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Dossier

Niedriglohnarbeitsmarkt

Der Ausbau des Niedriglohnsektors sollte Ende der 1990er Jahre die hohe Arbeitslosigkeit reduzieren. Als Niedriglohn gilt ein Arbeitsentgelt, das trotz Vollzeitbeschäftigung keine angemessene Existenzsicherung gewährleistet – die OECD definiert den ihn als einen Bruttolohn, der unterhalb von zwei Dritteln des nationalen Medianbruttolohns aller Vollzeitbeschäftigten liegt. Betroffen von Niedriglöhnen sind überdurchschnittlich häufig Personen ohne beruflichen Abschluss, jüngere Erwerbstätige und Frauen.
Bietet der Niedriglohnsektor eine Chance zum Einstieg in den Arbeitsmarkt oder ist er eine Sackgasse? Das IAB-Themendossier erschließt Informationen zum Forschungsstand.
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im Aspekt "Niedrigqualifizierte"
  • Literaturhinweis

    Umschulungsbereitschaft von Geringqualifizierten und finanzielle Anreize (2026)

    Artmann, Elisabeth;

    Zitatform

    Artmann, Elisabeth (2026): Umschulungsbereitschaft von Geringqualifizierten und finanzielle Anreize. (IAB-Forschungsbericht 01/2026), Nürnberg, 40 S. DOI:10.48720/IAB.FB.2601

