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Dossier

Evaluation der Arbeitsmarktpolitik

Arbeitsmarktpolitik soll neben der Wirtschafts- und Strukturpolitik sowie der Arbeitszeit- und Lohnpolitik einen Beitrag zur Bewältigung der Arbeitslosigkeit leisten. Aber ist sie dabei auch erfolgreich und stehen die eingebrachten Mittel in einem angemessenen Verhältnis zu den erzielten Wirkungen? Die Evaluationsforschung geht der Frage nach den Beschäftigungseffekten und den sozialpolitischen Wirkungen auf individueller und gesamtwirtschaftlicher Ebene nach. Das Dossier bietet weiterführende Informationen zu Evaluationsmethoden und den Wirkungen von einzelnen Maßnahmen für verschiedene Zielgruppen.

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im Aspekt "Förderung der Selbständigkeit"
  • Literaturhinweis

    How unemployment benefit duration shapes startup motivation and growth (2025)

    Camarero Garcia, Sebastian ; Murmann, Martin ;

    Zitatform

    Camarero Garcia, Sebastian & Martin Murmann (2025): How unemployment benefit duration shapes startup motivation and growth. In: Small business economics, Jg. 64, H. 4, S. 1565-1600., 2024-07-13. DOI:10.1007/s11187-024-00954-8

    Abstract

    "Business creation is economically important, and unemployment precedes the creation of a substantial share of new firms. Yet, most research has focused on analyzing the effects of unemployment insurance policies on re-employment outcomes, ignoring self-employment. In this paper, we analyze how the potential duration of unemployment benefits, a fundamental design choice of unemployment insurance systems, affects whether new firms are founded out of opportunity or necessity and their growth potential. To this end, we construct a comprehensive dataset on German firm founders that links administrative social insurance information with business survey data. Exploiting reform and age-related exogenous variation in the potential duration of unemployment benefits, we find that longer potential benefit duration implies longer actual unemployment and, as a consequence, more necessity entrepreneurship and worse startup outcomes in terms of sales and employment growth. We explain this overall effect of potential benefit duration through a mix of compositional and individual-level duration effects. Our findings underline that new firms started out of unemployment are a highly heterogeneous group and suggest that the (optimal) design of unemployment insurance systems has important externalities on whether innovation- and growth-oriented firms are started out of unemployment." (Author's abstract, IAB-Doku, © Springer-Verlag) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Der Gründungszuschuss wirkt auch für Ältere und in Regionen mit hoher Arbeitslosigkeit (Serie "Evaluation von Instrumenten der aktiven Arbeitsmarktpolitik") (2022)

    Tübbicke, Stefan ; Caliendo, Marco ;

    Zitatform

    Tübbicke, Stefan & Marco Caliendo (2022): Der Gründungszuschuss wirkt auch für Ältere und in Regionen mit hoher Arbeitslosigkeit (Serie "Evaluation von Instrumenten der aktiven Arbeitsmarktpolitik"). In: IAB-Forum H. 16.05.2022 Nürnberg, 2022-05-11. DOI:10.48720/IAB.FOO.20220516.01

    Abstract

    "Mit dem Gründungszuschuss werden Gründungen aus Arbeitslosigkeit über einen Zeitraum von bis zu 15 Monaten gefördert. Bisherige Studien belegen, dass eine so geförderte Gründung Beschäftigungschancen, Jobzufriedenheit und Erwerbseinkommen der Geförderten im Schnitt deutlich erhöht. Aktuellen Analysen zufolge sind diese Effekte auch langfristig zu erwarten. Allerdings profitieren nicht alle Gruppen in gleichem Maße." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Tübbicke, Stefan ;
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  • Literaturhinweis

    The impact of active labour market policies on the well-being of the unemployed (2019)

    Rose, Damaris;

    Zitatform

    Rose, Damaris (2019): The impact of active labour market policies on the well-being of the unemployed. In: Journal of European social policy, Jg. 29, H. 3, S. 396-410. DOI:10.1177/0958928718792118

    Abstract

    "Asking whether social policies can alter the experience of unemployment, this article systematically evaluates whether participation in active labour market policies (ALMPs) influences the well-being of the unemployed. With consistently high unemployment rates in Organisation for Economic Co-operation and Development (OECD) countries, scholars have started to examine the impact of ALMP schemes on a variety of tangible economic outcomes, but place little focus on their sociological and psychological impacts. Using a novel panel survey, the IZA Evaluation Dataset, I employ a propensity score matching approach combined with difference-in-differences to address selection on both observables and unobservables. Consistent with my theoretical predictions, I find evidence that ALMP programmes that are most like regular employment, namely wage subsidies and subsidized self-employment, have the strongest impact on the well-being of the unemployed. Looking at regional and gender differences indicates interesting effect heterogeneity." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Zur Qualifizierungsoffensive "Wissen und Sicherheit für den Wandel" des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (2018)

    Dauth, Christine ; Kruppe, Thomas ; Stephan, Gesine ;

    Zitatform

    Dauth, Christine, Thomas Kruppe & Gesine Stephan (2018): Zur Qualifizierungsoffensive "Wissen und Sicherheit für den Wandel" des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales. (IAB-Stellungnahme 06/2018), Nürnberg, 12 S.

    Abstract

    "Die vorliegende IAB-Stellungnahme befasst sich mit dem Konzeptpapier 'Qualifizierungsoffensive - Wissen und Sicherheit für den Wandel' des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS 2018). Das Bundesministerium will damit Impulse für eine Diskussion über die Weiterentwicklung der Arbeitsförderung geben. Die Vorschläge sollen dazu beitragen, den Zugang zur Weiterbildungsförderung zu erleichtern, die Rahmenbedingungen und Institutionen für Qualifizierung zu verbessern, den Bezug von Arbeitslosengeld für kurzfristig beschäftigte Menschen zu erleichtern und die Bezugsdauer für Personen in Qualifizierungsmaßnahmen zu verlängern. Die gesetzliche Umsetzung muss noch auf den Weg gebracht werden. Aus Sicht des IAB dürfte berufliche Weiterbildung im digitalen und demografischen Wandel zunehmend an Bedeutung gewinnen. Wichtig wäre, dass gesetzliche Änderungen so umgesetzt werden, dass Fehlanreize möglichst vermieden werden und die intendierten Zielsetzungen erreicht werden können. Das Thema Weiterbildungsberatung wird in dem vom BMAS vorgelegten Konzept nur am Rande angesprochen. Eine leicht zugängliche, ergebnisoffene und individuelle Weiterbildungsberatung könnte in der Zukunft eine immer wichtigere Rolle spielen, um die individuelle Motivation für eine Weiterbildung zu erhöhen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Dauth, Christine ; Stephan, Gesine ;
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  • Literaturhinweis

    Institutional reform for innovation and entrepreneurship: An agenda for Europe (2017)

    Elert, Niklas ; Stenkula, Mikael ; Henrekson, Magnus ;

    Zitatform

    Elert, Niklas, Magnus Henrekson & Mikael Stenkula (2017): Institutional reform for innovation and entrepreneurship. An agenda for Europe. (SpringerBriefs in economics), Cham: Springer London, 102 S. DOI:10.1007/978-3-319-55092-3

    Abstract

    "The authors of this book advise the economies of the European Union to become more entrepreneurial in promoting innovation and economic growth. The authors propose a reform strategy with respect to several aspects to achieve this goal. Starting with the rule of law and the protection of property rights; the tax system; the authors deal with regulations governing savings, capital and finance, and the organization of labor markets and social insurance systems. Framework strategies related to the regulations governing goods and service markets, bankruptcy and insolvency are also put forward. A core understanding and future path is also provided towards R&D, commercialization and knowledge spillovers; human capital investments; and informal institutions." (Publisher information, © Springer) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Der Gründungszuschuss nach seiner gesetzlichen Neuregelung: Die Folgen des Kurswechsels (2015)

    Bernhard, Stefan; Evers, Katalin; Grüttner, Michael ;

    Zitatform

    Bernhard, Stefan, Katalin Evers & Michael Grüttner (2015): Der Gründungszuschuss nach seiner gesetzlichen Neuregelung: Die Folgen des Kurswechsels. (IAB-Kurzbericht 21/2015), Nürnberg, 8 S.

    Abstract

    "Ende des Jahres 2011 wurde der Gründungszuschuss grundlegend umgestaltet. Insbesondere wurde er von einer Pflicht- in eine Ermessensleistung umgewandelt und das Budget erheblich gekürzt. Im vorliegenden Bericht werden die Wirkungen der Reform in den Arbeitsagenturen und für die Geförderten nachgezeichnet und anhand der Reformziele eingeschätzt. Dabei wird auf quantitative und qualitative Befragungen zurückgegriffen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Wirkung arbeitsmarktpolitischer Instrumente im SGB III: Maßnahmen auf dem Prüfstand (2015)

    Büttner, Thomas; Schewe, Torben; Stephan, Gesine ;

    Zitatform

    Büttner, Thomas, Torben Schewe & Gesine Stephan (2015): Wirkung arbeitsmarktpolitischer Instrumente im SGB III: Maßnahmen auf dem Prüfstand. (IAB-Kurzbericht 08/2015), Nürnberg, 8 S.

    Abstract

    "Die Arbeitslosigkeit in Deutschland konnte in den letzten 10 Jahren zwar deutlich abgebaut werden. Dennoch stellen die Ziele der Arbeitsförderung weiterhin hohe Anforderungen an Politik und Arbeitsverwaltung. Neben den Vermittlungsaktivitäten nimmt die aktive Arbeitsmarktpolitik dabei einen großen Stellenwert ein. Für die Zugangskohorten der Jahre 2011 und 2012 wird mit der Wirkungsanalyse TrEffeR ('Treatment Effects and Prediction') überprüft, wie wirksam ausgewählte arbeitsmarktpolitische Maßnahmen im Rechtskreis SGB III für die Geförderten ein bzw. zwei Jahre nach Förderbeginn waren." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Stephan, Gesine ;
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  • Literaturhinweis

    Getting back into the labor market: the effects of start-up subsidies for unemployed females (2015)

    Caliendo, Marco ; Künn, Steffen;

    Zitatform

    Caliendo, Marco & Steffen Künn (2015): Getting back into the labor market. The effects of start-up subsidies for unemployed females. In: Journal of population economics, Jg. 28, H. 4, S. 1005-1043. DOI:10.1007/s00148-015-0540-5

    Abstract

    "Low female labor market participation is a problem many developed countries have to face. Beside activating inactive women, one possible solution is to support the re-integration of unemployed women. Due to female-specific labor market constraints (preferences for flexible working hours, discrimination), this is a difficult task, and the question arises whether active labor market policies (ALMP) are an appropriate tool to help. It has been shown that the effectiveness of traditional (ALMP) programs - which focus on the integration in dependent (potentially inflexible) employment - is positive but limited. At the same time, recent evidence for Austria shows that these programs reduce fertility which might be judged unfavorable from a societal perspective. Promoting self-employment among unemployed women might therefore be a promising alternative. Starting their own business might give women more independence and flexibility to reconcile work and family and increase labor market participation. Based on long-term informative data, we find that start-up programs persistently integrate former unemployed women into the labor market, and the impact on fertility is less detrimental than for traditional ALMP programs." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Der Gründungszuschuss vor und nach der Reform: same, but different: Ein Vergleich der Teilnehmerstrukturen (2015)

    Evers, Katalin; Schleinkofer, Michael;

    Zitatform

    Evers, Katalin & Michael Schleinkofer (2015): Der Gründungszuschuss vor und nach der Reform. Same, but different: Ein Vergleich der Teilnehmerstrukturen. (IAB-Forschungsbericht 05/2015), Nürnberg, 50 S.

    Abstract

    "Zum 28. Dezember 2011 wurde der Gründungszuschuss (§§ 93, 94 Sozialgesetzbuch III - SGB III) vollständig in eine Ermessensleistung umgewandelt. Durch die Veränderungen sollten erhebliche Kosteneinsparungen und eine Verringerung von Mitnahmeeffekten realisiert werden. Der vorliegende Forschungsbericht diskutiert die Ergebnisse aus der quantitativen Evaluation des reformierten Gründungszuschusses. Die Entwicklung der Förderzahlen und der damit verbundenen Ausgabenhöhe zeigt, dass die mit der Reform verbundenen Kosteneinsparungsziele erreicht worden sind. Dabei ist der Rückgang regional sehr unterschiedlich ausgeprägt. Tendenziell war er am höchsten in diejenigen Arbeitsagenturen, in denen vor der Reform überproportionale Förderquoten beobachtet wurden.
    Deskriptive Vergleiche basierend auf telefonischen Befragungen der Geförderten vor und nach der Novellierung zeigen eine Veränderung der Teilnehmerstrukturen im Zeitablauf. Nach der Reform wurden tendenziell Ältere und höher Gebildete gefördert. Der Anteil von Frauen und Geförderten aus Ostdeutschland hat sich ebenfalls erhöht. Die gesamtwirtschaftliche Verschiebung zu einer Dienstleistungsgesellschaft ist auch bei den geförderten Gründungen zu beobachten.
    Potenzielle Mitnahmeeffekte des Gründungszuschusses wurden auf unterschiedliche Arten abgebildet. Sie haben nach der Novellierung anteilsmäßig zugenommen von 19,0 % auf 28,2 % bzw. von 7,1 % auf 10,3 %. Gleichzeitig ist die absolute Bedeutung von potenziellen Mitnahmen deutlich zurückgegangen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Erfolg arbeitsmarktpolitischer Bildungsmaßnahmen: angewandte Kriterien und Indikatoren am Beispiel Deutschland (2014)

    Enichlmair, Christina; Heckl, Eva;

    Zitatform

    Enichlmair, Christina & Eva Heckl (2014): Erfolg arbeitsmarktpolitischer Bildungsmaßnahmen. Angewandte Kriterien und Indikatoren am Beispiel Deutschland. (AMS report 104), Wien, 47 S.

    Abstract

    "Ziel dieser von der KMU Forschung Austria im Auftrag der Abt. Arbeitsmarktforschung und Berufsinformation des AMS Österreich im Jahr 2013 realisierten Studie ist eine Darstellung, wie in Deutschland der Erfolg arbeitsmarktpolitischer Bildungsmaßnahmen definiert wird und welche Indikatoren herangezogen werden, um diesen Erfolg zu messen.
    Nach der Einleitung (Kapitel 1) wird in Kapitel 2 erläutert, wie die Arbeitsmarktpolitik in Deutschland organisiert ist, welche Instrumente es im (Weiter-)Bildungsbereich gibt und welche im Rahmen der Studie untersucht werden. Zudem werden die Besonderheiten in der deutschen Wirkungsforschung dargestellt und erläutert, auf welche Datengrundlagen bei Evaluierungen / Wirkungsanalysen von arbeitsmarktpolitischen Instrumenten im Bildungsbereich zurückgegriffen wird.
    Kapitel 3 behandelt die konkreten Erfolgskriterien und Indikatoren, die in Deutschland für die Wirkungsanalyse von Bildungsmaßnahmen herangezogen werden. Soweit es möglich ist, werden diese den Bewertungskriterien für arbeitsmarktpolitische Bildungsmaßnahmen gemäß AMS Österreich zugeordnet, um eine bessere Übersichtlichkeit und Vergleichbarkeit mit den österreichischen Indikatoren zu gewährleisten. In Kapitel 4 werden die Ergebnisse der Untersuchung in einer zusammenfassenden Analyse dargestellt." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Regional effect heterogeneity of start-up subsidies for the unemployed (2013)

    Caliendo, Marco ; Künn, Steffen;

    Zitatform

    Caliendo, Marco & Steffen Künn (2013): Regional effect heterogeneity of start-up subsidies for the unemployed. (IZA discussion paper 7460), Bonn, 40 S.

    Abstract

    "Recent microeconometric evaluation studies have shown that start-up subsidies for unemployed individuals are an effective policy tool to improve long-term employment and income prospects of participants, in particular compared to other active labor market programs (e.g. training, job search assistance or job creation schemes). What has not been examined yet are the potentially heterogeneous effects of start-up programs across regional labor markets. Labor demand side restrictions in areas with relatively bad labor market conditions generally increase entries into start-up programs as job offers are limited and starting an own business is an opportunity to leave unemployment. However, the survival of firms in deprived areas is also lower, such that the overall effect remains an empirical question. We use a combination of administrative and survey data and observe participants in two distinct start-up programs in Germany for five years after start-up as well as a control group of unemployed who did not enter these programs. We add information on unemployment rates and GDP per capita at the labor agency district level to distinguish regional labor markets. Using propensity score matching methods we find supportive evidence that the founding process and development of businesses as well as program effectiveness is influenced by prevailing economic conditions at start-up." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Arbeitslosenversicherung: Auch Selbstständige nehmen Unterstützung in Anspruch (2013)

    Jahn, Elke ; Springer, Angelina;

    Zitatform

    Jahn, Elke & Angelina Springer (2013): Arbeitslosenversicherung: Auch Selbstständige nehmen Unterstützung in Anspruch. (IAB-Kurzbericht 26/2013), Nürnberg, 7 S.

    Abstract

    "Selbstständige können sich seit 2006 unter bestimmten Voraussetzungen in der Arbeitslosenversicherung freiwillig weiterversichern. Diese Regelung gilt in Deutschland als Innovation und setzt neue sozialpolitische Impulse. Die Autorinnen untersuchen den Versicherungsfall, also den tatsächlichen Leistungsbezug von vormals freiwillig versicherten Selbstständigen: Wer sind diese Leistungsbezieher, wie lange und wie oft nehmen sie Leistungen in Anspruch und was tun sie nach dem Auslaufen des Anspruchs?" (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Jahn, Elke ;
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  • Literaturhinweis

    Selbständig statt leistungsberechtigt: Eine Implementationsstudie zur Handhabung des Einstiegsgeldes in den Jobcentern (2013)

    Pongratz, Hans J. ; Wolff, Joachim; Bernhard, Stefan; Promberger, Markus;

    Zitatform

    Pongratz, Hans J., Stefan Bernhard, Joachim Wolff & Markus Promberger (2013): Selbständig statt leistungsberechtigt: Eine Implementationsstudie zur Handhabung des Einstiegsgeldes in den Jobcentern. (IAB-Forschungsbericht 03/2013), Nürnberg, 134 S.

    Abstract

    "Der Forschungsbericht präsentiert Ergebnisse einer qualitativen Implementationsstudie zum Umgang mit dem Einstiegsgeld (ESG) in der Gründungsvariante in den Grundsicherungsstellen.
    Rein deskriptiv betrachtet hat die Zahl der Förderungen mit Einstiegsgeld auf insgesamt geringem Niveau nach der Einführung im Jahr 2005 zunächst einen kleinen Boom erlebt und erreichte in den Jahren 2006 und 2007 jährliche Zugänge von mehr als 32 Tsd. Förderfällen. In Relation zum durchschnittlichen Bestand arbeitsloser erwerbsfähiger Leistungsberechtigter in Höhe von 2,8 Mio. Personen im Jahr 2006 und 2,5 Mio. Personen im Jahr 2007 war die Anzahl der Förderfälle dennoch gering. Seit dem Jahr 2007 hat die Zahl der Eintritte in die Förderung schrittweise nachgelassen, was sich nicht alleine durch einen Rückgang des Bestands arbeitsloser Arbeitslosengeld-II-Bezieher erklären lässt. Auf Grundlage der vorliegenden Studie können wir annehmen, dass der Rückgang der Förderfälle nicht in erster Linie auf ein abnehmendes Interesse von angehenden GründerInnen an der Einstiegsgeldförderung zurückzuführen ist, sondern zumindest teilweise auch auf veränderte Vergabeverfahren in den Grundsicherungsstellen.
    In der Studie werden drei Handlungsprobleme der Gründungsförderung im SGB II identifiziert. (1) Die Entscheidungslage der Gründungsförderung ist im Vergleich zur Vermittlung in abhängige Beschäftigung vielschichtiger, u. a. da neben der Gründungseignung der erwerbsfähigen Leistungsberechtigten auch das zukünftige Erfolgspotenzial des Gründungsvorhabens auf Basis einer prospektiven Marktanalyse einzuschätzen ist. Zudem muss über den gesamten Auswahl- und Beratungsprozess im Vorfeld der Gründung hinweg nach jeweils aktueller Sachlage geprüft werden, ob eine Rückkehr zur Arbeitsvermittlung nicht doch der vielversprechendere Weg aus dem Leistungsbezug wäre. (2) Die gesamte gründungsbezogene Kommunikation zwischen Integrationsfachkräften und gründungswilligen ALG-IIBeziehern findet beim Einstiegsgeld in einem bestimmten institutionellen Kontext statt, der sich vom Ideal einer Gründungsberatung deutlich unterscheidet. Auskünfte, die weit in das Privatleben der erwerbsfähigen Leistungsberechtigten hineinreichen, können für die Gründungsvorbereitung bedeutsam sein, aus bestimmten Gründen jedoch verweigert werden, beispielsweise weil negative Folgen für die Leistungshöhe befürchtet werden. Insgesamt kann man festhalten, dass die Kommunikationsmuster zwischen Förderwilligen und Jobcentern auf die Prüfung von Fördervoraussetzungen verengt und Informationszugänge begrenzt sind. (3) Der Beratungsansatz, den die externen Kooperationspartner verfolgen, ist prinzipiell geeignet, diese institutionell vorbelastete Kommunikation von ALG-II-Beziehern und Fachkräften zu ergänzen. Empirisch zeigt sich jedoch, dass die Potenziale zur Komplementarität und die Chancen auf einen gemeinsamen, fallbezogenen Lernprozess nicht ausgeschöpft werden. Stattdessen ist eine Tendenz zu wechselseitiger Vereinseitigung zu diagnostizieren: Gründungsberatungen konzentrieren sich auf die Weiterentwicklung der Gründungsvorhaben und berücksichtigen die besondere Situation der erwerbsfähigen Leistungsberechtigten nur am Rande (insbesondere das Risiko anhaltender Leistungsbedürftigkeit nach der Neugründung); die Jobcenter wiederum konzentrieren sich auf die mehr oder weniger eng ausgelegte Prüfung von Fördervoraussetzungen und lagern die Verantwortung für die wirtschaftliche Bewertung der Gründungsprojekte an ihre Kooperationspartner aus." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Wolff, Joachim; Promberger, Markus;
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  • Literaturhinweis

    Gründungszuschuss für Arbeitslose: Bislang solider Nachfolger der früheren Programme (2012)

    Caliendo, Marco ; Künn, Steffen; Wießner, Frank; Hogenacker, Jens;

    Zitatform

    Caliendo, Marco, Jens Hogenacker, Steffen Künn & Frank Wießner (2012): Gründungszuschuss für Arbeitslose: Bislang solider Nachfolger der früheren Programme. (IAB-Kurzbericht 02/2012), Nürnberg, 8 S.

