägten Kreisen und die Schaffung von Anreizen für Pendler, ihren Wohnsitz in diese Kreise zu verlegen, formuliert. (IAB)
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Literaturhinweis
Berufsausbildung in Hessen 2009 (2009)
Kisseler, Wolfgang; Kuse, Stefan;Zitatform
Kisseler, Wolfgang & Stefan Kuse (2009): Berufsausbildung in Hessen 2009. (HA Hessen-Agentur. Report 764), Wiesbaden, 92 S.
Abstract
Die aktuelle Ausgabe des Reports "Berufsausbildung in Hessen 2009" ist erschienen. Die Hessen Agentur erstellt den Bericht jährlich im Auftrag des hessischen Ministeriums für Wirtschaft, Verkehr und Landesentwicklung. Trotz der sich im Herbst 2008 anbahnenden Wirtschaftskrise hat sich die Lage auf dem hessischen Ausbildungsmarkt auch im Berichtsjahr zu Gunsten der Jugendlichen verbessert: Zwar wurden zwischen dem 1. Oktober 2007 und dem 30. September 2008 mit knapp 42.700 Verträgen etwa 700 bzw. 1,6 % weniger Ausbildungsverträge neu abgeschlossen als noch im Vorjahr. Jedoch ging auch die Zahl der bei der Bundesagentur für Arbeit gemeldeten und zum 30. September noch unversorgten Bewerber sehr deutlich um 60 % zurück. Infolgedessen wurde ein Ausgleich zwischen Angebot und Nachfrage dualer Ausbildungsplätze nur leicht verfehlt: Statistisch betrachtet standen 1.000 Nachfragende 998 angebotenen Ausbildungsstellen gegenüber. Die positive Entwicklung war in nahezu ganz Hessen zu verzeichnen. Auch in anderen Bildungsgängen mit qualifiziertem beruflichem Abschluss stiegen die Schülerzahlen. Das Übergangssystem besteht aus dem Berufsgrundbildungsjahr (BGJ), Besonderen Bildungsgängen Vollzeit (BBGV), Einstiegsqualifizierung Jugendlicher (EQ) u.a. Es spiegelte die positive Entwicklung des dualen Ausbildungsmarktes wider und wies entsprechend sinkende Schülerzahlen auf. Im westdeutschen Vergleich bilden hessische Unternehmen allerdings - gemessen an der Ausbildungsquote - weiterhin nur unterdurchschnittlich aus. Von den Beschäftigten insbesondere in großen Unternehmen befinden sich nur vergleichsweise wenige in beruflicher Ausbildung. Nach Berechnungen der Hessen Agentur verließen im Jahr 2008 etwa 61.300 Schüler die allgemeinbildenden Schulen. In der näheren Zukunft drängen relativ geburtenstarke Jahrgänge auf den Ausbildungsmarkt. Rückläufig sind allerdings - auch bereits heute - die Zahlen der Absolventen der allgemein bildenden Schulen ohne Studienberechtigung. Diese sind das Hauptklientel der Berufsausbildung. Die Nachfrage nach dualen Ausbildungsplätzen im Jahr 2009 wird gemäß dem Prognosemodell der Hessen Agentur daher mit 43.200 Plätzen leicht niedriger als noch im Vorjahr erwartet. Bis 2020 wird sie um 18 % auf 35.500 Plätze zurückgehen. Diesen Ergebnissen liegt die 11. koordinierte Bevölkerungsprognose von Ende 2007 zugrunde. An den hessischen Hochschulen und Berufsakademien haben im Berichtsjahr (Sommer- und Wintersemester) rund 46.500 Studierende ein Studium im ersten Fachsemester begonnen. Gegenüber dem Vorjahr steigen die Studentenzahlen deutlich um 17 %. Der Aufbau der Berufsakademien in Hessen setzt sich weiter fort: 398 Studierende begannen hier eine Ausbildung, rund 100 mehr als im Vorjahr. Auch der Arbeitsmarkt der unter 25-Jährigen entwickelte sich bis zum September 2008 sehr positiv. Die Zahl der Arbeitslosen fiel gegenüber dem Vorjahr um 18,6 % auf 21.778 Personen, bei den unter 20-Jährigen sogar um 27 % auf 5.342 Personen. Infolge der Wirtschaftskrise wurden in den vergangenen Monaten allerdings vor allem junge Männer aus dem Produzierenden Gewerbe arbeitslos. Es wird erwartet, dass sich die Wirtschaftskrise noch nicht auf dem Ausbildungsstellenmarkt des beginnenden Schuljahres 2009/2010 niederschlägt, aber Prognosen für die weitere Entwicklung des hessischen Ausbildungs- bzw. Arbeitsmarktes sind aufgrund der derzeitigen wirtschaftlichen Entwicklung bereits auf kurze Sicht mit großen Unsicherheiten behaftet.
