Niedriglohnarbeitsmarkt
Der Ausbau des Niedriglohnsektors sollte Ende der 1990er Jahre die hohe Arbeitslosigkeit reduzieren. Als Niedriglohn gilt ein Arbeitsentgelt, das trotz Vollzeitbeschäftigung keine angemessene Existenzsicherung gewährleistet – die OECD definiert den ihn als einen Bruttolohn, der unterhalb von zwei Dritteln des nationalen Medianbruttolohns aller Vollzeitbeschäftigten liegt. Betroffen von Niedriglöhnen sind überdurchschnittlich häufig Personen ohne beruflichen Abschluss, jüngere Erwerbstätige und Frauen.
Bietet der Niedriglohnsektor eine Chance zum Einstieg in den Arbeitsmarkt oder ist er eine Sackgasse? Das IAB-Themendossier erschließt Informationen zum Forschungsstand.
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8 Millionen Niedriglohnjobs im Jahr 2018 (21.10.2020)
Beschreibung
Gut jede und jeder fünfte abhängig Beschäftigte (21 %) in Deutschland arbeitete im April 2018 im Niedriglohnsektor. Damit wurden rund 8 Millionen Jobs unterhalb der Niedriglohnschwelle (11,05 Euro brutto je Stunde) entlohnt. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, waren das 393 000 Jobs mehr als im April 2014.
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Weiterbildung: Ungelernte wollen’s wissen (10.11.2015)
Institut der deutschen Wirtschaft KölnBeschreibung
Im vergangenen Jahr haben sich insgesamt 51 Prozent der Bundesbürger im Alter von 18 bis 64 Jahren weiterqualifiziert – so viele wie nie zuvor. Vor allem Beschäftigte mit geringer Qualifikation oder befristeten Arbeitsverträgen haben sich häufiger neues Wissen angeeignet als in früheren Jahren. iwd - Nr. 19 vom 7. Mai 2015
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Arbeitsmarkt: Die Niedriglohnbranchen boomen (06.06.2014)
Institut der deutschen Wirtschaft KölnBeschreibung
Seit Jahrzehnten haben es Menschen ohne Berufsausbildung auf dem Arbeitsmarkt schwer. Ihre Arbeitslosigkeit ist um ein Vielfaches höher als bei Personen mit beruflichen oder akademischen Abschlüssen. Ein Grund: Güter, für deren Herstellung einfache Arbeit eingesetzt wird, können aus Ländern importiert werden, in denen die Lohnkosten geringer sind. Schließlich ist ein chinesischer Geringqualifizierter nicht weniger produktiv als ein Deutscher. (iwd - Nr. 11 vom 13. März 2014)
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Bildung: Weniger Bildungsverlierer (24.03.2014)
Institut der deutschen Wirtschaft KölnBeschreibung
Die Zahl der Geringqualifizierten in Deutschland sinkt: Zwischen 2005 und 2011 ist die Zahl der jungen Leute, die weder einen berufsqualifizierenden Abschluss hatten noch eine Ausbildung absolvierten, um 250.000 Personen zurückgegangen. Waren im Jahr 2005 noch 16,5 Prozent der 20- bis 29-Jährigen sogenannte Bildungsverlierer, sank ihr Anteil im Jahr 2011 auf 13,4 Prozent. (iwd - Nr. 49 vom 5. Dezember 2013)
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Mindestlohn von EUR 8,50: Eine falsche Weichenstellung (01.11.2013)
Deutsche Bank ResearchBeschreibung
Beitrag von David Folkerts-Landau in "Standpunkt Deutschland" von Deutsche Bank Research vom 01.11.2013
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Arbeitsmarkt: Fast jeder Vierte mit Niedriglohn (17.10.2013)
Hans-Böckler-StiftungBeschreibung
Böckler Impuls 15/2013: Der Niedriglohnsektor stagniert auf hohem Niveau: Über 8 Millionen Beschäftigte sind betroffen.
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Mindestlohndebatte: Einseitiger Fokus auf den Lohn greift zu kurz (15.10.2013)
Deutsches Institut für WirtschaftsforschungBeschreibung
Beitrag von Luke Haywood im DIW-Wochenbericht 41/2013, S. 16
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Branchenmindestlöhne - BDA kompakt (24.09.2013)
Bundesvereinigung der Deutschen ArbeitgeberverbändeBeschreibung
Laut BDA muss die Erstreckung von Tarifnormen auf nicht tarifgebundene Arbeitgeber und Arbeitnehmer die Ausnahme in unserem Tarifvertragssystem sein. Zur Koalitionsfreiheit gehöre auch das Recht, nicht Mitglied einer Koalitionspartei zu sein und keine Tarifverträge abzuschließen.
