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Dossier

Auswirkungen der Covid-19-Pandemie auf Wirtschaft und Arbeitsmarkt in Deutschland

Wirtschaft und Arbeitsmarkt stehen seit der Ausbreitung des Coronavirus vor großen Herausforderungen. Zur Unterstützung von Beschäftigten und Unternehmen hatte der Bundestag im Eilverfahren u.a. einen leichteren Zugang zum Kurzarbeitergeld beschlossen. Dieses Themendossier stellt Einschätzungen aus Forschung und Politik zu den Auswirkungen der Pandemie auf den Arbeitsmarkt, die wirtschaftliche Entwicklung und notwendige Maßnahmen in Deutschland zusammen.
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im Aspekt "Beschäftigung, Arbeitslosigkeit und Grundsicherung nach SGB II"
  • Literaturhinweis

    Employment and Labour Participation in the Post-COVID-19 EU: A Regional Analysis Using LFS and Online Job Data (2026)

    Lovaglio, Pietro Giorgio ;

    Zitatform

    Lovaglio, Pietro Giorgio (2026): Employment and Labour Participation in the Post-COVID-19 EU: A Regional Analysis Using LFS and Online Job Data. In: International Regional Science Review, S. 1-52. DOI:10.1177/01600176261426488

    Abstract

    "This article investigates new job creation across European Union regions in 2022 and the endogenous changes in labor market participation following the COVID-19 outbreak. We jointly model new hires in 2022 and shifts in participation between 2021 and 2022 using demand-side predictors, which are rarely applied in supply-oriented studies due to limited institutional data. The analysis combines official CEDEFOP data on job advertisements posted on online portals across the EU in 2021—disaggregated by region and occupation—with the Labor Force Survey, which provides information on new hires and regional or institutional determinants affecting both outcomes. We employ recently developed sample selection models with copulas, allowing for flexible dependence structures, and include pseudo-random effects to account for the hierarchical nature of regions nested within states. To our knowledge, this is the first study to examine post-COVID-19 employment creation for all European Union regions using such models integrating survey and online job advertisement data. The results show that, although regions with strong adult lifelong learning systems are better positioned to generate new employment opportunities, job creation has been primarily driven by rising demand for medium- and low-skilled occupations, thereby stimulating participation. New employment is concentrated in regions with lower shares of technology-skilled workers, regardless of tertiary education levels, indicating a structural shift in the post-pandemic labor market. The determinants of regional job creation differ sharply between Old and New Member States, suggesting distinct policy challenges and priorities." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Instrumente der Arbeitsmarkt- und Wirtschaftspolitik während der Corona-Pandemie - Krisenmanagement und Verbesserungspotenziale: Stellungnahme des IAB anlässlich einer Arbeitsgruppensitzung der Enquete-Kommission „Aufarbeitung der Corona-Pandemie und Lehren für zukünftige pandemische Ereignisse“ des Deutschen Bundestags am 26.2.2026 (2026)

    Walwei, Ulrich ;

    Zitatform

    Walwei, Ulrich (2026): Instrumente der Arbeitsmarkt- und Wirtschaftspolitik während der Corona-Pandemie - Krisenmanagement und Verbesserungspotenziale. Stellungnahme des IAB anlässlich einer Arbeitsgruppensitzung der Enquete-Kommission „Aufarbeitung der Corona-Pandemie und Lehren für zukünftige pandemische Ereignisse“ des Deutschen Bundestags am 26.2.2026. (IAB-Stellungnahme 05/2026), Nürnberg, 10 S. DOI:10.48720/IAB.SN.2605

    Abstract

    "Anlässlich eines nichtöffentlichen Fachgesprächs der Enquete-Kommission „Aufarbeitung der Corona-Pandemie und Lehren für zukünftige pandemische Ereignisse“ des Deutschen Bundestags hat das IAB die folgende Stellungnahme im Rahmen der Arbeitsgruppe „Wirtschaft und Arbeit, Wirtschaftshilfen, Versorgung und Verfügbarkeiten“ abgegeben. Neben der insgesamt positiven Einschätzung des Kriseninstrumentariums werden aus den Erkenntnissen der Wirkungsforschung zum staatlichen Krisenmanagement Verbesserungspotenziale für die Bewältigung künftiger Krisen dieser Art generiert." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Walwei, Ulrich ;
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  • Literaturhinweis

