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Dossier

Transformationsprozess in Ostdeutschland – Wirtschaft, Arbeitsmarkt und Gesellschaft

Seit der Wiedervereinigung ist die Angleichung der Lebensverhältnisse in Ost- und Westdeutschland Leitlinie deutscher Politik. Dennoch unterscheiden sich auch viele Jahre nach dem Fall der Mauer Wirtschaft und Arbeitsmärkte in Ost und West noch immer deutlich, mit weitreichenden Konsequenzen für den gesellschaftlichen Wandel und die Lebenslagen ostdeutscher Bürgerinnen und Bürger.
Dieses Dossier präsentiert wissenschaftliche Analysen und Positionen politischer Akteure zum Strukturwandel in den Bereichen Wirtschaft, Arbeitsmarkt, Bevölkerung, Gesellschaft und Bildung.
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im Aspekt "Arbeitsmarktentwicklung und -prognose"
  • Literaturhinweis

    Inter-regional human capital mobility in the East German public administration and labour market (2025)

    Cappellari, Giuseppe;

    Zitatform

    Cappellari, Giuseppe (2025): Inter-regional human capital mobility in the East German public administration and labour market. Stuttgart Hohenheim, 166 S.

    Abstract

    "Humankapital ist eines der am längsten untersuchten Felder der wirtschaftswissenschaftlichen Forschung. Diese Dissertation umfasst drei empirische Aufsätze zur interregionalen Mobilität von Humankapital in der öffentlichen Verwaltung und in lokalen Arbeitsmärkten. Die Mobilität von Humankapital in der öffentlichen Verwaltung ist ein wirksames Instrument, um die Funktionsfähigkeit der Verwaltung über verschiedene Einheiten und Regionen hinweg durch Wissenstransfers zu verbessern. Im Gegensatz dazu haben Humankapitalverluste durch die Abwanderung qualifizierter Fachkräfte negative Auswirkungen auf die wirtschaftliche Entwicklung der Herkunftsregionen. Die Kapitel teilen den historischen und institutionellen Hintergrund Ostdeutschlands nach der Wiedervereinigung. Kapitel 2 und 3 untersuchen einen groß angelegten Kapazitätsaufbau in der ostdeutschen Finanzverwaltung durch Abordnungen westdeutscher Mitarbeiter. Kapitel 4 untersucht die Auswirkungen der Abwanderung von Ost- nach Westdeutschland auf Betriebe in Ostdeutschland. Kapitel 2, gemeinsam mit Agustín Faure, Nadja Dwenger und Anna Gumpert, untersucht, wie der Staat Bürokraten motivieren kann, neue Verantwortlichkeiten zu übernehmen. Wir analysieren, wie finanzielle Anreize und Direktiven das Engagement westdeutscher Finanzamt-Mitarbeiter im Rahmen der Kapazitätsaufbau-Maßnahmen in der ostdeutschen Finanzverwaltung nach der deutschen Wiedervereinigung beeinflussten. Auf Basis detaillierter Archivdaten über einzelne Abordnungen entwickeln und schätzen wir ein strukturelles Modell zur Beantwortung der Frage, ob, wo und wie lange sich Mitarbeiter am Kapazitätsaufbau beteiligen. Unsere Ergebnisse zeigen, dass höhere finanzielle Anreize sowohl die Teilnahmewahrscheinlichkeit als auch die Dauer der Abordnung deutlich erhöhen, während Direktiven insbesondere die Wahl des Einsatzortes beeinflussen. Kontrafaktische Simulationen bestätigen, dass der Wegfall der Direktiven die Teilnahmequoten kaum verändert, jedoch die Kapazitätsaufbau-Maßnahmen deutlich über die ostdeutschen Finanzämter umverteilt. Diese Ergebnisse unterstreichen, dass die richtige Balance zwischen finanziellen