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Dossier

Arbeitsmarktpolitik für Ältere

Die Förderung der Beschäftigung Älterer steht wieder auf der politischen Agenda. Wir benötigten angesichts des demografischen Wandels eine Arbeitsmarktpolitik, die der Arbeitskräfteknappheit in den Betrieben entgegenwirkt.
Das Themendossier geht auf die arbeitsmarkt- und beschäftigungspolitischen Aspekte der Entwicklung des Arbeitsmarktes für Ältere ein.

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im Aspekt "Vermittlung und Beratung, Coaching"
  • IAB-Projekt

    Beratung und Vermittlung älterer Arbeitsloser im SGB III (01.01.2025 - 30.06.2027)

    Dietz, Martin;

    Projektbeschreibung

    Ältere Arbeitslose weisen ein hohes Langzeitarbeitslosigkeitsrisiko auf und stellen einen substanziellen Teil der Arbeitslosen im SGB III. Das Projekt befasst sich mit den Ursachen der Arbeitslosigkeit von Älteren und der Frage, inwiefern Beratungs- und Vermittlungsprozesse sowie die zur Verfügung stehenden Maßnahmen geeignet sind, die Integrationshindernisse zu beseitigen. Hierzu werden in ausgewählten Arbeitsagenturen leitfadengestützte Interviews mit Vermittlungsfachkräften und älteren Arbeitslosen geführt.

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  • IAB-Projekt

    Forschung zur Umsetzung des Moduls C der Perspektive 50plus (23.09.2011 - 30.06.2014)

    Kupka, Peter; Dietz, Martin;

    Projektbeschreibung

    Das Finanzierungsmodell C ist eine Förderschiene des Arbeitsmarktprogramms „Perspektive 50plus – Beschäftigungspakte in den Regionen“, mit der ältere Langzeitarbeitslose mit multiplen Vermittlungshemmnissen gefördert werden sollen. Im Rahmen dieser Implementationsstudie soll mit einem externen Projektpartner der Zusammenhang zwischen den Strukturen und Strategien der Grundsicherungsstellen bei der Umsetzung des Finanzierungsmodells C und den Aktivierungs- und Integrationserfolgen analysiert werden.
    Diese Strukturen und Strategien der Grundsicherungsstellen werden in zwei Wellen (2011 und 2012) mittels webbasierter Befragung von 327 unterschiedlichen Jobcentern erhoben. Fortschritte bezüglich der Aktivierung der Teilnehmenden werden hauptsächlich anhand von Veränderungen des Beschäftigungsfähigkeitsindexes gemessen, welcher durch die telefonische Befragung von über 900 Personen in mehreren Wellen ermittelt wird.
    Die Zusammenhänge werden mit Regressionsmodellen geschätzt. Im Ergebnis zeigt sich ein positiver Effekt auf die Aktivierung der Teilnehmer in solchen Grundsicherungsstellen, die ihren Adressatenkreis auf vergleichsweise jüngere und arbeitsmarktnähere Teilnehmende eingrenzen. Nicht zielführend erweisen sich starre Förderungszeiträume und Sanktionen. Auch bezüglich der Integration in sozialversicherungspflichtige Beschäftigung schneiden solche Grundsicherungsstellen überdurchschnittlich gut ab, die bei der Zielgruppendefinition eine Fokussierung auf jüngere Teilnehmende vornehmen. Auf struktureller Ebene ergibt sich eine höhere Integrationswahrscheinlichkeit bei Grundsicherungsstellen, die Vermittlungsleistungen an externe Dienstleister vergeben. Die strategische Ausrichtung der Grundsicherungsstellen auf einen erwerbsorientierten Ansatz, d.h. die Fokussierung auf die vergleichsweise schnelle Aufnahme einer geringfügigen Beschäftigung statt auf die längere Aktivierung in eine möglicherweise voll sozialversicherungspflichtige Beschäftigung, wirkt in der kurzen Frist positiv auf die Integrationswahrscheinlichkeit. Die langfristigen Wirkungen dieser Vorgehensweise sollten weiter untersucht werden.

    Beteiligte aus dem IAB

    Hofbauer-Geer, Heike; Dietz, Martin;
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  • IAB-Projekt

    How does job search monitoring affect reservation wages of older unemployed workers? (30.03.2009 - 31.12.2011)

    Nivorozhkin, Anton;

    Projektbeschreibung

    Bis Ende 2007 hatten Arbeitslose, die arbeitslos gemeldet und 58 Jahre alt waren, die Chance, das Monitoring ihrer Arbeitsuche ohne Sanktionen zu vermeiden, wenn sie zum frühest möglichen Zeitpunkt eine Rente beantragten. Die Untersuchung analysiert die Wirkungen von Monitoring bei der Arbeitsuche auf die Schwellenlöhne älterer Leistungsbezieher. Die Ergebnisse weisen darauf hin, dass eine Teilnahme an diesem Programm die Schwellenlöhne erhöht. Ob sich dies auf die Dauer der Arbeitslosigkeit auswirkt, bleibt eine offene Frage

    Beteiligte aus dem IAB

    Nivorozhkin, Anton;
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