Evaluation der Arbeitsmarktpolitik
Arbeitsmarktpolitik soll neben der Wirtschafts- und Strukturpolitik sowie der Arbeitszeit- und Lohnpolitik einen Beitrag zur Bewältigung der Arbeitslosigkeit leisten. Aber ist sie dabei auch erfolgreich und stehen die eingebrachten Mittel in einem angemessenen Verhältnis zu den erzielten Wirkungen? Die Evaluationsforschung geht der Frage nach den Beschäftigungseffekten und den sozialpolitischen Wirkungen auf individueller und gesamtwirtschaftlicher Ebene nach. Das Dossier bietet weiterführende Informationen zu Evaluationsmethoden und den Wirkungen von einzelnen Maßnahmen für verschiedene Zielgruppen.
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Typologie der Maßnahmen
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Vermittlung und Beratung
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Literaturhinweis
Performance pay for private program providers and impact on participants: A field experiment with employment services in Norway (2025)
Zitatform
Hernæs, Øystein M. (2025): Performance pay for private program providers and impact on participants: A field experiment with employment services in Norway. In: Labour Economics, Jg. 95. DOI:10.1016/j.labeco.2025.102753
Abstract
"This study examines whether performance-based pay for private employment service providers improves employment outcomes for program participants compared to traditional hourly compensation. Finding effective ways to outsource public services to external providers has the potential to improve the quality and efficiency of these services. Using a large-scale randomized controlled trial (RCT) conducted in Norway from April 2018 to December 2021, we evaluate the impact of different payment models on the performance of private firms in delivering labor market programs. A total of 4898 unemployed individuals were randomly assigned to either a treatment group (37 %), where providers received performance-based pay contingent on participants’ employment outcomes, or a control group (63 %), whereproviders were compensated on an hourly basis. Despite the substantial financial incentives involved, our findings reveal no significant differences in employment rates, earnings, or hours worked between the two groups. The results allow us to rule out effects on monthly earnings of ± €5 and employment effects of ± 1 percentage points after 12 months. There were no indications of heterogeneous treatment effects across different participant groups. A cost-benefit analysis suggests a supportive case for performance pay due to lower public costs, although this estimate is subject to uncertainty." (Author's abstract, IAB-Doku, © 2025 Elsevier B.V. All rights are reserved, including those for text and data mining, AI training, and similar technologies.) ((en))
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Literaturhinweis
Zur Rolle und Positionierung von Vermittlungsagenturen für die faire Rekrutierung internationaler Arbeitskräfte (2025)
Zitatform
Hillmann, Felicitas, Gökce Senol & Sophie Sommerfeld (2025): Zur Rolle und Positionierung von Vermittlungsagenturen für die faire Rekrutierung internationaler Arbeitskräfte. (nups Working paper 4), Berlin, 124 S.
Abstract
"Unsere Mikrostudie befasst sich mit der Rolle von Vermittlungsagenturen zur Rekrutierung von internationalen Arbeitskräften im Kontext der Diskussion um Faire Migration – wie diese seit ca. 10 Jahren durch internationale Organisationen gefordert wird. Dazu setzen wir uns zunächst mit den Begrifflichkeiten „Faire Migration“ und „fair recruitment“ auseinander und stellen die existierenden internationalen Handlungsansätze zur Herstellung fairer Migration vor, wir richten den Fokus auf das Employer-pays principle. Wir konzentrieren uns anschließend auf das Fallbeispiel Deutschland. Hier ergibt sich die Komplexität des Themas „Personalvermittlung internationaler Arbeitskräfte“ daraus, dass erstens internationale Konventionen und national unterschiedliche Rechtsprechungen auf die Vertragsgestaltung und die Arbeitsbedingungen vor Ort auswirken und Grauzonen eröffnen. Zweitens wirkt sich die historisch bedingte Verwobenheit des ehemaligen Vermittlungsmonopols der Bundesagentur für Arbeit weiter auf bestehende Regulierungsansätze aus, insbesondere beim Spezialfall Arbeitnehmerüberlassung. Drittens entsteht die Komplexität in der Vermittlungspraxis durch die unterschiedlichen Beschäftigungstraditionen in den verschiedenen Branchen. In unserer empirischen Untersuchung konnten wir sowohl Klarheit über die Zahl der tatsächlich aktiven privaten Vermittlungsagenturen in Deutschland schaffen, außerdem die Gründungsdynamik und die Grundstruktur der Vermittlungsbranche abbilden. Durch die Auswertung von qualitativen Interviews, inklusive der Interviews in einem Sendeland (Indonesien), und der Plattform „PlattformXY“1 mit ihrer Untergruppe „I want out“ konnte ein umfassendes Bild der aktuellen Situation am Vermittlungsmarkt nachgezeichnet werden. Es werden Empfehlungen zur Ausgestaltung von fairer Rekrutierung gegeben." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Vermittlungsgutscheine verlieren weiter an Bedeutung (Serie „Evaluation von Instrumenten der aktiven Arbeitsmarktpolitik“) (2024)
Zitatform
Stephan, Gesine, Elisabeth Artmann & Sarah Bernhard (2024): Vermittlungsgutscheine verlieren weiter an Bedeutung (Serie „Evaluation von Instrumenten der aktiven Arbeitsmarktpolitik“). In: IAB-Forum H. 26.03.2024, 2024-03-26. DOI:10.48720/IAB.FOO.20240326.01
Abstract
"Arbeitsuchende können von ihrer Agentur für Arbeit oder ihrem Jobcenter einen Vermittlungsgutschein erhalten, den sie bei einer privaten Arbeitsvermittlung einlösen können. Die Bedeutung der Vermittlungsgutscheine ist im Zeitablauf stark zurückgegangen: Im Jahr 2022 lösten insgesamt nur noch knapp 4.000 Personen einen solchen Gutschein ein. Dabei machten tendenziell eher Arbeitslose mit besseren Beschäftigungschancen von diesem Instrument Gebrauch." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Public or private job placement services - are private ones more effective?: Outsourcing to the private sector can only be effective if the service quality can be contracted on (2024)
Zitatform
Stephan, Gesine (2024): Public or private job placement services - are private ones more effective? Outsourcing to the private sector can only be effective if the service quality can be contracted on. (IZA world of labor 285,2), Bonn, 11 S. DOI:10.15185/izawol.285.v2
Abstract
"Expenditures on job placement and related services make up a substantial share of many countries’ gross domestic products. Contracting out to private providers is often proposed as a cost-efficient alternative to the state provision of placement services. However, the responsible state agency has to be able and willing to design and monitor sufficiently complete contracts to ensure that the private contractors deliver the desired service quality. None of the empirical evidence indicates that contracting-out is necessarily more effective or more cost-efficient than public employment services." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
Weiterführende Informationen
Kurzfassung -
Literaturhinweis
Die Beschäftigungsindustrie der Zukunft: Szenarien des Wandels der Such- und Vermittlungsprozesse am Arbeitsmarkt (2023)
Zitatform
Pongratz, Hans J. (2023): Die Beschäftigungsindustrie der Zukunft. Szenarien des Wandels der Such- und Vermittlungsprozesse am Arbeitsmarkt. (Hans-Böckler-Stiftung. Study 483), Düsseldorf, 106 S.
