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Dossier

Niedriglohnarbeitsmarkt

Der Ausbau des Niedriglohnsektors sollte Ende der 1990er Jahre die hohe Arbeitslosigkeit reduzieren. Als Niedriglohn gilt ein Arbeitsentgelt, das trotz Vollzeitbeschäftigung keine angemessene Existenzsicherung gewährleistet – die OECD definiert den ihn als einen Bruttolohn, der unterhalb von zwei Dritteln des nationalen Medianbruttolohns aller Vollzeitbeschäftigten liegt. Betroffen von Niedriglöhnen sind überdurchschnittlich häufig Personen ohne beruflichen Abschluss, jüngere Erwerbstätige und Frauen.
Bietet der Niedriglohnsektor eine Chance zum Einstieg in den Arbeitsmarkt oder ist er eine Sackgasse? Das IAB-Themendossier erschließt Informationen zum Forschungsstand.
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im Aspekt "Personengruppen"
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    Weiterbildung: Ungelernte wollen’s wissen (10.11.2015)

    Institut der deutschen Wirtschaft Köln

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    Im vergangenen Jahr haben sich insgesamt 51 Prozent der Bundesbürger im Alter von 18 bis 64 Jahren weiterqualifiziert – so viele wie nie zuvor. Vor allem Beschäftigte mit geringer Qualifikation oder befristeten Arbeitsverträgen haben sich häufiger neues Wissen angeeignet als in früheren Jahren. iwd - Nr. 19 vom 7. Mai 2015

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    Chancen für Menschen ohne Berufsabschluss (10.11.2015)

    Bundesministerium für Bildung und Forschung

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    BMBF fördert Initiative zur Feststellung informell erworbener Kompetenzen: Start des Verbundprojekts VALIKOM "Abschlussbezogene Validierung non-formal und informell erworbener Kompetenzen".

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    An- und Ungelernte: Die Gefangenen (15.04.2015)

    Institut der deutschen Wirtschaft Köln

    Beschreibung

    Menschen ohne Berufsabschluss können auf dem Arbeitsmarkt nur schwer Fuß fassen. Sie haben überdies oft nur einfache Jobs, in denen sie sich nicht weiterentwickeln. Damit sind sie quasi auf den sogenannten Jedermannsarbeitsmärkten gefangen. Nicht zuletzt aufgrund des Fachkräftemangels ist es aber an der Zeit, die Situation von An- und Ungelernten nachhaltig zu verbessern – durch passgenaue Qualifizierungsangebote. (iwd - Nr. 43 vom 23. Oktober 2014)

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    Arbeitsmarkt: Die Niedriglohnbranchen boomen (06.06.2014)

    Institut der deutschen Wirtschaft Köln

    Beschreibung

    Seit Jahrzehnten haben es Menschen ohne Berufsausbildung auf dem Arbeitsmarkt schwer. Ihre Arbeitslosigkeit ist um ein Vielfaches höher als bei Personen mit beruflichen oder akademischen Abschlüssen. Ein Grund: Güter, für deren Herstellung einfache Arbeit eingesetzt wird, können aus Ländern importiert werden, in denen die Lohnkosten geringer sind. Schließlich ist ein chinesischer Geringqualifizierter nicht weniger produktiv als ein Deutscher. (iwd - Nr. 11 vom 13. März 2014)

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    Bildung: Weniger Bildungsverlierer (24.03.2014)

    Institut der deutschen Wirtschaft Köln

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    Die Zahl der Geringqualifizierten in Deutschland sinkt: Zwischen 2005 und 2011 ist die Zahl der jungen Leute, die weder einen berufsqualifizierenden Abschluss hatten noch eine Ausbildung absolvierten, um 250.000 Personen zurückgegangen. Waren im Jahr 2005 noch 16,5 Prozent der 20- bis 29-Jährigen sogenannte Bildungsverlierer, sank ihr Anteil im Jahr 2011 auf 13,4 Prozent. (iwd - Nr. 49 vom 5. Dezember 2013)

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    Arbeitsmarkt: Fast jeder Vierte mit Niedriglohn (17.10.2013)

    Hans-Böckler-Stiftung

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    Böckler Impuls 15/2013: Der Niedriglohnsektor stagniert auf hohem Niveau: Über 8 Millionen Beschäftigte sind betroffen.

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    Minijob: Sackgasse für viele Frauen (05.06.2013)

    Hans-Böckler-Stiftung

    Beschreibung

    Böckler Impuls 08/2013: Wer sich einmal für einen Minijob entscheidet, bleibt häufig dauerhaft im Niedriglohnsektor hängen. Oft werden geringfügig Beschäftigten ihr Urlaubsgeld und die Lohnfortzahlung im Krankheitsfall vorenthalten.

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    Branchenspezifische Nachqualifizierung für un- und angelernte Beschäftigte in hessischen KMU (01.08.2012)

    Institut für Wirtschaft, Arbeit und Kultur
    Wiesen, Miriam Sophie
    Quelle: Projektinformation beim IWAK

    Beschreibung

    Bisher gibt es nur wenige systematische Ansätze zur Umsetzung von Nachqualifizierungen als Strategie zur betrieblichen Fachkräftesicherung. Durch strategische Qualifizierung un- und angelernter Beschäftigter können vorhandene Potentiale für den Betrieb gehoben werden. An dieser Stelle setzt das Projekt "Branchenspezifische Nachqualifizierung un- und angelernter Beschäftigter in hessischen KMU" an. In fünf Branchen, in denen in Hessen die größten Anteile un- und angelernter Beschäftigter tätig sind, werden jeweils in branchenspezifischen Piloten solche Nachqualifizierungen entwickelt, erprobt und in den jeweiligen Branchen verbreitet. Im Blick sind der Einzelhandel, die Hotel- und Gaststättenbranche, die Gesundheits- und Pflegebranche, die Logistik und das Produzierende Gewerbe.

