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Dossier

Evaluation der Arbeitsmarktpolitik

Arbeitsmarktpolitik soll neben der Wirtschafts- und Strukturpolitik sowie der Arbeitszeit- und Lohnpolitik einen Beitrag zur Bewältigung der Arbeitslosigkeit leisten. Aber ist sie dabei auch erfolgreich und stehen die eingebrachten Mittel in einem angemessenen Verhältnis zu den erzielten Wirkungen? Die Evaluationsforschung geht der Frage nach den Beschäftigungseffekten und den sozialpolitischen Wirkungen auf individueller und gesamtwirtschaftlicher Ebene nach. Das Dossier bietet weiterführende Informationen zu Evaluationsmethoden und den Wirkungen von einzelnen Maßnahmen für verschiedene Zielgruppen.

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im Aspekt "Transfer- und Mobilitätsmaßnahmen"
  • Literaturhinweis

    Zum Entwurf eines Gesetzes zur Modernisierung der Arbeitslosenversicherung und Arbeitsförderung – SGB-III-Modernisierungsgesetz: Stellungnahme des IAB zur öffentlichen Anhörung im Ausschuss für Arbeit und Soziales des Deutschen Bundestags am 4.11.2024 (2024)

    Anger, Silke ; Ehab, Maye ; Wolff, Joachim; Hauptmann, Andreas ; Kupka, Peter ; Jaschke, Philipp ; Bruckmeier, Kerstin ; Wiemers, Jürgen ; Berger, Franziska; Weber, Enzo ; Janssen, Simon; Tübbicke, Stefan ; Falkenhain, Mariella ; Toussaint, Carina ; Kassam, Kamal; Stephan, Gesine ; Fitzenberger, Bernd ; Sommer, Maximilian; Globisch, Claudia; Jahn, Elke ; Bernhard, Sarah ; Senghaas, Monika ; Leber, Ute; Schels, Brigitte ; Fuchs, Philipp ; Lerche, Adrian; Sandner, Malte ; Feldens, Stefan; Oberfichtner, Michael ; Röhrer, Stefan ; Kosyakova, Yuliya ; Reims, Nancy ;

    Zitatform

    Anger, Silke, Franziska Berger, Sarah Bernhard, Kerstin Bruckmeier, Maye Ehab, Mariella Falkenhain, Stefan Feldens, Bernd Fitzenberger, Philipp Fuchs, Claudia Globisch, Andreas Hauptmann, Elke Jahn, Philipp Jaschke, Kamal Kassam, Yuliya Kosyakova, Peter Kupka, Simon Janssen, Ute Leber, Adrian Lerche, Michael Oberfichtner, Nancy Reims, Stefan Röhrer, Malte Sandner, Brigitte Schels, Monika Senghaas, Joachim Wolff, Jürgen Wiemers, Enzo Weber, Stefan Tübbicke, Carina Toussaint, Gesine Stephan & Maximilian Sommer (2024): Zum Entwurf eines Gesetzes zur Modernisierung der Arbeitslosenversicherung und Arbeitsförderung – SGB-III-Modernisierungsgesetz. Stellungnahme des IAB zur öffentlichen Anhörung im Ausschuss für Arbeit und Soziales des Deutschen Bundestags am 4.11.2024. (IAB-Stellungnahme 06/2024), Nürnberg, 40 S. DOI:10.48720/IAB.SN.2406

    Abstract

    "Die Bundesregierung hat einen umfangreichen Entwurf eines Gesetzes zur Modernisierung der Arbeitslosenversicherung und Arbeitsförderung (SGB-III-Modernisierungsgesetz) vorgelegt, der am 4.11.2024 im Ausschuss für Arbeit und Soziales des Deutschen Bundestags in einer öffentlichen Anhörung zum SGB-III-Modernisierungsgesetz behandelt wurde. Darin geht es um die Weiterentwicklung des Vermittlungsprozesses, Vereinfachungen und Entlastungen im Versicherungs-und Leistungsrecht, die Anpassung von Förderinstrumenten und den Ausbau der Förderinstrumente der Bundesagentur für Arbeit. Unter Bezugnahme auf vorhandene Forschungsergebnisse nimmt das IAB Stellung zu den geplanten Änderungen von SGB III und SGB II." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Kosten-Nutzen-Analysen der aktiven Arbeitsmarktpolitik: Eine Einschätzung (2024)

    Bruckmeier, Kerstin ; Stephan, Gesine ; Lehnert, Claudia; Wolff, Joachim;

    Zitatform

    Bruckmeier, Kerstin, Claudia Lehnert, Gesine Stephan & Joachim Wolff (2024): Kosten-Nutzen-Analysen der aktiven Arbeitsmarktpolitik: Eine Einschätzung. (IAB-Forschungsbericht 21/2024), Nürnberg, 23 S. DOI:10.48720/IAB.FB.2421

    Abstract

    "Aktive Arbeitsmarktpolitik ist – sofern sie wirksam ist – eine Investition in die Beschäftigungschancen der von Arbeitslosigkeit betroffenen bzw. bedrohten Menschen. Sie kann insbesondere im Bereich der Grundsicherung auch sozialpolitische Ziele erreichen, wie z.B. sehr arbeitsmarktfernen Personen überhaupt einen Zugang zum Arbeitsmarkt zu ermöglichen. Ziel dieses Beitrags ist eine Einschätzung des Potenzials von Kosten-Nutzen-Analysen der aktiven Arbeitsmarktpolitik. Er geht ferner auf die Aussagekraft solcher Analysen ein, die aus verschiedenen Gründen eingeschränkt ist. Zu den Wirkungen der aktiven Arbeitsmarktpolitik auf die Arbeitsmarktchancen der Geförderten liegen zahlreiche Studien vor. Auf der individuellen Ebene erweisen sich die Instrumente der Arbeitsmarktpolitik in der Regel als wirksam. Nicht jede Maßnahme, die wirksam ist, muss jedoch auch (aus einer vereinfachten fiskalischen Sicht) kosteneffizient sein. Gerade bei knappen Haushaltsmitteln gibt es in Politik und Verwaltung daher ein hohes Interesse an Kosten-Nutzen-Analysen der aktiven Arbeitsmarktpolitik. In der Praxis unterliegen diese jedoch verschiedenen Einschränkungen. Kosten und Nutzen arbeitsmarktpolitischer Instrumente können auf unterschiedlichen Ebenen und in verschiedener Hinsicht anfallen. Die fiskalische Kosten-Nutzen-Analyse bewertet Kosten und Nutzen arbeitsmarktpolitischer Instrumente für die öffentlichen Haushalte in monetären Größen. Bereits bei der Abschätzung direkter fiskalischer Effekte gibt es verschiedene methodische Herausforderungen. Neben direkten fiskalischen Komponenten kann es auch Makro- und Wohlfahrtseffekte der Arbeitsförderung geben, die teils über den Arbeitsmarkt hinausreichen. Bei der sozialen Kosten-Nutzen-Analyse steht aus einer gesamtgesellschaftlichen Perspektive die in Nutzeneinheiten gemessene Wohlfahrt der Gesamtheit an Individuen im Vordergrund. Während Wirkungsanalysen vergleichsweise einfach zu interpretieren sind, stellt sich dies bei Kosten-Nutzen-Analysen daher anders dar. Es gibt unterschiedliche Ebenen, an denen Kosten-Nutzen-Analysen ansetzen können. Für gesamtwirtschaftliche Analysen ist es in der Regel kaum möglich, alle erforderlichen Größen abzuschätzen. Bei den bislang vorherrschenden direkten fiskalischen Kosten-Nutzen-Analysen aus Sicht der öffentlichen Hand gibt es hingegen zahlreiche Einschränkungen, die bei einer Interpretation zu beachten sind. Aufgrund der genannten Einschränkungen und Annahmen ist es extrem vereinfachend und unter Umständen sogar irreführend, den Nettonutzen einer Maßnahme in einer einzigen Zahl zusammenzufassen. Denn Kosten und Nutzen der aktiven Arbeitsmarktpolitik lassen sich eben nicht vollständig erfassen und damit nicht exakt beziffern. Die Autor*innen dieses Beitrags plädieren daher dafür, statt klassischer fiskalischer Kosten-Nutzen-Analysen quantitative und qualitative Bewertungen bzw. Einordnungen vorzunehmen. Diese sollten – soweit entsprechende Angaben verfügbar sind – Kosten und Nutzen diskutieren, dabei aber auch nicht monetäre Kosten- und Nutzenkomponenten berücksichtigen und auf weitere Aspekte wie Zielgruppen und Förderziele eingehen. Nur wenn auch die nicht monetären Aspekte berücksichtigt werden, lässt sich beurteilen, ob eine Maßnahme zweckmäßig ist. Zur Einordnung gehört auch, den Grad der Unsicherheit einer Analyse deutlich zu machen, der sich daraus ergibt, dass zu relevanten Aspekten möglicherweise keine empirische Evidenz vorliegt. Daher sollte auch offengelegt werden, welche Aussagen unter Umständen auf mehr oder weniger weitreichenden, aber empirisch nicht oder nur teilweise abgesicherten Annahmen beruhen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Zum Gesetzentwurf der Bundesregierung zur Stärkung der Aus- und Weiterbildungsförderung und zum zugehörigen Antrag der Fraktion DIE LINKE: Stellungnahme des IAB zur öffentlichen Anhörung im Ausschuss für Arbeit und Soziales des Deutschen Bundestags am 22.5.2023 (2023)

    Dietrich, Hans ; Lang, Julia ; Fitzenberger, Bernd ; Stephan, Gesine ; Leber, Ute; Kruppe, Thomas ; Osiander, Christopher ; Janssen, Simon; Seibert, Holger;

    Zitatform

    Dietrich, Hans, Bernd Fitzenberger, Simon Janssen, Thomas Kruppe, Julia Lang, Ute Leber, Christopher Osiander, Holger Seibert & Gesine Stephan (2023): Zum Gesetzentwurf der Bundesregierung zur Stärkung der Aus- und Weiterbildungsförderung und zum zugehörigen Antrag der Fraktion DIE LINKE. Stellungnahme des IAB zur öffentlichen Anhörung im Ausschuss für Arbeit und Soziales des Deutschen Bundestags am 22.5.2023. (IAB-Stellungnahme 04/2023), Nürnberg, 16 S. DOI:10.48720/IAB.SN.2304

    Abstract

    "Das IAB hat für die öffentliche Anhörung im Ausschuss für Arbeit und Soziales des Deutschen Bundestags am 22.5.23 die folgende Stellungnahme zum Gesetzentwurf der Bundesregierung zur Stärkung der Aus- und Weiterbildungsförderung sowie zum zugehörigen Antrag der Fraktion DIE LINKE vorgelegt. Die Stellungnahme zum Gesetzentwurf bezieht sich auf folgende Aspekte: Reform der Weiterbildungsförderung Beschäftigter nach § 82 SGB III, Einführung eines Qualifizierungsgeldes, Verlängerung der Erstattungen bei beruflicher Weiterbildung während Kurzarbeit, Einführung einer Ausbildungsgarantie, Berufsorientierungspraktikum, Mobilitätszuschuss, Einstiegsqualifizierung sowie Berufsausbildung in außerbetrieblichen Einrichtungen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Weiterführende Informationen

    Zugang zur Video-Aufnahme der Anhörung
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  • Literaturhinweis

    Safety Net or Helping Hand? The Effect of Job Search Assistance and Compensation on Displaced Workers (2023)

    Fackler, Daniel; Upward, Richard ; Stegmaier, Jens ;

    Zitatform

    Fackler, Daniel, Jens Stegmaier & Richard Upward (2023): Safety Net or Helping Hand? The Effect of Job Search Assistance and Compensation on Displaced Workers. (IWH-Diskussionspapiere / Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung Halle 2023,18), Halle, 37 S.

