Auswirkungen der Covid-19-Pandemie auf Wirtschaft und Arbeitsmarkt in Deutschland
Wirtschaft und Arbeitsmarkt stehen seit der Ausbreitung des Coronavirus vor großen Herausforderungen. Zur Unterstützung von Beschäftigten und Unternehmen hatte der Bundestag im Eilverfahren u.a. einen leichteren Zugang zum Kurzarbeitergeld beschlossen. Dieses Themendossier stellt Einschätzungen aus Forschung und Politik zu den Auswirkungen der Pandemie auf den Arbeitsmarkt, die wirtschaftliche Entwicklung und notwendige Maßnahmen in Deutschland zusammen.
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Auswirkungen auf Wirtschaft, Arbeitsmarkt und Soziales in Deutschland
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Literaturhinweis
The Impact of the COVID-19 Pandemic on Worker Careers: Do Different Job Opportunities Matter? (2025)
Zitatform
Buhmann, Mara, Laura Pohlan & Duncan Roth (2025): The Impact of the COVID-19 Pandemic on Worker Careers: Do Different Job Opportunities Matter? (CESifo working paper 11858), München, 39 S., Anhang.
Abstract
"In diesem Papier wird die Tatsache ausgenutzt, dass die Covid-19 Pandemie ein exogener Schock war, der temporär das Verhältnis von offenen Stellen zu Jobsuchenden verringert hat. In diesem einzigartigen Setting wird die Bedeutung von Beschäftigungsmöglichkeiten untersucht und inwiefern diese Erwerbskarrieren, die von kürzlicher Arbeitslosigkeit betroffen sind, beeinflussen. Im Vergleich zu Arbeitslosen, die unter günstigeren Bedingungen arbeitslos geworden sind, sind die Effekte auf das Einkommen größer und anhaltend negativ. Es zeigt sich, dass geringere Beschäftigungsmöglichkeiten dazu führen, dass Arbeitslose Beschäftigung weiter unten in der berufsspezifischen Lohnverteilung aufnehmen. Die Größe dieser Effekte hängen invers mit der unterschiedlichen Fähigkeit von Berufen, während Lockdowns zu operieren, zusammen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Ähnliche Treffer
auch erschienen als: IAB-Discussion Paper, 07/2025 -
Literaturhinweis
The impact of the Covid-19 pandemic on worker careers: do different job opportunities matter? (2025)
Zitatform
Buhmann, Mara, Laura Pohlan & Duncan Roth (2025): The impact of the Covid-19 pandemic on worker careers: do different job opportunities matter? (IAB-Discussion Paper 07/2025), Nürnberg, 88 S. DOI:10.48720/IAB.DP.2507
Abstract
"In diesem Papier wird die Tatsache ausgenutzt, dass die Covid‑19 Pandemie ein exogener Schock war, der temporär das Verhältnis von offenen Stellen zu Jobsuchenden verringert hat. In diesem einzigartigen Setting wird die Bedeutung von Beschäftigungsmöglichkeiten untersucht und inwiefern diese Erwerbskarrieren, die von kürzlicher Arbeitslosigkeit betroffen sind, beeinflussen. Im Vergleich zu Arbeitslosen, die unter günstigeren Bedingungen arbeitslos geworden sind, sind die Effekte auf das Einkommen größer und anhaltend negativ. Es zeigt sich, dass geringere Beschäftigungsmöglichkeiten dazu führen, dass Arbeitslose Beschäftigung weiter unten in der berufsspezifischen Lohnverteilung aufnehmen. Die Größe dieser Effekte hängen invers mit der unterschiedlichen Fähigkeit von Berufen, während Lockdowns zu operieren, zusammen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Ähnliche Treffer
auch erschienen als: CESifo working paper, 11858 -
Literaturhinweis
In der Pandemie hat sich das Risiko, langzeitarbeitslos zu werden, deutlich erhöht (2025)
Zitatform
Buhmann, Mara, Laura Pohlan & Duncan Roth (2025): In der Pandemie hat sich das Risiko, langzeitarbeitslos zu werden, deutlich erhöht. In: IAB-Forum H. 24.11.2025. DOI:10.48720/IAB.FOO.20251124.01
Abstract
"In Krisenzeiten zeigen sich die negativen Folgen von Arbeitslosigkeit besonders deutlich: Wer kurz vor Beginn der Covid-19-Pandemie seine Arbeit verlor, hatte infolge der Krise deutlich geringere Chancen, einen neuen Job zu finden. Das Risiko, in die Langzeitarbeitslosigkeit zu rutschen, war für die Betroffenen daher deutlich höher als bei vergleichbaren Arbeitslosen wenige Jahre vor Ausbruch der Pandemie. Es gelang zwar vergleichsweise vielen der in der Pandemie langzeitarbeitslos gewordenen Personen schließlich doch, wieder eine Beschäftigung zu finden. Der Anteil der Langzeitarbeitslosen knapp zwei Jahre nach Eintritt der Arbeitslosigkeit war bei ihnen jedoch immer noch mehr als doppelt so hoch wie in der Vergleichsgruppe." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Deutschlands Rettungsausgaben während der Covid-19-Pandemie waren im internationalen Vergleich eher unterdurchschnittlich (2025)
Zitatform
Fitzenberger, Bernd & Christian Kagerl (2025): Deutschlands Rettungsausgaben während der Covid-19-Pandemie waren im internationalen Vergleich eher unterdurchschnittlich. In: IAB-Forum H. 04.08.2025, 2025-08-04. DOI:10.48720/IAB.FOO.20250804.01
Abstract
"Während der Covid-19-Pandemie versuchten die Regierungen in den Jahren 2020 und 2021 den negativen Auswirkungen auf Wirtschaft und Beschäftigte mit umfangreichen finanziellen Mitteln entgegenzuwirken. Einige Länder führten in dieser Zeit das deutsche Modell des Kurzarbeitergeldes ein oder weiteten dessen Nutzung deutlich aus. Im internationalen Vergleich zeigen sich jedoch erhebliche Unterschiede – sowohl beim Umfang der staatlichen Rettungsausgaben für den Arbeitsmarkt als auch beim Mix der gewählten Maßnahmen. Rückblickend wird deutlich: Deutschland wendete insgesamt weniger Mittel für die Rettungsprogramme auf als andere Industrieländer, hielt aber die intensive Nutzung von Kurzarbeit im Schnitt länger aufrecht." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Inequality in Employment Trajectories and their Consequences for Perceived Employment Insecurity and Work Satisfaction During the COVID-19 Pandemic (2025)
Möhring, Katja ; Weiland, Andreas P. ; Reifenscheid, Maximiliane ; Steins, Patricia; Dreier, Michaela;Zitatform
Möhring, Katja, Andreas P. Weiland, Maximiliane Reifenscheid, Michaela Dreier & Patricia Steins (2025): Inequality in Employment Trajectories and their Consequences for Perceived Employment Insecurity and Work Satisfaction During the COVID-19 Pandemic. In: Social indicators research, Jg. 180, H. 1, S. 243-267. DOI:10.1007/s11205-025-03663-1
Abstract
"This paper evaluates inequalities in employment trajectories during the first phase of the COVID-19 pandemic in Germany and their association with changes in perceived employment insecurity and work satisfaction in the short- and longer term. We contribute to existing research on employment changes and their effects during the pandemic in two ways. First, we not only focus on changes in the employment situation – remote work, short-time work, and furlough – but also consider the duration and volatility of these states by applying sequence analysis to high-frequency weekly data starting at the first lockdown. Second, we link these trajectories to changes in perceived employment insecurity and work satisfaction comparing pre-pandemic levels with those in summer 2020 and summer 2021 using change-scores. Data basis is the German Internet Panel (GIP) which provides bi-monthly panel data since 2012 and a special COVID-19 survey conducted weekly among the same respondents between March 20 and June 25, 2020 (‘Mannheim Corona Study’). Our results show social gradients in the employment risks and their volatility, which are partly mirrored in the consequences for perceived employment insecurity and work satisfaction. A general rise in perceived employment insecurity is observed in the short term, particularly among previous short-time workers. In the longer term, negative consequences are more evident in work satisfaction, especially among individuals who initially experienced continuous short-time work. Our results provide evidence on the scarring of short-time work and highlight the importance of analysing the dynamics of employment trajectories instead of focussing on single transitions." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Powerful representation of the poor? German welfare associations' narrative advocacy during COVID‐19 (2025)
Zitatform
Smith Ochoa, Christopher (2025): Powerful representation of the poor? German welfare associations' narrative advocacy during COVID‐19. In: Policy Studies Journal, S. 1-25. DOI:10.1111/psj.70012
Abstract
"The COVID-19 pandemic sparked unprecedented experimentation in the German social assistance system, leading to changes previously considered impracticable by policymakers. This included a sanctions moratorium, easier access to benefits, and temporary cash transfers, all of which were advocated by welfare associations—key organized interests representing the powerless in German neo-corporatist social policymaking. Many of these controversial measures were integrated into Citizens' Benefit by the pandemic's end, a landmark social assistance reform. By merging the Narrative Policy Framework with the interpretivist paradigm and incorporating Steven Lukes's power conception, this article examines how welfare associations leveraged crisis-driven welfare experimentation to advance reform. Narrative strands are identified and reconstructed through an analysis of welfare associations' advocacy during COVID-19 in newspapers, press releases, and nine qualitative interviews with key practitioners. This is juxtaposed with adversarial actors' counternarrative during the pandemic. I argue welfare associations expanded the scope of conflict to influence expansionary social policy reform by recasting benefit recipients as deserving victims of a neglectful system. Ultimately, this article provides a theoretical and empirical pathway forward for policy studies and the NPF to grasp how narrative power dynamics shape the policy process." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
COVID‐19 Labor Market Protection and Support for the Welfare State: Job Retention Versus Job Loss in Four European Countries (2025)
Zitatform
Zola, Andrew, Elias Naumann & Piotr Marzec (2025): COVID‐19 Labor Market Protection and Support for the Welfare State: Job Retention Versus Job Loss in Four European Countries. In: Social Policy and Administration, Jg. 59, H. 5, S. 889-911. DOI:10.1111/spol.13090
Abstract