    Abstract

    "Der technologische Wandel, die zunehmende Digitalisierung und der demographische Wandel der Bevölkerung bringen große Veränderungen der Arbeitswelt mit sich. Kontinuierliche berufliche Weiterbildung und lebenslanges Lernen gewinnen dadurch zunehmend an Bedeutung. Vor allem Personen ohne Berufsabschluss können durch Qualifizierungsmaßnahmen ihre Beschäftigungsfähigkeit erhöhen und ihre Chancen auf dem Arbeitsmarkt verbessern. Dennoch sind Geringqualifizierte sowohl bei betrieblichen als auch von der Bundesagentur für Arbeit geförderten Weiterbildungsmaßnahmen nach wie vor unterrepräsentiert. Geförderte Weiterbildungen mit Abschluss in einem anerkannten Ausbildungsberuf, sog. Umschulungen, stellen eine bedeutende Form der beruflichen Weiterbildung dar und bieten Geringqualifizierten die Möglichkeit, einen Berufsabschluss nachzuholen. Der vorliegende Bericht basiert auf einer Ad‑hoc‑Erhebung im Rahmen der IAB‑Online‑Personenbefragung „Arbeiten und Leben in Deutschland“ (IAB‑OPAL), zu der Geringqualifizierte im Alter zwischen 25 und 60 Jahren unabhängig von ihrem Erwerbsstatus eingeladen wurden. Knapp 61 Prozent der Teilnehmenden bezogen eigenen Angaben zufolge Bürgergeld. Die Befragung erhob zunächst, wie bekannt die Fördermöglichkeiten von Umschulungen bei Personen ohne Berufsabschluss sind. Auch die Bekanntheit der 2016 eingeführten Weiterbildungsprämie und des 2023 eingeführten Weiterbildungsgeldes wurde erhoben. Weitere Themen der Befragung waren die Bereitschaft zur Teilnahme an einer Umschulung, welche Attraktivitätskriterien von Umschulungen den Befragten wichtig sind und aus welchen Gründen sie eine derartige Weiterbildung ablehnen würden. Um Einblicke in den erwarteten Nutzen einer Umschulung zu erhalten, wurden die Befragten um eine Einschätzung der realisierbaren Einkommensänderung durch Abschluss einer Umschulung gebeten. Zuletzt wurden auf Basis einer Vignettenstudie einige Determinanten der Teilnahmewahrscheinlichkeit an einer Umschulung untersucht. Die Ergebnisse zeigen, dass insgesamt knapp 62 Prozent der Befragten bekannt war, dass Umschulungen von den Agenturen für Arbeit und Jobcentern finanziell gefördert werden, wobei sogar nur gut die Hälfte der Bürgergeldbeziehenden die grundsätzliche Fördermöglichkeit kannte. Nur einer relativ kleinen Minderheit waren die Instrumente Weiterbildungsprämie und Weiterbildungsgeld bekannt. Dennoch äußerten die Befragten eine hohe Bereitschaft, an einer Umschulung teilzunehmen. Wichtige Kriterien derartiger Weiterbildungen waren für die befragten Geringqualifizierten ein Berufsziel, das gut zur eigenen Person passt, sowie die Aussicht, nach Abschluss bessere Chancen auf dem Arbeitsmarkt zu haben. Die beiden finanziellen Anreize Weiterbildungsprämie und ‑geld wurden von der Mehrheit der Teilnehmenden zwar als (eher) wichtig eingestuft, wurden im Vergleich zu allen anderen zur Auswahl stehenden Attraktivitätskriterien jedoch am seltensten als sehr wichtig genannt. Für Bürgergeldbeziehende spielen diese finanziellen Anreize ihren Angaben zufolge eine wichtigere Rolle als für andere Geringqualifizierte. Häufig genannte Gründe, eine mögliche Umschulung abzulehnen, waren insgesamt der Verzicht auf ein richtiges Einkommen während der Umschulung sowie deren unsicherer finanzieller Ertrag. Im Vergleich zu Personen ohne Bürgergeldbezug nannten Bürgergeldbeziehende jedoch wesentlich häufiger Betreuungspflichten und gesundheitliche Probleme als Umschulungshemmnisse. Die Unsicherheit über die Rentabilität von Weiterbildungen spiegelte sich auch in der geschätzten Einkommensänderung durch Abschluss einer Umschulung wider. So erwarteten insgesamt rund 27 Prozent der Befragten überhaupt keine Einkommensänderung und etwa 18 Prozent eine Netto‑Einkommenssteigerung von lediglich bis zu 100 Euro pro Monat. Bürgergeldbeziehende erwarteten im Vergleich zu Personen ohne diese Leistung wesentlich häufiger eine Einkommensverbesserung, schätzten ihren realisierbaren Verdienstzuwachs mehrheitlich aber auch als gering ein. Wie die multivariaten Analysen auf Basis der Vignettenstudie zeigen, erhöhten bessere Verdienstaussichten die subjektiv geäußerte Teilnahmewahrscheinlichkeit signifikant. Auch die Weiterbildungsprämie und das Weiterbildungsgeld übten einen positiven Einfluss auf die Teilnahmeabsicht aus. Hingegen reduzierten längere Fahrtzeiten zur Bildungsstätte die selbsteingeschätzte Teilnahmewahrscheinlichkeit deutlich. Unterstützung bei der Suche nach Betreuungsmöglichkeiten für Kinder und pflegebedürftige Personen erhöhte ebenfalls die angegebene Teilnahmewahrscheinlichkeit. Der Bericht liefert somit einige Hinweise darauf, welche Ausgestaltungs‑ und Rahmenbedingungen die Weiterbildungsbereitschaft von Geringqualifizierten beeinflussen. So zeigte sich, dass bei vielen der befragten Geringqualifizierten multiple Hemmnisse vorliegen, so dass eine bedarfsgerechte Beratung nötig ist, um eine individuell passende und der jeweiligen Lebenslage entsprechende Weiterbildungsmaßnahme zu finden. So scheint es den Befragten oftmals an Informationen über die finanziellen Erträge von beruflichen Qualifikationen und die Notwendigkeit von beruflicher Weiterbildung zu fehlen. Ein wesentlicher Teil der Befragten erwartete durch einen Umschulungsabschluss keine oder nur eine geringe Einkommensverbesserung, wollte nicht immer wieder etwas Neues anfangen oder glaubte, dass die eigene Qualifikation (eher) ausreiche. Gleichzeitig waren bessere Chancen auf dem Arbeitsmarkt und bessere Verdienstmöglichkeiten häufig genannte Attraktivitätskriterien von Umschulungen. Nur ein Teil der befragten Geringqualifizierten scheint sich also derartige Verbesserungen, die auch die subjektiven Weiterbildungskosten überwiegen, von einer geförderten Umschulung zu versprechen. Des Weiteren sind die grundsätzlichen Fördermöglichkeiten von Umschulungen nur einem Teil der Befragten bekannt, während sogar nur einer Minderheit die Instrumente Weiterbildungsprämie und Weiterbildungsgeld bekannt waren. Zugleich war das am häufigsten genannte Umschulungshemmnis, dass nicht so lange auf ein richtiges Einkommen verzichtet werden könne. Bessere Informationen zu den finanziellen Weiterbildungsanreizen könnten dem eventuell zum Teil entgegenwirken. Personen im Bürgergeldbezug nannten häufig auch Betreuungspflichten und/oder gesundheitliche Einschränkungen als Weiterbildungshemmnisse. Hier könnten Formate wie virtuelle/hybride Weiterbildungen oder Teilzeitmaßnahmen eine Chance bieten, da sie potentiell leichter mit Betreuung zu vereinbaren sind und bei gesundheitlichen Problemen möglicherweise leichter zu bewältigen sind. Lässt sich eine längere Umschulung trotz Weiterbildungsinteresse nicht realisieren, könnte die Teilnahme an Teilqualifizierungen oder an kürzeren, nicht abschlussorientierten Maßnahmen eine Alternative sein." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Artmann, Elisabeth;
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  • Literaturhinweis

