Auswirkungen der Covid-19-Pandemie auf Wirtschaft und Arbeitsmarkt in Deutschland
Wirtschaft und Arbeitsmarkt stehen seit der Ausbreitung des Coronavirus vor großen Herausforderungen. Zur Unterstützung von Beschäftigten und Unternehmen hatte der Bundestag im Eilverfahren u.a. einen leichteren Zugang zum Kurzarbeitergeld beschlossen. Dieses Themendossier stellt Einschätzungen aus Forschung und Politik zu den Auswirkungen der Pandemie auf den Arbeitsmarkt, die wirtschaftliche Entwicklung und notwendige Maßnahmen in Deutschland zusammen.
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Auswirkungen auf Wirtschaft, Arbeitsmarkt und Soziales in Deutschland
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Literaturhinweis
Ökonomische Verluste nach zwei Jahren Corona-Pandemie (2022)
Grömling, Michael;Zitatform
Grömling, Michael (2022): Ökonomische Verluste nach zwei Jahren Corona-Pandemie. (IW-Kurzberichte / Institut der Deutschen Wirtschaft Köln 2022,03), Köln, 3 S.
Abstract
"In den zwei bisherigen Corona-Jahren gab es in Deutschland einen Wertschöpfungsausfall in Höhe von rund 350 Milliarden Euro. Dabei kam es über die vergangenen acht Quartale zu Konsumeinbußen von 270 Milliarden Euro. Hätte es die Pandemie nicht gegeben, dann wären die Investitionen um rund 60 Milliarden Euro höher ausgefallen. Pandemiebedingte Staatsausgaben und vor allem der Außenhandel dämpften im zweiten Corona-Jahr die gesamtwirtschaftlichen Einbußen merklich ab." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Keine Krise trotz Corona: Die Arbeitsmärkte Hamburgs und Schleswig-Holsteins in Zeiten der Pandemie (2022)
Schrader, Klaus;Zitatform
Schrader, Klaus (2022): Keine Krise trotz Corona: Die Arbeitsmärkte Hamburgs und Schleswig-Holsteins in Zeiten der Pandemie. (Kieler Beiträge zur Wirtschaftspolitik / IfW Kiel, Institut für Weltwirtschaft 38), Kiel, 46 S.
Abstract
"Der Autor stellt fest, dass trotz einer schrumpfenden Wirtschaftsleistung im Corona-Jahr 2020 Hamburg und Schleswig-Holstein eine große Arbeitsmarktkrise erspart blieb. Im Pandemieverlauf war der Beschäftigungsrückgang mit einer Größenordnung von weniger als 2 Prozent moderat, der Anstieg der Arbeitslosenquote beschränkte sich in Schleswig-Holstein und Hamburg auf 1 bis 2 Prozentpunkte. In beiden norddeutschen Bundesländern verhinderte der massive Einsatz von Kurzarbeit größere Beschäftigungseinbrüche. Die Analyse macht deutlich, dass die Verlierer der Corona-Krise die geringfügig Beschäftigten waren, die nicht durch das Rettungsnetz der Kurzarbeit aufgefangen wurden und wo sich der Beschäftigungsrückgang nicht in der Arbeitslosenstatistik widerspiegelte. Im Branchenvergleich zeigt die Analyse, dass vor allem die Beschäftigung im öffentlichen Sektor, bei Gesundheit und Sozialem sowie im Bau und bei Zustelldiensten in beiden Bundesländern zunahm. Hingegen mussten insbesondere Gastronomie, Beherbergung und die Arbeitnehmerüberlassung sowie eine Vielzahl von Anbietern privater Dienstleistungen Beschäftigung abbauen. Im Gastgewerbe und bei den konsumorientierten Dienstleistungen war der Verlust an geringfügiger Beschäftigung besonders groß. Diese Branchen waren auch am stärksten von den Infektionsschutzauflagen der Landesregierungen betroffen, die den Geschäftsbetrieb im Pandemieverlauf vorübergehend untersagten oder stark einschränkten. Als besonders krisenfest erwiesen sich in Hamburg und Schleswig-Holstein hingegen humankapitalintensive Branchen mit einem hohen Anteil Höherqualifizierter, wo die Beschäftigung trotz Pandemie nicht nur gehalten, sondern sogar weiter ausgebaut wurde." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
CoronaNet meets DICE: Sammlung, Systematisierung und Visualisierung von Daten zu staatlichen Maßnahmen gegen die Covid-19-Pandemie (2021)
Albrecht, Clara; Cheng, Cindy; Hainz, Christa; Stitteneder, Tanja; Messerschmidt, Luca;Zitatform
Albrecht, Clara, Cindy Cheng, Christa Hainz, Luca Messerschmidt & Tanja Stitteneder (2021): CoronaNet meets DICE: Sammlung, Systematisierung und Visualisierung von Daten zu staatlichen Maßnahmen gegen die Covid-19-Pandemie. In: Ifo-Schnelldienst, Jg. 74, H. 9, S. 56-59.
Abstract
"Im Kampf gegen die Covid-19-Pandmie haben Regierungen und staatliche Stellen weltweit mit einer Vielzahl von Gesetzen, Verordnungen und alternativen Maßnahmen reagiert. Um diese besser zu verstehen, werden im Rahmen des Forschungsprojekts CoronaNet Daten über diese staatlichen Maßnahmen gesammelt, systematisiert und auf der DICE-Website visualisiert." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Corona-Hilfen: Schleppende Auszahlung (2021)
Zitatform
Bardt, Hubertus & Michael Hüther (2021): Corona-Hilfen: Schleppende Auszahlung. (IW-Kurzberichte / Institut der Deutschen Wirtschaft Köln 2021,02), Köln, 3 S.
Abstract
"Die Bundesregierung hat im letzten Jahr umfangreiche Hilfsprogramme aufgesetzt, um die wirtschaftlichen Folgen der Corona-Krise abzumildern. Neben dem Kurzarbeitergeld wurden vor allem Mittel für Unternehmen bereitgestellt, um die Einkommens- und damit verbundene Liquiditätsverluste zu mindern, die durch die verschiedenen Einschränkungen zur Bekämpfung der Pandemie entstanden sind. Zwar wurden die Rettungsprogramme schnell angekündigt und eingerichtet, die Auszahlungen verlaufen aber nur schleppend." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Verteilungswirkungen des Kinderbonus und der temporären Mehrwertsteuersenkung im Jahr 2020 (2021)
Zitatform
Blömer, Maximilian, Przemyslaw Brandt, Martin Mosler & Andreas Peichl (2021): Verteilungswirkungen des Kinderbonus und der temporären Mehrwertsteuersenkung im Jahr 2020. In: Ifo-Schnelldienst, Jg. 74, H. 2, S. 45-50.
Abstract
"Das im Sommer 2020 beschlossene Konjunkturprogramm beinhaltete Steuersenkungen, staatliche Transfers und Subventionen. In diesem Artikel werden die Verteilungswirkungen und die Auswirkungen des Kinderbonus und der temporären Senkung der Umsatzsteuersätze auf den Konsum untersucht. Für die Abschätzung der Verteilungswirkungen wurde auf das ifo-Mikrosimulationsmodell zurückgegriffen. Durch den Kinderbonus werden die durchschnittlichen Haushaltseinkommen und Konsumausgaben gegenüber einem Ausgangsszenario ohne Reformmaßnahmen erhöht. Die Reformmaßnahmen tragen auch zu einer Verbesserung der Ungleichheits- und Armutsmaße bei. Insbesondere werden Familien mit geringeren und mittleren Einkommen, die besonders durch die Coronakrise belastet waren und werden, relativ bessergestellt. Eine hälftige Weitergabe der Mehrwertsteuersenkung steigert darüber hinaus den durchschnittlichen Konsum um 0,4% pro Haushalt im Jahr 2020 im Vergleich zum Ausgangsszenario ohne Reformmaßnahmen. In Kombination mit dem Kinderbonus dürfte die Konsumsteigerung bei durchschnittlich 0,6% pro Haushalt liegen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Corona-Pandemie: Stresstest für das System der sozialen Sicherung: Kurzexpertise im Auftrag des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (2021)
Zitatform
Bonin, Holger, Werner Eichhorst, Annabelle Krause-Pilatus & Ulf Rinne (2021): Corona-Pandemie: Stresstest für das System der sozialen Sicherung. Kurzexpertise im Auftrag des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales. (IZA research report 109), Bonn, 40 S.
