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Dossier

Gender und Arbeitsmarkt

Das Themendossier "Gender und Arbeitsmarkt" bietet wissenschaftliche und politiknahe Veröffentlichungen zu den Themen Erwerbsbeteiligung von Frauen und Männern, Müttern und Vätern, Berufsrückkehrenden, Betreuung/Pflege und Arbeitsteilung in der Familie, Work-Life-Management, Determinanten der Erwerbsbeteiligung, geschlechtsspezifische Lohnunterschiede, familien- und steuerpolitische Regelungen sowie Arbeitsmarktpolitik für Frauen und Männer.
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im Aspekt "Deutschland"
  • Literaturhinweis

    Does Performance Pay Increase the Risk of Worker Loneliness? (2026)

    Baktash, Mehrzad B. ;

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    Baktash, Mehrzad B. (2026): Does Performance Pay Increase the Risk of Worker Loneliness? In: Kyklos, Jg. 79, H. 1, S. 129-148. DOI:10.1111/kykl.70018

    Abstract

    "Increased wages and productivity associated with performance pay can be beneficial to both employers and employees. However, performance pay can also entail unintended consequences for workers' well-being. This study is the first to systematically examine the association between performance pay and loneliness, a significant policy-relevant social well-being concern. Using representative survey data from Germany, I show that performance pay is significantly associated with increased loneliness. Correspondingly, performance pay is negatively associated with the social life satisfaction of workers. Investigating the transmission channels reveals work hours, earnings, conflict with coworkers, and conflict with the life partner as important mediators. The key findings also hold in sensible instrumental variable estimations, addressing the potential endogeneity of performance pay and in various robustness checks. Finally, implications are discussed." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Debiasing entrepreneurial careers: A field experiment on female role model effects on entrepreneurial self-efficacy and early-stage career choices (2026)

    Bechthold, Laura; Huber, Laura Rosendahl; Eddleston, Kimberly A.;

    Zitatform

    Bechthold, Laura, Laura Rosendahl Huber & Kimberly A. Eddleston (2026): Debiasing entrepreneurial careers: A field experiment on female role model effects on entrepreneurial self-efficacy and early-stage career choices. In: Journal of business venturing, Jg. 41, H. 3. DOI:10.1016/j.jbusvent.2026.106582

    Abstract

    "Women remain underrepresented not only as founders but also as employees – or “joiners” – in young and small firms, limiting their exposure to entrepreneurial environments that often serve as critical pathways to venture creation. To address this gap, we investigate whether introducing female entrepreneur role models in educational settings can shape young women's entrepreneurial self-efficacy and early career choices. Drawing on role congruity theory and social cognitive career theory (SCCT), we conducted a field experiment involving over 430 university students and 98 early-stage entrepreneurs. Using a pre-test/post-test design and longitudinal tracking of early career choices, we explore the causal effects of exogenously assigned female role models on students' decisions to join a young or small firm. We find that exposure to social interactions with female entrepreneurs significantly boosts female students' entrepreneurial self-efficacy. More importantly, women who were paired with a female entrepreneur were over 10% more likely to join a young firm after graduation compared to those assigned to a male entrepreneur. Mediation analysis confirms that entrepreneurial self-efficacy is a key mechanism linking exposure to same-sex role models with women's decision to join a young firm. These findings highlight the potential of targeted role model interventions to reduce gender disparities in entrepreneurial entry pathways and expand the diversity of entrepreneurial ecosystems." (Author's abstract, IAB-Doku, © 2026 The Authors. Published by Elsevier Inc.) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Geschlechtergerecht gestalten: Möglichkeiten und Grenzen der Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik (2026)

    Bothfeld, Silke ; Yollu-Tok, Aysel ; Schütt, Petra; Hohendanner, Christian ;

    Zitatform

    Bothfeld, Silke, Christian Hohendanner, Petra Schütt & Aysel Yollu-Tok (Hrsg.) (2026): Geschlechtergerecht gestalten. Möglichkeiten und Grenzen der Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik. Frankfurt: Campus Verlag, 471 S. DOI:10.12907/978-3-593-45932-5

    Abstract

    "Trotz zahlreicher Bemühungen und Erfolge in der Gleichstellungspolitik seit Ende der 1990er Jahre bestehen in der Praxis nach wie vor erhebliche geschlechtsspezifische Unterschiede auf dem Arbeitsmarkt. Frauen haben nach wie vor geringere Erfolgsaussichten beim Zugang und beim Verbleib in Beschäftigung, ihre Bezahlung und ihre Aufstiegsmöglichkeiten sind schlechter. Die Beiträge dieses Bandes bieten einen umfassenden Überblick über die aktuelle geschlechtsbezogene Arbeits(marktpolitik-)forschung. Mit einem multiperspektivischen Blick auf den vergeschlechtlichten Arbeitsmarkt gelingt es dem Band, historische Aspekte, Gegenwartsanalysen sowie gesellschaftliche Transformationsprozesse und Lösungsansätze zu verbinden." (Verlagsangaben, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Hohendanner, Christian ;
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  • Literaturhinweis

    Berufliche Geschlechtersegregation in Deutschland: Entwicklungen, Erklärungen, regionale und qualifikatorische Unterschiede (2026)

    Bächmann, Ann-Christin ; Kotte, Volker; Fuchs, Michaela ; Schels, Brigitte ;

    Zitatform

    Bächmann, Ann-Christin, Michaela Fuchs, Volker Kotte & Brigitte Schels (2026): Berufliche Geschlechtersegregation in Deutschland: Entwicklungen, Erklärungen, regionale und qualifikatorische Unterschiede. In: S. Bothfeld, C. Hohendanner, P. Schütt & A. Yollu-Tok (Hrsg.) (2026): Geschlechtergerecht gestalten. Möglichkeiten und Grenzen der Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik, S. 175-190, 2025-02-10.

    Abstract

    "Die berufliche Geschlechtersegregation erweist sich als zentrales und persistentes Charakteristikum des deutschen Arbeitsmarktes. Geschlecht fungiert als soziale Ordnungsstruktur im Prozess der Berufswahl und des Matching von Personen zu Stellen (Buchmann/Kriesi 2012). Wirtschaftliche und gesamtgesellschaftliche Entwicklungen der letzten Jahrzehnte konnten zwar zu einer leichten Reduzierung der Segregation beitragen, die berufliche Trennung von Männern und Frauen aber bei weitem nicht auflösen. Sie variiert zudem stark zwischen Regionen und Qualifikationsniveaus. Der Überwindung der beruflichen Geschlechtersegregation wird eine Schlüsselrolle für die Bewältigung der Herausforderungen im Wandel der Arbeitswelt zugeschrieben (Nationale Akademie der Wissenschaften/Union der deutschen Akademien der Wissenschaften 2024). Gerade vor dem Hintergrund steigender Fachkräftebedarfe müssen politische Handlungsmöglichkeiten zur Reduzierung beruflicher Geschlechtersegregation stärker ausgeschöpft werden. Gesellschaftlich wäre dieses Ziel zudem erstrebenswert, um jungen Menschen eine »freie Berufswahl« nach Talenten und Interessen zu ermöglichen, die nicht von Geschlechterstereotypen beschränkt wird. Politische Stellschrauben zu identifizieren, gestaltet sich vor dem komplexen Zusammenspiel unterschiedlicher Faktoren, wie Geschlechterstereotypen, Rollenvorstellungen, Interessen und Präferenzen, die in Angebot und Nachfrage hineinwirken, als herausfordernd. Bisherige Initiativen wie etwa der girls’ day oder boys’ day zeigen wenig Wirkung, was mitunter auch daran liegen mag, dass sie relativ spät in der Jugend ansetzen, wenn Vorstellungen zur Geschlechtstypik von Berufen schon geprägt wurden (siehe auch Jeanrenaud in diesem Band). Empirisch zeigt sich, dass bspw. Rollenvorbilder einen Beitrag leisten können, um Segregationsmuster zu durchbrechen (Beckmann u.a. 2023). Zudem könnte mehr Durchlässigkeit im Bildungssystem, etwa zwischen beruflicher und hochschulischer Bildung, Möglichkeiten eröffnen, frühe geschlechtstypische Entscheidungen zu revidieren (Imdorf u.a. 2016). Auch die Adaption der Arbeitsbedingungen und -organisation in segregierten Berufsfeldern kann ein Ansatzpunkt sein, bspw. könnte eine bessere Bezahlung in Pflegeberufen diesen Bereich auch für junge Männer attraktiver machen. Mit Blick in die Zukunft ist abzuwarten, wie sich die zentralen Arbeitsmarktentwicklungen der kommenden Jahre auf die berufliche Trennung von Männern und Frauen auswirken. Neben dem Fachkräftemangel könnten gerade die zunehmende Digitalisierung von Arbeitsprozessen und Tätigkeiten sowie die Entwicklung neuer Berufe in der sogenannten »neuen Arbeitswelt« zusätzliche Dynamik in die berufliche Trennung der Geschlechter bringen. Erste Erkenntnisse verweisen jedoch darauf, dass diese Entwicklungen bekannte Geschlechterunterschiede eher reproduzieren als verringern (z.B. Genz/Schnabel 2023; Petroff/Fierro 2023). Zentral wird es sein, auch in Zukunft die Entwicklung der beruflichen Geschlechtersegregation und ihre Ursachen und Auswirkungen empirisch zu untersuchen und die Ergebnisse im gesamtgesellschaftlichen Diskurs zu berücksichtigen." (Textauszug, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Die Rolle von Firmen für Geschlechterungleichheit (2026)

    Collischon, Matthias ; Zimmermann, Florian ;

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    Collischon, Matthias & Florian Zimmermann (2026): Die Rolle von Firmen für Geschlechterungleichheit. In: S. Bothfeld, C. Hohendanner, P. Schütt & A. Yollu-Tok (Hrsg.) (2026): Geschlechtergerecht gestalten. Möglichkeiten und Grenzen der Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik, S. 253-267, 2025-10-05.

    Abstract

    "Dieser Beitrag untersuchte zwei Mechanismen, durch die Firmen zur Geschlechterungleichheit beitragen können. Erstens könnten Frauen seltener in Hochlohnfirmen arbeiten und zweitens könnten Frauen in derselben Firma geringere Löhne gezahlt werden. Im Hinblick auf die Arbeit in unterschiedlichen Firmen zeigt sich, dass Frauen seltener in Firmen arbeiten, die im Durchschnitt ein höheres Gehalt zahlen. Die Forschung deutet darauf hin, dass diese Segregation – also die Aufteilung von Frauen in Niedriglohnfirmen und Männern in Hochlohnfirmen – einerseits von Arbeitgeberseite bedingt ist, beispielsweise durch Diskriminierung oder durch soziale Schließung. Andererseits können Frauen sich aber auch gezielt bei Firmen bewerben, die geringere Löhne durch andere Vorteile kompensieren, wie beispielsweise seltenere Überstunden (vgl. Cha/Weeden 2014). Insgesamt können Unterschiede zwischen den Firmen, in denen Männer und Frauen arbeiten, rund ein Drittel der bereinigten Geschlechterlohnlücke erklären. Diese immer noch große, verbleibende Lohnlücke zeigt jedoch, dass es auch innerhalb von Betrieben noch Faktoren geben muss, die zu Geschlechterlohnlücken beitragen. Deshalb betrachteten wir im zweiten Schritt Lohnungleichheiten in Firmen und die Bedeutung des organisationalen Kontexts. Hierzu suchten wir gleichstellungsorientierte organisationale Maßnahmen, den Anteil von Managerinnen in Firmen und die Rolle von Tarifverträgen. Hier zeigt die Forschung, dass es jeweils Zusammenhänge mit Geschlechterlohnlücken gibt, diese jedoch nicht immer einfachen Mustern folgen. Beispielsweise könnten eine Erhöhung des Frauenanteils im Management und die Einführung betrieblicher nahmen die Geschlechterlohnlücke verringern. Für Tarifverträge hingegen ist das Bild uneindeutig. Die Forschung zeigt zwar, dass Lohnlücken in Betrieben, in denen Tarifverträge gelten, kleiner sind, jedoch verringert die Einführung eines Tarifvertrags die Lohnlücke nicht nachweislich. Insgesamt zeigt sich also, dass sowohl Segregation in verschiedene Firmen als auch der organisationale Kontext in Firmen einen substanziellen Teil der Geschlechterlohnlücke erklären kann, jedoch bleibt trotzdem ein unerklärter Rest übrig. Beispielsweise würde selbst bei Erhöhung des Frauenanteils im Management auf Parität, also 50 Prozent, immer noch eine Geschlechterlohnlücke verbleiben (Zimmermann, 2022). Zusammengefasst kann der Blick auf die Ebene von Firmen somit viel zum Verständnis der Geschlechterlohnlücke beitragen, aber sie sind nur Teil eines größeren Puzzles. Dies unterstreicht, wie vielschichtig das Problem der Geschlechterungleichheit ist und dass Maßnahmen auf vielen Ebenen - bei Individuen, in Betrieben, durch die Gesetzgebung - notwendig sind, um diese Lücken zu schließen. Weiterhin besteht auch auf der Firmenebene viel Forschungsbedarf. Während beispielsweise die Repräsentation von Frauen in verschiedenen Führungsebenen untersucht wurde, wissen wir wenig über die genauen Tätigkeiten einzelner Manager:innen, meist werden unterschiedliche Aufgabenbereiche zusammen gefasst. Somit könnte die Kategorisierung in Führungsebenen zu grob sein und eine Unterteilung nach genauen Tätigkeitsprofilen tiefere Einblicke in zugrundeliegende Mechanismen geben. Auf ähnliche Weise sind die untersuchten Maßnahmen in größere Kategorien zusammengefasst, die keine detaillierteren Aussagen erlauben. Schließlich ist auch noch unbekannt, ob die angebotenen Maßnahmen tatsächlich genutzt werden und ob deren Nutzung zur Verringerung der Lohnlücke beiträgt oder das Angebot alleine ausreicht." (Textauszug, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Collischon, Matthias ; Zimmermann, Florian ;
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  • Literaturhinweis

    Stratification of post-birth labour supply in a high- and low- maternal employment regime (2026)

    Filser, Andreas ; Wagner, Sander ; Achard, Pascal ; Müller, Dana ; Frodermann, Corinna ;

    Zitatform

    Filser, Andreas, Pascal Achard, Corinna Frodermann, Dana Müller & Sander Wagner (2026): Stratification of post-birth labour supply in a high- and low- maternal employment regime. In: Research in Social Stratification and Mobility, Jg. 102, 2026-01-30. DOI:10.1016/j.rssm.2026.101133

    Abstract

    "This paper compares the magnitude and stratification of motherhood employment penalties in France and Germany, two countries with contrasting institutional orientations towards maternal employment. While prior research has documented cross-national variation in the size of motherhood penalties, less is known about how macro-level contexts shape their stratification across socioeconomic groups. Using harmonized administrative employment data on 18,948 French and 72,632 German mothers, who were employed prior to first birth between 1997 and 2014, we estimate labour market participation trajectories for five years following childbirth. Across both countries, women with higher pre-birth income, higher education, and employment in higher-wage firms experience substantially smaller reductions in labour supply, with income emerging as the strongest stratifying dimension. Motherhood penalties are markedly smaller in France, amounting to less than one-third of the reduction observed in Germany. Yet penalties in France are more strongly stratified: mothers in the lowest income quintile experience participation losses 3.14 times larger than mothers in the highest quintile, compared to a ratio of 1.17 in Germany. Within Germany, East German mothers face smaller but more stratified penalties than West German mothers. Finally, we test whether the macro-level pattern of larger penalties associated with weaker stratification also generalizes to 65 NUTS-2 regions. We find no systematic association between the size and stratification of motherhood penalties at the regional level. The findings suggest that institutional contexts supporting high maternal employment reduce overall penalties but pose particular challenges for mothers from lower socio-economic backgrounds who reintegrate less rapidly into the labour market." (Author's abstract, IAB-Doku, © 2026 The Authors. Published by Elsevier Ltd.) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Arbeits- und Betreuungsarrangements von Familien mit kleinen Kindern: Gesellschaftliche Einstellung zu Erwerbstätigkeit von Müttern und externer Kinderbetreuung (2026)

    Frodermann, Corinna ; Peters, Eileen ; Philipp, Marie-Fleur ; Wenzig, Claudia;

    Zitatform

    Frodermann, Corinna, Eileen Peters, Marie-Fleur Philipp & Claudia Wenzig (2026): Arbeits- und Betreuungsarrangements von Familien mit kleinen Kindern: Gesellschaftliche Einstellung zu Erwerbstätigkeit von Müttern und externer Kinderbetreuung. (IAB-Kurzbericht 02/2026), Nürnberg, 8 S. DOI:10.48720/IAB.KB.2602

    Abstract

    "Die Förderung der Erwerbsintegration von Frauen und speziell von Müttern ist ein zentrales Thema der Arbeitsmarkt- und Gleichstellungspolitik. Entscheidend für eine Erwerbsaufnahme von Müttern sind dabei nicht nur die Bedingungen am Arbeitsmarkt und die vorhandenen Möglichkeiten der externen Kinderbetreuung, sondern auch die Einstellung zu Familie und Beruf. Vor diesem Hintergrund untersuchen die Autorinnen Normvorstellungen in der Bevölkerung zur außerhäuslichen Betreuung von Kindern und zur Erwerbstätigkeit von Müttern." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Frodermann, Corinna ; Wenzig, Claudia;
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  • Literaturhinweis

    Der Gender-Pay-Gap wird kleiner – jedoch nicht in allen Regionen (2026)

    Fuchs, Michaela ; Rossen, Anja ; Wydra-Somaggio, Gabriele ; Weyh, Antje;

    Zitatform

    Fuchs, Michaela, Anja Rossen, Antje Weyh & Gabriele Wydra-Somaggio (2026): Der Gender-Pay-Gap wird kleiner – jedoch nicht in allen Regionen. In: IAB-Forum H. 23.02.2026. DOI:10.48720/IAB.FOO.20260223.01

    Abstract

    "Zwar wird der Gender-Pay-Gap, also die Entgeltlücke zwischen Frauen und Männern, in Deutschland seit einigen Jahren langsam kleiner. Frauen verdienen im Schnitt aber nach wie vor deutlich weniger als Männer. Der Rückgang zeigt sich zudem nicht in allen Regionen Deutschlands: In 15 von 400 Kreisen ist der Gender-Pay-Gap zwischen 2019 und 2024 sogar gestiegen. Diese gegensätzlichen Entwicklungen hängen mit unterschiedlichen Veränderungen in der regionalen Lohn-, Betriebsgrößen- und Berufsstruktur zusammen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Regionale Unterschiede im Gender-Pay-Gap in Deutschland 2024 (2026)

    Fuchs, Michaela ; Weyh, Antje; Rossen, Anja ; Wydra-Somaggio, Gabriele ;

    Zitatform

    Fuchs, Michaela, Anja Rossen, Antje Weyh & Gabriele Wydra-Somaggio (2026): Regionale Unterschiede im Gender-Pay-Gap in Deutschland 2024. (Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung. Aktuelle Daten und Indikatoren), Nürnberg, 16 S.

