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Dossier

Transformationsprozess in Ostdeutschland – Wirtschaft, Arbeitsmarkt und Gesellschaft

Seit der Wiedervereinigung ist die Angleichung der Lebensverhältnisse in Ost- und Westdeutschland Leitlinie deutscher Politik. Dennoch unterscheiden sich auch viele Jahre nach dem Fall der Mauer Wirtschaft und Arbeitsmärkte in Ost und West noch immer deutlich, mit weitreichenden Konsequenzen für den gesellschaftlichen Wandel und die Lebenslagen ostdeutscher Bürgerinnen und Bürger.
Dieses Dossier präsentiert wissenschaftliche Analysen und Positionen politischer Akteure zum Strukturwandel in den Bereichen Wirtschaft, Arbeitsmarkt, Bevölkerung, Gesellschaft und Bildung.
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im Aspekt "Wirtschaftsstrukturwandel"
  • Literaturhinweis

    Committing to Grow: Privatizations and Firm Dynamics in East Germany (2024)

    Akcigit, Ufuk ; Alp, Harun; Diegmann, André ; Serrano-Velarde, Nicolas;

    Zitatform

    Akcigit, Ufuk, Harun Alp, André Diegmann & Nicolas Serrano-Velarde (2024): Committing to Grow: Privatizations and Firm Dynamics in East Germany. (IAB-Discussion Paper 01/2024), Nürnberg, 89 S. DOI:10.48720/IAB.DP.2401

    Abstract

    "Dieses Papier untersucht eine wirtschaftspolitische Maßnahme, die darauf abzielt, die Beschäftigung während der Privatisierung ostdeutscher Unternehmen nach dem Fall des Eisernen Vorhangs zu sichern. Die neuen Eigentümer der Unternehmen verpflichten sich zu Arbeitsplatzzusagen, wobei Sanktionen bei Nichteinhaltung vertraglich implementiert waren. Mit einem dynamischen endogenen Wachstumsmodell zeigen wir drei Wege auf, wie sich Arbeitsplatzzusagen auf Unternehmen auswirken. Arbeitsplatzzusagen führen (i) zu einer verzerrte Unternehmensgröße, (ii) steigern die Produktivität und (iii) erhöhen die Marktaustrittswahrscheinlichkeit. Anhand eines Instrumentalvariablenansatzes und unter Verwendung von einzigartigen Vertragsdaten werden die Modellaussagen bestätigt. Das Instrument der Arbeitsplatzzusagen führt zu einer um 22 Prozentpunkte höheren jährliche Wachstumsrate der Beschäftigung, einer um 14 Prozentpunkte höheren jährliche Wachstumsrate der Produktivität und eine um 3,6 Prozentpunkte höhere Wahrscheinlichkeit des Marktaustritts. Das kalibrierte Wachstumsmodell zeigt, dass ohne diese Zusagen die Gesamtbeschäftigung nach 10 Jahren um 15 Prozent niedriger gewesen wäre. Darüber hinaus erweist sich eine alternative wirtschaftspolitische Maßnahme der Investitionssubventionen zur Steigerung der Produktivität als teuer und weniger effektiv in der kurzen Frist." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Diegmann, André ;
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  • Literaturhinweis

    Committing to Grow: Privatizations and Firm Dynamics in East Germany (2023)

    Akcigit, Ufuk ; Diegmann, André ; Alp, Harun; Serrano-Velarde, Nicolas;

    Zitatform

    Akcigit, Ufuk, Harun Alp, André Diegmann & Nicolas Serrano-Velarde (2023): Committing to Grow: Privatizations and Firm Dynamics in East Germany. (IWH-Diskussionspapiere / Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung Halle 2023,17), Halle, 65 S.

    Abstract

    "This paper investigates a unique policy designed to maintain employment during the privatization of East German firms after the fall of the Iron Curtain. The policy required new owners of the firms to commit to employment targets, with penalties for non-compliance. Using a dynamic model, we highlight three channels through which employment targets impact firms: distorted employment decisions, increased productivity, and higher exit rates. Our empirical analysis, using a novel dataset and instrumental variable approach, confirms these findings. We estimate a 22% points higher annual employment growth rate, a 14% points higher annual productivity growth, and a 3.6% points higher probability of exit for firms with binding employment targets. Our calibrated model further demonstrates that without these targets, aggregate employment would have been 15% lower after 10 years. Additionally, an alternative policy of productivity investment subsidies proved costly and less effective in the short term." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    Beteiligte aus dem IAB

    Diegmann, André ;
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  • Literaturhinweis

    Gleichwertige Lebensverhältnisse in Deutschland!?: Erfolge, Defizite und Weichenstellungen für die Zukunft (2021)

    Apelt, Andreas H.; Regente, Vincent;

    Zitatform

    Apelt, Andreas H. & Vincent Regente (Hrsg.) (2021): Gleichwertige Lebensverhältnisse in Deutschland!? Erfolge, Defizite und Weichenstellungen für die Zukunft. Berlin: Berliner Wissenschafts-Verlag, 117 S.

    Abstract

    "Gleichwertige Lebensverhältnisse oder regionale Ungleichheiten – in welchem Deutschland leben wir? Wie definiert man Ungleichheiten und wie schafft man sie ab? Das Konzept „Gleichwertige Lebensverhältnisse“ beschreibt nicht nur einen politischen Idealzustand, sondern auch ein politisches, soziales, kulturelles und ökonomisches Großprojekt, das politisch Verantwortliche und alle Bürgerinnen und Bürger der Bundesrepublik zur aktiven Mitgestaltung unseres Zusammenlebens aufruft. Elf Autorinnen und Autoren mit ganz unterschiedlichen Hintergründen haben ihre Forschungsergebnisse und Thesen in prägnanten Beiträgen zusammengeführt: Von den Umbrüchen in den neuen Bundesländer über die Transformation des Ruhrgebiets hin zu Stadt-Land-Gefällen und politischen Idealen. Die Artikel sind genauso vielseitig wie das Land, dem sie sich widmen - und sie laden zum Mit- und Weiterdenken sowie zur Diskussion ein." (Autorenreferat, Verlagsangaben)

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  • Literaturhinweis

    The Effect of Rapid Structural Change on Workers (2021)

    Weigt, Eva;

    Zitatform

    Weigt, Eva (2021): The Effect of Rapid Structural Change on Workers. In: Jahrbücher für Nationalökonomie und Statistik, Jg. 241, H. 2, S. 239-285. DOI:10.1515/jbnst-2019-0067

    Abstract

    "This paper deals with the question how workers' labour market and non-monetary outcomes are impacted by a negative sector-specific labour demand shock. This issue is analysed in a setting of rapid structural change that happened in Eastern Germany after the fall of the Berlin Wall in 1989. The sector-specific labour demand shock can be assumed to be exogenous to other worker characteristics as it was not anticipated and as career planning was highly restricted in the GDR. Using survey data from the German Socio-Economic Panel (SOEP), I find considerable and partly persistent losses in labour market outcomes of workers from declining compared to booming industries. Life satisfaction of workers from declining industries is decreased in the short run whereas the probability to move to the West and to identify with a left-wing political party is increased merely in the longer run." (Author's abstract, IAB-Doku, © De Gruyter) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Innovationstätigkeit der Unternehmen in Ostdeutschland seit der Wiedervereinigung: Studie im Auftrag der Expertenkommission Forschung und Innovation (2020)

    Rammer, Christian ; Gottschalk, Sandra; Trunschke, Markus;

    Zitatform

    Rammer, Christian, Sandra Gottschalk & Markus Trunschke (2020): Innovationstätigkeit der Unternehmen in Ostdeutschland seit der Wiedervereinigung. Studie im Auftrag der Expertenkommission Forschung und Innovation. (Studien zum deutschen Innovationssystem 2020-07), Berlin, 113 S.

    Abstract

    "30 Jahre nach der Wiedervereinigung ist der Unterschied in der Produktivität der Unternehmen zwischen Ost- und Westdeutschland weiterhin hoch. Dieser Produktivitätsunterschied geht mit entsprechenden Unterschieden im Lohnniveau und im Pro-Kopf-Einkommen einher. Sie erschweren das Erreichen des Staatsziels gleichwertiger Lebensverhältnisse in allen Teilen Deutschlands. Im Jahr 2018 lag das gesamtwirtschaftliche Produktivitätsniveau Ostdeutschlands (Bruttowertschöpfung je Erwerbstätigem, inkl. Berlin) bei 83 % des westdeutschen Werts. Von 2000 bis 2018 betrug die durchschnittliche jährliche Annäherung an das westdeutsche Produktivitätsniveau lediglich rund 0,5 Prozentpunkte. Bei Fortsetzung dieses langsamen Aufholprozesses würde es weitere gut 35 Jahre bis zu einer Angleichung der Produktivitätsniveaus dauern." (Textauszug, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Strukturwandel in Ostdeutschland. Wirtschaftliche und soziale Folgen 30 Jahre nach dem Fall der Mauer (2020)

    Struck, Olaf ;

    Zitatform

    Struck, Olaf (2020): Strukturwandel in Ostdeutschland. Wirtschaftliche und soziale Folgen 30 Jahre nach dem Fall der Mauer. In: Sozialer Fortschritt, Jg. 69, H. 6/7, S. 375-394. DOI:10.3790/sfo.69.6-7.375

    Abstract

    "Sehr geringe Produktivität in der DDR und ein Einbruch der Märkte nach dem Zerfall der sozialistischen Wirtschaften, die Ausgangslage für die ostdeutsche Wirtschaft war schlecht. Und doch war Ostdeutschland nach dem Beitritt der DDR zur Bundesrepublik durch einen starken wirtschaftlichen Aufschwung bis nahe an ein westdeutsches Niveau heran gekennzeichnet. Zugleich sind vergleichsweise viele Menschen – nach einer Euphorie in der Anfangszeit – unzufrieden mit ihrer Lebenssituation. Im Folgenden wird ein Überblick über die wirtschaftlichen und sozialen Entwicklungen gegeben sowie ein Erklärungsversuch über diese Differenz zwischen Aufschwung und Unzufriedenheit unternommen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Schlechter als erwartet, besser als gedacht: Die wirtschaftliche Situation in Ostdeutschland 30 Jahre nach dem Mauerfall (2019)

    Ragnitz, Joachim;

    Zitatform

    Ragnitz, Joachim (2019): Schlechter als erwartet, besser als gedacht: Die wirtschaftliche Situation in Ostdeutschland 30 Jahre nach dem Mauerfall. In: Ifo Dresden berichtet, Jg. 26, H. 5, S. 3-8.

    Abstract

    "Auch 30 Jahre nach dem Mauerfall besteht vielfach Unzufriedenheit über den Stand des 'Aufbau Ost'. Tatsächlich ist die Situation in vielen Bereichen weitaus besser als es dem allgemeinen Stimmungsbild entspricht: Die realen verfügbaren Einkommen liegen bei 92% des westdeutschen Niveaus, und auch die Arbeitsplatzmarktsituation ist nur noch wenig schlechter als dort. Auch mit ihrer persönlichen wirtschaftlichen Lage sind die meisten Ostdeutschen zufrieden - fühlen sich aber gleichzeitig gegenüber ihren Landsleuten im Westen benachteiligt. Der Beitrag sucht nach Ursachen hierfür und zieht Schlussfolgerungen zur künftigen Wirtschafspolitik in und für die ostdeutschen Länder." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Betriebliche Weiterbildungsbeteiligung und Weiterbildungsquote (2018)

    Dummert, Sandra ;

    Zitatform

    Dummert, Sandra (2018): Betriebliche Weiterbildungsbeteiligung und Weiterbildungsquote. In: Bundesinstitut für Berufsbildung (Hrsg.) (2018): Datenreport zum Berufsbildungsbericht 2018 : Informationen und Analysen zur Entwicklung der beruflichen Bildung, S. 348-350.

    Abstract

    "Das IAB-Betriebspanel stellt seit 1995 Informationen zur Weiterbildung in den deutschen Betrieben bereit. Wurden die Weiterbildungsdaten bis zum Jahr 2007 in zweijährigem Rhythmus erhoben, werden die Basisinformationen zur Weiterbildung seitdem jährlich abgefragt. In diesem Beitrag werden 2 Indikatoren zur Beschreibung der Weiterbildung dargestellt: die Weiterbildungsbeteiligung und die Weiterbildungsquote. Während die Weiterbildungsbeteiligung den Anteil der weiterbildenden Betriebe bezeichnet, drückt die Weiterbildungsquote den Anteil der in Weiterbildung einbezogenen Mitarbeiter/-innen aus. Weitere Informationen zur Weiterbildung (z. B. zu Weiterbildungsaktivitäten nach Wirtschaftszweigen) sowie methodische Erläuterungen sind der diesem Kapitel zugrunde liegenden Expertise des IAB zu entnehmen." (Textauszug, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Dummert, Sandra ;
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  • Literaturhinweis

    Faktoren schnell wachsender Unternehmen - wo steht Ostdeutschland? (2018)

    Ochsner, Christian;

    Zitatform

    Ochsner, Christian (2018): Faktoren schnell wachsender Unternehmen - wo steht Ostdeutschland? In: Ifo Dresden berichtet, Jg. 25, H. 1, S. 10-16.

    Abstract

    "Schnell wachsende Unternehmen sind für die wirtschaftliche Dynamik einer Region von enormer Bedeutung. Die Notwendigkeit zu einem schnelleren Unternehmenswachstum besteht für Ostdeutschland in besonderer Weise, wo immer noch viele ökonomische Kennzahlen weit hinter jenen der westdeutschen Bundesländer zurück liegen. Als einer der Hauptgründe dieses Rückstandes gilt gemeinhin die kleinteilige Unternehmensstruktur in Ostdeutschland. Sofern es den bestehenden Unternehmen gelänge, von sich aus stärker zu wachsen, könnten viele volkswirtschaftliche Kenngrößen endogen, also von 'innen heraus', verbessert werden. Dieser Artikel beleuchtet daher die Faktoren, welche einem schnellen Unternehmenswachstum zuträglich sind. Dabei sind die Grundbedingungen für das vermehrte Auftreten schnell wachsender Unternehmen, die sogenannten Gazellen, in Ostdeutschland durchaus vorhanden. Allerdings liegen viele Startvoraussetzungen für Gazellenunternehmen hinter jenen Westdeutschlands zurück." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Die Lausitz: Eine Region im Wandel (2018)

    Seibert, Holger; Weyh, Antje; Carstensen, Jeanette; Sujata, Uwe; Wiethölter, Doris; Jost, Oskar ;

    Zitatform

    Seibert, Holger, Antje Weyh, Oskar Jost, Uwe Sujata, Doris Wiethölter & Jeanette Carstensen (2018): Die Lausitz. Eine Region im Wandel. (IAB-Regional. Berichte und Analysen aus dem Regionalen Forschungsnetz. IAB Berlin-Brandenburg 03/2018), Nürnberg, 62 S.

    Abstract

    "Vor dem Hintergrund des bevorstehenden Ausstiegs aus der Kohleverstromung steht die Lausitz als zweitgrößtes Braunkohlerevier Deutschlands vor großen strukturellen Veränderungen. Insbesondere im Hinblick auf die Bruttowertschöpfung wird deutlich, dass der Energiesektor ein zentraler Faktor der Wirtschaftsleistung in der Region ist. Gleichwohl kann die positive Beschäftigungsentwicklung der letzten Jahre in der Lausitz, die parallel zum ostdeutschen Durchschnitt verlief, auf verschiedene Branchen zurückgeführt werden. Hierbei sind insbesondere das Gesundheitswesen, der Dienstleistungssektor als auch das Verarbeitende Gewerbe hervorzuheben, die sich besonders gut entwickelt haben. Diese Entwicklung spiegelt sich ebenfalls in der Veränderung der Arbeitslosenquote wider, die zwischen 2007 und 2017 um mehr als die Hälfte gesunken ist. Der Rückgang der Arbeitslosigkeit ist aber teils auch demografiebedingt aufgrund der Verrentung geburtenstarker älterer Kohorten.
    Herausforderungen für die zukünftige Fachkräftesicherung ergeben sich in der Region primär durch die demografische Entwicklung. Zum einen steigt das Durchschnittsalter der Beschäftigten kontinuierlich an, zum anderen bedroht die Abwanderung das Erwerbspersonenpotenzial. Hier sind Maßnahmen zur Fachkräftesicherung gefragt, die den Erhalt der Wirtschaftsleistung in der Zukunft sicherstellen. Insbesondere sind Qualifizierungs- und Weiterbildungsmaßnahmen erforderlich, um die Beschäftigten auf veränderte Arbeitsweisen und Anforderungen im Zuge der Digitalisierung vorzubereiten." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Power, politics and peripheralization: Two Eastern German cities (2017)

    Kühn, Manfred; Bernt, Matthias ; Colini, Laura;

    Zitatform

    Kühn, Manfred, Matthias Bernt & Laura Colini (2017): Power, politics and peripheralization. Two Eastern German cities. In: European Urban and Regional Studies, Jg. 24, H. 3, S. 258-273. DOI:10.1177/0969776416637207

    Abstract

    "Increasing socio-spatial inequalities in Europe have led to a revival of the term 'peripheralization' in urban and regional research. In this context, peripheralization is often seen as an outcome of powerlessness. It is stated that peripheralized actors are lacking the capacities to influence decisions or are excluded from decision-making networks. This paper contributes to the understanding of the relationship between peripheralization and power by empirically testing if the notion of 'powerless' peripheries holds true in the light of established theories on local power. Therefore, we refer to the Community Power Debate, especially to concepts known as the 'three faces of power' and the distinction between 'power over' and 'power to', which were brought forward by Urban Regime theories. We discuss two empirical cases in Saxony-Anhalt, Germany, and demonstrate that peripheralization here cannot be regarded as the outcome of an intended disadvantage facilitated by powerful elites ('power over'). Rather, we highlight a number of structural constraints, which decisively limit the capacity to act and the scope for local decision-making ('power to'). We conclude that future research should overcome a perspective on peripheries as exclusively being dominated and disadvantaged by the centres and focus on the lack of resources that hinders peripheries to have a more sustained influence in political decision-making." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Forschung und Innovation in Mecklenburg-Vorpommern: eine quantitative Analyse der Potenziale in der Wirtschaft (2015)

    Alecke, Björn; Otto, Anne ; Konradt, Ingo;

    Zitatform

    Alecke, Björn, Ingo Konradt & Anne Otto (2015): Forschung und Innovation in Mecklenburg-Vorpommern. Eine quantitative Analyse der Potenziale in der Wirtschaft. In: Baltic management review, Jg. 8, H. 1, S. 7-23., 2014-11-13.

    Abstract

    "Der Aufsatz gliedert sich wie folgt: Im nächsten Abschnitt wird zunächst anhand gängiger Indikatoren auf gesamtwirtschaftlicher Ebene das Forschungs- und Innovationsgeschehen in der Wirtschaft im Überblick dargestellt. Danach wird im dritten Abschnitt eine Differenzierung des Datenmaterials nach Branchen- und Betriebsgrößenstrukturen vorgenommen. Im Anschluss an die deskriptive Auswertung werden im vierten Abschnitt regressionsanalytische Verfahren eingesetzt, um einzelwirtschaftliche Daten auf Grundlage des IAB-Betriebspanels näher zu analysieren. Mit den Regressionsanalysen soll untersucht werden, ob Unterschiede in den Forschungs- und Innovationsaktivitäten von Betrieben zwischen den Bundesländern vornehmlich auf unterschiedliche standortspezifische Einflüsse oder auf strukturellen Faktoren, wie z.B. länderspezifische Unterschiede in der Betriebsgrößen- und Branchenstruktur, beruhen. Im letzten Abschnitt wird eine zusammenfassende Bewertung der Ergebnisse vorgenommen und weiterer Forschungsbedarf aufgezeigt." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Otto, Anne ;
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  • Literaturhinweis

    Die ostdeutsche Wirtschaft ist zu kleinteilig strukturiert (2015)

    Arnold, Michael ; Fritsch, Michael ; Mattes, Anselm; Schiersch, Alexander ; Eickelpasch, Alexander;

    Zitatform

    Arnold, Michael, Alexander Eickelpasch, Michael Fritsch, Anselm Mattes & Alexander Schiersch (2015): Die ostdeutsche Wirtschaft ist zu kleinteilig strukturiert. In: DIW-Wochenbericht, Jg. 82, H. 35, S. 764-772.

    Abstract

    "Die ostdeutsche Wirtschaft hat fast 25 Jahre nach der Wiedervereinigung noch nicht zur westdeutschen Wirtschaft aufgeschlossen. Im Vergleich zu Westdeutschland erreichte die Wirtschaftsleistung der ostdeutschen Bundesländer pro Kopf im Jahr 2013 nur etwas mehr als 70 Prozent. Auch kurz- oder mittelfristig werden die neuen Bundesländer nicht auf das westdeutsche Niveau aufschließen, da ihre Wachstumsdynamik zu gering ist. Einer der Gründe dafür ist die Kleinteiligkeit der ostdeutschen Wirtschaft. Insbesondere fehlen in Ostdeutschland Großunternehmen und vor allem Unternehmens- und Konzernzentralen. Stattdessen wird die ostdeutsche Wirtschaft von kleinen und mittleren Unternehmen dominiert. Dieser Wochenbericht zeigt, dass neben abweichendem Innovations- und Exportverhalten ostdeutscher Unternehmen auch die Persönlichkeitsmerkmale der Unternehmer eine wichtige Rolle für diese Entwicklung spielen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Kleinteiligkeit der ostdeutschen Wirtschaft *gibt es spezifische Wachstumshemmnisse für die Bildung größerer Unternehmenseinheiten? (2015)

    Arnold, Michael ; Fritsch, Michael ; Schiersch, Alexander ; Mattes, Anselm; Eickelpasch, Alexander;

    Zitatform

    Arnold, Michael, Alexander Eickelpasch, Michael Fritsch & Alexander Schiersch (2015): Kleinteiligkeit der ostdeutschen Wirtschaft *gibt es spezifische Wachstumshemmnisse für die Bildung größerer Unternehmenseinheiten? Berlin, 134 S.