    Abstract

    "Die Existenzgründung von Arbeitslosen wird seit August 2006 mit dem Gründungszuschuss gefördert. Von den Vorgängerinstrumenten Überbrückungsgeld und Existenzgründungszuschuss (besser bekannt als Ich-AG) wurden wesentliche Elemente übernommen und zu einem neuen Programm verschmolzen. Da dieses zum Jahreswechsel reformiert wurde, stellt sich die Frage, inwieweit der Gründungszuschuss bisher an die Erfolge der früheren Instrumente anknüpfen konnte. Eine Befragung von Gründern aus dem ersten Quartal 2009 zeigt, dass 19 Monate später noch 75 bis 84 Prozent der Geförderten selbstständig sind. Die viel diskutierten Mitnahmeeffekte spielen offenbar eine geringere Rolle als bisher angenommen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Are self-employment training programs effective?: evidence from Project GATE (2012)

    Michaelides, Marios ; Benus, Jacob;

    Zitatform

    Michaelides, Marios & Jacob Benus (2012): Are self-employment training programs effective? Evidence from Project GATE. In: Labour economics, Jg. 19, H. 5, S. 695-705. DOI:10.1016/j.labeco.2012.04.004

    Abstract

    "We examine the efficacy of providing self-employment training to unemployed and other individuals interested in self-employment using data from Project GATE. This experimental design program offered self-employment training services to a random sample of individuals who expressed a strong interest in self-employment. We find that Project GATE was effective in helping unemployed participants to start their own business, leading to significant impacts in self-employment and overall employment soon after program entry. The program also helped unemployed participants remain self-employed and avoid unemployment even five years after program entry.However, the program was not effective in improving the labor market outcomes of participants who were not unemployed." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Start me up: The effectiveness of a self-employment programme for needy unemployed people in Germany (2012)

    Wolff, Joachim; Nivorozhkin, Anton ;

    Zitatform

    Wolff, Joachim & Anton Nivorozhkin (2012): Start me up: The effectiveness of a self-employment programme for needy unemployed people in Germany. In: Journal of Small Business and Entrepreneurship, Jg. 25, H. 4, S. 499-518., 2012-04-25. DOI:10.1080/08276331.2012.10593586

    Abstract

    "Seit geraumer Zeit ist die Aktivierung bedürftiger Langzeitarbeitsloser ein zentrales Anliegen der Arbeitsmarktpolitik. Unsere Studie befasst sich damit, ob nach der Einführung des Sozialgesetzbuches II im Jahre 2005 die Gründungsförderung durch Einstiegsgeld zur Aktivierung bedürftiger Arbeitsloser in Deutschland beiträgt. Wir betrachten Arbeitslosengeld II-Bezieher, die zum 31. Januar 2005 arbeitslos waren. Sie unterteilen sich in eine Treatmentgruppe, die zwischen Anfang Februar und Ende April 2005 erstmals diese Förderung erhalten hat, und eine Kontrollgruppe, die in diesem Zeitraum nicht gefördert wurde und die mit Hilfe von Propensity-Score-Matching gebildet wurde. Die Untersuchung verwendet hierbei eine reichhaltige administrative Personendatenbasis, die allerdings keine Informationen über ungeförderte Selbständigkeit enthält. Dafür lässt sich mit Hilfe der Daten feststellen, ob die Personen nicht arbeitslos oder weder arbeitslos noch arbeitsuchend sind und ob sie keine Arbeitslosengeld II-Leistungen erhalten. Unsere Schätzerergebnisse deuten darauf hin, dass die Gründungsförderung zur Aktivierung der Teilnehmer beiträgt und zwar auch nach Abschluss der Förderung. Sie sind häufiger als die Vergleichspersonen nicht arbeitslos und weder arbeitslos noch arbeitsuchend. Ebenso sind sie seltener noch auf den Bezug von Arbeitslosengeld II angewiesen. Diese Effekte sind für unterschiedliche Personengruppen wie Frauen und Männer, Personen in Ost- und in Westdeutschland recht ähnlich." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Wolff, Joachim; Nivorozhkin, Anton ;
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  • Literaturhinweis

    Die Praxis des Gründungszuschusses: eine qualitative Implementationsstudie zur Gründungsförderung im SGB III (2011)

    Bernhard, Stefan; Wolff, Joachim;

    Zitatform

    Bernhard, Stefan & Joachim Wolff (2011): Die Praxis des Gründungszuschusses. Eine qualitative Implementationsstudie zur Gründungsförderung im SGB III. (IAB-Forschungsbericht 03/2011), Nürnberg, 103 S.

    Abstract

    "Diese Studie untersucht die Umsetzung des am 1. August 2006 eingeführten Gründungszuschusses nach § 57 und § 58 SGB III auf Basis von qualitativen Interviews, Interaktionsbeobachtungen und Dokumentenanalysen. Das qualitative Forschungsdesign erlaubt es zu eruieren, auf welche Weise die gesetzlichen Vorgaben in der Vergabepraxis vor Ort interpretiert und umgesetzt werden, welche Variationsbreite dabei auftritt und wie die Vorgaben die Förderpraxis beeinflussen. Ferner ist es auf Basis der Studie möglich, derzeitige Reformvorschläge hinsichtlich ihrer Auswirkungen auf die Vergabepraxis einzuschätzen. Forschungsleitende Fragestellungen für den Bericht beziehen sich erstens auf die Steuerung der Gesetzesimplementation durch die Bundesagentur für Arbeit, zweitens auf die Veränderungen der Umsetzungspraxis im Vergleich zu den beiden Vorgängerinstrumenten Überbrückungsgeld und Existenzgründungszuschuss und drittens auf die Fallbearbeitung in der Interaktion von Vermittlern und Kunden.
    Dadurch, dass das Überbrückungsgeld und die Ich-AG durch den Gründungszuschuss abgelöst wurden, hat die Gründungsförderung von Arbeitslosengeld-I-Beziehern nicht an Bedeutung verloren. Die Ausgestaltung des Gründungszuschusses vereint Elemente der Überbrückungsgeld- und Ich-AG-Förderung, wobei die Neuregelungen mehr mit Ausgestaltung der alten Überbrückungsgeldförderung gemeinsam haben als mit den Regelungen zur Ich-AG. Daher überrascht es wenig, dass die strukturelle Zusammensetzung z. B. nach Alter und Ausbildung der durch den Gründungszuschuss geförderten Gründer mehr Ähnlichkeiten mit der Teilnehmendenstruktur der Überbrückungsgeldförderung aufweist als mit der Teilnehmendenstruktur der Ich-AG-Förderung.
    Sowohl die befragten Vermittler und die Teamleiter als auch die Leitungsebene der Agenturen bewerten den Gründungszuschuss überwiegend positiv. Besonders hervorgehoben wird in diesem Zusammenhang die einfache und konfliktarme Handhabung. Insgesamt wird der Gründungszuschuss eher als Fortsetzung des Überbrückungsgeldes gesehen. Daher wird davon ausgegangen, dass er eine ähnliche Klientel anspricht wie dieser. Die Qualität der geförderten Gründungen wird als gut eingeschätzt, allerdings rechnet man auch damit, dass gegenüber dem Existenzgründungszuschuss zum Beispiel Gründungen von Frauen weniger gefördert werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Wolff, Joachim;
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    Förderinstrument im SGB III: Der Gründungszuschuss aus Sicht der Praxis (2011)

    Bernhard, Stefan; Wolff, Joachim;

    Zitatform

    Bernhard, Stefan & Joachim Wolff (2011): Förderinstrument im SGB III: Der Gründungszuschuss aus Sicht der Praxis. (IAB-Kurzbericht 22/2011), Nürnberg, 8 S.

    Abstract

    "Der Gründungszuschuss hat im August 2006 die Vorgängerinstrumente Überbrückungsgeld und Existenzgründungszuschuss (Ich-AG) abgelöst. Seither hat die Gründungsförderung von ALG-I-Beziehern zahlenmäßig nicht an Bedeutung verloren. Sie soll Arbeitslosen einen erfolgreichen Übergang in die Selbstständigkeit ermöglichen oder erleichtern. Für eine Implementationsstudie des Förderinstruments wurden Fach- und Führungskräfte der Arbeitsverwaltung nach ihren Erfahrungen mit dem Gründungszuschuss befragt. Die Befunde geben erste Hinweise auf mögliche Konsequenzen der Instrumentenreform, die für November 2011 geplant ist." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Wolff, Joachim;
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  • Literaturhinweis

    Start-up subsidies for the unemployed: long-term evidence and effect heterogeneity (2011)

    Caliendo, Marco ; Künn, Steffen;

    Zitatform

    Caliendo, Marco & Steffen Künn (2011): Start-up subsidies for the unemployed. Long-term evidence and effect heterogeneity. In: Journal of Public Economics, Jg. 95, H. 3/4, S. 311-331.

    Abstract

    "Turning unemployment into self-employment has become an increasingly important part of active labor market policies (ALMP) in many OECD countries. Germany is a good example where the spending on start-up subsidies for the unemployed accounted for nearly 17% of the total spending on ALMP in 2004. In contrast to other programs - like vocational training, job creation schemes, or wage subsidies - the empirical evidence on the effectiveness of such schemes is still scarce; especially regarding long-term effects and effect heterogeneity. This paper aims to close this gap. We use administrative and survey data from a large sample of participants in two distinct start-up programs and a control group of unemployed individuals. We find that over 80% of participants are integrated in the labor market and have relatively high labor income five years after start-up. Additionally, participants are much more satisfied with their current occupational situation compared to previous jobs. Based on conditional propensity score matching methods we estimate the long-term effects of the programs against non-participation. Our results show that both programs are effective with respect to income and employment outcomes in the long-run. Moreover, we consider effect heterogeneity with respect to several dimensions and show that start-up subsidies for the unemployed tend to be most effective for disadvantaged groups in the labor market." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Alte Idee, neues Programm: Der Gründungszuschuss als Nachfolger von Überbrückungsgeld und Ich-AG (2011)

    Caliendo, Marco ; Künn, Steffen; Hogenacker, Jens; Wießner, Frank;

    Zitatform

    Caliendo, Marco, Jens Hogenacker, Steffen Künn & Frank Wießner (2011): Alte Idee, neues Programm: Der Gründungszuschuss als Nachfolger von Überbrückungsgeld und Ich-AG. (IAB-Discussion Paper 24/2011), Nürnberg, 38 S.

    Abstract

    "Die Gründungsförderung der Bundesagentur für Arbeit ist im Rahmen der aktiven Arbeitsmarktpolitik im Rechtskreis SGB III nach wie vor eines der bedeutsamsten Instrumente. Zum 1. August 2006 löste der Gründungszuschuss (§ 57 SGB III) seine beiden Vorgänger, das Überbrückungsgeld und den Existenzgründungszuschuss ('Ich-AG') ab. Ziel der Reform war neben der Erhöhung der Transparenz und Übersichtlichkeit vor allem eine Entlastung der Arbeitsverwaltung und eine effizientere Ausgestaltung des Förderinstruments. Die Ergebnisse der Studie zeigen, dass das neue Programm wie erwartet ähnliche Teilnehmerstrukturen wie das Überbrückungsgeld aufweist und somit nicht mehr die Breite der beiden Vorgängerprogramme abdeckt. Die degressive Transferentzugsrate hat entgegen anfänglichen Befürchtungen keinen maßgeblichen Einfluss auf den Zeitpunkt der Gründungsentscheidung. Eine vertiefende Betrachtung des Fördergeschehens zeigt ebenfalls, dass sich der Gründungszuschuss durch beachtliche Verbleibsquoten (75 bis 84 %) in Selbständigkeit auszeichnet, die zum Teil deutlich über denen der Vorgängerprogramme liegen. Im Hinblick auf die vieldiskutierten Mitnahmeeffekte im Bereich der Gründungsförderung, deuten deskriptive Auswertungen darauf hin, dass Mitnahmeeffekte im Zusammenhang mit dem Gründungszuschuss eine geringere Bedeutung haben als vielfach angenommen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Evaluation der aktiven Arbeitsmarktpolitik: Ein Sachstandsbericht für die Instrumentenreform 2011 (2011)

    Heyer, Gerd; Koch, Susanne ; Stephan, Gesine ; Wolff, Joachim;

    Zitatform

    Heyer, Gerd, Susanne Koch, Gesine Stephan & Joachim Wolff (2011): Evaluation der aktiven Arbeitsmarktpolitik: Ein Sachstandsbericht für die Instrumentenreform 2011. (IAB-Discussion Paper 17/2011), Nürnberg, 39 S.

    Abstract

    "Der Beitrag gibt einen ergebnisorientierten Überblick über den Stand der Evaluation der aktiven Arbeitsmarktpolitik in Deutschland. Die Befunde weisen darauf hin, dass keine der bisherigen Instrumentengruppen überflüssig ist. Die meisten Maßnahmen können die Beschäftigungschancen zumindest bestimmter Personengruppen verbessern. Verbesserungspotenzial besteht vor allem bei der Zielgenauigkeit der Teilnehmerauswahl. Im Einzelnen lässt sich festhalten: An Dritte überwiesene Personen waren später kaum häufiger beschäftigt als jene, die durch die Arbeitsagentur betreut wurden. Bestimmte Gruppen von Arbeitslosen konnten aber von der Überweisung profitieren. Etwas besser sind die Ergebnisse beim Vermittlungsgutschein. Eingliederungszuschüsse, betriebliche Trainingsmaßnahmen und die Gründungsförderung haben besonders positive Effekte auf die Beschäftigungschancen der Geförderten. Grundsätzlich besteht allerdings bei allen Maßnahmen, die mit einer Beschäftigungsaufnahme einhergehen, ein Risiko von Mitnahme-, Substitutions- und Verdrängungseffekten. Berufliche Weiterbildung und nicht-betriebliche Trainingsmaßnahmen erhöhen ebenfalls die Chancen auf eine reguläre Beschäftigung, allerdings häufig erst mit Zeitverzögerung. Beschäftigungsmaßnahmen verbessern die Integrationschancen bei arbeitsmarktfernen Gruppen. Für Personen, die dem Arbeitsmarkt näher stehen, können sie schädlich sein. Bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen tragen sie nicht zum Ziel einer Integration in den Arbeits- und Ausbildungsmarkt bei." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Stephan, Gesine ; Wolff, Joachim;
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  • Literaturhinweis

    Kurz vor der Reform: Arbeitsmarktinstrumente auf dem Prüfstand (2011)

    Koch, Susanne ; Spies, Christiane; Wolff, Joachim; Stephan, Gesine ;

    Zitatform

    Koch, Susanne, Christiane Spies, Gesine Stephan & Joachim Wolff (2011): Kurz vor der Reform: Arbeitsmarktinstrumente auf dem Prüfstand. (IAB-Kurzbericht 11/2011), Nürnberg, 8 S.

    Abstract

    "Eine der wichtigsten Aufgaben der aktiven Arbeitsmarktpolitik ist es, die Integration Arbeitsloser in das Erwerbsleben zu unterstützen. Um das Instrumentarium dafür sachgerecht auszugestalten, müssen Qualität und Wirkung der einzelnen Bausteine bekannt sein. Das IAB hat im Januar 2011 gemeinsam mit dem BMAS die bisher vorliegenden wissenschaftlichen Befunde zu den Instrumenten der Arbeitsmarktpolitik systematisch aufgearbeitet und im 'Sachstandsbericht der Evaluation der Instrumente' zusammengefasst. Dieser IAB-Kurzbericht stellt die - nach Instrumentengruppen gegliederten - zentralen Befunde des Sachstandsberichts und die daraus folgenden Empfehlungen vor. Er gibt damit einen kompakten Überblick über die Ergebnisse von Evaluationsprojekten in Deutschland." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Die Nachhaltigkeit von geförderten Existenzgründungen aus Arbeitslosigkeit: eine Bilanz nach fünf Jahren (2010)

    Caliendo, Marco ; Wießner, Frank; Künn, Steffen;

    Zitatform

    Caliendo, Marco, Steffen Künn & Frank Wießner (2010): Die Nachhaltigkeit von geförderten Existenzgründungen aus Arbeitslosigkeit. Eine Bilanz nach fünf Jahren. In: Zeitschrift für ArbeitsmarktForschung, Jg. 42, H. 4, S. 269-291. DOI:10.1007/s12651-009-0024-8

    Abstract

    "Die Ich-AG (Existenzgründungszuschuss) war eines der zentralen Instrumente, das im Rahmen der 'Hartz-Reformen' in den arbeitsmarktpolitischen Kanon aufgenommen wurde. Zusammen mit dem bereits seit langem bekannten Überbrückungsgeld wurden damit zwischen 2003 und 2006 mehr als eine Million vormals Arbeitsloser bei der Gründung eines Unternehmens gefördert. Frühere Studien haben gezeigt, dass sich beide Programme ergänzten, indem sie unterschiedliche Personengruppen zur Existenzgründung aktivierten. In den kurz- bis mittelfristigen Analysen im Rahmen der 'Hartz-Evaluationen' wurden beide Programme ebenfalls positiv bewertet. Bislang unerforscht sind allerdings deren langfristige Wirkungen. Das Papier schließt diese Lücke und gibt Aufschluss über den Erfolg von geförderten Existenzgründern fünf Jahre nach der Gründung. Es zeigt sich, dass zu diesem Zeitpunkt noch nahezu 50-60 % der ehemaligen Ich-AG-Gründer/innen und zwischen 53-67 % der mit Überbrückungsgeld Geförderten in Voll- oder Teilzeit selbständig tätig sind. Hinsichtlich der Integration in den ersten Arbeitsmarkt können beide Programme als effektiv angesehen werden: Die Teilnehmer weisen höhere Beschäftigungsquoten als eine Kontrollgruppe von nicht-geförderten Arbeitslosen auf und erzielen höhere Einkommen. Die induzierten Beschäftigungseffekte sind für das Überbrückungsgeld relativ hoch; auf 100.000 Förderungen entfallen knapp 80.000 zusätzliche Vollzeitäquivalente." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Start-up subsidies for the unemployed: long-term evidence and effect heterogeneity (2010)

    Caliendo, Marco ; Künn, Steffen;

    Zitatform

    Caliendo, Marco & Steffen Künn (2010): Start-up subsidies for the unemployed. Long-term evidence and effect heterogeneity. (DIW-Diskussionspapiere 985), Berlin, 37 S.

    Abstract

    "Turning unemployment into self-employment has become an increasingly important part of active labor market policies (ALMP) in many OECD countries. Germany is a good example where the spending on start-up subsidies for the unemployed accounted for nearly 17% of the total spending on ALMP in 2004. In contrast to other programs - like vocational training, job creation schemes, or wage subsidies - the empirical evidence on the effectiveness of such schemes is still scarce; especially regarding long-term effects and effect heterogeneity. This paper aims to close this gap. We use administrative and survey data from a large sample of participants in two distinct start-up programs and a control group of unemployed individuals. We find that over 80% of participants are integrated in the labor market and have relatively high labor income five years after start-up. Additionally, participants are much more satisfied with their current occupational situation compared to previous jobs. Based on conditional propensity score matching methods we estimate the long-term effects of the programs against non-participation. Our results show that both programs are effective with respect to income and employment outcomes in the long-run. Moreover, we consider effect heterogeneity with respect to several dimensions and show that start-up subsidies for the unemployed tend to be most effective for disadvantaged groups in the labor market." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    Arbeitsmarktpolitik mit dem Europäischen Sozialfonds: Analysen zur Umsetzung und zu den Wirkungen der Ergänzung des SGB III aus Mitteln des ESF - Endbericht der Begleitforschung zum ESF-BA-Programm 2000-2008 (2010)

    Deeke, Axel;

    Zitatform

    Deeke, Axel (2010): Arbeitsmarktpolitik mit dem Europäischen Sozialfonds. Analysen zur Umsetzung und zu den Wirkungen der Ergänzung des SGB III aus Mitteln des ESF - Endbericht der Begleitforschung zum ESF-BA-Programm 2000-2008. Nürnberg, 357 S.

    Abstract

    "In der Zeit von Anfang 2000 bis zum Herbst 2008 wurde die im Sozialgesetzbuch III geregelte aktive Arbeitsmarktpolitik des Bundes aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds ergänzt. Das Programm wurde in Verantwortung des BMAS (damals Bundesministerium für Arbeit und Sozialordnung, heute Bundesministerium für Arbeit und Soziales) mit einer später mehrfach geänderten Förderrichtlinie eingeführt und von der Bundesagentur für Arbeit umgesetzt.
    Im Sommer des Jahres 2000 beauftragte das BMAS das IAB mit der Begleitforschung zu diesem ESF-BA-Programm. In den folgenden Jahren erstellte das Projektteam des IAB jährliche Projektberichte, darunter entsprechend den Vorgaben des ESF Berichte zur Halbzeitbewertung des Programms im Jahr 2003 und zu deren Aktualisierung im Jahr 2005. Darüber hinaus wurde die einschlägige Fachöffentlichkeit in Wissenschaft und arbeitsmarktpolitischer Praxis mit zahlreichen Veröffentlichungen über Zwischenergebnisse der Begleitforschung informiert.
    Mit dem Bericht schließt die Begleitforschung ihre Arbeit ab. Zunächst werden die Befunde zur Programmdurchführung resümiert. Anschließend werden die Ergebnisse der Untersuchungen zu den einzelne Förderschwerpunkten des Programms (Qualifizierung von Arbeitslosen, Qualifizierung während der Kurzarbeit, Förderung von Existenzgründungen aus Arbeitslosigkeit, Vermittlung berufsbezogener Deutschkenntnisse an Arbeitslose mit Migrationshintergrund) vorgestellt, darunter insbesondere Analysen zu den Wirkungen der Förderung auf den Arbeitsmarkterfolg der Teilnehmerinnen und Teilnehmer." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Arbeitsmarktpolitik mit dem Europäischen Sozialfonds: Ergänzung des SGB III aus Mitteln des ESF - Umsetzung und Wirkungen (2010)

    Deeke, Axel;

    Zitatform

    Deeke, Axel (2010): Arbeitsmarktpolitik mit dem Europäischen Sozialfonds. Ergänzung des SGB III aus Mitteln des ESF - Umsetzung und Wirkungen. (IAB-Bibliothek 325), Bielefeld: Bertelsmann, 379 S. DOI:10.3278/300721w

    Abstract

    "Von Anfang 2000 bis zum Herbst 2008 wurde die im Sozialgesetzbuch III geregelte aktive Arbeitsmarktpolitik des Bundes aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds ergänzt. Das Programm wurde in Verantwortung des BMAS (damals Bundesministerium für Arbeit und Sozialordnung, heute Bundesministerium für Arbeit und Soziales) mit einer später mehrfach geänderten Förderrichtlinie eingeführt und von der Bundesagentur für Arbeit umgesetzt. Im Sommer des Jahres 2000 beauftragte das BMAS das IAB mit der Begleitforschung zu diesem ESF-BA-Programm. In den folgenden Jahren erstellte das Projektteam des IAB jährliche Projektberichte, darunter entsprechend den Vorgaben des ESF Berichte zur Halbzeitbewertung des Programms im Jahr 2003 und zu deren Aktualisierung im Jahr 2005. Darüber hinaus wurde die einschlägige Fachöffentlichkeit in Wissenschaft und arbeitsmarktpolitischer Praxis mit zahlreichen Veröffentlichungen über Zwischenergebnisse der Begleitforschung informiert (vgl. dazu das Verzeichnis im Anhang dieses Berichts). Mit dem vorliegenden Bericht schließt die Begleitforschung ihre Arbeit ab. Zunächst werden die Implementationsanalysen zu den Förderschwerpunkten des Programms resümiert, also zur ESF-Förderung der beruflichen Weiterbildung von Arbeitslosen, der Qualifizierung während Kurzarbeit bei endgültigem Arbeitsausfall, vorbereitender Seminare und Coaching bei Existenzgründungen aus Arbeitslosigkeit sowie der Vermittlung berufsbezogener Deutschkenntnisse an Arbeitslose mit Migrationshintergrund. Anschließend werden die Ergebnisse der Umsetzung betrachtet. Dazu werden insbesondere die Befunde der Analysen zu den Wirkungen der einzelnen Förderansätze auf den Arbeitsmarkterfolg der Teilnehmerinnen und Teilnehmer vorgestellt." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Die reformierte Gründungsförderung für Arbeitslose: Chancen und Risiken (2009)

    Caliendo, Marco ; Kritikos, Alexander S. ;

    Zitatform

    Caliendo, Marco & Alexander S. Kritikos (2009): Die reformierte Gründungsförderung für Arbeitslose. Chancen und Risiken. In: Perspektiven der Wirtschaftspolitik, Jg. 10, H. 2, S. 189-213. DOI:10.1111/j.1468-2516.2009.00300.x

    Abstract

    Unterstützungsprogramme für Arbeitslose mit dem Ziel der Selbständigkeit sind in jüngster Zeit mehrfach reformiert worden. Im Jahre 2003 wurde die bestehende Überbrückungsbeihilfe um den Existenzgründungszuschuss ergänzt. 2006 wurden beide Instrumente zum Gründungszuschuss zusammengelegt. Während die Überbrückungsbeihilfe als effektiv und effizient bewertet wurde und der Existenzgründungszuschuss neue Zielgruppen erreichte, weist die jüngste Reform einige Mängel auf. Der Design des Gründungszuschusses ist suboptimal, was zu Effizienzverlusten führt, wenn seine Empfänger rational handeln. Auch erweist sich der Gründungszuschuss als weniger effektiv im Vergleich zu den beiden älteren Programmen. Alles in allem wird sich die jüngst zu beobachtende dynamische Entwicklung neuer Unternehmen mehr als notwendig verlangsamen. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Dritte Welle - Eine Fortsetzung der empirischen Untersuchungen zur Wirksamkeit von Überbrückungsgeld und Existenzgründungszuschuss im Anschluss an die Hartz-Evaluation: Abschlussbericht zum IAB-Projekt Nr. 1007 (2009)

    Caliendo, Marco ; Künn, Steffen;

    Zitatform

    Caliendo, Marco & Steffen Künn (2009): Dritte Welle - Eine Fortsetzung der empirischen Untersuchungen zur Wirksamkeit von Überbrückungsgeld und Existenzgründungszuschuss im Anschluss an die Hartz-Evaluation. Abschlussbericht zum IAB-Projekt Nr. 1007. Bonn, 47 S.