    Abstract

    "Die vorliegenden Auswertungen beinhalten Angaben zum Tagesentgelt sozialversicherungspflichtig vollzeitbeschäftigter Frauen und Männer sowie zum unbereinigten und bereinigten Gender-Pay-Gap in den Bundesländern und Kreisen Deutschlands für das Jahr 2024. Nähere Erläuterungen zu den Einflussfaktoren auf die unterschiedlichen regionalen Gender-Pay-Gaps sowie zur zeitlichen Entwicklung finden sich im IAB-Forumsbeitrag von Fuchs, Rossen, Weyh und Wydra-Somaggio (2026)." (Textauszug, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Erwerbsbeteiligung von Frauen ab 45: Empirische Evidenz zum Einfluss finanzieller Anreize (2026)

    Herrmann, Fiona; Kinne, Lavinia ; Wrohlich, Katharina ;

    Zitatform

    Herrmann, Fiona, Lavinia Kinne & Katharina Wrohlich (2026): Erwerbsbeteiligung von Frauen ab 45. Empirische Evidenz zum Einfluss finanzieller Anreize. Gütersloh, 88 S. DOI:10.11586/2026036

    Abstract

    "Vor dem Hintergrund des demografischen Wandels und des damit einhergehenden zunehmenden Drucks auf die sozialen Sicherungssysteme werden aktuell die Erwerbsbeteiligung und die wöchentliche Erwerbsarbeitszeit von Frauen diskutiert. Die Erwerbsbeteiligung von Frauen in Deutschland ist in den letzten Jahrzehnten stark gestiegen und liegt mit über 75 Prozent im internationalen Vergleich sehr hoch. Allerdings ist auch der Anteil der Teilzeitbeschäftigten unter den Frauen sehr hoch. Dies ist nicht nur bei Frauen mit jungen Kindern, sondern auch in der Altersgruppe ab 45 Jahren zu beobachten. Ein großer Teil der beschäftigten Frauen ist von der Phase der Familiengründung bis zum Ende ihrer Erwerbstätigkeit in Teilzeit erwerbstätig. Dadurch entsteht eine große geschlechtsspezifische Lücke in der Erwerbsarbeit, die auch negative Auswirkungen auf die Alterseinkünfte von Frauen hat. In dieser Studie werden die Gründe für den hohen Teilzeitanteil von Frauen in der Altersgruppe ab 45 Jahren untersucht. Dazu wurde eine Befragung der Zielgruppe (Frauen im Alter von 45 bis 66 Jahren) mit einem Vignetten-Experiment kombiniert. Dies ermöglicht es, nicht nur die Gründe für die aktuellen Erwerbsentscheidungen der Befragten zu ermitteln, sondern auch ihre Einstellungen zur Erwerbstätigkeit in verschiedenen Szenarien zu erheben. Aus diesen Erkenntnissen lassen sich unter anderem die Wirkungen finanzieller Anreize auf die Erwerbsentscheidungen von Frauen ableiten. Die Ergebnisse der Befragung zu den Gründen der aktuellen Erwerbsentscheidungen der Befragten zeigen, dass die meisten der nicht erwerbstätigen 45–66-jährigen Frauen aus gesundheitlichen Gründen ihren Beruf aufgegeben haben. Fast ein Drittel der Befragten gab auch an, dass es sich für sie finanziell nicht lohnen würde, eine Erwerbstätigkeit aufzunehmen. Die in Teilzeit beschäftigten Frauen gaben als Gründe für diese Wahl mehrheitlich an, Zeit für die Familie zu benötigen bzw. eine Vollzeittätigkeit als zu hohe körperliche Belastung zu empfinden. In dieser Gruppe gab sogar fast die Hälfte der Befragten an, dass sich eine Ausweitung der Erwerbstätigkeit finanziell zu wenig lohnen würde. Im Vignetten-Teil der Studie wurden den Befragten hypothetische Szenarien vorgelegt, die sich nach der Höhe des Stundenlohnes, der Art der Aufteilung der Sorgearbeit im Haushalt, den Arbeitsbedingungen und der -flexibilität sowie der Art der Besteuerung (gemeinsame versus getrennte Veranlagung) unterschieden. Die Befragten wurden gebeten, die aus ihrer Sicht optimale Arbeitszeit für die Frauen in diesen hypothetischen Situationen anzugeben. Die Ergebnisse zeigen, dass veränderte finanzielle Anreize durch ein alternatives Steuerszenario die Erwerbsbeteiligung und die durchschnittlichen Erwerbsarbeitsstunden signifikant erhöhen würden. Insbesondere würde der Anteil der Frauen in Minijobs dadurch zugunsten einer höheren Vollzeit- und Teilzeit-Erwerbstätigkeit sinken. Auch die Aufteilung der Sorgearbeit und die Arbeitsbedingungen beeinflussen die gewählte Arbeitszeit. Unabhängig von der Aufteilung der Sorgearbeit und der Art der Arbeitsbedingungen zeigt die Vignetten-Befragung jedoch, dass finanzielle Anreize in allen Fällen eine wichtige Rolle spielen." (Autorenreferat, IAB-Doku, © Bertelsmann Stiftung)

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  • Literaturhinweis

    Gender-Specific Application Behaviour, Matching, and the Residual Gender Earnings Gap (2026)

    Lochner, Benjamin ; Merkl, Christian ;

    Zitatform

    Lochner, Benjamin & Christian Merkl (2026): Gender-Specific Application Behaviour, Matching, and the Residual Gender Earnings Gap. In: The Economic Journal, Jg. 136, H. 673, S. 97-124., 2025-05-08. DOI:10.1093/ej/ueaf037

    Abstract

    "This paper examines how gender-specific application behavior, firms’ hiring practices, and flexibility demands relate to the gender earnings gap, using linked data from the German Job Vacancy Survey and administrative records. Women are less likely than men to apply to high-wage firms with high flexibility requirements, although their hiring chances are similar when they do. We show that compensating differentials for firms’ flexibility demands help explain the residual gender earnings gap. Among women, mothers experience the largest earnings penalties relative to men in jobs with high flexibility requirements." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    Beteiligte aus dem IAB

    Lochner, Benjamin ;
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  • Literaturhinweis

    Update: Identifying mothers in administrative data (2026)

    Müller, Dana ; Filser, Andreas ; Frodermann, Corinna ; Seidlitz, Arnim ;

    Zitatform

    Müller, Dana, Andreas Filser, Corinna Frodermann & Arnim Seidlitz (2026): Update: Identifying mothers in administrative data. (FDZ-Methodenreport 01/2026 (en)), Nürnberg, 13 S. DOI:10.5164/IAB.FDZM.2601.en.v1

    Abstract

    "Die administrativen Daten der Bundesagentur für Arbeit bieten eine wichtige Datenbasis für die Arbeitsmarktforschung. Welche Informationen gesammelt werden, ist über die Aufgaben der Bundesagentur für Arbeit definiert. Daher sind nicht alle Informationen in den Daten enthalten, die für verschiedene Forschungsfragen relevant sind. Das betrifft zum Beispiel Informationen zu der Geburt von Kindern, die wichtig für die Analyse der Erwerbsbiografien von Frauen sein können. Nach wie vor unterbrechen insbesondere Mütter ihre Erwerbstätigkeit, um sich der Kinderbetreuung zu widmen. Diese Erwerbsunterbrechungen können unterschiedliche Effekte auf die Erwerbsbiografien von Müttern haben, wie z.B. Lohneinbußen, Karrierenachteile oder vermehrte Teilzeitbeschäftigung. Die FDZ-Methodenreports 13/2017 und 02/2022 (Müller/Strauch 2017; Müller et al. 2022) zeigten eine Möglichkeit, familienbedingte Erwerbsunterbrechungen mit Hilfe indirekter Identifikatoren in den administrativen Daten zu ermitteln. Mit dem vorliegenden FDZ-Methodenreport wurde diese Identifikationsstrategie aktualisiert und an neue Datensatzversionen angepasst. Wir validieren unsere Identifikationsstrategie mit Hilfe offizieller Geburtsstatistiken. Der Programmcode wird als Anhang zur Verfügung gestellt und kann nach Bedarf angepasst werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Being the boss at work and at home – Self-employment and conflicts between partners (2026)

    Schneck, Stefan ;

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    Schneck, Stefan (2026): Being the boss at work and at home – Self-employment and conflicts between partners. In: Journal of Behavioral and Experimental Economics, Jg. 121. DOI:10.1016/j.socec.2025.102506

    Abstract

    "The self-employed are their own bosses and make independent decisions on how to achieve their goals. We ask if the self-employed not only make professional decisions but also interfere in the private decisions of their partners. Using unique German panel data designed to study intimate relationships, we show a positive relationship between complaints about interference and the self-employment status of partners, which indicates that the self-employed dominate in business and private life. Estimates explaining the frequency of disagreements and quarrels between partners reveal that tensions are more commonly reported by respondents with self-employed partners. Moreover, we show that partners exercising control over their partners are a major source of conflicts at home. In this regard, the significant effect of having a self-employed partner can be attributed to the degree of governance the partner exercises over the respondent’s life. This study is the first to suggest that decision autonomy in the work sphere is associated with dominance in private life, harming relationships." (Author's abstract, IAB-Doku, © 2026 The Author.Published by Elsevier Inc.) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Take it or leave it: how maternal leave duration affects societal perceptions of women in Germany and Israel (2026)

    Stertz, Anna M. ; Waismel-Manor, Ronit ;

    Zitatform

    Stertz, Anna M. & Ronit Waismel-Manor (2026): Take it or leave it: how maternal leave duration affects societal perceptions of women in Germany and Israel. In: Community, work & family, S. 1-9. DOI:10.1080/13668803.2026.2621075

    Abstract

    "This research investigates how the duration of parental leave taken by working mothers influences ‘ideal worker’ and ‘good mother’ norms perceptions in two distinct cultural and policy contexts: Germany (N\u2009=\u2009262; main activity: 65.9% university students, 26.7% paid work) and Israel (N\u2009=\u2009504; main activity: 100% university students, of whom 79.0% also engaged in paid work). In experimental online studies, participants evaluated a fictitious mother based on a vignette. Leave length was experimentally manipulated across four conditions: 4, 6, 12, and 36 months (the latter only in Germany). The results yielded similar trends in both countries. Mothers are more likely to be viewed as better parents if they take the longest leave offered, and as better workers if they take short periods of leave. Nevertheless, our results show that in both countries, the decision to take parental leave of any given length does not substantially harm evaluations toward working mothers." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    Ceilings: Gender Inequality in Hours, Earnings and Health (2026)

    Strazdins, Lyndall ; Doan, Tinh ; Leach, Liana ; Pollmann-Schult, Matthias ; Kaiser, Till ; Li, Jianghong ;

    Zitatform

    Strazdins, Lyndall, Tinh Doan, Liana Leach, Jianghong Li, Matthias Pollmann-Schult & Till Kaiser (2026): Ceilings: Gender Inequality in Hours, Earnings and Health. In: Social indicators research, Jg. 182. DOI:10.1007/s11205-026-03820-0

    Abstract

    "One reason gender earning gaps persist is that well-paid jobs presume long work hours, and these are incompatible with family care. Long hours also harm health, and the risks may increase for workers with care and domestic workloads, adding a gendered health penalty. Using representative, longitudinal data from Australia and Germany (144,430–153,659 observations for HILDA and SOEP surveys, respectively, 2002–2022), we model the interconnections between hours and health among men and women aged 25–64 years. Our models include hours spent on care and domestic work, to estimate the points at which working more gains earnings but incurs risks for health and how this may differ by gender. The results show that average health ceilings mirror standard work hours (38 to 43 h per week) in both countries, but this masks wide gender differences. Gender stratified models reveal that long work hours are relatively less harmful for men compared to women, and as work hours lengthen, the penalty to women’s physical and mental health increases. We further show how these differential health harms are linked to extra time spent on family care and domestic work. Our study extends theory on how gender inequality is maintained in organisations and in the labour market, and the need for policy action to limit long work hours." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    Parental Leave Benefits and Gender Inequality: Evidence from a Benefits Cap for High-Earning Mothers (2026)

    Waights, Sevrin ;

    Zitatform

    Waights, Sevrin (2026): Parental Leave Benefits and Gender Inequality: Evidence from a Benefits Cap for High-Earning Mothers. In: The Economic Journal, Jg. 136, H. 675, S. 965-996. DOI:10.1093/ej/ueaf078

    Abstract

    "I use the universe of tax returns in Germany and a regression kink design to estimate the impacts of mothers’ parental leave benefit amounts on couple earnings inequality. I make use of a benefits cap to estimate the causal impacts for high-earning women; a group for which earnings inequality is particularly large. A lower mothers’ benefit amount results in a reduced gender gap in earnings that persists beyond the benefit period for at least nine years after the birth. The longer-term impacts are driven by couples where the mother earned more than her partner pre-birth. Simulations suggest that a 10% reduction in the benefit amount could reduce long-run child penalties in sample couples from 63 to 46%." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Fertility and Family Leave Policies in Germany: Optimal Policy Design in a Dynamic Framework (2026)

    Wang, Hanna ;

    Zitatform

    Wang, Hanna (2026): Fertility and Family Leave Policies in Germany: Optimal Policy Design in a Dynamic Framework. (RF Berlin - CReAM Discussion Paper Series 2026,29), Berlin, 71 S.

    Abstract

    "I develop and estimate a life-cycle discrete-choice model of fertility and female labor supply to study the optimal design of a range of child-related policies. First, I examine two German reforms that introduced wage-contingent parental leave payments and expanded access to low-cost public childcare. I find that both reforms raised completed fertility, with the parental leave reform having a particularly strong impact on highly educated women. Second, I solve for a budget-neutral optimal policy portfolio that maximizes either aggregate welfare or fertility, while ensuring that welfare and fertility do not decline for any education group. I consider four prominent child subsidies as well as the degree of tax jointness. My results show that optimal policy has the potential to increase welfare by 0.5% or fertility by 5.7%. While the solutions are qualitatively similar, they prioritize different policy instruments depending on the specific objective being targeted." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Das Arbeitskräftepotenzial von Frauen - ein Weg aus dem Fachkräftemangel? (2026)

    Wanger, Susanne ;

    Zitatform

    Wanger, Susanne (2026): Das Arbeitskräftepotenzial von Frauen - ein Weg aus dem Fachkräftemangel? In: S. Bothfeld, C. Hohendanner, P. Schütt & A. Yollu-Tok (Hrsg.) (2026): Geschlechtergerecht gestalten. Möglichkeiten und Grenzen der Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik, S. 75-90, 2025-02-11.

    Abstract

    "Trotz zunehmender Erwerbstätigkeit bleibt die Erwerbsbeteiligung von Frauen hinter deren Präferenzen zurück. Das unausgeschöpfte Erwerbspotenzial von teilzeitbeschäftigten Frauen, die ihre Arbeitszeit ausdehnen möchten, entspricht derzeit knapp 700.000 Vollzeitäquivalenten. Die Realisierung der Arbeitszeitwünsche und die Ausschöpfung des ungenutztem Arbeitsvolumens bei Frauen verlangt jedoch die Schaffung von günstigen Rahmenbedingungen, wie etwa bedarfsgerechte Kinderbetreuung und stärkere finanzielle Anreize für eine gleichmäßigere Aufteilung der Erwerbs- und Sorgearbeit." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Wanger, Susanne ;
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  • Literaturhinweis

    Geschlechtsspezifische Lohnunterschiede in Sachsen – Regionale Unterschiede und Entwicklung (2026)

    Weyh, Antje; Rossen, Anja ; Fuchs, Michaela ;

    Zitatform

    Weyh, Antje, Michaela Fuchs & Anja Rossen (2026): Geschlechtsspezifische Lohnunterschiede in Sachsen – Regionale Unterschiede und Entwicklung. (IAB-Regional. Berichte und Analysen aus dem Regionalen Forschungsnetz. IAB Sachsen 01/2026), Nürnberg, 32 S. DOI:10.48720/IAB.RES.2601

    Abstract

    "Der vorliegende Beitrag untersucht den Gender Pay Gap und seine Bestimmungsfaktoren in den Jahren 2019 und 2024 im regionalen Vergleich zwischen Deutschland, Ostdeutschland, Sachsen und den sächsischen Kreisen. Die zentrale Datenbasis dafür bildet die Beschäftigtenhistorik des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung. In Sachsen lag der unbereinigte Gender Pay Gap für Vollzeitbeschäftige in 2024 mit 6,7 Prozent über dem Wert für Ostdeutschland mit 5,1 Prozent, allerdings deutlich unterhalb des gesamtdeutschen Wertes von 17,2 Prozent. Gegenüber 2019 ging er sowohl in Sachsen, in Ostdeutschland als auch deutschlandweit weiter zurück. Insgesamt nehmen dabei sowohl die Unterschiede zwischen den Regionen, als auch die Unterschiede zwischen den Gender Pay Gap nach ausgewählten individuellen und betrieblichen Merkmalen weiter ab. Um ein detaillierteres Bild der Einflussgrößen des Gender Pay Gap zu erhalten, werden diese individuellen und betrieblichen Merkmale sowie eine Vielzahl unterschiedlicher Faktoren zudem im Rahmen einer Oaxaca-Blinder-Zerlegung betrachtet. Diese zeigt im erklärten Teil, dass vor allem die berufliche Orientierung von Frauen und Männern, geschlechtsspezifische Unterschiede in der Qualifikation, die betriebliche Lohnstruktur und die Lohnhöhe nach wie vor entscheidende Einflussfaktoren auf die Höhe der Lohnlücke sind. Der unerklärte Teil der Zerlegung entspricht dem bereinigten Gender Pay Gap. Dieser fällt im Gegensatz zu Deutschland, in Ostdeutschland und Sachsen höher aus als der unbereinigte Gender Pay Gap. Frauen müssten aufgrund der messbaren, lohnbestimmenden Faktoren in Ostdeutschland und Sachsen somit mehr als Männer verdienen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Weyh, Antje; Rossen, Anja ; Fuchs, Michaela ;
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  • Literaturhinweis

    The Gender Pay Gap in University Student Internships (2025)

    Antoni, Manfred ; Gerner, Hans-Dieter; Jäckle, Robert ; Schwarz, Stefan ;

    Zitatform

    Antoni, Manfred, Hans-Dieter Gerner, Robert Jäckle & Stefan Schwarz (2025): The Gender Pay Gap in University Student Internships. In: German Economic Review. DOI:10.1515/ger-2024-0130

    Abstract

    "Internships are an important and often mandatory part of academic education. They offer valuable insights into the labor market but can also expose students to negative aspects of the working world, such as gender pay disparities. We provide first evidence of a gender pay gap in mandatory internships, with women earning up to 21 % less per hour than men. This gap is not due to women choosing higher-quality internships over higher pay. Factors such as field of study, risk aversion, competitiveness, the focus of the internship, and firm characteristics account for a large share of the gap. Further analyses show that the internship pay gap is broadly similar to the wage gap at labor market entry among graduates. We discuss potential mechanisms through which the internship pay gap may be related to the entry wage gap." (Author's abstract, IAB-Doku, © DeGruyter Brill) ((en))

    Beteiligte aus dem IAB

    Antoni, Manfred ; Schwarz, Stefan ;
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    Reducing the child penalty by incentivizing maternal part-time work? (2025)

    Baertsch, Laurenz; Sandner, Malte ;

    Zitatform

    Baertsch, Laurenz & Malte Sandner (2025): Reducing the child penalty by incentivizing maternal part-time work? In: Labour Economics, Jg. 95, 2025-07-08. DOI:10.1016/j.labeco.2025.102759

    Abstract

    "Governments worldwide are discussing ways to increase maternal labor market participation and to reduce the child penalty. This study analyzes the long run effects of a paid parental leave reform in Germany, a country characterized by high rates of maternal part-time employment after childbirth. The reform introduced additional financial incentives for mothers to engage in part-time work during the first two years following childbirth. Using German social security records, we exploit the fact that only mothers whose child is born in or after July 2015 are eligible for the new part-time parental leave option in a Difference-in-Differences strategy. We find that the policy increased the probability that high-income mothers return to work during the first year after child birth by 2.1–2.8 percentage points ( 15%–20%). However, the policy does not affect maternal employment along the extensive or intensive margin (part-time or full-time work) in the long run (i.e. up to 4.5 years after child). This indicates that while the reform successfully encourages early part-time return to work among high-income mothers, it does not significantly reduce the child penalty. However, it does also not trap mothers in part-time employment." (Author's abstract, IAB-Doku, © Elsevier) ((en))

    Beteiligte aus dem IAB

    Sandner, Malte ;
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    Immigration and Adult Children's Care for Elderly Parents: Evidence from Western Europe (2025)

    Berlanda, Andrea; Lodigiani, Elisabetta ; Rocco, Lorenzo ;

    Zitatform

    Berlanda, Andrea, Elisabetta Lodigiani & Lorenzo Rocco (2025): Immigration and Adult Children's Care for Elderly Parents: Evidence from Western Europe. (IZA discussion paper / Forschungsinstitut zur Zukunft der Arbeit 17984), Bonn, 41 S.

    Abstract

    "In this paper, we use the Survey of Health, Ageing, and Retirement in Europe (SHARE), complemented with register data on the share of the foreign population in the European regions, to examine the effects of migration on the level of informal care provided by children to their senior parents. Our main results show that migration decreases informal care among daughters with a university degree, while it increases the provision of informal care among daughters with low-to-medium levels of education. Viceversa, migration has practically no effect on sons’ care provision who remain little involved in care activities. These results depend on the combination of two supply effects. First, migration increases the supply of domestic and personal services, making formal care more affordable and available. Second, as immigrants compete with low-to-medium-educated native workers, while improve the labor market opportunities of the better educated, the supply of informal care can increase among the less educated daughters and decrease among the more educated." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    Selection into maternity leave length and long-run maternal health in Germany (2025)

    Bister, Lara ; Hedel, Karen van ; Eibich, Peter ; Kühn, Mine ; Rutigliano, Roberta ;

    Zitatform

    Bister, Lara, Peter Eibich, Roberta Rutigliano, Mine Kühn & Karen van Hedel (2025): Selection into maternity leave length and long-run maternal health in Germany. In: Journal of Social Policy, Jg. 54, H. 2, S. 528-547. DOI:10.1017/S0047279423000429

    Abstract

    "Existing literature shows the importance of maternity leave as a strategy for women to balance work and family responsibilities. However, only a few studies focused on the long-run impact of maternity leave length on maternal health. Therefore, how exactly they are related remains unclear. We examine women’s selection into different lengths of maternity leave as a potential explanation for the inconclusive findings in the literature on the association between maternity leave and maternal health. This study aims to unravel the association between maternity leave length and mothers’ long-term health in Germany. Drawing on detailed data from the German Statutory Pension Fund (DRV), we estimated the association between maternity leave length and sick leave from 3 years following their child’s birth for 4,243 women living in Germany in 2015 by applying discrete-time logistic regression. Our results show a negative relationship between maternity-leave length and long-term maternal health, likely driven by negative health selection. Long maternity leaves of more than 24 months were associated with worse maternal health in the long run, while a positive association emerged for vulnerable women with pre-existing health problems." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    A new look at pay disclosure: Employee initiatives, multiple perspectives, and voids in legal rules (2025)

    Brandl, Julia ; Allen, David G. ; Grund, Christian ; Sender, Anna ;

    Zitatform

    Brandl, Julia, David G. Allen, Christian Grund & Anna Sender (2025): A new look at pay disclosure: Employee initiatives, multiple perspectives, and voids in legal rules. In: German Journal of Human Resource Management, Jg. 39, H. 3, S. 179-197. DOI:10.1177/23970022251346594

    Abstract

    "This article introduces the special issue on Pay disclosure: Implications for Human Resource Management in the German Journal of Human Resource Management. Previous research largely assumed employer agency in designing pay disclosure practices. Recent legislation regarding pay disclosure in many countries and an increasing role of employees have to be considered, though. Differences in actors’ attitudes toward pay disclosure and voids in legal rules then lead to multiple perspectives on the nature of pay disclosure. Based on the articles in this special issue, we outline how these themes constitute a challenge for managing actors and an exciting research opportunity." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    Väter, die länger in Elternzeit sind, arbeiten auch längerfristig weniger (Serie "Equal Pay Day 2025") (2025)

    Bächmann, Ann-Christin ; Frodermann, Corinna ; Filser, Andreas ;

    Zitatform

    Bächmann, Ann-Christin, Andreas Filser & Corinna Frodermann (2025): Väter, die länger in Elternzeit sind, arbeiten auch längerfristig weniger (Serie "Equal Pay Day 2025"). In: IAB-Forum H. 07.04.2025. DOI:10.48720/IAB.FOO.20250407.01

    Abstract

    "Die Verdienste von Vätern, die nach der Geburt ihres ersten Kindes Elternzeit nehmen, steigen in den darauffolgenden Jahren im Schnitt etwas langsamer als die Verdienste von Vätern, die auf Elternzeit verzichten. Dies hängt stark damit zusammen, dass insbesondere Väter, die mehr als zwei Monate in Elternzeit gehen, danach zum Beispiel häufiger in Teilzeit arbeiten." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    The Evolution of Hours Worked and the Gender Wage Gap: Theory and Evidence from Four Countries (2025)

    Checchi, Daniele ; García-Peñalosa, Cecilia ; Kreisman, Daniel ;

    Zitatform

    Checchi, Daniele, Daniel Kreisman & Cecilia García-Peñalosa (2025): The Evolution of Hours Worked and the Gender Wage Gap: Theory and Evidence from Four Countries. (IZA discussion paper / Forschungsinstitut zur Zukunft der Arbeit 18265), Bonn, 36 S.