Abstract
"Wie finde ich eine neue Stelle? Personaldienstleistungen zur Vermittlung und Rekrutierung von Arbeitskräften sind global expandierende Geschäftsfelder. Sie entscheiden in zunehmendem Maße, wer Zugang zu welchen Bereichen des Arbeitsmarktes hat. In drei Szenarien wird gezeigt, wie sich das Feld der Personaldienstleistungen auf dem Weg zur Beschäftigungsindustrie entwickeln könnte und welche Konsequenzen das jeweils für Arbeitnehmer:innen, Betriebsräte und Gewerkschaften hat." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Vermittlungsgutscheine: Forschungsstand und Forschungspotenzial (2022)
Zitatform
Artmann, Elisabeth, Sarah Bernhard & Gesine Stephan (2022): Vermittlungsgutscheine: Forschungsstand und Forschungspotenzial. (IAB-Forschungsbericht 06/2022), Nürnberg, 24 S. DOI:10.48720/IAB.FB.2206
Abstract
"Dieser Bericht fasst vorliegende Befunde zum Einsatz und zur Wirkung von Vermittlungsgutscheinen zusammen und diskutiert weitere Forschungspotenziale. Nach § 45 SGB III (4) können die Agenturen für Arbeit und die Jobcenter nach eigenem Ermessen einen Aktivierungs- und Vermittlungsgutschein (AVGS) ausgeben, der zur Auswahl eines zugelassenen Trägers berechtigt. Eine Variante ist dabei der Vermittlungsgutschein für Maßnahmen der privaten Arbeitsvermittlung (AVGS-MPAV). Er kann bei Trägern eingelöst werden, die eine erfolgsbezogen vergütete Arbeitsvermittlung in versicherungspflichtige Beschäftigung anbieten. Arbeitslose, die einen Anspruch auf Arbeitslosengeld haben und nach einer Arbeitslosigkeit von sechs Wochen innerhalb einer Frist von drei Monaten noch nicht vermittelt sind, haben einen Rechtsanspruch auf einen solchen Gutschein. Bei einer erfolgreichen Arbeitsvermittlung in eine versicherungspflichtige Beschäftigung (die bestimmte Voraussetzungen erfüllt) beträgt die Vergütung 2.500 Euro, sie kann bei Langzeitarbeitslosen und behinderten Menschen auf bis zu 3.000 Euro erhöht werden. Dabei sind 1.250 Euro nach 6 Wochen und der Restbetrag nach 6 Monaten Beschäftigungsdauer fällig. Sowohl die Zahl der ausgegebenen als auch der eingelösten Gutscheine ist seit längerem rückläufig. Die Zahl der ausgegebenen Gutscheine (ohne zugelassene kommunale Träger, zkT) sank zwischen 2013 und 2020 von 330.000 auf rund 47.000 pro Jahr. Wurden 2013 noch insgesamt knapp 42.800 Vermittlungsgutscheine eingelöst (mit zkT), waren es 2020 bundesweit nur noch rund 6.900. Über den gesamten Betrachtungszeitraum blieb der Anteil der Gutscheine mit bewilligter zweiter Rate fast konstant bei rund 56 Prozent. Damit dauerte etwas mehr als die Hälfte der Beschäftigungsverhältnisse, die über einen Gutschein vermittelt wurden, länger als ein halbes Jahr. Personen, die Gutscheine erhielten bzw. einlösten, gehören dabei – verglichen mit dem Bestand der Arbeitslosen – überproportional häufig zu Gruppen mit besseren Beschäftigungschancen. So waren Ältere ab 55 Jahren, Langzeitarbeitslose sowie Arbeitslose im Rechtskreis SGB II unter den Personen, die Gutscheine erhielten bzw. einlösten, unterrepräsentiert. Frühere Wirkungsanalysen mit der Methode der „statistischen Zwillinge“ deuten darauf hin, dass der Erhalt eines Gutscheins bei arbeitslosen Personen die Wahrscheinlichkeit erhöht, eine ungeförderte versicherungspflichtige Beschäftigung aufzunehmen. Für Personen, die einen Gutschein erhalten haben, zeigen Analysen der Qualität der aufgenommenen Beschäftigungsverhältnisse: Personen, die den Gutschein einlösten, waren öfter in Leiharbeit beschäftigt und nahmen im Durchschnitt Tätigkeiten mit niedrigerem Anforderungsniveau und geringeren Entgelten auf als Personen, die den Gutschein nicht einlösten. Eine Wiederholung der bisherigen Analysen auf Basis etwas neuerer Daten verspräche kaum neue Erkenntnisse. Für eine weiterführende kausale Wirkungsanalyse schlagen die Autorinnen vor, in ausgewählten Agenturen für Arbeit bzw. Jobcentern für zufällig ausgewählte Personen einen Gutschein auszustellen. Durch die zufällige Zuweisung werden Selektivitäten im ersten Schritt des Vergabeprozesses eliminiert: Die Gruppe derjenigen Personen, die den Gutschein erhalten, würde sich hier weder in Bezug auf beobachtbare noch in Bezug auf unbeobachtbare Merkmale von der Gruppe derjenigen Personen unterscheiden, die keinen Gutschein erhalten. Damit ließen sich eindeutige kausale Effekte der Gutscheinausgabe ermitteln." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Private providers of labor market services: a review of the evidence (2018)
Zitatform
Crépon, Bruno (2018): Private providers of labor market services: a review of the evidence. In: A. Bergström (Red.) & L. Calmfors (Red.) (2018): Framtidens arbetsförmedling, S. 239-297.
Abstract
"Services offered to jobseekers, such as counselling or job-search assistance, are an important component of public employment policies. These services, however, pose several questions. The first, and most natural, is whether they are effective, i.e. whether they improve the situation of jobseekers and if this improvement exceeds the cost they represent. Another question is about the targeting of those services: i.e. who should be offered participation in these programs? Yet another question is how they should be offered. While traditionally they have been offered by the Public Employment Service (PES), questions have arisen about the optimal organization method. Does the PES have the capacity to offer quality and innovative services at the lowest cost and is it able to respond to the constantly renewed needs of jobseekers? In this context, the use of private operators has emerged as a promising alternative. To varying degrees, and also with time fluctuations, many countries have engaged in outsourcing operations. (...) More specifically, there is now a body of scientific research that has addressed the questions of whether outsourcing of employment services leads to reduced cost for the PES and improved jobseeker performance in the labor market. In this paper, we mainly focus on experiments undertaken in Denmark, France, Germany, Sweden and Switzerland. We also report on a study in Belgium which uses very different methods as well as on which address the issue of displacement effects in addition. Stefan also offers a global view on the lesson we can draw from these studies." (Text excerpt, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
'Best of Both Worlds'? A comparison of third sector providers in health care and welfare-to-work markets in Britain (2016)
Zitatform
Heins, Elke & Hayley Bennett (2016): 'Best of Both Worlds'? A comparison of third sector providers in health care and welfare-to-work markets in Britain. In: Social policy and administration, Jg. 50, H. 1, S. 39-58. DOI:10.1111/spol.12126
Abstract
"This article compares the welfare markets in primary health care and 'welfare-to-work' in the UK since the late 1990s. A longitudinal comparison of two different policy areas enables us to study the context in which marketization and the resulting shift of welfare provision takes place. We outline the general background of the market-based reforms and highlight in what way policymakers have ascribed third sector organizations (TSOs) a number of positive characteristics, particularly the ability to address concerns about well-known market failures. While consecutive governments promoted these organizations as welfare providers, case studies of two illustrative provider organizations in each policy area reveal a number of problems regarding their distinctiveness in increasingly competitive welfare markets.
We conclude that the crisp distinction made by policymakers between the third and other sectors as well as the alleged advantages of the former present a rather naïve picture of a complex reality and argue for a more critical view of third sector characteristics and performance. The third sector is not only characterized by a high degree of fuzziness at the boundaries to other sectors, but even within single organizations, which often undergo significant transformations over time. As a result, policy intentions and practical outcomes are contradictory with TSOs losing their alleged distinctiveness as players in increasingly competitive markets. Furthermore, we contend that detailed longitudinal studies of organizations are essential in the advancement of the discussion of the third sector concept as they provide conceptual insights into organizational change and behaviour." (Author's abstract, Published by arrangement with John Wiley & Sons) ((en)) -
Literaturhinweis
Public or private job placement services - are private ones more effective?: analyzed public employment agencies were at least equally as successful as private ones in placing unemployed workers (2016)
Zitatform
Stephan, Gesine (2016): Public or private job placement services - are private ones more effective? Analyzed public employment agencies were at least equally as successful as private ones in placing unemployed workers. (IZA world of labor 285), Bonn, 10 S. DOI:10.15185/izawol.285
Abstract
"Expenditures on job placement and related services make up a substantial share of many countries' GDP. Contracting out to private providers is often proposed as a more efficient alternative to the state provision of placement services. However, the responsible state agency has to design and monitor sufficiently complete contracts to ensure that the private contractors deliver the desired quality of services. None of the recent empirical evidence indicates that contracting out is necessarily more effective or more efficient than public employment services." (Text excerpt, IAB-Doku) ((en))
Weiterführende Informationen
deutsche Kurzfassung -
Literaturhinweis
Arbeitsmarktpolitische Maßnahmen bei privaten Trägern: vier empirische Evaluationsstudien (2015)
Zitatform
Bernhard, Sarah (2015): Arbeitsmarktpolitische Maßnahmen bei privaten Trägern. Vier empirische Evaluationsstudien. Erlangen, 135 S.
Abstract
"Arbeitsmarktpolitische Maßnahmen sollen die Beschäftigungschancen ihrer Teilnehmer erhöhen und damit einen Beitrag zur Bekämpfung von Arbeitslosigkeit leisten. Der Fokus dieser Dissertation liegt auf der Evaluation solcher Maßnahmen, die private Träger im Auftrag und finanziert von der öffentlichen Arbeitsverwaltung erbringen. Um die Durchführung solcher Maßnahmen findet Wettbewerb statt, und die öffentliche Arbeitsverwaltung als Geldgeber und als Repräsentant der Arbeitsuchenden fragt entweder indirekt über Gutscheine oder direkt über Ausschreibungen Arbeitsmarktdienstleistungen nach. Dabei agiert die öffentliche Arbeitsverwaltung als Gatekeeper, d.h. als Schlüssel für den Zugang zu Maßnahmen aktiver Arbeitsmarktpolitik. Die empirischen Analysen beziehen sich auf Arbeitsvermittlung, Bewerbungsunterstützung und auf Weiterbildungsmaßnahmen. Im Mittelpunkt steht die Frage nach der Wirkung dieser Maßnahmen, die mit Hilfe von administrativen Prozessdaten des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung beantwortet wird. Es geht sowohl um die Effektivität dieser Maßnahmen für unterschiedliche Gruppen von Arbeitslosengeld-II-Empfängern als auch um den Einfluss der Maßnahmekonzeption sowie von Vertrags- und Trägerstrukturen auf die ihre Wirksamkeit. Insgesamt zeigen die Forschungsergebnisse dieser Dissertation, dass die Implementation quasi-marktlicher Mechanismen nicht zwingend effektive Ergebnisse zur Folge hat. Der Erfolg von Arbeitsmarktpolitik hängt vielmehr von der Ausgestaltung des jeweiligen Quasi-Marktes und der Konzeption der Maßnahmen sowie der Teilnehmerselektion ab." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Are public or private providers of employment services more effective?: evidence from a randomized experiment (2015)
Zitatform
Rehwald, Kai, Michael Rosholm & Michael Svarer (2015): Are public or private providers of employment services more effective? Evidence from a randomized experiment. (IZA discussion paper 9365), Bonn, 41 S.