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    Minijobs: Keine Gefahr für Vollzeitjobs (23.05.2012)

    Institut der deutschen Wirtschaft Köln

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    iwd Nr. 9 vom 29. Februar 2012: Die Zahl der geringfügig Beschäftigten ist trotz des boomenden Arbeitsmarkts seit Jahren weitgehend konstant. Daran dürfte auch die von der Bundesregierung geplante Anhebung der Geringfügigkeitsgrenze, nach der Minijobber statt 400 Euro 450 Euro im Monat verdienen dürfen, wenig ändern.

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    Schlecht bezahlte Minijobs: Sackgasse für Millionen (23.01.2012)

    Hans-Böckler-Stiftung

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    Böckler Impuls 01/2012: Minijob-Beschäftigte werden vielfach systematisch geringer bezahlt als andere Beschäftigte - obwohl das verboten ist. Offenbar nutzen Unternehmen Minijobs gezielt, um Personalkosten zu drücken. Eine Brücke in stabile Beschäftigung bilden sie nur selten.

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    Schooling and regional factors as determinants of employees' participation in further education (01.01.2012)

    Rheinisch-Westfälisches Institut für Wirtschaftsforschung
    Tamm, Marcus, Dr.
    Quelle: Projektinformation beim RWI

    Beschreibung

    Es wird das Weiterbildungsverhalten hoch- und geringqualifizierter Beschäftigter betrachtet und untersucht, ob der Zusammenhang zwischen Schulbildung und Weiterbildung kausaler Natur ist. Des Weiteren wird eine Reihe von regionalen Faktoren und deren Einfluss auf die Weiterbildungsteilnahme untersucht. Schließlich werden die Erträge von Weiterbildung sowie potentielle Heterogenitäten in den Erträgen nach Bildungshintergrund ermittelt.

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    Weniger Geringqualifizierte arbeitslos mit Mindestlohn (07.12.2011)

    Hans-Böckler-Stiftung

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    Böckler Impuls Ausgabe 19/2009: Fast alle Länder der OECD haben einen gesetzlichen Mindestlohn oder ähnlich wirkende Regelungen. In allen diesen Staaten ist die Arbeitslosigkeit bei Geringqualifizierten niedriger als in Deutschland.

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    Geringqualifizierte in der Globalisierung (07.12.2011)

    Institut der deutschen Wirtschaft Köln

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    IW-Dossier: Geringqualifizierte fühlen sich oft als die Verlierer der Globalisierung, weil sie arbeitslos werden oder sich mit Minilöhnen bescheiden müssen. Das muss aber nicht zwangsläufig so sein. Auch andere Staaten haben unter der asiatischen Billiglohnkonkurrenz zu leiden, trotzdem sind dort die Unqualifizierten längst nicht so häufig arbeitslos wie in Deutschland.

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    Europe gradually raising education levels, but still a quarter of all adults left school with a low qualification (29.11.2011)

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    Cedefop: In the EU, around 74 million adults have a low qualification, 27% of the population aged 25-64.

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    Arbeitsmarkt: Robuster Aufwärtstrend (13.10.2011)

    Institut der deutschen Wirtschaft Köln

    Beschreibung

    iwd Nr. 41 vom 13.10.2011: Der deutsche Arbeitsmarkt bleibt weiterhin dynamisch. Der jüngste Aufschwung hat auch neue Jobs für Geringqualifizierte hervorgebracht, die zuvor lange Zeit zu den Verlierern zählten.

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    Böckler-Themen: Geringfügige Beschäftigung ("Minijob") (28.07.2011)

    Hans-Böckler-Stiftung

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    Zusammenstellung von Forschungsberichten, Veranstaltungen, Artikeln, Pressemitteilungen und Grafiken zum Thema.

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    Wege aus der Ungelerntentätigkeit in die Ausbildung (01.06.2011)

    Deutsches Jugendinstitut, Außenstelle Halle
    Mögling, Tatjana
    Quelle: Projekthomepage beim DJI

    Beschreibung

    In einer bundesweiten quantitativen Längsschnittuntersuchung - dem DJI-Übergangspanel - ist das Deutsche Jugendinstitut den Bildungs- und Ausbildungswegen von Jugendlichen nachgegangen. Die Befunde des Übergangspanels zeigen, fast jede/r zehnte Jugendliche beginnt nach einer längeren Phase ungelernter Arbeit - häufig unterbrochen durch Zeiträume der Arbeitslosigkeit - und zu einem sehr späten Zeitpunkt des Übergangsverlaufs - eine Berufsausbildung. Diesen Personen gelingt der Einstieg in eine Ausbildung erst nach vier, fünf oder sechs Jahren nachdem die Pflichtschulzeit beendet wurde. Im Rahmen des Projekts soll untersucht werden, unter welchen Umständen die Jugendlichen verspätet doch noch zur Aufnahme einer beruflichen Ausbildung finden. Besonders berücksichtigt wird dabei der Einfluss von Episoden in ungelernten Tätigkeiten sowie die Bedeutung so genannter "weicher Faktoren" in der Berufsbildungsbiographie.>> Auf der Basis des vorhandenen Datensatzes des DJI-Übergangspanels wird erforscht, welche Merkmale, Übergangsverläufe und soziale Ressourcen junge Erwachsene besitzen, denen erst zu einem späten Zeitpunkt der Einstieg in Ausbildung gelingt. Diese Personen haben ihre Ausbildung erst in einem Alter begonnen, in dem diese normalerweise abgeschlossen und der Übergang in die Erwerbsarbeit bewältigt ist. Wie unterscheiden sich diese "Nachqualifizierer/innen" von jungen Erwachsenen, die keine Ausbildung beginnen? Unsere Annahme ist, dass für die Aufnahme einer Ausbildung nach einer längeren Phase ungelernter Arbeit die Art und Qualität der vorangegangenen Tätigkeiten eine wichtige Rolle spielen. Darüber hinaus sind in den quantitativ abbildbaren Übergangsverläufen oft keine klaren Muster zu erkennen, so dass an dieser Stelle qualitative Daten zum Verständnis des Bedingungsgefüges später Nachqualifikation hinzugezogen werden. Erhebungstechniken und Auswertungsverfahren: In einem ersten Schritt werden anhand der vorliegenden quantitativen Daten Teilgruppen von

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    Studie zum Zusammenhang von Kompetenzen und Arbeitsmarktchancen von gering Qualifizierten in Deutschland (01.01.2011)

    Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung
    Solga, Heike, Prof. Dr.
    Quelle: Projektinformation bei GESIS

    Beschreibung

    Die Beschäftigungschancen gering qualifizierter Personen haben sich in allen Industrienationen in den letzten Jahrzehnten drastisch verschlechtert. Der starke Zusammenhang von Bildungsarmut und fehlenden Lebenschancen ist damit unübersehbar geworden. Im Projekt sollen die Ursachen für die geringen Erwerbschancen von Erwachsenen, die keine abgeschlossene Berufs- oder Hochschulausbildung vorweisen können, bestimmt werden. Untersucht wird die Bedeutung von Kompetenzen, Zertifikaten (Schulabschlüssen), Netzwerken sowie institutionellen und wirtschaftlichen Faktoren (etwa das Verhältnis von Angebot und Nachfrage nach Arbeitskräften). Die Analysen beziehen sich auf 26- bis 55-jährige Personen, d. h. eine Altersgruppe, die sich in der aktiven Erwerbsphase befindet und ihre Ausbildungsphase in der Regel beendet hat. Die Analysen werden mit den deutschen Stichproben des "Programme for the International Assessment of Adult Competencies" (PIAAC) (2011) und des International Adult Literacy Survey (IALS) (1994) durchgeführt.

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    Minijobs: Ländlich, westlich, weiblich (06.12.2010)

    Hans-Böckler-Stiftung

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    Böckler Impuls 19/2010: Minijobs sind vor allem in der westdeutschen Provinz weit verbreitet. In manchen Regionen werden vier von zehn Arbeitsplätzen an Frauen auf 400-Euro-Basis vergeben - und das oft zu niedrigen Stundenlöhnen.

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    Minijobs: Zubrot ohne Perspektive (07.10.2010)

    Hans-Böckler-Stiftung

    Beschreibung

    Böckler Impuls 15/2010: Von Minijobs kann niemand leben und sie bieten auch keine Brücke zu sozialversicherungspflichtigen Arbeitsplätzen. Trotzdem subventionieren Staat und Sozialkassen über sieben Millionen dieser Jobs.

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    Mol@m: Moving at Labour Market (01.10.2010)

    Deutsches Jugendinstitut, Außenstelle Halle
    Schlimbach, Tabea

    Beschreibung

    Die Angebote zur Förderung von Arbeitsmobilität auf dem europäischen Arbeitsmarkt greifen bei Niedrigqualifizierten noch zu wenig. Das liegt einerseits daran, dass sich die Option "Emigration" zur Verbesserung der beruflichen Situation nicht unmittelbar "aufdrängt", andererseits aber auch an konkreten Wissenslücken zu Beschäftigungsmöglichkeiten auf anderen europäischen Arbeitsmärkten als dem heimischen. Arbeitssuchende, vor allem solche mit niedrigen Qualifikationen, haben zu entsprechenden Informationen noch zu wenig Zugang bzw. machen noch zu wenig Gebrauch von den Unterstützungsangeboten zur Mobilität.>> Das Projekt Mol@m zielt darauf ab, die Expertise von Berufsberaterinnen und Berufsberatern bezüglich der Möglichkeiten der Arbeitsmigration in Europa, vor allem für Niedrigqualifizierte, zu erweitern. Dafür wird ein interaktives Tool entwickelt, auf dem praktische Informationen zu europäischen Arbeitsmärkten, den lokalen Gesetzmäßigkeiten und Arbeitskulturen sowie Immigrationskontexten aufbereitet und in verschiedenen Sprachen online verfügbar sind. Das Tool richtet sich an Berufsberater/innen und -begleiter/innen in Berufsschulen, Jugendzentren, Arbeitsämtern und weiteren relevanten Institutionen. Erhebungstechniken und Auswertungsverfahren: Der Entwicklung des interaktiven Tools geht eine Bedarfsanalyse voraus. Dazu finden folgende Aktivitäten statt: Literaturrecherche in allen Partnerländern (Erfassung von Daten zu Arbeitsmigration sowie Informationen zum Arbeitsmarktkontext, zu politischen Strategien, rechtlichen Grundlagen und Herausforderungen im Zusammenhang mit Arbeitsmigration), Quantitative Befragung von Professionellen, die in den jeweiligen Herkunftsländern zu Möglichkeiten der Arbeit im Ausland beraten, Teilstrukturierte qualitative Interviews mit Professionellen, die Migrantinnen und Migranten in den Zielländern beraten, Teilstrukturierte qualitative Interviews mit europäischen Arbeitsmigrantinnen und Migranten.>> Die Ergebnisse werden in

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    Qualifizieren im Betrieb (04.08.2010)

    Forschungsinstitut Betriebliche Bildung

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    Das Portal bietet Unternehmen, Bildungsdienstleistern und ARGEn ein breites Informationsangebot rund um die Qualifizierung An- und Ungelernter.

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    Mindestlohn schadet Ungelernten nicht (27.04.2010)

    Hans-Böckler-Stiftung

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    Böckler Impuls 06/2010: Arbeitsmarktregulierungen wie Mindestlöhne haben offenbar keinen Einfluss auf die Jobaussichten von gering Qualifizierten. Das zeigt ein internationaler Vergleich.

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    Beschäftigungsgutscheine effektiver als Reparaturen am Arbeitslosengeld oder an Hartz IV (13.04.2010)

    Institut für Weltwirtschaft an der Universität Kiel

    Beschreibung

    IfW-Präsident Dennis Snower will mit sogenannten Beschäftigungsgutscheinen die Langzeitarbeitslosigkeit bekämpfen. In mehreren Studien hat ein IfW-Forscherteam um Professor Snower gezeigt, dass die Vergabe von Beschäftigungsgutscheinen an Langzeitarbeitslose diesen Menschen den Weg zurück auf den Arbeitsmarkt ebnen kann. Der Wert dieser Gutscheine steigt mit der Dauer der Arbeitslosigkeit an.