    Abstract

    "We provide the first systematic evidence on the effectiveness of a contested policy in Germany to help displaced workers. So-called “transfer companies” (Transfergesellschaften) employ displaced workers for a fixed period, during which time workers are provided with job-search assistance and are paid a wage which is a substantial fraction of their pre-displacement wage. Using rich and accurate data on workers’ employment patterns before and after displacement, we compare the earnings and employment outcomes of displaced workers who entered transfer companies with those that did not. Workers can choose whether or not to accept a position in a transfer company, and therefore we use the availability of a transfer company at the establishment level as an IV in a model of one-sided compliance. Using an event study, we find that workers who enter a transfer company have significantly worse post-displacement outcomes, but we show that this is likely to be the result of negative selection: workers who lack good outside opportunities are more likely to choose to enter the transfer company. In contrast, ITT and IV estimates indicate that the use of a transfer company has a positive and significant effect on employment rates five years after job loss, but no significant effect on earnings. In addition, the transfer company provides significant additional compensation to displaced workers in the first 12 months after job loss." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    Beteiligte aus dem IAB

    Stegmaier, Jens ;
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  • Literaturhinweis

    Sectoral shocks, reallocation, and labor market policies (2023)

    Garcia-Cabo, Joaquin ; Lipinska, Anna; Navarro, Gaston;

    Zitatform

    Garcia-Cabo, Joaquin, Anna Lipinska & Gaston Navarro (2023): Sectoral shocks, reallocation, and labor market policies. In: European Economic Review, Jg. 156. DOI:10.1016/j.euroecorev.2023.104494

    Abstract

    "Unemployment insurance and wage subsidies are key tools to support labor markets in recessions. We develop a multisector search-and-matching model with on-the-job human capital accumulation to study labor market policy responses to sector-specific shocks. Our calibration accounts for structural differences in labor markets between the United States and the euro area, including a lower job-finding rate in the latter. We use the model to evaluate unemployment insurance and wage subsidy policies in recessions of different duration. After a temporary sector-specific shock, unemployment insurance improves reallocation toward productive sectors at the cost of initially higher unemployment and, thus, human capital destruction. By contrast, wage subsidies reduce unemployment and preserve human capital at the cost of limiting reallocation. In the United States, unemployment insurance is preferred to wage subsidies when it does not distort job creation for too long. In the euro area, wage subsidies are preferred, given the lower job-finding rate and reallocation." (Author's abstract, IAB-Doku, © 2023 Elsevier) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Evaluation des ESF-Bundesprogramms zur Eingliederung langzeitarbeitsloser Leistungsberechtigter nach dem SGB II auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt: Endbericht (2021)

    Boockmann, Bernhard; Brändle, Tobias ; Fuchs, Philipp ; Verbeek, Hans; Sippli, Khira; Kugler, Philipp ; Laub, Natalie; Klee, Günther;

    Zitatform

    Boockmann, Bernhard, Tobias Brändle, Philipp Fuchs, Günther Klee, Philipp Kugler, Natalie Laub, Khira Sippli & Hans Verbeek (2021): Evaluation des ESF-Bundesprogramms zur Eingliederung langzeitarbeitsloser Leistungsberechtigter nach dem SGB II auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt. Endbericht. (Bundesministerium für Arbeit und Soziales. Forschungsbericht 576), Berlin, 313 S.

    Abstract

    "Das ESF-Bundesprogramm zur Eingliederung langzeitarbeitsloser Leistungsberechtigter nach dem SGB II auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt ermöglichte es den teilnehmenden Jobcentern, arbeitsmarktferne langzeitarbeitslose Frauen und Männer durch eine gezielte Ansprache und Beratung von Arbeitgebern, beschäftigungsbegleitendes Coaching sowie Lohnkostenzuschüsse zu unterstützen. Insgesamt wurden rund 20.400 Langzeitarbeitslose im Rahmen des Programms gefördert (2015-2020). Den Ergebnissen der Evaluation zufolge sind die Elemente des Programms erfolgreich. Das soziale Teilhabeempfinden der Geförderten pendelte sich nach anfänglich überraschend hohen Werten auf einem Niveau zwischen dem von Erwerbslosen und Erwerbstätigen ein und konnte somit insgesamt gesteigert werden. Kausalanalysen belegen weiterhin, dass durch das Programm die Wahrscheinlichkeit von potenziell Förderberechtigten, eine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung aufzunehmen, signifikant erhöht wurde. Die durch die Förderung geschaffenen Beschäftigungsverhältnisse erweisen sich im Vergleich zu anderen Beschäftigungsverhältnissen als überdurchschnittlich stabil. Zudem sind sie zusätzlich, d.h. sie wären ohne das Programm nicht zustande gekommen. Die Höhe der positiven Beschäftigungseffekte führen mit Blick auf die Wirtschaftlichkeit dazu, dass spätestens bis zum Oktober 2023 eine positive fiskalische Gesamtbilanz erwartet wird. Ergänzende Wirkungsanalysen zur Nachhaltigkeit der Beschäftigungseffekte folgen Ende 2021." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    The Welfare Effects of Mandatory Reemployment Programs: Combining a Structural Model and Experimental Data (2021)

    Maibom, Jonas ;

    Zitatform

    Maibom, Jonas (2021): The Welfare Effects of Mandatory Reemployment Programs: Combining a Structural Model and Experimental Data. (IZA discussion paper 14866), Bonn, 81 S.

    Abstract

    "This paper estimates a structural model of job search which accounts for utility costs and benefits linked to mandatory reemployment programs. The estimation uses data from a randomized experiment which generates exogenous variation in the threat of program participation. I use the compensating variation (CV) as a measure of the impact of the experimental treatment on worker welfare, the welfare costs. I find that participants would be willing to give up 1.5-1.7 weeks of UI on average to avoid participation in the program, although the program has a positive effect on the job finding rate. Welfare costs vary across workers and are found to be larger for workers with weaker employment prospects. Overall, the analysis shows that the welfare costs are substantial and therefore necessary to take into account when evaluating the case for mandatory reemployment programs." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Kurzarbeit im Korsett der Versicherungslogik: Es ist Zeit, die "Bazooka" neu zu justieren: Gastbeitrag (2021)

    Schmid, Günther;

    Zitatform

    Schmid, Günther (2021): Kurzarbeit im Korsett der Versicherungslogik: Es ist Zeit, die "Bazooka" neu zu justieren. Gastbeitrag. In: IAB-Forum H. 12.10.2021 Nürnberg, 2021-10-11.

    Abstract

    "Kurzarbeit hat in wirtschaftlichen Krisen wesentlich dazu beigetragen, die Konjunktur zu stabilisieren und Arbeitsplätze zu sichern. Gleichwohl weist sie in ihrer bisherigen Ausgestaltung Schwachstellen auf. So ist die allzu strikte Orientierung an der Versicherungslogik insbesondere unter Verteilungsgesichtspunkten problematisch. Auch bei der Bewältigung des Strukturwandels erweist sich Kurzarbeit als ambivalent." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Zum Entwurf eines Gesetzes zur Förderung der beruflichen Weiterbildung im Strukturwandel und zur Weiterentwicklung der Ausbildungsförderung: Stellungnahme des IAB zur Verbändeanhörung des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales zum 27.2.2020 (2020)

    Dietrich, Hans ; Kruppe, Thomas ; Oberfichtner, Michael ; Lang, Julia ; Weber, Enzo ; Stephan, Gesine ;

    Zitatform

    Dietrich, Hans, Thomas Kruppe, Julia Lang, Michael Oberfichtner, Gesine Stephan & Enzo Weber (2020): Zum Entwurf eines Gesetzes zur Förderung der beruflichen Weiterbildung im Strukturwandel und zur Weiterentwicklung der Ausbildungsförderung. Stellungnahme des IAB zur Verbändeanhörung des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales zum 27.2.2020. (IAB-Stellungnahme 01/2020), Nürnberg, 21 S.

    Abstract

    "Das IAB geht in seiner Stellungnahme zum Gesetzentwurf zur Förderung der beruflichen Weiterbildung im Strukturwandel und zur Weiterentwicklung der Ausbildungsförderung auf folgende Aspekte ein: Weiterentwicklung der Regelungen des Qualifizierungschancengesetzes, Qualifizierung in der Transfergesellschaft, Rechtsanspruch auf Förderung des Nachholens eines Berufsabschlusses, Kurzarbeit, Verstetigung der Assistierten Ausbildung, Verlängerung der Regelung zur Weiterbildungsprämie, Maßnahmezulassung und Bundesdurchschnittskostensätze sowie Arbeitsuchen- und Arbeitslosmeldung. Vor dem Hintergrund des Strukturwandels und damit einhergehenden sich ändernden Anforderungen an die Qualifizierung von Beschäftigten kommt der Aus- und Weiterbildung eine wichtige Rolle zu. Neben einer Stärkung der Ausbildungsförderung sieht der Gesetzentwurf vor allem eine Stärkung der Weiterbildungsförderung in besonders vom Strukturwandel betroffenen Branchen und Betrieben vor. Die hierzu im Gesetzentwurf unter gewissen Bedingungen vorhergesehene Aufstockung der Zuschüsse aus dem Qualifizierungschancengesetz ist prinzipiell nachvollziehbar. Auch die im Gesetzentwurf für die Qualifizierung in Transfergesellschaften vorgesehenen Erweiterungen der Fördermöglichkeiten erscheinen sinnvoll und ermöglichen allen Beschäftigten nun auch den Abschluss umfangreicherer Weiterbildungen. Zudem soll Betrieben, die ihre Beschäftigten während Kurzarbeit beruflich qualifizieren, unter erleichterten Voraussetzungen eine längere Zahlung des Kurzarbeitergeldes ermöglicht werden. Prinzipiell ist eine Verknüpfung von Kurzarbeit und Qualifizierung bei einer vorübergehenden Reduzierung der Arbeitszeit sinnvoll. Wenn Weiterbildung aber während einer nicht nur vorübergehenden Nachfrageschwäche politisch unterstützt werden soll, sollte das nicht durch Kurzarbeitergeld geschehen, sondern durch eine geeignete Weiterbildungsförderung. Personen ohne Berufsabschluss soll ein Rechtsanspruch auf die Förderung einer berufsabschlussbezogenen Weiterbildung eingeräumt werden. Die zu erwartenden Auswirkungen sind jedoch unklar. Die im Gesetzentwurf geplanten Änderungen bei der Maßnahmezulassung und eine Anhebung der durchschnittlichen Kostensätze im Bereich der beruflichen Weiterbildung sind angebracht, ebenso wie die geplante Zusammenführung der Assistierten Ausbildung und der ausbildungsbegleitenden Hilfen. Schließlich sieht der Gesetzentwurf vor, dass unverzüglich nach der Arbeitssuchend- und Arbeitslosmeldung ein Beratungs- und Vermittlungsgespräch geführt werden soll. Hier wäre aus Forschungssicht grundsätzlich noch mehr Flexibilität bei der Terminierung der Gespräche sinnvoll." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Employment policy cooperation at European level: issues, instruments, processes, institutions, and policy advice (2018)

    Knörr, Marlene; Weber, Enzo ;

    Zitatform

    Knörr, Marlene & Enzo Weber (2018): Employment policy cooperation at European level. Issues, instruments, processes, institutions, and policy advice. Nürnberg, 40 S.

    Abstract

    "In the past twenty years, supranational employment policy cooperation in the European Union has increased significantly. Whereas plenty of programs on numerous employment-related issues were established, cooperation between the member states predominantly occurs on a voluntary basis. Monitoring is conducted via instruments like peer reviews, benchmarking and mutual learning in the formal framework of the European Semester. With regard to designing and evaluating common activities, various EU institutions strongly rely on internal and external research-based policy advice." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    Beteiligte aus dem IAB

    Weber, Enzo ;
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  • Literaturhinweis

    Beschäftigtentransfer stärken!: Lehren aus einem internationalen Vergleich (2018)

    Reissert, Bernd;

    Zitatform

    Reissert, Bernd (2018): Beschäftigtentransfer stärken! Lehren aus einem internationalen Vergleich. (WISO Diskurs 2018,11), Bonn, 20 S.