    The Labor Market Impacts of Fair Work Legislation (2026)

    Gruber, Anja ;

    Zitatform

    Gruber, Anja (2026): The Labor Market Impacts of Fair Work Legislation. In: ILR review, Jg. 79, H. 1, S. 59-90. DOI:10.1177/00197939251355234

    Abstract

    "Fair Workweek (FWW) ordinances, which typically require employers to provide workers with advance notice of their schedules and extra pay for last-minute changes, have become an increasingly debated policy tool to address the unpredictability of low-wage work in the United States. In this article, the author studies the labor market impacts of the Oregon FWW law using data on treated workers from the Quarterly Workforce Indicators and American Community Survey, and a variety of empirical approaches that address the factors complicating such a labor market analysis. Taken together, the evidence points to limited effects on the average labor market outcomes of workers covered by the legislation. However, findings indicate increased employment and hours worked for men, and decreased employment and hours worked for women. Also, results show consistent evidence of decreased average monthly earnings for newly hired women at treated employers. Despite the ability of employers to bypass compensation requirements through voluntary standby lists, this study identifies compositional effects on the workforce resulting from FWW legislation." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Ressourcen und Bedarfe in Einfacharbeit : Analysen und erste Gestaltungsansätze in Logistik und Pflege im Verbundprojekt 'ressource' (2025)

    Bleses, Peter; Ritter, Wolfgang;

    Zitatform

    Bleses, Peter & Wolfgang Ritter (Hrsg.) (2025): Ressourcen und Bedarfe in Einfacharbeit : Analysen und erste Gestaltungsansätze in Logistik und Pflege im Verbundprojekt 'ressource'. (Schriftenreihe Institut Arbeit und Wirtschaft 43), Bremen, 92 S. DOI:10.26092/elib/4370

    Abstract

    "Das Verbundprojekt ressource erforscht und gestaltet Arbeitsbedingungen für Beschäftigte in Einfacharbeit, insbesondere in der Logistik und in gesundheitsbezogenen Dienstleistungen in der Region NordWest. Im Fokus des iaw-papers stehen systematische Bedarfs- und Anforderungsanalysen, die institutionelle, organisationale und individuelle Herausforderungen sowie vorhandene Ressourcen im Hinblick auf gesundheitsförderliche Arbeitsgestaltung und Kompetenzentwicklung erfassen. Methodisch setzt das Projekt auf einen reflexiv-iterativen Mixed-Methods-Ansatz, der qualitative und quantitative Verfahren kombiniert und partizipativ angelegt ist. Die Ergebnisse zeigen eine hohe Komplexität der betrieblichen Herausforderungen, die in vier Gestaltungsperspektiven gebündelt werden: Kommunikation, Wertschätzung, Lernen/Lernorganisation sowie Qualität der Arbeit. Diese Themenfelder sind eng miteinander verwoben und betreffen sowohl Führungsverhalten und Arbeitsbedingungen als auch strukturelle Rahmenbedingungen. Branchenspezifisch treten in der Logistik vor allem physische, in der Pflege und Betreuung eher auch psychosoziale Belastungen auf. Daraus ergeben sich differenzierte Anforderungen an betriebliche Gestaltungsansätze. Im Projekt werden innovative methodische Zugänge erprobt, etwa die dialogorientierte Methode Rooms of Error. Ziel des Verbundprojekts ist der Aufbau eines Kompetenzzentrums in der Region NordWest, das praxisnahes Wissen zur Gestaltung und Entwicklung von Einfacharbeit langfristig sichert und weiterentwickelt. Damit leistet ressource einen Beitrag zur arbeitswissenschaftlichen Erschließung von Einfacharbeit und zur Entwicklung zukunftsfähiger Arbeitswelten." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Equalising the effects of automation? The role of task overlap for job finding (2025)

    Dabed, Diego ; Rademakers, Emilie ; Genz, Sabrina ;

    Zitatform

    Dabed, Diego, Sabrina Genz & Emilie Rademakers (2025): Equalising the effects of automation? The role of task overlap for job finding. In: Labour Economics, Jg. 96. DOI:10.1016/j.labeco.2025.102766