Abstract
"This paper compares the effectiveness of public and private providers of employment services. Reporting from a randomized field experiment conducted in Denmark we assess empirically the case for contracting out employment services for a well-defined group of highly educated job-seekers (unemployed holding a university degree). Our findings suggest, first, that private providers deliver more intense, employment-oriented, and earlier services. Second, public and private provision of employment services are equally effective regarding subsequent labour market outcomes. And third, the two competing service delivery systems appear to be equally costly from a public spending perspective." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Vermittlung in Arbeit: Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN (Drucksache 18/3867) (2015)
Zitatform
(2015): Vermittlung in Arbeit. Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN (Drucksache 18/3867). (Verhandlungen des Deutschen Bundestages. Drucksachen 18/4073 (23.02.2015)), 15 S.
Abstract
Die Antwort der Bundesregierung zum Thema 'Vermittlung in Arbeit' beinhaltet Angaben zur Vermittlungsquote der Jobcenter und Arbeitsagenturen, die absoluten Zahlen der Vermittlung in ungeförderte Beschäftigung, den Anteil der Leiharbeit, die Dauer der Beschäftigung nach Vermittlung, liefert Erkenntnisse über Personengruppen mit signifikant geringerer Vermittlungsquote, die Beschäftigungsaufnahmen ohne vorangegangene Vermittlung, und die bei der Arbeitssuche begangenen Suchwege. Generell wird die Bundesregierung nach ihrer Einschätzung zur Bedeutung der Beteiligung von Arbeitsagenturen und Jobcentern am Ausgleichsprozess des Arbeitsmarktes sowie zu den Gründen befragt, die die Unternehmen die BA bei der Stellenbesetzung in Anspruch nehmen lassen. Schließlich werden die Branchen mit den meisten und die Branchen mit den wenigsten offenen Stellenangeboten laut Datenbanken der BA aufgelistet. (IAB)
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Literaturhinweis
Differential pricing and private provider performance (2014)
Zitatform
Homrighausen, Pia (2014): Differential pricing and private provider performance. (IAB-Discussion Paper 25/2014), Nürnberg, 40 S.
Abstract
In vielen Ländern werden Vermittlungsdienstleistungen an private Dienstleister, sogenannte private "Dritte", übertragen. Bislang gibt es jedoch wenig Evidenz darüber, wie die Verträge mit privaten Dritten ausgestaltet sind, und wie deren Vergütungsstruktur auf ihren Eingliederungserfolg wirkt. Diese Studie trägt zur Literatur bei, indem sie detaillierte Informationen über die Vertragsausgestaltung und die Vergütung von privaten Dritten für die Jahre 2009 bis 2010 präsentiert. Basierend auf umfangreichen und neuerschlossenen Daten schätze ich durchschnittliche marginale Effekte unterschiedlicher Vergütungskomponenten auf den Integrationserfolg privater Dritter in kurzer und längerer Frist. Die Schätzergebnisse weisen darauf hin, dass hohe erfolgsunabhängige Aufwandspauschalen die Wiederbeschäftigungschancen von Arbeitslosen senken können. Dies hängt beispielsweise von den zu vermittelnden Arbeitslosen, oder auch von den Charakteristika der Vermittlungsdienstleister(-märkte) ab. Hohe erfolgsabhängige Eingliederungshonorare haben im Durchschnitt jedoch positive Effekte auf den Vermittlungserfolg des privaten Dritten in kurzer und längerer Frist. Hohe Malus-Komponenten haben im Mittel keinen Effekt auf die Vermittlungsdienstleistung.
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Literaturhinweis
Interpreting the marketization of employment services in Great Britain and Denmark (2014)
Zitatform
Larsen, Flemming & Sharon Wright (2014): Interpreting the marketization of employment services in Great Britain and Denmark. In: Journal of European social policy, Jg. 24, H. 5, S. 455-469. DOI:10.1177/0958928714543903
Abstract
"Marketization is an important component of international shifts in the governance of employment services. Despite contrasting underlying welfare systems and employment services of different scales and character, both Denmark and Great Britain were distinct from many other comparable countries in contracting out employment services in the late-1990s. By comparing the starting positions and divergent trajectories of marketization in these two very different welfare systems, we see some common traits in how it so far has been difficult to make marketization deliver on its promises. We find in both cases difficulties for the contracted-employment services to reduce bureaucracy, save money through innovation, realize user choice, prevent poor quality services or increase efficiency/effectiveness through better job outcomes. Instead we find, paradoxically, that the market could not operate without re-regulation. In the absence of the intended effects, we furthermore question why policymakers in such different socio-political contexts continued to support the marketization strategy. The explanation is found in combination with wider governance and policy shifts, which have contributed towards altering the governance mix to reposition key actors and interests in ways that would have otherwise been contested." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Is contracting-out intensified placement services more effective than in-house production?: evidence from a randomized field experiment (2011)
Zitatform
Krug, Gerhard & Gesine Stephan (2011): Is contracting-out intensified placement services more effective than in-house production? Evidence from a randomized field experiment. (LASER discussion papers 51), Erlangen, 25 S.
Abstract
Es gibt eine langanhaltende Debatte über die Vorteile von Quasimärkten für Arbeitsvermittlungsdienstleistungen für Arbeitslose gegenüber der öffentlichen Arbeitsvermittlung. In Deutschland werden schwer vermittelbare Arbeitslose von den Arbeitsagenturen gewöhnlich nach einigen Monaten an private Anbieter einer intensivierten Arbeitsvermittlung übergeben. Im Jahr 2009 wurde ein randomisiertes Feldexperiment implementiert, um zu untersuchen, ob derartige Dienstleistungen effektiver von der öffentlichen Arbeitsverwaltung selbst durchgeführt werden können. Erste Ergebnisse des Experiments nach einem halben Jahr zeigen, dass das eigene Angebot der Arbeitsagenturen zu einer geringeren Arbeitslosigkeitsquote und -dauer führte. Die positiven Ergebnisse sind sowohl auf Übergänge in Erwerbstätigkeit als auch auf Rückzüge vom Arbeitsmarkt zurückzuführen. Vor allem Nichtleistungsempfänger beenden öfter die Arbeitslosigkeit, ohne eine neue Beschäftigung zu finden. (IAB)
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Literaturhinweis
Contracting out placement services in Germany: is assignment to private providers effective for needy job-seekers? (2008)
Zitatform
Bernhard, Sarah & Joachim Wolff (2008): Contracting out placement services in Germany. Is assignment to private providers effective for needy job-seekers? (IAB-Discussion Paper 05/2008), Nürnberg, 38 S.
Abstract
"Zentrales Ziel der Einbindung privater Vermittlungsdienstleister - über so genannte Beauftragungen Dritter mit der gesamten Vermittlung - ist die Einführung von Wettbewerb. Über den Marktmechanismus soll sich die Effektivität der Arbeitsvermittlung erhöhen. Die Studie untersucht die Effektivität der zeitlich begrenzten Überweisung von Arbeitslosengeld-II-Empfängern an private Vermittlungsdienstleister und vergleicht deren Arbeitsmarktergebnisse hinsichtlich regulärer Beschäftigung, der Vermeidung von Arbeitslosigkeit und Arbeitslosengeld-II-Bezug mit denen einer geeigneten Kontrollgruppe. Die Kontrollgruppe wurde auf Basis von Prozessdaten mit Hilfe von statistischen Propensity-Score-Matching gebildet. Im Blickpunkt der Untersuchung steht der Zeitraum nach Inkrafttreten des vierten Gesetzes für moderne Dienstleistungen am Arbeitsmarkt im Jahr 2005. Mit diesem so genannten IV. Hartz-Gesetz wurde das bedarfsorientierte Arbeitslosengeld II eingeführt und gleichzeitig die Betonung auf die Aktivierung arbeitsloser Hilfebedürftiger gelegt.