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Literaturhinweis
regio pro - regionale Beschäftigungs- und Qualifikationsprognose für die Region Rhein-Main (2009)
Knobel, Claudia; Schmid, Alfons; Trabert, Lioba; Crass, Dirk;Zitatform
Knobel, Claudia, Dirk Crass, Lioba Trabert & Alfons Schmid (2009): regio pro - regionale Beschäftigungs- und Qualifikationsprognose für die Region Rhein-Main. München: Hampp, 157 S. DOI:10.1688/9783866183421
Abstract
"Trotz Internationalisierung und Globalisierung hat die Bedeutung der Regionen für die Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen und Arbeitskräften zugenommen. Um die wesentlichen Wettbewerbsfaktoren 'funktionsfähiger regionaler Arbeitsmarkt' und 'effektive regionale Arbeitsmarktpolitik' zu stützen, ist die Bereitstellung adäquater Informationen für die Arbeitsmarktakteure notwendig. Dabei erlangen Frühinformationen zunehmend als Einflussgröße für den regionalen Wettbewerb an Bedeutung, weil damit rechtzeitig auf künftige Entwicklungen reagiert und möglichen Mismatches frühzeitig begegnet werden kann. Auch eine regionale Arbeitsmarktpolitik kann effektiver gestaltet werden, wenn frühzeitig Informationen über künftige Qualifikations- und Berufsbedarfe vorliegen. Ein solches regionales bzw. kommunales Frühinformationssystem bildet eine wesentliche Voraussetzung, um adäquat qualifizierte Arbeitskräfte zur Deckung des künftigen Bedarfs zu haben. Unternehmen, Weiterbildungsträger, berufsbildende Schulen und sonstige regionale Akteure können damit frühzeitig Maßnahmen in der Ausbildung und Weiterbildung ergreifen. Sinnvoll sind hierfür kleinräumige Prognosen, da primär auf der kommunalen Ebene arbeitsmarktpolitisch gehandelt wird. Dieses Buch zeigt die Ergebnisse einer regionalen mittelfristigen Prognose der Beschäftigungsentwicklung, die im Rahmen eines Modellprojekts im Raum Frankfurt/Rhein-Main durchgeführt wurde. Dazu wird die Beschäftigung sowohl nach Berufsgruppen als auch nach Qualifikationsniveaus projiziert. Die beteiligten Regionen in diesem Projekt sind die Städte Frankfurt am Main und Offenbach am Main sowie der Landkreis Groß-Gerau." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Die Ausbildungs- und die Arbeitsmarktsituation der hessischen Bevölkerung mit Migrationshintergrund (2009)
Kuse, Stefan;Zitatform
Kuse, Stefan (2009): Die Ausbildungs- und die Arbeitsmarktsituation der hessischen Bevölkerung mit Migrationshintergrund. (HA Hessen-Agentur. Report 759), Wiesbaden, 55 S.
Abstract
"Seit dem Jahr 2005 werden im Rahmen des Mikrozensus jährlich Angaben zu einem etwaigen Migrationshintergrund der Bevölkerung erhoben. Zu den Personen mit Migrationshintergrund zählen dort 'alle nach 1949 auf das heutige Gebiet der Bundesrepublik Deutschland Zugewanderten, sowie alle in Deutschland geborenen Ausländer und alle in Deutschland als Deutsche Geborenen mit zumindest einem zugewanderten oder als Ausländer in Deutschland geborenen Elternteil'. Somit können neben Ausländern auch in Deutschland geborene Deutsche einen Migrationshintergrund haben - z. B. als Kinder von Spätaussiedlern. Die Definition von Personen mit Migrationshintergrund erschien notwendig, da aufgrund von Änderungen des deutschen Staatsangehörigkeitsgesetzes, die es vielen Zuwanderern und ihren Kindern erleichtern, deutsche Staatsangehörige zu werden, allein über den Ausländerstatus einerseits nur noch ein vergleichsweise kleiner Teil des Personenkreises statistisch erfasst wird, der eventuell Integrationshilfe z. B. in Form von Sprachkursen benötigt. Andererseits blieben bei der Fokussierung auf Ausländer mögliche Integrationserfolge z. B. bei Eingebürgerten und Spätaussiedlern unentdeckt, da diese Personen als Deutsche in die Statistik eingehen. Mit der Erhebung von Daten zu dieser Bevölkerungsgruppe im Mikrozensus wurde entsprechend eine wesentliche Datenlücke geschlossen und die Möglichkeit der Integrationsberichterstattung verbessert." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Personalstruktur und Personalbedarf in Hessen 2008: Ergebnisse aus dem IAB-Betriebspanel - Hessen 2008 (2009)
Nüchter, Oliver; Schmid, Alfons;Zitatform
Nüchter, Oliver & Alfons Schmid (2009): Personalstruktur und Personalbedarf in Hessen 2008. Ergebnisse aus dem IAB-Betriebspanel - Hessen 2008. (IAB-Betriebspanel Hessen 2009,04), Frankfurt am Main u.a., 22 S.
Abstract
Der vorliegende Report aus der Befragungswelle 2008 behandelt die Themen Personalstruktur der hessischen Betriebe, deren Einstellungsverhalten sowie deren nicht gedeckter Personalbedarf. Die Ausführungen basieren auf der Befragung von 946 Betrieben in Hessen.
"Wir stellen hierzu zunächst die Beschäftigtenstruktur der hessischen Betriebe und deren Entwicklung dar. Im Anschluss wird der Bedarf an Personal aufgezeigt und ein Überblick über die Neueinstellungen im 1. Halbjahr 2008 gegeben. Für beide Bereiche werden differenzierte branchen- und betriebsgrößenspezifische Analysen vorgelegt. Zusätzlich gehen wir der Frage nach, ob bei der Einstellung Zugeständnisse seitens der Betriebe nötig waren. Zum Abschluss richtet sich der Fokus des Reports auf den im Jahre 2008 ungedeckten Personalbedarf in Hessen." (Textauszug, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Beschäftigungssituation von Frauen in Hessen 2008: Ergebnisse aus dem IAB-Betriebspanel - Hessen 2008 (2009)
Nüchter, Oliver; Schmid, Alfons; Demireva, Lora;Zitatform
Nüchter, Oliver, Lora Demireva & Alfons Schmid (2009): Beschäftigungssituation von Frauen in Hessen 2008. Ergebnisse aus dem IAB-Betriebspanel - Hessen 2008. (IAB-Betriebspanel Hessen 2009,02), Frankfurt am Main u.a., 22 S.
Abstract
"Ziel des IAB-Betriebspanels ist es, Informationen und Erkenntnisse über die wirtschaftliche Situation, die Entwicklung des Arbeitsmarktes sowie das betriebliche Beschäftigungsverhalten in Hessen zu gewinnen. Bei dem Report handelt es sich um den zweiten aus der Befragungswelle 2008. Themen des Reports sind die Beschäftigungssituation von Frauen in den hessischen Betrieben, ihr Anteil am Führungspersonal sowie betriebliche Maßnahmen zur Verbesserung der Chancengleichheit zwischen Männern und Frauen.
