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Dossier

Arbeitsmarktpolitik für Ältere

Die Förderung der Beschäftigung Älterer steht wieder auf der politischen Agenda. Wir benötigten angesichts des demografischen Wandels eine Arbeitsmarktpolitik, die der Arbeitskräfteknappheit in den Betrieben entgegenwirkt.
Das Themendossier geht auf die arbeitsmarkt- und beschäftigungspolitischen Aspekte der Entwicklung des Arbeitsmarktes für Ältere ein.

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im Aspekt "Vermittlung und Beratung, Coaching"
  • Literaturhinweis

    Job search requirements for older unemployed workers: Search requirements for the older unemployed affect their re-employment rates and their flows into states of inactivity (2022)

    Bloemen, Hans;

    Zitatform

    Bloemen, Hans (2022): Job search requirements for older unemployed workers. Search requirements for the older unemployed affect their re-employment rates and their flows into states of inactivity. (IZA world of labor 235,2), Bonn, 11 S. DOI:10.15185/izawol.235.v2

    Abstract

    "Politische Maßnahmen zur Aktivierung älterer Arbeitnehmer sind in vielen OECD-Länder mit rasch alternden Bevölkerungen von großer Bedeutung. Forschungsergebnisse deuten darauf hin, dass die Integration Älterer in die allgemein an Arbeitslose gestellten Suchanforderungen zu einem verstärkten Übergang in Beschäftigung führen kann. Als negativer Begleiteffekt ist allerdings eine Zunahme von Inaktivität, etwa durch Berufsunfähigkeit, zu berücksichtigen. Insgesamt kann eine Strategie, die konkrete Suchanforderungen an ältere Arbeitslose stellt und mit einem Monitoringverfahren verbindet, die Wiederbeschäftigung von Älteren deutlich stärken." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Zielgruppen- und Bedarfsanalyse für die Inanspruchnahme von Bildungs- und Berufsberatung durch Ältere: Schwerpunkt auf die Weiterentwicklung des einschlägigen AMS-Info-Angebotes (2020)

    Dürr, Agnes; Steiner, Karin; Taschwer, Mario;

    Zitatform

    Dürr, Agnes, Karin Steiner & Mario Taschwer (2020): Zielgruppen- und Bedarfsanalyse für die Inanspruchnahme von Bildungs- und Berufsberatung durch Ältere. Schwerpunkt auf die Weiterentwicklung des einschlägigen AMS-Info-Angebotes. (AMS report 148/149), Wien, 146 S.

    Abstract

    "Der vorliegende AMS report beinhaltet eine umfassende Studie, die im Auftrag der Abt. Arbeitsmarktforschung und Berufsinformation des AMS Österreich vom sozialwissenschaftlichen Forschungs- und Beratungsinstitut abif (www.abif.at) erstellt wurde, und beschäftigt sich mit dem Thema der Bildungs- und Berufsberatung für die Zielgruppe von Personen ab 50 Jahren. Folgende Leitfragen stehen im Fokus dieser Forschungsarbeit: Welche Zielgruppen innerhalb der heterogenen Gruppe »Personen ab 50 Jahren« können ausgemacht werden? Wie werden diese (am besten) erreicht? Was sind die wichtigsten Beratungsthemen und Anliegen der verschiedenen Zielgruppen? Welche Herausforderungen gibt es? Welche Bedarfe und Trends gibt es? Was sind die Aufgaben der Beratung, unter welchen Rahmenbedingungen können diese in Angriff genommen werden? Wie werden die AMS-Materialien für die Zielgruppe verwendet und welcher Verbesserungsbedarf liegt vor? Desktop-Research, Interviews mit ExpertInnen aus der Bildungs- und Berufsberatung sowie ein österreichweiter Online-Survey dienten zur Diskussion, Analyse und Beantwortung dieser Fragen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Arbeitsmarktpolitische Maßnahmen: Wie werden Ältere gefördert? (2020)

    Kaboth, Arthur ; Brussig, Martin ;

    Zitatform

    Kaboth, Arthur & Martin Brussig (2020): Arbeitsmarktpolitische Maßnahmen: Wie werden Ältere gefördert? (Altersübergangs-Report / Institut Arbeit und Qualifikation (IAQ), Universität Duisburg-Essen 2020-02), Duisburg, 14 S. DOI:10.17185/duepublico/72656

    Abstract

    "Arbeitslosigkeit hat sich aufgrund der verlängerten Erwerbsphasen bis ins höhere Erwerbsalter ausgeweitet, sodass zunehmend Personen ab dem 60. Lebensjahr betroffen sind. Die Altersstruktur bei Teilnehmer*innen arbeitsmarktpolitischer Maßnahmen hat sich aufgrund der höheren Betroffenheit von Arbeitslosigkeit verändert: Der Anteil der Geförderten im Alter von 60 bis 64 Jahren hat erheblich zugenommen. Allerdings werden Ältere (55 bis 64 Jahre) im Vergleich zu den Jüngeren nach wie vor deutlich weniger gefördert. Die Schwerpunkte der Förderung Älterer unterscheiden sich deutlich von denen für Jüngere. Unter den Älteren hat die Förderung der Beruflichen Weiterbildung an Bedeutung gewonnen, allerdings nur im Rechtskreis des SGB III (Arbeitslosenversicherung). Der Anteil der Älteren, der nach Beendigung einer Maßnahme eine Beschäftigung aufgenommen hat, ist im Vergleich zu den Jüngeren nahezu immer und zum Teil erheblich kleiner. Zudem erfolgen Beschäftigungsaufnahmen nach einer Maßnahme im SGB III häufiger als im SGB II. Die Arbeitsförderung für ältere Arbeitsuchende muss quantitativ und qualitativ ausgebaut werden. Die Wiederaufnahme einer Beschäftigung ist jedoch nicht nur von der Arbeitsförderung, sondern auch vom Einstellungsverhalten der Arbeitgeber abhängig." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Coaching, counseling, case-working: do they help the older unemployed out of benefit receipt and back into the labor market? (2019)

    Boockmann, Bernhard; Brändle, Tobias ;

    Zitatform

    Boockmann, Bernhard & Tobias Brändle (2019): Coaching, counseling, case-working. Do they help the older unemployed out of benefit receipt and back into the labor market? In: German economic review, Jg. 20, H. 4, S. e436-e468. DOI:10.1111/geer.12174

    Abstract

    "Intensified counseling, job search assistance and related policies have been found to be effective for labor market integration of the unemployed by a large number of studies, but the evidence for older and hard-to-place unemployed is more mixed. In this paper, we present key results for a large-scale active labor market program directed at the older unemployed in Germany. To identify the treatment effects, we exploit regional variation in program participation. We use a combination of different evaluation estimators to check the sensitivity of the results to selection, substitution and local labor market effects. We find positive effects of the program in the range of 5 - 10 percentage points on integration into unsubsidized employment. However, there are also substantial lock-in effects, such that program participants have a higher probability of remaining on public welfare benefit receipt for up to 1 year after commencing the program." (Author's abstract, Published by arrangement with John Wiley & Sons) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Wiederbeschäftigungschancen Älterer: Wo Vermittlungsfachkräfte Handlungsbedarf sehen (2018)

    Homrighausen, Pia ; Wolf, Katja;

    Zitatform

    Homrighausen, Pia & Katja Wolf (2018): Wiederbeschäftigungschancen Älterer: Wo Vermittlungsfachkräfte Handlungsbedarf sehen. (IAB-Kurzbericht 11/2018), Nürnberg, 8 S.

    Abstract

    "Bei einer alternden Bevölkerung und hohem Fachkräftebedarf ist es besonders wichtig, die Beschäftigungschancen älterer Menschen zu verbessern. Deutschlandweit waren im Jahresdurchschnitt 2016 gut 550.000 Personen im Alter von über 54 Jahren arbeitslos gemeldet. Bei einer Befragung von Vermittlungsfachkräften in den Agenturen für Arbeit zum Vermittlungsprozess arbeitsloser Personen ab 55 Jahren geben die Befragten fast ausnahmslos an, ältere Arbeitsuchende würden oft spezifische Probleme aufweisen, die den Weg in eine neue Beschäftigung erschweren. Als größte Hürden gelten gesundheitliche Einschränkungen, aber auch Vorbehalte der Unternehmen gegenüber Älteren. Die Experten aus der Praxis wurden auch gefragt, ob es aus ihrer Sicht einen Bedarf an speziellen Angeboten für Ältere gibt. In diesem Kontext stützt sich der Kurzbericht auch auf Befunde einer Studie zur früheren 'Entgeltsicherung für ältere Arbeitnehmer'." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Wolf, Katja;
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  • Literaturhinweis

    Job search requirements for older unemployed workers: how do they affect re-employment rates and flows into states of inactivity for older unemployed workers? (2016)

    Bloemen, Hans;

    Zitatform

    Bloemen, Hans (2016): Job search requirements for older unemployed workers. How do they affect re-employment rates and flows into states of inactivity for older unemployed workers? (IZA world of labor 235), Bonn, 10 S. DOI:10.15185/izawol.235

    Abstract

    "Many OECD countries have, or have had, a policy that exempts older unemployed people from the requirement to search for a job. An aging population and low participation by older workers in the labor market increasingly place public finances under strain, and spur calls for policy measures that activate labor force participation by older workers. Introducing job search requirements for the older unemployed aims to increase their re-employment rates. Abolishing the exemption from job search requirements for these workers has been shown to initiate higher outflow rates from unemployment for the older unemployed." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Job search behavior of older workers and labor market outcomes (2016)

    Homrighausen, Pia ; Krug, Gerhard ;

    Zitatform

    Homrighausen, Pia & Gerhard Krug (2016): Job search behavior of older workers and labor market outcomes. (LASER discussion papers 95), Erlangen, 33 S.

    Abstract

    "Using unique survey and register data with detailed information on the channel-specific search intensities of older workers in Germany, we investigate the relationship between job search behavior and job search success focusing on older workers. We find that intensive job search via the public employment service is not linked to an older worker's job search success, but results in a greater wage loss and lower job satisfaction. By contrast, increasing job search by a private provider is positively linked with the probability of finding a new job and results in a lesser wage loss." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    Beteiligte aus dem IAB

    Krug, Gerhard ;
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  • Literaturhinweis

    Opening the blackbox: How does labor market policy affect the job seekers' behavior?: a field experiment (2015)

    Arni, Patrick ;

    Zitatform

    Arni, Patrick (2015): Opening the blackbox: How does labor market policy affect the job seekers' behavior? A field experiment. (IZA discussion paper 9617), Bonn, 59 S.

    Abstract

    "Empirically, not much is known about the mechanisms how labor market programs like job search assistance and training operate to support finding a job. This paper provides novel evidence to open the 'blackbox': it causally links the program interventions to the dynamics of search behavior, beliefs and non-cognitive skills. The study is based on a unique combination of a randomized field experiment with detailed register data and a panel of repeated surveys. The tested coaching program, focused on older job seekers, turns out to increase the job finding of participants by 9 percentage points (72% vs. 63% in the control group). The treatment effect is driven by a reduction of reservation wages and an increase in search efficiency. Moreover, I find short-run effects on motivation, self-confidence and beliefs. The job seekers overestimate their chances slightly less with respect to job interviews and salaries. Overall, the focus on realistic expectations and on search strategy appears to be important for program success. The experiment shows that evaluation designs which directly assess behavior can provide a fruitful base for targeted policy design." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Coaching, counseling, case-working: do they help the older unemployed out of benefit receipt and back into the labor market? (2015)

    Boockmann, Bernhard; Brändle, Tobias ;

    Zitatform

    Boockmann, Bernhard & Tobias Brändle (2015): Coaching, counseling, case-working. Do they help the older unemployed out of benefit receipt and back into the labor market? (IAW-Diskussionspapiere 115), Tübingen, 42 S.

    Abstract

    "Job search assistance and intensified counseling have been found to be effective for labor market integration by a large number of studies, but the evidence for older and hard-to-place unemployed individuals more specifically is mixed. In this paper we present key results from the evaluation of 'Perspektive 50plus', a large-scale active labor market program directed at the older unemployed in Germany. To identify the treatment effects, we exploit regional variation in program participation. Based on survey evidence, we argue that participation of regions is not endogenous in the vast majority of cases. We use a combination of different evaluation estimators to check the sensitivity of the results to selection, substitution and local labor market effects. We find large positive effects of the program in the range of five to ten percentage points on integration into unsubsidized employment. However, there are also substantial lock-in effects, such that program participants have a higher probability of remaining on public welfare benefit receipt for up to one year after commencing the program." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Coaching, counseling, case-working: do they help the older unemployed out of benefit receipt and back into the labor market? (2015)

    Boockmann, Bernhard; Brändle, Tobias ;

    Zitatform

    Boockmann, Bernhard & Tobias Brändle (2015): Coaching, counseling, case-working. Do they help the older unemployed out of benefit receipt and back into the labor market? (IZA discussion paper 8811), Bonn, 42 S.

    Abstract

    "Job search assistance and intensified counseling have been found to be effective for labor market integration by a large number of studies, but the evidence for older and hard-to-place unemployed individuals more specifically is mixed. In this paper we present key results from the evaluation of 'Perspektive 50plus', a large-scale active labor market program directed at the older unemployed in Germany. To identify the treatment effects, we exploit regional variation in program participation. Based on survey evidence, we argue that participation of regions is not endogenous in the vast majority of cases. We use a combination of different evaluation estimators to check the sensitivity of the results to selection, substitution and local labor market effects. We find large positive effects of the program in the range of five to ten percentage points on integration into unsubsidized employment. However, there are also substantial lock-in effects, such that program participants have a higher probability of remaining on public welfare benefit receipt for up to one year after commencing the program." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Integrating older employees into the labour market: evidence from a German labour market programme (2015)

    Boockmann, Bernhard; Brändle, Tobias ;

    Zitatform

    Boockmann, Bernhard & Tobias Brändle (2015): Integrating older employees into the labour market. Evidence from a German labour market programme. In: CESifo DICE report, Jg. 13, H. 3, S. 59-64.

    Abstract

    "This article addresses the question of whether and how active labour market policies (ALMP) can help to shorten older workers' unemployment spells and integrate them into regular employment in the first labour market. After setting out the issues in the remainder of this section, we present recent evaluation results for a large-scale ALMP programme in Germany, which provided intensive coaching and counselling to older long-term unemployed workers. Drawing on results presented in Boockmann and Brändle (2015), we summarise the main policy lessons learned from this programme. We then put these results in the context of international evidence of the effects of ALMP programmes for older workers." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    50plus in Zeiten des Fachkräftemangels: die Bundesagentur für Arbeit und der Umgang mit älteren Arbeitslosen (2015)

    Wery, Sarah;

    Zitatform

    Wery, Sarah (2015): 50plus in Zeiten des Fachkräftemangels. Die Bundesagentur für Arbeit und der Umgang mit älteren Arbeitslosen. Marburg: Tectum, 169 S.

    Abstract

    "Der Arbeitswelt mangelt es zunehmend an Fachkräften. Doch dieser düsteren Aussicht steht der ebenfalls meist negativ betrachtete demografische Wandel direkt entgegen. Der Schlüssel sind ältere Arbeitnehmer. Trotzdem sind viele Arbeitgeber bisher nur bedingt zur Beschäftigung Älterer bereit. Folglich wird auch die Bundesagentur für Arbeit vermehrt mit über 50-Jährigen konfrontiert. Sarah Wery untersucht deshalb am Beispiel der Agentur für Arbeit Aachen, wie die dortigen Mitarbeiter mit Älteren umgehen: Bestehen Vorurteile oder Stereotypen? Wodurch werden bestehende Ansichten begründet und beeinflusst? Und wie können die Vermittlungs- und Beratungsarbeit verbessert werden?" (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Aktivierung von älteren ALG-II-Beziehenden mit mehrfachen Vermittlungshemmnissen: der Einfluss lokaler Umsetzungsstrategien (2014)

    Brussig, Martin ; Stegmann, Tim; Zink, Lina;

    Zitatform

    Brussig, Martin, Tim Stegmann & Lina Zink (2014): Aktivierung von älteren ALG-II-Beziehenden mit mehrfachen Vermittlungshemmnissen. Der Einfluss lokaler Umsetzungsstrategien. (IAB-Forschungsbericht 12/2014), Nürnberg, 76 S.

    Abstract

    "Eine beträchtliche Zahl gerade unter den älteren Arbeitslosen weist vielfältige Vermittlungshemmnisse auf. Ihre Integration in Beschäftigung stellt eine Herausforderung für die Arbeitsmarktpolitik dar. Der vorliegende Forschungsbericht stellt Ergebnisse eines Programms für ältere besonders arbeitsmarktferne ALG-II-Beziehende vor, das innerhalb des Bundesprogramms Perspektive 50plus angesiedelt ist. In diesem Teilprogramm unter der Bezeichnung Impuls 50plus werden Teilnehmende bis zu 36 Monate intensiver gefördert als dies in der Regelförderung möglich ist. Am Ziel einer Integration in ungeförderte Beschäftigung wurde mit Impuls 50plus festgehalten, die Ziele der sozialen Teilhabe und der Steigerung bzw. Wiederherstellung der Beschäftigungsfähigkeit gegenüber der Regelförderung jedoch aufgewertet. Charakteristisch waren zudem große Spielräume für die lokalen Arbeitsmarktdienstleister bei der Umsetzung von Impuls 50plus.
    Untersucht wurde der Zusammenhang von regionalen Strukturen und Strategien der Umsetzung von Impuls 50plus und den Erfolgen bei der Aktivierung und der Integration der Teilnehmenden: Welche Elemente der regionalen Umsetzung sind bei der Aktivierung und Integration der Zielgruppe besonders erfolgsträchtig?
    Die Ergebnisse zeigen, dass die Stabilisierung bzw. Erhöhung der Beschäftigungsfähigkeit und die Integration in Beschäftigung keine gegensätzlichen Ziele sind. Gerade in Grundsicherungsstellen mit jenen Umsetzungsvarianten, die die Förderung der Beschäftigungsfähigkeit, der sozialen Stabilisierung und gesellschaftlichen Teilhabe betonen, ist die Integrationswahrscheinlichkeit höher als in Grundsicherungsstellen mit Umsetzungsvarianten, die auf gesellschaftliche Teilhabe weniger Wert legen und deutlicher Erwerbsintegration anstreben. Die Ergebnisse zeigen darüber hinaus, dass Arbeitsmarktdienstleister eine Tendenz zum Creaming aufweisen, die durch klare Vorgaben zur Definition des förderfähigen Personenkreises und zur Vergütung der Arbeitsmarktdienstleister begrenzt, aber nicht vollständig eliminiert werden kann." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Die Wirkungen des Bundesprogramms "Perspektive 50plus": Chancen für ältere Langzeitarbeitslose (2014)

    Knuth, Matthias ; Stegmann, Tim; Zink, Lina;

    Zitatform

    Knuth, Matthias, Tim Stegmann & Lina Zink (2014): Die Wirkungen des Bundesprogramms "Perspektive 50plus". Chancen für ältere Langzeitarbeitslose. (IAQ-Report 2014-01), Duisburg, 18 S. DOI:10.17185/duepublico/45713

    Abstract

    "- Das Bundesprogramm 'Perspektive 50plus' hat die Integration über 50 Jähriger Langzeitarbeitsloser in den Ersten Arbeitsmarkt zum Ziel. Regionale Paktverbünde aus Jobcentern (und zum Teil Arbeitsmarktdienstleistern) versuchen, dieses Ziel mit regional angepassten Förderkonzepten zu erreichen.
    - Die Teilnehmenden des Programms sind in ihrer Mehrheit durch Arbeitsmarktferne, mangelnde Mobilität und eingeschränkte Gesundheit gekennzeichnet. Zudem zeigen sich bei etwa einem Drittel Isolationsmomente.
    - Von den knapp 167.000 Geförderten in 2010 wurden fast 25 Prozent in Erwerbsarbeit integriert. Damit ist das Programm zumindest im Bereich der Integrationen auf den Ersten Arbeitsmarkt erfolgreicher als die Regelförderung und zeigt somit, dass eine intensive und individuelle Betreuung zielführend ist.
    - Das Programm ist, sowohl bezogen auf Aktivierungen als auch auf Integrationen, kosteneffizienter als das Regelgeschäft, was u.a. auf einen geringen Einsatz von Arbeitgeberzuschüssen und Arbeitsgelegenheiten zurückzuführen ist.
    - Dennoch konnte auch mit diesem Programm ein großer Teil der Geförderten nicht in den Ersten Arbeitsmarkt integriert werden. Diesen Menschen Optionen anzubieten ist die Aufgabe der Arbeitsmarktpolitik, bspw. über die Weiterentwicklung eines 'Sozialen Arbeitsmarktes'." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Ageing and employment policies: France 2014: working better with age (2014)

    Zitatform

    (2014): Ageing and employment policies: France 2014. Working better with age. (Ageing and employment policies), Paris, 176 S. DOI:10.1787/9789264207523-en

    Abstract

    "People today are living longer than ever before, while birth rates are dropping in the majority of OECD countries. In such demographics, public social expenditures require to be adequate and sustainable in the long term. Older workers play a crucial role in the labour market. Now that legal retirement ages are rising, older workers will work longer and employers will have to retain them. But those older workers who have lost their job have experienced long term-unemployment and low probabilities to return to work. What can countries do to help? How can they give older people better work incentives and opportunities? How can they promote age diversity in firms? This report offers analysis and assessment on what the best policies are for fostering employability, job mobility and labour demand at an older age in France." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Workfare for the old and long-term unemployed (2013)

    Bennmarker, Helge; Nordström Skans, Oskar ; Vikman, Ulrika ;

    Zitatform

    Bennmarker, Helge, Oskar Nordström Skans & Ulrika Vikman (2013): Workfare for the old and long-term unemployed. In: Labour Economics, Jg. 25, H. December, S. 25-34. DOI:10.1016/j.labeco.2013.04.008