Schwer vermittelbare Arbeitslose in Beschäftigung zu bringen, erfordert in der Regel größere Anstrengungen. Es ist daher eine interessante Frage, ob Menschen mit a priori unterschiedlichen Beschäftigungschancen auch unterschiedlich von ihrer Überweisung an private Vermittlungsdienstleister profitieren. Um diese Frage zu beantworten, werden verschiedene Teilgruppen getrennt nach Geschlecht, Alter, Migrationshintergrund, beruflicher Ausbildung und Dauer seit der letzten Beschäftigung analysiert. Die Ergebnisse zeigen, dass in einigen Fällen die Überweisung an private Vermittler relativ wirksamer für solche Gruppen von Arbeitsuchenden ist, die eher schwer zu vermitteln sind. Trotz positiver Beschäftigungseffekte für einige Teilgruppen zeigen die Ergebnisse insgesamt jedoch, dass die Überweisung an private Vermittler im Allgemeinen ineffektiv und für einige Teilgruppen in Bezug auf die Vermeidung von Arbeitslosigkeit und Arbeitslosengeld-II-Bezug kontraproduktiv ist." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Aktive Arbeitsmarktpolitik in Deutschland und ihre Wirkungen (2008)
Bernhard, Sarah ; Stephan, Gesine ; Hohmeyer, Katrin ; Kruppe, Thomas ; Jozwiak, Eva; Wolff, Joachim; Koch, Susanne ;Zitatform
Bernhard, Sarah, Katrin Hohmeyer, Eva Jozwiak, Susanne Koch, Thomas Kruppe, Gesine Stephan & Joachim Wolff (2008): Aktive Arbeitsmarktpolitik in Deutschland und ihre Wirkungen. (IAB-Forschungsbericht 02/2008), Nürnberg, 61 S.
Abstract
"Die Integration von arbeitsuchenden Personen in den Arbeitsmarkt gehört zu den wichtigsten Aufgaben der Arbeitsmarktpolitik. Aktive Arbeitsmarktpolitik wie z. B. die Fort- und Weiterbildung von Arbeitsuchenden soll dabei helfen. Aber erst in diesem Jahrtausend wurde die Analyse der Wirkungen dieser Politik zu einem zentralen Thema der Arbeitsmarktforschung in Deutschland. Denn angesichts einer hohen und anhaltenden Arbeitslosigkeit waren grundlegende Reformen notwendig. Um diese bewerten und weiter entwickeln zu können, braucht die Politik detailliertes Wissen zur Effektivität und Effizienz der Instrumente der aktiven Arbeitsmarktpolitik. Beträchtliche Fortschritte bei den Datengrundlagen und Methoden zur Untersuchung der Wirkungen der Instrumente der aktiven Arbeitsmarktpolitik haben mit dazu beigetragen, dass die Evaluation der aktiven Arbeitsmarktpolitik zu einem zentralen Forschungsgegenstand geworden ist.
In diesem Beitrag stellen wir systematisch die wissenschaftlichen Erkenntnisse dar, die zur Wirkung der einzelnen Instrumente der aktiven Arbeitsmarktpolitik in Deutschland in den letzten Jahren gewonnen wurden. Wir befassen uns dabei mit einer breiten Palette von Maßnahmen und gehen auf die Wirkungen für den einzelnen Teilnehmer ebenso wie auf gesamtwirtschaftliche Arbeitsmarktwirkungen ein. Die wesentlichen Befunde sind in Kürze:
1. Betriebsnahe Instrumente der aktiven Arbeitsmarktpolitik, die auf die direkte Eingliederung in den ersten Arbeitsmarkt setzen, wie Lohnkostenzuschüsse, Gründungsförderung oder betriebliche Trainingsmaßnahmen, gehören zu den Maßnahmen, die die Chancen der Teilnehmer auf eine Integration in Erwerbsarbeit auch nach Ablauf der Förderung erhöhen - und das teilweise beträchtlich.
2. Die Förderung der beruflichen Weiterbildung und auch nicht-betriebliche Trainingsmaßnahmen - ein sehr heterogenes Instrument, das beispielsweise ein Bewerbungstraining ebenso wie einen kurze Softwareschulung umfassen kann - leisten auch einen Beitrag zur Eingliederung der Geförderten in den Arbeitsmarkt, wenn auch in geringerem Maße als die erstgenannten Instrumente.
3. Quasi-marktlich organisierte Vermittlungsdienstleistungen verbessern die Chancen der Geförderten auf eine Integration in den Arbeitsmarkt nicht generell, sondern instrumentspezifisch nur für bestimmte Gruppen von Arbeitsuchenden.
4. Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen, die zumindest derzeit nicht primär auf die Integration in den ersten Arbeitsmarkt zielen, schaden der Tendenz nach eher den Integrationschancen der Geförderten. Es gibt nur ganz wenige Teilnehmergruppen, auf die dies nicht zutrifft. Für die neuen, im Jahre 2005 eingeführten Arbeitsgelegenheiten in der Mehraufwandsvariante ('Ein-Euro-Jobs') hingegen sind die Evaluationsergebnisse etwas weniger pessimistisch. Allerdings ist es noch zu früh, um hier von einem robusten Ergebnis zu sprechen.
5. Zu den gesamtwirtschaftlichen Arbeitsmarktwirkungen der Instrumente der aktiven Arbeitsmarktpolitik liegen bislang deutlich weniger Forschungserkenntnisse vor. Wissenschaftliche Studien haben sich vergleichsweise häufig mit der Wirkung von Arbeitbeschaffungsmaßnahmen, Strukturanpassungsmaßnahmen und der Förderung der beruflichen Weiterbildung beschäftigt. Dabei hat sich oft gezeigt, dass eine intensivere Förderung durch Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen dazu führt, dass offene Stellen langsamer besetzt werden und sich die Arbeitsuchendenquote erhöht. Für Strukturanpassungsmaßnahmen und die Förderung der beruflichen Weiterbildungen ist mitunter auch das Gegenteil der Fall; allerdings wurden in den vorliegenden Studien häufig keine statistisch gesicherten gesamtwirtschaftlichen Arbeitsmarktwirkungen dieser beiden Instrumente nachgewiesen.
6. Die gesamtwirtschaftlichen Arbeitsmarktwirkungen weiterer Instrumente wurden nur in wenigen Studien untersucht, so dass die bereits gewonnen Erkenntnisse zu ihren Wirkungen kaum als robust gelten können.
7. Auch wenn zahlreiche Untersuchungen zur Wirkung verschiedener Instrumente der aktiven Arbeitsmarktpolitik vorliegen, sind die Befunde vielfach unvollständig: Beispielsweise werden oft nur wenige Erkenntnisse über die Ursache der Wirkung einzelner Instrumente erzielt. Zudem liegen über die Effekte auf das Verhalten wichtiger Akteure am Arbeitsmarkt wie auf das Arbeitsnachfrageverhalten von Arbeitgebern kaum Erkenntnisse vor. Ob bzw. wie sich allein die Möglichkeit oder die Ankündigung einer baldigen Teilnahme an einer arbeitsmarktpolitischen Maßnahme auf das Arbeitsuchverhalten arbeitsloser Personen auswirkt, wurde bislang nur sehr punktuell untersucht. Ferner werden wichtige Zielindikatoren nicht oder nur unzureichend gemessen, wie beispielsweise die Beschäftigungsfähigkeit, die durch die Teilnahme u.a. an Arbeitsgelegenheiten verbessert werden soll. Schließlich sind eine Reihe neuer Instrumente wie die gerade genannten Arbeitsgelegenheiten oder das Einstiegsgeld entstanden, über deren Wirkung bisher wenig bekannt ist." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Arbeitslosengeld-II-Empfänger: Nur Wenige profitieren von der privaten Arbeitsvermittlung (2008)
Zitatform
Bernhard, Sarah & Joachim Wolff (2008): Arbeitslosengeld-II-Empfänger: Nur Wenige profitieren von der privaten Arbeitsvermittlung. (IAB-Kurzbericht 05/2008), Nürnberg, 8 S.