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Arbeitsmarktchronik atypischer Beschäftigung (11.09.2013)
Institut für Regionalforschung an der Universität GöttingenBeschreibung
Mit der Chronik von Pressemeldungen und Hinweisen auf Studien und Expertisen zum Niedriglohnsektor und zur atypischen Beschäftigung sollen die aktuellen Entwicklungen im Bereich dieser häufig prekären und oft zu niedrig entlohnten Beschäftigungsformen dokumentiert werden.
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WSI-Mindestlohndatenbank (12.08.2013)
Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliches Institut in der Hans-Böckler-StiftungBeschreibung
Die WSI-Datenbank liefert aktuelle Daten zu 30 Ländern.
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Diskussion um Mindestlöhne (11.07.2013)
Hans-Böckler-StiftungBeschreibung
Zusammenstellung der Hans-Böckler-Stiftung von Forschungsergebnissen zum Thema. Sie führt zu Pressemitteilungen oder kurzen Artikeln aus dem Infodienst Böckler Impuls. Am Ende der meisten Texte befinden sich Links zu den jeweiligen Studien.
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Einkommen: Mehr Niedriglöhne als die Nachbarn (06.06.2013)
Hans-Böckler-StiftungBeschreibung
Böckler Impuls 10/2013: Der deutsche Niedriglohnsektor ist einer der größten in der EU. Ein substanzieller Mindestlohn und die Stabilisierung des Tarifsystems könnten das ändern.
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Minijob: Sackgasse für viele Frauen (05.06.2013)
Hans-Böckler-StiftungBeschreibung
Böckler Impuls 08/2013: Wer sich einmal für einen Minijob entscheidet, bleibt häufig dauerhaft im Niedriglohnsektor hängen. Oft werden geringfügig Beschäftigten ihr Urlaubsgeld und die Lohnfortzahlung im Krankheitsfall vorenthalten.
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Fakten zum Mindestlohn (09.05.2013)
Institut der deutschen Wirtschaft KölnBeschreibung
iwd Nr. 19 vom 09.05.2013: In Deutschland gibt es für fast 4 Millionen Arbeitnehmer tarifliche Branchenmindestlöhne, die vom Bundesarbeitsministerium für allgemeinverbindlich erklärt wurden und damit für alle Unternehmen gelten – egal ob tarifgebunden oder nicht. Die Höhe dieser Mindestlöhne beträgt je nach Region 7,00 bis 13,70 Euro je Stunde.
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"Working Poor" gestiegen: Knapp 68 Prozent der Arbeitslosen in Deutschland von Armut bedroht (23.04.2013)
Hans-Böckler-StiftungBeschreibung
WSI-Pressemitteilung vom 23.04.2013: Seit den Hartz-Reformen hat die Armut bei Menschen mit und ohne Job in Deutschland stark zugenommen. Dabei stieg der Anteil der "Working Poor" zuletzt erneut an, während die Armutsquote unter Arbeitslosen auf hohem Niveau leicht rückläufig war.
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Löhne: Niedrigtarife auf dem Rückzug (25.03.2013)
Hans-Böckler-StiftungBeschreibung
Böckler Impuls 05/2013: Die Zahl der tariflichen Vergütungsgruppen im Niedriglohnbereich ist erneut gesunken. Aktuell sehen 11 Prozent Stundenlöhne unter 8,50 Euro vor.
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Mindestlohn: Zur Armutsbekämpfung ungeeignet (25.03.2013)
Institut der deutschen Wirtschaft KölnBeschreibung
Beitrag in iwd Nr. 6 vom 7. Februar 2013
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Minijobs: Im Interesse der Beschäftigten (20.12.2012)
Institut der deutschen Wirtschaft KölnBeschreibung
iwd Nr. 51 vom 20.12.2012: Gewerkschaften und Teile der Politik wollen die geringfügige Beschäftigung am liebsten abschaffen. Den Beschäftigten würden sie damit aber keinen Gefallen tun.