    In der Pandemie hat sich das Risiko, langzeitarbeitslos zu werden, deutlich erhöht (2025)

    Buhmann, Mara; Roth, Duncan ; Pohlan, Laura ;

    Zitatform

    Buhmann, Mara, Laura Pohlan & Duncan Roth (2025): In der Pandemie hat sich das Risiko, langzeitarbeitslos zu werden, deutlich erhöht. In: IAB-Forum H. 24.11.2025. DOI:10.48720/IAB.FOO.20251124.01

    Abstract

    "In Krisenzeiten zeigen sich die negativen Folgen von Arbeitslosigkeit besonders deutlich: Wer kurz vor Beginn der Covid-19-Pandemie seine Arbeit verlor, hatte infolge der Krise deutlich geringere Chancen, einen neuen Job zu finden. Das Risiko, in die Langzeitarbeitslosigkeit zu rutschen, war für die Betroffenen daher deutlich höher als bei vergleichbaren Arbeitslosen wenige Jahre vor Ausbruch der Pandemie. Es gelang zwar vergleichsweise vielen der in der Pandemie langzeitarbeitslos gewordenen Personen schließlich doch, wieder eine Beschäftigung zu finden. Der Anteil der Langzeitarbeitslosen knapp zwei Jahre nach Eintritt der Arbeitslosigkeit war bei ihnen jedoch immer noch mehr als doppelt so hoch wie in der Vergleichsgruppe." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Buhmann, Mara; Roth, Duncan ; Pohlan, Laura ;
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  • Literaturhinweis

    The impact of the Covid-19 pandemic on worker careers: do different job opportunities matter? (2025)

    Buhmann, Mara; Pohlan, Laura ; Roth, Duncan ;

    Zitatform

    Buhmann, Mara, Laura Pohlan & Duncan Roth (2025): The impact of the Covid-19 pandemic on worker careers: do different job opportunities matter? (IAB-Discussion Paper 07/2025), Nürnberg, 88 S. DOI:10.48720/IAB.DP.2507

    Abstract

    "In diesem Papier wird die Tatsache ausgenutzt, dass die Covid‑19 Pandemie ein exogener Schock war, der temporär das Verhältnis von offenen Stellen zu Jobsuchenden verringert hat. In diesem einzigartigen Setting wird die Bedeutung von Beschäftigungsmöglichkeiten untersucht und inwiefern diese Erwerbskarrieren, die von kürzlicher Arbeitslosigkeit betroffen sind, beeinflussen. Im Vergleich zu Arbeitslosen, die unter günstigeren Bedingungen arbeitslos geworden sind, sind die Effekte auf das Einkommen größer und anhaltend negativ. Es zeigt sich, dass geringere Beschäftigungsmöglichkeiten dazu führen, dass Arbeitslose Beschäftigung weiter unten in der berufsspezifischen Lohnverteilung aufnehmen. Die Größe dieser Effekte hängen invers mit der unterschiedlichen Fähigkeit von Berufen, während Lockdowns zu operieren, zusammen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Buhmann, Mara; Pohlan, Laura ; Roth, Duncan ;
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  • Literaturhinweis

    The Impact of the COVID-19 Pandemic on Worker Careers: Do Different Job Opportunities Matter? (2025)

    Buhmann, Mara; Roth, Duncan ; Pohlan, Laura ;

    Zitatform

    Buhmann, Mara, Laura Pohlan & Duncan Roth (2025): The Impact of the COVID-19 Pandemic on Worker Careers: Do Different Job Opportunities Matter? (CESifo working paper 11858), München, 39 S., Anhang.

