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Dossier

Niedriglohnarbeitsmarkt

Der Ausbau des Niedriglohnsektors sollte Ende der 1990er Jahre die hohe Arbeitslosigkeit reduzieren. Als Niedriglohn gilt ein Arbeitsentgelt, das trotz Vollzeitbeschäftigung keine angemessene Existenzsicherung gewährleistet – die OECD definiert den ihn als einen Bruttolohn, der unterhalb von zwei Dritteln des nationalen Medianbruttolohns aller Vollzeitbeschäftigten liegt. Betroffen von Niedriglöhnen sind überdurchschnittlich häufig Personen ohne beruflichen Abschluss, jüngere Erwerbstätige und Frauen.
Bietet der Niedriglohnsektor eine Chance zum Einstieg in den Arbeitsmarkt oder ist er eine Sackgasse? Das IAB-Themendossier erschließt Informationen zum Forschungsstand.
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im Aspekt "Niedrigqualifizierte"
  • Literaturhinweis

    Ressourcen und Bedarfe in Einfacharbeit : Analysen und erste Gestaltungsansätze in Logistik und Pflege im Verbundprojekt 'ressource' (2025)

    Bleses, Peter; Ritter, Wolfgang;

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    Bleses, Peter & Wolfgang Ritter (Hrsg.) (2025): Ressourcen und Bedarfe in Einfacharbeit : Analysen und erste Gestaltungsansätze in Logistik und Pflege im Verbundprojekt 'ressource'. (Schriftenreihe Institut Arbeit und Wirtschaft 43), Bremen, 92 S. DOI:10.26092/elib/4370

    Abstract

    "Das Verbundprojekt ressource erforscht und gestaltet Arbeitsbedingungen für Beschäftigte in Einfacharbeit, insbesondere in der Logistik und in gesundheitsbezogenen Dienstleistungen in der Region NordWest. Im Fokus des iaw-papers stehen systematische Bedarfs- und Anforderungsanalysen, die institutionelle, organisationale und individuelle Herausforderungen sowie vorhandene Ressourcen im Hinblick auf gesundheitsförderliche Arbeitsgestaltung und Kompetenzentwicklung erfassen. Methodisch setzt das Projekt auf einen reflexiv-iterativen Mixed-Methods-Ansatz, der qualitative und quantitative Verfahren kombiniert und partizipativ angelegt ist. Die Ergebnisse zeigen eine hohe Komplexität der betrieblichen Herausforderungen, die in vier Gestaltungsperspektiven gebündelt werden: Kommunikation, Wertschätzung, Lernen/Lernorganisation sowie Qualität der Arbeit. Diese Themenfelder sind eng miteinander verwoben und betreffen sowohl Führungsverhalten und Arbeitsbedingungen als auch strukturelle Rahmenbedingungen. Branchenspezifisch treten in der Logistik vor allem physische, in der Pflege und Betreuung eher auch psychosoziale Belastungen auf. Daraus ergeben sich differenzierte Anforderungen an betriebliche Gestaltungsansätze. Im Projekt werden innovative methodische Zugänge erprobt, etwa die dialogorientierte Methode Rooms of Error. Ziel des Verbundprojekts ist der Aufbau eines Kompetenzzentrums in der Region NordWest, das praxisnahes Wissen zur Gestaltung und Entwicklung von Einfacharbeit langfristig sichert und weiterentwickelt. Damit leistet ressource einen Beitrag zur arbeitswissenschaftlichen Erschließung von Einfacharbeit und zur Entwicklung zukunftsfähiger Arbeitswelten." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Equalising the effects of automation? The role of task overlap for job finding (2025)

    Dabed, Diego ; Rademakers, Emilie ; Genz, Sabrina ;

    Zitatform

    Dabed, Diego, Sabrina Genz & Emilie Rademakers (2025): Equalising the effects of automation? The role of task overlap for job finding. In: Labour Economics, Jg. 96. DOI:10.1016/j.labeco.2025.102766

    Abstract

    "This paper investigates whether task overlap can equalise the distributional effects of automation for unemployed job seekers displaced from routine jobs. Using a language model, we establish a novel job-to-job task similarity measure. Exploiting the resulting job network to define job markets flexibly, we find that only the most similar jobs affect job finding. Since automation-exposed jobs overlap with other highly exposed jobs, task-based reallocation provides little relief for affected job seekers. We show that this is not true for more recent software exposure, for which task overlap lowers the inequality in job finding." (Author's abstract, IAB-Doku, © 2025 The Authors. Published byElsevier B.V.) ((en))

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  • Literaturhinweis

    The Labor Market Impacts of Fair Work Legislation (2025)

    Gruber, Anja ;

    Zitatform

    Gruber, Anja (2025): The Labor Market Impacts of Fair Work Legislation. In: ILR review, S. 1-32. DOI:10.1177/00197939251355234

    Abstract

    "Fair Workweek (FWW) ordinances, which typically require employers to provide workers with advance notice of their schedules and extra pay for last-minute changes, have become an increasingly debated policy tool to address the unpredictability of low-wage work in the United States. In this article, the author studies the labor market impacts of the Oregon FWW law using data on treated workers from the Quarterly Workforce Indicators and American Community Survey, and a variety of empirical approaches that address the factors complicating such a labor market analysis. Taken together, the evidence points to limited effects on the average labor market outcomes of workers covered by the legislation. However, findings indicate increased employment and hours worked for men, and decreased employment and hours worked for women. Also, results show consistent evidence of decreased average monthly earnings for newly hired women at treated employers. Despite the ability of employers to bypass compensation requirements through voluntary standby lists, this study identifies compositional effects on the workforce resulting from FWW legislation." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Careers of Minimum Wage Workers (2025)

    Kerr, Sari Pekkala ; Kerr, William R.; Maiden, Louis J.;

    Zitatform

    Kerr, Sari Pekkala, William R. Kerr & Louis J. Maiden (2025): Careers of Minimum Wage Workers. (NBER working paper / National Bureau of Economic Research 34405), Cambridge, Mass, 24 S., App.

    Abstract

    "We characterize the careers of minimum wage workers by merging SIPP panels covering 1992-2016 into the LEHD. A long-run analysis shows strong earnings growth for these workers in subsequent decades, becoming indistinguishable from peers earning modestly more initially. Most of this growth is due to the steep earnings trajectories of young workers. Older workers earning minimum wages show a modest dip in earnings at that moment compared to earlier and later periods. Increases in state minimum wages do not significantly alter the future careers of workers who are on the minimum wage when the increases occur." (excerpt, IAB-Doku) (en)

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  • Literaturhinweis

    Die Unverzichtbaren: Menschen in Basisarbeit: Erkenntnisse für eine politische Auseinandersetzung mit ihren Perspektiven und Forderungen in der Transformationsgesellschaft (2025)

    Siebert, Johanna; Buchstab, Mara;

    Zitatform

    Siebert, Johanna & Mara Buchstab (2025): Die Unverzichtbaren: Menschen in Basisarbeit. Erkenntnisse für eine politische Auseinandersetzung mit ihren Perspektiven und Forderungen in der Transformationsgesellschaft. Berlin: Das Progressive Zentrum, 56 S. DOI:10.5281/zenodo.15590119

    Abstract

    "Sie reinigen Büros, liefern Essen aus, verbauen Autoteile oder räumen Supermarktregale ein. Menschen, deren berufliche Tätigkeiten keine formale Qualifikation erfordern, bilden mit ihrer Arbeit die Basis unserer Gesellschaft. Gleichzeitig werden diese Beschäftigten in un- und angelernten Berufen (Basisarbeiter:innen) in zentralen Reformdebatten weitestgehend übersehen. Unsere Studie möchte das ändern. Sie unternimmt den Versuch einer Vermessung von Basisarbeit im Vergleich zu qualifizierten Tätigkeiten und geht dabei der Frage nach: Was sind die Arbeits- und Lebensrealitäten von Basisarbeiter:innen und wie blicken sie auf ihre eigene Tätigkeit und die Gesellschaft? Angesichts einer sich wandelnden Arbeitswelt, angetrieben von der ökologischen und digitalen Transformation, nimmt die Studie darüber hinaus die demokratiepolitische Relevanz von Arbeit unter die Lupe. Sie fragt: Wie wirken sich unsichere Arbeitsbedingungen in der Basisarbeit, aber auch auf dem gesamten Arbeitsmarkt, auf das Vertrauen in die Demokratie und die Offenheit gegenüber Transformationsprozessen aus? Zur Beantwortung dieser Fragen haben wir ein mehrdimensionales Forschungsdesign, bestehend aus Einzelinterviews, Fokusgruppen und einer quantitativen Meinungsumfrage, gewählt. Die Ergebnisse zeigen: Basisarbeiter:innen sind in ihrer Position auf dem Arbeitsmarkt benachteiligt. Im Vergleich zu Menschen in qualifizierten Berufen verfügen sie über weniger formelle Anpassungs- und Gestaltungsressourcen, um sich innerhalb einer sich wandelnden Arbeitswelt zurechtzufinden. Gleichzeitig finden ihre Anliegen in Politik und Gesellschaft seltener Gehör. Entsprechend gering ist das Vertrauen in politische Akteure und demokratische Institutionen. Für unsere Demokratie sind Basisarbeiter:innen jedoch in dreierlei Hinsicht unverzichtbar: gesellschaftlich, wirtschaftlich und politisch." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Minimum Wage Effects and Monopsony Explanations (2025)