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    Integration von (Langzeit-)Arbeitslosen in den Arbeitsmarkt und Sicherung von Arbeitsplätzen in der Kurzarbeit am Beispiel der Qualifizierungsoffensive in der Hafenwirtschaft (01.02.2010)

    Universität Bremen, Akademie für Arbeit und Politik
    Eberwein, Wilhelm, Prof. Dr.
    Quelle: Projektinformation der Hans-Böckler-Stiftung

    Beschreibung

    Im Forschungsprojekt werden Rahmenbedingungen, Konzeption, Wirkung und Transferpotential der Qualifizierungsoffensive in der Hafenwirtschaft untersucht. Dabei stehen die Integration von (Langzeit-)Arbeitslosen in tariflich abgesicherter Beschäftigung durch Qualifizierung und die Sicherung von Beschäftigung durch berufliche Weiterbildung Geringqualifizierter im Mittelpunkt.>> Kontext / Problemlage: Die Tarifparteien haben in Zusammenarbeit mit dem Bundesverkehrsminister und der Bundesagentur für Arbeit eine Qualifizierungsoffensive verabredet. Bis 2012 sollen insgesamt 2.800 (Langzeit-)Arbeitslose qualifiziert werden, um den prognostizierten Fachkräftebedarf zu decken. Den Teilnehmenden wird bei erfolgreichem Abschluss der Qualifizierung die Übernahme in ein - tariflich abgesichertes - Beschäftigungsverhältnis zugesagt. Die Prognosen bezüglich des zukünftigen Fachkräftebedarfs verlieren auch in der wirtschaftlichen Krise nicht an Bedeutung. Um die aktuelle Krise zu überbrücken und gleichzeitig die Chancen langfristiger Wachstumsperspektiven mit der konjunkturellen Erholung wahrnehmen zu können, machen Unternehmen der Hafenwirtschaft zunehmend geringer qualifizierten Beschäftigten Qualifizierungsangebote im Zusammenhang mit Kurzarbeit. Insgesamt bietet die Qualifizierungsoffensive die Möglichkeit, eher bildungsferne Personen in Prozesse der Weiterbildung einzubinden.>> Fragestellung: Im Forschungsprojekt werden die durchgeführten Qualifizierungsmaßnahmen hinsichtlich ihrer arbeitsmarkt-, integrations- und bildungspolitischen Wirkung und Funktionalität untersucht. Es sollen die Potentiale, aber auch die Grenzen der verschiedenen Qualifizierungsmaßnahmen sowie zielgruppenspezifischer Lernformen herausgearbeitet werden. Personen, die auf dem Arbeitsmarkt und in der beruflichen Weiterbildung als benachteiligt gelten, sollen von den Angeboten im besonderen Maße profitieren. Daher wird untersucht, welche Unterstützungsangebote geeignet sind, die Gefahr des Scheiter

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    Geringfügig Beschäftigte (18.01.2010)

    Bundesagentur für Arbeit

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    Statistiken der Bundesagentur für Arbeit für Deutschland insgesamt und nach Ländern, Kreisen, Altersgruppen.

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    Sozialer Schutz und Arbeitsmarktintegration familiärer Risikogruppen (01.01.2010)

    Universität Mannheim, Mannheimer Zentrum für Europäische Sozialforschung
    Ebbinghaus, Bernhard, Prof. Dr.
    Quelle: Projektinformation der Hans-Böckler-Stiftung

    Beschreibung

    Das Projekt analysiert die Beschäftigungs- und Einkommenssituation von Familien mit sozialen Risiken in Deutschland im Vergleich zu vier europäischen Nachbarländern mit unterschiedlicher Kombination von Arbeitsmarkt-, Tarif- und Sozialpolitik. Zentrale Frage ist, welche Kombination von Instrumenten der Arbeitsmarktintegration und des Sozialschutzes ein Höchstmass an sozialer Teilhabe ermöglichen.>> Kontext / Problemlage: Der tiefgreifende gesellschaftliche Strukturwandel erhöht die Gefahr der sozialen Exklusion für benachteiligte soziale Gruppen. Der Wandel zur Dienstleistungsgesellschaft führt zu sinkenden Erwerbschancen für Geringqualifizierte, zugleich erhöht sich der soziale Druck auf Arbeitslose und Transferempfänger durch den Umbau der sozialen Sicherungssysteme und das vorherrschende Paradigma der "Aktivierung". Diese Entwicklungen stellen die betroffenen Gruppen vor große Probleme und bergen darüber hinaus die Gefahr einer schwindenden sozialen Integration der Gesellschaft. Besonders problematisch ist die Kumulation von Risikofaktoren, insbesondere für Menschen, deren individuelle Lebenschancen aufgrund familiärer Umstände eingeschränkt sind. Sozial benachteiligte Familien haben große Schwierigkeiten beim Eintritt in eine Erwerbstätigkeit und können die Erfordernisse eines flexiblen Arbeitsmarktes oft nicht erfüllen. Zugleich liegt die Schwelle für ein ausreichendes Familieneinkommen hoch.>> Fragestellung: Das Projekt analysiert die Beschäftigungs- und Einkommenssituation von Familien in schwierigen Lebenslagen. Im Mittelpunkt stehen vier Risikogruppen: (1) Geringqualifizierte Familien mit Kindern; (2) Alleinerziehende; (3) Niedriglohnempfänger mit Kindern; (4) Langzeitarbeitslose und Sozialhilfeempfänger mit Kindern. Die Situation dieser Risikogruppen wird jeweils im Vergleich zu anderen relevanten gesellschaftlichen Gruppen und im internationalen Vergleich analysiert. Dabei wird Deutschland mit Dänemark, Großbritannien, den Niederlanden und Frankr

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    Einkommen: Ohne Arbeit wenig Chancen (18.06.2009)

    Institut der deutschen Wirtschaft Köln

    Beschreibung

    iwd Nr. 25 vom 18.06.2009: Wer in Deutschland ein geringes Einkommen bezieht, hat es einigermaßen schwer, aus dieser Situation herauszukommen. Nur für ein Drittel der Menschen, die im Jahr 2003 zur untersten Einkommensschicht gehörten, sah es 2007 besser aus.