"The COVID-19 pandemic presents a natural setting to study how labor market protection policies may influence welfare attitudes because while lockdowns and economic recession threatened millions of jobs, job retention schemes shielded many workers from unemployment. We investigate support for unemployment protection and the unemployed among people active in the labor force and participating in the Mannheim Corona Study in Germany, Coping with COVID-19 in France, ResPOnsE in Italy, and the British Social Attitudes survey in Great Britain. Two-way fixed effects analyses on the German data show that there was a general increase in respondents' support over the onset of the pandemic and that while job loss significantly boosted support, there was little attitudinal difference between those who experienced job retention and those who continued working. We confirm these patterns with cross-sectional analyses in all four countries, providing comparative insight into attitudes across the largest European economies. Unemployment is materially similar to job retention, but because it is associated with higher support, we contend that nonmaterial factors such as risk perceptions may be consequential in influencing preference changes when individuals lose their jobs." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Accounting for qualification in mismatch unemployment (2024)
Zitatform
Bauer, Anja (2024): Accounting for qualification in mismatch unemployment. In: Journal for labour market research, Jg. 58, 2024-10-30. DOI:10.1186/s12651-024-00386-7
Abstract
"The paper shows how important it is to consider the requirement level when measuring mismatch unemployment. While the mismatch between occupations decreases over time, the imbalances in the distribution of unemployed workers and vacant jobs across requirement levels increased, which, in sum, led to a stagnation of mismatch on the combined occupation-requirement level. Furthermore the paper shows that mismatch unemployment emerges especially at the level of un- and semi-skilled activities, as there is excess supply regardless of the occupations. And, more importantly, the excess supply is rising recently." (Author's abstract, IAB-Doku, © Springer-Verlag) ((en))
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Literaturhinweis
Die Armutsgefährdung von Vollzeitbeschäftigten ist auch in der Corona-Krise nicht gestiegen (2024)
Zitatform
Beste, Jonas & Kerstin Bruckmeier (2024): Die Armutsgefährdung von Vollzeitbeschäftigten ist auch in der Corona-Krise nicht gestiegen. In: IAB-Forum H. 23.04.2024. DOI:10.48720/IAB.FOO.20240423.01
Abstract
"Vollzeitbeschäftigte waren schon immer deutlich seltener armutsgefährdet als andere Beschäftigtengruppen. Diese Diskrepanz hat sich in der Covid-19-Pandemie nochmals vergrößert. Dies zeigen neue Auswertungen der vom IAB durchgeführten Panelbefragung „Arbeitsmarkt und soziale Sicherung“ (PASS)." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Economic Shocks and Worker Careers: Has the COVID-19 Pandemic Affected Transitions Out of Unemployment? (2024)
Zitatform
Buhmann, Mara, Laura Pohlan & Duncan Roth (2024): Economic Shocks and Worker Careers: Has the COVID-19 Pandemic Affected Transitions Out of Unemployment? (IZA discussion paper / Forschungsinstitut zur Zukunft der Arbeit 17268), Bonn, 43 S.
Abstract
"Temporary economic shocks can have enduring effects on individuals and their career trajectories. This paper investigates the labour market effects of the Covid-19 pandemic on newly unemployed individuals, the underlying mechanisms as well as occupation-specific effect heterogeneity. The results indicate long-lasting earnings losses due to the pandemic, which can be explained by a decline in employment in the short run and a decline in wages in the longer run. We further find that the lower the lockdown work ability of a worker’s previous occupation, the greater the adverse effects of the pandemic." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Auswirkungen von Corona-Pandemie und Krieg in der Ukraine auf die regionalen Arbeitsmärkte in Hessen: Auswertung der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung, des Ausländerzentralregisters und der kleinräumigen Wanderungsverflechtungen in Hessen (2024)
Busch, Uwe van den;Zitatform
Busch, Uwe van den (2024): Auswirkungen von Corona-Pandemie und Krieg in der Ukraine auf die regionalen Arbeitsmärkte in Hessen. Auswertung der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung, des Ausländerzentralregisters und der kleinräumigen Wanderungsverflechtungen in Hessen. (HA Hessen-Agentur. Report 1100), Wiesbaden, 157 S.
Abstract
"Bei der Publikation handelt es sich um eine Auswertung der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung, des Ausländerzentralregisters und der kleinräumigen Wanderungsverflechtungen in Hessen. Die strukturelle und regionale Einordnung der SV-Beschäftigten und deren Betriebe wird im Laufe der zeitlichen Entwicklung bis auf die Landkreisebene herunter betrachtet. - Entwicklung von Beschäftigten und Betrieben: Insgesamt - Ende Juni 2023 waren in Hessen 2,74 Mio. Menschen sozialversicherungspflichtig beschäftigt, so viele wie noch nie zuvor. Dies waren 28.000 Beschäftigte bzw. 1,0 Prozent mehr als im Juni 2022 und knapp 110.000 Beschäftigte bzw. 4,1 Prozent mehr als im Juni 2019 – also vor der Corona-Pandemie. Im ersten Corona-Jahr nahm die SV-Beschäftigtenzahl jedoch leicht um 7.300 bzw. 0,3 Prozent ab. - Die sektoralen Entwicklungen fielen sehr unterschiedlich aus: Über den Gesamtzeitraum 2019 bis 2023 rückläufige Beschäftigtenzahlen hatten nur die Wirtschaftsabschnitte Verarbeitendes Gewerbe, Gastgewerbe und sonstige wirtschaftliche Dienstleistungen, zu denen u. a. Arbeitnehmerüberlassung, Messewesen und Reisebüros zählen. - Dabei fiel der Stellenabbau in diesen Wirtschaftsbereichen vor allem zu Beginn der Corona-Pandemie stark aus, zudem war damals auch noch der Wirtschaftsabschnitt Kunst, Unterhaltung und Erholung von Arbeitsplatzverlusten betroffen. In allen anderen Wirtschaftsabschnitten stieg trotz beginnender Corona-Pandemie die Beschäftigung weiter an. Zu erwarten waren infolge der Corona-Pandemie Beschäftigtenzunahmen in den Bereichen Gesundheitswesen, Erziehung und Unterricht sowie auch Information und Kommunikation. Bemerkenswert ist jedoch, dass trotz massiver Einschränkungen des Reise- und Geschäftsverkehrs im Verkehr und der Lagerei bis Juni 2020 ebenfalls noch Arbeitsplätze entstanden sind. Dies ist vor allem darauf zurückzuführen, dass im Luftverkehr, auf den rund ein Drittel aller in Hessen im Verkehr und Lagerei Beschäftigten entfallen, ein Stellenabbau durch das Arbeitsmarktinstrument der Kurzarbeit zunächst noch vermieden werden konnte. Rückläufige Beschäftigtenzahlen in der Luftfahrt sind erst ab 2021 zu beobachten, wobei der Stellenabbau dann bis zuletzt (Juni 2023) anhielt. - Nach Beginn des Krieges in der Ukraine expandierte die Beschäftigung in den Bereichen Information und Kommunikation sowie freiberufliche, wissenschaftliche und technische Dienstleistung überdurchschnittlich, wozu auch Reaktionen infolge des Kriegsausbruchs zur Beschäftigtenzunahme z. B. in der Softwareentwicklung oder in der Unternehmensberatung beigetragen haben dürften. Einen hohen Beschäftigtenzuwachs hatte zudem das Gastgewerbe, wobei dies vor allem durch einen Aufholprozess nach dem starken Einbruch während der Corona-Pandemie zu erklären sein dürfte. In den übrigen Wirtschaftsabschnitten zeigt sich ein uneinheitliches Bild mit leichten Beschäftigungszu- bzw. -abnahmen." (Textauszug, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Personnel adjustments during the Covid-19 pandemic: did co-determination make a difference? (2024)
Zitatform
Fackler, Daniel, Claus Schnabel & Jens Stegmaier (2024): Personnel adjustments during the Covid-19 pandemic: did co-determination make a difference? In: Journal for labour market research, Jg. 58, H. 1, 2024-01-21. DOI:10.1186/s12651-024-00362-1
Abstract
"Using a unique dataset of establishments in Germany surveyed during the Covid-19 pandemic, this study investigates whether personnel adjustments during the crisis differed between establishments with and without a works council. Our regression analyses show that the hiring and dismissal rate as well as the churning rate were lower in establishments with a works council. In contrast, the net employment growth rate over the pandemic and the implementation of short-time work did not differ significantly between establishments with and without a works council. We conclude that worker co-determination did indeed make a difference in terms of higher employment stability for the incumbent workforce during the pandemic." (Author's abstract, IAB-Doku, © Springer) ((en))
Ähnliche Treffer
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Literaturhinweis
Arbeitsplatzverluste bei Menschen mit Schwerbehinderung während der Covid-19-Pandemie (2024)
Zitatform
Paul, Karsten Ingmar & Alfons Hollederer (2024): Arbeitsplatzverluste bei Menschen mit Schwerbehinderung während der Covid-19-Pandemie. In: WSI-Mitteilungen, Jg. 77, H. 3, S. 201-209. DOI:10.5771/0342-300X-2024-3-201
Abstract
"Von sozialer Ungleichheit sind Menschen mit Behinderungen in vielerlei Hinsicht besonders stark betroffen. Mit sozial- und arbeitsmarktpolitischen Mitteln wird seit langem versucht, den Nachteilen entgegenzuwirken, mit denen sie konfrontiert sind. Trotzdem ist unumstritten, dass dieser Personenkreis nach wie vor eine besonders vulnerable Gruppe ist. Während der Covid-19-Pandemie verschärften sich die Gefährdungslagen für Menschen mit Behinderungen nicht nur in Bezug auf ihre Gesundheit, möglicherweise trugen sie auch ein höheres Risiko, ihren Arbeitsplatz zu verlieren. Die Studie, über die in diesem Beitrag berichtet wird, hat genauer untersucht, ob das der Fall war und welche Faktoren dabei wirksam waren." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Weiterführende Informationen
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Literaturhinweis
Unequal effects on working time: immigrants’ vulnerability in the German labor market in the early COVID-19 pandemic (2024)
Zitatform
Tobler, Lina, Lukas Fervers, Marita Jacob & Veronika Knize (2024): Unequal effects on working time: immigrants’ vulnerability in the German labor market in the early COVID-19 pandemic. In: European Societies, Jg. 26, H. 5, S. 1307-1332., 2024-01-16. DOI:10.1080/14616696.2024.2308011