Abstract
"Die COVID-19-Pandemie und die zu ihrer Eindämmung eingesetzten Maßnahmen haben die schwerste Rezession seit Ende des Zweiten Weltkriegs ausgelöst. Bestimmte Gruppen von Erwerbstätigen werden besser vom Regelsystem zur Einkommens- und Beschäftigungssicherung sowie den zusätzlich implementierten ad hoc-Maßnahmen aufgefangen als etwa Selbständige oder geringfügig Beschäftigte. Vor diesem Hintergrund befasst sich diese Kurzexpertise mit der übergeordneten Frage, welche Anpassungen sinnvoll sein könnten, damit künftig das System der sozialen Sicherung in Deutschland bei fundamentalen wirtschaftlichen Störungen, die nur selten und mit nicht bestimmbarer Wahrscheinlichkeit auftreten, eine bedarfsgerechtere und den sozialen Ausgleich besser bewahrende Stabilisierung der Erwerbseinkommen gewährleisten kann. Zu diesem Zweck wird analysiert, wie gut Deutschland diese Ziele im bisherigen Verlauf der COVID-19-Pandemie mit dem vorhandenen Regelsystem der sozialen Sicherung, den in dessen Rahmen vorgenommen Anpassungen an die Krise sowie weiteren ad hoc-Maßnahmen erreicht hat, und ob andere Länder über soziale Sicherungssysteme und -instrumente verfügen oder diesbezügliche Anpassungen vorgenommen haben, die als zielführend bewertet werden können. Darüber hinaus werden Ansatzpunkte skizziert, wie die Einkommens- und Beschäftigungssicherung in Zukunft widerstandsfähiger gestaltet werden könnte, wenn ein gravierender globaler Schock die Wirtschaft und den Arbeitsmarkt trifft." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Wirksamkeitsanalyse der Corona-Maßnahmen: Kurzexpertise (2021)
Zitatform
Bonin, Holger, Werner Eichhorst, Annabelle Krause-Pilatus & Ulf Rinne (2021): Wirksamkeitsanalyse der Corona-Maßnahmen. Kurzexpertise. (Bundesministerium für Arbeit und Soziales. Forschungsbericht 573), Berlin, 50 S.
Abstract
"Im ersten Teil dieser Kurzexpertise werden elf zentrale Maßnahmen der Bundesregierung zur Bewältigung der wirtschaftlichen und sozialen Folgen der COVID-19-Pandemie anhand von sechs Zieldimensionen vergleichend bewertet. Die Grundlage hierfür sind die Ergebnisse einer Anfang 2021 durchgeführten Befragung von 60 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern mit Schwerpunkt in der Arbeitsmarktforschung. Das Instrument der Kurzarbeit wurde im Hinblick auf die volkwirtschaftliche Kosten-Nutzen-Relation am besten bewertet. Es zählt auch bei den anderen abgefragten Zieldimensionen jeweils zu den drei am besten bewerteten Maßnahmen und Leistungen, während der vorübergehenden Absenkung der Mehrwertsteuer die schlechteste Kosten-Nutzen-Relation attestiert wird. Im zweiten Teil der Kurzexpertise werden die krisenbezogenen Anpassungen der Kurzarbeit in Deutschland im internationalen Vergleich analysiert, um Ansatzpunkte für eine in künftigen schweren Rezessionen noch wirksamere und effizientere Gestaltung zu identifizieren. Dabei werden die Zugangsbedingungen, die Leistungshöhe, die Leistungsdauer, die Einbindung von Weiterbildungsaktivitäten, die Finanzierungsmechanismen sowie die Kostenbeteiligung der Arbeitgeber als Gestaltungsparameter betrachtet." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Öffentliche Finanzierungshilfen für Kleinstunternehmen sowie kleine und mittlere Unternehmen (KMU) in der Coronakrise: Erfolge, Hindernisse und Handlungsbedarf für die Zukunft am Beispiel Sachsen-Anhalts (2021)
Zitatform
Damm, Klaus-Henning, Matthias Heinrich, Maike Irrek & Armin Willingmann (2021): Öffentliche Finanzierungshilfen für Kleinstunternehmen sowie kleine und mittlere Unternehmen (KMU) in der Coronakrise. Erfolge, Hindernisse und Handlungsbedarf für die Zukunft am Beispiel Sachsen-Anhalts. In: Vierteljahrshefte zur Wirtschaftsforschung, Jg. 90, H. 3, S. 95-119. DOI:10.3790/vjh.90.3.95
Abstract
"Die Coronapandemie sowie die zu ihrer Bewältigung ergriffenen Maßnahmen haben die Wirtschaft, darunter Kleinstunternehmen sowie kleine und mittlere Unternehmen (KMU), stark beeinträchtigt. Die Unterstützung der KMU bzw. ihrer Finanzierungssituation in dieser Krise umfasst ein breites Spektrum an Bundes- und Landesmaßnahmen. Am Beispiel Sachsen-Anhalts wird mit den Corona-Hilfen (Soforthilfe, Überbrückungshilfen I–III, Neustarthilfe, November-/Dezemberhilfen) sowie Darlehen, Bürgschaften und Beteiligungen auf Landesebene ein Ausschnitt dieses Spektrums näher betrachtet. Die Implementierung der Maßnahmen erfolgte dabei im Spannungsfeld aus raschen Bewilligungsverfahren, Sicherheit gegenüber Betrug und Anwenderfreundlichkeit. Die Krise dürfte jedoch darüber hinaus Auswirkungen auf die zukünftige Finanzierungssituation von KMU haben, weil sowohl die KMU selbst, als auch ihre Zulieferer, Kunden und Finanzierungspartner eine höhere Resilienz gegenüber solchen außergewöhnlichen Ereignissen anstreben dürften. Finanzierungshürden, wie sie für KMU bereits vor der Krise bestanden, könnten sich dadurch weiter erhöhen. Es ist die Aufgabe der Förderpolitik, unter Beachtung des Risikos von Marktverzerrungen auf diese Verstärkung struktureller Nachteile mit einem ergänzenden Angebot an Finanzierungshilfen zu reagieren." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Wirtschaftsprogramme gegen die Pandemiekrise - Deutschland im internationalen Vergleich (2021)
Dauderstädt, Michael;Zitatform
Dauderstädt, Michael (2021): Wirtschaftsprogramme gegen die Pandemiekrise - Deutschland im internationalen Vergleich. In: Wirtschaftsdienst, Jg. 101, H. 5, S. 362-368. DOI:10.1007/s10273-021-2917-2
Abstract
"Die Wirtschaftsprogramme der 23 OECD-Länder setzen unterschiedliche Schwerpunkte. Im Mittelpunkt der Programme stehen Geld- und Fiskalpolitik, Einkommensunterstützung und Konjunkturprogramme, Arbeitsmarktpolitik und andere staatliche Programme in Bereichen wie Infrastruktur, Gesundheit, Bildung und Klimaschutz. Im Vergleich scheint Deutschland beim Schutz von Beschäftigung und Einkommen gut aufgestellt zu sein, wenn auch ohne einen deutlichen Fokus auf die Armutsbekämpfung. Allerdings fehlt eine klare Vision zur Ausgestaltung der Post-Corona-Ökonomie." (Autorenreferat, IAB-Doku, © Springer-Verlag)
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Literaturhinweis
IZA COVID-19 Crisis Response Monitoring: The Second Phase of the Crisis (2021)
Eichhorst, Werner; Portela, Miguel ; Colussi, Tommaso ; Ramos, Raul ; Marx, Paul ; Hensvik, Lena ; Egbert, Jongen; Böheim, René ; Verstraten, Paul; Tobin, Steven; Ferreira, Priscila ; Sweetman, Arthur ; Cerejeira, Joao; Kahanec, Martin ; Houseman, Susan; Leoni, Thomas ; Machin, Stephen; Cahuc, Pierre ; Costa, Rul; Martiskova, Monika; Arni, Patrick ; Rinne, Ulf ; Nordström Skans, Oskar ;Zitatform
Eichhorst, Werner, Paul Marx, Ulf Rinne, René Böheim, Thomas Leoni, Steven Tobin, Arthur Sweetman, Pierre Cahuc, Tommaso Colussi, Jongen Egbert, Paul Verstraten, Priscila Ferreira, Joao Cerejeira, Miguel Portela, Raul Ramos, Martin Kahanec, Monika Martiskova, Lena Hensvik, Oskar Nordström Skans, Patrick Arni, Rul Costa, Stephen Machin & Susan Houseman (2021): IZA COVID-19 Crisis Response Monitoring: The Second Phase of the Crisis. (IZA research report 105), Bonn, 174 S.