Abstract
"Die öffentlichen Träger der Grundsicherung für Arbeitsuchende können Vermittlungsdienstleistungen über Ausschreibungen an private Dienstleister vergeben. Arbeitsuchende werden dabei zeitweise an private Vermittler überwiesen. Dies geschieht über die so genannte Beauftragung Dritter mit der gesamten Vermittlung. Arbeitslosengeld-II-Empfänger, die Anfang 2005 an eine private Vermittlung überwiesen wurden, haben insgesamt kaum davon profitiert. Ihre Beschäftigungschancen erhöhen sich - je nach Teilgruppe - gar nicht oder nur in geringem Umfang. Im Durchschnitt sind sie genauso häufig oder häufiger arbeitslos gemeldet oder in Maßnahmen aktiver Arbeitsmarktpolitik und beziehen genauso häufig Arbeitslosengeld II (Alg II) wie die Vergleichsgruppe. Nur einzelne, schwerer vermittelbare Gruppen von Alg-II-Empfängern profitieren von der Überweisung an private Vermittler. Im Jahr 2005 wurden rund 157 Tsd. Empfänger von Alg II zeitweise an private Vermittler mit dem Ziel der unmittelbaren Integration in den Arbeitsmarkt überwiesen. Im Jahr 2007 waren es nur noch 50 Tsd. Personen. In diesem Zeitraum ging auch die geplante Überweisungsdauer deutlich zurück. Seit dem Jahr 2005 hat sich die Struktur der überwiesenen Alg-II-Empfänger verändert: Im Jahr 2007 waren es relativ mehr Kurzzeitarbeitslose, behinderte Menschen, ausländische Mitbürger und mehr junge Erwachsene. Der Frauenanteil unter den Überwiesenen ist dagegen konstant geblieben und liegt weiterhin unter dem im Arbeitslosenbestand des SGB II." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Weiterführende Informationen
- Strukturmerkmale im Arbeitslosenbestand und bei den Zugängen zur privaten Vermittlung im Rechtskreis SGB II
- Wirkung der Überweisung von Alg-II-Empfängern an private Vermittler
- Arbeitslosengeld-II-Empfänger, die an private Vermittler überwiesen wurden
- Wirkung der Überweisung von Alg-II-Empfängern an private Vermittler für ausgewählte Personengruppen — Erfolgsindikator „regulär beschäftigt“
- Geplante Überweisungsdauer von Alg-II-Empfängern an private Vermittler
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Literaturhinweis
Contracting out employment services to the third and private sectors: a critique (2008)
Davies, Steve;Zitatform
Davies, Steve (2008): Contracting out employment services to the third and private sectors. A critique. In: Critical social policy, Jg. 28, H. 2, S. 136-164. DOI:10.1177/0261018307087985
Abstract
"As part of its welfare reform strategy, the government has made increasing use of the private and third sector in the provision of employment-related services. Ministers claim that this results in better service for users and better value for money for the taxpayer. This article examines these claims for third and private sector superiority in service provision and, using the government's own evaluative reports, challenges this view. The article contends that there is little evidence to support the government's case for the wholesale embrace of contracting out employment services. Based on reviewing experience of previous projects, it argues that given the same flexibilities and financing routinely offered to contractors, in-house provision would match or surpass contractor performance." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Die Veränderung der Lohnersatzleistungen und die Reform der Vermittlungsprozesse im SGB III (2008)
Schneider, Hilmar;Zitatform
Schneider, Hilmar (2008): Die Veränderung der Lohnersatzleistungen und die Reform der Vermittlungsprozesse im SGB III. In: Vierteljahrshefte zur Wirtschaftsforschung, Jg. 77, H. 1, S. 20-37. DOI:10.3790/vjh.77.1.20
Abstract
"Die Hartz-Reform vollzog sich in einer Reihe von markanten Einzelschritten zwischen 2003 und 2005 und ging mit einer Vielzahl von Veränderungen in allen Bereichen der aktiven und passiven Arbeitsmarktpolitik einher. Ein Kerngedanke der Hartz-Kommission bestand dabei darin, die Arbeitslosigkeit durch eine Senkung der durchschnittlichen Arbeitslosigkeitsdauer zu reduzieren. Durch eine Verkürzung der durchschnittlichen Arbeitslosigkeitsdauer um ein Drittel sollte eine Halbierung der Arbeitslosigkeit erreicht werden (Kommission zum Abbau der Arbeitslosigkeit und zur Umstrukturierung der Bundesanstalt für Arbeit 2002). Dementsprechend waren die vorgeschlagenen Instrumente darauf ausgerichtet, zum einen Vermittlungsprozesse zu beschleunigen und zum anderen den Bezug von Lohnersatzleistungen weniger attraktiv zu machen. Letzteres bedeutete vor allem, die Inanspruchnahme der Arbeitslosenversicherung als faktisches Frühverrentungsinstrument einzuschränken." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Öffentlich geförderte Vermittlung von Arbeitslosen (2008)
Winterhager, Henrik;Zitatform
Winterhager, Henrik (2008): Öffentlich geförderte Vermittlung von Arbeitslosen. (ZEW-Wirtschaftsanalysen 84), Baden-Baden: Nomos Verlagsgesellschaft, 269 S.
Abstract
"Die Vermittlung von Bewerbern und offenen Stellen hat in der Diskussion um die Reduktion der Arbeitslosigkeit in Deutschland einen hohen Stellenwert eingenommen. Im Mittelpunkt steht dabei der Reformkurs der Agenturen für Arbeit. Hier geht es u.a. um die Wirksamkeit der öffentlichen Vermittlung im Rahmen der aktiven Arbeitsmarktpolitik. Seit das Vermittlungsmonopol im Jahr 1994 beseitigt wurde, sind verschiedene neue Instrumente eingeführt worden, darunter auch die öffentliche Subventionierung privater Vermittlungstätigkeit. Eine effiziente Vermittlung kann den Teil der Arbeitslosigkeit beeinflussen, der auf Suchfriktionen oder Informationsdefiziten beruht. Insofern erscheint es aus ökonomischer Sicht vielversprechend, über effiziente Vermittlung nachzudenken. In der Arbeit wird die öffentlich geförderte Arbeitsvermittlung zunächst aus theoretischer Sicht beleuchtet. Anschließend werden dazu auf der Basis von umfangreichen Individualdatensätzen verschiedene empirische Untersuchungen vorgenommen. Im Zentrum steht dabei die Frage, inwieweit unterschiedliche Formen der funktionellen Privatisierung der Arbeitsvermittlung effektiv und wirtschaftlich sind." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Privatisierung von Arbeitsvermittlungsdienstleistungen - Wundermittel zur Effizienzsteigerung?: eine Bestandsaufnahme deutscher und internationaler Erfahrungen (2007)
Zitatform
Kaps, Petra & Holger Schütz (2007): Privatisierung von Arbeitsvermittlungsdienstleistungen - Wundermittel zur Effizienzsteigerung? Eine Bestandsaufnahme deutscher und internationaler Erfahrungen. (Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung. Discussion papers SP 1 2007-101), Berlin, 65 S.
Abstract
"Seit 1998 - und verstärkt im Zuge der so genannten Hartz-Reformen - werden Vermittlungsdienstleistungen privater Anbieter zunehmend öffentlich über Contracting Out und Gutscheinverfahren gefördert und als Alternative zur öffentlichen Arbeitsvermittlung diskutiert. Das Papier stellt aktuelle theoretische und empirische Befunde zu diesen Privatisierungsformen vor. Zunächst werden die Funktionsvoraussetzungen einer Steuerung der Leistungserbringung durch private Dienstleister (Agenten) im Auftrag der öffentlichen Hand (Prinzipal) an so genannten Quasi-Märkten erörtert. Sodann werden Ergebnisse der Evaluation der neuen Vermittlungsinstrumente Beauftragung Dritter nach § 37 SGB III, Eingliederungsmaßnahmen nach § 421i SGB III und dem Vermittlungsgutschein vorgelegt, gefolgt von Befunden zum Kontraktmanagement von Arbeitsvermittlungsdienstleistungen in Australien, Großbritannien (Employment Zones) und den Niederlanden. Aufgrund der deutschen und internationalen Ergebnisse kommen die Autoren zu dem Schluss, dass angesichts der komplexen Funktionsvoraussetzungen und des hohen Regulierungsbedarfs die Effizienzsteigerungspotentiale der Arbeitsvermittlung durch die Beauftragung privater Dritter beschränkt bleiben. Der Ausbau der dezentralen Handlungsspielräume der öffentlichen Arbeitsvermittlung stellt eine funktionale Alternative der Effizienzmobilisierung dar, deren Möglichkeiten noch nicht ausgeschöpft werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Bilanz der Hartz-Reform im Bereich der Arbeitsvermittlung (2007)
Mosley, Hugh;Zitatform
Mosley, Hugh (2007): Bilanz der Hartz-Reform im Bereich der Arbeitsvermittlung. In: Gesundheits- und Sozialpolitik, Jg. 61, H. 5/6, S. 30-34.
Abstract
"Die Neuausrichtung der Arbeitsvermittlung wurde vom Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung (WZB) gemeinsam mit infas Bonn für den Zeitraum 2004 bis Frühjahr 2006 im Rahmen der vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales geförderten Evaluation der Hartz I-III-Gesetze untersucht. Dieser Beitrag fasst die Hauptergebnisse und Empfehlungen dieser Studie zusammen, die sich ausschließlich auf die Arbeitsvermittlung der Arbeitsagenturen und die Vermittlungsinstrumente im Geltungsbereich des SGB III beziehen. Die SGB-II-Reformen (Hartz IV) sind hingegen Gegenstand einer noch laufenden, separaten Evaluation des BMAS, die in diesem Beitrag außer Betracht bleiben." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Selektivität bei der Zuweisung erwerbsfähiger Hilfebedürftiger in Trainingsmaßnahmen oder zu privaten Vermittlungsdienstleistern (2006)
Zitatform
Bernhard, Sarah, Joachim Wolff & Eva Jozwiak (2006): Selektivität bei der Zuweisung erwerbsfähiger Hilfebedürftiger in Trainingsmaßnahmen oder zu privaten Vermittlungsdienstleistern. In: Zeitschrift für ArbeitsmarktForschung, Jg. 39, H. 3/4, S. 533-556.
