Evaluation der Arbeitsmarktpolitik
Arbeitsmarktpolitik soll neben der Wirtschafts- und Strukturpolitik sowie der Arbeitszeit- und Lohnpolitik einen Beitrag zur Bewältigung der Arbeitslosigkeit leisten. Aber ist sie dabei auch erfolgreich und stehen die eingebrachten Mittel in einem angemessenen Verhältnis zu den erzielten Wirkungen? Die Evaluationsforschung geht der Frage nach den Beschäftigungseffekten und den sozialpolitischen Wirkungen auf individueller und gesamtwirtschaftlicher Ebene nach. Das Dossier bietet weiterführende Informationen zu Evaluationsmethoden und den Wirkungen von einzelnen Maßnahmen für verschiedene Zielgruppen.
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- Methoden und Datensatzbeschreibungen
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Typologie der Maßnahmen
- Institutionen der Arbeitsförderung
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Vermittlung und Beratung
- Prozessoptimierung
- Profiling und Case Management, Eingliederungsvereinbarung
- Unterstützung bei der Arbeitsuche
- Vermittlung durch Dritte
- Vermittlung von Beziehern von Bürgergeld, Sozialhilfe oder Arbeitslosengeld II
- Zusammenarbeit von Arbeits- und Sozialverwaltung
- Job-Center
- Personal-Service-Agentur
- Zeitarbeit
- (gemeinnützige) Arbeitnehmerüberlassung
- Vermittlungsgutscheine
- Berufsberatung
- Aus- und Weiterbildung
- Subventionierung von Beschäftigung
- Öffentlich geförderte Beschäftigung
- Transfer- und Mobilitätsmaßnahmen
- berufliche Rehabilitation
- Lohnersatzleistungen / Einkommensunterstützung
- Altersteilzeit und Vorruhestand
- Sonstiges
- Typologie der Arbeitslosen
- besondere Personengruppen
- Geschlecht
- Geografischer Bezug
- Alter
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IAB-Projekt
Evaluation von Arbeitsgelegenheiten für junge erwerbsfähige Hilfebedürftige unter 25 (31.03.2008 - 30.07.2009)
Wolff, Joachim;Projektbeschreibung
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IAB-Projekt
Evaluation des Hamburger Modells eines Kombilohns (31.03.2006 - 30.08.2006)
Koch, Susanne;Projektbeschreibung
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IAB-Projekt
Förderung mit dem Einstiegsgeld nach § 29 SGB II: Erste Deskription, Implementation (31.08.2005 - 30.12.2006)
Noll, Susanne;Projektbeschreibung
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IAB-Projekt
Evaluation des Arbeitsmarktpolitischen Programms FAIR (Förderung der Arbeitsaufnahme - integriert und regulär) (30.09.2002 - 30.07.2008)
Kruppe, Thomas;Projektbeschreibung
Erfahrungen anderer Länder aufgreifend, wird als wirksame Strategie zur Reduzierung insbesondere der Langzeitarbeitslosigkeit eine Intensivierung der Vermittlungstätigkeit favorisiert, verbunden mit einer Strategie des Förderns und Forderns. Zielgruppe des Programms FAIR sind registrierte Langzeitarbeitslose, die Leistungsempfänger von Arbeitslosengeld oder Arbeitslosenhilfe mit und/oder Hilfe zum Lebensunterhalt (Sozialhilfe) erhalten. Vorrangiges Ziel ist ihre Integration in den ersten Arbeitsmarkt durch intensiven Personaleinsatz in der Vermittlung, Bereitstellung zusätzlicher Mittel für individuell zugeschnittene Eingliederungshilfen und einer engen Zusammenarbeit zwischen Arbeitsagenturen und Trägern der Sozialhilfe. Es ist der Nachweis zu führen, dass sich die Mehraufwendungen amortisieren, zusätzlich latent vorhandene Arbeitsplätze akquiriert werden und die Vermittlung nachhaltig ist. Ein Vergleich mit den ähnlich gestalteten MoZArT-Modellversuchen ist durchzuführen. Das FAIR-Programm wird in vier Geschäftsstellen der Bundesagentur für Arbeit erprobt.
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IAB-Projekt
Begleitforschung zum Sonderprogramm zur Erprobung von Modellansätzen zur Förderung der Beschäftigung von Geringqualifizierten und Langzeitarbeitslosen (Mainzer Modell, Modell der Saar-Gemeinschaftsinitiative) (31.12.2000 - 30.07.2004)
Brinkmann, Christian; Wiedemann, Eberhard;Projektbeschreibung
Das Bundesministerium für Arbeit und Sozialordnung hat den Zuschlag zur Evaluierung dieses arbeitsmarktpolitischen Sonderprogramms der Bundesregierung unter der Bezeichnung CAST (Chancen und Anreize zur Aufnahme sozialversicherungspflichtiger Tätigkeiten) einem Forschungsverbund erteilt.