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    Familienunterstützende Dienstleistungen: Jobchancen für Geringqualifizierte (26.02.2009)

    Institut der deutschen Wirtschaft Köln

    Beschreibung

    iwd Nr. 9 vom 26.02.2009: Putz- und Bügelhilfen werden fast ausschließlich schwarz beschäftigt. Bei einer Legalisierung dieser Jobs könnten mehrere Hunderttausend zusätzliche Arbeitsplätze entstehen, die in erster Linie Geringqualifizierten zugute kämen

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    Dienstleistungsberufe: Möglichkeit der Reduzierung von Arbeitsmarktrisiken Geringqualifizierter (01.01.2009)

    Humboldt-Universität Berlin, Lehrstuhl für Angewandte Mikroökonomik
    Spitz-Oener, Alexandra, Prof. Dr.
    Quelle: Projektinformation in SOFIS

    Beschreibung

    Das Arbeitsmarktrisiko geringqualifizierter Beschäftigter hat in den vergangenen 30 Jahren stark zugenommen. Dieses Projekt untersucht empirisch, welche Faktoren für das gestiegene Arbeitsmarktrisiko Geringqualifizierter in den vergangenen drei Jahrzehnten verantwortlich sind. Die Analyse stützt sich auf den in der Literatur zum technologischen Fortschritt in den vergangenen Jahren eingeführten, tätigkeitsbasierten Ansatz. Insbesondere wird untersucht, inwieweit Dienstleistungsberufe wie Pflege-, Service- und Reinigungsberufe geeignet sind, die Arbeitsmarktrisiken Geringqualifizierter abzuschwächen.

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    Governance des Einkommensmix: Geringfügige Beschäftigung plus ALG II-Bezug (01.01.2009)

    Institut Arbeit und Wirtschaft an der Universität Bremen
    Dingeldey, Irene
    Quelle: Projektinformation der Hans-Böckler-Stiftung

    Beschreibung

    Das Projekt will die Governance des Einkommensmix aus Erwerbseinkommen im Rahmen geringfügiger Beschäftigung und Transfereinkommen in Form von Arbeitslosengeld II (ALG II) näher beleuchten. Dabei soll überprüft werden, inwiefern sich die Kombination von Minijob und ALG II Bezug als Risikolage für spezifische Gruppen verfestigt. >> Das Projekt wird im Herbst 2010 mit einem Workshop in Kooperation mit der Arbeitnehmerkammer Bremen und einem Projektbericht abgeschlossen. Methoden: Es werden Leitfadeninterviews mit ALG II-Beziehern, Fallmanagern der Bremer Arbeitsgemeinschaft (ARGE), Arbeitgebern/Personalverantwortlichen sowie gegebenenfalls der Interessenvertretung in entsprechenden Unternehmen geführt, um die konkrete Beschäftigungssituation der so genannten Aufstocker sowie Interessen- und Motivlage der relevanten Akteure für die Annahme, Vermittlung, respektive Vergabe von Minijobs in Verbindung mit ALG II Bezug in Bremen zu analysieren. Ferner wird anhand quantitativer Analysen des sozio-ökonomischen Panels (SOEP) sowie des Panels "Arbeitsmarkt und soziale Sicherung" (PASS) am Instituts für Arbeitsmarkt und Berufsforschung (IAB) in Längsschnittanalysen der Beschäftigungs- und Arbeitslosigkeitsverlauf sowie der Kontakt zu Argen für die Bundesrepublik insgesamt untersucht. Ermittelt werden soll dabei auch die Verfestigung der entsprechenden Risikolagen. Ziel ist es, spezifische Typen der Inanspruchnahme in spezifischen Branchen bzw. Bedarfsgemeinschaften zu identifizieren.

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    Niedriglohnsektor: Steigbügel für Hilfskräfte (08.12.2008)

    Institut der deutschen Wirtschaft Köln

    Beschreibung

    iwd Nr. 43 vom 23. Oktober 2008: Das Konjunkturhoch hat zwischen Juli 2005 und Juli 2008 rund 1,5 Millionen neue Jobs gebracht – viele davon im Niedriglohnsektor. Davon profitiert haben Geringqualifizierte, die ansonsten auf dem Arbeitsmarkt ohne Chancen sind.

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    Working poor and education in 2006 (04.09.2008)

    U.S. Department of Labor

    Beschreibung

    Statistik des U.S. Department of Labor vom 04.09.2008

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    Entsteht eine neue Unterschicht? Erwerbsorientierung und Institutionen an der Schnittstelle von Langzeitarbeitslosigkeit und Niedriglohnbeschäftigung (01.07.2008)

    Universität Jena, Institut für Soziologie
    Dörre, Klaus, Prof. Dr.
    Quelle: Projektinformation beim SFB 580

    Beschreibung

    Das Projekt B9 des Sonderforschungsbereichs 580 "Gesellschaftliche Entwicklungen nach dem Systemumbruch. Diskontinuität, Tradition und Strukturbildung" untersucht die Transformation der Erwerbsorientierungen und Lebensführungen von Langzeitarbeitslosen und prekär Beschäftigten im Zuge einer aktivierenden Arbeitsmarktpolitik. Dieser Fragestellung sind wir bereits in einem vorangegangenen Projekt nachgegangen. Ziel des aktuellen Forschungsvorhabens ist es zum einen, die langfristigen Auswirkungen von Aktivierung und strenger Zumutbarkeit auf die subjektive Erwerbsorientierung von Arbeitslosengeld II-Empfängern zu erfassen. Hierfür ist eine erneute Befragung der bereits in der ersten Förderphase interviewten Leistungsbezieher anvisiert. Zum anderen wollen wir durch den Einbezug von Nicht-Leistungsbeziehern im Niedriglohnsegment die Folgen der Arbeitsmarktreform auf die Noch-Beschäftigten nachzeichnen. Darüber hinaus gehen wir in diesem Projekt der Frage nach, inwieweit sich im Zuge der aktivierenden Arbeitsmarktpolitik eine neue homogene Unterschicht herausbildet, oder aber durch den Einfluss des neuen Arbeitsmarktregimes Gruppen in die unmittelbare Nachbarschaft zu sozial Deklassierten geraten, die sich in ihren Erwerbsorientierungen und ihrer Lebensführung deutlich von einem Unterschichtshabitus abgrenzen.>> Untersuchungsregionen: Bremen, Bremerhaven, Jena, Saale-Orla-Kreis Methoden: Wir werden einerseits Fallstudien zur regionalen Arbeitsmarktpolitik mit Hilfe leitfadengestützter Interviews mit ExpertInnen der Arbeitsmarktpolitik erstellen. Andererseits erfolgt die Untersuchung subjektiver Erwerbsorientierungen durch problemzentrierte Interviews mit LeistungsbezieherInnen (ALG-II-Empfänger, Arbeitslose in geförderter Beschäftigung bzw. Selbständigkeit, prekär Beschäftigte)