    Abstract

    "In diesem Papier wird die Tatsache ausgenutzt, dass die Covid-19 Pandemie ein exogener Schock war, der temporär das Verhältnis von offenen Stellen zu Jobsuchenden verringert hat. In diesem einzigartigen Setting wird die Bedeutung von Beschäftigungsmöglichkeiten untersucht und inwiefern diese Erwerbskarrieren, die von kürzlicher Arbeitslosigkeit betroffen sind, beeinflussen. Im Vergleich zu Arbeitslosen, die unter günstigeren Bedingungen arbeitslos geworden sind, sind die Effekte auf das Einkommen größer und anhaltend negativ. Es zeigt sich, dass geringere Beschäftigungsmöglichkeiten dazu führen, dass Arbeitslose Beschäftigung weiter unten in der berufsspezifischen Lohnverteilung aufnehmen. Die Größe dieser Effekte hängen invers mit der unterschiedlichen Fähigkeit von Berufen, während Lockdowns zu operieren, zusammen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Buhmann, Mara; Roth, Duncan ; Pohlan, Laura ;
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  • Literaturhinweis

    Deutschlands Rettungsausgaben während der Covid-19-Pandemie waren im internationalen Vergleich eher unterdurchschnittlich (2025)

    Fitzenberger, Bernd ; Kagerl, Christian ;

    Zitatform

    Fitzenberger, Bernd & Christian Kagerl (2025): Deutschlands Rettungsausgaben während der Covid-19-Pandemie waren im internationalen Vergleich eher unterdurchschnittlich. In: IAB-Forum H. 04.08.2025, 2025-08-04. DOI:10.48720/IAB.FOO.20250804.01

    Abstract

    "Während der Covid-19-Pandemie versuchten die Regierungen in den Jahren 2020 und 2021 den negativen Auswirkungen auf Wirtschaft und Beschäftigte mit umfangreichen finanziellen Mitteln entgegenzuwirken. Einige Länder führten in dieser Zeit das deutsche Modell des Kurzarbeitergeldes ein oder weiteten dessen Nutzung deutlich aus. Im internationalen Vergleich zeigen sich jedoch erhebliche Unterschiede – sowohl beim Umfang der staatlichen Rettungsausgaben für den Arbeitsmarkt als auch beim Mix der gewählten Maßnahmen. Rückblickend wird deutlich: Deutschland wendete insgesamt weniger Mittel für die Rettungsprogramme auf als andere Industrieländer, hielt aber die intensive Nutzung von Kurzarbeit im Schnitt länger aufrecht." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Fitzenberger, Bernd ; Kagerl, Christian ;
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  • Literaturhinweis

    Veränderungen am deutschen Arbeitsmarkt seit der Covid-19-Pandemie: Mehr Verschiebungen von Arbeitsplätzen zwischen den Branchen (2025)

    Kovalenko, Tim ;

    Zitatform

    Kovalenko, Tim (2025): Veränderungen am deutschen Arbeitsmarkt seit der Covid-19-Pandemie: Mehr Verschiebungen von Arbeitsplätzen zwischen den Branchen. (IAB-Kurzbericht 16/2025), Nürnberg, 8 S. DOI:10.48720/IAB.KB.2516

    Abstract

    "In den Jahren 2020 bis 2023 gab es vergleichsweise große Schwankungen im Aufbau und Abbau von Arbeitsplätzen. Dieses Phänomen untersucht der Autor auf gesamtwirtschaftlicher und branchenspezifischer Ebene, um zu zeigen, wie sich die Dynamik am Arbeitsmarkt im Lichte der jüngsten Schocks seit dem Ausbruch der Covid-19-Pandemie entwickelt hat. Dabei haben nicht alle Branchen gleichermaßen auf die Schocks reagiert. Wurde beispielsweise im Verarbeitenden Gewerbe Beschäftigung tendenziell abgebaut, haben die Branchen „Information und Kommunikation“, „Öffentliche Verwaltung“, „Erziehung und Unterricht“ sowie „Gesundheits- und Sozialwesen“ Beschäftigung aufgebaut. Im Vergleich zum vorangegangenen Jahrzehnt haben diese Entwicklungen zu mehr Verschiebungen von Arbeitsplätzen zwischen den Branchen geführt." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Kovalenko, Tim ;
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  • Literaturhinweis

    Factors Determining Employee Loyalty During the COVID-19 Pandemic (2025)

    Maksim, Monika ; Śliwicki, Dominik ;

    Zitatform

    Maksim, Monika & Dominik Śliwicki (2025): Factors Determining Employee Loyalty During the COVID-19 Pandemic. In: Sustainability, Jg. 17, H. 1. DOI:10.3390/su17010303