    Abstract

    "We estimate the effects of conditioning benefits on program participation among older long-term unemployed workers. We exploit a Swedish reform which reduced UI duration from 90 to 60 weeks for a group of older unemployed workers in a setting where workers who exhausted their benefits received unchanged transfers if they agreed to participate in a work practice program. Our results show that job finding increased as a result of the shorter duration of passive benefits. The time profile of the job-finding effects suggests that the results are due to deterrence during the program-entry phase. We find no impact on ensuing job durations or wages, suggesting that the increased job-finding rate was driven by increased search intensity rather than lower reservation wages. A crude cost - benefit analysis suggests that the reform reduced the combined cost of programs and transfers." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Compensating losses in bridge employment? Examining relations between compensation strategies, health problems, and intention to remain at work (2013)

    Müller, Andreas ; Oxfart, Caroline; Lange, Annet H. de ; Weigl, Matthias ; Heijden, Beatrice I. J. M. van der;

    Zitatform

    Müller, Andreas, Annet H. de Lange, Matthias Weigl, Caroline Oxfart & Beatrice I. J. M. van der Heijden (2013): Compensating losses in bridge employment? Examining relations between compensation strategies, health problems, and intention to remain at work. In: Journal of vocational behavior, Jg. 83, H. 1, S. 68-77. DOI:10.1016/j.jvb.2013.03.002

    Abstract

    "In order to better understand the precursors of bridge employment, this study aimed to investigate whether individual action strategies in terms of selection, optimization, and compensation (SOC; Baltes & Baltes, 1990) are able to buffer the well-known negative impact of poor health on the intention to remain in the workforce. 784 employees (60-85 years, 74.8% male) affiliated with a temporary employment agency that specifically contracts employees older than 65 participated in a cross-sectional survey. Results of moderated hierarchical regression analyses indicated that for older employees with high use of SOC there was no significant relationship between health status and intention to remain in bridge employment. However, for older employees with low use of SOC, there was a weaker intention to remain in bridge employment when their health status was poor, while this intention was stronger in case of a better health status. On closer examination of the SOC subdimensions, this moderating effect was especially due to the compensation behavior of these older workers. As a conclusion, SOC seems to mitigate the detrimental effects of health problems on older employees' intention to remain in bridge employment. From a practical perspective, these findings provide important suggestions for the development of practical measures for the tertiary prevention of poor health during the retirement process." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Die Arbeitsmarktpolitik wendet sich Älteren zu (2013)

    Mümken, Sarah; Brussig, Martin ;

    Zitatform

    Mümken, Sarah & Martin Brussig (2013): Die Arbeitsmarktpolitik wendet sich Älteren zu. (Altersübergangs-Report / Institut Arbeit und Qualifikation (IAQ), Universität Duisburg-Essen 2013-02), Duisburg, 15 S. DOI:10.17185/duepublico/45441

    Abstract

    "- Die Altersstruktur unter den Arbeitslosen hat sich aufgrund der aktivierenden Arbeitsmarkt- und Rentenpolitik verändert: In zunehmendem Ausmaß sind Ältere jenseits von 60 Jahren arbeitslos, die nun nicht mehr in Rente abströmen können. Damit erweitern sich die Aufgaben der Arbeitsmarktpolitik und der Arbeitsvermittlungen, denn die älteren Arbeitslosen müssen nun nicht nur der Vermittlung zur Verfügung stehen, sondern sollen auch eine Vermittlung erwarten können.
    - Ältere werden schwerpunktmäßig mit anderen Instrumenten gefördert als Jüngere. Die Förderung von Älteren konzentriert sich insbesondere im SGB III mit steigender Tendenz auf die Unterstützung bei Aufnahme einer Erwerbstätigkeit, wie sie beispielsweise durch die Zahlung von Eingliederungszuschüsse geleistet wird. Im SGB II dominieren Beschäftigung schaffende Maßnahmen wie Arbeitsgelegenheiten.
    - Mit dem Arbeitslosigkeitsrisiko für Personen ab einem Alter von 60 Jahren, steigt in beiden Rechtskreisen auch ihr Anteil bei den Teilnahmen an arbeitsmarktpolitischen Instrumenten. Zwischen 2006 und 2011 hat sich ihr Anteil bei den Förderungen der Älteren ab 55 Jahren mehr als verdoppelt.
    - Während bei den Älteren zwischen 55 und 59 Jahren die Förderung in Relation zu den Arbeitslosen 2011 im Vergleich zu 2006 gestiegen ist, bleibt jedoch bei Personen ab 60 Jahren ein gewisser Förderrückstand bestehen.
    - Arbeitslose Frauen werden prozentual weniger gefördert als Männer, wobei diese Unterschiede zwischen 2006 und 2011 etwas geringer geworden sind. Zudem werden Frauen im Durchschnitt etwas kürzer als Männer gefördert." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Beschäftigungsfähigkeit und Schulungswilligkeit von Erwerbspersonen ab 45 Jahren in Oberösterreich (2013)

    Schmatz, Susi; Danzer, Lisa; Posayanan, Lerdpi; Wetzel, Petra;

    Zitatform

    (2013): Beschäftigungsfähigkeit und Schulungswilligkeit von Erwerbspersonen ab 45 Jahren in Oberösterreich. Linz, 240 S.

    Abstract

    "Mit dem 'Altern' der Gesellschaft rückt die ältere Altersgruppe in den Fokus der Aufmerksamkeit. So steht etwa die Erhöhung der Beschäftigungsquote älterer ArbeitnehmerInnen bereits seit einigen Jahren im Mittelpunkt beschäftigungspolitischer Diskussionen auf EU-Ebene und ist auch eine maßgebliche Reformempfehlung der Europäischen Kommission an Österreich. Ein möglicher Lösungsstrang für dieses Anliegen kreist rund um die Zielsetzung, die Beschäftigungsfähigkeit älterer ArbeitnehmerInnen zu erhalten bzw. zu erhöhen, wobei nicht nur der Gesundheitsbereich von Relevanz ist, sondern ganz zentral auch die Förderung und Weiterentwicklung von lebenslangem Lernen. Die Studie verfolgt das Ziel, Weiterbildungsaktivitäten und -erfordernisse von unselbstständig Erwerbstätigen mittleren Alters zu analysieren. Diese Befunde dienen in der Folge der Entwicklung von Anhaltspunkten zur Förderung alternsgerechter Maßnahmen des Arbeitsmarktservice Österreich AMS." (Textauszug, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Ageing and employment policies: Norway: working better with age (2013)

    Sonnet, Anne; Olsen, Hilde; Manfredi, Thomas; Keese, Mark;

    Zitatform

    Olsen, Hilde & Thomas Manfredi (2013): Ageing and employment policies: Norway. Working better with age. (Ageing and employment policies), Paris, 125 S. DOI:10.1787/9789264201484-en

    Abstract

    "People today are living longer than ever before, while birth rates are dropping in the majority of OECD countries. Such demographics raise the question: are current public social expenditures adequate and sustainable? Older workers play a crucial role in the labour market. Now that legal retirement ages are rising, fewer older workers are retiring early, but at the same time those older workers who have lost their job after the age of 50 have tended to remain in long term unemployment. What can countries do to help? How can they give older people better work incentives and opportunities? These reports offer analysis and assessment on what the best policies are for fostering employability, job mobility and labour demand at an older age.

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  • Literaturhinweis

    Role of governments and social partners in keeping older workers in the labour market (2013)

    Abstract

    "With the average age of the population rising, people aged 55 - 64 make up an increasing share of workers in Europe. This demographic shift, as well as ongoing threats to the sustainability of national welfare and pension systems, has increased pressure for reforms to encourage longer careers. This report maps initiatives at national or sectoral level taken by governments and social partners to keep older workers in the labour market. Some measures involve financial incentives to work longer while others look at ways to enhance working conditions." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Evaluation der Zweiten Phase des Bundesprogramms "Perspektive 50plus - Beschäftigungspakte für Ältere in den Regionen" (2008 - 2010): Abschlussbericht (2012)

    Knuth, Matthias ; Niewerth, Claudia; Stegmann, Tim; Zink, Lina; Langkabel, Holger; Brändle, Tobias ; Klempt, Charlotte; Kirchmann, Andrea; Boockmann, Bernhard; Kleimann, Rolf;

    Zitatform

    Knuth, Matthias, Claudia Niewerth, Tim Stegmann, Lina Zink, Bernhard Boockmann, Tobias Brändle, Andrea Kirchmann, Rolf Kleimann, Charlotte Klempt & Holger Langkabel (2012): Evaluation der Zweiten Phase des Bundesprogramms "Perspektive 50plus - Beschäftigungspakte für Ältere in den Regionen" (2008 - 2010). Abschlussbericht. Duisburg, 308 S.

    Abstract

    "Mehr freie Hand bei der Förderung und Arbeitsvermittlung eröffnet im Jobcenter offenbar zusätzliche Potenziale: Beim Bundesprogramm Perspektive 50plus konnten die Grundsicherungsstellen im Jahr 2010 verstärkt individuell fördern, ihre Kunden bei der Arbeitssuche begleiten, mit Coaching und Bewerbungstraining helfen - und übertrafen mit einer Erfolgsquote von 25 Prozent deutlich die Erfolge des Regelgeschäfts. Das zeigen Ergebnisse aus der zweiten Programmphase 'Perspektive 50+', die vom Institut Arbeit und Qualifikation (IAQ) der Universität Duisburg-Essen (UDE) und dem Institut für Angewandte Wirtschaftsforschung (IAW), Tübingen evaluiert wurde." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Geförderte Weiterbildung von geringqualifizierten und älteren Beschäftigten durch die Bundesagentur für Arbeit: Ergebnisse einer Betriebsbefragung (2012)

    Lott, Margit;

    Zitatform

    Lott, Margit (2012): Geförderte Weiterbildung von geringqualifizierten und älteren Beschäftigten durch die Bundesagentur für Arbeit. Ergebnisse einer Betriebsbefragung. In: Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (Hrsg.) (2012): Fachkräftemangel : ein neues, demografisch bedingtes Phänomen? (BBSR-Online-Publikation, 2012/02), S. 63-70.

    Abstract

    "Die konzeptionellen Anpassungen und die intensive Werbung durch die Bundesagentur für Arbeit haben dazu beigetragen, dass das Programm WeGebAU (Weiterbildung Geringqualifizierter und beschäftigter älterer Arbeitnehmer) bei mittleren und größeren Betrieben besser bekannt ist und auch stärker genutzt wird. Bei den kleinen Unternehmen konnte dies nicht erreicht werden. Aber hinter kleinen Anteilen stehen große Zahlen, denn der weitaus größte Teil der Unternehmen in Deutschland sind Klein- und Kleinstbetriebe. Das bedeutet, dass eine erhebliche Zahl von Kleinbetrieben die Instrumente kennt und in Anspruch nimmt. Ein weiteres Ergebnis der Betriebsbefragung ist der hohe Anteil an Betrieben, die für die Maßnahmen keinen betrieblichen Bedarf sehen. Für diese Einschätzung können unterschiedliche Gründe ausschlaggebend sein: Unternehmen mit jüngerem und hochqualifiziertem Personal erfüllen die Fördervoraussetzung nicht, weil sie die Zielgruppen von WeGebAU nicht beschäftigen, oder Betriebe bilden eigeninitiativ weiter, so dass sie keiner öffentlichen Förderung bedürfen. Aber auch die präventive Intention von WeGebAU kann den Qualifikationsinteressen der Betriebe entgegen stehen. Möglicherweise sehen manche Betriebe ihren Weiterbildungsbedarf vor allem bei betriebsspezifischen Inhalten. Diese zu fördern fällt jedoch nicht in den Aufgabenbereich der BA, genauso wenig wie eine breit angelegte Finanzierung der betrieblichen Weiterbildung allgemein. WeGebAU sollte vielmehr Anstöße geben, um Betriebe zu mehr Weiterbildungsaktivitäten letztlich aus eigenem Antrieb zu bewegen." (Textauszug, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Der Arbeitsmarkt in Deutschland: Eingliederungsbericht 2011 (2012)

    Abstract

    "Der wirtschaftliche Aufschwung hat sich auch 2011 fortgesetzt. Nach Berechnungen des Statistischen Bundesamtes ist das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt gegenüber dem Vorjahr um 3,0 Prozent gewachsen. Der wirtschaftliche Aufschwung konzentrierte sich dabei vor allem auf die erste Jahreshälfte und verlor im Jahresverlauf spürbar an Dynamik. Der Arbeitsmarkt hat von den guten wirtschaftlichen Rahmenbedingungen profitiert. Die Erwerbstätigkeit und darunter vor allem die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung haben im Jahresdurchschnitt 2011 kräftig zugenommen. Die Nachfrage nach Arbeitskräften ist weiter gestiegen, in einzelnen Berufsfeldern zeigten sich 2011 bereits Fachkräfteengpässe. Arbeitslosigkeit und Unterbeschäftigung sind deutlich gesunken und auch die Lage am Ausbildungsmarkt hat sich 2011 weiter verbessert." (Textauszug, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Comparing the effectiveness of employment subsidies (2011)

    Brown, Alessio J. G. ; Snower, Dennis J.; Merkl, Christian ;

    Zitatform

    Brown, Alessio J. G., Christian Merkl & Dennis J. Snower (2011): Comparing the effectiveness of employment subsidies. In: Labour economics, Jg. 18, H. 2, S. 168-179. DOI:10.1016/j.labeco.2010.11.001

    Abstract

    "This paper examines the implications of different types of employment subsidies for employment, welfare, and inequality. It investigates how these effects depend on what target groups the subsidies address. Our analysis focuses on policies that are 'approximately welfare efficient' (AWE), i.e. policies that (a) improve employment and welfare, (b) do not raise earnings inequality and (c) are self-financing. We construct a microfounded, dynamic model of hiring and separations and calibrate it with German data. The calibration shows that hiring vouchers can be AWE, while low-wage subsidies are not AWE. Furthermore, hiring vouchers targeted at the long-term unemployed are more effective than those targeted at low-ability workers." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Chancen und Möglichkeiten von Productive Ageing: arbeitsmarktpolitische, arbeitspsychologische und soziologische Perspektiven zur verbesserten Arbeitsmarktintegration Älterer (2011)

    Steiner, Karin; Jelenko, Marie ; Haydn, Franziska; Moser, Winfried;

    Zitatform

    Steiner, Karin, Marie Jelenko, Winfried Moser & Franziska Haydn (2011): Chancen und Möglichkeiten von Productive Ageing. Arbeitsmarktpolitische, arbeitspsychologische und soziologische Perspektiven zur verbesserten Arbeitsmarktintegration Älterer. (AMS report 81), Wien, 93 S.

    Abstract

    "Für die Zielgruppe älterer Arbeitsuchender gibt es eine Reihe von arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen, die - nach einer einleitenden vergleichenden Diskussion internationaler Daten zum Thema 'Ältere am Arbeitsmarkt' - im ersten Teil dieses Berichtes näher vorgestellt werden. Diese Maßnahmen sollen die Chancen einer Wiedereinstellung erhöhen. Angeführt werden nationale und internationale Stiftungsmodelle, Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten, bewusstseinsbildende Maßnahmen, aber auch Maßnahmen / Instrumente wie etwa Sozialökonomische Betriebe (SÖBs) und Gemeinnützige Arbeitskräfteüberlassungen. Der zweite Teil des Berichtes umfasst Ergebnisse einer empirischen Studie zum Thema 'Arbeitslosigkeit von Älteren und Maßnahmen zum Erhalt von Arbeitsfähigkeit und Gesundheit'. Die Ergebnisse basierend auf ExpertInneninterviews wie auch qualitativen Interviews mit älteren Arbeitsuchenden konzentrieren sich einerseits auf die Positionen von Älteren am Arbeitsmarkt. Die Selbsteinschätzung der Arbeitsuchenden selbst wird hierbei durch die Perspektive der ExpertInnen erweitert. Andererseits werden Maßnahmen für ältere Arbeitsuchende aus Sicht der TeilnehmerInnen und ExpertInnen analysiert und Handlungsempfehlungen abgeleitet. Dadurch, dass der Bericht sich der Situation älterer Arbeitsuchender von unterschiedlicher Seite nähert, soll es den LeserInnen ermöglicht werden, die besonderen Bedürfnisse dieser Bevölkerungsgruppe in ihrer Vielfalt zu erfassen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Title V of the Older Americans Act, the senior community service employment program: participant demographics and service to racially/ethnically diverse populations (2011)

    Washko, Michelle M. ; Schack, Ronald W.; Goff, Barry A.; Pudlin, Bennett;

    Zitatform

    Washko, Michelle M., Ronald W. Schack, Barry A. Goff & Bennett Pudlin (2011): Title V of the Older Americans Act, the senior community service employment program. Participant demographics and service to racially/ethnically diverse populations. In: Journal of Aging and Social Policy, Jg. 23, H. 2, S. 182-197. DOI:10.1080/08959420.2011.554081

    Abstract

    "Title V of the Older Americans Act, the Senior Community Service Employment Program (SCSEP), is a 40+-year-old federal program providing subsidized community service and employment training to low-income, unemployed individuals aged 55 and older. It is the only nationally mandated workforce training program for seniors. Because of SCSEP's dual mission, participants added 48 million hours of community service (valued at almost $1 billion) to the U.S. economy in 2008. Almost half (48.9%) of the participants are racial or ethnic minorities, which makes it crucial to understand the program experience of these individuals. Participation, program duration, and employment placement of minorities are examined. Findings show successful enrollment rates, an interactive effect of age and education on program duration, and no indication of a minority disadvantage in employment placement. Recommendations include funding for innovative grants, leveraging of federal partnerships, and targeted technical assistance." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Aktivierung! Oder De-Aktivierung? Intensität und Wirkungen der Aktivierung bei älteren ALG II-Bezieher/innen (2010)

    Brussig, Martin ; Knuth, Matthias ;

    Zitatform

    Brussig, Martin & Matthias Knuth (2010): Aktivierung! Oder De-Aktivierung? Intensität und Wirkungen der Aktivierung bei älteren ALG II-Bezieher/innen. In: Arbeit. Zeitschrift für Arbeitsforschung, Arbeitsgestaltung und Arbeitspolitik, Jg. 19, H. 4, S. 253-266. DOI:10.1515/arbeit-2010-0404

    Abstract

    "In dem Aufsatz werden die Intensität und die Wirkungen arbeitsmarktpolitischer Aktivierung für ältere ALG II-Bezieher/innen (ab 50 Jahren) im Vergleich zu jüngeren (30 bis 49 Jahre) untersucht. Der Schwerpunkt liegt auf Dienstleistungselementen des Aktivierungsprozesses, wie Beratungsgesprächen, Eingliederungsvereinbarungen und dem Unterbreiten von Jobangeboten. Die Ergebnisse zeigen, dass Ältere deutlich weniger aktiviert werden als Jüngere und dass die Aktivierung bei Älteren - im Unterschied zu Jüngeren - kaum mit der Aufnahme einer Beschäftigung oder dem Verlassen des Leistungsbezuges einhergeht." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Evaluation of the 50+ Face-to-Face Guidance Pilot (2010)

    Perren, Kim; Harvey, Janet; Hill, Katherine; Hartfree, Yvette; Padley, Matt ;

    Zitatform

    Perren, Kim, Janet Harvey, Katherine Hill, Yvette Hartfree & Matt Padley (2010): Evaluation of the 50+ Face-to-Face Guidance Pilot. (Great Britain, Department of Work and Pensions. Research report 720), London, 104 S.

    Abstract

    "The Face-to-Face Guidance Pilot was funded by the Department for Work and Pensions (DWP). Providers offered guidance to employees aged 50 and above on a range of work and retirement issues using diverse service delivery methods. Providers included local branches of Age Concern, Shaw Trust, Life Academy, Guidance Services and Manpower, based in urban and rural areas across Britain. The service ran between January 2008 and March 2009. This report presents findings of a longitudinal evaluation of the service provision which was commissioned by DWP and carried out by the Centre for Research in Social Policy (CRSP). The evaluation covered service delivery processes as well as client information needs, their experiences of the service and their outcomes." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Perspektiven auf dem Arbeitsmarkt von morgen: Herausforderungen erkennen, Chancen nutzen (2009)

    Behling, Michael; Huber, Andreas ; Staudinger, Thomas;

    Zitatform

    Behling, Michael, Andreas Huber & Thomas Staudinger (Hrsg.) (2009): Perspektiven auf dem Arbeitsmarkt von morgen. Herausforderungen erkennen, Chancen nutzen. Augsburg: AIP Augsburg, 296 S.

    Abstract

    Der Band fasst Erkenntnisse, Hintergründe und Erfahrungen des Bundesprogramms 'Perspektive 50plus - Beschäftigungspakte für Ältere in den Regionen' zusammen. Er ist in drei Bereiche gegliedert: Teil 1 bewertet den regionalen und bundesweiten Erfolg des Programms und skizziert die Erfolgsgeschichte. Teil 2 umfasst makrotheoretische Überlegungen und statistische Analysen zum Thema Arbeitsmarkt, gesellschaftliche Teilhabe und Beschäftigungschancen Älterer. In Teil 3 werden die gesammelten Erfahrungen aus der Arbeitspraxis im Umgang mit und beim Aufbruch von langfristiger Arbeitslosigkeit, der Stellenvermittlung und der Unterschiedlichkeit von Unternehmenskulturen in Deutschland geschildert. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Perspektive 50plus?: Theorie und Evaluation der Arbeitsmarktintegration Älterer (2009)

    Brauer, Kai; Freitag, Matthias ; Stößel, Dieter; Staudinger, Thomas; Conrads, Ralph ; Stamov Roßnagel, Christian ; Höhre, Carsten; Huber, Andreas ; Kastl, Reinhard; Bauer, Agnes; Koch, Frank Thomas; Bruck, Heike von der; Simon, Silke; Busch, Klaus Henning; Schiemann, Frank; Christ, Friedemann; Rosenstiel, Lutz von; Toepffer, Marlies; Reiners, Dorothee; Dill, Helga; Putzing, Monika; Junker, Serena; Mussel, Patrick; Korge, Gabriele ; Löwenbein, Oded; Clemens, Wolfgang; Lange, Karsten; Buggenhagen, Hans Joachim; Krone, Sirikit;

    Zitatform

    Brauer, Kai & Gabriele Korge (Hrsg.); Freitag, Matthias, Dieter Stößel, Thomas Staudinger, Ralph Conrads, Christian Stamov Roßnagel, Carsten Höhre, Andreas Huber, Reinhard Kastl, Agnes Bauer, Frank Thomas Koch, Heike von der Bruck, Silke Simon, Klaus Henning Busch, Frank Schiemann, Friedemann Christ, Lutz von Rosenstiel, Marlies Toepffer, Dorothee Reiners, Helga Dill, Monika Putzing, Serena Junker, Patrick Mussel, Oded Löwenbein, Wolfgang Clemens, Karsten Lange, Hans Joachim Buggenhagen & Sirikit Krone (2009): Perspektive 50plus? Theorie und Evaluation der Arbeitsmarktintegration Älterer. (Alter(n) und Gesellschaft 18), Wiesbaden: VS, Verl. für Sozialwissenschaften, 355 S.

