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Dossier

Niedriglohnarbeitsmarkt

Der Ausbau des Niedriglohnsektors sollte Ende der 1990er Jahre die hohe Arbeitslosigkeit reduzieren. Als Niedriglohn gilt ein Arbeitsentgelt, das trotz Vollzeitbeschäftigung keine angemessene Existenzsicherung gewährleistet – die OECD definiert den ihn als einen Bruttolohn, der unterhalb von zwei Dritteln des nationalen Medianbruttolohns aller Vollzeitbeschäftigten liegt. Betroffen von Niedriglöhnen sind überdurchschnittlich häufig Personen ohne beruflichen Abschluss, jüngere Erwerbstätige und Frauen.
Bietet der Niedriglohnsektor eine Chance zum Einstieg in den Arbeitsmarkt oder ist er eine Sackgasse? Das IAB-Themendossier erschließt Informationen zum Forschungsstand.
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im Aspekt "Dänemark"
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    Sozialer Schutz und Arbeitsmarktintegration familiärer Risikogruppen (01.01.2010)

    Universität Mannheim, Mannheimer Zentrum für Europäische Sozialforschung
    Ebbinghaus, Bernhard, Prof. Dr.
    Quelle: Projektinformation der Hans-Böckler-Stiftung

    Beschreibung

    Das Projekt analysiert die Beschäftigungs- und Einkommenssituation von Familien mit sozialen Risiken in Deutschland im Vergleich zu vier europäischen Nachbarländern mit unterschiedlicher Kombination von Arbeitsmarkt-, Tarif- und Sozialpolitik. Zentrale Frage ist, welche Kombination von Instrumenten der Arbeitsmarktintegration und des Sozialschutzes ein Höchstmass an sozialer Teilhabe ermöglichen.>> Kontext / Problemlage: Der tiefgreifende gesellschaftliche Strukturwandel erhöht die Gefahr der sozialen Exklusion für benachteiligte soziale Gruppen. Der Wandel zur Dienstleistungsgesellschaft führt zu sinkenden Erwerbschancen für Geringqualifizierte, zugleich erhöht sich der soziale Druck auf Arbeitslose und Transferempfänger durch den Umbau der sozialen Sicherungssysteme und das vorherrschende Paradigma der "Aktivierung". Diese Entwicklungen stellen die betroffenen Gruppen vor große Probleme und bergen darüber hinaus die Gefahr einer schwindenden sozialen Integration der Gesellschaft. Besonders problematisch ist die Kumulation von Risikofaktoren, insbesondere für Menschen, deren individuelle Lebenschancen aufgrund familiärer Umstände eingeschränkt sind. Sozial benachteiligte Familien haben große Schwierigkeiten beim Eintritt in eine Erwerbstätigkeit und können die Erfordernisse eines flexiblen Arbeitsmarktes oft nicht erfüllen. Zugleich liegt die Schwelle für ein ausreichendes Familieneinkommen hoch.>> Fragestellung: Das Projekt analysiert die Beschäftigungs- und Einkommenssituation von Familien in schwierigen Lebenslagen. Im Mittelpunkt stehen vier Risikogruppen: (1) Geringqualifizierte Familien mit Kindern; (2) Alleinerziehende; (3) Niedriglohnempfänger mit Kindern; (4) Langzeitarbeitslose und Sozialhilfeempfänger mit Kindern. Die Situation dieser Risikogruppen wird jeweils im Vergleich zu anderen relevanten gesellschaftlichen Gruppen und im internationalen Vergleich analysiert. Dabei wird Deutschland mit Dänemark, Großbritannien, den Niederlanden und Frankr

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    Welfare to Work: ein neuer Weg zur Reform der Grundsicherung? Theoretische Analyse und Erfahrungen in ausgewählten Industrieländern (01.05.2003)

    ifo-Institut für Wirtschaftsforschung
    Werding, Martin
    Quelle: Projektinformation beim Ifo-Institut