    Abstract

    "We consider the contribution of the intensive margin of labor supply (hours worked above zero) to the gender wage gap across four economies (Germany, France, US, UK) over a long time-horizon. We first build a model in which firms offer two wage contracts – one that pays a fixed wage but allows workers to choose their preferred number of hours up to “full time”, and a second in which wages are relative to imperfectly observable productivity but hours can be limitless. The former includes part- and full-time work, while the latter represents a class of workers who often must supply very long hours but who can then earn potentially unlimited remuneration. We then apply a Oaxaca decomposition for part-, full-, and over-time workers to observe the relative contribution of sorting and remuneration across these hours “regimes” over time and across countries. Through this, we show that while female employment in over-time work increased and the gender wage decreased, this was not driven by increasing selection but rather by a decrease in the unexplained portion of the wage gap over time. We conclude by considering the contribution of unions and labor market flexibility to these cross-country differences." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Elterngeld: Mindest- und Höchstbetrag haben seit der Einführung real 27 Prozent an Wert verloren (2025)

    Collischon, Matthias ;

    Zitatform

    Collischon, Matthias (2025): Elterngeld: Mindest- und Höchstbetrag haben seit der Einführung real 27 Prozent an Wert verloren. In: IAB-Forum – Grafik aktuell H. 20.03.2025. DOI:10.48720/IAB.FOO.GA.20250320.01

    Abstract

    "Die Geburtenrate in Deutschland ist niedrig, laut statistischem Bundesamt lag sie im Jahr 2023 bei 1,35 Geburten je Frau. Die Politik versucht einen Anreiz zum Kinderkriegen zu schaffen, unter anderem mit dem Elterngeld, das 2007 eingeführt wurde. Der Mindestbetrag liegt hier bei 300 Euro im Monat, der Höchstbetrag bei 1.800 Euro. Diese Beträge wurden, im Gegensatz zu anderen Sozialleistungen, seit der Einführung nicht angepasst und haben somit effektiv an Wert verloren." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Collischon, Matthias ;
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    Unpacking the Link between Service Sector and Female Employment: Cross-Country Evidence (2025)

    Coskun Dalgic, Sena; Sengul, Gonul;

    Zitatform

    Coskun Dalgic, Sena & Gonul Sengul (2025): Unpacking the Link between Service Sector and Female Employment: Cross-Country Evidence. (IAB-Discussion Paper 08/2025), Nürnberg, 25 S. DOI:10.48720/IAB.DP.2508

    Abstract

    "Der starke Anstieg der Erwerbsbeteiligung von Frauen war in den letzten Jahrzehnten ein bestimmendes Merkmal der hochentwickelten Volkswirtschaften. Dieses Papier untersucht die länderübergreifenden Unterschiede im Zusammenhang zwischen der Expansion des Dienstleistungssektors und der Beschäftigung von Frauen in Europa und den USA. Wir schätzen die Elastizität der Frauenbeschäftigung im Verhältnis zur Beschäftigung im Dienstleistungssektor und decken erhebliche Unterschiede zwischen den Ländern hinsichtlich der Stärke auf, mit der der weibliche Anteil an den Arbeitsstunden auf die Expansion des Dienstleistungssektors reagiert. Unsere Ergebnisse zeigen, dass diese Elastizität in Ländern mit einem stärkeren Strukturwandel und einer höheren weiblichen Beschäftigungsintensität im Unternehmensdienstleistungssektor höher ist. Darüber hinaus ist eine höhere weibliche Beschäftigungsintensität im Unternehmensdienstleistungssektor mit einem größeren Lebensmittel- und Beherbergungssektor verbunden. Diese Ergebnisse legen nahe, dass Länder mit einer stärkeren Umverteilung von der Industrie zum Dienstleistungssektor einen stärkeren Anstieg der weiblichen Beschäftigung erlebten, da ihr expandierender Unternehmensdienstleistungssektor zusätzliches Wachstum im Lebensmittel- und Beherbergungssektor erzeugte und Frauen dadurch stärker in die Erwerbsarbeit zog." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Coskun Dalgic, Sena;
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  • Literaturhinweis

    Rent Sharing and the Gender Bargaining Gap: Evidence from the Banking Sector (2025)

    Coskun Dalgic, Sena; Taskin, Ahmet Ali ; Gartner, Hermann ;

    Zitatform

    Coskun Dalgic, Sena, Hermann Gartner & Ahmet Ali Taskin (2025): Rent Sharing and the Gender Bargaining Gap: Evidence from the Banking Sector. (IAB-Discussion Paper 06/2025), Nürnberg, 40 S. DOI:10.48720/IAB.DP.2506

    Abstract

    "Wir nutzen den Wegfall staatlicher Bankgarantien in Deutschland als quasi-natürliches Experiment, um den Unterschied zwischen Männern und Frauen bei der Verhandlungsmacht abzuschätzen. Anhand umfassender Lohndaten von Bankangestellten, kombiniert mit Finanzinformationen auf Bankebene, stellen wir fest, dass Frauen etwa zwei Drittel der Verhandlungsmacht von Männern haben. Unsere modellbasierte Analyse legt nahe, dass diese geschlechtsspezifische Verhandlungsmacht allein 13 bis 25 Prozent der beobachteten geschlechtsspezifischen Lohnlücke in der Branche ausmacht. Die Ergebnisse zeigen eine wichtige Ursache der Lohnunterschiede zwischen Männern und Frauen: Eine Veränderung der Profitabilität von Firmen kannn die geschlechtsspezifische Lohnlücke verringern, ohne dass sich die Gleichstellung der Geschlechter strukturell verbessert. Dieser Effekt hat erhebliche Auswirkungen auf Branchen mit hohen Profiten und hoher Ungleichheit wie der Finanzbranche, in denen der Modus der Verteilung der Profite männliche Beschäftigte begünstigt." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Partnerships as signposts? The role of spatial mobility in gendered earnings benefits of graduates (2025)

    Detemple, Jonas ;

    Zitatform

    Detemple, Jonas (2025): Partnerships as signposts? The role of spatial mobility in gendered earnings benefits of graduates. In: Advances in life course research, Jg. 63. DOI:10.1016/j.alcr.2024.100656

    Abstract

    "This study analyzes the gender-specific impact of spatial mobility on earnings after graduation from higher education, extending previous research on graduates’ mobility benefits, which has largely ignored gender-specific mechanisms. Based on household economic and gender role considerations, this study argues that partnerships are associated with solidifying gender differences in mobility-related earnings benefits. The study uses data from the German National Educational Panel Study (NEPS), Starting Cohort First-Year Students (SC5), and applies entropy balancing weights to account for the self-selection of mobile graduates. General linear models show a weak correlation between overal graduate mobility and higher earnings and that gender differences are rather small and depend on the type of mobility. However, looking at the role of partnerships, female graduates benefit significantly less from short-distance mobility when cohabiting with a partner than their non-cohabiting counterparts, while cohabiting male graduates benefit significantly more from long-distance mobility. The findings contribute to the literature by highlighting the crucial role of partnerships in the gendered mobility benefits of graduates." (Author's abstract, IAB-Doku, © 2025 The Author. Published by Elsevier Ltd.) ((en))

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    Who can work when, and why do we have to care? Education, care demands, and the gendered division of work schedules in France and Germany (2025)

    Deuflhard, Carolin ; Ganault, Jeanne ;

    Zitatform

    Deuflhard, Carolin & Jeanne Ganault (2025): Who can work when, and why do we have to care? Education, care demands, and the gendered division of work schedules in France and Germany. In: Journal of Marriage and Family, Jg. 87, H. 4, S. 1618-1638. DOI:10.1111/jomf.13085

    Abstract

    "Objective: This article investigates how education and the presence and age of children shape gendered work schedule arrangements among couples in France and Germany. Background: Despite the prevalence of nonstandard work schedules, schools and daycare facilities typically operate during standard work hours. Nevertheless, little is known on the gendered division of work schedules. Both France and Germany have shifted toward labor market deregulation, favoring the concentration of nonstandard schedules in lower-class jobs. However, France provides full-day public education and care. In Germany, public childcare is less comprehensive, and daycare and school hours are considerably shorter. Method: The study uses sequence and cluster analysis on time-use data (N = 11,268 days) to identify typical work schedules. Multinomial logistic regressions assess how education and the presence and age of children are associated with men's and women's types of days. Results: In both countries, less-educated men were more likely to work shifts, whereas less-educated women were more likely to not be employed. However, standard work schedules prevailed among better-educated French men and women, whereas partial workdays and non-workdays predominated among German women. Conclusion: In both labor market contexts, less-educated partnered women rather than men seem to opt out of employment due to scheduling conflicts between work and care. However, more work-facilitating family policies allow for more gender-equal schedules among better-educated men and women in France." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    Kita-Versorgungsungleichheiten - eine Analyse auf Stadtteilebene (2025)

    Diermeier, Matthias; Fremerey, Melinda ; Wansleben, Leon; Engler, Jan;

    Zitatform

    Diermeier, Matthias, Jan Engler, Melinda Fremerey & Leon Wansleben (2025): Kita-Versorgungsungleichheiten - eine Analyse auf Stadtteilebene. (IW-Kurzberichte / Institut der Deutschen Wirtschaft Köln 2025,41), Köln, 3 S.

    Abstract

    "Der Zugang zu frühkindlicher Bildung hängt auch in Deutschland stark von der sozio-ökonomischen Segregation der Städte ab. Innerhalb derselben Stadt gibt es in wohlsituierten Vierteln im Durchschnitt ein Drittel mehr Kitas pro Anzahl Kinder als in sozio-ökonomisch prekären Räumen. Dieser Unterschied geht darauf zurück, dass sich konfessionelle- und private-gemeinnütze Kitas deutlich häufiger in prosperierenden Quartieren ansiedeln als in sozial schwachen Stadtteilen – öffentliche Kitas können dies nicht kompensieren." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    The Economic Costs of Men's Long Work Hours for Women: Evidence on the Gender Wage Earnings Gap from Australia and Germany (2025)

    Doan, Tinh ; Leach, Liana ; Strazdins, Lyndall ;

    Zitatform

    Doan, Tinh, Liana Leach & Lyndall Strazdins (2025): The Economic Costs of Men's Long Work Hours for Women: Evidence on the Gender Wage Earnings Gap from Australia and Germany. In: Social indicators research, Jg. 179, H. 2, S. 1073-1100. DOI:10.1007/s11205-025-03647-1

    Abstract

    "Women’s earnings inequality persists, despite policy efforts to reduce discrimination and gender bias. Gender gaps in earnings, however, are a function of hours worked as well as wage rates, and reflect gendered short and long work hour patterns. Within households, how partners exchange time is a crucial driver of hours worked yet this is rarely incorporated into analysis of gender earning gaps. Using a two-stage instrumental variable Oaxaca- Blinder decomposition we model earnings gaps as a function of own and partner hours on and off the job. This enables us to estimate what the gender gap in hours and earnings would look like without a gendered time ‘subsidy’ or ‘borrowing’ in the home. We studied dual-earner households in two countries, Australia and Germany, finding a weekly earnings gap of AUD$536 and €400. This was accompanied by a weekly work hour gap of 12 h in Australia and 13 in Germany. When we accounted for the influence of partner’s hours (paid or unpaid), work hour gaps reduce to 5.1 h in Australian households (58% reduction), and to 6.9 h in German (47% reduction). In effect, women would work 3 to 4 h more each week, and men’s long hours would reduce, narrowing the gender earnings gaps by 43% in Australia and 25% in Germany, if time ‘subsidies’ in the home were eliminated. Our analysis reveals the economic cost to women long work hour cultures impose." (Author's abstract, IAB-Doku, © Springer-Verlag) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Harmonizing French and German administrative data on maternal employment: A practical guide how to create comparable data sets from DADS-EDP and SIAB (2025)

    Filser, Andreas ; Amend, Inga Marie ; Wagner, Sander ; Frodermann, Corinna ; Achard, Pascal ; Gaede, Inga;

    Zitatform

    Filser, Andreas, Pascal Achard, Inga Marie Amend, Corinna Frodermann, Inga Gaede & Sander Wagner (2025): Harmonizing French and German administrative data on maternal employment. A practical guide how to create comparable data sets from DADS-EDP and SIAB. (SocArXiv papers), 18 S. DOI:10.31219/osf.io/rcsng

    Abstract

    "This paper provides a guide how to harmonize large-scale administrative datasets from France (DADS-EDP) and Germany (SIAB) for comparative social science research. France and Germany. While both datasets offer rich, longitudinal information on individual employment trajectories which can be augmented with firm-level information, they differ in structure, sample coverage, and variable coding. Harmonizing these datasets unlocks new potential for comparative research, particularly in examining the labor market trajectories of mothers in both countries. This paper outlines the necessary steps to harmonize these data sources and gives an overview on the set of harmonized variables. The harmonized data is of significant value for researchers, providing a foundation for comparative studies on labor market outcomes in France and Germany, especially in the context of welfare state differences and their importance within the EU and worldwide. The code for harmonization is provided for further adaptation to specific research questions." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Die Lohnlücke schrumpft: Ein neuer Lohnmonitor soll aktuellere Daten für Forschung und Politik liefern. Die ersten Ergebnisse sind überraschend (2025)

    Gartner, Hermann ; Weber, Enzo ;

    Zitatform

    Gartner, Hermann & Enzo Weber (2025): Die Lohnlücke schrumpft. Ein neuer Lohnmonitor soll aktuellere Daten für Forschung und Politik liefern. Die ersten Ergebnisse sind überraschend. In: Wirtschaftswoche H. 42, S. 35.

    Beteiligte aus dem IAB

    Gartner, Hermann ; Weber, Enzo ;
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  • Literaturhinweis

    Der neue IAB-Lohnmonitor beleuchtet die aktuelle Lohnentwicklung in Deutschland (2025)

    Gartner, Hermann ; Resch, Bajai; Weber, Enzo ;

    Zitatform

    Gartner, Hermann, Bajai Resch & Enzo Weber (2025): Der neue IAB-Lohnmonitor beleuchtet die aktuelle Lohnentwicklung in Deutschland. (IAB-Forschungsbericht 21/2025), Nürnberg, 22 S. DOI:10.48720/IAB.FB.2521

    Abstract

    "Die Lohnentwicklung ist eine zentrale Größe zur Charakterisierung der Arbeitsmarktentwicklung. Am IAB wird ein Monitor aufgebaut, mit dem die Lohnentwicklung in Deutschland beobachtet wird. Der IAB-Lohnmonitor basiert auf der IAB-Online-Personenbefragung „Arbeiten und Leben in Deutschland“ (IAB-OPAL). IAB-OPAL ist eine webbasierte Personenbefragung des IAB, die arbeitsmarktbezogene Themen abfragt. Es handelt sich um eine quartalsweise Befragung von je circa 7.500 Personen im erwerbsfähigen Alter (18–65 Jahre), in der wechselnde Fragen zu aktuellen Themen gestellt werden. Damit kann die Lohnverteilung auch nach Merkmalen wie Alter, Geschlecht, Ausbildung und Erwerbsumfang – ausgewertet werden. Auf Basis der Befragung lassen sich so zeitnahe Aussagen über die Entwicklung der Lohnungleichheit treffen. Ein Vorteil der Daten zum Beispiel gegenüber der Verdiensterhebung des Statistischen Bundesamts ist, dass bei IAB-OPAL auch der Haushaltskontext vorliegt. So können zum Beispiel Einkommen in Haushalten mit oder ohne Kinder verglichen werden. Ein Vorteil gegenüber Prozessdaten aus der Bundesagentur für Arbeit (wie dem SIAB des IAB) wiederum ist, dass auch die Löhne jenseits der Beitragsbemessungsgrenze sowie die Arbeitszeiten erfasst werden. Wir stellen in diesem Bericht die Datengrundlagen und die Aufbereitungsschritte vor und präsentieren erste Ergebnisse aus dem IAB-Lohnmonitor: So zeigt sich, dass im vierten Quartal 2023 der durchschnittliche Stundenlohn bei 23,54 Euro lag und bis zum zweiten Quartal 2025 auf 25,61 Euro stieg. Zugleich haben sich die Unterschiede zwischen niedrigeren und höheren Löhnen in diesem Zeitraum verringert. So legten die Löhne von Personen ohne Berufsabschluss zuletzt um 13 Prozent zu, die von Personen mit Hochschulabschluss hingegen nur um 5,8 Prozent. Ein Vergleich der Löhne von Männern und Frauen zeigt: Frauen haben im Schnitt der vergangenen vier Quartale 2025 im Durchschnitt um 15,3 Prozent pro Stunde weniger verdient als Männer. Der durchschnittliche Lohn von neu eingestellten Beschäftigten schwankt meist stärker als der von bereits länger Beschäftigten. Dies zeigte sich insbesondere in den ersten Quartalen 2024 und 2025: Die Löhne in länger bestehenden Beschäftigungsverhältnissen sind im ersten Quartal 2025 gegenüber dem Vorjahresquartal um 6,7 Prozent gestiegen, die in neuen Beschäftigungsverhältnissen dagegen um 21,5 Prozent. Im zweiten Quartal lag das Verhältnis nur noch bei 6,2 Prozent zu 7,5 Prozent. Der aktuelle IAB-Lohnmonitor soll in Zukunft mehrmals jährlich erscheinen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Gartner, Hermann ; Weber, Enzo ;
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    Invisible gaps: Women’s individual poverty risks and the gendered failings of the adult worker model (2025)

    Gasior, Katrin ; Avram, Silvia ; Popova, Daria ;

    Zitatform

    Gasior, Katrin, Silvia Avram & Daria Popova (2025): Invisible gaps: Women’s individual poverty risks and the gendered failings of the adult worker model. In: Economic Systems. DOI:10.1016/j.ecosys.2025.101363

    Abstract

    "Since the early 2000s, welfare states in Europe have shifted their primary focus from providing social protection against labour market risks to the activation of all individuals into employment. As a way to limit poverty risks, this strategy ignores the ‘care penalties’ many women face in the labour market. Official poverty statistics ignore intrahousehold inequalities in resource allocation, thereby possibly overestimating the economic resources of women. This study contributes to the literature on the gendered consequences of welfare policies by estimating poverty risks for men and women using individualised incomes and assessing the extent to which observed gender gaps in poverty risk can be linked to the adult worker model. Additionally, the role played by taxes and social transfers in mitigating the gender gap in individual poverty risk is examined. Results show that only around one third of women in Europe fit the standard full-time, year-round employment model. Inactive and unemployed women have particularly high individual poverty risks, but even women who work fulltime and are continuously employed are more prone to poverty than men, highlighting the role of gender pay gaps. Social transfers cushion some of the gendered gap in poverty risk, while direct taxes and social insurance contributions have a disequalizing effect at the bottom of income distribution, especially for workers in atypical employment." (Author's abstract, IAB-Doku, © 2025 The Authors. Published by Elsevier B.V.) ((en))

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  • Literaturhinweis

    300.000 Betreuungsplätze für unter Dreijährige fehlen: Eine Betrachtung der Entwicklung von Bestand und Bedarf an Betreuungsplätzen (2025)

    Geis-Thöne, Wido;

    Zitatform

    Geis-Thöne, Wido (2025): 300.000 Betreuungsplätze für unter Dreijährige fehlen. Eine Betrachtung der Entwicklung von Bestand und Bedarf an Betreuungsplätzen. (IW-Report / Institut der Deutschen Wirtschaft Köln 2025,63), Köln, 24 S.