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Aufstocker: Nur wenige sind trotz Arbeit arm (08.11.2012)
Institut der deutschen Wirtschaft KölnBeschreibung
iwd Nr. 45 vom 08.11.2012: Es gibt kaum Arbeitnehmer, die Vollzeit arbeiten und trotzdem auf ergänzendes Arbeitslosengeld II angewiesen sind. Das Phänomen der „Working Poor“ beschränkt sich auf Teilzeitkräfte und Minijobber.
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Prekäre Beschäftigung und Neuordnung auf dem Arbeitsmarkt: Jeder Fünfte arbeitet für einen Niedriglohn (01.10.2012)
Industriegewerkschaft MetallBeschreibung
Pressemitteilung der IG-Metall vom 01.10.2012.
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Anteil der Beschäftigten mit Niedriglohn ist gestiegen (10.09.2012)
Statistisches BundesamtBeschreibung
Pressemitteilung vom 10.09.2012: Im Jahr 2010 arbeiteten 20,6 % aller Beschäftigten in Betrieben mit zehn und mehr Beschäftigten für einen Niedriglohn. Im Jahr 2006 lag der Anteil der Beschäftigten mit Niedriglohn noch bei 18,7 %.
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11 % der Beschäftigten verdienten 2010 weniger als 8,50 Euro je Stunde (26.07.2012)
Statistisches BundesamtBeschreibung
Pressemitteilung Nr. 258 des Statistischen Bundesamtes vom 26.07.2012
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Niedriglohnsektor: Chance oder Sackgasse für Beschäftigte? (28.06.2012)
Deutscher GewerkschaftsbundBeschreibung
Dokumentation der gemeinsamen Fachtagung von DGB und Friedrich-Ebert-Stiftung zum Niedriglohnsektor (28.06.2012).
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Mehr Working Poor in Deutschland (25.05.2012)
Hans-Böckler-StiftungBeschreibung
Böckler Impuls 09/2012: Armut bei Erwerbstätigen und Arbeitslosen hat sich in Deutschland seit den Hartz-Reformen stärker ausgebreitet als in allen anderen EU-Ländern.
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Minijobs: Keine Gefahr für Vollzeitjobs (23.05.2012)
Institut der deutschen Wirtschaft KölnBeschreibung
iwd Nr. 9 vom 29. Februar 2012: Die Zahl der geringfügig Beschäftigten ist trotz des boomenden Arbeitsmarkts seit Jahren weitgehend konstant. Daran dürfte auch die von der Bundesregierung geplante Anhebung der Geringfügigkeitsgrenze, nach der Minijobber statt 400 Euro 450 Euro im Monat verdienen dürfen, wenig ändern.
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Niedriglöhne: Besser als ihr Ruf (23.05.2012)
Institut der deutschen Wirtschaft KölnBeschreibung
iwd Nr. 8 vom 23. Februar 2012: Der Niedriglohnsektor in Deutschland wächst. Doch das bedeutet nicht, dass deswegen die sozialen Probleme zunehmen. Im Gegenteil: Die Alternative zu einer geringbezahlten Stelle ist oftmals nur die Arbeitslosigkeit – und dort droht ein viel größeres Armutsrisiko.
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Mindestlöhne: Versteckte Nebenwirkungen (23.05.2012)
Institut der deutschen Wirtschaft KölnBeschreibung
iwd Nr. 6 vom 9. Februar 2012: Das Bundesarbeitsministerium hat sechs Forschungsinstitute beauftragt zu analysieren, welche Auswirkungen die in vielen Branchen eingeführten Mindestlöhne haben. Aus den Berichten geht hervor, dass sich zwar keine negativen Beschäftigungseffekte nachweisen lassen, die Lohnstruktur aber zum Teil stark eingeebnet wurde – mit unerwünschten Nebenwirkungen.
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Niedriglöhne: Jung und schlecht bezahlt (14.05.2012)
Hans-Böckler-StiftungBeschreibung
Böckler Impuls 07/2012: Seit Mitte der 1990er-Jahre haben sich Niedriglöhne ausgebreitet. Besonders stark betroffen sind die Jüngeren. Gut 40 Prozent von ihnen schaffen einen Aufstieg.