Abstract
"Country reports for Austria, Canada, France, Germany, Italy, Netherlands, Portugal, Spain, Slovakia, Sweden, Switzerland, United Kingdom, and the United States (174 Seiten)" (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Unternehmenshilfen in der Coronakrise: Ein Zwischenstand (2021)
Zitatform
Fabig, Holger, Steffen Meyer & Jakob von Weizsäcker (2021): Unternehmenshilfen in der Coronakrise: Ein Zwischenstand. In: Vierteljahrshefte zur Wirtschaftsforschung, Jg. 90, H. 3, S. 59-94. DOI:10.3790/vjh.90.3.59
Abstract
"Die Coronapandemie hat die Bundesregierung vor bis dahin ungekannte Herausforderungen gestellt. Unter hoher Unsicherheit musste sie in kurzer Zeit wichtige Entscheidungen zur Stabilisierung der deutschen Volkswirtschaft fällen, um den gleichzeitigen Angebots- und Nachfrageschock abzufedern. Zunächst lag der Fokus auf Maßnahmen, welche die Liquidität der Unternehmen stützen sollten. Hierzu zählen vor allem die verschiedenen KfW- und Bürgschaftsprogramme, aber auch zahlreiche steuerliche Maßnahmen und nicht zuletzt die bereits bewährte Kurzarbeit. Außerdem gewährte die Bundesregierung von Beginn an Eigenkapitalhilfen (Zuschüsse der Soforthilfe für kleinere Unternehmen; Eigenkapitalinstrumente des WSF). Im weiteren Verlauf der Krise gewannen Transferprogramme bzw. Eigenkapitalhilfen ein stärkeres Gewicht, insbesondere durch die Einführung und sukzessive Ausweitung der Überbrückungshilfe, der außerordentlichen Wirtschaftshilfen im November und Dezember und durch weitere spezielle Programme der Mittelständischen Beteiligungsgesellschaften und der KfW für Start-ups. So reagierte die Bundesregierung nicht zuletzt auf die zurückgehenden Reserven der Unternehmen angesichts der andauernden Pandemie. Zu diesen primär die Angebotsseite stützenden Maßnahmen traten im Rahmen des Konjunkturpakets auch Maßnahmen zur Stützung der Nachfrage. Die Programme wurden vor dem Hintergrund dreier Zielsetzungen ausgestaltet: der Passgenauigkeit der Hilfen, ihrer schnellen Bereitstellung und der Vereinbarkeit mit europäischem Beihilferecht. Die Passgenauigkeit der Überbrückungshilfen wurde durch Zugangsvoraussetzung erreicht, die zwar für alle von der Pandemie hart getroffenen Unternehmen gleichermaßen galten, die aber vor allem Unternehmen in besonders hart getroffenen Branchen tatsächlichen Zugang gewährten. Um eine rasche Umsetzung zu gewährleisten, war die erste Generation der Hilfsprogramme weniger zielgerichtet und daher weniger „bürokratisch“, während im Laufe der Zeit die Komplexität der Zugangsvoraussetzungen zunahm, um eine bessere Zielgerichtetheit zu gewährleisten. Es wird Aufgabe künftiger, stärker quantitativ ausgerichteter Studien sein, den Erfolg der Unternehmenshilfen im Detail zu bewerten. Was zum jetzigen Zeitpunkt bereits festgestellt werden kann ist, dass die Hilfsmaßnahmen insofern wirksam waren, als sie die Insolvenzquote von Unternehmen während der gesamten Krise auf einem historisch niedrigen Niveau gehalten haben. Zu den ersten Lehren aus der Krise zählt die Erkenntnis, dass eine bessere Kriseninfrastruktur notwendig ist, die zukünftig schneller aktiviert werden kann. Außerdem muss die Digitalisierung in allen Bereichen des Staatswesens energisch vorangetrieben werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Restart nach Corona: Krisenpakete im Vergleich (2021)
Fuest, Clemens; Fromlet, Hubert; Taube, Markus; Lehnfeld, Marc; Matthes, Jürgen; Sparding, Peter; Buerstedde, Peter; Graap, Torsten; Uterwedde, Henrik;Zitatform
Fuest, Clemens, Jürgen Matthes, Peter Buerstedde, Henrik Uterwedde, Marc Lehnfeld, Hubert Fromlet, Torsten Graap, Peter Sparding & Markus Taube (2021): Restart nach Corona: Krisenpakete im Vergleich. In: Ifo-Schnelldienst, Jg. 74, H. 12, S. 3-30.
Abstract
"In den kurzen Atempausen zwischen den Wellen der Corona-Pandemie nutzen viele Regierungen die Zeit, um Strategien für die wirtschaftliche Erholung und den Restart nach Corona zu entwickeln. Dazu gehören die Gewährleistung eines reibungslosen Strukturwandels, die digitale Transformation sowie die Bekämpfung des Klimawandels. Gefragt sind Finanzierungskonzepte, die die Staatsverschuldung in Grenzen halten und den Sozialstaat nicht über Gebühr belasten. Wie kann ein Restart nach Corona unter diesen Bedingungen gelingen? Welche Lösungen haben andere Länder gefunden, und welche Lehren lassen sich hieraus ziehen?" (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Staatliche Corona-Hilfen und Klimaschutz: Chancen und Grenzen für Co-Benefits (2021)
Zitatform
Gawel, Erik (2021): Staatliche Corona-Hilfen und Klimaschutz. Chancen und Grenzen für Co-Benefits. In: Zeitschrift für Wirtschaftspolitik, Jg. 70, H. 2, S. 144-154. DOI:10.1515/zfwp-2021-2055
Abstract
"Both fear of coronavirus infection and public measures to combat the pandemic are leading to a severe economic crisis. In order to cope with this crisis, many expect the state to act strong. Therefore, governments across the world have pledged billions of Euros for extensive recovery programs. But how “green” should these recovery programs be? There may be a certain window of opportunity to be used to set a clear focus on climate protection through substantial government investments in recovery. However, the “pandemic state”, which is showing itself to be powerful and resolute, ultimately does not provide a governmental role model for climate protection." (Author's abstract, IAB-Doku, © De Gruyter) ((en))
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Literaturhinweis
Unternehmensinsolvenzen in Deutschland im Zuge der Corona-Krise (2021)
Zitatform
Holtemöller, Oliver (2021): Unternehmensinsolvenzen in Deutschland im Zuge der Corona-Krise. In: Wirtschaft im Wandel, Jg. 27, H. 1, S. 5-11.
Abstract
"Die Corona-Pandemie hat die deutsche Wirtschaft in eine tiefe Rezession getrieben. In diesem Beitrag wird analysiert, wie sich die Rezession in den Unternehmensinsolvenzen niederschlägt. Prognosen auf Basis des üblichen Zusammenhangs zwischen Bruttowertschöpfung und Unternehmensinsolvenzen nach Wirtschaftsbereichen deuten auf eine kräftige Zunahme der Unternehmensinsolvenzen im zweiten Halbjahr 2020 hin. Für Unternehmensinsolvenzen gelten allerdings seit März 2020 Ausnahmeregelungen, die das Ziel haben, allein durch die Corona-Krise bedingte Unternehmensinsolvenzen zu vermeiden. Ferner erhalten die Unternehmen finanzielle Unterstützung im Rahmen der Corona-Hilfspakete. Mit zunehmender Dauer der wirtschaftlichen Beeinträchtigungen nimmt die Wahrscheinlichkeit von Unternehmensinsolvenzen gleichwohl zu, sodass nach Aufhebung der Ausnahmeregelungen Insolvenzen nachgeholt werden dürften und das übliche konjunkturelle Muster wieder greift." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Europäische Wirtschaftspolitik in der COVID-19-Krise. Zwischen Rettungspaketen und Maßnahmen zur Konjunkturbelebung (2021)
Pekanov, Atanas;Zitatform
Pekanov, Atanas (2021): Europäische Wirtschaftspolitik in der COVID-19-Krise. Zwischen Rettungspaketen und Maßnahmen zur Konjunkturbelebung. In: Monatsberichte / WIFO, Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung, Jg. 94, H. 3, S. 193-203.
Abstract
"Im Jahr 2020 war in sämtlichen EU-Mitgliedsländern ein tiefer und abrupter Einbruch der Wirtschaftsleistung zu verzeichnen. Als Reaktion darauf wurden diverse Hilfspakete verabschiedet, die die betroffenen privaten Haushalte und Unternehmen während der Krisenmonate unterstützen sollten. Eine aktive Fiskal- und Geldpolitik verhinderte eine noch tiefere Rezession. Die bisher ergriffenen Fiskalmaßnahmen dienen vorrangig dazu, die Krisenfolgen für Unternehmen und privaten Haushalte abzumildern, setzen jedoch wenig zusätzliche Impulse zur Konjunkturbelebung. Mit einer stimulierenden Wirkung von Fiskalmaßnahmen ist erst dann zu rechnen, wenn die COVID-19-Pandemie überwunden wurde. Für einen nachhaltigen Aufschwung bedarf es daher weiterhin einer expansiven Fiskalpolitik." (Autorenreferat, IAB-Doku, © WIFO - Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung)
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Literaturhinweis
Förderprogramme in der Coronakrise: Ein Zwischenfazit (2021)
Schulze Spüntrup, Selina; Wagner, Fabian;Zitatform
Schulze Spüntrup, Selina & Fabian Wagner (2021): Förderprogramme in der Coronakrise. Ein Zwischenfazit. In: Ifo Dresden berichtet, Jg. 28, H. 3, S. 3-5.
Abstract
"Die Corona-Pandemie hat die deutsche Wirtschaft stark getroffen. Bund und Länder haben eine ganze Reihe unterschiedlicher Hilfsprogramme aufgelegt, um die finanziellen Folgen der Krise für die betroffenen Unternehmen abzumildern. In diesem Beitrag zeigen wir die Dimensionen der seit Ende März 2020 in Anspruch genommenen Förderprogramme auf. Die Soforthilfen der ersten Phase der Pandemie wurden bislang sehr viel häufiger in Anspruch genommen als die anschließenden Überbrückungshilfen. Insgesamt wurden bisher deutlich weniger Mittel abgerufen als ursprünglich erwartet." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Soforthilfe für Selbstständige wirkt vor allem positiv, wenn sie rasch gewährt wird (2021)
Zitatform
Stiel, Caroline, Alexander S. Kritikos, Joern Block & Maximilian Priem (2021): Soforthilfe für Selbstständige wirkt vor allem positiv, wenn sie rasch gewährt wird. (DIW aktuell 60), Berlin, 7 S.
