Evaluation der Arbeitsmarktpolitik
Arbeitsmarktpolitik soll neben der Wirtschafts- und Strukturpolitik sowie der Arbeitszeit- und Lohnpolitik einen Beitrag zur Bewältigung der Arbeitslosigkeit leisten. Aber ist sie dabei auch erfolgreich und stehen die eingebrachten Mittel in einem angemessenen Verhältnis zu den erzielten Wirkungen? Die Evaluationsforschung geht der Frage nach den Beschäftigungseffekten und den sozialpolitischen Wirkungen auf individueller und gesamtwirtschaftlicher Ebene nach. Das Dossier bietet weiterführende Informationen zu Evaluationsmethoden und den Wirkungen von einzelnen Maßnahmen für verschiedene Zielgruppen.
Zurück zur Übersicht- Grundlagenbeiträge
- Methoden und Datensatzbeschreibungen
-
Typologie der Maßnahmen
- Institutionen der Arbeitsförderung
-
Vermittlung und Beratung
- Prozessoptimierung
- Profiling und Case Management, Eingliederungsvereinbarung
- Unterstützung bei der Arbeitsuche
- Vermittlung durch Dritte
- Vermittlung von Beziehern von Bürgergeld, Sozialhilfe oder Arbeitslosengeld II
- Zusammenarbeit von Arbeits- und Sozialverwaltung
- Job-Center
- Personal-Service-Agentur
- Zeitarbeit
- (gemeinnützige) Arbeitnehmerüberlassung
- Vermittlungsgutscheine
- Berufsberatung
- Aus- und Weiterbildung
- Subventionierung von Beschäftigung
- Öffentlich geförderte Beschäftigung
- Transfer- und Mobilitätsmaßnahmen
- berufliche Rehabilitation
- Lohnersatzleistungen / Einkommensunterstützung
- Altersteilzeit und Vorruhestand
- Sonstiges
- Typologie der Arbeitslosen
- besondere Personengruppen
- Geschlecht
- Geografischer Bezug
- Alter
-
Literaturhinweis
Kosten-Nutzen-Analysen der aktiven Arbeitsmarktpolitik: Eine Einschätzung (2024)
Zitatform
Bruckmeier, Kerstin, Claudia Lehnert, Gesine Stephan & Joachim Wolff (2024): Kosten-Nutzen-Analysen der aktiven Arbeitsmarktpolitik: Eine Einschätzung. (IAB-Forschungsbericht 21/2024), Nürnberg, 23 S. DOI:10.48720/IAB.FB.2421
Abstract
"Aktive Arbeitsmarktpolitik ist – sofern sie wirksam ist – eine Investition in die Beschäftigungschancen der von Arbeitslosigkeit betroffenen bzw. bedrohten Menschen. Sie kann insbesondere im Bereich der Grundsicherung auch sozialpolitische Ziele erreichen, wie z.B. sehr arbeitsmarktfernen Personen überhaupt einen Zugang zum Arbeitsmarkt zu ermöglichen. Ziel dieses Beitrags ist eine Einschätzung des Potenzials von Kosten-Nutzen-Analysen der aktiven Arbeitsmarktpolitik. Er geht ferner auf die Aussagekraft solcher Analysen ein, die aus verschiedenen Gründen eingeschränkt ist. Zu den Wirkungen der aktiven Arbeitsmarktpolitik auf die Arbeitsmarktchancen der Geförderten liegen zahlreiche Studien vor. Auf der individuellen Ebene erweisen sich die Instrumente der Arbeitsmarktpolitik in der Regel als wirksam. Nicht jede Maßnahme, die wirksam ist, muss jedoch auch (aus einer vereinfachten fiskalischen Sicht) kosteneffizient sein. Gerade bei knappen Haushaltsmitteln gibt es in Politik und Verwaltung daher ein hohes Interesse an Kosten-Nutzen-Analysen der aktiven Arbeitsmarktpolitik. In der Praxis unterliegen diese jedoch verschiedenen Einschränkungen. Kosten und Nutzen arbeitsmarktpolitischer Instrumente können auf unterschiedlichen Ebenen und in verschiedener Hinsicht anfallen. Die fiskalische Kosten-Nutzen-Analyse bewertet Kosten und Nutzen arbeitsmarktpolitischer Instrumente für die öffentlichen Haushalte in monetären Größen. Bereits bei der Abschätzung direkter fiskalischer Effekte gibt es verschiedene methodische Herausforderungen. Neben direkten fiskalischen Komponenten kann es auch Makro- und Wohlfahrtseffekte der Arbeitsförderung geben, die teils über den Arbeitsmarkt hinausreichen. Bei der sozialen Kosten-Nutzen-Analyse steht aus einer gesamtgesellschaftlichen Perspektive die in Nutzeneinheiten gemessene Wohlfahrt der Gesamtheit an Individuen im Vordergrund. Während Wirkungsanalysen vergleichsweise einfach zu interpretieren sind, stellt sich dies bei Kosten-Nutzen-Analysen daher anders dar. Es gibt unterschiedliche Ebenen, an denen Kosten-Nutzen-Analysen ansetzen können. Für gesamtwirtschaftliche Analysen ist es in der Regel kaum möglich, alle erforderlichen Größen abzuschätzen. Bei den bislang vorherrschenden direkten fiskalischen Kosten-Nutzen-Analysen aus Sicht der öffentlichen Hand gibt es hingegen zahlreiche Einschränkungen, die bei einer Interpretation zu beachten sind. Aufgrund der genannten Einschränkungen und Annahmen ist es extrem vereinfachend und unter Umständen sogar irreführend, den Nettonutzen einer Maßnahme in einer einzigen Zahl zusammenzufassen. Denn Kosten und Nutzen der aktiven Arbeitsmarktpolitik lassen sich eben nicht vollständig erfassen und damit nicht exakt beziffern. Die Autor*innen dieses Beitrags plädieren daher dafür, statt klassischer fiskalischer Kosten-Nutzen-Analysen quantitative und qualitative Bewertungen bzw. Einordnungen vorzunehmen. Diese sollten – soweit entsprechende Angaben verfügbar sind – Kosten und Nutzen diskutieren, dabei aber auch nicht monetäre Kosten- und Nutzenkomponenten berücksichtigen und auf weitere Aspekte wie Zielgruppen und Förderziele eingehen. Nur wenn auch die nicht monetären Aspekte berücksichtigt werden, lässt sich beurteilen, ob eine Maßnahme zweckmäßig ist. Zur Einordnung gehört auch, den Grad der Unsicherheit einer Analyse deutlich zu machen, der sich daraus ergibt, dass zu relevanten Aspekten möglicherweise keine empirische Evidenz vorliegt. Daher sollte auch offengelegt werden, welche Aussagen unter Umständen auf mehr oder weniger weitreichenden, aber empirisch nicht oder nur teilweise abgesicherten Annahmen beruhen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
-
Literaturhinweis
Predictive algorithms in the delivery of public employment services (2023)
Zitatform
Körtner, John & Giuliano Bonoli (2023): Predictive algorithms in the delivery of public employment services. In: D. Clegg & N. Duraz (Hrsg.) (2023): Handbook of Labour Market Policy in Advanced Democracies, S. 387-398. DOI:10.4337/9781800880887.00037
Abstract
"With the growing availability of digital administrative data and the recent advances in machine learning, the use of predictive algorithms in the delivery of labor market policy is becoming more prevalent. In public employment services (PES), predictive algorithms are used to support the classification of jobseekers based on their risk of long-term unemployment (profiling), the selection of beneficial active labor market programs (targeting), and the matching of jobseekers to suitable job opportunities (matching). In this chapter, we offer a conceptual introduction to the applications of predictive algorithms for the different functions PES have to fulfil and review the history of their use up to the current state of the practice. In addition, we discuss two issues that are inherent to the use of predictive algorithms: algorithmic fairness concerns and the importance of considering how caseworkers will interact with algorithmic systems and make decisions based on their predictions." (Author's abstract, IAB-Doku, © Elgar) ((en))
Weiterführende Informationen
Pre-Print-Version kostenlos verfügbar -
Literaturhinweis
Employer Participation in Active Labour Market Policies in the United Kingdom and Denmark: The Effect of Employer Associations as Social Networks and the Mediating Role of Collective Voice (2023)
Zitatform
Valizade, Danat, Jo Ingold & Mark Stuart (2023): Employer Participation in Active Labour Market Policies in the United Kingdom and Denmark: The Effect of Employer Associations as Social Networks and the Mediating Role of Collective Voice. In: Work, Employment and Society, Jg. 37, H. 4, S. 991-1012. DOI:10.1177/09500170211063094
Abstract
"Active labour market policies (ALMPs) have evolved as pivotal social policy instruments designed to place the unemployed and other disadvantaged groups in sustainable employment. Yet, little is known about what drives employer participation in such initiatives. This article provides a nuanced account of the socio-economic aspects of the demand-side of ALMPs, by investigating employer embeddedness in wider social networks created by employer associations and employee collective voice as enabling mechanisms for employer participation in ALMPs. Drawing on an original survey of employers in the United Kingdom (UK) and Denmark, we found that the extent of employer embeddedness in such social networks is positively associated with employer participation in the UK but not in Denmark, where the effect was indirect and mediated through collective bargaining. The effects of employer network ties and employee collective voice affirm the importance of a more integrated analysis of the interactions between network ties and institutions in ALMP research." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
-
Literaturhinweis
A comprehensive impact evaluation of active labour market programmes in Slovenia (2022)
Zitatform
Burger, Anže, Jochen Kluve, Milan Vodopivec & Matija Vodopivec (2022): A comprehensive impact evaluation of active labour market programmes in Slovenia. In: Empirical economics, Jg. 62, H. 6, S. 3015-3039. DOI:10.1007/s00181-021-02111-6
Abstract
"Using administrative database containing work history and programme participation for the entire national workforce, the paper evaluates Slovenia's four main active labour market programmes: institutional training, on-the-job training, wage subsidies and public works. The studied outcomes range from post-unemployment employment probability and job quality to cumulative effects on employment and earnings over the longer run, and also include programmes' cost-effectiveness. We identify programme effects by comparing outcomes of treatment and control groups using propensity score matching. The results show that the programmes perform rather well judged both by their impact on labour market outcomes and by their cost-effectiveness: except for public works, all programmes are found to have a net benefit in terms of government expenditures. Our results are robust to time-invariant unobserved heterogeneity in the treatment and control groups, as we corroborate the baseline propensity score matching results with a difference-in-difference estimator." (Author's abstract, IAB-Doku, © Springer-Verlag) ((en))
-
Literaturhinweis
What Leads to Measurement Errors? Evidence from Reports of Program Participation in Three Surveys (2022)
Zitatform
Celhay, Pablo, Bruce D. Meyer & Nikolas Mittag (2022): What Leads to Measurement Errors? Evidence from Reports of Program Participation in Three Surveys. (IZA discussion paper 14995), Bonn, 43 S.
Abstract
"Measurement errors are often a large source of bias in survey data. Lack of knowledge of the determinants of such errors makes it difficult for data producers to reduce the extent of errors and for data users to assess the validity of analyses using the data. We study the determinants of reporting error using high quality administrative data on government transfers linked to three major U.S. surveys. Our results support several theories of misreporting: Errors are related to event recall, forward and backward telescoping, salience of receipt, the stigma of reporting participation in welfare programs and respondent's degree of cooperation with the survey overall. We provide evidence on how survey design choices affect reporting errors. Our findings help survey users to gauge the reliability of their data and to devise estimation strategies that can correct for systematic errors, such as instrumental variable approaches. Understanding survey errors allows survey producers to reduce them by improving survey design. Our results indicate that survey producers should take into account that higher response rates as well as collecting more detailed information may have negative effects on survey accuracy." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
-
Literaturhinweis
"Acceptance of social and labor market programs and regulations": Methodological report on the second survey (2021)
Zitatform
Stephan, Gesine, Christopher Osiander, Monika Senghaas & Olaf Struck (2021): "Acceptance of social and labor market programs and regulations": Methodological report on the second survey. (IAB-Forschungsbericht 04/2021), Nürnberg, 34 S.
Abstract
"Das FIS-geförderte Projekt „Die Akzeptanz sozial- und arbeitsmarktpolitischer Maßnahmen und Regelungen“ befragt Bürgerinnen und Bürger zu ihrer Einschätzung konkreter Ausgestaltungsalternativen der Sozial- und Arbeitsmarktpolitik in Deutschland. Dieser Bericht beschreibt das Design und die Feldorganisation der zweiten Online-Befragung im Rahmen des Projekts. Er präsentiert zudem eine Selektivitätsanalyse der Kontakt- und Teilnahmewahrscheinlichkeiten sowie eine Analyse der Zustimmung zur Verknüpfung der Antworten mit prozessproduzierten Daten. Ein zentraler Bestandteil der hier beschriebenen Online-Befragung sind faktorielle Surveys. Darüber hinaus erhebt die Umfrage ausgewählte demografische Merkmale und Einstellungen der Teilnehmenden. Potenzielle Teilnehmende wurden aus den Prozessdaten der Bundesagentur für Arbeit (BA) gezogen und entweder per Email oder per Postanschreiben zur Teilnahme an der Befragung eingeladen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
-
Literaturhinweis
“Acceptance of social- and labor market programs and regulations”: Methodological report on the first survey wave (2020)
Zitatform
Osiander, Christopher, Monika Senghaas, Gesine Stephan, Olaf Struck & Richard Wolff (2020): “Acceptance of social- and labor market programs and regulations”: Methodological report on the first survey wave. (IAB-Forschungsbericht 07/2020), Nürnberg, 32 S.
Abstract
"Das FIS-geförderte Projekt „Die Akzeptanz sozial- und arbeitsmarktpolitischer Maßnahmen und Regelungen“ befragt Bürgerinnen und Bürger zu ihrer Einschätzung konkreter Ausgestaltungsalternativen der Sozial- und Arbeitsmarktpolitik in Deutschland. Dieser Bericht beschreibt das Design und die Feldorganisation der ersten Online-Befragung im Rahmen des Projekts. Er präsentiert zudem eine Selektivitätsanalyse der Kontakt- und Teilnahmewahrscheinlichkeiten sowie eine Analyse der Zustimmung zur Verknüpfung der Antworten mit prozessproduzierten Daten. Ein zentraler Bestandteil der hier beschriebenen Online-Befragung sind faktorielle Surveys. Darüber hinaus erhebt die Umfrage ausgewählte demografische Merkmale und Einstellungen der Teilnehmenden. Aus den prozessgenerierten Daten der BA wurden für die Kontaktierung von potenziellen Teilnehmenden zwei Stichproben gezogen: Eine erste Stichprobe umfasst Personen, die in den letzten Jahren mit der BA in Kontakt standen und für die eine E-Mail-Adresse verfügbar war. Diese Personen wurden per E-Mail kontaktiert. Eine zweite Stichprobe besteht aus Personen, die in den letzten Jahren nicht bei der BA registriert waren, sondern für die ausschließlich Beschäfti-gungsmeldungen vorlagen. Diese Personen erhielten einen Brief, in dem sie zur Teilnahme an der Befragung eingeladen wurden." (Autorenreferat, IAB-Doku)
-
Literaturhinweis
Varieties of employment subsidy design: Theory and evidence from across Europe (2019)
Zitatform
Cronert, Axel (2019): Varieties of employment subsidy design: Theory and evidence from across Europe. In: Journal of social policy, Jg. 48, H. 4, S. 839-859. DOI:10.1017/S0047279419000126
Abstract
"Employment subsidy programs have experienced considerable expansion across Europe in recent decades. To date, most studies analyzing this policy shift have assumed that these programs are largely equivalent in terms of their designs, effects, and explanations. In contrast, this article argues that employment subsidies are best understood as versatile multi-purpose tools that can be used as means to rather different distributional ends. Using Multiple Correspondence Analysis to explore novel data from hundreds of employment subsidy programs across Europe, this article develops a new typology based on two overarching trade-offs. The typology highlights that employment subsidies may be designed to counteract as well as to sustain insider/outsider divides in the labor market, and that they may be designed to tackle either structural or cyclical labor market problems. In a first empirical evaluation of the typology, programs with different designs are found to vary systematically in terms of distributional outcomes and starting conditions." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
-
Literaturhinweis
Contrasting supply-side, demand-side and combined approaches to labour market integration (2019)
Zitatform
Frøyland, Kjetil, Tone Alm Andreassen & Simon Innvær (2019): Contrasting supply-side, demand-side and combined approaches to labour market integration. In: Journal of social policy, Jg. 48, H. 2, S. 311-328. DOI:10.1017/S0047279418000491
Abstract
"In social policy discussions about activation or ALMP (Active Labour Market Policies), most attention is paid to supply-side approaches, directed towards jobless individuals. In these discussions, little attention is given to demand-side approaches aimed at activating employers, or combined workplace-oriented approaches that combine supply and demand-side elements. The aim of this article is to introduce demand-side and combined approaches developed within the fields of disability policy and vocational rehabilitation to scholarly discussions about activation and ALMP. By comparing these three approaches, we show that demand-side and combined approaches challenge key assumptions underlying the dominant supply-side approaches. They do so by representing different views of a) work - as a right instead of a duty; b) the problem of reduced work capacity - not as individual failure, but rather as a prejudice in attitudes among employers or as a gap between capacities and demands; c) the employers and the labour market - as transformable instead of fixed. Supply-side, demand-side and combined workplace-oriented approaches share the aim of labour market integration; however, their developments seem to have taken place largely in isolation from each other. We argue that when brought together they could form a more comprehensive base for further development of labour market integration." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
-
Literaturhinweis
When is there more employment, with individual or collective wage bargaining? (2019)
Zitatform
García, José Ramón & Valeri Sorolla (2019): When is there more employment, with individual or collective wage bargaining? In: Economics. The open-access, open-assessment e-journal, Jg. 13, S. 25 S. DOI:10.5018/economics-ejournal.ja.2019-15
Abstract
"In a standard Diamond-Mortensen-Pissarides labour market with frictions, the authors seek to determine when there is more employment with individual wage bargaining than with collective wage bargaining, using a wage equation generated by the standard total surplus sharing rule. Using a Cobb-Douglas production function, they find that if the bargaining power of the individual is high compared to the bargaining power of the union, there is more unemployment with individual wage setting and vice versa. When the individual worker and the union have the same bargaining power, if the cost of opening a vacancy is sufficiently high, there is more unemployment with individual wage setting. Finally, for a constant marginal product of labour production function AL, when the individual worker and the union have the same bargaining power, individual bargaining produces more unemployment." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
Ähnliche Treffer
auch erschienen als: Economics. Discussion papers , 2017-87 -
Literaturhinweis
Nonprobability sampling and causal analysis (2019)
Zitatform
Kohler, Ulrich, Frauke Kreuter & Elizabeth A. Stuart (2019): Nonprobability sampling and causal analysis. In: Annual review of statistics and its application, Jg. 6, S. 149-172., 2018-11-30. DOI:10.1146/annurev-statistics-030718-104951
Abstract
"The long-standing approach of using probability samples in social science research has come under pressure through eroding survey response rates, advanced methodology, and easier access to large amounts of data. These factors, along with an increased awareness of the pitfalls of the nonequivalent comparison group design for the estimation of causal effects, have moved the attention of applied researchers away from issues of sampling and toward issues of identification. This article discusses the usability of samples with unknown selection probabilities for various research questions. In doing so, we review assumptions necessary for descriptive and causal inference and discuss research strategies developed to overcome sampling limitations." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
-
Literaturhinweis
Long-term treatment effects of job search assistance and training: A summary of recent evidence (2019)
Manoli, Day; Patel, Ankur;Zitatform
Manoli, Day & Ankur Patel (2019): Long-term treatment effects of job search assistance and training. A summary of recent evidence. In: AEA papers and proceedings, Jg. 109, S. 340-343. DOI:10.1257/pandp.20191048
Abstract
"This paper presents a summary of recent evidence on long-term treatment effects from job search assistance and training services on labor market outcomes. The evidence is based on merging program data from three randomized controlled trials (RCTs) to administrative tax data. The RCTs are for the following programs: the Nevada Reemployment Eligibility Assessment program, Workforce Investment Act Adult and Dislocated Worker programs, and the Job Corps program." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
-
Literaturhinweis
The effectiveness of active labor market policies: a meta-analysis (2019)
Zitatform
Vooren, Melvin, Carla Haelermans, Wim Groot & Henriëtte Maassen van den Brink (2019): The effectiveness of active labor market policies. A meta-analysis. In: Journal of Economic Surveys, Jg. 33, H. 1, S. 125-149. DOI:10.1111/joes.12269
Abstract
"This paper provides a meta-analysis of microeconometric evaluation studies on the effectiveness of active labor market policies. The analysis is built upon a systematically assembled data set of causal impact estimates from 57 experimental and quasi-experimental studies, providing 654 estimates published between January 1990 and December 2017. We distinguish between the short and longer term impacts in our analysis; at 6, 12, 24, and 36 months after program start. After correcting for publication bias and country-specific macroeconomic characteristics, subsidized labor and public employment programs have negative short-term impacts, which gradually turn positive in the longer run. Schemes with enhanced services including job-search assistance and training programs do not have these negative short-term effects, and stay positive from 6 until 36 months after program start." (Author's abstract, Published by arrangement with John Wiley & Sons) ((en))
-
Literaturhinweis
Measuring labor market activity today: are the words work and job too limiting for surveys? (2018)
Allard, Mary Dorinda; Polivka, Anne E.;Zitatform
Allard, Mary Dorinda & Anne E. Polivka (2018): Measuring labor market activity today. Are the words work and job too limiting for surveys? In: Monthly labor review H. November, S. 1-19. DOI:10.21916/mlr.2018.26
Abstract
"The Current Population Survey (CPS) produces some of the nation's most closely watched labor market statistics, including the national unemployment rate. However, some researchers have recently suggested that the labor force questions used in the CPS do not correctly capture workers in informal employment arrangements, causing an undercount in employment. Although we cannot directly measure how many workers might be missed in the CPS, we use data on income-generating activities from the American Time Use Survey to explore possible misclassification of employment in the CPS." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
-
Literaturhinweis
Imputation und Konsolidierung: neue Aufgaben für die Unternehmensstatistik (2018)
Baumgärtner, Luisa; Vorgrimler, Daniel; Leppert, Philipp; Veith, Stefan; Gräb, Christopher; Söllner, René; Spies, Lydia;Zitatform
Baumgärtner, Luisa, Christopher Gräb, Philipp Leppert, René Söllner, Lydia Spies, Stefan Veith & Daniel Vorgrimler (2018): Imputation und Konsolidierung: neue Aufgaben für die Unternehmensstatistik. In: Wirtschaft und Statistik H. 6, S. 33-47.