    Wiltshire, Justin; McPherson, Carl; Reich, Michael ; Sosinskiy, Denis;

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    Wiltshire, Justin, Carl McPherson, Michael Reich & Denis Sosinskiy (2025): Minimum Wage Effects and Monopsony Explanations. In: Journal of labor economics, S. 1-46. DOI:10.1086/735551

    Abstract

    "We present the first causal analysis of a seven-year run-up of minimum wages to $15. Using a novel stacked county-level synthetic control estimator and data on fast-food restaurants, we find substantial pay growth and no disemployment. Our results hold among lower-wage counties and counties without local minimum wages. Minimum wage increases reduce Separation rates and raise wages faster than prices at McDonald’s stores; both findings imply a monopsonistic labor market with declining rents. In the tight post-pandemic labor market, when laborsupply becomes more elastic, we find positive employment effects. These become larger and statistically significant after addressing pandemic-response confounds." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Revisiting Dualism? The Governance of the Low Pay-Low Skill Labour Market in Four European Countries (2024)

    Eichhorst, Werner; Scalise, Gemma ;

    Zitatform

    Eichhorst, Werner & Gemma Scalise (2024): Revisiting Dualism? The Governance of the Low Pay-Low Skill Labour Market in Four European Countries. (IZA discussion paper / Forschungsinstitut zur Zukunft der Arbeit 17378), Bonn, 25 S.

    Abstract

    "The permanent restructuring of the economy, exacerbated by the digital transition and combined with labour market dualization, is progressively increasing semi- and low-skilled workers' risk of marginalization. This article analyses how countries balance employment and equality concerns in core private services sectors and inquires the policy strategy that governments in Germany, France, Italy and Spain have implemented over the last two decades for workers 'at the margins'. The analysis encompasses multiple policy tools – skill upgrading, social benefits, incentives toreduce barriers to employment and wage regulation – and reveals varied trajectories. A common direction is followed by Germany and Spain, which have adopted policies to mitigate long-standing labor market dualism by implementing protective policies that aim at improving job conditions for low-wage and at-risk workers. France is stuck in its protective approach, focusing on job stabilization through subsidies without addressing the need for skill development, which limits long-term labor market mobility. Italy is exacerbating dualism by failing to improve job quality and training opportunities, leading to persistent low productivity and increasing in-work poverty." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Early Career Effects of Entering the Labor Market During Higher Education Expansion (2024)

    Göhausen, Johannes; Thomsen, Stephan L. ;

    Zitatform

    Göhausen, Johannes & Stephan L. Thomsen (2024): Early Career Effects of Entering the Labor Market During Higher Education Expansion. (IZA discussion paper / Forschungsinstitut zur Zukunft der Arbeit 17487), Bonn, 74 S.

    Abstract

    "We evaluate the labor market effects of an increasing supply of high-skilled labor, resulting from a higher education expansion at established German universities. Exploiting variation in exposure across regions and cohorts, we estimate early career effects for labor market entrants. We find that high-skilled wages decline initially, particularly in non-graduate jobs, but recover over the first five years of experience. Medium-skilled workers are barely affected, while low-skilled workers benefit from higher wage growth in non-routineintensive jobs. We explain the dynamics of the effects by two countervailing mechanisms: immediate supply effects and gradual technology effects through increasing skilled labor demand." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Home work: Exploring the labor market effects of subsidizing domestic services (2024)

    Leduc, Elisabeth ; Tojerow, Ilan ;

    Zitatform

    Leduc, Elisabeth & Ilan Tojerow (2024): Home work: Exploring the labor market effects of subsidizing domestic services. In: Labour Economics, Jg. 90. DOI:10.1016/j.labeco.2024.102595

    Abstract

    "This paper analyzes subsidies for the domestic services sector, an increasingly popular policy to create employment opportunities for low-skilled workers. Using Belgian administrative data, a differences-in-differences approach, and a shift-share instrumental variable, we estimate the local effects of the policy in targeted industries as well as overall effects on the labor market. We find that domestic service subsidies can increase female employment in the subsidized industries as well as the overall employment rate. This increase in employment is primarily driven by an increase in (formal) labor market participation and, to a lesser extent, a reduction in the rate of participation in unemployment insurance and in other social welfare programs. We also find that these subsidies can lead to an increase in the rate of work incapacity, likely due to the fact they broaden the population that can access the social safety net." (Author's abstract, IAB-Doku, © 2024 Elsevier) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Escaping from low-wage employment: The role of co-worker networks (2023)

    Baranowska-Rataj, Anna ; Elekes, Zoltán ; Eriksson, Rikard ;

    Zitatform

    Baranowska-Rataj, Anna, Zoltán Elekes & Rikard Eriksson (2023): Escaping from low-wage employment: The role of co-worker networks. In: Research in Social Stratification and Mobility, Jg. 83. DOI:10.1016/j.rssm.2022.100747

    Abstract

    "Low-wage jobs are often regarded as dead ends in the labour market careers of young people. Previous research focused on disentangling to what degree the association between a low-wage job at the start of working life and limited chances of transitioning to better-paid employment is causal or spurious. Less attention has been paid to the factors that may facilitate the upward wage mobility of low-wage workers. We focus on such mechanisms, and we scrutinize the impact of social ties to higher-educated co-workers. Due to knowledge spillovers, job referrals, as well as firm-level productivity gains, having higher-educated co-workers may improve an individual's chances of transitioning to a better-paid job. We use linked employer-employee data from longitudinal Swedish registers and panel data models that incorporate measures of low-wage workers' social ties to higher-educated co-workers. Our results confirm that having social ties to higher-educated co-workers increases individual chances of transitioning to better-paid employment." (Author's abstract, IAB-Doku, © 2023 Elsevier) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Energiepreiskrise: Die geplanten finanziellen Entlastungen dürften das Arbeitsangebot nur wenig beeinflussen (2023)

    Bruckmeier, Kerstin ; Wiemers, Jürgen ;

    Zitatform

    Bruckmeier, Kerstin & Jürgen Wiemers (2023): Energiepreiskrise: Die geplanten finanziellen Entlastungen dürften das Arbeitsangebot nur wenig beeinflussen. In: IAB-Forum H. 16.01.2023 Nürnberg. DOI:10.48720/IAB.FOO.20230116.01

    Abstract

    "Anfang September 2022 hat sich die Regierungskoalition mit dem dritten Entlastungspaket auf weitere Maßnahmen verständigt, um Haushalte und Betriebe angesichts des Energiepreisschocks zu unterstützen. Haushalte mit geringem Einkommen dürften vor allem durch das höhere Bürgergeld und die Wohngeldreform überproportional profitieren. In der öffentlichen Debatte wird häufig die Befürchtung geäußert, dass durch das höhere Leistungsniveau im Bürgergeld ein hinreichender Lohnabstand nicht mehr gegeben ist, sodass sich Arbeit für Geringverdienende nicht mehr lohnt. Simulationsrechnungen zeigen jedoch, dass sich das höhere Bürgergeld im Zusammenspiel mit anderen Maßnahmen nicht negativ auf das Arbeitsangebot von Geringverdienenden auswirkt." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Bruckmeier, Kerstin ; Wiemers, Jürgen ;
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  • Literaturhinweis

    Employer Wage Subsidy Caps and Part-Time Work (2023)

    Elvery, Joel A.; Rohlin, Shawn M.; Reynolds, C. Lockwood ;

    Zitatform

    Elvery, Joel A., C. Lockwood Reynolds & Shawn M. Rohlin (2023): Employer Wage Subsidy Caps and Part-Time Work. In: ILR review, Jg. 76, H. 1, S. 189-209. DOI:10.1177/00197939221102865

    Abstract

    "Using tract-level US Census data and triple-difference estimators, the authors test whether firms increase their use of part-time workers when faced with capped wage subsidies. By limiting the maximum subsidy per worker, such subsidies create incentives for firms to increase the share of their payroll that is eligible for the subsidy by increasing use of part-time or low-wage workers. Results suggest that firms located in federal Empowerment Zones in the United States responded to the program’s capped wage subsidies by expanding their use of part-time workers, particularly in locations where the subsidy cap is likely to bind. Results also show a shift toward hiring lower-skill workers." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    To Redistribute or to Predistribute? The Minimum Wage versus Income Taxation When Workers Differ in Both Wages and Working Hours (2023)

    Gerritsen, Aart;

    Zitatform

    Gerritsen, Aart (2023): To Redistribute or to Predistribute? The Minimum Wage versus Income Taxation When Workers Differ in Both Wages and Working Hours. (CESifo working paper 10734), München, 53 S.