    Abstract

    "Dieser Bericht zum IAB-Projekt Nr. 1007 enthält deskriptive sowie analytische Ergebnisse. Beginnend werden ausgewählte Variablen der dritten Befragung deskriptiv dargestellt und diskutiert sowie mit den Ausprägungen der beiden vorangegangenen Erhebungswellen verknüpft. Hierfür werden die Befragungsdaten zunächst aufbereitet und eine Selektionsanalyse im Hinblick auf mögliche Stichprobenverzerrungen aufgrund von Panelsterblichkeit durchgeführt. Danach wird mit einem Gewichtungsverfahren für Selektionseffekte korrigiert. Um eine Bewertung der Effizienz bzw. Effektivität der beiden Programme vornehmen zu können, wird eine mikroökonometrische Wirkungsanalyse mittels einem statischen Matching-Verfahren durchgeführt. Hierbei werden Effekte für die Erfolgsvariablen 'Nicht-Arbeitslosigkeit' und 'Selbständigkeit oder sozialversicherungspflichtige Beschäftigung' geschätzt. Neben diesen Beschäftigungseffekten sind auch Einkommenseffekte Gegenstand der Analyse. Die Ergebnisse bestätigen eindeutig die bereits in der 'Hartz-Evaluation' ermittelten positiven Effekte für beide Programme auch in der langen Frist. Dies war insbesondere im Hinblick auf die mit dem Existenzgründungszuschuss geförderten Gründer/innen fraglich, da deren Förderung zum letzten Befragungszeitpunkt teilweise noch andauerte und nun 56 Monate nach erstmaligen Erhalt definitiv ausgelaufen war." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Start-up subsidies in East Germany: finally, a policy that works? (2009)

    Caliendo, Marco ;

    Zitatform

    Caliendo, Marco (2009): Start-up subsidies in East Germany. Finally, a policy that works? In: U. Blien, E. Jahn & G. Stephan (Hrsg.) (2009): Unemployment and labour market policies - novel approaches, S. 625-647.

    Abstract

    "The purpose of the paper is to estimate the effectiveness of two start-up programs (bridging allowance and start-up subsidy) in East Germany. Using a combination of administrative data from the Federal Employment Agency and a follow-up survey (for roughly 1,300/1,000 participants/non-participants), the analysis is based on the conditional independence assumption. Kernel matching estimators are applied to estimate the treatment effects and test the sensitivity of the results using a conditional difference-in-differences approach. At the end of the observation period both programs are effective: unemployment rates of participants are lower, and employment rates and personal income are higher when compared to non-participants. Additionally, first descriptive evidence of the additional employment effects through direct job creation is presented, which is quite significant for the bridging allowance and negligible for participants in the start-up subsidy. Participants in the start-up subsidy are in their third year of participation at the end of the observation period and mostly still receive further support (although at a reduced rate). Therefore, the results for this program have to be treated as preliminary. In contrast to other active labor market programs that have been evaluated recently (including job-creation schemes and vocational training programs) this paper finds considerable positive effects for start-up subsidies. Hence, programs aimed at turning the unemployed into entrepreneurs may be a promising strategy in East Germany." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Do German welfare-to-work programmes reduce welfare and increase work? (2009)

    Huber, Martin ; Wunsch, Conny ; Walter, Thomas ; Lechner, Michael ;

    Zitatform

    Huber, Martin, Michael Lechner, Conny Wunsch & Thomas Walter (2009): Do German welfare-to-work programmes reduce welfare and increase work? (IZA discussion paper 4090), Bonn, 42 S.

    Abstract

    "Many Western economies have reformed their welfare systems with the aim of activating welfare recipients by increasing welfare-to-work programmes and job search enforcement. We evaluate the three most important German welfare-to-work programmes implemented after a major reform in January 2005 ('Hartz IV'). Our analysis is based on a unique combination of large scale survey and administrative data that is unusually rich with respect to individual, household, agency level, and regional information. We use this richness to allow for a selection-on-observables approach when doing the econometric evaluation. We find that short-term training programmes on average increase their participants' employment perspectives and that all programmes induce further programme participation. We also show that there is considerable effect heterogeneity across different subgroups of participants that could be exploited to improve the allocation of welfare recipients to the specific programmes and thus increase overall programme effectiveness." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    Aktivierung, Erwerbstätigkeit und Teilhabe: vier Jahre Grundsicherung für Arbeitsuchende (2009)

    Koch, Susanne ; Kupka, Peter ; Steinke, Joß;

    Zitatform

    Koch, Susanne, Peter Kupka & Joß Steinke (2009): Aktivierung, Erwerbstätigkeit und Teilhabe. Vier Jahre Grundsicherung für Arbeitsuchende. (IAB-Bibliothek 315), Bielefeld: Bertelsmann, 354 S. DOI:10.3278/300656w

    Abstract

    "Dreieinhalb Jahre nach Einführung des SGB II und dem anschließenden Aufbau der SGB-II-Forschung am IAB werden mit diesem Buch erstmals die Befunde aus dieser Forschung zusammengefasst. Der gesetzliche Auftrag an das IAB ist umfassend angelegt: Es sollte untersucht werden, ob durch eine 'positive' Aktivierung der Betroffenen deren Teilhabe am Erwerbsleben und damit auch deren gesellschaftliche Teilhabe gefördert wird. Damit wurde die Evaluation im Verhältnis zur früheren Wirkungsforschung um wesentliche Dimensionen erweitert.
    Die Darstellung folgt einer Prozessperspektive: Was geschieht mit Leistungsbeziehern im System der Grundsicherung? Wie kommt man ins System (und wer kommt hinein), wie werden die materiellen Leistungsfragen geklärt, was bedeutet Aktivierung, wie wirken die unterschiedlichen Instrumente, wer verlässt schließlich das System und wer bleibt dauerhaft im Leistungsbezug? Aus dieser Perspektive interessiert zunächst, welche Veränderungen gegenüber dem alten System aus Arbeitslosen- und Sozialhilfe in der 'Stunde Null' zu beobachten waren: Wer sind die Verlierer, wer die Gewinner der Reform? Die Entwicklung der materiellen Lage der Betroffenen wird mithilfe unterschiedlicher Ansätze und Konzepte untersucht. Daran knüpft sich die Frage, ob Aktivierung und Betreuung den Ausstieg aus dem SGB II - insbesondere hin zu eigenständiger Existenzsicherung durch Erwerbsarbeit - befördern. Dabei geht es nicht nur um Aktivierungsdefizite der Betroffenen, sondern auch um die Probleme des Aktivierungsprozesses selbst. Die anschließende Analyse der individuellen Wirkungen arbeitsmarktpolitischer Interventionen im SGB II bestätigt bekannte Tendenzen: Betriebsnahe Instrumente schneiden besonders gut ab, öffentlich geförderte Beschäftigung hat ihre Tücken. Einige Erkenntnisse sind jedoch neu, etwa die Tatsache, dass die Instrumente aus dem SGB III auch im SGB II zu wirken scheinen. Die Analysen zu Jugendlichen, zur beruflichen Rehabilitation und zu Älteren im SGB II durchbrechen die Prozesslogik und sind in einem eigenen Kapitel zusammengefasst. Sie werden ergänzt durch Befunde zu Migranten und Frauen, zu denen das IAB aber nicht schwerpunktmäßig geforscht hat. Hier gibt es andere Studien, die das Bundesministerium für Arbeit und Soziales in Auftrag gegeben hatte. Abschließend werden Befunde zu den Wirkungen des SGB II auf den Arbeitmarkt insgesamt und zum Anteil der Reform am Rückgang der Arbeitslosigkeit präsentiert.
    Insgesamt zeigt sich bei der Antwort auf die Frage, ob das SGB II durch Aktivierung gesellschaftliche Teilhabe fördert, ein gemischtes Bild. Die Grundtendenz scheint jedoch - alles in allem - positiv." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Aktive Arbeitsmarktpolitik in Deutschland und ihre Wirkungen (2008)

    Bernhard, Sarah ; Stephan, Gesine ; Hohmeyer, Katrin ; Kruppe, Thomas ; Jozwiak, Eva; Wolff, Joachim; Koch, Susanne ;

    Zitatform

    Bernhard, Sarah, Katrin Hohmeyer, Eva Jozwiak, Susanne Koch, Thomas Kruppe, Gesine Stephan & Joachim Wolff (2008): Aktive Arbeitsmarktpolitik in Deutschland und ihre Wirkungen. (IAB-Forschungsbericht 02/2008), Nürnberg, 61 S.

    Abstract

    "Die Integration von arbeitsuchenden Personen in den Arbeitsmarkt gehört zu den wichtigsten Aufgaben der Arbeitsmarktpolitik. Aktive Arbeitsmarktpolitik wie z. B. die Fort- und Weiterbildung von Arbeitsuchenden soll dabei helfen. Aber erst in diesem Jahrtausend wurde die Analyse der Wirkungen dieser Politik zu einem zentralen Thema der Arbeitsmarktforschung in Deutschland. Denn angesichts einer hohen und anhaltenden Arbeitslosigkeit waren grundlegende Reformen notwendig. Um diese bewerten und weiter entwickeln zu können, braucht die Politik detailliertes Wissen zur Effektivität und Effizienz der Instrumente der aktiven Arbeitsmarktpolitik. Beträchtliche Fortschritte bei den Datengrundlagen und Methoden zur Untersuchung der Wirkungen der Instrumente der aktiven Arbeitsmarktpolitik haben mit dazu beigetragen, dass die Evaluation der aktiven Arbeitsmarktpolitik zu einem zentralen Forschungsgegenstand geworden ist.
    In diesem Beitrag stellen wir systematisch die wissenschaftlichen Erkenntnisse dar, die zur Wirkung der einzelnen Instrumente der aktiven Arbeitsmarktpolitik in Deutschland in den letzten Jahren gewonnen wurden. Wir befassen uns dabei mit einer breiten Palette von Maßnahmen und gehen auf die Wirkungen für den einzelnen Teilnehmer ebenso wie auf gesamtwirtschaftliche Arbeitsmarktwirkungen ein. Die wesentlichen Befunde sind in Kürze:
    1. Betriebsnahe Instrumente der aktiven Arbeitsmarktpolitik, die auf die direkte Eingliederung in den ersten Arbeitsmarkt setzen, wie Lohnkostenzuschüsse, Gründungsförderung oder betriebliche Trainingsmaßnahmen, gehören zu den Maßnahmen, die die Chancen der Teilnehmer auf eine Integration in Erwerbsarbeit auch nach Ablauf der Förderung erhöhen - und das teilweise beträchtlich.
    2. Die Förderung der beruflichen Weiterbildung und auch nicht-betriebliche Trainingsmaßnahmen - ein sehr heterogenes Instrument, das beispielsweise ein Bewerbungstraining ebenso wie einen kurze Softwareschulung umfassen kann - leisten auch einen Beitrag zur Eingliederung der Geförderten in den Arbeitsmarkt, wenn auch in geringerem Maße als die erstgenannten Instrumente.
    3. Quasi-marktlich organisierte Vermittlungsdienstleistungen verbessern die Chancen der Geförderten auf eine Integration in den Arbeitsmarkt nicht generell, sondern instrumentspezifisch nur für bestimmte Gruppen von Arbeitsuchenden.
    4. Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen, die zumindest derzeit nicht primär auf die Integration in den ersten Arbeitsmarkt zielen, schaden der Tendenz nach eher den Integrationschancen der Geförderten. Es gibt nur ganz wenige Teilnehmergruppen, auf die dies nicht zutrifft. Für die neuen, im Jahre 2005 eingeführten Arbeitsgelegenheiten in der Mehraufwandsvariante ('Ein-Euro-Jobs') hingegen sind die Evaluationsergebnisse etwas weniger pessimistisch. Allerdings ist es noch zu früh, um hier von einem robusten Ergebnis zu sprechen.
    5. Zu den gesamtwirtschaftlichen Arbeitsmarktwirkungen der Instrumente der aktiven Arbeitsmarktpolitik liegen bislang deutlich weniger Forschungserkenntnisse vor. Wissenschaftliche Studien haben sich vergleichsweise häufig mit der Wirkung von Arbeitbeschaffungsmaßnahmen, Strukturanpassungsmaßnahmen und der Förderung der beruflichen Weiterbildung beschäftigt. Dabei hat sich oft gezeigt, dass eine intensivere Förderung durch Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen dazu führt, dass offene Stellen langsamer besetzt werden und sich die Arbeitsuchendenquote erhöht. Für Strukturanpassungsmaßnahmen und die Förderung der beruflichen Weiterbildungen ist mitunter auch das Gegenteil der Fall; allerdings wurden in den vorliegenden Studien häufig keine statistisch gesicherten gesamtwirtschaftlichen Arbeitsmarktwirkungen dieser beiden Instrumente nachgewiesen.
    6. Die gesamtwirtschaftlichen Arbeitsmarktwirkungen weiterer Instrumente wurden nur in wenigen Studien untersucht, so dass die bereits gewonnen Erkenntnisse zu ihren Wirkungen kaum als robust gelten können.
    7. Auch wenn zahlreiche Untersuchungen zur Wirkung verschiedener Instrumente der aktiven Arbeitsmarktpolitik vorliegen, sind die Befunde vielfach unvollständig: Beispielsweise werden oft nur wenige Erkenntnisse über die Ursache der Wirkung einzelner Instrumente erzielt. Zudem liegen über die Effekte auf das Verhalten wichtiger Akteure am Arbeitsmarkt wie auf das Arbeitsnachfrageverhalten von Arbeitgebern kaum Erkenntnisse vor. Ob bzw. wie sich allein die Möglichkeit oder die Ankündigung einer baldigen Teilnahme an einer arbeitsmarktpolitischen Maßnahme auf das Arbeitsuchverhalten arbeitsloser Personen auswirkt, wurde bislang nur sehr punktuell untersucht. Ferner werden wichtige Zielindikatoren nicht oder nur unzureichend gemessen, wie beispielsweise die Beschäftigungsfähigkeit, die durch die Teilnahme u.a. an Arbeitsgelegenheiten verbessert werden soll. Schließlich sind eine Reihe neuer Instrumente wie die gerade genannten Arbeitsgelegenheiten oder das Einstiegsgeld entstanden, über deren Wirkung bisher wenig bekannt ist." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Die Nachhaltigkeit von geförderten Existenzgründungen aus Arbeitslosigkeit: eine Bilanz nach fünf Jahren (2008)

    Caliendo, Marco ; Künn, Steffen; Wießner, Frank;

    Zitatform

    Caliendo, Marco, Steffen Künn & Frank Wießner (2008): Die Nachhaltigkeit von geförderten Existenzgründungen aus Arbeitslosigkeit. Eine Bilanz nach fünf Jahren. (IZA discussion paper 3880), Bonn, 28 S.

    Abstract

    "Die Ich-AG (Existenzgründungszuschuss) war eines der zentralen Instrumente, das im Rahmen der 'Hartz-Reformen' in den arbeitsmarktpolitischen Kanon aufgenommen wurde. Zusammen mit dem bereits seit langem bekannten Überbrückungsgeld wurden damit zwischen 2003 und 2006 mehr als eine Million vormals Arbeitsloser bei der Gründung eines Unternehmens gefördert. Frühere Studien haben gezeigt, dass sich beide Programme ergänzten, indem sie unterschiedliche Personengruppen zur Existenzgründung aktivierten. In den kurz- bis mittelfristigen Analysen im Rahmen der 'Hartz-Evaluationen' wurden beide Programme ebenfalls positiv bewertet. Bislang unerforscht sind allerdings deren langfristige Wirkungen. Das Papier schließt diese Lücke und gibt Aufschluss über den Erfolg von geförderten Existenzgründern fünf Jahre nach der Gründung. Es zeigt sich, dass zu diesem Zeitpunkt noch nahezu 50-60% der ehemaligen Ich-AG-Gründer/innen und zwischen 53-67% der mit Überbrückungsgeld Geförderten in Voll- oder Teilzeit selbständig tätig sind. Hinsichtlich der Integration in den ersten Arbeitsmarkt können beide Programme als effektiv angesehen werden: Die Teilnehmer weisen höhere Beschäftigungsquoten als eine Kontrollgruppe von nicht-geförderten Arbeitslosen auf und erzielen höhere Einkommen. Die induzierten Beschäftigungseffekte sind für das Überbrückungsgeld relativ hoch; auf 100.000 Förderungen entfallen knapp 80.000 zusätzliche Vollzeitäquivalente." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Start-up subsidies in East Germany: finally, a policy that works? (2008)

    Caliendo, Marco ;

    Zitatform

    Caliendo, Marco (2008): Start-up subsidies in East Germany. Finally, a policy that works? (IZA discussion paper 3360), Bonn, 32 S.

    Abstract

    "The German government has spent between 7bn and 11bn Euro per year on active labor market policies (ALMP) in East Germany in the last decade. The effectiveness of the most important programs (in terms of participants and spending) such as job-creation schemes and vocational training has been evaluated quite thoroughly in recent years. The results are disappointing, indicating that nearly all of these 'traditional' programs have to be rated as a failure. In light of these findings, policies to encourage unemployed people to become self-employed gained increasing importance. We present first evidence on the effectiveness of two start-up programs in East Germany. Our findings - even though partly preliminary - are rather promising, showing that these programs increase employment chances and earnings of participants. Hence, start-up subsidies might work even in a labor market with structural problems such as the one in East Germany." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    Gründungen aus der Arbeitslosigkeit: Evaluation der Gründungs- und Begleitzirkel (2008)

    May-Strobl, Eva; Werner, Arndt ;

    Zitatform

    May-Strobl, Eva (2008): Gründungen aus der Arbeitslosigkeit. Evaluation der Gründungs- und Begleitzirkel. (IfM-Materialien 179), Bonn, 114 S.