    Abstract

    "This paper investigates whether task overlap can equalise the distributional effects of automation for unemployed job seekers displaced from routine jobs. Using a language model, we establish a novel job-to-job task similarity measure. Exploiting the resulting job network to define job markets flexibly, we find that only the most similar jobs affect job finding. Since automation-exposed jobs overlap with other highly exposed jobs, task-based reallocation provides little relief for affected job seekers. We show that this is not true for more recent software exposure, for which task overlap lowers the inequality in job finding." (Author's abstract, IAB-Doku, © 2025 The Authors. Published byElsevier B.V.) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Revisiting dualism. The governance of the low pay-low skill labour market in four European countries (2025)

    Eichhorst, Werner; Scalise, Gemma ;

    Zitatform

    Eichhorst, Werner & Gemma Scalise (2025): Revisiting dualism. The governance of the low pay-low skill labour market in four European countries. In: European journal of industrial relations. DOI:10.1177/09596801251397500

    Abstract

    "The permanent restructuring of the economy, exacerbated by the digital transition and labour market dualization, is progressively increasing the risk of marginalization for semi- and low-skilled workers. This article analyses how Germany, France, Italy, and Spain balance employment and equality concerns in core private service sectors and examines the policy strategies implemented over the last decade for workers ‘at the margins’. The analysis considers multiple tools – skill upgrading, social benefits, incentives to reduce barriers to employment, and wage regulation – and reveals divergent trajectories. Germany and Spain share a common direction, adopting protective policies to mitigate long-standing labour market dualism and improve job conditions for low-wage and at-risk workers. France remains locked in a protective approach, prioritizing job stabilization through subsidies but neglecting skill development, which constrains long-term mobility. Italy, by contrast, exacerbates dualism by failing to improve job quality and training opportunities, resulting in persistent low productivity and rising in-work poverty." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Careers of Minimum Wage Workers (2025)

    Kerr, Sari Pekkala ; Kerr, William R.; Maiden, Louis J.;

    Zitatform

    Kerr, Sari Pekkala, William R. Kerr & Louis J. Maiden (2025): Careers of Minimum Wage Workers. (NBER working paper / National Bureau of Economic Research 34405), Cambridge, Mass, 24 S., App.

    Abstract

    "We characterize the careers of minimum wage workers by merging SIPP panels covering 1992-2016 into the LEHD. A long-run analysis shows strong earnings growth for these workers in subsequent decades, becoming indistinguishable from peers earning modestly more initially. Most of this growth is due to the steep earnings trajectories of young workers. Older workers earning minimum wages show a modest dip in earnings at that moment compared to earlier and later periods. Increases in state minimum wages do not significantly alter the future careers of workers who are on the minimum wage when the increases occur." (excerpt, IAB-Doku) (en)

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  • Literaturhinweis

    Die Unverzichtbaren: Menschen in Basisarbeit: Erkenntnisse für eine politische Auseinandersetzung mit ihren Perspektiven und Forderungen in der Transformationsgesellschaft (2025)

    Siebert, Johanna; Buchstab, Mara;

    Zitatform

    Siebert, Johanna & Mara Buchstab (2025): Die Unverzichtbaren: Menschen in Basisarbeit. Erkenntnisse für eine politische Auseinandersetzung mit ihren Perspektiven und Forderungen in der Transformationsgesellschaft. Berlin: Das Progressive Zentrum, 56 S. DOI:10.5281/zenodo.15590119

    Abstract

    "Sie reinigen Büros, liefern Essen aus, verbauen Autoteile oder räumen Supermarktregale ein. Menschen, deren berufliche Tätigkeiten keine formale Qualifikation erfordern, bilden mit ihrer Arbeit die Basis unserer Gesellschaft. Gleichzeitig werden diese Beschäftigten in un- und angelernten Berufen (Basisarbeiter:innen) in zentralen Reformdebatten weitestgehend übersehen. Unsere Studie möchte das ändern. Sie unternimmt den Versuch einer Vermessung von Basisarbeit im Vergleich zu qualifizierten Tätigkeiten und geht dabei der Frage nach: Was sind die Arbeits- und Lebensrealitäten von Basisarbeiter:innen und wie blicken sie auf ihre eigene Tätigkeit und die Gesellschaft? Angesichts einer sich wandelnden Arbeitswelt, angetrieben von der ökologischen und digitalen Transformation, nimmt die Studie darüber hinaus die demokratiepolitische Relevanz von Arbeit unter die Lupe. Sie fragt: Wie wirken sich unsichere Arbeitsbedingungen in der Basisarbeit, aber auch auf dem gesamten Arbeitsmarkt, auf das Vertrauen in die Demokratie und die Offenheit gegenüber Transformationsprozessen aus? Zur Beantwortung dieser Fragen haben wir ein mehrdimensionales Forschungsdesign, bestehend aus Einzelinterviews, Fokusgruppen und einer quantitativen Meinungsumfrage, gewählt. Die Ergebnisse zeigen: Basisarbeiter:innen sind in ihrer Position auf dem Arbeitsmarkt benachteiligt. Im Vergleich zu Menschen in qualifizierten Berufen verfügen sie über weniger formelle Anpassungs- und Gestaltungsressourcen, um sich innerhalb einer sich wandelnden Arbeitswelt zurechtzufinden. Gleichzeitig finden ihre Anliegen in Politik und Gesellschaft seltener Gehör. Entsprechend gering ist das Vertrauen in politische Akteure und demokratische Institutionen. Für unsere Demokratie sind Basisarbeiter:innen jedoch in dreierlei Hinsicht unverzichtbar: gesellschaftlich, wirtschaftlich und politisch." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Minimum Wage Effects and Monopsony Explanations (2025)