    Abstract

    "Die ostdeutsche Wirtschaft hat auch 24 Jahre nach der Wiedervereinigung und dem Beginn der Transformation zu einer Markwirtschaft noch nicht zur westdeutschen Wirtschaft aufgeschlossen. Das geht aus einem Forschungsgutachten zur Größenstruktur und Wachstumsdynamik der ostdeutschen Wirtschaft hervor, das Iris Gleicke, Beauftragte der Bundesregierung für die neuen Bundesländer und Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesminister für Wirtschaft und Energie, am 25. Juni 2015 in Berlin vorgestellt hat. Einer der Gründe, der in Wissenschaft und politischer Diskussion dafür verantwortlich gemacht wird, ist die Kleinteiligkeit der ostdeutschen Wirtschaft. Damit ist gemeint, dass in der ostdeutschen Wirtschaft größere Unternehmen und Konzernzentralen weitgehend fehlen.
    Die vorliegende DIW Econ Studie im Auftrag der Beauftragten der Bundesregierung für die neuen Bundesländer, Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesminister für Wirtschaft und Energie untersucht auch welche wichtigen Wachstumsfaktoren der ostdeutschen Wirtschaft durch die Kleinteiligkeit beeinträchtigt werden. Ansatzpunkte für die weitere Unterstützung des Wachstums sieht die Studie z. B. bei der Vernetzung der ostdeutschen Unternehmen, den Innovations- und Exportaktivitäten und der strategischen Ausrichtung der Unternehmen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Weiterführende Informationen

    Kurzfassung
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  • Literaturhinweis

    25 Jahre nach der Wiedervereinigung: Schwierige Startbedingungen wirken nach (2015)

    Blien, Uwe ; Phan thi Hong, Van;

    Zitatform

    Blien, Uwe & Van Phan thi Hong (2015): 25 Jahre nach der Wiedervereinigung: Schwierige Startbedingungen wirken nach. In: IAB-Forum H. 1, S. 4-13., 2015-04-29. DOI:10.3278/IFO1501W004

    Abstract

    Nach dem Mauerfall flossen umfangreiche öffentliche und private Investitionsmittel in die ostdeutsche Wirtschaft. Dies hatte einen wirtschaftlichen Aufschwung zur Folge. Begünstigt durch die Art der Privatisierung ostdeutscher Firmen entstanden jedoch vielfach 'verlängerte Werkbänke' westdeutscher Unternehmen, während die Zentralen und Entwicklungsabteilungen der Unternehmen in der Regel weiterhin im Westen angesiedelt waren. Vor diesem Hintergrund ist es der ostdeutschen Wirtschaft bis dato schwergefallen, ihren Innovations- und Produktivitätsrückstand aufzuholen. Für die Zukunft bieten sich verschiedene Ansatzpunkte, um die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit Ostdeutschlands zu steigern.

    Beteiligte aus dem IAB

    Blien, Uwe ; Phan thi Hong, Van;
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  • Literaturhinweis

    IAB-Betriebspanel Ostdeutschland: Ergebnisse der neunzehnten Welle 2014 (2015)

    Dahms, Vera; Frei, Marek; Bennewitz, Emanuel; Putzing, Monika;

    Zitatform

    Dahms, Vera, Marek Frei, Monika Putzing & Emanuel Bennewitz (2015): IAB-Betriebspanel Ostdeutschland. Ergebnisse der neunzehnten Welle 2014. Berlin, 98 S.

    Abstract

    "Das IAB-Betriebspanel wurde in Ost- und Westdeutschland (einschließlich Berlin) als mündliche Arbeitgeberbefragung auf Leitungsebene von Juli bis Oktober 2014 seit 1996 zum 19. Mal jährlich durchgeführt. Der Auswertungsbericht für Ostdeutschland erfolgte im Auftrag der Beauftragten der Bundesregierung für die neuen Bundesländer. Ziel des Berichtes ist es, aktuelle repräsentative Daten über die Beschäftigungsentwicklung sowie Informationen über ausgewählte wirtschaftliche Kennziffern der Betriebe Ostdeutschlands bereitzustellen und entsprechende Vergleiche mit Betrieben in Westdeutschland vorzunehmen.
    Vor dem Hintergrund des in Deutschland seit dem 01. Januar 2015 flächendeckend geltenden Mindestlohns wurden in die Befragungswelle 2014 Informationen sowohl zur potenziellen betrieblichen Reichweite als auch zur Beschäftigungsreichweite von Mindestlöhnen aufgenommen. Die vorliegenden Informationen sind belastbare Ergebnisse aller Betriebe mit mindestens einem sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in Ost- und Westdeutschland. Sie stellen eine Null-Messung dar und geben einen Überblick, in welchen Betrieben 2014 Beschäftigte tätig waren, die Brutto-Stundenlöhne unterhalb von 8,50 EURO erhielten. Das IAB-Betriebspanel ist die einzige Datenquelle, die für alle Branchen und Betriebsgrößenklassen gesicherte Informationen zu diesem Thema liefern kann." (Textauszug, IAB-Doku)

    Weiterführende Informationen

    Zusammenfassung
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  • Literaturhinweis

    Was wissen wir über Betriebsschließungen? Erkenntnisse für West- und Ostdeutschland (2015)

    Fackler, Daniel; Schnabel, Claus ;

    Zitatform

    Fackler, Daniel & Claus Schnabel (2015): Was wissen wir über Betriebsschließungen? Erkenntnisse für West- und Ostdeutschland. In: Wirtschaftsdienst, Jg. 95, H. 2, S. 143-147. DOI:10.1007/s10273-015-1791-1

    Abstract

    "Schließungen nicht wettbewerbsfähiger Betriebe sind ein wesentliches Element der Marktwirtschaft, werden aber oft kontrovers diskutiert. Wie hoch ist das Risiko einer Betriebsschließung überhaupt und wie hat es sich im Lauf der Zeit entwickelt? Welche Betriebe sind besonders gefährdet? Sterben Betriebe eher einen plötzlichen Tod oder zeichnen sich Betriebsschließungen oft schon Jahre im Voraus ab?" (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Deindustrialization and the polarization of household incomes: the example of urban agglomerations in Germany (2015)

    Goebel, Jan ; Gornig, Mattin;

    Zitatform

    Goebel, Jan & Mattin Gornig (2015): Deindustrialization and the polarization of household incomes. The example of urban agglomerations in Germany. (SOEPpapers on multidisciplinary panel data research at DIW Berlin 755), Berlin, 24 S.

    Abstract

    "The tertiarization, or perhaps more accurately, the deindustrialization of the economy has left deep scars on cities. It is evident not only in the industrial wastelands and empty factory buildings scattered throughout the urban landscape, but also in the income and social structures of cities. Industrialization, collective wage setting and the welfare state led to a stark reduction in income differences over the course of the twentieth century. Conversely, deindustrialization and the shift to tertiary sectors could result in increasing wage differentiation. Moreover, numerous studies on global cities, the dual city, and divided cities have also identified income polarization as a central phenomenon in the development of major cities. Using data from the German Socio-Economic Panel (SOEP), we find an increasing polarization of household income structures since the mid-1990s. In agglomerations, this income polarization is even more pronounced than in the more rural regions. The income polarization in Germany is likely to have multiple causes, some of which are directly linked to policies such as the deregulation of the labor market. But extensive deindustrialization is probably also one of the drivers, that has led directly to the weakening of middle income groups." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Ökonomisches Wachstum in Ostdeutschland seit der Wiedervereinigung: eine empirische Perspektive (2015)

    Irrek, Maike;

    Zitatform

    Irrek, Maike (2015): Ökonomisches Wachstum in Ostdeutschland seit der Wiedervereinigung. Eine empirische Perspektive. Halle, S. 153.

    Abstract

    "Der schleppende Konvergenzprozess zwischen Ost- und Westdeutschland und der fortdauernde Produktivitätsrückstand der ostdeutschen Wirtschaft sind die Motivation einer Vielzahl an Studien und Analysen. Öffentliches Sachkapital und Humankapital spielen dabei eine wichtige Rolle. Es liegen jedoch keine passenden Zeitreihen vor, mit deren Hilfe die in der Literatur diskutierten Thesen in empirischen Untersuchungen überprüft werden könnten. Daher werden in der vorliegenden Dissertation das öffentliche und private Sachkapital sowie das Humankapital für Ost-und Westdeutschland geschätzt. Erst mit diesen Daten sind zudem genauere Schätzungen der Totalen Faktorproduktivität in beiden Regionen möglich." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Die Entwicklung des Arbeitskräftebedarfs nach Bundesländern und Regionen bis 2030 (2015)

    Mönnig, Anke; Wolter, Marc Ingo;

    Zitatform

    Mönnig, Anke & Marc Ingo Wolter (2015): Die Entwicklung des Arbeitskräftebedarfs nach Bundesländern und Regionen bis 2030. In: G. Zika & T. Maier (Hrsg.) (2015): Qualifikation und Beruf in Deutschlands Regionen bis 2030 : Konzepte, Methoden und Ergebnisse der BIBB-IAB-Projektionen (IAB-Bibliothek, 353), S. 69-112, 2015-03-19.

    Abstract

    "Die Entwicklung der Bedarfsseite des Arbeitsmarktes ist in den Ländern und Regionen von der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung und regionalen spezifischen Indikatoren geprägt. Die Demografie ist ein wesentlicher Einflussfaktor. Bisher stehen sich Angebot und Nachfrage auf dem Arbeitsmarkt in den Regionen - anders als auf der Bundesebene - unbeeinflusst gegenüber. Abgesehen von möglichen Veränderungen von Zuwanderungen aus Deutschland (Binnenwanderung) oder aus dem Ausland ist auch zu prüfen, in wie weit die Nachfrageseite von der demografischen Entwicklung profitiert. Steigende Anteile an den gesamtdeutschen Haushalts- und Bevölkerungszahlen beeinflussen bereits jetzt schon die Entwicklung der Regionen positiv. Auf der Angebotsseite sollten komparative Kostenvorteile hinzukommen: Steigende Anteile an Erwerbspersonenzahlen des Bundes könnten sich in relativ langsameren Lohnsteigerungen niederschlagen. Geringere Lohnkostensteigerungen sind die Folge. Ein Standort mit anteilig zunehmender Bevölkerung würde also doppelt profitieren: von einer erstarkenden Nachfrage und einer verbesserten Wettbewerbsfähigkeit." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    25 Jahre Deutsche Einheit: eine Erfolgsgeschichte?: Zeitgespräch (2015)

    Ragnitz, Joachim; Heimpold, Gerhard; Land, Rainer; Hölscher, Jens ; Schroeder, Klaus;

    Zitatform

    Ragnitz, Joachim, Gerhard Heimpold, Jens Hölscher, Rainer Land & Klaus Schroeder (2015): 25 Jahre Deutsche Einheit: eine Erfolgsgeschichte? Zeitgespräch. In: Wirtschaftsdienst, Jg. 95, H. 6, S. 375-394. DOI:10.1007/s10273-015-1837-4

    Abstract

    "Vor 25 Jahren trat die Währungs-, Wirtschafts- und Sozialunion zwischen der Bundesrepublik und der damaligen DDR in Kraft. Direkt nach der Wende 1990 hatte Ostdeutschland ökonomisch rasch aufgeholt. Unterschiede in der Wirtschaftskraft zwischen Ost und West bleiben jedoch bis heute bestehen, obwohl weiterhin erhebliche Transfers nach Ostdeutschland fließen. Diese Unterschiede lassen sich unter anderem durch die Wirtschaftsstruktur und die Transformationshistorie begründen, sie sind aber auch sozioökonomisch und politisch verursacht. Ein wesentlicher Aspekt ist dabei, dass die ostdeutschen Länder den westdeutschen Entwicklungspfad übernommen haben, was einen Aufholprozess immer schwieriger werden lässt." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    United, yet apart? A note on persistent labour market differences between Western and Eastern Germany (2015)

    Schnabel, Claus ;

    Zitatform

    Schnabel, Claus (2015): United, yet apart? A note on persistent labour market differences between Western and Eastern Germany. (IZA discussion paper 8919), Bonn, 28 S.

    Abstract

    "Comparing aggregate statistics and surveying selected empirical studies, this paper shows that the characteristics and results of labour markets in eastern and western Germany have become quite similar in some respects but still differ markedly in others even 25 years after unification. Whereas no substantial differences can be detected in firms' labour demand decisions and in employees' representation via works councils or trade unions, both parts of the country are somewhat apart concerning labour supply behaviour, labour productivity, wages, and bargaining coverage, and they still exhibit substantially different rates of unemployment. These differences may reflect observable and unobservable characteristics of economic actors as well as differences in behaviour, norms, and individuals' attitudes." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Qualifikation und Beruf in Deutschlands Regionen bis 2030: Konzepte, Methoden und Ergebnisse der BIBB-IAB-Projektionen (2015)

    Zika, Gerd ; Zika, Gerd ; Helmrich, Robert; Hummel, Markus; Maier, Tobias ; Kalinowski, Michael; Wolter, Marc Ingo; Neuber-Pohl, Caroline ; Maier, Tobias ; Hänisch, Carsten; Mönnig, Anke;

    Zitatform

    Zika, Gerd & Tobias Maier (Hrsg.) (2015): Qualifikation und Beruf in Deutschlands Regionen bis 2030. Konzepte, Methoden und Ergebnisse der BIBB-IAB-Projektionen. (IAB-Bibliothek 353), Bielefeld: Bertelsmann, 206 S. DOI:10.3278/300875w

    Abstract

    "Langfristige Qualifikations- und Berufsfeldprojektionen für Deutschland erarbeiten das Bundesinstitut für Berufsbildung gemeinsam mit dem Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung bereits seit 2007. Ziel ist es, Fachkräfteengpässe in bestimmten Arbeitsmarktsegmenten zu identifizieren. Mit dem Sammelband liegt erstmals eine regional differenzierte Analyse vor. Da sich sowohl die demografischen als auch die ökonomischen Strukturen von Region zu Region unterscheiden, ergeben sich entsprechende Folgen für das Angebot an und die Nachfrage nach Arbeitskräften in unterschiedlichen Berufshauptfeldern- und Qualifikationsstufen. Die Autoren erörtern ihre verschiedenen methodischen Verfahren und präsentieren erste empirische Ergebnisse." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Zika, Gerd ; Zika, Gerd ; Hummel, Markus;
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  • Literaturhinweis

    Entwicklung von Arbeitskräfteangebot und -bedarf bis 2030 in sechs Regionen (2015)

    Zika, Gerd ; Maier, Tobias ; Hummel, Markus; Helmrich, Robert;

    Zitatform

    Zika, Gerd, Tobias Maier, Markus Hummel & Robert Helmrich (2015): Entwicklung von Arbeitskräfteangebot und -bedarf bis 2030 in sechs Regionen. In: G. Zika & T. Maier (Hrsg.) (2015): Qualifikation und Beruf in Deutschlands Regionen bis 2030 : Konzepte, Methoden und Ergebnisse der BIBB-IAB-Projektionen (IAB-Bibliothek, 353), S. 9-68, 2015-03-19.

    Abstract

    "In diesem Beitrag wurden die ersten Ergebnisse der regionalspezifischen BIBB/IAB-Qualifikations- und Berufsfeldprojektionen vorgestellt. Unter Berücksichtigung regionaler Unterschiede wurden in einer hybriden Modellierung die Ergebnisse der dritten Welle des QuBe-Projektes (Maier et al. 2014a) nach sechs Regionen differenziert erläutert. Der Fokus wurde auf eine Gegenüberstellung von Angebot und Bedarf nach Berufen gelegt." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Zika, Gerd ; Hummel, Markus;
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  • Literaturhinweis

    25 Jahre Deutsche Einheit (2015)

    Abstract

    "Am 3. Oktober 1990 wurde aus dem geteilten Deutschland nach über 40 Jahren wieder ein Land. In den vergangenen 25 Jahren haben sich Ost und West in einigen Bereichen angeglichen, in anderen bestehen weiterhin Unterschiede. Statistik liefert Informationen und bietet einen neutralen Blick auf das Geschehen seit der deutschen Vereinigung. Sie zeigt über einen langen Zeitraum die Veränderungen, die Gemeinsamkeiten und die Unterschiede auf." Die Veröffentlichung liefert Informationen zur Entwicklung und zum Stand in den Themen Bevölkerung, Arbeitsmarkt, Wirtschaft, materielle Lebensbedingungen und Lebensqualität. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Wasserstand: Der deutsche Arbeitsmarkt 25 Jahre nach der Wiedervereinigung (2015)

    Zitatform

    (2015): Wasserstand: Der deutsche Arbeitsmarkt 25 Jahre nach der Wiedervereinigung. In: IAB-Forum H. 1, S. 1-124. DOI:10.3278/IFO1501W

    Abstract

    Beiträge zum Themenschwerpunkt "25 Jahre Wiedervereinigung":
    - Uwe Blien, Van Phan thi Hong: 25 Jahre nach der Wiedervereinigung - Schwierige Startbedingungen wirken nach (S. 4-13);
    - Barbara Schwengler, Franziska Hirschenauer: Regionen im Ost-West-Vergleich - Vieles ist im Fluss (S. 14-21);
    - Michaela Fuchs, Oliver Ludewig, Antje Weyh: Arbeitslosigkeit in Ost und West - Unterschiede verschwimmen immer mehr (S. 22-29);
    - Susanne Wanger: Erwerbs- und Arbeitszeitstrukturen von Frauen und Männern - Der Westen holt auf (S. 38-45);
    - Andrea Kargus, Martin Schludi: "Jeht nich, jibt's nich!" Ein Gespräch mit Heinrich Alt, Friedrich Buttler, Diana Golze und Manfred Stolpe (S. 46-55);
    - Barbara Schwengler, Lutz Bellmann: Fachkräftebedarf aus regionaler Perspektive - Gerade Kleinstbetriebe sitzen immer öfter auf dem Trockenen (S. 56-59);
    - Michaela Fuchs, Mirko Wesling, Antje Weyh: Arbeitslosigkeit und Fachkräftesicherung in Ostdeutschland - Zarte Pflänzchen brauchen Pflege (S. 60-65);
    - Lutz Bellmann, Sandra Dummert, Ute Leber: Betriebliche Ausbildung in Ostdeutschland - Der Lehrlingsstrom droht zu versiegen (S. 68-75);
    - Michaela Fuchs, Mirko Wesling, Antje Weyh: Rückwanderung von ostdeutschen Beschäftigten - Kurs Ost-West-Ost (S. 78-83);
    - Peter Ellguth, Susanne Kohaut: Entwicklung der Tariflandschaft - Immer größere Flächen trocknen aus (S. 84-91);

    Weitere Themen:
    - Gesine Stephan, Sven Uthmann: Konfliktsituationen am Arbeitsplatz: Auge um Auge, Zahn um Zahn? (S. 102-107);
    - Stefan Bernhard: Der Gründungszuschuss nach der jüngsten Reform - Neue Wege, altes Programm (S. 108-113). - Andrea Kargus: "Regionen sind wie Tanker". Porträt von Uwe Blien (S. 100-101)

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    Regionen im Wettbewerb - Ergebnisse des IW-Regionalrankings (2014)

    Bahrke, Michael; Kempermann, Hanno;

    Zitatform

    Bahrke, Michael & Hanno Kempermann (2014): Regionen im Wettbewerb - Ergebnisse des IW-Regionalrankings. In: IW-Trends, Jg. 41, H. 1, S. 17-31. DOI:10.2373/1864-810X.14-01-02

    Abstract

    "Regionen stehen miteinander im Wettbewerb. Vor allem die Regionen im Süden Deutschlands haben sich eine starke Position erarbeitet. 88 der erfolgreichsten 100 Regionen liegen in Baden-Württemberg und Bayern. Der Aufholprozess Ostdeutschlands scheint dagegen ins Stocken geraten zu sein. Unter den 50 dynamischsten Regionen finden sich lediglich zehn aus Ostdeutschland. Im Rahmen des IW-Regionalrankings 2014 werden wichtige Indikatoren ermittelt, die zum Erfolg einer Region beitragen. Ziel ist es, relevante Themenfelder zu adressieren, regionsspezifische Analysen durchzuführen und erfolgreiche Handlungskonzepte abzuleiten, die die Regionen zur Stärkung ihrer Wettbewerbsfähigkeit einsetzen können." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    25 Jahre nach dem Mauerfall - Ostlöhne holen nur schleppend auf (2014)

    Bosch, Gerhard; Weinkopf, Claudia ; Kalina, Thorsten;

    Zitatform

    Bosch, Gerhard, Thorsten Kalina & Claudia Weinkopf (2014): 25 Jahre nach dem Mauerfall - Ostlöhne holen nur schleppend auf. (IAQ-Report 2014-05), Duisburg, 14 S. DOI:10.17185/duepublico/45718

    Abstract

    "- Die Stundenlöhne in Ostdeutschland haben sich von knapp 54% im Jahr 1992 bis auf 77% im Jahr 2012 an das Westniveau angenähert. Ein Großteil der Annäherung erfolgte in den ersten Jahren nach der Wiedervereinigung; seit 1995 hat sich der Angleichungsprozess deutlich verlangsamt. Ohne Änderungen in der Lohnpolitik werden die Ostlöhne erst im Jahre 2081 das Westniveau erreichen.
    - Der ostdeutsche öffentliche Dienst ist Vorreiter bei der Angleichung der Löhne; im ostdeutschen produzierenden Gewerbe stockt hingegen schon seit Mitte der 1990er Jahre der Angleichungsprozess.
    - In beiden Landesteilen hat die Ungleichheit der Lohnverteilung zugenommen. Am stärksten stiegen die oberen Löhne im Osten, am geringsten hingegen die unteren Löhne im Westen. Wir beobachten also nicht mehr alleine einen Aufholprozess des Ostens, sondern auch den Lohnverfall für Geringverdienende im Westen.
    - Die ostdeutschen Frauen erreichen 2012 bei den mittleren Verdiensten bereits 85,5% des westdeutschen Niveaus. Aufgrund des schnelleren Aufholprozesses bei den Frauenlöhnen ist der gender pay gap in Ostdeutschland erheblich geringer als in Westdeutschland.
    - Der gesetzliche Mindestlohn kann neuen Schwung in den Aufholprozess bringen, weil erheblich mehr ostdeutsche (29,3%) als westdeutsche Beschäftigte (16,9%) davon profitieren werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Ostdeutschland - ein langer Weg des wirtschaftlichen Aufholens (2014)

    Brenke, Karl;

    Zitatform

    Brenke, Karl (2014): Ostdeutschland - ein langer Weg des wirtschaftlichen Aufholens. In: DIW-Wochenbericht, Jg. 81, H. 40, S. 939-957.

    Abstract

    "Der wirtschaftliche Rückstand Ostdeutschlands gegenüber Westdeutschland ist 25 Jahre nach dem Fall der Mauer immer noch groß. Beim Bruttoinlandsprodukt je Einwohner werden 71 Prozent und bei der Produktivität etwa drei Viertel des westdeutschen Niveaus erreicht. Der Aufholprozess kommt nur noch sehr langsam voran. Der entscheidende Grund für die geringe Produktivität ist der Mangel an hochqualifizierten Tätigkeiten. Zudem ist die ostdeutsche Wirtschaft vergleichsweise kleinteilig strukturiert. Das verfügbare Einkommen je Einwohner liegt in Ostdeutschland bei 83 Prozent des westdeutschen Wertes. An dieser Relation hat sich seit Ende der 90er Jahre nichts Wesentliches geändert. Die Arbeitslosigkeit ist in Ostdeutschland noch relativ hoch, in den vergangenen Jahren ist sie aber stärker als in Westdeutschland zurückgegangen. Dies ist allerdings zum Teil Folge des schrumpfenden Erwerbspersonenpotentials; besonders deutlich geht die Zahl der Jugendlichen zurück. Die Erwartung zur Zeit der Wende, dass der Osten bei Wirtschaftskraft und Lebensstandard rasch zum Westen aufschließen wird, hat sich nicht erfüllt. Sie war auch übertrieben, denn man ging davon aus, dass eine traditionell dünn besiedelte Transformationsregion in relativ kurzer Zeit eine der leistungsfähigsten Ökonomien der Welt einholen könnte. Gleichwohl gibt es große Anpassungsfortschritte. Insbesondere ist in Ostdeutschland eine Re-Industrialisierung gelungen. Eine große Herausforderung stellt der demografische Wandel dar. Die Zahl junger Erwerbspersonen geht in Ostdeutschland deutlich stärker zurück als in Westdeutschland. Um Fachkräfte zu halten oder anzuziehen, muss in Ostdeutschland das Angebot attraktiver Arbeitsplätze mit guter Entlohnung gesteigert werden. Höhere Löhne müssen allerdings mit höherer Produktivität einhergehen und diese wiederum erfordert eine verstärkte Innovationstätigkeit." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    IAB-Betriebspanel Ostdeutschland: Ergebnisse der achtzehnten Welle 2013 (2014)

    Dahms, Vera; Frei, Marek; Putzing, Monika; Prick, Simone; Bennewitz, Emanuel;

    Zitatform

    Dahms, Vera, Marek Frei, Monika Putzing, Emanuel Bennewitz & Simone Prick (2014): IAB-Betriebspanel Ostdeutschland. Ergebnisse der achtzehnten Welle 2013. Berlin, 104 s.