    Abstract

    "Gegenstand des Auftrags der G.I.B. an das IfM Bonn ist die Evaluation von Gründungen durch die Zirkelteilnehmerinnen und -teilnehmer. Es sollen mittels einer empirischen Untersuchung folgende Fragen geklärt werden:
    - Wie viele und welche Gründungen sind realisiert worden und wie viele haben am Markt bis heute Bestand? - Wurden durch die Teilnahme an einem Gründungs- oder Begleitzirkel die Umsetzung des Gründungsvorhabens erleichtert oder die Chancen am Markt verbessert? - Wie viele Gründungsvorhaben wurden nicht umgesetzt? - Aus welchen Gründen wurden Gründungsvorhaben nicht umgesetzt? - Was ist aus den Gründungsinteressierten geworden, die sich (noch) nicht zur Gründung entschlossen haben? - Hat die Teilnahme an einer Zirkelberatung den Teilnehmer/-innen einen Nutzen hinsichtlich der Aufnahme einer anderen Beschäftigung gebracht? - Unterscheiden sich die Personen, die gegründet haben, hinsichtlich ihrer biographischen oder sonstigen Merkmale von denen, die nicht gegründet haben?
    Die Evaluation unterzieht die Gründungs- und Begleitzirkel einer eingehenden Analyse. Im ersten Abschnitt wird die zahlenmäßige Inanspruchnahme von Gründungs- und Begleitzirkeln, die Nachfrageentwicklung seit Anlaufen des Angebots, die regionale Verteilung der Nachfrage sowie die unterschiedliche Inanspruchnahme des Beratungsangebots von Frauen und Männern auf der Basis der Teilnahmedaten der G.I.B. für die Gründungs- und Begleitzirkel dargestellt (Kap. 3). Im Hauptteil wird, gestützt auf eine eigene Erhebung, zum einen der Frage nachgegangen, ob von den Teilnehmerinnen und Teilnehmern der Gründungszirkel Gründungen vollzogen wurden (Kap. 4.4), und zum anderen, wie sich die Selbstständigkeit der Gründungs- und Begleitzirkelteilnehmerinnen und -teilnehmer entwickelt hat. Im Mittelpunkt der Betrachtungen stehen die Person des Gründers, die Gründung, der Gründungserfolg und die Bestandsfestigkeit der Gründungen (Kap. 4.5, 4.6). Die Beendigung der selbstständigen Tätigkeit, Unterscheidungsmerkmale der Personen, die ihre unternehmerische Tätigkeit aufgegeben haben, und ihrer Unternehmen sowie Austrittsursachen werden im zweiten Teil der empirischen Untersuchung vorgestellt (Kap. 4.7). Der dritte Teil der empirischen Untersuchung befasst sich mit den Personenkreisen, die ihre Gründung noch nicht realisiert bzw. sie verworfen haben. Es werden Hemmnisse für den Schritt in die Selbstständigkeit und Ursachen für die Aufgabe der Gründungsabsicht analysiert (Kap. 4.8). Die Beurteilung der Beratungsangebote in den Gründungs- und Begleitzirkeln ist Gegenstand des vierten Teils. Welche Problemlagen in den unterschiedlichen Phasen beim Schritt in die Selbstständigkeit bestehen und wie diese Probleme mit Hilfe der Zirkelberatung gelöst werden, wird untersucht (Kap. 4.9). Einen wichtigen Untersuchungsaspekt stellt darüber hinaus die aktuelle Erwerbssituation der Zirkelteilnehmer und -teilnehmerinnen dar, die im fünften empirischen Teil betrachtet wird (Kap. 4.10). 4 Die Untersuchung schließt mit einer zusammenfassenden Würdigung (Kap. 5)." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Instrumente aktiver Arbeitsmarktpolitik und die Arbeitsmarktchancen der Geförderten (2008)

    Stephan, Gesine ; Schewe, Torben; Rässler, Susanne;

    Zitatform

    Stephan, Gesine, Susanne Rässler & Torben Schewe (2008): Instrumente aktiver Arbeitsmarktpolitik und die Arbeitsmarktchancen der Geförderten. In: Sozialer Fortschritt, Jg. 57, H. 3, S. 59-66. DOI:10.3790/sfo.57.3.59

    Abstract

    "Der Beitrag befasst sich mit der Effektivität arbeitsmarktpolitischer Instrumente auf der Mikroebene. Zunächst werden die einzelnen Maßnahmen sowie ausgewählte Aspekte der Wirkungsanalyse erläutert. Vorgestellt wird dann das TrEffeRProjekt (Treatment Effects and Prediction) der Bundesagentur für Arbeit, welches umfassende Auswertungen für die einzelnen Arbeitsagenturen durchführt. Auf Basis des neuen TrEffeRDatensatzes wird beispielhaft die Wirkung ausgewählter Maßnahmen auf die Vermeidung von Arbeitslosigkeit bei den Geförderten geschätzt. Die Ergebnisse bestätigen die positiven Effekte beschäftigungsbegleitender Maßnahmen auf den Verbleib der Geförderten." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Stephan, Gesine ;
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  • Literaturhinweis

    The effects of active labor market programs in Germany: an investigation using different definitions of non-treatment (2008)

    Stephan, Gesine ;

    Zitatform

    Stephan, Gesine (2008): The effects of active labor market programs in Germany. An investigation using different definitions of non-treatment. In: Jahrbücher für Nationalökonomie und Statistik, Jg. 228, H. 5/6, S. 586-611. DOI:10.1515/jbnst-2008-5-611

    Abstract

    Der Beitrag schätzt die Wirkung verschiedener arbeitsmarktpolitischer Maßnahmen auf die Beschäftigungschancen von Geförderten, die im März 2003 eine solche Maßnahme aufnahmen. Dies geschieht mit Hilfe statistischer Matching-Methoden. Der Fokus des Beitrags liegt auf dem Vergleich der Ergebnisse bei unterschiedlichen Definitionen von Teilnehmer- und Vergleichsgruppe. In einem ersten Ansatz sind alle Personen potenzielle Vergleichspersonen, die nicht im März 2003 - möglicherweise aber später - in eine Maßnahme eingetreten sind. Dieser Ansatz ("joining versus waiting") hat sich in der europäischen Literatur zunehmend durchgesetzt. Denn hierdurch wird vermieden, bei der Schätzung der Förderwirkung bereits auf deren erwartetes Ergebnis zu konditionieren - wenn eine Person ex post nie in eine Maßnahme eingetreten ist, liegt dies möglicherweise daran, dass sie bereits einen ungeförderten Arbeitsplatz gefunden hatte, bevor ihr ein Programm angeboten wurde. Ein zweiter Ansatz zieht nur solche Personen als potenzielle Vergleichspersonen heran, die im gesamten Beobachtungszeitraum von 3,5 Jahren an keiner Maßnahme der aktiven Arbeitsmarktpolitik teilgenommen haben ("joining versus never in any program"). Ein dritter Ansatz beschränkt sich zudem auf Teilnehmer, die im Beobachtungszeitraum an keiner weiteren Maßnahme partizipiert haben ("joining once versus never in any program"). Die Ergebnisse der drei Ansätze differieren beträchtlich: Die geschätzte Förderwirkung fällt tatsächlich deutlich geringer aus, wenn der zweite Ansatz gewählt wird. Weiterhin zeigt der Beitrag, dass "Maßnahmekarrieren" vergleichsweise häufig zu beobachten sind und in der Literatur mehr Beachtung finden sollten. (IAB)

    Beteiligte aus dem IAB

    Stephan, Gesine ;
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  • Literaturhinweis

    Start me up: The effectiveness of a self-employment programme for needy unemployed people in Germany (2008)

    Wolff, Joachim; Nivorozhkin, Anton ;

    Zitatform

    Wolff, Joachim & Anton Nivorozhkin (2008): Start me up: The effectiveness of a self-employment programme for needy unemployed people in Germany. (IAB-Discussion Paper 20/2008), Nürnberg, 49 S.

    Abstract

    "Seit geraumer Zeit ist die Aktivierung bedürftiger Langzeitarbeitsloser ein zentrales Anliegen der Arbeitsmarktpolitik. Unsere Studie befasst sich damit, ob nach der Einführung des Sozialgesetzbuches II im Jahre 2005 die Gründungsförderung durch Einstiegsgeld zur Aktivierung bedürftiger Arbeitsloser in Deutschland beiträgt. Wir betrachten Arbeitslosengeld II-Bezieher, die zum 31. Januar 2005 arbeitslos waren. Sie unterteilen sich in eine Treatmentgruppe, die zwischen Anfang Februar und Ende April 2005 erstmals diese Förderung erhalten hat, und eine Kontrollgruppe, die in diesem Zeitraum nicht gefördert wurde und die mit Hilfe von Propensity-Score-Matching gebildet wurde. Die Untersuchung verwendet hierbei eine reichhaltige administrative Personendatenbasis, die allerdings keine Informationen über ungeförderte Selbständigkeit enthält. Dafür lässt sich mit Hilfe der Daten feststellen, ob die Personen nicht arbeitslos oder weder arbeitslos noch arbeitsuchend sind und ob sie keine Arbeitslosengeld II-Leistungen erhalten. Unsere Schätzerergebnisse deuten darauf hin, dass die Gründungsförderung zur Aktivierung der Teilnehmer beiträgt und zwar auch nach Abschluss der Förderung. Sie sind häufiger als die Vergleichspersonen nicht arbeitslos und weder arbeitslos noch arbeitsuchend. Ebenso sind sie seltener noch auf den Bezug von Arbeitslosengeld II angewiesen. Diese Effekte sind für unterschiedliche Personengruppen wie Frauen und Männer, Personen in Ost- und in Westdeutschland recht ähnlich." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Wolff, Joachim; Nivorozhkin, Anton ;
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  • Literaturhinweis

    Turning unemployment into self-employment: effectiveness and efficiency of two start-up programmes (2007)

    Baumgartner, Hans J.; Caliendo, Marco ;

    Zitatform

    Baumgartner, Hans J. & Marco Caliendo (2007): Turning unemployment into self-employment. Effectiveness and efficiency of two start-up programmes. (IZA discussion paper 2660), Bonn, 38 S.

    Abstract

    "Turning unemployment into self-employment has become a major focus of German active labour market policy (ALMP) in recent years. If effective, this would not only reduce Germany's persistently high unemployment rate, but also increase its notoriously low selfemployment rate. Empirical evidence on the effectiveness of such programmes is scarce. The contribution of the present paper is twofold: first, we evaluate the effectiveness of two start-up programmes for the unemployed. Our outcome variables include the probability of being employed, the probability of being unemployed, and personal income. Second, based on the results of this analysis, we conduct an efficiency analysis, i.e., we estimate whether the Federal Employment Agency has saved money by placing unemployed individuals in these programmes. Our results show that at the end of the observation period, both programmes are effective and one is also efficient. The considerable positive effects present a stark contrast to findings from evaluations of other German ALMP programmes in recent years. Hence, ALMP programmes aimed at moving the unemployed into self-employment may prove to be among the most effective, both in Germany and elsewhere." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Zur Wirksamkeit von Maßnahmen aktiver Arbeitsmarktpolitik (2007)

    Bohlinger, Sandra ;

    Zitatform

    Bohlinger, Sandra (2007): Zur Wirksamkeit von Maßnahmen aktiver Arbeitsmarktpolitik. In: Arbeit. Zeitschrift für Arbeitsforschung, Arbeitsgestaltung und Arbeitspolitik, Jg. 16, H. 2, S. 132-147. DOI:10.1515/arbeit-2007-0206

    Abstract

    "Der Beitrag geht der Frage nach der Wirksamkeit der Maßnahmen aktiver Arbeitsmarktpolitik (ALMP - activc labour market policies) nach, die seit mittlerweile rund 20 Jahren als politische Strategie zur Reduktion von Arbeitslosigkeit eingesetzt werden. Im Zentrum steht dabei die, Förderung beruflicher Bildung zur Erhöhung der Arbeitsmarktteilhabe. Ausgangspunkt bildet die Ausgabenentwicklung und -verteilung von ALMP in Deutschland und Europa. Daran anschließend werden die Probleme der Erfassung und des Nachweises der Wirksamkeit von ALMP skizziert und Befunde über die Impacts unterschiedlicher ALMP-Typen im deutschen und internationalen Kontext vorgestellt. Daraus lässt sich eine Reihe von Erkenntnissen ableiten, die als Voraussetzung für die Konzeption erfolgreicher ALMP gelten und Schlussfolgerungen für die Weiterentwicklung aktiver Arbeitsmarktpolitik zulassen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Struktur und Erfolg von Ich-AG-Gründungen: Ergebnisse einer Umfrage im Arbeitsagenturbezirk Lüneburg (2007)

    Braakmann, Nils ;

    Zitatform

    Braakmann, Nils (2007): Struktur und Erfolg von Ich-AG-Gründungen. Ergebnisse einer Umfrage im Arbeitsagenturbezirk Lüneburg. (University of Lüneburg Working paper series in economics 56), Lüneburg, 30 S.

    Abstract

    "Dieses Papier präsentiert deskriptive Evidenz zur Struktur von Ich-AG-Gründungen und Gründern aus dem Arbeitsagenturbezirk Lüneburg. Die Ergebnisse basieren auf einer Befragung aller Gründer, die zwischen Juni 2004 und Februar 2005 selbstständig geworden sind und von der Arbeitsagentur Lüneburg gefördert wurden." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Existenzgründungen: Unterm Strich ein Erfolg (2007)

    Caliendo, Marco ; Steiner, Viktor; Wießner, Frank; Kritikos, Alexander;

    Zitatform

    Caliendo, Marco, Alexander Kritikos, Viktor Steiner & Frank Wießner (2007): Existenzgründungen: Unterm Strich ein Erfolg. (IAB-Kurzbericht 10/2007), Nürnberg, 6 S.

    Abstract

    "Mit Einführung der Ich-AG im Jahr 2003 stieg die Zahl der geförderten Gründungen aus Arbeitslosigkeit auf ein nie gekanntes Niveau. Bis Mitte 2006 wurde insgesamt rund eine Million Gründungen gefördert, davon knapp 400.000 Ich-AGs mit dem Existenzgründungszuschuss (ExGZ). Zugleich wurden Existenzgründer nach wie vor mit Überbrückungsgeld (ÜG) gefördert. Sie haben ein höheres Qualifikationsniveau als ExGZ-Geförderte und entsprechen viel eher den nichtgeförderten Gründern. Mit dem ExGZ wurden Zielgruppen erreicht, die im Gründungsgeschehen zuvor unterrepräsentiert waren, wobei vor allem der hohe Frauenanteil auffällt. Ein Großteil der Geförderten ist 8 Monate nach Gründung noch selbständig. Sowohl ÜG- als auch ExGZ-Geförderte sind deutlich seltener arbeitslos gemeldet als vergleichbare Nicht-Teilnehmer und erzielen ein deutlich höheres Erwerbseinkommen. Das ÜG weist überdies eine positive monetäre Effizienz auf, d.h. die BA spart damit Kosten ein. Die monetäre Effizienz des ExGZ ist leicht negativ. Die Ich-AG zählt aber immer noch zu den vergleichsweise kostengünstigen arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Ich-AG und Überbrückungsgeld: neue Ergebnisse bestätigen Erfolg (2007)

    Caliendo, Marco ; Steiner, Viktor;

    Zitatform

    Caliendo, Marco & Viktor Steiner (2007): Ich-AG und Überbrückungsgeld. Neue Ergebnisse bestätigen Erfolg. In: DIW-Wochenbericht, Jg. 74, H. 3, S. 25-32.

    Abstract

    "Die Existenzgründungsförderung für Arbeitslose ist in den letzten Jahren zu einem der quantitativ bedeutendsten Instrumente der aktiven Arbeitsmarktpolitik in Deutschland geworden. So wurden in den letzten vier Jahren mehr als eine Million Personen durch Existenzgründungszuschüsse (Ich-AG) oder Überbrückungsgeld gefördert. Erste Evaluationsergebnisse aus dem Jahr 2005 haben gezeigt, dass beide Programme hinsichtlich der Vermeidung einer Rückkehr in Arbeitslosigkeit als erfolgreich angesehen werden können. Dies wird durch neuere Analysen des DIW Berlin nun auch für einen längeren Evaluationszeitraum bestätigt. Die Teilnehmer beider Programme haben im Vergleich zu einer Kontrollgruppe von nicht geförderten Arbeitslosen 28 Monate nach Beginn der Maßnahmen eine deutlich geringere Wahrscheinlichkeit arbeitslos gemeldet zu sein. Die Geförderten sind auch mit einer deutlich höheren Wahrscheinlichkeit in Selbständigkeit oder regulärer abhängiger Beschäftigung zu finden und verfügen über ein höheres Erwerbseinkommen als die Kontrollgruppe. Aus Sicht der Bundesagentur für Arbeit ist das Überbrückungsgeld auch ein monetär effizientes Instrument. Die zum 1.8.2006 erfolgte Reform der Existenzgründungsförderung wird vor dem Hintergrund dieser Evaluationsergebnisse kritisch bewertet." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Start-ups by the unemployed: characteristics, survival and direct employment effects (2007)

    Caliendo, Marco ; Kritikos, Alexander S. ;

    Zitatform

    Caliendo, Marco & Alexander S. Kritikos (2007): Start-ups by the unemployed. Characteristics, survival and direct employment effects. (IZA discussion paper 3220), Bonn, 35 S.

    Abstract

    "Fostering and supporting start-up businesses by unemployed persons has become an increasingly important issue in many European countries. These new ventures are being supported by various governmental programs. Potential benefits include not only the end of unemployment for the new entrepreneur but also some further positive effects, e.g., direct job creation. However, it is often feared that the previously unemployed lack the basic qualifications to become entrepreneurs. Empirical evidence on skill-composition, direct job creation and other key variables is rather scarce, largely because of inadequate data availability. We base our analysis on a unique and very informative survey data containing a representative sample of over 3,100 start-ups founded by unemployed persons in Germany. Individuals were subsidized under two different schemes, and we are able to draw on extensive pre- and post-founding information concerning the characteristics of the business (start-up capital, industry, etc.) and of the business founders (education, motivation, preparation, etc.). We find that formerly unemployed founders are motivated by push and pull factors. Using a proportional hazard duration model with unobserved heterogeneity allows us to analyze the characteristics which drive success of the businesses. While survival rates 2.5 years after business founding are quite high (around 70 %) for both programs and genders, the characteristics of the newly developed businesses are heterogeneous." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Begleitforschung zum ESF-BA-Programm - sechster Zwischenbericht: Teil 1: Begleitforschung zum auslaufenden ESF-BA-Programm - zur aktuellen Entwicklung des Programms und zum Stand der Begleitforschung Ende 2007 (2007)

    Deeke, Axel; Scioch, Patrycja; Szameitat, Jörg;

    Zitatform

    Deeke, Axel, Patrycja Scioch & Jörg Szameitat (2007): Begleitforschung zum ESF-BA-Programm - sechster Zwischenbericht. Teil 1: Begleitforschung zum auslaufenden ESF-BA-Programm - zur aktuellen Entwicklung des Programms und zum Stand der Begleitforschung Ende 2007. (IAB-Projektbericht), Nürnberg, 31 S.; 181 S.

    Abstract

    "Hiermit legt die Begleitforschung zum ESF-BA-Programm ihren sechsten Zwischenbericht vor. Er besteht aus zwei Teilen. Im Teil 1 wird zunächst ein kurzer Überblick über die Umsetzung des Programms seit dem letzten Bericht vom Sommer 2006 gegeben und die Zeit bis zum Auslaufen des Programms im Herbst 2008 sowie das neue ESF-Bundesprogramm in den Blick genommen. Anschließend wird zum aktuellen Stand der Arbeiten in den verschieden Einzelprojekten der Begleitforschung berichtet und über die geplanten Abschlussarbeiten bis Ende 2008 informiert. Im Teil 2, der aus technischen Gründen als gesonderter Band vorgelegt wird, werden - wie in den Vorjahren - die aktualisierten Daten zur Förderentwicklung und zum Verbleib jetzt einschließlich 2006 präsentiert. Dazu wird einleitend die Datenbasis erläutert, die nun erstmals auch das neue 'integrierte Vermittlungs-, Beratungs- und Informationssystem' (VerBIS) der BA einschließt." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    And then there were four...: How many (and which) measures of active labor market policy do we still need? (2007)

    Eichhorst, Werner; Zimmermann, Klaus F. ;

    Zitatform

    Eichhorst, Werner & Klaus F. Zimmermann (2007): And then there were four...: How many (and which) measures of active labor market policy do we still need? In: Applied economics quarterly, Jg. 53, H. 3, S. 243-272.

    Abstract

    "Die deutsche Arbeitsmarktpolitik ist im Zuge der Hartz-Reformen grundsätzlich neu strukturiert und systematisch evaluiert worden. Die vorliegenden Evaluationsberichte der ersten drei Hartz-Gesetze belegen nun vielfach, welche Instrumente der aktiven Arbeitsmarktpolitik sich durch ihre Wirksamkeit bewährt haben und für welche dies nicht gilt. Der Beitrag stellt die im Reformprozess vorgenommenen Veränderungen der Arbeitsmarktpolitik und ihrer Teilnehmer- und Ausgabenstruktur dar und bewertet die einzelnen Instrumente, soweit das anhand der jetzt vorliegenden Evaluationsstudien möglich ist. Daraus folgen arbeitsmarktpolitische Konsequenzen: Welche der über sechzig Instrumente brauchen wir wirklich? Welche Rolle kann eine Erfolg versprechende aktive Arbeitsmarktpolitik künftig im Rahmen der Beschäftigungspolitik spielen? Weniger ist mehr: Mit kaum mehr als vier Instrumenten könnte die Wende geschafft werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Überbrückungsgeld und Existenzgründungszuschuss: Ergebnisse einer schriftlichen Befragung drei Jahre nach Gründungsbeginn (2007)

    Michael, Kathrin;

    Zitatform

    Michael, Kathrin (2007): Überbrückungsgeld und Existenzgründungszuschuss. Ergebnisse einer schriftlichen Befragung drei Jahre nach Gründungsbeginn. (University of Lüneburg Working paper series in economics 66), Lüneburg, 24 S.

    Abstract

    "Die Längsschnittuntersuchung der BA-geförderten Gründungskohorte des zweiten Halbjahres 2003 im Agenturbezirk Uelzen vergleicht mittels einer schriftlichen Befragung drei Jahre nach Gründungsbeginn schwerpunktmäßig ÜG- und ExGZ-Gründungen hinsichtlich erfolgsbezogener Merkmale. Zusätzlich werden die im Rahmen der Befragung erhobenen Informationen zur Gründungsmotivation, Gründungsvorbereitung, den finanziellen Rahmenbedingungen und der Bedeutung bestimmter Förderbedingungen für die Gründer ausgewertet. Bei einer Rücklaufquote von ca. 19 Prozent liegen 32 verwertbare ÜG- und 43 ExGZ-Fragebögen vor. Zur Überprüfung der Unterschiede von ÜG- und ExGZ-Gründungen werden T-Tests genutzt. Die Ergebnisse bestätigen erneut das Vorliegen einiger signifikanter Unterschiede zwischen ÜG- und ExGZGründungen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    What works best for getting the unemployed back to work: employment services or small-business assistance programmes?: evidence from Romania (2007)

    Rodriguez-Planas, Nuria;

    Zitatform

    Rodriguez-Planas, Nuria (2007): What works best for getting the unemployed back to work: employment services or small-business assistance programmes? Evidence from Romania. (IZA discussion paper 3051), Bonn, 54 S.

    Abstract

    "Recent empirical evidence has found that employment services and small-business assistance programmes are often successful at getting the unemployed back to work. One important concern of policy makers is to decide which of these two programmes is more effective and for whom. Using unusually rich (for transition economies) survey data and matching methods, I evaluate the relative effectiveness of these two programmes in Romania. While I find that employment services (ES) are, on average, more successful than a small-business assistance programme (SBA), estimation of heterogeneity effects reveals that, compared to non-participation, ES are effective for workers with little access to informal search channels, and SBA works for less-qualified workers and those living in rural areas. When comparing ES to SBA, I find that ES tend to be more efficient than SBA for workers without a high-school degree, and that the opposite holds for the more educated workers." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Bitterer Honig: Warum hohe Überlebensraten Gründerinnen nicht immer glücklich machen (2007)

    Wießner, Frank; Noll, Susanne;

    Zitatform

    Wießner, Frank & Susanne Noll (2007): Bitterer Honig: Warum hohe Überlebensraten Gründerinnen nicht immer glücklich machen. In: IAB-Forum H. 1, S. 74-78.

    Abstract

    Als arbeitsmarktpolitisches Instrument hatte die Ich-AG, die 2006 durch den neuen Gründungszuschuss ersetzt wurde, ein vergleichsweise kurzes Leben. Zwischen 2003 und 2006 entwickelte sie sich jedoch zu einem Hoffnungsträger für Arbeitsmarktpolitiker und Arbeitslose. Auch die Urteile der Arbeitsmarktforschung fallen überwiegend positiv aus, da ein beträchtlicher Teil der neugegründeten Klein- und Kleinstbetriebe auf dem freien Markt überlebte. Der Beitrag geht den Gründen für diese Langlebigkeit nach. Er basiert auf Daten aus dem BMAS-Projekt 20/04 "Evaluation der Maßnahmen zur Umsetzung der Vorschläge der Hartz-Kommission, Arbeitspaket 1: Wirksamkeit der Instrumente, Modul 1e: Existenzgründungen". Für das Projekt wurden 3.000 Ich-AG-Gründer und ebenso viele Überbrückungsgeld-Empfänger nach ihrer Existenzgründung telefonisch interviewt. Es zeigt sich, dass die Ich-AG vor allem als "Frauenprogramm" erfolgreich war. Sie entsprach den Bedürfnissen von Frauen offenbar besser als das Überbrückungsgeld. Dabei ist das Überleben am Markt eine notwendige, aber oft nicht hinreichende Bedingung. Hinzu kommen Faktoren wie familiäre Verpflichtungen, wirtschaftliche Zwänge oder finanzielle Spielräume. Untersuchungsergebnisse zeigen, dass sich die "neuen Selbständigen" mit ihren Ich-AGs auch grundsätzlich von "konventionellen Unternehmern" unterscheiden. Es steht weniger der unternehmerische Charakter der selbständigen Erwerbsarbeit im Vordergrund als die Sicherung eines bescheidenen Lebensstandards durch ein "mäßiges, oft sogar nur zusätzliches Einkommen." (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Was bringt die Wirkungsforschung?: wie kann und muss man sie nutzen? (2006)

    Baethge-Kinsky, Volker;

    Zitatform

    Baethge-Kinsky, Volker (2006): Was bringt die Wirkungsforschung? Wie kann und muss man sie nutzen? (MonApoli Monitor Arbeitsmarktpolitik), Düsseldorf u.a., 15 S.