    Abstract

    "Trotz jüngster Erfolge bei der Arbeitsmarktintegration Älterer sind die Erwerbschancen älterer Arbeitssuchender in Deutschland immer noch gering. Vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales wurden daher Mittel bereitgestellt, um in einigen Regionen unterschiedliche Wege der Reintegration und nachhaltigen Verbesserung der Marktchancen Älterer zu fördern. Die in diesem Modellprogramm erprobten Projekte waren an Begleitforschungen gebunden. Innerhalb der Laufzeit der zweiten Programmphase stehen somit wissenschaftliche Einschätzungen zu den unterschiedlichen Arten der Förderung bereit. In quantitativen und qualitativen Studien werden Instrumente der Arbeitsförderung, regionale Netzwerke und Organisationsstrukturen evaluiert. Eingebettet werden die aktuellen Ergebnisse praktischer Vermittlungstätigkeit in neuere Befunde aus der Psychologie zur Motivation älterer Beschäftigter, aus der Soziologie zu Auswahlprozessen bei Einstellungen und der Stellung älterer Erwerbstätiger im Betrieb sowie aus der Neurophysiologie mit neuesten Erkenntnissen zur Lernfähigkeit Älterer." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    In (die) Zukunft arbeiten: über die Bedeutung von Beschäftigungsfähigkeit und die Wirksamkeit regionaler Netzwerkstrukturen zur Integration älterer Erwerbsfähiger in den Arbeitsmarkt am Beispiel der Initiative "50plus in Oberfranken" (2009)

    Serwill, Claudia;

    Zitatform

    Serwill, Claudia (2009): In (die) Zukunft arbeiten. Über die Bedeutung von Beschäftigungsfähigkeit und die Wirksamkeit regionaler Netzwerkstrukturen zur Integration älterer Erwerbsfähiger in den Arbeitsmarkt am Beispiel der Initiative "50plus in Oberfranken". (Studien zur Berufs- und Professionsforschung 2), Hamburg: Kovac, 360 S.

    Abstract

    "Die stabil hohen Arbeitslosenzahlen Älterer beschäftigen seit Jahren die Wissenschaftler und Arbeitsmarktpraktiker. Der demographische Wandel - das Schreckgespenst von einer hoffnungslos überalternden Gesellschaft - verstärkt die Sorge um das labile Renten- und Sozialsystem. Die Politik kontert mit der Erhöhung des Renteneintrittsalters. Damit versucht sie etwas zu erzwingen, was sich nicht erzwingen lässt: Beschäftigung bis 67 wo bisher häufig schon mit 50 Jahren die Langzeitarbeitslosigkeit droht. Schilderungen der aktuellen Arbeitsmarktentwicklungen sowie die Erörterung von Möglichkeiten und Grenzen verschiedener Akteure zeigen den dringenden Handlungsbedarf auf allen Ebenen. Neben betrieblichen Ansätzen werden auch politische aktuelle Arbeitsmarktinitiativen diskutiert und gleichzeitig die Aussichten für jeden einzelnen Menschen als freies und für sich selbst verantwortliches Individuum aufgezeigt. Neben den subjektiven Voraussetzungen für ein 'Gesamtkunstwerk Ich' bildet eine Betrachtung über Wahrnehmung und Selektionsmechanismen die Argumentationsgrundlage. Die Studie untersucht anhand einer umfangreichen Auswertung die Auswirkungen einer arbeitsmarktpolitischen Initiative. Im Vordergrund steht die Wirksamkeit regionaler Netzwerkstrukturen auf die Beschäftigungschancen Älterer. Verzeichnet werden dabei Tendenzen und Auswirkungen einer zunehmenden Verlagerung der Verantwortung für eine dauerhafte Beschäftigungsfähigkeit hin zu den Individuen: Das 'unternehmerische Selbst' als Realfiktion des 21. Jahrhunderts." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Nachhaltiger Mehrwert von Evaluation (2008)

    Ant, Marc; Stamm, Margrit; Knuth, Matthias ; thi Hong Van, Phan; Löwenbein, Oded; Heister, Michael; Hammer, Andreas; Widmer, Thomas; Wirth-Bauer, Barbara; Fohgrub, Thomas; Krone, Sirkit; Weiland, Martin; Lob, Stefan; Happel-Tominski, Sabine; Lorenzen, Hans-Peter; Blien, Uwe ; Schröter, Daniela C.;

    Zitatform

    Ant, Marc, Andreas Hammer & Oded Löwenbein (Hrsg.) (2008): Nachhaltiger Mehrwert von Evaluation. Bielefeld: Bertelsmann, 271 S.

    Abstract

    "Dieser Sammelband untersucht am Beispiel der Evaluation der Arbeitsmarktprogramme 'EQUAL' und 'Perspektive 50plus', inwieweit die Evaluation einen Beitrag zur Nachhaltigkeit von politischen Programmen leisten kann. Zu Wort kommen Projektleiter, Politiker sowie Mitarbeiter der DeGEval (Deutsche Gesellschaft für Evaluation), aus Hochschulen und evaluierenden Institutionen. Dargestellt wird eine Momentaufnahme unterschiedlicher Erfahrungen und Argumente, die eine Basis für die Diskussion über die weitere Entwicklung und Professionalisierung von Evaluationen bildet." (Textauszug, IAB-Doku)
    Inhalt:
    Vorwort: (11-13);
    Michael Heister: Aktuelle Erfahrungen mit der Evaluation von EQUAL-Projekten in Deutschland (15-26);
    Martin Weiland: Arbeitsförderung für Ältere - Perspektive 50plus (27-53);
    Marc Ant: A framework for implementing evaluation and assessment strategies in social policy (55-71);
    Hans-Peter Lorenzen: Evaluationsstandards und ihre Umsetzung (73-82);
    Thomas Widmer: Qualitätsförderung und Qualitätssicherung mit Evaluationsstandards (83-100);
    Thomas Fohgrub: Hält Evaluation was sie verspricht? - Erfahrungen aus EQUAL I (101-112);
    Sabine Happel-Tominski: Die Erwartungen der Projektträger an die Evaluation (13-119);
    Andreas Hammer: Perspektiven für die Evaluation in den Entwicklungspartnerschaften und Netzwerken (121-130);
    Oded Löwenbein: Evaluation und Unternehmensberatung - Gemeinsamkeiten und Unterschiede (131-143);
    Margrit Stamm: Evaluation - wirksame Wege zur Nutzung - Wege zur wirksamen Nutzung (145-158);
    Marc Ant: Die Dimensionen der Evaluation im Nachhaltigkeitsmanagement (159-169);
    Barbara Wirth-Bauer: Gedanken der EQUAL-Programmevaluation zur Nachhaltigkeit (171-177);
    Matthias Knuth: Erste Erfahrungen mit der Nachhaltigkeit bei Perspektive 50plus aus der Sicht der Programmevaluation (179-192);
    Stefan Lob: Qualitätmanagement und Nachhaltigkeit am Beispiel von "Best Ager" (193-205);
    Uwe Blien, Phan Thi Hong Van: Die regionale Evaluation von Maßnahmen der Arbeitsmarktpolitik (207-216);
    Daniele C. Schröter: The logic and methodology of sustainability evaluation - a checklist approach (217-236);
    Oded Löwenbein: Erfolge der Projektevaluation bei der Förderung der Nachhaltigkeit bei PFIFF und SilverStarS (237-246);
    Sirkit Krone: Ansätze zur Förderung der Nachhaltigkeit bei "Best Ager" durch die Projektevaluation (247-256);
    Andreas Hammer: Bedeutung der Netzwerkbildung bei EQUAL und Perspektive 50plus (257-267).

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  • Literaturhinweis

    Initiative für ältere Langzeitarbeitslose in NRW: Abschlussbericht (2008)

    Beer, Doris ;

    Zitatform

    Beer, Doris (2008): Initiative für ältere Langzeitarbeitslose in NRW. Abschlussbericht. (Gesellschaft für Innovative Beschäftigungsförderung. Arbeitspapiere 26), Bottrop, 32 S.

    Abstract

    Im Rahmen der ESF-kofinanzierten Landesarbeitsmarktpolitik führten das nordrhein-westfälische Arbeitsministerium und die Regionaldirektion NRW der Bundesagentur für Arbeit eine Initiative für ältere Langzeitarbeitslose durch. Zwischen 2004 und Anfang 2008 wurden Modellprojekte für etwa 3.500 ältere Langzeitarbeitslose gefördert. Die Initiative zeigt, dass auch ältere Langzeitarbeitslose in den Arbeitsmarkt integriert werden können. Rund 40 Prozent der Teilnehmenden haben eine Arbeitsstelle gefunden, begannen eine Qualifizierungsmaßnahme oder nahmen eine selbstständige Tätigkeit auf. Darüber hinaus zeigten die Projekte für die Teilnehmenden eine persönlichkeitsstabilisierende Wirkung. Die besonders erfolgreichen Projekte zeichneten sich dadurch aus, dass sie die Teilnehmerinnen und Teilnehmer sorgfältig auswählten und intensiven Kontakt zu Arbeitgebern herstellten. Teilnehmerorientierte Projektansätze, die ausgehend von den Fähigkeiten der Langzeitarbeitslosen nach Arbeitsmöglichkeiten in unterschiedlichen Wirtschaftszweigen suchten, waren erfolgreicher als wirtschaftszweigspezifische Ansätze. Die Projekte setzten eine Reihe innovativer Instrumente ein: individuelle Ansätze in der Beratung, ausführliche Analyse der Fähigkeiten und Kenntnisse, neue Formen der Präsentation von Qualifikationsprofilen, Stärkung der Persönlichkeit, Gesundheitsförderung, gezielt ausgewählte und systematisch reflektierte Praxiseinsätze. Auf individueller Ebene zeigte sich, dass ein Zusammenleben mit Partnern und/oder Kindern, die persönliche Motivation zur Veränderung, Mobilität, gute gesundheitliche Verfassung sowie eine vorherige Verankerung im berufsfachlichen Arbeitsmarkt die Chancen zur Wiederbeschäftigung nachweisbar erhöhten. Von denjenigen, die länger als fünf Jahre arbeitslos waren, gelang einem Viertel die Integration in den Arbeitsmarkt. Der Eingliederungserfolg steht in Zusammenhang mit der Dauer der vorherigen Arbeitslosigkeit. An Arbeitsplätzen, an denen die berufliche Erfahrung ausschlaggebend für die Qualität der Arbeitsausführung ist, waren eher bereit ältere Arbeitnehmer einzustellen, als Firmen mit physisch und psychisch belastenden Arbeitsplätzen oder Unternehmen mit Frühverrentungsmodellen. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Aktive Arbeitsmarktpolitik in Deutschland und ihre Wirkungen (2008)

    Bernhard, Sarah ; Stephan, Gesine ; Hohmeyer, Katrin ; Kruppe, Thomas ; Jozwiak, Eva; Wolff, Joachim ; Koch, Susanne ;

    Zitatform

    Bernhard, Sarah, Katrin Hohmeyer, Eva Jozwiak, Susanne Koch, Thomas Kruppe, Gesine Stephan & Joachim Wolff (2008): Aktive Arbeitsmarktpolitik in Deutschland und ihre Wirkungen. (IAB-Forschungsbericht 02/2008), Nürnberg, 61 S.

    Abstract

    "Die Integration von arbeitsuchenden Personen in den Arbeitsmarkt gehört zu den wichtigsten Aufgaben der Arbeitsmarktpolitik. Aktive Arbeitsmarktpolitik wie z. B. die Fort- und Weiterbildung von Arbeitsuchenden soll dabei helfen. Aber erst in diesem Jahrtausend wurde die Analyse der Wirkungen dieser Politik zu einem zentralen Thema der Arbeitsmarktforschung in Deutschland. Denn angesichts einer hohen und anhaltenden Arbeitslosigkeit waren grundlegende Reformen notwendig. Um diese bewerten und weiter entwickeln zu können, braucht die Politik detailliertes Wissen zur Effektivität und Effizienz der Instrumente der aktiven Arbeitsmarktpolitik. Beträchtliche Fortschritte bei den Datengrundlagen und Methoden zur Untersuchung der Wirkungen der Instrumente der aktiven Arbeitsmarktpolitik haben mit dazu beigetragen, dass die Evaluation der aktiven Arbeitsmarktpolitik zu einem zentralen Forschungsgegenstand geworden ist.
    In diesem Beitrag stellen wir systematisch die wissenschaftlichen Erkenntnisse dar, die zur Wirkung der einzelnen Instrumente der aktiven Arbeitsmarktpolitik in Deutschland in den letzten Jahren gewonnen wurden. Wir befassen uns dabei mit einer breiten Palette von Maßnahmen und gehen auf die Wirkungen für den einzelnen Teilnehmer ebenso wie auf gesamtwirtschaftliche Arbeitsmarktwirkungen ein. Die wesentlichen Befunde sind in Kürze:
    1. Betriebsnahe Instrumente der aktiven Arbeitsmarktpolitik, die auf die direkte Eingliederung in den ersten Arbeitsmarkt setzen, wie Lohnkostenzuschüsse, Gründungsförderung oder betriebliche Trainingsmaßnahmen, gehören zu den Maßnahmen, die die Chancen der Teilnehmer auf eine Integration in Erwerbsarbeit auch nach Ablauf der Förderung erhöhen - und das teilweise beträchtlich.
    2. Die Förderung der beruflichen Weiterbildung und auch nicht-betriebliche Trainingsmaßnahmen - ein sehr heterogenes Instrument, das beispielsweise ein Bewerbungstraining ebenso wie einen kurze Softwareschulung umfassen kann - leisten auch einen Beitrag zur Eingliederung der Geförderten in den Arbeitsmarkt, wenn auch in geringerem Maße als die erstgenannten Instrumente.
    3. Quasi-marktlich organisierte Vermittlungsdienstleistungen verbessern die Chancen der Geförderten auf eine Integration in den Arbeitsmarkt nicht generell, sondern instrumentspezifisch nur für bestimmte Gruppen von Arbeitsuchenden.
    4. Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen, die zumindest derzeit nicht primär auf die Integration in den ersten Arbeitsmarkt zielen, schaden der Tendenz nach eher den Integrationschancen der Geförderten. Es gibt nur ganz wenige Teilnehmergruppen, auf die dies nicht zutrifft. Für die neuen, im Jahre 2005 eingeführten Arbeitsgelegenheiten in der Mehraufwandsvariante ('Ein-Euro-Jobs') hingegen sind die Evaluationsergebnisse etwas weniger pessimistisch. Allerdings ist es noch zu früh, um hier von einem robusten Ergebnis zu sprechen.
    5. Zu den gesamtwirtschaftlichen Arbeitsmarktwirkungen der Instrumente der aktiven Arbeitsmarktpolitik liegen bislang deutlich weniger Forschungserkenntnisse vor. Wissenschaftliche Studien haben sich vergleichsweise häufig mit der Wirkung von Arbeitbeschaffungsmaßnahmen, Strukturanpassungsmaßnahmen und der Förderung der beruflichen Weiterbildung beschäftigt. Dabei hat sich oft gezeigt, dass eine intensivere Förderung durch Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen dazu führt, dass offene Stellen langsamer besetzt werden und sich die Arbeitsuchendenquote erhöht. Für Strukturanpassungsmaßnahmen und die Förderung der beruflichen Weiterbildungen ist mitunter auch das Gegenteil der Fall; allerdings wurden in den vorliegenden Studien häufig keine statistisch gesicherten gesamtwirtschaftlichen Arbeitsmarktwirkungen dieser beiden Instrumente nachgewiesen.
    6. Die gesamtwirtschaftlichen Arbeitsmarktwirkungen weiterer Instrumente wurden nur in wenigen Studien untersucht, so dass die bereits gewonnen Erkenntnisse zu ihren Wirkungen kaum als robust gelten können.
    7. Auch wenn zahlreiche Untersuchungen zur Wirkung verschiedener Instrumente der aktiven Arbeitsmarktpolitik vorliegen, sind die Befunde vielfach unvollständig: Beispielsweise werden oft nur wenige Erkenntnisse über die Ursache der Wirkung einzelner Instrumente erzielt. Zudem liegen über die Effekte auf das Verhalten wichtiger Akteure am Arbeitsmarkt wie auf das Arbeitsnachfrageverhalten von Arbeitgebern kaum Erkenntnisse vor. Ob bzw. wie sich allein die Möglichkeit oder die Ankündigung einer baldigen Teilnahme an einer arbeitsmarktpolitischen Maßnahme auf das Arbeitsuchverhalten arbeitsloser Personen auswirkt, wurde bislang nur sehr punktuell untersucht. Ferner werden wichtige Zielindikatoren nicht oder nur unzureichend gemessen, wie beispielsweise die Beschäftigungsfähigkeit, die durch die Teilnahme u.a. an Arbeitsgelegenheiten verbessert werden soll. Schließlich sind eine Reihe neuer Instrumente wie die gerade genannten Arbeitsgelegenheiten oder das Einstiegsgeld entstanden, über deren Wirkung bisher wenig bekannt ist." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    BEST AGER - Gelsenkirchener Beschäftigungspakt für Ältere: Endbericht der wissenschaftlichen Begleitung zur ersten Programmphase (Berichtszeitraum 01.12.2005 - 29.02.2008) (2008)

    Böckler, Michael; Krone, Sirikit; Langer, Dirk;

    Zitatform

    Böckler, Michael, Sirikit Krone & Dirk Langer (2008): BEST AGER - Gelsenkirchener Beschäftigungspakt für Ältere. Endbericht der wissenschaftlichen Begleitung zur ersten Programmphase (Berichtszeitraum 01.12.2005 - 29.02.2008). Gelsenkirchen, 47 S.

    Abstract

    In einem auf drei Jahre angelegten regionalen Netzwerkprojekt mit dem Titel 'BEST AGER - Der Beschäftigungspakt für Ältere im Revier' haben sich verschiedene Projektpartner zusammengetan, um in lokal eingerichteten Job-Clubs vor Ort individuell die älteren Arbeitsuchenden zu beraten und für den Arbeitsmarkt vorzubereiten. Das Projekt wird über das Integrationszentrum für Arbeit Gelsenkirchen (IAG) vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) im Rahmen des bundesweiten Programms 'Perspektive 50 plus. Beschäftigungspakte in den Regionen' gefördert. Ziele des Programms - und des Projekts als Teil von dessen regionaler Umsetzung in Emscher-Lippe - sind die Erhöhung der Erwerbsquote der über 50-Jährigen sowie die Bereitstellung von qualifiziertem Personal für die Wirtschaft in der Region. Der regionale Beschäftigungspakt besteht aus einem Verbund von sieben Teilprojekten, durchgeführt von sechs Unternehmen und Einrichtungen (Beschäftigungs- und Qualifizierungsträger, Unternehmensberatung und Bildungszentrum eines Verbands). Diese werden unterstützt und flankiert durch zwei Job-Clubs als gemeinsame Aktivität, in denen Langzeitarbeitslose und Unternehmen umfassend beraten werden. Sechs Berater und acht Unternehmens-Scouts stehen den beiden Kundengruppen dort zur Verfügung. Der Bericht der Begleitforschung zum Abschluss der ersten Förderphase zieht eine durchweg positive Bilanz. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Perspektiven auf dem Arbeitsmarkt auch mit 50plus - ausgewählte Ergebnisse aus der Evaluation des Bundesprogramms "Perspektive 50plus" für ältere Langzeitarbeitslose (2008)

    Büttner, Renate; Stegmann, Tim; Schweer, Oliver; Knuth, Matthias ;

    Zitatform

    Büttner, Renate, Matthias Knuth, Oliver Schweer & Tim Stegmann (2008): Perspektiven auf dem Arbeitsmarkt auch mit 50plus - ausgewählte Ergebnisse aus der Evaluation des Bundesprogramms "Perspektive 50plus" für ältere Langzeitarbeitslose. (IAQ-Report 2008-03), Duisburg u.a., 16 S. DOI:10.17185/duepublico/45627

    Abstract

    "Ältere Langzeitarbeitslose haben Chancen auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt, wenn sie gezielt gefördert werden. Der Schlüssel zum Erfolg liegt in der Kombination von individueller Betreuung und Förderung von Langzeitarbeitslosen sowie in gezielter Ansprache und Beratung von Unternehmen. Insbesondere Kleinst- und Kleinbetriebe sind gegenüber diesem Ansatz einer dienstleistungsorientierten Arbeitsvermittlung aufgeschlossen. Die Mehrzahl der bewirkten Integrationen erfolgte ohne finanzielle Förderung oder Lohnkostenzuschüsse an die jeweiligen Arbeitgeber. Hinsichtlich der Steuerung und Implementation von Arbeitsmarktprogrammen stellt 'Perspektive 50plus' eine interessante Innovation dar, weil die Fördermittel nicht flächendeckend, sondern im freiwilligen Konzeptionswettbewerb zwischen den Grundsicherungsstellen vergeben wurden. Entgegen dem Anspruch des Programms, über die unmittelbar Geförderten hinaus einen Bewusstseinswandel zur Verbesserung der Beschäftigungschancen Älterer herbeizuführen, konnte ein solcher Effekt in den beteiligten Regionen - im Vergleich zu nicht beteiligten - nicht festgestellt werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Alternsgerechtes Arbeiten im Fokus: das Modellprojekt "Oberpinzgau - Fit mit 50plus" (2008)

    Diller, Thomas; Wick, Barbara; Erkl-Zoffmann, Michaela; Hagenauer, Karin; Gratz, Bernhard;

    Zitatform

    Diller, Thomas, Karin Hagenauer, Michaela Erkl-Zoffmann, Bernhard Gratz & Barbara Wick (2008): Alternsgerechtes Arbeiten im Fokus. Das Modellprojekt "Oberpinzgau - Fit mit 50plus". (AMS report 63), Wien, 74 S.