    Abstract

    "Building employee loyalty is a prerequisite for a company to achieve a competitive advantage, high organizational performance, and sustainability. The lack of voluntary leaves does not result in recruitment costs or reduced efficiency during the adaptation period of a new employee. It helps retain knowledge and experience within the organization. The article aims to explore employees’ loyalty in terms of voluntary employment continuity during the pandemic slowdown of COVID-19, when employee loyalty was put to an exceptional test, and identify the factors that have had the most significant impact. This empirical study was carried out for Germany, mainly due to the strength and position of the German economy in Europe and the availability of a large, detailed micro dataset necessary for in-depth econometric analyses. The dataset used in the survey is the fifth wave of the German Linked Personnel Panel—LPP in 2020/21 (N = 7397). A multinomial logit model was used as a research tool. Loyalty appears as an explained variable in four ordered logit models that differ in the set of explanatory variables. The explanatory variables include demographics, job title, working conditions, compensation and rewards, job content, training and career development, teamwork, and relationships with colleagues and superiors. The results confirm the influence of extra-organizational factors, such as age and living in a four- or five-person household, on employee loyalty. However, age seems to be a factor of decreasing importance. Too much complexity of work, manifested by great task variety, working in multiple teams, and the requirement to perform work remotely, harmed employee loyalty during the pandemic. Findings justify building loyalty based on sustainable human resource policies to increase income satisfaction, reasonable workload, competence development, and greater autonomy at work. It is also clear that leadership issues (fairness in contact with superiors and recognition for work) mattered during this challenging time and have a high potential to improve employee loyalty in the future." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Inequality in Employment Trajectories and their Consequences for Perceived Employment Insecurity and Work Satisfaction During the COVID-19 Pandemic (2025)

    Möhring, Katja ; Weiland, Andreas P. ; Reifenscheid, Maximiliane ; Steins, Patricia; Dreier, Michaela;

    Zitatform

    Möhring, Katja, Andreas P. Weiland, Maximiliane Reifenscheid, Michaela Dreier & Patricia Steins (2025): Inequality in Employment Trajectories and their Consequences for Perceived Employment Insecurity and Work Satisfaction During the COVID-19 Pandemic. In: Social indicators research, Jg. 180, H. 1, S. 243-267. DOI:10.1007/s11205-025-03663-1

    Abstract

    "This paper evaluates inequalities in employment trajectories during the first phase of the COVID-19 pandemic in Germany and their association with changes in perceived employment insecurity and work satisfaction in the short- and longer term. We contribute to existing research on employment changes and their effects during the pandemic in two ways. First, we not only focus on changes in the employment situation – remote work, short-time work, and furlough – but also consider the duration and volatility of these states by applying sequence analysis to high-frequency weekly data starting at the first lockdown. Second, we link these trajectories to changes in perceived employment insecurity and work satisfaction comparing pre-pandemic levels with those in summer 2020 and summer 2021 using change-scores. Data basis is the German Internet Panel (GIP) which provides bi-monthly panel data since 2012 and a special COVID-19 survey conducted weekly among the same respondents between March 20 and June 25, 2020 (‘Mannheim Corona Study’). Our results show social gradients in the employment risks and their volatility, which are partly mirrored in the consequences for perceived employment insecurity and work satisfaction. A general rise in perceived employment insecurity is observed in the short term, particularly among previous short-time workers. In the longer term, negative consequences are more evident in work satisfaction, especially among individuals who initially experienced continuous short-time work. Our results provide evidence on the scarring of short-time work and highlight the importance of analysing the dynamics of employment trajectories instead of focussing on single transitions." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Powerful representation of the poor? German welfare associations' narrative advocacy during COVID‐19 (2025)

    Smith Ochoa, Christopher ;

    Zitatform

    Smith Ochoa, Christopher (2025): Powerful representation of the poor? German welfare associations' narrative advocacy during COVID‐19. In: Policy Studies Journal, S. 1-25. DOI:10.1111/psj.70012