    Abstract

    "Transfergesellschaften sind das wichtigste Instrument des Beschäftigtentransfers in Deutschland. Dennoch erreichen sie nur etwa ein bis zwei Prozent aller Arbeitnehmer_innen, die ihren Arbeitsplatz durch Stellenabbau oder Betriebsschließung verlieren. Der Beschäftigtentransfer, der den Betroffenen dazu verhelfen soll, ohne größere Unterbrechung eine dauerhafte Anschlussbeschäftigung zu finden, spielt in der deutschen Arbeitsmarktpolitik bislang nur eine untergeordnete Rolle. Für einen sich verschärfenden Strukturwandel erscheint Deutschland damit nur schwach gerüstet. Das vorliegende Papier legt zunächst die schwierigen Rahmenbedingungen dar, denen Transfergesellschaften in Deutschland unterliegen. Das Instrument der Transfergesellschaft verbindet Elemente des kollektiven Arbeitsrechts mit Elementen der öffentlichen Arbeitsförderung. Diese Konstruktion führt in der Praxis zu einer Vielzahl von Hindernissen, die die Nutzung des Instruments - trotz seiner nachweisbaren Erfolge und Vorteile - erheblich erschweren. In den anschließenden Kapiteln wendet sich das Papier den drei ausgewählten internationalen Beispielen zu und erläutert die Hintergründe der auf tarifvertraglicher Grundlage errichteten Arbeitssicherungsstiftungen (Job Security Councils) in Schweden, der in Kooperation von Gewerkschaften und Arbeitsverwaltung betriebenen Cellules de Reconversion in der belgischen Wallonie und der verschiedenen Varianten der Arbeitsstiftungen in Österreich. Der Vergleich mit den drei genannten Ländern kommt zu dem Ergebnis, dass das System des Beschäftigtentransfers in Deutschland vor allem drei Schwächen aufweist. Erstens erreicht der Beschäftigtentransfer in Deutschland nur einen sehr viel kleineren Anteil der Beschäftigten als in Belgien und Österreich und vor allem in Schweden. Zweitens ist der Zugang für Arbeitnehmer_innen aus kleinen und mittleren Unternehmen (KMU), aus kleineren Restrukturierungsfällen und aus Betrieben ohne Betriebsrat zum Beschäftigtentransfer in Deutschland wesentlich schwieriger als in Schweden und Belgien (und teilweise auch in Österreich). Und drittens hat die Qualifizierung für einen dauerhaften neuen Arbeitsplatz im deutschen Beschäftigtentransfer eine geringere Bedeutung als in Schweden und Österreich. Die im Abschlusskapitel formulierten Reformvorschläge für Deutschland zielen damit sowohl auf breitere Zugänge in den Beschäftigtentransfer (vor allem aus KMU) als auch auf die Stärkung der Qualifizierung in Transfergesellschaften ab. Diese Reformschritte sollten angepackt werden, damit der Beschäftigtentransfer einen wichtigen Beitrag zur Bewältigung eines beschleunigten Strukturwandels leisten kann." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    The return to labor market mobility: an evaluation of relocation assistance for the unemployed (2017)

    Caliendo, Marco ; Künn, Steffen; Mahlstedt, Robert ;

    Zitatform

    Caliendo, Marco, Steffen Künn & Robert Mahlstedt (2017): The return to labor market mobility. An evaluation of relocation assistance for the unemployed. In: Journal of Public Economics, Jg. 148, H. April, S. 136-151. DOI:10.1016/j.jpubeco.2017.02.008

    Abstract

    "In many European countries, labor markets are characterized by high regional disparities in terms of unemployment rates on the one hand and low geographical mobility among the unemployed on the other hand. In order to counteract the geographical mismatch of workers, the German active labor market policy offers a subsidy covering moving costs to incentivize unemployed job seekers to search/accept jobs in distant regions. Based on administrative data, this study provides the first empirical evidence on the impact of this subsidy on participants' prospective labor market outcomes. We use an instrumental variable approach to take endogenous selection based on observed and unobserved characteristics into account when estimating causal treatment effects. We find that unemployed job seekers who participate in the subsidy program and move to a distant region receive higher wages and find more stable jobs compared to non-participants. We show that the positive effects are (to a large extent) the consequence of a better job match due to the increased search radius of participants." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Erfolg arbeitsmarktpolitischer Bildungsmaßnahmen: angewandte Kriterien und Indikatoren am Beispiel Deutschland (2014)

    Enichlmair, Christina; Heckl, Eva;

    Zitatform

    Enichlmair, Christina & Eva Heckl (2014): Erfolg arbeitsmarktpolitischer Bildungsmaßnahmen. Angewandte Kriterien und Indikatoren am Beispiel Deutschland. (AMS report 104), Wien, 47 S.

    Abstract

    "Ziel dieser von der KMU Forschung Austria im Auftrag der Abt. Arbeitsmarktforschung und Berufsinformation des AMS Österreich im Jahr 2013 realisierten Studie ist eine Darstellung, wie in Deutschland der Erfolg arbeitsmarktpolitischer Bildungsmaßnahmen definiert wird und welche Indikatoren herangezogen werden, um diesen Erfolg zu messen.
    Nach der Einleitung (Kapitel 1) wird in Kapitel 2 erläutert, wie die Arbeitsmarktpolitik in Deutschland organisiert ist, welche Instrumente es im (Weiter-)Bildungsbereich gibt und welche im Rahmen der Studie untersucht werden. Zudem werden die Besonderheiten in der deutschen Wirkungsforschung dargestellt und erläutert, auf welche Datengrundlagen bei Evaluierungen / Wirkungsanalysen von arbeitsmarktpolitischen Instrumenten im Bildungsbereich zurückgegriffen wird.
    Kapitel 3 behandelt die konkreten Erfolgskriterien und Indikatoren, die in Deutschland für die Wirkungsanalyse von Bildungsmaßnahmen herangezogen werden. Soweit es möglich ist, werden diese den Bewertungskriterien für arbeitsmarktpolitische Bildungsmaßnahmen gemäß AMS Österreich zugeordnet, um eine bessere Übersichtlichkeit und Vergleichbarkeit mit den österreichischen Indikatoren zu gewährleisten. In Kapitel 4 werden die Ergebnisse der Untersuchung in einer zusammenfassenden Analyse dargestellt." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Beschäftigtentransfer: Gute Qualität trotz schlechter Rahmenbedingungen (2014)

    Mühge, Gernot; Schmidt, Heinz Hinrich;

    Zitatform

    Mühge, Gernot & Heinz Hinrich Schmidt (2014): Beschäftigtentransfer: Gute Qualität trotz schlechter Rahmenbedingungen. (WISO direkt), Bonn, 4 S.

    Abstract

    "Der kritischen Berichterstattung in den Medien zum Trotz zeigt eine aktuelle Studie, dass sich der Beschäftigtentransfer in der Praxis bewährt: Die Betroffenen erhalten eine intensive, hochwertige arbeitsmarktpolitische Dienstleistung. Ihre Beschäftigungsfähigkeit wird signifikant gestärkt, Arbeitslosigkeit vermieden und der Strukturwandel sozial gestaltet. Zwei Bereiche bergen Verbesserungspotenzial: Erstens, es mangelt den Transferinstrumenten an der Stringenz in den rechtlich-institutionellen Rahmenbedingungen. Der Beschäftigtentransfer befindet sich in einer Pattsituation zwischen Kollektivrecht und Arbeitsförderung. Er ist nicht konsequent auf die Bewältigung von Personalabbau zugeschnitten, die Träger haben gegenüber der Bundesagentur für Arbeit zu geringe Handlungsspielräume. Zweitens ist das arbeitsmarktpolitische Angebot der Transfergesellschaft zu variantenreich und für die Betroffenen zu wenig verlässlich. Die Sozialpartner sollten sich über einen Standard auf einem hohen Niveau verständigen, um Betriebsräte in Sozialplanverhandlungen zu entlasten und ein hochwertiges Arbeitsprogramm für jeden Teilnehmenden zu gewährleisten." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Active labour market policies in Spain: a macroeconomic evaluation (2013)

    Arranz, José María ; García Serrano, Carlos ; Hernanz, Virginia ;

    Zitatform

    Arranz, José María, Carlos García Serrano & Virginia Hernanz (2013): Active labour market policies in Spain. A macroeconomic evaluation. In: International Labour Review, Jg. 152, H. 2, S. 327-348. DOI:10.1111/j.1564-913X.2013.00182.x

    Abstract

    "Using aggregate panel data on Spain's 17 regions for the period 1987 - 2010, the authors present a macroeconomic assessment of a variety of active labour market policies, including employment subsidies for permanent contracts, job-creation schemes and vocational training programmes. Their results suggest that employment subsidies for permanent contracts had no notable effect on aggregate levels of permanent or temporary employment. However, they do appear to have had a small positive effect on transitions from unemployment to employment, and from temporary to permanent employment, particularly since the 1997 labour reform. Better targeted subsidies, the authors conclude, would have incurred fewer deadweight and substitution effects." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    La réinsertion professionnelle des bénéficiaires de l'aide sociale en Suisse et en Allemagne (2013)

    Bonoli, Giuliano ; Champion, Cyrielle;

    Zitatform

    Bonoli, Giuliano & Cyrielle Champion (2013): La réinsertion professionnelle des bénéficiaires de l'aide sociale en Suisse et en Allemagne. (Cahier de l'IDHEAP 281), Chavannes-Lausanne, 70 S.

    Abstract

    "Unter den Sozialsystemen für arbeitslose Personen im erwerbsfähigen Alter zählt die Sozialhilfe zu denjenigen, die in den letzten zwanzig Jahren mit den größten Veränderungen konfrontiert wurden. In diesem Zeitraum hat sich die Zahl und das Profil der Bezügerinnen und Bezüger dahingehend entwickelt, dass man heute die Sozialhilfe nicht mehr nur als letztes soziales Auffangnetz betrachten kann, welches sich für eine Minderheit von stark ausgegrenzten Individuen einsetzt. Die stete Zunahme der Anzahl Beziehenden geht heute mit der Tatsache einher, dass die Zielgruppe der Sozialhilfe sehr viel heterogener geworden ist, und auch eine immer grösser werdende Gruppe von Personen umfasst, für welche Langzeitarbeitslosigkeit oder Unterbeschäftigung faktisch das Hauptproblem darstellt. Die radikale Veränderung des Zielpublikums von Sozialhilfeleistungen ist bei weitem kein typisch schweizerisches Phänomen. Die Gesamtheit der europäischen Länder sind davon betroffen. Diese Entwicklungen führen zur grundsätzlichen Frage nach dem Auftrag der Sozialhilfe. Traditionellerweise standen deren zwei im Zentrum: die Garantie des Existenzminimums und die Förderung der sozialen Integration von Randgruppen. Doch heute, mit dem Auftreten neuer Zielgruppen, stellt sich die wesentliche Frage nach der Neuorientierung der Sozialhilfesysteme hin zu einer Betreuung, welche die mehr oder weniger langfristige Rückkehr in den ersten Arbeitsmarkt anstrebt. Welche Art von beruflichen Wiedereingliederungsmaßnahmen und Stellenvermittlungshilfen stehen den Bezügerinnen und Bezüger in der Schweiz zur Verfügung ? Welche organisatorischen Einrichtungen garantieren eine Betreuung, welche auf die Anstellung der Sozialhilfebeziehenden zugeschnitten ist?
    Auch wenn die berufliche Wiedereingliederung in der Schweiz heute politisch als integraler Teil des Sozialhilfeauftrags angesehen wird, gibt es erst wenige empirische Studien über die praktischen Instrumente, die in den verschiedenen Kantonen als berufliche Wiedereingliederungsmaßnahmen für Sozialhilfebeziehende umgesetzt werden. Ohne Anspruch auf Vollständigkeit erheben zu wollen, ist diese Studie eine Bestandsaufnahme der aktuellen Situation in der Schweiz, basierend auf einigen bestehenden Studien und einer Untersuchung mittels Fragebogen, welche bei den kantonalen Verantwortlichen im Jahr 2011 durchgeführt wurde.
    Trotz großer Unterschiede zwischen den Kantonen sowie kantonsintern und trotz zahlreicher Lücken in den statistischen Daten, können aus dieser Studie wichtige Resultate abgeleitet werden. Zum Beispiel die Tatsache, dass in der Schweiz der Zugang der Sozialhilfebeziehenden zu einer anstellungsorientierten Betreuung in verschiedener Hinsicht problematisch bleibt. Tatsächlich ist das Angebot der Sozialdienste an beruflichen Wiedereingliederungsmaßnahmen oft beschränkt, während auch andere Methoden, wie die interinstitutionelle Zusammenarbeit oder der Rückgriff auf die RAV für die Stellenvermittlung an ihre Grenzen stoßen. In Deutschland wurde beispielsweise die Betreuung der Langzeitarbeitslosen im Jahr 2005 komplett neu organisiert, indem finanzielle Leistungen und eine speziell auf diese Kategorie von Arbeitslosen zugeschnittene Betreuungsstruktur geschaffen wurden. Der Vergleich mit der Situation in Deutschland zeigt auf, dass die in der Schweiz umgesetzten Anstrengungen Verbesserungspotenzial aufweisen. Insbesondere sollte der Rückkehr an die Arbeitsstelle und dem Zugang zu den aussichtsreichsten Maßnahmen der beruflichen Wiedereingliederung größeres Gewicht beigemessen werden. Auch wenn die Anzahl Langzeitarbeitsloser seit der Einführung der Hartz-IV-Reform 2005 bedeutend zurückgegangen ist, zeigt die deutsche Erfahrung, dass die Schaffung einer spezialisierten Struktur auch keinen Schutz vor neuen Problemen darstellt, und dass es ganz allgemein schwierig ist, den Erfolg einer beruflichen Wiedereingliederungspolitik für Sozialhilfebeziehende einzig einem organisatorischen Modell zuzuschreiben." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Activating jobseekers: how Australia does it (2012)