    Abstract

    "Im Auftrag des AMS Salzburg setzten der AMD Salzburg und der Regionalverband Oberpinzgau in der Zeit von Herbst 2006 bis Herbst 2007 das Projekt 'Oberpinzgau - Fit mit 50plus' um. Es sollten Interventionsmodelle für ein alternsgerechtes Arbeiten entwickelt und erprobt werden, und zwar unter spezieller Berücksichtigung der kleinbetrieblichen Struktur. Maßnahmen waren eine Fragebogenerhebung unter der 50- bis 65-jährigen Bevölkerung des Oberpinzgaus, Forumtheater-Aufführungen zur Bewusstseinsbildung in den Gemeinden, Arbeitsbewältigungs-Coachings für die älteren Arbeitnehmenden der Region, Betriebsberatungen, Vernetzungsarbeit zwischen Kleinbetrieben und der Aufbau eines ExpertInnen-Netzwerkes für spezielle Angebote in der Region. Entsprechend dem Auftrag der Realisierung eines Modellprojektes für das Arbeiten in einer Region mit Klein- und Mittelbetrieben werden im vorliegenden AMS report die durchgeführten Arbeiten reflektiert. Hierbei galt es, nicht nur die Erfolge herauszustreichen, sondern vielmehr auch auf die Stolpersteine, auf die 'Lessons learned', aufmerksam zu machen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Mandating Intensive Activity Period for jobseekers aged 50+: final report of the quantitative evaluation (2008)

    Dorsett, Richard ; Smeaton, Deborah;

    Zitatform

    Dorsett, Richard & Deborah Smeaton (2008): Mandating Intensive Activity Period for jobseekers aged 50+. Final report of the quantitative evaluation. (Department for Work and Pensions. Research report 500), London, 150 S.

    Abstract

    "This report contains findings from a quantitative evaluation of the effect of mandating the over-50s to participate in the Intensive Activity Period (IAP) phase of the New Deal 25 plus (ND25+). The results are based on a pilot study in 14 Jobcentre Plus districts. IAP provides focused assistance such as training opportunities and work placements to people entering ND25+. Prior to the pilot study, participation had been voluntary for customers aged 50+, in contrast to younger customers, for whom IAP participation had always been mandatory. Overall, customers experienced real gains from being mandated to participate in IAP. They were more likely to secure employment and this impact gradually increased over time. Mandated customers were also more likely to leave unemployment and while initially this was accompanied by a raised probability of transferring to other benefits such as Incapacity Benefit and Income Support, over the longer term this effect disappeared. Mandatory IAP was more effective for some groups than others. The impact was greatest for men, customers aged 50-55, those previously employed in manual jobs, the low qualified, customers without a partner and among those who had not previously contributed to a pension scheme. To some extent, therefore, the more disadvantaged customers gained the most from compulsory participation in the programme. As customers age, however, their ability, or willingness, to take advantage of the training or work experiences on offer declines." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Evaluationsbericht "Projekt 50 plus, es kommt auf die richtige 'Einstellung' an" im Ortenaukreis: Endbericht (2008)

    Klee, Günther; Dürr, Christel; Heyder, Anna;

    Zitatform

    Klee, Günther (2008): Evaluationsbericht "Projekt 50 plus, es kommt auf die richtige 'Einstellung' an" im Ortenaukreis. Endbericht. Tübingen, 42 S.

    Abstract

    "Im Juni 2005 wurde das neue Bundesprogramm 'Perspektive 50plus - Beschäftigungspakte für Ältere in den Regionen' vorgestellt. Zielsetzung der Beschäftigungspakte, an denen sich Wirtschaft, Gewerkschaften, Arbeitsgemeinschaften, kommunale Träger und die sonstigen Akteure in den Regionen beteiligten, war es, die Arbeitslosigkeit bei älteren Langzeitarbeitslosen zu bekämpfen und deren Wiedereingliederung in den ersten Arbeitsmarkt durch Entwicklung regionaler Lösungen und die Förderung regionaler Initiativen zu gewährleisten. Das Projekt '50plus - es kommt auf die richtige 'Einstellung' an', das der Ortenaukreis als Träger der SGB II-Leistungen zusammen mit dem Verein 'Initiative 50 plus e.V.' bis Ende 2007 durchgeführt hat, wird mit diesem Bericht evaluiert.
    Einzelne Schwerpunkte sollten - laut ursprünglichem Konzept - eine verstärkte regionale Öffentlichkeitsarbeit sowie ein profundes Profiling unter verstärkter Berücksichtigung der emotionalen Kompetenzen der Bewerber bilden, wobei auch der Einsatz von Persönlichkeitsanalyseverfahren erprobt werden sollte. Eine intensive Betreuung mit sehr günstigem Betreuungsschlüsseln von etwa 1:30, betriebliche Praktika und auf den Arbeitsplatz ausgerichtete, gezielte Qualifizierungsmaßnahmen waren weitere Maßnahmen, die auf eine möglichst passgenaue Besetzung von Stellen abzielten. Last but not least sollten der Aufbau eines Unternehmensnetzwerks sowie der stete Kontakt mit Unternehmern der Region eine möglichst effiziente Akquisition von Stellen gewährleisten. Auch Existenzgründungen sollten für die Zielgruppe der über 50-jährigen eine neue Bedeutung gerade im Hinblick auf vertriebliche Tätigkeiten erhalten; dazu war eine intensive Betreuung über zumindest 6 Monate hinweg durch fachlich qualifiziertes Personal und mit der Unterstützung von Business-Angel aus der Wirtschaft vorgesehen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Beschäftigungspolitik für Ältere: Deutschland und die Nachbarn (2008)

    Kraatz, Susanne; Sproß, Cornelia;

    Zitatform

    Kraatz, Susanne & Cornelia Sproß (2008): Beschäftigungspolitik für Ältere. Deutschland und die Nachbarn. In: Aus Politik und Zeitgeschichte H. 18/19, S. 15-23.

    Abstract

    "Der demographische Wandel hat in Europa eine Abkehr von der Politik der Frühverrentung bewirkt. Im Vergleich von Deutschland mit den Niederlanden, Österreich und Frankreich werden Unterschiede in Ausgangsbedingungen und Reformpfaden kontinentaler Wohlfahrtsstaaten aufgezeigt." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Integration älterer Arbeitsloser: Strategien - Konzepte - Erfahrungen (2008)

    Loebe, Herbert; Severing, Eckart; Heumann, Anja; Hobauer, Bernd; Heinl, Reinhard; Stößel, Dieter; Elsholz, Uwe ; Cimpean, Bianka; Freiling, Thomas ; Hoffmann, Achim; Geldermann, Brigitte; Huber, Andreas ; Gregorc-Dahmen, Cäcilia; Keck, Stefan; Hansel, Peter; Kistler, Ernst; Wirth, Ulrike; Mennicke, Britta; Friedrich, Thomas ; Rückel, Claus-Dieter; Hammer, Veronika; Sack, Claudia; Franke, Jana; Schuhmann, Michaela; Hein-Kremer, Maritta; Semmelmann, Wolfgang; Gottwald, Mario; Staudinger, Thomas;

    Zitatform

    Loebe, Herbert & Eckart Severing (Hrsg.) (2008): Integration älterer Arbeitsloser. Strategien - Konzepte - Erfahrungen. (Wirtschaft und Bildung 48), Bielefeld: Bertelsmann, 262 S.

    Abstract

    "Dieser Band präsentiert die Ergebnisse aus dem Innovationsprojekt Pakt50 für Nürnberg. Dem Projekt ist es gelungen, die gezielte Förderung und Motivation älterer Arbeitsloser mit der Beratung potentieller Arbeitgeber zu verbinden und so einen vergleichsweise hohen Anteil an Neueinstellungen Älterer im Raum Nürnberg zu erreichen. Zudem wurden Öffentlichkeit und Wirtschaft über umfangreiche regionale Kampagnen für das Thema sensibilisiert. Die Konzepte, Strategien und viele Beispiele aus der Praxis sind in diesem Band zusammengestellt und geben vor allem Unternehmen des Mittelstandes Impulse für den Umgang mit älteren Bewerbern." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Generation Gold 50plus: Best-Practice aus dem Programm "Perspektive 50plus" (2008)

    Meuer-Willuweit, Anne;

    Zitatform

    (2008): Generation Gold 50plus. Best-Practice aus dem Programm "Perspektive 50plus". Bielefeld: Bertelsmann, 124 S.

    Abstract

    "Ältere Langzeitarbeitslose werden oft als Problemgruppe beschrieben: Sie seien nicht mehr motiviert, hätten gesundheitliche Beeinträchtigungen, wären immobil und unflexibel. Das Gegenteil beweisen die Projektpartner aus Ostwestfalen-Lippe mit dem Beschäftigungspakt 'Generation Gold'. Basierend auf der Initiative 'Perspektive 50plus' des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales startete der Projektverbund 2005 mit 20 Teilprojekten und dem Ziel, die Fähigkeiten dieser Generation zu erhalten bzw. zu fördern und so eine zielgruppengenaue Vermittlung in Arbeit zu erreichen. Die Zahlen sprechen für sich: In der Region Ostwestfalen-Lippe wurden 800 ältere Arbeitslose wieder in den Arbeitsmarkt integriert." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Wie veränderungsbereit sind ältere Langzeitarbeitslose?: Ergebnisse einer Befragung von Teilnehmenden an der Initiative für ältere Langzeitarbeitslose in NRW (2008)

    Schumann, Diana;

    Zitatform

    Schumann, Diana (2008): Wie veränderungsbereit sind ältere Langzeitarbeitslose? Ergebnisse einer Befragung von Teilnehmenden an der Initiative für ältere Langzeitarbeitslose in NRW. Bottrop, 27 S.

    Abstract

    "Bei der Veränderungsbereitschaft älterer Langzeitarbeitsloser ist zu unterscheiden zwischen der hypothetischen und der realisierten Veränderungsbereitschaft. Die hypothetische Veränderungsbereitschaft älterer Langzeitarbeitsloser ist geringer als die der Arbeitslosen insgesamt. Ihre Arbeitsmarktintegration geht jedoch mit einer weitaus höheren realisierten Veränderungsbereitschaft einher als z. B. die Arbeitsmarktintegration schwerbehinderter Arbeitsloser. Hypothetisch sind ältere Langzeitarbeitslose vor allem zu Veränderungen im Tätigkeits- und Anforderungsprofil bereit. Faktisch müssen sie für ihre Arbeitsmarktintegration vor allem Lohneinbußen akzeptieren. Der Arbeitsmarkt verlangt somit von den älteren Langzeitarbeitslosen eine hohe Bereitschaft zu Lohnkompromissen. Für die Veränderungsbereitschaft älterer Langzeitarbeitsloser sind personenbezogene Merkmale, der bisherige Erwerbsverlauf, die Ausgestaltung des letzten und des gegenwärtigen Beschäftigungsverhältnisses, die Weiterbildungsbereitschaft, die Kontakte zu potenziellen Arbeitgebern und die Teilnahme an der Initiative für ältere Langzeitarbeitslose relevant. Die Kontakte zu potenziellen Arbeitgebern führen bei den älteren Langzeitarbeitslosen dazu, dass ihre Veränderungsbereitschaft bezüglich bestimmter Veränderungen (wie z. B. unangenehmere Arbeitsbedingungen) steigt, während sie bezüglich anderer Veränderungen (wie z. B. höherer Leistungsdruck) sinkt. Arbeitsmarktpolitische Maßnahmen können die Veränderungsbereitschaft älterer Langzeitarbeitsloser fördern. Die Stärkung des Selbstvertrauens, des Selbstwertgefühls und der Leistungsfähigkeit durch die Projektteilnahme kann aber auch damit einhergehen, dass ältere Langzeitarbeitslose nicht bereit sind, jede von ihnen abverlangte Einschränkung und Belastung zu akzeptieren. Unterschiedliche Gruppen der älteren Langzeitarbeitslosen können unterschiedlich große Spielräume für Veränderungen nutzen. Zudem verlangt der Arbeitsmarkt den verschiedenen Gruppen auch unterschiedliche Einschränkungen ab. Die Häufigkeit und das Ausmaß der vom Arbeitsmarkt abverlangten Einschränkungen sind daher zwischen den verschiedenen Teilgruppen der älteren Langzeitarbeitslosen ungleich verteilt. Wenn ältere Langzeitarbeitslose nicht bereit sind, jede von ihnen abverlangte Einschränkung zu akzeptieren, sollte nicht nur ihre Veränderungsbereitschaft hinterfragt werden. Ebenso sollte hinterfragt werden, ob es nicht auch gesellschaftlich definierte Grenzen der Zumutbarkeiten geben sollte, die an ältere Langzeitarbeitslose gestellt werden dürfen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Evaluation regionaler Arbeitsmarktförderung für Ältere: Erfolgsfaktoren - Methoden - Instrumente. Die Evaluationsrunde des Bundesprogramms "Perspektive 50plus". 27 Beiträge aus 22 Regionalpakten und von der Bundesevaluation (2007)

    Brauer, Kai; Korge, Gabriele ;

    Zitatform

    Brauer, Kai & Gabriele Korge (Hrsg.) (2007): Evaluation regionaler Arbeitsmarktförderung für Ältere. Erfolgsfaktoren - Methoden - Instrumente. Die Evaluationsrunde des Bundesprogramms "Perspektive 50plus". 27 Beiträge aus 22 Regionalpakten und von der Bundesevaluation. Stuttgart: Fraunhofer IRB Verlag, 373 S.

    Abstract

    "Im Rahmen der 'Initiative 50plus' fördert das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) mit 'Perspektive 50plus - Beschäftigungspakte für Ältere in den Regionen' 62 Regionalpakte zur beruflichen Wiedereingliederung älterer Langzeitarbeitsloser. Die Begleitforschungen aus 22 regionalen Netzwerken sowie der Bundesevaluation stellen ihre Arbeiten vor: Welche Evaluationsaufgaben wurden mit Hilfe welcher Instrumente angegangen? Welche Erfahrungen wurden damit gemacht, welche Empfehlungen können gegeben werden? In 27 Artikeln werden Methoden und Instrumente der summativen und der formativen Evaluation, zur qualitativen und zur quantitativen Begleitforschung vorgestellt und diskutiert. Offene, explorative Herangehensweisen ergänzen standardisierte Untersuchungen. Die Begleitforschung tritt in Form der Fremd-, der Selbstevaluation und als Teil des zu evaluierenden Netzwerkes auf. Die Forscher greifen bei ihren Konzepten auf Ansätze der unterschiedlichsten Disziplinen zurück, neben den sozialwissenschaftlichen Konzepten zur Arbeitsmarktforschung sind dies etwa die Betriebswirtschaftslehre, die Organisationsforschung oder die Psychologie." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Weiterführende Informationen

    Hier finden Sie ergänzende Informationen.
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  • Literaturhinweis

    Ältere Arbeitnehmer: Problemgruppe oder Hoffnungsträger für den Arbeitsmarkt? (2007)

    Dietz, Martin; Walwei, Ulrich ;

    Zitatform

    Dietz, Martin & Ulrich Walwei (2007): Ältere Arbeitnehmer: Problemgruppe oder Hoffnungsträger für den Arbeitsmarkt? In: Nürnberg Universität Erlangen (Hrsg.) (2007): Exchange : internationale Konferenz Transnationaler Austausch über aktives Altern, 6. Juli 2007 in Nürnberg, S. 18 u. Beitrag auf CD-ROM.

    Abstract

    "Aufgrund der demographischen Entwicklung ergeben sich große Herausforderungen für das Sozialwesen: Zum einen sind die überwiegend beitragsfinanzierten sozialen Sicherungssysteme auf Dauer leichter zu finanzieren, wenn mehr Beschäftigung im Allgemeinen und eine höhere Erwerbstätigkeit älterer Arbeitnehmer im Besonderen realisiert würde. Zum anderen ist zur Erhaltung der Leistungsfähigkeit der deutschen Wirtschaft die Erschließung quantitativer und qualitativer Personalreserven auch aus der Gruppe der älteren Arbeitnehmer unabdingbar. Diese Aussage gilt in besonderer Weise, wenn man einen Blick auf die IAB-Prognosen zur Erwerbsbevölkerung in Abhängigkeit von der demographischen Entwicklung wirft. Denn wegen des Bevölkerungsrückgangs wird das Angebot an Arbeitskräften in Deutschland spätestens in 10 bis 15 Jahren spürbar abnehmen. Insofern ist ein Paradigmenwechsel in der Altenpolitik erforderlich, bei dem sich zwei besondere Probleme ergeben: Erstens ist das hinsichtlich des gesetzlichen Rentenalters zu frühe Ausscheiden aus dem Erwerbsleben unter gering qualifizierten Arbeitskräften häufiger anzutreffen als bei hoch qualifizierten Arbeitskräften. Für diese Entwicklung sind vor allem deren geringer Bildungsstand sowie der höhere Anteil von Tätigkeiten mit schwerer körperlicher Beanspruchung verantwortlich. Dieser empirische Tatbestand verweist also weniger auf einen biologisch-chronologischen Automatismus als vielmehr auf ein einseitiges und stark körperlich belastendes Tätigkeitsprofil. Zweitens kommen auf dem deutschen Arbeitsmarkt Strukturprobleme zum Vorschein. Die Arbeitslosigkeit ist durch Verfestigungstendenzen gekennzeichnet, vor allem in Form von Langzeitarbeitslosigkeit. Zu diesem 'harten Kern' der Arbeitslosen gehören insbesondere die älteren Arbeitnehmer.
    Dieser Beitrag befasst sich mit den Arbeitsmarktproblemen Älterer, ihren Ursachen und möglichen Lösungsansätzen. Zunächst werden die längerfristige Arbeitsmarktentwicklung vor dem Hintergrund der qualitativen und quantitativen Entwicklung des Erwerbspersonenpotentials sowie die daraus resultierenden Beschäftigungsperspektiven älterer Arbeitnehmer diskutiert (Abschnitt 2). Hieraus ergeben sich Konsequenzen für die Arbeitsmarktpolitik, wobei sich insbesondere aktive Maßnahmen darum bemühen, die Beschäftigungssituation Älterer zu verbessern. So sind im Zuge der Hartz-Reformen Anfang 2003 speziell auf Ältere ausgerichtete Instrumente in das SGB III eingeführt worden. Erste Ergebnisse der Evaluationsforschung werden in Abschnitt 3 präsentiert. Abschnitt 4 skizziert schließlich Wege, wie zukünftig eine stärkere Einbeziehung Älterer in den Produktionsprozess erreicht werden kann." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Dietz, Martin; Walwei, Ulrich ;
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  • Literaturhinweis

    Integrationspotenziale von älteren Arbeitslosen (2007)

    Ebert, Andreas; Staudinger, Thomas;

    Zitatform

    Ebert, Andreas & Thomas Staudinger (2007): Integrationspotenziale von älteren Arbeitslosen. Stadtbergen, 18 S.

    Abstract

    "Die Beschäftigungsinitiative Augsburg für Ältere (BIA50plus), die im Rahmen der Bundesinitiative Perspektive 50plus vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales gefördert wird, ist ein regionales Arbeitsmarktprojekt, dass die Wiedereingliederung älterer Arbeitslosengeld-II-Empfänger in den ersten Arbeitsmarkt zum Ziel hat. Ein Netzwerk lokaler Arbeitsmarktakteure arbeitet unter der Federführung der ARGE für Beschäftigung Augsburg Stadt daran, die beruflichen Chancen von Menschen über 50 im Arbeitsleben und am Arbeitsmarkt nachhaltig zu verbessern. Das im Projekt BIA 50plus zentrale Ziel der passgenauen Vermittlung setzt Maßnahmen auf Seiten der Arbeitsuchenden, aber auch auf Seiten der Arbeitgeber und der Arbeitsplätze voraus." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Arbeitsmarktpolitik für ältere ArbeitnehmerInnen im Wohlfahrtsstaatenvergleich (2007)

    Frerichs, Frerich;

    Zitatform

    Frerichs, Frerich (2007): Arbeitsmarktpolitik für ältere ArbeitnehmerInnen im Wohlfahrtsstaatenvergleich. In: WSI-Mitteilungen, Jg. 60, H. 2, S. 78-85. DOI:10.5771/0342-300X-2007-2-78

    Abstract

    "Der demografische Wandel in den entwickelten Industriestaaten erfordert verstärkt arbeitsmarktpolitische Initiativen zur Beschäftigungsförderung älterer ArbeitnehmerInnen. Trotz des Trends hin zum 'aktiven Altern' zeigt sich in Länderfallstudien, dass diese Initiativen deutlich differieren und von spezifischen Wohlfahrtsstaatstypen geprägt sind. In Großbritannien dominiert ein marktliberales Vorgehen, das ältere Arbeitslose primär auf Vermittlungsaktivitäten verweist und kaum Investitionen in die Beschäftigungsfähigkeit tätigt. In Japan werden im hybriden Mix aus konservativ-korporatistischem und marktliberalem System primär die älteren Kernbelegschaften nach Erreichen der betrieblichen Altersgrenzen subventioniert und offene Altersarbeitslosigkeit wird kaum bekämpft. Im konservativ-korporatistischen deutschen System wirken trotz eines breiten Förderprogramms Ausgrenzungen älterer Arbeitsloser in zahlreichen Maßnahmen fort. In keinem der analysierten Wohlfahrtsstaaten reicht das Maßnahmenspektrum für eine produktive Integration älterer ArbeitnehmerInnen in das Erwerbsleben aus und die Übertragbarkeit von positiven Ansätzen zwischen den Ländern ist begrenzt." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    What works for whom?: a review of evidence and meta-analysis for the department for work and pensions (2007)

    Hasluck, Chris; Green, Anne E.;

    Zitatform

    Hasluck, Chris & Anne E. Green (2007): What works for whom? A review of evidence and meta-analysis for the department for work and pensions. (Department for Work and Pensions. Research report 407), London, 164 S.