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Prekarisierung berufsfachlich qualifizierter Beschäftigung. Das Beispiel der Medizinischen Fachangestellten/Arzthelferinnen (01.05.2012)
Institut Arbeit und Wirtschaft an der Universität BremenDingeldey, IreneQuelle: Projektbeschreibung beim iawBeschreibung
Im Vordergrund des empirischen Forschungsprojekts steht die Untersuchung der Entwicklung von Beschäftigungsverhältnissen bei medizinischen Fachangestellten. Dabei wird der Frage nachgegangen, in welchem Umfang es in den letzten Jahren zu einer Prekarisierung gekommen ist und was die Ursachen dafür sind. Ziel ist es, neben der Analyse der institutionellen Rahmung auch die subjektiven Verarbeitungsmechanismen in den Blick zu nehmen.>> Forschungsziel ist es, erstens zu analysieren, wie sich die Beschäftigungsverhältnisse der medizinischen Fachangestellten in den letzten Jahren entwickelt haben und welche Rolle prekäre Beschäftigungsformen und Niedriglohnbeschäftigung dabei spielen. Zweitens gilt es, die Ursachen der aufzuzeigenden Entwicklung herauszuarbeiten. Dazu werden sowohl die Strategien und Präferenzen der Arbeitnehmerinnen in Bezug auf die Gestaltung ihrer Berufsbiographie als auch die Strategien der niedergelassenen Ärzte hinsichtlich ihres Personalmanagements und der Praxisorganisation beleuchtet. Drittens wird der Einfluss der Tarifpolitik bzw. der kollektiven Interessenvertretung auf die Beschäftigungsbedingungen in diesem Bereich untersucht. Methoden: Um die Forschungsziele zu realisieren, sollen in einem ersten Schritt Experteninterviews mit Verbandsvertretern durchgeführt werden, um wesentliche Einblicke in die Struktur des Forschungsfeldes zu gewinnen. Auf Grundlage der Auswertungsergebnisse sowie zusätzlicher Dokumenten- und Literaturanalysen sollen dann in einem zweiten Schritt qualitative, semistrukturierte Interviews sowohl mit Arbeitnehmer/innen als auch Arbeitgebern durchgeführt werden. Die Auswertung der Interviews hebt zum einen darauf ab, Gemeinsamkeiten in den verschiedenen Praxen und Beschäftigtengruppen zu entdecken, die die strukturellen Bedingungen des Bereichs als Ursache für Prekarisierung qualifizierter Arbeitnehmer aufdecken. Zum anderen wird dezidiert nach Strategien gesucht, die die einzelnen Akteure entwickeln, um mit den st
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Ein Mindestlohn für Deutschland – Aber wie? (20.03.2012)
Konrad-Adenauer-StiftungBeschreibung
Beitrag der Reihe Analysen und Argumente der Konrad-Adenauer-Stiftung Nr. 101.
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Zur Sache: Minijobs (16.02.2012)
Hans-Böckler-StiftungBeschreibung
Dorothea Voss über Minijobs: "Eine Abschaffung des Sonderstatus Minijob würde der Zweiklassengesellschaft bei Löhnen und sozialen Rechten die Grundlage entziehen." (Magazin Mitbestimmung Ausgabe 01+02/2012)
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Niedriglohn (26.01.2012)
LabourNet GermanyBeschreibung
Zusammenstellung von Artikeln und Positionen zum Thema Niedriglohn von LabourNet Germany
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Schlecht bezahlte Minijobs: Sackgasse für Millionen (23.01.2012)
Hans-Böckler-StiftungBeschreibung
Böckler Impuls 01/2012: Minijob-Beschäftigte werden vielfach systematisch geringer bezahlt als andere Beschäftigte - obwohl das verboten ist. Offenbar nutzen Unternehmen Minijobs gezielt, um Personalkosten zu drücken. Eine Brücke in stabile Beschäftigung bilden sie nur selten.
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Schooling and regional factors as determinants of employees' participation in further education (01.01.2012)
Rheinisch-Westfälisches Institut für WirtschaftsforschungTamm, Marcus, Dr.Quelle: Projektinformation beim RWIBeschreibung
Es wird das Weiterbildungsverhalten hoch- und geringqualifizierter Beschäftigter betrachtet und untersucht, ob der Zusammenhang zwischen Schulbildung und Weiterbildung kausaler Natur ist. Des Weiteren wird eine Reihe von regionalen Faktoren und deren Einfluss auf die Weiterbildungsteilnahme untersucht. Schließlich werden die Erträge von Weiterbildung sowie potentielle Heterogenitäten in den Erträgen nach Bildungshintergrund ermittelt.