    Abstract

    "Hatte die Zahl der unter Dreijährigen in institutioneller Betreuung im Jahr 2023 mit 857.000 ihren Höchststand erreicht, ist sie bis zum Jahr 2025 wieder um 56.000 oder 6,5 Prozent auf nur noch 801.000 gesunken. Niedriger lag sie letztmals im Jahr 2018. Ursächlich hierfür sind vorwiegend die stark gesunkenen Kinderzahlen. Lebten Ende des Jahres 2022 noch 2,28 Millionen unter Dreijährige in Deutschland, waren es Ende des Jahres 2024 nur noch 2,12 Millionen. Gleichzeitig ist im letzten Jahr allerdings auch die Betreuungsquote leicht von 38,2 Prozent auf 37,8 Prozent gesunken (jeweils bezogen auf Kinderzahlen nach Korrektur der Bevölkerungsbestände mit dem Zensus 2022), was bisher nur einmal - im Umfeld der Corona-Pandemie im Jahr 2021 - der Fall war. Legt man die Angaben von Eltern zu den Betreuungswünschen für ihre unter Dreijährigen aus dem Vorjahr zugrunde, hätte im Jahr 2025 an sich ein Bedarf an 1,10 Millionen Betreuungsplätzen bestanden, womit sich rechnerisch eine Lücke von 300.000 Plätzen ergibt. Allerdings ist die Lage regional sehr unterschiedlich. Im Osten ist die Zahl der unter Dreijährigen zwischen dem 31. Dezember 2018 und dem 31. Dezember 2023 um 19,6 Prozent zurückgegangen und damit regelrecht eingebrochen. Damit einhergehend ist auch der rechnerische Bedarf an Betreuungsplätzen zwischen den Jahren 2019 und 2025 von 261.000 auf nur noch 213.000 gesunken. Diese negative Entwicklung dürfte sich noch weiter fortsetzen, da sich im Osten bei den Geburten bislang noch keine Trendumkehr abzeichnet. Auch ist die Betreuungsinfrastruktur mit einer Betreuungsquote von 54,9 Prozent im Jahr 2025 bereits sehr gut ausgebaut. So dürfte ein Rückbau nahezu unumgänglich sein. Allerdings betrifft dies nur die Einrichtungen und nicht das freiwerdende Personal, das eingesetzt werden sollte, um die Relationen zwischen den Betreuungskräften und Kindern zu verbessern und so die Qualität der Angebote zu stärken. In Westdeutschland lag der errechnete Bedarf an Betreuungsplätzen im Jahr 2025 mit 890.000 ähnlich hoch wie im Jahr 2019 mit 891.000. Dies erklärt sich nicht nur mit weit weniger stark rückläufigen Kinderzahlen als im Osten, sondern auch mit noch steigenden Betreuungswünschen der Eltern. Insbesondere in Baden-Württemberg und Bayern dürfte hier auch bei weitem noch nicht das Ende erreicht sein, wobei unter anderem auch die von staatlicher Seite gesteuerte Entwicklung der Elternbeiträge und weiterer Aspekte des institutionellen Rahmens einen Einfluss haben können. Derzeit fehlen in diesen beiden Ländern zusammen rechnerisch 87.000 Betreuungsplätze und in Nordrhein-Westfalen 85.000. Relativ zur Zahl der Kinder liegen die Lücken in Bremen, Rheinland-Pfalz, im Saarland und in Nordrhein-Westfalen mit Werten zwischen 18 Prozent und 19 Prozent am höchsten. Insgesamt ergibt sich für Westdeutschland eine Lücke von 15,6 Prozent. Besonders hoch ist die Betreuungsquote in Hamburg mit 49,3 Prozent, wohingegen sie beim Schlusslicht Bremen mit 31,3 Prozent um mehr als ein Drittel niedriger liegt. Dort besucht auch im Alter von drei Jahren noch mehr als ein Fünftel der Kinder keine Kita, was bei einer vergleichsweise heterogenen Bevölkerung mit Blick auf die Entwicklungs- und Teilhabechancen der Kinder sehr problematisch sein kann. Grundsätzlich sollte in den nächsten Jahren nicht nur darauf hingearbeitet werden, flächendeckend Betreuungsangebote zu machen, die die Bedarfe der Eltern möglichst vollständig decken. Wichtig ist es auch, Kinder mit besonderem Unterstützungsbedarf - insbesondere im Bereich des Erwerbs der deutschen Sprache - frühzeitig in die Kitas zu holen, auch wenn sich die Eltern an sich noch nicht unbedingt eine institutionelle Betreuung für sie wünschen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Assessing the Differential Income Effects of Maternal Employment Interruptions in Germany (2025)

    Ghosh, Saikat ; Aßmann, Christian ;

    Zitatform

    Ghosh, Saikat & Christian Aßmann (2025): Assessing the Differential Income Effects of Maternal Employment Interruptions in Germany. (LIfBi working paper 121), Bamberg, 30 S. DOI:10.5157/LIfBi:WP121:1.0

    Abstract

    "Employment interruption due to childbirth remains a key contributor to the persistent motherhood penalty in labour markets. While such interruptions consistently reduce earnings, their impact is not uniform and depends significantly on the nature of subsequent employment. This study offers robust empirical evidence on the nuanced effects of employment interruptions, employment types, and job changes on mothers’ annual labour income in Germany. Utilizing a dataset, which combines rich survey and administrative records, we estimate the differential effects of employment interruptions in interaction with employment type and job mobility. Our findings reveal that the income penalties associated with employment interruptions vary substantially depending on whether mothers engage in regular or non-regular work, and whether they change jobs post-childbirth. The results also document a reasonable amount of persistent latent heterogeneity. These insights have important implications for labour market policy and contribute to the limited empirical literature on post-childbirth employment trajectories." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Rentenansprüche von Frauen bleiben mit steigender Kinderzahl deutlich hinter denen von Männern zurück (2025)

    Haan, Peter; Schmauk, Sarah ; Kreyenfeld, Michaela ; Mika, Tatjana ;

    Zitatform

    Haan, Peter, Michaela Kreyenfeld, Sarah Schmauk & Tatjana Mika (2025): Rentenansprüche von Frauen bleiben mit steigender Kinderzahl deutlich hinter denen von Männern zurück. In: DIW-Wochenbericht, Jg. 92, H. 12, S. 183-189. DOI:10.18723/diw_wb:2025-12-1

    Abstract

    "Der Gender Pension Gap, der den Unterschied bei den Rentenansprüchen zwischen Männern und Frauen misst, liegt laut Daten der Deutschen Rentenversicherung im Alter von 60 Jahren bei 32 Prozent. Darüber hinaus zeigt sich auch ein deutlicher Unterschied bei den gesetzlichen Rentenansprüchen zwischen Müttern und kinderlosen Frauen (Motherhood Pension Gap). Diesem Gap wirken die im Jahr 1986 eingeführten und seither mehrfach modifizierten Kindererziehungszeiten entgegen. Die Anrechnung von Kindererziehungszeiten reduziert die Unterschiede der Rentenanwartschaften zwischen kinderlosen Frauen und Müttern zwar deutlich, allerdings nur für die Jahre nach der Geburt. Für die Geburtsjahrgänge 1952 bis 1959 liegt der Motherhood Pension Gap im Alter von 60 Jahren in Westdeutschland bei 26 Prozent: Kindererziehungszeiten können den Rentennachteil von Müttern nicht ausgleichen. Weitere sozial- und steuerpolitische Maßnahmen, die eine gleichberechtigte Aufteilung von Sorge- und Erwerbsarbeit fördern, sind notwendig. Neben dem Ausbau der Kinderbetreuung sind Reformen des Ehegattensplittings und der Minijobs sowie ein Umbau der Arbeitswelt erforderlich, der die Bedürfnisse von Sorgetragenden stärker berücksichtigt." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Die Berufsberatung im Erwerbsleben kann Frauen bei der Rückkehr in den Beruf unterstützen (2025)

    Hartosch, Katja; Heuer, Linda; Heusler, Anna ; Ulrich, Angela ; Lang, Julia ;

    Zitatform

    Hartosch, Katja, Linda Heuer, Anna Heusler, Julia Lang & Angela Ulrich (2025): Die Berufsberatung im Erwerbsleben kann Frauen bei der Rückkehr in den Beruf unterstützen. In: IAB-Forum H. 07.07.2025, 2025-07-02. DOI:10.48720/IAB.FOO.20250707.01

    Abstract

    "Frauen unterbrechen ihre Erwerbstätigkeit häufiger als Männer. Dies führt oft zu Schwierigkeiten beim Wiedereinstieg ins Erwerbsleben. So können Qualifikationen veralten und Unsicherheiten über berufliche Möglichkeiten entstehen. Unterstützung bietet die Berufsberatung im Erwerbsleben der Bundesagentur für Arbeit. Untersuchungen des IAB geben Anhaltspunkte, inwiefern die Gruppe der Berufsrückkehrerinnen durch dieses Beratungsangebot erreicht wird." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Damned if You Do, Damned if You Don’t?: Experimental Evidence from Germany on Hiring Discrimination Against Mothers with Short Family Leave (2025)

    Hipp, Lena ;

    Zitatform

    Hipp, Lena (2025): Damned if You Do, Damned if You Don’t? Experimental Evidence from Germany on Hiring Discrimination Against Mothers with Short Family Leave. In: Work and occupations, S. 1-32. DOI:10.1177/07308884251360325

    Abstract

    "Can women overcome motherhood penalties by quickly returning to their jobs after childbirth? Do employers discriminate against fathers who take extended family leave? To answer these questions, I exploit some unique features of Germany's parental leave and job application system. My field experiment shows that mothers who only took the mandatory leave of two months are less likely to be invited to a job interview than mothers who stayed home for a year. There is, however, no difference between fathers who took short versus long periods of leave. The results of the supplementary laboratory experiment support my theoretical claim that women who “lean in” and violate the norm of being “a good mother” are judged more negatively than norm-violating men, who benefit from their culturally ascribed higher status in professional settings. My study hence underscores that women are required to enact traditional family roles to “fit in” but men are not. Fathers have more leeway in their behaviors and are evaluated according to a more flexible range of criteria than mothers." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Gender differences in paid work over time: Developments and challenges in comparative research (2025)

    Hipp, Lena ; Kelley, Kristin ;

    Zitatform

    Hipp, Lena & Kristin Kelley (2025): Gender differences in paid work over time: Developments and challenges in comparative research. In: PLoS ONE, Jg. 20. DOI:10.1371/journal.pone.0322871

    Abstract

    "This paper examines gender differences in paid work over time and illustrates the pitfalls encountered by any comparative research that only considers either labor force participation rates or average working hours. To do so, we analyze harmonized survey data from Europe and the United States from 1992 to 2022 (N = 43,283,172) and show that more progress was made in closing gender gaps in labor force participation rates than in working hours. In most countries, women’s labor force participation rates increased considerably, but their average working hours decreased, whereas both men’s labor force participation rates and average working hours decreased or stagnated (but nonetheless still remained much higher than women’s). We show and argue that these countervailing trends in working hours and labor force participation rates make it difficult to paint a coherent picture of cross-national differences in women ’s and men’s paid work and of changes over time. In response, we propose “work volume” as a supplementary or alternative measure for any type of comparative research. Work volume records zero working hours for nonemployed individuals and thus allows straightforward comparisons between women’s and men’s (or any other groups’) involvement in paid work. Using the proposed work volume measure, we show that gender gaps in paid work decreased over time, but that even in 2022, men’s involvement in paid work remained considerably higher than women’s—with gender gaps being lowest in the Scandinavian and the former Communist countries." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Strukturwandel am Arbeitsmarkt durch die ökologische Transformation - Folgen für Geschlechterverhältnisse auf dem Arbeitsmarkt: Expertise für den Vierten Gleichstellungsbericht der Bundesregierung (2025)

    Hohendanner, Christian ; Lehmer, Florian ; Janser, Markus ;

    Zitatform

    Hohendanner, Christian, Markus Janser & Florian Lehmer (2025): Strukturwandel am Arbeitsmarkt durch die ökologische Transformation - Folgen für Geschlechterverhältnisse auf dem Arbeitsmarkt. Expertise für den Vierten Gleichstellungsbericht der Bundesregierung. Berlin, 94 S.

    Abstract

    "Die vorliegende Expertise untersucht erstmals quantitativ die strukturellen Veränderungen des Arbeitsmarktes in Deutschland im Hinblick auf geschlechtsbezogene Aspekte, die im Zuge der ökologischen Transformation entstehen. Wir verwenden hierfür einen Tasks-basierten Ansatz zur Identifikation der betroffenen Akteur*innen auf dem Arbeitsmarkt. Dazu werden der Greenness-of-Jobs Index (GOJI) (Janser 2019, 2024), das IAB-Berufepanel (Version 2012-2022, inkl. GOJI) sowie deskriptive Statistiken auf Basis des IAB-Betriebspanels herangezogen. Das IAB-Berufepanel wie die Auswertungen des IAB-Betriebspanels sind auf der Homepage des IAB öffentlich zugänglich und können für weitere Analysen genutzt werden. Zusätzlich werden Maßnahmen diskutiert, die helfen könnten, mögliche Ungleichheiten in der ökologischen Transformation abzufedern und zu überwinden. Ziel der Expertise ist es, den Sachverständigen für den Vierten Gleichstellungsbericht eine fundierte empirische Grundlage zu den Veränderungen auf dem Arbeitsmarkt und deren potenziellen Folgen für Geschlechterverhältnisse durch die ökologische Transformation zu liefern. Die Expertise zeigt auf, inwiefern Frauen und Männer gleichermaßen oder unterschiedlich von den Entwicklungen des Arbeitsmarktes profitieren bzw. betroffen sind. Es wird dargestellt, in welchen Branchen und Berufen sich Tätigkeitsfelder verändert haben und neue Beschäftigungsverhältnisse entstanden bzw. weggefallen sind – jeweils mit besonderem Fokus auf die Unterschiede zwischen Frauen und Männern. Vor dem Hintergrund aller zusammengetragenen Erkenntnisse wird abschließend diskutiert, inwiefern die bisherigen Ergebnisse darauf hindeuten, dass sich geschlechtsbezogene Unterschiede bzw. Ungleichheiten auf dem Arbeitsmarkt in der ökologischen Transformation eher angleichen oder weiter auseinanderentwickeln." (Textauszug, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Parental Leave, Worker Substitutability, and Firms' Employment (2025)

    Huebener, Mathias ; Kühnle, Daniel ; Jessen, Jonas ; Oberfichtner, Michael ;

    Zitatform

    Huebener, Mathias, Jonas Jessen, Daniel Kühnle & Michael Oberfichtner (2025): Parental Leave, Worker Substitutability, and Firms' Employment. In: The Economic Journal, Jg. 135, H. 669, S. 1467-1495., 2024-12-06. DOI:10.1093/ej/ueae114

    Abstract

    "Motherhood and parental leave are frequent causes of worker absences and employment interruptions, yet little is known about their effects on firms. Based on linked employer-employee data from Germany, we examine how parental leave absences affect small-and medium-sized firms. We show that they anticipate the absence with replacement hirings in the six months before childbirth. A 2007 parental leave reform extending leave absences reduces firm-level employment and total wages up to three years after childbirth, driven by firms with few internal substitutes for the absent mother. However, we do not find longer-term effects on firms’ employment, wage bill, or likelihood to shut down. The reform led to an increase in replacement hirings, but firms did not respond to longer expected absences of mothers by subsequently hiring fewer young women. Overall, our findings show that anticipated, extended parental leave does not have a lasting impact on firms." (Author's abstract, IAB-Doku, © Oxford University Press) ((en))

    Beteiligte aus dem IAB

    Jessen, Jonas ; Oberfichtner, Michael ;
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  • Literaturhinweis

    Veränderungen am deutschen Arbeitsmarkt - Einflüsse und Entwicklungen: Stellungnahme des IAB zur Anhörung beim Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung am 9.7.2025 (2025)

    Hummel, Markus; Zika, Gerd ; Kunaschk, Max; Weber, Enzo ; Popp, Martin ; Kovalenko, Tim ; Schmidtke, Julia ; Kohaut, Susanne; Schwengler, Barbara;

    Zitatform

    Hummel, Markus, Susanne Kohaut, Tim Kovalenko, Max Kunaschk, Martin Popp, Julia Schmidtke, Barbara Schwengler, Enzo Weber & Gerd Zika (2025): Veränderungen am deutschen Arbeitsmarkt - Einflüsse und Entwicklungen. Stellungnahme des IAB zur Anhörung beim Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung am 9.7.2025. (IAB-Stellungnahme 02/2025), Nürnberg, 18 S. DOI:10.48720/IAB.SN.2502

    Abstract

    "Zur Vorbereitung des Jahresgutachtens 2025/2026 des Sachverständigenrats zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung wurde das IAB um seine Expertise zur Einschätzung der folgenden Themen gebeten: - Entwicklung des deutschen Arbeitsmarkts - Auswirkungen der Handelspolitik, des Sondervermögens Infrastruktur und der erhöhten Verteidigungsausgaben auf den Arbeitsmarkt - Entwicklung der Beschäftigung im Verarbeitenden Gewerbe - Auswirkungen der informellen Pflege auf den Arbeitsmarkt. Die Erkenntnisse, die das IAB bereits Juli 2025 hierzu vorgelegt hat, werden in der vorliegenden Stellungnahme zusammengefasst." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Wie Mütter für den Arbeitsmarkt verfügbar gemacht werden sollen: Vorgaben zur frühzeitigen Aktivierung von Erziehenden kleiner Kinder unter drei Jahren in der Grundsicherung (2025)

    Höpfner, Elena ;

    Zitatform

    Höpfner, Elena (2025): Wie Mütter für den Arbeitsmarkt verfügbar gemacht werden sollen. Vorgaben zur frühzeitigen Aktivierung von Erziehenden kleiner Kinder unter drei Jahren in der Grundsicherung. In: Zeitschrift für Sozialreform, Jg. 71, H. 1, S. 63-86., 2025-01-08. DOI:10.1515/zsr-2024-0024

    Abstract

    "Erziehende im Bürgergeldbezug können bis zum dritten Lebensjahr des Kindes die Forderungen, arbeiten zu müssen oder sich darauf z. B. durch Maßnahmen vorzubereiten, verneinen. Auf diesen Ausnahmetatbestand von der Pflicht zur Erwerbsarbeit – verankert im § 10 im Zweiten Sozialgesetzbuch (SGB II) – berufen sich fast ausschließlich Mütter. Diese Zeitspanne der ersten drei Lebensjahre des Kindes soll jedoch zukünftig an allen Jobcentern – so untergesetzliche Weisungen seit 2021 – intensiver als bisher dafür genutzt werden, vorhandene „Erwerbspotenziale“ der Mütter zu erkennen und ihre „Arbeitsmarktintegration vorzubereiten“. Im Rahmen dieses Beitrags bin ich der Frage nachgegangen, wie diese Bemühungen um „frühzeitige Aktivierung“ in einer Änderung der administrativen Vorgaben institutionalisiert werden. Wie sollen Mütter kleiner Kinder in der Grundsicherung zukünftig für den Arbeitsmarkt verfügbar gemacht werden und unter welchen Bedingungen kann ihnen Erwerbsarbeit zugemutet werden? Ziel des vorliegenden Beitrags ist eine Analyse dieser arbeitsmarkt- und sozialpolitisch motivierten Änderungen. Diese erfolgt mittels einer historischen Einordnung sowie einer Dokumentenanalyse der Vorgaben – die sich als Prozess der Verfügbarmachung in fünf Dimensionen aufschlüsseln und als ein Rekommodifizierungsversuch einer bisher im Wohlfahrtsstaat geschützten Lebensphase deuten lassen." (Autorenreferat, IAB-Doku, © De Gruyter)

    Beteiligte aus dem IAB

    Höpfner, Elena ;
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  • Literaturhinweis

    Entgeltgleichheit gemeinsam herstellen: Notwendig und machbar!: Handlungshinweise und Erfahrungen aus der Praxis eines Unternehmens (2025)

    Jochmann-Döll, Andrea;

    Zitatform

    Jochmann-Döll, Andrea (2025): Entgeltgleichheit gemeinsam herstellen: Notwendig und machbar! Handlungshinweise und Erfahrungen aus der Praxis eines Unternehmens. (Working paper Forschungsförderung / Hans Böckler Stiftung 378), Düsseldorf, 46 S.

    Abstract

    "Wie kann geprüft werden, ob gleiche oder gleichwertige Arbeit gleich bezahlt wird und die Entgeltgleichheit der Geschlechter verwirklicht ist? Diese Frage stellt sich in vielen Unternehmen, angestoßen durch den Wandel der Geschlechterverhältnisse, die Veränderung von Tätigkeiten im Zuge der digitalen Transformation und neue rechtliche Grundlagen der Entgeltgleichheit durch die Entgelttransparenzrichtlinie der EU. In diesem Papier wird am praktischen Beispiel eines Unternehmens gezeigt, wie das Instrumentarium eg-check.de hierfür eingesetzt wurde. Sein Ablauf, die angewendeten Methoden und die gewonnenen Erkenntnisse werden beschrieben, der Bezug zur Entgelttransparenzrichtlinie wird hergestellt." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Multidimensional gender ideologies: How do they relate to work-family arrangements of mothers with dependent children in Poland and western Germany? (2025)

    Joecks, Jasmin ; Schober, Pia ; Pull, Kerstin ; Kurowska, Anna ;

    Zitatform

    Joecks, Jasmin, Anna Kurowska, Kerstin Pull & Pia Schober (2025): Multidimensional gender ideologies: How do they relate to work-family arrangements of mothers with dependent children in Poland and western Germany? In: International Journal of Comparative Sociology, Jg. 66, H. 4, S. 633-659. DOI:10.1177/00207152241293463

    Abstract

    "This study uses a multidimensional approach to identify gender ideologies and investigate their association with work-family arrangements among mothers of dependent children in Poland and western Germany. Based on data from the Generations and Gender Survey, we apply ordinal latent class analysis and identify five gender ideology classes: (1) traditional, (2) intensive parenting, (3) ambivalent, (4) moderately egalitarian, and (5) strongly egalitarian. In both countries, we find that the intensive parenting class resembles the traditional class in terms of lower maternal employment, a more gendered division of housework and childcare, and a smaller probability of using formal childcare, whereas the ambivalent respondents mostly practice work-care arrangements that are similar to the moderately egalitarian class. With respect to informal care, mothers who identify with strong egalitarianism significantly differ from the traditional class in western Germany, but they do not in Poland—thus highlighting the role of the cultural and institutional context in explaining the complex links between mothers’ gender ideologies and work-family arrangements." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Follow-up study on the long-term effectiveness of the home-visiting program “ProKind”: study protocol for a randomized controlled trial (2025)

    Kliem, Sören ; Lohmann, Anna ; Schepan, Marie Lisanne; Baier, Dirk ; Fischer, Sebastian; Conti, Gabriella ; Sandner, Malte ; Brand, Tilman ;

    Zitatform

    Kliem, Sören, Malte Sandner, Tilman Brand, Sebastian Fischer, Anna Lohmann, Marie Lisanne Schepan, Gabriella Conti & Dirk Baier (2025): Follow-up study on the long-term effectiveness of the home-visiting program “ProKind”: study protocol for a randomized controlled trial. In: Frontiers in Pediatrics, Jg. 13, 2025-10-01. DOI:10.3389/fped.2025.1606749

    Abstract

    "Background: The Nurse-Family Partnership (NFP) is an evidence-based home visiting program shown to improve maternal and child outcomes. Pro Kind is the first German adaptation of NFP, implemented between 2006 and 2012. While earlier evaluations demonstrated short- and medium-term benefits, no European trial has yet assessed long-term effects into adolescence. Objectives: This study protocol outlines the third phase of the Pro Kind randomized controlled trial (RCT), designed to evaluate the program’s effectiveness 14-16 years post-intervention. Primary aims are to assess adolescent and maternal outcomes related to mental health, parenting, risk behaviors, and life satisfaction, as well as potential long-term economic effects. Methods: The original RCT enrolled 755 pregnant women with psychosocial risk factors, randomly assigned to an intervention (n = 394) or control group (n = 361). The intervention comprised structured home visits from midwives or tandem teams (midwife + social worker) from pregnancy until the child’s second birthday. The 15-year follow-up combines self-report data (via online interviews and questionnaires) and administrative records on employment, social benefits, and criminal justice involvement. Discussion: This study represents the first long-term follow-up of an NFP adaptation in Europe. While U.S. trials of NFP provide evidence of the program’s effectiveness, these results cannot be generalized to European welfare contexts. This underscores the need for long-term evaluations of NFP adaptations in Europe to generate evidence that can inform policy and ensure evidence-based decision making." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    Beteiligte aus dem IAB

    Sandner, Malte ;
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  • Literaturhinweis

    When are you coming back? Effect of state-subsidized and employer-sponsored childcare on mothers’ return to work (2025)

    Kronberg, Anne-Kathrin ; Gerlach, Anna;

    Zitatform

    Kronberg, Anne-Kathrin & Anna Gerlach (2025): When are you coming back? Effect of state-subsidized and employer-sponsored childcare on mothers’ return to work. In: European Sociological Review, S. 1-18. DOI:10.1093/esr/jcaf044

    Abstract

    "After giving birth, higher-educated mothers return to work faster and stay with their pre-birth employer more often than mothers with less education. To facilitate more equitable return patterns, public policy and organizational scholars point to state-subsidized and employer-sponsored childcare as potential solutions. We ask how these two childcare approaches affect mothers’ education-specific return timing and destination (pre-birth employer or new employer). Our paper combines representative German linked employer-employee data (LIAB) with county-level childcare information from 2007 to 2019 to address this question. We demonstrate that better state-subsidized childcare reduces education-specific differences in how quickly mothers return to their pre-birth employer. However, equalizing effects decline at the very bottom of the educational spectrum. The equalizing effect also partially extends to employer-sponsored childcare assistance, especially when state-subsidized care is scarce. Nevertheless, employer assistance cannot fully compensate for a lack of state-subsidized infrastructure or prevent mothers’ turnover to a new company. Thus, state-subsidized childcare plays a central role in understanding mothers’ returns to work. We discuss policy implications and how our findings extend beyond the German context." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Lebenslauffolgen der professionellen Erbringung von Care-Arbeit (2025)

    Laschinski, Miriam ; Abramowski, Ruth ;

    Zitatform

    Laschinski, Miriam & Ruth Abramowski (2025): Lebenslauffolgen der professionellen Erbringung von Care-Arbeit. (DIFIS-Impuls 2025,9), Duisburg ; Bremen, 4 S.