    Tergeist, Peter; Scarpetta, Stefano; Cimper, Silvie; Duell, Nicola; Keese, Marc; Grubb, David;

    Abstract

    "This report on the recent Australian experience with activation policies contains valuable lessons for other countries that need to improve the effectiveness of employment services and control benefit expenditure. It provides overview and assessment of labour market policies in Australia including the main institutions, benefit system, training programmes, employment incentives, and disability employment assistance. Australia is unique among OECD countries in that its mainstream employment services are all delivered by over 100 for-profit and non-profit providers competing in a 'quasi-market', with their operations financed by service fees, employment outcome payments, and a special fund for measures that tackle jobseekers' barriers to employment. In most other OECD countries, these services are delivered by the Public Employment Service. In the mid 2000s, several benefits previously paid without a job-search requirement were closed or reformed, bringing more people into the effective labour force. Australia now has one of the highest employment rates in the OECD and this report concludes that its activation system deserves some of the credit for this relatively good performance. The Job Services Australia model, introduced in 2009, reinforced the focus on employment outcomes for highly-disadvantaged groups. This report assesses the latest model for activation and puts forward some recommendations to improve its effectiveness." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Berufsbezogene Deutschförderung und berufliche Weiterbildung von Arbeitslosen mit Migrationshintergrund: Eine Wirkungsanalyse (2010)

    Deeke, Axel;

    Zitatform

    Deeke, Axel (2010): Berufsbezogene Deutschförderung und berufliche Weiterbildung von Arbeitslosen mit Migrationshintergrund: Eine Wirkungsanalyse. In: IAB-Forum H. 2, S. 50-55. DOI:10.3278/IFO1002W050

    Abstract

    "Mit Unterstützung des Europäischen Sozialfonds förderte die Bundesagentur für Arbeit in den Jahren 2004 bis 2008 berufsbezogene Deutschkurse für Arbeitslose mit Migrationshintergrund. Die relativ niedrigen Eingliederungsquoten in Beschäftigung nach der Teilnahme deuten darauf hin, dass diese Förderung vor allem bei Geringqualifizierten häufig zu kurz greift. Eine Wirkungsanalyse der Förderung der beruflichen Weiterbildung von arbeitslosen Migranten in Verbindung mit einer berufsbezogenen Deutschförderung belegt, dass die Arbeitsmarktchancen mit dieser Maßnahmekombination, aber auch schon allein mit einer Weiterbildung erheblich gesteigert werden können." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Arbeitsmarktpolitik mit dem Europäischen Sozialfonds: Ergänzung des SGB III aus Mitteln des ESF - Umsetzung und Wirkungen (2010)

    Deeke, Axel;

    Zitatform

    Deeke, Axel (2010): Arbeitsmarktpolitik mit dem Europäischen Sozialfonds. Ergänzung des SGB III aus Mitteln des ESF - Umsetzung und Wirkungen. (IAB-Bibliothek 325), Bielefeld: Bertelsmann, 379 S. DOI:10.3278/300721w

    Abstract

    "Von Anfang 2000 bis zum Herbst 2008 wurde die im Sozialgesetzbuch III geregelte aktive Arbeitsmarktpolitik des Bundes aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds ergänzt. Das Programm wurde in Verantwortung des BMAS (damals Bundesministerium für Arbeit und Sozialordnung, heute Bundesministerium für Arbeit und Soziales) mit einer später mehrfach geänderten Förderrichtlinie eingeführt und von der Bundesagentur für Arbeit umgesetzt. Im Sommer des Jahres 2000 beauftragte das BMAS das IAB mit der Begleitforschung zu diesem ESF-BA-Programm. In den folgenden Jahren erstellte das Projektteam des IAB jährliche Projektberichte, darunter entsprechend den Vorgaben des ESF Berichte zur Halbzeitbewertung des Programms im Jahr 2003 und zu deren Aktualisierung im Jahr 2005. Darüber hinaus wurde die einschlägige Fachöffentlichkeit in Wissenschaft und arbeitsmarktpolitischer Praxis mit zahlreichen Veröffentlichungen über Zwischenergebnisse der Begleitforschung informiert (vgl. dazu das Verzeichnis im Anhang dieses Berichts). Mit dem vorliegenden Bericht schließt die Begleitforschung ihre Arbeit ab. Zunächst werden die Implementationsanalysen zu den Förderschwerpunkten des Programms resümiert, also zur ESF-Förderung der beruflichen Weiterbildung von Arbeitslosen, der Qualifizierung während Kurzarbeit bei endgültigem Arbeitsausfall, vorbereitender Seminare und Coaching bei Existenzgründungen aus Arbeitslosigkeit sowie der Vermittlung berufsbezogener Deutschkenntnisse an Arbeitslose mit Migrationshintergrund. Anschließend werden die Ergebnisse der Umsetzung betrachtet. Dazu werden insbesondere die Befunde der Analysen zu den Wirkungen der einzelnen Förderansätze auf den Arbeitsmarkterfolg der Teilnehmerinnen und Teilnehmer vorgestellt." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Praxis der Aktivierung: eine Untersuchung von Programmen zur vorübergehenden Beschäftigung (2010)

    Schallberger, Peter; Wyer, Bettina;

    Zitatform

    Schallberger, Peter & Bettina Wyer (2010): Praxis der Aktivierung. Eine Untersuchung von Programmen zur vorübergehenden Beschäftigung. (Analyse und Forschung 65), Konstanz: UVK Medien Verlagsges., 202 S.

    Abstract

    "Seit Mitte der 1990er Jahre richtet sich die Arbeitsmarktpolitik der meisten europäischen Staaten am Leitparadigma der Aktivierung aus. Arbeitslosigkeit soll durch Maßnahmen bekämpft werden, die bei den Betroffenen ansetzen, und denen zugleich qualifizierende und repressive Momente anhaften können. Am Beispiel von 'Programmen zur vorübergehenden Beschäftigung' in der Schweiz zeigt die Studie, dass bei der Umsetzung der politischen Doktrin des 'Förderns und Forderns' in der professionellen Praxis erhebliche Ausgestaltungsspielräume bestehen. Anhand vergleichender Fallstudien werden die Bedingungen rekonstruiert, unter denen die Programme entweder ermächtigend oder entmutigend wirken." (Textauszug, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Transfergesellschaften: Grundlagen, Instrumente, Praxis (2009)

    Backes, Siegfried;

    Zitatform

    (2009): Transfergesellschaften. Grundlagen, Instrumente, Praxis. Saarbrücken: VDM Verlag Dr. Müller, 173 S.

    Abstract

    "Transfergesellschaften sind ein häufig eingesetztes Instrument der aktiven Arbeitsmarktpolitik. Ihre Aufgabe ist es, von der Entlassung bedrohte Beschäftigte in neue Arbeit oder weitergehende Qualifizierungsmaßnahmen zu vermitteln, und zwar bevor sie arbeitslos werden. Mit dem Ziel beschäftigungswirksame Maßnahmen durchzuführen anstatt hohe Abfindungen zu zahlen, werden nach dem Sozialgesetzbuch III Maßnahmen gefördert, die darauf ausgerichtet sind, betroffene Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer besser in den Arbeitsmarkt zu integrieren. Schon jetzt zeigt sich, dass Transfergesellschaften als sozialverträgliche Alternative des Arbeitsplatzabbaus eine hohe Akzeptanz besitzen. In diesem Sammelband wird die arbeitspolitische Aktivität der Transfergesellschaften aus verschiedenen Blickwinkeln dargestellt. Nachdem in einem ersten Teil die Grundlagen sowie die Idee der präventiven Arbeitsmarktpolitik vorgestellt werden, liegt ein weiterer Schwerpunkt auf den rechtlichen Fragen der Anwendbarkeit und Förderfähigkeit von Transfergesellschaften. Anschließend wird aus praktischer Sicht dargestellt, wie sich am Beispiel Nordrhein-Westfalen der Beschäftigtentransfer entwickelt. In dieser umfassenden Form gilt das Buch als das aktuelle Standardwerk zum Thema Transfergesellschaften. Es richtet sich an Entscheidungsträger in Unternehmen und Transfergesellschaften, Betriebsräte, Gewerkschafter, Insolvenzverwalter und arbeitsmarktpolitisch Interessierte." (Verlagsangaben, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Qualifizierungsmaßnahmen während Kurzarbeit nach endgültigem Arbeitsausfall: Analysen zur Förderung im Rahmen des ESF-BA-Programms 2000 bis 2006 und zum Verbleib nach der Teilnahme (2009)

    Deeke, Axel; Ohlert, Clemens ;

    Zitatform

    Deeke, Axel & Clemens Ohlert (2009): Qualifizierungsmaßnahmen während Kurzarbeit nach endgültigem Arbeitsausfall. Analysen zur Förderung im Rahmen des ESF-BA-Programms 2000 bis 2006 und zum Verbleib nach der Teilnahme. (IAB-Forschungsbericht 03/2009), Nürnberg, 68 S.

    Abstract

    "Nicht nur bei einem voraussichtlich vorübergehendem Arbeitsausfall (aus konjunkturellen oder saisonalen Gründen) kann Kurzarbeitergeld gezahlt werden. Auch bei einem endgültigen Arbeitsausfall infolge größerer Betriebsänderungen können Betriebe auf der Grundlage entsprechender Regelungen im SGB III Kurzarbeit einführen. Als Lohnersatzleistung konnte dazu bis Ende 2003 das Strukturkurzarbeitergeld mit einer Laufzeit bis zu zwei Jahren und ab 2004 das Transferkurzarbeitergeld für maximal ein Jahr bewilligt werden. Die Betriebe sind im Gesetz aufgefordert, sich um die Vermittlung der Kurzarbeitenden in neue Beschäftigungsverhältnisse zu bemühen und dazu falls erforderlich möglichst frühzeitig Qualifizierungsmaßnahmen anzubieten. Diese Maßnahmen konnten im Rahmen des ESF-BA-Programms von 2000 bis zum Sommer 2008 und seitdem mit einem neuen ESF-Bundesprogramm finanziell unterstützt werden. Für die Evaluation dieser ESF-Förderung ist damit die Frage aufgeworfen, inwieweit sich die Chancen der Kurzarbeitenden auf eine neue Beschäftigung mit der Teilnahme an den Qualifizierungsmaßnahmen erhöhen.
    Bei der gegebenen Datenlage ist eine Wirkungsanalyse der Qualifizierung während Kurzarbeit nicht möglich. In den Datenbanken der BA fehlen personen- und betriebsbezogene Individualdaten zu Merkmalen und Zeiten der Kurzarbeit bzw. des Bezugs von Kurzarbeitergeld. Die wenigen Individualdaten zu den Teilnahmen an den ESF-geförderten Maßnahmen weisen Lücken auf und sind für weitergehende analytische Ansprüche nur unzureichend geeignet. Gleichwohl legt die Begleitforschung zum ESF-BA-Programm mit diesem Bericht einige Analysen zum Umfang und zu den Strukturen der Förderung in den Jahren 2000 bis 2006 sowie vor allem zum Verbleib nach den Qualifizierungsmaßnahmen und dem Austritt aus der strukturellen bzw. Transfer-Kurzarbeit vor. Damit sollen trotz aller Vorbehalte einige Grundinformationen zu den Ergebnissen der Qualifizierungsmaßnahmen gegeben werden. Dazu gehört zum Beispiel der Befund, dass ein Jahr nach Austritt aus einer Qualifizierungsmaßnahme während der Kurzarbeit und auch zwei Jahre später deutlich mehr als vierzig Prozent aller Teilnehmer/innen wieder ungefördert sozialversicherungspflichtig beschäftigt waren. Neben diesem und weiteren empirisch evidenten Befunden werden Schlussfolgerungen aus der schwierigen Datenlage gezogen. Es werden Empfehlungen zur Verbesserung gegeben, deren Umsetzung die zukünftige Evaluation der jetzt neu gestarteten Förderung der Qualifizierung während Transferkurzarbeit im Rahmen des ESF-Bundesprogramms bis 2013 erleichtern könnte." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Was haben die Hartz-Reformen bewirkt?: zu Ausmaß, Ursachen und Folgen der Arbeitslosigkeit in Deutschland (2009)

    Müller, Tobias ;

    Zitatform

    Müller, Tobias (2009): Was haben die Hartz-Reformen bewirkt? Zu Ausmaß, Ursachen und Folgen der Arbeitslosigkeit in Deutschland. Berlin: Weißensee Verlag, 283 S.