Abstract
"Selbstständige erleiden in der Covid-19-Pandemie besonders häufig Einkommensverluste. Zu ihrer Unterstützung hat der Bund verschiedene Programme mit Liquiditätshilfen aufgelegt. Im Frühjahr 2020 startete der Bund die Soforthilfe, ein Programm, das für die von Umsatzrückgängen betroffenen Selbstständigen Einmalzahlungen von bis zu 15.000 Euro vorsah. Analysen zur Wirkung dieses ersten Programms anhand von Online-Umfragedaten mit über 20.000 Befragten zeigen, dass sich unter den Beziehenden der Soforthilfe die Wahrscheinlichkeit, selbstständig zu bleiben, moderat erhöht hat. Diese positive Wirkung erweist sich dann als signifikant, wenn die Hilfe binnen weniger Tage gewährt wurde. Gleichzeitig lässt der positive Effekt wenige Wochen nach Gewährung der Soforthilfe nach. Bei der weiteren Ausgestaltung solcher Hilfsprogramme sollten neben einer schnellen Gewährung vor allem auch monatliche Auszahlungen in Betracht gezogen werden, um die positive Wirkung der Hilfen zu verlängern." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Fachkräftebedarf und Fachkräfterekrutierung in der Corona-Pandemie: Eine empirische Analyse auf der Basis des IAB-Betriebspanels Baden-Württemberg (2021)
Zitatform
Zühlke, Anne & Yvette Bodry (2021): Fachkräftebedarf und Fachkräfterekrutierung in der Corona-Pandemie. Eine empirische Analyse auf der Basis des IAB-Betriebspanels Baden-Württemberg. (IAW-Kurzberichte 2021,04), Tübingen, 20 S.
Abstract
"Der vorliegende Bericht untersucht den möglichen Zusammenhang zwischen der Corona‐Pandemie und dem Fachkräftemangel in Baden‐Württemberg. Von der Corona‐Pandemie wirtschaftlich negativ betroffen sind besonders Betriebe aus den industriellen Schlüsselbranchen sowie Betriebe aus dem Dienstleistungsbereich. Die betroffenen Betriebe geben häufig an, finanzielle Unterstützungsleistungen von Bund, Ländern, oder Kommunen in Anspruch genommen zu haben. Weniger betroffene Betriebe geben an, dass sie zwischenzeitlich ihren Betrieb oder einzelne Geschäftsstellen schließen mussten. Und nur die wenigsten betroffenen Betriebe antworteten, dass sie durch die Corona‐Pandemie in ihrer Existenz bedroht gewesen seien." (Textauszug, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Corona-Hilfen und Corona-Maßnahmen des Bundes für Mitteldeutschland: Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion der FDP (Drucksache 19/25393) (2021)
Zitatform
(2021): Corona-Hilfen und Corona-Maßnahmen des Bundes für Mitteldeutschland. Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion der FDP (Drucksache 19/25393). (Verhandlungen des Deutschen Bundestages. Drucksachen 19/26110 (25.01.2021)), 29 S.
Abstract
Die Bundesregierung antwortet auf die Anfrage der Fraktion der FDP zu Corona-Hilfen und Corona-Maßnahmen des Bundes für Mitteldeutschland u.a. mit Tabellen zu Anträgen auf Soforthilfen, Corona-Überbrückungshilfen I und Corona-Überbrückungshilfen II in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen von April bis November 2020. (IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Betrugsverdachtsfälle bei der Corona-Soforthilfe: Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion DIE LINKE (Drucksache 19/25966) (2021)
Zitatform
(2021): Betrugsverdachtsfälle bei der Corona-Soforthilfe. Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion DIE LINKE (Drucksache 19/25966). (Verhandlungen des Deutschen Bundestages. Drucksachen 19/26320 (01.02.2021)), 6 S.
Abstract
Die Bundesregierung antwortet auf die Anfrage der Fraktion DIE LINKE zu Betrugsverdachtsfällen bei der Corona-Soforthilfe u.a. mit Zahlen zu Anträgen auf Corona-Soforthilfen, der Anzahl an bewilligten Soforthilfen sowie an gemeldeten Verdachtsfällen auf Soforthilfebetrug und den daraus abgeleiteten bekannten Strafanzeigen und Ermittlungsverfahren. (IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Umsetzung des Konjunktur- und Zukunftspakets der Regierungskoalition: Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion der FDP (Drucksache 19/30861) (2021)
Zitatform
(2021): Umsetzung des Konjunktur- und Zukunftspakets der Regierungskoalition. Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion der FDP (Drucksache 19/30861). (Verhandlungen des Deutschen Bundestages. Drucksachen 19/31764 (29.07.2021)), 23 S.
Abstract
Mit dem Ziel einer schnellen und wirksamen Stabilisierung der Wirtschaft in der Corona-Pandemie wurde ein Konjunkturpaket mit einem Volumen von 130 Mrd. Euro verabschiedet, welches auf mehrere Jahre angelegt ist. Die Bundesregierung stellt in ihrer Antwort auf die Kleine Anfrage der FDP-Fraktion fest, dass dieses Konjunkturprogramm bei Haushalten und Unternehmen gut ankommt. 'So konnten trotz Wirtschaftseinbruch in Deutschland die Einkommen in der Breite stabilisiert werden. Darüber hinaus setzt insbesondere das darin enthaltene Zukunftspaket wichtige Impulse für die weitere wirtschaftliche Entwicklung und die Bewältigung der unabhängig von der Pandemie anstehenden strukturellen Transformationsprozesse der Wirtschaft, insbesondere bei Klimaschutz und Digitalisierung. Der Erfolg dieser Politik lässt sich konkret belegen: Deutschland ist besser durch das Krisenjahr 2020 gekommen als alle anderen großen europäischen Volkswirtschaften. Der Tabellenanhang enthält eine Übersicht über die ausgabeseitig finanzwirksamen Maßnahmen und die Investitionsmaßnahmen des Konjunkturprogramms. (IAB)
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Literaturhinweis
Wirtschaftshilfen in der COVID-19-Pandemie: Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion der FDP (Drucksache 19/30863) (2021)
Zitatform
(2021): Wirtschaftshilfen in der COVID-19-Pandemie. Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion der FDP (Drucksache 19/30863). (Verhandlungen des Deutschen Bundestages. Drucksachen 19/31419 (02.07.2021)), 4 S.
Abstract
Am 30. Juni 2021 entfällt die sogenannte Bundesnotbremse des Infektionsschutzgesetzes. Eine Entscheidung der Bundesregierung, ob es zu einer Verlängerung der Regelung kommt, die ab einem 7-Tage-Inzidenzwert von 100 greift, steht aus. Zugleich endet am 30. Juni 2021 auch die Überbrückungshilfe III für die deutsche Wirtschaft. Trotz bereits laufender Lockerungen der Maßnahmen gegen die Ausbreitung des COVID-19-Virus - bei zeitgleichem Sinken des 7-Tage-Inzidenzwertes - ist eine komplette Rückkehr aller wirtschaftlichen, schulischen oder kulturellen Aktivitäten ohne coronabedingte Einschränkungen derzeit nicht absehbar. Fragen/Antworten betreffen die Fortsetzung der Überbrückungshilfe III mit einem eigenen Programm (Überbrückungshilfe III Plus) bis September 2021, Abschlagszahlungen und die Bearbeitungszeiten, Betrugsfälle bezüglich der coronabedingten Wirtschaftshilfen, die Auszahlungen der Überbrückungshilfe III und der November- sowie der Dezemberhilfen in Prozent des Antragsvolumens seit Beginn der Antragstellung in den einzelnen Monaten. (IAB)
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Literaturhinweis
Corona-Hilfen: Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion der FDP (Drucksache 19/30290) (2021)
Zitatform
(2021): Corona-Hilfen. Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion der FDP (Drucksache 19/30290). (Verhandlungen des Deutschen Bundestages. Drucksachen 19/31220 (28.06.2021)), 23 S.
Abstract
Anlass der Anfrage sind Zweifel an der Zielgerichtetheit der Corona-Hilfen: Überbrückungshilfen I, II und III, die November- und Dezemberhilfen sowie die Neustart-Hilfe. Dabei werden vor allem Fehler in der Kalkulation hinsichtlich des Kosten-Nutzen-Verhältnisses, bürokratische Hemmnisse und Missbrauchsmöglichkeiten gesehen. Den Antworten liefern Daten zu den Umfängen von Antragstellungen und Auszahlungen, zu den Nettokosten für Selbstständige ohne Angestellte für die Beantragung der Überbrückungshilfe I, zur Anzahl der Strafverfahren wegen Subventionsbetrugs und zur Schadenshöhe, zu den Kosten für Werbekampagnen für die Corona-Hilfsprogramme. Themen sind auch die (Nicht-)Verwendung von Mitteln aus dem EU-Recovery-Fund für die betroffenen Unternehmen und Solo-Selbstständigen, Fragen der Wirkung des steuerlichen Verlustrücktrags als Instrument zur kurzfristigen Liquiditätssicherung von durch die Krise betroffenen Unternehmen, zum Wirtschaftsstabilisierungsfonds, der für Unternehmen, für die die Zuschüsse aus der Überbrückungshilfe III oder anderen Corona-Hilfsprogrammen nicht ausreichen, in Betracht kommt, und der sich insbesondere an größere Unternehmen der Realwirtschaft richtet, deren Bestandsgefährdung erhebliche Auswirkungen auf den Wirtschaftsstandort oder den Arbeitsmarkt in Deutschland hat. Schließlich geht es auch um die Zeitpunkte, bis zu denen die von der Bundesregierung beschlossenen Sonderregelungen für das Kurzarbeitergeld und die Corona-Hilfen für Selbstständige gelten. (IAB)
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Literaturhinweis
Ausgestaltung der Corona-Hilfen: Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN (Drucksache 19/25475) (2021)
Zitatform
(2021): Ausgestaltung der Corona-Hilfen. Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN (Drucksache 19/25475). (Verhandlungen des Deutschen Bundestages. Drucksachen 19/26486 (05.02.2021)), 25 S.
