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Dossier

Mindestlohn

Seit Inkrafttreten des Mindestlohngesetzes am 1. Januar 2015 gilt ein allgemeingültiger flächendeckender Mindestlohn in Deutschland. Lohnuntergrenzen gibt es in beinahe allen europäischen Staaten und den USA. Die Mindestlohn-Gesetze haben das Ziel, Lohn-Dumping, also die nicht verhältnismäßige Bezahlung von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern, zu verhindern.
Dieses Themendossier dokumentiert die Diskussion rund um die Einführung des flächendeckenden Mindestlohns in Deutschland und die Ergebnisse empirischer Forschung der zu flächendeckenden und branchenspezifischen Mindestlöhnen. Mit dem Filter „Autorenschaft“ können Sie auf IAB-(Mit-)Autorenschaft eingrenzen.

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im Aspekt "Branchenspezifische Mindestlöhne und deren Auswirkungen auf"
  • IAB-Projekt

    Friktionen auf dem Arbeitsmarkt: Evidenz von mehreren Mindestlöhnen (27.05.2025 - 31.12.2035)

    Demir, Gökay;

    Projektbeschreibung

    Dieses Papier analysiert die horizontalen Spillover-Effekte des ersten sektoralen Mindestlohns in Deutschland. Mithilfe einer Differenz-von-Differenzen-Schätzung untersuche ich die Auswirkungen der öffentlichen Ankündigung und Einführung des Mindestlohns auf Beschäftigte unterhalb des Mindestlohns in verwandten Jobs außerhalb des Mindestlohnsektors, definiert anhand von Beschäftigungsströmen. Ich stelle fest, dass es für Beschäftigte unterhalb des Mindestlohns in verwandten Jobs zu Lohnsteigerungen und Arbeitsplatzwechseln kommt. Die Spillover-Effekte werden durch den Wechsel von Beschäftigten in besser bezahlte Jobs verursacht.

    Beteiligte aus dem IAB

    Demir, Gökay;
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