Abstract
"Do economic shocks increase labor market inequalities between immigrants and natives? The COVID-19 crisis reduced economic activity for almost all social groups, providing a recent case for answering this question. Research tends to focus on employment levels, overlooking potential inequalities in other job characteristics. Workers in Germany have largely kept their jobs, although their working hours were reduced. Using German high-frequency survey data, we analyze whether there was a difference in the reduction of hours for immigrants and immigrants’ descendants (IAD) compared to natives. Since IAD are overrepresented in both heavily affected and essential jobs, we argue that the effects may be heterogeneous across the distribution of the change in hours. As merely comparing averages would ignore this heterogeneity, we employ OLS and quantile treatment effect estimations to analyze working hours changes in the early COVID-19 crisis. Results show that IAD reduced hours more than natives. This effect is particularly pronounced at the lower end of the distribution of the change in working hours. Our findings suggest that IAD experienced economic hardship more often than natives and corroborate earlier findings of increased immigrant-native inequalities in times of crisis. This calls for further investigation of policies aimed at protecting vulnerable groups." (Author's abstract, IAB-Doku, © Taylor & Francis) ((en))
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Literaturhinweis
Delivering the goods? German industrial relations institutions during the COVID-19 crisis (2023)
Zitatform
Behrens, Martin & Andreas Pekarek (2023): Delivering the goods? German industrial relations institutions during the COVID-19 crisis. In: Industrial Relations, Jg. 62, H. 2, S. 126-144. DOI:10.1111/irel.12319
Abstract
"The COVID-19 pandemic has caused labor market disruptions at an unprecedented scale and is akin to a stress test for industrial relations institutions. Drawing on a large-scale (n = 6111) study of German employees, we empirically investigate whether and how the two institutions comprising Germany's dual system of employee representation—works councils and collective bargaining—have delivered on their protective potential and mitigated the impact of the pandemic on workers. We demonstrate that employees in representative environments fare better on a range of protective outcomes." (Author's abstract, IAB-Doku, Published by arrangement with John Wiley & Sons) ((en))
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Literaturhinweis
Folgen der Corona-Krise für den Arbeitsmarkt: Droht der Aufbau neuer Langzeitarbeitslosigkeit? (2023)
Zitatform
Bruckmeier, Kerstin & Katrin Hohmeyer (2023): Folgen der Corona-Krise für den Arbeitsmarkt: Droht der Aufbau neuer Langzeitarbeitslosigkeit? In: Sozialer Fortschritt, Jg. 72, H. 1, S. 3-21., 2022-09-27. DOI:10.3790/sfo.72.1.3
Abstract
"Die Corona-Pandemie stellte den Arbeitsmarkt vor große Herausforderungen. In diesem Beitrag untersuchen wir die Entwicklung der Arbeitslosigkeit im Pandemiezeitraum. Trotz der höheren Inanspruchnahme von Kurzarbeit stieg die Arbeitslosigkeit im Jahr 2020 stärker als während der vorherigen großen Rezession 2009, hauptsächlich da weniger Arbeitslose die Arbeitslosigkeit beenden konnten. Betroffen waren Arbeitslose mit unterschiedlichen Perspektiven in Industrie oder im Dienstleistungsbereich. Eine weitere Besonderheit waren die Einschränkungen bei der Betreuung von Arbeitslosen und bei arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen. Zusammengenommen führte dies zu einem deutlichen Anstieg der Langzeitarbeitslosigkeit. Seit dem Jahr 2021 zog die Arbeitskräftenachfrage zunächst wieder an, allerdings liegt die Langzeitarbeitslosigkeit noch deutlich über dem Vorkrisenniveau. Zudem sind zusätzliche wirtschaftliche Unsicherheiten infolge des Krieges in der Ukraine hinzugekommen und seit dem Herbst 2022 stagnierte die Entwicklung am Arbeitsmarkt nahezu. Die Verfestigungsrisiken bei der Arbeitslosigkeit bleiben damit hoch." (Autorenreferat, IAB-Doku, © Duncker & Humblot)
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Literaturhinweis
Auswirkungen der Coronapandemie auf den Arbeitsmarkt und Rolle der Arbeitslosenversicherung (2023)
Zitatform
Felder, Rahel, Boris Kaiser, Thomas Möhr & Conny Wunsch (2023): Auswirkungen der Coronapandemie auf den Arbeitsmarkt und Rolle der Arbeitslosenversicherung. (Grundlagen für die Wirtschaftspolitik / Staatssekretariat für Wirtschaft SECO 38), Bern, 73 S.
Abstract
"Als Folge der massiven gesundheitspolitischen Einschränkungen ab Mitte März 2020 hatte die Coronapandemie sehr rasch umfangreiche Auswirkungen auf einen zu diesem Zeitpunkt florierenden Schweizer Arbeitsmarkt. Das Stellenangebot brach umgehend ein und die Arbeitslosigkeit stieg in den ersten beiden Monaten um mehr als 50%. Insgesamt hat sich der Schweizer Arbeitsmarkt in der Coronapandemie als sehr robust erwiesen. Die Massnahmen der ALV, insb. Kurzarbeit, haben in Kombination mit relativ moderaten Eindämmungsmassnahmen nach der ersten Pandemiewelle entscheidend dazu beigetragen, dass grössere Verwerfungen am Arbeitsmarkt verhindert wurden und sich der Arbeitsmarkt relativ schnell erholt hat." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
How does the Covid-19 pandemic affect regional labor markets and why do large cities suffer most? (2023)
Zitatform
Hamann, Silke, Annekatrin Niebuhr, Duncan Roth & Georg Sieglen (2023): How does the Covid-19 pandemic affect regional labor markets and why do large cities suffer most? In: Journal of regional science, Jg. 63, H. 5, S. 1228-1250., 2023-07-26. DOI:10.1111/jors.12662
Abstract
"We estimate the spatially heterogeneous effects of the coronavirus disease 2019 pandemic on labor market dynamics in Germany until December 2021. While initially slightly stronger in rural regions and large agglomerations, adverse effects quickly become more pronounced and persistent in large agglomerations compared to all other region types. We ascribe the larger impact of the pandemic in large agglomerations to two factors. First, a combination of a higher share of skilled workers and jobs suitable for working from home is positively related to an increased inflow rate into unemployment. We argue that local spillover effects from reduced product market demand in large cities caused by changes in behavior such as working from home or online shopping are a possible explanation. Second, some of our results suggest that a lower outflow rate out of unemployment is associated with a higher precrisis unemployment rate in large agglomerations. This might reflect the less favorable composition of unemployment in large cities, which reduces the probability of transitions into employment during crises." (Author's abstract, IAB-Doku, © Wiley) ((en))
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Literaturhinweis
Mental health and well-being in the first year of the COVID-19 pandemic among different population subgroups: evidence from representative longitudinal data in Germany (2023)
Jaschke, Philipp ; Bajbouj, Malek ; Goßner, Laura ; Jacobsen, Jannes ; Walther, Lena ; Ta, Thi-Minh-Tam; Kuche, Coline; Hahn, Eric ; Kosyakova, Yuliya ; Hans, Silke;Zitatform
Jaschke, Philipp, Yuliya Kosyakova, Coline Kuche, Lena Walther, Laura Goßner, Jannes Jacobsen, Thi-Minh-Tam Ta, Eric Hahn, Silke Hans & Malek Bajbouj (2023): Mental health and well-being in the first year of the COVID-19 pandemic among different population subgroups: evidence from representative longitudinal data in Germany. In: BMJ open, Jg. 13, S. 1-54., 2023-05-19. DOI:10.1136/bmjopen-2022-071331
Abstract
"Objectives: To examine potential deteriorations in mental health and well-being in the first COVID-19 pandemic year compared with the previous decade focusing on the following vulnerable subgroups in Germany: women with minor children in the household, those living without a partner, younger and older adults, those in a precarious labour market situation, immigrants and refugees, and those with pre-existing physical or mental health risks. Design: Analyses of secondary longitudinal survey data using cluster-robust pooled ordinary least squares models. Participants: More than 20 000 individuals (aged 16+ years) in Germany. Primary and secondary outcome measures: Mental Component Summary Scale (MCS) of the 12-item ShortForm Health Survey measuring mental health-related quality of life, single item on life satisfaction (LS). Results: We find a decline in the average MCS in the 2020 survey that is not particularly striking in the overall time course, still resulting in a mean score below those of all preceding waves since 2010. We find no change in LS from 2019 to 2020 against the background of a general upward trend. Regarding vulnerability factors, only the results on age and parenthood are partially in line with our expectations. In 2020, LS declined among the youngest adults; MCS declined among mothers (and women and men without children) but not fathers. Unlike respective comparison groups, refugees, those unemployed before the pandemic and those with pre-existing mental health risks experienced no MCS declines in 2020, whereas persons living without a partner, the eldest, and those with pre-existing health risks exhibited continued increases in LS. Conclusions: There is no evidence for substantial breakdowns in mental health or subjective well-being in the first pandemic year in the German population or its subgroups, particularly when considering developments of the previous decade. Since the majority of hypothesised vulnerable groups to pandemic stressors showed more stable MCS and LS, our results warrant further study." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))© BMJ Publishing Group) ((en))
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Literaturhinweis
Structural Change, Income Distribution and Unemployment Related to COVID-19: An Agent-based Model (2023)
Zitatform
Jovanović, Branimir, Michael Landesmann, Oliver Reiter & Bernhard Schütz (2023): Structural Change, Income Distribution and Unemployment Related to COVID-19. An Agent-based Model. (WIIW working paper 223), Wien, 45 S.