    Abstract

    "Der Arbeitskräftemangel in den sozialen Dienstleistungen ist inzwischen zu einem Dauerbrenner geworden. Dass dies nicht nur ein Resultat des demografischen Wandels ist, sondern auch von schlechter Personalplanung, einer Ökonomisierung des Care-Sektors sowie schlechten Arbeitsbedingungen in Pflegeheimen, Kranken­­häusern und Kitas begleitet wird, ist zunehmend Konsens in Öffentlichkeit und Forschung. Insbesondere kurz- und langfristige Folgen für die professionell Beschäftigten, die diese Dienstleistungen erbringen, rücken zunehmend in den Fokus. So haben die hohen Arbeitsbelastungen negative Auswirkungen auf die unmittelbare, aber auch auf die langfristige physische wie psychische Gesundheit. Hinzu kommen geringe Aufstiegs- und Weiterbildungsmöglichkeiten, häufige Erwerbsunterbrechungen sowie komplette Berufsaus­stiege, sodass Karriereverläufe beeinträchtigt werden und die finanzielle Absicherung kurz- wie langfristig bedroht ist. Auf individueller Ebene können Stress sowie Konflikte mit dem eigenen Berufsethos – gute Pflege oder Betreuung erbringen zu wollen, aber aus Zeitgründen nicht leisten zu können – entstehen, sodass negative Konsequenzen für die Qualität der Dienstleistungserbringung nicht selten sind. Auf gesamtgesellschaftlicher Ebene kann dies zu einer unbefriedigten Nachfrage nach professioneller und qualitativ hochwertiger Care-Arbeit führen. Verbesserungs- und Gestaltungsmöglichkeiten ergeben sich durch Tarifverträge und Arbeitsbedingungen, die der Sozialstaat und die Sozialpartner vorantreiben können. Dieser Impuls ist durch die Vorträge und Diskussionen des Workshops „Lebenslauffolgen der professionellen Erbringung von Care-Arbeit“ im Februar 2025 inspiriert worden. Auf diesem Wege möchten sich die Organisatorinnen der Veranstaltung, die auch gleichzeitig die Autorinnen dieses DIFIS-Impulses sind, noch einmal ganz herzlich bei allen Workshop-Beteiligten bedanken! Es war eine tolle und bereichernde Veranstaltung, die durch jeden einzelnen Vortrag und Diskussionsbeitrag bereichert wurde. Darüber hinaus geht ein großer Dank an Franca Riegert und Greta Becker für die sehr gute Unterstützung sowohl bei der Vorbereitung als auch bei der Durchführung des Workshops! Dieser Impuls fasst zentrale Erkenntnisse der Diskussion zusammen, kann aber natürlich nicht die Tiefe und Breite der gesamten Veranstaltung abbilden." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Flexible working time arrangements and work-life conflict: The role of gender and housework (2025)

    Leshchenko, Olga ; Strauss, Susanne ;

    Zitatform

    Leshchenko, Olga & Susanne Strauss (2025): Flexible working time arrangements and work-life conflict: The role of gender and housework. In: Journal of Family Research, Jg. 37, S. 205-226. DOI:10.20377/jfr-1186

    Abstract

    "Fragestellung:In diesem Artikel untersuchen wir, wie die Beziehung zwischen flexiblen Arbeitszeitarrangements und dem Konflikt zwischen Erwerbsarbeit und Privatleben (work–to–life conflict) sowie zwischen Privatleben und Erwerbsarbeit (life–to–work conflict) durch eine (un)gleiche Aufteilung der Hausarbeit bei heterosexuellen Paaren moderiert wird.Hintergrund:Flexible Arbeitszeitarrangements können Arbeitnehmer/innen mehr Autonomie bei der Balance zwischen Erwerbsarbeit und Privatleben ermöglichen. Bisherige Studien haben jedoch gezeigt, dass diese Flexibilität auf geschlechtsspezifische Weise genutzt wird: Während Frauen mit flexiblen Arbeitszeitarrangements mehr Zeit für die Hausarbeit aufwenden, erhöhen Männer ihre Erwerbsarbeitszeit. Unser Artikel baut auf diesen Befunden auf und untersucht, wie die Heterogenität in der Aufteilung der Hausarbeit in Paarhaushalten die Beziehung zwischen flexiblen Arbeitszeitregelungen und Konflikten zwischen Erwerbsarbeit und Privatleben moderiert.Methode:Die Analysen basieren auf dem Deutschen Familienpanel (pairfam), Welle 12 (2019-2020) und umfassen 2.032 erwerbstätige Personen in einer Partnerschaft (1.162 Frauen und 870 Männer). Die multivariaten Analysen basieren auf linearen Regressionsmodellen.Ergebnisse:Vom Unternehmen festgelegte und autonome Arbeitszeitmodelle sind mit größeren Konflikten zwischen Erwerbsarbeit und Privatleben (work–to–life conflict) verbunden, insbesondere bei Männern, während Frauen mit vollständiger Kontrolle über ihre Arbeitszeiten seltener über Konflikte berichten. Das Ausmaß des Konflikts zwischen Privatleben und Erwerbsarbeit (life–to–work conflict) ist bei den verschiedenen Arbeitszeitmodellen ähnlich, mit Ausnahme von Frauen mit Gleitzeit, die öfter über einen Konflikt berichteten. Die Einbindung in die Hausarbeit spielt insofern eine Rolle als Frauen, die den Großteil der Hausarbeit übernehmen, bei flexiblen Arbeitszeitarrangements mit größeren Konflikten zwischen Privatleben und Erwerbsarbeit (life–to–work conflict) konfrontiert sind. Männer mit unternehmensdefinierten Arbeitszeitarrangements berichten hingegen häufiger über Konflikte in beide Richtungen (also work–to–life conflict sowie life–to–work conflict), wenn sie sich die Hausarbeit gleichberechtigt mit ihrer Partnerin teilen.Schlussfolgerung:Der Zugang zu flexiblen Arbeitszeitarrangements allein verringert die Konflikte zwischen Erwerbsarbeit und Privatleben nicht unbedingt, da die Auswirkungen sowohl vom Geschlecht als auch von der Hausarbeitsverteilung im Paarhaushalt abhängen" (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Job creation, job destruction, and fertility in Germany (2025)

    Luo, Chen; Jarosz, Ewa;

    Zitatform

    Luo, Chen & Ewa Jarosz (2025): Job creation, job destruction, and fertility in Germany. In: Demographic Research, Jg. 52, S. 383-414. DOI:10.4054/demres.2025.52.13

    Abstract

    "Background: Labor market dynamics, such as job creation and job destruction, bear different associations with fertility. The relationship between job loss and fertility has been a core topic in family demography. However, little attention has been paid to examining how the expansion of some industries is associated with childbearing. Objective: This study investigates how job creation and job destruction are associated with regional-level total fertility rates in Germany. By including gender-specific job creation and destruction, it also aims to explore the drivers behind gender differences in the employment–fertility nexus. Methods: We use data from 400 NUTS 3 regions in Germany covering the period from 2008 to 2020. Spatial panel data modelling is used to examine the association between the creation and destruction of jobs and regional fertility rates. The approach allows us to identify both temporal and spatial processes associated with fertility. Results: We find a positive association between jobs created for female workers and regional fertility rates. Conversely, job destruction among male workers is negatively associated with regional fertility rates. Industry-level analyses suggest that particularly for women, the characteristics of the newly created jobs could matter for childbearing. Contribution: This study provides a nuanced picture of the association between job creation, job destruction, and fertility. In particular, our findings highlight gender differences in the relationship between dynamic labor market processes and childbearing. The relatively high degree of job creation, particularly in the female-dominated industries, might have contributed to the increase in fertility in Germany since 2009." (Author's abstract, IAB-Doku, © Max-Planck-Institut für demographische Forschung) ((en))

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    The Balancing Act of Working Mothers and Caring Fathers: Impact of Family Policy on Egalitarianism in Families in Western Democracies (2025)

    Lütolf, Meret ;

    Zitatform

    Lütolf, Meret (2025): The Balancing Act of Working Mothers and Caring Fathers. Impact of Family Policy on Egalitarianism in Families in Western Democracies. Wiesbaden: Springer VS, 220 S. DOI:10.1007/978-3-658-47716-5

    Abstract

    "This Open-Access-book explores how egalitarian parental leave policies can support a more balanced division of paid work and caregiving. Introducing a novel analysis grid and a unique dataset, Meret Lütolf examines parental leave policies in five countries – United States, Switzerland, Germany, Finland, and Sweden – revealing how fully paid, non-transferable leave can promote gender-neutral caregiving roles. Key findings highlight the connection between longer paternal leave and a more equal distribution of unpaid work, along with fathers’ willingness to reduce paid work hours in favor of caregiving. By combining multiple research methods, the study links policy intentions with real-life outcomes and identifies feasible reforms, including full wage replacement, that can enhance egalitarianism without raising policy costs. Offering valuable insights for policymakers, researchers, and advocates, this book demonstrates how parental leave policies can contribute to more equal family dynamics and address broader gender inequalities in society." (Publisher information, IAB-Doku) ((en))

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    Paternal Leave Duration and the Closure of the Gendered Family Work Gap (2025)

    Lütolf, Meret ;

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    Lütolf, Meret (2025): Paternal Leave Duration and the Closure of the Gendered Family Work Gap. In: Social Politics, Jg. 32, H. 4, S. 1153-1183. DOI:10.1093/sp/jxaf017

    Abstract

    "In recent years, as societal norms evolve, active fatherhood has gained prominence as contributing to child well-being and gender equality. Parental leave policies are seen as key support, yet the extent to which paternity leave, and in particular the duration of its effective uptake, and the longer-term objective of gender equality in unpaid work correlate, remains unclear. This article explores the link between paternal leave uptake and subsequent care division among parents, considering country opportunities and individual attitudes. Using new survey data from five countries including a novel 24-hour slider measurement system, the linear regression models reveal a positive correlation between longer paternal leave uptake and a more balanced distribution of unpaid work, that is, a smaller family work gap. The study emphasizes the essential role of parental leave policies in fostering an egalitarian division of labor and enhances the understanding of the interplay between parental leave, caregiving, and gender." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    Additive density-on-scalar regression in Bayes Hilbert spaces with an application to gender economics (2025)

    Maier, Eva-Maria; Fitzenberger, Bernd ; Stöcker, Almond; Greven, Sonja;

    Zitatform

    Maier, Eva-Maria, Almond Stöcker, Bernd Fitzenberger & Sonja Greven (2025): Additive density-on-scalar regression in Bayes Hilbert spaces with an application to gender economics. In: The annals of applied statistics, Jg. 19, H. 1, S. 680-700., 2024-10-21. DOI:10.1214/24-aoas1979

    Abstract

    "Motivated by research on gender identity norms and the distribution of the woman’s share in a couple’s total labor income, we consider additive regression models for densities as responses with scalar covariates. To preserve nonnegativity and integration to one under vector space operations, we formulate the model for densities in a Bayes Hilbert space, which allows to not only consider continuous densities but also, for example, discrete or mixed densities. Mixed ones occur in our application, as the woman’s income share is a continuous variable having discrete point masses at zero and one for single-earner couples. Estimation is based on a gradient boosting algorithm, allowing for potentially numerous flexible (linear, nonlinear, categorical, interaction etc.) covariate effects and model selection. We show useful properties of Bayes Hilbert spaces related to subcompositional coherence, also yielding new (odds-ratio) interpretations of effect functions and simplified estimation for mixed densities via an orthogonal decomposition. Applying our approach to data from the German Socio-Economic Panel Study (SOEP) shows a more symmetric distribution in East German than in West German couples after reunification and a smaller child penalty comparing couples with and without minor children. These West–East differences become smaller but are persistent over time." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    Beteiligte aus dem IAB

    Fitzenberger, Bernd ;
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    Child Penalty Estimation and Mothers Age at First Birth (2025)

    Melentyeva, Valentina; Riedel, Lukas;

    Zitatform

    Melentyeva, Valentina & Lukas Riedel (2025): Child Penalty Estimation and Mothers Age at First Birth. (RF Berlin - CReAM Discussion Paper Series 2025,19), Berlin, 45 S.

    Abstract

    "We show that the widespread approach to estimate the career costs of motherhood – so called “child penalties” – is prone to produce biased results, as it pools first-time mothers of all ages without accounting for their differences in characteristics and outcomes. We propose a novel method building on the recent advances in the difference-in-differences literature to address this issue. Applied to German administrative data, our method yields 30 percent larger post-birth earnings losses than the conventional approach. We document meaningful effect heterogeneity by maternal age in both magnitude and interpretation, highlighting its key role in understanding the impact of motherhood." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Zugangshürden zu Betreuung im Kita- und Grundschulalter trotz Rechtsanspruch (2025)

    Neimanns, Erik ; Faggin, Antonella;

    Zitatform

    Neimanns, Erik & Antonella Faggin (2025): Zugangshürden zu Betreuung im Kita- und Grundschulalter trotz Rechtsanspruch. (Studie / Deutsches Institut für interdisziplinäre Sozialpolitikforschung 2025,05), Duisburg ; Bremen, 70 S.

    Abstract

    "In den vergangenen Jahren wurden in Deutschland Betreuungsplätze für Kinder im Kita- und Grundschulalter in bemerkenswertem Umfang ausgebaut. Bundesweite Rechtsansprüche auf einen Betreuungsplatz waren dabei ein zentrales Instrument, um den Platzausbau in den Bundesländern und Kommunen zu beschleunigen. Nichtsdestotrotz deckt das Platzangebot in vielen Regionen nach wie vor nicht die vorhandenen Bedarfe und insbesondere sozioökonomisch schlechter gestellte Familien sind in der Betreuungsnutzung unterrepräsentiert. In dieser Studie untersuchen wir das Ausmaß an Zugangshürden zu Betreuung in den einzelnen Bundesländern und auf kommunaler Ebene für das Land Nordrhein-Westfalen. Unsere Auswertung von Befragungsdaten und weiteren Indikatoren verdeutlicht eine beträchtliche Variation in den Bestimmungsfaktoren für eine Betreuungsnutzung zwischen den Bundesländern. Wir diskutieren verschiedene Elemente der Regulierung und Finanzierung von Betreuung, die helfen können, die gefundene Variation zu erklären. Insgesamt verdeutlichen unsere Befunde, dass trotz verabschiedeter Rechtsansprüche auf Betreuung zusätzliche Reformen erforderlich sind, um bessere Bildungs- und Teilhabechancen von Kindern und eine bessere Vereinbarkeit von Beruf und Familie bundesweit erreichen zu können." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Occupational earning potential: a new measure of social hierarchy in Europe and the US (2025)

    Oesch, Daniel ; Shahbazian, Roujman ; Lipps, Oliver ; Morris, Katy ; Bihagen, Erik ;

    Zitatform

    Oesch, Daniel, Oliver Lipps, Roujman Shahbazian, Erik Bihagen & Katy Morris (2025): Occupational earning potential: a new measure of social hierarchy in Europe and the US. In: European Sociological Review, S. 1-21. DOI:10.1093/esr/jcaf035

    Abstract

    "Social stratification is interested in unequal life chances and assumes the existence of a hierarchy of more or less advantageous occupations. Yet occupations are not easily translated into a linear hierarchical measure. Influential scales combine multiple indicators and lack intuitive interpretation. We therefore present a new scale based on occupations’ earnings potential (OEP). OEP measures the median earnings of occupations and expresses them as percentiles of the overall earnings structure: if mechanics earn the national median wage, their OEP is 50. We construct national OEP scales using annual microdata pooled over several decades for Germany, Sweden, Switzerland, the UK and the US. Consistent with the Treiman constant, these national scales are highly correlated over time and across countries, justifying the use of one common OEP scale. When applied to another European dataset, the common OEP scale explains a quarter of the variance in earnings—and works as well for men as women and as well for countries used to construct the scale as for other countries. Moreover, it is associated with the causes (education) and consequences (social mobility) that the theory expects. OEP thereby provides a simple and parsimonious indicator of economic advantage that can be meaningfully interpreted." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    Firms and the Gender Wage Gap: A Comparison of Eleven Countries (2025)

    Palladino, Marco G.; Nordström Skans, Oskar ; Gülümser, Dogan; Barreto, César; Muraközy, Balázs; Bertheau, Antoine ; Hijzen, Alexander; Lachowska, Marta ; Kunze, Astrid ; Lassen, Anne Sophie ; Meekes, Jordy ; Lattanzio, Salvatore ; Lombardi, Stefano ; Lochner, Benjamin ;

    Zitatform

    Palladino, Marco G., Antoine Bertheau, Alexander Hijzen, Astrid Kunze, César Barreto, Dogan Gülümser, Marta Lachowska, Anne Sophie Lassen, Salvatore Lattanzio, Benjamin Lochner, Stefano Lombardi, Jordy Meekes, Balázs Muraközy & Oskar Nordström Skans (2025): Firms and the Gender Wage Gap: A Comparison of Eleven Countries. (VATT working papers / Valtion Taloudellinen Tutkimuskeskus (Helsinki) 181), Helsinki, 82 S.

    Abstract

    "We quantify the role of gender-specific firm wage premiums in explaining the private-sector gender gap in hourly wages using a harmonized research design across 11 matched employer-employee datasets of ten European countries and Washington State, USA. These premiums contribute to the gender wage gap through two channels: women's concentration in lower-paying firms (sorting) and women receiving lower premiums than men within the same firm (pay-setting). We find that firm wage premiums account for 10 to 30 percent of the gender wage gap. While both mechanisms matter, sorting is the predominant driver of the firm contribution to the gender wage gap in most countries. We document three patterns that are broadly consistent across countries: (1) women's sorting into lower-paying firms increases with age; (2)women are more concentrated in low-paying firms with a high share of part-time workers; and (3) women receive about 90 percent of the rents that men receive from firm surplus gains." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    Beteiligte aus dem IAB

    Lochner, Benjamin ;
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    Gender Ideologies and Workplace Diversity Policies: Are Voluntary Women’s Quotas and Mentoring Programs Associated with Employees’ Gender Ideologies? (2025)

    Peters, Eileen ; Abendroth, Anja-Kristin ;

    Zitatform

    Peters, Eileen & Anja-Kristin Abendroth (2025): Gender Ideologies and Workplace Diversity Policies: Are Voluntary Women’s Quotas and Mentoring Programs Associated with Employees’ Gender Ideologies? In: Work, Employment and Society, Jg. 39, H. 5, S. 1201-1224. DOI:10.1177/09500170251336989

    Abstract

    "Following policy feedback theory, this article argues that normative policy feedback mechanisms also operate at the workplace level, where employees are expected to adapt their beliefs to the specific policy context in which they are embedded. Specifically, it considers employees’ gender ideologies and their association with two prominent workplace-level diversity policies: voluntary women’s quotas and mentoring programs. Partial proportional odds models are estimated employing a unique German linked employer–employee dataset (2018/19) incorporating 2445 employees and 82 workplaces. Findings indicate that voluntary women’s quotas implemented in workplaces are associated with more egalitarian gender ideologies among employees. This clear pattern was not detected for mentoring programs. No gender differences were discovered, suggesting that normative policy feedback effects in the workplace are present equally among women and men. In conclusion, the findings indicate that policy feedback mechanisms operate not only at the national but also at the workplace level." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    Selbstständige Handwerkerinnen als (werdende) Mütter – Ergebnisse einer NRW-weiten Befragung (2025)

    Peters, Vinzenz; Kay, Rosemarie ; Schlepphorst, Susanne ;

    Zitatform

    Peters, Vinzenz, Susanne Schlepphorst & Rosemarie Kay (2025): Selbstständige Handwerkerinnen als (werdende) Mütter – Ergebnisse einer NRW-weiten Befragung. (IfM-Materialien / Institut für Mittelstandsforschung Bonn 311), Bonn, 46 S.