Abstract
Die Bundesregierung antwortet auf die Anfrage der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN zur Ausgestaltung der Corona-Hilfen u.a. mit Statistiken zum Betrag an ausgezahlten Überbrückungshilfen II getrennt nach Bundesländern. (IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Umsetzungsstand der Digitalisierung: Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion der FDP (Drucksache 19/26448) (2021)
Zitatform
(2021): Umsetzungsstand der Digitalisierung. Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion der FDP (Drucksache 19/26448). (Verhandlungen des Deutschen Bundestages. Drucksachen 19(26741) (16.02.2021)), 9 S.
Abstract
Die Bundesregierung antwortet auf die Anfrage der FDP-Fraktion zum Umsetzungsstand der Digitalisierung u.a, mit dem Digitalisierungsgrad bei den Novemberhilfen. (IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Wirtschaftliche Folgen des dritten Lockdowns: Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion der FDP (Drucksache 19/26617) (2021)
Zitatform
(2021): Wirtschaftliche Folgen des dritten Lockdowns. Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion der FDP (Drucksache 19/26617). (Verhandlungen des Deutschen Bundestages. Drucksachen 19(27074) (25.02.2021)), 8 S.
Abstract
Die Bundesregierung antwortet auf die Anfrage der FDP-Fraktion zu den wirtschaftliche Folgen des dritten Lockdowns u.a. mit Statistiken zu den gestellten Anträgen auf November- und Dezemberhilfen sowie der Anzahl und der Summe der bereits ausgezahlten Anträge. (IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Aktueller Stand gemeldeter Insolvenzen und Maßnahmen der Bundesregierung: Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion der FDP (Drucksache 19/26765) (2021)
Zitatform
(2021): Aktueller Stand gemeldeter Insolvenzen und Maßnahmen der Bundesregierung. Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion der FDP (Drucksache 19/26765). (Verhandlungen des Deutschen Bundestages. Drucksachen 19(27225) (03.03.2021)), 7 S.
Abstract
Die Bundesregierung antwortet auf die Anfrage der FDP-Fraktion zum aktuellen Stand gemeldeter Insolvenzen und Maßnahmen der Bundesregierung u.a. mit der Anzahl an gemeldeten Unternehmensinsolvenzen sowie davon betroffenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern im Zeitraum von Januar bis November 2020 sowie mit einer Auflistung von Maßnahmen, wie den Überbrückungshilfen I und II sowie dem erleichterten Zugang zu Kurzarbeitergeld, zur Abwendung von Insolvenzen. (IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Die Corona-Wirtschaftshilfen der Bundesregierung: Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion der AfD (Drucksache 19/27230) (2021)
Zitatform
(2021): Die Corona-Wirtschaftshilfen der Bundesregierung. Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion der AfD (Drucksache 19/27230). (Verhandlungen des Deutschen Bundestages. Drucksachen 19/27718 (18.03.2021)), 6 S.
Abstract
Die Bundesregierung antwortet auf die Anfrage der AfD-Fraktion zu den Corona-Wirtschaftshilfen der Bundesregierung u.a. mit den gestellten Anträgen auf Überbrückungshilfe II und III in den einzelnen Bundesländern. (IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Befunde der IAB-Forschung zur Corona-Krise - Zwischenbilanz und Ausblick (2020)
Anger, Silke ; Weber, Brigitte; Leschnig, Lisa; Leber, Ute; Westermeier, Christian ; Lang, Julia ; Wanger, Susanne ; Bauer, Anja ; Kubis, Alexander; Vom Berge, Philipp ; Küfner, Benjamin ; Trahms, Annette; Kruppe, Thomas ; Stephan, Gesine ; Kosyakova, Yuliya ; Stegmaier, Jens ; Bruckmeier, Kerstin ; Schneemann, Christian ; Jaschke, Philipp ; Reims, Nancy ; Hutter, Christian ; Osiander, Christopher ; Hausner, Karl Heinz; Müller, Dana ; Hauptmann, Andreas ; Zika, Gerd ; Hartl, Tobias ; Walwei, Ulrich ; Haas, Anette; Stobbe, Holk; Gürtzgen, Nicole ; Sandner, Malte ; Gundacker, Lidwina ; Oberfichtner, Michael ; Grunau, Philipp ; Weber, Enzo ; Gehrke, Britta; Bossler, Mario ; Fuchs, Johann ; Müller, Anne; Dummert, Sandra ; Rauch, Angela ; Dietz, Martin; Vallizadeh, Ehsan ; Brücker, Herbert ;Zitatform
Anger, Silke, Anja Bauer, Mario Bossler, Kerstin Bruckmeier, Herbert Brücker, Martin Dietz, Sandra Dummert, Johann Fuchs, Britta Gehrke, Philipp Grunau, Lidwina Gundacker, Nicole Gürtzgen, Anette Haas, Tobias Hartl, Andreas Hauptmann, Karl Heinz Hausner, Christian Hutter, Philipp Jaschke, Yuliya Kosyakova, Thomas Kruppe, Benjamin Küfner, Alexander Kubis, Julia Lang, Ute Leber, Lisa Leschnig, Brigitte Weber, Christian Westermeier, Susanne Wanger, Philipp Vom Berge, Annette Trahms, Gesine Stephan, Jens Stegmaier, Christian Schneemann, Nancy Reims, Christopher Osiander, Dana Müller, Gerd Zika, Ulrich Walwei, Holk Stobbe, Malte Sandner, Michael Oberfichtner, Enzo Weber, Anne Müller, Angela Rauch & Ehsan Vallizadeh (2020): Befunde der IAB-Forschung zur Corona-Krise - Zwischenbilanz und Ausblick. Nürnberg, 18 S.
Abstract
"Die Covid-19-Pandemie hat die stärkste Weltwirtschaftskrise seit dem zweiten Weltkrieg ausgelöst. Mit den massiven wirtschaftlichen Auswirkungen der Pandemie sind weitreichende Folgen für den Arbeitsmarkt verbunden. Die bestehenden Regelungen und Mechanismen zur sozialen Sicherung als auch zur Stützung der hiesigen Volkswirtschaft sind einem nie dagewesenen Stresstest ausgesetzt und die Politik reagiert in großer Geschwindigkeit mit zusätzlichen Sicherungs- und Stabilisierungsmaßnahmen. Das IAB hat aufgrund der Tragweite der Entwicklung ein neues Fokusthema mit dem Titel „Folgen der Covid-19-Pandemie“ etabliert und das laufende Forschungs- und Arbeitsprogramm für das Jahr 2020 ergänzt. Auch im Forschungs- und Arbeitsprogramm 2021 wird das Thema eine zentrale Rolle spielen. Laufend werden zudem aktuelle Forschungsergebnisse in der Serie „Corona-Krise: Folgen für den Arbeitsmarkt“ im IAB-Forum sowie in anderen Publikationsformaten des IAB veröffentlicht. Das vorliegende Dokument liefert einen Überblick über die Forschung zur Covid-19-Pandemie am IAB. Sie fasst die wesentlichen bereits vorliegenden Befunde aus dem Institut zusammen und gibt einen Ausblick auf Forschungsprojekte, die in Zukunft Informationen bereitstellen werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Beteiligte aus dem IAB
Anger, Silke ; Leber, Ute; Lang, Julia ; Wanger, Susanne ; Kubis, Alexander; Vom Berge, Philipp ; Trahms, Annette; Stephan, Gesine ; Kosyakova, Yuliya ; Stegmaier, Jens ; Bruckmeier, Kerstin ; Schneemann, Christian ; Jaschke, Philipp ; Reims, Nancy ; Hutter, Christian ; Osiander, Christopher ; Müller, Dana ; Hauptmann, Andreas ; Zika, Gerd ; Walwei, Ulrich ; Haas, Anette; Stobbe, Holk; Gürtzgen, Nicole ; Sandner, Malte ; Gundacker, Lidwina ; Oberfichtner, Michael ; Grunau, Philipp ; Weber, Enzo ; Gehrke, Britta; Bossler, Mario ; Müller, Anne; Dummert, Sandra ; Rauch, Angela ; Dietz, Martin; Brücker, Herbert ; -
Literaturhinweis
Unerwünschte Nebenwirkung der Corona-Maßnahmen: Zombies? (2020)
Zitatform
Arth, Lukas, Klaus Gründler, Niklas Potrafke, Fabian Ruthardt & Jannik Sielmann (2020): Unerwünschte Nebenwirkung der Corona-Maßnahmen: Zombies? In: Ifo-Schnelldienst, Jg. 73, H. 11, S. 50-52.