    Abstract

    "Arbeitslosigkeit ist seit Jahrzehnten eines der gravierendsten Probleme unserer Gesellschaft. Deshalb richtet die Politik seit jeher verstärkt ihr Augenmerk auf die Bekämpfung dieser Problematik. Jahrzehntelang geschah dies ohne durchschlagenden Erfolg. Anfang des 21. Jahrhunderts wurde dann mit einer der größten Reformen der deutschen Geschichte erneut der Arbeitslosigkeit der Kampf angesagt. Die Hartz-Reformen wurden und werden von den einen als unsoziales Übel ohne Wirkung und von den anderen als bahnbrechendes, innovatives Konzept bewertet. Im Zuge der Reformen gab es eine deutliche Belebung des Arbeitsmarktes, was Befürworter von Hartz I-IV als Erfolg der Gesetze werten. Doch ist die bis Ende 2008 anhaltende positive Entwicklung des Arbeitsmarktes den Reformen zu verdanken? Um diese Frage zu beantworten, wird das Thema Arbeitslosigkeit in Deutschland in seinen relevantesten Facetten beleuchtet. Neben der ausführlichen Auseinandersetzung mit der Vorbereitung, der Umsetzung und der Bewertung der Hartz-Reformen, stehen folgende Fragen im Mittelpunkt dieses Buches: Was sind die Gründe für die anhaltend hohe Arbeitslosigkeit in Deutschland? Wie hat sie sich in den letzten Jahrzehnten entwickelt und welche Problemgruppen gibt es auf dem Arbeitsmarkt? Welche Erklärungen für das Entstehen von Arbeitslosigkeit liefern Arbeitsmarkttheorien? Welche psychischen und physischen Belastungen resultieren aus Arbeitslosigkeit? Und welche Antworten auf das Problem hat die Politik in den letzten Jahrzehnten gegeben?" (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Beschäftigtentransfer als Instrument aktivierender Arbeitsmarktpolitik: Umsetzungsprobleme am Beispiel älterer Arbeitnehmer (2009)

    Nink, Katja;

    Zitatform

    Nink, Katja (2009): Beschäftigtentransfer als Instrument aktivierender Arbeitsmarktpolitik. Umsetzungsprobleme am Beispiel älterer Arbeitnehmer. (Studien zur Berufspädagogik 32), Hamburg: Kovac, 376 S.

    Abstract

    "Die Einführung und Umsetzung einer aktivierenden Arbeitsmarktpolitik stand im Zentrum der als 'Hartz-Reformen' bekannt gewordenen Maßnahmen. Damit wurde nicht nur der Akzent auf die verstärkte Eigenverantwortung des Einzelnen gelegt, sondern auch eine intensive Debatte um Leistungsanreize, Versorgung durch den Sozialstaat und Marktsteuerung ausgelöst. Grundlage für die Diskussion boten neben hohen Arbeitslosenzahlen auch die unübersehbaren demographischen Veränderungen mit einer Überalterung und Schrumpfung der Bevölkerung. Das Transferkurzarbeitergeld war eines der Instrumente, die im Zuge der Hartz-Gesetze reformiert wurden. In der Vergangenheit diente der Beschäftigtentransfer in Übereinstimmung mit Politik, Unternehmen und Gewerkschaften häufig dazu, älteren Arbeitnehmern eine Brücke in den Ruhestand zu bieten. Bei Einsatz einer Transfergesellschaft im Fall betrieblicher Entlassungen trat diese Zielgruppe nun vermehrt in den Blickpunkt der Vermittlung. Diese sollte unter anderem durch die Kürzung der Bezugsdauer von Transferkurzarbeitergeld verbessert werden. Anhand von Fallstudien mit über 50jährigen Arbeitnehmern in Transfergesellschaften wird in dem Buch untersucht, welche Auswirkungen die Ansätze der aktivierenden Arbeitsmarktpolitik auf die Zielgruppe haben. Des Weiteren wird hinterfragt, in wieweit der Einsatz von Transfergesellschaften die Beschäftigungsfähigkeit der älteren Arbeitnehmer verbessert, und die Bedeutung individueller Einflussfaktoren auf die Wiedereingliederung in Beschäftigung erforscht. Die Untersuchung macht dabei deutlich, dass die Ansätze der Hartz-Reform der Situation älterer Arbeitnehmer in Transfergesellschaften nicht gerecht werden. Um die Beschäftigungsfähigkeit und die Eingliederungsmöglichkeiten älterer Arbeitnehmer nachhaltig zu verbessern, ist es erforderlich, weiterreichende Konzepte zu entwickeln. Dazu werden im Anschluss an die Analyse der empirischen Daten erste Ansätze vorgestellt und hinsichtlich ihrer Realisierbarkeit überprüft." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Dann waren's nur noch vier...: wie viele (und welche) Maßnahmen der aktiven Arbeitsmarktpolitik brauchen wir noch?: Eine Bilanz nach der Evaluation der Hartz-Reformen (2007)

    Eichhorst, Werner; Zimmermann, Klaus F. ;

    Zitatform

    Eichhorst, Werner & Klaus F. Zimmermann (2007): Dann waren's nur noch vier...: wie viele (und welche) Maßnahmen der aktiven Arbeitsmarktpolitik brauchen wir noch? Eine Bilanz nach der Evaluation der Hartz-Reformen. (IZA discussion paper 2605), Bonn, 35 S.

    Abstract

    "Die deutsche Arbeitsmarktpolitik ist im Zuge der Hartz-Reformen grundsätzlich neu strukturiert und systematisch evaluiert worden. Die vorliegenden Evaluationsberichte der ersten drei Hartz-Gesetze belegen nun vielfach, welche Instrumente der aktiven Arbeitsmarktpolitik sich durch ihre Wirksamkeit bewährt haben und für welche dies nicht gilt. Die vorliegende Studie stellt die im Reformprozess vorgenommenen Veränderungen der Arbeitsmarktpolitik und ihrer Teilnehmer- und Ausgabenstruktur dar und bewertet die einzelnen Instrumente, soweit das anhand der jetzt vorliegenden Evaluationsstudien möglich ist. Daraus folgen arbeitsmarktpolitische Konsequenzen: Welche der über sechzig Instrumente brauchen wir wirklich? Welche Rolle kann eine Erfolg versprechende aktive Arbeitsmarktpolitik künftig im Rahmen der Beschäftigungspolitik spielen? Weniger ist mehr: Mit kaum mehr als vier Instrumenten könnte die Wende geschafft werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Transfergesellschaften: Grundlagen, Instrumente, Praxis (2006)

    Backes, Siegfried; Leibold, Uli; Backes, Siegfried; Lindner, Thomas; Hase, Peter; Loop, Ludger; Kratz, Arnold; Maatz, Toralf; Göritz, Berthold; Schuldt, Karsten; Krebs, Martin; Knuth, Matthias ;

    Zitatform

    Backes, Siegfried (Hrsg.) (2006): Transfergesellschaften. Grundlagen, Instrumente, Praxis. Saarbrücken: VDM, Müller, 154 S.

    Abstract

    "Transfergesellschaften sind ein häufig eingesetztes Instrument der aktiven Arbeitsmarktpolitik. Ihre Aufgabe ist es, von der Entlassung bedrohte Beschäftigte in neue Arbeit oder weitergehende Qualifizierungsmaßnahmen zu vermitteln, und zwar bevor sie arbeitslos werden. Mit dem Ziel beschäftigungswirksame Maßnahmen durchzuführen anstatt hohe Abfindungen zu zahlen, werden nach dem Sozialgesetzbuch III Maßnahmen gefördert, die darauf ausgerichtet sind, betroffene Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer besser in den Arbeitsmarkt zu integrieren. Schon jetzt zeigt sich, dass Transfergesellschaften als sozialverträgliche Alternative des Arbeitsplatzabbaus eine hohe Akzeptanz besitzen. In diesem Sammelband wird die arbeitspolitische Aktivität der Transfergesellschaften aus verschiedenen Blickwinkeln dargestellt. Nachdem in einem ersten Teil die Grundlagen sowie die Idee der präventiven Arbeitsmarktpolitik vorgestellt werden, liegt ein weiterer Schwerpunkt auf den rechtlichen Fragen der Anwendbarkeit und Förderfähigkeit von Transfergesellschaften. Anschließend wird aus praktischer Sicht dargestellt, wie sich am Beispiel Nordrhein-Westfalen der Beschäftigtentransfer entwickelt." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Begleitforschung zum ESF-BA-Programm, fünfter Zwischenbericht: Teil 1: Begleitforschung zum veränderten ESF-BA-Programm - aktuelle Zwischenergebnisse, Stand der Arbeiten und Ausblick (2006)

    Deeke, Axel; Scioch, Patrycja; Engelhardt, Astrid;

    Zitatform

    Deeke, Axel, Astrid Engelhardt & Patrycja Scioch (2006): Begleitforschung zum ESF-BA-Programm, fünfter Zwischenbericht. Teil 1: Begleitforschung zum veränderten ESF-BA-Programm - aktuelle Zwischenergebnisse, Stand der Arbeiten und Ausblick. (IAB-Projektbericht), Nürnberg, 36 S.; 152 S.

    Abstract

    Der fünfte Zwischenbericht der Begleitforschung zum ESF-BA-Programm besteht aus zwei Teilen mit aktuellen Zwischenergebnissen (Teil 1) und Ergebnissen des Projekts "Individualdatenbank" der Begleitforschung zum ESF-BA-Programm (Teil 2) (s. die gesonderten Titelaufnahmen für beide Teile). (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Evaluation der Maßnahmen zur Umsetzung der Vorschläge der Hartz-Kommission: Modul 1b: Förderung beruflicher Weiterbildung und Transferleistungen (2006)

    Schneider, Hilmar; Uhlendorff, Arne ; Brenke, Karl; Kaiser, Lutz; Jesske, Birgit; Steinwede, Jacob;

    Zitatform

    Schneider, Hilmar, Karl Brenke, Lutz Kaiser, Jacob Steinwede, Birgit Jesske & Arne Uhlendorff (2006): Evaluation der Maßnahmen zur Umsetzung der Vorschläge der Hartz-Kommission. Modul 1b: Förderung beruflicher Weiterbildung und Transferleistungen. (IZA research report 07), Bonn, 610 S.