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US-Mindestlöhne: Keine Blaupause für Deutschland (21.12.2011)
Institut der deutschen Wirtschaft KölnBeschreibung
iwd Nr. 51 vom 21.12.2011: Die Verfechter eines einheitlichen Mindestlohns sehen in den USA ein nachahmenswertes Vorbild. Doch im Vergleich zu den in Deutschland geforderten 8,50 Euro je Stunde fallen selbst die höchsten US-Mindestlöhne eher moderat aus.
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Niedriglöhne: Stetiges Wachstum am unteren Rand (15.12.2011)
Hans-Böckler-StiftungBeschreibung
Böckler Impuls 20/2011: 22,8 Prozent der Vollzeitbeschäftigten in Deutschland bekamen 2010 einen Lohn unterhalb der Niedriglohnschwelle von 1.802 Euro.
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Geringqualifizierte in der Globalisierung (07.12.2011)
Institut der deutschen Wirtschaft KölnBeschreibung
IW-Dossier: Geringqualifizierte fühlen sich oft als die Verlierer der Globalisierung, weil sie arbeitslos werden oder sich mit Minilöhnen bescheiden müssen. Das muss aber nicht zwangsläufig so sein. Auch andere Staaten haben unter der asiatischen Billiglohnkonkurrenz zu leiden, trotzdem sind dort die Unqualifizierten längst nicht so häufig arbeitslos wie in Deutschland.
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Weniger Geringqualifizierte arbeitslos mit Mindestlohn (07.12.2011)
Hans-Böckler-StiftungBeschreibung
Böckler Impuls Ausgabe 19/2009: Fast alle Länder der OECD haben einen gesetzlichen Mindestlohn oder ähnlich wirkende Regelungen. In allen diesen Staaten ist die Arbeitslosigkeit bei Geringqualifizierten niedriger als in Deutschland.
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Niedriglohnsektor: Längst kein Massenphänomen (06.12.2011)
Institut der deutschen Wirtschaft KölnBeschreibung
iwd Nr. 36 vom 8. September 2011: Weil immer mehr Menschen in Deutschland für kleines Geld arbeiten, fordern die Gewerkschaften einen gesetzlichen Mindestlohn. Den Betroffenen würde damit aber ein Bärendienst erwiesen. Denn bei höheren Löhnen rechnen sich viele Arbeiten nicht mehr.
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Der Mindestlohn – Zwischen Teufelszeug und Heilsbringer (23.11.2011)
Konrad-Adenauer-StiftungBeschreibung
Beitrag in Analysen und Argumente Ausgabe 94 von Eva Rindfleisch, Koordinatorin Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik, Konrad-Adenauer-Stiftung.
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Arbeitsmarkt: Robuster Aufwärtstrend (13.10.2011)
Institut der deutschen Wirtschaft KölnBeschreibung
iwd Nr. 41 vom 13.10.2011: Der deutsche Arbeitsmarkt bleibt weiterhin dynamisch. Der jüngste Aufschwung hat auch neue Jobs für Geringqualifizierte hervorgebracht, die zuvor lange Zeit zu den Verlierern zählten.
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Löhne: Geteiltes Land (11.10.2011)
Hans-Böckler-StiftungBeschreibung
Böckler Impuls 15/2011: In Ostdeutschland müssen Beschäftigte häufiger für einen niedrigen Stundenlohn arbeiten als im Westen. Doch auch in Westdeutschland könnten Millionen Arbeitnehmer von der Einführung eines flächendeckenden Mindestlohns profitieren.
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Sichere Jobs bei schlechter Entlohnung? Mindestlohnwirkungen auf die Fachkräfte des Dachdeckerhandwerks (01.10.2011)
Zentrum für Europäische WirtschaftsforschungArntz, MelanieQuelle: Projektinformation des ZEWBeschreibung
Im Zentrum der politischen Debatte um die Einführung eines flächendeckenden Mindestlohns stehen zumeist die möglichen, nicht intendierten negativen Beschäftigungsfolgen für die unmittelbar durch einen Mindestlohn betroffenen Beschäftigten. Weitere Auswirkungen auf die Beschäftigten- und Lohnstruktur, die auch indirekte Wirkungen auf die qualifizierten Beschäftigten entfalten, deren Entlohnung oberhalb des Mindestlohns liegt, werden bei dieser Debatte vielfach vernachlässigt.>> Am Beispiel der Dachdeckerbranche, die seit 1997 einem allgemeinverbindlichen Mindestlohn unterliegt, möchte das Projektvorhaben diese Lücke in der empirischen Forschung der Mindestlohnwirkungen schließen helfen. Ziel des Projektvorhabens ist es, die Veränderung der Beschäftigtenstruktur sowie der Lohnstruktur zu untersuchen und die kausale Wirkung des Mindestlohns auch für die nicht direkt vom Mindestlohn betroffenen qualifizierten Beschäftigten der Branche zu identifizieren. Für die Analysen stehen einzigartige Arbeitnehmer-Arbeitgeber-Daten als Datenbasis zur Verfügung.