    Abstract

    "Diese Studie richtet sich auf die beruflichen Folgen der Schwanger- und Mutterschaft von selbstständigen Handwerkerinnen in Nordrhein-Westfalen. Die Befunde zeigen, dass die Mehrheit der Handwerkerinnen, die während der Selbstständigkeit Mutter geworden sind, keine Form von Lohnersatzleistungen aus der gesetzlichen oder privaten Krankenversicherung in Anspruch genommen hat – aus Unwissenheit ob dieser Möglichkeit. Obwohl ein großer Teil der Handwerkerinnen erst kurz vor der Geburt die Arbeit ruhen lässt und diese zeitnah nach der Geburt wieder aufnimmt, erleiden sie deutliche Einbußen beim Umsatz und damit in ihrem Einkommen. Dies ist den notwendigen organisatorischen Maßnahmen rund um die Geburt geschuldet, vornehmlich weil sie ihre Arbeitszeit reduzieren, teils Aufträge ablehnen oder das Unternehmen vorüberhegend ruhen lassen bzw. schließen (müssen). Darüber hinaus führen die Handwerkerinnen in vielen Fällen Tätigkeiten aus, die abhängig Beschäftigten im Rahmen des Mutterschutzgesetzes untersagt wären. Die Mehrheit der selbstständigen Handwerkerinnen hält die E" (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Stand der Gleichstellung von Frauen und Männern in Deutschland in ausgewählten Branchen (2025)

    Pfahl, Svenja; Lott, Yvonne ; Lindhorn, Anika; Unrau, Eugen;

    Zitatform

    Pfahl, Svenja, Eugen Unrau & Yvonne Lott (2025): Stand der Gleichstellung von Frauen und Männern in Deutschland in ausgewählten Branchen. (WSI-Report 102), Düsseldorf, 74 S.

    Abstract

    "Wie einheitlich oder unterschiedlich vollzieht sich die Gleichstellung von Frauen und Männern in den verschiedenen Branchen auf dem deutschen Arbeitsmarkt in Hinblick auf Erwerbsarbeitszeit, Entgelt oder Erwerbsform? Anhand zentraler Indikatoren auf Basis des WSI GenderDatenPortals liefert der vorliegende Report eine zusammenfassende Übersicht über den aktuellen Stand der Geschlechtergleichstellung in Deutschland, differenziert nach Einzelbranchen aus dem Produktions- und Dienstleistungsbereich. Die Ergebnisse zeigen, dass Geschlechterungleichheit insbesondere in Hinblick auf die Erwerbsarbeitszeitdauer und das Entgelt über (fast) alle Branchen hinweg fortbesteht. Die detaillierte branchenbezogene Betrachtung zeigt zudem, dass bei einer Vielzahl von einzelnen Arbeitsmerkmalen Unterschiede zwischen Frauen und Männern bestehen (z. B. bei Befristung, Teilzeitarbeit, überlanger Vollzeit, Tätigkeit als Helfer*in, Entgelten im unteren Entgeltbereich, Existenzsicherung durch eigenes Erwerbseinkommen, ausschließlicher Tätigkeit im Minijob), die in einigen Branchen deutlich stärker ausgeprägt sind als in anderen. Hierbei fallen besonders sieben Produktionsbranchen und neun Dienstleistungsbranchen auf, die sich durch deutliche Geschlechterabstände (dem Abstand in Prozentpunkten zwischen Frauen und Männern in Hinblick auf ein einzelnes Arbeitsmerkmal) kennzeichnen und in einer Mehrheit von Arbeitsmerkmalen eine verstärkt ungünstige Situation für Frauen aufweisen. Gegenüber dem Vergleichsjahr 2021 weisen 2023 insgesamt mehr Branchen einen deutlichen, zweistelligen Geschlechterabstand für mindestens die Hälfte aller Arbeitsmerkmale auf. Gleichzeitig zeigen sich für eine Reihe von Branchen auch punktuelle Verringerungen des Geschlechterabstandes, gerade bei den Indikatoren zur Lage der Arbeitszeit sowie der Existenzsicherung durch eigene Erwerbsarbeit." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Future Caregiving Responsibilities, Employment Uncertainties, and Expected Childbearing Behavior: Survey Experimental Evidence from Germany (2025)

    Ramos, Vincent Jerald ; Kreyenfeld, Michaela ; Gellert, Paul; Alonso-Perez, Enrique; Heisig, Jan Paul ; O’Sullivan, Julie Lorraine;

    Zitatform

    Ramos, Vincent Jerald, Michaela Kreyenfeld, Enrique Alonso-Perez, Paul Gellert, Jan Paul Heisig & Julie Lorraine O’Sullivan (2025): Future Caregiving Responsibilities, Employment Uncertainties, and Expected Childbearing Behavior: Survey Experimental Evidence from Germany. In: Population Research and Policy Review, Jg. 44, H. 5. DOI:10.1007/s11113-025-09969-9

    Abstract

    "In societies experiencing declining birth rates, understanding factors that influence childbearing decisions is of interest. We used a factorial survey experiment to investigate how scenarios of future caregiving responsibilities toward aging parents and employment uncertainties shape the expected childbearing behavior of a fictitious couple. Respondents from the nationally representative German Socio-Economic Panel Innovation Sample (SOEP-IS) (n = 1,750) were randomly assigned to five vignettes, each describing a hypothetical couple with varying levels of caregiving responsibilities towards an aging parent and employment uncertainties. Respondents subsequently rated their expectations about the hypothetical couple’s childbearing behavior within the next three years using an 11-point scale. Results show that high caregiving responsibilities and dual employment uncertainties reduce expected childbearing behavior by 2.8 and 1.9 units respectively, compared to when these are absent. The negative effect of high caregiving responsibilities is more pronounced among women, while respondents ’ own caregiving and employment experiences do not moderate these effects. These results demonstrate how both future-oriented caregiving responsibilities and employment uncertainties alter expectations about family formation and highlight the scenarios that are regarded as more or less favorable for childbearing." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    Women and Part-Time Workers: Saviors of Social Insurance Systems? (2025)

    Rausch, Johannes ;

    Zitatform

    Rausch, Johannes (2025): Women and Part-Time Workers: Saviors of Social Insurance Systems? (MEA discussion papers / Munich Center for the Economics of Aging 2025,10), München, 25 S.

    Abstract

    "This study assesses the fiscal effects of mobilizing underutilized labor market potential of women and part-time workers on pay-as-you-go social insurance systems in times of demographic aging. Aging implies a decreasing working-age population relative to the number of beneficiaries of social insurance, especially pensions, healthcare and long-term care. Hence, increasing labor force participation of women and hours of labor supply by part-timers in countries, where female labor force participation is low and part-time employment high are obvious candidates to compensate for this loss. This paper shows that matters are not that simple. Beneficial effects on the contribution rate to social insurance are different between adding workers and adding hours and depend on the link between wages and benefits. The study uses Germany as an example. It shows that increasing female labor force participation has only a modest impact, as the gender gap in participation rates has largely closed. Even between extreme scenarios, the difference in contribution rates across all insurance schemes would not exceed one percentage point. Reducing Germany’s high share of part-time employment has greater potential to relieve financial pressures, but primarily in health and long-term care insurance. If part-time work in Germany were lowered to the Swedish level, the combined contribution rate for these schemes would rise by about 1.2 percentage points less, assuming no adverse effects on health or informal care. In contrast, the pension contribution rate remains largely unaffected. That is because the shift from part-time to full-time work raises annual earnings and therefore overall wage growth, which under Germany’s pension adjustment mechanism translates almost one-to-one into higher pension benefits. The gains from additional labor therefore primarily accrue to pension recipients rather than reducing the financial burden on all contributors." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    The Gender Pay Gap in German Manufacturing: How Exporters Drive Wage Equality Trends (2025)

    Rosenball, Riccarda;

    Zitatform

    Rosenball, Riccarda (2025): The Gender Pay Gap in German Manufacturing: How Exporters Drive Wage Equality Trends. (Graz Economics Papers 2025-08), Graz, 56 S.

    Abstract

    "This study examines the gender pay gap in West Germany's manufacturing sector using linked employer-employee data. The gender pay gap has nearly halved for exporting firms since 1993 - a decline that is much smaller for non-exporting firms. Long-term exporters employ a large share of the workforce and drive trends across the entire sector. Some of the largest exporting industries, such as vehicle manufacturing, show the lowest gender pay gaps. I show that the decline in the gender pay gap of exporters is driven by the increasing representation of women in high-paying positions. Tracking the gender pay gap over the first 10 to 15 years of employees' careers reveals that this decline is largely due to a growing share of highly educated women in the workforce, along with stronger opportunities for career advancement for women. Providing women with early career advancement opportunities is key to breaking the glass ceiling and reducing persistent gender pay disparities." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    German Parents Attaining Intrapersonal Work-Family Balance While Implementing the 50/50-Split-Model with Their Partners (2025)

    Schaber, Ronja ; Garthus-Niegel, Susan ; Simm, Josefine; Patella, Tirza;

    Zitatform

    Schaber, Ronja, Tirza Patella, Josefine Simm & Susan Garthus-Niegel (2025): German Parents Attaining Intrapersonal Work-Family Balance While Implementing the 50/50-Split-Model with Their Partners. In: Journal of Family and Economic Issues, Jg. 46, H. 1, S. 259-276. DOI:10.1007/s10834-024-09989-1

    Abstract

    "Work-family balance (WFB) is attained if parents combine work and family roles aligned with their values. For an egalitarian parent aiming to implement a 50/50-split-model, this means sharing paid work, childcare, and housework equally with their partner (involvement balance), performing well in all roles (effective balance), while having positive emotions (emotional balance). This is difficult since work and family are competing for time and attention. Therefore, this article presents resources which can help parents attain WFB within a 50/50-split-model. Quantitative data of n = 1036 couples participating in the Dresden Study on Parenting, Work, and Mental Health (DREAM) were used to calculate the implementation rate of the 50/50-split-model at 14 months postpartum. Quantitative DREAM data were screened to purposively select n = 25 participants implementing a 50/50-split-model for the qualitative study DREAM TALK . Problem-centered interviews were conducted and analyzed via qualitative content analysis. Quantitative results showed a 50/50-split-model implementation rate of 3.8–17.5% among German parents. Qualitative results revealed 14 individual- and eight macro-level resources to facilitate WFB within a 50/50-split-model. Individual-level examples are acknowledging benefits of childcare assistance, segmentation from paid work and controversially, in other situations, integration of paid work and family. Macro-level examples are availability of childcare assistance, of solo paternal leave, paid work < 39 h/week, employee flexibility options, and family-friendly workplace cultures. To conclude, the full potential of individual-level resources applied by parents is attained when supported by macro-level resources provided by politics and employers. Parents, politics, and employers can facilitate WFB within the 50/50-split-model to foster gender equality." (Author's abstract, IAB-Doku, © Springer-Verlag) ((en))

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    Maternal and Child Health Following 2 Home Visiting Interventions vs Control: Five-Year Follow-Up of a Randomized Clinical Trial (2025)

    Schepan, Marie Lisanne; Conti, Gabriella ; Kliem, Sören ; Sandner, Malte ; Brand, Tilman ;

    Zitatform

    Schepan, Marie Lisanne, Malte Sandner, Gabriella Conti, Sören Kliem & Tilman Brand (2025): Maternal and Child Health Following 2 Home Visiting Interventions vs Control. Five-Year Follow-Up of a Randomized Clinical Trial. In: JAMA pediatrics, Jg. 179, H. 4, S. 367-374., 2024-11-05. DOI:10.1001/jamapediatrics.2024.5929

    Abstract

    "Home-based interventions targeting socially disadvantaged families may help to improve maternal and child health. Only a few studies have investigated how different staffing models affect early home visiting program outcomes. To assess the effects of 2 staffing models of an early childhood intervention on mother and child outcomes. The baseline assessment of this randomized trial was conducted between November 2006 and December 2009 in 15 municipalities in Germany. The follow-up assessment at offspring age 7 years was carried out by interviewers masked to treatment conditions from April 2015 to December 2017. Data analysis was performed from March to August 2023. Pregnant women with no previous live birth, low-income, and at least 1 additional psychosocial risk factor were eligible. A total of 1157 women were referred to the study by gynecologists, psychosocial counseling services, or employment agencies; 755 were randomized to treatment conditions (2 intervention groups and 2 control groups); and 525 completed the follow-up. Based on the Nurse-Family Partnership program, women assigned to the intervention groups received visits by either a midwife (midwife-only model) or by a team consisting of a social worker and a midwife (tandem model) until child age 2 years. Women assigned to control groups had access to the standard health and social services. Average treatment effects (ATEs) on the following primary outcomes were assessed using adjusted regression models with inverse probability weighting: developmental disorders, child behavioral problems, adverse, neglectful and abusive parenting, maternal mental health, and life satisfaction. The mean (SD) age at follow-up was 29.6 (4.36) years for mothers and 7.55 (0.75) years for children; 272 (52.2%) of the children were female. Mothers in the tandem model reported fewer internalizing child behavioral problems compared to their control group (ATE, 2.98; 95% CI, −5.49 to −0.47; absolute reduction, 13.3 percentage points). Beneficial intervention effects were found in the midwife-only group on abusive parenting (ATE, −4.00; 95% CI, −6.82 to −1.18), parenting stress (ATE, −0.13; 95% CI, −0.20 to −0.06), and maternal mental health burden (ATE, −3.63; 95% CI, −6.03 to −1.22; absolute reduction, 6.6 percentage points in depressive symptoms), but not in the tandem group. Both staffing models produced positive intervention effects, with more effects seen in the midwife-only model. These insights can guide future early childhood intervention designs and may help improve health care for socially disadvantaged families." (Author's abstract, IAB-Doku, © JAMA Network) ((en))

    Beteiligte aus dem IAB

    Sandner, Malte ;
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    The Job Task Penalty for Motherhood (2025)

    Schulz, Wiebke ; Zoch, Gundula ;

    Zitatform

    Schulz, Wiebke & Gundula Zoch (2025): The Job Task Penalty for Motherhood. In: Journal of Marriage and Family, S. 1-12. DOI:10.1111/jomf.70046

    Abstract

    "Objective: This study examines how childbirth affects women's job tasks. Background: Motherhood remains a key source of gendered inequalities in the labor market. Yet little is known about how it reshapes women's work content, even though job tasks are critical for job quality, skill development, and long-term career trajectories. Method: Using panel data from the German National Educational Panel Study (2011–2020), we analyze within-person changes in job tasks following childbirth among 1978 women, applying individual fixed-effects models. Results: After childbirth, mothers engage in fewer analytic, complex, and interactive tasks. These reductions are concentrated among those who decrease their working hours, while no differences emerge by occupational mobility or leave duration. Conclusion: The findings support perspectives emphasizing work–family strain rather than explanations based on occupationalmobility or length of leave. Implications: By documenting task-based motherhood penalties, this study highlights a critical yet often overlooked dimension of gendered labor market inequality. The results underscore the need for work–family policies and workplace practices that safeguard not only mothers' labor market participation but also their access to career-enhancing tasks." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    In familienfreundlichen Betrieben nehmen Väter häufiger Elternzeit in Anspruch (2025)

    Seidlitz, Arnim ; Frodermann, Corinna ; Bächmann, Ann-Christin ;

    Zitatform

    Seidlitz, Arnim, Ann-Christin Bächmann & Corinna Frodermann (2025): In familienfreundlichen Betrieben nehmen Väter häufiger Elternzeit in Anspruch. In: IAB-Forum H. 28.07.2025. DOI:10.48720/IAB.FOO.20250728.01

    Abstract

    Daten des IAB zeigen: Die Entscheidung von Vätern, in Elternzeit zu gehen, hängt stark vom Betrieb ab, in dem sie tätig sind. So ist der Anteil verheirateter Väter, die Elternzeit in Anspruch nehmen, in Betrieben mit familienfreundlichen Maßnahmen höher als in solchen ohne entsprechende Angebote. Dieser Zusammenhang bleibt auch dann bestehen, wenn weitere betriebliche und persönliche Merkmale berücksichtigt werden.

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    Die Arbeitsmarktsituation von Frauen und Männern 2024 (2025)

    Singer, Kirsten; Deyerler, Yvonne;

    Zitatform

    Singer, Kirsten & Yvonne Deyerler (2025): Die Arbeitsmarktsituation von Frauen und Männern 2024. (Berichte: Blickpunkt Arbeitsmarkt / Bundesagentur für Arbeit), Nürnberg, 26 S.

    Abstract

    "In den vergangenen 10 Jahren gab es in Deutschland deutliche Anstiege bei der Erwerbsbeteiligung. Nur in wenigen anderen europäischen Ländern war diese 2024 sowohl insgesamt, als auch insbesondere bei Frauen, so ausgeprägt. Frauen und Männer sind in sehr unterschiedlichem Maße in den verschiedenen Formen der Erwerbstätigkeit vertreten: Während das Geschlechterverhältnis bei Männern und Frauen in der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung und im Beamtenstatus relativ ausgeglichen ist, werden rund drei Fünftel der Minijobs von Frauen ausgeübt. Männer hingegen entscheiden sich mit zwei Dritteln deutlich häufiger für die Selbständigkeit als Frauen. Im Laufe der letzten 10 Jahre stieg die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung bei beiden Geschlechtern, bei Frauen relativ gesehen etwas stärker. Die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung ist 2024 im Vergleich zum Vorjahr bei den 15- bis unter 65- Jährigen ausschließlich bei Frauen gestiegen, bei Männern leicht gesunken. Frauen sind überproportional im tertiären Sektor, Männer häufiger im Verarbeitenden Gewerbe, dem Bereich Verkehr und Logistik sowie im Baugewerbe beschäftigt. Daher sind in konjunkturellen Schwächephasen typischerweise vorrangig Männer vom Arbeitsplatzabbau betroffen, weil häufig industrielle Arbeitsplätze leiden. Jedoch haben Männer auch bessere Chancen, Arbeitslosigkeit durch die Aufnahme einer Beschäftigung zu überwinden. Im Jahr 2024 erreichte die Teilzeitbeschäftigung bei Männern und Frauen einen neuen Höchststand. Bei Frauen ist diese Beschäftigungsform nach wie vor weiter verbreitet. Männer erzielen im Mittel nach wie vor ein höheres monatliches Bruttoarbeitsentgelt als Frauen, was vielfältige Gründe wie u.a. die Berufswahl, die Wahrnehmung von Familienpflichten oder die Rahmenbedingungen für eine vertikale berufliche Weiterentwicklung hat. Der Gender Pay Gap schmilzt, jedoch nur in kleinen Schritten. Frauen üben – auch beigleicher Qualifikation – seltener eine Führungsposition aus. Die Arbeitslosenquote der Frauen liegt seit 2009, wenn auch teils sehr knapp, unter der Quote der Männer. 2024 stieg sie bei beiden Geschlechtern zum zweiten Mal in Folge. Arbeitslose Frauen und Männer sind mit jeweils einem Drittel etwa in gleichem Maße von Langzeitarbeitslosigkeit betroffen. Frauen stehen erheblich häufiger als Männer vor der Herausforderung, neben der Arbeitsuche allein für die Erziehung eines oder mehrerer Kinder verantwortlich zu sein. Das SGB III sieht die Beteiligung von Frauen an der arbeitsmarktpolitischen Förderung gemäß ihrem Anteil an den Arbeitslosen und ihrer relativen Betroffenheit von Arbeitslosigkeit vor. In der Umsetzung sind spürbare Unterschiede zwischen den Rechtskreisen erkennbar." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Die Stabilisierung des Rentenniveaus bringt einen generationenübergreifenden Nutzen mit sich: Schriftliche Stellungnahme zum Gesetzentwurf der Bundesregierung zur Stabilisierung des Rentenniveaus und zur vollständigen Gleichstellung der Kindererziehungszeiten (2025)

    Stein, Ulrike;

    Zitatform

    Stein, Ulrike (2025): Die Stabilisierung des Rentenniveaus bringt einen generationenübergreifenden Nutzen mit sich. Schriftliche Stellungnahme zum Gesetzentwurf der Bundesregierung zur Stabilisierung des Rentenniveaus und zur vollständigen Gleichstellung der Kindererziehungszeiten. (IMK policy brief / Institut für Makroökonomie und Konjunkturforschung 200), Düsseldorf, 21 S.