    Abstract

    "Der Beitrag gibt einen Einblick in die interne Diskussion des SOFI-FIA-Teams im Projekt 'Monitor Arbeitsmarktpolitik', die wir in Auseinandersetzung mit den im Frühjahr 2006 erschienenen Zwischenberichten zur Evaluation der Hartz-Gesetze I bis III begonnen haben und die noch nicht abgeschlossen ist. Wir versuchen hier eine realistische Einschätzung der Erkenntnismöglichkeiten, die die Wirkungsforschung liefern kann, als auch ihrer Grenzen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Existenzgründungsförderung für Arbeitslose: erste Evaluationsergebnisse für Deutschland (2006)

    Baumgartner, Hans J.; Steiner, Viktor; Caliendo, Marco ;

    Zitatform

    Baumgartner, Hans J., Marco Caliendo & Viktor Steiner (2006): Existenzgründungsförderung für Arbeitslose. Erste Evaluationsergebnisse für Deutschland. In: Vierteljahrshefte zur Wirtschaftsforschung, Jg. 75, H. 3, S. 32-48.

    Abstract

    "Zur Existenzgründungsförderung für Arbeitslose steht mit dem Existenzgründungszuschuss ('Ich-AG') seit Anfang 2003 neben dem schon seit längerem bestehenden Überbrückungsgeld (ÜG) ein weiteres Förderinstrument für gründungswillige Arbeitslose zur Verfügung. Erste Evaluationsergebnisse zeigen, dass a) die beiden Programme unterschiedliche Zielgruppen attrahieren, b) die Teilnehmer beider Programme im Vergleich zu einer Kontrollgruppe von nicht geförderten Arbeitslosen 16 Monate nach Beginn der Maßnahmen eine deutlich geringere Wahrscheinlichkeit haben, arbeitslos gemeldet zu sein, und c) sich die beiden Förderprogramme hinsichtlich bestimmter Erfolgsfaktoren der Nachhaltigkeit der Gründung unterscheiden." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Existenzgründungsförderung in Deutschland: Zwischenergebnisse aus der Hartz-Evaluation (2006)

    Caliendo, Marco ; Kritikos, Alexander; Wießner, Frank;

    Zitatform

    Caliendo, Marco, Alexander Kritikos & Frank Wießner (2006): Existenzgründungsförderung in Deutschland. Zwischenergebnisse aus der Hartz-Evaluation. In: Zeitschrift für ArbeitsmarktForschung, Jg. 39, H. 3/4, S. 505-531.

    Abstract

    "Die Existenzgründungsförderung für Arbeitslose gewinnt als arbeitsmarktpolitisches Instrument in Deutschland zunehmend an Bedeutung. Mit der Einführung des Existenzgründungszuschusses (ExGZ) zum 1.1.2003 steht gründungswilligen Arbeitslosen - neben dem Überbrückungsgeld (ÜG) - nun ein zweites Förderinstrument zur Verfügung. Im Jahr 2004 nutzten insgesamt mehr als 350.000 Personen eines der beiden Programme und unterstreichen damit deren Bedeutung im arbeitsmarktpolitischen Kanon. Im Rahmen der Hartz-Evaluation ist es nun erstmals möglich, beide Programme im Hinblick auf Zielgruppenauswahl und Effektivität zu beurteilen. Erste Ergebnisse zeigen, dass sowohl ÜG als auch ExGZ helfen, eine Rückkehr in Arbeitslosigkeit zu vermeiden. Insbesondere für das Überbrückungsgeld basiert diese Aussage auf einem ausreichenden Zeitraum nach Beendigung der Förderung, während beim ExGZ die Förderung zum Untersuchungszeitpunkt noch andauerte und somit erst ein Zwischenfazit möglich ist. Weiterhin werden mit dem ExGZ Zielgruppen erreicht, die bisher im gesamten Gründungsgeschehen unterrepräsentiert waren. Dementsprechend unterscheiden sich ÜG- von ExGZ-Gründungen erheblich." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Besser als erwartet ...: Befunde zur Wirksamkeit von Existenzgründungsförderung für Arbeitslose (2006)

    Caliendo, Marco ; Kritikos, Alexander; Wießner, Frank;

    Zitatform

    Caliendo, Marco, Alexander Kritikos & Frank Wießner (2006): Besser als erwartet ... Befunde zur Wirksamkeit von Existenzgründungsförderung für Arbeitslose. In: J. Lange & H. Pfannkuche (Hrsg.) (2006): Und die Moral von der Geschicht'...? : die Evaluierung der Arbeitsmarktreformen ("Hartz I bis III") (Loccumer Protokolle, 2006,14), S. 167-180.

    Abstract

    Bewertet wird die Wirksamkeit der beiden Programme Ich-AG mit Existenzgründungszuschuss und Gründungen mit Überbrückungsgeld im Hinblick auf ihre Effektivität seit Beginn des Jahres 2003. Insgesamt werden beide Programme hinsichtlich der Vermeidung einer Rückkehr in die Arbeitslosigkeit als erfolgreich eingestuft. Beim Existenzgründungszuschuss werden trotz positiver Wirkungen auch Mitnahme- und Missbrauchseffekte festgestellt. Für die zukünftige Ausgestaltung der Förderinstrumente wird empfohlen, Filter einzubauen, die darauf hinzielen sollen, (1) den bürokratischen Aufwand für Gründerinnen und Gründer beim Übergang in die Selbstständigkeit zu minimieren, (2) Mitnahmeeffekte und sonstigen Missbrauch zu vermeiden und (3) für so genannte 'Notgründer/innen' einen differenzierten Entscheidungs- und Beratungsprozess zu ermöglichen. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Existenzgründungsförderung für Arbeitslose: neue Ergebnisse für Deutschland (2006)

    Caliendo, Marco ; Steiner, Viktor; Baumgartner, Hans J.;

    Zitatform

    Caliendo, Marco, Viktor Steiner & Hans J. Baumgartner (2006): Existenzgründungsförderung für Arbeitslose. Neue Ergebnisse für Deutschland. In: DIW-Wochenbericht, Jg. 73, H. 7, S. 77-87.

    Abstract

    "Die Existenzgründungsförderung für Arbeitslose gewinnt als arbeitsmarktpolitisches Instrument in Deutschland zunehmend an Bedeutung. Während es im Jahre 1994 nur knapp 37 000 geförderte Gründungen gab, waren es 2004 schon mehr als 350 000. Ausschlaggebend für diese Entwicklung war u. a. die Einführung des Existenzgründungszuschusses (Ich-AG) zum 1. Januar 2003 im Rahmen der Hartz-Reformen. Neben dem schon seit längerem bestehenden Überbrückungsgeld steht seitdem ein zweites Förderinstrument für gründungswillige Arbeitslose zur Verfügung. Erste Ergebnisse zur Effektivität beider Programme aus einem Evaluationsprojekt für das ehemalige Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit zeigen, dass beide Programme hinsichtlich der Vermeidung einer Rückkehr in die Arbeitslosigkeit als erfolgreich angesehen werden können. Die Teilnehmer beider Programme haben - im Vergleich zu einer Kontrollgruppe von nichtgeförderten Arbeitslosen - sechzehn Monate nach Beginn der Maßnahmen eine deutlich geringere Wahrscheinlichkeit, arbeitslos gemeldet zu sein. Insbesondere für das Überbrückungsgeld kann diese Aussage bereits auf einen längeren Zeitraum nach Beendigung der Förderung gestützt werden, während bei der Ich-AG die Förderung noch andauert und somit erst ein Zwischenfazit möglich ist. Deutlich wird auch, dass beide Programme unterschiedliche Personengruppen ansprechen, wobei die Überbrückungsgeldempfänger im Durchschnitt höher qualifiziert sind als Teilnehmer am Existenzgründungszuschuss und diese wiederum besser qualifiziert sind als nicht geförderte Arbeitslose. Hinsichtlich der durch die Förderungen induzierten zusätzlichen Beschäftigungseffekte zeigen sich ebenfalls merkliche Unterschiede zwischen beiden Programmen: 90 % aller durch einen Existenzgründungszuschuss geförderten Gründer/innen arbeiteten zum Untersuchungszeitpunkt nach wie vor in der klassischen Ein-Personen-Ich-AG. Dagegen haben 30 % der durch Überbrückungsgeld geförderten Männer und 22 % der Frauen mindestens einen Mitarbeiter." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Begleitforschung zum ESF-BA-Programm, fünfter Zwischenbericht: Teil 1: Begleitforschung zum veränderten ESF-BA-Programm - aktuelle Zwischenergebnisse, Stand der Arbeiten und Ausblick (2006)

    Deeke, Axel; Scioch, Patrycja; Engelhardt, Astrid;

    Zitatform

    Deeke, Axel, Astrid Engelhardt & Patrycja Scioch (2006): Begleitforschung zum ESF-BA-Programm, fünfter Zwischenbericht. Teil 1: Begleitforschung zum veränderten ESF-BA-Programm - aktuelle Zwischenergebnisse, Stand der Arbeiten und Ausblick. (IAB-Projektbericht), Nürnberg, 36 S.; 152 S.

    Abstract

    Der fünfte Zwischenbericht der Begleitforschung zum ESF-BA-Programm besteht aus zwei Teilen mit aktuellen Zwischenergebnissen (Teil 1) und Ergebnissen des Projekts "Individualdatenbank" der Begleitforschung zum ESF-BA-Programm (Teil 2) (s. die gesonderten Titelaufnahmen für beide Teile). (IAB)

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    Evaluierung der Maßnahmen der GründerInnenförderung des AMS: empirische Studie. Endbericht (2006)

    Dornmayr, Helmut; Lenger, Birgit;

    Zitatform

    Dornmayr, Helmut & Birgit Lenger (2006): Evaluierung der Maßnahmen der GründerInnenförderung des AMS. Empirische Studie. Endbericht. (AMS-Arbeitsmarktstrukturberichte), Wien, 312 S.

    Abstract

    "Die Ergebnisse der Evaluation des Unternehmensgründungsprogrammes (UGP) des AMS zeugen über weite Strecken von einer beeindruckenden Erfolgsgeschichte. Neben der Analyse von internationalen Beispielen der Förderung von Unternehmensgründungen aus Arbeitslosigkeit, der Analyse verschiedenster sekundärstatistischer Daten und der Durchführung von Einzelfallstudien mit GründerInnen wurden hierbei auch mehr als 1.000 GründerInnen der Gründungsjahrgänge 1999-2005 hinsichtlich Verlauf und Erfolg ihrer Unternehmensgründung sowie bezüglich der Zufriedenheit mit AMS und Gründungsberatung befragt." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Employment regulation and labor market policy in Germany 1991-2005 (2006)

    Ebbinghaus, Bernhard ; Eichhorst, Werner;

    Zitatform

    Ebbinghaus, Bernhard & Werner Eichhorst (2006): Employment regulation and labor market policy in Germany 1991-2005. (IZA discussion paper 2505), Bonn, 63 S.

    Abstract

    "The paper provides an overview of institutional provisions and reforms regarding employment protection, active and passive labor market policies in Germany as well as of actors' responsibilities in these areas. It covers the period between the early 1990s and the most recent Hartz reforms. Empirical data on labor market outcomes with respect to the levels and structures of both employment and unemployment complements this study." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Active labor market policy in Germany: is there a successful policy strategy? (2006)

    Fertig, Michael ; Schmidt, Christoph M.; Schneider, Hilmar;

    Zitatform

    Fertig, Michael, Christoph M. Schmidt & Hilmar Schneider (2006): Active labor market policy in Germany. Is there a successful policy strategy? In: Regional science and urban economics, Jg. 36, H. 3, S. 399-430. DOI:10.1016/j.regsciurbeco.2006.01.001

    Abstract

    "Each year, Germany and many other developed economies spend tens of billions of euros on active measures of employment promotion with the explicit aim of contributing to the reduction of unemployment. Yet, high unemployment has universally been a persistent problem throughout the last two decades, raising the question as to the actual effect of the measures of employment promotion. This paper contributes to the received literature by investigating whether a specific strategy of active labor market policy measures can contribute to a significant reduction of unemployment on the (semi-)aggregate level of the local labor offices in Germany. To this end, we analyze ALMP in Germany in a spatially augmented regression framework. Our results suggest that a policy strategy focusing on monetary incentive schemes rather than on public employment programs is more successful." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    Mit dem Lotsendienst in die Selbständigkeit: Evaluation. Gemeinsame Existenzgründungsförderung des Ministeriums für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Familie und des Ministeriums für Wirtschaft. Schlussbericht "Evaluation der gemeinsamen Existenzgründungsförderung durch MASGF und MW im Land Brandenburg" (2006)

    Hägele, Helmut; Machalowski, Gerhard; Gluding, Tanja; Puxi, Marco;

    Zitatform

    Hägele, Helmut, Gerhard Machalowski & Marco Puxi (2006): Mit dem Lotsendienst in die Selbständigkeit. Evaluation. Gemeinsame Existenzgründungsförderung des Ministeriums für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Familie und des Ministeriums für Wirtschaft. Schlussbericht "Evaluation der gemeinsamen Existenzgründungsförderung durch MASGF und MW im Land Brandenburg". Potsdam, 188 S.

    Abstract

    "Zur Unterstützung von Gründungen und insbesondere von Gründungen aus Arbeitslosigkeit hat das Land Brandenburg in der gemeinsamen Existenzgründungsförderung Lotsendienste für Existenzgründungsinteressierte errichtet sowie ein Coachingangebot für Jungunternehmen in der Nachgründungsphase aufgelegt. Nach drei Förderphasen seit 2001 sollen die Wirkungen der Förderung umfassend ermittelt und das Programm einer sorgfältigen Bewertung unterzogen werden. Die Evaluation der Existenzgründungsförderung gliedert sich in vier Schwerpunkte, wobei die Evaluation der Förderung in der Vorgründungsphase (Richtlinie A) den ersten Schwerpunkt bildet mit den Teilaufgaben: zum Ersten der Untersuchung der Programmkonzeption und Verortung des Förderprogramms im Kontext der Arbeitsmarktprogramme des Landes und der wirtschaftsfördernden Programme, zum Zweiten der Erfassung und Bewertung der Arbeitsorganisation und Arbeitsweise der regionalen und zielgruppenspezifischen Lotsendienste, zum Dritten der Ermittlung und Einschätzung der Wirkung der Förderung auf die Gründungswilligen und zum Vierten der Analyse der Existenzgründer/-gründerinnen und der gegründeten Unternehmen. Der zweite Schwerpunkt umfasst die spezifische Evaluation für die Förderung in der Nachgründungsphase nach Richtlinie B mit vier Unterschwerpunkten (erstens) der Analyse der Rahmenbedingungen, (zweitens) der Beratung, (drittens) der geförderten Unternehmen sowie (viertens) der Analyse der Rolle der Lotsendienste in der Nachgründungsphase. Der dritte Schwerpunkt der übergeordneten Prioritäten für die Evaluation betrifft die konsequente Berücksichtigung des Gender-Mainstreaming-Ansatzes im gesamten Forschungsvorhaben. Die Erarbeitung von Handlungsempfehlungen bildet den vierten Schwerpunkt der Evaluation." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Hartz: Förderstrukturen (2006)

    Kaltenborn, Bruno; Knerr, Petra; Schiwarov, Juliana;

    Zitatform

    Kaltenborn, Bruno, Petra Knerr & Juliana Schiwarov (2006): Hartz: Förderstrukturen. (Blickpunkt Arbeit und Wirtschaft 2006/02), Berlin, 6 S.

    Abstract

    Im Auftrag der Bundesregierung wird die Umsetzung des Ersten, Zweiten und Dritten Gesetzes für moderne Dienstleistungen am Arbeitsmarkt (sog. Hartz- Gesetze) eingehend evaluiert. Acht Forschungskonsortien untersuchen die Wirkungen der arbeitsmarkt- und beschäftigungspolitischen Instrumente sowie den Umbau und die Akzeptanz der Bundesagentur für Arbeit. Die Neuausrichtung der Arbeitsmarktpolitik im Zusammenhang mit den Hartz-Gesetzen hat den Zugang zu arbeitsmarkt- und beschäftigungspolitischen Maßnahmen verändert. In dem Beitrag wird ein Überblick über den Umfang und die Struktur des Einsatzes der arbeitsmarkt- und beschäftigungspolitischen Instrumente gegeben. (IAB2)

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  • Literaturhinweis

    Arbeitsmarktpolitik: innovative Evaluierungs- und Steuerungsansätze mit TrEffeR (2006)

    Kaltenborn, Bruno; Göggel, Kathrin;

    Zitatform

    Kaltenborn, Bruno & Kathrin Göggel (2006): Arbeitsmarktpolitik. Innovative Evaluierungs- und Steuerungsansätze mit TrEffeR. (Blickpunkt Arbeit und Wirtschaft 2006/10), Berlin, 5 S.

    Abstract

    Im Auftrag der Bundesregierung wird die Umsetzung des Ersten, Zweiten und Dritten Gesetzes für moderne Dienstleistungen am Arbeitsmarkt (sog. Hartz- Reformen) eingehend evaluiert. Parallel dazu wird derzeit in der Bundesagentur für Arbeit ein System quantitativer Wirkungsanalysen arbeitsmarktpolitischer Maßnahmen unter der Bezeichnung "Treatment Effects and Prediction" (TrEffeR) aufgebaut. In beiden Projekten werden zahlreiche arbeitsmarktpolitische Maßnahmen hinsichtlich ihrer Arbeitsmarktwirkungen untersucht. Nunmehr liegen aus beiden Projekten erste Befunde vor. Vor dem Hintergrund der zentralen Zwischenergebnisse der Hartz-Evaluierung wird über Vorhaben und erste retrospektive Evaluierungsergebnisse des TrEffeR-Projekts berichtet, teilweise im Vergleich zur Hartz-Evaluierung. (IAB2)

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  • Literaturhinweis

    Die Wirksamkeit aktiver Arbeitsmarktpolitik in Europa (2006)

    Kluve, Jochen;

    Zitatform

    Kluve, Jochen (2006): Die Wirksamkeit aktiver Arbeitsmarktpolitik in Europa. (RWI-Materialien 28), Essen, 17 S.

    Abstract

    "Die meisten europäischen Staaten setzen Maßnahmen der Aktiven Arbeitsmarktpolitik - z.B. Fortbildungsprogramme oder Lohnsubventionen - zur Bekämpfung der Arbeitslosigkeit ein, oftmals mit erheblichem finanziellen Aufwand. Es gibt jedoch kaum länderübergreifende empirische Erkenntnisse, welche Maßnahme unter welchen Bedingungen für welche Teilnehmergruppe tatsächlich wirksam ist. Eine Meta-Analyse auf Basis von Evaluationsstudien aus einzelnen europäischen Ländern kann diese Frage beantworten - mit überraschend deutlichen Ergebnissen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Wirkungen aktiver Arbeitsmarktpolitik - lessons learned (2006)

    Konle-Seidl, Regina ;

    Zitatform

    Konle-Seidl, Regina (2006): Wirkungen aktiver Arbeitsmarktpolitik - lessons learned. In: C. Brinkmann, S. Koch & H. G. Mendius (Hrsg.) (2006): Wirkungsforschung und Politikberatung - eine Gratwanderung? (Beiträge zur Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, 300), S. 341-371.

    Abstract

    "In Deutschland wurden im Zeitraum von 1998 bis 2004 insgesamt über 150 Mrd. Euro für aktive Arbeitsmarktpolitik (AAMP) ausgegeben. Trägt AAMP dabei tatsächlich zu einer nachhaltigen Verbesserung des Humankapitals (Produktivität der Arbeitskräfte) bei und erhöht sie die Chancen auf eine Wiederbeschäftigung von Arbeitslosen? Oder verfehlt aktive Arbeitsmarktpolitik trotz hohen Ressourcenaufwands das Ziel einer beschleunigten Reintegration in Beschäftigung? Stiftet aktive Arbeitsmarktpolitik über einen (potenziellen) individuellen Nutzen hinaus auch einen gesamtgesellschaftlichen Nettonutzen in Form einer niedrigeren Arbeitslosigkeit und/ oder eines höheren Beschäftigungsniveaus? Vorgestellt und diskutiert werden die Ergebnisse von mehr als 40 nationalen und internationalen Evaluationsstudien, die zwischen 1993 und 2004 erstellt wurden. Im Mittelpunkt stehen die Ergebnisse mikroökonometrischer Untersuchungen zu kausalen Wirkungen von Maßnahmenteilnahme und individuellen Beschäftigungschancen auf dem ersten Arbeitsmarkt. Die einbezogenen Makrostudien schätzen die Wirkungen von breit angelegten Maßnahmen auf gesamtgesellschaftliche Arbeitslosigkeits- und Beschäftigungsraten unter Einbeziehung von Mitnahme-, Substitutions- und Verdrängungseffekten." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Konle-Seidl, Regina ;
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  • Literaturhinweis

    Ich-AGs sind besser als ihr Ruf: Arbeitsmarktforschung zu den Hartz-Reformen (2006)

    Noll, Susanne; Wießner, Frank;

    Zitatform

    Noll, Susanne & Frank Wießner (2006): Ich-AGs sind besser als ihr Ruf. Arbeitsmarktforschung zu den Hartz-Reformen. In: Gründung Aktuell H. 14, o. Sz.

    Abstract

    Die Autoren berichten von den Ergebnissen der Evaluation der Ich-AG und des Überbrückungsgeldes. Es zeigt sich, dass beide Programme die Rückkehr in die Arbeitslosigkeit erfolgreich vermeiden, dennoch einige Modifikationen vorgenommen werden sollten. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Förderung mit dem Einstiegsgeld nach § 29 SGB II: erste Befunde zur Implementation und Deskription (2006)

    Noll, Susanne; Wolff, Joachim; Nivorozhkin, Anton ;

    Zitatform

    Noll, Susanne, Joachim Wolff & Anton Nivorozhkin (2006): Förderung mit dem Einstiegsgeld nach § 29 SGB II. Erste Befunde zur Implementation und Deskription. (IAB-Forschungsbericht 23/2006), Nürnberg, 39 S.