Abstract
"We study the distributional consequences of COVID-19 by using a stock-flow consistent agent-based model that captures some of the aspects of pandemic-related lockdowns. In particular, the model distinguishes between 'essential' and 'non-essential' industries, between jobs that can be done from home and jobs that must be carried out on site, and takes into account that firms need to hire a certain amount of overhead labour. Allowing for government-financed short-time working schemes and loan guarantees, we find that these policies significantly reduce the rise in firm liquidations and income inequality (the 'Keynesian' result). However, we also find that the absence of government policies leads to higher levels of productivity and GDP in the aftermath of the crisis, as it means that more of the less productive firms face liquidation during lockdowns (the 'Schumpeterian' result). The last finding must be taken with adequate caution as our model is designed to describe the short run, while statements about the long run would require the inclusion of additional features such as technological progress and the entry of new firms." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Menschen mit Migrationsgeschichte in der COVID-19-Pandemie: Zusammenhänge zwischen der Lebenszufriedenheit und indirekten sozioökonomischen Pandemiefolgen (2023)
Koschollek, Carmen ; Bartig, Susanne; Bug, Marleen ; Müters, Stephan; Goerigk, Lena; Goßner, Laura ; Kajikhina, Katja ; Hövener, Claudia;Zitatform
Koschollek, Carmen, Susanne Bartig, Stephan Müters, Laura Goßner, Marleen Bug, Lena Goerigk, Claudia Hövener & Katja Kajikhina (2023): Menschen mit Migrationsgeschichte in der COVID-19-Pandemie. Zusammenhänge zwischen der Lebenszufriedenheit und indirekten sozioökonomischen Pandemiefolgen. In: Bundesgesundheitsblatt, Gesundheitsforschung, Gesundheitsschutz, Jg. 66, H. 8, S. 901-910., 2023-06-21. DOI:10.1007/s00103-023-03741-0
Abstract
"Nicht nur Risiken für eine SARS-CoV-2-Infektion und schwere bis tödliche Verläufe sind sozial ungleich verteilt, sondern auch Arbeitsplatz- und Einkommensverluste infolge der Eindämmungsmaßnahmen. Für Menschen mit Migrationsgeschichte zeigen sich ebenfalls erhöhte Risiken, von solchen indirekten sozioökonomischen Pandemiefolgen betroffen zu sein. Ziel dieses Beitrages ist es, Zusammenhänge zwischen indirekten sozioökonomischen Pandemiefolgen und der Lebenszufriedenheit von Menschen mit ausgewählten Staatsangehörigkeiten zu untersuchen. Analysiert wurden Daten der multimodalen, mehrsprachigen Befragungsstudie Gesundheit in Deutschland aktuell: Fokus (GEDA Fokus), die von 11/2021 bis 05/2022 unter Menschen mit italienischer, kroatischer, polnischer, syrischer oder türkischer Staatsangehörigkeit deutschlandweit durchgeführt wurde. In multivariablen Poisson-Regressionen werden Zusammenhänge zwischen Geschlecht, Alter, Bildung, Einkommen, Deutschkenntnissen sowie Arbeitsplatz- und Einkommensverlusten und der Lebenszufriedenheit untersucht. Von 4114 Teilnehmenden berichten 64,4 % eine hohe Lebenszufriedenheit. Während ein hohes Einkommen positiv mit einer hohen Lebenszufriedenheit assoziiert ist, zeigen sich negative Assoziationen bei selbst als schlecht eingeschätzten Deutschkenntnissen sowie bei mit hoher Wahrscheinlichkeit erwarteten bzw. bereits eingetretenen Arbeitsplatz- und Einkommensverlusten. Der Beitrag zeigt, dass die Lebenszufriedenheit, die für eine Reihe gesundheitlicher Outcomes relevant ist, bei denjenigen geringer ist, die von Arbeitsplatz- und Einkommensverlusten betroffen sind. Es gilt, strukturelle Ursachen sozioökonomischer Benachteiligung abzubauen, um gesundheitliche Ungleichheiten zu adressieren und für künftige Krisen besser gewappnet zu sein." (Autorenreferat, IAB-Doku, © Springer)
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Literaturhinweis
Covid-19 and the youth-to-adult unemployment gap: Is the youth labor market bearing the brunt of the pandemic? (2023)
Zitatform
Pastore, Francesco (2023): Covid-19 and the youth-to-adult unemployment gap. Is the youth labor market bearing the brunt of the pandemic? (IZA world of labor 500), Bonn, 13 S. DOI:10.15185/izawol.500
Abstract
"Die Pandemie hat fast überall dramatische Folgen in Form von Arbeitsplatzverlusten und Firmenschließungen hervorgerufen. Empirische Belege deuten darauf hin, dass junge Menschen davon weit stärker betroffen waren, mit nur geringen systematischen Unterschieden zwischen den Geschlechtern. Der Hauptgrund dafür ist, dass junge Menschen in den am stärksten von der Pandemie betroffenen Sektoren hauptsächlich über Zeitverträge beschäftigt sind. Politisch ist deshalb die Schaffung eines nachhaltigen und stabilen Wirtschaftswachstums wichtig, damit die Märkte die pandemiebedingt hohe Jugendarbeitslosigkeit wieder auffangen können." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Weiterführende Informationen
Hier finden Sie die deutsche Kurzfassung. -
Literaturhinweis
Erwerbs- und Lebenslagen von Über-60-Jährigen: Mit Pandemiebeginn arbeiteten auch Ältere mehr im Homeoffice als davor (2023)
Zitatform
Trahms, Annette, Basha Vicari & Christian Westermeier (2023): Erwerbs- und Lebenslagen von Über-60-Jährigen: Mit Pandemiebeginn arbeiteten auch Ältere mehr im Homeoffice als davor. (IAB-Kurzbericht 7/2023), Nürnberg, 8 S. DOI:10.48720/IAB.KB.2307
Abstract
"Von der Covid-19-Pandemie waren Über-60-Jährige mehrfach betroffen. Einerseits wegen des höheren Risikos für einen schweren Infektionsverlauf. Andererseits wirkte sich der Rückgang der betrieblichen Arbeitskräftenachfrage infolge von Kontaktbeschränkungen insbesondere auf die atypische Beschäftigung aus: Dazu zählen auch Minijobs, die gerade für ältere Beschäftigte und Rentenbeziehende eine häufige Erwerbsform darstellen. Mit Daten des IAB untersuchen die Autorinnen pandemiebedingte Veränderungen in verschiedenen Erwerbs- und Lebenslagen von 60- bis 70-jährigen Beschäftigten." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Long COVID im Arbeitsleben: Ergebnisse der REHADAT-Befragung von Menschen mit Long COVID zu ihrer beruflichen Situation (2023)
Zitatform
(2023): Long COVID im Arbeitsleben. Ergebnisse der REHADAT-Befragung von Menschen mit Long COVID zu ihrer beruflichen Situation. (REHADAT Umfragen), Köln, 9 S.
Abstract
"Long COVID betrifft Menschen, die nach einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 nicht vollständig genesen sind. Viele von ihnen sind im erwerbsfähigen Alter. Die Auswirkungen von Long COVID im Arbeitsleben können vielfältig sein, doch die berufliche Situation von Menschen mit Long COVID ist bisher kaum erforscht. REHADAT führte daher eine Online-Befragung zum Thema durch. Die Ergebnisse zeigen neben einem hohen Informations- und Handlungsbedarf auch Ansätze zur Verbesserung der Arbeitssituation der Menschen mit Long COVID." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Firing discrimination: Selective labor market responses of firms during the COVID-19 economic crisis (2022)
Zitatform
Auer, Daniel (2022): Firing discrimination: Selective labor market responses of firms during the COVID-19 economic crisis. In: PLoS ONE, Jg. 17, H. 1. DOI:10.1371/journal.pone.0262337
Abstract
"The speed of the economic downturn in the wake of the COVID-19 pandemic has been exceptional, causing mass layoffs—in Germany up to 30% of the workforce in some industries. Economic rationale suggests that the decision on which workers are fired should depend on productivity-related individual factors. However, from hiring situations we know that discrimination—i.e., decisions driven by characteristics unrelated to productivity—is widespread in Western labor markets. Drawing on representative survey data on forced layoffs and short-time work collected in Germany between April and December 2020, this study highlights that discrimination against immigrants is also present in firing situations. The analysis shows that employees with a migration background are significantly more likely to lose their job than native workers when otherwise healthy firms are unexpectedly forced to let go of part of their workforce, while firms make more efforts to substitute firing with short-time working schemes for their native workers. Adjusting for detailed job-related characteristics shows that the findings are unlikely to be driven by systematic differences in productivity between migrants and natives. Moreover, using industry-specific variation in the extent of the economic downturn, I demonstrate that layoff probabilities hardly differ across the less affected industries, but that the gap between migrants and natives increases with the magnitude of the shock. In the hardest-hit industries, job loss probability among migrants is three times higher than among natives. This confirms the hypothesis that firing discrimination puts additional pressure on the immigrant workforce in times of crisis." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Arbeitszeiten in der Corona-Krise: Länger, kürzer oder flexibler? (2022)
Backhaus, Nils;Zitatform
Backhaus, Nils (2022): Arbeitszeiten in der Corona-Krise: Länger, kürzer oder flexibler? In: L. Bellmann & W. Matiaske (Hrsg.) (2022): Sozio-Ökonomik der Corona-Krise, S. 193-225.