Die Ergebnisse im Einzelnen:
Der Frauenanteil an der Gesamtbeschäftigung in Hessen bleibt konstant; geringere Frauenanteile bei hochqualifizierten Tätigkeiten; kein Trend zur Höherqualifizierung; die Frauenanteile variieren sehr stark in den Wirtschaftszweigen; Großbetriebe beschäftigten seltener Frauen; die Teilzeitquote bei Frauen nach wie vor deutlich höher; 'Frauenbetriebe' gibt es vor allem im Dienstleistungssektor; die Teilzeitquote verteilt sich in 'Frauenbetrieben' gleichmäßiger; auf der obersten Führungsebene sind nur 23 Prozent Frauen; Frauen in oberster Führungsposition sind vor allem bei Großbetrieben die Ausnahme; in drei Viertel aller Großbetriebe ist keine Führungskraft weiblich; Frauen kommen vor allem im Dienstleistungssektor auf erste Führungsebene; viele Betriebe haben keine weiblichen Führungskräfte; in Betrieben mit hohem Frauenanteil gibt es auch mehr weibliche Führungskräfte; auf zweiter Führungsebene steigt der Frauenanteil; nur wenige Betriebe haben eine Vereinbarung zur Verbesserung der Chancengleichheit; neun von zehn Betrieben machen keine Angebote zur Förderung der Chancengleichheit; Betriebe mit weiblichen Führungskräften machen häufiger Angebote; Betriebe mit wenig beschäftigten Frauen bieten seltener Maßnahmen an." (Textauszug, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
IAB Betriebspanel Hessen 2008: Abschlussbericht (2009)
Nüchter, Oliver; Schmid, Alfons; Demireva, Lora;Zitatform
Nüchter, Oliver, Lora Demireva & Alfons Schmid (2009): IAB Betriebspanel Hessen 2008. Abschlussbericht. (IAB-Betriebspanel Hessen 2009,05), Frankfurt, Main, 174 S.
Abstract
"Das IAB-Betriebspanel ist eine jährliche Befragung im Auftrag des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung der Bundesagentur für Arbeit (IAB). Diese wird seit 1993 (Westdeutschland) bzw. 1996 (Ostdeutschland) von TNS Infratest Sozialforschung München jeweils zwischen Juni und Oktober durchgeführt. Grundgesamtheit der Bruttostichprobe ist die Betriebsdatei der Bundesagentur für Arbeit, welche alle Betriebe mit mindestens einem sozialversicherungspflichtig Beschäftigten enthält.
In Hessen konnte in 946 Fällen ein auswertbares Interview realisiert werden. Diese Fallzahl ist ausreichend, um repräsentative Aussagen für Betriebe in Hessen zu treffen. Es werden die wichtigsten Ergebnisse der Befragungswelle 2008 zu den Themen Beschäftigung, Personalbewegung, wirtschaftliche Situation der Betriebe, Beschäftigung von Frauen, Aus- und Weiterbildung sowie Löhne, Gehälter und Tarifbindung vorgestellt." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Quantifizierung regionaler Wachstums- und Beschäftigungseffekte der Gesundheitswirtschaft: am Beispiel ausgewählter Metropolregionen (2009)
Ranscht, Anja;Zitatform
Ranscht, Anja (2009): Quantifizierung regionaler Wachstums- und Beschäftigungseffekte der Gesundheitswirtschaft. Am Beispiel ausgewählter Metropolregionen. (HealthCapital Papers), Berlin: Medizinisch Wissenschaftliche Verlagsges., 291 S.
Abstract
"Bereits seit einigen Jahren werden der sozioökonomische und der demografische Wandel sowie der medizinisch-technische Fortschritt in Deutschland im Zusammenhang mit der langfristigen Entwicklung der Ausgaben für Gesundheit diskutiert. Vor dem Hintergrund dieser Entwicklungen werden in der deutschen Gesundheitsbranche überdurchschnittliche Wachstums- und Beschäftigungspotenziale gesehen. Unklar ist jedoch, in welchen Regionen in Deutschland Wachstum und Beschäftigung in der Gesundheitswirtschaft generiert werden. Zahlreiche Regionen versuchen sich als Gesundheitswirtschaftsregionen zu etablieren und haben Maßnahmen zur Förderung der Gesundheitswirtschaft ergriffen, um sich in dieser Zukunftsbranche im nationalen und internationalen Wettbewerb zu positionieren. Dieser regionale Wettbewerb wird sich durch die Ausschreibung des BMBF 'Gesundheitsregion der Zukunft' noch verstärken. Die Dissertation quantifiziert erstmals regionale Wachstums- und Beschäftigungseffekte für einzelne Wirtschaftszweige der Gesundheitswirtschaft auf Basis der Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnungen. Am Beispiel der Metropolregionen Berlin-Brandenburg, Hamburg, Halle/Leipzig-Sachsendreieck und Rhein-Main wird gezeigt, dass anhand geeigneter Indikatoren ein objektiver Vergleich dieser Gesundheitsregionen möglich ist." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
IAB Betriebspanel Hessen 2008: Abschlussbericht Kurzfassung (2009)
Abstract
"Das IAB-Betriebspanel ist eine jährliche Befragung im Auftrag des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung der Bundesagentur für Arbeit (IAB). Diese wird seit 1993 (Westdeutschland) bzw. 1996 (Ostdeutschland) von TNS Infratest Sozialforschung München jeweils zwischen Juni und Oktober durchgeführt. Grundgesamtheit der Bruttostichprobe ist die Betriebsdatei der Bundesagentur für Arbeit, welche alle Betriebe mit mindestens einem sozialversicherungspflichtig Beschäftigten enthält.
In Hessen konnte in 946 Fällen ein auswertbares Interview realisiert werden. Diese Fallzahl ist ausreichend, um repräsentative Aussagen für Betriebe in Hessen zu treffen. Es werden die wichtigsten Ergebnisse der Befragungswelle 2008 zu den Themen Beschäftigung, Personalbewegung, wirtschaftliche Situation der Betriebe, Beschäftigung von Frauen, Aus- und Weiterbildung sowie Löhne, Gehälter und Tarifbindung vorgestellt." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Konjunkturprognose Hessen 2010: Gemeinschaftsanalyse und -prognose der Konjunktur in Hessen (2009)
Zitatform
(2009): Konjunkturprognose Hessen 2010. Gemeinschaftsanalyse und -prognose der Konjunktur in Hessen. (Statistik Hessen), Wiesbaden, 56 S.