Abstract
"Die Europäische Union (EU) definiert in ihrer Einheitenverordnung einen Unternehmensbegriff, der weiter gefasst ist als der bislang von der deutschen amtlichen Statistik verwendete. Mit Berichtsjahr 2018 wird diese EU-Unternehmensdefinition in den Unternehmensstrukturstatistiken in Deutschland eingeführt. Daraus folgt eine der größten Änderungen in der Unternehmensstatistik der letzten Jahrzehnte. Der Beitrag beschreibt, welche methodischen Neuerungen damit verbunden sind. Insbesondere widmet er sich zwei neuen Arbeitsschritten: der Imputation von Merkmalswerten für rechtliche Einheiten und der Konsolidierung von Merkmalswerten bei statistischen Unternehmen." (Autorenreferat, © Statistisches Bundesamt, Wiesbaden)
-
Literaturhinweis
Vorbild für Tschechien?: Auf einem Symposium in Prag stellt das IAB sich und seine Arbeit vor (2018)
Zitatform
Blien, Uwe, Linda Borrs, Veronika Hecht, Hannah Illing & Michael Moritz (2018): Vorbild für Tschechien? Auf einem Symposium in Prag stellt das IAB sich und seine Arbeit vor. In: IAB-Forum H. 15.06.2018, o. Sz., 2018-06-14.
Abstract
"In Tschechien besteht Interesse, ein Forschungsinstitut mit dem Schwerpunkt Arbeitsmarkt aufzubauen. Deshalb war eine Reihe von Forscherinnen und Forschern des IAB im April dieses Jahres in Prag, um bei einem eintägigen Symposium in Kooperation mit dem dortigen Center for Economic Research and Graduate Education - Economics Institute über die Arbeit des IAB zu berichten." (Autorenreferat, IAB-Doku)
-
Literaturhinweis
Wissenschaftliche Politikberatung: Das IAB setzt auf fünf Qualitätsprinzipien (2018)
Bähr, Holger;Zitatform
Bähr, Holger (2018): Wissenschaftliche Politikberatung: Das IAB setzt auf fünf Qualitätsprinzipien. In: IAB-Forum H. 14.06.2018, o. Sz., 2018-06-11.
Abstract
"Politikberatung ist ein fester Bestandteil der Politikgestaltung in zeitgenössischen Demokratien und eine zentrale Aufgabe des IAB. Doch was macht 'gute' Politikberatung aus? Auch wenn sich die Qualität einzelner Beratungsleistungen nicht messen lässt, können Qualitätsmerkmale benannt und Wege der Qualitätssicherung aufgezeigt werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Beteiligte aus dem IAB
Bähr, Holger; -
Literaturhinweis
Measuring uncertainty and its impact on the economy (2018)
Zitatform
Carriero, Andrea, Todd E. Clark & Massimiliano Marcellino (2018): Measuring uncertainty and its impact on the economy. In: The Review of Economics and Statistics, Jg. 100, H. 5, S. 799-815. DOI:10.1162/rest_a_00693
Abstract
"We propose a new model for measuring uncertainty and its effects on the economy, based on a large vector autoregression with stochastic volatility driven by common factors representing macroeconomic and financial uncertainty. The uncertainty measures reflect changes in both the conditional mean and volatility of the variables, and their impact on the economy can be assessed within the same framework. Estimates with U.S. data show substantial commonality in uncertainty, with sizable effects of uncertainty on key macroeconomic and financial variables. However, historical decompositions show a limited role of uncertainty shocks in macroeconomic fluctuations." (Author's abstract, © MIT Press Journals) ((en))
-
Literaturhinweis
Information shocks and the empirical evaluation of training programs during unemployment spells (2018)
Zitatform
Crépon, Bruno, Marc Ferracci, Gregory Jolivet & Gerard J. van den Berg (2018): Information shocks and the empirical evaluation of training programs during unemployment spells. In: Journal of Applied Econometrics, Jg. 33, H. 4, S. 594-616. DOI:10.1002/jae.2621
Abstract
"We study the role of notifications in the evaluation of training programs for unemployed workers. Using a unique administrative data set containing the dates when information is exchanged between job seekers and caseworkers, we address three questions: Do information shocks, such as notification of future training, have an effect on unemployment duration? What is the joint effect of notification and training programs on unemployment? Can ignoring information shocks lead to a large bias in the estimation of the effect of training programs? We discuss these issues through the lens of a job search model and then conduct an empirical analysis following a 'random effects' approach to deal with selectivity. We find that notification has a strong positive effect on the training probability but a negative one on the probability of leaving unemployment. This 'attraction' effect highlights the importance of accounting for notifications in the evaluation of active labor market policies." (Author's abstract, Published by arrangement with John Wiley & Sons) ((en))
-
Literaturhinweis
The effects of labour market reforms upon unemployment and income inequalities: an agent-based model (2018)
Zitatform
Dosi, Giovanni, Marcelo C. Pereira, Andrea Roventini & Maria Enrica Virgillito (2018): The effects of labour market reforms upon unemployment and income inequalities. An agent-based model. In: Socio-economic review, Jg. 16, H. 4, S. 687-720. DOI:10.1093/ser/mwx054
Abstract
"This work analyses the effects of labour market structural reforms by means of the labour-augmented 'Schumpeter meeting Keynes' (K+S) Agent-Based model. We introduce a policy regime change characterized by a set of structural reforms on the labour market. Confirming a recent IMF report, the model shows how structural reforms reducing workers' bargaining power and compressing wages tend to increase (a) unemployment, (b) functional income inequality and (c) personal income inequality. We further undertake a global sensitivity analysis on key variables and parameters which corroborates the robustness of our findings." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
-
Literaturhinweis
Estimating equilibrium effects of job search assistance (2018)
Zitatform
Gautier, Pieter, Paul Muller, Bas van der Klaauw, Michael Rosholm & Michael Svarer (2018): Estimating equilibrium effects of job search assistance. In: Journal of labor economics, Jg. 36, H. 4, S. 1073-1125. DOI:10.1086/697513
Abstract
"Identifying policy relevant treatment effects from randomized experiments requires the absence of spillovers between participants and nonparticipants (SUTVA) or variation in observed treatment levels. We find that SUTVA is violated for a Danish activation program for unemployed workers. Using a difference-in-difference model we show that nonparticipants in the experiment regions find jobs slower after the introduction of the program, relative to workers in other regions. We estimate an equilibrium search model to identify the policy relevant treatment effect. A large-scale roll out of the program is shown to decrease welfare, while a standard partial microeconometric costbene fit analysis concludes the opposite." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
Ähnliche Treffer
auch erschienen als: IZA discussion paper , 6748 -
Literaturhinweis
Employment policy cooperation at European level: issues, instruments, processes, institutions, and policy advice (2018)
Zitatform
Knörr, Marlene & Enzo Weber (2018): Employment policy cooperation at European level. Issues, instruments, processes, institutions, and policy advice. Nürnberg, 40 S.
Abstract
"In the past twenty years, supranational employment policy cooperation in the European Union has increased significantly. Whereas plenty of programs on numerous employment-related issues were established, cooperation between the member states predominantly occurs on a voluntary basis. Monitoring is conducted via instruments like peer reviews, benchmarking and mutual learning in the formal framework of the European Semester. With regard to designing and evaluating common activities, various EU institutions strongly rely on internal and external research-based policy advice." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
-
Literaturhinweis
Wage subsidies, job-displacement and Swedish firms: a comparison between policy systems (2018)
Zitatform
Lombardi, Stefano, Oskar Nordström Skans & Johan Vikström (2018): Wage subsidies, job-displacement and Swedish firms. A comparison between policy systems. (Working papers / Institute for Evaluation of Labour Market and Education Policy 2018,06), Uppsala, 35 S.
Abstract
"This paper studies how New Start Jobs (Nystartsjobb) and Employment Subsidies (Anstallningsstod) affect Swedish firms. We study effects on the number of employees, firm performance and other firm level outcomes. We use Swedish administrative data from the period 1998-2008. One result is that treated firms substantially outperform other recruiting firms after hiring through subsidies, both in terms of the number of employees and in terms of various production measures, despite having identical pre-match trajectories. This pattern is clear for the period with Employment Subsidies, but less clear for the period with New Start Jobs. For New Starts Jobs we instead see that they have a clear positive effect on firms' survival rates. Overall, our results suggest that targeted employment subsidies can have large positive effects on post-match outcomes of the hiring firms." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
-
Literaturhinweis
Labor market reforms and unemployment dynamics (2018)
Zitatform
Murtin, Fabrice & Jean-Marc Robin (2018): Labor market reforms and unemployment dynamics. In: Labour economics, Jg. 50, H. March, S. 3-19. DOI:10.1016/j.labeco.2016.05.025
Abstract
"We quantify the contribution of labor market reforms to unemployment dynamics in nine OECD countries (Australia, France, Germany, Japan, Portugal, Spain, Sweden, UK, US). We estimate a dynamic stochastic search-matching model with heterogeneous workers and aggregate productivity shocks. The heterogeneous-worker mechanism proposed by Robin (2011) explains unemployment volatility by productivity shocks well in all countries. Placement and employment services, UI benefit reduction and product market deregulation are found to be the most prominent policy levers for unemployment reduction. Business cycle shocks and LMPs explain about the same share of unemployment volatility (except for Japan, Portugal and the US)." (Author's abstract, © 2016 Elsevier) ((en))
-
Literaturhinweis
Methodische Herausforderungen quantitativer Befragungen von Geflüchteten am Beispiel einer Vorstudie in Sachsen (2018)
Röder, Antje ; Hohenberger, Lea; Schulze Wessel, Julia; Kailitz, Steffen ; Decker, Oliver ; Genswein, Tobias; Pickel, Gert ; Rindermann, Sheryn;Zitatform
Röder, Antje, Steffen Kailitz, Tobias Genswein, Sheryn Rindermann, Julia Schulze Wessel, Gert Pickel, Oliver Decker & Lea Hohenberger (2018): Methodische Herausforderungen quantitativer Befragungen von Geflüchteten am Beispiel einer Vorstudie in Sachsen. In: Z'Flucht. Zeitschrift für Flucht- und Flüchtlingsforschung, Jg. 2, H. 2, S. 313-329. DOI:10.5771/2509-9485-2018-2-313
Abstract
"Bei der quantitativen Erforschung von Geflüchteten gibt es einige Herausforderungen, die über die üblichen methodischen und praktischen Anforderungen empirischer Forschung hinausgehen. In diesem Beitrag werden auf der Grundlage der Erfahrungen der Vorstudie Flucht und Integration (FLIN) des Netzwerks Integrations-, Fremdenfeindlichkeits- und Rechtsextremismusforschung in Sachsen (IFRiS) Hürden bei der Befragung von Geflüchteten aufgezeigt und mögliche Strategien zum Umgang mit diesen Schwierigkeiten in standardisierten Umfragen diskutiert. Erörtert werden Probleme des Zugangs zur Zielgruppe und damit verbundene Fragen der Repräsentativität sowie sprachliche und kulturelle Besonderheiten, die bei der Entwicklung und Durchführung einer Umfrage mit Geflüchteten bedacht werden sollten." (Autorenreferat, IAB-Doku)
-
Literaturhinweis
Anforderungen an Datenstrukturen in der Arbeits- und Arbeitsmarktforschung (2018)
Zitatform
Struck, Olaf & Franziska Ganesch (2018): Anforderungen an Datenstrukturen in der Arbeits- und Arbeitsmarktforschung. In: WSI-Mitteilungen, Jg. 71, H. 4, S. 307-316. DOI:10.5771/0342-300X-2018-4-307
Abstract
"Anforderungen an Datenstrukturen in der Arbeits- und Arbeitsmarktforschung In Deutschland werden vergleichsweise umfänglich Daten für die Arbeits- und Arbeitsmarktforschung erhoben. Gleichwohl bestehen Defizite. Der Beitrag zeigt, dass die derzeitigen Erhebungen zu vielen wichtigen Fragen, darunter Digitalisierung, neuen (hybriden) Arbeitsformen, Zuwanderung, Qualifikation und Gesundheit an Arbeitsplätzen, nur unzulänglich Antworten zulassen. Zudem benennt er die Anforderungen an eine wissenschaftlich fundierte und aktuelle Arbeits- und Arbeitsmarktforschung und stellt diesen vorhandene Datensätze und ihre Analysemöglichkeiten gegenüber. Deutlich wird: Notwendig ist eine Diskussion über veränderte, praktikable, aber inhaltlich ertragreiche Erhebungen und Datenstrukturen. Dabei geht es um das Ziel, Pro¡blemlagen für Arbeitnehmer, Unternehmen und Gesellschaft, seien sie ökonomischer, qualifikatorischer oder gesundheitlicher Art, wissenschaftlich umfänglicher und präziser als bislang analysieren zu können." (Autorenreferat, IAB-Doku)
-
Literaturhinweis
Do active labour market policies for welfare recipients in Germany raise their regional outflow into work?: A matching function approach (2018)
Wapler, Rüdiger; Wolff, Joachim; Wolf, Katja;Zitatform
Wapler, Rüdiger, Katja Wolf & Joachim Wolff (2018): Do active labour market policies for welfare recipients in Germany raise their regional outflow into work? A matching function approach. (IAB-Discussion Paper 08/2018), Nürnberg, 39 S.
Abstract
"Viele empirische Studien haben die Effekte der Teilnahme an verschiedenen aktiven arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen auf den Erfolg der Teilnehmenden am Arbeitsmarkt untersucht. Nur wenige empirische Studien haben sich mit Wirkungen dieser Maßnahmen auf den regionalen Matchingprozess zwischen Arbeitsuchenden und Vakanzen beschäftigt. Ein grundlegender Bestandteil vieler Reformen der Arbeitslosenunterstützung von Arbeitslosen, auch der Hartz-Reformen in Deutschland, war die Aktivierung von arbeitslosen Personen durch einen intensiven Einsatz aktiver arbeits-marktpolitischer Maßnahmen. Folglich ist es von zentraler Bedeutung, die Wirkungen dieser Maßnahmen auf die Effizienz des Matchingprozesses zu verstehen. In dieser Studie werden Paneldaten der Jobcenter in Deutschland im Zeitraum 2006 bis 2011 auf Quartalsbasis verwendet, um mit einem Matchingfunktionsansatz die Effekte der quantitativ bedeutsamsten arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen auf den Umfang der Abgänge aus Arbeitsuche in ungeförderte versicherungspflichtige Beschäftigung zu untersuchen. Die Schätzungen erfolgen mit der Generalisierten Momentenmethode. Die Befunde sprechen für einen positiven Einfluss einiger Maßnahmen auf die Matchingeffizienz. Nur für wenige Maßnahmen lassen sich keine oder negative Effekte auf die Effizienz des Matchingprozesses nachweisen, was damit zusammenhängen dürfte, dass die betreffenden Maßnahmen in sehr hohen Umfang eingesetzt wurden." (Autorenreferat, IAB-Doku)
-
Literaturhinweis
Transnational interlacements of statistical categories marking natio-ethnic-cultural "others" in Germany (2018)
Will, Anne-Kathrin;Zitatform
Will, Anne-Kathrin (2018): Transnational interlacements of statistical categories marking natio-ethnic-cultural "others" in Germany. In: Transnational Social Review, Jg. 8, H. 2, S. 185-202. DOI:10.1080/21931674.2018.1458564
Abstract
"Population statistics is a governmental tool to describe the composition of people living on a given national territory. For this purpose different categories are employed. These categories shape the discourse about natio-ethnic-cultural 'others' and thus implicitly 'us.' This article explores the influence of international statistics with the notion of transnational interlacements in the development of a new classificatory system for the population in Germany in 2007. The center of this new taxonomy is the concept of 'migration background.' Using a hermeneutic reading of public policy concentrating on the microcensus and the Program of International Student Assessment (PISA) I show that the new categories are strongly interlaced with the international studies on students' educational attainments and fuelled by academic discourse on a lack of visibility of certain population groups in official statistics. However, the transnational relation is not preventing a definition which is based on ethnic German descent. It excludes persons from the nation, marking them as natio-ethnic-cultural 'others' through the category 'persons with a migration background' even if they are born in Germany and have German citizenship." (Author's abstract, © Taylor & Francis) ((en))
-
Literaturhinweis
Die Zukunft der Evaluation: Trends, Herausforderungen, Perspektiven (2017)
Stockmann, Reinhard; Meyer, Wolfgang;Zitatform
Stockmann, Reinhard & Wolfgang Meyer (Hrsg.) (2017): Die Zukunft der Evaluation. Trends, Herausforderungen, Perspektiven. (Sozialwissenschaftliche Evaluationsforschung 13), Münster: Waxmann, 257 S.