    Abstract

    "I consider the case for the minimum wage alongside (optimal) income taxes when workers differ in both wages and working hours, such that a given level of income corresponds to multiple wage rates. The minimum wage is directly targeted at the lowest-wage workers, while income taxes are at most targeted at all low-income workers, regardless of their hourly wage rates. This renders the minimum wage unambiguously desirable in a discrete-type model of the labor market. Desirability of the minimum wage is a priori ambiguous in a continuous-type model of the labor market. Compared to the minimum wage, income taxes are less effective in compressing the wage distribution but more effective in redistributing income. Desirability of the minimum wage depends on this trade-off between the “predistributional advantage” of the minimum wage and the “redistributional advantage” of the income tax. I derive a desirability condition for the minimum wage and write it in terms of empirical sufficient statistics. A numerical application to the US suggests a strong case for a higher federal minimum wage – especially if social preferences for the lowest-wage workers are relatively strong and the wage elasticity of labor demand relatively small." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Inclusive Monetary Policy: How Tight Labor Markets Facilitate Broad-Based Employment Growth (2022)

    Bergman, Nittai K.; Weber, Michael ; Matsa, David;

    Zitatform

    Bergman, Nittai K., David Matsa & Michael Weber (2022): Inclusive Monetary Policy: How Tight Labor Markets Facilitate Broad-Based Employment Growth. (CESifo working paper 9512), München, 45 S.

    Abstract

    "This paper analyzes the heterogeneous effects of monetary policy on workers with differing levels of labor force attachment. Exploiting variation in labor market tightness across metropolitan areas, we show that the employment of populations with lower labor force attachment—Blacks, high school dropouts, and women—is more responsive to expansionary monetary policy in tighter labor markets. The effect builds up over time and is long lasting. We develop a New Keynesian model with heterogeneous workers that rationalizes these results. The model shows that expansionary monetary shocks lead to larger increases in the employment of less attached workers when the central bank follows an average inflation targeting rule and when the Phillips curve is flatter. These findings suggest that, by tightening labor markets, the Federal Reserve’s recent move from a strict to an average inflation targeting framework especially benefits workers with lower labor force attachment." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Servitization, Inequality, and Wages (2022)

    Boddin, Dominik ; Kroeger, Thilo ;

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    Boddin, Dominik & Thilo Kroeger (2022): Servitization, Inequality, and Wages. In: Labour Economics, Jg. 77, H. August. DOI:10.1016/j.labeco.2021.102011

    Abstract

    "This paper studies the effect of servitization, i.e., within-establishment changes in the labor force composition towards higher shares of workers with service occupations, on within-establishment wage inequality. We identify servitization as being a main driver of increasing within-establishment wage inequality. Servitization accounts for roughly 7% of the observed increase in the within-establishment wage inequality in manufacturing industries between 1994 and 2017. Higher servitization of an establishment’s labor force is associated with, on average, a lower wage level for otherwise equal workers across the majority of occupations. The wage decrease is particularly pronounced for workers in low-skilled manufacturing occupations and workers at the lower end of the wage distribution. These heterogeneous wage effects explain the increase in within-establishment wage inequality." (Author's abstract, IAB-Doku, © 2022 Elsevier) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Firm-to-Firm Trade: Imports, Exports, and the Labor Market (2022)

    Eaton, Jonathan; Kramarz, Francis; Kortum, Samuel S.;

    Zitatform

    Eaton, Jonathan, Samuel S. Kortum & Francis Kramarz (2022): Firm-to-Firm Trade: Imports, Exports, and the Labor Market. (NBER working paper 29685), Cambridge, Mass, 65 S. DOI:10.3386/w29685

    Abstract

    "Customs data reveal heterogeneity and granularity of relationships among buyers and sellers. A key insight is how more exports to a destination break down into more firms selling there and more buyers per exporter. We develop a quantitative general equilibrium model of firm-to-firm matching that builds on this insight to separate the roles of iceberg costs and matching frictions in gravity. In the cross section, we find matching frictions as important as iceberg costs in impeding trade, and more sensitive to distance. Because domestic and imported intermediates compete directly with labor in performing production tasks, our model also fits the heterogeneity of labor shares across French producers. Applying the framework to the 2004 expansion of the European Union, reduced iceberg costs and reduced matching frictions contributed equally to the increase in French exports to the new members. While workers benefitted overall, those competing most directly with imports gained less, even losing in some countries entering the EU." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    Was halten Geringverdienende vom Mindestlohn?: Eine qualitative Untersuchung im Auftrag des Sozio-oekonomischen Panels (SOEP) (2022)

    Heiden, Marleen von der; Himmelreicher, Ralf;

    Zitatform

    Heiden, Marleen von der & Ralf Himmelreicher (2022): Was halten Geringverdienende vom Mindestlohn? Eine qualitative Untersuchung im Auftrag des Sozio-oekonomischen Panels (SOEP). (SOEPpapers on multidisciplinary panel data research at DIW Berlin 1158), Berlin, 15 S.

    Abstract

    "Im Zentrum dieses Beitrags steht die Frage, wie Geringverdienende die Einführung des gesetzlichen Mindestlohns in Deutschland wahrnehmen. Auf Grundlage einer qualitativen Erhebung mit 31 Befragten im Rahmen von sechs Fokusgruppengesprächen, die im Sommer 2015 durchgeführt wurden, konnten vertiefte Einsichten gewonnen werden. Zunächst zeigte sich, dass Geringverdienende oftmals mit Beschäftigungshemmnissen konfrontiert sind. Häufig und auch kumulativ genannte Einschränkungen waren Krankheiten, die Pflege von Angehörigen, Kindererziehung und ein höheres Alter. Diese führten entweder zu Nichtbeschäftigung oder zu reduzierten wöchentlichen Arbeitszeiten; einige waren lediglich geringfügig beschäftigt. Die Einführung des Mindestlohns wurde als Schritt in die richtige Richtung zur Unterbindung von Lohndumping und mehr Anerkennung der Beschäftigten bezeichnet. Der zum Zeitpunkt der Untersuchung bestehende gesetzliche Mindestlohn von 8,50 Euro wird jedoch als zu gering eingeschätzt, um als gerechter Lohn wahrgenommen zu werden. Leistungen würden nicht anerkannt und finanzielle Bedarfe, etwa für die Miete vor allem in Städten, könnten oftmals nicht abgedeckt werden. Auch bei der Einhaltung und Kontrolle des Mindestlohns wird Verbesserungsbedarf gesehen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Uncovered workers in plants covered by collective bargaining: Who are they and how do they fare? (2022)

    Hirsch, Boris ; Lentge, Philipp; Schnabel, Claus ;

    Zitatform

    Hirsch, Boris, Philipp Lentge & Claus Schnabel (2022): Uncovered workers in plants covered by collective bargaining: Who are they and how do they fare? (Friedrich-Alexander-Universität, Lehrstuhl für Arbeitsmarkt- und Regionalpolitik. Diskussionspapiere 123), Nürnberg, 28 S.

    Abstract

    "In Deutschland zahlen Arbeitgeber traditionell den gleichen Tariflohn für Gewerkschaftsmitglieder und -nichtmitglieder im selben Betrieb, um letztere von einem Gewerkschaftsbeitritt abzuhalten. Mit aktuellen Daten aus der Verdienststrukturerhebung untersuchen wir, welche Arbeitnehmer in tarifgebundenen Betrieben heute noch individuell von tariflich vereinbarten Gewerkschaftslöhnen profitieren, welche Arbeitnehmer davon nicht mehr abgedeckt werden, und was dies für deren Entlohnung bedeutet. Wir zeigen, dass ungefähr 9 Prozent der Arbeitskräfte in tarifgebundenen Betrieben keine individuelle Abdeckung (und damit keinen Gewerkschaftslohn) mehr erfahren. Ökonometrische Analysen mit unbedingten Quantilsregressionen und Firmenfixe-Effekte-Schätzungen machen deutlich, dass das Fehlen einer individuellen Abdeckung durch Tarifverträge für die meisten Arbeitskräfte substanzielle Auswirkungen auf ihre Entlohnung hat. Nicht gewerkschaftlich organisierte Niedriglöhner und solche auf unteren Hierarchieebenen leiden besonders, weil ihre Arbeitgeber davon absehen, die Tariflöhne auf sie anzuwenden, um geringere Löhne zahlen zu können. Dieses Vorgehen gefährdet das gewerkschaftliche Ziel, alle benachteiligten Arbeitskräfte zu schützen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Why are Low-Wage Workers Signing Noncompete Agreements? (2022)