    Abstract

    "Der Inhalt des Berichts besteht in der empirischen Evaluation der Förderung beruflicher Weiterbildung (FbW) einschließlich des Einsatzes von Bildungsgutscheinen. Dabei werden, soweit zum Zeitpunkt der Berichtslegung möglich, die jüngst erfolgten Reformen berücksichtigt, die sich aus der Umsetzung der so genannten Hartz-Gesetze und den damit zusammenhängenden Reformen bei der Bundesagentur für Arbeit (BA) ergeben haben. Die im Rahmen der Gesamtstudie angestrebte Evaluation von Transferleistungen war zum Zeitpunkt der Berichtslegung noch nicht möglich. Die diesbezüglichen Reformen traten erst zum 01. Januar 2004 in Kraft. Zu diesem Zeitpunkt wurde u.a. die maximale Bezugsdauer von Transferkurzarbeitergeld von 24 auf 12 Monate verkürzt. Geht man davon aus, dass der Bezugszeitraum von den Betroffenen weitgehend ausgenutzt wird, sind die ersten Bezieher von Transferkurzarbeitergeld unter den neuen Bedingungen frühestens im Januar 2005 aus der Maßnahme ausgeschieden. Im Hinblick auf das Erfolgskriterium 'Beschäftigungszugang innerhalb der ersten sechs Monate nach Maßnahmenende' ist frühestens Anfang Juli 2005 mit entsprechenden Daten zu rechnen. Zu Transferleistungen finden sich deshalb im vorliegenden Bericht nur erste deskriptive Ausführungen und ein Überblick über den aktuellen Stand der Untersuchungskonzeption.
    Der Bericht liefert nach einer Synopse der Reformschritte zunächst einen aktuellen Literaturüberblick über vorliegende mikro-ökonometrische Evaluationsstudien zur FbW in Deutschland. Anschließend folgt eine deskriptive Analyse auf der Basis von Geschäftsdaten der Bundesagentur für Arbeit zu den Auswirkungen der Reformen auf die Struktur der Teilnehmer an Maßnahmen der FbW.
    Ein umfangreiches Kapitel widmet sich sodann der Implementationsanalyse. Hier stehen auf der Basis von qualitativen Expertenbefragungen, einer standardisierten Agenturbefragung, einer standardisierten Bildungsträgerbefragung sowie Ergebnissen einer Zusatzbefragung bei FbW-Teilnehmern die Sichtweisen und Erfahrungen der Akteure (aus Arbeitsverwaltung, Trägerlandschaft sowie von FbW-Teilnehmern) im Mittelpunkt. Mittels einer Prozessevaluation werden der Stand der Umsetzung der Reform sowie organisatorische und soziale Auswirkungen in den Blick genommen. Vor dem Hintergrund von Programmgestaltung und Programmzutritt werden dabei die Instrumente sowohl im Hinblick auf die damit intendierten Ziele als auch im Hinblick auf die auftretenden nicht intendierten Wirkungen untersucht.
    Ein weiterer wichtiger Teil der Untersuchung besteht in einer quantitativen Wirkungsanalyse im Hinblick auf den Maßnahmeneffekt für die Programmteilnehmer. Ausgangsbasis für diesen Untersuchungsteil sind personenbezogene Verwaltungsdaten der BA, die mit Hilfe einschlägiger mikro-ökonometrischer Verfahren ausgewertet werden. Die Verwaltungsdaten unterliegen im Hinblick auf die Fragestellung allerdings ernsthaften Informationsbeschränkungen: Zum einen stehen die Informationen nur mit einer gewissen zeitlichen Verzögerung zur Verfügung, was ihre Eignung zur Beurteilung der durchgeführten Reformen derzeit noch beeinträchtigt, obwohl die wesentlichen Teile der Reform bereits mit Beginn des Jahres 2003 in Kraft traten. Zum anderen decken die in den Verwaltungsdaten verfügbaren Merkmale nicht den gesamten Kreis der Merkmale ab, die für den Maßnahmenerfolg relevant sind. Um dem begegnen zu können, wurden Zusatzbefragungen durchgeführt, deren Ergebnisse ergänzend zu den verfügbaren Informationen aus den Verwaltungsdaten in die Analyse einbezogen wurden. Im Vordergrund steht dabei die Untersuchung der Effektivität der Instrumente. Hierbei wird sowohl der Heterogenität der Teilnehmer als auch der Heterogenität der Maßnahmen besondere Rechnung getragen. Abgeleitet von der Effektivitätsanalyse wird eine Untersuchung der mit der Zielerreichung einhergehenden Kosten (Effizienzanalyse) präsentiert.
    Die Verbindung von deskriptiver Analyse, Implementationsanalyse und quantitativer Wirkungsanalyse ermöglicht eine enge Rückkopplung der Befunde. So liefern sowohl die deskriptive Analyse als auch die Implementationsanalyse wichtige Hinweise für die Interpretation der quantitativen Schätzungen. Dabei ist zum derzeitigen Zeitpunkt noch eine Zweiteilung der Qualität der Ergebnisse zu konstatieren: Während sich für die Zeit vor der Reform statistisch gut gesicherte Befunde ableiten lassen, ist eine belastbare quantitative Beurteilung der Wirkung der Reform auf die Wirkung der Maßnahmen für die Teilnehmer im derzeitigen Stadium noch mit Vorbehalten zu versehen. Der statistische Unschärfebereich der Effekte ist teilweise noch zu groß und das verfügbare Beobachtungsfenster zu klein, um ein abschließendes Urteil fällen zu können." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Uhlendorff, Arne ;
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  • Literaturhinweis

    Aktualisierung der Halbzeitbewertung des ESF-BA-Programms (2005)

    Deeke, Axel; Oberschachtsiek, Dirk ; Kruppe, Thomas ; Scioch, Patrycja; Schwab, Gunnar; Engelhardt, Astrid;

    Zitatform

    Deeke, Axel, Thomas Kruppe, Dirk Oberschachtsiek & Gunnar Schwab (2005): Aktualisierung der Halbzeitbewertung des ESF-BA-Programms. (IAB-Projektbericht), Nürnberg, 206 S.; 142 S. Tabellenanhang.

    Abstract

    Das ESF-BA-Programm 2000-2006 kombiniert Mittel des Europäischen Sozialfonds (ESF) mit der individuellen Arbeitsförderung nach dem Sozialgesetzbuch III durch die Bundesagentur für Arbeit (BA). Das IAB ist mit der Begleitforschung beauftragt. Die Umsetzung des Programms bis Anfang 2005 und hieraus abgeleitete Schlussfolgerungen für die neue Förderperiode der Strukturfonds ab 2007 stehen im Mittelpunkt des Berichts. Das ESF-BA-Programm ist mittlerweile überwiegend zu einem Programm der ergänzenden Förderung von Existenzgründungen geworden, und die Wirkungsanalyse zeigt, dass die ergänzenden Hilfen zur Überlebenswahrscheinlichkeit von Existenzgründungen beitragen. Aufgrund erheblicher Steuerungs- und Umsetzungsprobleme und da bisherige Lücken der gesetzlichen Arbeitsförderung mit den Hartz-Reformen geschlossen wurden, wird jedoch keine Neuauflage des Programms empfohlen. Zusätzlich werden die Ergebnisse des ersten Schritts auf dem Weg zu einer regional aggregierten Verbleibs- und Wirkungsanalyse vorgestellt. Der Band enthält die folgenden Beiträge: Ziele und Gegenstand der Aktualisierung der Halbzeitbewertung des ESF-BA-Programms (Axel Deeke); Die Umsetzung des ESF-BA-Programms von 2000 bis 2004 und die zukünftigen Perspektiven einer ESF-BA-Förderung (Axel Deeke); Regional vergleichende Analysen von Maßnahmeeinsatz und Zielgruppenausrichtung (Gunnar Schwab); Wirkungsanalyse zur ergänzenden Existenzgründungsförderung durch das ESF-BA-Programm : Erste Ergebnisse (Dirk Oberschachtsiek). Ein Tabellenanhang enthält Ergebnisse der Individualdatenbank der Begleitforschung zur Förderentwicklung der Ein- und Austritte in Maßnahmen von 2000 bis 2004. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Strukturpolitik, Beschäftigungspolitik und die Bundesanstalt für Arbeit (2004)

    Bellmann, Lutz ; Promberger, Markus;

    Zitatform

    Bellmann, Lutz & Markus Promberger (2004): Strukturpolitik, Beschäftigungspolitik und die Bundesanstalt für Arbeit. In: F. Gerlach & A. Ziegler (Hrsg.) (2004): Neuere Herausforderungen der Strukturpolitik, S. 204-237.

    Abstract

    "Strukturpolitik und Beschäftigungspolitik sind ihrem Wesen nach eng verzahnt, ein Umstand, dem jedoch in der praktischen Arbeitsmarktpolitik nicht immer ausreichend Rechnung getragen wird. Im Mittelpunkt des Beitrages stehen die strukturpolitischen Aspekte und Effekte der deutschen Arbeitsmarktpolitik, deren Hauptakteur die Bundesanstalt für Arbeit ist. Der strukturpolitische Gehalt der wesentlichen arbeitsmarktpolitischen Instrumente wird untersucht und bewertet. Eine Hauptthese ist, dass strukturorientierte Komponenten der Arbeitsmarktpolitik zwar noch im SGB III und Job-AQTIV-Gesetz ausgebaut wurden, mit den neuesten Gesetzen über 'moderne Dienstleistungen am Arbeitsmarkt' und der entsprechenden Neuausrichtung der Arbeitsmarktinterventionen wieder rückläufig sind; die derzeitige Arbeitsmarktpolitik ist also strukturpolitisch nur unzureichend flankiert." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Bellmann, Lutz ; Promberger, Markus;
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  • Literaturhinweis

    Stand und Perspektiven der Begleitforschung zum "ESF-BA-Programm 2000-2006" bis zur Aktualisierung der Halbzeitbewertung im Jahr 2005: vierter Zwischenbericht der Begleitforschung. Mit Tabellenanhang (2004)

    Deeke, Axel; Kurtz, Beate; Kruppe, Thomas ;

    Zitatform

    Deeke, Axel, Thomas Kruppe & Beate Kurtz (2004): Stand und Perspektiven der Begleitforschung zum "ESF-BA-Programm 2000-2006" bis zur Aktualisierung der Halbzeitbewertung im Jahr 2005. Vierter Zwischenbericht der Begleitforschung. Mit Tabellenanhang. (IAB-Projektbericht), Nürnberg, 36 S.; 50 S.

    Abstract

    Das IAB führt die wissenschaftliche Erhebung des ESF-BA-Programms in Form einer Begleituntersuchung durch. Der vierte Zwischenbericht beschreibt zunächst die Ziele der Begleitforschung für die 'Aktualisierung der Halbzeitbewertung' (final evaluation) im Jahr 2005. Im folgenden werden Schwerpunkte der laufenden Arbeiten vorgestellt. Dabei handelt es sich insbesondere um die Umsetzung des Programms vor dem Hintergrund der 'Hartz-Gesetze' und Analysen zur Umsetzung und zu den Wirkungen der Instrumente des ESF-BA-Programms (Qualifizierung von Arbeitslosen, Hilfen zur Existenzgründung und Qualifizierung während Kurzarbeit). Abschließend wird die Zukunft des Programms ab 2005 eingeschätzt. Schwerpunkt werden die Beobachtung und Analyse der Folgen der Zusammenlegung von Arbeitslosenhilfe und Sozialhilfe auf den Umfang und die Struktur der Zielgruppenerreichung in der weiteren Programmdurchführung sein. Erste Ergebnisse werden frühestens 2006 erwartet. Ein Tabellenanhang enthält Ergebnisse der Individualdatenbank der Begleitforschung zur Förderentwicklung 2000 bis 2003. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Halbzeitbewertung des "ESF-BA-Programm 2000-2006" (2004)

    Deeke, Axel; Kurtz, Beate; Müller, Petra; Kruppe, Thomas ;

    Zitatform

    Deeke, Axel, Thomas Kruppe, Beate Kurtz & Petra Müller (2004): Halbzeitbewertung des "ESF-BA-Programm 2000-2006". (Beiträge zur Arbeitsmarkt- und Berufsforschung 283), Nürnberg, 336 S.