Abstract
"Die Konjunkturprognose Hessen 2010 bietet eine Analyse der konjunkturellen Entwicklung Hessens im Kontext weltwirtschaftlicher und nationaler Entwicklungen, eine Schätzung bzw. Prognose des Wirtschaftswachstums für Hessen für die Jahre 2009 bzw. 2010, eine Kommentierung der bisherigen Wirtschaftsentwicklung einzelner Wirtschaftsbereiche (beginnend mit dem Jahr 2000) und eine interregionale Analyse der konjunkturellen Entwicklung auf Regierungsbezirksebene. Ergänzt wurde die Arbeit durch eine Arbeitsmarktanalyse und -prognose der Regionaldirektion Hessen der Bundesagentur für Arbeit (RD Hessen) und des Instituts für Arbeitsmarkt und Berufsforschung (IAB Hessen)." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Personalentwicklung - Schwerpunkt Fachkräfte: Ergebnisse aus dem IAB-Betriebspanel - Hessen 2007 (2008)
Bieräugel, Roland; Schmid, Alfons;Zitatform
Bieräugel, Roland & Alfons Schmid (2008): Personalentwicklung - Schwerpunkt Fachkräfte. Ergebnisse aus dem IAB-Betriebspanel - Hessen 2007. (IAB-Betriebspanel Hessen 2008,02), Frankfurt am Main, 21 S.
Abstract
Der zweite Report aus der Befragungswelle 2007 des erweiterten IAB-Betriebspanels Hessen untersucht die Personalentwicklung in den hessischen Betrieben. Im Mittelpunkt der Befragungen von 1.021 Betrieben stehen der aktuelle und zukünftig erwartete Fachkräftebedarf und ein eventueller Fachkräftemangel. Die Befragungen liefern Informationen und Erkenntnisse über die wirtschaftliche Situation, die Entwicklung des Arbeitsmarktes sowie das betriebliche Beschäftigungsverhalten in Hessen. Die Ergebnisse zeigen, dass es für die hessischen Betriebe im Jahr 2007 schwieriger war, geeignete Fachkräften zu finden, als 2005. Die Datenanalyse der Entwicklung und Struktur des Fachkräftebedarfs ergibt eine zunehmende Tendenz des Fachkräftebedarfs seit Anfang oder Mitte des Jahrzehnts. Dieser Trend wird sich nach Einschätzung der Betriebe auch fortsetzen. Offen bleibt, ob die Entwicklung der Fachkräftenachfrage eher aus dem Wandel von der Industrie- zur Wissensgesellschaft als oder der wirtschaftlichen Konjunktur und ihren Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt resultiert. (IAB)
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Literaturhinweis
Frauen und Männer am Ausbildungs- und Arbeitsmarkt in Hessen: Genderbericht Hessen 2007 (2008)
Zitatform
Burkert, Carola, Alfred Garloff & Peter Schaade (2008): Frauen und Männer am Ausbildungs- und Arbeitsmarkt in Hessen. Genderbericht Hessen 2007. (IAB regional. Berichte und Analysen. IAB Hessen 01/2008), Nürnberg, 30 S.
Abstract
"Der Bericht beleuchtet die Situation der Frauen am hessischen Ausbildungs- und Arbeitsmarkt für das Jahr 2007, wie er sich in Daten aus der Statistik der Bundesagentur für Arbeit für Beschäftigung, Erwerbstätigkeit, Arbeitslosigkeit und Teilnahme an aktiven arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen widerspiegelt. Weitere Datenquellen der BA, eigene Daten, wie das IAB-Betriebspanel, aber auch Daten von anderen Datenproduzenten, wie bspw. Daten des statistischen Bundesamtes und der Gründerinnenagentur wurden zugrunde gelegt.
Im Hinblick auf die Ausbildungssituation von jungen Frauen zeigt sich zunächst, dass weibliche Schulabgänger im Durchschnitt ein höheres Qualifikationsniveau erreichen als ihre männlichen Gegenüber. Sie absolvieren häufiger die Realschule und besitzen häufiger die Hochschulreife. Insgesamt muss für junge Frauen bei der Berufswahl eine stärkere Konzentration konstatiert werden. Ihre Berufswahl auf bestimmte wenige Berufe erklärt auch, warum sie häufiger in schulischer Vollzeitausbildung, im Gegensatz zum dualen System, zu finden sind.
Die Erwerbstätigkeit der Frauen steigt im Jahresvergleich gegenüber 2006 deutlich an. Die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung indessen nimmt von Juni 2006 bis Juni 2007 nur leicht zu. Außerdem geht der Anstieg in der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung bei Frauen ausschließlich auf einen Anstieg in der Teilzeitbeschäftigung zurück, während die Vollzeitbeschäftigung im selben Zeitraum sogar leicht rückläufig ist.
Die Arbeitslosigkeit ist bei Frauen etwas höher als bei Männern. Sie ist sowohl bei Frauen wie bei Männern deutlich zurückgegangen. Insbesondere bei jungen Frauen ist der Rückgang der Arbeitslosigkeit überdurchschnittlich ausgeprägt. In Beschäftigungsförderungsmaßnahmen sind Frauen unterrepräsentiert, während sie in der beruflichen Weiterbildung überrepräsentiert sind und überdurchschnittliche Ergebnisse erzielen. Frauen in Arbeitslosigkeit erhalten durch ihre Erwerbshistorie begründet durchschnittlich einen geringeren Betrag an Arbeitslosengeld (ALG I) als Männer. Jedoch ist der Abstand im Vergleich zum Vorjahreszeitpunkt (Dez. 2006) leicht rückläufig. Verursacht wird dieser Rückgang durch eine Abnahme der Leistungsbezugshöhe von Männern.