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    Geringqualifizierten beim Einstieg helfen (18.04.2008)

    Institut der deutschen Wirtschaft Köln

    Beschreibung

    Momentan bietet der deutsche Arbeitsmarkt ein erfreuliches Bild. Aber die Globalisierung und der demografische Wandel bleiben eine große Herausforderung: Während die Unternehmen verzweifelt gut ausgebildete Fachkräfte suchen, bleiben viele Geringqualifizierte auf der Strecke. In der Bundesrepublik haben mehr als 20 Prozent von ihnen keinen Job – so viele wie in keinem anderen Industrieland (iwd - Nr. 15 vom 10. April 2008).

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    Niedriglöhne - Kurze Arbeitszeit, geringer Lohn (05.03.2008)

    Hans-Böckler-Stiftung

    Beschreibung

    Grafik in Böckler Impuls 3/2008: Minijobber stellen einen zunehmenden Teil der Niedriglöhner, die Vollzeitquote geht - wie in der Gesamtwirtschaft - zurück.

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    Der Niedriglohnsektor in Deutschland wächst nicht mehr (08.02.2008)

    Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung

    Beschreibung

    Das DIW erläutert in einer Stellungnahme vom 08.02.2008, dass der Minijob-Boom seine Grenzen erreicht hat.

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    Öffentliche Beschäftigung - BDA kompakt (14.01.2008)

    Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände

    Beschreibung

    Laut BDA leisten breit angelegte, teure öffentliche Beschäftigungsprogramme keinen Beitrag zur nachhaltigen Integration von geringer Qualifizierten und Langzeitarbeitslosen in den ersten Arbeitsmarkt. Sie seien in der Regel sogar kontraproduktiv für mehr Beschäftigung.

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    Programmbegleitende und abschließende Evaluation des Bundesprogramms Kommunal-Kombi (01.01.2008)

    Institut für Angewandte Wirtschaftsforschung
    Rosemann, Martin, Dr.
    Quelle: Projektinformation

    Beschreibung

    Das Programm Kommunal-Kombi startete am 1.1.2008 in insgesamt 79 Landkreisen und kreisfreien Städten, die eine durchschnittliche Arbeitslosenquote im Zeitraum von August 2006 bis April 2007 von mindestens 15 % aufweisen. Von diesen 79 Regionen liegen 71 in Ostdeutschland. Es handelt sich dabei um insgesamt 98 Grundsicherungsstellen. Davon sind 83 ARGEn (71+12 Berliner Jobcenter), 14 zugelassene kommunale Träger (zkT) und eine Region mit getrennter Aufgabenwahrnehmung (gAw). Mit diesem neuen Programm sollen Langzeitarbeitslose (i.d.R. länger als zwei Jahre arbeitslos), die mindestens ein Jahr im SGB II-Bezug stehen, bis zu drei Jahre in ein sozialversicherungspflichtiges Beschäftigungsverhältnis integriert werden. Dabei bezieht sich die Förderung jedoch - beispielsweise im Unterschied zum Beschäftigungszuschuss nach § 16a SGB II - auf die geschaffenen Arbeitsplätze. Somit kann nach Ausscheiden eines Beschäftigten der Arbeitsplatz auch wieder neu besetzt werden. Die Förderung des/r "neuen Teilnehmers/in" gilt dann nur noch für die Restzeit. Die Arbeitsplätze sollen vorrangig bei Kommunen, d.h. Kreisen, kreisfreien Städten sowie kreisangehörigen Städten und Gemeinden oder - mit Zustimmung der Kommune(n) - bei anderen Arbeitgebern eingerichtet werden. Sie sollen zusätzlich sein und im öffentlichen Interesse liegen. Das Programm verfolgt im Wesentlichen folgende Hauptziele:>> - Schaffung zusätzlicher Arbeitsplätze in Regionen mit hoher und verfestigter (Langzeit-)Arbeitslosigkeit>> - Verbesserung der kommunalen Dienste und Strukturen>> - Überwindung der Abhängigkeit von SGB II-Leistungen bei den geförderten Beschäftigten>> - Soziale Stabilisierung>> - Wiederherstellung, Erhalt und Erhöhung der Beschäftigungsfähigkeit>> - Übertritt der Geförderten nach Ende der Maßnahme in Erwerbstätigkeit.>> Der Bund stellt aus Bundesmitteln je Arbeitsplatz bis zu 500 EURO zur Verfügung, weiterhin können die Remanenzkosten bis zu einer Höhe von 200 EURO im Monat aus de

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    Erwerbschancen gering qualifizierter Personen in unterschiedlichen institutionellen Kontexten (01.01.2008)

    Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung
    Solga, Heike, Prof. Dr.
    Quelle: Projektinformation beim WZB

    Beschreibung

    In der Arbeitsmarktforschung sind - neben Kompetenzunterschieden bzw. -defiziten - vier Mechanismen für die geringen und sich immer mehr verschlechternden Arbeitsmarktchancen gering qualifizierter Personen identifiziert worden (Solga 2008): (a) der Verdrängungsmechanismus, (b) der Diskreditierungsmechanismus (d. h. für wie produktiv und kompetent gering Qualifizierte seitens der Beschäftigen "gehalten werden"), (c) der Mechanismus der sozialen Verarmung (d. h. über welche Netzwerkanbindungen zu Arbeitsplätzen als wichtige Ressource sie verfügen) und (d) der Stigmatisierungsmechanismus (d. h. für wie leistungsfähig sie sich selbst halten als Faktor ihres Bewerbungsverhaltens). Die Frage, welche Bedeutung diese Faktoren der Benachteiligung auf dem Arbeitsmarkt spielen, ist nicht nur wissenschaftlich interessant, sondern auch bildungs- und arbeitsmarktpolitisch wichtig, da nur so sinnvoll über Interventionen zur Verbesserung der Arbeitsmarktchancen von gering qualifizierten Personen entschieden werden kann. Mit historischen Analysen zur Veränderung der Erwerbschancen von gering qualifizierten Personen in Deutschland sowie international vergleichenden Analysen werden Beiträge zur Beantwortung geliefert.