Abstract
"Die Entwicklungsgeschichte der Evaluation ist weltweit ein außergewöhnlicher Erfolg und seit zwanzig Jahren durch ein extremes Wachstum gekennzeichnet. Dies gilt auch für Deutschland, wo Evaluation auf verschiedenen Ebenen institutionalisiert werden konnte. Das vorliegende Buch befasst sich mit drei unterschiedlichen Facetten dieser Institutionalisierung und wagt dabei einen Blick auf mögliche zukünftige Entwicklungstrends.
Im ersten Abschnitt steht die Verankerung von Evaluation in der Gesellschaft im Zentrum der Betrachtungen. Zweifellos ist ohne die rapide wachsende Nachfrage öffentlicher Auftraggeber der Erfolg von Evaluation nicht zu erklären. Wieso aber Evaluation zu einem Schlüsselkonzept gesellschaftlicher Entwicklung geworden ist und ob dieser Trend sich unvermindert fortsetzen wird, sind derzeit offene Fragen.
Damit Evaluation die beschriebenen Funktionen, Anforderungen und Erwartungen in der Gesellschaft erfüllen kann, bedarf es auf der anderen Seite eines professionellen Angebots an entsprechenden Dienstleistungen und Produkten. Die hierfür benötigten Qualifikationen und fachlichen Grundlagen werden allgemein im Wissenschaftssystem vermittelt. Die Entwicklung der Verankerung von Evaluation in Forschung und Lehre sowie die dort zu erwartenden Trends stehen im Fokus des zweiten Abschnitts.
Eng verbunden damit ist die Frage, ob Evaluation zu einer eigenständigen Profession werden soll oder sich als spezieller Anwendungsbereich in den Fachdisziplinen institutionalisieren sollte. Dies betrifft den Stand der Theorie und Methodenentwicklung in der Evaluation sowie deren Alleinstellungsmerkmale gegenüber den etablierten Sozialwissenschaften." (Verlagsangaben, IAB-Doku)Weiterführende Informationen
Inhaltsverzeichnis bei der Deutschen Nationalbibliothek -
Literaturhinweis
Erfolg arbeitsmarktpolitischer Bildungsmaßnahmen: angewandte Kriterien und Indikatoren am Beispiel Deutschland (2014)
Enichlmair, Christina; Heckl, Eva;Zitatform
Enichlmair, Christina & Eva Heckl (2014): Erfolg arbeitsmarktpolitischer Bildungsmaßnahmen. Angewandte Kriterien und Indikatoren am Beispiel Deutschland. (AMS report 104), Wien, 47 S.
Abstract
"Ziel dieser von der KMU Forschung Austria im Auftrag der Abt. Arbeitsmarktforschung und Berufsinformation des AMS Österreich im Jahr 2013 realisierten Studie ist eine Darstellung, wie in Deutschland der Erfolg arbeitsmarktpolitischer Bildungsmaßnahmen definiert wird und welche Indikatoren herangezogen werden, um diesen Erfolg zu messen.
Nach der Einleitung (Kapitel 1) wird in Kapitel 2 erläutert, wie die Arbeitsmarktpolitik in Deutschland organisiert ist, welche Instrumente es im (Weiter-)Bildungsbereich gibt und welche im Rahmen der Studie untersucht werden. Zudem werden die Besonderheiten in der deutschen Wirkungsforschung dargestellt und erläutert, auf welche Datengrundlagen bei Evaluierungen / Wirkungsanalysen von arbeitsmarktpolitischen Instrumenten im Bildungsbereich zurückgegriffen wird.
Kapitel 3 behandelt die konkreten Erfolgskriterien und Indikatoren, die in Deutschland für die Wirkungsanalyse von Bildungsmaßnahmen herangezogen werden. Soweit es möglich ist, werden diese den Bewertungskriterien für arbeitsmarktpolitische Bildungsmaßnahmen gemäß AMS Österreich zugeordnet, um eine bessere Übersichtlichkeit und Vergleichbarkeit mit den österreichischen Indikatoren zu gewährleisten. In Kapitel 4 werden die Ergebnisse der Untersuchung in einer zusammenfassenden Analyse dargestellt." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Replication issues in social experiments: lessons from US labor market programs (2013)
Zitatform
Barnow, Burt S. & David Greenberg (2013): Replication issues in social experiments: lessons from US labor market programs. In: Journal for labour market research, Jg. 46, H. 3, S. 239-252. DOI:10.1007/s12651-013-0133-2
Abstract
"Bei der Bewertung eines Pilot- oder Testprogramms besteht die Gefahr, aus einem einzelnen Test Rückschlüsse zu ziehen. In dieser Arbeit werden die Erfahrungen mit Wiederholungen von Testprogrammstudien anhand einer randomisierten, kontrollierten Studie für die erstmalige Auswertung und die Wiederholungen besprochen. Auch wenn Wiederholungsstudien vielversprechender Programme primär zur Erhöhung des Stichprobenumfangs durchgeführt werden, dienen sie auch zum Sammeln von Erfahrungswerten dahingehend, ob die Intervention auch bei anderen Zielgruppen und an anderen geografischen Standorten erfolgreich ist, und um einige der Interventionsmerkmale zu variieren. In vielen Fällen sind Wiederholungsstudien nicht so erfolgreich wie die ursprüngliche Erhebung. In dieser Arbeit werden die für ein solches Fehlschlagen vorgebrachten Begründungen besprochen. Außerdem werden die Erfahrungen aus den Wiederholungsstudien unter Anwendung einer randomisierten Zuweisung in sechs Fällen dargelegt: Experimente zur Einkommenssicherung, Experimente zu Bonuszahlungen bei der Arbeitslosenversicherung, Programm des Center for Employment Training, Job-Clubs, Experimente zur Stellensuche und 'Quantum Opportunity'-Programm (Programm für höhere Chancen). Zum Abschluss der Arbeit werden die Erkenntnisse aus der Besprechung zusammengefasst sowie Bereiche aufgezeigt, in denen weitere Forschung notwendig ist." (Autorenreferat, IAB-Doku)
-
Literaturhinweis
Sensitivity of matching-based program evaluations to the availability of control variables (2013)
Zitatform
Lechner, Michael & Conny Wunsch (2013): Sensitivity of matching-based program evaluations to the availability of control variables. In: Labour economics, Jg. 21, H. April, S. 111-121. DOI:10.1016/j.labeco.2013.01.004
Abstract
"Based on new, exceptionally informative and large German linked employer-employee administrative data, we investigate the question whether the omission of important control variables in matching estimation leads to biased impact estimates of typical active labor market programs for the unemployed. Such biases would lead to false policy conclusions about the cost-effectiveness of these expensive policies. Using newly developed Empirical Monte Carlo Study methods, we find that besides standard personal characteristics, information about the current unemployment spell, regional information, pre-treatment outcomes, and detailed short-term labor market histories remove most of the selection bias." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
Ähnliche Treffer
-
Literaturhinweis
A note on the impact evaluation of public policies: the counterfactual analysis (2012)
Zitatform
Loi, Massimo & Margarida Rodrigues (2012): A note on the impact evaluation of public policies. The counterfactual analysis. (EUR. Scientific and Technical Research Reports 25519), Luxembourg: Publications Office of the European Union, 52 S. DOI:10.2788/50327
Abstract
"This report describes concisely, and in an intuitive way, the policy evaluation framework and the different counterfactual analysis evaluation strategies: propensity score matching, regression discontinuity design, differences-in-differences and instrumental variables. For each method we present the main assumptions it relies on and the data requirements. These methodologies apply to any type of policy and, in general, to any type of intervention. A selection of papers applying this approach in the context of labour market interventions is also included." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
-
Literaturhinweis
The IZA evaluation dataset: towards evidence-based labor policy-making (2011)
Caliendo, Marco ; Kaiser, Lutz C.; Schneider, Hilmar; Falk, Armin ; Uhlendorff, Arne ; Zimmermann, Klaus F. ; Berg, Gerard J. van den;Zitatform
Caliendo, Marco, Armin Falk, Lutz C. Kaiser, Hilmar Schneider, Arne Uhlendorff, Gerard J. van den Berg & Klaus F. Zimmermann (2011): The IZA evaluation dataset. Towards evidence-based labor policy-making. In: International journal of manpower, Jg. 32, H. 7, S. 731-752. DOI:10.1108/01437721111174730
Abstract
"Purpose - This paper aims to present the IZA Evaluation Dataset, a newly created data source allowing for the evaluation of active labor market policies in Germany.
Design/methodology/approach - The paper's approach is a description of the sampling and contents of the IZA Evaluation Dataset and an outline of its research potential.
Findings - The evaluation of active labor market policies is often confronted with a lack of adequate empirical data. The IZA Evaluation Dataset may serve as a role model for the provision of such data.
Research limitations/implications - The scope of active labor market policy instruments that can be analyzed with the IZA Evaluation Dataset is mainly restricted to measures for unemployed individuals.
Originality/value - In recent years, many countries have opened their administrative databases for evaluation studies. However, information that might be relevant for economic modeling is often absent. The IZA Evaluation Dataset aims to overcome such limitations for Germany by complementing administrative data from the Federal Employment Agency with innovative survey data." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en)) -
Literaturhinweis
Building in an evaluation component for active labor market programs: a practitioner's guide (2011)
Zitatform
Card, David, Pablo Ibarrarán & Juan Miguel Villa (2011): Building in an evaluation component for active labor market programs. A practitioner's guide. (IZA discussion paper 6085), Bonn, 52 S.
Abstract
"The guide outlines the main evaluation challenges associated with ALMP's, and shows how to obtain rigorous impact estimates using two leading evaluation approaches. The most credible and straightforward evaluation method is a randomized design, in which a group of potential participants is randomly divided into a treatment and a control group. Random assignment ensures that the two groups would have had similar experiences in the post-program period in the absence of the program intervention. The observed post-program difference therefore yields a reliable estimate of the program impact. The second approach is a difference in differences design that compares the change in outcomes between the participant group and a selected comparison group from before to after the completion of the program. In general the outcomes of the comparison group may differ from the outcomes of the participant group, even in the absence of the program intervention. If the difference observed prior to the program would have persisted in the absence of the program, however, then the change in the outcome gap between the two groups yields a reliable estimate of the program impact. This guideline reviews the various steps in the design and implementation of ALMP's, and in subsequent analysis of the program data, that will ensure a rigorous and informative impact evaluation using either of these two techniques." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
-
Literaturhinweis
Sensitivity of matching-based program evaluations to the availability of control variables (2011)
Zitatform
Lechner, Michael & Conny Wunsch (2011): Sensitivity of matching-based program evaluations to the availability of control variables. (IZA discussion paper 5553), Bonn, 75 S.
Abstract
"Based on new, exceptionally informative and large German linked employer-employee administrative data, we investigate the question whether the omission of important control variables in matching estimation leads to biased impact estimates of typical active labour market programs for the unemployed. Such biases would lead to false policy conclusions about the cost-effectiveness of these expensive policies. Using newly developed Empirical Monte Carlo Study methods, we find that besides standard personal characteristics, information on individual health and firm characteristics of the last employer are particularly important for selection correction. Moreover, it is important to account for past performance on the labour market in a very detailed and flexible way. Information on job search behaviour, timing of unemployment and program start, as well as detailed regional characteristics are also relevant." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
-
Literaturhinweis
Performance Audit und Evaluation: Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen den Prüfansätzen des Bundesrechnungshofes zur Aufgabenwahrnehmung der Bundesagentur für Arbeit und arbeitsmarktpolitischen Evaluationen (2011)
Müller, Petra;Zitatform
Müller, Petra (2011): Performance Audit und Evaluation. Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen den Prüfansätzen des Bundesrechnungshofes zur Aufgabenwahrnehmung der Bundesagentur für Arbeit und arbeitsmarktpolitischen Evaluationen. In: Zeitschrift für Evaluation, Jg. 10, H. 1, S. 17-38.
Abstract
"Der Artikel stellt Ziele, Fragestellung, Methoden und Ergebnisse mehrerer Performance Audits des Bundesrechnungshofes zur Aufgabenwahrnehmung der Bundesagentur für Arbeit dar. Im Mittelpunkt steht die Frage, welche Gemeinsamkeiten und Unterschiede dabei zu arbeitsmarktpolitischen Evaluationen bestehen. Der Artikel kommt zu dem Ergebnis, dass beide Ansätze zwar dazu beitragen, die Steuerungsfähigkeit und öffentliche Kontrolle staatlicher Programme und Organisationen zu erhöhen. Sie haben jedoch einen unterschiedlichen Fokus: Während die Performance Audits des Bundesrechnungshofes vor allem darauf zielen, die Implementation gegebener Programme zu verbessern, zielen Evaluationen stärker darauf, die Programme selbst passgenauer und wirksamer zu gestalten. Trotz aller Unterschiede beim Auftrag und im Vorgehen sind allerdings Performance Audit und Evaluation gleichermaßen darauf angewiesen, dass ihre Adressaten die Nützlichkeit der Ergebnisse anerkennen und die Empfehlungen umsetzen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
-
Literaturhinweis
Labor market policy evaluation in equilibrium: some lessons of the job search and matching model (2010)
Zitatform
Cahuc, Pierre & Thomas Le Barbanchon (2010): Labor market policy evaluation in equilibrium. Some lessons of the job search and matching model. In: Labour economics, Jg. 17, H. 1, S. 196-205. DOI:10.1016/j.labeco.2009.08.012
Abstract
"We analyze the consequences of counseling provided to job seekers in a standard job search and matching model. It turns out that neglecting equilibrium effects induced by counseling can lead to wrong conclusions. In particular, counseling can increase steady state unemployment although counseled job seekers exit unemployment at a higher rate than the non-counseled. Dynamic analysis shows that permanent and transitory policies can have effects of opposite sign on unemployment." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
-
Literaturhinweis
Active labour market policy evaluations: a meta-analysis (2010)
Zitatform
Card, David, Jochen Kluve & Andrea Weber (2010): Active labour market policy evaluations. A meta-analysis. In: The economic journal, Jg. 120, H. 548, S. F452-F477. DOI:10.1111/j.1468-0297.2010.02387.x
Abstract
"This article presents a meta-analysis of recent micro-econometric evaluations of active labour market policies. We categorise 199 programme impacts from 97 studies conducted between 1995 and 2007. Job search assistance programmes yield relatively favourable programme impacts, whereas public sector employment programmes are less effective. Training programmes are associated with positive medium-term impacts, although in the short term they often appear ineffective. We also find that the outcome variable used to measure programme impact matters, but neither the publication status of a study nor the use of a randomised design is related to the sign or significance of the programme estimate." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
-
Literaturhinweis
Combining matching and nonparametric IV estimation: theory and an application to the evaluation of active labour market policies (2010)
Zitatform
Frölich, Markus & Michael Lechner (2010): Combining matching and nonparametric IV estimation. Theory and an application to the evaluation of active labour market policies. (Universität St. Gallen Volkswirtschaftliche Abteilung. Discussion paper 2010-21), St. Gallen, 43 S.
Abstract
"In this paper, we show how instrumental variable and matching estimators can be combined in order to identify a broader array of treatment effects. Instrumental variable estimators are known to estimate effects only for the compliers, which often represent only a small subset of the entire population. By combining IV with matching, we can estimate also the treatment effects for the always- and never-takers. In our application to the active labour market programmes in Switzerland, we find large positive employment effects for at least 8 years after treatment for the compliers. On the other hand, the effects for the always- and never-participants are small. In addition, when examining the potential outcomes separately, we find that the compliers have the worst employment outcomes without treatment. Hence, the assignment policy of the caseworkers was inefficient in that the always-participants were neither those with the highest treatment effect nor those with the largest need for assistance." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
-
Literaturhinweis
Estimating incentive and welfare effects of non-stationary unemployment benefits (2010)
Zitatform
Launov, Andrey & Klaus Wälde (2010): Estimating incentive and welfare effects of non-stationary unemployment benefits. (IZA discussion paper 4958), Bonn, 44 S.
Abstract
"The distribution of unemployment duration in our equilibrium matching model with spell-dependent unemployment benefits displays a time-varying exit rate. Building on Semi-Markov processes, we translate these exit rates into an expression for the aggregate unemployment rate. Structural estimation using a German micro-data set (SOEP) allows us to discuss the effects of a recent unemployment benefit reform (Hartz IV). The reform reduced unemployment by only 0.3%. Contrary to general beliefs, we find that both employed and unemployed workers gain (the latter from an intertemporal perspective). The reason is the rise in the net wage caused by more vacancies per unemployed worker." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
-
Literaturhinweis
Das methodische Konzept der Fallstudien des ISG (2009)
Apel, Helmut;Zitatform
Apel, Helmut (2009): Das methodische Konzept der Fallstudien des ISG. (ISG working paper 06), Köln, 9 S.
Abstract
"Qualitative Fallstudien stellen einen zunehmend wichtigen Bestandteil der Evaluationsstudien des ISG auf dem Gebiet der Arbeitsmarkt- und Berufsforschung dar. Im Lauf der letzten Jahre haben sich hierbei bestimmte Vorgehensweisen und methodische Grundsätze als besonders zielführend erwiesen und dementsprechend zu festen Bestandteilen der qualitativen Forschungspraxis des ISG entwickelt. Sie werden im vorliegenden Arbeitspapier kurz umrissen und erläutert. Ein wichtiger methodischer Ausgangspunkt des Fallstudienkonzepts bildet das im Siegener Forschungskreis um Jürgen Zinnecker und Imbke Behnken entstandene Konzept des 'wissenschaftlichen Quellentextes'. Im Zentrum dieses, der ethnologischen Feldforschung verpflichteten Ansatzes steht die textliche Verdichtung aller relevanten 'Beobachtungen' zu einem 'Fall' oder einem Ereignis zu einer Gesamtdarstellung. Diese verdichtete Beschreibung wird quasi zur 'neuen' Primärquelle, auf die sich die weiteren Interpretationen und Analysen des Forschungsteams beziehen. Diese komprimierende Darstellungsweise wurde in die Forschungspraxis des ISG übernommen und mit einer strikt themen- bzw. fragengeleiteten Organisation und Strukturierung sowohl der Vorort-'Beobachtungen' (meist Gespräche) als auch der Falldarstellung kombiniert. Die Ziel- bzw. inhaltsorientierte Vorgehensweise erfordert eine vergleichsweise hohe Entscheidungskompetenz der einzelnen Fallstudienteams, da letztendlich 'im Feld' entschieden werden muss, mit welchen Akteuren welche Themen zu erörtern sind, um an alle 'Fälle' gleichermaßen gestellten Fragen hinreichend fundiert und differenziert beantworten zu können." (Autorenreferat, IAB-Doku)
-
Literaturhinweis
Estimating a performance standards adjustment model for workforce programs that provides timely feedback and uses data from only one state (2009)
Zitatform
Bartik, Timothy J., Randall Eberts & Ken Kline (2009): Estimating a performance standards adjustment model for workforce programs that provides timely feedback and uses data from only one state. (Upjohn Institute staff working paper 2009-144), Kalamazoo, 58 S.