Schließlich wurde der Bereich der Betriebsführung unter dem Geschlechteraspekt auf der Basis von repräsentativen Unternehmensbefragungsdaten untersucht. Die sog. 'gläserne Decke' existiert für Frauen auch in Hessen. Je höher die Führungsebene, desto geringer ist der Frauenanteil. Indessen ist die Situation von Frauen in Kleinst- und Kleinbetrieben erfreulicher als in größeren Betrieben; sie stellen dort einen höheren Anteil auf den oberen Führungsebenen." (Textauszug, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Integration von Migranten in Hessen: Bildungssystem und Arbeitsmarkt (2008)
Zitatform
Burkert, Carola & Walter Kindermann (2008): Integration von Migranten in Hessen. Bildungssystem und Arbeitsmarkt. (IAB regional. Berichte und Analysen. IAB Hessen 02/2008), Nürnberg, 28 S.
Abstract
"In Hessen leben rund 6,1 Mio. Menschen - davon haben rund 24 Prozent einen Migrationshintergrund. Die räumliche Verteilung von Migranten weist regionale Disparitäten mit einem deutlichen Süd-Nord-Gefälle auf. Rund 27 Prozent der Menschen im Regierungsbezirk Darmstadt sind Migranten. Im Regierungsbezirk Gießen beträgt der Anteil der Migranten ein Fünftel und das Schlusslicht bildet der Regierungsbezirk Kassel mit lediglich 16,2 Prozent. Bei den Haupteinkommensquellen verweisen unterschiedliche Bezugsmuster von Menschen mit und ohne Migrationshintergrund auf sehr unterschiedliche soziale Lebenslagen: Während knapp 43 Prozent der Bevölkerung ohne Migrationshintergrund den überwiegenden Lebensunterhalt eines Haushaltes aus Erwerbs- bzw. Berufstätigkeit beziehen, ist dieser Anteil bei Menschen mit Migrationshintergrund mit 37,5 Prozent um knapp fünf Prozentpunkte niedriger. Auch ist die Armutsrisikoquote für Menschen mit Migrationshintergrund mit 25,6 Prozent knapp dreimal so hoch wie bei Hessen ohne Migrationshintergrund (8,7 %). Die Analyse der Integration in das Bildungssystem zeigt, dass es bei Ausländern noch deutliche Unterschiede zu Deutschen gibt. Ebenso ist die Ausbildungsbeteiligung jugendlicher Migranten deutlich niedriger als die deutscher Jugendlicher. Bei der Arbeitsmarktintegration stechen zwei Befunde hervor: Zum einem ist die Erwerbslosenquote von Personen mit Migrationshintergrund im Durchschnitt mehr als doppelt so hoch wie die von Personen ohne Migrationshintergrund. Und zum anderen ist die hohe Erwerbslosigkeit von Migranten vor allem auf ihre geringe allgemeinbildende und berufliche Qualifikation zurückzuführen.
Bildung ist der Schlüssel zur Integration: Die Integrationspolitik kann die Arbeitsmarktrisiken von Migranten nur dann senken, wenn es gelingt, das Bildungsgefälle zwischen Personen ohne und mit Migrationshintergrund zu verringern." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Betriebliche Ausbildung in Hessen 2007: Ergebnisse aus dem IAB-Betriebspanel - Hessen 2007 (2008)
Hedtmann, Miriam; Schmid, Alfons; Bieräugel, Roland;Zitatform
Hedtmann, Miriam, Roland Bieräugel & Alfons Schmid (2008): Betriebliche Ausbildung in Hessen 2007. Ergebnisse aus dem IAB-Betriebspanel - Hessen 2007. (IAB-Betriebspanel Hessen 2008,01), Frankfurt am Main, 23 S.
Abstract
Der erste Report aus der Befragungswelle 2007 des erweiterten IAB-Betriebspanels Hessen informiert über das Ausbildungsverhalten der hessischen Betriebe im Jahr 2007. Die wichtigsten Kennwerte der betrieblichen Ausbildung, die auf einer mündlichen Befragung von 1.021 Betrieben in Hessen basieren, werden in knapper Form dargestellt und durch Grafiken veranschaulicht, mit dem Ziel, regionalen wie auch lokalen Akteuren eine fundierte Basis für problemadäquates Handeln liefern. Erkenntnisse und Informationen über die wirtschaftliche Situation, die Entwicklung des Arbeitsmarktes sowie das betriebliche Beschäftigungsverhalten in Hessen werden im Rahmen von mehreren Kurzreporten und einem Endbericht präsentiert. Der Report kommt zu dem Ergebnis, dass sich die Ausbildungssituation in Hessen im Befragungszeitraum 2007 im Vergleich zum Vorjahr erheblich verbessert hat. Die negative Entwicklung auf dem Ausbildungsmarkt konnte gestoppt werden, die Zahl der Auszubildenden stieg in Hessen um 5,6 Prozent und damit deutlich stärker an als im Durchschnitt der westdeutschen Bundesländer. Die Analyse des Ausbildungsengagements der hessischen Betriebe zeigt, dass die hessische Angebots-Nachfrage-Relation nach wie vor unter 100 Prozent liegt, das heißt, die Nachfrage nach Lehrstellen ist größer als das Angebot. Der Report schließt mit der Empfehlung das Ausbildungspotenzial der hessischen Betriebe stärker zu nutzen, so dass allen Ausbildungsplatzsuchenden eine Ausbildung angeboten werden kann. (IAB)
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Literaturhinweis
Berufsausbildung in Hessen 2008 (2008)
Kisseler, Wolfgang; Kuse, Stefan;Zitatform
Kisseler, Wolfgang & Stefan Kuse (2008): Berufsausbildung in Hessen 2008. (HA Hessen-Agentur. Report 739), Wiesbaden, 100 S.