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Mindestlohn: Jobs in Gefahr (29.09.2011)
Institut der deutschen Wirtschaft KölnBeschreibung
iwd Nr. 39 vom 29.09.2011: Das Institut der deutschen Wirtschaft Köln (IW) hat berechnet, dass die von den Gewerkschaften geforderte Einführung eines Mindestlohns von 8,50 Euro bei Fiskus und Sozialversicherungen zu Mindereinnahmen von jährlich bis zu 7 Milliarden Euro führt.
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Atypische Beschäftigung: Unsichere Dienstleistungsarbeit (22.09.2011)
Hans-Böckler-StiftungBeschreibung
Böckler Impuls 14/2011: Unsichere Arbeitsverhältnisse haben sich gerade im Dienstleistungssektor ausgebreitet. Dass Dienstleistungs-Jobs oft prekär sind, liegt aber nicht in der Natur der Sache, sondern an fehlender Regulierung.
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Niedriglohnsektor: Deutschland europaweit Spitzenreiter (30.08.2011)
Deutscher GewerkschaftsbundBeschreibung
DGB-Artikel vom 30.08.2011: Der Niedriglohnsektor in Deutschland hat deutlich zugenommen. Im Gegensatz zu vielen anderen Ländern ist hier die Aufstiegsmobilität ungewöhnlich niedrig. Das heißt, viele Beschäftigte haben keine Chance dem Niedriglohnsektor zu entkommen. Der wird so zu einer Falle und nicht zum Sprungbrett.
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Böckler-Themen: Geringfügige Beschäftigung ("Minijob") (28.07.2011)
Hans-Böckler-StiftungBeschreibung
Zusammenstellung von Forschungsberichten, Veranstaltungen, Artikeln, Pressemitteilungen und Grafiken zum Thema.
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400-Euro-Mini-Jobs / Geringfügige Beschäftigung (19.07.2011)
Bundesministerium für Arbeit und SozialesBeschreibung
Website des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales zu den Neuregelungen seit 2003 und ab Juli 2006.
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Mindestlohn: Löhne am Bau auf stabilem Fundament (15.06.2011)
Hans-Böckler-StiftungBeschreibung
Böckler Impuls 10/2011: Mindestlöhne nützen nichts, wenn sie nur auf dem Papier stehen. Es muss auch sichergestellt sein, dass sich Arbeitgeber daran halten. Eine Untersuchung in der Baubranche zeigt: Unterschreitungen sind selten.
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Abnehmende Aufstiegschancen im Niedriglohnsektor - zunehmende genuine Persistenz oder Kompositionseffekte? (01.06.2011)
Zentrum für Europäische WirtschaftsforschungGürtzgen, Nicole, Dr.Quelle: Projektinformation des ZEWBeschreibung
Ziel des vorgeschlagenen Projekts ist es, die zeitliche Entwicklung der Lohnmobilität im Niedriglohnsektor über die letzten beiden Dekaden zu untersuchen. Angesichts der in der öffentlichen Diskussion häufig beklagten abnehmenden Aufstiegschancen im Niedriglohnsektor soll analysiert werden, ob eine etwaige Verschlechterung der Aufwärtsmobilität tatsächlich auf eine zunehmende Persistenz im Sinne genuiner Zustandsabhängigkeit oder auf Unterschiede in den Merkmalen der Niedriglohnbeschäftigten zurückzuführen ist. Hierzu soll eine Dekompositionsanalyse durchgeführt werden, bei der die Determinanten der Mobilität unter der Berücksichtigung unterschiedlicher Selektionsprozesse modelliert werden. Die Untersuchung soll mit Hilfe der IABS Beschäftigtenstichprobe für den Zeitraum 1985-2004 durchgeführt werden.
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