Anreizen und Direktiven die Reaktionsfähigkeit der öffentlichen Verwaltung in Phasen strukturellen Wandels erheblich verbessern kann. Kapitel 3, gemeinsam mit Nadja Dwenger, Agustín Faure, und Anna Gumpert, nutzt das institutionelle Setting Ostdeutschlands, um den kausalen Effekt von nicht-lokalen Experten auf die Wahrnehmung und das Vertrauen der Bürger in die öffentliche Verwaltung zu schätzen. Mit Hilfe umfangreicher Umfragedaten und durch Ausnutzung exogener Variation in Abordnungstagen schätzen wir den kausalen Zusammenhang zwischen der Präsenz westdeutscher Experten in ostdeutschen Finanzämtern und der Wahrnehmung der Bürger im jeweiligen Einzugsgebiet. Wir stellen fest, dass nicht-lokale Experten die wahrgenommene Ansprechbarkeit und Serviceorientierung der öffentlichen Verwaltung verringerten, jedoch keine signifikanten Auswirkungen auf die Wahrnehmung von Pünktlichkeit, allgemeiner Zufriedenheit oder Vertrauen hatten. Ein Anstieg der Abordnungstage pro Beschäftigtem um eine Standardabweichung führte zu einem Rückgang der wahrgenommenen Ansprechbarkeit um 0.487 auf einer Skala von 1 bis 7. Dieses Ergebnis interpretieren wir dahingehend, dass Bürger die Verwaltung in Ämtern mit mehr westdeutschen Abordnungstagen als objektiver, aber weniger serviceorientiert wahrnahmen. Obwohl die nicht-lokalen Experten die Funktionsfähigkeit der Finanzverwaltung erhöhten, konnten wir keinen Effekt auf die wahrgenommene Effizienz feststellen. In Kapitel 4 untersuche ich, wie die Binnenwanderung von Ost- nach Westdeutschland die Beschäftigung, Leistung, und das Einstellungsverhalten ostdeutscher Betriebe beeinflusst hat. Im Fokus steht eine massive Abwanderunswelle von Ost- nach Westdeutschland, bei der zwischen 1996 und 2002 über eine Million Menschen nach Westen zuzogen. Ich schätze den kausalen Effekt lokaler Abwanderung nach Westen auf ostdeutsche Betriebe anhand negativer Arbeitsangebotsschocks, wobei ich geografische und zeitliche Variation in Abwanderungsraten nutze. Der kausale Effekt wird durch eine Instrumentvariablenstrategie identifiziert, die auf früherer Migrationsverteilung und dem Wirtschaftswachstum in Westdeutschland basiert. Ein exogener Anstieg der Abwanderung um eine Standardabweichung führt zu einem Rückgang der Beschäftigung junger Arbeitskräfte um 6% und von Arbeitskräften mit komplexen Aufgaben um 3% in einem durchschnittlichen Betrieb. Die betriebliche Leistung, einschließlich Umsatz, Arbeitsproduktivität und Investitionen, wird im Gesamtdurchschnitt nicht signifikant beeinflusst, obwohl größere Betriebe den Arbeitskräftemangel offenbar durch höhere Investitionen in Kapital kompensieren. Zudem ist ein Rückgang offener Stellen für Angestellte in komplexen Tätigkeit zu beobachten. Meine Ergebnisse stimmen mit theoretischen Modellen friktioneller Arbeitsmärkte überein, wonach Abwanderung die Anspannung des Arbeitsmarktes erhöht und Neueinstellungen verringert. Die Ergebnisse dieser Dissertation erweitern das bestehende Wissen über die interregionale Mobilität von Humankapital in unterschiedlichen Kontexten und können nützliche Hinweise für die Ausgestaltung von Kapazitätsaufbau-Maßnahmen und regionalpolitischen Entwicklungsstrategien liefern." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    The big sell: Privatizing East Germany’s economy (2025)