Abstract
"The purpose of this paper is to describe a methodology for adjusting performance standards for workforce programs offered by local workforce areas (LWAs). By performance standards adjustment, we mean a model that uses a statistical approach to attempt to better measure the relative performance of different local workforce areas in providing workforce system customers with 'value added' in terms of the system's desired outcomes. Our paper's approach has four distinguishing features. First, the performance standards are based on the common measures proposed by the U.S. Department of Labor, which include short- and longer-term employment outcomes. Second, the model is estimated using data from only one state, which allows each state greater flexibility in adapting the adjustment model to the state's needs and available data. Third, the model is estimated using data on individual customers, which offers some estimation advantages, particularly when data from only one state is available. Fourth, since some of the common measures are not available until long after the program year is completed, we include real-time predictions of the current performance of the LWA and an assessment of whether or not it will meet its performance standards when the common measure data is eventually available. This more timely feedback on performance provides administrators the opportunity to better manage their operations and offer services that best meet the needs of their customers." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
-
Literaturhinweis
Recent developments in the econometrics of program evaluation (2009)
Zitatform
Imbens, Guido W. & Jeffrey M. Wooldridge (2009): Recent developments in the econometrics of program evaluation. In: Journal of Economic Literature, Jg. 47, H. 1, S. 5-86. DOI:10.1257/jel.47.1.5
Abstract
"Many empirical questions in economics and other social sciences depend on causal effects of programs or policies. In the last two decades, much research has been done on the econometric and statistical analysis of such causal effects. This recent theoretical literature has built on, and combined features of, earlier work in both the statistics and econometrics literatures. It has by now reached a level of maturity that makes it an important tool in many areas of empirical research in economics, including labor economics, public finance, development economics, industrial organization, and other areas of empirical microeconomics. In this review, we discuss some of the recent developments. We focus primarily on practical issues for empirical researchers, as well as provide a historical overview of the area and give references to more technical research." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
-
Literaturhinweis
Evaluation: ein systematisches Handbuch (2009)
Widmer, Thomas; Bisang, Kurt; Mader, Luzius; Maier, Andreas ; Fabian, Carlo ; Mair, Anton; Balzer, Lars ; Martinuzzi, Andre; Bieri, Oliver; Mayring, Philipp; Bussmann, Werner; Meyer, Wolfgang; Drilling, Matthias ; Ortner, Karl M.; Farago, Peter; Petscharnig, Joachim; Grajewski, Regina; Pichler, Rupert; Helmstädter, Wolfgang; Pleschberger, Werner; Hummbelbrunner, Richard; Polt, Wolfgang; Klemisch, Herbert; Ragni, Thomas; Konzendorf, Götz; Reade, Nicola; Kuhlmann, Stefan; Rhyn, Heinz; Leschnik, Melanie; Sager, Fritz ; Maag Merki, Katharina ; Schmidt, Uwe ; Balthasar, Andreas ; Schwab, Oliver; Bergsmann, Evelyn; Züricher, Dieter; Dinges, Michael; Gerheuser, Frohmut; Specht, Werner; Hirschi, Christian; Spiel, Georg; Kohler, Alexander; Spycher, Stefan; Leeuw, Frans L.; Thierstein, Alain ; Beywl, Wolfgang; Tissen, Günter; Haubrich, Karin; Uchtenhagen, Ambros; Kuhlmann, Sabine ; Wagner, Gerald; Duscha, Markus; Wroblewski, Angela ; Loidl-Keil, Rainer; Zinöcker, Klaus; Junge, Vinzenz; Zintl, Michaela;Zitatform
Bisang, Kurt, Luzius Mader, Andreas Maier, Anton Mair, Lars Balzer, Andre Martinuzzi, Oliver Bieri, Philipp Mayring, Werner Bussmann, Wolfgang Meyer, Matthias Drilling, Karl M. Ortner, Peter Farago, Joachim Petscharnig, Regina Grajewski, Rupert Pichler, Wolfgang Helmstädter, Werner Pleschberger, Richard Hummbelbrunner, Wolfgang Polt, Herbert Klemisch, Thomas Ragni, Götz Konzendorf, Nicola Reade, Stefan Kuhlmann, Heinz Rhyn, Melanie Leschnik, Fritz Sager, Katharina Maag Merki, Uwe Schmidt, Andreas Balthasar, Oliver Schwab, Evelyn Bergsmann, Dieter Züricher, Michael Dinges, Frohmut Gerheuser, Werner Specht, Christian Hirschi, Georg Spiel, Alexander Kohler, Stefan Spycher, Frans L. Leeuw, Alain Thierstein, Günter Tissen, Karin Haubrich, Ambros Uchtenhagen, Sabine Kuhlmann, Gerald Wagner, Markus Duscha, Angela Wroblewski, Rainer Loidl-Keil, Klaus Zinöcker, Vinzenz Junge & Michaela Zintl (2009): Evaluation. Ein systematisches Handbuch. Wiesbaden: VS, Verl. für Sozialwissenschaften, 634 S.
Abstract
"Evaluation als Instrument zur systematischen und transparenten Bewertung von Projekten, Massnahmen, Programmen, Gesetzen und anderen Gegenständen hat in den letzten zwei Dekaden in Kontinentaleuropa stark an Bedeutung gewonnen. Evaluationstätigkeiten werden auf der Angebots- und Nachfrageseite professionalisiert. Die Gründung entsprechender Fachgesellschaften, die Schaffung spezifischer Aus- und Weiterbildungsangeboten und die Etablierung fachlicher Standards belegen dies. Dieser Sammelband spiegelt Entwicklungsstand und Leistungsprofil der Evaluation in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Mit der jeweiligen Landessituation vertraute, Autorinnen und Autoren leisten Beiträge zu zehn Themenfeldern: Agrarpolitik, Arbeitsmarktpolitik, Bildung, Energie- und Umweltpolitik, Entwicklungszusammenarbeit, Forschung und Technologie, Gesundheit, institutionelle Politik, Raumentwicklungspolitik und Soziale Arbeit. Ländervergleichende Beiträge arbeiten Gemeinsamkeiten und Unterschiede themenspezifisch heraus. Ergänzt werden diese vierzig Beiträge um Querschnittsbeiträge zur Institutionalisierung und zur Nutzung von Evaluation in den drei Ländern." (Textauszug, IAB-Doku)
-
Literaturhinweis
Nachhaltiger Mehrwert von Evaluation (2008)
Ant, Marc; Stamm, Margrit; Knuth, Matthias ; thi Hong Van, Phan; Löwenbein, Oded; Heister, Michael; Hammer, Andreas; Widmer, Thomas; Wirth-Bauer, Barbara; Fohgrub, Thomas; Krone, Sirkit; Weiland, Martin; Lob, Stefan; Happel-Tominski, Sabine; Lorenzen, Hans-Peter; Blien, Uwe ; Schröter, Daniela C.;Zitatform
Ant, Marc, Andreas Hammer & Oded Löwenbein (Hrsg.) (2008): Nachhaltiger Mehrwert von Evaluation. Bielefeld: Bertelsmann, 271 S.
Abstract
"Dieser Sammelband untersucht am Beispiel der Evaluation der Arbeitsmarktprogramme 'EQUAL' und 'Perspektive 50plus', inwieweit die Evaluation einen Beitrag zur Nachhaltigkeit von politischen Programmen leisten kann. Zu Wort kommen Projektleiter, Politiker sowie Mitarbeiter der DeGEval (Deutsche Gesellschaft für Evaluation), aus Hochschulen und evaluierenden Institutionen. Dargestellt wird eine Momentaufnahme unterschiedlicher Erfahrungen und Argumente, die eine Basis für die Diskussion über die weitere Entwicklung und Professionalisierung von Evaluationen bildet." (Textauszug, IAB-Doku)
Inhalt:
Vorwort: (11-13);
Michael Heister: Aktuelle Erfahrungen mit der Evaluation von EQUAL-Projekten in Deutschland (15-26);
Martin Weiland: Arbeitsförderung für Ältere - Perspektive 50plus (27-53);
Marc Ant: A framework for implementing evaluation and assessment strategies in social policy (55-71);
Hans-Peter Lorenzen: Evaluationsstandards und ihre Umsetzung (73-82);
Thomas Widmer: Qualitätsförderung und Qualitätssicherung mit Evaluationsstandards (83-100);
Thomas Fohgrub: Hält Evaluation was sie verspricht? - Erfahrungen aus EQUAL I (101-112);
Sabine Happel-Tominski: Die Erwartungen der Projektträger an die Evaluation (13-119);
Andreas Hammer: Perspektiven für die Evaluation in den Entwicklungspartnerschaften und Netzwerken (121-130);
Oded Löwenbein: Evaluation und Unternehmensberatung - Gemeinsamkeiten und Unterschiede (131-143);
Margrit Stamm: Evaluation - wirksame Wege zur Nutzung - Wege zur wirksamen Nutzung (145-158);
Marc Ant: Die Dimensionen der Evaluation im Nachhaltigkeitsmanagement (159-169);
Barbara Wirth-Bauer: Gedanken der EQUAL-Programmevaluation zur Nachhaltigkeit (171-177);
Matthias Knuth: Erste Erfahrungen mit der Nachhaltigkeit bei Perspektive 50plus aus der Sicht der Programmevaluation (179-192);
Stefan Lob: Qualitätmanagement und Nachhaltigkeit am Beispiel von "Best Ager" (193-205);
Uwe Blien, Phan Thi Hong Van: Die regionale Evaluation von Maßnahmen der Arbeitsmarktpolitik (207-216);
Daniele C. Schröter: The logic and methodology of sustainability evaluation - a checklist approach (217-236);
Oded Löwenbein: Erfolge der Projektevaluation bei der Förderung der Nachhaltigkeit bei PFIFF und SilverStarS (237-246);
Sirkit Krone: Ansätze zur Förderung der Nachhaltigkeit bei "Best Ager" durch die Projektevaluation (247-256);
Andreas Hammer: Bedeutung der Netzwerkbildung bei EQUAL und Perspektive 50plus (257-267). -
Literaturhinweis
Die regionale Evaluation von Maßnahmen der Arbeitsmarktpolitik (2008)
Zitatform
Blien, Uwe & Van Phan thi Hong (2008): Die regionale Evaluation von Maßnahmen der Arbeitsmarktpolitik. In: M. Ant, A. Hammer & O. Löwenbein (Hrsg.) (2008): Nachhaltiger Mehrwert von Evaluation, S. 207-216.
Abstract
"Regionale Evaluationen von Maßnahmen der Arbeitsmarktpolitik sind ein wichtiger Teilbereich der Wirkungsforschung des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB). Regionale Analysen vermögen eigenständige Information zu der Wirksamkeit von Maßnahmen zu geben, die z. B. aus Evaluationen mit Individualdaten nicht entnommen werden können. Bei konkreten Analysen des IAB zu den Regionen des deutschen Arbeitsmarktes ergeben sich auf der Grundlage verschiedener Erfolgskriterien Ergebnisse, die für Bildungsmaßnahmen günstiger ausfallen als für ABM." (Autorenreferat, IAB-Doku)
-
Literaturhinweis
Labor market policy evaluation in equilibrium: some lessons of the job search and matching model (2008)
Zitatform
Cahuc, Pierre & Thomas Le Barbanchon (2008): Labor market policy evaluation in equilibrium. Some lessons of the job search and matching model. (IZA discussion paper 3687), Bonn, 30 S.
Abstract
"We analyze the consequences of counseling provided to job seekers in a standard job search and matching model. It turns out that neglecting equilibrium effects induced by counseling can lead to wrong conclusions. In particular, counseling can increase steady state unemployment although counseled job seekers exit unemployment at a higher rate than the non-counseled. Dynamic analysis shows that permanent and transitory policies can have effects of opposite sign on unemployment." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
-
Literaturhinweis
The matching method for treatment evaluation with selective participation and ineligibles (2008)
Zitatform
Costa Dias, Monica, Hidehiko Ichimura & Gerard J. van den Berg (2008): The matching method for treatment evaluation with selective participation and ineligibles. (IZA discussion paper 3280), Bonn, 36 S.
Abstract
"S
-
Literaturhinweis
Social Scoring: Evaluation qualifizierender Beschäftigung (2008)
Ernst, Stefanie; Pokora, Felizitas; Hartwig, Uwe;Zitatform
Ernst, Stefanie, Uwe Hartwig & Felizitas Pokora (2008): Social Scoring: Evaluation qualifizierender Beschäftigung. In: WSI-Mitteilungen, Jg. 61, H. 5, S. 267-273. DOI:10.5771/0342-300X-2008-5-267
Abstract
"Arbeitsmarktpolitische Beschäftigungsmaßnahmen werden zumeist nach ihren Eingliederungsquoten in den ersten Arbeitsmarkt evaluiert. Es fehlen jedoch Kriterien und Verfahren, die den Beitrag solcher Maßnahmen zu Beschäftigungsfähigkeit und Teilhabechancen der Teilnehmer unterhalb der erfolgreichen Arbeitsmarktintegration messen können. Nur so kann erkennbar werden, ob sie den Übergang von gering qualifizierten Erwachsenen, älteren Arbeitnehmern, Jugendlichen ohne Schulabschluss und Menschen mit geringem kulturellem Kapital aus längerer Arbeitslosigkeit in die vollständige soziale Exklusion verhindern und größere Nähe zum ersten Arbeitsmarkt schaffen. Der Beitrag zeigt anhand von Vorstudien in zwei der bundesweit größten Qualifizierungs- und Beschäftigungsunternehmen, wie mithilfe einer erweiterten Social Balanced Scorecard der Erfolg qualifizierender Beschäftigung in den Dimensionen Empowerment und soziale Teilhabe gemessen werden kann. Deutlich wird, dass die arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen bisher nicht auf die wachsenden Selbstorganisations- und Lebensführungszwänge des ersten Arbeitsmarkts vorbereiten, die von leistungsgeminderten und mehrfach eingeschränkten Langzeitarbeitslosen ohne Förderung kaum zu erfüllen sind. Gleichwohl ermöglichen sie Kompetenzsteigerung und Empowerment-Prozesse." (Autorenreferat, IAB-Doku)
-
Literaturhinweis
Sign reversal in LIVE treatment effect estimates: the effect of vocational training on unemployment duration (2008)
Zitatform
Eyal, Yonatan & Michael Beenstock (2008): Sign reversal in LIVE treatment effect estimates. The effect of vocational training on unemployment duration. In: Labour economics, Jg. 15, H. 5, S. 1102-1125. DOI:10.1016/j.labeco.2007.10.001
Abstract
"We use administrative records in Israel to identify the treatment effect of vocational training for the unemployed on the duration of unemployment. We randomize training using data on the availability of courses in and around the time of becoming unemployed. This assumes that the timing of entry into unemployment is random, and course availability around the time of entry is independent of current labor market conditions. According to naive estimators, which ignore self-selectivity, training reduces unemployment durations. The same applies to linear (IV) estimators, which control for self-selectivity. However, the opposite is found when non-linear IV estimators are used, i.e. training prolongs unemployment durations. Sign reversal depends on how the first stage is specified. A non-nested test indicates that the nonlinear estimate of the treatment effect is preferable to its linear counterpart, in which case training prolongs unemployment spells." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
-
Literaturhinweis
Sensitivity testing of net impact estimates of workforce development programs using administrative data (2008)
Hollenbeck, Kevin;Zitatform
Hollenbeck, Kevin (2008): Sensitivity testing of net impact estimates of workforce development programs using administrative data. (Upjohn Institute staff working paper 2008-139), Kalamazoo, 55 S. DOI:10.17848/wp08-139
Abstract
"This paper addresses the question of whether administrative data sources, such as performance monitoring data, can be used for program evaluation purposes. It argues that under certain circumstances, such data can be used. In particular, program performance data that are routinely gathered and monitored by administrators of many workforce development programs meet these circumstances. The paper goes on to demonstrate the point by using administrative data from the state of Washington to examine the net impact on earnings and employment of services provided to adults under the Workforce Investment Act (WIA). Because of a lack of consensus about appropriate net impact estimators, the strategy of this paper is to examine the sensitivity of the results to various estimation techniques. The paper describes the various estimation techniques, and it summarizes the net impact estimates that are generated for the State of Washington. For the most part, the results are fairly stable across the techniques, which the paper argues adds a degree of confidence in them. The final section of the paper offers guidance to policymakers and program administrators who may not be familiar with the technical details of various analytical approaches about how empirical results that may appear to be complex or unstable can be used for program improvement." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
-
Literaturhinweis
Konzept einer Governance-Analyse eines innovativen arbeits(markt)politischen Programms (2008)
Hägele, Helmut;Zitatform
Hägele, Helmut (2008): Konzept einer Governance-Analyse eines innovativen arbeits(markt)politischen Programms. (ISG working paper 04), Köln, 19 S.
Abstract
"Im Rahmen der vom ISG-Institut durchgeführten Evaluation des innovativen arbeitspolitischen Programms INNOPUNKT im Land Brandenburg stellte sich die Frage nach dem Gegenstand von Innovation und der Erfassung und Bewertung innovativer Aspekte. Dabei zeigte sich frühzeitig, dass eine Begrenzung auf Instrumente und Maßnahmen, d. h. die Inhalte von Arbeitspolitik nicht ausreicht, um die Gesamtheit und Komplexität von Arbeitspolitik zu erfassen. Untrennbar damit verbunden sind auch Aspekte der Politikgestaltung wie Politikformulierung und -umsetzung, Begleitung, Steuerung und Nachbereitung und schließlich der Berücksichtigung von Kontext- und Rahmenbedingungen auf den verschiedenen Ebenen der Programmumsetzung. Der Beitrag entwickelt unter Rückgriff auf das an Bedeutung gewinnende Konzept der Governance und dessen Begriffskernen einen umfassenden Forschungsansatz und ein strukturiertes Analyseraster, um Innovation in der Arbeitspolitik zu erfassen. Dabei wird gezeigt, dass der Aspekt der Politikgestaltung ('wie wird es gemacht') nicht von dem inhaltlichen Aspekt ('was wird gemacht') getrennt werden kann. Diese beiden Seiten einer Medaille finden sich in tabellenartig aufgebauten und strukturierten Rastern wieder, entlang derer die Untersuchung fortgesetzt worden ist." (Autorenreferat, IAB-Doku)
-
Literaturhinweis
Recent developments in the econometrics of program evaluation (2008)
Zitatform
Imbens, Guido W. & Jeffrey M. Wooldridge (2008): Recent developments in the econometrics of program evaluation. (IZA discussion paper 3640), Bonn, 94 S.