Abstract
"Die aktuelle Ausgabe des Reports 'Berufsausbildung in Hessen 2008' ist erschienen. Die Hessen Agentur erstellt den Bericht jährlich im Auftrag des hessischen Ministeriums für Wirtschaft, Verkehr und Landesentwicklung. Die Situation auf dem hessischen Ausbildungsmarkt hat sich im Berichtsjahr erheblich verbessert. Zum Stichtag 30. September wurden 43.378 neue Ausbildungsverträge geschlossen und damit ca. 4.000 bzw. 10 % mehr als im Vorjahr. Rund 10 % dieser Verträge wurden in den Neuen Berufen geschlossen. Statistisch betrachtet standen 100 Nachfragende 98 angebotenen Ausbildungsstellen gegenüber. Hessen wies somit - wie die Mehrzahl der Bundesländer - erneut einen Nachfrageüberhang auf, der sich allerdings gegenüber dem Vorjahr um 3,9 Prozentpunkte auf 1,9 % verringert hat. Eine Übereinstimmung von Angebot und Nachfrage gab es zuletzt im Jahr 2002. Nach Berechnungen der Hessen Agentur verließen im Berichtsjahr etwa 59.700 Schüler die allgemeinbildenden Schulen. Für den Zeitraum 2008 bis 2010 werden leicht sinkende Schulabgängerzahlen prognostiziert. Auch die Nachfrage nach dualen Ausbildungsplätzen im Jahr 2008 wird mit 45.000 Plätzen niedriger als noch im Vorjahr erwartet. Bis 2020 wird sie gemäß der Prognose und demografisch bedingt leicht zurückgehen. Einmalig ist im Jahr 2013 ein deutlicher Anstieg aufgrund der Verkürzung der zum Abitur führenden Schulzeit zu erwarten. Die Bildungsgänge des Übergangssystems - dazu zählt z. B. das Berufsgrundbildungsjahr BGJ (in der nicht-kooperativen Form), das in der Studie eingehend betrachtet wird - verzeichneten sinkende Schülerzahlen. Infolge der positiven Entwicklung auf dem dualen Ausbildungsmarkt stieg der Anteil der Berufsschüler mit einem Ausbildungsvertrag im Berichtsjahr von knapp 88 % auf 90 %. An den hessischen Hochschulen und Berufsakademien haben im Berichtsjahr (Sommer- und Wintersemester) knapp 39.800 Studierende eine Ausbildung im ersten Fachsemester begonnen - ein Drittel davon an Fachhochschulen. Damit zeigen sich kaum Änderungen gegenüber dem Vorjahr. Die Berufsakademien verzeichnen 30 Studienfänger mehr als im Vorjahr - 295 Studierende begannen hier eine Ausbildung. Die Ausbildungsbeteiligung der hessischen Betriebe, die in der Studie mittels einer Ausbildungsbetriebsquote sowie einer Ausbildungsquote erfasst wird, zeigt sich gegenüber dem Vorjahr kaum verändert und liegt weiterhin in jeder Betriebsgrößenklasse leicht unter dem westdeutschen Niveau. Im Berichtsjahr ist auch die Zahl der arbeitslosen Jugendlichen in Hessen deutlich gesunken. Im Mai 2008 waren 19.350 Personen unter 25 Jahre arbeitslos und damit ca. 19 % weniger als im Vorjahr. Die Arbeitslosenquote lag in dieser Altersgruppe bei 6 %." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
IAB-Betriebspanel Hessen 2007: Kurzfassung des Abschlussberichts (2008)
Knobel, Claudia; Bieräugel, Roland; Demireva, Lora; Schmid, Alfons;Zitatform
Knobel, Claudia, Roland Bieräugel, Lora Demireva & Alfons Schmid (2008): IAB-Betriebspanel Hessen 2007. Kurzfassung des Abschlussberichts. Frankfurt am Main, 12 S.
Abstract
Das IAB-Betriebspanel ist eine jährliche Betriebsbefragung im Auftrag des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB), die seit 1993 (Westdeutschland) bzw. seit 1996 (Ostdeutschland) durchgeführt wird. Seit der Befragung 2001 wird sie durch eine länderspezifische Auswertung für Hessen ergänzt. Dazu wurde in Hessen eine Bruttostichprobe von 1.612 Betriebsadressen eingesetzt. Der Abschlussbericht zeigt, dass sich im Vergleich zu 2006 und den Vorjahren 2007 in Hessen eine deutlich positivere betriebliche Einschätzung der Entwicklung des vergangenen Geschäftsjahres feststellen lässt. Erstmalig seit 2000 übertrafen die Betriebe mit positiver Einschätzung die Betriebe mit negativer Einschätzung der Ertragslage. 38 Prozent bezeichneten diese als gut oder sehr gut, 31 Prozent bewerteten sie als ausreichend oder mangelhaft. Auch bei den Investitionen ergibt sich ein positives Bild. Mit 53 Prozent ist der Anteil der hessischen Betriebe mit Investitionen 2006 gegenüber 2005 um 6 Prozentpunkte angestiegen. Insgesamt wird auch die Entwicklung des Arbeitsmarktes und das betriebliche Beschäftigungsverhalten sowie die Entwicklung der wirtschaftlichen Situation der Betriebe im Jahre 2007 eher positiv beurteilt. Der wirtschaftliche Aufschwung hat sich positiv auf den Arbeitsmarkt ausgewirkt und konnte aus dem Jahr 2006 fortgesetzt werden. Es zeigt sich ein spürbarer Beschäftigungsanstieg in Hessen; vor allem die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung steigt an und die Zahl der Auszubildenden wächst um 4,2 Prozent. Beschäftigungsmotor in Hessen sind die unternehmensnahen Dienstleistungen und Kleinbetriebe, gleichzeitig hält die negative Beschäftigungsentwicklung im produzierenden Gewerbe an. Einstellungen in Hessen haben deutlich zugenommen. Neun Prozent der hessischen Betriebe konnten ihren Personalbedarf im ersten Halbjahr 2007 nicht decken und das Ausmaß des Fachkräftebedarfs ist gestiegen. Nicht standardisierte Beschäftigung steigt außer in der Teilzeitbeschäftigung. (IAB)
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Literaturhinweis
IAB Betriebspanel Hessen 2007: Abschlussbericht (2008)
Knobel, Claudia; Bieräugel, Roland; Demireva, Lora; Schmid, Alfons;Zitatform
Knobel, Claudia, Roland Bieräugel, Lora Demireva & Alfons Schmid (2008): IAB Betriebspanel Hessen 2007. Abschlussbericht. (IAB-Betriebspanel Hessen 2008,05), Frankfurt, Main, 178 S.