    Mergele, Lukas ; Hennicke, Moritz; Lubczyk, Moritz;

    Zitatform

    Mergele, Lukas, Moritz Hennicke & Moritz Lubczyk (2025): The big sell: Privatizing East Germany’s economy. In: Journal of Public Economics, Jg. 242, 2024-12-20. DOI:10.1016/j.jpubeco.2024.105291

    Abstract

    "Departing from communism, East Germany witnessed history’s most extensive privatization program. While the program sparked global interest as a blueprint for economic transformation, its effectiveness remains disputed. Using unique firm-level data, we examine the program’s objective to privatize the most competitive firms. We document that firms with higher baseline productivity are more likely to be privatized, yield higher prices, are more often acquired by West Germans, and are more likely to survive 20 years later. Inspecting the inner workings of the privatization agency, we illustrate challenges and lessons for how governments can design and implement industrial policy goals." (Author's abstract, IAB-Doku, © 2024 Elsevier B.V. All rights are reserved, including those for text and data mining, AI training, and similar technologies.) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Can voluntary adult education reduce unemployment? Causal evidence from East Germany after reunification (2025)

    Rupieper, Li Kathrin Kaja ; Thomsen, Stephan L. ;

    Zitatform

    Rupieper, Li Kathrin Kaja & Stephan L. Thomsen (2025): Can voluntary adult education reduce unemployment? Causal evidence from East Germany after reunification. In: Journal for labour market research, Jg. 59. DOI:10.1186/s12651-024-00379-6

    Abstract

    "After the German reunification in 1990, East Germany transitioned from a centrally planned economic system to a market economy. To tackle surging unemployment, upskilling through adult education was deemed essential at the time. Besides substantial mandatory training programs provided by active labor market policies, Volkshochschulen (VHS) were the most important providers of voluntary adult education. Based on newly digitized data, we estimate how VHS courses affected unemployment in a county-level analysis of East Germany between 1991 and 2002. Our identification strategy employs the decentralized expansion of courses, which led to substantial, quasi-random variation in their regional supply. We do not find any significant effects of VHS courses on subsequent unemployment. Lacking labor demand and low market dynamics may have restricted the realization of education effects. Regional disparities support this notion: In counties bordering West Germany, courses reduced unemployment. Our results hint towards multiple mechanisms at play, as both work-related and recreational courses were found to be effective in border counties." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Regionale Entwicklung im Vergleich: Wirtschaftliche Aufholprozesse in Ostdeutschland unterschätzt? (2024)

    Diermeier, Matthias; Oberst, Christian; Sultan, Samina; Förster, Henrik;

    Zitatform

    Diermeier, Matthias, Christian Oberst, Samina Sultan & Henrik Förster (2024): Regionale Entwicklung im Vergleich. Wirtschaftliche Aufholprozesse in Ostdeutschland unterschätzt? (IW policy paper / Institut der Deutschen Wirtschaft Köln 2024,06), Köln, 40 S.

    Abstract

    "Während der vergangenen zehn Jahre lässt sich in Ostdeutschland ein klarer wirtschaftlicher Aufholprozess zum Westen beobachten. Das zeigt die vorliegende Analyse von Arbeitslosenquoten und Löhnen auf der Ebene von Landkreisen und kreisfreien Städten. Wohingegen westdeutsche Regionen eine heterogene Entwicklung aufzeigen und sich Boom, Aufholprozesse, Stagnation und Abstieg auf der Landkarte abwechseln, lässt sich Ostdeutschland mit nur wenigen Ausnahmen als klare Aufsteigerregion einordnen. Sowohl beim Abbau der Arbeitslosigkeit als auch bei der Lohnentwicklung sind Ost und West näher zusammengerückt. Diese Aufholprozesse werden von den Menschen in Ostdeutschland allerdings nur in geringem Maße wahrgenommen. So gibt trotz des deutlichen Abbaus der Arbeitslosigkeit nicht einmal ein Drittel der ostdeutschen Befragten in der IW-Personenbefragung 2024 an, mit der Entwicklung auf dem heimischen Arbeitsmarkt während der vergangenen zehn Jahre zufrieden zu sein; ein Drittel ist sogar explizit unzufrieden. Diese negative Wahrnehmung findet sich ebenso, wenn die Befragten die Wohnregion unterschiedlichen Regionstypen zuordnen sollen: Gerade einmal jeder fünfte Ostdeutsche kategorisiert seinen Wohnort der objektiven Entwicklung entsprechend als Aufsteigerregion. Fast die Hälfte der Befragten in ostdeutschen Aufsteigerregionen meint, ihre Wohnregion stagniere; 21 Prozent nehmen gar wahr, in einer abgehängten Region zu leben. Die Suche nach den Gründen für den ostdeutschen Pessimismus führt zu den demographischen Herausforderungen. Trotz positiver ökonomischer Entwicklungen zeigen sich in den meisten Landkreisen, mit Ausnahme der an Berlin angrenzenden Landkreise in Brandenburg, starke Schrumpfungsprozesse. Diese Entwicklung wird sich in den kommenden Jahren noch weiter zuspitzen. Mit den veritablen Ausnahmen einiger Städte wie Leipzig, Dresden oder Schwerin sowie dem Berliner Umland leidet der Osten massiv unter einem Bevölkerungsschwund. Tatsächlich ist der ökonomische Pessimismus in schrumpfenden Regionen besonders ausgeprägt: 80 Prozent der Befragten unterschätzen dort die wirtschaftliche Entwicklung der Wohnregion; im Westen sind es 51 Prozent – jeweils über 20 Prozentpunkte mehr als in den wachsenden Regionen. Zudem schaffen es insbesondere die politischen Ränder, in Räumen mit einer schwierigen demographische Situation bundesweit zu mobilisieren. In schrumpfenden Regionen Ostdeutschlands erreichen die Alternative für Deutschland (AfD) und das Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW) teils spielerisch absolute Mehrheiten. Dabei werden sich die demographischen Schwierigkeiten dort in Zukunft noch weiter zuspitzen. Diese Entwicklung macht es umso schwieriger, dem Teufelskreis aus heutiger Abwanderung, Pessimismus und einem desaströsen demographischen Ausblick zu begegnen. Denn eine erfolgreiche Wirtschaft wird im Osten in Zukunft mehr als anderswo auf qualifizierte Zuwanderung angewiesen sein. Mit dem mehrheitlichen Hinwenden zu den migrationskritischen bis migrationsfeindlichen politischen Extremen scheint damit der einzig gangbare Ausweg aus der Demographiekrise verbaut. Die wirtschaftlichen, politischen und zivilgesellschaftlichen Akteure in Ostdeutschland müssen sich sowohl mit der Wahrnehmungsproblematik (Pessimismus) als auch mit den Herausforderungen des demographischen Wandels (Überalterung, Schrumpfung und Leerstand) auseinandersetzen. In der Kommunikation sollten Probleme klar benannt und Erfolge ebenso klar hervorgehoben werden. Aufgrund des flächendeckenden Vertrauensverlustes in die politischen Akteure kommt den Unternehmen dabei eine wichtige Rolle zu. Für die Politik sollte die Ermöglichung gleichwertiger Lebensverhältnisse maßgeblich sein. Eine angemessene Daseinsvorsorge ist eine Grundvoraussetzung für die zukünftige Standortentwicklung und wahrt die Chance, einer Abwärtsspirale entgegenzuwirken." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    ifo Konjunkturprognose für Ostdeutschland und Sachsen Sommer 2024: Ostdeutsche Wirtschaft wächst stärker als der Westen (2024)