    Abstract

    "Das IAB-Betriebspanel wurde in Ostdeutschland (einschließlich Berlin) als mündliche Arbeitgeberbefragung auf Leitungsebene von Juli bis Oktober 2013 zum 18. Mal durchgeführt. Die Themen 'Fachkräfte' und 'Ausbildung' stehen seit Jahren im Mittelpunkt der Panelauswertungen und vertiefende Erkenntnisse aus den Betriebsbefragungen sind von größtem Interesse. Die jährlich vorliegenden Informationen zu Einstellungen, nicht besetzten Stellen und der Suche nach Fachkräften zeigten in der Vergangenheit einen Anstieg des Fachkräftebedarfs bei gleichzeitig steigenden Besetzungsschwierigkeiten in den Betrieben. In der Diskussion um den künftigen Fachkräftebedarf und zunehmende Schwierigkeiten bei der Besetzung von Fachkräftestellen spielt auch die Ausbildungsbeteiligung der Betriebe eine wesentliche Rolle. Es werden Angaben der Betriebe sowohl zu ihrer Ausbildungsberechtigung wie auch zur tatsächlichen Ausbildungsbeteiligung erhoben. Vor dem Hintergrund zunehmender Besetzungsschwierigkeiten von Ausbildungsstellen sind die betrieblichen Gründe der Nichtbesetzung von Ausbildungsstellen für politisches Handeln relevant, die in der aktuellen Befragungswelle erhoben wurden. Darüber hinaus liegen betriebliche Informationen über Voraussetzungen vor, unter denen ein Betrieb bereit ist, auch Jugendliche mit schlechten schulischen Leistungen bzw. Jugendliche ohne Schulabschluss einzustellen. Betriebe gehen sowohl bei der Besetzung von Fachkräftestellen als auch von Ausbildungsplätzen Kompromisse ein. Aussagen zu konkret eingegangenen Kompromissen spiegeln betriebliche Reaktionsmuster wider und liefern Ansatzpunkte für politische Handlungsempfehlungen - bspw. für betriebliche Weiterbildung.
    Es erfolgen standardmäßig Auswertungen zur betrieblichen Weiterbildung und zu den so genannten atypischen Beschäftigungsverhältnissen. Hierbei handelt es sich um Beschäftigungsverhältnisse, die vom Normalarbeitsverhältnis abweichen wie Teilzeitbeschäftigung einschließlich Mini-Jobs, befristete Beschäftigung und Leiharbeit. Neben Informationen zur Beschäftigungsentwicklung erfolgen Analysen ausgewählter wirtschaftlicher Kennziffern, die für die betriebliche Nachfrage nach Arbeitskräften eine hohe Bedeutung haben. Dazu zählen die Investitions- und Innovationsbereitschaft der Betriebe, betriebliche Beteiligung an Forschung und Entwicklung, Umsatz einschließlich des Exports, Löhne und Gehälter, Gewinn- und Kapitalbeteiligung, Tarifbindung sowie Produktivität." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Einwanderungsstrategie für Thüringen (2014)

    Kubis, Alexander; Schneider, Lutz ;

    Zitatform

    Kubis, Alexander & Lutz Schneider (2014): Einwanderungsstrategie für Thüringen. (Thüringer Memos 03), Erfurt, 28 S.

    Abstract

    "Thüringen ist - nach den neuesten Erkenntnissen des Zensus 2011 - das Bundesland mit dem geringsten Ausländeranteil und dem niedrigsten Anteil vom Menschen mit Migrationshintergrund. Die aktuellen Zuwanderungszahlen deuten indes darauf hin, dass die Zukunft des Landes in einer sehr viel stärker migrationsbasierten Internationalisierung liegen kann, als es die derzeitige Bevölkerungsstruktur widerspiegelt (siehe Kapitel 3). Sowohl im Zuge der Realisierung von Freizügigkeit innerhalb der EU als auch in Folge der durch die europäische Staatsschuldenkrise umgelenkten Wanderungsbewegungen (Bertoli et al. 2013) haben sich die Zuzüge aus dem Ausland deutlich erhöht. Diese neuere Entwicklung wird von den Akteuren im Land zunehmend erkannt, was sich in einer verstärkten Akzentuierung des Einwanderungsthemas in Politik, Wirtschaft und Verwaltung niederschlägt. In diesem Sinne werden von Seiten der Landesregierung und des Thüringer Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Technologie (TMWAT) seit geraumer Zeit die Chancen einer Internationalisierung der Thüringer Wirtschaft - auch über eine stärkere Rekrutierung internationaler Fachkräfte - betont (TMWAT 2013b). Vor diesem Hintergrund erscheint es nur konsequent, mögliche Maßnahmen zur Förderung qualifizierter Zuwanderung nach Thüringen systematisch und evidenzbasiert zu eruieren und in eine konsistente Landesstrategie einzubetten." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Kubis, Alexander;
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    Does Germany have an East-West problem?: regional growth patterns in Germany since reunification (2014)

    Maseland, Robbert ;

    Zitatform

    Maseland, Robbert (2014): Does Germany have an East-West problem? Regional growth patterns in Germany since reunification. In: Regional studies, Jg. 48, H. 7, S. 1161-1175. DOI:10.1080/00343404.2012.684677

    Abstract

    "In diesem Beitrag wird die Behauptung in Frage gestellt, dass Deutschland unter einer wirtschaftlichen Ost-West-Lücke leidet. Da Kern-Peripherie-Muster überall häufig auftreten, sollte man vom peripheren Ostdeutschland keine Konvergenz mit den metropolitanen Gebieten des Westens erwarten. Bei einer getrennten Untersuchung der Wachstumsmuster von Kern- und Peripherieregionen lassen sich keine spezifischen Unterschiede zwischen dem Wachstum im Osten und Westen feststellen. In ganz Deutschland wachsen arme Peripherieregionen rascher als reiche; gleichzeitig scheinen sich die Einkommensunterschiede unter den Kernregionen zu verstärken. Da ärmere Kernregionen in der früheren Deutschen Demokratischen Republik (DDR) relativ prävalent sind, ähnelt die Situation einem Ost-West-Problem. Doch in Wahrheit verteilt sich das Wachstum in Deutschland nicht gemäß einer Ost-West-Teilung, sondern vielmehr entlang den Kern- Peripherie-Linien." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    25 Jahre nach dem Mauerfall: Bilanz und Herausforderungen (2014)

    Röhl, Klaus-Heiner;

    Zitatform

    Röhl, Klaus-Heiner (2014): 25 Jahre nach dem Mauerfall. Bilanz und Herausforderungen. In: IW-Trends, Jg. 41, H. 3, S. 1-18.

    Abstract

    "Der Aufbau Ost scheint weitgehend abgeschlossen. Der IW-Einheitsindex, der sieben Indikatoren zur Ost-West-Angleichung umfasst, dokumentiert anhaltende, aber langsame Fortschritte. Die Infrastruktur der neuen Bundesländer ist gut ausgebaut, die Arbeitslosenquote ist im einstelligen Bereich angelangt und sinkt weiter. Die Wirtschaftsstruktur hat sich weiter an den westdeutschen Stand angenähert. Die Industrie trägt inzwischen über 17 Prozent zur Bruttowertschöpfung bei. Aber die Produktivität des eingesetzten Kapitals und der Arbeitskräfte bleibt hartnäckig hinter dem westdeutschen Wert zurück, obwohl die Investitionsbeihilfen die Wirtschaftsleistung befördert haben. Die Wirtschaftsleistung je Einwohner bleibt unter 70 Prozent des westdeutschen Niveaus und die Konvergenz stockt. Es fehlen Großunternehmen, Firmenzentralen und wirtschaftsstarke Ballungsräume." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Jahresbericht der Bundesregierung zum Stand der Deutschen Einheit 2014 (2014)

    Abstract

    "Zum 25-jährigen Jubiläum bilanziert der Bericht zum Stand der Deutschen Einheit in Texten und Grafiken den Stand der Entwicklung in den neuen Ländern, zeigt Erfolge, Probleme und Tendenzen auf und stellt übersichtlich alle relevanten Wirtschaftsdaten zusammen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    25 Jahre nach dem Mauerfall: wirtschaftliche Integration Ostdeutschlands (2014)

    Abstract

    "Als vor 25 Jahren die Berliner Mauer fiel, gewannen die Bürger der DDR ihre bürgerlichen Freiheiten zurück. Sie können seitdem frei reisen und ihren Wohn-und Arbeitsort frei wählen. Auf den Mauerfall folgten in historisch einmaligem Tempo Weichenstellungen zur Deutschen Einheit: erste freie Volkskammerwahlen am 18.03.1990, die Wirtschafts-, Währungs- und Sozialunion am 01.07.1990 und schließlich die Einheit Deutschlands durch den Beitritt der DDR zum Geltungsbereich des Grundgesetzes der Bundesrepublik Deutschland. Die Integration der ost- und westdeutschen Wirtschaft ist allerdings ein langwieriger Prozess." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Regionale Wirtschaftsförderung ab 2014: Neue Rangfolge der förderbedürftigen Regionen in Deutschland (2013)

    Schwengler, Barbara;

    Zitatform

    Schwengler, Barbara (2013): Regionale Wirtschaftsförderung ab 2014: Neue Rangfolge der förderbedürftigen Regionen in Deutschland. (IAB-Kurzbericht 22/2013), Nürnberg, 7 S.

    Abstract

    "In strukturschwachen Regionen können private Unternehmen und kommunale wirtschaftsnahe Infrastrukturprojekte mit Investitionskostenzuschüssen gefördert werden. Das IAB hat für Deutschland einen Gesamtindikator berechnet, mithilfe dessen förderbedürftige Regionen identifiziert und ihre Rangfolge festgelegt werden können. Dabei sind die Arbeitslosenquote im mehrjährigen Durchschnitt und das regionale Durchschnittseinkommen die beiden Einzelindikatoren mit dem stärksten Gewicht im Gesamtindikator. Für die kommende Förderperiode 2014 bis 2020 mussten die Fördergebiete neu abgegrenzt werden. Dem Ranking zufolge zeigt sich, dass es ostdeutsche Regionen gibt, die sich so gut entwickelt haben, dass sie inzwischen besser dastehen als einige westdeutsche Regionen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Schwengler, Barbara;
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  • Literaturhinweis

    Good institutions are not enough: ongoing challenges of Eastern German development (2011)

    Carlin, Wendy;

    Zitatform

    Carlin, Wendy (2011): Good institutions are not enough: ongoing challenges of Eastern German development. In: CESifo DICE report, Jg. 9, H. 1, S. 28-34.

    Abstract

    Die Autorin untersucht den Aufholprozess Ostdeutschlands in Folge der Wiedervereinigung im Vergleich zu anderen osteuropäischen Ländern. Sie stellt dar, dass es in Ostdeutschland trotz der Übernahme bewährter westdeutscher Institutionen nicht zu einer raschen Überwindung von 40 Jahren Planwirtschaft kam. Negativ wirkte sich die rapide Deindustrialisierung auf die Wirtschaft aus. Dies führte zu einer geringeren Außenhandelsentwicklung und geringen Investitionen ausländischer Investoren. Abschließend werden Anzeichen für eine langsame Verbesserung der ostdeutschen Wirtschaftsleistung aufgezeigt und eine Industriepolitik zur Förderung erfolgreicher Wirtschaftsregionen gefordert. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Wirtschaftlicher Stand und Perspektiven für Ostdeutschland: Studie im Auftrag des Bundesministeriums des Innern (2011)

    Günther, Jutta ; Dietrich, Diemo; Dürig, Wolfgang; Franz, Peter ; Zeddies, Götz; Brenke, Karl; Buscher, Herbert; Kubis, Alexander; Pelzel, Frank; Loose, Brigitte; Haug, Peter; Blum, Ulrich ; Ragnitz, Joachim; Brachert, Matthias ; Rosenfeld, Martin; Kauffmann, Albrecht; Weiß, Dominik; Ludwig, Udo; Walwei, Ulrich ; Brautzsch, Hans-Ulrich; Titze, Mirko ; Pasternack, Peer; Stops, Michael ; Lageman, Bernhard; Schneider, Lutz ;

    Zitatform

    Günther, Jutta, Diemo Dietrich, Wolfgang Dürig, Peter Franz, Götz Zeddies, Karl Brenke, Herbert Buscher, Alexander Kubis, Frank Pelzel, Brigitte Loose, Peter Haug, Ulrich Blum, Joachim Ragnitz, Matthias Brachert, Martin Rosenfeld, Albrecht Kauffmann, Dominik Weiß, Udo Ludwig, Ulrich Walwei, Hans-Ulrich Brautzsch, Mirko Titze, Peer Pasternack, Michael Stops, Bernhard Lageman & Lutz Schneider (2011): Wirtschaftlicher Stand und Perspektiven für Ostdeutschland. Studie im Auftrag des Bundesministeriums des Innern. (IWH-Sonderheft 2011,02), Halle, 160 S.

    Abstract

    "Zwanzig Jahre nach der deutschen Vereinigung hat sich das wirtschaftliche, soziale und gesellschaftliche Bild Ostdeutschlands tiefgreifend geändert. Enorme Fortschritte konnten erzielt werden. Die Dynamik der Entwicklung hat sich allerdings seit dem Ende der 1990er Jahre deutlich abgeschwächt und die Aufholfortschritte sind im vergangenen Jahrzehnt immer kleiner geworden. Vor diesem Hintergrund hat das Bundesministerium des Innern im August 2010 einem Konsortium von sechs Forschungsinstituten den Auftrag erteilt, auf Basis vorliegender Forschungsergebnisse in knapper Form die wesentlichen wirtschaftlichen Stärken und Schwächen Ostdeutschlands herauszuarbeiten, daraus resultierende Herausforderungen für die Wirtschaftspolitik zu identifizieren und den Handlungsrahmen für die Bundesebene - sei er eher ordnungsökonomischer oder eher prozesspolitischer Art - abzustecken. Die sechs Institute - das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW), das ifo Institut für Wirtschaftsforschung (Niederlassung Dresden), das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB), das Institut für Hochschulforschung Wittenberg (HoF), das Institut für Wirtschaftsforschung Halle (IWH) und das Rheinisch-Westfälische Institut für Wirtschaftsforschung (RWI) - stellen hiermit ihre Sicht der Dinge zur Lage und zu den Perspektiven der ostdeutschen Wirtschaft vor. Sie betonen dabei insbesondere, dass künftig das Konvergenzziel siedlungs- und wirtschaftsstrukturell wesentlich differenzierter gesehen werden muss, um das in Ostdeutschland tatsächlich Erreichte bewerten und das zu Erreichende wirtschafts¡politisch gestalten zu können. Dabei sollte auf Bundesebene zunehmend eine gesamtdeutsche Perspektive dominieren, die ostdeutsche Problemlagen - räumlich meist konzentrierter als in Westdeutschland - erfasst, diese in Westdeutschland aber nicht ausklammert. Zu berücksichtigen ist, dass die Gestaltungskraft der Politik 20 Jahre nach der Einheit infolge gewachsener Strukturen und aufgrund der fiskalischen Rahmenbedingungen als begrenzt anzusehen ist." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    The aftermath of reunification: Sectoral transition, gender, and rising wage inequality in East Germany (2011)

    Kohn, Karsten ; Antonczyk, Dirk;

    Zitatform

    Kohn, Karsten & Dirk Antonczyk (2011): The aftermath of reunification: Sectoral transition, gender, and rising wage inequality in East Germany. (IZA discussion paper 5708), Bonn, 39 S.

    Abstract

    "Using a large administrative data set, this paper studies the evolution of the East German wage structure throughout the transition period 1992-2001. Wage dispersion has generally been rising. The increase occurred predominantly in the lower part of the wage distribution for women and in the upper part for men. Sectoral transition affected women to a much larger extent than men. A sequential decomposition analysis using quantile regressions reveals that changes in industry-specific remuneration schemes contributed strongly to the rise in wage inequality in the lower part of the distribution for female workers. On the other hand, inter-industry trends away from the manufacturing sector towards service sectors contribute to the smaller increase of inequality in the upper part of the distribution, while causing wage dispersion in the lower part of the distribution to decline. Changes in the industry composition alone would have led to a polarization of wages for female workers. For men, changes in individual characteristics and a general time trend contribute the largest part to the increasing wage dispersion. These gender differences result from employment segregation across industries right after German reunification, and a particularly strong concentration of females in the public sector." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Ostdeutschlands Transformation seit 1990 im Spiegel wirtschaftlicher und sozialer Indikatoren (2010)

    Blum, Ulrich ; Rosenfeld, Martin T. W.; Günther, Jutta ; Gabrisch, Hubert ; Schneider, Lutz ; Lang, Cornelia; Heimpold, Gerhard; Buscher, Herbert S.; Ludwig, Udo;

    Zitatform

    Blum, Ulrich, Herbert S. Buscher, Hubert Gabrisch, Jutta Günther, Gerhard Heimpold, Cornelia Lang, Udo Ludwig, Martin T. W. Rosenfeld & Lutz Schneider (2010): Ostdeutschlands Transformation seit 1990 im Spiegel wirtschaftlicher und sozialer Indikatoren. Halle, 208 S.

    Abstract

    "20 Jahre nach der 'friedlichen Revolution' und dem darauffolgenden Herstellen der staatlichen Einheit Deutschlands legt das IWH erneut eine Dokumentation der gesellschaftlichen, vor allen Dingen der wirtschaftlichen Entwicklung vor. Ziel ist es, anhand von Zahlen, Schaubildern und Tabellen mit entsprechenden Erklärungen die Vielschichtigkeit des Wandels der Neuen Länder aufzuzeigen. Damit fällt auch die Bewertung differenziert aus: Es gibt eine weitgehend modernisierte Infrastruktur, das erste, was an 'blühende Landschaften' erinnern mag. Einige Unternehmen und Standorte konnten sich mit großem wirtschaftlichen Erfolg die Weltmarktführerschaft in wesentlichen Technologien sichern. Aber es gibt auch einen massiven Bevölkerungsverlust, sich entleerende Gebiete. Manche Städte und erhebliche Teile des ländlichen Raums suchen eine neue Aufgabe in der nationalen und internationalen Arbeitsteilung.
    Der Band gliedert sich in vier Teile: Neben einer zusammenfassenden Einordnung finden sich in den acht Kapiteln des Hauptteils die wesentlichen Dokumentationen des Vereinigungsprozesses." (Textauszug, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Lebenswelt im Umbruch: Strukturwandel und regionale Entwicklung (2010)

    Kubis, Alexander;

    Zitatform

    Kubis, Alexander (2010): Lebenswelt im Umbruch: Strukturwandel und regionale Entwicklung. In: D. Gregosz (Hrsg.) (2010): Wo steht Ostdeutschland in zehn Jahren? : Zukunftsperspektiven der "Jungen Länder", S. 37-43.

    Abstract

    "Ostdeutsche Regionen befinden sich auch zwanzig Jahre nach der Herstellung der Einheit Deutschlands in einem anhaltenden Prozess des Strukturwandels. Dieser Strukturwandel ist durch transformationsbedingte Besonderheiten gekennzeichnet. Zwar ist die Transformation im Sinne der Übernahme marktwirtschaftlicher Institutionen längst abgeschlossen. In der Post-Transformationsphase zeigen sich allerdings strukturelle Besonderheiten, die ihre Ursprünge teils in der Entwicklung im Osten Deutschlands in der zentralverwaltungswirtschaftlichen Entwicklungsperiode und teils in den Entwicklungsmustern nach dem Übergang zur Marktwirtschaft haben. Obwohl die neuen marktwirtschaftlichen institutionellen Rahmenbedingungen für alle Regionen in Ostdeutschland die gleichen sind, zeigen sich regionale Unterschiede beim wirtschaftlichen Erfolg, d.h. bei Wachstum und Wohlstand. Mit Rücksicht auf die räumliche Differenzierung liegt es nahe, nicht mehr nur pauschale Vergleiche der Wirtschaftskraft und der dahinter stehenden Faktoren zwischen Ost- und Westdeutschland vorzunehmen, sondern die unterschiedlichen Entwicklungen innerhalb Ostdeutschlands, etwa in Mitteldeutschland, Berlin oder der Thüringer Städtekette mit zu berücksichtigen. In dem Beitrag wird auf wichtige Aspekte der in der Post-Transformationsphase herausgebildeten Sektoral-, Funktional- und Unternehmensgrößenstrukturen sowie den regionalen Strukturwandel eingegangen. Im Anschluss wird der demographische Wandel thematisiert, der für die künftige wirtschaftliche Entwicklung in Ostdeutschland eine zentrale Herausforderung darstellt." (Textauszug, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Kubis, Alexander;
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  • Literaturhinweis

    Die Transformation des Verarbeitenden Gewerbes in Berlin/Brandenburg unter Berücksichtigung der Exporte: eine empirische Analyse mit amtlichen Mikrodaten (2010)

    Mangelsdorf, Stefan;

    Zitatform

    Mangelsdorf, Stefan (2010): Die Transformation des Verarbeitenden Gewerbes in Berlin/Brandenburg unter Berücksichtigung der Exporte. Eine empirische Analyse mit amtlichen Mikrodaten. Potsdam: Universitätsverlag Potsdam, 241 S.