Abstract
Das IAB-Betriebspanel ist eine jährliche Betriebsbefragung im Auftrag des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB), die seit 1993 (Westdeutschland) bzw. seit 1996 (Ostdeutschland) durchgeführt wird. Seit der Befragung 2001 wird sie durch eine länderspezifische Auswertung für Hessen ergänzt. Dazu wurde in Hessen eine Bruttostichprobe von 1.612 Betriebsadressen eingesetzt. Der Abschlussbericht zeigt, dass sich im Vergleich zu 2006 und den Vorjahren 2007 in Hessen eine deutlich positivere betriebliche Einschätzung der Entwicklung des vergangenen Geschäftsjahres feststellen lässt. Erstmalig seit 2000 übertrafen die Betriebe mit positiver Einschätzung die Betriebe mit negativer Einschätzung der Ertragslage. 38 Prozent bezeichneten diese als gut oder sehr gut, 31 Prozent bewerteten sie als ausreichend oder mangelhaft. Auch bei den Investitionen ergibt sich ein positives Bild. Mit 53 Prozent ist der Anteil der hessischen Betriebe mit Investitionen 2006 gegenüber 2005 um 6 Prozentpunkte angestiegen. Insgesamt wird auch die Entwicklung des Arbeitsmarktes und das betriebliche Beschäftigungsverhalten sowie die Entwicklung der wirtschaftlichen Situation der Betriebe im Jahre 2007 eher positiv beurteilt. Der wirtschaftliche Aufschwung hat sich positiv auf den Arbeitsmarkt ausgewirkt und konnte aus dem Jahr 2006 fortgesetzt werden. Es zeigt sich ein spürbarer Beschäftigungsanstieg in Hessen; vor allem die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung steigt an und die Zahl der Auszubildenden wächst um 4,2 Prozent. Beschäftigungsmotor in Hessen sind die unternehmensnahen Dienstleistungen und Kleinbetriebe, gleichzeitig hält die negative Beschäftigungsentwicklung im produzierenden Gewerbe an. Einstellungen in Hessen haben deutlich zugenommen. Neun Prozent der hessischen Betriebe konnten ihren Personalbedarf im ersten Halbjahr 2007 nicht decken und das Ausmaß des Fachkräftebedarfs ist gestiegen. Nicht standardisierte Beschäftigung steigt außer in der Teilzeitbeschäftigung. (IAB)
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Literaturhinweis
Arbeitskräftebedarf in der Region Rhein-Main: IWAK-Betriebsbefragung im Herbst 2007 (2008)
Zitatform
(2008): Arbeitskräftebedarf in der Region Rhein-Main. IWAK-Betriebsbefragung im Herbst 2007. (IWAK-Report 2008,01), Frankfurt am Main, 11 S.
Abstract
"Das Institut für Wirtschaft, Arbeit und Kultur (IWAK) führt seit 1995, gefördert durch die Regionaldirektion Hessen der Bundesagentur für Arbeit in Zusammenarbeit mit der Universität Frankfurt und dem Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung der Bundesagentur für Arbeit (IAB) Hessen jährlich eine Betriebsbefragung in der Region Rhein-Main durch. Ziel der Untersuchung ist es, Einschätzungen der Betriebe über künftige Entwicklungen auf dem Arbeitsmarkt der Region zu erhalten und mögliche Probleme frühzeitig zu erkennen. Eine solche, auf die Zukunft gerichtete Untersuchung bietet allen Arbeitsmarktakteuren eine wertvolle Informationsbasis für problemadäquates Handeln. Die Abgrenzung der Region Rhein-Main umfasst die IHK-Bezirke Rheinhessen, Wiesbaden, Frankfurt, Limburg, Gießen-Friedberg, Hanau-Gelnhausen-Schlüchtern, Offenbach, Darmstadt sowie Aschaffenburg. Bei der Befragung im Oktober 2007 wurden ca. 6.800 Fragebögen verschickt. Der Rücklauf umfasste 1.275 verwertbare Fragebögen. Die Daten wurden nach Betriebsgröße und Wirtschaftszweigen gewichtet, um Verzerrungen zu korrigieren. Die Untersuchungsergebnisse sind repräsentativ, d.h. die angegebenen prozentualen Anteile gelten für alle Betriebe mit mindestens einem sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in der Region Rhein-Main. Die günstige konjunkturelle Entwicklung hatte ab 2006/2007 auch in der Region Rhein-Main zu einem Anstieg der Arbeitskräftenachfrage geführt. Da sich dies 2007 verstärkt fortsetzte und nach der Prognose wahrscheinlich auch künftig fortsetzen wird, spricht man in der Öffentlichkeit bereits von einem Fachkräftemangel. Dies träfe insbesondere für bestimmte Berufsgruppen wie Ingenieure oder IT-Fachkräfte zu und schränke die internationale Wettbewerbsfähigkeit deutscher Unternehmen ein. In dem Report wird untersucht, ob und in welchen Bereichen die Betriebe in der Region Rhein-Main Probleme bei der Besetzung offener Stellen hatten, was die Ursachen dafür sind und mit welchen Strategien die Betriebe auf einen drohenden Mangel an Arbeitskräften reagieren wollen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Regionale Mobilität von Arbeitnehmern: Pendlerbericht Hessen 2005 (2007)
Zitatform
Burkert, Carola, Kai Kirchhof, Annette Röhrig & Peter Schaade (2007): Regionale Mobilität von Arbeitnehmern. Pendlerbericht Hessen 2005. (IAB regional. Berichte und Analysen. IAB Hessen 01/2007), Nürnberg, 107 S.