    Abstract

    "The COVID-19 pandemic sparked unprecedented experimentation in the German social assistance system, leading to changes previously considered impracticable by policymakers. This included a sanctions moratorium, easier access to benefits, and temporary cash transfers, all of which were advocated by welfare associations—key organized interests representing the powerless in German neo-corporatist social policymaking. Many of these controversial measures were integrated into Citizens' Benefit by the pandemic's end, a landmark social assistance reform. By merging the Narrative Policy Framework with the interpretivist paradigm and incorporating Steven Lukes's power conception, this article examines how welfare associations leveraged crisis-driven welfare experimentation to advance reform. Narrative strands are identified and reconstructed through an analysis of welfare associations' advocacy during COVID-19 in newspapers, press releases, and nine qualitative interviews with key practitioners. This is juxtaposed with adversarial actors' counternarrative during the pandemic. I argue welfare associations expanded the scope of conflict to influence expansionary social policy reform by recasting benefit recipients as deserving victims of a neglectful system. Ultimately, this article provides a theoretical and empirical pathway forward for policy studies and the NPF to grasp how narrative power dynamics shape the policy process." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    COVID‐19 Labor Market Protection and Support for the Welfare State: Job Retention Versus Job Loss in Four European Countries (2025)

    Zola, Andrew ; Marzec, Piotr ; Naumann, Elias ;

    Zitatform

    Zola, Andrew, Elias Naumann & Piotr Marzec (2025): COVID‐19 Labor Market Protection and Support for the Welfare State: Job Retention Versus Job Loss in Four European Countries. In: Social Policy and Administration, Jg. 59, H. 5, S. 889-911. DOI:10.1111/spol.13090

    Abstract

    "The COVID-19 pandemic presents a natural setting to study how labor market protection policies may influence welfare attitudes because while lockdowns and economic recession threatened millions of jobs, job retention schemes shielded many workers from unemployment. We investigate support for unemployment protection and the unemployed among people active in the labor force and participating in the Mannheim Corona Study in Germany, Coping with COVID-19 in France, ResPOnsE in Italy, and the British Social Attitudes survey in Great Britain. Two-way fixed effects analyses on the German data show that there was a general increase in respondents' support over the onset of the pandemic and that while job loss significantly boosted support, there was little attitudinal difference between those who experienced job retention and those who continued working. We confirm these patterns with cross-sectional analyses in all four countries, providing comparative insight into attitudes across the largest European economies. Unemployment is materially similar to job retention, but because it is associated with higher support, we contend that nonmaterial factors such as risk perceptions may be consequential in influencing preference changes when individuals lose their jobs." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Accounting for qualification in mismatch unemployment (2024)

    Bauer, Anja ;

    Zitatform

    Bauer, Anja (2024): Accounting for qualification in mismatch unemployment. In: Journal for labour market research, Jg. 58, 2024-10-30. DOI:10.1186/s12651-024-00386-7

    Abstract

    "The paper shows how important it is to consider the requirement level when measuring mismatch unemployment. While the mismatch between occupations decreases over time, the imbalances in the distribution of unemployed workers and vacant jobs across requirement levels increased, which, in sum, led to a stagnation of mismatch on the combined occupation-requirement level. Furthermore the paper shows that mismatch unemployment emerges especially at the level of un- and semi-skilled activities, as there is excess supply regardless of the occupations. And, more importantly, the excess supply is rising recently." (Author's abstract, IAB-Doku, © Springer-Verlag) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Die Armutsgefährdung von Vollzeitbeschäftigten ist auch in der Corona-Krise nicht gestiegen (2024)

    Beste, Jonas ; Bruckmeier, Kerstin ;

    Zitatform

    Beste, Jonas & Kerstin Bruckmeier (2024): Die Armutsgefährdung von Vollzeitbeschäftigten ist auch in der Corona-Krise nicht gestiegen. In: IAB-Forum H. 23.04.2024. DOI:10.48720/IAB.FOO.20240423.01

    Abstract

    "Vollzeitbeschäftigte waren schon immer deutlich seltener armutsgefährdet als andere Beschäftigtengruppen. Diese Diskrepanz hat sich in der Covid-19-Pandemie nochmals vergrößert. Dies zeigen neue Auswertungen der vom IAB durchgeführten Panelbefragung „Arbeitsmarkt und soziale Sicherung“ (PASS)." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Beste, Jonas ; Bruckmeier, Kerstin ;
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  • Literaturhinweis

    Economic Shocks and Worker Careers: Has the COVID-19 Pandemic Affected Transitions Out of Unemployment? (2024)

    Buhmann, Mara; Roth, Duncan ; Pohlan, Laura ;

    Zitatform

    Buhmann, Mara, Laura Pohlan & Duncan Roth (2024): Economic Shocks and Worker Careers: Has the COVID-19 Pandemic Affected Transitions Out of Unemployment? (IZA discussion paper / Forschungsinstitut zur Zukunft der Arbeit 17268), Bonn, 43 S.