Abstract
"Deutsche Volkswirte befürchten, dass in der Coronakrise die Zahl der Zombieunternehmen zunimmt. Im aktuellen ifo-FAZ-Ökonomenpanel schätzen 86% der teilnehmenden Ökonom*innen, dass die Zahl der Zombieunternehmen in Deutschland seit März 2020 „eher gestiegen“ oder „stark gestiegen“ ist. Die vorübergehende Aussetzung der Insolvenzantragspflicht und das Kurzarbeitergeld bergen ihrer Ansicht nach das größte Risiko für die Entstehung von Zombieunternehmen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Wie effektiv sind Mehrwertsteuersenkung und Kinderbonus im Konjunkturpaket?: Erste Erkenntnisse aus der HBS-Erwerbstätigenbefragung (2020)
Zitatform
Behringer, Jan & Sebastian Dullien (2020): Wie effektiv sind Mehrwertsteuersenkung und Kinderbonus im Konjunkturpaket? Erste Erkenntnisse aus der HBS-Erwerbstätigenbefragung. (IMK policy brief 97), Düsseldorf, 15 S.
Abstract
"Angesichts des dramatischen Einbruchs der Wirtschaftsleistung im Frühjahr 2020 im Zuge der Covid-19-Krise hat der Bundestag im Juni 2020 ein massives Konjunkturpaket mit einem Volumen von mehr als 130 Mrd. Euro verabschiedet. Eine zentrale Säule des Konjunkturpakets waren dabei Maßnahmen, die den inländischen Konsum ankurbeln sollen, unter anderem die vorübergehende Absenkung der Mehrwertsteuer und die Auszahlung eines Kinderbonus. Dieser Policy Brief verwendet die HBS-Erwerbstätigenbefragung von Juni 2020, um erste Indizien zur Wirksamkeit der Maßnahmen zu präsentieren. Dabei kommt heraus, dass etwa drei Viertel der befragten Personen angesichts der temporären Mehrwertsteuersenkung keine vermehrten Käufe im zweiten Halbjahr 2020 plant. Von dem ausgezahlten Kinderbonus dürfte dagegen rund die Hälfte in zusätzlichen Konsum fließen. Es werden auch Ergebnisse präsentiert, welche Haushalte in der Corona-Krise im Frühjahr 2020 ihre Ausgaben zurückgefahren, und welche Haushalte ihre Ausgaben ausgeweitet haben: Haushalte mit Kindern haben dabei überdurchschnittlich stark Konsumausgaben ausgeweitet, Haushalte, die von Kurzarbeit betroffen waren, die Konsumausgaben überdurchschnittlich stark zurückgefahren." (Autorenreferat, IAB-Doku, © 2020 Elsevier)
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Literaturhinweis
Digitalisierung – der Corona-Impfstoff für die Wirtschaft (2020)
Zitatform
Bertschek, Irene (2020): Digitalisierung – der Corona-Impfstoff für die Wirtschaft. In: Wirtschaftsdienst, Jg. 100, H. 9, S. 653-656. DOI:10.1007/s10273-020-2732-1
Abstract
"Es hat sich gezeigt, dass folgende drei Faktoren für Unternehmen entscheidend waren, um sich während des Lockdowns über Wasser zu halten: erstens, die Fähigkeit flexibel auf den Nachfragerückgang nach Produkten und Diensten oder auf Lieferengpässe zu reagieren und gegebenenfalls auf das Angebot anderer Produkte und Dienste umzustellen; zweitens, die Möglichkeit Distanz zu wahren, z. B. durch den Einsatz von Robotern in der Produktion und Logistik oder durch die Einführung oder Ausweitung von Homeoffice und Videokommunikation, und drittens, die Option für (potenzielle) Kunden und Kooperationspartner sichtbar zu bleiben." (Textauszug, IAB-Doku, © Springer-Verlag)
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Literaturhinweis
Wirkung und Zielgenauigkeit der staatlichen Hilfen für Unternehmen in der Krise: German Business Panel : Executive Summary (2020)
Bischof, Jannis; Gharbi, Sarah; Rostam-Afschar, Davud ; Simons, Dirk; Buhlmann, Florian; Dörrenberg, Philipp; Eble, Fabian; Akari, Phares; Voget, Johannes; Arnemann, Laura;Zitatform
Bischof, Jannis, Dirk Simons, Johannes Voget, Philipp Dörrenberg, Davud Rostam-Afschar, Florian Buhlmann, Phares Akari, Laura Arnemann, Fabian Eble & Sarah Gharbi (2020): Wirkung und Zielgenauigkeit der staatlichen Hilfen für Unternehmen in der Krise. German Business Panel : Executive Summary. Paderborn ; Berlin ; Mannheim, 15 S.
Abstract
"Eine erste Umfrage des German Business Panels (GBP) unter deutschen Unternehmen zeigt, dass zwei Drittel der Firmen im Zuge der Corona-Krise staatliche Hilfe in Anspruch genommen haben. Jedes zweite dieser Unternehmen hätte die Krise ohne Hilfe vom Staat sogar nicht überstanden. An der repräsentativen Studie der Universität Mannheim nahmen bundesweit über 9.500 Unternehmen aller Größenordnungen und aus unterschiedlichen Branchen teil. Zu den drei meistgenutzten Maßnahmen zählen laut Umfrage die Corona-Soforthilfe (49 Prozent), Kurzarbeit und Kurzarbeitergeld (26 Prozent) und die Stundung von Steuerzahlungen (26 Prozent). Dabei nehmen Branchen, deren Gewinn stärker durch die Krise betroffen ist, die Staatshilfen eher in Anspruch. Dazu zählen etwa Reisebüros, Gastronomen und Getränkehersteller, Künstler, Kreative, die Unterhaltungs- und Erholungsbranche." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Emergency Aid for Self-Employed in the COVID-19 Pandemic: A Flash in the Pan? (2020)
Zitatform
Block, Joern, Alexander S. Kritikos, Maximilian Priem & Caroline Stiel (2020): Emergency Aid for Self-Employed in the COVID-19 Pandemic. A Flash in the Pan? (DIW-Diskussionspapiere 1924), Berlin, 34 S.
Abstract
"The self-employed are among those facing the highest probability of strong income losses during the COVID-19 pandemic. Governments in many countries introduced support programs to support the self-employed, including the German federal government, which approved a €50bn emergency aid program at the end of March 2020 offering one-off lump-sum payments of up to €15,000 to those facing substantial revenue declines. In this contribution, we investigate the impact of this program using a real-time online-survey data with a total of more than 20,000 observations. We employ propensity score matching, making use of a rich set of variables that influence selection into the treatment and the outcome variable, the subjective survival probability. We observe that the emergency aid program had significant effects, with the subjective survival probability of self-employment being moderately increased. We further reveal important effect heterogeneities with respect to education, risk tolerance, and industries. We also observe positive effects only among those whose application was processed within a few days. Lastly, the positive effect on the survival probability is fading out already two weeks after the emergency aid was granted. Our findings have important policy implications for the design of such support programs in the course of this crisis." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Covid-19 and the self-employed: Six months into the crisis (2020)
Blundell, Jack; Machin, Stephen; Ventura, Maria;Zitatform
Blundell, Jack, Stephen Machin & Maria Ventura (2020): Covid-19 and the self-employed. Six months into the crisis. (Covid-19 analysis series / Centre for Economic Performance 012), London, 12 S.
Abstract
"Six months after Covid-19 first hit, it is clear that it is the greatest economic crisis of the modern age. The economy has contracted far more rapidly than in previous crises, with GDP dropping by a record 19.5 per cent in April, and despite four subsequent consecutive monthly increases since then, remaining 9.2 per cent below the February 2020 level in August. Early indicators suggest at best a slow recovery that is stalling as the country faces a new wave of cases and harsher and localised restrictions on economic activity." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
The Green New Consensus: Studie zeigt breiten Konsens zu grünen Konjunkturprogrammen und strukturellen Reformen (2020)
Burger, Andreas; Golde, Michael; Kristof, Kora; Matthey, Astrid; Lünenbürger, Benjamin; Brettschneider, Wolfgang; Seider, Silke; Eckermann, Frauke; Osiek, Dirk; Bünger, Björn;Zitatform
Burger, Andreas, Kora Kristof & Astrid Matthey (2020): The Green New Consensus. Studie zeigt breiten Konsens zu grünen Konjunkturprogrammen und strukturellen Reformen. (Hintergrund / Umweltbundesamt), Dessau-Roßlau, 51 S.
Abstract
"Das Papier analysiert 130 Studien zu grünen Konjunkturprogrammen. Es besteht Konsens, dass die Covid-19-Maßnahmen auch die Klima- und Biodiversitätskrise bekämpfen sollten und sich grüne Fördermaßnahmen sehr gut zur Konjunkturbelebung eignen. Einigkeit besteht zudem über die anzulegenden Eignungskriterien und besonders geeignete Förderbereiche. Viele Studien fordern, grüne Konjunkturprogramme mit strukturellen Reformen zu verknüpfen, um langfristig positive Wirkungen zu erzielen. Dies umfasst u.a. einen ambitionierten CO2-Preis und den Abbau umweltschädlicher Subventionen. Ferner sollten alle Maßnahmen einem Nachhaltigkeitscheck unterzogen und laufend evaluiert werden, um bei Zielverfehlungen nachsteuern zu können." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Was die bisherigen Corona-Programme gebracht haben (2020)
Zitatform
Clemens, Marius, Geraldine Dany-Knedlik, Britta Gehrke, Simon Junker & Claus Michelsen (2020): Was die bisherigen Corona-Programme gebracht haben. In: Makronom H. 04.11.2020, o. Sz., 2020-11-03.