Abstract
"In dem Beitrag wird zunächst ein Überblick über die Pendlersituation in Deutschland und Hessen gegeben, an die sich eine Zusammenfassung der wichtigsten Entwicklungen und Strukturen für die hessischen Kreise anschließt. Mit einer kurzen Beschreibung werden die Tabellen zu den Pendlerzahlen der einzelnen Kreise eingeleitet. Im Anschluss finden sich Tabellen zu Ein- und Auspendlern nach und von Hessen für alle Bundesländer sowie eine Matrix der Pendlerverflechtung auf Kreisebene für alle hessischen Kreise. Die Publikation schließt mit einem Glossar mit Begriffsdefinitionen, Abkürzungen und Datenquellen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Berufsausbildung in Hessen 2007 (2007)
Kisseler, Wolfgang; Rohde, Andreas;Zitatform
Kisseler, Wolfgang & Andreas Rohde (2007): Berufsausbildung in Hessen 2007. (HA Hessen-Agentur. Report 714), Wiesbaden, 96 S.
Abstract
"Der Bericht stellt die Ausbildungs- und Arbeitsmarktsituation von Jüngeren unter 25 Jahren in Hessen im Jahr 2006 dar. Die Charakterisierung der derzeitigen Lage und Entwicklung auf dem Dualen Ausbildungsmarkt in Hessen und seinen Teilräumen steht im Mittelpunkt der Untersuchung. Geschlechtsspezifische Unterschiede werden, soweit die Datenlage es zulässt, herausgearbeitet. Gegenüber den Berichten der Vorjahre wurde die Untersuchung neu gegliedert. Beispielsweise wird der heterogene Bereich der Unternehmensdienstleistungen vertieft betrachtet (Kapitel 4). Kapitel 2 und 3 zeigen die Lage auf dem Ausbildungsmarkt auf. Ausbildungsalternativen außerhalb des Dualen Systems, beispielsweise an Berufsfachschulen sowie die Beamtenausbildung ergänzen die Darstellung (Kapitel 6). Ergebnisse des Hessischen Ausbildungspaktes sind Gegenstand von Kapitel 7. Die Vorausschätzung der Nachfrage nach Dualen Ausbildungsstellen basiert auf einer Prognose der Schulabgänger von Allgemeinbildenden Schulen - bis 2008 dargestellt - und der Absolventen beruflicher Schulen mit allgemein qualifizierendem Abschluss. Berücksichtigt ist dabei die verkürzte Schulzeit bis zum Abitur. Der Schülerprognose liegt die 10. koordinierte Bevölkerungsprognose für Hessen zugrunde (Kapitel 9). Entwicklung und Struktur der Arbeitslosigkeit Jüngerer sind in Kapitel 10 thematisiert." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Ausbildungsmobilität in Hessen (2007)
Schaade, Peter;Zitatform
Schaade, Peter (2007): Ausbildungsmobilität in Hessen. (IAB regional. Berichte und Analysen. IAB Hessen 02/2007), Nürnberg, 48 S.
Abstract
"Die Veröffentlichung informiert über die räumliche Mobilität der Auszubildenden in der dualen Berufsausbildung in Hessen. Die Studie stellt die Ausbildungssituation in Hessen dar und untersucht, inwieweit Jugendliche zur Aufnahme einer Ausbildung ihren Wohnort verlassen. Hierbei werden einerseits das Mobilitätsverhalten der Jugendlichen über die Bundeslandgrenze hinaus betrachtet, d. h. das Pendeln von und nach Hessen, und andererseits das Pendeln innerhalb Hessens." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
IAB-Betriebspanel Hessen 2006: Kurzfassung des Abschlussberichts (2007)
Schmid, Alfons; Baden, Christian;Zitatform
Schmid, Alfons & Christian Baden (2007): IAB-Betriebspanel Hessen 2006. Kurzfassung des Abschlussberichts. Frankfurt am Main, 12 S.
Abstract
"Der wirtschaftliche Aufschwung hat 2006 auch den hessischen Arbeitsmarkt erreicht. Die Zahl der Erwerbstätigen insgesamt stieg um 1,7% was etwa dem Wert für Westdeutschland entsprach (+1,8%). Der Beschäftigungsanstieg fiel im Bereich der Dienstleistungen für Unternehmen besonders stark aus (+4,9%). Der Anstieg der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten lag mit 0,5% unter dem Wert für Westdeutschland (+0,8%). Dennoch ist positiv festzuhalten, dass erstmals seit 2001 ein Anstieg der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in Hessen beobachtbar war. Alleine im 1. Halbjahr 2006 gab es 137.000 Einstellungen (1. Halbjahr 2005: 110.000) in Hessen. Bezogen auf die mittlere Gesamtbeschäftigung des Befragungs- und des Vorjahres ergibt sich damit eine Einstellungsquote von 5,3% (Vorjahr: 4,2). Insgesamt konnten 6% der hessischen Betriebe aus den verschiedensten Gründen (Bewerbermangel, fehlende Qualifikation der Bewerber, Informationsprobleme, fehlende finanzielle Ressourcen etc.) ihren Einstellungsbedarf im ersten Halbjahr 2006 gar nicht oder nicht vollständig decken. Die Personalabgangsquote im ersten Halbjahr 2006 in Hessen ist seit 2002 weiterhin rückläufig, sie liegt aber 2006 erstmals unter der Einstellungsquote. 55% der hessischen Betriebe erwarteten in den nächsten zwei Jahren keinerlei Personalprobleme. 65% der hessischen Betriebe beschäftigten Personen, die 50 Jahre oder älter waren (2002: 63%). Von diesen Betrieben führten 23% Maßnahmen durch, die sich auf die Beschäftigung Älterer beziehen, das ist lediglich ein Prozentpunkt mehr als 2002. Die Personalstruktur in den Betrieben zeigt weiterhin einen Trend zur Höherqualifikation in Hessen. Ebenso nimmt die nicht standardisierte Beschäftigung zu. Die Vollzeitarbeit hat zwar gegenüber Teilzeit an Bedeutung verloren, dafür hält der Trend zur Verlängerung der Wochenarbeitszeit bei Vollzeitbeschäftigten weiter an. Bei der Ausbildung zeigen sich weiterhin ungenutzte Ausbildungspotenziale in den Betrieben. Insgesamt verbesserte sich die wirtschaftliche Situation der Betriebe 2006 deutlich." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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