    Abstract

    "Temporary economic shocks can have enduring effects on individuals and their career trajectories. This paper investigates the labour market effects of the Covid-19 pandemic on newly unemployed individuals, the underlying mechanisms as well as occupation-specific effect heterogeneity. The results indicate long-lasting earnings losses due to the pandemic, which can be explained by a decline in employment in the short run and a decline in wages in the longer run. We further find that the lower the lockdown work ability of a worker’s previous occupation, the greater the adverse effects of the pandemic." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    Beteiligte aus dem IAB

    Buhmann, Mara; Roth, Duncan ; Pohlan, Laura ;
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  • Literaturhinweis

    Auswirkungen von Corona-Pandemie und Krieg in der Ukraine auf die regionalen Arbeitsmärkte in Hessen: Auswertung der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung, des Ausländerzentralregisters und der kleinräumigen Wanderungsverflechtungen in Hessen (2024)

    Busch, Uwe van den;

    Zitatform

    Busch, Uwe van den (2024): Auswirkungen von Corona-Pandemie und Krieg in der Ukraine auf die regionalen Arbeitsmärkte in Hessen. Auswertung der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung, des Ausländerzentralregisters und der kleinräumigen Wanderungsverflechtungen in Hessen. (HA Hessen-Agentur. Report 1100), Wiesbaden, 157 S.

    Abstract

    "Bei der Publikation handelt es sich um eine Auswertung der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung, des Ausländerzentralregisters und der kleinräumigen Wanderungsverflechtungen in Hessen. Die strukturelle und regionale Einordnung der SV-Beschäftigten und deren Betriebe wird im Laufe der zeitlichen Entwicklung bis auf die Landkreisebene herunter betrachtet. - Entwicklung von Beschäftigten und Betrieben: Insgesamt - Ende Juni 2023 waren in Hessen 2,74 Mio. Menschen sozialversicherungspflichtig beschäftigt, so viele wie noch nie zuvor. Dies waren 28.000 Beschäftigte bzw. 1,0 Prozent mehr als im Juni 2022 und knapp 110.000 Beschäftigte bzw. 4,1 Prozent mehr als im Juni 2019 – also vor der Corona-Pandemie. Im ersten Corona-Jahr nahm die SV-Beschäftigtenzahl jedoch leicht um 7.300 bzw. 0,3 Prozent ab. - Die sektoralen Entwicklungen fielen sehr unterschiedlich aus: Über den Gesamtzeitraum 2019 bis 2023 rückläufige Beschäftigtenzahlen hatten nur die Wirtschaftsabschnitte Verarbeitendes Gewerbe, Gastgewerbe und sonstige wirtschaftliche Dienstleistungen, zu denen u. a. Arbeitnehmerüberlassung, Messewesen und Reisebüros zählen. - Dabei fiel der Stellenabbau in diesen Wirtschaftsbereichen vor allem zu Beginn der Corona-Pandemie stark aus, zudem war damals auch noch der Wirtschaftsabschnitt Kunst, Unterhaltung und Erholung von Arbeitsplatzverlusten betroffen. In allen anderen Wirtschaftsabschnitten stieg trotz beginnender Corona-Pandemie die Beschäftigung weiter an. Zu erwarten waren infolge der Corona-Pandemie Beschäftigtenzunahmen in den Bereichen Gesundheitswesen, Erziehung und Unterricht sowie auch Information und Kommunikation. Bemerkenswert ist jedoch, dass trotz massiver Einschränkungen des Reise- und Geschäftsverkehrs im Verkehr und der Lagerei bis Juni 2020 ebenfalls noch Arbeitsplätze entstanden sind. Dies ist vor allem darauf zurückzuführen, dass im Luftverkehr, auf den rund ein Drittel aller in Hessen im Verkehr und Lagerei Beschäftigten entfallen, ein Stellenabbau durch das Arbeitsmarktinstrument der Kurzarbeit zunächst noch vermieden werden konnte. Rückläufige Beschäftigtenzahlen in der Luftfahrt sind erst ab 2021 zu beobachten, wobei der Stellenabbau dann bis zuletzt (Juni 2023) anhielt. - Nach Beginn des Krieges in der Ukraine expandierte die Beschäftigung in den Bereichen Information und Kommunikation sowie freiberufliche, wissenschaftliche und technische Dienstleistung überdurchschnittlich, wozu auch Reaktionen infolge des Kriegsausbruchs zur Beschäftigtenzunahme z. B. in der Softwareentwicklung oder in der Unternehmensberatung beigetragen haben dürften. Einen hohen Beschäftigtenzuwachs hatte zudem das Gastgewerbe, wobei dies vor allem durch einen Aufholprozess nach dem starken Einbruch während der Corona-Pandemie zu erklären sein dürfte. In den übrigen Wirtschaftsabschnitten zeigt sich ein uneinheitliches Bild mit leichten Beschäftigungszu- bzw. -abnahmen." (Textauszug, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Personnel adjustments during the Covid-19 pandemic: did co-determination make a difference? (2024)