Abstract
"Im Spiegel des Infektionsgeschehens und der wirtschaftlichen Situation hat die SARS-CoV-2-Pandemie die Arbeitszeiten vieler Erwerbstätiger stark verändert. Daten zu diesen Veränderungen und mögliche Auswirkungen auf Sicherheit und Gesundheit stehen im Fokus des Beitrags. Im Rahmen von Kurzarbeit oder besonders hoher Arbeitsbelastung mussten viele Arbeitszeiten verkürzt oder verlängert werden. Viele verlagerten ihre Arbeitszeiten erstmalig oder deutlich häufiger auf untypische Arbeitszeiten, z.B. auf das Wochenende oder in die Abendstunden, um die Anwesenheit im Betrieb zu entzerren oder um Betreuungsaufgaben nachzukommen. Zeitliche Entgrenzung ist insbesondere bei der Arbeit von zuhause ein viel beobachtetes Phänomen. Abschließend werden mögliche Entwicklungen und sich daraus ergebende zukünftige Herausforderungen für die Arbeitszeitgestaltung diskutiert." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Der Import von Zwischenprodukten ist zu Beginn der Covid-19-Pandemie stark eingebrochen (Serie "Corona-Krise: Folgen für den Arbeitsmarkt") (2022)
Bellmann, Lutz ; Schierholz, Malte ; Stegmaier, Jens ; Gleiser, Patrick ; Kagerl, Christian ; Kleifgen, Eva ; Umkehrer, Matthias; Roth, Duncan ; Hensgen, Sophie ; Moritz, Michael ; Stepanok, Ignat ; Leber, Ute;Zitatform
Bellmann, Lutz, Patrick Gleiser, Sophie Hensgen, Christian Kagerl, Eva Kleifgen, Ute Leber, Michael Moritz, Duncan Roth, Malte Schierholz, Jens Stegmaier, Ignat Stepanok & Matthias Umkehrer (2022): Der Import von Zwischenprodukten ist zu Beginn der Covid-19-Pandemie stark eingebrochen (Serie "Corona-Krise: Folgen für den Arbeitsmarkt"). In: IAB-Forum H. 21.02.2022 Nürnberg, 2022-02-11. DOI:10.48720/IAB.FOO.20220221.01
Abstract
"Gesamtwirtschaftlich sind die Einfuhren zu Beginn der Covid-19-Pandemie stark eingebrochen. Das gilt insbesondere für Zwischenprodukte. Fast ein Drittel der importierenden Betriebe verzeichnete einen Rückgang der Einfuhr von Vorleistungen und Zwischenprodukten. Als Ursache werden seitens der Betriebe vor allem logistische Probleme und ein geringerer betrieblicher Bedarf genannt." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Beteiligte aus dem IAB
Bellmann, Lutz ; Stegmaier, Jens ; Kagerl, Christian ; Kleifgen, Eva ; Umkehrer, Matthias; Roth, Duncan ; Hensgen, Sophie ; Moritz, Michael ; Stepanok, Ignat ; Leber, Ute; -
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Unemployment due to the SARS-CoV-2-pandemic among people with and without severe disabilities: a difference-in-differences analysis (2022)
Zitatform
Booke, Frederike, David Fauser, Nancy Reims & Matthias Bethge (2022): Unemployment due to the SARS-CoV-2-pandemic among people with and without severe disabilities: a difference-in-differences analysis. In: Occupational & Environmental Medicine, Jg. 79, H. 7, S. 494., 2022-04-18. DOI:10.1136/oemed-2021-108125
Abstract
"Unemployment reduces health and impairs participation in important areas of life, especially for people with severe disabilities, who tend to have a longer duration of unemployment and are less likely to find new employment than their counterparts without such constraints. Our analysis examines the increase in unemployment due to the SARS-CoV-2 pandemic among people with and without severe disabilities in Germany. Monthly cross-sectional data on unemployment for 2019 and 2020 were provided by the Federal Employment Agency. We used a difference-in-differences model to estimate the increase in unemployment attributable to the pandemic. The months April to December 2020 represented the months of exposure to the pandemic. Incidence rate ratios (IRRs) are reported. The increase in unemployment among people with severe disabilities due to the pandemic is 11.2% (IRR 1.112; 95%CI 1.107 to 1.117). People with severe disabilities receiving unemployment benefits due to unemployment lasting less than a year (Social Code III: short-term unemployment) and women have been most affected. Among people without severe disabilities, unemployment has increased by 24.8% due to the pandemic (IRR 1.248; 95%CI 1.246 to 1.249), while people receiving unemployment benefits according to social code III and men have been most affected. Both groups show a varying increase in unemployment depending on the region of residency. The findings show a particularly significant increase in unemployment among people without severe disabilities. People with severe disabilities might be less impacted due to the special legal protection against their dismissal. The clear regional differences in the increase in unemployment suggest a strong influence of regional economics." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Regionale Arbeitsmarktdisparitäten in der ersten Corona-Welle (2022)
Buch, Tanja; Seibert, Holger; Kropp, Per; Eigenhüller, Lutz; Otto, Anne ; Hamann, Silke ; Roth, Duncan ;Zitatform
Buch, Tanja, Lutz Eigenhüller, Silke Hamann, Per Kropp, Anne Otto, Duncan Roth & Holger Seibert (2022): Regionale Arbeitsmarktdisparitäten in der ersten Corona-Welle. In: WSI-Mitteilungen, Jg. 75, H. 2, S. 96-106., 2021-09-29. DOI:10.5771/0342-300X-2022-2-96
Abstract
"Die wirtschaftlichen Auswirkungen der Corona-Pandemie haben im Frühjahr 2020 zu einem erheblichen Anstieg der Arbeitslosenzahlen geführt. Da der Arbeitsmarkt in Deutschland u. a. im Hinblick auf das Niveau der Arbeitslosigkeit durch ausgeprägte und persistente regionale Disparitäten gekennzeichnet ist, stellt sich die Frage, ob sich auch bei der coronabedingten Arbeitslosigkeit regionale Muster erkennen lassen und sich die vorab vorhandenen Disparitäten durch die Krise gegebenenfalls noch verschärfen. Um die Dynamik der Krise sowie regionsspezifische Erholungstendenzen zu berücksichtigen, analysiert der Beitrag die unterschiedlichen Krisenverläufe auf Kreisebene und zeigt, mit welchen strukturellen Merkmalen diese Verläufe jeweils zusammenhängen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Beteiligte aus dem IAB
Buch, Tanja; Seibert, Holger; Kropp, Per; Eigenhüller, Lutz; Otto, Anne ; Hamann, Silke ; Roth, Duncan ;Weiterführende Informationen
Volltext-Zugang über Verlag oder sonstigen Anbieter (möglicherweise kostenpflichtig) -
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Coronabedingte Ungleichheit und Armut in Deutschland: Überschätzt oder unterschätzt? (2022)
Dauderstädt, Michael;Zitatform
Dauderstädt, Michael (2022): Coronabedingte Ungleichheit und Armut in Deutschland: Überschätzt oder unterschätzt? In: Wirtschaftsdienst, Jg. 102, H. 1, S. 64-66. DOI:10.1007/s10273-022-3096-5
Abstract
"Anfang November 2021 veröffentlichten sowohl das europäische statistische Amt Eurostat als auch das deutsche Destatis die Ergebnisse der Haushaltsbefragung 2020 zu Einkommen und Lebensbedingungen (EU-SILC: Survey of Income and Living Conditions). Die Ergebnisse für Deutschland waren auf den ersten Blick schockierend: Die Ungleichheit, gemessen mit der Quintilsquote (S80/ S20-Quote), also das Verhältnis des Einkommens des reichsten Fünftels der Bevölkerung zu dem des ärmsten Fünftels, stieg von 4,89 auf 6,47. Die Armutsrisikoquote, die den Anteil der Bevölkerung mit einem Einkommen von weniger als 60 % des mittleren Einkommens angibt, kletterte von 17,4 % auf 24,0 %. Das wären über 5 Mio. zusätzlich von Armut(srisiken) betroffene Menschen in Deutschland. Tatsächlich dürfte die Entwicklung weit weniger dramatisch sein; denn Destatis hat 2020 sein Erhebungsverfahren verändert, weswegen die Werte für 2020 mit den Vorjahren nicht vergleichbar sind. Das lässt aber die Fragen offen, wie sich die Einkommensverteilung in Deutschland tatsächlich verändert hat und ob das alte oder das neue Erhebungsverfahren ein realistischeres Bild der deutschen Verhältnisse liefert. Wenden wir uns zuerst der Veränderung in der Pandemie zu." (Autorenreferat, IAB-Doku, © Springer-Verlag)
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European Network of Public Employment Services: PES support to recovery (2022)
Davern, Eamonn;Zitatform
Davern, Eamonn (2022): European Network of Public Employment Services: PES support to recovery. (Thematic Paper / European Network of Public Employment Services), Luxembourg: Publications Office of the European Union, 22 S. DOI:10.2767/847911
Abstract
"This paper provides an overview of the key questions and issues for Public Employment Services in determining how best to assist labour market recovery from the COVID-19 pandemic. It draws upon existing promising practices and academic research, as well as the discussions held in a Thematic Review Workshop in the Network on 9-10 November 2021. Member States have introduced a wide range of measures to mitigate the negative impact of COVID-19 on employment. Despite these initiatives the longer-term challenges from structural labor market changes remain. The report highlights that to further succeed, PES need to learn from emergency measures applied during the crisis, identifying those which could be adopted for permanent use, consistently reviewing their institutional strength and corporate resilience. This will require agility with rapid responses to emerging trends, sufficient capacity, appropriate tools, and required competencies to support unemployed people through profound labour market changes. Liaison with partners will become increasingly important and need to be regularly reviewed to identify where new partnerships are needed. PES will need to support improved labor market function through promoting employment in growing sectors of the economy, particularly digital and green jobs, facilitating occupational and geographical mobility, including through training and upskilling, and supporting the agenda for longer working lives." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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The Role of Employment Protection Legislation Regimes in Shaping the Impact of Job Disruption on Older Workers' Mental Health in Times of COVID-19 (2022)
Zitatform
Di Novi, Cinzia, Paolo Paruolo & Stefano Verzillo (2022): The Role of Employment Protection Legislation Regimes in Shaping the Impact of Job Disruption on Older Workers' Mental Health in Times of COVID-19. (JRC working papers in economics and finance 2022,02), Brüssel, 32 S.