    Gillmann, Niels; Sombrowski, Lena; Ragnitz, Joachim;

    Zitatform

    Gillmann, Niels, Joachim Ragnitz & Lena Sombrowski (2024): ifo Konjunkturprognose für Ostdeutschland und Sachsen Sommer 2024: Ostdeutsche Wirtschaft wächst stärker als der Westen. In: Ifo Dresden berichtet, Jg. 31, H. 4, S. 15-21.

    Abstract

    "Im Jahr 2024 dürfte die Wirtschaft in Ostdeutschland weiter und in Sachsen wieder wachsen. Für das Jahr 2025 erwartet das ifo Institut eine Zunahme der Wirtschaftsleistung in Ostdeutschland um 1,7% und in Sachsen um 1,4%. Die Zahl der Erwerbstätigen dürfte in Ostdeutschland im laufenden Jahr um 0,2% steigen, in Sachsen hingegen auf dem gleichen Niveau wie im Vorjahr verharren." (Textauszug, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Who benefits from place-based policies? Evidence from matched employer-employee data (2024)

    Grunau, Philipp ; Titze, Mirko ; Lemieux, Thomas; Hoffmann, Florian ;

    Zitatform

    Grunau, Philipp, Florian Hoffmann, Thomas Lemieux & Mirko Titze (2024): Who benefits from place-based policies? Evidence from matched employer-employee data. (IWH-Diskussionspapiere / Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung Halle 2024,11), Halle, 93 S.

    Abstract

    "We study the wage and employment effects of a German place-based policy using a research design that exploits conditionally exogenous EU-wide rules governing the program parameters at the regional level. The place-based program subsidizes investments to create jobs with a subsidy rate that varies across labor market regions. The analysis uses matched data on the universe of establishments and their employees, establishment-level panel data on program participation, and regional scores that generate spatial discontinuities in program eligibility and generosity. These rich data enable us to study the incidence of the place-based program on different groups of individuals. We find that the program helps establishments create jobs that disproportionately benefit younger and less-educated workers. Funded establishments increase their wages but, unlike employment, wage gains do not persist in the long run. Employment effects estimated at the local area level are slightly larger than establishment-level estimates, suggesting limited spillover effects. Using subsidy rates as an instrumental variable for actual subsidies indicates that it costs approximately EUR 25,000 to create a new job in the economically disadvantaged areas targeted by the program." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    Beteiligte aus dem IAB

    Grunau, Philipp ;
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  • Literaturhinweis

    Workplace Connections and Labor Migration: The Role of Information in Shaping Expectations (2024)

    Hansch, Michelle; Nimczik, Jan; Spitz-Oener, Alexandra;

    Zitatform

    Hansch, Michelle, Jan Nimczik & Alexandra Spitz-Oener (2024): Workplace Connections and Labor Migration: The Role of Information in Shaping Expectations. (Discussion paper / Rationality & Competition, CCR TRR 190 490), München ; Berlin, S. 40.