    Abstract

    "This report reviews the current stock of Department for Work and Pensions evaluation evidence in order to identify which interventions have worked most effectively for key customer groups: young people; long-term unemployed adults; older benefit claimants; lone parents; partners of benefit claimants; disabled people and people with health conditions; ethnic minorities; and the most disadvantaged. In addition to a detailed review for each of the customer groups covering contextual issues, type of provision, aspects of delivery and 'what works', a number of key findings of generic relevance emerged. Such issues include the diversity of the population of customers for whom provision is made and what they look for in interventions, the central role of the Personal Adviser in the success of interventions and the importance of motivation of the individual customer in the effectiveness of any form of provision. The importance of job search activity, of working with employers and the state of the labour markets and the nature of jobs available is highlighted also. The evidence presented in the review could be used to inform decisions about the appropriate type of provision to suit customers and local labour markets in a context of a more decentralised approach to the delivery of interventions." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Ältere Erwerbslose kommen zu Wort: eine Interviewstudie (2007)

    Helmer, Matthias; Pagels, Nils; Kotlenga, Sandra; Nägele, Barbara;

    Zitatform

    Helmer, Matthias, Sandra Kotlenga, Barbara Nägele & Nils Pagels (2007): Ältere Erwerbslose kommen zu Wort. Eine Interviewstudie. Göttingen, 73 S.

    Abstract

    "Das Ziel der explorativen Studie ist es, ältere Erwerbslose zu Wort kommen zu lassen. Im Fokus stehen Fragen nach dem eigenen Erleben von und dem Umgang mit Erwerbslosigkeit, nach der Beurteilung der Unterstützungsleistungen von Arbeitsagentur und Job-Center und den Wünschen für die zukünftige Ausgestaltung von Maßnahmen der aktiven Arbeitsmarktpolitik. In leitfadengestützten Interviews wurden 36 Erwerbslose über 50 Jahren zu diesen Themen befragt." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Erwerbschancen für Ältere?: Probleme - Handlungsmöglichkeiten - Perspektiven (2007)

    Huber, Andreas ; Kräußlich, Bernhard; Staudinger, Thomas;

    Zitatform

    Huber, Andreas, Bernhard Kräußlich & Thomas Staudinger (2007): Erwerbschancen für Ältere? Probleme - Handlungsmöglichkeiten - Perspektiven. Augsburg, 251 S.

    Abstract

    "Der demografische Wandel stellt Gesellschaft und Wirtschaft vor neue Herausforderungen. Der Anteil an jungen Arbeitnehmern nimmt deutlich ab. Präventive betriebsbezogene Maßnahmen werden unerlässlich, um die Arbeitsfähigkeit Älterer zu erhalten und zu fördern. Das Buch widmet sich der betrieblichen Praxis im Umgang mit älteren Arbeitnehmer/innen. Die Autoren beleuchten Entwicklungen im Zusammenhang mit dem Fachkräftemangel, 'Chancen- und Risikoberufe' für Ältere, aber auch Ansätze und Instrumente der Personalentwicklung, wie Diversity-Management, Mentorenkonzepte oder Arbeitsbewältigungscoachings." (Autorenreferat, IAB-Doku)
    Inhalt:
    Vorwort (5-8);
    Gesellschaftliche Veränderungen (9);
    Ernst Kistler: Demographische Herausforderungen am Arbeitsmarkt (10-27);
    Andreas Ebert, Thomas Staudinger: Bildungarmut in der Wissensgesellschaft? - Konsequenzen für den Arbeitsmarkt (27-42);
    Alternde Gesellschaft und Arbeitsmarkt (43);
    Ernst Kistler, Falko Trischler: Chancen- und Risikoberufe bzw. -branchen für Ältere (44-65);
    Michael Müller, Bernhard Kräußlich, Thomas Staudinger: Unternehmen und Ältere - Fakten und Sichtweisen (66-82);
    Andreas Ebert, Andreas Huber: Fachkräftebedarf und 'Mismatch' im Agenturbezirk Augsburg (83-98);
    Andeas Ebert, Falko Trischler: Zwischen Integration und Ausgrenzung - die Wiederbeschäftigungschancen von Arbeitslosen (99-118);
    Verena Althammer: Motivierende Faktoren und Hemmnisse für ältere Langzeitarbeitslose (119-128);
    Erfahrungen aus der Praxis (129);
    Eva König, Petra Schnitzler: Best Practice zur Arbeitsmarktintegration Älterer (50plus) - das Teilprojekt ProJob 50plus (130-138);
    Annette Hofmeister, Karl Haug, Dieter Haug: Zusammenarbeit von Alt und Jung (139-147);
    Bernd Nickolay, Frank Rosberger, Knuth S. Ensenmeier: Notwendige Rahmenbedingungen aktiver Arbeitsmarktpolitik für die Reintegration älterer Mitbürger in den lokalen Arbeitsmarkt (148-158);
    Andreas Huber, Bernhard Kräußlich, Bianca Peters: Das Mentorenkonzept - ein möglicher Integrationsansatz (159-179);
    Peter Guggemos: Der Diversity-Ansatz und sein Nutzen für die kommunale Arbeitsmarktpolitik (180-204);
    Andreas Ebert, Jochen Kundinger: Alternde Belegschaften und Konsequenzen für die betriebliche Personalpolitik (205-221);
    Ralph Conrads: Neue Anforderungen an die Personalführung (222-236);
    Andeas Huber, Thomas Staudinger: Zählen, Motivieren, Vermitteln - Was bringt ein Projekt für 50plus (237-251).

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  • Literaturhinweis

    Länger arbeiten: Das positive Beispiel Finnland: bessere Rahmen- und Arbeitsbedingungen für ältere Arbeitnehmer (2007)

    Sporket, Mirko;

    Zitatform

    Sporket, Mirko (2007): Länger arbeiten: Das positive Beispiel Finnland. Bessere Rahmen- und Arbeitsbedingungen für ältere Arbeitnehmer. In: Soziale Sicherheit, Jg. 56, H. 8, S. 268-272.

    Abstract

    "Die Veränderung von politischen und tariflichen Rahmenbedingungen allein wird kaum dazu führen, dass Ältere künftig länger im Erwerbsleben bleiben (können). Eine entscheidende Rolle kommt - neben der Politik und den Tarifparteien - der betrieblichen Personalpolitik zu. Das zeigt das positive Beispiel Finnland. Hier sind anteilsmäßig wesentlich mehr Ältere beschäftigt als in den meisten anderen europäischen Ländern. Der folgende Artikel skizziert, was dafür - insbesondere in der betrieblichen Praxis - in Finnland getan wurde." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Beschäftigungschancen und -perspektiven Älterer im internationalen Vergleich (2007)

    Sproß, Cornelia;

    Zitatform

    Sproß, Cornelia (2007): Beschäftigungschancen und -perspektiven Älterer im internationalen Vergleich. Bad Boll, 29 S.

    Abstract

    Die Autorin gibt einen Überblick zur Arbeitsmarktsituation Älterer in Deutschland und im europäischen Kontext sowie zu den Maßnahmen zur Förderung und Wiedereingliederung Älterer im europäischen Vergleich. Abschließend fragt sie, inwieweit andere Länder arbeitsmarktpolitisch erfolgreich(er?) sind. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Die Arbeitsmarktsituation Älterer im europäischen Vergleich (2007)

    Sproß, Cornelia; Burkert, Carola ;

    Zitatform

    Sproß, Cornelia & Carola Burkert (2007): Die Arbeitsmarktsituation Älterer im europäischen Vergleich. In: Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, Nürnberg (Hrsg.) (2007): Fachkräftebedarf der Wirtschaft : Materialsammlung C: Ansatzpunkte für Therapien, S. 1-6.

    Abstract

    Trotz einer leichten Verbesserung der Beschäftigungssituation Älterer besteht Handlungsbedarf: die Möglichkeit des vorzeitigen Ausscheidens mit längerfristigem Transferbezug ist auszuschließen und gleichermaßen notwendig ist eine Abkehr vom Blockmodell der Altersteilzeit. Gezielte Vermittlungsaktivitäten für Ältere, umfassendere Weiterbildungsmöglichkeiten und ein Einstellungswandel gegenüber Älteren sind notwendig. (IAB)

    Beteiligte aus dem IAB

    Burkert, Carola ;
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  • Literaturhinweis

    50 Jahre, arbeitslos und was dann? Chancen und Hemmnisse einer Vermittlung von älteren Langzeitarbeitslosen: Ergebnisse der "Perspektive 50plus" am Beispiel Augsburg (2007)

    Staudinger, Thomas;

    Zitatform

    Staudinger, Thomas (2007): 50 Jahre, arbeitslos und was dann? Chancen und Hemmnisse einer Vermittlung von älteren Langzeitarbeitslosen. Ergebnisse der "Perspektive 50plus" am Beispiel Augsburg. In: Soziale Sicherheit, Jg. 56, H. 11, S. 379-386.

    Abstract

    "Mit der 'Perspektive 50plus - Beschäftigungspakte für Ältere in den Regionen' will die Bundesregierung die Chancen älterer Langzeitarbeitsloser verbessern. Nach zweijähriger Umsetzungszeit dieses Bundesprogramms zog das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) jetzt eine 'erfolgreiche Bilanz': Bis Ende September 2007 hätten die 62 'regionalen Beschäftigungspakte', an denen 77 Hartz-IV-Arbeitsgemeinschaften (ARGEn) und 16 zugelassene kommunale Träger beteiligt sind, mehr als 20.200 Langzeitarbeitslose im Alter zwischen 50 und 64 Jahren in den allgemeinen Arbeitsmarkt vermittelt. In dem Beitrag werden - am Beispiel des regionalen Beschäftigungspaktes der Stadt Augsburg - die Chancen und Hemmnisse einer Integration von älteren Langzeitarbeitslosen erläutert. Dabei wird deutlich: Arbeitsmarktpolitische Maßnahmen bei Älteren können zu Erfolgen führen. Dafür müssen vielfach aber erst einmal latente Resignationen ('ich bin zu alt') abgebaut, vorhandene Potenziale aktiviert und Bewerbungstechniken vermittelt werden. Insbesondere kommt es aber auch darauf an, dass - schon präventiv - das 'lebenslange Lernen' und die 'Gesundheitsförderung im Betrieb' tatsächlich umgesetzt werden." (Textauszug, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Angebote und Leistungen für ältere Erwerbslose: Anforderungen für die Gestaltung lokaler Beschäftigungsförderung (2007)

    Abstract

    "In dem Papier werden Anforderungen für die künftige Ausgestaltung von Beschäftigungsförderung für Erwerbslose über 50 Jahren formuliert. Diese basieren auf Erfahrungen, die im Rahmen des Beschäftigungspaktes '50plus - Erfahrung zählt!' in der Region Göttingen gesammelt wurden. Die Vorschläge gliedern sich folgendermaßen: Zunächst werden übergreifende Themen angesprochen, die nicht den verschiedenen Teilbereichen von Beschäftigungsförderung zuzuordnen sind. Im Anschluss daran werden Gestaltungshinweise für konkrete Tätigkeitsbereiche lokaler Beschäftigungsförderung für Ältere formuliert, z.B. Beratung, Qualifizierung und Vermittlung." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Arbeitsmarkt 2006: Arbeitsmarktanalyse für Deutschland, West- und Ostdeutschland (2007)

    Zitatform

    (2007): Arbeitsmarkt 2006. Arbeitsmarktanalyse für Deutschland, West- und Ostdeutschland. In: Amtliche Nachrichten der Bundesagentur für Arbeit, Jg. 55, H. Sonderheft Arbeitsmarkt, S. 1-218.

    Abstract

    Nach einem Überblick über den Arbeitsmarkt in Deutschland im Jahr 2006 wird im Hauptteil auf das Arbeitskräfteangebot, die Arbeitskräftenachfrage, die Arbeitslosigkeit und Ausgleichsprozesse auf dem Arbeitsmarkt eingegangen. Danach folgen Informationen zu den arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen und ein Tabellen-Anhang. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Evaluation of the Intensive Activity Period 50plus Pilots (2006)

    Atkinson, John; Casebourne, Jo; Tuohy, Siobhan; Gifford, Jonny ; Davis, Sara; Dewson, Sara;

    Zitatform

    Atkinson, John, Jo Casebourne, Sara Davis, Sara Dewson, Jonny Gifford & Siobhan Tuohy (2006): Evaluation of the Intensive Activity Period 50plus Pilots. (Department for Work and Pensions. Research report 388), London, 178 S.

    Abstract

    "This research provides qualitative evidence towards the evaluation of the Intensive Activity Period 50plus (IAP50plus) Pilots, which trialled the benefits of making participation in the Intensive Activity Period mandatory for New Deal25plus (ND25plus) participants aged between 50 and 59. The research focused on four of the 14 pilot sites, and was principally based on face-to-face interviews involving 75 Staff, 23 Providers and 182 Participants, in two waves, in spring 2005 and winter 2005/06. The research confirmed that the pilots were delivered without undue difficulty largely because, with quite small numbers of customers involved, they represented only a fairly modest extension of existing practice, required no significant change in the organisation or provision, and drew on an experienced cadre of New Deal Personal Advisers (NDPAs) and IAP providers. The customer cohort was a very varied one, particularly in respect of their previous labour market experiences, their human capital, and their financial and domestic circumstances. As a result, their motivation to work, and to a lesser extent, their 'need' to do so, varied considerably. Despite this, staff and providers held that existing provision was sufficient to meet their needs from the programme, and that in any case, the relatively small numbers involved were not a sufficient base for any new procedures or provision. There was little or no opposition from the cohort to their being mandated, although outright optimism was restricted to a small number who sought significant vocational retraining, and saw IAP as a means to this end. Gateway experiences were generally positive with the combination of good relationships between NDPA and customer, and jobsearch support and guidance, leading to a flow of successful job outcomes from the Gateway among the more motivated customers and in the more buoyant labour markets. While some NDPAs felt that the prospect of forthcoming participation in IAP provided some impetus to this flow, this view was not reported by customers." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Arbeitsmarktpolitik für Ältere - Neue Anreize für mehr Beschäftigung (2006)

    Dietz, Martin; Walwei, Ulrich ; Koch, Susanne ; Gartner, Hermann ;

    Zitatform

    Dietz, Martin, Hermann Gartner, Susanne Koch & Ulrich Walwei (2006): Arbeitsmarktpolitik für Ältere - Neue Anreize für mehr Beschäftigung. In: IAB-Forum H. 2, S. 78-83.

    Abstract

    "Im Vergleich zu anderen Ländern haben es ältere Personen auf dem deutschen Arbeitsmarkt schwer: Hier lag etwa im Jahr 2005 die Arbeitslosenquote von Personen zwischen 55 und 64 Jahren OECD-weit am höchsten. Im September 2006 waren bei der Bundesagentur für Arbeit knapp 1,1 Millionen Menschen über 50 Jahre arbeitslos gemeldet, bei den über 55-Jährigen knapp 550.000." Der Beitrag liefert eine Bestandsaufnahme der Lage am Arbeitsmarkt und entwickelt Ansatzpunkte für eine aktive Arbeitsmarktpolitik unter Einbeziehung der Erhöhung der Suchintensität Älterer. Er kommt zu dem Schluss, dass aktive Arbeitsmarktpolitik überfordert wäre, wollte sie allein fehlende oder unzureichende Beschäftigungs- und Arbeitsanreize kompensieren oder korrigieren. Vielmehr ist an Institutionen wie dem Transfer- und Abgabensystem anzusetzen, um deren Anreizwirkung zu verändern. Die Autoren machen einen konkreten Vorschlag für Lohnsubventionen, die ein schneller Schritt sein könnten, um den bei Arbeitgebern und Arbeitnehmern notwendigen Sinneswandel zu Gunsten einer stärkeren Teilhabe Älterer am Arbeitsleben zu unterstützen. Sie plädieren außerdem für die Förderung atypischer Erwerbsformen, die wegen ihrer hohen Flexibilität eine Brücke in den ersten Arbeitsmarkt bauen können und es Unternehmen ermöglichen würden, den Umgang mit älteren Mitarbeitern zu proben. (IAB2)

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    Integration in Beschäftigung: Bewertung aus deutscher Sicht (2006)

    Eichhorst, Werner;

    Zitatform

    Eichhorst, Werner (2006): Integration in Beschäftigung. Bewertung aus deutscher Sicht. In: C. Sproß (Hrsg.) (2006): Beschäftigungsförderung älterer Arbeitnehmer in Europa (Beiträge zur Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, 299), S. 227-234.

    Abstract

    "Die Beispiele aus Großbritannien und Dänemark in diesem Beitrag liefern wertvolle Hinweise für die Neuausrichtung der institutionellen Rahmenbedingungen für eine stärkere Arbeitsmarktintegration und einen höheren Beschäftigungsstand älterer Arbeitskräfte. Zahlreiche Studien zeigen, dass die Beschäftigung älterer Arbeitskräfte vor allem von zwei Stellgrößen abhängt: Auf der einen Seite stellt das Angebot von staatlichen Transferleistungen für ein vorzeitiges Ausscheiden aus dem Erwerbsleben einen starken Anreiz dar, den Arbeitsmarkt zu verlassen und nicht mehr der Arbeitsvermittlung zur Verfügung zu stehen. Diese Möglichkeit eröffnet auch den Betrieben die Option, ihre Belegschaften auf Kosten des Sozialstaates zu verjüngen und zu verschlanken. Auf der anderen Seite hängt die Beschäftigungsfähigkeit älterer Arbeitskräfte vor allem davon ab, ob ihr Humankapital den Anforderungen einer sich wandelnden Volkswirtschaft entspricht. Dies wiederum wird sehr stark von der Partizipation an betriebs- oder berufsspezifischer und allgemeiner Weiterbildung im Verlauf des Erwerbslebens beeinflusst. Gleichzeitig hängen beide Faktoren zusammen: Investitionen in Weiterbildung gehen mit dem Lebensalter stark zurück, wenn Möglichkeiten eines vorgezogenen Ruhestands eingeräumt werden. Die Beispiele Großbritanniens und Dänemarks zeigen die zentrale Bedeutung einer Beschränkung von Leistungen für das vorzeitige Ausscheiden aus dem Erwerbsleben, einer konsequenteren Aktivierung und Vermittlung auch älterer Arbeitskräfte sowie einer Strategie der Investition in die Entwicklung, Pflege und Anpassung von Humankapital durch Weiterbildung im gesamten Verlauf des Erwerbslebens." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Beschäftigung Älterer in Deutschland: der unvollständige Paradigmenwechsel (2006)

    Eichhorst, Werner;

    Zitatform

    Eichhorst, Werner (2006): Beschäftigung Älterer in Deutschland. Der unvollständige Paradigmenwechsel. (IZA discussion paper 1985), Bonn, 32 S.

    Abstract

    "Die Arbeitsmarktintegration älterer Erwerbspersonen ist in Deutschland nach wie vor unbefriedigend. Die vorliegende Analyse erklärt diesen Befund mit institutionellen Einflussgrößen wie Arbeitsmarktregulierung, Transferleistungen, aktiver Arbeitsmarktpolitik sowie Entlohnungsstrukturen und Weiterbildung zu erklären. Es wird prüft, inwieweit sich die institutionellen Rahmenbedingungen für die Beschäftigung Älterer im Zuge der jüngsten Reformen verbessert haben. Handlungsbedarf besteht weiterhin in den Transfersystemen, in der Regulierung des Arbeitsmarktes, der Arbeitsmarktpolitik und im Bereich der arbeitsmarktbezogenen Weiterbildung. Essentiell ist eine konsistente und 'altersneutrale' Rahmensetzung, die den Akteuren auf dem Arbeitsmarkt eindeutige Signale setzt, damit sie sich entsprechend anpassen können." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Productive Ageing in Europa: Recherchestudie zu Good Practice in ausgewählten Mitgliedstaaten der EU (2006)

    Götz, Rudolf; Naylon, Isabel; Natter, Ehrenfried;

    Zitatform

    Götz, Rudolf, Isabel Naylon & Ehrenfried Natter (2006): Productive Ageing in Europa. Recherchestudie zu Good Practice in ausgewählten Mitgliedstaaten der EU. (AMS report 54), Wien, 80 S.

    Abstract

    "Europa sieht sich mit einer demographischen Entwicklung konfrontiert, die den Prognosen zufolge die wirtschaftliche Wettbewerbsfähigkeit und den Erhalt der sozialen Standards gefährdet. Vor dem Hintergrund dieser Entwicklung beauftragte die Bundesgeschäftsstelle des AMS Österreich die ÖSB Consulting GmbH mit der Erstellung der Recherchestudie 'Productive Ageing. Good Practice zum Thema: 'Altern und Arbeiten in ausgewählten Mitgliedstaaten der EU''. Ziel dieser Recherchestudie war es, aufbauend auf einer grundlegenden Darstellung der demographischen Herausforderung, Erfahrungsbeispiele von Maßnahmen zur Aktivierung Älterer aus ausgewählten europäischen Ländern anzubieten. Die Recherchestudie wurde 2006 abgeschlossen und diente im folgenden u.a. als eine Grundlage für die Verankerung des Productive Ageing in der ESF-Programmperiode 2007-2013." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Arbeitsförderung für Langzeitarbeitslose: erste Befunde zu Eingliederungsleistungen des SGB III im Rechtskreis SGB II (2006)

    Heinemann, Sarah; Gartner, Hermann ; Jozwiak, Eva;

    Zitatform

    Heinemann, Sarah, Hermann Gartner & Eva Jozwiak (2006): Arbeitsförderung für Langzeitarbeitslose. Erste Befunde zu Eingliederungsleistungen des SGB III im Rechtskreis SGB II. (IAB-Forschungsbericht 03/2006), Nürnberg, 94 S.