Im Rahmen von CAST wurden seit Mitte 2000 zunächst in zehn ausgewählten Arbeitsamtsbezirken neu aufgenommene Beschäftigungsverhältnisse gefördert. Dabei wurden zwei unterschiedliche Fördermodelle in einem ost- und westdeutschen Bundesland erprobt:
- Das so genannte Mainzer Modell, das auf die rheinland-pfälzische Landesregierung zurückgeht, wurde zunächst in Rheinland-Pfalz (AÄ Koblenz, Mayen, Montabaur, Neuwied) und in Brandenburg (AÄ Eberswalde, Neuruppin) umgesetzt.
- Das zwischenzeitlich ausgelaufene Modell der Saar-Gemeinschaftsinitiative (SGI) wurde im gesamten Saarland (AÄ Saarbrücken; Saarlouis, Neunkirchen) und in Sachsen (AÄ Chemnitz, Zwickau) erprobt.
Die Förderung erfolgt jeweils für maximal 36 Monate. Im Rahmen des SGI-Modells wurden Arbeitgebern bei zusätzlicher Einstellung in sozialversicherungspflichtige Beschäftigung mit einem Lohn bis 9,20 EURO pro Stunde Zuschüsse zu den Sozialversicherungsbeiträgen gezahlt. In gleicher Höhe wurden Qualifizierungsfonds gespeist, aus denen Qualifizierungsmaßnahmen für die betreffenden Beschäftigten finanziert werden. Zum 28. Februar 2002 wurde das SGI-Modell eingestellt. Das Mainzer Modell bietet Geringverdienenden - insbesondere Eltern - durch Zuschüsse zu den Sozialversicherungsbeiträgen und / oder Kindergeldzuschläge Anreize, eine sozialversicherungspflichtige Arbeit anzunehmen.
Das Mainzer Modell wurde zwischenzeitlich in leicht modifizierter Form auf das ganze Bundesgebiet ausgedehnt und mit Einführung der Mini- und Midi-Jobs zum 31. März 2003 eingestellt.
Die Begleitforschung geht der zentralen Frage nach, ob und inwieweit die Förderung zu zusätzlicher Beschäftigung führt (Nutzung IAB-Betriebspanel), in welchen Beschäftigungsfeldern dies gelingt, welche Personengruppen hiervon profitieren und ob die neu geschaffenen Beschäftigungsverhältnisse Bestand haben. Es wird geprüft, ob mit den Leistungen die so genannte "Arbeitslosen- bzw. Sozialhilfefalle" überwunden werden kann. Auch sollen Empfehlungen für eine zukünftige Ausgestaltung ähnlicher Instrumente erarbeitet werden. -
IAB-Projekt
Frühzeitige Erkennung des Risikos längerfristiger Arbeitslosigkeit durch Profiling und Entwicklung neuartiger Verfahren zur Verringerung dieses Risikos durch systematisches Fall-Management unter Beteiligung von Dritten - Begleitforschung zum Modellprojekt (30.11.1999 - 31.12.2002)
Projektbeschreibung
Der Begriff des Profiling bezeichnet hier die Klassifizierung von Arbeitslosen auf der Basis einer formalisierten Indikatorenliste entsprechend ihrer potentiellen Gefährdung durch Langzeitarbeitslosigkeit (LZA). Fallmanagement (case-management) soll als neuer Ansatz zur fallorientierten und 'ganzheitlich' konzipierten Unterstützung des Arbeitsuchenden im Wiedereingliederungsprozess erprobt werden.
Ziel des Projektes ist es, Instrumente zur frühzeitigen Identifizierung potentieller Langzeitarbeitsloser (Profiling) zu entwickeln, in einem Modellversuch in drei Arbeitsämtern zu erproben und durch eine intensive Betreuung (case-management) der ermittelten Zielgruppe den Eintritt von LZA zu verhindern. Drei Aspekte sind zu unterscheiden:
1. Frühzeitige Erkennung des Risikos von Langzeitarbeitslosigkeit anhand statistischer (soziodemographischer) Merkmale,
2. Ergänzung durch weitere Klärung persönlicher Risiken,
3. Entwicklung von "ganzheitlichen" Maßnahmen unter Beteiligung von Dritten zur schnelleren beruflichen Integration und Vermeidung von Langzeitarbeitslosigkeit.
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