Abstract
"Wir untersuchen mit administrativen Datensätzen die Zugangswahrscheinlichkeit von arbeitslosen Personen im Rechtskreis des Sozialgesetzbuches (SGB) II in zwei ausgewählte Maßnahmen des SGB III: Beauftragung Dritter mit der Vermittlung und Trainingsmaßnahmen. Wir modellieren die Übergangswahrscheinlichkeiten in diese Maßnahmen im Februar 2005 für Personen, die am Ende des Vormonats arbeitslos gemeldet waren. Die Effekte verschiedener Einflussgrößen auf diese Wahrscheinlichkeiten werden durch Probit-Schätzungen quantifiziert. Dabei wird untersucht, ob Personengruppen, die bereits in der Vergangenheit als schwer vermittelbar galten, gezielt durch diese Maßnahmen gefördert werden. Hierzu gehören seit Einführung des SGB II auch Mitglieder der Bedarfsgemeinschaften (wie beispielsweise Partner von ehemaligen Lohnersatzleistungsbeziehern), die sich in der Vergangenheit nicht oder nur vorübergehend am Erwerbsleben beteiligt haben. Längere Unterbrechungen in der Erwerbs- und Leistungsbezugshistorie sind ein Hinweis auf die Zugehörigkeit zu diesem Personenkreis. Die Ergebnisse sprechen nicht generell dafür, dass arbeitslose Personen mit besonders geringen Chancen auf eine Wiedereingliederung in den Arbeitsmarkt gezielt gefördert werden, was teilweise auf die Ausgestaltung der Maßnahmen zurückgeführt werden kann. Eine Gemeinsamkeit aller Maßnahmen ist, dass junge Erwachsene intensiv gefördert werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Effizienzsteigerung der Arbeitsvermittlung durch Contracting-Out? (2006)
Gülker, Silke; Kaps, Petra;Zitatform
Gülker, Silke & Petra Kaps (2006): Effizienzsteigerung der Arbeitsvermittlung durch Contracting-Out? In: Zeitschrift für Sozialreform, Jg. 52, H. 1, S. 29-52. DOI:10.1515/zsr-2006-0104
Abstract
"Der Artikel untersucht die Implementation dreier arbeitsmarktpolitischer Instrumente, die mit den Hartz-Reformen eingeführt oder verändert wurden und die neue Kooperation formen zwischen öffentlicher und privater Arbeitsvermittlung in Deutschland ermöglichen: Personal-Service Agentur (5 37c SGB III), Beauftragung Dritter (5 37 SGB III) und Eingliederungsmaßnahmen (5 421i SGB III). Anhand eines Phasenmodells zum Kontraktmanagement wird nachvollzogen, inwieweit mit der Umsetzung dieser Instrumente Effizienzgewinne für die Arbeitsvermittlung erzielt werden. Nach bisherigem Erkenntnisstand führt der Wettbewerb zwischen den Anbietern zu sinkenden Maßnahmekosten, nicht aber zu mehr Effektivität. Transaktionskosten, Leistungsanreize und Kooperationsbeziehungen sind noch nicht austariert." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Weiterführende Informationen
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Literaturhinweis
Vermittlung durch Private - wenn ein Dritter ins Spiel kommt (2006)
Zitatform
Kruppe, Thomas (2006): Vermittlung durch Private - wenn ein Dritter ins Spiel kommt. In: IAB-Forum H. 1, S. 30-35.
Abstract
Bereits vor den Hartz-Gesetzen sind Änderungen bei den arbeitsmarktpolitischen Instrumenten vorgenommen worden, die die Vermittlung von Arbeitslosen in den ersten Arbeitsmarkt verbessern sollten. Der Beitrag berichtet aus der Begleitforschung des IAB zu den beiden Instrumenten Beauftragung Dritter und Vermittlungsgutschein. Fazit: Alles in allem ergaben sich in der Einführungsphase weder für den Einsatz von Vermittlungsgutscheinen noch für die Beauftragung Dritter mit der gesamten Vermittlung insgesamt positive Effekte. Insbesondere die Beauftragung Dritter stellt sich in dieser Form als problematisch heraus. (IAB2)
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Literaturhinweis
Private Vermittlung als Unterstützung: Eine Evaluation von Vermittlungsgutscheinen und Beauftragungen Dritter (2006)
Kruppe, Thomas ; Rosemann, Martin; Pfeiffer, Friedhelm ; Zeiss, Chistopher; Rodrigues, Paolo J.M.; Heinze, Anja; Hujer, Reinhard; Klee, Günther; Dann, Sabine; Sörgel, Werner; Winterhager, Henrik; Spermann, Alexander;Zitatform
(2006): Private Vermittlung als Unterstützung: Eine Evaluation von Vermittlungsgutscheinen und Beauftragungen Dritter. (Beiträge zur Arbeitsmarkt- und Berufsforschung 301), Nürnberg, 287 S.
Abstract
Bereits vor den Hartzgesetzen sind Änderungen am arbeitsmarktpolitischen Instrumentenkasten vorgenommen worden. So sollten die Beauftragung Dritter und Vermittlungsgutscheine die Vermittlung von Arbeitslosen in den ersten Arbeitsmarkt verbessern. In dem Buch werden die Ergebnisse der Begleitforschung zu beiden Instrumenten dargestellt. "Die Evaluation zeigt ein diffiziles Bild: Hinsichtlich der Übergänge in Beschäftigung ergaben sich für die Vermittlungsgutscheine positive, für Beauftragungen Dritter mit der gesamten Vermittlung nach § 37 negative Wirkungen. Gleichzeitig deuten weitere Untersuchungsergebnisse auf Substitutionseffekte hin. Das bedeutet, dass durch Vermittlungsgutscheine zwar zusätzliche Vermittlungen in die Wege geleitet wurden, diese gleichzeitig aber Nichtbeziehern den Weg aus der Arbeitslosigkeit erschwert haben. Im Gegenzug führte die Beauftragungen Dritter mit der gesamten Vermittlung nach § 37 zu einer langsameren Vermittlung bei den Betroffenen. Aus Beschäftigungssicht sind im direkten Vergleich Vermittlungsgutscheine den Beauftragungen Dritter mit der gesamten Vermittlung nach § 37 vorzuziehen. Bezieht man allerdings alle untersuchten Teilaspekte (Implementation, Mikro- und Makroökonometrie, Kosten-Nutzen-Analyse) in die Bewertung mit ein, so zeigt sich weder für den Einsatz von Vermittlungsgutscheinen noch für die Beauftragung Dritter mit der gesamten Vermittlung ein positiver Effekt. Insbesondere letztere stellten sich als problematisch heraus. Dies hat verschiedene Ursachen, die bereits mit der Umsetzung im praktischen Vermittlungsgeschäft der Agenturen beginnen. Zu berücksichtigen ist aber, dass sich die Untersuchung auf die Einführungsphase der Instrumente bezieht und mittlerweile Anpassungen durchgeführt wurden, die in dieser Evaluation höchstens am Rand berücksichtigt werden konnten." (IAB2)
Weiterführende Informationen
Tabellenanhang -
Literaturhinweis
Vermittlungsgutscheine und Beauftragungen Dritter im Vergleich (2006)
Zitatform
Pfeiffer, Friedhelm & Henrik Winterhager (2006): Vermittlungsgutscheine und Beauftragungen Dritter im Vergleich. In: Zeitschrift für ArbeitsmarktForschung, Jg. 39, H. 3/4, S. 425-445.
Abstract
"Die Arbeit untersucht die relative Wirksamkeit von Vermittlungsgutscheinen und Beauftragungen Dritter mit der gesamten Vermittlung im direkten Vergleich. Die Untersuchung basiert auf den Prozessdaten der Bundesagentur für Arbeit und bezieht sich auf das Jahr 2004. Als Zielvariable wird der Anteil der Personen betrachtet, die in den sechs Monaten nach Inanspruchnahme der Instrumente in einer sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung sind. Die mikroökonometrischen Evaluationsergebnisse deuten darauf hin, dass Vermittlungsgutscheine im direkten Vergleich zu den Beauftragungen Dritter mit der gesamten Vermittlung mehr Arbeitslose, die rechtlich beide Instrumente nutzen können, in Beschäftigung gebracht haben." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Vermittlungsgutscheine und Beauftragungen Dritter im Vergleich (2006)
Zitatform
Winterhager, Henrik & Friedhelm Pfeiffer (2006): Vermittlungsgutscheine und Beauftragungen Dritter im Vergleich. (ZEW discussion paper 2006-036), Mannheim, 35 S.