    Johnson, Matthew S. ; Lipsitz, Michael ;

    Zitatform

    Johnson, Matthew S. & Michael Lipsitz (2022): Why are Low-Wage Workers Signing Noncompete Agreements? In: The Journal of Human Resources, Jg. 57, H. 3, S. 689-724. DOI:10.3368/jhr.57.3.0619-10274R2

    Abstract

    "Policymakers are concerned by evidence that noncompete agreements (NCAs) are widely used in low-wage jobs. We show that firms that would otherwise not use NCAs are induced to use one in the presence of frictions to adjusting wages downward. Using a new survey of salon owners, we find that declines in the terms of trade for employees and increases in the minimum wage lead to higher NCA use, but only at firms for which the employee's cost of an NCA likely exceeds the employer's benefit. Furthermore, minimum wage increases have a negative effect on employment only where NCAs are unenforceable." (Author's abstract, IAB-Doku, © the Board of Regents of the University of Wisconsin System) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Why Do Sectoral Employment Programs Work?: Lessons from WorkAdvance (2022)

    Katz, Lawrence F.; Schaberg, Kelsey; Hendra, Richard; Roth, Jonathan;

    Zitatform

    Katz, Lawrence F., Jonathan Roth, Richard Hendra & Kelsey Schaberg (2022): Why Do Sectoral Employment Programs Work? Lessons from WorkAdvance. In: Journal of labor economics, Jg. 40, H. S1, S. S249-S291. DOI:10.1086/717932

    Abstract

    "This paper examines the evidence from randomized evaluations of sector-focused training programs that target low-wage workers and combine up-front screening, occupational and soft-skills training, and wraparound services. The programs generate substantial and persistent earnings gains (12%–34%) following training. Theoretical mechanisms for program impacts are explored for the WorkAdvance demonstration. Earnings gains are generated by getting participants into higher-wage jobs in higher-earning industries and occupations, not just by raising employment. Training in transferable and certifiable skills (likely underprovided from poaching concerns) and reductions of employment barriers to high-wage sectors for nontraditional workers appear to play key roles." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Monopsony power and the demand for low-skilled workers (2022)

    Kölling, Arnd ;

    Zitatform

    Kölling, Arnd (2022): Monopsony power and the demand for low-skilled workers. In: The Economic and Labour Relations Review, Jg. 33, H. 2, S. 377-395. DOI:10.1177/10353046211042427

    Abstract

    "This study analyses firms’ labour demand when employers have at least some monopsony power. It is argued that without taking into account (quasi-)monopsonistic structures of the labour market, wrong predictions are made about the effects of minimum wages. Using switching fractional panel probit regressions with German establishment data, I find that slightly more than 80% of establishments exercise some degree of monopsony power in their demand for low-skilled workers. The outcome suggests that a 1% increase in payments for low-skilled workers would, in these firms, increase employment for this group by 1.12%, while firms without monopsony power reduce the number of low-skilled, by about 1.63% for the same increase in remuneration. The study can probably also be used to explain the limited employment effects of the introduction of a statutory minimum wage in Germany and thus leads to a better understanding of the labour market for low-skilled workers." (Author's abstract, IAB-Doku, © SAGE) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Erwerbsarmut in Österreich aus Geschlechterperspektive (2022)

    Siegert, Christina ;

    Zitatform

    Siegert, Christina (2022): Erwerbsarmut in Österreich aus Geschlechterperspektive. In: Wirtschaft und Gesellschaft, Jg. 47, H. 4, S. 511-535.

    Abstract

    "Der Beitrag widmet sich anhand österreichischer EU-SILC-Querschnittsdaten (2017—2019) der Frage, ob und wie sich unselbständig beschäftigte Frauen und Männer hinsichtlich ihres Erwerbsarmutsrisikos auf Basis des Personeneinkommens unterscheiden. Dazu werden auf Basis der individuellen Beschäftigungssituation, des gestaffelten Personeneinkommens (Erwerbseinkommen, andere Personeneinkommen, anteilige Haushaltseinkommen) und haushaltsspezifischer Armutsschwellen Erwerbsarmutsquoten für Frauen und Männer ausgewiesen. Ausgehend von Überlegungen zur Arbeitsmarktbenachteiligung und finanzieller Abhängigkeit von Frauen stehen geschlechts- und haushaltsspezifische Beschäftigungsstrategien, erfasst durch Beschäftigungsausmaß und Lohnhöhe, und deren Konsequenzen für das individuelle Erwerbsarmutsrisiko im Zentrum der Analyse. Potenzielle Zusammenhänge werden mit Hilfe von Kontingenz- und logistischen Regressionsanalysen überprüft, womit dieser Beitrag neue Erkenntnisse über die haushalts- und geschlechterspezifische Situation unselbständig beschäftigter working poor in Österreich liefert. Die Resultate weisen darauf hin, dass Frauen häufiger teilzeit- und niedriglohnbeschäftigt sind und in Paarhaushalten mehrheitlich nur einen Zuverdienst zum Haushaltseinkommen leisten, während Männer überwiegend Allein- oder Hauptverdiener sind. Frauen sind stärker als Männer auf Einkommenskomponenten jenseits des eigenen Erwerbseinkommens angewiesen, um Erwerbsarmut zu vermeiden. Aber nicht Frauen per se, sondern ausschließlich (die überwiegend teilzeitbeschäftigten) Mütter sind gegenüber Männern einem erhöhten Erwerbsarmutsrisiko ausgesetzt. Könnten Mütter nur auf ihr Erwerbseinkommen oder andere Personeneinkommen zurückgreifen, wäre mindestens jede Zweite von ihnen working poor." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Der ungleiche Wert geringqualifizierter Arbeit. Erwerbschancen in der Bau- und Reinigungsbranche (2021)

    Gonon, Anna ; John, Anna ;

    Zitatform

    Gonon, Anna & Anna John (2021): Der ungleiche Wert geringqualifizierter Arbeit. Erwerbschancen in der Bau- und Reinigungsbranche. In: Industrielle Beziehungen, Jg. 28, H. 3, S. 260-282. DOI:10.3224/indbez.v28i3.03

    Abstract

    "Fehlende formale Qualifikationen wirken sich negativ auf Erwerbschancen aus, insbesondere für Frauen. Während die Forschung bisher vor allem makrostrukturelle Faktoren beleuchtete, nimmt dieser Beitrag die Mesoebene in den Blick und fragt danach, wie die Erwerbschancen Geringqualifizierter durch branchenspezifische Formen der Beschäftigung und Arbeitsorganisation beeinflusst werden. Durch den Vergleich zweier geschlechtersegregierter Branchen, dem Bau- und Reinigungsgewerbe in der Schweiz, wird aufgezeigt, wie Systeme der kollektiven Lohnverhandlung, Strategien des Personaleinsatzes sowie Regeln und Praktiken der Beförderung und Weiterbildung zu ungleichen Erwerbschancen beitragen. Analytisch knüpft der Artikel an die Theorie der Unterschätzung von Frauenarbeit an und konzipiert Erwerbschancen als Resultat unterschiedlicher Konstruktionen des Werts von Arbeit. Als empirische Grundlage dienen qualitative Interviews mit Arbeitgebenden, geringqualifizierten Arbeitskräften und Gewerkschaftsvertretern. Zudem wurden die Kollektivverträge der beiden Branchen analysiert. Der Fokus liegt auf Generalunternehmen der Baubranche und auf der Unterhaltsreinigung. Während sich Erstere durch hohe Mindestlöhne sowie institutionalisierte Aufstiegsmöglichkeiten auszeichnen, ist Letztere durch niedrige Löhne, Unterbeschäftigung und mangelnde Möglichkeiten der beruflichen Weiterentwicklung geprägt. Der Beitrag belegt die Vielschichtigkeit der Faktoren, die auf der Ebene von Branchen und Betrieben die Erwerbschancen von Geringqualifizierten beeinflussen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Basisarbeit: Mittendrin und außen vor (2021)

    Große-Jäger, André; Zwingmann, Bruno; Stiegler, Franziska; Merfert, Matthias; Lauenstein, Oliver; Hauser, Renate; May-Schmidt, Jana;

    Zitatform

    Große-Jäger, André, Renate Hauser, Oliver Lauenstein, Jana May-Schmidt, Matthias Merfert, Franziska Stiegler & Bruno Zwingmann (Hrsg.) (2021): Basisarbeit. Mittendrin und außen vor. Bonn: Synergie VertriebsDienstleistung GmbH, 432 S.