    Abstract

    "Mit der Einführung des Sozialgesetzbuches (SGB) II wurde das Einstiegsgeld (§ 29 SGB II) geschaffen. Durch dieses Instrument können arbeitslose erwerbsfähige Hilfebedürftige bei der Aufnahme einer sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung oder selbständigen Tätigkeit zum Vollerwerb finanziell unterstützt werden. Der Bericht befasst sich mit der institutionellen Ausgestaltung und Umsetzung der Förderung sowie den Teilnehmerstrukturen. Durch Einstiegsgeld werden im Vergleich zu anderen aktiven arbeitsmarktpolitischen Instrumenten bislang nur wenige bedürftige Personen gefördert (rund 20.000 Eintritte in 2005). In Westdeutschland überwiegt dabei die Gründungsförderung. In Ostdeutschland spielt auch die 'Kombilohnvariante' eine Rolle. Es gibt viele mögliche Erklärungen für die geringe Zahl der Förderfälle: Arbeitslosengeld II-Empfänger müssen womöglich zum Teil erst durch andere Maßnahmen an den Arbeitsmarkt herangeführt werden, bevor eine Einstiegsgeldförderung effektiv wäre. Die Förderbeträge könnten zu niedrig sein, damit sie das Risiko eines Start-Ups wagen. Ein geringes Angebot an Vollzeitstellen im Niedriglohnbereich mag die niedrige Anzahl der Kombilohnförderungen (weniger als 15 Prozent der Eintritte in 2005) erklären. Viele weitere Ursachen sind denkbar. Die Teilnehmerstrukturen zeigen, dass einige Gruppen mit besonderen Vermittlungshemmnissen (wie Ältere ab 50 Jahre und Geringqualifizierte) in beiden Fördervarianten unterproportional vertreten sind. Dies mag für die Gründungsförderung daran liegen, dass Gründungsvorhaben bei arbeitsmarktnahen Personen mehr Aussicht auf Erfolg haben. Dennoch hat beispielsweise die Hartz-Evaluation gezeigt, dass einige arbeitsmarktferne Gruppen durch die Gründungsförderung des SGB III ihre Arbeitsmarktchancen stärker verbessern als arbeitsmarktnahe Personen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Wolff, Joachim; Nivorozhkin, Anton ;
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  • Literaturhinweis

    Wirkungsanalyse zur ergänzenden Existenzgründungsförderung durch das ESF-BA-Programm: Zwischenergebnisse der Begleitforschung (2006)

    Oberschachtsiek, Dirk ;

    Zitatform

    Oberschachtsiek, Dirk (2006): Wirkungsanalyse zur ergänzenden Existenzgründungsförderung durch das ESF-BA-Programm. Zwischenergebnisse der Begleitforschung. (IAB-Projektbericht), Nürnberg, 132 S.

    Abstract

    "Die Untersuchung gibt zunächst einen Überblick über die Inhalte und die Inanspruchnahme der Gründungsförderung der Bundesagentur für Arbeit (BA). Hierzu gehören das Überbrückungsgeld und der Existenzgründungszuschuss als finanzielle Basisinstrumente. Ebenfalls zum Bereich der BA-Gründungsförderung gehören die Gründungshilfen (Freien Förderung, § 10 SGB III), die unterschiedlich als finanzielle oder als inhaltlich orientierte Förderung von den Agenturen genutzt werden. Zu den inhaltlich orientierten Förderinstrumenten gehören die beiden Leistungen im Rahmen des ESF-BA-Programms: Gründerseminare (wird seit 2003 über die SGB Ill-Regelförderung finanziert) und das Gründercoaching. Ein erster Schwerpunkt der Untersuchungen ist die Gegenüberstellung der einzelnen Förderinstrumente sowie die Analyse von Förderkombinationen. Im Mittelpunkt stehen die beiden Instrumente des ESF-BA-Programms. Bisher gibt es nur wenige Analysen, die sich damit beschäftigten, inwieweit verschiedene Förderprogramme auf Personenebene kombiniert werden und welche Faktoren eine bestimmte Art der Kombination von Förderinstrumenten beeinflussen. Ein zweiter Schwerpunkt der Studie liegt in der Frage, welche kausalen Wirkungseffekte von spezifischen Förderkombinationen ausgehen können. Untersucht wird, welche Wirkung eine inhaltlich orientierte ergänzende Förderung auf die Überlebenswahrscheinlichkeit des neu gegründeten Unternehmens hat." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Evaluating active labor market programs in Romania (2006)

    Rodriguez-Planas, Nuria; Benus, Jacob;

    Zitatform

    Rodriguez-Planas, Nuria & Jacob Benus (2006): Evaluating active labor market programs in Romania. (IZA discussion paper 2464), Bonn, 38 S.

    Abstract

    "We evaluate the presence of effects from joining one of four active labour market programs in Romania in the late 1990s compared to the no-program state. Using rich survey data and propensity score matching, we find that three programs (training and retraining, small business assistance, and employment and relocation services) had success in improving participants' economic outcomes and were cost-beneficial from society's perspective. In contrast, public employment was found detrimental for the employment prospects of its participants. We also find that there is considerable heterogeneity, which suggests that targeting may improve the effectiveness of these programs." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Evaluierung der arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen des Europäischen Sozialfonds in Deutschland in der Förderperiode 2000-2006, EPPD Ziel 3: Aktualisierung der Halbzeitbewertung. Endbericht, Dezember 2005. Forschungsprojekt (2006)

    Ronning, Gerd;

    Zitatform

    Ronning, Gerd (2006): Evaluierung der arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen des Europäischen Sozialfonds in Deutschland in der Förderperiode 2000-2006, EPPD Ziel 3. Aktualisierung der Halbzeitbewertung. Endbericht, Dezember 2005. Forschungsprojekt. (RWI-Projektberichte), Essen, 413 S.

    Abstract

    Ein Schwerpunkt der Aktualisierung der Halbzeitbewertung des Europäische Sozialfonds (ESF) liegt zum einen in der Untersuchung des Impulses und Beitrags, den die nationale Arbeitsmarktpolitik durch den ESF erhält: Der eigenständige und originäre Beitrag des ESF zur Arbeitsmarktförderung in Deutschland und seine Schwerpunkte sowohl in der Bundes- wie auch der Länderförderung in Abgrenzung zur nationalen Arbeitsmarktpolitik werden untersucht. Ein zweiter Schwerpunkt liegt auf der Wirksamkeit der Förderung, vor allem hinsichtlich der Integration der Geförderten in Folge der ESF-Förderung zusätzlich in den ersten Arbeitsmarkt. Es zeigt sich, dass der ESF trotz einem veränderten arbeitsmarktpolitischen Umfeld infolge der Hartz-Reformen eine erhebliche Bedeutung als originäre Ergänzung der nationalen Politik in Deutschland besitzt. Die ESF-geförderte Vollzeitqualfizierung von Arbeitssuchenden und Arbeitslosen hat sich als sinnvolle und wirksame Ergänzung zur Qualifizierung im Rahmen der Regelförderung erwiesen. Auch für die Berufsorientierung und Berufsvorbereitung von Jugendlichen sowie für berufsbegleitende Qualifizierungsmaßnahmen zeigen sich positive Nettoeffekte der Förderung. Für die Qualifizierung im Rahmen geförderter Beschäftigung wurden allerdings geringe Integrationsquoten in den ungeförderten Arbeitsmarkt ermittelt. Obwohl sich hinsichtlich der Wirksamkeit der Existenzgründerförderung keine statistisch signifikanten Effekte ergeben, wird die Konzentration auf Gründungsseminare und Coachings zur längerfristigen Stabilisierung von Gründungen empfohlen. Aus der Analyse werden drei zukünftige Betätigungsfelder des ESF abegleitet: Die berufliche Integration benachteiligter Personengruppen, die 'Anpassung der Geförderten an die wissensbasierte Ökonomie' sowie die 'Förderung des Unternehmergeistes und der unternehmerischen Initiative'. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Regionale Unterschiede der Ergebnisse des ESF-BA-Programms: Zwischenergebnisse der Begleitforschung (2006)

    Schwab, Gunnar;

    Zitatform

    Schwab, Gunnar (2006): Regionale Unterschiede der Ergebnisse des ESF-BA-Programms. Zwischenergebnisse der Begleitforschung. (IAB-Projektbericht), Nürnberg, 65 S.

    Abstract

    "Der Beitrag untersucht Verbleibsquoten von Personen, die im Rahmen des ESF-BA-Programms gefördert wurden. Im Zentrum der Arbeit steht die Frage, wie sich regionale Unterschiede der Verbleibsquoten erklären lassen. Analysiert wurde, welche Bedeutung hierbei Unterschiede in der regionalen Arbeitsmarktlage und der Teilnehmerzusammensetzung haben. Die Ergebnisse zeigen, dass die regionalen Verbleibsquoten von Weiterbildungsteilnehmem umso niedriger ausfallen, je höher der Anteil der Langzeitarbeitslosen an den Maßnahmeteilnehmern ist. Während unterschiedliche Verbleibsquoten der Weiterbildungsteilnehmer in Westdeutschland zudem auf Unterschiede in der regionalen Arbeitsmarktlage zurückgeführt werden können, ergaben die Analysen für die ostdeutschen Verbleibsquoten keinen signifikanten Einfluss der regionalen Arbeitsmarktlage. Die regionalen Verbleibsquoten der Weiterbildungsteilnehmer fallen zudem dort höher aus, wo der Anteil derjenigen, die an einem ergänzenden ESF-Modul teilgenommen haben, geringer ist. Regionale Unterschiede der Verbleibsquoten der Teilnehmer an einer Trainingsrnaßnahmen, deren Maßnahmeteilnahme ergänzend aus Mitteln des europäischen Sozialfonds gefördert wurde, erklären sich, so zeigen die Analysen weiter, sowohl durch Unterschiede in der regionalen Arbeitsmarktlage, wie auch durch Unterschiede in der regionalen Teilnehmerzusammensetzung." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Die Wirksamkeit moderner Dienstleistungen am Arbeitsmarkt: Bericht 2005 der Bundesregierung zur Wirkung der Umsetzung der Vorschläge der Kommission Moderne Dienstleistungen am Arbeitsmarkt (Ohne Grundsicherung für Arbeitsuchende). Umsetzung der Entschließung des Deutschen Bundestages vom 14. November 2002 (BT-Drs. 15/98) (2006)

    Abstract

    "Der Zwischenbericht evaluiert die ersten drei Gesetze für moderne Dienstleistungen am Arbeitsmarkt ('Hartz I-III'). Untersucht wurden die Wirkungen der arbeitsmarktpolitischen Instrumente, die Effekte der Reform der beschäftigungspolitischen Rahmenbedingungen sowie der Umbau und die Akzeptanz der Bundesagentur für Arbeit. Es ist zu beachten, dass die Ergebnisse und Bewertungen einen Zustand abbilden, der zum Teil bis zu zwei Jahre zurückliegt. Seit dem Erhebungszeitpunkt wurden eine Reihe von Weiterentwicklungen und Änderungen, insbesondere bei der Umgestaltung der Bundesagentur für Arbeit, vorgenommen. Einige Regelungen, die sich frühzeitig als nicht wirksam erwiesen, wurden zudem bereits modifiziert.
    Die Ergebnisse im Einzelnen:
    Die wichtigste Nachricht ist, dass der organisatorische Umbau der alten Bundesanstalt für Arbeit zur neuen, dienstleistungsorientierten Bundesagentur für Arbeit in die richtige Richtung verläuft. Erstmals wird eine systematische Steuerung und eine Kontrolle der Leistungserbringung mit dem Ziel erhöhter Transparenz, Effektivität und Effizienz eingeführt.
    Als erfolgreich haben sich auch die Beauftragung von Trägern mit Eingliederungsmaßnahmen, die Neuausrichtung der beruflichen Weiterbildung, die Eingliederungszuschüsse, das Überbrückungsgeld und der Existenzgründungszuschuss (Ich-AG) erwiesen.
    Teilweise erfolgreich sind dem Zwischenbericht zufolge die Regelungen zu den Mini- und Midi-Jobs und die Reform des Arbeitnehmerüberlassungsgesetzes. Die Flexibilisierung des Arbeitsmarktes in diesen Bereichen war notwendig und wird von den Akteuren überwiegend positiv bewertet. Es zeigt sich ein Zuwachs bei der Zahl der Erwerbstätigen bei den Mini- und Midi-Jobs. Allerdings bilden die Mini-Jobs offenbar keine Brücke in voll sozialversicherungspflichtige Beschäftigung.
    Keine oder eine negative Integrationswirkung hatten bisher die Instrumente Vermittlungsgutschein, Beauftragung Dritter mit Vermittlung, Personal Service Agentur und Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen.
    Unterschiedliche Reformelemente zielen auf eine verbesserte Arbeitsmarktintegration älterer Arbeitnehmer/innen. Bisher blieben hier Erfolge jedoch aus. Die Evaluation zeigte allerdings, dass diese Instrumente bislang in der Öffentlichkeit und damit auch bei der eigentlichen Zielgruppe, den Betrieben, noch wenig bekannt sind. Es wäre wünschenswert, wenn die neuen Möglichkeiten, die den Unternehmen zusätzliche Anreize zur Einstellung Älterer verschaffen sollen, auch seitens der Bundesagentur noch offensiver kommuniziert würden. Die Regelungen wurden deshalb über das Jahr 2005 hinaus verlängert.
    Bei einigen arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen ist eine Neuorientierung bereits geschehen. So ist die Verpflichtung, im Bezirk jeder Agentur für Arbeit eine Personal-Service-Agentur einzurichten, abgeschafft worden. Und in diesem Jahr wird die Zusammenführung von Überbrückungsgeld und Existenzgründungszuschuss (Ich-AG) zu einem einheitlichen Instrument erfolgen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Weiterführende Informationen

    Hier finden Sie die 24-seitige Kurzfassung.
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  • Literaturhinweis

    Aktive Arbeitsmarktpolitik in Deutschland: Bestandsaufnahme und Bewertung der mikroökonomischen Evaluationsergebnisse (2005)

    Caliendo, Marco ; Steiner, Viktor;

    Zitatform

    Caliendo, Marco & Viktor Steiner (2005): Aktive Arbeitsmarktpolitik in Deutschland. Bestandsaufnahme und Bewertung der mikroökonomischen Evaluationsergebnisse. In: Zeitschrift für ArbeitsmarktForschung, Jg. 38, H. 2/3, S. 396-418.

    Abstract

    "Aktive Arbeitsmarktpolitik (AAMP) umfasst eine Vielzahl staatlicher Maßnahmen zur Verhinderung von Arbeitslosigkeit und Förderung von Beschäftigung. Die quantitativ wichtigsten Programme der AAMP in Deutschland waren traditionell die Förderung der beruflichen Weiterbildung sowie Arbeitsbeschaffungs- und Strukturanpassungsmaßnahmen. In letzter Zeit haben aber auch neuere Instrumente der AAMP wie z.B. Eingliederungszuschüsse an Unternehmen und Existenzgründungszuschüsse für ehemals Arbeitslose zunehmende Bedeutung erlangt. Eine umfassende Evaluation der Effektivität dieser Programme ist erst seit relativ kurzer Zeit durch die Bereitstellung administrativer Daten für die wissenschaftliche Evaluationsforschung möglich. In diesem Beitrag wird auf Grundlage einer Bestandsaufnahme der vorliegenden empirischen Evaluationsstudien die Effektivität der AAMP in Deutschland bewertet. Die Darstellung wird ergänzt durch die Einbeziehung der Ergebnisse einiger internationaler Evaluationsstudien zu Instrumenten der AAMP, die zunehmend auch in Deutschland Bedeutung erlangen, für die aber hierzulande derzeit noch kaum empirische Evaluationsstudien vorliegen. Der Beitrag schließt mit einer kritischen Würdigung der vorliegenden Forschungsergebnisse und einem Ausblick auf zukünftige Forschungserfordernisse." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Aktive Arbeitsmarktpolitik in Deutschland: Bestandsaufnahme und Bewertung der mikroökonomischen Evaluationsergebnisse (2005)

    Caliendo, Marco ; Steiner, Victor;

    Zitatform

    Caliendo, Marco & Victor Steiner (2005): Aktive Arbeitsmarktpolitik in Deutschland. Bestandsaufnahme und Bewertung der mikroökonomischen Evaluationsergebnisse. (DIW-Diskussionspapiere 515), Berlin, 41 S.

    Abstract

    "Aktive Arbeitsmarktpolitik (AAMP) umfasst eine Vielzahl staatlicher Maßnahmen zur Verhinderung von Arbeitslosigkeit und Förderung von Beschäftigung. Die quantitativ wichtigsten Programme der AAMP in Deutschland waren traditionell die Förderung der beruflichen Weiterbildung sowie Arbeitsbeschaffungs- und Strukturanpassungsmaßnahmen. In letzter Zeit haben aber auch neuere Instrumente der AAMP wie z.B. Eingliederungszuschüsse an Unternehmen und Existenzgründungszuschüsse für ehemals Arbeitslose zunehmende Bedeutung erlangt. Eine umfassende Evaluation der Effektivität dieser Programme ist erst seit relativ kurzer Zeit durch die Bereitstellung administrativer Daten für die wissenschaftliche Evaluationsforschung möglich. In diesem Beitrag wird auf Grundlage einer Bestandsaufnahme der vorliegenden empirischen Evaluationsstudien die Effektivität der AAMP in Deutschland bewertet. Die Darstellung wird ergänzt durch die Einbeziehung der Ergebnisse einiger internationaler Evaluationsstudien zu Instrumenten der AAMP, die zunehmend auch in Deutschland Bedeutung erlangen, für die aber hierzulande derzeit noch kaum empirische Evaluationsstudien vorliegen. Der Beitrag schließt mit einer kritischen Würdigung der vorliegenden Forschungsergebnisse und einem Ausblick auf zukünftige Forschungserfordernisse." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Gutachten zum Einsatz des Europäischen Sozialfonds in Schleswig-Holstein: Endbericht (2005)

    Friedrich, Werner; Puxi, Marco; Dolze, Liane; Apel, Helmut; Schäfer, Gerd;

    Zitatform

    Puxi, Marco, Liane Dolze, Helmut Apel & Gerd Schäfer (2005): Gutachten zum Einsatz des Europäischen Sozialfonds in Schleswig-Holstein. Endbericht. Dresden, 173 S.

    Abstract

    Das Gutachten untersucht den Einsatz des Europäischen Sozialfonds (ESF) in der Arbeitsmarktförderung in Schleswig-Holstein. Im Mittelpunkt stehen dabei die methodische Erfassung und Bewertung der arbeitsmarkt- und beschäftigungspolitischen Handlungsfelder und Programme des überwiegend über den ESF mitfinanzierten Arbeitsmarktprogramms sowie eine Bewertung der Effizienz dieses Programms. Das Gutachten basiert auf der Auswertung von Expertengesprächen und Sekundäranalysen. Es kommt zu dem Ergebnis, dass Jugendliche in Zukunft im Zentrum der Arbeitsmarktförderung in Schleswig-Holstein stehen sollen. Darüber hinaus wird empfohlen, die Beschäftigungsentwicklung im Land durch eine Förderung von Existenzgründungen mit Entwicklungsperspektive, eine Förderung von beruflichen Qualifizierungsmaßnahmen sowie durch eine Stärkung der Innovations- und Wettbewerbsfähigkeit von kleinen und mittleren Unternehmen zu unterstützen. Transnationale Projekte, z.B. in Form eines Austausches von Auszubildenden, sollen ebenfalls bezuschusst werden können. Zur Programmstrategie wird die Empfehlung gegeben, die Mittel künftig noch stärker auf die arbeitsmarktpolitischen Prioritäten des Landes zu konzentrieren. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Evaluierung der österreichischen Arbeitsmarktförderung 2000-2003 (2005)

    Lutz, Hedwig; Mahringer, Helmut; Pöschl, Andrea;

    Zitatform

    Lutz, Hedwig & Helmut Mahringer (2005): Evaluierung der österreichischen Arbeitsmarktförderung 2000-2003. (WIFO-Monographien 10/2005), Wien, 460 S.

    Abstract

    "Das WIFO hat wichtige Instrumente der Arbeitsmarktförderung mit mikroökonometrischen Methoden auf ihre Wirkung auf die weitere Erwerbslaufbahn der Geförderten untersucht. Alle analysierten Maßnahmen wirken sich demnach positiv auf die Erwerbsbeteiligung aus. Nicht immer wird aber auch die Integration ins Beschäftigungssystem positiv beeinflusst: Während die Teilnahme an Maßnahmen zur Vermittlungsunterstützung und an Qualifizierungsmaßnahmen die nachfolgenden Beschäftigungszeiten von Frauen zwischen 25 und 44 Jahren durchwegs erhöht, sind für Frauen im höheren Erwerbsalter und für Männer kaum signifikant positive Effekte festzustellen. Beschäftigungsmaßnahmen haben hingegen einen positiven Einfluss auf die (ungeförderte) Beschäftigung älterer Arbeitsloser." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Die Ich-AG als neue Form der Existenzgründung aus der Arbeitslosigkeit: eine empirische Analyse des Gründungserfolgs bei Inanspruchnahme des Existenzgründungszuschusses (2005)

    May-Strobl, Eva; Suprinovič, Olga; Kleinen, Helmut; Wolter, Hans-Jürgen;

    Zitatform

    May-Strobl, Eva, Olga Suprinovič & Hans-Jürgen Wolter (2005): Die Ich-AG als neue Form der Existenzgründung aus der Arbeitslosigkeit. Eine empirische Analyse des Gründungserfolgs bei Inanspruchnahme des Existenzgründungszuschusses. (Gesellschaft für Innovative Beschäftigungsförderung. Arbeitspapiere 13), Bottrop, 48 S.

    Abstract

    "Die vorliegende empirische Analyse von Ich-AG-Gründungen - also von Personen, die mit Hilfe des Existenzgründungszuschusses der Bundesagentur für Arbeit ihre Arbeitslosigkeit durch Aufnahme einer selbstständigen Tätigkeit beendet haben - verfolgt zum einen das Ziel, die Gründungspersonen, die Tätigkeitsbereiche, Unternehmensformen und Unternehmensentwicklungen sowie den kurzfristigen Unternehmenserfolg zu beschreiben, um Besonderheiten der Ich-AG-Gründungen und Unterschiede zu 'herkömmlichen' Gründerinnen und Gründern deutlich zu machen (Kapitel 3 bis 6). Zum anderen soll eine erste Würdigung des Förderinstruments Existenzgründungszuschuss vorgenommen werden (Kapitel 2, 7 und 8). Die Entwicklung der Inanspruchnahme, die Gründe für die Wahl der Förderung, die Beurteilung des Antragsverfahrens und die weitere Inanspruchnahme nach Ablauf des ersten Förderjahres bzw. die Ursachen für das Ausscheiden aus der Förderung sind wichtige Aspekte zur Einschätzung der Förderwirkungen und des Erfolgs des Förderinstruments. Die vorgestellten Ergebnisse basieren auf einer schriftlichen Befragung der Existenzgründungszuschussempfängerinnen in Nordrhein-Westfalen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Gründungen aus der Arbeitslosigkeit: besondere Merkmale und Unterschiede zu anderen Gründungen (2005)

    Niefert, Michaela; Tchouvakhina, Margarita;

    Zitatform

    Niefert, Michaela & Margarita Tchouvakhina (2005): Gründungen aus der Arbeitslosigkeit. Besondere Merkmale und Unterschiede zu anderen Gründungen. Mannheim, 15 S.