    Wiltshire, Justin; McPherson, Carl; Reich, Michael ; Sosinskiy, Denis;

    Zitatform

    Wiltshire, Justin, Carl McPherson, Michael Reich & Denis Sosinskiy (2025): Minimum Wage Effects and Monopsony Explanations. In: Journal of labor economics, S. 1-46. DOI:10.1086/735551

    Abstract

    "We present the first causal analysis of a seven-year run-up of minimum wages to $15. Using a novel stacked county-level synthetic control estimator and data on fast-food restaurants, we find substantial pay growth and no disemployment. Our results hold among lower-wage counties and counties without local minimum wages. Minimum wage increases reduce Separation rates and raise wages faster than prices at McDonald’s stores; both findings imply a monopsonistic labor market with declining rents. In the tight post-pandemic labor market, when laborsupply becomes more elastic, we find positive employment effects. These become larger and statistically significant after addressing pandemic-response confounds." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Revisiting Dualism? The Governance of the Low Pay-Low Skill Labour Market in Four European Countries (2024)

    Eichhorst, Werner; Scalise, Gemma ;

    Zitatform

    Eichhorst, Werner & Gemma Scalise (2024): Revisiting Dualism? The Governance of the Low Pay-Low Skill Labour Market in Four European Countries. (IZA discussion paper / Forschungsinstitut zur Zukunft der Arbeit 17378), Bonn, 25 S.

    Abstract

    "The permanent restructuring of the economy, exacerbated by the digital transition and combined with labour market dualization, is progressively increasing semi- and low-skilled workers' risk of marginalization. This article analyses how countries balance employment and equality concerns in core private services sectors and inquires the policy strategy that governments in Germany, France, Italy and Spain have implemented over the last two decades for workers 'at the margins'. The analysis encompasses multiple policy tools – skill upgrading, social benefits, incentives toreduce barriers to employment and wage regulation – and reveals varied trajectories. A common direction is followed by Germany and Spain, which have adopted policies to mitigate long-standing labor market dualism by implementing protective policies that aim at improving job conditions for low-wage and at-risk workers. France is stuck in its protective approach, focusing on job stabilization through subsidies without addressing the need for skill development, which limits long-term labor market mobility. Italy is exacerbating dualism by failing to improve job quality and training opportunities, leading to persistent low productivity and increasing in-work poverty." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Early Career Effects of Entering the Labor Market During Higher Education Expansion (2024)

    Göhausen, Johannes; Thomsen, Stephan L. ;

    Zitatform

    Göhausen, Johannes & Stephan L. Thomsen (2024): Early Career Effects of Entering the Labor Market During Higher Education Expansion. (IZA discussion paper / Forschungsinstitut zur Zukunft der Arbeit 17487), Bonn, 74 S.

    Abstract

    "We evaluate the labor market effects of an increasing supply of high-skilled labor, resulting from a higher education expansion at established German universities. Exploiting variation in exposure across regions and cohorts, we estimate early career effects for labor market entrants. We find that high-skilled wages decline initially, particularly in non-graduate jobs, but recover over the first five years of experience. Medium-skilled workers are barely affected, while low-skilled workers benefit from higher wage growth in non-routineintensive jobs. We explain the dynamics of the effects by two countervailing mechanisms: immediate supply effects and gradual technology effects through increasing skilled labor demand." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Home work: Exploring the labor market effects of subsidizing domestic services (2024)

    Leduc, Elisabeth ; Tojerow, Ilan ;

