Evaluation der Arbeitsmarktpolitik
Arbeitsmarktpolitik soll neben der Wirtschafts- und Strukturpolitik sowie der Arbeitszeit- und Lohnpolitik einen Beitrag zur Bewältigung der Arbeitslosigkeit leisten. Aber ist sie dabei auch erfolgreich und stehen die eingebrachten Mittel in einem angemessenen Verhältnis zu den erzielten Wirkungen? Die Evaluationsforschung geht der Frage nach den Beschäftigungseffekten und den sozialpolitischen Wirkungen auf individueller und gesamtwirtschaftlicher Ebene nach. Das Dossier bietet weiterführende Informationen zu Evaluationsmethoden und den Wirkungen von einzelnen Maßnahmen für verschiedene Zielgruppen.
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- Methoden und Datensatzbeschreibungen
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Typologie der Maßnahmen
- Institutionen der Arbeitsförderung
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Vermittlung und Beratung
- Prozessoptimierung
- Profiling und Case Management, Eingliederungsvereinbarung
- Unterstützung bei der Arbeitsuche
- Vermittlung durch Dritte
- Vermittlung von Beziehern von Bürgergeld, Sozialhilfe oder Arbeitslosengeld II
- Zusammenarbeit von Arbeits- und Sozialverwaltung
- Job-Center
- Personal-Service-Agentur
- Zeitarbeit
- (gemeinnützige) Arbeitnehmerüberlassung
- Vermittlungsgutscheine
- Berufsberatung
- Aus- und Weiterbildung
- Subventionierung von Beschäftigung
- Öffentlich geförderte Beschäftigung
- Transfer- und Mobilitätsmaßnahmen
- berufliche Rehabilitation
- Lohnersatzleistungen / Einkommensunterstützung
- Altersteilzeit und Vorruhestand
- Sonstiges
- Typologie der Arbeitslosen
- besondere Personengruppen
- Geschlecht
- Geografischer Bezug
- Alter
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IAB-Projekt
Analyse der kurzfristigen Wirkung der Instrumente nach §16e und §16i SGB II auf den Beschäftigungs- und Leistungsbezugsstatus der Teilnehmenden (01.01.2022 - 31.12.2024)
Stockinger, Bastian; Kasrin, Zein; Tübbicke, Stefan;Projektbeschreibung
In diesem Forschungsprojekt werden die kurz- bis mittelfristigen Wirkungen (bis zu zwei Jahre nach Förderbeginn) der Maßnahmen nach §16e und §16i SGB II auf den Arbeitsmarkterfolg der Teilnehmenden identifiziert. Insbesondere werden die Erfolgsgrößen ungeförderte, sozialversicherungspflichtige Beschäftigung und Bezug von SGB-II-Leistungen betrachtet. Die Untersuchung wertet administrative Personendaten aus. Die Datenbasis bildet eine Zugangsstichprobe von geförderten Personen, die um eine Vergleichsgruppe ergänzt wird. Die Vergleichsgruppe besteht aus förderfähigen Personen, die im selben Zeitraum nicht in die Maßnahme eintreten. Die Analysen sollen auch heterogene Wirkungen der beiden Förderinstrumente bestimmen. Neben einer getrennten Bestimmung der Wirkungen für Männer und Frauen in Ost- und in Westdeutschland kommt eine Analyse nach Altersgruppen und nach dem höchsten Ausbildungsabschluss in Frage.
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IAB-Projekt
Evaluation ausgewählter Instrumente der aktiven Arbeitsmarktpolitik auf regionaler Ebene (01.01.2005 - 30.06.2017)
Wolf, Katja;Projektbeschreibung
Ein wesentliches Ziel der aktiven Arbeitsmarktpolitik liegt darin, die Gesamtzahl regulärer Beschäftigungsverhältnisse zu erhöhen und die Arbeitslosigkeit zu verringern. Ob bzw. in welchem Umfang dies auf regionaler Ebene gelingt, ist die zentrale Forschungsfrage des vorliegenden Projekts.