    Abstract

    "In a context where improved employment outcomes entail relocating to a new destination, how does information from former coworkers alter workers' labor migration decisions? We explore this question using the unique backdrop of German reunification in the early 1990s. For former workers of the German Democratic Republic (GDR), improving employment outcomes typically meant relocating to West Germany, which most were reluctant to do. We show that information from former GDR coworkers in West Germany significantly increased the employment probability of East Germans in West Germany. To identify these network effects, we document and exploit that GDR workers were as-good-as randomly assigned to networks by the GDR system from the perspective of the West German market economy. We then establish that the networks only trigger migration responses among East Germans whose contacts had positive work experiences in the West and were similar in their earnings potential in the market-based economy of reunified Germany. These contacts, in essence, serve as role models for the workers' prospects in the West, leading workers to trust the advice and assessments provided and ultimately altering the expected benefits from labor migration for the specific worker." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    Beteiligte aus dem IAB

    Spitz-Oener, Alexandra;
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  • Literaturhinweis

    Can Voluntary Adult Education Reduce Unemployment? Causal Evidence from East Germany after Reunification (2024)

    Rupieper, Li Kathrin Kaja ; Thomsen, Stephan L. ;

    Zitatform

    Rupieper, Li Kathrin Kaja & Stephan L. Thomsen (2024): Can Voluntary Adult Education Reduce Unemployment? Causal Evidence from East Germany after Reunification. (IZA discussion paper / Forschungsinstitut zur Zukunft der Arbeit 16779), Bonn, 54 S.

    Abstract

    "After the German Reunification in 1990, East Germany transitioned from a centrally planned economic system to a market economy. At the time, upskilling through adult education was deemed essential for the successful integration of the workforce into the labor market. Besides substantial mandatory training programs provided by active labor market policies, Volkshochschulen (VHS) were the most important providers of voluntary adult education. The economic effects of their courses have not been analyzed so far. Based on newly digitized data, we evaluate the effects of VHS courses on unemployment in a county-level analysis of East Germany between 1991 and 2002. Our identification strategy is based on a decentralized expansion of courses, which led to substantial and quasi-random variation in course numbers. We find no evidence that VHS courses harmed labor market integrations, in contrast to some active labor market policies. Courses did not affect subsequent unemployment on average. Yet, in counties neighboring West Germany, we find that courses reduced unemployment. Low labor demand may have restricted the realization of education effects. As both work-related and purely recreational courses reduced unemployment in counties bordering West Germany, our results also hint towards the relevance of social capital for successful labor market integrations." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Committing to Grow: Privatizations and Firm Dynamics in East Germany (2023)

    Akcigit, Ufuk ; Diegmann, André ; Alp, Harun; Serrano-Velarde, Nicolas;

    Zitatform

    Akcigit, Ufuk, Harun Alp, André Diegmann & Nicolas Serrano-Velarde (2023): Committing to Grow: Privatizations and Firm Dynamics in East Germany. (IWH-Diskussionspapiere / Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung Halle 2023,17), Halle, 65 S.

    Abstract

    "This paper investigates a unique policy designed to maintain employment during the privatization of East German firms after the fall of the Iron Curtain. The policy required new owners of the firms to commit to employment targets, with penalties for non-compliance. Using a dynamic model, we highlight three channels through which employment targets impact firms: distorted employment decisions, increased productivity, and higher exit rates. Our empirical analysis, using a novel dataset and instrumental variable approach, confirms these findings. We estimate a 22% points higher annual employment growth rate, a 14% points higher annual productivity growth, and a 3.6% points higher probability of exit for firms with binding employment targets. Our calibrated model further demonstrates that without these targets, aggregate employment would have been 15% lower after 10 years. Additionally, an alternative policy of productivity investment subsidies proved costly and less effective in the short term." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    Beteiligte aus dem IAB

    Diegmann, André ;
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  • Literaturhinweis

    Being a long distance out-commuter or home employee in a rather peripheral region evidence of a German federal state (2023)

    Brunow, Stephan ; Jost, Ramona ;

    Zitatform

    Brunow, Stephan & Ramona Jost (2023): Being a long distance out-commuter or home employee in a rather peripheral region evidence of a German federal state. In: Review of regional research, Jg. 43, H. 2, S. 317-342., 2023-08-07. DOI:10.1007/s10037-023-00194-5