    Abstract

    "Die aktive Arbeitsmarktpolitik des Bundes und der Länder wird, wie schon bis 1999, auch in der neuen Phase der Europäischen Strukturfonds von 2000 bis 2006 aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF) ergänzt. Das Programm soll die gesetzliche Arbeitsförderung qualitativ ergänzen und ist mit ihr über die Mischfinanzierung aus ESF-Mitteln und SGB III-Mitteln verknüpft. Im Kern handelt es sich um ein zielgruppenorientiertes Programm zur Förderung der Beschäftigungsfähigkeit von Arbeitslosen und von Arbeitslosigkeit bedrohten Personen. Nach dem vom ESF vorgegebenen System der Begleitung und Bewertung der Kofianzierung der nationalen Arbeitsförderung sollen die Umsetzung und Ergebnisse des Programms in den Jahren 2000 bis 2002 im Rahmen einer sog. Halbzeitbewertung untersucht werden. Das IAB hat seinen Bericht zur Halbzeitbewertung des ESF-BA-Programms im Jahr 2003 vorgelegt. Er wird nun an dieser Stelle veröffentlicht. Nach einer einleitenden Vorstellung des konzeptionellen Ansatzes der Begleitforschung wird zunächst die bisherige Umsetzung des Programms im Zusammenspiel mit der gesetzlichen Regelförderung und im Kontext des Zielsystems des ESF in Deutschland vor dem Hintergrund der Entwicklung des Arbeitsmarktes untersucht. Im Ergebnis zeigt sich, dass das Programm - anders als das Vorläuferprogramm 'AFG-Plus' von 1995 bis 1999 - wie geplant umgesetzt wurde. Allerdings bestehen erhebliche Steuerungsprobleme, die vor allem aus der spezifischen Konstruktion der Mischfinanzierung aus dem ESF und der Regelförderung resultieren. Daraus und aufgrund der Änderungen der ergänzten gesetzlichen Arbeitsförderung ab 2003 ergeben sich Anforderungen an eine Neuschneidung des Programms für die restliche Laufzeit bis Ende 2006. Implementationsfragen und mikroanalytische Fragen zur ESF-Förderung beruflicher Weiterbildung und Trainingsmaßnahmen sowie Qualifizierung bei Kurzarbeit sind Gegenstand weiterer Berichtsteile. Zielgruppenerreichung, Maßnahmemerkmale und Förderergebnisse einschließlich Verbleib werden soweit möglich im Vergleich mit der gesetzlichen Förderung ohne ESF-Ergänzung untersucht. Abgeschlossen wird der Bericht mit einer Analyse der Zielgruppenerreichung und Förderergebnisse unter dem Aspekt der Chancengleichheit von Frauen und Männern beim Zugang und im Ergebnis der ESF-BA-Förderung." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Qualifizierung bei Kurzarbeit (2004)

    Deeke, Axel;

    Zitatform

    Deeke, Axel (2004): Qualifizierung bei Kurzarbeit. In: A. Deeke, T. Kruppe, B. Kurtz & P. Müller (2004): Halbzeitbewertung des "ESF-BA-Programm 2000-2006" (Beiträge zur Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, 283), S. 265-291.

    Abstract

    Das ESF-BA-Programm 2000-2006 kombiniert Mittel des Europäischen Sozialfonds (ESF) mit der individuellen Arbeitsförderung nach dem Sozialgesetzbuch III durch die Bundesanstalt für Arbeit. Der Beitrag befasst sich mit der Zielsetzung, die durch das Programm ermöglichte Qualifizierung bei Kurzarbeit umzusetzen. Wegen der Besonderheiten struktureller Kurzarbeit (keine Vorhersehbarkeit, auch Großunternehmen sind betroffen) wurde die Umsetzung mit relativ aufwändigen Verhandlungsprozessen gesteuert. Die Förderung trägt zu einem guten Teil zur Organisation eines Übergangsmarktes in neue Beschäftigung bei, sowohl in Groß- als auch bei kleinen und mittleren Betrieben. Wenn die mit den geplanten Neuregelungen zu Transfermaßnahmen und Transferkurzarbeitergeld verbundenen Erwartungen an Betriebe mit größerem Personalabbau im Strukturwandel erfüllt werden, dürfte die Inanspruchnahme des Angebots zur Finanzierung der Qualifizierungskosten aus diesem Programm zunehmen. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Die Umsetzung des ESF-BA-Programms in der Zeit von Anfang 2000 bis Ende 2002 (2004)

    Deeke, Axel;

    Zitatform

    Deeke, Axel (2004): Die Umsetzung des ESF-BA-Programms in der Zeit von Anfang 2000 bis Ende 2002. In: A. Deeke, T. Kruppe, B. Kurtz & P. Müller (2004): Halbzeitbewertung des "ESF-BA-Programm 2000-2006" (Beiträge zur Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, 283), S. 21-149.

    Abstract

    Das ESF-BA-Programm 2000-2006 kombiniert Mittel des Europäischen Sozialfonds (ESF) mit der individuellen Arbeitsförderung nach dem Sozialgesetzbuch III durch die Bundesanstalt für Arbeit. In dem Beitrag wird ein vorläufiges Fazit der Umsetzung für den Förderzeitraum 2000 bis Ende 2002 gezogen. Im Vordergrund des Berichtes steht die Umsetzung der Inputziele des Programms, insbesondere die Frage nach der Förderentwicklung in Abhängigkeit von den Zielen des Programms. Es wird ausgeführt, dass die bisherige Umsetzung relativ passgenau erfolgt ist und der Programmplanung entspricht. Für den weiteren Projektablauf sind die zwischenzeitlich eingetretenen Veränderungen des SGB III zu berücksichtigen. Die neuen Richtlinien sehen vor, dass künftig ausdrücklich Jugendliche und erwachsene Arbeitnehmer mit Migrationshintergrund zu den Zielgruppen der beruflichen Qualifizierung gehören. Gefördert werden demnach das ESF-Unterhaltsgeld für die so genannten Nichtleistungsbezieher/innen, die Finanzierung von Überbrückungsgeldbezieher/innen und neu auch bei Gründung einer 'Ich-AG', die Qualifizierung während des Bezugs von Kurzarbeitergeld bei der so genannten strukturellen Kurzarbeit. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Hartz-Evaluierung: Ausgangslage. Erster Zwischenbericht (2004)

    Kaltenborn, Bruno; Knerr, Petra; Kurth-Laatsch, Sylvia;

    Zitatform

    Kaltenborn, Bruno, Petra Knerr & Sylvia Kurth-Laatsch (2004): Hartz-Evaluierung. Ausgangslage. Erster Zwischenbericht. (Beiträge zur Wirtschaftsforschung und Politikberatung 27), Berlin, 87 S.

    Abstract

    "Das Kapitel 2 gibt nach einer kurzen Skizze der Reformen durch die Hartz-Gesetze einen Überblick über die Auftragnehmer und ihre Forschungsvorhaben. Die Evaluierung hat vor dem Hintergrund unterschiedlicher quantitativer Bedeutungen der verschiedenen Instrumente und Maßnahmen zu erfolgen. Hierauf wird in Kapitel 3 eingegangen. Das Forschungsvorhaben zur Akzeptanz der Bundesagentur für Arbeit will Veränderungen in der Akzeptanz über die Zeit des Umbaus der Bundesagentur aufzeigen. Hierzu wurde im Frühjahr 2004 eine erste Messung vor dem Umbau der Agenturen für Arbeit durchgeführt. Über die Ergebnisse dieser sog. Nullmessung informiert Kapitel 4. Ein Ausblick wird schließlich in Kapitel 5 gegeben." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Fünf Jahre "AFG-Plus": Arbeitsförderung aus dem Europäischen Sozialfonds. Ergebnisse der Begleitforschung zur ergänzenden ESF-Förderung zum AFG und SGB III 1995-1999 (2003)

    Deeke, Axel; Schuler, Werner;

    Zitatform

    Deeke, Axel & Werner Schuler (2003): Fünf Jahre "AFG-Plus". Arbeitsförderung aus dem Europäischen Sozialfonds. Ergebnisse der Begleitforschung zur ergänzenden ESF-Förderung zum AFG und SGB III 1995-1999. (Beiträge zur Arbeitsmarkt- und Berufsforschung 265), Nürnberg, 347 S.

    Abstract

    "Mit dem Bericht werden Ergebnisse der Begleitforschung durch das IAB zum ESF-BA-Programm 1995 bis 1999 vorgelegt. Das aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF) kofinanzierte Programm sollte die gesetzliche Förderung in quantitativer und qualitativer Hinsicht ergänzen. Deshalb hatte es auch den Beinamen 'AFG-Plus'. Ergänzt wurde die Förderung arbeitsmarktpolitischer Zielgruppen im Bereich der beruflichen Weiterbildung und Beschäftigungsaufnahme sowie die Förderung von Existenzgründungen und Qualifizierung bei Kurzarbeit. Im ersten Teil geht es um die Analyse des Programms selber sowie um dessen Umsetzung bis 1999, also dem letzten Jahr möglicher Eintritte in Maßnahmen. Dazu wird auf die Monitoringdaten der Bundesanstalt für Arbeit zurückgegriffen sowie auf die Ergebnisse einer Vielzahl von Expertengesprächen auf allen Ebenen der überregionalen Programmsteuerung und dezentralen Umsetzung. Nicht zuletzt aufgrund erheblicher Lücken im Monitoring hat die Begleitforschung bundesweit repräsentative Befragungen von ESF-geförderten Teilnehmerinnen und Teilnehmern an Maßnahmen der beruflichen Weiterbildung, dem wichtigsten Bereich des Programms, durchgeführt. Die Ergebnisse dieser Befragungen sind Grundlage des zweiten Teils des Berichts. Dort werden die Zielgruppenerreichung sowie die Maßnahmen, an denen die Befragten teilgenommen hatten, im Vergleich zur Regelförderung genauer untersucht. Schließlich geht es auch um die zentrale Frage eines anschließenden Übergangs in Erwerbstätigkeit oder Verbleibs in Arbeitslosigkeit in Abhängigkeit von der Heterogenität der geförderten Personengruppen und Maßnahmearten sowie den regionalen Arbeitsmarktstrukturen. Als Fazit wird die Frage, ob das Programm seinen Beinamen 'AFG-Plus' zurecht getragen hat, also entsprechend den Zielen des ESF eine sinnvolle und nützliche Ergänzung der gesetzlichen Arbeitsförderung darstellte, alles in allem mit ja beantwortet. Erkennbar werden aber auch gravierende Konsequenzen für die Umsetzung des Programms, die sich aus der Dynamik des institutionellen Kontextes in übergeordneten ESF-Programmen einerseits und der Kopplung an die gesetzliche Regelförderung andererseits ergeben hatten." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Begleitforschung zum "ESF-BA-Programm 2000-2006": zweiter Zwischenbericht (2002)

    Deeke, Axel; Oertel, Martina; Kruppe, Thomas ; Müller, Petra; Schuler, Werner; Kurtz, Beate;

    Zitatform

    Deeke, Axel, Thomas Kruppe, Beate Kurtz, Petra Müller, Martina Oertel & Werner Schuler (2002): Begleitforschung zum "ESF-BA-Programm 2000-2006". Zweiter Zwischenbericht. (IAB-Projektbericht), Nürnberg, Getr. Sz.

    Abstract

    Das IAB führt die wissenschaftliche Evaluation des ESF-BA-Programms in Form einer Begleituntersuchung durch. Der zweite Projektbericht berichtet im ersten Teil über Fortschritte in ausgewählten Teilprojekten zum Aufbau der Individualdatenbank, zur Implementation des Programms, zur Zielgruppenerreichung im Spektrum der individuellen Hilfen des ESF-BA-Programms, zur Förderung beruflicher Weiterbildung, zu Trainingsmaßnahmen, Existenzgründungen und Qualifizierung bei Kurzarbeit. Daneben werden die übergreifende Programmevaluation und die Arbeitsplanung skizziert.
    Im zweiten Teil werden bisherige inhaltliche Erträge der Erhebungen und Analysen vorgestellt:
    Existenzgründungsförderung im Rahmen des ESF-BA-Programms im Zusammenspiel mit der Regelförderung des SGB III (Kurtz); Erste Ergebnisse zur Umsetzung des ESF-BA-Programms auf dezentraler Ebene (Müller/ Schuler); Die Individualdatenbank für die Evaluation des ESF-BA-Programms 2000-2006 (Kruppe/ Oertel/ Deeke) (IAB2)

    Beteiligte aus dem IAB

    Oertel, Martina;
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  • Literaturhinweis

    Begleitforschung zum "ESF-BA-Programm 2000-2006": erster Zwischenbericht (2001)

    Deeke, Axel; Kruppe, Thomas ; Schuler, Werner; Müller, Petra;

    Zitatform

    Deeke, Axel, Thomas Kruppe, Petra Müller & Werner Schuler (2001): Begleitforschung zum "ESF-BA-Programm 2000-2006". Erster Zwischenbericht. (IAB-Projektbericht), Nürnberg, 56 S.