    Fackler, Daniel; Schnabel, Claus ; Stegmaier, Jens ;

    Zitatform

    Fackler, Daniel, Claus Schnabel & Jens Stegmaier (2024): Personnel adjustments during the Covid-19 pandemic: did co-determination make a difference? In: Journal for labour market research, Jg. 58, 2024-01-21. DOI:10.1186/s12651-024-00362-1

    Abstract

    "Using a unique dataset of establishments in Germany surveyed during the Covid-19 pandemic, this study investigates whether personnel adjustments during the crisis differed between establishments with and without a works council. Our regression analyses show that the hiring and dismissal rate as well as the churning rate were lower in establishments with a works council. In contrast, the net employment growth rate over the pandemic and the implementation of short-time work did not differ significantly between establishments with and without a works council. We conclude that worker co-determination did indeed make a difference in terms of higher employment stability for the incumbent workforce during the pandemic." (Author's abstract, IAB-Doku, © Springer) ((en))

    Beteiligte aus dem IAB

    Stegmaier, Jens ;
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  • Literaturhinweis

    Arbeitsplatzverluste bei Menschen mit Schwerbehinderung während der Covid-19-Pandemie (2024)

    Paul, Karsten Ingmar ; Hollederer, Alfons ;

    Zitatform

    Paul, Karsten Ingmar & Alfons Hollederer (2024): Arbeitsplatzverluste bei Menschen mit Schwerbehinderung während der Covid-19-Pandemie. In: WSI-Mitteilungen, Jg. 77, H. 3, S. 201-209. DOI:10.5771/0342-300X-2024-3-201

    Abstract

    "Von sozialer Ungleichheit sind Menschen mit Behinderungen in vielerlei Hinsicht besonders stark betroffen. Mit sozial- und arbeitsmarktpolitischen Mitteln wird seit langem versucht, den Nachteilen entgegenzuwirken, mit denen sie konfrontiert sind. Trotzdem ist unumstritten, dass dieser Personenkreis nach wie vor eine besonders vulnerable Gruppe ist. Während der Covid-19-Pandemie verschärften sich die Gefährdungslagen für Menschen mit Behinderungen nicht nur in Bezug auf ihre Gesundheit, möglicherweise trugen sie auch ein höheres Risiko, ihren Arbeitsplatz zu verlieren. Die Studie, über die in diesem Beitrag berichtet wird, hat genauer untersucht, ob das der Fall war und welche Faktoren dabei wirksam waren." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Unequal effects on working time: immigrants’ vulnerability in the German labor market in the early COVID-19 pandemic (2024)

    Tobler, Lina ; Knize, Veronika ; Jacob, Marita ; Fervers, Lukas ;

    Zitatform

    Tobler, Lina, Lukas Fervers, Marita Jacob & Veronika Knize (2024): Unequal effects on working time: immigrants’ vulnerability in the German labor market in the early COVID-19 pandemic. In: European Societies, Jg. 26, H. 5, S. 1307-1332., 2024-01-16. DOI:10.1080/14616696.2024.2308011