    Abstract

    "Der Bericht präsentiert deskriptive Befunde zur Arbeitsförderung mit Maßnahmen des SGB III im Rechtskreis SGB II für das erste Halbjahr 2005. Im Zentrum des Berichts stehen die Entwicklung des Maßnahmeneinsatzes und die vergleichende Untersuchung der Teilnehmerstrukturen. Bisher wurden vor allem fünf Instrumente des SGB III zur Arbeitsförderung erwerbsfähiger Hilfebedürftiger genutzt: Trainingsmaßnahmen, die Beauftragung Dritter mit der Vermittlung, Eingliederungszuschüsse, Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen sowie die Förderung der beruflichen Weiterbildung. Der Vergleich der Teilnehmerstrukturen mit dem Arbeitslosenbestand zeigt: Frauen sind in den Maßnahmen teilweise unterrepräsentiert. In Ostdeutschland ist der Maßnahmeneinsatz meist intensiver als in Westdeutschland. Jugendliche werden gemäß der gesetzlichen Vorgabe überproportional häufig gefördert. Nur bei einzelnen Maßnahmen stehen Ältere, Ausländer oder Geringqualifizierte im Mittelpunkt der Förderung. Die Ergebnisse stehen allerdings unter dem Vorbehalt, dass Daten der kommunalen Träger noch nicht vollständig in die Statistiken der Bundesagentur für Arbeit eingegangen sind. Denn die unterschiedlichen Verfahren der Datenerfassung müssen erst noch integriert werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Heinemann, Sarah; Gartner, Hermann ;
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    Over 50s outreach pilot: qualitative research (2006)

    Jones, Gerwyn; Griffiths, Rita ;

    Zitatform

    Jones, Gerwyn & Rita Griffiths (2006): Over 50s outreach pilot. Qualitative research. (Department for Work and Pensions. Research report 401), London, 114 S.

    Abstract

    Die qualitative Studie untersucht das Dienstleistungsangebot des Jobcentre Plus Beratungswegweisers für die Altersgruppe der über 50jährigen nach den Kriterien von 'best pratice'. Dieser Wegweiser versucht mit Hilfe externer Organisationen das Bewusstsein der Altersgruppe der über 50jährigen zu stärken und sie zur Annahme der Dienste von Jobcentre Plus zu animieren. Hauptzielgruppe waren ökonomisch inaktive Individuen und Bezieher von Unterstützungsleistungen, die keinen Kontakt zum Jobcentre Plus hatten. In die Untersuchung einbezogen wurden aber auch alle diejenigen, die an bezahlter oder ehrenamtlicher Beschäftigung interessiert sind und vom Dienstleistungsangebot von Jobcentre Plus profitieren können, unabhängig davon ob sie Unterstützungsleistungen empfangen oder schon im Rentenalter sind. Die Ergebnisse der Untersuchung zeigen, dass die Angebote von Jobcentre Plus umso effektiver waren und umso eher von den älteren Kunden angenommen wurden, je maßgeschneiderter und kundenfreundlicher sie auf die einzelnen Personen eingingen. Die Resonanz bei der Zielgruppe war geringer als erwartet. Insbesondere bei den Beziehern von Unterstützungsleistungen war die Furcht weitverbreitet, dass sie bei der Annahme von Arbeit diese Leistungen verlieren könnten. Insgesamt zeigt sich, dass ein Beratungsangebot das effektivste Engagement bei der Zielgruppe auslöste, das Information und Beratung auf einer eins-zu-eins Basis einschließlich direktem Zugang zu Jobs, Weiterbildung und ehrenamtlichen Möglichkeiten umfasst. (IAB)

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    Towards a longer worklife!: ageing and the quality of worklife in the European Union (2006)

    Juhani, Ilmarinen;

    Zitatform

    Juhani, Ilmarinen (2006): Towards a longer worklife! Ageing and the quality of worklife in the European Union. Helsinki, 467 S.

    Abstract

    "The first chapter of this book explains why worklife needs a new type of charisma and management methods. The subsections depict the challenges that the changes in age structures will bring with them within the European Union (EU). Fertility, life expectancy, employment and its different forms, and the dependency ratios will affect the EU member states more than the other countries among the western democracies. The second chapter introduces both international and Finnish age policies, such as the need for reform in worklife, redefining management, and renovating attitudes towards age. The human course of life, of which worklife comprises a considerable proportion (often the 25th through the 65th year of life) is examined in Chapter 3. It emphasizes the fact that worklife can have both positive and negative effects on the fluctuations and transitions of the course of life. The end of the chapter evaluates whether it is possible to age within worklife. The fourth, substantial chapter is about the facts of ageing. It creates a base of information that enables a person to change his or her views on ageing and improves the ways in which ageing workers are treated in worklife. The fifth chapter deals with management and its significance: good age management (i.e., the fair treatment of workers of different ages) should become a part of everyday leadership. Some examples of enterprises show how this can be achieved. The sixth chapter of this book is a broad introduction to the quality and changes in European worklife. The aspects of quality are depicted and analyzed from the point of view of over-45-year-old men and women. The section on workers' health and leisure-time activity, on the other hand, depicts the physical condition of the workforce and whether workers will be able to cope at work at the age of 60 years. The seventh chapter summarizes the previous data into the form of recommendations: what should be done to ensure a better and longer worklife. Recommendations are given for ageing workers, workplaces, and society. At the end, the prerequisites for improving worklife in the EU15 countries (the first 15 countries to enter the European Union) are introduced in tables." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    Practical experience: More and better jobs for older workers: Jobcentre plus practical experience (2006)

    Pendleton, Nigel;

    Zitatform

    Pendleton, Nigel (2006): Practical experience: More and better jobs for older workers: Jobcentre plus practical experience. In: C. Sproß (Hrsg.) (2006): Beschäftigungsförderung älterer Arbeitnehmer in Europa (Beiträge zur Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, 299), S. 213-226.

    Abstract

    Der Beitrag konzentriert sich auf die britische Arbeitsmarktpolitik, speziell auf die Jobcentre Plus sowie deren Zielgruppe der älteren Arbeitnehmer. Zur beruflichen Integration älterer Arbeitnehmer werden unterstützende Maßnahmen wie Profiling, Beratung, Motivation, Coaching, Training, soziale Netzwerke als besonders wichtig erachtet. Dabei muss unterschieden werden zwischen Arbeitslosen, die unfreiwillig ihre Arbeit verloren haben, und solchen, die freiwillig ihre Arbeit aufgegeben haben. Es wird davon ausgegangen, dass ein großer Teil Älterer, die ihre Arbeit aufgeben, eigentlich keinen Übergang in den Ruhestand anstrebt, sondern einen Wechsel in Form einer anderen Arbeit. Ein großer Teil der älteren Kunden, die Arbeitslosenunterstützung beziehen, versprechen sich von Training, Weiterbildung und Beratung eine Verbesserung des beruflichen Wiedereinstiegs. Dieser Anteil ist bei den Kunden, die Invaliditätsrenten beziehen, sogar noch höher. Ein Ziel der britischen Arbeitsmarktpolitik ist es, im Rahmen der öffentlichen Arbeitsverwaltung mehr Initiativen für Ältere zu entwickeln, speziell für Niedrigqualifizierte. Dabei soll auch bei der Personalentwicklung in den Dienststellen der Arbeitsverwaltung die Diversität des Personals gefördert werden. Im Mittelpunkt der arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen soll die Beratung Älterer, speziell auch Weiterbildungsberatung und Beratung hinsichtlich der beruflichen Weiterentwicklung stehen. (IAB)

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    Extending working life: problems and prospects for social and public policy (2006)

    Phillipson, Chris ;

    Zitatform

    Phillipson, Chris (2006): Extending working life. Problems and prospects for social and public policy. In: Social Policy Association (Hrsg.) (2006): Social policy review 18 : analysis and debate in social policy, 2006, S. 221-247.

    Abstract

    Der Übergang älterer Arbeitnehmer in den Ruhestand wird in allen Wohlfahrtsstaaten zu einem immer wichtigeren Thema sowohl der Sozial- als auch der Wirtschaftspolitik. Dabei zeichnen sich unterschiedliche Trends ab wie ein möglichst frühes Ruhestandsalter, verschiedene 'Beschäftigungsbrücken' zur Erleichterung des Übergangs vom Arbeitsleben in den Ruhestand und eine Diversifizierung der Altersversorgung. Während in den 1970er und 1980er Jahren der Trend dahin ging, ältere Arbeitnehmer möglichst früh durch jüngere zu ersetzen, herrscht zu Beginn des 21. Jahrhunderts in allen westlichen Industrieländern der Wunsch auf Seiten der Politik vor, ältere Arbeitnehmer länger und möglichst über das offizielle Renteneintrittsalter in Beschäftigung zu halten. Der Beitrag erläutert am Beispiel Großbritanniens die Maßnahmenbündel, mit denen ein Wiedereintritt in das Berufsleben erleichtert und ein vorzeitiger Austritt aus dem Berufsleben verhindert werden sollen, und beschreibt den zugrundeliegenden politischen Paradigmenwechsel in drei Schritten. Zunächst wird der allgemeine politische Kontext der öffentlichen Debatte um Arbeit und Ruhestand geschildert und danach werden einige der Schlüsselfaktoren, die verantwortlich dafür sind, ältere Arbeitnehmer aus dem Erwerbsleben auszusondern, untersucht. In einem dritten Abschnitt werden die politischen Optionen analysiert und bewertet, die geeignet sind, die Lebensarbeitszeit zu verlängern. (IAB)

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    Legal conceptualization of activation within Dutch "Employment Promotion Law" (2006)

    Sichert, Markus;

    Zitatform

    Sichert, Markus (2006): Legal conceptualization of activation within Dutch "Employment Promotion Law". In: Zeitschrift für ausländisches und internationales Arbeits- und Sozialrecht, Jg. 20, H. 4, S. 341-383.

    Abstract

    Hauptzielsetzung der Arbeitsmarktpolitik in den Niederlanden ist die Reintegration Arbeitsloser in den Arbeitsprozess. In der Gesetzgebung zur Arbeitsförderung nimmt dabei der Begriff der 'Aktivierung' eine Schlüsselrolle ein. Aktivierung zielt auf die Verhinderung von Exklusion einerseits und die Förderung von (Re-)Integration in bezahlte Arbeit andererseits, wobei dieses Ziel durch die Unterstützung von denjenigen mit einer schwachen Position am Arbeitsmarkt (Behinderte, Langzeitarbeitslose, neu in den Arbeitsmarkt eintretende Frauen, jüngere und ältere Arbeitssuchende, Migranten) erreicht werden soll. Der Beitrag beschreibt die gesetzlichen Rahmenbedingungen und die verfassungsmäßige Basis für eine aktivierende Arbeitsmarktpolitik in den Niederlanden, ihre zielgruppenorientierte Umsetzung im Gesetzgebungsprozess und die damit einhergehende Politik des 'Förderns' und 'Forderns.' Der Autor kommt zu dem Schluss, dass dem niederländischen Arbeitsförderungsgesetz zwar noch kein schlüssiges gesetzgeberisches Gesamtkonzept unterlegt ist, sich in ihm aber Kernelemente eines solchen Konzepts abzeichnen. Wichtigstes Kernelement ist das der Verantwortung, womit die gegenseitige Anerkennung von Verpflichtungen des Staates auf der einen und des Individuums auf der anderen Seite bei der gemeinsamen Entwicklung von Aktivierungsstrategien gemeint ist. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Beschäftigungsförderung älterer Arbeitnehmer in Europa (2006)

    Sproß, Cornelia;

    Zitatform

    (2006): Beschäftigungsförderung älterer Arbeitnehmer in Europa. (Beiträge zur Arbeitsmarkt- und Berufsforschung 299), Nürnberg, 289 S.

    Abstract

    "Die Dokumentation gibt einen Überblick über erfolgreiche beschäftigungspolitische Maßnahmen zur Förderung der Beschäftigung Älterer in anderen europäischen Ländern und zeigt den Anpassungsbedarf für Deutschland auf. Auf der internationalen Fachtagung in Berlin präsentierten Wissenschaftler und Sozialpartner ihre wichtigsten Erkenntnisse, welche anschließend in einer Podiumsdiskussion konkreter analysiert wurden. Länderexperten behandelten detailliert die im Fokus der Konferenz stehenden Bereiche - Anreize für Arbeitgeber, Anreize für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer sowie Integration in Beschäftigung. Im Tagungsband werden die Länderberichte und Diskussionsbeiträge aus einer wissenschaftlichen Sicht der Beschäftigungsförderung Älterer präsentiert. Der praktische Ansatz wurde im Juni 2005 im nachfolgenden Workshop angesprochen. Die Ergebnisse sind ebenfalls zusammenfassend dargestellt." (Textauszug, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Work and welfare for older workers: a British review (2006)

    Vickerstaff, Sarah;

    Zitatform

    Vickerstaff, Sarah (2006): Work and welfare for older workers. A British review. In: C. Sproß (Hrsg.) (2006): Beschäftigungsförderung älterer Arbeitnehmer in Europa (Beiträge zur Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, 299), S. 199-211.

    Abstract

    In ganz Europa versuchen Regierungen ältere Arbeitnehmer dazu zu ermutigen, ihren Ruhestand aufzuschieben und länger zu arbeiten. Der Grund liegt darin, dass die wirtschaftlichen Aktivitätsraten älterer Arbeitnehmer hinter denen der Gesamtheit der Erwerbestätigen hinterherhinken. Auf dem relativ deregulierten Arbeitsmarkt Großbritanniens hat sich die Politik bislang in erster Linie darauf konzentriert, die Teilhabe am Arbeitsmarkt dadurch zu erhöhen, dass sie Arbeitslose oder inaktive Erwerbsfähige dazu ermutigte, ins Berufsleben zurückzukehren. Der Beitrag versteht sich als eine allgemeine Stellungnahme zum Begriff des 'aktiven Wohlfahrtsstaats', der in Großbritannien seit der Machtübernahme durch die neue Labour-Regierung im Jahre 1997 eingeführt wurde. In Bezug auf ältere Arbeitnehmer (definiert als 50 Jahre und älter) liegt der Fokus dabei darauf, ihre Teilhabe am Arbeitsmarkt entweder dadurch zu erhöhen, dass man die, die arbeitslos oder inaktiv sind, dazu ermutigt, wieder ins Berufsleben zurückzukehren oder dadurch, dass man diejenigen, die sich in einem Beschäftigungsverhältnis befinden, dazu anhält, ihren Berufsausstieg aufzuschieben. Das Hauptaugenmerk der Regierung galt dabei der erstgenannten Gruppe, aber es ist auch wichtig zu prüfen, ob die Regierung einen Einfluss auf die Zurückhaltung der Arbeitgeber, ältere Arbeitnehmer zu beschäftigen, ausüben kann. Der Beitrag gibt einen Überblick über die wichtigsten politischen Entwicklungen in beiden Bereichen, wobei aber die Betonung auf dem bisher vernachlässigten Thema der Politik der Arbeitgeber in Bezug auf ältere Arbeitnehmer liegt. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    The employment policy reform for an ageing population in Sweden (2006)

    Wadensjö, Eskil ;

    Zitatform

    Wadensjö, Eskil (2006): The employment policy reform for an ageing population in Sweden. In: C. Sproß (Hrsg.) (2006): Beschäftigungsförderung älterer Arbeitnehmer in Europa (Beiträge zur Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, 299), S. 53-76.

    Abstract

    Schweden hat einen im Vergleich zu anderen EU-Ländern relativ hohen Anteil von älteren Arbeitnehmern, die noch im Berufsleben stehen. Der Beitrag beschäftigt sich mit der schwedischen Beschäftigungspolitik für ältere Arbeitnehmer und der Funktion des neuen Rentensystems. Die Stärken des schwedischen Arbeitsmarktsystems liegen in der über viele Jahrzehnte hinweg sehr niedrigen Arbeitslosenquote. Darüber hinaus fühlt man sich schon seit langem dem Prinzip Arbeit verpflichtet. Die aktiven Arbeitsmarktprogramme führen zu einer dauerhaften Bindung der Menschen an den Arbeitsmarkt. Hinzu kommt, dass Schweden eine aktive Arbeitsmarktpolitik für ältere Arbeitnehmer verfolgt, und ein neues Rentensystem entwickelt hat, das einen Anreiz darstellen soll, die Lebensarbeitszeit und die Wochenarbeitszeit zu verlängern. Ein Schwachpunkt ist die intensive Nutzung von verschiedenen Wegen, auf denen ein vorzeitiger Berufsausstieg möglich ist, auch wenn dies von der Politik nicht öffentlich vertreten wird. Einige dieser möglichen Wege sind in den 1990er Jahren versperrt worden. Die Ausstiegsmöglichkeit, die z. Zt. am meisten diskutiert wird, ist die über das System der Krankenversicherung. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Rahmen und Aktivitäten zur Gestaltung sinnvoller Tätigkeitsbiographien: der Blick ins Ausland, Teil 1: Schweden. Aktuell zum Carl Bertelsmann-Preis 2006: "Älter werden - aktiv bleiben. Beschäftigung in Wirtschaft und Gesellschaft" (2006)

    Abstract

    In der Reihe werden die Ergebnisse der Beschäftigungssituation Älterer vor dem Hintergrund des demographischen Wandels in insgesamt sieben Ländern zusammengestellt und untersucht. Dabei werden besonders die spezifischen politischen Maßnahmen zur Förderung von 'Active Aging' durch Erwerbsarbeit und bürgerschaftliches Engagement beleuchtet. Dieser Band beschäftigt sich mit den Maßnahmen für Ältere in Schweden. (IAB2)

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    Active aging in economy and society: Carl Bertelsmann Prize 2006 (2006)

    Abstract

    "Germany currently finds itself amidst profound demographic change. The tasks of the future workplace will fall on the shoulders of a smaller and older potential workforce. The 2006 Carl Bertelsmann Prize for Active Aging in Economy and Society is founded on the belief that combining growth and innovation with a high employment rate while preserving social cohesion can only succeed if we foster and utilize the employment potential of every individual. In view of demographic changes, we need to preserve the value-generating potential, skills and experience of older people in particular for our economy and society, and promote their (re)integration into the workplace. In light of high unemployment levels among seniors - and not just in Germany - keeping older people in the workforce longer will demand integrated efforts in various social sectors and on various social levels. This publication presents and discusses challenges, perspectives and strategies that could be very significant as elements of a comprehensive strategy for active aging in Germany." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Rahmen und Aktivitäten zur Gestaltung sinnvoller Tätigkeitsbiographien: der Blick ins Ausland, Teil 5: Großbritannien. Aktuell zum Carl Bertelsmann-Preis 2006: "Älter werden - aktiv bleiben. Beschäftigung in Wirtschaft und Gesellschaft" (2006)

    Abstract

    In der Reihe werden die Ergebnisse der Beschäftigungssituation Älterer vor dem Hintergrund des demographischen Wandels in insgesamt sieben Ländern zusammengestellt und untersucht. Dabei werden besonders die spezifischen politischen Maßnahmen zur Förderung von 'Active Aging' durch Erwerbsarbeit und bürgerschaftliches Engagement beleuchtet. Dieser Band beschäftigt sich mit den Maßnahmen für Ältere in Großbritannien. (IAB2)

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  • Literaturhinweis

    Rahmen und Aktivitäten zur Gestaltung sinnvoller Tätigkeitsbiographien: der Blick ins Ausland, Teil 4: Schweiz. Aktuell zum Carl Bertelsmann-Preis 2006: "Älter werden - aktiv bleiben. Beschäftigung in Wirtschaft und Gesellschaft" (2006)

    Abstract

    In der Reihe werden die Ergebnisse der Beschäftigungssituation Älterer vor dem Hintergrund des demographischen Wandels in insgesamt sieben Ländern zusammengestellt und untersucht. Dabei werden besonders die spezifischen politischen Maßnahmen zur Förderung von 'Active Aging' durch Erwerbsarbeit und bürgerschaftliches Engagement beleuchtet. Dieser Band beschäftigt sich mit den Maßnahmen für Ältere in der Schweiz. (IAB2)

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  • Literaturhinweis

    Live longer, work longer (2006)

    Zitatform

    (2006): Live longer, work longer. (Ageing and employment policies), Paris, 146 S. DOI:10.1787/9789264035881-en

    Abstract

    "In an era of rapid population ageing, many employment and social policies, practices and attitudes that discourage work at an older age have passed their sell-by date and need to be overhauled. They not only deny older workers choice about when and how to retire but are costly for business, the economy and society. If nothing is done to promote better employment prospects for older workers, the number of retirees per worker in OECD countries will double over the next five decades. This will threaten living standards and put enormous pressure on the financing of social protection systems. To help meet these daunting challenges, work needs to be made a more attractive and rewarding proposition for older workers. First, there must be strong financial incentives to carry on working and existing, subsidised pathways to early retirement have to be eliminated. Second, wage-setting and employment practices must be adapted to ensure that employers have stronger incentives to hire and retain older workers. Third, older workers must be given appropriate help and encouragement to improve their employability. Finally, a major shift in attitudes to working at an older age will be required on the part of both employers and older workers themselves. This report makes an important contribution to establishing a new agenda of age-friendly employment policies and practices. It draws out the main lessons that have emerged from the 21 country reviews which have been published separately under the OECD's series on 'Ageing and Employment Policies/Vieillissement et politiques de l'emploi'.
    Chapter 1. The Challenge Ahead
    Chapter 2. Working after 50
    Chapter 3. Work Disincentives and Barriers to Employment
    Chapter 4. Removing Work Disincentives and Increasing Choice in Work-Retirement Decisions
    Chapter 5. Changing Employer Attitudes and Employment Practices
    Chapter 6. Improving Employability
    Chapter 7. Concluding Remarks on Policy Implementation." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    Rahmen und Aktivitäten zur Gestaltung sinnvoller Tätigkeitsbiographien: der Blick ins Ausland, Teil 2: Dänemark. Aktuell zum Carl Bertelsmann-Preis 2006: "Älter werden - aktiv bleiben. Beschäftigung in Wirtschaft und Gesellschaft" (2006)

    Abstract

    In der Reihe werden die Ergebnisse der Beschäftigungssituation Älterer vor dem Hintergrund des demographischen Wandels in insgesamt sieben Ländern zusammengestellt und untersucht. Dabei werden besonders die spezifischen politischen Maßnahmen zur Förderung von 'Active Aging' durch Erwerbsarbeit und bürgerschaftliches Engagement beleuchtet. Dieser Band beschäftigt sich mit den Maßnahmen für Ältere in Dänemark. (IAB2)

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    The greying of the labour market: what can Britain and Germany learn from each other? (2005)

    Frerichs, Frerich; Taylor, Philip ;

    Zitatform

    Frerichs, Frerich & Philip Taylor (2005): The greying of the labour market. What can Britain and Germany learn from each other? London, 58 S.