    Abstract

    "In dieser Studie werden Gründungen aus Arbeitslosigkeit der Jahre 2003 und 2004 inklusive der seit Anfang 2003 geförderten Ich-AGs auf breiter empirischer Basis (KfW-Gründungsmonitor) analysiert. Es zeigt sich, dass Gründungen aus Arbeitslosigkeit im Durchschnitt kleiner sind als andere Gründungen und relativ häufig in wenig kapitalintensiven Branchen mit geringen Markteintrittsbarrieren erfolgen. Im Vergleich zu anderen Gründern verfügen vormals arbeitslose Gründer über ein weitaus niedrigeres Haushaltseinkommen, welches für ihre Gründungsentscheidung jedoch besonders wichtig ist. Die relativ geringe Größe von Gründungen aus Arbeitslosigkeit ist aber nicht allein durch finanzielle Restriktionen zu erklären. Vielmehr wählen Arbeitslose sehr oft die Selbständigkeit eher notgedrungen als aus Überzeugung vom Erfolg ihrer Geschäftsidee und sind daher bestrebt, das Investitionsrisiko möglichst gering zu halten." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Wirtschaftliche Wirkungen von öffentlichen Förderprogrammen für Existenz- und Unternehmensgründungen in Deutschland (2005)

    Pesch, Stefanie;

    Zitatform

    Pesch, Stefanie (2005): Wirtschaftliche Wirkungen von öffentlichen Förderprogrammen für Existenz- und Unternehmensgründungen in Deutschland. (FGF Entrepreneurship-Research Monographien 51), Lohmar: Eul, 254 S.

    Abstract

    "Unternehmensgründungen werden vielfältige positive wirtschaftliche Wirkungen zugesprochen, wie z. B. Wirtschaftswachstum, Beschäftigungssteigerung oder Strukturwandel. Um diese Effekte zu verstärken, existiert eine Vielzahl öffentlicher Förderprogramme für Existenz- und Unternehmensgründungen in Deutschland. Obwohl die Förderlandschaft als gut ausgebaut gilt, fehlt bislang eine systematische und umfassende Untersuchung dieser Thematik. Insbesondere die Wirkungen der Fördermaßnahmen wurden bisher nur für einzelne Programme empirisch belegt. Darüber hinaus existiert keine übergreifende Synthese der Einzelergebnisse. Diese Forschungslücke bzgl. der wirtschaftlichen Wirkungen von Fördermaßnahmen soll in dem Band geschlossen werden. Dazu wurde in einem ersten Schritt eine theoretische Analyse der Förderlandschaft durchgeführt. Im zweiten Schritt wurden die Einzelergebnisse vorliegender Studien mit den Wirkungen von Gründungsfördermaßnahmen zusammengeführt und analysiert. Hierbei wurde die Methode des systematischen Reviews gewählt. Es konnten 34 Studien in die Betrachtung einbezogen werden. Insgesamt wurde festgestellt, dass die öffentliche Gründungsförderung das Überleben der Unternehmen am Markt, die Anzahl der geschaffenen Arbeitsplätze und den Umsatz der Gründungsunternehmen steigert. Als Ergebnis dieser Analyse werden zahlreiche Verbesserungsvorschläge für die Gründungsförderung vorgestellt, wie beispielsweise höhere Beratungsqualität und bessere Förderung junger Unternehmen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Existenzgründungen: Ein Weg zur Beschäftigungsförderung? (2005)

    Pfeiffer, Friedhelm ;

    Zitatform

    Pfeiffer, Friedhelm (2005): Existenzgründungen: Ein Weg zur Beschäftigungsförderung? In: Zeitschrift für ArbeitsmarktForschung, Jg. 38, H. 2/3, S. 325-340.

    Abstract

    "In dem Beitrag wird unter Berücksichtigung der Staatstätigkeit aus einer theoriegeleiteten empirischen Perspektive diskutiert, ob zusätzliche Existenzgründungen zu mehr Beschäftigung führen. In erfolgreichen Existenzgründungen werden zwar direkt Arbeitsplätze geschaffen (an Erfolgsgeschichten dieser Art herrscht kein Mangel). Gleichzeitig kann (und wird) es allerdings über Wettbewerbs- und Verdrängungsprozesse auf Güter- und Faktormärkten zu einem Abbau von Beschäftigung in etablierten Unternehmen oder zu Schliessungen von Unternehmen kommen. Das Wissen zur staatlichen Steuerung solcher Marktprozesse, um gezielt Beschäftigung zu fördern, ist trotz erheblicher wissenschaftlicher Fortschritte (noch?) nicht vorhanden. Jedenfalls gibt es noch zu wenige empirische Hinweise dafür, dass die umfangreichen staatlichen Aktivitäten zur Förderung von Existenzgründungen tatsächlich die Beschäftigung in der Gesamtwirtschaft erhöht haben." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Existenzgründungen: Ein Weg zur Beschäftigungsförderung? (2005)

    Pfeiffer, Friedhelm ;

    Zitatform

    Pfeiffer, Friedhelm (2005): Existenzgründungen: Ein Weg zur Beschäftigungsförderung? (ZEW discussion paper 2005-71), Mannheim, 28 S.

    Abstract

    "In dem Artikel werden ausgewählte theoretische und empirische Aspekte des Zusammenhangs zwischen Existenzgründungen, staatlichem Handeln und Beschäftigung diskutiert. Dabei wird die Frage, ob Existenzgründungen zusätzliche Beschäftigung schaffen überwiegend aus einer volkswirtschaftlichen (und nicht aus einer sektoralen oder regionalen) Sicht beleuchtet werden. Zusammenfassend zeigen theoretische Überlegungen und eine in mancher Hinsicht noch lückenhafte empirische Evidenz die Bedeutung von Existenzgründungen für die Zahl der Beschäftigten auf. Die Möglichkeiten des Staates, durch die Förderung von Existenzgründungen die Beschäftigung zu steigern, scheinen jedoch begrenzt. Jedenfalls gibt es noch zu wenige empirische Hinweise dafür, dass die umfangreichen staatlichen Aktivitäten die Zahl der Beschäftigten in der Gesamtwirtschaft erhöht haben." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Evaluation der Maßnahmen zur Umsetzung der Vorschläge der Hartz-Kommission: Arbeitspaket 1: Wirksamkeit der Instrumente, Modul 1e: Existenzgründungen. Bericht 2005 (2005)

    Wießner, Frank; Svindland, Dagmar; Hagemann, Sabine; Hess, Doris; Steinwede, Angelika; Kahle, Katrin; Steiner, Viktor; Kritikos, Alexander; Cramer, Ralph; Marwinski, Karen; Glocker, Daniela; Noll, Susanne; Baumgartner, Hans J.; Rein, Andrea; Dreiberg, Gert; Scheremet, Nicole; Caliendo, Marco ; Schneider, Bernd; Utzmann, Hilde; Sörgel, Werner;

    Zitatform

    (2005): Evaluation der Maßnahmen zur Umsetzung der Vorschläge der Hartz-Kommission. Arbeitspaket 1: Wirksamkeit der Instrumente, Modul 1e: Existenzgründungen. Bericht 2005. Nürnberg u.a., 506 S.

    Abstract

    "Der Forschungsverbund IAB, DIW, GfA, infas und sinus ist im Auftrag des BMWA der Frage nachgegangen, inwieweit es gründungswilligen Arbeitslosen mit Hilfe sozialstaatlicher Förderung gelingt, den 'Milieuwechsel' von einer unselbständigen in eine selbständige Tätigkeit zu bewältigen." (Textauszug, IAB-Doku)

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    Neues von der Ich-AG: Nicht jeder Abbruch ist eine Pleite (2005)

    Wießner, Frank;

    Zitatform

    Wießner, Frank (2005): Neues von der Ich-AG: Nicht jeder Abbruch ist eine Pleite. (IAB-Kurzbericht 02/2005), Nürnberg, 6 S.

    Abstract

    "Bis Ende 2004 wurden rund 268.000 Ich-AGs von der BA mit dem Existenzgründungszuschuss gefördert. Bislang wurden 48.000 Abgänge aus der Förderung gezählt. Diese sind jedoch keinesfalls mit gescheiterten Gründungen gleichzusetzen. Das IAB hat eine Stichprobe von Geförderten untersucht, die ihre Selbständigkeit inzwischen wieder aufgegeben haben. Über die Hälfte der Ich-AG-Abbrecher ist wieder arbeitslos. Zwei Fünftel sind aber wieder erwerbstätig. Die Gründe für den Abbruch sind altbekannt. Mangelhafte Vorbereitung und Informationsdefizite können durch verbesserte Beratung nur teilweise aufgefangen werden. Wer sich selbständig macht, muss auch selbst Verantwortung tragen. Bei einem Drittel der Fälle war die Aufgabe der Ich-AG mit (zusätzlichen) Schulden verbunden. Dabei können auch kleine Beträge zur großen Belastung werden. Eine strikte Kontrolle des Förderzugangs könnte sowohl die Gründer vor Schaden bewahren als auch Missbrauch verhindern." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Rot-grüne Reformen am Arbeitsmarkt: ein Armutszeugnis (2004)

    Berthold, Norbert; Berchem, Sascha von;

    Zitatform

    Berthold, Norbert & Sascha von Berchem (2004): Rot-grüne Reformen am Arbeitsmarkt. Ein Armutszeugnis. (Wirtschaftswissenschaftliche Beiträge des Lehrstuhls für Volkswirtschaftslehre, Wirtschaftsordnung und Sozialpolitik 72), Würzburg, 50 S.

    Abstract

    Der Autor befasst sich unter ordnungspolitischen Gesichtspunkten mit dem Job-AQTIV-Gesetz und den Hartz-Gesetzen für moderne Dienstleistungen am Arbeitsmarkt. "Die von den Reformen verfolgten Ziele lassen sich grob in drei Bereiche einteilen: Erstens sollen durch Modifikationen der entscheidenden Parameter der Lohnersatzleistungen selbst individuelles Moral Hazard" verringert und die Bemühungen der Arbeitslosen gestärkt werden, die Phase der Arbeitslosigkeit schnellstmöglich zu beenden. Durch eine Verbesserung der Beratungs- und Vermittlungsaktivitäten soll dieser Prozess zusätzlich begleitet und Langzeitarbeitslosigkeit vermieden werden. Zweitens sollen durch geeignete Qualizierungsmaßnahrnen die individuellen Wiedereinstellungschancen auch geringer qualifizierter Arbeitsloser verbessert werden. Schließlich soll drittens durch pekuniäre Anreize direkt die Arbeitsnachfrage und das Arbeitsangebot zu Gunsten der gegenwärtig Arbeitslosen beeinflusst werden. Subventionen auf Arbeitgeber- und Arbeitnehmerseite stellen gleichsam eine Alternative zu Beratung, Vermittlung und Qualifizierung dar. Arbeitslose sollen auf diese Weise Anreize und Möglichkeiten erhalten, in das reguläre Berufsleben zurückzukehren oder den Schritt in die Selbstständigkeit zu wagen." (IAB2)

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  • Literaturhinweis

    Die Umsetzung des ESF-BA-Programms in der Zeit von Anfang 2000 bis Ende 2002 (2004)

    Deeke, Axel;

    Zitatform

    Deeke, Axel (2004): Die Umsetzung des ESF-BA-Programms in der Zeit von Anfang 2000 bis Ende 2002. In: A. Deeke, T. Kruppe, B. Kurtz & P. Müller (2004): Halbzeitbewertung des "ESF-BA-Programm 2000-2006" (Beiträge zur Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, 283), S. 21-149.

    Abstract

    Das ESF-BA-Programm 2000-2006 kombiniert Mittel des Europäischen Sozialfonds (ESF) mit der individuellen Arbeitsförderung nach dem Sozialgesetzbuch III durch die Bundesanstalt für Arbeit. In dem Beitrag wird ein vorläufiges Fazit der Umsetzung für den Förderzeitraum 2000 bis Ende 2002 gezogen. Im Vordergrund des Berichtes steht die Umsetzung der Inputziele des Programms, insbesondere die Frage nach der Förderentwicklung in Abhängigkeit von den Zielen des Programms. Es wird ausgeführt, dass die bisherige Umsetzung relativ passgenau erfolgt ist und der Programmplanung entspricht. Für den weiteren Projektablauf sind die zwischenzeitlich eingetretenen Veränderungen des SGB III zu berücksichtigen. Die neuen Richtlinien sehen vor, dass künftig ausdrücklich Jugendliche und erwachsene Arbeitnehmer mit Migrationshintergrund zu den Zielgruppen der beruflichen Qualifizierung gehören. Gefördert werden demnach das ESF-Unterhaltsgeld für die so genannten Nichtleistungsbezieher/innen, die Finanzierung von Überbrückungsgeldbezieher/innen und neu auch bei Gründung einer 'Ich-AG', die Qualifizierung während des Bezugs von Kurzarbeitergeld bei der so genannten strukturellen Kurzarbeit. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Halbzeitbewertung des "ESF-BA-Programm 2000-2006" (2004)

    Deeke, Axel; Kurtz, Beate; Müller, Petra; Kruppe, Thomas ;

    Zitatform

    Deeke, Axel, Thomas Kruppe, Beate Kurtz & Petra Müller (2004): Halbzeitbewertung des "ESF-BA-Programm 2000-2006". (Beiträge zur Arbeitsmarkt- und Berufsforschung 283), Nürnberg, 336 S.

    Abstract

    "Die aktive Arbeitsmarktpolitik des Bundes und der Länder wird, wie schon bis 1999, auch in der neuen Phase der Europäischen Strukturfonds von 2000 bis 2006 aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF) ergänzt. Das Programm soll die gesetzliche Arbeitsförderung qualitativ ergänzen und ist mit ihr über die Mischfinanzierung aus ESF-Mitteln und SGB III-Mitteln verknüpft. Im Kern handelt es sich um ein zielgruppenorientiertes Programm zur Förderung der Beschäftigungsfähigkeit von Arbeitslosen und von Arbeitslosigkeit bedrohten Personen. Nach dem vom ESF vorgegebenen System der Begleitung und Bewertung der Kofianzierung der nationalen Arbeitsförderung sollen die Umsetzung und Ergebnisse des Programms in den Jahren 2000 bis 2002 im Rahmen einer sog. Halbzeitbewertung untersucht werden. Das IAB hat seinen Bericht zur Halbzeitbewertung des ESF-BA-Programms im Jahr 2003 vorgelegt. Er wird nun an dieser Stelle veröffentlicht. Nach einer einleitenden Vorstellung des konzeptionellen Ansatzes der Begleitforschung wird zunächst die bisherige Umsetzung des Programms im Zusammenspiel mit der gesetzlichen Regelförderung und im Kontext des Zielsystems des ESF in Deutschland vor dem Hintergrund der Entwicklung des Arbeitsmarktes untersucht. Im Ergebnis zeigt sich, dass das Programm - anders als das Vorläuferprogramm 'AFG-Plus' von 1995 bis 1999 - wie geplant umgesetzt wurde. Allerdings bestehen erhebliche Steuerungsprobleme, die vor allem aus der spezifischen Konstruktion der Mischfinanzierung aus dem ESF und der Regelförderung resultieren. Daraus und aufgrund der Änderungen der ergänzten gesetzlichen Arbeitsförderung ab 2003 ergeben sich Anforderungen an eine Neuschneidung des Programms für die restliche Laufzeit bis Ende 2006. Implementationsfragen und mikroanalytische Fragen zur ESF-Förderung beruflicher Weiterbildung und Trainingsmaßnahmen sowie Qualifizierung bei Kurzarbeit sind Gegenstand weiterer Berichtsteile. Zielgruppenerreichung, Maßnahmemerkmale und Förderergebnisse einschließlich Verbleib werden soweit möglich im Vergleich mit der gesetzlichen Förderung ohne ESF-Ergänzung untersucht. Abgeschlossen wird der Bericht mit einer Analyse der Zielgruppenerreichung und Förderergebnisse unter dem Aspekt der Chancengleichheit von Frauen und Männern beim Zugang und im Ergebnis der ESF-BA-Förderung." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Die Hartz-Gesetze zur Arbeitsmarktpolitik: ein umfassendes Evaluationskonzept (2004)

    Fertig, Michael ; Kluve, Jochen; Schmidt, Christoph M.; Hägele, Helmut; Friedrich, Werner; Apel, Helmut;

    Zitatform

    Fertig, Michael, Jochen Kluve, Christoph M. Schmidt, Helmut Apel, Werner Friedrich & Helmut Hägele (2004): Die Hartz-Gesetze zur Arbeitsmarktpolitik. Ein umfassendes Evaluationskonzept. (RWI-Schriften 74), Berlin: Duncker & Humblot, 320 S. DOI:10.3790/978-3-428-51535-6

    Abstract

    "Die im Rahmen der Hartz-Reformen auf den Weg gebrachten Änderungen der Arbeitsmarktgesetzgebung haben die rasche und nachhaltige Vermittlung in Arbeit, die Schaffung neuer Beschäftigungsfelder und den Bau von mehr Brücken in Beschäftigung zum Ziel. Hauptziel ist letztlich die Verringerung der Arbeitslosigkeit. Jede Evaluationsstudie dazu hat sich an diesem übergeordneten Ziel zu orientieren. Die Autoren der vorliegenden Arbeit präsentieren ein derartiges Konzept zur mittel- und längerfristigen Bewertung der Umsetzung der arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen. Leitlinien sind: Das Konzept muss angesichts der nicht optimalen Datenlage und der Kürze der zur Verfügung stehenden Zeit praktikabel sein. Es muss sich angesichts der Vielzahl der Ziele der Arbeitsmarktpolitik auf die Beschäftigungssituation arbeitsloser Arbeitnehmer konzentrieren. Es muss einen einheitlichen Analyserahmen anbieten für Leitfragen wie: Was haben die durchgeführten Maßnahmen bewirkt, waren sie effektiv? Welche Kosten sind entstanden, waren die Maßnahmen effizient? Welche Ursachen lassen sich für die Wirkung identifizieren? Es muss dafür einen interdisziplinären Ansatz verfolgen, der eine ausgewogene Kombination aus theoretischer Analyse, ökonometrischer Kompetenz und Know-how der Implementationsforschung beinhaltet. Das Konzept muss Methoden vorsehen, die angesichts der genannten Daten- und Zeitprobleme robuste Ergebnisse erzeugen können. Es muss angesichts des teilweise späten Inkrafttretens einzelner Maßnahmen eine Erweiterung des Evaluationszeitraums erlauben." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Hartz-Gesetze: methodische Ansätze zu einer Evaluierung (2004)

    Hagen, Tobias ; Wolf, Elke ; Hujer, Reinhard; Wunderlich, Gaby; Jacobebbinghaus, Peter; Biewen, Martin ; Winterhager, Henrik; Spermann, Alexander; Boockmann, Bernhard; Fitzenberger, Bernd ; Arntz, Melanie ; Gürtzgen, Nicole ; Pfeiffer, Friedhelm ; Beblo, Miriam; Weber, Andrea ; Ammermüller, Andreas; Wilke, Ralf A. ;

    Zitatform

    Hagen, Tobias & Alexander Spermann (2004): Hartz-Gesetze. Methodische Ansätze zu einer Evaluierung. (ZEW-Wirtschaftsanalysen 74), Baden-Baden: Nomos Verlagsgesellschaft, 246 S.

    Abstract

    "Noch nie wurden im Bereich der Arbeitsmarktpolitik so umfassende Reformen auf den Weg gebracht wie mit den Hartz-Gesetzen. Sie sollen dazu beitragen, die Arbeitslosigkeitsdauer durch eine verbesserte Arbeitsvermittlung zu verringern. Für den Gesetzgeber, aber auch für die Gesellschaft insgesamt, ist es essentiell zu erfahren, in welchem Maße die gesetzten Ziele erreicht werden. Eine Evaluierung kann diese Frage beantworten. Der Band enthält ein methodisches Konzept für eine umfassende Evaluation der neuen Instrumente der Hartz-Gesetze. Zunächst werden methodische Ansätze zu einer Evaluation auf leicht verständlichem Niveau diskutiert. Diese beziehen sich sowohl auf die mikroökonomische Ebene als auch auf die aggregierte Ebene: Es kann ermittelt werden, wie sich die arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen auf einzelne Personen und Betriebe auswirken, aber auch, welche Konsequenzen sie für eine Branche oder die Gesamtwirtschaft haben. Darüber hinaus werden auch Ansätze für eine Bewertung geschlechtsspezifischer Probleme am Arbeitsmarkt dargestellt (Gender-Mainstreaming). Ein weiterer Schwerpunkt sind die für die Evaluationsforschung nutzbaren Datensätze. Im zweiten Teil des Bandes werden konkrete Evaluationsstrategien für einzelne Reformen und Instrumente vorgeschlagen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Hartz-Evaluierung: Ausgangslage. Erster Zwischenbericht (2004)

    Kaltenborn, Bruno; Knerr, Petra; Kurth-Laatsch, Sylvia;

    Zitatform

    Kaltenborn, Bruno, Petra Knerr & Sylvia Kurth-Laatsch (2004): Hartz-Evaluierung. Ausgangslage. Erster Zwischenbericht. (Beiträge zur Wirtschaftsforschung und Politikberatung 27), Berlin, 87 S.

    Abstract

    "Das Kapitel 2 gibt nach einer kurzen Skizze der Reformen durch die Hartz-Gesetze einen Überblick über die Auftragnehmer und ihre Forschungsvorhaben. Die Evaluierung hat vor dem Hintergrund unterschiedlicher quantitativer Bedeutungen der verschiedenen Instrumente und Maßnahmen zu erfolgen. Hierauf wird in Kapitel 3 eingegangen. Das Forschungsvorhaben zur Akzeptanz der Bundesagentur für Arbeit will Veränderungen in der Akzeptanz über die Zeit des Umbaus der Bundesagentur aufzeigen. Hierzu wurde im Frühjahr 2004 eine erste Messung vor dem Umbau der Agenturen für Arbeit durchgeführt. Über die Ergebnisse dieser sog. Nullmessung informiert Kapitel 4. Ein Ausblick wird schließlich in Kapitel 5 gegeben." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Ich-AG und Überbrückungsgeld: eine empirische Analyse von Gründungen aus der Arbeitslosigkeit (2004)

    Kleinen, Helmut; May-Strobl, Eva; Suprinovič, Olga; Wolter, Hans-Jürgen;

    Zitatform

    Kleinen, Helmut, Eva May-Strobl, Olga Suprinovič & Hans-Jürgen Wolter (2004): Ich-AG und Überbrückungsgeld. Eine empirische Analyse von Gründungen aus der Arbeitslosigkeit. (Gesellschaft für Innovative Beschäftigungsförderung. Arbeitspapiere 12), Bottrop, 27 S.

    Abstract

    Die Studie untersucht am Beispiel der Ich-AG und des Überbrückungsgelds Förderinstrumente zu Existenzgründungen aus der Arbeitslosigkeit heraus. Zudem werden Ergebnisse einer Befragung des Instituts für Mittelstandsforschung Bonn zusammengefasst, die sich von Januar 2003 bis Mai 2004 erstreckte. An der telefonischen Befragung nahmen 567 Personen teil. Die Befragten waren meist über 40 Jahre alt. Bei den Ich-AG's überwiegen mit knapp 60 % weibliche Existenzgründerinnen, während bei dem Überbrückungsgeld Männer mit über 70 % die Förderung in Anspruch nahmen. Zusammenfassend bleibt festzustellen, dass die Förderung der Bundesagentur in vielen Fällen - insbesondere bei den Ich-AG's - eine Art Initialzündung für den Schritt in die Selbstständigkeit darstellt. Entsprechend bewirken diese Programme vermutlich eine große Anzahl von zusätzlichen Gründungen. Im Hinblick auf das Antragsverfahren werden Pflichten wie beispielsweise die Einreichung eines begutachteten schriftlichen Geschäftsplanes von den Überbrückungsgeldempfängern kaum als Belastung empfunden. Es ist daher eine Überlegung wert, ob man nicht auch die Gewährung des Existenzgründungszuschusses an entsprechende Bedingungen hinsichtlich Beratung und Begutachtung im Vorfeld der Gründung knüpfen sollte, um auf diese Weise die wirtschaftlichen Risiken für die Ich-AG's zu reduzieren. Allerdings besteht noch erheblicher Forschungsbedarf, um belastbare Aussagen zu den Risiken von Ich-AG-Gründungen, dem Beitrag von Qualifikation und Beratung zum betrieblichen Erfolg und dem Verbleib von Ich-AG'lern, die keinen Antrag auf Förderung im zweiten Jahr gestellt haben, treffen zu können. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Existenzgründungen: Die richtigen Typen sind gefragt (2004)

    Kritikos, Alexander; Wießner, Frank;

    Zitatform

    Kritikos, Alexander & Frank Wießner (2004): Existenzgründungen: Die richtigen Typen sind gefragt. (IAB-Kurzbericht 03/2004), Nürnberg, 6 S.