Abstract
"Die stark steigenden Infektionszahlen im Herbst zeigen, dass die Corona-Krise noch lange nicht vorüber ist. Aufgrund der neuerlichen Infektionswelle dürfte aktuellen Berechnungen des DIW Berlin zufolge das Bruttoinlandsprodukt im 4. Quartal des Jahre 2020 um 19 Milliarden Euro bzw. 2,5 Prozentpunkte geringer ausfallen, als noch im Oktober erwartet. Deutschlands Wirtschaft dürfte im Schlussquartal erneut deutlich schrumpfen. Kann die Pandemie nicht eingedämmt werden, dürfte der wirtschaftliche Schaden deutlich größer ausfallen. Die Wirtschaftspolitik steht deshalb weiterhin vor enormen Herausforderungen, die nicht nur in den kommenden Monaten, sondern auch darüber hinaus außergewöhnliche Schritte zur Krisenbewältigung erfordern. In diesem Beitrag geht es primär darum, die bereits im Frühjahr beschlossenen Soforthilfemaßnahmen und das im Juni 2020 verabschiedete Konjunkturprogramm zu analysieren. Beide waren in ihrem Umfang und in ihrer Struktur einzigartig." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Beteiligte aus dem IAB
Gehrke, Britta;Weiterführende Informationen
Volltext-Zugang über Verlag oder sonstigen Anbieter (möglicherweise kostenpflichtig) -
Literaturhinweis
After the Great Economic Collapse: Germany's Stimulus Package to Recover the Economy in Times of Covid-19 (2020)
Dorn, Florian; Fuest, Clemens; Neumeier, Florian;Zitatform
Dorn, Florian, Clemens Fuest & Florian Neumeier (2020): After the Great Economic Collapse: Germany's Stimulus Package to Recover the Economy in Times of Covid-19. In: CESifo forum, Jg. 21, H. 3, S. 38-46.
Abstract
"At the beginning of June 2020, the German government launched a comprehensive economic stimulus package to promote economic recovery. With a volume of EUR 130 billion, this program far outstrips programs launched in the wake of the financial and economic crisis of 2008/09. We present the fiscal policy measures adopted, show how companies assess various policies and finally discuss the most important elements of the economic stimulus package. The temporary reduction in VAT is one of the less convincing elements. On the other hand, those policy measures which promote medium- to long-term investments in future technologies, infrastructure, and climate protection are to be evaluated positively. Policies to stimulate demand cannot solve the problem of limited productivity due to protective restrictions or the collapse of international value-added chains in times of Covid-19. In this respect, one should not expect great impact on economic growth. Nevertheless, it makes sense to use fiscal policy measures to support the economy in these critical times." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Kieler Modell für betriebliche Stabilisierungshilfen: Funktionsweise und Einsatz in der Corona-Krise (2020)
Zitatform
Felbermayr, Gabriel & Stefan Kooths (2020): Kieler Modell für betriebliche Stabilisierungshilfen: Funktionsweise und Einsatz in der Corona-Krise. (Kiel policy brief 148), Kiel, 20 S.
Abstract
"Katastrophenbedingte Einbrüche der gesamtwirtschaftlichen Aktivität erfordern neben dem Kurzarbeitergeld einen Stabilisierungsmechanismus zum Schutz marktfähiger Produktionsstrukturen. In makroökonomischen Notlagen gehen Stabilitätsaspekte und faire Lastenverteilung Hand in Hand. Für beides sind die Betriebsergebnisse und nicht Umsätze oder Fixkosten die relevante Maßgröße. Vor diesem Hintergrund schlagen die Autoren ein Kieler Modell für betriebliche Stabilisierungshilfen (BSH) vor, um die krisenbedingten Rückgänge der Betriebsergebnisse weitgehend zu kompensieren. Krisenbetroffenheit bestimmt sich über (regionalisierte) Branchendurchschnitte, während idiosynkratische Erfolgsfaktoren und produktive Anreize erhalten bleiben. Die BSH-Leistungen werden nach einheitlichen Kriterien über alle Branchen, Betriebsgrößen und Rechtsformen hinweg gewährt. Sie stabilisieren das Eigenkapital der Unternehmen und erhöhen deren Krisenresilienz unabhängig von ihrer Finanzierungsstruktur. Weder wird das allgemeine unternehmerische Risiko sozialisiert noch der Strukturwandel unterbunden. Der BSH-gestützte Stabilisierungsmechanismus wird durch Parlamentsbeschluss für maximal zwei Jahre aktiviert. Das Kieler Modell ist den bislang in der Corona-Krise eingesetzten Unternehmenshilfen überlegen, da es zielgenau wirkt, selbstdosierend ist und schnell aktiviert werden kann. Die Autoren empfehlen, dass sich die Stabilitätspolitik mit dem BSH-Mechanismus auch für zukünftige makroökonomische Notfälle wappnen sollte." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
What helps the "ka-boom"? Five elements of a sound economic stimulus programme for Germany (Series "COVID-19 Crisis: Consequences for the Labour Market") (2020)
Zitatform
Fitzenberger, Bernd (2020): What helps the "ka-boom"? Five elements of a sound economic stimulus programme for Germany (Series "COVID-19 Crisis: Consequences for the Labour Market"). In: IAB-Forum H. 09.07.2020 Nürnberg, o. Sz., 2020-07-08.
Abstract
"Political plans aimed at kick-starting national economies have been introduced in many countries worldwide. The German Bundestag and Bundesrat passed a Coronavirus Tax Relief Act on 29 June 2020 that involves the first key elements of a large scale recovery programme. It is designed to get the German economy out of the crisis "with a ka-boom" as Germany's Finance Minister Olaf Scholz put it. Some thoughts on the Governments' programme by IAB Director Bernd Fitzenberger." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Fünf Komponenten eines guten Konjunkturprogramms (Serie "Corona-Krise: Folgen für den Arbeitsmarkt") (2020)
Zitatform
Fitzenberger, Bernd (2020): Fünf Komponenten eines guten Konjunkturprogramms (Serie "Corona-Krise: Folgen für den Arbeitsmarkt"). In: IAB-Forum H. 22.06.2020, o. Sz., 2020-06-17.
Abstract
"Das Konjunkturpaket der Bundesregierung geht in die richtige Richtung. Es sorgt für die notwendige kurzfristige konjunkturelle Stabilisierung und setzt gleichzeitig auf Zukunftsinvestitionen. Gleichwohl lässt es sich an einigen Stellen verbessern." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Ähnliche Treffer
auch auf Englisch erschienen als: IAB-Forum (2020), 09.07.2020 -
Literaturhinweis
Staatsprogramme gegen die Corona-Krise - eine Option für den Klimaschutz? (2020)
Zitatform
Gawel, Erik & Paul Lehmann (2020): Staatsprogramme gegen die Corona-Krise - eine Option für den Klimaschutz? In: Wirtschaftsdienst, Jg. 100, H. 7, S. 510-515. DOI:10.1007/s10273-020-2697-0
Abstract
"Die Corona-Pandemie, insbesondere aber auch die Maßnahmen zu ihrer Eindämmung, führen aktuell zu einer schweren volkswirtschaftlichen Krise. Um diese zu bewältigen, wird von vielen Seiten staatliche Hilfe und Unterstützung erwartet. Zahlreiche Rettungs- und Ausgabenprogramme wurden beschlossen oder sind auf dem Weg. Eine wichtige Frage lautet dabei, in welcher Form Klima- und Umweltschutz bei der Ausgestaltung dieser Programme mitzudenken sind." (Autorenreferat, IAB-Doku, © Springer-Verlag)
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Literaturhinweis
Corona und Mobilität: Eine Einschätzung zu den Auswirkungen des Konjunkturpakets (2020)
Zitatform
Haas, Tobias & Mariana Schütt (2020): Corona und Mobilität: Eine Einschätzung zu den Auswirkungen des Konjunkturpakets. In: Prokla, Jg. 50, H. 200, S. 545-552. DOI:10.32387/prokla.v50i200.1902
Abstract
"Das Verkehrsaufkommen ging in der Corona-Krise drastisch zurück, gleiches gilt für die Automobilproduktion und die Zahl der Neuzulassungen. Die Verkehrsbranche wird entsprechend stark adressiert im Konjunkturprogramm der Bundesregierung. Das gilt für die Bahn und den öffentlichen Personennahverkehr wie auch den Luftverkehr. Das Ausbleiben einer generellen Kaufprämie für Autos, wie sie die Autoindustrie im Einklang mit der IG Metall gefordert hatte, bildet einen partiellen Machtverlust der Autohersteller ab. Gleichwohl gibt es eine große Kontinuität in der Subventionierung des Automobils, die nun weiter auf E-Autos ausgerichtet wird. Insofern ist das Konjunkturpaket primär eine Stabilisierung und Fortschreibung des Status quo." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Arbeitsmarktpolitik: Corona-Effekte und Handlungsoptionen: Eine beschäftigungspolitische Einordnung (2020)
Klös, Hans-Peter; Schäfer, Holger;Zitatform
Klös, Hans-Peter & Holger Schäfer (2020): Arbeitsmarktpolitik: Corona-Effekte und Handlungsoptionen. Eine beschäftigungspolitische Einordnung. (IW policy paper 2020,20), Köln, 32 S.