Abstract
"Many empirical questions in economics and other social sciences depend on causal effects of programs or policies. In the last two decades much research has been done on the econometric and statistical analysis of the effects of such programs or treatments. This recent theoretical literature has built on, and combined features of, earlier work in both the statistics and econometrics literatures. It has by now reached a level of maturity that makes it an important tool in many areas of empirical research in economics, including labor economics, public finance, development economics, industrial organization and other areas of empirical micro-economics. In this review we discuss some of the recent developments. We focus primarily on practical issues for empirical researchers, as well as provide a historical overview of the area and give references to more technical research." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
-
Literaturhinweis
The impact of active labour market programmes on the duration of unemployment in Switzerland (2008)
Zitatform
Lalive, Rafael, Jan C. van Ours & Josef Zweimüller (2008): The impact of active labour market programmes on the duration of unemployment in Switzerland. In: The economic journal, Jg. 118, H. 525, S. 235-257. DOI:10.1111/j.1468-0297.2007.02111.x
Abstract
"This article evaluates the effects of Swiss active labour market programmes on the job chances of unemployed workers. The main innovation is a comparison of two important dynamic evaluation estimators: the 'matching' estimator and the 'timing-of-events' estimator. We find that both estimators generate different treatment effects. According to the matching estimator temporary subsidised jobs shorten unemployment duration whereas training programmes and employment programmes do not. In contrast, the timing-of-events estimator suggests that none of the Swiss active labour market programmes shortens unemployment duration." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
-
Literaturhinweis
Evaluating projects in a dynamic economy: some new envelope results (2008)
Zitatform
Li, Chuan-Zhong & Karl-Gustaf Löfgren (2008): Evaluating projects in a dynamic economy. Some new envelope results. In: German Economic Review, Jg. 9, H. 1, S. 1-16. DOI:10.1111/j.1468-0475.2008.00420.x
Abstract
Thema des Beitrags ist die moderne Theorie der Kosten-Nutzen-Analyse von Sozialausgaben in einer dynamischen Ökonomie. Diese Theorie stellt einen umfassenden, zukunftsorientierten und dynamischen Wohlfahrtsindex, der sich auf die Projektlaufzeit und nicht auf langfristige Auswirkungen bezieht, in den Mittelpunkt. In der aktuellen Literatur gibt es jedoch Kontroversen darüber, wie ein solcher Index beschaffen sein soll. Der Beitrag widmet sich diesem Thema, indem drei äquivalente Kosten-Nutzen-Rechnungen zur Evaluation eines Kleinprojektes vorgestellt werden. Als Kriterium zur Projektevaluation wird der Gegenwartswert der unmittelbaren Veränderung des Nettonationalprodukts in der Projektlaufzeit herausgearbeitet; indirekte Nebeneffekte bleiben dabei unberücksichtigt. Die Anwendung dieses Ansatzes wird anhand von drei Beispielen illustriert. (IAB)
-
Literaturhinweis
The effects of active labor market programs in Germany: an investigation using different definitions of non-treatment (2008)
Zitatform
Stephan, Gesine (2008): The effects of active labor market programs in Germany. An investigation using different definitions of non-treatment. (IAB-Discussion Paper 12/2008), Nürnberg, 31 S.
Abstract
Der Beitrag schätzt die Wirkung verschiedener arbeitsmarktpolitischer Maßnahmen auf die Beschäftigungschancen von Geförderten, die im März 2003 eine solche Maßnahme aufnahmen. Dies geschieht mit Hilfe statistischer Matching-Methoden. Der Fokus des Beitrags liegt auf dem Vergleich der Ergebnisse bei unterschiedlichen Definitionen von Teilnehmer- und Vergleichsgruppe. In einem ersten Ansatz sind alle Personen potenzielle Vergleichspersonen, die nicht im März 2003 - möglicherweise aber später - in eine Maßnahme eingetreten sind. Dieser Ansatz ("joining versus waiting") hat sich in der europäischen Literatur zunehmend durchgesetzt. Denn hierdurch wird vermieden, bei der Schätzung der Förderwirkung bereits auf deren erwartetes Ergebnis zu konditionieren - wenn eine Person ex post nie in eine Maßnahme eingetreten ist, liegt dies möglicherweise daran, dass sie bereits einen ungeförderten Arbeitsplatz gefunden hatte, bevor ihr ein Programm angeboten wurde. Ein zweiter Ansatz zieht nur solche Personen als potenzielle Vergleichspersonen heran, die im gesamten Beobachtungszeitraum von 3,5 Jahren an keiner Maßnahme der aktiven Arbeitsmarktpolitik teilgenommen haben ("joining versus never in any program"). Ein dritter Ansatz beschränkt sich zudem auf Teilnehmer, die im Beobachtungszeitraum an keiner weiteren Maßnahme partizipiert haben ("joining once versus never in any program"). Die Ergebnisse der drei Ansätze differieren beträchtlich: Die geschätzte Förderwirkung fällt tatsächlich deutlich geringer aus, wenn der zweite Ansatz gewählt wird. Weiterhin zeigt der Beitrag, dass "Maßnahmekarrieren" vergleichsweise häufig zu beobachten sind und in der Literatur mehr Beachtung finden sollten. (IAB)
-
Literaturhinweis
The effects of active labor market programs in Germany: an investigation using different definitions of non-treatment (2008)
Zitatform
Stephan, Gesine (2008): The effects of active labor market programs in Germany. An investigation using different definitions of non-treatment. In: Jahrbücher für Nationalökonomie und Statistik, Jg. 228, H. 5/6, S. 586-611. DOI:10.1515/jbnst-2008-5-611
Abstract
Der Beitrag schätzt die Wirkung verschiedener arbeitsmarktpolitischer Maßnahmen auf die Beschäftigungschancen von Geförderten, die im März 2003 eine solche Maßnahme aufnahmen. Dies geschieht mit Hilfe statistischer Matching-Methoden. Der Fokus des Beitrags liegt auf dem Vergleich der Ergebnisse bei unterschiedlichen Definitionen von Teilnehmer- und Vergleichsgruppe. In einem ersten Ansatz sind alle Personen potenzielle Vergleichspersonen, die nicht im März 2003 - möglicherweise aber später - in eine Maßnahme eingetreten sind. Dieser Ansatz ("joining versus waiting") hat sich in der europäischen Literatur zunehmend durchgesetzt. Denn hierdurch wird vermieden, bei der Schätzung der Förderwirkung bereits auf deren erwartetes Ergebnis zu konditionieren - wenn eine Person ex post nie in eine Maßnahme eingetreten ist, liegt dies möglicherweise daran, dass sie bereits einen ungeförderten Arbeitsplatz gefunden hatte, bevor ihr ein Programm angeboten wurde. Ein zweiter Ansatz zieht nur solche Personen als potenzielle Vergleichspersonen heran, die im gesamten Beobachtungszeitraum von 3,5 Jahren an keiner Maßnahme der aktiven Arbeitsmarktpolitik teilgenommen haben ("joining versus never in any program"). Ein dritter Ansatz beschränkt sich zudem auf Teilnehmer, die im Beobachtungszeitraum an keiner weiteren Maßnahme partizipiert haben ("joining once versus never in any program"). Die Ergebnisse der drei Ansätze differieren beträchtlich: Die geschätzte Förderwirkung fällt tatsächlich deutlich geringer aus, wenn der zweite Ansatz gewählt wird. Weiterhin zeigt der Beitrag, dass "Maßnahmekarrieren" vergleichsweise häufig zu beobachten sind und in der Literatur mehr Beachtung finden sollten. (IAB)
-
Literaturhinweis
Forensic evaluation: a strategy for and results of an impact evaluation of a universal labor market program: the Swedish Activity Guarantee (2007)
Delander, Lennart; Mansson, Jonas;Zitatform
Delander, Lennart & Jonas Mansson (2007): Forensic evaluation: a strategy for and results of an impact evaluation of a universal labor market program. The Swedish Activity Guarantee. (Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung. Discussion papers SP 1 2007-102), Berlin, 35 S.
Abstract
"In dieser Analyse wird das Evaluierungsproblem untersucht, das entsteht, wenn die Effekte eines Programms untersucht werden sollen, das einschränkungslos für alle Mitglieder einer Zielgruppe gilt. Dann nämlich gibt es nicht mehr die Fälle, die den gegenteiligen Zustand repräsentieren, d.h. Anspruchsberechtigte, die nicht an dem Programm teilnehmen. In dieser Studie über ein in diesem Sinne universelles Arbeitsmarktprogramm in Schweden mit dem Titel 'Aktivitäts-Garantie' wird gezeigt, wie regionale Unterschiede bei der Umsetzung der Vorschriften zur Zuweisung in das Programm genutzt werden, um eine Kontrollgruppe zu bilden. Nachdem der Zugang zu den Daten einer Teilnehmergruppe und einer Kontrollgruppe geklärt war, evaluierten die Autoren die Effekte des Programms auf die Abgangswahrscheinlichkeit aus und auf die Dauer der Arbeitslosigkeit. Die geschätzten Effekte waren statistisch signifikant und belegen einen eindeutig positiven Effekt einer Teilnahme an dem Programm." (Autorenreferat, IAB-Doku)
-
Literaturhinweis
Review of the DWP Cost Benefit Framework and how it has been applied (2007)
Zitatform
Greenberg, David & Genevieve Knight (2007): Review of the DWP Cost Benefit Framework and how it has been applied. (Department for Work and Pensions. Working paper 40), London, 74 S.
Abstract
"DWP developed the Cost Benefit Framework (CBF) guidance in an attempt to systematically assess the relative and actual cost-effectiveness of its policies and programmes in a consistent way. Following the experience of trying to apply the cost-benefit framework for the first time, this report critically reviews the CBF guidance and how it has been implemented. The report discusses a number of steps that might be taken to improve the CBF guidance and the underlying cost benefit analyses. The report summarises the main recommendations and indicates whether the authors consider them to be of higher or lower priority." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
-
Literaturhinweis
Evaluating active labour market policies evaluations (2007)
Koning, Jaap de; Peers, Yuri;Zitatform
Koning, Jaap de & Yuri Peers (2007): Evaluating active labour market policies evaluations. (Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung. Discussion papers SP 1 2007-112), Berlin, 37 S.
Abstract
"In diesem Papier nehmen wir eine Meta-Evaluation der internationalen Literatur zur Evaluationsforschung aktiver Arbeitsmarktpolitik vor. Zahlreiche Versuche wurden unternommen, um den Nettoeffekt von Reintegrationsmaßnahmen auf die individuelle Arbeitszugangschance abzuschätzen. Somit ergibt sich die Frage, welche Schlussfolgerungen aus der Literatur gezogen werden können. Wie groß ist der Nettoeffekt von Reintegrationsmaßnahmen? Unser Papier unterscheidet sich von früheren Meta-Analysen zur Evaluation des Effekts aktiver Arbeitsmarktpolitik dahingehend, dass wir versuchen, Interferenzen hinsichtlich der Größe des Nettoeffekts auszumachen. In dieser Hinsicht analysieren wir die Größenverteilung der Nettoeffektschätzungen, die sich aus der inter-nationalen Evaluationsliteratur ergeben. In unserer Analyse unterscheiden wir zwischen verschiedenen Typen von Wiedereingliederungsmaßnahmen. Darüber hinaus nehmen wir Regressionsanalysen vor, in denen wir den geschätzten Effekt, der in einzelnen Untersuchungen ermittelt wurde, mit dem Typ der Maßnahme, dem Arbeitsmarktkontext und den Charakteristika der verwendeten Evaluationsmethode erklären. Ein Problem der Analyse liegt darin, dass unterschiedliche Studien unterschiedliche Effekte messen. Den theoretischen Rahmen von Risikomodellen nutzend analysieren wir, in welchem Ausmaß die verschiedenen Ansätze miteinander in Bezug gesetzt werden können und ob es sinnvoll ist, diese verschiedenen Untersuchungen in einer Meta-Analyse zu kombinieren. Die Ergebnisse belegen, dass der Nettoeffekt von Reintegration im Durchschnitt vergleichsweise gering ist. Als ein Ergebnis kann festgehalten werden, dass sich die Reintegrationschancen wohl kaum um mehr als 3 Prozentpunkte erhöht haben. Am überzeugendsten stellt sich der Fall bei beruflicher Aus- und Weiterbildung sowie bei der Arbeitsberatung dar: mit durchschnittlichen Nettoeffekten, die von 5,7 bis 9,7 % reichen. Die positiven Ergebnisse für Ausbildung sind überraschend. Allerdings enthält unser Sample kaum experimentelle Evaluationen von solchen Maßnahmen, die üblicherweise als die verlässlichsten Evaluationen gelten. Generell haben wir herausgefunden, dass die Nettoeffektschätzung dann geringer ist, sobald ein Experiment für die Evaluation eingesetzt wurde. Deshalb können die Ergebnisse hinsichtlich Aus- und Weiterbildung zu rosig anmuten. Wenn wir die verwendete Methode berücksichtigen, stellt sich Ausbildung weniger gut dar, während Sanktionen (die als ein Maßnahmentyp behandelt werden) besser erscheinen. Lohnkostenzuschüsse und Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen erwiesen sich als mangelhaft. Ferner haben wir herausgefunden, dass der Nettoeffekt aktiver Arbeitsmarktpolitik von der sozioökonomischen Situationen abhängt: Er ist tendenziell bei niedriger Arbeitslosigkeit geringer als während einer Rezessionsphase. Wir betrachten dieses Papier als einen ersten Schritt und möchten weitere Literatur auswerten. In jüngster Zeit sind etliche Studien erschienen, die eine mehr entwickelte Methodologie zur nichtexperimentellen Evaluation benutzen. Es wird interessant werden zu sehen, in welchem Ausmaß die Einbeziehung dieser Studien in die Meta-Analyse die Ergebnisse verändert." (Autorenreferat, IAB-Doku)
-
Literaturhinweis
Does the order and timing of active labor market programs matter? (2007)
Zitatform
Lechner, Michael & Stephan Wiehler (2007): Does the order and timing of active labor market programs matter? (IZA discussion paper 3092), Bonn, 35 S.
Abstract
"This paper extends the traditional focus of active labor market policy evaluation from a static comparison of participation in a program versus nonparticipation (or participation in another program) to the evaluation of the effects of program sequences, i.e. multiple participation or timing of such programs. We use a dynamic evaluation framework that explicitly allows for dynamic selection into different stages of such sequences based on past intermediate outcomes to analyze multiple programs, the timing of programs, and the order of programs. The analysis is based on exceptionally comprehensive data on the Austrian labor force. Our findings suggest that (i) active job search programs are more effective after a qualification program compared to the reverse order, that (ii) multiple participations in qualification measures dominates single participation, and that (iii) the effectiveness of specific labor market programs deteriorates the later they start during an unemployment spell." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
-
Literaturhinweis
Using state administrative data to measure program performance (2007)
Mueser, Peter R.; Troske, Kenneth R.; Gorislavsky, Alexey;Zitatform
Mueser, Peter R., Kenneth R. Troske & Alexey Gorislavsky (2007): Using state administrative data to measure program performance. In: The Review of Economics and Statistics, Jg. 89, H. 4, S. 761-783. DOI:10.1162/rest.89.4.761
Abstract
"We use administrative data from Missouri to examine the sensitivity of earnings impact estimates for a job training program based on alternative nonexperimental methods. We consider regression adjustment, Mahalanobis distance matching, and various methods using propensity-score matching, examining both cross-sectional estimates and difference-in-difference estimates. Specification tests suggest that the difference-in-difference estimator may provide a better measure of program impact. We find that propensity-score matching is most effective, but the detailed implementation is not of critical importance. Our analyses demonstrate that existing data can be used to obtain useful estimates of program impact." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
-
Literaturhinweis
Sind Maßnahmen wirksam?: Evaluation der Instrumente der Arbeitsmarktpolitik (2007)
Rässler, Susanne;Zitatform
Rässler, Susanne (2007): Sind Maßnahmen wirksam? Evaluation der Instrumente der Arbeitsmarktpolitik. In: J. König, C. Oerthel & H.- J. Puch (Hrsg.) (2007): Mehrwert des Sozialen - Gewinn für die Gesellschaft : ConSozial 2006, S. 104-121.
Abstract
Der Beitrag gibt einen Überblick über das Projekt TrEffeR (Treatment Effects and Predictions), das von der Bundesagentur für Arbeit und dem Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung in Zuammenarbeit mit der Universität Harvard entwickelt wurde. Das Projekt zielt auf eine umfassende Wirkungsanalyse unterschiedlicher arbeitsmarktpolitischer Maßnahmen, wobei nicht nur die kurzfristigen, sondern auch die langfristigen Folgen der Maßnahmen untersucht werden. Das Evaluationsverfahren, die Datenlage und die Matching-Prozedur werden erläutert. Ein zentraler Faktor bei der Ermittlung der Effektivität von Maßnahmen ist die Definition geeigneter Zielvariablen: Je nach Zielvariable werden unterschiedliche Fördereffekte berechnet. Insgesamt zeigen sich beträchtliche Unterschiede zwischen den einzelnen Maßnahmearten: 'Während vor allem Trainingsmaßnahmen, die Förderung von Existenzgründungen sowie Eingliederungszuschüsse häufig gute Ergebnisse erzielen, sind diese beispielsweise bei FbW seltener zu finden.' Bei einer Verlängerung des Beobachtungszeitraums könnten auch für diese Maßnahmen positive Effekte ermittelt werden. (IAB)
-
Literaturhinweis
Evaluation von Arbeitsmarktpolitik (2006)
Bangel, Bettina; Deeke, Axel; Brinkmann, Christian;Zitatform
Bangel, Bettina, Christian Brinkmann & Axel Deeke (2006): Evaluation von Arbeitsmarktpolitik. In: R. Stockmann (Hrsg.) (2006): Evaluationsforschung : Grundlagen und ausgewählte Forschungsfelder (3. Aufl.) (Sozialwissenschaftliche Evaluationsforschung, 01), S. 311-344.
Abstract
"Die zunehmende Bedeutung von Evaluation hat die Diskussion um Möglichkeiten und Grenzen der Evaluierung von Arbeitsmarktprogrammen in Wissenschaft und Praxis neu belebt und seitens der politikberatenden Arbeitsmarktforschung eine Reflexion über die Rolle und Weiterentwicklung von Evaluationskonzepten angeregt. In dem Beitrag werden zunächst die zentralen Diskussionslinien der Debatte anhand des Spannungsfeldes zwischen traditionellen Evaluationskonzepten einerseits und dem Ansatz der zielorientierten Evaluation andererseits nachgezeichnet (Kapitel 1.2). Konzepte zur Evaluierung von Arbeitsmarktprogrammen, ihre konkreten Zielvorgaben, Fragestellungen und Verfahrensweisen lassen sich ferner nicht altgemeingültig bestimmen. Sie müssen vielmehr auf die Kontextbedingungen und die Erfordernisse der verschiedenen Nutzergruppen rückbezogen werden. Auch wenn es durchaus Fragestellungen von allgemeiner Relevanz gibt, werden Konzepte zur Erfolgsbewertung von Programmen je nach Adressatenkreis sei es etwa die Europäische Union, der Bund, ein einzelnes Bundesland oder aber ein Projektträger der Arbeitsförderung unterschiedlich akzentuiert sein. Dies wird bei der Entwicklung und Diskussion von Evaluationskonzepten und ihrer methodisch-empirischen Herangehensweise oftmals nur unzureichend berücksichtigt. Der Beitrag fragt daher aus verschiedenen Perspektiven der Bundesebene (Kapitel 2), der Landesebene (Kapitel 3) sowie aus europäischer Sicht (Kapitel 4) nach den Konzepten, Möglichkeiten, Grenzen und Entwicklungsperspektiven der Evaluation von Arbeitsmarktprogrammen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
-
Literaturhinweis
The microeconometric estimation of treatment effects: an overview (2006)
Zitatform
Caliendo, Marco & Reinhard Hujer (2006): The microeconometric estimation of treatment effects. An overview. In: Allgemeines statistisches Archiv, Jg. 90, H. 1, S. 199-215.
