Springe zum Inhalt

Dossier

Arbeitsmarktpolitik für Ältere

Die Förderung der Beschäftigung Älterer steht wieder auf der politischen Agenda. Wir benötigten angesichts des demografischen Wandels eine Arbeitsmarktpolitik, die der Arbeitskräfteknappheit in den Betrieben entgegenwirkt.
Das Themendossier geht auf die arbeitsmarkt- und beschäftigungspolitischen Aspekte der Entwicklung des Arbeitsmarktes für Ältere ein.

Zurück zur Übersicht
Ergebnisse pro Seite: 20 | 50 | 100
im Aspekt "Qualifizierung"
  • IAB-Projekt

    Technological Change, Training and Employment of Older Workers (01.05.2015 - 30.04.2017)

    Hochfellner, Daniela;

    Projektbeschreibung

    The introduction of new technologies in the workplace often requires changes in workforce skills. As a result, technological change can increase the rate at which human capital depreciates if it is not paired with training. Empirical evidence indicates that older workers are generally less likely to participate in training activities, which puts their skills at an increased risk of obsolescence. Therefore, technological change might reduce the employability of older workers, increasing their probability of job loss and earlier retirement. Unfortunately, little is known about the extent to which older workers are affected by technological change and if training helps them to overcome skill depreciation. We propose to investigate how technological change affects wage growth, employment status and labor market exit among older workers. We also propose to study whether older workers are less likely than younger workers to receive training after a technological change, and whether training can reduce or even reverse the potential negative effects of technological change on the employment outcomes of older workers. Finally, we study how technological change and training affects older workers’ job satisfaction and job perspectives, which can also influence their decision to exit the labor market. While no systematic data on training activities exists in the United States, let alone data that provide a window on the interplay of employer and employee training activity, such data do exist in Germany. The study of Germany can yield many valid insights for the U.S. labor market, particularly its older workers. By 2035, the mean age of the population in the United States, where older workers are currently the fastest-growing segment of the work force, will be about the same as it was in Germany in the mid-2000s (see Exhibit 1 below). In other words, Germany has already experienced the degree of workforce aging the United States is beginning to experience. Job training is also more salient in Germany than in the United States. Altogether, German workers may expect to have 1,017 hours in job-related non-formal education over their careers, while U.S. workers may expect only 551 hours (OECD, 2011) This is because both the German government and employers sponsor training, while U.S. sponsorship of training activities is more limited. By studying technological change and training of older workers in Germany, we can derive insights about challenges that the United States will face in the near future as its labor force ages and how training may help address some of these challenges. Germany offers rich and accessible data sources that combine social-security records with survey data. The datasets we will use include an establishment survey, a survey of training histories of workers employed at these establishments, social-security earning records of these workers, and still other administrative data on the surveyed establishments, all of which can be linked. The resulting linked data will allow us to study the relationship between technological change, training, and the employment prospects of older workers in a more comprehensive and rigorous way than has been done previously.
    This project seeks to answer three questions: i) How does technological change affect older workers’ employment and how does training influence this relationship?; ii) Are older workers less likely than younger ones to get training after technological change?; iii) How do technological change and training affect workers’ job satisfaction and job perspectives? We describe below our empirical approach to each of these questions, but first review previous research regarding technological change, training, and employment of older workers.

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • IAB-Projekt

    Evaluation ausgewählter Instrumente der aktiven Arbeitsmarktpolitik auf regionaler Ebene (01.01.2005 - 30.06.2017)

    Wolf, Katja;

    Projektbeschreibung

    Ein wesentliches Ziel der aktiven Arbeitsmarktpolitik liegt darin, die Gesamtzahl regulärer Beschäftigungsverhältnisse zu erhöhen und die Arbeitslosigkeit zu verringern. Ob bzw. in welchem Umfang dies auf regionaler Ebene gelingt, ist die zentrale Forschungsfrage des vorliegenden Projekts.
    Anders als im Bereich der mikroökonometrischen Evaluation aktiver Arbeitsmarktpolitik (AAMP), bei der die direkten Effekte für die teilnehmenden Individuen im Vordergrund stehen, gibt es für die regionale Ebene, bei der auch indirekte Effekte berücksichtigt werden, bislang vergleichsweise wenig empirische Ergebnisse für Deutschland. Hierbei hat sich außerdem bislang noch kein Standardverfahren zur Evaluation von AAMP auf regionaler Ebene durchgesetzt. In der Literatur lassen sich drei theoretische Ansätze unterscheiden: erweiterte Beschäftigungsfunktion, Beveridgekurve und Matchingfunktion.