    Zitatform

    Leduc, Elisabeth & Ilan Tojerow (2024): Home work: Exploring the labor market effects of subsidizing domestic services. In: Labour Economics, Jg. 90. DOI:10.1016/j.labeco.2024.102595

    Abstract

    "This paper analyzes subsidies for the domestic services sector, an increasingly popular policy to create employment opportunities for low-skilled workers. Using Belgian administrative data, a differences-in-differences approach, and a shift-share instrumental variable, we estimate the local effects of the policy in targeted industries as well as overall effects on the labor market. We find that domestic service subsidies can increase female employment in the subsidized industries as well as the overall employment rate. This increase in employment is primarily driven by an increase in (formal) labor market participation and, to a lesser extent, a reduction in the rate of participation in unemployment insurance and in other social welfare programs. We also find that these subsidies can lead to an increase in the rate of work incapacity, likely due to the fact they broaden the population that can access the social safety net." (Author's abstract, IAB-Doku, © 2024 Elsevier) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Escaping from low-wage employment: The role of co-worker networks (2023)

    Baranowska-Rataj, Anna ; Elekes, Zoltán ; Eriksson, Rikard ;

    Zitatform

    Baranowska-Rataj, Anna, Zoltán Elekes & Rikard Eriksson (2023): Escaping from low-wage employment: The role of co-worker networks. In: Research in Social Stratification and Mobility, Jg. 83. DOI:10.1016/j.rssm.2022.100747

    Abstract

    "Low-wage jobs are often regarded as dead ends in the labour market careers of young people. Previous research focused on disentangling to what degree the association between a low-wage job at the start of working life and limited chances of transitioning to better-paid employment is causal or spurious. Less attention has been paid to the factors that may facilitate the upward wage mobility of low-wage workers. We focus on such mechanisms, and we scrutinize the impact of social ties to higher-educated co-workers. Due to knowledge spillovers, job referrals, as well as firm-level productivity gains, having higher-educated co-workers may improve an individual's chances of transitioning to a better-paid job. We use linked employer-employee data from longitudinal Swedish registers and panel data models that incorporate measures of low-wage workers' social ties to higher-educated co-workers. Our results confirm that having social ties to higher-educated co-workers increases individual chances of transitioning to better-paid employment." (Author's abstract, IAB-Doku, © 2023 Elsevier) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Energiepreiskrise: Die geplanten finanziellen Entlastungen dürften das Arbeitsangebot nur wenig beeinflussen (2023)

    Bruckmeier, Kerstin ; Wiemers, Jürgen ;

    Zitatform

    Bruckmeier, Kerstin & Jürgen Wiemers (2023): Energiepreiskrise: Die geplanten finanziellen Entlastungen dürften das Arbeitsangebot nur wenig beeinflussen. In: IAB-Forum H. 16.01.2023 Nürnberg. DOI:10.48720/IAB.FOO.20230116.01

    Abstract

    "Anfang September 2022 hat sich die Regierungskoalition mit dem dritten Entlastungspaket auf weitere Maßnahmen verständigt, um Haushalte und Betriebe angesichts des Energiepreisschocks zu unterstützen. Haushalte mit geringem Einkommen dürften vor allem durch das höhere Bürgergeld und die Wohngeldreform überproportional profitieren. In der öffentlichen Debatte wird häufig die Befürchtung geäußert, dass durch das höhere Leistungsniveau im Bürgergeld ein hinreichender Lohnabstand nicht mehr gegeben ist, sodass sich Arbeit für Geringverdienende nicht mehr lohnt. Simulationsrechnungen zeigen jedoch, dass sich das höhere Bürgergeld im Zusammenspiel mit anderen Maßnahmen nicht negativ auf das Arbeitsangebot von Geringverdienenden auswirkt." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Bruckmeier, Kerstin ; Wiemers, Jürgen ;
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  • Literaturhinweis

    Employer Wage Subsidy Caps and Part-Time Work (2023)

    Elvery, Joel A.; Rohlin, Shawn M.; Reynolds, C. Lockwood ;

    Zitatform

    Elvery, Joel A., C. Lockwood Reynolds & Shawn M. Rohlin (2023): Employer Wage Subsidy Caps and Part-Time Work. In: ILR review, Jg. 76, H. 1, S. 189-209. DOI:10.1177/00197939221102865

    Abstract

    "Using tract-level US Census data and triple-difference estimators, the authors test whether firms increase their use of part-time workers when faced with capped wage subsidies. By limiting the maximum subsidy per worker, such subsidies create incentives for firms to increase the share of their payroll that is eligible for the subsidy by increasing use of part-time or low-wage workers. Results suggest that firms located in federal Empowerment Zones in the United States responded to the program’s capped wage subsidies by expanding their use of part-time workers, particularly in locations where the subsidy cap is likely to bind. Results also show a shift toward hiring lower-skill workers." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    To Redistribute or to Predistribute? The Minimum Wage versus Income Taxation When Workers Differ in Both Wages and Working Hours (2023)

    Gerritsen, Aart;

    Zitatform

    Gerritsen, Aart (2023): To Redistribute or to Predistribute? The Minimum Wage versus Income Taxation When Workers Differ in Both Wages and Working Hours. (CESifo working paper 10734), München, 53 S.