Abstract
"The need to evaluate the performance of active labour market policies is not questioned any longer. Even though OECD countries spend significant shares of national resources on these measures, unemployment rates remain high or even increase. We focus on microeconometric evaluation which has to solve the fundamental evaluation problem and overcome the possible occurrence of selection bias. When using nonexperimental data, different evaluation approaches can be thought of. The aim of this paper is to review the most relevant estimators, discuss their identifying assumptions and their (dis-)advantages. Thereby we will present estimators based on some form of exogeneity (selection on observables) as well as estimators where selection might also occur on unobservable characteristics. Since the possible occurrence of effect heterogeneity has become a major topic in evaluation research in recent years, we will also assess the ability of each estimator to deal with it. Additionally, we will also discuss some recent extensions of the static evaluation framework to allow for dynamic treatment evaluation." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
-
Literaturhinweis
Microeconometric evaluation of labour market policies (2006)
Zitatform
Caliendo, Marco (2006): Microeconometric evaluation of labour market policies. (Lecture notes in economics and mathematical systems 568), Berlin u.a.: Springer London, 258 S.
Abstract
Die Evaluation arbeitsmarktpolitischer Maßnahmen ist in den letzten Jahren immer wichtiger geworden. Im Zeitalter angespannter öffentlicher Haushalte ist eine gründliche Analyse derartiger Maßnahmen unabdingbar. Die Arbeit liefert einen zusammenfassenden Überblick und eine Beurteilung der wichtigsten mikroökonometrischen Evaluationsmethoden. Dabei konzentriert sie sich auf die am häufigsten angewandte Propensity-Score-Matching-Methode und gibt eine gründliche Einführung in ihre Implementierung. Im zweiten Teil der Arbeit findet diese Methode Anwendung zur Analyse der Beschäftigungseffekte von Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen in der Bundesrepublik Deutschland. Als Datenbasis dienten Daten der Bundesagentur für Arbeit von über 11.000 Teilnehmern an solchen Maßnahmen. Die Untersuchungen kommen zu einem insgesamt enttäuschenden Ergebnis: Die Teilnahme an Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen erhöht für die Mehrzahl der Teilnehmer nicht ihre Chancen auf eine Beschäftigung im regulären Arbeitsmarkt, im Gegenteil, diese Chancen verschlechtern sich für bestimmte Zielgruppen. Es wird empfohlen, die Maßnahmen stärker auf die Bedürfnisse spezifischer Zielgruppen zuzuschneiden, um ihre Effektivität zu erhöhen. Dies gilt besonders für die neuen Bundesländer, wo Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen im Gegensatz zu Westdeutschland nicht zielgerichtet auf bestimmte Problemgruppen ausgerichtet sind, sondern immer noch als ein Instrument zur Verbesserung der allgemeinen Arbeitsmarktlage eingesetzt werden. (IAB)
-
Literaturhinweis
Statistical treatment choice: an application to active labour market programmes (2006)
Fröhlich, Markus;Zitatform
Fröhlich, Markus (2006): Statistical treatment choice. An application to active labour market programmes. (Universität Sankt Gallen, Volkswirtschaftliche Abteilung. Discussion paper 2006-14), Sankt Gallen, 47 S.
Abstract
"Choosing among a number of available treatments the most suitable for a given subject is an issue of everyday concern. A physician has to choose an appropriate drug treatment or medical treatment for a given patient, based on a number of observed covariates X and prior experience. A case worker in an unemployment office has to choose among a variety of available active labour market programmes for unemployed job seekers. In this paper, two methodological advancements are developed: First, this methodology permits to combine a data set on previously treated individuals with a data set on new clients when the regressors available in these two data sets do not coincide. It thereby incorporates additional regressors on previously treated that are not available for the current clients. Such a situation often arises due to cost considerations, data confidentiality reasons or time delays in data availability. Second, statistical inference on the recommended treatment choice is analyzed and conveyed to the agent, physician or case worker in a comprehensible and transparent way. The implementation of this methodology in a pilot study in Switzerland for choosing among active labour market programmes (ALMP) for unemployed job seekers is described." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
Ähnliche Treffer
auch erschienen als: IZA discussion paper , 2187 -
Literaturhinweis
Labor market policy evaluation with an agentbased model (2006)
Zitatform
Neugart, Michael (2006): Labor market policy evaluation with an agentbased model. (Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung. Discussion papers SP 1 2006-113), Berlin, 37 S.
Abstract
"Im Folgenden wird ein agenten-basiertes Modell entwickelt, mit dem die aggregierten Wirkungen von Arbeitsmarktpolitiken evaluiert werde können. Ein Resultat ist, dass die Subvention von Trainingsmaßnahmen die Übergangsrate von Arbeitslosigkeit in Beschäftigung erhöht. Obwohl der Gesamteffekt positiv ist, reduziert sich die Übergangsrate für all jene Arbeitslose, deren Ausgaben nicht subventioniert werden. Der Verdrängungseffekt ist bei einer plausiblen Parametrisierung des Modells in seiner Höhe ökonomisch relevant. Ferner wäre die Messung der Übergangsrate aus Arbeitslosigkeit in Beschäftigung nach unten verzerrt gewesen, hätte man in der Wirkungsanalyse angenommen, dass die Matching-Funktion exogen zu den Arbeitsmarktpolitiken ist." (Autorenreferat, IAB-Doku)
-
Literaturhinweis
Das TrEffeR-Projekt der Bundesagentur für Arbeit: die Wirkung von Maßnahmen aktiver Arbeitsmarktpolitik (2006)
Zitatform
Stephan, Gesine, Susanne Rässler & Torben Schewe (2006): Das TrEffeR-Projekt der Bundesagentur für Arbeit. Die Wirkung von Maßnahmen aktiver Arbeitsmarktpolitik. In: Zeitschrift für ArbeitsmarktForschung, Jg. 39, H. 3/4, S. 447-465.
Abstract
"Der Beitrag stellt erstens das Projekt TrEffeR 'Treatment Effects and Prediction' (TrEffeR) der Bundesagentur für Arbeit (BA) vor. Eine Aufgabe des Projektes ist die zeitnahe und an Steuerungszwecken orientierte Untersuchung der Effektivität der Arbeitsförderung. Die Ergebnisse einer regional differenzierten retrospektiven Wirkungsanalyse sollen die Arbeitsagenturen laufend dabei unterstützen, ex post Stärken und Schwächen bei der Vergabe von Maßnahmen zu identifizieren. Der für das Projekt aufgebaute Mikrodatensatz lässt sich auch dazu nutzen, einen Gesamteindruck von der Wirkung arbeitsmarktpolitischer Instrumente zu gewinnen: Der Beitrag untersucht zweitens auf Basis der neuen Datenbank, ob die Förderung mit arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen bei Personen, die im September 2002 in eine Maßnahme eingetreten sind, zur Vermeidung von Arbeitslosigkeit beitragen konnte." (Autorenreferat, IAB-Doku)
-
Literaturhinweis
Wirkungsanalyse in der Bundesagentur für Arbeit: Konzeption, Datenbasis und ausgewählte Befunde (2006)
Zitatform
Stephan, Gesine, Susanne Rässler & Torben Schewe (2006): Wirkungsanalyse in der Bundesagentur für Arbeit. Konzeption, Datenbasis und ausgewählte Befunde. (IAB-Discussion Paper 07/2006), Nürnberg, 49 S.
Abstract
"In der Bundesagentur für Arbeit (BA) wird derzeit ein System der quantitativen Wirkungsanalyse arbeitsmarktpolitischer Maßnahmen entwickelt, das in Zukunft die operative Steuerung unterstützen soll. Wichtiger Bestandteil ist die neu aufgebaute Datenbank des Projektes 'Treatment Effects and Prediction' (TrEffeR). Der Beitrag verdeutlicht das Potenzial dieser Datenbank anhand der retrospektiven Auswertung einer Zehn-Prozent-Stichprobe. Betrachtet werden Personen, die im zweiten Halbjahr 2002 an einer der quantitativ bedeutsameren Maßnahmen aktiver Arbeitsmarktpolitik teilgenommen haben. Die Ergebnisse eines Propensity-Score-Matching deuten darauf hin, dass insbesondere Eingliederungszuschüsse sowie das Überbrückungsgeld dazu beitragen konnten, dass die Geförderten in der Folge seltener arbeitslos waren als eine Vergleichsgruppe nie oder erst später geförderter Personen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
-
Literaturhinweis
Evaluationsforschung: Grundlagen und ausgewählte Forschungsfelder (2006)
Stockmann, Reinhard; Lee, Barbara; Kuhlmann, Stefan; Wollmann, Hellmut ; Bangel, Bettina; Büeler, Xaver; Leeuw, Frans L.; Deeke, Axel; Mertens, Donna M.; Kromrey, Helmut; Müller, Axel; Caracelli, Valerie J.; Stockmann, Reinhard; Brinkmann, Christian; Vedung, Evert; Huber, Joseph; Widmer, Thomas;Zitatform
(2006): Evaluationsforschung. Grundlagen und ausgewählte Forschungsfelder. (Sozialwissenschaftliche Evaluationsforschung 01), Münster u.a.: Waxmann, 420 S.
Abstract
"In dem Lehrbuch werden die wichtigsten Theorien, Methoden und Entwicklungen der Evaluationsforschung beschrieben. Außerdem wird der Stand der Forschung für zentrale Politikfelder resümiert. Im ersten Teil werden einige grundsätzliche Themen zur Entwicklung der Evaluationsforschung in Deutschland, Europa und den USA behandelt, die wichtigsten Theorien und Methoden vorgestellt und ein Ausblick auf die Entwicklung der Evaluation im 21. Jahrhundert gegeben. Im zweiten Teil des Buches wird der aktuelle Wissens- und Diskussionsstand in ausgewählten Feldern der Evaluationsforschung zusammengefasst." (Autorenreferat, IAB-Doku)
-
Literaturhinweis
Machbarkeitsstudie Arbeitsmarktmonitor: Voruntersuchung für ein Projekt zur wissenschaftsgestützten Begleitung der Umsetzung der neuen Arbeitsmarktgesetze (Hartz I bis IV) (2005)
Bartelheimer, Peter; Wagner, Alexandra;Zitatform
Bartelheimer, Peter & Alexandra Wagner (2005): Machbarkeitsstudie Arbeitsmarktmonitor. Voruntersuchung für ein Projekt zur wissenschaftsgestützten Begleitung der Umsetzung der neuen Arbeitsmarktgesetze (Hartz I bis IV). (Hans-Böckler-Stiftung. Arbeitspapier 102), Düsseldorf, 48 S.
Abstract
"Ziel der Expertise war, die kurzfristige Machbarkeit eines wissenschaftsgestützten Monitorings zur Neuausrichtung der deutschen Arbeitsmarktpolitik. Die Studie sollte klären, was ein solches Monitoring leisten müsste, welche Formen des Informationstransfers insbesondere Vertretern der Arbeitnehmerseite in Selbstverwaltungs- und Mitbestimmungsorganen sowie andere arbeitnehmer- und gewerkschaftsnahen Akteuren dabei unterstützen könnten, die Umsetzung der neuen Arbeitsmarktgesetze im Rahmen der Agenda 2010 kritisch zu begleiten, und wie kurzfristig es in 2005 begonnen werden könnte. Durch Expertengespräche sollte ermittelt werden, wo die wichtigsten Informationsbedarfe dieser Zielgruppe liegen, welche Informationsquellen regelmäßig genutzt werden können, und wie eine 'Expertengruppe' zusammengesetzt sein muss, auf die sich ein Monitoring stützen würde. Die Wirkungsforschung zu den 'Hartz-Gesetzen' sollte darauf hin bewertet werden, an welchen Kriterien und Fragestellungen sie sich orientiert. Dabei sollte auch geklärt werden, zu welchen absehbaren Untersuchungslücken zusätzlicher Forschungsbedarf besteht. Öffentlich zugängliche statistische Daten sollten darauf hin untersucht werden, anhand welcher Kennzahlen sich Wirkungen der neuen Gesetze auch ohne 'exklusiven' Datenzugang beobachten lassen. Im ersten Abschnitt der Expertise wird erörtert, welche Bedeutung die Neuausrichtung der Arbeitsmarktpolitik für das arbeitsmarktnahe System sozialer Sicherung in Deutschland hat. Der zweite Abschnitt stellt Entwicklungen und Probleme im Bereich der Arbeitsmarktstatistik, der Wirkungsforschung, des politischen Monitorings und der Informationsinfrastruktur dar, die den Bedarf nach einem wissenschaftsgestützten Monitoring und Informationstransfer begründen können. (Entwicklungen sind in diesem Abschnitt bis März 2005 berücksichtigt.) Im dritten Abschnitt werden die Grundzüge eines neuartigen Projekts zum wissenschaftsgestützten Informationstransfer umrissen, das Elemente des Monitorings, der Metaevaluation und der Berichterstattung miteinander verbindet." (Autorenreferat, IAB-Doku)
-
Literaturhinweis
The microeconometric estimation of treatment effects: an overview (2005)
Zitatform
Caliendo, Marco & Reinhard Hujer (2005): The microeconometric estimation of treatment effects. An overview. (IZA discussion paper 1653), Bonn, 24 S.
Abstract
"The need to evaluate the performance of active labour market policies is not questioned any longer. Even though OECD countries spend significant shares of national resources on these measures, unemployment rates remain high or even increase. We focus on microeconometric evaluation which has to solve the fundamental evaluation problem and overcome the possible occurrence of selection bias. When using non-experimental data, different evaluation approaches can be thought of. The aim of this paper is to review the most relevant estimators, discuss their identifying assumptions and their (dis-)advantages. Thereby we will present estimators based on some form of exogeneity (selection on observables) as well as estimators where selection might also occur on unobservable characteristics. Since the possible occurrence of effect heterogeneity has become a major topic in evaluation research in recent years, we will also assess the ability of each estimator to deal with it. Additionally, we will also discuss some recent extensions of the static evaluation framework to allow for dynamic treatment evaluation." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
-
Literaturhinweis
Vermittlungsgutscheine: Zwischenergebnisse der Begleitforschung 2004: Teil 2: Typisierung der Arbeitsagenturen (2005)
Dann, Sabine; Rosemann, Martin; Klee, Günther;Zitatform
Dann, Sabine, Günther Klee & Martin Rosemann (2005): Vermittlungsgutscheine: Zwischenergebnisse der Begleitforschung 2004. Teil 2: Typisierung der Arbeitsagenturen. (IAB-Forschungsbericht 02/2005), Nürnberg, 77 S.
Abstract
"Ein wesentliches Problem bei der Durchführung mikroökonometrische Wirkungsanalysen arbeitsmarktpolitischer Instrumente ist die unbeobachtbare Heterogenität hinsichtlich des Verhaltens der beteiligten Akteure. Dies beinhaltet auch die Strategien und Handlungsweisen der einzelnen Arbeitsagenturen bei der Implementation, die gewissermaßen eine Black Box darstellen. Bei der Evaluation des Vermittlungsgutscheins (VGS) im Rahmen des Projektvorhabens Begleitforschung zur Vermittlung (IAB-Projekt 10/6-544A) wird der Versuch unternommen diese Black Box zu erhellen, indem die Arbeitsagenturen nach dem Einsatz des Instruments VGS typisiert werden. Die Strategien der einzelnen Agenturen beim Einsatz von VGS lassen sich in die Dimensionen Intensität und Organisiertheit zerlegen. Diese Dimensionen werden anhand einzelner Variablen operationalisiert, die in einer E-mail-Befragung bei allen 180 Arbeitsagenturen abgefragt werden. Die erhobenen Informationen werden zu so genannten Strategievariablen zusammengefasst und durch Faktorenanalyse verdichtet, um sie auf die interpretierbaren Dimensionen Intensität und Organisiertheit zurückzuführen. Anschließend erfolgt eine Typisierung der Agenturen mittels clusteranalytischer Verfahren auf der Basis der ermittelten Faktoren. Dabei werden mehrere Typisierungsvarianten erstellt, die sich nach den berücksichtigten Dimensionen (Faktoren) unterschieden. Den Mikroevaluatoren können somit zur Berücksichtigung der unbeobachtbaren Heterogenität die im Rahmen der Erhebung gewonnen Ausgangsvariablen, die aus den Ausgangsvariablen gebildeten Strategievariablen, die verdichteten Faktoren sowie mehrere Varianten der Typenbildung zur Verfügung gestellt werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)
-
Literaturhinweis
The success of job applications: a new approach to program evaluation (2005)
Zitatform
Falk, Armin, Rafael Lalive & Josef Zweimüller (2005): The success of job applications. A new approach to program evaluation. In: Labour economics, Jg. 12, H. 6, S. 739-748. DOI:10.1016/j.labeco.2004.05.002
Abstract
Der Beitrag unterbreitet einen neuartigen Ansatz zur Programmevaluation, der die Identifizierung des Kausaleffekts eines Ausbildungsprogramms auf die Wahrscheinlichkeit, zu einem Bewerbungsgespräch eingeladen zu werden, auch unter schwachen Hypothesen erlaubt. Das bedeutet, dass die Programmeffekte mit Daten zur Vor -und Nachbehandlung, die zeitnah für die gleiche Person erhoben werden, gemessen werden. (IAB)
-
Literaturhinweis
Vermittlungsgutscheine: Zwischenergebnisse der Begleitforschung 2004: Teil 1: Datenstruktur und deskriptive Analysen (2005)
Zitatform
Heinze, Anja, Friedhelm Pfeiffer, Alexander Spermann, Henrik Winterhager & Amelie Wuppermann (2005): Vermittlungsgutscheine: Zwischenergebnisse der Begleitforschung 2004. Teil 1: Datenstruktur und deskriptive Analysen. (IAB-Forschungsbericht 01/2005), Nürnberg, 85 S.