    Abstract

    "Bei dem ersten IAB-Projektbericht zur Begleitforschung des ESF-BA-Programms handelt es sich um einen Arbeitsbericht zum ersten Jahr der Begleitforschung. Im ersten Teil (B) findet sich eine Beschreibung der Aufgaben der Begleitforschung und des gewählten Untersuchungsansatzes. Anschließend wird auf dessen Operationalisierung in Form von Teilprojekten und auf den geplanten Projektablauf eingegangen. Im zweiten Teil (C) werden erste Analysen der förderrechtlichen Grundlagen, der institutionellen und strukturellen Rahmenbedingungen des ESF-BA-Programms dargestellt, so wie seine Einbettung in das ESF-Zielsystem und seine Bindung an das SGB III. Auch wird Fragen zur Mittelausstattung, den Umsetzungsstrukturen und des Monitorings nach gegangen. Ein weiterer Teil (D) widmet sich zuerst der Analyse der Programmeinführung im Jahr 2000. Neben einer Darstellung der Besonderheiten dieser Phase werden auch die daraus resultierenden Konsequenzen für die weitere Umsetzung diskutiert. Im weiteren werden der finanzielle und materielle Verlauf des Programms im Jahr 2000 untersucht und erste Ergebnisse sowohl zur Zielgruppenerreichung als auch zu Maßnahmen/Instrumenten vorgestellt. Der letzte Teil (E) stellt eine Zusammenfassung der vorangegangenen Teile dar und geht dabei auch auf die weiteren Perspektiven des Projekts und die nächsten Arbeitsschritte der Begleitforschung ein. Zusätzlich wird in Anhang 1 auf das Monitoring des ESF-BA-Programms, die ESF-Geschäftsstatistik, den Stand der Einzeldatenerschließung und der Vorbereitung des Aufbaus einer ESF-BA-Individualdatenbank für die Begleitforschung eingegangen. Anhang 2 geht auf die ESF-Förderung von Existenzgründungen in Ergänzung zum SGB III-Überbrückungsgeld ein und beschäftigt sich darüber hinaus mit dem Stand der Erschließung der hierfür relevanten Datengrundlage. Anhang 3 dokumentiert einen im Rahmen dieses Projekts entstandenen und bereits Ende 2000 veröffentlichten Beitrag zu einem mit dem Land Brandenburg durchgeführten Workshop. Hieran wird beispielhaft deutlich, dass es das Projekt auch als seine Aufgabe ansieht, die wissenschaftliche Diskussion zu Fragen des Monitoring und der Evaluation des ESF zu befördern." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Berufliche Neuorientierung bei Arbeitsplatzverlust: ein deutsch-französischer Vergleich (2001)

    Kirsch, Johannes; Knuth, Matthias ;

    Zitatform

    Kirsch, Johannes & Matthias Knuth (2001): Berufliche Neuorientierung bei Arbeitsplatzverlust. Ein deutsch-französischer Vergleich. In: WSI-Mitteilungen, Jg. 54, H. 1, S. 36-41.

    Abstract

    "Eine der Innovationen des seit 1998 geltenden Sozialgesetzbuches III sind die Zuschüsse für Sozialplanmaßnahmen zur Neuorientierung und Weiterbildung von Arbeitnehmern, die durch eine Betriebsänderung von Arbeitslosigkeit bedroht sind. Ermutigende Wiederbeschäftigungsraten von Teilnehmern dieser Maßnahmen stehen im Widerspruch zu ihrer marginalen Inanspruchnahme durch Personal abbauende Betriebe. In Frankreich dagegen werden die "conventions de conversion" -ein Instrument mit ähnlicher Zielsetzung - bei weitem zahlreicher genutzt. Dies ist auf eine gesetzliche Verpflichtung der Arbeitgeber sowie hohe Anreize für die betroffenen Arbeitnehmer zurückzuführen. Da die Maßnahmen in Regie der Arbeitsämter durchgeführt werden, ist ihr Zustandekommen unabhängig von Existenz und Qualität der Arbeitnehmervertretung." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Zuschüsse zu Sozialplanmaßnahmen: langsame Fortschritte bei der Gestaltung betrieblicher und beruflicher Umbrüche (2001)

    Kirsch, Johannes; Knuth, Matthias ; Krone, Sirikit; Mühge, Gernot; Müller, Angelika;

    Zitatform

    Kirsch, Johannes, Matthias Knuth, Sirikit Krone, Gernot Mühge & Angelika Müller (2001): Zuschüsse zu Sozialplanmaßnahmen. Langsame Fortschritte bei der Gestaltung betrieblicher und beruflicher Umbrüche. (Beiträge zur Arbeitsmarkt- und Berufsforschung 242), Nürnberg, 147 S.

    Abstract

    "Eines der wenigen vollständig neuen Instrumente des SGB III sind die Zuschüsse zu Sozialplanmaßnahmen. Mit diesem Instrument der 'proaktiven' Arbeitsförderung sollen sich Beschäftigte, die infolge einer Betriebsänderung von Arbeitslosigkeit bedroht sind, schon während der Kündigungsfrist auf eine neue berufliche Perspektive vorbereiten. Finanziert wird diese Chance aus dem Sozialplan und aus Mitteln der Bundesanstalt. Das Institut Arbeit und Technik, Gelsenkirchen, hat die Startphase des neuen Instrumentes von 1998 bis 2000 im Auftrage des IAB wissenschaftlich begleitet. Der Abschlussbericht beschreibt die im Untersuchungszeitraum durch die Bundesanstalt geförderten Fälle hinsichtlich der Merkmale der Betriebe, der von Betriebsänderungen Betroffenen, des betrieblichen Verhandlungsprozesses, der Inhalte der Sozialpläne und der durchgeführten Maßnahmen. Die unerwartet geringe Inanspruchnahme des Instrumentes durch die Betriebe sowie der geringe zeitliche Umfang der Maßnahmen stehen im Kontrast zu den positiven Erfahrungen der Beteiligten mit der flexiblen Handhabbarkeit und den ermutigenden Wiedereingliederungserfolgen der Teilnehmer. Die Analyse konzentriert sich deshalb auf die Frage, warum die Möglichkeiten des Instrumentes so wenig ausgeschöpft werden. Die Antwort wird in den - im Vergleich zu alternativen Instrumenten - geringen materiellen Anreizen für Betriebe und Beschäftigte und in den betrieblichen Handlungs- und Verhandlungssituationen bei Personalabbau gesehen. Hieraus wird der Vorschlag abgeleitet, die Sozialplanmaßnahmen auf der Basis einer eigenständigen Lohnersatzleistung ('Transfergeld') weiterzuentwickeln zu 'Transfermaßnahmen', die unabhängig von der Existenz und dem Inhalt eines Sozialplans eingesetzt werden können." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Sozialplanzuschüsse in der betrieblichen Praxis und im internationalen Vergleich von Instrumenten des Beschäftigungstransfers: ergänzender Bericht der Begleitforschung zu den Zuschüssen zu Sozialplanmaßnahmen nach §§ 254ff. SGB III (2001)

    Knuth, Matthias ; Kirsch, Johannes; Muth, Josef; Schroth, Jochen; Knuth, Matthias ; Müller, Angelika; Krone, Sirikit; Czommer, Lars; Mühge, Gernot;

    Zitatform

    Czommer, Lars, Johannes Kirsch, Matthias Knuth, Sirikit Krone, Gernot Mühge, Angelika Müller, Josef Muth & Jochen Schroth (2001): Sozialplanzuschüsse in der betrieblichen Praxis und im internationalen Vergleich von Instrumenten des Beschäftigungstransfers. Ergänzender Bericht der Begleitforschung zu den Zuschüssen zu Sozialplanmaßnahmen nach §§ 254ff. SGB III. (IAB-Projektbericht), Gelsenkirchen, 187 S.

    Abstract

    Seit dem 1. Januar 1998 kann die Bundesanstalt für Arbeit Wiedereingliederungsmaßnahmen fördern, die in einem Sozialplan für vor dem Verlust ihres Arbeitsplatzes stehende Arbeitnehmer vorgesehen sind. Von September 1998 bis August 2000 hat das Institut Arbeit und Technik im Auftrag des IAB eine Begleitforschung zur Implementation der Maßnahmen durchgeführt. Hauptzweck der Veröffentlichung ist es, die Fallstudien, aus denen im Endbericht Schlussfolgerungen gezogen werden, dem interessierten Leser in ausführlicherer Form zugänglich zu machen. Außerdem wird ein Blick sowohl über die Landesgrenzen als auch über die Grenzen des Begleitforschungsauftrages geworfen. Um die Diskussion darüber zu befruchten, wie man berufliche Übergänge bei strukturellem Wandel des Beschäftigungssystems noch wirksamer unterstützen könnte, werden Erfahrungen mit den österreichischen "Arbeitsstiftungen" sowie mit den französischen Transfervereinbarungen (conventions de conversion) vorgestellt. Im Anschluss daran werden im Schlusskapitel Anregungen zur Weiterentwicklung der proaktiven Arbeitsförderung in Deutschland gegeben. (IAB2)

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  • Literaturhinweis

    Ein Instrument mit vielen Gesichtern: zweiter Zwischenbericht der Begleitforschung zu den Zuschüssen zu Sozialplanmaßnahmen nach §§ 254ff. SGB III (2000)

    Kirsch, Johannes; Mühge, Gernot; Krone, Sirikit; Knuth, Matthias ;

    Zitatform

    Kirsch, Johannes, Matthias Knuth, Sirikit Krone & Gernot Mühge (2000): Ein Instrument mit vielen Gesichtern. Zweiter Zwischenbericht der Begleitforschung zu den Zuschüssen zu Sozialplanmaßnahmen nach §§ 254ff. SGB III. (IAB-Werkstattbericht 07/2000), Nürnberg, 73 S.

    Abstract

    Seit dem 1.1.1998 kann die Bundesanstalt für Arbeit Wiedereingliederungsmaßnahmen fördern, die in einem Sozialplan für die vor dem Verlust ihres Arbeitsplatzes stehenden Arbeitnehmer vorgesehen sind. Der erste Zwischenberichts der Begleitforschung (IAB-Werkstattbericht 5/99) behandelte neben noch vorläufigen Informationen über die Implementation des neuen Instruments vor allem die sozialpolitischen Hintergründe seiner Einführung. Den Schwerpunkt des zweiten Zwischenberichts bilden 15 Fallstudien von teils mit Sozialplanzuschüssen, teils auf andere Weise oder überhaupt nicht geförderten Personalabbaumaßnahmen. Ausserdem wird eine statistische Bilanz der bisherigen Förderung und des Inhalts der Sozialpläne gezogen. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Berufliche Neuorientierung im Vorfeld von Entlassungen: Projekt-Abschlußbericht (2000)

    Muth, Josef; Albert, Petra; Beer, Doris ; Schumann, Diana;

    Zitatform

    Muth, Josef (2000): Berufliche Neuorientierung im Vorfeld von Entlassungen. Projekt-Abschlußbericht. (Graue Reihe des Instituts Arbeit und Technik 2000-04), Gelsenkirchen, 149 S.

    Abstract

    "Im Zeitraum von 1995 bis 1998 wurden die rechtlichen Rahmenbedingungen für den klassischen Abfindungssozialplan durch Änderungen im Renten- und Arbeitsförderungsrecht gravierend beschnitten. Vor diesem Hintergrund wird die Suche nach neuen Modellen des Personalabbaus dringlich, die sowohl zwischen den betrieblichen Sozialpartnern konsensfähig als auch arbeitsmarktpolitisch sinnvoll erscheinen. Ziel dieser Ansätze ist es, Arbeitslosigkeit im Zuge von Entlassungen möglichst erst gar nicht entstehen zu lassen, sondern die Betroffenen bereits im Vorfeld in neue Beschäftigung auf dem externen Arbeitsmarkt zu bringen. Die vorliegende Studie zeigt exemplarisch anhand von drei Fallstudien, wie 'proaktive' und betriebsnahe Maßnahmen zur Förderung der beruflichen Neuorientierung und Mobilität ausgestaltet werden können und welche Faktoren den Erfolg der Maßnahmen maßgeblich beeinflussen. Die hier untersuchten Aktivitäten sind Beispiele für eine Verzahnung von betrieblicher Personalpolitik und öffentlicher Arbeitsmarktpolitik." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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