    Abstract

    "20 Jahre sind mittlerweile vergangen seit die friedliche Protestbewegung zur Abdankung des alten Regimes der Deutschen Demokratischen Republik führte. Im darauf folgenden Jahre kam es zur Wiedervereinigung der beiden deutschen Staaten. Der anschließende Transformationsprozess ist aufgrund der besonderen Umstände in Deutschland einzigartig unter den ehemaligen sozialistischen Staaten Mittel- und Osteuropas. Der Schwerpunkt dieser Arbeit liegt in der Transformation des Verarbeitenden Gewerbes in den Bundesländern Berlin und Brandenburg. Mit der Wiedervereinigung der beiden deutschen Staaten veränderte sich die Situation für die Betriebe im ehemals sozialistischen Teil auf dramatische Weise. Die Auswirkungen werden anhand von Makro- und Mikrodaten analysiert. Untersuchungsgegenstände sind verschiedene ökonomische Indikatoren, wie Zahl von Betrieben und Arbeitsplätzen, Strukturen (nach Größe und Branchen), Umsätze (im In- und Ausland) sowie Investitionen. Der Vergleich von Brandenburg und Ostberlin mit Westberlin bietet dabei die Möglichkeit, Aufschluss über den erreichten Stand des Transformationsprozesses zu erhalten. Die Datenbasis dieser Arbeit besteht neben Angaben aus der Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnung der Länder aus verschiedenen betriebsbasierten Erhebungen der amtlichen Statistik. Der Beobachtungszeitraum umfasst dabei die Jahre 1991 bis 2005. Zur Analyse von Betriebs- und Beschäftigungszahlen und ihrer Dynamik steht sogar eine Totalerhebung für die Jahre 1991 bis 2000 zur Verfügung. Ein besonderer Schwerpunkt dieser Arbeit ist die Rolle der Exporte für die betriebliche Entwicklung. Die deutsche Wirtschaftspolitik fördert Unternehmen bei ihrem Schritt auf ausländische Märkte, da man sich von Exporten eine Wachstumsstimulation erhofft. Damit eine solche Förderung auch langfristige positive Effekte entfalten kann, muss einerseits der Export positiven Einfluss auf das Produktivitätswachstum des betreffenden Betriebes haben, und andererseits muss das Exportverhalten eine gewisse Persistenz aufweisen. Beide Bedingungen werden innerhalb der Arbeit detailliert untersucht." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Zwanzig Jahre Deutsche Einheit: Wunsch oder Wirklichkeit (2010)

    Abstract

    "Wo steht Deutschland heute? Wie ist die Entwicklung im früheren Bundesgebiet und den neuen Ländern verlaufen? Was hat zu den Veränderungen beigetragen? Die amtliche Statistik kann den Fortschritt der Einheit in Zahlen sichtbar machen. Sie wertet nicht, sondern liefert Informationen, die in politischen oder privaten Diskussionen als objektive Basis dienen können. Die Eindrücke, die man mit bloßem Auge sammelt, gewinnen mit dem informierten Blick der Statistik an Detail und Kontur. Im innerdeutschen Vergleich rückten die Daten des wirtschaftlichen und sozialen Wandels in den Fokus der Aufmerksamkeit - für den Einzelnen wie für die Gesellschaft: Was verdient jemand in Thüringen? Was jemand in Bayern? Gehen Frauen mit Kind im Saarland auch so häufig arbeiten wie in Sachsen-Anhalt? Lebe ich besser oder schlechter als jemand in einem anderen Bundesland? Die neuen Vergleichsmaßstäbe verändern die Bewertung der eigenen Lebenssituation - positiv wie negativ." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Vergleichende Analyse von Länderarbeitsmärkten: Länderstudie Berlin (2009)

    Bogai, Dieter; Wiethölter, Doris;

    Zitatform

    Bogai, Dieter & Doris Wiethölter (2009): Vergleichende Analyse von Länderarbeitsmärkten. Länderstudie Berlin. (IAB-Regional. Berichte und Analysen aus dem Regionalen Forschungsnetz. IAB Berlin-Brandenburg 02/2009), Nürnberg, 62 S.

    Abstract

    "In dem Bericht wird der Berliner Arbeitsmarkt in regional vergleichender Perspektive analysiert. Zum einen wird die Entwicklung von Wirtschaft und Arbeitsmarkt seit der Wiedervereinigung deskriptiv untersucht. Hieraus lassen sich insbesondere im Vergleich zu den westdeutschen Metropolregionen Rückstände Berlins in der wirtschaftlichen Leistungskraft und Beschäftigungsentwicklung feststellen. Die Folgen sind hohe Arbeitslosigkeit und erhebliche Sozialtransfers. Zum anderen wird die Beschäftigungsentwicklung in Berlin mit einem ökonometrischen Analysemodell untersucht. Mittels einer Shift-Share-Regression können vor dem Hintergrund der Entwicklung in Ostdeutschland die Wirkungen der Branchenstruktur, der Qualifikation und der Betriebsgrößenstruktur als erklärende Variablen (Effekte) bestimmt werden.
    Die Analyse zeigt, dass die Beschäftigungsentwicklung in Berlin zwischen 1996 und 2005 von einer günstigen Branchenspezialisierung im Vergleich zu der ostdeutschen Wirtschaft profitierte. Hierzu trugen vor allem die wissensintensiven Dienstleistungen bei. Der positive Brancheneffekt basiert zudem darauf, dass in Berlin schrumpfende Branchen wie die Bauwirtschaft wenig Bedeutung haben. Im Gegensatz zu den Beschäftigungsanalysen für die alten Länder, die überwiegend negative Standorteffekte für die westdeutschen Kernstädte ermitteln, wird für die Metropole ein stark positiver regionaler Standorteffekt festgestellt. Dieser dürfte auf die Größe der Stadt und die damit verbundenen ökonomischen Vorteile, die Wissenschaftsinfrastruktur und weitere weiche Standortfaktoren gegenüber dem ostdeutschen Referenzraum zurückzuführen sein. Der überdurchschnittliche Anteil an Hochqualifizierten in Berlin trägt zum negativen Qualifikationseffekt bei. Dieses Ergebnis ist auf eine ostdeutsche Sonderentwicklung zurückzuführen, die den Beschäftigungsabbau im öffentlichen Dienst betraf. Der Betriebsgrößeneffekt wirkt relativ stark negativ. Er resultiert aus der großbetrieblichen Struktur der Berliner Wirtschaft. Größere Unternehmen haben in Ostdeutschland im Untersuchungszeitraum stark Beschäftigung abgebaut. Unter Einbeziehung der deskriptiven Befunde, die den wirtschaftlichen Entwicklungsrückstand Berlins gegenüber anderen Großstädten dokumentieren, wird abschließend auf die zweifellos vorhandene Forschungsstärke des Standorts verwiesen. Nachhaltige Wachstumseffekte generiert sie aber erst, wenn in Berlin vermehrt überregional absetzbare Güter und Dienstleistungen erstellt werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Wiethölter, Doris;
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  • Literaturhinweis

    Die Jahre 1989 und 1990: das wirtschaftliche Desaster der DDR: schleichender Niedergang und Schocktherapie (2009)

    Brenke, Karl;

    Zitatform

    Brenke, Karl (2009): Die Jahre 1989 und 1990: das wirtschaftliche Desaster der DDR. Schleichender Niedergang und Schocktherapie. In: Vierteljahrshefte zur Wirtschaftsforschung, Jg. 78, H. 2, S. 18-31. DOI:10.3790/vjh.78.2.18

    Abstract

    "Die Wirtschaft der DDR war eine Ökonomie des Mangels. Im Jahr 1989 stand sie nicht weit vom Abgrund entfernt - paradoxerweise deshalb, weil die DDR über ihre Verhältnisse gelebt hatte. Im Zentrum der Politik stand über viele Jahre die konsumtive Verwendung der Wirtschaftsleistung; der Konsum wuchs schneller als die Wirtschaftsleistung, so dass die Investitionen immer stärker zurückblieben und von der Substanz gezehrt wurde. Wie sich anhand verschiedener Quellen zeigen lässt, hatte entgegen weit verbreiteter Ansicht die DDR zur Zeit des Mauerfalls noch nicht eine so Auslandsverschuldung, dass sie als bankrott zu bezeichnen war. Allerdings glaubten das auch die in der Wendezeit rasch wechselnden Staats- und Parteiführungen - ein weiteres Paradoxon. Durch enorme Abwanderungen in den Westen drohte eine völlige Destabilisierung der DDR-Wirtschaft, und in der DDR wurde vermehrt nach der Einführung der D-Mark verlangt, weil sich davon die Bürger mehr Kaufkraft und Wohlstand erhofften. Um die Abwanderungen zu begrenzen, war die Einführung einer Währungsunion politisch unvermeidlich. Ökonomisch war sie allerdings eine Katastrophe, denn über Nacht sahen sich die DDR-Betriebe aufgrund des drastisch veränderten Wechselkurses Wettbewerbsbedingungen gegenüber, denen sie nicht gewachsen waren. Die Produktion brach massiv ein, und die Unterbeschäftigung stieg trotz massiver Hilfen seitens der Bundesrepublik rasant an. Wiederum rangierte der private Verbrauch vor der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit. Ein Prozess wie in den anderen Ostblockstaaten, in dem schrittweise die Wettbewerbsfähigkeit erhöht wurde, war nicht möglich. Auf dem Gebiet der DDR musste nach dem Anpassungsschock in kurzer Zeit eine weitgehend neue wirtschaftliche Basis geschaffen werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Ostdeutschland 20 Jahre nach dem Mauerfall: was war und was ist heute mit der Wirtschaft? (2009)

    Brenke, Karl; Zimmermann, Klaus F. ;

    Zitatform

    Brenke, Karl & Klaus F. Zimmermann (2009): Ostdeutschland 20 Jahre nach dem Mauerfall: was war und was ist heute mit der Wirtschaft? (IZA Standpunkte 20), Bonn, 38 S.

    Abstract

    "Der Artikel zeigt in den grundlegenden Zügen die Entwicklung in Ostdeutschland seit dem Beginn der Umstrukturierung und zieht eine Bilanz zum Stand des Anpassungsprozesses nach 20 Jahren des Mauerfalls. Wie sich an der Entwicklung der Wirtschaftsleistung zeigen lässt, ist der wirtschaftliche Neuaufbau gut voran gekommen. Allerdings ist das Resultat hinter den Erwartungen zur Wendezeit zurückgeblieben. Und weiterhin sind die neuen Bundesländer weit davon entfernt, wirtschaftlich auf eigenen Beinen stehen zu können. Sie werden noch massiv unterstützt; besonders stark sind die Einkommenstransfers - und bei den Haushaltseinkommen hat Ostdeutschland stärker aufgeholt als bei der Wirtschaftsleistung. Ausdruck der Rückständigkeit ist neben einem relativ großen Mangel an Beschäftigungsmöglichkeiten eine vergleichsweise geringe Produktivität. Deren Ursachen sind vielfältig. So mangelt es an Beschäftigung und Wertschöpfung in solchen Sektoren, die generell eine vergleichsweise hohe Produktivität vorweisen, und exemplarisch für das verarbeitende Gewerbe lässt sich zeigen, dass größere Betriebe unterrepräsentiert sind, und dass Arbeitsplätze, die eine höhere Qualifikation voraussetzen, relativ weniger als im Westen zu finden sind. Hinzu kommt eine bisher nur wenig beachtete Einflussgröße: die im Vergleich zu den alten Bundesländern viel dünnere Besiedlungsdichte Ostdeutschlands. Insbesondere für die alten Bundesländer lässt sich zeigen, dass eine überdurchschnittliche Wirtschaftsleistung in erheblichem Maße mit einer starken Besiedlungsdichte zusammenhängt. In Ostdeutschland ist das auch der Fall - wegen der enormen Ausgleichswirkungen der Sozialtransfers aber weniger deutlich als im Westen. Es wäre eine Illusion zu glauben, solche Strukturunterschiede mittelfristig ausgleichen zu können, zumal die Differenzen in der Raumstruktur zwischen Ost und West historischen Charakter haben. Überdies gibt es sowohl innerhalb der alten wie innerhalb der neuen Bundesländer große regionale Disparitäten. Fast 20 Jahre nach der Deutschen Einheit sollte man deshalb Abschied von den meist zu simplen Ost-West-Vergleichen nehmen. Vielmehr sollte die Frage in den Vordergrund gerückt werden, welche Wachstumsmöglichkeiten die einzelnen Regionen Ostdeutschlands tatsächlich - auch angesichts der demografischen Veränderungen - überhaupt haben. Zu einem 'neuen politischen Realismus' gehört neben dem längst überfälligen Abbau von Subventionen eine Neuausrichtung der Regionalförderung, und zwar nicht speziell für Ostdeutschland, sondern im gesamtdeutschen Rahmen unter Einbeziehung der neuen Bundesländer." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Entwicklung und Schrumpfung in Ostdeutschland: aktuelle Probleme im 20. Jahr der Einheit (2009)

    Busch, Ulrich; Kühn, Wolfgang; Steinitz, Klaus;

    Zitatform

    Busch, Ulrich, Wolfgang Kühn & Klaus Steinitz (2009): Entwicklung und Schrumpfung in Ostdeutschland. Aktuelle Probleme im 20. Jahr der Einheit. Hamburg: VSA-Verlag, 200 S.

    Abstract

    "2009 geht die 'Einheit' in ihr 20. Jahr. Gibt es noch 'die' ostdeutsche Region? Wie sieht eine selbsttragende Entwicklung und Wirtschaftspolitik in und für Ostdeutschland aus, die auf die gesamte Republik ausstrahlt? Welche Entwicklungsszenarien gibt es für die neuen Bundesländer? Die Darstellung beginnt mit einer knappen Analyse der bisherigen ökonomischen und sozialen Entwicklung Ostdeutschlands seit 1990. In den umfangreichen Tabellen und Grafiken dient jeweils das Jahr 1989 als Basisjahr. Dadurch sind die Aussagen realitätsnah und mit den Daten aus der DDR-Vergangenheit vergleichbar. Einen zentralen Platz nehmen die strukturellen Defizite der ostdeutschen Wirtschaft ein, die sich nachhaltig hemmend auf deren Wettbewerbsfähigkeit und den Übergang zu einer selbst tragenden wirtschaftlichen Entwicklung sowie auf die Herstellung gleichwertiger Lebensverhältnisse auswirken. Im Mittelpunkt des Buches stehen die Perspektiven der neuen Länder und Berlins bis 2020. Schrumpfungsvorgänge wie der demografische Wandel und der Rückgang der Beschäftigung werden analysiert und ihre voraussichtlichen Konsequenzen für das Wirtschaftswachstum, die sozialen Beziehungen und die öffentliche Haushalte bewertet. Konkrete einzelwirtschaftliche Prozesse wie die Herausbildung und Stärkung von Wachstumspolen und technologischen Clustern, die Gründung neuer Unternehmen und die Einkommensentwicklung werden hinsichtlich ihrer gesamtwirtschaftlichen Wirkung erörtert. Dabei wird von den veränderten sozialen und ökologischen Bedingungen im 21. Jahrhundert ausgegangen. Darunter spielen die Aufgaben zur Zurückdrängung der Arbeitslosigkeit in Verbindung mit der Forderung nach 'guter Arbeit', der Klimawandel, die Energiewende sowie die Weiterentwicklung der sozialen Sicherheit eine herausragende Rolle. Besonderes Augenmerk gilt den Akteuren des wirtschaftlichen und sozialen Umbruchs in den neuen Ländern." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Bald so wie überall? Strukturwandel der ostdeutschen Wirtschaft 1992-2006 (2009)

    Heilemann, Ullrich ; Wappler, Stefan;

    Zitatform

    Heilemann, Ullrich & Stefan Wappler (2009): Bald so wie überall? Strukturwandel der ostdeutschen Wirtschaft 1992-2006. In: Ifo-Schnelldienst, Jg. 62, H. 18, S. 30-37.

    Abstract

    "Die Autoren untersuchen die strukturelle - vor allem die sektorale - Dimension des Anpassungs- und Aufholprozesses der ostdeutschen Wirtschaft. Dabei wird mit Hilfe der Shift-Share-Analyse nach dem Einfuss von Konjunktur, Struktur und Standort gefragt." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Von der De-Industrialisierung zur Re-Industrialisierung: sind Ostdeutschlands industrielle Strukturen nachhaltig? (2009)

    Heimpold, Gerhard;

    Zitatform

    Heimpold, Gerhard (2009): Von der De-Industrialisierung zur Re-Industrialisierung. Sind Ostdeutschlands industrielle Strukturen nachhaltig? In: Wirtschaft im Wandel, Jg. 15, H. 10, S. 425-434.

    Abstract

    "Der Beitrag untersucht, welche Entwicklung die ostdeutsche Industrie in der Zeit nach dem Übergang in die Marktwirtschaft genommen hat und ob die hinter den wirtschaftlichen Ergebnissen stehenden Faktoren und Strukturen Merkmale wirtschaftlicher Nachhaltigkeit aufweisen. Gemessen an den wirtschaftlichen Ergebnissen wurde seit Beginn der 90er Jahre viel erreicht: Die Bruttowertschöpfung ist auf das Zweieinhalbfache gestiegen, die industrielle Produktivität liegt bei reichlich vier Fünfteln des westdeutschen Vergleichswertes. Die Produktivitätssteigerung allerdings ging mit einer Halbierung der Industriebeschäftigung im Zeitraum von 1991 bis 2008 einher, trotz eines leichten Zuwachses in den Jahren 2006 bis 2008. Die Lage und Entwicklung der Industrie in den einzelnen Neuen Ländern stellt sich allerdings sehr unterschiedlich dar. Beim industriellen Beschäftigtenbesatz liegt das Bundesland Thüringen vor einigen westdeutschen Bundesländern. Bei den hinter den Ergebnissen stehenden Faktoren und Strukturen deutet nicht alles auf ökonomische Nachhaltigkeit hin. Zwar wurde im Vergleich zur westdeutschen Industrie überdurchschnittlich viel in die Modernisierung des Sachkapitalstocks investiert, und beim Humankapital verfügt die ostdeutsche Industrie über einen Anteil von Beschäftigten mit Hoch- und Fachschulabschluss, der jenem in Westdeutschland entspricht. Doch bei den Forschungs- und Entwicklungs- (FuE-)Aktivitäten, die für ökonomisch nachhaltige, sprich zukunftsgerichtete, Industrieaktivitäten stehen, offenbaren sich gemessen an wichtigen Inputgrößen Defizite. Letztere resultieren aus den strukturellen Besonderheiten der ostdeutschen Industrie, zu denen nicht zuletzt die Dominanz kleiner und mittlerer Unternehmen und das Fehlen größerer Unternehmen gehören. Mit der inputseitig schwach ausgeprägten FuE im Unternehmenssektor korrespondiert ein vergleichsweise geWirtschaft im Wandel 10/2009 399 ringer Anteil technologieintensiver Branchen, während der Anteil arbeitsintensiver Branchen höher als in den Alten Bundesländern ausfällt. Ein weiterer Wandel hin zu nachhaltigeren Industriestrukturen wird also nottun. Denn aus wachstumstheoretischer Sicht lässt sich ein dauerhafter Wachstumspfad hauptsächlich mit technologieintensiven Produktionen verwirklichen. Arbeitsintensive Branchen stehen dagegen im internationalen Wettbewerb besonders unter Kostendruck. Auch die funktionalen Strukturen offenbaren in puncto ökonomischer Nachhaltigkeit Defizite. Der Anteil von Beschäftigten in industriellen Fertigungsfunktionen liegt über den westdeutschen Verhältnissen, und jener in hochwertigen Dienstleistungs- ebenso wie in den übrigen Dienstleistungsfunktionen liegt darunter. Dies weist erneut auf den Mangel an Unternehmen mit Führungsfunktionen in den Neuen Ländern hin. Will die ostdeutsche Industrie auf dauerhaftem Wachstumskurs bleiben, wird demnach ein weiterer Strukturwandel zugunsten technologie- und humankapitalintensiver Produktionen erforderlich sein, den die Wirtschaftspolitik durch günstige Rahmenbedingungen unterstützen sollte." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Die Bilanz: Eine wirtschaftliche Analyse der Deutschen Einheit (2009)

    Paque, Karl-Heinz;

    Zitatform

    Paque, Karl-Heinz (2009): Die Bilanz: Eine wirtschaftliche Analyse der Deutschen Einheit. München: Firma Carl Hanser Verlag, 298 S.

    Abstract

    "Ist die Deutsche Einheit gescheitert? 20 Jahre nach dem Fall der Mauer wird diese Frage vielerorts mit Ja beantwortet, und zwar vor allem aus wirtschaftlichen Gründen. Überall ist zu lesen: Die ostdeutsche Wirtschaft stagniert, die Bevölkerung schrumpft, das Steuergeld fließt in Fässer ohne Boden. In dieser Diskussion stecken politischer Zündstoff und menschliche Emotionen. Immerhin geht es um eines der größten Projekte der deutschen Geschichte. Der Autor liefert eine Zwischenbilanz der Deutschen Einheit. Er blickt zurück und nach vorn: von Mauerfall, Währungsunion und Privatisierung über Bauboom, Förderpolitik und Haushaltskrisen bis hin zum Entstehen von Industriekernen und verlängerten Werkbänken. Seine Diagnose lautet: Nicht das Erreichte ist enttäuschend, sondern die Erwartungen waren viel zu hoch. Denn vierzig Jahre Isolation vom Weltmarkt haben tiefe wirtschaftliche Spuren hinterlassen, in Ostdeutschland und in ganz Mitteleuropa. Diese Isolation gilt es jetzt zu überwinden: mit leistungsfähigen Innovationszentren, deren Produkte sich auf dem Weltmarkt behaupten." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Bestandsaufnahme der wirtschaftlichen Fortschritte im Osten Deutschlands 1989-2008: Gutachten im Auftrag der INSM - Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft GmbH Köln (2009)

    Ragnitz, Joachim; Schirwitz, Beate; Scharfe, Simone;

    Zitatform

    Schirwitz, Beate & Simone Scharfe (2009): Bestandsaufnahme der wirtschaftlichen Fortschritte im Osten Deutschlands 1989-2008. Gutachten im Auftrag der INSM - Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft GmbH Köln. Dresden, 66 S.

    Abstract

    "Mit der deutschen Vereinigung und der Einführung der Marktwirtschaft haben die Menschen in Ostdeutschland nicht nur die Freiheit wieder gewonnen, die ihnen jahrzehntelang verwehrt war, sondern auch die materiellen Lebensverhältnisse haben sich gegenüber dem Jahr 1989 enorm verbessert. Dies aufzuzeigen, ist das Ziel dieser Arbeit. Hierfür wurde eine Reihe von Indikatoren ausgewählt, die eine Beschreibung der Lebensverhältnisse in der DDR und in Ostdeutschland heute erlauben. Dabei zeigen sich deutlich die seither erzielten Fortschritte. In einer Gesamtschau der positiven und negativen Aspekte wirtschaftlicher und sozialer Entwicklungen seit 1989 dominieren diese eindeutig, sodass die deutsche Einheit trotz aller fortbestehenden Probleme als Erfolg gewertet werden muss." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Weiterführende Informationen

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  • Literaturhinweis

    Zwanzig Jahre Mauerfall (2009)

    Ragnitz, Joachim; Scharr, Frank; Bullerjahn, Jens; Paque, Karl-Heinz; Tiefensee, Wolfgang; Hüther, Michael ; Wurzel, Eckhard; Heilemann, Ullrich ; Böhmer, Wolfgang; Wappler, Stefan;

    Zitatform

    Ragnitz, Joachim, Wolfgang Tiefensee, Wolfgang Böhmer, Jens Bullerjahn, Karl-Heinz Paque, Michael Hüther, Ullrich Heilemann, Stefan Wappler, Eckhard Wurzel & Frank Scharr (2009): Zwanzig Jahre Mauerfall. In: Ifo-Schnelldienst, Jg. 62, H. 18, S. 3-48.