Abstract
"This study exploits individual data from the 8th wave of the Survey of Health, Ageing and Retirement in Europe (SHARE) and the SHARE Corona Survey to investigate the mental health consequences of COVID-19 job disruption across different European countries. It focuses on older workers (aged 50 and over) who were exposed to a higher risk of infection from COVID-19 and were also more vulnerable to the risk of long-term unemployment and permanent labour market exits during economic downturns. The relationship between job disruption in times of COVID-19 and older workers' mental health is investigated using differences in country-level employment legislation regimes in the EU. European countries are clustered into three macro-regions with high, intermediate and low employment regulatory protection regulations, using the Employment Protection Legislation (EPL) aggregate score proposed by the OECD. Results reveal a clear EPL gradient: job disruption has a positive and significant impact on older workers' psychological distress especially in those countries where EPL is more binding. The present findings suggest possible mitigating measures for older unemployed in the EU countries with higher Employment Protection legislation." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Occupations in the European Labour Market During the COVID-19 Pandemic (2022)
Zitatform
Flisi, Sara & Giulia Santangelo (2022): Occupations in the European Labour Market During the COVID-19 Pandemic. In: Intereconomics, Jg. 57, H. 2, S. 120-126. DOI:10.1007/s10272-022-1040-y
Abstract
"In order to capture the consequences of the COVID-19 pandemic on the labour market, several aspects need to be taken into account. First, containment measures put in place in member states at different times and with different levels of severity determined the interruption of several economic activities that were considered non-essential. Second, different occupations require varying degrees of physical proximity and social interaction to be carried out; this implies that they can be considered more or less teleworkable, and affected by different levels of epidemiological risk of contagion. This paper shows the labour market impact of the pandemic on different categories of workers in the EU. Occupations are distinguished by three main characteristics: whether they are critical or non-critical, their level of technical teleworkability and the level of social interaction required in the job. We show that the impact of the COVID-19 pandemic on the labour market has been heterogeneous across occupations and that all three dimensions are relevant to determine whether and to what extent the occupations were affected by the pandemic." (Author's abstract, IAB-Doku, © Springer-Verlag) ((en))
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Effects of the Covid Crisis on Labour Supply in Germany (2022)
Zitatform
Fuchs, Johann, Brigitte Weber & Enzo Weber (2022): Effects of the Covid Crisis on Labour Supply in Germany. In: The empirical economics letters, Jg. 21, H. 10, S. 59-65., 2022-07-16.
Abstract
"We establish novel substantial negative effects of the COVIDcrisis on labour supply in a continental European country. In Germany, despite the demographic ageing trend, the supply of labour has been growing for many years. Since the beginning of the Covid-19 pandemic, this labour supply has been decreasing. First, because immigration has virtually come to a standstill since March 2020. Second, because individuals withdrew from the labour market in the period from March to September 2020. Applying a decomposition model, which allows disentangling demographic ageing, migration and behavioural trends on the change of labour supply, the negative effect of withdrawals is estimated to be almost one percent of the labour force." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Should We Insure Workers or Jobs during Recessions? (2022)
Zitatform
Giupponi, Giulia, Camille Landais & Alice Lapeyre (2022): Should We Insure Workers or Jobs during Recessions? In: The Journal of Economic Perspectives, Jg. 36, H. 2, S. 29-54. DOI:10.1257/jep.36.2.29
Abstract
"What is the most efficient way to respond to recessions in the labor market? To this question, policymakers on the two sides of the pond gave diametrically opposed answers during the COVID-19 crisis. In the United States, the focus was on insuring workers by increasing the generosity of unemployment insurance. In Europe, instead, policies were concentrated on saving jobs, with the expansion of short-time work programs to subsidize labor hoarding. Who got it right? In this article, we show that far from being substitutes, unemployment insurance and short-time work exhibit strong complementarities. They provide insurance to different types of workers and against different types of shocks. Short-time work can be effective at reducing socially costly layoffs against large temporary shocks, but it is less effective against more persistent shocks that require reallocation across firms and sectors. We conclude that short-time work is an important addition to the labor market policy-toolkit during recessions, to be used alongside unemployment insurance." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Aufteilung der Sorge- und Erwerbsarbeit zwischen Frauen und Männern: In der Pandemie ändern sich Geschlechterrollen kaum (2022)
Globisch, Claudia; Volkert, Marieke ; Abendroth, Anja; Anger, Silke ; Dummert, Sandra ; Danneck, Viktoria; Christoph, Bernhard ; Fuchs, Michaela ; Boll, Christina ; Schüller, Simone ; Müller, Dana ; Knize, Veronika ; Jacob, Marita ; Kreyenfeld, Michaela ; Lott, Yvonne ; Tobler, Lina ; Hipp, Lena ; Sauermann, Armin; Carstensen, Tanja; Naujoks, Tabea ; Fervers, Lukas ;Zitatform
Globisch, Claudia, Dana Müller, Michaela Fuchs, Bernhard Christoph, Viktoria Danneck, Sandra Dummert, Marieke Volkert, Anja Abendroth, Silke Anger, Christina Boll, Tanja Carstensen, Lukas Fervers, Lena Hipp, Marita Jacob, Veronika Knize, Michaela Kreyenfeld, Yvonne Lott, Tabea Naujoks, Armin Sauermann, Simone Schüller & Lina Tobler (2022): Aufteilung der Sorge- und Erwerbsarbeit zwischen Frauen und Männern: In der Pandemie ändern sich Geschlechterrollen kaum. (IAB-Kurzbericht 05/2022), Nürnberg, 12 S. DOI:10.48720/IAB.KB.2205
Abstract
"Die Folgen der Covid-19-Pandemie verschärfen bereits existierende Ungleichheiten in vielen gesellschaftlichen Bereichen sowie in Wirtschaft und Arbeitsmarkt. Ob und in welchem Ausmaß dies auch in Bezug auf die Gleichstellung von Frauen und Männern zutrifft, wird anhand einer Online-Panelbefragung des IAB untersucht. Im Fokus stehen die Ungleichheiten zwischen den Geschlechtern hinsichtlich des Umfangs der Arbeitszeiten in der Erwerbs- und Sorgearbeit sowie der Homeoffice-Nutzung. Außerdem gehen die Autorinnen und Autoren der Frage nach, ob sich die Sorgearbeit weiter hin zu den Müttern verlagert hat oder ob Väter einen höheren Anteil daran übernommen haben als vor der Krise." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Beteiligte aus dem IAB
Globisch, Claudia; Volkert, Marieke ; Anger, Silke ; Dummert, Sandra ; Christoph, Bernhard ; Fuchs, Michaela ; Müller, Dana ; Knize, Veronika ;Weiterführende Informationen
- Kinderbetreuung von Müttern und Vätern mit Kindern unter 12 Jahren in Paarhaushalten
- Ein Interview mit den Autorinnen und Autoren finden sie im IAB-Forum.
- Entwicklung der Arbeitszeit nach Geschlecht, Alter der Kinder und Art der Kinderbetreuung
- Veränderung der Beteiligung von Vätern an der Kinderbetreuung
- Entwicklung der Arbeitszeit nach Geschlecht und Kindern im Haushalt
- Veränderung der Beteiligung von Vätern an der Kinderbetreuung nach Bildungsniveau
- Sozialversicherungspflichtig beschäftigte Frauen und Männer nach Wirtschaftsbereichen in Deutschland
- Aufteilung der Kinderbetreuung nach Lockdown-spezifischen Arbeitsarrangements von Vätern und Müttern
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Literaturhinweis
Arbeiten vor und während der Pandemie (2022)
Zitatform
Grunau, Philipp, Hannes Walz & Stefanie Wolter (2022): Arbeiten vor und während der Pandemie. (Bundesministerium für Arbeit und Soziales. Forschungsbericht 604), Berlin, 66 S.