    Abstract

    "In Germany and the UK, the issue of the employment of older workers has moved up the policy agenda in recent years. After decades of early retirement, concerns about the sustainability of public pension systems and future labour shortages have resulted in a new policy consensus around the need to integrate older workers. Policies are now emerging which are aimed at extending the end of working lives, closing of early retirement pathways and making continued employment more attractive, and educating employers and encouraging them to recruit older workers. Yet the degree of progress should not be overstated. Considering active labour market policies specifically, reviewing the evidence, the report concludes that: 1. While a recent shift towards strategies and measures for older unemployed people has taken place, they remain under-represented in general labour market measures such as the promotion of vocational training, self-employment and job-placement activities. 2. In particular, strategies and measures to facilitate lifelong learning and provide training for all age groups are underdeveloped. 3. Even where measures have been implemented, they have concentrated on more advantaged and easier to place older unemployed people, with risk groups such as those with low skill levels or disabilities under-represented." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    Weiterführende Informationen

    Kurzfassung
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    Factors affecting the labour market participation of older workers: qualitative research (2005)

    Irving, Pat; Steels, Jennifer; Hall, Nicola;

    Zitatform

    Irving, Pat, Jennifer Steels & Nicola Hall (2005): Factors affecting the labour market participation of older workers. Qualitative research. (Department for Work and Pensions. Research report 281), London, 218 S.

    Abstract

    "The Department for Work and Pensions (DWP) commissioned this qualitative study to expand knowledge and understanding about factors influencing participation in, and withdrawal from, the labour market, to explore the retirement process fully and to examine the barriers to continued labour market participation by older workers (aged 50-69). The research aims were to:
    - provide an understanding of the relationships between the different factors that affect people's retirement decisions;
    - explore the factors associated with people leaving the labour market prior to reaching state pension age (SPA);
    - explore the barriers to continued labour market participation and identify what support people need to remain in work;
    - identify what the Government could do to enable and encourage people to work for longer and to promote work opportunities for those not actively seeking work; and
    - explore general attitudes towards work and training for people aged 50 to 69.
    To help older workers to stay in work and extend their working lives, respondents made the following suggestions:
    - the Government should support flexible working practices by targeting information at employers, employees and health professionals;
    - steps should be taken to allow for earlier identification and provision of support for older workers at risk of exiting the labour market;
    - the Government should also consider policies towards rewarding people for working longer, for example by removing tax on income earned from work after SPA; and
    - the Government needs to make efforts to ensure that people understand that the extending working lives agenda is about choice." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Neue Arbeit - Neues Leben: Evaluation eines Arbeitsmarktprojekts zum Einsatz von neuen Coaching- und Qualifizierungskonzepten für ältere Arbeitslose mit dem Ziel der Vermittlung in den 1. Arbeitsmarkt in der Region Ostwestfalen von Juni 2002 bis Juli 2004 (2005)

    Lohmann, Bettina;

    Zitatform

    Lohmann, Bettina (2005): Neue Arbeit - Neues Leben. Evaluation eines Arbeitsmarktprojekts zum Einsatz von neuen Coaching- und Qualifizierungskonzepten für ältere Arbeitslose mit dem Ziel der Vermittlung in den 1. Arbeitsmarkt in der Region Ostwestfalen von Juni 2002 bis Juli 2004. Bielefeld, 33 S.

    Abstract

    "Das Projekt 'Neue Arbeit - neues Leben' war eines von mehreren arbeitsmarktpolitischen Projekten der EQUAL-Entwicklungspartnerschaft IN.OWL (Innovationsnetzwerk für Beschäftigung in Ostwestfalen-Lippe). Die aus dem europäischen Sozialfonds geförderte Gemeinschaftsinitiative EQUAL zielt darauf ab, neue Wege zur Bekämpfung von Diskriminierung und Ungleichheit von Arbeitenden und Arbeitsuchenden auf dem Arbeitsmarkt zu erproben. Eine dieser von Diskriminierung und Ungleichheit bedrohten Gruppe sind die über 45-jährigen Arbeitslosen, deren Wiedereingliederung in den 1. Arbeitsmarkt im Verhältnis zu anderen Altersgruppen besonders problematisch ist. Zielsetzung des Projektes 'Neue Arbeit - neues Leben' war, 600 über 45-jährige Arbeitslose intensiv zu beraten, 240 dieser Personen (40 %) adäquate Maßnahmen anzubieten und letztlich 180 Personen (30 %) in den ersten Arbeitsmarkt zu vermitteln. Hierzu gab es Beraterinnen an drei Standorten, jeweils eine/r für den Kreis Gütersloh, die Stadt Bielefeld und den Kreis Lippe. Ziel war, ein speziell auf diese Altersgruppe zugeschnittenes Coaching zu entwickeln, adäquate Maßnahmen zu finden oder zu konzipieren und die Aufnahmebereitschaft des Arbeitsmarktes für die Zielgruppe zu verbessern. Eine weitere Aufgabe der Projektleitung war, die Daten der 600 Teilnehmenden zu erfassen, statistisch auszuwerten und aufgrund dieser Erkenntnisse Empfehlungen zur besseren Vermittelbarkeit von über 45-jährigen Arbeitslosen zu geben. Hierzu dient der vorliegende Bericht." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Evaluation des Vermittlungsprozesses und des Vermittlungserfolges der "Offensive für Ältere". Endbericht (2005)

    Reichert, Andreas; Frerichs, Frerich;

    Zitatform

    Reichert, Andreas (2005): Evaluation des Vermittlungsprozesses und des Vermittlungserfolges der "Offensive für Ältere". Endbericht. Dortmund, 63 S.

    Abstract

    "Die Situation älterer Arbeitsloser in Deutschland erscheint auf den ersten Blick mehr als hoffnungslos. Differenziert man die Beschäftigungs- und Arbeitslosenquoten nach Altersgruppen, so wird schnell deutlich, dass es insbesondere die älteren Menschen sind, die in der Gruppe der 'nicht aktiv am Arbeitsmarkt teilnehmenden' erheblich überrepräsentiert sind (vgl. hierzu Kapitel 2). Und im Falle einer Reduzierung der Mitarbeiterschaft fallen noch immer zumeist zuerst die Älteren 'dem Rotstift' zum Opfer und werden aus den Betrieben entlassen. Besonders problematisch an dieser Situation ist, dass es für viele Ältere scheinbar unmöglich scheint, im Falle der Arbeitslosigkeit einen neuen Arbeitsplatz zu finden. Berichte von mehr als hundert (!) gescheiterten Bewerbungen sind keine Seltenheit. An diesem Punkt setzt die EQUAL-Entwicklungspartnerschaft 'Offensive für Ältere' an. Ihr Ziel war es, neue Konzepte der Qualifizierung und Arbeitsmarktintegration für ältere Arbeitslose zu entwickeln und zu erproben. Es wurde dabei gezielt auf eine individuelle Qualifizierung gesetzt, die neben beruflichen Grundqualifizierungen auch die psychosoziale Situation in den Blick nimmt. Den Betroffenen wurden in mehrwöchigen bis mehrmonatigen Kursen bzw. Maßnahmen berufsbildende Angebote gemacht, die sich vor allem dadurch von anderen Qualifizierungsangeboten unterschieden, dass auf die psychosoziale Stabilisierung der Teilnehmer geachtet wurde und als 'Türöffner in den Arbeitsmarkt' das Instrument des Betriebspraktikums eingesetzt wurde. Die zentrale Aufgabe der FWG e.V. innerhalb der 'Offensive für Ältere' bestand in der Evaluation des quantitativen und qualitativen Erfolgs der Qualifizierungsmaßnahmen und der Vermittlung ehemaliger Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Modellprojekte der 'Offensive für Ältere' in eine neue Beschäftigung und die diesem Vermittlungsprozess zugrundeliegenden Faktoren. Ausgehend von der Annahme, dass sich die Teilnahme an einem der Modellprojekte als hilfreich für die Vermittlung der Arbeitslosen und Sozialhilfeempfänger erweist, sollte erforscht werden, ob und welche Bedeutung die einzelnen Qualifikationsmodule, insbesondere das Praktikum, in diesem Zusammenhang hatten. Im vorliegenden Evaluationsdesign war nicht beabsichtigt, den Erfolg der Modellprojekte ausschließlich anhand ihrer Vermittlungsquoten zu beurteilen. Zu vielfältig sind die Wirkungen, die eine Teilnahme an einer Maßnahme haben kann. Im vorliegenden Evaluationsbericht geht es in weiten Teilen um eine qualitative Beschreibung. Beschrieben werden Qualität und Nutzen der Teilnahme für den ehemaligen Teilnehmer (insbesondere mit Blick auf den Arbeitsmarktzugang und die psychosoziale Dimension) sowie der Nutzen der Qualifikationsinhalte für deren Arbeitgeber. Damit grenzt sich dieser Evaluationsbericht vom Bericht der Fachhochschule Düsseldorf ab, welche die Zufriedenheit der Teilnehmer mit der Qualifikationsmaßnahme an sich untersucht hat und baut gleichzeitig darauf auf. Zu Beginn des Forschungsprozesses wurden gemeinsam mit den Modellprojekten die zentralen Fragestellungen, die die FfG e.V. mit der vorliegenden Evaluationsstudie beantworten sollte, formuliert:
    -Welche Bedeutung hat die Teilnahme des ehemals Arbeitslosen für ihn selbst bzw. für dessen neuen Arbeitgeber?
    -Welche besonderen biographischen Merkmale finden sich bei den Betroffenen? Bestehen Unterschiede zwischen den Geschlechtern?
    Wie beurteilen die Teilnehmer die Maßnahmen im Rückblick?
    -Welche Qualität hat die gefundene Arbeit?
    -Wie ist die grundsätzliche Position der Arbeitgeber zu älteren Mitarbeitern?
    -Was hat den Arbeitgeber im konkreten Fall zur Einstellung motiviert?
    -Wie hat sich die soziale und wirtschaftliche Lage der Betroffenen verändert?" (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Beschäftigungspotenziale älterer Arbeitnehmer: Beispiele und Strategien anderen Länder (Teil 1) (2005)

    Sproß, Cornelia;

    Zitatform

    Sproß, Cornelia (2005): Beschäftigungspotenziale älterer Arbeitnehmer. Beispiele und Strategien anderen Länder (Teil 1). In: Arbeit und Beruf, Jg. 56, H. 9, S. 260-264.

    Abstract

    In Deutschland sind weniger ältere Arbeitnehmer beschäftigt als in anderen europäischen Ländern. Gegenüber Ländern wie Großbritannien oder Finnland weist Deutschland eine niedrigere Erwerbsquote und eine höhere Arbeitslosenquote der Altergruppe 55 bis 64 Jahre auf. Am Beispiel Großbritanniens und Finnlands wird verdeutlicht, dass eine Vielzahl von Handlungsmöglichkeiten existiert, um die Beschäftigungspotenziale älterer Arbeitnehmer zu nutzen und eine hohe Beschäftigungsbeteiligung zu ermöglichen. Nach dem Konzept der Beschäftigungsfähigkeit muss ganzheitlich vorgegangen werden, um die Beschäftigungsfähigkeit älterer Arbeitnehmer in einer sich zunehmend dynamischen Wissensgesellschaft zu erhalten und zu verbessern. Die auf politischer Ebene durchgeführten Maßnahmen in Finnland basieren auf einer integrativen Strategie, welche alle relevanten Arbeitsmarktakteure in die Entscheidungsprozesse einbezieht. In Großbritannien werden Unternehmen durch staatliche Maßnahmen und Initiativen beeinflusst und der einzelne wird durch staatliche Programme aktiviert, um einer Beschäftigung nachzugehen. Aufgrund der niedrigen Erwerbstätigenquote älterer Arbeitnehmer setzt auch die Bundesregierung Maßnahmen durch, die jedoch nicht ausreichen, das Beschäftigungspotenzial auszuschöpfen. Empfohlen wird, wie in Finnland, auf mehreren Ebenen aktiv zu sein. Gleichzeitig ist eine intensivere Betreuung älterer Arbeitsloser wir in Großbritannien wichtig. (IAB)

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    Flexicurity and HR-strategies for the older workers: a comparative appraisal of four European countries (2005)

    Tros, Frank;

    Zitatform

    Tros, Frank (2005): Flexicurity and HR-strategies for the older workers. A comparative appraisal of four European countries. (TLM.NET working paper 2005-13), Amsterdam, 22 S.

    Abstract

    "This paper argues that a synergy exists between flexibility and security regarding the older workers in the labour market. There are several options to combine some forms of flexibility and some forms of security. It is worthwhile to analyse these options in the implementation of the European strategy to encourage the labour market activity of the workers aged 55+. A more or less deliberate strategy to enhance both flexibility and security is called 'flexicurity'. From the flexicurity point of view, this paper analyses the policies regarding the older workers in Belgium, Denmark, Germany and The Netherlands. The early exit arrangements, creating income security and external flexibility for companies, are under reform in almost all EU-countries. In this context, it is interesting to find out whether new combinations of flexibility and security, which are focussing more on employment participation, are being created. In the policy discourses there seem to appear new interconnections between internal flexibility and job and work security. Nevertheless, this article shows differences in the degree in which policies interfere. It also deals with continuing traditions in the balance and types of flexibility and security in the four countries. In the Danish labour market, the specific interconnection of (external numerical) flexibility and (employment and income) security is beneficial for the employment participation of the older workers. Nevertheless, this is not the result of a deliberate policy. The Dutch arrangements in collective agreements and - to a lesser extent the Belgian facilities on the national level - seem to be most integrative in combining flexibility in work organisations with employment and security for the older workers. In Germany, the early retirement practice appears to be more difficult to change into new forms of flexibility and security. Further, this paper presents a follow-up research project on the policies for older workers on the firm level. The background question is whether and how HRM are influenced by the policyshifts on the more central levels. The firm has its own autonomous dynamics and the well-rooted practises of 'early exit' and the rather passive attitude towards the senior employees seems hard to change. Furthermore, this project has to fill in the lack of knowledge about the extent in which companies create more autonomous strategies to combine forms of flexibility and security among the older workers." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    Ageing and employment policies: Germany (2005)

    Zitatform

    (2005): Ageing and employment policies. Germany. (Ageing and employment policies), Paris, 167 S. DOI:10.1787/9789264012745-en

    Abstract

    "Today, many older Germans stop working well before reaching the statutory retirement age of 65. As a result, only two out of five people in Germany between the ages of 55 and 64 are employed, well below the ratio in most other OECD countries. By comparison, about three out of five people in this age group are still active in Britain and the US and more than 70% in Sweden.
    Unless this situation changes, Germany could face labour shortages, slowing economic growth and worsening public finances, the OECD report warns. The problem is especially acute in the former East German states, where birth rates are lower and many younger, skilled workers have emigrated to take advantage of job opportunities in western Germany.
    The report on Germany outlines barriers to the employment of older workers and gives policy recommendations for action to overcome them, aimed at both the German government, employers, trade unions and older workers themselves.
    While a lot has been done in recent years to encourage older workers to carry on working, it is important that the new government keeps up the momentum of reform. Specifically, the OECD recommends that Germany should:
    - raise the retirement age in line with rising life expectancy. While the OECD welcomes the incoming government's plans to raise the retirement age in the long term to 67, it says action may be needed earlier than in 2008, as currently planned.
    - introduce job-search requirements for all, irrespective of age. Incentives to retire before the official retirement age or to withdraw from the labour market by taking advantage of disability pensions or unemployment benefits combined with exemptions from job-search requirements should be removed. Early retirement schemes for the long-term unemployed should be phased out faster. Every person registered as unemployed should be required to look for a job.
    - improve the employability of older workers. Training programmes for older workers, especially for the low and medium-skilled, are urgently needed in order to help older workers who lose their jobs to find new employment." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    Alterung und Beschäftigungspolitik: Deutschland (2005)

    Zitatform

    (2005): Alterung und Beschäftigungspolitik. Deutschland. (Ageing and employment policies), Paris, 187 S. DOI:10.1787/9789264014060-de

    Abstract

    "Angesichts der rasch fortschreitenden Bevölkerungsalterung und des Trends zum vorzeitigen Arbeitsmarktrückzug muss für bessere Beschäftigungsmöglichkeiten für ältere Menschen gesorgt werden. Über die Notwendigkeit einer Reform der Rentensysteme und der Vorruhestandsregelungen wurde bereits viel gesagt, die bisherigen Maßnahmen sind jedoch u.U. unzureichend, um die Beschäftigungsquoten der älteren Arbeitskräfte deutlich anzuheben oder das Risiko künftiger Arbeitskräfteverknappungen einzudämmen. Regierungen ebenso wie Unternehmen werden aktive Maßnahmen ergreifen müssen, um die Lohnfindungsmechanismen auf eine alternde Erwerbsbevölkerung abzustimmen, um zu verhindern, dass andere Sozialtransfersysteme als alternative Wege in die Frührente genutzt werden, um Altersdiskriminierung zu bekämpfen und um die Arbeitsplatzkompetenzen und Arbeitsbedingungen der älteren Arbeitskräfte zu verbessern. Außerdem müssen die älteren Arbeitskräfte selbst ihre Einstellung zu einem längeren Verbleib im Erwerbsleben und zur Aneignung neuer Kompetenzen ändern. Es ist nur wenig darüber bekannt, was die Länder in diesem Bereich unternehmen bzw. unternehmen sollten." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Vieillissement et politiques d'emploi: France (2005)

    Zitatform

    (2005): Vieillissement et politiques d'emploi. France. (Ageing and employment policies), Paris, 171 S. DOI:10.1787/9789264008878-en

    Abstract

    "In the face of rapid population ageing and the trend towards early retirement, there is a need to promote better employment opportunities for older people. Much has been said about the need for reform of old-age pensions and early retirement schemes but this may not be sufficient to raise employment rates for older people significantly or to reduce the future risk of labour shortages. Both governments and firms will need to take active measures to adapt wage-setting practices to ageing workforces, to address the extent to which other welfare schemes act as pathways to early retirement, to tackle age discrimination and to improve the job skills and working conditions of older workers. In addition, older workers will need to change their own attitudes towards working longer and acquiring new skills. In France, an overall strategy is needed: 1. Better mobilising the players on the ground; 2. Promoting employment for older people and offering them greater choice when they take retirement; 3.Removing obstacles to continuing employment and recruitment after the age of 50; 4. Promoting the employability of workers." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Ageing and employment policies: United States (2005)

    Zitatform

    (2005): Ageing and employment policies. United States. (Ageing and employment policies), Paris, 193 S. DOI:10.1787/9789264009608-en

    Abstract

    "In some respects, the United States is better placed than many other OECD countries to cope with population ageing. First, its population is projected to age less rapidly over the next half century than in most OECD countries. Second public expenditure an old-age pensions is quite low by OECD standards and is expected to increase only modestly over the next half century relative to GDP. Third, labour market outcomes for older people in the United States are generally better than in many OECD countries. For instance, over two-thirds of all Americans aged 50-64 are working - which places the United States in the top third of OECD countries - and, while only about one-fifth of Americans aged 65-74 are working, this is still well above the OECD average. And, last but not least, life expectancy and health outcomes more generally are expected to continue to improve over the coming decades, opening up greater opportunities for older Americans to both extend their working lives and enjoy more years of retirement." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Vermittlungsgutscheine als neues Instrument der Arbeitsmarktpolitik: eine erste Analyse (2004)

    Beckmann, Michael ; Deimel, Julia; Schauenberg, Bernd;

    Zitatform

    Beckmann, Michael, Julia Deimel & Bernd Schauenberg (2004): Vermittlungsgutscheine als neues Instrument der Arbeitsmarktpolitik. Eine erste Analyse. In: Perspektiven der Wirtschaftspolitik, Jg. 5, H. 2, S. 127-137.

    Abstract

    Der Artikel gibt einen ersten Überblick über die Vermittlungsgutscheine als neues Instrument der Arbeitsmarktpolitik. Ziel ist die stärkere Privatisierung der Arbeitsvermittlung durch Einbindung privater Arbeitsvermittler in die Vermittlung der Arbeitslosen. Die Funktion privater Arbeitsvermittler als Intermediäre wird analysiert, und es wird diskutiert, wie sie auf dieses neue Instrument reagieren. Für die private Vermittlung schwer vermittelbarer Problemgruppen - wie ältere Arbeitnehmer, Langzeitarbeitslose und gering Qualifzierte - gibt es für die privaten Arbeitsvermittler kaum Anzreize, weil die Vermittlungsaufwendungen zu hoch sind. Hinzu kommt, dass diese Problemgruppen aufgrund divergierender Qualifikations- und Anforderungsprofile von Arbeitsanbietern und -nachfragern schwer vermittelbar sind. Diese strukturellen Probleme werden durch Vermittlungsgutscheine jedoch nicht gelöst. Eine Verringerung der Arbeitslosigkeit durch verstärkte private Vermittlung durch Vermittlungsgutscheine ist nicht zu erwarten. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Abschlussbericht der Fachhochschule Düsseldorf im Rahmen der EQUAL-Entwicklungspartnerschaft "Offensive für Ältere" (2004)

    Bleck, Christian;

    Zitatform

    Bleck, Christian (2004): Abschlussbericht der Fachhochschule Düsseldorf im Rahmen der EQUAL-Entwicklungspartnerschaft "Offensive für Ältere". Düsseldorf, 250 S.