    Abstract

    "20 Jahre nach dem Fall der Mauer ergibt die Zwischenbilanz der wirtschaftlichen Vereinigung Deutschlands ein gemischtes Bild. Insbesondere das Wohlstandsniveau der Bevölkerung in den neuen Bundesländern hat sich gegenüber der DDR-Zeit deutlich erhöht. Das verfügbare Einkommen ist im Durchschnitt von knapp 60% des Westniveaus im Jahr 2001 auf 78,6% im Jahr 2007 gestiegen. Auch die Wohnsituation und die Ausstattung mit langlebigen Gebrauchsgütern haben sich deutlich verbessert. Die vielfach gut ausgebaute Infrastruktur sowie die Fortschritte im Umweltschutz sind weitere offensichtliche Erfolge der Wiedervereinigung. Andererseits zeigt die wirtschaftliche Zwischenbilanz der Deutschen Einheit auch deutliche Defizite. So liegt das Bruttoinlandsprodukt je Einwohner derzeit bei rund 71%. Damit hat sich der Abstand zu den alten Bundesländern seit 1997 praktisch nicht mehr verringert. Nach wie vor gibt es erhebliche Strukturunterschiede zwischen beiden Regionen. Die Betriebe im Osten sind durchschnittlich kleiner als im Westen, und es fehlt weitgehend an Unternehmenshauptsitzen. In der Folge sind bestimmte Bereiche mit hoher Wertschöpfung, wie z.B. Forschung und Entwicklung, in Ostdeutschland nur schwach vertreten. Auch die Exportquote ist vergleichsweise niedrig. Dass sich die verfügbaren Einkommen in den neuen Bundesländern besser entwickelt haben als das Bruttoinlandsprodukt liegt an der Umverteilung durch das Steuer- und Transfersystem, von dem der Osten nach wie vor profitiert. So liegen die empfangenen Sozialleistungen pro Einwohner um 20% höher als im Westen, die gezahlte Einkommensteuer hingegen um fast 50% niedriger. Mit 1,12 Millionen Personen und knapp 15% lag die Arbeitslosigkeit in Ostdeutschland 2008 zwar deutlich unter dem Höchststand von 2003 (1,62 Millionen, 20%). Trotzdem ist die Arbeitslosenquote noch immer doppelt so hoch wie in Westdeutschland. Das ifo Institut hat angesichts der noch fortbestehenden Probleme, die in einem gesonderten Beitrag zusammengefasst an den Anfang dieser Sonderausgabe gestellt werden, eine Reihe von externen Autoren mit wirtschaftspolitischen Handlungsempfehlungen zum Aufbau Ost zu Wort kommen lassen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Strukturelle Konvergenz der ostdeutschen Wirtschaft (2009)

    Röhl, Klaus-Heiner;

    Zitatform

    Röhl, Klaus-Heiner (2009): Strukturelle Konvergenz der ostdeutschen Wirtschaft. In: IW-Trends, Jg. 36, H. 1, S. 67-81.

    Abstract

    "Im Herbst 2009 jährt sich der Fall der Mauer zum 20. Mal. Bei der ökonomischen Konvergenz von Ost und West gibt es Licht und Schatten. Probleme bestehen in der mangelnden Angleichung der gesamtwirtschaftlichen Leistungsfähigkeit und in der anhaltend hohen Arbeitslosigkeit. Demgegenüber weist Ostdeutschland eine konstant hohe Wachstumsrate des industriellen Sektors und die Entstehung leistungsfähiger Branchencluster in verschiedenen Regionen auf. Strukturell konnte die Wirtschaft der neuen Länder in der zurückliegenden Dekade erhebliche Fortschritte verzeichnen. Der Anteil der transferabhängigen öffentlichen und privaten Dienstleistungen an der Bruttowertschöpfung fällt, der des industriellen Sektors steigt. Vor allem Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen entwickeln sich wieder zu Industrieländern. Insgesamt wird damit zusehends das Fundament gelegt, auf dem die neuen Länder mit Auslaufen der Finanzhilfen aus dem Solidarpakt II eine eigenständige Wirtschaftsentwicklung anstreben können." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Brücken in die Zukunft: Die wirtschaftliche Entwicklung Thüringens 1989-2009: Studie der Friedrich-Schiller-Universität Jena, Lehrstuhl für Wirtschafts- und Sozialgeschichte (2009)

    Walter, Rolf; Schreiber, Jürgen; Meißner, Betina;

    Zitatform

    Walter, Rolf, Betina Meißner & Jürgen Schreiber (2009): Brücken in die Zukunft: Die wirtschaftliche Entwicklung Thüringens 1989-2009. Studie der Friedrich-Schiller-Universität Jena, Lehrstuhl für Wirtschafts- und Sozialgeschichte. Erfurt, 263 S.

    Abstract

    "Die Wiedervereinigung erforderte eine fundamentale wirtschaftliche Umgestaltung und Neuordnung in allen Bereichen. Auch Thüringen stand vor der großen Herausforderung, sich im nationalen und internationalen Wettbewerb zu behaupten. Wie dieser wirtschaftliche Transformationsprozess in den vergangenen beiden Jahrzehnten bewältigt wurde, beschreiben Wirtschaftshistoriker der Universität Jena. Die Studie basiert auf der Auswertung schriftlicher Quellen und einer Befragung wichtiger Akteure. Thematisiert werden insbesondere der Systemwandel und Aufbau wettbewerbsfähiger Strukturen im Kontext wirtschaftspolitischer Rahmenbedingungen. Dazu gehören eine Analyse der Arbeit der Treuhand und des Um- und Ausbaus der Verwaltungs- und Infrastruktur im Zuge der Währungs-, Wirtschafts- und Sozialunion ebenso wie Aspekte der Förder-, Arbeitsmarkt- und Ausbildungspolitik. Alleinstellungsmerkmal der Studie ist es, dass sie die auf der Basis objektiver Fakten gewonnenen Erkenntnisse mit einer Zeitzeugenbefragung kombiniert. Dazu wurden 39 Zeitzeugen interviewt, die die wirtschaftliche Entwicklung im Freistaat in verantwortlicher Funktion mitgestaltet haben. Dabei kamen nicht nur Ministerpräsidenten und Wirtschaftsminister zu Wort, sondern auch Vertreter der politischen Opposition, Unternehmer und Repräsentanten verschiedener wirtschaftlicher Interessenverbände, wobei die Liste der Befragten keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Twenty years of economic reconstruction in East Germany (2009)

    Wey, Christian; Lupo, Katie; Krenz, Stefan; Trocka, Dirk; Zimmermann, Klaus F. ; Buscher, Herbert S.; Nagl, Wolfgang ; Dettmann, Eva; Ragnitz, Joachim; Demary, Markus; Röhl, Klaus-Heiner; Anger, Silke ; Sunder, Marco;

    Zitatform

    Wey, Christian & Klaus F. Zimmermann (Hrsg.) (2009): Twenty years of economic reconstruction in East Germany. (Applied economics quarterly supplement 60), Berlin: Duncker & Humblot, 113 S.

    Abstract

    Das Jahr 2009 markiert den zwanzigsten Jahrestag des Mauerfalls. Die DDR, das zeigten die Ereignisse vom Herbst 1989, war nicht nur politisch, sondern auch wirtschaftlich am Ende. Mit der Wirtschafts- und Währungsunion begann ein dynamischer Prozess des Wandels in vielen Bereichen der Gesellschaft. Die Beiträge des Sammelbandes ziehen nach zwei Jahrzehnten eine vorläufige Bilanz dieses Prozesses. Sie behandeln die strukturelle Konvergenz Ost- und Westdeutschlands in einem Umfeld langsamen Wirtschaftswachstums, das Risiko der Altersarmut in den neuen Bundesländern, den Mangel an qualifizierten Arbeitskräften in Ostdeutschland in der Perspektive bis 2015 und die Humankapitalerträge in Deutschland nach der Wiedervereinigung. (IAB)

    Beteiligte aus dem IAB

    Anger, Silke ;
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  • Literaturhinweis

    Wende und Wandel in Ostdeutschland - 20 Jahre nach dem Mauerfall (2009)

    Wilde, Anja; Mallock, Wolfgang;

    Zitatform

    (2009): Wende und Wandel in Ostdeutschland - 20 Jahre nach dem Mauerfall. (Recherche Spezial Fachinformationen zu aktuellen Themen), Bonn, 180 S.

    Abstract

    "Für Ostdeutschland begann mit dem Mauerfall - bereits vor der Wiedervereinigung im Oktober 1990 - eine Zeit tiefgreifender Umwälzungen des gesamten politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Lebens. Neue Entwicklungen mit nicht vorhersehbaren Folgen wurden ausgelöst, die bis heute nachwirken - ein Grund für die Sozialwissenschaften, auch zwei Jahrzehnte nach dem November 1989 auf die Auswirkungen dieses Einschnitts für die östlichen Bundesländer zu blicken und Erklärungsansätze für aktuelle Phänomene zu suchen. Während sich in einigen Bereichen eine fast vollständige Nivellierung zwischen Ost und West vollzogen hat, z.B. bei der Geburtenrate und der Lebenserwartung, gibt es auf vielen anderen Gebieten noch immer deutliche Unterschiede. So belegen die neuen Bundesländer (inklusive Berlin) dauerhaft die sechs Spitzenplätze in der Arbeitslosenstatistik. Ostdeutsche leben deutlich häufiger in nichtehelichen Lebensgemeinschaften als Westdeutsche, bekommen ihre Kinder überwiegend außerhalb der Ehe und können für diese auf eine bedeutend bessere Betreuungssituation zurückgreifen. Aber auch die Ergebnisse zurückliegender Bundes- und Landtagswahlen weichen in den neuen Bundesländern erkennbar von denen im Westen der Republik ab. Politisch rechts motivierte Straftaten treten in Ostdeutschland ebenfalls häufiger auf. Was sind die Ursachen für diese lang anhaltenden Unterschiede? Welche Merkmale kennzeichneten den Transformationsprozess nach der Wende? Inwieweit lassen sich charakteristische Phänomene in Ostdeutschland heute auf diesen zurückzuführen? Ist dennoch eine Annäherung festzustellen oder verfestigen sich bestimmte Linien? Diesen Fragen widmet sich die Ausgabe der 'Recherche Spezial'. Dabei geht es um Fragen des ökonomischen Wandels, der sich aus dem Übergang zu marktwirtschaftlichen Strukturen ergibt. Der überwiegende Teil der Ostdeutschen musste sich beruflich neu orientieren und mit veränderten Bedingungen im Arbeitsleben zurechtkommen. Eng damit verbunden waren Umwälzungen im sozialen Gefüge und der Wechsel von Eliten. Neue räumliche Muster prägten sich aus und wenigen Wachstumsregionen standen abgehängte ländliche Regionen und schrumpfende Städte gegenüber. Schön sanierte Innenstädte können nicht darüber hinweg täuschen, dass insbesondere junge, gut ausgebildete (und vorwiegend weibliche) Menschen die ostdeutsche Provinz verlassen und ihr Glück im Westen suchen. Damit verknüpft sind Veränderungen in Einstellungen und Werten, wie die Wahrnehmung von Geschlechterrollen, die Stellung des Familienlebens oder der Religion. Nicht zuletzt ist nach dem Stand der inneren Einheit zu fragen, dem Nebeneinander oder Miteinander bundes- und ostdeutscher Identität. Gibt es die 'Mauer in den Köpfen'? Gerade im Jubiläumsjahr 2009 wird diese Frage erneut aufgeworfen. Erhöhte Aufmerksamkeit erlangt in diesem Zusammenhang auch die spezielle Art der Erinnerung und des Erinnerns an den kleineren deutschen Staat - sei es bei Gedenkfeiern, in Schulbüchern, oder ganz privat in den Familien. Die Ausgabe der 'Recherche Spezial' wird eingeleitet von dem Beitrag 'Signaturen des Übergangs' von Prof. Everhard Holtmann. Es folgen sechs thematische Kapitel, in denen aktuelle Literatur- und Forschungsnachweise seit 2007 mit bibliographischen Angaben und jeweils einer kurzen, inhaltlichen Zusammenfassung aufgelistet sind." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    What kind of shock was it? Regional integration and structural change in Germany after unification (2008)

    Burda, Michael C. ;

    Zitatform

    Burda, Michael C. (2008): What kind of shock was it? Regional integration and structural change in Germany after unification. In: Journal of Comparative Economics, Jg. 36, H. 4, S. 557-567. DOI:10.1016/j.jce.2008.07.005

    Abstract

    "Eastern Germany's recovery from its unification shock has been accompanied by deep structural change and a mobility race-a regional integration process involving both capital deepening and labor thinning (outmigration). A constant-returns neoclassical model of economic integration is proposed to account for these facts. Adjustment costs and initial conditions determine dynamics and steady state regional distribution of production factors. The model also explains persistent wage and capital rate-of-return differentials along the equilibrium path. Under these conditions, observed factor price differentials contain information on those adjustment costs." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Leuchttürme und rote Laternen: Ostdeutsche Wachstumstypen 1996 bis 2005 (2008)

    Kubis, Alexander; Brachert, Matthias ; Titze, Mirko ;

    Zitatform

    Kubis, Alexander, Mirko Titze & Matthias Brachert (2008): Leuchttürme und rote Laternen: Ostdeutsche Wachstumstypen 1996 bis 2005. In: Wirtschaft im Wandel, Jg. 14, H. 4, S. 144-153.

    Abstract

    "Seit Mitte der 1990er Jahre haben sich die ostdeutschen Regionen sehr heterogen entwickelt. Einige konnten ihre Wettbewerbsfähigkeit steigern und dabei auch einen Erwerbstätigenzuwachs verzeichnen. Daneben sind Regionen zu finden, deren wirtschaftliche Entwicklung weit weniger erfreulich verlief. Hieran knüpft der Beitrag an. Anhand der Produktivitäts- und der Erwerbstätigenentwicklung zwischen 1996 und 2005 erfolgt zunächst eine Typisierung der ostdeutschen Regionen in vier Typen: Wachstumsregionen, Schwache Wachstumsregionen, Regionen im Übergang sowie Stagnierende Regionen. Im Weiteren wird gezeigt, dass jeder dieser vier Typen ein bestimmtes Muster des strukturellen Wandels durchläuft. In Wachstumsregionen, die sowohl ein überdurchschnittliches Produktivitätswachstum als auch einen Erwerbstätigenzuwachs verzeichnen, verläuft die Entwicklung im Verarbeitenden Gewerbe ebenso wie im Unternehmensnahen Dienstleistungsbereich positiv. Offensichtlich gelingt - so die These - eine Entwicklung der Wirtschaftszweige dieses Dienstleistungsbereichs nur in Kombination mit einer 'industriellen Basis'. Die räumliche Nähe dieser Sektoren scheint in einigen Fällen grundlegend für die überdurchschnittliche Entwicklung von Regionen zu sein." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Kubis, Alexander;
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  • Literaturhinweis

    Aktuelle Strukturen und zu erwartende Entwicklungen von Beschäftigung und Arbeitsmarkt in den neuen Bundesländern und ihre Bedeutung für die Interessenvertretung: eine Kurz-Expertise für die Otto-Brenner-Stiftung (2008)

    Lutz, Burkart;

    Zitatform

    Lutz, Burkart (2008): Aktuelle Strukturen und zu erwartende Entwicklungen von Beschäftigung und Arbeitsmarkt in den neuen Bundesländern und ihre Bedeutung für die Interessenvertretung. Eine Kurz-Expertise für die Otto-Brenner-Stiftung. Berlin, 38 S.

    Abstract

    In Arbeitsmarkt und Beschäftigung Ostdeutschlands zeichnen sich gegenwärtig rasche und tiefgreifende Veränderungen mit einem schnellen Umschlag der Knappheitsverhältnisse und der Ungleichgewichte ab, auf die Politik, ein Großteil der Beschäftiger und sehr viele Arbeitnehmer weitgehend unvorbereitet sind. Ziel der Expertise ist eine erste Bestandsaufnahme von Problemen, die als unmittelbare oder indirekte Folge dieser Veränderungen entstehen werden bzw. entstehen können. Mit Hilfe aktuellen empirisch-statistischen Materials werden denkbare Pfade der mittelfristigen Entwicklung der Metall- und Elektroindustrie in Ostdeutschland und die damit verbundenen offenen Fragen identifiziert. Zunächst werden die bisherigen ostdeutschen Ungleichgewichte in Arbeitsmarkt und Beschäftigung umrissen, anschließen werden im West-Ost-Vergleich die aus diesen Ungleichgewichten entstandenen Strukturen ausführlicher dargestellt. Mit Blick auf denkbare, mögliche Zukünfte werden einige gegenwärtig einsetzende neue Entwicklungen skizziert und abschliessend aus diesen Entwicklungen möglicherweise entstehende neue Problemlagen und Risikokonstellationen benannt. Charakteristisch für die Wirtschaftssituation in Ostdeutschland ist das Zusammenwirken von starken demographischen Veränderungen und schwachem Wirtschaftswachstum. Die ostdeutsche Metall- und Elektroindustrie unterscheidet sich wesentlich von der westdeutschen hinsichtlich Betriebsgrößenstruktur sowie Qualifikations-, Alters- und Verdienststruktur der Beschäftigten. Diese seit den frühen 90er Jahren entstandenen Strukturen geraten gegenwärtig unter einen zunehmend stärkeren Veränderungsdruck. Es wird eine 'demografische Falle' prognostiziert, die durch ein rasch abnehmendes Angebot an industriellen Fachkräften auf der einen Seite und eine spürbare Zunahme des Bedarfs an qualifizierten Fach- und Führungskräften auf der Nachfrageseite gekennzeichnet ist, und von der eine große Zahl ostdeutscher Betriebe betroffen sein wird. Drei Risikokonstellationen werden hieraus abgeleitet: 1. ein verbreiteter Fachkräftemangel und gravierende Passfähigkeitsprobleme, 2. die wachsende 'Verwilderung' der Struktur der Verdienste und Arbeitsbedingungen, die die Bedingungen einer eigenständigen und kompetenten Interessenvertretung verschlechtern, 3. das hohe Risiko eines neuen Entindustrialisierungsschubs. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Re-forming capitalism: institutional change in the German political economy (2008)

    Streeck, Wolfgang ;

    Zitatform

    Streeck, Wolfgang (2008): Re-forming capitalism. Institutional change in the German political economy. Oxford u.a.: Oxford University Press, 297 S.

    Abstract

    "The author is a leading figure in comparative political economy and institutional theory. In this book he addresses some of the key issues in this field: the role of history in institutional analysis, the dynamics of slow institutional change, the limitations of rational design and economic-functionalist explanations of institutional stability, and the recurrent difficulties of restraining the effects of capitalism on social order. In the classification of the 'Varieties of Capitalism' school, Germany has always been taken as the chief exemplar of a 'European', coordinated market economy. Streeck explores to what extent Germany actually conforms to this description. His argument is supported by original empirical research on wage-setting and wage structure, the organization of business and labor in business associations and trade unions, social policy, public finance, and corporate governance. From this evidence, the book traces the current liberalization of the postwar economy of democratic capitalism by means of an historically-grounded approach to institutional change." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Brandenburg - Schwieriges industrielles Erbe und starke regionale Disparitäten (2007)

    Bogai, Dieter;

    Zitatform

    Bogai, Dieter (2007): Brandenburg - Schwieriges industrielles Erbe und starke regionale Disparitäten. In: Sozialer Fortschritt, Jg. 56, H. 1, S. 13-16.

    Abstract

    "Brandenburg ist ein dünn besiedeltes und agrarisch geprägtes Land, im dem vor der Wende industrielle Monostrukturen der Braunkohlewirtschaft und Stahlindustrie vorherrschten. Das Land ist wie kein anderes ostdeutsches Bundesland von Agglomerationskräften der im Zentrum des Landes gelegenen Metropole Berlin geprägt. In der Analyse wird dies durch einen stark positiven Standorteffekt zum Ausdruck gebracht. Andererseits hemmt die Ausstrahlung des Wirtschaftszentrums Berlins auf die Löhne in Brandenburg eine bessere Beschäftigungsentwicklung. Die Branchenstruktur wirkt durch Zuwächse im Dienstleistungs- und Gesundheitssektor mittlerweile neutral. Dennoch resultieren aus einer eher großbetrieblichen und wenig wissensintensiven Produktionsstruktur negative Betriebsgrößen- und Qualifikationseffekte. Die 'Clusterförderung' seit 2005 erscheint folgerichtig, um die Wachstumskräfte Brandenburgs zu stärken. Gleichwohl ist die kritische Masse in vielen Regionen Brandenburgs gering, so dass Kooperationen in Forschung und Entwicklung mit Berlin eine 'Fusion von unten' ermöglichen sollte." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Mecklenburg-Vorpommern - Peripherie zwischen Transformationskrise und EU-Osterweiterung (2007)

    Niebuhr, Annekatrin ;

    Zitatform

    Niebuhr, Annekatrin (2007): Mecklenburg-Vorpommern - Peripherie zwischen Transformationskrise und EU-Osterweiterung. In: Sozialer Fortschritt, Jg. 56, H. 1, S. 1-5.

    Abstract

    "Mecklenburg-Vorpommern ist eine periphere, weitgehend durch ländliche Räume geprägte Region, die im Zuge des Transformationsprozesses erhebliche strukturelle Veränderungen erfahren hat. Die Analyse zeigt, dass die Standortbedingungen trotz der schwerwiegenden wirtschaftlichen Probleme des Landes sehr differenziert zu bewerten sind und erhebliche regionale Disparitäten aufweisen. Vor allem der negative Effekt eines relativ hohen Lohnniveaus und ein positiver Standorteffekt stellen überraschende Befunde dar. Vermutlich spiegeln sich im Standorteffekt aber überwiegend Standortvorteile für Arbeitsplätze mit geringen Einkommensmöglichkeiten und Qualifikationsanforderungen wider. Insofern deuten die Ergebnisse auf nach wie vor bestehende Standortdefizite und einen umfassenden Handlungsbedarf der Standortpolitik hin. Als problematisch sind im Hinblick auf die langfristigen Wachstumsaussichten der Region besonders das ermittelte Humankapitaldefizit und die ausgeprägten Abwanderungstendenzen einzuschätzen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Niebuhr, Annekatrin ;
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  • Literaturhinweis

    Strukturunterschiede zwischen Ost- und Westdeutschland als Rechtfertigung besonderer Förderung? (2007)

    Ragnitz, Joachim;

    Zitatform

    Ragnitz, Joachim (2007): Strukturunterschiede zwischen Ost- und Westdeutschland als Rechtfertigung besonderer Förderung? In: Wirtschaftsdienst, Jg. 87, H. 5, S. 289-295.

    Abstract

    In dem Beitrag wird untersucht, welche sektoralen, funktionalen und regionalen Strukturmuster sich in Ostdeutschland herausgebildet haben und wie diese mit Blick auf ihre "Nachhaltigkeit" einzuschätzen sind. (IAB2)

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  • Literaturhinweis

    Räumliche Differenzierung des Gründungsgeschehens in Deutschland (2005)

    Grotz, Reinhold; Brixy, Udo ;

    Zitatform

    Grotz, Reinhold & Udo Brixy (2005): Räumliche Differenzierung des Gründungsgeschehens in Deutschland. In: Zeitschrift für Wirtschaftsgeographie, Jg. 49, H. 3/4, S. 150-166.