Abstract
"In dem Forschungsbericht werden die Datensätze der Bundesagentur für Arbeit vorgestellt, die für die mikroökonometrischen Untersuchungen zur Verfügung stehen. Es handelt sich insbesondere um die Bewerberangebotsdaten (BewA), um die Beschäftigtenhistorik (BeH) sowie um die integrierten Erwerbsbiographien (IEB). Die Autoren diskutieren Probleme, die teils aus der Datenerfassung und teils aus den Generierungsprozessen der Datensätze entstehen, und stellen den Umgang damit dar. Die Bereinigung der Datensätze sowie ihre Verknüpfung zu einer einheitlichen Datenstruktur wird erläutert. Schließlich werden deskriptive Analysen zum Instrument Vermittlungsgutschein dargestellt, welche die Entwicklung des Instrumentes im Zeitablauf beschreiben (Projektmonitoring). Das Projektmonitoring zeigt, dass Vermittlungsgutscheine stärker von Männern als von Frauen, von Deutschen als von Ausländern, von Jüngeren als von Älteren, und von besser ausgebildeten als von weniger gut ausgebildeten Arbeitslosen in Anspruch genommen werden. Trotz höherer Prämien nutzen Langzeitarbeitslose Vermittlungsgutscheine seltener als Arbeitsuchende, die zwischen drei und sechs Monate arbeitslos sind. In dem vom IAB entwickelten regionalen Strategietyp I (Bezirke in Ostdeutschland - ohne Dresden - mit dominierendem Arbeitsplatzdefizit) werden Vermittlungsgutscheine relativ am häufigsten und im Typ II (vorwiegend westdeutsche Großstädte mit hoher Arbeitslosigkeit) am zweithäufigsten in Anspruch genommen. Von den 66.131 Teilnehmern im Zeitraum Mai bis Juni 2003, die aufgrund der Datenlage für das Projektmonitoring verwendbar sind, waren (laut Beschäftigtenstatistik) sechs Monate nach der Ausgabe 17,5% in Beschäftigung. Von den 2.340.672 anspruchsberechtigten Nichtteilnehmern waren 8,9 % in Beschäftigung. Die Differenz zwischen diesen Werten kann nicht kausal interpretiert werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)
-
Literaturhinweis
Konzeption einer Evaluierung von Arbeitsgemeinschaften und Optionskommunen nach § 6c SGB II (2005)
Kaltenborn, Bruno; Knerr, Petra; Reissert, Bernd;Zitatform
Kaltenborn, Bruno, Petra Knerr & Bernd Reissert (2005): Konzeption einer Evaluierung von Arbeitsgemeinschaften und Optionskommunen nach § 6c SGB II. In: Sozialer Fortschritt, Jg. 54, H. 7, S. 160-172.
Abstract
"Der politische Kompromiss zur neuen Grundsicherung für Arbeitslose hat zwei unterschiedliche Modelle der Trägerschaft hervorgebracht: den 'Normalfall' der Arbeitsgemeinschaft aus Arbeitsagentur und Kommune und - in 69 Fällen - die alleinige Aufgabenwahrnehmung durch Kommunen (sog. Optionskommunen). Damit besteht eine quasi-experimentelle Situation, in der verschiedene Modelle arbeitsmarktpolitischer Trägerschaft vergleichend evaluiert werden können. Eine derartige Evaluierung (wie sie in § 6c SGB II vorgeschrieben ist) sollte detaillierte Untersuchungen der Aufbau- und Ablauforganisation sowie der Entscheidungsprozesse in beiden Trägerformen und ihren verschiedenen Varianten einschließen, um Einflüsse der Organisation auf Einsatz und Wirkungen arbeitsmarkt- und sozialpolitischer Interventionen bestimmen zu können. Sie sollte sich insbesondere auf Implementationsanalysen, mikro- und makroökonometrische Methoden sowie Benchmarking-Ansätze stützen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
-
Literaturhinweis
Equilibrium Evaluation of Active Labor Market Programmes Enhancing Matching Effectiveness (2005)
Zitatform
Linden, Bruno Van der (2005): Equilibrium Evaluation of Active Labor Market Programmes Enhancing Matching Effectiveness. (IZA discussion paper 1526), Bonn, 32 S.
Abstract
"This paper evaluates counselling programmes in an equilibrium matching model where workers are heterogeneous in skill levels. Job search effort, labour demand and wages are endogenous. When wages are bargained over, raising the effectiveness of or the access to counselling programmes pushes wages upwards and leads to lower search effort among nonparticipants. The effects of increasing the access of the low-skilled are evaluated numerically by enlarging successively the set of endogenous behaviours. Induced effects outweigh substantial positive micro effects on low-skilled employment when all 'margins' are taken into account. The inter-temporal utility of the low-skilled nevertheless increases because search effort declines. On the contrary, when the net wage of the low-skilled is a fixed proportion of the one bargained by the high-skilled, raising the access to counselling programmes has small positive effects on all criteria." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
-
Literaturhinweis
Evaluationen in Sozialen Integrationsunternehmen: Konzepte, Beispiele, Erfahrungen (2005)
Loidl-Keil, Rainer; Loidl-Keil, Rainer; Laskowski, Wolfgang; Wroblewski, Angela ; Laskowski, Wolfgang; Bono, Maria Laura; Scholten, Peter; Bode, Ingo ; Stoppacher, Peter; Groß, Dirk; Tödt, Katia;Zitatform
Loidl-Keil, Rainer & Wolfgang Laskowski (Hrsg.) (2005): Evaluationen in Sozialen Integrationsunternehmen. Konzepte, Beispiele, Erfahrungen. München u.a.: Hampp, 188 S.
Abstract
Bedarf, Interesse und Ansprüche an Evaluationen in den Tätigkeitsfeldern Sozialer Dienste nehmen zu. Ebenso wie in Politik und Managementpraxis stellen sich in der Evaluationsforschung Fragen der Qualität und Professionalität von Evaluation. Die Beiträge geben einen Überblick über das Evaluationsgeschehen in Sozialen Integrationsunternehmen bzw. in der aktiven Arbeitsmarktpolitik und zu Beschäftigungsmaßnahmen. Der charakteristische Wesenszug Sozialer Integrationsunternehmen ist ihre 'double bottom line', die Gleichzeitigkeit sozialer Mission und hoher ökonomischer Orientierung. Um für die Unternehmen Nutzen stiften zu können, sollen Evaluationen betriebliche und organisationsstrukturelle Eigenheiten berücksichtigen. (IAB)
-
Literaturhinweis
Evaluation der Maßnahmen zur Umsetzung der Vorschläge der Hartz-Kommission: Arbeitspaket 1: Wirksamkeit der Instrumente, Modul 1e: Existenzgründungen. Bericht 2005 (2005)
Wießner, Frank; Svindland, Dagmar; Hagemann, Sabine; Hess, Doris; Steinwede, Angelika; Kahle, Katrin; Steiner, Viktor; Kritikos, Alexander; Cramer, Ralph; Marwinski, Karen; Glocker, Daniela; Noll, Susanne; Baumgartner, Hans J.; Rein, Andrea; Dreiberg, Gert; Scheremet, Nicole; Caliendo, Marco ; Schneider, Bernd; Utzmann, Hilde; Sörgel, Werner;Zitatform
(2005): Evaluation der Maßnahmen zur Umsetzung der Vorschläge der Hartz-Kommission. Arbeitspaket 1: Wirksamkeit der Instrumente, Modul 1e: Existenzgründungen. Bericht 2005. Nürnberg u.a., 506 S.
Abstract
"Der Forschungsverbund IAB, DIW, GfA, infas und sinus ist im Auftrag des BMWA der Frage nachgegangen, inwieweit es gründungswilligen Arbeitslosen mit Hilfe sozialstaatlicher Förderung gelingt, den 'Milieuwechsel' von einer unselbständigen in eine selbständige Tätigkeit zu bewältigen." (Textauszug, IAB-Doku)
-
Literaturhinweis
Evaluation von Arbeitsmarktpolitik (2004)
Bangel, Bettina; Deeke, Axel; Brinkmann, Christian;Zitatform
Bangel, Bettina, Christian Brinkmann & Axel Deeke (2004): Evaluation von Arbeitsmarktpolitik. In: R. Stockmann (Hrsg.) (2004): Evaluationsforschung : Grundlagen und ausgewählte Forschungsfelder (2., überarb. u. aktual. Aufl.) (Sozialwissenschaftliche Evaluationsforschung, 01), S. 309-341.
Abstract
"Die zunehmende Bedeutung von Evaluation hat die Diskussion um Möglichkeiten und Grenzen der Evaluierung von Arbeitsmarktprogrammen in Wissenschaft und Praxis neu belebt und seitens der politikberatenden Arbeitsmarktforschung eine Reflexion über die Rolle und Weiterentwicklung von Evaluationskonzepten angeregt. In dem Beitrag werden zunächst die zentralen Diskussionslinien der Debatte anhand des Spannungsfeldes zwischen traditionellen Evaluationskonzepten einerseits und dem Ansatz der zielorientierten Evaluation andererseits nachgezeichnet (Kapitel 1.2). Konzepte zur Evaluierung von Arbeitsmarktprogrammen, ihre konkreten Zielvorgaben, Fragestellungen und Verfahrensweisen lassen sich ferner nicht allgemeingültig bestimmen. Sie müssen vielmehr auf die Kontextbedingungen und die Erfordernisse der verschiedenen Nutzergruppen rückbezogen werden. Auch wenn es durchaus Fragestellungen von allgemeiner Relevanz gibt, werden Konzepte zur Erfolgsbewertung von Programmen je nach Adressatenkreis sei es etwa die Europäische Union, der Bund, ein einzelnes Bundesland oder aber ein Projektträger der Arbeitsförderung unterschiedlich akzentuiert sein. Dies wird bei der Entwicklung und Diskussion von Evaluationskonzepten und ihrer methodisch-empirischen Herangehensweise oftmals nur unzureichend berücksichtigt. Der Beitrag fragt daher aus verschiedenen Perspektiven der Bundesebene (Kapitel 2), der Landesebene (Kapitel 3) sowie aus europäischer Sicht (Kapitel 4) nach den Konzepten, Möglichkeiten, Grenzen und Entwicklungsperspektiven der Evaluation von Arbeitsmarktprogrammen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
-
Literaturhinweis
Gender Mainstreaming in der mikroökonomischen Evaluation arbeitsmarktpolitischer Maßnahmen (2004)
Zitatform
Beblo, Miriam & Elke Wolf (2004): Gender Mainstreaming in der mikroökonomischen Evaluation arbeitsmarktpolitischer Maßnahmen. In: Sozialer Fortschritt, Jg. 53, H. 10, S. 253-258.
Abstract
"Die Geschlechterperspektive wird in der Evaluationsforschung zur Arbeitsmarktpolitik bisher eher selten eingenommen. Dabei können arbeitsmarktpolitische Reformen unterschiedliche Auswirkungen auf die Lebenssituationen von Frauen und Männern haben, auch wenn sie augenscheinlich geschlechtsneutral konzipiert sind. Wir propagieren einen Ansatz zur mikroökonometrischen Evaluierung von Arbeitsmarktpolitik unter Berücksichtigung des Gender Mainstreaming, bei dem das Evaluationsdesign aus der Geschlechterperspektive entwickelt werden soll. Mit Hilfe mikroökonometrischer Evaluationsmethoden, bei denen die Effekte einer Maßnahme auf Basis eines Vergleichs von Programm- und Kontrollgruppen ermittelt werden, können somit geschlechterdifferenzierende Auswirkungen identifiziert werden. Dieses Vorgehen stellt allerdings hohe Ansprüche an die Datenverfügbarkeit und -qualität." (Autorenreferat, IAB-Doku)
-
Literaturhinweis
Evaluating the dynamic employment effects of training programs in East Germany using conditional difference-in-differences (2004)
Zitatform
Bergemann, Annette, Bernd Fitzenberger & Stefan Speckesser (2004): Evaluating the dynamic employment effects of training programs in East Germany using conditional difference-in-differences. (ZEW discussion paper 2004-41), Mannheim, 67 S.
Abstract
"This paper evaluates the effects of Public Sponsored Training in East Germany in the context of reiterated treatments. Selection bias based on observed characteristics is corrected for by applying kernel matching based on the propensity score. We control for further selection and the presence of Ashenfelter's Dip before the program with conditional difference-in-differences estimators. Training as a first treatment shows insignificant effects on the transition rates. The effect of program sequences and the incremental effect of a second program on the reemployment probability are insignificant. However, the incremental effect on the probability to remain employed is slightly positive." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
-
Literaturhinweis
Verbleibsquote ein Controlling-Indikator für den Eingliederungserfolg von ABM!? (2004)
Zitatform
Caliendo, Marco & Elke J. Jahn (2004): Verbleibsquote ein Controlling-Indikator für den Eingliederungserfolg von ABM!? In: Zeitschrift für Evaluation H. 1, S. 51-69.
Abstract
"Als Controlling-Indikator für den kausalen Wiedereingliederungseffekt arbeitsmarktpolitischer Instrumente ist die Verbleibsquote seit langem heftiger Kritik ausgesetzt. Dennoch ist sie bislang die einzige, kurzfristig verfügbare Kennziffer, die steuerungsrelevante Informationen liefern kann. Ein Vergleich der auf Basis von Matching-Verfahren gewonnenen Netto-Effekte für ABM mit der Verbleibsquote zeigt, dass Verbleibsquoten von über 50 % mit negativen Netto-Effekten verbunden sein können. Allerdings ist die Verbleibsquote eng mit dem Netto-Effekt korreliert. Wir nutzen diesen Zusammenhang, um Verbleibsquoten zu simulieren, die notwendig sind, damit mit positiven Netto-Effekten bei ABM gerechnet werden kann." (Autorenreferat, IAB-Doku)
-
Literaturhinweis
Verbleibsquote ein Controlling-Indikator für den Eingliederungserfolg von ABM!? (2004)
Zitatform
Caliendo, Marco & Elke J. Jahn (2004): Verbleibsquote ein Controlling-Indikator für den Eingliederungserfolg von ABM!? (Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main, Discussion Paper), Frankfurt am Main, 21 S.
Abstract
"Als Controlling-Indikator für den kausalen Wiedereingliederungseffekt arbeitsmarktpolitischer Instrumente ist die Verbleibsquote seit langem heftiger Kritik ausgesetzt. Dennoch ist sie bislang die einzige, kurzfristig verfügbare Kennziffer, die steuerungsrelevante Informationen liefern kann. Ein Vergleich der auf Basis von Matching-Verfahren gewonnenen Netto-Effekte für ABM mit der Verbleibsquote zeigt, dass Verbleibsquoten von über 50 % mit negativen Netto-Effekten verbunden sein können. Allerdings ist die Verbleibsquote eng mit dem Netto-Effekt korreliert. Wir nutzen diesen Zusammenhang, um Verbleibsquoten zu simulieren, die notwendig sind, damit mit positiven Netto-Effekten bei ABM gerechnet werden kann." (Autorenreferat, IAB-Doku)
-
Literaturhinweis
Evaluation der Eingliederungseffekte von Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen in reguläre Beschäftigung für Teilnehmer in Deutschland (2004)
Zitatform
Caliendo, Marco, Reinhard Hujer & Stephan L. Thomsen (2004): Evaluation der Eingliederungseffekte von Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen in reguläre Beschäftigung für Teilnehmer in Deutschland. (ZEW discussion paper 2004-46), Mannheim, 35 S.
Abstract
"In der Studie werden die Wirkungen von Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen (ABM) in Deutschland auf die individuellen Eingliederungswahrscheinlichkeiten der Teilnehmer in reguläre Beschäftigung evaluiert. Für die Untersuchung wird ein umfangreicher und informativer Datensatz aus den Datenquellen der Bundesagentur für Arbeit (BA) verwendet, der es ermöglicht, die Wirkungen der Programme differenziert nach individuellen Unterschieden der Teilnehmer und mit Berücksichtigung der heterogenen Arbeitsmarktstruktur zu untersuchen. Der Datensatz enthält Informationen zu allen Teilnehmern in ABM, die ihre Maßnahmen im Februar 2000 begonnen haben, und zu einer Kontrollgruppe von Nichtteilnehmern, die im Januar 2000 arbeitslos waren und im Februar 2000 nicht in die Programme eingetreten sind. Mit Hilfe der Informationen der Beschäftigtenstatistik ist es hierbei erstmals möglich, den Abgang in reguläre Beschäftigung auf Grundlage administrativer Daten zu untersuchen. Der vorliegende Verbleibszeitraum reicht bis Dezember 2002. Unter Verwendung von Matching-Methoden auf dem Ansatz potenzieller Ergebnisse werden die Effekte von ABM mit regionaler Unterscheidung und für besondere Problem- und Zielgruppen des Arbeitsmarktes geschätzt. Die Ergebnisse zeigen zwar deutliche Unterschiede in den Effekten für Subgruppen, insgesamt weisen die empirischen Befunde jedoch darauf hin, dass das Ziel der Eingliederung in reguläre ungeförderte Beschäftigung durch ABM weitgehend nicht realisiert werden konnte." (Autorenreferat, IAB-Doku)
-
Literaturhinweis
Zur Evaluierung der Förderung regionaler Innovationsnetzwerke: Ansatz und Erfahrungen am Beispiel des InnoRegio-Programms (2004)
Eickelpasch, Alexander; Pfeiffer, Ingo; Pfirrmann, Oliver;Zitatform
Eickelpasch, Alexander, Ingo Pfeiffer & Oliver Pfirrmann (2004): Zur Evaluierung der Förderung regionaler Innovationsnetzwerke. Ansatz und Erfahrungen am Beispiel des InnoRegio-Programms. In: Zeitschrift für Evaluation H. 2, S. 181-198.
Abstract
"Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) verfolgt mit seinem Programm InnoRegio einen neuen Ansatz der Innovationsförderung. Um die Innovationspotentiale in ausgewählten ostdeutschen Regionen zu stärken, wurde der Zusammenschluss regionaler Unternehmen und wissenschaftlicher Einrichtungen zu Innovationsnetzwerken (InnoRegios) angeregt, die eine Förderung für spezielle Innovationsvorhaben erhalten. Der Förderzeitraum umfasst die Jahre 2000 bis 2006. Für das Programm stehen insgesamt 255 Mill. Euro zur Verfügung. In diesem Beitrag werden das Programm, insbesondere aber Ziel und Ansatz seiner wissenschaftlichen Begleitung vorgestellt. Die wissenschaftliche Begleitung soll die Umsetzung der Förderung beobachten und die Eignung des Förderansatzes bewerten. Diese Aufgabe wird unter Bezug auf die Erkenntnisse aus verschiedenen Gebieten der Sozial- und Wirtschaftswissenschaften von einem interdisziplinär zusammengesetzten Team umgesetzt. Damit hat nicht nur das InnoRegio-Programm selbst, sondern auch die Begleitforschung Modellcharakter: Verfahren zur Evaluierung der Netzwerkförderung sind erst in Ansätzen entwickelt, und eine einheitliche Basis der Analyse und Bewertung aus dem Blickwinkel der unterschiedlichen Disziplinen rnuss erst noch herausgebildet werden. Als Konsequenz der Prozessabläufe dieses Förderprogramms lag der Schwerpunkt der Begleitforschung bisher auf den Prozessen der Netzwerkbildung. Die wesentliche Frage, welche Rolle die Vernetzung im Innovationsprozess spielt und welche ökonomische Wirkung sie entfaltet, kann erst in der Endphase der Forschung untersucht werden. Die bisher vorliegenden empirischen Befunde aus dem Blickwinkel der beteiligten Disziplinen - Ökonomie, Organisationspsychologie, Soziologie und Politologie - illustrieren denn auch mehr die Komplexität des Förderansatzes, als dass sie bereits die Fragen nach der Eignung des Instruments beantworten. Hauptziel dieses Beitrages ist es daher, die Diskussion über Methoden der Evaluierung von Netzwerken und ihrer Förderung anzustoßen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
-
Literaturhinweis
A conceptual framework for the evaluation of comprehensive labor market policy reforms in Germany (2004)
Zitatform
Fertig, Michael & Jochen Kluve (2004): A conceptual framework for the evaluation of comprehensive labor market policy reforms in Germany. (IZA discussion paper 1099), Bonn, 30 S.