    Abstract

    "I consider the case for the minimum wage alongside (optimal) income taxes when workers differ in both wages and working hours, such that a given level of income corresponds to multiple wage rates. The minimum wage is directly targeted at the lowest-wage workers, while income taxes are at most targeted at all low-income workers, regardless of their hourly wage rates. This renders the minimum wage unambiguously desirable in a discrete-type model of the labor market. Desirability of the minimum wage is a priori ambiguous in a continuous-type model of the labor market. Compared to the minimum wage, income taxes are less effective in compressing the wage distribution but more effective in redistributing income. Desirability of the minimum wage depends on this trade-off between the “predistributional advantage” of the minimum wage and the “redistributional advantage” of the income tax. I derive a desirability condition for the minimum wage and write it in terms of empirical sufficient statistics. A numerical application to the US suggests a strong case for a higher federal minimum wage – especially if social preferences for the lowest-wage workers are relatively strong and the wage elasticity of labor demand relatively small." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Inclusive Monetary Policy: How Tight Labor Markets Facilitate Broad-Based Employment Growth (2022)

    Bergman, Nittai K.; Weber, Michael ; Matsa, David;

    Zitatform

    Bergman, Nittai K., David Matsa & Michael Weber (2022): Inclusive Monetary Policy: How Tight Labor Markets Facilitate Broad-Based Employment Growth. (CESifo working paper 9512), München, 45 S.

    Abstract

    "This paper analyzes the heterogeneous effects of monetary policy on workers with differing levels of labor force attachment. Exploiting variation in labor market tightness across metropolitan areas, we show that the employment of populations with lower labor force attachment—Blacks, high school dropouts, and women—is more responsive to expansionary monetary policy in tighter labor markets. The effect builds up over time and is long lasting. We develop a New Keynesian model with heterogeneous workers that rationalizes these results. The model shows that expansionary monetary shocks lead to larger increases in the employment of less attached workers when the central bank follows an average inflation targeting rule and when the Phillips curve is flatter. These findings suggest that, by tightening labor markets, the Federal Reserve’s recent move from a strict to an average inflation targeting framework especially benefits workers with lower labor force attachment." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Servitization, Inequality, and Wages (2022)

    Boddin, Dominik ; Kroeger, Thilo ;

    Zitatform

    Boddin, Dominik & Thilo Kroeger (2022): Servitization, Inequality, and Wages. In: Labour Economics, Jg. 77, H. August. DOI:10.1016/j.labeco.2021.102011

    Abstract

    "This paper studies the effect of servitization, i.e., within-establishment changes in the labor force composition towards higher shares of workers with service occupations, on within-establishment wage inequality. We identify servitization as being a main driver of increasing within-establishment wage inequality. Servitization accounts for roughly 7% of the observed increase in the within-establishment wage inequality in manufacturing industries between 1994 and 2017. Higher servitization of an establishment’s labor force is associated with, on average, a lower wage level for otherwise equal workers across the majority of occupations. The wage decrease is particularly pronounced for workers in low-skilled manufacturing occupations and workers at the lower end of the wage distribution. These heterogeneous wage effects explain the increase in within-establishment wage inequality." (Author's abstract, IAB-Doku, © 2022 Elsevier) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Firm-to-Firm Trade: Imports, Exports, and the Labor Market (2022)

    Eaton, Jonathan; Kramarz, Francis; Kortum, Samuel S.;

    Zitatform

    Eaton, Jonathan, Samuel S. Kortum & Francis Kramarz (2022): Firm-to-Firm Trade: Imports, Exports, and the Labor Market. (NBER working paper 29685), Cambridge, Mass, 65 S. DOI:10.3386/w29685