    Abstract

    Der Beitrag gibt einen Überblick über die regionalen Muster der Gründungsprozesse neuer Unternehmen in West- und Ostdeutschland im ersten Jahrzehnt nach der Wiedervereinigung. Dabei erstreckt sich die Analyse nicht nur auf die räumliche Differenzierung der Gründung neuer Unternehmen sondern auch auf ihre Überlebensraten. Es gibt eine eindeutige reziproke Beziehung zwischen Gründungs- und Überlebensraten, die sich besonders in westdeutschen Ballungsräumen zeigt. Dies ist das Ergebnis eines durch marktwirtschaftlichen Wettbewerb ausgelösten Selektionsprozesses. Darüber hinaus befasst sich der Beitrag mit den Beschäftigungseffekten neu gegründeter Unternehmen. Nur für Ostdeutschland kann zwischen beiden Variablen eine Korrelation mittlerer Stärke ermittelt werden. Dies beruht auf der grundsätzlichen Umstrukturierung der Wirtschaft in den 1990er Jahren. Da in den ersten Jahren nach der Wiedervereinigung in Ostdeutschland nur ein geringer Wettbewerb herrschte, konnten die in der Frühphase neu gegründeten Unternehmen einen höheren Beschäftigungsgrad erreichen als später gegründete. Spätere Kohorten zeigen eine zunehmende Anpassung an westdeutsche Bedingungen mit nur geringen oder gar keinen Zuwächsen an Arbeitsplätzen im Vergleich zum Gründungsjahr. Gleichwohl beruhen etwa 40 Prozent der in deutschen Regionen im Zeitraum von 1991 bis 1999 neu geschaffenen Arbeitsplätzen auf Unternehmensneugründungen. (IAB)

    Beteiligte aus dem IAB

    Brixy, Udo ;
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  • Literaturhinweis

    Vom sozialistischen Kombinat zum postfordistischen Cluster: die Umstrukturierung der Mikroelektronikindustrie in Desden unter dem Transformationsschock (2005)

    Matuschewski, Anke;

    Zitatform

    Matuschewski, Anke (2005): Vom sozialistischen Kombinat zum postfordistischen Cluster. Die Umstrukturierung der Mikroelektronikindustrie in Desden unter dem Transformationsschock. In: Geographische Zeitschrift, Jg. 93, H. 3, S. 165-182.

    Abstract

    "The paper discusses different theoretical approaches towards the explanation of regional development paths in transition economies. These approaches are integrated into a conceptional framework that serves as basis for the analysis of the restructuring of the microelectronics industry in Dresden, Saxony, during transformation from a socialist planning economy into a market economy. The paper aims to identify the processes and actors of the transformation process, to analyse the way in which these processes are interconnected and to discuss them in the context of the theoretical concept." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Branchenschwerpunkte in ostdeutschen Regionen: stark räumlich konzentriert (2004)

    Kronthaler, Franz;

    Zitatform

    Kronthaler, Franz (2004): Branchenschwerpunkte in ostdeutschen Regionen. Stark räumlich konzentriert. In: Wirtschaft im Wandel, Jg. 10, H. 16, S. 459-463.

    Abstract

    "In der Politik wird in letzter Zeit verstärkt darüber diskutiert, wie dem Aufbau Ost eine größere Dynamik verliehen werden könnte. Immer stärker in den Vordergrund der Debatte rückt dabei die Forderung, dass die Finanzhilfen sowohl regional als auch sektoral stärker konzentriert werden sollten. Dies war Anlass näher zu betrachten, wie die unternehmerischen Aktivitäten der einzelnen Branchen in Ostdeutschland räumlich verteilt sind und in welchen Bereichen die ostdeutschen Regionen Stärken aufweisen. Die Befunde der Untersuchung zeigen, dass in Ostdeutschland zahlreiche Branchen regional stark konzentriert sind und dass sich die wichtigsten Standorte des Produzierenden Gewerbes und der Unternehmensdienstleistungen auf Berlin und auf Regionen in Sachsen konzentrieren. Die Standorte knüpfen dabei in der Regel an den traditionellen Strukturen oder an spezifischen Potenzialen der Regionen an." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    City of talents? Berlin's regional economy, socio-spatial fabric and 'worst practice' urban governance (2004)

    Krätke, Stefan;

    Zitatform

    Krätke, Stefan (2004): City of talents? Berlin's regional economy, socio-spatial fabric and 'worst practice' urban governance. In: International journal of urban and regional research, Jg. 28, H. 3, S. 511-529.

    Abstract

    "Berlin's reinstatement as the capital of Germany has raised great expectations of its transformation into a major economic centre of the European urban system. However, the city has not been able to fulfil these expectations. Today, Berlin is being hit by a financial crisis with dramatic consequences for the city's future development prospects. This article outlines the main outcomes of Berlin's socio-economic restructuring in the 1990s: a tremendous loss of jobs in traditional industries has contributed to rising unemployment and the spread of urban poverty. The city has been a prime playground for speculative real estate investment, which has left behind a huge amount of unoccupied office space. On the other hand, new islands of economic growth have been developing in Berlin, particularly in knowledge-intensive economic activities and the media industry. This development is related to the city's functioning as a highly attractive living place for the 'creative class' in Germany. At the same time, the city is an outstanding example of 'worst practice' urban governance, which has led to a financial crisis with truly catastrophic effects. The current financial consolidation policy may damage the prospects of Berlin's few growth sectors in the field of knowledge-intensive economic activities." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Beschäftigungsdynamik im Transformationsprozess der brandenburgischen Industrie: eine Analyse amtlicher Paneldaten (2004)

    Rambert, Laurence;

    Zitatform

    Rambert, Laurence (2004): Beschäftigungsdynamik im Transformationsprozess der brandenburgischen Industrie. Eine Analyse amtlicher Paneldaten. (Quantitative Ökonomie 142), Bergisch Gladbach u.a.: Eul, 234 S.

    Abstract

    "Angesichts des anhaltenden Transformationsprozesses in Ostdeutschland ist die Analyse wirtschaftlicher Dynamiken in den neuen Ländern aktueller denn je. Die aggregierten Zahlen der statistischen Ämter zur Wirtschaftsentwicklung eignen sich jedoch nicht, um einen Einblick in die oftmals undurchsichtige Dynamik von wirtschaftlichen Prozessen zu gewinnen. Vor diesem Hintergrund wurde ein Kooperationsprojekt zwischen dem Lehrstuhl für Statistik und Ökonometrie der Universität Potsdam und dem amtlichen Landesbetrieb für Datenverarbeitung und Statistik Land Brandenburg (LDS) initiiert, in dessen Rahmen eine Datenbank aller industriellen Betriebe in Brandenburg konzipiert wurde, die aufgrund ihrer Panelstruktur eine Identifizierung der Betriebe über die Zeit ermöglicht. Ziel dieses Pilotprojekts in Brandenburg ist es, die Dynamiken, die sich hinter der Verlangsamung des wirtschaftlichen Aufholprozesses in der zweiten Hälfte der neunziger Jahre verbergen, unter dem Gesichtspunkt der Beschäftigungsentwicklung zu beleuchten. Zu diesem Zweck werden Beschäftigungsströme nach betrieblichen Merkmalen differenziert sowie unter sektoraler bzw. regionaler Perspektive analysiert. So wird die Rolle kleiner bzw. neu gegründeter Betriebe beim industriellen Beschäftigungsaufbau zunächst im Kontrast zu dem Beschäftigungsbeitrag der Altbetriebe untersucht. Als zentrale Herausforderung beim Übergang von einer Plan- zu einer Marktwirtschaft gilt dabei die Gründung vieler, vor allem kleiner Betriebe, die an die Stelle der großen Kombinate treten. Auch ist in Folge der 'Disorganization' (Blanchard) eine Anpassung der wirtschaftlichen Struktur an die veränderten Bedingungen erforderlich, die durch die Entwicklung neuer Wettbewerbsvorteile und den Aufbau neuer Lieferantennetzwerke befördert werden kann. Darüber hinaus wird die Struktur der industriellen Beschäftigung Brandenburgs im Hinblick auf ihre Technologieorientierung hinterfragt. Nicht zuletzt werden die Agglomerationseffekte der entstandenen industriellen Struktur mit einem ökonometrischen Modell analysiert." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Sonderwirtschaftszonen als Instrument der Regionalentwicklung: neue Ideen für die neuen Bundesländer (2004)

    Röhl, Klaus-Heiner;

    Zitatform

    Röhl, Klaus-Heiner (2004): Sonderwirtschaftszonen als Instrument der Regionalentwicklung. Neue Ideen für die neuen Bundesländer. (IW-Positionen 10), Köln, 56 S.

    Abstract

    "Seit acht Jahren stockt der Aufbau Ost. Milliardentransfers und Regionalhilfen haben keinen selbsttragenden Aufschwung herbeigeführt. Ein Blick auf die vielfältigen Ausgestaltungsformen für Sonderzonen in anderen Ländern zeigt, dass zusätzliche finanzielle Hilfen über die gewährten Fördermittel hinaus wenig hilfreich wären; sie wären vermutlich auch nicht mit EU-Recht zu vereinbaren. Durch die Einrichtung einer Sonderwirtschaftszone, in der das lähmende deutsche Regulierungssystem ausgesetzt wird, könnten der Wirtschaft in den neuen Ländern dagegen neue Impulse verliehen werden. Ein besonderes Problem ist das deutsche Arbeitsrecht, das der individuellen Vertragsgestaltung zwischen Unternehmen und Beschäftigten wenig Raum lässt. Auch Genehmigungsverfahren sowie das Bau- und Planungsrecht müssten erheblich vereinfacht werden. Einen Verzicht auf grundlegende Strukturreformen in der Arbeitsmarkt-, Sozial- und Steuerpolitik darf es jedoch nicht geben. Als 'Eisbrecher' könnten die jungen Länder festgefrorene Strukturen aufbrechen und so den Standort Deutschland insgesamt verändern." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Konflikt und Konsens: Transformationsprozesse in Ostdeutschland (2003)

    Brussig, Martin ; Ettrich, Frank; Kollmorgen, Raj;

    Zitatform

    Brussig, Martin, Frank Ettrich & Raj Kollmorgen (Hrsg.) (2003): Konflikt und Konsens: Transformationsprozesse in Ostdeutschland. Opladen: VS, Verl. für Sozialwissenschaften, 321 S.

    Abstract

    "Der Band präsentiert Beiträge, die sich aus unterschiedlichen soziologischen Blickwinkeln - z. B. der 'Rekonstruktiven Sozialforschung' oder aus gesellschaftsvergleichender Perspektive - mit ostdeutschen Wandlungsprozessen befassen, u.a. in Unternehmen, von solidarischen Einstellungen und von Biographien. Gemeinsam ist allen Beiträgen eine analytische Orientierung, die die historischen und langfristigen Dimensionen der Wandlungsprozesse nach 1989 sowie die Bedeutung von Handeln und Akteuren herausstellt. Insofern schaltet sich der Band aktiv in die anhaltenden Debatten um eine angemessene theoretisch-methodologische Begründung und Weiterentwicklung sozialwissenschaftlicher Transformationsforschung ein." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Zur Ausstattung der deutschen Regionen entlang der Grenze zu Polen mit wichtigen Wachstumsfaktoren (2003)

    Heimpold, Gerhard;

    Zitatform

    Heimpold, Gerhard (2003): Zur Ausstattung der deutschen Regionen entlang der Grenze zu Polen mit wichtigen Wachstumsfaktoren. In: Wirtschaft im Wandel, Jg. 9, H. 7, S. 215-221.

    Abstract

    "Die deutschen Regionen entlang der Grenze zu Polen gelten als wirtschaftlich schwach. Über deren künftige wirtschaftliche Entwicklung besteht - nicht zuletzt angesichts der bevorstehenden EU-Osterweiterung - große Unsicherheit. Vor diesem Hintergrund versucht der Beitrag, mehr Licht in die Debatte über die Zukunft der Grenzregionen zu bringen. Die Untersuchungsergebnisse zeigen zweierlei. Erstens ist der Grenzraum kein homogener Raum. Einzelne Teilräume weisen durchaus Stärken auf: die Universitätsstädte - erwartungsgemäß - beim Humankapital und beim Dienstleistungsbesatz. Andere Kreise zeichnen sich durch einen hohen Industriebeschäftigtenanteil und durch überdurchschnittliche Industrieinvestitionen aus. Zweitens sind zwar die Grenzregionen bei der Ausstattung mit wichtigen Wachstumsdeterminanten im Durchschnitt etwas schlechter als Ostdeutschland als Ganzes gestellt. Dies trifft aber auch auf viele andere strukturschwache Regionen in Ostdeutschland zu. Gravierender als die intraostdeutschen Unterschiede fallen die Unterschiede im Vergleich zu den alten Ländern aus." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Fortschrittsbericht wirtschaftswissenschaftlicher Institute über die wirtschaftliche Entwicklung in Ostdeutschland (2002)

    Brenke, Karl; Blien, Uwe ; Wolf, Katja; Sander, Birgit; Eickelpasch, Alexander; Vesper, Dieter; Krieger-Boden, Christiane; Felder, Johannes; Eitner, Peter; Lang, Cornelia; Fuchs, Johann ; Stoltwedel, Rüdiger; Spitznagel, Eugen; Beer, Siegfried; Buscher, Herbert; Bode, Eckhardt ; Haas, Anette; Hagen, Tobias ; Dohse, Dirk ; Ragnitz, Joachim; Maierhofer, Erich; Loose, Brigitte;

    Zitatform

    Brenke, Karl, Alexander Eickelpasch, Dieter Vesper, Uwe Blien, Johann Fuchs, Anette Haas, Eugen Spitznagel, Erich Maierhofer, Katja Wolf, Eckhardt Bode, Dirk Dohse, Christiane Krieger-Boden, Birgit Sander, Rüdiger Stoltwedel, Siegfried Beer, Herbert Buscher, Peter Eitner, Johannes Felder, Cornelia Lang, Brigitte Loose, Joachim Ragnitz & Tobias Hagen (2002): Fortschrittsbericht wirtschaftswissenschaftlicher Institute über die wirtschaftliche Entwicklung in Ostdeutschland. (Institut für Wirtschaftsforschung Halle. Sonderheft 2002,03), Halle, 488 S.

    Abstract

    Das Bundesministerium der Finanzen hat im vergangenen Jahr fünf Institute beauftragt, in regelmäßigen 'Fortschrittsberichten' ausgewählte Aspekte der wirtschaftlichen Entwicklung in Ostdeutschland näher zu untersuchen und daraus Schlussfolgerungen zur Lösung der wirtschaftlichen Probleme der neuen Länder abzuleiten. In ihrem ersten Fortschrittsbericht kommen die Institute zu dem Fazit, dass die aktuelle gesamtwirtschaftliche Lage unbefriedigend ist. "Dennoch ist die Lage nach Ansicht der Institute nicht als hoffnungslos einzuschätzen, denn das Verarbeitende Gewerbe befindet sich auf einem dynamischen und dazu robusten Wachstumspfad. In dem Maße, in dem der Anpassungsprozess in der Bauwirtschaft die Talsohle erreicht, ist dann auch wieder mit einer höheren gesamtwirtschaftlichen Wachstumsrate zu rechnen. Wegen der schon fast strategischen Bedeutung des Verarbeitenden Gewerbes haben die Institute in dem Bericht einen Schwerpunkt auf die Analyse dieses Sektors gelegt. Die Untersuchung zeigt, dass der Wachstumsprozess in hohem Maße von solchen Branchen getragen wird, die auf überregionale Märkte ausgerichtet sind und Güter der höherwertigen oder gar der Spitzentechnologie produzieren. Allerdings ist auch nicht zu verkennen, dass die Strukturprobleme, die sich in der ersten Hälfte der neunziger Jahre herausgebildet haben, weiterhin bestehen: Die ostdeutsche Wirtschaft weist einen insgesamt zu kleinen industriellen Sektor auf, und innerhalb des Verarbeitenden Gewerbes haben Branchen, die eine geringe Produktivität aufweisen und auch wenig Forschung und Entwicklung betreiben, ein vergleichsweise hohes Gewicht. Ein weiteres Problem ist die ungünstige Größenstruktur sowie eine Arbeitsteilung, die durch das weitgehende Fehlen von zentralen Unternehmensfunktionen in den hiesigen Tochtergesellschaften westdeutscher und ausländischer Konzerne geprägt ist. Weitere wichtige Themen des Berichts sind die regionale Differenzierung von Wirtschaftskraft und Arbeitslosigkeit, die Haushaltspolitik von Ländern und Gemeinden in Ostdeutschland und die Fehlentwicklungen am ostdeutschen Wohnungsmarkt. Darüber hinaus wird ein wirtschaftspolitisches Konzept entwickelt, wie nach Ansicht der Institute dem ostdeutschen Entwicklungsprozess neuer Schwung gegeben werden kann. Hierzu werden vier wirtschaftspolitische Schwerpunkte genannt, die vor allem darauf abzielen, die Angebotskräfte in der ostdeutschen Wirtschaft zu stärken." (IAB2)

    Beteiligte aus dem IAB

    Blien, Uwe ; Wolf, Katja; Haas, Anette;
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  • Literaturhinweis

    Unternehmen und regionale Entwicklung im ostdeutschen Transformationsprozess: Erkenntnisse aus einer Fallstudie (2002)

    Brezinski, Horst; Seidelmann, Peter;

    Zitatform

    Brezinski, Horst & Peter Seidelmann (2002): Unternehmen und regionale Entwicklung im ostdeutschen Transformationsprozess. Erkenntnisse aus einer Fallstudie. (Freiberger Arbeitspapiere 2002/06), Freiberg, 65 S.

    Abstract

    "Der Transformationsprozess in Ostdeutschland hat im Zuge der Privatisierung und Liberalisierung sowie der dabei verfolgten wirtschaftspolitischen Strategie zu erheblichen Anpassungs- und Umstrukturierungsprozessen auch bei den Unternehmen geführt, die entweder zum Ausscheiden der Firmen aus den Märkten führten oder aber deren Weiterbestand sichern konnten. Diese Prozesse sind nicht gleichmäßig in allen Regionen der neuen Bundesländer verlaufen, so dass regionale Disparitäten sich verstärkt haben. Gegenstand der Untersuchung ist der Einfluss von erfolgreich umstrukturierten Unternehmen auf die regionale Entwicklung anhand einer Fallstudie zur Muldenhütten Recycling und Umwelttechnik (MRU) GmbH." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Jenseits des Sonderfalls: Eine vergleichende Analyse der Agrartransformation in Ostdeutschland und Estland aus der Perspektive des akteurzentrierten Institutionalismus (2002)

    Clasen, Ralf;

    Zitatform

    Clasen, Ralf (2002): Jenseits des Sonderfalls: Eine vergleichende Analyse der Agrartransformation in Ostdeutschland und Estland aus der Perspektive des akteurzentrierten Institutionalismus. (Institutioneller Wandel der Landwirtschaft und Ressourcennutzung 13), Aachen: Shaker, 371 S.

    Abstract

    "Fragen der Transformation der Landwirtschaft - wie der Agrarpolitik überhaupt - werden nur selten aus politikwissenschaftlicher Perspektive behandelt. Dass es durchaus sinnvoll sein kann, das politikwissenschaftliche Erkenntnisinteresse vorübergehend auf ein Feld auszudehnen, das Gegenstand einer eigenen Disziplin ist, zeigt die Untersuchung. Die Arbeit vergleicht die Transformation des Agrarsektors in einem eher fortgeschrittenen, wirtschaftlich starken Land mit einem eher im Hintergrund stehenden kleinen Land, um zu einem besseren Verständnis von Transformationsprozessen zu gelangen. Im Mittelpunkt der Analyse steht eine Überprüfung der häufig anzutreffenden These einer Sonderrolle Ostdeutschlands im Transformationsprozess. Die Untersuchung zweier mit Hilfe des 'most different system designs' ausgewählter Fälle erfolgt auf der Basis des akteurzentrierten Institutionalismus, der eine Integration agrarökonomischer und politikwissenschaftlicher Ansätze sowie der Erkenntnisse der Transformationsforschung in beiden Disziplinen ermöglicht. Die umfassende empirische Analyse der Privatisierung, Dekollektivierung sowie der institutionellen Umwelt der Unternehmen in Ostdeutschland und Estland offenbart ein übereinstimmendes Muster des institutionellen Wandels. Darüber hinaus ermöglicht sie die Entdeckung von vier Phasen des Wandels mit je typischen Freiräumen des Entscheidens sowie einer spezifischen Sequenzialisierung von Schlüsselentscheidungen. Die Befunde der Analyse widersprechen zudem einigen grundlegenden Annahmen der Sozialwissenschaften und der Transformationsforschung über die Restriktionen, denen die intentionale Gestaltung tiefgreifender Wandlungsprozesse unterliegt. Es werden vier Techniken identifiziert, die es Akteuren ermöglichen einige Restriktionen zu überwinden. Diese sind nicht politikfeldspezifische und weisen damit in ihrer Bedeutung für die Transformationsforschung über den Agrarsektor hinaus." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Einflussfaktoren für die erfolgreiche Entwicklung ostdeutscher Regionen: ein Überblick zu einem von der Kreditanstalt für Wiederaufbau geförderten Forschungsprojekt (2001)

    Blien, Uwe ; Vollkommer, Dieter; Blume, Lorenz; Maierhofer, Erich; Eickelpasch, Alexander; Wolf, Katja; Geppert, Kurt;

    Zitatform

    Blien, Uwe, Lorenz Blume, Alexander Eickelpasch, Kurt Geppert, Erich Maierhofer, Dieter Vollkommer & Katja Wolf (2001): Einflussfaktoren für die erfolgreiche Entwicklung ostdeutscher Regionen. Ein Überblick zu einem von der Kreditanstalt für Wiederaufbau geförderten Forschungsprojekt. Frankfurt am Main, 4 S.

    Abstract

    "Das Material gibt einen Überblick zu einem von der Kreditanstalt für Wiederaufbau gefördertes Forschungsprojekt des IAB und des DIW. Es zeigt, dass sich erhebliche regionale Disparitäten innerhalb des Ostens entwickelt haben, die eine starke Differenzierung der Erwerbsperspektiven und der ökonomischen Rahmenbedingungen implizieren. Die Studie untersucht die interne Differenzierung der Regionen in Ostdeutschland mit dem Ziel, kausale Faktoren für die Unterschiede in den Entwicklungspfaden zu finden. Dabei werden Schlussfolgerungen generell zur Situation des Ostens möglich. Die Analyse ergab, dass die Dynamik wichtiger, in den Standorten dominierender Wirtschaftszweige für unterschiedliche Entwicklungspfade von Regionen verantwortlich gemacht werden muss. In den flächendeckenden Analysen erwies sich, dass die Entwicklung einzelner Wirtschaftszweige völlig gegensätzlich verlief und dass dadurch die Regionen, in denen sie lokalisiert waren, in hohem Grade mitgezogen wurden. Die Schrumpfung des verarbeitenden Gewerbes setzte sich auch nach der eigentlichen Transformationsphase der Wirtschaft der neuen Länder fort. Demgegenüber wachsen die Dienstleistungen. Damit erweist sich die Branchenstruktur als prägend für den Erfolg der Regionen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Blien, Uwe ; Wolf, Katja;
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  • Literaturhinweis

    Neue Bundesländer: Einflussfaktoren der Regionalentwicklung (2001)

    Blien, Uwe ; Blume, Lorenz; Maierhofer, Erich; Wolf, Katja; Eickelpasch, Alexander; Vollkommer, Dieter; Geppert, Kurt;

    Zitatform

    Blien, Uwe, Lorenz Blume, Alexander Eickelpasch, Kurt Geppert, Erich Maierhofer, Dieter Vollkommer & Katja Wolf (2001): Neue Bundesländer: Einflussfaktoren der Regionalentwicklung. Nürnberg u.a., 76 S.