    Im vorliegenden Projekt ziehen wir die erweiterte Matchingfunktion heran. Auf der methodischen Seite liegt in diesem Teilprojekt die Neuerung in der angestrebten Verbindung von dynamischen Panelmodellen und räumlicher Ökonometrie. Das räumliche Bezugssystem für die Analyse bilden im Wesentlichen die 180 Bezirke der Agenturen für Arbeit. Da diese auf vielfältiger Weise miteinander verflochten sind, berücksichtigen wir dies in der Modellspezifikation und der Schätzung. Datengrundlage für das Projekt sind die Prozessdaten der BA. Bei der Operationalisierung des Erfolgsindikators für AAMP auf regionaler Ebene, die für die empirische Spezifikation von großer Bedeutung ist, kann auf zwei in den letzten Jahren geschaffenen neuen Datengrundlagen (Biodaten und Integrierte Erwerbsbiografie) zurückgegriffen werden.

    In einem zweiten Teilprojekt wird die erweiterte Matchingfunktion modifiziert, indem unterschiedliche Suchanstrengungen zwischen Arbeitslosen und Maßnahmeteilnehmern, die in allen Studien festgestellt werden, explizit berücksichtigt werden. Datengrundlage sind die Daten der integrierten Erwerbsbiographien. Zusätzlich wird untersucht inwieweit sich die Effekte aktiver Arbeitsmarktpolitik auf den regionalen Matchingprozess je nach Arbeitsmarktlage unterscheiden. Hierzu werden die regionalen Einheiten gemäß ihrer Arbeitslosenquote in zwei Gruppen unterteilt.

    Beteiligte aus dem IAB

    Wolf, Katja; Wapler, Rüdiger;
    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • IAB-Projekt

    Die Beschäftigungswirkung der FbW-Maßnahmen 2000 - 2002 auf individueller Ebene. Eine Evaluation auf Basis der prozessproduzierten Daten des IAB (01.10.2000 - 31.10.2006)

    Bender, Stefan;

    Projektbeschreibung

    Die Fördermaßnahmen zur Fortbildung und Weiterbildung (FbW) gehören sowohl nach Teilnehmern als auch nach dem Mitteleinsatz zu einem Kernbestandteil der Arbeitsmarktpolitik. Es ergibt sich zwangsläufig die Frage nach den (Arbeitsmarkt-) Effekten, die mit diesen Aufwendungen erreicht werden. Die zur Zeit vorhandenen Informationen über die Wirksamkeit der einzelnen Maßnahmen der aktiven Arbeitsmarktpolitik werden aus unterschiedlichen Gründen als unzureichend eingeschätzt. In diesem Projekt sollen die Beschäftigungswirkungen der Maßnahmen zur Förderung der beruflichen Weiterbildung untersucht werden.
    Hierbei werden die Prozessdaten der BA verwendet, so dass dadurch Möglichkeiten von Analysen hinsichtlich der Auswirkungen einer Teilnahme an heterogenen Maßnahmen der Arbeitsmarktpolitik ergeben, die bisher noch nicht zufriedenstellend bearbeitet werden konnten. Dabei spielt eine bedeutende Rolle, dass für die Analyse eine weit größere Anzahl an Individuen verfügbar ist, die an FbW-Maßnahmen teilgenommen haben, als in anderen Mikrodatensätzen (z.B. Sozioökonomisches Panel des DIW). Damit sind Analysen möglich, die Aspekte betreffen, die bislang in der empirischen Arbeitsmarktforschung in der Bundesrepublik kaum untersucht wurden.

    mehr Informationen
    weniger Informationen