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    Women in Low-Skill Work (01.11.2006)

    Institut Arbeit und Technik
    Jaehrling, Karen, Dr.
    Quelle: Projektinfo des IAQ

    Beschreibung

    Während der letzten Jahrzehnte waren die europäischen Arbeitsmärkte durch wachsende Frauenbeschäftigung charakterisiert, die stark mit der zunehmenden Bedeutung des Dienstleistungssektors zusammen hängt. Neben der bloßen Erhöhung der Anzahl der Beschäftigungsverhältnisse rückt das Ziel einer Steigerung der Qualität von Frauenbeschäftigung zunehmend in den Fokus europäischer Politik und Forschung. Dies ist ein wichtiges Ziel, da europäische Arbeitsmärkte stark nach Geschlecht segregiert sind: Frauenbeschäftigung konzentriert sich in bestimmten Sektoren und Berufen (horizontale Segregation) und innerhalb einzelner Sektoren und Berufe sind Frauen in Management- und Führungspositionen unterrepräsentiert und überrepräsentiert in schlecht bezahlten Jobs mit schlechten Beschäftigungsbedingungen (vertikale Segregation). >> Ziel dieser Studie im Auftrag des Europäischen Parlamentes ist es, mehr Licht in die Entwicklung bestimmter Dienstleistungsbereiche zu bringen und verschiedene Dimensionen von Beschäftigungsqualität aus einer Gender-Perspektive zu untersuchen. Hierbei werden schwerpunktmäßig folgende Branchen analysiert: Hotels und Gaststätten, Reinigungsgewerbe, Kinderbetreuung und Pflegedienstleistungen für Ältere, Krankenhäuser und Einzelhandel. Ziel der Studie ist es, die Beschäftigungsqualität in diesen Sektoren in relevanten Berufen einzuschätzen, indem zentrale Merkmale der Jobs (Arbeitseinkommen, Teilzeitanteil, Anteil befristeter Beschäftigung) und der Beschäftigten (Geschlecht, Qualifikation etc.) untersucht werden. Im Mittelpunkt steht die besonders interessante Frage, ob sich Unterschiede zwischen Sektoren and zwischen den Ländern zeigen und inwiefern diese Abweichungen durch Unterschiede in den institutionellen Rahmenbedingungen oder andere Faktoren erklärt werden können. Die Studie wird drei Länder näher untersuchen (Deutschland, Großbritannien und die Tschechische Republik). Methoden: In einem ersten Schritt wird eine statistische Analyse der Entwic

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    Minijobs: Ausweg aus der Schwarzarbeit (07.09.2006)

    Institut der deutschen Wirtschaft Köln

    Beschreibung

    Der iwd-Beitrag in Nr. 36 vom 07.09.2006 zeigt, dass immer mehr private Haushalte Minijobber beschäftigen. In den vergangenen beiden Jahren hat sich die Zahl der geringfügig beschäftigten Putzfrauen, Kindermädchen, Gärtner & Co. mit 123.000 fast verdoppelt.

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    Beschäftigung Geringqualifizierter in der Region Rhein-Main (24.07.2006)

    Institut für Wirtschaft, Arbeit und Kultur

    Beschreibung

    Iwak-Report Nr. 01/2003: Die IWAK-Befragungen der letzten Jahre haben gezeigt, dass auch im geringqualifizierten Bereich offene Stellen im Rhein-Main-Gebiet bestanden, die nicht besetzt werden konnten.

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    Aktuelle Entwicklungen im Bereich der geringfügigen Beschäftigung (04.07.2006)

    Deutsche Rentenversicherung Knappschaft-Bahn-See

    Beschreibung

    Quartalsbericht IV 2012 der Minijob-Zentrale

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    Minijobs - Informationen für Arbeitgeber und Arbeitnehmer (04.07.2006)

    Deutsche Rentenversicherung Knappschaft-Bahn-See

    Beschreibung

    Die Broschüre informiert über die wesentlichen gesetzlichen Regelungen im Bereich der geringfügigen Beschäftigung und über den Service der Minijob-Zentrale (Stand Februar 2012).

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    Wissenschaftliche Begleitung des Integrationsmodells "Job2Work" (01.07.2006)

    Institut Arbeit und Technik
    Knuth, Matthias, Dr.

    Beschreibung

    "Job2Work" stellt den Versuch eines Netzwerkes arbeitsmarktpolitischer Träger in Thüringen dar, die implizite Kombilohnregelung des SGB II ("Freibeträge bei Erwerbstätigkeit" im Hinblick auf die Anrechung auf das Arbeitslosengeld II) systematisch für eine Strategie zur Vermittlung von Langzeitarbeitslosen zu nutzen. Einerseits werden den Arbeitslosen die finanziellen Anreize zur Arbeitsaufnahme vor Augen geführt, andererseits erlaubt die ergänzende Fortzahlung von Leistungen Lohnzugeständnisse gegenüber potenziellen Arbeitgebern, die faktisch wie ein Lohnkostenzuschuss wirken. Mit den Arbeitgebern werden befristete Eingliederungsphasen vereinbart, nach deren Ablauf eine Festeinstellung zu einem höheren Lohn ins Auge gefasst wird, der die Hilfebedürftigkeit beendet. Aufgabe des IAT ist die wissenschaftliche Begleitung der Initialphase des Projekts, die vom Frühjahr bis zum Herbst 2006 dauert. Methoden: Die wissenschaftliche Begleitung soll sich auf folgende Erkenntnisquellen stützen:>> - Expertengespräche mit dem Projektträger und mit vier der 16 Partner in verschiedenen Regionen Thüringens,>> - Auswertung der im Projekt verwandten Informations und Werbematerialien,>> - Auswertung der monatlichen Geschäftsstatistiken der job2work-Partner,>> - Auswertung der Bewegungsdaten auf der Internet-Vermittlungsplattform,>> - Gruppendiskussion mit einer Auswahl von ca. 12 Personen im "Zusatzverdienst",>> - Expertengespräche mit drei Arbeitgebern, die das Modell nutzen. Veröffentlichungen: Knuth, Matthias ; Isfort, Birgit (2007): Der implizite Kombilohn in der Grundsicherung für Arbeitsuchende: Ergebnisbericht der wissenschaftlichen Begleitung des Integrationsmodells "job2work". Gelsenkirchen: Inst. Arbeit und Qualifikation. IAQ-Forschungsbericht 2007-02, http://www.iaq.uni-due.de/aktuell/veroeff/2007/knuth03.pdf