    Abstract

    "„Einfacharbeit“ und „Geringverdienende“: Diese Begriffe orientieren sich am Qualifikationsniveau und der Entlohnung und sind seit langem etabliert. Basisarbeit wird dagegen von der jeweiligen Tätigkeit her definiert. In den meisten Fällen bedarf es dafür keiner formalen Qualifikation, sondern nur einer Einarbeitung on the Job. Obwohl es sich hier um eine heterogene Beschäftigtengruppe handelt, gibt es für Basisarbeiter*innen hinsichtlich ihrer Lage und ihrer Arbeitsbedingungen eine Reihe von Gemeinsamkeiten. So fehlt es vielen von ihnen u. a. an Arbeitsplatzsicherheit und sozialer Absicherung, an sicheren und gesunden Arbeitsbedingungen sowie an Anerkennung und Wertschätzung – materiell ebenso wie immateriell. Dass diese Tatsachen bislang nicht klar fokussiert wurden, ist umso erstaunlicher, als Basisarbeiter*innen mit ihrer Tätigkeit und ihrem Engagement die Arbeitsgesellschaft am Laufen halten und in vielerlei Hinsicht überhaupt erst die Grundlage für Wohlstand und Fortschritt schaffen. Bei den Debatten über die Zukunft der Arbeit werden den Auswirkungen für Beschäftigte im „Maschinenraum der Arbeitsgesellschaft“ jedoch bisher nur wenig Beachtung geschenkt. Diese Tatsache ins Bewusstsein zu rücken, für Verbesserungen zu sorgen und einen entsprechenden politischen Handlungsrahmen aufzusetzen, ist das Anliegen der Initiative „Gute Basisarbeit“. Ein Baustein dafür ist die Dialogreihe „Basisarbeit – mittendrin und außen vor“, die im März 2021 mit der Diskussion des neuen Begriffs „Basisarbeit“ startete. In einer eigenen Veranstaltung wurden Basisarbeit als Chance zur Teilhabe am Beispiel von Migrant*innen und die Gestaltung von Ankommensarbeit thematisiert." (Textauszug, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Worker Beliefs About Outside Options (2021)

    Jäger, Simon; Schoefer, Benjamin; Roth, Christopher; Roussille, Nina ;

    Zitatform

    Jäger, Simon, Christopher Roth, Nina Roussille & Benjamin Schoefer (2021): Worker Beliefs About Outside Options. (NBER working paper 29623), Cambridge, Mass, 119 S. DOI:10.3386/w29623

    Abstract

    "Workers wrongly anchor their beliefs about outside options on their current wage. In particular, low-paid workers underestimate wages elsewhere. We document this anchoring bias by eliciting workers' beliefs in a representative survey in Germany and comparing them to measures of actual outside options in linked administrative labor market data. In an equilibrium model, such anchoring can give rise to monopsony and labor market segmentation. In line with the model, misperceptions are particularly pronounced among workers in low-wage firms. If workers had correct beliefs, at least 10% of jobs, concentrated in low-wage firms, would not be viable at current wages." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Regional unterschiedliche Beschäftigungsentwicklung von Helfertätigkeiten (2021)

    Kaufmann, Klara; Kotte, Volker; Schwengler, Barbara; Wiethölter, Doris;

    Zitatform

    Kaufmann, Klara, Volker Kotte, Barbara Schwengler & Doris Wiethölter (2021): Regional unterschiedliche Beschäftigungsentwicklung von Helfertätigkeiten. (IAB-Forschungsbericht 10/2021), Nürnberg, 54 S.

    Abstract

    "Im vorliegenden Bericht betrachten wir die Beschäftigungsentwicklung der Helfertätigkeiten, für die in der Regel kein Berufsabschluss erforderlich ist, für die Jahre 2015 bis 2019. Dabei zeigt sich, dass die Zahl der Beschäftigten, die Helfer- oder Anlerntätigkeiten ausübten, in dem betrachteten Zeitraum überdurchschnittlich gestiegen ist. Zu einem großen Teil wurde die positive Beschäftigungsentwicklung von ausländischen Beschäftigten getragen, und hier vor allem von Staatsangehörigen aus den acht Hauptasylherkunftsländern, die im betrachteten Zeitraum erstmals eine Beschäftigung aufnehmen konnten. Die Entwicklung der Helfertätigkeiten verlief im Bundesländervergleich recht unterschiedlich. Grund dafür sind unterschiedliche Branchenstrukturen. Hier zeigen sich einige markante Unterschiede zwischen Ost- und Westdeutschland sowie zwischen Städten und ländlichen Räumen. Während in Westdeutschland der Anstieg an Helfertätigkeiten im Baugewerbe deutlich stärker ausfiel als in den östlichen Bundesländern, waren in Ostdeutschland im Bereich Verkehr und Lagerei die höchsten Zuwächse zu verzeichnen. Zudem fiel in den östlichen Bundesländern die prozentuale Zunahme im Gesundheits- und Sozialwesen und bei den sonstigen Dienstleistungen deutlich höher aus als in Westdeutschland. Die Covid-19-Pandemie ab dem Jahr 2020 traf dann Helfertätigkeiten vergleichsweise stark und führte zu einem Beschäftigungsrückgang von 2019 bis 2020 von 2,4 Prozent, während vor allem die Spezialisten- und Expertentätigkeiten Beschäftigungszuwächse verzeichneten. Grund hierfür ist, dass bestimmte Branchen stark von der Corona-Krise betroffen waren, in denen viele Helfer beschäftigt sind, wie z.B. die wirtschaftsbezogenen Dienstleistungen, das Gastgewerbe sowie das Verarbeitende Gewerbe." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Einbruch am Arbeitsmarkt ging zulasten von Helfertätigkeiten ( Serie "Corona-Krise: Folgen für den Arbeitsmarkt" ) (2021)

    Kubis, Alexander; Popp, Martin ;

    Zitatform

    Kubis, Alexander & Martin Popp (2021): Einbruch am Arbeitsmarkt ging zulasten von Helfertätigkeiten ( Serie "Corona-Krise: Folgen für den Arbeitsmarkt" ). In: IAB-Forum H. 10.06.2021, o. Sz., 2021-06-08.

    Abstract

    "Die Zahl der Beschäftigten sowie der offenen Stellen im Helfer- und Fachkräftebereich ist im Pandemie-Jahr 2020 deutlich zurückgegangen. Die Nachfrage nach Arbeitskräften, deren gesuchte Qualifikation den beruflichen Anforderungsniveaus „Spezialist“ oder „Experte“ entspricht, erweist sich demgegenüber bislang als relativ robust." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Kubis, Alexander; Popp, Martin ;
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  • Literaturhinweis

    Matching and sorting across regions (2021)

    Lacava, Chiara ;

    Zitatform

    Lacava, Chiara (2021): Matching and sorting across regions. (ICIR working paper series 2021,44), Frankfurt am Main, 39 S.

    Abstract

    "I measure the effects of workers' mobility across regions of different productivity through the lens of a search and matching model with heterogeneous workers and firms estimated with administrative data. In an application to Italy, I find that reallocation of workers to the most productive region boosts productivity at the country level but amplifies differentials across regions. Employment rates decline as migrants foster job competition, and inequality between workers doubles in less productive areas since displacement is particularly severe for low-skill workers. Migration does affect mismatch: mobility favors co-location of agents with similar productivity but within-region rank correlation declines in the most productive region. I show that worker-firm complementarities in production account for 33% of the productivity gains. Place-based programs directed to firms, like incentives for hiring unemployed or creating high productivity jobs, raise employment rates and reduce the gaps in productivity across regions. In contrast, subsidies to attract high-skill workers in the South have limited effects." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Niedriglöhne in der Bundesrepublik Deutschland: Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion DIE LINKE (Drucksache 19/31814) (2021)

    Zitatform

    (2021): Niedriglöhne in der Bundesrepublik Deutschland. Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion DIE LINKE (Drucksache 19/31814). (Verhandlungen des Deutschen Bundestages. Drucksachen 19/32223 (26.08.2021)), 82 S.