Abstract
Die Autoren stellen ein Konzept zur mittel- und längerfristigen Bewertung der Auswirkungen sowie der Effektivität und Effizienz der Umsetzung der Vorschläge der Hartz-Kommission zur Arbeitsmarktpolitik in Deutschland vor. Die Erläuterung des Evaluationskonzepts wird ergänzt durch eine Diskussion konzeptueller und praktischer Evaluationsprobleme; die benötigten Daten und ihre Verfügbarkeit werden beschrieben. Neben der Analyse der Effektivität und der Analyse der Effizienz wird auch die Implementierung und die konkrete Umsetzung des Evaluationskonzeptes für die einzelnen Maßnahmen bzw. Reformkomponenten auf der Mikro-und Makrobebene skizziert. Das vorgestelle Konzept ist nicht nur direkt einsetzbar, sondern auch ausbaubar für zukünftige Analysen. (IAB)
Ähnliche Treffer
auch erschienen als: RWI-discussion papers , 13 -
Literaturhinweis
A conceptual framework for the evaluation of comprehensive labor market policy reforms in Germany (2004)
Zitatform
Fertig, Michael & Jochen Kluve (2004): A conceptual framework for the evaluation of comprehensive labor market policy reforms in Germany. (RWI discussion papers 13), Essen, 32 S.
Abstract
Die Autoren stellen ein Konzept zur mittel- und längerfristigen Bewertung der Auswirkungen sowie der Effektivität und Effizienz der Umsetzung der Vorschläge der Hartz-Kommission zur Arbeitsmarktpolitik in Deutschland vor. Die Erläuterung des Evaluationskonzepts wird ergänzt durch eine Diskussion konzeptueller und praktischer Evaluationsprobleme; die benötigten Daten und ihre Verfügbarkeit werden beschrieben. Neben der Analyse der Effektivität und der Analyse der Effizienz wird auch die Implementierung und die konkrete Umsetzung des Evaluationskonzeptes für die einzelnen Maßnahmen bzw. Reformkomponenten auf der Mikro-und Makrobebene skizziert. Das vorgestelle Konzept ist nicht nur direkt einsetzbar, sondern auch ausbaubar für zukünftige Analysen. (IAB)
Ähnliche Treffer
auch erschienen als: IZA discussion paper, 1099 -
Literaturhinweis
Ökonometrische Evaluation der aktiven Arbeitsmarktpolitik in Ostdeutschland auf Basis von Regionaldaten: grundlegende Probleme und Ergebnisse dreier Ansätze (2004)
Zitatform
Hagen, Tobias (2004): Ökonometrische Evaluation der aktiven Arbeitsmarktpolitik in Ostdeutschland auf Basis von Regionaldaten. Grundlegende Probleme und Ergebnisse dreier Ansätze. In: Zeitschrift für Evaluation H. 2, S. 241-263.
Abstract
"Der Beitrag stellt die Notwendigkeit der ökonometrischen Evaluation von aktiver Arbeitsmarktpolitik (AAMP) mittels Regionaldaten ausgehend von der Diskussion der nicht intendierten Wirkungen dar, veranschaulicht grundsätzliche methodische Probleme und zeigt anhand der Evaluation umfangreicher Maßnahmen der AAMP in Ostdeutschland mögliche empirische Ansätze auf Die Evaluation umfasst dabei die Arbeitsmarkteffekte von Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen (ABM), Strukturanpassungsmaßnahmen (SAM) sowie der geförderten beruflichen Weiterbildung (FbW) und basiert auf Arbeitsamtsbezirksdaten sowie Kreisdaten. Bei den gewählten Ansätzen handelt es sich um (1) eine erweiterte Matching-Funktion, mit der die Effekte AAMP auf die Matching-Effizienz geschätzt werden, (2) eine Beveridge-Kurve, mit der die Effekte auf die regionale Unterbeschäftigung ermittelt werden, sowie (3) eine (dynamische) Arbeitsnachfrage. Die Schätzergebnisse weisen darauf hin, dass die ostdeutsche Arbeitsmarktsituation durch die untersuchten Maßnahmen nicht verbessert wurde." (Autorenreferat, IAB-Doku)
-
Literaturhinweis
Hartz-Gesetze: methodische Ansätze zu einer Evaluierung (2004)
Hagen, Tobias ; Wolf, Elke ; Hujer, Reinhard; Wunderlich, Gaby; Jacobebbinghaus, Peter; Biewen, Martin ; Winterhager, Henrik; Spermann, Alexander; Boockmann, Bernhard; Fitzenberger, Bernd ; Arntz, Melanie ; Gürtzgen, Nicole ; Pfeiffer, Friedhelm ; Beblo, Miriam; Weber, Andrea ; Ammermüller, Andreas; Wilke, Ralf A. ;Zitatform
Hagen, Tobias & Alexander Spermann (2004): Hartz-Gesetze. Methodische Ansätze zu einer Evaluierung. (ZEW-Wirtschaftsanalysen 74), Baden-Baden: Nomos Verlagsgesellschaft, 246 S.
Abstract
"Noch nie wurden im Bereich der Arbeitsmarktpolitik so umfassende Reformen auf den Weg gebracht wie mit den Hartz-Gesetzen. Sie sollen dazu beitragen, die Arbeitslosigkeitsdauer durch eine verbesserte Arbeitsvermittlung zu verringern. Für den Gesetzgeber, aber auch für die Gesellschaft insgesamt, ist es essentiell zu erfahren, in welchem Maße die gesetzten Ziele erreicht werden. Eine Evaluierung kann diese Frage beantworten. Der Band enthält ein methodisches Konzept für eine umfassende Evaluation der neuen Instrumente der Hartz-Gesetze. Zunächst werden methodische Ansätze zu einer Evaluation auf leicht verständlichem Niveau diskutiert. Diese beziehen sich sowohl auf die mikroökonomische Ebene als auch auf die aggregierte Ebene: Es kann ermittelt werden, wie sich die arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen auf einzelne Personen und Betriebe auswirken, aber auch, welche Konsequenzen sie für eine Branche oder die Gesamtwirtschaft haben. Darüber hinaus werden auch Ansätze für eine Bewertung geschlechtsspezifischer Probleme am Arbeitsmarkt dargestellt (Gender-Mainstreaming). Ein weiterer Schwerpunkt sind die für die Evaluationsforschung nutzbaren Datensätze. Im zweiten Teil des Bandes werden konkrete Evaluationsstrategien für einzelne Reformen und Instrumente vorgeschlagen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
-
Literaturhinweis
Using administrative data for workforce development program evaluation (2004)
Hollenbeck, Kevin;Zitatform
Hollenbeck, Kevin (2004): Using administrative data for workforce development program evaluation. (Upjohn Institute staff working paper 2004-103), Kalamazoo, 63 S.
Abstract
"This paper addresses the question of whether administrative data that are collected for performance monitoring purposes can be used for program evaluation. It argues that under certain circumstances, such data can be used. In particular, data from the state of Washington are used to examine the effectiveness of services provided to adults under the Workforce Investment Act (WIA). The general theme of an emerging literature on techniques for nonexperimental evaluations of social programs is that many different techniques have appropriate asymptotic properties. A contribution of this paper is to examine the sensitivity of net impact estimators to various estimation techniques. Virtually all of the techniques yielded estimates of positive labor market impacts for both men and women. Men had earnings gains on the order of 10 percent that resulted mainly from increased employment rates. Women had larger estimated earnings gains-on the order of 20 to 25 percent-that emanated from increased employment and increased wages or hours. A second purpose of the paper was to provide principles that policymakers and program administrators should apply when considering evaluation results." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
-
Literaturhinweis
Some reflections on the use of administrative data to estimate the net impacts of workforce programs in Washington State (2004)
Hollenbeck, Kevin;Zitatform
Hollenbeck, Kevin (2004): Some reflections on the use of administrative data to estimate the net impacts of workforce programs in Washington State. (Upjohn Institute staff working paper 2004-109), Kalamazoo, 17 S.
Abstract
"The purpose of this paper is to reflect on the results, methodology, and processes used in a series of net labor market impact studies done for the State of Washington over the past six years. All of the studies relied on administrative data and used a technique referred to as quasiexperimental evaluation. The program interventions were the federal- and state-funded workforce development programs The paper sets out eight 'reflections' for analysts and policy makers to consider. These reflections identify lessons learned and uncertainties or issues that need more consideration and scrutiny." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
-
Literaturhinweis
Der neue Forschungsbereich "Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik" am Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) der Bundesagentur für Arbeit (BA) stellt sich vor (2004)
Zitatform
Jaenichen, Ursula, Gesine Stephan & Frank Wießner (2004): Der neue Forschungsbereich "Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik" am Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) der Bundesagentur für Arbeit (BA) stellt sich vor. In: Zeitschrift für Evaluation H. 2, S. 297-310.
Abstract
Die Erfolgskontrolle arbeitsmarktpolitischer Maßnahmen und Programme gehört zu den Hauptaufgaben des am IAB neu etablierten Forschungsbereiches 'Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik'. Die Rolle der Evaluation arbeitsmarktpolitischer Maßnahmen für die Politikberatung wird diskutiert. Es folgt eine theoretische Systematisierung der Effekte von Arbeitsmarktpolitik sowie eine Darstellung der eingesetzten Methoden der Evaluation. Hierzu zählt in erster Linie die Begleitforschung, bei der es darum geht, schon während der Laufzeit eines Programms dessen Akzeptanz, Wirkung und Wirksamkeit vor dem Hintergrund kontinuierlicher Verbesserung zu untersuchen. Die letztlich interessierende Frage bei der Evaluation einer Maßnahme ist, ob sich die individuellen Beschäftigungschancen durch die Maßnahmenteilnahme verändert haben. Im Anschluss wird die Tradition der Wirkungsforschung am IAB skizziert, um schließlich das Forschungsprogramm des Bereichs sowie dessen Perspektiven darzustellen. Adressaten der Forschung sind sowohl die Wissenschaft als auch die Politik und die interessierte Öffentlichkeit. Vor dem Hintergrund sozialwissenschaftlicher und ökonomischer Theorieansätze werden im Bereich sowohl quantitativ als auch qualitativ ausgerichtete Studien konzipiert und durchgeführt. Gegenwärtiger Arbeitsschwerpunkt ist die Evaluation bedeutender Standardinstrumente der Arbeitsförderung nach dem SGB III (ABM, Förderung beruflicher Weiterbildung und Lohnkostenzuschüsse). Von besonderem Interesse ist derzeit die Evaluation von Revormvorhaben und bereits implementierten innovativen Instrumenten, wie z.B. die Personal-Service-Agenturen. Für die zukünftige Arbeit des Forschungsbereichs wird vor allem die Evaluation des neuen SGB II und von Hartz IV von Bedeutung sein. (IAB)
-
Literaturhinweis
Multivariate Analysen zur Zielerreichung des Mainzer Modells (2004)
Zitatform
Krug, Gerhard & Helmut Rudolph (2004): Multivariate Analysen zur Zielerreichung des Mainzer Modells. In: T. Gewiese, J. Hartmann, G. Krug & H. Rudolph (2004): Das Mainzer Modell aus Sicht der Arbeitnehmer und Betriebe : Befunde aus der Begleitforschung, Berlin, S. 140-174.
Abstract
Um das Mainzer Modell beurteilen zu können, wurden durch die Zuschüsse Geförderte und eine Vergleichsgruppe von Ungeförderten zu der Veränderung ihrer Einkommensposition durch die Arbeitsaufnahme und zu ihren neuen Arbeitsbedingungen befragt. Die vorliegenden Analysen befassen sich im ersten Teil mit der Selektivität der Vergleichsgruppe. In dem Maße nämlich, in dem die Vergleichsgruppe in ihrer Zusammensetzung systematisch von den Teilnehmern des Mainzer Modells abweicht, kommt man zu unterschiedlichen, eventuell nicht gerechtfertigten Bewertungen des Fördererfolges. Deshalb müssen die Unterschiede zwischen Teilnehmern und Vergleichspersonen sichtbar gemacht und in den statistischen Analysen zur Zielerreichung des Mainzer Modells im zweiten Teil der Analyse nachträglich kontrolliert werden."Als Resümee zur Zielerreichung kann festgehalten werden, dass das Mainzer Modell die Arbeitsmarktchancen der Teilnehmer nach dem Ende der geförderten Beschäftigung nicht statistisch signifikant beeinflusst. Stattdessen ist entscheidend, auf welche Art das Beschäftigungsverhältnis endete. Arbeitgeberkündigungen und abgelaufene Arbeitsverträge legen dabei eher den Übergang in die Arbeitslosigkeit nahe als Arbeitnehmerkündigungen." (IAB2)
-
Literaturhinweis
Early indication of program performance: The case of a Swedish temporary employment program (2004)
Zitatform
Larsson, Laura & Oskar Nordström Skans (2004): Early indication of program performance: The case of a Swedish temporary employment program. (Institute for Labour Market Policy Evaluation. Working paper 2004,07), Uppsala, 21 S.
Abstract
"This paper proposes an application of standard evaluation techniques to obtain an early indication of the efficiency of a social program. An explicit distinction is made between participation and treatment since non-participants in many cases can find treatment outside of the program. By estimating the amount of treatment participants would have received if there had been no program it is possible to derive the net treatment provided by the program as soon as the first participants have entered the program. Using propensity score matching to study substitutes in the recently implemented Swedish 'Career Break' pilot program we obtain three main results: First, the selection into the program favours participants that would have received treatment even without the program. Second, the net treatment provided by the program is on average only about half of the expected program length. Third, a simulation shows how the net treatment could be increased by a simple change in the eligibility criteria." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
-
Literaturhinweis
Evaluation von Mini- und Midijobs sowie Arbeitslosengeld II: methodische Grundprobleme und Lösungsansätze (2004)
Zitatform
Michaelis, Jochen & Alexander Spermann (2004): Evaluation von Mini- und Midijobs sowie Arbeitslosengeld II. Methodische Grundprobleme und Lösungsansätze. (Universität Kassel, Fachbereich Wirtschaftswissenschaften. Volkswirtschaftliche Diskussionsbeiträge 61/04), Kassel, 22 S.
Abstract
"Die Hartz-Gesetze I-IV zielen insbesondere auf die Verkürzung der Dauer der Arbeitslosigkeit durch vermehrte Abgänge aus Arbeitslosigkeit ab. Bereits wenige Monate nach Einführung der Hartz-Instrumente wurde über Erfolge und Misserfolge in der Politik und Öffentlichkeit berichtet - in der Regel auf der Basis absoluter und relativer Zahlen. In diesem Beitrag werden exemplarisch am Beispiel der Mini- und Midijobs sowie des Arbeitslosengeldes II die Probleme der Evaluation und Lösungsansätze auf der Mikro- und Makroebene verdeutlicht. Es zeigt sich, dass eine Erfolgsbeurteilung immer den Bezug zu einer Kontrollgruppe benötigt - ansonsten ist keine Aussage zum Erfolg einer Maßnahme möglich. Da diese dem internationalen Standard entsprechende Evaluationskultur in Deutschland unterentwickelt ist, wird eine Gesetzesinitiative formuliert, die u.a. einen jährlichen Evaluationsbericht an das Parlament beinhaltet." (Autorenreferat, IAB-Doku)
-
Literaturhinweis
Arbeitsmarktpolitik bei endogenen Matching-Funktionen (2004)
Zitatform
Neugart, Michael (2004): Arbeitsmarktpolitik bei endogenen Matching-Funktionen. In: G. Schmid, M. Gangl & P. Kupka (Hrsg.) (2004): Arbeitsmarktpolitik und Strukturwandel : empirische Analysen (Beiträge zur Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, 286), S. 97-106.
Abstract
"Makroökonomische Evaluationen von Arbeitsmarktpolitik greifen in der Regel auf Matching-Funktionen als wichtigem Modellbestandteil zurück. Die Matching-Funktion bezieht neu geschaffene Arbeitsplätze - eine Stromgröße - auf offene Stellen und Arbeitssuchende - beides Bestandsvariablen. In den meisten Studien wird angenommen, dass der Matching-Prozess durch arbeitsmarktpolitische Maßnahmen nicht beeinflusst wird, also exogen ist, und dass die Matching-Funktion bestimmte Eigenschaften erfüllt, die mit einer Cobb-Douglas Funktion abgebildet werden können. Der Beitrag zeigt, dass beide Annahmen fragwürdig sind. Es wird mit Hilfe eines 'Agent-based-computational' Modells ein Arbeitsmarkt programmiert, der die Eigenschaften des Matching-Prozesses nicht vorgibt. Vielmehr ergeben sie sich aus dem Zusammenspiel der Akteure auf der Mikroebene. Die Simulationsergebnisse zeigen, dass die Eigenschaften des Matchings sich mit arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen verändern können, die Matching-Funktion also endogen ist. Auch die Annahme einer Cobb-Douglas-Funktion kann nicht bestätigt werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)
-
Literaturhinweis
Leaving unemployment for self-employment: an empirical study (2004)
Reize, Frank;Zitatform
Reize, Frank (2004): Leaving unemployment for self-employment. An empirical study. (ZEW economic studies 25), Heidelberg u.a.: Physica-Verl., 241 S.
Abstract
"The book presents an analysis of the transition from unemployment to self-employment and its subsidisation with the so-called "bridging allowance" in Germany. On the basis of econometric models, the determinants and the success of self-employment among former unemployed are estimated at the individual as well as at the firm level. By comparing different groups of the formerly unemployed, it becomes evident that self-employment is one successful route out of unemployment, as self-employment proves to be more stable than paid-employment. Therefore, the bridging allowance reaches its aim of regaining stable employment for the unemployed. However, this programme fails to create additional employment in the newly founded firms." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
Aspekt auswählen:
Aspekt zurücksetzen
- Grundlagenbeiträge
- Methoden und Datensatzbeschreibungen
-
Typologie der Maßnahmen
- Institutionen der Arbeitsförderung
-
Vermittlung und Beratung
- Prozessoptimierung
- Profiling und Case Management, Eingliederungsvereinbarung
- Unterstützung bei der Arbeitsuche
- Vermittlung durch Dritte
- Vermittlung von Beziehern von Bürgergeld, Sozialhilfe oder Arbeitslosengeld II
- Zusammenarbeit von Arbeits- und Sozialverwaltung
- Job-Center
- Personal-Service-Agentur
- Zeitarbeit
- (gemeinnützige) Arbeitnehmerüberlassung
- Vermittlungsgutscheine
- Berufsberatung
- Aus- und Weiterbildung
- Subventionierung von Beschäftigung
- Öffentlich geförderte Beschäftigung
- Transfer- und Mobilitätsmaßnahmen
- berufliche Rehabilitation
- Lohnersatzleistungen / Einkommensunterstützung
- Altersteilzeit und Vorruhestand
- Sonstiges
- Typologie der Arbeitslosen
- besondere Personengruppen
- Geschlecht
- Geografischer Bezug
- Alter