Anders als im Bereich der mikroökonometrischen Evaluation aktiver Arbeitsmarktpolitik (AAMP), bei der die direkten Effekte für die teilnehmenden Individuen im Vordergrund stehen, gibt es für die regionale Ebene, bei der auch indirekte Effekte berücksichtigt werden, bislang vergleichsweise wenig empirische Ergebnisse für Deutschland. Hierbei hat sich außerdem bislang noch kein Standardverfahren zur Evaluation von AAMP auf regionaler Ebene durchgesetzt. In der Literatur lassen sich drei theoretische Ansätze unterscheiden: erweiterte Beschäftigungsfunktion, Beveridgekurve und Matchingfunktion.Im vorliegenden Projekt ziehen wir die erweiterte Matchingfunktion heran. Auf der methodischen Seite liegt in diesem Teilprojekt die Neuerung in der angestrebten Verbindung von dynamischen Panelmodellen und räumlicher Ökonometrie. Das räumliche Bezugssystem für die Analyse bilden im Wesentlichen die 180 Bezirke der Agenturen für Arbeit. Da diese auf vielfältiger Weise miteinander verflochten sind, berücksichtigen wir dies in der Modellspezifikation und der Schätzung. Datengrundlage für das Projekt sind die Prozessdaten der BA. Bei der Operationalisierung des Erfolgsindikators für AAMP auf regionaler Ebene, die für die empirische Spezifikation von großer Bedeutung ist, kann auf zwei in den letzten Jahren geschaffenen neuen Datengrundlagen (Biodaten und Integrierte Erwerbsbiografie) zurückgegriffen werden.
In einem zweiten Teilprojekt wird die erweiterte Matchingfunktion modifiziert, indem unterschiedliche Suchanstrengungen zwischen Arbeitslosen und Maßnahmeteilnehmern, die in allen Studien festgestellt werden, explizit berücksichtigt werden. Datengrundlage sind die Daten der integrierten Erwerbsbiographien. Zusätzlich wird untersucht inwieweit sich die Effekte aktiver Arbeitsmarktpolitik auf den regionalen Matchingprozess je nach Arbeitsmarktlage unterscheiden. Hierzu werden die regionalen Einheiten gemäß ihrer Arbeitslosenquote in zwei Gruppen unterteilt.
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IAB-Projekt
Selektivität und Eingliederungserfolg betriebsbezogener Einstellungshilfen (01.10.1997 - 31.12.2005)
Jaenichen, Ursula;Projektbeschreibung
Das Projekt soll dazu beitragen, das bestehende Informationsdefizit hinsichtlich der Wirksamkeit betrieblicher Einstellungshilfen abzumildern. Bislang existieren nur wenige mikroökonometrische Untersuchungen zu den Wirkungen von Lohnkostenzuschüssen auf individuelle Beschäftigungschancen. Das Projekt verwendet einen Vergleichsgruppenansatz: die Förderwirkung wird durch Kontrastierung der nach Förderung beobachteten Arbeitsmarktergebnisse der jeweiligen Gruppe geförderter Personen mit den Ergebnissen einer mit Matching-Verfahren ausgewählten Gruppe nicht geförderter Personen geschätzt. Zur Ermittlung üblicherweise nicht verfügbarer Personenmerkmale wurde eine Zusatzbefragung bei den Fachkräften der Arbeitsvermittlung durchgeführt.
Beteiligte aus dem IAB
Jaenichen, Ursula; -
IAB-Projekt
Betriebsbezogene Einstellungshilfen und betriebliches Einstellungsverhalten (01.10.1997 - 01.06.2001)
Projektbeschreibung
Auf der Grundlage einer repräsentativen Befragung von ca. 3000 Betrieben, die von Januar bis April 1999 geförderte Arbeitnehmer (Eingliederungszuschuss, Einstellungszuschuss bei Neugründungen, Eingliederungsvertrag, Beschäftigungshilfen für Langzeitarbeitslose, Strukturanpassungsmassnahmen Ost für Wirtschaftsunternehmen, ESF-BA-Eingliederungsbeihilfe) eingestellt haben, werden die entscheidungsrelevanten Faktoren des Betriebes zur Einstellung arbeitsloser Bewerberlnnen ermittelt und eine Einschätzung des Förderinstrumentes am konkreten Förderfall vorgenommen (Zielgruppenerreichung und Akzeptanz des Instrumentes). Zur Abschätzung des Massnahmeerfolges wird der Einsatz und der Verbleib der Geförderten im Betrieb untersucht. Zusammen mit einem Strukturvergleich von geförderten und nicht geförderten Betrieben werden die Analysen Aussagen zur Wirkung von Lohnsubventionen auf die Einstellung von Zielgruppen der Arbeitsmarktpolitik bei unterschiedlichen Förderkonditionen und unterschiedlichen betrieblichen Rahmenbedingungen zulassen. Auftragnehmer des Projektes ist Infratest Burke Sozialforschung München.
Beteiligte aus dem IAB
Jaenichen, Ursula;
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