    Abstract

    Die Bundesregierung antwortet auf die Anfrage der Fraktion DIE LINKE zu Niedriglöhnen in der Bundesrepublik Deutschland. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Niedriglohnbeschäftigung 2018: Erstmals Rückgang, aber nicht für gering Qualifizierte und Minijobber*innen (2020)

    Kalina, Thorsten; Weinkopf, Claudia ;

    Zitatform

    Kalina, Thorsten & Claudia Weinkopf (2020): Niedriglohnbeschäftigung 2018. Erstmals Rückgang, aber nicht für gering Qualifizierte und Minijobber*innen. (IAQ-Report 2020-05), Duisburg, 22 S. DOI:10.17185/duepublico/71934

    Abstract

    "Trotz der Lohnerhöhungen am unteren Rand der Lohnverteilung durch Einführung des gesetzlichen Mindestlohns im Januar 2015 stagnierte der Anteil der Niedriglohnbeschäftigten bis 2017 auf einem im Vergleich der EU-Länder besonders hohen Niveau. Im Jahr 2018 ging der Umfang der Niedriglohnbeschäftigung in Deutschland erstmals seit Einführung des gesetzlichen Mindestlohns zurück auf 21,8%. Das Niedriglohnrisiko ist vor allem in Ostdeutschland gesunken, während es sich in Westdeutschland kaum verändert hat. Vom gesetzlichen Mindestlohn besonders profitiert haben Gruppen mit einem überdurchschnittlich hohen Niedriglohnrisiko (Frauen, Jüngere und Ältere, Ausländer*innen und befristet Beschäftigte). Die Stundenlöhne von gering Qualifizierten und Minijobber*innen liegen hingegen weiterhin meist deutlich unterhalb der Niedriglohnschwelle. Eine Besonderheit der Niedriglohnbeschäftigung in Deutschland besteht weiterhin darin, dass von Niedriglöhnen in hohem Maße auch Kerngruppen der Beschäftigten betroffen sind: Fast drei Viertel der Niedriglohnbeschäftigten haben eine abgeschlossene Berufsausbildung oder sogar einen akademischen Abschluss und gut 40% sind Vollzeitbeschäftigte." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    The regional effects of a national minimum wage (2018)

    Ahlfeldt, Gabriel M.; Seidel, Tobias ; Roth, Duncan ;

    Zitatform

    Ahlfeldt, Gabriel M., Duncan Roth & Tobias Seidel (2018): The regional effects of a national minimum wage. (CESifo working paper 6924), München, 16 S.

    Abstract

    "We estimate the spatially differential effects of a nationally uniform minimum wage that was introduced in Germany in 2015. To this end, we use a micro data set covering the universe of employed and unemployed individuals in Germany from 2011 to 2016 and a difference-indifferences based identification strategy that controls for heterogeneity in pre-treatment outcome trends. We find that the policy led to spatial wage convergence, in particular in the left tail of the distribution, without reducing relative employment in low-wage regions within the first two years." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    Beteiligte aus dem IAB

    Roth, Duncan ;
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  • Literaturhinweis

    Does workfare work well?: the case of the employment generation program for the poorest in Bangladesh (2018)

    Cho, Yoonyoung ; Ruthbah, Ummul;

    Zitatform

    Cho, Yoonyoung & Ummul Ruthbah (2018): Does workfare work well? The case of the employment generation program for the poorest in Bangladesh. (IZA discussion paper 11473), Bonn, 38 S.

    Abstract

    "Evidence on the effectiveness of workfare as an anti-poverty program in developing countries is weak compared with the relatively well-established role of public works during economic crisis as a social safety net. This paper contributes to evidence building by examining the impact of a large-scale workfare program in Bangladesh, the Employment Generation Program for the Poorest. Taking advantage of the program's distinguishable feature of direct wage transfer to a person's bank account, the paper uses accessibility to local banks as an instrumental variable to identify the program's impacts on rural social assistance beneficiaries. Based on locality-by-time fixed effects models over two rounds of locality panel data, the analysis finds that the Employment Generation Program for the Poorest has contributed to increasing overall household consumption and reducing outstanding loans. In particular, expenditures on quality food and health care have significantly increased, which likely helps individuals continue to engage in income-generating activities in the labor market. However, the implementation costs and poor quality of public assets built through work projects could potentially undermine the program's efficiency. Moreover, further evidence is required on the impacts of work experience through workfare on subsequent labor market outcomes and the value of public assets, to assess the program's effectiveness compared with administratively simpler alternative instruments such as unconditional cash transfers." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Are active labour market policies effective in activating and integrating low-skilled individuals?: an international comparison (2018)

    Escudero, Verónica ;

    Zitatform

    Escudero, Verónica (2018): Are active labour market policies effective in activating and integrating low-skilled individuals? An international comparison. In: IZA journal of labor policy, Jg. 7, S. 1-26. DOI:10.1186/s40173-018-0097-5

    Abstract

    "This paper examines the effectiveness of active labour market policies (ALMPs) in improving labour market outcomes, especially of low-skilled individuals, by means of a pooled cross-country and time series database for 31 advanced countries during the period 1985 - 2010. The analysis includes aspects of the delivery system to see how the performance of ALMPs is affected by different implementation characteristics. Among the notable results, the paper finds that ALMPs matter at the aggregate level, but mostly through an appropriate management and implementation. In this regard, sufficient allocation of resources to programme administration and policy continuity appear to be particularly important. Moreover, start-up incentives and measures aimed at vulnerable populations are more effective than other ALMPs in terms of reducing unemployment and increasing employment. Interestingly, the positive effects of these policies seem to be particularly beneficial for the low skilled." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Great expectations: reservation wages and the minimum wage reform (2018)

    Fedorets, Alexandra ; Shupe, Cortnie ; Filatov, Alexey;

    Zitatform

    Fedorets, Alexandra, Alexey Filatov & Cortnie Shupe (2018): Great expectations: reservation wages and the minimum wage reform. (SOEPpapers on multidisciplinary panel data research at DIW Berlin 968), Berlin, 12 S.

    Abstract

    "We use the German Socio-Economic Panel to show that introducing a high-impact statutory minimum wage causes an increase in reservation wages of approximately 4 percent at the low end of the distribution. The shifts in reservation wages and observed wages due to the minimum wage reform are comparable in their magnitude. Additional results show that German citizens adjust their reservation wages more than immigrants. Moreover, suggestive evidence points to a compensation mechanism in which immigrants trade wage growth against job security." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Rising in-work poverty in times of activation: changes in the distributive performance of institutions over three decades, Germany 1984-2013 (2018)

    Gerlitz, Jean-Yves ;

    Zitatform

    Gerlitz, Jean-Yves (2018): Rising in-work poverty in times of activation. Changes in the distributive performance of institutions over three decades, Germany 1984-2013. In: Social indicators research, Jg. 140, H. 3, S. 1109-1129. DOI:10.1007/s11205-017-1816-9

    Abstract

    "In-work poverty contradicts the belief that a job should provide a decent standard of living. Nevertheless, the share of working poor in most European countries has risen. Studies show that the development of in-work poverty is attributable to changes in the distributive performance of the labour market, households and the welfare state, as measured by their ability to prevent people from falling below the poverty line. However, such studies have been limited to standard employment and did not address activation, i.e., welfare state transformation through deregulation, recommodification, and social investment. Taking the case of Germany, I analyse changes in the distributive performance of institutions within the context of activation policies (Hartz reforms) for employees that differ in work duration and intensity. Based on descriptive trend analysis of data from the German Socio-Economic Panel, I retrace the process of income distribution and look at how institutional changes have contributed to the development of in-work poverty. I find that an increase of in-work poverty can be attributed to a decrease of the distributive performance of the labour market after the implementation of the Hartz reforms; that individuals in non-standard employment were more affected than people in standard-employment, and that increases in the performance of households and the welfare state do not absorb this development. Activation has shifted responsibility from the labour market to the other distributive institutions." (Author's abstract, © Springer-Verlag) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Grundrente & Co.: Konzepte für eine bessere Alterssicherung bei Niedriglohn im Vergleich (2018)

    Hoenig, Ragnar; Kerschbaumer, Judith; Schmidt, Severin;

    Zitatform

    Hoenig, Ragnar, Judith Kerschbaumer & Severin Schmidt (2018): Grundrente & Co. Konzepte für eine bessere Alterssicherung bei Niedriglohn im Vergleich. (WISO direkt 2018,08), Bonn, 4 S.

    Abstract

    "Der Lebensrisiken absichernde Sozialstaat hat in den letzten Jahrzehnten wesentlich zur Stabilität des politischen Systems der Bundesrepublik beigetragen. Bürger_innen haben auf den Sozialstaat vertraut und so Planungssicherheit für ihr Leben bekommen. Ob dieses Vertrauen in Zukunft erhalten bleibt, hängt wesentlich von der Frage ab, ob auch niedrigverdienende Arbeitnehmer_innen im Alter durch das gesetzliche Rentensystem abgesichert sind." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Kaum Bildungsaufstieg aus Arbeitslosigkeit: zur Fort- und Weiterbildung in der Arbeitsförderung (2018)

    Hofmann, Tina; Rock, Joachim; Schabram, Greta;

    Zitatform

    Hofmann, Tina, Greta Schabram & Joachim Rock (2018): Kaum Bildungsaufstieg aus Arbeitslosigkeit. Zur Fort- und Weiterbildung in der Arbeitsförderung. (Deutscher Paritätischer Wohlfahrtsverband. Kurzexpertise 2018,02), Berlin, 15 S.