    Abstract

    "Gründerzentren können einen wesentlichen Beitrag zur Verbesserung der Erfolgsaussichten von Existenzgründern leisten. Durch intelligente, aufeinander aufbauende Filter erreichen sie die 'richtigen' Zielgruppen. Nur Gründer mit hinreichendem Potnezial können von den Zentren sinnvoll unterstützt werden. Diese gilt es zu identifizieren. Die Förderung genau dieser Personen ist marktkonform und verursacht kaum Wettbewerbsverzerrungen. Eine gezielte Teilnehmerauswahl optimiert die Effektivität und Effizienz der Förderung. Die untersuchten Zentren werden so zu einem Vorbild für aktivierende Arbeitsmarktpolitik. Der mehrstufige Auswahl- und Aktivierungsprozess ist beispielhaft für viele weitere Förderinstrumente." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Existenzgründungen: Die richtigen Typen sind gefragt (2004)

    Kritikos, Alexander; Wießner, Frank;

    Zitatform

    Kritikos, Alexander & Frank Wießner (2004): Existenzgründungen: Die richtigen Typen sind gefragt. In: Bundesarbeitsblatt H. 6, S. 18-23.

    Abstract

    Im Jahr 2003 hat sich fast eine Viertelmillion vormals Arbeitsloser mit Unterstützung des Arbeitsamtes selbständig gemacht. Bereits Mitte der 90er Jahre, also bevor die heute gebräuchliche Förderinstrumente ins Standardprogramm der Gründungshilfen aufgenommen wurden, hatte das Bundesministerium für Arbeit eine Reihe von Förderprogrammen aufgelegt und die Bundesanstalt für Arbeit mit deren Umsetzung beauftragt. Mit diesen Mitteln wurde seit 1995 eine größere Zahl von Gründerzentren ins Leben gerufen, um verschiedene innovative Wege der Gründerbegleitung zu testen. Hierzu zählen die Modellprojekte 'EXIS' (Dresden), 'EXZET' (Stuttgart) und 'ENIGMA' (Hamburg). Gemeinsam ist den drei Ansätzen das Ziel, die Gründungsrisiken auf unterschiedlichen Wegen zu minimieren. Im Rahmen eines IAB-Forschungsprojektes wurden Wirksamkeit und Wirkungsweise dieser drei Einrichtungen untersucht, vor allem mittels Expertengesprächen, sowohl mit internen wie externen Arbeitsmarktakteuren als auch mit den Gründern selbst. Zunächst werden sowohl externe als auch interne Gründungsrisiken beleuchtet, um dann die Besonderheiten der Modellprojekte darzulegen. Abschließend werden Lehren für die effektive und effiziente Gründungsförderung gezogen. Fazit: Ein Grundfinanzierung der Gründerzentren, die die Fixkosten angemessen berücksichtigt, wäre in Verbindung mit einer Zielvereinbarung, die nach Gründertypen differenziert, die beste Lösung für alle drei Beteiligten, für Gründer, Arbeitsamt und Träger. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Geschlechtsspezifische Analyse von Zugang und Verbleib: der Beitrag des ESF-BA-Programms zum Querschnittsziel "Förderung der Chancengleichheit von Männern und Frauen" (2004)

    Kurtz, Beate; Müller, Petra;

    Zitatform

    Kurtz, Beate & Petra Müller (2004): Geschlechtsspezifische Analyse von Zugang und Verbleib. Der Beitrag des ESF-BA-Programms zum Querschnittsziel "Förderung der Chancengleichheit von Männern und Frauen". In: A. Deeke, T. Kruppe, B. Kurtz & P. Müller (2004): Halbzeitbewertung des "ESF-BA-Programm 2000-2006" (Beiträge zur Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, 283), S. 293-334.

    Abstract

    Das ESF-BA-Programm 2000-2006 kombiniert Mittel des Europäischen Sozialfonds (ESF) mit der individuellen Arbeitsförderung nach dem Sozialgesetzbuch III durch die Bundesanstalt für Arbeit. Der Beitrag befasst sich mit Frauen als Zielgruppe der Förderungsmaßnahmen. Es wird festgestellt, dass Frauen in hohem Maße von den Maßnahmen erreicht werden, wobei der Schwerpunkt bei den ergänzenden Leistungen zur Qualifizierung liegt, und dort insbesondere bei den Leistungen, die sich an Nichtleistungsbezieherinnen wenden. Handlungsbedarf besteht dagegen bei den Existenzgründerinnen, die unterrepräsentiert waren. Inwieweit Frauen im Hinblick auf die dauerhafte Rückkehr in ein ungefördertes Beschäftigungsverhältnis oder in eine selbständige Tätigkeit von der Teilnahme an den Maßnahmen profitieren, lässt sich derzeit noch nicht beurteilen. Dieser Frage wird mit Hilfe von Befragungen weiter nachgegangen. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Leaving unemployment for self-employment: an empirical study (2004)

    Reize, Frank;

    Zitatform

    Reize, Frank (2004): Leaving unemployment for self-employment. An empirical study. (ZEW economic studies 25), Heidelberg u.a.: Physica-Verl., 241 S.

    Abstract

    "The book presents an analysis of the transition from unemployment to self-employment and its subsidisation with the so-called "bridging allowance" in Germany. On the basis of econometric models, the determinants and the success of self-employment among former unemployed are estimated at the individual as well as at the firm level. By comparing different groups of the formerly unemployed, it becomes evident that self-employment is one successful route out of unemployment, as self-employment proves to be more stable than paid-employment. Therefore, the bridging allowance reaches its aim of regaining stable employment for the unemployed. However, this programme fails to create additional employment in the newly founded firms." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Evaluierung arbeitsmarktpolitischer Interventionen des Europäischen Sozialfonds (2004)

    Rothgang, Michael ; Lageman, Bernhard; Schuldt, Karsten; Dehio, Jochen; Schiemann, Frank;

    Zitatform

    Rothgang, Michael, Jochen Dehio, Bernhard Lageman, Frank Schiemann & Karsten Schuldt (2004): Evaluierung arbeitsmarktpolitischer Interventionen des Europäischen Sozialfonds. (RWI-Materialien 03), Essen, 54 S.

    Abstract

    Der Europäische Sozialfonds (ESF) soll die Tätigkeiten der EU-Mitgliedstaaten zur Entwicklung des Arbeitsmarktes und der Humanressourcen unterstützen und ergänzen. Im Mittelpunkt der Halbzeitbewertung des Zeitraums 2000 bis 2006 steht die Frage nach dem Beitrag der ESF-Förderung zur Europäischen Beschäftigungsstrategie. Die inhaltlichen Schwerpunkte der Halbzeitbewertung sind die Veränderungen der sozioökonomischen Rahmenbedingungen, die (weitere) Kohärenz und Relevanz der Ziele, der Beitrag der ESF-Interventionen zur Umsetzung der Europäischen Beschäftigungsstrategie im Rahmen der Nationalen Beschäftigungspolitischen Aktionspläne, Programmdurchführung, und -vollzug, Ergebnisse und Wirkungen des Einsatzes der Förderinstrumente, Kosten- und Effizienzaspekte der ESF-Förderung, Umsetzung der Querschnittsziele, sowie die leistungsgebundene Reserve. Fazit: Der Beitrag des ESF zur Beschäftigungsstrategie wird als positiv eingeschätzt. Es wird jedoch empfohlen, "dass sich der ESF für die zweite Hälfte der Förderperiode weg von einem präventiven Ansatz und stärker hin zu einer Strategie umorientiert, bei der die Säulen Steigerung der Arbeitsplatzqualität und Arbeitsproduktivität und Stärkung des sozialen Zusammenhalts und der sozialen Eingliederung im Mittelpunkt stehen." Die Gutachter befürworten somit keinen generellen Kurswechsel, sondern einen Kompromiss zwischen Beibehaltung der Grundanlagen des Programms und einer Umorientierung. (IAB2)

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  • Literaturhinweis

    Arbeitsmarktpolitik und Strukturwandel: empirische Analysen (2004)

    Schmid, Günther; Gangl, Markus ; Kupka, Peter ;

    Zitatform

    Schmid, Günther, Markus Gangl & Peter Kupka (Hrsg.) (2004): Arbeitsmarktpolitik und Strukturwandel. Empirische Analysen. (Beiträge zur Arbeitsmarkt- und Berufsforschung 286), Nürnberg, 280 S.

    Abstract

    Der Band dokumentiert die Vorträge, die im November 2003 auf dem gemeinsamen Kontaktseminar "Arbeitsmarktpolitik, Erwerbsverläufe und Strukturwandel" des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung und der Abteilung Arbeitsmarktpolitik und Beschäftigung am Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung gehalten wurden. Ausgangspunkt des Tagungsprogramms war die Überzeugung, dass sich die Strukturen des Arbeitsmarktes in den letzten Jahrzehnten nachhaltig verändert haben, dass Strukturumbrüche bereits an vielen Orten und in vielfältiger Weise erfolgreich bewältigt wurden, aber dass die Arbeitsmärkte der international vernetzten Dienstleistungsgesellschaft den Arbeitnehmern auch in Zukunft ein hohes Maß an Flexibilität und Eigenverantwortung abverlangen werden. In den Beiträgen wird dementsprechend untersucht, an welchen Stellen, in welche Richtung und in welchem Ausmaß bewährte Institutionen des Arbeitsmarkts angepasst werden müssen, um Erwerbsverläufe in einem neu und anders konturierten Dienstleistungsarbeitsmarkt abzusichern und zu stützen. Grundlage und Bezugsrahmen der Überlegungen ist das Konzept der Übergangsarbeitsmärkte - verstanden als institutionelle Scharniere zur individuellen und kollektiven Bewältigung von Friktionen, Anpassungsprozessen und des Strukturwandels im Arbeitsmarkt. (IAB2)

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  • Literaturhinweis

    Gründungsförderung: Wer gut filtert, fördert besser (2003)

    Kritikos, Alexander; Wießner, Frank;

    Zitatform

    Kritikos, Alexander & Frank Wießner (2003): Gründungsförderung: Wer gut filtert, fördert besser. In: IAB-Materialien H. 4, S. 8-9.

    Abstract

    "Der Bericht der Hartz-Kommission hat im Sommer des Jahres 2002 einen Paradigmenwechsel in der Arbeitsförderung eingeleitet. Die Devise 'Fördern und Fordern' des JobAQTIV-Gesetzes wurde ergänzt um die Leitidee Sicherheit einlösen - Eigeninitiative auslösen'. Zugleich wurde die aktive Arbeitsmarktpolitik ersetzt durch eine aktivierende Arbeitsmarktpolitik. Aktivierung darf sich aber nicht nur in verschärften Zumutbarkeitskriterien oder der Androhung von Sanktionen erschöpfen. Umgedacht werden muss auch auf der konkreten Maßnahmeebene. Drei Gründerzentren zeigen modellhaft, wie 'investive' Interventionen zu effizienter Eingliederung führen ." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Damit Hartz wirkt! (2003)

    Raddatz, Guido; Schick, Gerhard;

    Zitatform

    Raddatz, Guido & Gerhard Schick (Hrsg.) (2003): Damit Hartz wirkt! Berlin, 119 S.

    Abstract

    Die Beiträge der Tagung "Von der Arbeitsmarktpolitik zur Beschäftigungspolitik - wo stehen wir ein Jahr nach Vorstellung des Hartz-Berichts?", die gemeinsam von der Stiftung Marktwirtschaft und der Hanns-Seidel-Stiftung am 17. Juli 2003 in München veranstaltet wurde, beziehen sich auf die im Februar 2002 von der deutschen Bundesregierung gebildeten Kommission "Moderne Dienstleistungen am Arbeitsmarkt" unter dem Vorsitz von Dr. Peter Hartz ("Hartz-Kommission"). Die Hartz-Kommission wurde zwar anlässlich des Skandals um die geschönte Vermittlungsstatistik der Bundesanstalt für Arbeit gegründet, den Hintergrund jedoch bildet die gesellschaftlich tief verankerte Unzufriedenheit über die sich stetig verschlechternde Arbeitsmarktlage und die in diesem Zusammenhang vermeintliche Machtlosigkeit der Politik. Mögliche Beiträge zu einer arbeitsmarktpolitischen Reform werden diskutiert. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Arbeitsmarktpolitische Reformen im Kontext der Vorschläge der Hartz-Kommission: Chancen und Risiken für den ostdeutschen Arbeitsmarkt. Kurzgutachten (2003)

    Wagner, Alexandra; Schuldt, Karsten;

    Zitatform

    Wagner, Alexandra & Karsten Schuldt (2003): Arbeitsmarktpolitische Reformen im Kontext der Vorschläge der Hartz-Kommission. Chancen und Risiken für den ostdeutschen Arbeitsmarkt. Kurzgutachten. (OBS-Arbeitsheft / Otto Brenner Stiftung 34), Berlin u.a., 113 S.

    Abstract

    Die Umsetzung der Hartz-Vorschläge hat begonnen. Schon jetzt lässt sich absehen, dass die Maßnahmen und Instrumente besonders für den ostdeutschen Arbeitsmarkt nicht nur Chancen sondern auch Risiken in sich bergen. Das Gutachten versucht diese Chancen und Risiken für Ostdeutschland zu skizzieren. Viele der neuen Instrumente können nur dann zu mehr Beschäftigung führen, wenn auch die Wirtschaft wächst. Gerade in Ostdeutschland ist dies nicht zu erwarten: In den neuen Bundesländern ist das hohe Arbeitsplatzdefizit durch die anhaltende gesamtwirtschaftliche Wachstumsschwäche in den vergangenen Jahren nochmals angewachsen. Die AutorInnen plädieren für eine intelligente Arbeitsmarktpolitik, die sowohl mehr Beschäftigungsmöglichkeiten schafft als auch das Arbeitskräfteangebot reduziert. (IAB2)

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  • Literaturhinweis

    Nonresponse bei Verbleibsuntersuchungen: Korrekturverfahren zu Antwortausfällen am Beispiel ehemals arbeitsloser Existenzgründer, die mit dem Überbrückungsgeld (§ 57 SGB III) gefördert wurden (2003)

    Wießner, Frank;

    Zitatform

    Wießner, Frank (2003): Nonresponse bei Verbleibsuntersuchungen. Korrekturverfahren zu Antwortausfällen am Beispiel ehemals arbeitsloser Existenzgründer, die mit dem Überbrückungsgeld (§ 57 SGB III) gefördert wurden. In: Mitteilungen aus der Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, Jg. 36, H. 1, S. 77-96.

    Abstract

    "Fünf Jahre nach der Existenzgründung wird es zunehmend schwierig, Informationen über den Verbleib der vormals mit Überbrückungsgeld Geförderten zu erhalten. War es in einer früheren Projektetappe - nach durchschnittlich drei Jahren in Selbständigkeit - noch möglich gewesen, bei der Befragung der Gründerinnen und Gründer eine Ausschöpfungsquote von annähernd 90 Prozent der Ausgangsstichprobe zu realisieren, so stellt nun zum Abschluss der Untersuchung nicht nur der 'natürliche Schwund' der Unersuchungseinheiten - etwa durch nicht mehr recherchierbare Adressen - die Analyse vor methodische Probleme. Systematische Verzerrungen entstanden auch durch die Erhebungsorganisation. Denn die abschließenden Telefoninterviews wurden nur mit jenen Gründern geführt, die in der vorletzten Befragungswelle ihre Bereitschaft signalisiert hatten, ein weiteres Mal an der Erhebung teilzunehmen. Daraus resultiert ein Positiv-Bias, der entsprechende Korrekturen erfordert. Mit Hilfe eines Worst-Case-Szenarios, einer gebundenen Hochrechnung, Datenabgleichen und einem Gewichtungsverfahren wurde ein 'Korridor' bestimmt, in dem sich die 'wahre' Überlebensquote der ehemaligen Überbrückungsgeld-Empfänger mit großer Wahrscheinlichkeit bewegt. Demnach betreibt gut fünf Jahre nach der Gründung noch immer mindestens jeder zweite der vormals Arbeitslosen sein Unternehmen. Verglichen mit den Befunden anderer Gründerstudien ist für die Gründungsverläufe der Geförderten alles in allem ein ähnlicher Verlauf zu konstatieren wie bei Start-ups, die ohne das Handikap vorangegangener Arbeitslosigkeit getätigt wurden. Trotz der verbleibenden Unschärfen im Datenmaterial und der wachsenden Schwierigkeiten bei der Korrektur dieser Verzerrungen weisen die ehemaligen Überbrückungsgeld-Empfänger noch immer eine respektable Bilanz auf - zumindest auf der Brutto-Ebene. Zu den Netto-Wirkungen der Förderung ist keine Aussage möglich, da eine geeignete Vergleichsgruppe nicht zur Verfügung steht. Auch der Blick auf die Erfolgsfaktoren zeigt wenig Veränderung im Zeitverlauf. Wie schon rund zwei Jahre zuvor liegen die kritischen Faktoren nach wie vor im Bereich des Humankapitals und des Startkapitals. Eine Einschätzung, inwieweit zusätzliche Förderprogramme auf diesen Gebieten eine sinnvolle Flankierung bieten können, muss nachfolgenden Untersuchungen vorbehalten bleiben. Die vielfältigen Initiativen und Angebote, die in den vergangenen Jahren neu geschaffen wurden, können dazu beitragen, weitere Gründungspotenziale zu erschließen. Wenn auch der Beitrag des Überbrückungsgeldes zu diesen positiven Entwicklungen ebenso wenig genau beziffert werden kann wie das Ausmaß von Verdrängungs- und Mitnahmeeffekten, die den Nettoerfolg des Förderinstrumentes auf der Arbeitsmarktebene schmälern, so bleibt doch auf jeden Fall festzuhalten, dass das Überbrückungsgeld einen wichtigen Brückenschlag zurück in den Arbeitsmarkt leistet, auch für jene, die in den neugegründeten Unternehmen Beschäftigung finden." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Soziale Wirtschaftsbetriebe in Nordrhein-Westfalen: Endbericht der wissenschaftlichen Begleitung (2002)

    Christe, Gerhard; May-Strobl, Eva;

    Zitatform

    Christe, Gerhard & Eva May-Strobl (2002): Soziale Wirtschaftsbetriebe in Nordrhein-Westfalen. Endbericht der wissenschaftlichen Begleitung. Düsseldorf, 215 S., Anhang.

    Abstract

    "Das in Arbeitsmarktprogramms "Soziale Betriebe" entwickelte nordrhein-westfälische Modellprogramm "Soziale Wirtschaftsbetriebe" versucht Arbeitsmarktpolitik, Beschäftigungspolitik und Wirtschaftspolitik miteinander zu verknüpfen durch die Förderung von Existenzgründungen, die neue Dauerarbeitsplätze für speziell aus den genannten Problemgruppen des Arbeitsmarktes rekrutierte Beschäftigte schaffen. In einer vierjährigen Begleituntersuchung wurde aus der Betriebsperspektive, der Arbeitsmarktperspektive und der Beschäftigtenperspektive untersucht, ob das Programm "Soziale Wirtschaftsbetriebe" (potentielle) Existenzgründer erreicht und wie es von diesen umgesetzt wird; ob es mit diesem Programm gelingt, Langzeitarbeitslose und andere Problemgruppen des Arbeitsmarktes dauerhaft ins Beschäftigungssystem zu integrieren; ob es Sozialen Wirtschaftsbetrieben gelingt, bei degressiver Förderung längerfristig am Markt zu bestehen und wie sich dabei das mögliche Spannungsverhältnis zwischen arbeitsmarktpolitischer und erwerbswirtschaftlicher Zielsetzung darstellt. Darüber hinaus ging es darum, wie das Programm von denjenigen, für die es letztlich eingeführt worden ist - die arbeitsmarktlichen Zielgruppen - eingeschätzt wird. Weiterhin ging die Begleituntersuchung der Frage nach, welchen Stellenwert das nordrhein-westfälische Modellprogramm "Soziale Wirtschaftsbetriebe" im Spektrum der anderen arbeitsmarktpolitischen Instrumente hat, inwiefern sich die nordrhein-westfälischen Erfahrungen mit der praktischen Umsetzung des Programms von den niedersächsischen Erfahrungen unterscheiden und welche weiterführenden Erkenntnisse und Anregungen sich aus den nordrhein-westfälischen Erfahrungen für die aktive Arbeitsmarktpolitik, insbesondere für arbeitsmarktpolitisch orientierte Existenzgründungen und ggf. neue Formen der Beschäftigungsförderung gewinnen lassen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Begleitforschung zum "ESF-BA-Programm 2000-2006": zweiter Zwischenbericht (2002)

    Deeke, Axel; Oertel, Martina; Kruppe, Thomas ; Müller, Petra; Schuler, Werner; Kurtz, Beate;

    Zitatform

    Deeke, Axel, Thomas Kruppe, Beate Kurtz, Petra Müller, Martina Oertel & Werner Schuler (2002): Begleitforschung zum "ESF-BA-Programm 2000-2006". Zweiter Zwischenbericht. (IAB-Projektbericht), Nürnberg, Getr. Sz.

    Abstract

    Das IAB führt die wissenschaftliche Evaluation des ESF-BA-Programms in Form einer Begleituntersuchung durch. Der zweite Projektbericht berichtet im ersten Teil über Fortschritte in ausgewählten Teilprojekten zum Aufbau der Individualdatenbank, zur Implementation des Programms, zur Zielgruppenerreichung im Spektrum der individuellen Hilfen des ESF-BA-Programms, zur Förderung beruflicher Weiterbildung, zu Trainingsmaßnahmen, Existenzgründungen und Qualifizierung bei Kurzarbeit. Daneben werden die übergreifende Programmevaluation und die Arbeitsplanung skizziert.
    Im zweiten Teil werden bisherige inhaltliche Erträge der Erhebungen und Analysen vorgestellt:
    Existenzgründungsförderung im Rahmen des ESF-BA-Programms im Zusammenspiel mit der Regelförderung des SGB III (Kurtz); Erste Ergebnisse zur Umsetzung des ESF-BA-Programms auf dezentraler Ebene (Müller/ Schuler); Die Individualdatenbank für die Evaluation des ESF-BA-Programms 2000-2006 (Kruppe/ Oertel/ Deeke) (IAB2)

    Beteiligte aus dem IAB

    Oertel, Martina;
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