    Abstract

    "Das Rentenpaket 2025 zielt auf die Stabilisierung des Rentenniveaus und der Gleichstellung der Kindererziehungszeiten ab. Eine dauerhafte Stabilisierung des Rentenniveaus ist zur Lebensstandardsicherung unerlässlich, da eine Befristung bis zum 1. Juli 2031 zu kurz greift. Alle Generationen profitieren gleichermaßen von der Maßnahme; jüngere Generationen werden nicht benachteiligt, und die Reform ist finanziell tragbar. Die Mütterente III ist aus Gerechtigkeitsgründen nachvollziehbar, jedoch teuer und bürokratisch; die Mittel sollten in anderen Bereichen eingesetzt werden. Die Erhöhung der Nachhaltigkeitsreserve auf 0,3 Monatsausgaben ist sinnvoll, sollte jedoch nicht ausschließlich zu Lasten der Versicherten gehen. Fortschreiberegeln und Bundeszuschüsse sollten transparenter gestaltet, verlässlich sein und nicht beitragsgedeckte Leistungen ausreichend finanziert werden. Arbeitsrechtliche Anpassungen zur freiwilligen Weiterbeschäftigung nach der Regelaltersgrenze sollten bürokratisch vereinfacht werden, wobei der Schwerpunkt auf der Aktivierung ungenutzter Erwerbspotentiale im erwerbsfähigen Alter liegen sollte." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Gender Inequalities and Motherhood Penalties across French and German Local Labor Markets (2025)

    Wagner, Sander ; Filser, Andreas ; Achard, Pascal ; Amend, Inga Marie ;

    Zitatform

    Wagner, Sander, Andreas Filser, Pascal Achard & Inga Marie Amend (2025): Gender Inequalities and Motherhood Penalties across French and German Local Labor Markets. In: Socius, Jg. 11, S. 1-5., 2025-08-08. DOI:10.1177/23780231251374110

    Abstract

    "This data visualization examines the relationship between motherhood earnings penalties and gender earnings gaps across local labor markets in France and Germany. Drawing on harmonized administrative data, the authors document a strong positive association: regions with larger motherhood penalties tend to exhibit wider gender earnings gaps. This pattern holds across all Nomenclature of Territorial Units for Statistics second-division regions, where a 1 percent increase in the motherhood penalty corresponds to a 0.3 percent higher gender earnings gap. The relationship is even stronger within countries, with the average association rising to 0.7 percent. These findings suggest that regional differences in gender earnings inequality are strongly associated with the magnitude of motherhood penalties." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    Beteiligte aus dem IAB

    Filser, Andreas ; Amend, Inga Marie ;
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    Die Arbeitszeitunterschiede zwischen Frauen und Männern verringern sich nur langsam (Serie "Equal Pay Day 2025") (2025)

    Wanger, Susanne ;

    Zitatform

    Wanger, Susanne (2025): Die Arbeitszeitunterschiede zwischen Frauen und Männern verringern sich nur langsam (Serie "Equal Pay Day 2025"). In: IAB-Forum H. 18.03.2025. DOI:10.48720/IAB.FOO.20250318.01

    Abstract

    "Die Zahl der von berufstätigen Frauen jährlich geleisteten Arbeitsstunden liegt im Schnitt 24 Prozent unter der der Männer. Sie ist damit nur 4 Prozentpunkte niedriger als vor 25 Jahren. Hauptgrund sind die über den gesamten Erwerbsverlauf hinweg deutlich höheren Teilzeitquoten von Frauen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Wanger, Susanne ;
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    Frauenerwerbstätigkeit, ökonomische Gleichstellung: volkswirtschaftliche und gesellschaftliche Dimensionen (2025)

    Weßler-Poßberg, Dagmar; Samtleben, Claire ; Stoll, Evelyn;

    Zitatform

    Weßler-Poßberg, Dagmar, Claire Samtleben & Evelyn Stoll (2025): Frauenerwerbstätigkeit, ökonomische Gleichstellung: volkswirtschaftliche und gesellschaftliche Dimensionen. München, 26 S.

    Abstract

    "Die ökonomische Ungleichheit von Frauen und Männern schwächt die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Wirtschaft und die Stabilität der öffentlichen Finanzen Deutschlands, insbesondere in den Bereichen Rente und Krankenversicherung. Eine höhere Erwerbsbeteiligung der Frauen und insbesondere ein größeres Arbeitsvolumen in vollzeitnaher Erwerbstätigkeit könnten bislang ungenutzte Potenziale für das Potenzialwachstum freisetzen. Die substanzielle Erwerbstätigkeit muss auch in Lebensphasen mit Verantwortung für Kinder und mit Verantwortung für pflegebedürftige Angehörige ermöglicht und unterstützt werden. Die vollzeitnahe Erwerbsarbeit von beiden, Müttern und Vätern, sowie Männern und Frauen als häuslich Pflegende fördert ihre wirtschaftliche Eigenständigkeit und eine partnerschaftliche Arbeitsteilung. Ehe- und familienbezogene Leistungen müssen als ganzheitliches und integriertes System auf wirtschaftliche Eigenständigkeit ausgerichtet sein und Erwerbshürden senken. Aus einer volkswirtschaftlichen Perspektive ist es zielführend, wenn vereinbarkeitsunterstützende Realtransfers (für gute Kindertagesbetreuung und Pflegedienstleistungen) mit Steuerregelungen und monetären Leistungen einhergehen, die gleichfalls die substanzielle Erwerbsarbeit von Frauen und partnerschaftliche Arbeitsteilung fördern. Wirtschaftliche Eigenständigkeit durch ein eigenes Erwerbseinkommen ist eine wichtige Voraussetzung für Teilhabe am gesellschaftlichen Leben und wirkt positiv auf die Gesellschaft. Das individuelle psychische Wohlbefinden und die Gesundheit von Frauen vermeidet langfristig Folgekosten und fördert das gesamtgesellschaftliche Wohlergehen" (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Verantwortung darf kein Risiko sein: Vereinbarkeitsperspektiven im Umfeld von Erwerbstätigkeit und privaten Sorgeaufgaben (2025)

    Wirth, Lena Marie; Evans-Borchers, Michaela; Lange, Joachim; Völz, Silke;

    Zitatform

    Wirth, Lena Marie, Michaela Evans-Borchers, Silke Völz & Joachim Lange (2025): Verantwortung darf kein Risiko sein: Vereinbarkeitsperspektiven im Umfeld von Erwerbstätigkeit und privaten Sorgeaufgaben. In: Sozialer Fortschritt, Jg. 74, H. 2/3, S. 83-97. DOI:10.3790/sfo.2024.1457802

    Abstract

    "Erwerbstätige sehen sich zunehmend mit der Herausforderung konfrontiert, Beruf und private Pflege zu kombinieren, was eine intensivere Auseinandersetzung mit den Perspektiven, Rahmenbedingungen und Herausforderungen zwischen den betrieblichen Produktions- und den Lebenswirklichkeiten pflegender Erwerbstätiger erfordert. Die Übernahme von An- und Zugehörigenpflege hat Einfluss sowohl auf die freistellenden Betriebe als auch auf die Erwerbstätigen und ihr familiäres Umfeld. Im Rahmen des Beitrags werden neben der Darstellung von Vereinbarkeitsperspektiven ein Überblick über die Beiträge des Schwerpunktheftes gegeben sowie Impulse aufgeführt, welche Akteur:innen zukünftig bei der Bewältigung dieser Herausforderungen unterstützen und eine Balance zwischen Beruf und Pflege fördern können." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Does pay disclosure in job offers remove gender differences in pay estimations? Evidence from an experiment with students and job seekers in the context of Austria (2025)

    Yilmaz, Levent ; Brandl, Julia ;

    Zitatform

    Yilmaz, Levent & Julia Brandl (2025): Does pay disclosure in job offers remove gender differences in pay estimations? Evidence from an experiment with students and job seekers in the context of Austria. In: German Journal of Human Resource Management, Jg. 39, H. 3, S. 279-306. DOI:10.1177/23970022241240589

    Abstract

    "Pay disclosure aims at closing the gender pay gap by providing employees especially women with better salary knowledge, yet the effectiveness of employers’ practices is little understood. We use a lab-in-the-field experiment where participants estimate the salaries for several common pay statements for job offers which employers use in the context of the legislation in Austria. Our study with management students ( n = 385) shows that employer practices offer no solution to the problem of gender differences, except for the practice of salary range. The replication of the experiment with the real job seekers ( n = 242) demonstrates that gender differences disappear also for some practices, but not for the practice of mentioning excess payment (or overpay) options, which is common in Austria. This means that legislation addresses the gender gap most effectively when it encourages employers to display the salary range." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Zur Einführung des Elterngeldes und zur Einkommenssituation der Begünstigten (2025)

    Zitatform

    (2025): Zur Einführung des Elterngeldes und zur Einkommenssituation der Begünstigten. (Sachstand / Deutscher Bundestag, Wissenschaftliche Dienste), Berlin, 18 S.

    Abstract

    "Im Jahr 2007 wurde das Elterngeld eingeführt, um das pauschale Erziehungsgeld durch eine einkommensabhängige Leistung zu ersetzen. Als Lohnersatzleistung soll das Elterngeld finanzielle Einbußen nach der Geburt eines Kindes kompensieren. Zugleich soll es Anreize für eine partnerschaftlichere Aufteilung von Erwerbs- und Sorgearbeit schaffen. Im Vergleich zum früheren Erziehungsgeld, das vorrangig als Sozialleistung konzipiert war, richtet sich das Elterngeld an alle Mütter und Väter, so auch an Erwerbstätige mit höheren Einkommen, und sichert diese ökonomisch in der Phase der Familiengründung ab. Das Elterngeld stellt mit 7,99 Milliarden Euro im Haushalt 2024 den größten Einzelposten der gesetzlichen Leistungen für Familien dar (insgesamt 12,45 Milliarden Euro). In der öffentlichen Debatte ist das Elterngeld vor kurzem grundsätzlich kritisiert worden. So stellte der Ifo-Präsident Clemens Fuest angesichts angespannter Haushaltslagen in einem Interview die fiskalische Tragfähigkeit und Wirksamkeit des Elterngeldes grundsätzlich infrage. Diese Aussage rief Widerspruch hervor: Befürworter betonen vor allem die gleichstellungspolitische Bedeutung der Leistung sowie die Förderung der Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Die Befürworter kritisieren allerdings die bisher ausgebliebene Erhöhung des Elterngeldes. Seit seiner Einführung hat es keine finanziellen Anpassungen – insbesondere keinen inflationären Ausgleich – erfahren. So zeigt eine Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft aus dem Jahr 2024 einen realen Kaufkraftverlust des Elterngeldes von rund 38 Prozent seit 2007 auf. Der vorliegende Sachstand befasst sich auftragsgemäß mit den Hintergründen zur Einführung des Elterngeldes und gibt einen Überblick über den aktuellen Stand der Forschung zu den Auswirkungen des Elterngeldes mit Blick auf die Veränderungen der Einkommenssituation der Begünstigten. Darüber hinaus werden auch die neusten Analysen zum fehlenden Inflationsausgleich dargestellt." (Textauszug; IAB-Doku)

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    Gleichstellung in der sozial-ökologischen Transformation: Gutachten für den Vierten Gleichstellungsbericht der Bundesregierung (2025)

    Zitatform

    (2025): Gleichstellung in der sozial-ökologischen Transformation. Gutachten für den Vierten Gleichstellungsbericht der Bundesregierung. (Verhandlungen des Deutschen Bundestages. Drucksachen 20/15105 Vierter), Berlin, 259 S.

    Abstract

    "Der Vierte Gleichstellungsbericht widmet sich dem Klimawandel und Klimapolitiken in Deutschland unter dem Aspekt der Geschlechtergerechtigkeit. Die Sachverständigen waren beauftragt Ursachen und Auswirkungen des Klimawandels sowie Auswirkungen umwelt- und klimapolitischer Maßnahmen auf die Geschlechterverhältnisse darzustellen, Empfehlungen zur gleichstellungsorientierten Gestaltung der ökologischen Transformation zu erarbeiten, und Empfehlungen zu Strukturen, Instrumenten und institutionellen Mechanismen für eine an Art. 3 Abs. 2 und 3 Grundgesetz orientierte Gleichstellungs-, Umwelt- und Klimapolitik zu entwickeln. Die von Bundesgleichstellungsministerin Lisa Paus im März 2023 berufene Sachverständigenkommission übergab ihr Gutachten Anfang Januar 2025 an die Ministerin. Dieses wurde Anfang März 2025 veröffentlicht. Am 12. März 2025 beschloss das Bundeskabinett die Stellungnahme der Bundesregierung zum Vierten Gleichstellungsbericht, die zusammen mit dem Gutachten als Gleichstellungsbericht veröffentlicht wurde (Bundestags-Drucksache 20/15105). Der Bericht wurde anschließend dem Bundestag und dem Bundesrat vorgelegt." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Coparenting and conflicts between work and family: Between-within analysis of German mothers and fathers (2024)

    Adams, Ayhan ;

    Zitatform

    Adams, Ayhan (2024): Coparenting and conflicts between work and family: Between-within analysis of German mothers and fathers. In: Journal of Family Research, Jg. 36, S. 262-282. DOI:10.20377/jfr-1013

    Abstract

    "Objective: The study examines the relationship between coparenting conflicts and work-to-family/family-to-work conflicts for employed mothers and fathers. Background: The presence of children exacerbates the compatibility of work and duties of the private life for working parents. Working along similar lines in terms of parenting seems to be necessary to cope with these challenges. Still, a few studies have focused on the relationship between coparenting and interrole conflicts. Method: The quantitative analysis draws on longitudinal data from waves 6 to 10 of the German Family Panel, comprising N=3,608 observations of 1,377 individuals. The study employs between-within regression models to examine the inter- and intraindividual associations of coparenting conflicts and work-to-family/family-to-work conflicts. Results: The results revealed a statistically significant association between the level of coparenting conflicts and both, work-to-family and family-to-work conflicts. Additionally, changes in coparenting conflicts are associated with changes in family-to-work conflicts. Interestingly, the interaction between the level of coparenting conflicts and gender shows that the associations with interrole conflicts are more pronounced for fathers than mothers. Conclusion: The study provides insights into the interrelatedness between the parental coparenting relationship and the compatibility of work and family. The results underscore the significant relationship between coparenting conflicts and interrole conflicts for mothers and fathers." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    The Persistence of Gender Pay and Employment Gaps in European Countries (2024)

    Afonso, António ; Blanco-Arana, M. Carmen ;

    Zitatform

    Afonso, António & M. Carmen Blanco-Arana (2024): The Persistence of Gender Pay and Employment Gaps in European Countries. (CESifo working paper 11315), München, 18 S.

    Abstract

    "The gender pay gap and the gender gap in employment remains persistent in Europe despite the basic assertion of gender equality under EU law. We assess the factors that influence the gender pay gap and gender employment gap across European countries. Therefore, we use an unbalanced panel of 31 European countries over the period 2000-2022, and estimate a system generalized method of moment model (GMM). The main conclusions confirm that tertiary education significantly reduces gender pay gap and part-time and temporary contracts significantly increase this gap. Moreover, part-time reduces significantly gender employment gap. Gross Domestic Product (GDP) per capita does not affect these gaps and the Global Financial Crisis (GFC) saw a narrowing of the gender pay and employment gaps in European countries. The results are robust when using a fixed effects (FE) model." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    When Women Learn That They Earn Less: The Gender Pay Gap in University Student Internships (2024)

    Antoni, Manfred ; Schwarz, Stefan ; Gerner, Hans-Dieter; Jäckle, Robert ;

    Zitatform

    Antoni, Manfred, Hans-Dieter Gerner, Robert Jäckle & Stefan Schwarz (2024): When Women Learn That They Earn Less: The Gender Pay Gap in University Student Internships. (MPRA paper / University Library of Munich 122018), München, 34 S.

    Abstract

    "Internships are an important and often mandatory part of academic education. They offer valuable insights into the labor market but can also expose students to negative aspects of the working world, such as gender pay disparities. Our paper provides first evidence of a gender pay gap in mandatory internships, with women earning up to 7% less per hour than men. Notably, this gap is not due to women choosing higher-quality internships over higher pay. Further analyses show that the internship pay gap is similar in magnitude to the labor market entry wage gap among graduates. We discuss potential mechanisms by which the internship pay gap may contribute to the graduation wage gap and present empirical evidence to support this." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    Beteiligte aus dem IAB

    Antoni, Manfred ; Schwarz, Stefan ;
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    Geschlechtsspezifische Unterschiede bei Einkommen und Erwerbsbeteiligung, wichtige Einflussfaktoren und Ereignisse: Forschungsbericht im Rahmen des Siebten Armuts- und Reichtumsberichts (2024)

    Arnemann, Laura; Rehm, Lennart; Riedel, Lukas; Perner, Ina; Stichnoth, Holger;

    Zitatform

    Arnemann, Laura, Lukas Riedel & Holger Stichnoth (2024): Geschlechtsspezifische Unterschiede bei Einkommen und Erwerbsbeteiligung, wichtige Einflussfaktoren und Ereignisse. Forschungsbericht im Rahmen des Siebten Armuts- und Reichtumsberichts. Mannheim, 120 S.

    Abstract

    "Der vorliegende Bericht legt geschlechts- und kohortenspezifische Altersprofile von Erwerbseinkommen und Beschäftigung vor, analysiert Einflussfaktoren auf diese Profile (Bildung, Kinderzahl, Migrationshintergrund, Wohnort in Ost- oder Westdeutschland), untersucht die Auswirkungen (erwerbs-)biografischer Ereignisse (Geburt des ersten Kindes, Scheidung, Arbeitslosigkeit, Erwerbsminderung/Schwerbehinderung) auf Erwerbseinkommen und Beschäftigung und arbeitet in einer Lebensverlaufsbetrachtung typische Verläufe der Einkommen, gemessen an der alters- und jahresspezifischen Position in der Einkommensverteilung, sowie die Verteilung der kumulierten Erwerbseinkommen im Alter von 20 bis 45, differenziert nach Geschlecht, Kohorte und weiteren Merkmalen, heraus. Datengrundlage sind das Sozio-oekonomische Panel und die Stichprobe der Integrierten Arbeitsmarktbiografien." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Für Mütter im Grundsicherungsbezug ist Kinderbetreuung der mit Abstand wichtigste Grund für die Freistellung von der Arbeitssuche (2024)

    Artmann, Elisabeth ;

    Zitatform

    Artmann, Elisabeth (2024): Für Mütter im Grundsicherungsbezug ist Kinderbetreuung der mit Abstand wichtigste Grund für die Freistellung von der Arbeitssuche. In: IAB-Forum H. 02.09.2024, 2024-09-02. DOI:10.48720/IAB.FOO.20240902.01

    Abstract

    "Alleinerziehende mit minderjährigen Kindern sind häufiger auf Leistungen der Grundsicherung angewiesen als Paare mit Kindern. Alleinerziehende Mütter sind in solchen Fällen nach eigenen Angaben häufiger als Mütter und seltener als Väter in Paar-Bedarfsgemeinschaften zur Arbeitssuche verpflichtet. Diese Unterschiede resultieren im Wesentlichen aus der Altersverteilung der Kinder. Für Mütter ist Kinderbetreuung mit Abstand der wichtigste Grund, warum sie von der Arbeitssuche freigestellt sind. Bei Vätern hingegen sind gesundheitliche Einschränkungen oder das Absolvieren einer Ausbildung die wichtigsten Freistellungsgründe." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Artmann, Elisabeth ;
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    Jobcenter-Betreuung von Alleinerziehenden im Vergleich zu Eltern in Paarbedarfsgemeinschaften (2024)

    Artmann, Elisabeth ;

    Zitatform

    Artmann, Elisabeth (2024): Jobcenter-Betreuung von Alleinerziehenden im Vergleich zu Eltern in Paarbedarfsgemeinschaften. (IAB-Forschungsbericht 03/2024), Nürnberg, 44 S. DOI:10.48720/IAB.FB.2403

    Abstract

    "Alleinerziehende müssen die Doppelbelastung bewältigen, ohne Unterstützung eines Partners im Haushalt für den Familienunterhalt und die Kinderbetreuung zu sorgen, weshalb sie als Bevölkerungsgruppe mit besonderem sozialpolitischen Unterstützungsbedarf gelten. Rund ein Drittel der Alleinerziehenden-Haushalte mit minderjährigen Kindern war im Jahr 2022 auf Grundsicherungsleistungen angewiesen, während nur 6,3 Prozent der Paarhaushalte mit minderjährigen Kindern Leistungen bezog. Der vorliegende Forschungsbericht untersucht deshalb anhand von Befragungsdaten des Panels „Arbeitsmarkt und soziale Sicherung” für die Jahre 2008 bis 2021 deskriptiv, wie alleinerziehende Mütter im Vergleich zu Müttern und Vätern in Paarbedarfsgemeinschaften von den Jobcentern betreut werden, welche Förder- und Beratungsangebote sie erhalten und wie sie die Jobcenter-Betreuung bewerten. Dabei werden ausschließlich Erziehende im Grundsicherungsbezug betrachtet, die nicht sozialversicherungspflichtig beschäftigt sind. Ein Vergleich dieser Elterngruppen zeigt zunächst, dass Alleinerziehende im Durchschnitt weniger und ältere Kinder haben als Eltern in Paar-BGs. Zudem hat ein hoher Anteil aller drei Elterngruppen keinen Berufsabschluss, wobei dieser Anteil bei den Alleinerziehenden aber etwas geringer ist als bei den Eltern in Paarhaushalten. In der Regel sind Grundsicherungsbeziehende zur Arbeitssuche verpflichtet, um ihren Leistungsbezug zu reduzieren oder zu beenden. Allerdings gibt es mehrere Ausnahmen von dieser Pflicht. Alleinerziehende sind ihren eigenen Angaben nach insgesamt signifikant häufiger zur Arbeitssuche verpflichtet als Mütter in Paarhaushalten, aber seltener als Väter. Eine wichtige Rolle spielt hier das Alter des jüngsten Kindes, denn die Jobcenter-Betreuung Alleinerziehender ähnelt der der Mütter in Paarhaushalten, wenn ein Kleinkind zu betreuen ist, aber der der Väter, wenn das jüngste Kind mindestens drei bis fünf Jahre alt ist. Im Beobachtungszeitraum ist der Anteil der Personen, der zur Arbeitssuche verpflichtet ist, in allen Elterngruppen rückläufig, was an der sich verändernden Zusammensetzung der Gruppe der Leistungsbeziehenden liegen könnte. In den bis 2020 erhobenen Befragungswellen haben nur wenige Eltern keinen Kontakt zum Jobcenter und die Mehrheit der Eltern mit Verpflichtung zur Arbeitssuche wird vom Jobcenter beschäftigungsorientiert beraten. In der im Jahr 2021 erhobenen Welle zeigen sich die Auswirkungen der Covid-19-Pandemie, denn der Anteil der Personen ohne Kontakt zum Jobcenter steigt bei allen Elterngruppen sprunghaft an und ein geringerer Anteil der Leistungsbeziehenden wird ausführlich beraten. Liegt nach eigenen Angaben der befragten Personen eine Befreiung von der Suchverpflichtung vor, so gibt die Mehrheit der Mütter als Grund Kinderbetreuungspflichten an. Bei Vätern in Paarhaushalten sind die häufigsten Freistellungsgründe hingegen gesundheitliche Probleme und Ausbildung. Betrachtet man die Förderangebote, die Jobcenter-Mitarbeitende den arbeitsuchenden Leistungsbeziehenden unterbreiten, zeigt sich, dass Alleinerziehende insgesamt ähnlich und zum Teil sogar intensiver gefördert werden als Eltern in Paarbedarfsgemeinschaften. So werden ihnen im Vergleich zu Müttern in Paarbedarfsgemeinschaften signifikant häufiger eine sozialversicherungspflichtige Stelle oder Ausbildung sowie Aktivierungs- oder Vermittlungsgutscheine angeboten; im Vergleich zu Vätern wird ihnen öfter ein Minijob angeboten. Vätern werden hingegen häufiger Weiterbildungen, Umschulungen und Integrations- oder Deutschkurse angeboten als (alleinerziehenden) Müttern, wobei dies zum Teil am höheren (Sprach-)Förderbedarf der Väter liegen könnte. Jobcenter-Mitarbeitende können Leistungsbeziehende auch an externe Beratungsstellen verweisen, wenn dies für die Erwerbsintegration erforderlich ist. Von den drei betrachteten Beratungsarten besteht der größte Bedarf an einer gesundheitlichen Begutachtung zur Eignungsfeststellung und an einer Schuldnerberatung, während der Bedarf an Suchtberatungen niedrig ist. Bei allen Elterngruppen, vor allem aber bei den Vätern, ist der ungedeckte Bedarf an den entsprechenden Beratungen jedoch etwas höher als der gedeckte Bedarf. Die Betreuung durch die Jobcenter-Mitarbeitenden des Vermittlungsbereichs wird von allen drei Elterngruppen insgesamt als eher vertrauensvoll und kooperativ bewertet. Die befragten Eltern haben allerdings eher nicht den Eindruck, dass ihnen geholfen wird, eine neue Perspektive zu entwickeln und stimmen auch eher nicht der Aussage zu, dass mit ihnen ausführliche Gespräche zur Verbesserung ihrer Arbeitsmarktchancen geführt werden. (Alleinerziehende) Mütter weisen hier signifikant niedrigere Zustimmungswerte auf als Väter, was auch daran liegen könnte, dass sie öfter von der Suchverpflichtung befreit sind." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Artmann, Elisabeth ;
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    Variable Pay and Work Hours: Does Performance Pay Reduce the Gender Time Gap? (2024)

    Baktash, Mehrzad B. ; Heywood, John S. ; Jirjahn, Uwe ;

    Zitatform

    Baktash, Mehrzad B., John S. Heywood & Uwe Jirjahn (2024): Variable Pay and Work Hours: Does Performance Pay Reduce the Gender Time Gap? (GLO discussion paper / Global Labor Organization 1450), Essen, 32 S.