    Abstract

    "Den drängenden Fachkräftebedarfen der Wirtschaft, dem demographischen Wandel der Gesellschaft und fortschreitender Digitalisierung zum Trotz: Die Fort- und Weiterbildung von Arbeitslosen wird in der Arbeitsförderung vernachlässigt. Das zeigen Auswertungen aktueller Daten der Bundesagentur für Arbeit durch die Paritätische Forschungsstelle. Die beiliegende Kurzexpertise enthält aufbereitete Daten, Aussagen zu den Hintergründen der Förderung und ein Plädoyer für eine aktive Weiterbildungsförderung." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Stemming the tide: What have European Union countries done to support low-wage workers in an era of downward wage pressures? (2018)

    Marchal, Sarah ; Marx, Ive ;

    Zitatform

    Marchal, Sarah & Ive Marx (2018): Stemming the tide. What have European Union countries done to support low-wage workers in an era of downward wage pressures? In: Journal of European social policy, Jg. 28, H. 1, S. 18-33. DOI:10.1177/0958928717704747

    Abstract

    "Governments across the European Union (EU) have been striving to get more people into work while at the same time acknowledging that more needs to be done to 'make work pay'. Yet this drive comes at a time when structural economic shifts are putting pressure on wages, especially of less skilled workers. This article focuses on trends in minimum wages, income taxes and work-related benefits within a selection of 15 EU countries, for the period 2001 - 2012, with three US states included as reference cases. We find evidence for eroding relative minimum wages in various EU countries, yet combined with catch-up growth in the new member states. We also find that governments counteracted eroding minimum wages through direct income support measures, especially for lone parents. Most prevalent among these were substantial declines in income tax liabilities." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Labor supply under participation and hours constraints: an extended structural model for policy evaluations (2018)

    Müller, Kai-Uwe; Wrohlich, Katharina ; Neumann, Michael ;

    Zitatform

    Müller, Kai-Uwe, Michael Neumann & Katharina Wrohlich (2018): Labor supply under participation and hours constraints. An extended structural model for policy evaluations. (IZA discussion paper 12003), Bonn, 50 S.

    Abstract

    "The paper extends a static discrete-choice labor supply model by adding participation and hours constraints. We identify restrictions by survey information on the eligibility and search activities of individuals as well as actual and desired hours. This provides for a more robust identification of preferences and constraints. Both, preferences and restrictions are allowed to vary by and are related through observed and unobserved characteristics. We distinguish various restrictions mechanisms: labor demand rationing, working hours norms varying across occupations, and insufficient public childcare on the supply side of the market. The effect of these mechanisms is simulated by relaxing different constraints at a time. We apply the empirical frame- work to evaluate an in-work benefit for low-paid parents in the German institutional context. The benefit is supposed to increase work incentives for secondary earners. Based on the structural model we are able to disentangle behavioral reactions into the pure incentive effect and the limiting impact of constraints at the intensive and extensive margin. We find that the in-work benefit for parents substantially increases working hours of mothers of young children, especially when they have a low education. Simulating the effects of restrictions shows their substantial impact on employment of mothers with young children." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Gerade geringqualifizierte Beschäftigte sehen bei der beruflichen Weiterbildung viele Hürden (2018)

    Osiander, Christopher ; Stephan, Gesine ;

    Zitatform

    Osiander, Christopher & Gesine Stephan (2018): Gerade geringqualifizierte Beschäftigte sehen bei der beruflichen Weiterbildung viele Hürden. In: IAB-Forum H. 02.08.2018, o. Sz., 2018-07-27.

    Abstract

    "Berufliche Weiterbildung ist in einer Arbeitswelt, die sich rapide wandelt, wichtiger denn je. Ausgerechnet Menschen ohne Berufsabschluss drohen hier weiter ins Hintertreffen zu geraten. Denn gerade sie befürchten nach den Ergebnissen einer IAB-Befragung, dass sich Weiterbildung für sie nicht auszahlt. Zudem geben zwei Drittel von ihnen an, dass sie das Lernen nicht mehr gewohnt seien." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Osiander, Christopher ; Stephan, Gesine ;
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  • Literaturhinweis

    Qualifikationsspezifische Arbeitslosenquoten (2018)

    Röttger, Christof; Weber, Brigitte; Weber, Enzo ;

    Zitatform

    Röttger, Christof, Brigitte Weber & Enzo Weber (2018): Qualifikationsspezifische Arbeitslosenquoten. (Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung. Aktuelle Daten und Indikatoren), Nürnberg, 6 S.

    Abstract

    "Die Arbeitslosigkeit in Deutschland ist 2017 im vierten Jahr in Folge gesunken. Die Gesamtquote nach Qualifikationen berechnet sich auf 5,8 Prozent und hat damit den niedrigsten Stand seit der Wiedervereinigung erreicht. Das Arbeitslosigkeitsrisiko hängt dabei eng mit der Qualifikation zusammen. Je niedriger die Qualifikation, desto schwieriger ist die Position auf dem Arbeitsmarkt. Personen ohne Berufsabschluss sind von Arbeitslosigkeit besonders betroffen. Bundesweit sind 2017 in dieser Gruppe 17,9 Prozent ohne Arbeit. Die Perspektive für Akademiker am gesamtdeutschen Arbeitsmarkt bleibt sehr gut. Die Arbeitslosenquote liegt auf niedrigem Niveau (2,3 %). Weiter verbessert hat sich die Beschäftigungssituation auch für Personen mit einer beruflichen Ausbildung. Ihre Arbeitslosenquote beträgt aktuell 3,9 Prozent, 0,3 Prozentpunkte weniger als im Jahr 2016. Deutliche Unterschiede bestehen bei den Arbeitslosenquoten zwischen Ost- und Westdeutschland, aber der Osten hat den Rückstand weiter verringert." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Weber, Enzo ;
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  • Literaturhinweis

    Improving productivity and job quality of low-skilled workers in the United Kingdom (2018)

    Zwart, Sanne; Baker, Mark ;

    Zitatform

    Zwart, Sanne & Mark Baker (2018): Improving productivity and job quality of low-skilled workers in the United Kingdom. (OECD Economics Department working papers 1457), Paris, 36 S. DOI:10.1787/14dfd584-en

    Abstract

    "More than a quarter of adults in the United Kingdom have low basic skills, which has a negative impact on career prospects, job quality and productivity growth. Furthermore, unlike most other countries, young adults do not have stronger basic skills than the generation approaching retirement. The lack of skills development starts at young ages and continues in secondary education; despite a modest reduction in recent years, the educational attainment gap between disadvantaged and non-disadvantaged students remains high. The low participation in lifelong learning of low-skilled individuals puts them at risk of falling behind in meeting the changing skill demands of the dynamic labour market. Ongoing reforms to the vocational education and training (VET) system and apprenticeship system should have a positive impact on low-skilled productivity, enabling students to gain the necessary basic skills and for workers to find quality jobs. Improving the targeting of active labour market policies, and ensuring that the ongoing increases in the national living wage are delivered in a sustainable way will also play an important role in improving job quality and reducing the high rate of youth neither employed or in education or training. Policy responses to the rise of non-standard work will also be essential in improving the job quality of the low-skilled." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    The macroeconomics of the minimum wage (2018)

    Šauer, Radek;

    Zitatform

    Šauer, Radek (2018): The macroeconomics of the minimum wage. In: Journal of macroeconomics, Jg. 56, H. June, S. 89-112. DOI:10.1016/j.jmacro.2018.01.003

    Abstract

    "This paper studies the macroeconomic impact of a statutory minimum wage. I demonstrate by means of a medium-scale DSGE model, which I estimate with US data, how the minimum wage impacts aggregate variables. The model framework enables me to take into account various general-equilibrium effects that the minimum wage can potentially trigger. Under the estimated stance of monetary policy, the model predicts that the minimum wage has a negligible effect on the macroeconomy. However, if the Federal Reserve conducted highly dovish monetary policy, the federal minimum wage would substantially affect the macroeconomy. A minimum-wage hike would even cause an economic expansion. The paper also examines the possibility of indexing the minimum wage to an inflation measure. It compares the indexation to price inflation with the indexation to wage inflation. By considering an alternative estimated model, I present evidence that performance standards are an important adjustment channel through which firms react to changes in the minimum wage." (Author's abstract, © 2018 Elsevier) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Regional discontinuities and the effectiveness of further training subsidies for low-skilled employees (2017)

    Dauth, Christine ;

    Zitatform

    Dauth, Christine (2017): Regional discontinuities and the effectiveness of further training subsidies for low-skilled employees. (IAB-Discussion Paper 07/2017), Nürnberg, 43 S.