Abstract
"Die Art wie wir arbeiten unterlag schon immer einem gewissen Wandel, von der Industrialisierung über die Entstehung und Konsolidierung des Sozialstaats bis hin zu Digitalisierung und Flexibilisierung der heutigen Zeit („Arbeiten 4.0“). Dennoch scheint sich dieser Wandel in den letzten Jahren beschleunigt zu haben, insbesondere im Zuge der von der Corona-Pandemie geprägten vergangenen zwei Jahre. Dieser Bericht stellt daher die Veränderungen „erlebter Arbeit“ zwischen 2013 und 2021 dar, betrachtet somit also sowohl die Zeit vor als auch während der Pandemie. Dabei stehen die Beschäftigtenperspektive und somit subjektive Dimensionen im Fokus. Die Ergebnisse zeigen eine hohe Arbeitsdichte, mit hohem Termindruck bis 2017 und einer verstärkten Erreichbarkeit in der Freizeit. Gleichzeitig sinkt aber auch der Anteil der Beschäftigten, die Vereinbarkeits-Konflikte in Form von Störungen des Privatlebens durch Berufliches erleben. Die Arbeitszufriedenheit ist hoch, die Bindung an den Betrieb nimmt jedoch über die Zeit etwas ab, ein Trend, der während der Pandemie 2021 gebrochen wurde – ob nun temporär oder langfristig, müssen die kommenden Jahre und Befragungswellen zeigen. Während der Pandemie zeigen die Regressionsergebnisse, dass viele Unterschiede in der Wahrnehmung zwischen verschiedenen Beschäftigtengruppen kleiner werden. Für befristete Beschäftigte hingegen finden wir Anzeichen, dass die Arbeitsqualität 2021 wahrscheinlich aufgrund der wirtschaftlichen Lage schlechter geworden ist. Unvermindert stabil sind hingegen die Kollegialität und Hilfsbereitschaft unter KollegInnen. Bei der Analyse von Veränderungen der Arbeit basierend auf Berichten von Beschäftigten besteht natürlich potenziell der Nachteil, dass öffentliche Diskussionen über Themen der Arbeitsqualität möglicherweise Beschäftigte vor der Befragung dazu gebracht haben, ihre Arbeit neu zu bewerten, ohne dass sich für den Einzelnen/die Einzelne zwangsläufig objektive Änderung ergeben hätten. Nichtsdestotrotz bietet eine Betrachtung der Arbeitsqualität seitens von Beschäftigten unschätzbare Vorteile, nicht zuletzt da diese – subjektiven – Einschätzungen letztendlich deren Verhalten bestimmen, was insbesondere in Zeiten von Fachkräfteengpässen von Bedeutung ist." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Arbeiten vor und während der Pandemie (2022)
Zitatform
Grunau, Philipp, Hannes Walz & Stefanie Wolter (2022): Arbeiten vor und während der Pandemie. (Forschungsbericht / Bundesministerium für Arbeit und Soziales 604), Berlin, 66 S.
Abstract
"Dieser Bericht befasst sich mit dem Wandel der Arbeit zwischen 2013 und 2021, also der Zeit vor und während der Corona-Pandemie. Dabei liegt der Fokus auf der Beschäftigtenperspektive und es präsentiert sich ein gemischtes Bild. Zwar zeigt sich eine Verdichtung von Arbeit und ein leichter Rückgang von Commitment, Engagement und Arbeitszufriedenheit. Dennoch liegen diese Maße der Arbeitsqualität noch immer auf hohem Niveau, haben Vereinbarkeits-Konflikte durch Störungen des Privatlebens durch Berufliches trotz der Verdichtung abgenommen und ist die Wechselabsicht unverändert niedrig." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Wirtschaftliche Auswirkungen der Corona-Pandemie in Deutschland: Eine ökonomische Bilanz nach zwei Jahren (2022)
Grömling, Michael; Schäfer, Holger; Hentze, Tobias;Zitatform
Grömling, Michael, Tobias Hentze & Holger Schäfer (2022): Wirtschaftliche Auswirkungen der Corona-Pandemie in Deutschland: Eine ökonomische Bilanz nach zwei Jahren. In: IW-Trends, Jg. 49, H. 1, S. 41-72. DOI:10.2373/1864-810X.22-01-03
Abstract
"Die Corona-Pandemie bestimmt zwei Jahre nach ihrem erstmaligen Auftreten in Deutschland nach wie vor das gesellschaftliche und ökonomische Leben. Selbst wenn im Jahresverlauf 2022 die gesamtwirtschaftliche Leistung wieder das Vorkrisenniveau erreicht, entstehen weiterhin Einbußen im Vergleich zu einem Zustand ohne die Pandemie. Eine erste ökonomische Bilanz der Corona-Pandemie verbucht eine robuste Arbeitsmarktentwicklung. Über das Jahr 2021 war größtenteils ein Aufbau an Beschäftigung und ein Abbau an Arbeitslosigkeit zu beobachten und die aktuellen Niveaus liegen nahe am Vorkrisenstand. Einzig der Blick auf die Langzeitarbeitslosen trübt die Arbeitsmarktbilanz. Aufgrund der Arbeitsmarkterholung gab es zuletzt bei den Arbeitsentgelten sowie bei den Unternehmens- und Vermögenseinkommen keine Defizite gegenüber dem Vorkrisenniveau, allerdings gegenüber einer kontrafaktischen Entwicklung ohne die Pandemie. In den vergangenen beiden Jahren können die realen Wertschöpfungsausfälle in Deutschland auf knapp 340 Milliarden Euro veranschlagt werden. Dabei kam es zu Konsumeinbußen von rund 300 Milliarden Euro. Hätte es die Pandemie nicht gegeben, dann wären die Investitionen um gut 60 Milliarden Euro höher ausgefallen. Pandemiebedingte Staatsausgaben und der Außenhandel dämpften im zweiten Corona-Jahr die Nachfrageausfälle merklich ab. Die Pandemie hat die Konsolidierung des deutschen Staatshaushalts abrupt unterbrochen. Das Haushaltsdefizit stieg infolge einbrechender Steuereinnahmen und gleichzeitig ansteigender Staatsausgaben stark an. Im Vergleich zur globalen Finanzmarktkrise mit einer Schuldenstandsquote von 82 Prozent fällt die aktuelle Staatsverschuldung mit knapp 70 Prozent des nominalen Bruttoinlandsprodukts deutlich geringer aus." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Germany and the United States in coronavirus distress: internal versus external labour market flexibility (2022)
Zitatform
Herzog-Stein, Alexander, Patrick Nüß, Lennert Peede & Ulrike Stein (2022): Germany and the United States in coronavirus distress: internal versus external labour market flexibility. In: Journal for labour market research, Jg. 56, 2022-07-11. DOI:10.1186/s12651-022-00316-5
Abstract
"Germany and the United States pursued different economic strategies to minimise the impact of the Coronavirus Crisis on the labour market. Germany focused on safeguarding existing jobs through the use of internal flexibility measures, especially short-time work (STW). The United States relied on a mix of external flexibility and income protection. On this basis, we use macroeconomic time series to examine the German strategy of securing employment through internal flexibility by contrasting it with the chosen strategy in the United States. In Germany, temporary cyclical reductions in working hours are mainly driven via STW. US unemployment rose at an unprecedented rate, but unlike in previous recessions, it was mostly driven by temporary layoffs. However, a closer look at the blind spots of the chosen strategies in both countries showed that despite the different approaches, people in weaker labour market positions were less well protected by the chosen strategies." (Author's abstract, IAB-Doku, © Springer) ((en))
Beteiligte aus dem IAB
Peede, Lennert; -
Literaturhinweis
Basic income support (BIS) recipients in Germany: Unemployment dynamics during the COVID-19 pandemic (2022)
Zitatform
Hohmeyer, Katrin, Katharina Dengler, Veronika Knize & Tamara Pongratz (2022): Basic income support (BIS) recipients in Germany: Unemployment dynamics during the COVID-19 pandemic. In: Zeitschrift für Sozialreform, Jg. 68, H. 1, S. 28-57., 2022-02-14. DOI:10.1515/zsr-2022-0003
Abstract
"The COVID-19 pandemic constitutes a challenge for social security systems such as the German basic income support (BIS) system of ‘Unemployment Benefit II'. The article analyses BIS entries and exits of unemployed people, differentiating by individual characteristics and economic sectors as well as BIS recipients’ participation in active labour market programmes during the first phase of the coronavirus crisis. Using aggregate administrative data, we find that lower exit rates from unemployment drive the coronavirus-related change in unemployment levels for BIS recipients more strongly than for the average unemployed. Those most strongly affected in their employment opportunities are BIS recipients without a vocational degree, thus underlining the importance of education. Furthermore, the sectors accommodation and food service activities and temporary agency employment, which normally provide employment opportunities for BIS recipients, are most affected by the Covid-19 crisis." (Author's abstract, IAB-Doku, © De Gruyter) ((en))
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Literaturhinweis
Covid-19, Ungleichheit und (Erwerbs-)Arbeit – zur Relevanz sozialer Klasse in der Pandemie (2022)
Holst, Hajo; Fessler, Agnes; Niehoff, Steffen;Zitatform
Holst, Hajo, Agnes Fessler & Steffen Niehoff (2022): Covid-19, Ungleichheit und (Erwerbs-)Arbeit – zur Relevanz sozialer Klasse in der Pandemie. In: Zeitschrift für Soziologie, Jg. 51, H. 1, S. 41-65. DOI:10.1515/zfsoz-2022-0004
Abstract
"Der Beitrag verbindet die Forschung zu den Auswirkungen der Corona-Pandemie mit der Debatte über die Relevanz sozialer Klasse. Mit einem klassenanalytischen Zugang (Oesch-16) und auf der Basis eines Mixed-Methods-Designs mit Erwerbstätigensurvey und qualitativen Interviews aus der Frühphase der Pandemie werden die Auswirkungen von Covid-19 auf die Arbeitswelt in fünf Themenfeldern untersucht: Infektionsrisiken am Arbeitsplatz, wirtschaftliche Lasten, mobiles Arbeiten, Arbeitsbedingungen sowie Vereinbarkeit von Erwerbsarbeit und Kinderbetreuung. Dabei zeigen sich im Bereich der Erwerbsarbeit ausgeprägte vertikale und horizontale Klassenungleichheiten, die punktuell auch auf die Schnittstelle zur unbezahlten Sorgearbeit ausstrahlen und die zudem in den Alltagserfahrungen vieler Erwerbstätiger präsent sind. Die Ergebnisse verdeutlichen die Bedeutung der Klassenlage für das Arbeitserleben in der Pandemie, verweisen jedoch auch auf Grenzen der Erklärungskraft klassenanalytischer Perspektiven." (Autorenreferat, IAB-Doku, © De Gruyter)
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Literaturhinweis
Recovery from COVID-19: The changing structure of employment in the EU (2022)
Zitatform
Hurley, John, Dragoș Adăscăliței & Elisa Staffa (2022): Recovery from COVID-19: The changing structure of employment in the EU. (Eurofound research report. Employment and labour markets / European Foundation for the Improvement of Living and Working Conditions), Dublin, 37 S. DOI:10.2806/321685
Abstract
"European labour markets have recovered strongly from COVID-19. By the end of 2021, little more than 18 months after the start of the pandemic, employment rates in the EU were almost at pre-crisis levels. This report summarises labour market developments in 2020 and 2021 using quarterly data from the EU Labour Force Survey. It does so from a structural perspective, with a focus on sector-level and occupation-level data, and key demographic variables: gender and age. Even if employment levels in EU Member States return to their pre-crisis levels, the composition of employment will have changed significantly. COVID-19 has accelerated some prior trends – occupational upgrading with increased employment in higher quality and higher paid jobs and the uptake of teleworking – in ways that are likely to leave a permanent mark on the structure of employment in the EU." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Geschlechtsspezifische Arbeitsmarktwirkung der Covid-19-Pandemie: Ähnlicher Arbeitszeitausfall, aber bei Müttern höhere zusätzliche Belastung durch Kinderbetreuung (2022)
Zitatform
Illing, Hannah, Michael Oberfichtner, Nico Pestel, Johannes Schmieder & Simon Trenkle (2022): Geschlechtsspezifische Arbeitsmarktwirkung der Covid-19-Pandemie: Ähnlicher Arbeitszeitausfall, aber bei Müttern höhere zusätzliche Belastung durch Kinderbetreuung. (IAB-Kurzbericht 03/2022), Nürnberg, 8 S. DOI:10.48720/IAB.KB.2203
Abstract
"Die Covid-19-Pandemie hat im Frühjahr 2020 eine Rezession ausgelöst, von der - anders als in früheren Rezessionen - Frauen ähnlich stark betroffen waren wie Männer. Die Kita- und Schulschließungen führten außerdem zu sehr starken zusätzlichen Belastungen für Eltern. Mütter haben dabei deutlich mehr zusätzliche Zeit für Kinderbetreuung übernommen als Väter." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Weiterführende Informationen
- Veränderung des Arbeitsausfalls und der wöchentlichen Arbeitsstunden von Frauen und Männern
- Entwicklung des Arbeitsausfalls und der wöchentlichen Arbeitsstunden nach Branchen
- Veränderung der zeitlichen Gesamtbelastung und der Lebenszufriedenheit von Frauen und Männern im Vergleich zu Februar 2020
- Monatliches Ausmaß von Kurzarbeit und Arbeitslosigkeit sowie Anteil von Frauen an den Beschäftigten in Kurzarbeit
- Der Kurzbericht wird zeitgleich in der Reihe IZA Standpunkte Nr. 102 publiziert.