    Abstract

    "Many firms in Germany are short of qualified workers, whereby East German regions are particularly affected because of the out-migration to West Germany after the reunification. This gives rise to an important debate for regional policy as the shortage of workers is a major challenge for each region and firm. In this context, out-commuters—workers who commute to work in another region—become an important group of employees to potentially satisfy local labour needs. In this study, we take a closer look at out-commuters in a particular eastern German region—the Federal State Mecklenburg-Vorpommern (MV)—and address the question whether out-commuters are a selective group of individuals working in e.g. occupations or industries that are rarely needed for labour market requirements in MV. Further, we focus on the wage differential between out-commuters and workers who are living and working in MV (home employees). The determination of the factors that explain this wage gap can provide new insights and a deeper understanding of the labour market in MV. This can provide a basis to work out potential strategies to attract the group of out-commuters for a workplace in MV to reduce the complained labour shortage. The derived evidence suggests that only few out-commuters can be recalled, as the labour demand in MV and the respective wage level are too low and the economic structure is too weak to sufficiently gain back out-commuters. Especially females suffer from the job-market weakness in MV." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Fachkräftelücke und Großinvestitionen: Der Osten braucht mehr Zuwanderung (2023)

    Iglesias, Simon Gerards ; Maaßen, Lennart;

    Zitatform

    Iglesias, Simon Gerards & Lennart Maaßen (2023): Fachkräftelücke und Großinvestitionen: Der Osten braucht mehr Zuwanderung. (IW-Kurzberichte / Institut der Deutschen Wirtschaft Köln 2023,59), Köln, 3 S.

    Abstract

    "Im Wettbewerb um Fachkräfte wirbt die deutsche Wirtschaft um qualifizierte Arbeitskräfte aus dem Ausland. Beim Stand von Zuzug und Integration besteht ein Ost-West-Gefälle. In den ostdeutschen Bundesländern liegt der Anteil der ausländischen Einwohner mit unbefristetem Aufenthaltstitel an allen ausländischen Einwohnern bei durchschnittlich 37 Prozent und ist damit eineinhalbmal niedriger als in den westdeutschen Ländern. Zudem lässt sich eine Binnenmigration von Ost nach West bei Ausländern feststellen. Dies ist für Unternehmen ein Nachteil bei der Anwerbung neuer ausländischer Fachkräfte." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Immigration, Female Labour Supply and Local Cultural Norms (2022)

    Jessen, Jonas ; Schmitz, Sophia ; Weinhardt, Felix ;

    Zitatform

    Jessen, Jonas, Sophia Schmitz & Felix Weinhardt (2022): Immigration, Female Labour Supply and Local Cultural Norms. (Discussion paper / Berlin School of Economics 1), Berlin, 47 S. DOI:10.48462/opus4-4647

    Abstract

    "We study the local evolution of female labour supply and cultural norms in West Germany in reaction to the sudden presence of East Germans who migrated to the West after reunification. These migrants grew up with high rates of maternal employment, whereas West German families mostly followed the traditional breadwinner-housewife model. We find that West German women increase their labour supply and that this holds within households. We provide additional evidence on stated gender norms, West-East friendships, intermarriage, and child care infrastructure. The dynamic evolution of the local effects on labour supply is best explained by local cultural learning and endogenous child care infrastructure." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    Beteiligte aus dem IAB

    Jessen, Jonas ;
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  • Literaturhinweis

    Sicherung gleichwertiger Lebensverhältnisse: Herausforderungen im Spiegel der Raumordnungsprognose 2050 (2022)

    Maretzke, Steffen;

    Zitatform

    Maretzke, Steffen (2022): Sicherung gleichwertiger Lebensverhältnisse. Herausforderungen im Spiegel der Raumordnungsprognose 2050. In: Informationen zur Raumentwicklung, Jg. 49, H. 3, S. 132-151.

    Abstract

    "Der demografische Wandel lässt sich nicht mehr ignorieren. Er wirkt sich immer stärker auf die wirtschaftliche, soziale und regionale Entwicklung aus. Welche Herausforderungen ergeben sich daraus für die Sicherung gleichwertiger Lebensverhältnisse in Deutschland? Dies ist eine von vielen Fragen, die im Folgenden diskutiert werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Wie folgenreich ist der Kohleausstieg für die Lausitz?: Zum Spannungsfeld von beschäftigungspolitischer Relevanz und öffentlicher Wahrnehmung (2022)

    Noack, Anika ;

    Zitatform

    Noack, Anika (2022): Wie folgenreich ist der Kohleausstieg für die Lausitz? Zum Spannungsfeld von beschäftigungspolitischer Relevanz und öffentlicher Wahrnehmung. In: Informationen zur Raumentwicklung, Jg. 49, H. 1, S. 10-21.