Abstract
"Die Arbeit untersucht die relative Wirksamkeit von Vermittlungsgutscheinen und Beauftragungen Dritter mit der gesamten Vermittlung im direkten Vergleich. Die Untersuchung basiert auf den Prozessdaten der Bundesagentur für Arbeit und bezieht sich auf das Jahr 2004. Als Zielvariable wird der Anteil der Personen betrachtet, die bis zu sechs Monaten nach Inanspruchnahme der Instrumente in regulärer Beschäftigung sind. Die mikroökonometrischen Evaluationsergebnisse deuten darauf hin, dass Vermittlungsgutscheine im Vergleich zu den Beauftragungen Dritter mit der gesamten Vermittlung mehr Arbeitslose, die rechtlich beide Instrumente nutzen können, in Beschäftigung gebracht haben." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Private job placement services: a microeconometric evaluation for Germany (2006)
Winterhager, Henrik;Zitatform
Winterhager, Henrik (2006): Private job placement services. A microeconometric evaluation for Germany. (ZEW discussion paper 2006-026), Mannheim, 39 S.
Abstract
"In recent years, coinciding with the discussion led in many OECD countries, Germany has started to contract out placement services for the unemployed to private agencies. Whereas in the Netherlands and Australia the whole system of employment services was reorganized at once, making an econometric evaluation difficult, only a small part of services has been contracted out so far in Germany. In this paper a microeconometric evaluation of this system using propensity score matching is presented. The effects on the employment probabilities of the unemployed are small and negative so far. A theoretical analysis suggests that this might be explained by deficits in the contract management." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Evaluation der Maßnahmen zur Umsetzung der Vorschläge der Hartz-Kommission: Modul 1a: Neuausrichtung der Vermittlungsprozesse. Bericht 2006 für das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (2006)
Abstract
Das Evaluationsmodul 1a - durchgeführt vom Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung (WZB) und infas - Institut für angewandte Sozialwissenschaft - untersucht die Umsetzung der Reformelemente der Vorschläge der Hartz-Kommission im Rahmen von Implementationsanalysen und ökonometrischen Wirkungsanalysen. Ziele des Vorhabens sind: a) den Stand der Umsetzung der veränderten Vermittlungsprozesse systematisch in seiner Unterschiedlichkeit über die Agenturen für Arbeit zu erfassen und b) die Auswirkungen veränderter Vermittlungsprozesse auf die Vermittlungsqualität und die Arbeitsmarktwirkung zu evaluieren. Die Untersuchung der Neuausrichtung der Vermittlung beinhaltet folgende Elemente: Einführung der Reorganisation der Vermittlung im neuen Kundenzentrum; Neugestaltung der Vermittlungsdienstleistungen an Arbeitnehmer im Organisationsmodell; Bewerberaktivierung; Neugestaltung der arbeitgeberorientierten Vermittlung; Einsatz und Wirkung der vermittlungsnahen Dienstleistungen; Einschaltung Dritter, Eingliederungsmaßnahmen, Personal-Service-Agenturen und Vermittlungsgutscheine; Vermittlungsprozesse der Arbeitsgemeinschaften. (IAB)
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Literaturhinweis
The marketization of activation services: a modern panacea?: some lessons from the Dutch experience (2005)
Zitatform
Berkel, Rik van & Paul van der Aa (2005): The marketization of activation services: a modern panacea? Some lessons from the Dutch experience. In: Journal of European social policy, Jg. 15, H. 4, S. 329-343. DOI:10.1177/0958928705057264
Abstract
"The introduction of market mechanisms is a crucial part of the new modes of governance emerging EU-wide in order to modernize the public sector. This article focuses on the introduction of marketization in the provision of activation services. The article draws on the Dutch experience, where activation services have been provided by private for-profit companies for several years now. In the first part, the emergence of new modes of governance is put in the context of welfare-state reforms aimed at making the welfare state more activating. Then, the marketization of activation services in the Netherlands is discussed as part of a wider institutional-reform process. Next, an assessment is made, based on several empirical sources, of the alleged advantages of the introduction of market mechanisms in the provision of social services. In the conclusion we argue that the effects of marketization strongly depend on the wider institutional and social-policy context in which it is embedded." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Contracting-out the public employment service in Denmark: a quasi-market analysis (2005)
Zitatform
Bredgaard, Thomas, Flemming Larsen & Lars Rune Moller (2005): Contracting-out the public employment service in Denmark. A quasi-market analysis. Aarborg, 18 S.
Abstract
"The involvement of so-called 'other actors' in Danish employment policy since 2003 is one of the most important innovations in the labour market reform 'More people into employment' (Flere i arbejde). The involvement of 'other actors', which amounts to a contracting out of the Public Employment Service (PES), has major implications for the steering, organisation, implementation and effects of employment policy. In this article we make a 'quasi-market' analysis of this 'new' market for job provision, activation and training schemes. We point out a number of the problems and challenges in relation to labour market policy created by the quasi-market. These problems and challenges seem to have a much more fundamental nature than the 'childhood diseases' which have so far been discussed in the public debate." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Contracting-out and governance mechanisms in the public employment service (2005)
Zitatform
Bruttel, Oliver (2005): Contracting-out and governance mechanisms in the public employment service. (Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung. Discussion papers SP 1 2005-109), Berlin, 37 S.
Abstract
"Das Contracting-out der öffentlichen Arbeitsvermittlung und des Fallmanagements für Langzeitarbeitslose ist eine der wesentlichen internationalen Entwicklungen in der Reform der öffentlichen Arbeitsverwaltung. Statt einer öffentlichen Behörde werden dabei private Anbieter vertraglich beauftragt, diese Dienstleistungen für Arbeitssuchende zu erbringen. Australien und die Niederlande sind bei dieser Auslagerung ehemals öffentlicher Dienstleistungen besonders weit gegangen. Großbritannien hat so genannte 'Employment Zones' eingerichtet, in denen private Anbieter für Langzeitarbeitslose zuständig sind und somit die Leistungen des Jobcentre Plus für diese Zielgruppe ersetzen. Ausgehend von der Prinzipal-Agent-Theorie analysiert und vergleicht der Aufsatz das Vertragsmanagement in den drei Ländern hinsichtlich des Moral Hazards. Ein effektives Governance-Konzept erfordert, dass die drei wesentlichen Steuerungsinstrumente (Anreiz-, Informations- und Kontrollmechanismen) zu einem integrierten Vertragsmanagement zusammengeführt werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Evaluation der Maßnahmen zur Umsetzung der Vorschläge der Hartz-Kommission: Modul 1a: Neuausrichtung der Vermittlungsprozesse. Bericht 2005 für das Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit (2005)
Abstract
"Das Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit hat das Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung und das infas Institut für angewandte Sozialwissenschaft im September 2004 mit dem Evaluationsvorhaben Arbeitspaket 1, 'Modul 1a Neuausrichtung der Vermittlungsprozesse' beauftragt. Im Mittelpunkt steht die zentrale Frage, ob eine 'Verbesserung der Qualität und Schnelligkeit der Arbeitsvermittlung' nachgewiesen werden kann, die auf die Reformgesetze und -maßnahmen zurückzuführen sind. Implementationsanalysen untersuchen die Praxis der Agenturen bezüglich Bewerberdifferenzierung, Kundenmanagement, Aktivierung sowie Neuregelung von Zumutbarkeit und Sperrzeiten sowie die Vermittlungsdienstleistungen an Arbeitgeber. Auch der Einsatz vermittlungsnaher Dienstleistungen (Einschaltung Dritter nach §37, Eingliederungsmaßnahmen durch Träger §421i, Vermittlungsgutscheine, Personal- Service-Agenturen (PSA)) wird unter Umsetzungsgesichtspunkten untersucht. Über die Vermittlungsorganisation in Arbeitsgemeinschaften nach §44b SGB II liegen erste Ergebnisse einer Grunderhebung vor. Die mittels Fallstudien, Dokumentenanalyse, schriftlichen und telefonischen Erhebungen gewonnenen Ergebnisse umreißen den Stand der Neuausrichtung der Vermittlungsprozesse. Die Wirkung der neu ausgerichteten Vermittlungsprozesse werden unter zwei Gesichtspunkten untersucht. Mittels multivariater Auswertungen wird zum einen die Wirkung des Kundenzentrums auf die Abgänge aus Arbeitslosigkeit geprüft. In einer instrumentenspezifisch angelegten Wirkungsanalyse wird zum anderen die Effektivität von vermittlungsnahen Dienstleistungen (Beauftragung Dritter, Beauftragung von Trägern mit Eingliederungsmaßnahmen, Personal Service Agenturen, Vermittlungsgutschein) analysiert und eine entsprechende Kosten-Nutzen-Bewertung vorgenommen. Der Bericht 2005 legt die Ergebnisse nach neun Monaten Laufzeit des Evaluationsvorhabens vor. Er ist vom Bemühen getragen, bereits belastbare Ergebnisse nach diesem vergleichsweise kurzen Zeitraum vorzulegen. Die Berichterstattung steht allerdings unter dem deutlichen Hinweis, dass die Organisation der Vermittlungsprozesse in den Agenturen und Arbeitsgemeinschaften weiterhin im Fluss ist. Die Implementationsstudien versuchen deswegen über die Momentaufnahme hinaus, grundlegende Konstruktionsfragen und -probleme aufzuzeigen. Wegen des vergleichsweise kurzen Beobachtungszeitraums seit Einführung der Kundenzentren und der vermittlungsnahen Dienstleistungen stehen auch die Wirkungsanalysen noch unter Vorbehalten." (Textauszug, IAB-Doku)
Weiterführende Informationen
Hier finden Sie den Anhang zum Ergebnisbericht -
Literaturhinweis
Vermittlungsgutscheine nach § 421g SGB III: Zwischenergebnisse aus der Begleitforschung zur Vermittlung (2004)
Hagemann, Sabine; Sörgel, Werner; Wiedemann, Eberhard;Zitatform
Hagemann, Sabine, Werner Sörgel & Eberhard Wiedemann (2004): Vermittlungsgutscheine nach § 421g SGB III. Zwischenergebnisse aus der Begleitforschung zur Vermittlung. (IAB-Forschungsbericht 01/2004), Nürnberg, 37 S.