    Abstract

    "Die Studie wurde im Auftrag der KfW gemeinsam vom Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) in Nürnberg und dem Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) in Berlin erstellt. Die Ergebnisse weisen einerseits auf den - zumindestens aus Sicht der Wirtschaftswissenschaften - unerwartet schnellen und erfolgreichen Aufholprozess hin, ohne andererseits die nach wie vor gravierenden Probleme insbesondere auf dem Arbeitsmarkt aus den Augen zu verlieren. Die Daten zeigen auch sehr deutlich, dass der Osten Deutschlands nicht pauschal ein "Sorgenkind" ist. Die wirtschaftliche Entwicklung in direkt benachbarten Regionen verlief zum Teil diametral unterschiedlich. Die Erfolgsstories einiger Regionen, wie zum Beispiel um Dresden, Jena und nicht zuletzt auch Potsdam, suchen sogar im Westteil der Republik Ihresgleichen. Das Denken in einfachen Ost/West-Kategorien greift zur Erklärung einer solchen Heterogenität viel zu kurz. Sehr differenziert konnten die entscheidenden Fragen zur Regionalentwicklung bearbeitet werden. Wie wirkt sich etwa die sektorale Spezialisierung auf die regionale Entwicklung aus? Welchen Einfluss hat die Lage einer Region auf die Beschäftigungsentwicklung? Welche Effekte haben verschiedene wirtschaftspolitische Instrumente und welchen Einfluss hat die regionale Lohnentwicklung? Für die Analyse konnten erstmals für alle 113 ostdeutschen Kreise beziehungsweise kreisfreien Städte schlüssige Datenreihen für den Zeitraum von 1993 (als die marktwirtschaftlichen Institutionen bereits etabliert und die Privatisierung großenteils durchgeführt waren) bis 1999 rekonstruiert werden. Auf dieser Basis konnten Einflussfaktoren der Regionalentwicklung in einem ökonometrischen Modell geschätzt werden. Diese flächendeckende quantitative Analyse wurde durch ausführliche Einzelfallstudien und umfangreiche Interviews ergänzt, um auch qualitative Faktoren einzubeziehen, die durch das ökonometrische Modell nicht abbildbar waren, wie etwa der Einfluss lokaler Leitfiguren oder die Qualität lokaler Wirtschaftspolitik. Hierfür wurden Regionenpaare mit jeweils ähnlichen Anfangsbedingungen untersucht, von denen sich die eine Region ungewöhnlich positiv, die andere ungewöhnlich negativ entwickelt hat. Insgesamt ergibt sich dadurch ein in dieser Form in diesem Umfang einmaliger und hochspannender Einblick in die Erfolgsfaktoren der Regionalentwicklung in den Neuen Bundesländern."
    Die Studie wurde auch in der Reihe "Beiträge zur Arbeitsmarkt- und Berufsforschung", Band 267, veröffentlicht. (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Blien, Uwe ; Wolf, Katja;
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  • Literaturhinweis

    Regionale Wirtschaftsentwicklung in Ostdeutschland und der Beitrag der KMU (2001)

    Gehle, Silke;

    Zitatform

    Gehle, Silke (2001): Regionale Wirtschaftsentwicklung in Ostdeutschland und der Beitrag der KMU. In: RWI-Mitteilungen, Jg. 52, H. 2, S. 95-126.

    Abstract

    "Die ostdeutschen Regionen wurden durch die deutsche Einheit wegen ihrer Divergenzen im Hinblick auf Ausgangssituation und Aufholprozess in unterschiedlicher Weise getroffen. Ihre Wirtschafts- und Betriebsgrößenstrukturen variieren deutlich. Ziel des Beitrags ist es, Wachstumspotenziale in den Regionen zu identifizieren. Diese ähneln sich in bestimmten Regionstypen, die sich durch vergleichbare Wirtschaftsleistungen in den Sektoren Dienstleistungen und Verarbeitendes Gewerbe sowie bei der Produktivität auszeichnen. Eine Ausrichtung der Politik am Bedarf dieser Regionstypen ist einer einheitlichen Förderpolitik vorzuziehen, auch wenn selbst die in den Clustern zusammengefassten Kreise große Unterschiede aufweisen, die im Grunde einer gesonderten Förderstrategie bedürfen. Kleine und mittlere Unternehmen haben zwar eine hohe Bedeutung für den Arbeitsmarkt, den Strukturwandel und zukünftige regionale Entwicklungschancen; sie sind in der Realität aber oft zu klein, um diesen Aufgaben gerecht werden zu können. Deshalb ist neben dem weiteren Auf- und Ausbau eines zukunftsfähigen Industrie- und Dienstleistungssektors die Erhöhung der Betriebsgröße erforderlich." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Transformation, Integration und Regionalentwicklung der ostdeutschen Volkswirtschaft: eine Bilanz nach zehn Jahren deutscher Einheit (2001)

    Karl, Helmut;

    Zitatform

    Karl, Helmut (2001): Transformation, Integration und Regionalentwicklung der ostdeutschen Volkswirtschaft. Eine Bilanz nach zehn Jahren deutscher Einheit. In: Informationen zur Raumentwicklung H. 2/3, S. 71-80.

    Abstract

    "Der Autor analysiert die ostdeutsche Sektoral- und Regionalstruktur und arbeitet die noch generell existierenden Defizite an Infrastruktur und wettbewerbsfähigen Arbeitsplätzen heraus. Mit seinen Untersuchungen zeigt er, dass die peripheren, dünn besiedelten und von der Landwirtschaft geprägten Räume im Norden und Osten der neuen Länder erheblich stärkere Entwicklungsrückstände als etwa die potenzialstärkeren Arbeitsmarktregionen Leipzig, Dresden, Erfurt oder Jena aufweisen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Regionale Wirtschaftsstrukturen in der zweiten Phase der ostdeutschen Transformation: Sachsen-Anhalt 1995-1999. Gutachten (2001)

    Rosenfeld, Martin T.W.; Barjak, Franz ; Heimpold, Gerhard; Kroll, Harald; Schultz, Birgit; Franz, Peter ; Barkholz, Michael;

    Zitatform

    Rosenfeld, Martin T.W., Franz Barjak, Peter Franz, Gerhard Heimpold & Birgit Schultz (2001): Regionale Wirtschaftsstrukturen in der zweiten Phase der ostdeutschen Transformation. Sachsen-Anhalt 1995-1999. Gutachten. (Institut für Wirtschaftsforschung Halle. Sonderheft 2001,01), Halle, 571 S.

    Abstract

    "Trotz unveränderter gleichartiger wirtschaftlicher Grundprobleme in ganz Ostdeutschland gibt es zwischen den einzelnen Ländern und Regionen mittlerweile teilweise erhebliche Unterschiede bei den Bedingungen der weiteren Entwicklung. Um Empfehlungen für die politische Steuerung dieser Entwicklung geben zu können, sind deshalb differenzierte empirische Untersuchungen für die einzelnen Länder und ihre Teilräume erforderlich. Die Studie behandelt diese Aufgabenstellung am Beispiel des Landes Sachsen-Anhalt, wesentliche Aussagen lassen sich aber auch auf die Wirtschaftspolitik für die anderen ostdeutschen Länder übertragen. Mit einer Vielzahl von Indikatoren wird zunächst herausgearbeitet, welche spezifischen Stärken und Schwächen die Wirtschaft des Landes und seiner Teilräume aufweist. Dabei wird ein Vergleich mit der Wirtschaftsstruktur der anderen neuen Länder durchgeführt. Die besonders herausragende Stärke des Landes sind die hohen privaten Investitionen, mit denen in den vergangenen zehn Jahren ein moderner Sachkapitalbestand aufgebaut wurde. Die Schwächen der sachsen-anhaltinischen Wirtschaftsstruktur kommen vor allem in der Ausstattung des Landes mit Humankapital und unternehmerischer Initiative sowie bei der Forschung und Entwicklung in Unternehmen zum Ausdruck. Die Stärken schlagen sich bislang nur unzureichend im wirtschaftlichen Gesamtergebnis des Landes nieder. Um zu einer Verbesserung zu gelangen, wird eine Reihe von wirtschaftspolitischen Maßnahmen vorgeschlagen. Für das Land sollte ein klares wirtschaftspolitisches Leitbild entwickelt werden. Mit Hilfe eines solchen Leitbildes wird auch ein konzentrierter Einsatz der verschiedenen wirtschaftspolitischen Instrumente möglich. Diese sollten nicht nur inhaltlich auf einzelne Wachstumsfaktoren konzentriert werden, sondern auch räumlich auf einzelne Regionen, weil damit größere Wachstumseffekte für das Land insgesamt erreicht werden können. Die sehr günstige Ausstattung des Landes mit öffentlichen Forschungseinrichtungen sollte noch stärker als bislang für die Verbesserung der Wirtschaftsstruktur nutzbar gemacht werden. Schließlich sollte das Land noch stärker als bisher versuchen, mit Hilfe von verschiedenen Maßnahmen die unternehmerische Initiative in Sachsen-Anhalt zu verbessern." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Dörfer in Ostdeutschland: polare Entwicklung ländlicher Räume (2000)

    Becker, Heinrich;

    Zitatform

    Becker, Heinrich (2000): Dörfer in Ostdeutschland. Polare Entwicklung ländlicher Räume. In: Land-Berichte. Halbjahresschrift für ländliche Regionen H. 5, S. 37-47.

    Abstract

    Der Autor geht der Frage nach, ob insbesondere die für die ländlichen Räume charakteristischen Siedlungseinheiten, die Dörfer, zu den Verlierern oder zu den Gewinnern des ostdeutschen Transformationsprozess gehören und welche Chancen oder Hemmnisse sich für eine künftige Entwicklung ergeben. (IAB2)

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    Hoffnungsträger Wirtschaftscluster: Unternehmensnetzwerke und regionale Innovationssysteme: das Beispiel der deutschen Schienenfahrzeugindustrie (2000)

    Dybe, Georg; Kujath, Hans-Joachim;

    Zitatform

    Dybe, Georg & Hans-Joachim Kujath (2000): Hoffnungsträger Wirtschaftscluster: Unternehmensnetzwerke und regionale Innovationssysteme. Das Beispiel der deutschen Schienenfahrzeugindustrie. Berlin: Edition Sigma, 162 S.

    Abstract

    "Wirtschaftscluster gelten seit einigen Jahren als Träger von Wachstum und technologischer Innovation. Obwohl die regionale Wirtschaftspolitik große Hoffnungen in Strategien der Clusterbildung setzt, mangelt es bisher an systematischen Untersuchungen über Strukturen und Entwicklungsdynamiken derartiger Unternehmensnetzwerke. Hier setzen die Autoren dieses Buchs an: Regionale Verflechtungsstrukturen von Unternehmen werden als organisatorische Netzwerke untersucht und in einer historischen Längsschnittanalyse aufbereitet, Dabei gehen die Verfasser folgenden Fragen nach: Wie entstehen funktionale und räumliche Cluster? Wie verändern sich derartige Cluster im Lebenszyklus der Pro-dukte und Industrien (Pfadabhängigkeit)? Und welche Wechselwirkungen gibt es zwischen dem räumlichen Kontext der Region und dem Beziehungsnetz der Wirtschaff und des Wissenssystems? Am Beispiel der Systemtechnologie Schienenfahrzeugbau wird der Zusammenhang zwischen den materiellen Verflechtungsstrukturen und den Netzen des Wissensaustausches behandelt sowie empirisch für die Region Berlin-Brandenburg vertieft. Die Untersuchung demonstriert die Grenzen der bislang vorliegenden theoretischen Ansätze zur regionalen Clusterbildung und weist der Theorieentwicklung neue Wege." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Der Wandel nach der Wende: Gesellschaft, Wirtschaft, Politik in Ostdeutschland (2000)

    Esser, Hartmut;

    Zitatform

    Esser, Hartmut (Hrsg.) (2000): Der Wandel nach der Wende: Gesellschaft, Wirtschaft, Politik in Ostdeutschland. Wiesbaden: Westdeutscher Verlag, 324 S.

    Abstract

    "Im Jahre 1992 begann das auf sechs Jahre angelegte Schwerpunktprogramm Sozialer und politischer Wandel der DDR-Gesellschaft der DFG. Damit sollte der mit der deutschen Einigung zu erwartende Transformationsprozeß durch verschiedene sozialwissenschaftliche Disziplinen begleitend untersucht werden. Der vorliegende Band enthält die wichtigsten Ergebnisse insbesondere zum Verständnis des Funktionierens und des Verfalls der DDR, zur politischen und zur institutionellen Transformation, zu den Änderungen der Wirtschaftsstruktur und des Arbeitsmarktes und deren Auswirkungen sowie zur Identität der Deutschen in Ost und West." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Subsidization and structural change in Eastern German transition: did economic policy meet its objectives? (2000)

    Gerling, Katja;

    Zitatform

    Gerling, Katja (2000): Subsidization and structural change in Eastern German transition. Did economic policy meet its objectives? (Kieler Arbeitspapier 998), Kiel, 96 S.

    Abstract

    "Economic policy interventions ot a scale as effected in eastern Germany can be expected to have a significant impact on the economy, which may be in accordance with the objectives of the policy measures or manifest itself in distortions of several kinds. This paper analyzes the structural effects of investment sub-sidization as one of the core policy instruments by means of an error-correction model of factor demand and output. It intends to find out whether investment subsidization contributes to creating competitive economic structures, employ-ment and growth or whether it just fosters an exaggerated capital intensity." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Berlin: Metropole zwischen Boom und Krise (2000)

    Krätke, Stefan; Borst, Renate;

    Zitatform

    Krätke, Stefan & Renate Borst (2000): Berlin: Metropole zwischen Boom und Krise. Opladen: Leske und Budrich, 306 S.

    Abstract

    Die wirtschaftliche Entwicklung Berlins in den 90er Jahren ist vor allem durch eine Beschäftigungskrise gekennzeichnet, die nicht zuletzt auf die sozialräumliche Entwicklung durchschlägt. Das Buch analysiert die wirtschaftlichen, sozialen und räumlichen Strukturveränderungen Berlins in den 90er Jahren aus der Perspektive vergleichender Metropolenforschung. Es versteht sich als Beitrag zur "integralen" sozioökonomischen Stadtanalyse, die ökonomische, soziologische und geographische Sichtweisen zusammenführt. Die Autoren fragen danach, ob Berlin nach der Größe, der inneren Ausdifferenzierung, dem Grad der Zentralität im wirtschaftlichen, politischen und kulturellen Bereich eine herausragende Stellung im Städtesystem einnimmt und attestieren Berlin den Status einer Metropole, "der die Felle wegschwimmen". Für die soziale Entwicklung der Stadt kommen die Autoren zu dem Ergebnis einer "Vervielfältigung sozialräumlicher Differenzen" und einer "neuen Polarisierung". (IAB2)
    Inhaltsübersicht:
    1. Berlin auf dem Weg zur Dienstleistungsmetropole? Wirtschaftsstruktur und Beschäftigungsentwicklung in den 90er Jahren (Metropolregionen aus stadtökonomischer Sicht; sektorale Struktur und Entwicklung der Berliner Metropolregion; Suburbanisierung der Beschäftigung in der Metropolregion Berlin?; regionalökonomisches Spezialisierungs-Profil Berlins; funktionale Struktur der Berliner Wirtschaft im Städtevergleich; Berlins wirtschaftspolitische Rezeptur: Konzentration auf "innovative Technologiefelder").
    2. Kontrollkapazität und interregionale Kapitalverflechtungen des Berliner Unternehmenssektors (Metropolen und strategische Wirtschaftszentren; wirtschaftliche "Kontrollbilanz" Berlins 1997; Regionale Verteilungsmuster externer Kontrolle).
    3. Metropole als Produktionsraum; innerstädtische Agglomerationen von Industrie und Kulturproduktion (wirtschaftsräumliche Struktur der Metropolregion Berlin; Innerstädtische Agglomerationen der Industrie und Kulturproduktion; Standortpolitische Implikationen).
    4. Immobiliengeschäft in Berlin in den 90er Jahren (Entwicklung der Immobilienmärkte in ausgewählten Großstädten 1989-1998; Immobiliengeschäft in Berlin: Erfolg im Wellenreiten; Immobilienboom als Standortrisiko für Berlin).
    5. Wohnungsmarkt in Berlin (Entwicklung der Wohnungsversorgung seit 1990; Mietentwicklung in Berlin seit 1990; Wohnungspolitik in Berlin: Von der Mieter- zur Eigentümerstadt?; Perspektiven für die Wohnungsversorgung).
    6. Die vielfach geteilte Stadt Berlin: sozialräumliche Disparitäten und ihre Veränderung in den 90er Jahren (Soziale "Problembezirke" Berlins; Sozialräumliche Segregation in Berlin; Eine Klassifizierung von sozialstrukturellen Gebietstypen Berlins; Sozialräumliche "Aufwertung" und "Abwertung" von Berliner Stadtbezirken; Sozialräumliche Entwicklung in Berlin und aktuelle Politikansätze).

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    Die unvollendete Transformation: Ostdeutschlands Wirtschaft zehn Jahre nach Einführung der D-Mark (2000)

    Pohl, Rüdiger;

    Zitatform

    Pohl, Rüdiger (2000): Die unvollendete Transformation: Ostdeutschlands Wirtschaft zehn Jahre nach Einführung der D-Mark. In: Wirtschaft im Wandel, Jg. 6, H. 8, S. 223-239.

    Abstract

    "Mit Blick auf den strukturellen Erneuerungsprozess, der marktorientiert verläuft, befindet sich Ostdeutschland auf einem guten Weg. Gleichwohl ist der Aufholprozess ins Stocken geraten. "Aufholprozess" beschreibt die allmähliche Angleichung des in Ostdeutschland erwirtschafteten Einkommens an das westdeutsche Niveau. Maßstab dafür ist die nominale Produktivität (Bruttoinlandsprodukt in jeweiligen Preisen je Erwerbstätigenstunde). Im Jahr 2000 erreicht Ostdeutschland etwa 60 Prozent des westdeutschen Wertes. Simulationsrechnungen des IWH lassen erwarten, dass die Produktivität bis zum Jahre 2010 auf 65 Prozent des westdeutschen Wertes steigen könnte - mehr als heute, aber immer noch weit ab von 100 Prozent. (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Jahresbericht 2000 der Bundesregierung zum Stand der Deutschen Einheit (2000)

    Zitatform

    (2000): Jahresbericht 2000 der Bundesregierung zum Stand der Deutschen Einheit. (Verhandlungen des Deutschen Bundestages. Drucksachen 14/4129 (26.09.2000)), 92 S.

    Abstract

    Der Bericht der Bundesregierung gibt einen Überblick zum Stand der Deutschen Einheit zehn Jahre nach ihrer Vollziehung. Er enthält folgende Schwerpunkte:
    -Wirtschaftliches und soziales Zusammenwachsen;
    -Wirtschaftsförderung;
    -Innovationsförderung;
    -Ausbau der Infrastruktur;
    -Ausbildungschancen verbessern, Arbeitslosigkeit bekämpfen;
    -aktive Arbeitsmarktpolitik;
    -Lebensqualität und soziale Sicherheit;
    -Umweltschutz;
    -ländliche Räume stärken;
    -Kulturförderung.
    Ein statistischer Anhang stellt Daten zu
    -volkswirtschaftlicher Gesamtrechnung,
    -Konjunkturindikatoren,
    -Arbeitsmarktdaten,
    -Hauptförderinstrumenten,
    -Unternehmensgründungen und zur
    -Innovationstätigkeit dar. (IAB)

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    Sektorale Produktions- und Beschäftigungsstrukturen in den neuen Bundesländern: Bestandsaufnahme und Perspektiven (1999)

    Brenke, Karl; Schmidt, Klaus-Dieter;

    Zitatform

    Brenke, Karl & Klaus-Dieter Schmidt (1999): Sektorale Produktions- und Beschäftigungsstrukturen in den neuen Bundesländern. Bestandsaufnahme und Perspektiven. In: E. Wiedemann, C. Brinkmann, E. Spitznagel & U. Walwei (Hrsg.) (1999): Die arbeitsmarkt- und beschäftigungspolitische Herausforderung in Ostdeutschland : Workshop der Bundesanstalt für Arbeit am 14./15. Oktober 1998 in Magdeburg (Beiträge zur Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, 223), S. 95-113.

    Abstract

    "Der Transformationsprozeß in den neuen Bundesländern ging mit einem dramatischen Strukturwandel einher: Das verarbeitende Gewerbe hat enorm an Gewicht verloren, die Bauwirtschaft und -mit Abstrichen- die Dienstleistungsbereiche haben entsprechend gewonnen. Wider erwarten hat sich dort die Sektorstruktur nicht an diejenige in den alten Bundesländern angenähert, sondern weiter davon entfernt. Ursache dafür sind auf der Angebotsseite die unzureichende Leistungskraft vieler Unternehmen und auf der Nachfrageseite die hohen Transfers, mit denen der private Verbrauch und die Investitionen gestützt werden. Das bisherige strukturelle Entwicklungsmuster läßt sich daher nicht extrapolieren. Theoretische Überlegungen sprechen dafür, daß sich die Verwerfungen langfristig wieder korrigieren: Das Spezialisierungsmuster der neuen Bundesländer wird zumindest in den Grobstrukturen dem der alten Bundesländer ähneln -die Arbeitsteilung zwischen beiden Regionen wird eine substitutive, keine komplementäre sein. Die Chancen, daß dabei im "ersten Arbeitsmarkt" zusätzliche Arbeitsplätze entstehen, sind jedoch alles andere als gut. Denn die modernen, im Aufbau befindlichen Produktionskapazitäten sind - nicht zuletzt aufgrund der umfangreichen Fördermaßnahmen, die an den Investitionen ansetzen - vergleichsweise kapitalintensiv. Es ist zu befürchten, daß ein zu erwartender Zugewinn an Arbeitsplätzen im Verarbeitenden Gewerbe und im Dienstleistungssektor nicht ausreicht, um den Verlust an Arbeitsplätzen im Baugewerbe und beim Staat zu kompensieren." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    German transformation: new perspectives of unification (1999)

    Glees, Anthony;

    Zitatform

    (1999): German transformation. New perspectives of unification. London, 148 S.