    Abstract

    "Customs data reveal heterogeneity and granularity of relationships among buyers and sellers. A key insight is how more exports to a destination break down into more firms selling there and more buyers per exporter. We develop a quantitative general equilibrium model of firm-to-firm matching that builds on this insight to separate the roles of iceberg costs and matching frictions in gravity. In the cross section, we find matching frictions as important as iceberg costs in impeding trade, and more sensitive to distance. Because domestic and imported intermediates compete directly with labor in performing production tasks, our model also fits the heterogeneity of labor shares across French producers. Applying the framework to the 2004 expansion of the European Union, reduced iceberg costs and reduced matching frictions contributed equally to the increase in French exports to the new members. While workers benefitted overall, those competing most directly with imports gained less, even losing in some countries entering the EU." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Was halten Geringverdienende vom Mindestlohn?: Eine qualitative Untersuchung im Auftrag des Sozio-oekonomischen Panels (SOEP) (2022)

    Heiden, Marleen von der; Himmelreicher, Ralf;

    Zitatform

    Heiden, Marleen von der & Ralf Himmelreicher (2022): Was halten Geringverdienende vom Mindestlohn? Eine qualitative Untersuchung im Auftrag des Sozio-oekonomischen Panels (SOEP). (SOEPpapers on multidisciplinary panel data research at DIW Berlin 1158), Berlin, 15 S.

    Abstract

    "Im Zentrum dieses Beitrags steht die Frage, wie Geringverdienende die Einführung des gesetzlichen Mindestlohns in Deutschland wahrnehmen. Auf Grundlage einer qualitativen Erhebung mit 31 Befragten im Rahmen von sechs Fokusgruppengesprächen, die im Sommer 2015 durchgeführt wurden, konnten vertiefte Einsichten gewonnen werden. Zunächst zeigte sich, dass Geringverdienende oftmals mit Beschäftigungshemmnissen konfrontiert sind. Häufig und auch kumulativ genannte Einschränkungen waren Krankheiten, die Pflege von Angehörigen, Kindererziehung und ein höheres Alter. Diese führten entweder zu Nichtbeschäftigung oder zu reduzierten wöchentlichen Arbeitszeiten; einige waren lediglich geringfügig beschäftigt. Die Einführung des Mindestlohns wurde als Schritt in die richtige Richtung zur Unterbindung von Lohndumping und mehr Anerkennung der Beschäftigten bezeichnet. Der zum Zeitpunkt der Untersuchung bestehende gesetzliche Mindestlohn von 8,50 Euro wird jedoch als zu gering eingeschätzt, um als gerechter Lohn wahrgenommen zu werden. Leistungen würden nicht anerkannt und finanzielle Bedarfe, etwa für die Miete vor allem in Städten, könnten oftmals nicht abgedeckt werden. Auch bei der Einhaltung und Kontrolle des Mindestlohns wird Verbesserungsbedarf gesehen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Uncovered workers in plants covered by collective bargaining: Who are they and how do they fare? (2022)

    Hirsch, Boris ; Lentge, Philipp; Schnabel, Claus ;

    Zitatform

    Hirsch, Boris, Philipp Lentge & Claus Schnabel (2022): Uncovered workers in plants covered by collective bargaining: Who are they and how do they fare? (Friedrich-Alexander-Universität, Lehrstuhl für Arbeitsmarkt- und Regionalpolitik. Diskussionspapiere 123), Nürnberg, 28 S.

    Abstract

    "In Deutschland zahlen Arbeitgeber traditionell den gleichen Tariflohn für Gewerkschaftsmitglieder und -nichtmitglieder im selben Betrieb, um letztere von einem Gewerkschaftsbeitritt abzuhalten. Mit aktuellen Daten aus der Verdienststrukturerhebung untersuchen wir, welche Arbeitnehmer in tarifgebundenen Betrieben heute noch individuell von tariflich vereinbarten Gewerkschaftslöhnen profitieren, welche Arbeitnehmer davon nicht mehr abgedeckt werden, und was dies für deren Entlohnung bedeutet. Wir zeigen, dass ungefähr 9 Prozent der Arbeitskräfte in tarifgebundenen Betrieben keine individuelle Abdeckung (und damit keinen Gewerkschaftslohn) mehr erfahren. Ökonometrische Analysen mit unbedingten Quantilsregressionen und Firmenfixe-Effekte-Schätzungen machen deutlich, dass das Fehlen einer individuellen Abdeckung durch Tarifverträge für die meisten Arbeitskräfte substanzielle Auswirkungen auf ihre Entlohnung hat. Nicht gewerkschaftlich organisierte Niedriglöhner und solche auf unteren Hierarchieebenen leiden besonders, weil ihre Arbeitgeber davon absehen, die Tariflöhne auf sie anzuwenden, um geringere Löhne zahlen zu können. Dieses Vorgehen gefährdet das gewerkschaftliche Ziel, alle benachteiligten Arbeitskräfte zu schützen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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