Abstract
"Seit März 2002 haben Arbeitslose mit Ansprüchen auf Lohnersatzleistungen (Arbeitslosengeld, Arbeitslosenhilfe oder Anschlussunterhaltsgeld) Anrecht auf einen Vermittlungsgutschein (VGS), sofern sie nach drei Monaten noch nicht vermittelt wurden (§ 421g SGB III). Der Anspruch auf einen Vermittlungsgutschein besteht nur befristet bis zum 31. Dezember 2004, um Erfahrungen mit diesem neuartigen Instrument sammeln zu können. Im Rahmen einer Begleitforschung, die das IAB in Auftrag gegeben hat, werden Implementation und Wirksamkeit des Vermittlungsgutscheins, aber auch weiterer Instrumente (Beauftragungen Dritter nach § 37 SGB III, Personalserviceagenturen (PSA)) evaluiert. Gegenstand des hier vorgestellten Teiles des ersten Zwischenberichtes vom Dezember 2003 waren Untersuchungen zur Implementationsphase der Vermittlungsgutscheine, erste Strukturinformationen und Einschätzungen durch Fach- und Führungskräfte in den 50 Untersuchungs-Agenturen für Arbeit. Zu den VGS sollte insbesondere auch ein Überblick über die Einschaltung der privaten Vermittler gewonnen werden. Auf der Basis einer noch schmalen und unvollständigen Datengrundlage waren zum gegebenen Zeitpunkt noch keine Aussagen zur arbeitsmarktlichen Wirkung von VGS möglich. Der Zwischenbericht enthält gleichwohl eine Reihe (vorläufiger) quantitativer und qualitativer Befunde, die für Fachöffentlichkeit und politische Akteure von Interesse sein dürften. Es werden erste vertiefende Informationen zu den ehemals Arbeitslosen vorgestellt, die mit einem Vermittlungsgutschein über die Einschaltung eines privaten Arbeitsvermittlers eine Arbeitsstelle gefunden haben. Auch wird der Markt der eingeschalteten privaten Arbeitsvermittler in seinen Grundzügen transparent. Die Ergebnisse der Befragungen der Fach- und Führungskräfte aus den Arbeitsagenturen und Expertengespräche mit ihnen verweisen auf unterschiedliche Erfahrungen mit den Vermittlungsgutscheinen und unterschiedliche Sichtweisen zur arbeitsmarktlichen Wirkung dieses Instruments aktiver Arbeitsmarktpolitik." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Private Arbeitsvermittlungsagenturen zur Reintegration von Langzeitarbeitslosen: eine organisationssoziologische Analyse (2003)
Dreas, Susanne A.;Zitatform
Dreas, Susanne A. (2003): Private Arbeitsvermittlungsagenturen zur Reintegration von Langzeitarbeitslosen. Eine organisationssoziologische Analyse. München u.a.: Hampp, 266 S.
Abstract
"Am Beispiel von Arbeitsvermittlungsagenturen, die Reintegrationsdienstleistungen für Langzeitarbeitslose in öffentlichem Auftrag erbringen, untersucht die Autorin, wie Organisationsstrukturen gestaltet werden können, um arbeitsmarktpolitische Programme erfolgreich umzusetzen. Dazu werden Theorien der Organisationsforschung mit soziologischen Forschungsansätzen zum Wohlfahrtsstaat zu einem theoretischen Analyserahmen verknüpft. Im Mittelpunkt der Studie stehen folgende Fragen: Wie gestalten Organisationen als Erbringer von Humandienstleistungen verschiedene Elemente ihrer Binnenstruktur, wenn sie heterogenen, nicht gleichermaßen erfüllbaren Zielvorgaben gegenüberstehen? Inwieweit und in welcher Form sind private Trägerorganisationen in der Lage, wohlfahrtsstaatliche Dienstleistungen im öffentlichen Auftrag zu erbringen? Die Besonderheit dieses Organisationstyps liegt in seiner Multifunktionalität, d.h. Anforderungen der sehr unterschiedlichen Umwelten - staatliche Bürokratien wie Arbeitsamt und Sozialamt als Auftraggeber, Einsatzbetriebe des ersten Arbeitsmarktes als Kunden und hilfesuchende Arbeitslose als KlientInnen - können nicht mit einer eindimensionalen Zielsetzung erfüllt werden. Somit befinden sich Arbeitsvermittlungsagenturen in einem Spannungsfeld zwischen verschiedenen Sektoren, das durch binnenstrukturelle Zielsetzung und -erfüllung gelöst werden kann. Anhand von drei Fallstudien in Hamburg werden die Organisationsstrukturen von Arbeitsvermittlungsagenturen im Hinblick auf ihre Anpassungs- und Einbindungspotenziale beispielhaft untersucht. Die Arbeit endet mit Lösungsvorschlägen, wie die konfligierenden Zielsetzungen in Trägerorganisationen mittels Struktursetzung harmonisiert werden können." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Steigerung von Effizienz und Reputation in der Arbeitsvermittlung (2003)
Zitatform
Konle-Seidl, Regina (2003): Steigerung von Effizienz und Reputation in der Arbeitsvermittlung. In: Bundesarbeitsblatt H. 1, S. 10-15.
Abstract
"Die Reputation der gesamten Arbeitsvermittlung eines Landes ist von zwei Faktoren abhängig: der Steigerung ihrer Effizienz und einem Angebot an qualitativ hochwertigen Dienstleistungen. Das sind wichtige Erkenntnisse aus Krisen der Arbeitsverwaltung anderer Länder. Auch die deutsche Arbeitsverwaltung kann anhand der Reformen anderer Länder lernen ihre Effizienz zu steigern." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Public or private job matching for immigrant workers: an outline of a Swedish social experiment (2001)
Zitatform
Carling, Kenneth, Helge Bennmarker & Anders Forslund (2001): Public or private job matching for immigrant workers. An outline of a Swedish social experiment. (Office of Labour Market Policy Evaluation. Working paper 2001/10), Uppsala, 15 S.
Abstract
"Evaluations of labour market programs and other related measures typically make use of observational data. This paper presents an outline for producing experimental data in the interest of testing a proposed measure targeted to unemployed immigrant workers. The idea is to offer them placement services provided by a private recruitment company as well as by public employment offices. The assignment of unemployed immigrants to the two providers will be random and the operating conditions kept as similar as possible." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Abbau der Langzeitarbeitslosigkeit: Auswertung praktischer Erfahrungen von Einrichtungen außerhalb der öffentlichen Arbeitsvermittlung (2001)
Helbig, Christine M.;Zitatform
Helbig, Christine M. (2001): Abbau der Langzeitarbeitslosigkeit. Auswertung praktischer Erfahrungen von Einrichtungen außerhalb der öffentlichen Arbeitsvermittlung. (Studien zur Wirtschaftspolitik 69), Frankfurt am Main u.a.: Lang, 308 S.
Abstract
"Seit Mitte der 70er Jahre ist in Deutschland eine zunehmende Sockelarbeitslosigkeit in Verbindung mit einer starken Erhöhung des Anteils der Langzeitarbeitslosen festzustellen. Als Reaktion auf diese Entwicklung entstanden Einrichtungen außerhalb der öffentlichen Arbeitsvermittlung, die gezielt oder zumindest indirekt zur Vermittlung von Problemarbeitslosen beitragen. In dieser Studie werden die bedeutendsten Formen dieser Einrichtungen untersucht. Aufbauend auf einer Erläuterung der unterschiedlichen Ansätze und der Darstellung von ausgewählten Einrichtungen erfolgt eine vergleichende Analyse der verschiedenen Vorgehensweisen und Wiedereingliederungserfolge, die auf den Ergebnissen einer eigenen Befragung basiert. Anschließend werden wirtschaftspolitische Handlungsempfehlungen abgeleitet, die auf eine verbesserte Zielerreichung der Reintegrationsbemühungen abzielen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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- Transfer- und Mobilitätsmaßnahmen
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- Altersteilzeit und Vorruhestand
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