    Abstract

    "In diesem Beitrag untersuche ich die Wirkung von Weiterbildungssubventionen auf die Arbeitsmarktchancen von gering Qualifizierten zwischen 2007 und 2012. Mit Hilfe detaillierter Prozessdaten bestimme ich Unterschiede in den konditionalen Politikstilen zwischen den lokalen Arbeitsagenturen und nutze diese unscharfe Diskontinuität als Instrument um kausale Effekte zu identifizieren. Für 'complier', d.h. Personen, die die Subventionen nur aufgrund eines bestimmten Politikstils einer Arbeitsagentur erhalten, erhöhen sich aggregierte Beschäftigung und Einkommen. Besonders stark profitieren dabei Frauen, unter 35jährige, Personen ohne deutsche Staatsbürgerschaft und Teilnehmer in den Jahren vor der Wirtschaftskrise von 2009." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Dauth, Christine ;
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    Neueinstellungen auf Mindestlohnniveau: Anforderungen und Besetzungsschwierigkeiten gestiegen (2016)

    Gürtzgen, Nicole ; Kubis, Alexander; Weber, Enzo ; Rebien, Martina;

    Zitatform

    Gürtzgen, Nicole, Alexander Kubis, Martina Rebien & Enzo Weber (2016): Neueinstellungen auf Mindestlohnniveau: Anforderungen und Besetzungsschwierigkeiten gestiegen. (IAB-Kurzbericht 12/2016), Nürnberg, 8 S.

    Abstract

    "Durch die Einführung des gesetzlichen Mindestlohns im Januar 2015 kam es zu einer deutlichen Lohnsteigerung am unteren Rand des Niedriglohnbereichs. Hierdurch könnte es auf der einen Seite größere Anreize für gering qualifizierte Bewerber geben, sich auf solche Stellen zu bewerben. Auf der anderen Seite könnten Betriebe bestrebt sein, die Lohnsteigerung durch eine höhere Produktivität des Bewerbers zu kompensieren. Die Autoren untersuchen, ob die betrieblichen Ansprüche gegenüber den Bewerbern nach der Mindestlohneinführung gestiegen sind und wie sich die Personalsuche dadurch verändert hat." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Informal unemployment and education (2016)

    Kolm, Ann-Sofie; Larsen, Birthe;

    Zitatform

    Kolm, Ann-Sofie & Birthe Larsen (2016): Informal unemployment and education. In: IZA journal of labor economics, Jg. 5, S. 1-36. DOI:10.1186/s40172-016-0048-6

    Abstract

    "This paper develops a four-sector equilibrium search and matching model with informal sector employment opportunities and educational choice. We show that underground activities reduce educational attainments if informal employment opportunities mainly are available for low-educated workers. A more zealous enforcement policy will in this case improve educational incentives as it reduces the attractiveness of remaining a low-educated worker. However, unemployment also increases. Characterizing the optimal enforcement policies, we find that relatively more audits should be targeted towards the sector employing low-educated workers; elsewise, a too low stock of educated workers is materialized." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Berufsabschluss für Erwachsene in der Schweiz: Bestandsaufnahme und Blick nach vorn (2016)

    Maurer, Markus ; Neuhaus, Helena; Wettstein, Emil;

    Zitatform

    Maurer, Markus, Emil Wettstein & Helena Neuhaus (2016): Berufsabschluss für Erwachsene in der Schweiz. Bestandsaufnahme und Blick nach vorn. (Praxis), Bern: Hep, 192 S.

    Abstract

    "In der Schweiz sind mehr als eine halbe Million Erwachsene gering qualifiziert oder haben keinen zeitgemäßen Abschluss. Es existieren nur wenige Angebote, um einen Abschluss nachzuholen oder bereits erworbene Kompetenzen anerkennen zu lassen. Dies verwundert insofern, als die Berufsbildung für Erwachsene auf der bildungs- wie sozialpolitischen Agenda steht. Sie gilt als Instrument zur Linderung des Fachkräftemangels und als Mittel zur Armutsprävention und -bekämpfung.
    Autorin und Autoren dieses Buches analysieren bestehende und präsentieren neue Vorschläge, wie die berufliche Grundbildung vermehrt auf Erwachsene ausgerichtet werden kann. Der Fokus liegt dabei auf den Abschlüssen der formalen beruflichen Grundbildung (EFZ/EBA) in der Schweiz, doch werden auch nichtformale Abschlüsse in die Analyse einbezogen. In einem separaten Kapitel werden Erfahrungen aus Deutschland, Österreich, Frankreich und Schweden diskutiert." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Low-skill jobs or jobs for low-skilled workers?: An analysis of the institutional determinants of the employment rates of low-educated workers in 19 OECD countries, 1997 - 2010 (2015)

    Abrassart, Aurélien ;

    Zitatform

    Abrassart, Aurélien (2015): Low-skill jobs or jobs for low-skilled workers? An analysis of the institutional determinants of the employment rates of low-educated workers in 19 OECD countries, 1997 - 2010. In: Journal of European social policy, Jg. 25, H. 2, S. 225-241. DOI:10.1177/0958928715573485

    Abstract

    "We often hear that the high unemployment rates of low-educated workers in Europe are due to the rigidities of the institutions increasing the labour costs that burden employers. In this article, we challenge this traditional view and offer alternative explanations to the cross-national variation in the employment rate of low-educated workers. Using macro-data and an error correction model, we analyse the determinants of the creation of jobs for low-educated workers in 19 countries between 1997 and 2010. Our findings tend to invalidate the neoliberal view, while also pointing to the positive impact of investing in public employment services and the predominant role of economic growth, which can be weakened by union density and employment protection in the case of male workers. Last but not least, creating low skill jobs has no or little impact on the employment outcomes of low-educated workers, thus indicating job displacement issues." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Die zeitgemäße Arbeitskraft: qualifiziert, aktiviert, polarisiert (2015)

    Atzmüller, Roland; Hürtgen, Stefanie ; Krenn, Manfred;

    Zitatform

    Atzmüller, Roland, Stefanie Hürtgen & Manfred Krenn (2015): Die zeitgemäße Arbeitskraft. Qualifiziert, aktiviert, polarisiert. (Arbeitsgesellschaft im Wandel), Weinheim: Beltz Juventa, 344 S.

    Abstract

    "Wie die Arbeitskraft im flexiblen Kapitalismus geformt wird, zeigt das Buch mit Blick auf den tief greifenden Wandel des Wohlfahrtsstaates, die Transnationalisierung der Wirtschaft und neue soziale Ungleichheiten und Spaltungen.
    Der gegenwärtige flexible Kapitalismus vertieft Ungleichheiten und Spaltungen zwischen den Beschäftigten und bringt neue hervor. Insbesondere die hierarchische Aufspaltung in 'qualifiziertes' und 'unqualifziertes Humankapital' durchschneidet gesellschaftliche Zugehörigkeiten und Möglichkeiten sozialer Teilhabe. Dies zeigen die AutorInnen in Bezug auf veränderte Wohlfahrtspolitiken des Social Investment und der Aktivierung sowie bezogen auf die zunehmend transnationale Welt von Arbeit und Ökonomie. Sie diskutieren dabei zentrale theoretische Konzepte auf der Basis eines reichhaltigen empirischen Forschungsmaterials. Polarisierung und Fragmentierung wird auf diese Weise sichtbar als sowohl strukturelles Problem, aber auch als eines der subjektiven Handlungsorientierungen der Beteiligten." (Textauszug, IAB-Doku)
    Inhaltsverzeichnis:
    Roland Atzmüller, Stefanie Hürtgen, Manfred Krenn: Die zeitgemäße Arbeitskraft - qualifiziert, aktiviert, polarisiert (9-25);
    Stefanie Hürtgen: Qualifizierung und Polarisierung im transnationalen Raum der Lohnarbeit : Die zeitgemäß (un-)qualifizierte Arbeitskraft als betrieblich und gesellschaftlich konstruiertes Herrschaftsverhältnis (27-123);
    Manfred Krenn: An- und Ungelernte als Prototypen unzeitgemäßer Arbeitskraft in der "Wissensgesellschaft" : Stigmatisierung, Marginalisierung, Aktivierung (125-194);
    Roland Atzmüller: Transformation der "zeitgemäßen Arbeitskraft" und Krisenbearbeitung (195-310).

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  • Literaturhinweis

    Are active labour market policies effective in activating and integrating low-skilled individuals?: an international comparison (2015)

    Escudero, Verónica ;

    Zitatform

    Escudero, Verónica (2015): Are active labour market policies effective in activating and integrating low-skilled individuals? An international comparison. (PSE working paper / Paris School of Economics 2015-01), Paris, 45 S.

    Abstract

    "This paper examines the effectiveness of active labour market policies (ALMPs) in improving labour market outcomes, especially of low-skilled individuals. The empirical analysis consists of an aggregate impact approach based on a pooled cross country and time series database for 31 advanced countries during the period 1985 - 2010. A novelty of the paper is that it includes aspects of the delivery system to see how the performance of ALMPs is affected by different implementation characteristics. Among the notable results, the paper finds that ALMPs matter at the aggregate level, both, in terms of reducing unemployment, but also in terms of increasing employment and participation. Interestingly, start-up incentives are more effective in reducing unemployment than other ALMPs. The positive effects seem to be particularly beneficial for the low-skilled. In terms of implementation, the paper finds that the most favourable aspect is the allocation of resources to programme administration. Finally, a disruption of policy continuity is associated with negative effects for all labour market variables analysed." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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