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    Niedriglohn und Armut: Zwei Paar Schuh‘ (15.06.2006)

    Institut der deutschen Wirtschaft Köln

    Beschreibung

    In dem iwd-Beitrag in Nr. 24 vom 15.06.2006 wird gezeigt, dass nur wenige Erwerbstätige mit Minilohn in Haushalten leben, die man als arm bezeichnet. Andere Einkünfte wie die Verdienste von Partnern sorgen in der Regel für ein annehmbares Haushaltseinkommen. Die Gewerkschaftsforderung, einen Mindestlohn von 7,50 Euro einzuführen, um Armut zu bekämpfen, wird deshalb abgelehnt.

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    Arbeitslosengeld II: Viele Aufstocker (12.06.2006)

    Institut der deutschen Wirtschaft Köln

    Beschreibung

    In dem iwd-Beitrag in Nr. 23 vom 8. Juni 2006 wird gezeigt, dass fast eine Million Geringverdiener ihren Lohn mit ALG II aufstocken und damit quasi ein Kombieinkommen beziehen.

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    Abschlussbezogene Qualifizierung an- und ungelernter Beschäftigter als betriebliches Handlungsfeld (01.02.2005)

    Bundesinstitut für Berufsbildung
    Gutschow, Katrin
    Quelle: Projektinformation beim BIBB

    Beschreibung

    Systematische und anschlussfähige Weiterbildungsangebote existieren für an- und ungelernte Beschäftigte kaum. Dies gilt sowohl für Angebote der betrieblichen Personalentwicklung und Weiterbildung als auch für die Programme externer Anbieter. Betriebe, die vor diesem Hintergrund ihre an- und ungelernten Fachkräfte auf Grund eines Fachkräftemangels oder wegen gestiegener Anforderungen für einfache Fachtätigkeiten qualifizieren, setzen teilweise innovative Lernkonzepte um, die Arbeiten und Lernen verbinden. Arbeitsplatzintegrierte oder -nahe Qualifizierungsansätze haben sich auch für die Zielgruppe der gering qualifizierten Beschäftigten bewährt und führen bis zum nachträglichen Erwerb des Berufsabschlusses. Durch Berücksichtigung der Anforderungen konkreter betrieblicher Arbeitsplätze erleichtern sie Transfer und Anwendung des Gelernten. Der organisatorische Aufwand für Betriebe, die abschlussorientierte Qualifizierungen anbieten, ist hoch, zumal Bildungsdienstleister bisher eher unzureichend auf die Unterstützung betrieblicher Nachqualifizierungen eingestellt sind.

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    Beschäftigungspolitik - Anreize umverteilen (01.01.2005)

    Institut für Weltwirtschaft
    Snower, Dennis J., Prof.
    Quelle: Projektinformation beim Institut für Weltwirtschaft

    Beschreibung

    Wie sollte Beschäftigungspolitik gestaltet werden, damit Arbeitsmärkte sich globalen Herausforderungen stellen können? Wie sollten Anreize umverteilt werden, um Arbeitslose zu motivieren, produktive Tätigkeiten aufzunehmen?>> Ziel dieses Projektes ist es, die Wirksamkeit verschiedener Arbeitsmarktpolitiken, wie beispielsweise Einstellungsgutscheine, Niedriglohn- oder Ausbildungssubventionen, aus makroökonomischer und auch aus globaler Sicht zu analysieren.>> Übereinstimmend mit den Erwägungen der politischen Entscheidungsträger wird die Wirksamkeit dieser Politiken nicht nur mit Blick auf das theoretische Konzept der Wohlfahrt sondern auch mit Blick auf Beschäftigung, Ungleichheit und Staatsausgaben evaluiert. Unsere Analyse berücksichtigt dabei explizit Arbeitsmarktrigiditäten, die beispielsweise durch Insider-Lohnverhandlungen oder Einstellungs- und Kündigungskosten entstehen, und die insbesondere für eine Analyse von europäischen Arbeitsmärkten von großer Bedeutung sind. Unserer Forschung liegt die Hypothese zugrunde, dass wirtschaftliche Anreize für das Verhalten von Menschen von Bedeutung sind. Das Projekt hat daher innovative und mikrofundierte Modelle des Arbeitsmarktes entwickelt, die es uns erlauben, die Anreizwirkungen der untersuchten Politikmaßnahmen auf der Mikroebene in unserer Analyse zu berücksichtigen.>> Darüber hinaus bezieht das Projekt explizit die internationale Dimension von nationalen Arbeitsmarktpolitiken in die Analyse mit ein. Der zunehmende globale Wettbewerb und die geographische Fragmentierung von Produktionsprozessen führen dazu, dass Beschäftigungspolitiken über nationale Grenzen hinaus miteinander interagieren. Wir analysieren diese Interaktionen und untersuchen, ob und wie Arbeitsmarktpolitiken auf internationaler Ebene (z.B. im Rahmen der EU) koordiniert werden sollten. Veröffentlichungen: Lechthaler, W. (2008). Firm Training and Wage Rigidity. Kiel Working Papers, 1452, Kiel Institute for the World Economy, Kiel, 37 pp.

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