- Veränderung der wöchentlichen Kinderbetreuungszeit von Frauen und Männern im Vergleich zu Februar 2020
- Zusammenhang von dem durchschnittlichen prozentualen Arbeitsausfall (von Februar bis Oktober 2020) und dem Frauenanteil (im Dezember 2019)
- Ein Interview mit den Autorinnen und Autoren finden sie im IAB-Forum.
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Literaturhinweis
Mindestlohnbeschäftigte in der Corona-Pandemie – Sonderauswertung zu den Folgen der Corona-Pandemie für Beschäftigte im Mindestlohnbereich (2022)
Jaenichen, Ursula;Zitatform
Jaenichen, Ursula (2022): Mindestlohnbeschäftigte in der Corona-Pandemie – Sonderauswertung zu den Folgen der Corona-Pandemie für Beschäftigte im Mindestlohnbereich. (IAB-Forschungsbericht 12/2022), Nürnberg, 56 S. DOI:10.48720/IAB.FB.2212
Abstract
"In einem für die Mindestlohnkommission durchgeführten Forschungsprojekt wurde die potenziell stärkere Belastung von Mindestlohnbeschäftigten in der ersten Phase der Coronakrise untersucht. In dem vorliegenden Bericht werden die Ergebnisse vorgestellt. Datengrundlage ist die erste Welle des „Hochfrequenten Online Personen Panel“ (HOPP) vom Mai 2020 in Verbindung mit Informationen aus den „Integrierten Erwerbsbiographien“ (IEB) und den „Integrierten Coronabiographien“ (ICB) des IAB. Unter anderem zeigt sich, dass nach Beginn der Pandemie die Zahl der geleisteten Wochenstunden bei Mindestlohnbeschäftigen vergleichsweise stark zurückgegangen ist. Mindestlohnbeschäftigte wie auch Beschäftigte mit einem Stundenentgelt zwischen 10 und 15 Euro verzeichnen häufiger Rückgänge in den Haushaltseinkommen. Der Anteil Kurzarbeitender unter den Mindestlohnbeschäftigten entspricht in etwa dem Durchschnitt, jedoch sind Mindestlohnbeschäftigte in kleineren Betrieben überdurchschnittlich oft in Kurzarbeit. Zudem sind Mindestlohnbeschäftigte mit einem größeren Anteil ihrer Arbeitszeit in Kurzarbeit als andere Beschäftigte. Mindestlohnbeschäftigte arbeiten signifikant seltener im Homeoffice als andere Beschäftigte." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Beteiligte aus dem IAB
Jaenichen, Ursula; -
Literaturhinweis
Sorgenkind Gastro? Berufswechsel in der Corona-Pandemie (2022)
Zitatform
Jansen, Anika & Paula Risius (2022): Sorgenkind Gastro? Berufswechsel in der Corona-Pandemie. (IW-Kurzberichte / Institut der Deutschen Wirtschaft Köln 2022,60), Köln, 3 S.
Abstract
"Durch die Lockdowns der Wirtschaft im Zuge der Corona-Pandemie sind in einigen Branchen starke Veränderungen auf dem Arbeitsmarkt entstanden. Der Bereich Tourismus, Hotel und Gaststätten ist davon besonders betroffen: knapp 216.000 Personen verließen dieses Berufsfeld im Jahr 2020. Viele fanden eine neue Beschäftigung im Verkauf." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Social services in times of pandemic – Analysing the German welfare state's measures to safeguard its basic social infrastructure (2022)
Zitatform
Kaps, Petra, Renate Reiter, Frank Oschmiansky, Sandra Popp & Julia Berthold (2022): Social services in times of pandemic – Analysing the German welfare state's measures to safeguard its basic social infrastructure. In: Zeitschrift für Sozialreform, Jg. 68, H. 1, S. 58-84. DOI:10.1515/zsr-2022-0004
Abstract
"The article examines how the German welfare state has been responding to the challenges of the COVID-19 pandemic. On the basis of various fields of social services, it asks how non-governmental social service providers adapted their services to the situation to keep them accessible for citizens. Moreover, it analyses under which conditions they were able to access and use the support instruments provided by different levels of government during the pandemic. The article applies a theoretical framework from implementation and evaluation research. Using empirical findings from three forms of social services (individual counselling, services in the form of group measures and assisted living) it examines comparatively which factors filter service providers’ access to welfare state support instruments in the pandemic." (Author's abstract, IAB-Doku, © De Gruyter) ((en))
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Literaturhinweis
Slack and Tightness: Making Sense of Post COVID-19 Labour Market Developments in the EU (2022)
Zitatform
Kiss, Áron, Maria Chiara Morandini, Alessandro Turrini & Anneleen Vandeplas (2022): Slack and Tightness: Making Sense of Post COVID-19 Labour Market Developments in the EU. (European economy. Discussion paper 178), Brüssel, 49 S. DOI:10.2765/166401
Abstract
"This paper attempts to shed light on post-COVID-19 labour market developments across the EU, notably on the simultaneous presence of elements of slack and indications of tightness over the course of 2021. It presents available data on labour market mismatch and discusses possible dynamics going forward. In light of the strong sectoral dimension of the COVID-19 shock, the paper explores differences in the impact of the COVID-19 crisis across countries, relevant sectoral aggregates, and workers' characteristics. The paper also conducts econometric estimations with a view to gauge whether Beveridge curves have shifted upward after the COVID-19 outbreak. The results indicate a modest upward shift in the EU Beveridge curves in 2020, partly reversed in the course of 2021. Despite the fact that skill mismatch somewhat worsened in the wake of the COVID-19 pandemic, this deterioration appears to have had a very minor impact on the efficiency of labour market matching. Overall, a number of considerations suggest the simultaneous presence of labour market slack and shortages is likely to have been a temporary phenomenon. Labour shortages appear to be driven mainly by the labour market recovery and not by hampered labour market reallocation." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Ist diese Krise anders? Wie sich die Corona-Krise auf die wirtschaftliche und soziale Situation von Jugendlichen in Europa auswirkt (2022)
Zitatform
Konle-Seidl, Regina (2022): Ist diese Krise anders? Wie sich die Corona-Krise auf die wirtschaftliche und soziale Situation von Jugendlichen in Europa auswirkt. In: IAB-Forum H. 20.01.2022 Nürnberg, 2022-01-18. DOI:10.48720/IAB.FOO.20220120.01
Abstract
"Wirtschaftliche Einbrüche haben für junge Menschen auf dem Arbeitsmarkt allgemein schwerwiegendere Folgen als für andere Altersgruppen. Wie wirkt sich die Covid-19-Krise diesbezüglich im Vergleich mit der globalen Finanzkrise vor einem Jahrzehnt aus? Ein genauer Blick auch auf andere europäische Länder liefert hier interessante Einblicke." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
With its numerous surveys the IAB will shed light on the coronavirus mystery (Series "Covid-19 crisis: consequences for the labour market") (2022)
Zitatform
Kosyakova, Yuliya & Laura Pohlan (2022): With its numerous surveys the IAB will shed light on the coronavirus mystery (Series "Covid-19 crisis: consequences for the labour market"). In: IAB-Forum H. 06.04.2022 Nürnberg, 2022-04-05. DOI:10.48720/IAB.FOO.20220406.02
Abstract
"The Covid-19 crisis has led to a dramatic increase in the demand for information both in politics and practice. This poses an enormous challenge to the research and counselling activities at the IAB. To meet this demand, the IAB has expanded the existing surveys and, at the same time, introduced new ones on an unprecedented scale and in record time. And it has been worth the effort." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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