    Abstract

    "Do economic shocks increase labor market inequalities between immigrants and natives? The COVID-19 crisis reduced economic activity for almost all social groups, providing a recent case for answering this question. Research tends to focus on employment levels, overlooking potential inequalities in other job characteristics. Workers in Germany have largely kept their jobs, although their working hours were reduced. Using German high-frequency survey data, we analyze whether there was a difference in the reduction of hours for immigrants and immigrants’ descendants (IAD) compared to natives. Since IAD are overrepresented in both heavily affected and essential jobs, we argue that the effects may be heterogeneous across the distribution of the change in hours. As merely comparing averages would ignore this heterogeneity, we employ OLS and quantile treatment effect estimations to analyze working hours changes in the early COVID-19 crisis. Results show that IAD reduced hours more than natives. This effect is particularly pronounced at the lower end of the distribution of the change in working hours. Our findings suggest that IAD experienced economic hardship more often than natives and corroborate earlier findings of increased immigrant-native inequalities in times of crisis. This calls for further investigation of policies aimed at protecting vulnerable groups." (Author's abstract, IAB-Doku, © Taylor & Francis) ((en))

    Beteiligte aus dem IAB

    Knize, Veronika ;
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  • Literaturhinweis

    Delivering the goods? German industrial relations institutions during the COVID-19 crisis (2023)

    Behrens, Martin ; Pekarek, Andreas ;

    Zitatform

    Behrens, Martin & Andreas Pekarek (2023): Delivering the goods? German industrial relations institutions during the COVID-19 crisis. In: Industrial Relations, Jg. 62, H. 2, S. 126-144. DOI:10.1111/irel.12319

    Abstract

    "The COVID-19 pandemic has caused labor market disruptions at an unprecedented scale and is akin to a stress test for industrial relations institutions. Drawing on a large-scale (n = 6111) study of German employees, we empirically investigate whether and how the two institutions comprising Germany's dual system of employee representation—works councils and collective bargaining—have delivered on their protective potential and mitigated the impact of the pandemic on workers. We demonstrate that employees in representative environments fare better on a range of protective outcomes." (Author's abstract, IAB-Doku, Published by arrangement with John Wiley & Sons) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Folgen der Corona-Krise für den Arbeitsmarkt: Droht der Aufbau neuer Langzeitarbeitslosigkeit? (2023)

    Bruckmeier, Kerstin ; Hohmeyer, Katrin ;

    Zitatform

    Bruckmeier, Kerstin & Katrin Hohmeyer (2023): Folgen der Corona-Krise für den Arbeitsmarkt: Droht der Aufbau neuer Langzeitarbeitslosigkeit? In: Sozialer Fortschritt, Jg. 72, H. 1, S. 3-21., 2022-09-27. DOI:10.3790/sfo.72.1.3

    Abstract

    "Die Corona-Pandemie stellte den Arbeitsmarkt vor große Herausforderungen. In diesem Beitrag untersuchen wir die Entwicklung der Arbeitslosigkeit im Pandemiezeitraum. Trotz der höheren Inanspruchnahme von Kurzarbeit stieg die Arbeitslosigkeit im Jahr 2020 stärker als während der vorherigen großen Rezession 2009, hauptsächlich da weniger Arbeitslose die Arbeitslosigkeit beenden konnten. Betroffen waren Arbeitslose mit unterschiedlichen Perspektiven in Industrie oder im Dienstleistungsbereich. Eine weitere Besonderheit waren die Einschränkungen bei der Betreuung von Arbeitslosen und bei arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen. Zusammengenommen führte dies zu einem deutlichen Anstieg der Langzeitarbeitslosigkeit. Seit dem Jahr 2021 zog die Arbeitskräftenachfrage zunächst wieder an, allerdings liegt die Langzeitarbeitslosigkeit noch deutlich über dem Vorkrisenniveau. Zudem sind zusätzliche wirtschaftliche Unsicherheiten infolge des Krieges in der Ukraine hinzugekommen und seit dem Herbst 2022 stagnierte die Entwicklung am Arbeitsmarkt nahezu. Die Verfestigungsrisiken bei der Arbeitslosigkeit bleiben damit hoch." (Autorenreferat, IAB-Doku, © Duncker & Humblot)

    Beteiligte aus dem IAB

    Bruckmeier, Kerstin ; Hohmeyer, Katrin ;
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