    Abstract

    Die Publikation der Deutsch-Britischen Stiftung für das Studium der Industriegesellschaft dokumentiert die folgenden Beiträge zum deutschen Transformationsprozeß:
    -Kapitel 1: Der Prozeß der deutschen Vereinigung - Politik und Menschen (Introduction: The process of German transformation - policies and the people, Anthony Glees);
    -Kapitel 2: Die soziale Dimension der sozialen Transformation (The social dimension of social transformation, Neithart Neitzel);
    -Kapitel 3: Der Bundesrat und die Vereinigung (The Bundesrat and unification, Matthias Mähring);
    -Kapitel 4: Vereinigung und Familienpolitik (Unification and family policy, Helga Kreft);
    -Kapitel 5: Die zukünftige Politagenda (the future policy agenda, Ralf Steger);
    -Kapitel 6: Regimewechsel und demokratische Konsolidierung in Ostdeutschland (Regime change and democratic consolidation in eastern Germany, Gert-Joachim Glässner);
    -Kapitel 7: Wie weiter mit der öffentlichen Bürokratisierung? (Whither the public bureaucracy state? Post-modernisation, Europeanisation and the challenge of legitimacy, Klaus Goetz);
    -Kapitel 8: Die neuen Länder und Europa (The new Länder and Europe, Charlie Jeffery);
    -Kapitel 9: Die ostdeutschen Länder und die Europäische Union: einige Aspekte der zukünftigen Osterweiterung der EU (The eastern German Länder in the European Union: some lessons for the future of eastern enlargement of the EU, Raimund Krämer);
    -Kapitel 10: Wirtschaftliche Transformation (Economic transformation, Wendy Carlin);
    -Kapitel 11: Geschlecht, Familie und der Wohlfahrtsstaat Deutschland vor und nach der Vereinigung (Gender, family and the welfare state Germany before and after unification, Ilona Ostner);
    -Kapitel 12: Soziale Transformation und die Familie im post-kommunistischen Deutschland: Ergebnisse und Entwicklungen (Social transformation and the family in post-Communist Germany: issues and developments, Eva Kolinsky);
    -Kapitel 13: Die Rolle der Familien und soziale Veränderung (The role of families and social change, John Bynner);
    -Kapitel 14: Soziale Veränderung und das Individuelle (Social change and the individual, Rainer Silbereisen);
    -Kapitel 15: Zusammenfassung (Summing-up, Michael Greven). (IAB2)

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    Vom Kombinat zum Kleinbetrieb: Die Entstehung einer mittelständischen Industrie: ein deutsch-tschechischer Vergleich (1999)

    Kotthoff, Hermann; Matthäi, Ingrid;

    Zitatform

    Kotthoff, Hermann & Ingrid Matthäi (1999): Vom Kombinat zum Kleinbetrieb: Die Entstehung einer mittelständischen Industrie. Ein deutsch-tschechischer Vergleich. Berlin: Edition Sigma, 309 S.

    Abstract

    "Für den dauerhaften Erfolg und die langfristige Stabilität von Wirtschafts- und Sozialstrukturen nach der Transformation ist die Entstehung überlebensfähiger mittelständischer Betriebe zweifellos von herausragender Bedeutung. Aber wie werden aus Leitungskadern einer bürokratischen Staatswirtschaft eigeninitiative Unternehmer? Und wie wird aus demotivierten Werktätigen jener charakteristische Typus klein- und mittelbetrieblicher Arbeitnehmer, die auf Unternehmensebene produktivistischkooperative Partnerschaften eingehen können, ohne das Eigeninteresse zu verraten, aber auch ohne das Abgleiten in einen Abenteurer-, Spekulanten- oder Mafiosi-Kapitalismus zu riskieren? Die Autoren untersuchen die Entstehungs- und Erfolgsbedingungen anhand eines aufschlußreichen Vergleichs zwischen Ostdeutschland (mit einem stabilen ordnungspolitischen Rahmen, aber dem kompletten Verlust des alten Absatzmarktes) und der Tschechischen Republik (mit günstigen Binnenmarktbedingungen, aber ordnungspolitischer Unsicherheit). Sie zeigen, daß das Erlernen der neuen Unternehmer- wie auch der Arbeitnehmerrolle dort am besten gelingt, wo die Situation als unhintergehbarer Crash, als harter Schnitt erlebt und gedeutet wird. Demgemäß hängen die Chancen für eine gelungene Rollendefinition ganz wesentlich vom Privatisierungs- bzw. Gründungsmodus ab." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Wirtschaftliche Entwicklung in den neuen Bundesländern und ihre Hintergründe (1999)

    Pohl, Rüdiger;

    Zitatform

    Pohl, Rüdiger (1999): Wirtschaftliche Entwicklung in den neuen Bundesländern und ihre Hintergründe. In: E. Wiedemann, C. Brinkmann, E. Spitznagel & U. Walwei (Hrsg.) (1999): Die arbeitsmarkt- und beschäftigungspolitische Herausforderung in Ostdeutschland : Workshop der Bundesanstalt für Arbeit am 14./15. Oktober 1998 in Magdeburg (Beiträge zur Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, 223), S. 25-35.

    Abstract

    "(1) Der strukturelle Wandel in Ostdeutschland ist keineswegs abgeschlossen. Auch in der absehbaren Zukunft werden wir noch mit einem Nebeneinander von Expansion und Schrumpfung leben müssen. Die Schrumpfung der Produktion im Bausektor und im Staatssektor stellt nicht das Ende des Aufholprozesses dar, sondern ist notwendige strukturelle Anpassung. Auf Expansionskurs steht hingegen die Industrie. (2) Dabei beeindrucken nicht allein deren hohe Produktionssteigerungsraten, sondern wie diese zustande kommen. Dahinter stehen innovative Sektoren, die sich nicht nur an inländischen, sondern besonders dynamisch auch an ausländischen Märkten bewähren. Freilich ist der industrielle Prozeß wohl noch nicht selbsttragend. Die Unternehmen sind nach wie vor kapitalschwach und daher bei Marktstörungen besonders anfällig. (3) Die ostdeutsche Beschäftigung wird vorerst kaum ansteigen; zwar ist mittelfristig eine Beschäftigungsausweitung möglich, doch wird dadurch allein die Arbeitslosigkeit in Ostdeutschland nicht beseitigt werden können. Ein kritisches Problem ist, daß in Ostdeutschland zwar mehr Menschen arbeiten wollen als in Westdeutschland, aber es keinerlei Akzeptanz von Rahmenbedingungen gibt, die in Ostdeutschland eine höhere Erwerbstätigkeit ermöglichen würden als in Westdeutschland. Daher wird sich der Rückgang der Erwerbsbereitschaft, der seit vielen Jahren stattfindet, wohl oder übel fortsetzen. (4) Noch können wir auf spezifische staatliche Wirtschaftsförderung in Ostdeutschland nicht verzichten. Der Unternehmessektor ist noch nicht gefestigt genug, die unternehmerische Basis ist im ganzen noch zu schmal. Dennoch ist eine Ausdehnung der spezifischen Wirtschaftsförderung für Ostdeutschland ebensowenig ratsam wie eine Verlängerung über das Jahr 2004 hinaus. Der erfolgreiche Teil der Unternehmen bedarf dann der besonderen Förderung nicht mehr, der erfolglose Teil verdient sie nicht mehr. Die Rolle des Staates bleibt aber, die immer noch gewaltigen Defizite in der Infrastruktur zu beseitigen. (5) Im ostdeutschen Transformationsprozeß empfinden sich die Menschen je nach ihrer wirtschaftlichen Lage als Gewinner oder als Verlierer. Es hat den Anschein, daß im Zuge dieser Ausdifferenzierung der für die ersten Jahre nach der Wiedervereinigung unterstellte Konsens, alles, was Arbeitsplätze erhält und schafft, habe Vorrang, bröckelt. Ostdeutschland muß aufpassen, daß die Politik nicht allmählich einen Weg einschlägt, der zwar auf die Verbesserung der allgemeinen Lebensbedingungen zielt, im Effekt aber die Schaffung und Stabilisierung von rentablen Arbeitsplätzen erschwert." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Gesamtwirtschaftliche und unternehmerische Anpassungsfortschritte in Ostdeutschland: neunzehnter Bericht (1999)

    Zitatform

    (1999): Gesamtwirtschaftliche und unternehmerische Anpassungsfortschritte in Ostdeutschland. Neunzehnter Bericht. In: DIW-Wochenbericht, Jg. 66, H. 23, S. 419-445.

    Abstract

    Seit Anfang 1991 wird der wirtschaftliche Neuaufbau in Ostdeutschland im Rahmen eines Forschungsauftrages des Bundesministeriums für Wirtschaft wissenschaftlich begleitet. "Der 19. Bericht setzt gleichsam den Schlußstein unter das Projekt. Er spannt einen weiten Bogen von der Zeit unmittelbar nach der Wende bis zur Gegenwart. Er beschreibt, welchen Weg die ostdeutsche Wirtschaft inzwischen zurückgelegt hat und versucht zu bestimmen, wo sie im Vergleich zur westdeutschen Wirtschaft steht. Darüber hinaus liefert er Informationen über die Veränderung der Lebensbedingungen der Menschen. Der Bericht läßt erkennen, daß beide Teile Deutschlands auch nach fast zehn Jahren noch keine wirtschaftliche Einheit bilden. Die Verringerung des Leistungsgefälles bleibt deshalb eine zentrale Aufgabe. Sie läßt sich nicht dadurch bewältigen, daß viel Geld aus öffentlichen Kassen in den Osten fließt. Entscheidend ist, daß sich dort private Investoren engagieren. Hierfür muß die Wirtschaftspolitik die Rahmendaten setzen." (IAB2)

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  • Literaturhinweis

    The economics of German unification: an introduction (1998)

    Lange, Thomas; Pugh, Geoffrey;

    Zitatform

    Lange, Thomas & Geoffrey Pugh (1998): The economics of German unification. An introduction. Cheltenham u.a.: Elgar, 209 S.

    Abstract

    "Following German Unification in 1990, East Germany's 'socialist' command economy was abolished and replaced with West Germany's 'social' market economy. By the middle of the 1990s, western Germany had provided more than one trillion Deutschmarks to support economic reconstruction. lt is likely that at least this amount again will be needed if eastern Germany is to catch up with west German productivity and living standards. The purpose of this book is to explain these events as well as their consequences and associated policy issues. To this end, the following are among the topics that we discuss at length:
    - the relative backwardness of East Germany's economy;
    - how Unification was implemented as an economic process (that is, how the socialist economy of East Germany was integrated into the social market economy of the West);
    - why the initial impact of monetary and economic integration was so devastating (and so different from the consequences of monetary and economic reform in 1948);
    - restructuring and privatization;
    - labour market and industrial policy;
    - prospects for catching up with western Germany and
    - repercussions for German competiveness and the wider European economy." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Wirtschaftliche Entwicklungsdefizite und Entwicklungstrategien für Ostdeutschland (1998)

    Pfeiffer, Ulrich; Simons, Harald; Baba, Ludger; Wolf, Anne; Kröpel, Stefan; Reitz, Tanja; Stanczus, Frank;

    Zitatform

    Pfeiffer, Ulrich & Harald Simons (1998): Wirtschaftliche Entwicklungsdefizite und Entwicklungstrategien für Ostdeutschland. Bonn, 60 S.

    Abstract

    Mit diesem Gutachten wollen die Autoren einen Beitrag für die sachgerechte Diskussion der Standortentwicklung in Ostdeutschland leisten. Eine Voraussetzung sehen sie in einer Analyse der Stärken und Schwächen der ostdeutschen Wirtschaft, die nicht allein auf statistischen Daten beruht. Aufgezeigt werden deshalb nach einem Prolog in Thesenform
    - wirtschaftliche Entwicklungsdefizite,
    - Beiträge zu einer endogenen Entwicklungsstrategie,
    - Möglichkeiten einer exogenen Reindustrialisierung Ostdeutschlands,
    - notwendige flankierende Maßnahmen.
    Das abschließende Kapitel charakterisiert kurz Ostdeutschland im Jahr 1998. Im Anhang enthält das Heft einen Vorschlag zur Förderung von Existenzgründungen in Ostdeutschland durch eine negative Steuer.(IAB)

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  • Literaturhinweis

    The institutionalised transformation of the East German economy (1998)

    Spangenberg, Sabine;

    Zitatform

    Spangenberg, Sabine (1998): The institutionalised transformation of the East German economy. (Contributions to economics), Heidelberg: Physica-Verl., 318 S.

    Abstract

    "The former East German economic system was restructured from a centrally-planned system into a decentralised one with private property rights. The new economic structure was put into place with the adoption of the West German legal framework and a privatisation model which focused on outsider privatisation. This has delivered adjustment defiencies because of the establishment of dominant large intercorporate West German and foreign owners outside East Germany." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Eliten, politische Kultur und Privatisierung in Ostdeutschland, Tschechien und Mittelosteuropa (1998)

    Srubar, Ilja;

    Zitatform

    Srubar, Ilja (Hrsg.) (1998): Eliten, politische Kultur und Privatisierung in Ostdeutschland, Tschechien und Mittelosteuropa. Konstanz: UVK Universitätsverlag Konstanz, 361 S.

    Abstract

    "Die Transformation sozialistischer Gesellschaften spielt sich in deutscher Perspektive vornehmlich jenseits der Ostgrenzen der Bundesrepublik ab. Ein Vergleich der Lage zeigt, dass die im Transformationsprozess post-sozialistischer Länder entstehende soziale Realität trotz unterschiedlicher Realisierungspfade eine Reihe strukturgleicher Probleme aufwirft: Wie koinzidiert soziale Kontinuität von Kollektiven und Handlungsorientierungen mit der radikalen Veränderung des institutionellen Rahmens nach der 'Wende'? Ist der Transformationsprozess ein Bruch, ein Übergang oder nur eine Rückkehr? Lässt sich eine neue Gesellschaft mit alten Akteuren aufbauen? Welche Effekte zeitigt es, wenn man alte Akteure aus Fremdbeständen ersetzen kann - wie in Ostdeutschland - bzw. wenn man es nicht kann - wie in Tschechien? Wie wirken sich die jeweiligen Konfigurationen von alten und neuen Handlungsorientierungen in der Wirtschaft, in der politischen Kultur, in der Identitätsbildung aus? Die Beiträge dieses Bandes ziehen nicht nur den Vergleich Ostdeutschland-Tschechien heran, um Antworten zu suchen, sondern greifen vergleichend auch auf Polen, Ungarn, Slowenien und die Slowakei zurück und erweitern so das Feld gebotener Information." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Gesamtwirtschaftliche und unternehmerische Anpassungsfortschritte in Ostdeutschland: achtzehnter Bericht (1998)

    Zitatform

    (1998): Gesamtwirtschaftliche und unternehmerische Anpassungsfortschritte in Ostdeutschland. Achtzehnter Bericht. In: DIW-Wochenbericht, Jg. 65, H. 33, S. 571-610.

    Abstract

    Im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft werden seit Anfang 1991 die wirtschaftlichen Anpassungsprozesse in Ostdeutschland untersucht. Im achtzehnten Bericht wird das Thema "Aspekte der Reindustrialisierung in den neuen Bundesländern" schwerpunktmäßig bearbeitet. Hierzu werden erste Ergebnisse einer Umfrage bei mehreren tausend ostdeutschen Industrieunternehmen präsentiert, die das DIW im Winter 1997/98 durchgeführt hat. Sie zeigen, daß die industrielle Basis in Ostdeutschland zwar noch immer viel zu schmal ist, es aber inzwischen auch eine beachtliche und stetig wachsende Zahl von Industrieunternehmen gibt, die voll wettbewerbsfähig sind. Alles in allem ist die ostdeutsche Wirtschaft auf dem richtigen Weg, braucht aber noch viel Zeit, bis ein zufriedenstellendes Niveau bei Produktion und Beschäftigung erreicht sein wird. (IAB)

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    Aufholen durch regionale Differenzierung? Von der Plan- zur Marktwirtschaft: Ostdeutschland und Ungarn im Vergleich (1997)

    Csefalvay, Zoltan;

    Zitatform

    Csefalvay, Zoltan (1997): Aufholen durch regionale Differenzierung? Von der Plan- zur Marktwirtschaft. Ostdeutschland und Ungarn im Vergleich. (Erdkundliches Wissen 122), Stuttgart: Steiner, 235 S.

    Abstract

    "Im Mittelpunkt dieser Studie stehen die regionalen Umstrukturierungsprozesse in zwei 'Neuen Osten', im 'Neuen Osten' der Bundesrepublik Deutschland, d.h. in der ehemaligen DDR, und in einem 'Neuen Osten' Europas, nämlich in Ungarn. Die offensichtlich fundamentalen Unterschiede zwischen Ostdeutschland und Ungarn bezüglich der Bewältigung der Transformation sind dabei wohl bewußt. Die Ursache für die Wahl einer vergleichenden Vorgangsweise liegt vor allem darin begründet, daß die allgemeinen Begleiterscheinungen sowie die länderspezifischen Phänomene der regionalen Umstrukturierung während der Transformation vom Plan zum Markt mittels dieser Methode klarer hervortreten, als in den Untersuchungen auf der Ebene Ostmitteleuropas oder auf der Ebene von Länderstudien. So wird dabei auch versucht, die unausweichlich in den Vordergrund drängende ostmitteleuropazentrische Sichtweise zugleich mit der westeuropazentrischen Betrachtungsweise möglichst in Einklang zu bringen. In ähnlicher Weise liegt der Schwerpunkt dieser Studie primär nicht in einer neuen Bestandsaufnahme der regionalen Prozesse und Phänomene im Vollzug der Transformation von der Planwirtschaft in eine Marktwirtschaft. Das Ziel der Studie besteht eindeutig darin, einen Beitrag zum Verstehen der regionalen Umstrukturierungsprozesse in den Ländern Ostmitteleuropas zu liefern. Um diese Zielsetzung erfüllen zu können, ist die konkrete Analyse auf den Strukturwandel des Arbeitsmarktes beschränkt." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Wechselbeziehungen zwischen Transfers, Wirtschaftsstruktur und Wachstum in den neuen Bundesländern (1997)

    Dietrich, Vera; Schultz, Birgit; Rothfels, Jacqueline; Beer, Siegfried; Ragnitz, Joachim; Holst, Klaus; Landwehrkamp, Anja; Horbach, Jens ;

    Zitatform

    Dietrich, Vera, Joachim Ragnitz, Jacqueline Rothfels, Siegfried Beer, Klaus Holst, Jens Horbach, Anja Landwehrkamp & Birgit Schultz (1997): Wechselbeziehungen zwischen Transfers, Wirtschaftsstruktur und Wachstum in den neuen Bundesländern. (Institut für Wirtschaftsforschung Halle. Sonderheft 1997,04), Halle, 179 S.

    Abstract

    Die Entwicklung der gesamtwirtschaftlichen Wertschöpfung in Ostdeutschland war Anlass, Wachstum und Strukturwandel in den neuen Ländern zu analysieren und nach den Gründen für den bestehenden Entwicklungsrückstand zu fragen. Zu untersuchen war dabei auch, inwieweit der Strukturwandel selbst den weiteren Wachstumsprozess behindern könnte. "Hierzu wird nach einem kurzen Überblick über die Theorie des endogenen Wachstums zunächst der bisherige Verlauf des Strukturwandels in Ostdeutschland beschrieben. Die folgenden Abschnitte beschäftigen sich dann mit ausgewählten Determinanten endogenen Wachstums: dem Aufbau eines neuen Kapitalstocks und den Einflüssen der Humankapitalausstattung bzw. des technischen Fortschritts. Zu berücksichtigen ist freilich, daß Wachstumsprozesse nur in Gang kommen können, wenn die Unternehmen ihre Produkte auch am Markt absetzen können. Im folgenden Kapitel werden daher ausgewählte Aspekte der Wettbewerbsfähigkeit ostdeutscher Unternehmen thematisiert. Schließlich sind die institutionellen Rahmenbedingungen zu beachten, da auch diese die Stärke des wirtschaftlichen Wachstums beeinflussen können. Im Abschlußkapitel wird nach einer kurzen Zusammenfassung wichtiger Ergebnisse gefragt, welche wirtschaftspolitischen Schlußfolgerungen aus diesem Befund abzuleiten sind." (IAB2)

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  • Literaturhinweis

    Wiedervereinigung nach sechs Jahren: Erfolge, Defizite, Zukunftsperspektiven im Transformationsprozeß (1997)

    Oppenländer, Karl-Heinrich;

    Zitatform

    Oppenländer, Karl-Heinrich (Hrsg.) (1997): Wiedervereinigung nach sechs Jahren. Erfolge, Defizite, Zukunftsperspektiven im Transformationsprozeß. (Schriftenreihe des IFO-Instituts für Wirtschaftsforschung 144), Berlin u.a.: Duncker & Humblot, 617 S.

    Abstract

    Das Buch analysiert sechs Jahre nach der Wiedervereinigung von West- und Ostdeutschland die Erfolge und Defizite im bisher abgelaufenen Transformationsprozeß der Neuen Bundesländer. Es werden folgende Themenkomplexe behandelt:
    - Von der Transformation zur Integration: Aufbau und Anpassung;
    - Bewirktes und Defizite: Auf der Erfolgsstraße?
    - Neuaufbau Ost: Impulse durch Westtransfers;
    - Lohnpolitik: Belastung für den Arbeitsmarkt;
    - Kapitalstock: Sanierung erfordert Kraftakt;
    - Systemwechsel treibt Strukturwandel: Eine Analyse nach Branchen;
    - Räumlicher Strukturwandel: Erhebliche Verlagerungen bei Wohnbevölkerung und Arbeitsplätzen;
    - Perspektiven der ostdeutschen Wirtschaft und wirtschaftspolitische Schlußfolgerungen. (IAB2)

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  • Literaturhinweis

    Vom Zeiss-Kombinat zur Jenoptik-Holding: Niedergang und Neuanfang der Industrie am Beispiel Jena (1997)

    Plattner, Michael;

    Zitatform

    Plattner, Michael (1997): Vom Zeiss-Kombinat zur Jenoptik-Holding. Niedergang und Neuanfang der Industrie am Beispiel Jena. In: G. Meyer (Hrsg.) (1997): Von der Plan- zur Marktwirtschaft: wirtschafts- und sozialgeographische Entwicklungsprozesse in den neuen Bundesländern (Mainzer Kontaktstudium Geographie, 03), S. 121-133.

    Abstract

    Der Beitrag behandelt am Beispiel der Sanierung des drittgrößten Kombinats der früheren DDR, des VEB Carl Zeiss Jena, die mit dem Systemwechsel von der Planwirtschaft zur Marktwirtschaft und dem damit einhergehenden wirtschaftlichen Transformationsprozess verbundenen Probleme für die sektoralen und regionalen Wirtschaftsstrukturen der neuen Bundesländer. Nach der Privatisierung des Kombinats und seine Überführung in die Nachfolgegesellschaft Jenoptik wurde zunächst der monolithische Betriebsverbund entflochten, mit dem Ziel, ihn durch den strategischen Umbau international wettbewerbsfähig zu machen. Die Strategie in der Aufbauphase konzentrierte sich auf den Erhalt bzw. die Schaffung wissensintensiver Industrien und Dienstleistungen unter Berücksichtigung endogener Potentiale und einer technologieorientierten Regionalentwicklung. Ziel ist die Etablierung multibetrieblicher Standortstrukturen und die Generierung eines dynamischen innovativen Wirtschaftsraums. In der Bilanz der bisherigen Entwicklung zeigt sich, dass sich weder die wirtschaftsräumlichen noch die betrieblichen Strukturen in dem Maße gefestigt haben, dass von einer neuen 'Technologieregion' gesprochen werden könnte. Doch hat sich die sektorale Monostrukturierung aufgelöst, und die Mehrzahl der Aus- und Neugründungen sind innovations- und wachstumsorientiert. (IAB)

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