    Abstract

    "Angesichts des medialen Echos überschätzen Menschen in der Lausitz in aller Regel, wie viele Arbeitsplätze in der Braunkohle durch den Kohleausstieg bedroht sind. Anders als ihre diskursive Relevanz schwindet die Bedeutung der Braunkohle für die regionale Wirtschaft und Beschäftigung in der Lausitz nämlich kontinuierlich." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Familienleben und Familienpolitik in Ost- und Westdeutschland (2022)

    Zitatform

    (2022): Familienleben und Familienpolitik in Ost- und Westdeutschland. (Monitor Familienforschung 44), Berlin, 81 S.

    Abstract

    "Der Monitor Familienforschung "Familienleben und Familienpolitik in Ost- und Westdeutschland" zeigt die Entwicklung der Familienpolitik in der ehemaligen DDR und der früheren BRD bis heute. Mithilfe von Zahlen, Fakten und Studienergebnissen wird das Familienleben in Ost und West – insbesondere zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf – skizziert. Von welchem Familienbild ging die Politik aus? Welche Rolle spielte die Vereinbarkeit von Familie und Beruf vor der Wende? Wie wirken sich die gesellschaftlichen Erfahrungen bis heute auf das Familienleben der Menschen aus? Die Broschüre beantwortet diese und viele andere Fragen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Temporary Overpessimism: Job Loss Expectations Following a Large Negative Employment Shock (2021)

    Emmler, Julian; Fitzenberger, Bernd ;

    Zitatform

    Emmler, Julian & Bernd Fitzenberger (2021): Temporary Overpessimism: Job Loss Expectations Following a Large Negative Employment Shock. (IZA discussion paper 14149), Bonn, 45 S.

    Abstract

    "Job loss expectations were widespread among workers in East Germany after reunification with West Germany. Though experiencing a large negative employment shock, East German workers were still overpessimistic immediately after reunification with respect to their job risk. Over time, job loss expectations fell and converged to West German levels, which was driven by a stabilizing economic environment and by an adaptation of the interpretation of economic signals with workers learning to distinguish individual risk from firm level risk. In fact, conditional on actual job loss risk, East German workers quickly caught up to West Germans regarding the accuracy of job loss expectations." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    Beteiligte aus dem IAB

    Fitzenberger, Bernd ;
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  • Literaturhinweis

    The Effect of Rapid Structural Change on Workers (2021)

    Weigt, Eva;

    Zitatform

    Weigt, Eva (2021): The Effect of Rapid Structural Change on Workers. In: Jahrbücher für Nationalökonomie und Statistik, Jg. 241, H. 2, S. 239-285. DOI:10.1515/jbnst-2019-0067

    Abstract

    "This paper deals with the question how workers' labour market and non-monetary outcomes are impacted by a negative sector-specific labour demand shock. This issue is analysed in a setting of rapid structural change that happened in Eastern Germany after the fall of the Berlin Wall in 1989. The sector-specific labour demand shock can be assumed to be exogenous to other worker characteristics as it was not anticipated and as career planning was highly restricted in the GDR. Using survey data from the German Socio-Economic Panel (SOEP), I find considerable and partly persistent losses in labour market outcomes of workers from declining compared to booming industries. Life satisfaction of workers from declining industries is decreased in the short run whereas the probability to move to the West and to identify with a left-wing political party is increased merely in the longer run." (Author's abstract, IAB-Doku, © De Gruyter) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Thirty years after the fall of the Berlin Wall - Do East and West Germans still differ in their attitudes towards women’s employment and the division of housework? (2021)

    Zoch, Gundula ;

    Zitatform

    Zoch, Gundula (2021): Thirty years after the fall of the Berlin Wall - Do East and West Germans still differ in their attitudes towards women’s employment and the division of housework? In: European Sociological Review, Jg. 37, H. 5, S. 731-750. DOI:10.1093/esr/jcab002