    Abstract

    "Using German survey data, we show that performance pay is associated with a substantially lower gender hours gap. While performance pay increases the work hours of both men and women, the increase is much larger for women than for men. This finding persists in worker fixed effects estimates. We argue our finding likely reflects differences in household production and specialization by gender. Thus, we show that performance pay is not associated with increased hours for men with children in the household. Yet, performance pay is associated with a very large increase in hours for women with children in the household." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    Does performance pay increase the risk of marital instability? (2024)

    Baktash, Mehrzad B. ; Jirjahn, Uwe ; Heywood, John S. ;

    Zitatform

    Baktash, Mehrzad B., John S. Heywood & Uwe Jirjahn (2024): Does performance pay increase the risk of marital instability? In: Review of Economics of the Household, S. 1-32. DOI:10.1007/s11150-024-09738-1

    Abstract

    "This study is the first to systematically examine the association between performance pay and marital instability. Using German survey data on married couples and including an extensive set of controls, we show that performance pay is associated with an increased probability of subsequent separation or divorce. Yet, the results are entirely gender specific. When husbands earn performance pay, no association with marital instability is found. When wives earn performance pay, the association is large and robust. This pattern persists across a variety of modeling choices and holds in instrumental variable estimations accounting for the endogeneity of performance pay. We argue that the pattern fits theoretical expectations and discuss the implications." (Author's abstract, IAB-Doku, © Springer-Verlag) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Is there a desired added worker effect? Evidence from involuntary job losses (2024)

    Beckmannshagen, Mattis ; Glaubitz, Rick ;

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    Beckmannshagen, Mattis & Rick Glaubitz (2024): Is there a desired added worker effect? Evidence from involuntary job losses. In: Review of Economics of the Household, S. 1-36. DOI:10.1007/s11150-024-09742-5

    Abstract

    "While the existing evidence on added worker effects is mixed, most studies find no or only small effects. However, studies to date have mostly analyzed individuals’ actual labor supply responses to their partners’ job loss, neglecting to consider a potential mismatch between desired and actual labor supply adjustments. Using data from the German Socio-Economic Panel (SOEP), we study individuals’ changes in actual and desired working hours after their partners’ involuntary job loss in an event study design. Our results show that actual and desired working hours only increase marginally and that these increases are of similar magnitude. Thus, we provide first evidence that the absence of more substantial added worker effects is in line with individuals’ stated labor supply preferences and is not the result of an inability to realize desired working hours." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    There and Back Again: Women's Marginal Commuting Costs (2024)

    Bergemann, Annette; Stockton, Isabel ; Brunow, Stephan ;

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    Bergemann, Annette, Stephan Brunow & Isabel Stockton (2024): There and Back Again: Women's Marginal Commuting Costs. (IZA discussion paper / Forschungsinstitut zur Zukunft der Arbeit 16890), Bonn, 67 S.

    Abstract

    "We estimate female and male workers' marginal willingness to pay to reduce commuting distance in Germany, using a partial-equilibrium model of job search with non-wage job attributes. Commuting costs have implications not just for congestion policy, spatial planning and transport infrastructure provision, but are also relevant to our understanding of gender differences in labour market biographies. For estimation, we use a stratified partial likelihood model on a large administrative dataset for West Germany to flexibly account for both unobserved individual heterogeneity and changes dependent on wages and children. We find that an average female childless worker is willing to give up daily €0.27 per kilometre (0.4% of the daily wage) to reduce commuting distance at the margin. The average men's marginal willingness to pay is similar to childless women's over a large range of wages. However, women's marginal willingness to pay more than doubles after the birth of a child contributing substantially to the motherhood wage gap. A married mixed-sex couple's sample indicates that husbands try to avoid commuting shorter distances than their wives." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    Who is affected by parental leave reforms? Women's selection into different parental leave lengths across recent policy reforms in Germany (2024)

    Bister, Lara ; Rutigliano, Roberta ; Eibich, Peter ;

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    Bister, Lara, Peter Eibich & Roberta Rutigliano (2024): Who is affected by parental leave reforms? Women's selection into different parental leave lengths across recent policy reforms in Germany. In: Genus : Journal of Population Sciences, Jg. 80. DOI:10.1186/s41118-024-00221-4

    Abstract

    "Public parental leave schemes aim to facilitate women’s reconciliation of family and employment after their transition into motherhood. While parental leave policies underwent several reforms over the past decades, adapting to changing female labor market participation and family cultures, the available entitlements are not tailored to women’s individual circumstances and needs. Itremains unclear how these affect the women’s parental leave uptake, particularly the leave length. In this paper, we followed an exploratory and descriptive approach to study the selection of women into different parental leave lengths with changing public parental leave entitlements in Germany and according to their individual characteristics. We use data from the German Statutory Pension Fund on 29,001 women born between 1955 and 1984 who had their first child between 1991 and 2016 at the ages 20–39. We estimate linear regression and discrete-time proportional hazard models to examine associations between women’s characteristics and their length of leave. We identify the effects of two major parental leave reforms in Germany in 1992 and 2007 in a Regression Discontinuity Design. Our results show that the general extension of available parental leave entitlements in 1992 increased the likelihood of women’s parental leave uptake between 25 and 36 months. For women who became mothers at an older age, had a high income before transitioning into motherhood, or with higher education; however, the likelihood of parental leave uptake of 2 months increased. The reform of 2007 led to an increased likelihood of leave uptake longer than 2 months for these women. These findings suggest that women with a higher labor market attachment have responded more strongly to the changes in parental leave benefits in Germany." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    Beliefs About Maternal Labor Supply (2024)

    Boneva, Teodora ; Kaufmann, Katja; Rauh, Christopher ; Golin, Marta ;

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    Boneva, Teodora, Marta Golin, Katja Kaufmann & Christopher Rauh (2024): Beliefs About Maternal Labor Supply. (CRC TR 224 discussion paper series / EPoS Collaborative Research Center Transregio 224 517), Bonn, 86 S.

    Abstract

    "We provide representative evidence on the perceived returns to maternal labor supply. A mother's decision to work is perceived to have sizable impacts on child skills, family outcomes, and the mother's future labor market outcomes. Beliefs about the impact of additional household income can account for some, but not all, of the perceived positive effects. Perceived returns are predictive of labor supply intentions under different policy scenarios related to childcare availability and quality, two factors that are also perceived as important. An information experiment reveals that providing information about benefits of mothers working causally affects labor supply intentions." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    Norms about parental employment in Eastern and Western Germany: Results of a factorial survey experiment (2024)

    Bozoyan, Christiane ; Schmiedeberg, Claudia ;

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    Bozoyan, Christiane & Claudia Schmiedeberg (2024): Norms about parental employment in Eastern and Western Germany: Results of a factorial survey experiment. In: Journal of Family Research, Jg. 36, S. 373-393. DOI:10.20377/jfr-1064

    Abstract

    "Objective: This study analyzes norms in Germany toward mothers’ and fathers’ work hours, with a focus on differences between Eastern and Western Germany. Background: Maternal labor force participation has increased in many Western countries, and norms toward parents’ division of paid work and care have changed over the past decades. Most literature, however, focuses on maternal labor force participation without considering paternal work hours, based on the dichotomy of a traditional male-breadwinner model versus a model with two adults working full time and comprehensive institutionalized childcare, leaving out other potential arrangements. This focus limits the understanding of differences between Eastern and Western Germany. Method: This study investigates normative judgments regarding both mothers’ and fathers’ employment in a factorial survey experiment implemented in the German Family Panel pairfam in 2019/2020 (N=6,285). Results: The analysis reveals that in Western compared to Eastern Germany shorter working hours are indicated for both fathers and mothers, and judgments regarding working hours vary more and are more affected by job-related variables (relative incomes, career prospects, and family-friendliness of employer). Conclusion: These results imply that in Western Germany, normative judgments of both parents’ work hours are mainly based on the individual level, taking the family’s specific situation into account, whereas in Eastern Germany, judgements are more strongly influenced by a general norm that both parents should work (near to) full-time." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    Employees' perceptions of co-workers' internal promotion penalties: the role of gender, parenthood and part-time (2024)

    Brüggemann, Ole ;

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    Brüggemann, Ole (2024): Employees' perceptions of co-workers' internal promotion penalties: the role of gender, parenthood and part-time. In: European Societies, Jg. 26, H. 3, S. 773-801. DOI:10.1080/14616696.2023.2270049

    Abstract

    "Much research has focused on penalties by gender, parenthood and part-time work for hiring processes or wages, but their role for promotions is less clear. This study analyzes perceived chances for internal promotion, using a factorial survey design. Employees in 540 larger German (>100 employees) firms were asked to rate the likelihood of internal promotion for vignettes describing fictitious co-workers who varied in terms of gender, parenthood, working hours as well as age, earnings, qualification, tenure and job performance. Results show that promotion chances are perceived as significantly lower for co-workers who are women (gender penalty), mothers (motherhood penalty) and part-time workers (part-time penalty). Fathers and childless men (co-workers) are not evaluated differently (no fatherhood premium or penalty), and neither does part-time employment seem to be perceived as a double penalty for male co-workers. All three perceived promotion penalties are more pronounced among female employees, mothers and part-time employees. These findings show that employees perceive differential promotion chances for co-workers which indicate actual differences due to discrimination, selective applications or structural dead-ends. Either way, perceived promotion penalties are likely consequential in guiding employee's application behavior and hence can contribute to the persistence of vertical gender segregation in the labor market." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    Elternzeiten während der Covid-19-Pandemie in Deutschland: Frauen, die in der Pandemie Mutter wurden, unterbrechen ihre Erwerbstätigkeit länger (2024)

    Bächmann, Ann-Christin ; Frodermann, Corinna ; Wrohlich, Katharina ;

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    Bächmann, Ann-Christin, Corinna Frodermann & Katharina Wrohlich (2024): Elternzeiten während der Covid-19-Pandemie in Deutschland: Frauen, die in der Pandemie Mutter wurden, unterbrechen ihre Erwerbstätigkeit länger. (IAB-Kurzbericht 17/2024), Nürnberg, 8 S. DOI:10.48720/IAB.KB.2417

    Abstract

    "Die Geburt eines Kindes und die damit einhergehende Erwerbsunterbrechung haben für Mütter erhebliche Folgen für ihre weitere Karriere. Insbesondere die Dauer der Unterbrechung spielt hierfür eine wichtige Rolle. Infolge der Covid-19-Pandemie gab es weitreichende Umbrüche auf dem Arbeitsmarkt, etwa einen drastischen Anstieg der Kurzarbeit sowie zentrale Einschnitte in der außerhäuslichen Kinderbetreuung. Vor diesem Hintergrund haben die Autorinnen analysiert, ob sich familienbedingte Erwerbsunterbrechungen von Müttern während der Pandemie verlängert haben." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Anspruch und Wirklichkeit bei der Verringerung geschlechtsabhängiger Lohnunterschiede in der Europäischen Union (2024)

    Böttcher, Annika Claudia;

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    Böttcher, Annika Claudia (2024): Anspruch und Wirklichkeit bei der Verringerung geschlechtsabhängiger Lohnunterschiede in der Europäischen Union. (Discussion papers des Harriet Taylor Mill-Instituts für Ökonomie und Geschlechterforschung der Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin 48), Berlin, 77 S.

    Abstract

    "Die Entgeltgleichheit von Männern und Frauen bei gleicher Tätigkeit ist eines der erklärten Ziele der EU-Gleichstellungsstrategie. Dennoch existiert bis heute in fast allen Mitgliedstaaten der Europäischen Union ein Verdienstgefälle zu Ungunsten der weiblichen Erwerbstätigen. Dieses Phänomen setzt sich im Anschluss an das Erwerbsleben in Form des Rentengefälles fort. Der Beitrag reiht sich ein in die aktuelle Debatte zur geschlechtergerechten und chancengleichen Arbeitswelt. Er eröffnet insbesondere eine neue Vergleichsperspektive auf drei ausgewählte Mitgliedstaaten der Europäischen Union. Zentrale Leitfrage ist, ob die bisherigen Maßnahmen der Europäischen Union zur Verringerung geschlechtsabhängiger Lohnunterschiede zielführend und ausreichend waren bzw. sind, also ob der formulierte Anspruch der Europäischen Union der europäischen Wirklichkeit omnipräsenter Lohndifferenzen zwischen männlichen und weiblichen Erwerbstätigen genügend Rechnung trägt. Trotz einheitlicher Strategien und Maßnahmenpakete der Europäischen Union für die Erreichung von Geschlechtergerechtigkeit vollziehen sich in den Mitgliedstaaten diametrale Entwicklungen. Insgesamt ist das bisherige Commitment der EU zur Verringerung des Lohngefälles zwischen Männern und Frauen bei weitem nicht ausreichend. Die EU ist und bleibt primär eine Wirtschafts- und Währungsunion." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Welchen Einfluss kann die Steuerpolitik auf die Verringerung von Gender Gaps nehmen? (2024)

    Calahorrano, Lena;

    Zitatform

    Calahorrano, Lena (2024): Welchen Einfluss kann die Steuerpolitik auf die Verringerung von Gender Gaps nehmen? In: Ifo-Schnelldienst, Jg. 77, H. 8, S. 10-14.

    Abstract

    "Lena Calahorrano, Fraunhofer FIT in St. Augustin, verweist auf die in Deutschland im internationalen Vergleich hohe Differenz zwischen den Arbeitsstunden von Männern und Frauen, dem Gender Hours Gap. Teilweise lasse sich dieser durch Fehlanreize des deutschen Steuer- und Transfersystems erklären. Voraussetzung für die Wirksamkeit verbesserter Erwerbsanreize sei eine qualitativ hochwertige Betreuungs- und Pflegeinfrastruktur. In ihrem Beitrag geht sie auf die möglichen Auswirkungen von Reformen bei der Lohn- und Einkommensbesteuerung auf die unterschiedlichen Gender Gaps ein." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Marriage Market and Labor Market Sorting (2024)

    Calvo, Paula; Reynoso, Ana; Lindenlaub, Ilse;

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    Calvo, Paula, Ilse Lindenlaub & Ana Reynoso (2024): Marriage Market and Labor Market Sorting. In: The Review of Economic Studies, Jg. 91, H. 6, S. 3316-3361. DOI:10.1093/restud/rdae010

    Abstract

    "We develop a new equilibrium model in which households’ labor supply choices form the link between sorting on the marriage market and sorting on the labor market. We first show that in theory, the nature of home production—whether partners’ hours are complements or substitutes—shapes equilibrium labor supply as well as marriage and labour market sorting. We then estimate our model using German data to empirically assess the nature of home production, and find that spouses’ home hours are complements. We investigate to what extent complementarity in home hours drives sorting and inequality. We find that home production complementarity strengthens positive marriage sorting and reduces the gender gap in hours and in labor sorting. This puts significant downward pressure on the gender wage gap and on within-household income inequality, but fuels between-household inequality. Our estimated model sheds new light on the sources of inequality in today’s Germany, and—by identifying important shifts in home production technology toward more complementarity—on the evolution of inequality over time." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    Entgelte von Pflegekräften 2023 (2024)

    Carstensen, Jeanette; Wiethölter, Doris; Seibert, Holger;

    Zitatform

    Carstensen, Jeanette, Holger Seibert & Doris Wiethölter (2024): Entgelte von Pflegekräften 2023. (Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung. Aktuelle Daten und Indikatoren), Nürnberg, 19 S.

    Abstract

    "Der Pflegebranche fehlen akut Fachkräfte. Mit der demografisch bedingten Alterung der Bevölkerung verschärft sich die Lage auf lange Sicht weiter. Als eine Ursache für den Fachkräftemangel werden u. a. zu niedrige Gehälter angeführt. Bis 2019 sind die Entgelte in der Krankenpflege weitgehend entsprechend der allgemeinen Entgeltentwicklung gestiegen, in der Altenpflege waren die Steigerungen überdurchschnittlich. Nach 2019 sind die Entgelte sowohl in der Kranken- als auch in der Altenpflege im Gegensatz zur allgemeinen Entgeltentwicklung überdurchschnittlich gewachsen. Letztere stagnierte im Coronajahr 2020 vor allem wegen der umfangreichen Inanspruchnahme des Kurzarbeitergeldes (Pusch/Seifert 2021: 99). Seit 2021 spielte die Inflation eine zunehmend große Rolle, weil mit ihrem überdurchschnittlichen Anstieg die realen Entgeltzuwächse deutlich stärker geschmälert wurden, als in der Vergangenheit. Zur Einordnung der nominalen Entgeltentwicklung berechnen wir daher auf der Basis des vom Statistischen Bundesamt erstellten Verbraucherpreisindex zusätzlich die preisbereinigte Realentgeltentwicklung. Die hier vorgenommenen Entgeltanalysen beziehen sich auf Vollzeitbeschäftigte in den folgenden vier häufigsten Berufsgattungen unter den Pflegeberufen (Stichtag jeweils 31.12.): - Helfer*innenberufe in der Krankenpflege; - Fachkraftberufe in der Krankenpflege; - Helfer*innenberufe in der Altenpflege; - Fachkraftberufe in der Altenpflege. Von allen Beschäftigten in den Berufen der Kranken- und Altenpflege, sind 85 Prozent in diesen vier ausgewählten Hauptpflegeberufen tätig." (Textauszug, IAB-Doku)

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    National family policies and the association between flexible working arrangements and work-to-family conflict across Europe (2024)

    Chung, Heejung ;

    Zitatform

    Chung, Heejung (2024): National family policies and the association between flexible working arrangements and work-to-family conflict across Europe. In: Journal of Family Research, Jg. 36, S. 229-249. DOI:10.20377/jfr-1002

    Abstract

    "Objective: This paper explores how national family policies moderate the association between flexible working arrangements and work-to-family conflict across countries. Background: Although flexible working is provided to enhance work-family integration, studies show that it can in fact increase work-to-family conflict. However, certain policy contexts can help moderate this association by introducing contexts that enable workers to use of flexible working arrangements to better meet their family and other life demands. Method: The paper uses the European Working Conditions Survey of 2015 including data from workers with caring responsibilities from across 30 European countries. It uses a multilevel cross-level interaction model to examine how family policies, such as childcare and parental leave policies, can explain the cross-national variation in the association between flexible working arrangements, that is flexitime, working-time autonomy, and teleworking, and work-to-family conflict. Results: At the European average, flexible working was associated with higher levels of work-to-family conflict for workers, with working-time-autonomy being worse for men’s, and teleworking being worse for women ’s conflict levels. In countries with generous childcare policies, flexitime was associated with lower levels of work-to-family conflict, especially for women. However, in countries with long mother’s leave, working-time-autonomy was associated with even higher levels of work-to-family conflict for men. Conclusion: The results of this paper evidence how flexible working arrangements need to be introduced in a more holistic manner with possible reforms of wider range of family policies in order for flexible working to meet worker’s work-family integration demands." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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