    Abstract

    "Der Abschlussbericht präsentiert die Ergebnisse des Evaluationsvorhabens der Forschungsstelle DIFA der Fachhochschule Düsseldorf, das im Rahmen der EQUAL-Entwicklungspartnerschaft 'Offensive für Ältere' durchgeführt wurde. Hierfür wird im ersten Kapitel mit einer Vorstellung der Hintergründe, Ziele und Inhalte der 'Offensive für Ältere' begonnen. Dies beinhaltet eine Beschreibung der europäischen Gemeinschaftsinitiative EQUAL, eine kurze Darstellung der Situation Älterer auf dem Arbeitsmarkt sowie eine allgemeine Darstellung des Projektvorhabens der 'Offensive für Ältere'. Da die Förderangebote für ältere Arbeitslose, die in sieben verschiedenen Modellprojekten der 'Offensive für Ältere' durchgeführt werden, hierbei das eigentliche innovative Element auf praktischer Ebene darstellen, werden diese im zweiten Kapitel nochmals gesondert vorgestellt. Anschließend folgt die 'Basisanalyse der Zielgruppe'. Hierbei handelt es sich um eine Literaturanalyse zur Zielgruppe der älteren Arbeitslosen, die den Fokus auf die Lebenssituation bzw. psychosoziale Lage der Zielgruppe richtet. Anhand eines theoretischen Modells werden beispielhaft verschiedene Umstände und Faktoren geschildert, welche die Situation älterer Arbeitsloser bedingen (können) und daraus Erkenntnisse für die Arbeit in Förderangeboten mit der Zielgruppe abgeleitet. Das vierte Kapitel beinhaltet die Ergebnisse der ExpertInneninterviews zur Akquise der TeilnehmerInnen, die in einem Arbeitsamt, einem Sozialamt und einem Jobcenter sowie in den sieben Modellprojekten durchgeführt wurden. Neben der grundsätzlichen Erörterung der Akquiseabläufe werden hierbei einerseits die Berücksichtigung des gleichstellungspolitischen Prinzips des Gender Mainstreaming sowie andererseits die Berücksichtigung von MigrantInnen bzw. deren spezifische Belange und Sichtweisen schwerpunktmäßig beleuchtet. Der zentrale und umfangreichste Baustein unserer Untersuchung stellt die quantitative Befragung der TeilnehmerInnen dar. Hier wurde die subjektive Wahrnehmung und Beurteilung der Förderangebote aus Sicht der TeilnehmerInnen erhoben. Die Ergebnisse der Befragung werden im fünften Kapitel vorgestellt. Das sechste Kapitel behandelt die qualitative Befragung von TeilnehmerInnen, die ein Förderangebot vorzeitig verlassen haben. In der Auswertung der Interviews mit den von uns so genannten 'Drop-Outs' werden die Gründe und Umstände des Abbruchs erläutert. Mit dem Resümée der wichtigsten Ergebnisse endet dieser Abschlussbericht." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Arbeitsmarktlage Älterer und Beschäftigungspotentiale für Ältere: Endbericht des Teilprojektes "Lebensqualität im Alter - ein Arbeitsfeld für ältere Arbeitslose?" im Rahmen der EQUAL-Entwicklungspartnerschaft "Offensive für Ältere" (2004)

    Dahlbeck, Elke; Cirkel, Michael;

    Zitatform

    Dahlbeck, Elke & Michael Cirkel (2004): Arbeitsmarktlage Älterer und Beschäftigungspotentiale für Ältere. Endbericht des Teilprojektes "Lebensqualität im Alter - ein Arbeitsfeld für ältere Arbeitslose?" im Rahmen der EQUAL-Entwicklungspartnerschaft "Offensive für Ältere". Gelsenkirchen, 63 S.

    Abstract

    "In einem ersten Schritt erfolgt eine detaillierte deskriptive Analyse der Arbeitsmarkt- und Beschäftigungssituation Älterer (Kapitel 2). Neben der Beschreibung bestimmter Strukturmerkmale älterer Arbeitsloser wird ein Einblick in den Entwicklungsverlauf sowie der Dauer von Altersarbeitslosigkeit und der Art der aufgebrachten Leistungen gegeben (Abschnitt 2.2). Anhand der Beschäftigtenentwicklung in den einzelnen Wirtschaftsbranchen werden die wichtigsten Wachstumsbranchen herausgefiltert (Abschnitt 2.3). Im dritten Kapitel werden die für die Teilhabe Älterer am Erwerbsleben relevanten Rahmen- und Ausgangsbedingungen näher beleuchtet. Es wird der Frage nachgegangen, inwiefern die oftmals beschriebenen starren gesetzlichen und tariflichen Regelungen die Wiedereingliederung Älterer behindern (Abschnitt 3.1). Zudem werden die Leistungsvoraussetzungen Älterer erläutert (Abschnitt 3.2), um später mögliche Tätigkeitsfelder, bei denen die spezifischen Kompetenzen Älterer benötigt werden, aufzuschlüsseln. Eine weitere wichtige Kennziffer für eine mögliche Rückkehr ins Berufsleben ist die Einstellungsbereitschaft der potentiellen Arbeitgeber gegenüber Älteren. Dieser Frage nach dem Altersbild von Unternehmern wird in Abschnitt 3.3 nachgegangen. In Abschnitt 3.4 werden die sich aus den vorherigen Abschnitten herauskristallisierenden Tätigkeitsfelder und Funktionsbereiche für Ältere skizziert. Im vierten Kapitel werden mögliche Beschäftigungspotentiale verschiedener Branchen näher beschrieben. Das Hauptaugenmerk wird dabei auf die Seniorenwirtschaft gerichtet, aber auch andere Wachstumsbereiche - wie die Gesundheitswirtschaft, das Ingenieurwesen oder aber der Call-Center-Bereich bieten mögliche Beschäftigungsfelder für Ältere. Neben der Erörterung bereits erfolgreich durchgeführter Fallbeispiele werden Ideen und Anregungen für weitere Beschäftigungsfelder gegeben." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Employment opportunities for older wokers: a comparison of selected OECD countries (2004)

    Funk, Lothar;

    Zitatform

    Funk, Lothar (2004): Employment opportunities for older wokers. A comparison of selected OECD countries. In: CESifo DICE report, Jg. 2, H. 2, S. 22-33.

    Abstract

    Es werden die Anteile der Beschäftigten im Alter zwischen 55 und 64 Jahren für verschiedenen Länder gegenübergestellt und für den Zeitraum 1970 bis 2002 verglichen. Erfolgreiche Länder mir einem Anteil über 50 Prozent sind Schweden, Schweiz, USA, Dänemark und Großbritannien, während Irland, Finnland und die Niederlande zwar darunter liegen, aber in den letzten Jahren stark aufgeholt haben. Deutschland liegt mit nur 38,4 Prozent Beschäftigung Älterer für 2002 nach wie vor an letzter Stelle. Als Einflussfaktoren für höhere Beschäftigungsquoten älterer Arbeitnehmer werden diskutiert: Möglichst weitgehende Deregulierung des Arbeitsmarktes; Anhebung des Ruhestandsalters durch Verringerung entsprechender finanzieller Anreize; Höhere Investitionen in Humankapital; Umstellungen der Arbeitszeitregelungen und Arbeitsorganisation. (IAB)

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    Mehr Beschäftigung für Ältere: Lehren aus dem Ausland (2004)

    Funk, Lothar;

    Zitatform

    Funk, Lothar (2004): Mehr Beschäftigung für Ältere. Lehren aus dem Ausland. (IW-Positionen 08), Köln, S. 1-64.

    Abstract

    "Von 100 Einwohnern im Alter von 55 bis 64 Jahren waren in Deutschland im Jahr 2002 nur noch 38,4 Prozent beschäftigt. Das sind deutlich weniger als vor dreißig Jahren, als noch fast 50 Prozent erwerbstätig waren. Die Entwicklung in einer Reihe von Ländern zeigt, dass es möglich ist, höhere Erwerbstätigenquoten Älterer zu erreichen. Ausgehend von einem teilweise ähnlich geringen Niveau wie in Deutschland steigerten sie in wenigen Jahren die Erwerbstätigkeit Älterer erheblich. Hieraus lassen sich wesentliche Bedingungen für mehr Beschäftigung Älterer ableiten: Erstens könnten die Rentensysteme so gestaltet werden, dass ein vorzeitiges Ausscheiden aus dem Erwerbsleben weniger leicht und finanziell unattraktiv für Arbeitnehmer und Arbeitgeber ist. Zweitens verhilft ein geringer Regelungsgrad bei den Arbeitsverhältnissen zu einer hohen Erwerbstätigkeit aller und vor allem auch Älterer. Drittens würden höhere Investitionen in das vorhandene Humankapital auch über das 45. Lebensjahr hinaus erheblich dazu beitragen, die Beschäftigungsfähigkeit Älterer zu verbessern." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Eins zu Eins?: eine Zwischenbilanz der Hartz-Reformen am Arbeitsmarkt (2004)

    Jann, Werner ; Schmid, Günther;

    Zitatform

    Jann, Werner & Günther Schmid (Hrsg.) (2004): Eins zu Eins? Eine Zwischenbilanz der Hartz-Reformen am Arbeitsmarkt. (Modernisierung des öffentlichen Sektors 25), Berlin: Edition Sigma, 112 S.

    Abstract

    "Als die 'Kommission moderne Dienstleistungen am Arbeitsmarkt' - bekannt als 'Hartz-Kommission' - ihren Abschlußbericht vorlegte, versprach Bundeskanzler Schröder, die 13 Module des Berichts eins zu eins umzusetzen. Opposition und große Teile der Öffentlichkeit standen und stehen den Kommissionsvorschlägen allerdings sehr kritisch gegenüber. Während die einen beklagen, sie würden nur verwässert oder gar nicht umgesetzt, bestreiten andere ihren Sinn und Zweck. Der Band - herausgegeben von zwei Wissenschaftlern, die der Kommission selbst angehörten - liefert nun eine erste Zwischenbilanz zur Debatte um die und zur Implementation der Reformen. Zwar ist es für Aussagen über mittel- und langfristige Wirkungen noch zu früh und bei einzelnen Modulen ist offenbar, daß die Erwartungen zu hoch gesteckt waren. Dennoch hat die Kommission nach Ansicht der Beiträger zum ersten Mal ein kohärentes Gesamtkonzept für einen modernen und flexiblen Arbeitsmarkt vorgelegt, eine klare Agenda für die Reformdiskussion vorgegeben und eine nachhaltige Reformbewegung in Gang gesetzt. Die Verfasser argumentieren, daß die Konzepte weiter zu entwickeln und laufend mit den Erfahrungen des Umsetzungsprozesses anzureichern oder zu korrigieren sind. Insofern ist ein Lernprozeß im Geiste des Gesamtkonzepts wichtiger als eine mechanistische Eins-zu-eins-Umsetzung." (Autorenreferat, IAB-Doku)
    Inhaltsverzeichnis: Werner Jann und Günther Schmid: Die Hartz-Reformen am Arbeitsmarkt: Eine Zwischenbilanz (7-18); Frank Oschmiansky: Reform der Arbeitsvermittlung (19-37); Bastian Jantz: Zusammenführung von Arbeitslosen- und Sozialhilfe (38-50); Frank Oschmiansky: Bekämpfung von Schwarzarbeit (51-62); Simon Vaut: Umbau der BA (63-75); Frank Oschmiansky: Weitere wichtige Bausteine (76-91).

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  • Literaturhinweis

    Wege aus der Arbeitslosigkeit: der Trygghetsrad in Schweden (2004)

    Sunter, Sabine; Darius, Elisabeth; Sundin, Jolit;

    Zitatform

    Sunter, Sabine, Elisabeth Darius & Jolit Sundin (2004): Wege aus der Arbeitslosigkeit. Der Trygghetsrad in Schweden. In: Personalführung, Jg. 37, H. 7, S. 48-51.

    Abstract

    Der Trygghetsrad (TRR, Trygghet = Sicherheit) ist eine Stiftung, die vor 30 Jahren mit dem Ziel gegründet wurde, gekündigten Mitarbeitern bei der Neuorientierung zu helfen. Die von den Arbeitgebern und den Gewerkschaften getragene Einrichtung bietet Leistungen, die weit über die normaler Outplacement-Dienstleister hinausgehen. In der letzten Dekade hat der TRR 155.000 Klienten aus 20.000 Unternehmen betreut, 60000 Personen erhielten finanzielle Unterstützung. Die Einrichtung wirbt ferner mit folgenden Zahlen: 43 Prozent der Klienten, die eine neue Anstellung fanden, war über 50 Jahre alt; 89 Prozent fanden einen dauerhaften Job; 85 Prozent fanden eine vergleichbare oder bessere Position als im vorherigen Job. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Ageing and employment policies: Japan (2004)

    Zitatform

    (2004): Ageing and employment policies. Japan. (Ageing and employment policies), Paris, 144 S. DOI:10.1787/9789264106475-en

    Abstract

    Verglichen mit anderen OECD-Ländern hat Japan hat eine der ältesten Bevölkerungen. Mehr als ein Drittel der japanischen Bevölkerung wird im Jahre 2050 vermutlich 65 Jahre alt oder älter sein. Vor dem Hintergrund dieses demographischen Wandels wird die Arbeitsmarktsituation älterer Arbeitnehmer in Japan untersucht. Auf der Seite des Arbeitskräfteangebots müssen Barrieren für die Erwerbsbeteiliung älterer Menschen beseitigt werden. In Hinblick auf die Arbeitskräftenachfrage nach älteren Abeitskräften müssen Anreize zur Beschäftigung geschaffen werden. Die Struktur des Rentenversicherungssystems und anderer Arrangements sozialer Sicherung werden vorgestellt, und ihre Auswirkung auf die Arbeits- und Ruhestandsentscheidungen älterer Arbeitnehmer werden diskutiert. In Hinblick auf Beschäftigungsförderung älterer Arbeitnehmer werden Weiterbildung, Förderungsprogramme, die Schaffung altersgerechter Arbeitsplätze und die Vermittlung älterer Arbeitnehmer eine zentrale Rolle spielen. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Ageing and employment policies: Norway (2004)

    Zitatform

    (2004): Ageing and employment policies. Norway. (Ageing and employment policies), Paris, 124 S. DOI:10.1787/9789264020467-en

    Abstract

    Während im Jahr 2000 ein Siebtel der norwegischen Bevölkerung 65 Jahre alt oder älter ist, wird voraussichtlich im Jahr 2050 ein Viertel der Bevölkerung 65 Jahre alt oder älter sein. Vor dem Hintergrund dieses demographischen Wandels wird die Arbeitsmarktsituation älterer Arbeitnehmer in Norwegen untersucht. Die hohe Erwerbsbeteiliung älterer Arbeitnehmer und die geringe Arbeitslosigkeit sollen auch in Zukunft erhalten werden. Anreize sollen die Inaktivität unter älteren Menschen reduzieren. Die derzeitigen Systeme der Alters-, Invaliditäts- und Arbeitslosensicherung sind sowohl großzügig als auch leicht zugänglich und werden deshalb oft in Anspruch genommen. Eine Reform der sozialen Sicherung soll die Anreize, eine soziale Sicherung in Anspruch zu nehmen, senken. Gleichzeitig sollen mehr Anzeize zur Erhöhung der Erwerbsbeteiligung älterer Arbeitnehmer geschaffen werden. Entsprechende politische Initiativen zur Beschäftigungsförderung älterer Arbeitnehmer setzen sowohl bei der Einstellungspraxis der Unternehmen als auch bei der der Weiterbildung und Vermittlung älterer Arbeitnehmer an. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Ageing and employment policies: United Kingdom (2004)

    Zitatform

    (2004): Ageing and employment policies. United Kingdom. (Ageing and employment policies), Paris, 150 S. DOI:10.1787/9789264016231-en

    Abstract

    Wie in vielen OECD-Ländern steigt auch in Großbritannien die Lebenserwartung, während die Fertilität einem historischen Tief entgegen geht. Im Jahre 2050 wird der Bevölkerungsanteil der über 65-Jährigen von heute 27 auf 47 Prozent steigen. Das Arbeitskräftepotential wird für die nächsten 50 Jahre mehr oder weniger stagnieren, wenn nicht der Anteil der Älteren am Arbeitsmarkt erhöht werden kann. Auf diesem Hintergrund werden die notwendigen Reformen auf den Gebieten Sozialversicherungssystem, Rentenversicherung, Arbeitsanreize für ältere Arbeitnehmer, Senkung der Arbeitskosten sowie Ausbildung für ältere Arbeitnehmer dargestellt und entsprechende Empfehlungen gegeben. Eine besondere Bedeutung kommt dabei dem Abbau von Diskriminierungen älterer Beschäftigter zu sowie einer stärkeren Realisierung flexibler Arbeitsmöglichkeiten für diesen Personenkreis. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Ageing and employment policies: Korea (2004)

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    (2004): Ageing and employment policies. Korea. (Ageing and employment policies), Paris, 144 S. DOI:10.1787/9789264017382-en

    Abstract

    "In the face of rapid population ageing and the trend towards early retirement, there is a need to promote better employment opportunities for older people. Much has been said about the need for reform of old-age pensions and early retirement schemes but this may not be sufficient to raise employment rates for older people significantly or to reduce the future risk of labour shortages. Both governments and firms will need to take active measures to adapt wage-setting practices to ageing workforces, to address the extent to which other welfare schemes act as pathways to early retirement, to tackle age discrimination and to improve the job skills and working conditions of older workers. In addition, older workers will need to change their own attitudes towards working longer and acquiring new skills. Little is known about what countries have been doing or should be doing in these areas. This report on Korea contains a survey of the main barriers to employment for older workers, an assessment of the adequacy and effectiveness of existing measures to overcome these barriers and a set of policy recommendations for further action by the public authorities and social partners." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Ageing and employment policies: Czech Republic (2004)

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    (2004): Ageing and employment policies. Czech Republic. (Ageing and employment policies), Paris, 116 S. DOI:10.1787/9789264016620-en

    Abstract

    Der Prozess der Überalterung der Bevölkerung ist in der Tschechischen Republik ausgeprägter als in den meisten anderen OECD-Staaten. Seit den frühen 1990er Jahren sinkt die Geburtenrat rapide und ist heute eine der niedrigsten der Welt. Gleichzeitig steigt die Lebenserwartung und der Anteil der über 65jährigen wird im Jahre 2025 im Vergleich zu der Bevölkerung zwischen 20 und 64 Jahren einen Anteil von 40 Prozent und 2050 von zwei Dritteln erreichen. Dies ist neben Japan der höchste Wert in der OECD. Das Problem wird noch dadurch verschärft, dass ältere Arbeitnehmer immer früher aus dem Arbeitsleben ausscheiden. 2002 befinden sich über 54 Prozent der 60jährigen Männer und nahezu 60 Prozent der 56jährigen Frauen im Ruhestand. Vor diesem Hintergrund wird die Arbeitsmarktsituation älterer Arbeitnehmer in der Tschechischen Republik untersucht. Um den sozioökonomischen Folgen der Überalterung der Bevölkerung zu begegnen, wird es entscheidend darauf ankommen, die Beschäftigungsperspektiven älterer Arbeitnehmer zu verbessern. Dazu müssen die Systeme der sozialen Sicherung so reformiert werden, dass die Anreize, sie früh in Anspruch zu nehmen, wegfallen und gleichzeitig Anreize zur Beschäftigung geschaffen werden. Beschäftigungsbarrieren für ältere Arbeitnehmer müssen beseitigt werden und gleichzeitig muss die Beschäftigungsförderung in Form von Weiterbildung, Förderungsprogrammen, der Schaffung altersgerechter Arbeitsplätze und die Vermittlung älterer Arbeitnehmer eine zentrale Rolle spielen. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Ageing and employment policies: Finland (2004)

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    (2004): Ageing and employment policies. Finland. (Ageing and employment policies), Paris, 126 S. DOI:10.1787/9789264020313-en

    Abstract

    Der finnische Bevölkerung über 65 Jahren wird von 15 Prozent im Jahre 2000 auf 25 Prozent im Jahre 2025 steigen und 2050 28 Prozent erreichen. Damit altert die finnische Bevölkerung schneller als in anderen OECD-Ländern. Vor dem Hintergrund dieses demographischen Wandels wird die Arbeitsmarktsituation älterer Arbeitnehmer untersucht. Auffällig ist der Geschlechterunterschied in Hinblick auf die Erwerbsbeteiligung: sie liegt bei Frauen über 50 Jahren deutliche höher als bei Männern. Neben der Erhöhung der Erwerbsbeteilung älterer Männer ist die Reduzierung von Arbeitslosigkeit und Inaktivität durch Anreize ein weiteres Ziel. Die Struktur des Sozialversicherungssystems, vor allem der Arbeitslosenversicherung und des Rentenssystems, und Daten zu Erwerbsunfähigkeits- und Frührenten sowie Vorruhestand werden vorgestellt. Politisches Ziel in Finnland ist es, die Anreize, eine soziale Sicherung in Anspruch zu nehmen, zu senken und gleichzeitig mehr Anzeize zur Erhöhung der Erwerbsbeteiligung älterer Arbeitnehmer zu schaffen. Entsprechende politische Initiativen zur Beschäftigungsförderung älterer Arbeitnehmer setzen sowohl bei der Einstellungspraxis der Unternehmen als auch bei der der Weiterbildung und Vermittlung älterer Arbeitnehmer an. (IAB)

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