Abstract
"Der deutsche Arbeitsmarkt wird von den Folgen der Coronakrise in Mitleidenschaft gezogen. Damit drohen auch negative Folgewirkungen, etwa bei wichtigen Verteilungsindikatoren. Insbesondere wegen des starken Einsatzes von Kurzarbeit fällt der Anstieg der registrierten Arbeitslosigkeit aber gemessen am Nachfrage- und Produktionseinbruch bisher vergleichsweise gering aus. Dazu hat auch ein bisher nicht dagewesener koordinierter Instrumenteneinsatz der Finanzpolitik, Wirtschafts- und Arbeitsmarktpolitik beigetragen, mit dem breite Schutzschirme sowohl für Unternehmen wie auch für Beschäftigte aufgespannt worden sind. Diese haben sowohl auf der Arbeitsnachfrage- als auch auf der Arbeitsangebotsseite des Arbeitsmarktes angesetzt und die Beschäftigung deutlich stabilisiert. Eine erste Evaluation der Zielgenauigkeit der umfangreichen konjunktur- und arbeitsmarktstabilisierenden Maßnahmen - neben dem Kurzarbeitergeld sind dies z.B. Sofort- und Überbrückungshilfen, der Wirtschaftsstabilisierungsfonds, aber auch der erleichterte Zugang zur Grundsicherung für Selbständige - steht aber noch aus." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Antworten der internationalen Wirtschaftspolitik auf die COVID-19-Krise (2020)
Pekanov, Atanas;Zitatform
Pekanov, Atanas (2020): Antworten der internationalen Wirtschaftspolitik auf die COVID-19-Krise. In: Monatsberichte / WIFO, Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung, Jg. 93, H. 4, S. 275-284.
Abstract
"Die meisten EU-Länder reagierten rasch auf die negativen Folgen der behördlichen Maßnahmen zur Eindämmung der COVID-19-Pandemie auf die Wirtschaft, um den Wirtschaftsschock möglichst zu begrenzen. Unter die zahlreichen angekündigten finanzpolitischen Maßnahmen fallen z. B. Liquiditätshilfen für die Unternehmen in Form von Krediten, Steuerstundungen bzw. Steuerherabsetzungen sowie nicht rückzahlbare Unterstützungszahlungen, Unterstützungen für private Haushalte, die gegenwärtig unter Arbeitslosigkeit, Einkommensverlusten und großer Unsicherheit leiden, sowie Hilfen für besonders stark betroffene Branchen. Hinzu kommen zusätzliche Mittel für bestimmte staatliche Aktivitäten und Bereiche, wie etwa das Gesundheitssystem oder die Forschung. Auch Österreich definierte ein im internationalen Vergleich ambitioniertes Hilfspaket, um die wirtschaftlichen Turbulenzen abzufangen. Besondere Bedeutung kommt dabei dem Kurzarbeitsmodell sowie den massiven Liquiditätshilfen für Unternehmen zu, die wie in den meisten anderen Ländern ein zentraler Baustein der finanzpolitischen Reaktion auf die Krise sind." (Autorenreferat, IAB-Doku, © WIFO - Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung)
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Literaturhinweis
Efficient Programs to Support Businesses During and After Lockdowns (2020)
Zitatform
Philippon, Thomas (2020): Efficient Programs to Support Businesses During and After Lockdowns. (NBER working paper 28211), Cambridge, Mass, 14 S.
Abstract
"I analyze efficient government interventions to mitigate financial distress during a severe macroeconomic downturn. At the macroeconomic level, the key variable is the gap between the real wage and the shadow cost of labor. This gap is large when unemployment is high. At the micro level, laissez-faire leads to excessive liquidation of businesses but an indiscriminate bailout prevents efficient reallocations and implies a large transfer from taxpayers to existing private creditors. I show that a cost-efficient intervention can be achieved with a continuation premium, whereby the government agrees to reduce its claims by the same haircut as private creditors plus a fixed premium." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Auswirkungen des Corona-Konjunkturprogramms auf Wirtschaft und Erwerbstätigkeit (2020)
Zitatform
Wolter, Marc Ingo, Robert Helmrich, Christian Schneemann, Enzo Weber & Gerd Zika (2020): Auswirkungen des Corona-Konjunkturprogramms auf Wirtschaft und Erwerbstätigkeit. (IAB-Discussion Paper 18/2020), Nürnberg, 18 S.
Abstract
"In dem vorliegenden Beitrag wird eine erste Einschätzung zu den Auswirkungen des Konjunktur- und Krisenbewältigungspakets der Bundesregierung „Corona-Folgen bekämpfen, Wohlstand sichern, Zukunftsfähigkeit stärken“ (Stand 03.06.2020) auf die Wirtschaft und den Arbeitsmarkt in Deutschland gegeben. Das Paket soll die wirtschaftlichen Folgen der COVID19 -Pandemie abmildern. Es soll die Konjunktur stärken, Arbeitsplätze erhalten sowie wirtschaftliche und soziale Härten abfedern. Zu den Maßnahmen aus dem Konjunkturpaket treffen wir dort, wo sie spezifisch genug sind, eine Reihe von Szenarioannahmen und integrieren diese in das Analyseinstrument QINFORGE. Die Ergebnisse zeigen, dass das Wirtschaftswachstum um 1,4 Prozent in diesem Jahr und nochmal um 1,7 Prozent im nächsten Jahr günstiger ausfallen wird als ohne das Paket. Die Zahl der Erwerbstätigen wird im Verlauf des Jahres 2020 um fast 200 Tausend höher liegen als in einer Situation, in der es kein Konjunkturpaket gibt. Im Jahr 2021 sind es rund 240 Tausend. Bezogen auf die Branchen sind es im Jahr 2020 vor allem die öffentliche Verwaltung, die Branche Erziehung und Unterricht sowie das Baugewerbe, die infolge des Konjunkturpakets verstärkt Arbeitskräfte nachfragen. Im Jahr 2021 profitieren neben den genannten Branchen auch das Gesundheitswesen, die Architektur- und Ingenieursbüros, der Landverkehr sowie die Branche Heime und Sozialwesen vom Konjunkturpaket." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Entstehung der Hilfen für Soloselbstständige in der Corona-Pandemie: Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN (Drucksache 19/21467) (2020)
Zitatform
(2020): Entstehung der Hilfen für Soloselbstständige in der Corona-Pandemie. Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN (Drucksache 19/21467). (Verhandlungen des Deutschen Bundestages. Drucksachen 19/22073), 25 S.
Abstract
Die Bundesregierung antwortet auf die Anfrage der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN zur Entstehung der Hilfen für Soloselbstständige in der Corona-Pandemie.
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Literaturhinweis
Corona-Überbrückungshilfen: Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion der FDP (Drucksache 19/23288) (2020)
Zitatform
(2020): Corona-Überbrückungshilfen. Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion der FDP (Drucksache 19/23288). (Verhandlungen des Deutschen Bundestages. Drucksachen 19/23896 (03.11.2020)), 14 S.
Abstract
Die Bundesregierung antwortet auf die Anfrage der FDP-Fraktion zu Corona-Überbrückungshilfen u.a. mit Tabellen zur Anzahl der Unternehmen, welche in den einzelnen Bundeländern Anträge auf Überbrückungshilfe gestellt haben, zur Höhe der zugewiesenen Mittel an die jeweiligen Länder sowie zur Summe von beantragtem förderfähigen Volumen an Überbrückungshilfen. (IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Job Creation and Local Economic Development 2020: Rebuilding Better (2020)
Zitatform
(2020): Job Creation and Local Economic Development 2020. Rebuilding Better. (Job creation and local economic development 4), Paris, 137 S. DOI:10.1787/b02b2f39-en
Abstract
"The impact of COVID-19 on local jobs and workers dwarfs those of the 2008 global financial crisis. The 2020 edition of Job Creation and Local Economic Development considers the short-term impacts on local labour markets as well as the longer-term implications for local development. Chapter 1 explores the immediate local employment impacts of the crisis, the divides within and across local labour markets even prior to the pandemic, and the likely diverging recovery patterns. Chapter 2 considers the underlying trends that COVID-19 will accelerate (digitalisation, the automation of jobs and polarisation of skill profiles; a transition to greener jobs) or slow down (reconfigured global supply chains, concentration of the high skilled in largest cities). Chapter 3 explores local action in the recovery. It highlights the strategies to strengthen local employment services and training providers to meet the increased demand for job placement and skills upgrading, particularly for the most disadvantaged workers (youth, low-skilled, women) or business development to serve the hardest hit firms and sectors (tourism, culture, hospitality). It also considers strategies and tools to “rebuild better” by rethinking local development futures, taking advantage of the changing geography of jobs due to remote working or other opportunities such as the social economy. Individual country profiles are available online." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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