    Beschreibung

    Ziel des Forschungsvorhabens ist eine Analyse der Wirksamkeit des Welfare-to-Work-Ansatzes. Dieser Ansatz beinhaltet eine Neuausrichtung der sozialen Grundsicherung, bei der die Empfänger als Gegenleistung für die Sozialleistungen öffentliche Arbeit verrichten müssen, die Inanspruchnahme der Leistungen befristet wird und die Sozialleistungsempfänger aktiv bei der Suche und Aufnahme einer Beschäftigung unterstützt werden. Außerdem wird die Arbeit im Niedriglohnbereich subventioniert. Der Schwerpunkt des Projekts liegt in der theoretischen Analyse der Wirkungsweise der neuen Elemente der sozialen Grundsicherung. Ergänzend werden empirische Studien zu Beschäftigungs- und Einkommenseffekten sowie fiskalischen Wirkungen aufgearbeitet. Im Mittelpunkt stehen dabei die Erfahrungen, die in den Vereinigten Staaten, Großbritannien, Dänemark und den Niederlanden mit einer Welfare-to-Work-Politik gemacht werden sowie eher experimentelle Ansätze dieser Art in Deutschland. Methoden: Die theoretische Analyse fokussiert auf drei Hauptelemente des Ansatzes, nämlich die Arbeitsverpflichtung, die Befristung der Sozialhilfe und die Unterstützung der Sozialhilfeempfänger bei der Arbeitsplatzsuche. Grundlage der Analysen sind das Effizienzlohnmodell von Shapiro und Stiglitz (1984) sowie die Matching-Modelle von Pissarides (2000) sowie Coles und Masters (2000). Dabei werden die Konsequenzen der Änderung der Anreizstrukturen für Beschäftigte explizit berücksichtigt. Ferner wird die Perspektive eingenommen, dass Arbeitslosigkeit unfreiwillig ist. Beschäftigungswirkungen ergeben sich daher nicht infolge eines veränderten Arbeitsangebots, sondern aufgrund einer auf die neuen Anreizstrukturen reagierenden Arbeitsnachfrage, beziehungsweise über einen modifizierten Matching-Prozess. Die theoretische Analyse soll durch eine vergleichende Darstellung der Welfare-to-Work-Politik in fünf Ländern und eine Aufarbeitung der vorliegenden Evaluierungsstudien im Hinblick auf die Prognosen aus den the

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    Aktivierende Arbeitsmarktpolitik als neue Herausforderung an staatliches Handeln? Zum Wandel der dänischen Arbeitsmarktpolitik 1990-2005 (01.01.2003)

    Universität Bremen, Zentrum für Sozialpolitik
    Linke Sonderegger, Marion
    Quelle: Projektinformation beim ZeS

    Beschreibung

    Seit Beginn der 1990er Jahre wird das normative Konzept des aktivierenden Staates in der Wohlfahrtsstaatsforschung als "Dritter Weg" in Abgrenzung zum klassischen Wohlfahrtsstaat und der Idee des "Schlanken Staates" diskutiert. Dabei steht der Wandel der Arbeitsmarktpolitik von einem auf Transferleistung bezogenen Handeln hin zu Forcierung von Beschäftigungsfähigkeit der erwerbsfähigen Bevölkerung im Zentrum. Dieser Wandel findet scheinbar in allen europäischen Ländern statt, wobei die Aktivierungspolitik jeweils unterschiedliche Formen annimmt.>> In dieser Arbeit wird der Frage nachgegangen, inwiefern sich staatliches Handeln im Zuge des Wandels der Arbeitsmarktpolitik hin zu einer Aktivierung verändert. Am Beispiel der Geringqualifizierten, die eine besonders prekäre Gruppe auf dem Arbeitsmarkt darstellen (hohe Arbeitslosigkeit, Perspektivlosigkeit, hohe Nichterwerbstätigkeit), soll vor allem untersucht werden, ob und wie die Aktivierungspolitik Risikogruppen adressiert bzw. in den Arbeitsmarkt integriert und welche Auswirkungen dies auf den Umfang des staatlichen Handelns hat. Dazu werden die Gesetze und deren Implementation in Dänemark untersucht, da dieses Land als model of good practice für eine aktivierende Arbeitsmarktpolitik gilt.>> Ziel der Arbeit ist es, das Konzept des Aktivierenden Staates im Bezug auf die aktivierende Arbeitsmarktpolitik im Diskurs um den Wandel von Wohlfahrtsstaatlichkeit zu verorten und zu bestimmen, inwiefern sich staatliches Handeln in diesem Kontext verändert. Veröffentlichungen: Linke Sonderegger, Marion (2005): Sozialstaatliche Intervention in der aktivierenden Arbeitsmarktpolitik. Das Beispiel Dänemark, ZeS report, Jg. 10, H. 2, S. 13-16 ; Linke Sonderegger, Marion (2004): Mehr als nur staatliche Kinderbetreuung. Optionserweiterungen und Geschlechterrollen in der aktuellen dänischen Familienpolitik, ZeS-Arbeitspapier 7/2004, Bremen, 32 S., http://www.zes.uni-bremen.de/pages/download.php?ID=217&SPRACHE=DE&TABLE=AP&TY

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