    Abstract

    "Previous cross-sectional studies highlight persistent East–West differences in gender ideologies after German reunification. This study examines the extent to which gender ideologies in the East and West have converged and whether differences are still relevant for younger cohorts who experienced childhood around the time of reunification, or after 1989. Using data from the German Family Panel pairfam (2008–2019) and differences in regime-specific socialization for three cohorts born before and after reunification, results reveal that different dimensions of gender ideologies have only partly converged 30 years after reunification. Attitudes towards housework and female employment converged particularly, yet, in all cohorts, views on maternal employment remain substantially different between East and West. Observed convergence occurred only partly due to contrasting trends of modernization in West Germany and re-traditionalization in East Germany. Moreover, the results highlight smaller attitude changes with increasing age, particularly for the younger cohorts, contributing to further variations in East–West differences. Overall, the findings confirm the existence of long-lasting ideology differences due to regime-specific socialization, and a persistently altered composition of society in East and West Germany. At the same time, they point towards slow convergence among younger cohorts due to a more similar institutional and socialization context following reunification." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Wind of Change? Cultural Determinants of Maternal Labor Supply (2020)

    Boelmann, Barbara; Schönberg, Uta; Raute, Anna;

    Zitatform

    Boelmann, Barbara, Anna Raute & Uta Schönberg (2020): Wind of Change? Cultural Determinants of Maternal Labor Supply. (IAB-Discussion Paper 30/2020), Nürnberg, 51 S.

    Abstract

    "Werden die Arbeitsmarktentscheidungen von Müttern von der Kultur beeinflusst, in der die Frauen aufgewachsen sind? Und wie wirkt sich das aktuelle soziale Umfeld auf das Arbeitsangebot von Müttern aus? Um diese Fragen zu beantworten, vergleichen wir ost- und westdeutsche Frauen im Kontext der deutschen Wiedervereinigung. Im sozialistischen Osten wurde die Vollzeiterwerbstätigkeit von Müttern forciert, während in Westdeutschland das traditionelle Modell des männlichen Hauptverdieners verbreitet war. Nach der Wiedervereinigung wurden beide Kulturen plötzlich miteinander konfrontiert und dieser Austausch wurde durch die darauffolgenden Migrations- und Pendlerströme weiter verstärkt. Vergleicht man ost- und westdeutsche Mütter entlang der ehemaligen innerdeutschen Grenze innerhalb desselben grenzüberschreitenden lokalen Arbeitsmarktes, zeigt sich, dass Kultur für deren Arbeitsmarktentscheidungen eine entscheidende Rolle spielt. Selbst 20 Jahre nach der Wiedervereinigung kehren ostdeutsche Mütter früher in ihren Beruf zurück und arbeiten mehr Stunden als westdeutsche Mütter. In einem zweiten Schritt betrachten wir ost- und westdeutsche Migrantinnen im jeweils anderen Landesteil und zeigen, dass die ost- und westdeutsche Kindheitskultur unterschiedlich persistent ist. Während ostdeutsche Migrantinnen früher nach der Geburt ihres Kindes in den Beruf zurückkehren und auch mehr Stunden arbeiten als ihre westdeutschen Kolleginnen selbst wenn sie schon lange in der traditionelleren westdeutschen Kultur gelebt haben, passen sich westdeutsche Migrantinnen in ihrem Arbeitsangebot nach der Geburt fast komplett ihren ostdeutschen Kolleginnen an. In einem letzten Schritt nutzen wir aus, dass westdeutsche Firmen unterschiedlich stark von Migrationsströmen von Ost nach West betroffen waren und finden, dass westdeutsche Frauen selbst in ihrem eigenen kulturellen Umfeld durch den Kontakt zu ostdeutschen Frauen ihr Verhalten ändern und früher nach der Geburt ihres Kindes in den Beruf zurückkehren. Dies deutet darauf hin, dass Migration ein Katalysator für kulturellen Wandel sein kann." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Schönberg, Uta;

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  • Literaturhinweis

    The Role of Unemployment and Job Change When Estimating the Returns to Migration (2020)

    Emmler, Julian; Fitzenberger, Bernd ;

    Zitatform

    Emmler, Julian & Bernd Fitzenberger (2020): The Role of Unemployment and Job Change When Estimating the Returns to Migration. (IZA discussion paper 13740), Bonn, 67 S.

    Abstract

    "Estimating the returns to migration from East to West Germany, we focus on pre-migration employment dynamics, earnings uncertainty, and job change. Migrants are found to be negatively selected with respect to labor market outcomes, with a large drop in earnings and employment during the last few months before migration. We find sizeable positive earnings and employment gains of migration both in comparison to staying or job change. The gains vary considerably with pre-migration earnings and with the counterfactual considered. Future migrants have worse expectations for their labor market prospects in the East and migrants show a greater openness to mobility." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    Beteiligte aus dem IAB

    Fitzenberger, Bernd ;
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